Kategorie: Nachrichten
Diese westlichen Länder unterstützen den israelischen Völkermord in Gaza
Von Jessica Buxbaum
Der Krieg Israels gegen den Gazastreifen dauert nun schon den zweiten Monat an. Er hat den nördlichen Teil des Streifens in Schutt und Asche gelegt und mehr als 14.000 Palästinenser getötet, die meisten davon Frauen und Kinder. Während Israel die Angriffe auf den Gazastreifen führt, sind mehrere westliche Mächte hinter den Kulissen ebenfalls an den Angriffen beteiligt. MintPress News wirft einen tiefen Blick auf die Länder, die Israels Krieg unterstützen.
Wer schickt Israel Waffen?
Seit Israels Krieg gegen den Gazastreifen im Oktober haben mehrere Menschenrechtsgruppen rechtliche Schritte gegen Waffenexporte nach Israel eingeleitet.
Am 6. November haben die palästinensischen Menschenrechtsorganisationen Al-Haq, Al Mezan Center for Human Rights und das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte vor dem australischen Bundesgerichtshof Klage eingereicht, um Zugang zu allen Waffenexportgenehmigungen zu erhalten, die Israel seit dem 7. Oktober erteilt wurden.
„Wir wissen, dass in den letzten Jahren Hunderte von Genehmigungen erteilt wurden, aber die australische Regierung hält die grundlegenden Details geheim: welche Gegenstände werden exportiert, wer stellt sie her, wofür werden sie verwendet“
sagte Rawan Arraf, Geschäftsführer des Australian Centre for International Justice, dessen Organisation den Antrag der palästinensischen Gruppen unterstützt, in einer Presseerklärung.
Australiens Waffenexporte sind geheimnisumwittert und wurden zusätzlich unter die Lupe genommen, nachdem bei einer Senatsanhörung im Oktober festgestellt wurde, dass der israelischen Regierung im Jahr 2023 52 Genehmigungen für Rüstungsgüter erteilt wurden, wobei seit 2017 mehr als 350 erteilt wurden.
Am 13. November verklagten die Palästinenser den US-Präsidenten Joe Biden, weil er es versäumt hatte, den Völkermord in Gaza zu verhindern und die militärische und diplomatische Unterstützung der Regierung zu stoppen. Drei Tage später reichten die Kläger einen Eilantrag ein, um die US-Unterstützung für Israel sofort zu stoppen.
„Palästinensische Kinder in Gaza sind zweifellos Zielscheibe der wiederholten israelischen Militäroffensiven, die ihre Häuser, Schulen und Wohnviertel zerstören, während die israelischen Streitkräfte von den USA hergestellte und finanzierte Waffen einsetzen, um sie und ihre Familien ungestraft zu töten“, sagte Khaled Quzmar, Generaldirektor von Defense for Children International – Palestine und ein Kläger in der Klage, in einer Pressemitteilung.
Bloomberg enthüllte ein Dokument des US-Verteidigungsministeriums mit dem Titel „Israel Senior Leader“-Anfragen, das auf Ende Oktober datiert ist und in dem die Waffen aufgelistet sind, die Israel für seinen laufenden Krieg gegen Gaza benötigt. Nach Angaben von Bloomberg wird das Waffenarsenal bereits verschickt. Die Waffen sind unten aufgeführt:
- 2.000 Hellfire-Raketen für Apache-Angriffshubschrauber, hergestellt von der US-Waffenfirma Lockheed Martin
- 30-mm-Kettengeschützmunition für Apache-Angriffshubschrauber, hergestellt vom US-Rüstungskonzern General Dynamics
- 57.000 155-mm-Granaten für Artilleriegeschütze
- 400 120-mm-Mörser
- PVS-14 Nachtsichtmonokulare des US-amerikanischen Herstellers Night Vision Devices
- M141 schultergetragene Bunkerbrecher
- 75 leichte taktische Fahrzeuge (Joint Light Tactical Vehicles), hergestellt von der US-Firma Oshkosh Defense
- Mehr als 300 Tamir-Abfangjäger für das israelische Iron-Dome-System, hergestellt von dem US-Waffenhersteller Raytheon
Wie bereits von MintPress News berichtet, haben Fotos gezeigt, dass in den USA hergestellte Waffen, die weißen Phosphor enthalten, bei Israels Angriff auf Gaza eingesetzt werden. Diese Artilleriegeschosse stammen aus dem Pine Bluff Arsenal, einer Armeeeinrichtung in Arkansas, die für die Lieferung von weißer Phosphormunition bekannt ist. Die US-Armee reagierte nicht auf Anfragen, ob die Artillerie von Pine Bluff Arsenal in Gaza eingesetzt wird.
Wie auf den Social-Media–Plattformen des israelischen Verteidigungsministeriums zu lesen ist, haben die USA seit Beginn des Krieges im Oktober bereits mehrere Waffenlieferungen getätigt.
המטוס ה-45 ברכבת האווירית של מערכת הביטחון נחת הבוקר בישראל. כ-1,000 טונות של חימושים ואמצעי לחימה הובאו עד כה לתמיכה בפעילות צה”ל.
הבוקר נחת בנמל התעופה רמון שליד אילת מטוס מטען ועליו משלוח צבאי נוסף, הכולל אמבולנסים צבאיים, ציוד רפואי..
להמשך קריאה: https://t.co/IYPTj2lkyZ pic.twitter.com/bbB7HNUpfS— משרד הביטחון (@MoDIsrael) October 20, 2023
Auf Telegram und LinkedIn erwähnte das Verteidigungsministerium, dass seine Mission in den USA mit Sitz in New York City bei der Beschaffung von Waffen und Ausrüstung geholfen habe.
Offenen Quellen zufolge hielten sich im letzten Monat auch westliche Militärflugzeuge und Kriegsschiffe im östlichen Mittelmeerraum auf.
.@TheCVN69 & the #IKESCSG transited the Strait of Gibraltar into the Mediterranean Sea, Oct. 28.
As a part of the @USNavy‘s
globally-deployed forces, IKECSG will join the @Warship_78 CSG in support of the defense of Israel and to deter aggression throughout the region. pic.twitter.com/DVAuqhfBu4
— U.S. Naval Forces Europe-Africa/U.S. 6th Fleet (@USNavyEurope) October 30, 2023
US-Kriegsschiffe – die Dwight D. Eisenhower Carrier Strike Group und die Gerald R. Ford Carrier Strike Group – sind im Oktober zur Unterstützung des israelischen Militärs ins Mittelmeer gefahren. Der Flugzeugträger Eisenhower befand sich zuletzt im Roten Meer, während das Schiff Argus der britischen Marine in Zypern angedockt war.
#ReadyOnArrival
#ICYMI #MightyIKE has passed through the Suez Canal and has entered the Red Sea, November 4th. IKE and @csg_two are deployed to the @US5thFleet / @CENTCOM area of operations to support maritime security and stability in the Middle East region.#GreaterEachDay pic.twitter.com/4pX3vu6Xzd— USS Dwight D. Eisenhower (IKE) (@TheCVN69) November 5, 2023
Mindestens sechs Flugzeuge der deutschen Luftwaffe sind in der letzten Woche auf dem Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv gelandet, außerdem zwei Flugzeuge der britischen Luftwaffe sowie Flugzeuge der polnischen Luftwaffe und der US-Marine.




Im letzten Monat sind auch Militärflugzeuge aus Frankreich und Australien nach Tel Aviv geflogen. Das australische Verteidigungsministerium bestätigte in Pressemitteilungen, dass es Flugzeuge in die Region entsandt hat.
In einer Presseerklärung vom 27. Oktober heißt es:
Die Entsendung australischer Flugzeuge und des sie unterstützenden Verteidigungspersonals ist eine Vorsichtsmaßnahme, um die Notfallplanung der gesamten australischen Regierung zu unterstützen und australischen Staatsbürgern und zugelassenen ausländischen Staatsangehörigen in der Region im Bedarfsfall Unterstützung zu leisten.
In der vergangenen Woche sind mehrere Flugzeuge der britischen Luftwaffe von der britischen Militärbasis Akrotiri auf Zypern nach Tel Aviv geflogen. Auch ein Flugzeug des Rüstungsherstellers BAE Systems traf kürzlich auf dem Luftwaffenstützpunkt ein.
Die genannten Militärs reagierten nicht auf die Anfragen von MintPress News, warum ihre Flugzeuge in der Region gelandet sind und welche Art von Fracht oder Personal sie transportiert haben. Nur das australische Verteidigungsministerium antwortete und verwies MintPress News auf seine früheren Pressemitteilungen in dieser Angelegenheit.


New from @CAATuk: “Israel is using UK arms exports in a genocide against the Palestinian people. The UK government is complicit in these crimes not just by supplying these weapons for decades, but by repeatedly inciting Israel to commit war crimes against Palestinian civilians”. pic.twitter.com/zbO7WE2NVp
— Declassified UK (@declassifiedUK) November 14, 2023
Während die genaue Art und Menge der Ausrüstung, die westliche Regierungen in dieser Zeit nach Israel schicken, unklar bleibt, haben Aktivistengruppen diese Staaten als Mitschuldige an Israels anhaltendem Krieg gegen Gaza bezeichnet.
„Seit 2018 hat Großbritannien Waffenexporte nach Israel im Wert von mindestens 147 Millionen Pfund (etwa 183 Millionen Dollar) genehmigt“, sagte die britische Palestine Solidarity Campaign (PSC) in einer Erklärung an MintPress News. „Aufgrund der Art der britischen Waffenexportlizenzen ist der wahre Wert wahrscheinlich wesentlich höher. Dazu gehören Exporte von Militärflugzeugen, Hubschraubern und Drohnen. Auch Komponenten für gepanzerte Fahrzeuge und Bomben gehören dazu.“
„Die britische Regierung leistet also materielle Unterstützung für Israels unerbittliche Bombardierung des Gazastreifens“, so PSC.
Laut der in Großbritannien ansässigen Campaign Against Arms Trade liefern britische Unternehmen 15 % des Materials für das Tarnkappen-Kampfflugzeug F35, das Israel derzeit zur Bombardierung des Gazastreifens einsetzt. Zu den Lieferanten für die F35-Tarnkappen-Kampfflugzeuge gehören auch: USA, Kanada, Norwegen, Schweiz, Dänemark, Australien, Belgien, Deutschland, Türkei, Italien, Niederlande und Frankreich.
Also sections on Spain, Belgium, and South Africa! Plus a spreadsheet of the international supply chain for the US F-35 stealth fighter, one of the aircraft Israel is using to bomb Gaza. https://t.co/qgPMhSIksT
— CAAT (@CAATuk) November 8, 2023
Der MLRS M270-Raketenwerfer von Lockheed Martin, der zum ersten Mal seit 2006 im Gazastreifen eingesetzt wurde, wurde in Europa von einem internationalen Konsortium von Unternehmen aus Frankreich, Deutschland, Italien und dem Vereinigten Königreich gebaut.
Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut hat EuroNews Daten über Waffenverkäufe aus Europa an Israel zwischen 2013 und 2022 zur Verfügung gestellt, aus denen hervorgeht, dass Italien und Deutschland das israelische Militär mit Waffen beliefert haben, die jetzt im Gazastreifen eingesetzt werden. Deutschland habe außerdem mehr als 1.000 Panzermotoren nach Israel geliefert. Bis zum 2. November hat die deutsche Regierung Waffen im Wert von 323 Millionen Dollar nach Israel exportiert – fast zehnmal so viel wie im letzten Jahr nach Israel.
Während eines NATO-Treffens in Brüssel im Oktober bestätigte der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius, dass Israel auch Munition für seine Marine anfordert.
„Wir werden mit den Israelis besprechen, wie genau das jetzt ablaufen wird“, sagte Pistorius und deutete damit an, dass die Waffenlieferungen an Israel zunehmen könnten.
Wer schickt Truppen?
Medienberichten zufolge beteiligen sich ausländische Soldaten an Israels aktuellen Kriegsoperationen.
Die spanische Zeitung El Mundo enthüllte, dass ein spanischer Söldner die israelischen Streitkräfte in Gaza unterstützt. Pedro Diaz Flores wurde dort mit den israelischen Besatzungstruppen abgebildet. Er hatte zuvor in der Ukraine gekämpft und war über die neonazistische Asow-Brigade in den Krieg verwickelt worden.
Through his involvement with the neo-Nazi Azov Brigade, Pedro was absorbed in to the Charlie One Unit of Ukrainian Military Intelligence. pic.twitter.com/Ah9SwghOoT
— Lowkey (@Lowkey0nline) November 5, 2023
„Ich bin also wegen der Wirtschaft gekommen, wegen des Geldes. Sie zahlen sehr gut, sie bieten eine gute Ausrüstung und die Arbeit ist ruhig. Es sind 3.900 Euro [4.187 Dollar] pro Woche, abgesehen von den zusätzlichen Einsätzen“, sagte Flores gegenüber El Mundo.
Im Oktober erhielt die britische Zeitung Socialist Worker – zusammen mit anderen Publikationen – einen „Hinweis des Beratenden Ausschusses für Verteidigungs- und Sicherheitsmedien, keine Informationen über britische Spezialeinheiten zu veröffentlichen, die im Nahen Osten operieren.
„In einigen Publikationen sind Berichte aufgetaucht, in denen behauptet wird, dass britische Spezialeinheiten in sensiblen Gebieten des Nahen Ostens im Einsatz sind, und in denen dieser Einsatz mit Geiselbefreiungsaktionen in Verbindung gebracht wird“, heißt es in der Mitteilung.
Der Socialist Worker wies darauf hin, wie die Daily Mail berichtete, dass der britische Special Air Service in „Bereitschaft in Zypern“ sei, um britische Geiseln zu retten, die in Gaza gefangen gehalten werden.
Außerdem haben Palästinenser in Gaza berichtet, dass sie Soldaten mit amerikanischen Flaggen an ihren Uniformen angetroffen haben. In dem unten stehenden Videoclip von Quds News Network erzählt ein palästinensischer Mann einem Al Jazeera-Reporter, dass sein Bruder auf Englisch mit einem männlichen Soldaten gesprochen hat, der eine amerikanische Flagge an seiner Uniform trug, als er versuchte, aus dem Streifen zu fliehen. Diese Behauptungen bleiben unbegründet, und es ist möglich, dass Soldaten mit doppelter israelisch-amerikanischer Staatsbürgerschaft ohne Genehmigung des israelischen Militärs ein Abzeichen mit der amerikanischen Flagge tragen.
This is just one of a growing number of accounts and reports that US troops are directly participating in the genocide and ethnic cleansing in Gaza.
Last week, Bloomberg reported discussions of “a multinational force that may involve American troops.” pic.twitter.com/ruAUTYShlY
— Andre Damon (WSWS.org) (@Andre__Damon) November 12, 2023
Forward Observations, eine von dem ehemaligen US-Infanteristen Derrick Bales, der in Afghanistan kämpfte, gegründete Freiwilligengruppe, hat in den sozialen Medien Bilder aus dem Gazastreifen und dem Süden Israels veröffentlicht.
In einem Instagram-Post ist Forward Observations in Be’eri zu sehen, einer Gemeinde, die am 7. Oktober von der Hamas angegriffen wurde, und wird von Mitgliedern der Lotar-Einheit des israelischen Militärs geführt, die auf die Gewalt reagierte.
Nach Angaben von Foreign Policy begann Forward Observations als Lifestyle-Marke, die taktische Ausrüstung verkauft. Dann reiste die Gruppe in die Ukraine, wo sie anfing, medizinisches Material, Ausrüstung und Geld für ukrainische Soldaten zu beschaffen. Bales wurde kritisiert, weil er mit Vadim Lapaev, einem Mitglied des rechtsextremen Asow-Bataillons, in Verbindung steht. Er entschuldigte sich für seine Verbindungen zu Lapaev, sagte aber, die Brigade sei nicht so radikal wie behauptet.
Forward Observations reagierte nicht auf Anfragen von MintPress News, um zu überprüfen, ob ihre Mitarbeiter tatsächlich in Israel sind und was sie dort tun.
Der Beamte des US-Verteidigungsministeriums (DoD), Christopher P. Maier, sagte der New York Times in diesem Monat, dass US-Spezialeinsatzkräfte in Israel stationiert sind und „den Israelis aktiv helfen“, unter anderem bei der „Identifizierung von Geiseln, einschließlich amerikanischer Geiseln“.
Während Maier es ablehnte, der Times mitzuteilen, wie viele Spezialeinheiten sich derzeit in Israel aufhalten, sagte der ehemalige Pentagon-Berater Douglas MacGregor in einem Fernsehinterview, dass 2.000 Marines und 2.000 Spezialeinheiten in der Region stationiert seien. MacGregor erwähnte auch, wie US-Spezialeinheiten, die in israelische Spezialeinheiten eingebettet waren, im Oktober in den Gazastreifen eindrangen, um dort Aufklärungsarbeit zu leisten, dann aber in einen Hinterhalt gerieten und schwere Verluste erlitten.
In der Fernsehsendung Palestine Declassified erklärte der britische Soziologe David Miller dem Gastgeber Chris Williamson, einem ehemaligen britischen Parlamentsmitglied, dass diese Operation „ein Hinweis darauf ist, dass die amerikanischen Soldaten direkt in die Konfrontation mit dem Widerstand verwickelt sind“.
Und ein Foto des Weißen Hauses, das auf Instagram geteilt und anschließend gelöscht wurde, zeigt Präsident Joe Biden bei seinem Besuch in Israel am 18. Oktober bei einem Treffen mit Mitgliedern der Delta Force. Eine hochrangige arabische Quelle, die mit den palästinensischen Gruppen im Gazastreifen vertraut ist, sagte gegenüber Middle East Eye – vor der israelischen Bodeninvasion -, dass die Palästinenser erwarteten, dass Israel die Hamas-Tunnel mit einer Art Nervengas oder chemischen Waffen unter der Aufsicht von US-Delta-Force-Kommandos fluten würde. Israel hat mit seiner Bodenoffensive im Gazastreifen begonnen, doch gibt es bisher keine Berichte über den Einsatz von Nervengas.
Trotz dieser Berichte teilte das Pentagon MintPress News mit, dass die USA keine Bodentruppen in Israel stationiert haben.
Während also die westliche Bevölkerung weiterhin für Palästina auf die Straße geht, scheinen ihre Regierungen den Aggressor zu unterstützen.
Video: Ein Spiegel TV-Interview, das nie gesendet wurde

Wollten Sie immer schon mal sehen, wie die „Qualitätsmedien“ versuchen, ihre politische Giftbrühe anrühren, um sie dann später über die Bildschirme der Nation auszukübeln? Dann können Sie hier die Spiegel TV-Journalistin Marie Groß live bei der Arbeit beobachten. Diese hatte vor einigen Wochen den AfD-Bundestagsabgeordneten Roger Beckamp zu einem Interview getroffen, was in einem Spiegel […]
Politische Theorie und Praxis:„Solidarischer Patriotismus. Die soziale Frage von rechts“ | Ein Kommentar von Benedikt Kaiser
![]()
-Reporterin Juliane Waehler die Bedeutung von kommunaler Verankerung und Basisarbeit in der Politik.The post Politische Theorie und Praxis:„Solidarischer Patriotismus. Die soziale Frage von rechts“ | Ein Kommentar von Benedikt Kaiser appeared first on Deutschland-Kurier.
Gaza – das Pausenprogramm zwischen Ukraine und China
Fred Reed, 13.11.2023
Gott und die Welt schreibt über Palästina. Gott vielleicht etwas intelligenter, aber ich kann nicht aus meiner Haut, oder aus meiner Spezies. Wir Kolumnisten tun was wir können und erleiden das was wir müssen.
Okay, Israel. Der gegenwärtige Krieg ist ein gewöhnlicher Fall von Kolonialismus. In den späten 40ern haben die Juden militärisch Palästina an sich gerissen. Wenn man so etwas tut, dass hassen einen die Vertriebenen und wollen dich töten. Der einzige Weg, sie zu kontrollieren, ist Brutalität. Und das taten sie und tun es noch immer. Am Ende rebellieren die Kolonisierten. Das haben sie gerade getan. Wenn das geschieht, dann antwortet die Besatzungsmacht unmäßig und gnadenlos. Das ist so vorhersehbar wie die Zahl Pi.
Daran ist nichts Jüdisches an sich. Kolonialismus war jahrhundertelang bei den Euroweißen angesagt. Die Juden hatten nur ein schlechtes Timing mit ihrem Kolonialismus, alle anderen haben sich in jener Zeit davon verabschiedet. Europäische Völker, darunter ganz sicher die Amerikaner, haben den Großteil der Welt mit Waffengewalt erobert, ganz genauso wie die Juden Teile des Nahen Ostens. Amerika schnappte sich halb Mexiko, Puerto Rico und die Philippinen. Die Philippinos, die nicht kolonialisiert werden wollten, kämpften. Die Amerikaner zermalmten sie mit magenumdrehender Grausamkeit. Wenn Ihr daran interessiert seid, dann lest „Little Brown Brother“ von Leon Wolff.
Die Europäer bekamen ganz Lateinamerika, Indien, das meiste von Südostasien, Afrika, einen großen Teil von China und der muslimischen Welt – und Gaza. Die Philosophie lautete: Wenn man etwas sieht, das einem gefällt und man die besseren Waffen besitzt, dann sagt man „Meins!“ und schnappt es sich.
Was die Juden tun ist ekelhaft, aber üblich. Die Euromächte (ein gebräuchlicher Ausdruck im globalen Süden ist „Angelsachsen“) taten ständig Dinge, die genauso schlimm waren wie das, was die Juden jetzt in Palästina tun. Diese Grausamkeiten waren niederträchtig, sind aber mittlerweile fast unbekannt, da sie in Geschichtsbüchern nicht erlaubt sind. Die Massenmorde, Folter, Hunger und Vergiftung und so weiter waren ekelerregend.
Man würde meinen, dass die Briten über solcher Barbarei standen, nobel waren und Shakespeare zitierten und so weiter. Nein. Sie waren ziemlich normal. Seht euch das hier an: „Ten Atrocities That the British Don’t Want You To Know“.
Die Franzosen (Algerien), die Belgier (Belgisch Kongo), die Spanier (Mexiko u.a.) und die Amerikaner (Philippinen). Die Behandlung der Sklaven in den Zuckerplantagen auf den Inseln der British West Indies war grauenhaft. Geht nach Zacatecas in Mexiko und schaut euch im Museum die Folterinstrumente an. Da kommt euch wahrscheinlich das Mittagessen wieder hoch.
Um die amerikanische Außenpolitik zu verstehen, muss man an ihre drei – nur drei – Ziele denken: Geld, Macht und Imperium. Das mag wie Zynismus von Gymnasiasten klingen. Ist es nicht, und wenn doch, dann sind Gymnasiasten scharfsinniger als früher. Regierungen, ganz gewiss Washington und Tel Aviv, scheren sich einen blassen, fahlen Dreck um Demokratie, Menschenrechte, Werte, Kriegsverbrechen, Wahrheit, Gerechtigkeit oder den amerikanischen Weg (wie in früheren Zeiten der Ansager die letzteren drei Dinge dröhnte, bevor Superman aus dem Fenster sprang). Sie kümmern sich nicht um tote Kinder oder zerbombte Krankenhäuser, auch wenn sie deswegen jammernde Geräusche von sich geben und gleichzeitig nichts unternehmen.
In Gaza ist die grundlegende Tatsache, dass Israel tun kann was es will, denn Washington wird es grenzenlos unterstützen. Und zwar deshalb, weil der jüdische Einfluss in Amerika enorm und unerschütterlich ist. Wäre dem nicht so, dann würde Israel nicht überdauern, denn es besitzt nichts, was Amerika braucht oder will, und die Araber haben Öl, und davon viel. Konservative maulen über die Macht von AIPAC, aber ohne Folgen. Da kann man sich genauso gut über den Sonnenaufgang oder die Schwerkraft beschweren.
Da die USA bei den Vereinten Nationen ein Vetorecht haben, kann diese erlesene und sinnlose Quatschbude nichts unternehmen und bloß rufen: „Die Kinder, die Kinder!“. Geld, Macht und Imperium.
Washington wird auf einen Waffenstillstand drängen und über humanitäre Hilfe predigen, während man Waffen und Flugzeugträger nach Israel schickt. Eine Hinhaltetaktik, bis Israel das erreicht hat, was es erreichen will. Riesige Demonstrationen gegen das Töten werden wahrscheinlich keine Auswirkungen haben, weil westliche Länder gelernt haben, Demokratien zu sein, in denen die Bevölkerung keine Macht besitzt.
Es ist sinnlos, sich über das internationale Recht aufzuregen. Gesetze existieren nur, wenn man sie durchsetzen kann. Wer bringt die USA dazu, Gesetze zu befolgen?
Viel Atemluft wird mit dem Gejammer über das Töten von Zivilisten vergeudet. Es wäre sinnvoller, Bier zu trinken und Wiederholungen von Raumschiff Enterprise anzuschauen. Das hätte genauso viel Wirkung und wäre angenehmer. Solange Amerika das Töten unterstützt, wird das andauern.
Nebenbei, das Töten von Zivilisten hat im Westen eine lange und berühmte Vergangenheit. Die Brandbomben auf Tokio, Dresden und andere Städte, die Auslöschung von Hiroshima und Nagasaki haben Hunderttausende vernichtet, oft durch Verbrennen. Das waren keine militärischen Ziele. Die deutsche Belagerung von Leningrad hat gute Dienste beim Aushungern geleistet. Die Amerikaner haben Gott weiß wie viele vietnamesische Zivilisten getötet und sie wurden oft bestialisch behandelt. Die Deutschen, die jetzt „Nazis“ genannt werden, um zu vertuschen, wer die Deutschen sind und was sie taten, haben jede Menge Juden getötet.
Als amerikanische Piloten Bagdad bombardierten, da wussten sie vielleicht nicht, dass in Städten Zivilisten leben. Manchmal kann einem etwas entfallen.
Wenn es ums Töten von Zivilisten geht, sind die Juden höchstens Flachlandtiroler, wenn auch vielleicht nur deshalb, weil sie dazu nicht die Gelegenheit hatten. In diesem und im letzten Jahrhundert waren die Schwergewichte in Sachen wie Kinderverbrennen hauptsächlich die Amerikaner, die Briten und die Deutschen, dicht gefolgt von den Türken, die Anfang des letzten Jahrhunderts groß aufspielten. Die Japaner haben sich auch gut geschlagen. Die Briten haben zusätzlich Millionen Inder zu Tode gehungert, aber ich denke, das sollte nicht zählen, denn das geschah nicht absichtlich. Es war bloß die Folge davon, Indiens Nahrung zur Unterstützung des Zweiten Weltkriegs zu verwenden, oder es den Japanern zu verweigern.
Offensichtlich hat irgendein Israeli die Möglichkeit erwähnt, Atombomben auf Gaza zu schmeißen. Ob das nun bloß Gequassel oder kalkulierte Einschüchterung war, ich weiß es nicht. Die Juden haben auch gesagt, dass sie Beirut dasselbe antun könnten was sie mit Gaza machen. Tel Avivs nukleare Sprengköpfe haben vermutlich den Eifer der Hisbollah und des Iran gebremst, in das Schlachtgewühl einzusteigen.
Aber der Iran ist Israels Schreckgespenst, so wie zuvor der Irak. Eine interessante Frage lautet: Was würde passieren, wenn Israel Atombomben auf den Iran wirft. Der israelische Ansatz lautet: tu es einfach, frech drauf los, verlass dich auf den amerikanischen Schutz und warte ein paar Jahre, bis sich die Empörung gelegt hat. Was würde oder könnte irgendein Land tun? Washington wäre schockiert, entsetzt, besorgt und würde ablehnende Geräusche machen, und dann nichts tun. Die „Weltgemeinschaft“ würde mit den Zähnen knirschen, sich die Haare raufen, rot anlaufen, und dann nichts tun. Das heißt, nichts Wirksames. Länder würden ihre Botschafter abziehen, die Beziehungen aussetzen, für ein paar Jahre den Handel mit Israel beenden, und vielleicht mit den Händen in der Luft rumwedeln. Washington würde ÄRNSTE WORTÄ aussprechen, aber nichts unternehmen und sicherstellen, dass niemand etwas unternimmt.
Horrido – Joho! Oder denkt an Bier und Star Trek Wiederholungen.
Neues aus dem Clownsland: Frank-Walter „Würdelos“ Steinmeier

November, Zeit der Besinnung und Bescheidenheit? Nicht so bei Frank-Walter Fischfilet, dem Bundespräsidenten aller Woken, Linken und Selbstgerechten. Es regnet wieder mal Orden im Schloss Bellevue. Merkels treuer Grüßaugust hat dafür gesorgt, dass auch wirklich keiner vergessen wird, der beim besten Willen keinen „Verdienstorden“ verdient hat.
Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Winfried Kretschmann ist dabei, Baden-Württembergs „grüner“ Ministerpräsident mit den „Corona“-Diktatoren-Gelüsten. Bodo Ramelow wird auch ausgezeichnet, der kommunistische Länderchef der „Antifa“-Republik Thüringen, wahrscheinlich für das Verdienst, sich schon seit drei Jahren um die versprochene Neuwahl zu drücken, nachdem Merkel höchstpersönlich ihm sein Amt wiederbeschafft hatte, das er an den rechtmäßig gewählten FDP-Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich verloren hatte.
SPD-Genossin Malu Dreyer, die Flut-Versagerin von Rheinland-Pfalz, kriegt ebenfalls einen Orden – na klar, als politische Überlebenskünstlerin, die sich trotz aller katastrophalen Fehlleistungen immer noch im Amt hält, hat sie auch einen Verdient. Und sogar Horst Seehofer darf zur Ordensverleihung noch mal aus dem Keller seines bayerischen Austragshäusls kommen. Der zahnlose CSU-Löwe hat Steinmeier und Merkel am gemeinsamen Kabinettstisch zwar immer mal wieder genervt, ist ihnen aber nie ernsthaft mit vernünftiger Politik in die Quere gekommen.
Wer bei dieser karnevalsverdächtigen Ordensflut an untergehende Regime denkt, die sich vor dem Abgang noch schnell gegenseitig goldene Handschläge verpassen, ist ein antidemokratischer Delegitimierer und Verfassungsfeind. Freuen wir uns lieber, dass Steinmeier mal wieder in Berlin weilt und nicht in der Weltgeschichte herumreist, um neue deutsche Verbrechen zu erfinden und sich dafür zu „entschuldigen“.
So wie neulich auf seiner Afrikareise. Präsident Peinlich „verneigte“ sich im ostafrikanischen Tansania „vor den Opfern der deutschen Kolonialherrschaft“. Die war zwar im Bewusstsein der Zeitgenossen und bei seriösen Historikern durchaus nicht so entsetzlich, wie es die reine links-„grüne“ Lehre haben will, und auch die wenigen deutschen Kolonialkriege bleiben hinter den Schrecken der britischen oder französischen eher zurück.
Aber Bücklinge, Schecks und Geschenke aus Deutschland werden natürlich immer gern genommen. Irgendwo findet sich allemal ein Land, das noch keine Schuldbekenntnisse und Wiedergutmachungen vom deutschen Moralweltmeister bekommen hat. Und wenn gerade kein „Grüner“ Zeit hat, fährt eben der würdelose Frank-Walter hin und macht den Diener.
Freilich, mehr als eine Rolle als staatstragender Mahner und Redenhalter hat das Grundgesetz für den Bundespräsidenten auch gar nicht vorgesehen. Steinmeier kann allerdings nicht mal das. Statt sein Amt zu nutzen, um grundsätzliche Fragen anzusprechen und die politische Klasse auch mal zur Ordnung zu rufen, wie es frühere Bundespräsidenten mit bildungsbürgerlichem Hintergrund immer wieder zu tun pflegten, drischt Frank-Walter, der Spalter, die immer gleichen Phrasen, um die herrschende links-„grün“-woke Ideologie abzustützen.
Unter dem weißen Haupthaar steckt halt immer noch der alte linksradikale Aktivist aus seinen Post-Achtundsechziger-Studententagen. Für die linke Nomenklatura macht ihn das zum idealen Aushängeschild an der Staatsspitze. Deutschland und die Deutschen könnten dagegen ganz gut auf ihn verzichten.
The post Neues aus dem Clownsland: Frank-Walter „Würdelos“ Steinmeier appeared first on Deutschland-Kurier.
Wenn die Impfung zur heiligen Kommunion wird: Totalitärer Kollektivismus als Ersatzreligion
Statt Kreuze um den Hals trägt man heute Spritzen-Emojis und fremde Landesflaggen in seinen Social-Media-Profilen zur Schau: Im Zeitalter der multiplen Krisen ist das Mitläufertum von beträchtlichen Teilen der Bevölkerung gewachsen wie ein Krebsgeschwür. In einer aktuellen Aussendung analysiert die GGI-Initiative die Hintergründe dieses Wahns zur Zugehörigkeitsbekundung und welche Gefahren für die Gesellschaft dieser mit sich bringt.
Pandemie-Propaganda – Auftakt zu multiplen Krisen
Presseaussendung der GGI-Initiative am 23.11.2023
Seit beinahe vier Jahren wird die Öffentlichkeit mit Propaganda-Kampagnen rund um Pandemie, Klimakatastrophe und Krieg dauerbeschallt. Manche Menschen versuchen einen konstruktiven Umgang mit den Angstszenarien, andere resignieren, wieder andere entwickeln Wut gegenüber den propagierten Feindbildern. Resignation und Wut führen letztlich zu einer Fügung unter ein politisch und medial dominiertes Narrativ. Die mehrfachen und andauernden Krisen bei gleichzeitiger Abwesenheit von Bindung und Spiritualität öffnen dem totalitären Kollektivismus als Ersatzreligion Tür und Tor. Die GGI-Initiative setzt sich weiterhin für Aufklärung als Gegenmittel zu Propaganda ein.
Krisen, Feindbilder, Propaganda
Nach bzw. neben der sogenannten Covid-Pandemie und dem laufend wiederkehrenden Intermezzo einer angeblich herannahenden Klimakatastrophe sehen wir uns seit zwei Jahren beinahe täglich mit Kriegspropaganda in erschütterndem Ausmaß konfrontiert. All diese Fälle offenbaren, dass die Bevölkerung mittels Politik und Altmedien auf ein – kollektiv zu vertretendes, nicht zu hinterfragendes – Narrativ eingeschworen werden soll.
Besonders Pandemie, Krieg in der Ukraine und nunmehr ein drohender Krieg im Nahen Osten haben gemeinsam, dass massiv Feindbilder aufgebaut wurden: Ungeimpfte, Impfgegner, Coronaleugner, Putinversteher, Hamasversteher, Antisemiten. Jede Kritik an einer Seite wird sofort per Kontaktschuld der Gegenposition zugeordnet. Wer Kritik äußert, wird mit den oben genannten Kampfbegriffen und weiteren Diffamierungen überzogen. Eine neutrale Position darf es in den Altmedien kaum geben, so hat es den Anschein.
Die Tendenz geht in Richtung totalitärer Kollektivismus. Die Zugehörigkeit zum einzig wahren Narrativ soll sowohl durch äußere Zeichen als auch durch Symbole der Tugend dokumentiert werden. In den Corona-Jahren zeigte man diese Zugehörigkeit mit Maske und digitalem Impfpass. Auf Social Media – insbesondere auf Twitter – waren in Benutzerprofilen ab 2021 Spritzen und rote Punkte prominent vertreten, die 2022 von ukrainischen Flaggen abgelöst wurden. Diese Symbole haben mittlerweile der israelischen Flagge Platz gemacht.
Nicht allzu überraschend sind es oft genug die gleichen “Mitläufer”, die ihre vermeintliche Menschenfreundlichkeit und ihre Zugehörigkeit zur “moralisch einwandfreien Mehrheitsgesellschaft” innerhalb kürzester Zeit um die jeweils angesagten Erkennungszeichen ergänzen. Das sind PolitikerInnen, VertreterInnen von Altmedien und anderweitig bekannte Personen. Dies soll einen Bandwagon-Effekt erzeugen. Hat man den Eindruck, als vertrete eine nennenswerte Mehrheit einen bestimmten Standpunkt zu einer Angelegenheit, ist man eher geneigt, auf den sprichwörtlichen Wagon aufzuspringen.
Vakuum der Säkularisierung
In einer säkularisierten, stark materiell orientierten, von Konkurrenz geprägten und dadurch zunehmend entsolidarisierten Gesellschaft bleibt das Bedürfnis nach Spiritualität und Religion sowie Zugehörigkeit auf der Strecke. Dieses Vakuum wird durch neue “Ersatzreligionen” gefüllt, wie man am Beispiel Covid-Pandemie exemplarisch zeigen kann.
- Teufel –> Sars-Cov-2
- Propheten –> Experten
- Beichte –> molekularbiologische Tests
- Heilige Kommunion –> Impfung bzw. sog. Grundimmunisierung
- Ablass –> Booster bzw. sog. Auffrischungsimpfung
- Ungläubige / Ketzer –> Ungeimpfte / Impfaussteiger
- Exorzismus –> mediale Diffamierung
- Buße –> Lockdown für Ungeimpfte und 2G
Schlussfolgerung
Die schnelle Abfolge dieser Ereignisse und die reflexartige Reaktion vieler darauf – verstärkt durch massive mediale Propaganda – wirken sich vor allem auch neurologisch aus. Die Folgen manifestieren sich in Verhaltensmustern, die entweder von Resignation oder von blinder Wut auf angebliche Feinde gekennzeichnet sind. Fügung unter das Narrativ geht mit beidem einher. Dadurch wird letztendlich einem totalitären Kollektivismus Tür und Tor geöffnet. Und wie wir aus der Geschichte wissen, ist so eine Erscheinung extrem gefährlich.
Die GGI-Initiative bekennt sich einmal mehr zur Aufklärung als Gegenmittel zu zerstörerischer Propaganda und zur umfassenden Aufarbeitung der Geschehnisse der letzten Jahre. Die Wahrheit ist langfristig stärker als die Lüge! Immer!
Quellen & weiterführende Literatur
Desmet M. The Psychology of Totalitarianism (Aufl 1). Chelsea Green Publishing Co, Chelsea (USA), 2022. ISBN: 978-1645021728
Walterskirchen G. Systemversagen (Aufl 1). Seifert Verlag GmbH, Wien (Österreich), 2023. ISBN: 978-3-904123-63-1
Zimmermann J. LETHE. Vom Vergessen des Totalitären (Aufl 1). ars vobiscum Media e U, Oberhofen am Irrsee (Österreich), 2023. ISBN: 978-3903479029
Der Selbstzerstörungsmechanismus wurde aktiviert.
Es gibt einige Science-Fiction Filme, deren dramatischer Höhepunkt mit der kurz bevorstehenden Selbstzerstörung eines Raumschiffs gesetzt wird, weil von mindestens einem der Protagonisten nur darin die letzte Chance zur Rettung der Zivilisation gesehen wird.
An Helden, die in Situationen freiwillig selbst mit in den Tod gehen, mangelt es nicht. Auch nicht an tiefer Dankbarkeit, in die sich Tränen der Freude mischen, bei den Überlebenden.
Wäre Deutschland ein Raumschiff, der Bordcomputer würde über die Lautsprecher auf allen Decks die Minuten und Sekunden bis zur Selbstzerstörung herunterzählen.
Von der Fantasiewelt der Drehbuchautoren her kommend, stellt sich allerdings die Frage: „Wer oder was, welche Bedrohung, wird durch die Selbstzerstörung beseitigt, und und wer oder was soll damit gerettet werden?“
Die tieferen Gründe für die Corona-Exzesse und für die Weigerung, daraus zu lernen – Um sie sollte es bei der Aufarbeitung gehen
Die Aufarbeitung des Abgleitens der Gesellschaft in schlimmsten Autoritarismus, Intoleranz, Diskriminierung, Misshandlung von Kindern und gesundheitliche Schädigung vieler Menschen durch die Corona-Maßnahmen bedarf dringend der Aufarbeitung. Die Bereitschaft dafür ist allerdings in weiten Teilen der Gesellschaft gering. Denn zu hinterfragen gefährdet nichts weniger als das vorherrschende Welt- und Selbstbild, das diese Exzesse begünstigt hat. Um so wichtiger ist es, eine attraktive Alternative zu diesem anzubieten.
Eine oft gehörte und vordergründig plausible Erklärung dafür, dass unsere Gesellschaft den Mantel des Schweigens und Vergessens über die Corona-Exzesse ausbreiten will, lautet, dass zu viele bereitwillig mitgemacht hätten, beim von oben geschürten Hass auf Nichtgeimpfte und Maßnahmenkritker, und dabei, Kindern und
Die Religion des Klimawandels: Wie lange noch bis zu Menschenopfern?
Der Verzicht auf Fortpflanzung, die Störung des Lebens der Mitmenschen und der massenhafte Wunsch nach dem Tod offenbaren sektenartige Tendenzen in der Umweltbewegung. Aus diesem Grund müssen diese heimtückischen Aspekte des Umweltkults aufgedeckt und bekämpft werden.
Von Augusto Zimmermann
Die Geschichte lehrt uns, dass einige alte Zivilisationen ihre Kinder töteten, um das Wetter zu ändern. Sie brachten Kinderopfer dar, um ihre Götter zu besänftigen und um ihr Wohlwollen zu erlangen. Diese primitiven Völker glaubten, dass die Naturkräfte durch Menschenopfer zu ihren Gunsten beeinflusst werden könnten. Die Azteken beispielsweise ehrten ihre Götter unter anderem dadurch, dass sie Menschen auf einem Feld mit Pfeilen töteten, damit ihr Blut das Land düngen konnte.
Die moderne Umweltbewegung wird oft mit einer Religion verglichen. Sie glaubt, dass der Mensch das Wetter verändern kann, und sie hat eine Vision von Sünde und Reue – Verdammnis und Erlösung. Abgesehen davon, dass es in ihren Reihen
Gazakrieg: Zeugen unerwünscht
Gazakrieg: Zahl getöteter Journalisten steigt auf über 50. Drohungen und Angriffe sollen Berichterstattung verhindern
Die Zahl der getöteten Journalisten im Gazakrieg steigt. Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) meldete am Mittwoch den Tod von mindestens 53 Journalisten und Medienmitarbeitern in Gaza, Libanon und Israel seit dem 7. Oktober. 46 der Getöteten sind Palästinenser, vier Israelis und drei Libanesen. Die vier israelischen Journalisten wurden am 7. Oktober getötet, als die palästinensischen Al-Kassam-Brigaden israelische Kibbutzim und Ortschaften östlich des Gazastreifens überfielen. Alle palästinensischen Journalisten wurden bei Luft- und Artillerieangriffen der israelischen Armee im Gazastreifen getötet. Die drei libanesischen Journalisten wurden getötet, während sie aus dem Südlibanon von der Waffenstillstandslinie berichteten.
Direkte Angriffe auf Medienmitarbeiter und ihre Familien haben in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen. Am Sonnabend wurden sechs Journalisten verschiedener Medien in Gaza getötet. Am Sonntag wurde der Leiter des Press House Palestine getötet, eine Einrichtung für
Der Intelligenzkiller im Kinderzimmer
Am 27.10.2023 veröffentlichte ich meinen Artikel „Handys in Kinderhand – ´Erziehung` zur Denkschwäche“. Am 6.11.2023 erschien in der Schweizer Internet-Zeitschrift „Zeitpunkt“ ein Artikel von Samia Guemei zum selben Thema unter dem Titel „Der Intelligenzkiller im Kinderzimmer“, der schwerpunktmäßig nur etwas andere Aspekte ins Auge fasst. Die allgemeine Aufklärung über die gravierenden Zukunftsschäden der frühen Handy- und Tablet-Benutzung ist von großer Wichtigkeit. Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion von „Zeitpunkt“ wird daher der Artikel auch hier nachfolgend veröffentlicht. (hl)
Der Intelligenzkiller im Kinderzimmer
Von Samia Guemei
Babys ausgiebig mit Handys spielen zu lassen kann desaströse Auswirkungen auf spätere kognitive Leistungen haben. Wissenschaft, Medizin und Beratungsinstitutionen stemmen sich zu wenig dagegen.
Seit einigen Jahren gibt es immer mehr 5. Klässler, die den 10-er Übergang nicht beherrschen, also nicht in einem Atemzug sagen können, wie viel
Hans-Thomas Tillschneider (AfD): „Auch im Fußball gilt: Patriotismus ist Trumpf!“

Türkische (!) Fans pfeifen die bunt-woke Multikulti-DFB-Auswahl
im Berliner Olympiastadion zurecht gnadenlos aus: ein Fußball-Freundschaftsspiel gegen eine stolze türkische Nationalmannschaft wird zur bitteren Niederlage für die „deutsche“ Multikulti-Gender-Regenbogen-Gurkentruppe. Die woke „Mannschaft“ macht sich fortlaufend zum Gespött.
Ein politisch-sportlicher Rück- und Ausblick des AfD-Abgeordneten im Landtag Sachsen-Anhalt, Hans-Thomas Tillschneider.
The post Hans-Thomas Tillschneider (AfD): „Auch im Fußball gilt: Patriotismus ist Trumpf!“ appeared first on Deutschland-Kurier.


