Kategorie: Nachrichten
Der Kalte Krieg und die künstliche Kultur – oder wie das Endspiel Europa begann | Teil II

Der folgende Essay beschäftigt sich mit der Kulturpolitik des Kalten Krieges. In diesem zweiten Teil werden viele der Maßnahmen zur Kulturbeeinflussung und ihre Ziele genauer in den Blick genommen. Die beiden Teile des Essays sind in der Hoffnung verfasst worden, dass die Einsicht in die Militarisierung unserer Kultur uns in die Lage versetzen könnte, die Sphäre der Kultur zukünftig stärker vor dem Zugriff einzelner Machtinteressen zu schützen.
Ukraine: Chrupalla fordert von deutscher Politik „mehr Engagement für den Frieden“
AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla hat der Forderung von CDU-Chef Friedrich Merz nach Lieferung schwerer Kampfpanzer an die Ukraine eine klare Absage erteilt und den von Ungarn vorgeschlagenen Friedensgipfel unterstützt.
„Je mehr schwere Waffen die NATO und ihre Partner ins Kriegsgebiet liefern, umso länger dauert das sinnlose Sterben junger Soldaten“, erklärte der AfD-Politiker. Er begrüße daher den Vorstoß des ukrainischen Außenministers Dmytro Kuleba, unter Führung der Vereinten Nationen einen Friedensgipfel abzuhalten.
Chrupalla betonte: „Über eine diplomatische Lösung des Konflikts wird zu wenig gesprochen. Von der Bundesregierung und auch vom Oppositionsführer Merz verlange ich mehr Engagement für den Frieden.“
Merz hatte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) nicht nachvollziehbar behauptet: „Eine Unterstützung der Ukraine mit Schützenpanzern und Kampfpanzern würde diesen Krieg nicht verlängern, sondern verkürzen.“
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Knappe Mehrheit der Deutschen fühlt sich unfrei

Von MANFRED ROUHS | Das Allensbacher Institut für Demoskopie (IfD) hat am Donnerstag eine vielbeachtete Studie veröffentlicht, nach der sich eine knappe Mehrheit der Deutschen nicht frei fühlt. Im Osten sind es etwas mehr, im Westen etwas weniger Menschen, die Meinungsfreiheit vermissen. Das Ergebnis einer Befragung von 1006 repräsentativ ausgesuchten Personen ab 16 Jahren in […]
18. AZK: Florian Pfaff: Friede und Sicherheit – Warum wir eine bessere Politik brauchen
18. AZK: ♫ „Krisenprofitverbot“ ♫ mit Vorwort von Ruth E. Sasek
Stilles Beten vor Abtreibungsklinik strafbar, während hunderte Moslems öffentlich Macht demonstrieren
Großbritannien gilt für viele Beobachter der politischen und sozialen Entwicklungen in Europa als „verlorenes Land“, primär geschuldet der rasanten und widerstandslosen Islamisierung und der gleichzeitigen Verfolgung und Unterdrückung der autochthonen Bevölkerung.
Moslems zelebrieren Gebet öffentlich
Ein eindrückliches Zeugnis dafür ist die kürzlich erfolgte Verhaftung einer Christin in Birmingham, weil sie in Stille vor einer Abtreibungsklinik betete – wir berichteten. Zur selben Zeit beten in der Stadt, die eine große muslimische Parallelgesellschaft beheimatet, hunderte Moslems jede Woche öffentlich und demonstrativ auf den Straßen in Richtung Mekka. Dabei gibt es in Birmingham Moscheen quasi an jeder Ecke. Damit hat die britische Polizei freilich kein Problem – denn es ist gewollt und toleriert:
Last week, we witnessed the arrest of a solo Christian woman praying silently in a street. Meanwhile this happens without consequence. pic.twitter.com/NiaoLd6Vh8
— David Vance (@DVATW) December 27, 2022
Stille Beterin muss mit Strafe rechnen
Neues gibt es hingegen im Fall von Isabel Vaughan-Spruce, der stillen Beterin vor der Abtreibungsklinik der Stadt. Sie wurde durchsucht, verhaftet, verhört und in vier Fällen angeklagt, weil sie die so genannte „Pufferzone“ um eine Abtreibungseinrichtung in Birmingham durchbrochen hatte.
Seit der Einführung der „Pufferzone“ im November war die Abtreibungseinrichtung jedes Mal geschlossen, wenn Vaughan-Spruce beten wollte. Außerdem hatte sie den Beamten, die sie festnahmen, deutlich gemacht, dass sie nicht dort war, um zu protestieren. Erst als die Polizei zu dem Schluss kam, dass sie, wie sie zugab, in ihrem Kopf beten könnte, wurde sie festgenommen. Daraus folgt, dass Vaughan-Spruce wegen stillen Betens als Form des Protests im Sinne der PSPO festgenommen wurde.
Obwohl sie nur in Gedanken still betete, wurde Vaughan-Spruce anschließend wegen „Protestes und Beteiligung an einer Handlung, die Dienstleistungsnutzer einschüchtert“ angeklagt.
Stilles Stehen als „einschüchterndes Verhalten“
Aufgrund der Anklage wurde auch das stille Stehen als „einschüchterndes“ Verhalten gewertet, obwohl die Abtreibungseinrichtung geschlossen war und es kein erkennbares Subjekt dieser Einschüchterung gab, und obwohl sie klar zugab, dass sie nicht dort war, um zu protestieren.
„Niemand sollte wegen seiner stillen Gedanken verhaftet werden. Isabel hat deutlich gemacht, dass alles, was sie in der PSPO-Zone seit ihrer Einführung im November getan hat, ein stilles Gebet in der Privatsphäre ihrer eigenen Gedanken war. Hätte die Polizei sie nicht gefragt, was sie tut, und hätte sie sie nicht wissen lassen, dass sie in Gedanken betet, hätte es keinen Grund gegeben, sie wegen Verstoßes gegen die PSPO anzuklagen“, erklärte Jeremiah Igunnubole, Rechtsbeistand der ADF UK, die Isabel Vaughan-Spruce unterstützt.
„Wenn Isabel auf der Straße lautstark gegen den Klimawandel protestiert hätte, wäre sie nicht wegen Verstoßes gegen das Betretungsverbot angeklagt worden. Aber es sieht so aus, als ob die Polizei sie nur deshalb anklagt, weil sie zugegeben hat, dass sie im Stillen gebetet und ihre Gedanken über die Abtreibung in Gedanken zu Gott gebracht hat. Wir befinden uns auf einem völlig neuen Terrain, wenn Einzelpersonen für ihre Gedanken strafrechtlich verfolgt werden und wenn ein friedliches, stilles Gebet in einem öffentlichen Raum nun als „Einschüchterung“ ausgelegt wird. Irgendwann haben wir den Ball aus den Augen verloren – unsere solide Rechtstradition zum Schutz der bürgerlichen Freiheiten wurde durch routinemäßige und leichtfertige Verstöße gegen die Rede- und Glaubensfreiheit und jetzt sogar gegen die Gedankenfreiheit ersetzt“, fuhr er fort.
Hamburg: Messerstecherei in St. Georg – NDR vertuscht Hintergründe

Von MANFRED W. BLACK | Einen Tag vor Heiligabend hat es in Hamburg-St. Georg eine lebensgefährliche Auseinandersetzung zwischen „drei Männern“ (Norddeutscher Rundfunk) gegeben. Einer „der Kontrahenten“, schreibt der NDR jetzt – erst mit einiger Verspätung –, soll einem 36-jährigen ein Messer in die Brust gerammt haben. „Die Angreifer“ (NDR), die offenbar aus dem Drogenmilieu stammen, […]
Nach einem Jahr Chaos-„Ampel“: Kein deutsches Unternehmen mehr unter den Top 100!
Deutschlands Wirtschaft befindet sich in einem dramatischen Abwärts-Strudel: Im Ranking der 100 wertvollsten Unternehmen der Welt ist Deutschland nicht mehr vertreten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Beratungsgesellschaft EY.
2021 kamen mit SAP und Siemens noch zwei der im internationalen Vergleich 100 wertvollsten Unternehmen aus Deutschland. 2007 waren es sogar noch sieben Firmen gewesen.
Erster deutscher Konzern in der aktuellen Liste ist der Softwarehersteller SAP (Rang 106, 121 Milliarden US-Dollar Börsenwert), gefolgt von Siemens und Deutsche Telekom.
Der in Deutschland gegründete Industriegase-Konzern Linde belegt zwar Rang 59, hat aber seit seiner Fusion mit dem US-Unternehmen Praxair seinen Firmensitz in Irland.
Als Gründe für Deutschlands internationalen Absturz sieht EY-Chef Henrik Ahlers u.a. die durch den Sanktions-Irrsinn ausgelöste Energiekrise, eine fehlende Gründerkultur und schlechte Finanzierungsbedingungen für junge Firmen.
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Von Wirtschaftskrisen und Pandemien: Facebook als Fakt, Regierung als Wahrheit, Big Pharma als Gott
Colin Todhunter
Wenn die Ereignisse seit März 2020 uns etwas gezeigt haben, dann, dass Angst eine mächtige Waffe zur Sicherung der Hegemonie ist. Jede Regierung kann die Angst vor bestimmten Dingen manipulieren, während sie die realen Gefahren, denen die Bevölkerung ausgesetzt ist, bequem ignoriert.
Der Autor und Forscher Robert J. Burrowes sagt:
… wenn wir uns ernsthaft Sorgen um unsere Welt machen würden, wäre die schwerste und am längsten andauernde Gesundheitskrise auf dem Planeten diejenige, an der jeden Tag 100.000 Menschen verhungern. Aber darüber gerät natürlich niemand in Panik.“
Keine Panik, denn die Interessenvertreter des globalen Lebensmittelsystems profitieren seit langem von einer „Überfüttert und verhungert“-Strategie, die dafür sorgt, dass Menschen unnötigerweise hungern müssen, wenn der Profit der Unternehmen und nicht der Bedarf die Politik bestimmt.
Der US-amerikanische Sozialkommentator Walter Lippmann sagte einmal, dass „verantwortliche Männer“ Entscheidungen treffen und vor der „verwirrten Herde“ – der Öffentlichkeit – geschützt werden müssen. Er fügte hinzu, dass die Öffentlichkeit unterwürfig und gehorsam sein und von dem, was wirklich geschieht, abgelenkt werden sollte. Während sie patriotische Slogans schreien und um ihr Leben fürchten, sollten sie mit Ehrfurcht die Führer bewundern, die sie vor dem Untergang bewahren.
Während COVID forderte die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern die Bürger auf, der Regierung und ihren Behörden alle Informationen zu überlassen:
Andernfalls lassen Sie alles andere außer Acht. Wir werden weiterhin Ihre einzige Quelle der Wahrheit sein.
In den USA präsentierte sich Fauci als „die Wissenschaft“. In Neuseeland war Ardern „die Wahrheit“. In allen Ländern der Welt war es ähnlich – unterschiedliche Figuren, aber derselbe Ansatz.
Wie andere politische Führer ging auch Ardern mit aller Gewalt gegen die bürgerlichen Freiheiten vor, um die Einhaltung der „Wahrheit“ sicherzustellen. Diejenigen, die das COVID-Narrativ in Frage stellten – darunter weltbekannte Wissenschaftler – wurden verleumdet, ausgeschaltet und zensiert.
Es handelte sich um eine international orchestrierte Kampagne, an der unter anderem Regierungen, die großen Technologieunternehmen, Medien und die WHO beteiligt waren.
Die „EU Times“ berichtete am 17. Dezember 2022, dass die US-amerikanischen „Centers for Disease Control“ mit sozialen Medien zusammenarbeiteten, um Fakten und Informationen über COVID zu zensieren, die den offiziellen Darstellungen zuwiderliefen.
Die Organisation „America First Legal“ stellte in einer Pressemitteilung fest, dass die vierte Reihe von Dokumenten, die sie veröffentlichte, aus einem Rechtsstreit mit den „Centers for Disease Control and Prevention“ (CDC) stammte:
… ein weiterer konkreter Beweis für die Absprache zwischen der CDC und Social-Media-Unternehmen, um die freie Meinungsäußerung zu zensieren und die Öffentlichkeit unter dem Etikett der ‚Fehlinformation‘ zum Schweigen zu bringen.
Twitter betrieb ein „Partner-Support-Portal“, über das Regierungsmitarbeiter und andere „Interessengruppen“ Beiträge einreichen konnten, die entfernt oder als „Fehlinformationen“ auf der Plattform gekennzeichnet werden sollten.
Die US-Regierung arbeitete aktiv daran, die Öffentlichkeit gegen alles zu „impfen“, was ihr Narrativ bedrohte. Große Technologiekonzerne überwachten und manipulierten die Nutzer, um nicht genehmigte Informationen zu zensieren und Regierungspropaganda zu verbreiten. Facebook schickte der CDC schriftliches Material, in dem es von der Zensur von mehr als 16 Millionen „Inhalten“ sprach, die Meinungen oder Informationen enthielten, die die Regierung unterdrücken wollte.
Die AFL stellte fest, dass die CDC mit UNICEF, der WHO und dem IFCN-Mitglied und führenden zivilgesellschaftlichen Organisation „Mafindo“ zusammenarbeitet“, um „Desinformation“ einzudämmen. „Mafindo“ ist ein in Indonesien ansässiger und von Google finanzierter Partner von Facebook für die Überprüfung von Fakten.
Die AFL erklärt:
Klar ist, dass die Regierung der Vereinigten Staaten, große Tech-Plattformen und internationale Organisationen in eine komplizierte Kampagne verwickelt waren, um den ersten Verfassungszusatz zu verletzen, das amerikanische Volk zum Schweigen zu bringen und abweichende Meinungen zu zensieren.
Es hat sich auch gezeigt, dass die CDC-Maskenrichtlinien für Schulkinder eher von der Politik als von der Wissenschaft bestimmt werden.
In allen großen westlichen Ländern wurde gegen Andersdenkende vorgegangen und eine massive Zensurkampagne durchgeführt, um einen politischen Rahmen zu rechtfertigen, der soziale und wirtschaftliche Lockdowns, Maskierung, Distanzierung und staatliche Einmischung in fast jeden Aspekt des Privatlebens vorsieht.
Die Ergebnisse der AFL zeigen, wie Machtzentren gemeinsam handeln können und dies auch tun, wenn sie es müssen. Die Tatsache, dass es sich um eine weltweite Kampagne handelte, zeigt, dass etwas Großes auf dem Spiel stand.
In der offiziellen Darstellung ging es darum, die Bevölkerung vor einem tödlichen Virus zu schützen. Und jede abweichende Meinung, die bis in die Randbereiche des Mainstream-Diskurses vordrang (wie z. B. Tucker Carlson auf Fox News oder einige Moderatoren im britischen Talk-Radio), konzentrierte sich in der Regel darauf, dass die Politiker mit den Lockdowns und Beschränkungen zu weit gingen und sich in ihrer egoistischen Gier nach Macht und Kontrolle verfingen.
Eine solche oberflächliche Erklärung vermied eine tiefgehende, kritische Analyse der Situation. Die Rolle des Großkapitals – der Wall Street und der Londoner City – in dieser Angelegenheit wurde überhaupt nicht beleuchtet.
Im März 2022 warnte Rob Kapito von „BlackRock“, dass eine „sehr anspruchsvolle“ Generation von Menschen bald zum ersten Mal in ihrem Leben mit Engpässen konfrontiert sein würde, da einige Güter aufgrund der steigenden Inflation knapp werden. „BlackRock“ ist der mächtigste Investmentfonds der Welt.
Kapito sprach darüber, dass die Situation in der Ukraine und COVID für die derzeitige Wirtschaftskrise verantwortlich sind, wobei er die inflationären Auswirkungen der Billionen, die 2019 und 2020 in die implodierenden Finanzmärkte gepumpt werden (die die Krise von 2008 in den Schatten stellen), bequemerweise ignorierte.
Der Krieg in der Ukraine und die COVID werden als Erklärung für die Ursachen der aktuellen Wirtschaftskrise herangezogen. Die COVID-Politik war jedoch ein Symptom und nicht die Ursache der Krise – sie wurde eingesetzt, um das zu bewältigen, was Ende 2019 als drohender wirtschaftlicher Zusammenbruch angesehen wurde. Die drakonischen COVID-Maßnahmen hatten wenig mit einem Notstand im Gesundheitswesen zu tun.
Dies wird in dem Artikel „A Self-Fulfilling Prophecy: Systemic Collapse and Pandemic Simulation“ von Professor Fabio Vighi deutlich.
Am 15. August 2019 gab „BlackRock“ ein Weißbuch heraus, in dem die US-Notenbank angewiesen wurde, dem Finanzsystem direkt Liquidität zuzuführen, um „einen dramatischen Abschwung“ zu verhindern. Die Botschaft war unmissverständlich:
Wenn die Geldpolitik erschöpft ist und die Fiskalpolitik allein nicht mehr ausreicht, ist eine noch nie dagewesene Reaktion erforderlich. Diese Antwort wird wahrscheinlich darin bestehen, „direkt“ zu handeln.
Es wurde auch darauf hingewiesen, dass Wege gefunden werden müssen, um das Geld der Zentralbank direkt in die Hände der öffentlichen und privaten Geldgeber zu bringen und gleichzeitig eine Hyperinflation zu vermeiden.
Sechs Tage zuvor hatte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in einem Arbeitspapier „unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen“ gefordert, um „die Realwirtschaft vor einer weiteren Verschlechterung der finanziellen Bedingungen zu schützen“.
Vighi zeigt, warum die hegemoniale Klasse so heftig auf ein Problem der öffentlichen Gesundheit reagierte, das eine Minderheit der Bevölkerung betraf. Diese Reaktion macht nur Sinn, wenn man sie im Zusammenhang mit der Wirtschaft betrachtet.
Ende 2019 und vor allem 2020 wurden Billionen in das Finanzsystem gepumpt, gefolgt von Lockdowns (um eine Hyperinflation zu verhindern) als die „unkonventionelle Geldpolitik“, die die BIZ am 9. August 2019 gefordert hatte.
Haben Sie wirklich geglaubt, dass die Behörden sich so sehr um etwas kümmern, das hauptsächlich die über 80-Jährigen und diejenigen mit schweren Erkrankungen betrifft, dass sie die gesamte Weltwirtschaft zum Stillstand bringen würden?
Haben sie sich wirklich so sehr um die einfachen Menschen gesorgt, insbesondere um die aus dem Arbeitskreislauf ausgeschiedenen Arbeitskräfte – die alten und kranken Menschen der Arbeiterklasse – als wir in den Jahren der auferlegten Sparmaßnahmen gesehen haben, wie die Arbeiterklasse mit äußerster Verachtung behandelt wurde?
Und haben diejenigen, die Beschränkungen und Lockdowns verhängten, wirklich geglaubt, dass ein „tödliches“ Virus im Umlauf war?
Man denke nur an die Saufpartys in der Downing Street, an Neil Fergusons Verstoß gegen die Lockdownregeln, um eine außereheliche Affäre zu haben, an Matt Hancock, der mit seiner Geliebten seine eigenen COVID-Regeln brach, an die maskenlosen Staatsoberhäupter, die sich in London versammelten, während ihre Bediensteten Masken trugen, an die verschiedenen politischen Führer der USA, die ihre eigenen Regeln ignorierten, und an das öffentliche Theater von Fauci und anderen, die sich für die Fernsehkameras maskierten und dann ihre Masken ablegten, sobald sie aus dem Blickfeld waren.
Während diese Leute die Bevölkerung mit Angst und Lockdowns tyrannisierten, waren sie selbst offensichtlich nicht besorgt über „das Virus“.
Nachdem die Machtzentren des Westens Anfang des Jahres eine massive antirussische Medienpropagandakampagne gestartet haben, um die öffentliche Unterstützung für die Ukraine zu gewinnen, schicken sie nun Milliarden von Dollar an öffentlichen Geldern in die Kassen von Waffenherstellern wie „Raytheon“ und „Boeing“.
Diese Unternehmen profitieren gerne davon, dass das Leben einfacher Ukrainer dem geopolitischen Bestreben geopfert wird, Russland zu schwächen und zu balkanisieren, damit die US-Interessen auf der eurasischen Landmasse eine dominante strategische Position einnehmen können.
Und während Milliarden von Dollar ausgegeben werden, um dies zu erreichen, wird den arbeitenden Menschen in den westlichen Ländern eine völlig unnötige „Lebenshaltungskosten“-Krise auferlegt (die aus einem rücksichtslosen wirtschaftlichen Neoliberalismus resultiert, der schließlich implodiert ist), der als bloßer Kollateralschaden betrachtet wird, wenn es um Wirtschaftspolitik, Krieg und Unternehmensgewinne geht. Das Ergebnis sind Elend und Armut und die Dämonisierung einiger der (jetzt streikenden) Arbeiter, die während COVID als „Helden“ gepriesen wurden.
Aber – natürlich – werden die Mächte, die das Leben der einfachen Menschen im In- und Ausland nachweislich so sehr verachten, die gesamte Weltwirtschaft stilllegen, um ihre eigene Gesundheit zu schützen!
Diejenigen, die das glauben, sind ein Beweis für die Macht der Propaganda.
Die Maßnahmen im Zusammenhang mit COVID standen in keinem Verhältnis zu den Risiken für die öffentliche Gesundheit, insbesondere wenn man bedenkt, wie die Definitionen und Daten zu COVID-Todesfällen oft manipuliert wurden und wie PCR-Tests missbraucht wurden, um die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen.
Und der große Gewinner ist Big Pharma, eine Industrie, die für ihre schmutzigen Tricks, falsche Werbung und die durch ihre Produkte verursachten Todesfälle und Verletzungen bekannt ist. Wäre, sagen wir, Pfizer eine Einzelperson, würde es angesichts seiner Unternehmensverbrechen eine lange Gefängnisstrafe verbüßen und man würde den sprichwörtlichen Schlüssel wegwerfen.
Aber Unternehmen mit langen Vorstrafenregistern in vielen Sektoren werden in der Öffentlichkeit als vertrauenswürdig und verlässlich dargestellt. Wenn Regierungen sich mit solchen Unternehmen zusammentun (konspirieren), konspirieren sie mit kriminellen, rückfälligen Unternehmen. Und wenn Menschen Aktien dieser Unternehmen kaufen, gilt das Gleiche.
In Anbetracht des Hinweises auf das globale Lebensmittelsystem zu Beginn dieses Artikels sind die Verbrechen von Dupont und Bayer (siehe die Powerbase-Website) sowie Monsanto und Cargill (siehe die Website des Corporate Research Project (CRP)) von besonderem Interesse.
Und natürlich wird auch Pfizer und sein beunruhigendes Unternehmensregister auf der CRP-Website aufgeführt.
Diese immens reichen Unternehmen geben jedes Jahr Millionen für die Finanzierung verschiedener Gruppen und die Lobbyarbeit bei Regierungen und internationalen Gremien aus. Kein Wunder, dass sie einen enormen Einfluss ausüben und auf die eine oder andere Weise zu „vertrauenswürdigen Partnern“ von Regierungen, der WHO, der WTO und dergleichen werden.
Im Fall von Pfizer ist das Vertrauen so groß, dass ihnen eine „Notfallgenehmigung“ erteilt wird, um ihre „Impfstoffe“ auf den Markt zu bringen und sie dann der Öffentlichkeit durch die Zwangspolitik der Regierungen aufzuzwingen.
Um auf Lippmann zurückzukommen: Seit Anfang 2020 fürchten so viele Menschen um ihr Leben und bewundern mit Ehrfurcht die Führer, die sie angeblich vor dem Untergang bewahrt haben. Selbst jetzt, da Berichte über Impfschäden, die Unwirksamkeit von Impfstoffen und erhöhte Sterblichkeitsraten seit der Einführung der Impfungen in den Mainstream-Medien weitgehend tabu sind, wird die Öffentlichkeit auf ihren Zehenspitzen gehalten, während die WHO und Big Pharma auf einen globalen Vertrag hinarbeiten, der bei der nächsten Wirtschaftskrise oder „Pandemie“ alle Rechte aushebeln wird.
Dieser Artikel wurde während der Weihnachtszeit geschrieben, einem zunehmend säkularen Fest ohne religiöse Konnotation. Heutzutage ist „Vertrauen in Big Pharma“ vielleicht passender, ebenso wie der blinde Glaube an ein Zuckerberg-artiges Fantasie-Metaversum, in dem Facebook die Fakten, die Regierung die Wahrheit und Big Pharma Gott ist.
Denn (so wahr uns der Himmel helfe), wir sollten selbst denken dürfen!
Mit Silvester ist es dieselbe Agenda: Erst nehmen sie uns die Traditionen, dann auch die Haustiere
Die Globalisten haben einen weiteren Punkt ihrer Agenda so erfolgreich platziert, dass auch viele Menschen im Widerstand es nicht bemerkt haben. Ähnlich wie bei der Ukraine-Krise, wo viele unreflektiert den Mainstream-Medien das stereotype “Putin ist an allem schuld und böse” nachgeplappert haben, folgt man jetzt der Argumentation, dass man die uralten Silvester-Traditionen aufgeben müsse – wegen der armen Hunde. Abgelenkt wird von Ausschreitungen jugendlicher Migranten, die wie immer tabu sind. Tatsächlich will man den Menschen auch die Haustiere nehmen.
Ein Kommentar von Florian Machl
Die so genannte Covid-Krise hätte uns alle lehren müssen, wachsam zu sein. Ein Radar für alles zu entwickeln, das der Mainstream vorschiebt, um eine durch und durch verderbte Agenda umzusetzen. Wenn man weiß, auf welche Details zu achten ist, werden diese Kampagnen schnell offensichtlich. Doch wehe man ist einmal kurz unachtsam – und konsumiert vielleicht auch noch Mainstream-Medien. Schon glaubt man eines der Märchen und stellt sich auf die Seite der vermeintlich gerechten Kämpfer für die Sache.
Entwurzelung dient dem Globalismus
Auf der einen Seite steht die seit Jahren immer mehr forcierte Kampagne gegen das Silvesterfest. Angeblich würde das Gekrache die Tiere in Haus und der Natur so sehr erschrecken. Mag sein. Gekracht wird aber seit der Zeit der alten Germanen, deren Feuerfeste zum Jahreswechsel die Römer zu entsprechenden Feierlichkeiten motivierten. Es darf davon ausgegangen sein, dass die Tradition weit älter ist, als nur 2.000 Jahre. Tiere gibt es immer noch. Geändert hat sich der Umstand, dass der Mensch vergessen hat, zwischen Mensch und Tier zu unterscheiden und viele kinderlose Mitmenschen sich Hunde und Katzen als Kind-Ersatz halten.
“Kein Platz mehr für leuchtende Kinderaugen”
Dafür mag es viele verschiedene persönliche Gründe geben – doch auch kinderlos zu bleiben ist unstrittig eine Sache, die dem Globalismus dient. Neben Abtreibungsaktivismus, der Entzweiung von Mann und Frau und Familien durch Feminismus und verwandte radikale Strömungen sowie dem neuen Trend zum Euthanasie-Aktivismus wie man ihn in Kanada vorfindet, dient es sowohl der Agenda der Entvölkerung als auch dem massenhaften Bevölkerungsaustausch, keine Kinder zu bekommen. Wie die Anti-Silvester-Kampagne funktioniert, kann man beispielsweise in der Krone nachlesen. Dort heißt es wörtlich “… da ist bei Gott kein Platz mehr für leuchtende Kinderaugen.”
Bedroht man Hund und Katz, ist die Spaltung der Bevölkerung einfach
Ist also angeblich der Kind-Ersatz Katze oder Hund bedroht, kann man die Menschen wunderbar gegeneinander aufhetzen. In jahrelanger Kleinarbeit wurde eine Welle der Hysterie erzeugt, dass die geliebten Haustiere durch das Silvesterfest schweren Schaden nehmen würden. Viel mehr Schaden nehmen sie wohl dadurch, nicht abgerichtet worden zu sein, als Familienmitglied verhätschelt und durch ängstliche Besitzer in Dauerpanik versetzt zu werden. Mittlerweile ist es in gewissen Kreisen ja auch üblich, das Hundi spazierenzutragen, weil es offenbar keine funktionierenden Füße hat.
Nicht Silvester, manche Neubürger sind das Problem
Das Gefahrenradar müsste uns aber sagen: Sie verbieten uns das Weihnachtsfest, um unsere neuen mohammedanischen Mitbürger nicht zu vergrämen. Sie verbieten uns Traditionen wie den Perchtenlauf. Was sie nicht verbieten sind jugendliche Neubürger, die sich unter Mitführung von Böllern und Waffen zusammenrotten, um auf ihre Art zu feiern. Dem gegenüber ist jeder Perchtenlauf ein Kindergeburtstag, häufig kommt es vor allem in Ballungsräumen durch Leuchtraketenbeschuss zu kriegsähnlichen Szenen. In nahezu jeder größeren Stadt schießen “Jugendliche” ihre Böller absichtlich zwischen die Beine anderer Menschen. Das tun sie nicht nur am 31. Dezember sondern oft schon Wochen zuvor. Welche Traditionen und Rituale da dahinterstehen, ist unbekannt – fest steht, dass sie nichts mit unserem Silvester zu tun haben.
Anstelle nun also gegen gewaltbereite Jugendliche aus Kulturen vorzugehen, die keinerlei Interesse an Integration zeigen, da es die Sozialleistungen auch ohne Eigenleistung gibt, will man der Gesamtbevölkerung den Silvesterspaß verbieten. Da man diese Vorgangsweise nicht direkt ansprechen kann, wird der Umweg über die armen Hundis und Katzis gewählt. Große feuchte Kulleraugen. Und schon funktioniert es, bereitwillig wollen viele auch die letzten Traditionen über Bord werfen.
Vermeintliche Haustierfreunde wollen Haustiere eigentlich abschaffen
Was viele, welche bei der Hysterie mitspielen, nicht begriffen haben: Die Haustiere sind als nächstes dran. Hier ist der vorgeschobene Grund “das Klima”. Damit die Menschheit nicht am Klimawandel stirbt, muss sie auf Haustiere verzichten, die bekanntlich nicht CO2-neutral sind. (Auf westliche Babies übrigens auch, aber das ist eine andere Geschichte.) Wie die “Haustiere weg” Kampagne funktioniert, lebt z.B. der WWF vor (der aber trotzdem um Ihre Spende bittet):
Unser liebstes Haustier ist ein Umweltsünder, das ist leider eindeutig. Aber man kann auch beim Hund auf einen nachhaltigen Lebensstil achten, um die Umweltfolgen in Grenzen zu halten.
“Faktenchecker” lesen es nicht gerne und bekämpfen die Information vehement, es ist aber die Wahrheit. Das WEF und andere Big Players der Globalismus möchten den Haustierbesitz einschränken oder vollständig verbieten. Dazu wurde sogar schon massiv experimentiert. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde in China behauptet, Haustiere könnten das Schnupfenvirus übertragen – deshalb wurden Haustiere massenhaft abgeschlachtet. Das hat man sich in Europa nur deshalb nicht getraut, weil man nicht wusste, wie weit man mit der Bevölkerung wirklich gehen kann. Nachdem aber ohnehin alle brav bei Maske, Lockdown und Impfungen mitgespielt haben, wird die Ausrottung der Haustiere bei der nächsten “Pandemie” möglicherweise Teil des Gesamtpaketes sein. Wie die Agenda funktioniert, kann man im linksliberalen CNN nachlesen: Unsere Haustiere sind Teil des Klimaproblems. Außerdem hätten wir ohne Haustiere weniger Inflation.
Glauben Sie, dass Milliardäre, die öffentlich verkündet haben, es würden zu viele Menschen auf dieser Welt leben, als primäres Ziel möglichst viele Menschenleben retten wollen? Dann sollten Sie auch weiterhin glauben, dass jene Menschen, welche den Haustierbesitz abschaffen wollen, zu Silvester plötzlich sehr um das Wohlergehen von Hund und Katz besorgt sind. Als weitere Glaube bietet sich jener an ehrliche Politiker, die Souveränität Deutschlands und das Zusammenfallen von Weihnachten und Ostern an.
Mein Ratschlag: Wenn es Probleme mit “Gruppen junger Menschen” gibt, sollte die Polizei sich darum kümmern. Denn das ist tatsächlich das einzige Problem, das rund um die Silvesterfeier zu beobachten ist. Was wir uns aber unter keinen Umständen nehmen lassen sollten, ist die jahrhundertealte Tradition, böse Geister zum Jahreswechsel auszutreiben. Der Brauch besagt, dass man mit Böllern – je lauter desto besser – böse Geister vertreiben muss, um gut ins Neue Jahr starten zu können. (Zitat Bergwelten.com). Wobei man sich schon vorstellen kann, weshalb die selbsternannten Eliten das nicht wollen. Am Ende kommt das Volk noch auf die Idee, beim Gedanken an “böse Geister” die wirklichen Problemverursacher zu benennen. Und da ergibt es natürlich Sinn, nasse Fetzen, Heugablen, Fackeln, Teer, Federn und Silvester zu verbieten.
Im „Fleischwolf“ von Bachmut
anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Im „Fleischwolf“ von Bachmut
Die Schlacht um Bachmut dauert schon mehr als sechs Monate. Russlands Armee versucht in ein mit Leichen übersätes Niemandsland am östlichen Rand der Stadt vorzudringen. Das noch von Selenskyjs Truppen kontrollierte Gebiet im Donbass wird von den ukrainischen Soldaten inzwischen als „Fleischwolf“ der russischen Artillerie gefürchtet.
von Rainer Rupp
Seit vielen Wochen steht in den Berichten von den Kämpfen zwischen Russland und der Ukraine entlang der 1.000 Kilometer langen Frontlinie die Stadt Bachmut in der Ostukraine im Zentrum der Aufmerksamkeit, denn hier toben die für die ukrainische Armee schwersten Kämpfe mit unerträglich hohen Verlusten an Menschenleben.
Bachmut hieß zu Sowjetzeiten Artjomowsk und liegt innerhalb der Gebietsverwaltung des Oblast Donezk im Donbass. Nach dem Maidan-Gewaltputsch hatten die neuen Machthaber in Kiew die ukrainische Armee, darunter viele faschistische Freiwilligen-Bataillone, in einen offiziell als “Anti-Terror-Operation” benannten Feldzug zur Unterdrückung der Menschen in den Donbass geschickt, weil die sich nicht der antirussischen Putsch-Regierung in Kiew unterwerfen wollten. Aber die ukrainische Armee samt ihren faschistischen Fanatikern wurde im Donbass zurückgeschlagen und bei Debalzewo eingekesselt, wo ihr die Vernichtung bevorstand.
Um dies und womöglich die komplette Vertreibung der Armee der Kiewer Machthaber aus dem Donbass bis hinter den Dnjepr zu verhindern, eilte Kanzlerin Merkel nach Moskau und überzeugte Putin in ihren Plan für Minsk II (u. a. Teil-Autonomie für den Donbass) einzuwilligen. Es kam zu einem Waffenstillstand, dessen Grenze quer durch den Donbass und sogar durch die westlichen Vorstädte der Provinzhauptstadt Donezk verlief. Allerdings wurde das Minsker Abkommen von der Regierung in Kiew nie erfüllt. Auch die westlichen Garantiemächte Deutschland und Frankreich haben zu keinem Zeitpunkt Druck auf Kiew ausgeübt, um dem Abkommen nachzukommen, für das sie quasi die Bürgen waren.
Kürzlich nun hat sich Ex-Kanzlerin Merkel in einem Interview in Der Spiegel und Die Zeit gebrüstet, dass sie und der Westen es nie ernst gemeint hatten mit Minsk II, sondern nur Zeit schinden wollten, um die Ukraine gegen Russland aufzurüsten. Mit anderen Worten, sie brüstete sich damit, die Russen erfolgreich hinters Licht geführt und betrogen zu haben.
Tatsächlich hat der kollektive Westen diese Zeit genutzt und die Ukraine zu einer der kampfstärksten Streitkräfte Europas hochgerüstet und ihre Soldaten entsprechend ausgebildet. Zugleich hat die Ukraine mithilfe des Westens seit acht Jahren hinter der Waffenstillstandslinie im Donezk-Gebiet ein gigantisches Netzwerk von meist unterirdischen, ineinandergreifenden Verteidigungsanlagen gebaut, samt Munitionslagern und Lebensmittelvorräten etc. Von diesen Anlagen aus hat die ukrainische Armee in den vergangenen acht Jahren jeden Tag mal mehr, mal weniger Artilleriegranaten wahllos in die Donbass-Dörfchen und Städte geschossen, um die dort lebende Bevölkerung zu terrorisieren und nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Dabei war das nur wenige Kilometer entfernte Stadtzentrum von Donezk, das den gleichen Namen wie die Provinz trägt, das beliebteste Ziel.
Seit Beginn der russischen Operation in der Ukraine gilt das schwer befestige Bachmut bzw. Artjomowsk als Dreh- und Angelpunkt für die Verteidigung der gesamten ukrainischen Donbass-Front. Mit ihrem Fall würde die Front durchstoßen und könnte von den Russen, ohne die bei einem Frontalangriff zu erwartenden hohen Verluste zu riskieren, Schritt für Schritt von hinten aufgerollt werden. Dieser Gefahr ist sich auch das ukrainische Oberkommando bewusst. Deshalb wirft Kiew alle noch irgendwie verfügbaren Kräfte aus dem zusammengeschrumpften Pool seiner Reserven in die Schlacht um Bachmut.
Bisher aber waren die Kämpfe um Bachmut für die ukrainische Seite nicht weniger verlustreich als die bei ihrer gescheiterten Offensive in Cherson. Dabei hat laut jüngster Aussage des US-Militärexperten und Strategen Oberst Douglas MacGregor die ukrainische Armee etwa 300 Panzer und zwei Infanteriedivisionen verloren.
Fast alle ukrainischen Verluste gehen auf Fernwirkung der russischen Artillerie zurück, bei der die Russen eine riesige Übermacht haben. Auch kam es so gut wie zu keinen Kämpfen zwischen der Infanterie beider Seiten, denn dank der russischen Artillerie kam die ukrainische Infanterie nie auf Schussweite an die russischen Linien heran. Und auch die ukrainische Artillerie kam wegen des Einsatzes der russischen Luftwaffe praktisch nicht zum Einsatz gegen die russischen Verteidigungsstellungen. Deshalb gab es auf russischer Seite bei Cherson nur minimale Verluste.
Dagegen lag die Gesamtzahl der bei Cherson gefallenen ukrainischen Soldaten laut MacGregor bei 20.000 und die dauerhaft kampfunfähigen Verwundeten schätzte er auf eine viermal höhere Zahl. Falls diese Expertenschätzung stimmt, stehen nun der ukrainischen Armee 100.000 Mann weniger an Reserven für die Schlacht um Bachmut und den Donbass zur Verfügung.
Aber auch in der Schlacht um Bachmut läuft es laut MacGregor für die ukrainische Seite nicht viel besser, wie er in einem Interview mit Judge Napolitano am 23. Dezember betonte. Damit scheint der US-Militärexperte einen auf einem Telegram-Kanal gefundenen russischen Lagebericht zu Bachmut zu bestätigen, der zumindest in der Tendenz sogar von einem Bericht der New York Times bestätigt wurde.
Über den Fleischwolf von Artjomowsk lautet der Lagebericht von 23. Dezember auf Telegram: Demnach habe sich “seit einiger Zeit rund um Bachmut eine interessante Situation entwickelt.” Zunächst sei es ein kleinerer Konflikt gewesen, der eine größere Anzahl von ukrainischen Truppen gebunden habe, als eigentlich dafür notwendig gewesen wäre. Das habe das Angriffspotenzial der Ukraine an anderen Fronten noch nicht ernsthaft beeinträchtigt. Aber dann sei es zu dem “sinnlosen und blutigen Cherson-Abenteuer gekommen, das für einen erheblichen Teil des Verlustes an Soldaten und Material der ukrainischen Streitkräfte verantwortlich war. Wir sprechen hier von zwei ganzen Infanteriedivisionen und zwei voll ausgestatteten Panzer-Divisionen”. Das habe die Situation für die Ukraine “viel komplizierter gemacht.” Dann führt der anonyme, aber offensichtlich sachkundige Autor des Lageberichts weiter aus:
“Nachdem Cherson vorbei war, das ein ganzes Armeekorps an ukrainischen Truppen verschlungen hat, hat die ukrainische Armee ihren Schwung verloren.”
Dabei spiele natürlich auch das Eintreffen neuer Einheiten aus Russland bei Artjomowsk (Bachmut) eine bedeutende Rolle, die Stadt wurde dadurch wieder zu einem Brennpunkt an der Front, so der Lagebericht. Es wurde zu “Cherson auf Steroiden”, nur die Rollen seien jetzt vertauscht:
“Diesmal greifen die Russen an, allerdings langsam, und – ich muss sagen – mit rücksichtsloser Effizienz bei der Beseitigung der ukrainischen Kampfkraft. Um eigene Verluste zu minimieren, gehen die Russen langsam vor, aber ihre unaufhaltsamen Fortschritte erzeugen im feindlichen Oberkommando extreme Angst. Dabei ist es nicht nur die Bedeutung der Stadt als solche, die der Armeeführung schlaflose Nächte bringt, sondern es sind wieder die großen Verluste, welche die ukrainische Armee hinnehmen muss.”
Man könne, so der Autor des Lageberichts, inzwischen von größeren Verlusten sprechen als die, welche die Ukraine bei Cherson erlitten hat. Einige Brigaden hätten bis zu 80 Prozent ihrer Kampfkraft verloren. Zerschlagene Reste von Einheiten werden regelmäßig von der Kontaktlinie nach hinten gezogen, um dort wieder mit neuen Leuten aufgefüllt zu werden. Einige Formationen seien “nichts anderes als Kampfgruppen, die aus Fetzen ramponierter Einheiten geschaffen wurden”.
Noch halte sich die ukrainische Armee, aber sie ziehe sich schrittweise von zahlreichen befestigten Punkten und Linien zurück, die es mit so viel Mühe gebaut habe. Das werde laut Verfasser dazu führen, dass dieses “Labyrinth von Verteidigungsanlagen” zusammenbricht. Man habe bereits 30.000 Mann verloren und verliere jeden Tag mehr, “ohne merkliche Erleichterung oder nachlassendem Druck vom Feind”. Und so stellen sich dem Autor des Berichts einige kritische Fragen:
“Sollten wir hier weiter Widerstand leisten? Selenskijs Besuch (oder sein angeblicher Besuch am Tag vor seinem Flug nach Washington) in Artjomowsk scheint sicherzustellen, dass der Hunger des Fleischwolfs dort noch nicht gestillt ist. Die ukrainischen Soldaten sind verzweifelt. Anstelle von Kampfbrigaden (die ausgelöscht oder schwer ramponiert sind), stopfen schlecht ausgebildete und ausgerüstete ‘Territoriale Verteidigungseinheiten’ die Löcher und bemannen die Frontlinien. Ja, sie sind gut darin, die Front so lange zu halten, bis sie alle tot sind. Sie werden geopfert, um die noch übrig gebliebenen, besser ausgebildeten ukrainischen Truppenteile vor der Vernichtung zu retten, wodurch die ukrainische Armeeführung Zeit gewinnt, um zu versuchen, Verluste aufzufüllen und Reserven (für eine weiter westliche, neue Verteidigungslinie) zu sammeln. Das aber wird inzwischen immer schwieriger.”
Eine weitere kritische Frage, die sich stellt, ist: “Was ist los mit den ukrainischen Truppen?” Sie werden im Westen ausgebildet – ein beträchtlicher Teil von ihnen. Aber dennoch werden sie vernichtet. Warum? Der Bericht sieht einen der Gründe darin, dass die Mehrheit der westlichen Ausbilder die laufenden Kampfhandlungen für sogenannte “COIN”-Kriegsführung, also für die Aufstandsbekämpfung hielten. Das sei speziell in Artjomowsk wertlos. Die Verluste von Soldaten, so die Schlussfolgerung, zeige, dass die Ukraine auf die Art von Kampf, die tatsächlich stattfinde, “einfach nicht vorbereitet” sei. Nichts könne einen wirklich auf den Kampf “vom Typ Erster oder Zweiter Weltkrieg” vorbereiten. Eine Änderung der Infanterietaktik der Russen, die der Verfasser ausgemacht hat, – Schaffung kleinerer Kampfgruppen, die schnell und effizient handeln, Maximierung des dem Feind zugefügten Schadens – sei etwas, auf das einen niemand vorbereiten könne. Aufstandsbekämpfungstaktiken, in denen ukrainische Einheiten ausgebildet werden, seien bei dieser Art von Kriegsführung “einfach lächerlich”. Der Lagebericht schließt mit der Frage:
“Die ukrainische Armee verteidigt jetzt mit den Zähnen und Klauen ihr Netzwerk aus befestigten Anlagen und Stützpunkten, die (von russischer Artillerie) einfach dem Erdboden gleichgemacht und dann von russischer Infanterie übernommen werden. Wie viele ukrainische Soldaten wird der Fleischwolf von Artjomowsk noch fressen?”
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