Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Die USA verlieren den Krieg im Iran. Die Mainstream-Medien werden Ihnen das nicht sagen

Die USA verlieren den Krieg im Iran. Die Mainstream-Medien werden Ihnen das nicht sagen

Wie immer leiden die Unschuldigen am meisten. Trumps „Plan“ besteht darin, der planlose Wahnsinnige zu sein und so von Epstein und der Plünderung Amerikas abzulenken.

Die Mainstream-Medien werden es noch nicht offen aussprechen, aber es wird immer deutlicher, dass die USA den Krieg im Iran verlieren. Die Lage ist so ernst, dass ich voraussage, Trump werde versuchen, die Verluste zu begrenzen und sich innerhalb weniger Tage zurückzuziehen.

Dies könnte eine der größten militärischen und politischen Niederlagen für die Vereinigten Staaten seit dem Vietnamkrieg sein. Trump, Hegseth und Rubio werden zwar weiterhin versuchen, den Sieg für sich zu beanspruchen, doch es gibt keinen Grund, ihren vollmundigen Behauptungen Glauben zu schenken.

Die Gesamtbetrachtung ist recht einfach. Ein Regimewechsel und die „bedingungslose Kapitulation“ im Iran – Trumps erklärte Ziele – sind eindeutig unerreichbar. Die iranische Führung ist so geeint wie eh und je. Die Regierung des Landes hat es (zumindest vorübergehend) geschafft, die US-Wirtschaft und den Welthandel durch die Schließung der Straße von Hormus schwer zu treffen. Die Benzinpreise in den USA und weltweit steigen rasant – ebenso wie die Preise für Medikamente, Lebensmittel, Flugtickets, Strom und vieles mehr. Trumps politische Aussichten sinken mit den steigenden Preisen. Unsere Verbündeten sind wütend. Das Ansehen der USA in der Welt ist so stark angeschlagen wie nie zuvor. Darüber wird überall berichtet, auch vom rechtsgerichteten Wall Street Journal.

Seien wir ehrlich: Das US-Imperium schwächt sich ab, weil es strukturell überdehnt ist und sich im Niedergang befindet. Es hat enormen Reichtum geschaffen, ihn aber zu wenigen Menschen zugänglich gemacht. Die Bevölkerung ist wütend. Trumps eklatante Inkompetenz verschärft den Niedergang des Imperiums. Die US-Regierung und das mächtigste Militär der Welt stehen unter der Kontrolle eines wahren Wahnsinnigen. Das ist schlecht fürs Geschäft. Ein Krieg gegen den Iran ist schlecht fürs Geschäft.

Aus dem Wall Street Journal, der Bibel der amerikanischen Wirtschaftselite. Das WSJ liefert oft die besten und präzisesten Nachrichten zu den Problemen des Kapitalismus.

Um es auf den Punkt zu bringen: Irans militärische Fähigkeiten haben die Vereinigten Staaten schockiert . Das Land hat mit billigen Drohnen unsere modernsten Raketenabwehrsysteme überlistet und dabei bisher etwa 150 US-Soldaten getötet oder verwundet. Wir sind schlichtweg nicht in der Lage, unsere militärischen und diplomatischen Einrichtungen in der Region vor einem Land zu schützen, dessen Militär vor wenigen Monaten in einem zwölftägigen Krieg bereits schwer geschwächt wurde. Unsere Botschaften in der Region, darunter auch die in Saudi-Arabien, werden geschlossen. US-Soldaten werden in Hotels untergebracht, um das Risiko von Angriffen zu minimieren. Die Behauptungen von Generalstabschef Dan Cain und Verteidigungsminister Hegseth, wir würden „gewinnen“, klingen unglaubwürdig. Sie ähneln den unheimlich optimistischen Aussagen der Generäle im Vietnamkrieg, bevor dieser so katastrophal verlief, dass die Niederlage eingestanden werden musste.

Mir ist bewusst, dass ich keinen besonderen Zugang zu Informationen habe, außer denen, die ich aus einer Vielzahl öffentlich zugänglicher Quellen beziehe. Man kann diese Schlussfolgerung aber leicht selbst ziehen, indem man die Zusammenhänge zwischen grundlegenden Berichten aus der Region erkennt – viele davon stammen aus etablierten (und sogar konservativen) Medien wie dem Wall Street Journal, Axios und der New York Times.

Ein bisschen besorgt, Jungs? Netanyahu ist der Architekt, aber diese Leute sind die Subunternehmer, die eingesetzt werden, um eine Mission auszuführen, die die gesamte Weltwirtschaft untergräbt und katastrophale Auswirkungen auf das zivile Leben hat.

Beachten Sie die folgenden fünf Kernpunkte:

(1) Die iranische Führung ist so geeint wie eh und je. Nach einem der intensivsten kurzzeitigen Luftangriffe der Weltgeschichte berichtete das Wall Street Journal (WSJ) diese Woche, dass die iranische Führung standhaft bleibt. Es gibt keine Überläufer im Militär und praktisch keine Straßenproteste, abgesehen von denen gegen die Vereinigten Staaten und Israel. Die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter ihrem neuen Obersten Führer, Mudschtaba Khamenei. (Um es klarzustellen: Ich verteidige dieses Regime nicht. Es gibt offensichtlich massive Menschenrechtsverletzungen durch die Regierungen des Iran, Israels und der Vereinigten Staaten.) Dass die politische Elite des Iran so geeint überlebt hat, ist eine außergewöhnliche Leistung für ein Regime, das angeblich am Rande des Zusammenbruchs stand. Es ist auch ein bedeutender geopolitischer Rückschlag für die Vereinigten Staaten.

(2) Irans militärische Kapazitäten sind weitaus größer als erwartet . Iran hat sich auf diesen Moment vorbereitet, indem es während der zwölftägigen israelisch-amerikanischen Bombardierung des Landes im letzten Jahr den Angriff abwehrte und einen Großteil seiner Feuerkraft zurückhielt. Die iranische Regierung produzierte im Stillen Tausende von billigen, aber hochentwickelten Drohnen in provisorischen Fabriken, die die milliardenschweren Raketenabwehrsysteme von Lockheed und Raytheon überlisten. Es ist unmöglich für die USA und Israel, diese Kapazitäten aus der Luft zu zerstören. Seit Kriegsbeginn am 28. Februar hat Iran mindestens zehn Länder in der Region angegriffen. Es hat sowohl US-amerikanische als auch israelische Militärbasen und die Hauptstädte fast aller Staaten am Persischen Golf attackiert. Es zielt auf Radarsysteme, die laut WSJ als „die Augen der Luftverteidigung im Nahen Osten“ dienen. Die Fähigkeit der USA und ihrer Verbündeten, anfliegende Raketen zu verfolgen, ist stark beeinträchtigt. Die US-Bestände an wichtigen Raketen und Abfangraketen sind stark dezimiert. Unser Militär ist heute weitaus verwundbarer als vor dem 28. Februar.

(3) Der Iran hat die globalen Ölpreise massiv in die Höhe getrieben. Durch geschicktes Taktieren fügt er der US-amerikanischen und der Weltwirtschaft massiven Schaden zu. Das Land kontrolliert den strategisch wichtigen Engpass, durch den 20 % des weltweiten Öls auf dem Weg zum Markt transportiert werden müssen. Die Straße von Hormus ist nun auf unbestimmte Zeit gesperrt. Bis zum Rand gefüllte Öltanker liegen vor Anker und haben keine Möglichkeit, weiterzufahren. Wer die Durchfahrt dennoch wagt (darunter zwei Tanker aus dem Irak), wird zerstört. Irak und Oman haben heute ihre Ölterminals geschlossen. Mit dieser Strategie trieb der Iran die Preise für Öl, Gas, Kunststoffe und Düngemittel weltweit in die Höhe. Dies hat Trumps politische Chancen im Vorfeld der US-Wahlen weiter verschlechtert. Es war der naive Trump, der dem Iran diese Macht einräumte, indem er sich von den messianischen religiösen Extremisten, die nun Israel regieren (mehr dazu weiter unten), in einen Krieg hineinziehen ließ. Ich bin nach diesen Entwicklungen überzeugt, dass Trumps persönliche Schwächen tatsächlich schlimmer sind, als die meisten Menschen annehmen. Abgesehen davon, dass er ein extremer Narzisst ist (was allgemein offensichtlich ist), ist er auch ein Leichtgläubiger und in politischen Fragen wirklich ziemlich beschränkt.

(Interessanterweise haben Israel und Iran trotz des Krieges vieles gemeinsam. Beide Staaten haben diskriminierende Gesetze, die sich gegen diejenigen richten, die nicht der dominanten, staatlich sanktionierten Religion angehören.)

(4) Wir befinden uns in einem Weltkrieg, an dem mindestens 20 Länder beteiligt sind. In einer ausgezeichneten Zusammenfassung der globalen Ausbreitung des Konflikts berichtete Axios diese Woche, dass über 20 verschiedene Länder ihre Streitkräfte in diesen Krieg entsandt haben. Frankreich hat einen atomgetriebenen Flugzeugträger in die Region entsandt. Britische Kriegsschiffe befinden sich ebenfalls in der Region. Griechenland und die Türkei haben Truppen nach Zypern verlegt. Australien liefert Radargeräte an die Vereinigten Arabischen Emirate. Russland teilt wichtige Geheimdienstinformationen mit dem iranischen Militär. China bereitet finanzielle Unterstützung für den Iran vor. Und die Staaten des Persischen Golfs sind mit ihren Verteidigungsbemühungen völlig überfordert. Viele haben die Ölproduktion gedrosselt oder ganz eingestellt, da es keine Möglichkeit gibt, das Öl auf den Markt zu bringen. Ungeachtet dessen, was Trump unternimmt, besteht die Möglichkeit, dass die Reaktion des Irans den Ölpreis auf 200 US-Dollar pro Barrel treiben wird.

(5) Die Folgen für die Menschenrechte sind katastrophal. Während Trump die USA in eine geopolitische Zwickmühle bringt, sterben unzählige Unschuldige im Iran, aber auch in Israel und anderswo. Fast 800.000 Zivilisten wurden im Libanon durch Israels brutale und unerbittliche Luftangriffe (überwiegend mit US-Waffen) in und um Beirut vertrieben. Offenbar bombardieren die USA und Israel im Iran gezielt zivile Ziele nach dem Vorbild des „Gaza-Modells“, das bereits Hunderttausende palästinensische Zivilisten das Leben gekostet hat. Israels Entscheidung, iranische Öldepots zu bombardieren, vergiftet die Luft und wird in den kommenden Jahren zu Krebserkrankungen, neurologischen Schäden und anderen vermeidbaren Krankheiten führen, die Zehntausende Menschen betreffen. Es gibt Hinweise darauf, dass Tausende Gefahr laufen, einen langsamen und stillen Tod durch diese Vergiftung zu erleiden.

Während die Mainstream-Medien die Menschenrechtsdimension des Krieges weitgehend ignorieren, war es von vornherein illegal, dass die USA und Israel das Land bombardierten. Es ist unbestreitbar ein Verstoß gegen das Völkerrecht, wenn ein Land ein anderes ohne Beweise für einen unmittelbar bevorstehenden Angriff (die es nicht gibt) oder ohne Genehmigung des UN-Sicherheitsrats (die es ebenfalls nicht gibt) überfällt. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich glaube weiterhin an die internationalen Menschenrechte, wie sie in der UN-Charta (von den Vereinigten Staaten als oberstes Gesetz unseres Landes im Rahmen unserer Verfassung ratifiziert) und anderen Rechtsinstrumenten verankert sind. Wir dürfen die Menschenrechte angesichts des Versuchs von Trump, Netanjahu und Putin, sie zu entkräften, niemals aufgeben.

Vor diesem beunruhigenden Hintergrund befindet sich die US-Wirtschaft in einem rapiden Niedergang. Die Inflation steigt, während das Beschäftigungswachstum zum Stillstand gekommen ist. Hinzu kommen die langfristigen Probleme, die durch grassierende strukturelle Ungleichheit, allgegenwärtige Gier und ein Steuersystem entstehen, das den Reichtum größtenteils von den Armen zu den Reichen umverteilt. Umfragen zeigen, dass der Iran-Krieg – der etwa eine Milliarde Dollar pro Tag kostet – als Militärmanöver äußerst unpopulär ist. Angesichts der sich verschlechternden Wirtschaftslage ist seine Dummheit geradezu erschreckend.

Die Shajarah-Tayyebeh-Grundschule im Iran wurde am 28. Februar von einer US-Rakete getroffen, wobei mindestens 175 Kinder getötet wurden. Dies war ein Fehler, der aus purer Rücksichtslosigkeit in einem völkerrechtswidrigen Krieg resultierte, der niemals hätte beginnen dürfen.

Warum könnte das passieren?

Meiner Ansicht nach beruht die Antwort auf zwei Hauptpfeilern. Erstens nutzt Trump nun endlose Kriege (die er im Wahlkampf noch verhöhnt hat), um uns vom Epstein-Skandal und der Plünderung des Landes durch seine eigene Familie abzulenken. Zweitens glaubt Trump, dass er durch Kriege seine persönliche Macht ausbauen kann. Das ist die Strategie von Autokraten und Faschisten. Der ehemalige General Mark Milley (Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs in Trumps erster Amtszeit) sagte treffend, Trump sei „im Kern Faschist“, und ich habe keinen Grund, an dieser Einschätzung zu zweifeln. Möchtegern-Faschisten wollen Emotionen schüren, indem sie nationalistische Kriege gegen „Feinde“ inszenieren, um die Bevölkerung hinter ihrem Führer zu mobilisieren. Doch diese Strategie scheitert für Trump im Irakkrieg kläglich.

Die Kabelnachrichtensender und die meisten Konzernmedien sind leider leichte Beute in diesem Ablenkungsmanöver und spielen mit, indem sie ihre Berichterstattung fast ausschließlich auf den Iran-Konflikt ausrichten. Man sollte nicht vergessen, dass der Iran-Krieg zusätzlich zu dem Krieg stattfindet, den Trump mit Hilfe der Einwanderungsbehörde ICE gegen die Städte der USA führt. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei größtenteils um eine außergerichtliche, auf Terrorismusbekämpfung ausgerichtete Einheit, die darauf abzielt, Schwarze und People of Color einzuschüchtern und aus dem Land zu vertreiben. Trump ist immer noch derselbe Fernseh-Scharlatan aus „The Apprentice“, der nun täglich versucht, eine spektakuläre Geschichte zu inszenieren, um die Öffentlichkeit von der Wahrheit über den allgegenwärtigen Schaden abzulenken, den er anrichtet. Angesichts der Beweise in den Epstein-Akten, die glaubwürdige Anschuldigungen gegen Trump wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen enthalten (siehe hier ), sind diese Ablenkungsmanöver für ihn notwendig, um politisch zu überleben.

Was die Abzocke angeht, so ist das Vermögen der Familie Trump im Jahr seit seiner Rückkehr ins Amt um schätzungsweise vier Milliarden Dollar gestiegen. Ein Großteil dieses Vermögens stammt aus einem Kryptowährungsbetrug, der Tausende ahnungslose Anleger um ihr Geld brachte. Das Magazin „The Nation“ kam kürzlich zu dem Schluss – lesen Sie den erschütternden Artikel –, dass Trump möglicherweise der größte Betrüger in der Geschichte der Demokratie ist.

Der wahre Gewinner ist…

Der große Gewinner dieses Fiaskos ist der Mann, der womöglich der schlimmste Menschenrechtsverletzer der modernen Welt ist: Benjamin Netanjahu. Das strategische Ziel Netanjahus und der Extremisten, die Israel regieren, ist im Kern expansionistisch. Sie wollen das gesamte Gebiet des ehemaligen Palästina als jüdischen Staat kontrollieren. Dafür müssen sie Millionen von Palästinensern aus ihrer Heimat vertreiben. Das alles ist eklatant illegal und entsetzlich, doch die Schwächung des iranischen Militärs hilft diesen Männern, dieses ruchlose Ziel zu erreichen. Und Israels endlose Kriege ermöglichen es Netanjahu, einer Gefängnisstrafe für seine massiven Korruptionsvorwürfe zu entgehen. (Wie bei fast allen Kriegen sind die anderen großen Gewinner der militärisch-industrielle Komplex und die Öl- und Gasindustrie.)

Trump wurde von Netanjahu zum Narren gehalten. Das hat verheerende Folgen für die Menschheit. Bleiben Sie dran.

Unter der Aufsicht von HHS-Minister Robert F. Kennedy Jr.:NIH-Wissenschaftler infizieren in Montana absichtlich Säugetiere mit der tödlichen H5N1-Vogelgrippe – Sterblichkeitsrate von 66 %.

NIH-Wissenschaftler infizieren in Montana absichtlich Säugetiere mit der tödlichen pandemischen H5N1-Vogelgrippe – Sterblichkeitsrate von 66 %: Zeitschrift „Nature Communications“

Eine aus Steuergeldern finanzierte Studie des Rocky Mountain Laboratories führt bei Säugetieren zu schweren Atemwegserkrankungen und einer hohen Sterblichkeitsrate.

Jon Fleetwood

Wissenschaftler der US-Regierung, die von den National Institutes of Health finanziert werden, behaupten, sie hätten Säugetiere gezielt mit aktuellen H5N1-Vogelgrippeviren infiziert – Experimente, die laut einer kürzlich veröffentlichten Studie in Nature Communications.

Die Forschung wurde durch das „Intramural Research Program“ des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) – einer Abteilung der National Institutes of Health (NIH) – finanziert, was bedeutet, dass das Projekt mit Mitteln der US-Bundesregierung in staatlichen Laboren durchgeführt wurde.

Die Experimente wurden von Wissenschaftlern des NIAID in den Rocky Mountain Laboratories in Hamilton, Montana, einer Hochsicherheits-Biologieforschungseinrichtung der US-Regierung, durchgeführt.

Forscher der US-Regierung haben Säugetiere absichtlich mit einem der weltweit gefürchtetsten pandemischen Krankheitserreger infiziert.

Das NIAID wird geleitet von Dr. Jeffery Taubenberger, während die NIH von Dr. Jay Bhattacharya.

Beide Behörden unterstehen dem US-Gesundheitsministerium und stehen letztlich unter der Aufsicht des HHS-Ministers Robert F. Kennedy Jr..

Solche risikobehaftete Forschung wirft nicht nur nationale, sondern auch internationale Sicherheitsbedenken auf.

Die tödlichen, aus Steuergeldern finanzierten Vogelgrippe-Experimente finden nur wenige Monate nach einem Zwischenfall im Bereich der biologischen Sicherheit in derselben Einrichtung der NIH Rocky Mountain Laboratories statt, wo laut Bundesunterlagen ein „Select Agent“-Erreger – also ein Erreger, der zu den gefährlichsten biologischen Bedrohungen zählt – gemeldet im November 2025 verloren gegangen, gestohlen oder versehentlich freigesetzt worden sind.

Sie können Hier können Sie das NIAID kontaktieren, das Ich bin nicht hier. und HHS hier um Widerstand gegen die Forschung an tödlichen Krankheitserregern zu äußern – insbesondere nach Kongress, das Weißes Haus, das Energieministerium, das FBI, das CIA und Deutschlands Bundesnachrichtendienst (BND) Alle räumten ein, dass die COVID-19-Pandemie „wahrscheinlich“ auf einen Laborunfall im Zusammenhang mit solchen Forschungsarbeiten zurückzuführen sei.

Bei infizierten Säugetieren wurden schwere Krankheitsverläufe und eine hohe Sterblichkeitsrate beobachtet

Die Infektionen in der neuen Studie führten bei den Tieren zu schweren Atemwegserkrankungen und einer hohen Sterblichkeitsrate.

Nach einer Infektion mit dem Virus:

  • Nur 33,3 % der mit dem menschlichen H5N1-Virus infizierten Tiere überlebten
  • Nur 50 % der mit dem Rindervirus infizierten Tiere überlebten
  • Nur 50 % der mit dem Puma-Virus infizierten Tiere überlebten

Viele Tiere starben an der Infektion, während andere einen so schweren Krankheitsverlauf nahmen, dass eine Euthanasie erforderlich wurde.

Die klinischen Symptome traten innerhalb von zwei Tagen auf und umfassten:

  • schwere Atemnot
  • Atmen durch den offenen Mund
  • Lethargie
  • gebeugte Haltung
  • Gewichtsabnahme

Die pathologischen Untersuchungen ergaben umfangreiche Lungenschäden, darunter eine nekrotisierende Pneumonie und entzündliche Lungenläsionen.

Die Forscher stellten zudem fest, dass sich das Virus über die Lunge hinaus auf mehrere Organe ausbreitete, darunter Milz, Leber, Niere und Gehirn, was auf eine systemische Infektion hindeutet.

Im Experiment verwendete H5N1-Viren

Bei den angeblich verwendeten Viren handelte es sich angeblich um aktuelle H5N1-Stämme, die derzeit bei Tieren und Menschen zirkulieren.

Der Studie zufolge wurden Virusproben verwendet, die isoliert wurden aus:

  • eine H5N1-Infektion beim Menschen in Texas
  • Bei Milchkühen in Ohio wurde eine H5N1-Infektion festgestellt
  • Bei einem Puma in Montana wurde eine H5N1-Infektion festgestellt

Alle drei Viren sollen zur Linie 2.3.4.4b der hochpathogenen Vogelgrippe gehören, jener Linie, die für den weltweiten H5N1-Ausbruch verantwortlich ist, der sich auf Vögel, Nutztiere, Wildtiere und Säugetiere ausbreitet.

Die Virusproben wurden von externen Einrichtungen – darunter die Centers for Disease Control and Prevention (CDC), die Ohio State University, das St. Jude Children’s Research Hospital und das Montana Veterinary Diagnostic Laboratory – bereitgestellt, bevor sie in Infektionsexperimenten im NIH-Labor verwendet wurden.

Direkte Atemwegsinfektion bei Säugetieren

Um eine Infektion auszulösen, haben die Wissenschaftler nach eigenen Angaben das Virus gezielt in die Atemwege der Tiere eingeschleust.

In der Studie heißt es, dass Hamster:

„intranasal mit 10⁴ TCID₅₀ jedes H5N1-Isolats beimpft.“

Bei der intranasalen Inokulation wird das Virus angeblich direkt in die Nasengänge eingebracht, um die Atemwege zu infizieren.

Die Forscher geben an, dass sie anschließend Folgendes beobachteten:

  • Virusvermehrung
  • Virusausscheidung
  • Krankheitsverlauf
  • Überleben
  • Übertragung zwischen Tieren

Bei den Experimenten wurden daher hochpathogene H5N1-Viren gezielt in Säugetiere eingeschleust, um zu beobachten, wie sich das Virus im Körper von Säugetierwirten verhält.

Experimente, die in einem Biosicherheitslabor der US-Regierung durchgeführt wurden

Die Studie bestätigt, dass die Experimente in einem Labor der Biosicherheitsstufe 3 (BSL-3) in der Einrichtung der Rocky Mountain Laboratories durchgeführt wurden.

Dem Artikel zufolge:

Hier ist die deutsche Übersetzung des englischen Textabschnitts:

„Sämtliche Arbeiten mit infektiösen hochpathogenen aviären Influenzaviren (HPAI) H5N1 wurden für Bedingungen der Biosicherheitsstufe 3 (BSL-3) genehmigt.“

BSL-3-Labore werden für Krankheitserreger verwendet, die durch Exposition der Atemwege schwere oder potenziell tödliche Erkrankungen verursachen können.

Die Forschung wurde auch im Rahmen des NIH-Überwachungssystems für „Forschung mit doppeltem Verwendungszweck“ (Dual Use Research of Concern) überprüft, das Experimente mit Krankheitserregern bewertet, die potenzielle Auswirkungen auf die nationale Sicherheit haben.

Obwohl die Studie behauptet, „[d]as Projekt erfüllte nicht die Definition der US-Regierung für DURC oder ePPP“, infizierten die Forscher dennoch absichtlich Säugetiere mit pandemiegefährlichen H5N1-Viren, die bis zu zwei Drittel der Tiere töteten.

Regierungswissenschaftler hinter der Studie

Die Experimente wurden von NIAID-Forschern durchgeführt, darunter:

  • Vincent J. Munster
  • Claude Kwe Yinda
  • Neeltje van Doremalen
  • Emmie de Wit
  • Reshma Koolaparambil Mukesh

Sie alle sind dem Nationalen Institut für Allergien und Infektionskrankheiten angegliedert, der Abteilung der NIH, die für die Forschung zu Infektionskrankheiten und pandemischen Krankheitserregern zuständig ist.

Daniele Ganser 2016: Öl, Religion und Geopolitik – eine Analyse, die im Iran-Krieg 2026 neue Brisanz erhält

Daniele Ganser 2016: Öl, Religion und Geopolitik – eine Analyse, die im Iran-Krieg 2026 neue Brisanz erhält

Bereits im Jahr 2016 warnte der Schweizer Historiker Daniele Ganser in einem Vortrag vor einer geopolitischen Realität, die seiner Ansicht nach in Europa oft verdrängt werde: Die weltweite Energieversorgung und die großen Konflikte der Gegenwart seien eng mit der Geografie des Erdöls und den religiösen Machtzonen der Welt verbunden.

Ganser verwies dabei auf eine Aussage des früheren deutschen Außenministers Joschka Fischer. Dieser hatte die Golfregion als die „Tankstelle der Welt“ bezeichnet. Gemeint ist damit, dass die Weltwirtschaft – trotz neuer Fördertechnologien und alternativer Quellen – weiterhin stark von den riesigen Erdölreserven rund um den Persischen Golf abhängig ist.

Zwar existiert Erdöl auch in anderen Regionen der Welt, etwa im Golf von Mexiko, in Kanada oder sogar in der Arktis. Doch laut Ganser liegt der entscheidende Unterschied in den Förderkosten. In den Staaten rund um den Persischen Golf – insbesondere in Saudi-Arabien, Irak, Iran und Kuwait – ist konventionelles Erdöl vergleichsweise einfach und billig zu fördern.

Daniele Ganser 2016: Öl, Religion und Geopolitik – eine Analyse, die im Iran-Krieg 2026 neue Brisanz erhält‼Daniele Ganser, 2016: Öl, Religion und Geopolitik – eine Analyse, die im Iran-Krieg 2026 neue Brisanz erhält.

Es könnten jetzt auch auf europäische Länder übergreifen. 50 Millionen sind Jetzt! in Europa verteilt.

☝Schon 2016 warnte Daniele Ganser: Öl, Religion und… pic.twitter.com/DLtEJKcnXc

— Don (@Donuncutschweiz) March 10, 2026

Genau deshalb gilt diese Region seit Jahrzehnten als geopolitischer Brennpunkt. Wer Zugang zu diesem Öl kontrolliert, beeinflusst unmittelbar die Energieversorgung der globalen Wirtschaft.

Ganser machte in seinem Vortrag jedoch auf eine zweite Dimension aufmerksam, die seiner Ansicht nach häufig übersehen werde: die religiöse Landkarte der Welt.

Wenn man die Weltkarte der Rohstoffvorkommen mit der Verteilung der großen Weltreligionen überlagere, entstehe ein auffälliges Muster. Große Teile Europas, Nord- und Südamerikas sowie Australiens seien historisch christlich geprägt. Indien sei mehrheitlich hinduistisch, China offiziell atheistisch geprägt, während Russland nach dem Ende der Sowjetunion wieder stärker zur orthodoxen christlichen Tradition zurückgekehrt sei.

Die Region jedoch, in der sich ein großer Teil der leicht zugänglichen Erdölreserven befindet, sei gleichzeitig überwiegend muslimisch geprägt. Vom Nahen Osten über Teile Nordafrikas bis nach Zentralasien erstreckt sich eine zusammenhängende Zone muslimischer Gesellschaften.

Ganser betonte dabei ausdrücklich, dass dies kein historischer Zufall im Sinne einer Migration sei. Die muslimischen Gesellschaften seien nicht wegen des Öls dorthin gezogen – vielmehr befänden sich die Ressourcen schlicht in jenen Regionen, in denen diese Kulturen historisch gewachsen seien.

Für Ganser ist diese Konstellation eine der zentralen geopolitischen Realitäten der modernen Welt: Ein großer Teil der globalen Energieversorgung liegt in Regionen mit anderen kulturellen, religiösen und politischen Traditionen als die westlichen Industrienationen.

Vor dem Hintergrund des aktuellen Konflikts mit dem Iran erhält diese Analyse eine neue Aktualität. Der Iran ist nicht nur ein zentraler Akteur im Nahen Osten, sondern auch ein bedeutender Energieproduzent mit strategischer Lage am Persischen Golf und an der Straße von Hormus – einer der wichtigsten Energietransportrouten der Welt.

Sollte es zu einer größeren militärischen Eskalation in dieser Region kommen, hätte dies unmittelbare Auswirkungen auf die globale Energieversorgung, auf die Wirtschaft Europas und auf die politische Stabilität zahlreicher Staaten.

Die geopolitische Realität, auf die Ganser bereits vor Jahren hinwies, tritt damit erneut in den Vordergrund: Energie, Religion, geopolitische Machtinteressen und militärische Konflikte sind im Nahen Osten eng miteinander verwoben.

Kommentar

Parallel dazu berichteten mehrere internationale Medien in dieser Woche über religiöse Stellungnahmen schiitischer Autoritäten, in denen nach den Angriffen auf den Iran zu Widerstand und Vergeltung aufgerufen wurde.

Vor diesem Hintergrund erhält die geopolitische Analyse von Ganser eine zusätzliche innenpolitische Dimension: Konflikte im Nahen Osten bleiben nicht auf die Region beschränkt, sondern wirken zunehmend auch in europäische Gesellschaften hinein – politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich.

Quellen

Daniele Ganser – Vortrag zur Geopolitik des Erdöls (2016)
Eurostat – Muslim population in the European Union
Statistisches Bundesamt Deutschland – Bevölkerung mit iranischem Hintergrund
Reuters – Berichte über religiöse Reaktionen nach Angriffen auf den Iran
International Energy Agency – Global oil reserves and production costs
BP Statistical Review of World Energy

Catherine Austin Fitts: „Das Ziel ist, die Bevölkerung zu reduzieren und den Rest zu kontrollieren

“Kriege werden um Schifffahrtsrouten und Ressourcen geführt, nicht um irgendeine unterdrückte Bevölkerungsgruppe zu befreien“.

Leo Hohmann

Catherine Austin Fitts gab vor nur wenigen Wochen ein monumentales Interview mit dem Journalisten Michael Yon, das erklärt, worum es im Iran-Krieg wirklich geht.

Fitts, eine ehemalige stellvertretende Staatssekretärin im US-Wohnungsbauministerium während der ersten Bush-Regierung, die heute ihre eigene Finanzberatungsfirma betreibt, lebt in Tennessee, verbringt aber mehr als die Hälfte des Jahres in den Niederlanden. Sie ist sehr skeptisch, wohin die Trump-Regierung Amerika führt – mit ihrem Fokus auf Kriege im Ausland und dem Aufbau eines digitalen Überwachungsnetzes im eigenen Land.

Das Interview mit Michael Yon vom 17. Februar fand zwei Wochen statt, bevor Trump seinen Angriff auf den Iran startete, doch Fitts wusste – genau wie ich – bereits Monate zuvor, dass ein Angriff kommen würde und nicht mehr zu stoppen war, selbst wenn Trump ihn hätte stoppen wollen. Er steht einfach zu sehr unter der Kontrolle seiner Geldgeber, denen inzwischen das Weiße Haus und der Kongress gehören.

Aus diesem Grund waren die Verhandlungen mit dem Iran eine komplette Farce. Sie bestanden nie aus einem ernsthaften Versuch, die Differenzen zwischen den beiden Ländern zu lösen. Trump ließ einfach seine beiden New Yorker Immobilienmakler, die als Diplomaten auftraten – Steve Witkoff und Jared Kushner – den Iranern eine Liste von Forderungen übergeben und sagte: Nehmt sie an oder lasst es bleiben, wohl wissend, dass kein souveräner Staat solche Forderungen akzeptieren könnte.

Der wahre Grund für den Angriff auf den Iran und den Versuch, sein Regime zu stürzen, hat nichts damit zu tun, das iranische Volk zu befreien oder die Welt von einer Diktatur zu befreien. Er hat auch nichts mit dem Kampf gegen den Islam zu tun, wie viele Konservative fälschlicherweise glauben. Dieser Krieg wird darum geführt, wer die Kontrolle über wichtige Schifffahrtsrouten und Ressourcen (Öl) erhält. Der Iran liegt in einer Region der Welt, die für beides entscheidend ist, und der Kampf um die Kontrolle der entstehenden neuen digitalen Wirtschaft schließt ein iranisches Regime aus, das außerhalb des westlichen globalen Finanzsystems operiert, Öl an China und Indien verkauft und Drohnen an Russland liefert – drei Länder, die die USA als aufsteigende Konkurrenten ihrer globalen Hegemonie betrachten.

„In Kriegen geht es immer um Routen und Ressourcen“, sagte Fitts. „Die Niederlande befinden sich in einer strategischen Position an der Nordsee an der Mündung des Rheins, mit Deutschland direkt nebenan. Sie versuchen, an der deutsch-niederländischen Grenze die Tri-State City zu entwickeln, eine riesige SMART City (Gefängnisstadt).“

Nach einer kurzen Pause fiel ihr ein besseres Wort ein, um zu beschreiben, was Trump in Amerika und die Europäer in der EU schaffen.

„Es ist ein digitales Konzentrationslager“, sagte sie. „Physisch und digital gestaltet für Überwachung und Kontrolle. Was in den Niederlanden passiert, ist sehr ähnlich zu dem, was in den USA und Nordamerika geschieht. Es ist die Umsetzung eines digitalen Kontrollgitters.“

Sie sagte, es gebe zwölf Schritte zur totalen Kontrolle.

„Um uns herum wird ein Gehege gebaut. Sie haben bereits drei Seiten dieses Geheges gebaut, sodass es sich immer noch frei anfühlt. Aber wenn eine Reihe von Dingen zusammenkommt – digitales Geld, programmierbares Geld und KI – dann schnappt das vierte Tor zu, und plötzlich wacht man in einem Zustand totaler Kontrolle auf.

Viele Menschen sehen es nicht kommen, weil es aus vielen verschiedenen Einzelteilen besteht“, fügte sie hinzu.

Der entscheidende Faktor, damit diese vierte Komponente einrastet, ist laut ihr eine biometrische digitale Identität, die „sehr präzise und von hoher Qualität ist und daher interoperabel und weltweit anerkannt“.

Zwei weitere Komponenten sind ein digitales Überwachungs- und Tracking-System, „das im Grunde versucht, jede Person zu identifizieren – was sie tun, wohin sie gehen, ihr Verhalten, einschließlich ihrer Ausgabengewohnheiten“.

In ganz Amerika beginnt inzwischen ein massiver Widerstand, weil die zuvor unsichtbaren Teile dieses Kontrollgitters immer sichtbarer werden. Trumps KI-Datenzentren, die derzeit geplant und gebaut werden, lösen in Gemeinden im ganzen Land Proteste aus, weil die Menschen erkennen, dass diese Zentren zu stark steigenden Wasser- und Strompreisen führen werden, während sie gleichzeitig den Überwachungsstaat stärken.

„Sie bauen die Infrastruktur in einem sehr schnellen Tempo auf und sie wird sichtbar. Der größte Teil war unsichtbar, aber jetzt gibt es sichtbare Aspekte, die die Menschen sehen können“, erklärte Fitts.

„Sie wollen viel mehr Telekommunikationsmasten für 6G. Dann kommen die KI-Datenzentren hinzu. Diese sind sehr wichtig, weil sie die enorme Datenmenge liefern, die für dieses Kontrollgitter benötigt wird. Und wir sehen zunehmenden lokalen Widerstand, weil die Umweltbelastungen durch Energie-, Wasser- und Landverbrauch enorm sind. Und drittens gibt es Kameras und Drohnen, um Bewegungen aus der Luft zu kontrollieren.“

Die meisten Menschen bemerkten nicht, wie dieses Gitter entstand, aber jetzt – mit Drohnen, Türmen und Datenzentren – können sie es mit eigenen Augen sehen. Es ist physisch und greifbar geworden, und deshalb entstehen die ersten Anzeichen öffentlichen Widerstands.

Fitts beschrieb, was sie als den „coup de grâce“, den heiligen Gral des digitalen Kontrollgitters betrachtet: tokenisiertes „Geld“, das nicht nur digitalisiert, sondern auch programmierbar ist.

In Europa wird dies die Form einer digitalen Zentralbankwährung annehmen. In den USA wird es Trumps privatisierte, staatlich genehmigte Kryptowährung sein. Beide seien im Kern gleich, da sie programmierbar und auf einer Blockchain-Buchhaltung basieren.

„Sie sind unterschiedlich, dienen aber demselben Ziel“, sagte sie.

„Das vierte Tor des Geheges schließt sich, wenn sie nicht nur deine Bewegungen durch Tracking kontrollieren können, sondern auch dein Geld ein- oder ausschalten können. Und zwar auf sehr granularer Ebene“, sagte Fitts. „Damit wird die Kontrolle über die Finanzpolitik den Parlamenten entzogen und den Bankern übergeben.“

Augustine Carstens, der Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, erklärte in einer Rede beim Internationalen Währungsfonds am 19. Oktober 2020, wie und warum Zentralbanker digitale Zentralbankwährungen als Schlüssel zu ihrer totalitären Agenda sehen. Alles, was sie über größere Inklusion, Sicherheit und Bequemlichkeit sagen, sei lediglich Fassade, um die Menschen dazu zu bringen, ihre eigene Gefangenschaft zu unterstützen.

Sehen Sie sich im Video unten an, wie Carstens seine gewagte Aussage beim IWF macht.

Carstens sagte, der entscheidende Unterschied zwischen digitalem Geld und Bargeld bestehe darin, „dass die Zentralbank absolute Kontrolle über die Regeln und Vorschriften haben wird, die bestimmen, wie dieses Geld verwendet wird. Und wir werden auch die Technologie haben, um das durchzusetzen. Diese beiden Punkte sind extrem wichtig. Und das macht einen enormen Unterschied zu Bargeld.“

Was Carstens damit sagte, ist, dass Banker Steuern festlegen und entscheiden können, wie Sie Ihr Geld verwenden – sodass sie kontrollieren können, wohin Sie gehen und was Sie kaufen dürfen.

„Wir sprechen hier von einer außerordentlich granularen Kontrolle über 100 Prozent Ihrer Vermögenswerte“, sagte Fitts. „Sie werden die Fähigkeit haben, alle Ihre Energie-Transaktionen und alle Ihre Finanztransaktionen zu kontrollieren. Wir haben eine Pandemie: Ihr Geld funktioniert nicht mehr, wenn Sie Ihr Haus verlassen. Ihr Elektroauto funktioniert nicht mehr, wenn Sie Ihr Haus verlassen.“

Der zwölf Tage dauernde Krieg im vergangenen Juni begann mit der Ermordung von zehn der zwölf wichtigsten Regierungsbeamten im Iran. Es war kein Zufall, dass man sie aufspüren und genau an dem Tag töten konnte, an dem man die Attentate durchführen wollte.

„Man verfolgt nicht nur die Führung, sondern die 92 Millionen (iranischen Bürger). Man muss jeden identifizieren, wenn man die Führer identifizieren will. Wenn sie es im Iran können, können sie es sicherlich auch in Europa und den Vereinigten Staaten“, sagte Fitts.

Sie hat ein spezielles Wort für dieses Kontrollgitter. Es ist ein „Panoptikum“ – eine Form eines kreisförmigen Gefängnisses, in dem jeder gesehen werden kann, aber niemand sehen kann, wer der Wächter ist, der ihn beobachtet. Mit anderen Worten: Niemand überwacht die Überwacher.

Ein Teil dieses Systems besteht darin, dass wir durch Lebensmittel, Sprühstoffe, Injektionen und Pharmazeutika Partikel in unseren Körpern haben, die es viel einfacher machen, uns zu identifizieren.

Sie sagte voraus, dass KI-gestützte Massenüberwachung bald die Gedanken der Menschen erreichen werde – über irgendeinen biologischen Träger, sei es über die Nahrungskette, Impfungen oder einen anderen Übertragungsmechanismus –, „um zu beeinflussen, wie wir denken. KI wird bald Ihren Geist erreichen, Ihre Gedanken werden nicht mehr privat sein.“

„Dieses Überwachungssystem ist also sehr invasiv, und wenn man es mit programmierbarem Geld kombiniert, dann spricht man von einem Sklavensystem. Denn die Parlamente verlieren all ihre Macht an die Banker. Die Banker haben die vollständige Kontrolle. Sie glauben, dass sie mit unsichtbarer Technologie – zwischen Überwachung und Zwang – eine zentrale Kontrolle durchsetzen können. Wenn dieses System vollständig installiert ist, sprechen wir im Grunde von einer Diktatur der Superreichen.“

Fitts sagte, die europäische Version des digitalen Kontrollgitters erscheine weniger invasiv und werde stärker von souveränen Regierungen gesteuert, während das amerikanische Kontrollsystem von Unternehmenseliten aus der Technologie- und Finanzbranche betrieben werde, die mit der Regierung zusammenarbeiten.

„Was die USA tun, ist, dass sie diese Maschinerie unbedingt von privaten Konzernen betreiben lassen wollen. Es ist viel stärker ein Plünderungsmodell der Wirtschaft als ein Modell, in dem eine souveräne Regierung souveräne Kontrolle hat. Man kann es so sehen: Nordamerika bewegt sich in Richtung Warlord-System, während Europa sich in Richtung Diktatur bewegt.“

Sie ist nicht optimistisch, dass dieses System noch gestoppt werden kann, aber die Menschen müssten jetzt handeln und entscheiden, wie sehr sie sich von den Algorithmen der Tyrannei einfangen lassen wollen.

„Wenn man sich Überwachung, Zwang, digitale Identität und programmierbares Geld ansieht, können sich die meisten Menschen in den G7-Staaten nicht vorstellen, wohin das führt“, sagte Fitts. „Ich versuche seit vielen Jahrzehnten zu erklären, wohin das führt. Ich verließ 1991 die Bush-Regierung und sagte: ‚Die Spitzenleute werden diese Technologie in die Hände bekommen und uns alle töten.‘ Deshalb gründete ich Hamilton Securities und versuchte alles, um eine Art Plan B zu entwickeln, weil ich kein Sklave sein wollte. Ich wollte nicht, dass meine Familie Sklaven wird. Ich wollte nicht in einer Sklavengesellschaft leben. Es war klar, was sie vorhatten. Aber wenn man versucht, Menschen, die die Segnungen der Freiheit genossen haben, zu erklären, was passiert, können sie sich nicht vorstellen, warum jemand so etwas tun würde. Und eines der Dinge, die sie nicht verstehen, ist, dass ein kleiner Prozentsatz der Bevölkerung ohne Empathie geboren wird – psychopathisch. Und sie sind sehr gut darin, sich zu organisieren und politische sowie militärische Mittel zu nutzen, um die Kontrolle zu erlangen. Deshalb war es für die Bevölkerung sehr schwer zu erkennen, wie alles zusammenpasst.“

Das endgültige Ziel, glaubt Fitts, ist ein Überwachungsmechanismus „unter der Haut“ – eine Warnung, die ich und andere bereits seit der Zeit von Covid aussprechen, als digitale Gesundheitspässe Menschen aufgezwungen wurden, die große Veranstaltungen, Restaurants oder Kneipen besuchen wollten. Damals, etwa 2020 und 2021, sagten Futuristen wie der israelische Historiker Yuval Noah Harari voraus, dass das Ziel der Eliten darin bestehe, die während Covid geschaffene Überwachung „unter die Haut“ zu bringen.

Das sei der „nächste Schritt“, sagte Harari voraus, und es gebe keinen Grund zu glauben, dass sich das geändert habe.

„Chips unter der Haut, ob injiziert oder versprüht, sind das Ziel“, sagte Fitts. „Ein Internet der Körper zu schaffen – für Überwachung, Zwang und programmierbares Geld beziehungsweise finanzielle Kontrolle. Wenn man den Menschen das erzählt, ist es für sie so schwer vorstellbar, dass jemand so etwas tun würde. Aber das System, die Infrastruktur, fügt sich zusammen und marschiert Schritt für Schritt in Stellung.“

Immer mehr Menschen wachen auf und sehen die Veränderungen im Bankensystem und bei den Identitätssystemen.

„Und die allgemeine Bevölkerung beginnt jetzt zu verstehen, worum es bei dieser Agenda geht, und sie erkennt, dass es eine sehr dunkle Agenda ist“, sagte Fitts. „Ein Teil der Bevölkerung ist definitiv in Trance. Unsere Führer jedoch haben ihre Glaubwürdigkeit verloren. Niemand glaubt der Regierung mehr so wie früher.“

Das endgültige Ziel, so Fitts, „ist es, die Bevölkerung zu reduzieren und den verbleibenden Rest zu kontrollieren.“

Realität? – Das Imperium zerbricht und eine neue Weltordnung entsteht

Fiktion: Die Monate, in denen die Weltordnung starb

Es begann nicht mit dem großen Knall.
Es begann mit einem Flackern.

Ein paar Tanker blieben stehen. Ein paar Versicherer zogen sich zurück. Ein paar Regierungen erklärten, alles sei unter Kontrolle. Ein paar Märkte glaubten das noch für ein paar Tage. Dann kippte etwas Grundsätzliches: nicht nur der Ölfluss, sondern der Glaube, dass das System sich wie immer selbst stabilisieren würde.

Die Straße von Hormus war offiziell offen und tatsächlich geschlossen. Genau das war das perfekte Symbol für die neue Epoche: Alles existierte noch auf dem Papier, aber nichts funktionierte mehr in der Realität.

Die ersten Wochen brachten keine Ordnung hervor, sondern Widersprüche. Washington sprach von Stärke und suchte gleichzeitig fieberhaft nach Notausgängen. Europa sprach von Zusammenhalt und begann hinter den Kulissen, nationale Überlebenspläne zu schreiben. Die Golfstaaten redeten von Partnerschaften und verstanden plötzlich, dass amerikanische Basen auf ihrem Boden keine Lebensversicherung waren, sondern Leuchttürme für Raketen.

Dann griff die Panik von der Geopolitik auf die Ökonomie über.

Öl verteuerte sich nicht einfach. Es wurde politisch. Gas wurde nicht nur knapp. Es wurde selektiv. Schifffahrt wurde nicht unterbrochen, sondern konditioniert: mit Erlaubnissen, Drohungen, Ausnahmen, Grauzonen. Die Märkte konnten das nicht einpreisen, weil Märkte nur Risiken berechnen können, aber keine zivilisatorische Erosion.

Fluggesellschaften strichen Verbindungen. Frachtraten explodierten. Lebensmittelpreise begannen in Wellen zu steigen. Strom wurde in Industrieländern zur strategischen Frage. Raffinerien arbeiteten unter Druck. Häfen füllten sich mit Ladung, die niemand mehr absichern wollte. Ganze Lieferketten gerieten in einen Zustand aus Warteposition, Nervenzusammenbruch und improvisierter Lüge.

Und unter allem arbeitete eine dunklere Wahrheit:
Die billigste Waffe hatte die teuerste Wirkung.
Nicht Raketen. Nicht Drohnen. Nicht Bomben.
Sondern Unsicherheit.

Unsicherheit in Hormus bedeutete Unsicherheit für Energie. Unsicherheit für Energie bedeutete Unsicherheit für Kredit. Unsicherheit für Kredit bedeutete Unsicherheit für Staaten. Plötzlich waren es nicht mehr nur Börsenkurse, die fielen, sondern Glaubwürdigkeitswerte von Regierungen, Zentralbanken, Bündnissen, Imperien.

Der Zusammenbruch des US-Imperiums geschah nicht als Niederlage in einer Schlacht. Er geschah als Verlust des letzten universellen Mythos: dass Amerika zwar Fehler machen könne, am Ende aber immer die Ordnung wiederherstelle.

Diesmal nicht.

Diesmal konnte Washington noch zerstören, aber nicht mehr steuern. Noch drohen, aber nicht mehr überzeugen. Noch bombardieren, aber nicht mehr definieren, was nach dem Bombardement gelten sollte. Genau darin lag die historische Demütigung. Eine Supermacht, die militärisch überall war, aber politisch nirgends mehr das letzte Wort hatte.

Verbündete sahen das zuerst mit Schrecken und dann mit kalter Berechnung.

In Westasien begann der amerikanische Sicherheitsrahmen zu verrotten. Die Petromonarchien erkannten, dass sie jahrzehntelang Schutz gemietet hatten, der im Ernstfall zur Zielmarkierung wurde. Ihre Türme standen noch. Ihre Börsen liefen noch. Ihre Flughäfen blinkten noch. Aber das Vertrauen, auf dem ihr Modell beruhte, war tot.

Dubai starb nicht durch Feuer.
Dubai starb durch Erkenntnis.

Der Ort, der sich als ewiger Knotenpunkt von Kapital, Transit und Luxus verkauft hatte, wurde über Nacht als das gesehen, was er in einer harten Weltordnungskrise war: eine glänzende Zwischenstation ohne Souveränität. Geld verschwindet nicht gern unter Sirenen. Vermögen liebt keine Kriegsgeografie. Investoren brauchen nicht einmal Einschläge, um zu fliehen. Es reicht, wenn sie sich vorstellen können, dass der nächste Monat schlimmer sein wird als der heutige.

So wurde aus der Ikone des globalisierten Friedens ein Mahnmal der Überdehnung.

Europa folgte dicht dahinter.

Die Europäische Union war bereits geschwächt, ausgezehrt von Sanktionen, Energiebruch, Inflation, strategischer Unterordnung und der Illusion, Moral könne Physik ersetzen. Dann verlor sie den Zugang zu zwei Lebensadern zugleich: billige russische Energie war politisch verbrannt, westasiatische Energie geopolitisch blockiert. Übrig blieben teure Spotmärkte, amerikanische Versprechen und ein Brüssel, das weiter in Pressemitteilungen sprach, während in der realen Ökonomie das Licht ausging.

Deutschland verlor seine industrielle Nervenbahn. Frankreich verlor seine politische Gravitation. Italien, Spanien und Griechenland drängten auf Überlebenslösungen. Osteuropa verlangte Härte, Aufrüstung und noch mehr Unterordnung unter Washington, gerade während Washington sichtbar die Kontrolle verlor. Nordeuropa sprach von Prinzipien, während Unternehmen stillschweigend Standorte verlagerten.

Die EU brach nicht an einem Tag auseinander.
Sie faulten von innen.

Zuerst kamen Energie-Notverordnungen. Dann Haushaltsausnahmen. Dann nationale Subventionskriege. Dann Grenzkontrollen, Exportbremsen, Versorgungsprioritäten. Irgendwann merkte jeder, dass „europäische Einheit“ nur noch bedeutete, den eigenen Zerfall in gemeinsame Sprache zu kleiden.

Die Kommission existierte noch. Die Flaggen hingen noch. Die Gipfel fanden noch statt. Aber die Union war nur noch Kulisse. Hinter ihr standen Staaten, die sich bereits auf die Zeit nach der Fiktion vorbereiteten.

Und während der Westen in Erklärungen zerfiel, arbeitete im Osten bereits die neue Mechanik.

China bewegte sich nicht wie ein Sieger, sondern wie ein Rechner. Peking begriff, dass ein taumelndes Imperium gefährlich ist, aber auch nützlich. Während Washington Milliarden verbrannte, baute China Korridore. Während Europa seine Energie verteuerte, sicherte China langfristige Zuflüsse. Während der Dollar noch herrschte, entstanden bereits Räume, in denen er nur noch eine Option unter mehreren war.

Russland nutzte das Chaos nicht nur militärisch, sondern strukturell. Der Norden-Süden-Korridor bekam plötzlich eine strategische Härte, die vorher nur auf Konferenzen existiert hatte. Iran wurde vom Sanktionierten zum Drehpunkt. Nicht weil irgendjemand ihn liebte, sondern weil Geografie in Zeiten des Zusammenbruchs wieder über Ideologie triumphiert.

So formte sich die Neurordnung nicht als Vision, sondern als Notoperation.

Kein feierlicher Gipfel. Kein Gründungsdokument. Kein großes Manifest.
Nur Systeme, die starben, und Systeme, die begannen, ihre Plätze einzunehmen.

Der Petrodollar wurde nicht in einer Nacht gestürzt. Er wurde umgangen. Erst bei einzelnen Lieferungen. Dann in regionalen Abkommen. Dann in Krisenmechanismen. Schließlich in der schlichten Erkenntnis vieler Staaten, dass eine Weltreservewährung, die an Kriege, Sanktionen und politische Erpressung gekoppelt ist, kein Anker mehr ist, sondern ein Risiko.

Die USA verloren damit nicht sofort ihre Macht.
Sie verloren etwas Gefährlicheres: den Zwangscharakter ihrer Macht.

Immer mehr Länder begannen, sich zu fragen, ob amerikanische Sicherheit wirklich Schutz bedeutet oder nur Teilnahme an amerikanischen Kriegen. Immer mehr Eliten fragten sich, ob westliche Integration Zukunft bedeutet oder nur Mitverwaltung des eigenen Niedergangs. Immer mehr Militärs, Technokraten und Monarchien dachten lautlos denselben Satz:

Wenn das Imperium uns nicht mehr stabilisiert, warum sollten wir ihm weiter gehorchen?

Das war der Satz, der die alte Ordnung tötete.

In Washington wurde darauf mit dem reagiert, was sterbende Imperien immer hervorbringen: Säuberungen, Schuldzuweisungen, neue Feindbilder, neue Notstandsnarrative, Gerüchte über innere Bedrohungen, Andeutungen von Sabotage, psychologische Mobilisierung, die Suche nach dem „entscheidenden Schlag“, der alles noch einmal drehen sollte. Genau dadurch wurde die Lage noch gefährlicher.

Denn ein Imperium, das verliert und es weiß, wird irrational.

Es beginnt, zwischen Realität und Inszenierung nicht mehr unterscheiden zu können. Es verwechselt Schlagzeilen mit Kontrolle, Luftschläge mit Strategie, Einschüchterung mit Autorität. Es glaubt, eine Welt, die ihm entgleitet, durch größere Schocks wieder zu disziplinieren. Und genau in dieser Phase werden Systeme apokalyptisch: nicht, weil sie allmächtig sind, sondern weil sie ihren Niedergang nicht akzeptieren können.

Europa hing an dieser Psychose wie ein angeketteter Satellit.

Je offensichtlicher die amerikanische Erschöpfung wurde, desto hysterischer klammerte sich ein Teil der europäischen Führung an die Idee der transatlantischen Unauflöslichkeit. Nicht aus Stärke, sondern aus Leere. Weil sie keine eigene Strategie mehr besaßen. Weil sie sich angewöhnt hatten, Moral als Ersatz für Macht und Bündnistreue als Ersatz für Souveränität zu behandeln. Als die Krise eskalierte, hatten sie weder Energie noch Industriepolitik noch Diplomatie noch militärische Eigenständigkeit. Nur Vokabular.

Doch Vokabular heizt keine Städte.
Vokabular betreibt keine Chemieparks.
Vokabular ersetzt keine Pipelines.

Der soziale Zerfall folgte deshalb fast zwangsläufig.
Er begann leise.

Arbeitszeitverkürzungen. Werksschließungen. Strompreisschocks. Proteste, die zunächst nur wirtschaftlich wirkten und sich dann politisch radikalisierten. Erst gegen Preise. Dann gegen Sanktionen. Dann gegen Regierungen. Dann gegen das gesamte Nachkriegskonstrukt aus Brüssel, NATO-Disziplin und globalisiertem Finanzgehorsam.

In manchen Hauptstädten roch man bereits den kommenden Ausnahmezustand.

Gleichzeitig wurde in Westasien eine andere Zukunft geboren. Die Region war nicht friedlicher, nicht gerechter, nicht sicherer. Aber sie begann, sich aus der Selbstverständlichkeit amerikanischer Vormacht herauszulösen. Die Golfstaaten sahen Moskau und Peking plötzlich nicht mehr als Ergänzung, sondern als mögliche Schutzarchitektur. Iran war nicht mehr isolierte Zielscheibe, sondern Scharnier einer größeren eurasischen Achse. Russland war nicht mehr nur Kriegsmacht, sondern Garant von Korridoren. China war nicht mehr nur Handelspartner, sondern Systemanbieter.

Damit veränderte sich die Logik der Welt.

  • Aus einer globalen Ordnung wurde ein Blockzeitalter.
  • Aus universalen Regeln wurden bewaffnete Zonen.
  • Aus Freihandel wurden Korridore.
  • Aus Bündnissen wurden temporäre Schutzräume.
  • Aus dem Westen wurde eine Region unter mehreren.

Die schlimmste Erkenntnis kam zuletzt:
Der wirtschaftliche Zusammenbruch war kein Unfall.
Er war die Rechnung.

Die Rechnung für Jahrzehnte von Finanzblasen ohne materielle Basis. Für ausgelagerte Industrie. Für Energieabhängigkeit ohne strategische Absicherung. Für militärische Überdehnung. Für Sanktionen als Ersatz für Politik. Für die Illusion, man könne eine multipolare Welt mit unipolaren Methoden regieren.

Als der Winter näher rückte, hatten die Menschen in vielen Ländern noch Strom, noch Geld, noch Arbeit, noch Regierungen. Aber sie spürten, dass die Dinge nur noch formal vorhanden waren. Die Substanz war angefressen. Die alten Institutionen standen wie prächtige Fassaden über hohlen Kellern.

Das US-Imperium war nicht verschwunden.
Es war schlimmer: Es war noch da, aber nicht mehr in der Lage, seine eigene Größe in Ordnung zu übersetzen.

Die EU war nicht aufgelöst.
Sie war schlimmer: Sie existierte weiter, während ihre zentrale Fiktion bereits tot war.

Und die neue Ordnung war noch nicht geboren.
Sie lag im Blut, im Rauch, in den Energiekorridoren, in den Währungsabkommen, in den improvisierten Allianzen, in den stillen Entscheidungen der Eliten, in den Ängsten der Märkte, in den Karten der Generäle, in den Rechenzentren Pekings und in den Hafenlisten einer Welt, die bereits aufgehört hatte, westlich zu sein.

So endete nicht einfach ein Krieg.
So endete ein Zeitalter.

Nicht mit Frieden.
Nicht mit Gerechtigkeit.
Sondern mit Erschöpfung, Entzauberung und der kalten Geburt einer Ordnung, die niemand gewählt hatte, die aber aus den Ruinen der alten zwangsläufig aufstieg.

Eine Ordnung, in der Imperien nicht mehr herrschen, sondern taumeln.
Eine Ordnung, in der Europa nicht mehr Zentrum, sondern Terrain ist.
Eine Ordnung, in der Energie mehr gilt als Ideologie, Korridore mehr als Regeln und Abschreckung mehr als Recht.

Und in der über allem die dunkle Lehre dieser Monate stehen bleibt:

Die Welt ging nicht unter, weil eine Seite gewann.
Sie ging unter, weil die alte Mitte zusammenbrach.

Trump behauptet, „viele Länder“ würden Kriegsschiffe entsenden, während die USA „die Küste in Schutt und Asche legen“, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen

Trump behauptet, „viele Länder“ würden Kriegsschiffe entsenden, während die USA „die Küste in Schutt und Asche legen“, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen

Von Tyler Durden

Zusammenfassung:

  • US-Angriffe auf die Insel Kharg eskalieren den Krieg, während Trump behauptet, Verbündete würden Kriegsschiffe nach Hormuz entsenden: Trump sagte, US-Streitkräfte hätten militärische Ziele auf der Insel Kharg „ausgelöscht“, warnte jedoch, dass Irans kritische Ölinfrastruktur das nächste Ziel sein könnte.
  • Iran schwört auf stärkere regionale Vergeltungsmaßnahmen: Die IRGC warnte die VAE, dass US-„Verstecke“ dort nun „legitime Ziele“ seien; ein Ölhafen der VAE wurde getroffen, und die US-Botschaft in Bagdad geriet nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff in Brand.
  • Schwere Verluste und Explosionen im Iran dauern an: US-amerikanisch-israelische Angriffe haben seit dem 28. Februar etwa 1.450 Menschen im Iran getötet, während im Zentrum von Teheran „gewaltige Explosionen“ gemeldet wurden, nachdem Massenkundgebungen stattgefunden hatten, bei denen einige iranische Führer trotzig durch die Straßen zogen.
  • Ölkrieg und extremes Risiko nehmen zu, US-Benzinpreise steigen: Die Unterbrechung des Schiffsverkehrs in Hormuz und das anhaltende Chaos haben die US-Benzinpreise um 23 % in die Höhe getrieben
  • B Boden- und Luftkrieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon:B Große israelische Angriffe im Libanon, insbesondere auf Beirut, haben mindestens 826 Menschen getötet.
  • B Trump lehnte laut Reuters Bemühungen von Verbündeten im Nahen Osten ab, GesprächeB zur Beendigung des Krieges im Iran zu führen.
  • B Oman versuchte mehrmals, einen Kommunikationskanal zu eröffnenB , doch die US-Regierung hat deutlich gemacht, dass sie kein Interesse daran hat.
  • Der Iran lehnt die Möglichkeit eines Waffenstillstands ab, solange die Angriffe nicht eingestellt werden.
  • Die VAE haben die Verladevorgänge an einem wichtigen Energieexportknotenpunkt nach einem Drohnenangriff und einem Brand am Samstag ausgesetzt.
  • Der Iran drohte, mit den USA verbundene Ölanlagen in Schutt und Asche zu legen.
  • Israel geht laut Semafor der Abfangraketen „kritisch zur Neige“.
  • Der iranische Außenminister sagt, die Straße von Hormus sei für alle Länder außer den USA und Israel offen.

* * *

Update (19:55 Uhr ET):

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi sprach zuvor mit MS NOW über die aktuelle Lage an der weltweit wichtigsten maritimen Energie-Engstelle, der Straße von Hormus, die weiterhin blockiert ist.

Araghchi erklärte gegenüber dem Sender: „Tatsächlich ist die Straße von Hormus offen“, und fügte hinzu: „Sie ist nur für Tanker und Schiffe unserer Feinde gesperrt – für diejenigen, die uns angreifen, und ihre Verbündeten. Alle anderen können sie ungehindert passieren.“

“As a matter of fact, the Strait of Hormuz is open,” Iranian Foreign Minister Abbas Araghchi said. “It is only closed to the tankers and ships belong[ing] to our enemies, to those who are attacking us and their allies. Others are free to pass,” Araghchi told MS NOW

China, India,… https://t.co/ttjcTkmwDU

— zerohedge (@zerohedge) March 14, 2026

Übersetzung von „X“: „Tatsächlich ist die Straße von Hormus offen“, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghchi. „Sie ist nur für Tanker und Schiffe geschlossen, die unseren Feinden gehören, für diejenigen, die uns angreifen, und ihre Verbündeten. Alle anderen können sie frei passieren“, erklärte Araghchi gegenüber MS NOW. China, Indien, Korea und Japan sind die wichtigsten Öltransporteure durch die Straße von Hormus.

Laut den Schiffsverfolgungsdaten von Bloomberg AIS sind sowohl die Einfahrt als auch die Ausfahrt der Engstelle am Hormuz-Kanal weiterhin mit Tankern verstopft. Der Schiffsverkehr war um 19:50 Uhr ET nach wie vor gering.

Reuters berichtete heute früh, dass zwei unter indischer Flagge fahrende Tanker mit Flüssiggas die enge Meerenge passiert hätten.

„Sie haben die Straße von Hormus heute früh sicher passiert und sind auf dem Weg nach Indien“, sagte der indische Hafenminister Rajesh Kumar Sinha.

* * *

Update (13:58 ET):

Die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass Filialen der US-amerikanischen Citibank in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) und in Bahrains Hauptstadt Manama über Nacht von Drohnen angegriffen wurden, was darauf hindeutet, dass zivile Infrastruktur im Konflikt zwischen den USA und dem Iran nicht verschont bleibt.

Von Rechenzentren über Wolkenkratzer bis hin zu Meerwasserentsalzungsanlagen – es scheint nun, dass die Drohnenangriffe der IRGC auf die Finanzinfrastruktur am Golf übergreifen. Tasnim berichtete, dass einige Banken Personal aus den Gebäuden abgezogen und den Betrieb auf Fernzugriff umgestellt hätten und dass die Citibank bestimmte Aktivitäten vor Ort in den VAE vorübergehend ausgesetzt habe.

A Missile/drone has reportedly struck the Dubai office of Citibank, one of the largest US financial institutions operating in the Persian Gulf

Follow https://t.co/B3zXG73Jym pic.twitter.com/6xyzhUvNW9

— Press TV 🔻 (@PressTV) March 14, 2026

Übersetzung von „X“: Berichten zufolge hat eine Rakete bzw. Drohne das Büro der Citibank in Dubai getroffen, eines der größten US-Finanzinstitute, das am Persischen Golf tätig ist

Tasnim wies darauf hin, dass Citi ein wichtiger Knotenpunkt im Dollarsystem ist, insbesondere in der Golfregion, wo die Bank die Finanzierung des Ölhandels, Dollar-Abrechnungen sowie Dienstleistungen für Staatsfonds und multinationale Konzerne abwickelt.

* * *

Update (12:55 ET): Obwohl unklar ist, ob dies aus Verzweiflung geschieht oder „alles Teil des Plans“ ist … sagte Präsident Trump am Samstag, er wolle, dass andere Länder Kriegsschiffe an die Seite der Vereinigten Staaten in die Straße von Hormus entsenden, um den Würgegriff des Iran auf eine der weltweit wichtigsten Ölversorgungsadern zu brechen.

In einem Beitrag auf Truth Social am Samstag behauptete er, dass andere Länder „Kriegsschiffe entsenden werden“ – und fügte hinzu, er erwarte „hoffentlich“, dass große Volkswirtschaften eingreifen; allerdings scheint keine „Hilfe“ in Sicht zu sein. Tatsächlich könnte das Gegenteil der Fall sein, nachdem Italiens Meloni erklärte, ihr Land werde „sich nicht an einem illegalen Krieg beteiligen“.

„Hoffentlich werden China, Frankreich, Japan, Südkorea, das Vereinigte Königreich und andere, die von dieser künstlichen Einschränkung betroffen sind, Schiffe in das Gebiet entsenden, damit die Straße von Hormus nicht länger eine Bedrohung durch eine Nation darstellt, die völlig entmacht wurde“, schrieb Trump. Aber er machte gleichzeitig deutlich, dass die USA nicht untätig herumsitzen:

In der Zwischenzeit werden die Vereinigten Staaten die Küste gnadenlos bombardieren und iranische Boote und Schiffe reihenweise versenken“, sagte er. „So oder so werden wir die Straße von Hormus bald FREI, SICHER und UNGEHINDERT machen!“

Obwohl er erklärte, dass „100 % der militärischen Kapazitäten des Iran“ zerstört worden seien, warnte Trump, Teheran könne in der engen Meerenge immer noch Chaos stiften – was sich am Samstag tatsächlich weiterhin abspielt. Dies, nachdem in der Nacht der wichtige Ölexportknotenpunkt auf der Insel Kharg schwer bombardiert worden war (siehe unten).

„Es wäre für sie ein Leichtes, ein oder zwei Drohnen zu entsenden, eine Mine abzuwerfen oder eine Kurzstreckenrakete irgendwo entlang oder in dieser Wasserstraße abzufeuern, ganz gleich, wie schwer sie geschlagen wurden“, erklärte Trump weiter. Er behauptete zudem, die US-Marine werde „sehr bald“ damit beginnen, Öltanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren – zu einem Zeitpunkt, zu dem eine Marine-Expeditionstruppe auf dem Weg von Japan ist, was eine Woche oder weniger dauern könnte.

I would say burning ports and refineries in the Gulf today suggest that 100% of Iran’s military capability has not been destroyed. https://t.co/7CG7WGIdzh

— Yaroslav Trofimov (@yarotrof) March 14, 2026

Übersetzung von „X„: Ich würde sagen, dass die heute brennenden Häfen und Raffinerien am Persischen Golf darauf hindeuten, dass nicht 100 % der militärischen Kapazitäten des Iran zerstört wurden.

Und das hier stammt erst vom Vortag…

Guys, relax, the only risk in transiting the Strait of Hormuz is that Iran will shoot a missile at your ship. Otherwise it’s open for transit.

An all-time quote from our Secretary of War. pic.twitter.com/kwQ5Ij84KT

— Ryan Petersen (@typesfast) March 13, 2026

Übersetzung von „X“: Leute, ganz ruhig, das einzige Risiko bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus besteht darin, dass der Iran eine Rakete auf euer Schiff abfeuert. Ansonsten ist sie für den Schiffsverkehr freigegeben. Ein Zitat für die Ewigkeit von unserem Kriegsminister.

* * *

In einem Schritt, der sich als bedeutende Eskalation im seit zwei Wochen andauernden Krieg der USA und Israels gegen den Iran erweisen könnte, gab Präsident Trump am Freitagabend (beachtlicherweise nach Börsenschluss in den USA) bekannt, dass das US-Zentralkommando einen groß angelegten Luftangriff auf die Insel Kharg durchgeführt habe, über die mehr als 90 % der iranischen Rohölexporte abgewickelt werden. Wichtig ist, dass der Iran zuvor gewarnt hatte, ein Angriff auf die Insel würde eine rote Linie überschreiten und iranische Angriffe auf Energieinfrastrukturen entlang des Persischen Golfs nach sich ziehen.

Vielleicht hatte er diese frühere Warnung an den Iran im Hinterkopf – und um die Befürchtungen der US-Verbündeten in der Region zu zerstreuen, die nicht wollen, dass ihre Energieanlagen in Flammen aufgehen – betonte Trump, dass sich der Angriff auf militärische Einrichtungen konzentrierte:

„Vor wenigen Augenblicken hat das United States Central Command auf meine Anweisung hin einen der schlagkräftigsten Luftangriffe in der Geschichte des Nahen Ostens durchgeführt und jedes militärische Ziel auf der Insel Kharg, dem Kronjuwel des Iran, vollständig ausgelöscht.

Unsere Waffen sind die mächtigsten und modernsten, die die Welt je gesehen hat, doch aus Gründen der Anständigkeit habe ich mich entschieden, die Ölinfrastruktur auf der Insel NICHT zu zerstören. Sollte jedoch der Iran oder irgendjemand anderes etwas unternehmen, um die freie und sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus zu behindern, werde ich diese Entscheidung unverzüglich überdenken.“

Die iranische Nachrichtenagentur FARS bestätigte den Angriff und berichtete, dass währenddessen mindestens 15 Explosionen zu hören waren. FARS berichtet, dass zu den Zielen Luftabwehranlagen, ein Marinestützpunkt, ein Flughafenkontrollturm und ein Hubschrauberhangar der Iranian Offshore Oil Company gehörten. Die Trump-Regierung veröffentlichte Videoausschnitte des Luftangriffs:

Footage has now been published by President Donald J. Trump showing today’s strikes against Iranian military targets on Kharg Island in the Northern Persian Gulf, which acts as a port hub for the export of up to 90% of oil products leaving Iran. In the footage, strikes can be… pic.twitter.com/WH3iWw74sE

— OSINTdefender (@sentdefender) March 14, 2026

Trumps Drohung, die Entscheidung, die Energieinfrastruktur auf der Insel nicht zu beschädigen, „zu überdenken“, sollte der Iran die Straße von Hormus weiterhin sperren, wird sicherlich tiefe Besorgnis unter den Verbündeten am Golf und allen anderen auslösen, die die drohende globale Wirtschaftskatastrophe fürchten, die sich abzeichnen wird, sollte die Unterbrechung der Energieversorgung aus dem Persischen Golf andauern.

* * *

Da der Iran offenbar entschlossen ist, den USA und Israel für den Krieg verheerende Kosten aufzuerlegen – Kosten, die künftige Angriffe abschrecken sollen –,gibt es kaum Grund zu der Annahme, dass Teheran in nächster Zeit Entwarnung für die Meerenge geben wird.

Die fünf Meilen lange Insel Kharg, die 15 bis 20 Meilen vor der iranischen Festlandküste liegt, ist für den iranischen Erdölexport von entscheidender Bedeutung. Die dortigen Anlagen waren während des gesamten Krieges in Betrieb, wobei seit dem Überraschungsangriff der USA und Israels am 28. Februar mindestens 10 Tanker fast 19 Millionen Barrel abtransportiert haben. Der Iran hat jedoch versucht, seine Exportanlagen ein wenig zu diversifizieren, indem er die Energieexporte am Jask-Terminal, das südöstlich der Straße von Hormus im Golf von Oman liegt, wieder aufgenommen hat.

Am Freitagvormittag erklärte Trump, die US-Marine werde in Kürze damit beginnen, Öltanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren, und sagte gegenüber Reportern: „Das wird bald geschehen, sehr bald.“ Wenige Stunden nach seiner Ankündigung bezüglich der Insel Kharg bekräftigte Trump seine jüngste Kriegsrechtfertigung, die sich auf Irans angebliche Pläne zur Eroberung der Region stützt, und schrieb: „Der Iran hatte Pläne, den gesamten Nahen Osten zu übernehmen und Israel vollständig auszulöschen. GENAU WIE DER IRAN SELBST SIND DIESE PLÄNE JETZT VORBEI!“

Die Regierung soll Berichten zufolge erwogen haben, die Insel Kharg zu erobern. Angesichts ihrer unmittelbaren Nähe zum iranischen Festland – das von Drohnen, Marschflugkörpern und bewaffneten Schnellbooten wimmelt – könnte die Landung einer Angriffstruppe auf der Insel und deren anschließende Besetzung mit hohen Verlusten verbunden sein.

Am Freitag genehmigte Verteidigungsminister Pete Hegseth einen Antrag des CENTCOM auf Entsendung einer Marine-Expeditionseinheit in das Einsatzgebiet. Diese würde in der Regel aus etwa 5.000 Marinesoldaten und Matrosen auf mehreren Schiffen bestehen.

Iranian armed forces statement in response to Trump’s threat to attack oil infrastructure on Kharg Island (published by Iranian state media) pic.twitter.com/8J40dzIE7C

— Steve Lookner (@lookner) March 14, 2026

Übersetzung von „X“: Erklärung der iranischen Streitkräfte als Reaktion auf Trumps Drohung, die Ölinfrastruktur auf der Insel Kharg anzugreifen (veröffentlicht von den iranischen Staatsmedien)

Einige Spekulationen über die Überlegungen des Trump-Weißen Hauses hinsichtlich dieses äußerst riskanten Schachzugs auf der Insel Kharg (oder dessen, was sich letztendlich als Punkt ohne Wiederkehr erweisen könnte) von Jim Bianco:

Da sie sich bewusst waren, dass dies die Ölmärkte in Aufruhr versetzen könnte, gaben sie dies am Freitagabend bekannt, um den Märkten 48 Stunden Zeit zu geben, die Nachricht zu verdauen. Trump machte zudem deutlich, dass die Ölinfrastruktur als Nächstes an der Reihe sei, sollte der Iran Schiffen nicht die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestatten.

In Fußballbegriffen ausgedrückt: Sie versuchen jetzt einen Hail-Mary-Pass und hoffen, dass er funktioniert. Sie haben keine Zeit mehr auf der Uhr. Die Ölmärkte und die Weltwirtschaft können nicht Wochen oder Monate darauf warten, dass das Militär die Meerenge öffnet. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass politische Berater vorschlagen, dass, wenn die Ölpreise ohne diese Maßnahme ohnehin auf 200 Dollar steigen würden, dies genauso gut nächste Woche geschehen könnte, um sechs Monate Zeit zu haben, sie vor den Zwischenwahlen wieder zu senken.

Derzeit richten sich jedoch alle Augen auf den Iran und darauf, ob dessen Führung einen Angriff auf die Insel Kharg, der sich auf militärische Ziele beschränkte, als Überschreitung der roten Linie betrachtet – oder ob Energieanlagen in der gesamten Region bald von Drohnenschwärmen und ballistischen Raketenangriffen heimgesucht werden, was die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen lassen würde.

Scott Ritter: Trump schickt 2.500 Marines in eine Todesfalle – Iran vernichtet US-Basen … und Israel!

In einem aktuellen Interview analysiert der ehemalige UN-Waffeninspektor und Militärexperte Scott Ritter die Entscheidung der USA, eine Marine Expeditionary Unit (MEU) mit etwa 2.500 Marines in den Nahen Osten zu verlegen. Ritter warnt eindringlich davor, dass dieser Schritt in eine katastrophale Falle führen könnte.

Er zieht historische Parallelen und bewertet die militärische Lage realistisch: Die USA und ihre Verbündeten stecken in einem verlorenen Krieg gegen den Iran fest, der die Initiative hat und die Eskalation diktiert.

Die Verlegung: Eine Marine Expeditionary Unit auf dem Weg in den Nahen Osten

Laut Berichten der Wall Street Journal wird eine MEU an Bord der in Japan stationierten USS Tripoli in den Nahen Osten verlegt – wahrscheinlich mit Marines aus Okinawa. Diese Einheit umfasst rund 2.500 Soldaten, darunter ein verstärktes Bataillon mit Zusatzeinheiten für Aufklärung, Logistik, Hubschrauber, Starrflügler und Artillerie (ohne Panzer, da diese beim USMC ausgemustert wurden).

Ritter erklärt, dass MEUs für schnelle, expeditionäre Operationen konzipiert sind. Sie operieren oft von Amphibien-Schiffen aus, landen per Landungsboot oder Hubschrauber und sind für begrenzte Zeit autark.

Die Einheit ist jedoch nur kurzfristig einsetzbar und verfügt über begrenzte Kampfkraft. Ritter fragt sich, welche MEU genau verlegt wird – ob sie bereits im Einsatz ist oder aus Basen wie Okinawa oder Australien kommt.

Die Verlegung erfolgt zwei Wochen nach Beginn des Konflikts, in dem die USA und Israel als Aggressoren massive Rückschläge erleiden. Diese Eskalation sei eine verzweifelte Reaktion auf die iranische Initiative, keine echte Strategie.

Historische und strategische Kritik: Warum amphibische Angriffe veraltet sind

Ritter beruft sich auf den ehemaligen Commandant des Marine Corps, General David Berger, der die nationalen Sicherheitsstrategien überprüfte. Dabei stellte er fest, dass die traditionellen amphibischen Angriffskonzepte aus dem Zweiten Weltkrieg (z. B. Iwo Jima, Tarawa) durch moderne A2/AD-Waffen (Anti-Access/Area Denial) wie Raketen und Drohnen obsolet geworden seien.

Ein Treffer auf ein Amphibien-Schiff könnte bis zu 900 Marines kosten – und damit das Ende der Operation bedeuten.

Berger versuchte, neue Strukturen im Pazifik einzuführen: kleinere Schiffe mit bis zu 75 Marines, verteilte Kräfte und Langstreckenwaffen gegen China. Dieses Konzept wurde jedoch später als gescheitert erklärt. Ritter bezeichnet die gesamte Idee als „Fantasy und Luftschlösser“.

Eine MEU – nur Bataillonsstärke – könne strategische Ziele wie die Insel Qeshm (im Transkript oft als „Car Island“ phonetisch wiedergegeben) nicht halten. Ein Bataillon sei zu schwach für eine dauerhafte Besetzung. Verstärkungen würden eine Brigade erfordern, was den Einsatz massiv eskalieren würde.

Die iranischen Kräfte auf solchen Inseln seien eingebunkert, mit vorbereiteten Feuerstellungen, Drohnen und begrenzter US-Luftabwehr (hauptsächlich tragbare MANPADS mit begrenzter Munition). Wellen von Drohnen könnten die Marines überrollen.

Mögliche Szenarien: Von Raid bis Katastrophe

Ein voller Angriff sei unmöglich, aber ein Raid – ein schneller Vorstoß mit anschließendem Rückzug – könnte machbar sein.

Marines gelten als Meister solcher Operationen: Überraschung, extreme Gewalt, Zerstörung von Zielen, Gefangennahme und anschließend geplanter Rückzug.

Von sicheren Basen, etwa in den Vereinigten Arabischen Emiraten, könnten kleine Boote und Hubschrauber eingesetzt werden, ohne große Schiffe wie die USS Tripoli in Reichweite iranischer Raketen zu bringen.

Doch selbst ein Raid birgt enorme Risiken. Ritter erinnert an den Mayaguez-Zwischenfall 1975 auf Koh Tang Island: Hubschrauber wurden abgeschossen, Kräfte geteilt und beinahe überrannt, drei Marines wurden zurückgelassen, gefangen genommen und später hingerichtet.

Qeshm könnte laut Ritter „das nächste Koh Tang“ werden – die iranischen Streitkräfte seien vorbereitet.

Aus eigener Erfahrung berichtet Ritter von Planungen während des Golfkriegs unter General Al Gray für einen Raid auf irakische Logistikziele. Dieser wurde verworfen, weil er propagandistisch gewesen wäre und eine Kompanie Marines unnötig gefährdet hätte.

Er hoffe, dass die heutige Marine-Führung ebenso entscheidet: Leben schützen statt politische Show.

Irans Dominanz: Initiative, OODA-Loop und wirtschaftlicher Hebel

Iran habe die Initiative und diktiere das Tempo der Eskalation.

Ritter erklärt dabei John Boyds OODA-Loop (Observe, Orient, Decide, Act): Iran beobachte US-Aktionen, orientiere sich schneller, entscheide und handle – und bleibe damit stets einen Schritt voraus.

Die USA reagierten nur noch: THAAD- und Patriot-Systeme wurden aus Südkorea und dem Pazifikraum abgezogen, Bodentruppen würden erwogen – alles Reaktionen auf iranische Erfolge.

Iran kontrolliere zudem die Straße von Hormuz. Trotz US-Behauptungen, die iranische Marine sei versenkt worden, seien große Kriegsschiffe für diese Aufgabe irrelevant.

Die IRGC-Arif-Brigade mit vier Bataillonen Küstenraketen könne den Durchgang blockieren. Iran habe damit die Möglichkeit, die Straße jederzeit zu schließen und die Weltwirtschaft massiv zu treffen.

Kommentare von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth („Die Straße ist offen, solange Iran nicht schießt“) und Donald Trump („Schiffe müssen mutig sein“) bezeichnet Ritter als lächerlich. Hegseth sei ein „Verkäufer“, der Unsinn verkaufe, kein wirklicher Führer.

Der Krieg zeige laut Ritter die Misserfolge der USA: kein Regimewechsel, iranische Raketen nicht zu stoppen und Angriffe, die häufig nur leere Gebäude oder zivile Ziele treffen, etwa eine Mädchenschule.

Propaganda, Vorfälle und Führungsversagen

Ritter kritisiert auch das US-Zentralkommando CENTCOM.

Brände auf der USS Ford, iranische Schiffe nahe der USS Lincoln sowie die Kollision zweier KC-135-Tanker über dem Irak mit sechs Toten würden als „Unfälle“ oder „Fehler“ dargestellt. Ritter sieht darin ein Muster der Verleugnung.

Tanker-Kollisionen entstünden oft durch überfüllten Luftraum bei hoher Einsatzrate, Notfällen und der Integration israelischer Luftoperationen.

Die Toten seien nicht schuld – die Verantwortung liege laut Ritter bei politischen und militärischen Führern wie Trump, Hegseth, Rubio und den Generälen.

Er lobt hingegen Tulsi Gabbard, die vor dem Krieg gewarnt habe: kein Sieg, kein Regimewechsel. Diese Warnungen seien ignoriert worden.

Ritter fordert sogar eine strafrechtliche Untersuchung gegen Hegseth wegen möglicher Kriegsverbrechen nach dem War Crimes Act von 1996, etwa im Zusammenhang mit dem Bombardement einer Mädchenschule.

Fazit: Eine Propagandashow mit tödlichen Risiken

Die Verlegung der MEU sei laut Ritter in erster Linie eine „Show of Force“ und Propaganda – ohne echten militärischen Nutzen.

Gleichzeitig riskiere sie hohe Verluste ohne strategischen Gewinn.

Mit Iran in der Initiative und den USA in der Defensive sei der Krieg praktisch verloren.

Ritter mahnt, aus der Geschichte zu lernen, um Fehler zu vermeiden. Die Marine-Führung müsse Leben schützen statt politische Symbolik bedienen.

Trump suche verzweifelt nach einem „Off-Ramp“, poste aber weiterhin Parolen wie „Peace through Strength“.

Die Marines könnten am Ende zu spät kommen – oder direkt in eine Falle geraten.

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