Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Wohnungsnot in Deutschland eskaliert: Wohin mit Bürgern und “Fachkräften”?

Wohnungsnot in Deutschland eskaliert: Wohin mit Bürgern und “Fachkräften”?

Die Situation auf dem Wohnungsmarkt spitzt sich immer weiter zu. Laut einer Studie fehlen in Deutschland schon jetzt 700.000 Wohnungen. Der Deutsche Mieterbund prangert die dramatische Situation an und fordert von Bund und Ländern Maßnahmen gegen die Wohnungsnot – “oder wir erleben ein ungeahntes Desaster auf dem Wohnungsmarkt”.

Die Lage werde “immer dramatischer”, sagte Mieterbund-Präsident Lukas Siebenkotten den Zeitungen der Funke Mediengruppe. “So laut wie jetzt haben die Alarmglocken des Wohnungsmangels lange nicht mehr geschrillt.” 2023 könnte ein „sehr hartes Jahr für Mieter“ werden.

Laut einer Studie des Hannoveraner Pestel-Instituts sowie des schleswig-holsteinischen Instituts Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen Kiel (Arge) ist der Wohnungsmangel in Deutschland so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Das Wohnungsdefizit habe bundesweit zum Jahresende 2022 die Größe von rund 700.000 Wohnungen erreicht, was „mehr als die doppelte Jahresproduktion an Wohnungen“ sei.

Der Studie zufolge würde der zuvor schon angespannte Wohnungsmarkt im vergangenen Jahr durch den hohen Zuzug von Menschen, verursacht durch den Ukraine-Kriege, zusätzlich belastet. Aber auch steigende Kreditzinsen, hohe Baukosten und die Rekordinflation hätten negative Auswirkungen.

Für die IG Bau gibt es einen Widerspruch zwischen der angespannten Wohnungsmarktsituation und den Bestrebungen der Bundesregierung, die Zuwanderung ausländischer “Fachkräfte” deutlich zu steigern. “Wohnen und Arbeiten – das gehört zusammen. Keiner wird kommen, wenn er hier nicht oder nur zu horrend hohen Mieten wohnen kann”, erklärte Vizegewerkschaftschef Harald Schaum den Funke-Zeitungen.

Die Annahme, dass scharenweise “Fachkräfte” nach Deutschland einwandern wollen, die ihre Miete selbst finanzieren, ist freilich erwiesenermaßen lachhaft. So zeigt der Migrationsbericht 2021 der Bundesregierung, dass in dem Jahr rund 1,3 Millionen Ausländer nach Deutschland zogen, darunter knapp 500.000 aus Ländern außerhalb von Europa. Sage und schreibe 40.000 von letzteren erhielten einen Aufenthaltstitel zur Erwerbstätigkeit. Deutschland ist für gut qualifizierte Arbeitskräfte nicht nur wegen der Wohnungsnot, sondern vor allem auch wegen der hohen Abgabenlast schlicht unattraktiv: Nicht umsonst kehren vorzugsweise hochqualifizierte Deutsche ihrer Heimat den Rücken und wandern aus. Doch auch die zahlreichen nicht erwerbstätigen Migranten, die vom deutschen Sozialsystem angelockt werden, wollen irgendwo wohnen…

Es war vorauszusehen, dass der Wohnungsmarkt in Deutschland aufgrund der ungebremsten, unkontrollierten Massenzuwanderung irgendwann kollabiert. Doch solche unangenehmen Tatsachen interessieren weder die dilettantische Bundesregierung noch die ideologisch verblendeten “Wir haben Platz”-Plärrer.

Für Lauterbach wäre Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr noch „zu früh“

Von PATRICK REITLER | Wenn es allein nach der FDP ginge, wäre die bundesweite FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Fernverkehr spätestens im Februar passé. Auch der grüne Gesundheitsminister Baden-Württembergs ist dafür. Karl Lauterbach (SPD) hält das noch für verfrüht.

 

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat in einem Gespräch mit der Illustrierten „Stern“ am 11. Januar 2023 nicht ausgeschlossen, die Maskenpflicht im Fernverkehr und in medizinischen Einrichtungen schon vor dem 7. April zu kippen. Derzeit aber sei es wegen der angespannten Lage in den Krankenhäusern noch zu früh dafür, erklärte Lauterbach. Die Krankenhäuser seien überfüllt. Die Gefahr, dass sich in den Kliniken neue Varianten des Corona-Virus entwickeln könnten, solle nicht unterschätzt werden, auch wenn das Risiko dafür „nicht groß“ sei.

Laut Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt noch bis zum 7. April 2023 eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Schutzmaske im öffentlichen Fernverkehr und in Gesundheitseinrichtungen. Die Bundesregierung könnte dies mit einer einfachen Verordnung ändern.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mit FFP2-Maske.Foto: über dts Nachrichtenagentur

FDP macht Druck

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) forderte am Abend des 11. Januar 2023, die bundesweite FFP2-Maskenpflicht in öffentlichen Fernbussen und Fernzügen „so schnell wie möglich“ zu beenden. In der ARD-Talkshow „Maischberger“ erinnerte Wissing daran, dass die Kontrolle in den Zügen der Bahn „auch eine Belastung für das Personal“ bedeute. Er sei überzeugt, dass „wir das früher hinkriegen können“. Derzeit liefen Gespräche. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) vertritt schon seit Längerem die Meinung, dass sämtliche Corona-Maßnahmen vor dem 7. April beendet werden sollten.

Christian Dürr, der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Bundestag, verlangte nun ebenfalls ein Ende der bundesweiten Maskenpflicht im öffentlichen Personen-Fernverkehr. Spätestens zum 1. Februar solle es so weit sein, sagte er in einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dürr forderte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf, die Pflicht durch eine Empfehlung abzulösen. Es sei nicht mehr nachzuvollziehen, warum die Menschen „im ICE nach München“ eine Maske tragen müssten, „in der U‑Bahn vor Ort“ aber nicht, erklärte Dürr. Die FDP-Fraktion habe aber stets den Standpunkt vertreten, „dass Maßnahmen verständlich sein“ müssten, um auch akzeptiert zu werden.

Grüner GMK-Chef für Ende im Februar

Auch der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) macht sich mittlerweile für ein Aus der Fernverkehrsmaskenpflicht im Februar stark. Es müssten möglichst einheitliche Regeln in ganz Deutschland gelten, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. In seinem Bundesland werde es im öffentlichen Nahverkehr zum 31. Januar 2023 keine Tragepflicht mehr geben. „Wenn jetzt die Maskenpflicht im Nahverkehr fällt, sollte sie parallel auch im Fernverkehr fallen“, forderte Lucha.

In medizinischen Einrichtungen solle es aber bis auf Weiteres bei der Maske bleiben: „Vulnerable Gruppen brauchen weiterhin einen besonderen Schutz“, argumentierte Lucha. Der grüne Gesundheitspolitiker hatte zum 1. Januar den Vorsitz in der Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) übernommen.

Weitere Stimmen für Lockerungen

Dirk Flege, der Geschäftsführer des Branchenverbands „Allianz pro Schiene“, spricht sich schon seit Monaten gegen eine Maskenpflicht in Fernzügen und ‑bussen aus. „Spätestens am 2. Februar, wenn mit Berlin und Brandenburg zwei weitere Bundesländer die Maskenpflicht im Nahverkehr aufheben, sollte sie auch im Fernverkehr auslaufen“, sagte Flege dem Redaktionsnetzwerk Deutschlands (RND). Flege wies darauf hin, dass die Maskenpflicht für Flugreisen schon länger gefallen sei und die Mehrzahl der Bundesländer sie bereits für ihren ÖPNV abgeschafft hätten.

Martin Burkert, der Chef der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), hatte sich nach einem Bericht der Zeitung „Welt“ bereits vor Wochen für ein bundesweites Ende der Maskenpflicht in der Bahn starkgemacht. Ähnlich wie Verkehrsminister Wissing sieht er eine Belastung für das Bahn-Personal, das sich immer wieder Übergriffen zur Wehr setzen müsse. Zudem sei der „Regel-Flickenteppich […] schlicht nicht mehr nachzuvollziehen“.

Der Virologe Prof. Hendrik Streeck hatte bereits vor einigen Tagen „die Maskenpflicht im Fernverkehr“ als „nicht zielführend“ und „Augenwischerei“ bezeichnet. Im Fernverkehr seien „nie große Infektionsherde beobachtet worden“ – „ganz im Gegensatz zum Beispiel zu Bars oder Restaurants, wo längst keine Einschränkungen mehr gelten“, sagte Streeck.

Er sei dafür, Krankenhäuser und Alten- oder Pflegeheime „ihre eigenen Regeln“ für den Schutz ihrer Patienten erstellen zu lassen und auf bundes- oder landesweite Regelungen zu verzichten. Aus virologischer Sicht sei die Pandemie vorbei. Dass in Deutschland nur noch eine endemische Lage besteht, hatten auch STIKO-Chef Thomas Mertens und der Charité-Chefvirologe Prof. Christian Drosten festgestellt.

Deutschland im Nahverkehr zweigeteilt

Im Bereich des öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) liegt die Macht über eine Maskenpflicht bei den Bundesländern. In Bayern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein existiert schon seit Tagen bzw. Wochen keine solche Pflicht mehr. Die Landesregierungen in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Sachsen wollen sie bis spätestens Anfang Februar abschaffen.

Seit dem 12. Januar 2023 ist das politische Deutschland also in zwei große Regionen geteilt, was die Meinungen zur Abschaffung der Maskenpflicht im ÖPNV angeht: In sieben Bundesländern im geografischen Westen (Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) gibt es noch keine konkreten Pläne für eine Abschaffung, im geografischen Osten schon.

Noch kurz vor Weihnachten hatten sich knapp zwei Drittel der Menschen in Deutschland gegen ein Ende aller Corona-Maßnahmen ausgesprochen. Das hatte eine YouGov-Umfrage ergeben. 52 Prozent wollten damals auch die Maskenpflicht im ÖPNV beibehalten .

Dieser Betrag erschien zuerst auf EPOCH TIMES


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Die Biden-Regierung trampelt auf der pazifistischen Verfassung Japans nach dem Zweiten Weltkrieg herum, indem sie die Wiederaufrüstung des Landes vorantreibt

Hauptziel ist China mit einer gefährlich provokanten Politik, die in den USA auf keine sichtbare Opposition im Inland stößt.

Am 16. Dezember kündigte Japans Premierminister Fumio Kishida eine neue Verteidigungsstrategie an, die Japans Militärausgaben bis 2027 verdoppeln würde. Japan stimmte ferner zu, Offensivwaffen zu erwerben und seine militärische Kommandostruktur für seine erweiterten Streitkräfte umzugestalten.

Am 23. Dezember wurde der Haushaltsentwurf von Kishidas Kabinett genehmigt.

Japans gefährliche Militärexpansion dürfte international Alarm schlagen. Diese große Eskalation findet auf der Grundlage des intensiven Drucks des US-Imperialismus statt. Es ist der nächste Schritt im „Pivot to Asia“, der darauf abzielt, China zu bedrohen und einzukreisen und zu versuchen, die US-Dominanz im asiatisch-pazifischen Raum wieder zu behaupten. 

Quelle: indrastra.com

Die Bewegungen, die gegen endlose US-Kriege sind, müssen anfangen, Material vorzubereiten und die Aufmerksamkeit der Massen auf diese unheilvolle Bedrohung zu lenken.

Der Plan, die Militärausgaben zu verdoppeln, wird Japans Verteidigungshaushalt in den nächsten fünf Jahren um 315 Milliarden Dollar erhöhen und Japans Militär nach den USA und China zum drittgrößten der Welt machen. Die Verteidigungsausgaben werden auf 2 % des Bruttoinlandsprodukts eskalieren, was dem Ziel entspricht, das die USA ihren NATO-Verbündeten setzen. Japans Wirtschaft ist die drittgrößte der Welt. 

Die japanische Regierung plant, bis zu 500 Lockheed Martin Tomahawk-Raketen und Joint Air-to-Surface Standoff Missiles (JASSM) zu kaufen, mehr Marineschiffe und Kampfflugzeuge zu beschaffen, die Fähigkeiten zur Cyberkriegsführung zu erhöhen, ihre eigenen Hyperschall-Lenkflugkörper herzustellen und ihre eigenen zu produzieren fortschrittliche Kampfjets, zusammen mit anderen Waffen. Der Plan verlagert sich von der reinen Raketenabwehr hin zur Einbeziehung von „Gegenschlag“-Fähigkeiten. 

Diese japanischsprachige Grafik zeigt die beiden geplanten Hyperschallwaffen des Landes: (1) die Hypersonic Cruise Missile und (2) das Hyper Velocity Gliding Projectile. [Quelle: defencenews.com 

In einem scharfen Leitartikel bezeichnete die linksgerichtete Asahi, eine der größten Tageszeitungen Japans, Kishidas Plan als „radikale und gefährliche Abkehr von der Vergangenheit“ und warf der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) vor, „kopfüber in die Stärkung des Militärs der Nation zu eilen ohne Pläne zu entwickeln oder Maßnahmen zu ergreifen, um das Umfeld für die Schaffung von Frieden zu verbessern.“ Der Leitartikel kritisierte auch die neuen Counter-Strike-Fähigkeiten und sagte, sie würden „das seit langem etablierte Prinzip der Nation aushöhlen, an einer strikt defensiven Sicherheitspolitik festzuhalten“.

Das Außenministerium der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), das jetzt von dem erfahrenen Unterhändler Choe Sun-hui geleitet wird, erklärte unterdessen, Japan habe „die Fähigkeit zu präventiven Angriffen“ effektiv formalisiert, während es die US-Regierung dafür kritisierte, „Japans Aufrüstung zu dulden und anzustiften und Reinvasionsprogramm.“

Artikel 9 – Ein Klassenkampf gegen die militärische Aufrüstung

Drei wichtige Sicherheitsdokumente – die National Security Strategy (NSS) sowie die National Defense Strategy (NDS) und das Defense Buildup Program (DBP) – beseitigen einige der Nachkriegsbeschränkungen für das japanische Militär.

Obwohl die US-Besatzungsmacht Japan nach dem Sieg über das japanische Militär im Zweiten Weltkrieg eine „pazifistische“ Verfassung auferlegte, haben US-Strategen die japanische Regierung jahrzehntelang unter Druck gesetzt, aggressiv aufzurüsten, in den USA hergestellte Waffen zu kaufen und als Juniorpartner aufzutreten zu den US-Bemühungen, den asiatisch-pazifischen Raum zu dominieren. 

Artikel 9 der auferlegten japanischen Verfassung verbietet Japan, eine Armee, Marine und Luftwaffe zu unterhalten. Um dies zu umgehen, werden die „Japanese Self-Defense Forces“ (JSDF) seit 1952 als rechtliche Verlängerung des Polizei- und Gefängnissystems behandelt. Die US-Besatzer betrachteten die JSDF als ein wesentliches repressives Instrument zur Verteidigung der kapitalistischen Eigentumsverhältnisse gegen die Arbeiterbewegung.

Die Entscheidung für eine aggressive militärische Expansion verstößt offen gegen die angeblich pazifistische Verfassung Japans. 

Der Versuch, Artikel 9 „neu zu interpretieren“, war ein anhaltender politischer Kampf in Japan. Massenkundgebungen von Hunderttausenden haben viele Male zur Verteidigung von Artikel 9 mobilisiert, der ein klares Verbot der Aufrechterhaltung einer militärischen Streitmacht durch Japan vorsieht. Die weit verbreitete Opposition gegen das japanische Militär und gegen Verfassungsänderungen kommt von der arbeitenden Bevölkerung, mobilisiert von den Gewerkschaften und den kommunistischen und sozialistischen Bewegungen. 

Diese Bewegung zeigte allen, wie das militaristische Kriegsregime der 1930er und 1940er Jahre brutale Unterdrückung durchführte und Japan in den Zweiten Weltkrieg führte. Die Menschen wissen aus bitterer Erfahrung, dass diese ultrarechten Kräfte, deren Wurzeln im historischen japanischen Kolonialismus liegen, die wirkliche Bedrohung ihrer Rechte und der von ihnen erzielten sozialen Errungenschaften darstellen.

Die gegenwärtige Verdopplung des Verteidigungshaushalts wird durch Steuererhöhungen finanziert. Ein riesiges Militärbudget wird unweigerlich zu drastischen Kürzungen der begrenzten Sozialausgaben des Landes führen. 

Die LDP, die seit den 1950er Jahren fast ununterbrochen an der Macht ist, ist rechtsgerichtet, pro-militärisch und mit dem US-Imperialismus verbündet, insbesondere gegen China und die DVRK. Sie haben auf ein Ende der verfassungsmäßigen und gesetzlichen Beschränkungen für das Militär des Landes gedrängt. 

Die Ermordung des pensionierten Präsidenten Shinzo Abe am 8. Juli 2022, nur zwei Tage vor der Wahl in Japan, brachte der LDP zusätzliche Stimmen. Es war in der Lage, die Supermehrheit von zwei Dritteln im Nationalrat (japanisches Parlament) zu gewinnen, die erforderlich war, um seine militärischen Pläne aggressiv voranzutreiben. 

Ausrichtung auf China

Japans militärische Expansion passt zu Washingtons Aggression gegen China, die DVRK und Russland. Das Ziel der US-Strategen ist es, das US-Bündnis mit Japan, Südkorea und Australien zu nutzen, genauso wie es das US-geführte NATO-Bündnis in Europa nutzt.

Die Verdopplung der NATO-Mitgliedschaft und die Angriffe der NATO auf Russland haben zu einem Krieg in der Ukraine geführt, während die US-Regierung zugleich Tausende neuer Sanktionen gegen Russland verhängte und die USA den für beide Seiten vorteilhaften Handel der Europäischen Union mit Russland unterbrachen. 

China ist Japans größter Handelspartner sowohl im Import als auch im Export. Frühere nationale Strategiedokumente besagten, dass Japan eine „für beide Seiten vorteilhafte strategische Partnerschaft“ mit China anstrebe. Plötzlich begannen japanische Strategen, China als „die größte strategische Herausforderung bei der Gewährleistung des Friedens und der Sicherheit Japans“ zu bezeichnen. (US Institute of Peace, 19. Dezember)

Japan hatte den Handel mit Russland mit Gas, Öl, Autos und Maschinen ausgeweitet. Zuvor forderte Japans Dokument zur Nationalen Sicherheitsstrategie vom 17. Dezember 2013 „verstärkte Beziehungen und Zusammenarbeit mit Russland“. Jetzt betrachtet Japan Russland als „starkes Sicherheitsproblem“. (USIP, 19. Dezember)

Ein amerikanisch-japanisches Bündnis wird nun als „Eckpfeiler“ der japanischen Sicherheitspolitik definiert. ( Japan Times , 17. Dezember)

Lob der USA für Japans wachsenden Militarismus

Die US-Medien lobten Japans neues Dokument zur Sicherheitsstrategie als „mutigen und historischen Schritt“. Der nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, lobte die Erhöhung der Verteidigungsausgaben, die „das Bündnis zwischen den USA und Japan stärken und modernisieren wird“. US-Außenminister Antony Blinken nannte Japan einen „unverzichtbaren Partner“ und jubelte, dass die geänderten Sicherheitsdokumente die Fähigkeit neu gestalten, „die regelbasierte Ordnung in der indo-pazifischen Region und auf der ganzen Welt zu schützen“. (Zitate,  whitehouse.gov , 16. Dezember)

Die Macht der US-Unternehmen ist der unmittelbare Nutznießer dieser scharfen Wende in der Politik, die auf militärischen Drohungen und Wirtschaftssanktionen aufbaut. 

Das Magazin Foreign Affairs nennt die Ankündigung „eine tiefgreifende Transformation“ und stellt fest, dass „die neue nationale Sicherheitsstrategie jedoch eine erstaunliche Veränderung darstellt … [D]ie Regierung erlässt eine Politik, die seit Jahrzehnten diskutiert wird, aber immer blockiert wurde. Bis jetzt . . . Japans neue nationale Sicherheitsstrategie sollte begrüßt werden.“ ( Auswärtige Angelegenheiten , 23. Dezember) 

Die USA brauchen Kollaborateure

Die US-Politik gegenüber der besiegten Kapitalistenklasse in Deutschland, Italien und Japan war bemerkenswert ähnlich. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden viele der Industrieführer, die diese faschistischen Regime unterstützt hatten, stillschweigend in Japan, Deutschland und Italien geschützt und rehabilitiert, zusammen mit den faschistischen Kollaborateuren, die vor der Arbeiterkontrolle in Osteuropa flohen. 

Die USA und später die NATO setzten die rehabilitierten Faschisten gegen eine aufstrebende Arbeiterbewegung in Westeuropa und gegen den sozialistischen Aufbau in Osteuropa ein. US-Konzerne, die aggressiv in die besiegten Achsenländer vorgedrungen waren, brauchten Versicherungen, um ihre Investitionen vor den Streikwellen zu schützen. 

Bis 1950 befanden sich die USA im Krieg auf der koreanischen Halbinsel und brauchten, während sie US-Truppen in Korea einsetzten, eine militärische Streitmacht zur „Friedenserhaltung und Selbstverteidigung“ der kapitalistischen Eigentumsverhältnisse in Japan. Deutschland, Italien und Japan begannen in dieser Zeit mit der Aufrüstung. 

Die Auswirkungen auf Okinawa

Eine Kette von 150 Inseln namens Ryukyu-Archipel, von denen die größte Insel Okinawa ist, 400 Meilen vom japanischen Festland entfernt, ist in Wirklichkeit eine Kolonie Japans. Seine 1,74 Millionen Einwohner leiden unter der Herrschaft Tokios und der Besetzung durch US-Militärbasen. Okinawa liegt geografisch näher an Taiwan als an den Hauptinseln Japans.

Die Aufrüstung und Stärkung japanischer Bodeneinheiten auf Okinawa ist Teil der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie (NSS). Andere Inseln, die Teil der Kette südwestlich von Japan sind, werden weiter militarisiert. 

Die Aufrüstung der 15. japanischen Brigade auf diesen Inseln für zukünftige elektronische Kriegsführung, Cyber-Kriegsführung und gemeinsame Operationen der Boden-, See- und Luftstreitkräfte sind eindeutig ein Zeichen für Pläne, in der Taiwanstraße einzugreifen.

In den letzten Jahren hat Japan auf seinen südwestlichen Inseln Amami Oshima, der Hauptinsel Okinawa, der Insel Miyako und einer Raketenbasis auf der Insel Ishigaki, der Insel, die Taiwan am nächsten liegt, Schiffsabwehr- und Luftverteidigungsraketen stationiert.

Mehr als 50.000 US-Truppen verbleiben als Besatzungsmacht in Japan, derzeit die größte US-Besatzungsmacht in jedem Land. Mehr als die Hälfte der US-Truppen sind auf Okinawa stationiert.

Die Bewohner von Okinawa, das indigene Volk der Ryukyu, haben Jahrzehnte damit verbracht, gegen die ständige Präsenz des US-Militärs in ihrem täglichen Leben zu protestieren. Mittlerweile gibt es 31 US-Militäranlagen auf der Inselpräfektur Okinawa, die 74 % der Fläche aller US-Militärbasen in Japan ausmacht, obwohl Okinawa nur 0,6 % des japanischen Territoriums ausmacht.

Die USA unterhalten 73 Militärbasen und 28.500 Soldaten in Südkorea. Sowohl Südkorea als auch Japan sind gezwungen, für die „Beherbergung“ dieser Besatzungstruppen zu zahlen.

„Nordkorea-Bedrohung als Deckmantel nutzen“

Japan hat seine Remilitarisierung zuvor mit der Behauptung gerechtfertigt, Nordkorea sei eine Bedrohung. Der pensionierte Admiral der Maritime Self-Defense Force (MSDF), Tomohisa Takei, sagte den Medien jedoch, China sei das Hauptziel gewesen, auf das sich Japan vorbereitet habe, „indem es die Drohung Nordkoreas als Deckung nutzt“. (AP, 17. Dezember)

Sowohl Japan als auch Südkorea beteiligen sich regelmäßig an koordinierten Militärübungen unter US-Kommando, die Korea DVRK bedrohen. Auf diese militärischen Provokationen reagieren massive Demonstrationen in Südkorea und Raketen, die gezielt aus Nordkorea abgefeuert werden.

Dieses zynische Eingeständnis der Kriegsplanung und -vorbereitung, während es behauptet Selbstverteidigung zu sein, ähnelt dem Eingeständnis der ehemaligen deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 8. Dezember, dass die Unterzeichnung des Minsker Abkommens von 2014 kein Friedensvertrag mit Russland war. Merkel bestätigte, dass die Nato von Anfang an Krieg wollte, aber Zeit brauche, um die Ukraine militärisch vorzubereiten. (Interview in Die Zeit , 7. Dezember)

Nachdem die USA Russland zu einer Invasion der Ukraine angestachelt haben, um Russland zu schwächen und zu zersplittern, versuchen die USA als nächstes, Taiwan in einen militärischen Sumpf für China zu verwandeln. Die Biden-Regierung erleichtert Taiwans Kauf fortschrittlicher Waffen von den USA und engere diplomatische Beziehungen mit der Insel.

Iran entsendet Seestreitkräfte in den Panamakanal

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnimnews schreibt:

„Der Befehlshaber der iranischen Marine, Konteradmiral Shahram Irani, erklärte, dass die Entsendung von Seestreitkräften in den Panamakanal geplant sei, da sich iranische Soldaten den Küsten Amerikas nähern würden.

Auf einer Konferenz zur maritimen Zivilisation, die am Mittwoch in Teheran stattfand, sagte Konteradmiral Irani, dass die iranischen Seestreitkräfte bisher an allen strategischen Meerengen der Welt eingesetzt worden seien, mit Ausnahme von zwei.

Er sagte, dass die iranischen Seestreitkräfte in diesem Jahr in eine der beiden verbleibenden Meerengen einlaufen werden, während die Präsenz der iranischen Streitkräfte im Panamakanal geplant ist.

Die iranischen Marineeinheiten nähern sich den Küsten Amerikas, fügte er hinzu.“

Via Great Game India

Aufgeflogen: Pfizer-Vorstandsmitglied unterdrückte kritische Impf-Fakten auf Twitter

Aufgeflogen: Pfizer-Vorstandsmitglied unterdrückte kritische Impf-Fakten auf Twitter

Journalist Alex Berenson publizierte am 9. Januar eine Reihe von #TwitterFiles, die die Rolle von Pfizer-Vorstandsmitglied Scott Gottlieb bei der Unterdrückung von kritischen Fakten zur Covid-Impfung auf dem Kurznachrichtendienst beleuchteten. Erwartungsgemäß stieß Gottlieb diese Offenlegung massiv sauer auf: Er stilisiert sich nun als Opfer und beklagt sich über Tweets, in denen er als Mörder bezeichnet wird. Wie wurden Impfkritiker in den vergangenen zwei Jahren tituliert?

Die von Berenson publizierten E-Mails von Scott Gottlieb an die Twitter-Führungsetage in Washington werfen kein gutes Licht auf das Pfizer-Vorstandsmitglied: Mehrfach beklagte Gottlieb, seines Zeichens auch ehemaliger FDA-Beauftragter, dort die Verbreitung von Fakten auf Twitter, die den Sinn der generellen Massenimpfungen in Zweifel zogen. Wann immer ein Tweet ihm nicht gefiel, verfasste er offenkundig eine E-Mail an Twitter (genauer: Todd O’Boyle, den Berenson nur als Top-Lobbyisten tituliert) – woraufhin seine Anmerkungen prompt von Analysten bearbeitet wurden. Dass Gottlieb als Pfizer-Vorstandsmitglied ein klares finanzielles Interesse an der Unterdrückung unliebsamer Informationen hatte, scherte dort scheinbar niemanden.

1/ My first #TwitterFiles report: how @scottgottliebmd – a top Pfizer board member – used the same Twitter lobbyist as the White House to suppress debate on Covid vaccines, INCLUDING FROM A FELLOW HEAD OF @US_FDA!

Thanks @elonmusk for opening these files.https://t.co/UbHlmtjELP

— Alex Berenson (@AlexBerenson) January 9, 2023

Berenson verdeutlicht in seinen Erörterungen, dass es offenbar nur den Zuruf eines Pharma-Vertreters brauchte, um Tweets ein Label als “irreführend” zu verpassen. So brandmarkte man beispielsweise einen Tweet von Dr. Brett Giroir als falsch, der auf Basis einer Studie feststellte, dass die natürliche Immunität der Impfimmunität überlegen ist. Giroir empfahl sogar, dass Menschen ohne vorherige Covid-Infektion sich impfen lassen sollten, doch die Information, dass die natürliche Immunität einen völlig ausreichenden Schutz bietet, schadete der Agenda der vollständigen Durchimpfung der Bevölkerung. Ein offensichtliches No-Go für Gottlieb: Er bezeichnete den Tweet als “zersetzend” (corrosive) und äußerte Sorge, dass der Tweet viral gehen könnte.

Berenson selbst war Gottlieb durch seine kritische Berichterstattung ein besonderer Dorn im Auge. Schon im Oktober publizierte der kritische Journalist E-Mails, die zeigten, wie Gottlieb seine Sperre auf Twitter vorantrieb. Verwundern kann das nicht, denn Berensons Tweets waren den Impfkampagnen alles andere als zuträglich und die daraus entstehenden finanziellen Einbußen tangierten auch Gottlieb als Pfizer-Vorstandsmitglied. Der wahre Skandal ist, wie bereitwillig man sich bei Twitter von der Pharma-Industrie instrumentalisieren ließ und die Öffentlichkeit irreführte.

Gottlieb selbst reagierte auf die Veröffentlichung seiner E-Mails hochgradig pikiert. Noch am selben Tag behauptete er, dass die TwitterFiles nicht die ganze Wahrheit zeigen würden und beklagte, dass er wegen ihnen nun noch mehr um seine Sicherheit fürchten müsse.

?In the past, I’ve raised concerns with Twitter related to the safety of me and others, and threats being made on the platform. This included direct as well as specific threats. Sometimes it included statements that I believed were purposely false and inflammatory ?

— Scott Gottlieb, MD (@ScottGottliebMD) January 9, 2023

“Die selektive Offenlegung meiner privaten Kommunikation mit Twitter schürt das Bedrohungsumfeld”, schrieb er. Es werde einen bedrohlicherer Dialog mit potenziell schwerwiegenden Folgen angestiftet. Um für wahre “Transparenz” zu sorgen, hängte er weitere seiner E-Mails an Twitter an: Eine Beschwerde über einen Tweet, in dem er angeblich gedoxxt wurde, einen Screenshot eines Twitter-Kommentars mit den Worten “Execute this bastard!” und, da ihm im Folgenden scheinbar die wirklich bedrohlichen Tweets ausgingen, Beschwerden über Äußerungen, in denen er als Mörder bzw. die Impfungen offenkundig als Mord bezeichnet wurden.

pic.twitter.com/dnVeBJeXhw

— Scott Gottlieb, MD (@ScottGottliebMD) January 9, 2023

Während Morddrohungen sicherlich niemals gutzuheißen sind, so muss man sich über Gottliebs Klagen dennoch sehr wundern. Es war in den vergangenen zwei Jahren nämlich keineswegs nur der arme Pfizer-Vorstand, der sich Beschimpfungen als “Mörder” anhören musste – es war eine ganze Bevölkerungsgruppe, die man so wegen angeblich fehlender “Solidarität” bezeichnete. Und zwar eben jene, die Gottlieb aus finanziellen Interessen bekämpfen wollte, indem er ihre Argumente auf Twitter als falsch, irreführend und schädlich labeln ließ. Alle diese Menschen hatten keinen heißen Draht zu dem Kurznachrichtendienst, wo sie sich ausheulen konnten. Dass das Mitleid der Menschen mit Gottlieb, der wohl auch dank seiner Zensurbemühungen 2021 schlanke 365.000 Dollar bei Pfizer verdiente, sich in engen Grenzen hält, braucht ihn vor diesem Hintergrund nicht zu überraschen.

Leserbriefe zu „Kriegstreiberei: Panzer-Debatte treibt bizarre Blüten“

Leserbriefe zu „Kriegstreiberei: Panzer-Debatte treibt bizarre Blüten“

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Tobias Riegel kommentiert hier die Waffenlieferungen Deutschlands in den Ukrainekrieg. Mit einer „geradezu Orwell’schen Sprachverdrehung“ hätten die „Jungen Liberalen“ unter der Überschrift „Krieg beenden, Panzer senden!“ die Bundesregierung und Bundeskanzler Scholz dazu aufgefordert, die angekündigte Lieferung der Marder-Panzer zu einem umfangreichen Kurswechsel auszubauen. Diese Botschaft sei (in Abstufungen) in der deutschen Parteienlandschaft und auch in zahlreichen Medien „erschreckend weit verbreitet“. Die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine durch Deutschland sei „gefährlich und moralisch abwegig“. Eine völkerrechtlich andere, noch gefährlichere Qualität hätte zudem die Ausbildung von Ukrainern an Waffen in Deutschland. Wir danken für die interessanten E-Mails. Christian Reimann hat hier für Sie die Leserbriefe zusammengestellt.


1. Leserbrief

Lieber Tobias Riegel!
 
Weiter so! Die Stimme der Vernunft muss doch durchdringen!
 
Wir haben gestern an alle MdBs der ‘Ampel’ folgende Mail geschickt:
 
***

Werte Abgeordnete der Regierungskoalition!
 
Mit diesen Worten eines Mitstreiters für Frieden aus der Kriegsgeneration möchten wir Ihnen vor Augen führen, was Sie mit verantworten:

“Junge MENSCHEN wie DIESE – Ukrainer und Russen [und bald(?) Deutsche] – sollen mit deutschen PANZERN morden und gemordet werden  – für das US-IMPERIUM – „bis zum letzten UKRAINER!“ – Der SCHWUR „Nie wieder KRIEG“ ist WERTLOS geworden in DIESEM Deutschland, in dem KRIEGSLUST hemmungslos ausgetobt wird von GRÜNEN wie Hofreiter-Baerbock-Habeck etc. – der FDP mit Strack-Zimmermann aus dem „Rheinmetall-Rüstungs-Wahlkreis“ und einer SPD, die einmal mit BRANDT und BAHR für „Wandel durch Annäherung“ erfolgreich eingetreten war – ALLES vorbei und vergessen –”

 
Tun Sie etwas gegen dieses Horrorszenario!
 
Friedliche Grüße!
Helene+Dr.Ansgar Klein


2. Leserbrief

Moin Nachdenker,

vielleicht sollten wir unsere Einstellung überdenken. Natürlich bedeutet die Lieferung von Waffen erst einmal eine Kriegsverlängerung mit mehr Leid und Opfern. Aber tatsächlich bedeutet die Entsendung von Waffen auch, dass wir bald keine mehr haben, da unsere schlauen Strategiefüchse ja vergessen haben, dass ein echter Krieg auf einer wirtschaftlichen Basis fußen muss. Ich gehe fest davon aus, dass die Russen (böööhhse!) ihre Kriegsziele der Realität angepasst haben und dahingehend erweiterten, dass Entnazifizierung und Entmilitarisierung nicht mehr nur für die Ukraine sondern für den kombinierten Westen gilt. Die russische Führung und wohl auch die Bevölkerung haben erkannt, wer hier der Feind ist, und was hier wirklich passiert.

Solange wir also Waffen schicken, die die Russen auf Grund der derzeitigen Lage zeitnah neutralisieren können, entwaffnen wir die Nato sehr effektiv. Ok, die Ukrainer müssen darunter leiden, aber das ist eh gängige Praxis. Für den Westen sind Ukrainer nur Kanonenfutter (Krieg und Geopolitik sind per se inhuman). Wäre es nicht sinnvoll und im Endeffekt kriegsverkürzend, alle Nato Waffen zur Neutralisation an die Ostfront zu karren? Am besten mit “Söldnern”? Stand jetzt scheint zu sein, dass die russische Artillerie in industriellem Maßstab alles zerstört, was wir schicken und man sollte die Gunst der Stunde nutzen.
— 
MfG
Florian App


3. Leserbrief

Danke, Herr Riegel, für diesen wichtigen Artikel!

Ich wundere mich kolossal darüber, dass die Mehrheit in Deutschland die Lieferung schwerer Panzer ablehnt, der Medienblock – einschließlich der meisten unabhängigen Kleinplattformen – und der Staatsfunk aber im Unisono fortissimo nach neuen und immer schwereren Waffen rufen. Die Dissoziation zwischen Mehrheitsmeinung und Medienblock ist aus einem Punkte zu erklären, um bei Goethe anzuzapfen. Aber das hilft nicht weiter.

Wie konnte der Schwachsinn der ersten Kriegswochen im Raum stehen bleiben, mehr Waffen bedeuteten Rettung von Leben und Verkürzung des Krieges? Es sind nach 10 Monaten sechsstellige Totenzahlen zu beklagen und ein zerschossenes großes Gebiet am Schwarzen Meer – und das soll Verkürzung und Rettung gewesen sein?

Es kann nur atomar knallen, wenn sich 3 Atommächte und Dutzende weitere Staaten daran machen, das Motto “Alle gegen einen” auf dem Schlachtfeld gegen die Atommacht Russland zu exerzieren. Die USA sitzen weit vom Schuss und können – wie damals in Hiroshima, aber auch Vietnam und anderen zerbombten Ländern –  in Ruhe betrachten, wie ihre Gegner und Gefolgsleute verheizt werden.

Für die Russen geht es um alles – also werden Sie alles einsetzen. Dass unsere Berliner Amateurtruppe, deren Vorfrau die Kriegsfront “hunderttausende Kilometer” weit weg wähnen mag, das nicht versteht, ist angesichts ihres traurigen Ausbildungsstandes nachvollziehbar, bleibt aber unverzeihlich und muss korrigiert werden, bevor das nicht mehr möglich ist.

Freundliche Grüße
Alexander G. Roklum


4. Leserbrief

Sehr geschätzter Tobias Riegel,

vielen lieben Dank für diesen meines Erachtens (m.E.) treffenden Kommentar!

Russland ist nicht unser Feind – Russland wird bzw. wurde zu unserem Feind gemacht!

Kriege (sowohl militärisch wie auch wirtschaftlich (Sanktionen)) werden von Regierungen und den dahinter stehenden (insb. geostrategischen/expansiven) Interessen gemacht (vorbereitet und durchgeführt). Die eigene Bevölkerung(smehrheit) wird durch die Deutungshoheit der Regierung in Verbindung mit den kooperierenden (Mainstream)Medien, auf “Linie” manipuliert.
Die im Kommentar beispielhaft dargestellten und schon aus der Parteiräson der FDP heraus den politisch neoliberalen, insb. geostrategischen/expansiven (m.E. gewalttätigen) Interessen fröhnenden jungen Liberalen (FDP) sind da nur ein Werkzeug der Manipulation/Sprachverdrehung gegenüber der Bevölkerung!

George Beebe, 2015 Direktor für Russland-Analysen bei der CIA sagte 2015 (!) laut den jetzt zugänglichen Geheimdienstakten sinngemäß, dass Russland aus Sicht der USA nicht auf dem friedlichen (Verhandlungs)Wege sein Veto (wovon fest ausgegangen wurde) gegen die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine solle einlegen dürfen, sondern nur auf dem Schlachtfeld. Demzufolge musste Russland aus Sicht der USA (und seinen willigen Vasallenregierungen) in einen (Angriffs)Krieg gezwungen werden der medial/propagandistisch gut gegenüber der Bevölkerungsmehrheit auszuschlachten ist und Russland somit von vorne herein in die Defensive drängt – zumindest in der medialen Hemisphäre des kollektiven Westens gegenüber deren Bevölkerungen (ca. 50 von ca. 190 Ländern weltweit).
Sehen und hören Sie hierzu bitte mindestens bis zur Minute 10:30 den Vortrag des Wirtschaftsjournalisten Ekkehard Sieker – “Strategische Kommunikation und Feindbildpflege” bei dem 29. Friedensratschlag in Kassel am 10./11.12.2022. Ekkehard Sieker ist Wissenschaftsjournalist, Rechercheur (in der Vergangenheit für Monitor und die Anstalt), Buch- und Filmautor. Hier der Link (auch abrufbar auf den “Videohinweisen am Samstag” der NachdenkSeiten vom 07.01.23, Nr. 1.): youtube.com/watch?v=S7TjRO7sLfY

Die Aggressoren im Ukraine-Konflikt, also die Kriegsvorbereiter und Kriegstreiber, sind m.E. unzweifelhaft die US-Regierung(en) mit ihren geopolitischen/strategischen Zielen (insb. Russland zerschlagen um sich die Bodenschätze/Rohstoffe Russlands anzueignen) und ihre willigen, insb. europäischen Vasallenregierungen – also auch die deutsche(n) Regierung(en)! Für diese Aggressoren/Regierungen spielen m.E. Menschenleben und/oder (internationale) demokratische/rechtsstaatliche Grundsätze keine Rolle mehr! Die ukrainische Bevölkerung und die ukrainischen (normalen) Soldaten sind das größte Bauernopfer für diese Aggressoren und deren bösem “Spiel”. Auch die deutsche (und andere europäische) Bevölkerung(en) wird(werden) von der Politik gezwungen für diesen Krieg sprich für diese neokolonialen/menschenverachtende Interessen zu leiden und zu bezahlen!

Herzliche Grüße
Andreas Rommel


5. Leserbrief

Lieber Herr Riegel,

beim Lesen Ihres Beitrag “Kriegstreiberei: Panzer-Debatte treibt bizarre Blüten” fällt einem doch glatt das Grundgesetz ein, in dessen Artikel 26 (1) es heißt: “Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.” In klarer deutscher Sprache wird also gefordert, dass diejenigen zu bestrafen sind, die Kriegstreiberei betreiben. Und das ist nach den Lehren aus den letzten beiden Weltkriegen auch bitter nötig.

Ich gebe zu, dass ich als Durchschnittsbürger dieses Landes offenbar zu dumm bin, die Muttersprache richtig zu verstehen und nicht begreife, was Artikel 26 GG eigentlich meint und wie man es zu sehen hat. Deswegen wird man ja mal nachfragen dürfen. Also, ich möchte von autorisierter Seite gerne wissen, wie dieser Artikel zu verstehen ist. Und das bitte in einfacher Sprache und, dass es nicht von vornherein zu Missverständnissen kommt, unter Beachtung dessen, was sich zwischen 2014 und 2022 im Donbass ereignet hat. Wer hat hier wen angegriffen? Sollte es dabei tatsächlich nicht zur Findung einer einheitlichen Meinung kommen, steht immer noch das friedliche Zusammenleben der Völker als übergeordnetes Kriterium im Raum.

In der Wahrnehmung dessen, was sich hier gerade abspielt, versteht man nun auch besser die Hintergründe für die Abschaffung des §80 StGB, in dem die Strafen für Kriegstreiberei klar bezeichnet waren. Man kann dem Gesetzgeber eine große Weitsicht bescheinigen. Chapeau!

Mit freundlichen Grüßen
Björn Ehrlich


6. Leserbrief

Sehr geehrte NDS Redaktion,

Die NDS Artikel haben ja schon mehrfach darauf hingewiesen, dass die Ukraine Vergangenheit vor dem 24 Februar 2022 ausgeblendet wird.

Es gibt allerdings noch etwas das sogar noch stärker ausgeblendet wird:

Die psychologische Komponente, etwas genauer die Massenpsychologie die zum Ukraine Krieg gehört und zwar gleichermaßen Bevölkerung, Medien und Politik erfasst.

Ich habe bereits mit einem Massenpsychologen Kontakt gehabt ( Jaap Van Ginneken ) der meine Beobachtung bestätigt, dass die Psychologischen Effekte die einher gehen mit diesem Krieg komplett unbelichtet bleiben, es umgibt sie ein Schweigen.

Was wir sehen ist zu umschreiben als eine pathologische Massenpsychose.

Diese wird gekennzeichnet durch:

Dass sie wirksam ist ungeachtet der Ausbildung oder Intelligenz der Menschen.

Sie sich praktisch wie eine Epidemie ausgebreitet hat.

Die Menschen die sich in diesem Zustand befinden leicht zu beeinflussen sind. Leicht Opfer von Suggestion werden.

Sie jede Kritik aggressiv beantworten, Kritiker als Feinde empfunden werden.

Die Menschen eine starke Bindung suchen zu Menschen die sie als Führer sehen. Denkbar wäre Habeck, Baerbock?

Bei den Menschen die Opfer dieses Effekts werden jedes rationelle Denken, jede Logik ausgeschaltet wird.

Letzteres dürfte die bizarren Blüten erklären, die völlig wirren Aussprachen von Politik und Medien.

In diesem Zustand sind Menschen fähig zu Taten die sie als alleinstehendes Individuum im Normalzustand niemals tun würden.

Der Effekt ist so kräftig dass sogar der Selbsterhaltungstrieb von Menschen ausgeschaltet sein kann und selbstzerstörerisches Verhalten auftritt. Letzteres erklärt dass die Eskalationsgefahr ihrer Entscheidungen durch Politiker nicht mehr wahrgenommen wird.

Nicht Ukraine relatierte Beispiele dieses massenpsychotischen Handelns sind:

Sturm und Zerstörungswut der Grossen Menschenmenge aktuell in der Haupstadt von Brasilien, Stürmung der Regierungsgebäude.

Gleiches gilt für die Stürmung des Kapitols in Washington nach der Abwahl von Trump.

Die Erklärung für diesen massenpsychotischen Zustand ist erklärbar durch die Wirkung der Medienberichterstattung, Propaganda, kritikloses Vertrauen von Menschen in Politiker und Medien, sozialer Gruppendruck, populistische, charismatische Figuren.

Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens


7. Leserbrief

Die Parole „Krieg beenden – Panzer senden“ ist nicht sehr originell: in George Orwells Buch „1984“ steht bereits geschrieben:

>Krieg ist Frieden! Freiheit ist Sklaverei! Unwissenheit ist Stärke!


Die Digitalisierung der Menschheit zeigt, warum die globalistische Agenda böse ist

Brandon Smith

In den vergangenen Wochen habe ich beobachtet, dass der Öffentlichkeit ein interessanter narrativer Trugschluss verkauft wird, wenn es um die Pläne der Globalisten geht. Die Mainstream-Medien und andere suggerieren jetzt ganz offen, dass es eigentlich in Ordnung ist, gegen bestimmte Aspekte von Gruppen wie dem Weltwirtschaftsforum zu sein. Sie geben einem die Erlaubnis, besorgt zu sein, man solle es nur nicht wagen, es als Verschwörung zu bezeichnen.

Diese Propaganda ist eine Abweichung von den erbärmlichen Leugnungen, die wir in der Freiheitsbewegung seit mehr als zehn Jahren zu hören gewohnt sind. Wir wurden alle mit der üblichen kognitiven Dissonanz konfrontiert – den Behauptungen, dass globalistische Gruppen „nur herumsitzen und über langweilige Wirtschaftsthemen reden“ und dass nichts, was sie tun, eine Auswirkung auf die Weltpolitik oder Ihr tägliches Leben hat. In einigen Fällen wurde uns sogar gesagt, dass diese Gruppen von Eliten „nicht existieren“.

Jetzt räumen die Medien ein, dass die Globalisten vielleicht doch mehr als nur ein wenig Einfluss auf Regierungen, Sozialpolitik und wirtschaftliche Ergebnisse haben. Was dem Mainstream jedoch nicht gefällt, ist die Behauptung, dass die Globalisten ruchlose oder autoritäre Absichten haben. Das ist doch nur verrücktes Alufolienhutgerede, oder?

Der Grund für die Verschiebung des Narrativs ist offensichtlich. Mehr als genug Menschen haben während der Pandemieabwehr die wahre Agenda der Globalisten in Aktion erlebt und sehen nun die Verschwörung als das, was sie ist. Die Globalisten wiederum scheinen schockiert gewesen zu sein, als sie feststellten, dass sich viele Millionen Menschen gegen die Mandate wehrten und die Verweigerung der Einhaltung der Mandate weitaus größer war, als sie erwartet hatten. Sie versuchen immer noch, ihre Art von Angst zu verbreiten, aber die Katze ist jetzt aus dem Sack.

Es ist ihnen nicht gelungen, das zu erreichen, was sie im Westen wollten, nämlich eine immerwährende medizinische Tyrannei nach chinesischem Vorbild mit Impfpässen als Norm. Die Strategie der Globalisten hat sich also geändert, und sie versuchen, sich anzupassen. Sie geben zu, dass sie einen gewissen Einfluss haben, aber sie tun so, als ob sie wohlwollend oder gleichgültig wären.

Die Antwort auf diese Lüge ist relativ simpel. Ich könnte darauf hinweisen, wie Klaus Schwab vom WEF den Nervenkitzel des ersten Pandemieausbruchs auskostete und erklärte, dass Covid die perfekte „Gelegenheit“ sei, um das einzuleiten, was der WEF den „Great Reset“ nennt.

Ich könnte auch darauf hinweisen, dass Klaus Schwabs Vision des Reset, die er als „4. industrielle Revolution“ bezeichnet, eine wahre Albtraumwelt ist, in der künstliche Intelligenz alles steuert, die Gesellschaft in digitalen Enklaven, den sogenannten „Smart Cities“, verdichtet wird und die Menschen durch Kohlenstoffsteuern unterdrückt werden. Ich könnte darauf hinweisen, dass das WEF aktiv das Konzept der „Shared Economy“ unterstützt, in der Sie „nichts besitzen, keine Privatsphäre haben“ und angeblich glücklich darüber sein werden, aber nur, weil Sie keine andere Wahl haben werden.

Worüber ich jedoch wirklich sprechen möchte, ist der Prozess, mit dem die Eliten ihre dystopische Epoche zu erreichen hoffen, sowie die globalistische Denkweise, die sich für die Schrecken der Technokratie anbietet. Die gängige naive Annahme der Verschwörungsskeptiker ist, dass es sich bei den Globalisten um ganz normale Menschen handelt, die die gleichen Triebe und begrenzten Wünsche haben wie der Rest von uns. Sie mögen zwar eine gewisse Macht haben, aber das Weltgeschehen ist immer noch zufällig und sicherlich nicht kontrolliert.

Dies ist ein Trugschluss. Die Globalisten sind nicht wie wir. Sie sind keine Menschen. Oder besser gesagt, sie verachten die Menschheit und möchten sie auslöschen. Und deshalb haben sie ganz andere Ambitionen als die Mehrheit von uns, nämlich das Streben nach Dominanz.

Wir haben es hier nicht mit normalen Menschen mit Gewissen, Ethik oder Empathie zu tun. Ihr Verhalten ähnelt eher dem von Psychopathen und Soziopathen mit höheren Funktionen als dem eines normalen Menschen auf der Straße. Wir haben dies während der Abriegelung der Covids und den bösartigen Versuchen, Impfpässe zu erzwingen, in vollem Umfang gesehen; ihre Handlungen verraten ihr langfristiges Spiel.

Schauen Sie sich die Kommentare der neuseeländischen Premierministerin und WEF-Teilnehmerin Jacinda Ardern von vor einem Jahr an. Sie gibt die bewusste Taktik zu, in ihrem eigenen Land ein Zweiklassensystem auf der Grundlage des Impfstatus zu schaffen. Sie zeigt keine Reue oder Schuldgefühle, sondern ist stolz darauf, trotz zahlreicher Studien, die die Unwirksamkeit von Impfvorschriften belegen, solche autoritären Maßnahmen zu ergreifen.

Über die covide Antwort hinaus schlage ich jedoch vor, dass Leute, die eine globalistische Verschwörung leugnen, einen tieferen Einblick in die philosophischen Wurzeln von Organisationen wie dem WEF nehmen. Ihre gesamte Ideologie lässt sich in ein paar Worten zusammenfassen – Futurismus und Gottheit.

Futurismus ist eine ideologische Bewegung, die glaubt, dass alle „neuen“ Innovationen, ob sozial oder technologisch, die bisherigen Systeme im Interesse des Fortschritts verdrängen sollten. Sie glauben, dass alle alten Denkweisen, einschließlich Vorstellungen von Prinzipien, Erbe, religiösen Glaubenssystemen, Verhaltenskodizes usw., Krücken sind, die die Menschheit von ihrer Größe abhalten.

Was aber ist die Größe, die die Futuristen anstreben? Wie bereits erwähnt, wollen sie die Gottheit. Eine Ära, in der die natürliche Welt und der menschliche Wille von den Händen einiger weniger versklavt werden. Ein Beispiel dafür ist die folgende Präsentation des WEF-„Gurus“ Yuval Harari aus dem Jahr 2018 über die Zukunft der Menschheit, wie die Globalisten sie sehen:

Hararis Schlussfolgerungen sind in elitären Vorurteilen verwurzelt und ignorieren zahlreiche psychologische und soziale Realitäten, aber wir können diese für einen Moment beiseite lassen und seine Grundannahme untersuchen, dass die Menschheit, wie wir sie kennen, im nächsten Jahrhundert aufgrund der „digitalen Evolution“ und des „Human Hacking“ nicht mehr existieren wird.

Die Grundlage der WEF-Vision beruht auf der Idee, dass Daten der neue Heilige Gral, die neue Eroberung sind. Darüber habe ich bereits in der Vergangenheit ausführlich geschrieben (siehe meinen Artikel „Artificial Intelligence: Ein säkularer Blick auf den digitalen Antichristen“), aber es ist gut zu sehen, dass es von jemandem wie Harari mit solcher Arroganz ausgedrückt wird, denn es ist ein unbestreitbarer Beweis – Die Globalisten denken, dass sie eine vollständig zentralisierte Wirtschaft und Gesellschaft aufbauen werden, die auf menschlichen Daten und nicht auf der Produktion basiert. Mit anderen Worten: SIE werden das Produkt. Der Durchschnittsbürger, seine Gedanken und sein Verhalten, werden zum Handelsgut.

Die Globalisten glauben auch, dass Daten am wertvollsten sind, weil sie ausgenutzt werden können, um das Verhalten der Menschen zu kontrollieren, den Körper und den Geist zu hacken, um menschliche Marionetten zu erschaffen, oder um Superwesen zu schaffen. Sie träumen davon, kleine Götter mit allmächtigem Wissen zu werden. Yuval verkündet sogar stolz, dass intelligentes Design nicht mehr das Reich Gottes im Himmel sein wird, sondern das des neuen digitalisierten Menschen.

Während Harari ein Lippenbekenntnis zur „Demokratie“ im Gegensatz zur „digitalen Diktatur“ ablegt, behauptet er weiter, dass die Zentralisierung zum defacto Regierungssystem werden könnte. Er sagt dies nicht, weil er eine Diktatur befürchtet, sondern weil dies schon immer die Absicht des WEF gewesen ist. Der Globalist argumentiert, dass man den Regierungen kein Monopol auf die digitale Quelle zutrauen kann und dass jemand einspringen muss, um die Daten zu regulieren; aber „wer sollte das tun?“, fragt er.

Er kennt die Antwort bereits. Die UNO, ein globalistisches Gebilde, hat immer wieder erklärt, dass sie die Kontrolle über KI und Datenregulierung durch die UNESCO übernehmen sollte. Das heißt, Harari gibt sich bedeckt, er weiß, dass die Leute, die die Kontrolle über die Daten übernehmen werden, Leute wie er sind.

An keiner Stelle seiner Rede deutet Harari an, dass diese Entwicklungen behindert oder aufgehalten werden sollten. An keiner Stelle kommt er auf die Idee, dass die Digitalisierung der Menschheit falsch ist und dass es andere, bessere Lebensweisen gibt. Er macht sich sogar über das Konzept des „Zurückgehens“ zu alten Wegen lustig; nur die Zukunft und die Tabula Rasa (leere Tafel) sind für die Globalisten vielversprechend, alles andere ist ein Hindernis für ihre Pläne.

Aber das, was die Globalisten zu erreichen versuchen, ist ein Hirngespinst. Menschen sind keine Algorithmen, auch wenn Harari das gerne so sehen würde. Menschen haben Gewohnheiten, ja, aber sie sind auch unberechenbar und neigen zu plötzlichem Erwachen und Epiphanien im Moment der Krise.

Psychopathen neigen zu roboterhaftem Verhalten, sie handeln impulsiv, aber auch vorhersehbar. Ihnen fehlt es an Vorstellungskraft, Intuition und Weitsicht, und so ist es nicht verwunderlich, dass Organisationen von Psychopathen wie das WEF einen solch obsessiven Wert auf KI, Algorithmen und eine kalte technokratische Evolution legen. Sie betrachten ihr Daten-Shangri-La nicht als die Zukunft der Menschheit, sondern als IHRE Zukunft – die Zukunft der Nicht-Menschen, oder der Anti-Menschen sozusagen.

Wer wird all die Güter, Dienstleistungen und Notwendigkeiten produzieren, die in dieser schönen neuen Welt benötigt werden? Nun, natürlich wir alle, die kleinen Leute. Sicher, die Globalisten werden große Versprechungen über eine robotergesteuerte Produktionswirtschaft machen, in der die Menschen keine niederen Arbeiten mehr verrichten müssen, aber auch das ist eine Lüge. Sie werden immer noch Menschen benötigen, die die Ernte einbringen, die Infrastruktur instand halten, sich um die Produktion kümmern, ihre Kämpfe für sie austragen usw., sie werden nur weniger von uns brauchen.

Im Grunde ist eine Wirtschaft, die auf Daten aufbaut, eine Wirtschaft, die auf Illusionen beruht.

Daten sind flüchtig und oft bedeutungslos, weil sie von den Vorurteilen des Interpreten abhängig sind. Auch Algorithmen können auf die Voreingenommenheit der Ingenieure programmiert werden. Daten sind nicht von Natur aus objektiv – alles hängt von den Absichten der Menschen ab, die sie analysieren.

Um Hararis Anekdote von einem Algorithmus zu verwenden, der „weiß, dass man schwul ist“, bevor man es weiß: Jede verdrehte Gruppe von Menschen könnte einfach einen Code für einen Algorithmus schreiben, der der Mehrheit der leicht zu manipulierenden Kinder sagt, dass sie schwul sind, selbst wenn sie es nicht sind. Und wenn du leichtgläubig genug bist, um zu glauben, dass der Algorithmus unfehlbar ist, dann könntest du dazu gebracht werden, zu glauben, dass zahlreiche Unwahrheiten wahr sind und davon überzeugt werden, dich entgegen deiner Natur zu verhalten. Sie haben zugelassen, dass ein voreingenommenes digitales Phantom Ihre Identität diktiert, und Sie haben sich „hackbar“ gemacht.

In der Zwischenzeit machen sich die Eliten Illusionen darüber, dass sie ihre sterblichen Grenzen überwinden können, indem sie den menschlichen Körper „hacken“, die Gedanken der Massen lesen und die Zukunft anhand von Datentrends vorhersagen. Dies ist eine Besessenheit, die den unberechenbaren Lohn der menschlichen Seele ignoriert, eben jenes Element des Gewissens und der Vorstellungskraft, das Psychopathen fehlt. Es ist etwas, das nicht gehackt werden kann.

Die Legitimität des datenbasierten Systems und das Hacking der Menschheit, das das WEF anstrebt, ist weniger wichtig als das, wovon die Massen überzeugt werden können. Wenn der Durchschnittsmensch davon überzeugt werden kann, sich in naher Zukunft sein Handy in den Schädel implantieren zu lassen, dann ja, dann könnte die Menschheit auf rudimentäre Weise hackbar werden.

Die Algorithmen verdrängen dann Gewissen, Empathie und Prinzipien. Und ohne diese Dinge wird alle Moral standardmäßig relativ. Das Böse wird zum Guten und das Gute zum Bösen. 

Wenn es gelingt, die Menschheit dazu zu bringen, ihre Handys wegzulegen und ein weniger technikorientiertes Leben zu führen, dann wird das digitale Imperium der Globalisten ganz einfach zusammenbrechen. Es gibt kein System, das die Eliten durchsetzen können, das ihr digitales Bewusstsein ohne die Zustimmung der breiten Öffentlichkeit Wirklichkeit werden ließe.

Ohne einen riesigen globalen Rahmen, in dem die Menschen bereitwillig die Algorithmen und nicht ihre eigenen Erfahrungen und Intuitionen übernehmen, stirbt die globalistische Religion der totalen Zentralisierung. Der erste Schritt besteht darin, zu akzeptieren, dass die Verschwörung tatsächlich existiert. Der zweite Schritt besteht darin, zu akzeptieren, dass die Verschwörung bösartig und zerstörerisch ist. Der dritte Schritt besteht darin, sich zu weigern, der Verschwörung nachzugeben, mit welchen Mitteln auch immer.

Können Sie den 10-Sekunden-Gleichgewichtstest bestehen?

  • Die Forschung bestätigt frühere Studien, die zeigen, dass die Fähigkeit, einen 10-Sekunden-Stand auf einem Bein auszuführen, unabhängig von der Gesamtmortalität ist
  • Stürze erhöhen das Sterberisiko älterer Menschen und sind die Hauptursache für Tod und Verletzungen bei älteren Amerikanern. Die Zahl der Todesfälle durch Stürze stieg von 8.613 im Jahr 2000 auf 25.189 im Jahr 2016.
  • Faktoren, die das Sturzrisiko erhöhen, sind ein schlechtes Gleichgewicht, bestimmte Medikamente, die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente, der Verlust von Muskelmasse, Vitamin-D-Mangel und Innenohrprobleme wie die Menière-Krankheit und der gutartige paroxysmale Lagerungsschwindel.
  • Nachdem Sie die zugrundeliegenden medizinischen Probleme, die das Gleichgewicht beeinträchtigen, behandelt haben, können Sie das Gleichgewicht durch Yoga, die Stärkung der Rumpfmuskulatur und Übungen wie den Fersenstand und das Gehen oder das Marschieren auf hohen Knien verbessern.

Eine im August 2022 veröffentlichte Studie bestätigt, dass die Fähigkeit, 10 Sekunden lang auf einem Bein zu stehen, unabhängig von der Gesamtsterblichkeit ist. Während der Pandemie bewegte sich die ohnehin schon sehr sitzende amerikanische Bevölkerung noch weniger. Schließungen und die Umstellung auf die Arbeit von zu Hause aus verstärkten die Tendenz, lange Stunden am Computer zu sitzen.

Dies hat sich negativ auf die körperliche und geistige Gesundheit ausgewirkt. Es ist zwar eindeutig erwiesen, dass regelmäßige Bewegung für eine gute Gesundheit unerlässlich ist, aber die Forscher haben auch erkannt, dass schon das bloße Stehen einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat. Deswegen haben viele Fitness-Tracker jetzt Zieleinstellungen, die das Erreichen eines Stehzeitziels beinhalten.

Sitzen hat einen geringen Energieverbrauch und trägt zu Muskelschwund durch Nichtnutzung bei. Beides wird mit schlechten Gesundheitsergebnissen in Verbindung gebracht. Längeres, ununterbrochenes Sitzen fördert außerdem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleibigkeit, Depressionen und die Gesamtmortalität bei Erwachsenen.

Forscher haben außerdem herausgefunden, dass bei Personen, die lange sitzen, mehr Muskel-Skelett-Symptome auftreten, und es scheint sogar den Alterungsprozess auf zellulärer Ebene zu beschleunigen. Es scheint, dass ältere Erwachsene einen positiven Einfluss auf die Gesamtmortalität haben können, indem sie ihr Gleichgewicht verbessern.

10-Sekunden-Stand mit einem Bein hilft bei der Vorhersage der Überlebensrate

In der im British Journal of Sports Medicine veröffentlichten Studie wurde untersucht, ob die Fähigkeit, einen 10-Sekunden-Stand auf einem Bein zu absolvieren, mit der Gesamtmortalität in Zusammenhang steht. Die Forscher untersuchten auch, ob dies ein relevanter prognostischer Indikator für die Sterblichkeit ist.

Sie untersuchten 1 702 Personen, von denen 68 % Männer im Alter zwischen 51 und 75 Jahren waren. Die Untersuchungen fanden zwischen 2008 und 2020 statt. In dieser Gruppe waren 20,4 % der Probanden nicht in der Lage, während des Tests eine einbeinige 10-Sekunden-Stellung einzunehmen.

Bei einer Nachuntersuchung etwa sieben Jahre später stellten die Forscher fest, dass 7,2 % der 1 702 Personen gestorben waren. In der Gruppe der Verstorbenen waren 4,6 % in der Lage gewesen, einen einbeinigen Stand auszuführen, und 17,5 % waren es nicht. Selbst nach Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Body-Mass-Index und anderen Begleiterkrankungen war das Risiko einer Gesamtsterblichkeit bei denjenigen, die nicht in der Lage waren, einen einbeinigen Stand einzunehmen, weiterhin höher. Die Forscher kamen zu folgendem Schluss:

Unter Berücksichtigung unkontrollierter Variablen wie Stürze in der jüngeren Vergangenheit und körperliche Aktivität ist die Fähigkeit, den 10-s-OLS erfolgreich auszuführen, unabhängig mit der Gesamtmortalität assoziiert und liefert neben Alter, Geschlecht und mehreren anderen anthropometrischen und klinischen Variablen relevante prognostische Informationen.

In einer 2014 in der Zeitschrift Stroke veröffentlichten Studie wurde die Fähigkeit von 1 387 scheinbar gesunden Personen mittleren bis höheren Alters untersucht, eine Minute lang auf einem Bein zu stehen. Nach dem Test unterzogen sich die Teilnehmer einer MRT-Untersuchung des Gehirns, um die Gesundheit ihrer kleinen Blutgefäße zu beurteilen.

Die Daten zeigten, dass diejenigen, die sich nicht 20 Sekunden oder länger auf einem Bein halten konnten, eine höhere Rate an eingeschränkten kognitiven Funktionen und Mikroblutungen im Gehirn mit kleinen Lakunar-Infarkten aufwiesen, die manchmal unentdeckt bleiben. Dr. Shari Rosen-Schmidt, eine Neurologin, die nicht an der Studie beteiligt war, sagte, dass der Test zwar bei weitem nicht aussagekräftig ist, dass es aber ein Warnzeichen ist, wenn jemand, der immer ein gutes Gleichgewicht hatte, plötzlich nicht mehr in der Lage ist, sein Gleichgewicht auf einem Bein zu halten.

Forscher haben auch herausgefunden, dass die Gleichgewichtssensoren bei Personen mit Alzheimer-Krankheit stärker beeinträchtigt sind als bei Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung. Die Bildgebung des Gehirns zeigte, dass die Aktivität im Hippocampus positiv mit dem Index der Haltungsstabilität korrelierte.

Die Forscher sind überzeugt, dass Veränderungen des Gleichgewichts im Hippocampus ein Marker sein könnten, den Leistungserbringer für die Diagnose einer leichten kognitiven Beeinträchtigung bzw. für das Fortschreiten einer leichten kognitiven Beeinträchtigung zur Alzheimer-Krankheit verwenden können.

Stürze bei älteren Menschen erhöhen das Sterberisiko

Die Forscher in der vorgestellten Studie schrieben, dass das Gleichgewicht mit dem Erreichen und Überschreiten der Altersgrenze von 50 Jahren nachlässt, was das Risiko von Stürzen erhöht. Im Jahr 2016 schrieb die CDC, dass „jede Sekunde eines jeden Tages in den Vereinigten Staaten ein älterer Erwachsener stürzt, was Stürze zur Hauptursache für Verletzungen und Todesfälle durch Verletzungen bei älteren Amerikanern macht“.

Im Jahr 2020 schrieben die Ärzte des Iowa Specialty Hospital, dass Stürze jedes Jahr mehr Frauen töten als Brustkrebs. Sie glauben, dass das Gleichgewicht in die Kategorie „use it or lose it“ fällt. Und wenn man es verliert, hat das erhebliche Konsequenzen.

Eine 2019 im JAMA veröffentlichte Studie untersuchte die Zahl der sturzbedingten Todesfälle bei Erwachsenen in den USA, die 75 Jahre und älter waren. Dabei wurde festgestellt, dass die absolute Zahl von 8.613 im Jahr 2000 auf 25.189 im Jahr 2016 gestiegen ist. Die rohe Sterblichkeitsrate stieg ebenfalls an und hat sich von 51,6 pro 100.000 Personen im Jahr 2000 auf 122,2 pro 100.000 Personen im Jahr 2016 mehr als verdoppelt.

Diese Daten zeigen einen steigenden altersbereinigten Trend bei der sturzbedingten Sterblichkeit zwischen 2000 und 2016, der mit den Daten aus Europa für denselben Zeitraum übereinstimmt. Obwohl diese Zahlen signifikant sind, wurden in dieser Studie die Umstände hinter den steigenden Sterblichkeitszahlen nicht untersucht, und es wurde vorgeschlagen, dass sich weitere Studien auf Stürze in den ältesten Altersgruppen und mögliche Interventionen konzentrieren sollten.

Die CDC15 verzeichnete ebenfalls eine steigende Sturzrate bei Erwachsenen ab 65 Jahren. Von 2009 bis 2018 stieg die Rate um etwa 30 % und wurde in 30 Bundesstaaten und dem District of Columbia beobachtet.

Nach Angaben der CDC16 starben 2019 34.000 Erwachsene im Alter von 65 Jahren und älter nach einem Sturz. Damit war dies die häufigste Todesursache durch Verletzungen in dieser Gruppe. Außerdem wurden in den Notaufnahmen 3 Millionen Besuche nach Stürzen älterer Erwachsener verzeichnet, und die medizinischen Kosten beliefen sich in diesem Jahr auf 50 Milliarden US-Dollar, wobei drei Viertel der Kosten für Stürze von Medicare und Medicaid übernommen wurden.

Eine der schwersten Verletzungen, die ein älterer Erwachsener bei einem Sturz erleiden kann, ist eine gebrochene Hüfte. Nach der Heilung und Genesung einer Hüftfraktur sind viele Menschen nicht mehr in der Lage, wieder unabhängig zu leben. Es gibt auch Hinweise auf eine hohe Sterblichkeitsrate nach Hüftfrakturen. Eine Studie aus dem Jahr 2011 ergab, dass das Sterberisiko dreimal so hoch ist wie in der Allgemeinbevölkerung, wobei alle wichtigen Todesursachen berücksichtigt wurden.

Eine andere Studie ergab eine Sterblichkeitsrate von 21,2 % im ersten Jahr nach einer Hüftfraktur. In einer 2019 in Scientific Reports veröffentlichten Studie sank das Sterberisiko nach einem Jahr leicht auf 16,6 % der Patienten.

Faktoren, die das Sturzrisiko erhöhen können

Eine schlechte Gleichgewichtsfähigkeit ist ein Faktor, der das Sturzrisiko bei Menschen mittleren und höheren Alters erhöhen kann. Ein weiterer Faktor ist die Polypharmazie. Dabei handelt es sich um die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente, die bei älteren Erwachsenen häufiger vorkommt. Bei Menschen über 65 Jahren nehmen 89 % mindestens ein verschreibungspflichtiges Medikament und 54 % vier oder mehr ein.

Dadurch erhöht sich das Risiko unerwünschter Wirkungen, was die Patienten dazu bringen kann, nach medikamentösen Behandlungen für Nebenwirkungen zu suchen, die durch eine unsichere Medikamenteneinnahme verursacht werden. Es ist ein Teufelskreis, der durch ein Gesundheitssystem, das sich um eine pharmazeutisch orientierte, fragmentierte Versorgung dreht, aufrechterhalten wird. Zu diesen Nebenwirkungen können Schwindel und Stürze gehören.

Einzelne Medikamente können auch das Gleichgewicht beeinträchtigen. Dazu gehören Medikamente gegen Angstzustände wie Benzodiazepine, SSRI-Antidepressiva, Blutdruckmedikamente, Schmerzmittel und Schlafmittel.

Im Alter ist es wichtig, die Muskelmasse zu erhalten. Doch wie sich in den Jahren der Pandemie gezeigt hat, hat die Aktivität abgenommen. Starke Muskeln werden für die Mobilität, das Gleichgewicht und die Fähigkeit, unabhängig zu leben, benötigt. Außerdem gehen Muskeln viel leichter und schneller verloren als sie aufgebaut werden. Daher ist es wichtig, Wege zu finden, um die Muskelmasse im Alter zu fördern und zu erhalten.

Brendan Egan, Ph.D., ist außerordentlicher Professor für Sport- und Bewegungsphysiologie an der School of Health and Human Performance und am National Institute for Cellular Biotechnology der Dublin City University in Irland. In seinem IHMC-Vortrag gab er einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse zum Bewegungstraining für ältere Erwachsene, bei dem der Schwerpunkt auf dem Aufbau und der Erhaltung von Muskeln liegt, sowie über die Ernährungskomponenten, die zur Optimierung der Trainingsergebnisse beitragen können.

Der Verlust des Gleichgewichts ist auch ein Indikator für einen Vitamin-D-Mangel. Erkenntnisse aus Tiermodellen deuten darauf hin, dass Vitamin D für die Entwicklung des Innenohrs, die sich auf das Gleichgewicht und die Koordination auswirkt, von entscheidender Bedeutung ist. Eine Analyse von Personen mit vestibulärer Neuritis, die durch Schwindel gekennzeichnet ist, ergab niedrigere Vitamin-D-Serumspiegel als bei Personen ohne vestibuläre Neuritis.

Eine weitere Ursache für peripheren Schwindel, d. h. der Schwindel geht auf ein Problem im Innenohr und nicht im Gehirn zurück, ist der gutartige paroxysmale Lagerungsschwindel (BPPV). Dabei lagern sich Kalziumkarbonatkristalle im Labyrinth des Innenohrs ab, lösen sich und gelangen in den Gehörgang. Die Kristalle stören den Flüssigkeitsfluss und verwirren die Gleichgewichtsorgane, was zu Schwindel führt.

Die Menière-Krankheit ist eine weitere Erkrankung, die schwere Gleichgewichtsstörungen und Schwindel auslösen kann. Sie wird durch eine abnorme Flüssigkeitsbildung im Innenohr ausgelöst, die einen Druckaufbau verursacht. Weitere Ursachen können Infektionen und Entzündungen oder Angst und Stress sein, da das vestibuläre System mit dem Gehirn in Bereichen interagiert, die bei Angstzuständen eine Rolle spielen.

6 Wege zur Verbesserung von Gleichgewicht und Stabilität

Nach der Behandlung von Grunderkrankungen, die Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen verursachen können, gibt es Strategien, mit denen Sie Ihr Gleichgewicht und Ihre Stabilität verbessern und damit Ihr Sturzrisiko verringern können. Machen Sie zunächst einen Gleichgewichtstest, um Ihre Grundfähigkeiten zu ermitteln.

So erhalten Sie einen Richtwert, an dem Sie Ihre Fortschritte messen können. Stellen Sie sich neben einen Stuhl oder eine Wand, damit Sie sich an etwas Stabilem festhalten können, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie fallen. Testen Sie Ihre Fähigkeit, auf einem Bein auf beiden Seiten zu stehen. Messen Sie, wie lange es dauert, bis Sie das Gefühl haben, dass Sie zu fallen beginnen. Nehmen Sie dies als Ausgangspunkt und beginnen Sie, einige dieser Strategien in Ihr tägliches Trainingsprogramm einzubauen.

  1. Yoga – Angie Winn, Inhaberin des Loft on Main in Florida, ist Yoga-Lehrerin. Sie erklärt: „Yoga beruhigt dich und ermöglicht es dir, deinen Körper und deine Umgebung bewusster wahrzunehmen. „

Sie empfiehlt die einfache Berghaltung als guten Anfang. Die Baumstellung ist eine weitere Yogastellung für Anfänger, und die Halbmondstellung kann helfen, das Gleichgewicht zu verbessern. Sie rät den Schülern, während der Posen zu atmen und ruhig zu bleiben.

  1. Rumpfstärke – Das Gleichgewicht hängt von der Rumpfstärke ab. Dazu gehören die Muskeln in Bauch, Rücken, Gesäß und Hüftbeugern. Die Verbesserung der Rumpfkraft kann Probleme mit Rückenschmerzen verringern und Ihre Funktionsfähigkeit verbessern. Eine der einfachsten Übungen, die einen Großteil der Rumpfmuskulatur beansprucht, ist die Planke.

Wählen Sie eine Stelle, an der Sie Ihren ganzen Körper auf dem Boden ausstrecken können, und zwar in der gleichen Position, in der Sie auch Liegestütze machen würden. Beginnen Sie mit den Unterarmen auf dem Boden und strecken Sie die Beine hinter sich aus. Die Ellbogen sollten sich direkt unter den Schultern befinden und die Hände und Unterarme nach vorn zeigen.

Schauen Sie direkt auf den Boden; versuchen Sie nicht, den Kopf hochzuhalten, um nach vorn zu schauen. Spannen Sie Ihre Bauchmuskeln an und heben Sie Ihren Körper in eine Liegestützposition, wobei die Ellenbogen auf dem Boden bleiben. Es ist wichtig, dass sich Ihr Körper in einer geraden Linie von den Ohren bis zu den Zehen befindet und nicht durchhängt oder sich beugt. So bleibt die Wirbelsäule in einer neutralen Position. Halten Sie diese Position 10 Sekunden lang und lassen Sie sich dann wieder auf den Boden fallen. Steigern Sie sich mit der Zeit auf 60 Sekunden.

  1. Fersenstand oder -gehen – Vielleicht kennen Sie den Fersengang als neurologischen Test, den Sie für Ihren Arzt durchgeführt haben. Wenn Sie ihn üben, können Sie Ihr Gleichgewicht verbessern. Beginnen Sie damit, dass Sie einen Fuß direkt vor den anderen stellen, sodass die Ferse des vorderen Fußes die Zehe des hinteren Fußes berührt.

Halten Sie diese Position bis zu 30 Sekunden lang. Wenn Sie 30 Sekunden lang stehen können, versuchen Sie, auf diese Weise Schritte zu machen und so zu tun, als ob Sie auf einem Schwebebalken laufen würden. Denken Sie daran, dies zur Sicherheit in der Nähe eines stabilen Möbelstücks oder der Wand zu tun.

  1. High knee march – Gehen Sie vorwärts, als ob Sie marschieren würden, und bringen Sie Ihre Knie auf Hüfthöhe, sodass Ihre Beine im 90°-Winkel zu Ihrem Körper stehen. Dies erfordert eine gute Körperhaltung und einen starken Einsatz der Körpermitte. Beginnen Sie langsam und machen Sie mehrmals am Tag mehrere Märsche.
  2. Schweizer Ball – Dies ist eine weitere Möglichkeit, Gleichgewichtsübungen in Ihren Tag einzubauen. Ein Schweizer Gymnastikball kann als Stuhl verwendet werden, während Sie am Schreibtisch sitzen oder abends fernsehen. Das Sitzen auf dem Ball hilft Ihnen, Ihre Rumpfmuskulatur zu trainieren und zu stärken.
  3. Wackelbrett – Dieses Gerät bietet eine instabile Oberfläche, auf der Sie das Gleichgewicht üben können. Das Brett ist mit einem luftgefüllten Ball unterlegt. Stellen Sie sich mit schulterbreit auseinander stehenden Füßen auf das Brett und versuchen Sie zu balancieren. Tun Sie dies in der Nähe einer Wand oder eines anderen stabilen Möbelstücks, um sich abzustützen. Üben Sie, bis zu zwei Minuten auf dem Brett zu stehen.

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Quellen:

Bestattungsunternehmen veröffentlichen alarmierende Berichte

Ein neuseeländischer Bestattungsunternehmer sagte, dass 95 Prozent der Menschen, die zu ihm gebracht wurden, innerhalb von zwei Wochen nach der Impfung gegen Covid gestorben seien.

Es scheint, dass die meisten von ihnen an einer schweren allergischen Reaktion auf den Booster starben, sagte Brenton Faithfull.

Ein ähnliches Bild zeigt sich in Großbritannien. Von dem Moment an, in dem diese Injektionen verabreicht werden, steigt die Sterblichkeitsrate in die Höhe, so der britische Bestattungsunternehmer John O’Looney. Sie wurden als Covidtote gezählt, aber er sagte, es handele sich fast ausschließlich um Menschen, die geimpft worden seien.

Wir verzeichnen jetzt eine Rekordzahl von Todesfällen bei geimpften und jungen Menschen. Ihr Tod wird durch eine Kombination aus plötzlichen, hochaggressiven Krebserkrankungen oder Blutgerinnseln verursacht, die zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen, sagt O’Looney.

„Wollen Sie den Booster noch?“, fragt der Arzt Peterson Pierre von America’s Frontline Doctors. „Sie sind weder sicher noch wirksam. Sie können eine Infektion oder Übertragung nicht verhindern. Wir wissen, dass sie überhaupt nicht wirken, aber sie haben potenziell lebensbedrohliche Nebenwirkungen“.

Niederländische Medien berichten unterdessen, dass die Zahl der Personen, die eine Wiederholungsimpfung gegen Corona erhalten haben, zum ersten Mal seit Oktober gestiegen ist. Fast 50.000 Menschen sollen die Impfungen gemacht haben. Vor allem bei den 50- bis 85-Jährigen ist ein Zuwachs zu verzeichnen. Das Gesundheitsministerium sagt, es wisse nicht, was die Ursache für den Anstieg sei.

Gavin Newsom kündigt digitale IDs für Kalifornien an

Noch für dieses Jahr.

Bei der Ankündigung des Haushaltsentwurfs 2023/2024 sagte der kalifornische Ministerpräsident Gavin Newsom, dass der Staat „in wenigen Monaten“ einen digitalen Personalausweis einführen und dass der Staat „es so machen wird, wie kein anderer Staat es gemacht hat“.

Kalifornien hat bereits an einer digitalen ID gearbeitet, und das kalifornische Straßenverkehrsamt erhielt die Erlaubnis, eine digitale ID im Jahr 2021 zu testen.

„In wenigen Monaten werden wir endlich diese digitalen Brieftaschen haben, mit denen man seinen Führerschein in einer digitalen Brieftasche erhalten kann. Und wir werden es so machen, wie kein anderer Staat es getan hat. Es gibt nur ein paar, die das getan haben. Aber es gibt Probleme. Wir denken, dass unsere Lösung die nächste Stufe sein wird. Wir sind sehr gespannt darauf, wie das DMV aussehen wird“, sagte Newsom.

Über die Pläne Kaliforniens für einen digitalen Personalausweis ist noch nicht viel bekannt. Es gibt jedoch viele Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der bürgerlichen Freiheiten im Kontext der Einführung digitaler IDs für den Zugang zu Dienstleistungen.

Es ist auch unklar, ob die digitale ID des Staates über Apple oder Google Wallet verfügbar sein wird, das mit einer neuen Funktion aktualisiert wurde, die die Speicherung digitaler IDs ermöglicht. Die großen Tech-Giganten setzen sich sehr dafür ein. Bislang sind die digitalen Ausweise nur in Maryland, Arizona und Colorado über Apples Wallet-App verfügbar. Kalifornien könnte sich für diesen Ansatz entscheiden, aber Newsoms Äußerungen deuten darauf hin, dass der Staat die digitalen Ausweise wahrscheinlich über eine staatlich betriebene App anbieten wird, wie Florida und Louisiana.

Auch Personalpolitik zeigt Wandel von Markt- zur Planwirtschaft

Auch Personalpolitik zeigt Wandel von Markt- zur Planwirtschaft

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Von PROF. EBERHARD HAMER | Das Mittelstandsinstitut hat in mehreren Beiträgen darauf hingewiesen, dass sich in den letzten fünf Jahren der Arbeitsmarkt in Deutschland mehr als zuvor wandelt. Trotz Zuwanderung von mehr als einer Million „Orts- und Fachkräften“ aus den unterentwickelten Ländern Asiens und Afrikas hat sich der Arbeitsmarkt in Deutschland – sogar für die […]

Klare Ansage an die „Ampel“-Kriegstreiber: Jeder zweite Deutsche gegen Leopard-Panzer an Ukraine!

Jeder zweite Deutsche (50 Prozent) lehnt – wie die AfD – die Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine strikt ab! Laut Insa-Institut sind nur 38 Prozent dafür. Doch was schert’s die „grünen“ Kriegstreiber: 

Der nach dem Außenwirtschaftsgesetz zuständige Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck kündigte an, er werde gegen eine von Polen angekündigte Lieferung von deutschen Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine kein Veto einlegen. Weil der „Leo“ in Deutschland gebaut wird, ist für den Weiterexport die Zustimmung der Bundesregierung erforderlich. 

„Grünen“-Fraktionschefin Britta Haßelmann sagte, man werde sich damit in der ökosozialistischen Bundestagsfraktion beschäftigen. Auch SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich schließt inzwischen die Lieferung von deutschen Kampfpanzern nicht grundsätzlich aus: „Es gibt keine roten Linien.“

Unisono mit der FDP erhöhen auch die CDU/CSU-Kriegstreiber den Druck auf die Bundesregierung, die Lieferungen zu genehmigen. Polen hatte zuvor einen entsprechenden Vorstoß unternommen.

AfD-Fraktionschef Tino Chrupalla hatte noch vor wenigen Tagen eindringlich vor einer Lieferung von Kampfpanzern an das Regime in Kiew gewarnt. Damit drohe Deutschland zur Kriegspartei zu werden. Der Deutschland-Kurier berichtete.

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