Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Deutsche Leitmedien plappern den Unsinn von Verschwörungsmythen fast unisono nach

Der folgende Beitrag ist zuerst auf Norbert Härings Blog veröffentlicht worden. Transition News durfte ihn mit freundlicher Genehmigung des Autors übernehmen.

In meinem Vorbericht zu Davos hatte ich geschrieben, wie das Weltwirtschaftsforum wegen grassierender Kritik eigene Aussagen leugnet und diese als Erfindung von Verschwörungstheoretikern und Antisemiten darstellt. Und was tun ARD, ZDF und Co.?

Sie plappern zum Auftakt des Davoser Treffens in serviler Haltung und mit fast gleichlautenden Überschriften den gleichen Quatsch nach. Die Gleichrichtung hat zwei Quellen.

In meinem Beitrag hatte ich dargelegt, dass der Slogan «Du wirst nichts besitzen und du wirst glücklich sein» anders als vom Sprecher des Forums behauptet, direkt von einem inzwischen gelöschten Beitrag einer Gastautorin auf der Forums-Netzseite und von einem vom Forum produzierten Video stammt, und nicht von antisemitischen und «verschwörungstheorietischen» Kreisen, was vom Forum angedichtet wurde. Und ich schrieb, dass er der Programmatik des Forums sehr gut entspricht:

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Zum Auftakt des Davoser Treffens der Privatjetflieger, die durch Änderung UNSERER Gewohnheiten (nicht ihrer) laut Programm des ersten Tages das Klima retten wollen, titelt das ZDF: «Weltwirtschaftsforum: Davos – Zielscheibe von Verschwörungsmythen».

Der Beitrag ist extrem dünn und lebt von den Floskeln der übrigen Verdächtigen, die in solchen Fällen vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk bevorzugt bemüht werden. Als da wäre, der Diplompolitologe Jan Rathje, vom wissenschaftlichen Institut CeMas, das sich darauf spezialisiert hat, auf Zuruf Kritiker der Mächtigen in pseudowissenschaftlicher Blähsprache als Antisemiten und Verschwörungstheoretiker zu verunglimpfen.

Weder er noch die drei Mitgründer des Instituts mit dem geheimnisvollen englischen Namen «Center für Monitoring, Analyse und Strategie» haben einen Doktortitel. Center-Chefin Pia Lamberti gab zumindest früher an, an einer Doktorarbeit zu arbeiten, aber seit vielen, vielen Jahren scheint das nicht zu klappen. Auf die Frage «Wieso gerade das Weltwirtschaftsforum im Fokus der Verschwörungstheoretiker steht», darf Rathje sagen:

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«Grosse ökonomische Zusammenschlüsse wie das Weltwirtschaftsforum sind gerne Projektionsflächen für Verschwörungserzählungen, weil dort verschiedenste Menschen mit Macht zusammenkommen, um sich auszutauschen.»

Er hat noch mehr solche Plattheiten auf Lager, alle unter der nicht weiter hinterfragten Grundannahme, dass das Forum schon ganz in Ordnung ist und nur unser aller Bestes will, was die Kritiker nicht recht verstehen oder einsehen wollen.

Der vom Forum und seinem Chef Klaus Schwab propagierte «Great Reset» werde, so der ZDF-Beitrag, von diesem nur als durch die Pandemie eröffnete Chance betrachtet «Gesellschaften und die globale Wirtschaft gerechter, sozialer und ökologisch nachhaltiger zu gestalten». Aha! Absurd sei dagegen die Behauptung, von Verschwörungsanhängern(!), er sei «ein Signal, dass sich die Welt nun grundsätzlich verändern solle».

Dabei trieft Schwabs Buch vom Great Reset und das Video des Forums zum Great Reset nur so von überaus dramatischen Formulierungen zur Radikalität der notwendigen Veränderungen.

Dummerweise hat Klaus Schwab erst vor kurzem auf ganz grosser Bühne betont, wie radikal er und das Forum die Welt umbauen wollen. Als ich darüber schrieb, habe ich schon vorausgesagt, dass das bald als Verschwörungstheorie verunglimpft werden würde:

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Man könnte noch viel mehr an diesem ausgesprochen dummen und ärgerlichen Artikel aussetzen, aber wir wollen es einmal dabei lassen. Sucht man nach der Autorenschaft findet man unter dem Text, dass er von der Nachrichtenagentur dpa übernommen wurde und von der dpa «Faktencheckerin» Veronika Völlinger stammt.

Ich wäre geneigt zu sagen, in Sachen Fakten und Checken kann sie noch etwas Nachhilfe brauchen, aber Fakten stehen bei einem Faktencheck viel zu leicht der gewünschten Haltung im Weg und sind daher nicht sehr geschätzt bei Faktencheckern.

Auch die Berliner Zeitung, sonst öfter mal eine selten gewordene Quelle unideologischer Information, druckt den Unsinn unter dem Titel: «Feindbild Davos: Diese Verschwörungstheorien kursieren zum Weltwirtschaftsforum». Autorin, Veronika Völlinger, dpa.

Hervorragend passt der Beitrag dagegen zur regierungspopulistischen Nachrichtenseite ntv.de, die (besonders schlecht) titelt: «Mythen um Weltwirtschaftsforum: Verschwörungsanhänger kreieren Feindbild Davos». Autorenschaft wieder Frau Völlinger, wieder alles drin, womit man Kritik diffamieren kann, natürlich auch Antisemitismus.

Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer wichtiger Medien, die den sogenannten «Faktencheck» von dpa bei sich publiziert haben. Wir wollen es einmal dabei belassen.

Tagesschau kann es selbst genauso schlecht

Die Tagesschau dagegen bringt einen Beitrag des eigenen «Faktenfinders», Pascal Siggelkow: «Verschwörungsmythen: Klaus Schwab, das WEF und der ‹Great Reset›.»

Er weiss zu berichten, «wo so viele einflussreiche Menschen zusammenkommen, sind auch Verschwörungsmythen nicht weit». Auch er ist auf Jan Rathje als Experten gestossen. An dem Politikdiplomer gibt es offenbar kein Vorbeikommen. Er beruhigt uns:

«Es ist nicht so, dass sich dort Menschen treffen, um eine globale Verschwörung auszuhecken, sondern um miteinander zu diskutieren, wie die Zukunft gestaltet werden könnte.»

Natürlich fragt weder er noch Siggelkow sich oder das Publikum, ob das Ergebnis wohl in unserem Sinne ausfallen wird, wenn die Milliardäre und Grosskonzerne dieser Welt unseren Bücklinge machenden Politikern einflüstern, wie die Zukunft gestaltet werden sollte.

Zum Great Reset weiss er, wiederum erstaunlich gleichlautend zur «Faktencheckerin» von dpa: «Die Corona-Pandemie soll als Chance genutzt werden, um Gesellschaften und die globale Wirtschaft gerechter, sozialer und ökologisch nachhaltiger zu gestalten.»

Mit ein paar weiteren zitierten Phrasen von Klaus Schwab sieht der Tagesschau-Faktenchecker die böswillige These hinreichend widerlegt, der Great Reset könnte irgendetwas anderes beinhalten als Friede, Freude und Eierkuchen. Denn, daran gibt es keinen Zweifel, Klaus Schwab würde uns das sonst sagen. Es gibt keinerlei Grenzen für die geheuchelte Naivität von sogenannten Faktencheckern, so viel ist sicher.

Wie kommt es zu der Gleichrichtung?

Wir stellen fest: wenn es gilt, die Regierenden und die noch Mächtigeren gegen grassierende Kritik von einflussreichen, aber unbotmässigen Publizisten und Medien zu verteidigen, sind die Faktenchecker von dpa zu Stelle. Deren Texte werden dann von sehr vielen, auch sehr grossen Medien auf deren eigenen Seiten und Plattformen mehr oder weniger gleichlautend publiziert.

Andere machen ihre eigenen «Faktenchecks» zur Diskreditierung unbotmässiger Kritik, die dann nicht ganz zufällig ganz ähnlich gestrickt sind, oft auf die gleichen «Experten» zurückgreifen und die gleichen Argumente verwenden.

Das kommt daher, dass es unter anderem das International Fact Checking Network und ein EU-gefördertes Factchecking-Programm gibt, die sogenannten Faktencheckern Texte, Argumente und Expertenzitate liefern, bei denen diese sich bedienen können.

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Wir sind also schon ziemlich weit damit, dass die Regierenden, wenn die Medien nicht mit ihnen zufrieden sind, sich neue Medien schaffen. Fehlt nur noch, dass sie sich auch ein neues Volk wählen, wenn das heutige aufmuckt.

*****

Norbert Häring, Jahrgang 1963, ist Wirtschaftsjournalist, promovierter Volkswirt, Blogger und Autor mehrerer populärer Wirtschaftsbücher.

Bei den Bildern handelt es sich um Screenshots von Härings Blog.

Pistorius, harter Kämpfer gegen Rechts wird neuer Kriegsminister

Pistorius, harter Kämpfer gegen Rechts wird neuer Kriegsminister

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Es gibt eigentlich nicht viel was für den nun scheidenden niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius (SPD) als Verteidigungsminister spricht. Am ehesten, dass er, im Gegensatz zu seinen Vorgängerinnen und viele der anderen Amplern, gedient hat – also, er hat die Wehrpflicht abgeleistet. Vielleicht auch, dass er sich nicht in Stöckelschuhen aus einem Militärhubschrauber helfen lassen wird […]

Berlin: CDU mit „schwul“ Werbung auf Wählerfang

Von DAVID BERGER | Mit dem Slogan „Diesmal CDU. Unser Kiez verdient einen schwulen Bürgermeister“ möchte man die Berliner Wählerschaft in dem Stadtteil Schöneberg davon überzeugen, doch endlich mal Union zu wählen. Im Gegenzug verspricht der Unionskandidat Matthias Steuckardt den Homosexuellen „Sicherheit“.

In Berlin läuft der Wahlkampf anlässlich der notwendig Wahlwiederholung auf Hochtouren. Aktuell hat die CDU mit ihrem Kandidaten Kai Wegner gute Chancen mit etwa 22 Prozent der Stimmen zur stärksten Partei zu werden.

Um dem ganzen noch eines drauf zu setzen, hat man sich für den Stadtteil in Berlin, der seit Beginn des letzten Jahrhunderts traditionellerweise als bevorzugter Wohnort homosexueller Männer in Berlin gilt, etwas besonders ausgedacht.

CDU: Wir sind auch ein bisschen schwul

Mit dem Slogan „Diesmal CDU. Unser Kiez verdient einen schwulen Bürgermeister“ möchte man die dortige Wählerschaft, unter der v.a. die homosexuellen Männer über 60 bislang die Grünen oder die SPD gewählt haben, nun davon überzeugen, doch endlich mal CDU zu wählen. Das Argument: die Union hat einen homosexuellen Unionspolitiker als Bürgermeisterkandidaten aufgestellt. Der bezeichnenderweise als „schwul“ betitelt wird, während der Begriff dem „queeren Berlin“ schon fast als nicht generideologie-konform und faschistisch gilt Matthias Steuckardt heißt er und hat unter der Kandidaten für die Bezirksverordnetenversammlung den Listenplatz 1 bekommen. Nicht von Ungefähr: man weiß, dass die schwule Wählerschaft ein besonderes Gespür für Ästhetik hat und Wahlentscheidungen bei dieser auch immer etwas mit der Optik zu tun haben (O‑Ton beste Freundin: „Schwule sehen immer so gut und gepflegt aus“): Und so hat man mit Steuckardt einen echten Wonneproppen gewinnen können.

Matthias Steuckardt: Wonneproppen-Alarm!

Auch dass er mit dem Thema „Sicherheit“ nun in den Wahlkampf zieht, zeigt ein Gespür für die spezifischen Probleme homosexueller Männer in den deutschen Großstädten: denn die Kriminalität gegen homosexuelle und transsexuelle Menschen hat dort in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Über die Tätergruppe ist natürlich offiziell Schweigen angeordnet, aber in Privatgesprächen oder in den Restaurants, Fitnessstudios, Clubs und Cafés rund um den Nollendorfplatz spricht man offen darüber. Und das mit immer mehr Wut darüber, dass die sich die als offizielle Sprecher der „Community“ gebenden und seit Jahrzehnten von Linksgrün gekauften Verbände gegen jede nachhaltige und an die Ursachen rührende Aufarbeitung dieser Gewalt in verantwortungsloser Weise sträuben.

Mit einem AfD-Thema Wählerstimmen abgreifen?

Als Nina Queer schon 2017 offen über die extreme Zunahme der Gewalt gegen Homosexuelle durch Migranten sprach, verschafften ihre politisch unkorrekten Aussagen all jenen eine Stimme, die genau das, was sie sagt, denken und empfinden. Aber darüber aufgrund der Ängste vor der „rosa Stasi“ nicht zu sprechen wagen (PP berichtete).

Die AfD hatte dies schon vor Jahren erkannt und in Schöneberg – auch außerhalb des Wahlkampfes – zum Thema gemacht. Und das in deutlich glaubwürdigerer Weise als das die Union – nach mehr als 10 Jahren gemerkelter Migrationspolitik – jemals wird tun können.

Dabei stand der Verein, dessen Logo nun prominent neben dem Konterfei Steuckardts prangt, die „Lesben und Schwulen in der Union“ (LSU), ganz vorne mit dabei, als es auf dem schwul-lesbischen Straßenfest in Schöneberg darum ging, die AfD in „Antifa“-Manier niederzuschreien. (Siehe Foto oben © Gerhard Oestel).

Und nun? Weil man sich erhofft, damit Wählerstimmen bei dem Schöneberger Klientel abzufangen, sorgt man sich auf einmal doch um die Sicherheit der Schwulen? Sorry, lieber Matthias, glaubwürdig geht ganz anders!

Niveau eines Kugelschreibers

Um das Ganze mit einem persönlichen Erlebnis abzuschließen:

Als ich am letzten Samstag die Wochenendeinkäufe absolvierte, kam ich auch an einem Stadt der Schöneberger Union vorbei, die mir einen Kugelschreiber schenken und mich zur Wahl der Union überreden wollten. Sinngemäß fragte ich den jungen Mann:

„Warum sollte ich als überzeugter Katholik und Christ eine Kriegstreiber-Partei wählen? Warum sollte ich als überzeugter Anhänger unsere Demokratie und des Grundgesetzes eine Partei wählen, die angeführt von ihrem Vorzeige-Homo Jens Spahn allen Ernstes eine Zwangsgimpfung plante und einen Lockdown durchführte, der auf weite Strecken verfassungswidrig war? Warum sollte ich als homosexueller Mann eine Partei unterstützen, deren langjährige Kanzlerin die Grenzen für Antisemiten und homophobe Gewalttäter geöffnet hat und an deren Händen auch das Blut des von einem IS-Terroristen in Dresden gemesserten Männerpaares klebt?“

Totenstille um mich, nach der Schrecksekunde quietscht mir der junge Mann zu: „Warum nicht?“ Mehr kommt nicht und ich ziehe mit meinem Kugelschreiber, der mehr Esprit zu haben scheint als die Wahlhelfer des zukünftigen „schwulen Bürgermeisters“ weiter…

Dieser Beitrag erschien zuerst auf PHILOSOPHIA PERENNIS unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERTION

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Großbanken: Profiteure von Welthunger und Energiekrise

Die gegenwärtigen Krisen haben auf den globalen Rohstoffmärkten die Energie- und Lebensmittelpreise in die Höhe getrieben. Die Auswirkungen für die Armen der Welt sind katastrophal! Millionen leben am Rande einer Hungersnot. Akteure an der Wall Street hingegen, wie zum Beispiel Banken, schlagen mächtig Profit aus der Krise. Ihnen winken milliardenschwere Rekordgewinne.

Russland erhöht Streitkräfte auf 1, 5 Millionen Soldaten

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu kündigte erhebliche Veränderungen in der russischen Armee an: Insbesondere ein Anstieg der Truppenstärke ist zwischen 2023 bis 2026 zu erwarten – wie  das russische Verteidigungsministerium bekannt gab.

„Der Präsident der Russischen Föderation hat beschlossen, die Zahl der Streitkräfte auf 1,5 Millionen Soldaten zu erhöhen. Nur durch die Stärkung der Schlüsselstrukturelemente der Streitkräfte kann die militärische Sicherheit des Staates gewährleistet werden und neue Einheiten und kritische Einrichtungen der Russischen Föderation geschützt werden.“

– zitierte das russische Nachrichtenportal RIA Novostyi den Minister.

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517qVZDEfdL._SY264_BO1204203200_QL40_ML2Unser Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, hat ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die westliche Verleumdungskampagne verteidigt. Der amazon-Bestseller  ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_buch@yahoo.com>

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Um den Sarg der „erneuerbaren“ Energie zu versiegeln, braucht es noch ein paar Nägel mehr

Um den Sarg der „erneuerbaren“ Energie zu versiegeln, braucht es noch ein paar Nägel mehr

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Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

Vorbemerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag ist eine Ergänzung zum Artikel von Lord Monckton, Links siehe im ersten Absatz. Es sind einige Zitate aus dem Beitrag enthalten, die aus der deuetschen Übersetzung direkt entnommen sind. – Ende Vorbemerkung]

Vor ein paar Tagen (11. Januar, anscheinend kurz nach Mitternacht) veröffentlichte Christopher Monckton auf Watts Up With That einen Artikel mit der Überschrift „The Final Nail in the Coffin Of ‚Renewable‘ Energy“ [in deutscher Übersetzung hier]. Der Artikel enthielt einen kurzen und scheinbar eleganten mathematischen Beweis – den Monckton einem Mann namens Douglas Pollock zuschreibt – für eine Behauptung, die Monckton wie folgt formuliert:

Im Klartext: Der maximal mögliche Anteil der unzuverlässigen Erzeugung an der Gesamterzeugung des Netzes ist gleich dem durchschnittlichen Anteil der Nennkapazität dieser zuverlässigen [sic – sollte es „unzuverlässig“ heißen?], der unter realen Bedingungen realistisch erreichbar ist.

Monckton (und Pollock) scheinen also zu sagen, dass, wenn (zum Beispiel) eine Windturbinenanlage nur etwa 35 % der Nennleistung erzeugen kann, die „unter realen Bedingungen realistisch erreichbar ist“, es sinnlos ist, weitere Windturbinen zu bauen, sobald man 35 % Winddurchdringung in der Leistung erreicht hat, weil die 35 % Durchdringung eine mathematische Grenze ist, die nicht überschritten werden kann.

Meine unmittelbare Reaktion war, dass das unmöglich richtig sein kann. Ich hatte vor, dort einen Kommentar zu schreiben, in dem ich auf den meiner Meinung nach bestehenden Fehler hinweise. Aber bevor ich dazu kam, gab es schon etwa 300 Kommentare zu dem Beitrag, der leider zu einer Beschimpfungsschlacht zwischen Monckton und einigen Gegnern ausgeartet war. Anstatt also einen langen Kommentar zu schreiben, der dann unter all dem begraben würde, beschloss ich, hier einen Beitrag zu verfassen, der dann vielleicht oder vielleicht auch nicht bei WUWT gepostet wird (das bleibt ihnen überlassen).

Diese Angelegenheit veranschaulicht, warum ich, wenn ich mich in meinen Beiträgen mit Mathematik beschäftige, versuche, bei einfacher Arithmetik zu bleiben. Nicht, dass mathematische Beweise keinen Spaß machen würden – ich habe zu meiner Zeit mehr als ein paar gemacht – aber es ist sehr leicht, eine implizite Annahme zu machen, die man nicht erkennt, und mit einem Ergebnis zu enden, das nicht wirklich die Schlussfolgerung unterstützt, die man glaubt.

Zunächst einmal ist der Fehler meiner Meinung nach folgender: Monckton/Pollock haben, vielleicht ohne es zu merken (oder vielleicht, weil sie es für zu lächerlich halten, um es überhaupt in Betracht zu ziehen), angenommen, dass es keinen „Überbau“ von intermittierenden Erzeugungskapazitäten geben würde. Mit „Überbau“ meine ich, dass so viele Generatoren gebaut werden, dass das System bei voller Wind- und Sonneneinstrahlung mehr Strom produziert als nachgefragt wird, und dieser Strom dann weggeworfen oder verschwendet werden muss. (Man hört oft den Begriff „gedrosselt“.)

Aber leider ist der Überbau sehr beliebt, um mehr Wind- und Solarenergie in das System einzubringen und angeblich den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu verringern. Als Beispiel habe ich in einem Beitrag vom 30. Juli 2022 einige Statistiken für Deutschland zusammengestellt, die von der U.S. Energy Information Agency für das Jahr 2020 veröffentlicht worden waren. Diesen Daten zufolge hatte Deutschland im Jahr 2020 einen durchschnittlichen Stromverbrauch von etwa 57 GW und einen Spitzenverbrauch von etwa 100 GW. Allerdings verfügte Deutschland über Windturbinen mit einer Nennleistung“ von 62 GW und über Solarmodule mit einer Nennleistung von etwa 54 GW, so dass sich die Gesamtleistung beider Anlagen auf 116 GW belief. Wenn also Wind und Sonne beide mit voller Kraft produzieren und der Verbrauch durchschnittlich ist, hat Deutschland mehr als doppelt so viel Strom, wie es allein durch Wind und Sonne benötigt, selbst wenn alles andere abgeschaltet ist. Sie müssen „drosseln“, oder alternativ, so wie ich es verstehe, gehen die Großhandelspreise für Strom ins Minus und sie müssen Polen dafür bezahlen, dass es ihnen den überschüssigen Strom abnimmt. Und dennoch baut Deutschland in dem Bemühen, die imaginäre „rein erneuerbare“ Zukunft zu erreichen, immer mehr Windturbinen und Solaranlagen. So lächerlich es auch erscheinen mag, in der realen Welt wird tatsächlich zu viel gebaut, und es werden noch mehr werden.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes soll Deutschland im Jahr 2021 41 % seines Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen. Das übersteigt bei weitem den „durchschnittlichen Anteil der Nennleistung“ der Wind- und Solaranlagen, der „realistisch erreichbar“ ist (wie auch immer das definiert werden mag), der bei beiden im Durchschnitt bei etwa 30 % liegt. Die Differenz ist meines Erachtens auf den Überbau zurückzuführen. Der Fall Deutschland zeigt also, dass Überbauung zu einer Überschreitung dessen führen kann, was Monckton die „Pollock-Grenze“ nennt, und dies in der realen Welt auch tut.

Um zu veranschaulichen, wie dies funktioniert, möchte ich einige mathematische Berechnungen anstellen. In Übereinstimmung mit meinen Gepflogenheiten werde ich jedoch auf ausgefallene Beweise verzichten und mich an die einfache Arithmetik halten.

Betrachten wir ein Stromsystem mit einer konstanten Nachfrage von 1 GW, die so weit wie möglich mit Windturbinen gedeckt werden soll. Nehmen wir an, dass die Windturbinen im Jahresdurchschnitt mit 50 % der Nennleistung arbeiten. An diesem Standort stellt sich heraus, dass das Wetter so ist, dass der Wind 25 % der Zeit mit voller Stärke, 50 % der Zeit mit halber Stärke und die restlichen 25 % der Zeit überhaupt nicht weht. Sie bauen Windturbinen mit einer Nennleistung von 1 GW, um die Nachfrage genau dann zu decken, wenn der Wind am stärksten weht. Im Laufe des Jahres erhalten Sie von den Windturbinen 25 % der Zeit den gesamten nachgefragten Strom, 50 % der Zeit die Hälfte und die restlichen 25 % der Zeit gar keinen, was, wie gesagt, im Jahresdurchschnitt 50 % ausmacht. Die Durchdringung des Netzes mit Windenergie ist bei 50 % gleich dem Kapazitätsfaktor der Windturbinen bei 50 % und liegt damit genau an der „Pollock-Grenze“.

Kann man mit der Windenergie eine Netzdurchdringung von mehr als 50 % erreichen, auch wenn die Turbinen nur 50 % der Nennleistung erbringen? Ja – durch Überbauung. Man kann die Anzahl der Windturbinen verdoppeln. Dann erhalten Sie in den 25 % des Jahres, in denen der Wind mit voller Kraft weht, doppelt so viel Strom, wie Sie benötigen, und müssen die Hälfte der Produktion wegwerfen oder „drosseln“. In den 50 % der Zeit, in denen der Wind nur halb so stark weht, erhalten Sie genau die Menge an Strom, die Sie benötigen. Und in den verbleibenden 25 % der Zeit, in denen der Wind überhaupt nicht weht, erhalten Sie gar nichts. Obwohl die Windturbinen im Jahresdurchschnitt nur zu 50 % ausgelastet sind, erhalten Sie 75 % Ihres Stroms aus der Windkraftanlage, obwohl die Anlage doppelt so groß ist und 25 % des erzeugten Stroms weggeworfen werden. Und Sie haben immer noch 25 % der Zeit keinen Strom.

Aber nehmen wir an, Sie wollen Ihren gesamten Strom aus der Windkraft gewinnen. Pech gehabt – Sie haben das Maximum erreicht. Wenn Sie die Zahl der Windturbinen noch einmal verdoppeln, haben Sie in den 25 % der Zeit, in denen der Wind voll weht, viermal so viel Strom wie nötig, bei halber Windstärke zweimal so viel wie nötig, und bei Windstille immer noch nichts. Mit anderen Worten: Unter diesen Annahmen haben Sie bei einem 2-fachen Überbau Ihren Anteil an Windstrom auf 75 % maximiert. Die 75 % liegen weit über der „Pollock-Grenze“ von 50 % dieser Annahmen und entsprechen zufällig genau der Zeit, in der überhaupt nutzbarer Wind vorhanden ist. Vereinfacht gesagt, kann man durch Überbauung die „Pollock-Grenze“ überschreiten, aber keine noch so große Überbauung kann das Problem der vollständigen Flaute lösen. Für Solaranlagen gilt das gleiche Prinzip für die Nacht.

Wie lässt sich also der maximale Prozentsatz der Windenergieerzeugung in einem Netz bestimmen, wenn Überbauung erlaubt ist? Wenn Sie ein wenig darüber nachdenken und vielleicht noch ein paar einfache Beispiele im Kopf durchspielen, werden Sie feststellen, dass Folgendes gilt: Wenn Überbauung und Drosselung unbegrenzt erlaubt sind, ist die maximale Durchdringung eines Netzes mit erneuerbaren Energien 1 minus dem Prozentsatz der Zeit, in der der Wind nicht weht und/oder die Sonne nicht ausreichend scheint, um überhaupt Strom zu erzeugen. Wenn alle erneuerbaren Energien aus Wind bestehen und in 10 % der Zeit völlige Windstille herrscht (oder zumindest so wenig, dass sich die Windturbinen nicht drehen), dann beträgt die maximale Durchdringung des Netzes mit Wind 90 % (d. h. 1 minus 10 %). Solange es auch nur eine geringe Windstromerzeugung gibt, könnte ein theoretischer massiver Überbau dazu führen, dass die Nachfrage gedeckt werden kann. Nehmen wir an, dass in weiteren 10 % der Zeit der Wind nur so stark weht, dass er 1 % der Nennkapazität erzeugt (während in allen anderen Zeiten höhere Prozentsätze erzeugt werden). Dann kann man mit einer 100-fachen Überbauung immer noch die theoretische Grenze von 90 % erreichen. Selbst wenn der Wind über einen längeren Zeitraum nur 0,1 % der Nennkapazität erzeugt, kann man mit einer 1000-fachen Überbauung immer noch die theoretische Obergrenze von 90 % erreichen. Allerdings kann man die letzten 10 % bei völliger Windstille nie abdecken, denn jede Zahl, egal wie groß, mal Null, ist gleich Null.

Das ist also mein Beitrag zur Mathematik in dieser Angelegenheit. Nun ein paar Gedanken zu dem, was bei WUWT geschehen ist. Ich werde die Worte, mit denen Monckton den Pollock-Beweis anführt, vollständig zitieren und dabei hervorheben, wo meiner Meinung nach der Fehler liegt:

H sei die mittlere stündliche Nachfrage, die von einem bestimmten Stromnetz gedeckt wird, in MWh/h. R sei der durchschnittliche Anteil der Nennkapazität, der tatsächlich von erneuerbaren Energien erzeugt wird – ihr mittlerer Kapazitätsfaktor. Dann ist die minimale installierte Nennleistung C der erneuerbaren Energien, die erforderlich wäre, um die stündliche Nachfrage H zu decken, gleich H/ R.

Daraus folgt, dass die installierte Mindestnennleistung N < C der erneuerbaren Energien, die erforderlich ist, um den Anteil f an der Gesamterzeugung des Netzes zu erzeugen, der tatsächlich aus erneuerbaren Energien stammt – den Anteil der erneuerbaren Energien – gleich f C ist, was ex ante auch f H / R ist.

Und jetzt kommt der Clou. Der Anteil der erneuerbaren Energien f erreicht natürlich sein Maximum fmax, wenn die stündliche Nachfrage H gleich N ist. In diesem Fall ist N ex hypothesi gleich H und auch fmax H/ R ex ante, woraufhin H gleich fmax H/ R ist.

Da die Division beider Seiten durch H zeigt, dass fmax / R gleich 1 ist, ist fmax notwendigerweise gleich R.

Ich denke, dass Monckton in dem fettgedruckten Satz „die installierte Mindestkapazität N < C der erneuerbaren Energien“ davon ausgeht, dass kein Überbau erlaubt ist. Das ist bei weitem nicht 100%ig klar, und ich habe Schwierigkeiten, den Satz zu verstehen. Ich würde zustimmen, dass, wenn keine Überbauung zugelassen wird, die Schlussfolgerung lautet, dass der maximal mögliche Anteil der Netzdurchdringung durch erneuerbare Energien dem durchschnittlichen Anteil der Nennkapazität entspricht, mit dem die erneuerbaren Energien im Jahresdurchschnitt produzieren. Das Maximum wäre, zumindest als Beispiel, erreicht, wenn die durchschnittliche Stromnachfrage über das Jahr hinweg konstant ist und die Nennkapazität der erneuerbaren Energien diesem konstanten Nachfrageniveau entspricht. Schwankte die Nachfrage dagegen im Jahresverlauf, dann gäbe es Zeiten mit Nachfragespitzen, in denen selbst die volle Nennkapazität der Erzeugung die Nachfrage nicht decken könnte, und daher würde der Grad der Netzdurchdringung durch erneuerbare Energien unter ihren durchschnittlichen Kapazitätsfaktor fallen.

Leider hat Monckton in seiner Schlussfolgerung (die er zu Beginn dieses Beitrags in Kursivschrift zitiert hat) nicht darauf hingewiesen, dass diese Schlussfolgerung nur dann gilt, wenn keine Überbauung angenommen wird. Mehrere Kommentatoren bei WUWT (z.B. chadb, Joe Born, „it doesn’t add up“) haben sich zu Wort gemeldet und Beispiele von Orten wie Texas und Großbritannien angeführt, wo die Netzdurchdringung durch Überbauung über Moncktons „Pollock-Grenze“ hinausgehen könnte. Anstatt einfach anzuerkennen, dass eine kleine Änderung seiner Schlussfolgerung angebracht wäre, begann Monckton mit einer traurigen Runde von Beschimpfungen. In einem Kommentar mit dem Zeitstempel vom 11. Januar um 14.40 Uhr, in dem er auf Joe Born antwortet, nennt Monckton Born „inkompetent“, „idiotisch“, „dumm“, einen „Schwachkopf“, sagt, er habe einen „schwachsinnigen Wortsalat“ benutzt und solle sich „von seiner Kindergartenlehrerin vorlesen lassen“.

Im Laufe der vielen, vielen Kommentare, in denen er auf andere antwortet, räumt Monckton meines Erachtens schließlich ein, dass sein Ergebnis nur für eine Situation gilt, in der eine Überbauung nicht zulässig ist. Er nennt eine solche Überbauung „verschwenderisch“ und „töricht“, womit ich durchaus einverstanden bin. Viele Regierungen sind jedoch dabei, diesen Weg einzuschlagen. Deutschland ist bereits so weit, und es geht von Tag zu Tag weiter. Das Vereinigte Königreich ist auch schon so weit, oder zumindest sehr nahe dran. Kalifornien und New York sind nicht weit davon entfernt. Ich glaube also nicht, dass wir Fälle von Überbauung einfach als so töricht abtun können, dass es niemand jemals tun würde.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Allen Lesern, die sich eingehender mit diesem Thema befassen möchten, empfehle ich Ken Gregorys endgültige Studie vom August 2022 mit dem Titel „The Cost of Net Zero Electrification of the U.S.A.“. Gregory befasst sich ausdrücklich mit den Wegen zum „Netto-Nullpunkt“ angesichts der zufälligen Unterbrechungen der erneuerbaren Energien. Zu den von Gregory in Betracht gezogenen Optionen gehören Batterien, Überbauung sowie Kohlenstoffabscheidung und -speicherung. Gregory kommt zu dem Schluss, dass Überbauung in bestimmten Bereichen und bei bestimmten angenommenen Preisen eine bessere Alternative zu Batterien ist, um die Netzdurchdringung mit erneuerbaren Energien zu erhöhen. Das heißt nicht viel, aber es bedeutet, dass Überbauung zwar verrückt sein mag, aber weniger verrückt ist als andere Optionen, über die scheinbar jeder spricht, als ob sie sinnvoll wären.

Ich sollte sagen, dass ich die Studie von Gregory eingehend geprüft und keinen Fehler gefunden habe. Das heißt aber nicht, dass es keine gibt. Das Gleiche gilt für meine eigenen einfachen Berechnungen oben in diesem Beitrag, die ebenfalls Fehler enthalten könnten. Sollte ein Leser solche Fehler entdecken, möchte ich ihn ermutigen, darauf hinzuweisen, und ich hoffe, dass ich die Kritik wohlwollend aufnehme und die entsprechenden Korrekturen vornehme.

In der Zwischenzeit habe ich Lord Moncktons Arbeit lange verfolgt und vieles davon respektiert, und ich bin traurig zu sehen, dass er in diesem Fall etwas über die Stränge geschlagen hat. In dem Maße, in dem meine Kommentare hier kritisch erscheinen mögen, werden sie im Geiste des Versuchs, die richtige Antwort zu finden, und hoffentlich im Geiste der Freundschaft und Zusammenarbeit gegeben.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/01/14/sealing-the-coffin-of-renewable-energy-may-take-a-few-more-nails/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Österreich: Vor Kollaps des Pflege- und Gesundheitswesens

„System fährt an die Wand“

Der drohende Kollaps des österreichischen Pflege- und Gesundheitssystems hat mittlerweile derartige Ausmaße erreicht, dass selbst der österreichische grüne Gesundheitsminister Johannes Rauch diese offen anspricht:

„Wir können noch fünf Jahre so weitermachen. Schaffen wir es nicht, da zu Reformschritten zu kommen, fährt das Ding an die Wand.“ (Krone)

Auch der UM-Redaktion werden immer wieder von betroffenen Ärzten und Pflegern unten stehende Misssände – unter Verschwiegenheitspflicht – zugesteckt.

Immerhin unterscheidet sich Rauch in seiner schonungslosen Analyse von seinen beiden grünen Minister-Vorgängern, Wolfgang Mückstein und Rudolf Anschober, und auch von anderen Gesundheitspolitikern, wie dem Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, welche die Probleme ignorier(t)en.

Ausrede Corona-Krise

Denn langsam zieht auch die Ausrede mit der Corona-Krise nicht mehr:

„Wie viele andere EU-Länder bereiten wir gerade die Rückkehr in den Regelbetrieb vor… Diese Leistungen in die regulären Strukturen zu integrieren, braucht umfassende juristische und organisatorische Vorbereitungen.“

Teils prekär war auch die Lage während der Corona-Krise, weil sich manche Ärzte sogar weigerten, Akut-Patienten zu behandeln – aus Angst vor Ansteckung durch das Virus. – Eine seltsame Auslegung des hippokratischen Eides allemal…

„Sklavenarbeit„s‑Verhältnisse osteuropäischer Pfleger

Denn in Wirklichkeit funktionierte bisher das österreichischen Pflege – und Gesundheitssystem auf Ausbeutung von billigen Ost-Pflegekräften, zuerst aus Ungarn, dann der Slowakei und Rumänien:

„Experten sehen rumänische Pflegerinnen als Opfer ’moderner Sklaverei’ ” (Standard)

Doch mittlerweile sind immer weniger von diesen zu Sklavenarbeit bereit, was freilich keiner der Verantwortlichen so auszudrücken mutig genug ist:

„Wir haben einen eklatanten, sich verschärfenden Arbeitskräftemangel in vielen Branchen… Faktum ist, es fehlen überall die Leute.“ (Rauch)

Burn-Out und negativer Regelkreis

Die Krise im Gesundheitspersonalwesen hat mittlerweile längst die Schwelle zu einem negativen Regelkreis überschritten: Immer mehr Pfleger und Ärzte kündigen, weil sie den Zeitdruck und die daraus ungenügende Widmung für die Patienten nicht mehr ertragen. So sind in Wien etwa ein Fünftel der Ärztedienststellen unbesetzt (krone)  – offiziell, denn die Zahlen dürften wohl frisiert sein.

Besonders prekär sind die Verhältnisse in den Krankenhäusern im Osten Österreichs, wo lagebedingt großteils nur noch Ärzte oder Pfleger aus der Slowakei oder Ungarn arbeiten – und  dann auch noch einer latenten ostrassistischen Diskriminierung ausgesetzt sind. In Wien sind die Krankenanstalten auch aufgrund der Flüchtlingskrise, der Zuwanderung und zunehmenden „Verslumung“ ganzer Bezirke, völlig überfordert. Mittlweile muss das Krankenpersonal sogar schon von eigenen Securities geschützt werden.

Ineffektives System durch Föderalismus

Auch Rauch weiß aber: Dass das Gesundheitssystem „zu teuer und ineffizient“ ist. Und: Dass „die Gesundheitsausgaben von derzeit 18 Milliarden aufgrund der Demografie massiv ansteigen werden.“ Ein wesentlicher Grund dafür: Geldverschwendung aufgrund des österreichischen Föderalismus mit seinen Landes-Kaiser-Hauptleuten in den jeweiligen Bundesländern und ihrer Polit-Freunderl-Beamten- und Ärzteschaft.“ Denn so wie im Unterrichtswesen werden auch die Chefarztposten meistens nur mit dem jeweiligen Parteibuch vergeben.

Ein krasses Beispiel der Geldverschwendung:

„Würden sich alle Bundesländer, alle Landesspitäler darauf verständigen, die Medikamentenbeschaffung österreichweit gemeinsam zu machen, würden wir uns viele Millionen Euro ersparen.“ (Rauhch)

Somit nämlich geht es in erster Linie es gar nicht um das Patientenwohl, sondern „um Macht und Länderinteressen“ (Rauch). Deshalb müsse laut Rauch das österreichische föderalistische System modernisiert werden:

„Es ist eingefahren. Es hat keine Veränderungen gegeben die letzten 20, 30 Jahre. Wir müssen aufhören mit den geteilten Zuständigkeiten. Ein bisschen ist der Bund zuständig, ein bisschen sind die Länder zuständig!“ (Rauch)

Und Rauch spricht eine zukunfts-verachtende Politeinstellung an:

„‚Nach mir die Sintflut‘ – dafür bin ich nicht in die Politik gekommen.“ (Rauch)

„Zwei-Klassen-Medizin“

Nur zögerlich, und diplomatisch verklausuliert, spricht der Gesundheitsminister aber auch die Zwei-Klassen-Medizin „in Teilbereichen“ an:

„Mein Ziel ist es aber, das zu ändern. Beim Arztbesuch muss die E‑Card reichen und nicht die Scheckkarte gebraucht werden.“

Die Realität ist aber längst: Dass man in Österreich bei großteils völlig überforderten Ärzten, Krankenhäusern oder Kuranstalten entweder wochen- oder monatelange Wartezeiten hinnehmen muss oder gar nicht kompetent behandelt wird. So wechseln jene, die es sich leisten können, zu sogenannten Wahlärzten, für welche man ca. ab 150.-EUR aufwärts pro Visite hinlegen muss. Außerdem ist es ein offenes Geheimnis, dass man entsprechenden Parteikontakten an den Anfang der Warteliste vorgereiht wird.

Mut der Verzweiflung

Sehr viel Optimismus versprüht aber auch Rauch nicht:

„Die Wahrscheinlichkeit, mit diesem Reformvorhaben zu scheitern, ist hoch. So realistisch bin ich… Und wenn ich mir den Schädel anrenne, renne ich ihn mir eben an.“ (Rauch)

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Schmeckt wie echtes Fleisch“ – Käferburger sollen in die Massenproduktion gehen und helfen, die Welt zu ernähren

Essen Sie Käfer und leben Sie in einer Kapsel.

Die Globalisten und Freaks in den linken Medien versuchen, die Menschen davon zu überzeugen, Käfer zu essen.

Käfer zu essen ist entwürdigend, und deshalb propagieren die Eliten sie als „nachhaltige“ Proteinquelle für die Bauern.

Laut einer neuen Studie sollen Käferburger“ aus Mehlwürmern in die Massenproduktion gehen, um die Welt zu ernähren.

„Mit Zucker vermischt, schmecken die Käfer angeblich wie echtes Fleisch. Sie könnten auch eine Alternative zu Würstchen oder Chicken Nuggets werden“. – sagen die Forscher.

Via studyfinds.org:

Nach neuen Forschungsergebnissen könnten Käferburger bald dazu beitragen, die Welt zu ernähren. Die Larven der Krabbeltiere – besser bekannt als Mehlwürmer – könnten als Fleischalternative dienen, um den weltweiten Hunger zu lindern. Das Verfahren verbraucht nur einen Bruchteil des Bodens und des Wassers und verursacht im Vergleich zur herkömmlichen Landwirtschaft einen geringeren CO2-Fußabdruck.

Um dies zu verwirklichen, plant das französische Biotech-Unternehmen Ynsect ein globales Netz von Insektenfarmen, einschließlich Gärtnereien und Schlachthöfen. Eine Pilotanlage wurde bereits bei Dole in der Region Bourgogne-Franche-Comte in Frankreich eingerichtet.

„Wir haben die volle Kontrolle über die Produktionskette. Das gibt uns Stärke in Bezug auf Qualität, Sicherheit und Schutz“, sagt Benjamin Armenjon, Generaldirektor von Ynsect, laut einer Mitteilung von SWNS.

Roboterarme und automatisierte Förderbänder transportieren Stapel von roten Schalen in alle Richtungen. Sie sind mit Milliarden von Käferlarven des Tenebrio molitor gefüllt. Die getrockneten Käfer bestehen zu mehr als 50 Prozent aus Eiweiß und sind außerdem reich an Ballaststoffen und Fetten.

Sie können zu Proteinpulvern, Shakes, Burgern, Müsliriegeln und sogar Speiseölen verarbeitet werden, und zwar zu einem Bruchteil der Umweltkosten der herkömmlichen Landwirtschaft. Für jedes Kilogramm Protein verbraucht ein Insekt 98 Prozent weniger Land und stößt 40 Mal weniger Kohlenstoff aus als Rindfleisch. Zudem wird 40-mal weniger Wasser verbraucht als bei der Schweinefleischproduktion.

Die Globalisten drängen darauf, dass die Bauern Ungeziefer, Unkraut und synthetisches „Fleisch“ essen und anbauen, weil Ungeziefer „weniger Ressourcen verbraucht als herkömmliche Viehbestände“.

Vergangenes Jahr förderte das Weltwirtschaftsforum den neuen Plan der EU, Mehlwürmer in Lebensmitteln zu verwenden, um den Fleischkonsum zu reduzieren.

„Die Viehzucht ist weltweit für etwa 14,5 % aller Treibhausgasemissionen verantwortlich, die durch menschliche Aktivitäten entstehen. Der Bedarf an Land – sei es für Weidevieh oder für den Anbau von Pflanzen zur Tierfütterung – ist „die größte Triebkraft für die Entwaldung, mit erheblichen Folgen für den Verlust der biologischen Vielfalt“, heißt es in dem Papier.

synthetic meat

Ein WEF-Artikel aus dem Jahr 2016 bringt es auf den Punkt: „Welcome To 2030: I Own Nothing, Have No Privacy And Life Has Never Been Better“ (Willkommen im Jahr 2030: Ich besitze nichts, habe keine Privatsphäre und das Leben war noch nie besser)“.

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Das WEF-Treffen in Davos zeigt die Frontlinie im Krieg der Systeme auf | Von Thomas Röper

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Unsicherheit bei Flügen: Zunahme der Schädigungen, die Piloten weltweit fluguntauglich machen

Direkt zum Video:

Die okkulte Bedeutung von Matrix 4

Eilt: Das Endspiel beginnt (es wird ernst)

Was macht BlackRock auf dem WEF-Gipfel? Wir haben versucht, es herauszufinden.

Der CEO des Hedgefonds, Larry Fink, sitzt im Kuratorium des Weltwirtschaftsforums. Deshalb wollten wir wissen, was BlackRock auf dem diesjährigen Gipfel in Davos tut.

Wir sind hier in Davos, Schweiz, wo die ganze Stadt in eine Art Disneyland für Milliardäre und Oligarchen verwandelt worden ist. Überall im Ferienort sind Popup-Stores oder Pavillons aufgebaut.

Hinter mir im heutigen Bericht steht der von BlackRock. Normalerweise hat BlackRock dieses Gebäude hier in Davos nicht, es ist nur eine vorübergehende Konstruktion für den riesigen Hedge-Fonds, der Vermögenswerte im Wert von über 10 Billionen Dollar verwaltet.

Sie sind ein riesiges Unternehmen und haben beide Seiten abgedeckt. Sie sind in den Krieg involviert, mit Investitionen in Lockheed Martin und General Dynamics. Sie engagieren sich für den Frieden, indem sie in den Wiederaufbau von zerstörten Ländern investieren.

Der Vorstandsvorsitzende von BlackRock, Larry Fink, sitzt im Kuratorium des Weltwirtschaftsforums. Sie können also darauf wetten, dass die von dem geheimnisvollen Konklave hier in Davos verkündete Politik das Beste für die Aktionäre von BlackRock ist.

Larry Fink ist selbst ein kleiner Ideologe. Man sollte meinen, dass ein Milliardär wie er ein Turbokapitalist ist, aber BlackRock ist in Wirklichkeit ein großer Verfechter des Kulturmarxismus. Obwohl sie selbst, wie ich bereits erwähnt habe, stark in Militärunternehmen investiert sind, fördert er den kulturellen Marxismus und den Umweltextremismus. Schlimmer noch, er bewaffnet die Investitionen, die er beaufsichtigt.

Für mich ist es erstaunlich, sie auf dem Weltwirtschaftsforum zu sehen, das vorgibt, Gutes für die Welt zu tun.

Wir gingen in den Pavillon von BlackRock, vorbei an der Flotte von geschwärzten Mercedes-Benz SUVs, die vor dem Eingang geparkt waren, um zu sehen, ob sie Fragen darüber beantworten könnten, was das Unternehmen in Davos tut. Obwohl die Tür offen war und die Leute kamen und gingen, sagte man uns, dass es sich um einen geschlossenen Veranstaltungsort handele und schickte uns hinaus.

Obwohl wir einige freundliche Fragen stellten, erhielten wir keine Antworten. BlackRock ist bereit, eine vorbereitete Präsentation für Sie zu halten, aber sie beantworten keine Fragen. Fragen wie die, warum Milliardäre und Oligarchen die Politik – Außen-, Innen-, Umwelt- und Sozialpolitik – in geheimen Clubtreffen in der Schweiz in einem Skiort entwickeln sollten?

Wer hat ihnen einen Platz an diesem Tisch eingeräumt? Und wenn sie von Weltbürgertum sprechen, wer ist gestorben und hat Larry Fink zum König gemacht? Er ist nur ein Geldverwalter, seit wann haben wir ihn gewählt, um eine Politik zu machen, mit der wir alle leben müssen?

Unser Rebellenteam ist soeben hier in Davos eingetroffen. Wir werden die ganze Woche hier sein und mit den Oligarchen sprechen, wenn wir können – ich glaube nicht, dass wir viel Zeit mit ihnen verbringen werden, wir werden überrumpelt werden. Aber wenn wir die Chance haben, mit wichtigen Leuten ins Gespräch zu kommen, werden wir unser Bestes tun.

Eine zweite Arbeit bestätigt, dass die mRNA-Spritzen dazu führen, dass die Empfänger mit der Zeit weniger wirksame Antikörper gegen das Coronavirus bilden

Alex Berenson

Noch weiß niemand, welche langfristigen Auswirkungen diese Änderung haben wird, aber – Spoiler-Alarm – sie sind wahrscheinlich nicht gut. Außerdem: Was wusste Pfizer und wann wusste das Unternehmen es?

Deutsche Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die die mRNA-Covid-Impfung von Pfizer und Moderna erhalten haben, nach der zweiten Impfung eine zunehmend ungewöhnliche Reaktion des Immunsystems zeigen.

Das neue Ergebnis bestätigt und erweitert einen Bericht von anderen deutschen Forschern vom Dezember, die einen ähnlichen Trend bei Menschen festgestellt hatten, die eine Auffrischungsimpfung erhalten hatten. Die Studie wurde am Donnerstag in der von Experten begutachteten Fachzeitschrift Frontiers in Immunology veröffentlicht.

Es muss noch viel Arbeit geleistet werden, um die Auswirkungen dieser Ergebnisse zu verstehen. Sie könnten jedoch dazu beitragen, die scheinbar endlosen Wellen von Covid-Impfungen in Ländern mit hohem mRNA-Gehalt zu erklären, sowie die Tatsache, dass mRNA-Auffrischungsimpfungen nun offenbar das Risiko einer Covid-Infektion erhöhen.

Interessanterweise wird in dem neuen Artikel als Herausgeberin Shikha Shrivastava genannt, eine „leitende Wissenschaftlerin“ bei Pfizer – ein Beweis dafür, dass Pfizer seit mindestens einigen Monaten von diesem potenziellen Problem weiß. Die Forscher reichten den Artikel Mitte August bei Frontiers in Immunology ein.

Die Details des Frontiers-Artikels sind komplex, aber die Forscher fanden heraus, dass Menschen Monate nach der zweiten mRNA-Impfung mehr Antikörper produzieren, die das Virus nicht stark angreifen.

Antikörper heften sich an „Antigene“ – bakterielle oder virale Eindringlinge wie SARS-Cov-2 – und verhindern so, dass diese in unsere Zellen eindringen und unser Immunsystem dazu veranlassen, sie anzugreifen. Die mRNA-Impfstoffe bringen unseren Körper dazu, das Spike-Protein des Coronavirus zu produzieren, was unser Immunsystem dazu veranlasst, Antikörper gegen das Spike-Protein zu bilden.

Antikörper gibt es jedoch in mehreren verschiedenen Klassen und Unterklassen.

In der neuen Studie wurde festgestellt, dass die Menschen Monate nach der zweiten mRNA-Dosis begannen, mehr von einer Antikörper-Unterklasse namens IgG4 zu produzieren. IgG4 ist normalerweise der am wenigsten verbreitete Subtyp. Er löst keine starke Immunreaktion aus, nachdem er sich mit dem Virus verbunden hat.

Die Veränderung war besonders deutlich bei Personen, die vor der Impfung noch nicht infiziert waren, so die Forscher.

Die Veränderung schien auch dosisabhängig zu sein. Sie trat stärker bei Personen auf, die den Moderna-Impfstoff erhalten hatten, der mehr als dreimal so viel mRNA enthält wie der Pfizer-Impfstoff. (Die Tatsache, dass die andere Forschergruppe feststellte, dass sich die Veränderung nach einer dritten Spritze beschleunigte, ist ebenfalls ein Hinweis auf eine Dosis-Wirkungs-Beziehung).

Schließlich fanden die Forscher KEINEN ähnlichen „Klassenwechsel“ bei Personen, die die Covid-Spritze von AstraZeneca erhalten hatten, die ebenfalls die Empfänger dazu veranlasst, das Spike-Protein zu bilden, dafür aber keine mRNA verwendet.

Zusammengenommen deuten diese Ergebnisse stark darauf hin, dass die Umstellung des Immunsystems auf die Produktion dieses schwächeren Antikörpers eine schützende Reaktion auf eine durch die mRNAs verursachte Anomalie ist.

Die langfristigen Auswirkungen der Umstellung auf IgG4-Antikörper sind unklar.

In fast allen wohlhabenden Ländern, in denen die mRNA-Impfungen in großem Umfang eingesetzt wurden, kommt es jedoch weiterhin zu Covid-Wellen und einer beträchtlichen Zahl von Todesfällen. Am schlimmsten ist das Problem in Ländern wie Japan, in denen es vor der Impfung nur wenige Covid-Fälle gab und somit eine geringe natürliche Immunität bestand.

Wie die Forscher in Frontiers in Immunology schreiben:

Interessanterweise bewirkten die mRNA-Impfstoffe, insbesondere der mRNA-1273-Impfstoff, bei unbedarften Personen einen Anstieg der langfristigen Anti-S1-Serum-IgG4-Spiegel mit bisher unklaren Auswirkungen auf die Bekämpfung des Erregers.

Jepp, „bisher unklare Einflüsse“.

Keine Sorge, wir werden sie irgendwann aufklären.

Schade, dass wir nicht daran gearbeitet haben, bevor wir über eine Milliarde Menschen mit mRNA geimpft haben.