Kategorie: Nachrichten
Spalter und Hetzer Lauterbach stellt plötzlich fest: “Diskriminierung ist grundsätzlich falsch”
“Diskriminierung ist grundsätzlich falsch”: Das schreibt ausgerechnet Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach auf Twitter. Wer nun – nach zwei Jahren Impfterror, Hetze und Ausgrenzung – Einsicht oder gar eine Entschuldigung erwartet, irrt jedoch: Lauterbach geht es rein um die sogenannte Diskriminierung homosexueller Blutspender. Zahlreiche Twitter-User geigen Deutschlands führendem Spalter nun die Meinung.
Die Diskrimierung von Männern, die Sex mit Männern haben, muss auch bei der Blutspende endlich aufhören. Wir haben viel zu wenige Blutspender, Blut ist knapp und rettet Leben. Diskrimierung ist grundsätzlich falsch.
So lautete Lauterbachs Tweet vom 10. Januar. Der aufmerksame Leser stellt fest: Lauterbach ist das Thema Diskriminierung so wichtig, dass er das Wort gleich zweimal falsch buchstabiert hat. Hintergrund seiner Äußerungen sind die Einschränkungen für Homosexuelle bei der Blutspende: Nach der aktuell gültigen Richtlinie der Bundesärztekammer dürfen diese nur dann Blut spenden, wenn sie in den vergangenen vier Monaten keinen Geschlechtsverkehr mit “einem neuen oder mehr als einem Sexualpartner” hatten. Damit soll das Risiko, dass der Spender das HI-Virus überträgt, reduziert werden.
Was Lauterbach als böswillige Diskriminierung abtut, lässt sich anhand von Zahlen des RKI durchaus nachvollziehen: So lebten in Deutschland Ende 2018 rund 87.900 Menschen mit einer HIV-Infektion, davon 80 Prozent Männer. Zum Übertragungsweg berichtete das RKI seinerzeit im Epidemiologischen Bulletin:
Von der geschätzten Gesamtzahl der HIV-Neuinfektionen 2018 sind etwa 1.600 (66,7%) Männer, die Sex mit Männern haben (MSM). Etwa 330 Frauen (13,8%) und 200 Männer (8,3%) haben sich auf heterosexuellem Weg in Deutschland infiziert (Hetero insgesamt – 22,1%). Darüber hinaus haben sich etwa 310 (12,9%) Menschen beim Gebrauch intravenöser Drogen infiziert (IVD).
Es geht bei derartigen Vorgaben also nicht um die Diskriminierung einer sexuellen Orientierung, sondern um den Schutz der Empfänger der Blutspenden. Pikant: Gerade Lauterbach war sich in der Vergangenheit nicht zu schade, speziell homosexuelle Männer zur Affenpocken-Impfung zu drängen, da die Erkrankung sich in dieser Gruppe vornehmlich verbreitete. Wie lebt es sich wohl mit so viel Doppelmoral?
“Von mir bekommt ihr nichts”: Spaltung zeigt Wirkung
Das Hauptproblem, das Lauterbach zu seiner heuchlerischen Verurteilung jedweder Diskriminierung bewog, dürfte der Mangel an willigen Blutspendern sein. Wer die Kommentare zu seinem Tweet sichtet, erkennt dabei vor allem eines: Lauterbach selbst hat daran eine erhebliche Mitschuld. Denn mit seiner stetigen Spaltung der Bevölkerung und seiner bösartigen Hetze gegen Ungeimpfte – man erinnere sich nur daran, wie er der Arbeit von ungeimpften Pflegekräften jeden Wert absprach – hat er der sogenannten Solidargemeinschaft massiven Schaden zugefügt.
Mehrere User kommentierten, dass diese Gesellschaft von ihnen nun überhaupt nichts mehr bekommen werde: Kein Blut, keine Organspende, nichts. Und das, obwohl man vorher Spender gewesen sei. Gleichermaßen zeigt sich eine massive Ablehnung gegenüber Spenden von Impflingen: Deren Blut wird vermehrt als unrein wahrgenommen. Bei vielen impfkritischen Menschen ist die Sorge groß, dass man als Empfänger anschließend selbst an Gerinnungsproblemen und anderen typischen Komplikationen der experimentellen Impfung leiden könnte. Erforscht wurde dies bis dato nicht.
Das Blut eines ungeimpften ( z. B. von mir) wird es nicht ohne erhebliche Bezahlung geben. Das ist der Dank dafür, wie ich von Statisten wie Ihnen, ausgegrenzt und diffamiert wurde. Auch mein Organspendeauswreis ist im Müll und es gibt eine Patientenverfügung. Keine Spende.
— Far Cry (@Ellerbr06014411) January 10, 2023
Schizophrenie ist behandelbar.
Diskriminierung Ungeimpfter, war in sämtlichen Lebensbereichen vertretbar, bis hin zur privaten Besucheranzahl.
Von mir bekommt ihr nichts. Ich bin fertig mit dieser Gesellschaft, die mir Existenzverlust sowie Behandlungsverweigerung gewünscht hat.— Sandor13 (@Sandor133) January 10, 2023
Sie haben uns wie Dreck behandelt, also können Sie jetzt zu sehen wo Ihr Blut herkommt. Scheinbar scheiß egal was im Blut alles so drinnen schwimmt. Sprich die Impfe, Sexualkrankheiten… Hauptsache literweise spenden. Mein Blut ist rein und sauber, jedoch nicht für euch!!!
— Burzi (@Burzi92471427) January 11, 2023
Der umstrittene Minister ist für seine mangelnde Twitter-Kompetenz hinlänglich bekannt, dürfte seinen stetigen Fehlleistungen mit diesem Tweet aber die Krone aufgesetzt haben. Rechtsanwältin Beate Bahner brachte es auf den Punkt: “Ihre Heuchelei kotzt mich an.” Dieser Aussage schlossen sich bereits Hunderte User an.
Und ich als schwuler Mann sage Ihnen – das ist mir scheißegal! Bei der Diskriminierung von Menschen, die sich gegen einen medizinischen Eingriff entschieden haben, haben Sie nichts getan, sondern waren ganz vorn mit dabei! Heuchler!
— Enrico (@Enrico47862720) January 10, 2023
Hallo Herr Lauterbach – ja! Diskriminierung ist scheiße! Fassen Sie sich daher endlich an die eigene Nase und hören Sie auf, nicht geimpfte GESUNDE Menschen zu diskriminieren und zu diffamieren.
Ihre Heuchelei kotzt mich an.
Beate Bahner, Heidelberg— Rechtsanwältin Beate Bahner Heidelberg (@bahner_beate) January 10, 2023
Inna Zhvanetskaya (85) ist jetzt auf der Flucht vor Behörden und Zwangsimpfung
Report24 wandte sich mit den Ängsten und Sorgen der 85jährigen Komponistin Inna Zhvanetskaya gestern an die Öffentlichkeit. Auch der Mediziner Bodo Schiffmann verbreitete die Nachricht über alle nur möglichen Kanäle. Tatsächlich hätte das alles nichts genutzt: Heute stand die Staatsgewalt vor der Tür der alten Dame und wollte sie abholen. Doch man musste unverrichteter Dinge wieder abziehen – es war niemand zuhause.
Nach Informationen von Report24 fanden sich nach einer durchtelefonierten Nacht couragierte Helfer, welche die 1937 in der Ukraine geborene Inna Zhvanetskaya in Sicherheit brachten. Anwohner schilderten, dass um sieben Uhr morgens zwei Polizeiautos vor ihrem Wohnhaus parkten, außerdem ein Krankenwagen und ein Firmenfahrzeug einer Schlosserei. Wie im Beschluss angekündigt, wurde wohl die Wohnung zwangsgeöffnet, die deutsche Staatsgewalt wollte die jüdische Künstlerin abholen. Doch sie war nicht zuhause.
Lesen Sie hier die komplette Vorgeschichte:
Morgen wird sie abgeholt: Deutsches Gericht verurteilt Holocaust-Überlebende (85) zu Zwangsimpfung
Unterstützer verbrachten die Dame noch in der Nacht an einen unbekannten Ort und sorgen dort für sie, so der derzeitige Stand der Informationen. Nun muss die Zeit für juristische Gegenmaßnahmen genutzt werden. Zahlreiche deutsche Juristen hatten bei der Lektüre des Gerichtsbeschlusses die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Dieser würde sich in vielen Punkten selbst widersprechen, zudem ist nicht einmal das Geburtsdatum richtig, einige medizinische Fachbegriffe wurden falsch geschrieben. Das Papier wirkt willkürlich und lieblos zusammengeschustert. In keinem Fall würde das Gesetz unter den bislang bekannt gewordenen Umständen eine Zwangsimpfung gegen Covid-19 decken, auch weil die Pandemie offiziell beendet wurde und es nirgendwo in Deutschland mehr Pflichtimpfungen gegen die Seuche gibt.
Nun überlegen einzelne Juristen, nicht nur der von Zwangsimpfung bedrohten Dame zu helfen, sondern auch gegen die Verantwortlichen vorzugehen. Inwiefern dies machbar ist – und ob entsprechende Anzeigen dann nicht wieder “in Ermangelung eines Anfangsverdachtes” abgeschmettert werden – wird die Zukunft zeigen. Wir werden alle Neuigkeiten in dem Fall weiterhin zeitnahe berichten. Momentan ist Inna jedenfalls in Sicherheit. Faktum ist, ohne einen möglicherweise nach aktueller Justizlage strafbaren Vergleich zu bemühen oder die schreckliche Vergangenheit in irgendeiner Form zu verharmlosen: In Deutschland werden im Jahr 2023 wieder Juden vom Staat verfolgt, abgeholt und medizinischen Zwangsbehandlungen zugeführt. All dies durch jene, die seit langer Zeit “niemals wieder” und “wehret den Anfängen” gepredigt haben. Welchem moralischen Kompass diese Menschen folgen, muss dringend hinterfragt werden.
Lesen Sie in Folge die Antwort des Amtsgerichtes Stuttgart Bad Cannstatt auf unsere Anfrage:
Das Betreuungsgericht hat auf Antrag der Betreuerin mit Beschluss vom 6.12.2022 eine freiheitsentziehende Unterbringung und eine ärztliche Zwangsmaßnahme genehmigt. Rechtsgrundlage hierfür sind §§ 1906, 1906a BGB. Vor dem Beschluss wurde ein fachpsychiatrisches Gutachten zu den
Voraussetzungen der Maßnahmen eingeholt. Der Betroffenen wurde ein Verfahrenspfleger bestellt und sie wurde im Beisein des Verfahrenspflegers von der zuständigen Richterin in ihrer gewohnten
Umgebung angehört. Die Richterin hat sich in der Anhörung davon vergewissert, dass die Betroffene gut deutsch spricht. Die Betroffene hat gegen den Beschluss Beschwerde zum Landgericht Stuttgart eingelegt.Mit freundlichen Grüßen
Pressesprecherin
Freiheit und Unsicherheit

Giorgio Agamben formuliert einen Gedanken zur Dialektik des zeitgenössischen Sicherheitsstaats: Dieser verbreitete einerseits Angst und Panik, um zugleich die Freiheit massiv einzuschränken. Damit wird das ursprüngliche Sicherheitsparadigma des Politischen radikal umgekehrt. Seine veröffentlichten Gedanken zur Covid-Politik ab Februar 2020 machten den italienischen Denker Giorgio Agamben für viele zum wichtigsten Philosophen unserer Zeit. Auf seinem Blog […]
Der Beitrag Freiheit und Unsicherheit erschien zuerst unter tkp.at.
Schauprozesse in den USA: „Inszenierungen, um Trump zu verhindern“
Von REDAKTION | In einem exklusiven Gespräch mit UNSER MITTELEUROPA beschuldigte der britische Oppositionspolitiker und Anführer der patriotischen Bewegung Britain First, Paul Golding, den US-Präsident Joe Biden und seine Demokratische Partei, „immer wieder mit zweierlei Maß zu messen“. Dies betreffe nicht nur den Umgang des US-Präsidenten mit der Opposition in den USA, sondern auch außenpolitische Themen, wie den Konflikt in der Ukraine.
„Alle Untersuchungen und Anhörungen rund um den Vorfall vom 6. Januar im US-Kapitol sind nichts anderes als politisches Theater, um den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zu diskreditieren“, kritisiert Golding. „Black Lives Matter hat Tausende von Unternehmen zerstört und Dutzende von Stadtzentren in ganz Amerika verwüstet, und es gab keine Verurteilungen, keine Ermittlungen“.
Laut Golding besteht das Ziel dieser Inszenierung darin, Donald Trump erneute Präsidentschaft zu verhindern.
„Als Twitter das Konto von Donald Trump wieder einführte, konnte man die Tweets sehen, die er aus dieser Zeit verschickte und die Menschen aufforderte, die Gesetze zu befolgen und die Strafverfolgungsbeamten zu respektieren“, betont der Chef von Britain First.
In den USA wird gerade das Thema „Sturm auf den Capitol“ von den globalistischen, den Demokraten nahestehenden Teilen der Mainstream-Medien hochgekocht. Zwei Jahre nachdem aufgebrachte Bürger in einem Demonstrationszug das Gebäude des Capitols erklommen, wurden 450 Bürger verurteilt, über 190 davon sogar zu Haftstrafen.
Der verlogene Umgang der Medien mit dem sogenannten „Sturm aufs Kapitol“ kritisierten auch weitere prominente Oppositionelle aus Großbritannien und den USA während einer internationalen Online-Konferenz Anfang dieser Woche. Der Organisator der Konferenz, der unabhängige englische Journalist und Freiheitskämpfer Tommy Robinson, hat auf die Parallelen der medialen Manipulation zwischen dem sogenannten „Sturm aufs Kapitol“ und der anhaltenden Ukrainekrise hingewiesen. „Russland steht nach wie vor stark zu seinen religiösen Prinzipien“, betonte Tommy Robinson und wies auf Ursprünge des Konflikts zwischen Russland und dem Westen in der Ukraine hin.
Ebenso beschrieb ein anderer Gast des Streams, der alternative US-Journalist Tayler Hansen, den ukrainischen Fall als „Waschmaschine“ einer korrupten Schicht unter dem Vorwand des Krieges. Diese Sicht bestätigte ein anderer Teilnehmer der Konferenz, der amerikanische Aktivist Luke Reid: „In vielerlei Hinsicht sind die USA eines der korruptesten Länder der Welt“. Er bezog sich dabei auf verdächtige Geschäfte von Hunter Biden mit ukrainischen Firmen und den anschließenden Geld-zurück-Überweisungen an die Familienfirma der Bidens sowie die Demokratische Partei. „Sie haben im Grunde kriminelle US-Bundesbehörden, CIA, FBI, NSA, sie können illegal arbeiten, das ist nichts Neues“, sagte Luke Reid.
Der aktuelle Umgang der Politik wie auch der Mainstreammedien mit dem Konflikt in der Ukraine stieß ebenfalls auf Kritik. Der serbische Menschenrechtsaktivist Damnjan Knezevic kritisierte, das Weiße Haus hätte in Bezug auf die jüngsten Konflikte in der Ukraine und im Kosovo enorm mit zweierlei Maß gemessen:
„Die ganze EU hat jetzt Probleme wegen dem von den USA provozierten Krieg in der Ukraine, hält aber trotzdem an der Unterstützung der Ukraine fest, ebenso wie am Narrativ des alleinschuldigen, bösen Russen. – dieselbe EU, die in den 90ern die US-Bombardements Serbiens beklatscht hat. Da hat niemand gesagt: ‚Das sind Verbrechen!´. Und jetzt beschuldigen dieselben Akteure Russland als Aggressor in der Ukraine – das ist offensichtlich zweierlei Maß“, so der Serbe. „Als Donald Trump US-Präsident war, hat Amerika keine neuen Kriege in der Welt begonnen. Und ich bin sicher, wenn er immer noch Präsident wäre, hätte es keinen Krieg in der Ukraine gegeben“, sagt Knezevic hinzu.
Tommy Robinson beschuldigte die den Demokraten nahe stehenden Mainstreammedien, mit zweierlei Maß zu messen:
„Als die ukrainischen bewaffneten Radikalen im Jahr 2014 praktisch dasselbe getan hatten – also die Regierungsgebäude besetzten, um einen Staatsstreich zu machen – lobten Obama, Biden, Soros und alle anderen dies als Demokratie.“
In den USA wurden insgesamt 950 im Zusammenhang mit dem sogenannten „Sturm auf das Capitol“ festgenommen, 450 davon wurden nach Angaben des US Justizministeriums bereits auf Bundesebene verurteilt, über 190 von ihnen sogar zu einer Haftstrafe. Tayler Hansen, ein amerikanischer Journalist der alternativen Medien, bezeichnete die derzeitige US-Innenpolitik gegen die sogenannten Randalierer vom 6. Januar als einen „totalitärer Albtraum“.
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Medien reden nicht mehr um den heißen Brei herum: „Du wirst eines Tages gechippt!“
In den sozialen Medien kursiert derzeit ein Artikel von USA Today und CNBC aus dem Jahr 2017, in dem es unverblümt heißt: Sie werden gechipt werden, es ist nur eine Frage der Zeit.
Laut Professorin Noelle Chesley wird jeder gechippt sein. „Dieses Jahr nicht. Vielleicht nicht meine Generation, aber auf jeden Fall die meiner Kinder“.
Der Erfinder und Analyst Gene Munster ist ein großer Befürworter der virtuellen Realität, der erweiterten Realität und anderer neuer Technologien. Er sagte 2017, dass in 50 Jahren subkutane Chips in großem Umfang in Menschen implantiert sein werden. Munster ist der Ansicht, dass im Jahr 2067 das Stigma des Chippens nicht mehr negativ besetzt sein wird.
Ein solcher Chip wird es den Menschen ermöglichen, ohne Pass zu fliegen, Türen zu öffnen und ihre Autos zu starten, indem sie einfach mit der Hand winken.
Einige US-amerikanische Unternehmen setzen bereits Chips unter die Haut, und in Schweden haben Tausende von Menschen einen Chip eingesetzt bekommen.
— Clown World
![]()
(@ClownWorld_) January 9, 2023
Die US-Firma Dangerous Things hatte bereits 2017 „Zehntausende“ von Mikrochips über ihre Website an Kunden verkauft. Jetzt ist es an der Zeit, Chips vermehrt zu verwenden, so die Gründerin von Dangerous Things Amal Graafstra, die davon ausgeht, dass sie sich eines Tages genauso durchsetzen werden wie Piercings oder Tattoos.
Man kann mit Maschinen auf eine Art und Weise kommunizieren, die vorher nicht möglich war, so Graafstra.
Gewöhnen Sie sich daran, fügte Chesley hinzu.
Warum die CIA einen „Maidan-Aufstand“ in Brasilien versucht hat
Pepe Escobar
Der gescheiterte Staatsstreich in Brasilien ist der jüngste Streich der CIA, während das Land gerade dabei ist, sich stärker an den Osten zu binden.
Ein ehemaliger US-Geheimdienstmitarbeiter hat bestätigt, dass der chaotische Maidan-Remix, der am 8. Januar in Brasilia stattfand, eine CIA-Operation war, und brachte ihn mit den jüngsten Versuchen einer farbigen Revolution im Iran in Verbindung.
Am Sonntag stürmten mutmaßliche Anhänger des ehemaligen rechtsgerichteten Präsidenten Jair Bolsonaro den brasilianischen Kongress, den Obersten Gerichtshof und den Präsidentenpalast, umgingen fadenscheinige Sicherheitsbarrikaden, kletterten auf Dächer, zerschlugen Fenster und zerstörten öffentliches Eigentum, darunter wertvolle Gemälde, während sie zu einem Militärputsch aufriefen, der Teil eines Regimewechselplans gegen den gewählten Präsidenten Luis Inacio „Lula“ da Silva sein soll.
Der US-Quelle zufolge liegt der Grund für die Operation, die sichtbare Anzeichen einer übereilten Planung aufweist, darin, dass Brasilien im Begriff ist, sich in der globalen Geopolitik an der Seite der BRICS-Staaten Russland, Indien und China wieder zu behaupten.
Das lässt darauf schließen, dass die CIA-Planer begeisterte Leser des Credit Suisse-Strategen Zoltan Pozsar sind, der früher bei der New Yorker Fed tätig war. In seinem bahnbrechenden Bericht vom 27. Dezember mit dem Titel War and Commodity Encumbrance stellt Pozsar fest, dass „die multipolare Weltordnung nicht von den Staatsoberhäuptern der G7, sondern von der ‚G7 des Ostens‘ (den BRICS-Staatsoberhäuptern) aufgebaut wird, die eigentlich eine G5 ist, aber wegen der ‚BRICSpansion‘ habe ich mir erlaubt, aufzurunden.“
Er bezieht sich dabei auf Berichte, wonach Algerien, Argentinien und der Iran bereits einen Antrag auf Beitritt zu den BRICS – oder besser gesagt zu deren erweiterter Version „BRICS+“ – gestellt haben, wobei weiteres Interesse von Saudi-Arabien, der Türkei, Ägypten, Afghanistan und Indonesien bekundet wurde.
Die US-Quelle zog eine Parallele zwischen dem Maidan der CIA in Brasilien und einer Reihe von Straßendemonstrationen im Iran, die von der CIA als Teil einer neuen farbigen Revolution instrumentalisiert wurden: „Diese CIA-Operationen in Brasilien und im Iran laufen parallel zu der Operation in Venezuela im Jahr 2002, die anfangs sehr erfolgreich war, als es den Aufständischen gelang, Hugo Chavez zu ergreifen.“
Auftritt der „G7 des Ostens“
Die straussischen Neokonservativen an der Spitze der CIA, unabhängig von ihrer politischen Zugehörigkeit, sind wütend darüber, dass die „G7 des Ostens“ – wie die BRICS+-Konfiguration der nahen Zukunft – sich schnell aus der Umlaufbahn des US-Dollars entfernen.
Der Straussianer John Bolton – der gerade sein Interesse an einer Kandidatur für die US-Präsidentschaft bekundet hat – fordert nun den Ausschluss der Türkei aus der NATO, da sich der globale Süden innerhalb neuer multipolarer Institutionen rasch neu ausrichtet.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein neuer chinesischer Amtskollege Qin Gang haben gerade die Zusammenlegung der von China vorangetriebenen Gürtel- und Straßeninitiative (BRI) und der von Russland vorangetriebenen Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU) angekündigt. Dies bedeutet, dass das größte Handels-/Verbindungs-/Entwicklungsprojekt des 21. Jahrhunderts – die chinesische Neue Seidenstraße – jetzt noch komplexer ist und weiter expandiert.
Dies schafft die Voraussetzungen für die bereits auf verschiedenen Ebenen in Planung befindliche Einführung einer neuen internationalen Handelswährung, die den US-Dollar ablösen und ersetzen soll. Abgesehen von einer internen Debatte unter den BRICS-Staaten ist einer der wichtigsten Vektoren das zwischen der EAEU und China gebildete Diskussionsteam. Nach ihrem Abschluss werden diese Überlegungen den BRI-EAEU-Partnerländern und natürlich den erweiterten BRICS+ vorgelegt.
In den 2000er-Jahren war Lula an der Seite des russischen Präsidenten Putin und des ehemaligen chinesischen Präsidenten Hu Jintao ein wichtiger Vordenker für eine stärkere Rolle der BRICS, einschließlich des Handels in ihren eigenen Währungen.
Die BRICS als „die neue G7 des Ostens“, wie Pozsar sie definiert, sind sowohl für die straußischen Neokonservativen als auch für die Neoliberalen ein Gräuel.
Die USA werden durch die konzertierten Aktionen der strategischen Partnerschaft zwischen Russland und China langsam aber sicher aus dem eurasischen Raum verdrängt.
Die Ukraine ist ein schwarzes Loch, in dem der NATO eine Demütigung droht, die Afghanistan wie Alice im Wunderland aussehen lässt. Eine schwache EU, die von Washington zur Deindustrialisierung und zum Kauf von verflüssigtem Erdgas (LNG) aus den USA zu absurd hohen Kosten gezwungen wird, verfügt über keine wesentlichen Ressourcen, die das Imperium plündern könnte.
Aus geoökonomischer Sicht bleibt die von den USA beherrschte „westliche Hemisphäre“, insbesondere das riesige, energiereiche Venezuela, das Hauptziel. Und geopolitisch gesehen ist der wichtigste regionale Akteur Brasilien.
Die Strauss’sche Neo-Con-Strategie besteht darin, alle Register zu ziehen, um die chinesische und russische Handelsexpansion und den politischen Einfluss in Lateinamerika zu verhindern, das Washington – ungeachtet des Völkerrechts und des Konzepts der Souveränität – weiterhin als „unseren Hinterhof“ bezeichnet. In Zeiten, in denen der Neoliberalismus so „inklusiv“ ist, dass Zionisten Hakenkreuze tragen, ist die Monroe-Doktrin wieder da – auf Steroiden.
Alles über die „Strategie der Spannung“
Hinweise auf den Maidan in Brasilien finden sich zum Beispiel beim Cyber Command der US-Armee in Fort Gordon, wo die CIA vor den jüngsten Präsidentschaftswahlen Hunderte von Agenten in ganz Brasilien stationiert hat – getreu dem Spielbuch der „Strategie der Spannung“.
Seit Mitte 2022 wurden in Fort Gordon CIA-Chats abgefangen. Das Hauptthema war damals die Durchsetzung des weitverbreiteten Narrativs, dass „Lula nur durch Betrug gewinnen konnte“.
Ein Hauptziel der CIA-Operation war es, den brasilianischen Wahlprozess mit allen Mitteln zu diskreditieren und so den Weg für eine vorgefertigte Geschichte zu ebnen, die sich nun auflöst: ein besiegter Bolsonaro, der aus Brasilien flieht und in der Villa des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in Mar-a-Lago Zuflucht sucht. Bolsonaro ist auf Anraten von Steve Bannon tatsächlich aus Brasilien geflohen und hat Lulas Amtseinführung verpasst, aber nur, weil er Angst hat, eher früher als später im Gefängnis zu landen. Und übrigens ist er in Orlando, nicht in Mar-a-Lago.
Das Tüpfelchen auf dem „i“ war das, was am vergangenen Sonntag geschah: die Erfindung eines 8. Januar in Brasilia, der die Ereignisse des 6. Januar 2021 in Washington widerspiegelt und natürlich die Verbindung zwischen Bolsonaro und Trump in den Köpfen der Menschen verankert.
Der dilettantische Charakter des 8. Januar in Brasilia lässt vermuten, dass sich die CIA-Planer in ihrem eigenen Plan verirrt haben. Die ganze Farce musste aufgrund des Berichts von Pozsar, den jeder, der etwas auf sich hält, auf der gesamten New York-Beltway-Achse gelesen hat, vorhergesehen werden.
Klar ist, dass es für einige Fraktionen des mächtigen US-Establishments noch wichtiger ist, Trump um jeden Preis loszuwerden, als Brasiliens Rolle in BRICS+ zu schwächen.
Was die internen Faktoren des Maidan in Brasilien betrifft, so verhält es sich, um es mit dem Schriftsteller Gabriel Garcia Marquez zu sagen, wie in der Chronik eines vorhergesagten Staatsstreichs. Es ist unmöglich, dass der Sicherheitsapparat um Lula diese Ereignisse nicht vorhersehen konnte, vor allem, wenn man den Tsunami von Zeichen in den sozialen Netzwerken bedenkt.
Es muss also eine konzertierte Aktion gegeben haben, um sanft zu agieren – ohne präventiv große Knüppel – und dabei nur das übliche neoliberale Geschwätz von sich zu geben.
Schließlich ist Lulas Kabinett ein einziges Chaos, in dem die Minister ständig aneinandergeraten und einige Mitglieder noch vor einigen Monaten Bolsonaro unterstützt haben. Lula nennt es eine „Regierung der nationalen Einheit“, aber es ist eher ein kitschiges Flickwerk.
Der brasilianische Analyst Quantum Bird, ein weltweit anerkannter Physikwissenschaftler, der nach einem langen Aufenthalt in NATO-Ländern in seine Heimat zurückgekehrt ist, stellt fest, dass „zu viele Akteure im Spiel sind und zu viele gegensätzliche Interessen bestehen. Unter Lulas Ministern finden wir Bolsonaristen, neoliberale Rentner, Befürworter des Klima-Interventionismus, Anhänger der Identitätspolitik und eine riesige Fauna politischer Neophyten und sozialer Aufsteiger, die alle mit Washingtons imperialen Interessen im Einklang stehen“.
Von der CIA gesteuerte ‚Militante‘ auf der Pirsch
Ein plausibles Szenario ist, dass mächtige Teile des brasilianischen Militärs – im Dienste der üblichen Strauss’schen neokonservativen Denkfabriken und des globalen Finanzkapitals – angesichts der massiven Ablehnung in der Bevölkerung keinen wirklichen Putsch durchführen konnten und sich bestenfalls mit einer „weichen“ Farce zufrieden geben mussten. Das zeigt, wie sehr diese selbstherrliche und hochkorrupte Militärfraktion von der brasilianischen Gesellschaft isoliert ist.
Wie Quantum Bird feststellt, ist es zutiefst besorgniserregend, dass der 8. Januar von allen Seiten einhellig verurteilt wurde, während niemand die Verantwortung dafür übernahm, „was zeigt, dass Lula praktisch allein in einem seichten Meer navigiert, das von scharfen Korallen und hungrigen Haien befallen ist.“
Lulas Position, so fügt er hinzu, „eine föderale Intervention im Alleingang zu verordnen, ohne starke Gesichter seiner eigenen Regierung oder der zuständigen Behörden, zeigt eine improvisierte, unorganisierte und dilettantische Reaktion“.
Und das alles, nachdem die von der CIA gesteuerten „Militanten“ die „Proteste“ seit Tagen offen in den sozialen Medien organisiert hatten.
Das gleiche alte CIA-Drehbuch bleibt jedoch am Werk. Es ist immer noch verblüffend, wie leicht es ist, Brasilien, eine der natürlichen Führungsnationen des globalen Südens, zu unterwandern. Versuchte Staatsstreiche und Regimewechsel bzw. farbige Revolutionen werden weiterhin durchgeführt – man denke nur an Kasachstan Anfang 2021 und den Iran vor wenigen Monaten.
So sehr die sich selbst verherrlichende Fraktion des brasilianischen Militärs auch glauben mag, dass sie die Nation kontrolliert, wenn Lulas bedeutende Massen gegen die Farce vom 8. Januar auf die Straße gehen, wird sich die Ohnmacht der Armee grafisch bemerkbar machen. Und da es sich um eine CIA-Operation handelt, werden die Drahtzieher ihren tropischen militärischen Vasallen befehlen, sich wie Strauße zu verhalten.
Die Zukunft ist leider unheilvoll. Das US-Establishment wird nicht zulassen, dass Brasilien, die BRICS-Wirtschaft mit dem größten Potenzial nach China, mit voller Kraft und im Einklang mit der strategischen Partnerschaft zwischen Russland und China wieder ins Geschäft kommt.
Die Strauss’schen Neokonservativen und Neoliberalen, zertifizierte geopolitische Schakale und Hyänen, werden noch bösartiger werden, wenn die „G7 des Ostens“, zu denen auch Brasilien gehört, die Oberherrschaft des US-Dollars beenden und die imperiale Kontrolle über die Welt aufgeben.
Covid-„Impfung“ nur die Spitze eines allgemeinen riesigen Impf-Betrugs?
Der Professor für medizinische Mikrobiologie und Immunologie Dr. Sucharit Bhakdi sagte kürzlich in einem Video, er habe in den letzten zweieinhalb Jahren mehr über Impfung gelernt, als in den 30 Jahren zuvor, in denen er darüber gelehrt habe. Ihm sei jetzt klar geworden, dass die ganze Impfindustrie ein riesiger Betrug sei, wahrscheinlich der größte und gefährlichste Betrug der Medizin. Und was wir jetzt erlebten, sei die Spitze, das Endprodukt des Betrugs. – Nachfolgend der kurze Videoausschnitt und ein Kommentar des Arztes Andreas Diemer, Mitglied der Gesellschaft der „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ (MWGFD) (hl):
„Ich habe 30 Jahre das Falsche gelehrt“ (Prof. Dr. Bhakdi)
Ein Kurzkommentar von Andreas Diemer, Arzt und Physiker
Kürzlich ließ Sucharit Bhakdi, der erste Vorsitzende von MWGFD, in einem Videobeitrag verlauten, dass er inzwischen nicht nur Zweifel am Wert der Covid- „Impfung“ hat, sondern am Vermarktungsprinzip von Impfungen generell.
Er müsse eingestehen, dass er in seiner Zeit als Professor jahrzehntelang den Studierenden
Twitter-Dateien zeigen, wie der tiefe Staat die sozialen Medien erobert hat
Matt Taibbi gibt einen Überblick über die jüngsten Enthüllungen über Twitter-Manipulationen im Dienste parteiischer Regierungsstellen. Die Veröffentlichung der „Twitter-Dateien“ erfolgte in mehreren Twitter-Threads von Autoren, sowohl von links als auch von rechts, die Zugang zu den Dateien und zur internen Twitter-Kommunikation erhalten hatten.
Zusammenfassungen aller bisherigen Twitter-Files-Threads, mit Links und einem Glossar
Bislang gibt es 12 Threads. Einige von ihnen sind von besonderem Interesse:
Twitter Files Teil 1: 2. Dezember 2022, by @mtaibbi
TWITTER UND DIE HUNTER-BIDEN-LAPTOP-GESCHICHTE
Bericht über das interne Drama bei Twitter im Zusammenhang mit der Entscheidung, den Zugang zu einem Exposé der New York Post über Hunter Biden im Oktober 2020 zu blockieren.
Die wichtigsten Enthüllungen: Twitter blockierte die Geschichte auf der Grundlage seiner Richtlinien für „gehacktes Material“, aber die Führungskräfte wussten intern, dass die Entscheidung problematisch war. „Können wir wahrheitsgemäß behaupten, dass dies Teil der Richtlinie ist?“, so der Kommunikationsbeauftragte Brandon Borrman. Außerdem: Als ein Auftragnehmer von Twitter Mitglieder des Kongresses über die Entscheidung befragte, hörten sie, dass die demokratischen Mitglieder mehr Mäßigung wollen, nicht weniger, und dass „der erste Verfassungszusatz nicht absolut ist“.
Später werden wir erfahren, dass es das FBI war, das über das Material des Hunter-Biden-Laptops verfügte und wusste, dass es echt war, das Twitter dazu drängte, die Geschichte zu zensieren, indem es behauptete, es handele sich um „von Russen gehacktes“ Material.
Twitter-Zensur:
Twitter Files Part 2, by @BariWeiss, Dezember 8, 2022
TWITTERS GEHEIME BLACKLISTS
Bari Weiss gibt eine lang erwartete Antwort auf die Frage: „Hat Twitter Leute in den Schatten Hintergrund verbannt?“ Das hat es, nur nennt das Unternehmen es „Sichtbarkeitsfilterung“. Twitter hatte auch ein separates, übergeordnetes Gremium namens SIP-PES, das über Fälle mit hoher Sichtbarkeit und kontroversen Accounts entschied.
Die wichtigsten Enthüllungen: Twitter verfügte über ein umfangreiches Instrumentarium zur Kontrolle der Sichtbarkeit eines jeden Nutzers, einschließlich einer „Search Blacklist“ (für Dan Bongino), einer „Trends Blacklist“ für Dr. Jay Bhattacharya aus Stanford und einer „Do Not Amplify“-Einstellung für den konservativen Aktivisten Charlie Kirk. Weiss zitiert einen Twitter-Mitarbeiter: „Betrachten Sie die Sichtbarkeitsfilterung als eine Möglichkeit für uns, das, was die Leute sehen, auf verschiedenen Ebenen zu unterdrücken. Es ist ein sehr mächtiges Werkzeug.“ Mit Unterstützung von @abigailshrier, @shellenbergermd, @nelliebowles, und @isaacgrafstein.
Die obige Meldung ist für mich von besonderem Interesse.
Bis Ende 2021 durfte mein Twitter-Konto @MoonofA, das ich hauptsächlich dazu benutze, um meine Beiträge hier zu bewerben, nicht über 19.500 Abonnent hinauswachsen. Es gab auch Anzeichen dafür, dass Tweets von mir den Nutzern, die mir folgten, nicht angezeigt wurden. Nachdem mein Konto aus dem Wachstumsgefängnis entlassen wurde, wuchs es im Herbst 2022 rasch auf 47 500 Abonnent an. Dann wurde es ohne erkennbaren Grund wieder in das Wachstumsgefängnis gesperrt, ohne dass ich etwas davon mitbekam. Jetzt wird die Zahl meiner Abonnenten jedes Mal, wenn sie sich um 100 oder so erhöht, automatisch wieder auf 47.450 Follower reduziert. Es gibt auch wieder Anzeichen dafür, dass Tweets von meinem Konto „schattengebannt“ sind.
Gestern hat @semperfidem2014 meinen letzten Tweet retweetet:
Blue Check Brandon @semperfidem2004 – 21:27 UTC – Jan 5, 2023Lesenswert
Moon of Alabama @MoonofA – Jan 4Neu auf MoA:
Ukraine – Der große Vorstoß zur Beendigung des Krieges
https://moonofalabama.org/2023/01/ukraine-the-big-push-to-end-the-war.html
Dann antwortete @New_Westphalian auf @semperfidem2014;
Neue Westfälische @Neue_Westfälische – 21:47 UTC – 5. Jan. 2023Replying to @semperfidem2004
Wenn du das nicht retweetet hättest, hätte ich es wohl kaum gesehen. Ich folge MoA und habe nie einen einzigen Tweet gesehen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Säuberungsaktion bisher erfolgreich war.
Nun, ich glaube nicht, dass Elon Musk Twitter gekauft hat, um eine „Säuberungsaktion“ durchzuführen. Ich glaube, er will es für seine eigenen Zwecke nutzen, was auch immer das sein mag. Wenn dafür eine neue Vereinbarung erforderlich ist, die staatlichen Stellen Zensurzugang im Austausch für Musks Wünsche oder Bedürfnisse gewährt, wird er dem zustimmen.
Zurück zu Matt Taibbi’s Zusammenfassungen. In den Threads 3 bis 5 ging es um Trumps Entfernung von Twitter. Sein Konto wurde gesperrt, obwohl er gegen keine der internen Regeln von Twitter verstoßen hatte.
In den Threads 6 bis 12 geht es um die Infiltration von Twitter durch die Regierung von allen Seiten, das Pentagon, die drei Briefagenturen sowie verschiedene andere Stellen haben begonnen, die freie Meinungsäußerung auf Twitter zu zensieren:
Twitter Files Parts 11 and 12, by @mtaibbi, January 3, 2023Wie TWITTER die Geheimdienst-Gemeinschaft einlässt
und
TWITTER UND DER "BAUCHNABEL" DES FBI
Diese beiden Themen konzentrieren sich auf die zweite Hälfte des Jahres 2017 bzw. auf einen Zeitraum, der sich ungefähr vom Sommer 2020 bis heute erstreckt. Der erste beschreibt, wie Twitter unter dem Druck des Kongresses und der Medien „Material“ vorlegen musste, das eine Verschwörung russischer Konten auf seiner Plattform belegt, und der zweite zeigt, wie Twitter versuchte, sich dagegen zu wehren, Moderationsanfragen des Außenministeriums zu erfüllen, sich aber schließlich damit einverstanden erklärte, dass das Außenministerium und andere Behörden Anfragen über das FBI stellen, das Agent Chan als „Bauchnabel der US-Regierung“ bezeichnet.
Enthüllungen: Zum Jahresende 2017 trifft Twitter eine wichtige interne Entscheidung. Nach außen hin beteuert das Unternehmen seine Unabhängigkeit und verspricht, dass Inhalte nur nach „unserem alleinigen Ermessen“ entfernt werden. In den internen Richtlinien heißt es schriftlich, dass Twitter Konten entfernen wird, die „von den US-Geheimdiensten als staatlich geförderte Entität identifiziert wurden, die Cyber-Operationen durchführt.“ Der zweite Thread zeigt, wie Twitter Anfragen von allen – Finanzministerium, HHS, NSA, FBI, DHS usw. – entgegennahm und auch persönliche Anfragen von Politikern wie dem demokratischen Kongressabgeordneten Adam Schiff erhielt, der die Sperrung des Journalisten Paul Sperry verlangte.
Die großen Mainstream-Medien haben sich zu den Twitter-Enthüllungen ruhig verhalten. Die New York Post und einige andere rechtsgerichtete Medien haben über den Versuch, den Kolumnisten Paul Sperry zu verbieten, berichtet:
Bei dem fraglichen Journalisten handelt es sich um Paul Sperry, einen Kolumnisten der Post, der im Januar 2020 für RealClearInvestigations einen Artikel über den angeblichen „Whistleblower“ hinter dem ersten Amtsenthebungsverfahren gegen den ehemaligen Präsidenten Donald Trump schrieb, für das Schiff als Manager des Repräsentantenhauses tätig war. In dem Artikel behauptete Sperry, der damalige CIA-Analyst Eric Ciaramella sei im Weißen Haus bei einem Gespräch mit Sean Misko, einem Mitarbeiter aus der ehemaligen Regierung von Präsident Barack Obama, belauscht worden.
Ein ehemaliger Beamter, der das Gespräch gehört haben will, sagte zu Sperry: „Nur wenige Tage nach der Vereidigung [Trumps] versuchten sie bereits, ihn loszuwerden.
Misko verließ später das Weiße Haus und wechselte in den Geheimdienstausschuss, dessen Vorsitz Schiff innehatte, berichtete Sperry.
Aus der von Taibbi geposteten E-Mail geht hervor, dass das Büro von Schiff Twitter aufgefordert hat, fünf spezifische Schritte zu unternehmen, die laut einem nicht identifizierten Mitarbeiter des Unternehmens „im Kontext der angeblichen Belästigung durch QAnon-Verschwörungstheoretiker“ stehen.
Dazu gehörte: „Entfernen Sie alle Inhalte über Herrn Misko und andere Mitarbeiter des Ausschusses aus dem Dienst – einschließlich Zitate, Retweets und Reaktionen auf diese Inhalte.„
Als Antwort schrieb ein anderer, nicht identifizierter Twitter-Mitarbeiter: „Nein, das ist nicht machbar / wir machen das nicht.“
Schiff’s Büro forderte auch die Sperrung „der vielen Accounts, einschließlich @GregRubini und @paulsperry_, die wiederholt falsche QAnon-Verschwörungen verbreitet und jemanden belästigt haben“, dessen Name geschwärzt ist.
Der Twitter-Mitarbeiter schrieb daraufhin: „Wir werden diese Konten noch einmal überprüfen, aber ich glaube, [Name geschwärzt] erwähnte nur einen, der tatsächlich für eine Sperrung qualifiziert ist.“
In einer E-Mail am Dienstag erklärte Sperry gegenüber The Post: „Ich habe niemals irgendwelche ‚QAnon-Verschwörungen‘ gefördert. Nie. Auch nicht auf Twitter. Nirgendwo.“
„Schiff war einfach nur wütend, dass ich seinen Amtsenthebungs-Whistleblower geoutet habe und hat versucht, mich zu sperren“, sagte er. „Ich fordere Schiff auf, Beweise für seine verleumderischen Äußerungen auf Twitter vorzulegen.
Der einzige größere und gute Artikel, der über die Twitter-Enthüllungen geschrieben wurde, den ich kenne, stammt von Lee Smith in dem ansonsten nicht lesenswerten Tablet Magazine:
How the FBI Hacked Twitter
Die Antwort beginnt mit Russiagate
Dieser Artikel ist gut recherchiert und spannend geschrieben. Er zeigt, dass die gesamte Manipulation durch das FBI aus parteipolitischem Interesse geschah und geschieht, wobei die kriegstreiberischen Teile der Demokraten die Hauptnutznießer sind. Der Artikel ist recht lang, aber ich empfehle, ihn ganz zu lesen.
Sie werden vielleicht denken, dass der folgende Absatz übertrieben ist. Die darauffolgenden Beweise stützen jedoch die Schlussfolgerung in vollem Umfang:
Tatsächlich war das Eindringen des FBI in Twitter nur ein Teil einer viel größeren Geheimdienstoperation – eine, bei der das FBI die Maschinerie, die es zur Einmischung in die Wahl 2016 nutzte, auslagerte und in den privaten Sektor einbettete. Das daraus resultierende Ungetüm, das sich bis heute im Aufbau befindet, ist ein öffentlich-privates Konsortium aus US-Geheimdiensten, Big-Tech-Unternehmen, zivilgesellschaftlichen Institutionen und großen Medienorganisationen, das zum mächtigsten Spionagedienst der Welt geworden ist – einer, der mächtig genug war, den ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten aus dem öffentlichen Leben zu entfernen, und der jetzt mächtig genug ist, das Gleiche oder Schlimmeres mit jedem anderen zu tun, den er auswählt.
All dies wurde im Geheimen entwickelt. All das kann heimlich gegen jedes Ziel eingesetzt werden. Interessant ist auch, dass die vorgetäuschte „Russiagate“-Affäre, wie die „Skripal-Affäre“ in Großbritannien, zu einem großen Teil die Vorbereitung des aktuellen Krieges in der Ukraine war.
Das wissen wir jetzt durch die Twitter-Dateien, aber das wird nichts ändern. Die Republikaner sind zu schwach, zu korrupt und zu erpressbar, um der ganzen Sache ernsthaft auf den Grund zu gehen.
Netanjahu erklärt AIPAC, dass es für die USA und Israel an der Zeit ist, in der Iran-Frage „zusammenzurücken“
Die USA und Netanjahu liegen eng beieinander, da Biden das Atomabkommen mit dem Iran für „tot“ erklärt hat
Dave DeCamp
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sprach am Montag vor dem American Israel Public Affairs Committee (AIPAC – israelische Lobbyorganisation) und sagte, es sei an der Zeit, dass die USA und Israel in der Iran-Frage enger zusammenrücken.
„Es ist an der Zeit, die Reihen zwischen Israel und den Vereinigten Staaten – und anderen – zu schließen. Und ich freue mich darauf, dieses Thema mit Präsident Biden und seinem Team zu besprechen. Ich glaube, dass wir uns heute mehr als je zuvor einig sind“, sagte Netanjahu in einer Videoansprache an AIPAC-Mitglieder in Washington.
Netanjahu ist ein entschiedener Gegner des 2015 mit dem Iran geschlossenen Atomabkommens (JCPOA) und spielte eine wichtige Rolle dabei, die Trump-Regierung davon zu überzeugen, 2018 aus dem Abkommen auszusteigen und erneut Sanktionen gegen den Iran zu verhängen. Jetzt, da er einer neuen israelischen Regierung vorsteht, wird Netanjahu Israels kriegerische Haltung gegenüber Teheran fortsetzen.
Die Regierung Biden scheint mit Netanjahu auf einer Linie zu liegen, da Präsident Biden vor kurzem das JCPOA für „tot“ erklärt und die Sanktionen gegen Teheran verschärft hat. Der nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan stellte am Montag klar, dass die Regierung nicht die Absicht habe, mit dem Iran zu verhandeln, um das JCPOA wiederzubeleben.
„Wir haben deutlich gemacht, dass unsere Priorität im Moment nicht das JCPOA ist, dass dies nicht der Moment oder der Kontext ist, um dem Priorität einzuräumen“, sagte Sullivan vor Reportern. Er wies auch darauf hin, dass keiner von Netanjahus Vorgängern das JCPOA befürwortet hat.
„In den ersten Monaten hatten wir Premierminister Netanjahu, dann Premierminister Bennett und schließlich Premierminister Lapid. Eines hatten alle drei Männer gemeinsam: keiner von ihnen mochte das JCPOA“, sagte Sullivan.
Es wird erwartet, dass Beamte der USA und Israels bei ihren nächsten Treffen über den Iran sprechen werden. Sullivan wird voraussichtlich nächste Woche nach Israel reisen, um sich mit Vertretern der neuen Regierung zu treffen. Ron Dermer, Israels neuer Geheimdienstminister, traf am Montag zu Gesprächen mit Beamten des Weißen Hauses und des Außenministeriums in Washington ein.
In den letzten Monaten haben die USA und Israel eine verstärkte militärische Zusammenarbeit vereinbart und Übungen abgehalten, bei denen Angriffe auf den Iran simuliert wurden. Obwohl das Pentagon in seiner kürzlich veröffentlichten Nuclear Posture Review bestätigt hat, dass der Iran keine Atomwaffe baut, haben US-Politiker militärische Maßnahmen als „letztes Mittel“ angedroht, um den Iran am Erwerb einer Bombe zu hindern.
Tzachi Hangebi, der neue Leiter des israelischen Nationalen Sicherheitsrates, warnte vor der Bildung der neuen Regierung, dass Netanjahu einen Angriff auf den Iran anordnen könnte, wenn die USA kein strengeres Atomabkommen mit Teheran erreichen oder selbst militärisch tätig werden. Er sagte, in einem solchen Szenario werde Netanjahu „meiner Einschätzung nach handeln, um die Atomanlagen im Iran zu zerstören“.
Kanadische Zahlen bestätigen die US-Berichte über die hohe Zahl von Todesfällen bei Millennials nach COVID-Zwangsimpfungen (VIDEO)
Ed Dowd, ein leitender Angestellter für Aktieninvestitionen, hat sich im März mit einem brisanten Bericht über die überhöhte Zahl der Todesfälle in den USA seit der Einführung der experimentellen Impfstoffe an The War Room beteiligt.
Damals sagte Dowd, dass die US-Millennials im Alter von 25 bis 44 Jahren in den letzten vier Monaten des Jahres 2021 einen rekordverdächtigen Anstieg der Übersterblichkeit um 84 % verzeichneten.
Die Zahlen vom August bestätigten seinen früheren Bericht und zeigten eine Übersterblichkeitsrate von 36 % bei Millennials nach der Einführung der COVID-Impfstoffe.

Im April 2022 berichtete Ed Dowd über das gleiche Muster der übermäßigen Todesfälle in Kanada.
Junge Menschen sterben überdurchschnittlich häufig an den Folgen der Zwangsimpfungen.
Kanada bestätigt: Die Beschleunigung des Todes steht in Zusammenhang mit den Impfungen „Ich glaube, sie wussten, dass es sich um einen Müllimpfstoff handelt, aber ich glaube nicht, dass sie wirklich dachten, dass er so viele Menschen so schnell töten würde, und jetzt sagen sie: ‚ruh roh‘. Was macht man, wenn man erwischt wird? … man verdoppelt es.“
Canada Confirms: The Acceleration of Death Correlates With the Shots
“I think they knew it was a garbage vaccine, but I don’t think they really thought it would kill this many this quickly, and now they’re like, ‘ruh roh.’ What do you do when you’re caught? … you double down.” pic.twitter.com/MbxeICVvvy
— The Vigilant Fox
(@VigilantFox) January 9, 2023
„Klimaterroristen“ Unwort und „Freiheit“ Floskel des Jahres 2022
Wie jedes Jahr wurden die ‚Unworte des Jahres ohne Sachkenntnis gekürt‘, da es allein um politische Korrektheit bzw. linke und woke Politisierung geht. Ein Kommentar von Prof. Alexander Dilger.
Der Beitrag „Klimaterroristen“ Unwort und „Freiheit“ Floskel des Jahres 2022 erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Menschen fordern das Ende des Ausverkaufs von Peru

Lateinamerika befindet sich im Aufbruch. Zum ersten Mal in der Geschichte des Kontinents werden die sieben bevölkerungsreichsten Länder der Region von linksgerichteten Regierungen regiert (Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko, Peru, Venezuela). Die Lage in der Region ist dennoch alles andere als beruhigt. Die Kontrahenten, die Feinde aktueller linker Regierungen, fürchten um ihre Pfründe, um ihren Einfluss und ihre Macht. Sie laufen zu Hochform auf und torpedieren Reformbemühungen und das Engagement progressiver Kräfte für gerechtere Gesellschaften bis hin zur Wahrung und echten Umsetzung der berechtigten Interessen der indigenen Bevölkerung. Beispiel Peru, der Zeitzeuge Frank M. (Name geändert, der Redaktion bekannt), welcher bis vor ein paar Tagen in Südamerika beruflich tätig war, schilderte den NachDenkSeiten seine Erlebnisse und Eindrücke während der Unruhen in dem Andenland und formulierte eine Einschätzung der Situation der Menschen sowie mögliche wie nötige progressive Entwicklungsschritte Perus. Von Frank Blenz.
Auslöser der Unruhen
Der Berliner Soziologe und Sozialarbeiter Frank M. arbeitete bis vor kurzem zwei Jahre für eine internationale NGO in der peruanischen Hauptstadt Lima. Vorher war der Deutsche in weiteren lateinamerikanischen Ländern (Entwicklungshilfe, Projektarbeit, Sozialarbeit) tätig, ein Job, der mitunter gefährlich aber vor allem sehr ausfüllend war, gesteht Frank M.. Derzeit staut sich die Wut vieler Menschen in dem Andenland nicht mehr nur auf, sie bricht sich Bahn in Protesten. Es kamen Unruhen auf und die Wogen sind beileibe nicht geglättet. Einer der Auslöser der Unruhen in Peru war, so berichten der Soziologe wie auch internationale Nachrichtenagenturen, die Amtsenthebung von Präsident Pedro Castillo. Dieser stammt aus der indigenen Bevölkerung. Castillo ist bei diesen Menschen, vor allem der Landbevölkerung beliebt, er gilt als linksgerichtet. Seine Amtsenthebung dient der Schwächung progressiver Anstrengungen in Peru. Der Auslöser brachte das Fass zum Überlaufen. Die Lage vieler Menschen unterhalb der korrupten Eliten ist immer noch ernüchternd hoffnungslos bis ohnmächtig. Diese wollen das nicht mehr hinnehmen.
Bis in das neue Jahr hinein hielten die landesweiten Proteste in Peru an. Menschen vor allem aus der indigenen Bevölkerung reagierten mit Protestdemonstrationen auf die neue Präsidentin Dina Boluarte und den von Rechtsparteien dominierten Kongress in Lima. Die Wut war und ist weiter groß, die Reaktion der Polizei heftig. Mehrere Menschen kamen ums Leben, Menschenrechtler kritisierten das gewaltsame Vorgehen der Polizei. Bei der Tagesschau wurde eine internationale Organisation zitiert:
„Die nationale Koordinationsstelle für Menschenrechte rief die Sicherheitskräfte dazu auf, den Gebrauch von Schusswaffen einzustellen: Mehrere in den sozialen Netzwerken veröffentlichte Videos zeigen den gezielten Einsatz gegen unbewaffnete Protestierende.“
Die Eskalation vor Ort – Frank M. erlebte und empfand sie als folgerichtige Reakion der protestierenden Menschen.
„Bleiern ist die Zeit in Peru, abgehängt fühlen sich viele Menschen, nein, schlimmer, sie sind es.“
Kurzurlaub in unruhigen Zeiten – Ausflug zu Perus wunderbarstem Ort
Ein paar Tage Erholung will sich der NGO-Mitarbeiter gönnen und fliegt für ein paar Tage von Lima nach Cusco, finales Ziel soll Machu Picchu sein. Er wird wenig Erholung erfahren, unruhige Zeiten herrschen bis in touristische Kleinode und einem der wichtigsten Orte des Landes.
„In einem Restaurant sah ich im Fernsehen, dass Präsident Castillo in U-Haft genommen worden war. Es war beunruhigend. Zwar wirkte die Situation in Cusco zunächst noch friedlich. An den darauffolgenden Tagen sah ich auch friedliche Demonstrationen und Redner im Zentrum von Cusco. Viele der Demonstranten forderten die Freilassung von Castillo und den Rücktritt Dina Boluartes, die Interimspräsidentin ist. Vor allem hörte man viele Rufe nach baldigen Neuwahlen.“
Tags darauf brach Frank M mit einer kleinen Reisegruppe in einem Kleinbus nach Machu Picchu auf.
„Da der Ort Machu Picchu Pueblo, auch Aguas Calientes genannt, über keine direkte Straßenanbindung verfügt, mussten wir von Hidroeléctrica zwei Stunden zu Fuß laufen. Eine kostenintensivere Variante wäre gewesen, Machu Picchu zu besuchen, und zwar mit dem Zug. Doch wir wurden für unser Engagement zu wandern belohnt: Es war erhebend, wir besuchten die Inka-Stätte Machu Picchu, ein Ort, der den Peruanern, vor allem den Indigenen sehr wichtig ist.“ Im Angesicht der Inka-Stätte wurde Frank M. die Lage der Peruaner deutlich. „Das Land ist reich, nicht nur an Geschichte, doch der Reichtum ist enorm ungleich verteilt. Die Chancen der Veränderung dieses Missverhältnisses stehen immer noch schlecht, weil Veränderungen so zäh in Gang kommen und ständig behindert werden.“
Tags darauf sollte es über dieselbe Route zurück nach Cusco gehen, noch am Abend erhielt der Deutsche die Nachricht der Reiseagentur, dass alle Zuglinien und umliegende Straßen in der Region blockiert seien.
„Wir saßen in dem Dorf fest. Am Bahnschalter sagte man uns, dass ein paar Tage später wieder Züge fahren würden. Am nächsten Morgen stellte ich fest, dass alle Linien geschlossen waren und keine Züge fuhren. Ich nahm den Rat von Einheimischen an: die einzige Möglichkeit, aus dem Dorf herauszukommen, war über die Zuggleise 30 Kilometer zu Fuß gehen bis wieder eine Straßenanbindung zur Verfügung stehen würde. Eingedeckt mit Verpflegung und Regenponchos ging ich mit weiteren Leuten los. Auf dem Weg trafen wir andere Touristen und Einheimische, Familien mit kleinen Kindern, die ebenfalls versuchten, über die Zugschienen aus Machu Picchu Pueblo „herauszukommen“. Nach einem anstrengenden Marsch erreichten wir am späten Nachmittag die Straße. Die meisten Routen waren blockiert. Steine lagen auf den Straßen, wie vorher schon auf den Schienen. Brennende Autoreifen, gefällte Bäume und wie zu Barrikaden aufgeschüttete Erdhaufen waren zu sehen. Autos fuhren keine. Wir hatten Glück, Motorradfahrer nahmen uns nach Ollantaytambo mit. Am Marktplatz fuhr ein Transporter vorbei, laut rief der Beifahrer: „Nach Cusco, nach Cusco“. Zusammen mit anderen Touristen und Einheimischen starteten wir die Rückkehr nach Cusco. Viele Hindernisse lagen auch hier auf den Straßen, die Fahrt geriet zu einem gefährlichen Parcours. Der Fahrer nutzte Seitenstraßen, erneut ging es an brennenden Autoreifen und umgeworfenen Bäumen vorbei. Es war ungewiss, ob wir es an diesem Tag noch nach Cusco schaffen würden. Gegen 23 Uhr kamen wir völlig erschöpft, aber voller Erleichterung in Cusco an.“
Wie ist die Lage, was muss geschehen, wie geht die Geschichte in Peru weiter?
Frank M. sieht ein großartiges Land, ein an und für sich reiches, vor allem aber eines, dass Gerechtigkeit und Wohlergehen für die ganze Bevölkerung verdient. Peru hat eine Bevölkerung von 40 Millionen Menschen. Es ist ein geteiltes Land. Reich und Arm, eine mächtige Oberschicht, eine kleine Mittelschicht, eine zahlenmäßig große und sozial, wirtschaftlich, gesellschaftlich benachteiligte Unterschicht kennzeichnen das Land. Vor allem die indigene Bevölkerung lebt abgehängt und besitzt keinen bis geringen Einfluss auf Entscheidungen, auf politische, wirtschaftliche, kulturelle.
„Die Geschicke werden in Lima bestimmt. Die Hauptstadt ist eine Metropole, die von den Weißen regiert wird. Das klingt rassistisch, ja rassistisch durch und durch ist das Land. Die weißen Peruaner verachten die Ureinwohner. Die weiße Politik geht zu Lasten der indigenen Menschen. Das Zauberwort heißt „zentralistisch“. Es bedeutet, dass die Mittel vor allem nach Lima fließen, Mittel, damit meine ich die Erlöse aus den Ressourcen. Der ländliche Raum – der wird bis heute vernachlässigt. In Lima leben die Weißen einen sehr westlichen, einen eitlen, einen auf Konsum und oberflächlichen Wohlstand orientierten Stil. Peru selbst wird als Beute betrachtet, wohl weil es über Bodenschätze verfügt. Die sind begehrt, vor allem Lithium. Es gibt viel zu verdienen, Goldgräberstimmung im In – und aus dem Ausland kommend herrscht. Und wieder und weiter soll das peruanische Volk nicht partizipieren.“
Der Protest, der sich auf den Straßen Bahn bricht, ist die Folge einer immer noch alltäglichen gesellschaftlichen Gewalt gegen die einfachen Peruaner, beobachtet Frank M. Die Forderungen, die die Zivilgesellschaft, progressive Politiker, Menschenrechtsorganisationen, fortschrittliche Regierungen in Lateinamerika dagegenstellen – sie sind wichtig, richtig und gefährlich (für die jetzigen Nutznießer einer zutiefst ungerechten Gesellschaft): Verstaatlichung von Ressourcen, Verstaatlichung der Infrastruktur, Dezentralisierung der Verwaltung und der kommunalpolitischen Abläufe, Gerechtigkeit bei der Verteilung der Haushaltsmittel. Eine Dezentralisierung, die Stärkung lokaler Strukturen, Autonomie der indigenen und ländlichen Gemeinden, Anerkennung alternativer nachhaltiger Entwicklungsmodelle in den indigenen Gemeinden, das Subsidiaritätsprinzip, also die Autonomie von Gemeinden bei Entscheidungen vor Ort sind Bausteine für einen Weg zur Überwindung der der heutigen Verhältnisse. Doch der Widerstand gegen all diese Fortschrittsgedanken ist groß.
„Vor allem der Ruf nach einer neuen Verfassung hat viele Erzkonservative auf den Plan gerufen. Es ist kein Wunder, dass gerade auch die religiösen Eiferer in Diensten der reaktionären Kräfte Perus Sturm laufen und jede drohende Änderung des bestehenden Status Quo verhindern wollen.“
Der Soziologe benennt eine weitere Schattenseite der peruanischen Gesellschaft. Der Status Quo wird mittels der allgegenwärtigen Korruption beibehalten, so Frank M. Bisherige Präsidenten und eben leider auch Castillo waren und sind mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert, so der deutsche Entwicklungshelfer. Darüber hinaus musste sich Castillo einem beinah aussichtslosen Machtkampf mit dem mehrheitlich konservativen Parlament stellen. Die Reaktionäre agieren gegen Castillo mit Ermittlungsverfahren, mit Korruptions- und Plagiatsvorwürfen.
„Die Menschen, die seit der Amtsenthebung Castillos auf die Straße gehen, fordern weiter den Rücktritt Dina Boluartes. Sie forderen auch und im Besonderen baldige Neuwahlen und die Freilassung von Castillo, der sich momentan immer noch in U-Haft befindet. Castillo hat im Arbeiter- und ländlichen Milieu, vor allem in der Andenregion bis zuletzt viele Unterstützer.“
Rückkehr nach Deutschland
„Der Flughafen von Cusco wurde am nächsten Tag wieder geöffnet. Ich fuhr am Nachmittag zum Flughafen, der vom Militär stark bewacht wurde. Spät abends landete ich planmäßig in Lima. In Lima war die Lage ruhig, mit dem Taxi fuhr ich nach Hause.“
Frank M packte, wie vor den Unruhen ohnehin geplant, seine Sachen und kehrte vor ein paar Tagen wieder nach Deutschland zurück. Rückblickend zieht er ein kurzes Fazit:
„Ich hörte und sah in Cusco direkt: Viele Demonstranten forderten das Ende der Korruption und das Ende des „Ausverkaufs des Landes“. Die Menschen sehen die ständige ungenierte Ausbeutung der Ressourcen und sie beklagen auch den Massentourismus, speziell den, der in Machu Picchu mitunter zu beobachten ist. Es geht sogar um mehr: die Peruaner fordern das Ende des Kolonialismus, in der sich das Land laut vieler Demonstranten bis heute befindet.“
Titelbild: SimonSova/shutterstock.com









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