Kategorie: Nachrichten
Vitamin D, Omega 3, Selen, Jod und L-Carnitin / Q10 in der Krebstherapie – Uwe Gröber & Prof. Spitz
Auf vielfachen Wunsch geht unsere Serie „Arzneimittel als Mikronährstoff-Räuber“ in die nächste Runde: In Deutschland erkrankt jeder zweite Mensch innerhalb seines Lebens an einer Form von Krebs. Grund genug für Professor Dr. med. Jörg Spitz und den Apotheker und Leiter der Akademie für Mikronährstoffmedizin Uwe Gröber, den Umgang mit der gefürchteten Volkskrankheit genauer zu beleuchten.
Im Spitzen-Gespräch erfahren Krebspatienten, was es unbedingt in Bezug auf den eigenen Nährstoff-Haushalt zu beachten gilt. Doch so weit muss man es erst gar nicht kommen lassen: Wer die wichtigsten Nährstoffe kennt und seinen Körper mit diesen konsequent versorgt, stellt überdies die bestmögliche Prävention sicher.
Jede Krebstherapie ist eine Kraftprobe für unseren Körper
Lautet die Diagnose Krebs, so bedeutet dies ein einschneidendes Lebensereignis. Denn Patienten wissen: Heilung ist nicht garantiert und gerade
Die großen Lügen (Teil 2) Corona I – Die Plandemie
Uwe Froschauer
Wir leben seit einigen Jahrtausenden in einer Plutokratie, in einer Gesellschafts- beziehungsweise Staatsform, in der die Besitzenden die politische Herrschaft ausüben. Geld regiert die Welt. Um dieses System am Leben zu halten, stehen die Reichen heutzutage nicht selbst an der Front wie einst Kaiser und Könige. Zur Erfüllung dieser Aufgabe benutzen sie ihre Marionetten: die Politiker, Medien und Wissenschaftler. Die Geldeliten ziehen die Fäden im Hintergrund.
Die Aufgabe der Politiker in diesem „Spiel“ ist es, die Privilegien und das Vermögen der Besitzenden durch entsprechende Gesetze, Rechtsprechung und
Schlimmer als Nazi-Deutschland: Der Verfall der Ethik in der westlichen Kriegsführung
Felix Abt
Ein US-U-Boot hat ein unbewaffnetes iranisches Schiff in internationalen Gewässern versenkt. In einer erschreckenden Abkehr von historischen Marinetraditionen – und sogar von den Praktiken Nazi-Deutschlands – unternahm das amerikanische Militär keinerlei Versuche, die überlebenden Seeleute zu retten.
Schon am ersten Tag dieses illegalen und unprovokierten Angriffskrieges durch Israel und die USA tötete ein entsetzlicher Schlag gegen eine Mädchenschule in Minab mehr als 100 Kinder und ihre Lehrer. Dieser hinterhältige Angriff durch Washington und Israel erfolgte mitten in laufenden Verhandlungen – ein düsteres Echo auf den Beginn des vorangegangenen zwölftägigen Angriffskrieges im Juni 2025. Laut dem omanischen Außenminister hatte Teheran bereits erhebliche Zugeständnisse gemacht.
Da keine Vorwarnung erfolgte – während die heuchlerischen Vereinigten Staaten so taten, als liefen ernsthafte Verhandlungen mit dem Iran weiter, und bereits öffentlich einen neuen Verhandlungstermin für die folgende Woche angekündigt hatten – blieben Familien diesem hinterhältigen Angriff schutzlos ausgeliefert. Die Kinder befanden sich in der Schule, als die Bomben fielen; der Unterricht wurde erst nach dem bereits angerichteten Gemetzel abgesagt.
Die USA und Israel bombardieren nun zivile Zentren mit derselben Brutalität, die man in Gaza sah – systematisch werden Wohnblöcke, Märkte und Krankenhäuser in einer Kampagne wahllosen Abschlachtens dem Erdboden gleichgemacht.
Selbst der britische Telegraph, eine seit Langem dem Iran feindlich gesinnte Zeitung, die sich jahrelang für einen Krieg gegen das Land starkgemacht hat, spricht von einer „Apokalypse“ in Teheran: brennende Krankenhäuser, unter Trümmern begrabene Kinder. Die Zeitung berichtet: „Die Autobahnen sind verstopft mit Flüchtenden, während andere Schutz suchen, ohne noch einen Ort zu haben, an den sie entkommen könnten.“

Als einen neuen Tiefpunkt nahm das US-Militär ein unbewaffnetes iranisches Schiff weit abseits jedes Kampfgebiets ins Visier. Das Schiff, das lediglich Seeleute und Würdenträger an Bord hatte, nahm auf Einladung der indischen Regierung an einer gemeinsamen Flottenparade in Indien teil. Es kreuzte in internationalen Gewässern nahe der Küste Sri Lankas, als es getroffen wurde.
Verzweifelt auf der Suche nach einem psychologischen Sieg nach dem Scheitern der ersten Phase des „Regimewechsels“ – und angesichts der Vergeltungsschläge gegen US-Stützpunkte in der Region – wählte Pete Hegseths Pentagon ein weiches Ziel für ein abscheuliches Kriegsverbrechen.
Hegseth ist ein ehemaliger Fox-News-Moderator und diente als CEO/Geschäftsführer von Concerned Veterans for America (CVA), einer von den Koch-Milliardärs-Oligarchen finanzierten Organisation, die sich für die Privatisierung der Gesundheitsversorgung für Veteranen, die Einschränkung der Anspruchsberechtigung und die Kürzung staatlicher Leistungen einsetzte, um Gelder in die „Kriegsführungskapazität“ umzuleiten. Die Koch-Oligarchen investierten außerdem massiv in israelische Tech-Startups.
Mit genau diesem Profil als Hauptqualifikation avancierte Hegseth zum Kriegsminister.
Hegseth erklärte, die USA würden „Tag und Nacht Tod und Zerstörung“ über die Menschen in Teheran regnen lassen. Für ihn war diese Versenkung ebenfalls ein „Sieg“ – eine bewusste Zurschaustellung von Sadismus, die zeigen sollte, dass die USA keine Kriegsregeln befolgen.
Die Tat hat zudem einen diplomatischen Skandal ausgelöst. Während die Regierung von Narendra Modi verdächtig schweigt, vermuten viele, dass Indien die Iraner in das Manöver lockte, nur um sie dann zu verraten – im Nachgang eines 10-Milliarden-Dollar-Waffengeschäfts zwischen Modi und Netanjahu. Dieser wahrgenommene Verrat hat Modis Gegner angewidert und seine Anhänger verunsichert; es stellt infrage, ob solche Marineübungen in Indien jemals wieder stattfinden können.
Der Angriff war militärisch völlig irrelevant. Während die USA die Zerstörung iranischer Kriegsschiffe im Golf von Oman als großen Erfolg feiern, handelt es sich bei diesen Schiffen – meist britischen Fregatten aus den 1970er Jahren, die noch aus der Zeit des Schahs stammen – um veraltete, kaum kampffähige Einheiten, die keine ernsthafte Bedrohung darstellen.
Das ist kein Seekrieg. Es ist eine reine Kampagne der Demütigung Irans.
Das Leiden der iranischen Bevölkerung – bereits erdrückt von jahrelangen, strangulierenden Sanktionen und nun zusätzlich von Bomben – reicht den sadistischen Kriegstreibern in Washington und Tel Aviv offenbar noch immer nicht aus.
Und welche Rolle spielt Deutschland dabei?
Während des vom Westen befeuerten illegalen und unprovozeirten Aggressionskrieges des Iraks gegen Iran von 1980 bis 1988 setzte das Regime von Saddam Hussein wahllos chemische Waffen gegen iranische Soldaten und Zivilisten ein. Über 80 deutsche Unternehmen lieferten die Vorprodukte, die Ausrüstung und das Fachwissen, die zur Herstellung von Senfgas und Sarin nötig waren. Dadurch wurden Hunderttausende Iraner getötet, und unzählige weitere erlitten dauerhafte Schäden an den Atemwegen, am Nervensystem und am Sehvermögen.
Zivilisten in Grenzregionen litten, als Giftgaswolken Dörfer, Bauernhöfe und Städte vergifteten und Familien, Landwirte sowie ungeschützte Sanitäter verwüsteten. Im Irak richteten sich chemische Angriffe auch gegen Kurden, am berüchtigtsten beim Massaker von Halabdscha (März 1988), bei dem an einem einzigen Tag etwa 5.000 Zivilisten – überwiegend Frauen, Kinder und ältere Menschen – starben, während Tausende weitere lebenslanges Leid ertragen mussten.
Diese Verbrechen legen Deutschlands tiefe Mitverantwortung an einer der schlimmsten Chemiewaffen-Kampagnen des späten 20. Jahrhunderts offen – ein weiteres Kapitel industriell ermöglichten Massenmords. Das Vergasen Unschuldiger scheint für dieses Land offenbar eine besonders düstere Konstante der Geschichte zu sein.
Und wieder einmal unterstützt Deutschland – ausgerechnet Deutschland – einen unprovozierten, illegalen Angriffskrieg gegen den Iran. Gleichzeitig spricht Berlin dem Iran ihm internationale rechtliche Schutzrechte ab. Gegenüber einem Land, dem es so viel Leid zugefügt hat, verhält sich Deutschland äußerst beschämend und schamlos.
Auch das SPD-Desaster in Baden-Württemberg zeigt: Die AfD ist die neue Arbeiterpartei!

Auch die Landtagswahl in Baden-Württemberg hat es einmal mehr eindrucksvoll bestätigt: Die AfD ist die neue Arbeiterpartei Deutschlands!
Laut Wahlanalyse von Infratest dimap stimmten in dieser Wählergruppe 37 Prozent für die „Blauen“. Die SPD kommt bei ihrer einstigen Stammwählerschaft nur noch auf jämmerliche fünf Prozent im Südwesten. Die „Grünen“ erreichten 18 Prozent, für die CDU votierten 21 Prozent der Arbeiter, für die Linke vier Prozent.
Der Politikwissenschaftler Uwe Wagschal (Universität Freiburg) konstatiert: „Die Arbeiter wählen nicht mehr SPD, sondern AfD. Das ist nicht nur in Baden-Württemberg so!
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Ahmadinejads Prophezeiung

Mahmoud Ahmadinejad, Irans Präsident von 2005 bis 2013, wurde nach seiner Amtszeit vom Regime zunehmend isoliert. Wohl deshalb prophezeite er mehrmals den baldigen Zusammenbruch der Islamischen Republik. Besonders brisant ist seine Aussage aus dem Jahr 2022, kurz vor Russlands Invasion in der Ukraine. Ahmadinejad, der während seiner Amtszeit als Präsident vom Westen als besonders fundamentalistischer […]
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Wo ist die Friedensbewegung, wenn man sie mal braucht?

Ein Kurzbericht zur Demo “Hände weg vom Iran” am 7.3.2026 in Wien. Für alle, die nicht vor Ort waren – und das waren erschreckend viele. Es soll wohl nicht sein. Ein ordentlicher TKP-Artikel mit den verschiedenen Interviews, die ich auf der Demo geführt habe, soll nicht geschrieben werden. Die SD-Karte der Kamera, mit der ich […]
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Die USA und Israel wollen die Hauptstadt des Iran entvölkern
Andrew Korybko
Dieser Krieg könnte bald noch viel hässlicher werden.
Die Bewohner der iranischen Hauptstadt Teheran erwachten am Sonntag zu einer apokalyptischen Szene, nachdem die USA und Israel Irans Öllager bombardiert hatten. In der Folge erhob sich eine himmelhohe Flammensäule, giftiger Rauch verdunkelte die Sonne, und schwarzer Regen fiel auf diese Stadt mit rund 10 Millionen Einwohnern. Allein die Umweltfolgen könnten Teheran an den Rand des Zusammenbruchs bringen, nachdem die Stadt bereits mit einer schweren Wasserknappheit zu kämpfen hatte, die Präsident Masoud Pezeshkian zuvor dazu veranlasst hatte, eine Evakuierung in Erwägung zu ziehen.
Das könnte jedoch genau das sein, was die USA und Israel wollen, um maximalen Druck auf den Iran auszuüben, damit er bedingungslos kapituliert, wie Trump kürzlich gefordert hat. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die neue Strategie, kritische Infrastruktur wie Öllager zu bombardieren, es den Behörden erheblich erschweren, das tägliche Leben in Teheran aufrechtzuerhalten, während Angriffe auf Polizeistationen – wie sie kürzlich ebenfalls stattgefunden haben – die Stadt deutlich unsicherer machen werden. Viele Bewohner könnten daher bald die Hauptstadt verlassen und sie entvölkern.
Selbst wenn der Iran dennoch nicht bedingungslos kapituliert, könnten die USA und Israel die Bilder davon, was sie der iranischen Hauptstadt antun, ihrem eigenen Publikum als weiteren Beweis dafür präsentieren, dass sie den Krieg gewinnen, und so die Moral im eigenen Land stärken – insbesondere angesichts anhaltender Fragen nach dem Endziel des Krieges. Die rasche Vertreibung auch nur eines erheblichen Teils der Bevölkerung Teherans würde zudem die sich verschärfende humanitäre Krise des Landes verschlimmern und die Sicherheitsdienste stark belasten, insbesondere wenn die Vertriebenen beginnen sollten zu rebellieren.
Es ist eine Sache, tödliche Gewalt gegen eine unklare Zahl von regierungsfeindlichen Randalierern einzusetzen, von denen die Behörden behaupteten, sie seien mit Terrorgruppen und ausländischen Geheimdiensten verbunden gewesen, als sie im Januar in Teheran wüteten. Es ist jedoch etwas völlig anderes, tödliche Gewalt gegen hungernde Bürger einzusetzen, die in Lagern protestieren. Solches Bildmaterial könnte spekulative Spannungen zwischen Regierung und Sicherheitsdiensten (IRGC und verbündeten Milizen) verstärken und gleichzeitig die Unterstützung der Bevölkerung für die Regierung drastisch verringern.
Der Iran könnte dennoch nicht bedingungslos kapitulieren. In diesem Fall könnten die USA und Israel ihre Kampagne kollektiver Bestrafung gegen die Bevölkerung auf andere große iranische Metropolen ausweiten, nachdem sie diese Strategie in Teheran perfektioniert haben, bis sie schließlich bekommen, was sie wollen. Ob sie dies tun werden oder nicht, bleibt Gegenstand von Debatten. Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass das, was derzeit in Teheran geschieht, eine unbestreitbare Ausweitung des Konflikts von rein militärischen Zielen auf halbmilitärische Ziele darstellt – in einer Weise, die Zivilisten ernsthaft bedroht.
Um es klar zu sagen: Energieanlagen und andere kritische Infrastruktur können legitime Ziele sein, wie Russland argumentiert hat, um seine Angriffe auf das ukrainische Stromnetz in den vergangenen vier Jahren zu rechtfertigen. Doch die gezielte Zerstörung von Öllagern in unmittelbarer Nähe dicht besiedelter Gebiete ist zumindest moralisch höchst fragwürdig. Unter dem Vorwand, den Streitkräften den Treibstoff zu entziehen, den sie für die Fortsetzung der Kämpfe benötigen, setzen die USA und Israel die Zivilbevölkerung realen Gefahren aus – auch wenn diese derzeit „nur“ ökologischer Natur sind.
Sollte dies nicht zur bedingungslosen Kapitulation des Iran führen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die USA und/oder Israel systematisch Zivilisten ins Visier nehmen – unter Berufung auf das, was CENTCOM veröffentlichte: Iran „nutzt dicht besiedelte zivile Gebiete zur Durchführung militärischer Operationen… Diese gefährliche Entscheidung gefährdet das Leben aller Zivilisten im Iran, da Orte, die für militärische Zwecke genutzt werden, ihren Schutzstatus verlieren und nach internationalem Recht zu legitimen militärischen Zielen werden können.“
Dieser Krieg könnte daher bald noch sehr viel hässlicher werden.
Sprit-Abzocke: Bürger als Melkkuh von Staat, Ölkonzernen und Klimawahnsinn
Der Iran-Krieg diente als willkommener Vorwand für eine prompte Spritpreisexplosion: Während in anderen Ländern die Preise deutlich niedriger sind, bekommen die Deutschen die grenzenlose Gier des Staates und der Konzerne aktuell zu spüren wie kaum ein anderes Volk. Die Politik lacht den Bürgern dabei noch frech ins Gesicht.
Der folgende Artikel von Janine Beicht erschien zuerst bei Haintz.Media:
Die Zapfsäulen in Deutschland entwickeln sich zunehmend zu einer Art fiskalischem Sammelpunkt für Politik, Konzerne und geopolitische Krisen. Während Bürger täglich tiefer in die Tasche greifen müssen, präsentieren Regierung und Teile der politischen Klasse eine Mischung aus Beschwichtigung, Symbolpolitik und belehrender Moral. Der Autofahrer wird zum Zahler eines Systems, das steigende Preise zwar beklagt, gleichzeitig aber strukturell fördert. Die jüngsten Preissprünge sind drastisch. Diesel hat die Marke von zwei Euro pro Liter überschritten, Benzin liegt vielerorts ebenfalls darüber. Ein erheblicher Teil dieses Preises fließt direkt in die Staatskasse. Bei einem Preis von zwei Euro pro Liter kassiert der Staat nach Berechnungen des Vereins Mobil in Deutschland e.V. rund 1,13 Euro an Steuern. Je weiter der Preis steigt, desto stärker steigt auch die staatliche Einnahme.
»Die Abgaben setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen«, und zwar 50,1 Cent Mineralölsteuer, 15,4 Cent Ökosteuer, 15,7 Cent CO₂-Steuer sowie zusätzlich 19 Prozent Mehrwertsteuer auf den Gesamtpreis. Das bedeutet, dass der Staat bei einem Preis von 2,20 Euro bereits rund 1,16 Euro einnimmt und bei 2,60 Euro sogar etwa 1,22 Euro pro Liter. Michael Haberland, der Präsident von Mobil in Deutschland, beschreibt diese Situation »gegenüber BILD« deutlich:
„Bei 2 Euro pro Liter nimmt sich der Staat 1,13 Euro an Steuern. […] Das ist ein Selbstbedienungsladen, das Geld in Form von Steuern sprudelt von allein.“
Der Staat profitiert also unmittelbar von jedem Preissprung an der Zapfsäule. Gleichzeitig lehnte die »Bundesregierung eine direkte Entlastung« der Bürger bisher ab.
Krieg, Energiepreise und die Rechnung für den Bürger
Die steigenden Preise werden offiziell mit geopolitischen Spannungen begründet, insbesondere mit der Eskalation rund um den Iran und der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Doch die ökonomische Realität zeigt ein komplexeres Bild. Rohöl muss erst transportiert, gelagert, verarbeitet und verteilt werden, bevor es als Benzin im Tank landet. Selbst unter normalen Bedingungen benötigt ein Öltanker für die Strecke der Straße von Hormus bis nach Hamburg rund zwanzig Tage. Aufgrund aktueller Sicherheitsrisiken wählen viele Reedereien inzwischen die längere Route um Afrika, wodurch sich die Transportzeit nahezu verdoppelt. Hinzu kommen Hafenabfertigung und Raffinerieprozesse. Die Folge daraus sei eine einfache Tatsache. Jetzt kommt das ABER:
Der Kraftstoff, der aktuell an deutschen Tankstellen verkauft wird, wurde noch zu deutlich niedrigeren Rohölpreisen eingekauft. Die steigenden Preise können daher logistisch gar nicht mit aktuellen Krisen erklärt werden. Dennoch steigen sie, und zwar schneller »als in vielen anderen europäischen Ländern«. In Polen pendelt der Literpreis weiterhin um etwa 1,35 Euro, in Frankreich liegt er stabil um etwa 1,80 Euro. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion »Esra Limbacher formulierte seine Kritik« unmissverständlich:
„Der Preisanstieg ist sachlich nicht zu erklären. Der Blick in andere Länder bestätigt das. Was wir an den Tanksäulen in unserem Land erleben, ist schlicht und ergreifend Abzocke.“
Er stellte zudem fest, dass die Preisentwicklung nicht mit den realen Beschaffungskosten übereinstimmt. Dass diese Einschätzung ausgerechnet aus der Regierungspartei SPD selbst kommt, zeigt, wie offensichtlich das Problem inzwischen geworden ist.
Zwei Euro pro Liter, Minister empfiehlt E-Auto
Aus den gleichen Reihen der Regierung kommt in dieser Situation zusätzlich ein Ton, der vielen Bürgern wie blanker Hohn vorkommen muss. Während Autofahrer an der Zapfsäule mit Preisen jenseits der Zwei-Euro-Marke konfrontiert sind und selbst Regierungsvertreter von „Abzocke“ sprechen, liefert der zuständige Umweltminister Carsten Schneider eine Antwort, die die soziale Realität großer Teile der Bevölkerung vollständig ausblendet. In der Regierungsbefragung im Bundestag konfrontierte der AfD-Abgeordnete Karsten Hilse die Regierung mit der „horrenden Steigerung der Treibstoffpreise“ und wollte wissen, ob es angesichts dieser Entwicklung nicht sinnvoll wäre, den CO₂-Preis vorübergehend auszusetzen. Schneider wich dieser Frage aus und erklärte stattdessen:
„Grundsätzlich ist es am besten, Sie fahren ein batterieelektrisches Auto. Dann sind Sie nicht davon abhängig, wie der Benzinpreis ist.“
Auch wenn er selbst wegen seines Einkommens nicht förderberechtigt sei, empfehle er seinem Fragesteller dennoch den Umstieg auf ein Elektroauto, schließlich sei die Ladeinfrastruktur auch im ostsächsischen Bereich exzellent“. In derselben Sitzung verteidigte Schneider zugleich den bestehenden Emissionshandel ETS-1, der seit 2005 gilt.
Gewinnmitnahme statt Marktlogik
»Die Mineralölwirtschaft verteidigt ihr Vorgehen« mit einem kaufmännischen Prinzip. Tankstellen müssten frühzeitig höhere Preise verlangen, um später teurer eingekaufte Kraftstoffe finanzieren zu können. Doch diese Argumentation bricht an einem einfachen Vergleich zusammen. Wenn dieselben Marktmechanismen in Frankreich oder Polen gelten, weshalb steigen die Preise dort nicht im gleichen Tempo? »Der Sprecher des Tankstellen Interessenverbands« »Herbert Rabl beschreibt das Verhalten der Konzerne klar«. Aus seiner Sicht handelt es sich nicht um Marktlogik, sondern um eine kalkulierte Gewinnstrategie.
„Aus unserer Sicht ist das ein rein psychologischer Marketingpreis, eine sogenannte Gewinnmitnahme. Und diese Gewinnmitnahme ist so groß, dass es sich um Abzocke handelt.“
Rabl geht sogar noch weiter und sieht politische Ursachen. Das Lobbying der großen Ölkonzerne sei so stark, dass politische Entscheidungsträger zurückhaltend reagieren.
Während Verbraucher täglich höhere Preise zahlen, bleibt die Reaktion der Bundesregierung auffällig zurückhaltend. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte, ein Eingreifen sei derzeit nicht vorgesehen. Auch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche stellte klar, dass eine Spritpreisbremse nicht geplant sei. Die Regierung setzt stattdessen auf Beobachtung des Marktes und eine mögliche kartellrechtliche Prüfung. »Im Podcast von Table.Briefings sagte sie«:
„Wir werden prüfen, dass nicht eine Situation ausgenutzt wird, die sich an den Märkten abbildet, aber nicht in dieser Höhe.“
»Finanzminister Lars Klingbeil kündigte ebenfalls an«, mögliche Abzocke verhindern zu wollen. Gleichzeitig laufen im Finanzministerium Krisenmechanismen, tägliche Lageanalysen und internationale Abstimmungen innerhalb der G7-Staaten, um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Konflikts zu bewerten. Die politische Realität bleibt jedoch eindeutig. Konkrete Entlastungen für Autofahrer sind nicht geplant.
Deutschland als Sonderfall der Energiepreise
Der »Vergleich mit anderen europäischen Ländern« zeigt eine auffällige Entwicklung. Frankreich reagiert mit angekündigten Kontrollen durch die Wettbewerbsbehörde, um sicherzustellen, dass Preissteigerungen tatsächlich dem Rohölmarkt entsprechen. Polen setzt traditionell auf niedrigere Steuern und einen staatlichen Energiekonzern, der häufig als Preisanker fungiert. Dadurch bleiben die Preise deutlich stabiler. In Deutschland hingegen wird der Markt vor allem beobachtet. Der Präsident des Bundeskartellamts empfiehlt Verbrauchern lediglich, vor dem Tanken Preise zu vergleichen. Die strukturellen Ursachen bleiben unangetastet. Hohe Steuern, CO₂-Abgaben und politische Klimaziele treiben den Preis dauerhaft nach oben.
Die Bundesregierung verteidigt selbstverständlich ihre CO₂-Bepreisung. In der Regierungsbefragung im Bundestag erklärte Umweltminister Carsten Schneider, dass an diesem Instrument »kein Weg vorbeiführe«:
„Wenn wir eine angemessene Bepreisung von Umweltverschmutzung durch CO₂ haben wollen, führt an einer Bepreisung nichts vorbei.“
Damit machte der Minister deutlich, dass an dieser Belastung für die Bürger politisch nicht gerüttelt werden soll, selbst wenn steigende Energiepreise und geopolitische Konflikte die Kosten für Bürger und Unternehmen weiter nach oben treiben. Die Aussage verdeutlicht den politischen Kurs. Anstatt bestehende Belastungen zu reduzieren, setzt die Regierung immer weiter auf einen ideologischen Wandel, der für viele Bürger finanziell nicht mehr erreichbar ist. Deutschland erlebt derzeit eine eigenartige Kombination aus geopolitischen Krisen, wirtschaftlichen Interessen und politischer Klimastrategie. Ölkonzerne erhöhen Preise frühzeitig. Der Staat profitiert überproportional von Steuereinnahmen. Die Regierung verweist auf Marktmechanismen oder langfristige Klimaziele.
Für den Autofahrer bleibt das Ergebnis konstant. Der Literpreis steigt, die Steuerlast wächst, aber politische Lösungen bleiben aus. Die Zapfsäule wird damit einmal mehr zu einem Symbol für eine Politik, die steigende Belastungen zwar kommentiert, sie jedoch gleichzeitig strukturell verstärkt. In dieser Konstellation verliert der Bürger immer. Gewinner existieren dennoch – wie in jedem Krieg und in jeder Krise – nur stehen sie selten an der Zapfsäule.
Nach dem Niedergang der USA entsteht „Pax Judaica“ – Professor sieht Israel als neues Machtzentrum mit KI-Staat
Professor Jiang Xueqin beschreibt in dem Interview ein äußerst düsteres geopolitisches Szenario. Seine Analyse beginnt mit einem historischen Vergleich: Nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg entstand die von Großbritannien und später den Vereinigten Staaten dominierte Weltordnung – oft als „Pax Britannica“ beziehungsweise „Pax Americana“ beschrieben. Kapital, Macht und Sicherheit konzentrierten sich zunächst im britischen Empire und wanderten anschließend weiter in die Vereinigten Staaten, die im 20. Jahrhundert zum Zentrum der globalen Finanz- und Machtstruktur wurden.
Doch Jiang stellt die provokante Frage, was geschieht, wenn dieses Zentrum selbst instabil wird. Wenn die Vereinigten Staaten in politische und wirtschaftliche Krisen geraten, müsse das globale Kapital einen neuen sicheren Ort suchen. In seiner Darstellung lautet die Antwort: Israel. Jiang argumentiert, Israel verfüge über zwei entscheidende Voraussetzungen für eine solche Rolle. Erstens besitze das Land nukleare Abschreckung und damit eine militärische Sicherheitsgarantie. Zweitens sei die geopolitische Umgebung systematisch geschwächt worden.
Direkt zum Video mit deutschen Untertiteln:
Er verweist auf die zerstörerischen Kriege und Interventionen der letzten Jahrzehnte im Nahen Osten. Staaten wie Irak, Libyen und Syrien seien in ihren staatlichen Strukturen weitgehend zerschlagen worden. In diesem Kontext bezeichnet Jiang den Iran als den letzten verbliebenen großen regionalen Gegner. Sollte auch der Iran militärisch oder politisch zerstört werden, so seine These, gäbe es im gesamten Nahen Osten keinen ernsthaften Rivalen mehr für Israel.
In einem solchen Szenario würde Israel nach Jiang zur dominierenden Macht der Region aufsteigen. Erst dann könne der Nahen Osten nach einem völlig neuen Modell wiederaufgebaut werden. Dieses Modell beschreibt er als eine radikal technologische Ordnung, geprägt von künstlicher Intelligenz, digitaler Währung und digitalen Identitätssystemen.
Jiang argumentiert, dass solche Technologien in den Vereinigten Staaten auf erheblichen Widerstand stoßen würden, weil viele Amerikaner ihre individuellen Freiheitsrechte verteidigten. In einer durch Krieg zerstörten Region dagegen ließen sich solche Strukturen leichter etablieren, da politische und gesellschaftliche Gegenkräfte geschwächt seien.
In seiner Darstellung geht das Szenario noch weiter. Nach massiven Konflikten und Umbrüchen könnten demografische Veränderungen stattfinden. Jiang spricht davon, dass Arbeitskräfte aus anderen Teilen der Welt – etwa aus Asien – in großer Zahl in die Region einwandern könnten, während neue technologische Kontrollsysteme eingeführt würden. Dazu zählt er auch implantierbare Technologien, die eine vollständige digitale Überwachung ermöglichen könnten.
Besonders drastisch ist seine Beschreibung eines zukünftigen Überwachungsstaates. In dieser Vision würden nicht nur Bewegungen, Transaktionen und Kommunikationsdaten überwacht, sondern auch psychologische Zustände und Emotionen kontinuierlich analysiert und reguliert. Technologie würde damit nicht nur Verhalten erfassen, sondern potenziell auch die emotionale Verfassung der Menschen beeinflussen.
Jiang bezeichnet dieses mögliche System als eine Form moderner technokratischer Kontrolle – eine Gesellschaft, die vollständig durch digitale Infrastruktur gesteuert wird. In diesem Kontext führt er auch den Begriff des Transhumanismus ein. Er beschreibt eine Zukunft, in der technologische und medizinische Innovationen – etwa fortgeschrittene Organtransplantationen oder lebensverlängernde Technologien – den wohlhabenden Eliten der Welt zugänglich sein könnten.
Nach seiner Darstellung könnte Jerusalem in diesem Szenario zu einem Zentrum solcher Technologien werden, zu einem Ort, an dem globale Eliten Zugang zu radikalen biotechnologischen Fortschritten erhalten. Jiang verbindet diese Vorstellung mit dem Konzept einer neuen geopolitischen Ordnung, die er provokativ als „Pax Judaica“ bezeichnet – eine Welt, in der Kapital, Technologie und Macht in einer neuen Struktur zusammenlaufen.
Seine Analyse ist bewusst zugespitzt und spekulativ, aber sie berührt zentrale Fragen der gegenwärtigen geopolitischen Debatten: den Zerfall alter Machtordnungen, den Wettlauf um technologische Kontrolle und die mögliche Entstehung neuer Zentren globaler Macht in einer zunehmend fragmentierten Welt.
Oberst a.D. Douglas Macgregor warnt: Wir steuern auf den Dritten Weltkrieg zu
Inmitten des eskalierenden Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran hat der pensionierte US-Oberst Douglas Macgregor, ehemaliger Berater des Verteidigungsministers unter Präsident Trump, in einem ausführlichen Interview eine düstere Prognose abgegeben. Er sieht den aktuellen Konflikt als Vorspiel zu einem potenziellen Dritten Weltkrieg und kritisiert scharf die Strategie Washingtons und Tel Avivs. Macgregor argumentiert, dass der Krieg nicht nur militärisch scheitern, sondern langfristig die globale Position der USA massiv schwächen werde – mit verheerenden Folgen für den Nahen Osten, die Weltwirtschaft und die internationale Ordnung.
Irans Widerstandskraft
Macgregor beginnt mit einer klaren Einschätzung des Konflikts: Der Krieg werde für die USA und Israel schlecht enden, während der Iran als große Zivilisationsmacht überleben werde. Iran sei kein Staat, der einfach verschwinden könne.
Selbst wenn das derzeitige theokratische Regime falle – was er für möglich hält, da Veränderungen seit mindestens einem Jahrzehnt im Gange seien –, werde ein nationalistisches Nachfolgeregime entstehen. Die Bevölkerung bleibe loyal zu ihrem Land und selbstbewusst in Bezug auf dessen Zukunft.
Die Vorstellung, durch Bombenanschläge und die Tötung von Mullahs alles zum Besseren zu wenden, sei absurd und halluzinogen. Im Gegenteil: Die massiven Zerstörungen und zivilen Opfer würden Millionen Iraner traumatisieren. Niemand werde den USA oder Israel dankbar sein – im Gegenteil: Das nächste Regime werde wahrscheinlich alles daransetzen, schnell Atomwaffen zu entwickeln.
Die nukleare Ironie
Genau darin liege die bittere Ironie der US-Politik: Unter dem Vorwand, die nukleare Proliferation zu verhindern, habe man durch maximale Druckausübung und nun durch offenen Krieg Iran erst recht in diese Richtung gedrängt.
Die Fatwa des Ayatollahs gegen Atomwaffen aus religiösen Gründen sei mit dessen Tod hinfällig. Ein säkulares oder nationalistisches Regime könne diese Hemmung fallen lassen und zu dem Schluss kommen: Nur Atomwaffen schützen vor Bedrohungen durch USA und Israel.
Kritik an der US-Politik
Macgregor geht hart mit der US-Glaubwürdigkeit ins Gericht. Er zitiert Aussagen aus Verhandlungen – unter anderem von Jared Kushner – in denen Iran auf sein Recht zur Urananreicherung nach dem Atomwaffensperrvertrag (NPT) pochte, ein Recht, das der Vertrag ausdrücklich garantiert.
Die US-Seite habe darauf schlicht geantwortet: „Wir haben das Recht, euch zu stoppen.“ Das sei eine offene Missachtung internationaler Verträge.
Ähnlich verhalte es sich mit Israels Vorgehen gegen Palästinenser. Massenvertreibung und Tötungen würden als „unveräußerliches Recht“ dargestellt – nur weil die USA dies mit Waffen und politischem Schutz ermöglichen. Diese Doppelmoral zerstöre jede Glaubwürdigkeit.
Narrative und Realität
Der Oberst widerspricht verbreiteten Narrativen. Es gebe keine Beweise dafür, dass Iran die Region erobern wolle, Atomwaffen gegen die USA einsetzen oder den Westen bedrohe. Jahrzehntelange Propaganda habe ein verzerrtes Bild geschaffen.
Stattdessen seien es die USA und Israel, die in den vergangenen 14 Monaten die meisten Länder angegriffen hätten – nicht Iran.
Der aktuelle Kriegsverlauf
Der Krieg zeige bereits reale Konsequenzen. Iranische Raketen treffen Ziele in Tel Aviv und Jerusalem, US-Basen in Bahrain und anderen Ländern werden angegriffen, amerikanische Soldaten sterben.
Nach vier Tagen Krieg zeige Iran weder militärische noch politische Erschöpfung.
Netanyahu habe sogar behauptet, Trump habe den Krieg bereits vor seiner zweiten Amtszeit gefordert, um Irans Atomprogramm zu stoppen. Macgregor stellt die Gegenfrage: Wer definiere sich hier eigentlich durch Zerstörung und Fanatismus?
Strategischer Rückzug der USA
Langfristig erwartet Macgregor einen strategischen Rückzug der USA aus der Region.
Verbündete wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar oder Bahrain hätten erlebt, dass eine enge Bindung an Washington sie nicht schützt – im Gegenteil. US-Luftabwehrsysteme hätten sich als unzureichend erwiesen, und amerikanische Militärbasen würden angegriffen.
Nach dem Krieg könnten diese Staaten die USA höflich bitten, ihre Truppen abzuziehen.
Ähnliche Entwicklungen sieht Macgregor auch in Asien. In Südkorea und Japan werde bereits diskutiert, warum US-Truppen weiterhin stationiert sind, wenn sie im Ernstfall keinen Schutz garantieren können.
Wirtschaftliche Folgen
Wirtschaftlich drohe eine schwere Krise. Die Straße von Hormus sei bereits „weich blockiert“. Die Ölpreise seien um elf Prozent gestiegen, während der Dow Jones falle.
Länder wie Japan, das rund 72 Prozent seines Öls aus dem Golf bezieht, Südkorea mit etwa 65 Prozent, Indien mit rund 50 Prozent und China ebenfalls mit etwa 50 Prozent wären massiv betroffen – genau jene Staaten, die zu den wichtigsten Säulen der Weltwirtschaft gehören.
Russland profitiere von dieser Situation und liefere Ersatzöl.
Die USA schadeten damit nicht nur Iran, sondern auch ihren eigenen Verbündeten. Versicherungen verweigerten Tankern Schutz. Chinesische Schiffe würden teilweise noch passieren – doch sollte Washington versuchen, auch diese zu stoppen, drohe eine direkte Eskalation.
Ein „niedrig intensiver“ Weltkrieg
Macgregor bezeichnet die Situation als einen „low-intensity Third World War“ – einen Vorlauf zum Dritten Weltkrieg.
Weitere Eskalationsschritte, etwa die Enterung chinesischer Tanker, könnten eine globale Explosion auslösen.
Atomwaffen seien in erster Linie politische Waffen ohne militärischen Nutzen. Schon Stalin habe erkannt, dass sie vor allem der Abschreckung dienen. Staaten ohne eigene nukleare Fähigkeiten würden dadurch verwundbar.
Genau das demonstriere der Westen derzeit: Zwei Atommächte – die USA und Israel – bedrohen einen Staat ohne Atomwaffen.
Warnung vor strategischem Niedergang
Zum Abschluss mahnt Macgregor, die Vereinigten Staaten bräuchten dringend eine ausgewogenere Führung, die Propaganda durchdringen und die Welt jenseits der eigenen Grenzen verstehen könne.
Der aktuelle Kurs führe in einen strategischen Verlust – und in Washington scheine kaum jemand die Konsequenzen wirklich zu begreifen.
Der Konflikt sei längst mehr als ein regionaler Krieg. Er könnte das Ende der amerikanischen Dominanz im Persischen Golf markieren und eine grundlegende Neuordnung der globalen Machtverhältnisse einleiten.
Peer-Review-Artikel kommt zu dem Schluss, dass mRNA-„Impfstoffe“ eine genverändernde Technologie sind
Von The Vigilant Fox
Ablage unter: äußerst besorgniserregend.
Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Focal Points und wurde mit Genehmigung erneut veröffentlicht.
Gastbeitrag von Nicolas Hulscher, MPH
Multi-omische Beweise zeigen, dass mRNA-Gentransfer-Impfstoffe die menschliche Genexpression in mehreren biologischen Systemen grundlegend umprogrammieren – was eine sofortige Aussetzung der gesamten mRNA-Plattform rechtfertigt.
Unser kürzlich im Journal of American Physicians and Surgeons veröffentlichter, von Fachkollegen begutachteter Artikel mit dem Titel „Gene Expression Alterations Induced by mRNA Vaccines” (Durch mRNA-Impfstoffe induzierte Veränderungen der Genexpression) liefert überzeugende Beweise dafür, dass mRNA-Impfstoffe über einen genverändernden Wirkmechanismus (MOA) funktionieren, der die Genexpression des Menschen auf mehreren biologischen Ebenen grundlegend umprogrammiert.
Das Manuskript der McCullough Foundation-Neo7Bioscience, verfasst von Nicolas Hulscher (mir selbst), Dr. Peter A. McCullough und Dr. John Catanzaro, fasst die neuesten multi-omischen menschlichen Beweise zusammen, die koordinierte transkriptomische, proteomische und genomische Veränderungen nach einer mRNA-Impfung belegen.

Die mRNA-Technologie verändert die Genexpression über mehrere biologische Ebenen hinweg
Die Beweise erstrecken sich mittlerweile über drei wichtige biologische Systeme:
• Transkriptomik (Genexpression)
• Proteomik (Proteinproduktion)
• Genomik (DNA-Interaktionen)
Die mRNA-Technologie interagiert mit der gesamten molekularen Architektur der menschlichen Biologie. Sie verändert aktiv die Genexpressionsnetzwerke des Wirts und beeinflusst den Stoffwechsel, die Immunregulation und die zellulären Stresswege.
Transkriptomische Beweise zeigen eine systemweite Gen-Reprogrammierung
Die RNA-Sequenzierung von Personen, bei denen nach einer mRNA-Impfung neue unerwünschte Ereignisse auftraten, ergab großflächige Verschiebungen in den Genexpressionsnetzwerken.
Zu den wichtigsten Veränderungen gehörten Signalwege, die Folgendes steuern:
• mitochondriale Dysfunktion
• ribosomale Beeinträchtigung
• proteasomaler Stress
• Dysregulation der Translationskontrolle
• Störung des Stoffwechselwegs
Diese Systeme stellen zentrale zelluläre Mechanismen dar und nicht nur Immunsignale. Klassische Entzündungswege machten nur einen kleinen Teil der gestörten Gennetzwerke aus. Stattdessen war das dominierende Signal eine koordinierte Umstrukturierung der zellulären Genregulationsprogramme.
Proteomische Beweise bestätigen anhaltende molekulare Veränderungen
Eine Längsschnittanalyse von gesunden mRNA-Impfstoffempfängern verfolgte 342 Plasmaproteine über 24 Wochen. Die Ergebnisse zeigten:
214 von 342 Proteinen unterlagen statistisch signifikanten zeitabhängigen Veränderungen.
Zu den betroffenen biologischen Systemen gehörten:
• Komplementaktivierungswege
• Stoffwechselregulation
• endokrine Signalübertragung
• Vitamin- und Cofaktorwege
Die größten molekularen Verschiebungen traten 16 bis 24 Wochen nach der Impfung auf, was zeigt, dass es sich bei diesen Effekten nicht um vorübergehende Immunreaktionen handelt.
Hinweise auf direkte molekulare Interaktion mit dem Genom
Eine integrierte Multi-Omik-Analyse eines Patienten, der nach einer mRNA-Impfung an aggressivem Blasenkrebs im Stadium IV erkrankte, ergab tiefgreifende molekulare Störungen, darunter:
• Dysregulation onkogener Treibergene (einschließlich KRAS, PIK3CA und ATM)
• Beeinträchtigung der DNA-Reparaturwege und genomische Instabilität
• weit verbreitete transkriptionelle Reprogrammierung über zelluläre Netzwerke hinweg
• Nachweis einer Wirts-Vektor-Chimärensequenz, die mit dem offenen Leserahmen des Impfstoff-Spikes in Tumor-DNA-Fragmenten übereinstimmt – was auf eine mögliche Integration von Impfstoff-Genmaterial in das menschliche Genom hindeutet
Dieser Fall liefert einen direkten Beweis für die molekulare Interaktion zwischen Impfstoff-Gensequenzen und menschlicher DNA.
mRNA-Plattformen funktionieren als genverändernde Technologien
Zusammengenommen zeigen die Beweise, dass mRNA-Injektionen nicht als einfache Impfstoffe funktionieren. Sie wirken als Gentechnologien, die in der Lage sind, die Genexpressionssysteme des Wirts zu verändern.
Die Auswirkungen gehen weit über COVID-19-mRNA-Injektionen hinaus. Die gleiche genverändernde Plattform wird derzeit erweitert auf:
• mRNA-Krebsinjektionen
• mRNA-Influenza-Injektionen
• mRNA-RSV-Injektionen
• personalisierte mRNA-Therapeutika
• selbstverstärkende RNA-Technologien
Dennoch wurden diese Technologien weltweit eingesetzt, ohne dass eine obligatorische molekulare Überwachung zur Beobachtung von Veränderungen der Genexpression, eine genomische Überwachung auf Integrationsereignisse und technische biologische Schutzvorrichtungen, die abnormale Expressionskaskaden abschalten können, vorhanden waren.
Mit anderen Worten: Eine leistungsstarke Plattform zum Gentransfer wurde für Milliarden von Menschen eingeführt, ohne dass die für Gentechnologien normalerweise erforderlichen grundlegenden molekularen Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden.
Wie wir in der Veröffentlichung festgestellt haben,
Ohne obligatorische molekulare Überwachung, durchsetzbare Sicherheitsvorkehrungen und integrierte biologische Schutzmechanismen zur Unterbindung abnormaler Genexpression bleiben Plattformen wie mRNA-Impfstoffe für den Menschen von Natur aus gefährlich. Daher ist eine sofortige und umfassende Aussetzung der Anwendung am Menschen erforderlich.
Nicolas Hulscher, MPH – Epidemiologe und Stiftungsverwalter, McCullough Foundation
NBC-Interview mit Irans Außenminister Abbas Araghchi
Inmitten des eskalierenden Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran hat der iranische Außenminister Abbas Araghchi in einem exklusiven Interview mit Meet the Press Stellung zu zentralen Fragen bezogen. Das Gespräch fand vor dem Hintergrund des laufenden Krieges statt, der durch US- und israelische Angriffe ausgelöst wurde, einschließlich der Tötung des früheren Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei und der laufenden Nachfolgedebatte.
Direkt zum Video m it deutschen Untertiteln:
Die Nachfolge im Iran
Araghchi betonte zunächst die aktuelle Führungsstruktur im Iran: Ein Interims-Führungsrat übernimmt derzeit die Aufgaben, während die Versammlung der Experten bald einen neuen Obersten Führer wählen werde. Gerüchte über Mojtaba Khamenei, den Sohn des Verstorbenen, als möglichen Nachfolger kommentierte er zurückhaltend – niemand wisse es genau, entscheidend sei allein die Abstimmung der Versammlung, deren Mitglieder direkt vom Volk gewählt würden.
Auf die provokative Aussage von US-Präsident Donald Trump, er wolle den nächsten iranischen Führer selbst bestimmen, reagierte Araghchi scharf: Iran lasse niemanden in innere Angelegenheiten eingreifen. Die Wahl des Obersten Führers sei ausschließlich Sache des iranischen Volkes.
Ablehnung einer Kapitulation
Trump hatte zudem betont, es gebe keinen Deal mit dem Iran außer einer bedingungslosen Kapitulation („unconditional surrender“). Araghchi wies dies entschieden zurück. Er erinnerte an eine frühere ähnliche Forderung Trumps im vergangenen Jahr, die gescheitert sei – damals hätten die Iraner Widerstand geleistet, bis Israel nach zwölf Tagen einen bedingungslosen Waffenstillstand gefordert habe.
Iran werde niemals kapitulieren, seine Würde stehe nicht zum Verkauf. Der Minister unterstrich, dass der aktuelle Konflikt anders sei als frühere: Aggressionen gegen Zivilisten, Schulen, Krankenhäuser und Infrastruktur (wie Wasserentsalzungsanlagen und Raffinerien) machten einen bloßen Waffenstillstand unzureichend. Gefordert sei ein permanentes Ende des Krieges.
Angriffe auf US-Stützpunkte
Zu Vorwürfen, Iran habe Hunderte Raketen auf 13 Nachbarstaaten abgefeuert, stellte Araghchi klar: Die Angriffe richteten sich gegen US-Basen und -Installationen auf fremdem Boden, nicht gegen die Nachbarländer selbst.
Die Entschuldigung des iranischen Präsidenten an die Region habe den durch US-Aggression verursachten Unannehmlichkeiten gegolten – Trump sei derjenige, der sich entschuldigen müsse. In der iranischen Kultur sei eine Entschuldigung ein Zeichen von Stärke und Würde.
Russland und militärische Kooperation
Auf die Frage nach russischer Unterstützung bestätigte Araghchi eine strategische Partnerschaft mit Russland, die militärische Kooperation einschließe und fortgesetzt werde – Details zu nachrichtendienstlicher Hilfe bei der Ortung US-amerikanischer Kräfte ließ er offen.
Der Angriff auf die Schule in Minab
Bezüglich des Angriffs auf eine Grundschule im Südiran, bei dem über 170 Menschen, darunter viele Kinder, getötet wurden, wies Araghchi Trumps Behauptung zurück, Iran sei verantwortlich. Es handle sich um einen Angriff durch ein US-Kampfflugzeug, mitten in Verhandlungen.
Iran habe Beweise, dass die USA dafür verantwortlich seien – wer sonst käme infrage?
Iranische Verteidigungsbereitschaft
Araghchi zeigte sich zuversichtlich gegenüber einer möglichen US-Bodeninvasion: Iran sei bereit und warte auf Eindringlinge. Die Streitkräfte seien tapfer, das Land habe seit Tausenden von Jahren seine Souveränität verteidigt.
Vorwürfe, Iran plane Raketen mit Reichweite bis in die USA oder Europa, nannte er Desinformation – Teheran habe sich bewusst auf eine Reichweite unter 2.000 Kilometern beschränkt, um niemanden zu bedrohen.
Schlussfolgerung
Das Interview unterstreicht die harte Linie Teherans: keine Einmischung von außen, keine Kapitulation und der Wille, den Konflikt so lange zu führen, bis ein dauerhafter Frieden – nicht nur ein vorübergehender Waffenstillstand – erreicht ist.
Der Konflikt bleibt hochbrisant, mit weitreichenden regionalen und globalen Folgen.

