Kategorie: Nachrichten
Kältereport Nr. 31 /2023
Christian Freuer
Vorbemerkung: Diesmal wird wieder ein längerer Kältereport vorgelegt. Kalt-Meldungen sind recht gleichmäßig über die Welt verteilt. Sie reichen von sehr verspäteten Kaltluftvorstößen auf der Südhemisphäre zu ersten Winter-Rekorden der Nordhemisphäre. Etwas ausführlicher wird weiter unten zu den Vorgängen in der Antarktis Stellung genommen.
Meldungen vom 25. Oktober 2023:
60% Russlands von Schnee bedeckt
Wir haben die Entwicklungen verfolgt: Sibirien ist jetzt vollständig mit Schnee bedeckt.
Eine Kaltfront bringt in dieser Woche weiteren Schnee, insbesondere in den nördlichen und zentralen Regionen der Republik Sacha (auch bekannt als Jakutien), berichtet hmn.ru. Hier sind schwere Schneestürme zu erwarten.
Im Nordosten Jakutiens, der größten Republik Russlands, wird ab Mittwoch eine Verschärfung des Frostes erwartet. Tiefstwerte von -30°C und mehr werden in einigen tiefer gelegenen Gebieten herrschen, in den Bergen werden rekordverdächtige -40°C erwartet.
Sogar tagsüber, so hmn.ru weiter, werden Tiefstwerte von unter -20 °C erwartet, Bedingungen, die so früh in der Saison „ziemlich ungewöhnlich“ sind.
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Schnee kehrt in den Glacier National Park zurück und erinnert an die Schilder „Gletscher bis 2020 verschwunden“.
Diese Woche kehrt der Schnee in den Glacier National Park zurück, und für den gesamten Bundesstaat Montana wird eine frühe Schneedecke vorhergesagt.
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Starke Schneefälle haben die höheren Lagen des Staates nun schon seit Jahren beständig unter sich begraben und allen Prophezeiungen der AGW-Partei getrotzt.
Ende 2019 sah sich der National Park Service (NPS) gezwungen, alle Schilder in den Besucherzentren zu entfernen, auf denen erklärt wurde, dass die Gletscher im Glacier National Park aufgrund der Folgen des Klimawandels bis zum Jahr 2020 verschwunden sein würden.
Während sich dieser Stichtag unaufhaltsam näherte, entfernte der NPS kleinlaut alle „2020-Schilder“ von seinen Displays, nachdem sich die Computermodelle, auf die er sich Anfang der 2000er Jahre stützte und die überzeugend einen unaufhörlichen Gletscherschwund prophezeiten, als Müll herausstellten.
„Größere Schneefälle als im Durchschnitt über mehrere Winter verlangsamten die Rückzugsrate, und das in der NPS-Anzeige verwendete Datum 2020 gilt nicht mehr“, erklärte damals der USGS, eine Behörde, die mit der Überwachung des Glacier National Park beauftragt ist.
Bild: Die alten, inzwischen entfernten Schilder am GNP. Man beachte, wie der NPS genau auf die Ursache der Gletscherschmelze hinweist und dann fälschlicherweise AGW hinzufügt.
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Es folgt noch ein Beitrag zur Netz-Stabilität in Australien (wozu mein Übersetzer-Kollege Andreas Demmig Einiges übersetzt hat).
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Meldungen vom 30. Oktober 2023:
Schon jetzt Kälte und Schnee in den USA
Sowohl tägliche als auch monatliche Kälterekorde sind am Wochenende gefallen, insbesondere im Nordwesten. Von Washington State bis Wisconsin wurden Hunderte von Rekorden gebrochen, darunter eine Reihe von Monatstiefstwerten für den Evergreen State und Oregon.
Der erste Kaltlufteinbruch der Saison brachte auch heftige Schneefälle mit sich, vor allem in North Dakota, wo sich in der Hauptstadt des Bundesstaates eine Rekordsumme ansammelte.
Die am Donnerstag am Flughafen von Bismarck offiziell gemessenen 22 cm übertrafen den städtischen Rekord vom 26. Oktober 1996 (Sonnenminimum des Zyklus 22) um 8 cm.
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„Da draußen steht noch viel Getreide“, sagte der Landwirt Ely Hattel aus Divide Country. „Ich weiß nicht, was diese Leute tun werden“.
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In Colorado hat einer der stärksten Oktober-Schneestürme der letzten Zeit in einigen Teilen des Großraums Denver 30 cm Schnee gebracht. Die am Flughafen offiziell gemessenen 17 cm machen diesen Oktober zu einem der schneereichsten in der Geschichte.
Andernorts in der Region wurden höhere Summen gemessen, darunter 26 cm in Aurora und 27 cm in Castle Pines.
Die höchste Schneedecke war für das Hochland reserviert, wo in vielen Gebieten mehr als 30 cm Schnee gemessen wurde (41 cm in Breckenridge). Das ist selbst für die Berge eine seltene Menge an Schnee im Oktober.
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Im Norden ist es in Teilen Montanas bereits Rekord-kalt geworden, in einigen Gebieten wurden Minusgrade gemessen. Im tiefsten Winter unter 0 Grad zu fallen, ist nicht so ungewöhnlich, aber im Oktober ist es das ganz sicher.
Mit einer dicken (rekordverdächtigen) Schneedecke waren die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass ein Hochdruckgebiet einzog und es auf Rekordtiefstwerte abkühlen konnte, stellenweise bis -24°C.
Auch der Schnee war beeindruckend.
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Es folgt ein Ausblick auf einen Kaltluftvorstoß in den USA Anfang November. Aber hier wollen wir uns auf Eingetretenes beschränken:
104 Jahre alter Tiefsttemperaturrekord in British Columbia gebrochen.
Auch nördlich der Grenze, in British Columbia, Saskatchewan und Alberta, wurden bereits Kälterekorde aufgestellt.
In British Columbia brach der erste große Kälteeinbruch der Saison die Temperaturrekorde in der gesamten Provinz.
Nach Angaben von Environment and Climate Change Canada (ECCC) wurde es in Merritt Ende letzter Woche -8,6 °C kalt und brach damit den bisherigen Tiefstwert für die Stadt vom 26. Oktober, der seit 1919 Bestand hatte.
Es folgen diverse Einzelwerte.
Auch in Saskatchewan wurden Rekorde gebrochen.
Nach Angaben des ECCC fielen die Rekorde in der Elbow-Region mit -14,7°C und übertrafen den alten Rekord von -13,3°C aus dem Jahr 1957; Kindersley verzeichnete -19,4°C und übertraf damit den alten Rekord von -15,6°C aus dem Jahr 1942; und die Leader-Region stürzte auf -20,6°C und übertraf damit den Rekord von -17,2°C aus dem Jahr 1951.
In Regina wird erwartet, dass die Temperaturen in absehbarer Zeit deutlich unter den saisonalen Werten bleiben. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur in der Königinstadt liegt zu dieser Jahreszeit bei 8°C, am Freitag wurde eine Höchsttemperatur von -4°C gemessen.
In ganz Kanada hat es außerdem stark geschneit, was die ECCC als „abrupten Wintereinbruch“ bezeichnet.
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Link: https://electroverse.info/halloween-arctic-blast-approaches-low-temperature-records-broken/
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Nochmals vom 30. Oktober 2023:
2023: Ein Jahr der Kälterekorde
Die Menschen vergessen schnell (wenn sie überhaupt etwas wissen) und nehmen blindlings alles hin, was das Establishment ihnen vorsetzt.
Ein typisches Beispiel ist die globale Erwärmung. In diesem Jahr sind viele, viele neue Temperaturrekorde gefallen, sie wurden lediglich nicht gemeldet, so dass die pflichtbewussten Massen, die Farbwerfer unter uns, nicht in das vollständige Bild eingeweiht wurden.
Ungewählte Agenturen bezeichnen die Situation routinemäßig als „Alarmstufe Rot für die Menschheit“.
Doch die Daten geben keinen Anlass zur Besorgnis, ob es sich nun um klimabedingte Todesfälle, Daten zu Waldbränden, die Korallenbedeckung des Great Barrier Reef, die Zahl der Eisbären, das Eis in der Arktis und auf Grönland oder Kälterekorde handelt…
Am 18. Januar wurde in Tongulakh, Sibirien, ein Tiefstwert von -62,7 °C gemessen, womit der bisherige Kälterekord in der Region gebrochen wurde.
Auch in West-, Zentral- und Südasien wurden zur gleichen Zeit neue Kälterekorde aufgestellt,ebenso wie in Ländern wie China, Pakistan und Japan:
Am 4. Februar wurde auf dem Flughafen von Halifax, Nova Scotia, der kälteste jemals aufgezeichnete Wert gemessen: -43°C, welcher den Wert von 1967 (-41°C) übertraf.
Ebenfalls im Februar meldete Mount Washington, NH, einen Windchill von -78°C – den kältesten jemals in den Vereinigten Staaten gemessenen Wert.
Auch in Boston, wo das öffentliche Schulsystem geschlossen wurde, herrschte Februar-Frost. Die Temperatur erreichte hier einen Tiefststand von -23°C und brach damit einen vor mehr als einem Jahrhundert aufgestellten Rekord (19°C) in Providence, Rhode Island, im Jahr 1918).
Rekordtiefstwerte gab es auch in Albany, Augusta, Rochester und Worcester sowie in vielen anderen Städten.
Auch in Südamerika kam es im Februar zu Kaltluftausbrüchen. Städte in Paraguay zum Beispiel brachen monatliche Tiefsttemperaturrekorde, ebenso wie mindestens 30 Städte in Argentinien.
In UK wurde die niedrigste Märztemperatur seit 2010 gemessen, als Kinbrace am 7. März auf -15,2°C fiel.
Mehr als 100 Wetterstationen in Australien verzeichneten die niedrigsten Mai-Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen.
Finnlands tiefste Juni-Temperatur wurde am 1. Juni in Enontekiö Kilpisjärvi Saana, Lappland, mit -7,7°C gemessen.
Die extreme Kälte erreichte die Antarktis in diesem Winter ungewöhnlich früh und setzte damit den Trend der letzten Jahre fort. Die Temperaturen fielen ab Anfang Mai unter -75°C, was historisch gesehen früh ist.
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Hier eine Meldung, die nichts mit Wetter oder Klima zu tun hat, aber hier irgendwie passt:
Dem australischen Barrier Reef geht es immer noch ausgezeichnet
Das Great Barrier Reef (GBR) folgte dem gleichen Trend wie die inzwischen zu den Akten gelegte Angst vor dem Aussterben der Eisbären und einer eisfreien Arktis. Die von den Medien verbreiteten Weltuntergangs-Prophezeiungen haben sich wieder einmal als kläglich unzutreffend erwiesen (und dennoch können wir sie nicht in Frage stellen).
Das 2021-22 gemeldete rekordverdächtige Wachstum hat sich auch im jüngsten Jahreszeitraum (bis Mai 2023) fortgesetzt. Das Australian Institute of Marine Science (AIMS) berichtete kürzlich, dass die regionale durchschnittliche Hartkorallenbedeckung in den Jahren 2022-2023 ähnlich hoch war wie im letzten Jahr.
Keine Bleiche, keine Wirbelstürme, die das Riff treffen, keine Angriffe von Dornenkronen-Seesternchen – ein Alptraum für Alarmisten: kein Alarm.
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Anzahl von „Winter-Toten“ in Schottland steigt
Kälte sollte Anlass zur Besorgnis sein, und zwar mehr als sie es ist.
Bei niedrigen Temperaturen sterben 10-mal mehr Menschen als bei hohen Temperaturen, und – aus welchen Gründen auch immer – die kältebedingten Todesfälle nehmen weltweit zu – eine Tatsache, die The Lancet, der die Agenda vorantreibt, kürzlich nach Kräften verzerrt hat.
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Die Zahl der Wintertodesfälle in Stirling, Schottland, hat nach neuen Statistiken im Jahr 2022/23 den höchsten Stand aller Zeiten erreicht.
Die National Records of Scotland (NRS) erheben die Zahl der Todesfälle, die in den vier Monaten zwischen Dezember und März registriert werden (Todesfälle aus beliebigen Gründen). In diesem Viermonatszeitraum 2022-23 gab es 399 Wintertodesfälle, die höchste Zahl in den verfügbaren NRS-Daten. Die nächsthöhere Zahl war die von 387 Todesfällen im Jahr 2020/21, während des Höhepunkts der Coronavirus-Pandemie.
Der letzte Winter war tödlicher als der „COVID-Winter“, aber das scheint niemanden zu interessieren.
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Meldungen vom 31. Oktober 2023:
„Snowmageddon!“ in Aspen, Colorado: über 60 cm in 24 Stunden*
*Anmerkung: hier wird ein Wortspiel bemüht: 24 Inches in 24 Hours.
„Snowmass“ ist ein Skigebiet in der Stadt Snowmass Village in der Nähe von Aspen, Colorado – es ist gerade im Schnee versunken.
Das Skigebiet hat im Oktober innerhalb von nur 24 Stunden über 60 cm Neuschnee Schnee erhalten, wie die Messlatte auf dieser Seite zeigt:
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Meldungen vom 1. November 2023:
Weitere Kälterekorde in den USA – und noch weitere stehen bevor
Zusätzlich zu den Ereignissen des Wochenendes und des Montags wurden in den letzten 24 Stunden (10:00, 31. Oktober – 09:00, 1. November UTC) Hunderte weiterer Tiefsttemperaturrekorde gebrochen.
Von Montana bis Mississippi wurden sowohl Tages- als auch Monatstiefsttemperaturen gebrochen, wobei die zentralen Bundesstaaten wie Kansas, Oklahoma, Missouri, Arkansas, Kentucky und Tennessee (bisher) am stärksten betroffen waren.
Chicago erlebte gerade das fünftkälteste Halloween aller Zeiten. In Dickinson, North Dakota, wurde ein Rekordwert von -19 °C gemessen, Lawton, Oklahoma, brach einen Rekord, ebenso wie Carbondale, Illinois – um nur drei (von Hunderten) zu nennen.
„In Bezug auf einen arktischen Sturm Ende Oktober/Anfang November bin ich erstaunt über das historische Ausmaß der Rekordtiefstwerte – ich habe die Intensität der Kälte während El Niño völlig unterschätzt“, schrieb der Meteorologe Ryan Maue auf X. „Sicherlich nicht im Einklang mit allen Erwartungen an einen sich erwärmenden/kochenden Planeten“.
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Anhaltende Kälte in Vancouver
Die Kälte ist auch nördlich der Grenze allgegenwärtig – und das schon seit geraumer Zeit.
In ganz Kanada, insbesondere in Alberta, Saskatchewan und British Columbia, wurden Kälte- und Schneerekorde aufgestellt.
Am 31. Oktober wurde in Vancouver zum fünften Mal in diesem Monat eine Temperatur unter Null Grad gemessen, was erst das zweite Mal in einem Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1943 der Fall war. Der Rekord liegt bei 6 Tagen aus dem Jahr 1949.
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Antarktis: Oktober kälter als im Mittel
Die Antarktis kühlt sich ab, die Daten sind eindeutig. Der Trend setzt sich fort, und das gesamte antarktische Plateau lag im Oktober weit unter dem Durchschnitt.
An der Südpolstation lag der Durchschnitt des letzten Monats bei -52,8 °C, was 1,9 °C unter der mehrjährigen Norm liegt.
Damit wurde der kälteste Oktober des 21. Jahrhunderts nicht ganz erreicht, der immer noch von den -54,3°C des Jahres 2021 gehalten wird, die während des kältesten Winters (April-Sept.) in der Geschichte der Antarktis gemessen wurden.
Die Oktoberwerte 2023 für Vostok liegen ebenfalls vor. Der monatliche Durchschnittswert lag bei -57,7 °C und damit ganze 1 °C unter dem langjährigen Referenzwert, der für den kältesten Oktober seit 2010 (-58,1 °C) sorgte.
In der Antarktis wurden über weite Strecken des Jahres 2023 anomal niedrige – oft rekordverdächtige – Werte gemessen.
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Und diese Abkühlung ist auch nicht nur auf die letzten Jahre beschränkt, sondern hält schon seit Jahrzehnten an.
Eine Studie aus dem Jahr 2021 kam zu dem Schluss, dass sich die Ostantarktis und die Westantarktis seit 1979 um 0,70 °C bzw. 0,42 °C pro Jahrzehnt abgekühlt haben, während sich der vergleichsweise dünne Streifen der antarktischen Halbinsel um 0,18 °C pro Jahrzehnt erwärmt hat.
Aber „Eisverlust!“ schreien die propagierten Massen auf Anweisung einer Gruppe Pop-Wissenschaftler. Und obwohl das Meereis in diesem Jahr in der Tat niedrig ist, muss man diesem „Ausreißer“ viel tiefer auf den Grund gehen, als die Katastrophisten jemals zugeben wollen – oder wahrscheinlich sogar können.
Nehmen wir die wilden Schwankungen des antarktischen Meereises der letzten Jahre:
Graphik: Sichtbare Schwankungen der jährlichen antarktischen Meereisausdehnung im Verlauf der Satellitenaufzeichnungen [NSIDC].
Von einem rekordverdächtigen Höchststand im Jahr 2014 bis zu einem neuen Tiefststand im Jahr 2017 und dann zurück zum Durchschnitt im Jahr 2020 – das antarktische Meereis ist anfällig für extreme Schwankungen.
Nehmen Sie die Oberflächen-Massenbilanz (SMB) des Kontinents vom Januar dieses Jahres (siehe unten). Die Messwerte lagen weit über dem Mittelwert von 1981-2012 und erreichten neue Höchstwerte, die angesichts der vorübergehenden wind- und ozeanbedingten Verluste längst in Vergessenheit geraten sind.
Grafik: Zeitreihe der Anomalie der kumulierten Oberflächen-Massenbilanz (SMB) des antarktischen Eisschilds (AIS) in GT (Gigatonnen). Der grau schattierte Bereich stellt die Standardabweichung 1981-2010 um den Durchschnitt 1981-2010 dar.
Link: https://electroverse.info/records-slain-across-u-s-cold-vancouver-cooling-antarctica/
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Meldungen vom 2. November 2023:
USA: Temperaturrekorde fallen weiter, ebenso wie der Schnee
Die letzten 24 Stunden haben der nervösen „Seht her, das Wetter bringt uns um!“-Klimabrigade weiteres Kopfzerbrechen bereitet, denn in den Vereinigten Staaten wurden hunderte weitere Tiefsttemperaturrekorde aufgestellt.
Von Kalifornien bis Pennsylvania sind täglich neue Rekorde gefallen (zwischen 10:00 am 1. November und 09:00 am 2. November UTC)
Auch viele Schneefallrekorde wurden gebrochen. Michigan zum Beispiel verzeichnete in dieser Woche eine Vielzahl neuer Schneefallrekorde, wie in Muskegon mit 22 cm (manche Berichte sprechen von 25 cm), in Flint mit 3 cm, in Saginaw und auch in Detroit mit 1 cm – alles neue Rekorde.
Der Rekord von Muskegon war in der Tat ein großer Brocken und führte dazu, dass zwei weitere Rekorde fielen, und so weiter.
Die 22 cm brachen den alten Rekord von nur einer Spur, der an 10 verschiedenen Halloween-Tagen seit 1917 aufgestellt worden war. Außerdem ist der 31. Oktober 2023 nun der schneereichste Oktobertag, der jemals in Muskegon aufgezeichnet wurde. Und der Oktober 2023 ist nun der schneereichste Oktobermonat in der Stadt und bricht damit einen Rekord, der vor über einem Jahrhundert im Jahr 1910 aufgestellt wurde.
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Antarktischer Kaltluftvorstoß in das südliche Afrika
Das südliche Afrika wurde von einem späten Kälteeinbruch heimgesucht, bei dem die Temperaturen in einigen Gebieten innerhalb von 24 Stunden um 20°C sanken.
Die Berge von Lesotho sind gefroren und es fällt seltener Schnee. Auch Teile des Ostkaps, des Freistaats und KwaZulu-Natals erwachten die Menschen mit Atem beraubenden Szenen, als ihre Gärten den schneebedeckten Gipfeln der entfernten Berge entsprachen.
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Seltene November-Kälte in der Antarktis (-40°C)
Der Oktober war in der Antarktis ein anomal kalter Monat mit durchschnittlich zwischen -1°C und -1,9°C unter der multidekadischen Norm.
Der Frost hat sich nun auch auf den November ausgeweitet. Am 1. November verzeichnete die französisch-italienische Forschungsstation Concordia einen Tiefstwert von -60,4 °C, der nicht weit vom monatlichen Tiefstwert der Station von -62,2 °C entfernt ist, gemessen am 2. November 2006.
Man kann es nur wiederholen. Die Antarktis kühlt sich ab, die Daten sind eindeutig.
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Es folgen unter dem Link noch je ein Beitrag zum Scheitern von EVs und zum jüngsten Sonnensturm.
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Meldungen vom 4. November 2023:
Es folgt zunächst eine Beschreibung der Schneedecke auf der Nordhemisphäre. Dazu diese für sich sprechende Graphik:
Aber auch auf Teilen der Südhemisphäre gibt es außerordentlich viel Schnee:
Schneedecken-Ausdehnung in Südamerika auf Rekord-Niveau
Da wir gerade beim Thema Schnee sind, sollte auch Südamerika erwähnt werden.
Die dortige Schneemenge übertrifft alle vorherigen Jahre (seit das Multisensor-Schnee-/Eiskartierungssystem 2005 in Betrieb genommen wurde):
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Achtung! Es folgt noch einmal der Hinweis von Blogger Cap Allon über seine Schwierigkeiten, diesmal in Gestalt einer e-Mail von Google, dass „er sich der Verbreitung schädlicher und unzutreffender Behauptungen“ schuldig gemacht habe. Googles Handhabe: Die Werbung, mit der er seinen Blog finanziert, wird gekürzt oder gestrichen.
Drücken wir alle ihm die Daumen, dass er weitermachen kann.
Link: https://electroverse.info/northern-hemisphere-snow-mass-250-gigatons-above-1982-2012-average/
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wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 32 / 2023
Redaktionsschluss für diesen Report: 4. November 2023
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Digitale ID-Diktat: UN und Gates-Stiftung setzen auf totale Kontrolle!
Das UN-Programm fördert digitale öffentliche Infrastruktur, während die EU und die Gates-Stiftung bis 2030 für digitale IDs werben
Eine Eskalation des Drängens auf digitale Ausweise.
Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) startet ein Projekt, das auf dem sogenannten „digital public infrastructure“, also DPI, basiert.
Und die übergreifende Rechtfertigung/Erklärung für diese Aktivitäten ist das Erreichen der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der UN.
Was das UNDP tun soll, ist ziemlich klar aus seinem Namen heraus, aber was DPI selbst ist, ist ein Schlagwort, das in etwas interessanter/beunruhigender Übereinstimmung von Organisationen wie der UN verwendet wird, aber auch von der Europäischen Union (EU), der Gates-Stiftung und natürlich ist das Weltwirtschaftsforum (WEF) niemals ganz aus solch einem Bild wegzudenken.

Im besten Fall sollen DPIs die Entwicklung auf vielfältige Weise fördern. Kritiker, die jedoch hinter die Fassade aus Plattitüden und „Corporatespeak“ dieser Organisationen blicken, entlarven den Begriff und die dahinterstehende Politik als Vorwand, um die Einführung digitaler Identitäten und Zahlungsmethoden bis 2030 zu beschleunigen.
Der 8. November ist das Datum, an dem das UNDP sein „50in5“-Programm umsetzt, beschrieben als Fortschritt „der Konversation rund um die Entwicklung von sicherer, inklusiver und interoperabler digitaler öffentlicher Infrastruktur (DPI).“
Rate, wer bei der Einführung dabei ist: Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung. Und warum auch nicht – die Gruppe „Digital Public Goods Alliance and Co-Develop“ hat eine zentrale Rolle in einem großen Teil dieser Bemühungen eingenommen.
Wenn Sie Bürger eines UN-Mitgliedstaates sind und Ihre Regierung (d.h. die Steuerzahler) zu verschiedenen UN-Bemühungen beiträgt, und Sie sich entweder unwohl fühlen, oder einfach nicht ausreichend informiert über all dies (es könnte auch sein, dass jede Assoziation mit der Gates-Stiftung Ihnen ordentlichen Halloween-Style Gänsehaut verleiht) – nun, zu schlecht. Sie machen trotzdem weiter.
50 Länder sind hier gewissermaßen als „Versuchskaninchen“ designiert, wo die besagte DPI eine besorgte Unterstützung von diesen Entitäten erhalten wird.
Diese Länder sind leider leicht zu vermuten – die in Afrika (insbesondere südlich der Sahara) und auch aus irgendeinem Grund immer noch Indien.
Das in der Schweiz ansässige informelle Sprachrohr der globalen Eliten, das WEF, kam im September mit einer Serie von Artikeln heraus, die im Wesentlichen für die Durchsetzung von DPI werben. Das Versprechen ist „Zero-Knowledge-Technik“ (im Wesentlichen ein kryptografisches Konzept zur Überprüfung der Identität, aber auch zum Schutz der Privatsphäre).
Und natürlich denkt das WEF wie alle anderen auch „an die Kinder“.
„Die Rechte der Kinder auf der ganzen Welt können durch Investitionen in digitale öffentliche Infrastrukturen gestärkt werden“, hieß es in einer Bildunterschrift auf der Website der Gruppe.
Die USA machen die Philippinen zu Südostasiens „Ukraine“
Von Brian Berletic
Mit dem Aufstieg Chinas steigt auch der Aufstieg Südostasiens. Südostasien hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten wirtschaftlich, infrastrukturell, touristisch, industriell und politisch langsam gewandelt, da der chinesische Einfluss zunimmt und unweigerlich den Einfluss der USA in der Region verdrängt.
Auf seinem Höhepunkt führte der Einfluss der USA zu einem großen Krieg, der sich über zwei Jahrzehnte erstreckte und Vietnam, Kambodscha und Laos verschlang. Die USA unterhielten in der gesamten Region Militärstützpunkte, unter anderem in Thailand und auf den Philippinen. Als die USA schließlich ihren Krieg gegen Vietnam verloren, zogen sie einen Großteil ihres Militärs ab. In den folgenden Jahrzehnten verlagerte sich die Region langsam von der starken Abhängigkeit vom Handel mit den USA und ihren Verbündeten, einschließlich Japan, auf China.
Heute ist China für die meisten südostasiatischen Länder der größte Handelspartner, Investor, Tourismusanbieter und Infrastrukturpartner. Dies gilt auch für die Philippinen.
Laut dem Atlas of Economic Complexity der Harvard University war China der größte Exportmarkt der Philippinen. Zwischen dem chinesischen Festland und Hongkong gehen über 30 % der philippinischen Exporte nach China. Auf die USA und Japan zusammen entfallen nur etwa 25 %.
Auch bei den Einfuhren in die Philippinen ist China mit etwa 33 % die größte Quelle, während die USA etwa 6 % und Japan etwa 8 % ausmachen. China ist unbestreitbar der größte Handelspartner der Philippinen.
China ist auch die beste Chance für die Philippinen, die dringend benötigte moderne Infrastruktur zu entwickeln.
Während jedoch andere Nationen in Südostasien ihre Beziehungen zu China ausbauen und die Region gemeinsam weiterentwickeln, kapseln sich die Philippinen irrationalerweise von China ab und verfolgen eine Außenpolitik, die nachweislich ihren eigenen Interessen zuwiderläuft.
Die Philippinen opfern den Fortschritt, um US-Provokateur zu werden
Während in China gebaute Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnnetze in Laos und Indonesien in Betrieb genommen werden und ein weiteres in Thailand im Bau ist, haben die Philippinen kürzlich mehrere gemeinsam mit China durchgeführte Eisenbahnprojekte gestrichen.
Die von der US-Regierung finanzierten Benar News berichteten in ihrem jüngsten Artikel „Philippines drops funding deal with China for 3 railway projects“ (Philippinen lassen Finanzierungsabkommen mit China für drei Eisenbahnprojekte platzen), dass die Philippinen nicht nur keine Finanzmittel mehr von China erhalten werden, sondern auch nach anderen Auftragnehmern für den Bau der Eisenbahnprojekte suchen werden. Da keine andere Nation in der Lage ist, solche Projekte in der Region zu bauen, haben die Philippinen Infrastrukturinvestitionen praktisch auf Eis gelegt.
Anfang des Jahres unterzeichneten die Philippinen außerdem ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten über die Einrichtung einer Militärbasis. Die Washington Post berichtet in ihrem Artikel „U.S. reaches military base access agreement in the Philippines“, dass:
Die US-Streitkräfte erhalten Zugang zu vier neuen Militärstützpunkten auf den Inseln und festigen damit die seit Monaten andauernden Bemühungen der USA, ihre strategische Präsenz in der Pazifikregion auszubauen, um der Bedrohung durch China zu begegnen.
Seitdem haben die Philippinen auch Gespräche mit den USA über die Entwicklung eines Hafens aufgenommen, der sich in gefährlicher Nähe zu Chinas Inselprovinz Taiwan befindet.
Reuters berichtet in seinem Artikel „Exklusiv: U.S. military in talks to develop port in Philippines facing Taiwan,“ berichten:
Die militärische Beteiligung der USA an dem geplanten Hafen auf den Batanes-Inseln, der weniger als 200 km von Taiwan entfernt ist, könnte die Spannungen in einer Zeit wachsender Reibungen mit China und der Bemühungen Washingtons, sein langjähriges Engagement im Rahmen des Verteidigungsabkommens mit den Philippinen zu intensivieren, noch verstärken.
Während die Vereinigten Staaten ihre wachsende Militärpräsenz auf den Philippinen mit maritimen Streitigkeiten im Südchinesischen Meer rechtfertigen, ist zu beachten, dass maritime Streitigkeiten weltweit und insbesondere in Südostasien an der Tagesordnung sind. Viele südostasiatische Staaten haben nicht nur Streitigkeiten mit China, sie haben auch überlappende Ansprüche und daraus resultierende Streitigkeiten untereinander.
Diese Streitigkeiten können zu teilweise dramatischen öffentlichen Auseinandersetzungen führen. So versenkte Malaysia im Jahr 2017 fast 300 ausländische Fischerboote, die im Rahmen dieser Streitigkeiten beschlagnahmt wurden, darunter auch Fischerboote von den Philippinen, wie Nikkei Asia berichtete. Auch wenn diese Streitigkeiten etwas hitzig werden, werden sie immer auf bilateraler Ebene gelöst, während die Nationen in der Region, einschließlich China, ansonsten konstruktive und sogar enge wirtschaftliche und diplomatische Beziehungen unterhalten.
Die USA nutzen also gemeinsame Seestreitigkeiten als Vorwand, um sich militärisch in der Region einzumischen, und versuchen, gewöhnliche Streitigkeiten zu einer regionalen oder sogar globalen Krise zu eskalieren. In Wirklichkeit bauen die USA ihre militärische Präsenz aus, nicht um ihre vermeintlichen Verbündeten zu verteidigen, sondern um China einzukreisen und einzudämmen, indem sie die Gastländer zu Rammböcken gegen China machen.
Diese US-Strategie war in Südostasien unterschiedlich erfolgreich, wobei die Philippinen bei weitem der größte Erfolg waren. Dies ist der einzigartigen und unglücklichen Geschichte der Philippinen als US-Kolonie von 1898 bis 1946 und ihrer faktischen Unterordnung unter die USA seither geschuldet
Die Philippinen als amerikanisches Standbein
Das Office of the Historian des US-Außenministeriums gibt in einer Veröffentlichung mit dem Titel „The Philippine-American War, 1899-1902“ zu, dass die USA die Philippinen als US-Kolonie von Spanien übernommen haben und dann einen brutalen Unterwerfungskrieg gegen das philippinische Volk geführt haben.
Das US-Außenministerium räumt ein:
Der darauf folgende Philippinisch-Amerikanische Krieg dauerte drei Jahre und forderte über 4 200 amerikanische und über 20 000 philippinische Kämpfer. Nicht weniger als 200.000 philippinische Zivilisten starben an Gewalt, Hunger und Krankheiten.
Sie gab auch zu, dass:
Die US-Streitkräfte brannten zeitweise Dörfer nieder, konzentrierten die Zivilbevölkerung und folterten mutmaßliche Guerillakämpfer, während philippinische Kämpfer auch gefangene Soldaten folterten und Zivilisten terrorisierten, die mit den amerikanischen Streitkräften kooperierten. Viele Zivilisten starben während des Konflikts an den Folgen der Kämpfe, der Cholera- und Malariaepidemien und der durch mehrere landwirtschaftliche Katastrophen verursachten Nahrungsmittelknappheit.
Obwohl die USA den Philippinen 1946 die „Unabhängigkeit“ gewährten, haben sie seither in unterschiedlichem Maße die politische und militärische Kontrolle über das Land ausgeübt. Unter der Präsidentschaft von Rodrigo Duterte versuchten die Philippinen erfolglos, die US-Militärpräsenz zu vertreiben. Der Nachfolger von Präsident Duterte, Ferdinand Marcos Jr., hat seitdem die schrittweisen Gewinne an Souveränität und Würde, die während Dutertes Amtszeit erzielt wurden, wieder zunichte gemacht.
Um die tiefe, institutionelle Unterordnung der Philippinen unter die US-Interessen zu erklären, die nachweislich auf Kosten der eigenen besten Interessen der Philippinen, einschließlich der wirtschaftlichen Entwicklung, des Handels und der Infrastruktur, geht, wird der philippinische Außenminister Enrique Manalo bei einem Vortrag in Washington im April 2023, der vom Center for Strategic and International Studies (CSIS) veranstaltet wird, erklären, dass der Kern der politischen Führung seines Landes durch jahrzehntelange US-Indoktrination geprägt wurde.
Außenminister Enrique Manalo wird es erklären:
Unsere Partnerschaft lebt von anderen lebendigen Verbindungen. Und die Menschen sind der pulsierende Kern unserer Beziehungen. In diesem Jahr wird das 75-jährige Bestehen des Fulbright-Programms auf den Philippinen gefeiert, das mit 8.000 Alumni das am längsten laufende Fulbright-Programm der Welt ist. Die Saat für die Zukunft unseres Bündnisses wird auf den vielen Plattformen unserer Beziehungen geboren, auf denen unsere Völker, seien es Wissenschaftler, Unternehmer, Partner der Zivilgesellschaft, Jugendliche und Künstler, neue Ideen ausbrüten und gemeinsam über Visionen nachdenken.
Das Fulbright-Programm, das vom US-Außenministerium ins Leben gerufen wurde, behauptet auf seiner Website, dass es „Perspektiven durch akademische und berufliche Förderung und interkulturellen Dialog erweitert“. Mit „Erweiterung der Perspektiven“ ist gemeint, dass potenzielle Führungskräfte in Politik, Medien, Wirtschaft, Bildung und Kultur indoktriniert werden, damit sie eine pro-amerikanische Weltanschauung annehmen und einen von den USA beeinflussten Verwaltungskader in Ländern auf der ganzen Welt schaffen.
Zusammen mit anderen Programmen der US-Regierung, wie dem National Endowment for Democracy (NED), das politische Parteien, Bildungsprogramme, Medienplattformen und viele der „zivilgesellschaftlichen Partner“ finanziert, auf die sich der philippinische Außenminister Enrique Manalo in seiner Rede bezog, ist das Fulbright-Programm Teil des Instrumentariums, das die USA einsetzen, um ein Land politisch zu vereinnahmen.
Ein Beispiel dafür ist Maria Ressa. Sie ist eine Fulbright-Absolventin aus dem Jahr 1986 und gründete die Medienplattform „Rappler“, die von der US-Regierung über die NED finanziert wird. Sowohl Ressa als auch ihre Medienplattform Rappler sind lautstarke Befürworter eines größeren Einflusses der USA auf die Philippinen und einer Verschlechterung der Beziehungen zu China. Die Medieninhalte von Rappler sind von den Reden der US-Regierung nicht zu unterscheiden, da Rappler eine Erweiterung des Einflusses der US-Regierung ist.
Was die politische Vereinnahmung angeht, so sind die Philippinen eine der Erfolgsgeschichten Washingtons. Durch den anhaltenden Einfluss der USA, zunächst als Kolonialherr der Philippinen und dann durch jahrzehntelange Indoktrination und politische Einmischung über die NED und Programme wie Fulbright, hat Washington Manila davon überzeugt, auf die Vorteile des Handels und der wirtschaftlichen Entwicklung zusammen mit China und dem Rest Asiens zu verzichten, um sich im Gegenzug als Südostasiens „Ukraine“ zu positionieren.
So wie Kiew versucht hat, das ukrainische Volk davon zu überzeugen, dass der Westen einen besseren Ersatz für die langjährigen Beziehungen des Landes zu Russland bieten würde, nur um sich stattdessen am Ende eines selbstzerstörerischen Stellvertreterkriegs aufgegeben zu sehen, versucht Manila ebenfalls, das philippinische Volk davon zu überzeugen, dass die USA, Australien und Japan bessere Alternativen zu dem von China vorangetriebenen Handel, wirtschaftlichen Fortschritt und der Entwicklung der Infrastruktur bieten werden. In Wirklichkeit bauen die USA auf den Philippinen nur Militärstützpunkte, die sowohl sie selbst als auch die Region in größere Instabilität, wirtschaftliche Stagnation und möglicherweise sogar in einen Krieg stürzen sollen.
Nur die Zeit wird zeigen, ob Chinas geduldiger Aufstieg und seine Fähigkeit, den Rest der Region aufzubauen, Amerikas Wunsch und Fähigkeit, Asien zu spalten und zu zerstören, überdauern wird. Die Philippinen dienen ihrerseits als Indikator dafür, in welche Richtung sich die Region bewegen könnte. Leider scheint die Fähigkeit der USA, die Region zu spalten und zu gefährden, im Moment noch sehr intakt zu sein.
Islamisten-Aufmärsche „free Palestine“ als Vorwand: Kalifat in Deutschland ist das Ziel
Aggressive Islamisten-Aufmärsche:
Querdenkerprügel-Polizei schaut zu
Eigentlich hatte die „Generation Islam“ „nur“ eine Anti-Israel-Demonstration in Essen angemeldet. Doch es kamen 3000 radikale Islamisten aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammen, die mit IS-Fahnen und unter lauten „Allahu Akbar“-Rufen durch Essen zogen. Staatsschutz und Polizei komplett überfordert.
Von DAVID BERGER | Die Pro-Palästina-Demonstrationen verkommen immer mehr zu offenen Kundgebungen für den Islamismus in Deutschland, der nun ganz offen sein Gesicht zeigt. Besonders deutlich gestern in Essen, wo vor allem IS-Fahnen gezeigt wurden. Der „Tagesspiegel“ dazu:
„Einige Demonstrierende trugen in Essen laut Augenzeugenberichten Flaggen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat und der radikalislamischen afghanischen Taliban. Zudem wurde in Sprechchören die Vernichtung Israels verlangt.“
Der Polizei, die sich gegen deutsche Rentner und alte Frauen, die in Berlin für die Geltung unseres Grundgesetzes demonstrierten, noch als schlagkräftige, brutale Gewaltgruppe zeigte, fehlte hier offensichtlich der Mut einzugreifen.
Durch ihr Verhalten nun bei den Islamisten-Demos dürfte die deutsche Polizei noch mehr Ansehen und Glaubwürdigkeit bei der deutschen Bevölkerung verlieren. Die Polizei zu den Islamistenaufmärschen:
„Die Polizei teilte am Samstagmorgen auf Anfrage mit, ihr seien keine Straftaten bekannt geworden. Eingegangene Hinweise wie Bildmaterial würden nun auf ihre strafrechtliche Relevanz geprüft, sagte eine Sprecherin.“
Weltweites Kalifat geplant
Germany, immigrants march in Essen in the name of Allah with flags that are suspicious and dangerous for the safety of native Germans. An extremist drift in the heart of Europe. Angela Merkel will be proud and happy about this. pic.twitter.com/c15Il2vKSr
— RadioGenoa (@RadioGenoa) November 4, 2023
RadioGenoa dazu:
„Deutschland, Einwanderer marschieren in Essen im Namen Allahs mit Fahnen, die verdächtig und gefährlich für die Sicherheit der einheimischen Deutschen sind. Ein extremistisches Treiben im Herzen Europas. Angela Merkel wird stolz und glücklich darüber sein.“
Diese Leute wollen nicht „free Palestine“. Die wollen ein Kalifat in Deutschland . pic.twitter.com/sW7cAmzJdC
— Filipp Piatov (@fpiatov) November 3, 2023
Wo ist eigentlich Angela Merkel?
Ähnlich wie Radio Genoa kommentiert Claus Strunz: „Nach der Schande von Essen, dem offenen muslimischen Antisemitismus in Deutschland, angesichts von Juden, die sich hier nicht mehr sicher fühlen: Wo ist eigentlich Angela ‚Wir schaffen das‘ Merkel?“
Reichsbürger-Theater statt Kampf gegen Islamismus
Und um dem Ganzen noch eines draufzusetzen, wird das völlige Versagen der Polizei nun dadurch entschuldigt, dass man Mitarbeiter des Staatsschutzes in der Demonstration eingesetzt habe, die sich bemüht hätten, die Schriftzüge zu übersetzen. Offensichtlich mit sehr geringem Erfolg.
Der Eindruck drängt sich auf, dass wir einen Staatsschutz durchfüttern, der sich so sehr auf verfasssungstreue Regierungskritiker und 80-jährige Reichsbürgerinnen konzentriert hat, die aus Mausefallen gefährliche Waffen bauen, dass die Zeit fehlte, sich mit der Gefahr des Islam-Terrors zu befassen.
Dieser Beitrag erschien zuest auf PHILOSOPHIA PERENNIS, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION
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Vor dem Hintergrund, dass hier gewaltätige Islamisten sich unter den Augen der offensichtlkich mit vollen Hosen herumstehenden Polizei „austoben“ und so nebenbei antisemitische Parolen skandieren dürfen, lohnt sich zum Vergleich ein Blick in unsere Serie „Polizei die Hosen voll“.
- Polizei: Beim Antifa-Brutalo-Mob die Hosen voll – Beim Corona-Strafen-Eintreiben stark (Video)
- Polizei: Bei radikalen Klima-Terroristen Hosen voll – gegen friedliche Corona-Demonstranten stark
- Polizei: Bei Araber-Gangs die Hosen voll – Bei „Jesus rettet!“-Jünger stark (Video)
- Polizei: Bei linken Öko-Terroristen Hosen voll – gegen 16-Jährigen „Poolsünder“ mit Hubschrauber (!) stark
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Polizei: Bei „Drecks-Juden-Brüllern“ Hosen voll – gegen maskenlose Juden mit Sturmgewehr (!) stark!
- Polizei: Bei „Scheiß-Juden“-Brüllern die Hosen voll – Beim Totschlagen eines Gefesselten stark
- Polizei: Bei fahrzeugblockierenden Klima-Jüngern Hosen voll – gegen „Impfbefreiungs-Arzt“ mit SEK stark
- Polizei: Bei Migranten Hosen voll – gegen impffreie Frau auf öffentlicher Toilette zu viert (!) stark
- Polizei: Bei linksextremer Antifa Hosen voll – gegen 14-jährigen Jungen zu Dritt stark!
- Polizei: Bei Araber-Clans die Hosen voll – beim Niederschlagen eines Seniors stark (Video)
- Polizei: Bei Dealern in Parks die Hosen voll – beim Abführen eines maskenlosen Weihnachtsmannes stark
- Polizeischlägertrupps außer Rand und Band: Prügel für Rentner, Zollstock-Kontrollen und „Mörder“-Vorwürfe gegen Demonstranten
- Polizei: Bei Clan-Hochzeiten die Hosen voll – bei 81-jähirger Ur-Oma zu neunt (!) stark
- Polizei: Bei Lockdown-missachtenden Politikern Hosen voll – gegen traditionelle Krampusläufe stark
- Polizei: Bei LGBTQ-Szene die Hosen voll – bei demonstrierenden Schulkindern (!) stark
- Polizei: Bei Straßendealern die Hosen voll – bei gassigehender Oma stark (Video)
- Polizei: Bei „Jugendlichen“ und „Männern“ die Hosen voll – bei Rentnerin stark
- Polizei: Bei Clan-Hochzeit die Hosen voll – bei Rollstuhlfahrer stark
- Polizei: Bei Dealern in Parks die Hosen voll – bei Hetzjagden mit Polizeiautos auf Kinder stark
- Polizei: Bei Islamisten Hosen voll – gegen älteres Ehepaar mit 20 Mann stark!
- Polizei: Bei asylsuchenden Straßenblockierern die Hosen voll – beim Eisläuferverjagen stark
- Polizei: Bei Migranten Hosen voll – gegen Geburtstag feiernde Kinder stark
- Polizei: Bei Dealern die Hosen voll – Bei „gefährlicher“ Radfahrerin zu sechst stark
- Polizei: Bei Drogendealern in Parks die Hose voll – bei 70-jähriger Gefesselter stark
- Polizei: Bei jugendlichen Moslems Hosen voll – gegen wehrlose Frauen stark
- Polizei: Bei Migranten Hosen voll – bei nicht „anständigen Masken-Trägerinnen“ stark
- Polizei: Bei Drogendealern Hosen voll – gegen im Schnee spielende Kinder stark
- Polizei: Bei Araber-Gangs Hosen voll – gegen musizierenden Pianisten stark
- Polizei: Bei Migranten Hosen voll – gegen Apfel essenden Passanten stark
- Polizei: Bei Migranten die Hosen voll – bei „Hausbesuch“ bei Paar mit Kleinkind stark
- Polizei: Bei Migranten Hosen voll – gegen unschuldige Kinder bei Martinsumzug stark!
- Polizei: Bei Migranten Hosen voll – gegen wehrlose Frau stark (VIDEO)!
- Polizei: Bei Migranten und Linken Hosen voll – gegen „Masken-Verweigerer“ und „Corona-Demonstranten“ stark
- Polizei: Bei Migranten die Hosen voll – gegen wehrlose Wirtin stark!
- Polizei: Bei Araber-Gangs die Hosen voll – bei Frauen stark
- Polizei: Bei Araber-Gangs die Hosen voll – bei Rentnern stark

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Enteignet Russland westliche Firmen?
Nachfrage nach „ungeimpften“ Spermien steigt bei weiter sinkenden Geburtenraten
Frauen wenden sich in ihrer Verzweiflung an dubiose Facebook-Gruppen
Ob Sie es glauben oder nicht, das war heute in den Nachrichten:
EXKLUSIV: Nachfrage nach „unvaxxed“ Spermien steigt an: Frauen wenden sich an dubiose Facebook-Gruppen, die nach Spendern suchen, die die Covid-Impfung verweigert haben QuelleDer Artikel der Daily Mail ist streng genommen nicht gut recherchiert. Er scheint eine bestimmte zwielichtige Figur namens „Jonathan Rinaldi“ zu verstärken, der sich selbst als „der Sperminator“ bezeichnete. Herr Rinaldi sieht so aus, wie er hier mit seiner rechten Hand gestikuliert:

Dieser „Sperminator“ hat eine Facebook-Gruppe und ist finanziell gut ausgestattet. Die Daily Mail fand zahlreiche Fälle, in denen Menschen nach „ungeimpftem Sperma“ suchten.

Gesundheitsexperten weisen darauf hin, dass die Bedenken der potenziellen Empfänger unbegründet sind:
Es gibt absolut keinen Grund, sich wegen des Covid-19-Impfstoffs Sorgen um die Fruchtbarkeit zu machen“, sagt Dr. Lanny Wilson, Lehrstuhlinhaber für Geburtshilfe und Gynäkologie an der Avalon University School of Medicine in Youngstown, Ohio.
Die Frage, ob diese Bedenken berechtigt sind oder nicht, oder ob sie früher berechtigt waren, als die Covid-Impfstoffe aktiv verabreicht wurden, ist natürlich eine essenzielle Frage.
Geburtenrate
Ich möchte meine persönliche Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass, selbst wenn die Covidien-Impfstoffe die Fertilität beeinflusst haben, wenn sie massenhaft verabreicht wurden, ihre Wirkung im Laufe der Zeit nachlassen wird – und es bleibt eine rein theoretische Übung, herauszufinden, was mit den Geburtenraten im Jahr 2022 geschehen ist, die wir in diesem Blog diskutiert haben.
Vor diesem Hintergrund sollten wir einen Blick auf die jüngsten Geburtenzahlen werfen:
Die Nachrichten aus Schweden sind nicht ermutigend: Die Geburtenrate geht weiter zurück. Die August-Geburten für 2021, 2022 und 2023 sinken Jahr für Jahr mit einer sehr ungewöhnlichen Rate von etwa 7% pro Jahr:

Die Berichte des deutschen DeStatis sind ebenfalls sehr entmutigend und sehen einen weiteren Rückgang im Jahr 2023 vor:
WIESBADEN – Im Jahr 2022 wurden in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen rund 739 000 Kinder geboren. Die Geborenenzahl war damit im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2021 um 5,6 % niedriger und sank gegenüber dem geburtenreichen Jahr 2021 um 7,1 %. Eine niedrige Geburtenzahl im 1. Quartal 2023 dämpft somit die Erwartungen auf eine Erholung der Geburten im aktuellen Jahr. QuelleNatürlich könnte es auch andere Erklärungen für die oben genannten Phänomene geben, und ich empfehle, den Bericht von DeStatis zu lesen. Ich hoffe und bete, dass sie Recht haben und kein Mann oder keine Frau dauerhaft geschädigt wurde.
Eine ähnliche Geschichte spielt sich zurzeit in Frankreich ab. (Eine Anmerkung für unseren aufmerksamen Leser Louison)
Was halten Sie davon? Sind die Befürchtungen der Empfänger von Samen völlig unbegründet?
Nachfrage nach ungeimpften Samenspendern

Zumindest in den USA scheint die Nachfrage nach mRNA-freiem Sperma weiter zu steigen. Das berichtet eine aktuelle Recherche aus Großbritannien. „Ungeimpftes Sperma ist der neue Bitcoin“, lautete ein Spruch, der es während der Covid-Proteste zu globaler Aufmerksamkeit gebracht hatte. Rund zwei Jahre nach der massiven Impfkampagne scheint die Nachfrage nach ungeimpften Samenspendern tatsächlich gestiegen zu […]
Der Beitrag Nachfrage nach ungeimpften Samenspendern erschien zuerst unter tkp.at.
Klimapolitik bricht weltweit zusammen

Terence Corcoran, aus dem GWPF Newsletter
Auf der offiziellen Website der Vereinten Nationen für die in diesem Monat stattfindende Klimakonferenz COP28 in Dubai, etwa vier Flugstunden von Gaza entfernt, läuft der Countdown. Etwa zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Kolumne hätte die offizielle UN-Wartezeit für die Eröffnung der COP28 28 Tage, 12 Stunden, 39 Minuten und 12 Sekunden betragen. Das ist nicht viel Zeit, um den derzeitigen Zusammenbruch der Klimapolitik auf der ganzen Welt zu überwinden.
Die Gründe für die politischen Turbulenzen sind gleichzeitig global, national und lokal und umfassen eine Reihe von Entwicklungen und Komplikationen. Dazu gehören die Kriege im Gaza-Streifen und in der Ukraine, der Zusammenbruch der nationalen Politik in Bezug auf die Kohlenstoffsteuer sowie wichtige Fragen in den Bereichen Technologie, Wissenschaft und Wirtschaft.
Am Montag rief der Leiter der COP28-Veranstaltung, der Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Sultan Ahmed Al Jaber, angesichts der wachsenden politischen und wirtschaftlichen Differenzen über den UN-Plan zum Ausstieg aus der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas zu internationaler Zusammenarbeit und Kompromissen auf.
Al Jabers Bedenken wurden vom EU-Kommissar für Klimapolitik mit deutlicheren Worten des Zweifels aufgegriffen. Wopke Hoekstra sagte, der einzige wirkliche Punkt auf der COP28-Agenda sei es, einen Konsens über den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu erreichen. Angesichts der „geopolitisch sehr beunruhigenden Zeiten“ sei es nie schwieriger gewesen, eine Einigung zu erzielen, sagte er.
Die Entwicklungen der letzten Wochen deuten auf eine Verschlechterung des nationalen und internationalen klimapolitischen Umfelds hin, die zu einer Art Zerfall führen könnte. Eine solche Vorhersage könnte natürlich falsch sein, aber man betrachte die folgenden Belege aus allen Bereichen. Allein in der G7 ist das politische Klima in vier Mitgliedsländern – Kanada, den Vereinigten Staaten, Deutschland und dem Vereinigten Königreich – unsicher und voller Konflikte über die Klimapolitik.
● In Kanada hat die regierende liberale Regierung unter Premierminister Justin Trudeau in der vergangenen Woche einen Rückzieher bei der Kohlenstoffbesteuerung gemacht, der nach Ansicht der meisten Beobachter die kanadische Kohlenstoffsteuer untergraben und sogar zu Fall bringen könnte. Ministerpräsidenten und Unternehmen fordern eine Verringerung der Steuer. Selbst die Befürworter der Kohlendioxidsteuer in der Redaktion der Globe and Mail sehen den Untergang voraus. „Warum sollte jemand eine kostspielige energiesparende Investition tätigen, wenn die Liberalen damit begonnen haben, die Kohlenstoffsteuer auszuhöhlen?“
● Es wird erwartet, dass der britische Premierminister Rishi Sunak in den kommenden Tagen eine große Rede halten wird, in der er einen deutlichen Rückschritt in der Klimaschutzpolitik ankündigt. Die Windparkstrategie des Vereinigten Königreichs liegt in Trümmern. In Deutschland führt die Regierung Berichten zufolge Gespräche über eine milliardenschwere Rettungsaktion für das Maschinenbauunternehmen Siemens Energy, um dessen Bilanz angesichts zunehmender Probleme in seiner Windturbinensparte zu stützen. Im August begann ein deutsches Unternehmen mit dem Rückbau eines Windparks in Westfalen, um Platz für die Erweiterung eines Kohlebergwerks zu schaffen.
● Die Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen wird durch die geringen Preise und die niedrige Nachfrage immer weiter ins Wanken gebracht. John Lawler, Finanzvorstand von Ford sagte, dass das Unternehmen einen Teil seiner geplanten Milliardeninvestitionen in neue EV- und Batterieproduktionskapazitäten verschieben wird, da die Preise „unter enormem Druck“ stünden. Ford hat im vergangenen Quartal mit jedem verkauften EV 37.000 US-Dollar verloren. Auch General Motors äußert sich düster über den Markt für Elektrofahrzeuge und reflektiert damit ein großes Problem der Branche. Elektroautos stehen im Mittelpunkt milliardenschwerer staatlich geförderter Investitionen in Technologien, Batterien und wichtige Mineralien – die allesamt stark in Frage gestellt werden könnten, wenn sich die aktuellen Preis- und Nachfragetrends nicht umkehren. Aber wie könnten sie das?
● Während das Ziel darin besteht, die Förderung fossiler Brennstoffe zu beenden, boomt die Ölindustrie. Die Öl- und Gaspreise steigen, der Ölpreis liegt in der Nähe von 10-Jahres-Höchstständen und bescherte Giganten wie Exxon (9,1 Milliarden US-Dollar) und Chevron (6,5 Milliarden US-Dollar) Gewinne im dritten Quartal. Die Gewinne sind zwar gegenüber den Höchstständen von 2022 zurückgegangen, aber der Sektor der fossilen Brennstoffe boomt nach wie vor. Sowohl Exxon als auch Chevron stehen außerdem kurz vor Übernahmen im Wert von 110 Milliarden US-Dollar. Die Skepsis der Anleger gegenüber diesen Geschäften ist groß. Dennoch scheinen sich die Trends zugunsten der fossilen Brennstoffe zu bestätigen.
● Niemand mag fossile Brennstoffe – außer viele nationale Regierungen auf der ganzen Welt, wenn nicht sogar die meisten Regierungen, die den größten Teil der Weltbevölkerung vertreten. Die Nationen innerhalb der Europäischen Union sind gespalten. Mehrere Länder (Polen, die Tschechische Republik und andere) kämpfen für die Beibehaltung der fossilen Brennstoffe und haben laut Reuters die EU gezwungen, einen vagen Plan für die COP28 zu verabschieden, der mit Ausnahmen gespickt ist und kein Enddatum für die Nutzung fossiler Brennstoffe vorsieht. In China wurden bis 2023 zwei neue Kohlekraftwerke pro Woche genehmigt. China verfügt jetzt über eine Kohlekraftwerkskapazität von 243 GW, was es nach Ansicht von Experten unwahrscheinlich macht, dass das Land seine Ziele für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen bis 2060 erreichen kann.
● Ein neuer gemeinsamer Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) und der COP28-Organisation gibt diese Woche einen düsteren Ausblick. Trotz aller politischen Maßnahmen, Subventionen, Vorschriften und Unternehmensbeteiligungen „bleibt die Energiewende auf der Strecke und die globalen Treibhausgas-Emissionen haben ein Rekordniveau erreicht“. Wie für solche Berichte typisch, die zu entschlossenem Handeln auffordern, ist das IRENA-Papier voll von eindringlichen Worten über die Notwendigkeit, den Übergang zu erneuerbarer Energie bis 2030 „zu verdoppeln und zu verdreifachen“.
Aber der IRENA-Bericht wurde, wie alle überschwänglichen Aufrufe zum Handeln auf der COP28, vor den Anschlägen im Gazastreifen verfasst und bevor klar wurde, dass die Klimakrise von Kriegen und anderen Krisen überholt wurde – einschließlich der Inflations- und Rezessionsrisiken, die in der öffentlichen Meinung weit über dem Klimawandel im Jahr 2050 rangieren.
Link: https://mailchi.mp/3eb33935d468/climate-policies-are-collapsing-around-the-world-199356?e=08ba9a1dfb, Meldung 1)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Die moralische Komplexität der Bombardierung eines Konzentrationslagers voller Kinder
Caitlin Johnstone
Ja, ich nehme an, dass diejenigen, die für die Notwendigkeit plädieren, weiterhin militärische Bomben auf ein riesiges Konzentrationslager voller Kinder abzuwerfen, auf der Seite stehen, die von der Geschichte negativ beurteilt wird.
Sie werfen Bomben auf ein Konzentrationslager voller Kinder. SIE WERFEN BOMBEN AUF EIN KONZENTRATIONSLAGER VOLLER KINDER.
Nicht in der Vergangenheit. Sondern in diesem Augenblick. Sie tun es immer noch. Nichts deutet darauf hin, dass sie damit aufhören werden.
Nichts, was dagegen spricht, sollte auch nur im Entferntesten umstritten sein.
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Sie werfen Bomben auf ein Konzentrationslager voller Kinder. Sogar Shitlibs und Pseudolinke, die jede andere außenpolitische Frage falsch verstehen, schaffen es, diese Frage richtig zu verstehen, so offensichtlich ist das. Wer sich in dieser Frage irrt, kann ohne wirklichen Verlust dauerhaft entlassen werden.
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Egal, wie viel man über den 7. Oktober redet, es bleibt eine Tatsache, dass Israel militärische Bomben auf ein Konzentrationslager voller Kinder regnen lässt, und das muss dringend aufhören.
Egal wie viel man darüber redet, wie böse und schlecht die Hamas ist, es wird immer eine Tatsache bleiben, dass Israel militärische Sprengkörper auf ein Konzentrationslager voller Kinder regnen lässt und dass das dringend aufhören muss.
Egal wie oft man das Wort „menschliche Schutzschilde“ in den Mund nimmt, es wird immer eine Tatsache bleiben, dass Israel militärische Sprengkörper auf ein Konzentrationslager voller Kinder regnen lässt und dass dies dringend aufhören muss.
Egal wie sehr man die Kritiker Israels beschuldigt, Terroristen zu lieben, es wird immer eine Tatsache bleiben, dass Israel militärische Sprengkörper auf ein Konzentrationslager voller Kinder regnen lässt und dass dies dringend aufhören muss.
Egal, wie sehr man die Kritiker Israels beschuldigt, Juden zu hassen, es bleibt eine Tatsache, dass Israel militärische Sprengkörper auf ein Konzentrationslager voller Kinder regnen lässt, und das muss dringend aufhören.
Egal wie viele Worte man benutzt, egal wie viele Geschichten man zu erzählen versucht, egal wie viele ad hominem Beschuldigungen man gegen diejenigen erhebt, die Israel kritisieren, es wird immer eine Tatsache bleiben, dass Israel militärische Sprengkörper auf ein Konzentrationslager voller Kinder regnen lässt, und das muss dringend aufhören.
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Ja, ich nehme an, dass diejenigen, die argumentieren, dass es notwendig ist, weiterhin militärische Sprengkörper auf ein riesiges Konzentrationslager voller Kinder abzuwerfen, auf der Seite stehen, die von der Geschichte negativ beurteilt wird.
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Ein großer Teil der westlichen Verderbtheit verbirgt sich hinter der ungeprüften Annahme, dass das Töten von Menschen mit Bomben weniger schlimm sei als das Töten mit Kugeln oder Messern. Durch die ununterbrochenen Bombardierungen im Ausland hat der Westen die Öffentlichkeit für die Realität des Bombeneinsatzes desensibilisiert.
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Die Hamas ist in den Krankenwagen. Die Hamas ist in den Krankenhäusern. Die Hamas ist in den Flüchtlingslagern. Die Hamas ist hinter den Kindern. Vielleicht schlachten sie einfach Zivilisten ab.
Wenn eine Militärmacht einfach Tausende von Zivilisten massakrieren und dann propagandistische Lügen erfinden würde, um ihre Massaker zu vertuschen, würde das anders aussehen als die Aktionen und Erklärungen Israels jetzt?
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WIR sind die Terroristen.
WIR fügen der Zivilbevölkerung Gewalt und Angst zu, um politische Ziele zu erreichen.
WIR ermorden Babys.
WIR massakrieren Frauen und Kinder.
Das Wort „Terrorismus“ hat keine Bedeutung, wenn man es nicht in erster Linie auf diese mörderische westliche Zivilisation anwendet.
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Seit dem Irak hat sich das US-Imperium nicht mehr dabei ertappen lassen, dass es vor aller Augen so unverschämt böse aussieht. Es war schon immer die mörderischste und verkommenste Machtstruktur der Welt, aber normalerweise ist ihre Psychopathie verborgener und für die breite Öffentlichkeit schwerer zu verstehen.
Und das ist so, als ob jeder die Irak-Invasion online in Echtzeit verfolgen würde, mit Rohmaterial von all den Zivilisten, die dabei getötet werden und die ihre sozialen Medien rund um die Uhr überfluten. Da kann man nicht so viel Propaganda reinpacken, wie man will.
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Ich habe so viele tote Kinder gesehen, als ich Informationen über dieses Massaker gesammelt habe. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viele tote Kinder gesehen. Ich bin bereits an dem Punkt angelangt, an dem ich Kinder in der Nachbarschaft sehe und reflexartig dankbar bin, dass sie aufrecht stehen und sich bewegen und atmen, mit all ihren inneren Teilen, so wie Kinder sein sollten.
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Als der Holocaust ins 21. Jahrhundert zurückkehrte, kam er, den Antisemitismus anprangernd und einen Davidstern tragend.
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Wenn Sie zu den Millionen von Menschen gehören, die erkennen, dass die westliche politische und mediale Klasse Sie die ganze Zeit über Israel-Palästina belogen hat, dann sollten Sie sich wahrscheinlich bewusst sein, dass sie Sie auch über jeden anderen Konflikt im Ausland belogen haben.
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Israel hat die Hamas geschaffen, so wie man einen blauen Fleck bekommt, wenn man jemanden wiederholt auf dieselbe Stelle schlägt. Wenn man ein Volk mit extremer Aggressivität misshandelt und ihm jeden friedlichen Ausweg verwehrt, werden gewalttätige Gruppierungen entstehen, wie ein blauer Fleck auf wiederholt geschlagenem Fleisch.
Zu glauben, man könne gewalttätige Widerstandsgruppen mit Bomben loswerden, ist wie zu glauben, man könne einen blauen Fleck loswerden, indem man härter zuschlägt oder indem man von Schlägen auf den Körper zu Schlägen mit einem Knüppel übergeht. Je mehr man die Bevölkerung misshandelt, desto mehr gibt man den Gruppen, die sich gewaltsam gegen diese Misshandlungen wehren, Grund und Legitimität.
Man wird die Wunde nicht los, indem man noch mehr misshandelt, sondern indem man die Misshandlungen einstellt und alles tut, was zur Heilung der Wunde beiträgt.
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Der letzte Monat hat wirklich das Beste in den besten Menschen und das Schlimmste in den schlechtesten Menschen zum Vorschein gebracht.
Die USA schüren einen regionalen Krieg, anstatt ihn zu verhindern
Als Washington begann, Israels Angriff auf den Gazastreifen zu orchestrieren, wurde es zum Magneten, der eine Konstellation von regionalen und westlichen Armeen, Milizen, Seestreitkräften und Waffensystemen anzieht, die Westasien in einen Krieg zu stürzen droht.
Die israelischen Bodenoperationen im Gazastreifen haben begonnen. Der Financial Times zufolge wird Israel nicht viel über diese Militäroperationen verraten, um zu verhindern, dass die Hisbollah und der Iran in den Krieg eingreifen.
Die Amerikaner orchestrieren nun Israels Militärkampagne gegen den Gazastreifen. Washington ist der Ansicht, dass auf diese Weise die Ziele der USA und Israels am besten erreicht werden können, ohne dass der Konflikt zu einem größeren regionalen Flächenbrand führt – eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht. Der israelische Krieg gegen den Gazastreifen, der von den USA geführt, finanziert und bewaffnet wird, kann sich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem regionalen Krieg ausweiten.
Unmögliche Ziele
Seit dem 7. Oktober, nachdem Israel in einem Alptraum namens “Al-Aqsa-Flut” erwacht war, hat sich Tel Aviv so hohe Ziele gesetzt, dass sie unmöglich zu verwirklichen sind:
Israels erstes erklärtes Ziel ist die totale Vernichtung der palästinensischen Widerstandsbewegung Hamas, wie von Premierminister Benjamin Netanjahu, seinem Verteidigungsminister Yoav Gallant und anderen militärischen und zivilen Beamten in Tel Aviv angekündigt.
Sie wissen, dass dies nahezu unmöglich zu erreichen ist. Der frühere Premierminister Ehud Barak – ebenfalls ehemaliger Verteidigungsminister und Generalstabschef der Armee – hat gesagt, dass es unmöglich ist, die Hamas zu eliminieren, weil sie (der Widerstand) eine Ideologie ist, die in den Köpfen und Herzen der Menschen existiert.
Die einzige Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen, besteht darin, die gesamte Bevölkerung des Gazastreifens zu beseitigen. Diese Angelegenheit wurde in Tel Aviv auf den Tisch gelegt – und wir wurden erstmals darauf aufmerksam, als der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi ankündigte, einen israelischen Vorschlag abzulehnen, der den Bewohnern des Gazastreifens erlaubt, auf die Sinai-Halbinsel zu strömen.
Das Königreich Jordanien – das an das besetzte Westjordanland angrenzt und keine physische Verbindung zum Gazastreifen hat – lehnte über seinen Außenminister Ayman Al-Safadi ebenfalls einen ähnlichen israelischen Vorschlag ab, den Palästinensern zu erlauben, nach Jordanien zu strömen.
Diese israelischen Vorschläge zur Entwurzelung und Vertreibung von Millionen von Palästinensern waren nicht nur eine Idee, die beiläufig geäußert wurde. Das hebräische Medienunternehmen Mekovit hat ein offizielles Dokument des israelischen Geheimdienstministeriums veröffentlicht, in dem die Umsiedlung von mehr als 2,4 Millionen Palästinensern aus dem Gazastreifen nach Ägypten vorgeschlagen wird.
Allein diese beiden israelischen Ziele könnten – abgesehen davon, dass sie nahezu unmöglich zu erreichen sind – ganz Westasien und darüber hinaus in Brand setzen. Die Achse des Widerstands in der Region hat mehrfach deutlich gemacht, dass sie bereit ist, in den Krieg einzutreten, wenn Israel und seine Verbündeten entweder die Existenz und die Fähigkeiten des palästinensischen Widerstands bedrohen und/oder das Projekt der Vertreibung der Palästinenser umsetzen.
Die Widerstandsgruppen im Libanon – darunter die Hisbollah und ihre Verbündeten wie die Al-Fajr-Kräfte, die Hamas und der Palästinensische Islamische Dschihad (PIJ) – führen seit dem 8. Oktober täglich Operationen gegen Stellungen der israelischen Armee entlang der libanesisch-palästinensischen Grenze durch.
Die Militärstützpunkte der US-Besatzung im Irak und in Syrien wurden bisher mehr als 20 Mal mit Raketen und Drohnen angegriffen. Von Syrien aus werden von Zeit zu Zeit Raketen auf Stellungen der israelischen Armee auf den besetzten Golanhöhen abgefeuert.
Aus dem Jemen hat die Widerstandsbewegung Ansarallah drei Gruppen von Raketen und Drohnen abgeschossen, die Berichten zufolge von amerikanischen und israelischen Luftabwehrsystemen abgefangen wurden.
An der irakisch-jordanischen Grenze haben sich Tausende von Widerstandsanhängern versammelt und die Möglichkeit angedeutet, die Grenze zu überschreiten und in die besetzten palästinensischen Gebiete im Westjordanland zu gelangen. Generell hat die Achse lautstark verkündet, dass sie sich nicht scheut, in den Krieg einzutreten, wenn die palästinensischen Widerstandskräfte diese Hilfe benötigen.
Washington, das Israels Gaza-Krieg anführt
Auf der anderen Seite des Konflikts hat sich Washington eingemischt und bietet der Besatzungsarmee volle Unterstützung bei ihrer militärischen Kampagne gegen die Palästinenser. Bis heute haben die USA zwei Flugzeugträger und Dutzende von Marineschiffen im Mittelmeer stationiert. Ihre Luftabwehr (Patriot- und THAAD-Systeme) wurde in den arabischen Staaten des Persischen Golfs, in Jordanien und in den besetzten palästinensischen Gebieten verstärkt. Darüber hinaus haben die Amerikaner 2.000 Soldaten von Spezialeinheiten in Palästina stationiert, ihre Streitkräfte verstärkt und die Zahl der Kampfflugzeuge in all ihren Militärbasen in Westasien erhöht und zusätzliche Militärberater entsandt, um die israelische Armee in ihrem Krieg gegen Gaza zu “unterstützen”.
Sowohl in der Praxis als auch in der Öffentlichkeit führen die US-Regierung und das Militär diesen israelischen Krieg.
Washington hat Israel davon überzeugt, seine Ziele herunterzuschrauben, indem es erstens die Pläne für eine groß angelegte Bodeninvasion im Gazastreifen rückgängig machte und sie durch kleinere, gezielte Operationen mit spezifischen Zielen ersetzte.
Zu diesen Zielen gehören insbesondere die Kontrolle unbewohnter Gebiete am nördlichen und zentralen Rand des Gazastreifens, die Durchführung von Razzien zur Tötung einer möglichst großen Zahl von Widerstandskämpfern und zur Zerstörung der Infrastruktur des Widerstands sowie die Einleitung von Operationen zur Auffindung oder Befreiung israelischer Gefangener, die vom Widerstand festgehalten werden.
Darüber hinaus bemüht sich Washington, den völkermörderischen Angriff seines rechtsgerichteten israelischen Verbündeten auf den Gazastreifen zu beschönigen, indem es humanitäre Hilfe in kleinen Mengen bereitstellt. Gleichzeitig versuchen die USA, sich der Last der israelischen Gefangenen, wenn auch nur teilweise, zu entledigen, indem sie unter Vermittlung Katars Verhandlungen über die Freilassung einer Reihe israelischer und ausländischer Gefangener führen, die seit dem 7. Oktober vom palästinensischen Widerstand festgehalten werden.
Obwohl Tel Aviv es vorzieht, die Gefangenendatei in einem Zug zu schließen, weigert sich der Widerstand, dies zu tun: Er will diese Machtkarte aufrechterhalten, sei es, um über die Freilassung von mehr als 7.000 palästinensischen Gefangenen in israelischen Haftanstalten zu verhandeln, sei es, um über den Wiederaufbau des Gazastreifens nach dem Krieg zu verhandeln – oder um die israelische Belagerung des belagerten Gebiets aufzuheben.
Was kann der Bodenkrieg bewirken?
In der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober begann die israelische Armee, landwirtschaftliche Flächen im Norden des Gazastreifens zu besetzen, und drang von den östlichen Grenzen her in ein dünn bebautes Gebiet im Zentrum des Streifens ein.
Ziel von Tel Aviv war es, den nördlichen Teil des Gazastreifens, zu dem auch die dicht besiedelte Gaza-Stadt gehört, vom Süden abzuschneiden und die Stadt und ihre Umgebung in einem langwierigen Kampf weiter unter Druck zu setzen, um die Bewohner zu zermürben. Flankiert wurde diese Operation durch Luft- und Bodenbombardements, wie sie Palästina noch nie zuvor erlebt hat.
In den vergangenen zwei Tagen ist es den palästinensischen Widerstandskräften gelungen, den Feind mit Panzerabwehrraketen zu konfrontieren, eine Operation hinter den feindlichen Linien in der Nähe des Grenzübergangs Erez durchzuführen, weiterhin Raketen auf israelische Städte und militärische Einrichtungen abzufeuern und eine Infiltration israelischer Panzerfahrzeuge in das Wadi Gaza, ein Gebiet in der Mitte des Streifens, zu verhindern.
In der Zwischenzeit machen die USA Überstunden, um sicherzustellen, dass Israels Feinde sich nicht in den Krieg einmischen, indem sie ihnen mit diplomatischen Botschaften, Flotten, Flugzeugen und Soldaten drohen – was diesen bewaffneten Konflikt de facto von einer breit angelegten und schnellen Operation in einen niedrig kochenden, langfristigen Krieg verwandelt hat.
Washington hat Israel alles Mögliche an die Hand gegeben: militärische Deckung, Waffen, Operationsmanagement und sogar die Planung des Einsatzortes, um Israels Image der Abschreckung zu verbessern. Die USA setzen darauf, dass der militärische Druck auf die Hamas, zusätzlich zu der humanitären Belastung, die sie ihr auferlegt haben, schließlich zu politischen Zugeständnissen des palästinensischen Widerstands führen wird. Bislang hat Israel fast 10.000 Zivilisten im Gazastreifen getötet und die meisten zivilen Gebäude im Gazastreifen entweder beschädigt oder teilweise oder vollständig zerstört.
Israel hat den Krieg verloren
Trotz der überdimensionierten US-Hilfe ist Israels militärische Position so instabil wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wie der ehemalige stellvertretende Generalstabschef der israelischen Verteidigungsstreitkräfte, General Yair Golan, am 27. Oktober eindrucksvoll twitterte: “Wir haben den Krieg verloren. Kein Schritt, egal wie stark oder erfolgreich, kann die Niederlage vom 7. Oktober auslöschen. Aber aus dieser Niederlage muss ein politischer Sieg werden, der letztlich zur Entwaffnung des Gazastreifens führt.”
Dies ist auch das politische Endziel Washingtons. Aber um dieses Ziel zu erreichen, müssen die USA mit einer unendlichen Anzahl von Variablen jonglieren, von denen jede einzelne die Region in Brand setzen könnte. Ohne auch nur ein Licht am Ende des Tunnels anzubieten – d.h., eine politische Lösung für die palästinensische Notlage – haben die USA und ihre bedingungslose, frühzeitige Kriegsunterstützung für Israel eine unwahrscheinliche Anzahl regionaler Armeen und Milizen in den Konflikt in Gaza gelockt: die israelische Armee, US-Flotten, Marineinfanteristen und Spezialeinheiten im östlichen Mittelmeer und in Westasien, 50.000 Widerstandskämpfer in Gaza, Zehntausende von Widerstandskämpfern im Libanon, Zehntausende von Widerstandskämpfern im Irak, Hunderttausende von Kämpfern im Jemen, Marineschiffe Großbritanniens und anderer westlicher Nationen, die zur Gewährleistung der Sicherheit Israels eingesetzt werden.
Ganz zu schweigen von den iranischen Streitkräften und Raketenbatterien, die sich in den Krieg einschalten.
Inmitten dieser riesigen Zahl von Truppen, die das Feuer austauschen, könnte ein einziger Fehler zum Ausbruch eines regionalen Krieges führen, der in Wirklichkeit ein globaler Krieg wäre, da die USA der Hauptakteur in diesem Konflikt sind. Das ist so, als würde man eine Elefantenherde in einen Porzellanladen bringen und die ganze Zeit davon überzeugt sein, dass es eine Kraft gibt, die sie ruhig halten kann.
Die Quintessenz? Die USA präsentieren sich als Garant dafür, dass Israels Angriff auf den Gazastreifen territorial begrenzt bleibt, fügen aber in Wirklichkeit alle möglichen Zutaten zu diesem Konflikt hinzu, die ihn in einen regionalen Krieg verwandeln könnten.
Friede den Wutbürgern
Von Hans-Jürgen Geese
Im Zeitraum der Jahre 2010, 2011 stellte Belgien einen Weltrekord auf. Sage und schreibe 589 Tage lebte das Land ohne eine Regierung. Sie könnten meinen, dass Belgien aus dieser Erfahrung gelernt hätte. Aber nein! Im Dezember 2018 fiel die belgische Regierung über das Thema Migration auseinander. Die Belgier ergriffen die Gelegenheit beim Schopf und schafften es anschließend tatsächlich, nach 652 Tagen ohne Regierung ihren eigenen Weltrekord noch einmal zu verbessern.
Was hatten die Bürger falsch gemacht? Nun, sie hatten gewählt, wie es ihre Pflicht war. In Belgien muss der Bürger zur Wahl gehen. So will es das Gesetz. Die Schuld an dem doppelten Debakel kann also nur bei den Politikern liegen. Sie hatten durch die Wahl von den Bürgern zwar den Auftrag erhalten, das Land zum Wohl aller zu regieren. Es stellte sich allerdings heraus, dass die Politiker nicht einmal in der Lage waren, eine Regierung zu bilden. Auf die Idee, sich vorrangig um das Wohl des Landes und der Bürger zu kümmern, waren sie nicht gekommen. Sie kümmerten sich erst einmal um sich selbst und um ihre Parteien. Wenn Sie je ein Beispiel der Bankrotterklärung von Demokratie im extrem brauchen, hier wurde es Ihnen geliefert. Demokratie als Selbstbedienungsladen für Politiker, deren Interessen vor allen anderen Interessen bestehen.
Immer dumpfer und direkter werben Medien und Politik für die mentale Mobilmachung
Propagandadämmerung
Seit dem 24. Februar 2022 überschlagen sich Medien, Politiker und andere Talkshow-Dauergäste in ihrem Hass gegen den russischen Staat, dem sie unter anderem Völkerrechtsbruch, die wahllose Bombardierung von bewohnten Gebieten oder die Verschleppung von Zivilisten vorwerfen. Israels Krieg gegen Palästina stellt die Meinungsmacher vor ein Problem, sind sie doch nun zur Unterstützung einer Regierung verpflichtet, die all diese Verbrechen tatsächlich begeht. Ihrer Verteidigung der deutschen Staatsräson tut das keinen Abbruch. Sie bringen es fertig, jede Kritik am Völkermord in Gaza mit Antisemitismusvorwürfen zu überziehen und gleichzeitig für Waffenlieferungen an ukrainische Bandera-Faschisten zu trommeln.
Doch darin erschöpft sich das Programm der Bundesregierung nicht, ebenso wenig das der













