Kategorie: Nachrichten
Säbelrasseln: Russlands Marine mit Hyperschall-Raketen unterwegs und US-Ausbau von Stützpunkten

Der Klassiker der Militärstrategen lautet „Si vis pacem para bellum“ (Wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor). Die gute Nachricht lautet also, es wollen alle den Frieden, die schlechte allerdings, dass die Militärindustrie so gut verdient wie seit dem WK II nicht mehr. Neben dem Krieg zwischen NATO und Russland in der Ukraine gibt […]
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Deutsche Sterbefallzahlen 2022: Lebenserwartung sackt nach 2021 ein zweites Mal ab

Seit der letzten “Sonderauswertung Sterbefälle” von Destatis liegen vorläufige Zahlen aller Kalenderwochen des Jahres 2022 vor. Eine erste Analyse fördert Ergebnisse zutage, die von einer tiefgreifenden Störung der Volksgesundheit zeugen. Eine in zwei Folgejahren rückläufige Lebenserwartung ist seit dem 2. Weltkrieg zuvor nur einmal aufgetreten. Die gegenwärtige Verwerfung ist von einer Ausprägung, die als epochal […]
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Das sind die deutschen Teilnehmer am Weltwirtschaftsforum (WEF) 2023 in Davos
Verschiedene alternative Medien, darunter Report24, haben gestern die Teilnehmerliste des Weltwirtschaftsforum in Davos veröffentlicht. Zunächst warfen wir einen allgemeinen Blick auf die Teilnehmer. Für unsere deutschen Leser, hier die Liste der Teilnehmer aus der ehemaligen Nation der Dichter und Denker. Aus Deutschland nehmen 95 Personen (!) teil, darunter nicht weniger als 26 (!) Vertreter wichtiger Medien und Verlage. Kein Wunder, dass kritische Worte im Mainstream rar sind.
Es ist durchaus spannend, wie sehr das Weltwirtschaftsforum Deutschland unter Kontrolle hat und welche Firmen und Medienhäuser sich dort besonders wohl fühlen. Die Quelle der Teilnehmerliste ist übrigens der Journalist Jordan Schachtel, der sie zuerst via „The Dossier“ veröffentlichte.
Von unabhängigen Medien und einer gesunden Distanz der Berichterstatter kann wohl kaum eine Rede sein, wenn man sich ansieht, welche Medienhäuser ihre Vertreter nach Davos schicken:
| Capital |
| Der Spiegel |
| Deutsche Welle |
| Die Zeit |
| DPA – Deutsche Presse Agentur |
| Frankfurter Allgemeine Zeitung |
| Handelsblatt |
| Holtzbrinck Publishing Group |
| Hubert Burda Media |
| La Repubblica |
| N-TV |
| Süddeutsche Zeitung |
| Welt am Sonntag |
| WeltN24 |
| Zeit Online |
| Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) |
In der Politik ist man etwas verhaltener, hier will man offensichtlich nicht die Wähler vergrämen, denn hinsichtlich des Weltwirtschafsforums sind nicht nur die Regimekritiker zweifelnd eingestellt. Hier sind offiziell nur Jens Spahn und Lars Klingbeil gelistet. Noch nicht auf der Liste befindet sich Olaf Scholz, dessen Teilnahme von vielen Massenmedien kolportiert wird und der bereits 2022 als “Agenda Contributor” des WEF galt. Auch Robert Habeck hat seine Teilnahme spät bekanntgegeben. Es gilt also als gesichert, dass die Liste noch nicht vollständig ist und laufend erweitert wird.
Schmunzeln kann man noch darüber, dass auch “Langstrecken-Luisa” Neubauer, Postergirl der Friday for Future Schulschwänzer und Straßenkleber, Teil der illustren Runde sein wird. Ausgezeichnet ist auch die Analyse von Thomas Oysmüller auf TKP, der sich speziell auch den internationalen Gästen gewidmet hat.
Insgesamt werden in Davos 52 Staatschefs erwartet, um hinter verschlossenen Türen gemeinsam die von Klaus Schwab angestrebte Weltordnung nach dem “Great Reset” auszuhandeln. Ohne Demokratie, welche die Menschen der Welt einschließt, versteht sich.
Hier das Dokument als Excel-Datei, durchsuch- und sortierbar:
Hier finden Sie unsere Berichterstattung zur kompletten Teilnehmerliste von Davos 2023.
Matt Kennard: Imperialismus und Medien „If journalism was done properly“

Investigativjournalist Matt Kennard über seine Arbeit für die Financial Times, die Mainstreammedien und ‚Zensur durch Ausblendung‘. Er schrieb für den Guardian, die New York Times und war Direktor des britischen Zentrums für Investigativjournalismus, bevor er DeclassifiedUK.org gründete. „Man kann über Skandale berichten, Dinge wie Watergate. Man kann sich großer Stories annehmen, aber nicht dem System. Man offenbart nicht, wie das System funktioniert. Man befasst sich mit der Oberfläche und WikiLeaks hat das Gegenteil getan, erklärte der Brite bei der Julian Assange und WikiLeaks gewidmeten Veranstaltung „NoisyLeaks“ in Berlin. Dominik Wetzel hat Kennards Vortrag und die Fragen des Publikums für die NachDenkSeiten transkribiert.
„Als ich für die Financial Times gearbeitet habe, habe ich Artikel abgeschickt, bei denen ich wusste, dass ich nicht die echte Story reinschreiben kann. Zum Teil, weil deine Leser die Herren des Universums sind. Präsident Obama liest die Financial Times. Es war klar, dass sie nicht den menschlichen Aspekt der Geschichte wollten. Es ging lediglich darum, was für Investoren von Interesse ist. Als ich die FT verlassen habe, bin ich alll die Reportagen durchgegangen die ich gemacht hatte – Haiti, Bolivien, Ägypten, Tunesien, Türkei – und habe das, was mir von den Herren des Universums gesagt wurde, demgegenüber gesetzt, was – wie WikiLeaks enthüllt hatte – wirklich los war. In Haiti zum Beispiel führte mich die Weltbank in einen Sweatshop im Norden des Landes und ich habe eine flüchtige Tour durch diesen ‚wundervollen neuen Sweatshop‘ bekommen, der von USAID und anderen westlichen Organisationen gebaut wurde. Ich bin nicht stolz auf den Text, den ich für die FT geschrieben habe, aber als ich dann in den Cables nachgeschaut habe, habe ich zu diesem Sweatshop recherchiert, und es stellte sich heraus, dass die US-Beamten darüber diskutierten viele Menschen zu vertreiben, um Platz für diesen Sweatshop zu schaffen. Offensichtlich hatte man mir diesen Teil der Geschichte nicht gezeigt. Diese Gegenüberstellung wäre mir ohne WikiLeaks niemals bewusst gewesen.
Die Mechanismen des Wirtschaftsimperialismus der USA sind sehr tief verwurzelt in den internationalen Beziehungen, doch die Menschen sehen es nicht. Man kann es nicht einmal sagen. Für mich ist der US-Imperialismus die vorrangige Dynamik, die die internationalen Beziehungen antreibt, doch in der Mainstreampresse kann man den Begriff ‚US Imperialismus‘ nicht einmal verwenden. Ich konnte ihn in der Financial Times nicht finden. Es ist eine bizarre Lage der Dinge, wenn man den Begriff nicht verwenden kann, der am besten beschreibt, wie die Welt funktioniert. Um diese Behörden wie USAID, die Weltbank oder den Internationalen Währungsfonds gibt es so viel Propaganda. Das ist es, was mein Buch vermitteln will. Diese Behörden präsentieren sich alle so, dass sie Entwicklungshilfe betreiben und diese wundervollen Dinge für die Armen der Welt tun.
Tatsächlich sind die Bretton-Woods Institutionen, Weltbank und IWF, Arme der US Regierung. Sie erzwingen eine sehr strikte Form des Neoliberalismus und des Wirtschaftsimperialismus, um die Welt sicher zu machen für Kapital und Konzerne. Es herrscht viel Verwirrung unter den Menschen darüber, was diese Organisationen tun. Man bekommt nicht viele Informationen, denn Journalisten machen ihren Job nicht richtig, diese Institutionen kritisch zu analysieren. Im Grunde geben sie einfach Staatspropaganda wieder.
Natürlich leben wir nicht in einer Diktatur und auch nicht in einem autoritären Staat. Niemand wird dafür ins Gefängnis gesteckt ein Buch zu schreiben, außer Julian Assange. Doch das System funktioniert, indem es die Leute marginalisiert. Sie lassen so etwas nicht auch nur in die Nähe des Mainstreams. „The Racket“ zum Beispiel, das Buch, das ich über den Wirtschaftsimperialismus der USA geschrieben habe, wurde in nur einem einzigen US Magazin besprochen. In England wurde es nur im Guardian rezensiert, schlecht. Das ist eine sehr effektive Art, die Ideologie und die Propaganda robust zu halten. Man marginalisiert jede Art von Widerspruch und Analyse.
In England läuft das so ab: Wir haben 2019 mit Declassified UK angefangen. Das war eine ziemliche Überraschung, denn ich habe immer versucht, mich auf die USA zu fokussieren. Sie sind der mächtigste Staat der Welt, zu einem zimelichen Grad, und offensichtlich ist es wichtig, was sie in der Welt machen. Ich dachte immer, England spielt nur eine kleine Rolle und dass das britische Imperium zusammengebrochen ist. Wenn man sich jedoch anschaut, was England in der Welt macht, erkennt man, dass eine Menge der Institutionen, die das britische Imperium verwaltet haben, noch heute existieren und einen ziemlichen Fußabdruck haben.
Vor kurzem berichtete ich über Bolivien, dort kam es 2019 zum Putsch. Evo Morales wurde 2006 der erste indigene Präsident und transformierte Bolivien, das erste Mal, seit es im 19. Jahrhundert als Staat gegründet wurde. Er hat die 500 Jahre währende weiße Vorherrschaft beendet, er hat die Gesellschaft durch Sozialprogramme ausgeglichen, er hat die CIA und die US Militärbasen aus dem Land geworfen und die amerikanische Drogenbehörde DEA verjagt. All diese Behörden, die – wie ich sage – erzählen, Gutes zu tun, aber Teil der imperialistischen US-amerikanischen Strategie sind. Er warf sie alle raus und reformierte das Land. 2019 gewann er die Wahl und eine Menge unterschiedlicher imperialistischer Behörden arbeiteten zusammen, um ihn loszuwerden. Die Rolle der USA kam schnell heraus, aber die britische Rolle kam überhaupt nicht an die Öffentlichkeit.
Durch das britische Informationsfreiheitsgesetz bekam ich 30 Seiten Dokumente vom britischen Außenministerium darüber, was sie zu der Zeit in Bolivien getan haben. Die zeigten, dass sie eine britische Firma beauftragt hatten, die Ausbeutung von Lithium zu verbessern, eine Woche nachdem Morales das Land verlassen hatte. Lithium ist ein Metall, das mit der Elektromobilität zunehmend begehrt ist, und Bolivien sitzt mit Chile und Argentinien auf dem sogenannten Lithiumdreieck. Das ist eine enorm wichtige Ressource. Morales Putsch wird auch der Lithiumputsch genannt. Morales verwendet meine Geschichte häufiger, denn sie gab ihm den Beweis dafür, dass es ,wie er sagte, ein Putsch für Lithium war.
Wir sind ein kleiner Betrieb mit 3 Leuten. Niemand hat wirklich nachgeschaut oder wollte nachschauen, was die Briten in Bolivien machten, was unsere Rolle war, was unsere imperialistischen Strategien waren. Das existiert einfach nicht und zeigt wieder: Wenn Mainstream-Journalisten, diejenigen, die wirklich eine große Öffentlichkeit erreichen, Journalismus richtig machen würden, dann würden unsere Gesellschaften über Nacht transformiert werden.
Und deswegen sind WikiLeaks und Julian Assange auch unter solchem Druck, weil sie es in den Mainstream getragen haben. Er hat diese Informationen mit dem Guardian und der NewYorkTimes und Nachrichtenagenturen auf der ganzen Welt verlinkt und das wurde damit ein massives Problem für die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten.
Mir ist nicht bewusst, wie es sich in Deutschland abspielt, aber in England und den USA haben wir ein Mediensystem, wo Propaganda vom Staat und den Konzernen ausgestrahlt wird und nahtlos in die öffentliche Debatte übergeht, ohne kritische Analyse dessen, was vor sich geht. Und deshalb sind WikiLeaks und Julian Assange auch eine so große Bedrohung für diese Machtzentren, weil sie es nicht gewöhnt sind, Journalismus zu haben, der die Massenaufmerksamkeit hat und erklärt, wie die Welt wirklich funktioniert. Wenn man nachsieht, was sie mit Assange gemacht haben, dann haben sie es geschafft den Journalisten und Verlegern aus aller Welt eine Botschaft zu senden. Ich weiß nicht, was in diesem Fall passieren wird, aber mein Gefühl ist, dass sie ihn nie wieder laufen lassen. Sie wollen eine Nachricht an die Menschen senden, ‚Das ist die Linie die ihr nicht überschreitet‘, und das ist das Imperium. Du darfst nicht über die Verbrechen des Imperiums berichten, denn wenn du es tust, stecken wir dich ins Belmarsh Hochsicherheitsgefängnis und dann für den Rest deines Lebens in die Wüste von Colorado. Das ist eine gruselige Angelegenheit. Dieser Präzedenzfall ist wirklich furchteinflößend. Nicht nur für Journalisten, sonder auch für Menschenrechtsorganisationen, Zivilgesellschaft und jeden, der zu Außenpolitik und Nationaler Sicherheit arbeitet.
Ich denke, in diese Richtung bewegt sich die Welt. Die Sache mit WikiLeaks und fortgeschrittener Technologie ist die, dass den Menschen Werkzeuge an die Hand gegeben wurden, Massen an Informationen zu verbreiten, die sie vorher nicht hatten. Mit dem Internet, kann eine Person wie Julian Assange komplett die Erzählung verwandeln und den Diskurs verändern, allein mit einem Laptop. Damit haben die Autoritäten ziemlich zu kämpfen, denn sie müssen das eindämmen, ohne als autoritär rüberzukommen. Die Assangeverfolgung ist ein PR-Desaster für sie. Sie wollen es nicht machen, aber sie müssen, weil sie einen Weg finden müssen, die Neugierigen zu stoppen, die offenlegen, wie die Welt wirklich funktioniert.
In England ist Assange ein nebensächliches Thema, was irre ist, weil es die britische Regierung ist, die ihn seit 4 Jahren gefangen hält und 7 Jahre willkürlich in der Botschaft inhaftiert hat. Das ist verrückt. Jeder hat die Recherche von YahooNews gesehen, die den Plan veröffentlicht haben, dass Pompeo, als er CIA Direktor war, Pläne ausgearbeitet hat Assange in London zu töten. Denken sie mal darüber nach. Man würde denken, dass das ein großes Thema für ein Land ist. Es gab einen glaubwürdigen Bericht, dass eine fremde Regierung einen Journalisten auf dem Staatsgebiet ermorden will, weil sie dessen Berichterstattung nicht mag. Der BBC hat nichts darüber berichtet, kein einziges Wort. Es gab keinen Bericht in den Abendnachrichten. Der Botschafter wurde nicht einberufen. Es wurde vollständig ausgeblendet. Wenn man so eine Situation hat, ist das ziemlich beängstigend, denn wenn sie das tun können, können sie die Fakten verschwinden lassen. Dann können sie das mit jedem machen. Doch was überall auf der Welt geschieht, ist, dass unabhängige Medien aufholen und sich mit dem befassen, was der Mainstream tun sollte, der einst gute Arbeit gemacht hat. Deshalb werden die Angriffe auf unabhängige Medien zunehmen.
Wie funktioniert die Zensur oder Selbstzensur in den etablierten Medien?
Niemand sagt dir, was du schreiben sollst. Als ich bei der Financial Times angefangen habe, hatte ich gerade Manufacturing Consent von Noam Chomsky und Edward Herman gelesen, das analysiert und beschreibt, wie ein Großteil dieser Dinge abläuft. Ich denke, es ist eine Kultur, in die man hineingerät und niemand spricht diese Dinge aus. Wenn man zum Beispiel die Hizbullah in der FT diskutiert, würde man sagen ‚vom Iran unterstützte Miliz Hizbullah‘, man würde aber niemals ‚US-unterstützte fundamentalistische Diktatur Saudi-Arabien‘ sagen. Ich erinnere mich, wie ich das ein paar Mal geschrieben hatte und das rausgeschnitten wurde. Meiner Erfahrung nach ist es eine Kultur und wenn man keine kritische Einstellung hat, wenn man reingeht, hinterfragt man sie auch nicht. Ich hatte verstanden, dass es so läuft bevor ich anfing, also konnte ich die kritische Denkweise beizubehalten. Die andere Sache ist: Wenn man älter wird, nimmt man Hypotheken auf und bekommt Kinder, dann will man nicht so viel Staub aufwirbeln. Da ist die Neigung stärker, die Ideologie der Institutionen anzunehmen. Ich meine, es gibt heute in den Mainstream-Medien kaum einen anti-imperialistischen Kolumnisten, vielleicht ein paar wenige, aber das war‘s.
Der Guardian zerstörte seine Laptops auf Anweisung des britischen Geheimdiensts GCHQ, das taten sie aufgrund von politischem Druck. Ich bezweifle, dass ihr so etwas zustimmen würdet, doch der Präzedenzfall ist geschaffen, oder?
Der Fall des Guardian ist sehr lehrreich. Die erste Geschichte, die wir bei Declassified UK je gemacht haben, drehte sich darum, wie der britische Sicherheitsapparat die oppositionelle Berichterstattung des Guardian lahmgelegt hat.
Das war sehr interessant. Wir fanden einige Aufzeichnungen eines sogenannten D-Notice Committees. Prinzipiell handelt es sich dabei um eine Zensurbehörde, die vom Verteidigungsministerium und den Geheimdiensten betrieben wird. Die treffen sich alle 6 Monate mit einer Reihe von Journalisten und dem Verteidigungsministerium und erklären, was sie schreiben können und was nicht. Das D-Notice Committee sendet auch Warnungen aus – zum Beispiel über die Snowden Dokumente – in denen steht: ‚Wir denken, dass sie das nicht veröffentlichen sollten‘. Es hat keine rechtsverbindliche Bedeutung, aber es ist eine Form, Druck zu erzeugen. Sie veröffentlichen Auszüge ihrer Treffen auf ihrer Website und dort haben wir einige aus der Snowden Periode gefunden und sie uns angesehen. Es ist erstaunlich, sie sind durchgedreht wegen dem, was der Guardian getan hat und über eine Periode von 6 Monaten erkennt man wie sich ihre Beziehungen zum Guardian verbessern. Ich denke, der Guardian kam unter so viel Druck, dass er Reue gegenüber dem Sicherheitsapparat gezeigt hat. Was man heute vom Guardian sieht, ist ein Schatten seines früheren Selbst. Und das wurde aktiv vom Sicherheitsapparat bewerkstelligt.
Da sind ein paar gesellschaftliche Normen, bei denen man vorsichtig sein muss, denn wenn sie anfangen, Journalisten einzusperren – ich weiß Assange ist im Gefängnis – doch England nutzt die Freie Presse um seine Macht zu bewerben, diese Pressefreiheitskonferenzen dienen der „Soft Power“. In diesem Kontext müssen sie sich zurechtfinden, deshalb werden sie uns einfach ignorieren, anstatt uns wegzusperren.
Auch wir von DeclassifiedUK.org haben ein Schreiben des D-Notice Comittees erhalten. Mein Kollege Phil Miller hat einen ziemlich guten Bericht darüber geschrieben, wie England den Diktator in Kamerun unterstützt, den ältesten Diktator Afrikas, und er enthüllte einige der Leute aus dem britischen Militär, die darin involviert sind. Im Wesentlichen geht es um Krisenpläne für den Diktator Biya, wenn gewisse Dinge passieren, damit er überlebt. Unser Redakteur Mark Curtis bekommt eine E-Mail. Irgendein Beamter des Verteidigungsministeriums sagt: ‚Hallo, ich bin vom D-Notice Committee, wir haben eben ihre Geschichte mitbekommen. Können Sie die Namen rausnehmen?‘ Und Mark antwortet: ‚Was ist das hier? Ist das eine Ermahnung?‘ Und sie antworteten, ‚nein, es ist keine.‘ – ‚Was ist es dann? Wie nennen sie das, was sie hier machen?‘ Es ist sehr interessant ,wenn man sich die Korrespondenz anschaut. Sie meinten, kommt schon, nehmt das runter und wir verweigerten. Ich denke, das war das erste Mmal, dass ihnen so etwas passierte. Sie haben keine Gegenwehr erwartet. Wir haben einen Artikel darüber geschrieben.
Wir haben den Beamten zitiert und uns ist bisher nichts passiert. Ich denke, so funktioniert das System. Weil sie jemanden wie den ehemaligen Guardian Chef Rubsbridger anrufen können und ein bisschen Druck erzeugen können, obwohl Rubsbridger härter war als andere Redakteure, die sofort umgefallen sind. Das britische Establishment ist der Gentlemans Club. So funktioniert‘s und die Leute bekommen Angst. Wenn das D-Notice Committee dir sagt, da ist eine Bedrohung der Nationalen Sicherheit auf deiner Website, die Konsequenzen, die es hat, so etwas zurückzuweisen, kennen wir nicht, aber sie sind bestimmt ziemlich heftig.
Gibt es irgendwelche SLAPP Fälle? (Strategic Lawsuits against public participation)
Das sind effektiv Gerichtsverfahren von reichen Leuten gegen Journalisten, um Kritik zu stoppen. Es gibt davon gerade eine Menge. Wir hatten nie einen.
Es gibt die britischen Libel Laws. Menschen kommen aus aller Welt, um Leute in England zu verklagen, weil es so einfach ist. Die sind wirklich gut bekannt.
Wir wurden in unserem ersten Jahr vom Verteidigungsministerium auf die schwarze Liste gesetzt. Wie beim Assangefall und dem Interessenkonflikt drumherum sind wir ziemlich das einzige Magazin, das irgendeine Art von Investigativrecherche über Englands Rolle im Jemenkrieg gemacht hat. Die ist umfangreich und beinhaltet mehrere Milliarden Pfund an Waffen und logistischer Unterstützung. Effektiv betreiben wir die saudische Luftwaffe.
Ein ehemaliger BAE-Systems Mitarbeiter hat gesagt, wenn die Unterstützung von England und BAE stoppen würde, wäre die saudische Luftwaffe binnen zwei Wochen am Boden. Das ist wichtig, denn der Jemenkrieg ist die schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt und wir haben eine Menge über die britische Rolle enthüllt.
Tatsächlich gibt es einen britischen Soldaten jemenitischer Abstammung, Ahmed al-Batati, ein beeindruckender Kerl, der in Uniform vor dem Verteidigungsministerium protestierte und von der Militärpolizei verhaftet wurde. In Interviews sagte er, ‚ich habe in Declassified UK darüber gelesen, was England getan hat und ich dachte, ich kann nicht Teil des britischen Militärs bleiben, wenn wir in diesem Krieg involviert sind‘. Daraufhin wollten wir ein Zitat vom Verteidigungsministerium zu al-Batatis Fall, doch nach einigem Hin-und-her sagte ein Beamter der Pressestelle: ‚Wir setzen uns mit ihrem Magazin nicht mehr auseinander‘. Mein Kollege Phil hat den Anruf aufgezeichnet. Sie dachten wohl, wir wären nur ein kleines Medium und nichts würde passieren, aber wegen der Aufzeichnung wurde Index on Censorship involviert, die haben es an den Council of Europe weitergeleitet, die haben einen Medienfreiheitsalarm ausgesendet, also musste die britische Regierung reagieren.
Das Verteidigungsministerium dachte es wäre keine große Sache. Doch dann musste sich der Verteidigungsminister im Parlament rechtfertigen und hat eine unabhängige Untersuchung angefordert, die von Tony Blairs ehemaligem Sprecher gemacht wurde. Lesenswert. Er liefert einen 2000 Wort starken Bericht, über die Machenschaften der Regierung und was sie über uns redeten. Es gab wohl irgendeinen Offizier, der vorgeschlagen hat, uns auf eine Liste mit feindlichen Organisationen setzen zu lassen. Der Report kam auf der Regierungswebsite und ist dort bis heute. Kein einziges Nachrichtenmagazin hat jemals ein Wort darüber berichtet. Das ist es, womit wir es zu tun haben. Die sind völlig zum Schweigen gebracht.
Zensur durch Auslassung ist– meiner Meinung nach – das mächtigste Propagandamittel, das wir im Westen haben. Damit betreiben sie Gehirnwäsche. Sie lassen die Informationen einfach weg, die man braucht, um so etwas wie ein realistisches Verständnis davon zu haben, wie die Welt funktioniert.
Was bedeutet das, dass man euch auf die schwarze Liste gesetzt hat?
Es bedeutet, dass sie sich die Organisationen raussuchen, mit denen sie interagieren, was ihnen nicht erlaubt ist, sie haben damit ein Gesetz für den öffentlichen Dienst gebrochen. Es war sehr dumm von ihnen so etwas zu tun. Und tatsächlich machen sie das auch nie. Der Verteidigungsminister musste sich entschuldigen, davon gibt‘s auch ein Video. Es war wohl jemand aus den unteren Rängen, der einfach von unseren Berichten genervt war. Ich denke, sie dachten auch, dass es niemanden interessieren würde, wie es ja auch normalerweise läuft.
Ich habe nie die Physik dahinter verstanden, wie Dinge viral gehen, doch diese Geschichte wurde irgendwie größer als gedacht.
Außer der Sache mit dem D-Notice Committee kam nie jemand, der gesagt hat, wir könnten das nicht machen, denn sie würden sich damit selbst ins Knie schießen. Ich denke, das D-Notice Comittee hat erwartet, dass wir sofort umfallen, doch das taten wir nicht, stattdessen haben wir einen Artikel über die Informationen geschrieben, die sie verheimlicht haben wollten. Man nennt das den Streisand-Effekt: wenn man versucht etwas zu verheimlichen und es wird größer.
Wir haben jetzt viel über politische Macht gesprochen, doch es gibt auch noch wirtschaftliche Macht. Könnten Sie etwas Wissen mit uns teilen, darüber wie sich die Macht der Konzerne einmischt?
Ich denke, der Staat arbeitet effektiv für die Konzerne. Da gibt es keinerlei Trennung. Wenn man sich Firmen wie BAE Systems anschaut, dann gibt es da eine ganze Einheit im britischen Handelsministerium, die sich nur darauf konzentriert, britische Waffen in alle Welt zu verkaufen. Effektiv ist BAE der größte und wichtigste Waffenproduzent, also subventioniert der Steuerzahler den Privatkonzern BAE Systems. Das passiert auch z.B. mit BP, die sind sehr stark mit dem MI6 vernetzt, waren sie schon immer. Die britische Staatsmaschinerie – und ich denke, das trifft auch auf sehr viele andere Staaten zu – ist darauf ausgerichtet, die Macht der Konzerne auszubauen und die Interessen der britischen Konzerne umzusetzen, da ist gar keine Grenze. Tatsächlich veröffentliche ich nächstes Jahr ein Buch dazu, genannt „Silent Coup“ (stiller Putsch), darin geht es darum, wie Konzerne demokratische Strukturen in Staaten übernommen haben. Das sind Berichte aus der ganzen Welt. Wohin ich auch gehe: Für die Menschen am Boden, die sich gegen die Macht der Konzerne wehren, ist das offensichtlich. Wenn man Bauern, oder wen auch immer fragt, ob die Regierung sie in ihrem Anliegen unterstützt, sagen sie ‚nein, die Regierung arbeitet für die Konzerne‘, die verstehen das. Das ist ein gewaltiges Problem. Ich denke, das ist das größte Thema unserer Zeit, denn all die existenziellen Bedrohungen, denen wir ausgesetzt sind, besonders der Klimawandel, werden nicht angegangen, denn die Staatsgewalt selbst ist in der Hand der Konzerninteressen, den großen Ölkonzernen etc.
Wir haben einiges zu BP und Shell gemacht. Eine jüngere Story dreht sich darum, wie Shell während des Kalten Krieges die Propagandaabteilung in der britischen Regierung finanziert hat.
Können sie vertrauenswürdige Nachrichtenkanäle empfehlen?
Bei der Arbeit, die ich mache, schaue ich mir wirklich grundlegend an, wie der britische Staat operiert und dazu will ich eine klare Sicht haben. Wenn man die Nachrichten liest, bekommt man oft so eine verzehrte Sicht und eine Illusion davon, was geschieht. Damit kann ich nicht umgehen. Ich habe die Financial Times allen Zeitungen vorgezogen, weil sie sehr schlank ist, doch auch die ist in den letzten Jahren ideologischer geworden. Ich empfehle die FT, wenn man eine Tageszeitung will, die nicht komplett von der Rolle ist.
Als ich bei der FinancialTimes war, habe ich einmal Noam Chomsky interviewt und er hat gesagt, die FT ist seine Lieblingszeitung. Ich habe ihn gefragt, warum er sie so gut findet. Neben anderen Dingen hat er gesagt, weil die Herren des Universums ein realistisches Verständnis von der Welt haben müssen, die sie managen und kontrollieren, da bleibt wenig Platz für Ideologie. Außerdem vertrauen sie ihrer Leserschaft. Sie müssen keine propagandistischen Illusionen einsetzen, um den Pöbel unter Kontrolle zu halten und sagen was man zu tun hat und was nicht, wie in den Boulevardzeitung oder wo auch immer. Da geht es ums Geld. Die FT habe ich eine ganze Weile gelesen, damit ist man am dichtesten dran.
Was unabhängige Medien angeht, passiert überall auf der Welt gerade viel Interessantes. Ich kenne sie nur nicht im Detail. Was in den USA los ist, ist mir nicht so bewusst, in England ist gerade viel gute Lokalpresse im Kommen.
Euer größtes Problem ist, die Informationen an die Öffentlichkeit zu bekommen, oder? Könnte die Lokalpresse hier helfen, Aufmerksamkeit zu bekommen?
Das ist tatsächlich etwas, worüber wir viel diskutieren. Was unsere Arbeitsweise angeht, machen wir uns keine Sorgen wegen unserer Produkte. Ich will nicht selbstgefällig zu wirken, aber wir denken, dass die Qualität unserer Kunst und die Qualität unseres Journalismus deutlich höher ist als die der Mainstream-Medien und vieler alternativer Medien. Darüber müssen wir uns also keine Sorgen machen. Woran wir arbeiten müssen, ist Reichweite, denn das andere Prinzip, das wir haben ist, dass wir nicht mit den Mainstream-Medien zusammenarbeiten. Das ist ziemlich einzigartig, selbst bei den unabhängigen Medien, doch wir wollten das so. Wir denken, sie sind das Problem. Ich denke, wenn man damit anfängt, verändert es einen in einer Weise, die sich nicht vermeiden lässt. Das ist ein Schutzmechanismus, den wir eingestellt haben, um nicht zu werden wie die Mainstream-Medien. Doch wenn man die nicht nutzt, nur wenig Geld zur Verfügung hat und kein Geld von Konzernen und Regierungen annimmt, wie erreicht man dann die Leute? Doch das ist es, was wir wollen, und das ist die offene Frage, an der wir arbeiten müssen. Die sozialen Medien helfen dabei, erreichen aber kein Massenpublikum, doch lokale Presse ist ein wichtiger Teil. Die meisten Storys, die wir machen, finden jedoch auf der nationalen Ebene statt, das sind keine lokalen Geschichten. Ich weiß noch nicht, wie wir das ausarbeiten. Die Lokalmedien in England wurden auch ausgedünnt in den letzten Jahrzehnten, da ist kaum noch etwas übrig.
Wir haben 5 Gründungsgeldgeber, gute Geldgeber. Sie glauben an das, was wir tun. Denn wegen dem, was wir machen, fasst uns die liberale Stiftungsindustrie nicht an. Deswegen kriegen wir auch kein Geld von Opensociety und ähnlichen Organisationen, das haben wir versucht.
Und das heißt umgekehrt, dass wir ziemlich klein bleiben müssen. Wir werden auch von der Öffentlichkeit finanziert, das ist was wir wirklich wollen. Bisher sind es ca. 25% unseres Budgets, das ist wohl die beste Art wirklich unabhängig zu bleiben. Denn auch Stiftungen verfolgen Agenden. Viele von ihnen sind gut, doch das Geld kommt irgendwoher. Die beste Art so unabhängig wie möglich zu bleiben ist deshalb ein Abonnentenmodell, doch das ist nicht so einfach.“
Titelbild: Skorzewiak/shutterstock.com
Auf Zuruf der USA: Italien will unter Premierministerin Meloni Flugabwehr-System an Ukraine liefern
Giorgia Meloni macht sich derzeit in Italien nicht viele Freunde mit ihrer aktuellen Regierungspolitik. Täglich lässt die rechte Premierministerin hunderte illegale Migranten an den Häfen Italiens ohne Konsequenz andocken, keine Asyl-Schlepper-NGOs verbieten oder justiziell verfolgen oder gar eine Seeblockade verhängen. Dafür verteidigt Meloni die italienischen Grenzen in der Ukraine. Denn Italien wird weiter, wie von NATO und Washington gefordert, massive finanzielle und militärische Hilfe an Kiew leisten.
Italien will Flugabwehr-System liefern
„Angesichts dieser Situation hat der US-Kongress beschlossen, das Patriot-System, das Flaggschiff der US-Flugabwehr, in die Ukraine zu schicken. Es ist daher nicht auszuschließen, dass auch Italien in diese Richtung geht, zum Beispiel mit dem System des italienisch-französischen Programms (SAMP‑T Sol-Air Moyenne-Portee/Terrestrial) für die Boden-Luft-Abwehr“.
Das sagt der Unterstaatssekretär für Verteidigung, Matteo Perego aus Cremnago.
„Italien und Japan werden der Ukraine volle Unterstützung gewähren und sich für den Erhalt der „auf Regeln basierenden internationalen Ordnung“ einsetzen.“
Diese Erklärung gab wiederum die italienische Premierminister Giorgia Meloni auf einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit dem japanischen Amtskollegen Fumio Kishida ab.
Und:
„Italien beabsichtigt, der Ukraine ein Raketenabwehrsystem zu liefern, muss aber vor der Lieferung technische Probleme lösen“, so Italiens Außenminister Antonio Tajani.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei VOX NEWS, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.

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Migrantengewalt: Es fängt schon mit den „kleinen Paschas an“ (Merz bei „Lanz“)
(David Berger) Migrantengewalt beginnt nicht erst, wenn der Kalender Silvester schreibt oder Böller verfügbar sind. Sie wird den “kleinen Paschas”, erzogen in arabisch geprägten Parallelgesellschaften, geradezu anerzogen. Friedrich Merz wird mit dieser Aussage, gestern bei Markus Lanz getätigt, erneut für Aufregung sorgen.
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EU-Parlament bezeichnet Russland als „staatlichen Sponsor des Terrorismus“! | Ein Kommentar des Europaabgeordneten Gunnar Beck
Die Russische Föderation wurde vom EU-Parlament als „staatlicher Sponsor des Terrorismus“ klassifiziert. Dies ermöglicht härtere Sanktionen gegen Moskau.
Die fatalen Folgen dieser Entscheidung erläutert der Europaabgeordnete Gunnar Beck.
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Absolem und Puff sind die Vorbilder der heutigen grünen Monster

Duggan Flanakin
Absolem, Lewis Carrolls blaue Raupe in Alice im Wunderland, raucht eine Wasserpfeife, um sich als ein Wesen mit großer Weisheit auszugeben. Er bläst Alice den Rauch ins Gesicht und tut wenig oder gar nichts, um ihr zu helfen, einem schrecklichen Schicksal zu entgehen, das die Herzkönigin plant.
Puff ist, wie sich viele vielleicht erinnern, „der magische Drache“, der von Peter, Paul und Mary unsterblich gemacht wurde, die den Drachen aus einem Gedicht von Leonard Lipton entlehnt haben. Puff war mit Little Jackie Paper befreundet, bis der Junge erwachsen wurde und der traurige Drache „traurig in seine Höhle schlüpfte“.
Die heutigen „Netto-Null“-Befürworter sind wie kleine Alices, die mit imaginären Absolems Wasserpfeife (oder etwas anderes) rauchen, während sie die Gesellschaft zu unerreichbaren Zielen drängen und jeden verurteilen, der sich nicht ihrer militaristischen Vision anschließt.
Der jüngste in der Reihe der Phantasten ist der Abgeordnete des Bundesstaates Michigan Yousef Rabhi (D), der ein Gesetz vorgeschlagen hat, welches den Bundesstaat verpflichten würde, bis 2035 – also in nur einem Dutzend Jahren – auf 100 Prozent „erneuerbare Energien“ (Wind, Sonne und wenig anderes) umzustellen.
Natürlich wich der Gesetzgeber, der schon seit langem in Umweltfragen immer wieder die Grenzen auslotet, den Fragen der Reporter aus. Der Gesetzentwurf und vielleicht auch Rabhis Kopf enthalten keine Antwort auf die offensichtliche Frage: „Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung Michigans beträgt heute nur 11 Prozent. Wie kann Michigan also in nur 12 Jahren 100 Prozent erneuerbare Energien erreichen?“
Aber das ist nichts Neues. Moses warnte schon vor Jahrtausenden, dass wir uns nicht mehr vor dem Propheten oder den Prophezeiungen fürchten sollten, wenn die Worte des Propheten nicht in Erfüllung gehen. Schauen wir also mal.
Paul Ehrlichs Blockbuster von 1968 The Population Bomb sagte eine weltweite Hungersnot voraus, bei der „Hunderte von Millionen Menschen verhungern werden…. Der Kampf um die Ernährung der gesamten Menschheit ist vorbei. [Die Menschheit hat verloren.]“ Das Buch leitete auch eine weltweite Welle der Unterdrückung ein, die Zwangssterilisationen von Mexiko bis Bangladesch umfasste – und vor allem in Indien und China.
In der realen Welt sind Hungersnöte, trotz einiger lokaler Ereignisse, seltener geworden. Im Jahr 1968 hungerte ein Viertel der Weltbevölkerung, heute ist es nur noch einer von 10, obwohl sich die Weltbevölkerung verdoppelt hat. Als Thomas Malthus 1798 An Essay on the Principle of Population“ schrieb, führten zwei Aufstände in Irland zu aufeinanderfolgenden Missernten, aber Politiker und Entscheidungsträger handelten, um Not und öffentliche Unruhen zu verhindern, was zu der Hungersnot führte, die keine war“.
Aus Frustration über den fortgesetzten Marsch der Menschheit entwarfen der Endzeit-Autor Derrick Jensen und zwei Kollegen 2011 einen Plan für den Deep Green Resistance. Ihre These: „Die herrschende Kultur – die Zivilisation – tötet den Planeten, und es ist längst an der Zeit, dass diejenigen von uns, denen das Leben auf der Erde am Herzen liegt, die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um diese Kultur daran zu hindern, alles Lebendige zu zerstören.“
Kurz gesagt, sie riefen dazu auf, „das kapitalistische Wirtschaftssystem und sogar die Zivilisation selbst vollständig niederzureißen“.
Einmal mehr stellen die Menschen den Planeten in den Hintergrund – sie vergöttern die Schöpfung, könnte man sagen.
Man könnte auch denken, dass diejenigen, die von Wind- und Solarenergie begeistert sind glauben, dass diese Ressourcen Teil des großen Rückzugs sind – zurück zur Energie der Natur. Doch diese beiden hoch subventionierten Giganten sind in Wahrheit das Nonplusultra von Hightech.
Sie verkörpern auch die Torheit, „alles auf eine Karte zu setzen“.
In einem kürzlich erschienenen Beitrag schreibt Andrew L. Urban, Autor von Zelensky: The Unlikely Ukrainian Hero Who Defied Putin and United the World [etwa: Der einzigartige ukrainische Held, der Putin die Stirn bot und die Welt vereinte], schreibt über „die unweigerlich schmerzhaften Folgen des unbegründeten Klima-Alarmismus“, die ihn selbst getroffen haben. Wenn seine Mitmenschen sich fragen, „warum uns plötzlich die lächerlich teure Energie ausgeht“, verweist er auf den „wahren Strohmann, das lebensspendende Erdgas“, das von politischen Aktivisten seit mehr als drei Jahrzehnten verteufelt wird.
In einer rationalen Regierung, so Urban, würden alarmierende Klimabehauptungen hinterfragt, und nachprüfbare Fakten würden eine Schlüsselrolle spielen. Aber die heutigen Wasserpfeife rauchenden grünen Monster fabrizieren imaginäre Übel aus dem Scheitern, „Netto-Null“ zu erreichen und den globalen Temperaturanstieg auf maximal 1,5o C zu begrenzen, und schieben die ganze Schuld auf das lebensspendende Kohlendioxid.
Urban räumt mit den wichtigsten Behauptungen der Klimafanatiker auf: Extreme Wetterereignisse nehmen nicht zu, die Inseln im Pazifik versinken nicht, die Eisbär-Populationen nehmen zu und der Planet wird grüner, nicht brauner. Trotz dieser leicht zu beweisenden Tatsachen beklagt Urban, dass „die klimawarnungsgläubigen Teile der Welt … von angstmachenden Aktivisten, Politikern, Investmentopportunisten und wohlmeinenden, aber unwissenden Schäfchen, die sich alle als Retter unseres Planeten ausgeben, zerrissen werden“.
Das Endergebnis? „Die Angst vor einer katastrophalen globalen Erwärmung ist so zu einem Werkzeug geworden, mit dem eine Politik ohne Hinterfragung geschmiedet wird.“ Das Trommelfeuer ist endlos. Sehen Sie sich nur die „10 Anzeichen“ für eine drohende Katastrophe an.
Vor sieben Jahren veröffentlichte der Autor John C. Wright eine erschöpfende Liste von „Dingen, die angeblich durch die globale Erwärmung verursacht werden“, darunter „Atlantik salziger, Atlantik weniger salzig“, „gehirnfressende Amöben“, „Erde verlangsamt sich, Erde dreht sich schneller, Erde explodiert“ und Hunderte mehr – „und das alles bei 0,006°C pro Jahr!“
Die Zeit vergeht wie im Flug, und die Liste ist inzwischen wahrscheinlich doppelt so lang. Die gesamte akademische Welt scheint sich darum zu drehen, neue, durch Kohlendioxid verursachte Schrecken aufzudecken. Und um das Rauchen der Wasserpfeife von Absolem.
Vielleicht ist es aber auch an der Zeit, die imaginäre Welt von Puff zu verlassen!
This article originally appeared at Real Clear Energy
Autor: Duggan Flanakin is the Director of Policy Research at the Committee For A Constructive Tomorrow. A former Senior Fellow with the Texas Public Policy Foundation, Mr. Flanakin authored definitive works on the creation of the Texas Commission on Environmental Quality and on environmental education in Texas. A brief history of his multifaceted career appears in his book, „Infinite Galaxies: Poems from the Dugout.“
Link: https://www.cfact.org/2023/01/06/absolem-and-puff-inspire-todays-green-monsters/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Lützerath: Grüne gegen Grüne (Video)
Das Hauptproblem der Grünen: die Grünen
11.01.2023, 08:35 Uhr. >b’s weblog – https: – (via rosenbusch_)…
Was macht der da?
Kritische Nachfragen sind die Grünen nicht gewohnt. Richtig gemein der Typ.
— henning rosenbusch (@rosenbusch_) January 11, 2023
Zitat:
„Guten Tag, Frau Henneberger, die Räumung findet doch statt, weil der grüne Wirtschaftsminister mit RWE einen Vertrag gemacht hat, in dem gesagt wird, Lützerath darf weggebaggert werden.“
Das erinnert mich irgendwie an diesen Vorfall aus dem Jahre 2019:
Das Freiheitsgas
Die Grünen machten im Bundesrat den Weg für Fracking-Gas frei.
Der Bundesrat beschloss am 7. Juni 2019 die von Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgelegte „Verordnung zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Aufbau der LNG-Infrastruktur in Deutschland“. Möglich wurde dies, weil die „Umweltschutzpartei Die Grünen“ für den Aufbau und die Subventionierung dieser Infrastruktur zum Import von Fracking-Gas aus den USA stimmten. Das alles geschah keine zwei Wochen nach der EU-Wahl, bei der die Grünen auch aufgrund ihres umweltpolitischen und klimapolitischen Images samt Rezo-Video massive Stimmengewinne eingefahren hatten (1).
Bei der LNG-Thematik geht es um den Import von durch äußerst umweltschädliches Fracking – in Deutschland verboten – gewonnenem Flüssiggas aus den USA – also eines fossilen Brennstoffs wie Kohle oder Öl – sowie die hunderte Millionen Euro teure Subventionierung der dafür notwendigen Terminals und weiterer Infrastruktur, die erst aufgebaut werden muss. Letztlich ist dies auch eine kaum verhohlene Subventionierung des auch noch äußerst teuren Gases aus den USA, welches die Trump-Regierung unter regulären Marktbedingungen wohl nicht los bekäme.
Am 28. Mai 2019, einen Tag vor der „Europa-Wahl“, sagte Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag (2):
„Verflüssigtes Erdgas hat nicht nur eine schlechte Klimabilanz, es verlängert das fossile Zeitalter. Besonders problematisch wird es, wenn zur Förderung des Erdgases das Fracking-Verfahren eingesetzt wird. LNG aus Fracking-Gas torpediert den Kampf gegen Klimakrise und Umweltgefahren in doppelter Weise. Wir lehnen Fracking daher strikt ab.
Statt weiter Investitionen in Infrastruktur für Erdgas anzureizen, sollte die Bundesregierung endlich eine klare Perspektive für den Ausstieg aus dem fossilen Energieträger Erdgas schaffen.“
Wenige Tage nach dieser Wahl sorgten die Grünen dann im Bundesrat dafür, dass das LNG-Fracking-Gas subventioniert nach Deutschland importiert werden kann. Zu dieser Bundesratsabstimmung pro Frackinggas findet sich kein Beitrag auf der Website der Sprecherin für Energiepolitik von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag.
In dem Artikel „Wird in Hamburg bald Fracking-Gas getankt?“ schreibt das Hamburger Abendblatt zu den Umweltschutzbedenken und dem Abstimmungsverhalten der „Umweltpartei Die Grünen“ (3):
„Gilbert Siegler, Sprecher des in der Energiepolitik engagierten privat organisierten Hamburger Energietisches, sagte dem Abendblatt: ‚Hamburg will bis 2030 zwei Kohlekraftwerke stilllegen und durch Gaskraftwerke ersetzen. Wird nun in Brunsbüttel ein LNG-Terminal gebaut und mit dem Hamburger Gasnetz verbunden, dann ist die Nutzung von gefracktem Erdgas in Hamburg programmiert. Das wäre eine Katastrophe für den Klimaschutz.‘ (…)
Hamburg hat dem Ausbau der LNG-Infrastruktur trotz solcher Vorbehalte jetzt zugestimmt, das heißt: Auch die Grünen haben sich also dafür ausgesprochen. Wären sie dagegen gewesen, hätte sich Hamburg enthalten müssen. „Dass Hamburgs rot-grüne Regierung für eine gesetzliche Regelung stimmt, die den millionenschweren Ausbau von LNG-Terminals fördert, ist nach den vollmundigen Ankündigungen des Bürgermeisters und des Umweltsenators zum Klimaschutz mehr als befremdlich“, sagte BUND-Chef Braasch.“
Der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel von Die Linke äußerte sich in einer Pressemitteilung mit dem Titel „Bundesrat setzt durch LNG-Förderung fatales Signal für Fracking-Gas und gegen Klimaschutz“ zu der Angelegenheit und verwies ebenso wie das Hamburger Abendblatt auf das im Bundesrat normalerweise übliche Abstimmungsverhalten von Landesregierungen deren Koalitionspartner unterschiedlicher Meinung sind. Ist ein Koalitionspartner „dagegen“, enthält sich die jeweilige Landesregierung. Die Grünen sorgten aber nicht für Enthaltungen, sondern für Zustimmung. Zdebel schreibt dazu (4):
„Statt auf Klimaschutz und erneuerbare Energien zu setzen, hat sich der Bundesrat für den Import von dreckigem Fracking-Gas aus den USA und einen extrem klimaschädlichen fossilen Energieträger ausgesprochen. (…)
Keine zwei Wochen nach der Europawahl, bei der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Klimaschutz vollmundig zum bestimmenden Thema gemacht haben, ist die Partei der Klimaschutzbewegung in den Rücken gefallen. Gibt es unterschiedliche Ansichten über ein Gesetzesvorhaben in einer Landesregierung, enthält sich diese grundsätzlich im Bundesrat. Hätten sich alle Länder mit GRÜNER Regierungsbeteiligung enthalten, wäre die erforderliche Mehrheit für die LNG-Verordnung nicht zustande gekommen.“
Die Anti-Fracking-Website „Gegen Gasbohren“ schreibt in dem Artikel „GRÜNE enttäuschen bei der LNG-Abstimmung im Bundesrat“ (5):
„Damit ist für Frackinggas, hauptsächlich aus Amerika, Tür und Tor geöffnet.
Frackinggas, das durch seinen Methanschlupf von der Förderung bis zum Endverbraucher von seiner Klimabilanz mindestens genauso schädlich ist wie Kohle. Wenn man auch, wie vielfach angekündigt, auf bessere Produktionsverfahren hofft, ist nicht zu leugnen, dass Erdgas ein fossiler Brennstoff ist, den es in Zukunft weitestgehend auszuschalten gilt.
Betrachtet man dazu noch die Aufbereitung des Gases, Transportwege usw., zeigt sich, dass dafür ein hoher Energieaufwand betrieben werden muss. Davon ist in der Argumentation der Befürworter nichts zu vernehmen.
Und damit das Geschäft mit Flüssiggas (LNG) dennoch im Ganzen rentabel bleibt, wird durch diese neue Verordnung der Verbraucher zur Kasse gebeten.“
PV-Magazine schreibt in dem Beitrag „Niederschmetternd für Klimaschutz und Grüne Glaubwürdigkeit: Bundesrat befürwortet LNG-Infrastruktur“ zu den Ereignissen bei der Abstimmung im Bundesrat (6):
„Die Frage, warum dreistellige Millionenbeträge samt freundlichsten Gesetzesänderungen der Erdgasindustrie und nicht den erneuerbaren Energien gewidmet werden, wurde von niemandem verbalisiert, gellte aber in Form eines durch Mark und Bein gehenden Buh-Schreis von der Besuchertribüne durch den Raum. Ob seines schändlichen Tuns vermutlich selbst vom Gewissen geplagt kam vom Präsidium keine Rüge.
Die Grünen-Umweltministerin von Thüringen, Siegesmund, ging auf den Schrei und auf die Demonstranten vor dem Bundesratsgebäude ein: Man müsse den Menschen erklären, warum LNG nötig sei und dürfe hierbei auch Gefahren nicht verschweigen. Schließlich könne auch unkonventionell gefracktes Erdgas importiert werden.“
Interessanterweise erfolgte der Bundesratsbeschluss zur Subventionierung des teuren und umweltschädlichen Frackinggases beziehungsweise der entsprechenden Importinfrastruktur just in dem Zeitraum, in dem die US-Regierung den umfangreichen Ausbau der LNG-Exportinfrastruktur für das in den USA durch Fracking gewonnene Gas ankündigte. Bizarrerweise tauften die US-Behörden das US-Frackinggas in „Freedom Gas“ beziehungsweise seine Moluküle in „Molecules of Freedom“ um (7). Diese Begriffe erinnern den Betrachter an die „Freedom Fries“ – statt „French Fries“ – in den USA aus der Zeit der Invasion des Iraks.
Die schweizerische Website watson.ch zu Freiheitsgas und den erstaunlich gut zu den deutschen Importambitionen passenden US-Exportambitionen von Fracking-Gas (8):
„In einer Pressemitteilung des US-Energie-Departements vom Dienstag werden fossile Brennstoffe und flüssiges Erdgas (LNG, Liquefied Natural Gas) als «Freiheits-Moleküle» bzw. «Freiheits-Gas» bezeichnet. (…)
Aber es kommt noch besser. Die eigentliche Nachricht in der Pressemitteilung ist die Ankündigung einer neuen Gasverflüssigungsanlage im texanischen Houston. Direkt am Golf von Mexiko gelegen, soll sie «Freedom Gas» a.k.a. flüssiges Erdgas in die Welt verbreiten.“
Der Spiegel schreibt in dem Artikel „Fracking. US-Regierung wirbt für ‚Freiheitsgas’“ (9):
„Die Pressemitteilung des US-Energieministeriums hätte außer Branchenexperten wohl kaum jemand beachtet. Die Behörde gibt darin bekannt, dass über eine neue Anlage an der Küste des Bundesstaates Texas in Zukunft mehr Flüssiggas (LNG) ins Ausland exportiert werden kann. (…)
Die US-Regierung würde gern auch mehr Flüssiggas nach Europa verkaufen. Zwar sind die EU-Importe zuletzt gestiegen, allerdings ist der LNG-Anteil am Gesamtverbrauch in Europa immer noch sehr klein.“
Verweise
(1) http://blauerbote.com/2019/05/30/das-rezo-video-wurde-vom-stroeer-konzern-hergestellt/
(2) https://julia-verlinden.de/detail/article/lng_verlaengert_das_fossile_zeitalter/
(3) https://www.abendblatt.de/hamburg/article226242161/Wird-in-Hamburg-bald-Fracking-Gas-getankt.html
(4) http://www.hubertus-zdebel.de/bundesrat-setzt-durch-lng-foerderung-fatales-signal-fuer-fracking-gas-und-gegen-klimaschutz/
(5) http://www.gegen-gasbohren.de/2019/06/11/gruene-enttaeuschen-bei-der-lng-abstimmung-im-bundesrat/
(6) https://www.pv-magazine.de/2019/06/11/niederschmetternd-fuer-klimaschutz-und-gruene-glaubwuerdigkeit-bundesrat-befuerwortet-lng-infrastruktur/
(7) https://www.sciencealert.com/us-department-of-energy-is-now-referring-to-natural-gas-as-freedom-gas
(8) https://www.watson.ch/international/usa/639188222-die-trump-regierung-hat-erdgas-umbenannt-es-heisst-jetzt-freedom-gas
(9) https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/fracking-gas-us-regierung-wirbt-fuer-freiheitsgas-a-1270061.html
Zu Ihrer Information: Die NachDenkSeiten haben den finanziellen Neustart gemeistert.

Es war ja bis zuletzt unsicher, ob es gelingen würde, ab dem 1. Januar 2023 die notwendigen finanziellen Mittel zusammen zu bekommen, ohne unseren Unterstützern Steuerbescheinigungen ausstellen zu können.
Es ist gelungen. Soweit man nach den ersten zehn Tagen des Jahres sehen und auf den weiteren Verlauf schließen kann, können wir auch künftig den eingegangenen arbeitsrechtlichen und sonstigen Verpflichtungen gerecht werden. Umgangssprachlich ausgedrückt: es ist uns ein Stein vom Herzen gefallen. Danke allen Leserinnen und Lesern, die dabei geholfen haben.
Die NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser haben großartig reagiert. Die meisten sind der Anregung gefolgt, die Förderung im alten Jahr zu beenden und auf das neue Jahr zu konzentrieren. Viele haben in Mails ihre Bereitschaft bekundet, die NachDenkSeiten-Arbeit weiter zu fördern; einige haben angekündigt, den Einsatz sogar zu erhöhen.
Herzlichen Dank für die bekundete Solidarität
Herausgeber und Vorstand des Fördervereins IQM e.V. der NachDenkSeiten
Albrecht Müller, Lars Bauer, Jens Berger
Lauterbach präsentiert neue RKI-Spezialeinheit gegen Bioterrorismus
(David Berger) Immer https://philosophia-perennis.com/wp-admin/post.php?post=131915&action=edit&classic-editor__forgetwenn man denkt, es geht nicht mehr bekloppter, kommt Karl Lauterbach und legt noch eines drauf. Gestern hat er auf Twitter seine neue Spezialeinheit gegen Bioterrorismus” vorgestellt.
Der Beitrag Lauterbach präsentiert neue RKI-Spezialeinheit gegen Bioterrorismus erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Spritpreis-Explosion – wichtigste deutsche Raffinerie nur noch mit 50 Prozent Auslastung
Die wichtigste Raffinerie im Osten Deutschlands ist wegen des Embargos gegen russisches Öl nur noch zu 50 Prozent ausgelastet.
Alternative Lieferungen lassen weiter auf sich warten. Das könnte zu gravierenden Folgen an den Tankstellen führen.
Bald an den Tankstellen „angekommen“
Da seit dem 1. Januar kein russisches Öl mehr nach Europa und damit auch nach Deutschland fließt, drohen der Hauptstadt Berlin und der Region „Ostdeutschland“ nun Benzinknappheit und horrende Spritpreise.
Die PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt, die bislang ausschließlich mit russischem Pipeline-Öl versorgt wurde, läuft wegen der gesunkenen Liefermengen nach Informationen der Nachrichtenseite Business Insider nur mit einer Auslastung von rund 50 Prozent.
Die verringerte Produktion zeigt, dem Bericht zu Folge erste Auswirkungen, was sich an den Aufschlägen auf den Bundesdurchschnitt des Benzinpreises im Benzinlager Seefeld, das nordöstlich von Berlin liegt, mehr als deutlich widerspiegelt.
Dieser sei in den ersten beiden Januartagen im Vergleich zur Vorwoche bereits um 1,76 Euro pro 100 Liter auf 4,40 Euro pro 100 Liter gestiegen.
Zudem berichtet der Preisinformationsdienst Argus Media, dass es in der Region bereits eine Produktionsknappheit bei Benzin gäbe.
„Die Anteilseigner der PCK halten seit dem 2. Januar Benzin zurück“, schreibt Argus Media diesbezüglich.
Bei dem Ölkonzern Rosneft Deutschland GmbH, der PCK betreibt, arbeiten viele Mitarbeiter nach Informationen von Business Insider derzeit sogar in Kurzarbeit.
Größere alternative Öllieferungen aus Polen und Kasachstan, wie von der deutschen Bundesregierung angekündigt, kommen bislang noch nicht an, wie die Nachrichtenseite weiter berichtet.
Abermals nimmt sich die Ampel so Einiges vor und kündigt noch mehr an, einzig „auf dem Boden landet“ dabei kaum etwas.
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