Kategorie: Nachrichten
Westliche Komplizenschaft ermöglicht den anhaltenden Völkermord an Syriens Alawiten
Sonja van den Ende
Die Gräueltaten, die sich derzeit an der syrischen Küste und in anderen Regionen abspielen, gehören zu den schlimmsten sektiererischen Verbrechen der modernen Geschichte.
Nach den erschütternden Berichten aus dem ehemaligen Syrien müssen wir uns mit dem anhaltenden Massenmord an der alawitischen Gemeinschaft in den ländlichen Gebieten von Hama, Homs und der Küstenregion um Latakia, Tartus, Baniyas und Jableh auseinandersetzen. Dieser Artikel legt offen, was westliche Nationen – insbesondere Europa – durch ihre Untätigkeit stillschweigend hinnehmen. Während sich ein weiterer Massenmord entfaltet, wendet Europa bewusst den Blick ab. Die moralische Schuld Europas an diesen Gräueltaten wächst täglich.
Die Wahrheit ist: Europa hat die destabilisierende Intervention der Türkei in Syrien aktiv unterstützt. Schätzungen zufolge hat dies zu Zehntausenden von Toten geführt – konservativ gerechnet über 20.000, wobei die tatsächliche Zahl höher liegen dürfte. Tausende Überlebende flohen in den Libanon, andere leben unter prekären Bedingungen auf dem russisch geführten Militärstützpunkt Khmeimim (auch Hmeimim genannt), nahe Latakia.
Die humanitäre Katastrophe ist kaum in Worte zu fassen: Über 100.000 verängstigte Zivilisten sind aus den betroffenen Gebieten geflohen. Zwischen 200.000 und 250.000 Menschen sind direkt betroffen. Viele leiden unter schwerstem posttraumatischen Stress als Folge der erlebten Gräueltaten.
Diese Verbrechen stellen eindeutige Verstöße gegen das Völkerrecht dar:
- Völkermord: Systematische Auslöschung einer religiös-sektiererischen Gruppe
- Kriegsverbrechen: Vorsätzliche Massaker an der Zivilbevölkerung
- Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Zwangsumsiedlungen, Folter, Massenhinrichtungen
Alawiten werden gezwungen, neue Ausweisdokumente – sogenannte „Dreimonatspapiere“ – zu beantragen. Diese kommen faktisch Todesurteilen gleich: Wer nicht binnen dieser Frist flieht, wird „eliminiert“. Häuser und Existenzen werden beschlagnahmt oder zerstört.
In einer grotesken Wendung hat die EU jüngst 5,8 Milliarden Euro an die sogenannte syrische Regierung zugesagt – das gleiche Regime, das seit dem 7. März 2025 den Vernichtungsfeldzug gegen die Alawiten organisiert. Auch Christen, Ismailiten und andere Minderheiten sind betroffen. Selbst ehemalige Beamte aus der Zeit vor Assads Sturz – unabhängig von Konfession – wurden ohne Entschädigung entlassen und ins Elend getrieben.
Am 29. Januar 2025 wurden die sogenannten bewaffneten Gruppen wieder eingegliedert. Zeugenaussagen belegen, dass der Sicherheitsapparat des von Europa anerkannten Al-Jolani-Regimes aus über 20.000 ausländischen Kämpfern besteht. Marat Imankulov, Sicherheitsratssekretär Kirgisistans, warnte, dass viele aus Tadschikistan, Usbekistan, Kirgisistan und Dagestan stammen.
Laut Schätzungen sind bis zu 20.000 ausländische Kämpfer Teil der syrischen Sicherheitskräfte, darunter auch Mitglieder der Islamischen Bewegung Ostturkestans. Experten sprechen von bis zu 6.000 Kämpfern, die China destabilisieren wollen. Etwa 5.000 Kämpfer – ohne Angehörige gerechnet – haben zentralasiatische Wurzeln.
Die „Pseudo-Behörden“ im ehemaligen Syrien – faktisch ein neues Kalifat – tragen die Verantwortung für sämtliche Menschenrechtsverletzungen seit dem 7. März. Der Sicherheitsapparat besteht aus Dschihadisten, viele davon seit Jahren in Idlib, darunter auch Uiguren, die Europa als „diskriminiert“ darstellt. In Wahrheit handelt es sich um radikale Kämpfer, die den Koran ebenso wie Waffen nutzen, um Massaker zu begehen.
Diese Uiguren gehören zur Turkestanischen Islamischen Partei (TIP), die von der Türkei unterstützt wird. Ihr Dschihadismus basiert auf ethnonationalistischer Ideologie, beeinflusst von Taliban und HTS. Bereits 2022 schlossen sie sich mit kaukasischen Dschihadisten in Idlib zusammen. In einer Erklärung hieß es: „Wir sind eure muslimischen Brüder aus Ostturkestan.“ Sie behaupten, 40 Millionen Hanafi-Muslime würden von „chinesischen Usurpatoren“ unterdrückt, und rufen zum Dschihad gegen China auf – während sie in Syrien morden.
Die Türkei, von der NATO als säkular betrachtet, wird faktisch von der islamistischen AKP regiert. Seit Tagen gibt es Proteste. Die Regierung geht gegen säkulare Kräfte, Kurden und Aleviten der CHP vor. Zudem unterhält die Türkei ethnische Bindungen zu den Uiguren, von denen viele Asyl erhielten.
Westliche Medien – insbesondere in Deutschland und den Niederlanden – stellen Idlib als friedlichen Ort dar: Einkaufszentren, verschleierte Frauen, Dschihadisten beim Eisessen. Die Flüchtlingslager werden dabei ausgeklammert. Idlib ist faktisch türkisches Hoheitsgebiet mit türkischer Währung – und die Dschihadisten Teil einer türkischen Stellvertreter-Enklave. Dies passt zur europäischen Strategie, islamistische Kämpfer aus Europa „loszuwerden“.
Nun rollt eine neue Flüchtlingswelle an: „echte“ Syrer warten an der Grenze zum Libanon. Ein Konflikt mit den 2015 aufgenommenen Dschihadisten in Europa ist unausweichlich – Folge der kurzsichtigen Politik. Besonders in Deutschland zeigt sich die Realität des Dschihadismus mit wöchentlichen Anschlägen.
Nach Erdoğans Warnung an Assad, mit den Dschihadisten zu kooperieren – was Assad ablehnte – marschierten am ersten Tag des Libanon-Waffenstillstands türkische Milizen Richtung Damaskus. Zeitgleich griff Israel – abgestimmt mit der Türkei – militärische Ziele im Süden an. Die syrische Armee war machtlos. Ein gut geplanter Blitzkrieg und ein Putsch folgten. Mit westlicher (u.a. niederländischer) Drohnentechnologie führten die Dschihadisten den Angriff präzise aus.
Russland wurde vom Ausmaß der Offensive überrascht. Laut russischem Auslandsgeheimdienst (SVR) planten USA und UK im Dezember 2024 Terroranschläge auf russische Basen in Syrien, um eine Stabilisierung zu verhindern.
Die sogenannte Regierung Al-Jolanis – von der Türkei, der Biden-Regierung und Europa eingesetzt – wurde nicht gewählt und besteht weitgehend aus ausländischen Terroristen. Europa unterstützt diese Kämpfer indirekt, obwohl sie Syrien in einen Albtraum verwandeln. Selbst gemäßigte Syrer wenden sich zunehmend vom Westen ab – eine Folge illegaler Interventionen.
Seit 2011 haben die USA Syriens und Iraks Ölfelder geplündert, während westlich bewaffnete Kämpfer sektiererischen Hass schüren. Der Konflikt hat bereits den Libanon erreicht – und wird wohl auch den Irak erfassen. Die Kurden haben sich teils dem Jolani-Regime angeschlossen, doch dieses Bündnis ist brüchig. Die meisten Kurden – säkular oder gemäßigt islamisch – können in einem Kalifat, das sie als „Ketzer“ betrachtet, nicht überleben. Auch die fragile Waffenruhe mit den Drusen wird zerbrechen, wie die Unruhen in al-Sweida zeigen. Israelische Propaganda verschärft die Lage zusätzlich.
Ein Massenexodus ist im Gange. Syrien, entvölkert von seinen Minderheiten, steht kurz davor zu verschwinden – ersetzt durch ein Kalifat, das auch den Libanon, Irak und darüber hinaus destabilisieren will – genau das Ziel von HTS (bzw. ISIS).
Die Verbrechen an Syriens Küste und anderswo zählen zu den schlimmsten sektiererischen Verbrechen unserer Zeit. Die Beweislage zeigt eine gezielte Völkermordkampagne. Es braucht sofortige internationale Intervention, um das Blutvergießen zu stoppen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Untätigkeit bedeutet weiteres Blutvergießen – und die unkontrollierte Ausbreitung sektiererischer Gewalt in der gesamten Region.
Orbán will Bargeld zum Grundrecht machen – und er hat verdammt recht
Während Europa über digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) debattiert und die EU-Kommission längst die Weichen für eine weitgehend bargeldlose Zukunft stellt, setzt Ungarns Premierminister Viktor Orbán ein deutliches Zeichen: Er will das Recht auf Bargeld in der Verfassung verankern. Und egal, was man von Orbáns Politik im Allgemeinen halten mag – dieser Schritt ist absolut notwendig.
„Die Bankkarte gehört der Bank – Bargeld gehört Ihnen“
Mit diesem Satz brachte Orbán in seiner Rede zur Lage der Nation im Februar 2025 das Problem auf den Punkt. Bargeld ist nicht nur ein Zahlungsmittel – es ist ein Symbol individueller Freiheit. Denn: Was digital ist, ist überwachbar. Was überwachbar ist, ist kontrollierbar. Und was kontrollierbar ist, kann im Zweifel auch gesperrt, eingefroren oder missbraucht werden.
Orbán kündigte nicht nur die Verfassungsinitiative an – seine Regierung hat parallel bereits Maßnahmen ergriffen, um Bargeldzugang zu sichern. Gemeinden müssen Geldautomaten bereitstellen. Banken, die ihre Automaten abbauen, drohen Strafen. Das ist konsequenter Verbraucherschutz gegen einen schleichenden Systemumbau.
Digitaler Euro, CBDCs & Co.: Das Ende der finanziellen Selbstbestimmung
Währenddessen geht es in Brüssel in eine andere Richtung. Die EU treibt die Einführung des digitalen Euro voran – und versichert zwar, dieser sei „optional“ und „anonym“. Doch jeder, der die letzten fünf Jahre politischer Realität erlebt hat, weiß: Heute optional, morgen verpflichtend.
CBDCs erlauben theoretisch – und in autoritären Regimen längst praktisch – die komplette Nachverfolgung jeder Transaktion. In Ländern wie China sind bereits Systeme im Einsatz, bei denen soziale Verhaltensbewertung (Social Credit) mit Zahlungsfähigkeit verknüpft wird. Ein falsches Wort, ein falsches Posting – und der Zugriff auf das eigene Geld kann eingeschränkt werden.
Wer denkt, das sei in Europa undenkbar, hat 2020–2022 nicht aufgepasst.
Ein globaler Trend der Kontrolle – wer schützt die Bürger?
Zunehmend sprechen Politiker, Banker und Tech-Eliten von der „Notwendigkeit“, Bargeld abzuschaffen – aus Gründen der „Effizienz“, „Sicherheit“, „Klimaschutz“ oder „Geldwäschebekämpfung“. Was kaum gesagt wird: Bargeld ist das letzte Mittel für Bürger, sich dem gläsernen Konto zu entziehen. Kein QR-Code, kein Algorithmus, keine Einfriermöglichkeit.
In Wahrheit geht es um Kontrolle – nicht um Komfort.
Warum andere Länder Orbáns Beispiel folgen sollten
Deutschland, Österreich, die Schweiz – überall wächst das Misstrauen gegenüber dem digitalen Vormarsch. Doch politischer Widerstand bleibt zögerlich. Die EZB wirbt für Vertrauen. Die Bürger zahlen mit der Freiheit.
Dabei wäre die Lösung einfach: Die Verankerung des Bargelds als Grundrecht. So wie Orbán es tut – mit rechtlicher Klarheit, infrastruktureller Absicherung und einem klaren Signal an Banken, Lobbyisten und Technokraten.
Denn Bargeld schützt nicht nur den Geldbeutel – es schützt die Demokratie.
Fazit: Bargeld ist gelebte Privatsphäre
In einer Welt, in der jede digitale Zahlung potenziell getrackt, bewertet oder limitiert werden kann, ist Bargeld mehr als nur ein Stück Papier: Es ist ein Akt der Selbstbestimmung.
Viktor Orbán hat das erkannt. Die Frage ist: Warum tun es nicht alle anderen auch?

„Tag der Bereitschaft“: EU will Wehrkundeunterricht an Schulen
Von MEINRAD MÜLLER | Neue Pflichtübungen im Klassenzimmer machen hellhörig. Die Europäische Kommission will, dass Schulkinder künftig nicht nur lesen, schreiben und rechnen, sondern auch für den Notfall üben. Sie sollen sich unter den Tisch ducken, wenn angeblich eine Bedrohung naht. So, als käme eine Atombombe. Dass ein Tisch nichts nützt, sagt man ihnen nicht. Aber man verunsichert sie völlig unnötig. Neben dem Unterricht tritt ein zweiter Stundenplan: einer für Angst und Gehorsam.
In der DDR gab es den Wehrkundeunterricht. Damals lernten Schüler, wie man sich bei einem Angriff verhalten soll. Heute wird dieses Konzept wieder eingeführt, nur ohne Uniform und Parole. Die Kinder von heute sollen lernen, wie man reagiert, wenn plötzlich andere Meinungen im Umlauf sind. Wenn etwas gesagt wird, das nicht in die offizielle Sicht passt. Wenn Fragen gestellt werden, die nicht vorgesehen sind. Es geht nicht um Schutz vor Gefahren. Es geht um Schutz vor Gedanken.
Das Handy wird zur Warnung erklärt. Nicht wegen der Technik, sondern wegen der Inhalte. Die EU traut den Kindern offenbar nicht zu, selbst zu unterscheiden. Deshalb sollen sie lernen, dass alles, was nicht abgesegnet ist, gefährlich sein könnte. Man redet von Fehlinformationen, meint aber fremde Meinungen. Am Ende bleibt hängen: Traue nur dem, was von oben kommt. Alles andere macht dir Angst.
Ein Feiertag für die Unterwerfung
Die Kommission will den sogenannten „EU-Tag der Bereitschaft“ einführen. Jedes Jahr sollen die Schulen mitmachen. Ein Pflichtprogramm wie die Bundesjugendspiele. Nur dass hier nicht um Sport und Freude geht, sondern um Kontrolle und Einübung. Strammstehen gehört dazu. Gelernt ist gelernt.
Niemand sagt den Kindern: Ihr seid sicher. Im Gegenteil. Die ständige Wiederholung von Krisenübungen macht etwas mit jungen Menschen. Sie lernen nicht Selbstvertrauen, sondern ständige Vorsicht. Sie rechnen nicht mit einem guten Tag, sondern mit dem Ausnahmezustand. Ganz nebenbei wird ihnen beigebracht, dass man lieber schweigt, wenn man sich nicht sicher ist.
Was hier geschieht, hat mit Bildung nichts zu tun. Es geht nicht darum, junge Menschen stark zu machen. Es geht darum, sie früh zu formen. Wer im Unterricht lernt, dass bestimmte Fragen verboten sind, wird später keine mehr stellen. Wer seine Angst regelmäßig übt, wird nicht aufbegehren, wenn man ihm sagt, was er denken soll. Die EU verkauft diesen Plan als Schutzmaßnahme. In Wahrheit ist es eine Schulung zur inneren Anpassung. Was früher Wehrkunde hieß, heißt heute Vorsorge. Doch das Prinzip ist dasselbe: Der Bürger soll parat stehen. Die Meinung soll stimmen. Und wer noch selbst denkt, gilt als Risiko.
Meinrad Müller.
Meinrad Müller (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.
Nun erinnert auch die EU an ihre Ansprüche auf ukrainische seltene Erden

Schwedens Mitte-rechts-Regierung verschenkt Pässe: 60.000 Migranten eingebürgert!

Obwohl sich die seit 2022 im Amt befindliche konservative Regierung Schwedens einer strikteren Migrationspolitik verschrieben hat, verschenkte sie im Jahr 2023 schwedische Pässe wie noch nie zuvor. Selbst in den schwedischen Mainstreammedien wächst die Kritik daran.
Schweden hat im Jahr 2023 (die Daten für 2024 liegen noch nicht vor) einen neuen Rekord aufgestellt – allerdings keinen, auf den man stolz sein könnte. Trotz einer Regierung, die mit großen Versprechen angetreten ist, die Masseneinwanderung zu bremsen, wurden satte 60.000 Migranten zu schwedischen Staatsbürgern gemacht. Ein Drittel davon konnte nicht einmal nachweisen, wer sie wirklich sind.
Die neue „konservative“ Regierung, die nach ihrem Wahlsieg 2022 mit Pauken und Trompeten gefeiert wurde, scheint den harten Kurs gegen unkontrollierte Einwanderung schnell vergessen zu haben. Stattdessen regnet es schwedische Pässe – und zwar auf so ziemlich jeden, der die Hand aufhält. Die Zeitung Expressen schlägt in einem Editorial Alarm: „Viele schwedische Pässe werden an Menschen verteilt, die ihre Identität nicht bewiesen haben. Das ist gefährlich. Besonders, weil die Staatsbürgerschaft nicht zurückgenommen werden kann.“
Die nackten Fakten sind ernüchternd. Von etwa 75.000 Anträgen auf Staatsbürgerschaft im Jahr 2023 wurden circa 60.000 bewilligt – das sind acht von zehn. Rund 20.000 dieser neuen Schweden konnten dabei keine gültigen Identitätspapiere vorlegen. Ein Drittel! Das ist kein Schlupfloch mehr, das ist ein Scheunentor. „Das ist völlig inakzeptabel und stellt ein Sicherheitsrisiko für den schwedischen Staat und die Bevölkerung dar“, wettert Expressen zu Recht. Und wer könnte widersprechen? Terroristen, Spione, Kriminelle – wer weiß schon, wer sich hinter diesen gesichtslosen Anträgen verbirgt?
Die Wurzeln dieses Chaos reichen tief. Erinnern wir uns an 2015, als auch die schwedische Migrationsbehörde (nicht nur jene in Deutschland und Österreich) unter dem Druck der Migrationswelle allen Syrern – oder denen, die behaupteten, Syrer zu sein – automatisch eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zuschanzte. Papiere? Fehlanzeige. Viele kamen ohne jegliche Dokumente über die Grenze, und jetzt, Jahre später, haben genau diese Menschen schwedische Pässe in der Tasche. Ohne dass irgendjemand weiß, wer sie wirklich sind. Ein russisches Roulette mit der nationalen Sicherheit.
Versprochene Reformen: viel Lärm um nichts?
Seit zwei Jahrzehnten wird in Schweden über strengere Regeln für die Einbürgerung diskutiert. Vorschläge gibt’s wie Sand am Meer: Antragsteller sollten persönlich bei der Migrationsbehörde vorstellig werden, Angaben zu Herkunft und Identität machen – lauter Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten. Doch was ist passiert? Nichts. Oder zumindest nicht viel. „Bisher mussten Bewerber nicht einmal erklären, wer sie sind, woher sie kommen oder was sie tun“, beklagt Expressen. Neue Gesetze sind in Arbeit, ja, aber sie stecken im zähen Morast der Bürokratie fest. Und selbst wenn sie kommen, wird es möglich sein, die Staatsbürgerschaft wieder zu entziehen? Die Antwort ist ein lautes Vielleicht.
Die Zeitung zieht ein düsteres Fazit: „Das Schlimmste ist, dass die Staatsbürgerschaft wahrscheinlich Menschen gewährt wurde, die kein Recht darauf haben. Um es klar zu sagen: Der schwedische Staat verteilt Pässe an jeden, der sie will. Das ist absolut inakzeptabel und birgt ein Sicherheitsrisiko.“
Als die jetzige Regierung antrat, jubelten viele Schweden. Endlich, so dachten sie, würde Schluss sein mit dem Laissez-faire-Kurs der Sozialdemokraten. Doch wer die Zahlen sieht, fragt sich: Wo ist der Unterschied? Ähnlich wie die britischen Tories oder Parteien wie die CDU, CDU und ÖVP, die seit Jahren mit harten Worten gegen Migration punkten, aber die Zahlen nur steigen ließen, scheint auch Schweden in die Falle der leeren Versprechen getappt zu sein. 60.000 neue Staatsbürger in einem Jahr – das ist keine Eindämmung, das ist ein Freifahrtschein.
Mehr noch: Viele der Eingebürgerten bekommen Ausnahmen, wenn sie keine Papiere aus ihrem Heimatland vorlegen können. Die Behörden zucken die Schultern und winken durch. „Einmal den Pass in der Hand, ist es zu spät“, warnt Expressen. Und genau das ist der springende Punkt. Wenn erst einmal ein Terrorist oder Spion mit schwedischem Pass durch Europa reist, ist der Schaden nicht mehr rückgängig zu machen.
Ein Weckruf für Schweden?
Die Debatte über die Staatsbürgerschaft ist längst überfällig. Schweden steht vor einer Zerreißprobe: Wie lange kann ein Land seine Großzügigkeit aufrechterhalten, bevor sie zur Gefahr wird? Die Regierung mag mit neuen Regeln wedeln, aber solange diese nicht greifen, bleibt es bei schönen Worten. „Die Vorschläge, die Staatsbürgerschaft zu entziehen, stecken in der langsamen Mühle des Gesetzgebungsprozesses“, schreibt Expressen.
Die Bürger haben ein Recht, zu wissen, wer neben ihnen lebt. Sie haben ein Recht auf Sicherheit. Und sie haben ein Recht auf eine Regierung, die ihre Versprechen hält. Stattdessen bekommen sie 60.000 neue Mitbürger, von denen jeder Dritte ein Fragezeichen ist. Das ist kein Konservatismus – das ist Kapitulation.
Mein neues Buch ist da: “Im Zensurwahn – Die Aushöhlung von Freiheit und Demokratie“.

Die Enthüllungen über den Schattenstaat „Le Cercle“ – Iain Davis

Quelle: The Deep State Revelations CERCLE – OffGuardian Anmerkung meinerseits: Davis bringt es in…
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James Corbett: Sie wollen Ihre Gene nicht im Pool haben
Von Rhoda Wilson
Der Begriff „Eugenik“ wurde 1883 geprägt. In der Geschichte wurde jedoch Inzucht in königlichen Familien praktiziert. Auch wenn dies zu genetischen Störungen und dem Niedergang dieser Familien geführt hat, hält sich die Idee, auf wünschenswerte Merkmale zu züchten, hartnäckig.
Die moderne Elite, das moderne Königshaus, darunter Familien wie die Rockefellers und die Rothschilds, haben die pseudowissenschaftliche Ideologie der Eugenik übernommen, die besagt, dass bestimmte Gruppen aufgrund ihrer Genetik von Natur aus überlegen sind.
Diese neuen Royals haben die Ideologie der Eugenik genutzt, um ihre Macht und ihren Reichtum zu rechtfertigen, indem sie Forschung finanzieren und politische Maßnahmen fördern, die darauf abzielen, den menschlichen Genpool zu „verbessern“, indem die Fortpflanzung derjenigen eingeschränkt wird, die als „untauglich“ gelten. Sie mögen versuchen, dies der Öffentlichkeit als friedliche Ideologie zu verkaufen, aber eugenische Überzeugungen wurden dazu benutzt, um für die erzwungene Segregation, Sterilisation und den Tod derer einzutreten, die von der Elite als „untauglich“ angesehen werden.
Eugenische Überzeugungen wurden lange Zeit als Quacksalberei diskreditiert. Trotzdem hat sich die Eugenik unter Deckmänteln wie „Bevölkerungskontrolle“ und „CO2-Reduzierung“ gehalten und die moderne Gesellschaft beeinflusst und die Weltanschauung der Reichen und Mächtigen geprägt.
In einem 2016 veröffentlichten Artikel erörterte James Corbett kurz die Geschichte der Eugenik. Eine Version dieses Artikels ist in James Corbetts erstem Buch „Reportage: Essays On The New World Order“ (Reportage: Essays über die neue Weltordnung) enthalten. Die in Corbetts Buch enthaltene Version können Sie auf der Substack-Seite von Lies are Unbekoming HIER lesen. Nachfolgend haben wir Corbetts Originalartikel aus dem Jahr 2016 wiedergegeben, der 2019 erneut veröffentlicht wurde.
Sie wollen Ihre Gene nicht im Pool: Eine kurze Geschichte der Eugenik
Von James Corbett, veröffentlicht von International Forecaster Weekly am 27. Juli 2019
Die alten Ägypter verehrten die Pharaonen als Nachkommen des Sonnengottes Ra. Den Japanern wurde erzählt, dass ihre kaiserliche Familie von der Sonnengöttin Amaterasu und dem Meeresgott Ryuujin abstammt. In Europa behaupteten die Monarchen, Gott selbst habe ihnen direkt ein „göttliches Recht“ verliehen, über ihre Untertanen zu herrschen. In China nannten sie es das „Mandat des Himmels“.
Solange es Könige gab, gab es auch ausgefeilte theologische Rechtfertigungen dafür, warum Monarchen es verdienen, über das Volk zu herrschen … und es gab immer Könige.
Es ist leicht zu verstehen, warum die herrschende Klasse versucht hat, diese Idee der göttlichen Herrschaft in einer Kultur nach der anderen zu fördern. Denn wenn die Könige und Königinnen, Kaiser und Pharaonen keine Götter waren oder zumindest nicht von Gott auserwählt wurden, warum sollte ihnen dann jemand zuhören? Der Unterschied zwischen einem königlichen König und einem Möchtegern-Diktator verschwindet, wenn die Göttlichkeit des Königs geleugnet wird.
Selbst heute, in dieser „postmonarchischen“ Ära, hält sich der alte Aberglaube über Königsfamilien hartnäckig. Sie werden immer noch als „Blaublüter“ bezeichnet, als ob das Blut, das durch ihre Adern fließt, anders wäre als das Ihre oder meine. Es gibt immer noch eine ausgefeilte Etikette für die Begegnung mit der Königin von England, die ausnahmslos strikt eingehalten wird. Selbst Obama musste eine Lektion lernen, bevor er Ihre Majestät Elizabeth II. treffen durfte.
Die Rituale der Standesunterschiede sind nicht nur zur Schau. Die Royals haben sich schon immer als von höherem Stand als die Bürgerlichen betrachtet, als eine Rasse, die sich von den armen, unterdrückten Massen abhebt, die in Schmutz und Elend unter ihnen schuften. Daher hat die Besessenheit von der Zucht, die den Adel auf der ganzen Welt auszeichnet, über Jahrhunderte hinweg große Anstrengungen unternommen, um sie zu beobachten. Oder sollte man besser von „Inzucht“ sprechen? Sicherlich sind die Äste vieler Stammbäume von Königsfamilien ebenso stark verzweigt wie sie sich verästeln, was die bemerkenswerte physische Ähnlichkeit zwischen Mitgliedern der europäischen Königsfamilien oder die rezessiven Störungen wie Hämophilie erklärt, die die europäischen Königshäuser seit Jahrhunderten plagen.
Moderne DNA-Analysen haben gezeigt, dass der spanische Zweig der Habsburger*, der Dynastie, die über 500 Jahre lang über weite Teile Europas herrschte, durch Inzucht ausgelöscht wurde. Nachdem über Generationen hinweg Cousins und Cousinen sowie Onkel und Nichten geheiratet hatten, war die genetische Variation zwischen den habsburgischen Ehepartnern nicht größer als die zwischen Geschwistern. Das letzte Mitglied der spanischen Habsburger, Karl II., starb als von Geburt an kranker, missgebildeter Mann, der körperlich nicht in der Lage war, ein Kind zu zeugen, das die Dynastie fortgeführt hätte. Dies ist auch kein modernes Phänomen: Jüngste DNA-Analysen des ägyptischen Pharaos Tutanchamun zeigen, dass auch er das kränkliche, missgebildete Produkt einer inzestuösen Verbindung zwischen Bruder und Schwester war.
[*Artikel seit Erstveröffentlichung überarbeitet: Im Originalartikel wurde „Habsburg“ als „Hapsburg“ geschrieben. Die Schreibweise wurde nun korrigiert.]
Die Fixierung der Könige auf Inzucht entstand – wie viele solcher Ideen – aus scheinbar unwiderlegbaren empirischen Beobachtungen. Tierzucht wird seit Tausenden von Jahren betrieben. Die Fähigkeit, bestimmte Merkmale in Haustiere und Nutztiere einzuzüchten oder aus ihnen herauszuzüchten, ist seit Beginn der Domestizierung von Tieren zur Bewirtschaftung des Landes eine Kunstform. Für Herrscher und Souveräne war es nicht schwer, mit dem Gedanken zu spielen, diese Techniken zur Veredelung ihres eigenen Bestands und zur Domestizierung ihres eigenen „Besitzes“, der Bürgerlichen, einzusetzen.
Aber das ist, wie gesagt, lange her. Wir leben nicht mehr im Zeitalter der Feudalherren und Leibeigenen, sondern in einem Zeitalter beispielloser wirtschaftlicher Mobilität. Mit der bemerkenswerten Ausnahme der verbliebenen Königsfamilien der Welt teilt sich die Menschheit nicht mehr in „edle“ und „niedere“ Kasten auf. Wir sprechen nicht mehr in vagen Allgemeinplätzen über die „Vermischung“ von Merkmalen zwischen Eltern, sondern mit einem präzisen wissenschaftlichen Verständnis der Funktionsweise von Genen und Chromosomen, der Struktur der DNA und der Bedeutung von Erziehung und Umwelt für die Gestaltung dessen, wer wir sind. Wir glauben nicht mehr (vorausgesetzt, wir haben es jemals getan), dass eine Königin Elisabeth oder ein König Abdullah oder ein Kaiser Akihito von Gott auserwählt wurde, über uns zu herrschen.
Nein, wir leben in einem „aufgeklärten“ Zeitalter: Unsere Staatsoberhäupter sind demokratisch gewählte Politiker und keine erblichen Monarchen. Der soziale Aufstieg ist eine Frage von Tatkraft, Motivation und Talent, nicht von Adel und guter Erziehung. Prominente sind unsere Könige. Die reichsten Männer und Frauen der Welt sind Durchschnittsbürger, die sich aus eigener Kraft nach oben gearbeitet haben, und sie werden jedes Jahr in Hochglanzmagazinen nach ihrem Vermögen geordnet …
… So lautet zumindest die Geschichte. Die Wahrheit entspricht wie immer nicht ganz der landläufigen Meinung.
Wie sich herausstellt, gibt es ein modernes Königshaus, erbliche Herrscherhäuser in Machtpositionen, die über einen fast unvorstellbaren Reichtum verfügen. Diese Könige und Königinnen leben jedoch nicht in Schlössern und verlangen keine Ehrerbietung. Ihre Gesichter sind nicht auf unseren Geldscheinen abgedruckt oder in unsere Münzen geprägt (obwohl ihre Unterschriften auf den Scheinen stehen können, für diejenigen, die sie suchen). Dies sind die unauffälligen Monarchen, die sich durch die Gebäude und Banken, Finanzinstitute und steuerfreien Stiftungen auszeichnen, die ihre Familiennamen tragen. Sie haben Kronen und Zepter gegen Hemden und Krawatten eingetauscht, diese Herren der Wirtschaft und Finanzen gehen in der Menge unter. Und wir können ihren Aufstieg bis zum Fall der alten Monarchien zurückverfolgen.
Im späten 17. Jahrhundert, als die Welt bereits vom mittelalterlichen Feudalismus zum modernen Kapitalismus überging, wurde die absolute Macht der europäischen Monarchen beschnitten. In England setzten die Glorreiche Revolution von 1688 und die Bill of Rights von 1689 dem Konzept der uneingeschränkten Autorität des Königs ein Ende, einer Autorität, die bereits 1215 durch die Magna Carta formell eingeschränkt worden war. 1694 wurde mit der Gründung der Bank of England ein Präzedenzfall für die private Kontrolle der Geldmenge eines Landes geschaffen, eine Vorlage, die in den kommenden Jahrhunderten von Land zu Land kopiert wurde (natürlich auch von den Vereinigten Staaten). Es dauerte nicht lange, bis eine Handvoll Bankiersfamilien die Staatskassen der Regierungen kontrollierten, denen sie „dienten“, und die offene königliche Macht wurde durch eine neue, verdeckte Macht ersetzt.
Die Möchtegern-Herrscher der Welt tauschten die Insignien der Königswürde und das Prestige des Thrones gegen moderne Anzüge und Krawatten und Konzernzentralen ein, von denen aus unsere Gesellschaft gelenkt und kontrolliert wird. Ihre Reihen wurden bald durch eine andere Art von Neureichen verstärkt: die skrupellosen Monopolisten des 19. Jahrhunderts, die Imperien aus Stahl, Schienen und Öl aufbauten.
Diese neuen Adeligen sind, wie die Adeligen von einst, von der Zucht besessen. Rockefellers heiraten Carnegies, Averells heiraten Harrimans, Walkers heiraten Bushes, Foresters heiraten Rothschilds (und flittern dann im Weißen Haus), bis die dynastischen Familienlinien in einer modernen Aristokratie verankert sind, die genauso durch Inzucht und Elitedenken geprägt ist wie die Lords und Ladies vergangener Tage.
Im Gegensatz zu den Königen und Königinnen vergangener Zeiten können sich diese modernen Tyrannen jedoch nicht auf das alte Märchen vom „göttlichen Recht“ berufen, um ihre Machtpositionen zu rechtfertigen. Mit dem Untergang der mittelalterlichen Welt begann ein neues Zeitalter des Empirismus, das eine völlige Revolution im Verständnis der Menschheit von der Welt und unserem Platz darin darstellte. Die Herrscher unseres wissenschaftlichen Zeitalters brauchten einen wissenschaftlich klingenden Anstrich, um das „göttliche Recht“ der alten Zeit zu aktualisieren und das Recht der Wenigen, über die Vielen zu herrschen, zu bewahren. Zum Glück für diese neue Art von Monarchen ließ ein pseudowissenschaftlicher Anstrich nicht lange auf sich warten.
1859 veröffentlichte Charles Darwin „Über die Entstehung der Arten durch natürliche Auslese“ oder „Die Erhaltung der begünstigten Rassen im Kampf ums Dasein“. Innerhalb von zehn Jahren veröffentlichte sein Cousin Francis Galton „Hereditary Genius“, seinen ersten Versuch, eine Theorie zu skizzieren, in der Charaktereigenschaften wie Intellekt und Tugendhaftigkeit vererbbar sind. Im Wesentlichen postulierte Galton, dass Menschen auf Intelligenz oder Fleiß gezüchtet werden können, genauso wie ein Hund auf Aggressivität oder ein Pferd auf Rennfähigkeit gezüchtet werden kann. 1883 prägte Galton den Begriff „Eugenik“ – aus dem Griechischen eu (gut) und genēs (geboren) – um die Untersuchung zu beschreiben, wie die menschliche Evolution gelenkt werden könnte, um „die Rassenqualität zukünftiger Generationen“ zu verbessern. Schon der Name Eugenik verrät die zugrunde liegende Annahme dieser eigennützigen Ideologie: Es gibt „gute“ und „schlechte“ Gene, die die Überlebenschancen von Menschen und ihren Nachkommen im gesellschaftlichen Kampf ums Dasein mehr oder weniger beeinflussen.
Ausgehend von dieser recht harmlos klingenden Annahme gelangt der Eugeniker schnell zu einer Reihe verblüffender Schlussfolgerungen. Eine davon ist, dass diejenigen, die arm, behindert oder anderweitig beeinträchtigt sind, in Wirklichkeit nur das Produkt schlechter Zucht sind. Die Eugeniker, die nur von dem Wunsch motiviert sind, die kontinuierliche Verbesserung des menschlichen Genpools zu fördern, bedauern oder verachten diese Menschen nicht für ihre natürlichen Unfähigkeiten. Stattdessen versuchen sie sicherzustellen, dass die Armen und Schwachen so wenig Nachkommen wie möglich zeugen, während die wohlhabende Elite so viele Kinder wie möglich hat.
Sie sollten diesen letzten Satz vielleicht noch einmal lesen, um zu sehen, ob Sie verstanden haben, was er aussagt. Ohne diesen Punkt zu verstehen, die Hauptmotivation der Eugenik-Bewegung, wird alles andere schwer zu begreifen sein.
Eine weitere verblüffende Folge der Hypothese vom „guten“ Gen/„schlechten“ Gen ist, dass diejenigen Gruppen von Menschen, die andere (militärisch, wirtschaftlich oder anderweitig) dominieren können, nicht nur das Recht haben, diese Macht auszuüben, sondern sogar verpflichtet sind, dies im Interesse der Verbesserung der Spezies zu tun. Kurz gesagt: Macht geht vor Recht. Wenn du nicht mit uns blutsverwandt bist, bist du gegen uns.
Es ist nicht schwer zu verstehen, warum die Eugenik bei den reichen und privilegierten Wissenschaftlern der britischen Oberschicht oder den amerikanischen Raubrittern, die ihre Forschung finanzieren sollten, so beliebt war. Hier war genau das, was die modernen Könige brauchten: eine Gründungsmythologie, die eine Rechtfertigung für ihren Reichtum und ihre Macht lieferte. Auf das Wesentliche reduziert, besagte diese Mythologie genau dasselbe wie die alte Mythologie vom „göttlichen Recht“ der Könige: dass die Reichen und Mächtigen reich und mächtig sind, weil sie von Natur aus besser sind als die Armen und Schwachen. Wenn diese Mythologie sich mit wissenschaftlich klingenden Argumenten statt mit Appellen an die göttliche Autorität tarnt, dann umso besser, um den Zeitgeist einzufangen. Es ist also keine Überraschung, dass es diese neue „Adelsschicht“ war, die die Forschung finanzierte, mit der die moderne Eugenik-Bewegung begann.
Das American Eugenics Record Office (und sein Labor in Cold Springs Harbor), in dem der Großteil der amerikanischen Eugenik-Forschung stattfand, wurde 1910 von Mary Harriman (von der Bush-Harriman Union Banking-Verbrecherfamilie) gegründet und von den Rockefellers und Carnegies finanziert. Das Büro verfügte über Karteikarten mit Daten zu Hunderttausenden von Amerikanern, die in „erwünschte“ und „unerwünschte“ Personen sortiert werden sollten, damit die Gefolgsleute von Carnegie und Rockefeller sich für die Entfernung von Menschen, die ihnen missfielen, aus dem Genpool einsetzen konnten.
Obwohl Befürworter der Eugenik die griechischen Wurzeln des Wortes gerne als „Beweis“ dafür anführen, dass es sich bei dem Konzept in Wirklichkeit um ein friedliches Bestreben handelt, eine bessere Rasse zu züchten, wurde die Ideologie schon immer dazu benutzt, um die erzwungene Rassentrennung, Sterilisation und letztlich den Tod derer zu befürworten, die von der selbsternannten „Elite“, die die Eugenikforschung finanziert, als nicht fortpflanzungsfähig eingestuft werden. In einem populären Lehrbuch über „Angewandte Eugenik“ aus dem Jahr 1918 wurde festgestellt, dass die Hinrichtung historisch gesehen die erste Methode der Eugenik war, und hinzugefügt, dass „ihr Wert für die Aufrechterhaltung des Rassestandards nicht unterschätzt werden sollte“. In einem Kapitel über „Tödliche Selektion“ befürwortete das Buch die Eugenik „durch die Zerstörung des Individuums durch einige nachteilige Merkmale der Umwelt, wie übermäßige Kälte oder Bakterien oder durch körperliche Mängel“.
Wie wir heute wissen, war die Eugenik selbst reine Quacksalberei. Der wichtigste Förderer von Darwins Werk in Deutschland, Ernst Haeckel, vertritt die Idee, dass die Menschheit eine Gattung und keine Art sei und dass die verschiedenen Rassen in Wirklichkeit verschiedene Arten seien. Cesare Lombroso, ein italienischer „Wissenschaftler“ des späten 19. Jahrhunderts, nutzte die Eugenik als Mittel, um die längst diskreditierte Vorstellung der Phrenologie wiederzubeleben, dass die Größe und Form von Körperteilen bestimmen könne, ob jemand ein „tugendhafter Mensch“ oder ein „geborener Verbrecher“ sei, mit dem unvermeidlichen Ergebnis, dass Forscher „bewiesen“, dass die körperlichen Merkmale von ethnischen Minderheiten sie anfälliger für Laster, Faulheit, Kriminalität und Dummheit machten. Wissenschaftler des Cold Springs Harbor Laboratory und anderer „renommierter“ Institutionen verfassten Fallstudien über Familien, die die genetische Vererbung von Kriminalität und geistiger Behinderung „belegten“ … Studien, die sich später als völlig betrügerisch herausstellten. Mit entmutigender Leichtigkeit nutzten die „gelehrten Gelehrten“ jener Tage den Deckmantel der Eugenik, um ihre tief verwurzelten Vorurteile festzuschreiben.
Doch wenn man den Begriff „Quacksalberei“ verwendet, um die Eugenik zu beschreiben, könnte der Eindruck entstehen, dass es sich um eine harmlose Randtheorie handelte, die von der etablierten Wissenschaft und der Gesellschaft im Allgemeinen weitgehend ignoriert wurde. Tatsächlich war das genaue Gegenteil der Fall, denn die Eugenik wurde sowohl als Inbegriff der wissenschaftlichen Methode als auch als angesagtestes gesellschaftliches Anliegen ihrer Zeit hochgehalten. Die Eugeniker erforschten sie. Kolumnisten schrieben darüber. Bürger, die sich für das Gemeinwohl einsetzten, setzten sich dafür ein. Die untätigen Klassen machten sich darüber Sorgen. Politiker schrieben Gesetze dazu. Dies war keine Randtheorie.
Wie die Zuschauer meiner Dokumentation „How & Why Big Oil Conquered the World“ (Wie und warum die Ölindustrie die Welt eroberte) und einer Reihe meiner anderen Werke im Laufe der Jahre inzwischen wissen werden, mag das Wort „Eugenik“ aus der Mode gekommen sein, aber die Idee ist nie wirklich verschwunden. Sie besteht bis heute unter dem Deckmantel der „Bevölkerungskontrolle“ und der „CO2-Reduzierung“ und anderen sorgfältig ausgearbeiteten Begriffen für Eugenik unter einem anderen Namen fort.
Die Geschichte der Eugenik ist ebenso wenig bekannt wie barbarisch. Sie verbindet einige der reichsten und prominentesten Persönlichkeiten der Neuzeit mit einer grausamen Ideologie, die sowohl verachtenswerte als auch verurteilenswerte politische Maßnahmen und Praktiken fördert. Wer die Geschichte der Eugenik nicht kennt, kann unmöglich verstehen, wie sie die post-königliche Ära der Möchtegern-Royals geprägt hat, die ihren Supermachtstatus auch lange nach dem Verschwinden der Lügen von „göttlichem Recht“ und „königlichem Blut“ bewahrt haben.
Es ist in der Tat nicht schwer zu verstehen, warum die Eugenik so attraktiv für die reichen und privilegierten Mitglieder der modernen herrschenden Klasse war, oder für die verschiedenen politischen Tyrannen, die danach streben, die totale Kontrolle über ihre Bevölkerung auszuüben. Das Dogma der Eugenik bietet genau das, was die modernen Könige brauchen: eine pseudowissenschaftliche, mythologische Grundlage, auf der sie ihren eigenen Reichtum und ihre Macht aufbauen können. Auf das Wesentliche reduziert, besagt diese Mythologie genau dasselbe wie die alte Mythologie vom „göttlichen Recht“ der Könige: dass die Reichen und Mächtigen reich und mächtig sind, weil sie von Natur aus besser sind als die Armen und Schwachen. Wenn sich diese Mythologie in wissenschaftlich klingende Argumente hüllt, anstatt sich auf göttliche Autorität zu berufen, dann ist das umso besser für diejenigen, die versuchen, an moderne Empfindungen aus der Zeit der Aufklärung zu appellieren.
Zugegeben, wir bezeichnen diese Neo-Adeligen nicht als buchstäbliche „Könige“ oder „Königinnen“. Wir beten sie auch nicht als Götter auf Erden an. Aber, was genauso beängstigend ist, viele haben sich unwissentlich ihre Weltanschauung zu eigen gemacht. Im Namen der „Bevölkerungskontrolle“ und des „Umweltschutzes“ setzen sich heute Millionen für die Deindustrialisierung und Entvölkerung ein, ohne zu bemerken, dass sie sich für genau die Welt einsetzen, die sich die Eugeniker wünschen. Eine Welt, in der einige wenige Privilegierte über die verarmten Massen herrschen, Neo-Adlige und Neo-Bauern in einer neo-feudalen Gesellschaft.
Sie tragen vielleicht keine Kronen oder königlichen Gewänder, aber solange wir nicht aufhören, auf ihre kryptoeugenischen Ideen hereinzufallen, können wir uns genauso gut verbeugen und sie mit „Majestät“ anreden.

Was denken die Amerikaner wirklich über Trump? Die große DK-Umfrage, Teil 1 | Vicky Richter
Vom „Retter Amerikas“ bis zum „Nazi im Weißen Haus“ – die Meinungen über Donald Trump könnten nicht gespaltener sein! Während einige ihn als starken Kämpfer für Freiheit, Sicherheit und nationale Interessen feiern, werfen andere ihm Faschismus, Menschenrechtsverletzungen und Chaos auf der Weltbühne vor. Klar ist: Unter Trump brodelt es – in den USA und weit darüber hinaus!
Die DeutschlandKURIER-Korrespondentin in den USA, Vicky Richter, kam mit den Amerikanern in Nashville ins Gespräch.
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Bosnien auf dem großen Schachbrett
Von LUCIANO KALUZA* | Zbigniew Brzezinski, einer der einflussreichsten geopolitischen Denker des 20. Jahrhunderts, analysierte in seinem Buch „Das große Schachbrett“ (1997) die globale politische Dynamik im Licht der amerikanischen Vorherrschaft und der strategischen Interessen auf dem eurasischen Kontinent. Er betrachtete Eurasien – den riesigen Landraum von Europa bis Asien – als geopolitisches Zentrum der Welt. Wer diesen Kontinent kontrolliert, so seine These, sichert sich die globale Dominanz. Brzezinski argumentiert, dass die USA ihre Macht durch geschickte geopolitische Strategien bewahren und das Entstehen von Rivalen verhindern müssen, die ihre Interessen gefährden könnten.
In diesem Zusammenhang sieht er den Balkan als Teil eines größeren, konfliktträchtigen Raums, den er „Eurasischen Balkan“ nennt. Dieser Begriff umfasst nicht nur Südosteuropa, sondern auch den Kaukasus, Zentralasien und Teile des Nahen Ostens. Für Brzezinski ist diese Region ein instabiler Schmelztiegel ethnischer und religiöser Spannungen, aber zugleich ein geopolitischer Schlüssel wegen ihrer reichen natürlichen Ressourcen – wie Öl und Gas – und ihrer strategischen Lage als Brücke zwischen Europa und Asien.
Er warnte, dass Großmächte wie die USA, Russland, China und sogar die Europäische Union versuchen würden, die Entwicklungen in diesem Raum zu beeinflussen, um ihre eigene Macht zu sichern oder auszubauen. Bosnien und Herzegowina (BiH) zeigt sich hier als ein besonderes Beispiel: Internationale Kontrolle wurde dort unter dem Vorwand der Stabilisierung nach dem Krieg (1992–1995) eingeführt, dient aber in Wahrheit dazu, den Einfluss externer Akteure in dieser strategisch wichtigen Region aufrechtzuerhalten.
Geopolitischer Bauer
Bosnien und Herzegowina lässt sich durch Brzezinskis Idee der „erzwungenen Stabilität“ verstehen. Darunter versteht er ein System, in dem internationale Kräfte ein Krisengebiet lenken, um weitere Konflikte zu vermeiden, ohne dem Land volle Selbstbestimmung zu gewähren. Die Präsenz von Institutionen wie dem Büro des Hohen Repräsentanten (OHR) – einer internationalen Aufsichtsbehörde, die nach dem Dayton-Abkommen 1995 eingerichtet wurde – und von EU-Militärkräften (EUFOR) verdeutlicht, dass BiH nach fast 30 Jahren noch immer nicht vollständig souverän ist. Dies passt zu Brzezinskis Ansicht, dass bestimmte Regionen wegen ihrer strategischen Bedeutung nicht unabhängig gelassen werden dürfen.
Das OHR verfügt über weitreichende Befugnisse, etwa die Möglichkeit, Gesetze zu erlassen oder Politiker abzusetzen. Es agiert als verlängerter Arm westlicher Staaten, insbesondere der USA und der EU, um sicherzustellen, dass BiH unter einem gewissen Grad internationaler Aufsicht bleibt. Diese Kontrolle wird mit der Notwendigkeit der Stabilität gerechtfertigt, schränkt jedoch die politische Unabhängigkeit des Landes ein und macht BiH zu einem „geopolitischen Protektorat“. Brzezinski betonte, dass solche Arrangements Großmächten erlauben, Stabilität ohne direkte militärische Besatzung zu gewährleisten, während sie ihren Einfluss auf politische Entscheidungen behalten.
Verlust des Fokus
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine 2022 hat sich die internationale Aufmerksamkeit vom Balkan weg und nach Osteuropa verlagert. Der Westen konzentriert sich nun darauf, die Ukraine militärisch zu unterstützen und russischen Einfluss einzudämmen. Regionen wie der Westbalkan, zu dem BiH gehört, gerieten dabei in den Hintergrund. Der früher starke „geopolitische Protektionismus“ – also die intensive Überwachung und Steuerung – in BiH hat an Kraft verloren, da Ressourcen und politisches Kapital auf den größeren Konflikt in der Ukraine umgeleitet wurden.
Dennoch sind die Kontrollmechanismen in Bosnien nicht verschwunden. Statt direkter diplomatischer oder wirtschaftlicher Eingriffe stützen sich westliche Mächte weiterhin auf das OHR, auch wenn dessen aktueller Hoher Repräsentant, Christian Schmidt, umstritten ist.
Kritiker – insbesondere die Republik Srpska, eine der zwei Entitäten BiHs – sehen seine Ernennung als illegitim an, da sie ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrats erfolgte, was gegen internationale Normen verstößt. Dies zeigt, dass Zwang und politische Manipulation trotz nachlassender Aufmerksamkeit zentrale Werkzeuge der internationalen Gemeinschaft in BiH bleiben.
Vergleich mit dem Sudan
Ein anschauliches Beispiel dafür, wie langfristige internationale Kontrolle einen Staat destabilisieren kann, ist der Sudan. Über Jahrzehnte stand das Land unter dem Einfluss großer Mächte, die durch politische und wirtschaftliche Interventionen, Sanktionen und aufgezwungene Verwaltungsmodelle die internen Spannungen verschärften. 2011 wurde der Sudan unter internationalem Druck geteilt, und der Südsudan erlangte die Unabhängigkeit.
Doch anstatt Frieden zu bringen, führte dies – auch durch fortgesetzte Einmischung externer Akteure – zu neuen Konflikten. Der Sudan blieb in inneren Kämpfen gefangen, während der Südsudan in einen Bürgerkrieg abrutschte. Ähnliche Muster sind in Ländern wie Irak, Libyen, Afghanistan oder Syrien zu beobachten: Internationale Kontrolle, die als Stabilisierung gedacht war, endete oft im Chaos, wenn sie ohne klare Rückzugsstrategie und als Mittel der Dominanz eingesetzt wurde.
Desintegration
Erfahrungen mit langfristiger internationaler Verwaltung zeigen, dass sie einen Staat nicht stärkt, sondern zerfragt. Bosnien und Herzegowina, seit dem Dayton-Abkommen 1995 unter externer Aufsicht, steuert auf ein ähnliches Schicksal zu. Die ursprüngliche Idee des Abkommens war, durch die Macht des Hohen Repräsentanten eine funktionierende, stabile Nation zu schaffen. Doch das Gegenteil trat ein: Politische Gräben wurden vertieft, und der natürliche Aufbau unabhängiger, technokratischer Institutionen wurde blockiert.
Ein deutliches Zeichen dafür ist die wachsende Eigenständigkeit der Republik Srpska (RS), einer der zwei Entitäten BiHs neben der Föderation Bosnien und Herzegowina. Jahrelange Versuche der internationalen Gemeinschaft, eine zentralisierte „einheitliche“ BiH durchzusetzen, scheiterten. Stattdessen hat sich die RS als eigenständige politische, wirtschaftliche und institutionelle Einheit etabliert, mit zunehmendem Selbstbewusstsein und internationaler Unterstützung, etwa aus Russland oder Serbien. Sie lehnt Entscheidungen des umstrittenen Hohen Repräsentanten sowie Gerichtsurteile ab, die von westlichen Diplomaten beeinflusst wurden, und zeigt damit, dass sie ihre Zukunft nicht in einem System externer Kontrolle sieht.
Der Sudan und andere Beispiele verdeutlichen, dass ein künstlich gestalteter Staat unter internationalem Druck nicht bestehen kann. Sobald die äußeren Kräfte die Struktur nicht mehr stützen, zerfällt sie in ihre Bestandteile, die bereits unabhängig agieren. Der Weg der Republik Srpska hin zu größerer Autonomie – oder gar Unabhängigkeit – erscheint daher als logische Folge einer internationalen Politik, die ihre Vision eines funktionalen BiH nicht verwirklichen konnte.
Fazit
In der aktuellen Lage ist Bosnien und Herzegowina ein Paradebeispiel für ein gescheitertes geopolitisches Experiment. Die internationale Gemeinschaft bemüht sich, den Anschein von Stabilität zu wahren, doch in Wirklichkeit steckt das Land in einer dauerhaften politischen Lähmung. Mit der Zeit werden natürliche politische Entwicklungen die Republik Srpska prägen, die mit funktionierenden staatlichen Institutionen und wirtschaftlicher Stabilität zunehmend ihre eigene Zukunft gestaltet. Ohne eine Neuordnung der inneren Verhältnisse – frei von externen Einflüssen – wird dieser Prozess wahrscheinlich zu ihrer vollständigen politischen, wirtschaftlichen und institutionellen Unabhängigkeit führen.
*Luciano Kaluža ist Diplomat und ehemaliger Generalkonsul von Bosnien und Herzegowina in Frankfurt. Er hat einen Masterabschluss in Internationalen Beziehungen und Wirtschaftsdiplomatie. Dieser Artikel ist im Original am 26. März erschienen in Glas Srpske.

Chaos schon beim Start: Neuer Afghanen-Flug in Hannover gelandet!
Am Donnerstag (27. März) traf in weiterer Jet mit Afghanen in Deutschland ein. Rund 190 Passagiere landeten am Vormittag in Hannover. Die Bundesregierung hatte die Maschine gechartert, um die angeblich schutzbedürftigen Migranten im Rahmen eigens eingerichteter Aufnahmeprogramme von Pakistan nach Deutschland zu holen.
Vor dem Abflug kam es laut „Welt“ zu Schwierigkeiten mit den Dokumenten. Die Bundespolizei erklärte mindestens drei bereits ausgestellte Visa kurzfristig für ungültig. Einige Personen seien deshalb auf dem Weg zum Flughafen zunächst gestoppt und zurückgeschickt worden. Später erhielten sie die Nachricht, dass sie dennoch ausreisen durften. Am Flughafen in Islamabad wurde ihnen dann erneut die Mitreise verweigert – warum, ist noch unklar.
Insider berichten von willkürlicher Auswahl
Die Afghanen kommen im Rahmen verschiedener Programme nach Deutschland, die nach der Machtübernahme der Taliban im August 2021 eingerichtet wurden. Eine genaue Gesamtzahl der geplanten Aufnahmen wurde bisher nicht bekannt gegeben genannt wurde immer wieder eine Zahl von insgesamt rund 50.000. Die Flüge stehen in der Kritik, weil laut Insidern regelmäßig nicht schutzbedürftige bzw. angeblich „gefährdete“ Personen, sondern willkürlich ausgewählte Afghanen nach Deutschland verbracht werden. Die Flüge kommen aus Pakistan, weil die Afghanen sich nach ihrer „Flucht vor den Taliban“ dorthin abgesetzt hatten und jetzt von Pakistan zurück in ihre Heimat abgeschoben werden sollten.
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EU-Parlamentspräsidentin fordert schnellen EU-Beitritt von Moldawien, Ukraine und Balkanstaaten

23andMe im Insolvenzverfahren: Kunden in Panik um ihre genetischen Daten

Der Gentest-Gigant 23andMe steht vor dem Aus, und Millionen Kunden weltweit fürchten um ihre intimsten genetischen Daten. Was zunächst wie eine Unternehmensmeldung klang, entwickelt sich zu einem Präzedenzfall mit potenziell weitreichenden Konsequenzen für den Datenschutz.
Tausende von verunsicherten 23andMe-Kunden haben am Montag verzweifelt versucht, ihre genetischen Profile zu löschen. Die Webseite des Unternehmens kollabierte unter dem massiven Ansturm besorgter Nutzer, die ihre DNA-Informationen vor einer möglichen Übernahme durch Finanzinvestoren retten wollten. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte die technischen Probleme: Die Website habe “Verzögerungen und Störungen aufgrund erhöhten Traffics” erlebt. Für viele Kunden wurde der Prozess jedoch zur Odyssee. Sie konnten nicht einmal ihren Account zurücksetzen, da der Verifizierungscode inexistent blieb.
Die Angst, dass die genetischen Daten von Millionen Kunden in die Hände von Private-Equity-Firmen gelangen könnten, ist nicht unbegründet. Die Insolvenz von 23andMe und die damit verbundene gerichtliche Aufsicht über den Verkauf des Unternehmens haben die Sorgen um den Datenschutz verstärkt. Experten warnen, dass die Daten, die einst für persönliche Gesundheitsanalysen genutzt wurden, nun möglicherweise für kommerzielle Zwecke ausgeschlachtet werden könnten.
Abe Schwab, ein Philosophieprofessor an der Purdue University Fort Wayne, der sich mit dem Thema Genomdatenschutz beschäftigt, erklärte gegenüber Bloomberg, dass zwar Bundesgesetze existieren, die die Verwendung genetischer Informationen für Gesundheitsversicherungen oder Beschäftigung verbieten, jedoch die Regulierung des Verkaufs solcher Daten weitgehend unzureichend ist. „Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind nicht ausreichend, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen“, so Schwab. Ein weiterer Aspekt ist die Aussage des US-Justizministeriums, das im vergangenen Jahr feststellte, dass der Verkauf von Genomdaten „üblich und derzeit praktisch unreguliert“ sei. Diese Lücke in der Gesetzgebung könnte dazu führen, dass Unternehmen wie 23andMe ihre Daten ohne ausreichende Aufsicht verkaufen können.
Johnson erklärte weiter, dass es in den Verträgen von 23andMe Klauseln gebe, die es dem Unternehmen erlauben, Informationen an seine Aktionäre weiterzugeben, darunter auch Pharmaunternehmen. „Einige dieser Pharmaunternehmen haben ihren Sitz im Ausland und einige von ihnen sind im Besitz von Verteidigungsministerien anderer Länder“, fügte er hinzu. Bereits vorher soll 23andMe Gendaten verkauft haben, so ein anderer Bericht. Diese Enthüllungen sind alarmierend und verdeutlichen die potenziellen Risiken, die mit der Weitergabe genetischer Daten verbunden sind.
Mein neues Buch ist da: “Im Zensurwahn – Die Aushöhlung von Freiheit und Demokratie“.