Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Soros größter Investor in US-Politik

Soros größter Investor in US-Politik

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Den Republikanern wurden für die Midterms wesentlich mehr private Millionen “gespendet” als den Demokraten. Doch der größte Einzelspender ist mit großem Abstand George Soros. Er hat 130 Millionen Dollar an die Demokraten überwiesen.  Die US-Politik kommt ohne Großspenden nicht aus. Beide Parteien – Republikaner und Demokraten – setzen in jedem Wahlkampf auf private Geldgeber. Für […]

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Welcome-Justiz: Gericht stoppt Abschiebung von fünf Syrern nach Griechenland

Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes hat die Abschiebung von fünf syrischen Männern nach Griechenland untersagt. Das Gericht begründete das Urteil dem Saarländischen Rundfunk (SR) zufolge unter anderem mit der Lage vor Ort in Griechenland. Es bestehe das ernsthafte Risiko, dass die Abgeschobenen obdachlos würden und in extreme Not gerieten. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wollte die Syrer abschieben, weil diese auf ihrem Weg nach Deutschland in Griechenland bereits einen internationalen Schutzstatus zuerkannt bekommen hatten.

Den Syrern dürfte damit alsbald in Deutschland „Bürgergeld“ winken!

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Verbrenner-Fahrer als Goldesel für den Staat: Großbritannien erhöht Spritsteuer massiv

Verbrenner-Fahrer als Goldesel für den Staat: Großbritannien erhöht Spritsteuer massiv

Als ob Energie generell nicht schon extrem teuer wäre, sollen die Briten ab kommenden März eine deutlich höhere Spritsteuer auf Benzin und Diesel bezahlen, um dem Staat 5 Milliarden Pfund Mehreinnahmen zu bescheren. Besitzer von Elektrofahrzeugen sollen ab 2025 erstmals KFZ-Steuern zahlen müssen, kommen aber auch dann nach wie vor deutlich besser weg als Fahrer von “bösen” Verbrennern…

Mittlerweile ist die Versorgungslage in Bezug auf Energie auf den britischen Inseln bereits kritisch. Strom ist so teuer wie sonst nirgends in Europa und selbst russisches Erdöl wird trotz offiziellem Embargo über Umwege importiert. Eine Lage, die sich auch in den kommenden Monaten kaum zum Besseren wenden wird. Dies hindert die britische Regierung allerdings nicht, ab März 2023 die Spritsteuer anzuheben. Benzin und Diesel würden damit um etwa 12 Pence pro Liter teurer. Insgesamt sollen damit allein im kommenden Haushaltsjahr rund 5 Milliarden Pfund zusätzlich eingenommen werden.

Kritische Beobachter munkeln, dass die Besitzer von Autos mit Verbrennungsmotor durch die Erhöhung die finanziellen Verluste bei der Spritsteuer durch Elektrofahrzeuge kompensieren sollen: Fahrer von E-Autos müssen nämlich weder Spritsteuer noch die KFZ-Verbrauchsteuer (vehicle excise duty) zahlen. Mit letzterem soll in Zukunft Schluss sein: Aktuell geht man davon aus, dass Elektrofahrzeuge bis 2025 rund 50 Prozent des Markts für Neuwagen ausmachen werden – die finanziellen Einbußen bei den Steuereinnahmen wären immens. Auch Besitzer von E-Autos sollen daher ab 2025 zur Kasse gebeten werden – wenn auch deutlich weniger als Fahrer von Verbrennern.

Bis dahin will die britische Regierung den durch die Energiekrise belasteten Staatshaushalt durch die Erhöhung der Spritsteuer um 23 Prozent auf bis zu 65 Pence pro Liter aufbessern – was aber nicht nur den Personenverkehr, sondern auch das Transportgewerbe und die Landwirtschaft hart treffen wird. Schlussendlich wird diese Maßnahme die Inflation im Vereinigten Königreich weiter antreiben. Auch ein verstärkter Wechsel auf Elektromobilität seitens der Bürger, um der horrenden Steuer zu entgehen, wird neue Probleme mit sich bringen: Je mehr Elektrofahrzeuge auf den britischen Straßen unterwegs sind, desto größer wird die Nachfrage nach Strom. Hier stellt sich die Frage, wie die Briten die ausreichende Stromversorgung sicherstellen wollen, zumal es schon jetzt partiell Versorgungsprobleme gibt und bereits im Winter großflächige Blackouts drohen.

Lieferte Deutschland die Hälfte seiner Stromgeneratoren an die Ukraine?

Lieferte Deutschland die Hälfte seiner Stromgeneratoren an die Ukraine?

In die Ukraine fließen nicht nur Unsummen an Geld, sondern laut Entwicklungsministerium wurden auch bereits über 2.400 Stromgeneratoren dorthin geliefert. Weitere sollen folgen. In den sozialen Netzen befürchtet man auf Basis von Zahlen des Technischen Hilfswerks bereits, dass die Hälfte des deutschen Bestandes an Generatoren nun in der Ukraine gelandet ist. Die “Ertüchtigung des ukrainischen Stromnetzes” hat für das Bundeswirtschaftsministerium jedenfalls Priorität – offenkundig mehr als die Rettung des eigenen…

In den letzten Tagen machte die Meldung, dass Deutschland bislang 2.430 Stromgeneratoren an die Ukraine geliefert hat, in den Medien die Runde. Die Geräte würden aufgrund der Zerstörung von Infrastruktur durch russische Angriffe benötigt und sollen von ukrainischen Kommunen für öffentliche Aufwärmstätten sowie für den stabilen Betrieb von Krankenhäusern, sozialen Einrichtungen und Wasserversorgungsunternehmen verwendet werden, so heißt es. Auch stelle das Bundeswirtschaftsministerium unter anderem 40 Millionen Euro für die “Ertüchtigung des ukrainischen Stromnetzes” bereit. Das deutsche Stromnetz ertüchtigen möchte man hier bekanntlich nicht.

Über die Herkunft der zahlreichen verschickten Generatoren wurden keine Angaben gemacht. Stammen sie aus deutschen Beständen? In einer Pressemitteilung hatte das Technische Hilfswerk, das dem SPD-geführten Innenministerium unterstellt ist, noch im Februar bekanntgegeben: „Bundesweit stehen dem THW rund 4.900 Stromaggregate und mehr als 600 Netzersatzanlagen mit einem breiten Leistungsspektrum zur Verfügung.“ In den sozialen Netzen äußern User auf Basis dieser Angabe bereits die Befürchtung, dass man nun die Hälfte des Bestands an deutschen Generatoren an die Ukraine geliefert hat:

Deutschland liefert trotz enormer Blackout-Gefahr die Hälfte seiner Notstromaggregate in die Ukraine

Deutschland hat aufgrund der Zerstörung der Energieinfrastruktur bereits mindestens 2.430 Stromgeneratoren an die Ukraine geliefert. Dass bestätigte mir auch ein Lieferant!

— safeatanyspeed (@safeatanyspeed) November 23, 2022

Abwegig erscheint das nicht, da sich die Regierenden trotz des geleisteten Amtseids offenbar kaum für das Wohl der deutschen Bevölkerung interessieren. Annalena Baerbock gilt nicht umsonst als die beste Außenministerin, die die Ukraine je hatte: Ihr ist nämlich herzlich egal, was deutsche Wähler denken. Die Ukraine hat Vorrang.

Etliche deutsche Kommunen decken sich glücklicherweise schon seit Monaten in Eigenregie mit Stromgeneratoren ein, um für mögliche Blackouts oder wahrscheinliche Brownouts gerüstet zu sein. Ob die Bemühungen ausreichen, wird sich jedoch erst im absoluten Krisenfall zeigen. Das Technische Hilfswerk selbst gibt an, die Ukraine auch ihrerseits mit Stromgeneratoren zu unterstützen – 250 sollen es in diesem Jahr in Summe werden; diese werden zu diesem Zweck offenbar eingekauft. Wie viele Generatoren das Technische Hilfswerk fürs eigene Land aktuell zur Verfügung stehen hat, ist unklar – bestenfalls wurden die deutschen Bestände im Zuge der Krise aufgestockt, schlechtestenfalls hat auch hier das Ausland Priorität. Wenig verwunderlich, dass zahlreiche Unternehmen und Privatpersonen das Problem selbst in die Hand nehmen und sich Stromgeneratoren anschaffen – das Motto “wer sich auf andere verlässt, ist verlassen” wird von der deutschen Bundesregierung schließlich stets aufs Neue bestätigt. Zumindest, wenn man Deutscher ist.

Wolfgang Wiehle (AfD) über den Energiewende-Irrsinn: „Heute frieren, morgen ohne Arbeit“

Der bayerische AfD-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wiehle befürchtet, dass eine gefährliche Mischung aus Selbstüberschätzung und Selbstbetrug der „Ampel“-Sozialisten Deutschland deindustrialisieren und in den Abgrund reißen wird. Anlässlich der Etat-Schlacht im Deutschen Bundestag wagte der AfD-Politiker mit Blick auf Energiewende-Irrsinn und Sanktionswahn die Prognose: „Heute frieren, morgen Arbeit weg!“

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Was ist eine digitale Zentralbankwährung (CBDC)?

Was ist eine digitale Zentralbankwährung (CBDC)?

Digitale Zentralbankwährungen sind digitale Token, ähnlich einer Kryptowährung, die von einer Zentralbank ausgegeben werden. Sie sind an den Wert der Fiat-Währung des jeweiligen Landes gekoppelt.

Viele Länder sind dabei, CBDCs zu entwickeln, und einige haben sie sogar bereits eingeführt. Da so viele Länder nach Wegen suchen, um zu digitalen Währungen überzugehen, ist es wichtig zu verstehen, was sie sind und was sie für die Gesellschaft bedeuten.

SCHLÜSSELELEMENTE

  • Eine digitale Zentralbankwährung ist die digitale Form der Fiat-Währung eines Landes.
  • Ein CBDC wird von der Währungsbehörde oder Zentralbank eines Landes ausgegeben und reguliert.
  • CBDCs fördern die finanzielle Inklusion und vereinfachen die Umsetzung der Geld- und Finanzpolitik.
  • Da es sich um eine zentralisierte Währung handelt, können sie Transaktionen nicht anonymisieren, wie es bei einigen Kryptowährungen der Fall ist.
  • Viele Länder untersuchen, wie sich CBDCs auf ihre Volkswirtschaften, die bestehenden Finanznetzwerke und die Stabilität auswirken werden.

Digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) verstehen

Fiat-Geld ist eine von der Regierung ausgegebene Währung, die nicht durch ein physisches Gut wie Gold oder Silber gedeckt ist. Es gilt als eine Art gesetzliches Zahlungsmittel, das zum Austausch von Waren und Dienstleistungen verwendet werden kann. Traditionell wurde Fiatgeld in Form von Banknoten und Münzen ausgegeben, aber die Technologie hat es Regierungen und Finanzinstituten ermöglicht, physisches Fiatgeld durch ein kreditbasiertes Modell zu ergänzen, bei dem Guthaben und Transaktionen digital erfasst werden.

Physisches Geld wird nach wie vor in großem Umfang umgetauscht und akzeptiert. In einigen Industrieländern ist seine Verwendung jedoch deutlich zurückgegangen, und dieser Trend hat sich während der COVID-19-Pandemie beschleunigt.1

Die Einführung und Entwicklung von Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie haben das Interesse an bargeldlosen Gesellschaften und digitalen Währungen weiter gesteigert. So prüfen Regierungen und Zentralbanken weltweit die Möglichkeit, staatlich gestützte digitale Währungen einzusetzen. Wenn sie eingeführt werden, haben diese Währungen das volle Vertrauen und die Rückendeckung der Regierung, die sie ausgegeben hat, genau wie Fiatgeld.

Ziele der digitalen Währungen der Zentralbanken

In den USA und vielen anderen Ländern haben viele Menschen keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen. Allein in den USA haben 5% der Erwachsenen kein Bankkonto. Weitere 13% der Erwachsenen in den USA haben ein Bankkonto, nutzen aber teure alternative Dienstleistungen wie Zahlungsanweisungen, Zahltagskredite und Scheckeinlösedienste.2

Das Hauptziel von CBDCs ist es, Unternehmen und Verbrauchern Privatsphäre, Übertragbarkeit, Komfort, Zugänglichkeit und finanzielle Sicherheit zu bieten. CBDCs könnten auch den Wartungsaufwand für ein komplexes Finanzsystem verringern, die Kosten für grenzüberschreitende Transaktionen senken und denjenigen, die derzeit alternative Geldtransfermethoden nutzen, kostengünstigere Optionen bieten.

Wichtig: Ein CBDC gibt der Zentralbank eines Landes auch die Möglichkeit, geldpolitische Maßnahmen durchzuführen, um für Stabilität zu sorgen, das Wachstum zu kontrollieren und die Inflation zu beeinflussen.

Digitale Währungen von Zentralbanken würden auch die Risiken der Verwendung digitaler Währungen in ihrer derzeitigen Form verringern. Kryptowährungen sind sehr volatil und ihr Wert schwankt ständig. Diese Volatilität könnte bei vielen Haushalten zu schwerem finanziellen Stress führen und die allgemeine Stabilität einer Volkswirtschaft beeinträchtigen. CBDCs, die von einer Regierung unterstützt und von einer Zentralbank kontrolliert werden, würden Haushalten, Verbrauchern und Unternehmen ein stabiles Mittel zum Umtausch digitaler Währungen bieten.

Arten von CBDCs

Es gibt zwei Arten von CBDCs: Wholesale und Retail. CBDCs für den Großhandel werden hauptsächlich von Finanzinstituten verwendet. CBDCs für den Einzelhandel werden von Verbrauchern und Unternehmen verwendet, ähnlich wie physische Formen von Bargeld.3

CBDCs für Großkunden

Wholesale CBDCs sind vergleichbar mit dem Halten von Reserven bei einer Zentralbank. Die Zentralbank stellt einem Institut ein Konto zur Verfügung, auf dem es Gelder einzahlen oder Überweisungen zwischen Banken abwickeln kann. Die Zentralbanken können dann geldpolitische Instrumente wie Mindestreserveanforderungen oder Zinsen auf Reserveguthaben einsetzen, um die Kreditvergabe zu beeinflussen und Zinssätze festzulegen.

Einzelhandels-CBDCs

Retail-CBDCs sind staatlich unterstützte digitale Währungen, die von Verbrauchern und Unternehmen genutzt werden. Retail-CBDCs eliminieren das Intermediärrisiko – das Risiko, dass private Emittenten digitaler Währungen in Konkurs gehen und das Vermögen ihrer Kunden verlieren.

Es gibt zwei Arten von Retail-CBDCs. Sie unterscheiden sich darin, wie die einzelnen Nutzer auf ihre Währung zugreifen und sie verwenden:

  • Token-basierte Retail-CBDCs sind über private/öffentliche Schlüssel zugänglich. Diese Methode der Validierung ermöglicht es Benutzern, Transaktionen anonym durchzuführen.
  • Kontobasierte Retail-CBDCs erfordern eine digitale Identifizierung, um auf ein Konto zuzugreifen.
Wichtig: Die beiden Arten von CBDCs, Großhandel und Einzelhandel, schließen sich nicht gegenseitig aus. Es ist möglich, beide zu entwickeln und sie in der gleichen Wirtschaft zu betreiben.

Themen, die CBDCs ansprechen und schaffen

Die Federal Reserve hat einen Bericht darüber veröffentlicht, was ihrer Meinung nach die kritischen Punkte sind, die ein CBDC erfüllen muss, und welche Probleme gelöst werden müssen, bevor ein CBDC erfolgreich konzipiert und implementiert werden kann. 4

Von CBDCs angesprochene Themen

  • Frei von Kredit- und Liquiditätsrisiken
  • Verbesserung des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs
  • Unterstützt die internationale Rolle des Dollars
  • Finanzielle Eingliederung
  • Erweitert den Zugang für die breite Öffentlichkeit

Probleme, die angegangen werden müssen

  • Veränderungen der Finanzstruktur
  • Stabilität des Finanzsystems
  • Einfluss der Geldpolitik
  • Privatsphäre und Schutz
  • Cybersicherheit

Probleme, die ein CBDC anspricht, werden erklärt

  • Ein CBDC eliminiert das Risiko von Ereignissen wie Bankzusammenbrüchen oder Run auf Dritte. Jedes Restrisiko, das im System verbleibt, liegt bei der Zentralbank.
  • Hohe grenzüberschreitende Transaktionskosten können gesenkt werden, indem die komplexen Verteilungssysteme reduziert und die juristische Zusammenarbeit zwischen den Regierungen verstärkt wird.
  • Der Dollar ist immer noch die meistgenutzte Währung der Welt.5
  • Ein US CBDC könnte seine dominante Stellung unterstützen und bewahren.
  • Die Kosten für die Implementierung einer Finanzstruktur innerhalb eines Landes, um der Bevölkerung ohne Bankverbindung Zugang zu Finanzdienstleistungen zu verschaffen, entfallen.
  • CBDCs können eine direkte Verbindung zwischen den Verbrauchern und den Zentralbanken herstellen, wodurch die Notwendigkeit einer teuren Infrastruktur entfällt.

Die Probleme, die ein CBDC verursacht, werden erklärt

  • Die Finanzstruktur der USA könnte sich drastisch verändern. Wie sich eine Änderung auf die Ausgaben der Haushalte, Investitionen, Bankreserven, Zinssätze, den Finanzdienstleistungssektor oder die Wirtschaft auswirken würde, ist unbekannt.
  • Die Auswirkungen, die eine Umstellung auf CBDC auf die Stabilität des Finanzsystems hätte, sind unbekannt. So könnte beispielsweise nicht genügend Zentralbankliquidität vorhanden sein, um Abhebungen während einer Finanzkrise zu erleichtern.
  • Die Zentralbanken führen eine Geldpolitik durch, um die Inflation, die Zinssätze, die Kreditvergabe und die Ausgaben zu beeinflussen, was sich wiederum auf die Beschäftigungsquoten auswirkt. Die Zentralbanken müssen sicherstellen, dass sie über die notwendigen Instrumente verfügen, um die Wirtschaft positiv zu beeinflussen.
  • Der Datenschutz ist eine der wichtigsten Triebfedern für Kryptowährungen. CBDCs würden ein angemessenes Maß an Eingriffen durch die Behörden erfordern, um Finanzkriminalität zu überwachen. Die Überwachung ist auch deshalb wichtig, weil sie die Bemühungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung unterstützt.
  • Wie bei mehreren Gelegenheiten beobachtet wurde, sind Kryptowährungen das Ziel von Hackern und Dieben gewesen. Eine von einer Zentralbank ausgegebene digitale Währung würde wahrscheinlich die gleiche Menge an Dieben anziehen, so dass erhebliche Anstrengungen unternommen werden müssten, um das Eindringen in das System und den Diebstahl von Vermögenswerten und Informationen zu verhindern.

CBDCs vs. Kryptowährungen

Die Ökosysteme der Kryptowährungen bieten einen Einblick in ein alternatives Währungssystem, in dem keine schwerfälligen Vorschriften die Bedingungen für jede Transaktion vorschreiben. Sie sind schwer zu duplizieren oder zu fälschen und werden durch Konsensmechanismen gesichert, die Manipulationen verhindern. Die digitalen Währungen der Zentralbanken sind so konzipiert, dass sie Kryptowährungen ähneln, aber sie benötigen möglicherweise keine Blockchain-Technologie oder Konsensmechanismen.6

Außerdem sind Kryptowährungen unreguliert und dezentralisiert. Ihr Wert wird von der Stimmung der Anleger, der Verwendung und dem Interesse der Nutzer bestimmt. Sie sind volatile Vermögenswerte, die sich eher für Spekulationen eignen, was sie zu unwahrscheinlichen Kandidaten für den Einsatz in einem Finanzsystem macht, das Stabilität erfordert. CBDCs spiegeln den Wert einer Fiat-Währung wider und sind auf Stabilität und Sicherheit ausgelegt.

Digitale Währungen der Zentralbank im Überblick

Viele Zentralbanken führen Pilotprogramme und Forschungsprojekte durch, um die Machbarkeit und Nutzbarkeit einer CBDC in ihrer Wirtschaft zu ermitteln. Im März 2022 gab es neun Länder und Territorien, die CBDCs eingeführt hatten.

  • Die Bahamas
  • Antigua und Barbuda
  • St. Kitts und Nevis
  • Monserrat
  • Dominica
  • St. Lucia
  • St. Vincent und die Grenadinen
  • Grenada
  • Nigeria

Es gibt 80 weitere Länder mit CBDC-Initiativen und -Projekten, die derzeit laufen.7

Hier sind einige davon:

  • Im Februar 2022 gab die indische Zentralbank bekannt, dass sie bis Ende 2023 eine digitale Rupie einführen wird.8
  • Jamaika hat seine erste Charge CBDC im August 2021 geprägt. Es wird erwartet, dass die Bank of Jamaica ihre CBDC im Jahr 2022 einführt.9
  • Die schwedische Reichsbank begann mit der Entwicklung einer elektronischen Version der Krone (genannt e-krona), nachdem das Land einen Rückgang bei der Verwendung von Bargeld verzeichnete.10
  • Die Vereinigten Staaten untersuchen CBDCs, um das inländische Zahlungssystem zu verbessern, die Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken.11
  • Und im März 2022 wies Präsident Biden die Bundesbehörden an, die Infrastruktur zu bewerten, die für die Ausgabe eines US-CBDC erforderlich wäre.12
  • Die Bank of England (BoE) prüft noch die Integration von CBDC in ihr Finanzsystem.13
  • Die Bank of Canada (BOC) untersucht weiterhin die Einführung von CDBC.14

Ist CBDC eine Kryptowährung?

Obwohl die Idee für digitale Zentralbankwährungen auf Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie zurückgeht, sind CBDCs keine Kryptowährungen. CBDCs werden von einer Zentralbank kontrolliert, während Kryptowährungen fast immer dezentralisiert sind, was bedeutet, dass sie nicht von einer einzigen Behörde reguliert werden können.

Was ist der U.S. CBDC?

Ab März 2022 gibt es in den USA kein CBDC mehr. Aber die Federal Reserve und ihre Zweigstellen erforschen CBDCs und Möglichkeiten, sie im US-Finanzsystem zu implementieren, und Präsident Biden hat die Entwicklung einer nationalen Strategie für digitale Währungen angeordnet.

Basieren CBDCs auf der Blockchain?

CBDCs können auf Blockchain basieren, müssen es aber nicht. Die Federal Reserve Bank of Boston und die Digital Currency Initiative des Michigan Institute of Technology haben in ihren Untersuchungen festgestellt, dass verteilte Ledger die Effizienz und Skalierbarkeit eines CBDC behindern könnten.

Ein sehr unterschiedlicher globaler Stand der Dinge setzt sich durch

Wie die Welt aussieht, hängt davon ab, ob man den Blick fest auf die Nabe des Rades gerichtet hat, schreibt Alastair Crooke.

Wie die Welt erscheint, hängt davon ab, ob der Blick fest auf die Nabe des Rades gerichtet ist, oder ob man die Drehung des Rades um die Nabe – und das Lager, dem es folgt – beobachtet, dann sieht man die Welt anders.

Aus einer DC-zentrierten Perspektive betrachtet, steht alles still: Geopolitisch bewegt sich (sozusagen) nichts. Gab es eine Wahl in den USA? Nun, es gibt mit Sicherheit keinen „Wahltag“ mehr, da die neue Mechanik der Stimmzettel oder der persönlichen Stimmabgabe, die bis zu 50 Tage früher beginnt und sich noch Wochen danach fortsetzt, weit von der alten Vorstellung einer „Wahl“ und einem Gesamtergebnis entfernt ist.

Von diesem „zentralen“ Standpunkt aus betrachtet, ändern die Midterms nichts – es herrscht Stillstand.

So viele von Bidens Politiken waren ohnehin schon in Stein gemeißelt – und jenseits der Möglichkeiten eines jeden Kongresses, sie kurzfristig zu ändern.

Neue Gesetze, wenn es denn welche gäbe, könnten durch ein Veto verhindert werden. Und sollte der „Wahlmonat“ damit enden, dass das Repräsentantenhaus von den Republikanern und der Senat von den Demokraten kontrolliert wird, könnte es aufgrund von Parteilichkeit und Kompromissunfähigkeit überhaupt keine Gesetze geben.

Mehr noch, Biden kann ohnehin die nächsten zwei Jahre durch Exekutivbefehle und bürokratische Trägheit regieren – und braucht den Kongress überhaupt nicht mehr. Mit anderen Worten, die Zusammensetzung des Kongresses ist vielleicht gar nicht so wichtig.

Aber nun wenden Sie Ihren Blick auf die Rotation um die „Nabe“, und was sehen Sie? Die Felge dreht sich wie wild. Sie ergreift immer mehr Bodenhaftung und hat eine klare Ausrichtung.

Der größte Drehpunkt um die Nabe? Nun, wahrscheinlich der chinesische Präsident Xi, der nach Riad reist, um Mohammad bin Salman (MbS) zu treffen. Die Felge gräbt sich hier tief in den Boden, während Saudi-Arabien seinen Schwenk in Richtung der BRICS vollzieht. Xi wird wahrscheinlich nach Riad reisen, um die Einzelheiten des saudischen Beitritts zu den BRICS und die Bedingungen des künftigen „Ölabkommens“ zwischen China und Saudi-Arabien zu besiegeln. Und das könnte der Anfang vom Ende des Petrodollar-Systems sein – denn was auch immer in Bezug auf die chinesische Zahlungsweise für Öl vereinbart wird, wird mit den russisch-chinesischen Plänen in Einklang stehen, Eurasien schließlich auf eine neue Handelswährung (weit weg vom Dollar) umzustellen.

Die Hinwendung Saudi-Arabiens zu den BRICS bedeutet, dass auch andere Golfstaaten und Staaten des Mittleren Ostens – wie Ägypten – sich den BRICS zuneigen.

Ein weiterer Schwenk: Der türkische Innenminister Süleyman Soylu sagte nach der Explosion in Istanbul in dieser Woche: „Wir akzeptieren die Beileidsbekundung der US-Botschaft nicht. Wir verstehen die Botschaft, die uns übermittelt wurde, wir haben die Botschaft erhalten, die uns übermittelt wurde“. Soylu wies die Beileidsbekundung der USA als „einen Mörder, der als erster am Tatort auftaucht“ zurück.

Um es klar zu sagen: Der Minister hat den USA gerade gesagt, sie sollen sich zum Teufel scheren. Diese Entfesselung des Zorns kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Türkei sich mit Russland darauf geeinigt hat, ein neues Gasdrehkreuz in der Türkei zu errichten, und gemeinsam mit Russland an einem massiven Investitions- und Kooperationsabkommen mit dem Iran im Bereich Öl und Gas teilnimmt. Auch die Türkei wendet sich den BRICS zu.

Und da sich die Türkei von einem „Drehkreuz“ wegbewegt, wird ein Großteil der türkischen Sphäre die Führung der Türkei übernehmen.

Diese beiden Ereignisse – vom Treffen zwischen Xi und MbS, der den USA eine lange Nase dreht, bis hin zur Wut der Türkei über den Terrorismus in Istanbul – sind eindeutig miteinander verzahnt und markieren eine strategische Ausrichtung des Nahen Ostens – sowohl in Bezug auf die Energie- als auch die Währungsrahmen – auf die sich entwickelnde eurasische Freihandelssphäre.

Dann die Nachricht vom letzten Donnerstag: Der Iran hat nach eigenen Angaben eine hochpräzise Hyperschallrakete entwickelt. General Hajizadeh sagte, dass die iranische Hyperschallrakete mehr als das Fünffache der Schallgeschwindigkeit erreichen kann und somit in der Lage sein wird, alle derzeitigen Raketenabwehrsysteme zu überwinden.

Einfach ausgedrückt: Der Iran ist im Grunde bereits ein nuklearer Schwellenstaat (aber kein Atomwaffenstaat). Die bemerkenswerte technische Errungenschaft, eine Hyperschall-Präzisionsrakete zu bauen (die den USA immer noch nicht gelingt), ist ein Paradigmenwechsel.

Strategische Atomwaffen machen in einem stark gemischt besiedelten, kleinen Nahen Osten keinen Sinn – und jetzt besteht für den Iran keine Notwendigkeit mehr, sich zu einem Waffenstaat zu entwickeln. Welchen Sinn hätte also eine komplizierte Eindämmungsstrategie (d. h. das JCPOA), die darauf ausgerichtet ist, ein Ergebnis zu verhindern, das durch neue Technologien überholt wurde? Eine ballistische Hyperschall-Raketenkapazität macht taktische Atomwaffen überflüssig. Und Hyperschallraketen sind effektiver und können leichter eingesetzt werden.

Das Problem für die USA und Israel ist, dass der Iran es geschafft hat – er hat den Käfig des JCPOA übersprungen.

Weiterhin gab der Iran einige Tage zuvor bekannt, dass er eine ballistische Rakete gestartet hat, die einen Satelliten ins All befördert. Wenn dies zutrifft, verfügt der Iran jetzt über ballistische Raketen, die nicht nur Israel, sondern auch Europa erreichen können. Ferner soll der Iran demnächst 60 SU-35-Flugzeuge erhalten, was nur ein Teil der sich rasch entwickelnden Beziehungen zu Russland ist, die letzte Woche durch den Besuch von Nikolai Patruschew (Russlands Sekretär des Sicherheitsrates) in Teheran besiegelt wurden.

Um es noch einmal deutlich zu sagen: Russland hat soeben einen hochwirksamen kinetischen Kraftmultiplikator erworben, der Zugang zu Irans sanktionsbewehrtem Rolodex von Kontakten und Strategien verschafft und einen vollwertigen Partner für Moskaus großes Vorhaben, Eurasien zu einem Rohstoff-Super-Oligopol zu machen, darstellt.

Vereinfacht ausgedrückt: In dem Maße, in dem der Iran zu einem Kraftmultiplikator der Achse Russland-China wird, werden auch der Irak, Syrien, die Hisbollah und die Houthis eine ähnliche Entwicklung durchlaufen.

Während die europäische „Sicherheitsarchitektur“ immer noch in einem engen, antirussischen Griff der NATO erstarrt, löst sich die westasiatische Sicherheitsarchitektur von der alten, von den USA und Israel angeführten harten Polarisierung einer sunnitischen Sphäre gegen den schiitischen Iran (d. h. die sogenannten Abraham-Abkommen) und formiert sich um eine neue, von Russland und China geprägte Sicherheitsarchitektur herum neu.

Das ergibt Sinn. Die Türkei schätzt ihr türkisches zivilisatorisches Erbe. Der Iran ist eindeutig ein zivilisatorischer Staat, und MbS möchte ganz offensichtlich, dass sein Königreich auch als solcher akzeptiert wird (und nicht nur als eine Abhängigkeit von den USA). Der Sinn des SOZ-Formats besteht darin, dass es „für Autonomie“ und gegen jede ideologische Einzigartigkeit ist. Da sie ein zivilisatorisches Konzept verfolgt, ist sie anti-ideologisch und lehnt enge binäre Bündnisse (mit uns oder gegen uns) ab. Die Mitgliedschaft setzt nicht voraus, dass man die jeweilige Politik des anderen Partners gutheißt, sofern sie nicht die Souveränität des anderen beeinträchtigt.

In der Tat wird ganz Westasien – auf die eine oder andere Weise – in dieses sich entwickelnde eurasische Wirtschafts- und Sicherheitsparadigma aufgenommen.

Und da Afrika bereits in das chinesische Lager aufgenommen wurde, tendiert auch die afrikanische Komponente von MENA stark in Richtung Eurasien. Auch die Zugehörigkeit des Globalen Südens kann weitgehend als selbstverständlich betrachtet werden.

Was bedeutet das für die alte „Drehscheibe“? Sie hat Europa vollständig unter ihrer Kontrolle. Für den Moment, ja…

Eine von der französischen École de Guerre Economique veröffentlichte Studie deutet jedoch darauf hin, dass Europa seit dem Zweiten Weltkrieg in Bezug auf seine umfassende Abhängigkeit von Washington „in einem Zustand des Unausgesprochenen“ gelebt hat, während nun, da die Russland-Sanktionen ihre katastrophale Wirkung auf Europa entfalten, „ein ganz anderer Zustand eintritt“. Infolgedessen fällt es den Politikern wie auch der Öffentlichkeit schwer, zu erkennen, „wer wirklich ihr Feind ist“.

Nun, die kollektive Sichtweise, die auf Interviews mit französischen Geheimdienstexperten (d.h. dem französischen Tiefen Staat) beruht, ist sehr klar: 97% Prozent betrachten die USA als die ausländische Macht, die die „wirtschaftlichen Interessen“ Frankreichs „am meisten bedroht“. Und sie sehen dies als ein Problem, das gelöst werden muss.

Natürlich werden die USA Europa nicht einfach gehen lassen. Wenn jedoch Teile des Establishments so sprechen können, dann ist unter der Oberfläche etwas in Bewegung. Der Bericht unterstreicht natürlich, dass die EU zwar einen Handelsüberschuss von 150 Milliarden Euro mit den USA hat, aber die USA würden niemals zulassen, dass dies in „strategische Autonomie“ umgesetzt wird. Und jeder Gewinn an Autonomie wird vor dem Hintergrund eines ständigen „starken geopolitischen und militärischen Drucks“ seitens der USA erzielt – und durch diesen mehr als ausgeglichen.

Könnte die Nord Stream-Sabotage der Tropfen gewesen sein, der das Fass zum Überlaufen brachte? Zum Teil war sie ein Auslöser, aber Europa verbirgt seine diversen alten Hassgefühle und langgehegten Rachegelüste unter einem Brüsseler Deckel des leichten Geldes“. Das gilt aber nur so lange, wie die EU ein verherrlichter Geldautomat bleibt – die Staaten stecken ihre Debitkarten ein und ziehen Bargeld ab. Die verborgenen Feindseligkeiten werden unterdrückt und mit Geld zum Schweigen gebracht.

Der Geldautomat ist jedoch in Schwierigkeiten (wirtschaftliche Schrumpfung, Deindustrialisierung und Sparmaßnahmen kommen!); und so wie das Fenster der Abhebungen am Geldautomaten kleiner wird, wird auch der Deckel, der die alten Animositäten und Stammesgefühle niederhält, nicht mehr lange halten. In der Tat, die Dämonen steigen auf – und sind schon jetzt gut sichtbar.

Und schließlich: Wird die „Drehscheibe“ Washington Bestand haben? Verfügt es über die Ressourcen, um so viele stressige Ereignisse – finanzieller, systemischer und politischer Art – zu bewältigen, die alle gleichzeitig eintreffen? Wir müssen das abwarten.

Rückblickend betrachtet ist die „Drehscheibe“ nicht „in Bewegung“. Er hat sich bereits bewegt. Es ist nur so, dass so viele feststecken und einen „leeren Raum“ sehen, der einmal von etwas Vergangenem eingenommen wurde, der aber immer noch im visuellen Gedächtnis als „Schatten“ seiner früheren Solidität verweilt.

Die finstere Macht der globalen Impfstoffbefürworter – das Modell auf einem früheren „Krieg gegen Mikroben“-Programm der US-Nationalverteidigung

Paula Jardine hat bereits früher über die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) berichtet, ein selbst ernanntes supranationales Gremium, und darüber, wie es mithilfe von Lockdowns sein ehrgeiziges Schnellimpfstoffprogramm auf den Weg brachte, als die Erklärung der WHO zum Public Health Emergency of International Concern (PHEIC) am 30. Januar 2020 nicht die gewünschten Mittel freisetzte. Ihre jüngste Untersuchung enthüllte, wie CEPI China für seine Unterstützung belohnte, indem es Partnerschaften mit chinesischen Unternehmen wie Clover Biopharmaceuticals einging. Heute enthüllt sie weitere Details dieses rücksichtslosen weltweiten Covid-Geschäftsplans zur „Impfstofferoberung“.

In weiteren Artikeln wird sie darlegen, dass das Modell auf einem früheren „Krieg gegen Mikroben“-Programm der US-Nationalverteidigung basiert.  

DIE immer mächtiger werdende Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) ist auf der selbst ernannten Mission, „eine Welt zu schaffen, in der Epidemien keine Bedrohung mehr für die Menschheit darstellen“. 

Die Organisation, deren vorläufiger Geschäftsplan einen primären Fokus auf tropische Krankheiten erkennen lässt, wurde 2017 von der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF), dem Wellcome Trust (der in Großbritannien ansässigen Wohltätigkeitsorganisation für globale medizinische Forschung unter der Leitung von Sir Jeremy Farrar) und dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Zusammenarbeit mit den Regierungen von Norwegen und Indien gegründet. Die Covid-Krise kam für eine Organisation, die sich mit der Entwicklung von Impfstoffen „just in case, just in time“ befasst, genau zum richtigen Zeitpunkt und ermöglichte es ihr, ihr strategisches Hauptziel zu erreichen, nämlich bis 2021 ihre schnellen Reaktionsfähigkeiten zu entwickeln und „diese Systeme im Falle einer Epidemie zu testen und zu verfeinern“.

CEPI ist eine globale Organisation, die an globalen Lösungen für globale Probleme arbeitet“, sagte Dr. Richard Hatchett, ein ehemaliger Direktor für Biosicherheitspolitik von Präsident George W. Bush und seit April 2017 Vorstandsvorsitzender von CEPI.

Von Anfang an setzte CEPI zielstrebig und rücksichtslos seinen Geschäftsplan um, um „bahnbrechende unabhängige Forschungsprojekte zu finanzieren, um Impfstoffe zu entwickeln, bevor Pandemien ausbrechen können“, insbesondere um „in innovative Plattformtechnologien zu investieren – Systeme, die gegen verschiedene Krankheitserreger angepasst werden können, wie mRNA2 -, die für eine schnelle Impfstoffentwicklung genutzt werden können“. 

Die bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass CEPI hinter den Kulissen die wirtschaftszerstörenden Abriegelungen des Jahres 2020 vorantreibt, um Regierungen zu erschrecken, damit sie Gelder für ihr Covid-Impfstoffprogramm zusagen, und dann seine neu gewonnene finanzielle Macht nutzt, um ein internationales Netzwerk staatlicher und privater Interessen an einer globalen Pandemiebekämpfung zu schaffen, das auf die nächste Gelegenheit vorbereitet ist. 

Am 27. April 2020, drei Monate nach der rechtzeitigen Abriegelung Wuhans, die die Ankündigung des Moderna-Impfstoffs rettete, gab CEPI bekannt, dass es ein Repräsentationsbüro in Shanghai eröffnet, um seine Zusammenarbeit mit China zu „erleichtern“. 

Am selben Tag gab CEPI bekannt, dass es Clover Biopharmaceuticals Australia, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der in Shanghai ansässigen Sichuan Clover Biopharmaceuticals Inc. (China), eine Finanzierung in Höhe von 3,5 Mio. USD gewährt, um die Vorbereitung und den Beginn einer Phase-1-Studie mit dem proteinbasierten Impfstoff Covid-19 S-Trimer von Clover in Australien zu unterstützen. Diese CEPI-Partnerschaft“ wurde als das neunte globale Covid-19-Impfstoffentwicklungsprojekt“ bezeichnet, das seit dem 23. Januar 2020 unterzeichnet wurde. Zu den Eigentümern von Clover gehört Temasek, der Staatsfonds von Singapur. 

Ab November 2021 ist fast ein Drittel der von CEPI für Covid-Impfstoffe aufgebrachten 1,5 Milliarden Dollar an dieses eine Unternehmen geflossen. (CEPI spendete Clover außerdem 70 Millionen der 100 Millionen Glasfläschchen, die es 2020 von der italienischen Stevanato-Gruppe, einem Hersteller von Pharmaglas, erworben hatte). 

Das defizitäre Unternehmen Clover beschaffte sich zusätzliches Kapital, indem es im November 2021 eine in einem Steuerparadies auf den Cayman-Inseln registrierte Tochtergesellschaft an die Börse von Hongkong brachte. 

Im Vorfeld dieser Börseneinführung kündigte GAVI, die 1999 von der Bill & Melinda Gates Foundation gegründete Vaccine Alliance, im Juni 2021 einen Vorabkaufvertrag (APA) in Höhe von 266 Mio. USD für den noch nicht zugelassenen Impfstoff Covid von Clover an, was wohl einem Börsenmissbrauch gleichkommt. Mit diesem APA wurde für das Unternehmen im Vorfeld der Börsennotierung künstlich eine Einnahmequelle geschaffen. (Die damit einhergehende Erwartung, dass der Impfstoff des Unternehmens von den Arzneimittelbehörden zugelassen wird, erhöhte die Zuversicht der Anleger, einen Gewinn zu erzielen. Die Zulassung des Impfstoffs Covid von Clover durch die Arzneimittelbehörden steht ein Jahr später immer noch aus). 

Vor dem internationalen Börsengang sammelte Clover privat Geld von Investoren wie Temasek, zu dessen Beratern Sir Jeremy Farrar gehört, und Orbimed, einer privaten Beteiligungsgesellschaft, an der Dr. Tal Zaks, der frühere Chief Medical Officer von Moderna, beteiligt ist. (Der norwegische Staatsfonds investierte 2018 bei seinem Börsendebüt in Moderna, ein weiteres Unternehmen, dessen Aufschwung ausschließlich auf Covid zurückzuführen ist). 

Im Januar 2022 begann Clover mit dem Bau einer neuen Forschungs- und Entwicklungseinrichtung in Shanghai. Sein Ruf als Cash-Burn-Unternehmen hat weiterhin Aufmerksamkeit erregt. Simply Wall Street fragt, ob die Aktionäre des Unternehmens besorgt sein sollten. Sie sollten auf jeden Fall über die Hintergründe aufgeklärt werden.

Die Niederlassung in Shanghai und die damit verbundene Investition in Clover Biopharma ist ein Beispiel dafür, wie CEPI seine mäzenatische Macht auf der ganzen Welt einsetzt, indem es die Entwicklung eines Netzwerks solcher „Büros“, Labors und pharmazeutischer Produktionsanlagen mithilfe der Großzügigkeit nationaler Regierungen sponsert

Vor Covid hatte CEPI Schwierigkeiten, die angestrebten jährlichen Mittel in Höhe von 1 Milliarde Dollar aufzubringen. Nach Covid haben 34 Länder, darunter das Vereinigte Königreich und die EU-Kommission, für die nächsten fünf Jahre Spenden in Höhe von insgesamt 2.294,3 Mio. USD zugesagt. 

Nachdem die Kassen wieder gefüllt sind, konzentriert sich CEPI wieder auf die Finanzierung der Entwicklung von Impfstoffen gegen tropische Krankheiten oder neu auftretende Infektionskrankheiten (EIDs), die vor allem in Entwicklungsländern vorkommen, wie es CEPI vorzieht. Trevor Mundel, Präsident des Bereichs Globale Gesundheit der BMGF, formulierte es bei der Gründung von CEPI so: „Viele tödliche Viren, die das Potenzial haben, sich zu globalen Gesundheitskrisen auszuweiten, zirkulieren am Rande der menschlichen Gesellschaft“. US-amerikanische Vertreter der Biosicherheitspolitik weisen seit langem darauf hin, dass diese EIDs eine zunehmend vernetzte Welt bedrohen. 

Impfstoffe gegen tropische Krankheiten sind teuer und schwierig zu entwickeln. Abgesehen von der technischen Herausforderung waren Pharmaunternehmen wegen des „begrenzten Marktpotenzials“ in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, die nur wenig Geld für Produkte für solche Epidemien ausgeben können, nicht interessiert – „schwer planbar“ wegen des „sporadischen Auftretens und Wiederauftretens“. Um dieses Problem zu lösen, wurde CEPI ins Leben gerufen.

In Anlehnung an den marktschaffenden Ansatz von GAVI besteht das Ziel von CEPI darin, eine wachsende Gemeinschaft von Produktentwicklern aufzubauen, die über Pipelines für neue Impfstoffe, Diagnostika und Medikamente für viele Krankheiten mit hoher Krankheitslast verfügen, von denen vor allem Bürger in den ärmsten Ländern betroffen sind. 

Es ist bemerkenswert, dass Bill Gates, der weltweit berühmteste Impfstoffverkäufer, an dem Tag, an dem die britische Aufsichtsbehörde MHRA den mRNA-Impfstoff Covid von Pfizer/BioNTech für die Gentherapie zugelassen hat, gegenüber CBS News erklärte: „Dies ist ein großartiger Impfstoff. Es ist großartig für Covid und für andere Impfstoffe. Siehe die 3-Minuten-Marke hier.

Die Geschwindigkeit, mit der die Covid-Impfstoffe entwickelt wurden, hat in der Branche die Erwartung geweckt, dass sich die Fristen für die Entwicklung und Zulassung anderer Impfstoffe verkürzen werden. Aufsichtsbehörden wie die MHRA fördern dies. Viele traditionelle Impfstoffe werden durch genetische mRNA-Impfstoffe ersetzt, die billiger und schneller herzustellen sind. Wie wir bei den bivalenten Covid-Boostern gesehen haben, die jetzt auf den Markt gebracht werden, werden neue Impfstoffe wahrscheinlich durch das komprimierte behördliche Genehmigungsverfahren auf dem Weg der „Biosimilar-Zulassung“ schnell auf den Markt gebracht werden. Dieser Weg, der 2018 von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) eingeführt wurde, sollte eigentlich dazu dienen, die klinische Prüfung von Arzneimitteln für kranke Menschen an gesunden Menschen zu reduzieren, wenn das Produkt als wesentlich ähnlich zu bereits zugelassenen Produkten eingestuft wird. Nun ist das Gegenteil beabsichtigt: Impfstoffe, die gesunden Menschen verabreicht werden und die alle das Risiko bergen, schädlich zu sein, sollen nun mit eingeschränkten Tests und für eine breite Anwendung eingeführt werden. 

Die UN-Immunisierungsagenda 2030 wurde im April 2020 veröffentlicht, wenige Wochen nachdem der Impfstoff Moderna Covid in die Phase 1 der Erprobung am Menschen ging. Der zugehörige Umsetzungsplan von Unicef sieht vor, dass bis zum Jahr 2030 weltweit 500 neue oder wenig genutzte Impfstoffe eingesetzt werden. Es handelt sich um einen lukrativen Plan für den Massenabsatz von Impfstoffen, für dessen Umsetzung CEPI fleißig die Infrastruktur aufbaut. 

Die britische Regierung unterstützt diesen Plan und hat 395 Millionen Pfund investiert, um die Produktionskapazitäten für Impfstoffe zu erhöhen. Im Juni 2022 gab sie bekannt, dass Moderna eine neue Forschungs- und Produktionsanlage im Vereinigten Königreich bauen wird, die 2025 in Betrieb gehen soll. Die Fabrik wird über eine Produktionskapazität von 250 Mio. Dosen pro Jahr verfügen.

Im Geschäftsplan von CEPI wird die Organisation als Wohltäterin für die Armen der Welt dargestellt. Nachforschungen über die Ursprünge und späteren Aktivitäten der Organisation deuten jedoch auf eine weniger wohlwollende Interpretation ihrer Mission hin – eine, die darauf abzielt, die Bürger der Welt permanent in Angst zu halten, während ein Krieg gegen Mikroben, der ursprünglich vor einem Vierteljahrhundert von US-Bioverteidigungsplanern konzipiert wurde, unaufhörlich weitergeführt wird.

Leserbriefe zu „Wolfgang Ischinger fordert „Kriegswirtschaft“ für Deutschland“

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In diesem Beitrag wird die Forderung des Transatlantikers und langjährigen Leiters der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, diskutiert, die Bundesregierung müsse Deutschland in eine „Kriegswirtschaft“ führen. Wenn sie „auch nur halbwegs ernst gemeint“ sei, hätte das Konsequenzen – u.a., dass sich Berlin „unmissverständlich als direkte Kriegspartei gegen Russland“ sähe sowie die „massive Verlagerung von Prioritäten in den Produktionsketten und in Hinsicht auf den Zugang zu Energieträgern“. Wir haben hierzu interessante Leserbriefe erhalten. Danke. Christian Reimann hat eine Auswahl zusammengestellt.


1. Leserbrief

Guten Tag,

mit den Aussagen Ischinger’s wird immer deutlicher, daß wir hier in Deutschland (nicht minder in der EU und den USA) ein großes Problem mit ‘unseren Eliten’ (bzw. denen, die sich dafür halten) haben. Hier ist außerhalb des Radars der Bevölkerung, die mit ihrem Leben in einer realen Welt beschäftigt ist, eine Bande mit geschlossenem Weltbild und selbstreferentiellen Kommunikationskreisen herangewachsen, die auf Aggression gebürstet ist und uns alle zur Geisel nehmen will. Gegen alle Realitäten (militärisch, ressourcenmäßig, ökonomisch, diplomatisch) will man Rußland ausschalten. Eine Niederlage in der NATO-Rußland Auseinandersetzung via Ukraine darf es für diese Mischpoke daher nicht geben. Das wäre der Todesstoß für die von ihr praktizierte Politik der letzten 30 Jahre. Wir Citoyens sollten einen Gang zulegen, um diese Bande loszuwerden. Denn eine wichtige Erkenntnis unserer faschistischen Vergangenheit besagt, daß das totale Versagen der Eliten einer der wesentlichen Bausteine für seine Existenz war.

Ich grüße Sie, machen Sie es weiter gut!
Hans Günter Grewer


2. Leserbrief

Sehr geehrte NDS Redaktion,

Der NDS Artikel hat mich vom Stuhl gehauen.

Der Grund dafür: Wie sich die Geschichte wiederholt und zwar in einer dämonischen Weise.

Ist Wolfgang Ischinger auf der Suche nach einer modernen Version von einem Ministerium für Bewaffnung und Munition?

Hatte Deutschland schon mal und zwar unter Leitung von Albert Speer, der nach dem Ableben von Fritz Todt am 8 Februar 1942 Rüstungsminister wurde.
Den Forderungen von Wolfgang Ischinger käme auch ein moderner Hans Kehrl zugute, einen General der zivilen Wirtschaft, der könnte dann die praktische Leitung übernehmen in einem Ministerium für Rüstung und Kriegsproduktion.

Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens


3. Leserbrief

Lieber Florian Warweg! Liebe NDS-Redaktion!
 
Herzlichen Dank für Ihren Artikel: “Wolfgang Ischinger fordert „Kriegswirtschaft“ für Deutschland”!

Für uns, die wir den letzten Weltkrieg noch miterlebt haben, ist diese Forderung Ischingers erst recht ungeheuerlich.

Leider finden wir keine Adresse von W. Ischinger, um ihm geharnischt zu schreiben. Können Sie uns da helfen?
 
Friedliche Grüße!
Helene+Ansgar Klein


4. Leserbrief

Liebe Nachdenkseiten-Redaktion,
 
zu dem Artikel über die Forderung von Herrn Ischinger nach „Kriegswirtschaft“ ist noch anzumerken, dass eine Kriegswirtschaft nicht nach den derzeit bestehenden marktorientierten Regeln und Gesetzen funktionieren kann. Es ist schlichtweg nicht vorstellbar, dass das „Kriegsministerium“ im kurzfristigen Bedarfsfall z.B. von Artilleriemunition erst eine europaweite Ausschreibung macht, um dann nach neun Monaten Vergabeverfahren den Zuschlag an den Bestbietenden zu erteilen. Es ist ferner nicht vorstellbar, dass die Deckung eines militärisch dringenden Bedarfs davon abhängen soll, ob z.B. Rheinmetall die Rentabilität der Bereitstellung unter Bedingungen von Anbieterkonkurrenz hinreichend hoch bewertet, um sich ausreichend ins Zeug zu legen auch schnell zu liefern. Kriegswirtschaft bedeutet notwendigerweise Kommandowirtschaft, also ungefähr das Gegenteil dessen, was derzeit die Regeln unserer Marktwirtschaft prägt.
 
Dies zeigt, dass Marktwirtschaft und Marktregulierungen nur solange wichtig und verbindlich sind, als dass sie der Lenkung und Begrenzung nachrangiger Aktivitäten dienen. Sobald die Priorität für ein Produkt nur hoch genug steigt (z.B. nach Kriegswaffen und Munition im Kriegsfall), kehren wir zu Organisationsformen zurück, die eher an Staats- oder Planwirtschaft erinnern.
 
Oder anders ausgedrückt: Die Regeln des neoliberalen Wirtschaftens gelten nur für die unwichtigen bis unerwünschten Akteure des Wirtschaftsbetriebs.
 
Was sich bei alledem nicht ändern soll, ist der Kapitalismus an sich. Üblicherweise erfolgt die Bereitstellung von kriegsnotwendigem Material am Ende im gegenseitigen Interesse und Einvernehmen von staatlichen Besteller und privatwirtschaftlichen Kapital. Mit regelmäßig atemberaubenden Gewinnaussichten für die Rüstungsindustrie.
 
Viele Grüße
Euer Leser Stefano Jardella


5. Leserbrief

Liebe Nachdenkseiten,
 
nachstehend mein Leserbrief zu Ihrem Artikel:

Vielleicht sollten wir Folgendes in Betracht ziehen: Hinter der mehr oder minder deutlichen Proklamation einer KRIEGSWIRTSCHAFT kann sich eine Einsicht verbergen. Die Einsicht nämlich, dass der Standard-Verlauf kapitalistischen Wirtschaftens in Deutschland mittlerweile viel Sand im Getriebe hat und noch mehr Sand ins Getriebe geschaufelt werden soll: Einerseits durch die Kappung wirtschaftlicher Bande mit Russland. Andererseits durch den außenpolitisch ins Auge gefassten Abbruch essentieller Verbindungen zu China. Der sich aus einer rasanten Deindustrialisierung in Richtung „Agrarstaat“ ergebende unerhörte konjunkturelle Einbruch könnte womöglich nur noch durch eine Kriegskonjunktur aufgefangen werden. Das heißt, durch eine staatliche Vernichtungsökonomie jenseits der Produktion von Gebrauchsgütern, wie sie einst mit dem Ende der Weimarer Republik einherging. Eine derartige „Kriegswirtschaft“ dürfte bis auf Weiteres funktionieren, auch ohne dass Deutschland unmittelbare Kriegspartei wird. Um eine so verstandene Kriegswirtschaft gegen eine verarmende und widerspenstiger werdende Bevölkerung durchzusetzen könnte vermehrt ein repressives Staats-Personal in Erscheinung treten. Einen vagen Vorgeschmack auf eine solche entfesselte Repression bieten gewisse Entgleisungen während der Corona-Pandemie, als man selbst greisen Mitbürgern ordentlich „in die Nieren boxte“ und Demonstrationen im Freien gegen die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Aerosolforschung untersagte. Zum Zusammenhang von Kriegskonjunktur und Ende der Weimarer Republik lese man die nach wie vor ergiebigen Studien Alfred Sohn-Rethels in seinem Buch ÖKONOMIE UND KLASSENSTRUKTUR DES DEUTSCHEN FASCHISMUS.

Dr. Karim Akerma


6. Leserbrief

Liebe Nachdenkseitenredaktion,
 
die Forderung von Herrn Ischinger bestärkt mich in der Annahme, dass Deutschland ziemlich pleite sein muss.
Nur Staaten, denen das Wasser bis zum Hals steht, die für sich keine Chance mehr sehen aus der Misere der Wirtschaftsniederlage, auch verursacht von bestem Freund der Welt, zu kommen. Und das wird man nicht wenn Big Brother das nicht will.
Man geht tatsächlich das Risiko eines dritten Weltkrieges ein auf die Gefahr hin, dass unser Land danach nicht mehr existiert.
 
Da schon immer monetäre Probleme von Staaten kriegerische Konflikte hervorgerufen haben unter den Völkern, die als Individuen niemals auf ihr Gegenüber losgehen würden, wird diese Katastrophe hinter irgend einem Busch versteckt. Sei es Corona, oder der momentane Krieg in der Ukraine, der mit unseren Problemen nicht das Mindeste zu tun hat, sondern unsere Volkswirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs treiben wird, durch immer unverschämter werdende Forderungen an unser Land von einer Seite, der wir nichts schulden, und den Interessen sogenannter Freunde, die uns wirtschaftlich über die Klinge springen sehen wollen. Anders ist das alles nicht mehr zu verstehen.
 
Langsam begreife ich sogar die Merkelsche Politik. Ich denke, sie wusste was auf uns zukommen würde. Der Bau der beiden Nordstreams war der Versuch Deutschland vor den Folgen einer irrwitzigen Kriegslüsternheit und ihren Verwerfungen in Europa zu schützen. So wenigsten oder so ähnlich glaube ich, könnte es gewesen sein.
Wenn ja, dann sitzt unser größter Feind nicht im Osten, denn die Sprengung der Pipelines ist nichts anderes als eine offene Kriegserklärung an Deutschland.
Es wird an der Zeit diesen Zeitgenossen, die schon vor 30 Jahren hätten gehen müssen, die Tür zu weisen. Wenn diese Versager und Befehlsempfänger in Berlin, die sich Politiker nennen, diesen Akt nicht stemmen, wird unser Land nie wieder frei sein, wenn es das jemals überhaupt wieder wird.
 
Das Kapital der Heuschrecken lässt anderes erwarten. Mein liebes, böses Deutschland, Du bist also am Ende. Nicht anders ist dieser Zwischenruf eines Mannes zu verstehen, der seine ganze Existenz und indirekt die Deutschlands auf Vasallentum aufgebaut hat. Ich glaube ich werde nochmal zu einem gläubigen Menschen, denn nur die Macht eines guten Gottes wird die Niedertracht der Menschheit brechen können.
 
Meine Verzweiflung wird dieser Tage größer und größer, auch darüber, dass das alles von den meisten Menschen in diesem Land nicht einmal erkannt wird.
 
Mit dem Wunsch in einem Jahr noch kommunizieren zu können wie gerade eben, verbleibe ich mit freundschaftlich guten Wünschen für alle an dieser Mission Beteiligten.

Wolfgang Schuckmann


Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten

Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.

Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:

Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.

Medienpsychologie am Beispiel der US-Polit-Eliten, der EU und Nazi-Deutschland

Baron von Wertheim am diesjährigen Forum St. Georg

„Edward Bernays Medienpsychologie am Beispiel der Polit-Eliten in den USA, Nazi-Deutschland und der EU“ von Baron von Wertheim als Podcast vom diesjährigen Forum St. Georg, welches vom 12.–15. Juli stattgefunden hat. Die Veranstaltungsreihe, in diesem Jahr unter dem Motto „Ein christliches Europa – Unser Weg aus der Krise“, bietet immer wieder eine gute Gelegenheit zum akademischen Austausch zu aktuellen Themen in Politik, Gesellschaft und Kultur aus dem Blickwinkel der abendländisch-europäischen und katholischen Tradition.

Wer glaubt, dass die Methoden der Massen-Manipulation, Gehirnwäsche, Indoktrination und Medien-Diktatur neu sind, der muss sich auf die Spurensuche in die Zeit vor dem Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg begeben. Dort haben internationale Machteliten vor mehr als 100 Jahren damit begonnen. Genau die immer gleichen Eliten arbeiten bis heute mit den immer gleichen Methoden, heute noch verstärkt durch die Social-Media-Bubble. Einzig aufklärende Information, klarer Verstand, klares Bewusstsein und entschiedene Gegenwehr können diese allgegenwärtigen Manipulationen abwehren. Dieser Vortrag stellt eine erste Hilfestellung zur Bewusstwerdung und Bewusstseinsarbeit eines souveränen und manipulationsfreien katholischen Christen dar.

100.000 Klicks: Arzt-Brief an Lauterbach wird Youtube-Hit

100.000 Klicks: Arzt-Brief an Lauterbach wird Youtube-Hit

Wochenblick-Gastautor Dr. med. Rüdiger Pötsch verfasste einen aufrüttelnden Brief an Karl Lauterbach. Die rebellische Rechtsanwältin Beate Bahner verlas diesen auf Youtube und das Interesse ist groß. Knapp 100.000 Menschen haben Pötschs Lauterbach-Kritik bereits angehört. Fast 10.000 Nutzer drückten “gefällt mir”. Wochenblick veröffentlicht nachstehend den Brief von Dr. med. Rüdiger Pötsch.

Sehr geehrter Herr Lauterbach!

Mit dem Briefkopf des Bundesministeriums für Gesundheit und der darunter stehenden Anschrift meiner privaten Krankenversicherung „Allianz“ habe ich von Ihnen ein Anschreiben ohne Datum erhalten, in welchem Sie mich (obwohl Sie nicht mein behandelnder Arzt sind) zu diversen Impfungen aufrufen. Die datenschutzrechtliche Prüfung Ihres kollusiven Vorgehens mit der Allianz habe ich bereits eingeleitet. Ihr Schreiben an alle über 60-jährigen in unserer Republik hat die Sozialkassen nicht nur 50 Millionen Euro gekostet, sondern vielen auch ihre Gesundheit und das Leben.

Wenn Sie feststellen, dass Ihnen bewusst ist, dass „viele das Thema Corona nicht mehr hören mögen“, sollten Sie Ihr Bewusstsein dahingehend erweitern, dass diese Ihre Feststellung ebenso auf den Namen und die Erscheinungen eines gewissen Herrn Karl Lauterbach zutrifft.

Erneut wiederholen Sie perpetuum-mobile-artig die unwahre Behauptung, dass die „Impfung gegen das Sars-Cov-2-Virus eines der wirkungsvollsten Mittel bleibt“, und Sie stellen erneut die falsche, durch internationale Studien widerlegte Tatsachenbehauptung auf, die Impfstoffe würden gut gegen schwere Verläufe der Krankheit schützen, Infektionsketten durchbrechen und so die Folgen einer möglichen Infektionswelle mildern. Das ist spätestens seit der Aussage der Pfizer-Managerin Janine Small im Europäischen Parlament widerlegt. 

Ihre Feststellung, „wir haben in diesem Herbst an die Omikron- Variante angepasste Impfstoffe zur Verfügung, die gegen diese Varianten besonders wirksam sind“, war bereits beim Auftauchen Ihres undatierten Propaganda-Schreibens unhaltbar geworden! Der Virologe Hendrik Streeck zerlegte jüngst bei „Bild am Sonntag“ nicht nur Ihre Maskenpflicht und Ihren Maßnahmenwahn, sondern hielt auch fest, dass die neuen Impfstoffe keinen Deut besser sind, als die alten.

Der Berater des WEF-Gründers Klaus Schwab, Noah Harari hat inzwischen den wahren Grund für die „Covid-Plandemie“ verraten: „Covid ist entscheidend, weil es die Menschen überzeugt, die totale biometrische Überwachung zu akzeptieren und zu legitimieren“. Inzwischen kam ein Gericht in Peru zu dem Schluss, dass kriminelle Eliten hinter dem Ausbruch von Corona stecken. Laut Auffassung der Berufungsgerichte in Chincha und Pisco agieren die Milliardäre George Soros und Bill Gates sowie die Familie Rockefeller hinter den Kulissen.  

Diese gerichtlichen Feststellungen unterstützen die Aussagen des Hamburger Arztes und Analysten Dr. Heiko Schöning: 

„Die Corona-Panik ist eine Inszenierung. Sie ist ein Betrüger-Trick. Es ist höchste Zeit, dass wir verstehen, dass wir inmitten eines weltweiten und mafiösen Verbrechens sind. Wir können erkennen, dass wir es mit dem organisierten Verbrechen zu tun haben. Und was machen wir da? Wir spielen nicht länger mit! Hier und jetzt ziehen wir unsere rote Linie.“

Über Monate haben Sie die Unwahrheit verbreitet, die Impfung sei nebenwirkungsfrei. Herr Prof. Dr. Klaus Stöhr hat deshalb zurecht den Entzug Ihrer Approbation gefordert. In der Bundesrepublik ist öffentliche Werbung für Arzneimittel unter Strafe verboten. Aber das kümmert Sie in keiner Weise. Sie tun es wieder und wieder. In Kirgisistan scheint man „westliche Werte“ besser zu achten, als hier: Der kirgisische Gesundheitsminister sitzt im Knast, weil er – ebenso wie Sie – auf Kosten der Steuerzahler Unmengen von überflüssigen Impfstoffen gekauft hat. Sie sollten Ihren Kollegen dringend im Gefängnis besuchen, um sich über die Gefahren Ihres Agierens aus erster Hand beraten zu lassen.

Wenn Sie mir jetzt als jahrzehntelang tätigem Hausarzt empfehlen, meinen Impfstatus zu überprüfen, erscheint es mir so, als würde ich Ihnen nahelegen, dringend ergebnisoffene fachpsychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen und dabei gegebenenfalls auch die von Ex-Verfassungsschutz-Präsident Maaßen vermutete mangelhafte Domestizierung Ihrer Sinne überprüfen zu lassen.

Solange Sie – statt vor Gericht – weiter im Amt sind, sollten Sie derartige Angebote dringend nutzen! 

Werden Sie gesund!

Dr. med. Rüdiger Pötsch

Ehem. Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Bundesvereinigung 

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