Kategorie: Nachrichten
Chaos-Koalition: Union und SPD streiten erneut über die Schuldenbremse

Die schwarz-rote Chaos-Koalition macht nach dem CDU-Parteitag da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatte: im Dauerstreit! Jetzt fetzen sich Union und SPD wieder wegen der Schuldenbremse, die zu lockern der CDU-Parteitag einstimmig ablehnt hatte.
Johannes Winkel, Chef der Jungen Union (JU), nannte den Beschluss einen Erfolg für den CDU-Nachwuchs und machte im Fake-Sender „ZDF“ zugleich das Renten-Fass neu auf: Ohne finanziell wirksame Änderungen unter anderem bei der Rente müsse die Schuldenbremse im kommenden Jahr komplett aufgeben werden.
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf beruft sich auf die gemeinsamen Vereinbarungen: „Der Koalitionsvertrag sieht sehr klar vor, die Schuldenbremse weiterzuentwickeln, damit wir mehr Spielraum für wichtige Zukunftsinvestitionen haben – für Infrastruktur, für Kitas, für unsere Schulen, unsere Sicherheit und natürlich auch für die wirtschaftliche Stärke“, sagte er dem Berliner „Tagesspiegel“. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch stellte in der „ ARD“ klar, die Vereinbarung über die „Reform“ der Schuldenbremse gelte.
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Bill Gates: Beziehung zu Jeffrey Epstein „viel intensiver und tiefergehend“ – 107 Seiten, 277 Dokumente – die Akten erschüttern das offizielle Gates-Narrativ
Im Laufe der letzten 24 Stunden habe ich einige der absurdesten, verstörendsten und politisch brisantesten Dokumente gelesen, die ich je gesehen habe. Und sie stammen nicht aus einem anonymen Blog. Sie stammen aus der offiziellen Veröffentlichung des US-Justizministeriums zu Jeffrey Epstein – systematisch ausgewertet in einem 277-Dokumente-Kompendium .
Bill Gates sagte öffentlich, er habe Jeffrey Epstein „mehrere Male“ getroffen. Die Dokumente sprechen eine andere Sprache.
Unten sind alle Daten detailliert zusammengetragen. (DeepL übersetzt). Das Original inkl. Dokumenten Quelle hier.
Dies ist eine vorläufige Version. Die endgültige Version – mit weiteren Dateien – wird in den kommenden Tagen veröffentlicht, sobald die Datenbankauswertung abgeschlossen ist.
This version is preliminary.
The final version will be released–with more files–in the coming days once database mining completes.
— Kevin Bass (@kevinnbass) February 21, 2026
Die Chronologie enthält mindestens 205 Termine mit dokumentierten Treffen oder Abendessen zwischen Gates und Epstein. Hinzu kommen mindestens 93 Tagespläne Epsteins, in denen Gates explizit aufgeführt ist. Das sind keine beiläufigen gesellschaftlichen Kontakte. Das sind operative Volumina.
- 205 Termine mit Vereinbarungen oder Abendessen, an denen Gates beteiligt war;
- 93 Tageskalender von Epstein, in denen Gates erwähnt wird;
- Hunderte von Dokumenten zur logistischen Koordination zwischen Epstein, seiner Assistentin Lesley Groff und Gates‘ eigenem Stab, darunter sein Terminplaner Larry Cohen;
- mindestens 42 E-Mails, die Gates persönlich an oder über Epstein verschickt hat.
Gates sagte, es sei um Philanthropie gegangen. Mindestens 122 Dokumente enthalten Verweise auf Dollarbeträge, Investitionsfonds, Donor-Advised-Fund-Strukturen, Steuerfragen, Kostenerstattungen und Zahlungen. Es geht um Multimilliarden-Vehikel. Um Fondsarchitektur. Um strategische Finanzkonstruktionen. Nicht um Small Talk.
Gates sagte, die Beziehung sei nicht tiefgründig gewesen. Epsteins Assistentin Lesley Groff koordinierte mindestens 141 Dokumente mit logistischer Abstimmung zu Gates-Terminen. Gates’ eigener Terminplaner Larry Cohen ist in mindestens 138 E-Mail-Korrespondenzen mit Epstein eingebunden. Das ist kein gelegentlicher Kontakt. Das ist eine systematische Zusammenarbeit.
Gates selbst verschickte mindestens 42 E-Mails an oder über Epstein. Und die Beziehung endete nicht 2013 oder 2014. Sie reicht nachweislich bis Januar 2019 – sechs Monate vor Epsteins Verhaftung.
Das klingt verrückt. Und es ist es auch.
Jeffrey Epstein war kein Randkontakt. Er war ein Insider. Ein operativer Netzwerker im Umfeld der Gates Foundation.
Acht hochrangige Mitarbeiter der Gates-Stiftung hatten direkten, dokumentierten Kontakt zu Epstein. Nicht über Gates vermittelt – sondern eigenständig, wiederholt, institutionell. Der General Counsel der Stiftung verfasste Rechtsgutachten für Epstein und bezeichnete die Zusammenarbeit als „unsere Arbeit“. Unsere Arbeit. Jeffrey Epstein war in den eigenen Worten der Stiftung Teil der „Arbeit“.
Epstein entwarf ein milliardenschweres Donor-Advised-Fund-Konzept. Mindestspenden von 100 Millionen Dollar. Anonymitätsoptionen für heikle Zuwendungen. Zugriff auf „jeden Milliardär in den USA und Europa“. Er kommunizierte mit JPMorgan-Führungskräften und sprach davon, dass das Projekt ohne seine persönliche Beteiligung kaum realisierbar sei. Er positionierte sich als Architekt einer globalen Finanzplattform mit Gates als zentralem Anker.
Das ist kein philanthropisches Randprojekt. Das ist Finanzstrategie auf höchstem Niveau – unter Einbindung eines verurteilten Sexualstraftäters.
Und es wird noch brisanter.
In Epsteins Unterlagen findet sich ein Entwurf eines gefälschten Rücktrittsschreibens, in dem behauptet wird, er habe Gates geholfen, „an Drogen zu kommen“, um „die Folgen von Sex mit russischen Mädchen“ zu bewältigen, und „illegale Treffen mit verheirateten Frauen“ ermöglicht. Ob dieser Entwurf jemals versendet oder als Druckmittel genutzt wurde, ist offen. Aber seine Existenz in Epsteins Archiv neben hunderten echten Gates-Dokumenten ist explosiv.
Boris Nikolic, Gates’ wissenschaftlicher Berater, erhielt 500.000 Dollar – als „Geschenk“ strukturiert. Als Nikolic mehr forderte, schrieb Gates über Epstein, dass Nikolic veröffentlichen könne, „was er wolle“, und er selbst werde dann „den richtigen Leuten erklären, was mir angetan wurde und von wem“. Das ist kein philanthropischer Austausch. Das ist Machtkommunikation.
Epstein platzierte seine langjährige Partnerin Kathryn Ruemmler, ehemalige Rechtsberaterin des Weißen Hauses, als persönliche Anwältin von Gates. Während sie Gates juristisch vertrat, debriefte sie Epstein über Treffen mit der Führungsspitze. Eine neun Jahre andauernde Doppelrolle – mitten im Machtzentrum.
Melanie Walker, Direktorin der Gates-Stiftung mit 315 Millionen Dollar Grant-Verantwortung, pflegte eine zwanzigjährige Beziehung zu Epstein, nannte ihn „Superfly“, versuchte sein Mikrowährungsprojekt in die Stiftung zu bringen und leitete Microsoft-interne Informationen weiter.
Der CEO von JPMorgan Chase konnte laut interner Kommunikation kein 1-zu-1-Treffen mit Bill Gates in Davos bekommen, ohne den Umweg über Epstein.
Gates teilte Epstein diplomatische Reisepläne für Treffen mit dem saudischen Königshaus. Epstein reagierte nicht mit Zurückhaltung, sondern mit Forderungen – und einem schlüpfrigen Witz.
Im Februar 2013 verbrachte Gates drei aufeinanderfolgende Tage mit Epstein: Treffen im Four Seasons, Abende im Townhouse, ein geplanter Flug mit Epsteins Privatjet nach Palm Beach, ein Mittagessen mit Woody Allen. Sein Sprecher sprach später von „mehreren Treffen“. Das ist keine Untertreibung. Das ist eine Verzerrung.
Bill und Melinda Gates nahmen an einem Abendessen im Townhouse teil. In den Terminnotizen tauchen zwei junge Frauen auf, „die vorbeischauen“, aber nicht am Tisch Platz nehmen. Anwesend war zudem ein ehemaliger norwegischer Premierminister, der heute wegen Korruption angeklagt ist. Am selben Tag traf sich Ehud Barak im Haus mit Gates’ Berater Nikolic.
Und als Gates PR-Probleme hatte? Die Dokumente zeigen Kommunikation über Medienmanagement. Narrative wurden vorbereitet. Kontakte aktiviert. Epstein half bei der Steuerung öffentlicher Wahrnehmung.
Noch einmal: Jeffrey Epstein betrieb Krisenkommunikation für Bill Gates.
Die 277 Dokumente beweisen keine strafrechtliche Schuld von Gates. Aber sie zerlegen die offizielle Erzählung in ihre Einzelteile. Sie zeigen operative Intensität, finanzielle Tiefe, institutionelle Einbindung und strategische Nähe.
Das war keine flüchtige Bekanntschaft. Das war ein System.
Und die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob es „nur ein Fehler“ war.
Die entscheidende Frage lautet: Warum wurde ein verurteilter Sexualstraftäter über Jahre hinweg in die Finanz- und Netzwerkarchitektur der mächtigsten Privatstiftung der Welt integriert – und warum wurde die Öffentlichkeit darüber systematisch im Unklaren gelassen?
Verfassungsbeschwerde gegen WHO-Verträge und Bundestagswahl 2025

Eine Bürgergemeinschaft reicht Verfassungsbeschwerde gegen die Ratifizierung der geänderten Internationalen Gesundheitsvorschriften und die Unregelmäßigkeiten der Bundestagswahl 2025 ein. 628 Bürgerinnen und Bürger haben beim Bundesverfassungsgericht gemeinsam eine Verfassungsbeschwerde gegen die Ratifizierung der geänderten Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) eingereicht. Die Bürgergemeinschaft sieht dadurch die Gefahr drohender Menschenrechtsverletzungen. Außerdem hat sie auch eine Wahlprüfungsbeschwerde wegen der Nichtbehebung der […]
Der Beitrag Verfassungsbeschwerde gegen WHO-Verträge und Bundestagswahl 2025 erschien zuerst unter tkp.at.
“Das Gift kommt aus Brüssel”: Fast jeder fünfte EU-Bürger armutsgefährdet!
Daten von Eurostat zufolge ist bereits nahezu jeder fünfte EU-Bürger armutsgefährdet: Das sind 93,3 Millionen Menschen. Nach Ansicht von AfD-Politiker Petr Bystron liegt die Verantwortung dafür klar bei den Eurokraten.
Der folgende Artikel erschien zuerst im Deutschlandkurier:
Die Europäische Union meldet alarmierende Zahlen: 93,3 Millionen Menschen gelten laut Eurostat als armutsgefährdet – nahezu jeder fünfte EU-Bürger. Besonders brisant ist die Entwicklung in Deutschland. Das einstige wirtschaftliche Zugpferd liegt inzwischen nur noch im EU-Durchschnitt.
Seit den Corona-Jahren hat sich die soziale Lage deutlich verschärft. Steigende Lebenshaltungskosten, explodierende Energiepreise und eine schwächelnde Wirtschaft treffen breite Bevölkerungsschichten. Während Brüssel den „Kampf gegen die Armut“ ausruft, wächst die Kritik an den politischen Entscheidungen, die diese Entwicklung begünstigt haben könnten.
Der AfD-Außenpolitiker Petr Bystron sieht die Verantwortung klar bei der EU-Politik. Migration, Energiewende und Ukraine-Unterstützung hätten Deutschland zu massiven zusätzlichen Schulden gezwungen. „Das Gift kommt aus Brüssel“, erklärte er.
Nach seiner Darstellung summieren sich zentrale Ausgaben auf rund 107 Milliarden Euro: etwa 50 Milliarden für Migration, 16 Milliarden für den Atomausstieg, 18 Milliarden für EEG und Elektromobilität sowie rund 15 Milliarden für die Ukraine. Weitere EU-Beiträge und zusätzliche Kriegskosten seien dabei noch nicht berücksichtigt.
Gleichzeitig steckt die deutsche Industrie in einer anhaltenden Krise. Der Bundesverband der Deutschen Industrie warnte Ende 2025 vor der tiefsten Standortkrise seit Bestehen der Bundesrepublik. Die Produktion sank das vierte Jahr in Folge, seit neun Quartalen zeigt die Entwicklung nach unten. Vom Niveau vor der Energiekrise ist Deutschland weit entfernt.
Unternehmen nennen vor allem die Energiepreise als entscheidenden Faktor. Sanktionen, steigende regulatorische Vorgaben und der Umbau der Energieversorgung hätten Produktion verteuert und Investitionen gebremst. Die Folgen sind Werksschließungen, Standortverlagerungen und wachsender Druck auf Arbeitsplätze.
Auf der Münchener Sicherheitskonferenz hat die EU ihren unbedingten Willen zu Krieg mit Russland demonstriert
CDU-Parteitag: Applaus und Dankesworte überschritten Bücklingsgrenze nach Nordkorea
In der Sendung „Kontrafunk Aktuell“ hat Frank Wahlig heute Morgen den am Samstag zu Ende gegangenen Bundesparteitag der CDU in Stuttgart kommentiert. Mit freundlicher Genehmigung des Kontrafunks und von Frank Wahlig veröffentlichen wir hier die schriftliche Version des Kommentars. Was sollen sie denn anderes machen als das leidige Kreuz bei seinem Namen. Die Funktionäre wissen, […]
Der Beitrag CDU-Parteitag: Applaus und Dankesworte überschritten Bücklingsgrenze nach Nordkorea erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Wenn Frau Pfarrer vor der AfD warnt …
Missbrauch evangelischer Gottesdienste im Februar 2026. Gastbeitrag von Dr. Dieter Gellhorn. Es geschieht nicht immer so krass, wie nach dem Gottesdienst in Schwenningen im evangelischen Gemeindezentrum im Muslenplatz am 8. Februar. Nach dem Orgelnachspiel erhob sich die Pfarrerin nochmals und rief zur Nichtwahl der AfD bei der Anfang März anstehenden Landtagswahl auf. Ihrer Ansprache gemäß […]
Der Beitrag Wenn Frau Pfarrer vor der AfD warnt … erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Die Europäische Zentralbank plant ein CBDC-Pilotprojekt ab Mitte 2027, die vollständige Einführung bis 2029 und startet demnächst die Auswahl lizenzierter Zahlungsanbieter.
Von The WinePress
„Wir wollen für eine mögliche erste Ausgabe des digitalen Euro im Jahr 2029 bereit sein.“
Heute hat die Europäische Zentralbank (EZB) einen aktualisierten Zeitplan für die Einführung ihres digitalen Euro, einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC), vorgelegt. Die Einführung hat sich verzögert, da die EZB ursprünglich beabsichtigt hatte, ihre CBDC bis Oktober letzten Jahres offiziell genehmigen zu lassen, aber einräumte, dass die Öffentlichkeit noch nicht ganz davon überzeugt ist. Sie kündigte jedoch an, ihre Propagandabemühungen zu verstärken, um einige Meinungen zu beeinflussen.
Piero Cipollone, Mitglied des Direktoriums der EZB, stellte bei einer Sitzung des ABI-Exekutivkomitees einen aktualisierten Fahrplan für den digitalen Euro vor.
Laut den Dokumenten der EZB könnten „ein Pilotprojekt und erste Transaktionen Mitte 2027 gestartet werden”.

„Wir streben an, für eine mögliche erste Ausgabe des digitalen Euro im Jahr 2029 bereit zu sein. Dies basiert auf der Arbeitshypothese, dass die Mitgesetzgeber der EU die Verordnung über die Einführung des digitalen Euro im Laufe des Jahres 2026 verabschieden werden.“
Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten scheint die Europäische Union entschlossen zu sein, den konventionelleren Weg des Bankwesens zu beschreiten, während Amerika den Weg der privatisierten Stablecoins einschlägt.


Cipollone sagte, der digitale Euro würde bedeuten, „die zentrale Position der Banken im Zahlungsverkehr zu erhalten“, wie Reuters berichtete. „Banken könnten ihre Rolle im Zahlungsverkehr nicht nur aufgrund von Stablecoins, sondern auch aufgrund anderer privater Lösungen verlieren.“
„Die Obergrenze für die Gebühren, die Händler im digitalen Euro-Netzwerk zahlen müssen, wird niedriger sein als die Gebühren des internationalen Zahlungsnetzwerks, das normalerweise teurer ist, aber höher als die Gebühren des inländischen Zahlungssystems, das normalerweise am günstigsten ist“, sagte Cipollone.
Zuvor hatte die EZB mit MasterCard zusammengearbeitet, um ein digitales ID-Wallet-System zu entwickeln, aber angesichts der Spannungen mit den USA und einer zunehmend fragmentierten Welt scheint dieses Projekt nun ins Stocken geraten zu sein.
Die EZB sagt, dass der digitale Euro über bestehende Medien bereitgestellt werden könnte, nämlich über digitale ID-Wallets oder Co-Badging mit physischen Karten.

Die EZB strebt an, dass ihre CBDC noch in diesem Jahr offiziell eingeführt und gesetzlich verankert wird.

Für die Einführung einer CBDC gibt es laut Cipollene einige wichtige Parameter, die berücksichtigt werden sollten.
- Entschädigung: Für einen Übergangszeitraum von mindestens fünf Jahren würden Gebührenobergrenzen auf einem Niveau festgelegt, das mit den durchschnittlichen Gebühren für Zahlungen mit Debitkarten vergleichbar ist, die sowohl am Point of Sale als auch für den E-Commerce verwendet werden können. Da Zahlungsdienstleister keine Systemgebühren für den digitalen Euro zahlen würden, würde dies zu hohen Gebühreneinnahmen führen.
- Offene Finanzierung: Banken wären nicht verpflichtet, Finanzierungs-/Entfinanzierungsdienstleistungen für ein digitales Euro-Zahlungskonto anzubieten, das nicht bei ihnen geführt wird. Die Verfügbarkeit würde von bilateralen Verträgen abhängen, die eine Entschädigung beinhalten könnten.
- Bargelddienstleistungen: Die Bargeldumwandlung wäre nur für Zahlungsdienstleister obligatorisch, die Bargelddienstleistungen für vergleichbare Zahlungsmittel anbieten, und müsste nur in derselben Weise erfolgen, wie der Zahlungsdienstleister sie für vergleichbare Zahlungsmittel anbietet. Dies ermöglicht die Erhebung einer angemessenen Gebühr für Bargeldumtausch und einer Inter-PSP-Gebühr, die sich an den aktuellen Geschäftsmodellen orientiert.
- Mehrere Konten und Gemeinschaftskonten: Zahlungsdienstleister würden dies den Verbrauchern auf freiwilliger Basis anbieten.
- Benutzeroberflächen: erhöht die Sichtbarkeit der Schnittstellen der Banken für den Zugang zum digitalen Euro.
- Zugang zu mobilen Geräten: führt strengere Vorschriften für Telefonhersteller ein, um Zahlungsdienstleistern Zugang zu der Software und Hardware in mobilen Geräten für die Bereitstellung des (offline) digitalen Euro zu gewähren.

AUTORENKOMMENTAR
Die Einführung der CBDC hat länger gedauert als erwartet, und das ist meiner Meinung nach ein wichtiger Grund dafür, dass Stablecoins in letzter Zeit so attraktiv geworden sind. Die inkompetente und korrupte EZB schwankt weiterhin hin und her und erreicht nichts (was in dieser Hinsicht hoffentlich so bleibt, oder besser noch: Wie wäre es, wenn die EZB zusammen mit den anderen Zentralbanken einfach geschlossen würde!
Bis 2029 wird Europa vermutlich ganz anders aussehen, zerstört und zerrissen durch Krieg und seine totgeweihten Volkswirtschaften. Bis dahin, vielleicht sogar schon früher, werden die Menschen um eine „Lösung” betteln.
Aktuelle Vogelgrippe-Experimente: Tödliche Dosen, Gehirnbefall, 100-fache Viruslast – Was wurde wirklich geschaffen?
NIH-Vogelgrippe-Experimente erzeugen tödliches Virus mit erhöhter Virulenz und Übertragbarkeitsmutationen bei Säugetieren
Gain-of-Function-Experiment trieb H5N1 in Richtung säugetieradaptierter Mutationen.
Jon Fleetwood
Von den NIH finanzierte Wissenschaftler geben an, Vogelgrippe-Experimente durchgeführt zu haben, bei denen sie Säugetiere mit hochpathogenem und tödlichem H5N1 infizierten. Während dieser Experimente verschoben sich die Viruspopulationen innerhalb der Tiere hin zu Mutationen, die bekanntermaßen die Virusreplikation, Virulenz und Übertragbarkeit bei Säugetieren erhöhen.
Die Studie wurde vergangene Woche in Nature Communications veröffentlicht.
Einer der Autoren der Studie, Dr. Jeffery Taubenberger, ist derzeit Direktor des NIAID und namentlich als Erfinder auf einer bundesweit patentierten Vogelgrippe-Impfstoffplattform genannt. Damit befindet er sich in der Position, Experimente mit pandemiefähigem H5N1 mit durchzuführen, während er gleichzeitig geistiges Eigentum an einem Impfstoff hält, der zu dessen Bekämpfung entwickelt wurde.
Die Studie wurde vom National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), den National Institutes of Health (NIH) sowie dem U.S. Department of Health and Human Services (HHS) unter Vertrag 75N93021C00016 finanziert.
Sie umfasste die Infektion von Mäusen mit tödlichen Dosen des H5N1-Influenzavirus und die Analyse, wie sich das Virus innerhalb von Säugetierwirten replizierte und entwickelte.
Die Infektionen verliefen bei unbehandelten Tieren tödlich:
„Kontrollmäuse (unbehandelt) … erlagen alle zwischen 5 und 8 Tagen nach der Inokulation der Infektion.“
Während sich das Virus replizierte, soll es sich über die Lunge hinaus ausgebreitet und das Gehirn befallen haben, wobei extrem hohe Konzentrationen erreicht wurden:
„Gehirntiter stiegen zwischen 3 und 6 dpi von 10² auf 10⁷ TCID50/mL.“
Diese neurologische Invasion führte zu sichtbaren neurologischen Beeinträchtigungen:
„Mehr als 60 % der Kontrolltiere … zeigten neurologische Symptome, darunter Hinterbein-Parese, Ataxie und Zittern.“
Die Forscher bestätigten, dass sich das Virus im gesamten Körper ausgebreitet hatte:
„Eine produktive A(H5N1)-Infektion wurde in der Lunge etabliert … und breitete sich rasch auf das Gehirn aus.“
Virus verschob sich während der Experimente hin zu säugetieradaptiven Mutationen
Genetische Sequenzierungen sollen gezeigt haben, dass sich während der Experimente die Viruspopulationen innerhalb der Säugetiere hin zu Varianten verschoben, die Mutationen tragen, die mit einer verbesserten Anpassung an Säugetierwirte in Verbindung stehen.
Eine der wichtigsten identifizierten Mutationen war PB2-E627K, die laut den Forschern:
„die Virusreplikation und -übertragung bei Säugetieren verbessert.“
Diese Mutation war zunächst in geringer Häufigkeit vorhanden, wurde jedoch während des Experiments bei einigen Tieren zur dominierenden Viruspopulation:
„PB2-E627K … wurde als Minoritätsvariante (in 9,6 %–32,5 % der Viren) identifiziert … Ein Tier … wies diese Substitution dominierend sowohl in Lungenproben (88 %) als auch in Gehirnproben (≥95 %) auf.“
Eine weitere während der Experimente beobachtete Mutation, PB2-D701N, soll ebenfalls mit erhöhter Virulenz bei Säugetieren in Verbindung stehen:
„PB2-D701N … erhöht die Pathogenität bei Mäusen und Menschen.“
In einigen Fällen traten beide Mutationen gemeinsam auf:
„Duale PB2-E627K- und PB2-D701N-Substitutionen … erhöhen Virulenz und Übertragung bei Mäusen.“
Diese Ergebnisse zeigen, dass sich während der NIH-finanzierten Experimente die Viruspopulationen in Säugetieren hin zu Varianten verschoben, die Mutationen tragen, die bekanntermaßen Replikation, Virulenz und Übertragbarkeit bei Säugetieren erhöhen.
Experimente in Hochsicherheitslabor durchgeführt
Die in den Experimenten verwendeten Virusstämme sollen ursprünglich aus Wildvögeln isoliert worden sein und wurden anschließend zur Infektion von Säugetieren in Laborexperimenten verwendet.
Die Infektionen wurden durchgeführt in:
„einer Tier-Biosicherheitsstufe-3+-Containment-Einrichtung.“
BSL-3+-Labore werden für Forschung mit gefährlichen luftübertragbaren Krankheitserregern genutzt.
Forschung im Rahmen der „Pandemievorsorge“ – FDA-zugelassenes Xofluza bietet Schutz
Die Autoren geben an, die Experimente seien im Namen der Pandemievorsorge durchgeführt worden.
Sie schrieben:
„Die interkontinentale Ausbreitung hochpathogener aviärer Influenza-A(H5N1)-Viren stellt erhebliche Pandemierisiken dar.“
Die Forscher schlossen, dass ihre Ergebnisse zukünftige Strategien zur Pandemiebekämpfung leiten sollten:
„Baloxavir … sollte in der Pandemieplanung berücksichtigt werden.“
Da Baloxavir (Xofluza) ein bereits von der FDA zugelassenes antivirales Medikament ist und die Studie feststellte, dass es „Mäuse vollständig vor dem Tod schützte“ und „die Neuroinvasion verhinderte“, deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass bereits eine zugelassene therapeutische Gegenmaßnahme gegen H5N1 verfügbar ist, anstatt sich ausschließlich auf die Entwicklung und Notfallzulassung eines neuen experimentellen Impfstoffs zu verlassen.
Während die Experimente H5N1 in Richtung gefährlicherer säugetieradaptierter Mutationen trieben, zeigten sie zugleich, dass ein bereits FDA-zugelassenes antivirales Medikament Schutz bot, was bestätigt, dass bei Bedarf eine bestehende Behandlung verfügbar ist.
NIH-Politik definiert Erhöhung von Pathogenität oder Übertragbarkeit als Gain-of-Function
Am 18. Juni 2025 veröffentlichten die National Institutes of Health die Mitteilung NOT-OD-25-127 zur Umsetzung der Executive Order des Weißen Hauses zur Sicherheit biologischer Forschung.
Die Mitteilung liefert die bundesweite Definition gefährlicher Gain-of-Function-Forschung.
NIH erklärt:
„Gefährliche Gain-of-Function-Forschung bedeutet wissenschaftliche Forschung an einem infektiösen Erreger oder Toxin mit dem Potenzial, Krankheiten zu verursachen, indem seine Pathogenität erhöht oder seine Übertragbarkeit gesteigert wird.“
Die Richtlinie präzisiert weiter, dass Gain-of-Function Folgendes umfasst:
„(a) die schädlichen Folgen des Erregers oder Toxins zu verstärken;“
und:
„(d) die Stabilität, Übertragbarkeit oder die Fähigkeit zur Verbreitung des Erregers oder Toxins zu erhöhen;“
Das neue, von den NIH finanzierte H5N1-Experiment soll Viruspopulationen hervorgebracht haben, die Mutationen tragen, die diese Kriterien erfüllen.
Die Studie identifizierte Varianten mit PB2-E627K, die:
„die Virusreplikation und -übertragung bei Säugetieren verbessert.“
Und PB2-D701N, die:
„die Pathogenität bei Mäusen und Menschen erhöht.“
Bei einigen Tieren wurden diese Mutationen zur dominierenden Viruspopulation in Lunge und Gehirn:
„Ein Tier … wies diese Substitution dominierend sowohl in Lungenproben (88 %) als auch in Gehirnproben (≥95 %) auf.“
Nach der eigenen Definition der NIH erfüllt Forschung, die Krankheitserreger mit erhöhter Pathogenität oder Übertragbarkeit hervorbringt, die bundesweite Schwelle für Gain-of-Function.
Fazit
Von den NIH finanzierte Wissenschaftler infizierten Säugetiere mit tödlichem H5N1, wobei sich das Virus hin zu Mutationen verschob, die bekanntermaßen Virulenz und Übertragung erhöhen – was der bundesweiten Definition von Gain-of-Function entspricht – während dasselbe Experiment bestätigte, dass ein bereits von der FDA zugelassenes antivirales Medikament Schutz bot und somit eine bestehende Gegenmaßnahme verfügbar ist.
Epstein-Akten erschüttern: Biolabore in der Ukraine sind real und das wurde erforscht
Ben Swan: „Die Epstein-Akten bestätigen, was man jahrelang als Verschwörung verspottete“
In einer aktuellen Sendung erklärt der Journalist Ben Swann, dass die neu veröffentlichten Epstein-Dokumente angeblich zahlreiche Themen bestätigen würden, die in den vergangenen Jahren als „Verschwörungstheorien“ bezeichnet worden seien.
Swann eröffnet mit der These, dass „fast jede sogenannte Verschwörung der letzten zehn Jahre“ sich mit zunehmender Einsicht in die Epstein-Akten als wahr herausstelle.
Im Mittelpunkt seiner Sendung steht die Frage nach US-verknüpfter biologischer Forschung in der Ukraine – ein Thema, das während der vergangenen Jahre von vielen Politikern und Medien als russische Desinformation zurückgewiesen worden war.
Direkt zum Video mit deutschen Untertiteln:
Swann verweist auf frühere eigene Berichte, in denen er über Biolabore in der Ukraine berichtet hatte. Er spricht von neuen Informationen über dort tätige Personen, denen diplomatische Immunität gewährt worden sei, sowie über Krankheitsausbrüche in der Umgebung einzelner Einrichtungen.
Er stellt außerdem einen Zusammenhang zu Investitionen von Hunter Biden her. Swann verweist darauf, dass Hunter Bidens Firma Seneca 500.000 Dollar in das Pathogenforschungsunternehmen Metabiota investiert habe. Zudem habe Metabiota 24 Millionen Dollar an Fördermitteln vom US-Verteidigungsministerium erhalten, darunter Mittel für Projekte in der Ukraine.
Während die US-Regierung zunächst bestritten habe, dass es US-finanzierte Biolabore in der Ukraine gebe, hätten Pentagon-Vertreter später eingeräumt, dass 46 „friedliche“ Labore im Land existierten.
Der zentrale Punkt der Sendung ist jedoch ein anderer: Swann behauptet, neue E-Mails aus dem Umfeld von Jeffrey Epstein zeigten dessen Interesse an genetischen Experimenten in Verbindung mit ukrainischen Biolaboren.
Er spricht von Diskussionen über sogenannte „Do-it-yourself“-Genexperimente, Embryonenimplantation, Spermienmodifikation und Biohacking. Laut Swann sollen E-Mails sogar Pläne für ein „Designerbaby“-Projekt enthalten, mit dem Ziel, innerhalb von fünf Jahren eine genetisch gestaltete Geburt oder sogar einen menschlichen Klon zu erreichen.
Für diese Behauptungen verweist Swann auf E-Mail-Dokumente, die er als Belege präsentiert. Eine unabhängige Verifikation dieser konkreten Interpretationen erfolgt in der Sendung nicht.
Swann argumentiert weiter, dass solche Forschungen in den USA oder in den meisten westlichen Ländern illegal oder ethisch unzulässig wären und deshalb in Staaten wie der Ukraine durchgeführt worden seien. Er verweist auf angebliche E-Mails, in denen Investoren nur unter der Bedingung absoluter Anonymität teilnehmen wollten, aus Angst vor öffentlicher Enthüllung und massiven Reputationsschäden.
In seiner Analyse stellt Swann die These auf, Epstein habe nicht nur ein kriminelles Netzwerk betrieben, sondern zugleich an radikalen genetischen Projekten mit globaler Tragweite gearbeitet.
Er erinnert zudem an eine Aussage der damaligen US-Diplomatin Victoria Nuland, die im US-Senat erklärte, die Ukraine verfüge über „biologische Forschungseinrichtungen“, über die man besorgt sei, falls russische Truppen Zugang erhielten. Diese Aussage wurde damals von verschiedenen Seiten unterschiedlich interpretiert.
Swann schließt mit der Behauptung, angesichts der Epstein-Dokumente sei die Diskussion über ukrainische Biolabore keine „Verschwörung“ mehr.
Ein französischer Supermarkt führt als europäische Premiere ein tokenisiertes Zahlungssystem mit Venen-Handflächenscan ein
„Ein Zahlungssystem, das diese Form der Authentifizierung nutzt, verschlüsselt und tokenisiert Bilder der Venenmuster in den Handflächen der Verbraucher sowie deren Kontoinformationen.“
The WinePress
„Ein Zahlungssystem, das diese Form der Authentifizierung nutzt, verschlüsselt und tokenisiert Bilder der Venenmuster in den Handflächen der Verbraucher sowie deren Kontoinformationen“, erklärte das Fintech-Unternehmen.
Der französische Supermarkt Carrefour hat ein neues biometrisches Zahlungssystem eingeführt, das die einzigartigen Venenmuster in den Händen der Kunden analysiert, um eine sichere Transaktion durchzuführen – Berichten zufolge das erste seiner Art in Europa.
Die französische Zeitung The Connexion berichtete, dass Carrefour Market in Paris mit dem Fintech-Unternehmen Ingenico zusammengearbeitet hat, um diesen neuen Typ von Zahlungsterminal einzuführen. Die Testphase beginnt am 29. Juli – ein Datum, das gewählt wurde, weil Paris Gastgeberstadt der Olympischen Spiele ist.
„Vor der Nutzung registrieren Kunden ihr Venenmuster an einem speziellen Terminal und verknüpfen es mit ihrer Bankkarte“, erklärte das französische Medium. „Der Kunde kann einen Einkauf tätigen, indem er einfach die Handfläche seiner registrierten Hand über ein spezielles Zahlungsterminal hält.“
„Dieses System gewährleistet ein hohes Maß an Sicherheit für persönliche und Bankdaten“, erklärte Carrefour. „[Es] wird den Bezahlvorgang reibungsloser gestalten und das Kundenerlebnis verbessern.“
Ingenico stellte seine Venen-Handflächenscanner-Terminals Anfang 2023 vor. Das Unternehmen behauptet, dass „eine häufige Herausforderung im Zahlungsverkehr weiterhin besteht: zu überprüfen, ob die Person, die die Zahlungsmethode verwendet, auch die Person ist, die zur Nutzung dieser Zahlungsmethode berechtigt ist.“
Das Unternehmen erklärte in einer Pressemitteilung, dass diese Zahlungsmethode am sichersten sei und die Interaktionen der Kunden anschließend tokenisiert würden.
Händler wissen nie ganz genau, ob die Person, die die Zahlungskarte in das Kartenlesegerät steckt, der Kontoinhaber ist oder ob die Person, die ein Konto an einem Kiosk nutzt, tatsächlich die Person ist, deren Konto die Transaktion abdeckt.
Die Identifizierung über die Handflächenvene ist beispielsweise eine der genauesten Formen der biometrischen Identifikation. Ein Zahlungssystem, das diese Form der Authentifizierung nutzt, verschlüsselt und tokenisiert Bilder der Venenmuster in den Handflächen der Verbraucher sowie deren Kontoinformationen. Es ist eine weniger intrusive Methode als andere Optionen wie Gesichts- oder Iris-Scans und zudem einfacher umzusetzen und zu betreiben.
Ingenico argumentiert außerdem, dass „Verbraucher nicht nach einer Zahlungskarte kramen, sich keine PIN merken oder ein Smartphone entsperren und eine mobile Wallet öffnen müssen.“ Zudem solle man „den ‚Coolness-Faktor‘ nicht unterschätzen, der Verbraucher dazu verleiten kann, diese Zahlungsmethode auszuprobieren und zu übernehmen. Insbesondere frühe Anwender werden vom Neuheitswert dieser aufkommenden Technologie profitieren.“
Hier sind alle Schlüsselfiguren, die bisher im Zusammenhang mit den Epstein-Akten zurückgetreten sind
von Tyler Durden
Wir beginnen nun endlich die ersten Schritte einer Reihe hochrangiger Rücktritte zu sehen, nachdem das Justizministerium kürzlich Millionen von Seiten im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein veröffentlicht hat.
Die Dokumente – E-Mails, Finanzunterlagen und Fotografien – nennen Personen aus Politik, Finanzwelt, Diplomatie, Wissenschaft und Kunst. Obwohl die bloße Erwähnung in den Akten kein Beweis für Fehlverhalten ist, hat die erneute öffentliche Aufmerksamkeit mehrere prominente Führungspersönlichkeiten zum Rücktritt veranlasst, wie Time gestern dokumentierte.
Wie wir bereits einzeln berichtet haben, gehören zu den Zurückgetretenen Thomas Pritzker, Kathy Ruemmler, Sultan Ahmed bin Sulayem, Brad Karp, Mona Juul, Peter Mandelson, Miroslav Lajcak, Jack Lang und David A. Ross. In vielen Fällen beschreiben die Unterlagen jahrelangen Kontakt mit Epstein, teilweise auch über sein Schuldbekenntnis von 2008 wegen der Anbahnung von Prostitution mit einer Minderjährigen hinaus, was den öffentlichen und politischen Druck weiter verstärkte.
Thomas Pritzker trat als Executive Chairman von Hyatt Hotels zurück, nachdem E-Mails zeigten, dass er auch nach Epsteins Verurteilung weiterhin Kontakt mit Epstein und Ghislaine Maxwell hielt.
Einige Nachrichten bezogen sich auf geplante Treffen, darunter Abendessen. Pritzker erklärte, er habe „schreckliches Urteilsvermögen“ bewiesen, indem er die Beziehungen aufrechterhalten habe, und äußerte tiefes Bedauern. Die Behörden haben ihm jedoch kein Fehlverhalten vorgeworfen.
Kathy Ruemmler trat als Chief Legal Officer von Goldman Sachs zurück, nachdem E-Mails auf ein freundschaftliches Verhältnis zu Epstein Jahre nach dessen Vergleich hindeuteten, einschließlich Korrespondenz, in der Geschenke erwähnt wurden.
Ruemmler, die zuvor als Rechtsberaterin des Weißen Hauses unter Präsident Barack Obama tätig war, erklärte, sie habe Epstein niemals vertreten und nichts von seinen Verbrechen gewusst. Später bezeichnete sie ihn als „Monster“ und sagte, sie bereue es, ihn jemals gekannt zu haben.
Sultan Ahmed bin Sulayem trat als Chairman und CEO von DP World zurück, nachdem Korrespondenz auf eine langjährige Freundschaft mit Epstein hinwies, die sich über Jahre erstreckte.
Einige vom Justizministerium veröffentlichte E-Mails enthielten persönliche Nachrichten, die Aufmerksamkeit erregten. Die Behörden haben ihm kein Fehlverhalten vorgeworfen, und das Unternehmen nannte Epstein nicht als Grund für seinen Rücktritt.
Brad Karp legte sein Amt als Chairman von Paul, Weiss nieder, nachdem E-Mails eine längere Beziehung zu Epstein offenlegten, darunter auch Nachrichten, in denen er einen Entwurf eines juristischen Antrags im Zusammenhang mit Epsteins Vergleich von 2008 lobte.
Karp erklärte, die Kontroverse sei zu einer Belastung für die Kanzlei geworden, in der er jahrzehntelang tätig gewesen sei, und bestritt jegliches Fehlverhalten. Die Kanzlei erklärte, sie habe Epstein niemals vertreten.
Mehrere Diplomaten und Kulturschaffende traten ebenfalls zurück. Mona Juul legte ihr Amt als norwegische Botschafterin nieder, nachdem Berichte ihren früheren Kontakt zu Epstein hervorhoben und eine angebliche testamentarische Verfügung, die Geld für ihre Kinder vorsah, unter die Lupe genommen wurde.
Das norwegische Außenministerium erklärte, die Situation werfe Fragen hinsichtlich ihres Urteilsvermögens auf, obwohl Juul Fehlverhalten bestritt.
Peter Mandelson trat aus der britischen Labour-Partei zurück, nachdem Bankunterlagen und E-Mails in den Akten finanzielle Überweisungen und Korrespondenz mit Epstein seit den frühen 2000er Jahren zeigten.
Er hatte zuvor bereits einen diplomatischen Posten infolge früherer Enthüllungen über die Beziehung verloren. Mandelson erklärte, er habe nichts Strafbares getan.
Miroslav Lajcak trat als nationaler Sicherheitsberater der Slowakei zurück, nachdem Textnachrichten und E-Mails einen Austausch mit Epstein zu verschiedenen Themen offenlegten.
Lajcak erklärte, er trete zurück, um der Regierung politischen Schaden zu ersparen, und bestritt unangemessenes Verhalten.
In Frankreich trat Jack Lang als Leiter des Institut du Monde Arabe zurück, nachdem eine Untersuchung mutmaßliche finanzielle Verbindungen zwischen seiner Familie und mit Epstein verbundenen Einrichtungen prüfte.
Lang, ein ehemaliger Kulturminister, bestritt die Vorwürfe und erklärte, er trete im Interesse der Institution zurück.
In New York legte David A. Ross sein Amt als Fachbereichsleiter an der School of Visual Arts nieder, nachdem E-Mails weiterhin bestehenden Kontakt mit Epstein nach dessen Verurteilung offenlegten, darunter auch Austausch über provokative künstlerische Ideen.
Ross erklärte, er bereue es, von Epstein „hineingelegt“ worden zu sein, äußerte Mitgefühl für die Opfer und bestritt Fehlverhalten.
Die jüngste Veröffentlichung hat das weltweite Interesse an Epsteins Netzwerk erneut entfacht und verdeutlicht, dass Verbindungen – ob sozialer, finanzieller oder beruflicher Natur – auch Jahre nach seinem Tod im Jahr 2019 weiterhin erhebliche rufschädigende und berufliche Konsequenzen nach sich ziehen können.

