Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

EU fordert Zensur «schädlicher» Inhalte auf der Video-Plattform TikTok

Nach Twitter und Facebook soll die Zensur von missliebigen Inhalten nun auch bei der Online-Plattform TikTok greifen (wir berichteten hier und hier). Nach Angaben der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) hat der EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton am 19. Januar mit dem chinesischen Tiktok-Geschäftsführer Shou Zi Chew darüber gesprochen, wie die Plattform das neue EU-Gesetz für digitale Dienste einhalten will, den Digital Services Act (DSA).

Dieses Gesetz soll am 1. September 2023 für grosse Plattformen in Kraft treten. Wie Reclaim The Net berichtet, schreibt der DSA vor, dass gegen «schädliche» Inhalte vorzugehen sei.

«Mit einem jüngeren Publikum kommt eine grössere Verantwortung», sagte Breton. «Es ist nicht hinnehmbar, dass Nutzer hinter scheinbar lustigen und harmlosen Funktionen in Sekundenschnelle auf schädliche und manchmal sogar lebensbedrohliche Inhalte zugreifen können.»

Breton fügte hinzu, dass die Plattform angesichts von Millionen junger Nutzer eine «besondere Verantwortung» habe, dafür zu sorgen, dass schädliche Inhalte nicht weiterverbreitet werden. Caroline Greer, Direktorin für Öffentlichkeitsarbeit und Regierungsbeziehungen der Video-Plattform in Brüssel, meinte auf Twitter, der Austausch zwischen Shou und Breton sei gut gewesen und dass das Unternehmen die Sicherheit der Nutzer als vorrangig betrachte.

Zudem sei das Telefonat eine Gelegenheit gewesen, bei der das Unternehmen gegenüber der EU seine Bestrebungen zu Gunsten des DSA versichern konnte. Der EU-Kommissar sagte, er habe dem CEO von TikTok «ausdrücklich mitgeteilt», dass die Plattform «ihre Bemühungen zur Einhaltung» des DSA und der EU-Vorschriften zum Urheberrecht und Datenschutz verstärken müsse. Der Verstoss gegen das EU-Gesetz wird mit hohen Geldstrafen geahndet und kann bei wiederholten Verstössen sogar zu einem Verbot in einer bestimmten Region führen.

Reclaim The Net zufolge ist Breton auch unzufrieden mit den Vorwürfen, dass die Social-Media-Plattform Journalisten überwacht und massenhaft persönliche Nutzerdaten ins Ausland sendet. Dies stelle einen Verstoss gegen die Datenschutzbestimmungen dar. Im Westen haben die Verbindungen zwischen TikTok und China Besorgnis ausgelöst.

Westliche Kritiker befürchten, dass Peking die Plattform, die sich im Besitz des chinesischen Technologieunternehmens ByteDance befindet, dazu nutzen könnte, Daten zu sammeln und pro-chinesische Fehlinformationen und Propaganda zu verbreiten.

In den USA ist die TikTok-App inzwischen bereits in zahlreichen Bundesstaaten auf Regierungs-Geräten verboten. Darüber berichtete das Wirtschaftsmagazin CNN Business. US-Behörden haben dem chinesischen Unternehmen zudem jüngst Bedingungen erteilt, damit dieses auch in Zukunft einen Zugang zum amerikanischen Markt erhält. Hierfür fordern US-Behörden, dass TikTok auch US- und Ukraine-kritische Inhalte zensiert – was auch bereits geschehen ist (wir berichteten).

Doch zurück nach Europa: Gemäss Reclaim The Net hat sich Shou Anfang des Monats in Brüssel auch mit Mitgliedern der Europäischen Kommission getroffen, um Bedenken bezüglich Weitergabe von Nutzerdaten an China und die Sicherheit von Kindern zu besprechen.

Nach Angaben der Computer-Fachzeitschrift Pc-Tipp steht TikTok schon lange unter anderem wegen unzureichender Datensicherheit und mangelndem Schutz für junge Nutzer in der Kritik. Befürchtet werde etwa, dass der chinesische Staat Zugriff auf TikTok-Daten haben könnte. Die Firma streite dies jedoch vehement ab.

Es sei daran erinnert, dass TikTok bereits im Oktober 2022 Wortfilter eingeführt hat, die bei vielen auf harsche Kritik stiessen. So blieben Wörter wie Porno, LGBTQ und schwul in diesem Filter hängen. Auffällig ist auch, dass TikTok schon am 15. Dezember 2020 in der Rubrik «Wie TikTok unsere Community während Covid-19 schützt» die mRNA-Injektionen propagiert hatte. TikTok hatte eigens ein Moderationsteam eingesetzt, das mit einer Benachrichtigungs-App solche Nutzer abfing, die Hashtags im Zusammenhang mit der Pandemie suchen. Diese erhielten daraufhin unter anderem Links zur Website der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Gleichzeitig sind aber auch Kurzvideos zu Themen wie Impfnebenwirkungen, «Great Reset» und Abschaffung des Bargelds zu finden. Deshalb stellt sich die berechtigte Frage, ob die Europäische Kommission unter dem Deckmantel des Schutzes junger Nutzer und im Zuge des neuen EU-Gesetzes für digitale Dienste nun auch impf- und massnahmenkritische Kurzvideos zensieren wird.

Deutsche Panzer gegen Russland: Eintritt in den Krieg auf Geheiß der USA?

Die Entscheidung über die Lieferung deutscher Leopard-2-Panzer an die Ukraine ist gefallen. Dies könnte seitens Russlands als indirekte Kriegserklärung gewertet werden. Die Ampel-Bundesregierung eskaliert weiter und setzt die Sicherheit Deutschlands und aufs Spiel!

Ein Kommentar des DeutschlandKURIER-Kolumnisten Gerald Grosz.

The post Deutsche Panzer gegen Russland: Eintritt in den Krieg auf Geheiß der USA? appeared first on Deutschland-Kurier.

Bürgerliche Demenz und politisches Gedächtnis

Bürgerliche Demenz und politisches Gedächtnis

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Von PETER M. | Peter Hahne hat kürzlich auf Tichys Einblick ebenso heftig wie zutreffend die bürgerliche Demenz gegeißelt, die es der CDU erlaube, sich jetzt wieder erfolgreich als Opposition aufzuspielen, obwohl sie die heutigen Verhältnisse zuallererst verursacht habe. Aber die Diagnose einer Krankheit braucht auch die Erklärung ihrer Gründe. Wie also sieht es überhaupt […]

Beate Bahner: «Warnung vor der Covid-‹Impfung› laut Landgericht Passau zulässige Tatsachenbehauptung»

Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht und Autorin des Buches «Corona-Impfung», hat einen bemerkenswerten Sieg gegen die Landesärztekammer Bayern vor dem Landgericht Passau errungen. In einem Video ihres Youtube-Kanals schildert die Heidelbergerin, die auch Mitglied der Anwälte für Aufklärung ist, die Hintergründe:

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Quelle: Youtube-Kanal von Beate Bahner

Demzufolge hatte die Kammer gegen den Arzt Ronny Weikl, der auch als Vorstand des Vereins Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie (MWGFD) fungiert, eine wettbewerbsrechtliche Unterlassungsklage angestrengt. Dabei ging es um ein Info-Blatt über die Gen-Injektionen für Ärzte, das auf der Website der MWGFD veröffentlicht worden war.

In diesem Info-Blatt wird dargelegt, «dass COVID-19 Impfstoffe 1. unnötig, 2. unwirksam und 3. gefährlich sind».

Laut Bahner sei die Klage «von Anfang an offensichtlich aussichtslos» gewesen. Und tatsächlich wurde die Klage der Landesärztekammer Bayern abgewiesen.

Das bemerkenswerte Ergebnis: Infos und Warnungen des Vereins MWGFD an Ärzte vor der Covid-«Impfung» und vor den Haftungsgefahren seien dem Landgericht Passau zufolge zulässige Tatsachenbehauptungen und Meinungsäusserungen. Sie dürften folglich nicht verboten werden.

Bahners Fazit: Hier hat sich gezeigt, dass «der Rechtsstaat noch funktioniert» – und dass «Richter sich noch an Recht und Gesetz halten».

Florida sagt BigPharma den Kampf an: „Fehlverhalten“ bei COVID-19-Impfungen kommen vor den Kadi

Ron DeSantis, Gouverneur von Florida, kündigte einen landesweiten Justizausschuss an, um „jegliches Fehlverhalten in Florida in Bezug auf COVID-19-Impfstoffe“ zu untersuchen. Der investigative Journalist Igor Chudov kommentiert, das wichtigste Fazit sei hier, dass Florida ermächtigt wird, alle Dokumente zu beschlagnahmen und auszuwerten, die Pfizer bislang vor der Öffentlichkeit versteckte.
Wagenknecht-Initiative gegen deutsche Kriegsbeteiligung

Wagenknecht-Initiative gegen deutsche Kriegsbeteiligung

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Sahra Wagenknecht und viele weitere Politiker aus ihrem Lager richten fünf Forderungen an den Vorstand der Partei “Die Linke”. Darunter: Stopp der Waffenlieferungen, Schluss mit den Sanktionen und Diplomatie.  Ein weiterer Versuch von Sahra Wagenknecht, in ihrer Partei „Die Linke“ etwas zu bewegen. Gemeinsam mit Parteifreunden richtet sie ein Schreiben an den Parteivorstand und die […]

Der Beitrag Wagenknecht-Initiative gegen deutsche Kriegsbeteiligung erschien zuerst unter tkp.at.

Erneut rassistische Provokationen gegen die ungarische Minderheit in der Ukraine

Ungarische Fahnen verboten, ungarische Lehrer in Transkarpatien gekündigt

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Und zwar unter Berufung auf ein kürzlich erlassenes Dekret. Die Umsetzung jener Verordnung, deren Existenz noch nicht einmal überprüft wurde, wird durch die ukrainische Polizei eingesetzt.

Nicht nur in der Hauptstadt der ungarischen Minderheit in der Ukraine, in  Munkács / Mukachevo, wurden ungarische Nationalflaggen aus öffentlichen Einrichtungen entfernt, sondern auch in der gesamten Region – wie eine ungarisch-sprachige Zeitung berichtete aus Transkarpatien vor zwei Tagen berichtete.

In Fornos musste sogar die Stadtpolizei hinzugezogen werden, um dies durchzusetzen.  Die ungarisch sprachigen Schilder wurden etwa vom Gebäude der Fußballakademie in Munkács „FC Dercen“ entfernt.

Ungarische Schul- und Uniprofessoren gekündigt

Als Höhepunkt dieser rassistischen Fahnen- und Namensschild-Razzia wurden auch noch mehrere angesehene Funktionäre ungarische Institutionen entlassen.

All diese antiungarischen Aktionen geschahen unter Bezugnahme auf ein kürzlich erlassenes Dekret, welches besagt, dass von nun an nur noch die ukrainische Flagge verwendet werden dürfen.

Lokalen Berichten wird von der ukrainischen Polizei durchgesetzt, das die ungarischen Symbole abgegeben werden müssen.

Laut Rechtsansicht der ungarischen Seite wurde aber durch den Minderheiten-Rat kein solches Dekret verabschiedet. Weswegen das nur auf lokaler Ebene erfolgen müsste, und es auch noch der Gesetzgebung auf höherer Ebene widerspricht.

Rassistisches Willkür-Gesetz

Bisher nämlich haben ukrainische Gesetze weder die Verwendung des Symbols nderer Nationalitäten verboten, noch wurden die ungarischen Flaggen dazu verwendet, um gegen die geltenden Gesetze zu verstoßen, weil jene nur das friedliche Zusammenleben neben der ukrainischen Staatsflagge symbolisierten – wie in dem Zeitungsartikel erwähnt wird.

Verschärfend kommt hinzu: Dass mehrere ungarische Hochschulleiter, welche dem „Ungarischen Kulturverein Transkarpatien“ (KMKSZ) nahe stehen, ihre Kündigung erhielten. Unter anderem der Direktor eines Gymnasiums in Munkac. (mandiner)

Die lokale Organisation der KMKSZ gab eine Erklärung dazu ab:

„In der gegenwärtigen Situation dient die Entlassung des Direktors nicht dem reibungslosen Funktionieren der ungarischen Schule und dem friedlichen Zusammenleben zwischen den Nationalitäten. Weswegen wir eine sofortige Überprüfung der Entscheidung fordern.“

Der ungarische Journalist Gergely Szilvay dazu:

„Die ukrainische Führung der ethnisch vielfältigen, ukrainisch-ungarischen Stadt Munkács/Munkacevo startete eine antiungarische Kampagne, entfernte ungarische Flaggen und entließ ungarische Lehrer. Bürgermeister: Victor Baloga: „Wo sind die Menschenrechtsaktivisten?! “

The ukrainian leadership of the ethnically diverse, ukrainian-hungarian city of Munkács/Munkacevo started an anti-Hungarian campaign, removing hungarian flags and firing hungarian teachers. Mayor: Victor Baloga. Where are the human rights activists? pic.twitter.com/W9KDeCdqku

— Gergely Szilvay (@GergelySzilvay) January 21, 2023

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Neue Videos: Fighting for Freedom“ – der Dokumentarfilm II JETZT wird’s ERNST! II Stew Peters:Covid-19 ist eine biosynthetische KI-Parasitentechnologie II Graphenoxid in Covid-19-Impfung..und mehr….

„Fighting for Freedom“ – der Dokumentarfilm

JETZT wird’s ERNST! // Co2-Budget für JEDEN !?

Erst Panzer, dann Kampfjets, dann deutsche Soldaten? Wer stoppt den Wahnsinn?

Stew Peters:Covid-19 ist eine biosynthetische KI-Parasitentechnologie, dagegen gibt es keine Impfung

Direkt zum Video:

Israels Apartheid enthüllt – Der Aufstieg der extremen Rechten | Dr. Shir Hever

Sherri Tenpenny: Kognitive Dissonanz, wenn man die Nebenwirkungen sieht, da es freiwillig war

Direkt zum Video:

Jeffrey Sachs: Der Krieg in der Ukraine und die fehlenden Kontexte und Perspektiven

Graphenoxid in Covid-19-Impfung – der ferngesteuerte Tod auf Knopfdruck

Wie ein falscher Begriff die Welt in die Irre führt- Nicht-erneuerbare Windenergie ist die  physikalische Wahrheit

Wie ein falscher Begriff die Welt in die Irre führt- Nicht-erneuerbare Windenergie ist die  physikalische Wahrheit

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von Dagmar Jestrzemski

Im Februar letzten Jahres nahm der mdr-Rundfunk die Frage eines Hörers auf, die wohl vielen Menschen unter den Nägeln brennt: Warum wird der nicht zutreffende Begriff „erneuerbare Energien“ für alternative Energiequellen wie Windkraft und Solarenergie angewendet? In der Tat ist der Begriff falsch. Die physikalischen Prozesse in der Erdatmosphäre sind sehr komplex, sie unterliegen jedoch alle den Gesetzen der Thermodynamik. Dies erweist schon die Anwendung des Energieerhaltungsgesetzes (1. Hauptsatz der Thermodynamik). Energie kann nicht erzeugt oder vernichtet werden, sondern lediglich von einer Form in eine andere umgewandelt werden. Die Bezeichnung erneuerbare Energien suggeriert demgegenüber Unbedenklichkeit hinsichtlich des Entzugs von Wind- und Sonnenenergie aus der Atmosphäre in beliebigem Umfang für unsere menschlichen Bedürfnisse. Mit der Frage des Hörers wandte sich ein Journalist des Senders an den Astronomen Sergei Klioner von der TU Dresden. Dieser bestätigte, dass der Begriff erneuerbare Energien fälschlicherweise unterstellt, entzogene Energie könne neu hergestellt werden. Das könne sie aber nicht. Energie kann bekanntlich nur (mit Reibungsverlust) umgewandelt werden. Fast alle Energie auf der Erde sei letztlich umgewandelte Strahlungsenergie der Sonne. Da sich die Sonnenstrahlung nicht verändere, wenn wir Energie für unsere Zwecke abzapfen, könne er aber mit dem Begriff erneuerbare Energien leben, erklärte er ausweichend. Aber wie ändern sich die Windverhältnisse und damit das Wetter, wenn der Mensch in dem Ausmaß, wie es geschieht, in die Dynamik der Atmosphäre eingreift und dabei die Windströmung schwächt? Dazu mochte sich der Professor offenbar nicht äußern. Denn es hängt mittlerweile viel, sehr viel von der fest zementierten Vorstellung ab, dass die für den Wind- und Solarstrom hierzulande und weltweit abgeschöpften atmosphärischen Kräfte „irgendwie erneuerbar“ seien. Nicht zuletzt betrifft das die Stabilität der Finanzmärkte. Fondsfirmen und Kapitalinvestoren haben Billionen Euro in Green und Climate Bonds (Grüne Anleihen) investiert, da sie durch positive Unternehmensbewertungen etwa durch die Brancheninitiative Net Zero Asset Managers (NZAM), die das Netto-Null – (CO2) Emissionsziel schon im Namen trägt, dazu bewogen wurden. Desgleichen beeinflusst die Climate Bonds Initiative (CBI) Anleger durch Zertifizierungen und berät Regierungen, damit diese per Gesetzgebung Steuermittel für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen einsetzen. Partner der CBI sind Banken, Anleger, Umweltverbände, Finanzdienstleister und Nichtregierungsorganisationen (NGOs).

Dann hat der MDR-Journalist noch eine Idee. Er fragt den Sprachwissenschaftler Markus Hartmann von der Universität Erfurt. Der weist auf die Historie des Begriffs und damit auf die richtige Spur hin. Der Begriff „renewable Energy“ sei bereits vor über hundert Jahren im englischsprachigen Raum in Gebrauch gewesen, erklärt Hartmann. Ein Blick in die Geschichte erhellt die veränderte Bedeutung des Begriffs im Laufe der Zeit.

Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts wurde das amerikanische Windrad zur Wasserförderung mit automatischer Geschwindigkeitsregelung angewendet, später auch zur Stromerzeugung mit Inselnetzsystem. Mit „renewable Energy“ war eine neue Technik gemeint, die jahrzehntelang wie die früheren Windmühlen ohne nennenswerten Entzug von Strömungsenergie aus der Atmosphäre funktionierte. In den 1930er Jahren bemühte man sich indes vergeblich, kinetische Energie zur Erzeugung elektrischer Energie in großem Maßstab wirtschaftlich nutzbar zu machen.

Seit 1974 arbeitete die US-Regierung gemeinsam mit Industrieunternehmen an der Weiterentwicklung der Stromerzeugung mittels abgeschöpfter kinetischer Energie, um eine industrielle Anwendung zu ermöglichen. Ebenfalls wurde daran in Dänemark und Deutschland emsig weiter geforscht. Laut Hartmann setzte sich im Deutschen die Bezeichnung „erneuerbare Energien“ im heutigen Sinne erst Anfang der 1970er Jahre durch, obwohl es, so der Sprachwissenschaftler, „physikalisch nicht geht“. Eben um diese Zeit rückte die großtechnische Nutzung der Windkraft in Reichweite. Es entsprach dem Geschäftsinteresse der aufstrebenden Windindustrie, mit der Behauptung der immerwährenden Erneuerung von entzogener Windenergie in beliebigem Umfang die angebliche Unschädlichkeit des anvisierten großräumigen Windkraftausbaus als Tatsache zu verkaufen.

Damit war das Interesse der Politik geweckt, da unter Wissenschaftlern die Sorge vor einem Treibhauseffekt durch CO₂- und andere Treibhausgasemissionen stieg. Die Rede vom „sauberen, grünen“ Windstrom, der aus den regionalen Windsystemen generiert werden könne, wo immer günstige Windstärken hohe Gewinne für Investoren versprechen. Das kam den Politikern überaus gelegen. Den verdächtigen Begriff „Perpetuum mobile“ vermieden die Sinnstifter des Begriffs „erneuerbare Energien“ wohlweislich. Das gilt bis heute. Niemand wagt es, für sich zu reklamieren, die uralte Idee, Energie schadlos aus dem Nichts zu erzeugen, verwirklicht zu haben.

Zu Unrecht wird auch die Photovoltaik als erneuerbare Energie bezeichnet. Wo Sonnenlicht entzogen wird, fehlt es an anderer Stelle, mit weitreichenden Folgen. Besonders große PV-Anlagen wirken aufgrund der Abstrahlung von 85 Prozent des absorbierten Sonnenlichts als riesige Heizkörper in der Atmosphäre, während der Boden darunter austrocknet und abstirbt.

Wenn Expertenrat gefragt ist, wenden sich die Journalisten des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks zumeist an Institutswissenschaftler. Am 11. April 2019 beantwortete der Meteorologe Mojib Latif vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung in der Rundfunksendung „Redezeit“ auf NDR-Info zum Thema „Dürre“ die Frage einer Anruferin, ob die anhaltende Dürre in Deutschland durch immer mehr Windparks verstärkt oder gar hervorgerufen worden sein könnte: „Die meteorologischen Auswirkungen von Windparks sind nicht zu unterschätzen. Aber sie sind nur lokal wirksam und daher hinzunehmen.“ Diese bemerkenswerte Äußerung ging in der Sendung unter. Hierzulande gilt sowieso: Ursache für den überproportionalen Temperaturanstieg in Deutschland, für statische Hochdruckgebiete und rückläufige Niederschläge ist stets und ausschließlich „der Klimawandel“. Daher erfährt die breite Öffentlichkeit nichts von den alarmierenden Ergebnissen Dutzender hochkarätiger internationaler Studien.

Einige Studien untersuchten das Phänomen „Stilling“, die weltweite, hauptsächlich in den mittleren nördlichen Breiten zu beobachtende Abnahme der Windgeschwindigkeiten. „Zugleich mit der Abnahme der Oberflächen-Windgeschwindigkeiten hat das Windkraftpotential während der letzten Jahrzehnte in den meisten Regionen der nördlichen Hemisphäre abgenommen“, liest man in einem Artikel über die vom Institute of Atmospheric Physics der Universität Peking veröffentlichte Studie „Observed and global climate model based changes in wind power potential over the Northern Hemisphere during 1979–2016“ (Januar 2019, ScienceDirect). Dementsprechend impliziert eine überregionale Abnahme der Windgeschwindigkeiten auch überregionale meteorologische Auswirkungen der Windkraft-Nutzung auf die Wetterverhältnisse.

Eine am 10. November vergangenen Jahres veröffentlichte Studie des europäischen Forschungsprogramms European Horizon 2020 mit dem Titel „Long term satellite data show wind farms can affect local air currents“ (Langzeitdaten von Satelliten zeigen, dass Windparks lokale Luftströmungen beeinflussen können) liefert erstmals genauere Daten zum Ausmaß der Windschwächung über Offshore-Windparks in der Nordsee. Gemessen wurde sowohl zehn Meter über als auch innerhalb und zwischen den Windparks. Grundlage der Studie war die Auswertung von Satellitendaten der europäischen Weltraumorganisation ESA aus den vergangenen Jahrzehnten.

Durch die Studie kam heraus, dass über den turbulenten Nachläufen der Windparks (engl. „wakes“) in zehn Metern Höhe eine zwei- bis zehnprozentige Abnahme der Windgeschwindigkeit besteht. Im Mittel haben die Nachläufe eine Länge von 20 bis 40 Kilometern, maximal 100 Kilometern. Nahe der Rotor-Höhe zwischen 80 und 100 Metern über dem Meer werden Windverluste von mehr als zehn Prozent vermutet. Der Erdwissenschaftler Lee Miller vom Pacific Northwest National Laboratory (USA) hat in seiner Abhandlung „The warmth of wind power“ darauf hingewiesen, dass Windkraftanlagen in eine Luftsäule von einem bis drei Kilometern Höhe eingebunden sind, in der etwa die Hälfte der turbulenten atmosphärischen Dissipation (Umwandlung von kinetischer in thermische Energie) stattfindet („Physics today“, 5/2020). Die EU und die Bundesregierung müssen endlich darauf reagieren und ein Windkraft-Moratorium beschließen. Fakt ist, dass andauernde Dürren und sogenannte Winddürren mit einem starken regionalen Ausbau der Windkraft korrelieren.

„,Erneuerbarkeit‘ ist ein Propaganda-Schlagwort, das keine physikalische Wahrheit beinhaltet“, bestätigt der Energieberater Dipl. Ing. Jürgen Eibl aus Graz, der auf 30 Jahre Berufserfahrung zurückblickt. „Wind ist physikalisch nichts anderes als die natürliche Ausgleichsströmung bei Potentialunterschieden innerhalb einer Gasschicht. Die Entnahme von Windenergie zur Stromerzeugung verändert die natürlichen Ausgleichsströmungen, dies mit elementaren Rückwirkungen auf weitere Klimaprozesse wie Verdunstung, Niederschlag, Temperatur, Bodenfeuchtigkeit.“

Davon ausgegangen erscheint es in höchstem Maße unverantwortlich, in einem ohnehin niederschlagsarmen Gebiet einen Windpark zu bauen, noch dazu von gigantischer Größe. Im Norden von Kenia wurden seit 2018/19 im sogenannten Turkana-Windkorridor am südöstlichen Ufer des Turkana-Sees insgesamt 365 Windräder des dänischen Herstellers Vestas mit einer Gesamtleistung von 310 Megawatt in Betrieb genommen. Die guten Gewinnaussichten durch den „Turkana Korridorwind“ mit durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten von 11,4 Metern pro Sekunde hatten Konsortien europäischer und kanadischer Investoren angelockt. Zu dem bisher größten privaten Investment in Afrika gab die EU ein Darlehen von 180 Millionen Euro. Der Windpark gilt als der größte in Afrika und soll 15 Prozent des Strombedarfs von Kenia decken.

In den Trockensavannen im Norden und Nordosten des Landes gestatten die geringen Niederschläge, weniger als 500 Millimeter pro Quadratmeter jährlich, seit jeher keinen Feldbau. Seit Inbetriebnahme des Turkana-Windparks hat es in großen Regionen im Norden Kenias nicht mehr geregnet. Die Herdentiere der nomadisch lebenden Hirtenbevölkerung sind qualvoll verendet. Die Dürre hat den Menschen ihre Lebensgrundlage genommen. Es wird befürchtet, dass die Regenzeit 2023 im fünften Jahr in Folge ausbleiben wird. Die Katastrophe könnte sich sogar noch ausweiten: Bis 2030 will Kenia die Leistung der Windenergie auf 2000 Megawatt erhöhen.