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Berlin will das Weltklima retten und spart seine Schulen kaputt
Berlins rot-rot-grüner Senat hat über seine Schulen eine Haushaltssperre verhängt. Gleichzeitig werden etwa für Rückzugsflächen für Reptilien Unsummen ausgegeben. Klarer könnte der Senat nicht zu erkennen geben, was ihm wichtig ist und was nicht. Von Vera Lengsfeld.
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Stromversorgung: Wenn Windräder einander den Wind wegnehmen*
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Dagmar Jestrzemski (Red. PAZ)*
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Forscher sprechen von „Terrestrial Stilling“ :
Neueste Studien erhellen eine bislang verdrängte Nebenwirkung des massiven Ausbaus der „Erneuerbaren Energien“
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Seit 2016 forscht eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern am Zentrum für Erdwissenschaften der Universität Göteborg in Schweden und in weiteren europäischen Forschungsinstituten im Rahmen des „European Union’s Horizon 2020 Research and Innovation Programme“ über mögliche Ursachen für die seit Jahrzehnten abnehmenden Windgeschwindigkeiten über den Landflächen der mittleren Breiten der nördlichen Erdhalbkugel. Das in der Öffentlichkeit noch wenig bekannte Phänomen mit der Bezeichnung „Terrestrial Stilling“ (TS, „terrestrische Windberuhigung“) scheint sich global auszudehnen und betrifft auch Deutschland.
Windschwächere und windstärkere Perioden, zwischen denen jeweils 20- oder 30-jährige Ab- beziehungsweise Zunahmen erkennbar sind, werden laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) seit den 80er Jahren nicht mehr registriert. Weltweit ist der oberflächennahe Wind von 1968 bis 2014 um 0,5 Kilometer pro Stunde langsamer geworden, melden die „Stilling“-Forscher in ihrer jüngsten Veröffentlichung vom 10. März 2021. Das klingt wenig, doch TS könne in Zukunft zu enormen ökonomischen und ökologischen Problemen führen, warnen die Wissenschaftler.
Investoren sind beunruhigt
Auch der Höhenwind in der für die Windkraft kritischen Höhe von 100 bis 200 Metern wird offenbar schwächer. Windparkinvestoren sind schon länger beunruhigt. Der Ertrag pro Windkraftanlage ist Windgeschwindigkeit hoch drei, es macht also einen Unterschied, ob in Deutschland bei einer Abnahme des Windes von etwa 0,1 Meter pro Sekunde in zehn Jahren nach 20 Jahren mit 4,5 oder 4,8 hoch drei zu rechnen ist. So wurde beispielsweise für Osnabrück eine Abnahme der mittleren Windgeschwindigkeit von über 13 Prozent seit den 60er Jahren gemessen.
Desgleichen bestätigt eine Forschergruppe vom „Institute of Atmospheric Physics, Chinese Academy of Sciences“, Peking, in einer am 5. Oktober 2018 veröffentlichten Studie rückläufige Windgeschwindigkeiten in den mittleren Breiten der nördlichen Hemisphäre. In China, dem Land mit der weltweit höchsten Windstrom-Kapazität, ebenso wie etwa in Texas/USA, verzeichneten die Regionen mit riesigen Windparks und großen „Windenergie-Reserven“ die stärkste Abnahme des oberflächennahen Windes.
Hiobsbotschaft aus der Forschung
In Europa haben demnach 50 Prozent der beobachteten Stationen seit 1979 mehr als 30 Prozent des Windkraftpotentials verloren. Die „Stilling“-Forscher um Cesar Azorin-Molina relativieren die Ergebnisse neuerer Studien, die meldeten, dass seit 2010 wieder eine Zunahme der Windgeschwindigkeiten verzeichnet werde. Dabei handele sich nicht um eine Trendwende, sondern eher um eine Variation, welche auf die atlantische und pazifische Schwankung zurückzuführen sei, die sich über Jahrzehnte erstreckt. In Deutschland wirke sich diese scheinbare Trendwende im Übrigen sowieso nicht aus.
Die „Stilling“-Forscher haben die gängigen Theorien zu möglichen Ursachen von TS nicht bestätigen können, betonen aber die Rolle der globalen Erwärmung bei der Abnahme des oberflächennahen Windes. Für das Phänomen TS haben die Wissenschaftler ein neues, auf einer Fülle von Datenreihen basierendes Rechenmodell entwickelt, das 1850 ansetzt, TS seit 1968 abbildet, auch die Veränderungen des Höhenwindes einbezieht sowie die weitere Entwicklung bis 2099 berechnet. Die Hiobsbotschaft lautet, dass TS in den mittleren nördlichen Breiten während des gesamten 21. Jahrhunderts andauern werde.
Die Wissenschaftler warnen vor Auswirkungen infolge geringerer Verdunstung für die Agrarwirtschaft und vor lang andauerndem Smog in Großstädten. Dies könne schwere gesundheitliche Schäden bei zahllosen Menschen zur Folge haben. Hinsichtlich der Windenergie raten sie zu einer „langfristigen Strategie“.
Offen bleibt eine besonders brisante Frage im Zusammenhang mit der „Energiewende“. Nämlich, inwieweit der stetige Ausbau der Windenergie durch immer mehr Windräder ins Gewicht fällt. Von 2018 bis 2020 stieg die weltweit installierte Windkraftleistung von 591 Gigawatt (Milliarden Watt, kurz GW) auf 743 GW. Rechnet man zwei Megawatt (Millionen Watt, kurz MW) pro Anlage, ergibt sich die Zahl von 371.000 Windkraftanlagen, von denen sich bis zu 80 Prozent in den mittleren Breiten der nördlichen Hemisphäre drehen, also dort, wo TS in Erscheinung tritt und vermutlich einen dynamischen Aufschwung nimmt. Darauf lässt die Prognose einer Fortdauer des „Stilling“ während des 21. Jahrhunderts schließen.
Ausbau reduziert Energiepotentiale
Demgegenüber hat die Auswertung von Satellitendaten eine Erhöhung der Windgeschwindigkeit über den meisten Ozeanen um mindestens 0,25 Prozent pro Jahr während der vergangenen 20 Jahre ergeben. Auffällig ist die im Vergleich mit den Weltmeeren gegenläufige Entwicklung des Windes über der Nordsee, und zwar nicht nur im Bereich der Hochsee-Windkraft-Parks mit teilweise mehreren hundert Windrädern, sondern weit darüber hinaus, wie jetzt festgestellt wurde.
Allein in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) des Randmeeres entziehen 1500 Hochsee-Windräder permanent Strömungsenergie aus mehr als 200 Metern Höhe. Das Helmholtz-Zentrum Hereon für Küstenforschung in Geesthacht bei Hamburg veröffentlichte am 4. Juni einen Pressetext zu einer neuen Studie mit der Überschrift: „Beschleunigter Ausbau der Offshore-Windenergie verändert das Windklima und reduziert zukünftige Energiepotenziale“.
Wind ist eine limitierte Ressource
Danach wirkt sich die atmosphärische Bremswirkung der Windkraftanlagen erstaunlich großräumig aus, im Durchschnitt 35 bis 40 Kilometer weit, bei bestimmten Wetterlagen sogar bis zu 100 Kilometer. Die Leistung eines benachbarten Windparks könne sich damit um 20 bis 25 Prozent verringern, was zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führe. Wind über der Nordsee könne als „limitierte Ressource“ betrachtet werden, heißt es.
Diese Erkenntnis ist also in der Wissenschaft angekommen, während eine breite Öffentlichkeit uninformiert bleibt. Die Aussage beinhaltet eine Warnung an die Verfechter eines weiteren exponentiellen Windkraft-Ausbaus in der Politik, den politiknahen Stiftungen und der Windindustrie. Nicht nur in Anbetracht des „Stilling“ wäre die Forderung nach einem Windkraft-Moratorium von Seiten der Wissenschaftler konsequent und fällig gewesen, denn „alle erneuerbaren Technologien wirken sich auf das Klima aus, da sie bei der Stromerzeugung Wärme, Strömung und Feuchtigkeit umverteilen“ (Lee Miller, „The Warmth of Windpower“, 2020).
Um den kurzfristigen Einfluss der Nordseewindparks auf das Wetter zu untersuchen, plant der DWD zurzeit ein mehrjähriges Forschungsvorhaben. Bereits 2017 hatten die Wetterforscher bekannt gegeben, dass die Westwindwetterlage in Norddeutschland nicht mehr vorherrschend sei. Wesentlich häufiger wehe der Wind aus Süden und Südwesten. Überregionale und langfristige Klimaeffekte durch die exponentiell gestiegene Windkraft an Land und auf See sind desgleichen zu erwarten. Dabei sollte auch ein möglicher Zusammenhang mit der seit Längerem beobachteten Veränderung der Bewölkung (Wolkenverdünnung) geklärt werden.
„In der Atmosphäre hat Alles mit Allem zu tun“, liest man auf der Internetseite des Max-Planck-Instituts für Chemie, Mainz. Die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft ignorieren jedoch die zahlreichen neuen Studien, die genau das bestätigen. Chinesische Wissenschaftler haben bereits gemahnt, dass die physikalischen Prozesse in der Atmosphäre im Zusammenhang mit dem exponentiellen Windenergie-Entzug vollständig verstanden werden müssten.
Auf Anfrage erklärte dazu das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR): „Die externen Kosten von erneuerbaren Energien sind noch weitgehend unerforscht.“ Das DLR selbst forscht auf diesem Gebiet nicht, empfahl aber den Kontakt zur Deutschen Energieagentur DENA. Die DENA reagiert indessen nicht auf diesbezügliche Anfragen.
Folge einseitiger Betrachtung
Trotz des weiterhin ungeklärten Phänomens TS entsteht unterdessen durch das Beharren auf einer Klimapolitik mit der Windkraft als tragender Säule ein immer größeres Risiko für unsere existenziellen Lebensgrundlagen. Geschuldet ist diese Haltung dem einseitig CO₂-fokussierten klimapolitischen Konzept und milliardenschweren Investitionen in die Windkraft.
Meteorologen stellen sich hinter das Konzept, indem sie behaupten, dass die entzogene Windenergie laufend wieder ausreichend erzeugt werde, da die Atmosphäre unserer Erde einer großen Wärmekraftmaschine gleiche: Windenergie entstehe durch transformierte Sonnenenergie, nämlich durch die unterschiedliche Sonneneinstrahlung in den Tropen und am Pol. Und wir bekämen genug Sonnenenergie.
Gigantischen TS-Motor erschaffen
Die Erklärung mag auf den ersten Blick schlüssig klingen – sie hat aber einen Haken. Denn diese Aussage ist für die einzig mögliche Methode, Bewegungsenergie abzuschöpfen, gar nicht anwendbar: Standortgebunden abgeschöpfter Wind fehlt dauerhaft in den Windströmungen, solange sich jeweils die Rotoren drehen, da Wind permanent zeitgleich anströmt und zu etwa 40 Prozent abgeschöpft wird. Die Bezeichnung „erneuerbar“ für abgeschöpfte Windenergie ist daher falsch und irreführend.
Auch wurde bisher noch gar nicht berechnet, ob die Sonneneinstrahlung in den mittleren und hohen nördlichen Breiten generell ausreicht, um die aus der unteren Atmosphäre abgeschöpfte Energie für 600 GW Windstromleistung ständig zu kompensieren. Leider fehlt für solche Berechnungen bisher der politische Wille. Sollte die Rechnung nicht aufgehen, steht fest, dass wir uns mit der exponentiellen Windenergie-Abschöpfung einen gigantischen TS-Motor erschaffen haben.
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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :
Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung; 22. Oktober 2021, S.12; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin Dagmar Jestrzemski für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln : https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.
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Universitätsstudie: Keine erhöhte Sterberate durch COVID-19 in Deutschland
(David Berger) Forscher der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben mit Kollegen die Zahl der Sterbefälle in Deutschland, Spanien und Schweden der Jahre 2016 bis 2020 analysiert. Sie wollten herausfinden, ob dort im vergangenen „Corona-Jahr“ mehr Menschen gestorben sind, als dies ohne den Ausbruch einer Pandemie erwartet worden wäre. Das Ergebnis: 2020 gab es keine Übersterblichkeit in Deutschland, auch wenn es etwa 34.000 Todesfälle gab, die mit COVID-19 assoziiert werden.”
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Stuttgart: Islamisten attackieren Gedenkveranstaltung für Samuel Paty
(David Berger) In Stuttgart wurde der Islamkritiker Abbas Mohammedpoor von Islamisten attackiert. Die Islamkritiker wollten des von Islamisten ermordeten Lehrers Samuel Paty gedenken. Laut Mina Ahadi wurden auch zwei Frauen verletzt, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.
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Roger Köppel: Die Klimapolitik ist gefährlicher als der Klimawandel

In der neuen TV-Sendung „Viertel nach Acht“ diskutieren bei BILD montags bis freitags ab 20.15 Uhr fünf hochkarätige Gäste über tagesaktuelle Themen. „Wir sind dabei, unsere Gesellschaft zu opfern auf der Schlachtbank rot-grüner Illusionen“, sagt „Weltwoche“-Chef Roger Köppel bei der Sendung am Freitagabend. Die Klimapolitik sei ein viel größeres Risiko für unsere Welt als der […]
CZ: Linksliberale Medien wollen künftige tschechische Regierung zum Ausstieg aus der Visegrád-Gruppe bewegen
Die Zukunft der gegenwärtigen V4 steht auf dem Spiel, da die tschechische Regierung eine Veränderung erfährt, schreibt Grzegorz Górny
Nach den jüngsten Parlamentswahlen in Tschechien deutet alles auf die Bildung einer vierten Mitte-Rechts-Regierung in der Visegrád-Gruppe hin. Die SPOLU-Koalition erhielt die meisten Stimmen und setzt sich aus der rechtsgerichteten Demokratischen Bürgerpartei (ODS), der christdemokratischen Volkspartei-Vereinigung KDU-CSL und der liberal-konservativen TOP 09 zusammen.
Obwohl eine neue Regierung noch nicht gebildet und der Koalitionsvertrag zwischen SPOLU und dem zweiten Wahlblock (PirSTAN) noch nicht unterzeichnet wurde, wird das künftige Regierungslager von den linksliberalen Milieus und Medien ständig unter Druck gesetzt. Sie fordern vor allem eines: dass sich die Regierung von Petr Fiala entschieden von der Politik Polens und Ungarns abgrenzt und sich sogar von der V4 distanziert.
Solche Ideen werden dem tschechischen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten von mehreren Kommentatoren vorgetragen. Besonders repräsentativ ist in diesem Fall ein Artikel, den der einflussreiche linke Schriftsteller Jiří Pehe für das Nachrichtenportal Referendum geschrieben hat. Darin erklärt Pehe, die neue Regierung müsse sich vom Erbe Andrej Babiš‘ lösen (und daher aufhören, sich in der Außenpolitik auf den Begriff des nationalen Interesses zu berufen), ihre Haltung zur Migrationspolitik der EU ändern und sich vom polnischen und ungarischen „nationalistischen Populismus“ distanzieren. Laut Pehe würde dies das angeblich beschädigte Image Tschechiens auf der internationalen Bühne verbessern.
Die andere Gruppe der Regierungskoalition – PirSTAN, die sich aus der linksliberalen Piratenpartei und der Partei der Bürgermeister und Unabhängigen der Mitte (STAN) zusammensetzt – wird eher geneigt sein, diese Ideen zu beherzigen. Ein prominenter Vertreter der STAN, Jan Farský, hat beispielsweise erklärt, dass die V4 überbewertet sei und außer guten Beziehungen zur Slowakei nichts Sinnvolles zur tschechischen Politik beitrage.
Ähnlich äußern sich auch SPOLU-Politiker wie Ondřej Benešík, der die KDU vertritt. Benešík ist der Meinung, dass die Tschechen in der V4 die Rolle der nützlichen Idioten gespielt haben, indem sie sich für die Interessen Ungarns eingesetzt haben, und dass diese Politik ein Ende haben sollte.
Die Partei, die am ehesten mit Polen zusammenarbeiten möchte, ist zweifellos die ODS. Der Parteivorsitzende Petr Fiala und sein Stellvertreter Alexandr Vondra antworteten auf die Frage, ob sie Viktor Orbán oder Jarosław Kaczyński verurteilen sollten, dass es nicht ihre Aufgabe sei, die Regierungen anderer Länder zu kritisieren.
Die ODS hat auch oft versichert, dass die Visegrád-Gruppe für Tschechien genauso wichtig sei wie die NATO oder die EU. Doch obwohl die ODS die stärkste Partei ist, ist sie nur eine von fünf Parteien in der kommenden Koalition. Die anderen vier sind von der V4 nicht so begeistert.
Die Position von Petr Fiala zu diesem Thema wird entscheidend sein, da er höchstwahrscheinlich der künftige Premierminister Tschechiens sein wird. Kommentatoren haben daran erinnert, dass Viktor Orbán kurz vor den Wahlen nach Tschechien gereist ist, um Andrej Babiš, den er als seinen Freund bezeichnete, persönlich zu unterstützen. In dieser Situation wird es schwierig sein, eine Freundschaft zwischen den Führern von ODS und Fidesz zu schmieden.
Auch die Frage der Braunkohlemine in Turów ist erneut aufgetaucht. Fiala wurde nahegelegt, nicht nachzugeben und keine Einigung mit Polen anzustreben. Bei diesem Ratschlag geht es nicht um die Ökologie, sondern vielmehr um die politischen Folgen: die Eskalation des Konflikts mit Warschau und die Schwächung der V4.
Im Moment gleicht Fiala bei all den angesprochenen Themen einer Sphinx: Er hüllt sich in geheimnisvolles Schweigen. Das bedeutet, dass die Zeit, alle Karten offen zu legen, noch nicht gekommen ist – aber es wird früher oder später geschehen müssen.
Quelle: wPolityce.pl / RMX.news
„Dresdner Gespräche“: AfD-Diskussion über Architektur und Städtebau

Architektur und Städtebau gehören in Deutschland häufig zu den Aschenputteln unter den Politikthemen: Enorm wichtig für die weitere Geschichte, aber stiefmütterlich behandelt von der großen Politik. Die Alternative für Deutschland macht da meist leider keine Ausnahme. Im jüngsten Wahlkampf begnügte sie sich etwa in der Bundeshauptstadt mit Slogans, die sich auf Autoverkehr oder die Behebung […]
Lockdown für Ungeimpfte? Eine Farce!
Die österreichische Bundesregierung will Ungeimpfte wegsperren, wenn die Intensivbettenbelegung zu hoch ist. Mit welchem Recht? Schallenberg und Mückstein agieren völlig gegen jede wissenschaftliche Erkenntnis.
Ein Kommentar von Heinz Steiner
Österreich hat derzeit insgesamt 656 verfügbar und 224 Personen liegen mit positivem Corona-Test derzeit auf den Intensivstationen der Krankenhäuser. Wie überall auf der Welt dürfte es sich hierbei vor allem um Menschen mit teils schweren Vorerkrankungen handeln, denen das Virus nun zu schaffen macht.
Nun planen Bundeskanzler Schallenberg und Gesundheitsminister Mückstein einen Lockdown für Ungeimpfte, sollte diese Zahl auf über 500 Personen auf den Intensivstationen ansteigen. Warum? Weil trotz (oder wegen?) einer Durchimpfungsrate von über 60 Prozent die Zahl der positiv getesteten Fälle wieder ansteigt. Unabhängig davon, wie viele davon aufgrund zu hoher Ct-Werte falsch-positiv sind.
Hinzu kommt die Tatsache, dass nach der Spitze bei den Todesfällen Ende Dezember 2020 mittlerweile kaum mehr sogenannte “Corona-Tote” zu verzeichnen sind (alle Daten hier). Ein Umstand, der sich wie bei den tödlichen Grippewellen einfach erklären lässt. Diese viralen Erkrankungen breiten sich in Wellenform alle zwei bis drei Jahre aus und sorgen dabei jedes Mal für höhere Todeszahlen, indem sie die Alten und Kranken mit sich nehmen.
Da helfen auch keine Lockdowns und sonstige Restriktionen. Auch wenn das in den Köpfen der Politiker scheinbar nicht ankommt.
Hohe Impfraten sorgen nicht für sinkende Infektionszahlen
Und selbst die Zahlen aus Singapur zeigen: selbst mit hoher Durchimpfungsrate werden die “Infektionszahlen” nicht besser (Report24 berichtete). Wobei die RT-PCR-Tests ohnehin unsinnig sind, da sie nur irgendwelche RNA-Fragmente suchen und nicht feststellen können, ob da überhaupt aktive Viren vorhanden sind oder nicht. Diese Tests sind nur sinnvoll, wenn jemand mit Symptomen zum Arzt oder ins Krankenhaus geht. Alles Andere ist eine herbeigetestete Pseudo-Pandemie.
Die Gefahr geht nicht von den Ungeimpften aus. Auch Geimpfte können sich mit dem Coronavirus infizieren und diesen verbreiten, wie die jüngste Meldung über eine Feier beim Roten Kreuz in Linz zeigt. Erst wird ausgelassen gefeiert und dann mehrere Personen positiv auf das Coronavirus getestet – obwohl ALLE davon geimpft sind.
Und dann sollen laut der Bundesregierung nur Ungeimpfte vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden? Will man so eine höhere Impfquote erreichen? Wozu? Wenn man in keiner Risikogruppe ist (so wie ich – 40 Jahre alt, keine Diabetes, kein Bluthochdruck, kein Übergewicht – und nur milde Symptome bei der kürzlichen Covid-Erkrankung), scheint eine natürliche Infektion sicherer zu sein. Immerhin ist die natürliche Immunität stärker und hält länger an. Ganz zu schweigen davon, dass man nicht mit den Nebenwirkungen der Vakzine zu kämpfen hat.
Die Politik hat den Bezug zur Realität verloren
Noch einmal für die Nichtdenker in der österreichischen Politik: Eine Impfung schützt weder effektiv vor einer Erkrankung, noch vor einer Hospitalisierung und auch nicht vor einem Tod mit bzw. an Covid-19. Das sind Fakten. Es wird lediglich die Wahrscheinlichkeit reduziert und das zum Preis von teils schweren und gar tödlichen Nebenwirkungen der experimentellen Vakzine. Wie oft liest man heutzutage Todesanzeigen und Nachrufe über Personen, die in ihren besten Jahren “plötzlich von uns gegangen” sind und seltsamerweise nur kurz zuvor geimpft wurden? Was ist mit der plötzlich steigenden Sterblichkeit unter den Jugendlichen nach der Impfkampagne in Großbritannien? Wollen Schallenberg & Co dies auch in Österreich haben?
Es ist doch völlig schwachsinnig, dass Geimpfte und Genesene (wobei letztere eine stärkere Immunantwort haben) ohne Test überall hin dürfen und Ungeimpfte nicht. Das Ganze ist völlig unlogisch und widerspricht jeder Wissenschaftlichkeit. Hier geht es nur darum, Menschen zu einer experimentellen Impfung zu zwingen. Das ist falsch.
„Coronoia“ – Lehrer darf nur noch im Plexiglas-Käfig in seine Schule
Ein Musik- und Techniklehrer an einer großen Schule in Hessen darf wegen seiner chronischen Grunderkrankung, ärztlich attestiert, weder Maske noch Visier tragen. Er darf unterrichten – aber nur mit einem Rollgestell mit Plexiglas, das er vor sich herschieben muss. Lesen Sie hier seine verstörende Geschichte.
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Italienisches Gesundheitsinstitut: Covid forderte weniger Todesopfer als Grippekrankheiten
Die Medien sind peinlich berührt, die Politiker sind verärgert, die Nachrichten sind fast versteckt, aber nicht ganz:
„Nach dem neuen Bericht (der seit Juli nicht mehr aktualisiert wurde) des Obersten Gesundheitsinstituts über die Covid-Sterblichkeit, enthüllt die Tageszeitung Il Tempo, hätte das Virus, das die Welt in die Knie gezwungen hat, weit weniger Todesopfer gefordert als eine einfache Grippe.“
Dabei handelt es sich nicht um Daten, die von einem Verschwörungsblog veröffentlicht wurden, sondern um die offiziellen Statistiken des italienischen Obersten Gesundheitsinstituts (ISS) zur Covid-Mortalität. Ein ernüchterndes Ergebnis, das den Unterschied zwischen „Tod durch Covid“ und „Tod mit Covid“ deutlich macht. Aus den vom ISS veröffentlichten offiziellen Daten geht hervor, dass die meisten Todesfälle in den letzten zwei Jahren der Einschränkungen und Entbehrungen hauptsächlich auf den vorherigen Zustand der Patienten zurückzuführen sind. Covid oder kein Covid?
Es klingt wie eine bizarre Behauptung und wie ein Nein“, heißt es weiter, „aber nach der statistischen Stichprobe von Krankenakten, die das Institut gesammelt hat, sind nur 2,9 % der seit Ende Februar 2020 verzeichneten Todesfälle vermutlich auf Covid 19 zurückzuführen. Von den 130.468 Todesfällen, die die amtliche Statistik zum Zeitpunkt der Erstellung des neuen Berichts verzeichnete, sind also nur 3.783 auf das Virus selbst zurückzuführen“.
Alle anderen Italiener, die starben, hatten zwischen einer und fünf Krankheiten, die ihnen laut ISS wenig Hoffnung ließen. Sogar 67,7 % hätten mehr als drei zeitgenössische Krankheiten zusammen gehabt, 18 % sogar mindestens zwei zusammen.
Nach Angaben des ISS hatten 65,8 % der Italiener, die nach einer Infektion mit Covid nicht mehr leben, Bluthochdruck. 23,5 % litten auch an Demenz, 29,3 % zusätzlich an Diabetes und 24,8 % an Vorhofflimmern. Und damit nicht genug: 17,4 % hatten bereits eine kranke Lunge, 16,3 % hatten in den letzten 5 Jahren Krebs; 15,7 % hatten eine Herzinsuffizienz, mehr als jeder Zehnte war zudem fettleibig, mehr als jeder Zehnte hatte einen Schlaganfall erlitten, und wieder andere, wenn auch in geringerem Umfang, hatten schwere Leberprobleme, eine Dialyse und Autoimmunerkrankungen.
Da aus den Daten des Berichts des Obersten Gesundheitsinstituts hervorgeht, dass der Anteil von Covid an der Gesamtzahl der Todesfälle weniger als 3 % beträgt, „ist der Alarmismus, der eine bestimmte politische Linie dazu veranlasst hat, so nachdrücklich auf den Impfstoff und die Einschränkungen zu drängen, die als Vorrecht angesehen werden, um dem Gesundheitsnotstand zu entkommen, nicht zu erklären“, kommentiert eine andere Tageszeitung, Il Giornale d’Italia. Das ängstliche Drängen der Organe auf eine De-facto-Impfung und das Erfordernis eines „Green Pass“ scheinen sich nicht in den Zahlen widerzuspiegeln.
Der neue ISS-Bericht hat lange auf sich warten lassen“, so Il Giornale. Das Institut hatte seit Juli keine Aktualisierungen mehr veröffentlicht, und die jüngsten Entwicklungen lassen vermuten, warum. Es ist zumindest peinlich für die Behörden, fast 24 Monate lang Beschränkungen und einen drakonischen Vorstoß in Richtung einer De-facto-Impfpflicht mit einer verschwindend geringen Zahl von 2,9 % zu rechtfertigen.
Die italienische Tageszeitung weist darauf hin, dass „die Behörden ihre Entscheidungen, die manchmal zum Entzug der individuellen Freiheit geführt haben, gerade auf die Panikmache vor Todesfällen und nicht nur vor Ansteckungen gestützt haben. Viele von ihnen sind auch heute noch in Kraft. (…) In der Tat scheint es, dass auf den höchsten Ebenen die Zahlen weniger interessant sind als die zwingenden Entscheidungen über die Einführung des „Green Pass“.
„Wenn die Situation also weniger alarmierend ist, als manchmal beschrieben wird, wie lassen sich dann die immer noch geltenden Beschränkungen rechtfertigen“, fragt der Journalist abschließend:
„Um es mit Shakespeare zu sagen: In vielen Fällen wurde auf Kosten der Freiheit vieler und unter Berufung auf das (wenn auch tragische) Schicksal einiger weniger viel Lärm um nichts gemacht.“
„Viel Lärm um nichts“, also. Wahrscheinlicher ist, dass es sich in Italien wie auch in Frankreich um viel Lärm um nichts handelt, wenn man es aus gesundheitlicher Sicht betrachtet, politisch gesehen jedoch um viel vorteilhaften Lärm, wenn es darum geht, die Bevölkerungskontrolle nach chinesischem Vorbild durchzusetzen, die Welt zu regieren und die Agenda von Davos voranzubringen.
Wir wussten, dass es bei der Covid-Krise vorwiegend um Politik handelt, und zwar um die von globalistischen Kreisen diktierte Politik. Der italienische ISS-Bericht ist ein weiterer Beweis dafür.
Quelle: MPI
COMPACT.Der Tag: Energiepreis-Horror – Frieren fürs Klima

Vor allem bei Lebensmitteln und Energie müssen die Deutschen im Moment immer tief in die Tasche greifen. Denn die Inflation hat mit 4,1 Prozent den höchsten Stand seit 1993 erreicht. Im vergangenen Jahr betrug die Teuerungsrate nur 0,5 Prozent. Könnte künftig die neue Führung der Bundesbank die Preissteigerungen noch weiter anheizen? Das erfahren Sie in […]
„Worüber kann man mit solchen Leuten reden?“ – Das russische Außenministerium über das Verhältnis zur Nato

Dass Russland die diplomatischen Beziehungen zur Nato de facto abgebrochen hat, war der geopolitische Donnerschlag der Woche. Die kurze Erklärung des russischen Außenministers dazu habe ich bereits übersetzt, Sie können sie hier nachlesen. Das war aber auch das beherrschende Thema auf der wöchentlichen Pressekonferenz von Maria Sacharova, der Sprecherin des russischen Außenministeriums. Sie hat dazu […]
Der Beitrag „Worüber kann man mit solchen Leuten reden?“ – Das russische Außenministerium über das Verhältnis zur Nato erschien zuerst auf Anti-Spiegel.

