Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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90 Milliarden für die Ukraine – das Risiko tragen die Steuerzahler

90 Milliarden für die Ukraine – das Risiko tragen die Steuerzahler

90 Milliarden für die Ukraine – das Risiko tragen die Steuerzahler

Die EU-Staats- und Regierungschefs (natürlich nicht alle) haben sich darauf geeinigt, der Ukraine über die nächsten zwei Jahre 90 Milliarden Euro zinslos zu leihen. Die Zinsen zahlen die EU-Steuerzahler und die Kleptokraten drüben füllen sich weiter die Taschen.

In der Europäischen Union regiert der Irrsinn. Nun gut, nicht überall, weil immerhin Länder wie Ungarn, die Slowakei und Tschechien erklärt haben, das nicht mittragen zu wollen, doch der Rest der Staats- und Regierungschefs er EU-Staaten hat sich dazu entschieden, in den nächsten beiden Jahren insgesamt 90 Milliarden Euro an Schulden aufzunehmen (denn die eigenen Staatskassen sind ja leer), die Zinskosten dafür zu übernehmen und dieses Geld der Ukraine zinslos zukommen zu lassen.

Ein Land, das gerade von einem Korruptionsskandal in den nächsten taumelt, eine Kleptokratie sondergleichen, wird mit noch mehr Geld auf Kosten der europäischen Steuerzahler zugeschüttet. Die Bundeskanzler Merz und Stocker verkaufen diesen Raubzug an den eigenen Steuerzahlern als moralischen Erfolg, obwohl den beiden eigentlich klar sein müsste, dass dieses Geld ziemlich sicher auf Nimmerwiedersehen verschwindet.

Würde man mit den Russen reden, die diesen Staat seit der Unabhängigkeit aus geopolitischen Gründen bis zum Maidan-Putsch mit Darlehen und massiv subventioniertem Erdgas am Leben gehalten haben, hätten die Politdarsteller im Westen vielleicht verstanden, dass es ein ziemlich teures Unterfangen ist, sich dieses als Staat getarntes Finanzloch als braves Haustier zu halten. Denn seit eh und je bedienen sich Spitzenpolitiker und Oligarchen an den Geldflüssen aus dem Ausland, während die marode Infrastruktur weiter vor sich hinrottet. Nun ja, bei den ganzen Fuhrparks mit Porsches, Lamborghinis, Mercedes und anderen Luxuskarren machts ja nichts aus, wenn da mal bei einem Auto ein paar Schlaglochschäden repariert werden müssen.

Merz, Stocker, Macron und Co. haben die Europäer wieder einmal verkauft und verraten, während sie den Bürgern weismachen wollen, dass Russland das ja vielleicht irgendwann einmal in Form von Reparationen zurückzahlen würde. Doch sie haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn der Kreml dürfte sich einem Versailles 2.0 wohl eher nicht beugen.

Die große Klima-Übertreibung: Warum das CO2 nur ein Statist ist

Die große Klima-Übertreibung: Warum das CO2 nur ein Statist ist

Die große Klima-Übertreibung: Warum das CO2 nur ein Statist ist

Seit Jahren hören wir von den Klimafanatikern, dass die zunehmenden CO2-Werte die Erde quasi in Flammen setzen würden. Die Realität sieht allerdings deutlich nüchterner aus. Das Verständnis für die Physik war schon immer extrem wichtig – und hier zeigt sie, dass die Kohlendioxid-Hysterie auf wackeligen Füßen steht.

Die Luft über uns hat im Grunde genommen drei entscheidende Faktoren: die Infrarot-Einstrahlung, den Anteil reaktiver Moleküle wie CO2, Methan oder Wasserdampf, und die Luftdichte. Alles andere – Stickstoff, Sauerstoff, Argon – sind nur stille Energieleiter. Sie tragen die Wärme weiter, erzeugen sie aber nicht. Was wirklich passiert, ist Folgendes: Die Infrarot-Strahlung versetzt die reaktiven Moleküle in Schwingungen. Diese Schwingungen werden durch ständige Kollisionen mit der dominanten Luft zu kinetischer Energie – sprich: sie werden zu Wärme. Je dichter die Luft, desto mehr Reibung, desto höher die Temperatur. Hoch oben in den Bergen, wo die Luft dünner ist, merkt man den Unterschied zu tieferen Lagen.

Dann kommt der Albedo-Effekt ins Spiel: Schnee, Eis und helle Oberflächen reflektieren die Sonnenstrahlen und halten die Erde kühl, dunkle Oberflächen nehmen sie auf und sorgen für Erwärmung. Wasser und Boden speichern die Energie und strahlen sie später wieder ab. Das ist die sogenannte thermische Rückstrahlung. Genau diese Rückstrahlung sorgt dafür, dass CO2 und viel mehr noch der deutlich überwiegende Wasserdampf überhaupt in Schwingung geraten können. Die direkte langwellige Infrarot-Strahlung der Sonne selbst ist dagegen vernachlässigbar.

Und hier liegt der zentrale Punkt, den die Klima-Alarmisten ignorieren: Die 428 ppm CO2 sind für die kinetische Energie der Luft schlicht zu wenig. Der Wasserdampf ist da der wirkliche Player. Doch viel entscheidender ist (was ich auch in meinem Buch “Das CO2 ist nicht unser Feind” aufgezeigt habe), was der Mensch mit der Erdoberfläche anstellt. Tropische Regenwälder werden abgeholzt, die globale Wolkenbedeckung sinkt, wodurch mehr Sonnenenergie den Boden und die Ozeane erreicht und am Ende die Rückstrahlung steigt. Gleichzeitig werden in nördlichen Breiten Wälder gepflanzt. Doch da wo Wälder (vor allem Nadelbäume) sind, braucht es länger, bis überhaupt Schnee liegen bleibt, weil die dunklen Nadeln und Stämme Sonnenwärme speichern.

Wenn man die Sache einmal mit Zahlen durchdenkt, wird klar, warum CO2 bei 428 ppm so gut wie keine nennenswerte Erwärmung erzeugen kann. Auf einen Kubikmeter Luft auf Meereshöhe kommen rund 2,5 × 10²⁵ Moleküle, davon gerade einmal 1,1 × 10²² Moleküle CO2. Die Sonne liefert hauptsächlich kurzwellige Strahlung, die von der Erdoberfläche absorbiert und dann als langwellige Infrarot-Strahlung zurück ins All gestrahlt wird. Das CO2 absorbiert nur einen winzigen Teil dieser langwelligen Strahlung – auf eine gesamte einen Quadratmeter umfassende Luftsäule von etwa 1 km Höhe gerechnet entspricht das für jedes einzelne Molekül gerade mal 10⁻²⁴ Joule pro Sekunde. Über die gesamte Luftsäule verteilt, reicht diese Energie nicht annähernd aus, um die kinetische Energie der Luft merklich zu erhöhen. Selbst über Monate oder Jahre hochgerechnet bleibt die Temperaturwirkung praktisch vernachlässigbar.

Ganz anders sieht es bei Wasserdampf aus: H2O-Moleküle absorbieren ein Vielfaches der Energie, reagieren auf fast das gesamte Infrarotspektrum und verteilen die Wärme effektiv über Kollisionen an die dominanten Luftmoleküle N2 und O2. Hier entsteht die eigentliche kinetische Energie, die die Luft erwärmt. Das heißt: Der Effekt von CO2 ist physikalisch kaum spürbar, während die tatsächliche Regulierung der Bodentemperatur vor allem über Wasserdampf, die thermische Rückstrahlung der Erde, die Land- und Wasserflächen sowie die Albedo gesteuert wird. Wer also wirklich das Klima beeinflussen will, müsste nicht an den paar Molekülen CO2 herumdoktern, sondern an der Gestaltung der Erdoberfläche, der Bewaldung, den Wolken und den reflektierenden Flächen – alles Faktoren, die die langwellige Infrarot-Rückstrahlung erhöhen oder senken und damit unmittelbar die kinetische Energie der Luft bestimmen.

Kurz gesagt: Wer wirklich die Temperaturen am Boden beeinflusst, sind nicht die paar Moleküle CO2, sondern die Art und Weise, wie wir die Oberfläche der Erde verändern. Wer Wälder abholzt, Wüsten sich ausbreiten lässt oder tropische Flächen kahl schlägt, heizt das Klima auf. Das Kohlendioxid? Das ist am Ende nur ein Statist. Was wirklich eine Rolle spielt, ist, wenn wir die Erdoberfläche verdunkeln, die Wolkenbedeckung reduzieren und so die Sonneneinstrahlung ungebremst auf die Erde kommen lassen.

Die physikalische Kette ist simpel, aber entscheidend: IR-Strahlung → Molekülschwingung → Kollision → Temperatur → Energietransport über Stickstoff und Sauerstoff. Alles andere sind Narrative, Zahlenverdrehungen und Panikmache. Wer das Prinzip versteht, erkennt: Die CO2-Hysterie ist ein ideologisches Produkt, die echte Klimasteuerung liegt zwar auch in unseren Händen, und zwar in Form von Landnutzung, Albedo und Wasserhaushalt, aber ganz gewiss nicht in Veränderungen beim Kohlendioxid-Gehalt in unserer Atmosphäre.

Die Vorstellung, ein paar Hundert ppm CO2 könnten die Erdatmosphäre aufheizen wie ein Mikrowellenofen, ist physikalisch absurd. Die Erde ist ein offenes System, gespeist von der Sonne, gepuffert von Ozeanen, Böden, Wolken und Konvektion. Das Kohlendioxid erzeugt keine Wärme, es produziert keine Energie und es ist kein “Heizgas”. Es kann lediglich einen kleinen Teil der ohnehin vorhandenen langwelligen Abstrahlung zeitlich verzögern.

Selbst eine extreme Vervierfachung des heutigen CO2-Gehalts auf über 1.700 ppm würde nach reiner Strahlungsphysik nur eine begrenzte zusätzliche Energie im System halten – logarithmisch gedämpft, nicht linear eskalierend. Diese Energie verteilt sich zudem sofort auf 99 Prozent der Luft, bestehend aus Stickstoff und Sauerstoff, sowie auf die gigantischen Wärmespeicher von Landflächen und Ozeanen. Die Erde besitzt eine Wärmekapazität, gegen die CO2 energetisch kaum ins Gewicht fällt. Wer hier von einem unkontrollierten Durchgehen des Klimas spricht, ignoriert einfach die grundlegende Thermodynamik.

Das eigentliche Klimageschehen spielt sich an der Oberfläche ab: in der Absorption kurzwelliger Sonnenstrahlung, in der Verdunkelung oder Aufhellung der Landschaft, in Verdunstung, Wolkenbildung und Wärmespeicherung. Wälder, Wasser, Schnee, Eis und Böden steuern den Energiefluss – nicht Spurengase in Promillebruchteilen. Das Kohlendioxid ist kein Klimamotor, sondern bestenfalls ein schwacher Regler in einem System, das von Sonne und Oberfläche dominiert wird. Der angebliche Klimanotstand ist kein physikalisches Ergebnis, sondern ein politisches Narrativ, das auf der systematischen Überschätzung eines Gases beruht, dessen Wirkung messbar, begrenzt und alles andere als apokalyptisch ist.

Razzia in spanischem Biolabor

Razzia in spanischem Biolabor

Razzia in spanischem Biolabor

Weil vermutet wird, dass Schweinepest-Erreger aus einem Labor entwichen sind, haben spanische Behörden eine Razzia in Barcelona durchgeführt. Das Stufe-3-Labor experimentiert mit hochgefährlichen Erregern, der entwichene Stamm diente auch der Impfstoffforschung. In Spanien passiert etwas Seltsames. Es ist nicht der militärische Umgang mit toten Wildschweinen, wo einzelne Maßnahmen an die COVID-Politik erinnern. Seltsam ist, dass […]

Der Beitrag Razzia in spanischem Biolabor erschien zuerst unter tkp.at.

Ford nimmt 20 Milliarden Dollar Verlust in Kauf, um Kurs bei Elektroautos zu ändern

Ford nimmt 20 Milliarden Dollar Verlust in Kauf, um Kurs bei Elektroautos zu ändern

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Der Telegraph schreibt:

Ford nimmt 20 Milliarden Dollar Verlust in Kauf, um Kurs bei Elektroautos zu ändern

Ford wird einen Verlust von 19,5 Milliarden Dollar (14,5 Milliarden Pfund) hinnehmen müssen, da es seine Pläne aufgegeben hat, erhebliche Summen in Elektroautos zu investieren.

Der US-Automobilriese hat die Produktion von Elektrofahrzeugen (EV), darunter auch die Produktion von großen batteriebetriebenen Pick-up-Trucks, aufgrund eines Einbruchs der Nachfrage seitens der Autofahrer zurückgefahren.

Ford erklärte, dass die „geringer als erwartete” Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zu Verlusten in Milliardenhöhe geführt habe.

Stattdessen wird der Autohersteller aus Detroit mehr in den Bau konventioneller Lastwagen und Transporter sowie kostengünstigerer Elektrofahrzeuge investieren und ein neues Geschäftsfeld für Batterie-Energiespeicher aufbauen.

Die am Montag an der Wall Street bekannt gegebene Abschreibung in Höhe von 19,5 Mrd. US-Dollar ist einer der größten finanziellen Rückschläge, den ein Autohersteller bisher erlitten hat, da sich die Wetten auf Elektrofahrzeuge angesichts der einbrechenden Nachfrage als Fehlschlag erwiesen haben.

Die Abschreibung von Ford umfasst 6 Milliarden Dollar für die Auflösung eines Joint Ventures mit dem südkoreanischen Unternehmen SK Group. Die beiden Unternehmen hatten geplant, eine riesige Batteriefabrik in Kentucky zu bauen, um die EV-Vision von Ford voranzutreiben, aber dieser Plan wurde nun verworfen.

Die ganze Geschichte steht hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/12/17/ford-takes-20bn-hit-to-reverse-course-on-electric-cars/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Ford nimmt 20 Milliarden Dollar Verlust in Kauf, um Kurs bei Elektroautos zu ändern erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

Weitere 90 Milliarden Euro: Boehringer (AfD) warnt vor „Etikettenschwindel“ bei EU-Ukraine-Finanzierung

Weitere 90 Milliarden Euro: Boehringer (AfD) warnt vor „Etikettenschwindel“ bei EU-Ukraine-Finanzierung

Weitere 90 Milliarden Euro: Boehringer (AfD) warnt vor „Etikettenschwindel“ bei EU-Ukraine-Finanzierung

Nach der nächtlichen Einigung im EU-Rat über weitere Finanzhilfen für die Ukraine erhebt AfD-Vizebundessprecher Peter Boehringer schwere Vorwürfe. Die angekündigten 90 Milliarden Euro seien als zinsloser Kredit deklariert, tatsächlich handele es sich jedoch um einen „vielfachen und gefährlichen Etikettenschwindel“. Entgegen der öffentlichen Darstellung werde weder russisches Vermögen die Rückzahlung sichern noch blieben nationale Haushalte unbelastet.

Boehringer verweist darauf, dass weder Reparationen Russlands noch eine Konfiszierung ausländischer Vermögenswerte realistisch oder völkerrechtlich haltbar seien. Übrig bleibe nach seiner Einschätzung eine klassische EU-Verschuldung – mit direkten Folgen für die Mitgliedstaaten. Aussagen, wonach nationale Haushalte nicht betroffen seien, bezeichnete er als irreführend. Besonders Deutschland stehe bei gemeinschaftlichen Schulden regelmäßig in erheblichem Umfang in der Haftung.

Zudem sieht Boehringer Hinweise darauf, dass sich einzelne EU-Staaten der Finanzierung entziehen könnten, während Deutschland überproportional belastet werde. Er spricht von einer „Koalition der Willigen“, die den Ukraine-Krieg mit Steuergeldern weiterfinanziere, obwohl ein Waffenstillstand in Reichweite sei. Die politische Einigung diene aus seiner Sicht weniger dem Frieden als der Verschleierung der wirtschaftlichen Folgen der bisherigen Politik.

Nach der nächtlichen Einigung im EU-Rat über weitere Finanzhilfen für die Ukraine erhebt AfD-Vizebundessprecher Peter Boehringer schwere Vorwürfe. Die angekündigten 90 Milliarden Euro seien als zinsloser Kredit deklariert, tatsächlich handele es sich jedoch um einen „vielfachen und gefährlichen Etikettenschwindel“. Entgegen der öffentlichen Darstellung werde weder russisches Vermögen die Rückzahlung sichern noch blieben nationale Haushalte unbelastet.

Boehringer verweist darauf, dass weder Reparationen Russlands noch eine Konfiszierung ausländischer Vermögenswerte realistisch oder völkerrechtlich haltbar seien. Übrig bleibe nach seiner Einschätzung eine klassische EU-Verschuldung – mit direkten Folgen für die Mitgliedstaaten. Aussagen, wonach nationale Haushalte nicht betroffen seien, bezeichnete er als irreführend. Besonders Deutschland stehe bei gemeinschaftlichen Schulden regelmäßig in erheblichem Umfang in der Haftung.

Zudem sieht Boehringer Hinweise darauf, dass sich einzelne EU-Staaten der Finanzierung entziehen könnten, während Deutschland überproportional belastet werde. Er spricht von einer „Koalition der (Kriegs-)Willigen“, die den Ukraine-Krieg mit Steuergeldern weiterfinanziere, obwohl ein Waffenstillstand in Reichweite sei. Die politische Einigung diene aus seiner Sicht weniger dem Frieden als der Verschleierung der wirtschaftlichen Folgen der bisherigen Politik.

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Corona-“Notlage”: So lässt sich in Sachsen-Anhalt der Pandemie-Topf weiter plündern

Corona-“Notlage”: So lässt sich in Sachsen-Anhalt der Pandemie-Topf weiter plündern

Corona-“Notlage”: So lässt sich in Sachsen-Anhalt der Pandemie-Topf weiter plündern

Es hatte sich angekündigt: Trotz scharfer Kritik liebäugelte man in Sachsen-Anhalt damit, im Nicht-Corona-Jahr 2025 erneut die Corona-Notlage für 2026 auszurufen. Das Echo reichte von Unverständnis über Spott bis hin zu blanker Empörung, denn auch dieser Griff in den Schuldentopf muss schlussendlich finanziert werden – und es sind nicht die Politiker, die dafür mit mühsam erarbeitetem Steuergeld geradestehen müssen. Trotzdem ist es nun Fakt: Die “außergewöhnliche Notsituation”, die keine ist, wurde beschlossen.

Der folgende Artikel von Janine Beicht erschien zuerst bei Haintz.Media:

Am 16. Dezember 2025 hat »der Landtag in Magdeburg« mit 51 Ja-Stimmen gegen 31 Nein-Stimmen und 15 Abwesenheiten zum siebten Mal in Folge eine außergewöhnliche Notsituation festgestellt, diesmal für 2026. Sachsen-Anhalt bleibt damit das einzige Bundesland, das sich an den längst vergangenen Corona-Albtraum klammert, während alle anderen den Ausnahmezustand spätestens 2024 beendet haben. Die Koalition aus CDU, SPD und FDP unter »Ministerpräsident Reiner Haseloff« treibt eine dreiste Finanzakrobatik voran, die nichts anderes als eine offene Umgehung der Schuldenbremse darstellt.

Ein kreditfinanzierter Freifahrtschein auf Kosten der Steuerzahler

Das Corona-Sondervermögen beläuft sich auf knapp zwei Milliarden Euro und umfasst rund 60 Maßnahmen, die Investitionen in neue Technik für Schulen und Hochschulen, Digitalisierung der Verwaltung, Kliniksanierungen sowie den Aufbau von Pandemieresilienz finanzieren. Bis Oktober 2025 sind davon etwas mehr als eine Milliarde Euro geflossen, für 2026 plant die Regierung Ausgaben in Höhe von bis zu 790 Millionen Euro. Die Begründung der Landesregierung:

„Das pandemische Geschehen sei zwar abgeklungen, das Land habe aber die Folgewirkungen der Corona-Pandemie noch nicht überwunden, so die Landesregierung. Der durch das Corona-Sondervermögen des Landes festgelegte Maßnahmenkatalog befinde sich weiterhin in der Umsetzung. Für das Jahr 2026 seien Ausgaben in Höhe von bis zu 790 Millionen Euro vorgesehen.“

»Landtag | Sachsen-Anhalt«

Ab 2029 sollen diese Schulden in jährlichen Raten von 100 Millionen Euro zurückgezahlt werden. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz liegt laut »BILD« derzeit bei lächerlichen 11,1, ein Wert, der jede Rede von einer anhaltenden Krise zur Farce macht. Finanzminister Michael Richter (CDU) beharrt stur darauf, das Land sei auf diese Notlage angewiesen. CDU-Finanzpolitiker Stefan Ruland schwadroniert von langfristigen Notwendigkeiten und betont die Verfassungsmäßigkeit.

„Die Landesverfassung erlaubt die Feststellung einer Notlage, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, die sich der Kontrolle des Landes entziehen und erhebliche Auswirkungen auf die Finanzlage haben, […] Genau das war bei der Pandemie der Fall. Und genau deshalb ist es verfassungsrechtlich zulässig, auch ihre fortwirkenden Folgen zu bewältigen.““

»Stefan Ruland | NTV«

SPD-Politiker Andreas Schmidt warnt, ohne Verlängerung könnten begonnene Projekte scheitern. Er verteidigt die Linie.

Andreas Schmidt (SPD) sprach sich für die Verlängerung aus. Der Antrag liste die einzelnen Maßnahmen auf und zeige, dass alle schon zu Pandemiezeiten begonnen hätten. Auch wenn es aktuell keine mit Corona überforderten Krankenhäuser mehr gebe, bedeute das nicht, dass man heute schon resilient sei. Erst jetzt beginne man zu verstehen, was Resilienz in Pandemiefragen alles bedeute.“

»Landtag | Sachsen-Anhalt«

Diese Argumente dienen jedoch lediglich als Feigenblatt für eine Politik, die normale Ausgaben unter dem Deckmantel einer erloschenen Pandemie auf Pump finanziert.

Die Opposition entlarvt den Betrug mit brutaler Klarheit

Selbst in der Koalition knirscht es: Der FDP-Abgeordnete Konstantin Pott votiert konsequent dagegen. Er kündigte seine Haltung »BILD« gegenüber schon im Vorfeld an.

„Ich werde auch in diesem Jahr gegen eine Feststellung der Notlage stimmen.“

»Konstantin Pott | BILD«

Pott hegt aus gutem Grund berechtigte Zweifel, ob die Mittel überhaupt termingerecht ausgegeben werden können. AfD-Politiker Jan Moldenhauer brandmarkt das Manöver als dreisten Haushaltstrick und finanzpolitischen Scherbenhaufen, der kommende Generationen mit Schulden belaste. Er verlangt stattdessen Kürzungen bei Versorgungsposten und im aufgeblähten Verwaltungsapparat.

»AfD-Fraktion LSA | 𝕏«

Die finanzpolitische Sprecherin der Linken, »Kristin Heiß, betont«, dass im Jahr 2026 keine pandemische Sondersituation mehr vorliege. Von den vorgesehenen Mitteln sei bislang nicht einmal eine Milliarde abgeflossen. Dass noch rund die Hälfte der Gelder ungenutzt sei, belege eine mangelhafte Planung und Steuerung der Umsetzung. Grünen-Politiker Olaf Meister spottet über die Absurdität. Es sei kaum glaubhaft, dass die Landesregierung ernsthaft versucht, die Digitalisierung als „Pandemiefolge“ auszugeben, um damit ihre Ausgaben zu legitimieren.

„Kein anderes Land geht diesen Weg.“

»Olaf Meister | WeLT«

Frische Milliarden aus Berlin machen den Trick zudem überflüssig, denn »zur gleichen Zeit schuf der Landtag« ein neues Sondervermögen Infrastruktur aus Bundesmitteln mit einem Volumen von 2,61 Milliarden Euro. Davon profitieren Kommunen zu 60 Prozent direkt für Straßen, Brücken, Schulen, digitale Infrastruktur. 98 Millionen Euro sollen für Wissenschaftsstandorte und modernes Wassermanagement bereitgestellt werden. Diese Gelder beweisen eindrucksvoll, dass Sachsen-Anhalt keinesfalls auf den verstaubten Corona-Topf angewiesen ist, um Investitionen zu stemmen.

Dreiste Ausbeutung einer toten Krise

Die hartnäckige Wiederbelebung der Corona-Notlage offenbart eine Regierung, die vor haushaltspolitischer Verantwortung flieht und stattdessen mit billigen Tricks Schulden anhäuft. Statt Einsparungen durchzusetzen und Prioritäten zu definieren, missbraucht die Koalition einen längst überwundenen Notstand, um Alltagsausgaben zu finanzieren. Sachsen-Anhalt setzt damit ein schändliches Zeichen: Verfassungsgebote wie die Schuldenbremse gelten nur, wenn sie passen. Die Rechnung präsentieren sie den Bürgern und deren Enkeln, während Haseloff und seine Mannschaft ihre Inkompetenz in Finanzdisziplin hinter hohlen Resilienz-Phrasen verstecken. Diese Dreistigkeit verdient keine Milde, sondern scharfe Abrechnung.

Slowakei Premier Robert Fico spricht Klartext über die EU in Brüssel: „Das hat nichts mit Demokratie zu tun“

Slowakei Premier Robert Fico spricht Klartext über die EU in Brüssel: „Das hat nichts mit Demokratie zu tun“

Slowakei Premier Robert Fico spricht Klartext über die EU in Brüssel: „Das hat nichts mit Demokratie zu tun“

Der Sozialdemokrat Robert Fico hat eine Grenze überschritten, von der Brüssel hoffte, dass kein Staatschef sie überschreiten würde – offen und öffentlich. Die EU ziehe Europa ohne Zustimmung in den Krieg. In einer umfassenden und explosiven Erklärung warf Fico der Europäischen Union vor, die Meinungsfreiheit zu unterdrücken, Wahlen zu manipulieren, Heuchelei in der Energiepolitik zu […]

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EU-24 geben 90 Milliarden Euro Kriegskredit an Ukraine aus Steuergeldern

EU-24 geben 90 Milliarden Euro Kriegskredit an Ukraine aus Steuergeldern

EU-24 geben 90 Milliarden Euro Kriegskredit an Ukraine aus Steuergeldern

Um 5 Uhr früh einigten sich in Brüssel 24 EU-Mitglieder darauf der Ukraine einen Kredit über 90 Milliarden zu geben. Mit dabei auch alle Länder, die Sozialausgaben kürzen, unter EU-Kuratel stehen wie Österreich, oder selbst vom Bankrott bedroht sind wie Frankreich. Nicht dabei sind Tschechien, Slowakei und Ungarn. Ratspräsident Costa und von der Leyen verkündeten […]

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Gates investiert 3,3 Mio. Dollar in mRNA-Reinigungstechnologie – und bestätigt damit Probleme durch Verunreinigungen in COVID-Impfstoffen, Plattform soll dauerhaft etabliert werden

Gates investiert 3,3 Mio. Dollar in mRNA-Reinigungstechnologie – und bestätigt damit Probleme durch Verunreinigungen in COVID-Impfstoffen, Plattform soll dauerhaft etabliert werden

Von Jon Fleetwood

Pressemitteilung räumt ein, dass derzeitige mRNA-basierte Impfstoffe nicht wirksam genug sind und zu viele Verunreinigungen enthalten.

Trotz der Versuche der Mainstream-Medien, das alarmierende Kontaminationsproblem bei COVID-19-Impfstoffen herunterzuspielen, hat die Gates Foundation einem Team von Wissenschaftlern am Rensselaer Polytechnic Institute (RPI) in New York 3,3 Millionen Dollar für die Entwicklung „bahnbrechender Reinigungstechnologien” zur Herstellung von mRNA-basierten Impfstoffen zur Verfügung gestellt.

Eine im September veröffentlichte Studie in Autoimmunity bestätigt, dass sowohl die mRNA-COVID-19-Impfstoffe von Pfizer-BioNTech als auch von Moderna eine um ein Vielfaches höhere Kontamination aufweisen als von der FDA und der WHO festgelegt.

Die Förderung ist ein implizites Eingeständnis, dass Kontamination tatsächlich ein Problem von mRNA-Impfstoffen darstellt, sowie ein Zeichen dafür, dass diese Plattform weiterhin bestehen bleiben wird.

Gates finanziert das Projekt aufgrund der „Verunreinigungen“ und „Ineffizienz“ im Zusammenhang mit mRNA-Impfstoffen.

Laut einer RPI-Mitteilung:

Das Forschungsteam möchte einen kritischen Engpass bei der Herstellung von mRNA-Therapeutika angehen: den Reinigungsprozess, bei dem Verunreinigungen entfernt werden, während die Integrität des therapeutischen Moleküls erhalten bleibt.

„Dieses Projekt stellt einen Paradigmenwechsel in unserer Sichtweise auf die mRNA-Reinigung dar“, so Belfort. „Die derzeitigen Technologien sind unerschwinglich teuer und ineffizient, was den Zugang für die Bevölkerungsgruppen erschwert, die sie am dringendsten benötigen. Unser Ziel ist es, eine Reinigungsplattform zu entwickeln, die nicht nur kostengünstiger, sondern auch produktiver und skalierbarer ist.“

Die Forscher wollen dies erreichen, indem sie „herkömmliche harzbasierte Reinigungssysteme durch fortschrittliche Membrantechnologien und innovative Bindungsmoleküle ersetzen“.

Die Ankündigung des RPI räumt auch ein, dass die derzeitigen Verunreinigungen in mRNA-basierten Impfstoffen mit Nebenwirkungen in Verbindung stehen und dass die injizierbaren Impfstoffe nicht wirksam genug sind – weitere Enthüllungen, die den gängigen Gegenargumenten widersprechen.

mRNA-Impfstoffe mit höherer Reinheit und geringeren immunogenen Verunreinigungen könnten zu verbesserten klinischen Ergebnissen führen, darunter geringere Nebenwirkungen und eine höhere therapeutische Wirksamkeit.

Die Ankündigung sagt den Aufstieg der selbstreplizierenden Impfstofftechnologie voraus, vor der diese Website bereits im Dezember 2023 als erste gewarnt hatte.

Darüber hinaus könnte sich die entwickelte Technologie als besonders wertvoll für selbstverstärkende RNA-Therapeutika (saRNA) erweisen, die geringere Dosen als herkömmliche mRNA-Impfstoffe erfordern und die nächste Generation von RNA-basierten Medikamenten darstellen.

Gates hat selbstkopierende mRNA-Impfstoffe gegen COVID (hier, hier) sowie gegen die Vogelgrippe (hier) entwickelt, deren Erreger laut Prognosen dieser Website die nächste orchestrierte Pandemie auslösen wird.

Die jüngste Investition des Milliardärs erfolgt im Namen der Stärkung der Infrastruktur der großen Pharmaunternehmen sowie der „Gerechtigkeit” und „Pandemievorsorge”.

Wenn diese Technologie erfolgreich ist, könnte sie die lokale Produktion von mRNA-Impfstoffen in Regionen ermöglichen, die derzeit keinen Zugang zu erschwinglicher Infrastruktur für die biologische Herstellung haben, und so die globale Gesundheitsgerechtigkeit und Pandemievorsorge unterstützen.

Trotz der Erkrankungen, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle, die mit mRNA-Impfungen in Verbindung gebracht werden, wird diese Technologie nicht verschwinden.

Privatisierte Rechtsdurchsetzung im Vergleich: USA und Deutschland

Privatisierte Rechtsdurchsetzung im Vergleich: USA und Deutschland

Privatisierte Rechtsdurchsetzung im Vergleich: USA und DeutschlandDer Vergleich zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Deutschland wird häufig emotional oder ideologisch geführt. Dabei bietet gerade der rechtsstaatliche Umgang mit Normdurchsetzung und staatlicher Verantwortung einen sachlichen Zugang, um strukturelle Unterschiede sichtbar zu machen. Gastbeitrag von David Cohnen. Besonders aufschlussreich ist der Blick auf jene Bereiche, in denen der Staat Aufgaben ganz oder […]

Der Beitrag Privatisierte Rechtsdurchsetzung im Vergleich: USA und Deutschland erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Türkische Gangster überschwemmen Europa mit Schusswaffen

Türkische Gangster überschwemmen Europa mit Schusswaffen

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

Türkische Gangster überschwemmen Europa mit Schusswaffen

Türkische Gangster überschwemmen Europa mit Schusswaffen

Eine neue Generation türkisch-ethnischer Mafiosi überschwemmt Europa mit Waffen und überfordert die Polizei in mehreren Ländern. Vom Waffenschmuggel zur Schutzgelderpressung ist es ein kurzer Weg. Allein in Berlin sollen die TikTok-Gangster für mehrere „Schießereien“ oder auch schlicht Mordtaten verantwortlich sein.

von Matthias Nikolaidis

Sie sind die neue Generation der Mafia in der Türkei. Wo die alten Mafiosi vom ethnischen Standpunkt türkisch oder auch lazisch geprägt waren, häufig aus der Schwarzmeerregion stammten und eine annähernd nationalistische Einstellung vertraten, stammen die neuen Banden oft aus dem Südosten des Landes und aus einer der ethnischen Minderheiten (Kurden, Zaza, Araber). Die größten der jungen Gen-Z-Banden scheinen kurdisch geprägt zu sein. Das geht mit einer rebellischen Einstellung gegenüber dem türkischen Staat einher. Sie haben, so heißt es, „kein Interesse an Staatsloyalität“, sind „vollkommen unkontrollierte Strukturen“. Eine Mafia der staatsfreundlichen Gentleman-Ganoven – mit guten Kontakten zu Polizei und anderen Behörden – wird damit anscheinend durch echte Gang- und Bandenkriminalität abgelöst, mit Revierkämpfen und normalisierten Angriffen auf Polizisten.

Das bekommt man auch im Ausland zu spüren. Im Mai 2025 wurden griechische Geheimdienstler bei der Beschattung beschossen. Die türkischen Gangster hielten absichtlich an einer Tankstelle in Thermi bei Thessaloniki und verifizierten so, dass sie verfolgt wurden. Schüsse auf das Agentenauto folgten (Kathimerini, 29. Mai 2025). Die Täter waren Mitglieder der Bande namens Daltons oder Daltonlar. Später wurden sechs türkische Staatsbürger festgenommen, auch sie mutmaßlich Mitglieder der Daltons. Im März 2025 eröffneten die Daltons das Feuer auf das irakische Konsulat in Istanbul, nachdem ihr führendes Mitglied Ahmet Mustafa Timo im Irak festgenommen worden war.

Schon im September 2024 wurde die Polizistin Şeyda Yılmaz in Istanbul ermordet, allerdings wohl von den konkurrierenden „Casperlar“ (die „Caspers“, ebenfalls nach einer Comic-Figur benannt). Das Geschehen wurde als Dammbruch wahrgenommen. Die Caspers brachten sogar das Kunststück fertig, sich zu Opfern von „Polizeigewalt“ zu stilisieren, wollten zum Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg ziehen. Im Januar 2025 folgte der Mord am 14-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi (dessen Vater Italiener ist), Todesdrohungen an die hinterbliebene Familie und die Entweihung seines Grabes. Das sind ja Zustände wie in Stuttgart …

Und es führt in der Tat auf das weitere Feld der Vergeltungsaktionen. Dazu gehört auch die Erschießung von sechs türkischen Staatsbürgern bei Athen im September 2023 – im Hinrichtungsstil. Hier waren wohl Täter wie Opfer mit den Daltons zu verbinden. Oder waren doch die konkurrierenden Redkitler im Spiel?

Im August zuvor war ein türkischer Mafiaboss bei Lyon ermordet worden, im Gegenfeuer starb auch der Dalton-Schütze. Am 10. März 2024 wird der türkische Geschäftsmann Veysel Erol (44) am Checkpoint Charlie in Berlin erschossen. Auch diese, noch nicht zu Ende ermittelte Tat wird den Daltons zugeschrieben. Weitere Schießereien seien gefolgt. Ging etwa auch diese hier auf das Türkce-Mafia-Konto?

Ex-Polizeichef: Gen-Z-Mafia vollkommen entgleist

Am 4. Mai 2024 folgte die Ermordung eines deutsch-türkischen Drogenbosses in Barcelona, die Täter wiederum mit Dalton-Bezug. Im August 2025 wurde der führende Dalton Caner Kocer bei einer Schießerei in Spanien getötet. In der Türkei drohen den Anführern der Gruppe lebenslange Haftstrafen und buchstäblich „tausende Jahre“ im Gefängnis (Türkiye Today, 21. August 2025). Natürlich gibt es daneben auch in der Türkei die Diskussion um eine Senkung der Strafmündigkeit, etwa ausgehend vom Mord am 14-jährigen Mattia Minguzzi. Aber zugleich sind die türkischen Gefängnisse übervoll und vorzeitige Entlassungen an der Tagesordnung. Das stärkt nicht die Furcht vor dem Gesetz.

Die Daltons zeigen sich gern in den sozialen Medien, namentlich auf TikTok, und locken so auch Minderjährige mit Luxusleben und Gangsterstyle in die organisierte Kriminalität. Die verführten Jugendlichen würden dann in Gang-Häusern gehalten und als „Kamikaze-Drohnen“ eingesetzt – als billiges Kanonenfutter, wenn das nicht nur die Gegen-Propaganda der Behörden ist.

Der pensionierte Polizeichef Haydar Özdemir erklärt dazu: „Sie akzeptieren es nicht, jemandes Mann zu sein. Heute stehen sie neben Ahmet, morgen neben Mehmet. Früher gab es in der Mafia eine Omertà-Regel, sie redeten nicht. Nun gibt es das nicht. Die Menschen hören heutzutage auf niemanden. Auf TikTok werden die Frauen und Kinder des anderen verflucht. Die Mafia der Generation Z ist völlig entgleist. Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei der Mehrzahl um Drogenabhängige.“ (BBC Türkce, 27. September 2024) Sicher ist, dass die Banden mit Drogen handeln, früher Heroin, heute eher Kokain, das im großen Maßstab aus Südamerika in die Türkei gelangt.

Früher hatten in der Türkei auch die Kriminellen ein paar Grundsätze, heißt es. Die alten Mafiosi sehen die jungen als „Punks“ ohne Ehre oder Moral-Code. Aber der Code der Jüngeren ist schlicht anderen Ursprungs. Oft rührt er aus den bekannten TV- oder Netflix-Serien her oder von Computerspielen. Künstliche Welten werden zum Vorbild für die Realität.

Waffen schmuggeln und benutzen

Ganz nebenbei geschieht die Ausweitung des Geschäfts in andere Länder, zweifellos die Folge etablierter türkisch-kurdischer oder auch arabischer Milieus. Aber auch das hohe Maß an Freizügigkeit, das selbst illegal Reisenden in der EU erlaubt wird, spielt hier offenbar eine Rolle.

Die Gen-Z-Mafia verzweigt sich dabei immer weiter, auf eine Abspaltung folgt die nächste. So gingen die „Daltons“ aus dem Netzwerk um Baris Boyun (geboren 1984 in Malatya) hervor, der 2024 in Italien festgenommen wurde und dort angab, politisch verfolgter Kurde zu sein. Italienische Gerichte verweigern eine Auslieferung in die Türkei wegen der türkischen Rechtsstaatsprobleme. Aus den Daltons gingen wiederum die „Ezgins“ hervor. Vielleicht sind die Ableger dabei noch immer dem Ursprungsnetzwerk zuzuordnen. Die eigentlichen Gegner sitzen außerhalb, in Gruppen wie den Casperlar. Die Redkitler sind eine weitere Gruppe, abgeleitet von Red Kit, dem türkischen Namen von Lucky Luke. Baris Boyun gilt immer noch als oberster Anführer der Daltons und Ezgins.

Nun überschwemmen die Ezgins Berlin mit illegalen Waffen. Mit illegalem Waffenhandel verdienen auch die Daltons ihr großes Geld. Sie betreiben laut CNN Türk geheime Nebenwerkstätten in professionellen Waffenfabriken, angeblich im Wert von 100 Millionen Dollar. In den LKA-Akten heißt es dazu: „Auffallend hierbei ist, dass diese zum Teil nicht nur in den illegalen Waffenhandel involviert sind, sondern offensichtlich selbst bewaffnet sind, bzw. jederzeit Zugriff auf scharfe Schusswaffen haben und diese auch gemeinschaftlich einsetzen.“ Es ist ein Fall für den Gendarm Louis de Funès („Nein! Doch! Ohh“).

Der Mafioso darf im Teehaus sitzen bleiben

In Deutschland wurden zahlreiche gefälschte Glock-19-Pistolen aus dem Besitz der Daltons beschlagnahmt. Daneben erpressen die Banden auch Schutzgeld in deutschen Städten. Ein türkischer Berliner Gastronom wurde im Januar 2024 unsanft zur Zahlung von 100.000 Euro aufgefordert. Es flogen auch Molotowcocktails auf das Lokal. Im November 2024 wurde – nach mehreren Drohanrufen – viermal auf ein anderes türkisches Restaurant am Kottbusser Tor gefeuert. In dem Lokal war zuvor Bandenchef Emirhan G. festgenommen worden.

Die Lage ist nun ernst genug für eine Besondere Aufbauorganisation (BAO), die die Berliner Polizei unter dem Titel „Ferrum“ (Latein für „Eisen, Schwert“) gegründet hat. „So einen Schritt geht die Behörde immer dann, wenn Probleme groß sind und schnell gelöst werden müssen“, heißt es in der Welt dazu. Nun wurden binnen weniger Wochen tausende Personen und auch Fahrzeuge kontrolliert. Die Ezgins gelten bei der Berliner Polizei als „eigenständige, bewaffnete Gruppierung“, die „wiederholt als Täter in Verfahren zu Waffenhandel, Bedrohungen, räuberischer Erpressung und Körperverletzung“ aufgefallen seien. Ezgin-Chef Emirhan G. wurde im Oktober 2024 in Kreuzberg verhaftet und sitzt seitdem in U-Haft. Aber die Enthauptung der Gangs scheint nur von begrenzter Wirkung zu sein. Gleich einer Hydra wachsen ständig neue Köpflein aus dem Boden. Und dabei geht es nicht nur um „Kamikaze-Drohen“.

Und dann wieder scheint es für die deutschen Sicherheitsbehörden nicht wie geschmiert zu laufen. In einem Fall hatte man offenbar in einem Berliner Teehaus vier Männer mit Fahndungsvermerk gefunden, und darunter war laut Welt (hinter Bezahlschranke) auch ein „Volltreffer“, der das Land sofort hätte verlassen müssen. Leider war aber die zuständige Stelle, die über die Festnahme hätte entscheiden können, nach 21 Uhr nicht mehr besetzt. Da heißt es Pech gehabt für die deutschen Behörden, Glück dagegen für den illegal aufhältigen Mafia-Kriminellen.

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