Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

ARD-Mitarbeiter Ole Skambraks: „Ich kann nicht mehr schweigen“

In einem offenen Brief bricht der ARD-Redakteur Ole Skambraks sein Schweigen über die COVID-Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien. Seit Beginn der Pandemie beobachtet er vom Redaktionstisch aus eine systematische Umkehr des gesetzlichen Auftrags: Statt ,Ausgewogenheit‘, die einen ,gesellschaftlichen Zusammenhalt‘ bewirken soll, werde wahrhaftiger Diskurs und Austausch unterbunden, was zur Spaltung der Gesellschaft führe …
Studenten wie „Impfvieh“ behandelt: Widerstand gegen 1G-Regel in Albanien

Studenten wie „Impfvieh“ behandelt: Widerstand gegen 1G-Regel in Albanien

Albaniens Studentenverband lehnt die im August verhängte Impfpflicht für Studenten ab. Vor allem die praktizierte Vorgehensweise sei zu verurteilen: es gebe Massenimpfungen und keine Aufklärung über Risiken der Covid-19-Genbehandlung. Zudem gebe es in anderen, ähnlichen Bereichen keine Impfpflicht: Nicht in Stadien, auf Podien von Politikern oder bei Gemeindefesten. Die Studenten dürfen hingegen nur mit dem „Stich“ zu den Vorlesungen.

  • Studenten müssen Gen-Stich akzeptieren
  • Sonst kein Zugang zur Universität
  • Kritik von Studentenvertretern
  • Massenabfertigung ohne Aufklärung
  • Aber in Stadien keine Impfpflicht
  • Knapp 30% Impfrate im Land
  • Regierung will mobilisieren
  • Impfstoff-Geschenk aus Griechenland

Keine Aufklärung über Risiken

Die Kritik kam vom Jugend- und Bildungsexperten Rigels Xhemollari, der die Bildungsorganisation „Qendresa Qytetare“ leitet. Gegenüber Medien sagte er: Man sei nicht gegen das Impfen, aber man habe Vorbehalte gegenüber den Richtlinien für Studenten, denen man ohne Impfung den Zugang zur Bildung verweigere. Diese gelten nicht in anderen Bereichen, wo auch viele Menschen an einem Ort zusammen kommen.

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Die Studenten seien zudem nicht über mögliche Risiken der Impfung aufgeklärt worden, man zwang sie einfach, die Behandlung zu akzeptieren. Auf Nachfrage von Medien, wie viele Studenten bisher geimpft wurden, hieß es seitens der Behörde: die Daten seien in Bearbeitung.

Studentenverband gegen Impfpflicht

Auch Glevio Tabaku vom Nationalen Verband der Studenten lehnt die Impfpflicht für Studenten ab. Laut Medienberichten werden nun an der Universität von Elbasan Studenten über die Impfung aufgeklärt. Man müsse auch eine geeignete Kommunikationsstrategie fahren, um sie für die Impfung „bereit zu machen“.

Laut im September durchgeführten Umfragen, sind 31% der Studenten geimpft, und nur 13 Prozent wollen sich künftig impfen lassen.  Die Impfpflicht für Studenten wurde Ende August angekündigt. Man forderte sie auf, das bis September zu erledigen. Diese Frist wurde wieder verlängert.

Impfdruck steigt: Zwang für den öffentlichen Dienst

Aktuell müssen sie regelmäßig einen negativen PCR-Test vorweisen oder in den Online-Unterricht gehen. Bildungsminister Evis Kushi erklärte erst kürzlich, dass der Beginn des neuen akademischen Jahres auf 18. Oktober verschoben werde, damit man sich auf die Massenimpfung der Studenten konzentrieren könne. Anfang September kündigte der Stv. Gesundheitsminister, Eugena Tomini an, die Covid-19-Genimpfung werde für das gesamte Verwaltungspersonal, für Polizei, Apotheker und Labortechniker verpflichtend.

Ebenfalls im September wurde beschlossen, dass sich alle Parlamentarier impfen müssen. Sie sollen den Bürgern mit gutem Beispiel vorangehen. Treibende Kraft waren die Sozialisten. Es gab Widerstand, die Impfpflicht greife in die persönlichen Rechte ein, hieß es.

Auch Totimpfstoff im Sortiment

In Albanien werden die mRNA-Seren von Pfizer/BioNTech, AstraZeneca (Schimpansen-Adeno-Vektor), der russische Impfstoff Sputnik V (Human-Adeno-Vektor) und der chinesische Totimpfstoff Corona-Vac (auch als Sinovac bekannt) angeboten. Im Juli schickte die EU jeweils 100.000 Impfseren AstraZeneca nach Albanien und Nordmazedonien. Sie kamen aus einem griechischen Bestand. Die EU lobte Griechenland für ihre „Hilfsbereitschaft“.

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Arme Migranten zahlen 13.000 Euro, um nach Italien zu kommen

Sie zahlen Tausende von Euro für die illegale Einreise nach Italien. Aber sobald sie in Italien sind, leben sie von Sozialleistungen und der Mindestsicherung („Staatsbürgerschaftseinkommen“).

Viele illegale Einwanderer kommen mit Segelbooten. Meistens aus der Türkei oder Griechenland. Alleine in den letzten Tagen sind mehrere hundert Menschen auf verschiedenen Wegen gelandet.

Die Kosten für diese „Luxusreisen“ mit Segelbooten sind sehr hoch, etwa 5000 bis 8000 Tausend Euro. In einigen Fällen belaufen sich die Kosten auf bis zu 13 Tausend Euro. Jede Landung bringt der Organisation etwa 300 bis 400 Tausend Euro ein.

Man versteht, warum die NGOs hier gerne mitspielen wollen.

Wenn ein Boot sinkt, erzählen sie uns von ‚Müttern, die ihre Kinder umarmen‘, als ob es unsere Schuld wäre. Doch wenn man Tausende von Euro zahlt, um illegal nach Italien zu kommen, dann passiert das in der Regel nicht. Die eigentlichen Opfer sind Menschen, die vor einem Krieg fliehen und dabei sterben, und nicht diejenigen, die aus Nigeria oder dem Senegal „fliehen“, um in Italien ein gutes Leben zu führen, weil sie wissen, worauf sie sich einlassen und sich bewusst dafür entscheiden.

Quelle: VoxNews


+++ Noch ein Ticker +++

+++ Noch ein Ticker +++


Telepolis: Ergrüntes Linksblatt macht Werbung für Urlaub am anderen Ende der Welt (=Thailand) und spricht von den Vorteilen der maximal islamophoben thailändischen Kultur

Laut Leserforum müsste man 178 Tage im Jahr in Thailand bleiben, um das CO2 für den Flug wieder reinzuholen. Deutlich klimafreundlicher ist ein Urlaub in Dubai, wenn man hinterher noch 3 Monate Scharm el Scheich hintendran hängt.

Das ist alles so unerträglich gaga, ich kann nicht einmal mehr darüber lachen.


Jouwatch: Polen beschließt Gesetz, wonach illegal Eingereiste kein Asyl beantragen können

Das ging wieder einmal ganz schnell, war wohl wichtig. Auf der anderen Seite zeigt auch dieses Gesetz den begrenzten Horizont des politischen Polen. denn wohin schicken sie die Illegalen, wenn sie kein Asyl beantragen können? In die unbekannte Heimat, weil sie bei der Einreise ihre Papiere zerstört haben? Oder doch ins benachbarte Deutschland, wo das Problem so lange aus den Augen und aus dem Sinn ist, bis wieder ein polnischer LKW-Fahrer ins Visier gerät oder eine schwangere Polin in Deutschland gemessert wird oder sich eine in Deutschland geborene Tochter polnischer Arbeitsmigranten für das patriarchalen Lebensmodell eines Magrebmackers bereitwillig das Kopftuch überstreift.

Will heißen: Jeder Illegale, den Polen in Richtung Deutschland abschiebt, wird das Land irgendwann heimsuchen. Polen täte sich selbst einen Gefallen, wenn sie das Problem selbst lösen würden.


Free Thought Project: Amazon wirft tonnenweise gute Lebensmittel weg

Tja, genau so funktioniert eben die optimierte Wegwerfgesellschaft mit Echtzeitlieferungen für den letzten Scheiss. Im Grunde genommen ist das auch der “natürliche” Zustand, da in der Natur zahllose essbare Beeren und Früchte wachsen, die von niemandem gegessen werden und am Ende ihrer Vorhaltezeit herunterfallen und als Dünger enden.

Sobald die Recyclingketten erst einmal alle geschlossen sind, wird es den Menschen bald schon seltsam vorkommen, Lagerhaltung zu betreiben. Es wird ein Zurück in den Naturzustand sein, eine Wiederkehr des Garten Edens. Das wird dann so lange wunderbar für uns alle funktionieren, bis sich jemand am roten Apfel der Weisheit vergreift und eine Wegwerfmaschine konstruiert, die sich aus dem Weggeworfenen selbst replizieren kann. Denn dann wird es keinen Müll mehr geben, den andere für andere Produkte recyclen können.

Falls es dieses gedankliche Dilemma noch nicht gibt, möchte ich es hiermit als das “Tribble Dilemma” bezeichnen. ?


versus Jesus


Big Brother: Ein Programm namens Big Brother an US-Schulen, bei dem sich ältere Schüler um jüngere Mitschüler aus kaputten Familien kümmern

Eigentlich ein nettes Programm, auch wenn es nu ein kleines Pflaster für die eiternde Wunde unserer kaputten Gesellschaft ist. Nur, warum dieser Name? Entweder den Betreibern fehlt es an Bildung, oder aber sie sind verschlagen und betreiben ein Doppelspiel.


Fox News: Biden heuert seinen Vorgänger und ehemaligen Chef Obama an

Former President Obama will attend the United Nations COP26 climate summit in Glasgow, Scotland, early next month to highlight the “important progress” made with climate change since the Paris Agreement took effect. [..] It is unclear whether Obama will participate in any meetings or events with Biden and his Cabinet officials. Earlier this year, the White House said Biden and Obama spoke “regularly” about a “range of issues” as well as personal matters but did not disclose the frequency of those conversations. [..] Obama will also campaign with Virginia gubernatorial candidate former Gov. Terry McAuliffe in the state capital city of Richmond a week from Saturday, on Oct. 23. [..] It is unclear whether the duo’s upcoming overlap is part of a broader campaign to win more support for Biden and the Democratic Party ahead of the 2022 midterm elections. The White House did not immediately respond to an inquiry from Fox News.

Gab schon zu Trumps Zeiten im Weißen Haus Gerüchte um eine zentrale Rolle von Obama hinter den Kulissen als einer der Verantwortlichen hinter den koordinierten Angriffen auf Trump.


The Spectator: Eric Zemmour mit einer weiteren Kampfansage

Hüben wie drüben das selbe Bild:

Over the last sixty years the right has been in power for 40 years and the left for 20.When the left is in power they implement their ideas. And when the right is in power they implement the ideas of the left. The electorate has never been more firmly right, and the politicians of the right have never been so solidly to the left.

Politicians imagine that politics is about being elected. That this is the summit of their careers. But once elected a new combat must follow. A battle of ideas on the campus, in the media, schools, culture. A war that the left has systematically won. It’s time for us to fight with the same conviction. To use our convictions to gain power and use power to implement our convictions.

The left has taken over our schools with their ideologies of pervasive racism, LGBT, devaluation of the baccalaureate, taken over our universities with their ideologies and the massacre of our language. Our singers, actors and directors have undermined our families, the relations between men and women. The public service channels have become propaganda. They are channels for an ideology that detests France and the French. Paid for with your taxes.

Auch nicht übel:

When Zemmour called for an end to the ‘redevance audiovisuelle’ – equivalent to the TV license – there was thunderous applause. Asked about the 2005 referendum in which French voters overwhelmingly rejected the proposed European constitution, only to see the government ignore them and adopt an identical text as a treaty, he offered the closest hint yet of his sympathy for Frexit.

He promised to rerun the referendum and to use the mechanism frequently, noting De Gaulle and subsequent presidents had staged numerous referendums. The rulers of France have become terrified of the people, he said.

Zemmour is lazily labelled a racist and right-wing extremist by corporate journalists in both France, Britain and the United States but he resembles above all the Margaret Thatcher that France never had. He’s a conservative, combative, fearless and lucid.

‘The intellectual combat is not a game. It’s the sine qua non,’ he said. ‘We must resist the nihilism of the left’.

Gibt schon erste Versuche seitens des Le Pen Lagers, Zemmour das Versprechen abzuringen, wonach derjenige mit weniger Stimmen seine Kandidatur zurückzieht und zur Wahl des anderen aufruft. Sollte das passieren, dann wird sich Zemmour das Ding holen, da die beiden offenbar unterschiedliche Lager ansprechen. Der Spectator über die Zuschauer bei einer von Zemmours Veranstaltungen:

This was not a traditional National Front crowd in their blue smocks, driving those battered Renault vans that look like garden sheds on wheels. The car park was filled with Audis, BMWs, top-line Peugeots and a Jaguar or two. The crowd was well-spoken and smartly dressed.

Das wird noch sehr interessant werden. Sollte Zemmour gewinnen, dann wird er wohl nicht lange fackeln mit der EU oder der Globalistenagenda, selbst wenn er sich im Amt etwas zurücknehmen sollte. Der “Zemmourismus” könnte bald allgegenwärtig sein.

Quelle Titelbild

Björn Höcke: Für eine Renaissance der AfD

Björn Höcke: Für eine Renaissance der AfD

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Von BJÖRN HÖCKE* |  In der deutschen Politik wird zu wenig über Inhalte und zu viel über Personen geredet. Die Journalisten der Regierungsmedien kommentieren die parteiinternen Machtspiele wie Boxkämpfe: Man kann das im Nachgang zur Bundestagswahl wieder wunderbar beobachten: Wer ist angeschlagen, wer geht zu Boden, wer verpaßt wem den entscheidenden Leberhaken? Mit Aufstieg und […]

Fridays for No Future: Wenn Greta singt und zappelt…

Greta bei ihrer gestrigen Bühneneinlagen (Foto:Imago)

Jetzt ist klar: Sie wurde offenkundig fehldiagnostiziert, denn es handelte sich um keinen Autismus, sondern augenscheinlich um eine besonders extreme Form von ADHS. Wer nach dem gestrigen „Gastauftritt“ Greta Thunberg beim „Climate Live„-Konzert im Stockholmer Kungsträdgarden (bei dem die Kindliche Kaiserin des Klima-Kasperletheaters, quasi unter „Homies“ im eigenen Land, gemeinsam mit Andreas Magnusson eine schiefe Gesangseinlage gab) nicht merkt, dass es sich hier um keine Heilige handelt, sondern ein Mädchen, das offenkundig Hilfe braucht, dem ist vermutlich selbst nicht mehr zu helfen.

Ein geist- und anspruchsloses Nichts, gänzlich talentfrei, ohne wissenschaftlichen Beitrag zu einer politischen Debatte, zu deren Leitfigur es/sie gemacht wurde – das ist Greta Thunberg. Sie steht für die Psychose unserer Zeit, in der es keine fucking 15 minutes of fame for everyone mehr tun, sondern das personifizierte blasse Mittelmaß gleich zum Dauergötzen gemacht wird. Ihre wenig musisch-rhythmische Performance zu Rick Astleys „Never gonna give you up“ – nach einigen gewohnt zornig-zweckpessimistischen Grußworten („COP26 wird keine großen Veränderungen bewirken„) so spontan wie ein Fahrplan eingeschoben – könnte vielleicht dann als geradezu liebenswerter und sympathischer, skurriler Spontan-Gig durchgehen, wenn sich hier irgendein No-Name-Teenie auf einem Kirchentag oder bei einer Schülerfreizeit in Szene setzte.

„Du hast das Rhythmusgefühl eines Nilpferdes und mein Wellensittich macht melodischere Töne wenn ich mich draufsetze. Viermal Nein.“ pic.twitter.com/1ajIFKODkq #DSDS #Supertalent #Greta #GretaThunberg

— Michael Ziesmann (@M_Ziesmann) October 17, 2021


Doch hier macht sich eine verhaltensauffällige Kindfrau zum Affen, die als Führerin einer weltweit operierenden Sekte das Gehör der Mächtigen der Erde hat und vor UN-Vollversammlungen und Parlamenten spricht, angehimmelt von todernsten und tiefseriösen, schuldbeflissenen Mienen der globaler Eliten. Nicht „Alter Schwede“, sondern „Junge Schwedin!“, entfährt es einem da unweigerlich in Fremscham.

Es tobt ein infantiler Jahrmarkt der Eitelkeiten um eine durch ihr Klima-Engagement zur Multi-Millionärin gewordenen „Aktivistin“, die von ihren Eltern mit Heerscharen von PR-Profis im Hintergrund zum Medienstar gezüchtet wurde. Alles in allem ist Greta eine arme Sau. Auftritte wie der gestrige in Schweden, den man für eine Satire zu halten geneigt ist, und vor allem die frenetischen Reaktionen ihres Publikums zeigen indes auf tröstliche Weise: Würde die Generation den Klimawandel als Untergangsszenario ernst nehmen und wär dieser tatsächlich so epochal-gravierend und zerstörerisch, wie er uns immer verkauft wird, dann wäre ganz sicher nicht eine wandelnde Borderline-Bahnstörung und Selbstdarstellerin wie Thunberg die Galionsfigur der Planetenrettung.

Die friedliche Umwälzung – Christoph Pfluger über das neue Geldsystem

Was ist Geld? Eine Frage die Christoph Pfluger schon viele Jahre umtreibt. Für ihn sind die Scheine, Münzen und Geldkarten in unseren Taschen keineswegs ein Ausdruck evolutionären Fortschritts oder lediglich Mittel zur Vereinfachung zivilisierten Lebens, sondern viel mehr eine riesige Illusion, eine generalisierte Metapher, bei der es sich von Anfang an um eine Fehlkonzeption gehandelt hat und die sich nun im Begriff befindet in ihrem Drang nach unendlichem Wachstum die ganze Welt zu verschlingen. Grundlage dieser fatalen Entwicklung hin zu einem gefährlichen Spiel, das unser aller Lebensgrundlage aufs Spiel setzt ist die Art wie Geld entsteht. Wie die Banken Geld schöpfen sei so einfach, dass sich der Verstand dagegen währt, konstatiert Pfluger.

Für den Schweizer sind nicht nur Ungleichheit und Krieg Folgen des generellen Wachstumszwangs sondern auch die menschliche Gier. Im Gespräch mit KaiserTV spricht Christoph Pfluger über den Ursprung der menschlichen Gier, Vorteile eines zinsfreien Geldsystems, Schnittstellen zwischen Linken und Libertären und was das alles mit Corona zu tun hat.

„Kulturelle Aneignung“: Was für ein Theater um Flechtfrisuren und Rassismus!

„Kulturelle Aneignung“: Was für ein Theater um Flechtfrisuren und Rassismus!

Hannover ist die Landeshauptstadt von Niedersachsen. Und jede Landeshauptstadt leistet sich ein mit öffentlichen Geldern finanziertes Theater oder sogar eine Oper. Das ist in Hannover nicht anders, hier ist es die „Staatsoper“. Und genau dort ist gerade die Ballettaufführung „Toda“ zu sehen. Aber man diskutiert in der Theaterszene und auch weit darüber hinaus nicht über das Stück selbst, sondern über Flechtfrisuren der Tänzerinnen. Denn die ursprünglich aus Afrika stammenden Frisuren werden in der Aufführung von Weißen getragen. Darf das sein oder ist das rassistisch?

  • Öffentlich finanzierte Theater und Opern vor neuen Rassismus-„Skandalen“
  • Hannover: Nach „Schwarzfahrer“-Diskussion nun Theater um afrikanische Flechtfrisuren
  • Reproduziert Darstellung der Frisuren wirklich Rassismus?
  • Wenn „kulturelle Aneignung“ Rassismus ist, was darf man dann künftig noch?

Von Achim Baumann

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Was für ein Theater, mag man meinen: Nachdem die städtische Verwaltung von Hannover bereits für ihren Genderleitfaden erheblich der Kritik ausgesetzt war, sorgte die Verkündung der dortigen Verkehrsbetriebe, den Begriff „Schwarzfahren“ nicht mehr verwenden zu wollen, da dieser einen rassistischen Kontext aufweise, jüngst ebenfalls für Diskussionen – und natürlich ebenso für Hohn und Spott.

Aber nun entbrannte eine weitere Diskussion um tatsächlichen oder vermeintlichen Rassismus in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Diesmal an der Staatsoper. Gegenstand der Diskussion: Flechtfrisuren, wie sie ursprünglich aus Afrika stammen und dort noch weit verbreitet sind, werden auch im Stück verwendet – von weißen Darstellerinnen. So befand Nicolas Matthews, Mitglied des Spielensembles kritisch und empört: „Die Darstellung reproduziert Rassismus“! Und schon ging es um den offenbar überall lauernden Alltagsrassismus der einheimischen Bevölkerung.

Entbrannte Diskussion um „kulturelle Aneignung“

„Ein wahrhaft himmlisches Vergnügen“, heißt es anerkennend zum Stück „Toda“ in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ). Aber ob das Stück wirklich gut ist oder nicht, scheint nicht mehr wirklich von Interesse zu sein. Ein neues Schlagwort indes macht die Runde, es geht um „kulturelle Aneignung“, eine Form des Rassismus. Per Definition ist „kulturelle Aneignung“ das Reproduzieren oder die Übernahme von Elementen einer anderen Kultur. Alles klar?

Gemeint ist die Adaptierung bestimmter kultureller Merkmale oder Eigenschaften. Kritisiert wird in der Regel, dass Weiße etwas adaptieren und angeblich ausschlachten, dem Merkmal einen neuen Sinn geben, es verändern, es eben auch nutzen. Man erinnere sich an die Kritik, das Darstellen von Indianern im Karneval sei ebenfalls rassistisch.

Staatsoper will nicht „rassistisch“ sein

Klar, die Staatsoper wollte nicht in ein ungünstiges Licht geraten und verwies nun etwas wolkig darauf, dass am Haus ja „Workshops und Schulungen zum Alltagsrassismus, Critical Whiteness und verwandte Themenfelder“ angeboten würden. Aber vielleicht sei man ja auch unsensibel und erklärte reumütig: „Wir sehen unsere Fehlbarkeit und wollen lernen“.

Christiane Hein, Sprecherin der Staatsoper führte wenig später deutlicher und natürlich vorauseilend aus: „Wir wollen Perspektiven und Visionen für ein Theater entwickeln, das der kulturellen Diversität der Stadtgesellschaft entspricht“. Man habe daher konsequenterweise die Stelle einer „Diversitätsagentin“ geschaffen – und natürlich würde über die Frisuren intern beraten.

Hannover ist überall

Werden solche Stellen künftig auch an anderen Theatern und Opern installiert? Das könnte wahrscheinlich sein, denn diese Diskussion kann man so oder ähnlich an jedem Theater oder Opernhaus führen. Dabei kennt man die Position eines „Aufpassers“ über politisch korrekte Inhalte bislang eher aus totalitären Systemen. Wie das bei den Steuerzahlern ankommt, ist indes nicht bekannt.

Immerhin ist das Staatstheater in Hannover von öffentlichen Geldern finanziert – also mit Geld des Steuerzahlers! Wie dem auch sei, die nächste Diskussion über „kulturelle Aneignung“ steht in den Startlöchern: In dem Stück „Toda“ treten Tänzer auch mit Körperbemalungen auf, die an Maori-Tätowierungen erinnern. Da wittern Interessierte ebenfalls Rassismus.

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Bescherung! Energiekrise und Inflation, wie bestellt, so geliefert.

Bescherung! Energiekrise und Inflation, wie bestellt, so geliefert.

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von Manfred Haferburg

Liebe deutsche Wähler. Ihr habt Euch von den Politikern, den Haltungsjournalisten und den selbsternannten Klimarettern hinter die Fichte führen lassen. Wie bestellt, so geliefert. Umtausch ausgeschlossen.

Die Energiepreise steigen, sodass Heizen und Autofahren für viele Normalverbraucher zum „entweder – oder“ werden. Der Erdgaspreis hat sich verzehnfacht. Da kommen fette Heizkostennachzahlungen auf die Kunden zu. Und alles, in dem Energie vorkommt, wird auch teurer. Und zwar nicht so knapp.

Gut so“, meint das öffentlich-rechtliche ARD-Sprachrohr der Regierung. Der Kommentator hat leicht kommentieren, liegt sein Einkommen doch über 10.000 Euro, bezahlt durch Zwangsabgabe von den kleinen Leuten. Da machen zwei Euro pro Liter Diesel den Mann nicht arm, zumal sein Arbeitgeber das bezahlt.

Katarina Barley, SPD-Europapolitikerin mit mehr als 10.000 Euro Einkommen, rät armen Hartz4-Beziehern zum Stromsparen: „Die Kilowattstunde, die ich nicht verbrauche, ist am billigsten.“ Und die Marie-Antoinette der SPD legte nach, dass der Einbau neuer Fenster und einer neuen Heizung ja Energie sparen würde. Schließlich hat die Regierung den Hartz4-Satz um drei Euro erhöht. Dann mal los, liebe Rentner, Flaschensammeln mit Barley für die neue Ökoheizung!

VW-Top-Manager Herbert Diess – SPD-Mitglied, Monatseinkommen eine halbe Million ohne Boni und Rentenbeiträge – forderte letzte Woche eine Erhöhung des CO2-Preises von 25 auf 65 Euro. Das soll Elektroautos durch Verteuerung des Treibstoffs konkurrenzfähig machen. Dass dabei der Strompreis auch für die E-Autos steigt, ficht einen Diess nicht an, wenn nur der Konzernumbau zügig vorankommt. Diese Woche kündigte er folgerichtig an, dass durch den Umbau des Konzerns auf Elektromobilität demnächst 30.000 VW-Mitarbeiter abgebaut werden könnten. „Drastischer Wachstumsrückgang – Deutschland wird nach unten durchgereicht“, befindet Die Welt aktuell. Die demnächst Arbeitslosen dürfen mit ihren Familien schon bald das Stromsparen üben.

Die Welt retten, koste es so viele kleine Existenzen, wie es wolle

Die regierungstreuen Medien verbiegen die Wahrheit zur Unkenntlichkeit, damit die kleinen Leute nicht merken sollen, dass die irrsinnige Energiepolitik der letzten zehn Jahre sie in einen Schlamassel reitet, aus dem es im Guten kein Zurück mehr gibt. Da ist eben der Putin schuld, da wurden die Erneuerbaren nur nicht schnell genug ausgebaut, da sind wie immer die kapitalistischen Spekulanten am sozialistischen Elend schuld. Kein Wort über den politisch demolierten Kraftwerkspark, dessen Zerstörung Abermilliarden kostet. Kein Wort über das Subventionsgestrüpp, in dem die Zahnarzthelferin ihrem Chef das Solardach und das Elektro-Zweitauto finanziert. Kein Wort über die Steuerabzocke bei Sprit und Strom. Kein Wort über die neue CO2-Steuer, die jährlich steigt und deren Steigerung den Klimarettern viel zu langsam geht – 180 Euro pro Tonne sollen es sein.

Das sind nur einige Beispiele. Die großkopferten Klimaretter haben jede Scham verloren. Sie wollen die Welt retten, koste es so viele kleine Existenzen, wie es wolle. Sie wollen stramm vorreiten und große Zeichen setzen. Das tut gut, auch wenn es nicht funktioniert. Dabei merken sie nicht, dass die Welt, statt ihnen hinterherzureiten, nur noch den Kopf über sie schüttelt. Eine ganze Reihe international bekannter grüner Wissenschaftler schreibt einen offenen Brief: „Liebes Deutschland, bitte lass die Kernkraftwerke am Netz“. Der französische Merkelfreund Macron hat den deutschen Vorreitern gerade den Mittelfinger gezeigt und will eine Milliarde für die Forschung an neuen Reaktoren ausgeben. Er hat berechtigterweise die Hosen voll, dass die Franzosen im nächsten Jahr jemanden anderes wählen als ihn. Und der Newsletter Steingarts Morning Briefing, sicher eher dem Mainstream verhaftet, schreibt heute: „Die womöglich größte Fehlentscheidung der deutschen Politik war der Ausstieg aus der Atomenergie. Die Angst vor einem deutschen Tschernobyl und die nicht triviale Frage der atomaren Endlagerung führten im Juni 2011 zu einem abrupten Ausstiegsbeschluss des Deutschen Bundestages, der nun exekutiert wird.“ 

„This is the hard way to learn this world“, sagte einmal ein Amerikaner zu mir, als ich am Kaffeautomaten vergaß, den Becher unterzustellen. So geht es den Deutschen jetzt mit dem Atomausstieg. Auf Achgut.com ((Anmerkung der EIKE – Redaktion: und bei EIKE)) konnte man das seit über zehn Jahren lesen, es lässt sich aus den Beiträgen eine ganze Bibliothek zusammenstellen. Jedenfalls kann keiner sagen, dass die Misere nicht vorausgesehen worden wäre.

Womit wir beim Thema Wahlen wären. Liebe deutsche Wähler, was habt Ihr denn erwartet?

Liebe Wähler, IHR habt die SPD auf den Schild gehoben. Ich wage mal eine Hypothese: Jetzt bekommt Ihr Herrn Scholz – den mit den Erinnerungslücken – als Kanzler. Ihr bekommt womöglich Frau Esken (die war ja schon mal im Elternbeirat) als Bildungsministerin. Und als Sahnehäubchen obendrauf bekommt Ihr Herrn Lauterbach als Gesundheitsminister – zum Zwecke des Dauerlockdowns und der ewigen Maskerade.

Liebe Wähler, IHR habt die Grünen stark gemacht und bekommt dafür womöglich den Kinderbuchautor Habeck als Energieminister und stellvertretenden Kanzler. Und Ihr bekommt das kleine Plappermäulchen, das Euer Land als würdige Nachfolgerin für Herrn Heiko Maas im hohen internationalen Außenamt repräsentieren soll, Unterhaltungswert garantiert.

Und liebe Wähler, wer schlau sein wollte und „strategisch“ gewählt hat, bekommt nun neben dem ganzen Gruselkabinett den Herrn Lindner als Finanzminister serviert. Er wird für die Verlockung der Herrschaft die sich anbahnende Gespensterbahn von Bundeskabinett nicht verhindern. Und er kann, beim besten Willen, die europäische Schuldenunion nicht verhindern. Und – last but not least – er wird den irrsinnigen Green Deal von unserer Ursel nicht verhindern, er gehört nämlich zu den Green Dealern. Er wird das rissige Make-up der neuen Regierung sein und ab und zu frech unter dem Tisch hervorgucken.

Liebe deutsche Wähler. Ihr habt Euch von den Politikern, den Haltungsjournalisten und den selbsternannten Klimarettern hinter die Fichte führen lassen. Wie bestellt, so geliefert. Umtausch ausgeschlossen. Das werden unterhaltsame vier Jahre für Freunde der unfreiwilligen Satire und auch für Freunde von Horrorfilmen wie „Paranormal Activity“.

Zu guter Letzt eine Zurücknahme und Abbitte an die Achse-Leser (Anmerkung der EIKE – Redaktion: und EIKE-Leser): Mir ist klar, SIE waren es nicht. Aber Sie sind leider mitgefangen. Rette sich, wer kann.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

Nachtrag der EIKE Redaktion.

Obwohl die „bürgerlichen“ Parteien im neuen Bundestag eine – wenn auch knappe – Mehrheit habe, schließen FDP wie Union eine Regierung mit der AfD, ebenso wie die Bildung einer Minderheitsregierung unter Duldung der AfD von vornherein und ganz selbstverständlich aus. Warum?

Horror-Spritpreis zu niedrig: So will Gewessler die Pendler & Familien enteignen

Horror-Spritpreis zu niedrig: So will Gewessler die Pendler & Familien enteignen

„Sie werden nichts mehr besitzen und Sie werden glücklich sein“: So stellen sich die Globalisten vom Weltwirtschaftsforum (WEF) das Leben im Jahr 2030 vor. Als Erfüllungsgehilfe dieser „Agenda 2030“ betätigt sich das Verkehrsressort von Leonore Gewessler (Grüne) nur zu gern. Dass das Leben vieler Menschen locker um einen Tausender teurer wird, reicht ihr nicht. Sie will nun auch noch das Dieselprivileg kippen. Das würde nicht nur Pendler hart treffen – sondern wäre auch an der Supermarkt-Kassa deutlich spürbar. 

  • CO2-Preis und Ende des Dieselprivilegs machen Diesel um 27 Cent teurer!
  • Heizung, Lebensmittel, Sprit: Familien zahlen doppelt und dreifach
  • Mehrkosten könnten mehrere tausend Euro im Jahr betragen
  • Fast ein Drittel des Tank-Umsatzes könnte wegfallen
  • Die Bürger sollen Steuerloch von 780 Mio. Euro schließen
  • Heizöl mehr als doppelt so teuer, Gas mehr fünfmal so teuer wie im Vorjahr
  • EU & Co. blockierten russisches Gas, zeigen in Energiekrise auf Russland.

Dieselprivileg adé? Gewessler will Treibstoff verteuern

Derzeit beträgt die Steuer auf Diesel-Kraftstoffe um 8,5 Cent weniger als auf Benzin. Das 1948 eingeführte Dieselprivileg soll die Bürger für die höheren Anschaffungskosten eines Diesel-Fahrzeugs entschädigen. In Kombination mit der neuen CO2-Bepreisung wird ein Liter Diesel somit bis 2025 um mindestens 27 Cent teurer. Bei einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 7 Litern je 100 Kilometer muss also ein Pendler für 30km Fahrt zur Arbeit an der Zapfsäule jährlich jedenfalls 200 Euro mehr einplanen!

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Beim Wochenend-Einkauf trifft ihn der Schlag dann doppelt. Denn die meisten LKW fahren freilich mit Diesel. Schon mit Einführung der CO2-Steuer rechnet die Transportbranche mit 8 Prozent mehr Kosten. Durch den Fall des Dieselprivilegs stiege dieser Wert auf stolze 12 Prozent. Eine durchschnittliche vierköpfige Familie, die sich halbwegs bewusst ernährt, zahlt alleine für Grundlebensmittel im Jahr gute 1.000 Euro mehr. Die Inflation oder die Effekte einer höheren Steuerklasse durch die kalte Progression sind da noch nicht eingepreist.

Bürger müssen für drohendes Steuerloch aufkommen

Für Gewessler läuft alles nach Plan. Schon länger baut sie an der Absicht, das Autofahren unrentabel zu machen. Eine Welt ohne privaten Autobesitz: Beim Globalisten-Forum in Alpbach träumte man schon vor Jahren davon. Und auf diesem Weg warten schon weitere Hämmer „Natürlich ist das nur ein Schritt – und im Klimaschutz gibt es noch viel mehr zu tun. Darum werden wir natürlich auch an allen Maßnahmen zur ökosozialen Steuerreform weiterarbeiten. Von der Ökologisierung der Pendlerpauschale bis zu den nächsten Maßnahmen im Kampf gegen den Tanktourismus.“

Über weitere Finten Gewesslers im Kampf gegen Autobesitzer berichtete Wochenblick hier und hier. Im Wahlkampf schlugen die Grünen auch vor, die Pendlerpauschale durch einen niedrigen Absetzbeitrag zu ersetzen. Und der „Kampf gegen den Tanktourismus“ ist eine Mogel-Packung. Denn wegen der niedrigeren Spritpreise tanken jährlich viele LKWs aus dem Ausland bei uns. Dies macht zwischen 25 und 30 Prozent des Jahresumsatzes der Tankstellen aus. Es wäre also eine Hiobsbotschaft für gerade für kleine Tankstellen-Betreiber. Dass das zu befürchtende steuerliche Loch von 870 Mio. Euro wieder der Steuerzahler füllen muss, liegt auf der Hand. Die Österreicher werden also zumindest dreifach zur Kasse gebeten.

Ölpreis und CO2-Steuer treiben auch Heizkosten hoch

Das Leben wird immer unleistbarer – und die türkis-grüne Regierung beschleunigt es mit ihren Maßnahmen. Dabei wäre die Situation auch ohne deren Zutun schlimm genug. Im Jahresvergleich wurde das Tanken bereits um 20 Prozent teurer. Diese Woche überschritt der Benzinpreis erstmals die 1.50-Euro-Schwelle, im benachbarten Deutschland sogar die 2-Euro-Grenze. Und angesichts der sich weltweit entfaltenden Energiekrise ist kein Ende der Preisspirale in Sicht. Das betrifft nicht nur Diesel- und Ottokraftstoffe, sondern auch Heizmittel.

Der Heizölpreis stieg zuletzt auf bis zu 89 Cent pro Liter – mehr als doppelt so viel als im Vorjahr (Tiefstpreis 37,36 Cent). Bei Durchaus realistischen 2.000 Liter Heizöl im Jahr zahlen die Bürger also derzeit um 900 Heiz-Euros mehr als im Vorjahr. Dazu kommen noch die Effekte der CO2-Bepreisung. Bei 55 Euro pro Tonne können Haushalte bis 2025 mit etwa 350 Euro Mehrkosten rechnen. Alleine durch Heiz- und Spritkosten geht einem solchen Haushalt in etwa ein Nettomonatsgehalt eines Durchschnittsverdieners durch die Lappen. Rechnet man die Folgen durch die allgemeine Teuerung dazu, sind es fast zwei. Urlaub und Weihnachten fallen quasi aus.

Kalter Winter droht: Gas um 400 Prozent teurer!

Noch drastischer ist die Situation übrigens am Gasmarkt – das immer knapper wird. Tragen müssen die Mehrkosten vor allem weniger betuchte Leistungsträger, die zur Miete wohnen: Ein großer Anteil der Wiener Gemeindebau-Wohnungen hat etwa eine Gasheizung. Innerhalb eines Jahres stieg der Gaspreis um 425,1 Prozent. Viele Familien müssen deshalb im Winter nun bei der Heizung zu sparen, um nicht mehrere tausend Euro extra zu zahlen. Genau in dieser Situation bürdet ihnen die grüne „Klima-Ministerin“ noch eine CO2-Bepreisung auf.

Die Energiekrise ist hausgemacht: Seit Jahren blockiert der Westen den Bau der Gas-Pipeline „Nord-Stream 2“. In der Öffentlichkeit präsentierte man dies als klare Kante gegenüber Russland. Nun fehlt aber das Gas in Westeuropa – und Russland soll einmal mehr der Sündenbock für die Situation sein. Man verzichtete aus Eitelkeit auf russisches Gas, verärgerte einen wichtigen Wirtschaftspartner. Anstatt den Fehler nun einzusetzen, putzt man sich jetzt an Putin ab. Der Leidtragende sind am Ende die einfache Bürger, welche die Folgen ausbaden müssen. Sie muss nun fürchten, im Winter zu frieren.

AUF1-Schwerpunkt zur Krisenvorsorge

Damit Sie die Folgen eines solchen Katastrophe nicht unvorbereitet treffen, widmet sich der unabhängige Sender AUF1 derzeit schwerpunktmäßig der Krisenvorsorge. Der erste Teil der Serie dreht sich um aktuell mögliche Krisenszenarien und Hintergründe, wieso diese drohen. 



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