Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbstĂ€ndig und als Spezialist fĂŒr vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tĂ€tig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht fĂŒr Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr ĂŒber nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. HĂ€tte ich es frĂŒher gebaut, wĂ€re das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wĂ€re ich an einen Ort gebunden gewesen und hĂ€tte mich einschrĂ€nken mĂŒssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem NĂŒtzlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Das Schicksal der Ukraine: Die Beutegier der transatlantischen Eliten

„Die Sicherheit Europas ist untrennbar mit dem Schicksal und der Sicherheit der Ukraine verbunden, u n t r e n n b a r !“, hatte Bundeskanzler Merz in einer RegierungserklĂ€rung Mitte Dezember 2025 betont, die von der tagesschau sofort eilfertig als „Rede mt historischer Schwere“ in die GemĂŒter der ergeben lauschender Untertanen versenkte. Doch Friedhelm Klinkhammer und Volker BrĂ€utigam, ehemalige ARD-Insider, brachten diese verlogene Propaganda auf ihren wahren Kern. Das Schicksal der Ukraine sei in Wahrheit untrennbar mit der Beutegier der transatlantischen Eliten auf die dortigen BodenschĂ€tze verbunden. Wir bringen nachfolgend ihren entlarvenden Artikel vom 21.12.2025. (hl) 

Kanzler Merz und seine Bielefeld-Verschwörung


Das Schicksal der Ukraine ist untrennbar mit der Beutegier der transatlantischen Eliten verbunden

Von Friedhelm Klinkhammer und Volker BrÀutigam


Bundeskanzler Merz, RegierungsklĂ€rung: „
Die Sicherheit Europas ist untrennbar mit dem Schicksal und der Sicherheit der Ukraine verbunden. Untrennbar.“ Donnerknack, der Fritze! Hat es mal wieder drauf. Die Tagesschau fragte gleich gar nicht mehr, wie er denn seine schaumige „These“ begrĂŒnde. Sie gab bloß etwas Speichel bei: „Es ist eine Rede mit historischer Schwere“.  Mamma mia! Als ob es dem Fritz ums Überleben der europĂ€ischen Menschheit ginge und nicht bloß ums Schachern mit ukrainischem und russischem Eigentum. Und als ob Russland nicht zu

RĂŒckfall in imperiales Verhalten – Welche Folgen hat die EntfĂŒhrung des PrĂ€sidenten von Venezuela?

Von Rainer Rupp

Am 3. Januar interviewte der finnische Professor Glenn Diesen in einem einstĂŒndigen GesprĂ€ch auf YouTube den frĂŒheren hochrangigen CIA-Mitarbeiter und Experten fĂŒr TerrorismusbekĂ€mpfung Larry Johnson. Johnson beschreibt die »Operation« der USA zur EntfĂŒhrung von NicolĂĄs Maduro als einen »taktisch erfolgreichen, aber strategisch katastrophalen Schritt«. Er vergleicht sie mit George W. Bushs pompösem »Mission Accomplished«-Moment nach der Invasion im Irak.

Vergleich mit frĂŒheren Interventionen der USA

Zum Einstieg in die Diskussion, die unter dem Titel »U.S. War on Venezuela Has Global Ramifications« (Der Krieg der USA gegen Venezuela hat globale Auswirkungen) betont Johnson, daß Trump glaubt, wie damals Bush mit seinem »Mission ErfĂŒllt«-Moment glaubt, »ein Problem gelöst zu haben, stattdessen aber neue, grĂ¶ĂŸere Probleme geschaffen hat«.

Johnson zieht Parallelen zu frĂŒheren Operationen, bei denen der Sturz eines einzelnen Staatschefs keine StabilitĂ€t gebracht hat. Beispiele sind Manuel Noriega in Panama (1989), Saddam Hussein im Irak, Muammar Gaddafi in Libyen oder Baschar al-Assad in Syrien. »Diese Vorstellung im Westen, daß wir nur einen Mann ersetzen mĂŒssen, um unsere Probleme zu lösen, hat in der Vergangenheit schon nicht funktioniert.«

WĂŒrde der Spiegel immer so ĂŒber das Völkerrecht und die Lage Europas schreiben, wĂ€re der Anti-Spiegel ĂŒberflĂŒssig

Dass der Anti-Spiegel mal einen Spiegel-Artikel lobend erwĂ€hnt, ist selten, aber nun ist im Spiegel ein Artikel mit der Überschrift „US-Intervention in Venezuela – Ein Epochenbruch? Europa lernt gerade, was andere Weltregionen seit Langem wissen“ ĂŒber das Völkerrecht und die Lage Europas erschienen, der durchaus in die richtige Richtung weist. Auch in deutschen Mainstream-Medien erscheinen [
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USA: 11 statt 17 Impfempfehlungen – und das Establishment dreht durch

USA: 11 statt 17 Impfempfehlungen – und das Establishment dreht durch

USA: 11 statt 17 Impfempfehlungen – und das Establishment dreht durch

Das US-Gesundheitsministerium unter Robert F. Kennedy Jr. hat die Zahl der Impfempfehlungen fĂŒr SĂ€uglinge von 17 auf 11 reduziert. Die aussortierten sechs Impfungen stehen trotzdem zur VerfĂŒgung, unterliegen jedoch der gemeinsamen Entscheidungsfindung von Eltern und Ärzten. Dennoch dreht man im linken Mainstream frei.

In den Vereinigten Staaten erhalten Kinder in den ersten 18 Lebensjahren ĂŒblicherweise recht viele Impfstoffe. 17 von ihnen hatten eine universelle Impfempfehlung, von der Eltern ihre Kinder je nach Bundesstaat aus religiösen oder medizinischen GrĂŒnden befreien konnten. Nun sind es nur mehr 11 solcher Impfungen: Masern, Mumps, Röteln, Polio, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hib, Pneumokokken, HPV und Windpocken.

Die restlichen sechs Impfungen – Rotavirus, Covid-19, Grippe, Hepatitis A, Hepatitis B und Meningokokken – wurden in die Kategorie Shared Clinical Decision-Making (SCDM) verschoben. Das heißt, sie werden nicht mehr automatisch fĂŒr alle Kinder empfohlen, sondern nur mehr nach individueller RisikoabklĂ€rung und Beratung zwischen Ärzten und Eltern verabreicht – oder eben nicht. Diese Impfstoffe bleiben fĂŒr die Kinder weiterhin verfĂŒgbar und werden auch von der Gesundheitsversicherung abgedeckt. Einige (z. B. RSV- oder Dengue-Impfstoffe) können weiterhin fĂŒr bestimmte Risikogruppen empfohlen werden. Übrigens: Die Zahl von 72 Impfstoffen, die in den sozialen Medien immer wieder zirkuliert, bezieht sich nur auf alle Vakzine, die von der CDC zur Verabreichung an Kinder zugelassen sind – nicht, dass diese alle auch den Kleinsten injiziert werden.

Doch das gesamte Establishment in den Vereinigten Staaten (und darĂŒber hinaus) dreht deshalb nun am Rad. Man wĂŒrde damit das Wohl der Kinder aufs Spiel setzen. Allerdings zeigte eine im Fachjournal Pediatrics veröffentlichte CDC-Studie aus dem Jahr 2020 mit dem Titel “Annual Summary of Vital Statistics: Trends in the Health of Americans During the 20th Century“, dass die Sterblichkeit bei bestimmten Krankheiten bereits vor EinfĂŒhrung der Impfstoffe deutlich gesunken ist. So zum Beispiel bei den Masern von 13.000 jĂ€hrlich im Jahr 1900 auf ein paar Hundert im Jahr 1960. Die Masern-Impfung kam 1963 auf den Markt. Bei Polio (KinderlĂ€hmung) gab es zwischen 1923 und 1955 einen RĂŒckgang um 90 Prozent – ebenfalls vor EinfĂŒhrung der Impfung. Ein Umstand, der vor allem auf bessere medizinische Behandlungen zurĂŒckzufĂŒhren ist.

Gleichzeitig stellt sich die Frage nach den Impfnebenwirkungen, die vom Establishment selten thematisiert werden. Insbesondere das Thema Autismus (welches wir im Zusammenhang mit den Impfserien bei SĂ€uglingen z. B. hier und hier angesprochen haben) spielt hierbei eine wichtige Rolle. Zum Vergleich: Bislang erhalten Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr insgesamt 84 bis 88 Impfdosen (bei manchen Impfstoffen gibt es Auffrischungsimpfungen alle paar Jahre). Der neue Impfplan sieht demnach nur mehr rund 30 Impfdosen vor – sofern man die sogenannten SCDM-Impfungen auslĂ€sst. Damit sinkt auch die Belastung des Immunsystems durch die Impfstoffe und deren teils bedenkliche Inhaltsstoffe.

Martin Sichert (AfD): Merz-Regierung lÀsst Millionen Àltere Privatversicherte im Stich!

Martin Sichert (AfD): Merz-Regierung lÀsst Millionen Àltere Privatversicherte im Stich!

Martin Sichert (AfD): Merz-Regierung lÀsst Millionen Àltere Privatversicherte im Stich!

Die Bundesregierung hat in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion bestĂ€tigt, dass privat Krankenversicherte mit vor 2009 abgeschlossenen VertrĂ€gen ihre AltersrĂŒckstellungen beim Anbieterwechsel nicht mitnehmen können. Das hĂ€lt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert, fĂŒr einen „Offenbarungseid“.

Sichert betonte: „Statt die realen Probleme Millionen Ă€lterer Privatversicherter anzuerkennen, flĂŒchtet sich die Bundesregierung in AusflĂŒchte. Sie nimmt bewusst in Kauf, dass Ă€lteren Versicherten die HĂ€nde gebunden sind, falls sie wechseln möchten: ein ‚Lock-in-Effekt‘ zulasten der Beitragszahler. Die Regelung trifft diese Personen besonders hart und nimmt ihnen jede realistische Wechseloption. Statt Wettbewerb zu ermöglichen, verteidigt die Bundesregierung dieses System mit dem Hinweis auf angebliche ‚risikotechnische GrĂŒnde‘. Die Leidtragenden sind Rentner und Menschen mit begrenztem Einkommen, deren BeitrĂ€ge Jahr fĂŒr Jahr steigen.“

Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz und Gesundheitsministerin Nina Warken (beide CDU) sieht nach den Worten des AfD-Politikers „tatenlos dabei zu, wie Millionen Ă€ltere Privatversicherte in immer teurere Tarife gedrĂ€ngt werden, wĂ€hrend Versicherungsunternehmen von starren Vertragsstrukturen profitieren. Sie verweigert Reformen, Erkenntnisse und Verantwortung.“

Sichert: „Die AfD-Fraktion fordert sofortige Reformen zur vollstĂ€ndigen PortabilitĂ€t der AltersrĂŒckstellungen. Nur echter Wettbewerb schĂŒtzt vor Beitragsexplosion. Alles andere ist ein System zulasten der BĂŒrger.“

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Amerikanische Senatoren wollen sich der EU-Kommission widersetzen, die US Firmen bĂŒrokratische Handelshemmnisse fĂŒr LNG-Exporte vorschreibt

Amerikanische Senatoren wollen sich der EU-Kommission widersetzen, die US Firmen bĂŒrokratische Handelshemmnisse fĂŒr LNG-Exporte vorschreibt

Amerikanische Senatoren wollen sich der EU-Kommission widersetzen, die US Firmen bĂŒrokratische Handelshemmnisse fĂŒr LNG-Exporte vorschreibt

Audrey Streb, DCNF-Energiereporterin, 21. Dezember 2025

In dem der Daily Caller News Foundation (DCNF) vorliegenden Schreiben der republikanischen Senatoren Ted Cruz aus Texas und John Kennedy aus Louisiana, werden die zustĂ€ndigen Kabinettsmitglieder dringend aufgefordert, die EuropĂ€ische Union (EU) daran zu hindern, „neue und willkĂŒrliche“ Methan-Vorgaben fĂŒr amerikanische Energieunternehmen, die in die EU exportieren, einzufĂŒhren. Angesichts der laufenden Handelsanpassungen warnen Cruz und Kennedy, dass die EU-Methanverordnung (EUMR) ein verheerendes nichttarifĂ€res Handelshemmnis darstellt, das die US-amerikanischen LNG-Exporte (FlĂŒssigerdgas) nach Europa faktisch zum Erliegen bringen könnte.

Die Senatoren richteten den Brief an Energieminister Chris Wright, Innenminister Doug Burgum, Handelsminister Howard Lutnick und den US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer.

„WĂ€hrend Sie sich mit Ihren europĂ€ischen Amtskollegen treffen, um den Aktionsplan zur Umsetzung des Handelsabkommens abzuschließen, fordern wir diese Regierung auf, alle verfĂŒgbaren rechtlichen, diplomatischen und wirtschaftlichen Instrumente zu nutzen, um die vollstĂ€ndige Aufhebung der EU-Öl- und Gasverordnung sicherzustellen“, schrieben die Abgeordneten in dem Brief. „Die Regulierung von Aspekten der eigenen Öl- und Gasproduktion der EU fĂ€llt in den ZustĂ€ndigkeitsbereich, der ihr von den Mitgliedstaaten ĂŒbertragen wurde – jeder Versuch, solche Regulierungen auf US-Produzenten auszudehnen, stellt einen klaren und provokativen Versuch dar, das souverĂ€ne Recht Amerikas zu untergraben, seine eigene Energieversorgung durch vom US-Kongress verabschiedete Gesetze zu regulieren.“

Cruz Eu Methanregulierungsbrief hochgeladen von audreystreb

Die EU-Methanverordnung trat im August 2024 in Kraft und wird ĂŒber mehrere Jahre schrittweise eingefĂŒhrt. Die Anforderungen an die MethanĂŒberwachung und -berichterstattung werden fĂŒr in der EU tĂ€tige Energieunternehmen im Laufe der Zeit verschĂ€rft. Die Verordnung gilt auch fĂŒr Importe, was bedeutet, dass Importeure letztendlich nachweisen mĂŒssen , dass die in die EU eingefĂŒhrten Energieressourcen den von der EuropĂ€ischen Kommission festgelegten Regeln und Vorschriften entsprechen.

Als Folge der EUMR mĂŒssen US-Unternehmen, die LNG nach Europa exportieren, möglicherweise zusĂ€tzliche Methanmanagementpraktiken anwenden, um auf den EU-Markt beliefern zu dĂŒrfen. Cruz und Kennedy argumentieren, dass diese Entwicklung nachteilige Folgen haben und nur dazu dient, den „europĂ€ischen Green New Deal“ voran zu bringen.

„Nach vollstĂ€ndiger Umsetzung wird die EU-Methanverordnung einen neuen, noch nicht nĂ€her definierten MethanintensitĂ€tsstandard auch fĂŒr US-amerikanische Öl- und Erdgasimporte festlegen. Sollte diese Bestimmung in Kraft treten, wĂŒrden Regulierungsbehörden in Paris, Berlin und BrĂŒssel den Betreibern in Midland und Pittsburgh vorschreiben, wie, wann und wo sie Energie produzieren dĂŒrfen“, heißt es in dem Schreiben. „Schon die derzeitigen Berichtspflichten – die angeblich am einfachsten zu erfĂŒllen sind – untergraben nicht nur die SouverĂ€nitĂ€t der USA, sondern sind auch unsinnig und belasten amerikanische Unternehmen unnötig.“

Obwohl die Trump-Regierung im Juli ein bedeutendes Handelsabkommen mit der EU abschloss, das der amerikanischen Energiewirtschaft zugutekommen sollte, legt die EU US-Energieunternehmen weiterhin strenge Klimavorschriften auf, die die Kosten auch fĂŒr die Amerikaner in die Höhe treiben, erklĂ€rten einige Energiepolitikexperten und Insider zuvor gegenĂŒber dem DCNF.

Cruz und Kennedy argumentierten in dem Brief weiter, dass die EUMR das Handelsabkommen vom Juli verrate, da die EU zugestimmt habe, „belastende“ nichttarifĂ€re Handelshemmnisse fĂŒr amerikanische Exporteure abzubauen.

„Die Andeutung, europĂ€ische LĂ€nder könnten amerikanische Produzenten direkt regulieren, ist eine grobe KompetenzĂŒberschreitung und ein Bruch der bilateralen Beziehungen – insbesondere nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, wo amerikanische LNG-Exporteure durch massive Liefersteigerungen in die Region dazu beitrugen, die schlimmsten BefĂŒrchtungen abzuwenden“, schrieben Cruz und Kennedy. „Die verzögerte EinfĂŒhrung ist eine gĂ€ngige Taktik europĂ€ischer BĂŒrokraten, die hoffen, Unternehmenspraktiken per Dekret zu Ă€ndern.“

Die Abgeordneten argumentieren in dem Schreiben außerdem, dass europĂ€ische Regulierungsbehörden die Besonderheiten der riesigen amerikanischen Erdgasvorkommen, die je nach Herkunft „unterschiedliche Emissionsprofile“ erzeugen, nicht berĂŒcksichtigen und dass die von der EU geforderten Emissionsdaten nicht realisierbar seien. Daher warnten Cruz und Kennedy: „Die Nichteinhaltung könnte erhebliche finanzielle Folgen fĂŒr amerikanische Unternehmen nach sich ziehen.“

Die strategische Energieanalystin Tammy Nemeth erklĂ€rte gegenĂŒber dem DCNF, dass EU-Klimavorschriften wie die EUMR die Kosten fĂŒr US-Unternehmen – und damit auch fĂŒr die Amerikaner – erhöhen, da Unternehmen, die auf dem europĂ€ischen Markt wettbewerbsfĂ€hig sein wollen, einen bĂŒrokratischen Dschungel bewĂ€ltigen und einen Plan fĂŒr den Übergang zur KlimaneutralitĂ€t umsetzen mĂŒssen. Obwohl eine genaue SchĂ€tzung schwierig sei, verursache die Einhaltung der EU-Klimavorschriften und -richtlinien laut Nemeth erhebliche Mehrkosten fĂŒr amerikanische Energieunternehmen, die voraussichtlich an die Verbraucher in den USA und im Ausland weitergegeben wĂŒrden.

Nemeth sagte außerdem, dass US-amerikanische Öl- und Gasunternehmen, die sich gegen die Klimavorschriften der EU stellen, hohe Geldstrafen riskieren oder sogar faktisch vom Handel mit der Region ausgeschlossen werden könnten.

Laut mehreren Berichten lehnen einige US-Beamte die EU-Öl- und Gasverordnung (EUMR) entschieden ab und arbeiten hinter den Kulissen daran, die EU davon zu ĂŒberzeugen, amerikanische Öl- und Gasunternehmen von Regulatorien zu befreien. Wie Reuters berichtet, bot die EU in der vergangenen Woche als Reaktion auf amerikanischen Druck vereinfachte EUMR-KonformitĂ€tsregeln fĂŒr Importeure an.

Alle Inhalte der Daily Caller News Foundation, einem unabhĂ€ngigen und ĂŒberparteilichen Nachrichtendienst, stehen seriösen Nachrichtenverlagen mit großer Reichweite kostenlos zur VerfĂŒgung. Alle wiederveröffentlichten Artikel mĂŒssen unser Logo, den Namen des/der jeweiligen Reporters/Reporterin und dessen/deren Zugehörigkeit zur DCNF enthalten. Bei Fragen zu unseren Richtlinien oder einer möglichen Partnerschaft kontaktieren Sie uns bitte unter  licensing@dailycallernewsfoundation.org .

https://dailycaller.com/2025/12/21/ted-cruz-john-kennedy-urge-donald-trump-administration-resist-european-union-methane-regulation-power-grab-threatening-american-liquefied-natural-gas-exports/


Durch obigen Beitrag bin ich auf europĂ€ische Behaupt
 – Ă€h, Pardon, Stellungnahmen zu Methanemissionen gekommen:

Nachfolgend eine gekĂŒrzte Auswahl der Texte, Fettdruck durch Übersetzer

Methanemissionen

Die EU ist weltweit fĂŒhrend bei der Methanreduzierung: Sie ist Mitinitiatorin des Globalen Methanversprechens, setzt die EU-Methanverordnung auf nationaler Ebene um und bietet Finanzierungsprogramme fĂŒr internationale Organisationen und Regierungen an, um Maßnahmen weltweit zu unterstĂŒtzen.

Nach Kohlendioxid ist Methan der zweitgrĂ¶ĂŸte Verursacher des Klimawandels. TatsĂ€chlich ist Methan sogar noch wĂ€rmespeichernder als Kohlendioxid. Auf einen Zeitraum von 100 Jahren betrachtet, ist das Treibhauspotenzial von Methan 29,88-mal so hoch wie das von Kohlendioxid und auf einen Zeitraum von 20 Jahren sogar 82,5-mal so hoch. Dies liegt daran, dass Methan nur etwa 10 bis 12 Jahre in unserer AtmosphĂ€re verbleibt, wĂ€hrend Kohlendioxid dort Jahrtausende lang zirkuliert.

https://energy.ec.europa.eu/topics/carbon-management-and-fossil-fuels/methane-emissions_en?prefLang=de

 

european flag Amtsblatt

der EuropÀischen Union
EN

L-Serie

2024/1787 15.7.2024

VERORDNUNG (EU) 2024/1787 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES

vom 13. Juni 2024

ĂŒber die Verringerung der Methanemissionen im Energiesektor und zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/942

(Text mit Relevanz fĂŒr den EWR)

DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION,

Wohingegen:

(1) Methan trĂ€gt nach Kohlendioxid (CO₂) am zweitmeisten zum Klimawandel bei und ist fĂŒr etwa ein Drittel der aktuellen ErwĂ€rmung verantwortlich. Die Methankonzentration in der globalen AtmosphĂ€re ist im letzten Jahrzehnt stark angestiegen.
(2) Der Weltklimarat (IPCC), eine Einrichtung der Vereinten Nationen (UN), veröffentlichte in seinem Sechsten Sachstandsbericht die Erkenntnis, dass bis 2030 drastische Reduzierungen der anthropogenen Methanemissionen erforderlich sind, um die globale ErwĂ€rmung auf 1,5° C zu begrenzen
..
(3)  

(4)  Nach jĂŒngsten SchĂ€tzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und der Climate and Clean Air Coalition (CCAC) könnten Methanemissionen um 45 % bis 2030, basierend auf verfĂŒgbaren gezielten Maßnahmen und zusĂ€tzlichen Maßnahmen im Einklang mit den UN-Nachhaltigkeitszielen, eine globale ErwĂ€rmung von 0,3 ° C bis 2045 verhindern.
(5) 

(6) Der EuropĂ€ische GrĂŒne Deal vereint ein umfassendes Paket sich gegenseitig verstĂ€rkender Maßnahmen und Initiativen mit dem Ziel, spĂ€testens bis 2050 KlimaneutralitĂ€t in der Union zu erreichen.


. Im Oktober 2020 verabschiedete die Kommission eine EU-Strategie zur Verringerung der Methanemissionen (die „Methanstrategie“), die Maßnahmen zur Senkung der Methanemissionen in der Union, einschließlich des Energiesektors, und auf globaler Ebene festlegt.


 77 % aller fĂŒr 2030 prognostizierten Methanemissionen aus Öl, Gas und Kohle aus sozialer und ökologischer Sicht kosteneffektiv reduziert werden können. Dies wĂŒrde dazu beitragen, die globale ErwĂ€rmung auf 1,5  ° C zu begrenzen und der Union ermöglichen, im Kampf gegen Methanemissionen eine Vorreiterrolle einzunehmen und ihre Energiesicherheit zu stĂ€rken.

(7) Methanemissionen fallen unter die EU-Treibhausgasreduktionsziele fĂŒr 2030 gemĂ€ĂŸ der Verordnung (EU) 2021/1119 sowie unter die verbindlichen nationalen Emissionsreduktionsziele gemĂ€ĂŸ der Verordnung (EU) 2018/842 des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates  ( 5 ) . Derzeit existiert jedoch kein EU-Rechtsrahmen, der spezifische Maßnahmen zur Reduzierung anthropogener Methanemissionen im Energiesektor vorsieht. Die Richtlinie 2010/75/EU des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates ( 6 ) erfasst zwar  Methanemissionen aus der Mineralöl- und Erdgasraffination, jedoch nicht Methanemissionen aus anderen TĂ€tigkeiten im Energiesektor.
(8) In diesem Zusammenhang sollte diese Verordnung fĂŒr die Reduzierung von Methanemissionen bei der Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas, in stillgelegten, vorĂŒbergehend verschlossenen und dauerhaft verschlossenen sowie aufgegebenen Bohrlöchern, bei der Erdgasgewinnung und -verarbeitung, beim Gastransport, der Gasverteilung und der unterirdischen Speicherung sowie in Anlagen zur Speicherung von FlĂŒssigerdgas (LNG) gelten. Diese Verordnung sollte auch fĂŒr aktive Untertage- und Tagebaukohlebergwerke sowie fĂŒr stillgelegte oder aufgegebene Untertagekohlebergwerke gelten.
(9) Regeln fĂŒr die genaue Messung, Überwachung, Berichterstattung und Verifizierung von Methanemissionen im Öl-, Gas- und Kohlesektor
. Die in dieser Verordnung festgelegten Regeln sollen die Transparenz bei der Einfuhr fossiler EnergietrĂ€ger in die Union erhöhen und zu einer breiteren Anwendung von Lösungen zur Minderung von Methanemissionen weltweit beitragen. FĂŒr das Treibhauspotenzial sollte ein Zeithorizont von 20 Jahren und 100 Jahren zugrunde gelegt werden.
(10) Die Einhaltung der Verpflichtungen aus dieser Verordnung wird voraussichtlich Investitionen seitens der regulierten Unternehmen erfordern. Die mit diesen Investitionen verbundenen Kosten sollten unter BerĂŒcksichtigung von EffizienzgrundsĂ€tzen bei der Tarifgestaltung berĂŒcksichtigt werden. Die notwendigen Kosten dĂŒrfen nicht zu einer unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸigen finanziellen Belastung fĂŒr Endnutzer und Verbraucher fĂŒhren.
(11) Jeder Mitgliedstaat sollte mindestens eine zustĂ€ndige Behörde benennen, die die wirksame Einhaltung der in dieser Verordnung festgelegten Verpflichtungen durch Betreiber, Unternehmen, Bergwerksbetreiber und Importeure ĂŒberwacht, und die Kommission ĂŒber diese Benennung sowie etwaige Änderungen unterrichten. Diese zustĂ€ndigen Behörden sollten mit ausreichenden finanziellen und personellen Ressourcen ausgestattet werden und alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die Einhaltung dieser Verordnung gemĂ€ĂŸ den ihnen ĂŒbertragenen Aufgaben sicherzustellen.


sollten die Kommission und die zustĂ€ndigen Behörden gemeinsam ein Netzwerk von Behörden bilden, die diese Verordnung anwenden, um eine enge Zusammenarbeit zu fördern, die notwendigen Vorkehrungen fĂŒr den Austausch von Informationen und bewĂ€hrten Verfahren zu treffen und Konsultationen zu ermöglichen.

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=OJ:L_202401787&pk_campaign=todays_OJ&pk_source=EURLEX&pk_medium=X&pk_keyword=energy_sector&pk_content=Regulation&pk_cid=EURLEX_todaysOJ

Der Beitrag Amerikanische Senatoren wollen sich der EU-Kommission widersetzen, die US Firmen bĂŒrokratische Handelshemmnisse fĂŒr LNG-Exporte vorschreibt erschien zuerst auf EIKE – EuropĂ€isches Institut fĂŒr Klima & Energie.

Auch die Nazis kÀmpften gegen Hass und Hetze von rechts

Auch die Nazis kÀmpften gegen Hass und Hetze von rechts

Auch die Nazis kĂ€mpften gegen Hass und Hetze von rechtsKein Witz. Die Rhetorik und Strategie der gefĂŒhlten Linken von heute ist praktisch deckungsgleich mit der der Nationalsozialisten. Auch die Nationalsozialisten verkauften Zensur und neue Gesetze als notwendig, um den Kampf gegen Hass und Hetze und LĂŒgen fĂŒhren zu können.  Damals wie auch heute lag dabei die Deutungshoheit, was also nun Hass, Hetze und/oder LĂŒge [
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Der Beitrag Auch die Nazis kÀmpften gegen Hass und Hetze von rechts erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Donald Trump – und die meisten Amerikaner – verstehen die Monroe-Doktrin nicht

Larry C. Johnson

Ich möchte eine Wette mit Ihnen abschließen 
 Ich wette, dass 99 Prozent der Amerikaner niemals die Rede gelesen haben, die PrĂ€sident James Monroe am 2. Dezember 1823 vor dem US-Kongress hielt. Als Teil dieser Rede – es war seine siebte jĂ€hrliche Ansprache an den Kongress – skizzierte PrĂ€sident Monroe eine Politik, die heute allgemein als Monroe-Doktrin bezeichnet wird. Zu verstehen, was PrĂ€sident Monroe tatsĂ€chlich sagte, ist umso wichtiger geworden, da Donald Trump sich auf die Monroe-Doktrin berief, um die EntfĂŒhrung des venezolanischen PrĂ€sidenten Maduro zu rechtfertigen. Ich werde Ihnen zeigen, dass PrĂ€sident Monroe nichts gesagt hat, was Trumps Handeln entschuldigen oder unterstĂŒtzen wĂŒrde. Im Gegenteil: Trump verhĂ€lt sich wie einer der alten europĂ€ischen Kolonialtyrannen.

Trump ist nicht der Erste, der die Monroe-Doktrin missversteht, die heute in den USA weithin so interpretiert wird, als gĂ€be sie den Vereinigten Staaten die Kontrolle ĂŒber die westliche HemisphĂ€re und das Recht, gegen JEDE auslĂ€ndische Regierung vorzugehen, die Beziehungen zu den LĂ€ndern Mittel- und SĂŒdamerikas sowie zu Mexiko und Kanada unterhĂ€lt.

Der Kern der Monroe-Doktrin war ursprĂŒnglich eine klare ErklĂ€rung gegen die europĂ€ische Kolonisierung Amerikas. Lesen Sie genau, was Monroe sagte:

In den Diskussionen, zu denen dieses Interesse Anlass gegeben hat, und in den Regelungen, mit denen sie möglicherweise enden, wurde es fĂŒr angemessen gehalten, als Grundsatz zu erklĂ€ren, an dem die Rechte und Interessen der Vereinigten Staaten beteiligt sind, dass die amerikanischen Kontinente aufgrund des freien und unabhĂ€ngigen Zustands, den sie angenommen haben und aufrechterhalten, fortan nicht mehr als Gegenstand zukĂŒnftiger Kolonisation durch europĂ€ische MĂ€chte betrachtet werden dĂŒrfen.

Alle US-PrĂ€sidenten des 20. Jahrhunderts – einschließlich Trump – glauben, dass die Monroe-Doktrin den USA ein Vetorecht ĂŒber die politischen oder wirtschaftlichen Beziehungen einrĂ€umt, die irgendein Land außerhalb der westlichen HemisphĂ€re mit Kanada, Mexiko sowie den LĂ€ndern Mittel- und SĂŒdamerikas eingehen darf. Doch Monroes Fokus lag auf dem europĂ€ischen kolonialen Imperialismus. PrĂ€sident Monroe erklĂ€rte nicht, dass die USA der endgĂŒltige Schiedsrichter darĂŒber sein wĂŒrden, ob ein Land in Mittel- oder SĂŒdamerika freiwillig ein politisches oder wirtschaftliches BĂŒndnis mit einem anderen Land wie China oder Russland eingehen kann.

Monroes besondere Sorge bestand darin, die USA aus den Kriegen herauszuhalten, die Europa im 19. Jahrhundert verwĂŒsteten. Er sagte:

An den Kriegen der europĂ€ischen MĂ€chte in Angelegenheiten, die sie selbst betreffen, haben wir niemals teilgenommen, und es entspricht auch nicht unserer Politik, dies zu tun. Nur wenn unsere Rechte verletzt oder ernsthaft bedroht werden, reagieren wir auf Verletzungen oder treffen Vorbereitungen zu unserer Verteidigung. Mit den Bewegungen in dieser HemisphĂ€re sind wir notwendigerweise unmittelbarer verbunden, aus GrĂŒnden, die jedem aufgeklĂ€rten und unparteiischen Beobachter offensichtlich sein mĂŒssen. 


Wir schulden es daher der Offenheit und den freundschaftlichen Beziehungen, die zwischen den Vereinigten Staaten und diesen MĂ€chten bestehen, zu erklĂ€ren, dass wir jeden Versuch ihrerseits, ihr System auf irgendeinen Teil dieser HemisphĂ€re auszudehnen, als gefĂ€hrlich fĂŒr unseren Frieden und unsere Sicherheit betrachten wĂŒrden. In die bestehenden Kolonien oder AbhĂ€ngigkeiten irgendeiner europĂ€ischen Macht haben wir nicht eingegriffen und werden nicht eingreifen. Doch gegenĂŒber den Regierungen, die ihre UnabhĂ€ngigkeit erklĂ€rt haben und aufrechterhalten, und deren UnabhĂ€ngigkeit wir nach reiflicher Überlegung und auf gerechten GrundsĂ€tzen anerkannt haben, könnten wir jede Einmischung zu dem Zweck, sie zu unterdrĂŒcken oder auf irgendeine andere Weise ihr Schicksal zu kontrollieren, durch irgendeine europĂ€ische Macht in keinem anderen Licht sehen als als Ausdruck einer unfreundlichen Haltung gegenĂŒber den Vereinigten Staaten. Im Krieg zwischen diesen neuen Regierungen und Spanien erklĂ€rten wir bei ihrer Anerkennung unsere NeutralitĂ€t, und daran haben wir festgehalten und werden weiterhin festhalten, sofern keine VerĂ€nderung eintritt, die nach dem Urteil der zustĂ€ndigen Behörden dieser Regierung eine entsprechende Änderung seitens der Vereinigten Staaten unerlĂ€sslich fĂŒr ihre Sicherheit machen wĂŒrde.

Monroe machte in den beiden vorangegangenen AbsĂ€tzen zwei entscheidende Punkte. Erstens: Die USA wĂŒrden nur handeln, wenn sie von europĂ€ischen MĂ€chten angegriffen oder bedroht wĂŒrden. Sein Anliegen war erneut, Amerika aus den Kriegen zwischen den verschiedenen europĂ€ischen MĂ€chten herauszuhalten, wĂ€hrend diese versuchten, ihre jeweiligen kolonialen Ambitionen zu sichern und auszubauen. Zweitens bestand Monroe darauf, dass die USA sich nicht in bestehende Kolonien oder AbhĂ€ngigkeiten einmischen wĂŒrden. Sollten jedoch die Menschen in Mexiko, Mittelamerika oder SĂŒdamerika beschließen, ihre UnabhĂ€ngigkeit zu erklĂ€ren – so wie es die 13 britischen Kolonien am 4. Juli 1776 taten –, dann wĂŒrde jede europĂ€ische MilitĂ€raktion gegen diese ehemaligen Kolonien als Angriff auf die Vereinigten Staaten betrachtet werden.

Mit anderen Worten: Die von Monroe vorgeschlagene US-Politik rĂ€umte den LĂ€ndern Amerikas, die ihre UnabhĂ€ngigkeit erklĂ€rten, stillschweigend die Zusage ein, dass die USA sie unterstĂŒtzen wĂŒrden. Dies verlieh den USA jedoch nicht das Recht, sich einseitig in die politischen Angelegenheiten der LĂ€nder Mittel- und SĂŒdamerikas einzumischen, noch ermĂ€chtigte es die USA, dort Regimewechsel durchzufĂŒhren, nur weil ihnen die neuen Machthaber oder die Struktur der neuen Regierung missfielen.

Anschließend formulierte Monroe eine politische Grundsatzposition, die jeder US-PrĂ€sident des 20. und 21. Jahrhunderts ignoriert hat – keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer LĂ€nder:

Unsere Politik gegenĂŒber Europa, die in einem frĂŒhen Stadium der Kriege angenommen wurde, die jenen Teil der Welt so lange erschĂŒttert haben, bleibt dennoch dieselbe, nĂ€mlich uns nicht in die inneren Angelegenheiten irgendeiner seiner MĂ€chte einzumischen; die faktische Regierung fĂŒr uns als die legitime Regierung zu betrachten; freundschaftliche Beziehungen zu ihr zu pflegen und diese Beziehungen durch eine offene, feste und mĂ€nnliche Politik zu bewahren, indem wir in allen FĂ€llen den berechtigten AnsprĂŒchen jeder Macht gerecht werden und Verletzungen von keiner hinnehmen.

Monroe schloss seine Darlegung der Monroe-Doktrin mit der Betonung, dass es seine Politik sei, zu verhindern, dass fremde Regierungen ihre politischen Systeme mit Gewalt LÀndern der westlichen HemisphÀre aufzwingen:

Es ist unmöglich, dass die verbĂŒndeten MĂ€chte ihr politisches System auf irgendeinen Teil eines der beiden Kontinente ausdehnen könnten, ohne unseren Frieden und unser GlĂŒck zu gefĂ€hrden; ebenso kann niemand glauben, dass unsere sĂŒdlichen BrĂŒder, wenn man sie sich selbst ĂŒberließe, es aus eigenem Antrieb annehmen wĂŒrden. Es ist daher gleichermaßen unmöglich, dass wir eine solche Einmischung in irgendeiner Form gleichgĂŒltig betrachten wĂŒrden.

Leider wurde die Monroe-Doktrin von einer Reihe von PrĂ€sidenten entweiht und ignoriert, beginnend mit PrĂ€sident Polk im Jahr 1848. Anstatt Mexiko und unsere mittel- und sĂŒdamerikanischen Nachbarn vor auslĂ€ndischer Einmischung zu schĂŒtzen, haben wir uns wiederholt wie ein autoritĂ€rer Diktator verhalten. Mexiko erklĂ€rte am 16. September 1810 seine UnabhĂ€ngigkeit von Spanien. Sechsunddreißig Jahre spĂ€ter provozierten die USA einen Krieg mit Mexiko, indem sie Texas annektierten und eine Grenzkrise inszenierten, im Dienste eines umfassenderen expansionistischen Projekts.

Vielleicht sollten wir dieses Verhalten als Polk-Doktrin bezeichnen – das heißt: Nur wir, die USA, haben das Recht zu entscheiden, welche Art von Regierung die Menschen und Nationen der westlichen HemisphĂ€re haben dĂŒrfen. Die Monroe-Doktrin war dazu gedacht, auslĂ€ndische Einmischung durch imperialistische MĂ€chte zu bekĂ€mpfen. Die USA haben diese Doktrin verfĂ€lscht und missbrauchen sie nun als Vorwand, um ihre eigenen imperialen Ambitionen zu nĂ€hren. Venezuela ist nur das jĂŒngste Opfer.

Donroe-Doktrin: Trumps Angriff auf Venezuela ist Teil eines imperialen Plans zur Durchsetzung der US-Hegemonie in Lateinamerika

Donroe-Doktrin: Trumps Angriff auf Venezuela ist Teil eines imperialen Plans zur Durchsetzung der US-Hegemonie in Lateinamerika

Ben Norton

Donald Trumps Bombardierung Venezuelas und die EntfĂŒhrung von PrĂ€sident Maduro sind Teil eines kolonialen Plans zur Errichtung der US-Hegemonie in Lateinamerika, zur Kontrolle der natĂŒrlichen Ressourcen und zum Aufbau neuer Lieferketten, um China auszuschalten.

Die Vereinigten Staaten haben einen Frontalangriff nicht nur gegen Venezuela, sondern gegen ganz Lateinamerika – und sogar gegen das Grundprinzip der SouverĂ€nitĂ€t – gestartet.

Donald Trump befahl am 3. Januar dem US-MilitĂ€r, Venezuela zu bombardieren, den verfassungsmĂ€ĂŸigen PrĂ€sidenten NicolĂĄs Maduro zu entfĂŒhren und ihn nach New York zu ĂŒberfĂŒhren, um ihn dort einem Schauprozess wegen politisch motivierter Anschuldigungen zu unterziehen.

Dieser unverhohlene Angriff auf Venezuela ist Teil einer umfassenderen imperialistischen Offensive der USA in ganz Lateinamerika. Die Trump-Regierung hat sich offen auf die 202 Jahre alte koloniale Monroe-Doktrin berufen und sie fĂŒr das 21. Jahrhundert aktualisiert, indem sie sie stolz als „Donroe-Doktrin“ bezeichnete.

Mit dem Angriff auf Venezuela hofft das US-Imperium, mehrere Ziele zu erreichen:

  • Die US-Hegemonie in Lateinamerika durchsetzen (von der Monroe-Doktrin zur Donroe-Doktrin).
  • Die natĂŒrlichen Ressourcen Venezuelas (Öl, Gas, kritische Mineralien und Seltene Erden) sollen im Rahmen des Versuchs, eine neue Lieferkette in der westlichen HemisphĂ€re aufzubauen, ausgebeutet werden.
  • Die Beziehungen Lateinamerikas zu China (sowie zu Russland und Iran) abbrechen.
  • Andere linke Regierungen in der Region bedrohen (vor allem Kuba und Nicaragua, aber auch Brasilien und Kolumbien).
  • Zerstört das Projekt der regionalen Integration in Lateinamerika und der Karibik (in Organisationen wie ALBA und CELAC).
  • Die Einheit des globalen SĂŒdens sabotieren (angesichts Venezuelas UnterstĂŒtzung fĂŒr PalĂ€stina, Iran, afrikanische BefreiungskĂ€mpfe usw.).

Trump bekennt sich zur kolonialen Monroe-Doktrin

Der umfassendere Plan des US-Imperiums wurde in der Nationalen Sicherheitsstrategie 2025 der Trump-Administration klar dargelegt .

Das Dokument verdeutlichte, wie die USA versuchen, ihre Hegemonie in der gesamten westlichen HemisphÀre gewaltsam durchzusetzen. Es berief sich offen auf die Monroe-Doktrin.

Offizielle Vertreter der USA haben die Kolonialdoktrin, deren UrsprĂŒnge bis ins Jahr 1823 zurĂŒckreichen, mit Begeisterung aufgenommen.

Nur wenige Stunden nach dem Angriff der US-Regierung auf Venezuela veröffentlichte ein offizieller Trump-Account auf Twitter Propaganda, die den US-PrĂ€sidenten ĂŒber ganz Amerika stehend zeigte, von Alaska im Norden Nordamerikas bis Argentinien im SĂŒden SĂŒdamerikas, mit einem großen Stock in der Hand, auf dem „Donroe-Doktrin“ stand.

Das Bild war eine Anspielung auf eine politische Karikatur zur Monroe-Doktrin aus dem Jahr 1905. US-Kriegsminister Pete Hegseth teilte es auf seinem offiziellen Regierungsaccount.

Das US-Imperium will die natĂŒrlichen Ressourcen Lateinamerikas kontrollieren

Ziel ist es, dass US-Konzerne alle strategischen natĂŒrlichen Ressourcen der westlichen HemisphĂ€re kontrollieren, einschließlich kritischer Mineralien und Seltenerdelemente.

Es ist kein Zufall, dass Venezuela ĂŒber die weltweit grĂ¶ĂŸten Ölreserven verfĂŒgt. Obwohl die USA heute der grĂ¶ĂŸte Ölproduzent der Welt und Nettoexporteur von Öl sind, sind sie nach wie vor stark von Importen von Schweröl abhĂ€ngig. Ein Großteil davon stammt aus Kanada, doch Venezuelas Schweröl stellt eine potenzielle Alternative dar.

Trump hat unmissverstĂ€ndlich klargemacht, dass er US-Konzerne die venezolanische Ölindustrie ĂŒbernehmen lassen will, damit die USA ihren Bedarf an Schweröl decken können. (Der Ersatz der kanadischen Schwerölexporte könnte Washington zudem Druckmittel gegenĂŒber Ottawa verschaffen, gerade in einer Zeit, in der Trump von einer Kolonisierung Kanadas und dessen Umwandlung in den „51. Bundesstaat“ spricht.)

In einer Pressekonferenz nach den Bombenangriffen auf Venezuela behauptete Trump, die US-Regierung werde „das Land regieren“. Er fĂŒgte hinzu: „Unsere riesigen US-Ölkonzerne, die grĂ¶ĂŸten der Welt, werden hingehen, Milliarden von Dollar investieren, die marode Ölinfrastruktur reparieren und anfangen, Geld zu verdienen.“

„Wir sind im ÖlgeschĂ€ft“, betonte der US-PrĂ€sident. „Wir werden enorme Mengen an BodenschĂ€tzen fördern.“

Venezuela Öl, US-Schwerölimporte Kanada

Eine neue, von den USA kontrollierte Lieferkette fĂŒr kritische Mineralien, die China ausschließt

Neben enormen Erdöl- und Erdgasreserven verfĂŒgt Venezuela auch ĂŒber bedeutende Vorkommen an Gold, kritischen Mineralien und Seltenen Erden .

Die US-Regierung hat deutlich gemacht, dass sie eine neue Lieferkette in der westlichen HemisphĂ€re aufbauen will, die China ausschließt, um sich auf einen möglichen Konflikt mit Peking vorzubereiten. Sie hofft, dafĂŒr die kritischen Mineralien und Seltenen Erden Lateinamerikas nutzen zu können.

Dies ist auch ein wichtiger Grund dafĂŒr, warum Trump Grönland kolonisieren und plĂŒndern will, da es 25 der 30 von der EuropĂ€ischen Union als „kritisch“ eingestuften Rohstoffe enthĂ€lt .

In der Nationalen Sicherheitsstrategie 2025 betonte die Trump-Regierung, dass US-Konzerne die „Energieinfrastruktur“ und den „Zugang zu kritischen Mineralien“ Lateinamerikas kontrollieren mĂŒssten. Die US-Regierung schrieb, sie stĂ€rke „kritische Lieferketten in dieser HemisphĂ€re“, um „AbhĂ€ngigkeiten“ und „schĂ€dlichen Einfluss von außen“ – eine offensichtliche Anspielung auf China – zu reduzieren.

China dominiert die globale Lieferkette fĂŒr kritische Mineralien. Nicht nur die Trump-Regierung, sondern auch die Regierung von Joe Biden versuchte, dies zu Ă€ndern, indem sie eine neue, von den USA kontrollierte Lieferkette schuf.

Besonnenere Beamte der Trump-Administration haben erkannt, dass der Großteil der Produktion nicht in die USA zurĂŒckkehrt (wo die Zahl der ArbeitsplĂ€tze im verarbeitenden Gewerbe seit Jahrzehnten, selbst unter Trump, stetig sinkt ). Daher rĂ€umten sie in der Nationalen Sicherheitsstrategie ein, dass sie die Produktion nach Lateinamerika verlagern wollen. US-Konzerne möchten niedrig bezahlte lateinamerikanische ArbeitskrĂ€fte fĂŒr die Herstellung ihrer Produkte ausbeuten und so China umgehen.

Aus diesem Grund wird auch eine neue, von den USA dominierte Lieferkette in der westlichen HemisphĂ€re angestrebt: nicht nur, weil der militĂ€risch-industrielle Komplex der USA China aus der Lieferkette fĂŒr die Waffen entfernen muss, die er zur Vorbereitung auf einen möglichen zukĂŒnftigen Krieg mit China herstellt; sondern auch, weil die USA eine wirtschaftliche Entkopplung von China anstreben und glauben, dass Lateinamerika ihnen dabei helfen kann.

Lateinamerikas strategische Infrastruktur

DarĂŒber hinaus will das US-Imperium die gesamte strategische Infrastruktur in Lateinamerika kontrollieren.

In der Nationalen Sicherheitsstrategie 2025 heißt es, Washington werde „strategische Punkte und Ressourcen in der westlichen HemisphĂ€re identifizieren“, und weiter: „Die US-Regierung wird strategische Akquisitions- und Investitionsmöglichkeiten fĂŒr amerikanische Unternehmen in der Region ermitteln.“

Die Trump-Regierung droht lateinamerikanischen LĂ€ndern unverhohlen damit, China zum Verkauf aller seiner Investitionen in regionale Infrastrukturprojekte zu zwingen.

Die US-Regierung hat Panama bereits erfolgreich angewiesen, Druck auf das Hongkonger Unternehmen CK Hutchison Holdings auszuĂŒben, dem die HĂ€fen rund um den Panamakanal gehören, damit diese an den Wall-Street-Giganten BlackRock verkauft werden .

Es ist wahrscheinlich, dass die USA auch den peruanischen Hafen Chancay , einen der wichtigsten HĂ€fen der Region, der von China erbaut wurde, ins Visier nehmen werden. Trumps Lateinamerika-Berater Mauricio Claver-Carone schlug vor: „FĂŒr alle Produkte, die ĂŒber Chancay oder einen anderen Hafen in der Region, der sich im Besitz oder unter der Kontrolle Chinas befindet, transportiert werden, sollte ein Zoll von 60 % erhoben werden.“

In Washington wurden sogar mögliche Maßnahmen diskutiert, um die lateinamerikanischen Regierungen zu zwingen, BeschrĂ€nkungen fĂŒr chinesische Investitionen in der Region zu verhĂ€ngen.

US-Intervention in Lateinamerika im Zweiten Kalten Krieg

Die Nationale Sicherheitsstrategie 2025 verdeutlichte die Besessenheit der Trump-Regierung, Chinas Beziehungen zu LÀndern Lateinamerikas einzuschrÀnken. Dies ist der zweite Kalte Krieg.

Auf seiner ersten Auslandsreise als US-Außenminister besuchte Marco Rubio Panama, wo er das zentralamerikanische Land zum Ausstieg aus Chinas „Neuer Seidenstraße“ (BRI) zwang. Die Trump-Regierung erhöht den Druck der USA auf andere LĂ€nder der Region deutlich, damit diese die BRI ebenfalls verlassen.

Ebenso mischte sich Trump unverhohlen in die Wahlen in Honduras im Jahr 2025 ein und unterstĂŒtzte einen Wahlputsch. (Trump begnadigte und entließ außerdem einen der schlimmsten DrogenhĂ€ndler der Welt, den von den USA unterstĂŒtzten rechtsgerichteten Ex-Diktator von Honduras, Juan Orlando HernĂĄndez – was verdeutlicht, dass es der Trump-Regierung in Wirklichkeit nicht um den Drogenhandel geht, sondern dass sie ihn lediglich als zynischen Vorwand nutzt, um die unabhĂ€ngigen Regierungen in der Region anzugreifen und zu destabilisieren.)

Der rechtsgerichtete Trump-VerbĂŒndete, der nun Honduras im Auftrag der USA regieren wird, der Oligarch Nasry „Tito“ Asfura, hat geschworen, die diplomatischen Beziehungen zur Volksrepublik China formell abzubrechen und die taiwanesischen Separatisten anzuerkennen.

Die USA wollen Honduras auch als Operationsbasis fĂŒr Angriffe auf die sandinistische Regierung im benachbarten Nicaragua nutzen.

Nach der Bombardierung und Besetzung Venezuelas hoffen Trump und Marco Rubio, Ă€hnliche imperialistische Kriege zum Regimewechsel in Kuba und Nicaragua zu fĂŒhren. Rubio hat seine gesamte Karriere dem Sturz dieser sozialistischen Revolutionen gewidmet. Es ist fĂŒr ihn ein politischer Kreuzzug.

TatsĂ€chlich drohten Trump und Rubio in einer Pressekonferenz, die sie nach den Bombenangriffen auf Venezuela und der EntfĂŒhrung von PrĂ€sident Maduro gaben, offen Kuba und dem linksgerichteten PrĂ€sidenten Kolumbiens, Gustavo Petro.

Das Ziel der Trump-Administration ist einfach: in jedem Land Lateinamerikas rechtsgerichtete US-Marionettenregime zu installieren, die gehorsam den Interessen Washingtons und der Wall Street dienen und ihre Vermögenswerte an US-Investoren verkaufen.

In LĂ€ndern mit linken Regierungen stehen 2026 zwei wichtige Wahlen an: Brasilien (im Oktober) und Kolumbien (im Mai). Es ist sicher, dass die Trump-Regierung sich in diese Wahlen einmischen wird, um gefĂŒgige rechte US-VerbĂŒndete (wie Javier Milei in Argentinien ) an die Macht zu bringen.

Trump drohte auch damit, Mexiko zu bombardieren , das eine unabhĂ€ngige, blockfreie Regierung unter der FĂŒhrung der linksgerichteten PrĂ€sidentin Claudia Sheinbaum hat (die mit einer konstanten Zustimmungsrate von rund 74 % zu den beliebtesten StaatsoberhĂ€uptern der Welt zĂ€hlt ).

Mexiko hat diese US-Drohungen entschieden zurĂŒckgewiesen und erklĂ€rt, sie stellten einen Angriff auf Mexikos SouverĂ€nitĂ€t dar. Doch wie Trumps Krieg gegen Venezuela gezeigt hat, kĂŒmmert sich das US-Imperium nicht im Geringsten um SouverĂ€nitĂ€t.

Von der Monroe-Doktrin zur Donroe-Doktrin: Die nationale Sicherheitsstrategie 2025

Um den Plan des US-Imperiums fĂŒr Lateinamerika besser zu verstehen, ist es wichtig, sich die Details der Nationalen Sicherheitsstrategie 2025 (NSS) der Trump-Administration anzusehen.

Dieses Dokument bezeichnete die westliche HemisphĂ€re als die wichtigste Region fĂŒr die US-Außenpolitik. Die Trump-Regierung erklĂ€rte, sie wolle eine Region, die „frei von feindlichen auslĂ€ndischen Eingriffen oder dem Besitz wichtiger Vermögenswerte bleibt und die kritische Lieferketten unterstĂŒtzt“, in der die USA „weiterhin Zugang zu wichtigen strategischen Standorten“ haben.

Die NSS erklĂ€rte unmissverstĂ€ndlich, dass die „Vereinigten Staaten die Monroe-Doktrin wieder geltend machen und durchsetzen werden, um die amerikanische Vorherrschaft in der westlichen HemisphĂ€re wiederherzustellen“.

Trumps nationale Sicherheitsstrategie der USA (NSS 2025)

In einer Pressekonferenz, die Trump wenige Stunden nach den Bombenangriffen auf Venezuela und der EntfĂŒhrung von PrĂ€sident Maduro gab, wiederholte er diese Rhetorik. Er lobte die Monroe-Doktrin und sagte: „Wir haben sie weit ĂŒberholt, wirklich weit. Sie wird jetzt Donroe-Doktrin genannt.“ Er fĂŒgte hinzu: „Wir stĂ€rken die amerikanische Macht in unserer Heimatregion auf sehr eindrucksvolle Weise.“

In der Nationalen Sicherheitsstrategie 2025 (NSS) verpflichtete sich die Trump-Regierung, „nicht-hemisphĂ€rischen Konkurrenten die Möglichkeit zu verweigern, StreitkrĂ€fte oder andere bedrohliche FĂ€higkeiten in unserer HemisphĂ€re zu stationieren oder strategisch wichtige Anlagen zu besitzen oder zu kontrollieren“. Dies war eine offensichtliche Anspielung auf China.

Das Dokument machte unmissverstĂ€ndlich deutlich, dass Washington die Hegemonie anstrebt. Es erklĂ€rte (Hervorhebung hinzugefĂŒgt):

Die Vereinigten Staaten mĂŒssen in der westlichen HemisphĂ€re eine fĂŒhrende Rolle einnehmen, um unsere Sicherheit und unseren Wohlstand zu gewĂ€hrleisten – eine Rolle, die es uns ermöglicht, uns in der Region selbstbewusst zu behaupten, wann und wo immer es nötig ist . Die Bedingungen unserer BĂŒndnisse und jeglicher Art von Hilfeleistung mĂŒssen an die EindĂ€mmung feindlicher EinflĂŒsse von außen geknĂŒpft sein – von der Kontrolle militĂ€rischer Anlagen, HĂ€fen und wichtiger Infrastruktur bis hin zum Erwerb strategischer GĂŒter im weitesten Sinne.

Die Trump-Regierung hat nicht einmal versucht zu verbergen, dass ihr die SouverĂ€nitĂ€t der LĂ€nder Lateinamerikas gleichgĂŒltig ist und sie nur allzu bereit ist, diese zu verletzen.

„Wir wollen, dass andere Nationen uns als ihren bevorzugten Partner ansehen, und wir werden (mit verschiedenen Mitteln) ihre Zusammenarbeit mit anderen Nationen unterbinden“, so die NSS.

Das Dokument artikulierte eine manichĂ€ische Einteilung der Welt im Stil des Kalten Krieges und schrieb: „Alle LĂ€nder sollten sich der Wahl stellen, ob sie in einer von den USA gefĂŒhrten Welt souverĂ€ner Staaten und freier Wirtschaftssysteme leben wollen oder in einer parallelen Welt, in der sie von LĂ€ndern auf der anderen Seite der Welt beeinflusst werden.“

Der „Trump-Zusatz“ zur Monroe-Doktrin

In der Nationalen Sicherheitsstrategie 2025 heißt es, dass das US-Imperium „einen ‚Trump-Zusatz zur Monroe-Doktrin‘ geltend machen und durchsetzen wird“.

Dies war eine Anspielung auf den „Roosevelt-Korollar“, den der Erzimperialist Theodore „Teddy“ Roosevelt in seiner Rede zur Lage der Nation im Jahr 1904 vorschlug , als er Folgendes erklĂ€rte (Hervorhebung hinzugefĂŒgt):

Chronisches Fehlverhalten oder eine Ohnmacht, die zu einer allgemeinen Lockerung der Bindungen der zivilisierten Gesellschaft fĂŒhrt, kann in Amerika wie auch anderswo letztendlich ein Eingreifen einer zivilisierten Nation erfordern , und in der westlichen HemisphĂ€re kann die Einhaltung der Monroe-Doktrin durch die Vereinigten Staaten diese in eklatanten FĂ€llen solchen Fehlverhaltens oder solcher Ohnmacht dazu zwingen, wenn auch widerwillig, eine internationale Polizeigewalt auszuĂŒben.




Unsere Interessen und die unserer sĂŒdlichen Nachbarn sind im Grunde identisch. Sie verfĂŒgen ĂŒber große BodenschĂ€tze , und wenn in ihren Grenzen Recht und Gerechtigkeit herrschen, wird ihnen Wohlstand gewiss zuteilwerden.




Mit der Durchsetzung der Monroe-Doktrin , mit den Maßnahmen, die wir in Bezug auf Kuba, Venezuela und Panama ergriffen haben , und mit dem Bestreben, den Kriegsschauplatz im Fernen Osten einzugrenzen und die offene TĂŒr in China zu sichern , haben wir sowohl in unserem eigenen Interesse als auch im Interesse der gesamten Menschheit gehandelt.

AuffĂ€llig ist, dass die Ziele von Teddy Roosevelts imperialistischer Aggression im Jahr 1904 – China, Venezuela, Kuba und Panama – heute teilweise dieselben Ziele sind, die Washington verfolgt.

Trump hat Teddy Roosevelts imperialistische „Big Stick“-Doktrin und Kanonenbootpolitik wiederbelebt. Mit dem sogenannten „Trump Corollary“ erklĂ€rt die US-Regierung, sie habe das Recht, jederzeit und ĂŒberall in Lateinamerika und der Karibik militĂ€risch zu intervenieren. Es handelt sich um eine dezidiert imperialistische Politik, die den Nationen der Region ihre im Völkerrecht und der UN-Charta verankerten Rechte auf UnabhĂ€ngigkeit, SouverĂ€nitĂ€t und Selbstbestimmung verweigert.

Der Angriff der Trump-Regierung auf Venezuela ist Teil eines umfassenderen imperialistischen Angriffs auf Lateinamerika und den globalen SĂŒden im Allgemeinen.

Die offene BrutalitĂ€t und Grausamkeit des US-Imperiums zeigen ebenso, wie kindisch und lĂ€cherlich die „Demokratie“-Rhetorik westlicher Beamter und Experten ist, wenn sie belagerte LĂ€nder des Globalen SĂŒdens wie Venezuela der angeblichen „Autoritarismus“ bezichtigen.

Es ist unmöglich fĂŒr die Nationen Lateinamerikas (und den globalen SĂŒden insgesamt), Demokratie zu praktizieren, wenn das mĂ€chtigste und tödlichste Imperium der Welt stĂ€ndig in ihre Wahlen eingreift, sie angreift, Sanktionen gegen sie verhĂ€ngt und Staatsstreiche unterstĂŒtzt.

Eine wahre Demokratie ist unmöglich, solange Imperialismus existiert.

Top-Experte Fritz Vahrenholt: Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz entlarvt einmal mehr den Energiewende-Irrsinn

Top-Experte Fritz Vahrenholt: Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz entlarvt einmal mehr den Energiewende-Irrsinn

Top-Experte Fritz Vahrenholt: Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz entlarvt einmal mehr den Energiewende-Irrsinn

Deutschlands Top-Experte in Sachen Energie, der frĂŒhere Hamburger Umweltsenator Prof. Fritz Vahrenholt (SPD), mahnt politische Konsequenzen aus dem Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz an. Dieser habe vor dem Hintergrund eines erhöhten Strombedarfs (E-Autos, WĂ€rmepumpen) einmal mehr die SchwĂ€chen des Energiewende-Irrsinns aufgezeigt. Daraus gelte es, Lehren zu ziehen!

In einem vorab von „Epoch Times“ verbreiteten Gastkommentar fĂŒr das Portal „klimanachrichten.de“ schreibt Vahrenholt: „Die Stilllegung der Stromversorgung im SĂŒden Berlins hat uns die FragilitĂ€t der Politik der Energiewende vor Augen gefĂŒhrt. Ziel der Energiewende ist es ja, nicht nur die Stromversorgung auf Wind- und Sonnenenergie umzustellen, sondern auch die beiden anderen SĂ€ulen der Energieversorgung, nĂ€mlich die WĂ€rmeversorgung und den Verkehrssektor, auf Strom umzustellen. Alles auf Strom heißt, auf Gas und Öl im WĂ€rmesektor und Öl, sprich Benzin und Diesel, im Kraftfahrzeugsektor zu verzichten. Sektorkopplungnannte man diese Verengung der Energieversorgung auf einen EnergietrĂ€ger. Diese Sektorkopplung wurde als nachhaltiges Zukunftsmodell verbreitet und gefeiert.“

Der Ex-RWE-Manager analysiert: „Aber nun fĂŒhrt uns der Terroranschlag von Berlin vor Augen, dass ein solches, allein auf Strom basierendes Energiesystem höchst anfĂ€llig ist. Wir erfahren, dass beim Stromausfall auch die WĂ€rmeversorgung ausfĂ€llt, jedenfalls dann, wenn sie durch WĂ€rmepumpen erzeugt werden soll. Und zu allem Überfluss lernen wir, dass ohne Strom und bei Minusgraden den WĂ€rmepumpen durch platzende Rohre der Totalverlust droht. Diesen Beipackzettel gab es bislang nicht beim Heizungsgesetz, das die aktuelle Bundesregierung (fast) nahtlos weiterfĂŒhren will. Der Inhalt des Gesetzes wird gleichbleiben. Damit die BĂŒrger das aber nicht merken, soll der Name des Gesetzes geĂ€ndert werden.“

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USA verlassen Klima-IPCC und Dutzende UNO-Organisationen

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Die USA verlassen weitere Weltorganisation, um eine „globale Agenda“ zu stoppen. ach dem RĂŒckzug aus WHO und Pariser Klimaabkommen werden weitere zentrale UN-Klima- und DiversitĂ€tsinstitutionen, aber auch die UN-Völkerrechtskommission verlassen. Unter Donald Trump haben die USA bereits den RĂŒckzug aus WHO, Pariser Klimaabkommen, UN-Menschenrechtsrat und UNESCO verordnet. Seit einem Jahr ziehen sich die USA massiv […]

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Beweise gegen Maduro sind gelinde gesagt umstritten

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Journalisten von Grayzone haben die Anklageschrift gegen Maduro geprĂŒft und sind zu einem vernichtenden Schluss gekommen. “Kronzeugen”, die sich selbst entlasten, Ignorieren von Geheimdiensterkenntnissen, zweifelhafte Dokumente, und plötzlich rĂŒckt eine andere Person in den Mittelpunkt. Eine aktuelle Recherche von Grayzone enthĂŒllt, dass die Anklage des US-Justizministeriums gegen Venezuelas PrĂ€sidenten NicolĂĄs Maduro maßgeblich auf der Aussage […]

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