Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Studie: Windrad-Irrsinn zerstört Immobilienwerte – Hohe Wertverluste

Studie: Windrad-Irrsinn zerstört Immobilienwerte – Hohe Wertverluste

Studie: Windrad-Irrsinn zerstört Immobilienwerte – Hohe Wertverluste

Der massive Ausbau von Windkraftanlagen in Deutschland führt in der Nähe von Wohngebieten zu erheblichen Wertverlusten bei Immobilien. Während Eigenheimbesitzer quasi durch die Hintertür enteignet werden, machen die Profiteure des Windrad-Irrsinns richtig Kasse – auf Steuerzahlerkosten!

Eine umfangreiche Studie des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung belegt laut „Welt“: Häuser im Umkreis von nur einem Kilometer zu Windrädern verlieren im Schnitt mehr als sieben Prozent ihres Wertes. In ländlichen Regionen und bei älteren Gebäuden kann der Verlust sogar auf bis zu 23 Prozent ansteigen. Das entspricht schnell mehreren Zehntausend bis über hunderttausend Euro pro Objekt – Vermögen, das viele Familien über Generationen aufgebaut haben. Ausgewertet wurden knapp drei Millionen Immobilienangebote.

Der Grund für den Wertverlust liegt auf der Hand: Die riesigen, rotierenden Monster stören massiv. Ständiger auch tieffrequenter Lärm, pulsierender und nachweislich gesundheitsschädlicher Infraschall, Schattenwurf, Eiswurf sowie die zerstörte Idylle durch monströse Sichtachsen machen ganze Wohnlagen unattraktiv. Die Lebensqualität nimmt signifikant ab, ein Wiederverkauf der Immobilie ist – wenn überhaupt – oft nur mit deutlichem Preisnachlass möglich.

Folge: Während Windpark-Betreiber, Grundstücksverpächter und Investoren durch Subventionen und garantierte Einspeisevergütungen satt abkassieren, haben die Anwohner das Nachsehen.

The post Studie: Windrad-Irrsinn zerstört Immobilienwerte – Hohe Wertverluste appeared first on Deutschland-Kurier.

Russische Gaslieferungen – Moskau dreht den Spieß um

Von Peter Haisenko 

Der Überfall Israels und der USA auf den Iran hat die Lage am internationalen Gasmarkt verändert. Die Golfstaaten können nicht liefern. Die Preise explodieren und die Gasspeicher der BRD sind fast leer. Die EU hat verboten vom 1. November 2027 an Gas aus Russland zu beziehen. Warum sollte Moskau bis dahin weiter Gas liefern?

Die Arroganz der EU gegenüber Russland ist selbstmörderisch. Glauben die EU-Diktatoren ernsthaft, Russland wäre darauf angewiesen, Gas nach Europa zu verkaufen? Vor allem Flüssiggas? Glauben die wirklich, Russland würde wie ein braver Hund stillhalten, bis das Embargo aktiviert wird? So ähnlich, wie die wohl annehmen, Russland würde tatenlos zusehen, bis Europa und natürlich die BRD ihre Kriegsfähigkeit gegen Russland erreicht hat? Und nein, Russland wird die EU nicht militärisch angreifen. Das ist unnötig, denn Moskau hat andere Möglichkeiten, die gewaltfrei und erheblich effektiver sind.

Der Iran ist das siebente Land auf der Liste

Lüge und Täuschung, wie immer

Ein Kommentar von Wolfgang Bittner

Die Verhandlungen in Genf zwischen Washington und Teheran über das iranische Atomprogramm schienen gerade zu einem Erfolg zu führen, als am 28. Februar 2026 plötzlich die amerikanischen und israelischen Raketen flogen und der Krieg gegen den Iran begann. Dieser Krieg hat eine lange Vorgeschichte.

1951 erfolgte – noch während der Pahlewi-Dynastie – unter dem gewählten iranischen Premierminister Mohammad Mossadegh die Verstaatlichung der Ölindustrie, wogegen die CIA und der britische MI6 mit gezielten Aktionen vorgingen. Daraufhin wurde Mossadegh 1953 im Rahmen einer „Operation Ajax“ entlassen und festgenommen, womit ein laizistischer Staat verhindert wurde und ein internationales Konsortium Zugriff auf die iranischen Ölvorkommen erhielt. 1979 verließ dann der Schah Mohammed Resa Pahlewi das Land, der Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini kehrte aus dem französischen Exil zurück und der Iran wurde eine autoritär geführte islamische Republik.

Seither steht das Land im Fokus der USA und der Briten und kam nicht mehr zur Ruhe. Es nimmt zwar mit den größten Erdgas- und viertgrößten Erdölvorkommen erheblichen Einfluss auf die Versorgung der Welt mit fossilen Energieträgern. Zudem unterhält es wirtschaftliche Beziehungen zu westlichen Ländern sowie wirtschaftliche und militärische Kooperationsabkommen mit Russland und China. Die erdrückenden Sanktionen der USA, denen sich Großbritannien und die Staaten der Europäischen Union angeschlossen haben, führten jedoch zu schwerwiegenden wirtschaftlichen Problemen.

Hinzu kommt, dass der Iran als größte Regionalmacht Vorderasiens eine inoffizielle Militärkoalition anführt, wozu Hamas, Hisbollah und Huthi gehören. Das hat ihm, wie auch anderen Ländern, die sich gegen den verheerenden Einfluss der USA und Westeuropas wehren, deren erbitterte Gegnerschaft eingetragen. So gesehen, ging es Ende Februar 2026 bei dem völkerrechtswidrigen Angriff und der Ermordung Ajatollahs Ali Chamenei, des Nachfolgers von Ruhollah Chomeinis, nur zum Teil um die Beilegung des Atomstreits.

Wie zum Beispiel 2015 in Minsk, als Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts stattfanden, die sich als Täuschungsmanöver der westlichen Allianz erwiesen, gab es auch in Genf lediglich Scheinverhandlungen zur Aufgabe des iranischen Atomprogramms. Dass die USA ganz andere Pläne hatten, zeigt ein kurzer Blick hinter die Kulissen. 2007 enthüllte der Viersternegeneral Wesley Clark, zeitweise Oberbefehlshaber der NATO, skandalöse Interventionsvorhaben der Bush-Administration gegen sieben Länder.

Clark sagte, es habe unmittelbar nach dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 einen Plan für Regimewechsel und Kriege im Nahen Osten und in Afrika gegeben. Gelistet waren außer Afghanistan der Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und letztlich der Iran.[1] Die Interventionen gegen sechs Länder wurden nach und nach „abgearbeitet“, nur der Iran war übrig geblieben, und dieser Krieg wird nach Jahren der Intrigen, Hetze und Sanktionen jetzt nachgeholt.

Dass die USA damit ein weiteres Pulverfass angezündet haben und die Konflikte mit Russland und China eskalieren, scheint Donald Trump in Kauf zu nehmen – ein Beweis dafür, dass es eine Langzeitstrategie der USA gibt, die unabhängig von der jeweiligen Präsidentschaft funktioniert. Unter der Regierung von Donald Trump ist vieles anders, chaotischer geworden. Aber Trump führt die US-Politik im Sinne der Wirtschafts- und Finanzeliten sowie des Militärisch-Industriellen Komplexes weiter wie vorgesehen.

Wieder haben die USA, diesmal mit Unterstützung von Israel, einen mörderischen Krieg begonnen. Welche Auswirkungen er letztlich haben wird und wie er enden wird, ist derzeit nicht absehbar. Aber der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, der dem US-Präsidenten am 3. März seine Aufwartung gemacht hat, weiß von der Entwicklung im Iran und den Hintergründen der US-Aggression offensichtlich nichts. Völkerrecht hin oder her, er findet den Angriff auf den Iran nötig und gerechtfertigt.[2]

Der Schriftsteller und Publizist Dr. jur. Wolfgang Bittner lebt in Göttingen. Zuletzt erschien im Verlag Hintergrund sein Buch „Geopolitik im Überblick. Deutschland-USA-EU-Russland“, Berlin 2025.

Quellen

[1] Vgl. Amy Goodman: Syriens Wahrheit, 6.3.2012, www.youtube.com/watch?v=kkE8Gp-nWEs (aufgerufen am 4.3.2026)

[2] Vgl. www.youtube.com/watch?v=bhomZMUr_eI (aufgerufen am 4.3.2026)

Jenseits der „unterdrückten Frauen“ – Die großen Lügen über den Iran

Jenseits der „unterdrückten Frauen“ – Die großen Lügen über den Iran

Soziale Liberalisierung und Frauen ohne Hidschab in Teheran, Minderheitenrechte, offene Gesellschaft, Chameneis Anti-Atom-Fatwa, und die westliche Propagandamaschine im Schatten des illegalen, unprovozierten Angriffskrieges 2026

Westliche Politiker und Medien stellen die iranische Regierung oft als diktatorisches „Mullah-Regime“ dar, das von einem fanatischen, frauenfeindlichen Ajatollah angeführt wird, der die Welt mit Atomwaffen terrorisieren will. Wie viel von dieser Erzählung hält stand, und was ist verzerrt oder falsch?

Irans Atompolitik und die Ermordung ihres wichtigsten Befürworters

Iran hat in seiner Atompolitik konsequent religiöse Prinzipien eingehalten, einschließlich der langjährigen Fatwa des Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei, die die Produktion, Lagerung und den Einsatz von Atomwaffen verbietet – eine religiöse Verfügung, die er jahrzehntelang rigoros verteidigte, seit Mitte der 1990er Jahre und mehrmals öffentlich bekräftigte.

Ironischerweise waren es die Vereinigten Staaten und Israel, die den wichtigsten Verfechter einer atomwaffenfreien Haltung Irans ermordeten. Chamenei wurde Ende Februar 2026 bei gemeinsamen US-israelischen Luftangriffen gezielt getötet. Sein Nachfolger – der nun unerbittlicher Aggression und Bedrohungen ausgesetzt ist – könnte durchaus zum bewährten nordkoreanischen Modell der nuklearen Abschreckung übergehen, um Überleben und Sicherheit vor äußeren Bedrohungen zu gewährleisten.

Die Ansichten des Ajatollahs zu Israel und der jüdischen Gemeinde im Iran

Chamenei wurde häufig als Antisemit bezeichnet, weil er sich dem, was er als Apartheid-Staat in Israel ansah, widersetzte und stattdessen für einen einzigen demokratischen Staat eintrat, in dem Juden, Muslime, Christen und andere gleiche Rechte genießen.

Im Iran selbst wird der kleinen jüdischen Gemeinde, die ihre Religion und Kultur uneingeschränkt ausüben darf, einen eigenen Parlamentssitz eingeräumt. Im vergangenen Jahr besuchte der jüdisch-amerikanische Investigativjournalist Max Blumenthal Isfahan und dokumentierte eine blühende jüdische Gemeinde dort, einschließlich Besuchen antiker Stätten und Begegnungen mit lokalen Juden, die offen und harmonisch leben.

Die tatsächliche Machtstruktur im Iran

Eine weitere im Westen selten anerkannte Tatsache: Etwa 90 % der politischen Entscheidungen im Iran werden von der gewählten Regierung unter dem Präsidenten getroffen, während der Oberste Führer (Ajatollah) vor allem eine spirituelle Figur ist – eher vergleichbar mit dem Papst als mit einem Alltagsherrscher. Natürlich gibt es Iraner, die die Islamische Republik ablehnen, aber so wie die katholische Kirche Katholiken nicht zum Messbesuch zwingt, zwingt der Staat muslimische Iraner nicht zum Gebet in Moscheen.

Wer war der verteufelte Ajatollah Ali Chamenei wirklich?

Diejenigen, die Ajatollah Ali Chamenei kannten, beschrieben ihn als hochgebildeten und kultivierten Mann – fließend in mehreren Sprachen, darunter Persisch, Arabisch und Englisch; tief vertraut mit Literatur (er mochte besonders englische Romane und zählte Victor Hugos „Les Misérables“ zu seinen Favoriten); und regelmäßiger Leser amerikanischer Magazine wie Newsweek und Time in ihrer gedruckten Blütezeit.

Als junger Mann meldete er sich freiwillig zur iranischen Armee, um das Land während des vom Westen unterstützten illegalen irakischen Angriffskrieges in den 1980er Jahren (Iran-Irak-Krieg) zu verteidigen. Am 27. Juni 1981 explodierte in der Abuzar-Moschee in Teheran – kurz nach seiner Rückkehr von der Front – während seiner Predigt eine in einem Tonbandgerät versteckte Bombe und verursachte schwere Verletzungen, die seinen rechten Arm dauerhaft lähmten und auch seine Stimmbänder sowie die Lunge beeinträchtigten. Die iranische Führung machte die Volksmudschahedin-Organisation des Iran (MEK / Mojahedin-e Khalq) für den Anschlag verantwortlich – eine Gruppe, die lange Zeit von den USA als terroristische Organisation eingestuft war und die heute von Israel und den USA unterstützt und für deren eigene Zwecke instrumentalisiert wird. Die MEK war zudem als bewaffnete Kraft an den gewaltsamen Unruhen Anfang Januar 2025 beteiligt, Ereignisse, die im Westen verzerrt als „Volksaufstand“ dargestellt werden.

Chamenei prägte maßgeblich die iranische Militärdoktrin. Er erkannte die Aussichtslosigkeit eines Wettlaufs mit überlegenen konventionellen Streitkräften und förderte stattdessen asymmetrische Fähigkeiten – insbesondere die Entwicklung eigener Drohnen und Raketen statt kostspieliger Kampfflugzeuge. Unter seiner Aufsicht entstanden umfangreiche unterirdische Basen. Diese Strategie reagierte direkt auf die US-Drohungen nach der Irak-Invasion 2003 sowie auf die jahrzehntelangen, auf unbewiesenen Vorwürfen eines angeblichen Nuklearwaffenprogramms beruhenden Forderungen des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu, gegen den Iran vorzugehen.

Trotz seines hohen Ranges und der offensichtlichen Gefahr blieb Chamenei ein bescheidener und prinzipientreuer Führer. Er weigerte sich standhaft, sein bescheidenes Haus und Büro in Teheran zu verlassen, obwohl er wusste, dass er ein Hauptziel war. Er erklärte, solange normale Bürger die Hauptstadt und andere Städte unter unerbittlichem Bombardement nicht evakuieren könnten, werde er sie auch nicht im Stich lassen – „was auch immer komme“. Diese entschlossene Haltung führte direkt zu seiner Ermordung durch israelische Raketen Ende Februar 2026.

Er wurde zusammen mit Familienangehörigen – seiner Frau, seinem Schwiegersohn, seiner Tochter und einer erst 18 Monate alten Enkelin – sowie mehreren anwesenden Kommandeuren umgebracht, während die USA so taten, als liefen ernsthafte Verhandlungen mit dem Iran, und bereits einen neuen Termin für die kommende Woche angekündigt hatten.

Religiöser Eifer: Iran vs. die Vereinigten Staaten

Die iranische Regierung wird regelmäßig beschuldigt, von „religiösen Fanatikern“ regiert zu werden, die vernichtet werden müssten. Doch ein Screenshot aus einer Gebetsveranstaltung im Weißen Haus im März 2026 – der einflussreiche amerikanische Pastoren zeigt, die die Hände auf Präsident Trump legen und inmitten des eskalierenden US-israelischen Kriegs gegen den Iran inbrünstig göttliche Führung erflehen – offenbart auffallend ähnlichen, wenn nicht sogar intensiveren religiösen Eifer im Herzen der amerikanischen Führung.

Diese Gegenüberstellung zeigt, dass die Anschuldigung weniger mit objektiven Unterschieden in der religiösen Einflussnahme auf die Politik zu tun hat als vielmehr mit westlicher Projektion – verwurzelt in langjährigen Vorurteilen und selektiver moralischer Empörung.

Religion als Waffe im Krieg – wieder einmal

Historisch endete der Dreißigjährige Krieg in Europa 1648 mit dem Westfälischen Frieden, der Religion als Rechtfertigung für Kriege zwischen Staaten verbot.

Nun lässt das US-Kriegsministerium (Pentagon) religiöse Rechtfertigungen wiederbeleben, indem es Truppen und Zivilisten mitteilt, der Krieg gegen den Iran beschleunige die Apokalypse und die Wiederkunft Jesu – Religion erneut als Waffe nutzend, um den Tod Tausender (potenziell viel mehr) Unschuldiger zu rechtfertigen. Dies markiert den Beginn einer neuen Ära von Kreuzfahrern im Nahen Osten.

Whistleblower, die über Gruppen wie die Military Religious Freedom Foundation berichten, haben enthüllt und bestätigt, dass US-Kommandeure den Konflikt in Begriffen christlicher Eschatologie (Endzeitprophezeiung) darstellen. Truppen wird gesagt, der Krieg beschleunige die Apokalypse und die Rückkehr Jesu, wodurch sie zu „Katalysatoren“ im Plan Gottes werden, wobei einige Briefings Präsident Trump als „von Jesus gesalbt“ darstellen, um diese Ereignisse auszulösen.

Die wahre Geschichte der Frauen im Iran

Der Status der Frauen im Iran hat sich seit der Revolution 1979 deutlich verändert– eine Realität, die in westlichen Medien systematisch falsch dargestellt und unterberichtet wird, oft absichtlich.

Bei meiner ersten Geschäftsreise in den Iran vor mehr als 40 Jahren, kurz nach der Revolution, trugen Frauen ausnahmslos Hidschab und lange Mäntel. Selbst damals fanden viele jüngere Frauen subtile Wege, persönlichen Stil auszudrücken, etwa durch Kombination der vorgeschriebenen Kleidung mit Jeans.

Heute bewegen sich in den großen Städten – besonders auf den lebendigen Straßen Teherans – viele Frauen, insbesondere aus der jüngeren Generation, frei in der Öffentlichkeit ohne Hidschab: auf Gehwegen, in Cafés, Parks und im Rhythmus des Alltags. Was einst als kühner Akt des Widerstands galt, ist unter der Jugend zunehmend normal und unauffällig geworden.

Schauen Sie sich mein kurzes Video an, das zwei junge Frauen zeigt, die selbstbewusst ohne Kopftuch durch Teheran schlendern.

Was einst als kühner Akt des Widerstands gesehen wurde, hat sich unter der Jugend allmählich normalisiert und ist alltäglich geworden, was eine breitere, organische Entwicklung sozialer Normen über Jahrzehnte widerspiegelt.

Unter Frauen unter 24 Jahren liegt die Alphabetisierungsrate bei fast 100 % (rund 99 % nach jüngsten Daten); Frauen dominieren die Universitätszugänge (63 % der Anmeldungen bei der ‚Konkur‘-Nationalprüfung 2025). Virale Bilder von Frauen, die Hidschabs verbrennen – meist Fakes aus westlicher oder israelischer Propaganda – spiegeln nicht die gewöhnliche gelebte Erfahrung wider.

Diese Entwicklung urbaner sozialer Normen ist für jeden Besucher unübersehbar. Das Nachtleben blüht: Frauen tragen häufig stilvolle, figurbetonte Outfits in Cafés, Partys und Veranstaltungen. Religiöse Minderheiten, insbesondere die christlichen Gemeinden Irans (wie Armenier), produzieren und genießen Alkohol privat oder in Orten wie dem ikonischen Armenian Club in Teheran, bekannt für hausgemachten Wein und Wodka.

Frauen fahren seit Jahrzehnten Auto, und jüngste Reformen haben Freiheiten erweitert: Seit Anfang 2026 können Frauen offiziell Motorradführerscheine erwerben (lange bestehende rechtliche Unklarheiten beseitigt), und sie besuchen seit Langem Fußballspiele in Stadien zusammen mit Männern.

Redefreiheit und politische Teilhabe: Iran vs. Golfmonarchien

Iranische Stimmen aus dem Land werden in europäischen Medien selten – wenn überhaupt – gehört, und in deutschsprachigen Medien sind sie praktisch gar nicht präsent. Professor Seyed Mohammad Marandi, Professor für Englische Literatur an der Universität Teheran (wo die Dekanin eine Frau ist), sprach im März 2026 in The Jimmy Dore Show offen über Redefreiheit, Ausdruck und politische Teilhabe im Iran. Er zog einen scharfen Kontrast zu den arabischen Golfmonarchien, die er als Familien-Diktaturen oder absolute Monarchien beschrieb.

Entgegen westlicher Medien-Darstellungen Irans als repressiver „Polizeistaat“ betonte Marandi, dass alltägliche Iraner erhebliche Freiheit genießen, die Regierung offen zu kritisieren, ohne sofort schwere Konsequenzen in informellen Situationen:

  • Menschen beschweren sich frei, fluchen über die Führung und äußern Unzufriedenheit in Taxis, Bussen oder der Metro – gängige und tolerierte öffentliche Diskussion.
  • In seinen Kursen an der Universität Teheran, wo er seit mehr als 22 Jahren unterrichtet, erzählte Professor Marandi, wie ein Student einmal erklärte, Iran sei „das schlimmste Regime der Welt“, schlimmer als Nordkorea und ein echter Polizeistaat.

Ein paar Wochen später antwortete Marandi mit sanftem Humor: „Sie sind immer noch hier?“ Er neckte den Studenten weiter und schlug vor, die Diktatur „müsse stattdessen jemanden anderen verhaftet haben.“ Er fuhr fort, den jungen Mann im Semester leicht zu hänseln, wann immer er sich meldete – doch es gab keine Verhaftung, keinen formellen Verweis und keine Strafe.

Die Anekdote, mit schiefem Lächeln erzählt, unterstreicht einen einfachen Punkt: Selbst scharfe, provokative Kritik an der Regierung in einem akademischen Umfeld bleibt im Iran straffrei. Dies widerspricht westlichen Medien-Übertreibungen der Repression und ignoriert die alltägliche Offenheit der Iraner.

Interessant auch dieser Vergleich: Im Iran wird scharfe öffentliche Kritik an der Regierung zunehmend toleriert, während in der EU bereits milde abweichende Meinungen zu Zensur, Kontosperrungen, Berufsverboten oder Strafverfahren führen. Wer hier die echte Diktatur betreibt, darf sich jeder selbst ausmalen.

Marandi hob Irans Wahlsystem als Beweis für größere Rechenschaftspflicht hervor als in den Golfstaaten: Iran führt Wahlen durch (auch wenn nicht perfekt, z. B. Vetorecht des Wächterrats), einschließlich regelmäßiger Präsidentschafts-, Parlaments- (Majlis), Expertenversammlungs- und Lokalratswahlen – was echte öffentliche Teilhabe widerspiegelt. I

m Gegensatz dazu beschrieb er Golfstaaten (Saudi-Arabien, VAE, Katar, Bahrain, Oman, Kuwait) als repressive Polizeistaaten mit null Toleranz für Dissens und in den meisten Fällen keinen echten nationalen Wahlen: Absolute Familien-Diktaturen (z. B. „Saudi-Arabien gehört buchstäblich der saudischen Familie“), mit Machtkonzentration in herrschenden Familien und keinen sinnvollen gewählten nationalen Legislativen (Saudi hat keine; Katar hat 2024 Teiwahlen für einen vollständig ernannten Rat abgeschafft; andere bieten begrenzte, beratende Gremien, die die Monarchie nicht herausfordern). Kritik wird zerschlagen: Gesetze bestrafen milde Äußerungen (z. B. VAE: 10 Jahre Haft und Bußgelder für bestimmte Kritik); intensive Überwachung (Social-Media-Überwachung, Handy-Hacking); Menschen äußern nie offen Dissens – nicht einmal milde – in der Öffentlichkeit, im Gegensatz zu Iran. Öffentliche Meinung ist irrelevant. Umfragen (einschließlich amerikanischer) zeigen weit verbreitete anti-israelische Stimmung in der arabischen Welt, einschließlich dieser Staaten, doch Repression unterdrückt entsprechende Äußerungen.

Westliche Heuchelei und die Propagandamaschine

Professor Marandi – den deutschsprachige Mainstream-Medien in aller Regel nicht einladen, selbst während der deutsche Kanzler den Iran als brutale Diktatur verurteilt, aber freundschaftliche Treffen mit Saudi-Arabiens Herrscher und Israels Benjamin Netanjahu (vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen gesucht) pflegt – argumentierte, westliche Medien stellten Iran routinemäßig als das ultimative „böse Regime“ dar, während sie die viel strengeren Kontrollen von Rede, Ausdruck und politischer Teilhabe in den Golfmonarchien ignorierten.

Dieser eklatante Doppelmoral, so Marandi, entspringe nicht einer objektiven Bewertung von Freiheitsgraden, sondern purer geopolitischer Zweckmäßigkeit. Iran erlaube deutlich mehr lockere, alltägliche Kritik in öffentlichen Räumen – in Taxis, Bussen oder auf der Straße – und führe regelmäßige Wahlen durch (so unvollkommen sie auch sein mögen).

Die Golf-Familien-Diktaturen hingegen hielten durch allgegenwärtige Angst, intensive Überwachung und das völlige Fehlen sinnvoller Wahlen eine Atmosphäre totaler Stille aufrecht. Der eigentliche Grund für die Präsenz amerikanischer Militärbasen in diesen von den Briten nach dem Zweiten Weltkrieg künstlich geschaffenen Königreichen sei letztlich derselbe: die illegitimen Herrscher vor ihrem eigenen Volk zu schützen.

Nach Marandis Ansicht – einer Perspektive, die wahrscheinlich von Millionen Iranern geteilt wird – dienen diese verzerrten westlichen Darstellungen als Propaganda, die bewusst darauf abzielt, Zustimmung für Aggressionen zu erzeugen – sei es in Form von lähmenden Sanktionen oder einem offenen Krieg –, während die alltägliche Realität einer relativen Offenheit im Diskurs und in den politischen Prozessen innerhalb des Iran selbst bewusst ignoriert wird.

Irans Fortschritte leugnen, während man es aus einem bestimmten Grund dämonisiert

Es wäre ein Fehler, die realen Herausforderungen des Iran zu bagatellisieren – ein ebenso großer Fehler ist es jedoch, die sichtbaren Fortschritte bei sozialen Normen, persönlichen Freiheiten und im alltäglichen Leben in den Städten zu verschweigen, wie westliche Politiker und ihre Medien es fast ausnahmslos praktizieren.

Die systematische Dämonisierung des Iran durch Israel und den Westen hat letztlich nur einen Zweck: die westliche Öffentlichkeit darauf einzustimmen, dass völkerrechtswidrige, unprovozierte Angriffe legitim oder gar notwendig seien.

Jenseits der „unterdrückten Frauen“ – Die großen Lügen über den Iran Jenseits der „unterdrückten Frauen“ – Die großen Lügen über den Iran Jenseits der „unterdrückten Frauen“ – Die großen Lügen über den Iran

Felix Abt ist ein in Asien lebender Unternehmer,  Reiseblogger und Autor auf Substack: https://felixabt.substack.com.

Die deutsche Beteiligung am Angriffskrieg gegen den Iran

Am 1.3.2026, dem zweiten Tag des völkerrechtswidrigen Überfalls des US-Rambos auf den Iran, verfassten die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Deutschland und Großbritannien eine skurrile Erklärung, in der sie den Iran verurteilten, weil er sich mit Raketen wehrte. Sie kündigten an, militärische Defensivmaßnahmen zu „ermöglichen“, welche die Fähigkeit des Iran, Raketen und Drohnen abzufeuern, „an der Quelle“ zerstören. Das Multipolar-Magazin bringt einen Bericht, der sich mit der Begründung der Bundesregierung, den US-Stützpunkten in Deutschland, und der Beleuchtung durch Grundgesetz und Völkerrecht befasst. Wir übernehmen nachfolgend diesen Bericht. (hl) 

Eine Meldung von multipolar (5.3.2026):

Kritik an deutscher Beteiligung am Angriffskrieg gegen den Iran

Nachdem die Staatschefs von Deutschland, Frankreich und Großbritannien am Sonntag (1.3.) in einer gemeinsamen Erklärung angekündigt haben, den Angreifern „militärische Defensivmaßnahmen“ zu „ermöglichen“, um „die Fähigkeit des Iran, Raketen und Drohnen abzufeuern, an der Quelle zu zerstören“, wird Kritik an diesen Absichten laut.

Berliner Erzbischof sucht Kandidaten für Kirchenräte

Berliner Erzbischof sucht Kandidaten für Kirchenräte

Berliner Erzbischof sucht Kandidaten für KirchenräteDer Berliner Erzbischof sucht Kandidaten für Kirchenräte. Außer AfD-Mitglieder. Willkommen in der Kirche der Berliner Toleranz: „Inakzeptabel!“ findet der praktizierende Katholik Julian Adrat in unserem Tweet des Tages: Der Erzbischof sucht Kandidaten für Kirchenräte. Außer AfD-Mitglieder. Willkommen in der Kirche der Berliner Toleranz. Inakzeptabel! pic.twitter.com/13jHqGdhqL — Julian Adrat (@JulianAdrat) March 10, 2026 „UnsereKirche“ als Teil […]

Der Beitrag Berliner Erzbischof sucht Kandidaten für Kirchenräte erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Schluss mit Milliarden-Wahnsinn für Kiew! Fico springt Orbán bei und attackiert von der Leyen

Schluss mit Milliarden-Wahnsinn für Kiew! Fico springt Orbán bei und attackiert von der Leyen

Schluss mit Milliarden-Wahnsinn für Kiew! Fico springt Orbán bei und attackiert von der Leyen

Die Ukraine erpresst die EU-Staaten Ungarn und die Slowakei beim Öl, doch Brüssel schaut tatenlos zu. Jetzt reicht es dem slowakischen Regierungschef Robert Fico: Er kündigt an, das gigantische 90-Milliarden-Euro-Darlehen für Selenskyj zu blockieren, falls der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán bei den kommenden Wahlen abgelöst werden sollte.

Es ist ein Vorgang, der einmal mehr zeigt, wie in Brüssel die Prioritäten gesetzt werden: Die Interessen der eigenen Mitgliedsstaaten zählen nichts, wenn es darum geht, immer neue Milliarden in das ukrainische Fass ohne Boden zu pumpen. Doch mit dem slowakischen Premierminister Robert Fico und dem ungarischen Regierungschef Viktor Orbán stellen sich zwei mutige Staatsmänner diesem Wahnsinn entgegen.

Seit Januar blockiert die Ukraine die russischen Öllieferungen durch die sogenannte Druschba-Pipeline. Kiew behauptet dreist, die Leitung müsse wegen russischer Angriffe repariert werden. Doch Fico lässt sich nicht für dumm verkaufen: Er verweist auf geheime Satellitenbilder, die glasklar beweisen sollen, dass die Pipeline voll funktionsfähig ist. Es ist ein offenes Geheimnis: Kiew hält die Lieferungen absichtlich zurück, um Ungarn und die Slowakei zu erpressen – ausgerechnet jene beiden Länder, die sich dem Brüsseler Kriegskurs verweigern und auf Frieden pochen.

Inzwischen haben Bratislava und Budapest längst reagiert und ihre Dieselausfuhren und Stromexporte in die Ukraine gestoppt. Orbán drohte bereits völlig zu Recht, die ukrainische Öl-Blockade “mit Gewalt zu brechen”, um die Energieversorgung seiner Bürger zu sichern.

Am heutigen Dienstag kommt es in Paris zum Showdown. Fico wird dort auf EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen treffen – und er hat nicht vor, leise Töne anzuschlagen. In einer Videobotschaft auf Facebook machte der Slowake vorab klar, welche Frage er der mächtigsten Frau Brüssels stellen wird: “Wie lange wird die Europäische Kommission die Interessen der Ukraine außerhalb der EU über die lebenswichtigen nationalen Interessen der EU-Mitgliedstaaten, d.h. der Slowakei und Ungarn, stellen?”

Ein Satz, der den Nagel auf den Kopf trifft. Während die Bürger in Europa unter immer mehr Steuern und hohen Energiepreisen ächzen, will die EU der Ukraine ein unfassbares Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro in den Rachen werfen. 30 Milliarden Euro davon als reine Haushaltshilfe, unglaubliche 60 Milliarden Euro für militärische Zwecke. Fico nennt das Kind beim Namen: Es ist eine “Kriegsanleihe” und ein “Geschenk” an Kiew. Denn man darf nicht davon ausgehen, dass das von Korruption und Misswirtschaft geprägte osteuropäische Land diese Gelder jemals wieder zurückzahlen wird.

Bislang ist es Viktor Orbán, der dieses wahnwitzige EU-Darlehen mit seinem Veto blockiert und fordert, dass Kiew zuerst die Öllieferungen wieder freigibt. Doch in Ungarn wird in rund einem Monat gewählt. Die linke, EU-hörige Oppositionspartei TISZA liegt in (von Kritikern als manipuliert betrachtet werdenden) Umfragen vorn. Die Gefahr besteht, dass die einzige verlässliche konservative Stimme der Vernunft in Mitteleuropa stürzt.

Doch Fico macht klar: Wenn Orbán fällt, übernimmt die Slowakei! “Die wichtigste Botschaft wird sein, dass die Slowakei bereit ist, den Staffelstab von Ungarn zu übernehmen, wenn es nötig ist”, so Fico. Er werde nicht zulassen, dass der 90-Milliarden-Kredit einfach durchgewunken wird. Es ist ein starkes Zeichen der Solidarität unter Patrioten. Fico und Orbán zeigen, was echte Führung bedeutet: Sie schützen die Wirtschaft ihrer Länder, die Energieversorgung ihrer Bürger und weigern sich, den europäischen Steuerzahler für einen endlosen Krieg bluten zu lassen.

Ölpreis explodiert – Viktor Orbán fordert: Alle Energie-Sanktionen gegen Russland aussetzen!

Ölpreis explodiert – Viktor Orbán fordert: Alle Energie-Sanktionen gegen Russland aussetzen!

Ölpreis explodiert – Viktor Orbán fordert: Alle Energie-Sanktionen gegen Russland aussetzen!

Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán hat die EU angesichts der explodierenden Ölpreise infolge des Iran-Kriegs aufgefordert, den Sanktions-Irrsinn in Bezug auf russisches Öl und Gas auszusetzen. „Wir müssen alle gegen russische Energie verhängten Sanktionen in ganz Europa überprüfen und aussetzen“, sagte der Ministerpräsident in einem auf Facebook veröffentlichten Video. Er habe diesen Vorschlag in einem Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) vorgebracht, betonte Orbán und fügte hinzu, dass der eskalierende Streit zwischen Ungarn und der Ukraine über unterbrochene Öllieferungen zu einer „ernsthaften Bedrohung“ auch für die EU geworden sei.

The post Ölpreis explodiert – Viktor Orbán fordert: Alle Energie-Sanktionen gegen Russland aussetzen! appeared first on Deutschland-Kurier.

MIT-Raketen-Wissenschaftler Postol: Veraltete US-Luftabwehrsysteme gegen Irans Rakten und Drohnen überfordert

MIT-Raketen-Wissenschaftler Postol: Veraltete US-Luftabwehrsysteme gegen Irans Rakten und Drohnen überfordert

MIT-Raketen-Wissenschaftler Postol: Veraltete US-Luftabwehrsysteme gegen Irans Rakten und Drohnen überfordert

Der Physiker und Pentagon Berater Theodore Postol hat eine düstere technische Prognose für den Konflikt. Er erklärt, dass die Offensivfähigkeiten des Iran, insbesondere mit Drohnen und fortschrittlichen ballistischen Raketen, die derzeitigen Raketenabwehrsysteme überfordern. Er befürchtet, dass Netanjahu Atomwaffen einsetzen wird. Theodore A. Postol ist ein US-amerikanischer Physiker und emeritierter Professor am Massachusetts Institute of Technology. […]

Der Beitrag MIT-Raketen-Wissenschaftler Postol: Veraltete US-Luftabwehrsysteme gegen Irans Rakten und Drohnen überfordert erschien zuerst unter tkp.at.

Vertuscht die CIA seit 70 Jahren das Heilmittel gegen Krebs?

Vertuscht die CIA seit 70 Jahren das Heilmittel gegen Krebs?

Vertuscht die CIA seit 70 Jahren das Heilmittel gegen Krebs?

Alte CIA-Dokumente lösen aktuell wieder Diskussionen aus. Zuletzt stand Verhaltenskontrolle durch Impfungen im Fokus, nun geht es um die Geheimhaltung möglicher Krebsheilmittel. Das „neue“ Dokument stammt aus dem Februar 1951 und wurde im Rahmen der Informationsfreiheit schon 2014 deklassifiziert. Nun berichtet der britische Boulevard darüber, oppositionelle Kanäle machen eine „Bombe“ daraus. Konkret geht es um […]

Der Beitrag Vertuscht die CIA seit 70 Jahren das Heilmittel gegen Krebs? erschien zuerst unter tkp.at.

Israel plante diesen Krieg gegen den Iran seit 40 Jahren – alles andere ist nur ein Ablenkungsmanöver

Von Jonathan Cook

Die Glut des Widerstands – in Gaza, im Irak, im Libanon, in Syrien, im Jemen – ist nicht ausgelöscht worden. Mit dem Angriff auf den Iran wird sie zu einem Feuer angefacht.

Es ist nahezu unmöglich, zumindest anhand der vorgebrachten Begründungen zu verstehen, was US-Präsident Donald Trump mit seinem und Israels offensichtlich illegalen Angriffskrieg gegen den Iran wirklich erreichen will.

Geht es darum, ein iranisches Atomwaffenprogramm zu zerstören, für das es nie konkrete Beweise gab und das Trump vor wenigen Monaten in einem früheren rechtswidrigen Angriff als „vollständig und gänzlich vernichtet“ bezeichnet hatte?

Oder soll Teheran dazu gezwungen werden, die Verhandlungen über sein Atomprogramm wieder aufzunehmen, die vorzeitig beendet wurden, als die USA ihren unprovozierten Angriff starteten – Verhandlungen, die notwendig geworden waren, weil Trump 2018 während seiner ersten Amtszeit das ursprüngliche Abkommen mit dem Iran aufgekündigt hatte?

Oder soll der Krieg den Iran zu größerer Flexibilität zwingen, obwohl Trump die Gespräche genau in dem Moment platzen ließ, als Oman, der Hauptvermittler, darauf bestand, dass Teheran fast alle derart hohen Forderungen Washingtons akzeptiert habe und ein Abkommen „in greifbarer Nähe“ sei?

Oder sollen die Luftangriffe die Iraner „befreien“, obwohl unter den ersten Opfern mindestens 165 Zivilisten in einer Mädchenschule waren, die meisten davon Kinder im Alter zwischen 7 und 12 Jahren?

Oder ist das Ziel, den Iran unter Druck zu setzen, damit er seine ballistischen Raketen aufgibt – die einzige Abschreckung, die er gegen Angriffe hat und die ihn völlig schutzlos gegenüber den böswilligen Absichten der USA und Israels zurücklassen würde?

Oder glaubte Washington, dass Teheran im Begriff war, zuerst zuzuschlagen, obwohl Pentagon-Beamte Mitarbeitern des Kongresses anvertraut haben, dass es keinerlei Hinweise auf einen bevorstehenden Angriff gab?

Oder ist das Ziel, das iranische Regime zu enthaupten, wie es die Angriffe mit der Ermordung des obersten Führers des Iran, Ali Khamenei, bereits erreicht haben? Wenn ja, zu welchem Zweck, da Khamenei so sehr gegen eine iranische Atombombe war, dass er ein religiöses Edikt, eine Fatwa, gegen deren Entwicklung erließ?

Könnte Khameneis Nachfolger – nachdem er gesehen hat, wie absolut unzuverlässig die USA und Israel sind, wie sie als Schurkenstaaten agieren, die sich nicht an das Völkerrecht halten – nun entscheiden, dass die Entwicklung einer Atombombe eine absolute Priorität ist, um die Souveränität des Iran zu schützen?

Keine klare Begründung

Es gibt keine klare Begründung aus Washington, da der Urheber dieses Angriffs weder im Weißen Haus noch im Pentagon zu finden ist. Dieser Plan wurde vor Jahrzehnten in Tel Aviv ausgeheckt.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gab dies am Sonntag zu. Er triumphierte: „Diese gemeinsamen Anstrengungen ermöglichen es uns, das zu erreichen, was ich seit 40 Jahren angestrebt habe: das Terrorregime vollständig zu zerschlagen. Das ist mein Versprechen, und genau das wird geschehen.“

Diese vier Jahrzehnte waren übrigens auch der Zeitraum, in dem Netanjahu und andere israelische Politiker unaufhörlich davor warnten, dass Teheran nur noch wenige Monate von der Entwicklung einer Atombombe entfernt sei.

Netanjahu hat die ganze Zeit über denselben dringlichen, unsinnigen Vorwand für einen Angriff auf den Iran vorgebracht. Seit 40 Jahren wird jedes Jahr als die allerletzte Gelegenheit gepriesen, die „verrückten Mullahs“ daran zu hindern, eine Bombe zu erwerben – eine Bombe, die nie gebaut wurde.

Und währenddessen war Israels eigenes Arsenal an Atomwaffen, das nicht deklariert und daher auch nicht überwacht wurde, ein offenes Geheimnis.

Europa half Israel bei der Entwicklung seiner Bombe, während die USA wegschauten, selbst als israelische Führer eine selbstmörderische Doktrin vertraten, die als „Samson-Option“ bekannt ist und davon ausgeht, dass Israel lieber sein Atomarsenal zünden würde, als eine konventionelle militärische Niederlage zu erleiden.

Die Samson-Option lehnt implizit die Idee ab, dass irgendein anderer Staat im Nahen Osten eine Bombe erwerben und damit militärisch mit Israel gleichziehen darf.

Genau diese Prämisse hat jahrzehntelang die israelische Politik gegenüber Teheran bestimmt. Nicht weil der Iran eine Neigung zur Entwicklung einer Waffe gezeigt hätte. Auch nicht, weil seine angeblich „verrückten Mullahs“ so töricht wären, sie auf Israel abzufeuern, sollten sie jemals in ihren Besitz gelangen.

Nein, es gab andere Gründe. Weil der Iran der größte und einheitlichste Staat in der Region ist, mit einer reichen Geschichte, einer starken kulturellen Identität und einer beeindruckenden intellektuellen Tradition. Weil der Iran wiederholt gezeigt hat – sei es unter säkularen oder religiösen Führern –, dass er nicht bereit ist, sich der kolonialen Herrschaft des Westens und Israels zu unterwerfen.

Und weil er von schiitischen Religionsgemeinschaften in Nachbarländern – Irak, Libanon, Syrien, Jemen –, die sich in der Vergangenheit ebenfalls geweigert haben, sich der israelischen Vorherrschaft zu beugen, als Quelle der Autorität und Führung angesehen wird.

Israel befürchtete, dass es, sollte der Iran Nordkorea nacheifern und Atomwaffen erwerben, seine Rolle als nützlichster militarisierter Vasallenstaat des Westens im ölreichen Nahen Osten verlieren würde.

Ohne die Möglichkeit, seine Nachbarn zu terrorisieren, religiöse Spaltungen zu schüren und die imperiale Macht der USA in der Region zu stärken, würde Israel seine Daseinsberechtigung verlieren. Es würde zum ultimativen weißen Elefanten werden.

Die israelischen Führer – die sich an endlosen Militärsubventionen, die von den US-Steuerzahlern finanziert wurden, bereichert hatten und die Erlaubnis erhielten, die Ressourcen der Palästinenser zu plündern – würden niemals freiwillig von ihrem lukrativen Geschäft zurücktreten.

Aus diesem Grund ist der Iran selten aus Israels Blickfeld geraten.

„Geburtswehen“

Das Ausmaß der außergewöhnlichen Täuschung Israels hinsichtlich der Rechtfertigung eines Krieges gegen den Iran lässt sich anhand eines Vergleichs mit der Täuschung der Regierung von George W. Bush bei der Einleitung ihrer Invasion im Irak im Jahr 2003 ermessen.

Der Irak war ein weiterer starker Militärstaat – wenn auch aufgrund seiner tiefen konfessionellen und ethnischen Spaltungen von Natur aus fragiler –, von dem Israel befürchtete, dass er nukleare Fähigkeiten entwickeln könnte, die seinen Status als Platzhirsch zerstören würden.

Im Vorfeld dieses illegalen Krieges – erneut bejubelt von Israel – behauptete Bush, der irakische Staatschef Saddam Hussein verfüge über große geheime Lagerbestände an Massenvernichtungswaffen, die noch aus der Zeit vor der Einführung des Waffeninspektionsregimes der Vereinten Nationen im Jahr 1991 stammten.

Die Inspektoren, die in Irak weitreichende Befugnisse genossen, hielten dies für unwahrscheinlich. Sie wiesen auch darauf hin, dass selbst wenn einige der bekannten chemischen Waffen des Irak ihren Inspektionen entgangen wären, diese inzwischen so alt wären, dass sie sich in „harmlosen Schleim“ verwandelt hätten.

Nach der Invasion wurden niemals Massenvernichtungswaffen gefunden. Dennoch glaubten westliche Politiker und Medien bereitwillig an diese große Lüge. Zumindest in diesem Fall konnten sie behaupten, dass sie nur wenige Monate Zeit gehabt hätten, um die Glaubwürdigkeit der Behauptungen zu überprüfen.

Im Fall des Iran hingegen hatten Politiker und Medien 40 Jahre Zeit, um die Plausibilität der Behauptungen Israels zu untersuchen und abzuwägen. Sie hätten längst erkennen müssen, dass Netanjahu ein völlig unzuverlässiger Berichterstatter über eine angebliche iranische „Bedrohung“ ist.

Und dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt, dass er auch ein flüchtiger Kriegsverbrecherverdächtiger ist, der seit mehr als zwei Jahren über die genozidale Zerstörung Gazas durch Israel lügt. Niemand sollte einem Wort glauben, das aus seinem Mund kommt.

Wie die anhaltende Auslöschung Gazas und die frühere Besetzung des Irak ist auch der aktuelle Angriff auf den Iran eine weitere kriminelle Koproduktion der USA und Israels – tatsächlich eine Fortsetzung desselben Projekts.

Das Verkaufsargument ist klar.

Netanjahu spricht davon, das „Terrorregime zerschlagen“ zu wollen, so wie er zuvor davon sprach, die Hamas in Gaza „auszulöschen“.

Trump behauptet ebenfalls, ein besiegter Iran sei der Schlüssel zu einem „völlig anderen Nahen Osten“. Nach dem Beginn der Luftangriffe am Wochenende forderte er die Iraner auf, ihre „unterdrückerische Theokratie“ zu stürzen und einen „freien und friedenssuchenden Iran“ aufzubauen.

All dies soll Fantasien über die Gestaltung eines neuen Nahen Ostens widerspiegeln, die Israel und seine ideologischen Vertreter in Washington – bekannt als Neokonservative oder Neocons – seit mehr als einem Vierteljahrhundert, noch vor den vergeblichen Invasionen in Afghanistan und im Irak, verbreiten.

Condoleezza Rice, Bushs Außenministerin, sprach 2006 von schmerzhaften „Geburtswehen“, die die Region erdulden müsse, während das US- und das israelische Militär als Hebammen für diese neue Ära fungierten.

Beim ersten Anlauf scheiterte der Plan schnell. Die US-Truppen konnten den heftigen Widerstand der Iraker nicht überwinden. Afghanistan wurde langsam von den Taliban von den US-amerikanischen und britischen Besatzern zurückerobert. Und die Hisbollah versetzte Israel einen schweren Schlag, als es 2006 versuchte, den Südlibanon wieder zu besetzen.

Dennoch war die erste Runde ein Horrorszenario. Sie beinhaltete die Massenvernichtung der Bevölkerung in der gesamten Region durch die USA und Israel. Es wurden spezielle geheime US-Militärstandorte eingerichtet, an denen Folter an der Tagesordnung war. Das Völkerrecht wurde mit Füßen getreten. Und die Vertreibung von Millionen von Menschen durch den Krieg trieb sie nach Europa und schürte den Aufstieg einer immigrantenfeindlichen extremen Rechten.

Der Mythos vom „Regimewechsel“

Die zweite Runde, auf deren Beginn Israel und die Neokonservativen seitdem ungeduldig gewartet haben, würde noch viel schlimmer werden.

Der Moment kam Ende 2023, als die Hamas einen tödlichen eintägigen Ausbruch aus dem Konzentrationslager Gaza unternahm, in dem Palästinenser – zu diesem Zeitpunkt etwa 2,3 Millionen – seit Jahrzehnten von Israel gefangen gehalten wurden.

Israel beharrte auf seinem Recht auf „Vergeltung“ und startete eine genozidale Kampagne mit wahllosen Luftangriffen. Die winzige Küstenenklave wurde dem Erdboden gleichgemacht, viele Zehntausende – wahrscheinlich sogar Hunderttausende – Palästinenser wurden getötet, und die gesamte Bevölkerung wurde obdachlos und mittellos zurückgelassen.

Aber diese Verwüstung – genau wie Israels parallele Kampagne, die Bevölkerung Gazas auszuhungern – war nicht einfach eine Reaktion auf den Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023, auch wenn es tabu war, etwas anderes zu behaupten.

Israel hatte schon lange einen Plan zur „Neugestaltung“ des Nahen Ostens, der sogar noch vor Netanjahus Machtübernahme entstand.

Es ist noch unklar, inwieweit Israels Vorlage für einen transformierten Nahen Osten mit der Washingtons übereinstimmt, obwohl Analysten in der Regel beide lose als „Regimewechsel“ bezeichnen. Aber das ist eine Fehlbezeichnung. Selbst für Washington schließt ein Regimewechsel die Einsetzung eines demokratischen Führers aus, der den Willen des iranischen Volkes vertritt.

Kriegsminister Pete Hegseth, der im Irak gedient hat, war ehrlicher als seine Vorgänger, als er die Vorstellung zurückwies, dass dieser illegale Angriff etwas Gutes bewirken würde.

„Keine dummen Einsatzregeln, kein Sumpf des Nation-Building, keine Demokratieübungen, keine politisch korrekten Kriege“, sagte er gegenüber Reportern.

Es gibt gute Gründe für diese Abneigung. Als der Iran Anfang der 1950er Jahre das letzte Mal eine demokratische Regierung hatte, empörte sein säkularer, sozialistischer Premierminister Mohammad Mossadegh den Westen, indem er die iranische Ölindustrie zum Wohle der Iraner verstaatlichte.

Die Operation Ajax der CIA stürzte ihn 1953 und setzte den brutalen Mohammad Reza Pahlavi wieder als Monarchen oder Schah ein, wodurch die USA und Großbritannien die Kontrolle über das iranische Öl zurückgewinnen konnten.

Die Gegenreaktion ließ 26 Jahre auf sich warten. Islamische Geistliche nutzten die Welle des Volkshasses gegen die USA und den von Israel unterstützten Schah, um ihre Revolution zu starten.

Eine verstörte Minderheit

Washington würde zweifellos einen „Regimewechsel“ in Form der Einsetzung von Reza Pahlavi, dem ältesten Sohn des Schahs, als neuen autokratischen Marionettenherrscher des Westens begrüßen.

Auch Israel wäre mit diesem Ergebnis wohl zufrieden.

Aber niemand in Washington oder Tel Aviv glaubt wirklich, dass der Iran durch Bombenangriffe dazu gebracht werden kann, die Rückkehr eines grausamen Marionettenherrschers wie des Schahs zu akzeptieren.

Alles, was die USA bisher beweisen konnten, ist das Offensichtliche: dass eine große Zahl von Iranern zu Protesten auf die Straße getrieben werden kann, wie es Ende Dezember der Fall war, wenn sie und ihr Land durch anhaltende und gnadenlose US-Wirtschaftssanktionen bis zur Unerträglichkeit verarmt sind.

Aber ungeachtet der Andeutungen westlicher Politiker und Medien sind die Iraner, die wütend darüber sind, in die Armut getrieben worden zu sein, weder eine kohärente politische Bewegung, noch sind sie empfänglich für Bitten jener US-Eliten, die ihr Land über Jahre hinweg in den Bankrott getrieben haben.

Wenn die Vorstellung, dass eine iranische Opposition kurz davor steht, die Macht zu übernehmen, plausibel erscheint, dann nur, weil die westlichen Medien ihr Publikum mit zwei wahrscheinlich falschen Behauptungen vorbereitet haben.

Erstens, dass das iranische Regime keine Unterstützung durch die Massen hat. Und zweitens, dass diejenigen, die protestieren, ausschließlich ihre eigenen Herrscher für ihre Notlage verantwortlich machen, anstatt einen Teil ihrer Wut auch den externen Akteuren zu widmen, die sich böswillig in ihr Leben einmischen.

Einige wenige wohlhabende iranische Exilanten – diejenigen, die erneut davon profitieren wollen, das Silberbesteck des Iran an die kolonialen Herren des Westens zu verkaufen – mögen aus der Sicherheit westlicher Fernsehstudios heraus die Bombardierung iranischer Schulkinder bejubeln. Es wäre jedoch unklug, anzunehmen, dass sie mehr als eine kleine, verstörte Minderheit darstellen.

Maga-Unruhen

Im Gegensatz zu dem Durcheinander, das in Washington durch die Notwendigkeit, die US-Öffentlichkeit zu beschwichtigen, verursacht wird, ist Israels langfristiger Plan zur „Neugestaltung“ des Nahen Ostens klar und deutlich.

In Tel Aviv besteht kein Interesse an einem „Regimewechsel“, es sei denn, das neue Regime ist bereit, sich – wie die Golfstaaten – Israel als regionaler Oberherr unterzuordnen.

Da dies unwahrscheinlich ist, strebt Israel eher einen „Regimesturz“ oder „Regimekollaps“ an: die vollständige Zerstörung der iranischen Infrastruktur, die Auflösung aller staatlichen und militärischen Autoritäten und die Schaffung eines Machtvakuums, in dem Israel rivalisierende Akteure manipulieren und einen permanenten und lähmenden Bürgerkrieg schüren kann.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Das liegt daran, dass der Angriff auf den Iran mit derselben katastrophalen US-Militärstrategie übereinstimmt, die Israels neokonservative Verbündete in Washington bei den Angriffen auf Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und Jemen vor Oktober 2023 verfolgt haben.

Trump wurde gerade deshalb an die Macht gebracht, weil er versprochen hatte, die „ewigen Kriege“ – Kriege für Israel – zu beenden, die im gesamten Nahen Osten Chaos verursacht und direkt neue Formen des militanten islamischen Extremismus, von Al-Qaida bis zum Islamischen Staat, genährt haben.

Verständlicherweise ist seine Maga-Bewegung nun wegen des Angriffs auf den Iran in Aufruhr.

Aber Trump, der wahlpolitisch von den Stimmen der vehement pro-israelischen christlichen Evangelikalen abhängig ist und finanziell von großen Israel-Spendern wie Miriam Adelson, würde niemals weit von der bestehenden Strategie abweichen.

Seit Oktober 2023 hat Israel mit Unterstützung der Biden-Regierung seine Kriege zur Stürzung von Regimes in Gaza, im Libanon und erneut in Syrien geführt. Jedes dieser Länder ist nun militärisch geschwächt und kaum noch regierbar.

Trump hatte keine Einwände gegen diese Kriege – deren Hauptzweck darin bestand, den Weg für die Isolierung des Iran von seinen regionalen Verbündeten zu ebnen, sodass das Land für den aktuellen Angriff ausreichend exponiert war.

Dies folgte einem völlig vorhersehbaren Drehbuch, wie der Vier-Sterne-General Wesley Clark bereits 2007 zugab. Kurz nach dem Anschlag auf die Zwillingstürme 2001 wurde ihm ein geheimes Briefing-Papier für einen Plan des Pentagon vorgelegt, sieben Länder „zu Fall zu bringen“, beginnend mit dem Irak und endend mit dem Iran.

Pakt mit dem Teufel

Was Washingtons westliche Verbündete betrifft, so mögen sie sich insgeheim unwohl fühlen, weil sie sichtbar mit einem weiteren illegalen Krieg der USA und Israels in Verbindung gebracht werden. Aber indem sie mehr als zwei Jahre lang den Völkermord in Gaza unterstützt haben, haben sie bereits ihren Pakt mit dem Teufel geschlossen. Jetzt gibt es kein Zurück mehr.

Aus diesem Grund haben sich Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Kanada und Australien pflichtbewusst hinter die Trump-Regierung gestellt, als das Chaos begann.

Die erste Reaktion von Mark Carney, dem kanadischen Premierminister, bestand darin, seine Worte aus Davos im Januar zurückzunehmen: Dort hatte er gesagt, es sei an der Zeit, dass „Mittelmächte“ wie die seine aufhörten, „in einer Lüge“ der von den USA angeführten Wohlwollenheit zu leben, und stattdessen ihre eigene strategische Autonomie etablierten, um eine ehrlichere Außenpolitik zu betreiben.

Carney gab am Wochenende eine Erklärung ab, in der er Kanadas volle Unterstützung für den eklatant illegalen Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran bekundete – was nach internationalem Recht als „schwerstes internationales Verbrechen“ definiert ist –, nur um dann angesichts der heftigen Reaktionen im eigenen Land wieder zurückrudern zu müssen.

Der britische Premierminister Keir Starmer hat Trump unterdessen die Schlüssel zu britischen Luftwaffenstützpunkten übergeben, was er doppelzüngig als „defensive Zwecke“ bezeichnet.

Jemand muss Starmer, dem einst berühmten Menschenrechtsanwalt, erklären, dass man einen Angriffskrieg nicht „defensiv” unterstützen kann. Damit wird man selbst zum Angreifer.

Der Zeitplan für den Plan des Pentagons zur Stürzung des Regimes aus dem Jahr 2001, den General Clark gesehen hatte, lautete „sieben Länder in fünf Jahren”. Wie die Ereignisse ein Vierteljahrhundert später gezeigt haben, war dieses Szenario völlig unrealistisch.

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die USA oder Israel heute einen klareren Einblick haben als 2001, wie sich dies entwickeln wird. Die einzige Gewissheit ist, dass es nicht nach Plan verlaufen wird.

Israel hat das winzige Gaza von der Landkarte getilgt, aber die Hamas steht noch immer und hat die Kontrolle über die Trümmer, zweifellos erfüllt von noch intensiverer Wut und Rachegelüsten.

Der Iran ist ein weitaus größeres Problem als Gaza oder alle anderen bisherigen Ziele israelisch-amerikanischer Angriffe.

Die Glut des Widerstands – in Gaza, im Irak, im Libanon, in Syrien, im Jemen und möglicherweise an neuen Orten wie Bahrain – ist nicht ausgelöscht worden. Und jetzt, mit dem Angriff auf den Iran, wird sie mit jedem neuen Verbrechen, jeder neuen Empörung, jeder neuen Gräueltat zu einem Feuer angefacht.