Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Tacheles: Die Hassrede gegen die Hassrede

Arschtritt für die „Hassrede“ (Symbolbild:Imago)

Im Jahr 2009 wurde das Amt eines Präsidenten des Europäischen Rates geschaffen, nicht zu verwechseln mit dem EU-Kommissionspräsidenten. Erster Ratspräsident war Herman van Rompuy. Nigel Farage, damals Vorsitzender der britischen Unabhängkeitspartei (UKIP) konfrontierte den frisch gewählten, ersten Ratspräsidenten der EU mit folgendem Anwurf: „Uns war erzählt worden, wir würden eine gigantische weltpolitische Persönlichkeit als Präsidenten bekommen, einen Mann als politischen Führer von 500 Millionen Leuten, einen Mann, der uns auf der Weltbühne repräsentieren würde, einen Mann, dessen Stellung so wichtig ist, daß er mehr bezahlt bekommt, als Präsident Obama. Nun, ich befürchte, was wir bekommen haben, das sind Sie. Ich möchte nicht unhöflich sein, aber ehrlich, Sie haben das Charisma eines feuchten Lappens und das Auftreten eines niedrigen Bankangestellten, und die Frage, die ich stellen möchte, ist die: Wer sind Sie? Ich hatte nie von Ihnen gehört. Niemand in Europa hat jemals von Ihnen gehört. Im Namen der Mehrheit der Briten kann ich sagen, daß wir Sie nicht kennen, daß wir Sie nicht wollen, und je früher Sie Ihren Job wieder los sind, desto besser. Ich habe keine Zweifel, daß es Ihre Absicht ist, den stillen Attentäter auf die europäische Demokratie und die europäischen Nationalstaaten zu spielen.

„Feuchter Lappen“ also, dieser van Rompuy. Niedriger Bankangestellter, Attentäter – im Jahr 2021 keine Frage mehr: Farage hatte damals eine „Hassrede“ abgeliefert. Herman van Rompuy war für Nigel Farage Identifikationsfigur für alles, was er in europapolitischen Zusammenhängen hasste. Der erste EU-Ratspräsident war sozusagen ein Anschlag auf Farages Wertgefüge. Die Aufregung um seine Wortwahl beim Angriff auf van Rompuy war retrospektiv eine Läßlichkeit angesichts dessen, daß Farage in der Sache rechtbehalten sollte. Sechs Jahre später, 2016, votierten die Briten dafür, die EU zu verlassen (Brexit), und seit dem 1. Februar 2020 sind sie auch draußen, nachdem in den vier Jahren zuvor nichts unversucht gelassen worden war, um das Votum aus dem Jahr 2016 rückgängig zu machen. Es waren diese vier Jahre zwischen 2016 und 2020, die den Briten Anlaß für jede Menge Hassreden geliefert hätten. Das wären Hassreden gegen alle diejenigen Offiziellen gewesen, die einerseits offen zur Schau stellten, daß sie keinen Pfifferling auf das Votum der Briten zu geben gedachten – und sinnigerweise zugleich auch diejenigen, die am lautesten nach Gesetzen gegen Hassrede gerufen hätten.

Inzwischen ein Muster

Heute läßt sich sagen, daß es ein Muster gibt beim Umgang mit der vermaledeiten Hassrede. Zuverlässig sind es immer diejenigen, die sich den meisten Hass zuziehen, die zugleich auch die entschlossensten Kämpfer gegen die Hassrede geben. Ein Schelm, wer unterstellt, es ginge diesen Figuren gar nicht um Würde und Anstand, sondern darum, nicht mit dem von ihnen selbst generierten Hass konfrontiert zu werden. So alt wie die Regel aus Kindheitszeiten, derzufolge man die Kleineren nicht hauen darf, ist die Erfahrung, daß es genau diese Regel ist, die dann von den Kleineren ausgenutzt wird, um unsanktioniert frech zu werden. Völlig undenkbar ist heutzutage, daß jemand, der sich einen Opferstatus sichern konnte, zugleich ein kleines, hinterlistiges und berechnendes „Arschloch“ sein könnte. Schuld ist immer, wer hasst, nie der, der Hass sät. Und das ist leider völlig realitätsfern. Schwer kontraproduktiv ist es außerdem, weil es die klare Benennung von Sachverhalten erschwert.

Man stelle sich den Sprecher der grünen Bundestagsfraktion für Forschung und Wissenschaft, Kai Gehring, vor. Der Mann twitterte vor einigen Monaten, es müsse weniger moralisiert, sondern mehr argumentiert werden, lieferte eine Lobhudelei auf Redefreiheit und Meinungsfreiheit ab – und verblüffte erst jüngst mit der Aufforderung an Anne Will, sie solle in sich gehen, um zu überlegen, ob sie mit der Einladung der Impfskeptikerin Sahra Wagenknecht in ihre Sendung nicht mitverantwortlich sei für eine zu niedrige Impfquote.

Allein mein Wortschatz – und einen Wortschatz gibt es nicht wegen nichts – kennt bestimmt dreißig oder mehr Begriffe, die einen wie Gehring sehr treffend charakterisieren würden. Aber die schönsten davon dürfen nicht zum Vortrag gebracht werden, weil sie „Hassrede“ wären. Natürlich wären sie Hassrede. Warum auch nicht? Wer zuerst mit hoch erhobenem Zeigefinger in der Gegend umhermoralisiert, um als nächstes gegen seine eigenen „Standards“ zu verstossen, ist wohl genau das, was man heutzutage allenfalls als einen „Zeitgenossen mit einem sozialethisch fragwürdigen Charakter“ titulieren dürfte, obwohl es auch deutlich kürzer ginge. Davon hat niemand etwas, außer der Zeitgenosse mit dem sozialethisch fragwürdigen Charakter. Weswegen er vermutlich so weitermachen wird. Und Kai Gehring ist beileibe nicht der einzige, bei dem die Gefahr besteht, daß er unbehelligt weitermarodiert, weil ihm niemand mehr „ein Brett vor den Kopf knallen“ darf.

Künstlicher Schutz

Es ist dieser künstliche Schutz vor der Hassrede der anderen, der es einem Markus Söder erlaubt, darauf zu bestehen, alle anderen hätten es als eine ernstzunehmende Meinungsäußerung seinerseits hinzunehmen, wenn er behauptet, bei einer Ampelkoalition bestehe die Gefahr, daß sich „die Gesellschaft spalten wird“. Ausgerechnet Söder, einer der Hardliner beim Verfechten völlig bekloppter Corona-„Schutzmaßnahmen“, genau der Söder also, der vom bayerischen Verwaltungsgerichtshof bescheinigt bekommen hat, daß es „seine Maßnahmen“ gewesen waren, die verfassungswidrig gewesen sind, was natürlich zur Spaltung zwischen Verfassungsfreunden und Verfassungsignoranten geführt hatte, darf „gleichberechtigt“ und unbehelligt vom Volkszorn seine angebliche Meinung zum Spaltungspotential ganz anderer Leute in Form eines „honorigen Einwandes“ ausformulieren und darauf pochen, daß jede unflätige Reaktion auf eine derartig zynische Einlassung zu unterbleiben habe.

Kann außer mir noch jemand sehen, welche desaströsen Folgen es haben muß, daß man solchen Zeitgenossen mit ihrem sozialethisch fragwürdigen Charakter nicht mehr frank und frei ins Gesicht sagen darf, wofür man sie wirklich hält – und weshalb?

Es ist schlicht und einfach eine Lüge, zu behaupten, es gebe keine guten Gründe dafür, seinen Hass auszuformulieren. Davon, daß man es unterläßt, geht er nämlich nicht weg, sondern er verstärkt sich eher noch. Es ist schlicht und einfach nicht wahr, daß ein Zeitgenosse mit sozialethisch fragwürdigem Charakter beleidigt werden kann. Wenn einwandfrei zu belegen ist, daß es sich unter Berücksichtigung von Logik und Wahrheit um einen solchen Zeitgenossen handelt, dann kann er mit den richtigen Titulierungen treffsicher demaskiert werden. Es wäre sehr gut, wenn das utilitaristische Mimöschentum der in Frage kommenden „Opfer“ hinter der treffsicheren Rede zurückzustehen hätte. Den Buchstaben „A“ einmal ausgelassen, kennt das Alphabet vom Brunzkartler über den Quadratsdeppen bis zum Zausel hundert präzisere Bezeichnungen für den unpräzise so bezeichneten „Zeitgenossen mit einem sozialethisch fragwürdigen Charakter“. Es steht der Verdacht heutzutage wie ein Elefant im Raum, daß sich allzu viele gern hinter einem aufgesetzten Beleidigtsein verstecken, um nicht in den Spiegel schauen zu müssen, der ihnen von anderen vorgehalten wird.

Zweckdienliches Beleidigtsein

In Leipzig fand am Wochenende eine vieltausendköpfige Demonstration gegen die sächsische Coronapolitik statt. Zu sehen war in den Nachrichten u.a. eine größere Gruppe, in welcher die Konterfeis einer Anzahl von Politikern auf Plakaten hochgehalten wurden, die alle diese Politiker in gestreifter Häftlingskleidung zeigten, jeder mit einem Schild „Schuldig“ über der Brust. Da zuckte sogar meinereiner unwillkürlich zusammen und dachte, das sei wohl ein wenig heftig. Der Tenor der Nachrichtenpräsentation bestätigte diesen ersten Reflex auch. Die Rede war von auswärtigen Polizeieinheiten, die angeblich schlimme Ausschreitungen verhindert hätten.

Erst beim genaueren Nachdenken überlegte ich, wie das in einer Demokratie eigentlich laufen müsste. Ich stellte mir das so vor: Reporter von ARD und ZDF fragen genau diese Demonstranten, weshalb sie die gezeigten Politiker für schuldig halten und was genau sie ihnen zum Vorwurf machen. Bei den Demonstranten handelte es sich immerhin um Teile des offiziellen Souveräns. Gut möglich ist, daß einige dieser Demonstranten unflätige Beschimpfungen von sich gegeben hätten. Das hätte meines Erachtens aber hingenommen werden können, wenn ehrliches Interesse daran vorhanden gewesen wäre, zu erfahren, was diese Leute zu ihren Anschuldigungen gebracht hat.

Selbstverständlich sind Demonstranten nicht dazu befugt, jemanden „schuldig“ zu sprechen. Jemanden für schuldig halten dürfen sie aber jederzeit. Ob er es tatsächlich ist, entscheiden hierzulande die Gerichte, wenn Anklage erhoben worden ist. Vor solchen Anklagen sind Politiker in aller Regel durch ihre parlamentarische Immunität geschützt. Das kann aber kein Grund sein, sie nicht dennoch für schuldig halten zu dürfen. Jedenfalls schienen Interviews mit etlichen dieser Demonstranten unterblieben zu sein. Die theoretischen Begründungen dafür, daß sie unterblieben sind, kann ich mir lebhaft ausmalen. Von einem „unterirdischen Niveau“, auf welches man sich nicht habe begeben wollen, bis zu „Radikalen keine Stimme geben“ sind alle möglichen Begründungen denkbar.

Angesichts der Frage, um die es tatsächlich gegangen zu sein hätte, darf man solche Begründungen wohl als „abgehobenes und selbstgerechtes Schnöseltum“ bezeichnen. Dem Vorwurf gnadenloser Selbstgerechtigkeit würden sich freilich auch die entsprechenden Demonstranten stellen müssen. Vielleicht hätten sie ihn ja wenigstens tendenziell entkräften können. Vielleicht könnten ja auch die beschuldigten Politiker erklären, weshalb sie eben nicht „schuldig“ sind. Alles wäre klüger gewesen, als die „radikalen Demonstranten“ auf ihre „Radikalität“ zu reduzieren. Heute sind sie nämlich „noch radikaler“, ihr Hass ist abermals gewachsen.

Demokratische Radikale mit uferlosem Hass

Es ist dumm und alles andere als dienlich beim Bemühen um „Hassreduzierung“, sich allein auf diejenigen zu kaprizieren, die ihren Hass äußern. Klar sieht eine haßerfüllte Fratze immer häßlich aus. Sinnvoller wäre es, diejenigen aufs Korn zu nehmen, die den Hass säen. Und wie es „der Teufel will“, sind das nicht zufällig meistens dieselben, die anderen die Äußerung ihres Hasses verbieten wollen. Niemand hasst gern. Zu hassen ist kein Freizeitspaß von Leuten, die eben aus sich heraus böse sein wollen. Niemand will böse sein. Es gibt keine von oben zu verordnende Friedfertigkeit, die etwas anderes wäre, als erzwungene Realitätsverleugnung. Wenn stimmt, daß an der Wahrheit letztlich kein Weg vorbeiführt, dann können das allenfalls solche Leute unberücksichtigt lassen, die der Ansicht sind, es gebe keine allgemeine, objektive Realität, weil sich ohnehin jedermann seine eigene konstruiere. Realität ist schließlich nichts anderes als ein Synonym für Wahrheit. Daß je individuell konstruierte „Wahrheiten“ irgendeine Relevanz hätten – außer für denjenigen, der sie sich konstruiert -, ist nichts weiter als eine wohlfeile Illusion, die sich perfekt hinter dem Begriff „Meinungsfreiheit“ versteckt. Tatsächlich ist das, was allgemein unter „Meinungsfreiheit“ verstanden wird, nichts anderes, als die perfekte Isolation des Einzelnen im Gefängnis seiner wie auch immer begründeten Präferenzen. Ein Wille ist aber etwas anderes als eine Meinung.

Es ist der Verdacht nicht von der Hand zu weisen, daß es beim „Kampf gegen die Hassrede“ recht eigentlich darum geht, die Tatsache zu verschleiern, daß es Leute gibt, die Hass säen und dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden wollen. Sollte es sich dabei um Politiker und „Medienschaffend:inne“ handeln, dann hätten die außer ihrer Macht keine weitere „Legitimation“, das so zu handhaben. Macht wiederum hat mit Realität nur insofern zu tun, als daß die Macht real ist, mit der Zustände geschaffen werden, die wiederum mit der Realität überhaupt nichts zu tun haben müssen.

Klug wäre es für Politiker und Medienmenschen, den existierenden Hass zur Kenntnis zu nehmen, um sich selbstreflexiv zu fragen, was man dazu beigetragen haben könnte, daß er entstanden ist. Das gelänge umso besser, je offensichtlicher das wahre Ausmaß an Hass zu sehen wäre, anstatt zu versuchen, ihn unter den Teppich zu kehren. Dort wird er nämlich nicht kleiner, sondern bloß unsichtbar. Nicht umsonst lachen „wir alle gemeinsam“ über jeden, der die „Vogel-Strauß-Taktik“ anwendet und sprichwörtlich „den Kopf in den Sand steckt“ in seinem Glauben, was er nicht wahrnehmen könne, sei dadurch schon inexistent.

Was klug wäre: Vorschlag zur Güte

Der „Kampf gegen die Hassrede“ ist in Wahrheit nichts anderes, als der Versuch, durch immer weiteres Auffüllen eines Pulverfasses genau dieses Faß am Explodieren zu hindern. Reichlich dämlich, ehrliche Absichten unterstellt. Klug wäre es, das anders zu regeln. Rustikaler ausgedrückt: Es nützt nichts, einen Zeitgenossen mit einem „sozialethisch fragwürdigen Charakter“ nicht als das zu bezeichnen, was er ist, wenn man beweisen kann, daß er es ist. Gerade der deutsche Wortschatz kennt eine Unmenge an treffenden Bezeichnungen. Das aufgesetzte Mimosentum mit seinem vermeintlichen Recht auf Beleidigtsein ist unter friedenssichernden Gesichtspunkten äußerst kontraproduktiv. Jemandem, der keine Ehre hat, kann man auch keine abschneiden. Unterstellte Ehre ist eben nur unterstellt. Und worin die tatsächliche Ehrenhaftigkeit eines Kai Gehring, eines Karl Lauterbach, eines Jens Spahn, eines Markus Söder, einer Angela Merkel, eines Michael Kretschmer und einer Unzahl anderer Protagonisten des gegenwärtigen Desasters zu erkennen sein soll, ist mir bislang verborgen geblieben. Vielleicht liegt das ja an mir selbst. Nach bestem Wissen und Gewissen muß ich aber behaupten, daß ich das nicht für wahrscheinlich halte. Für sehr wahrscheinlich halte ich, daß von erzwungenen Umgangsformen gerade diejenigen am meisten profitieren, die es am wenigstens verdient hätten.

Dem löblichen Fortschritt und dem gerade heute so stark propagierten Recht des Einzelnen auf seine „Authentizität“ wegen („voll authentisch, der Typ!„) schlage ich deshalb vor, bei den kommenden Demonstrationen in Leipzig von diesem etwas ausdrucksarmen, kollektiven „schuldig“ auf den Protestplakaten wegzukommen, um sich stattdessen am großen Reichtum des ganzen deutschen Wortschatzes zu bedienen. Was es eben zur Friedenssicherung alles vorzuschlagen gibt.

Nigel Farage ist ein sehr friedlicher Zeitgenosse. Wäre es anders, hätte ihn schließlich Donald Trump gar nicht erst ins Herz geschlossen. Der Friede des Herrn sei mit uns allen. Außer vielleicht mit denen, die einen „sozialethisch fragwürdigen Charakter“ haben. Möchte mir vielleicht einer von ihnen einen sozialethisch fragwürdigen Vorwurf machen? – Nur zu!

Schmarotznehmer – Mehr Geld für Gut-Ideologie-Aktivisten MUSS bezahlt werden. Die Amadeu-Antonio-Stiftung fordert

Einer der wichtigsten Beiträge, die in den letzten Jahren auf ScienceFiles erschienen sind, ist der mit “Klassenkampf 2.0 – Symbolische Erwerbstätigkeit für die prekäre Mittelschicht” überschriebene Beitrag, den Dr. habil. Heike Diefenbach am 19. Mai 2019 auf ScienceFiles veröffentlicht hat. Um in der Sprache zu bleiben, die linke Neo-Kommunisten verstehen, es geht in diesem Beitrag […]

Covid-Gesetz – Zertifikatspflicht und Juristen auf dem Prüfstand

Im Vorfeld der zweiten Covid-Referendumsabstimmung vom 28.11.2021 lohnt es sich, nicht nur über die Zertifikatspflicht, sondern auch die Haltung vieler Juristen nachzudenken. Wie viel Präventionismus hält rechtlich vor der Verfassung stand?

Rund um das Covid-19-Gesetz beziehungsweise die Gesetzesänderung für die zweite Referendumsabstimmung von Ende November kursieren (auf beiden Seiten) diverse Fehlinformationen. So hoffen einige Gegner, mit einem Nein am 28.11.2021 würden alle Corona-Massnahmen per sofort aufgehoben. Dies kann bereits deswegen nicht stimmen, da viele Restriktionen gar nicht Bestandteil des Covid-Gesetzes sind, sondern auf Verordnungen beruhen, die sich ihrerseits auf das EpG stützen. Zudem sieht Art. 165 Abs. 2 BV vor, dass ein dringliches Bundesgesetz auch bei einer Ablehnung durch das Volk erst ein Jahr nach dessen Annahme durch das Bundesparlament ausser Kraft tritt, was vorliegend am 19.03.2022 der Fall wäre. 

In Hongkong wird bereits über eine 4. Dosis der „Impfung“ diskutiert und man schließt jährliche Covid-Impfungen nicht mehr aus

….und lässt du dich dann nicht impfen wird dein „Gesundheitspass oder Zertifikat“ einfach seine Gültigkeit verlieren?!

bangkokpost: „Impfexperten der Regierung“ von Hongkong haben erklärt, dass sie die Möglichkeit einer vierten Covid-19-Impfung für die Einwohner nicht ausschließen, da die Stadt nächste Woche die dritte Impfung im Rahmen ihres Auffrischungsprogramms verabreichen wird.

Diese Idee wurde von David Hui Shu-cheong, einem Pandemieberater der Regierung, geäußert, nachdem die Regierung von Macau letzte Woche eine offizielle Empfehlung herausgegeben hatte, wonach die dritte Dosis mindestens 28 Tage nach der zweiten Impfung verabreicht werden sollte, während die vierte Impfung sechs Monate nach der dritten Impfung erfolgen sollte.

Die Behörden der Kasinostadt wiesen auch darauf hin, dass die zusätzlichen Impfungen für immungeschwächte Personen ab 12 Jahren vorgesehen sind.

Hongkong wird ab nächsten Donnerstag Auffrischungsimpfungen für ältere Menschen und Personen aus Risikogruppen anbieten. Diejenigen, die den in China hergestellten Sinovac-Impfstoff erhalten haben, können auch eine dritte Impfung erhalten, selbst wenn sie nicht zur Risikogruppe gehören, obwohl solche Fälle vom Personal vor Ort nach Ermessen behandelt werden.

Am Samstag sagte Hui, dass die Menge der Antikörper bei einer mit Sinovac geimpften Person sechs bis acht Monate nach der zweiten Impfung auf ein niedriges Niveau sinken könnte. Dieser Wert könne jedoch von etwa 30 % auf 97 % erhöht werden, wenn sie sich für die in Deutschland hergestellte BioNTech-Impfung als dritte Dosis entscheiden, verglichen mit 58 % bei einer weiteren Sinovac-Impfung, so der Experte.

„Wenn die dritte Dosis Sinovac ist, kann es sein, dass man sechs oder acht Monate später eine vierte Spritze braucht, weil die Antikörperspiegel sinken“, sagte Hui in einer Radiosendung. „Wenn Sie sich dagegen für BioNTech als dritte Dosis entscheiden, schießen die Antikörperspiegel viel höher und halten länger an, auch wenn sie abnehmen.“

In einer anderen Sendung sagte Wallace Lau Chak-sing, der Vorsitzende des Beratungsgremiums für Covid-19-Impfstoffe, dass es zwar nicht viele Daten gebe, die die Notwendigkeit einer vierten oder fünften Dosis untermauern würden, dass es aber möglich sei, dass die Einwohner künftig jährlich geimpft werden müssten, wenn die Antikörperspiegel nachließen.

Hui widersprach auch den Äußerungen der Stadtpräsidentin Carrie Lam, die sich für eine Sinovac-Auffrischungsimpfung aussprechen würde, weil „ein höherer Antikörperspiegel nicht bedeutet, dass ein Impfstoff besser ist, sondern dass es reicht, wenn man genug hat“.

„Das ist nur ihre Meinung“, sagte er. „Wir wissen nicht, welche Menge an Antikörpern einen ausreichenden Schutz bietet, aber das Risiko einer schweren Infektion ist geringer, wenn die Menge höher ist, insbesondere für medizinisches Personal und Menschen mit einem schwachen Immunsystem“.

Bis Freitag um 20 Uhr, dem ersten Tag, an dem Buchungen möglich waren, hatten sich rund 24 500 Personen online für die dritte Impfdosis angemeldet. Hui bezeichnete diese Zahl als „nicht gering“ und fügte hinzu, er gehe davon aus, dass sich noch mehr Menschen anmelden würden.

Auf die Frage, ob die dritte Impfung auch vorrangig an Personen vergeben werden sollte, die bereits früher geimpft worden waren, sagte Hui, dass stattdessen diejenigen mit einem schwächeren Immunsystem angesprochen werden sollten.

„Wir brauchen eine geordnete Einführung des Impfprogramms. Wenn Sie eine gesunde Person sind, die die BioNTech-Impfung erhalten hat, haben Sie nach sechs bis zehn Monaten genügend Antikörper, Sie brauchen sich nicht zu beeilen“, sagte er.

„Für diejenigen, die den Sinovac-Impfstoff erhalten haben, kann es sein, dass sie die Auffrischungsimpfung früher erhalten müssen, aber letztendlich müssen wir Prioritäten setzen“.

Bezüglich der Wiedereröffnung der Grenze zum chinesischen Festland sagte Hui, dass die Nationale Gesundheitskommission Vertreter in die Stadt schicken könnte, um die Covid-19-Präventivmaßnahmen zu untersuchen, bevor sie mit der Maßnahme fortfährt.

Die feindliche Übernahme des Bundesverfassungsgerichts

Die institutionelle Verquickung von Politik und Bundesverfassungsgericht durch das Richter-Wahlverfahren hatte bisher schon zu einer zunehmenden Politisierung des Gerichts geführt. Doch seit der CDU-Bundestagsabgeordnete Stephan Harbarth zum Vizepräsidenten und kurz darauf zum Präsidenten gemacht wurde, entwickelt sich das oberste deutsche Gericht immer unverhohlener zum Erfüllungsgehilfen der Politik. Die Gewaltenteilung, ein Grundprinzip rechtsstaatlicher Demokratie, ist weitgehend zu Gunsten der Herrschaft einer Parteien-Oligarchie aufgehoben, so dass im anwachsenden staatlichen Totalitarismus das Volk als eigentlicher Souverän seine grundgesetzlich verbürgten freiheitlichen Grundrechte von den Gerichten kaum noch verteidigt findet.

Der Fall Stephan Harbarth

Stephan Harbarth hat von 2000 an als Rechtsanwalt in internationalen Wirtschaftskanzleien nur Konzerninteressen und daneben ab 2009 als CDU-Abgeordneter des Bundestages Partei-Interessen vertreten, die mitunter konkurrierten und mit den Aufgaben eines Volksvertreters nicht

Repression ersetzt die Debatte: Klimakongreß stößt massig CO2 aus, aber grüne Aktivisten jagen Kritiker

Repression ersetzt die Debatte: Klimakongreß stößt massig CO2 aus, aber grüne Aktivisten jagen Kritiker

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von Vera Lengsfeld

Glasgow hat gezeigt, wie verlogen die führenden Repräsentanten des Klimaschutzes sind. Bis zu 400 Privatjets waren im Einsatz, um die Einpeitscher der Großen Transformation, das heißt der Abschaffung unseres Lebensstandards, zur Weltklimakonferenz zu befördern. Wie viele der zahllosen Teilnehmer mit Linienfliegern angereist sind und wie viele Luxuslimousinen für den Transport der Klimaschützer in der Stadt bereit gestellt werden mussten, dafür liegen mir keine Informationen vor.

Ein Vergleich mit der Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 ist vielleicht erhellend. Mehr als 15.000 Klimaretter aus aller Welt waren in die Dänische Hauptstadt gereist, hauptsächlich im Flugzeug, darunter 140 Privatjets, die zum Teil auf die Flughäfen anderer Städte ausgeflogen werden mussten, weil der Airport in Kopenhagen nicht genug Platz bot. Über 1200 Limousinen beförderten die Möchtegern-Weltbewahrer durch die Stadt, mehr als es in ganz Dänemark gab. Die fehlenden Luxuskarossen mussten aus Schweden und Deutschland angefahren werden. In nur sieben Tagen produzierten die Konferenzteilnehmer geschätzte 41.000t Kohlendioxid, mehr als 30 Länder an einem Tag ausstoßen. Schon das machte die Veranstaltung zur Farce.

Wie man sieht, hat sich die Zahl der Privatjets inzwischen beträchtlich erhöht. Wenn die anderen Daten noch erfasst werden, hört man wenigstens nichts davon. Ich wüsste gern, wie viel zusätzliches CO2 von den Konferenzteilnehmern diesmal erzeugt wurde.

Ein paar Tage nachdem in Glasgow Noch-Kanzlerin Merkel die grundstürzende Veränderung unserer Lebensweise als Notwendigkeit verkündet hat und dafür 14 Minuten Beifall bekommen haben soll, wurde bekannt, dass die von ihr eingesetzte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen im Juni einen Privatjet benutzt hat, um die kurze Strecke von weniger als 50 km zwischen Wien und Bratislava zurückzulegen. Die Frau, die das Gesicht des so genannten „Green Deal“ der EU ist, denkt nicht daran, sich auch nur ansatzweise an die Regeln zu halten, die sie für die EU-Bürger implementieren will. Übrigens haben im Juni die begleitenden Journalisten offenbar keinerlei Anstoß an von der Leyens skandalösem Verhalten genommen. Die Sache kocht erst jetzt hoch, nachdem eine englische Zeitung darüber berichtete.

Klimaschutz ist zum Dogma geworden, das nicht mehr hinterfragt werden soll. Es trommelt nicht nur der Jet-Set für diese Ideologie, sondern viele kleine Gesinnungswächter wollen dafür sorgen, dass es keinen Widerspruch dazu gibt. Besonders natürlich die Grünen in allen Schattierungen. Statt sich lautstark dafür einzusetzen, dass die so genannte „Fortschrittskoalition“, die uns demnächst regieren will, die einfachste und billigste Klimaschutzmaßnahme, ein Tempolimit auf der Autobahn beschließt, greifen sie lieber diejenigen an, die als „Klimaleugner“ etikettiert werden. Das fällt um so leichter, als die grünen Porschefahrer somit auch künftig mit 200 Sachen für den Klimaschutz unterwegs sein können.

Ein besonderer Dorn im Auge der grünen Gesinnungswächter sind Initiativen, die sich kritisch mit der Theorie des menschengemachten Klimawandels auseinandersetzen. Für Thüringer Grüne ist besonders das in Jena beheimatete „Europäischen Institutes für Klima und Energie“ (EIKE) ein Dorn im Auge. Besagtes Institut möchte seine nächste „Internationale EIKE-Klima- und Energiekonferenz“ in Gera abhalten. Deshalb haben sich nun diverse grüne Gruppen, angeführt von den Grünen Gera, mit einem Offenen Brief an alle in Frage kommenden Hotels gewandt, um sie durch öffentlichen Druck zu bewegen, die Konferenz nicht bei sich stattfinden zu lassen.

Waren in den vergangenen Jahren Hotels unter Druck gesetzt worden, die EIKE bei sich beherbergen wollten, ist man in diesem Jahr ein Schritt weiter. Der Offene Brief beginnt mit:

„Wir, die unterzeichnenden Gruppen, schreiben Ihnen, da die Möglichkeit besteht, dass Ihr Hotel als Veranstaltungsort der jährlichen Konferenz des sogenannten „Europäischen Institutes für Klima und Energie“, kurz EIKE, genutzt werden soll. Sollte dies der Fall sein, möchten wir Sie über die Hintergründe von EIKE informieren – auch in Hinblick auf Ihre eigene Außenwirkung und mögliche Rufschädigung, die mit einer Zusammenarbeit mit EIKE einhergehen würde.

Es wird also nicht nur denunziert, sondern ganz unverhüllt mit Rufmord gedroht. Die „Begründung“ dafür schlägt jedem Demokratieverständnis ins Gesicht. Die Eltern der unterzeichnenden Gruppenmitglieder sind 1989 vermutlich für eine Demokratisierung der DDR, für Freiheiten, wie die Meinungsfreiheit eingetreten. Jetzt wird von den grünen Aktivisten die Meinungsfreiheit umstandslos einkassiert.

„Die von EIKE verbreiteten Darstellungen in Aufsätzen und Vorträgen sind nicht Teil des anerkannten Forschungsdiskurses“, heißt es da.

In einer offenen Gesellschaft gibt es so etwas wie einen „anerkannten Forschungsdiskurs“ nicht. Laut Grundgesetz ist die Forschung frei. Haben die Unterzeichner nie einen Blick in die Verfassung geworfen? Haben sie in den zahlreichen Demokratieförderprogrammen, die angeboten werden, oder in ihrer Schule nicht gelernt, dass es in der Demokratie eine offene Debatte mit unterschiedlichen Meinungen gibt? Die Unterzeichner sind Feinde einer solchen Debatte. Sie beharren auf dem Dogma:

„In der mehrheitlich anerkannten Wissenschaftsgemeinschaft ist auf der Basis jahrzehntelanger Forschung durch hunderte Forschungsgruppen weltweit eindrücklich bestätigt worden, dass die Klimaveränderungen eindeutig menschengemacht und krisenhaft sind.“

Dieses Argument, dass die Mehrheit immer unbedingt im Recht ist, wurde in der Geschichte vielfach widerlegt. Man denke an Galileo Galilei und das heliozentrische Weltbild oder an die Theorie der Kontinentaldrift von Alfred Wegener, die anfangs Einzelmeinungen gegen den Mehrheitskonsens und dennoch richtig waren.

Wenn die Unterzeichner meinen, dass Einzelmeinungen schädlich sind und bekämpft werden müssen, begeben sie sich auf das Niveau der katholischen Inquisition, die Galileo verdammt hat.

An Schluss wird die Drohung vom Anfang wiederholt, indem darauf hingewiesen wird, dass Hotels, die früher unter Druck gesetzt wurden, ihre Zusammenarbeit mit EIKE aufgegeben haben.

Wenn es nach diesen Grünen geht, wird Repression die Debatte ersetzen. Jeder, dem eine offene Gesellschaft am Herzen liegt, sollte sich den grünen Druck widersetzen.

Zuerst erschienen bei Vera Lengsfeld

Aktueller Fall: Quarks -Podcast: „Science Cops“: Der Fall EIKE: So dreist tricksen Klimawandel-Verharmloser

“Tyrannei der Ungeimpften”: Weltärztebund-Vorsitzender Montgomery entgleist bei Anne Will

“Tyrannei der Ungeimpften”: Weltärztebund-Vorsitzender Montgomery entgleist bei Anne Will

Finanziert durch Zwangsabgaben aller deutschen Haushalte diskutierten am Sonntagabend im ARD-Talk bei Anne Will die Politiker Markus Söder (CSU) und Katrin Göring-Eckardt (Grüne) sowie die Vorsitzende des sogenannten Deutschen Ethikrates, Alena Buyx. Mit dem Vorsitzenden des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, und der Präsidentin des Deutschen Pflegerates, Christine Vogler, ergänzten zudem zwei sogenannte Experten die Runde. 

Ein Kommentar von Max Bergmann

Als ob es keine anderen Themen mehr gäbe war am Sonntagabend bei Anne Will im ARD einmal wieder die Pandemie und die damit einhergehenden Zwangsmaßnahmen beherrschendes Thema. Maßnahmen, die die Bevölkerung angesichts der schwersten Demokratie-Krise seit dem 2. Weltkrieg gefügig machen sollen. Selbstverständlich sprach man das so aber nicht an, man spricht dem Narrativ nach weiterhin von einer „Gesundheitskrise“. „Wir könnten mit all dem durch sein, hätten wir alle geimpft“, behauptete Söder. Belegen konnte er das nicht. Studien und Zahlen aus anderen Ländern beweisen: Eine höhere Impfquote beendet die Zirkulation des Virus ganz eindeutig nicht. Selbst das RKI löschte mittlerweile die Behauptung von seiner Website, dass Geimpfte an der Weiterverbreitung des Virus kaum beteiligt wären. Es bleibt unklar, was der bayerische Machthaber mit dieser Aussage also meinte. Auch stellte er die Behauptung auf, die ersten Krankenhäuser stießen bereits an ihre Belastungsgrenze. Belege bleibt er schuldig, zumal die primäre Frage ist: Wie kann das sein? Bei einer Impfquote von 0 Prozent war die Überlastung des Gesundheitssystems – trotz regelmäßiger Warnung davor – niemals in Sicht. Sollte das bei den heutigem Impfzahlen dann nicht erst recht ausgeschlossen sein, wenn, oder besser falls die Impfung schützt? Auch dies bleibt unbeantwortet.

„Tyrannei der Ungeimpften, die über zwei Drittel der Geimpften bestimmen“

Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes, fand besonders einprägsame, totalitäre Worte: „Momentan erleben wir ja wirklich eine Tyrannei der Ungeimpften, die über zwei Drittel der Geimpften bestimmen“, schimpfte er. „Tyrannei?“, Moderatorin Anne Will wollte das genauer wissen. „Ja, ich benutze bewusst den Begriff der Tyrannei, denn in Ländern wie Portugal, in denen 97 Prozent geimpft sind, gibt es all diese einschränkenden Maßnahmen nicht mehr, weil man sie nicht mehr braucht“, so Montgomery. „In Portugal ist die Sache durch, das hätten wir uns auch gewünscht“, ergänzte Buyx, die Vorsitzende des Ethikrats. Leider bleibt auch sie Belege für ihre Behauptungen schuldig. Die Wirkung einer hohen Impfquote sei außerdem derzeit in Bremen zu erkennen, ergänzte die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. Dank höchster Impfquote in Deutschland gebe es dort keine Überlastung der Krankenhäuser, behauptet sie vor einem Millionenpublikum. Göring-Eckardt führte leider keine Belege für eine aktuell vorherrschende Überlastung der Krankenhäuser in Regionen mit niedriger Impfquote an – schade. 

Bevölkerung wird auf weitere Lockdowns und Ausgangssperren vorbereitet

Ähnlich wie im vergangenen Jahr erleben wir auch jetzt wieder die politische Vorbereitung der Bevölkerung auf weitere Ausgangssperren, Lockdowns und Geschäftsschließungen. Das Wort Lockdown wurde auch gegen Ende des Jahres 2020 wieder vermehrt benutzt, als es darauf zu ging. Meist anfangs im Kontext, man müsse weitere Lockdowns unbedingt verhindern, Lockdowns abwenden oder man müsse Maßnahmen ergreifen, da andernfalls der Lockdown nicht abwendbar sei. Diese Taktik spürt man auch nun erneut, die Begrifflichkeiten „Lockdown“ und „Lockdown verhindern“ finden in den vergangenen Wochen wieder vermehrte Verwendung, vergleichbar mit 2020. Es ist davon auszugehen, dass es sich hierbei um die langsame, behutsame Heranführung der Bevölkerung an weitere einschneidende Zwangsmaßnahmen handelt – analog zum vergangenen Jahr. 

Mehrheit der Deutschen für allgemeine Impfpflicht – weitere Lockdowns geplant

Auch das Thema Impfpflicht stand bei Anne Will erneut auf dem Plan. Was die Diskutierenden offenbar nicht wissen: Längst haben wir eine Impfpflicht. Die flächendeckend implementierten 2G-Regeln kommen einer Impfpflicht schon lange gleich. Söder sagte, ein erneuter Lockdown für alle wäre „verfassungsrechtlich kritisch und gerade gegenüber den Geimpften nicht haltbar“. Kommt also der Lockdown nur für Ungeimpfte? Kommt die 2G-Regel dem Lockdown für Ungeimpfte nicht ohnehin bereits sehr nahe oder gleich? 57 Prozent der Befragten im ARD-DeutschlandTrend gaben an, eine allgemeine Impfpflicht zu befürworten. Die Politik dürfe Maßnahmen wie eine Impfpflicht demnach nicht kategorisch ausschließen, erklärte Frank Ulrich Montgomery. „Wir haben eine moralische Verpflichtung, weil uns die Patienten anvertraut werden.“ Außerdem sagte er: „Womit man aber aufhören muss, ist dass sich jemand hinstellt und sagt, mit mir wird es nie eine Impfpflicht geben, mit mir wird es nie einen Lockdown geben“, und beendet seine Rede mit dem Hinweis, diese „Nie-Aussagen“ seien schlichtweg falsch. 

Wir erleben eine Tyrannei der Geimpften

Damit erklärte er vor einem Millionenpublikum: Ja, es wird eine Impfpflicht geben (die gibt es bereits). Und Ja, es wird weitere Lockdowns geben. Offenbar schon bald. Außerdem kommen wir nicht an einer wichtigen Richtigstellung vorbei. Selbstverständlich erleben wir keine „Tyrannei der Ungeimpften“. Wir erleben eine seit nun vielen Monaten andauernde Tyrannei der (mittlerweile) geimpften Mehrheit in diesem Land, welche die ungeimpfte Minderheit nicht nur unterdrückt, sondern aktiv diskriminiert, ausgrenzt und sozial ächtet. Wir sprechen also ganz eindeutig von der schon fast faschistoiden Tyrannei der Geimpften gegenüber Ungeimpften. Schade, dass Moderatorin Anne Will ihrem journalistischem Auftrag hier nicht nachkam, das zu korrigieren. 

asiatimes: USA und China rasen auf einen Taiwan-Krieg zu

asiatimes.com: Chinas Plan, sein Atomwaffenarsenal bis 2030 zu vervierfachen, zielt darauf ab, Amerikas Optionen in einem künftigen Konflikt um Taiwan zu begrenzen.

Die Historikerin Barbara Tuchman beschrieb Europa im Vorfeld des Ersten Weltkriegs als „einen Haufen Schwerter, die so zart wie Strohhalme aufeinandergestapelt waren; man konnte nicht eines herausziehen, ohne die anderen zu bewegen“.

Heutzutage befindet sich Taiwan im Zentrum einer ähnlich heiklen Dynamik, da China und die Vereinigten Staaten um das Schicksal der selbstverwalteten Insel ringen, die Peking als abtrünnige Provinz betrachtet, die mit dem Festland „wiedervereint“ werden muss.

Fast ein halbes Jahrhundert lang haben die drei Parteien sorgfältig einen fragilen Status quo aufrechterhalten, der auf der so genannten „strategischen Zweideutigkeit“ beruhte. Die USA unterstützten Taiwan politisch, erkannten aber seine formale Souveränität nicht mehr an, nachdem sie eine „Ein-China“-Politik beschlossen hatten.

Peking beanspruchte den Inselstaat für sich, verfügte aber nicht über die nötigen Kapazitäten, um seinen Willen durchzusetzen. Taiwan liebäugelte oft mit einer direkten Unabhängigkeitserklärung, aber selbst seine radikalsten gewählten Führer wagten es nie, einen offenen Konflikt mit China heraufzubeschwören.

In den letzten Jahren, Monaten und Wochen haben sich jedoch Risse in dem eingefrorenen Konflikt aufgetan, da Peking seine offensiven militärischen Fähigkeiten rasch ausbaut, die taiwanesische Wählerschaft sich zunehmend von Festlandchina abwendet und die USA unter starken Druck geraten, der bedrängten demokratischen Insel zu helfen.

Inmitten der zunehmenden Spannungen haben hochrangige taiwanesische Beamte vor einer bevorstehenden chinesischen Invasion gewarnt, während sich panische chinesische Bürger in Erwartung eines großen Showdowns mit Überlebensausrüstung und Lebensmitteln eingedeckt haben.

Angesichts der wachsenden Bedrohung durch Peking hat die Regierung Tsai Ing-wen ihre internationale Diplomatie verdoppelt, während sympathisierende demokratische Mächte vom benachbarten Japan über die USA bis zur Europäischen Union ihre Unterstützung verstärken.

Ein großes Problem ist die rasche Verschiebung des militärischen Kräfteverhältnisses in den Beziehungen zwischen beiden Seiten der Straße, die China dazu verleiten könnte, den Moment der Abrechnung eher früher als später zu suchen.

In seinem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht über Chinas militärische Fortschritte warnt das Pentagon vor der zunehmenden Fähigkeit der Volksbefreiungsarmee (PLA), „gemeinsame Präzisionsschläge mit großer Reichweite in verschiedenen Bereichen durchzuführen, vor immer ausgefeilteren Weltraum-, Gegenraum- und Cyberfähigkeiten sowie vor dem beschleunigten Ausbau der Nuklearstreitkräfte der PLA.“

Alles deutet darauf hin, dass China sowohl seine konventionellen als auch seine asymmetrischen Fähigkeiten ausbaut, um jede potenzielle militärische Intervention der USA in der Region des Südchinesischen Meeres, insbesondere in Bezug auf Taiwan, abzuschrecken und zu besiegen.

Experten sind der Ansicht, dass Chinas jüngster Test von Hyperschallraketen die wachsende Fähigkeit des asiatischen Machtzentrums demonstriert, im Falle eines Krieges um Taiwan die Kommunikationssysteme der USA lahm zu legen.

Berichte dieser Woche, wonach China plant, seine Atomwaffenbestände bis 2030 zu vervierfachen, deuten ebenfalls auf einen offensiven Wandel in der chinesischen Atompolitik hin, die sich von der seit langem verfolgten „minimalen Abschreckung“ entfernt und stattdessen versucht, die nukleare Vormachtstellung der USA herauszufordern.

Im jüngsten Bericht des Pentagons über die militärische Macht Chinas, der am 3. November veröffentlicht wurde, heißt es, dass Peking „die Zahl der land-, see- und luftgestützten nuklearen Trägersysteme ausbaut und die Infrastruktur errichtet, die zur Unterstützung dieser erheblichen Ausweitung seiner Nuklearstreitkräfte erforderlich ist“.

Einige Militärplaner glauben, dass ein größeres Atomwaffenarsenal darauf abzielt, die amerikanischen Optionen im Falle eines Konflikts einzuschränken, während das Pentagon behauptet, es würde Peking im Falle eines Taiwan-Konflikts glaubwürdigere militärische Optionen bieten. Das Pentagon hat von einer chinesischen „im Entstehen begriffenen nuklearen Triade“ gesprochen, die über Abschusskapazitäten in der Luft, zu Lande und zu Wasser verfügt.

Chinas Atomwaffenarsenal wächst rapide. Bild: Pazifik-Forum / iStock

„Die sich entwickelnden Fähigkeiten und Konzepte der PLA stärken weiterhin ihre Fähigkeit, Kriege zu führen und zu gewinnen, um es mit ihren eigenen Worten auszudrücken, und zwar gegen das, was die VR China als ’starken Feind‘ bezeichnet – ein weiterer Begriff, der in ihren Veröffentlichungen auftaucht. „Und ein ’starker Feind‘ ist natürlich höchstwahrscheinlich ein Euphemismus für die Vereinigten Staaten“, warnte ein Pentagon-Beamter und betonte die wachsende Kühnheit Chinas, es in naher Zukunft mit den USA aufzunehmen.

Taiwan steht im Mittelpunkt der amerikanischen Militärstrategie für die Inselkette im asiatisch-pazifischen Raum, einem strategischen Plan zur Eindämmung des Seeverkehrs, der während des Kalten Krieges entwickelt wurde und auch heute noch relevant ist, um Chinas Zugang zum Meer in einem Konfliktszenario zu beschränken.

Die Besetzung des Inselstaates wäre auch entscheidend für Chinas Vorherrschaft im nahe gelegenen Südchinesischen Meer, einer Hauptschlagader des Welthandels und Heimat ungeheurer Mengen an Kohlenwasserstoff- und Fischereiressourcen.

Da China seine Offensivkapazitäten ausbaut, gerät die Regierung Biden zunehmend unter Druck, Taiwan Sicherheitsgarantien zu geben. In einem seltenen parteiübergreifenden Akt hat eine Gruppe hochrangiger US-Gesetzgeber unter der Leitung von Senator Robert Menendez (D-NJ) und Senator James Inhofe (R-OK) kürzlich in einem Brief an die taiwanesische Führung ihre Unterstützung zum Ausdruck gebracht.

„Seit Jahrzehnten ist der Kongress einer der stärksten Verbündeten Taiwans, wenn es darum geht, Amerikas Verpflichtung gegenüber dem Taiwan Relations Act und den sechs Zusicherungen aufrechtzuerhalten. Sie können auf unsere kontinuierliche Unterstützung zählen, um sicherzustellen, dass Taiwan einer unserer wichtigsten Partner in der indopazifischen Region bleibt“, schrieben sie.

Eine wachsende Zahl westlicher Mächte hat Taiwan auch offener unterstützt, unter anderem durch die Stationierung von Marineeinheiten in der Straße von Taiwan und durch gemeinsame Übungen in der Nähe der selbstverwalteten Insel.

Kürzlich führten 17 Kriegsschiffe aus Großbritannien, Kanada, Neuseeland, Japan und den Niederlanden gemeinsame Marinemanöver vor der japanischen Insel Okinawa durch, die sich in der Nähe der nordöstlichen Küste Taiwans befindet.

Im vergangenen Monat waren die zunehmenden Spannungen im Zusammenhang mit Taiwan auch Thema eines Telefongesprächs zwischen US-Präsident Biden und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping sowie Wochen später bei einem persönlichen Treffen zwischen US-Außenminister Antony Blinken und dem chinesischen Außenminister Wang Yi.

Es gibt jedoch noch immer keine Anzeichen für einen diplomatischen Durchbruch in dieser Frage, da jede Supermacht versucht, an die Hardliner und nationalistischen Wählerschaften im eigenen Land zu appellieren.

Unter wachsendem Druck ging Biden bei mindestens zwei Gelegenheiten so weit, fälschlicherweise zu behaupten, die USA hätten eine Bündnisverpflichtung, Taiwan im Falle einer chinesischen Invasion zu verteidigen, auch wenn der Taiwan Relations Act keine derartigen Garantien enthält.

Obwohl das Weiße Haus Bidens Aussagen wiederholt zurücknehmen musste, hat es dennoch sein „felsenfestes“ Engagement für Taiwans Sicherheit bekundet und seine Besorgnis über „Chinas provokative militärische Aktivitäten in der Nähe Taiwans geäußert, die destabilisierend sind, das Risiko von Fehleinschätzungen bergen und den Frieden und die Stabilität in der Region untergraben“.

Ein taiwanesischer Soldat der Spezialeinheiten während einer Übung. Foto: Agenturen

Beide De-facto-Verbündete haben außerdem kürzlich zugegeben, dass US-Spezialeinheiten in den letzten Jahren ihre taiwanesischen Kollegen ausgebildet haben – eine potenzielle rote Linie für Peking, obwohl die USA in den letzten Jahren umfangreiche Waffenlieferungen, einschließlich Kampfjets, an die Insel getätigt haben. Zwar besteht die Hoffnung, dass ein größerer Konflikt kurzfristig verhindert werden kann, doch sehen die mittel- und langfristigen Aussichten zunehmend düster aus.

In einer kürzlich gehaltenen Rede vor dem taiwanesischen Parlament behauptete der Generaldirektor des Nationalen Sicherheitsbüros, Chen Ming-tong, dass Peking intensive interne Diskussionen über eine mögliche Invasion der taiwanesischen Pratas-Inseln in naher Zukunft geführt hat, die ein mögliches Vorspiel für eine umfassendere Invasion der Hauptinsel Taiwans sein könnte.

Die strategisch günstig gelegenen Inseln im Nordosten des Südchinesischen Meeres, die auch von Peking beansprucht werden, sind besonders verwundbar, da sie mehr als 250 Meilen von Taipeh entfernt liegen.

„Ein Angriff und die Eroberung der Pratas-Inseln – dieses Szenario, bei dem Krieg eingesetzt wird, um (Taiwan) zu Gesprächen zu zwingen – wird nach unserer Einschätzung nicht während der Amtszeit von Präsidentin Tsai stattfinden“, sagte Chen in einer Parlamentssitzung, nachdem er auf die Möglichkeit einer Invasion vor dem Ende der zweiten Amtszeit von Tsai im Jahr 2024 angesprochen worden war.

„Offen gesagt, haben sie dies intern schon einmal diskutiert… Wir haben offensichtlich ein gewisses Verständnis“, fügte er hinzu, ohne weitere Einzelheiten über seine Geheimdienstquellen zu nennen. „In den nächsten ein, zwei, drei Jahren, während der Amtszeit von Präsidentin Tsai, wird das nicht passieren“, fügte er hinzu.

Taiwans Verteidigungsminister Chiu Kuo-cheng hatte zuvor eine ähnliche Einschätzung geäußert, gleichzeitig aber davor gewarnt, dass eine „groß angelegte“ Invasion eher eine Frage von Jahren als von Jahrzehnten sein könnte.

„Was die Inszenierung eines Angriffs auf Taiwan betrifft, so haben sie derzeit die Fähigkeit dazu. Aber [China] muss den Preis dafür zahlen“, fügte er hinzu und betonte, dass die Spannungen zwischen den beiden Ländern den „ernstesten“ Stand in den mehr als 40 Jahren seiner Amtszeit erreicht hätten.

Unterdessen warnte der japanische Verteidigungsminister Nobuo Kishi vor einer möglichen Invasion im Stil der Krim“, bei der sich die chinesischen Streitkräfte, ähnlich wie die russischen Operationen während der Invasion in der Ukraine, weitgehend auf asymmetrische Kriegsführung, Cyberangriffe, Wirtschaftssabotage und eingebettete Spezialeinheiten zusammen mit sympathisierenden Milizen stützen könnten, um den Inselstaat zu übernehmen. (Anm. Red. Natürlich war es keine Invasion, die von den Russen gesteuert war.)

In China hat die Kriegstrommel, die zunehmend von extremen nationalistischen Elementen im Internet angetrieben wird, einen Fieberpegel erreicht, der im ganzen Land Panikkäufe durch besorgte Bürger auslöst.

„Die Einnahme Taiwans könnte nur einen halben bis einen Tag dauern, maximal drei bis fünf Tage“, so ein chinesischer Einwohner gegenüber VICE World News. „Aber wenn ausländische feindliche Kräfte eine Blockade gegen unser Land errichten, können die Waren nicht mehr nach China gelangen und die Preise steigen“, fügte er hinzu und spiegelte damit die allgemeine Furcht vor einem ausgedehnten und internationalisierten Konflikt wider, falls China kinetische Maßnahmen gegen die Insel ergreift.

In einem kürzlich verbreiteten Artikel wurden sogar mögliche Investitionsmöglichkeiten in Taiwan erörtert, wenn die Insel zu Chinas „Provinz Taiwan“ wird.

Die chinesische Regierung hat das Risiko einer landesweiten Panik erkannt und damit begonnen, gegen „Wolfskrieger“-Websites und extrem nationalistische Internetnutzer vorzugehen, die einen Krieg und eine Zwangsbesetzung der selbstverwalteten Insel fordern.

Taiwanesische Flaggen wehen während einer Kundgebung von taiwanesischen Auswanderern in Hongkong. Foto: Facebook

Das Ausmaß der Krise wurde diese Woche bei einem historischen Besuch einer europäischen Parlamentsdelegation in Taipeh deutlich.

„Wir sind mit einer sehr einfachen, sehr klaren Botschaft hierher gekommen: Ihr seid nicht allein. Europa steht an eurer Seite“, sagte Raphael Glucksmann, der die Delegation leitete, der taiwanesischen Präsidentin Tsai Ing-wen.

„Unser Besuch sollte als ein wichtiger erster Schritt betrachtet werden“, fügte er hinzu und betonte, dass „wir eine sehr konkrete Agenda mit hochrangigen Treffen und konkreten Schritten auf hoher Ebene brauchen, um eine viel stärkere Partnerschaft zwischen der EU und Taiwan aufzubauen“.

Der beispiellose Besuch folgte auf den seltenen Besuch des taiwanesischen Außenministers Joseph Wu in Europa im vergangenen Monat, bei dem er die Schaffung einer „demokratischen Lieferkette“ für die Zeit nach der Pandemie forderte, insbesondere angesichts der zentralen Rolle Taiwans in der globalen Produktion von Mikrochips und Halbleitern.

Während seiner Rede in der Slowakei erinnerte der in den USA ausgebildete Diplomat seine europäischen Amtskollegen an die „alarmierende Zunahme von Militärübungen, hybriden und kognitiven Kriegsführungsoperationen“, die China gegen Taiwan eingeleitet habe und die „unsere Demokratie akut bedrohen“, sagte er.

China hat sich lautstark über die wachsende internationale Unterstützung und die hochrangigen offiziellen Besuche ausländischer Würdenträger in Taiwan geärgert. Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin, verurteilte umgehend den allerersten Besuch einer EU-Delegation in Taipeh.

„Wir fordern die europäische Seite auf, ihre Fehler zu korrigieren und keine falschen Signale an die separatistischen Kräfte Taiwans zu senden, da dies sonst den Beziehungen zwischen China und der EU schaden wird“, sagte der chinesische Diplomat und unterstrich damit, wie Peking und der Westen schlafwandelnd auf einen Konflikt über Taiwan zusteuern.

Vermehrte Todesfälle weisen auf eine Entvölkerungs-Agenda hin

Vermehrte Todesfälle weisen auf eine Entvölkerungs-Agenda hin

„Ich denke, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass die nächste Phase in einem Ausmaß Todesfälle beinhaltet, welche die bisherigen Behauptungen zu „Covid-19-Todesfällen“ verblassen lässt.“Dr. Mike Yeadon, ehemaliger Pfizer Vizepräsident

Frage: Warum ist in Schottland die Sterblichkeit 2021 höher als 2020?

Antwort: Weil mehr Menschen sterben. Und der Grund dafür, dass mehr Menschen sterben, ist, dass mehr Menschen geimpft wurden. Mit anderen Worten: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der steigenden Sterblichkeit und dem Covid-19-Impfstoff.

Frage: Das können Sie nicht beweisen.

Antwort: Sie haben recht, das kann ich nicht. Die Beweise sind nur Indizien. Aber sie sind dennoch zwingend. Die steigende Sterblichkeitsrate ist zum Beispiel nicht nur in Schottland zu beobachten. Sie steigt auch in vielen der Länder, die Anfang des Jahres Massenimpfkampagnen gestartet haben. In allen Ländern ist ein deutlicher Anstieg der Gesamtsterblichkeit zu verzeichnen. Warum ist das so? Was machen sie im Jahr 2021 anders als in den Jahren zuvor?

Frage: Ich verstehe, worauf Sie hinauswollen, aber ich glaube immer noch nicht, dass Sie genügend Beweise haben, um Ihr Argument zu belegen.

Antwort: Okay, dann sagen Sie es mir: Warum sterben im Jahr 2021 mehr Menschen als im Jahr 2020? Und vergessen Sie nicht, dass die Gesamtsterblichkeit nicht nur ein wenig gestiegen ist, sondern den Fünfjahresdurchschnitt übertrifft. Sehen Sie sich diesen jüngsten Beitrag von Alex Berenson bei Substack an:

In Schottland sind 87 % der Erwachsenen geimpft; die wöchentlichen Todesfälle liegen jetzt 30 % über dem Normalwert

14. Oktober, Dies ist ein Auszug aus dem Covid-19 Daily Dashboard von Public Health Scotland:

„Die 315 überzähligen Todesfälle, die in der vergangenen Woche verzeichnet wurden, stellen einen Anstieg von 30% gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt vor der Pandemie für diese Zeit des Jahres dar. Dies ist die 20. Woche in Folge, in der die Zahl der überzähligen Todesfälle über dem Fünfjahresdurchschnitt liegt, und die höchste seit der Woche, die am 10. Januar 2021 endete.“

Selbst wenn man die Covid-Todesfälle herausrechnet, lagen sie in der letzten Woche fast 20 % über dem Normalwert, und die Tendenz ist steigend. („In Schottland sind 87% der Erwachsenen geimpft; die wöchentlichen Todesfälle liegen jetzt 30 % über dem Normalwert“, Alex Berenson Substack:

Frage: Aber wie kann man auf der Grundlage von Daten aus nur einem Land ein Urteil fällen? Das ist doch lächerlich.

Antwort: Aber es ist nicht nur Schottland. Die gleiche Regel gilt für viele der Länder, die Anfang des Jahres Impfkampagnen gestartet haben. Hier ist mehr von Berenson:

Deutschland – die bevölkerungsreichste Nation Europas – gehört zu den Ländern, die eine ungewöhnlich hohe Gesamtsterblichkeit aufweisen, die NICHT auf Covid zurückzuführen ist.

Im September meldete Deutschland fast 78.000 Todesfälle, mehr als 10 Prozent höher als die erwartete Zahl, sagten Demografen der deutschen Regierung Anfang dieser Woche.

Presse: „Sterblichkeitszahlen (in Deutschland) im September 2021: 10% über dem Median der Vorjahre.“ („Es ist nicht nur das Vereinigte Königreich; auch in Deutschland liegen die Todesfälle aller Ursachen jetzt deutlich über dem Normalwert (80% der Erwachsenen sind vollständig geimpft)“, Alex Berenson Substack:

Und dann ist da noch das hier vom Twitter-Konto von Data Analyst (sehen Sie sich die Charts an):
Data Analyst @Data_is_Louder

26. Oktober. COVID-Rätsel Dänemark, Finnland und Norwegen: Die Zahl der Todesfälle ist höher als bei ihrem schlimmsten Covid-Ausbruch. Diese mysteriösen Todesfälle traten zeitgleich mit der Einführung der Impfung auf.

Dänemark„2021 hat 5 Monate in Folge den 10-Jahres-Rekord an Todesfällen aus allen Ursachen gebrochen…..Covid-19 Todesfälle nahe Null im gleichen Zeitraum.“

Das Gleiche gilt für Irland, das Vereinigte Königreich und Israel. Werfen Sie einen Blick auf England (Alter 10 bis 59 Jahre).

Das Beunruhigende an dieser Grafik ist, dass sie zeigt, wie die Impfstoffe auf die Jungen abzielen. „Während sich die COVID-Todesfälle weitgehend auf ältere Menschen beschränken, sind es die jungen Menschen, die die Hauptlast der Impfschäden tragen. Laut VigiAccess, der Datenbank für unerwünschte Ereignisse der Weltgesundheitsorganisation, sind 41% der mehr als 2,4 Millionen bisher gemeldeten Impfschäden auf Personen unter 44 Jahren zurückzuführen, und nur sechs Prozent auf Personen über 75 Jahren.“ („Die wahre Pandemie hat gerade erst begonnen, und es sind die durch COVID-Impfungen verursachten Herzinfarkte bei jungen Menschen“, Lifesite News:

Das ist etwas, was Sie nicht in den Medien lesen werden, und das auch aus gutem Grund. Denn es würde ihr tödliches Ziel untergraben, den Impfstoff weiter hochzujubeln.

Hier ist mehr vom quantitativen Analysten Joel Smalley:

Joel@RealJoelSmalley

Wöchentliches Todesfall-Update der CDC. „Trotz“ über 80% vollständiger Impfung sind die Todesfälle bei den über 65-Jährigen in Florida seit dem 24. Juli um 14% höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. „Trotz“ eines Impfschutzes von mindestens 50% bei den unter 65-Jährigen sind die Todesfälle um 46% gestiegen und werden weiter zunehmen, wenn die Meldungen nachgeholt werden.

Die Beispiele sind überall im Internet zu finden. Man muss nicht sehr weit suchen. Überall dort, wo Massenimpfungen stattgefunden haben, ist auch die Mortalität gestiegen. Und – noch einmal – es handelt sich nicht um Covid-Todesfälle. Es handelt sich hauptsächlich um Herzinfarkte, Schlaganfälle, Blutgerinnsel, Kreislauferkrankungen und neurologische Probleme; dieselben durch Impfungen verursachten Krankheiten, vor denen uns die Ärzte und Wissenschaftler gewarnt haben, die uns von Anfang an die Wahrheit gesagt haben. Es hat sich herausgestellt, dass sie doch recht hatten.

Einfach ausgedrückt, die Impfstoffe erhöhen die Zahl der Todesfälle, anstatt sie zu verringern. Sie verschlimmern die Situation, anstatt sie zu verbessern. Sie halten die Krise aufrecht, anstatt sie zu beenden. Und deshalb zeigt die rote Linie in der Grafik nach oben. Das ist ein Hinweis darauf, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen wird, solange wir das tun, was wir jetzt tun: Millionen von Menschen mit einem zytotoxischen Erreger impfen, der Blutgerinnsel, Entzündungen und Autoimmunität auslöst. Hier ist eine weitere Grafik aus Schottland mit einem kurzen Kommentar von The Daily Skeptic:

„…. wurde das Auftreten einer Covid-Epidemie im Sommer 2020 nicht beobachtet, wohl aber im Sommer 2021. Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Jahren? Die offensichtliche Antwort ist die Einführung der COVID-19-Impfung. Im Jahr 2020 gab es kein COVID-19-Impfprogramm, aber im Jahr 2021 wurden die Covid-Impfungen nach und nach auf immer jüngere Altersgruppen ausgeweitet, ein Muster, das sich in der Häufung der Todesfälle widerspiegelt. …. Im Rahmen des Meldesystems für unerwünschte Ereignisse (Yellow Card)…. wurden in der britischen Bevölkerung bereits über 1.700 Todesfälle im Zusammenhang mit den COVID-19-Impfstoffen registriert. Es spricht daher vieles dafür, dass die COVID-19-Impfung zu dem dramatischen Anstieg der Todesfälle in Schottland im Jahr 2021 beigetragen hat.“

(„Are Vaccines Driving Excess Deaths in Scotland, a Professor of Biology Asks“, The Daily Skeptic)

Haben Sie bemerkt, wie die Medien versuchen, den plötzlichen Anstieg der Sterblichkeit zu vertuschen? Hier ist ein gutes Beispiel aus einem Artikel im britischen Telegraph:

„Während die Aufmerksamkeit weiterhin fest auf Covid-19 gerichtet ist, zeichnet sich in Großbritannien still und leise eine zweite Gesundheitskrise ab. Seit Anfang Juli hat es Tausende von Todesfällen gegeben, die nicht durch das Coronavirus verursacht wurden. Nach Ansicht von Gesundheitsexperten ist dies für den Sommer höchst ungewöhnlich. Obwohl in den Wintermonaten, wenn kaltes Wetter und saisonale Infektionen den NHS unter Druck setzen, mit übermäßigen Todesfällen zu rechnen ist, herrscht im Sommer normalerweise Flaute.

Dieses Jahr ist ein beunruhigender Ausreißer.

Nach Angaben des Office for National Statistics (ONS) gab es seit dem 2. Juli 9.619 überzählige Todesfälle in England und Wales, von denen 48 Prozent (4.635) nicht durch Covid-19 verursacht wurden.

Wenn also all diese zusätzlichen Menschen nicht am Coronavirus sterben, woran sind sie dann gestorben?

Daten von Public Health England (PHE) zeigen, dass in diesem Zeitraum 2.103 zusätzliche Todesfälle durch ischämische Herzkrankheiten, 1.552 durch Herzinsuffizienz sowie 760 zusätzliche Todesfälle durch zerebrovaskuläre Erkrankungen wie Schlaganfall und Aneurysma und 3.915 durch andere Kreislauferkrankungen registriert wurden.“ („Tausende von Menschen sterben mehr als üblich … aber nicht an Covid“, Telegraph)

Dem Artikel zufolge gab es also:

24 % mehr Todesfälle durch Herzversagen als im Ausgangswert

19 % ischämische Herzkrankheiten

16 % zerebrovaskuläre Erkrankungen (Schlaganfälle)

18% andere Kreislauferkrankungen

All diese zerebrovaskulären, kardialen und kreislaufbedingten Erkrankungen sind nicht plötzlich im Jahr 2021 vom Himmel gefallen. Es sind durch Impfungen verursachte Verletzungen. Können Sie das sehen?

Und sie sind alle mit dem Spike-Protein verbunden, das der „biologische Wirkmechanismus“ ist, der „Blutgefäße und Organe schädigt und Blutgerinnsel verursacht, die einen Menschen töten können“ (Zitat: Dr. Peter McCullough)

Haben Sie sich gefragt, warum in diesem Jahr mehr Menschen an Covid gestorben sind als im gesamten Jahr 2020? Laut Johns Hopkins starben im Jahr 2020 in den Vereinigten Staaten 353.000 Menschen an Covid. Aber in nur 10 Monaten im Jahr 2021 sind 390.000 Menschen gestorben. Wie kann das sein? Immerhin:

– Sind viele der extrem gefährdeten Menschen bereits gestorben

– Sagen die Experten, Delta sei nicht so tödlich wie die ursprüngliche Wuhan-Infektion

– Haben 100 Millionen Menschen (nach Angaben der CDC) Covid bereits überlebt und sind nun natürlich immun

– Sind 190 Millionen Menschen doppelt geimpft worden.

Dies sind vier Gründe, warum die Todesfälle zurückgehen sollten.

Aber sie nehmen nicht ab, sondern zu.

Und warum?

Wegen des Impfstoffs, deshalb.

Und warum sind die Länder mit den höchsten Covid-19-Todesraten auch die am meisten geimpften Länder?

Weil „es eine massive positive Korrelation zwischen dem Prozentsatz der Impfungen und den Todesfällen gibt.

Aber nehmen Sie mich nicht beim Wort. Überprüfen Sie es selbst. Stellen Sie Ihre eigenen Nachforschungen an.

Erst kürzlich hat Professor Norman Fenton von der Queen Mary London University die Statistiken der Regierung (ONS) durchforstet, um herauszufinden, ob er „das Gesamtrisiko-Nutzen-Verhältnis von Covid-19-Impfstoffen“ bestimmen kann, indem er „die Gesamtsterblichkeitsraten zwischen Geimpften und Ungeimpften in jeder Alterskategorie“ vergleicht.

Seine Überlegungen zu diesem Thema waren einfach:

„Wenn Covid so gefährlich ist wie behauptet – und wenn der Impfstoff so wirksam ist wie behauptet – dann sollten wir inzwischen viel mehr Covid-bedingte Todesfälle unter den Ungeimpften gesehen haben als unter den Geimpften….(und) Wenn der Impfstoff so sicher ist wie behauptet, dann sollte es nur sehr wenige Todesfälle aus Ursachen geben, die nicht mit Covid zusammenhängen, unter den Geimpften als unter den Ungeimpften (in jeder Altersgruppe). Die Zahl der Todesfälle aller Ursachen sollte also bei den Ungeimpften höher sein als bei den Geimpften (in jeder Altersgruppe), was bestätigt, dass der Nutzen der Impfung die Risiken überwiegt.“ (Diskrepanzen und Ungereimtheiten in den Datensätzen der britischen Regierung beeinträchtigen die Genauigkeit des Vergleichs der Sterblichkeitsraten zwischen Geimpften und Ungeimpften“):

Ganz einfach, oder? Mit anderen Worten: Wenn der Impfstoff so gut ist, dann sollte das aus den Daten hervorgehen. Aber das ist nicht das, was Fenton gefunden hat. Er fand genau das Gegenteil. Er fand heraus, dass die Gesamtmortalität bei Geimpften höher ist als bei Ungeimpften. (Und je nachdem, wie man die Daten interpretiert, könnte sie deutlich höher sein.) Fenton hoffte, dass seine Analyse die Debatte über das laufende Impfprogramm beeinflussen würde, aber stattdessen wurde er bösartig als Rechtsextremist denunziert, was jedem passiert, der es wagt, das offizielle Narrativ in Frage zu stellen. Hier ist mehr von NPR:

„In der Notaufnahme des Sparrow-Krankenhauses in Lansing, Michigan, haben die Mitarbeiter Mühe, Patienten zu versorgen, die viel kränker sind als je zuvor. Tiffani Dusang, die pflegerische Leiterin der Notaufnahme, vibriert förmlich vor aufgestauter Angst, wenn sie all die Patienten sieht, die auf einer langen Reihe von Tragen liegen, die gegen die beigen Wände der Krankenhausflure gedrückt werden. „Es ist schwer mit anzusehen“, sagt sie in ihrem warmen texanischen Tonfall.

Aber es gibt nichts, was sie tun kann. Die 72 Zimmer der Notaufnahme sind bereits voll belegt.

„Ich fühle mich immer sehr, sehr schlecht, wenn ich den Flur entlang gehe und sehe, dass die Leute Schmerzen haben oder schlafen müssen oder Ruhe brauchen.

Selbst in Teilen des Landes, in denen COVID-19 das Gesundheitssystem nicht überfordert, kommen die Patienten kränker in die Notaufnahme als vor der Pandemie, ihre Krankheiten sind weiter fortgeschritten und benötigen eine kompliziertere Behandlung.

Monatelange Verzögerungen bei der Behandlung haben die chronischen Erkrankungen verschlimmert und die Symptome verschlimmert. Ärzte und Krankenschwestern berichten, dass der Schweregrad der Erkrankungen sehr unterschiedlich ist und u. a. Bauchschmerzen, Atemprobleme, Blutgerinnsel, Herzprobleme und Selbstmordversuche umfasst.“(„Notaufnahmen sind jetzt überschwemmt mit schwerkranken Patienten – aber viele haben nicht einmal COVID“, NPR:

Ich wiederhole: „Bauchschmerzen, Atemprobleme, Blutgerinnsel, Herzkrankheiten“. Mit anderen Worten: Die Überfüllung der Notaufnahmen könnte ebenso gut mit durch Impfungen verursachten Verletzungen wie mit „verzögerten Behandlungen“ zusammenhängen. Es fällt auf, dass der Autor über die ausufernden Notaufnahmen wirklich besorgt zu sein scheint, aber nicht ein einziges Mal den Elefanten im Raum erwähnt: den Impfstoff. War das nur ein Ausrutscher seinerseits oder wollte er seine Leser von Anfang an hinters Licht führen?

Und dann ist da noch dieses Kleinod in der New York Post, das versucht, die Öffentlichkeit auf den Ansturm von „thromboembolischen“ Erkrankungen vorzubereiten, mit denen wir in naher Zukunft konfrontiert sein werden. Der Artikel trägt den treffenden Titel „Der wenig bekannte Herzinfarkt, der ‚fitte und gesunde‘ Frauen schon im Alter von 22 Jahren trifft“. Hier ist ein Ausschnitt aus dem Artikel:

„Wenn man an einen Herzinfarkt denkt, stellt man sich sofort jemanden vor, der schon älter ist und vielleicht schon gesundheitliche Probleme hat. Doch Experten haben davor gewarnt, dass auch Frauen im Alter von 22 Jahren von einer wenig bekannten Krankheit betroffen sein können.

Spontane Koronararteriendissektion (SCAD) tritt auf, wenn sich ein Riss in einem Blutgefäß des Herzens bildet, berichtet die New York Post. Er kann den Blutfluss zum Herzen verlangsamen oder blockieren und so einen Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen oder einen plötzlichen Tod verursachen, so Experten der Mayo Clinic.

Im Allgemeinen handelt es sich um eine seltene Erkrankung, aber die Ärzte raten Frauen dringend, eine Diagnose zu stellen und sich behandeln zu lassen, wenn die Symptome auftreten. Die Erkrankung tritt am häufigsten bei Frauen im Alter von 30 bis 60 Jahren auf – Experten warnen jedoch davor, dass sie auch fitte und gesunde Frauen im Alter von 22 Jahren trifft.“

Haben Sie das verstanden? Laut der Post ist es also völlig normal, dass eine fitte 22-Jährige einen Herzinfarkt erleidet. Glauben Sie vielleicht, dass der Autor versucht, die Haltung gegenüber Impfschäden zu mildern, bevor sie uns wie eine Tonne Ziegelsteine treffen? Das tut er in der Tat, genau wie der Artikel in der Times of India über den prominenten Superstar und Fitnessfan Puneeth Rajkumar, der vor wenigen Tagen an einem Herzstillstand starb. Er war 46 Jahre alt. Nach Angaben der Times of India:

Rajkumars plötzlicher Tod hat einmal mehr die Gefahren aufgezeigt, mit denen viele Menschen in ihren 30ern und 40ern heute konfrontiert sind, nämlich das zunehmende Risiko von Herzkrankheiten und Herzstillständen….(Rajkumar) erlitt ein massives Herzleiden, während er im Fitnessstudio trainierte. Rajkumar war als ausgesprochen fit und gesund bekannt und trainierte häufig…

Die Zahl der Herzstillstände, die bei Menschen in jungen Jahren oder sogar in den 20ern zu beobachten sind, hat schockierend zugenommen. Während Herzkrankheiten und Herzstillstände im Allgemeinen als „Alterskrankheit“ angesehen wurden, ist das nicht mehr der Fall und jetzt ein Warnzeichen, das Ärzte dringend beachten sollten. …

Wegen der Pandemie haben die Ärzte auch betont, dass die Sorge um die Gesundheit des Herzens in den Hintergrund getreten ist, und es ist jetzt wahrscheinlicher als früher, dass Menschen an stillen Herzinfarkten und Herzstillständen leiden.“ („Kannada-Schauspieler Puneeth Rajkumar stirbt im Alter von 46 Jahren, er erlitt einen schweren Herzstillstand beim Training“, Times of India)

Sieht es so aus, als hätten die Medien ihre Rolle als Komplizen der Massenvernichtung akzeptiert, oder ist das eine Übertreibung?

Auf jeden Fall ist in naher Zukunft mit einer Flut ähnlicher Artikel zu rechnen, die überall auftauchen werden. Artikel wie dieser:

„Körperliche Aktivität kann das Herzinfarktrisiko erhöhen – Neue Erkenntnisse überwiegen nicht die gesundheitlichen Vorteile von Bewegung, betonen Forscher“, The Irish Times

Oder dies:

„Herzinfarkte bei jungen Menschen nehmen zu“, The Hindu

Oder dies:

„Die Zahl der Herzinfarkte ist im Jahr 2021 gestiegen, wobei das Alter keine Rolle spielt; hier ist, was dazu geführt hat“, cnbctv18

Können Sie erkennen, was hier vor sich geht? Diese Artikel wurden alle mit dem gleichen Ziel verfasst, nämlich der Öffentlichkeit vorzugaukeln, dass die außergewöhnliche Welle von Todesfällen unter gesunden jungen Menschen völlig normal ist. („Hier gibt es nichts zu sehen. Gehen Sie weiter.“) Aber natürlich ist nichts davon normal. Es ist alles erschreckend seltsam und schockierend, weshalb wir uns so sehr auf die überzähligen Todesfälle und die Gesamtmortalität konzentrieren. Denn wir glauben, dass diese die nötigen Beweise liefern werden, um zu zeigen, dass der Impfstoff ein entscheidender Bestandteil der Entvölkerungsagenda der Elite ist, die darauf abzielt, die Weltbevölkerung um Milliarden von Menschen zu reduzieren. Wir glauben nach wie vor, dass das wirklich der Fall ist. Die großen Geldgeber haben beschlossen, ein paar Milliarden von uns Kakerlaken auszurotten, damit sie mehr Platz zum Parken ihrer Learjets haben. Zufälligerweise haben sie sich für den Impfstoff entschieden, weil er eine „weniger chaotische“ Alternative dazu ist, uns mit Maschinengewehren auf den Straßen niederzumähen. Nicht, dass sie deswegen keinen Schlaf finden würden.

Ihr fragt euch, wie es mit dem Plan weitergeht? Seht es euch an:

„Laut Statistiken zur Gesamtmortalität ist die Zahl der Amerikaner, die zwischen Januar 2021 und August 2021 gestorben sind, um 18 % höher als die durchschnittliche Todesrate zwischen 2015 und 2019.“

Und hier ist ein Ausschnitt aus einem Artikel, der seine Daten aus verschiedenen Untersuchungen gewonnen hat. Seht es euch an:

„Ist die COVID Impfung für die überhöhten Todesfälle verantwortlich?…

Matthew Crawford vom Rounding the Earth Newsletter untersuchte die Sterblichkeitsstatistiken vor und nach der Einführung der COVID-Impfung… Crawford untersuchte auch Daten aus Ländern, die eine hohe Impfquote und gleichzeitig eine sehr niedrige COVID-19-Rate aufweisen. Auf diese Weise kann man sich ein besseres Bild davon machen, ob die COVID-Impfungen für die überzähligen Todesfälle verantwortlich sein könnten und nicht die Infektion selbst.

Er ermittelte 23 Länder, die diese Kriterien erfüllen und in denen 1,88 Milliarden Menschen leben, also etwa ein Viertel der Weltbevölkerung… Crawford nahm eine Reihe von Anpassungen vor, um Ausreißer zu entfernen, die die Datensätze verzerren könnten, (aber) nachdem er Nationen mit mehr als 100 COVID-Todesfällen pro Million vor ihrem Impfprogramm entfernt hatte, kam er auf 13 Länder mit einer Gesamtbevölkerung von 354 Millionen….

Bemerkenswerterweise ist die Zahl der COVID-Todesfälle in diesen 13 Ländern nach der Impfung 11,61 Mal höher als vor der Einführung der Impfungen. In fünf der 13 Länder wurden satte 90 % der COVID-19-Todesfälle nach Beginn der Impfkampagnen registriert.

„Auf den ersten Blick bestätigen diese Ergebnisse die These, dass die experimentellen Impfstoffe tödlich sind“, schreibt Crawford. „Zumindest ist dies ein weiteres dramatisches Sicherheitssignal, das die Behörden, denen unsere Gesundheit am Herzen liegt, anspornen sollte, sich an den Tisch zu setzen und darüber zu diskutieren, wie sie die Daten, die sie nicht auswerten, verfeinern können …“ („Sind die COVID-Impfungen für steigende Sterblichkeitsraten verantwortlich?“ Mercola.com:

Interessant, nicht wahr? Wenn man also die Länder nimmt, in denen es nicht viele Viren gibt, und trotzdem tonnenweise Menschen impft, dann kann man wirklich sehen, wie viele Menschen durch den Impfstoff getötet werden. Mindestens 10-mal so viele!

Im Gegensatz dazu sind in Ländern, in denen sich viele Viren ausbreiten, die schädlichen Auswirkungen des Impfstoffs viel weniger sichtbar. Aber wie man es auch dreht und wendet, das Spike-Protein untergräbt die lebenswichtige Infrastruktur des Körpers, indem es das Gefäßsystem schwächt, gesunde Zellen und Mitochondrien abtötet, die Killer-Lymphozyten erschöpft und das Immunsystem kurzschließt. Die Folgen dieses grausamen Angriffs können unzählige Krankheiten sein, die sich unweigerlich aus einem durch Krankheitserreger geschädigten Kreislaufsystem entwickeln, darunter Herzstillstand, Schlaganfall, Lungenembolie, Autoimmunität und eine ganze Reihe anderer. Gegenwärtig scheint der Herzinfarkt die Liste anzuführen. Sehen Sie sich diesen kurzen Beitrag von Dr. Peter McCullough an:

NSTEMI-Herzinfarkte, die durch Blutgerinnsel verursacht werden, sind weltweit eine Pandemie

Eine bestimmte Art von Herzinfarkt ist weltweit auf dem Vormarsch. Mediziner in Schottland haben einen starken Anstieg einer potenziell tödlichen Art von Herzinfarkt, dem sogenannten NSTEMI, festgestellt. Dieser Zustand ist die Folge von teilweise blockierten Arterien, die die Blutzufuhr zum Herzen unterbrechen. Er verursacht weniger Gewebeschäden als ein normaler STEMI, kann aber ebenso tödlich sein …. Die Zahl der STEMI-Infarkte ist seit Jahren stabil geblieben, hat aber in letzter Zeit stark zugenommen… Im Sommer musste das Krankenhaus die Zahl der kardiologischen Betten um 44 Prozent erhöhen, da die Mitarbeiter des Gesundheitswesens mit der steigenden Zahl von Herzinfarktpatienten konfrontiert waren….

Eine Pandemie von Herzinfarkten, die durch eine zytotoxische Injektion ausgelöst wird, die ihren Opfern Schaden zufügt, ob sie nun sterben oder nicht. Ist das eine zutreffende Zusammenfassung des Covid-19-Impfstoffs?

Ja, ist es. Hier ist mehr von The Expose:

„Daten des CDC in den USA zeigen, dass seit Beginn des Covid-19-Impfprogramms in den USA die Todesfälle aufgrund von ‚anormalen klinischen Befunden, die nicht anderweitig klassifiziert werden‘ im Vergleich zu den Werten vor der Covid-19-Impfung exponentiell angestiegen sind…

Zu den Todesfällen in dieser Kategorie gehören Fälle, bei denen keine genauere Diagnose gestellt werden konnte… oder die Symptome schwer zu bestimmen waren… oder die Fälle wurden an andere Stellen überwiesen)

„…die Zahl der Todesfälle aufgrund abnormaler klinischer Befunde … blieb seit Februar 2020 konstant bei durchschnittlich etwas mehr als 1.000 pro Woche und lag auch vor dem Ausbruch der angeblichen Pandemie in den USA auf diesem Niveau. Gegen Ende März/Anfang April 2021 kam es jedoch zu einem plötzlichen Anstieg der wöchentlich registrierten anormalen Todesfälle, die bis Mitte September plötzlich auf über 7.000 pro Woche anstiegen, was einem Anstieg von 600 % gegenüber dem wöchentlichen Durchschnitt vor Beginn der Covid-19-Impfung entspricht.

Die Frage ist natürlich, warum?

…Das Einzige, was Millionen von Menschen gemeinsam haben, seit die abnormalen Todesfälle entgegen dem erwarteten Durchschnitt zu steigen begannen, ist, dass Millionen von Menschen eine experimentelle Injektion erhalten haben, für die es keine Langzeitsicherheitsdaten gibt, um zu wissen, welche Folgen das haben wird.

Die offiziellen Daten der CDC deuten darauf hin, dass die Folgen einer experimentellen Massenimpfung ein schockierend steiler Anstieg der Zahl der Todesfälle aufgrund anormaler, nicht identifizierter Ursachen ist…“ („Investigation: Offizielle CDC-Daten zeigen einen schockierend hohen Anstieg der Todesfälle aufgrund abnormaler unbekannter Ursachen seit Beginn der Covid-19-Impfungen“, The Expose)

Der Artikel deckt sich mit den vielen Berichten von Krankenschwestern, die von Patienten mit ungewöhnlichen Symptomen berichten, die sich einer herkömmlichen Diagnose entziehen. Angesichts der einzigartigen Eigenschaften des Spike-Proteins, dessen heimlicher Angriff auf das Gefäßsystem bereits einen Tsunami von kardiovaskulären, neurologischen und immunologischen Krankheiten ausgelöst hat, wie wir sie noch nie zuvor gesehen haben, sollte dies nicht überraschen. All diese Todesfälle lassen sich auf einen „giftigen Todesschuss“ zurückführen, der die Gesamtsterblichkeit unaufhaltsam in die Höhe treibt und gleichzeitig immer jüngere Menschen tötet. Wenn Sie das bezweifeln, dann schauen Sie sich an, wie viele Sportler kurz nach der Injektion sterben. Das ist eine Geschichte, die jeden normalen Menschen zutiefst deprimieren muss.

Weltweiter Anstieg bei Sportlern, die plötzlich Gesundheitsprobleme und Tod erleiden

Und schaut euch auch dieses aufschlussreiche 2-minütige Video in Englisch über Herzstillstand und unser gefälschtes Meldesystem für Impfstoffverletzungen an. (VAERS)

Dr. Mike Yeadon fasste die jüngsten Entwicklungen in einem Kommentar zusammen, den er erst letzte Woche auf dem Morningstar Channel veröffentlichte. Er sagte.

„Es gibt kein logisches Endspiel … außer totalitärer Tyrannei … und Massenentvölkerung … Einige Kollegen stimmen dem Teil mit der Tyrannei zu, scheuen aber vor der Entvölkerung zurück. (Aber) die Beweise deuten eindeutig darauf hin.“

In der Tat, das stimmt.

Innsbruck, Wien, Leipzig: Bürger wollen 2G-Diktatur nicht hinnehmen

Innsbruck, Wien, Leipzig: Bürger wollen 2G-Diktatur nicht hinnehmen

In Österreich gilt ab heute eine 2G-Regel. Das heißt: Ungeimpfte werden aus weiten Teilen des öffentlichen Lebens ausgeschlossen. Beim deutschen Nachbarn wollen sich die ersten Bundesländer dieses schikanöse Modell nun abschauen. Sachsen ist bereits mit einer „2G-Notbremse“ vorgeprescht. Doch Druck erzeugt Gegendruck – und so gingen mutige Bürger teils spontan auf die Straße, um gegen die unfassbaren Verschärfungen zu protestieren. 

  • Hunderte Tiroler verlangen am Innsbrucker Landhausplatz die Freiheit
  • Dort soll auch kommenden Samstag (14.11.) um 14 Uhr ein Protest stattfinden
  • Seit Samstag campieren Aktivisten in Wien vor dem Bundeskanzleramt
  • Auch Sachsen will 2G: Polizei mit äußerster Brutalität gegen Demonstranten
  • Leipziger Oberbürgermeister bezeichnet kritische Proteste als „indiskutabel“

Widerständige Tiroler protestieren am Landhausplatz

Ein starkes Zeichen des Widerstands setzten noch am Samstag zahlreiche Tiroler. Trotz eisiger Temperaturen versammelten sie sich auf dem Landhausplatz. Sie bekannten sich dazu, mündige Bürger zu sein und forderten lautstark: „Freiheit!“ Laut Polizei seien es angeblich lediglich 400 Teilnehmer gewesen. Beobachter vor Ort halten diese Schätzung für weitaus zu niedrig gegriffen. Danach veranstalteten die Teilnehmer noch einen friedlichen Spaziergang durch die Innsbrucker Innenstadt. 

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Nicht nur die neuerliche Beschneidung der Grund- und Freiheitsrechte stößt den Tirolern sauer auf. Auch die Vorstellung, dass Landeshauptmann Platter bereits die Kinder in die Nadel treiben könnte, sorgte für Aufregung. Pikant: Zu diesem Zeitpunkt fehlte die Verordnung des Gesundheitsministeriums noch, es stand also sogar im Raum, dass die 2G-Regel bereits ab 12 Jahren gelten könnte (nunmehr ab 16) – ein indirekter Impfzwang.

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Bild: (C) Kevin Kabosch

Bild: (C) Kevin Kabosch

Übrigens: Dieses spontane Protestpotenzial in der Tiroler Landeshauptstadt ist nur ein „Vorlauf“ für das kommende Wochenende. Denn die Gruppe „Tirol steht auf“ ruft in sozialen Medien zu einer neuerlichen Demonstration gegen die Corona-Diktatur auf. Diese soll am Samstag, den 14. November um 14 Uhr ebenfalls am Landhausplatz stattfinden.

Weitere Eindrücke vom Protest in Innsbruck:

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Bild: (C) Kevin Kabosch

Bild: (C) Stefan Rainer

Bild: (C) Stefan Rainer

Foto: (C) Stefan Rainer

 

Wien: Protestcamp vor dem Bundeskanzleramt

Aber nicht nur die widerständigen Tiroler begehrten gegen das Diktat der Obrigkeit auf. In Wien entschieden sich einige Aktivisten noch am Samstagabend, ein Protestcamp vor dem Bundeskanzleramt abzuhalten. Dabei harrten sie nicht nur in der Nacht auf Sonntag aus, sondern brachen auch untertags wortwörtlich ihre Zelte nicht ab. Sie wollen idealerweise vor Ort bleiben, bis die Regierung nachgibt. Hier einige Eindrücke vom Sonntag: 

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Foto: (C) Peter Fenk

Foto: (C) Peter Fenk

Foto: (C) Peter Fenk

Foto: (C) Peter Fenk

Foto: (C) Peter Fenk

Foto: (C) Peter Fenk

Foto: (C) Peter Fenk

Foto: (C) Peter Fenk

Foto: (C) Peter Fenk

Ein (leider seitwärts gedrehter) Videobeitrag dokumentiert, dass der Ort des Protestcamps relativ großflächig gewählt wurde. Auch wenn sich vorerst nur eine überschaubare Zahl an Ort und Stelle versammelte: Jeder Widerstand beginnt im kleinen Rahmen. 

Leipzig: Polizei geht brutal gegen Demonstranten vor

Während es bei den Protesten in Österreich zu keinerlei Zwischenfällen kam, war die Situation in Sachsen anders gelagert. In Leipzig versammelten sich mehrere tausend Menschen, um gegen die geplanten weiteren Einschränkungen zu demonstrieren. Einige Beobachter sprechen von bis zu 10.000 Menschen, offizielle Stellen von 1.000-3.000. Es wären sicherlich mehr geworden, hätte die Polizei nicht den Zulauf unterbunden.

Die maximale Teilnehmerzahl von 1.000 Personen ist bei der Versammlung auf dem Augustusplatz/Opernseite ist erreicht. Ein weiterer Zulauf wird jetzt durch uns unterbunden. Eine zweite Versammlungsfläche befindet sich auf der Goethestraße. #le0611 .

— Polizei Sachsen (@PolizeiSachsen) November 6, 2021

Im Einsatz ging die Polizei mit teils großer Brutalität vor. Bilder von Polizisten, die älteren Personen scheinbar ohne größere Provokation eine Salve Pfefferspray mitten ins Gesicht sprühen, schockieren. Zudem kamen Schlagstöcke und auch Wasserwerfer zum Einsatz. Angeblich wurde direkt zuvor zwar eine Polizeisperre durchbrochen. Dennoch stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit. Die Schmerzensschreie der Dame gegen Ende der Sequenz sind herzzerreißend. 

Schlimme Bilder in Leipzig ??……nur furchtbar was in Deutschland gegen Deutsche heute möglich ist !! pic.twitter.com/FCQ0IZPmIF

— Gerard 2107 (@Gerard17120984) November 6, 2021

Hunderte Anzeigen, Polizisten schlagen auf Rentner ein

Insgesamt verteilten die Beamten zahlreiche Anzeigen. Hunderte Teilnehmer wurden stundenlang zur Identitätsfeststellung in Gewahrsam gehalten. Nun unterstellt man ihnen 48 angebliche Straftaten und 600 vermeintliche Ordnungswidrigkeiten. Die Exekutive erklärte dies mit der Teilnahme an einem „verbotenen Aufzug“. Den stundenlangen Kessel versuchte man dann allen Ernstes damit zu rechtfertigen, dass ohnehin Rettungsdecken ausgegeben würden…

Die Identitätsfeststellungen der Personengruppe in der Grimmaischen Str. in #Leipzig dauert weiter an. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten auf Hochtouren. Damit niemand frieren muss, stellen wir Rettungsdecken zur Verfügung. #le0611

— Polizei Sachsen (@PolizeiSachsen) November 6, 2021

Im Laufe des Tages gab Verletzte auf beiden Seiten. Medien suchten in der Folge die Schuld für die Eskalation bei großteils friedlichen Demonstranten. Demgegenüber steht Videomaterial, das Beamte bei einer übergriffig anmutenden Amtshandlung gegen einen Rentner zeigt.

Offene Angriffe auf die friedliche Versammlung: Rentner werden brutal von der Berliner Hundertschaft zusammengeschlagen!#freiesachsen #Leipzig #Corona #le0611 pic.twitter.com/Vl3bZpJQFX

— FREIE SACHSEN (@freiesachsen_) November 6, 2021

Für SPD-Bürgermeister sind Proteste „indiskutabel“

Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) nannte die Proteste „indiskutabel“. Er bedankte sich bei „allen, die sich diesen nur am eigenen Wohl Orientierten, letztlich unsere Grundordnung Ablehnenden friedlich entgegenstellen“. Regierungskritik wird im Jahr 2021 in Deutschland nun offenbar mit einer „Ablehnung der Grundordnung“ gleichgesetzt. Sein Dank bezog sich auf eine Gruppe von Gegendemonstranten.

Letztlich waren es aber nur wenige Hunderte, die aufseiten des Corona-Regimes demonstrierten – trotz Aufrufs des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Und das, obwohl es sich bei Leipzig um die deutsche Hochburg der linksextremen Antifa schlechthin handelt. Im Vorjahr sprang ein solcher Schlägertrupp in Leipzig einem „Querdenken“-Demonstranten sogar auf dem Kopf herumWochenblick berichtete. Dieser blieb wie durch ein Wunder weitgehend unverletzt.

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