Kategorie: Nachrichten
Herr Haimbuchner, es wird Zeit, Ihre Versprechen einzulösen!
FPÖ-Chef Haimbuchner hat im Wahlkampf vor den Landtagswahlen seine „Freiheitstour“ absolviert. Dabei sprach er sich spät aber doch gegen eine Impfpflicht und gegen den Corona-Wahnsinn aus. Ein eng mit ihm verbundener YouTube-Analyst veröffentlichte in letzter Minute eine Brandrede: Man solle wählen, um den Corona-Wahnsinn zumindest in Oberösterreich einzudämmen. Jetzt wird es Zeit zu liefern.
Ein Kommentar von Michael Scharfmüller und Michael Mayerhofer
Oberösterreichs Landeshauptmann hat dem Fünf-Stufen-Plan (Erklärung der Stufe 5) der Türkis-Grünen Bundesregierung zugestimmt. Sein Stellvertreter hat nach der Wahl nichts Wahrnehmbares gegen den völlig unausgereiften und vermutlich verfassungswidrigen 3G-Zwang am Arbeitsplatz unternommen, den er vor der Wahl noch verdammt hat. In der letzten Presseaussendung zum Thema, die am 23. September, also vor der Wahl verfasst wurde, war noch zu lesen:
„Dass mit der 3G-Pflicht bewusst bis nach der Wahl gewartet wird, zeigt wiederum, dass bei der türkis-grünen Regierung nicht die gepriesene Gesundheit, sondern vielmehr die eigene Machtstrategie im Vordergrund steht“, kritisiert Haimbuchner und sagt: „Die Oberösterreicher haben am kommenden Sonntag im wahrsten Sinne die Wahl, den Regierungsmaßnahen eine Abfuhr zu erteilen. Nur eine Stimme für die FPÖ garantiert, dass endlich Vernunft einkehrt und die Entmündigung der Bevölkerung ein Ende findet.“
Inzwischen hat Oberösterreich sogar noch strengere Corona-Maßnahmen beschlossen, als vom Bund vorgegeben. Einzelne Bezirke sind bereits wieder abgeriegelt. Das schlimmste ist aber die Ungewissheit für die tausenden Arbeitgeber und Arbeitnehmer, wie die irrsinnigen Maßnahmen überhaupt umgesetzt werden. Auf Haimbuchners Internetseite herrscht zu diesem Thema gähnende Leere. Auch eine neuere Wortmeldung zum Thema ist auf keinem Kanal zu finden. Stattdessen erfahren wir via Facebook, dass er den Assistenzhund „Jack“ im Landesdienstleistungszentrum besucht hat. Das ist ja auch schön und wie man am Foto sieht hat auch Jack sich sehr gefreut.
Beim Thema Impfpflicht werfen Haimbuchner sogar einige Kritiker vor, wortbrüchig geworden sein. Zwar liest man im Regierungsübereinkommen, dass es auf Landesebene keine Impfpflicht geben soll. Im Gegenzug soll aber der propagandistische der Druck auf Ungeimpfte erhöht werden. Für die entsprechenden Werbekampagnen wird natürlich Steuergeld herangezogen. Wörtlich heißt es:
Steigerung der Impfbereitschaft
Impfungen gehören zu jenen Errungenschaften, die den größten Effekt auf den Rückgang der weltweiten Sterblichkeit haben und den größten Schutz vor vielen schweren Krankheiten bieten. Durch verstärkte Aufklärung und Bewusstseinsbildung, vor allem im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen, sollen die Durchimpfungsraten erhöht werden.
Haimbuchner sieht also kein Problem darin, stillende Mütter und ihre Kleinkinder bereits dem Impfdruck auszusetzen. Weiters ist Teil des Regierungsübereinkommens zwischen ÖVP und FPÖ, Ausreisesperren zwischen einzelnen Bezirken oder gar Orten zu akzeptieren oder aktiv anzuordnen. Dies ist etwas verklausuliert versteckt, wir haben es im unten stehenden Zitat fett hervorgehoben:
- Durchführung einer Bewusstseins-, Informations- und Imagekampagne, um den Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern die Impfung als wirksamen Schutz gegen schwere Krankheitsverläufe zu vermitteln und damit die Durchimpfungsrate auf freiwilliger Basis zu erhöhen. Auf landesgesetzlicher Basis wird es keine Impfpflicht geben.
- Eintreten für die (nach Möglichkeit bundesweite) Erhebung des Immunisierungsgrades der Gesamtbevölkerung, z. B. durch den Einsatz von Antikörpertests, und Ableitung der notwendigen Schritte zur Pandemiebekämpfung
- Umsetzung der Maßnahmen/Vorgaben des Bundes zur Pandemiebekämpfung im Rahmen der mittelbaren Bundesverwaltung
- Ergreifung lokaler Maßnahmen im besonderen Bedarfsfall
- Aufrechterhaltung und weitere Ausdehnung eines niederschwelligen und bedarfsgerechten Impfangebotes
Herr Haimbuchner! Wenn sie sich selbst und ihre Landespartei nicht unglaubwürdig machen wollen, dann fangen sie endlich an, eigenständige Politik im Sinne ihrer Wähler zu machen. Erinnern Sie sich an die Bedeutung des Wortes „Freiheit“. Ein- und Ausreisesperren für ihre Landsleute haben nichts, aber auch gar nichts mit einem Prinzip der Freiheit zu tun, speziell nicht wenn die medizinische Indikation für solche willkürlich anmutenden Maßnahmen stark umstritten ist. Niemand braucht einen freiheitlichen Politiker, der nur der ÖVP nach den Mund redet, um seine eigene Position zu erhalten.
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CO2-Ursel: Von der Leyen rettet die Umwelt mit extra viel CO2
Der Telegraph hat heute einen interessanten Beitrag darüber veröffentlicht, dass Ursula von der Leyen, die derzeit Präsident der EU-Kommission spielt, ein sehr inniges Verhältnis mit Privat-Jets pflegt. Selbst Kurzstrecken von rund 50 Kilometern legt sich mit dem Privat-Jet zurück, offenkundig in dem Bemühen, so viel wie nur möglich CO2 in die Umwelt zu emittieren, damit […]Uganda: Kinderopfer, um Reichtum zu mehren?
Tödlicher Kindsmissbrauch – Dokumentarfilm bringt Handlanger und Ursachen ans Licht
Merkel will noch stärkere Einschränkungen für Ungeimpfte
(David Berger) Obwohl u.a. die 2G-Regel für die erhöhten Inzidenzzahlen verantwortlich ist, will Merkel nun ihrem kompletten Versagen in der Coronakrise noch einmal vor ihrem Abgang die Krone aufsetzen: Sie forderte noch stärkere Einschränkungen für Ungeimpfte.
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Slowenien: Botschaft von Premierminister Janša zum Reformationstag
Im Folgenden finden Sie die Botschaft von Premierminister Janez Janša anlässlich des heutigen Nationalfeiertags – dem Reformationstag.
Das Gedicht „Zdravljica“ von France Prešeren handelt von einer Nation, die all ihre Sehnsüchte nach Freiheit, Einheit, Glück und Versöhnung erfüllt hat. Von einer Nation, die Jahrhunderte in Ketten verbracht hat, um endlich den Tag zu erleben, „an dem kein Krieg und kein Streit mehr über die Bewohner der Erde herrscht, die sich danach sehnt, dass alle Menschen frei sind und nicht mehr Feinde, sondern Nachbarn sind“. Die Zdravljica trägt die Seele des slowenischen Volkes in sich. Sie spiegelt die Schönheit unserer Muttersprache wider.
An dem Tag, an dem wir die Geburt unseres unabhängigen und souveränen Staates feierten, war es ein besonders magischer Moment, Slowenisch zu hören. In unserer Selbstverständlichkeit haben wir fast vergessen, dass es einmal Zeiten gab, in denen es unterdrückt und verfolgt wurde. Dass wir in der Vergangenheit oft dafür kämpfen mussten, sie als etwas Besonderes und Andersartiges gegenüber den Sprachen anderer Nationen bis heute am Leben zu erhalten.
Katekismus – The first slovenian printed book (Photo: Wikipedia)
Es ist daher nicht verwunderlich, dass der Reformationstag, der an die Entstehung derslowenischen Standardsprache erinnert, 1992, kurz nach der Unabhängigkeit des Landes, zum slowenischen Nationalfeiertag erklärt wurde. Die slowenische Sprache und Kultur sind im Bewusstsein der Nation verankert. Sie sind die wichtigsten Grundlagen, auf denen unsere Nation aufgebaut wurde und die unsere Identität mit einem unabhängigen und souveränen Slowenien bekräftigen. Doch der Weg dorthin war lang und beschwerlich. Er war von vielen historischen Ereignissen geprägt. Einige waren schön und inspirierend, andere bedrohten unsere Existenz. Aber durch sie sind wir gewachsen, haben gelernt und uns als Nation weiterentwickelt. Wir haben unseren Sinn fürs Überleben geschärft. Wir sind aufgestanden und stehen geblieben. Wir haben unsere Sprache und Kultur geschützt und bewahrt. Das Herz der slowenischen Nation. Unser physischer und geistiger Kern.
All dies wäre viel schwieriger, wenn nicht gar unmöglich gewesen, wenn es nicht Männer gegeben hätte, die die gesprochene slowenische Sprache standardisiert haben. Ohne Primož Trubar, der 1550 die ersten beiden slowenischen Bücher, die Fibel und den Katechismus, veröffentlichte, ohne Adam Bohorič, der die erste slowenische Grammatik, die Arcticae horulae successivae, schrieb, ohne Sebastijans Kreljer Kinderbibel und ohne Jurij Dalmatin, der 1584 die Bibel ins Slowenische übersetzte, hätte das Slowenische nur als gesprochene Sprache existiert. Sie hätte allmählich aus der Alltagssprache verschwinden können, die slowenischen Wörter wären in Vergessenheit geraten. Und wenn die Sprache verschwände, würde auch die Nation verschwinden.
Deshalb ist die Rolle dieser historischen Persönlichkeiten und der slowenischen Protestanten so wichtig für die Existenz der slowenischen Nation. Mit dem Druck des ersten slowenischen Buches wurde die Grundlage für das Überleben der slowenischen Sprache und Nation geschaffen. So wie die slowenische Standardsprache uns vor fünf Jahrhunderten auf die Landkarte der entwickelten europäischen Nationen setzte, ist unsere Sprache auch heute, in Zeiten der Globalisierung und der verschwimmenden nationalen Grenzen, ein wesentlicher Teil unseres kulturellen Erbes und unserer Identität. Sie ist der Kern des Bewusstseins unserer Nation. Sie ist das Bindegewebe, das uns bindet, uns bewahrt und unsere nationale Identität ausmacht.
Zu unserem Nationalfeiertag, dem Reformationstag, möchte ich Sie herzlich beglückwünschen. Bleiben wir stolz auf unsere Muttersprache.
Janez Janša
Premierminister der Republik Slowenien
Die Botschaft erschien auf Demokracija, unserem Partner der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION
Die Klimaschau von Sebastian Lüning: CO2-freier Containertransport ist machbar. Ist er auch großflächig finanzierbar?
Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende. Themen der 74. Ausgabe vom 27. Oktober 2021: 0:00 Begrüßung 0:23 Container fahren bald mit Methanol 2:59 Neues von der Gefleckten Schnarr-Schrecke 5:15 Das Versagen der Klimamodelle beim südamerikanischen Regen
Die Klimaschau unterstützen können Sie hier: http://klimaschau.tv/spenden.htm
Thematisch sortiertes Beitrags-Verzeichnis aller Klimaschau-Ausgaben: http://klimaschau.tv
Deutsche Klinik stoppt Drittstiche bei Angestellten: zu viele Nebenwirkungen
Die bereits laufenden sogenannten „Booster-Impfungen“ für Beschäftigte an der Universitätsklinik in Münster (UKM) wurden am Freitag wieder gestoppt. Der Grund: Es wurden ungewöhnlich viele Nebenwirkungen festgestellt. Nur Stunden zuvor hatte das Krankenhaus angekündigt, allen 11.000 Bediensteten die dritte Impfung verpassen zu wollen.
- Booster für Personal vorerst gestoppt – nach Ankündigung ganzes Personal impfen zu wollen
- Zu viele Nebenwirkungen – Angst vor Personalmangel
- Deutscher Ärztepräsident gegen Drittstich für alle
- Lauterbach für schnelleres Boostern oder strenge 2G-Regel
Stopp der Booster nur Stunden nach Ankündigung
Laut Medienbericht wurde der vorläufige Stopp des Gen-Drittstichs von einer Sprecherin der UKM nach Anfrage des Radiosenders Antenne Münster bestätigt. Nur Stunden zuvor hatte man verlautbart, dass bis Jahresende allen 11.000 Mitarbeitern ein „Angebot“ für die „Auffrischungsimpfung“ gemacht werde. Das Auftreten der „Impfreaktionen“ dürfte also dementsprechend heftig und schnell ausgefallen sein. Wie viele unterschiedliche und gefährliche Nebenwirkungen bereits dokumentiert sind, darüber hat Wochenblick unter anderem hier, hier und hier berichtet.
Angst vor zu vielen Ausfällen
Einem Bericht der „Westfälischen Nachrichten“ zufolge wurden die Gen-Behandlungen beim Personal für die Intensivstationen mit Blick auf das lange Wochenende vorläufig ausgesetzt. „Das war uns zu heiß“, kommentierte der Pflegedirektor der UKM gegenüber der Zeitung. Man habe aufgrund der Nebenwirkungen zu umfangreiche Personalausfälle befürchtet, um den Dienstplan weiter aufrechterhalten zu können. Man wolle die „Booster“ allerdings „koordiniert“ nachholen. Dafür hat das Spital ein eigenes Impfzentrum für die Drittstiche errichtet, wie der Homepage der UKM zu entnehmen ist.
Corona-Lauterbach: Booster oder 2G
Der deutsche Ärztepräsident Klaus Reinhardt führte am Samstag aus, dass es für die Notwendigkeit der Booster für alle bisher keine wissenschaftliche Evidenz gebe, berichtet eine Tageszeitung.
Der selbsternannte Corona-Experte Karl Lauterbach von der SPD sieht die „viel schnellere Booster-Impfung“ als eine von derzeit zwei Möglichkeiten, mit denen man die Fallzahlen stark senken könne. Die andere wäre eine strikte 2G-Regel. Dafür müsse man die Impfzentren wieder öffnen, so Lauterbach. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert indes einen stärkeren Einsatz von Antikörpertests und Booster-Impfungen für alle Altersgruppen.
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Merkel wird zur Cheflobbyistin des „Green New Deals“. Ihr Narrativ hat es in sich!
Der Untergang der Menschheit steht unmittelbar bevor. Es sei denn, wir Deutschen erfinden schnellstens eine global wirksame Klimaanlage. „Schröder, Du Dinosaurier! Verschwinde in Deiner Pipeline“! Von Sönke Paulsen.
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Déjà-vu: Öffentlich-rechtlicher Maskenterror
Der Terror geht weiter: Maskenpflicht an Schulen (Foto:Shutterstock)
Dass die politische Linke und ihre assoziierte Medienfront zuerst bei Corona-Prävention, dann bei der Impfung seit nunmehr anderthalb Jahren stets die Position der maximalen Bevormundung, Verbotshaltung, der vermeintlichen Null-Risiko-Taktik und paternalistischen Volkserziehung einnimmt und damit alles verrät, wofür vor 55 Jahren ihre revolutionären Wegbereiter auf die Straßen und Barrikaden gegangen sind, kann zu den großen Mysterien dieser sogenannten Pandemie gerechnet werden. Die Ausblendung und Negierung real angerichteter Kollateralschäden unter selbstgerechter Bilanzierung der angeblich „verhinderten“ Pandemietoten hat dabei Methode.
Sichtbarstes Symbol der neuen Zeit, der grauenvollen alltäglichen sublimen Unfreiheit ist und bleibt dabei die Maskenpflicht. Deren psychosozialen Schadfolgen sind vor allem für Kinder und Jugendliche noch nicht einmal ansatzweise abzuschätzen – insbesondere bei den Allerjüngsten, die gerade in eine „maskierte“ Welt hineinwachsen und dabei die irreversible, krankhafte Prägung erfahren, unbedeckte menschliche Gesichter seien etwas Abnormales und potentiell Krankmachendes.
Doch zwangsgebührenfinanzierten Journalisten, die mit großer Wollust die neue autoritäre Verhaltenskonditionierug und Rundum-Lebenskontrolle des Staates über seine Bürger herbeischreiben, macht die Aussicht auf eine maskenfreie Welt offenbar mehr Angst als ein aseptischer, von Hygiene- und Abstandsregeln bestimmter Zombie-Alltag. Selbst da, wo die betroffenen Bürger durch Covid praktisch überhaupt kein Risiko zu befürchten haben, soll der Gesichtslappen als Zaumzeug des Gesundheitsregimes nicht weichen bzw. dort, wo die Maskenpflicht zuletzt aufgehoben war, soll ihre Wiederinkraftsetzung erfolgen: An den Schulen. In einem Lehrstück billiger Laien-Propaganda liefert etwa das öffentlich-rechtliche Wissenschaftsportal „Quarks“ vom „Westdeutschen Rundfunk“ eine einseitige, in ihrer Einseitigkeit nur noch bösartig zu nennende „Argumentationshilfe“, warum fröhliche Kindergesichter baldmöglichst wieder hinter Viskose und Plastik verschwinden sollten:
(Screenshot:Twitter)
Wie man nach anderthalb Jahren ausgerechnet jene Generation weiterhin drangsalieren und in einem künstlichen Krisenzustand halten kann, für die Corona – realistisch und unideologisch-alarmistisch betrachtet – zu KEINEM Zeitpunkt irgendein Problem darstellte (und deren Rolle als angebliche Großelternmörder, wie von Angela Merkel wiederholt insinuiert, nichts als eine niederträchtige Fiktion war), macht nur noch sprachlos: Selbst wenn man vom (in Wahrheit nach wie hochumstrittenen) infektionslogischen Nutzen der Masken ausgeht, so verhindern diese hier ja gerade die notwendige Beanspruchung und Stimulierung des Immunsystems der Heranwachsenden – in einer Altersstufe, wo Erregerexposition zur Stärkung der biologischen Abwehr unverzichtbar ist; von kommunikativen Schäden, Atemproblemen, psychischen Beklemmungen und Verunsicherung durch ständigen Regelbefolgungszwang und soziale Kontrolle ganz zu schweigen. Es ist ein epochales Verbrechen, an dessen Perpetuierung sich hier öffentlich-rechtliche „Wissenschaftsredakteure“ sehenden Auges beteiligen.
Auch unabhängig vom Maskenterror dürfte mittlerweile hinlänglich feststehen, dass die Entwicklungsdefizite – vor allem bei Grundschülern – durch die Corona-Politik und die Lockdowns riesig und womöglich unaufholbar sind. Wer dies den Legionen von Kinderpsychologen, Fachklinik- und Kinderärzten nicht abkauft, der glaubt vielleicht ja der Vorsitzenden des Allgemeinen Schulleitungsverbandes Deutschlands, Gudrun Wolters-Vogeler, die gegenüber der „Welt“ gestern über „erhebliche Lern- und Entwicklungsdefizite infolge der Schulschließungen“ bei Kindern referierte. Bei Erstklässlern gebe es mittlerweile Entwicklungsdifferenzen von bis zu vier (!) Jahren. Diese Kinder müssten nun erst mühsam wieder soziale Verhaltensweisen einüben, die normalerweise in der Kita vermittelt würden. Auch die Zahl der depressiven Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen habe sich verdoppelt bis verdreifacht, führte die Schulleiter-Chefin aus.
Riesige Schäden und Entwicklungsdefizite
Von den etablierten Parteien und der künftigen „Ampel“ ist über diese Probleme so gut wie nichts zu hören; im Gegenteil. In der ARD bedauerte gestern Abend die „wertkonservative Reala“-Grüne Katrin Göring-Eckardt unverblümt, dass es eine politische Einigung gegen weitere Lockdowns gegeben habe, und jammerte, härtere Maßnahme würden gerichtlichen Überprüfungen „leider nicht standhalten„. Doch auch SPD und FDP scheinen die Implikationen dieses gesundheitspolitischen Amoklaufs für die nachwachsende Generation – deren „Zukunft“ beim Thema Klimapolitik dann aber wiederum Volksvermögen und Bruttosozialprodukte auf Jahrzehnte hinaus bedenkenlos geopfert werden können – ebenfalls nicht zu interessieren. So nimmt es kaum wunder, dass wieder einmal der einzige realoppositionelle Gegenwind auf diesem kollektiven Irrweg nur von Seiten der AfD bläst: Deren schulpolitischer Sprecher und stellvertretende parlamentarischer Geschäftsführer im Bayerischen Landtag, Markus Bayerbach, erklärt zu Wolters-Vogelers eindringlichen Warnungen: „Die Schul-Lockdowns hatten für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen verheerende Folgen. In allen Jahrgängen und an sämtlichen Schulformen haben die Schüler gravierende Bildungsrückstände. Eine Lockdown-Generation mit stark verminderten Berufsaussichten wächst heran. Die Probleme zeigen sich nicht nur auf der intellektuellen Ebene, sondern auch in psychischer und sozialer Hinsicht. Viele junge Menschen leiden unter seelischen Erkrankungen infolge der Lockdown-Politik.“
Dass nun auch in Bayern der Söder-Regierung nur die Wiedereinführung der Maskenpflicht einfällt, zeigt die Hoffnungslosigkeit der Lage, die Ahnungs-, Phantasie- und vor allem Mutlosigkeit der deutschen Corona-Politik. Das, wovon WDR-Journalisten und „Coronazis aller Länder“ träumen, wird daher stückchenweise wahr: Eine auf Jahre hinaus, wenn nicht für immer, unter die Maske gezwungene, geknechtete und ihrer individuelle Entwicklungsfreiheit weitgehend beraubte Jugend wächst hier unter dem Radar der totalitären Volkserzieher heran. Und statt ein überfälliges sozialpädagogisches Konzepts für die Lockdown-Generation auf den Weg zu bringen, werden die Störungen und Schäden dieser Jugend achselzuckend eingepreist. Es gilt „Hauptsache gesund“; wobei diese „Gesundheit“ natürlich nur im Sinne der ideologischen Chef-Pandemiker definiert wird.



