Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

6. Januar: Fest der Epiphanie, „der drei Weisen aus dem Morgenland“

Während wir uns langsam von den Feierlichkeiten zum Jahresende erholen, beginnen wir eine neue Zeit der Feierlichkeiten, die in unseren Kirchen beginnen und am Tisch enden. So werden die Katholiken in Frankreich am 6. Januar das Fest der Epiphanie begehen, das an den Besuch der Heiligen Drei Könige bei Jesus Christus erinnert. Zu diesem Anlass werden viele Franzosen eine köstliche „galette des rois“ (Dreikönigskuchen) genießen. Aber wie wurden diese Reisenden, die vom Heiligen Matthäus als einfache „Magier aus dem Osten“ (Matthäus 2,1–15) beschrieben werden, zu den Heiligen Drei Königen des Abendlandes?

 

Kehren wir zur allerersten Erwähnung in der Bibel zurück. Überraschenderweise erwähnt von den vier Evangelien, die das Neue Testament bilden, nur das Matthäusevangelium die Anwesenheit der „Weisen aus dem Morgenland“, die Herodes fragen, wo sie „den neugeborenen König der Juden“ sehen können, bevor sie dem göttlichen Kind „Gold, Weihrauch und Myrrhe“ geben und „auf einem anderen Weg in ihr Land zurückkehren“, damit Herodes der Große den Aufenthaltsort des Messias nicht erfahren und ihn töten kann. Eine Situation, die den grausamen Herrscher dazu veranlasste, das schreckliche Massaker an den Unschuldigen Kindern zu begehen. Damit endet die Liste der Informationen, die die Evangelien über die Identität dieser mysteriösen Reisenden liefern. Doch wie wurden diese zu unseren berühmten Heiligen Drei Königen, deren Anzahl, Hautfarbe und Vornamen uns heute bekannt sind?

Der königliche Status der Magier sowie ihre Dreizahl sind in den Schriften der ersten Theologen der Kirche zu finden. In einigen Texten werden diese Weisen aufgrund von Worten aus dem Buch der Psalmen, die als Prophezeiungen über die Geburt Christi verstanden werden, als „fast Könige“ beschrieben: „Die Könige von Tarsis und den Inseln werden Gaben bringen, die Könige von Saba und Saba werden ihren Tribut bringen“ (Ps 72(71) ‑10), sowie im Buch Jesaja „Die Völker werden deinem Licht entgegengehen und die Könige dem Glanz deiner Morgenröte“ (Jesaja 12).

Die Zahl der Weisen wurde einfach anhand der drei Geschenke bestimmt, die Christus gemacht wurden, Opfergaben, die die Natur dieses Kindes, das in einem einfachen Stall geboren wurde, aufzeigten. Gold ist eine königliche Gabe für den, dessen „Königtum nicht von dieser Welt ist“ (Johannes 18–30), während Weihrauch auf die göttliche Natur des Säuglings verweist und Myrrhe, eine Substanz, die bei der Einbalsamierung verwendet wird, die Passion vorwegnimmt und prophezeit.

Die Namen Gaspard, Melchior und Balthasar tauchen in Texten aus dem 8. Jahrhundert auf, in denen behauptet wird, dass die Magier Herrscher der Königreiche Persien, Arabien und Indien gewesen seien. Diese Argumentation kollidiert manchmal mit den Schriften des englischen Mönchs Bede the Venerable (672–735), der behauptet, dass die Heiligen Drei Könige Vertreter der drei zur Zeit Christi bekannten Kontinente und der verschiedenen Lebensabschnitte der Menschen seien, um den Menschen in der Welt den Universalismus des Christentums zu beweisen. So wurde Gaspard, ein junger, bartloser König mit halber Hautfarbe, zum Vertreter Asiens, Balthasar, schwarzhäutig und mit üppigem Bart, zum Vertreter Afrikas und Melchior, mit weißem Haar und Behaarung als Zeichen seines hohen Alters, zum Vertreter Europas.

Diese in den ersten Jahrhunderten des Christentums konstruierte, symbolträchtige Ikonografie wurde sehr schnell übernommen und reproduziert, wie einige frühchristliche Fresken in den Katakomben der Heiligen Priscilla in Rom belegen. Eine künstlerische Darstellung, die sich im Laufe der Geschichte des Christentums schließlich standardisierte und bis heute das heutige Bild unserer berühmten „Heiligen Drei Könige“ festlegte. Ein Symbol, das auch in der musikalischen Adaption mit Sheilas 1971 veröffentlichten Les Rois Mages oder in der Parodie mit dem berühmten gleichnamigen Film der Inconnus aus dem Jahr 2001 nicht unberührt bleibt, der hinter dem Lachen und der Freude die Verbundenheit und Neugier unserer Zivilisation und unseres Landes auf diese Tradition zeigt. Eine Tradition, die fast so alt ist wie Christus selbst und die fest in unserer jüdisch-christlichen Kultur sowie in unseren Häusern verankert ist, indem in der Krippe in unseren Haushalten drei Santons, drei Könige aus dem Orient, zu sehen sind.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei BOULEVARD VOLTAIRE, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


Über den Zusammenhang von Silvester-Gewalt und der Verherrlichung militärischer Gewalt durch ARD, ZDF und Konsorten

Über den Zusammenhang von Silvester-Gewalt und der Verherrlichung militärischer Gewalt durch ARD, ZDF und Konsorten

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Hat die in der Silvesternacht aufbrechende Gewalt etwas mit der Entwicklung unserer Medien und insbesondere des Fernsehens zu tun? Das ist eine alte Frage, eine immer wieder gestellte Frage. Grob skizziert gibt es dazu zwei Positionen. Zum einen: Gewaltdarstellung führt nicht zu verstärkter Gewaltbereitschaf, eher wird sie abgebaut. Zum anderen: die Inflation der Gewalt im Fernsehen hat Auswirkungen. Diese Position ist weiter unten formuliert; ich halte sie für schlüssiger. Dessen ungeachtet sind in der Vergangenheit politische und medienpolitische Entscheidungen getroffen worden, deren Folgen wir heute jeden Tag besichtigen können. Albrecht Müller

Die Fernsehprogramme sind heute voller Gewaltdarstellungen. Ein Krimi folgt dem anderen – manchmal in einem Programm zwei am Abend. Außerdem nimmt die bewundernde Darstellung militärischer Gewalt spürbar zu. Gestern Abend zum Beispiel in der Tagesschau. In den ersten 5 Minuten nackte Bewunderung für einen Panzer mit entsprechender spannender Darstellung seiner Wendigkeit, eindrucksvoll für jedes kindliche Gemüt und verbunden mit dem Plädoyer, dieses „Marder“ genannte Gerät militärischer Gewalt schnellstens an die Ukraine zu liefern und nicht auf Putins Vorschlag für eine Waffenruhe einzugehen. – Dann folgte knappe zwei Stunden später zu Beginn des ZDF-Heute Journals eine noch längere Verherrlichung dieses Kriegsgeräts und damit militärischer Gewalt. Acht-minutenlang und ebenfalls beginnend mit der spannenden Darstellung dieses Panzertyps. – Gibt es noch eine extremere Form der Darstellung militärischer Gewalt? Und dann noch verstärkt mit einem langen Interview mit einem sogenannten Experten, einem Professor der Bundeswehr Hochschule München, selbstverständlich ein Plädoyer für die Lieferung dieses militärischen Geräts.

So war das nicht nur gestern. Diese spielerische Bewunderung militärischer Gewalt ist in unseren Hauptmedien üblich geworden, übrigens auch im Hörfunk. Gerade schrieb ein Nachdenkseiten-Leser: „Der Deutschlandfunk hat heute Nacht und heute morgen drei Interviews mit Personen geführt, die die Panzerlieferungen (“Marder”) befürworten.“

Wir werden unentwegt mit der Bewunderung und Förderung militärischer Gewalt berieselt.

Wenn wir Panzer bewundern und zum Einsatz schicken, warum sollte dann nicht auch der Einsatz von Silvester-Kanonen möglich sein, notfalls auch im Einsatz gegen Polizei und Feuerwehrleute?! Die elementare Gewaltbereitschaft Berliner Jugendlicher ist sozusagen Ausdruck und Spiegelbild des gesellschaftlichen Gesamtkunstwerks. Wer diese Zusammenhänge bezweifeln will, möge das tun. Ich sehe das anders.

1984 gab es eine Art Urknall für die totale Fernseh- und Medien-Berieselung von der Art, wie wir sie heute erleben: die Vermehrung der Fernsehprogramme und ihre Kommerzialisierung. Das wurde damals nach einem sechsjährigen Streit zwischen SPD einerseits und CDU/CSU andererseits so entschieden. 1978 hatte der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt sich geweigert, den gedankenlosen Forderungen seines Fernmeldeministers Gscheidle und dem Begehren der CDU/CSU Ministerpräsidenten nach mehreren 100 Millionen zur Erweiterung der Fernsehkanäle zuzustimmen. Diese Weigerung hat er bis zum Ende seiner Kanzlerschaft im September 1982 durchgehalten. 1984 dann hat die neue Bundesregierung mit Helmut Kohl und seinem Fernmeldeminister Schwarz-Schilling die Programmvermehrung und damit verbunden die Kommerzialisierung des Fernsehens durchgesetzt. Parallel dazu lief die Vermehrung der Präsenz vor dem Bildschirm über das Internet. Beim damaligen Streit lag die tägliche Fernsehen-Nutzungsdauer im Durchschnitt bei ca. 2 Stunden. 2021 waren es etwas über fünfeinhalb Stunden – sonstige Bildschirmnutzungszeit nicht eingerechnet.

Was uns heute in die Wohnzimmer geschickt wird, ist also nicht vom Himmel gefallen. Es ist menschengemacht – in Kenntnis der Gefahren und im Interesse großer und mächtiger Unternehmen.

In der Debatte über Fernsehnutzung und Kommerzialisierung zwischen 1978 und 1982 spielte die Sorge um die Gewaltdarstellungen und ihre Wirkung eine bemerkenswerte Rolle. Beleg dafür ist die Einlassung des damaligen Bundeskanzlers in seinem „Plädoyer für einen Fernsehfreien Tag“ in der Wochenzeitung Die Zeit vom 28. Mai 1978. Dort gibt es einen Abschnitt 5.c zum Thema Gewalt. Ich zitiere:

c) Fernsehen und Gewalt

Ein besonderes Problem ist die Fülle von Gewaltdarstellungen im Fernsehen, die auch bereits zu Sendezeiten gezeigt werden, zu denen noch Kinder jeglichen Alters vor dem Apparat sitzen. Dieses heftig diskutierte Thema hat zwar unmittelbar mit dem der mangelnden Kommunikation nur wenig zu tun, es gehört aber in den weiteren Zusammenhang unserer Fragen nach der Wirkung des Fernsehens. Die Frage nach der direkten Wirkung von Gewalt auf dem Fernsehschirm ist in der pädagogischen und psychologischen Forschung umstritten. Es mag sein, daß die Frage, ob eine Darstellung von Gewalt brutales Verhalten fördern kann, in dieser Form zu einfach gestellt ist. Die überzogene Katastrophen- und Gewaltdarstellung ist auch keinesfalls nur ein Problem des Fernsehens. Alle Medien, gerade bestimmte Formen der Tagespresse, sind in Gefahr, Gewaltsituationen zu übertreiben oder reißerisch darzustellen. Trotzdem meine ich: Es gibt im Fernsehen Nachlässigkeiten gegenüber dem Gewaltproblem. Sie reichen von der Tagesschau bis tief in die Unterhaltungssendungen. Die häufige Vorspiegelung, Konflikte seien besonders einfach mit Gewalt zu lösen, muß eine verheerende Auswirkung auf die politische Struktur einer Demokratie haben. Demokratie muß Konflikte mit den ihr eigenen Möglichkeiten und Methoden lösen können. Das Schwarz-Weiß-Schema von Gewaltlösungen darf nicht zu einem Vorbild für unsere Gesellschaft werden.

In 2 Monaten SECHS plötzliche Todesfälle in der Welt der Luftfahrt

Im November und Dezember kam es zu einer Reihe ungeklärter Todesfälle in der Luftfahrt. Am 3. November letzten Jahres starb die Pilotin Nicole Chang-Leng plötzlich und unerwartet im Alter von 45 Jahren. Sie war die erste Pilotin der Air Seychelles.

Am 19. November wurde der Pilot Patrick Ford der Fluggesellschaft American Eagle kurz nach dem Start bewusstlos. Er starb kurz darauf im Krankenhaus.

Der Steward Yasser Saleh von Gulf Air erlitt am 22. November einen Herzinfarkt und starb. Das Flugzeug musste notlanden, damit Yasser medizinisch versorgt werden konnte, aber er wurde bei der Ankunft für tot erklärt.

Die 31-jährige Flugbegleiterin der deutschen Fluggesellschaft Condor, Michelle Märkisch, starb am 4. Dezember plötzlich und unerwartet.

Am 15. Dezember starb der Co-Pilot Maurizio Liberatore von Edelweiss unerwartet im Alter von 27 Jahren.

Die 24-jährige Flugbegleiterin von Air Albania, Greta Dyrmishi, brach am 21. Dezember zusammen und starb nach der Landung in London.

Die Gruppe Airliners for Humanity, zu der auch das Aviation Collective gehört, ist überzeugt, dass diese Vorfälle genau untersucht werden sollten. Der Neurologe Jan Bonte stimmt dieser Schlussfolgerung zu. „Dies muss gründlich untersucht werden. Das Personal der Fluggesellschaften wird jedes Jahr untersucht, daher sind diese Menschen äußerst gesund. Was war mit diesen Menschen los, dass sie plötzlich starben? Obduktionen und Histologie“, schreibt Bonte.

„Als ich den Fall gegen KLM bearbeitete, sagte ich ihnen bereits, dass dies geschehen würde. Und so geschieht es auch. Jetzt müssen wir herausfinden, was die Ursache für den plötzlichen Tod dieser Menschen war“, erklärt der Neurologe.

„Einer der Piloten, die ich kenne, sagte mir, dass dies außergewöhnlich ist. Jetzt, am Ende seiner 30-Jährigen Laufbahn, erinnert er sich an zwei Fälle. Dann ist das ohnehin bemerkenswert“, betont Bonte.

Deutschlands Digitalminister trifft sich mit Elon Musk und sagt, Musk sei mit den Zensurgesetzen der EU einverstanden.

Volker Wissing traf den Twitter-CEO in San Francisco.

Der deutsche Minister für Digitales und Verkehr, Volker Wissing, sagte, er sei weniger besorgt über Twitter unter der Führung von Elon Musk, nachdem er sich mit dem CEO in San Francisco getroffen hatte.

„Danke @elonmusk für ein konstruktives Gespräch in San Francisco. Meine Haltung ist klar: Die Selbstverpflichtung der Plattformen gegen #Desinformation muss strikt eingehalten werden, bis das #DSA in Kraft tritt. Elon Musk hat mir zugestimmt“, twitterte Wissing.

Der DSA (Digital Services Act), der voraussichtlich im Februar 2024 in Kraft treten wird, verpflichtet die Plattformen unter anderem dazu, „schädliche“ Inhalte unverzüglich zu entfernen. Die Gesetzgebung zielt darauf ab, die Verbraucher vor Inhalten zu schützen, die als schädlich angesehen werden, sowie vor illegalen Inhalten.

In einem Interview im Dezember äußerte sich Wissing, der Generalsekretär der Freien Demokratischen Partei (FDP), besorgt über Musks Führung von Twitter und sagte, er sei unentschlossen, ob er die Plattform weiterhin nutzen werde.

Seit seinem Amtsantritt Ende Oktober hat Musk einige Änderungen vorgenommen, die von Zensurliebhabern als umstritten angesehen werden könnten. Er hat die COVID-19-Fehlinformationspolitik zurückgenommen und einige zuvor gesperrte Konten wieder zugelassen, darunter das Konto des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump.

In einem Brief an die EU-Kommission äußerte Sven Giegold, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Bedenken über die abrupten Änderungen bei Twitter und die Lockerung der Zensurpolitik.

Nord Stream, wer war´s?

Nicht zu fragen, wer verantwortlich ist, ist so, als würde man nicht untersuchen, wer hinter den Anschlägen von 9/11 steckt.

Ted Snider

Es gibt viele Gründe, Russland zu beschuldigen. Aber hier im Westen setzt sich das Muster fort, Russland zu beschuldigen, bevor eine Untersuchung stattgefunden hat, oder sogar trotz einer solchen. Russland wird beschuldigt, egal wie die Fakten aussehen.

In einem kürzlich erschienenen Essay in Foreign Affairs nutzt der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz die allgemeine Unwissenheit seiner Leserschaft aus, um die Geschichte umzuschreiben. In einem Abschnitt, in dem er Putin dafür verantwortlich macht, dass das Versprechen von Partnerschaft und Frieden in einer Weltordnung, die auf das Ende des Kalten Krieges hätte folgen sollen, zunichte gemacht wurde, behauptet Scholz, dass Russland 2008 einen Krieg gegen Georgien begonnen hat“.

Viele von Scholz‘ Lesern werden ihn beim Wort nehmen, vor allem, weil sie von den westlichen Medien seit vielen Jahren darauf vorbereitet werden. Doch Scholz weiß, dass seine Aussage eine Lüge ist. Eine unabhängige Untersuchungskommission der Europäischen Union zum Georgienkonflikt stellte damals fest, dass Georgien und nicht Russland den Angriff gestartet hatte.

Am 7. August griff Georgien die südossetische Hauptstadt Zchinwali an und verletzte damit seine eigene, nur fünf Stunden zuvor vereinbarte Waffenruhe. Georgien behauptete, dass Ossetien georgische Dörfer beschossen habe. Beobachter der OSZE vor Ort erklärten jedoch, dass dies nicht zutreffe. Die unabhängige Untersuchungskommission der Europäischen Union zum Konflikt in Georgien stellte fest, dass „keine der Erklärungen, die von den georgischen Behörden vorgebracht wurden, um den Angriff in irgendeiner Form rechtlich zu rechtfertigen“, zutreffend war. In dem Bericht heißt es, dass „keine russische Militärinvasion im Gange war, die von georgischen Streitkräften gestoppt werden musste“.

Scholz weiß das, aber er beschuldigt trotz der Untersuchung immer noch Russland.

Als am 15. November eine russische S-300-Rakete alter Bauart in Polen landete und zwei Menschen tötete, gaben westliche Medien und Regierungen sofort Russland die Schuld. Eine Untersuchung ergab jedoch bald, dass es sich bei der Rakete um eine alte russische S-300-Rakete handelte, über die das ukrainische Militär noch verfügt. Die ukrainische Luftabwehr hatte die Rakete auf eine ankommende russische Rakete abgefeuert. Die ukrainische Rakete verfehlte ihr Ziel und landete jenseits der Grenze in Polen. Noch vor einer Untersuchung wurde Russland beschuldigt.

Und als im September die Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 explodierten, ignorierte der Westen Russlands Unschuldsbeteuerungen und beschuldigte gemeinsam Russland der Sabotage. „Niemand auf der europäischen Seite des Ozeans glaubt, dass es sich um etwas anderes als russische Sabotage handelt“, sagte ein hochrangiger europäischer Umweltbeamter. Die US-Energieministerin Jennifer Granholm sagte sofort, dass es „scheint“, dass Russland die Schuld trägt.

Die Washington Post berichtete jedoch kürzlich, dass nach monatelangen Ermittlungen nichts darauf hindeutet, dass Russland verantwortlich ist. Der Post-Artikel befragte „23 Diplomaten und Geheimdienstmitarbeiter in neun Ländern“, die sagten, dass es „zum jetzigen Zeitpunkt keine Beweise dafür gibt, dass Russland hinter den Sabotageakten steckt“. Selbst diejenigen, die mit den forensischen Details vertraut sind, können Russland nicht eindeutig mit dem Anschlag in Verbindung bringen“, heißt es in dem Artikel.

Wenn Russland es nicht getan hat, dann war es einer von uns. Die beunruhigendste Frage, die 2022 nicht gestellt wurde, lautet: Wer hat die Nord Stream-Pipelines in die Luft gejagt?

Der Sabotageakt zählt zu den größten Terroranschlägen der Geschichte. Nicht zu fragen, wer dafür verantwortlich ist, ist so, als würde man nicht untersuchen, wer hinter den Anschlägen von 9/11 steckt. Die vorsätzliche Detonation führte zu einer enormen Freisetzung von Methangas in die Atmosphäre. Außerdem wurde Europa von seiner Gasversorgung abgeschnitten, was den Abstieg in einen Winter ohne Wärme beschleunigte. Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sprach von einer „vorsätzlichen Störung der aktiven europäischen Energieinfrastruktur“.

Die Beweise deuteten eindeutig auf einen staatlichen Akteur hin. Einer der größten Terroranschläge der Geschichte wurde nicht von einem einzelnen Terroristen oder einer Terrororganisation verübt, sondern von einem Land, das allein oder gemeinsam mit anderen Ländern handelt.

Wenn es keine Beweise dafür gibt, dass Russland hinter den Explosionen steckt, dann war es entweder ein europäisches Land oder ein mit Europa verbündetes Land, das Europa im Stich gelassen und verraten hat und damit den Komfort und die Gesundheit der europäischen Bürger opferte. Die erhöhten Gas- und Stromkosten, zu denen die Sabotage beigetragen hat, könnten in diesem Winter zu 147.000 zusätzlichen Todesfällen in Europa führen und auf Jahre hinaus Energieengpässe in Europa und insbesondere in Deutschland verursachen.

Noch vor der Durchführung der Untersuchung wurde Russland beschuldigt. Beamte „bedauerten“ gegenüber der Post, „dass so viele führende Politiker der Welt mit dem Finger auf Moskau zeigten, ohne andere Länder in Betracht zu ziehen“. Aber eines dieser „anderen Länder“ schnitt Europa von seinem Gas ab und gab Russland die Schuld. Die schwerwiegendste ungestellte Frage, die niemand stellen will, ist: wer?

Dokumente: Impfstoffe sind DOD-Geheimprojekt als Kriegsakt – ohne Qualitätskontrollen

Dokumente: Impfstoffe sind DOD-Geheimprojekt als Kriegsakt – ohne Qualitätskontrollen

Investigative US-Journalisten recherchierten, dass das US-Verteidiungsministerium DOD die so genannten “Covid-Impfungen” von Anfang an im Rahmen des “Nationalen Sicherheitsprogramms” als Kriegshandlung gegen einen feindlichen Angriff kontrollierte. Dabei war völlig irrelevant, ob die Impfstoffe sicher und wirksam sind. Der Öffentlichkeit wurden Qualitätskontrollen im Rahmen einer Informationskampagne vorgegaukelt, Kritiker mundtot zu machen war Teil der Operation.

Armedforces.press beruft sich in ihrem Artikel auf neu aufgetauchte Dokumente. Diese wurden durch das US-amerikanische Informationsfreiheitsgesetz “Freedom of Information Act” erlangt.

Gemäß vom Kongress verabschiedeter Statuten, aktiver Gesetze und zusätzlicher Dokumente, die durch das Informationsfreiheitsgesetz an die Öffentlichkeit gelangten, besitzt, implementiert und überwacht das US-Verteidigungsministerium das COVID-19-Impfstoffprogramm als „Gegenmaßnahme“ gegen ausländische Angriffe. Während die Öffentlichkeit mit einer orchestrierten Angstkampagne bombardiert wurde, verwaltete die US-Regierung die Reaktionen auf die “Covid-Krise” als nationale Sicherheitsbedrohung.

Ein typischer Vertrag der US-Armee während der “Pandemie” – hier wird Pfizer Mitte 2020 mit der Impfstoffherstellung beauftragt.

Die Undercover-Operation des Militärs wurde mithilfe von drei entscheidenden rechtlichen Manövern orchestriert:

1. Notfallgenehmigung EUA
2. Vorbereitungsakt
3. Andere Transaktionsbehörde

Präsident Trump erklärte am 13. März 2020 gemäß “Stafford Act” einen Notstand für die öffentliche Gesundheit (PHE) und übertrug dem Nationalen Sicherheitsrat die Verantwortung für die Covid-Politik. Covid-19-Impfstoffe wurden somit zu „medizinischen Gegenmaßnahmen“ – eine Grauzone von Produkten, die nicht als Impfstoffe oder Arzneimittel reguliert sind.

„Sie haben dem Nationalen Sicherheitsrat die Verantwortung übertragen und es als Kriegshandlung behandelt“, sagte Sasha Latypova, eine ehemalige Führungskraft einer pharmazeutischen Auftragsforschungsorganisation (CRO). Laut Berichten von Operation Warp Speed/ASPR hat das Verteidigungsministerium die Entwicklung, Herstellung und Verteilung von Covid-Gegenmaßnahmen angeordnet, beaufsichtigt und streng verwaltet, wobei es hauptsächlich das zuvor eingerichtete Netzwerk von Militärunternehmen und Konsortien des Verteidigungsministeriums nutzte.

Eines der Dokumente, welches das DOD als Auftraggeber von Pfizer ausweist.

Das Verteidigungsministerium, BARDA und HHS ordneten alle Covid-Gegenmaßnahmen an, einschließlich „Impfstoffe“ als Prototyp-Demonstrationen für die Herstellung in großem Maßstab, um Vorschriften und Transparenz im Rahmen der sonstigen Transaktionsbehörde zu vermeiden. Als Prototypen, die unter EUA (emergency use authorisation) während PHE (public health emergency) verwendet werden, müssen Covid-Gegenmaßnahmen, einschließlich „Impfstoffe“, nicht den US-Gesetzen für Herstellungsqualität, Sicherheit und Kennzeichnung entsprechen.

„Daraus ergibt sich, dass die US-Regierung den Einsatz von nicht konformen biologischen Materialien an Amerikanern genehmigt und finanziert hat, ohne ihren „Prototypen“-Rechtsstatus zu klären, wodurch die Materialien nicht der normalen behördlichen Aufsicht unterliegen, während sie gleichzeitig gegenüber der Öffentlichkeit eine betrügerische pseudo-„behördliche“ Legitimation aufrechterhalten haben.“

„Am unglaublichsten ist die Tatsache, dass aktuelle Gesetze, die vom Kongress der Vereinigten Staaten erlassen wurden, die Vertuschungsaktionen anscheinend legal machen!“

Sasha Latypova

Unter dem PHE werden medizinische Gegenmaßnahmen nicht als pharmazeutische Produkte reguliert oder geschützt (21 USC 360bbb-3(k).

Dem amerikanische Volk wurde vorgespielt, dass die FDA, die CDC und Galionsfiguren wie Anthony Fauci das COVID-19-Impfstoffprogramm beaufsichtigten. Ihre Beteiligung war aber nur eine eine orchestrierte Informationsoperation. Alle Entscheidungen in Bezug auf die COVID-19-Impfstoffforschung, Materialbeschaffung, Verteilung und Informationsaustausch wurden vom Verteidigungsministerium streng kontrolliert.

Qualitätskontrolle de facto ausgeschlossen, Unternehmen tragen keine Haftung

Hunderte von Covid-Gegenmaßnahmenverträgen wurden aufgedeckt. Viele Offenlegungen sind teilweise geschwärzt. Latypova und Katherine Watt, eine investigative Journalistin, haben jedoch Quellen gefunden, um die fehlenden Details zu ergänzen. Eine Überprüfung dieser Verträge weist auf ein hohes Maß an Kontrolle durch die US-Regierung (DoD/BARDA) hin. Der Umfang der zu erbringenden Leistungen wird nur als „Demonstrationen“ und „Prototypen“ spezifiziert, während klinische Versuche und die Qualitätskontrolle der Fertigung aus dem Umfang der durch die Verträge bezahlten Arbeiten ausgeschlossen werden. Um sicherzustellen, dass das Pharmaunternehmen die gefälschten klinischen Studien ohne finanzielles Risiko durchführen kann, beinhalten die Verträge die Aufhebung jeglicher Haftung für die Hersteller und alle Auftragnehmer entlang der Liefer- und Vertriebskette gemäß dem PREP-Gesetz von 2005 und den damit verbundenen Bundesgesetzen.

Warum werden keine Maßnahmen von Aufsichtsbehörden oder Gerichten ergriffen? 

Laut Latypova und Watt macht eine Kombination aus kürzlich verabschiedeten Gesetzen und Durchführungsverordnungen es legal zu lügen! Der HHS-Sekretär (U.S. Department of Health and Human Services) ist niemandem gegenüber rechenschaftspflichtig, wenn der nationale Gesundheitsnotstand weiterhin alle drei Monate vom Kongress verlängert wird.

In der Minute, in der COVID-19 “ausbrach”, wurde eine bedeutende Informationsoperation in Gang gesetzt. Die US-Regierung, die Geheimdienste, die Medien und Big Tech arbeiteten zusammen, um eine intensive Druckkampagne zu orchestrieren und durchzuführen, die darauf abzielte, den Impfstoff legal nach dem Emergency Use Authorization Act zu kennzeichnen und gleichzeitig abweichende Ärzte, Kritiker und praktikable alternative Behandlungen zu verunglimpfen. Diese Vorgangsweise ermöglichte eine schnelle Herstellung ohne die standardmäßigen Sicherheits- und Gesundheitsprotokolle.

Damit ein Impfstoff unter der EUA ausgewiesen wird, darf es keine anderen bekannten Behandlungen oder Heilmittel geben. Daher wurden viele bewährte Behandlungen wie Ivermectin und Hydroxychloroquin in den Medien auf die schwarze Liste gesetzt und als „Pferdeentwurmungsmittel“ abgetan, als diese billigen, leicht verfügbaren Medikamente in der Vergangenheit für ihre hohe Wirksamkeit bekannt waren.

Bedeutende COVID-behandelnde Ärzte wie Peter M. McCullough und Pierre Kory waren beispiellosen Angriffen auf ihre medizinischen Qualifikationen ausgesetzt.

Wachsende Sorge unter geimpften Sportlern: “Wenn ich sterbe, kommt es von der Impfung”

Wachsende Sorge unter geimpften Sportlern: “Wenn ich sterbe, kommt es von der Impfung”

Der US-amerikanische Jurist und Journalist Rogan O’Handley hat am Mittwoch eine private Textnachricht eines Sportlers auf Twitter geteilt, die betroffen macht: Ein ehemaliger Spieler der National Football League schreibt darin, dass, sollte er plötzlich versterben, seiner Ansicht nach nur die sogenannte Covid-Impfung daran schuld sein könne. Offenkundig sorgt der Athlet sich aufgrund von unerwarteten Todesfällen in seinem (geimpften) Bekanntenkreis massiv um seine Gesundheit. Er scheint damit nicht alleine zu sein.

Erst vor wenigen Tagen starb der ehemalige NFL-Star und Impfbefürworter Uche Nwaneri mit nur 38 Jahren plötzlich und unerwartet – mutmaßlich an Herzversagen (Report24 berichtete). Am Montag war zudem der NFL-Spieler Damar Hamlin während eines Spiels zusammengebrochen: Er erlitt einen Herzstillstand. Sein Zustand ist weiterhin kritisch, er scheint jedoch auf dem Weg der Besserung zu sein. Medial wird jede Möglichkeit eines Zusammenhangs zur Impfung geleugnet, Mediziner wie Dr. Peter McCullough kritisieren das kategorische Ausschließen einer impfbedingten Herzerkrankung wiederum scharf.

Die Nachricht, von der Rogan O’Handley auf Twitter berichtet, soll ebenfalls von einem ehemaligen NFL-Spieler stammen. O’Handley kommentierte: “So viele aktuelle und ehemalige Spieler haben Angst davor, was diese Impfung ihren Freunden antut, und sie dürfen es nicht öffentlich diskutieren.” Die Nachricht, die er als Screenshot eingefügt hat, lautet:

Wenn ich an einem plötzlichen Herzinfarkt sterbe oder tot umfalle, glaube ich zu 100 Prozent, dass es von der Covid-Impfung kommt, die ich 2021 bekommen habe. Ich will, dass du meine Stimme bist und für mich kämpfst, wenn ich irgendwie sterbe. Das mag extrem erscheinen, aber zuletzt sind mehr als nur ein paar Menschen, von denen ich wusste, dass sie gesunde Individuen waren, aus dem Nichts und ohne Erklärung gestorben. Die Impfung war das, was sie alle gemeinsam hatten.

Today I received this message from a former NFL player

So many current & former players are scared of what this vax is doing to their friends & they’re not allowed to discuss it publicly

I promised him I would be his voice

But my God what is happening to us

This is horrible pic.twitter.com/wdACjugxwz

— Rogan O’Handley (@DC_Draino) January 4, 2023

Angst ist der Gesundheit sicherlich alles andere als zuträglich. Die große Unsicherheit über die genaue Wirkungsweise und die Nebenwirkungen der experimentellen Gentherapeutika scheint mittlerweile allerdings vielen Impflingen erhebliche Sorgen zu bereiten. Politik und Medien verbreiteten konsequent die Behauptung, die verimpfte mRNA würde im Körper binnen kürzester Zeit abgebaut werden (und darüber hinaus ohnehin nur an der Einstichstelle verbleiben) – das hat sich auf ganzer Linie als falsch erwiesen. Dass die Untersuchung von unerwünschten Konsequenzen der sogenannten Impfung noch immer vielfach blockiert wird, anstatt von Regierungen und Behörden konsequent vorangetrieben zu werden, um Betroffenen zu helfen, trägt freilich nicht zu einer Beruhigung der Öffentlichkeit bei.

Nattokinase kann vielleicht Leben retten

Studien haben ergeben, dass das Nahrungsergänzungsmittel “Nattokinase” in der Lage sein könnte, die extrem schädlichen Spike-Proteine wieder aufzulösen. Das Produkt ist in Bio-Qualität bei unserem Werbepartner Tentorium/Heilnatura erhältlich, 15 Prozent Ermäßigung gibt es mit dem Codewort “Natto“.

Steuergeldverschwendung: 7.500 Euro monatlich für Baerbocks Styling! | Ein Kommentar von Gerald Grosz

Steuergeldverschwendung: 7.500 Euro monatlich für Baerbocks Styling! | Ein Kommentar von Gerald Grosz

Denken kann sie nicht, reden kann sie auch nicht – aber hübsch soll sie wenigstens aussehen. Anders zumindest lassen sich die monatlichen Ausgaben von 7.500 Euro (Geld der deutschen Steuerzahler!) für Annalena Baerbocks („Grüne“) Stylistin nicht erklären. Aber: Katastrophale Politik lässt sich nicht wegschminken! 

Ein Kommentar des DeutschlandKURIER??-Kolumnisten Gerald Grosz.

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Unbekannt, unsicher – oder beides?

Unbekannt, unsicher – oder beides?

Kip Hansen

[Alle Hervorhebungen in diesem Beitrag im Original!]

„Menschen verwenden Begriffe wie ’sicher‘, um ihre Unsicherheit über ein Ereignis zu beschreiben … und Begriffe wie „Zufall“, um ihre Unsicherheit über die Welt zu beschreiben.“ – Mircea Zloteanu

In vielen Bereichen der Wissenschaft wird heute das Wort „Ungewissheit“ in den Mund genommen, ohne dass darüber nachgedacht wird, was mit „Ungewissheit“ gemeint ist, oder zumindest ohne dass dies zum Ausdruck gebracht wird. Diese einfache Tatsache ist so bekannt, dass eine Gruppe in UK mit der Bezeichnung „Sense about Science“ eine Broschüre mit dem Titel „Making Sense of Uncertainty“ (.pdf) veröffentlicht hat. Die Gruppe „Sense about Science“ setzt sich für evidenzbasierte Wissenschaft und Wissenschaftspolitik ein. Die 2013 veröffentlichte Broschüre Making Sense of Uncertainty ist leider ein nur vage getarnter Versuch, den Klimaskeptizismus auf der Grundlage der großen Unsicherheiten in der Klimawissenschaft zu bekämpfen.

Nichtsdestotrotz enthält sie einige grundlegende und notwendige Erkenntnisse über Unsicherheit:

Michael Hanlon: „Wenn die Ungewissheit die Bandbreite der Möglichkeiten sehr groß macht, sollten wir nicht versuchen, eine einzige, präzise Zahl zu ermitteln, da dies einen falschen Eindruck von Gewissheit erweckt – falsche Präzision.“

Ein guter und berechtigter Punkt. Aber das größere Problem ist der „Versuch, eine einzige … Zahl zu finden“, egal ob sie „fälschlich präzise“ ist oder nicht.

David Spiegelhalter: „In der klinischen Medizin können Ärzte nicht genau vorhersagen, was mit jemandem passieren wird, und verwenden daher vielleicht eine Formulierung wie ‚von 100 Menschen wie Ihnen werden 96 die Operation überleben‘. Manchmal gibt es nur so wenige Anhaltspunkte, zum Beispiel weil der Zustand eines Patienten völlig neu ist, dass keine Zahl mit Sicherheit angegeben werden kann.“

Nicht nur in der klinischen Medizin, sondern in vielen Forschungsbereichen werden Arbeiten veröffentlicht, die – trotz vager, sogar widersprüchlicher und begrenzter Beweise mit zugegebenen Schwächen im Studiendesign – endgültige numerische Ergebnisse angeben, die nicht besser als wilde Vermutungen sind. (Siehe die Studien von Jenna Jambeck über Plastik im Meer).

Und, vielleicht die größte Untertreibung und der am wenigsten zutreffende Gesichtspunkt in dieser Broschüre:

„Es besteht eine gewisse Verwirrung zwischen dem wissenschaftlichen und dem alltäglichen Gebrauch der Wörter ‚Unsicherheit‘ und ‚Risiko‘. [Dieser erste Satz stimmt – kh] In der Alltagssprache könnten wir sagen, dass etwas, das unsicher ist, riskant ist. Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch bedeutet Risiko jedoch im Großen und Ganzen eine Unsicherheit, die in Bezug auf eine bestimmte Gefahr quantifiziert werden kann – für eine bestimmte Gefahr ist das Risiko also die Wahrscheinlichkeit, dass sie eintritt.“

Viel Konfusion

„Das Risiko ist die Chance, dass es passiert“. Ist das wirklich so? William Briggs weist in seinem Buch „Uncertainty: The Soul of Modeling, Probability & Statistics“ (etwa: Die Seele der Modellierung, Wahrscheinlichkeit und Statistik) darauf hin, dass für eine „Chance“ (d. h. eine „Wahrscheinlichkeit“) zunächst eine Aussage wie „Die Gefahr (der Tod) wird diesem Patienten widerfahren“ und klar dargelegte Prämissen erforderlich sind, von denen die meisten angenommen und nicht dargelegt werden, wie z. B. „Der Patient wird in einem modernen Krankenhaus behandelt, ist ansonsten gesund, der Arzt ist voll qualifiziert und verfügt über umfassende Erfahrung mit dem Verfahren, die Diagnose ist korrekt…“. Ohne vollständige Darlegung der Prämissen kann keine Wahrscheinlichkeitsaussage getroffen werden.

Vor kurzem habe ich hier zwei Aufsätze veröffentlicht, die sich mit der Unsicherheit befassen [Titel übersetzt]:

„Plus oder Minus ist keine Frage“ (hier) und „Grenzen des zentralen Grenzwertsatzes“ (hier).

Jeder von ihnen benutzte fast kindlich einfache Beispiele, um einige sehr grundlegende, wahre Punkte über die Art und Weise darzustellen, wie Ungewissheit verwendet, missbraucht und oft missverstanden wird. Ich hatte mit einem angemessenen Maß an Widerstand gegen diesen unverhohlenen Pragmatismus in der Wissenschaft gerechnet, aber die Heftigkeit und Hartnäckigkeit der Opposition hat mich überrascht. Wenn Sie diese verpasst haben, sehen Sie sich die Aufsätze und ihre Kommentare an. Keiner der Kritiker war in der Lage, ein einfaches Beispiel mit Diagrammen oder Illustrationen zu liefern, um seine konträren (fast immer „statistischen“) Interpretationen und Lösungen zu untermauern.

Wo liegt hier also das Problem?

1. Definition: In der Welt der Statistik wird die Unsicherheit als Wahrscheinlichkeit definiert. „Die Unsicherheit wird durch eine Wahrscheinlichkeitsverteilung quantifiziert, die von unserem Informationsstand über die Wahrscheinlichkeit abhängt, wie hoch der einzelne, wahre Wert der unsicheren Größe ist.“ [Quelle]

[In dem verlinkten Artikel wird die Unsicherheit kontrastiert mit: „Die Variabilität wird durch eine Verteilung der Häufigkeiten mehrerer Instanzen der Größe quantifiziert, die aus beobachteten Daten abgeleitet wird.“]

2. Falsche Anwendung: Die obige Definition wird falsch angewandt, wenn wir die absolute Messunsicherheit betrachten.

Der absolute Fehler oder die absolute Unsicherheit ist die Unsicherheit bei einer Messung, die in den entsprechenden Einheiten ausgedrückt wird.

Die absolute Unsicherheit einer Größe ist der tatsächliche Betrag, um den die Größe unsicher ist, z. B. wenn Länge = 6,0 ± 0,1 cm, ist die absolute Unsicherheit der Länge 0,1 cm. Beachten Sie, dass die absolute Unsicherheit einer Größe die gleichen Einheiten hat wie die Größe selbst.

Anmerkung: Die korrekteste Bezeichnung dafür ist absolute Messunsicherheit. Sie ergibt sich aus dem Messverfahren oder dem Messgerät selbst. Wenn eine Temperatur immer (und nur) in ganzen Grad angegeben wird (oder wenn sie auf ganze Grad gerundet wurde), hat sie eine unausweichliche absolute Messunsicherheit von ± 0,5°. Der als 87° gemeldete/aufgezeichnete Thermometerwert muss also seine Unsicherheit tragen und als „87° ± 0,5°“ angegeben werden – was gleichbedeutend ist mit „irgendeinem Wert zwischen 87,5 und 86,5“ – es gibt eine unendliche Anzahl von Möglichkeiten in diesem Bereich, die alle gleichermaßen möglich sind. (Die natürliche Welt beschränkt die Temperaturen nicht auf die Werte, die genau mit den kleinen Strichen auf den Thermometern übereinstimmen).

Würfeln für die Wissenschaft

Schauen wir uns ein einfaches Beispiel an – einen einzelnen Würfel und ein Würfelpaar zu werfen.

Ein einzelner Würfel (ein Würfel, normalerweise mit leicht abgerundeten Ecken und Kanten) hat sechs Seiten – jede mit einer Anzahl von Punkten: 1, 2, 3, 4, 5 und 6. Wenn er richtig hergestellt ist, hat er eine perfekt gleichmäßige Verteilung der Ergebnisse, wenn viele Male gewürfelt wird. Jede Seite des Würfels (Zahl) wird genauso oft mit der Seite nach oben gefunden wie jede andere Seite (Zahl).

Dies stellt die Verteilung der Ergebnisse von 1.000 Würfen mit einem einzigen fairen Würfel dar. Hätten wir etwa eine Million Mal gewürfelt, lägen die Verteilungswerte der Zahlen näher bei 1:6 für jede Zahl.

Was ist der Mittelwert der Verteilung? 3.5

Wie groß ist die Spanne des erwarteten Ergebnisses bei einem einzelnen Wurf? 3.5 +/- 2.5

Da jeder Wurf eines Würfels völlig zufällig ist (und innerhalb seiner Parameter nur ganze Werte von 1 bis 6 würfeln kann), können wir für jeden nächsten Wurf den Wert von 3,5 ± 2,5 [nur ganze Zahlen] vorhersagen. Diese Vorhersage wäre zu 100 % korrekt – in diesem Sinne gibt es keinen Zweifel daran, dass der nächste Wurf in diesem Bereich liegen wird, da es nicht anders sein kann.

Da es sich um einen reinen Zufallsprozess handelt, hat jeder Wert, der durch den Bereich „3,5 ± 2,5“ [nur ganze Zahlen] repräsentiert wird, die gleiche Wahrscheinlichkeit, bei jedem „nächsten Wurf“ aufzutreten.

Wie wäre es, wenn wir ein Paar Würfel werfen?

Ein Würfelpaar, zwei der oben beschriebenen Würfel, die gleichzeitig geworfen werden, haben eine Werteverteilung, die wie folgt aussieht:

Wenn wir zwei Würfel werfen, erhalten wir etwas, das wie eine unverzerrte Normalverteilung aussieht. Hätten wir das Würfelpaar eine Million Mal gewürfelt, wäre die Verteilung näher an der vollkommenen Normalverteilung – sehr nahe an der gleichen Anzahl für 3er und 11er und der gleichen Anzahl für 1er wie für 12er.

Welches ist der Mittelwert der Verteilung? 7

Wie groß ist der Bereich des zu erwartenden Ergebnisses bei einem einzelnen Wurf? 7 ± 5

Da jeder Wurf des Würfels völlig zufällig ist (innerhalb seiner Parameter kann er nur ganze Werte von 2 bis 12 würfeln), können wir für jeden nächsten Wurf den Wert „7 ± 5“ vorhersagen.

Aber bei einem Würfelpaar ist die Verteilung nicht mehr gleichmäßig über den gesamten Bereich. Die Werte der Summen der beiden Würfel reichen von 2 bis 12 [nur ganze Zahlen]. 1 ist kein möglicher Wert, ebenso wenig wie eine Zahl über 12. Die Wahrscheinlichkeit, eine 7 zu würfeln, ist viel größer als eine 1 oder 3 oder 11 oder 12 zu würfeln.

Jeder Würfelspieler kann erklären, warum das so ist: Es gibt mehr Kombinationen der Werte der einzelnen Würfel, die 7 ergeben, als solche, die 2 ergeben (es gibt nur eine Kombination für 2: zweimal die 1 und eine Kombination für 12: zweimal die 6).

Würfeln in einer Schachtel

Um aus dem Würfelbeispiel eine echte absolute Messunsicherheit zu machen, bei der wir einen Wert und seine bekannte Unsicherheit angeben, aber den tatsächlichen (oder wahren) Wert nicht kennen (können), legen wir die Würfel in eine geschlossene Schachtel mit einem Deckel.  Und dann schütteln wir die Schachtel (würfeln). (Ja, Schrödingers Katze und so weiter.) Wenn wir den Würfel in einen verschlossenen Kasten legen, können wir den Wert nur als eine Menge aller möglichen Werte angeben, oder als Mittelwert ± die oben genannten bekannten Unsicherheiten.

Wir können also unsere Werte für ein Würfelpaar als die Summe der beiden Bereiche für einen einzelnen Würfel betrachten:

Die arithmetische Summe von 3,5 ± 2,5 plus 3,5 ± 2,5 ist eindeutig 7 ± 5. (siehe meine Arbeit „Plus oder Minus ist keine Frage“). Dies ist die korrekte Handhabung der Addition der absoluten Messunsicherheit.

Es wäre genau dasselbe, wenn man zwei Gezeitenmessungen addiert, die eine absolute Messunsicherheit von ± 2 cm haben, oder wenn man zwei Temperaturen addiert, die auf ein ganzes Grad gerundet wurden. Man addiert den Wert und addiert die Unsicherheiten. (Es gibt viele Referenzen dafür. Versuchen Sie es hier.)

Statistiker (als Gruppe) bestehen darauf, dass dies nicht korrekt ist – „Falsch“, wie ein kluger Kommentator bemerkte. Die Statistiker bestehen darauf, dass die korrekte Summe lauten würde:

7 ± 3.5

Einer der Kommentatoren zu Plus oder Minus gab diese statistische Einschätzung ab: „die Unsicherheiten addieren sich IN QUADRATUR. Zum Beispiel: (25,30+/- 0,20) + (25,10 +/- 0,30) = 50,40 +/- SQRT(0,20² + 0,30²) = 50,40 +/-0,36 … Sie würden das Ergebnis als 50,40 +/- 0,36 angeben.

In Worten ausgedrückt: Die Summe der Werte, wobei die Unsicherheit als „Quadratwurzel der Summe der Quadrate der Unsicherheiten“ angegeben wird.

Versuchen wir also, dies auf unser einfaches Würfelproblem mit zwei Würfeln anzuwenden:

(3.5 ± 2.5) + (3.5 ± 2.5) = 7 ± SQRT (2.5² + 2.5²) = 7 ± SQRT(6.25 + 6.25) = 7 ± (SQRT 12.5) = 7 ± 3.5

(Der genauere Wert von √12,5 ist 3,535533905932738…)

Oh je. Das ist etwas ganz anderes als das Ergebnis, wenn man die Regeln für die Addition der absoluten Unsicherheiten befolgt.

Im blauen Diagrammkasten können wir jedoch sehen, dass die korrekte Lösung, die den gesamten Bereich der Unsicherheit einschließt, 7 ± 5 beträgt.

Wo weichen die Ansätze also voneinander ab?

Falsche Annahmen: Der statistische Ansatz verwendet eine Definition, die nicht mit der realen physikalischen Welt übereinstimmt: „Unsicherheit wird durch eine Wahrscheinlichkeitsverteilung quantifiziert“.

So sieht ein Statistiker das Problem:

Wenn es sich jedoch um absolute Messunsicherheiten handelt (oder, wie im Beispiel des Würfelspiels, um absolut bekannte Unsicherheiten – die Unsicherheit ist aufgrund der Beschaffenheit des Systems bekannt), führt die Anwendung der statistischen Regel des „Addierens in Quadratur“ zu einem Ergebnis, das nicht mit der Realität übereinstimmt:

Ein Kommentator des Aufsatzes Grenzen des zentralen Grenzwertsatzes begründete diese Absurdität wie folgt: „Die Wahrscheinlichkeit, dass beide Messungen um den vollen Unschärfewert in dieselbe Richtung abweichen, ist nahezu Null.“

In unserem Würfelbeispiel würden, wenn wir diesen Standpunkt anwenden, die Einsen und Sechsen unserer einzelnen Würfel in einem Paar mit einer Wahrscheinlichkeit von „nahe Null“ zusammenkommen (bei einem Wurf von zwei Würfeln), um die Summen 2 und 12 zu ergeben. 2 und 12 stellen den Mittelwert ± den vollen Unsicherheitswert von plus oder minus 5 dar.

Unser Verteilungsdiagramm der Würfelwürfe zeigt jedoch, dass 2 und 12 nicht einmal selten sind, auch wenn sie seltener vorkommen. Und dennoch können 2er und 12er bei Anwendung der „Quadraturregel“ für die Addition zweier Werte mit absoluter Unsicherheit einfach ignoriert werden. Wir können auch die 3er und 11er ignorieren.

Jeder Würfelspieler weiß, dass dies einfach nicht stimmt, denn die kombinierte Wahrscheinlichkeit, eine 2 oder 3 oder 11 oder 12 zu würfeln, beträgt 18 % – fast 1:5. Eine Wahrscheinlichkeit von 1:5 zu ignorieren, z. B. „die Wahrscheinlichkeit, dass der Fallschirm nicht funktioniert, beträgt 1:5“, ist töricht.

Falls wir die von Statistikern regelmäßig empfohlene „1 Standardabweichung“ (ca. 68 % – gleichmäßig auf beide Seiten des Mittelwerts verteilt) verwenden würden, müssten wir alle 2er, 3er, 11er und 12er und etwa ½ der 3er und 4er aus unserer „Unsicherheit“ eliminieren – die 34 % (>1-in-3) der tatsächlich erwarteten Würfe ausmachen.

Man beachte, dass wir in diesem Beispiel die gewöhnliche Unsicherheit eines zufälligen Ereignisses (Würfelwurf) in eine „absolute Messunsicherheit“ umgewandelt haben, indem wir unsere Würfel in eine Box mit einem Deckel gelegt haben, die uns daran hindert, den tatsächlichen Wert des Würfelwurfs zu kennen, uns aber erlaubt, die gesamte Bandbreite der Unsicherheit zu kennen, die mit der „Messung“ (dem Würfelwurf) verbunden ist. Genau das geschieht, wenn eine Messung „gerundet“ wird – wir verlieren Informationen über den gemessenen Wert und erhalten einen „Wertebereich“. Das Runden auf den „nächsten Dollar“ führt zu einer Unsicherheit von ± 0,50 $; das Runden auf das nächste ganze Grad führt zu einer Unsicherheit von ± 0,5°; das Runden auf die nächsten Jahrtausende führt zu einer Unsicherheit von ± 500 Jahren. Messungen, die mit einem ungenauen Werkzeug oder Verfahren durchgeführt werden, ergeben ebenso dauerhafte Werte mit einer bekannten Unsicherheit.

Diese Art von Unsicherheit lässt sich nicht durch Statistik beseitigen.

Unter dem Strich:

1. Wir scheinen von der Forschung immer eine Zahl zu verlangen – „nur eine Zahl ist am besten“. Dies ist ein miserabler Ansatz für fast jede Forschungsfrage. Der „Trugschluss einer einzigen Zahl“ (den ich, glaube ich, vor kurzem, in diesem Augenblick, geprägt habe. Korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege.) ist „der Glaube, dass komplexe, komplizierte und sogar chaotische Themen und ihre Daten auf eine einzige signifikante und wahrheitsgemäße Zahl reduziert werden können“.

2. Das Beharren darauf, dass alle „Unsicherheit“ ein Maß für die Wahrscheinlichkeit ist, ist eine verzerrte Sicht der Realität. Wir können aus vielen Gründen unsicher sein: „Wir wissen es einfach nicht.“ „Wir haben nur begrenzte Daten“. „Wir haben widersprüchliche Daten.“ „Wir sind uns über die Daten nicht einig.“ „Die Daten selbst sind unsicher, weil sie aus wirklich zufälligen Ereignissen resultieren.“ „Unsere Messinstrumente und -verfahren selbst sind grob und unsicher.“ „Wir wissen nicht genug.“ – Diese Liste ließe sich seitenlang fortsetzen. Fast keiner dieser Umstände lässt sich dadurch korrigieren, dass man so tut, als könne man die Ungewissheit als Wahrscheinlichkeiten darstellen und mit statistischen Ansätzen reduzieren.

3. Die absolute Messunsicherheit ist dauerhaft – sie kann nur durch bessere und/oder genauere Messungen verringert werden.

4. Durchschnittswerte (Mittelwerte und Mediane) neigen dazu, die ursprüngliche Messunsicherheit zu verschleiern und zu verdecken. Durchschnittswerte sind selbst keine Messungen und bilden die Realität nicht richtig ab. Sie sind eine gültige Sichtweise auf einige Daten – verbergen aber oft das umfassendere Bild. (siehe Die Gesetze der Durchschnittswerte)

5. Nur in den seltensten Fällen wird die ursprüngliche Messunsicherheit bei Forschungsergebnissen angemessen berücksichtigt – stattdessen wurde den Forschern beigebracht, sich auf die Vorspiegelung statistischer Ansätze zu verlassen, um ihre Ergebnisse präziser, statistisch signifikanter und damit „wahrer“ erscheinen zu lassen.

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Kommentar des Autors:

Ich würde mich wirklich freuen, wenn ich in diesem Punkt widerlegt werden würde. Aber bis jetzt hat noch niemand etwas anderes als „mein Statistikbuch sagt …“ vorgelegt. Wer bin ich, dass ich ihren Statistikbüchern widerspreche?

Aber ich behaupte, dass ihre Statistikbücher nicht über das gleiche Thema sprechen (und keine anderen Ansichten zulassen). Man muss schon ziemlich lange suchen, um die korrekte Methode zu finden, mit der zwei Werte mit absoluter Messunsicherheit addiert werden sollen (wie in 10 cm ± 1 cm plus 20 cm ± 5 cm). Es gibt einfach zu viele ähnliche Wörter und Wortkombinationen, die den Internet-Suchmaschinen „gleich erscheinen“. Das Beste, was ich gefunden habe, sind YouTubes zur Physik.

Also, meine Herausforderung an die Herausforderer: Nennen Sie ein kindlich einfaches Beispiel, wie ich es verwendet habe, zwei Messungen mit absoluten Messunsicherheiten, die zueinander addiert werden. Die Arithmetik, ein visuelles Beispiel für die Addition mit Unsicherheiten (auf einer Skala, einem Lineal, einem Thermometer, beim Zählen von Bären, Pokerchips, was auch immer) und zeigen Sie, wie sie physikalisch addiert werden. Wenn Ihre Veranschaulichung gültig ist und du zu einem anderen Ergebnis kommst als ich, dann haben Sie gewonnen!  Versuchen Sie es mit den Würfeln. Oder mit einem Zahlenbeispiel, wie es in Plus oder Minus verwendet wird.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/01/03/unknown-uncertain-or-both/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Tino Chrupalla (AfD): Lieferung von „Marder“-Panzern macht Deutschland zur Kriegspartei!

Während die „grünen“ Kriegstreiber Annalena Baerbock und Anton Hofreiter untergehakt mit der FDP-Rüstungslobbyistin Marie-Agnes Strack-Zimmermann jauchzen, kann die AfD über die von der „Ampel“-Regierung angekündigte Lieferung von Schützenpanzern des Typs „Marder“ an die Ukraine nur den Kopf schütteln. 

Der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla, bekräftigte die Haltung seiner Partei, die Bundesregierung solle sich, statt Waffen an die Ukraine zu liefern, endlich um eine diplomatische Lösung des Konflikts bemühen.

Chrupalla empfindet es als „beunruhigend, dass Berlin dem Druck der Vereinigten Staaten und anderer Länder nachgegeben hat und Schützenpanzer vom Typ ‚Marder‘ an die Ukraine liefern will.“

Chrupalla warnte: „Dadurch wird sich die Eskalationsspirale weiter beschleunigen. Deutschland droht endgültig zur Kriegspartei zu werden – mit unabsehbaren Folgen für unser Land und seine Bürger.“

Die AfD-Fraktion rufe die Bundesregierung erneut dazu auf, jede nur denkbare diplomatische Initiative zu ergreifen, um einen Frieden am Verhandlungstisch zu erreichen, „statt sich mit Panzerlieferungen aktiv an dem Konflikt zu beteiligen“, so der AfD-Bundessprecher und Fraktionschef weiter.

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Keiner der „Heiligen Drei Könige“ war schwarz, trotzdem wird fleißig über Rassismus diskutiert

Keiner der „Heiligen Drei Könige“ war schwarz, trotzdem wird fleißig über Rassismus diskutiert

Dass Kinder sich rassistisch verhalten, wenn sie ihre Gesichter schwarz färben, ist schwer zu vermitteln. Umgekehrt färben in Haiti und Kuba farbige Anhänger der Santeria und anderer Yoruba-Religionen ihre Gesichter weiß, wenn sie zum Beispiel Aufnahmerituale praktizieren. Die Diskussion ist also schräg. Sie offenbart vor allem eins: Bildungsferne, Selbsthass und die Lust die eigene Kultur zu zertrümmern.        

Der Beitrag Keiner der „Heiligen Drei Könige“ war schwarz, trotzdem wird fleißig über Rassismus diskutiert erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Bahnbrechende Studie: Spike-Protein läuft Amok bei jungen Erwachsenen, die an Impf-Myokarditis leiden

Eine neue Studie liefert weitere Beweise dafür, dass die Myokarditis bei jungen Erwachsenen nach der Impfung durch Spike-Proteine verursacht wird.

Ziel dieser Studie war es, die Immunprofile von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu untersuchen, die nach einer Impfung eine Myokarditis entwickelten. Die Forscher entnahmen prospektiv Blutproben von 16 Patienten, die nach der Impfung mit dem SARS-CoV-2-Impfstoff mit Myokarditis ins Krankenhaus eingeliefert wurden, und verglichen sie mit 45 gesunden, geimpften Kontrollpersonen desselben Alters. Sie erstellten ein umfassendes Antikörperprofil, einschließlich Tests für SARS-CoV-2-spezifische humorale Reaktionen und Bewertungen für Autoantikörper oder Antikörper gegen andere Viren. Außerdem analysierten sie die T-Zell-Reaktionen und die Zytokinproduktion in den Blutproben. Sie stellten fest, dass sich die durch den mRNA-Impfstoff ausgelösten Immunreaktionen zwischen den Patienten, die eine Myokarditis entwickelten, und den Kontrollpersonen nicht unterschieden. Allerdings stellten sie fest, dass die Patienten mit Myokarditis höhere Werte an freiem, ungebundenem Spike-Protein im Blut aufwiesen, was eine mögliche Ursache für die Myokarditis bei diesen Personen sein könnte.

Wir haben bereits im Mai letzten Jahres auf diesen Seiten darauf hingewiesen, dass es zu einer Überlastung des Immunsystems selbst kommen könnte… aber der hier beschriebene Mechanismus und der, den wir mit Hilfe von Jean Rees im Mai dargelegt haben, sind mir immer noch unklar:

Unsere Theorie der Immunkomplexe vom Mai 2022:

Wenn Sie schon einmal mit Covid-19 infiziert waren und sich davon erholt haben, sind Ihre Antikörpertiter ziemlich stabil (Titer sind ein Maß für die Antikörper, die Ihr Immunsystem zur Abwehr von Covid besitzt). Je jünger Sie sind, desto stabiler sind diese Titer. Wenn diese Person dann geimpft wird, können diese Titer „kippen“ und „Immunkomplexe“ bilden, die Probleme verursachen können. Einer der Punkte, die Jean weiter unten aufdeckt, ist, dass jüngere Menschen mäßige und ziemlich starke Gelenkschmerzen hatten. Dies bestätigt etwas, das wir schon früher gesehen haben.

Jetzt haben wir also zwei unterschiedliche Theorien. Beide deuten darauf hin, dass etwas nicht an Ort und Stelle bleibt und sich in verschiedenen Organen ausbreitet. Die neueste Studie scheint jedoch darauf hinzuweisen, dass es sich um das Spike-Protein und nicht um eine Überlastung des Immunsystems handelt.

Die Studie untersuchte einundsechzig Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 21 Jahren, darunter 16 Personen mit impfassoziierter Myokarditis, die Blutproben zur Analyse zur Verfügung stellten. Die Mehrzahl der Personen mit Myokarditis war männlich, und die Symptome traten in der Regel innerhalb der ersten Woche nach der Impfung auf. Bei den meisten dieser Personen trat die Myokarditis nach der zweiten Impfdosis auf, bei einigen jedoch auch nach der ersten oder dritten Auffrischungsdosis. Alle Patienten hatten Schmerzen in der Brust und wiesen erhöhte Werte von kardialem Troponin T und C-reaktivem Protein auf. Die Forscher verglichen die serologischen Reaktionen der Myokarditis-Patienten mit denen von asymptomatischen geimpften Kontrollpersonen und fanden keine signifikanten Unterschiede in den Spiegeln von Anti-Spike- oder Anti-RBD-Immunglobulin M, IgG oder IgA oder in der Fähigkeit der Antikörper, Fc-Rezeptoren zu binden oder Komplement zu aktivieren. Außerdem fanden sie in der Myokarditis-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe keine signifikanten Werte an Selbstantikörpern oder starken Antikörperreaktionen auf häufige Krankheitserreger. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach der Impfung eine substanzielle Immunreaktion zeigten, die einen Schutz gegen SARS-CoV-2 bot, und dass es keinen Hinweis darauf gab, dass eine spezifische Antikörperreaktion mit Myokarditis verbunden ist.

Die Gruppe mit Myokarditis wies auch Zytokinprofile auf, die denen des so genannten MIS-C (Multisystem-Entzündungssyndrom bei Kindern) ähnelten, mit erhöhten Werten von Interleukin (IL)-8, IL-6, Tumornekrosefaktor-α, IL-10, Interferon-γ und IL-1β und niedrigeren IL-4-Werten im Vergleich zur Kontrollgruppe. Darüber hinaus waren die Gesamtleukozyten- und Neutrophilenzahlen in der Gruppe mit Myokarditis signifikant erhöht, während die Thrombozytenzahlen verringert waren. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Myokarditis nach der Impfung mit einer normalen adaptiven und T-Zell-Immunität, aber einer mäßigen angeborenen Aktivierung verbunden ist.

SO – könnten wir auf die LNPs als Schuldigen zurückblicken – die möglicherweise in den Blutkreislauf injiziert wurden:

In ihren Berichten konnte die FDA nur 25 % der LNP-Verbreitung ausmachen.

  • LNP Nr. 1: 50% wurden mit dem Kot ausgeschieden, die anderen 50%?
  • LNP# 2 — „Scheint“ metabolisiert worden zu sein, wohin? Wie? Es wurden keine Studien durchgeführt, keine Daten verfügbar – es „scheint“

Hinweis: LNP steht für „Lipid-Nanopartikel“ – diese Lipide sind die Verpackung, die die mRNA-Anweisungen an den Körper weiterleitet. Aus den heutigen Dokumenten geht hervor, dass eine Vielzahl von LNP nicht berücksichtigt werden kann.

Mehr dazu demnächst! Halten Sie Ihre Hüte fest und achten Sie auf Ihre Herzen!