Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

War der Holodomor ein Genozid?

Die deutschen Blockparteien SPD, FDP, Grüne und CDU/CSU wollen den sogenannten Holodomor als Genozid anerkennen. Der Spiegel schreibt in einem Artikel mit der Überschrift „Holodomor vor 90 Jahren – Ampel und Union wollen Hungersnot in der Ukraine als Völkermord anerkennen“ dazu: „Der Holodomor, die »Tötung durch Hunger«, zählt zu den dunkelsten Kapiteln der ukrainischen Geschichte. […]

Religion beleidigt: Pizzeria-Killer „schuldunfähig“ da Somalier an „Flucht-bedingter posttraumatischer Belastungsstörung“ leidet

Drei Monate nach dem Pizzeria-Mord in Neustadt am Rübenberge (Region Hannover) hat die Staatsanwaltschaft Hannover die Unterbringung des somaliachen Täter Abdi R. (22) in der Psychiatrie beantragt, berichtet BILD.

 

Es kam natürlich so, wie es zu erwarten war, wenn ein strenggläubiger Moslem aus „religiösen“ Gründen jemanden verletzt, oder am besten gleich umbringt: Gutachter und Gerichte stufen diese Verbrecher überwiegend als „schuldunfähig“ ein. Die Ursache solcher abartigen Handlungen in religiösen Vorgaben zu suchen, will man offensichtlich dadurch vom Tisch wischen. Dieses Thema wäre wohl zu heikel im „bunten“ und weltoffenen Deutschland.

Religion beleidigt

In den Genuss dieser eigenartigen Rechtsauffassung wird jetzt auch der somalische Killer kommen, der im August einen Jesiden (32) mit Hals- und Bruststichen niedermetzelte bis er verblutete, da dieser seine Religion beleidigt habe, wie der Schutzsuchende nach seiner Festnahme angab.

Als MUFL ins gelobte Land

Der junge Somalier aus Mogadischu reiste 2016 als minderjähriger unbegleiteter „Flüchtling“ (MUFL) nach Deutschland ein. Ja, und wenn man es als unbegleiteter, minderjähriger Afrikaner durch mehrerer sichere Drittstaaten bis in die Wunschdestination Germoney schafft, kann man da schon dabei was abkriegen. Beispielsweise eine „Flucht-bedingter posttraumatische Belastungsstörung“, wie jetzt die Gutachter feststellten. Kommt dann noch, wie in diesem Fall, eine „paranoide Schizophrenie“ dazu, beitragt das Gericht die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik, so wie jetzt. Demnächst entscheidet das Landgericht Hannover im Sicherungsverfahren über die Unterbringung des mittlerweile 22-jährigen Schutzsuchenden.

Die Möglichkeit, diesen Mörder und Asylbetrüger in seine somalische Heimat zu repatriieren, um dort „behandelt“ zu werden, wird aus „humanitäre“ Gründen selbstverständlich ausgeschlossen. Diese „Humanität“ lässt man sich gerne ein paar hunderttausend Euro Behandlungs- und Unterbringungskosten in einer Spezialklinik kosten. Auf dass er bald geheilt sein und uns wieder bereichern möge.


Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „CORONA-DIKTATUR? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.


Katar verkauft ein bisschen Gas nach Deutschland, irgendwann…

Nachdem die deutsche Regierung die Regierung von Katar massiv verärgert hat, kam die Meldung, Katar würde Deutschland nun Gas liefern, ziemlich überraschend. Aber das scheint nur so, denn Katar verkauft sein Gas nicht etwa Deutschland, sondern dem US-Unternehmen ConocoPhillips, das das Gas nach Brunsbüttel liefert. Wenn die deutschen Medien melden, Katar liefere Deutschland Flüssiggas, ist […]
WM-Spiel USA gegen Iran – USA töten iranischen General

WM-Spiel USA gegen Iran – USA töten iranischen General

Nord-Stream-Sprenger mit Doppelwumms gegen Iran?

Tagesschau: „WM-Duell Iran gegen USA. Die Zeit der Blumen ist vorbei„:

„1998 schenkte Irans Nationalelf den US-Spielern vor dem Anpfiff Blumen – ein Friedenszeichen, aus dem nichts wurde. Heute treffen beide Teams in Katar erneut aufeinander. Zeichen des guten Willens sind nicht zu erwarten.“

Tagesschau (Youtube): „Raketenangriff in Bagdad: USA töten iranischen General„:

„Bei einem US-Raketenangriff nahe dem Flughafen von Bagdad ist einer der hochrangigsten iranischen Generäle getötet worden. Das US-Verteidigungsministerium bestätigte den Tod von Ghassem Soleimani, dem Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Brigaden.“

Hans-Georg Maaßen (CDU): „‚Grüne‘ und Rote wollen das Land rücksichtslos umbauen“

„Wir möchten keine Grünen Khmer, die uns zurückschicken in die Urwälder“: Der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen nimmt im Gespräch mit DK-Kolumnist Gerald Grosz das erste Ampel-Jahr als „Jahr des Desasters“ auseinander und warnt: Diese Leute sind hoch ideologisiert, sie wollen die Transformation in den ökosozialistischen Staat!

The post Hans-Georg Maaßen (CDU): „‚Grüne‘ und Rote wollen das Land rücksichtslos umbauen“ appeared first on Deutschland-Kurier.

Heidelberger Ärzte klären Missstand auf

Überall hagelt es zur Zeit Krankmeldungen. Als Begründung wird nicht selten eine Schwächung des Immunsystems angegeben, bedingt durch das dauerhafte Maske-Tragen während der Corona-Pandemie. Wie aber passt es zusammen, dass gleichzeitig Ärzte strafrechtlich verfolgt werden, die ihre Patienten genau vor diesen Folgen schützen wollten? Von solcherlei Missständen distanziert sich die “Heidelberger Ärzteerklärung” und zieht die Regierung zur Verantwortung …

Brüssel: Zehntausende Polizisten auf Demo gegen Gewalt-Exzesse

Mehrere zehntausend Polizisten marschierten am Montag in der belgischen Hauptstadt Brüssel, um auf Gewalt gegen die Strafverfolgungsbehörden aufmerksam zu machen: Erst  kürzlich war ein junger Polizist getötet und ein Mitarbeiter bei einem Messerangriff verletzt worden – wie „RTL Info“ berichtete.

Die Demonstration wurde von nationalen Polizeigewerkschaften organisiert, die von der belgischen Regierung konkrete Antworten auf ihre Bedenken erwarten. Schließlich trafen sich Interessenvertretungen der Polizei und der belgische Premierminister Alexander De Croo  am Nachmittag. Die Gewerkschaften verließen die Gespräche allerdings enttäuscht. Sie forderten von der Regierung mehr Personal, mehr Sicherheitsausrüstung und ein berechenbareres Karrieremodell.

„Wir haben mehrere Stunden geredet, aber wir haben uns nicht wirklich verstanden.“ – wie

Carlo Medo, Präsident der nationalen Gewerkschaft der Strafverfolgungsbehörden, sagte.

Die Polizeigewerkschaften zeigten sich auch wütend, weil die Regierung ihre früheren Versprechen, Gewalt gegen Beamte strenger zu verfolgen, nicht eingehalten hat. Sie kündigten weitere Demonstrationen an.

Dieser Artikel erschien zuerst auf MANDINER, unserem Medienkooperationspartner.

________________________________________________________________________

517qVZDEfdL._SY264_BO1204203200_QL40_ML2Unser Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, hat ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die westliche Verleumdungskampgane verteidigt. Der amazon-Bestseller  ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_buch@yahoo.com>


Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte.

Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „CORONA-DIKTATUR? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.


 

Medien verschweigen Wahrheit über Marokkaner-Aufruhr in Brüssel

Medien verschweigen Wahrheit über Marokkaner-Aufruhr in Brüssel

marokk.jpg

Von MANFRED W. BLACK | Nach dem WM-Spiel zwischen Belgien und Marokko haben viele Hundert marokkanische-stämmige Jugendliche in etlichen belgischen und niederländischen Städten ganze Straßenzüge verwüstet (PI-NEWS berichtete). Deutsche Medien verzichteten darauf, die ethnische Identität der Gewalttäter zu benennen. Die FAZ hatte sogar die Chuzpe, in einem Nachrichtenartikel zu behaupten: „Zur Identität der Randalierer gab […]

Statt Brüssel-Willkür & Asylchaos: FPÖ will Grundrechte für Österreicher sichern

Statt Brüssel-Willkür & Asylchaos: FPÖ will Grundrechte für Österreicher sichern

Der Asyl-Ansturm auf unser Land nimmt kein Ende. Bereits mehr als 100.000 Anträge wurden in diesem Jahr gestellt – mehr als im bisherigen Rekord-Jahr 2015. Täglich kommt es zu Aufgriffen illegaler Zuwanderer an der burgenländisch-ungarischen Grenze, die Beamten vor Ort fühlen sich von der Regierung alleine gelassen. Entsprechend hielten FPÖ-Chef Herbert Kickl und die FPÖ-Landeschefs Udo Landbauer (NÖ) und Alexander Petschnig (Burgenland) ihre Pressekonferenz, in der sie einen FPÖ-Maßnahmenkatalog gegen das Asyl-Chaos vorstellten, just an diesem Ort ab, wo die Fehlentwicklungen so deutlich sichtbar sind. Das heißt: Ein Grundrechte-Katalog zum Schutz der Bürger statt der Asyl-Forderer aus aller Herren Länder.

Löchrige Grenze, neue Völkerwanderung

Bei einem Lokalaugenschein am Grenzübergang Nickelsdorf konnten sich die freiheitlichen Spitzenpolitiker ein eigenes Bild von der Situation machen – und sie ist so schlimm wie befürchtet. Leidgeplagte Polizeibeamte, die vom schwarzen Innenministerium im Regen stehen gelassen, Einheimische die unter dem Ansturm Land ächzen. Für Kickl ist klar: Die angeblichen “Maßnahmen” der schwarz-grünen Regierung im Grenzschutz sind nur ein Blendwerk. Denn in Wahrheit ist die Grenze weiterhin “löchrig wie Schweizerkäse”, wie FPÖNO-Chef Udo Landbauer seinerseits betonte.

Dieser Missstand, so Kickl, geht auf die Kappe einer Regierung, die mit der Bewältigung der Asylproblematik “heillos überfordert” ist. Für seine Partei hingegen stehe der Schutz der Bevölkerung an erster Stelle. Auch als Staatsbürger und Familienvater habe er dieses Interesse: “Mir geht es auch um die Sicherheit derer, die nach uns in diesem Land leben werden. Und wenn man vor einer Völkerwanderung kapituliert, schaut es mit dieser Sicherheit nicht gut aus.” Wenn er die Asyl-Rekordzahlen besieht, fällt ihm auf: Die Top-Herkunftsregionen wie Indien, Syrien, Afghanistan oder Nordafrika sein alle weit entfernt.

Sehen Sie hier die gesamte Pressekonferenz (beginnt bei ca. 8 Minuten):

ÖVP-Asylkurs nur Schall und Rauch

Doch obwohl jede Menge sicherer Drittstaaten zwischen diesen Ländern und Österreich liegen, hat unser Land die höchste Pro-Kopf-Asylquote der gesamten EU. Für Kickl ist klar: Österreich ist für diese Menschen nicht zuständig. Daher seien diese Entwicklungen abzuwehren, doch: “Was die Bundesregierung gegenwärtig unter dem Namen ‘Grenzmanagement betreibt, ist sozusagen die Verwaltungsbürokratie, mit der man die Völkerwanderung administriert, begleitet und dokumentiert. Aber das ist nichts, was zum Schutz der eigenen Bevölkerung beiträgt.”

Die Landeshauptleute – allesamt rot oder schwarz – würden darauf mit Hilflosigkeit, Mutlosigkeit und Ablenkungsmanövern reagieren, sowie mit der Abschiebung ihrer Verantwortung und leeren Versprechen. Er verwies auch auf ein schwarz-rotes Papier aus dem Jahr 2016, das eine Reduktion des Asylstroms in Aussicht stellte. Doch dieses hatte wohl hauptsächlich die Absicht, den Aufstieg der FPÖ einzubremsen. Denn die Ankündigung von Maßnahmen, etwa zum Außengrenzschutz oder zur Einbremsung der Asylwerber-Anzahl in Österreich samt fixierten Obergrenzen blieben nur hehre Absichten…

Dringende Maßnahmen unabdingbar

Die Abschiebung der Verantwortung auf Brüssel seitens der Regierung müsse man zudem, so Kickl, auch vor dem Hintergrund betrachten, dass die EU immer dann, wenn sie von Außengrenzschutz und der Abweisung Illegaler spricht, zugleich alle Hebel in Bewegung setzt, um dieselben Leute auf legalem Wege nach Europa zu holen: “Das heißt in Wahrheit: Die Fluchtbewegung wird umetikettiert.” Man weise die Leute als Asylwerber zurück, um sie als billige Arbeitskräfte wieder herein zu holen. Und selbst ein gemeinsamer EU-Außengrenzschutz bedeute in der Regel die Zwangsverteilung von Asylanten gegen das Interesse der jeweiligen Bürger.

Die FPÖ fordert anstelle dieses Wirrwarrs diverse Maßnahmen. Darunter findet sich etwa die Schaffung von Ausreise-Zentren statt Aufnahme-Zentren. Oder aber die Umstellung von Geld- auf Sachleistungen für Asylwerber. Es brauche auch eine klare Trennung von Asyl als Schutz auf Zeit und Zuwanderung. Falsche Anreize seien abzustellen. Unser Land müsse als Zielland unattraktiv werden. Setze man die FPÖ-Forderungen um, würden die Anträge sinken, da Schlepper den Weg des geringsten Widerstands gehen. Das sei weitaus zielführender als steuergeldfinanzierte Facebook-Kampagnen.

Abschiebungen scheitern unter Schwarz-Grün an den absurdesten Hürden…:

Österreichischer Grundrechtekatalog…

Kritik übte Kickl auch an der Auslegung der europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) durch “offenbar völlig weltfremde und von einer falschen Toleranz getriebene Richter”. Dies führe dazu, dass ein Instrument, das ursprünglich die Bürger in Europa vor staatlicher Willkür schützen sollte, nun in eine Art Asyl-Gesetzgebung verdreht werde. Stattdessen brauche es vielmehr einen österreichischen Grundrechte-Katalog, der per Volksabstimmung in der Verfassung zu verankern sei. Damit entziehe man sich der Willkür-Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR).

…statt Willkür aus Brüssel

Einen solchen Katalog könnte man sogar ergänzen. Etwa durch ein Verbot von Zwangsimpfungen oder ein Recht auf Heimat für die einheimische Bevölkerung. Auch beim zweiten Konflikt, nämlich mit der EU-Gesetzgebung und dem europäischen Gerichtshof, möge Österreich gerade im Asylbereich eher auf eine Art “Notwehr”-Recht pochen. Das heißt: Bei der Einschränkung des Asylrechts und der Leistungen für Asylanten lieber auf die normative Kraft des Faktischen zu setzen und im Zweifel auch ein EU-Vertragsverletzungsverfahren zu riskieren – und als Vorbild für andere Länder einen Paradigmenwechsel zu bezwecken.

ÖVP-NÖ für Asylchaos verantwortlich

Auch FPÖ-Niederösterreich-Chef Udo Landbauer äußerte sich ähnlich wie Kickl. Er fügte hinzu, dass man auch die Landeshauptleute stärker in die Pflicht nehmen muss. So sei der Burgenländische SPÖ-Landesvater Hans-Peter Doskozil nur ein Hund, der zwar belle, aber nicht beiße. Die Hauptschuld für das Versagen in der Asylpolitik ortet er indes bei der niederösterreichischen ÖVP, aus deren Schoß zahlreiche Innenminister, einschließlich das aktuellen und seines zum Kanzler beförderten Vorgängers, stammen. In Nickelsdorf sehe man die “Trümmer aus den zwei Welten” der schwarz-grünen Koalition.

Das Asylchaos sei “schleunigst” zu beenden, dafür brauche es eine andere Politik als die “zukunftsvergessene Politik der Regierenden”. Innenminister Karner habe schon als 2. Landtagspräsident in Niederösterreich gezeigt, dass er “nach außen hin Hardliner, und dann im Amt Warmduscher” sei. Die ÖVP sei ein “Polit-Chamäleon: Mal schwarz, mal türkis, in der Rhetorik blau, in der Umsetzung grün, aber im Amt dann jedenfalls farblos.” Die Bevölkerung liefere diese Regierung dem Asylchaos schutzlos aus.

Bereits in der Vorwoche sprach Landbauer zur Verantwortung der Kanzlerpartei Klartext:

Volk als Leidtragender der Asylwelle

Man dürfe, so Landbauer, zudem nicht vergessen, dass zu den geschätzt 120.000 Asylanten bis Jahresende noch einmal über 60.000 Ukrainer dazu kämen. Das wäre die Bevölkerungszahl von St. Pölten und seines ganzen, bis an die Wiener Stadtgrenze reichenden Landbezirks zusammen. Von der Unterbringung über die verursachten Kosten und sozialen Verwerfungen: Die Folgen solcher Migrationswellen seien nicht außer Acht zu lassen. Er stellt sich die Frage, wie für diese Sparte hunderte Millionen Euro vorhanden sein können, während die Bürger gleichzeitig nicht mehr wüssten, wie sie ihre Rechnungen bezahlen und für deren Entlastung zu wenig getan wird.

Die Lösungsansätze der FPÖ seien umsetzbar – man brauche aber den Mut, den Willen und die Entschlossenheit dazu, so Landbauer. FPÖ-Burgenland-Chef Petschnig rundete die Pressekonferenz noch einmal mit einem Hinweis auf die dauernde Belastung der Bevölkerung ab: “Das Burgenland ist unmittelbar Leidtragender der Untätigkeit der Bundesregierung.” Auch er kritisierte Doskozil: Dieser mime den “Hardliner” nur, führe diese Funktion aber nicht wirklich aus. Anders als heute oft dargestellt, sei Doskozil – wie auch Mikl-Leitner – im Jahr 2015 ein “Willkommensklatscher der ersten Stunde” gewesen.

Wohin Österreichs Steuergeld noch fließt: Ausbildung senegalesischer Kampfschwimmer

Wohin Österreichs Steuergeld noch fließt: Ausbildung senegalesischer Kampfschwimmer

Während sich viele Menschen in Österreich das Leben nicht mehr leisten können, verschleudert die ÖVP-Grüne Bundesregierung weiterhin mit großer Freude Steuergelder in die ganze Welt. Dekadent inspizierte ÖVP-Verteidigungsministerin Tanner selbst die Fortschritte – und finanzierte auch zahlreichen “unabhängigen” Pressevertretern die teure Urlaubsreise.

Ein Kommentar von Willi Huber

Was kostet die Welt? Für ÖVP und Grüne kann das Steuergeld der Menschen, die man um mindestens 70% ihres Einkommens bringt, gar nicht großzügig genug verteilt werden. Der neueste Schildbürgerstreich ist die Ausbildung senegalesischer Soldaten durch Kampfschwimmer des Jagdkommandos. Dabei soll die Qualifikation der österreichischen Elitesoldaten nicht in Abrede gestellt werden – doch dass man ausgerechnet ein winziges Binnenland für die Ausbildung von “Marines” in Betracht zieht, mutet merkwürdig an.

Seit 2018 läuft die Ausbildungsmission. Ministerin Tanner erklärt der Kronenzeitung, dass das österreichische Engagement in dem westafrikanischen Land auf Bruno Kreisky zurückginge. „Wir leisten unseren Beitrag in der Region.“ erklärte Tanner völlig inhaltslos den Medienleuten.

Österreich versuche Knowhow im Bereich der Müllentsorgung nach Senegal zu exportieren. Böse Zungen könnten nun fragen, ob damit Politiker gemeint sind – aber so weit wollen wir natürlich nicht gehen. Außerdem möchte man Solartechnologie verkaufen. Aus Senegal will man hingegen Erdöl importieren, die Förderung vor der Küste des Landes wäre bislang aber unrentabel gewesen. Ein wenig Science-Fiction darf sein: Weil Österreich so fleißig senegalesische Kampfschwimmer ausbildet, könnten diese dann die (noch nicht gebauten) Bohrinseln besser beschützen.

Außerdem würde man mit alter, unsachgemäß gelagerter Munition helfen. Wie man sie sachgemäß lagert und wann man sie besser sprengt. Dazu präsentiert die Krone ähnlich sinnfrei wie Tanners vorherige Aussage ein Bild von der Ammoniumnitrat-Explosion im 3.200 km entfernten Beirut. Das hat mit Afrika und Munition zwar nichts zu tun, ist vermutlich aber egal, der typische Krone Leser wird es nicht hinterfragen. Das dürfte die Einschätzung der Medienberater der Regierung sein.

Gut, dass es Frau Tanner gibt. Und die ÖVP. Und 78,5 Millionen Regierungsinserate in der Krone in nur vier Jahren – Presseförderung und Corona-Sonderförderung nicht mit eingerechnet. Wie viel Klima durch den Flug von Tanner mit ihrem Stab sowie dem Krone-Team konkret gerettet wurde, bleibt unklar. Übrigens findet auch der linke Standard die Senegal-Mission ganz toll, auch hier durften Journalisten mitreisen. Wer die Artikel in Krone und Standard vergleicht, erkennt sicher sofort den Mehrwert in den stellenweise wortgleichen Texten. Da hätte es gewiss nicht ausgereicht, eine Presseaussendung des Verteidigungsministeriums zu bringen. Die Kosten der Mission als auch der Reise wurde von den seriösen, unabhängigen Redakteuren nicht hinterfragt. Der Standard bringt als Mehrwert noch ein, dass man im Senegal die Kompetenz der Österreicher im Gebirgskampf schätzt. Der höchste “Berg” im flachen Wüstenland Senegal hat 581 Meter – laut topographischer Karte dürfte es auch der einzige sein.

Durchaus unterhaltsam ist die Ankündigung des Bundesheeres aus dem Dezember 2017, die hier auf Facebook noch nachzulesen ist. Darin befindet sich die Aussage, dass man im Senegal verhindern möchte, dass Menschen ihr Glück in der Auswanderung suchen oder in religiösen Extremismus verfallen. Im Senegal gab es noch nie einen Putsch, er gilt als eines der stabilsten Länder Afrikas. Aus dem Senegal suchten 2021 insgesamt 10 Personen in Österreich um Asyl an. Wäre man nicht wohlmeinend, würde man den damaligen Text als Polit-Bullshit einordnen. Übrigens regierten damals Sebastian Kurz und HC Strache vor sich hin. Es ist allerdings davon auszugehen, dass der Senegal-Deal schon früher eingefädelt wurde. Gestoppt hat ihn FPÖ-Verteidigungsminister Kunasek damals nicht.