Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Chef des Klinikums Leipzig erklärt Kretschmer, dass er mehr geimpfte als nicht geimpfte Covid-Patienten hat

Chef des Klinikums Leipzig erklärt Kretschmer, dass er mehr geimpfte als nicht geimpfte Covid Patienten auf den Normal-Stationen hat
06.11.2021, 13:20 Uhr. corona-blog.net – https: – Auf der Intensivstation sind 8 von 18 Covid Patienten geimpft. Ausgerechnet in dem Bundesland, welches massiv gesunde Menschen diskriminiert und vom gesellschaftlichen Leben ausgrenzt. Das Universitätsklinikum Leipzig und Dresden liegen auf Platz 5. und 6. der Belastungsgrenze. Das Universitätsklinikum zeigt damit, dass es keine Pandemie der Ungeimpften…

Dazu auch:

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Etikettenschwindel: mRNA-Produkte sind keine Impfstoffe, sondern Medikamente zur Gentherapie

Würden Sie ein Medikament vorsorglich einnehmen, das Ihnen dann, wenn Sie an einer bestimmten Krankheit, die relativ selten ist, erkranken, vielleicht eine schwere Erkrankung erspart? Viele Leute werden auf diese Frage mit “NEIN” antworten. Warum soll man sich mit Medikamenten vollstopfen, um sich gegen eine Krankheit zu versichern, an der man nur eine sehr geringe […]

Wenn „Seenotretter“ Landratten werden: „Initiative Seebrücke“ will Belarus-Migranten nach Deutschland weiterschleusen

Wenn „Seenotretter“ Landratten werden: „Initiative Seebrücke“ will Belarus-Migranten nach Deutschland jetzt per Bus weiterschleusen

Weißrussland/ Deutschland – Die „Initiative Seebrücke“ ist für die „Seenotrettung“ von Versorgungssuchenden auf dem Mittelmeer bekannt. Nun wollen die „Aktivisten“ aus dem Grenzgebiet zwischen Polen und Weißrussland die von Lukaschenko dorthin geschleusten „Schutzsuchenden“ per Bus in die Wunschdestination Deutschland weiterschleppen.

Sieht die Zusammenarbeit mit nordafrikanischen Schleuserbanden so aus, dass diese Verbrecher die Migranten irgendwie „in Seenot“ bringen, um sich dann von den NGOs „retten“ zu lassen, so ist die „Rettung“ der Leute, die über Weißrussland nach Deutschland kommen wollen, schwerer zu argumentieren. Denn die zu schleppenden Personen, sind nicht, wie im von der Wertegemeinschaft „befreiten Libyen“ unkontrollierten Gefahren ausgesetzt, sondern kommen über eine ganze Reihe sicherer Drittstaaten hochoffiziell nach Weißrussland und werden lediglich von dort aus am illegalen Grenzübertritt in die EU von gesetzestreuen Staaten gehindert.

Erpressung?

Im Gegensatz zu der in den Mainstreammedien aufgestellten Behauptung, Lukaschenko wolle damit die EU „erpressen“, ist anzumerken, dass die Verbringung von Nichteuropäern in die EU keineswegs von den EU-Granden und den dahinter stehende Funktionsleitern missbilligt wird. Wollte die EU sich wirklich nicht erpressen lassen, gäbe es genug Möglichkeiten dieses weitere Schlepp-Verbrechen abzustellen. Man könnte gleich mit Sanktionen gegen die Fluglinien anfangen, die die Leute nach Minsk verbringen. Die EU unterstützt nicht nur Polen, Lettland und Litauen beim Schutz der Schengen Außengrenzen nicht, sondern sanktioniert sogar diese Länder.

Innereuropäische Schlepperei ist jetzt „europäische Solidarität“

„Das Innenministerium wird gebeten, dass dem Bus auf der Rückreise eine Erlaubnis erteilt wird, geflüchtete Menschen auf einem sicheren Weg nach Deutschland als Zeichen der europäischen Solidarität zu bringen“, teilte die Initiative Seebrücke mit, die jetzt von mediterranen Seefahrern zu Landratten mutierten. Eine entsprechende Anfrage habe man am Donnerstag an das Bundesinnenministerium gerichtet, berichteten die „Aktivisten“. Der Vorteil für die Komplizen Lukaschenkos und dessen Schützlinge dabei: Busse sind kostengünstiger zu betreiben als Schlepperkähne und der Versorgungssuchende ist dann sogleich in der Wunschdestination Germoney und braucht sich nicht in Italien den Kopf zu darüber zerbrechen, wie er ins Land der „Rassisten“, „Ungläubigen“ oder Schweinefresser am elegantesten kommen kann.

Keine Überlegungen für Aufnahmeprogramm

Um dem illegalen Verbringen von Personen nach Deutschland der Anstrich der Legalität zu verleihen, besaßen die Schlepper wie schon erwähnt, die Unvererfrorenheit noch anzufragen, ob ihre mutmaßlich kriminellen Aktivitäten eventuell straffrei bleiben könnten. „Eine unautorisierte Beförderung und eine etwaige unerlaubte Einreise kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen“, sagte der Sprecher des Ministeriums, Steve Alter, auf die Frage, ob die Aktivisten mit einer Erlaubnis rechnen könnten, wie ntv.de berichtet. „Die Ankündigung eines solchen Vorgehens ändert daran nichts“, sagte er.

Es gebe darüber hinaus keine Überlegungen für ein Aufnahmeprogramm für „Menschen aus Belarus“. Das ist auch nicht notwendig, die Leute landen früher so oder so in Deutschland und wenn sie dann „halt da sind“ bleiben sie auch.

 

 

 

Hirschhausen sieht „an ganz vielen Standorten“ das Waldsterben

Hirschhausen sieht „an ganz vielen Standorten“ das Waldsterben

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von AR Göhring

Kennen Sie alverde, das Kundenmagazin einer Drogeriekette? Dort hat Klimaschützer und ARD-Erklärbär Eckart von Hirschhausen eine Kolumne.

Die Kundenmagazine von Drogerien und Supermarktketten sollen eigentlich nur die Produkte durch (pseudo-)journalistische Artikel und etwas Regenbogen-Hofberichterstattung anpreisen. Alverde von dm ist wie ähnliche Hefte klar auf die weibliche Kundschaft zugeschnitten – Schminktipps und Gesundheitsberatung sind dort Standard.

Zusätzlich machen aber seit Jahren auch ARD/ZDF-Quantitätsjournalisten und Politiker PR für ihre Weltsicht oder ihre TV-Sendung. In der aktuellen Ausgabe wird Mai Leiendecker, offiziell Mai-Thi Nguyen-Kim (gesprochen Ngüjenkim), die Klimaalarm-Videos für „Quarks“ drehte, als große Schwester und Weltchemikerin vorgestellt. Die Interviewerin fragt meist nur nach persönlichen Belanglosigkeiten, in die aber geschickt gender- und coronapolitische Elemente eingestreut sind – PR-Fachleute nennen das „Framing“, also „Rahmensetzung“, mit der eine Ideologie huckepack mit unverdächtigen Themen in die Berichterstattung transportiert wird.

Der Geschäftsführungschef der Drogeriekette ist deutlich ehrlicher und schreibt ein Editorial („In welcher Welt wollen wir leben?“), in dem er versichert, daß das Unternehmen nachhaltige und vermehrt klimaschützende Produkte verkaufe. Aber schaut jemand darauf, ob auf der Hautcreme oder dem Duschgel „klimaneutral“ steht? Die Kernwählergruppe der Grünen, junge Frauen, wohlhabend und gebildet, in Metropolen, tut das sicher.

Das Thema Klimaschutz wird im aktuellen Heft erstaunlich penetrant präsentiert. Nach dem Editorial kommt eine Politologie-Doktorin vom Potsdam-Institut für Klimaforschungsfolgen PIK zu Wort, und in seiner persönlichen Kolumne der unvermeidliche Eckart von Hirschhausen, der ähnlich wie Luisa „Langstrecke“ Neubauer 2019 das Klimathema für sich entdeckte und bei „Scientists for Future“ mitmischt.

Im aktuellen Artikel behauptet er, „Die Landschaft verändert sich“, womit er aber nicht die Verschandelung und Zerstörung der Natur durch riesige Industriewindrad-Parks meint, sondern das Phänomen der absterbenden Bäume, von dem 80% des deutschen Bestandes betroffen seien. Woran er das Sterben erkennen kann, sagt er nicht (herabhängende Äste einer Trauerweide?), meint aber, daß die Baumschäden bei Menschen „Seelenschmerz“, lateinisch Solastalgie, auslösten. Ich würde eher von einer Zwangs- oder Angsterkrankung infolge dauernder Panikmache sprechen.

Als weitere Elemente der Veränderung nennt Hirschhausen Mais-Monokulturen und den Braunkohletagebau im Hambacher Forst. Daß er nichts von Waldzerstörung durch Windradbau im Reinhards-Märchenwald bei Ffm und den zahlreichen Energiepflanzen-Monokulturen weiß, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Er erwähnt diese echten Gefahren für Mensch und Natur einfach nur nicht, weil es politisch, heißt: finanziell, ungünstig wäre.

Man stelle sich vor, der um die Natur besorgte Arzt würde auch die umweltschädlichen E-Autos und verteuerbaren Energien kritisieren – was würde dann passieren? Man kann es an Richard David Precht studieren, der als TV-Philosoph seit zehn Jahren Liebling der Massenmedien ist, aber nun in einem Podcast mit Lanz Kritisches zur Coronapolitik zu sagen wußte, weil ihn die Covid-Impfung persönlich schwer krank machte. Erste Reaktion des Spiegel:

Wer ist Dr. Wirrkopf und wenn ja, wie viele wirklich?

Eine Abrechnung von Marco Evers

Der Talkshow-Dauergast und Bestsellerautor Precht ist intellektuell abgestürzt und schwadroniert nun beim Coronathema auf »Querdenker«-Niveau. Weil viele Menschen ihn für klug halten, ist das eine Gefahr.

(Ich dachte, wir bei EIKE seien zuzeiten schon ganz schön böse, aber bei Evers können wir nicht mithalten.)

Würde ein „Scientist for future“ ähnliches wagen, wären ihm „Abrechnungen“ der gezeigten Art sicher. Was glauben Sie, lieber Leser, welche Formulierung würde Redaktör Evers wählen, um einen klimakritischen Vorstoß von Hirschhausen oder einem anderen prominenten Kollegen zu canceln? Schreiben Sie es in die Kommentare!

Woher die Gräben kommen

Corona-Spaltung (Symbolbild:Ansage)

Es ist ein Aha-Effekt – Gläubige würden vielleicht von Offenbarung sprechen -, wenn man viele unerklärliche gesellschaftliche Entwicklungen plötzlich in einen schlüssigen Zusammenhang gerückt sieht. Für einen solchen Augenblick hat bei mir kürzlich das Gespräch des Buchautors und Künstlers Raymond Unger mit Gunnar Kaiser gesorgt.

Wahrscheinlich kennen wir alle den Moment, in dem sich Familienmitglieder, langjährige Freunde, vertraute Kollegen, Menschen, mit denen man sich jahrelang eng verbunden fühlte, sich plötzlich wie aus dem Nichts mitten im Gespräch abwenden, empört reagieren, die Contenance verlieren, den Raum verlassen oder gar die Freundschaft aufkündigen. Was ist passiert?

Sicher – irgendetwas hat sie verletzt und im Innersten getroffen. Auch früher schon gab es immer mal wieder solche besonderen, schmerzlichen, einprägsamen Ereignisse aus verschiedensten Anlässen. Heute aber gehören solche Dissonanzen zum Alltag. Sie sind ein Massenphänomen geworden. In jedem Augenblick können sie ohne jede Vorwarnung in Beziehungen einschlagen wie ein Blitz. Auffällig oft passiert dies oft bei Diskussionen über die großen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit. Migration, Rassismus, Klima, Corona, Geschlechtergerechtigkeit. Die Sprünge über die Gräben gelingen nicht mehr. Sie scheitern an der Unversöhnlichkeit der Positionen. Wir nennen das Spaltung und bleiben ratlos.

Diese Unversöhnlichkeit scheint auf den ersten, neutralen Blick von außen oft als eine beidseitige. Jeder wirft dem anderen Faktenresistenz, Dummheit und Böswilligkeit vor. Oft mit verblüffend ähnlicher Wortwahl. Bei genaueren Hinsehen aber zeigt sich, dass zumeist einer der Kontrahenten durchaus Brücken zu bauen beabsichtigt. Er will reden, gehört werden, zuhören, Fragen stellen, abwägen. Das Gegenüber aber lehnt schon beim ersten Verdacht einer aufkommenden abweichenden Position genau diesen Versuch ab. Er blockiert die Verständigung. „Darüber brauchen wir nicht reden!„, „Du willst doch nicht behaupten, dass sich DIE Wissenschaft irrt?„, „Lass mich doch in Ruhe mit deinen…!„, „Spinner, Schwurbler, Leugner…!„. Man könnte fortfahren…

Mühsam unterdrückte aufsteigende Wut

Bei solchen ansonsten durchaus eloquenten Gesprächspartnern könnte noch mehr ins Auge fallen. Gesichtsausdruck, Gestik, Körpersprache gleichen sich erstaunlich oft. Das zwischen Mitleid und Arroganz changierende Grinsen, das Wegsehen, das Abwinken, das Zurücklehnen. Die mühsam unterdrückte aufsteigende Wut. Der bessere Mensch fühlt sich überlegen, er ist sich seiner gewiss, er fühlt sich einer Gemeinschaft zugehörig, er ist „#mehr“ und er nennt seine gefühlte Vielheit nicht umsonst genau so. Er muss sich daher nicht mit Zielkonflikten befassen, er muss keine Meinungen, Daten, Widersprüche zur Kenntnis nehmen, er muss sich nicht mit Stoffen befassen, die im Verdacht stehen, die längst feststehende Gewissheit in Frage zu stellen. Denn das haben ja bereits andere, unzweifelhaft kompetente für sie getan. Das Ziel ist erreicht. Das Weltbild ist fertig. Es ist unverrückbar. Außerhalb dessen stehen lediglich die Leugner, mit denen zu beschäftigen sich grundsätzlich nicht mehr lohnt.

Die spontanen Ausraster, wenn etwas nicht nach gängigen Mustern abläuft, das wütende Aufstampfen, Abbrechen, Wegrennen ist etwas, was wir sehr gut kennen: Von Kindern nämlich, bei denen das Schwarz-Weiße, Gut-Böse, das Undifferenzierte aus den Märchen einen völlig normalen Entwicklungsschritt darstellt. Und weiteres noch – der Glauben an höhere Instanzen, denen unbedingt gefolgt wird, an die man sich bindet. Erst später im Erwachsenwerden verschwinden solche Abstraktionen und machen Platz für das Erkennen und Aushalten von Zielkonflikten, Widersprüchen und die Demut vor alldem, das sich dem menschlichen Zugriff entzieht. Das kindische Verhalten, was wir bei vielen Erwachsenen sehen, ist das kindliche Verhalten von Menschen, die nie zum Erwachsenen herangereift sind.

Beschädigte Identität

Raymond Unger hat nun zu diesem Phänomen ein Buch geschrieben und berichtet im Mitschnitt davon. Er leitet die infantile massenpsychologische Befindlichkeit von Kriegstraumata der Vorgängergenerationen ab, sieht eine – über emotionsarme Erziehung, andauernde ostentative Schuldbekenntnisse und eine humanistische Bekenntniswelt entstandene – „internalisierte Scham„. Mit anderen Worten: Die Nachkriegsgenerationen wissen nicht mehr, wer sie sein dürfen. Ihre Identität ist beschädigt und wird erst wiedergewonnen, indem sich ihre trainierte Scham in etwas Positives verwandelt. Die innerliche Präsenz des eigenen sündhaften Daseins wird zur neuen stolzen, positiv geladenen Identität. Zu einer moralischen Kompetenz, die sich bis hinein in narzisstische Allmachtsphantasien steigert. Der zuvor Identitätslose gewinnt somit Macht aus der selbst konstruierten Erleuchtung. Er kann sich wie Phoenix aus der Asche erheben über Mitmensch und Natur. Viren, Klima, Ungleichheit, Geschlechter – alles wird zum Spielball seiner menschlichen Willenskraft, die sich in kultischen Handlungen vollzieht.

Im Weg stehen dabei lediglich die Ungläubigen, die Leugner, die Zweifler. Er wird sie früher oder später aus dem Weg räumen müssen, denn sie stellen eine ultimative Gefahr für die wieder gewonnene Selbstwahrnehmung dar.

Ramelow wird zweithöchster Mann im Staat und will Ungeimpfte nicht mehr behandeln

Ramelow wird zweithöchster Mann im Staat und will Ungeimpfte nicht mehr behandeln

Das erste Bundesland lehnt Ungeimpfte in Krankenhäusern ab und Gesundheitsministerkonferenz beschließt flächendeckende 2G-Option für Hotspots. Der Rechtsstaat im Sturzflug. Gleichsam symbolisch für die Katastrophe steht Thüringens Ministerpräsident Ramelow. Ein Gastbeitrag von Prof. Alexander Dilger.

Der Beitrag Ramelow wird zweithöchster Mann im Staat und will Ungeimpfte nicht mehr behandeln erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Die neue Bundesregierung unter Baerbock-Kontrolle?

Die neue Bundesregierung unter Baerbock-Kontrolle?

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Von WOLFGANG HÜBNER | Erstmals dringen Berichte an die Öffentlichkeit über ernstere Schwierigkeiten in den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Grünen und FDP zwecks Bildung der neuen Bundesregierung. Dabei geht es wohl nicht nur um die Frage, ob Christian Lindner oder Robert Habeck Finanzminister und damit der wichtigste Mann nach dem Kanzler wird. Immer lauter mischt auch […]

Der Energiebedarf steigt  – Experten rechnen mit Strom-Rationierungen

Der Energiebedarf steigt – Experten rechnen mit Strom-Rationierungen

Bei der 26. UN-Klimakonferenz im schottischen Glasgow versammelt sich vom 31. Oktober bis zum 12. November 2021 die Elite der Klima-Apokalyptiker. Natürlich wird dort weiter Panik vor dem scheinbar kommenden Weltuntergang geschürt. Dabei entpuppt sich die alternative „New Green Deal World“ schon jetzt als der blanke Horror. Es wird zu einer nie gekannten Energiearmut, Energiekontrolle und Energierationierung kommen. Zukünftig werden sich nur noch Wohlhabende ausreichenden Strom, Mobilität und Wärme leisten können.

Von Guido Grandt

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Die britische Denkfabrik Global Warming Policy Foundation (GWPF) warnt in ihrem aktuellen Bericht eindringlich vor bevorstehenden Energierationierungen. Diese könnten in naher Zukunft regelmäßig als eine „Form der natürlichen Auslese“ eingeführt werden. Denn erneuerbare Energien wie etwa die Windenergie würden nicht ausreichen, den Strombedarf zu decken. Im Jahr 2030 müssten sich Familien daran gewöhnen, Strom nur dann zu nutzen, wenn er verfügbar sei. Schließlich soll die Nachfrage das Angebot der Stromerzeugung nicht übersteigen. Was für Großbritannien gilt, trifft auch auf andere EU-Länder zu. Die Dekarbonisierung der Wirtschaft bedeutet einen grundlegenden Wandel der bisherigen komfortablen Energieversorgungssicherheit.

Der Strombedarf steigt gewaltig

Immer mehr Smart Homes und Elektrofahrzeuge werden gebaut. Dabei steigt der Energiebedarf exorbitant an, gefährdet gleichzeitig jedoch die Versorgungssicherheit. Hinzu kommt, dass die Verteilernetze auf weitaus geringere Lasten ausgelegt sind. Das Risiko von Stromausfällen wird zum Alltag gehören.

Kurzum: Benötigen zu viele Verbraucher Strom, dann müssen Netzbetreiber die Nachfrage rationieren. Dies wiederum führt unter anderem zu einer massiven Einschränkung der Mobilität des Einzelnen, der nicht mehr einfach so irgendwo hinfahren kann. Stattdessen ist er auf die verordnete Ladezeiten seines E-Autos angewiesen. Laut GWPF soll den Haushalten ein von den Netzstrombetreibern kontrollierter Zeitplan zugewiesen werden.

Verboten ist es dann etwa, das Fahrzeug zu Stoßzeiten aufzuladen (8-11 Uhr und 16-22 Uhr an Wochentagen). Im Notfall können die Ladegeräte aus der Ferne ausgeschaltet werden. Die Reichen hingegen werden teure Batterieladegeräte zu höheren Preisen nutzen, um in den ihnen passenden Zeiten ihre E-Autos mit Strom zu versorgen.

Kommen Energierationierungen?

Die Energierationierungen betreffen aber auch mit Wärmepumpen betriebene Heizungen. Dazu sollen intelligente Thermostate eingesetzt werden, die Wohnungen und Häuser nach bestimmten Zeitfenstern beheizen oder ganz abschalten. Um dieses Manko zu umgehen, können sich Begüterte alternativ kostspielige Wärmebatterien anschaffen. Gleichwohl könnte das bereits für E-Autos vorgeschlagene „Managed-Service“-Konzept auf Heizsysteme ausgeweitet werden. Somit wären Stromanbieter in der Lage, auch die Temperaturen der Wohnungsheizungen aus der Ferne zu steuern.

Wenn Strom knapp wird, soll der Konsument Anreize erhalten, den Verbrauch zu vermindern. Beispielsweise die Heizung auf ein Minimum zu reduzieren, weil die Strompreise teurer werden. Zudem könnte ein Preissystem eingeführt werden, das unverzüglich auf die Netzpreise reagiert. Drastische Beispiele hierfür gibt es längst schon. So erhöhte etwa im Januar 2021 der britische Stromanbieter Octopus Energy während eines Tages den Strom von 14 Pence/kWh zum Frühstück auf 35 Pence/kWh bis zum Vormittag.

Ebenso in Texas, wo 60 % der Häuser elektrisch beheizt werden. Als schweres Winterwetter zu Stromknappheit führte, erhielten einige Kunden Rechnungen in Höhe Tausender Dollars innerhalb weniger Tage. Mehr als 80 Menschen starben den Kältetod.

Aber auch in Deutschland mit den weltweit höchsten Strompreisen für private Haushalte sieht es nicht viel anders aus. Das Statistische Bundesamt beziffert zwei Millionen Menschen, die bereits im Jahr 2019 ihre Wohnung aus Finanznot nicht mehr beheizen konnten.

2021 stiegen in Großbritannien die Großhandelspreise für Gas um unfassbare 250 %! Dabei sind dort 22 Millionen Haushalte auf Gas zum Heizen und Kochen angewiesen. Auch in Spanien verteuerte sich der Großhandelspreis für eine Megawattstunde im Schnitt von 65 Euro auf 172 Euro. Ebenso in anderen EU-Ländern.

Letztlich ist die propagierte Energiewende jener Regierungen, die fossile Brennstoffe ablehnen, nicht nur teuer und kompliziert, sondern auch unzuverlässig und unbequem. Vor allem für die Armen. Der ehemalige Hamburger Umweltsenator Prof. Fritz Vahrenholt meinte unlängst, dass Deutschland auf einen „katastrophalen Ausnahmezustand“ zusteuere.

Zweifellos wird es zu Energieknappheit kommen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz warnt schon jetzt vor Stromausfällen. Die ersten Energieversorger werden insolvent. Dennoch will die künftige Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP den Kohle-Ausstieg von 2038 auf 2030 vorziehen.

Große Probleme durch „Energiewende“

Letztlich wird es in Deutschland, Österreich und anderen Ländern eine „angebotsorientierte“ Energieversorgung geben, die – je nach Wetterlage – zu ständigen Stromunterbrechungen führt. Der zukünftige deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz spricht bereits von einer „staatlich festgelegten Strommenge“, die man dann noch verbrauchen darf. Der Ökosozialismus lässt grüßen!

Diese völlig irrsinnige und radikale Energiewende-Politik führt zu Wachstums- und Wohlstandsvernichtung, Entdemokratisierung, Verarmung und zu einer gefährlichen sozialen Schieflage. Künftig werden sich nur noch Wohlhabende ausreichend Strom, Mobilität und Wärme leisten können. Schließlich gibt es das klimaneutrale Industrieland nicht zum „Nulltarif“, wie sich Siegfried Russwurm, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), ausdrückte.

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Jacques Elluls „Propaganda“: Entdeckung eines Klassikers

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Im September 2021 erschien im Frankfurter Westend Verlag die deutsche Übersetzung von „Propagandes“, einem der Hauptwerke des französischen Soziologen, Historikers und Theologen Jacques Ellul (1912-1994). Ellul hatte dieses Buch 1962 publiziert. Schon drei Jahre später kam in den USA eine englische Übersetzung heraus. Nun, nach über einem halben Jahrhundert, liegt endlich eine deutsche Fassung vor. Sie bietet die Chance, auch hierzulande ein längst zum Klassiker avanciertes Werk zu entdecken – sowie seinen Autor, der zu den interessantesten und wegweisenden Denkern des 20. Jahrhunderts zählt.