Kategorie: Nachrichten
Gaza: Was wirklich vor Ort vor sich geht
Von Nur Alsalibi, einem Bewohner des Gazastreifens, über den Telegramkanal.
„Die Lage in der Stadt ist sehr schwierig. Die Intensität der Angriffe nimmt täglich zu. Raketen können jederzeit und überall einschlagen. Auch wenn sie nicht dein Haus treffen, sondern das Nachbarhaus, fliegen Splitter in dein Haus. Sie bombardieren vorwiegend den Norden und das „Zentrum“ [„Al Rimal“ – 3 km vom Stadtzentrum von Gaza entfernt], das Wohngebiet Al Karama [im Norden von Gaza] wurde völlig zerstört. In Al Zahraa [im Zentrum von Gaza] wurden 24 Wohnhäuser zerstört.
Israel sagt, die Hamas sei dort gewesen, aber das ist eine Lüge – sie war nicht dort. Die Hamas-Kämpfer haben sich in die Tunnel unter der Stadt zurückgezogen, die israelischen Raketen können sie nicht erreichen. Über 90 Prozent der Toten waren Zivilisten. Die Zahl von 4.385 Toten ist nur die Zahl derer, die unter den Trümmern gefunden wurden. Die tatsächliche Zahl der Toten ist um ein Vielfaches höher. Es sterben viele Kinder, die nicht wissen, was die Hamas und die IDF sind.
Auch die humanitäre Situation verschlechtert sich. Seit etwa zwei Wochen gibt es keinen Strom mehr. Meine Familie benutzt Solarzellen, damit wir Internet und wenigstens etwas Strom haben. Die meisten haben das nicht. Die Leute laden ihre Telefone in den Krankenhäusern auf, wo es Dieselgeneratoren gibt, aber der Diesel wird immer knapper. Die Apotheken sind geschlossen, Medikamente gibt es nur noch in den Krankenhäusern, aber auch die gehen zur Neige.
Wasser aus dem Hahn gibt es zwei Stunden am Tag – es ist schmutzig, aber man muss es trinken, es gibt kein anderes Wasser. Kein Essen. Die großen Supermärkte haben in den ersten Tagen des Krieges geschlossen, weil … die Leute alles, was sie hatten, mitgenommen haben, aber es gab nichts Neues. Wir essen vorwiegend Brot und Konserven. Auch die Tiere leiden. Ich habe drei Kätzchen zu Hause und gebe ihnen nur wenig zu fressen, weil es nichts mehr zu essen gibt.
Dass die Menschen angeblich den Gazastreifen verlassen, ist eine israelische Lüge. Die meisten sind in ihren Häusern geblieben. Die Menschen verlassen den Gazastreifen nicht einmal unter Todesdrohungen. Gleichzeitig gehen ständig Drohanrufe von israelischen Telefonnummern ein. Es kann auch vorkommen, dass man die Nachricht erhält, dass „Ihr Haus bombardiert wird“, sodass sich die Menschen jede Minute in Gefahr fühlen.
Wir wissen, dass Russland gegen den Westen ist und die israelischen Verbrechen nicht unterstützt. Die Menschen in Gaza lieben Russland und das russische Volk sehr. Unter den arabischen Ländern gibt es eine ausgezeichnete Haltung gegenüber Katar, Algerien und Jemen. Unter den nicht-arabischen Ländern – gegenüber dem Iran. Wir glauben, dass der Iran und die Hisbollah intervenieren und den Völkermord in Gaza verhindern werden.
Aber die Haltung gegenüber den Regierungen Ägyptens, der Vereinigten Arabischen Emirate und Jordaniens ist miserabel. Hier gelten sie als Verräter, die sich den USA und Israel gebeugt haben. Der letzte Strohhalm war die Ankündigung des jordanischen Königs, der amerikanischen Luftwaffe Luftstützpunkte zur Verfügung zu stellen. Generell war die Haltung der jordanischen Regierung gegenüber den Palästinensern immer schlecht. Wenn man einen palästinensischen Pass hat, wird man von den jordanischen Sicherheitskräften wie Dreck behandelt – sie können einen am Flughafen oder auf der Straße festnehmen oder eine Razzia durchführen.
Was die Bodenoperation betrifft, glaube ich nicht, dass Israel sie starten wird. Das letzte Mal, dass sie eine begrenzte Bodenoperation durchgeführt haben, war 2014, als die Hamas noch nicht die Waffen hatte, die sie heute hat. Und selbst damals erlitt Israel schwere Verluste. Jetzt werden sie hundertmal höher sein. Wenn sie in Gaza einmarschieren, werden sie alle dort bleiben. Die Menschen glauben, dass die Hamas gewinnen wird. Die Unterstützung für diese Bewegung ist nur gewachsen. Israel wird nichts erreichen, wenn es bombardiert.
67 Jahre ungarische Revolution: Kampf gegen Kommunismus und links-globalistische Agenda (Videos)
Von unserem Ungarn-Korrespondenten ELMAR FORSTER

23.Oktober 1956: „Sowjetische Truppen haben zu einem Angriff auf Budapest angesetzt“
Die Welt erinnert sich heute mit den Ungarn an den 67. Jahrestag der ungarischen Revolution gegen den Sowjetkommunismus. Dieser hat sich mittlerweile als Sackgasse der Geschichte zu Tode gelaufen.
„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“ (Bert Brecht)
Brechts Warnung vor der Wiederkehr des Faschismus feiert gerade ein vexierbildhaftes Come-Back
„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus‘ – Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus‘ “ (Ignazio Silone, 1900 – 1978)
Machen wir uns nichts vor! Neue und viel gefährlichere nihilistisch-satanische Agenden globalistischer Eliten versuchen ein Come-Back – unter dem Deckmantel der Freiheit.
„Ein weiterer freiheitsfeindlicher Vorschlag aus Brüssel: die Einführung der totalen Kontrolle über die Medien. Wir Mitteleuropäer haben so etwas in der Vergangenheit schon erlebt. Sie nannten es die Kominform und die Reichspressekammer. Nie wieder!“ (Viktor Orban, status)
Im Gewand Orwell’scher Realitäts-Verdrehung:
„Brüssel schafft vor unseren Augen eine Orwellsche Welt. Sie kaufen und liefern Waffen durch die Europäische Friedensfazilität. Sie wollen die Medien kontrollieren – über einen Media Freedom Act. Wir haben nicht gegen die Kommunisten gekämpft, um in 1984 zu landen!“ (Orban, status)
„Progressive Liberale und Kommunisten sind dieselben“ (Orban)
Niemand…
„sollte Zweifel haben, dass die progressiven Liberalen und die Kommunisten die gleichen sind.
Wir, Ungarn, haben den Kommunismus besiegt… Das hat einige Zeit gedauert. Wir haben unseren Kampf 1956 begonnen und ihn 1990 gewonnen…
Doch es ist schwer, die Kommunisten zu besiegen. Sie sind aus ihrer Asche auferstanden, haben sich mit den Liberalen verbündet, sind weltweit zurückgekommen, und sind stärker als jemals zuvor. … Wir mussten sie also erneut besiegen. Und seit 2010 gewinnen wir kontinuierlich, wir gewinnen und gewinnen.“ (Viktor Orban)
Folgender Text ist eine Hommage an einen der größten ungarischen Exil-Dichter, Sándor Márai, und an eines der schönsten Gedichte der Weltliteratur: „Vom Himmel herab ein Engel“. Ein wegen seiner offenen Resignation zur Niederschlagung der ungarischen Revolution schwer zu ertragenes Gedicht… (am Ende des Textes)

Imre Nagy (1896–1958), Sándor Márai (1900–1989), Stefan Zweig (1881–1942) – Hat sich das Warten gelohnt?
Der große ungarische Exil-Schriftsteller Sándor Márai (geboren im heutigen slowakischen Košice) lehnte eine Veröffentlichung seiner Werke im kommunistischen Ungarn stets mit dem Junktim ab:
„Wenn die sowjetischen Truppen aus dem Land abgezogen sind und wenn das ungarische Volk … in freien, demokratischen Wahlen entschieden hat, unter welchem politischen System es zu leben wünscht.“
Márai’s letzter Tagebucheintrag:
„Ich warte auf den Stellungsbefehl, bin nicht ungeduldig, will aber auch nichts hinauszögern. Es ist Zeit.“ (15.1.1989)
Einen Monat später folgte er, 89-jährig, in San Diego dem Tod ins Feld (kurz nachdem bereits dieser seiner Frau, seinem Bruder und Adoptivsohn die Richtung voraus gewiesen hatte). (22.1.1989)
Nagy, Márai, Zweig: Allen erlosch der Atem frühzeitig beim Warten auf das Ende zweier Diktaturen, des Faschismus und des Kommunismus. War es Zufall, dass beide Literaten, als Verkörperung einer „Welt von gestern“ (fast) auf den Tag genau (am 22. Februar 1989 Márai, am 23. Februar 1942 Zweig – 47 Jahre auseinanderliegend) eine gottverlassene Welt frühzeitig verließen?
„Ehe ich … aus dem Leben scheide, drängt es mich … diesem wundervollen Lande Brasilien innig zu danken, das mir … gastliche Rast gegeben. … Nachdem … meine geistige Heimat Europa sich selber vernichtet.… Ich grüße alle meine Freunde! Mögen sie die Morgenröte noch sehen nach der langen Nacht! Ich, allzu Ungeduldiger, gehe ihnen voraus.“ (Zweig – Petropolis 22.2.1942)
Nur ein knappes Jahr hätte Zweig noch zu warten gehabt bis zum ersten Strahl, der den Funken zur Morgenröte entflammte: Am 31. Januar 1943 kapitulierte die deutsche Wehrmacht in Stalingrad.
Noch knapper: Nur vier Monate hätte Márai noch zu warten gehabt, ehe ein junger, unbekannter Student auf dem Budapester Heldenplatz eine historische Rede hielt (16. Juni 1989). Anlass: Die Umbettungsfeierlichkeiten des (von den Stalinisten ermordeten) ungarischen 1956-er Ministerpräsidenten Imre Nagy: Viktor Orbán forderte die Sowjettruppen auf, aus Sándor Márai’s Heimat zu verschwinden. (Rede mit deutschen Untertiteln)
Imre Nagy’s letzte Rede trotzte (am 4. November 1956 ab 5h19) übermenschlich dem Einmarsch der Warschauer-Pakt-Truppen:
„Sowjetische Truppen haben im Morgengrauen zu einem Angriff auf unsere Hauptstadt angesetzt, (um) die gesetzmäßige demokratische Regierung der Ungarischen Volksrepublik zu stürzen. Unsere Truppen stehen im Kampf. Die Regierung ist auf ihrem Platz.“
„Engel, trag die Nachricht vom Himmel herab: Dass immer neues Leben wird werden aus Blut. (…) Weil der Stern leuchtet, bricht die Morgendämmerung an: Sag es ihnen allen – Engel, vom Himmel herab.“ (Sándor Márai / New York 1956)
Der Verrat des Westens an Ungarn 1956
Imre‘s Hilferuf an die freie westliche Welt wurde von dieser achselzuckend verraten. Dann ging der Schrei nach Freiheit für 33 Jahre in den geistigen Untergrund, verstummen ließ er sich nie… Heute ertönt er erneut gegen Junckers nihilistischen, post-kommunistisch-postmodern-entarteten Alptraum einer „großen Einigung“ zum „neuen Menschen“, „ein schleichender Prozess der Gleichschaltung“ (Márai): So wie die kommunistische Geheimpolizei 1946 nicht nur übergangslos das Foltergefängnis der faschistischen „Pfeilkreuzler“ bezogen hatte, sondern sogar aus demselben Personal bestand…
„In Ungarn wird über Wachablöse gesprochen. Was nur bedeutet, dass ein Kommunist einen anderen aus dem Weg schafft, damit deren Herrschaft weiterbesteht. Denn weil deren System gescheitert ist, wollen sie nicht einmal mehr dieses retten, sondern nur ihre Diebesbeute.“ (Márai, Tagebuch 24.7.1988)
Stefan Zweig’s Werk „Die Welt von gestern“, Márai ‘s „Bekenntnisse eines Bürgers“ waren ein abklingender Schwanengesang auf die Kultur des alten Europa. Wären sie beide heute in Junckers links-nihilistischer EU glücklich geworden?
„Der nihilistische Westen ist schlimmer als finsterste Stalinismus“ (Zeitzeuge)
Zweig, Márai, Nagy, aber auch Musil und Joseph Roth widme ich ein Gespräch mit einem heute 80-jährigen Ungarn:
Nachdem stalinistische Schergen in einer stalinistisch-entseelten Nacht dessen Vater verschleppt hatten, blieb der Junge in seiner Angst damals allein gelassen, denn auch seine Mutter war im Krankenhaus. Nur eine Ziege nahm er sich als Trost aus dem Stall zu sich mit ins Bett, mit ans Herz, um dieses vor dem Erstarren zu bewahren.
Jener Überlebende des Stalinismus blickt heute, beinahe 30 Jahre nach vollzogener 89er-Wende, noch einmal desillusioniert-hoffnungsvoll zurück nach vorne:
„Vielleicht war es für uns alle damals sogar doch besser, gelitten zu haben. Denn selbst in seiner schlimmsten Form hat selbst der finsterste Stalinismus die Menschen nicht so zerstört wie der dekadente, nihilistisch-entleerte Westen mit all seinem geistigen Dreck.“
„Jeder Schatten ist im letzten doch auch Kind des Lichts, und nur wer Helles und Dunkles, Krieg und Frieden, Aufstieg und Niedergang erfahren, nur der hat wahrhaft gelebt.“ (St. Zweig: „Die Welt von gestern“)
Keiner der links-nihilistischen EU-Eliten hat je eine ihrer selbstgefällig-groß-tönende Reden unter der Herausforderung von welthistorischer Zivil-Courage halten müssen.
„Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.“ (M.v. Ebener-Eschenbach)
„Von ihnen wird bleiben: Der durch sie hindurchging: Der Wind.“ (B. Brecht)
Der lange Atem der Geschichte zur Gerechtigkeit
Imre Nagy’s letzte Worte besiegelten seine Hinrichtung. Sie sollten einen Orkan überstehen:
„Ich bitte nicht um Gnade.”
Und doch ist Geschichte voller subtiler Gerechtigkeit:
Der vergreiste ungarische Kommunist János Kádár (1912–1989), Nagy’s stalinistischer Nachfolger, musste noch erleben, wie Imre’s Gebeine in der Erde seines Mutterlandes, in Budapest, endlich zur Ruhe finden sollten. Nur drei Wochen später stellte der Tod auch Kadar den Stellungsbefehl zu (am 6. Juli 1989). Márai hat ihm, dem kommunistischen Despoten, und dem Schicksal um 12 längere Jahre auf dieser Welt seine Stirn erhoben…
Als Nietzsche vor dem europäischen Nihilismus im Wahnsinn seine Augen schloss, erblickte Márai das Licht der Welt, dessen Hoffnung seither nie erlosch, sondern als Morgenröte wieder erwachte: Man schrieb das Jahr 1900.
Als hätte Imre Nagy aus dem Jenseits damals Kadar (wie die Prinzessin und ehemalige Geliebte des schottischen Revolutionärs „Breaveheart“ dem mit dem Tode ringenden König) ins Ohr geflüstert:
„Du siehst! Der Tod kommt zu uns allen! … Euer Blut stirbt mit euch. Ein Kind wächst in meinem Leibe heran, das nicht von euerm Stamm ist. Euer Sohn wird sich nicht lange auf dem Thron halten.“
Mit welchem Gefühl werden wohl die globalistischen EU-Eliten aus ihem Traum vom nihilistisch-beliebigen EU-Groß-KaKanien erwachen?
„Es gibt Schlimmeres als das Leiden und den Tod… Schlimmer ist es, seine Selbstachtung zu verlieren.“ (Sándor Márai)
Márai-Denkmal im slowakischen Košice
Sándor Márai: „Vom Himmel, ein Engel herab“
Márai schrieb das Gedicht „Vom Himmel, ein Engel herab“ zu Weihnachten 1956 in seinem Exil in New York: Verzweifelt-zerrissen zwischen dem gleichgültig-monoton-schweigenden Frieden im freien Westen und dem mit Blut getränktem Schweigen aus Sehnsucht nach Freiheit in Budapest. Im Angesicht einer unerträglichen Hoffnungslosigkeit hielt Márai die letzte noch glimmende Glut mit einer ultimativ christlichen Hoffnung aus eigener Kraft am Leben: Er verstand 1956 als christliches Opfer und Wunder für die Welt zugleich. Es ist das Geheimnis des Ostens: Mit seiner Nähe zu Tod, und Hoffnung auf Freiheit, und: Dass das Schicksal trotz allen Leids voller Sinn ist und das Leiden hinter sich zurücklässt…
„Engel, eile, vom Himmel herab,
ins brandig-schwelende, eisige Budapest.
Wo russische Panzer
den Glocken lauschen.
Wo zur Weihnacht nichts funkelt,
und keine Silbernüsse hängen an den Bäumen.
Nichts anderes dort: Als Frost, Zittern und Hunger.
Sag es ihnen allen so, dass alle verstehen.
Sprich es nur laut aus der Nacht heraus aus:
Engel, überbring die Kunde vom Wunder.
Schlag deine Flügel forsch zusammen,
Flieg, flattere los, denn alle warten schon ungeduldig auf die Kunde vom Wunder.
Nicht erzähle ihnen von einer Welt,
wo jetzt Kerzenschimmer brennt,
wo sich in warmen Häusern ein Tisch bereitet,
Ein Priester tröstende Worte findet, …
Engel, du: Gib Kunde vom Wunder.
Sprich es aus, denn dies ist das Wunder der Welt:
Eines armen Volkes sein Weihnachtsbaum
ging in der Stillen Nacht in Flammen auf –
Und viele bekreuzigen sich jetzt.
Aller Welten Länder Völker, (…)
Sie beten oder erschauern,
Weil nicht am Baum hängt Zuckerwerk:
Sondern Ungarn, des Christus’ sein Volk.
Und viele schreiten vor Christus einher:
Der Soldat, der das Herz durchbohrte, …
Jener, der ihn dreimal verleugnete,
Der seine Hand in die Schüssel tauchte,
Der dreißig Silbermünzen geboten bekam.
Und während er schmähte, prügelte, lästerte:
Aß er von seinem Fleische und trank von seinem Blut.
Jetzt stehen und starren so viele.
Aber mit ihm zu sprechen, wagt keiner.
Weil ES weder spricht, noch klagt an,
Schaut es herab wie Christus vom Kreuz.
Seltsam ist dieser Weihnachtsbaum,
Gebracht muss ihn haben der Teufel oder ein Engel.
Diejenigen, die um seinen Mantel würfeln,
– denn sie wissen nicht, was sie tun –
Sie murren, rätseln, vermuten nur:
Das Geheimnis der Nacht.
Sehr seltsame Weihnachten sind diese:
Denn an den Bäumen hängt jetzt das ungarische Volk.
Und die Welt spricht vom Wunder:
Priester predigen von Tapferkeit,
Staatsmänner von Beistand,
Gesegnet durch des Papstes Eminenz.
Und alle nur erdenklichen Völker und Regime
Sich fragen, worum alles schlussendlich so gekommen sein musste…
„Warum dieses Volk nicht ausgelöscht wurde, wie sie es begehrten?
Warum hat es nicht in Stille sein Ende erduldet?
Warum nur bloß ist der Himmel aufgebrochen,
indem ein Volk erklärte: ’Es reicht!‘ ?“
Nur wenige verstehen das alles,
Was hier, wie das Meer, überflutet hat alles.
Warum erbebte der Weltmächte Regime?
Ein Volk schrie auf. Danach nur mehr Stille.
Nun fragen auf einmal viele, was war:
„Wer machte aus Knochen und Fleisch ein Gesetz?“
Das fragen auf einmal sich immer mehr.–
Stammelnd, weil sie überhaupt nichts versteh’n,
Sie, die dieses Erbe geschenkt bekamen -:
„Ist Freiheit denn wirklich ein solch großes Ding?“
Engel, du! Überbring endlich die Kunde vom Himmel herab,
Dass immer neues Leben wird werden aus Blut.
Einige Male waren sie schon zusammen:
Das Kind, der Esel, der Hirte,
im Stall, neben der Krippe.
Wenn das Leben Lebendiges gebärt:
Dieses Wunder beschützen sie jetzt,
Nur mit ihrem Atem halten sie Wache.
Wenn der Stern brennt, bricht die Morgenröte an,
Sag es ihnen alle – Engel, vom Himmel herab.“ (Versuch einer freien Übersetzung durch den Autor)
Flüchtlingskrise, Nation, Kritik an EU / Finanz-Globalismus / Multikulti: Orban hatte recht (Video)
Faesers kriminelle Migranten +UPDATE 19.10.+ Berlin: “Lasst uns aus Neukölln Gaza machen” (Video)
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Unser Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, hat auch ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die westliche Verleumdungskampagne verteidigt. Der amazon-Bestseller ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_
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Warschau 1943, Gaza 2023… das historische Outing des israelischen und westlichen Faschismus
Was wir in Gaza erleben, ist vergleichbar mit den Warschauer Aufständen im Jahr 1943. Die Reaktion des israelischen Staates mit kollektiver Bestrafung und wahllosem Abschlachten von “Untermenschen” entspricht den Verbrechen des Nazi-Regimes.
Die Welt ist Zeuge einer weiteren brutalen Phase des Völkermords am palästinensischen Volk, eines Völkermords, der seit der zweifelhaften Gründung des israelischen Staates im Jahr 1948 seit 75 Jahren unaufhaltsam fortgesetzt wird.
Unglaublich, dass das riesige Verbrechen gegen Palästina nur drei Jahre nach der Überwindung der Nazi-Gräuel begann. Die Schuld des westlichen Kolonialismus-Imperialismus (in erster Linie der Briten und Amerikaner) an dem darauf folgenden Völkermord in Palästina ist bis heute unübersehbar.
Als Reaktion auf einen groß angelegten gewaltsamen Angriff der militanten Hamas, der am 7. Oktober begann, hat der israelische Staat ein wahlloses Blutbad unter der palästinensischen Zivilbevölkerung in Gaza angerichtet.
US-Präsident Joe Biden und seine Spitzenbeamten haben in dieser Woche dem israelischen Regime von Benjamin Netanjahu ausdrücklich erlaubt, als Rache für die Hamas-Angriffe zu tun, was es will. Der britische Premierminister Rishi Sunak hat Israel ebenfalls militärische Unterstützung zugesagt.
Der Gedanke an den Massenmord und das Leiden, das die westlichen Mächte ermöglichen, ist erschütternd. Die israelische Führung erklärt ganz offen, dass sie alle lebensnotwendigen Güter, Lebensmittel, Wasser und Treibstoff, abschneidet. Über eine Million Palästinenser wurden gewarnt, innerhalb von 24 Stunden zu evakuieren oder mit der Vernichtung zu rechnen. Evakuieren wohin? Sie leben bereits in Konzentrationslagern unter freiem Himmel, die Gaza und Westjordanland heißen.
Jeder Tod von Zivilisten ist verabscheuungswürdig und sollte um jeden Preis vermieden werden. Die Angriffe der Hamas-Kämpfer haben 1.400 israelische Tote gefordert. In der vergangenen Woche wurde die gleiche Anzahl von Palästinensern bei Vergeltungsmaßnahmen der israelischen Streitkräfte getötet. Es wird befürchtet, dass die Zahl der palästinensischen Todesopfer in den kommenden Tagen drastisch ansteigen wird, da das israelische Militär eine Invasion des Gazastreifens vorbereitet.
Biden und hochrangige Vertreter der US-Regierung, Außenminister Antony Blinken und Verteidigungsminister Lloyd Austin, sagten zu, Israel mit allen Waffen zu versorgen, die “benötigt werden”. Washington erklärte, es werde keine Bedingungen für den Einsatz dieser militärischen Feuerkraft stellen, was bedeutet, dass Israel eine Lizenz zum wahllosen Töten hat. Die israelischen Luftangriffe haben bereits Wohnviertel zerstört.
Auch die Europäische Union hat grünes Licht für die israelische Massentötung gegeben. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula Von Der Leyen, flog diese Woche nach Israel, um ihre Solidarität zu bekunden, ebenso wie die Vertreter der USA.
Bei all den heuchlerischen Bekundungen des Entsetzens und der Trauer um Israel haben Biden, Von Der Leyen und andere westliche Politiker nicht einmal ein Wort der Besorgnis über die abgeschlachteten palästinensischen Zivilisten verloren.
Dieses Schweigen spricht Bände über die gefühllose, blutrünstige und kriminelle Haltung der westlichen Führer.
In erschreckender Weise werden die Weichen für einen völkermörderischen Angriff des israelischen Staates auf die Palästinenser gestellt, bei dem die westlichen Staaten voll mitmachen. Selbst die schaurige Rhetorik ist eine düstere Warnung vor dem, was kommen wird. Israelische Beamte verunglimpfen die Palästinenser offen als “Tiere”, und amerikanische Politiker fordern, die palästinensischen Gebiete dem Erdboden gleichzumachen. Diese abscheuliche Rhetorik wird auch dann noch geäußert, wenn palästinensische Kinder von 1-Tonnen-Bomben zerrissen werden.
Wie üblich wird zur Rechtfertigung des israelischen Staatsterrorismus der Holocaust der Nazis an den europäischen Juden angeführt.
Die obszöne Perversion einer solchen Argumentation besteht darin, dass die 75-jährige Unterdrückung der Palästinenser in eine ähnliche Kategorie wie die Verbrechen der Nazis fällt. Die Vereinigten Staaten und ihre europäischen Verbündeten haben die fast acht Jahrzehnte währende ethnische Säuberung der Palästinenser aus ihrem Heimatland durch den brutalen Kolonisierungsstaat Israel unterstützt. Die Palästinenser wurden ungestraft enteignet, ermordet und inhaftiert. Die westlichen Regierungen und ihre Medien haben die Augen vor diesem entsetzlichen Völkermord verschlossen, der auch die Inhaftierung von Kindern und die Erschießung friedlicher Demonstranten umfasst.
Wie der russische Präsident Wladimir Putin diese Woche feststellte, haben die Vereinigten Staaten und ihre westlichen Partner jahrzehntelang eine Scharade der Friedensvermittlung propagiert, die nichts anderes als ein Deckmantel für die fortgesetzte Annexion palästinensischen Landes und die Verletzung grundlegender Menschenrechte war. Putin hat zu Recht festgestellt, dass Washington die volle Schuld an der Katastrophe im Nahen Osten trägt.
Die jahrzehntelangen Aufstände der Palästinenser gehen auf das unveräußerliche Recht zurück, sich gegen einen Unterdrücker zu wehren. Und jeder Widerstand wurde vom israelischen Staat mit amerikanischer Militärmacht und politischer Rückendeckung durch die Vereinten Nationen niedergeschlagen.
Aber mit biblisch anmutendem Karma ist der israelische Staat systematisch an Korruption und Ungerechtigkeit erkrankt. Das gangsterartige Regime – lachhaft als “einzige Demokratie im Nahen Osten” bezeichnet – überwacht ein Apartheidsystem, das unhaltbar und untragbar ist. Der Weinberg ist zu einem Ödland voller Dornen geworden.
Der jüngste Aufstand der Hamas hat das wackelige Fundament des israelischen Staates offengelegt. In den kommenden Tagen wird sich die palästinensische Bevölkerung auf grausame Weise rächen. Aber der Schaden, der dem Ansehen Israels und seiner westlichen Unterstützer zugefügt wurde, ist nicht mehr zu reparieren.
Das faschistische Gesicht Israels und das seiner westlichen Unterstützer ist für die ganze Welt sichtbar. Öffentliche Proteste in Europa und den Vereinigten Staaten gegen die israelische Gewalt werden verboten. Westliche Medien verurteilen jeden, der das israelische Regime kritisiert und versucht, den historischen Hintergrund der jüngsten Gräueltaten zu erklären und eine gerechte Lösung des Konflikts zu finden.
Die westlichen Regierungen und ihre Medien werden als faschistisch entlarvt. Die Konsequenz daraus ist, dass dieselben Institutionen und Personen ein Nazi-Regime in der Ukraine unterstützen, das einen Stellvertreterkrieg für die US-geführte NATO-Achse gegen Russland führen soll. Erst vor ein paar Wochen haben der kanadische Premierminister und sein Parlament zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten einen ukrainischen Waffen-SS-Veteranen mit stehenden Ovationen begrüßt.
Das israelische Regime hört nicht auf, den Holocaust der Nazis als Symbol für seine vermeintliche moralische Glaubwürdigkeit heranzuziehen. Der zynische Betrug hier ist widerlich. Das israelische Regime hat sich bei seinem Völkermord an den Palästinensern wie die Nazis verhalten.
Wenn also westliche Staaten Israel und das ukrainische Regime unterstützen, so ist das in Wirklichkeit völlig kohärent, ebenso wie wenn die Kiewer Junta ihre Solidarität mit Tel Aviv bekundet und umgekehrt. Nur die ständigen Fehlinformationen und Lügen der westlichen Konzernmedien verschleiern den eklatanten Zusammenhang.
Es sei daran erinnert, dass Marek Edelman, einer der überlebenden Anführer des jüdischen Aufstandes im Warschauer Ghetto gegen die Nazis, den zionistischen israelischen Staat stets verurteilt hat. Bis zu seinem Tod im Jahr 2009 im Alter von 90 Jahren brachte Edelman seine Solidarität mit dem palästinensischen Widerstand zum Ausdruck und beklagte die Aggression des israelischen Staates.
Was wir in Gaza erleben, ist vergleichbar mit den Warschauer Aufständen im Jahr 1943. Wenn Menschen verzweifelt unterdrückt werden, geschehen verzweifelte Dinge. Die Reaktion des israelischen Staates in Form von kollektiver Bestrafung und wahllosem Abschlachten von “Untermenschen” ist mit den Verbrechen des Nazi-Regimes vergleichbar.
Die offizielle westliche Reaktion auf den Anstieg der Gewalt im Gazastreifen gleicht einer Verurteilung der Juden für ihren Widerstand gegen den Holocaust. Die Palästinenser sollten in ihrer gerechten Sache der Befreiung, des Friedens und der nationalen Rechte unterstützt werden. Der kollektive Westen ist in hohem Maße Teil des Problems der wiederkehrenden Gewalt und Konflikte. Das war immer so und wird immer so bleiben, bis es ein Ende hat.
Umvolkung und Islamisierung tragen Früchte: Deutsche werden fremd im eigenen Land
Die derzeitigen pro-palästinensischen Unruhen sowie ungenierte Machtdemonstrationen von Muslimen in Deutschland rücken eine Entwicklung in den Fokus, vor der Migrationskritiker seit Jahren warnten: Der schleichende Austausch der indigenen deutschstämmigen Bevölkerung durch überwiegend islamisch geprägte Parallelgesellschaften ist in vollem Gange.
Wer ernsthaft meint, der Antagonismus zwischen „Migrationsstämmigen“ und „Autochthonen“, zwischen „Heimatdeutschen“ und „Passdeutschen“, zwischen Muslimen und Andersgläubigen existiere nur in den Köpfen „völkischer“ und „rechter“ Ewiggestriger, da in der multikulturellen Gesellschaft ja vermeintlich alle mustergültig integriert seien: Dem riss die nackte Realität am Wochenende die Scheuklappen von den Augen.
Landnehmer und neue Herren
In Wahrheit nämlich versteht sich ein beträchtlicher Anteil der hier lebenden inzwischen wohl über 8,5 Millionen Muslime nicht als Teil Deutschlands, sondern sie sehen sich ganz unverhohlen als Landnehmer und rechtmäßige neue Herren, die eine kulturelle Übernahme und Usurpation anstreben.
In Düsseldorf brachte dies der Vorredner einer der zahllosen propalästinensischen Demonstrationen mit etlichen Tausenden Teilnehmern, die sich vor allem aus dem Heer der millionenfach importierten arabisch-islamischen Migranten speisten, so dreist wie schamlos auf den Punkt.
„Jedes 3. Kind einer von uns“
Vom CDU-Oberbürgermeister Stephan Keller verlangte er nämlich in ultimativen Worten, seinen Kurs zu ändern – sonst würden die Demonstranten ab sofort jeden Samstag kommen. Sodann drohte er unter frenetischem Jubel der rund 7.000 versammelten Muslime, dass der Anteil muslimischer Kinder in Düsseldorf schon jetzt bei 30 Prozent liege: „Jedes dritte Kind ist schon einer von uns”.
Dieses Triumphgeheul zeigt, dass man in den migrantischen Milieus, insbesondere unter den Muslimen, sehr wohl weiß, was die Stunde geschlagen hat: Durch die verbrecherische Politik der letzten acht Jahre sind sie schon jetzt zu einer solchen demographischen Größe in Deutschland geworden, dass sie die kulturelle Struktur des Landes und ihre integrale Volkszusammensetzung für immer aus den Angeln heben wird.
Hohe Fertilität und Großfamiliennachzug
Angesichts der Fertilitätsrate und des (ebenfalls politisch gewollten) Nachzugs ganzer Großfamilien, wird diese Entwicklung noch einmal massiv beschleunigt. Laut Angaben des Statistischen Bundeamtes sind 2022 fast 1,5 Millionen Menschen mehr nach Deutschland ein- als ausgewandert. Die Nettozuwanderung erreichte damit einen Höchststand seit Beginn der Erhebung 1950. Im ersten Halbjahr 2023 stieg die Zahl der Asylanträge auf über 150.000 und damit um fast 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Damit nicht genug: 2022 hatten 23,8 Millionen Menschen und somit 28,7 Prozent der Bevölkerung in Deutschland einen Migrationshintergrund. Dies entspricht einem Zuwachs vom 5,2 Prozent gegenüber 2021, als der Anteil der Bürger mit Migrationshintergrund noch 22,6 Millionen und damit 27,5 Prozent der Bevölkerung betrug. Der Anteil der Zuwanderer mit ausländischer Staatsbürgerschaft stieg 2022 um 5,2 Prozent auf 11,6 Millionen.
„Bürgergeld” für immer mehr Nichtbürger
Im Juni 2023 gab es insgesamt 5,5 Millionen „Bürgergeld”-Bezieher. Nur 2,9 Millionen davon waren deutsche Staatsbürger, rund 2,6 Millionen aber Ausländer, davon allein knapp eine halbe Million Syrer. Zudem erhielten 47,1 Prozent der Afghanen und 41,7 Prozent der Iraker „Bürgergeld”, das also in fast jedem zweiten Fall an Nicht-Bürger dieses Landes fließt.
Diese sozial prekären Gruppen denken nicht daran, sich zu „integrieren”, für sie ist Deutschland in erster Linie Beuteland. Das gilt selbstverständlich nicht für alle, aber eben für viele der betreffenden Volksangehörigen. An Anpassung denken sie gar nicht erst, zuhause und im Alltag sprechen sie nur ihre Muttersprache.
Sprach-, Bildungs- und Kulturverlust schreiten voran
Wie sich diese Entwicklung konkret auswirkt, belegt ebenfalls ganz nüchtern die Statistik: Ende 2021 hatten an 158 Berliner Grundschulen mehr als die Hälfte der Schüler eine andere Herkunftssprache als Deutsch. An 50 der aufgelisteten 368 Grundschulen waren es mehr als 75 Prozent, an 19 sogar mehr als 90 Prozent.
In Hamburg und Berlin beispielsweise haben über die Hälfte der Grundschüler einen Migrationshintergrund. Der Name „Mohammed“ ist in Berlin und Bremen der häufigste Vorname, sogar im Flächenland Hessen liegt er inzwischen auf Platz drei. Der Islam ist in Deutschland – und nicht nur hier – also unerbittlich auf dem Vormarsch.
Offener Machtanspruch
Und dieser Machtanspruch wird mittlerweile auch immer offensiver vorgetragen: Am Samstagabend beteten Salafisten demonstrativ vor dem Brandenburger Tor. Gestern folgte dann eine ähnliche Veranstaltung auf dem Alexanderplatz, bei der nicht weniger als die muslimische Weltherrschaft gefordert wurde. Die Teilnehmer wurden dort aufgefordert, Palästina-Flaggen und Ähnliches mitzubringen.
Was sich hier ausdrückt, ist nichts anderes als eine Landnahme durch den Islam. Alle Zahlen deuten darauf hin, dass der demographische Kipppunkt bald überschritten sein wird. Eine völlig wahnsinnige und kurzsichtige Politik hat es damit in wenigen Jahren geschafft, die in Jahrhunderten gewachsene Kultur eines ganzen Landes unwiderruflich zu zerstören und eine Untergangsepoche voller Gewalt, Verteilungskämpfen und bürgerkriegsartiger Spaltungen heraufzubeschwören.
Zum Autor: Daniel Matissek ist Journalist mit pfälzischen Wurzeln, arbeitet neben für AUF1 auch für diverse deutschsprachige freie Medien (unter anderem „Journalistenwatch.com“). Gründungsherausgeber des Blogs „Ansage.org“. Schwerpunktthemen: Migrationspolitik, politischer Extremismus, Demokratie und Medienlandschaft. Freund differenzierter Zwischentöne, aber gerne auch leidenschaftlicher Polemiker. Devise: „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos; es könnte aber auch umgekehrt sein.“
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Steht ein neuer Weltkrieg bevor?
Die Geschichte auf einen Blick
- Die globalistischen Kabale, die hinter dem Plan „The Great Reset“ stehen, wollen unbedingt Krieg – je größer, desto besser – da dies den Übergang zu ihrer „neuen Weltordnung“ erleichtern wird
- Kriege zerstören Versorgungsketten, den Energiesektor, die Lebensmittelversorgung und die Arbeitskräfte, was eine Abhängigkeit von der Regierung schafft, die wiederum durch den Zusammenbruch der Weltwirtschaft von privaten Interessen und Zentralbanken übernommen wird
- Die Beendigung des Ukraine-Krieges könnte einen großen Beitrag dazu leisten, diesen Plan zu vereiteln, aber stattdessen heizen die amerikanischen Führer einen weiteren Krieg an
- Am 7. Oktober 2023 verübt die Hamas einen Überraschungsangriff auf israelische Zivilisten. Amerikanische Kriegsfanatiker fordern Vergeltungsschläge nicht nur gegen palästinensische Zivilisten in Gaza, sondern auch gegen den Iran, der verdächtigt wird, die Hamas zu finanzieren
- Am 8. Oktober 2023 warnte ein hochrangiger Hisbollah-Funktionär, Hashem Safi al-Din, dass sich der Libanon dem palästinensischen Widerstand anschließen werde, wenn die USA und Israel nicht aufhören, die heiligen Stätten der Muslime zu „schänden“. Es gibt Hinweise darauf, dass die Hisbollah seit über einem Jahrzehnt mexikanische Kartelle benutzt, um Terroristen in die USA zu schmuggeln, was die Möglichkeit von Terroranschlägen auf amerikanischem Boden erhöht, sollten wir in den Krieg im Nahen Osten eintreten
Wie in „Phase 2 des Great Reset“ beschrieben: Krieg„, der vor anderthalb Jahren, im März 2022, veröffentlicht wurde, will die globalistische Kabale hinter dem Great Reset-Plan unbedingt Krieg – je größer, desto besser -, da dies den Übergang zu ihrer „neuen Weltordnung“ erleichtern wird.
Je mehr Gebiete dem Erdboden gleichgemacht werden, desto leichter wird es sein, an ihrer Stelle intelligente Städte wieder aufzubauen. Je mehr Menschen getötet werden, desto gefügiger sind die Überlebenden und desto eher akzeptieren sie die Sklaverei als Gegenleistung für einen gewissen Anschein von Frieden und Sicherheit.
Kriege zerstören Versorgungsketten, den Energiesektor, die Lebensmittelversorgung und die Arbeitskräfte, was zu einer Abhängigkeit von der Regierung führt, die ihrerseits durch den Zusammenbruch der Weltwirtschaft von privaten Interessen und Zentralbanken übernommen wird. Die Beendigung des Ukraine-Krieges könnte diesen Plan erheblich vereiteln.
Zumindest würde dies die endgültige Umsetzung des Great Reset drastisch verzögern und uns Zeit geben, andere Lösungen zu erarbeiten. Doch stattdessen heizen die amerikanischen Politiker einen weiteren Krieg an.
Wie vorhergesagt, haben die USA seit Russlands Einmarsch in der Ukraine nichts anderes getan, als die Eskalation des Konflikts voranzutreiben, und jetzt, mit dem von der Hamas angeführten Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023, schreien die amerikanischen Kriegsfalken wieder und fordern Vergeltungsschläge nicht nur gegen palästinensische Zivilisten in Gaza, sondern auch gegen den Iran, der verdächtigt wird, die Hamas-Kräfte zu finanzieren.
Den Kontext der aktuellen Kriege verstehen
Um Frieden zu schaffen, muss man in der Lage sein, beide Seiten eines Konflikts zu sehen, und das ist etwas, was die Mainstream-Medien nicht ermöglichen. So wird uns beispielsweise immer wieder gesagt, Russlands Angriff auf die Ukraine sei „unprovoziert“ gewesen, doch Russlands Geduld ist seit weit über einem Jahrzehnt bis zum Äußersten strapaziert worden.
Aus Russlands Sicht kämpft es gegen eine existenzielle Bedrohung. In der Zwischenzeit gibt es Hinweise darauf, dass die Vereinigten Staaten die Ukraine deshalb verteidigen, weil sie ein wertvolles Zentrum für Geldwäsche und möglicherweise ein Verbündeter bei der Herstellung biologischer Waffen ist.
Nun heißt es, Israel kämpfe ebenfalls gegen eine existenzielle Bedrohung, und die amerikanische Führung tut auch in dieser Situation nichts, um den Frieden zu fördern. Die Schuld wird der einen oder anderen Seite zugeschoben, anstatt die Ereignisse in einem historischen Kontext zu sehen und zu versuchen, eine Lösung zu finden.
Eine lange Geschichte des Konflikts
Das obige Video ist ein Dokumentarfilm des History Hit Network, der den langjährigen Konflikt zwischen Israel und Palästina beleuchtet, der mit der Erklärung Israels zu einem unabhängigen Staat im Jahr 1948 begann.
Wie in dem Video erklärt wird, wanderten in den 1920er und 30er Jahren Tausende von Juden nach Palästina aus, was zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der örtlichen arabischen Bevölkerung führte. Damals besetzte das britische Kaiserreich Palästina, und seine Versuche, die jüdische Einwanderung zu begrenzen, erzürnten die Juden. Gleichzeitig verärgerte die britische Unterstützung für ein jüdisches Heimatland die Araber.
Dann brach der Zweite Weltkrieg aus, und schätzungsweise 6 Millionen Juden wurden in den Konzentrationslagern der Nazis ermordet. Nach dem Krieg begannen die Juden erneut nach Palästina zu strömen, das sie als ihr Heimatland betrachteten, und 1947 erkannten die Briten, dass die Situation unhaltbar geworden war.
Die Lösung, die von den neu gegründeten Vereinten Nationen ausgearbeitet wurde, bestand darin, das umstrittene Land Palästina in zwei Teile aufzuteilen. Die Juden feierten und die Araber rebellierten. Am 14. Mai 1948, dem Tag, an dem sich die britischen Truppen aus Palästina zurückzogen und der Staat Israel ausgerufen wurde, brach die Gewalt zwischen den beiden Gemeinschaften aus.
Die muslimischen Länder Libanon, Syrien, Irak, Jordanien und Ägypten griffen den neu gegründeten Staat an und sicherten sich arabische Gebiete innerhalb des Staates. Aus dem verbleibenden israelischen Gebiet wurden Tausende von Palästinensern durch israelische Streitkräfte vertrieben.
Dies bildet die Grundlage für einen Konflikt, der bis heute andauert. Die Palästinenser, die gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben wurden, haben dies nie vergessen. Die Situation eskalierte 1967 weiter, als Israel weitere Gebiete von Jordanien und Syrien eroberte. So heißt es in der Dokumentation:
„Das war ein Krieg, in dem die arabischen Nationen eindeutig im Begriff waren, Israel anzugreifen. Israel hatte sozusagen sowohl das rechtliche als auch das moralische Recht, zuerst zuzuschlagen, und es hat zuerst zugeschlagen.“
Infolge des israelischen Präventivschlags kam der Gazastreifen, der ursprünglich zu Ägypten gehörte, unter die Kontrolle Israels. 1973 schlugen die feindlichen Nachbarn Israels mit einem Überraschungsangriff während des religiösen Feiertags Jom Kippur zurück. Nach Jahren anhaltender Aggressionen trafen sich Ägypten und Israel schließlich 1978 zu Friedensverhandlungen.
Mit dem Camp-David-Abkommen von 1978 wurde die Sinai-Halbinsel an Ägypten zurückgegeben, während Israel Ost-Jerusalem, das Westjordanland, die Golanhöhen in Syrien und den Gazastreifen behielt. Israel erwarb auch mehr als 1 Million palästinensische Araber, die in den von Israel besetzten Gebieten lebten.
Der Aufstieg der Hamas
Das Abkommen trug jedoch nicht dazu bei, die alten Differenzen zu beseitigen, und noch jahrzehntelang setzten die israelischen Streitkräfte und die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) ihre Feindseligkeiten fort. Anfang der 1990er Jahre wurden die Friedensgespräche in Oslo, Norwegen, wieder aufgenommen und führten zu einer Zwei-Staaten-Lösung.
Das Osloer Abkommen garantierte das Existenzrecht Israels als unabhängiger Staat und die Zusage, dass die arabischen Nachbarn nicht mehr zur Vernichtung Israels aufrufen, sondern dessen Sicherheit garantieren würden.
Im Gegenzug wurde auch den Palästinensern ein unabhängiger Staat garantiert. Infolgedessen konnten die Palästinenser in den Gebieten des Westjordanlands und des Gazastreifens ihre eigene Regierung wählen. Jerusalem hingegen sollte eine „freie Stadt“ sein.
Die Dinge entwickelten sich jedoch nicht wie geplant. Im Jahr 2000 kam es erneut zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen den beiden Gemeinschaften, und 2006 wählten die Palästinenser Mitglieder der islamistischen Hardlinergruppe Hamas ins Amt. Die regierende Fatah-Partei erhielt nur 45 Sitze in der 132 Sitze umfassenden Regierung, während die Hamas 74 Sitze erhielt.
Das Problem? Die Gründungscharta der Hamas enthielt ein Bekenntnis zur vollständigen Zerstörung des israelischen Staates – ein direkter Verstoß gegen die Osloer Vereinbarungen. Der Politikwissenschaftler Tahani Mustafa beschreibt die Hamas als „den bewaffneten Flügel des palästinensischen Teils der Muslimbruderschaft, der 1987 eigens zu diesem Zweck gegründet wurde“.
Mustafa zufolge war die Wahl der Hamas eine „Protestwahl“ gegen die Korruption und das Versagen der Fatah-Regierung sowie gegen die anhaltende israelische Besatzung von Land, das sie als palästinensisches Land ansahen.
In den folgenden vier Jahren verschärfte sich die Gewalt, was zum Tod Tausender auf beiden Seiten führte. Im Dokumentarfilm heißt es: „Dies ist ein Konflikt, der von alten Streitigkeiten und ungelösten Missständen bestimmt wird, bei dem jede Seite der anderen die Schuld gibt. Beide Seiten sehen sich als rechtmäßige Eigentümer Palästinas und sind nicht bereit, sich auf den Kompromiss der Aufteilung des Landes einzulassen.
Palästinas Regierung ist gespalten
Um die Sache noch komplizierter zu machen, kämpften Hamas und Fatah auch intern um die Kontrolle über die Sicherheitskräfte. Die Hamas versuchte, eine gemeinsame Regierung zu bilden, doch die Fatah weigerte sich und die Verhandlungen scheiterten schließlich.
Der US-Geheimdienst rüstete die Fatah aus, um einen Militärputsch gegen die Hamas durchzuführen, aber der Hamas-Geheimdienst fing den Plan ab und übernahm präventiv die Kontrolle über den Gazastreifen. So wurde die palästinensische Regierung im Juni 2007 in zwei Teile gespalten: Die Fatah kontrollierte das palästinensische Westjordanland und die Hamas den Gazastreifen, eines der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt.
Israel reagierte mit einer Wirtschaftsblockade des Gazastreifens, die die Bewohner an der Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten, Baumaterialien usw. hinderte, um sie zu zwingen, die Hamas zu vertreiben. Als Reaktion auf die Blockade bombardierten militante Hamas-Kämpfer Israel, und Israel antwortete in gleicher Weise.
Nach einem zweijährigen Hin und Her von Luftangriffen vermittelte Ägypten 2008 einen Waffenstillstand, und beide Seiten vereinbarten, dass die Grenzen des Gazastreifens umso offener werden würden, je länger der Waffenstillstand anhielt. Leider war der Frieden nicht von langer Dauer. Sechs Monate später, im Dezember 2008, startete Israel die Operation „Gegossenes Blei“ und bombardierte in den ersten vier Minuten des Angriffs 100 Ziele in Gaza.
In den folgenden drei Wochen drangen die israelischen Streitkräfte in den Gazastreifen ein und griffen die angeblichen Hamas-Hochburgen an. Da der Gazastreifen jedoch so dicht besiedelt ist, waren Opfer unter der Zivilbevölkerung unvermeidlich. Bis Mitte Januar 2009 wurden 1.400 palästinensische Zivilisten von israelischen Streitkräften getötet, darunter 313 Kinder. Israel beendete die Operation schließlich am 18. Januar 2009, nachdem sie international verurteilt worden war.
Die Muslimbruderschaft
Wie im Film erläutert, waren 2012 die Muslimbrüder in Kairo an die Macht gekommen, und es wurde ein Bündnis zwischen den Muslimbrüdern und der Hamas geschmiedet, das dazu führte, dass dringend benötigte Güter aus Ägypten nach Gaza gelangten. Im Jahr 2013 wurde die Muslimbruderschaft durch einen Staatsstreich gestürzt.
Die neue Regierung unterstützte die Hamas nicht und blockierte die unterirdischen Tunnel, durch die Waren von Ägypten nach Gaza geschmuggelt wurden. Im Jahr 2014 befand sich die Hamas in einer Finanzkrise, da ein Großteil der Einnahmen der Regierung versiegte, als der Warenschmuggel eingestellt wurde. Fast die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung des Gazastreifens war arbeitslos, und sauberes Wasser und Strom waren Mangelware.
Die Vereinten Nationen riefen den humanitären Notstand in Gaza aus, doch die Popularität der Hamas blieb erhalten. Die Bewohner des Gazastreifens machten stattdessen Israel und die Fatah im Westjordanland für ihre Probleme verantwortlich.
Wiederaufnahme des Konflikts
Im Jahr 2012 wurde der Hamas-Führer Ahmed Al-Jabari durch einen israelischen Drohnenangriff getötet. In den darauffolgenden Tagen wurden weitere Ziele bombardiert, darunter das Hauptquartier der Hamas und Munitionslager. Auch zivile Infrastrukturen wurden getroffen. Die Hamas antwortete mit wahllosem Raketenbeschuss auf zivile Gebiete in Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome begrenzte die Zahl der israelischen Opfer auf sechs.
2014 wurden die Friedensgespräche wieder aufgenommen, scheiterten aber. Im Juni desselben Jahres wurden drei israelische Teenager von Palästinensern im Westjordanland entführt und ermordet. Eine massive Militäroperation wurde eingeleitet, um die Schuldigen zu finden, und führte zur Verhaftung von 350 Palästinensern, darunter führende Hamas-Funktionäre.
Die Spannungen eskalierten rasch. Als ein palästinensischer Jugendlicher von einer Gruppe israelischer Nationalisten getötet wurde, schoss die Hamas zur Vergeltung Raketen ab. Daraufhin startete Israel die Operation „Protective Edge“. Erneut wurde der Gazastreifen in ein Kriegsgebiet verwandelt. Am Ende der siebenwöchigen Operation waren mehr als 20.000 palästinensische Häuser im Gazastreifen zerstört und mehr als 2.000 Bewohner getötet worden.
USA erkennen Jerusalem als Hauptstadt Israels an
Im Jahr 2016 kündigte der neu gewählte Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, an, dass die USA Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen und die US-Botschaft dorthin verlegen würden. Die internationale Gemeinschaft verurteilte diesen Schritt und äußerte die Befürchtung, dass sich dadurch der Konflikt mit Palästina verschärfen würde.
Die Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen starteten wöchentliche Massenproteste, da sie dies als Verstoß gegen die Vereinbarung betrachteten, Jerusalem frei und neutral zu halten. Sie nannten die Demonstrationen „Großer Marsch der Rückkehr“ und forderten das Recht auf Rückkehr in ihre angestammten Häuser, die ihnen 1948 von Israel genommen worden waren, sowie ein Ende der 12-jährigen Blockade des Gazastreifens durch Israel.
Im März 2019 verärgerte Trump die Palästinenser erneut, indem er ankündigte, die USA würden als erstes Land die israelische Besetzung der Golanhöhen unterstützen.
Wie der Film feststellt, haben die USA „die Expansion Israels mit kriegerischen Mitteln“ gebilligt, was zur Folge hat, dass „die Zweistaatenlösung, die einzige Lösung, die die Welt seit 1967 für diesen Konflikt sehen konnte, nun sehr unwahrscheinlich ist.“
Im Januar 2020 enthüllte die Trump-Regierung den letzten Teil des israelisch-palästinensischen Friedensplans. Die Palästinenser würden ihren eigenen unabhängigen Staat bekommen, aber die Hamas müsste die Macht über den Gazastreifen abgeben. Außerdem würde Israel mehr Land erhalten. Der Plan wurde von den Palästinensern sofort abgelehnt, und die Hamas blieb an der Macht.
All dies führt uns zum heutigen Tag und dem von der Hamas angeführten Angriff auf israelische Zivilisten in der ersten Oktoberwoche. Wie Sie sehen können, gibt es für diese jüngste Runde der Aggression eine Menge Geschichte, eine Menge Kontext. Beiden Seiten wurde zu einem bestimmten Zeitpunkt Unrecht getan, und beide haben Unrecht getan. Sich für eine Seite zu entscheiden, ohne zumindest ein oberflächliches Verständnis dieses historischen Kontextes zu haben, kann nur zu noch mehr Blutvergießen führen. Doch genau das tun unsere Führer, und das schürt die Flammen des Krieges.
Die Hisbollah benutzt mexikanische Kartelle für die Invasion der USA
Am 8. Oktober 2023 erklärte ein hochrangiger Hisbollah-Funktionär, Haschem Safi al-Din, dass die Verletzungen islamischer heiliger Stätten durch die USA und Israel und das „Überschreiten aller Grenzen“ zu dem jüngsten Angriff geführt hätten. Außerdem warnte er, dass sich der Libanon der „Flut“ gegen Israel anschließen werde, wenn die „Dummheit“ anhalte.
Die Hisbollah-Kräfte haben bereits israelische Militäranlagen entlang der libanesischen Grenze „in Solidarität mit dem palästinensischen Widerstand“ beschossen. Israel hat Berichten zufolge mit einem Drohnenangriff auf die „Hisbollah-Infrastruktur“ in dem Gebiet geantwortet.
Die Tatsache, dass der Libanon Amerika davor warnt, sich aus dem israelisch-palästinensischen Konflikt herauszuhalten, ist besonders bemerkenswert angesichts der Tatsache, dass es Beweise dafür gibt, dass die Hisbollah mexikanische Kartelle benutzt, um Terroristen über unsere weit geöffnete Südgrenze in die USA zu schmuggeln, und dies schon seit weit über einem Jahrzehnt tut. Die Hisbollah soll auch einen Stützpunkt in der Nähe der US-Grenze in Mexiko eingerichtet haben.
Wie Robert F. Kennedy Jr. feststellte, hat die Regierung Biden die Einwanderung in die USA effektiv an die mexikanischen Kartelle ausgelagert, indem sie die Grenze ungesichert ließ. Sie entscheiden, wer in die USA kommt, und es besteht der begründete Verdacht, dass sich darunter Terroristen verschiedener Couleur befinden.
Die Biden-Regierung unterstützt auch Israels Eskalation gegen den Iran, was die Gefahr von Terroranschlägen auf amerikanischem Boden noch weiter erhöht. Es gibt keine einfachen Antworten auf langwierige Konflikte wie die im Nahen Osten, aber aggressiv zu Vergeltungsmaßnahmen aufzurufen, liegt eindeutig nicht im Interesse von irgendjemandem, am wenigsten der amerikanischen Bevölkerung.
Und doch stehen wir hier, scheinbar machtlos, um zu verhindern, dass wir in etwas hineingezogen werden, das sich zu einem Mehrfrontenkrieg ausweiten könnte. Das Beste, was Sie in nächster Zeit tun können, ist wahrscheinlich, dafür zu sorgen, dass Ihre Familie auf Unterbrechungen unserer Infrastruktur und unserer Versorgungsketten gut vorbereitet ist.
Quellen:
Dänischer Außenminister zu russischen Trollen: „Selenskyj zu Friedensverhandlungen bereit“ (Fremd-Schäm-Videos)
Laut seinem eigenen TV-Interview glaubt der dänische Außenminister Lars Loekke Rasmussen, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenski zu Friedensgesprächen mit Russland bereit sei – wie er in einem Telefonat mit den russischen Journalisten-Trollen Vovan (Vladimir Kuznetsov) und Lexus (Alexei Stolyarov) meinte. Dabei gaben sich diese als hochrangige afrikanische Beamte aus, und stellten das ganze Telefonat auf ihrem Telegram-Kanal – so die staatliche russische Nachrichtenagentur „Tass“
„Ich glaube, dass der Präsident der Ukraine irgendwann die Situation korrigieren und erklären wird, dass die Zeit gekommen ist, Verhandlungen aufzunehmen.“
so Rasmussen. Und weiter:
„Wenn die Friedensgespräche beginnen, werden wir die Ukraine natürlich dabei unterstützen, eine neue Sicherheitsarchitektur zu schaffen, um einen weiteren russischen Angriff zu verhindern.
Und wir werden auch alles in unserer Macht Stehende tun, um [die Ukraine] in die europäische Familie aufzunehmen, obwohl das ehrlich gesagt sehr, sehr, sehr schwierig wäre.“
EU-Mitgliedschaft der Ukraine hätte „enorme Folgen“
Allerdings wies der dänische Spitzendiplomat kritisch darauf hin: Die EU-Mitgliedschaft der Ukraine, als größtes Land Europas, hätte enorme Folgen:
„Aus geopolitischen Gründen wird dies jedoch genau unser Ansatz sein.“
– fügte Rasmussen hinzu.
Neuer Coup von „Vovan und Lexus“
Das Spitzenpolitiker diverser EU-Städte nicht gerade zu hellsten und vorausdenkendsten Köpfen zählen, ist wohl das größte Kapital der russischen Satiretrolls. In den letzten Jahren haben sie folgende Politiker vorgeführt und der Lächerlichkeit preisgegeben, indem sie jene auch noch der politischen Inkompetenz überführten:
Peinlichster Fremdschäm-Interview-Partner: Wiens Bürgermeister
Bei dessen Auftritt musste dem Wiener Provinzpolitiker sogar eine Souffleuse, „einsagen“, stotterte er in grottem-schlechten Englisch, in förmlich greifbarer Nervosität herum. Sein Kauderwelsch-Gestammle war eine einzige mediale Katastrophe voller historischer Dummheiten:
„It‘s some… Some rich people…äh, with some äh, big cars and äh, big houses. But not äh, äh, a big number… ‚Theress ess äh‘, sumpt…, ‚theres‘ not many people in… I think there is rich people, but not many people in Vienna.”
Was immer das auch heißen mag.
Geradezu zum Fremdschämen, die historisch völlig irreführende Aussage, dass…
…„unsere Staaten auch historisch sehr eng zueinander liegen. Ukrainer und Österreicher haben eine gemeinsame Geschichte.“
Anscheinend kennt Ludwig nicht einmal die jüngere österreichische Geschichte: Dass es sich nämlich beim Westteil der heutigen Ukraine um einen Teil der Habsburgermonarchie handelte, als es freilich die Ukraine als Staatswesen noch nicht einmal gegeben hat.
Peinliches “Klitschko”-Deep-Fake Interview | Teil 2: Mit Wiener Bürgermeister online (VIDEO)
US-Ex-Verteidigungsminister Esper: “Ukrainisches Volk macht die Drecksarbeit für Washington” (VIDEO)
Ukrainischer Außenminister im FAKE-Interview: “Ja, wir haben auf der Krim gesprengt”
Auch Bürgermeister von Madrid tappt in Falle – brisante „Ukraine-Aussagen“ am Telefon
“Klitschko”-Deep-Fake-Interview | TEil 4: mit Berliner Bürgermeisterin online (Video)
Das russische Fernsehen über die Unterdrückung Andersdenkender im Westen

In Deutschland macht sich aktuell strafbar, wer eine Palästina-Fahne zeigt. Dass Palästina und die Hamas nicht das gleiche sind, stört die deutschen Behörden dabei nicht. Und auch in anderen Ländern des Westen wird gegen diejenigen, die Verständnis für die Palästinenser zeigen, durchgegriffen. Das ist die berüchtigte Cancel Culture, bei der abweichende Meinungen gecancelt, also verboten, […]
Scharfe Worte aus der Türkei gegen Israel und den Westen sowie Ankündigung des militärischen Eingreifens

Die Türkei ist eines der Länder, dass sich voll hinter die Palästinenser und gegen die „Bombardierung von Kindern, Frauen und Zivilisten sowie die Zerstörung von Krankenhäusern, Schulen, Moscheen und Kirchen“ stellt und zwar von höchster Stelle. Es kommen jetzt sogar Forderungen von Regierungspolitikern nach einem militärischen Eingreifen „falls ein Waffenstillstand nicht innerhalb von 24 Stunden […]
Der Beitrag Scharfe Worte aus der Türkei gegen Israel und den Westen sowie Ankündigung des militärischen Eingreifens erschien zuerst unter tkp.at.
1/3 der Häuser in Gaza von Israel zerstört
100 000 Demonstranten in London gegen den Krieg in Gaza
Die alte Welt ist bereits tot, während eine…
„Willkommen in der Hölle!“ (Hamas) (Video)– „Sie müssen getötet werden!“ (Netanjahu)
Die Terror-Hamas richtete eine martialische Botschaft an die israelischen Soldaten. In dem Video führt ihre unterirdischen Tunnelsysteme, Bunker und Waffen vor.
“Welcome to hell”
New video released addressed to the IDF pic.twitter.com/etDpGs79DB
— Lord Bebo (@MyLordBebo) October 21, 2023
Israel setzt Luftschläge fort
Unterdessen flog Israel weitere Luftangriffe auf die Infrastruktur der Hamas in Gaza. Dabei sollen der stellvertretende Chef der Hamas-Raketeneinheit und „Dutzende Terroristen“ getötet worden sein – wie ein israelischer Militärsprecher am Sonntagmorgen erklärte. Seinen Angaben zufolge soll die Luftwaffe seit Samstagabend mehrere Bomben eingesetzt haben.
Netanjahu: „Sie müssen getötet werden“
Doch auch der israelische Ministerpräsident Netanjahu sendete eine schonungslose Botschaft an die Terrormiliz im Libanon, die Hisbollah:
„Die Organisation wird den größten Fehler ihres Lebens machen.“
so Netanjahu laut “Times of Israel“
„Wenn die Hisbollah beschließt, in den Krieg einzutreten, ist mit dem Zweiten Libanonkrieg zu rechnen.“
– so Netanjahu weiter, indem er sich auf Israels Krieg gegen den Libanon im Jahr 2006 bezog.
„Die Organisation wird den größten Fehler ihres Lebens machen. Wir werden ihn mit einer Kraft treffen, die er sich nicht einmal vorstellen kann, und seine Bedeutung wird auch für den Staat Libanon verheerend sein“, sagte der israelische Premierminister zu seinen eigenen Soldaten: „Ich weiß, dass ihr eure Freunde verloren habt, und das ist sehr schwierig, aber wir befinden uns im Kampf unseres Lebens, einem Kampf für unser Vaterland. Das ist keine Übertreibung, das ist ein Krieg. Zu töten oder zu sterben“.
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Dieser Artikel bezieht sich auf MANDINER und MAGYAR NEMZET, unsere ungarischen Partner der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION
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“Welcome to hell”