Kategorie: Nachrichten
Messerattacken, Vergewaltigungen: Immer mehr Deutsche bewaffnen sich zum Selbstschutz

80mal am Tag blitzt irgendwo in Deutschland ein Messer auf, im Schnitt 112mal täglich wird irgendwo zwischen Garmisch und Flensburg, zwischen Dresden und Aachen vergewaltigt oder sexuell genötigt. Da wundert es nicht, dass sich immer mehr Deutsche angesichts einer durch die Ausländerkriminalität oft überforderten Polizei legal selber schützen –und das nicht nur mit Pfefferspray!
Ein klares Zeichen dafür ist die Zunahme des sogenannten „Kleinen Waffenscheins“. Die Zahl habe sich von 285.911 im Jahr 2015 auf 906.411 im Jahr 2025 mehr als verdreifacht, heißt es in Medienberichten unter Berufung auf das offizielle Waffenregister. Der Schein erlaubt das Mitführen u.a. von Schreckschusswaffen und Gaspistolen in der Öffentlichkeit.
The post Messerattacken, Vergewaltigungen: Immer mehr Deutsche bewaffnen sich zum Selbstschutz appeared first on Deutschland-Kurier.
Christen im Nahen Osten schützen!
Angesichts wachsender Spannungen im Nahen Osten warnt Tomasz Froelich, Mitglied im Unterausschuss für Menschenrechte und AfD-Europapolitiker, vor einer dramatischen Verschlechterung der Lage für Christen in der Region. Er kritisiert insbesondere die Politik der EU und fordert, den Schutz religiöser Minderheiten konsequenter zur Bedingung internationaler Zusammenarbeit zu machen. Im Zuge der jüngsten geopolitischen Entwicklungen sind Christen […]
Der Beitrag Christen im Nahen Osten schützen! erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Kalter Krieg – Ex-Offizier berichtet: UFOs sollen US-Atomraketen ausgeschaltet haben
Ein ehemaliger Offizier der US Air Force sprach in einem Podcast über seine Zeit auf der Malmstrom Air Force Base in Montana im Jahr 1967. Er behauptete: Unbekannte Flugobjekte hätten amerikanische Atomraketen lahmgelegt.
Robert Salas (85) war 1967 auf der Malmstrom Air Force Base in Montana stationiert. Sein Auftrag: die Überwachung der gewaltigen LGM-30 Minuteman I Atomraketen. Im “Danny Jones Podcast” erzählt der Veteran nun, was in jener Nacht angeblich geschah. Wachleute an der Oberfläche meldeten plötzlich bizarre Lichter am Himmel. Sie bewegten sich rasend schnell, stoppten dann abrupt direkt über der militärisch umfassend gesicherten Anlage. Minuten später der Notruf eines Wachmanns. Völlige Panik! Ein mysteriöses Fluggerät mit einem rötlich pulsierenden Leuchten schwebte direkt über dem Haupttor. Laut NY Post wurde bei dem Vorfall sogar ein Soldat verletzt.
Dann der absolute Albtraum für das Militär: Im unterirdischen Kontrollzentrum schrillten die Alarmsirenen. Auf Salas’ Kontrollbildschirm fiel angeblich eine Atomrakete nach der anderen aus. Innerhalb von Sekunden waren alle zehn nuklearen Sprengköpfe der Basis komplett tot. Schwer bewaffnete Sicherheitsteams rückten zu den Silos aus. Doch sie brachen den Einsatz ab. Die Lichter schwebten direkt über den Abschussrampen. Die Soldaten hatten zu große Angst, um sich zu nähern.
Eine spätere Untersuchung des Militärs brachte angeblich keine Ergebnisse. Dabei waren die Raketensysteme massiv abgeschirmt, eine Störung von außen eigentlich unmöglich. Was tat die Air Force? Sie verpasste Salas und seinem Kommandanten einen eisernen Maulkorb. Strenge Geheimhaltungsverträge.
Erst Jahre später, als Salas von ähnlichen Vorfällen las, ging er an die Öffentlichkeit. Seine Theorie: Eine nicht-menschliche Intelligenz wollte uns vor der nuklearen Vernichtung bewahren. Die offizielle Ursache für den Ausfall? Bis heute gibt es nichts dazu. Steckten womöglich ausländische Mächte dahinter? Unklar. Doch wer weiß, was noch ans Tageslicht kommt – US-Präsident Donald Trump will eine völlige Freigabe der UFO-Akten durchdrücken. Vielleicht werden auch Akten zu diesem Vorfall veröffentlicht.
Teils wirkungslose Dosen. Teil III: Covid+„Impfung“ = Hybridschaden

Der Anteil wirkungsloser Dosen scheint zumindest in Nordwesteuropa und in den USA bei 0,4 zu liegen. Eine einzige wirksame Injektion nach vorangegangener Covid Erkrankung kann tatsächlich den IgG4-Klassenwechsel zur Folge haben – wie die Cleveland Studie indirekt bestätigt. Wann immer man kollektiv einen bestimmten Krankheitsstatus nach mehreren Injektionen im Vergleich zu Uninjizierten auswerten will, ist […]
Der Beitrag Teils wirkungslose Dosen. Teil III: Covid+„Impfung“ = Hybridschaden erschien zuerst unter tkp.at.
Der obsolete Krieg

Von RAINER K. KÄMPF | Es ist die Geschichte vom kurzen Streichholz und der großen Chance, die sich den Verlierern bietet.
Das kurze Streichholz geht nach Kiew. Über die Jahre zu hoch gepokert, findet die Bankowa niemanden mehr, der mitgeht. Die Karten sind ausgereizt und das Spiel wird an einem anderen Tisch fortgesetzt.
Der Nahe Osten zieht die Aufmerksamkeiten auf sich und verlangt, Kräfte und Material zu bündeln. Material, das Kiew schmerzlich vermißt und noch weit stärker vermissen wird. Der Krieg um Neurußland scheint entschieden, und mit jedem Tag schwinden die Chancen, daß Kiew und seine Verbündeten auch nur annähernd gesichtswahrend aus diesem Fiasko herauskommen können.
Für den kollektiv willigen Westen bietet der Nahostkrieg die einzigartige Möglichkeit zur Umkehr. Das diabolische Abenteuer des Stellvertreterkrieges gegen die Russische Föderation ist kläglich gescheitert. Der einzig mögliche Sieg wäre die Kapitulation um den Fortbestand einer ukrainischen Nation willen. Im anderen Fall siegt Rußland mit dem Ergebnis größerer Gebietsgewinne. Nichts mehr übrig für einen NATO-Beitritt und die EU hätte mit Zitronen gehandelt, da das bisschen Sprengel, das womöglich noch vorhanden wäre, kaum eines Beitritts wert sein könnte.
Die letzte große Chance also für die Brüsseler Eurokraten, die Blamage ihren ach so treuherzigen Wählern als politische Einsicht aufzuschwatzen.
Mit Ungarn und der Slowakei als Türöffner könnten die Kanäle nach der Moskwa wieder freigeschaltet werden. Eine erforderliche Notwendigkeit, die nicht nur in Hinsicht auf die sichere und ökonomisch vertretbare Energiepolitik Westeuropas, in welcher politischen Konstellation auch immer, grundlegende Voraussetzung für den kontinuierlichen Fortbestand sein wird.
Im anderen Fall droht den Westeuropäern der nachhaltig krachende Bedeutungsverlust. Die Großmächte Rußland und USA werden zusammen agieren, werden es müssen. Zumal die Kommunikationskanäle zwischen Washington und Teheran weitgehend gekappt sind. Eine sichere und verläßliche Nachkriegsordnung im nahöstlichen Raum wird es ohne russische Vermittlung kaum geben.
Wer auch immer im Weißen Haus sitzen mag, er wird es niemals gutheißen können, wenn die unbelehrbaren Westeuropäer dazwischenkläffen.
PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.
The post Der obsolete Krieg appeared first on PI-NEWS.
Warum Sie von manchen COVID-Behandlungen gehört haben – und von anderen nicht
Analyse von Dr. Joseph Mercola
Die Geschichte auf einen Blick
- Moderne Informationssysteme – darunter Algorithmen, Finanzierungsstrukturen und Zulassungsverfahren – beeinflussen maßgeblich, welche medizinischen Konzepte Ihnen präsentiert werden, und prägen damit Ihre Interpretation von Gesundheitsrisiken und Behandlungsoptionen
- Psychologische Dynamiken, die sich in Zeiten von Unsicherheit und Isolation verstärken, lassen wiederkehrende Narrative als sicherer erscheinen und beeinflussen so, wie wissenschaftliche Erkenntnisse wahrgenommen und im Gedächtnis behalten werden
- Frühe COVID-Behandlungsstrategien, die Kombinationen bestehender Medikamente vorsahen, stießen auf strukturelle Hindernisse, die darüber entschieden, welche Therapien es bis in die klinische Testphase schafften und in der Öffentlichkeit bekannt wurden
- Der Zeitpunkt der Forschung und die Dynamik der Finanzierung bestimmten, welche Ansätze die meisten Daten generierten, was erklärt, warum sich bei einigen Strategien schnell ein Konsens bildete, während andere nur begrenzte Aufmerksamkeit erhielten
- Die Aneignung einfacher Bewertungsgewohnheiten – Priorisierung von Primärquellen, Erkennen von zeitlichen Lücken und Vergleich konkurrierender Erklärungen – stärkt das unabhängige Denken und führt zu sichereren Gesundheitsentscheidungen
In den ersten Monaten der COVID-19-Pandemie testeten Ärzte weltweit Kombinationen aus bereits vorhandenen, kostengünstigen Medikamenten an ihren Patienten. Einige dieser Strategien zeigten zunächst vielversprechende Ergebnisse. Dennoch haben die meisten Menschen nie davon gehört – nicht, weil die Wissenschaft eindeutig dagegen gesprochen hätte, sondern aufgrund dessen, wo und wann die Forschung stattfand, wer sie finanzierte und wie Informationsplattformen entschieden, was Sie zu sehen bekamen.
In dem obigen Video interviewt Joe Rogan Dr. Robert W. Malone darüber, wie genau diese Filter funktionieren. Malone beschrieb groß angelegte psychologische Beeinflussung – oft als Massenbildung bezeichnet – als einen Zustand, der entsteht, wenn Menschen anhaltende Unsicherheit, soziale Isolation und Angst erleben, Zustände, die während der COVID-19-Pandemie, als Lockdowns und soziale Umbrüche Milliarden von Menschen weltweit betrafen, umfassend dokumentiert wurden.
Im Kern ist Massenbildung das, was geschieht, wenn weit verbreitete Angst und Isolation Menschen dazu treiben, sich an eine gemeinsame Erzählung zu klammern – nicht weil die Beweise am überzeugendsten sind, sondern weil der Glaube daran die Angst mindert und das Zugehörigkeitsgefühl wiederherstellt. Stellen Sie sich konkret jemanden vor, der einer bestimmten Behandlung zunächst skeptisch gegenüberstand. In den folgenden Wochen wiederholten alle Kollegen, Nachrichtensprecher und Social-Media-Beiträge dieselbe Schlussfolgerung.
Keine neuen Daten änderten die Meinung dieser Person – doch die schiere Wiederholung ließ das Hinterfragen als sozial riskant, ja sogar irrational erscheinen. Das ist Massenbildung in Aktion. Ihre Wahrnehmung von wissenschaftlichen Belegen, Behandlungsoptionen und Risiken wird zunehmend durch soziale Bestärkung gefiltert statt durch unabhängige Bewertung.
Diese Filterung funktioniert zum Teil aufgrund einer grundlegenden Eigenschaft, wie Ihr Gehirn Aufwand verwaltet. Psychologen nennen dies kognitive Belastung – die mentale Energie, die zur Verarbeitung von Informationen benötigt wird. Ihr Gehirn behandelt eine vertraute Behauptung wie einen ausgetretenen Pfad: Es kostet weniger Mühe, ihn entlangzugehen, als einen neuen Weg durch das Gestrüpp zu bahnen. Wenn dieselbe Erzählung Sie aus mehreren Richtungen erreicht, wird ihre Akzeptanz zum Weg des geringsten Widerstands, während die Bewertung von Alternativen deutlich mehr Aufwand erfordert.
Dieses Ungleichgewicht erklärt, warum Wiederholung Ideen nicht nur verbreitet – sie lässt sie auch wahrer erscheinen. Diese Dynamik bildete den Rahmen für die anderen Hauptthemen des Gesprächs: wie Regulierungsstrukturen und Finanzierungsmuster bestimmten, welche frühen Behandlungsstrategien während COVID-19 vorangetrieben wurden, und wie algorithmengesteuerte Plattformen beeinflussten, welche medizinischen Standpunkte die Öffentlichkeit erreichten. Das Verständnis dieser Kräfte verdeutlicht, warum sich um manche Ideen schnell ein Konsens bildet, während andere ins Stocken geraten.
Ein aufschlussreicher Blick auf Forschungsbarrieren und den Einfluss von Narrativen
Einer der auffälligsten Teile der Diskussion betraf Malones Schilderung seines Versuchs, Kombinationen bereits zugelassener Medikamente – darunter Famotidin, Celecoxib und Ivermectin – als frühe COVID-Behandlungsstrategien zu untersuchen.
Die Frage war einfach: Wenn diese Medikamente bereits über eine nachgewiesene Sicherheitsbilanz verfügten, warum konnten sie dann nicht rasch in klinische Studien überführt werden, wenn sie in neuen Kombinationen eingesetzt wurden? Schließlich gelangen umfunktionierte Medikamente in der Regel schneller und zu weitaus geringeren Kosten zu den Patienten als völlig neue Arzneimittelentwicklungen. Die Antwort hatte, wie Malone es beschrieb, weniger mit Wissenschaft als vielmehr mit Strukturen zu tun.
- Zulassungsanforderungen bestimmten, welche Therapien in die Studien gelangten — Frühe Studienanträge wurden abgelehnt, bis die Forscher spezifische Laborwerte zur antiviralen Wirkung von Ivermectin vorlegen konnten, obwohl das übergeordnete Protokoll mehrere zugelassene Medikamente umfasste. Das Ergebnis? Ivermectin wurde aus der vorgeschlagenen Studie gestrichen, nur damit die Studie überhaupt fortgesetzt werden konnte. Mit anderen Worten: Administrative Kriterien – und nicht klinische Überlegungen – bestimmten, welche Behandlungsstrategien vorangetrieben wurden und von welchen die Öffentlichkeit nie etwas erfuhr.
- Verzögerungen in der Forschung bestimmten, welche Behandlungen Beachtung fanden — Während die Zulassungen für Studien ins Stocken gerieten, schritt die Gesundheitspolitik zügig voran, wodurch sich eine immer größere Kluft zwischen frühen Therapiekonzepten und den formalen Belegen, die zu ihrer Untermauerung erforderlich waren, auftat. Dies ist von Bedeutung, denn wenn die Forschung verspätet einsetzt, orientiert sich die öffentliche Wahrnehmung an den Belegen, die zuerst vorliegen – nicht unbedingt an den ursprünglich untersuchten besten Ideen. Was Sie hörten, spiegelte ebenso sehr den Zeitpunkt wie die wissenschaftliche Bandbreite wider.
- Kombinationsstrategien hatten innerhalb der Rahmenbedingungen für Einzelwirkstoffe zu kämpfen — Dies ist ein entscheidender Punkt. Regulatorische Rahmenbedingungen bewerten die einzelnen Wirkstoffkomponenten häufig separat, selbst wenn die gesamte therapeutische Hypothese auf Synergieeffekten beruht – also darauf, dass mehrere Wirkstoffe zusammenwirken, um eine stärkere Wirkung zu erzielen als jeder einzelne für sich. Stellen Sie sich vor, Sie würden testen, ob ein Schlüssel passt, indem Sie den Schlüssel und das Schloss in getrennten Räumen untersuchen – Sie würden niemals entdecken, dass sie zusammenpassen. Genau das ist im Wesentlichen passiert, als Kombinationsprotokolle durch ein System gepresst wurden, das darauf ausgelegt war, jeweils nur ein Medikament zu bewerten. Diese Diskrepanz erklärt, warum biologisch plausible Strategien manchmal aus den Schlagzeilen verschwanden, obwohl sie auf einer klaren Logik beruhten.
- Die Ausrichtung der Finanzierung beschleunigte einige Wege, während andere verlangsamt wurden — Sobald sich große Studien und Finanzierungsströme auf bestimmte Ansätze konzentrierten – vor allem antivirale Medikamente und Injektionen –, erhielten alternative Strategien weniger Aufmerksamkeit, weniger Ressourcen und eine langsamere Evidenzsammlung. Dies führte zu einem sich selbst verstärkenden Kreislauf: Stark finanzierte Ansätze generierten mehr Daten, was ihre Bedeutung in Leitlinien und der Medienberichterstattung weiter stärkte. Wenn Sie sich jemals gefragt haben, warum sich ein Konsens zwischen konkurrierenden medizinischen Ideen scheinbar ungleichmäßig entwickelt, ist dies ein wesentlicher Grund dafür.
Wie uneinheitliche Standards und Informationssysteme das prägten, was Sie sahen
Neu entwickelte Arzneimittel durchliefen strukturierte Zulassungsverfahren, während umgewidmete Generika trotz ihrer nachgewiesenen Sicherheitsbilanz zusätzlichen Nachweisanforderungen unterlagen. Die Wettbewerbsbedingungen waren ungleich, und dieses Ungleichgewicht beeinflusste, welche Therapien umfassend untersucht, empfohlen oder erstattet wurden. Doch die Filterung endete nicht auf der Forschungsebene. Selbst wenn unterfinanzierte Studien Ergebnisse lieferten, entschied eine zweite Filterstufe darüber, ob diese Ergebnisse Sie jemals erreichten.
Algorithmische Plattformen, institutionelle Kommunikation und mediale Anreize kontrollierten den Informationsfluss – was bedeutete, dass eine Behandlung zwar eine wissenschaftliche Hürde nehmen konnte, für die Öffentlichkeit aber dennoch unsichtbar blieb. Das Verständnis dieser beiden Ebenen zusammen – wer bestimmte, welche Forschung vorangetrieben wurde, und wer bestimmte, welche Ergebnisse Sie tatsächlich zu sehen bekamen – ist entscheidend, um zu begreifen, warum manche Behandlungen scheinbar aus dem Nichts auftauchten, während andere überhaupt nicht zu existieren schienen.
- Institutionelle Anreize bestimmten, welche Hypothesen öffentlich vorgebracht wurden — Berufliche Anreize, Reputationsrisiken und institutionelle Ausrichtung beeinflussten das Verhalten von Forschern in Krisensituationen. Wissenschaftler agierten in Systemen, die die Anpassung an vorherrschende Denkmodelle belohnten und Abweichungen davon erschwerten – insbesondere in Zeiten hoher Unsicherheit. Das Ergebnis war ein struktureller Druck, der stillschweigend filterte, welche Hypothesen überhaupt die öffentliche Aufmerksamkeit erreichten.
- Die medizinischen Perspektiven, denen Sie begegneten, wurden nicht nach ihrer Genauigkeit ausgewählt — Sie wurden von Algorithmen ausgewählt, die Klicks, Shares und Verweildauer priorisieren, kombiniert mit Werbedruck und Inhaltsregeln der Plattformen, die bestimmten, welche Standpunkte verstärkt und welche unterdrückt wurden. Algorithmen priorisierten Interaktionssignale — Klicks, Shares und Verweildauer — von denen keines etwas mit wissenschaftlicher Genauigkeit zu tun hat. Eine provokante Schlagzeile, die Empörung hervorruft, rangiert höher als eine sorgfältige klinische Diskussion, die keine Empörung hervorruft. Das Ergebnis war, dass das, was bei der Suche nach Gesundheitsinformationen zuerst erschien, die Dynamik der Plattform ebenso stark – und manchmal sogar stärker – widerspiegelte als die zugrunde liegenden wissenschaftlichen Beweise.
- Wiederholte Botschaften stärkten im Laufe der Zeit die wahrgenommene Gewissheit – Wenn dieselbe Erklärung von mehreren Institutionen wiederholt wird, steigt die wahrgenommene Gewissheit – selbst wenn die zugrunde liegenden Beweise unvollständig bleiben. Wie bereits beschrieben, erfordern vertraute Narrative weniger geistige Anstrengung, wodurch sie leichter zu akzeptieren sind als komplexe oder konkurrierende Interpretationen. Dieses Muster zu erkennen – und sich dabei zu ertappen, wie man in die ausgetretenen Pfade zurückfällt – ist eine der praktischsten Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um Ihre eigene unabhängige Bewertung zu stärken und selbstbewusstere, wohlüberlegte Gesundheitsentscheidungen zu treffen.
Übernehmen Sie wieder die Kontrolle darüber, wie Gesundheitsinformationen Ihre Entscheidungen beeinflussen
Wenn Informationsüberflutung zu Verwirrung führt, liegt das eigentliche Problem nicht im Wissen – sondern in der Filterung. Sie sehen sich widersprüchlichen Behauptungen, sich wandelnden Narrativen und einer ungleichmäßigen Sichtbarkeit von Forschungsergebnissen gegenüber. Dieses Umfeld führt zu Entscheidungsmüdigkeit und untergräbt das Vertrauen. Was folgt, ist kein Behandlungsprotokoll oder Dosierungsleitfaden – es ist etwas Grundlegenderes.
Es sind die Bewertungsgewohnheiten, die Ihnen helfen, den Lärm zu durchbrechen und jede gesundheitsbezogene Behauptung nach ihren eigenen Vorzügen zu beurteilen, egal ob Sie ein neues Nahrungsergänzungsmittel, ein umfunktioniertes Medikament oder eine Schlagzeile über die neueste klinische Studie bewerten. Die Wiederherstellung von Klarheit beginnt damit, dass Sie ändern, wie Sie Beweise bewerten, und nicht damit, jeder neuen Behauptung hinterherzulaufen. Wenn Sie Ihr persönliches Informationsgerüst stärken, werden Ihre Gesundheitsentscheidungen sicherer, schneller und fundierter.
- 1. Erstellen Sie eine einfache Hierarchie von Informationsquellen, der Sie vertrauen — Um Verwirrung zu vermeiden, ordnen Sie Informationsquellen nach ihrer Bedeutung, bevor Sie sie lesen. Stellen Sie Primärforschung, vollständige Interviews und Originaldaten über Kommentare, Schlagzeilen und Social-Media-Beiträge. Mit kostenlosen Datenbanken wie PubMed.gov können Sie direkt nach klinischen Studien und begutachteten Forschungsarbeiten suchen – ganz ohne Abonnement oder medizinischen Abschluss. Sobald diese Einstufung zur Gewohnheit wird, verschwenden Sie keine mentale Energie mehr mit der Frage „Soll ich dem vertrauen?“, sondern widmen sich stattdessen der Frage „Was bedeutet das eigentlich?“
- 2. Beobachten Sie, wie der Zeitpunkt beeinflusst, was Sie hören — Achten Sie darauf, wann die Forschung beginnt, nicht nur darauf, welche Schlussfolgerungen veröffentlicht werden. Frühe Hypothesen verschwinden oft, wenn Studien verspätet beginnen oder nur begrenzt Beachtung finden. Ivermectin ist ein klares Beispiel dafür. Ärzte begannen im Frühjahr 2020, es als frühzeitige COVID-Behandlung zu untersuchen, doch groß angelegte, gut finanzierte klinische Studien begannen erst viel später. In der Lücke zwischen der frühen klinischen Anwendung und den offiziellen Studienergebnissen hatte sich die öffentliche Wahrnehmung bereits weiterentwickelt – und als die Daten schließlich vorlagen, hatten sich viele Menschen bereits eine feste Meinung gebildet, die eher auf Kommentaren als auf abgeschlossenen Forschungsergebnissen beruhte. Wenn man solche zeitlichen Lücken bemerkt, wird klar, dass fehlende Berichterstattung nicht gleichbedeutend ist mit fehlender Forschung. Dieses Bewusstsein schützt Sie davor, zu schnell von einem Konsens auszugehen.
- 3. Hinterfragen Sie, wer die Forschung finanziert hat und was nicht untersucht wurde — Um Ihre Sichtweise zu schärfen, blicken Sie über die Ergebnisse selbst hinaus und fragen Sie, wer die Studie finanziert hat, welche Alternativen ausgeschlossen wurden und ob das Forschungsdesign ein bestimmtes Ergebnis begünstigte. Die Finanzierung bestimmt, welche Fragen überhaupt gestellt werden – und welche nicht. Wenn Sie dies zur Gewohnheit machen, hören Sie auf, Schlagzeilen für bare Münze zu nehmen, und beginnen, Forschungsergebnisse im richtigen Kontext zu lesen.
- 4. Begrenzen Sie den Einfluss von Algorithmen durch bewusste Informationsroutinen – Reduzieren Sie narrative Verzerrungen, indem Sie bestimmte Zeiten und Quellen für Ihre Recherche wählen, anstatt sich auf Feeds zu verlassen. Das Speichern von Originalinterviews, das Setzen von Lesezeichen für Primärquellen und das spätere erneute Betrachten dieser Materialien stärkt das Erinnerungsvermögen und reduziert emotionale Entscheidungsfindung. Dadurch wird das Sammeln von Informationen zu einer wiederholbaren Fähigkeit statt zu einer passiven Erfahrung.
- 5. Stärken Sie Ihr Selbstvertrauen durch aktiven Vergleich – Schreiben Sie zwei oder drei konkurrierende Erklärungen für jede wichtige Gesundheitsbehauptung auf und vergleichen Sie deren Annahmen, den Zeitpunkt der Beweise und die Anreize. Dadurch verwandelt sich das Gefühl „Ich weiß nicht, was ich glauben soll“ in eine aktive Untersuchung, die Sie selbst steuern. Wenn Sie dies regelmäßig üben, verbessert sich Ihre Fähigkeit, komplexe Gesundheitsdebatten zu bewerten, die kognitive Belastung sinkt und Ihre Entscheidungen fühlen sich wohlüberlegt statt unter Druck getroffen an.
Häufig gestellte Fragen dazu, wie Informationssysteme Gesundheitsentscheidungen beeinflussen
F: Was ist Massenbildung und warum ist sie für Gesundheitsentscheidungen von Bedeutung?
A: Massenbildung beschreibt einen psychologischen Zustand, in dem Angst, Unsicherheit und soziale Isolation Menschen dazu veranlassen, sich gemeinsamen Narrativen zuzuwenden, die emotionale Erleichterung und ein Gefühl der Zugehörigkeit bieten. Dies ist von Bedeutung, da es Einfluss darauf nimmt, wie wissenschaftliche Erkenntnisse, Behandlungsoptionen und Risikoinformationen interpretiert werden, wobei Überzeugungen oft eher durch Wiederholung und soziale Bestärkung als durch unabhängige Bewertung geprägt werden.
F: Warum waren neu eingesetzte Medikamentenkombinationen während COVID-19 schwieriger zu untersuchen?
A: Laut Malones Darstellung stießen Vorschläge zur Untersuchung von Kombinationen bereits zugelassener Medikamente auf regulatorische Anforderungen, die das Studiendesign veränderten. Selbst wenn einzelne Medikamente über eine etablierte Sicherheitsbilanz verfügten, bestimmten zusätzliche Datenanforderungen und Zulassungsschritte, welche Therapien vorangetrieben wurden, und beeinflussten damit, welche Behandlungsstrategien für die Öffentlichkeit sichtbar wurden.
F: Wie wirkte sich der Zeitpunkt der Forschung darauf aus, von welchen Behandlungen die Menschen hörten?
A: Wenn klinische Studien später beginnen, bilden sich öffentliche Narrative tendenziell eher um die ersten verfügbaren Erkenntnisse als um die gesamte Bandbreite früher therapeutischer Ideen. Diese zeitliche Lücke bedeutet, dass die Sichtbarkeit oft widerspiegelt, wann Forschung genehmigt und finanziert wurde – und nicht einfach, welche Ansätze existierten.
F: Wie prägen Finanzierung und institutionelle Anreize den medizinischen Konsens?
A: Die Ausrichtung der Finanzierung bestimmt, welche Studien die meisten Daten generieren, und diese Daten beeinflussen Leitlinien, Medienberichterstattung und die Ausrichtung der Fachwelt. Institutionelle Anreize und Reputationsrisiken beeinflussen zudem, welche Hypothesen Forscher öffentlich verfolgen, was zu einer ungleichen Aufmerksamkeit für konkurrierende medizinische Ideen beiträgt.
F: Welche praktischen Schritte helfen Ihnen, Gesundheitsinformationen unabhängiger zu bewerten?
A: Zu den klaren Strategien gehören die Priorisierung von Primärquellen, die Beachtung von Forschungszeitplänen, die Prüfung des Finanzierungskontextes, die Begrenzung der algorithmengesteuerten Informationspräsenz und der Vergleich mehrerer Erklärungen für wichtige Behauptungen. Diese Gewohnheiten reduzieren kognitive Überlastung, stärken das Vertrauen und unterstützen bewusstere Gesundheitsentscheidungen.
Quellen:
Hormus-Showdown beginnt: US-Kampfjets und Apaches starten Offensive auf Seewege, während Trump die Übernahme von Kharg ins Auge fasst, Marines unterwegs
Tyler Durden
- Die IRGC widerspricht Bibi: sagt, die Raketenproduktion läuft weiter und sei „kein Anlass zur Sorge“ – obwohl berichtet wird, dass IRGC-Sprecher Ali Mohammad Naeini getötet wurde.
- Energiekrieg im Gange: Große Anlagen in der gesamten Region beschädigt – Raffinerie in Haifa getroffen, Katars LNG-Produktion um 17 % reduziert, Anlagen in Kuwait in Flammen.
- Eskalation um Kharg Island droht: Trump-Regierung erwägt die Einnahme der Insel Kharg, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen; Tausende Marines unterwegs, Berichte über Tiefflug-Angriffe von US-Jets über der Meerenge.
- Signal völliger Zurückhaltungslosigkeit von Ayatollah und Außenminister: Iran sendet Warnung für den Fall erneuter Angriffe auf Energieanlagen, Führungsstruktur wird undurchsichtiger; Oberster Führer sagt, Feinden werde Sicherheit verwehrt.
IRGC erklärt Raketenproduktion intakt – im Widerspruch zu Netanjahu
Am 21. Tag zeigt der Iran-Krieg keine Anzeichen einer Abschwächung. Der IRGC-Sprecher Ali Mohammad Naeini wurde Berichten zufolge bei einem israelischen Nachtangriff getötet – ein weiterer hochrangiger Treffer, während die Enthauptungskampagne weitergeht.
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten jedoch am Freitag, dass die Islamische Republik trotz des Krieges mit Israel und den Vereinigten Staaten weiterhin Raketen produziert. Dies widerspricht direkt den Aussagen des israelischen Premierministers Netanjahu vom Vortag, der behauptete, sowohl die Raketenproduktionskapazitäten als auch die Urananreicherung seien zerstört worden. Netanjahu hatte erklärt: „Iran hat nicht länger die Fähigkeit, Uran anzureichern und ballistische Raketen herzustellen.“
„Unsere Raketenindustrie verdient die Bestnote … und es gibt in dieser Hinsicht keinen Anlass zur Sorge, denn selbst unter Kriegsbedingungen setzen wir die Raketenproduktion fort“, sagte IRGC-Sprecher Ali Mohammad Naini laut Fars.
Massive Luftangriffe im Iran heute Morgen
Massive airstrikes in Iran this morning pic.twitter.com/5FBlymJ5V4
— War Monitor (@WarMonitors) March 20, 2026
Energieanlagen vom Golf bis Israel in Flammen; Opferzahlen steigen
Der Energiekrieg steht weiterhin im Mittelpunkt. Israel bestätigte, dass große iranische Angriffe am Donnerstag seinen Raffineriekomplex in Haifa getroffen haben, kritische Infrastruktur beschädigten und viele Menschen in der Region ohne Strom zurückließen.
Auch der Angriff auf Katars Ras-Laffan-Anlage dürfte die LNG-Exportkapazität um etwa 17 % reduzieren. Auch Kuwait blieb nicht verschont: Seine große Raffinerie Mina al-Ahmadi wurde den zweiten Tag in Folge getroffen, wobei Feuer durch Verarbeitungseinheiten wüten.
Andernorts erklärte Bahrain, seit Beginn des Krieges mehr als 140 Raketen und 240 Drohnen abgewehrt zu haben, was das Ausmaß der regionalen Angriffe Irans unterstreicht.
In der gesamten Region wirkt sich die Eskalation auch auf das zivile Leben aus – selbst in Ländern, die nicht direkt am Konflikt beteiligt sind. Das größte muslimische Fest des Jahres, Eid, wird gefeiert, und im Iran findet das persische Neujahr Nowruz statt – unter Luftalarm-Sirenen, begleitet von neuen israelischen Angriffen im Libanon und in Syrien.
Derzeit wird Palästinensern während Eid der Zugang zur Al-Aqsa-Moschee verwehrt. Die Opferzahlen steigen weiter: Mehr als 1.400 Tote im Iran, darunter 204 Kinder laut Rotem Halbmond – sowie über 1.000 Tote im Libanon.
Hinweise auf US-Pläne zur Einnahme von Kharg Island
Die eigentliche Eskalationsgefahr liegt jedoch darin, was Washington als Nächstes tun könnte. Die Trump-Regierung erwägt aktiv, die Insel Kharg – Irans wichtigstes Exportzentrum – einzunehmen, um in einem verzweifelten Versuch die Straße von Hormus wieder zu öffnen.
Eine Quelle sagte gegenüber Axios unverblümt: „Wir brauchen etwa einen Monat, um die Iraner mit Angriffen weiter zu schwächen, die Insel einzunehmen und sie dann am Schopf zu packen und das für Verhandlungen zu nutzen.“
Trotz aller Rhetorik sehen einige Analysten darin eine klassische Eskalationsfalle.
Der Bericht betont, dass noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde, aber die Richtung klar ist. „Er will, dass Hormus offen ist … Wenn er Kharg Island einnehmen muss … dann wird das passieren“, sagte ein hochrangiger Beamter und räumte ein, dass eine Küsteninvasion weiterhin eine Option ist.
Das Wall Street Journal berichtet unterdessen von Anzeichen, dass eine Operation bereits läuft:
„Die USA und ihre Verbündeten haben den Kampf zur Wiederöffnung der Straße von Hormus intensiviert, indem sie Tiefflug-Kampfflugzeuge über die Seewege schickten, um iranische Marineeinheiten anzugreifen, und Apache-Hubschrauber einsetzten, um Irans tödliche Drohnen abzuschießen“, so US-Militärvertreter.
Iran kündigt „keine Zurückhaltung“ an, falls Energieanlagen erneut angegriffen werden
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi schrieb am Donnerstag auf X:
„Unsere Antwort auf Israels Angriff auf unsere Infrastruktur nutzte nur einen BRUCHTEIL unserer Macht. Der EINZIGE Grund für Zurückhaltung war der Respekt vor geforderter Deeskalation. KEINE Zurückhaltung, wenn unsere Infrastruktur erneut angegriffen wird. Jede Beendigung dieses Krieges muss die Schäden an unseren zivilen Anlagen berücksichtigen.“
CNN berichtete am Freitag:
„Mojtaba Khamenei, der seit seiner Ernennung als Nachfolger seines Vaters nicht öffentlich aufgetreten ist, erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme, dass allen Feinden Irans Sicherheit verwehrt werden müsse.“
Gleichzeitig wird die Führungsstruktur im Iran immer undurchsichtiger:
„Iran hat für die große Mehrheit der seit Beginn des Konflikts am 28. Februar durch israelische Angriffe getöteten hochrangigen Beamten keine Nachfolger benannt“, berichtet CNN.
Die Strategie Irans scheint darauf abzuzielen, zu überleben und gleichzeitig hohe Kosten zu verursachen.
Mit jedem Tag, den dieser Krieg andauert, verschärft sich der wirtschaftliche Schaden. Das ist die entscheidende Aussage hier
Every single day that this war goes on, the more the economic damage just compounds. This is the key line right here from @tracyalloway https://t.co/T6hrWxL1Op pic.twitter.com/t8Qos0vB1A
— Joe Weisenthal (@TheStalwart) March 19, 2026
Intensive Angriffe auf Israel dauern an
In Israel herrscht weiterhin starke Zensur während des Krieges, doch verschiedene Berichte aus der Nacht deuten auf anhaltend schwere iranische Raketenangriffe hin. Die Times of Israel bestätigte, dass Sirenen im Zentrum und Norden des Landes ununterbrochen zu hören sind.
Seit der vergangenen Nacht gab es mindestens ein halbes Dutzend Raketenangriffe.
„Ein Haus in der zentralen Stadt Rehovot brennt nach dem Einschlag einer mutmaßlichen Streumunition, berichten Rettungsdienste“, schreibt die Times of Israel. „Es gibt keine unmittelbaren Berichte über Verletzte, nachdem Iran eine ballistische Rakete mit Streubomben-Sprengkopf auf Zentralisrael abgefeuert hat.“
Ein Kriegsbeobachter mit Kontakten in der Region schrieb auf X:
„Israel wurde die ganze Nacht über massiv beschossen. Nach meinen Auswertungen von Alarmen und Berichten aus offenen Quellen ist die Zahl heute Nacht gestiegen, auch wenn es keine Berichte über Opfer gibt.“
Der Journalist fügte hinzu:
„Meine WhatsApp-Gruppen sind voller Menschen, die nach zwei Wochen ohne Schlaf zusammenbrechen. In Jerusalem gab es innerhalb von 90 Minuten vier Alarme. Iran konnte die Zahl der täglichen Angriffe erhöhen. Viele sind wütend auf die IDF und Netanjahu, weil sie über die Zerstörung iranischer Fähigkeiten gelogen haben.“
Israelische Neuordnung im Libanon: Eine Option
Der israelische Einmarsch könnte den gescheiterten Staat Libanon aus dem Chaos führen. Die Ermächtigung von libanesischen Bündnispartnern und ein Bevölkerungsaustausch können das möglich machen. Hier eine Skizze einer möglichen weiteren Entwicklung.
von Eric Angerer
Wie bereits beschrieben, dringt Israel seit vergangener Woche in den Südlibanon ein. Es soll um die Besetzung des Gebietes bis zum Fluss Litani gehen. Das würde einen Vormarsch von 25 bis 30 Kilometern bedeuten – und die Kontrolle über ein Gebiet, das überwiegend von Schiiten bewohnt wird und das von deren terroristischer Miliz Hisbollah, einem Proxy der iranischen Mullahs, beherrscht wird.
Und offenbar setzt Israel darauf, den Großteil der Bevölkerung aus dem Gebiet südlich des Litani zu verdrängen. Christliche Dörfer scheinen allerdings davon verschont zu bleiben.
Gunst der Stunde nutzen
Die israelische Führung könnte das Momentum nutzen und gegenüber dem Libanon eine Neuordnung anstreben. Der Libanon und auch Syrien waren lange weitgehend christlich-orthodoxe Gebiete unter byzantinischer Herrschaft, die später immer mehr islamisiert wurden.
Die künstlichen Grenzziehungen durch Frankreich und Großbritannien sind ein wesentlicher Grund dafür, dass es sich bei Syrien und dem Libanon um gescheiterte Staaten handelt. Sie sind zerrissen durch zahlreiche ethnische und religiöse Gruppen.
Dass mit israelischer Intervention hier eine Neuordnung stattfinden könnte, würde einigen drangsalierten Minderheiten zugutekommen. Neue Grenzziehungen und Bevölkerungsaustausch würden mittel- und langfristig Konflikte entschärfen und allen die Möglichkeit einer besseren Entwicklung geben.
Israel praktiziert das bereits mit seinem Schutz der Drusen in Syrien. Im Libanon könnten ebenfalls die Drusen und vor allem die Christen (Maroniten, Griechisch-Othodoxe, Griechisch-Katholische, Armenisch-Orthodoxe) davon profitieren.
Drusen in Syrien unter Druck
Am klarsten ist die Perspektive bezüglich der Drusen, einer religiösen Strömung, die zwar aus dem Islam kommt, aber kaum mehr etwas mit ihm zu tun hat, sondern mehr mit Mystik und Seelenwanderung, und die etwa Missionierung ablehnt. Diese Minderheit umfasst im Libanon etwa 300.000 Menschen, die vor allem an der Grenze zu den Golanhöhen siedeln. Die 700.000 Drusen in Syrien leben ziemlich kompakt im Süden an der Grenze zu Israel und zum Libanon.
Im Juli 2025 wurden die syrischen Drusen vom neuen dschihadistischen Regime und von seinen Handlangern unter sunnitisch-arabischen Beduinen attackiert. Dabei wurden in der Ebene unterhalb von Suweida in einem Pogrom im Stile des 7. Oktober 2023 etwa 30 drusische Dörfer niedergebrannt und die Einwohner regelrecht abgeschlachtet. Dschihadisten filmten sich gegenseitig, wie sie stolz abgeschlagene Köpfe von drusischen Frauen und Kindern und sogar ein herausgeschnittenes Herz eines Drusen herumzeigen und dabei „Allahu Akbar“ brüllen.
Bei diesen monströsen Massakern wurden mindestens 2000 Drusen ermordet und – ganz in der islamischen Expansionstradition – etwa 300 Drusen, vor allem junge Frauen und Mädchen, verschleppt. Die westlichen Linken und die globalistischen Mainstreammedien schwiegen über diese Verbrechen weitgehend, stattdessen hofierten westliche Politiker den Anführer der Mörderbanden.
Die drusischen Milizen haben sich, so gut es ging, verteidigt, was in der Ebene mit unterlegener Bewaffnung kaum möglich war, im Gebirge um Suweida aber einigermaßen funktioniert. Wesentlich dafür war die Unterstützung durch die israelische Luftwaffe. Das war keine Überraschung, denn in Israel leben etwa 150.000 Drusen, die dort eine anerkannte und loyale Minderheit darstellen. Viele Drusen dienen in der israelischen Armee bis in höchste Funktionen. Israel sieht sich zunehmend als Schutzmacht auch für die syrischen Drusen, die dem jüdischen Staat wiederum freundschaftlich gegenüberstehen.
Perspektive Drusenstaat
Allerdings war die Unterstützung Israels – unter proislamischem internationalem Druck – bisher halbherzig. Israelische Drusen und ihre Unterstützer fordern eine entschiedenere Hilfe Israels für Suweida, so etwa Mansur Ashkar, ein ehemaliger drusischer Offizier israelischer Spezialeinheiten, in diesem sehenswerten Video:
Als ersten und sofortigen Schritt verlangt Ashkar die Einrichtung eines „humanitären Korridors“ von den israelischen Golanhöhen, wo auch viele Drusen leben, ins Gebiet von Suweida, um die 600.000 Drusen dort wirklich versorgen zu können. Seiner Meinung nach würden die Drusen, ausreichend bewaffnet von Israel, diesen Korridor am Boden selbst sichern, wenn die israelische Luftwaffe die Kontrolle in der Luft übernimmt.
Die syrischen Drusen würden nicht nur deshalb gerne Israelis werden, sondern auch, weil sie sehen, wie gut die israelischen Drusen leben. Es scheint jedenfalls nur logisch, die Drusengebiete aus dem syrischen Staat herauszulösen, sie Israel anzugliedern oder eine Art Eigenstaatlichkeit unter israelischem Schutz herzustellen oder eine Art Konföderation zu bilden.
Daran hat Israel mehrfaches Interesse. Erstens entsteht ein Puffer zum syrisch-sunnitischen Regime. Zweitens gewinnt man in der Region wehrhafte Verbündete. Drittens erleichtert es die Kontrolle über das jüngst israelisch besetzte Hermon-Gebirge, das militärisch gegenüber Syrien und dem Libanon ebenso wichtig ist wie als Wasserquelle für den jüdischen Staat.
Christen in Syrien und im Libanon
Komplizierter als bei den Drusen ist die Sache bei den syrischen Christen. Das Gebiet des heutigen Syrien wurde ab der arabischen Eroberung im 7. Jahrhundert islamisiert. Dennoch waren noch um 1900 etwa 30 Prozent der Bevölkerung orthodoxe Christen. Sie wurden aber auch in spätosmanischer Zeit massiv schikaniert und bedrängt. In der Folge emigrierten allein zwischen 1900 und 1919 etwa 800.000 syrische Christen in die USA (angesichts der damaligen Bevölkerungsgröße eine riesige Anzahl).
Zwischen 1915 und 1917 wurden in einem Völkermord bis zu 250.000 syrische Christen von osmanisch-türkischen Nationalisten ermordet. Auch in den folgenden Jahrzehnten wurde ihr Anteil an der Bevölkerung stetig geringer. Obwohl unter dem Assad-Regime relativ geschützt, lag ihr Anteil schon 2010 nur mehr bei etwa 10 Prozent, also 2,5 Millionen. Durch Bürgerkrieg, islamistischen Terror und Auswanderung ging ihre Zahl seitdem nochmal deutlich zurück. Da die syrischen Christen außerdem verstreut leben und nun Hardcore-Islamisten das Land beherrschen, ist ihre Perspektive in Syrien düster. Eine Perspektive könnte sich für sie aber in Zusammenhang mit dem Libanon ergeben.
Im Libanon ist die Situation der Christen noch anders. Das Land stand ebenfalls ab dem 7. Jahrhundert die meiste Zeit unter islamischer Herrschaft. Die Islamisierung lief aber unterm Strich weniger erfolgreich. Noch bis in die 1960er Jahre waren die (meist orthodoxen) Christen mit etwa 55 Prozent die Mehrheit im Land. Dennoch gab es bereits im 19. Jahrhundert osmanisch-islamischen Druck. Dann, durch den libanesischen Bürgerkrieg 1975 bis 1990, verließen vor allem libanesische Christen das Land, sodass heute in Brasilien, den USA und anderen Ländern viele Millionen libanesische Christen leben.
Aktuell, nach palästinensischen und syrischen Flüchtlingen und höheren Geburtenraten, machen Muslime etwa 55 Prozent der ungefähr 6 Millionen Libanesen aus – jeweils zur Hälfte Sunniten, die überwiegend im Norden leben, und Schiiten, die einerseits ganz im Süden und andererseits im Nordosten (der Bekaa-Ebene) siedeln. Die Christen machen etwa 40 Prozent aus, die in der mittleren Hälfte des Landes die Mehrheit stellen. Die 300.000 Drusen im Land leben vor allem im Osten. Die zentral gelegene Hauptstadt Beirut ist gemischt und hat gut 2 Millionen Einwohner.
Entwaffnung der Hisbollah und Bürgerkrieg
Bislang war die dschihadistische Schiitenmiliz Hisbollah im Libanon eine Art Staat im Staate. Unterstützt vom Assad-Regime in Syrien und vom Iran der Mullahs war ihre Macht groß. Sie revanchierte sich bei Assad durch die Bereitstellung von Truppen im Bürgerkrieg gegen die sunnitischen Extremisten in Syrien.
Nun ist das Assad-Regime von diesen Al-Kaida-Leuten gestürzt, der Iran geschwächt, die Hisbollah durch israelische Angriffe zurechtgestutzt. Ohne die iranische Rückendeckung und Nachschub aus Syrien steht die Hisbollah innenpolitisch unter Druck und die libanesische Regierung forderte jüngst ihre Entwaffnung. Die Hisbollah drohte daraufhin mit Bürgerkrieg.
In der Folge tat die libanesische Regierung, ein fragiles und wenig handlungsfähiges Konstrukt aus Vertretern verschiedener Ethnien, wieder einmal nichts. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass die libanesische Armee zahlenmäßig schwächer und weniger kampferfahren ist als die Hisbollah. Die Regierungssoldaten sind sicherlich auch weniger motiviert, ihre schiitischen Teile würden womöglich nicht auf die Hisbollah schießen.
Wenn nun aber die israelische Armee die Aufgabe der Entwaffnung der Hisbollah übernimmt, könnte sich die Lage ändern. Die libanesische Armee könnte unterstützend daran teilnehmen, die libanesische Regierung perspektivisch wieder die Kontrolle über das Land übernehmen. Da Israel vermutlich keine Lust hat, seine Soldaten ständigen Angriffen von Dschihadisten, die aus dem Schutz der Zivilbevölkerung heraus agieren, auszusetzen, drängen sich demografische Lösungen auf.
Bevölkerungsaustausch
Und da Israel bezüglich der Hisbollah und des Libanon, aus dem es immer wieder angegriffen wurde, Sicherheitsinteressen hat, könnte es beginnen, hier größer zu denken. Konkret könnte es einerseits den libanesischen Christen ein vielversprechendes Angebot machen und andererseits den militärischen Druck auf das syrische Dschihadistenregime erhöhen – um schließlich einen Deal abzuschließen.
Den klügeren libanesischen Christen wird klar sein, dass ihnen mittel- und langfristig dasselbe Schicksal droht wie den Christen in Syrien, in Ägypten und in diversen anderen arabisch-islamischen Staaten, dass sie durch Geburtenraten, Terror und Abwanderung auf absehbare Zeit zur marginalisierten Minderheit im eigenen Land werden.
Mit nachdrücklicher israelischer Unterstützung könnte der Ausweg ein Bevölkerungsaustausch mit Syrien (und eventuell auch dem Irak) sein. Syrien müsste die libanesischen Sunniten aufnehmen und könnte eventuell die mehrheitlich sunnitischen Gebiete im Norden abgetreten bekommen. Es müsste dafür seine drusischen Gebiete aufgeben. Die syrischen Christen, egal ob noch im Lande oder in den letzten Jahren vertrieben, könnten im Libanon eine neue Heimat finden.
Mit den libanesischen Schiiten ist es schwieriger. Zumindest die aus dem Südlibanon müssten abgesiedelt werden. Die Bekaa-Ebene könnte an Syrien abgetreten werden. Wenn die libanesischen Schiiten, die das Assad-Regime unterstützt hatten, dann aber zum jetzt von sunnitischen Extremisten beherrschten Syrien gehören, könnte das leicht dazu führen, dass sich dort die verschiedenen Fraktionen der „Friedensreligion Islam“ gegenseitig die Köpfe abschneiden.
Eine Alternative wäre ein Bevölkerungsaustausch mit dem mehrheitlich schiitisch-arabischen Irak. Dort lebten bis 2003 etwa 1,5 Millionen orthodoxe Christen, heute sind es maximal noch 300.000, die unter Verfolgung und Abwanderung leiden. Sie und die in andere Länder vertriebenen irakischen Christen könnten im Libanon Zuflucht und eine neue Heimat finden.
Christenstaat Libanon?
Der Libanon könnte so zu einem christlichen Staat im Nahen Osten werden, zur Zufluchtsstätte auch für andere orientalische Christen. Wichtig wäre, dass die Maroniten, die Griechisch-Orthodoxen, die Griechisch-Katholischen und die Syrisch-Orthodoxen eine gemeinsame Identität finden, so wie es die in Israel gesammelten Juden vorgezeigt haben. Ein zentraler Aspekt wäre dabei eine gemeinsame Sprache, die eben gerade nicht die des arabischen Kolonialismus sein sollte.
Israel hat dazu das Hebräische als Alltagssprache wiederbelebt. Für einen Staat der orientalischen Christen im Libanon würde sich entweder Aramäisch anbieten, die ehemalige Verkehrssprache der Region und die Sprache von Jesus Christus, oder Griechisch, die Sprache, die die orthodoxen Christen der Region während der byzantinischen Zeit sprachen.
Der libanesische Christenstaat könnte unter dem Schutz Israels stehen, militärisch aufgebaut und zu einem verlässlichen Verbündeten des jüdischen Staates werden, mit loyalen drusischen Minderheiten in beiden Staaten.
Und der christliche Libanon könnte auch politische und wirtschaftliche Unterstützung der großen libanesisch-christlichen Diaspora erhalten und – so wie Israel – vorzeigen, dass auch im Nahen Osten ein moderner, prosperierender Staat möglich ist (wenn nicht eine archaische Herrschaftsideologie wie der Islam den Fortschritt behindert).
Alawitenstaat?
Die Alawiten sind eine Abspaltung des schiitischen Islams, die erhebliche mystische Elemente hat, die „fünf Säulen des Islam“ allegorisch auslegt. Alawiten haben keine Moscheen, dürfen Alkohol trinken und sind insgesamt eine moderate, relativ moderne Strömung. Sie machen etwa 12 Prozent der syrischen Bevölkerung aus, leben sehr kompakt im syrischen Küstengebirge und stellen dabei in den beiden Provinzen Latakia und Tartus die Mehrheit der Bevölkerung.
Bereits in der Zeit des französischen Völkerbundmandats hatten sie dort (wie auch die Drusen im Süden) zeitweise einen eigenen Staat. Im Assad-Regime waren nicht nur die Präsidenten Alawiten, sondern auch viele hohe Staatsbeamte und Militärs. Im syrischen Bürgerkrieg hielt sich das Regime mit Hilfe aus dem schiitischen Iran und der schiitischen Hisbollah-Milizen gegen die sunnitischen Dschihadisten, die wiederum Hilfe von der Türkei und Katar hatten, an der Macht. Im Zuge der Auseinandersetzungen rief der einflussreiche und berüchtigte aus Ägypten stammende und von Katar aus auf Al Jazeera predigende Yusuf al-Qaradawi 2013 zum Kampf gegen die Alawiten auf, die „ungläubiger als Juden und Christen“ seien.
Nach dem Sturz des Assad-Regimes durch die von der Türkei gelenkten Al-Kaida-Nachfolger stehen die Alawiten in Syrien unter massivem Druck ihrer sunnitisch-dschihadistischen Todfeinde und sind wiederholt mörderischen Übergriffen ausgesetzt. Obwohl Assad und seine Kader gemeinsam mit dem Iran und der Hisbollah rabiat antiisraelisch waren (und sich Syrien ja seit 1948 offiziell im Kriegszustand mit Israel befindet), könnte dieser Druck die Stimmung unter den Alawiten rasch ändern.
Wenn sich die Alawiten für den Weg in Richtung Unabhängigkeit entscheiden, werden sie bei der militärischen Durchsetzung für Hilfe der israelischen Luftwaffe dankbar sein. Generell könnte unter israelischem Schutz aus den beiden syrischen Küstenprovinzen ein relativ moderner und säkularer alawitischer Staat entstehen, der mit einem christlichen Libanon die jeweiligen Minderheiten (Alawiten aus dem Libanon, Christen aus dem Alawitenstaat) austauscht oder auch nicht.
Ob sich ein Alawitenstaat und auch ein Bevölkerungsaustausch-Deal zwischen dem Libanon und Syrien realisieren lassen, wird freilich auch von geopolitischen Faktoren abhängen. Wie stark bringen sich die USA unterstützend ein? Wie wird sich das israelisch-russische Verhältnis entwickeln? Kann die Türkei, die das neue Islamistenregime in Damaskus in einer Art neoosmanischer Ausrichtung als Protektorat betreibt, zu solchen Deals gezwungen werden? Wie geht es mit dem Mullah-Regime weiter? Gelingt Israel eine Fortsetzung der Normalisierung mit den VAE, den Saudis und Ägypten?
Israelische Vorbereitungen
Bei den oben ausgeführten Perspektiven handelt es sich durchaus nicht um nebulöse Hirngespinste. Bereits Ende August 2025 äußerte sich General Amir Avivi, Sprecher des Israel Defense and Security Forum (IDSF), eines Zusammenschlusses von 34.000 Reserveoffizieren mit guten Verbindungen zu Armeeführung und Regierung, eindeutig:
Israel habe kein Interesse am Wiedererstarken eines einheitlichen syrischen Staates. Die dortigen Minderheiten wüssten sehr gut, dass ihnen unter der Herrschaft der Al-Kaida-Dschihadisten die vollständige ethnische Säuberung drohe. Israel solle sie militärisch und politisch unterstützen.
Aber auch konkrete Schritte werden angeblich bereits unternommen, offenbar unter Beteiligung von US-Stellen und als Projekt „Westsyrien“. In Washington soll das „Institute for Near East Policy“ von Michael Singh beteiligt sein. Von israelischer Seite läuft der Plan angeblich über zwei Koordinatoren – General „Yael“ und Kapitän „Robert“. Es soll bereits konkrete Pläne geben, unter israelischer Aufsicht neue Realitäten auf beiden Seiten der syrisch-libanesischen Grenze zu schaffen.
Am 5. August gab die auf Regierungsbeziehungen und strategische Beratung spezialisierte Firma Tiger Hill Partners in der US-Hauptstadt bekannt, dass sie als offizieller Vertreter der „Stiftung für die Entwicklung Westsyriens” fungieren werde. Tiger Hill, das sich auf Regierungsbeziehungen und strategische Lobbyarbeit spezialisiert hat, versprach, sich für Christen, Drusen, Alawiten, Kurden und „moderate Sunniten” einzusetzen und gleichzeitig mit US-Politikern zusammenzuarbeiten, „um den politischen Wandel in Syrien zu gestalten“.
Bereits Ende Juli war in Syrien eine Küstenfraktion namens „Saraya al-Jawad” (Männer des Lichts) erstmals in Erscheinung getreten. In ihrer Erklärung griff die Gruppe den neuen syrischen Präsidenten Abu Mohammad al-Julani (Ahmad al-Sharaa), den Emir von Katar und den Präsidenten der Türkei an, während sie Ägypten, dem israelischen Journalisten Eddy Cohen und namhaften Exilanten aus den Reihen der Alawiten, Drusen und Christen – darunter Scheich Hikmat al-Hijri, Mazloum Abdi und Patriarch John al-Yaziji – ihren Dank aussprach.
Deutlicher wurde die Richtung am 17. Juli, als in einem Hotel in Tel Aviv ein geschlossenes Treffen zwischen israelischen Regierungsbeamten, syrischen Alawiten und syrischen Drusen stattfand. Zu den Teilnehmern gehörten sieben seit langem im Exil lebende Alawiten und Drusen, die mit dem Kreis von Scheich Muwafaq Tarif – dem Führer der Drusen in Israel – verbunden sind und sowohl syrische als auch israelische Staatsangehörige sind.
Am 6. August kündigte Eddy Cohen, ein israelischer Journalist und Kommentator für arabische Angelegenheiten, auf seiner arabischsprachigen Facebook-Seite die Vorbereitung einer Allianz zwischen Alawiten und Drusen in den USA an. Es besteht offenbar eine Koordination zwischen einem säkularen Netzwerk syrischer Exilanten und israelischen Vermittlern. Gerüchte sprechen auch von Plänen, Kämpfer in die syrische Küstenregion zu entsenden.
Verbündete gegen den Dschihadismus
Die linken „Antiimperialisten“ im Westen sind natürlich empört über eine mögliche „Zerstörung der territorialen Einheit“ Syriens und des Libanon. Wenn man von Großmächten gezogene künstliche Grenzen nicht als heilig betrachtet, die Wünsche der Bevölkerung in dem jeweiligen Gebiet wichtiger findet und nicht den islamischen Extremisten die Mauer macht, kann man die Initiativen zur Neuordnung von Syrien und dem Libanon ganz anders bewerten.
Die bisherigen und aktuell bedrohten Minderheiten der Drusen, Christen und Alawiten werden das gewiss tun. Israel kann Verbündete gewinnen und damit die Abwehrfront gegen den Dschihadismus verbreitern. Davon würden in der gesamten Region und bis nach Europa alle profitieren, die nicht irgendwann in einer islamistischen Diktatur aufwachen wollen.
Klassische Klima-Fakenüsse: Antarktische Hitze in der Süddeutschen Zeitung
Neben der verbreiten Konjunktivitis à la „Gletscher könnten weltweit im Jahr 2100 alle verschwunden sein“ arbeiten alarmistische Medien und NGOs auch mit klar falschen und/oder irreführenden Meldungen. Die Klimaschau von EIKE brachte kürzlich einige erstaunlich dreiste Beispiele von PIK & Co. (siehe unten).
OvalMedia geht gerade auf TwitterX mit einem Video viral, das klassische Klima-Fake-News der grünen Süddeutschen Zeitung thematisiert. Im Jahr 2020 meldete die SZ „Temperaturrekord in der Antarktis„. Zitat des Textes:
-
Auf einer Insel vor der Spitze der Antarktischen Halbinsel haben Forscher eine Rekordtemperatur von 20,75 Grad Celsius gemessen.
-
Wenige Tage zuvor war auch auf dem antarktischen Festland ein neuer Temperaturrekord aufgestellt worden.
-
Die Werte deuten auf tiefgreifende Veränderungen in der Region hin.
Der Ingenieur Bernd Fleischmann analysiert die Hintergründe der hohen Temperatur. Die meldende Meßstation liegt auf Seymour Island ganz am Rand des antarktischen Kontinentes und gehört zu Argentinien. Der Abstand zum Südpol ist recht groß, weswegen die Insel durchgehend relativ warm ist und sogar einen Flugplatz besitzt. Sagt der einmalig gemessene Rekordwert von über 20°C etwas aus? Nein, es ist der berühmte Einzelfall, der im Sinne der alarmistischen Rosinenpickerei gern genutzt wird, um mit einem Lokalereignis den Gesamtzustand der Welt zu simulieren. Die Seite Gilbertbrands analysiert en détail.
Der Beitrag Klassische Klima-Fakenüsse: Antarktische Hitze in der Süddeutschen Zeitung erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Nahost-Krieg schafft neue Fakten: Hört der Klimasteuer-Irrsinn endlich auf?

Falls man der Nahost-Krise überhaupt etwas Gutes abgewinnen wollte, dann vielleicht dies: Unter dem Druck der weltweiten Energiepreis-Explosion (Öl, Gas) könnte der Iran-Krieg den Einstieg in den Ausstieg aus dem ideologischen Klimasteuer-Irrsinn zur Folge haben.
Ein erster Schritt in diese Richtung ist – aus der Not geboren – bereits getan: Beim Gipfel in Brüssel haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU grundsätzlich darauf verständigt, ihr wichtigstes sogenanntes Klimaschutzinstrument, den sogenannten Emissionshandel (ETS), abzuschwächen. Vorrangiges Ziel ist es, den Strompreis zu senken und energieintensive Unternehmen zu entlasten. Schon jetzt ist klar: In der Folge der eskalierenden Ereignisse im Nahen Osten gerät auch die ideologische Energie- und Klimapolitik zunehmend unter Druck. Erste EU-Staaten fordern bereits wieder eine energiepolitische Zusammenarbeit mit Russland.
Europäischer CO2-Preis soll fallen
Italien, Belgien, Griechenland sowie mehrere osteuropäische Staaten wie Tschechien und Polen wollen den Emissionshandel ETS sogar gänzlich aufgeben. In einem Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) heißt es, der ETS habe ihre Länder beschädigt und zur Deindustrialisierung beigetragen. Zugleich habe das System die Energie auch für Privathaushalte teurer gemacht. Die italienische Regierung hat bereits angekündigt, Gaskraftwerksbetreiber für die Kosten des ETS zu entschädigen.
Um was geht es?
Der Emissionshandel ist eine Art Ablasshandel, der den Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 durch staatliche Verteuerung begrenzen soll. Die Einnahmen gehen an die EU-Mitgliedstaaten, die das Geld zur Förderung von sogenannten klimafreundlichen Technologien einsetzen sollen. Die Politik legt dabei eine Obergrenze für Emissionen fest und vergibt entsprechende Zertifikate. Unternehmen müssen für jede Tonne CO2 ein Zertifikat abgeben, was Anreize für sogenannte klimaschonende Investitionen schaffen soll. Dieser europäische Ablasshandel verteuert seit 2005 den Ausstoß von CO2 ganz erheblich.
Die Bepreisung galt zunächst nur für die Energiewirtschaft, weitete sich dann aber schrittweise auf immer mehr Bereiche aus, u.a. auf den Schiffs- und Luftverkehr. Ab 2028 sollen auch private Haushalte erfasst werden (ETS-2). Bis 2035 sollen dann praktisch alle Wirtschaftsbereiche einbezogen werden.
Aus für die CO2-Steuer?
Die deutsche Haltung lässt sich am besten mit „weder Fisch noch Fleisch“ beschreiben. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) fordert zwar eine Reform des ETS, wodurch vor allem energieintensive Industrieunternehmen wie Stahl oder Chemie entlastet werden sollen, will aber grundsätzlich am System festhalten, verlautete aus Regierungskreisen in Berlin.
Fakt ist jedenfalls: Durch den Iran-Krieg steigt der Druck auf die Politik, etwas gegen den horrenden Anstieg der Energiepreise zu tun. Die EU hatte vergangene Woche bereits einen Gaspreisdeckel ins Spiel gebracht und forderte die Mitgliedstaaten auf, Steuern nach Möglichkeit zu senken. Auch in Deutschland werden immer mehr Forderungen nach einer zumindest Aussetzung der Klimasteuern (CO2-Preis) laut.
Eine Abschwächung bzw. Abschaffung des Emissionshandels würde allerdings nicht automatisch bedeuten, dass auch die CO2-Steuer in Deutschland sinkt bzw. ganz wegfällt. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Instrumente zur CO2-Bepreisung. Sie sind aber eng miteinander verzahnt. Es könnte also durchaus zu einem Domino-Effekt kommen.
FAZIT: Der Iran-Krieg hat zu einem bösen Erwachen geführt und könnte der Klima-Lobby schneller als gedacht einen Strich durch ihre ideologische Rechnung machen!
The post Nahost-Krieg schafft neue Fakten: Hört der Klimasteuer-Irrsinn endlich auf? appeared first on Deutschland-Kurier.
ZDF-Kindersendung: Hetze gegen christliche Kirchen, Lob des Ramadan
(David Berger) Der nächste ZDF-Skandal: In den sozialen Medien sorgt aktuell ein Beitrag der Kindernachrichtensendung „logo!“ für Ärger. Bekannt geworden ist er v.a. durch eine Programmbeschwerde, die der „Berlin-Reporter“ Thorsten Alsleben beim ZDF-Fernsehrat eingereicht hat. Tatsächlich hat die Kindernachrichtensendung „Logo“ in einer mehrere Programmrichtlinien verletzenden Form einen einseitigen Hetzbericht über die Geschichte der christlichen Kirchen […]
Der Beitrag ZDF-Kindersendung: Hetze gegen christliche Kirchen, Lob des Ramadan erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Horrorszenario für Australien: Nur noch ein Monat bis zum totalen Energie-Kollaps
Der Iran-Krieg und die Schließung der Straße von Hormus wirken sich auf manche Länder schlimmer aus als auf andere. Das von linksgrünen Fanatikern regierte Australien rast sehenden Auges in die absolute Katastrophe. Dem Land droht dank der zusammenbrechenden Versorgung mit Öl und Sprit der totale Energie-Kollaps – und das schon in einem Monat!
Das Problem ist nicht das Rohöl selbst, sondern Benzin, Diesel und Kerosin. Australien hat seine eigene Industrie über Jahre kaputtgespart und ist heute völlig abhängig von asiatischen Raffinerien. Diese wiederum beziehen bis zu 70 Prozent ihres Öls durch die Straße von Hormus. Fällt diese Route aus, bricht in Down Under buchstäblich alles zusammen. Über 50 Prozent der australischen Treibstoffe hängen an diesem seidenen Faden.
Experten schlagen nun Alarm: Dem Land bleibt nur noch ein einziger Monat, bevor die Krise voll zuschlägt und der Sprit knallhart rationiert werden muss! Die linke Regierung scheint das potentielle Drama nicht zu verstehen. Energieminister Chris Bowen wiegelt ab und faselt von “gesicherten Lieferungen” bis April. Auch der Automobilclub NRMA ruft zur Ruhe auf – man solle nicht in Panik verfallen, solange noch etwas ankommt. Doch, wie lange wird noch (genug) Sprit ankommen, zumal immer mehr Länder Exportverbote verhängen?
Wie konnte es so weit kommen? Die Antwort ist so simpel wie erschreckend: Klima-Ideologie und linker Öko-Wahnsinn. Anstatt die eigene Energieunabhängigkeit zu sichern, hat die linksgerichtete Regierung das Land auf dem Altar der “grünen Energie” geopfert. Satte 22 Milliarden Dollar wurden in ineffiziente Klima-Projekte gepumpt, während die echten Kraftwerke und Raffinerien im Land verrotten. Nur noch mickrige 20 Prozent des Treibstoffs werden im eigenen Land produziert.
Die australische Infrastruktur fährt komplett auf Verschleiß – nach dem “Just in time”-Prinzip. Es gibt keine nennenswerten Notfallreserven. Erst 2023 führte man panisch eine minimale Vorratspflicht ein. Das Ergebnis: Nach 30 Tagen ist das Land lahmgelegt. Australien ist das einzige IEA-Mitglied, das die vorgeschriebenen 90-Tage-Reserven seit 2012 konsequent ignoriert. Andere Länder haben Vorräte für 140 Tage – Australien hat nichts als grüne Phrasen.
Jetzt müssen amerikanische Tanker über den halben Pazifik eilen, um das Schlimmste zu verhindern. Doch die Vereinigten Staaten können den gigantischen Bedarf der Australier (bis zu 900.000 Barrel am Tag) niemals rechtzeitig und schon gar nicht bezahlbar decken. Nun drohen explodierende Spritpreise, Rationierungen, stillstehende Fabriken, leere Supermarktregale und Panikkäufe. Ein absolutes Horrorszenario für die Australier.
Der Gipfel der Absurdität: Als die Trump-Regierung Australien einst um Hilfe bat, die Straße von Hormus zu sichern, lehnte Canberra dankend ab. Der gesunde Menschenverstand hätte diktiert, die eigenen Lebensadern zu schützen. Doch man wollte sich wohl nicht die links-grünen Finger schmutzig machen. Lieber riskiert man den Untergang der eigenen Wirtschaft für den eigenen Ideologie-Wahn.

