Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Nächster Skandal? Impfexperten der Regierung mit Finanz-Verbindungen zur Pharma

Nächster Skandal? Impfexperten der Regierung mit Finanz-Verbindungen zur Pharma

Acht Corona-Impfexperten des österreichischen Corona-Regimes haben bedenkliche finanzielle Verbindungen zur Pharma-Industrie. Anders als in Deutschland, wo derartige Beziehungen offengelegt werden müssen, gibt sich der Gesundheitsminister in dieser Causa schweigsam. Transparenz gegenüber dem Volk ist also auch dann nicht an der Tagesordnung, wenn es um die Gesundheit von 9 Millionen Österreichern geht. Denn immerhin sind es diese Experten, die die Regierung auch bezüglich der bevorstehenden Impfpflicht beraten. Das Lobbying-Netz der Impfindustrie reicht auch in die Medienlandschaft: der ORF strahlte ein Lobbying-Event der Pharma-Wirtschaft zum Thema Kinderimpfung aus – getarnt als Informationsveranstaltung.

Ministerium sieht keine Interessenkonflikte – ganz pauschal

Acht Experten, die an der österreichischen Impf-Strategie gegen Corona mitgearbeitet haben, sind oder waren mit der Pharmaindustrie finanziell verbandelt. An einer Offenlegung dieser bedenklichen Beziehungen hat das Gesundheitsministerium aber offenbar kein Interesse. Das förderten die Recherchen eines österreichischen Wochenmagazins zu Tage. Bei 32 Experten, darunter Regierungsberater, Mitglieder des Nationalen Impfgremiums und des Safety Board, fragte das Magazin an. Lediglich zwei Antworten kamen von außerhalb des Ministeriums zurück. Und zwar vom Tropenmediziner Herwig Kollaritsch und dem Infektiologen Marton Széll. Aus dem Beamtenapparat selbst kamen noch zwei weitere Antworten – von der Leiterin der Abteilung Öffentliche Gesundheit, Katharina Reich, und der Leiterin der Sektion für Impfwesen, Maria Paulke-Korinek. Die wortgleiche Antwort entsprach auch exakt dem Text aus Mücksteins Büro: „Kein Mitglied des Nationalen Impfgremiums oder Safety Board im Nationalen Impfgremium hat Interessenkonflikte, die eine Befangenheit vermuten lassen.“

Interessenkonflikt in Deutschland, aber nicht in Österreich

Dass diese Aussage so nicht ganz stimmt, lässt sich anhand der Professorin für Vakzinologie der MedUni Wien, Ursula Wiedermann-Schmidt zeigen: Sie sitzt sowohl im NIG als auch der deutschen STIKO. Während man in Österreich pauschal keine Befangenheit der Mitglieder des NIG vermutet, listet man in Deutschland gleich sieben Interessenkonflikte, „die den Anschein einer Befangenheit begründen“ auf. Dies führt zum Ausschluss von Beratungen, die eben diese Punkte betreffen. In zwei Fällen betrifft dies Studien, die von Pfizer finanziert wurden. In Deutschland müssen die Mitglieder der Ständigen Impf-Kommission (STIKO) ihre Verbindungen zu Pharmafirmen der letzten 10 Jahre für alle Bürger einsehbar offenlegen. In Österreich hingegen konnten nicht einmal Parlamentarier Informationen über die Pharma-Beziehungen der Mitglieder des Nationalen Impfgremiums aus Gesundheitsminister Mückstein (Grüne) herauskitzeln. Transparenz gegenüber der Bevölkerung: Fehlanzeige! Und das, obwohl man seitens des Corona-Regimes vorhat, den Gentechnik-Stich allen rund 9 Millionen Österreichern per Gesetz zu verordnen.

Pfizer, Pfizer, Pfizer

Neben Kollaritsch, Széll und Wiedermann-Schmidt deckte das Magazin noch weitere Mitglieder mit finanziellen Verbindungen zu Impfstoff-Herstellern auf:

  • Heinz Burgmann: Vortragstätigkeit für Pfizer
  • Heidemarie Holzmann und Eva Puchhammer-Stöckl: in der Redaktion für das Fachblatt „Virusepidemiologische Information“, das über drei Jahre hinweg von Pfizer mitfinanziert wurde
  • Florian Thalhammer: Vorträge, Beratung und Forschung für AstraZeneca, Johnson & Johnson und Pfizer
  • Markus Zeitlinger: von Pfizer finanzierte Studien an der MedUni Wien

Pfizer Österreich veröffentlicht seit 2016 Berichte über „alle geldwerten Leistungen an Angehörige und Institutionen der Fachkreise“. Für das Jahr 2020 wird die Summe von 31,1 Millionen Euro angegeben. Die Namen der Günstlinge werden allerdings nur veröffentlicht, wenn diese der Nennung ausdrücklich zustimmen – nicht gerade transparenzfördernd. Wie ein Verbund aus Journalisten vor fünf Jahren herausfand, waren nur 20 Prozent der Gelder eindeutig zuweisbar.

Umfrage: 90 Prozent halten gesamtes Politsystem für Korrupt

Dass das Vertrauen der Bevölkerung in das politische System immer mehr schwindet, ist da nicht weiter verwunderlich. “Das Vertrauen in das österreichische politische System ist sehr stark zusammengebrochen“, erläuterte Günther Ogris vom Politik- und Sozialforschungsinstitut Sora das Ergebnis einer Umfrage. “Wir haben das Niveau von Rumänien erreicht, also wirklich tief im Keller.” 58 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass das System weniger oder gar nicht gut funktioniert. 90 Prozent sind überzeugt, dass die österreichische Politik ein Korruptionsproblem hat. 41 Prozent sind der Meinung, dass das, was die Chat-Affäre rund um Ex-Kanzler Sebastian Kurz gezeigt hat, auch für alle anderen Parteien typisch ist.

Das Propaganda-Auge – mit freundlicher Unterstützung von Pfizer

Der Staatsfunk übertrug am 14. Dezember eine Pressekonferenz zum Thema Kinderimpfung unter dem Titel „Information: CoV-Impfung bei Kindern“. Die Veranstaltung wurde von einer international agierenden Pharma-Lobbyistin, die gleichzeitig auch in der Führungsetage von Pfizer in Österreich sitzt, ausgerichtet und auch moderiert. Die Moderatorin Renée Gallo-Daniel und ihre „Experten“ erklärten, dass eine Impfung für Kinder ab fünf Jahren sinnvoll wäre. Gallo-Daniel übernahm vor sieben Jahren die Führung der Impfstoff-Abteilung bei Pfizer Österreich. Später wurde sie Managerin für Öffentlichkeitsarbeit und seit 2020 spielt sie eine tragende Rolle bei „Vaccines Europe“ in Brüssel. Muss man sich jetzt darüber wundern, dass Pfizer doppelt so viele Impfdosen nach Österreich lieferte, wie alle anderen Hersteller der bedingt zugelassenen Gentechnik-Seren zusammen? Im Hintergrund war bei besagter Veranstaltung ein Plakat mit der Aufschrift „ÖVIH“ zu sehen. Hinter dieser Abkürzung steht der Verband der österreichischen Impfhersteller, der wiederum von AstraZeneca, Johnson & Johnson, Moderna und – fast schon selbstverständlich – Pfizer mitfinanziert wird.

Gates spendet 1,4 Millionen an Stiftung von Eckard von Hirschhausen

Die Pharmalobby ist aber natürlich auch in Deutschland hochaktiv. In einem Tweet machte Prof. Stefan Homburg darauf aufmerksam, dass die „Stiftung Gesunde Erde Gesunde Menschen gGmbH“ im letzten Jahr 1,4 Millionen Dollar von der Bill & Melinda Gates-Stiftung kassierte. Gründer ist der Arzt und Kolumnist Dr. Eckard von Hirschhausen, der auch „Das Impfbuch für alle“ mitgeschrieben hat. 3 Millionen Exemplare wurden aufgelegt, davon sind bereits 80 Prozent von Apotheken bestellt worden, um dieses Informations-Wunderwerk, „das die Bürgerinnen und Bürger verlässlich über das Impfen informieren“ will, zu verschenken.

Impfluenzer Dr. Eckard von Hirschhausen betreibt die im Lockdown 2020 gegründete “Stiftung Gesunde Erde Gesunde Menschen gGmbH”:https://t.co/54DlUocCYs
Letztes Jahr erhielt sie 1,4 Mio. Dollar von der Gates-Stiftung:https://t.co/kMUL22y7gG
Perfekt geschmiert. pic.twitter.com/Wy63Yc1gFy

— Stefan Homburg (@SHomburg) January 13, 2022

Video: Pfizer und die Medien

Dieses kurze Video gibt einen Eindruck davon, wie eng die Pharmaindustrie mit den Mainstream-Medien verflochten ist.

Hans Hofmann-Reinecke rechnet nach: Wird es morgen noch Gletscher geben?

In unserer Reihe „Hans Hofmann-Reinecke rechnet nach“ beschäftigt sich der Physiker aus Kapstadt mit den Eigenschaften der Gletscher, die bei Klima-Alarmisten neben den Eisbären ganz besondere Aufmerksamkeit genießen.

Seit 40 Jahren wird vorhergesagt, daß es bald, oder irgendwann, keine Gletscher mehr geben würde, weil das industrielle CO2-Gas der westlichen Staaten (nicht aber Chinas) die Atmosphäre derart aufheize, daß die eisigen Maskottchen der Wetter- und Klimafrösche abschmölzen. Was grundsätzlich schon widerlegt ist, da z.B. die Eiszungen im Gletscher-Nationalpark in USA und Kanada schon wieder wachsen. Was ignoriert wird, stattdessen werden völlig normale Phänomene wie das sommerliche Kalben verängstigten Zuschauern als Menetekel des Weltuntergangs präsentiert wird.

Die Naturwissenschaft dahinter erklärt der widerständige Physiker Dr. Hofmann-Reinecke.

Zuerst erschienen bei Tichys Einblick.

Er gab uns freundlicherweise das Skript zum Video, zum Nachlesen:

Wird es morgen noch Gletscher geben?

Vor zehn Jahren veröffentlichte das IPCC, das ist der selbst ernannte Vatikan in Sachen Klima, eine dramatische Nachricht:  Die Gletscher des Himalaja würden bis zum Jahr 2035 mit 90 % Wahrschein­lichkeit verschwunden sein. Man zog diese Falschmeldung zwar rasch zurück, aber es erscheinen immer wieder ähnlich bedrohliche Artikel. Kann man diesen Hiobsbotschaften trauen?

Das können wir sehen, wenn wir uns mit der Atmosphäre unseres Planeten beschäftigen.

Die Atmosphäre ist die Gesamtheit der Luft, welche die Erde umgibt. Man könnte sagen, die Atmosphäre ist für die Luft, was der Ozean für das Wasser ist. Die Luft selbst wiederum ist ein Gemisch aus Gasen, vorwiegend Stick- und Sauerstoff. Gase lassen sich, im Gegensatz zu Flüssigkeiten, leicht komprimieren. Das hat zur Folge, dass die Luft, ganz unten, auf Meereshöhe am dichtesten zusammengepresst ist, und dass sie mit der Höhe immer dünner wird.

Warum das so ist, das kann man leicht verstehen:

Stellen Sie sich bitte ein Möbellager vor, in dem viele Matratzen, vielleicht 50 Stück, aufeinander gestapelt sind. Eine Matratze wiegt 20 kg, also lastet auf der untersten ein Gewicht von 49 x 20 kg, fast eine Tonne. Das ist so, als würde ein Volkswagen Polo auf ihr schlafen.

So eine Matratze ist elastisch und sie wird vom Gewicht, das auf ihr lastet, zusammengequetscht, vielleicht auf ein Viertel der ursprünglichen Dicke. Die Matratze eine Etage höher hat es nicht viel besser, aber die Nummer 25 braucht nur noch das halbe Gewicht zu tragen und wird daher weniger zusammengedrückt. Die oberste hat es am besten, sie trägt kein fremdes Gewicht.

Mit der Luft um uns herum ist es ähnlich. Die unterste Luftschicht muss das Gewicht der gesamten Luftmasse darüber tragen. Pro Quadratzentimeter ist das 1 kg, pro Quadratmeter sind es zehn Tonnen.

Das Gewicht der Luft über uns erzeugt Druck von einem Bar, der aus naheliegenden Gründen auch eine Atmosphäre (atm) genannt wird, das ist etwa gleich 100.000 Newton/m2. Die Wetterfrösche, die sich für kleinste Änderungen dieses Drucks interessieren, messen ihn in Hektopascal. Das ist zwar ein sperriger Begriff, aber wenn damit die Vorhersagen besser werden – warum nicht.

Mit der Höhe wird die Last, welche jede Luftschicht noch tragen muss, immer geringer. Deswegen wird die Luft da oben weniger gequetscht, Dichte und Druck lassen nach, die Luft wird dünner. In 6000 m Höhe sind Druck und Dichte nur noch etwa die Hälfte, in 12.000 m ein Viertel und in 18.000 m ein Achtel, also nur noch 0,12 Bar. Der Luftdruck geht nie ganz auf null, aber man hat sich darauf geeinigt, dass in 100 km Höhe die Atmosphäre endet und der Weltraum beginnt.

Neben Druck und Dichte nimmt auch die Temperatur mit der Höhe ab. Aber warum? Steigt denn die warme Luft nicht nach oben?

Das tut sie in der Tat, aber die Sache ist etwas komplizierter. Die Sonne heizt die Luft nicht direkt auf; sie scheint durch sie hindurch bis ihre Strahlen auf den Erdboden fallen und diesen aufwärmen. Der Boden steht in direktem Kontakt mit der Luft und gibt die Wärme an sie weiter. Die Luft erwärmt sich, dehnt sich aus, wird dadurch leichter, und steigt nach oben, so wie über einer brennenden Kerze. So weit so gut.

Da der Luftdruck aber mit der Höhe abnimmt, wird sich die aufsteigende Luft noch weiter ausdehnen. Dabei passiert etwas Paradoxes: Durch die Expansion kühlt sie sich wieder ab. Wenn ihre Temperatur sich dann schließlich der Umgebungsluft angeglichen hat, dann steigt sie nicht mehr weiter in die Höhe. Jetzt ist sie auch nicht mehr leichter als ihre Umgebung, und auf diesem Niveau bleibt die vormals warme Luft dann liegen.

Bei diesem Spiel stellt sich ein durchschnittlicher Temperaturabfall von 6,5˚C pro tausend Meter Höhe ein, und irgendwo hat es dann null Grad. Die globale Mitteltemperatur auf Meereshöhe ist 15°C. Damit liegt die theoretische globale Null-Grad-Grenze auf

15°C / 6,5°C  × 1000 m  ≈ 2.300 m

Wie hoch die Null-Grad-Grenze tatsächlich ist, das häng natürlich von der Tages- und der Jahreszeit ab, und davon, wo auf dem Globus wir uns befinden.

Wenn es heute Mittag beispielsweise in Garmisch-Partenkirchen, auf 700 m Höhe 5˚C hat, dann hat es auf der Zugspitze, 2300 m höher, 15 ° weniger, also 10° unter null. Die Null-Grad-Grenze läge zu dem Zeitpunkt etwa auf 1500 m.

Dieser Zusammenhang gilt auch weiter oben. Wenn man im Jet in 10.000 m Höhe fliegt und es am Boden 20C hat, dann hat es um den Flieger herum vermutlich 10.000 m / 1000  x 6,5 °C = 65˚C weniger als am Boden, also -45˚C.

Diese Temperaturverteilung kann natürlich vom Wettergeschehen durcheinander gebracht werden, aber sie stellt sich in Ruhephasen immer wieder spontan ein.

Neben der Null Grad Grenze gibt es die Schneegrenze. Das ist diejenige Höhe, von der an es zu jeder Tages- und Jahreszeit unter Null Grad hat. Da oben kann der Schnee also nie schmelzen und bleibt auch im Sommer dort liegen. Diese Schneegrenze hängt davon ab, wo auf dem Globus wir uns befinden. Sie wird hauptsächlich von der geographischen Breite bestimmt. In den Tropen ist es wärmer, als an den Polen. Am Äquator liegt die Schneegrenze auf etwa 5800 Höhenmetern, deswegen hat der dort gelegene 5.895 m hohe Kilimandscharo auch seine ewige Kappe aus Schnee und Eis, über die Ernest Hemingway berichtet hat.

In der Antarktis geht das ewige Eis bis hinunter zum Meeresspiegel, deswegen ist der gesamte Kontinent permanent von Eis bedeckt.

Würde sich die Atmosphäre um 6,5°C erwärmen, dann würde das gesamte Temperaturprofil der Atmosphäre um 1000 m angehoben, und damit auch die Schneegrenze.

Von 6,5 Grad Erwärmung der Erdatmosphäre kann allerdings nicht die Rede sein. Für die letzten Jahrzehnte zeigen Satellitendaten eine Erwärmung von ca. 0,015°C pro Jahr an. Das entspräche einer Anhebung des globalen Temperaturprofils um 2,3 Meter pro Jahr. Um diesen Wert würde auch die Schneegrenze ansteigen und die Gletscher würden sich entsprechend zurückziehen.

Wann also wird der Himalaya eisfrei sein? Das IPCC hatte, wie erwähnt, einmal das Jahr 2035 prognostiziert. Heute gehen die Gletscher dort hinunter bis auf ca. 5.500 Höhenmeter. Um eisfrei zu werden müsste ihr unterer Rand also von ca. 5.500 m auf ca. 8.500 m angehoben werden. Das entspräche einer Erwärmung der Erdatmosphäre von

(8.500m – 5.500m) × 6,5°C / 1000m = 23°C

Das würde beim gegenwärtigen jährlichen Temperaturanstieg ziemlich lange dauern:

23°C  / 0,015 °C p.a.  = 1.533 Jahre

Diese Zahlen sind natürlich unsicher, sie sind fast unseriös. Was sie aber auf jeden Fall zeigen ist, dass der Himalaya im Jahr 2035, also in 14 Jahren, noch fast so viel Eis haben würde wie heute. Der untere Eisrand würde sich um 14 × 2,3 m = 32,2 m nach oben verschieben, nicht 3000 m!

Da lag der Klima-Vatikan mit seiner Prognose doch etwas daneben, dabei ist diese Rechnung doch gar nicht so kompliziert. Und auch die Antarktis wird ihren Eispanzer noch eine Weile behalten.

Das soll nicht heißen, das eine Erwärmung keinerlei Effekt auf unsere Gletscher hätte. Betrachten wir folgendes Szenario: in den Alpen ist die Null-Grad-Grenze innerhalb von 10 Jahren durch Erwärmung von 0,15°C um 0,15 / 6,5 × 1000 m  ≈ 20 m angestiegen. Nehmen wir einen Hang, von 10% Steigung, auf dem ein Gletscher liegt. Der Gletscherrand wird sich mit dem Temperaturanstieg um 20 Höhenmeter bergauf verlagert haben. In der Horizontalen aber wird er dann um ca. 200 Meter zurückgewichen sein. Und da wird ein Bergsteiger dann sagen: „Ich kann mich noch gut erinnern, wie das Eis bis fast an die Hütte gereicht hat, und jetzt kann man‘s kaum noch sehen.“

Da gibt es noch ein anderes Phänomen, welches manchmal fälschlicher Weise mit Global Warming in Verbindung gebracht wird: das Kalben von Gletschern. Das passiert, wenn ein Gletscher bis hinab zum Meeresspiegel reicht, etwa in Grönland oder der Antarktis. Nun ist ein Gletscher ja kein totes Stück Eis, das da am Hang liegt, sondern er bewegt sich langsam bergab, typischerweise 25 cm pro Tag, wie ein Fluss in Zeitlupe. Das ist möglich,  weil Eis unter dem enormen Druck seines eigenen Gewichts plastisch wird.

So schieben sich dann riesige Massen von Eis langsam ins Meer hinaus, die irgendwann abbrechen und als Eisberge vor sich hin dümpeln. So etwas geschah einmal an Grönlands Westküste, wo ein Gletscher von sechs Kilometer Breite und 80 Meter hoch ins Meer mündet. Von hier driftete ein riesiger Eisklotz, ein Eisberg nach Süden, bis vor die Küste Neufundlands. Da lag er dann im Weg eines Ocean-Liners, riß seinen Rumpf auf und versenkte ihn. Das war vor mehr als 100 Jahren, als es noch kein Global Warming gab. Den Namen des Schiffes kennen Sie: Titanic.

Lesen Sie den interessanten Blog von Hans Hofmann-Reinecke: think-again

US-Auslandsgeheimdienst CIA trainiert Paramilitärs in der Ukraine, um „Russen zu töten!“

US-Auslandsgeheimdienst CIA trainiert Paramilitärs in der Ukraine, um „Russen zu töten!“

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Die Amerikaner heizen die Lage in Osteuropa weiter an. Wie jetzt bekannt wurde, ist der US-Geheimdienst CIA schon seit geraumer Zeit in der Ukraine aktiv und bildet dort paramilitärische Einheiten für einen Krieg gegen Russland aus.

von Günther Strauß

Der US-amerikanische Geheimdienst CIA hat ein verdecktes Trainingsprogramm für Mitglieder der ukrainischen Spezialeinheiten zur Vorbereitung eines möglichen Konflikts überwacht, wie ehemalige US-Geheimdienstler und nationale Sicherheitsbeamte behauptet haben.

Die Mission läuft angeblich seit der Rückeroberung der Krim im Jahr 2014 und befindet sich in einer ungenannten Einrichtung im Süden der USA, wie Yahoo News am Donnerstag berichtete.

Das militärische Ausbildungslager umfasste Übungen mit Schusswaffen, Tarntechniken und Landnavigation und konzentrierte sich auf Taktiken wie “Deckung und Bewegung”, sagten ehemalige Beamte.

Ein namentlich nicht genannter hochrangiger Offizier betonte jedoch, dass hinter dem Programm nie ein offensiver Zweck stand. “Der Zweck des Trainings und der Ausbildung, die durchgeführt wurde, war die Unterstützung bei der Sammlung von Informationen”, so die Quelle.

Dem Bericht zufolge wurde das Programm, das von Paramilitärs überwacht wird, die für die Bodenabteilung der CIA arbeiten, unter der Regierung von US-Präsident Barack Obama ins Leben gerufen und von den nachfolgenden Regierungen in Washington fortgeführt und modifiziert.

Einem ehemaligen CIA-Mitarbeiter zufolge hat der Geheimdienst jahrzehntelang in begrenztem Umfang Ausbildungsmaßnahmen für Kiewer Einheiten durchgeführt, um die Unabhängigkeit des Landes zu bewahren und sich dem Einfluss Moskaus zu widersetzen. Nach den Ereignissen von 2014, als der gewalttätige Kiewer Maidan eine Kette von Ereignissen auslöste, durch die Kiew die Kontrolle über die Krim verlor und ein blutiger Konflikt in der Donbass-Region begann, wurde die Zusammenarbeit jedoch “ausgeweitet”

Paramilitärs der CIA-Abteilung “Ground Branch” begannen 2015 auch an die Front im Osten des Landes zu reisen, um die dortigen Truppen zu beraten, so eine Handvoll ehemaliger Beamter. Eine mit dem Ausbildungsprogramm vertraute Quelle beschuldigte die USA, “einen Aufstand zu trainieren” und ukrainischen Kämpfern beizubringen, “wie man Russen tötet”.

Im Zusammenhang mit den jüngsten Behauptungen, Moskau könnte einen Einmarsch in seinem Nachbarland anordnen, deutete der ehemalige hochrangige Geheimdienstmitarbeiter an, dass die Ukrainer, die an dem Kurs teilgenommen haben, eine Schlüsselrolle spielen könnten. Laut dem ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter:

“Wir bilden diese Leute jetzt seit acht Jahren aus. Sie sind wirklich gute Kämpfer. Hier könnte das Programm des Geheimdienstes einen großen Einfluss haben.”

Der Bericht kommt inmitten erhöhter Spannungen an der russisch-ukrainischen Grenze. Im Dezember behauptete der Moskauer Verteidigungsminister Sergei Schoigu, dass private US-Militärfirmen (PMCs) eine Provokation mit chemischen Waffen im kriegsgeschüttelten Osten der Ukraine vorbereiten.

Auf einer Sitzung des Vorstands des Verteidigungsministeriums in der russischen Hauptstadt sagte der Militärchef, dass Container mit “nicht identifizierten chemischen Komponenten” in die Städte Awdejewka und Krasny Liman im Donbass geliefert worden seien, um eine Offensive zu starten. Der Minister nannte jedoch keine weiteren Einzelheiten oder Beweise für die angeblich unter falscher Flagge geplanten chemischen Angriffe.

Die Spannungen in der Ostukraine haben in den letzten Monaten zugenommen, und im Westen wurden Befürchtungen laut, dass Moskau eine groß angelegte Invasion in der Ukraine plant, was der Kreml wiederholt dementiert hat.

Stattdessen warnte der russische Außenminister Sergei Lawrow im November, dass “immer mehr Kräfte und Ausrüstung an der Kontaktlinie im Donbass angehäuft werden, unterstützt von einer wachsenden Zahl westlicher Ausbilder”. Dem Spitzendiplomaten zufolge ermutigen diese Nationen die Beamten in Kiew zu antirussischen Aktionen, die, wie er warnte, “zu militärischen Abenteuern” eskalieren könnten.


In den westlichen Medien wird viel über den russischen Präsidenten Putin geschrieben. Aber Putin kommt praktisch nie selbst zu Wort und wenn doch, dann stark verkürzt. Man kann Putin mögen oder auch nicht, aber man sollte wissen, was Putin selbst zu den drängendsten Fragen unserer Zeit sagt, um die Entscheidung darüber treffen zu können. Machen Sie sich selbst ein ungefiltertes Bild von dem, wofür Präsident Vladimir Putin steht!

In seinem Bestseller „Vladimir Putin: Seht Ihr, was Ihr angerichtet habt?“ lässt der Autor Thomas Röper, der seit 1998 überwiegend in Russland lebt und fließend Russisch spricht, den russischen Präsidenten Vladimir Putin mit ausführlichen Zitaten selbst zu Wort kommen. Ein wirklich sehr tiefgehendes Buch, welches hier direkt über den J. K. Fischer Verlag bestellbar ist.

Hier geht es zu diesem Buch

Factsheet beweist: Totalitäre Politik in Österreich nicht mit Corona begründbar

Factsheet beweist: Totalitäre Politik in Österreich nicht mit Corona begründbar

Die exzellente Recherche- und Statistikplattform Fact Sheet Austria belegt ein weiteres Mal, dass weder Maßnahmen noch Impfzwang in irgendeiner Art und Weise mit der Realität der behaupteten Pandemie übereinzustimmen sind. In Österreichs Krankenhäusern befinden sich kaum Menschen, die “an oder mit” Covid-19 erkrankt sind. Das wirft die Frage auf, weshalb man die Bevölkerung eines Landes mit brutalem Zwang zu einer wohl wirkungslosen Impfung gegen eine einfache Erkältungskrankheit zwingen möchte.

Ein Kommentar von Willi Huber

Egal, wie sehr der Medienmainstream hetzt, wie viele Pressekonferenzen Politiker der ÖVP und der Grünen geben und wie schön der Tarnanzug des Gecko-Generals gebügelt ist: Die Hospitalisierungen in Österreich sind rückläufig und liegen in Summe weit unter den Zahlen des Vorjahres. Obwohl unzählige Menschen die mittlerweile zur einfachen Erkältung mutierte Omikron-Erkrankung durchleben, bleiben die Zahlen weit unter dem Niveau der vorangehenden Corona-Jahre und gewaltig unter den Zahlen früherer Grippe-Epidemien.

Erinnern Sie sich bitte an die alljährlichen Schocknachrichten aus Krankenhäusern zu dieser Zeit. In Wien gab es über Jahrzehnte hinweg während der Grippesaison Gangbetten – jedes Jahr wurde dies lauthals kritisiert, dagegen getan hat niemand etwas. Während der gesamten “Pandemie” wurden nirgendwo Krankenhauskapazitäten gesteigert. Die einzigen sichtbaren Ausgaben betreffen Tests und “Schutzmaterialien” welche bei politnahen Betrieben um Milliardenbeträge eingekauft werden.

Fact Sheet Austria auf Telegram: https://t.me/FactSheetAustria

Die von Fact Sheet Austria (Wahlspruch: Fakten immunisieren gegen betreutes Denken!) aufbereiteten Zahlen zeigen: In Österreich gibt es trotz der höchsten Infektionszahlen kaum Todesfälle an oder mit Covid-19. Auch die Hospitalisierungszahlen gehen zurück, obwohl die Politik ständig “Alarm”, “Gefahr” und “Drama” schreit.

Die offiziellen Zahlen der AGES, 15.1.2022

Die Zahlen sind so niedrig, dass nicht einmal mehr die Lügenkampagnen helfen, bei denen ganz normale Patienten zu Corona-Patienten umdeklariert werden. Man denke an den wahnsinnigen Fall von Österreichs angeblichem ersten Omikron-Toten – der in Wahrheit in hohem Alter an seinen vielfältigen Grunderkrankungen starb. (Hinterbliebene wütend: Alles Lüge – “erster Omikron-Toter” starb nicht an Corona!)

Gesundheitssystem so wenig gefährdet wie nie zuvor

Der Bevölkerung wurde versprochen, dass Maßnahmen nur dann nötig sind, wenn das Gesundheitssystem in Gefahr ist. Dies war bislang zu keiner Zeit der Fall – und so wenig gefährdet wie jetzt war die gesundheitliche Versorgung in Österreich schon lange nicht. Uns erreichen von überall her Meldungen von in Urlaub geschicktem Gesundheitspersonal und von geschlossenen Abteilungen. Die Politik lebt auf Kosten der Bevölkerung weiterhin ganz ungeniert eine gigantische Lüge. Die Frage ist, weshalb bei den Megademos am Samstag nicht ganz Österreich auf die Straße geht und sofortige Neuwahlen fordert.

Der politische Wunsch nach einem Impfzwang ist mit diesen Zahlen schon lange nicht mehr rational erklärbar. Dahinter steckt entweder Unfähigkeit oder der Befehl fremder Herren, deren Beweggründe wir bestenfalls mit großem Schrecken erahnen können.

Es bimmelt ohne Unterlass: Corona-Warn-App-Nutzer sehen Rot

Omikron-bedingter Ärger um die App (Foto:Imago)

Ein Moloch, der sich stets auf neue erschafft: Dazu ist diese nicht enden wollende Gesundheitskrise verkommen: Ausgerechnet die Corona-Warn-App, jenes steuerfinanzierte 100-Millionen-Monstrum des digitalen pandemischen Dauerstresses, sorgt nun in der „Omikron-Welle“ (formerly known as „stinknormales harmloses Erkältungsgeschehen“) für ein selbstreproduzierendes Infektionsgeschehen. Dabei war sie ursprünglich doch auf den Markt geworfen worden, um Infektionsketten zu unterbrechen und Menschen zu „warnen” – und nicht, um Infektionsketten ohne Krankheitswert endlos weiterzuspinnen die Bevölkerung verrückt zu machen.

Genau das aber geschieht derzeit – zumindest bei denen, die weiterhin brav die Funktion der „Risikoermittlung“ aktiviert haben. Bei ihnen nämlich, berichtet „Bild“ unter Berufung auf eine verlegene Pressemitteilung ausgerechnet des Robert-Koch-Instituts, färbt sich die Corona-Warn-App vor allem nach Testcenter-Besuchen immer häufiger knallrot. Und das kommt so: Steht in der Test-Schlange auch nur eine einzige positive („infizierte“) Person an, bimmelt die App los und haut die allgemeine Empfehlung raus, dringend einen Test durchzuführen. Wer allerdings keinen Schnelltests zu Hause hat, muss wieder ins Testzentrum spazieren – wo dann gleich die nächste rote Warnung droht, bzw. im „positiven“ Fall bei einer ganzen Kaskade von weiteren „Infizierten“ den Alarm aktiviert. Auf diese Weise expandiert die Zahl der Verdachtsfälle und Angesteckten schnell mit geometrischen Progression.

Aussicht auf massenhafte Quarantäne kerngesunder Menschen

Und schlimmer noch: Wer durch die App die Warnung vor „erhöhtem Risiko” aufs Smartphone bekommt, hat automatisch ein Anspruch auf „kostenlosen“, d.h. von Staat (respektive Krankenkassen) finanzierten PCR-Test. Die Aussicht auf sinnfreien Quarantäne durch heimisches Weggesperrtwerden trotz gänzlicher Sympotomfreiheit gibt’s dann gratis dazu. Kein Wunder, dass nicht nur die aussagelosen „Fallzahlen“ durch die Decke schießen, sondern auch die Testressourcen und die PCR-Laborkapazitäten langsam, aber sicher an ihre Grenzen kommen.

Hier wird der ganze Schwachsinn eines kafkaesken, selbstrotierenden Systems auf die Spitze getrieben. Kein Wunder, dass jetzt sogar das Narrenschiff RKI einsehen muss, dass dies mit vernunftbasiertem und zweckmäßigem Monitoring nichts mehr zu tun hat: Es empfiehlt laut „Bild“ inzwischen selbst, in den Schlangen vorm Testcenter die Risikowarnung zu deaktivieren bzw. den Bluetooth-Empfang auszuschalten. Zur Erkenntnis allerdings, dass bei einer milden Variante wie Omikron die gesamte Nachverfolgung ebenso sinnfrei ist wie der größenwahnsinnige Versuch, dieses zumindest in dieser Mutante völlig harmlos gewordene Virus „einzudämmen“, mag man sich in der Behörde von Cheftierarzt Lothar Wieler anscheinend och immer nicht durchringen.

Irland: Sind experimentelle Impfstoffe Grund für jüngere Covid-Tote?

Irland: Sind experimentelle Impfstoffe Grund für jüngere Covid-Tote?

Offizielle Daten aus Irland belegen: der allergrößte Teil der sogenannten Covid-Toten war schon schwer krank. Sie sind also nicht an sondern mit Covid-19 gestorben. Doch nun gibt es eine Verschiebung. Sind vielleicht die experimentellen Covid-Vakzine dafür verantwortlich?

In den Mainstreammedien und von der Politik wird Covid-19 gerne als besonders tödlich dargestellt, SARS-CoV-2 als “Killervirus”, welches weltweit hunderttausende oder gar Millionen Todesopfer fordert. Doch immer wieder kommen Berichte (wie zum Beispiel bei der britischen “Times” als Bezahlartikel) zum Vorschein, die ein etwas differenzierteres Bild vermitteln. So heißt es beispielsweise in diesem Artikel:

Mehr als sechs von sieben Menschen, die seit Beginn der Pandemie in Irland an Covid starben, litten an einer schweren Grunderkrankung. Das geht aus den neuesten Daten hervor, die das Health Protection Surveillance Centre (HPSC), eine Abteilung der HSE, veröffentlicht hat. Die Analyse der Pandemie-Mortalität zeigt, dass 85 Prozent der seit März 2020 Verstorbenen eine Grunderkrankung hatten, die ihre Immunität schwächte und sie anfälliger für das Coronavirus machte.

Dem Bericht zufolge hatten 4.957 der 5.835 “Corona-Toten” schwere Komorbiditäten. Darunter chronische Herz-, Nieren-, Nerven- und Atemwegskrankheiten. Auch chronischer Bluthochdruck und Fettleibigkeit gehören dazu. Insbesondere machen diese Menschen (zusammen mit den Senioren) auch den Großteil der Intensivpatienten aus. Insgesamt waren seit März 2020 die Menschen über 65 Jahren für rund die Hälfte aller Hospitalisierungen mit und wegen Covid-19 in Irland verantwortlich.

Warum trifft es vermehrt junge Iren?

Doch mittlerweile sind zunehmend auch jüngere Iren mit positiven Covid-Tests in den Krankenhäusern und Intensivstationen (siehe Links unten im nächsten Abschnitt) anzufinden. Bei den Hospitalisierungen insgesamt sehen wir auch eine Verschiebung hin zu den jüngeren Altersgruppen. Damit haben wir dort ebenso ein ähnliches Bild wie bei den Intensiveinweisungen und den Todesfällen. Waren zu Beginn des Jahres noch 322 von 3.676 Hospitalisierten (8,8 Prozent) jünger als 25, waren es die letzten Wochen über bereits 479 von 4.344 (11 Prozent). In der Altersgruppe von 25-44 Jahren stieg die Zahl von 640 (17,4 Prozent) auf 861 (19,8 Prozent) an. Ein nur leichtes Plus gab es in der Gruppe von 45-64 Jahren. Dort stieg die Zahl der Hospitalisierungen von 919 (25,0 Prozent) auf 1.094 (25,2 Prozent) an.

Die offiziellen Daten zeigen, dass der Anteil der Einweisungen von Menschen im Alter von 25-44 Jahren in die Intensivstationen von 4,5 Prozent aller Intensivfälle (Daten von 29.01.2021 bis 30.04.2021) auf mittlerweile 15,9 Prozent (Daten von 10.09.2021 bis 10.12.2021 anstieg. In der Altersgruppe von 45-64 Jahren sank dieser Anteil leicht von 42,6 Prozent auf 36,1 Prozent. Ende 2021 zeigte quasi eine Verdreifachung des Anteils der jüngeren Bevölkerung auf den Intensivstationen im Vergleich zum Jahresbeginn.

Auch haben Berichten zufolge bei den Todesfällen aktuell nur mehr 68 Prozent entsprechende schwere Vorerkrankungen. Dies wirft angesichts der hohen Durchimpfungsrate die Frage auf, ob die experimentellen Covid-Vakzine nicht dafür verantwortlich sind. Denn üblicherweise machen auch die Senioren den Großteil der “Corona-Toten” aus. In der Woche vom 27. November zum 3. Dezember jedoch waren nur 20 von 51 diesbezüglichen Todesfällen in dieser Altersgruppe. Warum? Die aktuell grassierende Delta-Variante ist nicht “tödlicher” als die anderen zuvor. Allerdings ist bekannt, dass die experimentellen Covid-Vakzine das Immunsystem schwächen können (siehe auch die englischsprachige Zusammenfassung von Studien hier).

Offizielle irische Daten

Wenn wir also die offiziellen irischen Daten heranziehen, sehen wir folgende Entwicklung: Bis zum 30. April 2021 (also alle Daten insgesamt, seit getestet wurde) verzeichnete die Inselrepublik offiziell 4.903 bestätigte und mögliche Todesfälle (mit/an Covid-19). Medianalter 83 Jahre. Die jüngsten Fälle waren in der Altersgruppe 25-44 Jahre (44 Fälle), dann 340 Fälle im Altersbereich 45-64 Jahre, 1.368 waren 65-79 Jahre alt und 2.864 älter als 80 Jahre. Das waren insgesamt 4.616 Personen, die nach Alter aufgeschlüsselt wurden.

Im neuesten Bericht (bis zum 10. Dezember 2021) wurden 5.788 bestätigte und mögliche Todesfälle mit Bezug zu Covid-19 gezählt. Das Medianalter sank hierbei auf 82 Jahre. Allerdings gab es seit Ende April bereits die ersten 6 Todesopfer im Altersbereich von 15-24 Jahre. In der Altersgruppe von 25-44 Jahren erhöhte sich die Zahl auf 60, in der Gruppe von 45-64 Jahren auf 473, in der Gruppe von 65-79 Jahren auf 1.710 und bei den Menschen ab 80 auf 3267. Das waren ingesamt 5.516 Personen, die nach Alter aufgeschlüsselt wurden.

Kein Ire unter 25 Jahren starb

Wir sprechen also davon, dass während der ganzen “Pandemie”, bis Ende April 2021, kein einziger Ire jünger als 25 an oder mit Covid-19 starb. Mit Beginn der Massenimpfungen (auch unter den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen) haben wir innerhalb von nur etwas mehr als sieben Monaten die ersten entsprechenden Todesfälle dort. In diesen etwas mehr als sieben Monaten gab es in Irland genau 900 mehr Personen, die an/mit Covid-19 gestorben sind und deren Alter erfasst wurde. Das ist ein Plus von 19,5 Prozent.

In der Altersgruppe von 25-44 Jahren stieg die Zahl der Todesfälle jedoch um 36,4 Prozent an. Die Altersgruppe von 45-64 Jahren verzeichnete sogar ein Plus von 39,1 Prozent. Das ist ein massiver Anstieg, der deutlich über dem Durchschnitt liegt. Insbesondere wenn man bedenkt, dass das Verhältnis von Sterbefällen zu positiven Testfällen deutlich sank. Waren mit Stand 30. April 2021 noch 1,96 Prozent aller Testpositiven mit/an Covid-19 verstorben, so waren es mit Stand 10. Dezember 2021 nur mehr 0,93 Prozent. Von “tödlicher werden” kann man also kaum sprechen.

Untersuchung notwendig

Diese kritische Entwicklung benötigt eine umfassende Untersuchung. Und zwar rasch. Immerhin sieht es den ersten Daten zufolge so aus, dass nun Dank dieser experimentellen Vakzine auch eigentlich jüngere gesunde Menschen ohne schwerwiegende Vorerkrankungen in den Intensivstationen und auf den Friedhöfen landen. Das kann doch nicht sein, oder? Falls es hier nun zu einer signifikanten laufenden Verschiebung bei den Altersgruppen und dem Faktor Vorerkrankungen kommt, muss untersucht werden, warum dem so ist. Insbesondere deshalb, weil es immer heißt, die experimentellen Vakzine würden vor schweren Erkrankungen und Tod durch/an Covid-19 schützen.

COMPACT.Der Tag: Russenraketen auf Kuba?

COMPACT.Der Tag: Russenraketen auf Kuba?

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Seit 37 Tagen ist Annalena Baerbock Außenministerin und gewinnt – auf ihre ganz eigene Art – langsam Profil. Die erste Auslandsreise nach Polen nutzte die Grüne für Ratschläge in Sachen Demokratie und Menschenrechte. Auf dem Treffen mit ihren Amtskollegen aus der EU fiel sie am Freitag ebenfalls als Scharfmacherin auf. Eine Gelegenheit, um einmal auf […]

Woher kommt der Strom? Analyse der Jahreswerte 2021

Woher kommt der Strom? Analyse der Jahreswerte 2021

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von Rüdiger Stobbe

Die 52. Kalenderwoche des Jahres 2021 endet mit dem 2. Januar 2022. Sie war regenerativ (Windstrom) stark und brachte zum Jahresbeginn 2022 genügend Windstrom, um mit den zum 1.1.2022 gestutzten konventionellen Stromerzeugern gut über die Runden zu kommen (Abbildung). Die konventionelle Stromerzeugung unterschritt zum Jahresbeginn sogar die 20 GW-Linie (Abbildung 1). Grund war der geringe Bedarf am Feiertag und dem anschließenden Sonntag. Die zuverlässige Stromerzeugung mittels großer Massen sollte um die 20% der Gesamtstromerzeugung betragen. Nur so ist gewährleistet, dass die Netzfrequenz im grünen Bereich und das Stromnetz stabil bleibt. Der Wert 20% oder mehr wurde jederzeit erreicht.

Das Jahr 2021 verabschiedete sich am 30. & 31.12 mit jeweils einem Windbuckel, was prompt zu einem massiven Preisverfall führten. Der Strom wurde zeitweise fast verschenkt (Abbildung 2). Fast alle unsere europäischen Nachbarn profitierten davon (Abbildung 3). Es sei noch angemerkt, dass am Samstag, den 1.1.2022 von 11:00 bis 17:00 Uhr nicht genügend Strom in Deutschland zur Verfügung stand. Grund ist der massive Rückgang der Windstromerzeugung. Entweder haben sich die Konventionellen verschätzt oder die Lücke wurde aus ökonomischen Gründen nicht geschlossen. Der Importstrompreis erreicht mit fast 150€/MWh den ersten Preishöhepunkt des neuen Jahres. Der Ertrag wurde von den Konventionellen sicher gerne mitgenommen. Ein Schließen der Stromversorgungslücke hätte niedrigere Preise zur Folge gehabt. Bei mehr Stromerzeugung=Kosten.

Die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts und der daraus generierte Chart liegen unter Abbildung 4 ab. Es handelt sich um Werte der Nettostromerzeugung, den „Strom, der aus der Steckdose kommt“, wie auf der Website der Energy-Charts ganz unten ausführlich erläutert wird. Der höchst empfehlenswerte virtuelle Energiewende-Rechner (Wie viele Windkraft- und PV-Anlagen braucht es, um Kohle- und/oder Kernkraftstrom zu ersetzen? Zumindest im Jahresdurchschnitt.) ist unter Abbildung 5 zu finden. Ebenso wie der bewährte Energierechner.

Die Charts mit den Jahres- und Wochenexportzahlen liegen unter Abbildung 6 ab. Abbildung 7 beinhaltet die Charts, welche eine angenommene Verdopplung und Verdreifachung der Wind- und Solarstromversorgung visualisieren. Bitte unbedingt anschauen. Vor allem die Verdopplung.

Abbildung 8 bringt den Inhalt einer E-Mail, die mir ein Leser geschickt hat. Sie betrifft den Wandel der Vertragsgestaltung im Strom- und Gasbereich. Wer ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht hat/macht, kann diese gerne berichten: GasStrom@mediagnose.de.

Abbildung 9 zeigt einen Vortrag von Professor Brasseur von der TU Graz. Der Mann folgt nicht der Wissenschaft. Er betreibt Wissenschaft.

Beachten Sie bitte unbedingt die Stromdateninfo-Tagesvergleiche ab 2016 in den Tagesanalysen. Dort finden Sie die Belege für die im Analyse-Text angegebenen Durchschnittswerte und vieles mehr. Der Vergleich beinhaltet einen Schatz an Erkenntnismöglichkeiten. Überhaupt ist das Analysetool stromdaten.info ein sehr mächtiges Instrument, welches nochmals erweitert wurde:

  • Strom-Import/Export: Die Charts
  • Produktion als Anteil der installierten Leistung
  • Anteil der erneuerbaren und konventionellen Erzeugung am Bedarf
  • Niedrigster, höchster und mittlerer Strompreis im ausgewählten Zeitraum

sind Bestandteil der Tools „Stromerzeugung und Bedarf„, „Zeitraumanalyse“ sowie der Im- und ExportanalyseCharts & Tabellen. Schauen Sie mal rein und analysieren Sie mit wenigen Klicks. Die Ergebnisse sind sehr erhellend.

Abbildung 10 bringt einen Artikel aus Genf, der von WELTplus übersetzt wurde, zur Stromlage in Frankreich und der Sorge der Schweizer sowie einen Artikel der Schweizer WELTWOCHE, der sich mit dem Strombedarf der Schweiz befasst. Nach dem Lesen der beiden Artikel versteht man, warum die Schweiz, aber auch Frankreich seit etlichen Wochen teuren Strom aus Deutschland importieren. Wir danken der WELTWOCHE und empfehlen sie ausdrücklich.

Ein sehr erhellender Artikel zur Konsequenz der Abschaltungen der drei Kernkraft- und vier Braunkohleblöcke zum Beginn des Jahres 2022.

Unten, nach den Tagesanalysen finden Sie wesentliche Werte & Zahlen des Jahres 2021.

Tagesanalysen

Montag, 27.12.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 43,7 Prozent, davon Windstrom 30,78 Prozent, PV-Strom 1,79 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,13 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Die Woche – zwischen den Jahren – beginnt mit  gleichmäßiger regenerativer Stromerzeugung. Die konventionellen Stromerzeuger führen so nach, dass keine Strom-Versorgungslücken entstehen. Das Preisniveau liegt mit einem Durchschnittspreis von 149€/MWh in einem mittleren Bereich. Über Tag werden allerdings auch weit über 200€/MWh aufgerufen.  Der Handelstag.

Dienstag, 28.12.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 50,35 Prozentdavon Windstrom 38,37 Prozent, PV-Strom 1,12 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,85 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der Dienstag verläuft ähnlich wie der Montag, allerdings auf etwas höherem regenerativem Erzeugungsniveau. Wieder führen die Konventionellen so nach, dass keine Strom-Versorgungslücken entstehen. Das Preisniveau sinkt.  Es ist wohl etwas zu viel Strom Markt. Der Handelstag.

Mittwoch, 29.12.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 40,33 Prozent, davon Windstrom 26,66 Prozent, PV-Strom 1,24 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,44 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Mittwoch bricht die regenerative Erzeugung ein. Dennoch bleibt Deutschlands Erzeugung dank der Konventionellen  im positiven Bereich. Wenn auch nur knapp. Die Preise erreichen wieder das Niveau von Montag. Die deutschen Stromerzeuger verdienen unter dem Strich gutes Geld.  Der Handelstag.

Donnerstag, 30.12.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 69,18 Prozent, davon Windstrom 56,30 Prozent, PV-Strom 1,04 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,84 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Die PV-Stromerzeugung bleibt schwach, Windstromerzeugung zieht an. Es baut sich der erste Windbuckel zum Ende des Jahres 2021 auf. Obwohl die Konventionellen ihre Produktion drosseln, bleibt zu viel Strom im Markt. Die Preise fallen enorm. Der Handelstag.

Freitag, 31.12.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 77,86 Prozent, davon Windstrom 60,93 Prozent, PV-Strom 3,68 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,25 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der letzte Regenerativ-Buckel 2021 führt zu Strompreisen, die 10 Stunden bei 0€/MWh liegen. Die Konventionellen können ihre Produktion nicht weiter absenken. Der Bedarf ist noch zu hoch bzw. schwer kalkulierbar.

Samstag, 1.1.2022: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 69,74 Prozent, davon Windstrom 50,34 Prozent, PV-Strom 3,14 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 16,26 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Das neue Jahr beginnt mit viel regenerativer Stromerzeugung . Zum Mittag gibt es allerdings eine Delle, die zur ersten Strom-Versorgungslücke des Jahres 2022 führt. Die konventionellen Stromerzeuger können oder wollen die Produktion nicht schnell genug hochfahren.  Atomstrom (70% im Strom-Mix Frankreichs) aus Frankreich, Tschchien und Gasstrom aus den Niederlanden schließt die Lücke.  Das Preisniveau ist mit 83€/MWh eher niedrig.  Der Handelstag.

Sonntag, 2.1.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 78,37 Prozent, davon Windstrom 63,39 Prozent, PV-Strom 1,88 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,09 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Heute bewegt sich die regenerative Stromerzeugung wieder nahe am gleichwohl sehr geringen Bedarf. Das führt zu einer nochmaligen Senkung des Preisniveaus. Nur noch 65€ kostet die Megawattstunde im Mittel. Die konventionelle Stromerzeugung liegt durchgängig bei maximal 18 GW. Der Handelstag.

Analyse der Stromerzeugung des Jahres 2021*

Im Jahr 2021 wurde mit 576 Terawattstunden (TWh) insgesamt mehr Strom erzeugt als 2020 (519 TWh). Die regenerative Erzeugung war mit 230 TWh geringer als 2020 (248 TWh). Das lag vor allem an der schwachen Windstromerzeugung. Doch auch alle anderen regenerativen Kraftwerke erzeugten weniger Strom als 2020. Fiel im Jahr 2020 fast 50% der Gesamtstromerzeugung auf die regenerative Stromerzeugung, waren es 2021 nicht mal 40%.

Der Strombedarf lag mit 558 TWh über 11% höher als im Jahr 2020 (500 TWh). Deutschland exportierte im Verlauf des Jahres 2021 insgesamt 57 TWh Strom in das benachbarte Ausland, musste aber auch 38 TWh importieren. Unter dem Strich wurden 17 TWh mehr exportiert denn importiert. Dieser Sachverhalt wird gerne von unseren Freunden der Energiewende angeführt, wenn auf den zukünftig fehlenden Strom bei – weiteren – Kraftwerksabschaltungen hingewiesen wird.

Wie bereits des Öfteren erläutert, muss Strom in dem Moment erzeugt werden, wenn Bedarf entsteht. Tatsächlich ist Bedarf sehr häufig dann vorhanden, wenn nicht genügend Strom vorhanden ist. Dementsprechend muss der fehlende, aber benötigte Strom importiert werden. Da hilft es wenig, dass zu anderen Zeiten viel zu viel Strom erzeugt wurde. Dieser Strom muss exportiert und nicht selten verschenkt oder gar mit Bonuszahlungen (Negative Strompreise) abgegeben werden. So kommt es, dass am 31.12.2021 der Strom in erheblichen Mengen faktisch verschenkt wird, am 1.1.2022 hingegen fehlender Strom teuer hinzugekauft werden muss (Abbildung 3). Solange keine ausreichenden Strom-Massenspeicher – nicht in Sicht – zur Verfügung stehen, wird sich dieser Sachverhalt nicht ändern. Deshalb ist die Idee, Deutschland hätte jederzeit genügend Strom, weil nur es netto Strom exportiert, eine Schnapsidee ahnungsloser Zeitgenossen.

Apropos Importstrom. Dänemark ist das Land, welches mit Exportstrom das meiste Geld eingenommen hat. Über eine satte Milliarde Euro (1,16 Mrd. €) nahm das kleine Land ein. Norwegen – Deutschlands Batterie – kassierte 452 Mio. €. Wobei bemerkenswert ist, dass der aus Norwegen nach Deutschland exportierte Strom 115€/MWh kostete. Deutschland hingegen erhielt für den Strom, den es nach Norwegen exportierte, schlappe 40€/MWh. Eine teure „Batterie“. Kohlestrom-Polen erhielt 291 Mio. €. Bei Schweden waren es 239 Mio. € und Kohle-, Atomstrom-Tschechien kassierte 144 Mio. €. Die anderen Nachbarländer Deutschlands bezahlten für den importierten Strom an Deutschland, so dass aus 4,15 Mrd. € Importkosten und 5,29 Mrd. € Exporteinnahmen netto 1,14 Mrd. € für Deutschlands Stromerzeuger übrig blieben. Etwas weniger, als allein Dänemark im Jahr 2021 an seinen Stromexporten nach Deutschland verdiente.

Der mittlere Strompreis lag im Jahr 2021 bei 97€/MWh. Wobei die Schwankungsbreite enorm war. Der Höchstpreis betrug 620€/MWh, der niedrigste Preis lag bei -(minus) 69€/MWh. Der Strom wurde zeitweise nicht nur verschenkt. Es mussten noch zusätzlich 69€/MWh an die Stromabnehmer gezahlt werden.

Ein Desaster für die Energiewende ist der Ausstoß CO2 -Äq. (CO2) im Jahr 2021. So erhöhte sich der CO2-Äq. Emissionsfaktor von 313g/kWh 2020 auf 368g/kWh 2021. Damit lag der Wert fast bei den 372g/kWh des Jahres 2019. Das, obwohl die regenerativen Stromerzeuger 2020 ausgebaut wurden. Aber Anfang 2021 fiel auch der CO2-freie Strom eines Kernkraftwerks (Philippsburg) weg. Umgerechnet waren 2021 194 Mio. Tonnen (t) CO2, die ausgestoßen wurden. 2020 waren es 151 Mio. t CO2. Das sind 2021 knapp 30% mehr. Der CO2-Ausstoß wird sich auch 2022, 2023 weiter erhöhen. Der wegfallende Strom aus Kernkraft wird in erster Linie durch fossile Energieträger ersetzt werden (müssen). Dieser Umstand wird voll durchschlagen. Klimaminister Habeck weiß um das Dilemma und baut entsprechend in der ZEIT vor. 2022 und 2023 werden die geplanten Ziele nicht erreicht werden. Dass das Klimaziel 2021 krachend verfehlt wurde, braucht nach den Ausführungen oben nicht weiter betont zu werden.

Belege für alle Werte und Zahlen der Analyse „Strom 2021“. Darüber hinaus können Sie dort viele weitere Analysen und Auswertungen fahren.

*Alle Werte gerundet

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

 

Rüdiger Stobbe betreibt seit über fünf Jahren den Politikblog www.mediagnose.de.