Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbstĂ€ndig und als Spezialist fĂŒr vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tĂ€tig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht fĂŒr Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr ĂŒber nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. HĂ€tte ich es frĂŒher gebaut, wĂ€re das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wĂ€re ich an einen Ort gebunden gewesen und hĂ€tte mich einschrĂ€nken mĂŒssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem NĂŒtzlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Neues und Interessantes vom 𝕏-Kanal!

Neues und Interessantes vom 𝕏-Kanal!

Aufgrund eingeschrĂ€nkter Sichtbarkeit unseres Telegram-Kanals veröffentlichen wir Inhalte wie Videos und Artikel zusĂ€tzlich auf 𝕏, um die Reichweite unserer Berichterstattung zu erhalten.

Wer unsere Veröffentlichungen vollstÀndig verfolgen möchte, findet uns daher auch dort.

Im Folgenden eine Auswahl zentraler BeitrĂ€ge der vergangenen Tage, die wir auf 𝕏 veröffentlicht haben:

Die grĂ¶ĂŸte Geschichte unserer Zeit – so wird es derzeit in vielen KanĂ€len dargestellt.
Konkret geht es um Francis Boyle, den renommierten Völkerrechtler und Mitautor der US-Biowaffengesetzgebung.

Neues und Interessantes vom 𝕏-Kanal! Faktisch ist belegt:

* Francis Boyle starb am 30. Januar 2025.
* Er sollte als
 pic.twitter.com/3Zki482t0s

— Don (@Donuncutschweiz) December 31, 2025

X erlaubt es nicht, diesen Post einzubetten. Hier der Link

‌„Warum mussten die Fragen einen Tag vor der Pressekonferenz schriftlich eingereicht werden?
Sind Sie nicht in der Lage, ungeplante Fragen zu beantworten?“

Die Antwort von Ursula von der Leyen bleibt ausweichend. Keine inhaltliche KlĂ€rung, kein Eingehen auf den Kern –
 pic.twitter.com/DvAUQ49AnL

— Don (@Donuncutschweiz) December 31, 2025

🚹☝Hört auf, uns ĂŒber „Völkermord” zu belehren! Somalias Sprecher kritisiert Israels Sprecher wegen Gaza, nachdem Netanjahu die Anerkennung Somalilands in Aussicht gestellt hat.

Dies folgt auf Äußerungen des israelischen Vertreters ĂŒber den „Isaaq-Genozid” an Zivilisten in
 pic.twitter.com/uJbapHqL4Z

— Don (@Donuncutschweiz) December 31, 2025

🚹John Mearsheimer sagt: „Es steht außer Frage, dass ein atomar bewaffneter Iran der Region StabilitĂ€t bringen wĂŒrde. HĂ€tte der Iran eine nukleare Abschreckung, wĂŒrden die USA oder Israel ihn jetzt niemals mit einem Angriff bedrohen. Ein Naher Osten, in dem neben Israel auch
 pic.twitter.com/YxnTJkKUnh

— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025

🚹Lawrows Vize zu Kiews Drohnenangriff auf Putin-Residenz: “Hier ist der Stil der Briten erkennbar”

Am Montag, dem 29. Dezember, hat Russlands stellvertretender Außenminister, Alexander Gruschko, Stellung zu Kiews Drohnenangriff auf Putins Residenz im Gebiet Nowgorod bezogen.
 pic.twitter.com/lURxFjhjVL

— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025

🚀 ELON MUSKS RADIKALE VISION: DAS ENDE DES GELDES

Elon Musk entwirft ein Zukunftsbild, das das heutige System vollstÀndig infrage stellt:

„Langfristig wird Geld als Konzept verschwinden. In einer Welt, in der KI und Robotik alle menschlichen BedĂŒrfnisse decken, wird Arbeit
 pic.twitter.com/2LdpjDMdwL

— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025

đŸ‡ŸđŸ‡Ș🇾🇩🇩đŸ‡Ș Jemen spaltet die Saudi-VAE-Allianz: Was kommt als nĂ€chstes?

Ein tödlicher Angriff auf emiratische Schiffe im jemenitischen Hafen von Mukalla in der Provinz Hadramaut hat die Golfmonarchien erschĂŒttert. Saudi-Arabien, das die VAE beschuldigt, seine Sicherheit zu bedrohen,
 pic.twitter.com/VQjcWh8t6p

— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025

🚹 WARNUNG VOR DER KI-ZUKUNFT 🚹

Der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt schlÀgt Alarm:

> „Innerhalb von fĂŒnf Jahren könnte KI unendliche Kontexte verarbeiten, GedankengĂ€nge mit 1.000 Schritten durchfĂŒhren und Millionen von Agenten gleichzeitig zusammenarbeiten lassen.“

Schmidt
 pic.twitter.com/0Zy8Ytuz8J

— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025

🚹Epsteins schattige Hand im 35 Milliarden Dollar schweren Gasimperium Israels enthĂŒllt

Der investigative Journalist Murtaza Hussain hat enthĂŒllt, wie Jeffrey Epstein heimlich die FĂ€den in Israels massivem Offshore-EnergiegeschĂ€ft zog.

Hauptpunkte:

🌏 Am 23. MĂ€rz 2011 half
 pic.twitter.com/qYpceGGVOE

— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025

📱 „Es ist im Moment wirklich beĂ€ngstigend, ein weißes MĂ€dchen zu sein.“

Ein junges MÀdchen aus England beschreibt die Angst, die sie tÀglich empfindet:

> „Ich möchte mich einfach in meiner eigenen Gemeinschaft sicher fĂŒhlen.
> Ich möchte die Straßen entlanggehen können, so wie
 pic.twitter.com/MwZ7PnZpPu

— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025

🚹💉Der frĂŒhere CDC-Direktor Dr. Robert Redfield reiht sich nun in die MASSIVE Liste von ĂŒber 81.000 Ärzten, Wissenschaftlern, besorgten BĂŒrgern und 240 Regierungsbeamten ein – dokumentiert in unserer von Experten begutachteten Studie –, die fordern, dass die COVID-19
 pic.twitter.com/Kca3YQJokH

— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025

đŸššđŸ‡źđŸ‡±đŸ‡ŹđŸ‡·đŸ‡šđŸ‡ŸIsrael will seine eigene ‘Mediterrane NATO’ grĂŒnden pic.twitter.com/3YHyb2N46F

— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025

🚹MI6 VERSUCHT, PUTIN ZU TÖTEN, OHNE ES TRUMP ZU SAGEN — Larry Johnson, ehemaliger CIA-Agent pic.twitter.com/w0nagRjyIi

— Don (@Donuncutschweiz) December 30, 2025

☝Putin: „Europa zerstört seine Industrie – und schweigt.”

Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin ĂŒbt scharfe Kritik an Europas Wirtschafts- und Energiepolitik:

Energie sei in den USA drei- bis fĂŒnfmal billiger als in Europa, was dramatische Folgen habe: Unternehmen und ganze
 pic.twitter.com/usbceMv0mO

— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025

⚠ GEORGE SOROS – EIN GESTÄNDNIS MIT DÉJÀ-VU ⚠

Der MilliardĂ€r George Soros spricht offen darĂŒber, dass er „sehr stark am Zusammenbruch des Sowjetsystems beteiligt“ gewesen sei – und bezeichnet dies selbst als sein „DebĂŒt als politischer Philanthrop“.

Im Kontext aktueller
 pic.twitter.com/vG00iCkUHe

— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025

đŸ”„ PROF. JOHN MEARSHEIMER WARNT đŸ”„

„Die grĂ¶ĂŸte Bedrohung fĂŒr die Meinungsfreiheit in den USA geht von Israels UnterstĂŒtzern aus.“

Der renommierte US-Politologe John Mearsheimer sagt, Israel habe durch soziale Medien massiv an Ansehen verloren – besonders in den USA. Der
 pic.twitter.com/nnQHtTH2sw

— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025

đŸ”„ Victor Gao warnt Washington đŸ”„

Der chinesische Jurist und Politikexperte Victor Gao richtet eine unmissverstÀndliche Botschaft an den Westen.

☝„Wenn du Krieg willst, wirst du Krieg bekommen.
Wenn du China zerstören willst, wirst du selbst zerstört.
Wenn du China in einen
 pic.twitter.com/hIq6c05flA

— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025

Schon gewusst?đŸššâ€Œâ€žDie Weltgesundheitsorganisation war ein kriminelles Unternehmen – nach dem Sherman Act und dem Clayton Act.“

Dr. David Martin sagt, die WHO sei seit ihrer GrĂŒndung keine neutrale Gesundheitsorganisation, sondern habe sich spĂ€testens ab 1953 zu einem reinen
 pic.twitter.com/J8Q9K7cvPa

— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025

‌Tochter von Lord Rothschild bestĂ€tigt: „Kein König und keine Regierung fĂŒhrte Krieg ohne UnterstĂŒtzung der Rothschilds“

Dame Hannah Rothschild, Tochter des verstorbenen Lord Jacob Rothschild, sprach kĂŒrzlich bei CNBC ĂŒber das VermĂ€chtnis ihrer Familie und unerwartete Fragen
 pic.twitter.com/2uvRQkFgrt

— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025

đŸ€ĄđŸ’ž „Wir geben kein Geld aus“ – Trump, kurz nach 800 Mio. $ fĂŒr die Ukraine

💬 „Wir geben kein Geld aus“, erklĂ€rte Donald Trump – nach der Unterzeichnung des NDAA fĂŒr das Fiskaljahr 2026, das 800 Millionen Dollar fĂŒr die Ukraine vorsieht:
400 Millionen Dollar pro Jahr in den
 pic.twitter.com/sBUO4Gajw5

— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025

đŸ”„Die Überlebenden des Angriffs auf das Pentagon in Nigeria sehen aus wie IS-KĂ€mpfer?

Filmmaterial von ABC. pic.twitter.com/B8nCo358Li

— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025

Vučić warnt: “Wir können einen Angriff auf Serbien nicht ausschließen” pic.twitter.com/ZnESdfP05u

— Don (@Donuncutschweiz) December 29, 2025

2025 – Jahr der Wind- und Solaranlagen Flops wegen reduzierter Subventionen

2025 – Jahr der Wind- und Solaranlagen Flops wegen reduzierter Subventionen

2025 – Jahr der Wind- und Solaranlagen Flops wegen reduzierter Subventionen

2025 brachte der Energieerzeugung aus Wind- und Solaranlagen herbe RĂŒckschlĂ€ge. Umfangreiche Streichungen von Steuererleichterungen in den USA, Auslaufen von Subventionen aus Steuergeldern und schwache Auktionen in Europa fĂŒhrten zu zahlreichen Stornierungen von Solar-, Wind- und Speicherprojekten. 2025 hat sich als ein annus horribilis fĂŒr teure und unzuverlĂ€ssige, weil wetterabhĂ€ngige Energie aus Wind- und Solaranlagen erwiesen. […]

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Warum heißt Silvester eigentlich Silvester

Warum heißt Silvester eigentlich Silvester

Warum heißt Silvester eigentlich SilvesterGastbeitrag von Meinrad MĂŒller Geburtstage wurden in unserer Familie im bayerischen Schwaben nicht gefeiert. Auch nicht der meiner Mutter, obwohl er auf den 31. Dezember fiel. Geschenke gab es keine, Kuchen schon, von Mutter selbst gebacken. Wir Kinder durften dann die TeigschĂŒssel leer schlecken. Die Namenstage aber hatten Gewicht. Mein Namenstag, Meinrad, liegt einen Tag [
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“Wenn ein Kanzler mit so niedriger Zustimmungsrate
”: So grillte Merz sich selbst

“Wenn ein Kanzler mit so niedriger Zustimmungsrate
”: So grillte Merz sich selbst

“Wenn ein Kanzler mit so niedriger Zustimmungsrate
”: So grillte Merz sich selbst

Friedrich Merz wetterte in einem Interview: Wenn ein Bundeskanzler “mit einer derart niedrigen Zustimmungsrate” keinerlei Anzeichen gebe, etwas an seiner Politik zu Ă€ndern, dann lasse er die Bevölkerung einfach allein mit ihren Problemen. Das sei “respektlos vor der eigenen Bevölkerung”. Endlich ein Hauch von Selbsterkenntnis?! Weit gefehlt: TatsĂ€chlich hackte Merz damals gegen seinen VorgĂ€nger Olaf Scholz. Dessen Kurs fĂŒhrt er nun wacker fort.

Ein Kommentar von Vanessa Renner

Wer auf Suchmaschinen wie DuckDuckGo nach Friedrich Merz und seinen Zustimmungswerten sucht, bekommt unter anderem den folgenden Vorschlag fĂŒr weitere Suchen:

Das ist eine Frage, die die Menschen sich eigentlich nicht stellen mĂŒssen sollten – doch angesichts des sozialistischen Untergangskurses, der in Deutschland so wacker fortgefĂŒhrt wird, drĂ€ngt sie sich wohl auf. War da nicht mal eine Wende versprochen worden?

Friedrich Merz war Anfang des Jahres noch ganz groß darin gewesen, die Ampel-Regierung zu kritisieren. In einem Interview mit Table.Media – ĂŒbrigens mit dem beunruhigenden Titel “Wer Frieden will, muss zum Krieg bereit sein” – hackte er gegen Olaf Scholz, dessen niedrige Zustimmungswerte und die faktische Weigerung, auf die Probleme der BĂŒrger einzugehen:

Diese Ampel ist sicherlich nicht fĂŒr alles verantwortlich, was gegenwĂ€rtig passiert. Aber wenn ein Bundeskanzler mit einer derart niedrigen Zustimmungsrate keinerlei Anzeichen gibt, vielleicht einmal an seiner Kommunikation, vielleicht sogar an seiner Politik und seinem FĂŒhrungsstil etwas zu Ă€ndern, dann lĂ€sst er die Bevölkerung einfach allein mit allen Problemen. Scholz schadet damit der politischen Kultur unseres Landes. Das ist einfach respektlos vor der eigenen Bevölkerung.

Nein, fĂŒr alles war die Ampel natĂŒrlich nicht verantwortlich. Viele MissstĂ€nde sind ein Erbe der katastrophalen CDU-Regierungen unter Angela Merkel vorher. Sei’s drum. Auch auf X wurde dieses Zitat in verkĂŒrzter Form jedenfalls stolz verbreitet:

Gealtert wie Milch, könnte man sagen, denn heute liest sich dieses Zitat, als wĂŒrde Friedrich Merz von sich selbst sprechen. Die Zustimmungswerte zu ihm und seiner Regierung sind erbĂ€rmlich schlecht, dafĂŒr, dass zur Wahl so vollmundig eine politische Kurskorrektur versprochen worden ist.

Die Heuchelei reicht sogar noch weiter, denn in eben diesem Interview hatte Merz auch die Schuldenbremse verteidigt, die er dann nach der Wahl umgehend beerdigte – und weswegen er bis heute als BetrĂŒger verschrien ist, denn seine WĂ€hler bekamen das Gegenteil von dem, wofĂŒr sie gestimmt hatten.

Also, Herr Merz: Wenn ein Bundeskanzler mit einer derart niedrigen Zustimmungsrate keinerlei Anzeichen gibt, vielleicht einmal an seiner Kommunikation, vielleicht sogar an seiner Politik und seinem FĂŒhrungsstil etwas zu Ă€ndern, dann lĂ€sst er die Bevölkerung doch einfach allein mit allen Problemen, oder? Ist das nicht respektlos gegenĂŒber dem Volk? Oder gilt das immer nur fĂŒr die anderen?

Trump-Regierung: „Das ist keine Demokratie – das ist verkappte Tyrannei“

Trump-Regierung: „Das ist keine Demokratie – das ist verkappte Tyrannei“

Trump-Regierung: „Das ist keine Demokratie – das ist verkappte Tyrannei“

Zwischen Weihnachten und Silvester schiebt die schwarz-rote Regierung ein Gesetzvorhaben voran, das darauf abzielt, beliebte AfD-Politiker wie Björn Höcke und Alice Weidel nicht mehr wĂ€hlen zu können. WĂ€hrend dieses Gesetz durchgepeitscht werden soll, eskaliert die Situation zwischen der Trump-Regierung und Deutschlands „Eliten“. Auch ĂŒber die AfD-Einladung zur MĂŒnchner Sicherheitskonferenz berichtet der ehemalige Polizist und Bestsellerautor Stefan Schubert („Vorsicht Diktatur“) in seinem neuen YouTube-Video auf „Schuberts Lagemeldung“.

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2025: Colonel Douglas Macgregor im GesprĂ€ch mit Judge Andrew Napolitano – Eine dĂŒstere Bilanz und Prognose fĂŒr 2026

In einer hoch spannenden Sondersendung des Podcasts „Judging Freedom“ hat Judge Andrew Napolitano am 30. Dezember 2025 Colonel Douglas Macgregor, einen renommierten MilitĂ€rexperten und ehemaligen Berater des US-Verteidigungsministeriums, zu einem ausfĂŒhrlichen JahresrĂŒckblick und Ausblick auf 2026 eingeladen.

Das GesprĂ€ch, das als letztes Live-Format des Jahres geplant war, beleuchtete die brisantesten geopolitischen Hotspots: den eskalierenden Konflikt in der Ukraine, die Spannungen im Nahen Osten, den US-Eingriff in Venezuela und die Anzeichen fĂŒr den Niedergang des amerikanischen Imperiums. Macgregor, bekannt fĂŒr seine scharfen Analysen, sparte nicht mit Kritik an der US-Außenpolitik unter PrĂ€sident Donald Trump und warnte vor einem explosiven Jahr 2026.

Im Folgenden eine detaillierte Zusammenfassung und Analyse des Interviews, das Millionen von Zuschauern erreichte und den Podcast zum zweiten Mal in Folge ĂŒber die 100-Millionen-Views-Marke katapultierte.

Der Drohnenangriff auf Putins Residenz: Ein Akt der Verzweiflung?

Das GesprÀch begann mit der Breaking News: Am 28./29. Dezember 2025 startete die Ukraine einen massiven Drohnenangriff mit 91 Langstrecken-UAVs auf die offizielle Residenz des russischen PrÀsidenten Wladimir Putin in der historischen Region Nowgorod.

Macgregor bestĂ€tigte die Faktenlage: Die Drohnen erreichten das Ziel, wurden jedoch entweder abgeschossen oder verfehlten es. Ob es sich um einen gezielten Attentatsversuch handelte, sei unklar – es hĂ€nge davon ab, ob die ukrainische AufklĂ€rung Putins Anwesenheit dort vermutete. „Nichts wĂŒrde mich ĂŒberraschen“, kommentierte Macgregor trocken.

Er erinnerte an frĂŒhere Attentate, darunter die Ermordung der Tochter des Philosophen Alexander Dugin und kĂŒrzlich eines hochrangigen russischen Generals in Moskau.

PrĂ€sident Trump selbst bestĂ€tigte den Vorfall in einer MedienĂ€ußerung: Putin habe ihn persönlich informiert und Trump sei „sehr wĂŒtend“ gewesen. Er verglich den Angriff mit frĂŒheren US-Operationen wie dem Stopp von Tomahawk-Raketenangriffen und betonte, dies sei „nicht der richtige Zeitpunkt“ fĂŒr Eskalationen.

Dennoch kĂŒndigte Russlands Außenminister Sergei Lawrow eine harte Reaktion an: „Solche rĂŒcksichtslosen und verantwortungslosen Handlungen werden nicht unbeantwortet bleiben.“ Die Ziele und Zeitpunkte fĂŒr VergeltungsschlĂ€ge seien bereits festgelegt.

Macgregor interpretierte den Vorfall als Teil einer breiteren ukrainischen Strategie der Attentate, die nun auf Putins Residenz abzielte – möglicherweise unter der Annahme eines Kommandobunkers dort. Russland reagierte prompt: Atomwaffen vom Typ Iskander wurden nach Belarus verlegt, was Macgregor als Abschreckung nicht nur gegen Kiew, sondern auch gegen Westeuropa (Berlin, Paris, London) sieht.

„Die Russen sind mit dem gesamten Unterfangen satt“, fasste er zusammen.

Von der „Spezialoperation“ zum Existenzkampf: Russlands Wandel

Ein zentraler Punkt war Putins Auftritt in MilitĂ€runiform bei einer Sitzung mit der GeneralstabsfĂŒhrung – ein klares Signal, so Macgregor. Er bezog sich auf Carl von Clausewitz und unterschied zwischen „Krieg der Entscheidung“ (existentiell) und „Krieg der Beobachtung“ (wahlweise).

FĂŒr Russland sei der Ukraine-Konflikt nun existentiell: „Russlands Leben als Nation ist bedroht.“ Was als begrenzte „spezielle militĂ€rische Operation“ begann, um Sicherheitsinteressen zu signalisieren, habe sich zu einem Kampf ums Überleben entwickelt.

Die Ukraine sei lediglich ein „Instrument“ globalistischer MĂ€chte in Washington und Europa, die Russland zerstören wollten.

Putins Geduld mit dem Westen schwindet, trotz seiner WertschĂ€tzung fĂŒr Trumps Aufrichtigkeit. Macgregor kritisierte, dass Trump trotz Versprechungen keine Kontrolle ĂŒber Kongress, CIA und einflussreiche Donoren ausĂŒbe.

„Trump sagt eines, aber die CIA ist weiterhin tief in der Ukraine verwickelt und liefert AufklĂ€rungsdaten.“ Der britische MI6 sei sogar federfĂŒhrend bei der Zerstörung Russlands, ergĂ€nzte er unter Verweis auf Larry Johnson.

Im russischen Parlament (Duma) laufe der Prozess, den Konflikt von „Spezialoperation“ zu „Krieg“ umzubenennen – eine Wortwahl mit tiefer Bedeutung fĂŒr das russische Volk und MilitĂ€r.

Russland mobilisiere massiv: 135.000 Wehrpflichtige plus 650–750.000 Reservisten, von denen 300–400.000 dauerhaft aktiviert werden. Insgesamt stĂŒnden 750–800.000 Truppen in der Ukraine, ergĂ€nzt um weitere, was auf ĂŒber eine Million Mann hindeute.

„Russland bereitet sich auf Krieg gegen Europa vor“, warnte Macgregor. Russische Soldaten seien hochmotiviert und gut informiert: „Sie sagen alle: Wir bereiten uns auf Krieg mit Europa vor.“

NATO: RĂŒcksichtslos und abhĂ€ngig vom US-Support

Macgregor kritisierte die NATO scharf: Die Allianz sei rĂŒcksichtslos und ĂŒberlebe nur durch massive US-UnterstĂŒtzung in Kommando, AufklĂ€rung und Munition. Trotz Trumps Rhetorik Ă€ndere sich nichts; die CIA agiere rogue.

Die NATO hÀtte nach dem Kalten Krieg aufgelöst werden sollen, stattdessen expandiere sie weiter und ignoriere Trumps Forderung nach europÀischer Eigenverantwortung.

Ein Skandal sei der EU-Versuch, russische Vermögenswerte in belgischen Banken zu konfiszieren – nur zwei US-Kongressmitglieder (Rand Paul, Thomas Massie) protestierten.

Macgregor dazu: „Der Kongress erkennt kein höheres Gesetz an als sich selbst. Internationale Regeln sind, was wir sagen.“

Nahost: Eskalation in Gaza, Iran und der TĂŒrkei

Über 25.000 Gazaner wurden 2025 von der IDF getötet – eine Zahl, die Trump offenbar nicht stört. Macgregor nannte den sogenannten „Gaza-Plan“ einen Fehlschlag, trotz Trumps Beteiligung.

Jonathan Pollard, ein US-israelischer Spion, dessen Strafe Trump begnadigte, forderte offen: „Ein 100% jĂŒdisches Gaza“ durch Annektierung biblischen Landes. Macgregor sah darin eine Wiedergabe Netanyahus Linie: „Es geht um jĂŒdische Suprematie ĂŒber die Region.“

Israel sei keine „America-First“-Politik, sondern dominiere Washington.

Der Waffenstillstand sei lediglich eine Pause zur AufrĂŒstung; nun drohe ein Krieg mit Iran. Trump habe irrtĂŒmlich behauptet, Irans Nuklearprogramm sei „obliteriert“ – eine Übertreibung.

Macgregor warnte vor einer Kollision zwischen Israel, Iran und dem „wiedererwachenden Osmanischen Reich“ unter Erdogan in Syrien und im Mittelmeer. „Interessen ĂŒberwiegen Freundschaften“, betonte er. Eine US-Beteiligung nĂŒtze nur Eliten, nicht dem Volk.

Venezuela: US-Angriff als Vorbote?

Trump bestĂ€tigte einen US-Angriff auf Venezuelas Hafenbereich, wo Drogen verschifft werden: „Wir haben die Boote und nun das Implementierungsgebiet zerstört.“

Macgregor sah darin keine Invasion – dafĂŒr fehlten die Truppen –, sondern einen gescheiterten Putschversuch gegen Maduro. Venezuela sei Teil des BRICS-Blocks (Russland, China, Indien, Iran), der eine goldgedeckte Alternative zum kollabierenden westlichen Finanzsystem aufbaue.

„Das ist ein undeclared war gegen BRICS.“

Das Ende des US-Imperiums: Wirtschaftliche und militÀrische Krise

Macgregor diagnostizierte das SpĂ€tstadium des US-Imperiums: Sinkende wirtschaftliche LeistungsfĂ€higkeit fĂŒhre zu militĂ€rischer Überkompensation – kontraproduktiv.

Trump genieße Bullying, aber es helfe nicht. Die Wirtschaft basiere auf aufgeblĂ€hten Vermögenswerten (600 Billionen Dollar global, laut McKinsey), nicht auf ProduktivitĂ€t. Das oberste Prozent – einschließlich Trump, dessen Vermögen sich verdreifacht habe – profitiere, wĂ€hrend der Rest verarme.

„2026 wird die TĂŒren des US-Flugzeugs aufreißen – in stĂŒrmischem Wetter.“

Ausblick: Kein Frieden in Sicht

Macgregor zeigte sich pessimistisch: Kein Frieden 2026, stattdessen weitere Eskalationen. Er lobte die Zusammenarbeit mit Napolitano, inklusive gemeinsamer VortrÀge.

Das Interview endete mit NeujahrswĂŒnschen und einer AnkĂŒndigung: Acht Stunden Scott Ritter am Silvester.

Dieses GesprĂ€ch unterstreicht die Dringlichkeit geopolitischer Risiken. Macgregors Warnungen vor existenziellen Kriegen und dem Zerfall des Imperiums mahnen zur Vorsicht – doch Washington scheint taub.

Ein Jahr, das mit Drohnen endet, könnte mit Explosionen beginnen.

Wie gefÀhrlich sind Smartphones wirklich?

Wie gefÀhrlich sind Smartphones wirklich?

Wie gefÀhrlich sind Smartphones wirklich?

Ist das Smartphone eigentlich das grĂ¶ĂŸte Gesundheitsrisiko der Gegenwart und fĂŒr die steigenden Raten von Krebs, Alzheimer und neuropsychologischen SchĂ€den verantwortlich? Eine Frage, die WHO abwĂ€rts sofort als “Verschwörungstheorie” abtun, weshalb sie umso dringender Aufmerksamkeit braucht.  Das Smartphone ist allgegenwĂ€rtig. Es gehört mittlerweile zum Menschen wie seine Kleidung; wer keines hat, wird gesellschaftlich zunehmend an […]

Der Beitrag Wie gefÀhrlich sind Smartphones wirklich? erschien zuerst unter tkp.at.

Europas Panikökonomie: Eingefrorene Vermögenswerte, leere Arsenale und das stille EingestÀndnis der Niederlage

Gerry Nolan

Wenn eine Premierministerin ihren eigenen Mitarbeitern sagt, sie sollen sich ausruhen, weil das nĂ€chste Jahr deutlich schlimmer wird, ist das kein Galgenhumor. Es ist keine Erschöpfung, die spricht. Es ist ein Moment, in dem die Maske verrutscht – eine Bemerkung, die FĂŒhrungskrĂ€fte nur dann machen, wenn die internen Prognosen nicht mehr mit dem öffentlichen Drehbuch ĂŒbereinstimmen.

Giorgia Meloni wandte sich nicht an die WĂ€hler. Sie wandte sich an den Staat selbst – an den bĂŒrokratischen Kern, der mit der Umsetzung von Entscheidungen betraut ist, deren Folgen nicht mehr zu verschleiern sind. In ihren Worten ging es nicht um eine banale Zunahme der Arbeitsbelastung. Es ging um ZwĂ€nge. Um Grenzen. Um ein Europa, das vom Krisenmanagement in einen kontrollierten Niedergang ĂŒbergegangen ist und weiß, dass 2026 der Zeitpunkt ist, an dem die angehĂ€uften Kosten endlich zusammenlaufen.

Was Meloni versehentlich preisgab, ist das, was Europas Eliten bereits verstehen: Das westliche Projekt in der Ukraine ist frontal mit der materiellen RealitÀt kollidiert. Nicht mit russischer Propaganda. Nicht mit Desinformation. Nicht mit Populismus. Sondern mit Stahl, Munition, Energie, Arbeitskraft und Zeit. Und sobald sich die materielle RealitÀt durchsetzt, beginnt die LegitimitÀt zu versickern.

Der Krieg, den Europa nicht beliefern kann

Europa kann fĂŒr den Krieg posieren. Es kann nicht fĂŒr den Krieg produzieren.

Vier Jahre nach Beginn eines hochintensiven Abnutzungskrieges stehen die Vereinigten Staaten und Europa vor einer Wahrheit, die sie jahrzehntelang verlernt haben: Einen solchen Konflikt trĂ€gt man nicht mit theatralischen Reden, Sanktionen oder dem Abbruch der Diplomatie. Man trĂ€gt ihn mit Granaten, Raketen, ausgebildeten Besatzungen, Reparaturzyklen und Produktionsraten, die die Verluste ĂŒbersteigen – Monat fĂŒr Monat, ohne Unterbrechung.

Bis 2025 ist die LĂŒcke nicht mehr theoretisch.

Russland produziert Artilleriemunition inzwischen in einem Umfang, der – wie westliche Offizielle selbst einrĂ€umen – die kombinierte Produktion der NATO ĂŒbertrifft. Die russische Industrie ist auf eine nahezu durchgehende Produktion im Kriegsmodus umgestellt (ohne ĂŒberhaupt vollstĂ€ndig mobilisiert zu sein), mit zentralisierter Beschaffung, vereinfachten Lieferketten und staatlich gelenktem Durchsatz. SchĂ€tzungen beziffern die jĂ€hrliche russische Artillerieproduktion auf mehrere Millionen Schuss – Produktion, die bereits fließt, nicht erst versprochen ist.

Europa hingegen verbringt das Jahr 2025 damit, Ziele zu feiern, die es materiell nie erreichen kann. Das Flaggschiff-Versprechen der EuropĂ€ischen Union bleibt bei zwei Millionen Granaten pro Jahr – ein Ziel, das von neuen Anlagen, neuen VertrĂ€gen und neuer Arbeitskraft abhĂ€ngt, die innerhalb des entscheidenden Zeitfensters dieses Krieges, wenn ĂŒberhaupt, nicht vollstĂ€ndig realisiert werden. Selbst wenn dieses ertrĂ€umte Ziel erreicht wĂŒrde, lĂ€ge es nicht auf Augenhöhe mit der russischen Produktion. Die Vereinigten Staaten prognostizieren nach einer Notausweitung rund eine Million Granaten jĂ€hrlich – vorausgesetzt, und das ist ein großes „Wenn“, der volle Hochlauf gelingt. Selbst zusammen auf dem Papier hat die westliche Produktion MĂŒhe, mit der russischen Outputmenge mitzuhalten, die bereits geliefert wird. Ein Papiertiger.

Das ist keine LĂŒcke. Es ist ein massives TempomissverhĂ€ltnis. Russland produziert jetzt in großem Maßstab. Europa trĂ€umt davon, spĂ€ter wieder in großem Maßstab produzieren zu können.

Und Zeit ist die eine Variable, die sich nicht sanktionieren lÀsst.

Auch können die Vereinigten Staaten Europas ausgehöhlte KapazitĂ€ten nicht einfach kompensieren. Washington steht vor eigenen industriellen EngpĂ€ssen. Die Produktion von Patriot-Luftabwehrabfangraketen liegt bei niedrigen dreistelligen StĂŒckzahlen pro Jahr, wĂ€hrend die Nachfrage nun gleichzeitig die Ukraine, Israel, Taiwan und die AuffĂŒllung der US-BestĂ€nde umfasst – ein MissverhĂ€ltnis, das ranghohe Pentagon-Beamte selbst als nicht schnell, wenn ĂŒberhaupt, lösbar eingerĂ€umt haben. Der US-Schiffbau erzĂ€hlt dieselbe Geschichte: U-Boot- und Überwasserkampfschiffprogramme liegen Jahre hinter dem Zeitplan zurĂŒck, gebremst durch ArbeitskrĂ€ftemangel, alternde Werften und KostenĂŒberschreitungen, die eine nennenswerte Expansion in die 2030er Jahre verschieben. Die Annahme, Amerika könne Europa industriell absichern, entspricht nicht mehr der RealitĂ€t. Das ist kein ausschließlich europĂ€isches Problem; es ist ein westliches.

Kriegsbereitschaft ohne Fabriken

EuropĂ€ische FĂŒhrungskrĂ€fte sprechen von „Kriegsbereitschaft“, als wĂ€re sie eine politische Haltung. In Wirklichkeit ist sie ein industrieller Zustand – und Europa erfĂŒllt ihn nicht.

Neue Artillerieproduktionslinien benötigen Jahre, um einen stabilen Durchsatz zu erreichen. Die Herstellung von Luftabwehrabfangraketen lÀuft in langen Zyklen, gemessen in Chargen, nicht in Spitzen. Selbst grundlegende Inputs wie Sprengstoffe bleiben EngpÀsse; Anlagen, die vor Jahrzehnten geschlossen wurden, werden erst jetzt wieder eröffnet, einige sollen ihre KapazitÀt erst Ende der 2020er Jahre erreichen.

Dieses Datum allein ist ein EingestÀndnis.

Russland hingegen operiert bereits im Kriegstempo. Sein Verteidigungssektor liefert jÀhrlich Tausende gepanzerte Fahrzeuge, Hunderte Flugzeuge und Hubschrauber sowie enorme Mengen an Drohnen.

Europas Problem ist nicht konzeptionell, sondern institutionell. Deutschlands viel beschworene Zeitenwende hat dies brutal offengelegt. Zehnermilliarden wurden bewilligt, doch BeschaffungsengpĂ€sse, fragmentierte Vergaben und eine verkĂŒmmerte Zulieferbasis sorgten dafĂŒr, dass Lieferungen der Rhetorik um Jahre hinterherhinkten. Frankreich, oft als Europas leistungsfĂ€higster RĂŒstungsproduzent genannt, kann anspruchsvollere Systeme herstellen – aber nur in Boutique-Mengen, gemessen in Dutzenden, wo ein Abnutzungskrieg Tausende verlangt. Selbst die EU-eigenen Initiativen zur Beschleunigung der Munitionsproduktion erweiterten KapazitĂ€ten auf dem Papier, wĂ€hrend die Front Granaten in wenigen Wochen verbrauchte. Das sind keine ideologischen VersĂ€umnisse. Es sind administrative und industrielle – und sie verstĂ€rken sich unter Druck.

Der Unterschied ist strukturell. Die westliche Industrie wurde auf AktionĂ€rseffizienz und Friedenszeitenmargen optimiert. Die russische wurde auf DurchhaltefĂ€higkeit unter Druck reorganisiert. Die NATO kĂŒndigt Pakete an. Russland zĂ€hlt Lieferungen.

Die 210-Milliarden-Euro-Fantasie

Diese industrielle RealitĂ€t erklĂ€rt, warum die Saga um eingefrorene Vermögenswerte so wichtig war – und warum sie scheiterte.

Europas FĂŒhrung verfolgte die Beschlagnahme russischer Staatsvermögen nicht aus juristischer KreativitĂ€t oder moralischer Klarheit. Sie tat es, weil sie Zeit brauchte. Zeit, um nicht eingestehen zu mĂŒssen, dass der Krieg unter westlichen industriellen Bedingungen nicht durchzuhalten ist. Zeit, um Finanzierung an die Stelle von Produktion zu setzen.

Als der Versuch, rund 210 Milliarden Euro an russischen Vermögenswerten zu konfiszieren, am 20. Dezember scheiterte – blockiert durch rechtliche Risiken, Marktfolgen und Widerstand unter FĂŒhrung Belgiens, mit Italien, Malta, der Slowakei und Ungarn gegen eine vollstĂ€ndige Beschlagnahme –, begnĂŒgte sich Europa mit einem abgeschwĂ€chten Ersatz: einem 90-Milliarden-Euro-Kredit an die Ukraine fĂŒr 2026–27, bedient durch jĂ€hrlich 3 Milliarden Euro an Zinsen, der Europas Zukunft weiter verpfĂ€ndet. Das war keine Strategie. Das war Triage – und es vertiefte die Spaltung einer ohnehin geschwĂ€chten Union.

Eine vollstĂ€ndige Konfiszierung hĂ€tte Europas GlaubwĂŒrdigkeit als Finanzverwahrer detoniert. Die dauerhafte Immobilisierung vermeidet die Explosion – erzeugt aber ein langsames Ausbluten. Die Vermögenswerte bleiben auf unbestimmte Zeit eingefroren, ein permanenter Akt wirtschaftlicher KriegsfĂŒhrung, der der Welt signalisiert, dass in Europa gehaltene Reserven konditional und das Risiko nicht wert sind. Europa entschied sich fĂŒr reputative Erosion statt juristischer Zerreißprobe. Diese Entscheidung offenbart Angst, nicht StĂ€rke.

Die Ukraine als Bilanzkrieg

Die tiefere Wahrheit ist, dass die Ukraine nicht mehr primĂ€r ein Schlachtfeldproblem ist. Sie ist ein Solvenzproblem. Washington versteht das. Die Vereinigten Staaten können Peinlichkeiten verkraften. Sie können offene, zeitlich unbegrenzte Verpflichtungen nicht unbegrenzt tragen. Ein Ausstieg wird gesucht – leise, ungleichmĂ€ĂŸig und mit rhetorischer Tarnung.

Europa kann nicht zugeben, dass es einen braucht. Europa rahmte den Krieg als existenziell, zivilisatorisch, moralisch. Es erklÀrte Kompromiss zur Beschwichtigung und Verhandlung zur Kapitulation. Damit löschte es seine eigenen Ausstiegsmöglichkeiten.

Nun schlagen die Kosten dort auf, wo keine ErzĂ€hlung sie ablenken kann: auf europĂ€ischen Haushalten, europĂ€ischen Energierechnungen, europĂ€ischer Industrie und europĂ€ischer politischer KohĂ€sion. Der 90-Milliarden-Euro-Kredit ist keine SolidaritĂ€t. Er ist die Verbriefung des Niedergangs – das Vorrollen von Verpflichtungen, wĂ€hrend die produktive Basis, die sie rechtfertigen mĂŒsste, weiter erodiert.

Meloni weiß das. Deshalb war ihr Ton nicht trotzig, sondern mĂŒde.

Zensur als Panikmanagement

WĂ€hrend sich materielle Grenzen verhĂ€rten, zieht sich die narrative Kontrolle enger. Die aggressive Durchsetzung des EU-Digital-Services-Acts geht nicht um Sicherheit. Es geht um EindĂ€mmung in ihrer orwellschsten Form – den Aufbau eines Informationsperimeters um einen Elitenkonsens, der einer offenen Abrechnung nicht mehr standhĂ€lt. Wenn BĂŒrger beginnen zu fragen – erst ruhig, dann nicht mehr ruhig –, beharrlich: WofĂŒr war das alles?, kollabiert die Illusion von LegitimitĂ€t schnell.

Deshalb reicht der regulatorische Druck nun ĂŒber Europas Grenzen hinaus und provoziert transatlantische Reibungen ĂŒber ZustĂ€ndigkeit und Meinungsfreiheit. Selbstsichere Systeme fĂŒrchten das GesprĂ€ch nicht. Fragile schon. Zensur ist hier keine Ideologie. Sie ist Versicherung.

Deindustrialisierung: Der unausgesprochene Verrat

Europa hat nicht nur Russland sanktioniert. Es hat sein eigenes Industriemodell sanktioniert.

Bis 2025 zahlt die europĂ€ische Industrie weiterhin Energiekosten, die weit ĂŒber denen von Wettbewerbern in den Vereinigten Staaten oder Russland liegen. Deutschland, der Motor, verzeichnet eine anhaltende Schrumpfung energieintensiver Fertigung. Chemie-, Stahl-, DĂŒngemittel- und Glasproduktion wurden entweder eingestellt oder verlagert. Kleine und mittlere Unternehmen in ganz Italien und Mitteleuropa scheitern leise, ohne Schlagzeilen.

Deshalb kann Europa die Munitionsproduktion nicht so hochfahren, wie es mĂŒsste. Deshalb bleibt Wiederbewaffnung ein Versprechen statt ein Zustand. GĂŒnstige Energie war kein Luxus. Sie war das Fundament. Entfernt man sie durch Selbstsabotage (Nord Stream u. a.), höhlt man die Struktur aus.

China, das all dies beobachtet, hĂ€lt die andere HĂ€lfte von Europas Albtraum in der Hand. Es verfĂŒgt ĂŒber die tiefste industrielle Basis der Erde, ohne in den Kriegsmodus gewechselt zu sein. Russland braucht nicht Chinas Breite, nur seine strategische Tiefe im RĂŒcken als Reserve. Europa hat weder das eine noch das andere.

Wovor Meloni tatsÀchlich Angst hat

Nicht vor harter Arbeit. Nicht vor vollen Terminkalendern. Sie fĂŒrchtet ein Jahr 2026, in dem Europas Eliten die Kontrolle ĂŒber drei Dinge zugleich verlieren.

Geld – wenn die Finanzierung der Ukraine zu einem EU-Bilanzproblem wird und die Fantasie ersetzt, „Russland werde zahlen“.

Narrativ – wenn die Zensur sich verschĂ€rft und dennoch die Frage nicht unterdrĂŒcken kann, die ĂŒber den Kontinent hallt: WofĂŒr war das alles?

BĂŒndnisdisziplin – wenn Washington den Ausstieg manövriert, wĂ€hrend Europa Kosten, Risiko und DemĂŒtigung trĂ€gt.

Das ist die Panik. Nicht die unmittelbare Niederlage im Krieg, sondern der langsame Verlust der LegitimitĂ€t, wĂ€hrend die RealitĂ€t durch Energierechnungen, geschlossene Fabriken, leere Arsenale und verpfĂ€ndete ZukĂŒnfte durchsickert.

Menschheit am Abgrund

Dies ist nicht nur Europas Krise. Sie ist zivilisatorisch. Ein System, das nicht produzieren kann, nicht nachliefern kann, nicht die Wahrheit sagen kann und nicht zurĂŒckweichen kann, ohne seine GlaubwĂŒrdigkeit zum Einsturz zu bringen, hat seine Grenzen erreicht. Wenn FĂŒhrungskrĂ€fte beginnen, ihre eigenen Institutionen auf schlechtere Jahre vorzubereiten, prognostizieren sie keine Unannehmlichkeit. Sie gestehen strukturellen Verfall ein.

Melonis Bemerkung war wichtig, weil sie die Inszenierung durchbrach. Imperien verkĂŒnden ihren Triumph laut. Systeme im Niedergang senken die Erwartungen leise – oder, wie im Fall Meloni, ungewöhnlich offen.

Europas FĂŒhrung senkt jetzt die Erwartungen, weil sie weiß, was in den Lagerhallen liegt, was die Fabriken noch nicht liefern können, wie die Schuldenkurven aussehen – und was die Öffentlichkeit bereits zu begreifen beginnt.

FĂŒr die meisten EuropĂ€er wird diese Abrechnung nicht als abstrakte Debatte ĂŒber Strategie oder Lieferketten eintreffen. Sie wird als viel einfachere Erkenntnis ankommen: Das war nie ein Krieg, dem sie zugestimmt haben. Er wurde nicht gefĂŒhrt, um ihre HĂ€user, ihren Wohlstand oder ihre Zukunft zu verteidigen. Er wurde aus imperialer Gier gefĂŒhrt – und bezahlt mit ihrem Lebensstandard, ihrer Industrie und der Zukunft ihrer Kinder.

Man sagte ihnen, er sei existenziell. Man sagte ihnen, es gebe keine Alternative. Man sagte ihnen, Opfer seien Tugend.

Doch was EuropĂ€er wollen, ist keine endlose Mobilisierung oder permanente AusteritĂ€t. Sie wollen Frieden. Sie wollen StabilitĂ€t. Sie wollen die stille WĂŒrde des Wohlstands – bezahlbare Energie, funktionierende Industrie und eine Zukunft, die nicht an Konflikte verpfĂ€ndet ist, denen sie nie zugestimmt haben.

Und wenn sich diese Wahrheit setzt, wenn die Angst nachlÀsst und der Bann bricht, wird die Frage, die EuropÀer stellen, nicht technisch, nicht ideologisch, nicht rhetorisch sein.

Sie wird menschlich sein. Warum wurden wir gezwungen, alles fĂŒr einen Krieg zu opfern, dem wir nie zugestimmt haben und bei dem man uns sagte, es gebe keinen Frieden, der es wert sei, verfolgt zu werden? Und das ist es, was Meloni nachts wach hĂ€lt.

Inmitten der Wirtschaftskrise ruft ein mit dem Mossad verbundenes X-Konto zu weiteren Protesten im Iran auf

Inmitten der Wirtschaftskrise ruft ein mit dem Mossad verbundenes X-Konto zu weiteren Protesten im Iran auf

Von Tyler Durden

Verfasst von Dave DeCamp ĂŒber AntiWar.com

Ein persischsprachiger X-Account, der behauptet, Israels Mossad zu vertreten, rief am Montag zu Protesten im Iran auf und deutete an, dass die israelische Spionageagentur Agenten in die Demonstrationen vor Ort involviert habe.

„Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen. Die Zeit ist gekommen. Wir sind bei euch. Nicht nur aus der Ferne und verbal. Wir sind auch vor Ort bei euch“, erklĂ€rte der Account, der von den israelischen Medien als offizielles Sprachrohr des Mossad angesehen wird, auf Farsi.

Die Proteste im Iran wurden durch die steigende Inflation, den Zusammenbruch der WÀhrung und die sich insgesamt verschlechternde wirtschaftliche Lage des Landes ausgelöst, das unter schweren US-Sanktionen steht.

Inmitten der Demonstrationen akzeptierte der iranische PrĂ€sident Masoud Pezeshkian den RĂŒcktritt des Chefs der iranischen Zentralbank.

„Das Wohlergehen der Menschen ist mein tĂ€gliches Anliegen.Wir haben grundlegende Maßnahmen auf der Tagesordnung, um das WĂ€hrungs- und Bankensystem zu reformieren und die Kaufkraft der Menschen zu erhalten“, schrieb Pezeshkian am Montag auf X.

„Ich habe den Innenminister beauftragt, die legitimen Forderungen der Demonstranten im Dialog mit ihren Vertretern anzuhören, damit die Regierung mit aller Kraft handeln kann, um Probleme zu lösen und verantwortungsbewusst zu reagieren“, fĂŒgte der iranische PrĂ€sident hinzu.

US-amerikanische und israelische Regierungsvertreter haben die Proteste zum Anlass genommen, um ihre Agenda gegen die iranische Regierung voranzutreiben. „Das iranische Volk will Freiheit. Es hat zu lange unter den Ayatollahs gelitten“, sagte der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, auf X.

Videos shared online show students at Tehran University chanting “Death to the dictator” as security forces withdrew while protesters moved toward the campus main gate. pic.twitter.com/lT41B1sfjx

— Faytuks Network (@FaytuksNetwork) December 30, 2025

Übersetzung von „X“: Online geteilte Videos zeigen Studenten der UniversitĂ€t Teheran, die „Tod dem Diktator“ skandieren, wĂ€hrend sich die SicherheitskrĂ€fte zurĂŒckziehen und die Demonstranten auf das Haupttor des Campus zusteuern.

„Wir stehen den Iranern auf den Straßen von Teheran und im ganzen Land zur Seite, die gegen ein radikales Regime protestieren, das ihnen nichts als wirtschaftlichen Niedergang und Krieg gebracht hat“, fĂŒgte Waltz hinzu.

Der ehemalige israelische Premierminister Naftali Bennet veröffentlichte ein Video in den sozialen Medien, in dem er die Iraner dazu aufforderte, „sich zu erheben.“

Maschinell ĂŒbersetzte Version des Mossad-Beitrags aus dem persischen Original


Inmitten der Wirtschaftskrise ruft ein mit dem Mossad verbundenes X-Konto zu weiteren Protesten im Iran auf

Die UnterstĂŒtzung der Proteste im Iran durch die USA und Israel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem PrĂ€sident Trump und der israelische MinisterprĂ€sident Benjamin Netanjahu einen weiteren Krieg gegen das Land planen.

WĂ€hrend seines Besuchs bei Netanjahu in Mar-a-Lago erklĂ€rte Trump am Montag, er wĂŒrde israelische Angriffe auf den Iran unterstĂŒtzen, sollte Teheran sein Raketenprogramm „fortsetzen“.

***

EU-Staats- und Regierungschefs wollen AnonymitÀt in sozialen Medien beenden

Das Jahr 2026 könnte als Wendepunkt in die europĂ€ische Geschichte des Internets eingehen. Nicht durch einen technischen Durchbruch, sondern durch einen politischen: Der Zugang zum digitalen Raum soll kĂŒnftig an IdentitĂ€t geknĂŒpft werden. Wer sich Ă€ußern, posten oder diskutieren will, soll dies nur noch nach vorheriger Authentifizierung – perspektivisch ĂŒber eine digitale ID – machen dĂŒrfen.

Im Zentrum dieser Entwicklung steht Irland, das im Juli 2026 den Vorsitz im Rat der EuropĂ€ischen Union ĂŒbernimmt. Bereits jetzt ist klar: Dublin will diese RatsprĂ€sidentschaft nutzen, um auf EU-Ebene ID-verifizierte Social-Media-Konten, verpflichtende Altersverifikation und das faktische Ende anonymer Online-Profile politisch voranzutreiben. Quelle

Vom freien Netz zur kontrollierten Öffentlichkeit

Offiziell wird das Projekt mit bekannten Schlagworten verkauft:
Schutz von Kindern, BekÀmpfung von Hassrede, EindÀmmung von Desinformation, Schutz der Demokratie. Doch hinter dieser Rhetorik verbirgt sich ein weitreichender Umbau des digitalen Raums.

Denn wer IdentitÀtspflicht sagt, sagt auch:

  • Ende der anonymen MeinungsĂ€ußerung
  • Nachvollziehbarkeit politischer Aussagen
  • VerknĂŒpfung von Online-Verhalten mit staatlich anerkannten IdentitĂ€ten
  • Potenziell vollstĂ€ndige Überwachung öffentlicher Debatten

Was bislang als Ausnahme galt – etwa bei BankgeschĂ€ften – soll zur Grundbedingung gesellschaftlicher Teilhabe im Netz werden.

Irland als politischer Vorreiter

Der irische Vizepremier Simon Harris positioniert sich offen als Antreiber dieser Agenda. Unter Irlands EU-PrĂ€sidentschaft sollen die bestehenden Regelwerke – insbesondere der Digital Services Act (DSA) – verschĂ€rft und ausgeweitet werden.

Ziel ist kein einzelnes Gesetz, sondern ein Regulierungs-Komplex, der Plattformen dazu zwingt:

  • echte IdentitĂ€ten zu verlangen,
  • AltersprĂŒfungen technisch durchzusetzen,
  • anonyme Nutzung strukturell zu unterbinden.

Dass ausgerechnet Irland diesen Kurs anfĂŒhrt, ist kein Zufall: Das Land ist europĂ€ischer Hauptsitz vieler Tech-Konzerne – und gleichzeitig Dreh- und Angelpunkt der EU-Digitalpolitik.

Digitale ID: Der stille SchlĂŒssel

Die technische Grundlage dieser Entwicklung ist die EU-weite digitale IdentitĂ€t. Was bislang als freiwilliges Verwaltungsinstrument beworben wird, könnte sich rasch zum universellen ZugangsschlĂŒssel entwickeln – nicht nur fĂŒr Behörden, sondern fĂŒr das gesamte Web.

Kritiker warnen:

Wer den Zugang kontrolliert, kontrolliert die Debatte.

Ein Internet, das nur noch mit staatlich anerkannter IdentitĂ€t betreten werden darf, ist kein neutraler Raum mehr, sondern eine verwaltete Öffentlichkeit.

Demokratie oder Disziplinierung?

Besonders brisant: Die geplanten Maßnahmen treffen nicht nur Extremisten oder StraftĂ€ter, sondern alle BĂŒrger. Whistleblower, Journalisten, Oppositionelle, Regierungskritiker – sie alle verlieren den Schutz der AnonymitĂ€t.

Die Geschichte zeigt jedoch:
AnonymitÀt war nie das Problem der Demokratie, sondern oft ihre Voraussetzung.

Ohne sie gĂ€be es keine mutigen Stimmen gegen Machtmissbrauch, keine frĂŒhen Warnungen, keine unbequemen Wahrheiten.

2026 als Testjahr

Noch ist nichts endgĂŒltig beschlossen. Doch 2026 wird das Jahr der politischen Weichenstellung. Unter dem Deckmantel von Sicherheit und Ordnung droht eine Transformation des Internets, die tiefer greift als jede Zensurdebatte zuvor.

Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob Regulierung nötig ist – sondern wie viel Freiheit Europa bereit ist, dafĂŒr aufzugeben.

Denn was hier entsteht, ist kein technisches Update.
Es ist ein neues MachtverhĂ€ltnis zwischen Staat, Plattform und BĂŒrger.

Und dieses VerhĂ€ltnis wird – einmal etabliert – kaum wieder rĂŒckgĂ€ngig zu machen sein.

Prognosekonsens: Was Experten fĂŒr 2026 erwarten

Prognosekonsens: Was Experten fĂŒr 2026 erwarten

Von Tyler Durden

Zum siebten Mal in Folge hat Visual Capitalistdie Prognosen gesichtet, um Ihnen den „Prediction Consensus” zu prĂ€sentieren, eine Zusammenfassung der Erwartungen von Analysten, Vordenkern und Branchenexperten fĂŒr das kommende Jahr.

In diesem Jahr hat Nick RoutleyĂŒber 2.000 einzelne Prognosen aus einer Vielzahl von Quellen analysiert, darunter Morgan Stanley, Goldman Sachs, der IWF, The Economist, Deloitte, Microsoft, Gartner und Dutzende weitere.

Indem wir die Überschneidungen dieser Prognosen kartiert haben, haben wir die Informationen zu 25 Themen mit hoher Überzeugungskraft zusammengefasst, die in unserem „Bingo Card”-Format dargestellt sind, wobei die Anzahl der Markierungen das Volumen der unterstĂŒtzenden Prognosen widerspiegelt.

Prognosekonsens: Was Experten fĂŒr 2026 erwarten

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Die allgemeine Stimmung im Jahr 2026

War 2025 ein Jahr der Anpassung – mit einer Neukalibrierung der MĂ€rkte auf höhere Zinsen, einer geopolitischen Neuordnung rund um eine zweite Trump-Regierung und Zölle sowie dem Übergang der KI vom Hype zur praktischen Anwendung –, dann zeichnet sich 2026 als ein Jahr der Konsolidierung und Konsequenzen ab.

Die allgemeine Stimmung ist vorsichtig optimistisch, aber von Unsicherheit geprĂ€gt. Morgan Stanley beschreibt 2026 als „das Jahr des Neustarts fĂŒr Risiken“, eine Zeit, in der sich der Fokus des Marktes von makroökonomischen Ängsten auf mikroökonomische Fundamentaldaten verlagert und damit einen fruchtbaren Boden fĂŒr Risikoanlagen schafft. Der politische Hintergrund ist ungewöhnlich gĂŒnstig: Fiskalische Anreize, eine anhaltende (wenn auch langsamere) geldpolitische Lockerung und Deregulierung bilden das, was Analysten als „politisches Dreigespann“ bezeichnen, das außerhalb von Rezessionen selten zu beobachten ist.

The Economist schlĂ€gt jedoch einen nĂŒchterneren Ton an und warnt davor, dass 2026 von Unsicherheit geprĂ€gt sein wird, da Trumps Umgestaltung der geopolitischen Normen weiterhin weltweit Wellen schlĂ€gt. Die alte, auf Regeln basierende Ordnung driftet weiter auseinander, und die Grenze zwischen Krieg und Frieden wird durch Provokationen in der Grauzone, Cyberangriffe und eine allgegenwĂ€rtige RivalitĂ€t zwischen den Nationen immer unschĂ€rfer.

Kurz gesagt: Risikoanlagen mögen florieren, aber die Welt darunter bleibt turbulent.

KI: Wieder einmal das große Thema

Zum dritten Mal in Folge dominiert kĂŒnstliche Intelligenz die Prognosen, aber die ErzĂ€hlung hat sich weiterentwickelt. WĂ€hrend sich die Prognosen fĂŒr 2024 darauf konzentrierten, ob der KI-Hype gerechtfertigt war, und 2025 den Schwerpunkt auf den großflĂ€chigen Einsatz legte, dreht sich die Diskussion fĂŒr 2026 um Integration und Konsequenzen.

Vom Werkzeug zum Partner

In allen Branchen geht KI mittlerweile ĂŒber das Beantworten von Fragen hinaus und arbeitet aktiv mit Menschen zusammen, um deren Fachwissen zu erweitern.

Dies ist das Jahr des Ausbaus der agentenbasierten KI. Deloitte prognostiziert, dass bis Ende 2026 bis zu 75 % der Unternehmen in agentenbasierte KI investieren könnten (autonome Systeme, die mit begrenzter menschlicher Aufsicht planen, handeln und sich anpassen können). Diese KI-Agenten sollen zu „digitalen Kollegen” werden, die kleinen Teams helfen, ĂŒber sich hinauszuwachsen. Microsoft stellt sich eine Zukunft vor, in der ein dreiköpfiges Marketingteam innerhalb weniger Tage eine globale Kampagne starten kann, wobei die KI die Datenverarbeitung und die Erstellung von Inhalten ĂŒbernimmt, wĂ€hrend Menschen die Strategie steuern.

Nach Jahren der Vorfreude sollen die ProduktivitĂ€tssteigerungen durch KI nun endlich in messbarer Form zum Tragen kommen. Morgan Stanley nennt die KI-getriebene Effizienz als einen von sechs Hauptfaktoren fĂŒr seine optimistischen Gewinnprognosen. Software- und Internetunternehmen erwarten fĂŒr die nĂ€chsten drei Jahre ein mehr als 20-faches Wachstum der Einnahmen aus generativer KI.

NatĂŒrlich wird KI auch auf andere Weise Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Berufsgruppen und Wissensarbeiter, die sich bisher sicher fĂŒhlten, beginnen nun, sich um ihre Arbeitsplatzsicherheit zu sorgen.

Marktprognosen: Auf der KI-Welle reiten

Praktischerweise dominiert KI auch die Marktentwicklung. Der Konsens ist eindeutig optimistisch, wenn auch gedĂ€mpft durch Bewertungsbedenken und das Bewusstsein fĂŒr Konzentrationsrisiken.

S&P 500: Zweistellige Gewinne erwartet

Die Strategen der Wall Street liegen bei ihren Prognosen fĂŒr die S&P-500-Ziele zum Jahresende 2026 in einem engen Bereich:

JPMorgan geht davon aus, dass der Index möglicherweise die Marke von 8.000 Punkten ĂŒberschreiten könnte, wenn die Fed die Geldpolitik stĂ€rker als erwartet lockert. Morgan Stanley bezeichnet dies als den optimistischsten Ausblick seit Jahren, der durch die RĂŒckkehr der operativen Hebelwirkung, Effizienzsteigerungen durch KI, eine akkommodierende Steuer- und Regulierungspolitik sowie moderate ZinssĂ€tze getrieben wird.

Wichtig ist, dass Analysten davon ausgehen, dass die Gewinne 2026 die Hauptlast tragen werden. Savita Subramanian von der Bank of America prognostiziert ein EPS-Wachstum von 14 %, merkt jedoch an, dass die KGV-Multiplikatoren tatsĂ€chlich um 10 Punkte zurĂŒckgehen könnten, was bedeutet, dass der Markt eine Mauer der Bewertungsskepsis ĂŒberwinden muss. Morgan Stanley prognostiziert fĂŒr 2026 ein EPS des S&P 500 von 317 USD (17 % Wachstum).

Der Superzyklus des Goldes hÀlt an

Gold bleibt ein Favorit. Morgan Stanley strebt einen Preis von 4.500 USD pro Unze an – ein Anstieg von etwa 9 % gegenĂŒber dem aktuellen Niveau. Der World Gold Council stellt fest, dass Gold im Jahr 2025 ĂŒber 50 Allzeithochs erreicht hat und möglicherweise die viertstĂ€rkste Jahresrendite seit 1971 verzeichnen wird.

Die Treiber sind struktureller Natur: KĂ€ufe durch die Zentralbanken, geopolitische AbsicherungsgeschĂ€fte und Bedenken hinsichtlich der TragfĂ€higkeit der öffentlichen Finanzen. In einem „Teufelskreis“-Szenario mit sich beschleunigender Verschlechterung der Haushaltslage könnte Gold gegenĂŒber dem aktuellen Niveau um 15 bis 30 % zulegen.

Wirtschaftsprognosen: Sanfte Landung mit Vorbehalten

Der IWF prognostiziert fĂŒr 2025 ein globales Wachstum von 3,2 % und fĂŒr 2026 von 3,1 % – unter dem Durchschnitt von 3,7 % vor der Pandemie, aber nicht rezessiv. Morgan Stanley erwartet Ă€hnliche Zahlen: 3,0 % globales Wachstum im Jahr 2025, 3,2 % in den Jahren 2026 und 2027.

FĂŒr die IndustrielĂ€nder wird ein Wachstum von etwa 1,5 bis 1,6 % erwartet, wĂ€hrend die SchwellenlĂ€nder ĂŒber 4 % liegen dĂŒrften. Der Konsens geht von einer sanften Landung aus: Das Wachstum schwĂ€cht sich ab, die Inflation sinkt weiter allmĂ€hlich und die Zentralbanken lockern ihre Politik – jedoch nicht aggressiv.

Das Ende der Ära „Höher fĂŒr lĂ€nger”

Es wird erwartet, dass die Geldpolitik der Zentralbanken weiter normalisiert wird. Morgan Stanleys Basisszenario sieht vor, dass die Fed die Zinsen bis Mitte des Jahres auf 3,0–3,25 % senkt und dann fĂŒr einen lĂ€ngeren Zeitraum eine Pause einlegt. Die BoE wird die Zinsen voraussichtlich auf 2,75 % senken, bevor sie eine Pause einlegt. Die EZB, die mit einer unter dem Ziel liegenden Inflation und einem schleppenden Wachstum konfrontiert ist, könnte die Zinsen stĂ€rker senken, als derzeit vom Markt eingepreist.

Japan bleibt der Ausreißer: Es ist die einzige Zentralbank eines großen Industrielandes, die möglicherweise die Zinsen anheben wird. Die BoJ dĂŒrfte bis Dezember einen Zinssatz von 0,75 % erreichen, bevor sie eine Pause einlegt.

Geopolitische und handelspolitische Prognosen: Zölle und Spannungen

Zölle werden zur neuen NormalitÀt

Kaum ein Thema stĂ¶ĂŸt auf mehr Konsens als dieses: Das Zollregime wird bestehen bleiben. Trumps Gegenzölle bringen jĂ€hrlich fast 300 Milliarden US-Dollar an Einnahmen, und obwohl sie möglicherweise rechtlich angefochten werden (Barclays geht davon aus, dass der Oberste Gerichtshof sie fĂŒr illegal erklĂ€ren wird), hat der effektive Zollsatz mit 12,1 % seinen Höchststand erreicht – den höchsten seit 1934.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen werden besser verkraftet als von vielen befĂŒrchtet. Die UBS rechnet Anfang 2026 mit einer „SchwĂ€chephase”, da sich die Zölle auf die Preise in den USA auswirken, gefolgt von einer Ausweitung und StĂ€rkung des Wachstums ab dem zweiten Quartal. Der strukturelle Wandel ist jedoch tiefgreifend: Der Handel könnte sich dauerhaft verlagern, die Lieferketten diversifizieren sich und die USA setzen Zölle ausdrĂŒcklich als wirtschaftliches Druckmittel ein.

China setzt auf Exporte und Produktion

Angesichts von Deflation, einer Immobilienkrise und einem nachlassenden Binnenwachstum konzentriert sich China zunehmend auf die Produktion und den Export. Das Land positioniert sich als zuverlĂ€ssigerer Partner, insbesondere im globalen SĂŒden, und schließt Handelsabkommen, wĂ€hrend sich die USA aus dem Multilateralismus zurĂŒckziehen.

Morgan Stanley erwartet, dass Chinas reales BIP im Jahr 2026 dank vorzeitiger staatlicher UnterstĂŒtzung um 5 % wachsen wird. Diese Strategie fĂŒhrt jedoch zu globalen Spannungen: Industrielle ÜberkapazitĂ€ten könnten die WeltmĂ€rkte ĂŒberschwemmen und Zollkonflikte könnten sich verschĂ€rfen.

Zunahme von Provokationen in der Grauzone

The Economist warnt davor, dass Russland und China das Engagement der USA gegenĂŒber ihren VerbĂŒndeten durch Provokationen in der „Grauzone” in Nordeuropa und im SĂŒdchinesischen Meer auf die Probe stellen werden. Die Spannungen werden in der Arktis, im Orbit, auf dem Meeresboden und im Cyberspace zunehmen.

Diese „umgebungsbedingte RivalitĂ€t”, die zwar keine offene Kriegshandlung darstellt, aber ĂŒber normale Friedenszeit-Reibungen hinausgeht, dĂŒrfte sich beschleunigen. Der Wettbewerb der GroßmĂ€chte wird zunehmend WeltraumaufklĂ€rung, Drohnentechnologie und KI-gestĂŒtzte Cyberoperationen umfassen.

Bewertung des Konsenses

Die Geschichte lehrt uns Bescheidenheit bei Prognosen. Die vergangenen Jahre haben unvorhergesehene Entwicklungen mit sich gebracht, und es gibt keinen Grund zu erwarten, dass sich 2026 genau so entwickeln wird, wie es der Konsens erwartet.

Wertvoll sind nicht die konkreten Vorhersagen, sondern die Themen, auf die informierte Beobachter ihre Aufmerksamkeit richten. Beispiele hierfĂŒr sind der Übergang von KI-Experimenten zum Aufbau einer Infrastruktur, die deren breite Nutzung unterstĂŒtzt, oder die Etablierung von Stablecoins als gĂ€ngige Finanzinstrumente.

Einige dieser Themen werden sich als zutreffend erweisen, andere werden durch Ereignisse zunichte gemacht werden. Zusammengenommen skizzieren sie jedoch das Umfeld, in dem sich Institutionen, Investoren und politische EntscheidungstrĂ€ger bewegen, wĂ€hrend sie sich fĂŒr das kommende Jahr positionieren.

***

Hereingelegt: DOGE lebt – und baut die Regierung weiter um

WIRED hat 2025 fortlaufend wichtige Details ĂŒber DOGE aufgedeckt, es aber versĂ€umt, diese mit der Dunklen AufklĂ€rung und der Technokratie in Verbindung zu bringen. RAGE, eine SĂ€ule der Dunklen AufklĂ€rung, steht fĂŒr Retire All Government Employees (Alle Regierungsangestellten in den Ruhestand schicken). Es fordert außerdem Akzelerationismus sowie einen Monarchen/CEO, der den föderalen Apparat wie ein Startup-Unternehmen fĂŒhrt. Zuckerberg brachte das 2008 zum Ausdruck, als er sagte: „Move fast and break things. Unless you are breaking stuff, you are not moving fast enough.“ DOGE ist nicht vorbei: Es hat gerade erst begonnen.
⁃ Patrick Wood, Herausgeber.

Seit Beginn der Trump-Regierung hat das sogenannte Department of Government Efficiency (DOGE), das Geisteskind des MilliardĂ€rs Elon Musk, mehrere Iterationen durchlaufen, was immer wieder zu Behauptungen fĂŒhrte – zuletzt vom Direktor des Office of Personnel Management –, die Gruppe existiere nicht oder sei ganz verschwunden.

Aber DOGE ist nicht tot. Viele seiner ursprĂŒnglichen Mitglieder sind in Vollzeitrollen bei verschiedenen Regierungsbehörden tĂ€tig, und das neue National Design Studio (NDS) wird vom Airbnb-MitgrĂŒnder Joe Gebbia geleitet, einem engen VerbĂŒndeten von Musk.

Selbst wenn DOGE kein weiteres Jahr ĂŒbersteht oder nicht bis zum US-Semiquinzentennial – seinem ursprĂŒnglichen Ablaufdatum laut der Executive Order, mit der es eingerichtet wurde –, wird das grĂ¶ĂŸere Projekt der Organisation weitergehen. DOGE wurde von Anfang an fĂŒr zwei Dinge genutzt, die beide unvermindert fortgesetzt wurden: die Zerstörung des Verwaltungsstaats und die umfassende ZusammenfĂŒhrung von Daten im Dienste der Machtkonzentration in der Exekutive. Es ist ein Muster, das Experten zufolge ĂŒber die Trump-Regierung hinaus ausstrahlen könnte.

„Ich denke, es hat die Normen darĂŒber verĂ€ndert, wo die gesetzgeberische Macht endet und wo die exekutive Macht beginnt, indem diese Normen schlicht ignoriert wurden“, sagt Don Moynihan, Professor fĂŒr Public Policy an der University of Michigan. „Das wird sich nicht notwendigerweise auf republikanische Regierungen beschrĂ€nken. Es wird kĂŒnftige demokratische PrĂ€sidenten geben, die sagen: ‚Nun, DOGE konnte das tun – warum wir nicht?‘“

Die frĂŒhesten Tage von DOGE waren von einem chaotischen Blitz geprĂ€gt, bei dem kleine Teams von DOGE-Akteuren – wie der inzwischen berĂŒchtigte Edward „Big Balls“ Coristine – in Regierungsbehörden eingesetzt wurden, um hochrangigen Zugang zu sensiblen Daten zu verlangen, Mitarbeiter zu entlassen und VertrĂ€ge zu kĂŒndigen. Und auch wenn diese Schritte als Fragen bĂŒrokratischer AblĂ€ufe oft radikal wirkten, wenn nicht sogar illegal erschienen, dienten sie doch dem, was von Anfang an die Agenda der Trump-Regierung gewesen war.

Ziele wie die KĂŒrzung diskretionĂ€rer Ausgaben und die drastische Verkleinerung der Bundesbelegschaft waren bereits von Personen wie VizeprĂ€sident JD Vance vertreten worden, der 2021 eine „De-Baathifizierung“ der Regierung forderte, sowie von Russell Vought, heute Leiter des Office of Management and Budget (OMB). Diese Ziele waren auch Teil von Project 2025. Was DOGE brachte, war nicht das Ende, sondern die Mittel – seine einzigartige Einsicht war, dass die Kontrolle ĂŒber technische Infrastruktur, etwas, das mit einer kleinen Gruppe erreichbar ist, funktional der Kontrolle ĂŒber die Regierung gleichkommt.

„Es hat nie zuvor eine Regierungseinheit gegeben, der so viel Macht ĂŒbertragen wurde, um Regierungsbehörden mit so wenig Aufsicht grundlegend umzukrempeln“, sagt Moynihan.

Nach der Verfassung liegt die Befugnis zur Einrichtung und Finanzierung von Bundesbehörden beim Kongress. Doch Trump und viele seiner UnterstĂŒtzer, darunter Vought und Vance, folgen einer bis vor relativ kurzer Zeit randstĂ€ndigen Auffassung davon, wie Regierung gefĂŒhrt werden sollte: der Theorie der einheitlichen Exekutive. Diese besagt, dass der PrĂ€sident – Ă€hnlich dem CEO eines Unternehmens – nahezu vollstĂ€ndige Kontrolle ĂŒber die Exekutive hat, zu der die Bundesbehörden gehören; eine Macht eher wie die eines Königs als die der Figur, die in den GrĂŒndungsdokumenten der Nation beschrieben wird.

„Die Theorie der einheitlichen Exekutive hat vieles von dem angetrieben, was DOGE an vielen unterschiedlichen Orten getan hat“, sagt George Foote, externer General Counsel des US Institute of Peace (USIP), einer unabhĂ€ngigen, vom Kongress finanzierten Non-Profit-Organisation. Obwohl das USIP eine unabhĂ€ngige Organisation ist, behauptete die Trump-Regierung, das USIP sei Teil der Exekutive und solle daher von DOGE unter Kontrolle gebracht werden. „DOGE war ganz klar ein Werkzeug, das die Leute im Weißen Haus und im OMB nutzten, um diese Art von Kontrolle durchzusetzen“, fĂŒgt Foote hinzu.

Mit Effizienz und Innovation als Rechtfertigung – und mit Zugang zu allen nicht klassifizierten Systemen in der Exekutive gemĂ€ĂŸ den Bedingungen der Executive Order, mit der es eingerichtet wurde – konnte sich DOGE in der gesamten Regierung ausbreiten und schnell einige der zentralen PrioritĂ€ten der Regierung umsetzen.

„Ich wĂŒrde sagen, sie wollten kĂŒnstliche Intelligenz und fortgeschrittene ComputerfĂ€higkeiten einbringen. Und dafĂŒr gibt es in der Regierung reichlich Raum“, sagt Foote. „Aber beim USIP und an einigen anderen Orten war das nur eine Tarnung. Es war reine VortĂ€uschung. Sie haben Dinge einfach kurz und klein geschlagen.“

„PrĂ€sident Trump hat versprochen, Verschwendung, Betrug und Missbrauch in unserer aufgeblĂ€hten Regierung zu kĂŒrzen, und die Regierung ist entschlossen, dieses Versprechen fĂŒr das amerikanische Volk einzulösen“, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Davis Ingle, als Antwort auf eine Anfrage um Stellungnahme.

DOGE konzentrierte seine BemĂŒhungen darauf, Zugang zu sensiblen Systemen zu erlangen – etwa zum Zahlungssystem einer Behörde des Finanzministeriums, das normalerweise von unparteiischen Bundesbediensteten betrieben wird –, um so die politische Agenda der Regierung umzusetzen. WIRED berichtete erstmals im Februar, dass der DOGE-Akteur Marko Elez innerhalb der ersten zwei Wochen der Trump-Regierung Zugang zu Systemen des Finanzministeriums erhielt. Gleichzeitig wurde DOGE-Akteuren Zugang zu anderen föderalen Gehaltsabrechnungssystemen gewĂ€hrt.

Im MĂ€rz berichtete WIRED, dass der Zugriff auf die Zahlungssysteme des Finanzministeriums Teil des vorlĂ€ufigen Plans von DOGE und der Regierung war, die Finanzierung der US-Behörde fĂŒr internationale Entwicklung (USAID) zu kappen. Anstatt den Kongress – die Instanz, die rechtlich befugt ist, eine Behörde zu schaffen oder aufzulösen – einzubeziehen, konnte DOGE sofort handeln, ohne Fragen, ohne Genehmigung.

Mit Zugriff auf Server, ĂŒber die regierungsweite E-Mails versendet werden konnten, schickten DOGE-Akteure Massenmails, in denen sie wissen wollten, was Bundesbedienstete tun, und sie aufforderten, kollektiv zu kĂŒndigen. Im Department of Veterans Affairs entwickelte der damalige DOGE-Akteur Sahil Lavingia ein KI-Werkzeug, um VertrĂ€ge zu „zermalmen“ und zu bewerten, welche gekĂŒrzt werden sollten.

„Sie haben VertrĂ€ge gestrichen und Leute entlassen. Punkt“, sagt Foote.

Bei der Sozialversicherungsbehörde (SSA) versuchte ein DOGE-Team, noch lebende Migranten in die sogenannte „Master Death File“ aufzunehmen, um ihre Sozialversicherungsnummern faktisch abzuschalten.

„Man geht einfach in die Datensysteme, in die Gehaltsabrechnungssysteme, man findet heraus, wohin die VertrĂ€ge fließen, und ĂŒbernimmt die Kontrolle darĂŒber. Von dort aus kann man einfach sicherstellen, dass Leute nicht bezahlt werden, oder man kann einen Vertrag eliminieren oder verschiedene Datenquellen zusammenfĂŒhren“, sagt Moynihan. „Das ist eine andere Art zu operieren als selbst Leute wie Russ Vought oder Stephen Miller, die ziemlich versiert darin sind, ĂŒber BĂŒrokratie nachzudenken, es frĂŒher getan haben.“

Die DOGE-Teams begannen außerdem damit, bislang getrennte DatensĂ€tze aus verschiedenen Behörden miteinander zu verknĂŒpfen – auf eine Weise, die es zuvor noch nie gegeben hatte –, wie es durch eine weitere Executive Order autorisiert wurde. Im April berichtete WIRED, dass das Department of Homeland Security (DHS) eine zentrale Datenbank mit Daten aus der SSA, mindestens zwei staatlichen WĂ€hlerverzeichnissen und dem Internal Revenue Service (IRS) aufbaute. Kurz darauf gab das DHS bekannt, dass DOGE bei ihrer Erstellung geholfen habe – alles ohne die gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation.

Laut einer Whistleblower-Meldung des ehemaligen SSA-Chefdatenbeauftragten Chuck Borges kopierten DOGE-Akteure die sensible Datenbank des Numerical Identification System (NUMIDENT), die Aufzeichnungen ĂŒber SozialversicherungsansprĂŒche sowie persönliche Daten aller Amerikaner enthĂ€lt, und speicherten sie in einer Cloud-Umgebung, „der offenbar jegliche Sicherheitsaufsicht durch die SSA oder eine Nachverfolgung fehlt, um festzustellen, wer auf diese Kopie der Daten zugreift oder zugegriffen hat“.

„Ich denke absolut, dass die ZusammenfĂŒhrung von Daten oder die Priorisierung davon in dieser Regierung mit DOGE verbunden ist und Teil des VermĂ€chtnisses von DOGE sein wird“, sagt Nikhel Sus, stellvertretender Chefjustiziar bei Citizens for Responsibility and Ethics in Washington. CREW hilft bei der Vertretung mehrerer KlĂ€ger, darunter eingebĂŒrgerte StaatsbĂŒrger, die die Regierung verklagen und behaupten, sie teile sensible Informationen unrechtmĂ€ĂŸig zwischen Behörden. „Einfach rĂŒcksichtslos ĂŒber gesetzliche Anforderungen hinwegzugehen und das Gesetz zu verletzen, ist nicht die Art und Weise, wie man in einer konstitutionellen Demokratie regiert.“

ALS MUSK im Mai die Regierung verließ, schienen die AktivitĂ€ten von DOGE zurĂŒckgefahren worden zu sein. Es gab keine plötzlichen GebĂ€udeĂŒbernahmen oder nĂ€chtlichen Forderungen nach Zugang zu sensiblen Daten mehr. Doch die von DOGE begonnene Arbeit setzte sich fort.

Auf administrativer Ebene werden weiterhin VertrĂ€ge gekĂŒndigt, und Vought versucht – manchmal erfolglos –, immer mehr Bundesbedienstete zu entlassen. Die DHS-Datenbank zur Verfolgung von Migranten wurde nur weiter formalisiert und ausgebaut. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die kopierte NUMIDENT-Datenbank entfernt oder eingeschrĂ€nkt wurde. Obwohl ein Richter entschied, dass die schnelle Zerschlagung von USAID „wahrscheinlich gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten verstieß“, befindet sich die Behörde weiterhin in der Schwebe – weder voll funktionsfĂ€hig noch vollstĂ€ndig abgeschafft. (TatsĂ€chlich waren massive KĂŒrzungen bei USAID Teil des Plans von Project 2025 fĂŒr die Behörde.)

Ähnlich verhĂ€lt es sich, obwohl ein Bundesrichter entschied, dass die Übernahme des USIP durch DOGE „rechtswidrig“ war: Das GebĂ€ude der Organisation wurde nach PrĂ€sident Trump benannt, und der Großteil der Belegschaft hat weiterhin keinen Zugang dazu. „Was beim USIP passiert ist, ist ein Übergang vom DOGE-‚Zerstörungsteam‘ zu einem stĂ€rker institutionalisierten Teil der Regierung, einem Teil des Außenministeriums, einem Teil der außenpolitischen Operation des Weißen Hauses“, sagt Foote. „Das steht völlig im Widerspruch zum USIP-Gesetz und völlig außerhalb dessen, was das USIP je getan hat.“

Moynihan sagt, dass die Handlungen von DOGE die US-Regierung wahrscheinlich dauerhaft verĂ€ndern werden. „Es wird eine ganze Reihe zusĂ€tzlicher Auswirkungen in spezifischen Politikbereichen geben, die einfach aus dem massiven Verlust an KapazitĂ€ten resultieren“, sagt er. „Ich denke, irgendwo um die 200.000 BeschĂ€ftigten werden aus der Bundesregierung verschwunden sein.“ Der Verlust von USAID habe, so schĂ€tzen einige Forscher, weltweit zu Hunderttausenden von TodesfĂ€llen gefĂŒhrt.

Sus wiederum sagt, er glaube, dass es Wege gebe, den Schaden, den DOGE angerichtet habe, rĂŒckgĂ€ngig zu machen. „Wir sind der Meinung, dass dies reparierbar ist, aber es wird erhebliche Arbeit erfordern“, sagt Sus. „Und es wird erhebliche Sorgfalt seitens der Exekutive in Zukunft und seitens der Gerichte erfordern.“