Kategorie: Nachrichten
Sind die weltweiten Zwangsmassnahmen rund um die Omikron-Variante gerechtfertigt?
Die Panikmache um die Omikron-Variante hat viele Länder auf dem Globus dazu veranlasst, extreme Massnahmen zu ergreifen. Diese reichen von der Aussetzung von Flügen aus Südafrika und kompletten Grenzschliessungen über Quarantäneauflagen für geimpfte und ungeimpfte Reisende bis hin zur Überwachung privater Telefondaten durch den Geheimdienst in Israel. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nahm die Variante sogar zum Anlass, einen Impfzwang für alle 27 EU-Mitgliedstaaten zu fordern (wir berichteten).
Ist dieser Hype gerechtfertigt? Nicht alle scheinen überzeugt davon zu sein, dass diese Zwangsmassnahmen angemessen sind.
«In Anbetracht der zunehmenden Beweise dafür, dass Omikron nicht gefährlicher ist als frühere Varianten und die vorhandenen Impfstoffe weiterhin Schutz bieten, kann man nur annehmen – oder zumindest hoffen –, dass diese Einschränkungen nur vorübergehend sind», schreibt beispielsweise das Portal Msn News in Bezugnahme auf die Zeitung The Telegraph.
In der Tat habe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Länder aufgefordert, ihre Reiseverbote aufzuheben. In diesem Rahmen zitiert The Telegraph Dr. Catherine Smallwood, leitende Notfallbeauftragte des WHO-Regionalbüros für Europa:
«Diese Art von Massnahmen sind nicht nachhaltig. Diese Art von extremen Massnahmen sind nicht unsere Empfehlung.»
Zudem hat der südafrikanische Gesundheitsminister Joe Phaahla laut The Telegraph erklärt, dass die meisten Omikron-Infektionen nach Angaben von Hausärzten in seinem Land mit «leichten» Erkrankungen einhergehen. Phaahla fügte hinzu: «Unsere Ärzte haben keine schweren Erkrankungen beobachtet.» Allerdings räumte er ein, dass «dies zum Teil daran liegen könnte, dass die meisten der positiven Patienten junge Menschen sind».
Biohacker propagiert implantierte Mikrochips, die mit dem Covid-Zertifikat verknüpft sind
Hannes Sjöblad ist ein schwedischer Biohacker und wirbt für die Verwendung von Mikrochips. Seine Leidenschaft: Mikrochips unter die Haut zu implantieren, um den Status des Covid-Zertifikats zu erfassen.
«Holen Sie sich Ihr Covid-Zertifikat in einem Chip in Ihrer Hand oder anderswo unter der Haut. Es wird immer beliebter, einen Chip mit verschiedenen Arten von Informationen in den Körper einzupflanzen. Jetzt kann man auch sein Covid-Zertifikat in den Chip integrieren lassen», berichtet die schwedische Tageszeitung Aftonbladet mit Verweis auf Sjöblad. Er ist Mitbegründer von «BioNyfiken», einer schwedischen Vereinigung von Biohackern. (…)
Gegenüber der Zeitung demonstrierte er, wie er durch das Platzieren seines Handys auf seinem Unterarm ein digitales Covid-Zertifikat der EU auf seinem Telefon abrufen kann. Mikrochips könnten alle möglichen «persönlichen Informationen» speichern, erklärte Sjöblad, der doppelt gechippt ist. Zum Beispiel Kontaktinformationen, Körperkennzeichen wie die Blutgruppe, aber auch Gesundheitsindikatoren wie die Körpertemperatur.
Ebenso veranschaulichte der Biohacker, wie er die Körpertemperatur auf seinem Mobiltelefon ablesen kann: Indem er sein Handy in die Nähe seines oberen Brustbereichs hielt, wo sich einer der Mikrochips befindet. (…)
Der Biohacker wirbt seit Jahren für Chip-Implantate. Diese betrachtet er als Alternative zu «Identifizierungstechnologien» wie zum Beispiel Schlüssel, Fitnessstudio- und Büroausweise. Auch könnten sie den ID-Zugang zu persönlichen Geräten wie Handys und Computern ersetzen. Bereits 2016 wies er darauf hin, dass Chip-Implantate verwendet werden können, um Zahlungen zu unterzeichnen – zum Beispiel mittels Bitcoin.
Auch machte er darauf aufmerksam, dass es sich dabei um eine «leicht zu hackende Technologie» handle (…) Momentan machen Menschen mit Mikrochips in Schweden noch eine kleine Minderheit aus. Allerdings sind die Implantate dort weiter verbreitet als in anderen Ländern. Sole Møller berichtete bereits 2019 für MedicalExpo, dass Pendler in der schwedischen Bahn Tickets auf ihr Implantat laden können. (…)
Zum vollständigen Artikel (auf Englisch)
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Dieser Artikel stammt von LifeSiteNews, einer englischen Website mit katholischem Hintergrund, die sich ursprünglich gegen die Abtreibung wandte. LifeSiteNews führt auch eine ausführliche Nachrichtenübersicht zu Pandemiethemen.
Wie die Zwangsimpfung nach Russland kommt
Das russische Staatsfernsehen hat begonnen, lautstark die Werbetrommel für Zwangsimpfungen zu rühren. Aber sie schreien nicht nur: „Steckt uns eine Nadel rein, sofort!“ – nein, nein, nein, es ist viel schlimmer als das.
Sie sprechen bereits darüber, wie die Zwangsimpfung nach Russland kommen wird. Und mit „sie“ meinen wir Dmitri Kisseljow, Russlands ernsthaftesten Fernsehmann. Kisseljow ist Direktor von Rossiya Segodnya und gleichzeitig chirurgisch mit Dmitry Peskovs Rektum verbunden. Sagen wir einfach, er weiß genau, woher der Wind in Moskau weht“.
Wenn Kisseljow also sagt, dass unbewiesene genetische Injektionen in den nationalen Impfplan Russlands aufgenommen werden sollten – was es unmöglich machen würde, einen Job zu bekommen, zur Schule zu gehen oder überhaupt irgendetwas zu tun, ohne geimpft zu werden -, dann wäre es klug, sich daran zu erinnern, dass Kisseljow nicht in der Lage ist, unabhängig zu denken, und dass all die schrecklichen Dinge, die aus seinem sklerotischen Mundloch kommen, direkt vom Kreml kommen:
Heute liegt der Grad der Herdenimmunität in Russland bei 52 %. Das ist immer noch nicht genug, um die nächste – bereits fünfte – Welle zu verhindern. Wir müssen uns aktiver impfen lassen. Und den COVID-Impfstoff in den nationalen Impfplan aufnehmen. Die Regierung hat die entsprechenden Änderungen des Gesetzes über die Immunisierung gegen Infektionskrankheiten am 25. Mai an die Staatsduma in der vorherigen Zusammensetzung geschickt. Auch die erste Lesung wurde bereits verabschiedet, aber seither hat sich nichts mehr getan. Der nationale Impfkalender ist jedoch die offizielle Empfehlung des Staates, sich zur Vorbeugung von Infektionen impfen zu lassen, und eine Garantie dafür, dass der Staat gemäß dem Gesetz alle Kosten für Impfungen übernimmt.
Die Aufnahme von Impfungen gegen COVID in den nationalen Impfkalender macht außerdem beispielsweise Folgendes legal die vorübergehende Verweigerung der Aufnahme von Bürgern in Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen im Falle massiver Infektionskrankheiten oder der Gefahr einer Epidemie; die Verweigerung der Aufnahme von Bürgern zur Arbeit oder die Suspendierung von Bürgern von einer Arbeit, deren Ausübung mit einem hohen Risiko der Ansteckung mit Infektionskrankheiten verbunden ist.
Im Allgemeinen ist die Verschärfung der Impfvorschriften inzwischen für alle Länder typisch. So hat Österreich bereits eine allgemeine Impfpflicht eingeführt, und die Mehrheit der Deutschen, laut Umfragen mehr als 70 %, unterstützt bereits die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht für Deutschland. Außerdem ist die Mehrheit für eine Impfpflicht in allen Altersgruppen. […]
Wenn wir auf Russland zurückkommen, ist die gute Nachricht, dass wir endlich einen Impfstoff für Kinder im Alter von 12 bis 17 Jahren offiziell zugelassen haben. Das ist wichtig, weil Kinder jetzt immer häufiger krank sind. Nach Angaben der [stellvertretenden Ministerpräsidentin] Tatjana Golikowa behandeln die Ärzte derzeit 30.000 Kinder wegen COVID. Es ist besser, sie zu impfen, als zu warten, bis sie krank werden.
Kisseljow hat auch einen großen Beitrag auf Rossija 1 gesendet, in dem er einen Fahrplan für die Zwangsimpfung in Russland vorstellt. Er legt wirklich alles dar und nennt sogar die Gesetze, mit denen nicht geimpfte Russen zu Bürgern dritter Klasse gemacht werden könnten.
Wir schätzen Kisseljows akademische Herangehensweise an die Zwangsimpfung, aber eigentlich ist das alles nicht überraschend. Eine ranghohe Hexe in der russischen Regierung hat bereits offen erklärt, dass die COVID-Beschränkungen erst dann aufgehoben werden, wenn jeder Mann, jede Frau und jedes Kind genimpft ist. Das ist eine ziemliche Schweinerei, vor allem, weil eine eindeutige Mehrheit des Landes die Spritze nicht will, und auch, weil russische Kinder viel eher in Armut schmachten, als an einem positiven PCR-Test zu sterben.
In einigen unserer früheren Blog-Beiträge haben wir von „Menschen, die so schwer zurechtkommen“ und so weiter gesprochen. Wir haben nie erklärt, was wir damit meinen, und jetzt ist es an der Zeit, dies zu tun.
Bewältigen oder auch Cope genannt ist, wenn man lebendig in einem riesigen Topf mit Spike-Proteinen gekocht wird, während man kunstvolle Geschichten darüber spinnt, warum man gekocht werden muss und warum es Teil des Plans ist, in einen menschlichen Eintopf verwandelt zu werden. Ein schlechter Plan? Natürlich nicht, Dummerchen. Es ist ein sehr, sehr guter Plan! Die Leute, die dich lebendig kochen, wollen dich eigentlich retten. Aber gleichzeitig sind die anderen Menschen, die lebendig gekocht werden, Idioten und werden einen schrecklichen Tod sterben.
Laut Wikipedia spricht man vom Stockholm-Syndrom, wenn Menschen etwas Nettes über ihre Entführer zu sagen haben. Cope ist viel schlimmer! Cope ist, wenn du leugnest, dass du überhaupt als Geisel gehalten wirst. Ja, vielleicht steckt ein Gewehrlauf in deinem Mund, aber es ist ein besonderer Gewehrlauf! Es ist nicht wie die anderen Gewehrläufe in den Mündern anderer Leute. Diese Leute sind dem Untergang geweiht. Du bist sicher und gemütlich, mit einer freundlichen Flinte in deinem Mund!
Das ist die Definition von cope.
Im Moment gibt es eine Menge russlandbezogener Bewältigung. Jeden Tag sehen wir in den sozialen Medien, in den Blogs und sogar bei den Verschwörungstheoretikern auf Reddit wütende Reaktionen!
Den Russen gefällt nicht, was hier geschieht, und sie werden immer wütender auf ihre Entführer. Warum also leugnen die Menschen weiterhin, was hier geschieht, während sie gleichzeitig die russischen Entführer loben? Das ist eine sehr seltsame Sache.
Es ist besonders seltsam, weil viele der Leute, die so etwas sagen, nicht einmal in Russland leben. Sie werden bei lebendigem Leib in einem Bottich mit Pfizer-Soße gekocht, während sie darüber kichern, wie clever sie sind, weil sie wissen, dass es in Russland irgendwie anders ist. Was zum Teufel ist hier los?
Die Zwangsimpfung kommt nach Russland. Ob Sie es nun wahrhaben wollen oder nicht, es wird kommen.
Die Leute, die sagen, dass Zwangsimpfungen in Russland niemals funktionieren könnten, sind die gleichen Leute, die gesagt haben, dass QR-Codes in Russland niemals funktionieren könnten. Und wissen Sie was? Der größte Teil Russlands verfügt bereits über QR-Codes – sie haben nicht einmal auf die Verabschiedung eines nationalen Gesetzes gewartet. Kleine alte Damen im ganzen Land werden bereits am Lebensmitteleinkauf gehindert, um die öffentliche Gesundheit zu schützen.
Alte Dame hat keinen QR-Code und kann deshalb nicht einkaufen:
In dem Dorf Ust-Kulom wurden einer Großmutter keine Lebensmittel ohne QR-Code verkauft.
Nähern wir uns der roten Linie? Wird „Zeit, allen Kindern ein völlig unnötiges und unbewiesenes Medikament zu spritzen“ für viele Russen der letzte Strohhalm sein?
Vielleicht. Aber dies alles mit einem „Keine Sorge, in Russland wird es anders sein“ abzutun – das sollten Sie nicht tun. Bitte tun Sie das nicht.
Übrigens: Die Lage ist nicht hoffnungslos. Wenn sie wirklich hoffnungslos wäre, würde Ihr bescheidener Moskau-Korrespondent nicht bloggen. Auf keinen Fall! Er würde sehr schnell in die entgegengesetzte Richtung von Dmitri Kisseljow rennen.
Aber es gibt keine Hoffnung, wenn die Menschen weiterhin die Stiefel derer lecken, die versuchen, uns an die Kandare zu nehmen.
Es ist an der Zeit, die Zügel abzuschaffen. Sonst wird sich das Leben, wie wir es kennen, einfach in Luft auflösen. All diese Momente werden für die Zeit verloren sein, wie Tränen im Regen.
Er muss doch nur einen implantierten Defibrillator tragen: Christian Eriksen trainiert wieder
Einen Tag vor der „maßnahmenbedingt“ im Sommer 2021 stattfindenden „Fußballeuropameisterschaft 2020“ hatte der dänische Nationaltrainer noch in einem flammenden Appell verlauten lassen, dass sich doch alle Mannschaften der EM komplett „gegen Corona impfen“ lassen sollten. Dann brach der dänische Mannschaftskapitän Eriksen am zweiten EM-Tag mit Herzproblemen auf dem Platz zusammen. Eine Impfung von Eriksen bezeichnete der Pressesprecher der dänischen Nationalmannschaft noch während der EM auf Anfrage als „privates Problem“, das nicht kommentiert werde. Nun berichtet das Sportmagazin kicker von Christian Eriksens ersten Schritten auf dem Sportplatz nach der Europameisterschaft:
„Christian Eriksen (29) hat rund sechs Monate nach seinem Herzstillstand bei der EM das Training wieder aufgenommen. (…) Im Sommer hatte Eriksen während Dänemarks EM-Auftaktspiel gegen Finnland einen Herzstillstand erlitten. Die Regularien verbieten dem heute 29-jährigen Spielmacher ein Comeback in Italien, da er seit jenem Zwischenfall einen Defibrillator trägt. Dieser darf in der Serie A nicht eingesetzt werden.“
Wann kann ein implantierbarer Defibrillator (ICD) nötig sein? Das IQWiG (finanziert von den Krankenkassen, beauftragt vom Gemeinsamen Bundesausschuss oder vom Bundesministerium für Gesundheit) schreibt dazu:
„Ein gesundes Herz schlägt immer in einem Tempo, das ausreicht, um genügend sauerstoffreiches Blut in den Körper zu pumpen. Bei Anstrengung und Stress muss es deshalb schneller schlagen als in Ruhe. Bei Menschen mit einer schweren Herzerkrankung – zum Beispiel einer Herzschwäche oder nach einem Herzinfarkt – schlägt das Herz jedoch manchmal zu schnell und unkontrolliert. Das kann schwere Folgen wie Kammerflimmern oder einen plötzlichen Herztod haben. Ein implantierbarer Kardioverter-Defibrillator soll solche Komplikationen verhindern.“
Zwei Tage vor dem Fußball-EM-Spiel Dänemark gegen Finnland hatte der Trainer der dänischen Nationalmannschaft in den Medien verlauten lassen, er habe große Sorgen, weil die UEFA im Vorfeld der EM keine kostenlosen COVID-Impfstoffe bereitgestellt hatte und nicht alle Spieler der teilnehmenden Mannschaften der EM geimpft seien. Dabei entsteht der Eindruck, dass die dänischen Spieler geimpft seien. Der Kapitän der dänischen Nationalmannschaft, Christian Eriksen, war beim Spiel Dänemark gegen Finnland am 12. Juni 2021 auf dem Platz zusammengebrochen.
Auf meine Presseanfrage vor dem Halbfinalspiel England gegen Dänemark hin zu den Aussagen des Trainers Hjulmand hatte sich der dänische Fußballverband beziehungsweise der Chef der Presseabteilung geweigert, über die Impfung der dänischen Spieler Auskunft zu geben und man verweigerte insbesondere die Aussage, dass Christian Eriksen, dem nach seinem Zusammenbruch ein Herzschrittmacher eingesetzt wurde, nicht geimpft wurde.
Hinzu kommt, dass dänische Offizielle in den Tagen der Fußball-EM energisch betonten, Eriksen sei vor der Europameisterschaft nicht Corona-erkrankt gewesen, genauso konsequent aber auch Sätze wie „Eriksen wurde vor der EM nicht geimpft“ nicht über die Lippen brachten, was den faden Beigeschmack eines überspezifischen Dementis enthält.
Am 10. Juni 2021, zwei Tage vor dem Europameisterschaftsspiel Dänemark-Finnland mit dem Zusammenbruch Eriksens, wurde der Trainer der dänischen EM-Mannschaft, Hjulmand, in der Süddeutschen Zeitung wie folgt zitiert:
„Der 49 Jahre alte Hjulmand hatte den europäischen Dachverband UEFA schon vor mehreren Wochen dafür kritisiert, dass nicht alle EM-Teilnehmer rechtzeitig vor Turnierbeginn mit Impfstoff versorgt wurden. ‚Es gibt einige Spieler, die geimpft sind: Die müssen sich weniger Sorgen machen.’“
Die Äußerungen Kasper Hjulmands lassen vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs Eriksens sowie etlicher weiterer Berichte über starke Nebenwirkungen der „Corona-Impfungen“, insbesondere auch Herzerkrankungen bei jungen und gesunden Menschen, aufhorchen. Die britische Fluggesellschaft British Airways musste sogar den Tod von vier Piloten nach deren Corona-Impfung melden.
Nationalcoach Hjulmands Aussagen motivierten mich zu einer Presseanfrage am 7. Juli 2021 an den Chef-Pressesprecher des dänischen Fußballverbandes sowie die zuständige Pressesprecherin für die aktuelle Europameisterschaft, die ja wegen der Verschiebung Euro 2020 genannt wird, obwohl sie 2021 stattfindet:
„Dear Ms Kjaegaard and Mr Hoyer,
I have a press request with one question and I would like to use your answer in my forthcoming corresponding article.
Question:
There are some German articles citing Danish coach Kasper Hjulmand about a COVID vaccination of Danish and other players of the Euro 2020 like this: ‚The 49-year-old Hjulmand had already criticised the European umbrella organisation UEFA several weeks ago for not providing all European Championship participants with vaccine in time before the start of the tournament. ‚There are some players who have been vaccinated: They have less to worry about.‘. This implies that the Dansih team or at least a majority of the team had been vaccinated before the Euro 2020. Did Christian Eriksen get a vaccination before the EURO 2020 resp. before the Match Denmark-Finland?
Example, German article: https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-daenemarks-trainer-hat-verdammt-grosse-corona-sorgen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210609-99-927318
Best regards,
Jens Bernert“
Die Antwort von Pressechef Jakob Hoyer war recht einsilbig: Man kommentiere die Impfung von Spielern nicht. Ein schlechter Witz angesichts des enormen öffentlichen Interesses an dieser Angelegenheit. Die Aussage des dänischen Fußballbundes wirkt auch deshalb reichlich bizarr, da die Anfrage an ihn sich ja um ein Kommentar eines Offiziellen des dänischen Fußballbundes zur Impfung von Spielern drehte, der durch etliche Medien ging und auch nie zurückgenommen wurde. Man kommentiert also doch die Impfung von Spielern – wenn es einem passt.
Auf meine Antwort, dass ich seine Antwort als Bestätigung interpretiere, dass Eriksen vor dem Europameisterschaftsspiel geimpft wurde, antworte Hoyer, dass dies keine Bestätigung sei. Auf meine neuerliche Antwort, er möge doch bitte bestätigen, dass Eriksen nicht geimpft wurde, kam zunächst keine Antwort mehr und etwas später diejenige, die hier am Ende des Artikels nachzulesen ist.
Man darf also festhalten, dass der dänische Fußballverband sich ganz offiziell weigert, zu bestätigen, dass der schwerverletzte Nationalmannschaftskapitän Christian Eriksen, dem an dieser Stelle gute Besserung gewünscht sei, vor der EM beziehungsweise vor dem Spiel gegen die finnische Mannschaft, eben nicht geimpft wurde. Und dass der dänische Trainer zwei Tage vor dem Spiel energisch die mangelnde Durchimpfung der EM-Teilnehmer kritisierte. Seine eigene Mannschaft dürfte er wohl kaum gemeint haben.
Wo liegt das Problem, zu bestätigen, dass Eriksen nicht geimpft wurde, wenn er tatsächlich nicht geimpft wurde?
In seiner abschließenden E-Mail an mich bezeichnet der Pressesprecher des dänischen Fußballbundes Impfungen seiner Spieler als „privates Problem“, das sie nicht kommentieren:
„Hi Jens
We have no comments on players vaccinations as it’s a private issue.
You can quote me on that.
I have no further comments to you..
Bh
Høyer“
RKI: Alle bestätigten Omikron-Fälle in Deutschland geimpft
Berliner Zeitung: „RKI: Alle bestätigten Omikron-Fälle in Deutschland geimpft. Die Betroffenen zeigten nur milde Symptome, keiner von ihnen musste bislang ins Krankenhaus, heißt es vom RKI.“
Dokument des Wahnsinns…
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Ex-Bild-Chef Reichelt: Impfpflicht größter politischer Wortbruch der Geschichte
Als ich mitbekam, was Julian Reichelt auf Twitter über die kommende Impfpflicht geschrieben haben soll, dachte ich erst: „Ach, nicht schon wieder!“ Ich dachte also, dem früheren BILD-Chef wären wieder einmal ein paar Zeilen untergeschoben worden, wie kurz nach seinem Rausschmiss auf einem getürkten Telegram-Profil – aber nee, weit gefehlt!
Ein Gastkommentar von Oliver Flesch
Reichelts Rückkehr in den Widerstand begann auf Twitter mit einer Richtigstellung. Der selbsternannte Investigativjournalist David Schraven verbreitete das Gerücht, Reichelt würde zum Österreichischen Fernsehsender „Servus TV“ gehen, dort für Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz eine Art „deutsches Fox News“ aufbauen. Schraven ist Gründer des sogenannten Recherchebüros „Correctiv“, das Falschmeldungen auf Facebook und so weiter aufdecken soll. Die Betonung liegt auf soll, denn in Wahrheit ist Schraven ein linker Politikaktivist, sein „Correctiv“ selbst eine Fake-News-Schleuder. Das ist zumindest meine persönliche Meinung, was ich aus juristischen Gründen erwähne.
Wie auch immer, das Gerücht war gut erdacht, schließlich wäre Milliardär Mateschitz einer der wenigen deutschsprachigen Medienunternehmer, der sich Reichelt leisten wollen würde und ihn auch bezahlen könnte. Dennoch soll an dem Gerücht nichts dran sein. Reichelt selbst sagt: „Ich kann bestätigen, dass ich nach Österreich gehe. Allerdings nur in den Ski-Urlaub.“
Und Schraven? Von Medienvertretern mit seinem Gerücht konfrontiert, antwortete er lapidar, „dass man das eben so höre“. Aha. SO recherchiert also der Chef eines Recherchebüros! Mehr braucht man über „Correctiv“ nicht zu wissen.
Doch lasst uns zum wirklich Wichtigen kommen. Am gestrigen Donnerstag twitterte Julian Reichelt diese bemerkenswerten Zeilen:
„Ich weiß, wie viele Politiker es herbeigesehnt und befeuert haben, dass man mir die Möglichkeit nimmt, BILD als klarste und unüberhörbare Stimme des freiheitlichen Denkens zu verteidigen. Aber das wird mich nicht davon abhalten, klar zu benennen, was in unserem Land passiert, schon gar nicht an so einem Tag.
Die Impfpflicht, die nun kommen soll, ist der größte politische Wortbruch in der Geschichte der Bundesrepublik. Wer entschuldigt sich bei Millionen Menschen, die genau das vorhergesagt haben und dafür von ihrer eigenen Regierung als Wirrköpfe und Verschwörungsideologen beschimpft wurden?
Dass wir nun auch noch in unseren eigenen Wohnungen unsere Gäste, unsere Freunde darauf kontrollieren sollen, ob ihre Impfpapiere sauber sind, ist eine staatliche Einmischung in das, was uns alle ausmacht, auf menschliche Beziehungen in unseren grundgesetzlich geschützten Räumen. Niemals werde ich Freunde, die ich zu mir nach Hause einlade, nach ihren Papieren fragen.“
Tja, was soll man dazu noch sagen, außer vielleicht: „BRAVO, Reichelt!“
Kurz danach teilte Reichelt noch einen Tweet des wortgewandten libertären Twitter-Helden Benedikt Brechtken und prangerte in seinem letzten Tweet bislang die Zusammenarbeit des ZDF mit dem Migranten-Rapper Sinan G an, der bekennender Anhänger der antisemitischen und islamistischen Terrororganisation Hisbollah ist. Reichelt schreibt: „Es darf nicht sein, dass durch GEZ-Gelder abermals Personen finanziert werden, die Antisemitismus verbreiten!“
Kurz: Julian Reichelt ist zurück, wie Schwarzenegger in Terminator II!
Quellen:
Wie Wieler sein totalitäres Denken offenbart
Es ist eine unglaubliche Szene hinter den Kulissen der Bundespressekonferenz: Der RKI-Chef verbittet sich Debatten und behauptet indirekt, Kritik würde Menschenleben gefährden. Eine gespenstische Selbstentlarvung.
Der Beitrag Wie Wieler sein totalitäres Denken offenbart erschien zuerst auf reitschuster.de.
Für viele ist das Wort Impflotterie das exakt richtige Synonym für Impfvorgang
Drei Tage vor dem „Hausarrest“ für alle nicht geimpften 380.000 Oberösterreicher fuhr ich als „nur Genesener“ in der Vorwoche noch einmal über Land, um die letzten Stunden in Freiheit vor Inkrafttreten des Lockdowns zu genießen, aber auch um die Stimmung in der Bevölkerung zu erkunden.
Um es gleich rundheraus zu sagen: Die Stimmung ist nicht gut! Gegenseitige Furcht scheint das gesellschaftliche Miteinander zu bestimmen, auch wenn es keiner wirklich zugeben will.
Doch bei den Gesprächen mit den Menschen in meinen beiden Stamm-Cafés in Wels wurde deutlich: Die Geimpften fürchten sich vor den Ungeimpften und umgekehrt.
Doch nur die nicht Geimpften haben seit Montag „Hausarrest“. Auch ich darf jetzt, da die Gültigkeit meines Bluttests am Wochenende abgelaufen ist, nur noch raus zur Arbeit, zum Arzt, zum Einkaufen und zum gelegentlichen Auslüften.
Dabei bin ich überzeugt, noch Antikörper im Blut zu haben. Doch um dies zu beweisen, müsste ich einen neuen Bluttest machen und bis ich das Ergebnis bekomme, ist auch dieser Lockdown vorbei.
Rückgang des Kundenaufkommens
Trotzdem wollte ich vorher noch einmal raus, um meine letzten Stunden in Freiheit auszukosten, aber auch um mich in einigen Geschäften im Zentralraum und außerhalb umzuschauen und umzuhören.
Was tut sich in diesen Geschäften? Überall dort, wo ich aufkreuzte, war das Kundenaufkommen überschaubar und die Chefs unisono sauer wegen der Flaute in ihren Läden, obwohl der Lockdown am Freitag noch gar nicht begonnen hatte.
Die Ankündigung hatte offenbar schon genügt, um den Menschen das Shoppen und Fortgehen zu verleiden. Im Café Urbann in Wels, wo man normalerweise kaum einen Platz bekommt, waren bei meiner Stippvisite noch viele Tische frei und im Café Hoffmann am Stadtplatz wurde mein Eindruck vom Besucherrückgang durch eine Mitarbeiterin des Lokals auch bestätigt.
Erste Hamsterer
Diverse Dienstleister wie Fitnessstudios oder Friseure in Linz und in Steyr konnten ebenfalls ein Lied von der ausbleibenden Kundschaft singen und selbst in den Supermärkten, so erschien es mir, herrschte weniger Getümmel als sonst.
Dafür entdeckte ich beim neu eröffneten Spar-Geschäft in Ansfelden bereits die ersten Hamsterkäufer. Dort packte sich ein Ehepaar gerade den Kofferraum ihres Wagens mit runden Schwedenhölzern voll. „Glauben sie, dass der Lockdown solange dauern wird, dass sie so viel Heizmaterial brauchen?“, fragte ich schelmisch im Vorbeigehen und die Angesprochenen grinsten. Wer weiß das schon so genau…
Bei einem anderen Supermarkt in Vöcklabruck traf ich eine Großfamilie, die gerade dabei war, einen Einkaufswagen mit der bewährten „Krisenwährung“ Klopapier zu ihrem Fahrzeug zu rollen. Weitere Hamsterer von Klopapier oder anderer Waren traf ich danach nicht mehr.
Strenge Kontrollen
Seltsam, dachte ich, nahm aber an, dass sich die Ungeimpften das Einkaufen für den Lockdown aufheben wollten, um wenigstens noch ein Minimum an sozialen Kontakten pflegen zu können. Man hat ja sonst kaum noch Alltagsfreuden…
Die Regierung zeigt jetzt ganz deutlich, wozu sie fähig ist, wenn es darum geht, die Nichtgeimpften zur Raison zu bringen. Soll sich von denen nur ja keiner unterstehen, im Lockdown in einem Fachgeschäft Schuhe, Hemden oder Unterwäsche zu kaufen. Damit stünden sie schon mit einem Fuß im Kriminal, auf alle Fälle wäre es ein strafwürdiges Delikt.
Innenminister Karl Nehammer hat schon vor Tagen alle Polizeireserven mobilisiert und mit 800 Zusatzbeamten quasi ein polizeiliches Jagdkommando geschaffen, um ungeimpfte Ausgangsbeschränkungsbrecher aufzuspüren und ihrer gerechten Strafe zuzuführen.
Sein Statthalter in Oberösterreich, Polizeidirektor Andreas Pilsl, versprach, mindestens 5000 Kontrollen in der ersten Lockdown-Woche durchzuführen. Bereits am Vortag meiner letzten Oberösterreich-Rundfahrt vor dem Freiheitsentzug für alle Ungeimpften ließ Pilsl seine Beamten auftragsgemäß ausschwärmen, um die Einhaltung der 2G-Regel zu kontrollieren. Dabei wurden 200 Personen überprüft. Ich geriet in keine Kontrolle, doch mir und allen anderen Leuten im Land ist klar: Aktion scharf läuft!
Angst vor Vakzinen
Weihnachten wird für alle Ungeimpften sicher nicht gemütlich werden, hatte Bundeskanzler Alexander Schallenberg schon in der Vorwoche gedroht und den Impfverweigeren damit noch vor dem Krampustag die Rute ins Fenster gestellt.
Doch bei den Bedrohten scheint die Angst vor den Vakzinen größer zu sein als vor Schallenbergs Rute. Die Impflotterie, die für viele Oberösterreicher auch der passende Begriff für das Impfen ist, könnte allerdings doch noch einige Leute in die Nadel treiben.
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Bitcoin oder Gold? In der Krise glänzt der wahre Wert!
Unsichere Zeiten veranlassen viele Menschen sich nach Alternativen bei Veranlagungen umzusehen. Häufiger wird nun auch die Frage nach der Eignung von Kryptowährungen als Krisenschutz neben den seit 4.000 Jahren bewährten Währungen wie Gold und Silber gestellt.
- Schutz vor Inflation mit Bitcoin?
- Zu wenig Erfahrungswerte mit Tauglichkeit von Bitcoin als Krisenschutz
- Krisensicherheit: Vergleich von Gold/Silber und Bitcoin
- Gold ist immer noch das ultimative Zahlungsmittel
Ein Beitrag von diegeldretter.at
In der Ausgabe von Fonds Professionell Online vom 1.11.2021 können wir diesbezüglich auszugsweise lesen: „Morningstar: Deshalb sind Bitcoins kein Gold-Ersatz
Einige Anhänger der führenden Kryptowährung halten Bitcoin für eine Art digitales Gold. Doch so ganz können die digitalen Münzen dem Edelmetall noch nicht das Wasser reichen. Bitcoins sind nur begrenzt verfügbar und funktionieren außerhalb der hoheitlichen Kontrolle durch Staaten und Banken als Zahlungsmittel. Daher vergleichen einige Fans die Kryptowährung mit Gold – und sehen in ihr einen sicheren Hafen und einen probaten Inflationsschutz. Trotz einiger offenkundiger Ähnlichkeiten sind die beiden Assets allerdings doch grundverschieden, sagt Morningstar-Strategin Amy Arnott in einer aktuellen Analyse.
Schutz vor Inflation mit Bitcoin?
So haben Bitcoin und Gold zwar beide eine eher niedrige Korrelation zu anderen Assetklassen, mit Gold ist das Portfolio aber besser diversifiziert und abgesichert, stellt Arnott fest. Der Bitcoin sei dagegen zwar anfälliger für plötzliche Störungen von außen, lohne sich dafür aber mehr in Aufwärtsphasen.
In Sachen Inflationsschutz sind die beiden Assetklassen aus Sicht von Morningstar gleichauf. So behält Gold durch seine Seltenheit und seinen praktischen Nutzen als seltenes Edelmetall zwar seinen Wert, doch auch der Bitcoin ist im Angebot begrenzt. Da bislang Erfahrungswerte fehlen, muss die digitale Währung ihre Verlässlichkeit als Wertaufbewahrungsmittel in einer längeren inflationären Phase noch unter Beweis stellen.“
Sehen Sie zu diesem Beitrag auch unser Video:
Das Problem: mangelnde Erfahrungswerte mit der Tauglichkeit von Bitcoin als Krisenschutz
Als Krisenschutz muss eine Anlageform besonderen Kriterien genügen. Einerseits muss gewährleistet sein, dass in der Krise ausreichend davon an Liquidität zur Verfügung steht. Außerdem darf die Anlageform in der Krise nicht von Verlusten betroffen sein und zusätzlich muss sie vor staatlicher Enteignung geschützt sein.
„Krisenzeiten sind Zeiten der Verknappung, am Ende wird alles knapp.“ formulierte es schon Sir John Maynard Keynes, der bekannte Ökonom, Politiker und Mathematiker. In diesen Zeiten sind Liquidität, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoffe, Waren des täglichen Bedarfs, usw. einfach Mangelwaren. Und wie schnell solche Situationen entstehen können, hat man sehr gut am Engpass von Toilettenpapier beim Ausbruch der letzten weltweiten Krise im Frühjahr 2020 beobachten können.
Zugang zu den knappen Gütern haben in Krisenzeiten einerseits Bevölkerungsgruppen, die entweder gewisse Privilegien genießen, oder die direkt an der Quelle sitzen, oder die über entsprechende „harte“ Währung verfügen. Und deshalb sollten wir uns zunächst fragen, welche Eigenschaften eine funktionierende Währung auszeichnen sollte.
Krisensicherheit: Vergleich von Gold/Silber und Bitcoin
Sie sollte vor allem ein Zahlungsmittel und ein Tauschmittel darstellen, sollte ein Wertmesser und ein Wertspeicher sein. Außerdem sollte das Zahlungsmittel über eine materielle Grundlage verfügen, einen Eigenwert besitzen und dadurch eine Absicherung für die Währung darstellen.
Zusätzlich müssen wir berücksichtigen, wie das Verhalten des Zahlungsmittels hinsichtlich Inflationsschutz, Crash-Tauglichkeit und Währungsreformen aussieht, um eine ausreichende Entscheidungsgrundlage für allfällige Veranlagungen zu erhalten. Ein ganz aktueller Aspekt, der in die Überlegungen miteinbezogen werden muss, ist das Verhalten des Zahlungsmittels bei einem allfälligen Black-Out.
In der nachfolgenden Aufstellung führen wir uns vor Augen, wie Gold/Silber bzw. Bitcoin den zuvor genannten Kriterien entsprechen.
| Kriterium | Gold/Silber (seit 4.000 Jahren) | Bitcoin (seit 2009) |
| Zahlungsmittel/Tauschmittel | + | ± |
| Wertmesser | + | ± |
| Wertspeicher | + | – |
| Materielle Grundlage | + geprägte Münzen | keine materielle Grundlage |
| Eigenwert | + Gewicht der Münzen | kein materieller Wert |
| Absicherung der Währung durch Eigenwert | + | – |
| Inflationsschutz | + | noch keine ausreichenden Informationen |
| Crash-Tauglichkeit | + | noch keine ausreichenden Informationen |
| Währungsreform:-Verwendbarkeit als Ersatzwährung | + | noch keine ausreichenden Informationen |
| Black-Out-Tauglichkeit | + | – |
Wie wir aus der Gegenüberstellung entnehmen können, erfüllen Gold und Silber alle Kriterien, bei Bitcoin sieht das Ergebnis wesentlich anders aus. Wir können somit festhalten, dass der wahre Wert von Gold/Silber ganz besonders in der Krise glänzt und sich damit von Bitcoin gravierend unterscheidet.
Die Lösung
Als Resümee können wir festhalten, das Gold/Silber einen wesentlich erprobteren Krisenschutz liefern kann als die Kryptowährung Bitcoin.
Sir Alan Greenspan, der ehemalige Vorsitzende der US-Notenbank, formulierte es folgendermaßen: „Gold ist immer noch das ultimative Zahlungsmittel. Niemand, der sich in einer schlimmen Notsituation befindet, akzeptiert Fiat-Geld. Gold wird immer akzeptiert.“ Wie wir aus dieser Aussage ableiten können, kann man in der Krise mit Edelmetallen essen. Wie dies allerdings bei Kryptowährungen aussehen soll, lässt sich schwer abschätzen…
Sein privates Vermögen zu einem beträchtlichen Teil in Form von kleinteiligen, physischen Edelmetallen in enteignungsgeschützter Form zu schützen, ist ein Gebot der Stunde. Die Lösung lautet: einen zur eigenen Lebenssituation passenden Teil des Ersparten in physischen Edelmetallen anzulegen.
Sehen Sie dazu auch unseren Beitrag und Video „Die akzeptierte Ersatzwährung für Krisen“ an.
Dieser Beitrag ist auf diegeldretter.at erschienen.
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Warum verheimlicht die FDA die COVID Impf-Reaktionsdaten und will erst in 55 Jahre die COVID Impf-Reaktionsdaten veröffentlichen
- Im September 2021 stellte eine Gruppe namens Public Health and Medical Professionals for Transparency (PHMPT) einen Antrag auf Informationsfreiheit (Freedom of Information Act, FOIA) bei der FDA, um die für die Zulassung von Comirnaty verwendeten Unterlagen zu erhalten. Als die FDA nach einem Monat noch nicht geantwortet hatte, reichte PHMPT Klage ein.
- Die US-Arzneimittelbehörde FDA benötigte 108 Tage, um die 329.000 Seiten an Daten, die Pfizer/BioNTech eingereicht hatte, um die FDA-Zulassung für die COVID-Spritze Comirnaty zu erhalten, die am 3. August 2021 zugelassen wurde, „gründlich und vollständig“ zu prüfen.
- Die FDA behauptet nun, sie benötige 55 Jahre, um dieselben Seiten für die Öffentlichkeit freizugeben (bei einer Rate von 500 Seiten pro Monat), da jede Seite geprüft und sensible Informationen geschwärzt werden müssen.
- Die FDA hat bisher nur 91 Seiten freigegeben. Aus diesen Dokumenten geht hervor, dass Pfizer innerhalb der ersten 2,5 Monate nach der Einführung der Pfizer-Spritze 42.086 Berichte über unerwünschte Ereignisse erhielt, darunter 1.223 Todesfälle.
- Pfizer gibt zwar zu, dass die Zahl der spontanen Meldungen von unerwünschten Ereignissen so groß war, dass das Unternehmen eine unkenntlich gemachte Zahl von zusätzlichen Vollzeitkräften einstellen musste, um die zusätzliche Dateneingabe zu bewältigen, behauptet aber, dass „die Ergebnisse dieser Signalerkennungsanalysen mit dem bekannten Sicherheitsprofil des Impfstoffs übereinstimmen“. Wenn sie mit einer derartigen Anzahl von Verletzungen gerechnet haben, warum haben sie dann zu wenig Personal eingestellt – und warum glaubt die FDA, dass die Anzahl der neu eingestellten Mitarbeiter vertrauliche Informationen sind?
Die US-Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration benötigte 108 Tage, um alle von Pfizer/BioNTech eingereichten Daten zu prüfen, um die FDA-Zulassung für die COVID-Spritze von Comirnaty zu erhalten, die am 3. August 2021 zugelassen wurde.
Wenn man bedenkt, dass die Behörde angibt, dass die Daten 329.000 Seiten umfassen, ist die Tatsache, dass sie in der Lage war, sie zu lesen, zu analysieren und Schlussfolgerungen über ihre Sicherheit und Wirksamkeit in nur 108 Tagen zu ziehen – das entspricht etwa 80.000 Seiten pro Monat – kein kleines Wunder. Sie müssen einige sehr effiziente Schnellleser beschäftigen.
Und deshalb erscheint die Behauptung der FDA, sie brauche nun ein halbes Jahrhundert, um die Dokumente zu prüfen, bevor sie sie für die Öffentlichkeit freigeben kann, nicht sehr glaubwürdig. Selbst die Nachrichtenagentur Reuters, deren ehemaliger CEO im Vorstand von Pfizer sitzt, hat sich schockiert gezeigt.
Eiliger FOIA-Antrag für Comirnaty-Daten
Im September 2021 stellte eine Gruppe namens Public Health and Medical Professionals for Transparency (PHMPT) bei der FDA einen Antrag auf Informationsfreiheit (Freedom of Information Act, FOIA), um die für die Zulassung von Comirnaty verwendeten Unterlagen zu erhalten.
Dazu gehören Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten, Berichte über unerwünschte Wirkungen und Listen der aktiven und inaktiven Bestandteile. Ungefähr 400 weitere FOIA-Anträge von anderen Personen für alle oder einen Teil dieser Informationen wurden ebenfalls eingereicht.2
In ihrem FOIA-Antrag bittet das PHMPT die Behörde, die Freigabe der Dokumente zu beschleunigen – eine vernünftige Forderung, wenn man bedenkt, dass wir keine Rohdaten haben und die Impfungen Kindern im Alter von 5 Jahren verabreicht werden.
Die FOIA-Richtlinien enthalten zwei Bedingungen, unter denen ein Antrag beschleunigt werden kann. Die eine ist, „wenn das Ausbleiben einer beschleunigten Behandlung vernünftigerweise eine Bedrohung für das Leben oder die körperliche Unversehrtheit einer Person darstellen könnte“, was hier ohne weiteres der Fall sein könnte.
Die zweite Bedingung ist, „wenn die Öffentlichkeit dringend über eine tatsächliche oder angebliche Tätigkeit der Bundesregierung informiert werden muss, sofern sie von einer Person gestellt wird, die sich hauptsächlich mit der Verbreitung von Informationen befasst“. Auch dies ist eindeutig zutreffend.
In einer Zeit, in der COVID-19-Impfvorschriften gegen den Widerstand derjenigen durchgesetzt werden, die Fragen zu den Daten und Informationen haben, die die Sicherheit und Wirksamkeit des Pfizer-Impfstoffs belegen, und Personen, die diese Fragen haben, von der Arbeit, der Schule, dem Verkehr und dem Militär ausgeschlossen werden, hat die Öffentlichkeit ein dringendes und unmittelbares Bedürfnis, Zugang zu diesen Daten zu erhalten, so der PHMPT in seinem Antrag.
FDA will jetzt 55 Jahre für die Freigabe der COVID JImpf-Daten
Als die FDA nach einem Monat immer noch nicht auf die FOIA-Anfrage geantwortet hatte, reichte die PHMPT Klage ein. Die FDA bittet nun einen Bundesrichter um die Erlaubnis, die vollständige Freigabe aller Dokumente bis zum Jahr 2076 – also in 55 Jahren – aufzuschieben.
Laut dem Anwalt des US-Justizministeriums (DOJ), der die FDA in diesem Fall vertritt, wird die Behörde in der Lage sein, „mehr Seiten für mehr Antragsteller bereitzustellen“, wenn ihr erlaubt wird, sich an einen fortlaufenden Zeitplan von 500 Seiten pro Monat zu halten, „wodurch ein System vermieden wird, in dem einige wenige große Anfragen die begrenzten Bearbeitungsressourcen monopolisieren“.
Die Behörde behauptet, sie habe nur zehn Mitarbeiter, die für die Freigabe von FOIA-Dokumenten zuständig seien, und bevor das Material freigegeben werden könne, müsse ein FDA-Beamter die Dokumente durchsehen und alle Informationen, die persönliche Daten von Teilnehmern an klinischen Versuchen sowie vertrauliche Geschäftsinformationen oder Betriebsgeheimnisse enthüllen könnten, herausnehmen.
Nach dem FOIA-Gesetz von 1967 sind Bundesbehörden verpflichtet, innerhalb von 20 Tagen auf FOIA-Anfragen zu antworten, es sei denn, es liegen „ungewöhnliche Umstände“ vor, die eine rechtzeitige Freigabe verhindern. Zu den Umständen, die eine verlängerte Freigabefrist rechtfertigen könnten, gehören:
- Fälle, in denen Antwortunterlagen bei einer anderen Stelle als derjenigen, die den Antrag bearbeitet, gesucht und abgeholt werden müssen
- Situationen, in denen „umfangreiche“ Mengen an Unterlagen zusammengestellt werden müssen, und
- Fälle, die eine Rücksprache mit einer anderen Bundesbehörde erfordern, die ein wesentliches Interesse an den Informationen hat.
Der DOJ-Anwalt weist darauf hin, dass das Gericht in anderen Fällen einen Zeitplan für die Freigabe von maximal 500 Seiten pro Monat zugelassen hat und der FDA hier den gleichen Spielraum einräumen sollte.
Während sie diese intensive Prüfung der Dokumente von Pfizer in 108 Tagen durchführen kann, verlangt sie nun über 20.000 Tage, um diese Dokumente der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. ~ Aaron Siri, Anwalt von PHPMT
Die Kläger hingegen argumentieren, dass die Behörde in der Lage sein sollte, bis Anfang März 2022 alles freizugeben. Sie verweisen darauf, dass die FDA 18.000 Mitarbeiter beschäftigt und über ein Jahresbudget von 6 Milliarden Dollar verfügt. Zwischen 2008 und 2017 bearbeitete die Behörde 114.938 FOIA-Anträge, von denen sie 72,4 % entweder vollständig oder teilweise gewährte.
Davon wurden 39,8 % als „komplex“ eingestuft, und 81,5 % dieser komplexen FOIA-Anträge wurden innerhalb von 61 Tagen oder mehr bearbeitet. In Anbetracht dieser historischen Statistiken erscheint ein Rückstand von 400 FOIA-Anfragen nicht übermäßig belastend.
Die Langsamkeit der FDA ist verdächtig
Hinzu kommt das heikle Problem, dass die FDA ihre Fähigkeit zur schnellen Überprüfung bereits unter Beweis gestellt hat. Aaron Siri von der Anwaltskanzlei Siri & Glimstad schrieb in der Gerichtsakte des PHMPT:
Dieser Zeitraum von 108 Tagen entspricht der Zeit, die die FDA benötigte, um die entsprechenden Unterlagen für die weitaus kompliziertere Aufgabe der Zulassung des Impfstoffs COVID-19 von Pfizer zu prüfen …
Die FDA benötigte genau 108 Tage von dem Zeitpunkt, an dem Pfizer mit der Vorlage der Unterlagen für die Zulassung begann, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die FDA den Impfstoff von Pfizer zuließ. Wenn man die FDA beim Wort nimmt, hat sie eine intensive, solide, gründliche und vollständige Überprüfung und Analyse dieser Dokumente durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Impfstoff von Pfizer für die Zulassung sicher und wirksam war.
Während sie diese intensive Prüfung der Pfizer-Dokumente in 108 Tagen durchführen kann, verlangt sie nun über 20.000 Tage, um diese Dokumente der Öffentlichkeit zugänglich zu machen …
Der gesamte Zweck des FOIA besteht darin, die Transparenz der Regierung zu gewährleisten. Es ist schwer vorstellbar, dass es ein größeres Bedürfnis nach Transparenz gibt als die sofortige Offenlegung der Dokumente, auf die sich die FDA stützt, um ein Produkt zu lizenzieren, das nun über 100 Millionen Amerikanern unter Androhung des Verlusts ihrer Karriere, ihres Einkommens, ihres Militärdienststatus und weitaus Schlimmerem vorgeschrieben wird.
Schockierende Enthüllungen im ersten Stapel von FOIA-Dokumenten
Zwei Monate nach Einreichung der Klage hat die FDA einen Stapel von 91 Seiten freigegeben, und wenn dieser Stapel ein Hinweis darauf ist, ist es nicht überraschend, dass die FDA die Freigabe der restlichen Seiten hinauszögern will. In einem Substack-Artikel vom 21. November 2021 zitiert Kyle Becker direkt aus den freigegebenen Dokumenten:
Es wird geschätzt, dass etwa [REDUZIERT] Dosen von BNT162b2 seit dem Erhalt der ersten vorübergehenden Genehmigung für die Notfallversorgung am 01. Dezember 2020 bis zum 28. Februar 2021 weltweit versandt wurden‘, heißt es in dem Dokument. Kumulativ gab es bis zum 28. Februar 2021 insgesamt 42.086 Fallberichte (25.379 medizinisch bestätigte und 16.707 nicht medizinisch bestätigte) mit 158.893 Ereignissen
Die meisten Fälle (34.762) wurden aus den Vereinigten Staaten (13.739), dem Vereinigten Königreich (13.404), Italien (2.578), Deutschland (1913), Frankreich (1506) und Portugal (866) gemeldet. Im Folgenden finden Sie einen allgemeinen Überblick über die gemeldeten unerwünschten Ereignisse:

Das Diagramm listet 1.223 tödliche Folgen in den relevanten Fällen auf. Interessanterweise war die Altersgruppe mit den meisten relevanten Fällen zwischen 31 und 50 Jahre alt, was nicht die Altersgruppe ist, die als besonders gefährdet für COVID-19 gilt.
Es ist erwähnenswert, dass es durch die Schwärzung der angegebenen Anzahl der versendeten Dosen schwieriger wird, das potenzielle Schadensverhältnis zu beurteilen. Aber auch ohne dies sind 42.086 Berichte über Verletzungen, darunter 1.223 Todesfälle, an sich schon ein bedeutendes Signal, insbesondere wenn man bedenkt, dass der Schweinegrippe-Impfstoff von 1976 nach 25 Todesfällen zurückgezogen wurde.
Eklatante Missachtung des Lebens
Es ist noch beunruhigender, wenn man bedenkt, dass diese 42.086 Meldungen bei Pfizer in den ersten 2,5 Monaten nach der Einführung der Spritze eingegangen sind. Pfizer räumt sogar ein, dass die Zahl der Verletzungen ungewöhnlich hoch ist, tut dies aber als unerheblich ab. Wie Siri in einem Substack-Artikel vom 19. November 2021 feststellt, in dem er diesen ersten Stapel von Dokumenten erörtert:
Pfizer erklärt auf Seite 6, dass ‚aufgrund der großen Anzahl der eingegangenen Spontanmeldungen von unerwünschten Ereignissen für das Produkt, [Pfizer] die Bearbeitung von schwerwiegenden Fällen priorisiert hat…‘
Pfizer „hat außerdem mehrere Maßnahmen ergriffen, um den starken Anstieg der Meldungen von unerwünschten Ereignissen abzumildern“, einschließlich der „Aufstockung der Anzahl der Kollegen für die Dateneingabe und Fallbearbeitung“ und „hat etwa [REDUZIERT] zusätzliche Vollzeitmitarbeiter eingestellt“.
Es stellt sich die Frage, warum es proprietär ist, mitzuteilen, wie viele Mitarbeiter Pfizer einstellen musste, um all die unerwünschten Ereignisse zu verfolgen, die kurz nach der Markteinführung seines Produkts gemeldet wurden …
Aber kein Grund zur Beunruhigung, denn Pfizer erklärt der FDA: ‚Die Ergebnisse dieser Signalerkennungsanalysen stimmen mit dem bekannten Sicherheitsprofil des Impfstoffs überein‘. Wenn sie also wussten, dass diese Probleme auftreten würden, warum hatten sie dann anscheinend nicht genug Personal, um die erwartete Menge an Meldungen zu bearbeiten?
Die große Schlussfolgerung von Pfizer an die FDA: Die Daten lassen keine neuen Sicherheitsbedenken oder Risiken erkennen, die eine Änderung der Kennzeichnung erforderlich machen würden, und unterstützen ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil des BNT162b2-Impfstoffs. Hier gibt es nichts zu sehen.
In den Hunderttausenden von Dokumenten, die Pfizer/BioNTech bei der FDA eingereicht hat, gibt es natürlich eine Menge zu sehen. Die Tatsache, dass die FDA mauert und 55 Jahre braucht, um sie zu redigieren, bevor sie für die Öffentlichkeit zugänglich sind, ist an und für sich schon bezeichnend.
Man braucht keine fantasievolle Vorstellungskraft, um zu begreifen, was sie zu verbergen haben könnten. Es scheint fast so, als wolle man sicherstellen, dass die Verantwortlichen alle tot sind, bis der gesamte Datensatz öffentlich zugänglich ist und die Menschen für ihre Entscheidungen zur Rechenschaft gezogen werden können. Hoffen wir, dass der Richter mehr an der öffentlichen Gesundheit interessiert ist als am Schutz der schmutzigen Geheimnisse der FDA.
Quellen:
- 1 ZeroHedge November 23, 2021
- 2, 7 Daily Mail November 19, 2021, Updated November 20, 2021
- 3, 4 The Defender November 19, 2021
- 5 US District Court Northern District of Texas Case 4:21-cv-01058-P
- 6 US District Court Northern District of Texas Case 4:21-cv-01058-P Second Joint Report
- 8 The Vaccine Reaction November 21, 2021
- 9 PHMPT.org Pfizer documents
- 10 thekylebecker.substack.com November 21, 2021
- 11 aaronsiri.substack.com November 19, 2021
Revolution in Wien: Ja dürfen’s denn das?
„Ja dürfen’s denn das?“, soll Kaiser Ferdinand I. im März seinen leitenden Minister Fürst Metternich verdutzt gefragt haben, als dieser ihm erklärte, dass die lärmende Menge vor der Hofburg nicht seiner apostolischen Majestät zujubelt, sondern Revolution mache. Es ging um Freiheiten, die wir heute als selbstverständlich erachten. Rede- und Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Freiheit der Wissenschaft usw. und auch dem Wunsch nach einer Verfassung, die auch die Macht des Monarchen beschränken sollte.
1848 wurde ausgehend von der Februarrevolution in Frankreich ganz Europa – mit Ausnahme von Großbritannien und Russland – von der Revolution erschüttert. Über Deutschland erreichte sie schließlich auch am 13. März 1848 Wien, wo es zu Demonstrationen der Bürger und Studenten kam, die ein Ende der Zensur, eine Verfassung (Constitution) und die Abdankung des Fürsten Metternich forderten. In den Vorstädten kam es zu Aufständen, woraufhin sich der Kaiser zum nachgeben gezwungen sah. Die Zensur wurde abgeschafft und eine Verfassung versprochen. Der verhasste Metternich floh nach England. Scheinbar hatte die Revolution gesiegt. Wobei der kleinere Aufstand in Prag bald niedergeschlagen wurde und in Ungarn die Revolution weiterging.
Weitere Spannungen
Auch in Wien war es noch nicht vorbei. Es gärte weiter und vor allem Studenten und Arbeiter zeigten sich – im Gegensatz zum Bürgertum mit dem Erreichten der Märzrevolution noch nicht zufrieden. Aber auch die Restauration formierte sich, um die Revolutionen zu unterdrücken. Zwar hatten die bürgerlich-liberalen Garden längst wieder die schwarz-gelbe Fahne am Stephansdom gehisst, bereits am 1. April hatten vom Dom die Farben der deutschen Einheit schwarz-rot-gold geweht, die schwarz-gelben Stadtgarden hatten die Lage aber nicht wirklich unter Kontrolle. Dem Druck der schwarz-rot-goldenen Vorstadtverbände konnten sie kaum noch standhalten. Zudem war es zur Entfremdung und Polarisierung der Garden gekommen. Während die Bürgerlichen Mitspracherecht an der Staatsverwaltung und den Finanzen wollten, war dies den Studenten zuwenig. Sich um das ängstliche Wirtschaftsbürgertum nicht scherend, verlangten sie Presse-, Rede-, Lehrfreiheit, Volksbewaffnung und eine Reform der Bundesverfassung.
Teile und herrsche, statt Einigkeit
Somit vollzog sich die Spaltung der Garden zwischen jenen der Innen- und jenen der Vorstädte, welche auch die Gegensätze zwischen dem (schwarz-gelben) bürgerlichen Liberalismus und der (schwarz-rot-goldenen) mittelständischen Demokratie widerspiegelten. Die Garden der Vorstädte, unter denen auch die Akademische Legion zu finden war, waren naturgemäß stärker. Zudem war es den Studenten gelungen, sich trotz ihrer Beteiligung an der Niederschlagung der Arbeiterunruhen der Unterstützung der Arbeiter zu sichern. In Ungarn zündelte die Habsburgerregierung und provozierte einen Bürgerkrieg zwischen Ungarn und Kroaten. Auch in Wien entzündete sich im Oktober wieder der Konflikt. Es kam zum Oktoberaufstand in Wien, der zu den blutigsten Auseinandersetzungen im Revolutionsjahr 1848 gehörte und der letzte Versuch einer Erhebung in Wien war. Obwohl sich der Konflikt am 6. Oktober an der Ungarnfrage entzündete, schwang doch die Frage pro oder contra Frankfurt bestimmend in dem Konflikt mit.
Kurze und schwere Kämpfe in der Innenstadt
Am 6. Oktober entluden sich schließlich die lange schwellenden Spannungen, als die Richter-Grenadiere zum ungarischen Kriegsschauplatz entsandt werden sollten. Teile des Regiments meuterten und sein Abmarsch wurde schließlich von den Revolutionären in blutigen Kämpfen an den Taborbrücken vereitelt. Als die schwarz-gelben Nationalgarden jedoch in der Innenstadt beim Stephansdom das Feuer auf die zurückkehrende Volksmenge mit Gewehren und am Graben sogar mit Kartätschen eröffnete, eskalierte die Lage vollends. Nach kurzen aber schweren Kämpfen war die Innenstadt von den Bütteln der Reaktion gesäubert. Vergeblich versuchten schwache militärische Einheiten das Kriegsministerium zu verteidigen. Doch das aufgebrachte Volk bemächtigte sich des Kriegsministers Theodor Graf Latour und „laternisierte“ ihn. Zudem wurde das Zeughaus am Rennweg gestürmt, wodurch die Revolutionäre in den Besitz zahlreicher Waffen kamen. Am 7. Oktober flohen Kaiser Ferdinand und sein Hof nach Olmütz. Auch der Großteil der Ministerriege und die Masse der schwarz-gelben Reichstagsabgeordneten verließen in den folgenden Tagen die Stadt.
Blutige Niederschlagung des Aufstands
Aber die erhoffte Unterstützung für die Revolutionäre blieb aus. Zwar war der Abgeordnete des Frankfurter Parlaments Robert Blum seit dem 13. Oktober in der Stadt und zeigte sich begeistert und zuversichtlich: „Wien ist prächtig, herrlich, die liebenswürdigste Stadt, die ich je gesehen; dabei revolutionär in Fleisch und Blut. Die Leute treiben die Revolution gemütlich, aber gründlich. Die Verteidigungsanstalten sind furchtbar, die Kampfbegier grenzenlos. Alles wetteifert an Aufopferung, Anstrengung und Heldenmut. Wenn Wien nicht siegt, so bleibt nach der Stimmung nur ein Schutt- und Leichenhaufen übrig, unter welchem ich mich mit freudigem Stolz begraben lassen würde.“ Doch faktisch war der Aufstand isoliert. Bereits am 10. Oktober waren die Truppen Jellacic’ vor Wien in Stellung gegangen und als am 21. Windischgrätz eintraf war die Stadt eingeschlossen. Als am 26. Oktober österreichisches und kroatisches Militär mit der Beschießung Wiens begann, war der Fall nur noch eine Frage von Tagen. Am 31. Oktober wurde die Stadt schließlich von Militär gestürmt, nachdem am 30. Oktober eine 25.000 Mann starke ungarische Armee, die sich nach langem Zögern entschlossen hatte, den Wiener Aufständischen zu Hilfe zu eilen bei Schwechat vernichtend geschlagen worden war.
Kerkerstrafen und Hinrichtungen
Nun folgte die Abrechnung. Viele der Revolutionäre wurden zu langen Haftstrafen verurteilt oder flüchteten ins Ausland. Robert Blum, der als Abgeordneter eigentlich Immunität genoß, wurde von einem Standgericht am Abend des 8. November zum Tod durch den Strang verurteilt, allerdings zum Tod durch erschießen begnadigt. Am 9. November, 9 Uhr, wurde das Urteil in der Brigittenau vollstreckt und Blum füsiliert. Im Währingerpark, dem alten Währinger Friedhof wo Blum beerdigt wurde, erinnert noch ein Gedenkstein an die letzte Ruhestätte des Abgeordneten. Doch die Ideale waren nicht tot, das Volk ließ sich nicht mehr in das Korsett pressen, welches die Herrschenden vorgesehen hatten und erkämpfte sich nach und nach seine Freiheit.
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