Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Hans-Jörg Karrenbrock: „Es ist doch nur… bald Weihnachten“ (11)

Hans-Jörg Karrenbrock: „Es ist doch nur… bald Weihnachten“ (11)

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Wunderlich, winterlich, weihnachtlich sind die Texte, die der professionelle Sprecher Hans-Jörg Karrenbrock – auf den viele in der Corona-Zeit durch sein „Es ist doch nur…“ -Video aufmerksam wurden -, für die nächsten 24 Tage bis Weihnachten zusammengestellt hat. Jeden Tag gibt es eine neue Überraschung: mal ein ganz unmögliches Gedicht, mal eine autobiografische Erinnerung und […]

Jüngster Autopsie-Bericht bestätigt „plötzliche Todesfälle“ in Zusammenhang mit Covid-Impfung

Ein neuer, deutscher Autopsie-Bericht enthüllt, dass Diejenigen, die plötzlich starben, wahrscheinlich durch den Covid-Impfstoff „getötet wurden“.

Dieser neue Autopsie-Bericht von Amajor hat ergeben, dass drei Personen, die kurz nach der Covid-Impfung unerwartet zu Hause, ohne vorbestehende Erkrankung starben, wahrscheinlich durch den Impfstoff getötet wurden. Bei zwei weiteren Todesfällen wurde festgestellt, dass diese möglicherweise auf den Impfstoff zurückzuführen sind.

„Vorsichtige“ Bestätigung der Todesursache durch Covid-Impfung

Der, in Clinical Research in Cardiology, der offiziellen Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, veröffentlichte Bericht erläutert detaillierte Autopsien, die 2021 am Universitätsklinikum Heidelberg durchgeführt worden waren.

Unter der Leitung von Thomas Longerich und Peter Schirmacher stellte dieser fest, dass fünf Todesfälle innerhalb einer Woche (nach der Covid-Impfung) eingetreten waren. Bei der ersten oder zweiten Impfdosis mit Pfizer oder Moderna hatte eine Entzündung des Herzgewebes aufgrund einer, durch den Impfstoff ausgelösten Autoimmunreaktion wahrscheinlich den Tod verursacht.

Diesen fünf Todesfällen ist somit gemein, dass diese wahrscheinlich oder möglicherweise durch die Covid-Impfstoffe verursacht wurden.

Insgesamt betrachtete der Bericht, 35 an der Universität Heidelberg durchgeführte Autopsien bei Personen, die innerhalb von 20 Tagen nach der Covid-Impfung verstarben.

Davon waren 10 bei der Untersuchung als, auf vorbestehende Krankheiten und nicht auf den Impfstoff zurückzuführen. Für die restlichen 20 schloss der Bericht den Impfstoff nicht als Todesursache aus, was Dr. Schirmacher bestätigt hatte, da die Autopsie-Ergebnisse nicht schlüssig waren.

Untersuchen bestätigen kardiovaskuläre Ursachen

Fast alle verbleibenden Fälle hatten eine kardiovaskuläre Ursache, wie in der beigefügten Tabelle, in der 21 der 30 Todesfälle eben dieser Ursache zugeschrieben werden. Einer davon wird einem Blutgerinnsel (VITT) durch die Impfung mit Astra-Zeneca zugeschrieben (der Bericht befasste sich speziell mit Todesfällen durch Myokarditis nach der Impfung), während 20 andere kardiovaskuläre Ursachen haben.

Für die fünf Todesfälle im Hauptbericht, die als wahrscheinlich oder möglicherweise auf die Impfungen zurückzuführen sind, geben die Autoren Nachstehendes an.

In allen Fällen fehlte eine signifikante koronare Herzkrankheit, akute oder chronische Manifestationen einer ischämischen Herzkrankheit, Manifestationen einer Kardiomyopathie oder andere Anzeichen einer vorbestehenden, klinisch relevanten Herzkrankheit.

Dies deutet darauf hin, dass sich die Autoren auf Todesfälle beschränkten, bei denen keine „vorbestehende, klinisch relevante Herzerkrankung“ vorlag.

Dr. Schirmacher erklärte dazu, „wir haben nur Fälle aufgenommen, bei denen die Konstellation eindeutig war und trotz aller Bemühungen keine andere Todesursache nachweisbar war.

In den anderen Fällen können wir Impfeffekte nicht ausschließen, hier hatten wir jedoch eine alternative mögliche Todesursache (z. B. Herzinfarkt, Lungenembolie). Bei schwerer ischämischer Kardiomyopathie ist ein Ausschluss von Myokarditis-Effekten bzw. definitiver Ausschluss von entzündlichen Veränderungen als Folge einer Impfung kaum möglich. Diese Fälle wurden nicht aufgenommen“.

„Unser Ziel war es nicht, jeden Fall einzubeziehen oder zu finden, sondern die Merkmale definitiver, eindeutiger Fälle, die über jeden Zweifel erhaben sind, auf zu zeigen. Nur so lassen sich die typischen Merkmale feststellen. Andernfalls können weniger strenge Kriterien zu einer „Kontamination“ des Kollektivs führen. Es ist absolut plausibel, dass wir aufgrund dieser Kriterien weitere Fälle übersehen haben, aber die Absicht unserer Studie war niemals quantitativ oder extrapolierend, und es gibt zahlreiche positive und negative Verzerrungen. Aber wir wollten die Tatsache feststellen, nicht die Größenordnung“.

Auch bei Vorerkrankungen „Letalität“ höchst wahrscheinlich

Es ist natürlich sehr plausibel, dass die Impfstoffe auch bei einer zugrunde liegenden kardiovaskulären Erkrankung zum Tod führen, und zwar mit größerer Wahrscheinlichkeit. Somit sind diese fünf Todesfälle das Minimum dieser Autopsie-Fälle, an denen die Impfstoffe beteiligt sind, diejenigen, bei denen es keine andere plausible Erklärung gibt.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass Dr. Schirmacher zunächst im Jahr 2021, als die ersten Autopsien durchgeführt wurden, erklärte, sein Team sei zu dem Schluss gekommen, dass 30 bis 40 Prozent der Todesfälle auf die Impfstoffe zurückzuführen seien. Diese früheren Schätzungen können uns einen besseren Hinweis darauf geben, wie viele der Todesfälle die Autoren wirklich auf die Impfstoffe zurückführen, wenn sie nicht durch sehr konservative Annahmen eingeschränkt werden (und nach Ursachen neben Myokarditis suchen).

Beachtenswert ist ebenso, dass diese Prozentsätze auf einer Auswahl von Todesfällen basieren, die kurz nach der Impfung aufgetreten sind, und nicht auf einer Zufallsstichprobe aller Todesfälle. Daher warnen die Autoren zu Recht davor, dass aus diesen keine Einschätzung des individuellen Risikos gefolgert werden können.

 

Keine „herkömmliche“ Begründung für Entzündungen gefunden

Wurde bei den Autopsien Spike-Protein aus den im Herzgewebe vorhandenen Impfstoffen gefunden? Die Proben der fünf impfstoffbedingten Todesfälle wurden auf Infektionserreger einschließlich SARS-CoV‑2 getestet (in einem Fall wurden „geringe Viruskopie-Zahlen“ eines Herpesvirus festgestellt, was die Autoren als unzureichend erachteten, um die Entzündung zu erklären).

Es wurden jedoch keine Tests speziell für das Virus-Spike-Protein oder Nucleocapsid-Protein durchgeführt, wie sie beispielsweise bei anderen Autopsien erfolgreich verwendet wurden, um die Zuordnung zum Impfstoff zu unterstützen, so dass diese Beweise für diese Autopsien leider nicht verfügbar waren.

Die Autopsien in dem Bericht decken auch nur die Dosen 1 und 2 ab, keine Auffrischungsdosen und nur Todesfälle innerhalb von 20 Tagen nach der Impfung, sodass der Bericht nicht direkt auf die Frage eingeht, was die erhöhten Herztodesfälle seit der Einführung der Auffrischungsimpfung verursacht hat oder ob die Impfstoffe Wochen oder Monate später den Herz-Kreislauf-Tod auslösen können. (Andere Autopsien haben bestätigt, dass das Spike-Protein Wochen oder Monate nach der Impfung im Körper verbleiben und einen tödlichen Autoimmunangriff auf das Herz auslösen kann.)

Impfbedingter „Autoimmun-Angriff“ auf Herz verursacht plötzlichen Tod

Der Bericht stellt jedoch fest, dass Menschen, die in den Tagen unmittelbar nach der Impfung plötzlich sterben, möglicherweise an einem impfbedingten Autoimmunangriff auf das Herz gestorben sind.

Er bestätigt auch, wie tödlich selbst eine leichte impfstoffinduzierte Myokarditis sein kann  und warum Studien, wie die aus Thailand, die bei etwa einem Drittel der Teenager (29,2 Prozent) nach Pfizer-Impfung kardiovaskuläre Nebenwirkungen und bei einem von 43 eine subklinische Herzentzündung feststellten (2,3 Prozent).

Eine Studie aus der Schweiz, die bei allen Geimpften mindestens 2,8 Prozent mit subklinischer Myokarditis und erhöhten Troponinwerten (was auf eine Herzschädigung hinweist) findet, gilt ebenfalls als besorgniserregend.

Die Autoren der neuen Studie schreiben diplomatisch, dass die „gemeldete Inzidenz“ von Myokarditis nach der Impfung „niedrig“ sei und die mit COVID-19 verbundenen Risiken einer Krankenhauseinweisung oder des Todes „größer sein sollten als das aufgezeichnete Risiko im Zusammenhang mit der COVID-19-Impfung“. “

Insbesondere weigern sie sich, sich auf die offiziellen Vorschläge festzulegen, die ihrerseits jedoch „pflichtbewusst“ wiederholt werden.

Die Tatsache, dass Diejenigen, die plötzlich nach der Impfung sterben, möglicherweise an den versteckten Auswirkungen des Covid-Impfstoffs auf ihr Herz gestorben sind, ist jedoch in der medizinischen Literatur inzwischen fest etabliert. Die große verbleibende Frage ist und bleibt nun wie man Seitens der „Verantwortlichen“ damit um zu gehen gedenkt.


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Scholz schreibt ein Manifesto über Geopolitik

Der Bundeskanzler hat etwas veröffentlicht, das man als sein Manifest interpretieren kann, in dem er erklärt, wie er die Geopolitik versteht und wie er Deutschlands Rolle in der Welt sieht. Die Tatsache, dass sein Machwerk im Magazin des einflussreichen amerikanischen Council on Foreign Affairs veröffentlicht wurde, kann man als stillschweigende Zustimmung der US-Geostrategen für die […]
Linkes Opfer-Quartett ohne Ende

Linkes Opfer-Quartett ohne Ende

Identitäts-Politik statt Klassenkampf: Seit einigen Jahrzehnten setzen Linke darauf, “neue” Opfer-Gruppen herauszufiltern und für sich zu vereinnahmen. Gezielt sollen sie von der Gesellschaft abgespalten und gegen diese aufgehetzt werden.

Das Proletariat, das sich im klassischen Marxismus gegen die Bourgeoisie stellen sollte, wurde zuerst durch die Frau ersetzt, die sich gegen den Mann stellen solle. Später hetzte man Zuwanderer gegen die Europäer auf. Denn diese seien allesamt Rassisten, Kolonialisten oder gar Nazis. Doch das linke Opfer-Quartett kennt kein Ende. Es folgten die Schwulen. Und nun soll der Transgenderismus die Gesellschaft herausfordern. Die Strategie ist durchschaubar: Es soll stets Chaos erzeugt werden. Und so wird aus dem vermeintlichen Kampf der Geschlechter zunehmend ein perfider Krieg gegen die Geschlechter und die Menschlichkeit an sich. Ausgehend von US-Gender-Lehrstühlen verbreitet sich die perfide Zersetzung der biologischen Geschlechter über die Universitäten in der gesamten westlichen Welt wie ein Lauffeuer.

Wegbereiter der Kapitalisten

Mittlerweile werden bereits Kinder im Kleinkindalter ideologisch indoktriniert und immer öfter dazu motiviert, sich Geschlechtsumwandlungen zu unterziehen. Die operativen Eingriffe und Hormonbehandlungen kommen einer Verstümmelung gleich: Als Minderjährige verlieren sie dadurch die Möglichkeit, sich später auf natürlichem Wege fortzupflanzen. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Suizidrate unter Transgender-Personen besonders hoch ist. Dass am Ende das linke Versprechen der befreiten und gleichen Gesellschaft stehen würde, ist nicht anzunehmen. So sind es vornehmlich superreiche Globalisten und Konzerne, die letztlich vom so geschaffenen Chaos profitieren. Ihr Traum ist es, dass zukünftig ausschließlich Wohlhabende ihren Kinderwunsch im Labor verwirklichen können. Die Linke hat den Kapitalisten den Weg bereitet. Sie können im Chaos entmenschlichter, verunsicherter Gesellschaften ihre kranke Ordnung totalitär und kaum widersprochen etablieren.

Energiewendevorhaben der Regierung wird scheitern

Energiewendevorhaben der Regierung wird scheitern

Nichts führt zum Guten, was nicht natürlich ist, sagte schon Friedrich von Schiller, und deshalb wird auch die ideologische Energiepolitik dieser Regierung scheitern. Dieser Politik liegt nämlich kein realer Plan zu Grunde und sie wird auch unter Außerachtlassung aller technisch realisierbaren Grundlagen vorangetrieben.

Wie so viele Projekte der Regierung wird auch die von ihr geplante Energiewende nicht kommen, weil sie schon wieder einmal das Pferd von hinten aufzuzäumen versucht, wie Energie-Experten hämen. Es bringe nämlich nichts, Wind- und Sonnenstromkapazitäten zu forcieren, wenn es an leistungsfähigen Netzen und Speichern fehle.
Auch in Oberösterreich sollen immer mehr private Errichter von PV-Kleinanlagen bereits Probleme haben, Einspeisungsverträge mit Stromversorgern zu bekommen.

Nichts durchdacht

Heimische Energieexperten wundert dies nicht. Die lokalen Stromnetze seien zu schwach für den erhöhten „Stromdurchsatz“. Dabei sei die PV-Kapazität in Österreich noch sehr gering.
Dieses Problem auf der untersten Spannungsebene ist nach Ansicht von Fachleuten noch größer als das der fehlenden Hochspannungs-Fernleitungen, hört man aus der Energie AG.
Soll die Erreichung des für 2030 vorgesehenen Energiewendeziels gelingen, müsste nach Angaben der „Österreich Energie“ sofort mit der Errichtung oder dem Ausbau von 200 Umspannwerken begonnen werden. Zudem wären noch die Aufstellung von 12.000 Trafostationen erforderlich sowie die Verlegung von 40.000 Kilometer Leitungen.
„Gewessler & Co. haben wieder einmal nichts durchdacht“, schimpft ein Mann der Verbund-Tochter Austrian Power Grid hinter vorgehaltener Hand. „Das kommt eben davon, wenn man sich ideologisch verrennt. Politische Entscheidungen sollten niemals getroffen werden, ohne vorher die technischen Grundlagen für das jeweilige Vorhaben auf Herz und Nieren geprüft zu haben.“ Der dezentral erzeugte Strom müsse bei den Verbrauchern schließlich auch ankommen.

Instabile Stromnetze

Jede Zufuhr an Sonnen-und Windkraftkapazität im Megawattbereich benötige in etwa ein zusätzliches Megawatt an Kraftwerkskapazität oder Speicher, damit Produktionssschwankungen ausgeglichen werden können.
Schon jetzt sei das Netz ziemlich instabil, weshalb es auf allen Ebenen verstärkt gehörte. Nicht von ungefähr warnen neuerdings öffentliche Stellen immer öfter vor der Blackoutgefahr, also einem totalen Stromausfall. Noch wahrscheinlicher allerdings ist, sagt man, dass es zu gezielten stunden-oder tageweisen Abschaltungen der Stromversorgung in vielen Regionen kommt, um einen unkontrollierten Totalausfall zu verhindern.
Viele Oberösterreicher erinnert dies an die Nachkriegszeit, in der Stromabschaltungen oder auch Ausfälle an der Tagesordnung waren.
Nun rächen sich auch die Versäumnisse der Vergangenheit, in der die Politik auch auf dem Energiesektor vieles auf die lange Bank geschoben hat und bis heute nicht löste. “Einen Energieplan gibt es in Österreich offenbar nicht” wunderte sich in der Vorwoche der Ökonom Fritz Söllner im ServusTV.

Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 10.12.2022

Im Internetradio mitgehört und mitgeschrieben von Wilhelm Tell

Australien – 130.000 Antennen und 200 Satellitenschüsseln werden das Square Kilometre Array-Projekt (SKA) bilden. Es wird zwei riesige und superempfindliche Teleskope an Observatorien in Australien und Südafrika umfassen. Der Kernstandort befindet sich in Mileura bei Boolardy in Westaustralien, 315 km nordöstlich von Geraldton. Der andere befindet sich im Meerkat-Nationalpark auf 1000 Metern im Karoo-Gebiet der Provinz Nordkap. Es soll achtmal empfindlicher sein als bestehende Teleskope und den Himmel 135-mal schneller kartieren. Das SKA wird die Signale kombinieren, um ein einziges riesiges Radioteleskop mit extrem hoher Empfindlichkeit und Winkelauflösung zu simulieren, wobei eine Technik namens Apertursynthese verwendet wird. Das gesamte Projekt kostet 2 Mrd. €. ABC.au

Brasilien – Im September 2021 wurde der Fussballstar Pelé (82) operiert, um einen Tumor auf der rechten Seite seines Dickdarms zu entfernen. Im November 2022 berichtete ESPN Brasil, dass Pelé mit „allgemeiner Schwellung“ ins Krankenhaus eingeliefert worden sei, zusammen mit Herzproblemen und Bedenken, dass seine Chemotherapie nicht die erwartete Wirkung habe. Am 3. Dezember 2022 wurde berichtet, dass Pelé in die Pflege am Lebensende verlegt wurde und nur wegen Symptomen wie Schmerzen und Kurzatmigkeit behandelt wird. CNN.br

Bulgarien – Die europäische Solidarität steht in Bulgarien vor dem Test, wo eine Übergangsregierung bereit ist, Sanktionen gegen Moskau zu ignorieren, um einem russischen Ölgiganten Steuereinnahmen in Millionenhöhe abzupressen. Sofia hat mündlich zugesagt, das am 5. Dezember in Kraft tretende EU-Embargo für russisches Rohöl zu umgehen, damit LUKoil (ЛУКОЙЛ) eine zweijährige Ausnahmeregelung nutzen kann, die die Staatskasse füllen wird. RFE.cz

China – 2023 startet ein gutes Dutzend Marken mit Elektroautos in europäischen Ländern. Vor allem von BYD dürfte viel zu hören und sehen sein, auch in Österreich. ORF.at

● China plant 250 neue Kohlekraftwerke. Der Weg zum Kohleausstieg verläuft harzig. Und in Öl und Gas wird wieder mehr investiert. SRF.ch

Deutschland – Deutschland verzichtet auf Militärmaterial aus der Schweiz.

● Die Bundesregierung will Strom- und Gaspreiserhöhungen im kommenden Jahr verbieten.

● Bundestag beschliesst Bargeldverbot bei Immobilienkäufen.

● Bundesfinanzminister Lindner warnt vor einem Handelskrieg mit den USA. Er sagte der Zeitung „Welt am Sonntag“, Washington müsse auf die negativen Konsequenzen seiner geplanten milliardenschweren Subventionen für amerikanische Unternehmen hingewiesen werden. Er nannte die Massnahmen „enorm protektionistisch“. SPD-Chefin Esken sagte, andere Industrienationen könnten mit ähnlichen Massnahmen reagieren. RBB.de

● Noch nie sind in Deutschland so viele Geldautomaten gesprengt worden wie in diesem Jahr. Die Täter sind meist „Holländer“. Einem Bericht zufolge werden die Delikte vermehrt mit Sprengstoff verübt. Dadurch wachse auch die Gefahr für die Menschen in der Tatumgebung. TRT.tr

EU – «Wenn sich die Regelverstösse fortsetzen, werden wir die Twitter-Plattform in Europa abschalten, sagte Kommisar Breton. Die EU überwacht Twitter seit der Übernahme durch Elon Musk. Die EU will mit einem Gesetz, die Verbreitung von Hass im Internet bekämpfen. Musk hat sich anlässlich seiner milliardenschweren Twitter-Übernahme zu einem Vorkämpfer für die Meinungsfreiheit erklärt. SRF.ch ● So begibt sich die europäische Integration, die anfänglich an den Prinzipen der Marktwirtschaft ausgerichtet war, einen grossen Schritt weiter in Richtung Planwirtschaft. Doch bei einer Preisobergrenze von 57 USD pro Fass können russische Konzerne, deren Förderkosten pro Fass sich um 10 bis 15 US-Dollar bewegen, weiter viel Gewinn pro Fass machen. Die aktuelle russische Tagesproduktion bewegt sich um 9,8 Millionen Fass pro Tag. Innerhalb der EU forderten daher Polen und die baltischen Staaten einen Deckel von 30 USD. SP.ru

Frankreich – Baguette bekommt Weltkulturerbestatus. Der Name ist italienisch (bacchetta=Zauberstab), das Rezept kommt aus Österreich. Marie Antoinette (1755–1793) soll gesagt haben, «Wenn mein Volk kein Brot hat, sollen sie Kuchen essen», doch der Ausspruch ist von ihrer Hofdame und war ganz anders gemeint. Wenn es kein Brot gab, musste der Bäcker Kuchen und Torten zum Brotpreis verkaufen, der unter Ludwig XVI auch schon extra niedrig verordnet war, sodass Bäcker daran nichts verdienten. Die Baguette [baˈgɛt], in Deutschland auch Pariser, in der Schweiz auch Parisette, ist ein langgestrecktes, knuspriges Weissbrot französischen Ursprungs. Die Porung der Krume ist immer sehr grob und ungleichmässig, der Anteil an Kruste im Verhältnis zur Krume ist hoch und für den kräftig-aromatischen Geschmack verantwortlich. Das Brot lässt sich leicht brechen und eignet sich dadurch als Beilage zu anderen Speisen. Der Wiener August Zang (1807–1888) gründete um 1839 in Paris die boulangerie viennoise (Wiener Bäckerei) in der rue de Richelieu 92. Baguettes verkaufte er ab 1840 als «pain viennois» (Wiener Brot). Auf der Weltausstellung 1867 führte Adolf Ignaz Mautner von Markhof (1801–1889) aus Wien die österreichische Kompakthefe in Paris ein. Bis 1986 gab es für Baguettes einen Höchstpreis. Baguette darf nur Weizenmehl, Wasser, Salz und Hefe beinhalten. Eine Baguette wiegt 240 bis 310 Gramm, und ist 55 bis 70 Zentimeter lang. Der Querschnitt ist oval und etwa fünf Zentimeter breit. Algerier sind die besten Baguetteesser mit einem Verbrauch von 50 Mio Baguettes pro Tag. NPO.nl

Guatemala – Claudia Paz y Paz war oberste Staatsanwältin in Guatemala und brachte den ehemaligen Diktator, Efraín Ríos Montt, vor Gericht. Heute lebt sie im Exil. Der Rechtsstaat sei ausgehöhlt und das sei gefährlich, sagt sie im Gespräch. «Selbst die oberste Staatsanwältin Guatemalas, Consuela Porras, gilt als korrupt.» SRF.ch

Indonesien – Indonesien verbietet ausserehelichen Sex.

● In der Hauptstadt Jakarta sollen Hochhäuser mehr als zehn Sekunden lang gewackelt haben. Für einige Gebäude wurden Evakuierungen angeordnet. Nach Angaben einer US-Erdbebenwarte hatte das Beben eine Stärke von 5,7 RBB.de

● Auf den Tag genau ein Jahr nach seiner letzten Eruption ist der Vulkan Gunung Semeru auf Java erneut ausgebrochen. Das Zentrum für Vulkanologie und geologische Gefahrenvorbeugung gab die höchste Warnstufe 4 aus. Der Vulkan hatte ab den frühen Morgenstunden mehrfach heisse Asche bis zu 1’500 Meter hoch in den Himmel gespien. Semeru, auch bekannt als Mahameru (sanskrit: Grosser Berg महान् पर्वतः), ist ein Stratovulkan und mit 3’676 m Höhe der höchste Berg der Insel Java. Er hat einen Kraterdurchmesser von rund 500 Metern. Der Vulkan befindet sich ca. 100 km südöstlich von Surabaya im Nationalpark Bromo-Tengger-Semeru. SRF.ch

Iran – Baubeginn des Kernkraftwerks Darkhovin (دارخوین) an der Grenze zum Irak. ORF.at

● Iran löst die Sittenpolizei auf. Die Kopftuchpflicht für Frauen bleibt in Kraft.

● Besonders engagiert in der Protestbewegung gegen das iranische Regime sind die Kurden. Und besonders blutig ist in den kurdischen Gebieten die Antwort der Staatsmacht. Die iranische Armee beschiesst kurdische Stellungen, auch im benachbarten Irak. Für die Schiiten sind Iran+Irak+Libanon ein Staat SRF.ch

Jemen. Ein humanitärer Charterflug landete auf dem neuen Flughafen Al Makha (المخا), ein erster Schritt zur vollständigen Eröffnung. Das Flugzeug landete auf der neu gebauten Landebahn des Flughafens. Das Projekt befindet sich in seiner ersten Entwicklungsphase, während der Bau zur Eröffnung von Passagierhallen für kommerzielle Flüge im Gange ist. Der Flughafen Al Makha befindet sich bei Taiz, das von Houthi belagert wird, wodurch Menschen gehindert werden, Hilfe zu erhalten. Der Flughafen sei ein „neues Portal“, um die Houthi-Isolation zu umgehen. YRTC.ye

Malta – Malta demonstriert für Beibehaltung des totalen Abtreibungsverbotes. SRF.ch

Mongolei – Bei minus 21° haben heute in Ulan-Bator mehrere tausend Menschen gegen die Korruption in der Kohleindustrie und die steigende Inflation protestiert. Demonstranten versuchten, den Regierungssitz zu stürmen. RFA-us

Niederlande – Snacks wie Frikandel, Bärenhapp, Bitterballen, Kroketten, Bami, Nasi, Zwiebelsauce, usw. drohen zu verschwinden, weil sie unbezahlbar werden. NPO.nl

Österreich – Taschendiebstähle nehmen stark zu, vorallem zur Weihnachtszeit, auf Märkten und in Einkaufsstrassen. Man patzt dich an und hilft dir beim Reinigen und dein Portemonnaie ist weg. 100’000 Fälle, 5% werden aufgeklärt. Taschendiebe treten immer im Team auf, nie allein.

● Wenige Tage nach seinem 92. Geburtstag am 17. November ist der Volksschauspieler Karl Merkatz am 4.12. zu Hause in Irrsdorf im Flachgau (Salzburg) verstorben. ORF.at

● Das Finanzloch sei beträchtlich und die Lage beim ORF wirke tatsächlich dramatisch, sagt Medienjournalist Harald Fidler: «Das Problem ist, dass die 8% und auf fünf Jahre kalkulierte Gebührenerhöhung bereits 2022 von der Teuerung aufgefressen wird.» So fehlen in der ORF-Kasse bis zu 130 Millionen Euro jährlich, mehr als ein Zehntel des bisherigen Umsatzes. Ursachen sind stark gestiegene Energiekosten und Werbeausfälle. Doch auch die Zahl der Gebührenzahler nimmt ab, weil immer weniger Leute ein TV- oder ein Radiogerät haben. Laut Gesetz darf der ORF Gebühren nur für empfangsbereite Geräte erheben, nicht aber für die Nutzung per Streaming. Wer also per Handy ORF konsumiert, tut dies gratis. So zahlen vor allem viele Junge keine Gebühr. Die ORF-Finanzierung bis Ende 2023 werde vermutlich auf eine Budgetfinanzierung oder eine erweiterte Geräteabgabe hinauslaufen. Letzteres hält er nicht für klug, hätte es doch vermehrte unpopuläre Wohnungskontrollbesuche durch den Gebühren Info Service GIS zur Folge. Auch eine generelle Haushaltsgebühr wie in der Schweiz sei wenig populär, weil es jene betreffen würde, die bisher nichts bezahlen. Bleibt also die direkte Finanzierung des ORF übers staatliche Budget mit Steuergeld. Ein System, wie es Frankreich gerade umsetzt. Braucht der ORF zum Beispiel vier TV-Kanäle, zwölf Radio-Programme, ein Symphonieorchester und neun Landesstudios, also eines für jedes Bundesland? Gerade die Landesstudios stehen immer wieder im Verdacht, viel zu stark von der jeweiligen Landesregierung abhängig zu sein. Ganz generell sei der politische Einfluss auf den ORF gross und der Stiftungsrat als oberstes Entscheidungsgremium des ORF zu mindestens zwei Dritteln politiknah besetzt. Bundesregierung, Bundesländer, Parteien. Da sei es schon fast ein Wunder, dass dies das Programm des ORF bisher kaum tangiert. Ein grösserer Abbau ist nicht ausgeschlossen. SRF.ch Autos von Rasern sollen beschlagahmt und versteigert werden. ORF.at

Russland – Russland hat laut der US-Raumfahrtbehörde (NASA) heuer 5,8 Millionen Tonnen Weizen im Wert von rund einer Milliarde Dollar von ukrainischen Feldern geerntet, die nicht unter der Kontrolle des Landes liegen.

● Wladimir Putin betrachtet heute die Minsker Vereinbarungen von 2014 und 2015 als einen Fehler, erklärte er beim Muttertagstreffen Ende November. Anstatt im unmittelbaren Anschluss das gesamte Donez-Becken zu befreien, hielt Russland ein – und stimmte einem unter Mitwirkung Deutschlands und Frankreichs in Minsk vermittelten Waffenstillstand zu. Putin erklärte den Soldatenmüttern, dass Moskau zu diesem Zeitpunkt die Gefühle der vom Konflikt betroffenen Bevölkerung im Donbass nicht genau kannte und hoffte, dass Donezk und Lugansk unter den in Minsk festgelegten Bedingungen irgendwie mit der Ukraine wiedervereinigt werden könnten. Bis zu einem recht späten Zeitpunkt hoffte Putin auch, dass er sich noch mit den Deutschen und Franzosen sowie mit der US-Führung hätte einigen können. Das Eingeständnis von Fehlern ist bei amtierenden Staatsoberhäuptern selten. Putin zog aus dieser Erfahrung offenbar den Schluss, dass Moskau acht Jahre zuvor Kiew, Berlin und Paris kein Vertrauen hätte schenken dürfen und sich stattdessen auf seine eigene militärische Macht hätte verlassen sollen, um die russischsprachigen Gebiete der Ukraine zu befreien. VESTI.ru

● Das Ziel des Ölpreisdeckels ist es, die russischen Einnahmen aus dem Ölgeschäft zu drücken und so die Finanzierung des Kriegs gegen die Ukraine schwieriger zu machen. Andererseits soll Russland durchaus weiter Öl vermarkten. Sonst würde die wertvolle Ressource auf dem Weltmarkt noch knapper und die Preise würden auch im Westen steigen. Nur wenn der Preisdeckel von 60 Dollar pro Fass russisches Öl eingehalten wird, dürfen westliche Reedereien mit ihren Schiffen künftig weiterhin russisches Öl nach Indien, China oder in andere Länder bringen. Moskau wirkt in der Opec+ darauf hin, dass die weltweite Ölförderung gekürzt wird. Damit würden die Preise steigen und die globale Energiekrise verschärft. SRF.ch

● „Von diesem Jahr an wird Europa ohne russisches Öl leben“, hatte zuvor der russische Botschafter bei internationalen Organisationen in Wien, Michail Uljanow, auf Telegram mitgeteilt. Russland hat einen Lieferboykott für Staaten angedeutet, die sich an einem Preisdeckel beteiligen. Russland bezeichnet den geplanten Ölpreisdeckel als gefährlich und sieht darin einen Verstoss gegen die Gesetze des freien Marktes. ORF.at

● Die „Financial Times“ berichtet, Russland habe 109 Tankschiffe für den Transport von Öl gekauft, um die Sanktionen zu umgehen.

● Die Kaspische Robbe ist das einzige Säugetier im Kaspischen Meer. 2008 hatte die International Union for Conservation of Nature die Art als vom Aussterben bedroht eingestuft. 2020 wurde diese Robbe auf die Rote Liste aufgenommen. Die Population geht stark zurück, auch wegen der zunehmenden Verschmutzung des Kaspischen Meeres, wo etwa Öl gefördert wird. Heute gibt es nur noch etwa 50.000 Individuen. Die Tiere sterben nach Angaben von Experten durch Öllecks, Wilderei und Überfischung. Mindestens 650 tote Robben sind in der russischen Teilrepublik Dagestan im Nordkaukasus ans Ufer des Kaspischen Meeres gespült worden. Dies berichtete die russische Fischereibehörde Rosrybolowstwo am 3. Dezember. RT.ru

● Ein Militärflugzeug ist in ein Wohnhaus in Jeisk, (Ейск) im Westen Russlands gestürzt, hat ein riesiges Feuer verursacht und 30 Menschen getötet. Beide Piloten wurden aus dem Flugzeug geschleudert. Der Unfall ereignete sich am frühen Montagabend, als das Su-34-Kampfflugzeug, in einen Wohnblock in Jeisk stürzte, einer Stadt am Ufer des Asowschen Meeres gegenüber der Ukraine. VESTI.ru

Saudiarabien – Berichten zufolge bietet das saudische Team Ronaldo einen Mega-Vertrag an. Der portugiesische Fussballstar würde mehr als 207 Millionen Dollar pro Jahr verdienen. REKA.il

Schweiz – 3:2‑Sieg gegen Serbien. Reifeprüfung bravourös bestanden: Nati steht im WM-Achtelfinal!.

● Die US-Sperre für neue Huawei-Technik könnte globale Folgen haben. Der chinesische Tech-Konzern Huawei glaubt nicht, dass der US-Entscheid Einfluss auf sein Europa-Geschäft hat. Huawei Schweiz reagiert auf Anfrage von SRF mit nur einem Satz: «Wir bleiben unseren Millionen von Kunden verpflichtet und werden weiterhin unverändert Huawei-Produktinnovationen in Europa und damit auch in der Schweiz verkaufen.» Betroffen sind nebst Huawei auch die Hersteller ZTE, Dahua, Hytera und Hikvision. Die Geräte dieser Hersteller zu verbieten, wie in den USA, ist in der Schweiz nicht möglich. Der Bund habe dafür keine Kompetenz, solange die gesetzlichen Anforderungen erfüllt seien, schreibt das Bundesamt für Kommunikation (Bakom).

● Am höchsten ist die Artenvielfalt in naturbelassenen Regionen. Duftende Blüten, farbenfrohe Wiesen und seltene Sträucher finden wir eher in Schweizer Städten als in der Landwirtschaftszone. Das lässt sich beispielhaft in Bern und Genf zeigen. Je weiter man aber aus der Stadt raus in die landwirtschaftlich genutzte Zone geht, desto artenärmer wird die Landschaft. Das liegt auch an der intensiven Landwirtschaft. So ist beispielsweise der Löwenzahn weltweit auf dem Vormarsch und verdrängt andere Blumen, Gräser und Kräuter, die weniger konkurrenzfähig sind. «Im intensiv genutzten Agrarland treffen wir kaum Natur an» Wer neben überdüngten Weiden und mit Pestiziden behandelten Äckern spaziere, begebe sich sozusagen in eine Industriezone Je weniger der Mensch in einen Lebensraum eingreife, desto besser kann sich die Biodiversität entwickeln.

● Digitalisierung bei der Post: Umstellung auf QR-Rechnung läuft reibungslos. Zwei Monate nach Abschaffung der orangen und roten Einzahlungsscheine auf QR-Rechnung zieht die Post eine positive Bilanz. Der Swiss QR Code entspricht dem Standard ISO 18004. Er besitzt die Fehlerkorrekturstufe M (15 %) und kann zwischen 213 (Version 10) und 997 (Version 25) Zeichen speichern. Seine Abmessungen betragen – unabhängig von der Anzahl Zeichen – immer 46 mm × 46 mm mit einem weissen Rand von 5 mm. Als Erkennungsmerkmal ist der Code in der Mitte mit einem 7 mm × 7 mm grossen Schweizer Kreuz überlagert.

● Gastronom Dirk Hany hat ein Problem. In seiner Zürcher «Bar am Wasser» trinken die Gäste gerne Champagner. Aber die passenden Gläser sind derzeit rar. «Es kann sein, dass wir zwei bis drei Monate auf eine Lieferung warten müssen».Die weltweite Logistik ist gestört. Lieferketten funktionieren nicht mehr wie zuvor, Container sind kontingentiert, LKW-Fahrer fehlen. Laut Fredy Angst sind Aufträge ausserdem von Asien nach Europa verlegt worden und binden zusätzliche Kapazitäten. Auch produzierten nicht alle Glas-Brennereien voll. Dies, weil die gestiegenen Gas-Preise ihre Kosten so sehr erhöht hätten, dass sich das nicht mehr alle leisten könnten. Christian Kraus von Riedel sagt, die Gas-Kosten seien seit Februar um das Dreieinhalbfache gestiegen. Für Bar-Betreiber Dirk Hany heisst das: Er zahlt schon heute 20 % mehr für ein Glas als vor einem Jahr. Die Mehrkosten werden demnächst auch seine Gäste spüren.

● Mit 50.3 % in die Zukunft ohne EWR. Die Schweiz hat den Nicht-Beitritt im Gegensatz zu vielen Prognosen sehr gut überlebt. Christoph Blocher (82) hatte die richtige Einschätzung. SRF.ch

Somalia – Kanadische Forscher haben in einem Meteoriten 3 Minerale gefunden, die nicht von dieser Welt sind. Die beiden ausserirdischen Minerale sind Verbindungen aus Eisen, Phosphor und Sauerstoff. Sie stammen aus dem Nightfall-Meteoriten von Ceel Cali (عيل علي) im Hiran (4°17.281’N, 44°53.893’O). Darin fanden die Forscher die beiden bisher unbekannten Mineralien sowie den Hinweis auf ein drittes. Das erste Mineral hat die Summenformel Fe9PO12 und wurde nach dem Meteoritenfundort Elaliit benannt. Das zweite heisst Elkinstantonit, nach der Planetenforscherin Lindy Elkins-Tanton benannt und hat die Formel Fe4(PO4)2O. Der Meteorit wurde nach China verkauft und dorthin verschifft. SP.ru

Südafrika – In Südafrika haben sich am Freitag Spitzenvertreter der Regierungspartei ANC getroffen – Thema waren Korruptionsvorwürfe gegen Präsident Cyrill Ramaphosa (70) und die Frage, ob dieser deswegen zurücktreten muss. Einen formellen Entscheid hat die Partei nicht getroffen, wie sie mitteilte. Am Sonntag will sie sich jedoch erneut treffen und weiter beraten. Im November kam ein Untersuchungsbericht des Parlaments zum Schluss, Ramaphosa habe gegen ein Anti-Korruptions-Gesetz sowie die Verfassung verstossen. Dabei ging es um einen Raubüberfall, bei dem 2020 angeblich vier Millionen Dollar Bargeld von der privaten Büffelfarm des Präsidenten gestohlen wurden – deutlich mehr als die halbe Million, die Ramaphosa vor dem Untersuchungsausschuss zugegeben hatte. Ausserdem hatte Ramaphosa ursprünglich lediglich den Überfall gemeldet, nicht aber das Verschwinden des Geldes.

● Korruptionsskandal. Schweizer Industriekonzern ABB muss Bussen in Höhe von 430 Millionen Dollar bezahlen. Der Bestechungsskandal rund um ein Kohlekraftwerk in Südafrika kommt den Industriekonzern teuer zu stehen. SRF.ch

Tschechien – Ein von Ludwig van Beethoven handgeschriebenes Musikmanuskript wird an die Erben der reichsten Familie in der ČSR zurückgegeben, die 1939 flohen, den Erben von Otto Petschek (1882–1934). Das Mährische Landesmuseum in Brünn besass das Originalmanuskript für den vierten Satz von Beethovens Streichquartett in B‑Dur op. 130 – weithin als eines der späten Meisterwerke des Komponisten angesehen – seit mehr als 80 Jahren in seiner Sammlung. In Erwartung der Übergabe der Partitur an die ursprünglichen Besitzer stellt das Museum sie diese Woche zum ersten Mal aus. „Es war eines der wertvollsten Objekte in unseren Sammlungen“, sagte Museumskuratorin Simona Šindelářová. RP.cz

Ukraine – Ukrainische Drohnen greifen russische Militärflughäfen bei Moskau und Saratow an.

● Die Ukraine kritisiert die geplante Preisobergrenze des Westens für russisches Öl als zu niedrig. Um die russische Wirtschaft zu treffen, sei es notwendig den Preis auf 30 statt wie geplant auf 60 Dollar pro Barrel (159 l); 0,36 € pro Liter zu reduzieren, sagte der Chef des ukrainischen Präsidentenbüros, Jermak. RBB.de

● Die russischen Invasionstruppen in der Ukraine haben sich nach Ansicht britischer Militärexperten in einen unverhältnismässig aufwendigen Kampf um die Stadt Bachmut (75’000 Ew.) im Donezk verbissen.

‚● Österreich beteiligt sich mit 20 Millionen Euro an einem neuen Hilfsfonds der Weltbank für die Ukraine. ORF.at

● Flixbus fährt ab 15. Dezember von der Ukraine nach Polen, Tschechien und Moldawien. DW.de

Ungarn – Zum Inhalt des neunten Sanktionspakets gegen Russland, das von der EU vorbereitet wird, sagte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán in einem Interview, dass die „Brüsseler Bürokraten“ Strafmassnahmen auf Atomenergie und Gas ausweiten wollen. Dies werde tragische Folgen für Ungarn haben, fügte er hinzu. Bisher habe Budapest durchhalten und Ausnahmeregelungen erwirken können. Die EU blockiert fast 15 Mrd. Euro, die für Ungarn bestimmt sind. KR.hu

Uruguay – In Uuguay erhandeln 170 Länder über Regeln, um die weltweite Plastikschwemme in den Griff zu bekommen. SRF.ch

USA – Die US-Luftwaffe hat ihren neuen Tarnkappenbomber B‑21 Raider vorgestellt – das erste neue Bombermodell der Air Force seit Jahrzehnten. Das Hightech-Flugzeug wurde gestern in einer aufwendigen Inszenierung auf dem Gelände des Rüstungskonzerns Northrop Grumman in Palmdale (Kalifornien) präsentiert. Der B‑21 ist dank neuester Technologie für gegnerische Radare noch schwieriger auszumachen als andere Tarnkappenbomber und kann theoretisch ohne Besatzung fliegen. Er kann sowohl atomar als auch konventionell bestückte Raketen abfeuern. Der Preis pro Flugzeug dürfte bei 670 Millionen Euro liegen, die US-Luftwaffe will mindestens hundert Maschinen kaufen. Der erste Flug ist für das kommende Jahr geplant. Der B‑21 soll in der Air Force schrittweise die bisherigen B‑1- und B‑2-Bomber ablösen, die aus der Zeit des Kalten Krieges stammen.

● Die 20-Mio-Metropole New York ist auf der Suche nach einem obersten Rattenfänger. Gesucht werde jemand mit einem Bachelor-Abschluss und mehreren Jahren Berufserfahrung unter anderem in der Stadtplanung. Gefordert sind auch die Beherrschung mehrerer Computersprachen sowie eine „generell knallharte Aura“. Bewerber bräuchten einen „Killerinstinkt, den echten Feind zu bekämpfen – die unerbittliche Rattenbevölkerung von New York City“, heisst es in der Ausschreibung. Der Auserwählte bekäme für seine Tätigkeit bis zu 170.000 Dollar pro Jahr. Die vielen Ratten werden in der Millionenmetropole New York schon seit Längerem als grosses Problem angesehen. ORF.at

● Bundesfinanzminister Lindner warnt vor einem Handelskrieg mit den USA. Die Regierung in Washington plant milliardenschwere Investitionen in den Klimaschutz. Subventionen sollen dabei nur an Unternehmen gehen, die amerikanische Produkte verwenden oder selbst in den USA produzieren. RBB.de

● Der Besitzer von Twitter Elon Musk postete auf seinem Twitter-Account einen Link zu internen Dokumenten des sozialen Netzwerks, die von dem Journalisten Matt Taibbi (52) veröffentlicht worden waren. Am 14. Oktober 2020, drei Wochen vor den US-Präsidentschaftswahlen, hatte die New York Post über Dateien berichtet, die auf dem Laptop von Hunter Biden (sein Vater kandidierte damals für die Präsidentschaft) gefunden worden sein sollen. In der Enthüllungsstory war unter anderem auf E‑Mails über die dubiosen Geschäfte der Familie Biden in der Ukraine verwiesen worden. Der Laptop war 2019 mit einem Wasserschaden bei einer Reparaturwerkstatt in Delaware abgegeben, jedoch nie abgeholt worden. Aufgrund eines positiven Kokaintests wurde Biden 2013 als DCO der US-Marine entlassen. Er gab eine Alkohol- und Kokainabhängigkeit zu. Im Mai 2014 gab der grösste private Gasproduzent in der Ukraine, Burisma Holdings, bekannt, den Verwaltungsrat mit Biden zu erweitern. Diese Ernennung wurde im Rahmen der gleichzeitig grassierenden Krise in der Ukraine kritisiert, in der die russische Staatsführung der US-Regierung und damit auch Bidens Vater vorwarf, Drahtzieher der politischen Verwerfungen in der Ukraine zu sein. Eine republikanernahe Publikation sprach den Verdacht aus, die ukrainische Firma könne mit der Berufung von Biden jr. versuchen, sich eine bevorzugte Behandlung durch die US-Regierung zu verschaffen. In einem Blogbeitrag versammelte Adam Taylor etliche Stimmen, wonach die Personalie die diplomatischen Bemühungen der US-Regierung zur Lösung des Konflikts in der Ukraine gefährdeten. m Dezember 2020 wurde publik, dass seit 2018 gegen Hunter Biden wegen Steuervergehen im Ausland ermittelt wird. Publik wurde auch Geschäftsbeziehungen von Hunter Biden mit CEFC China Energy. Im Laufe von 14 Monaten zahlten das chinesische Energiekonglomerat und seine Führungskräfte 4,8 Millionen US-Dollar an Unternehmen, die von Hunter Biden und seinem Onkel kontrolliert werden. Im Juli 2022 wurden Videos im Internet publik, die Biden beim Konsumieren von Crack zeigen. Taibbi versprach, in Zukunft weitere Twitter-Dateien zu veröffentlichen. RT.ru

● Am Golden Gate zeigt sich ein unschönes Bild: Der Konsum harter Drogen auf offener Strasse nimmt stark zu. SRF.ch

Und hier geht es zu unserer Reportage vom 03.12.2022


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Ganz Deutschland lacht über das Staatstheater „Reichsbürger-Putsch“

Von DAVID BERGER | Was sich bereits bei der Story um die angebliche Klabauterbach-Entführung andeutete, das zeigt sich jetzt umso mehr in der Reichsbürger-Schmierenkomödie: Sehr viele Menschen in unserem Land nehmen die seltsamen Aktionen der Mächtigen in ihrem angeblichen Kampf gegen rechte Staatsfeinde nicht mehr ernst. Und lachen über die, die dem Theater noch Glauben schenken.

 

Das zeigt sich besonders in den Cartoons und Bildcollagen, die derzeit in den sozialen Netzwerken Hochkonjunktur haben oder auch privat verschickt werden. Hier eine kleine Auswahl von Zusendungen, die PHILOSOPHIA PERENNIS, unseren Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION erreicht haben:

 


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Begründungen für Corona-Verordnungen sollen geheim bleiben

Begründungen für Corona-Verordnungen sollen geheim bleiben

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Die medizinisch-fachlichen Begründung für die Corona-Verordnungen des Winters 2021 – etwa zum “Lockdown für Ungeimpfte” sollen geheim bleiben. Über den Antrag auf Veröffentlichung entscheidet jetzt der Bundesverwaltungsgerichtshof.  Das österreichische Gesundheitsministerium verweigert die Auskunft über die fachliche Begründung zu weitreichender Covid-Verordnungen. Obwohl der junge Mainstream-Journalist Maximillian Werner über die „Vorarlberger Nachrichten“ ein rechtliches Auskunftsverfahren angestoßen hatte, […]

Der Beitrag Begründungen für Corona-Verordnungen sollen geheim bleiben erschien zuerst unter tkp.at.

Stromversorgung: Alarmstufe rot in Baden-Württemberg – Bürger aufgefordert Energie zu sparen

Stromversorgung: Alarmstufe rot in Baden-Württemberg – Bürger aufgefordert Energie zu sparen

Alarmstufe rot in Baden-Württemberg, meldete der Netzbetreiber TransnetBW. Strom wird so knapp, dass sogar Verbraucher zum Sparen aufgerufen wurden und Herde, Waschmaschinen und Backöfen ausschalten sollten.

Von Holger Douglas

Zum ersten Mal hat mit TransnetBW einer der Übertragungsnetzbetreiber eine angespannte Situation im Stromnetz angekündigt, Wie im TE Wecker gemeldet. Über eine App von TransnetBW wurden die Verbraucher darüber informiert, dass der verfügbare Strom in den Netzen nicht mehr ausreicht.

Am Mittwoch dem 7.12.22 0:00 Uhr sprang in der App erstmals die Warnung von grün auf gelb. Dies bedeutet »Verbrauch vorverlegen«. Also elektrische Haushaltsgeräte früher benutzen, Kaffee machen, Kuchen backen und Mittagessen kochen vorziehen, denn ob zur Mittagszeit noch genügend Strom für das Schnitzel mit Spätzle vorhanden sein würde, war unklar.

Ab 14:00 Uhr sprang die App auf rot. Soll bedeuten: »Die Situation im Stromnetz ist angespannt. Reduziere jetzt den Stromverbrauch, um mitzuhelfen, das Stromnetz stabil zu halten.« Bis 15:00 Uhr waren die Baden-Württemberger aufgefordert, Strom zu sparen.

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Drastischer kann kaum deutlich werden, dass in Baden-Württemberg Kraftwerke fehlen. Der grüne Ministerpräsident Kretschmann hatte bestehende Kohle- und Kernkraftwerke stilllegen lassen. Es konnte ihm nicht schnell genug gehen, das Kernkraftwerk Philippsburg nach dem Abschalten unbrauchbar zu machen, in dem er die Kühltürme sprengen ließ, damit der Ausstiegsbeschluss nicht rückgängig gemacht werden konnte.

Sämtliche vorhandenen Reservekraftwerke wurden von den Übertragungsnetzbetreibern aufgefordert, Strom zu liefern.

Der Offenbarungseid: Die abgeschalteten Kernkraftwerke fehlen, ebenso wie weitere Reservekraftwerke, um die hohe Strom-Nachfrage zu bedienen. Aus der Schweiz werden hohe Strommengen importiert. Nur dort wird er auch knapp ebenso wie in Frankreich. Baden-Württemberg war früher Stromexportland und lieferte vor allem im Winter Strom nach Frankreich. Das ist vorbei, jetzt muss das Land um Strom betteln und teuer bezahlen.

Von einer angespannten Situation sprach TransnetBW. Offizielle Begründung laut TransnetBW-Sprecherin: unzureichende Transportkapazitäten im Stromnetz. Es hätte zu wenig Strom von den Windrädern aus Norddeutschland nach Süddeutschland geführt werden können.

Doch die Windräder dort stehen auch seit Tagen weitgehend still, eine weitere Stromtrasse hätte nichts transportieren können. Der Wind frischte gestern an der Küste etwas auf, die Windräder lieferten kurzzeitig um 12:00 Uhr knapp 14 GW, Deutschland benötigte um 12:00 Uhr 75,5 GW.

Doch in den vergangenen Wochen sieht es beim Energiewendewetter mau aus, sehr mau sogar. Von der Sonne kommt nichts, die Photovoltaik-Anlagen liefern praktisch nichts. Wenn die demnächst mit Schnee bedeckt sind, erst recht nichts.

Die rund 30.000 Windräder stehen weiterhin meist still, gestern Mittag lieferten die millionenteuren Apparate lächerliche 2 GW an Leistung. Um 12 Uhr benötigte Deutschland 77 GW Leistung, die kamen von Kohle- und Kernkraftwerken.

Die Grafik, die Stromerzeugung und Verbrauch anzeigt, sprechen Bände. Dramatisch klafft die Lücke zwischen Erzeugung von Windrädern und Photovoltaik sowie Verbrauch, der mit der roten Linie dargestellt ist.

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Quelle: Agora-Energiewende

Ab Januar sind neue Photovoltaik-Anlagen von der Umsatzsteuer befreit, eine neue Anlage kann gekauft werden ohne Umsatzsteuer. Wenn sie schon keine Leistung liefern, dann soll wenigstens der Kauf schmackhaft gemacht werden.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

 

Nach wie vor keine sinnvolle Prüfung des Ethylenoxid-Gehalts in Teststäbchen

Nach wie vor keine sinnvolle Prüfung des Ethylenoxid-Gehalts in Teststäbchen

Auch nach der zweiten Pressekonferenz der Unternehmer-Plattform “Wir EMUs”, welche mögliche Giftrückstände in Teststäbchen (Antigen, Lolli, PCR) thematisierte, reagierten die Behörden nicht. Man sitzt alles aus, sieht weg. Dabei ist das Gift besonders krebserregend und erbgutverändernd und in Lebensmitteln strengstens verboten. Wir haben für Sie die wichtigsten Inhalte der Pressekonferenz nochmals kompakt zusammengefasst.

Am 10. November präsentierte die Unternehmer-Plattform “Wir EMUs” den aktuellen Kenntnisstand zum Giftstoff Ethylenoxid, der in der EU an sich in einem Ausmaß verboten ist, dass sogar Produkte vom Markt genommen werden, die damit nur in Berührung gekommen sein “könnten”. Im Gegensatz zur viel beachteten ersten Konferenz, die sich nicht deklarierten Giften in einer Flüssigkeit widmete, kann man die Gefährdung hier nicht wegdiskutieren.

In Labortests in der Schweiz wurden massive Grenzwertüberschreitungen von Rückständen des Stoffes festgestellt, obwohl dieser an den Stäbchen überhaupt nicht mehr vorhanden sein dürfte. Faktenchecker arbeiteten sich seither daran ab und behaupteten, es bestünde keine Gefahr. Sie machen sich ein weiteres Mal zu Mittätern, doch Geld scheint für sie nicht zu stinken. Tatsächlich müssen sich bis heute viele Österreicher mehrfach pro Woche der Gift-Gefahr aussetzen, weil sie zum Testen gezwungen werden.

In vielen Schulen wird bis heute getestet

Folgende Schulen wurden uns durch besorgte Eltern gemeldet (ohne Überprüfung und Gewähr unsererseits), die ihre Schüler bis heute völlig sinnfrei auch ohne jegliche Symptome zum Testen anhalten oder gar zwingen. Dabei dürfen wir nie vergessen, dass diese Tests nie zur Selbstverwendung außerhalb eines Labors geeignet waren und auch keine Erkrankung feststellen können.

HTL1 Linz, NMS Kötschach, AHS St. Ursula, Wien, VS Leopoldskron-Moos, Schwerhörigen Schule Hammerfestweg Wien, Volksschule Böheimkirchen, NMS St. Leonhard im Lavanttal, VS Stammersdorf, Berufsschule Scheydgass Wien, Volksschule Kalksburg, BORG Deutsch-Waram, Polytechnikom Gmunden, NMS Kittsee, Musikmittelschule Olympisches Dorf Innsbruck, BG Hollabrunn, BG Dornbirn, VS Hermann Gmeiner Tirol, Schule für Sozialbetreuungsberufe Innsbruck, Kepler Gymnasium Linz.

Es ist davon auszugehen, dass weitaus mehr Schulen ihre Schüler zu ständigen Tests anhalten, sie können uns diese gerne an Redaktion@report24.news melden.

Rechtliche Schritte stehen kurz bevor

Wie uns zu Ohren gekommen ist, wird es in naher Zukunft auch ein konkretes rechtliches Vorgehen gegen die Verantwortlichen in den Behörden AGES und BASG geben, welche sich darauf herausreden, im Jahr 2021 ja ohnehin 15 Proben genommen zu haben. Dabei sprechen wir alleine bei Schulen von 100 bis 200 Millionen Tests, die zum Einsatz kamen – in der EU sind aber hunderte solche Tests von verschiedenen Anbietern zugelassen. Hier von 15 Proben zu sprechen ist ein blanker Hohn, damit kann man nicht einmal die eingesetzten Chargen von nur einem Hersteller sinnvoll beurteilen. Man setzt die Bevölkerung absichtlich einer Gefahr aus und ist nicht bereit, zumindest nachträglich korrigierend einzugreifen und die Menschen – vor allem die Kinder – vor schweren gesundheitlichen Schäden zu schützen.

Schon wieder Sozialisten: Vizepräsidentin des EU-Parlaments wegen Korruption verhaftet

Schon wieder Sozialisten: Vizepräsidentin des EU-Parlaments wegen Korruption verhaftet

Das wäre der ÖVP oder EVP nicht passiert. Doch die mutmaßliche schwere Korruption der griechischen Sozialistin flog auf. Frau Eva Kaili soll als Teil einer kriminellen Organisation von einem arabischen Land – wahrscheinlich Katar – bestochen worden sein. Sie befindet sich in Haft, die griechischen Sozialisten haben sie bereits aus der Partei ausgeschlossen. Da kommt alles zusammen: die Griechin arbeitete vor ihrer Parlamentstätigkeit als Nachrichtensprecherin und Journalistin.

Sozialisten fällt es traditionell schwer, ihre Hände in den eigenen Taschen zu lassen. Die 44-jährige griechische Sozialistin mit dem Aussehen eines Top-Models steht unter dem dringenden Verdacht, als Teil einer kriminellen Organisation hohe Bestechungsgelder und Schenkungen aus Katar angenommen zu haben. Welche Handlungen Sie für diese Auftraggeber setzte ist noch nicht vollständig geklärt.

Bekannt wurde eine besonders auffällige Verteidigungsrede, in der sie Katar lobte und als Vorbild anpries: Das Land wäre “führend bei Arbeitsrechten”. Tatsächlich werden dort Billiglohnkräfte unter sklavenähnlichen Bedingungen gehalten. Seit 2010 soll es zu 6.500 Todesfällen unter Gastarbeitern gekommen sein. Kaili fiel übrigens nicht nur hinsichtlich ihrer brennenden Liebe für Katar sondern auch als Sprachrohr und Protagonistin für die Chatkontrolle aus, die den Bürgern der EU noch mehr Menschen- und Freiheitsrechte nimmt.

Kaili ist eine der vierzehn Vizepräsidentinnen des EU-Parlaments. Wofür diese Position in vierzehnfacher Ausführung überhaupt benötigt wird, weiß niemand so genau – kritisiert wurde dies in Österreich bereits im Jahr 2017. Viele Amtsinhaber sind verschwender. So geriet der deutsche Vizepräsident im Jänner 2022 in die Kritik, weil er sein Büro um 600.000 Euro umbauen ließ – Geld des Steuerzahlers. Ermittler fanden nun in Kailis Wohnung mehrere Säcke mit Geld, insgesamt ebenso 600.000 Euro – angeblich Geld aus den Emiraten. Wer der größere Strolch ist, mag der Leser selbst überlegen. Hier Unterschiede zu finden fällt manchen Kritikern sehr schwer.

Festgenommen: Kaili, Lebensgefährte, Vater, ein NGO-Chef und ein Gewerkschafter

Das Gehalt der Vize-Präsidenten ist im Vergleich zu den normalen MEPs leider nicht so leicht zu recherchieren, beträgt ohne Zulagen aber kaum besteuerte 9.486.29 Euro. Das hat Frau Kaili aber nicht gereicht. Auf die Spur kam man ihr angeblich, nachdem man ihren Vater Alexandros Kailis mit einer großen Menge Bargeld in einem Koffer “erwischte” – er habe sich bereits auf der Flucht befunden. Er ist ist Generaldirektor der Regionalregierung von Zentralmakedonien, ein in Istanbul geborener Maschinenbau- und Elektroingenieur.

Danach wurden Kaili selbst, ihr Lebensgefährte Francesco Giorgi (parlamentarischer Mitarbeiter der Sozialisten im Europaparlament), der ehemalige sozialistische Europaabgeordnete und heutige Chef der Nichtregierungsorganisation Fight Impunity, Pier Antonio Panzeri, sowie der Generalsekretär des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB), Luca Visentini.

El asistente parlamentario de los socialistas europeos detenido, según medios italianos, es Francesco Giorgi, pareja de la vicepresidenta del Parlamento Europeo también investigada. https://t.co/IEeyWqLIjh

— Álvaro García (@alvarogarhdez) December 10, 2022

An diesen Vorgängen ist auch gut ersichtlich, wie die Seilschaften in Europa funktionieren, die sich gegenseitig Geld und Posten zuschanzen. Kaili selbst arbeitete früher als Nachrichtensprecherin und “Journalistin” – damit ist man nach Ansicht der Linken gewiss für ein politisches Amt bestens geeignet. Das würden auch alle heimischen Systemjournalisten unterschreiben. Drei der vier Herren, die voll zugegriffen haben sollen, sind Sozialisten italienischer Herkunft.

Der Vorwurf: Die Herrschaften hätten Geld von einem arabischen Golfstaat angenommen.

Dieser stehe im Verdacht, „wirtschaftliche und politische Entscheidungen des europäischen Parlaments zu beeinflussen“, indem er „beträchtliche Geldsummen zahlt oder erhebliche Geschenke verschenkt“. Begünstigte seien dabei Persönlichkeiten mit einer „politisch und/oder strategisch bedeutenden Position“ im EU-Parlament.

Zitat: FAZ.net

Eine NGO namens Transparency International erklärte, es würde sich nicht um einen Einzelfall handeln. In der EU herrsche eine “Kultur der Straflosigkeit” und ein großer Kontrollmangel vor.

Die Entscheidung über Visa-Erleichterungen für Einwohner aus Katar und Kuwait stand im EU Parlament knapp bevor. EU-Politiker fordern nun, diese zu vertagen, bis mehr über die Dimension der mutmaßlichen Bestechung und Korruption bekannt ist.

Die griechische EU-Abgeordnete Eva Kaili, eine der großen Propagandistinnen für die #Chatkontrolle, wurde wegen Korruptionsvorwürfen aus ihrer Partei ausgeschlossen, ihre Wohnung durchsucht und ihr Partner festgenommen: https://t.co/z1YbkWyjvG

— Markus Reuter (@markusreuter_) December 9, 2022