Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Viele Millionen werden dramatisch ärmer

Viele Millionen werden dramatisch ärmer

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Von WOLFGANG HÜBNER | Die schlechteste Nachricht dieser Tage entstammt einem Bericht der Weltbank über die wieder steigende Armut von vielen hundert Millionen, wenn nicht gar Milliarden Menschen auf der Welt. Ausschlaggebend dafür waren und sind zwei Ereignisse: Corona und nun die Folgen der Ukraine-Krise. Für die Ärmsten unter den Armen auf dem Globus haben […]

US-Behörde verweigert Offenlegung von Autopsieberichten von Impftoten

US-Behörde verweigert Offenlegung von Autopsieberichten von Impftoten

Obduktionen von Menschen, die im zeitlichen Zusammenhang ihrer Covid-Impfung verstarben, können nicht nur Aufschluss über die Todesursache der jeweiligen Person geben, sondern auch bedeutende Hinweise auf Nebenwirkungen und Sicherheitsrisiken der Vakzine liefern. Das weiß natürlich auch die US-amerikanische FDA – und scheint sich aus eben diesem Grund zu weigern, die Ergebnisse von Autopsien mutmaßlicher Impftoter freizugeben. Man beruft sich auf den Datenschutz, obwohl persönliche Informationen der Betroffenen problemlos redigiert werden könnten.

In den USA ist unter anderem die Food and Drug Administration (FDA) dafür zuständig, Nebenwirkungsmeldungen zu den Impfungen aus der VAERS-Datenbank zu untersuchen. Im Rahmen dessen werden auch Krankenakten und Berichte Betroffener angefordert und geprüft – bei Todesfällen auch Autopsieberichte.

Mittlerweile haben sich zahlreiche Sicherheitsprobleme der Covid-Impfstoffe herauskristallisiert, doch das wahre Ausmaß der unerwünschten Nebenwirkungen liegt noch immer im Dunkeln. Behörden weltweit scheinen daran wenig ändern zu wollen: Zu groß wäre wohl der Gesichtsverlust, wenn man zugeben muss, dass man mit exzessiver Impfwerbung (bis hin zu gefördertem und gefordertem direktem und indirektem Impfzwang) massive Gesundheitsschäden in der Bevölkerung angerichtet hat.

The Epoch Times forderte die Autopsieberichte von mutmaßlichen Impftoten mit einer Anfrage nach dem Freedom of Information Act an, kassierte jedoch eine prompte Ablehnung. Die Behörde berief sich dabei auf den Datenschutz: Die Offenlegung wäre “eine eindeutig ungerechtfertigte Verletzung der Privatsphäre” der verstorbenen Patienten.

Kim Witczak, eine Verfechterin von Arzneimittelsicherheit, die die FDA als Teil des “Psychopharmacologic Drugs Advisory Committee” berät, sieht das anders: Mit geschwärzten persönlichen Informationen könnten die Berichte sehr wohl veröffentlicht werden, gab sie zu bedenken. Immerhin entscheiden Menschen sich bewusst dafür, Probleme nach der Impfung zu melden und erwarten, dass die Behörden die Meldungen und Informationen untersuchen. In Anbetracht der Unsicherheiten zu den unerwünschten Reaktionen infolge der Impfung könnten die Ergebnisse der Autopsien relevante Informationen liefern: So konnte hierzulande die Pathologiekonferenz viele Erkenntnisse beispielsweise zur Verteilung und zur schädlichen Wirkung der Spike-Proteine im Körper ans Licht bringen.

“If someone submits their experience to VAERS they want and expect to have it investigated by the FDA. This includes autopsy reports,” – Kim Witczak https://t.co/XEkCkzV3de

— Kim Witczak ? (@woodymatters) September 29, 2022

Bei der FDA scheint man zum weiteren Erkenntnisgewinn nicht beitragen zu wollen: Man beruft sich darauf, dass Todesfälle nach der Impfung selten seien – so seien bis zum 14. September 16.516 Todesfälle gemeldet worden, während mehr als 600 Millionen Dosen verabreicht worden sein sollen. Die massive Untererfassung von Arzneimittelreaktionen in passiven Meldesystemen wie dem VAERS ist freilich hinlänglich bekannt. So oder so scheint die FDA nicht zu wollen, dass die Öffentlichkeit Erkenntnisse darüber erlangt, inwieweit die Impfung als ursächlich für Todesfälle nach dem Covid-Schuss identifiziert wurde: Es darf nämlich davon ausgegangen werden, dass Obduktionsberichte, die Entwarnung geben und die Impfung als Todesursache ausschließen, mit Begeisterung publiziert werden würden.

“Schluss mit eurer Coronapolitik”: Kritisches Wiesn-Banner sorgt für Furore

“Schluss mit eurer Coronapolitik”: Kritisches Wiesn-Banner sorgt für Furore

Nach einer erzwungenermaßen eingelegten zwei jährigen Pause, ging am Montag das Oktoberfest nach guten zwei Wochen zu Ende. Dieser letzte Tag, sollte aber für ein paar Münchner nicht ungenutzt dahin streichen, ohne das sie ihren Unmut über zwei Jahre Corona-Terror offen kund getan haben. Für die mutige Banneraktion hagelte es Beifall aus der Menge.

Corona ist längst kein Thema mehr. Zumindest, wenn es nach der Bevölkerung ginge. Natürlich gibt es hier und da ein paar Streber, welche glauben dass sie für ihren Eifer in der „Virusbekämpfung“ irgendwann mit Fleißbildchen überschüttet würden. Und natürlich „Gesundheitsminister“ Lauterbach, welcher seinem medialen Dahinscheiden mit immer absurderen Aussagen versucht entgegen zu wirken.

Feierlaune nach zwei harten Jahren

Die Feierlaune ließen sich die Besucher des Oktoberfestes jedenfalls nicht rauben. Gute Laune, klingende Krüge, Musik und eine herrliche gesellschaftliche Stimmung, wie sie dieser Tage nur Not tut, um die Sorgen des Alltags einmal für einen kurzen Augenblick zu vergessen. Bei der guten Stimmung hätte man glatt vergessen können, dass die letzten zwei Jahre je stattgefunden hätten.

Ein paar mutige Bayern

Bei zahlreichen Münchnern, so scheint es, sind diese zwei Jahre aber ganz und gar nicht in Vergessenheit geraten. Impfzwang, Maskenzwang, Testzwang und eine absurdere Regel nach der anderen war etwas was noch nie dagewesenes. Und das wird wohl kaum jemand, der das selbst erlebt hat je wieder vergessen. Damit die Mächtigen sich aber nicht einfach aus der Verantwortung stehlen können, bleibt die Freiheitsbewegung weiter widerständig.

Mit einem großen Banner mit der Aufschrift „Endlich wieder Wiesn! Schluss mit eurer Coronapolitik“ machten sie überdeutlich, dass sie keinen Bock mehr auf den Wahnsinn der letzten zwei Jahre haben. Das Ergebnis: Nicht nur erhielten die jungen mutigen Bayern tosenden Applaus aus der Menge, sondern man half ihnen noch des Banner auf der Galerie anzubringen.

Der Widerstand bleibt lebendig

Befragt zu ihrer Aktion, erklärten die jungen Münchner: „Nach zwei Jahren der unfreiwilligen Oktoberfest Pause, wurde endlich wieder angezapft! Durch die staatliche Willkür der letzten Jahre wurden viele, alteingesessene Traditionsbetriebe in den Ruin getrieben. Unsere Aktivisten setzten vor Ort unter den Augen tausender applaudierender Wiesn Besucher ein klares Zeichen: Wir freuen uns über die Fortführung unseres traditionellen Volksfestes und stellen uns klar gegen zerstörerische Corona Maßnahmen.“

Es ist gut, dass die Corona-Schikanen gegen die Bevölkerung nicht in Vergessenheit geraten und es nach wie vor Widerstand gibt. Denn noch sind nicht alle Regeln und “Maßnahmen” der Corona-Diktatur gefallen und so mancher Politiker, Pharmalobbyist und globalistische „Philanthrop“ wartet nur auf die Gelegenheit die Maschinerie wieder in Gang zu setzen und die Daumenschrauben erneut anzuziehen. .

Die Folgen der Merkel’schen Misswirtschaft – Teil II  | Ein Kommentar des Europaabgeordneten Gunnar Beck

Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verbrannte seit 2010 mit wechselnden Bundesregierungen unglaubliche 5,5 Billionen Euro. Finanziert wurde all das mit unseren Steuern, mit zusätzlichen Schulden und durch Finanztricks wie das EZB-Target2-Kreditsystem. Das Geld ist nun weg.

Eine Abrechnung des Europaabgeordneten Gunnar Beck.

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Michael Hudson: Ein Fahrplan, um dem Würgegriff des Westens zu entkommen

Pepe Escobar

Der geoökonomische Weg, der uns wegbringt von der neoliberalen Ordnung ist voller Gefahren, aber die Chancen für den Aufbau eines alternativen Systems sind ebenso vielversprechend wie dringend

Es ist unmöglich, die geoökonomischen Turbulenzen, die mit den „Geburtswehen“ der multipolaren Welt einhergehen, ohne die Erkenntnisse von Professor Michael Hudson von der University of Missouri und Autor des bereits bahnbrechenden Werks The Destiny of Civilization zu verfolgen.

In seinem jüngsten Aufsatz geht Professor Hudson näher auf die selbstmörderische Wirtschafts- und Finanzpolitik Deutschlands und ihre Auswirkungen auf den bereits fallenden Euro ein – und deutet einige Möglichkeiten für eine schnelle Integration Eurasiens und des globalen Südens als Ganzes an, um zu versuchen, den Würgegriff des Hegemons zu brechen.

Dies führte zu einer Reihe von E-Mail-Austauschen, insbesondere über die künftige Rolle des Yuan, zu der Hudson anmerkte:

Die Chinesen, mit denen ich seit Jahren spreche, erwarteten nicht, dass der Dollar schwächer wird. Sie weinen nicht über seinen Anstieg, aber sie sind besorgt über die Kapitalflucht aus China, da ich denke, dass es nach dem Parteitag [der am 16. Oktober beginnt] ein hartes Durchgreifen gegen die Verfechter des freien Marktes in Shanghai geben wird. Der Druck für die bevorstehenden Veränderungen hat sich schon lange aufgebaut. Der Reformgeist zur Zügelung der ‚freien Märkte‘ verbreitete sich unter den Studenten schon vor über einem Jahrzehnt, und sie sind in der Parteihierarchie aufgestiegen.

In Bezug auf die zentrale Frage, ob Russland die Bezahlung von Energie in Rubel akzeptiert, sprach Hudson einen Punkt an, der außerhalb Russlands kaum beachtet wird: „Sie wollen nicht wirklich nur in Rubel bezahlt werden. Das ist das Einzige, was Russland nicht benötigt, denn es kann sie einfach drucken. Es braucht Rubel nur, um seine internationalen Zahlungen auszugleichen und den Wechselkurs zu stabilisieren – nicht, um ihn in die Höhe zu treiben.“

Womit wir bei den Abrechnungen in Yuan wären: „Eine Zahlung in Yuan ist wie eine Zahlung in Gold – ein internationales Gut, das jedes Land als eine nicht-fiat-Währung begehrt, die einen Wert hat, wenn man sie verkauft (im Gegensatz zum Dollar, der jetzt einfach konfisziert oder schließlich aufgegeben werden kann). Was Russland wirklich benötigt, sind wichtige Industriegüter wie Computerchips. Es könnte China bitten, diese mit dem Yuan zu importieren, den Russland zur Verfügung stellt.

Keynes ist zurück

Nach unserem E-Mail-Austausch erklärte sich Professor Hudson freundlicherweise bereit, einige Fragen zu den äußerst komplexen geoökonomischen Prozessen in Eurasien ausführlich zu beantworten. Hier sind sie.

thecradle: Die BRICS erwägen die Einführung einer gemeinsamen Währung – für alle und, wie wir erwarten, auch für die erweiterten BRICS+. Wie könnte das praktisch umgesetzt werden? Es ist schwer vorstellbar, dass die brasilianische Zentralbank mit den Russen und der Volksbank von China harmoniert. Würde das nur Investitionen beinhalten – über die BRICS-Entwicklungsbank? Würde das auf Rohstoffen und Gold basieren? Wie passt der Yuan dazu? Basiert der BRICS-Ansatz auf den derzeitigen Gesprächen der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU) mit den Chinesen unter der Leitung von Sergey Glazyev? Hat das Gipfeltreffen in Samarkand die Verknüpfung von BRICS und SCO praktisch vorangebracht?

Hudson: „Jede Idee einer gemeinsamen Währung muss mit einem Währungstausch zwischen den bestehenden Mitgliedsländern beginnen. Der Großteil des Handels wird in ihren eigenen Währungen abgewickelt. Um jedoch die unvermeidlichen Ungleichgewichte (Zahlungsbilanzüberschüsse und -defizite) auszugleichen, wird eine neue Zentralbank eine künstliche Währung schaffen.

Diese mag oberflächlich betrachtet den vom Internationalen Währungsfonds (IWF) geschaffenen Sonderziehungsrechten (SZR) ähneln, die vorwiegend zur Finanzierung des US-Militärdefizits und des steigenden Schuldendienstes der Schuldner des globalen Südens gegenüber den US-Kreditgebern dienen. Die Regelung wird jedoch viel mehr dem von John Maynard Keynes 1944 vorgeschlagenen „Bancor“ ähneln. Defizitländer könnten ein bestimmtes Kontingent an Bancors zeichnen, deren Bewertung durch eine gemeinsame Auswahl von Preisen und Wechselkursen festgelegt würde. Die Bancors (und ihre eigene Währung) würden für die Bezahlung der Überschussländer verwendet werden.

Doch im Gegensatz zum SZR-System des IWF wird das Ziel dieser neuen alternativen Zentralbank nicht einfach darin bestehen, die wirtschaftliche Polarisierung und Verschuldung zu subventionieren. Keynes schlug den Grundsatz vor, dass, wenn ein Land (er dachte damals an die Vereinigten Staaten) chronische Überschüsse erwirtschaftet, dies ein Zeichen für seinen Protektionismus oder seine Weigerung ist, eine gegenseitig widerstandsfähige Wirtschaft zu unterstützen, und dass seine Forderungen allmählich getilgt werden, zusammen mit den Schulden der Länder, deren Wirtschaft nicht in der Lage ist, ihre internationalen Zahlungen auszugleichen und ihre Währung zu stützen.

Die heute vorgeschlagenen Regelungen würden in der Tat die Kreditvergabe unter den Mitgliedsbanken unterstützen, aber nicht zum Zwecke der Unterstützung der Kapitalflucht (der Hauptverwendungszweck von IWF-Krediten, wenn „linke“ Regierungen gewählt werden), und der IWF und die mit ihm verbundene Alternative zur Weltbank würden den Schuldnern keine Sparpläne und arbeitnehmerfeindliche Politik aufzwingen. Die Wirtschaftsdoktrin würde die Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln und lebensnotwendigen Gütern fördern und die materielle landwirtschaftliche und industrielle Kapitalbildung unterstützen, nicht die Finanzialisierung.

Es ist wahrscheinlich, dass Gold auch ein Bestandteil der internationalen Währungsreserven dieser Länder sein würde, einfach, weil Gold ein Rohstoff ist, auf den sich die Welt in jahrhundertelanger Praxis bereits als akzeptabel und politisch neutral geeinigt hat. Aber Gold wäre ein Mittel zur Begleichung von Zahlungsbilanzen und nicht zur Festlegung der nationalen Währung. Diese Salden würden sich natürlich auf den Handel und die Investitionen mit westlichen Ländern erstrecken, die nicht Teil dieser Bank sind. Gold wäre ein akzeptables Mittel zur Begleichung westlicher Schulden gegenüber der neuen Bank mit eurasischem Zentrum. Dies würde sich als Zahlungsmittel erweisen, das die westlichen Länder nicht einfach ablehnen könnten – solange das Gold in den Händen der neuen Bankmitglieder und nicht mehr in New York oder London aufbewahrt wird, wie es seit 1945 die gefährliche Praxis war.

Bei einem Treffen zur Gründung einer solchen Bank wäre China in einer ähnlich dominanten Position wie die Vereinigten Staaten 1944 in Bretton Woods. Die Arbeitsphilosophie der Bank wäre jedoch eine ganz andere. Ziel wäre es, die Volkswirtschaften der Bankmitglieder zu entwickeln, und zwar mit langfristigen Planungs- oder Handelsmustern, die für ihre Volkswirtschaften am geeignetsten erscheinen, um die Art von Abhängigkeitsverhältnissen und Privatisierungsübernahmen zu vermeiden, die die Politik des IWF und der Weltbank geprägt haben.

Diese Entwicklungsziele würden eine Bodenreform, eine industrielle und finanzielle Umstrukturierung und eine Steuerreform sowie inländische Banken- und Kreditreformen beinhalten. Die Diskussionen auf den SOZ-Treffen scheinen den Boden für eine allgemeine Interessenübereinstimmung bei der Schaffung von Reformen in diesem Sinne bereitet zu haben.“

Eurasien oder der Untergang

thecradle: Ist mittelfristig zu erwarten, dass die deutschen Industriellen angesichts der bevorstehenden Einöde und ihres eigenen Untergangs massenhaft gegen die von der NATO verhängten Handels- und Finanzsanktionen gegen Russland aufbegehren und Berlin zwingen, Nord Stream 2 zu eröffnen? Gazprom garantiert, dass die Pipeline wiederherstellbar ist. Dazu muss man nicht der SCO beitreten…

Hudson: „Es ist unwahrscheinlich, dass deutsche Industrielle etwas unternehmen werden, um die Deindustrialisierung ihres Landes zu verhindern, angesichts des Würgegriffs der USA/NATO auf die Politik der Eurozone und der vergangenen 75 Jahre politischer Einmischung durch US-Beamte. Die deutschen Firmenchefs werden eher versuchen, so viel persönliches und unternehmerisches Vermögen wie möglich zu bewahren, wenn Deutschland in ein wirtschaftliches Wrack vom Typ eines baltischen Staates verwandelt wird.

Es ist bereits die Rede davon, die Produktion – und das Management – in die Vereinigten Staaten zu verlagern, was Deutschland daran hindern wird, Energie, Metalle und andere wichtige Materialien von Lieferanten zu beziehen, die nicht von US-Interessen und ihren Verbündeten kontrolliert werden.

Die große Frage ist, ob deutsche Unternehmen in die neuen eurasischen Volkswirtschaften abwandern würden, deren industrielles Wachstum und Wohlstand das der Vereinigten Staaten bei Weitem zu übertreffen scheint.

Natürlich lassen sich die Nord Stream-Pipelines retten. Das ist genau der Grund, warum der politische Druck der USA durch Außenminister Blinken so stark war, dass Deutschland, Italien und andere europäische Länder ihre Volkswirtschaften vom Handel und von Investitionen mit Russland, Iran, China und anderen Ländern, deren Wachstum die USA zu stören versuchen, noch stärker isolieren.“

Wie man „There Is No Alternative“ entkommt

thecradle: Erreichen wir den Punkt, an dem die Hauptakteure des Globalen Südens – über 100 Nationen – endlich die Kurve kriegen und beschließen, alles zu tun, um die USA daran zu hindern, die künstliche neoliberale Weltwirtschaft in einem Zustand des ewigen Komas zu halten? Das bedeutet, dass die einzig mögliche Option, wie Sie dargelegt haben, darin besteht, eine parallele Weltwährung unter Umgehung des US-Dollars einzurichten – während die üblichen Verdächtigen bestenfalls den Gedanken an ein Bretton Woods III in die Welt setzen. Ist das FIRE-Finanzcasino (Finanzen, Versicherungen, Immobilien) allmächtig genug, um jede mögliche Konkurrenz zu zerschlagen? Sehen Sie andere praktische Mechanismen als die, die von BRICS/EAEU/SCO diskutiert werden?

Hudson: „Vor ein oder zwei Jahren schien es, als sei die Aufgabe, ein vollwertiges alternatives Weltwährungs-, Währungs-, Kredit- und Handelssystem zu entwerfen, so komplex, dass die Details kaum durchdacht werden konnten. Aber die US-Sanktionen haben sich als der notwendige Katalysator erwiesen, um solche Diskussionen pragmatisch dringend zu machen.

Die Konfiszierung der Goldreserven Venezuelas in London und seiner US-Investitionen, die Konfiszierung der russischen Devisenreserven in Höhe von 300 Milliarden Dollar, die in den Vereinigten Staaten und Europa gehalten werden, und die Drohung, dasselbe mit China und anderen Ländern zu tun, die sich der US-Außenpolitik widersetzen, haben die Entdollarisierung dringend notwendig gemacht. Ich habe die Logik in vielen Punkten erläutert, von meinem Valdai-Club-Artikel (mit Radhika Desai) bis zu meinem kürzlich erschienenen Buch The Destiny of Civilization, der Vorlesungsreihe, die ich für Hongkong und die Global University for Sustainability vorbereitet habe.

Das Halten von Wertpapieren, die auf Dollar lauten, und sogar das Halten von Gold oder Anlagen in den Vereinigten Staaten und Europa ist keine sichere Option mehr. Es ist klar, dass die Welt in zwei ganz unterschiedliche Arten von Volkswirtschaften zerfällt und dass die US-Diplomaten und ihre europäischen Satelliten bereit sind, die bestehende Wirtschaftsordnung zu zerstören, in der Hoffnung, dass sie durch die Schaffung einer störenden Krise an die Spitze gelangen können.

Es ist auch klar, dass die Unterwerfung unter den IWF und seine Sparpläne wirtschaftlicher Selbstmord sind, und dass die Befolgung der Weltbank und ihrer neoliberalen Doktrin der internationalen Abhängigkeit selbstzerstörerisch ist. Das Ergebnis ist ein unbezahlbarer Schuldenberg, der in US-Dollar denominiert ist. Diese Schulden können nicht bezahlt werden, ohne Kredite beim IWF aufzunehmen und die Bedingungen einer wirtschaftlichen Kapitulation vor den US-Privatisierern und Spekulanten zu akzeptieren.

Die einzige Alternative dazu, sich selbst wirtschaftliche Sparmaßnahmen aufzuerlegen, ist der Ausstieg aus der Dollar-Falle, in der die von den USA geförderte „freie Marktwirtschaft“ (Märkte, die frei von staatlichem Schutz sind, und frei von der Fähigkeit der Regierung, die Umweltschäden der US-Ölkonzerne, der Bergbauunternehmen und der damit verbundenen Industrie- und Nahrungsmittelabhängigkeit zu beseitigen) einen sauberen Bruch darstellt.

Der Bruch wird schwierig sein, und die US-Diplomatie wird alles tun, um die Schaffung einer widerstandsfähigeren Wirtschaftsordnung zu stören. Aber die US-Politik hat einen globalen Zustand der Abhängigkeit geschaffen, aus dem es buchstäblich keine Alternative gibt, als auszubrechen.“

Germanexit?

thecradle: Wie bewerten Sie die Bestätigung von Gazprom, dass die Linie B von Nord Stream 2 nicht vom Pipeline-Terror betroffen ist? Das bedeutet, dass Nord Stream 2 praktisch einsatzbereit ist – mit einer Kapazität von 27,5 Milliarden Kubikmetern Gas pro Jahr, was zufällig der Hälfte der Gesamtkapazität der – beschädigten – Nord Stream entspricht. Deutschland ist also nicht dem Untergang geweiht. Damit wird ein ganz neues Kapitel aufgeschlagen; eine Lösung wird von einer ernsthaften politischen Entscheidung der deutschen Regierung abhängen.

Hudson: „Hier ist der Knackpunkt: Russland wird sicher nicht noch einmal die Kosten tragen, nur um die Pipeline in die Luft zu jagen. Es wird an Deutschland liegen. Ich wette, das derzeitige Regime sagt „Nein“. Das dürfte für einen interessanten Aufstieg der alternativen Parteien sorgen.

Das eigentliche Problem besteht darin, dass die einzige Möglichkeit für Deutschland, den Handel mit Russland wiederherzustellen, darin besteht, aus der NATO auszutreten, da es sich bewusst ist, dass es das Hauptopfer des NATO-Krieges ist. Dies könnte nur gelingen, wenn es auf Italien und auch auf Griechenland übergreift (weil es das Land seit Zypern nicht mehr vor der Türkei schützt). Das sieht nach einem langen Kampf aus.

Vielleicht ist es für die deutsche Industrie einfacher, ihre Sachen zu packen und nach Russland zu gehen, um dort bei der Modernisierung der Industrieproduktion zu helfen, insbesondere BASF für die Chemie, Siemens für den Maschinenbau usw.. Wenn deutsche Unternehmen ihre Produktion in die USA verlagern, um Gas zu bekommen, wird dies als ein Überfall der USA auf die deutsche Industrie wahrgenommen werden, um deren Vorsprung für die USA zu erobern. Doch das wird angesichts der postindustriellen Wirtschaft Amerikas nicht gelingen.

Die deutsche Industrie kann sich also nur nach Osten bewegen, wenn sie ihre eigene politische Partei als nationalistische Anti-NATO-Partei gründet. Die EU-Verfassung würde Deutschland zum Austritt aus der EU zwingen, die auf Bundesebene die Interessen der NATO in den Vordergrund stellt. Das nächste Szenario ist die Diskussion über den Beitritt Deutschlands zur SCO. Lassen Sie uns Wetten darüber abschließen, wie lange das dauern wird.

Israel benutzt Palästinenser als Laborratten mit KI-gesteuerter Waffe am Checkpoint

Das israelische Militär hat im September eine automatische Waffe an einem stark frequentierten Kontrollpunkt in der besetzten Stadt al-Khalil im Westjordanland installiert. Während zunächst berichtet wurde, dass die Waffe eine breite Palette von Geschossen abfeuern kann, erklärt die Armee nun, dass das Gerät nur in der Lage ist, mit Schwammkugeln zu schießen. Die IDF bekräftigt, dass mit der ferngesteuerten Waffe nicht scharf geschossen und hofft, dass dieses System zur Erprobung bewährter Methoden zur Auflösung von Menschenmengen eingesetzt wird. Kritiker behaupten jedoch, das Gerät sei ein weiteres Beispiel dafür, dass Israel die Palästinenser als Versuchskaninchen benutzt, um seine Militärtechnologie als praxiserprobt an Regierungen in aller Welt zu vermarkten.

Die Waffe wurde an einem militärischen Kontrollpunkt in der Al-Shuhada-Straße aufgestellt, einem einst pulsierenden Zentrum des palästinensischen Lebens in Al-Khalil, das heute als Symbol der israelischen Besatzung gilt. Nachdem der israelisch-amerikanische Siedler Baruch Goldstein 1994 29 Gläubige in der Ibrahimi-Moschee erschossen hatte, sperrte Israel die belebte Straße und erklärte sie schließlich zu einem militärischen Sperrgebiet, das nur von Anwohnern passiert werden darf. Nach Angaben von Issa Amro, einem Einwohner von al-Khalil und Gründer der palästinensischen Aktivistengruppe Youths Against Settlements, leben in dem Gebiet 200 Familien, und der Kontrollpunkt wird täglich von rund 300 Familien genutzt.

Die Armee argumentiert, dass diese Waffe zur Niederschlagung von Unruhen eingesetzt wird, da es in der Vergangenheit immer wieder zu Demonstrationen an diesem Kontrollpunkt kam. Amro sagt jedoch, dass dieses Gebiet keine Sicherheitsbedrohung darstellt. „Es besteht kein Sicherheitsbedürfnis, diese automatische Waffe dort zu installieren“, sagte er gegenüber MintPress News. „Es gibt keine Gewalt. Der Kontrollpunkt ist mit vielen Zäunen, Türen und Toren gut geschützt.“

Obwohl die Waffe kein scharfes Feuer abgibt, haben sich die mit Schwamm bestückten Kugeln als tödlich erwiesen. In mehreren Fällen wurden Palästinenser durch diese Kugeln schwer verletzt (z. B. verloren Palästinenser ihre Augen, nachdem sie von Schwammgeschossen getroffen wurden) oder getötet. Der Kontrollpunkt in der Al-Shuhada-Straße war ebenfalls Schauplatz mehrerer Tötungen von Palästinensern durch israelische Streitkräfte.

Amro, der den Kontrollpunkt täglich passiert, ist besorgt über die Genauigkeit und das mögliche Versagen dieser Maschinentechnologie. „Jedes Mal, wenn ich [diesen Kontrollpunkt] passiere, habe ich Angst, dass diese Waffe auf mich, auf Kinder oder Frauen gerichtet ist“, sagte er. „Die Menschen haben Angst.“

Israels Smart Shooter arbeitet mit Armeen in aller Welt zusammen

Die Palästinenser argumentieren, dass das ferngesteuerte Gewehr eine bösere Absicht verfolgt, als die Armee zugeben will. „Israelische Sicherheitsfirmen benutzen Palästinenser als Trainingsobjekte“, sagte Amro. „Die israelische Armee übt ihre neue Technologie [an Palästinensern], um zu testen, ob sie funktioniert, und verkauft sie dann an andere Länder.“

Smart Shooter ist das Unternehmen, das hinter der neu installierten Waffe steht. Laut seiner Website nutzt der israelische Waffenhersteller künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Computer Vision, um herkömmliche Schusswaffen in intelligente Waffen zu verwandeln. Der Slogan des Unternehmens lautet „ein Schuss, ein Treffer“, was darauf hindeutet, dass die Zielerfassungsfunktionen so präzise sind, dass sie bewegliche Objekte mit unglaublicher Genauigkeit treffen können.

Derzeit hat Smart Shooter mehrere Verträge mit ausländischen Militärs in der ganzen Welt abgeschlossen und scheint seinen Kundenkreis zu erweitern. Das Unternehmen hat Verträge mit der israelischen Armee, dem US-Verteidigungsministerium, dem US-Marinekorps, der niederländischen Armee, der indischen Marine und der deutschen Armee abgeschlossen, und seine Technologie wurde für eine Übung im Rahmen des NATO-Arbeitsprogramms zur Terrorismusbekämpfung ausgewählt, bei der es um die Bekämpfung kleiner unbemannter Luftfahrzeuge im Jahr 2020 geht. Die singapurische Armee führt ebenfalls Versuche mit Smart Shooter-Waffen durch.

Smart Shooter-Werbematerial für den Stand des Unternehmens auf der Messe #enforcetac in Deutschland

Smart Shooter hat seine Technologie auch in neuen Ländern vorgestellt, darunter auf Konferenzen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Griechenland, England, Frankreich, Spanien, Deutschland und Polen. Außerdem sind Ausstellungen in Australien und der Tschechischen Republik geplant. Ferner sucht das Unternehmen einen Marketingdirektor, der die Geschäftsentwicklung in Indien und Zentralasien leitet, was darauf hindeutet, dass es seinen Einfluss in Asien ausweiten möchte.

Die Geschäftsleitung von Smart Shooter besteht aus Veteranen der israelischen Waffenindustrie. Das Unternehmen wurde von Michal Mor und Avshalom Ehrlich gegründet, die beide zuvor beim israelischen Rüstungsunternehmen Rafael Advanced Defense Systems tätig waren. Rafael hat das berüchtigte israelische Luftabwehrsystem Iron Dome entwickelt und eine Raketentechnologie geschaffen, die unzählige Palästinenser vertrieben und getötet hat. Der Vizepräsident für Geschäftsentwicklung von Smart Shooter, Abraham Mazor, und die Vizepräsidentin für Forschung und Entwicklung, Sharone Aloni, arbeiteten bei Elbit Systems und der israelischen Luftwaffe, bevor sie zu Smart Shooter kamen. Elbit Systems ist ein wichtiger Lieferant von Drohnen für das israelische Militär, arbeitet mit der israelischen Polizei zusammen und ist einer der Hauptlieferanten des elektronischen Erfassungszaunsystems für die Apartheidmauer im Westjordanland. Der Vizepräsident und Geschäftsführer des Unternehmens in den USA, Scott Thompson, arbeitete bei Israel Aerospace Industries. Und Generalmajor Nitsan Alon, der mehr als 30 Jahre in der israelischen Armee diente, ist ebenfalls im Verwaltungsrat des Unternehmens vertreten.

Die Geschäftsführung von Smart Shooter setzt sich aus Veteranen der israelischen Waffenindustrie zusammen

Palästina als Überwachungsprüfstelle

Die technologischen Fortschritte Israels haben die Besetzung Palästinas digitalisiert und die besetzten Gebiete zu einem Testgelände für Überwachungs-, Spionage- und Waffentechnologien gemacht.

Dies geschieht auf vielfältige Weise und oft in Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen. Giganten der sozialen Medien arbeiten mit der israelischen Regierung zusammen, um Nutzerdaten zu sammeln und palästinensische Inhalte zu zensieren. Die digitale Überwachung wird an Kontrollpunkten und bei Protesten eingesetzt, hat sich aber durch den Einsatz von Gesichtserkennung deutlich verbessert. Die Stadtverwaltung von Jerusalem hat rund 1.000 Kameras installiert, die Objekte erkennen können, wobei 10 % der Kameras mit Servern verbunden sind, die die Daten analysieren. In al-Khalil werden Kameras zur Gesichtserkennung eingesetzt, um Palästinenser zu identifizieren, ohne ihre Ausweise zu überprüfen. Die israelische Gesichtserkennungstechnologie wurde durch die Nachricht von Blue Wolf, einer Datenbank, die mithilfe von Smartphones Bilder von palästinensischen Gesichtern sammelt, als noch unheimlicher und dystopischer dargestellt. Blue Wolf ist jedoch nur ein Rädchen im Getriebe der technischen Apartheid. Die Smartphone-App ist Teil eines größeren Projekts mit dem Titel Wolf Pack, das darauf abzielt, ein Profil aller Palästinenser im Westjordanland zu erstellen, das Angaben zu ihrer Familiengeschichte, ihrer Ausbildung und ihrer Sicherheitseinstufung enthält. Und die Pegasus-Software, die von der israelischen Cybersicherheitsfirma NSO Group entwickelt wurde, ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Israel Überwachungstechnologie an Palästinensern testet, bevor es sie weltweit einsetzt. Im Jahr 2021 wurde bekannt, dass die Geräte von sechs palästinensischen Menschenrechtsaktivisten mit Pegasus gehackt wurden. Heute ist bekannt, dass mindestens 45 Länder von Pegasus-Hacks betroffen waren.

Mit dem Gütesiegel des israelischen Militärs kann die israelische Waffenindustrie ihre neuen Produkte besser in anderen Ländern vermarkten, indem sie ausdrücklich behauptet, sie seien „kampferprobt“. So wurde beispielsweise Stinktierwasser, eine säuerlich riechende Flüssigkeit, mit der Demonstranten zerstreut werden, erstmals im Westjordanlanddorf Bilin eingesetzt, und die Hermes-900-Drohne von Elbit debütierte während des israelischen Krieges gegen Gaza im Jahr 2014. Dieses bewährte Siegel hat Israel den Weg zum achtgrößten Waffenexporteur der Welt geebnet. Und unterstützt von einem boomenden Tel Aviver Technologiesektor wird Israels Waffengeschäft noch lukrativer werden – auf Kosten palästinensischer Leben.

Ungarischer Gedenktag 1849: „Zerschlagt die Throne! Hängt die Fürsten auf!“ – Ein Menetekel für die linken EU-Eliten?

Ungarischer Gedenktag 1849: „Zerschlagt die Throne! Hängt die Fürsten auf!“ – Ein Menetekel für die linken EU-Eliten?

Von unserem Ungarn-Korrespondenten ELMAR FORSTER

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„Hinrichtung der Märtyrer von Arad 1849“ (János Thorma)

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Katalonische Unabhängigkeitsdemonstration  2019 in Barcelona

Gestern wurde in ganz Ungarn, sowie in den ausländischen Gebieten mit einer ungarischen Minderheit, des 173. Jahrestages der sogenannten „Bluzeugen von Arad“ gedacht. Die Veranstaltung begann um 8 Uhr vor dem Parlament auf dem Kossuth-Lajos-Platz mit dem Hissen der ungarischen Nationalflagge auf Halbmast. In allen ungarsichen Schulen wurde mindestens eine ganze Unterrichtsstunde dafür aufgewendet.

Orban-Regierung: Nationale Identität

Die Veranstaltungen stehen in einem größeren Zusammenhang der, von der Orban-Regierung, umgesetzten nationalen Identität. Diesbezüglich verweise ich auch auf meine UM-Analyse: „101 Jahre Trianon – Das zerbrochene Schweigen“ sowie auf die eindrucksvolle übernationale Solidarität aller Ungarn mittels einer Grußbotschaft mit der ungarischen Nationalhymne aus allen Minderheitengebieten.

Ungarisches Trauma: Totalitärer Habsburger-Kolonialismus als EU-Revival?

Die 13 ungarischen Märtyrer (allesamt Generäle der ungarischen Unabhängigkeits-Revolution von 1848–49) wurden am 6. Oktober 1849 in Arad (heute in Rumänien) hingerichtet – trotz Zusicherung von freiem Geleit. Außerdem wurde noch Graf Lajos Batthyány, Führer der ersten unabhängigen Regierung Ungarns, in Budapest hingerichtet. Weil die österreichisch-habsburger Henker danach mit Bier auf die Hinrichtung angestoßen haben sollen, verweigern die Ungarn bis heute diese Tischsitte standhaft.

Die Revolution gegen die kolonisatorische Unterdrückung in den damaligen Kronländern bzw. Provinzen des Habsburgerreiches (Ungarn, Böhmen, Oberitalien) konnte in Ungarn erst nach anfänglichen ungarischen militärischen Erfolgen durch Eingreifen der russischen Zaren-Armee niedergeschlagen werden – und zwar in der Schlacht von Segesvar (heute Rumänien), wodurch diese zusammen mit den österreichischen Verbänden mit über 250.000 Mann die ungarische Armee um das Doppelte übertraf.

Ungarischer Nationaldichter Sandor Petöfi: „Hängt die Fürsten auf!“

Während der vorletzten Schlacht von Segesvár (31. Juli 1849 – heute Sighișoara, Rumänien) fiel auch Sandor Petöfi im Kampf. Eines seiner eindrucksvollsten Gedichte wäre heute zur Zeit des postmodernen Totalitarismus der Political Correctess längst wegen Hass-Rede zensuriert.

Lamberg erdolcht, Latour gehenkt am Strick! Nun, schön und gut, doch ist’s ein Meisterstück? – Gewiss, das Volk zeigt endlich, was es kann. Doch hängt’s auch noch ein paar, was wäre dann? Es ändert nichts an der Geschichte Lauf! Zerschlagt die Throne, hängt die Fürsten auf!

Petöfi bezieht sich dabei auf die Lynchhinrichtungen der ungarischen Revolutionäre am Verräter Graf Lamberg. Dieser wurde beim Überqueren der Budapester Kettenbrücke von einem wütenden Mob erdolcht. Dessen verstümmelte, in Stücke gerissene Leiche wurde dann triumphierend, auf Sensen aufgespießt, herumgetragen. – Und außerdem an die Ermordung des österreichischen Kriegsministers Latour durch bürgerliche Revolutionäre in Wien 1848.

Man stelle sich vor ! Was würde passieren…: Wenn fantasie-begabte Zeitgenossen diese Zeilen in einen aktuellen (und freilichst zutiefst verwerflichen und völlig an den Haaren herbeigezogenen) Zusammenhang mit Vertretern des Tiefen Staates stellen würden!

Verderbt sind sie, ihr Herz ist kalt und leer, schon niederträchtig von der Mutter her. Ihr Lasterleben spricht dem Volke Hohn. Schwarz ist die Luft von ihrem Atem schon. Noch aus dem Grab stinkt diese Pest herauf. Zerschlagt die Throne, hängt die Fürsten auf!

Denn laut Petöfi müsste eine Revolution eine solche sein, welche ihrem Namen als solche gerecht wird. Runde Tische und sanfte Rosenrevolutionen kamen für ihn nicht in Frage. Insofern hätte er wahrscheinlich auch den ungarisch-österreichischen Ausgleich von 1867 kritisch gesehen…

Nachsicht zu üben, edel ist’s fürwahr. Wer sie an Fürsten übt, der ist ein Narr! Nichts andres wendet der Geschichte Lauf! Zerschlagt die Throne, hängt die Fürsten auf!

Was wir freilich alle nicht hoffen mögen. Auch wenn sich die postmodernen Macht-Verweser gerade davor ängstigen…

Böhmisches Trauma: Jan Hus (1415) und Schlacht auf dem Weißen Berg (1620)

Die damalige – wortbrüchige – Hinrichtung erinnert an jene des böhmischen Reformators Jan Hus, der – trotz Zusicherung von freiem Geleit – am 6. Juli 1415 in Konstanz auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Seine mahnenden Worte seien an die EU-Eliten gerichtet: „Die Wahrheit stirbt nicht in den Flammen.“

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Kupferstich von Matthus Merian, 1630.

Ebenfalls erinnert alles an die Hinrichtung von 61 böhmischen Revolutionären nach der verlorenen Schlacht auf dem Weißen Berg (Prag), während des 30-jährigen Krieges (8. November 1620). Unter ihnen exekutierten die Habsburger Bluthenker  27 Standesherren (22 tschechischen und 5 deutschen Ursprungs) am 21. Juni 1621 auf dem Altstädter Ring in einer wahren Blutorgie.

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zeitgenössischer Holzschnitt

Interessant auch: Bei einer in Rom abgehaltenen Prozession zum Dank für den Sieg erlitt der Borghese-Papst Paul V auf dem Platz vor dem Quirinalspalast einen Schlaganfall, an dessen Folgen er wenige Wochen später starb.

Böhmen, Polen, Ungarn: Widerstand des östlichen Mitteleuropas gegen EU-Totalitarismus

Warum aber gerade nun der „Osten“?

Sowohl was Denken, Zeitempfinden und historische Erfahrungen betrifft, unterscheiden sich die neuen, (großteils) christlich[1] verankerten „östlichen“ mitteleuropäischen EU-Mitgliedstaaten diametral vom westlichen, multipluralistisch-entseelten 68-er-„Alt“-Europa. Daraus resultierte ein völlig anders gearteter historisch-politischer Bewusstseinszustand: eine tiefe und immer wieder gekehrte politisch-historische Enttäuschung[2] sowie das Gefühl, auf sich allein gestellt zu sein. Das erkannte auch der deutsche Philosoph Safranski:

„Die deutsche Politik will nicht begreifen, was mit den osteuropäischen Ländern los ist: Die sind eben der Knute der Sowjet­union entkommen und wollen nun erst einmal die neugewonnene Souveränität genießen. Sie möchten ihr Selbstbestimmungsrecht nicht gleich wieder nach Brüssel abgeben, bloß weil Deutschland mit seinem Europa-Traum das forciert. Die Deutschen blenden auch den histo­rischen Hintergrund der Abwehrhaltung in Osteuropa aus: Bulgarien war bis 1908 unter osmanischer Herrschaft. Die Türken standen Ende des 17. Jahrhunderts vor ­Wien. Das islamische Osmanische Reich war weit in den Balkan vorgedrungen. Das ist im kollektiven Gedächtnis dieser Länder präsent. Und es ist nun mal so, dass die großen Flüchtlingsströme vor allem aus der islamischen Welt kommen.“ (Safranski: „Politischer Kitsch“)

Das andere Denken des historischen (Mittel-)Europas

Während man im westlichen Teil Europas Freiheit mit materieller (Abge)Sicher(t)heit (also v.a. wirtschaftlicher Prosperität infolge des ausgeschütteten amerikanischen Füllhorns des Marschall Plans) verstand und sich dementsprechend sowohl politisch und kulturell an den american-way-of-life anpasste und durch diesen korrumpieren ließ, waren die Völker im östlichen Teil Europas unter den tektonischen Verwerfungen der Nachkriegsordnung vom Westen einfach schulterzuckend vergessen, verraten und dem ideologischen Erzfeind des Kommunismus überantwortet worden.

Doch: Diese Erfahrung ist dem westlichen Denken und seiner Mentalität seit drei Generationen abhanden gekommen: Warten, Warten müssen und daraus resultierend: Warten können. Doch auch die Freiheit von 1989 war wieder von neuen Enttäuschungen gekennzeichnet: Die wirtschaftlich bedingten sozialen Kollateralschäden auf dem Weg in den neoliberale Finanzkapitalismus; die verächtliche Bevormundung der eigenen Traditionen und kulturellen Werte (der Katholizismus Polens, der Nationalstolz Ungarns auf seine Krone, die schwejk´sche Subversivität Böhmens), die subtile Verachtung slawischer und magyarischer Völker durch die westlichen Eliten im Allgemeinen…: Allen Staaten im Osten blieb gemeinsam jene schmerzliche Erfahrung, dass staatliche Souveränität, kulturell-nationale Einheit brüchig und von fremden Mächten und Invasoren bedroht sind.

Daraus resultierte ein interessantes Paradoxon: Durch diese Verlust-Optionalität erfuhr der Staat, die Nation zwar einerseits eine bis ins Mystisch-Religiöse hinein gesteigerte Wertschätzung, wobei sich das Individuum gleichzeitig (sozusagen aus Eigeninitiative und Selbstverantwortungsbewusstsein heraus) dazu gezwungen sah, ein starkes familiäres und regionales soziales Netz aufzubauen.

Im Gegensatz dazu hatte sich in den Sozialstaaten W‑Europas diese Wertschätzung der Nation und christlicher Kulturalistaion durch die nihilistische Kultur-Destruktion der 68-er aufgelöst, als dessen Endprodukt wir ab 2015 jene entwurzelten Single-Individualisten erleben, welche nun ihren Post-Post-Midlife-Crisis-Frust mit einem so naiv wie a‑historischen Be-Wellcome-Klatschen von Flüchtlingsmassen als ihr mehrfaches biographisches Versagen kompensieren.

Somit aber, und damit schließt sich der Kreis auch schon wieder: „Es ist wichtig, dass jemand seiner Zeit den Spiegel vorhält.“ wie Václav Havel, ehemaliger tschechischer Staatspräsident und Dissident, es formuliert hatte. Dass dieser erneut aufklärerische Akt nun plötzlich von den Staaten des Ostens geleistet wird, kommt freilich – aus Sicht der überholt-senilisierten Alt-68er – einer tiefen Kränkung, kulturhistorisch einer kopernikanischen Wende am Himmel der Political Correctness gleich.

Wen mag es also verwundern, dass Skepsis gegenüber realen oder potentiellen „Bevormundern“ (egal ob damals in Moskau oder eben jetzt mit Hauptsitz im „links-nihilistischen“ Brüssel) so etwas wie eine geheime Staatsverfassung des Ostens sind.

Orbán, Ungarn, Polen, Slowakei, Tschechien…: Sie alle sahen im Spätsommer 2015 nicht nur im wörtlichen Sinne das, was kommt, nämlich jene (schier unbewältigbaren und des-integrierbaren) Menschenmassen, sondern auch den Culture-Clash, mit dem sich die 68er-Eliten im Westen in Form von Terroranschlägen und letztlich auch einem Back-slash gegen ihre (von sexueller Freizügigkeit und beliebig-kultureller Ersetzbarkeit von Werten geprägten) Kultur von nun an auseinandersetzen werden müssen. Doch (und dieses Gefühl ist den dekadenten 68-er-Selbsthassern völlig fremd): Die eigene nationale Identität wird in Ost-Europa großteils als etwas erlebt, was man immer schon (letztlich erfolgreich) verteidigen und bewahren musste und es auch weiterhin muss – und zwar immer wieder gegen neue Invasoren…

Zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise sprach ich am Bahnhof des ungarischen Grenzortes Hegyeshalom mit einem Polizei-Kommandanten über die mediale Verleumdungskampagne gegen Ungarn. Als von Neuem voll besetzte Flüchtlingszüge anrollten, und die ungarischen Polizisten die Flüchtlingsmassen kontrollierten, erwiderte der ungarische Beamte in einer Mischung aus Realitätssinn, Dienstethos und Volksweisheit lapidar: „Wir in Ungarn wissen: Jedes Wunder dauert genau drei Tage!“

Wo immer einer die Wahrheit sagt, da ist schon ein Stück Freiheit.“ (Vacláv Havel) — Doch steht diese Wahrheit nun nicht mehr unter dem Diktat der Gut-Menschen-Political-Correctness: Deren Rhetorik hat sich überholt, deren Sinn säkularisiert, deren Vertreter uneinsichtige Möchtegern-Propheten eines unmöglichen Post-Histoire-Zustandes…

ANHANG:

[1] Tschechien bildet diesbezüglich eine Ausnahme, da es sich seit der Verbrennung des Kirchenreformators Jan Hus, 1415 in Konstanz, als religiös-indolentes Staatswesen begreift, welches sich durch die folgende katholisch-habsburgische Repression (Schlacht am Weißen Berg 1620) verfestigte.

[2] etwa über das Ausbleiben westlicher Unterstützung im Freiheitskampf der Ungarn 1956, obwohl der damalige amerikanische Präsident Eisenhower solche Hoffnungen subtil geschürt hatte, um diese dann aus wahltaktischen Gründen zu verraten.

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Bundespräsidentenwahl in Österreich: Soll man wählen? Wenn ja, wen?

Bundespräsidentenwahl in Österreich: Soll man wählen? Wenn ja, wen?

“Das System” hat, wenn man so will, für maximale Desillusionierung unter den Wählern gesorgt. Während der Bundespräsident die Notbremse in der Verfassung ist, mit der man wildgewordene bis verfassungswidrig handelnde Regierungen stoppen könnte, sieht alles so aus, als ginge es ohne Rettung weiter wie bisher. Die Selbstdemontage der Hoffnungspartei MFG sorgte für einen weiteren Dämpfer. Doch aufgegeben werden nur Briefe. Gehen Sie wählen! Ich versuche zu erklären, warum.

Von Florian Machl

Die österreichische Bundesverfassung hätte tatsächlich eine große Schönheit, da hatte der greise Amtsinhaber durchaus recht. Diese würde sich vor allem dann entfalten, wenn man sie lebt und nicht ignoriert. In den vergangenen zweieinhalb Jahren zeigte “das System”, bestehend aus der Einheitspartei ÖVP, SPÖ, NEOS und GRÜNE, dass man auf die Verfassung, die Menschen- und Grundrechte pfeift. Man handelte sogar absichtlich verfassungswidrig und gab das offen zu.

Die Bundesverfassung und damit die Interessen der Bürger können nur durch einen Präsidenten geschützt werden, der nicht zum System gehört. Sie haben bei der kommenden Wahl die Chance auf eine neue Weichenstellung. Auch wenn die Dinge nicht sehr vielversprechend aussehen – lassen Sie uns nicht vergessen, dass die Aussagen, Van der Bellen wäre alternativlos und quasi schon im Amt bestätigt (Siehe: 66 Prozent sollen für Van der Bellen sein), aus dem etablierten System kommen.

Bitte gehen Sie wählen!

Nicht wählen zu gehen bedeutet, den stimmenstärksten Kandidaten zu stärken. Das ist keine gute Alternative. Ja, die so genannte “Demokratie” in Österreich ist fehlerhaft und in weiten Teilen eine Illusion. Dennoch ist es das einzige Instrument, das einem Bürger bleibt, um die Geschicke der Nation in eine gewünschte Richtung zu bewegen. Dieses nicht zu nutzen wird nichts helfen – es sei denn man ist gerne nur Passagier und Zuseher seines Schicksals – und de Schicksals seiner Lieben, Freunde und Nachkommen.

Welche Alternative ist wählbar?

Viele sagen, man müsse die stärkste realistische Alternative zu Van der Bellen stärken – dies wäre unbestritten der FPÖ Kandidat Dr. Walter Rosenkranz. Diese Argumentation ist sicherlich korrekt und es ist auch davon auszugehen, dass nur Rosenkranz die realistische Chance hat, sich Van der Bellen in einem zweiten Durchgang in einer Stichwahl zu stellen. Doch nicht jeder kann und will sich mit der FPÖ “ins Bett legen”. Zudem wirkt Herr Rosenkranz nicht in allen Themengebieten gefestigt. So haben wir bis heute keine Erklärung für seine Kriminalisierung von Corona-Maßnahmengegnern erhalten. Auch hat er sich – ohne ersichtliche Not – für die Gentherapie für sich selbst entschieden.

Herr Dr. Michael Brunner von der Partei MFG (Menschen, Freiheit, Grundrechte) gilt trotz aller Turbulenzen in seiner Partei als die glaubwürdigste Kraft des Widerstands unter allen Kandidaten. Er hat von der ersten Stunde unter hohem persönlichen Risiko gegen das Corona Narrativ für Menschen- und Grundrechte gekämpft und wankt hinsichtlich der Abwehr von Corona-Zwangsimpfungen und sinnlosen Maßnahmen keinen Millimeter.

Mag. Dr. Tassilo Wallentin mag ein begnadeter Kronenzeitungs-Autor sein. Doch seine Ausführungen hinsichtlich einer angeblich notwendigen Bevölkerungsreduktion waren erschütternd. Vieles lässt darauf schließen, dass Wallentin dem System, das er so gerne kritisiert, auch viele positive Seiten abgewinnen kann. Wallentin ist Mitglied des St. Georgs Ordens, einer monarchistischen Gesellschaft die im Vorfeld der Freimaurerei stehen soll.

Gerald Grosz ist als begnadeter Redner und Social Media Komiker bekannt. Der bekennende Homosexuelle verfügt über intensive Erfahrung in eher rechtskonservativen Parteienspektrum. Ob er die Kandidatur ernst meint oder als PR-Möglichkeit sieht, um seine Leistungen und Produkte noch besser zu vermarkten, bleibt fraglich. Grosz ist Mitglied des St. Georgs Ordens, einer monarchistischen Gesellschaft die im Vorfeld der Freimaurerei stehen soll.

Herr Heinreich Staudinger will sich als eher linker Rebell inszenieren. In sozialen Medien finden sich aber auch zahlreiche Wortmeldungen von Menschen, die behaupten seine wirtschaftlichen Opfer geworden zu sein. Hinzu kommen einige “unterirdische” Auftritte bei Talkshows, die auf völlige politische Planlosigkeit hinweisen. Weshalb Staudinger sich diese Wahl antut, weiß vermutlich nur er selbst.

Herr Dr. Dominik Wlazny, auch bekannt als Suff-Sänger “Marco Pogo” ist definitiv keine wählbare Alternative. Er ist der heimliche Kandidat der SPÖ und dürfte vor allem von der Wiener Stadt SPÖ gut gefördert werden, auch wenn sich das nur schwer nachweisen lässt. Aufgrund der professionell produzierten Werbevideos und der handelnden Personen drängt sich dieser Verdacht aber förmlich auf. Damit ist er quasi der Kandidat der Wien Energie – wer das wählen will, wird schon wissen was er macht. Der Impf-Arzt Wlazny steht im Grunde genommen für dieselben Werte wie Van der Bellen, mit dem Unterschied viel jünger zu sein und noch weitaus länger Schaden anrichten zu können. Es besteht die Gefahr, dass “das System” unter Aufbietung aller verfügbaren Wahlkarten daran arbeitet, ein Duell Van der Bellen gegen Wlazny zu inszenieren.

Nochmals ganz klar: Bitte, gehen Sie wählen! Und wenn es nur deshalb ist, um ein reines Gewissen zu haben und später sagen zu können, dass man etwas getan hat. Einfach dem Untergang zuzusehen ist aus meiner Sicht keine Alternative, mit der man sich noch in den Spiegel sehen kann.

In Polen schon Alltag: Wann fangen auch die Deutschen an, Müll zum Heizen zu verbrennen?

In Polen schon Alltag: Wann fangen auch die Deutschen an, Müll zum Heizen zu verbrennen?

In Polen fangen immer mehr Menschen damit an, wegen der Energiekrise Müll zu verbrennen, um so ihre Wohnungen zu heizen. Aus Warschau wird berichtet, dass der Geruch von verbranntem Müll bereits tagtäglich über der Stadt hänge. Wie lange wird es wohl noch dauern, bis auch die Deutschen alles Brennbare in die Öfen stecken, was sich findet?

Der Winter hat noch nicht einmal begonnen und schon gibt es erste Berichte, wonach die Menschen in Polen zunehmend damit beginnen, ihre Wohnungen mit brennbarem Müll zu heizen. Nicht nur in den ländlichen Gebieten, sondern auch in den Städten besitzen viele Häuser noch Öfen, die mit Holz oder auch Kohle befeuert werden können. Doch wenn dieses zu teuer wird, dann werden zusätzlich auch brennbare Abfälle wie zum Beispiel Verpackungen, Karton und Papier verheizt.

Wie “Bloomberg” eine Einwohnerin der polnischen Hauptstadt Warschau zitiert, scheint dies nun trauriger Alltag zu werden. “In dieser Jahreszeit ist es so schlimm, dass man jeden Tag den Geruch von verbranntem Müll riechen kann, was völlig neu ist. Selten riecht man einen normalen Brennstoff. Es ist beängstigend, wenn man überlegt, was passiert, wenn es wirklich kalt wird”, so Paulina Mroczkowska gegenüber dem US-Medienportal. Ein Bürgermeister berichtete gegenüber polnischen Medien, dass die Müllabfuhr tatsächlich deutlich weniger Abfall sammele. Brennbare Materialen werden von den Bürgern offensichtlich regelrecht gehortet.

‼??❄People in Poland Are Burning Trash to Stay Warm This Winter‼

In Poland, some households are hoarding garbage to replace their coal.https://t.co/9blQSHCEg1

— AZ ???? (@AZgeopolitics) October 6, 2022

Angesichts dieser Entwicklung stellt sich mittlerweile die Frage, wie lange es wohl dauern wird, bis die Menschen die Wälder und vielleicht sogar die Mülldeponien durchkämmen, um noch genügend Brennmaterial aufzutreiben, bevor eine dicke Schneedecke das Land überzieht. Und noch mehr darf man sich fragen, ob man in Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern ebenfalls bald mit solch einer Entwicklung rechnen muss, weil sich die Menschen die hohen Preise für Gas, Kohle, Pellets oder reguläres Brennholz einfach nicht mehr leisten können.

In Polen, so der Bericht, wurden durch die Behörden bereits die Umweltbestimmungen stark gelockert. Es ist anzunehmen, dass weitere Länder diesem Beispiel folgen und es den Menschen so ermöglichen, zumindest etwas Geld einzusparen und nicht ständig frieren zu müssen. Wird nun “Müll verheizen gegen Putin” zum neuen Winter-Motto? Was wohl die Greta-Jünger dazu sagen?

JETZT LIVE: Islamaufklärung mit Michael Stürzenberger in Münster

JETZT LIVE: Islamaufklärung mit Michael Stürzenberger in Münster

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An diesem Freitag führt uns die Deutschlandtour der BPE mit Michael Stürzenberger und Irfan Peci in die vielleicht linksgrünversiffteste Stadt Deutschlands, nach Münster (NRW). Dort wollen schon ab 12 Uhr die üblichen linksextremistischen Kräfte mit einer Gegendemo und einer großen Bühne auf dem Stubengassenplatz aufmarschieren. Auch der erste schwule Männerchor Münster „Homophon“ will mitdiskutieren – […]

China kündigt massiven Dollar-DUMP an, bereitet sich auf Yuan-Kauforgie vor

Seit der Finanzkrise von 2008 war die Währung des kommunistischen Chinas, der Yuan, nicht mehr so schwach wie jetzt, was die People’s Bank of China dazu veranlasst hat, eine Warnung vor einem bevorstehenden Dollar-Dump und Yuan-Rückkauf herauszugeben.

Alle großen staatlichen Banken in China wurden angewiesen, sich auf dieses bevorstehende Ereignis vorzubereiten, das darauf abzielen wird, den schwächelnden Yuan, der in dieser Woche gegenüber dem Dollar um 0,9 Prozent auf 7,1340 gefallen ist – der schlimmste Jahresrückgang seit 1994 – wieder anzuheben.

Bislang hat der Yuan in diesem Jahr 11 Prozent seines Wertes verloren, während der US-Dollar aufgrund der aggressiven Politik der Federal Reserve ein 20-Jahres-Hoch erreicht hat.

Die Menge der Dollars, die China zu verkaufen gedenkt, steht noch nicht fest. Was wir wissen, ist, dass der Schritt in erster Linie die Währungsreserven der Staatsbanken betreffen wird, einschließlich der Offshore-Filialen in Hongkong, New York und London.

Die Währungsmanipulationen der US-Fed lösen einen „umgekehrten Währungskrieg“ aus

Es gibt eine psychologische Schwelle von 7 pro Dollar für den Yuan, die kürzlich überschritten wurde, daher der neue Vorschlag der People’s Bank of China. China hofft, damit den Yuan wieder zu stützen und den „umgekehrten Währungskrieg“ der Fed zu bekämpfen.

Die People’s Bank of China hat ihren Währungsreferenzsatz stets stark verzerrt, um den Yuan zu stützen. Die private Zentralbank hat außerdem mündlich vor Spekulationen mit dem Yuan gewarnt und die Kosten für Leerverkäufe der Währung erhöht.

Anstatt die Leitzinsen zu erhöhen, hat die People’s Bank of China sie stattdessen gelockert, um das Wachstum in einer Wirtschaft anzukurbeln, die durch die Fauci-Grippe (Covid), den Absturz des chinesischen Immobilienmarktes und die schlechten Bedingungen in der Lieferkette erschüttert wurde.

Laut Reuters waren einige der Bemühungen des kommunistischen Chinas, den Yuan „gegen einen unaufhaltsamen Dollar“ zu retten, erfolgreich, aber werden sie letztlich ausreichen?

„In Anbetracht der Stärke des Dollars erwarten wir jetzt, dass der Dollar-Yuan-Kurs im Oktober und November bei 7,40 liegen wird“, so SEB in einer Mitteilung.

Dies gehört zu den pessimistischeren Prognosen, ebenso wie die von ANZ und Goldman Sachs, die für die nächsten drei Wochen einen Yuan-Kurs von 7,20 pro Dollar vorhersagen. Die Citi sagt dagegen einen Yuan-Kurs von 7,30 pro Dollar voraus.

Im vergangenen Monat haben sich die Erwartungen hinsichtlich der künftigen Volatilität, die in einmonatigen Yuan-Optionen eingepreist sind, verdoppelt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Anleger nicht davon ausgehen, dass Chinas neue Maßnahmen wie erhofft wirken.

Es heißt, es stehe viel auf dem Spiel, da in China ein einwöchiger Nationalfeiertag bevorsteht. Die Bemühungen um eine Stabilisierung des Yuan-Kurses bleiben von entscheidender Bedeutung, da die regierende Kommunistische Partei Chinas (KPCh) am 16. Oktober ihren alle fünf Jahre stattfindenden Kongress eröffnen wird.

Kapitalabflüsse schüren die finanzielle Instabilität im ganzen Land, die durch die Abschwächung des Yuan noch verschärft wird. Ausländische Investoren haben Berichten zufolge im August den siebten Monat in Folge ihre Bestände an chinesischen Anleihen reduziert.

„An der geldpolitischen Front macht es der schwächere Yuan, der durch die große Kluft zwischen den niedrigen chinesischen Zinsen und den steigenden US-Zinsen angeheizt wird, schwieriger, die Politik zu lockern, um Chinas schwächelnde Wirtschaft, die zweitgrößte der Welt, zu unterstützen“, erklären die Berichte.

„Die Renditedifferenz zwischen Chinas 10-jährigen Staatsanleihen und den US-Staatsanleihen für dieselbe Laufzeit ist so groß wie seit 15 Jahren nicht mehr.

Laut Ju Wang, Leiter der Devisen- und Zinsstrategie für den Großraum China bei BNP Paribas, muss die chinesische Zentralbank lernen, ein Gleichgewicht zwischen Marktorientierung und „Sicherung der Finanzstabilität“ herzustellen.

Satelliten entdecken den Bau einer russischen Anti-Satelliten-Laseranlage: Bericht

Anti-Satellitentechnologien sind auf dem Vormarsch, da der Weltraum für militärische Aktivitäten immer wichtiger wird.

Jüngste Google Earth-Bilder zeigen den Bau eines offenbar hochentwickelten Lasersystems in einer russischen Raumfahrtanlage, mit dem gegnerische Satelliten geblendet werden sollen.

Die Bauarbeiten finden in der Krona-Raumfahrtanlage des russischen Verteidigungsministeriums in der Nähe von Selentschukskaja im äußersten Südwesten Russlands statt, wo sich auch das riesige Radioteleskop RATAN-600 befindet. Die Existenz dieses neuen Komplexes wurde in einer ausführlichen, von The Space Review veröffentlichten Open-Source-Untersuchung aufgedeckt, in der öffentliche Satellitenbilder, Ausschreibungsunterlagen russischer Industrieunternehmen und russische Finanzdokumente analysiert wurden.

Alle diese Quellen beschreiben den Bau eines Projekts namens Kalina, das in den Finanzunterlagen, die The Space Review erhalten hat, als ein Lasersystem für die „elektro-optische Kriegsführung“ beschrieben wird, das gegnerische Satelliten dauerhaft blenden kann, indem es so helle Laserimpulse aussendet, dass sie optische Sensoren beschädigen können. (Dies unterscheidet sich deutlich von anderen Lasern, die als „Blender“ bekannt sind und die nur darauf abzielen, optische Systeme vorübergehend zu blenden.)

Die neue Untersuchung deutet darauf hin, dass Kalina, obwohl schon viele Jahre zuvor geplant, erst in jüngster Vergangenheit in einem bestehenden Weltraumüberwachungskomplex des russischen Verteidigungsministeriums in Betrieb genommen wurde, in dem Lidar- („light detection and ranging“) und Radarsysteme untergebracht sind, die helfen sollen, Ziele für Weltraumteleskope zu identifizieren.

Aus russischen Patent- und Beschaffungsunterlagen geht hervor, dass die Kalina-Laseranlage über ein separates Nachführsystem mit adaptiver Optik verfügt, um atmosphärische Störungen besser abzufangen. Neben diesem System verfügt der Laser selbst über ein Sende-Empfangs-System zur Messung des vom Zielobjekt zurückgeworfenen Laserlichts, um die optischen Systeme des Zielobjekts besser anvisieren zu können.

Die Konstruktion dieses Lasers folgt einem zunehmenden Trend im Bereich der Satellitenabwehr. General David D. Thompson, stellvertretender Leiter für Weltraumoperationen bei der United States Space Force, erklärte gegenüber der Washington Post im Jahr 2021, dass US-Satelliten „jeden Tag“ angegriffen werden und dass die Vereinigten Staaten „jetzt wirklich an einem Punkt angelangt sind, an dem es eine ganze Reihe von Möglichkeiten gibt, wie unsere Weltraumsysteme bedroht werden können“.

Dieser „Schattenkrieg im Weltraum“, wie ihn die Washington Post nannte, ist bereits im Gange. Elon Musk schrieb im Mai 2022, dass Russland seine Bemühungen verstärkt hat, die Signale der Starlink-Internetsatelliten von SpaceX zu stören und zu unterbrechen. SpaceX hat kürzlich zahlreiche Starlink-Terminals in die Ukraine geschickt, um die Kommunikationsnetze wiederherzustellen und Internet-Notdienste in dem Land bereitzustellen, das Russland im Februar überfallen hat.

Und Russland ist möglicherweise nicht der einzige Akteur, der die Dienste der Starlink-Satelliten, die für verschiedene militärische Anwendungen getestet wurden, stören oder zerstören will. In einem 2022 in der chinesischen Fachzeitschrift Modern Defense Technology veröffentlichten Papier von Forschern des Beijing Institute of Tracking and Telecommunications Technology wird unter anderem die Entwicklung einer „Kombination aus Soft- und Hard-Kill-Methoden“ gefordert, mit denen „einige Starlink-Satelliten ihre Funktionen verlieren und das Betriebssystem der Konstellation zerstört werden kann“. In dem Papier heißt es, dass Starlink zwar „stabilere und zuverlässigere Kommunikationsmöglichkeiten für die vom US-Militär weltweit eingesetzten Kampfeinheiten bieten kann“, dass die Satelliten aber auch genutzt werden könnten, „um hochauflösende Bilder und sogar Live-Video“ für die US-Streitkräfte zu liefern.

Es ist durchaus möglich, dass bodengestützte Laser wie das neue russische Kalina-System genau die Art von „Soft Kill“-Methoden bieten könnten, die von den chinesischen Forschern beschrieben wurden – Techniken, die im Gegensatz zu „Hard Kill“-Methoden keine Risiken für alle anderen im Weltraum tätigen Personen darstellen.

Lesen Sie den Bericht der Space Review über das Kalina-System hier.