Kategorie: Nachrichten
#allesaufdentisch – Karl Lauterbach, Pieter Schleiter, Niko Härting, Hans-Jürgen Papier
Unter dem Motto „Alles auf den Tisch“ interviewen Künstler Wissenschaftler und andere Experten zur Coronakrise. Hier werden die Interviews in Viererpaketen vorgestellt. Zu jedem Interview gibt es das entsprechende Abstract unter dem Video dazu, falls vorhanden.
*KEINE ANTWORT Prof. Dr. Karl Lauterbach
*Corona und Rechtsstaat #allesaufdentisch
Tina-Maria Aigner ist Schauspielerin und Sängerin
Dr. Pieter Schleiter ist Volljurist
Abstract Dr. Pieter Schleiter
Bewährt sich unser Rechtsstaat in der Corona-Krise? – Leider nein.
Im Kampf gegen COVID-19 erleben 83 Millionen Menschen seit anderthalb Jahren flächendeckend die schwersten Grundrechtseingriffe seit Bestehen der Bundesrepublik.
Dabei werden sicher geglaubte verfassungsrechtliche Errungenschaften unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung systematisch verletzt.
Die Exekutive missachtet den Parlamentsvorbehalt, das Föderalismusprinzip sowie den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz und überdehnt ihr Ermessen bei der Beurteilung unklarer Sachverhalte. Die Legislative ebnet hierzu durch stetige Verlängerung der Notlage den Weg und hat das ihr zustehende Heft des Handelns aus der Hand gegeben. Die Judikative verfehlt es im Wesentlichen, die beiden anderen Gewalten auf Recht und Gesetz einzugrenzen.
Dieses Versagen des Rechtsstaats hat seine Ursache auch in behebbaren dysfunktionalen Mechanismen.
*Rechtsstaat und die Grundrechte #allesaufdentisch
Roland Lang ist Regisseur und Drehbuchautor
Prof. Niko Härting ist Rechtsanwalt
Abstract Prof. Niko Härting
Demokratie und Rechtsstaat: Das ist in erster Linie ein Regelwerk, an den sich alle staatliche Gewalt halten muss – die Parlamente ebenso wie die Verwaltungen, die Regierungen ebenso wie die Gerichte. Corona ist ein Stresstest für dieses Regelwerk. Und die Akteure haben es mit den Regeln nicht immer so genau genommen, wie sie müssten: Die Parlamente haben es zugelassen, dass Corona-Maßnahmen nicht öffentlich im Bundestag, sondern hinter verschlossenen Türen im Kreis der Ministerpräsidentinnen beschlossen wurden. Regierungen und Verwaltungen haben auf dem dünnen Eis vager gesetzlicher Ermächtigungen tief in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger eingegriffen. Und die Gerichte haben sich oft weggeduckt und mit gelegentlich hanebüchenen Begründungen Eilanträge zurückgewiesen.
*KEINE ANTWORT Hans-Jürgen Papier
#allesaufdentisch – Helga Rübsamen-Schaeff, Michael Hüter, Nicole Reese, Carlos A. Gebauer
Unter dem Motto „Alles auf den Tisch“ interviewen Künstler Wissenschaftler und andere Experten zur Coronakrise. Hier werden die Interviews in Viererpaketen vorgestellt. Zu jedem Interview gibt es das entsprechende Abstract unter dem Video dazu, falls vorhanden.
*KEINE ANTWORT Dr. Helga Rübsamen-Schaeff
*Geraubte Kindheit #allesaufdentisch
Sabine Winterfeldt ist Schauspielerin, Regisseurin, Theater-Anti-Gewalt-Trainerin
Michael Hüter ist Historiker
Abstract Michael Hüter
Von Anbeginn der sogenannten Corona-Krise, seit April 2020, setzt sich der Wissenschaftler und Autor öffentlich und vehement dafür ein, Kinder und Jugendliche nicht blind und kollektiv zum Objekt von Politik, Ängsten und der Wissenschaft zu machen.
In seinem Gespräch mit der Regisseurin/Schauspielerin Sabine Winterfeldt zum Thema „Geraubte Kindheit“ lässt Michael Hüter eineinhalb Jahre „Corona-Maßnahmen“ für Kinder und Jugendliche Revue passieren, samt ihren (faktischen) vergangenen und wohl auch noch künftigen (verheerenden) Folgen. Nach Ansicht des Historikers zeichnet sich ein historisch beispielloses kollektives Versagen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen ab. – Im Namen der „Wissenschaft“? Daher stellt Frau Winterfeldt zu Beginn des Gespräches Herrn Hüter gleich die auch gesamtgesellschaftlich wohl dringlichst zu diskutierende Frage: Was ist Wissenschaft?
*Corona und Kinderrechte #allesaufdentisch
Hans-Christian Sanladerer ist Künstler, Autor, Dozent
Dr. Nicole Reese ist Juristin, Mutter, Mitbegründerin der Initiative lautfürfamilien und Spitzenkandidatin der Lobbyisten für Kinder
Abstract Dr. Nicole Reese
Deutschland hat die Kinderrechte bei den Maßnahmen nicht ausreichend beachtet. Art. 3 der UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet den Staat bei all seinem Handeln, die Belange der Kinder vorrangig zu berücksichtigen, gleichwohl hat Deutschland von Anfang an andere gesellschaftliche Bereiche, vor allem die Wirtschaft, vorgezogen.
5 bis 7 Millionen Kinder, die nach Studienlage nachweislich aufgrund der Maßnahmen in ihrer psychischen und physischen Gesundheit in vielerlei Hinsicht zum Teil massiv betroffen sind, spielen bei der Abwägung so gut wie keine Rolle. Stattdessen wird fast ausschließlich auf mögliche Folgen einer Covid-Infektion – insbesondere Long Covid – verwiesen, obwohl hiervon deutlich weniger Kinder betroffen sind als von den Lockdown-Maßnahmen.
2-G-Regelungen ab 12 Jahren und die Einführung der Bezahlpflicht für Tests kommen einer Impflicht durch die Hintertür gleich. Bildung, auch im Bereich der Hochschulen und im außerschulischen Bereich sowie gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe dürfen nicht von einer Impfung oder dem Geldbeutel abhängen.
Die Erwachsenen sind für den Schutz der Kinder verantwortlich, nicht umgekehrt. Da Kinder bereits mehr als genug fremdnützige „Sonderopfer“ erbracht haben, müssen wir die Maßnahmen zu Lasten dieser sofort beenden.
*Grundrechtseinschraenkungen #allesaufdentisch
Giovanna Winterfeldt ist Synchronsprecherin, Sängerin und Drehbuchautorin
Carlos A. Gebauer ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht
Abstract Carlos A. Gebauer
Gesetzgeber und Verwaltung einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung schulden der Bevölkerung in Krisenzeiten eine realistische Lagebeurteilung. Bleibt eine Gefahrenlage auch nach staatlichen Aufklärungsversuchen noch immer unklar, werden anfangs legitime Grundrechtseinschränkungen durch Zeitablauf rechtswidrig. Aufgabe der Rechtsprechung ist dann, Legislative und Exekutive in strengster wissenschaftlicher Sachlichkeit zu korrigieren. Der moderne Staat ist ein Kind der Aufklärung: Wissenschaft ist folglich methodisch organisierter Zweifel, Skepsis die Tugend aller Machtausübung. Ohne Gewissheit in der Sache gibt es keine legitimen Grundrechtseinschränkungen. Je weniger man von einer Sache weiß, desto mehr muß man über sie mit anderen reden können, um sie zu verstehen. Wer andere zum Schweigen bringt, verhindert Erkenntnisgewinne.
#allesaufdentisch – Sandra Ciesek, Christian Schubert, Michael Klundt, Reinhold Kerbl
Unter dem Motto „Alles auf den Tisch“ interviewen Künstler Wissenschaftler und andere Experten zur Coronakrise. Hier werden die Interviews in Viererpaketen vorgestellt. Zu jedem Interview gibt es das entsprechende Abstract unter dem Video dazu, falls vorhanden.
*ABSAGE Prof. Dr. Sandra Ciesek
*Corona und Kinder #allesaufdentisch
Rebecca Rudolph ist Schauspielerin
Prof. Dr. Dr. Christian Schubert ist Psychoneuroimmunologe
Abstract Prof. Dr. Dr. Christian Schubert
„Angst essen Seele auf“, dieser berühmte Satz aus einem Fassbinder-Film hat in den letzten 18 Monaten traurige Relevanz im Zusammenhang mit der COVID-Krise bekommen. Die Sorge gilt dabei besonders den Kindern, die in Abhängigkeit von ihrer verängstigten Umwelt, insbesondere ihrer Eltern, der Gefahr der Traumatisierung ausgesetzt werden. Wir plädieren in diesem Gespräch für ein Steigern der Resilienz durch Aufklärung und Wiedererlangen von Selbstwirksamkeit und Kontrollbewusstsein. Dies ermöglicht einen angstbefreiten Umgang mit der Pandemie, verstärkt die antivirale Immunaktivität und lässt Kinder wieder frei atmen.
*Kindeswohl #allesaufdentisch
Abstract Prof. Dr. Michael Klundt
Seit Beginn der Corona-Krise sind in Deutschland elementare Schutz-, Fürsorge- und Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen verletzt worden und verschiedene Regierungs-Maßnahmen haben überdies zur Verstärkung von Kinderarmut beigetragen. Das Kindeswohl wurde während der Pandemie durch Entscheidungen der politisch Verantwortlichen nicht vorrangig berücksichtigt, wie in der seit 1992 als Bundesgesetz gültigen UN-Kinderechtskonvention vorgeschrieben (Art. 3).
Viele Studien und Stellungnahmen beweisen, dass eine (politisch mit zu verantwortende, strukturelle) Kindeswohlgefährdung im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention und des SGB VIII vorliegt. Kinder waren und sind von allen Altersgruppen am wenigsten durch Covid-19 gefährdet, aber am schärfsten von fast allen Corona-Maßnahmen getroffen.
Diejenigen, welche das über ein Jahr mitzuverantworten und verdrängt haben und inzwischen mit besonders großen Kokodilstränen die Leiden der Kinder hervorheben, nur um im gleichen Atemzug deren Kinderrechte z.B. auf Bildung erst dann wieder zuzugestehen, wenn die Kinder geimpft seien, behandeln die Minderjährigen weiterhin wie zu instrumentalisierende Objekte.
Angesichts dessen sollten am Kindeswohl und an Kinderperspektiven anknüpfende Alternativen und Gegenstrategien als Erstes Maßnahmen gegen Armut und zur sozialen Absicherung der Kinder und Familien umfassen. Zweitens müssen die kinderrechtlichen Prinzipien des Kindeswohlvorrangs, des Schutzes, der Förderung und vor allem der Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Jugendverbänden (wieder) aufgebaut bzw. umgesetzt werden. Damit verbunden sind drittens Maßnahmen für einen Ausbau der sozialen Infrastruktur im Wohnumfeld, v.a. mittels Jugendhilfe und offener Arbeit vonnöten.
Eine zentrale Frage dabei wird sein, wie die Krisen-Kosten verteilt und wie die Krisen-Profiteure daran beteiligt werden.
*Corona-Maßnahmen für Kinder #allesaufdentisch
Patricia Marchart ist Dokumentarfilm-Regisseurin
Prof. Dr. Reinhold Kerbl ist Kinder- und Jugendheilkunde
Abstract Prof. Dr. Reinhold Kerbl
Im Unterschied zu Erwachsenen verläuft COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen meist leicht, oft auch asymptomatisch. Eines von 100 tatsächlich erkrankten, Kindern aber doch einen Spitalsaufenthalt, eines von ca. 1.000 erkrankt schwer, und ca. eines von 100.000 Kindern verstirbt an der ViruserkranCorona und Kinderrechte #allesaufdentischkung. Aus diesem Grund spreche ich mich für die Impfung auch von Kindern und Jugendlichen aus. Weitere Argumente sind die Ermöglichung eines normalen sozialen Lebens sowie der Beitrag zum Gemeinschaftsschutz (auch als „Herdenschutz“ bezeichnet). Neben der Empfehlung ist für mich aber auch wichtig, Bedenken von Kindern, Jugendlichen und Eltern ernst zu nehmen und mit ihnen ehrlich und wertschätzend darüber zu sprechen. Sich Zeit dafür zu nehmen, ist für mich daher essenzieller Bestandteil einer guten Impfberatung.
#allesaufdentisch – Thomas Mertens, Michael Brunner, Tobias Sonntag, Hans-Ulrich Holtherm
Unter dem Motto „Alles auf den Tisch“ interviewen Künstler Wissenschaftler und andere Experten zur Coronakrise. Hier werden die Interviews in Viererpaketen vorgestellt. Zu jedem Interview gibt es das entsprechende Abstract unter dem Video dazu, falls vorhanden.
*KEINE ANTWORT Prof. Dr. Thomas Mertens
*Impfpflicht #allesaufdentisch
Johanna Paliatsios ist Schauspielerin
Dr. Michael Brunner ist Rechtsanwalt
Abstract Dr. Michael Brunner
Eine 1 G-Regel ist unzweifelhaft verfassungswidrig, weil
die propagierte COVID-19-Impfung keine Impfung, sondern ein experimentelles Gentherapeutikum ist (keine sterile Immunität),
die Zulassung laut Verordnung (EG) Nr. 507 nur bedingt ist, (keine verlässlichen Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit u.a.),
keine Gefährdungslage für die Bevölkerung besteht (so gut wie keine Sterblichkeit von Personen unter 64 Jahren / Mortalitätsrate 0,15%),
gelindere Mittel vorhanden sind (Medikamente / Prophylaxe) etc.
Grundrechte müssen nicht gerechtfertigt – weder „ertestet“ noch „erimpft“ – werden. Eine Grundrechtseinschränkung muss stets evidenzbasiert und verhältnismäßig sein. Die 1G-Regel erfüllt keine einzige sachliche oder rechtliche Voraussetzung hierfür.
*Impf-Solidarität #allesaufdentisch
Helen Ispirian ist Schauspielerin
Dipl.-Psych.Tobias Sonntag ist Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut
Abstract Dipl.-Psych.Tobias Sonntag
„Impfsolidarität“ – wie weit darf dem Einzelnen Solidarität zu Gunsten einer Gemeinschaft abverlangt werden und ab wann greift diese Forderung zu tief in die Autonomie eines Individuums ein? Über den schmalen Grat, auf dem diese Abwägung wandert, spricht Schauspielerin Helen Ispirian mit dem Psychotherapeuten Tobias Sonntag.
Der Psychologe schildert anhand von Beispielen aus seiner Praxis, warum sich psychologisch gesehen zu großer Druck kontraproduktiv auf das Solidargefüge einer Gesellschaft auswirken kann. “Sich impfen zu lassen, um andere zu schützen, KANN ein solidarischer Akt sein”, sagt er. “Allerdings können wir die konkreten immunologischen Zusammenhänge nicht ausblenden” Da inzwischen klar sei, dass nach aktuellem Forschungsstand keine sterile Immunität gegeben sei, also auch Geimpfte das Virus weitergeben könnten, sei das kollektivistische Ziel einer behaupteten „Herdenimmunität“ ein zweifelhaftes Argument. Nicht wenige Menschen, die sich allein aus Gründen des Fremdschutzes hätten impfen lassen, seien dadurch zunehmend verunsichert.
„In meiner Praxis erlebe ich, dass dieses sehr einseitige Einfordern von Solidarität gerade bei jungen Menschen, die selbst nur sehr selten von schweren Covid-Verläufen betroffen sind, oftmals zu einer Reaktanz führt, also einer Art Trotzreaktion. Sie nehmen das Ungleichgewicht im Einfordern der Solidarität deutlich wahr.” Das, so der Psychologe, könne langfristig zu einer Entsolidarisierung der Gesellschaft führen.
*KEINE ANTWORT Dr. med. Hans-Ulrich Holtherm
Großrazzia gegen muslimisches Hawala-Banking

Von MANFRED ROUHS | Bei einer bundesweiten Großrazzia gegen muslimisches Hawala-Banking waren am Mittwochmorgen rund 1400 Polizisten im Einsatz. Sie durchsuchten 81 Wohn- sowie Gewerbeobjekte in 25 Städten in Niedersachen, Bremen und Nordrhein-Westfalen und vollstreckten zehn Haftbefehle. Den 67 größtenteils aus Syrien stammenden Tatverdächtigen, darunter zwei „islamische Gefährder“, wird vorgeworfen, rund 100 Millionen Euro aus […]
V4, Slowenien, Österreich: Schutz der EU-Außengrenzen
Die Außengrenzen der EU müssen vor der illegalen Migration geschützt werden.
Von Bettina Nemes
Wie der ungarische Innenminister Sándor Pintér am Dienstag beim Treffen der Innenminister der Visegrád-Gruppe (V4), Österreichs und Sloweniens informierte, bestand völlige Übereinstimmung in dieser Frage. In einer gemeinsamen Erklärung legten die Innenminister ihren Standpunkt dar, um diesen auch innerhalb der EU geltend machen zu können. Die Lage in Afghanistan stelle eine enorme Herausforderung dar, da momentan niemand sagen könne, wie viele Menschen sich auf den Weg nach Europa machen werden.
Pintér dankte Österreich für die Teilnahme am Grenzschutz. Tschechien entsendet 50 Soldaten an die Grenze, mit Slowenien erfolgen gemeinsame Grenzwachen. Dies zeige, dass nicht nur Ungarn die EU-Außengrenzen schütze. Er verwies auf den derzeitigen Migrationsdruck aus Richtung Weißrussland. 2014 wurden 44.000, von Januar bis zum 15. September 2015, d. h. bis zur Errichtung des Grenzzauns 391.000 illegale Migranten in Ungarn registriert, danach flaute die Welle wieder ab. Jedoch versuchten in diesem Jahr bislang erneut 84.000 illegale Migranten, auf das Territorium Ungarns zu gelangen.
Der slowenische Innenminister Ales Hojs zeigte sich überrascht, wie viele illegale Migranten täglich an Ungarns Grenzen ankommen. Er bezeichnete die Zusammenarbeit zwischen den Nachbarländern als überaus gut. Roman Mikulec (Slowakei) verurteilte den politischen Missbrauch der Migranten durch Weißrussland mit der Druckausübung auf Polen. Gleichzeitig sei die Unterstützung der Nachbarländer von Afghanistan sowie der Transitländer zum Schutz Europas vor der Migration überaus wichtig. Zudem müsse der Schengen-Raum um Rumänien, Bulgarien und Kroatien erweitert werden. Jirí Novácek, stellvertretender tschechischer Innenminister, meinte, die Migrationskrise von 2015 dürfe sich nicht wiederholen. Deshalb werden Lösungen gesucht, vor Ort Hilfe anzubieten, wo sie benötigt wird. Die Notwendigkeit des gemeinsamen Auftretens der V4 betonte der polnische Innenminister Bartosz Grodecki. Als geeignetes Instrument bezeichnete er die jetzt verfasste gemeinsame Erklärung für die Beratung der Innen- und Verteidigungsminister der EU am Freitag.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei BUDAPESTER ZEITUNG, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.
Erinnerung an die Märtyrer von Arad (1849)
Von Irén Rab
Am 6. Oktober 1849 wurden 13 Anführer und Generäle des Aufstands und Freiheitskrieges von 1848/49 in der heute zu Rumänien gehörenden Stadt Arad hingerichtet, obwohl ihnen die österreichischen und russischen Sieger freies Geleit zugesichert hatten. An diesem Tag wurde auch der erste ungarische Ministerpräsident, Lajos Batthyány in Pest ebenfalls hingerichtet. Die erste Orbán-Regierung erklärte 2001 den 6. Oktober zu nationalem Trauertag, um an die Hinrichtung der Märtyrer von Arad zu erinnern.
Die Ungarische Revolution 1848/1849 war ein Aufstand des Revolutionsjahres 1848. Der Aufstand entwickelte sich jedoch zu einem Unabhängigkeitskrieg gegen die Vorherrschaft der österreichischen Habsburger. Nach den Erfolgen der Ungarn im Frühjahrsfeldzug 1849 baten die Habsburgen die Russen um Hilfe. Im Juni 1849 erreichten die auf ungarischem Boden vereinten russischen und österreichische Verbände zusammen über 250.000 Mann und übertrafen damit die ungarische Armee bereits um das Doppelte. Die Österreicher konnten Ungarn nur mit russischer Hilfe niederschlagen
Nachdem alle Hilferufe der Ungarn an andere europäische Mächte – wir immer in der Geschichte – keinen Erfolg gebracht hatten, kapitulierte der Befehlshaber General Artúr Görgei am 13. August in Világos gegenüber den Russen, die ihrerseits die Kriegsgefangenen den Österreichern unter dem kaiserlichen Kommandanten, Julius von Haynau übergaben. Auf das Befehl von Haynau, der in der Folge Statthalter von Ungarn ernannt wurde, wurden am 6. Oktober 1849 dreizehn ungarische Generale der Revolutionsarmee in Arad, der Ministerpräsident Lajos Battyány in Pest hingerichtet. Von Haynau ist als „Blutrichter von Arad“ zur Hassfigur des aufstrebenden Bürgertums geworden.
Unmittelbar hingerichtet wurden übrigens nur 12 Märtyrer, Ignac Török starb unmittelbar vor der Vollstreckung an einem Herzinfarkt. Die Strafe von Károly Vécsey wurde dadurch verschärft, dass er die Exekution jedes seiner Kameraden mit ansehen musste und somit niemanden mehr hatte, von dem er sich verabschieden konnte. Der Legende nach trat er deshalb an die Leiche des vor ihm hingerichteten János Damjanich und küsste dessen Hand. Dieser historische Befund ist jedoch nicht abgesichert.
Die Verehrung der Märtyrer von Arad begann am Tag der Hinrichtung. Augenzeugenberichten zufolge pilgerten die Trauernden innerhalb von ein oder zwei Stunden nach der Hinrichtung in Scharen zum Ort der Exekution. Alle weinten und beteten, und an diesem Tag waren alle öffentlichen Einrichtungen geschlossen. Erst nach dem Ausgleich mit den Habsburgen 1867 durfte offiziell an die Märtyrer gedacht werden.
Das Andenken an die Märtyrer von Arad wird durch Gedenkstätten und Denkmäler zu ihren Ehren auf dem Gebiet des heutigen Ungarn bewahrt. Die berühmteste Freiheitsstatue (von György Zala und Adolf Huszár) wurde 1890 in Arad errichtet, die 1925, direkt nach Trianon abgerissen und 2004 im Rahmen der rumänisch-ungarischen Aussöhnung restauriert wurde. In Arad steht eine Gedenksäule genau an der Stelle, an der die Hinrichtung stattfand.
Sicher ist jedoch, dass die Umstände der Hinrichtung bis heute Auswirkungen auf das Leben in Ungarn haben. Die Henker feierten nämlich auf Geheiß von Kaiser Franz Joseph I. die Hinrichtung mit Bier. Verbittert sahen die besiegten Ungarn, wie die Österreicher dabei mit ihren Bierkrügen anstießen. Für 150 Jahre haben es sich die Magyaren deshalb „verboten”, mit Bier anzustoßen.
Die Hingerichteten waren:
- Lajos Aulich (* 1793), General und ungarischer Verteidigungsminister; Nachfolger von Artúr Görgei
- János Damjanich (* 1804), General und Kommandant der Festung Arad
- Arisztid Dessewffy (* 1802), Generalmajor
- Ernő Kiss (* 1799), Generalleutnant
- Károly Knezić (* 1808), Generalmajor
- Georg Lahner (György Lahner, * 1795), General, vor allem mit der Waffenproduktion befasst
- Vilmos Lázár (* 1815), Oberst
- Károly Leiningen-Westerburg (1819–1849), General
- József Nagysándor (* 1804), General
- Ernst Pöltenberg (Ernő Poeltenberg, * 1808), General
- Josef Schweidel (József Schweidel, * 1796), General; Kommandeur von Pest
- Ignác Török (* 1795), General
- Károly Vécsey (* 1807), General
- Lajos Batthyány (* 1807) Ministerpräsident, 1848
Dieser Beitrag erschien zuerst bei UNGARNREAL, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.
Van der Bellen spielt Regierungskrise herunter: „Nur Erhebungen“
„Meine Hauptaufgabe ist es 75 Jahre APA zu feiern und das werde ich auch tun“, so begann Bundespräsident Alexander Van der Bellen seine Rede zum APA-Jubiläum. Am Ende wolle er sich aber schon zu den aktuellen Ereignissen äußern, erklärte Van der Bellen gespannt. Ganz Österreich wartet auf seine Reaktion auf die Hausdurchsuchung bei Bundeskanzler Sebastian Kurz und der ÖVP. Ihm droht immerhin eine Anklage wegen Untreue und Bestechlichkeit. Die türkisen sollen bei einer einflussreichen Tageszeitung gefälschte Meinungs-Umfragen in Auftrag gegeben haben.
- Präsident bezieht anlässlich „75 Jahre APA“-Rede erstmals Stellung zur Regierungskrise
- Van der Bellen lobte Arbeit „unabhängiger Faktenchecker“
- Absurd: Hochgelobte Faktenchecker bemerkten die getürkten Umfragen ebenso wenig, wie die restlichen Fake-News der Regierung
- Es seien nur „Erhebungen“ der Staatsanwaltschaft, Verweis auf Rechtsstaat
- Hausdurchsuchung beim Kanzler beschönigt: „Ungewöhnlicher Vorgang“
- Bei Ibiza kein Verweis auf Rechtsstaat, stattdessen klares: „So sind wir nicht“
- Leise VdB-Kritik an öffentlicher, despektierlicher Verurteilung von Österreichs Justiz durch ÖVP-Abgeordneten
Diffuse Worte für mediale Unabhängigkeit, klares Lob für Faktenchecker
Van der Bellen betonte in gewohnt diffusen Worten die Wichtigkeit der Unabhängigkeit der Medien und erinnerte dabei an den Nationalsozialismus. Doch auch heute sei faktenbasierter Journalismus heute keine Selbstverständlichkeit – „und vielleicht war es auch nie so“, setze Van der Bellen nach. Er lobte die Arbeit von „unabhängigen“ Faktencheckern. Von jenen Faktencheckern, die die Regierungspropaganda nicht hinterfragen, sondern stattdessen einen Feldzug gegen die alternativen Medien führen.
Zur Erinnerung: Die Vorwürfe gegen Sebastian Kurz und sein Team beruhen auf getürkten Meinungs-Umfragen. Keine dieser Umfragen wurden von den so hochgelobten Faktencheckern hinterfragt. Und genauso wenig die Regierungs-Propaganda zum Thema Corona. Gleichzeitig sorgen die vom Präsidenten hochgelobten Faktenchecker für Facebooksperren alternativer, kritischer Medien. Verbessert habe sich im Mediengeschehen aus Van der Bellens Sicht übrigens die Situation der Geschlechter. Denn mittlerweile seien mehr Frauen im Journalismus tätig.
Zurückhaltung im Gegensatz zu Ibiza-Krise: „Ungewöhnlicher Vorgang“, „Nur Erhebungen“
„Wir sind heute Zeugen eines ungewöhnlichen Vorgangs geworden.“ Es sei wichtig, sich auf die Fundamente unseres Rechtsstaats zu besinnen. Van der Bellen verwies auf die Gewaltenteilung. „Momentan in dieser Minute wissen wir nur, dass es Erhebungen, ERHEBUNGEN, seitens der Staatsanwaltschaft gibt“, so Van der Bellen. Die Angriffe eines Nationalratsabgeordneten auf die Justiz (er dürfte Andreas Hanger von der ÖVP meinen) sei jedoch eine unzulässige Grenzüberschreitung, so Van der Bellen. Vor allem im Vergleich zu dessen Ibiza-Statements zeigte er sich zurückhaltend. Als der Präsident damals vor die Medien trat, um mitzuteilen, dass wir „so nicht sind“, fanden noch nicht einmal „Erhebungen“ gegen Ex-Vizekanzler Strache statt. Und auf den Rechtsstaat wartete der Präsident auch nicht erst.
Weiterlesen: Van der Bellen spielt Regierungskrise herunter: „Nur Erhebungen“
#allesaufdentisch – Friedrich Pürner, Jessica Hamed, Steffen Rabe, Martin Hirte
Unter dem Motto „Alles auf den Tisch“ interviewen Künstler Wissenschaftler und andere Experten zur Coronakrise. Hier werden die Interviews in Viererpaketen vorgestellt. Zu jedem Interview gibt es das entsprechende Abstract unter dem Video dazu, falls vorhanden.
*Corona Schutzimpfung #allesaufdentisch
Eva Herzig ist Schauspielerin
Dr. Friedrich Pürner ist Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen und Epidemiologie
Abstract Eva Herzig und Dr. Friedrich Pürner
Im Kern dreht sich das Gespräch um Folgendes: Der Mensch steht im Vordergrund und muss in seinen medizinischen Entscheidungen absolut frei sein.
Die Impfung oder die Nichtimpfung muss also eine freie und individuelle Entscheidung sein. Da die Impfung ein medizinischer Eingriff ist, gehört nicht nur die Impfung selbst, sondern auch die Beratung und Aufklärung nur in die Hände von Ärzten. Politiker haben sich da heraus zu halten. Im Vordergrund steht der Mensch mit seiner Entscheidungsfreiheit über seinen Körper. Mit Zwang und Druck darf man in medizinischen und gesundheitlichen Angelegenheiten nicht arbeiten. Damit wird niemand dauerhaft überzeugen können.
Da diese Impfung nicht nur Vorteile hat, muss sehr gut abgewogen werden, für wen diese Impfung tatsächlich sinnvoll und nutzbringend ist. Es braucht einen Weg der Mitte.
*Freie Impfentscheidung #allesaufdentisch
Sophie Karbjinski ist Schauspielerin
Jessica Hamed ist Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht
Abstract Jessica Hamed
Freie Impfentscheidung in Zeiten von 2G?
Der Ausgrenzung einer ganzen Bevölkerungsgruppe aufgrund ihrer freien Entscheidung gegen einen irreversiblen medizinischen Eingriff, der mit dem – wenngleich niedrigen, aber vorhandenen – Risiko
von erheblichen Nebenwirkungen bis hin zum Tod verbunden ist, stellt eine Impfpflicht dar. Die seitBeginn der Pandemie absurde Beweislastumkehr, dass ein gesunder, symptomfreier Mensch die
gegen ihn gerichtete Krankheitsvermutung mittels Test widerlegen muss, wurde nunmehr darin gesteigert, dass ihm sogar die Möglichkeit des Gegenbeweises genommen wird. Eine Wahlmöglichkeit zwischen Impfung und Nichtimpfung besteht damit faktisch nicht, weshalb führende Politiker*innen, die immer noch die angebliche Freiwilligkeit hochhalten, schlicht – zurückhaltend formuliert – unaufrichtig sind.
Die aktuelle Politik ist aber auch deshalb verfehlt, weil mehrere Studien belegen, dass Geimpfte das Virus – wenn auch mit kürzerer Ansteckungszeit, aber nicht weniger infektiös – verbreiten , weshalb
„2G“ auch gegen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz verstößt. Geimpfte tragen kürzer, aber nicht weniger infektiös zur „Bedrohung des Gesundheitssystems“ bei, weshalb es keine wissenschaftliche
Rechtfertigung für eine so dramatische Ungleichbehandlung von geimpften und ungeimpften Menschen gibt. Sie ist rein politisch motiviert und soll Menschen zur Impfung bewegen.
Soweit eingewendet wird, dass Geimpfte ein reduziertes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und damit für eine Krankenhauseinweisung hätten und sich hierdurch die Unterscheidung rechtfertige, führt dies zu Weiterungen, die wiederum in eine tiefere Spaltung der Gesellschaft einmünden: Denn die Hospitalisierungsrisiko lässt sich nicht einfach nach dem Impfstatus bemessen.
Wenn die Gesellschaft ein solch‘ menschenverachtendes System in Form eines „Health Credit Systems“ etablieren möchte, in dem man etwa für eine Impfung freien Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder Einrichtungen bekommt, müsste sie konsequenterweise auch das individuelle Risiko jedes Menschen für eine Krankenhauseinweisung und damit etwa auch Faktoren wie Alter, Zeitpunkt der Impfung, Vorerkrankung und Übergewicht als entscheidungsrelevant berücksichtigen.
*Corona Schutzimpfung für Kinder #allesaufdentisch
Alexa Rodrian ist Songwriterin, Komponistin und Jazzsängerin
Dr. med. Steffen Rabe ist Kinderarzt und Mitglied ‚Ärzte für individuelle Impfentscheidung eV.‘
Abstract Dr. med. Steffen Rabe
COVID-Impfstoffe können Personen mit einem hohen Risiko für schwere Krankheitsverläufe mit guter Wirksamkeit für einen sehr begrenzten Zeitraum vor diesen schweren Krankheitsverläufen, Komplikationen und Tod durch COVID-19 schützen.
COVID-Impfstoffe können spätestens seit Delta nicht verhindern, dass die Geimpften sich erneut infizieren und dann für andere Menschen genau so ansteckend sind, wie infizierte Ungeimpfte.
Eine Herdenimmunität durch die Impfung ist damit unmöglich zu erreichen, „Durchimpfungsquoten“ sind irrelevant, da es nur und ausschließlich um den Schutz der oder des Geimpften selbst geht.
www.allesaufdentisch.tv
Spätestens wenn alle Menschen in Deutschland das Angebot erhalten haben, sich selbst – falls gewünscht – durch die Impfung zu schützen, fällt jede wissenschaftliche Grundlage für Grundrechtseinschränkungen Ungeimpfter weg. Konstrukte wie 3G oder 2G entbehren jeder wissenschaftlichen Evidenz und jeder moralischen Berechtigung.
Kinder spielen hier gar keine Rolle – sie brauchen den Schutz durch die Impfungen nicht, weil sie fast nie schwer erkranken.
Die Begründung der STIKO-Empfehlung für die Kinderimpfung ist ein Armutszeugnis: Kinder zu impfen, weil Politiker zu dumm sind, Fachleuten zu glauben, dass KiTas und Schulen auch ohne Impfung der Kinder sicher offen bleiben können (und hier gibt es hochkarätige wissenschaftliche Leitlinien) ist ein inakzeptables Argument.
*Corona Schutzimpfung für Kinder #allesaufdentisch
Johanna May ist Schauspielerin, Moderatorin
Dr. Martin Hirte ist Kinder- und Jugend-Facharzt, Mitglied ‚Ärzte für Individuelle Impfentscheidung e.V.‘ und freier Publizist
Abstract Dr. Martin Hirte
Kinder erkranken nur äußerst selten schwer an COVID-19 und spielen als Überträger des Virus eine geringe Rolle. Trotzdem sind sie nach wie vor die Hauptleidtragenden der verordneten Abwehrmaßnahmen. Nun sprach sich die Impfkommission auf massiven politischen Druck hin für die Impfung der Zwölf- bis Siebzehnjährigen aus. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis der Impfung dieser Altersgruppe ist eher ungünstig, denn die Impfung kann in seltenen Fällen zu gravierenden Nebenwirkungen und bleibenden Schäden führen. Bedenklich sind auch die psychosozialen Folgen der Impfempfehlung durch die drohende Ausgrenzung ungeimpfter Kinder.
Antisemitismus in Leipzig: Die hohe Schule der De-Kontextualisierung
„Haltung zeigen“: Hotelmitarbeiter vorgestern Abend in Leipzig (Foto:Facebook/Youtube)
Das bewegende gestrige Video von Sänger Gil Ofarim nach seiner antisemitischen Diskriminierung in einem für sein besonders bunt-„weltoffenes“ Publikum bekannten Leipziger Hotel wurde mittlerweile fast 2,8 Millionen Mal auf Instagram aufgerufen, Politik, Öffentlichkeit und Medien überschlagen sich einmal mehr mit wohlfeiler Entrüstung über Judenhass in Deutschland – doch es fällt wieder einmal auf: Je konkreter, handfester und für offensichtlicher der Anlass selbst, umso abstrakter wird die Debatte. Denn NIEMAND, auch Ofarim selbst, klärt leider darüber auf oder wagt öffentlich zu fragen, von wem die Schmähung – „nimm deine Kette ab“ (gemeint war Ofarims Davidstern), „dann darfst du einchecken“ – eigentlich ausging. Dabei ist dies nicht nur mit Sicherheit die Frage, die fast jeder sich zuerst gestellt haben wird, der vor dieser neuerlichen Scheußlichkeit im besten Deutschland aller Zeiten erfuhr.
Und damit sind wir beim Kern des Problems. Es gibt nämlich offenbar zwei Manifestationen von Antisemitismus in Deutschland: Die eine ist die „klassische“ Ausformung eines domestic prujudice, der rassistisch motivierte einheimische Antisemitismus, der bei Ewiggestrigen, Neonazis, rechtsextrem-völkischen Esoterikern und antizionistischen Verschwörungstheoretikern vorkommt. Er dominierte in der Nachkriegszeit und der alten Bundesrepublik der Vorwendezeit.
Wenn es vor 1990 zu Grabschändungen, Schmierereien an Synagogen oder Aussagedelikten kam, waren die Täter so gut wie immer aus diesem Dunstkreis. Dieser Antisemitismus verschwand zwar nie ganz und erlebte im Osten nochmals eine gewisse Renaissance in bestimmten Randgruppen, aus denen auch der Täter des von Halle hervorging.
Zwei Arten Manifestation
Und dann gibt es da noch einen zweiten Antisemitismus, der die Ursprungsform spätestens seit der Jahrtausendwende ablöste bzw. überlagerte: Importierte Judenfeindlichkeit als Begleiterscheinung einer islamischen und vor allem arabischer Masseneinwanderung, die eng mit der Etablierung eines strenggläubigen politischen Islam in Deutschland einherging und vor allem seit 2015 massiv zunahm. Quantitativ und wegen seiner täglichen Allgegenwärtigkeit geht von diesem Antisemitismus mittlerweile eine deutlich größere Bedrohung jüdischen Lebens in Deutschland aus – und ein Blick nach Frankreich, wo die demographisch-kulturelle „gesellschaftliche Veränderung“ punktuell schon deutlich weiter fortgeschritten als uns, sind ganze Stadtviertel bereits „judenrein“ – weil die Bewohner geflüchtet sind. Und zwar nicht wegen Neonazis oder dem Rassemblement National (Ex-Front National), sondern wegen eines Islam, der „zu Frankreich gehört„. Dieser „migrantische“ Judenhass tritt übrigens – auch bei uns – zunehmend in Vergesellschaftung mit linksextremer Gewalt auf; die Solidarisierungklammer ist hier „“Free Palestine“ und die Verquickung von antizionistischen mit antikapitalistischen Vorurteilen; eine unappettitliche Suppe, an der auch viele Salonlinke mitlöffeln.
In Deutschland dürfen jedoch nur Täter des ersten, des „traditionellen“, rechtsextremen Antisemitismus beim Namen genannt werden. Geschickt wird – ohne Unterscheidung, von wem die verletzenden Übergriffe oder Straftaten eigentlich ausgingen – „der Antisemitismus“ unterscheidungslos angeprangert, solange die Täter nicht ins gewünschte Framing passen (weil sie selbst zu den Schutz- und Opfergruppen des Toleranzstaates gehören); passen sie in eines der gängigen politischen Feindbilder, sind sie indigen deutsch und damit AfD-kompatibel bzw. „kontaktschuldfähig“, dann wird ihre Identität gnadenlos ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt.
Und mehr noch: Man hat hierzulande das Kunststück zur Vollendung gebracht, die statistische Wucht des zweiten, muslimischen Antisemitismus auszunutzen, um damit dem Feindbild des nazistisch-völkischen, rechten Judenhasses eine Scheindimension beizumessen, die dieser längst nicht hat. Kaltschnäuzig macht sich der Linksstaat hierbei sogar die – naturgemäß immer spärlicher werdenden- Holocaust-Überlebenden und jüdischen Zentralratsfunktionäre politisch zunutze, deren Wahrnehmung von Antisemitismus in Deutschland aus persönlichen familiären Erfahrungen und biographischen Gründen selbstverständlich zeitlebens vom Nationalsozialismus geprägt ist, und instrumentalisiert sie im „Kampf gegen Rechts“, bei gleichzeitiger Ablenkung von weit drängenderen Gefahren.
Eine andere Lebenswirklichkeit
Doch mit der Lebenswirklichkeit 76 Jahre nach Kriegsende hat dies nicht mehr zu tun. Wer heute mit Juden spricht, mit wem sie die häufigsten antisemitischen Erfahrungen machen, berichten hinter vorgehaltener Hand fast alle, dass es sich fast immer um arabischstämmige, auch türkische muslimische Täter handelt; mit klischeehaften deutschen „Nazis“ hatten – jedenfalls die jüdische Mitbürger jüngeren und mittleren Alters – kaum bis gar nicht zu tun. Eltern raten ihren Kindern, Anhänger mit Davidstern, Menora oder anderen Symbolen gar nicht erst offen zu tragen (um solchen Situationen wie die von Ofarim im Leipzig vorzubeugen).
Ob es Jugendliche mit Migrationshintergrund sind, die an deutschen Schulen wie selbstverständlich „Du Jude“ als Schimpfwort gebrauchen, Angriffe im öffentlichen Raum auf Kippaträger oder Spuck-Attacken und Vandalismus gegen israelische Staatssymbole: Diese unliebsame Wirklichkeit wird, wie so viele weitere rosa Elefanten, von der deutschen Politik ausgeblendet und findet nicht statt. Jüdische Stimmen, die auf das Problem hinweisen, werden – wie etwa der Publizist Rafael Korenzecher als Herausgeber der „Jüdischen Rundschau“ – ihrerseits angefeindet, wenn sie etwa mit Bezug auf Angela Merkels Flüchtlings-Schleusenöffnung schreiben: „Ihre selbstmörderische Einwanderungspolitik der offenen Grenzen und Ihr Import von Massen gewalttätiger islamischer Judenhasser und Feinde unseres säkularen demokratischen Systems hat die Stabilität unserer Demokratie und die Sicherheit der Menschen in diesem Land zerstört – vor allem die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft.“
Und so wird jetzt auch nach dem Vorfall in Leipzig wieder so getan, als seien da unbekannte Außerirdische im „The Westin“ zugange gewesen, anonyme und gesichtslose Antisemiten. Bloß keine dummen Fragen stellen. Dabei wären die hier essentiell; zum Beispiel: Wie sahen die Beteiligten denn aus – vor allem der Rufer in der Warteschlange, der Ofarim zum Abnehmen der Davidsternkette aufforderte, woraufhin sich der Hotelangestellte Herr W. beeilte, sich dieser Forderung sogleich servil anzuschließen? War es eine dunkeldeutsche Glatze mit Springerstiefeln? Ein strenggescheitelter gegelter Identitärer? Ein alter weißer Mann, womöglich ein Gauland-Vogelschiß-Höcke-Schande-Geschichtsapologet? Oder ein Connewitz-Antifaler des Schwarzen Blocks?
Na was wohl: Muslimischer Wutbürger oder Ost-Glatze?
Oder könnte es nicht vielleicht doch sein, dass es sich um einen muslimischen Wutbürger handelte, der Ofarims „Provokation“ durch Tragen eines jüdischen religiösen Symbols nicht hinnehmen wollte? Paradoxerweise ist es eben das dröhnende Schweigen von Behörden, Medien, Augenzeugen und Ofarim selbst, das letztere Vermutung am plausibelsten erscheinen lässt. Denn wäre es ein Täter der anderen möglichen Gruppen gewesen, dann wäre DAS die eigentliche Meldung. Es ist wie mit den Angaben zum Täterhintergrund in Polizeiberichten: Fehlt der Hinweis auf die Nationalität oder Abstammung des Tatverdächtigen, so kann man fast todsicher davon ausgehen, dass es sich um einen Migranten handelt.
Denn andernfalls würde gerade der Umstand, dass hier ein Deutscher auffällig wurde, zur Weltbildsatisfaktion und triumphierenden Vorurteilswiderlegung überbetont werden. RTL versuchte übrigens, als Gipfel der Dreistigkeit, die Tat für einen kruden Brückenschlag zu nutzen – und ließ eine gewisse Anna Staroselski, als „jüdische Studentin“ vorgestellt, ihre Angst artikulieren, der Leipziger Vorgang habe sie „an die Querdenker“ erinnert.
Die ganze Betroffenheitsheuchelei jedenfalls gerade vieler Linker, die sich jetzt wieder mal für Antisemitismus schämen und die ansonsten für Israelhass gänzlich blind sind (wie der Fall Nemi El-Hassan beim WDR gerade wieder eindrucksvoll zeigte), ist gänzlich wertlos, wenn sie nicht bereit sind, Ross UND Reiter zu nennen. Judenhass, diese elendige Geißel der Zivilisation, ist in all seinen Erscheinungsformen verachtenswert – und deshalb müssen diese auch unterschiedlos bekämpft werden.
Unaufrichtig und unredlich
Alles andere wäre unredlich und unehrlich. „Ich finde es spricht Bände, wie ganz Deutschland den widerlichen antisemitischen Vorfall von Gil Ofarim in Leipzig zu Recht verurteilt, aber die allermeisten, die jetzt angeblich empört sind, zum Vorfall in Hamburg, als ein Jude von einem Syrer ins Krankenhaus geboxt wurde, geschwiegen haben„, schreibt der Politologe Arye Sharuz Shalicar auf Twitter.
Wir wissen nicht, was genau da vorgestern in Leipzig passiert ist; inzwischen hat der „beurlaubte“ Rezeptionist W. gegen Gil Ofarim Strafanzeige wegen Verleumdung und Bedrohung gestellt, er bestreitet den Vorwurf rundheraus. Es mag ja sein, dass er, der laut Schilderung des Sängers ja erst in Reaktion auf den Zuruf aus der Warteschlange die Aufforderung (zum Abnehmen der Kette) wiederholt hatte, Ofarim vor möglichen Anfeindungen schützen wollte; oder er wollte sich nicht selbst zur Zielscheibe machen. Dass Ofarim den Fall jedoch erfunden hat, ist schwer zu glauben: Sein Videoselfie entstand erkennbar spontan, im Affekt, gleich nach dem Zwischenfall vor dem Hotel entstand. Dass Zweifel an Ofarim auf fruchtbaren Boden fallen, ist wiederum höchst problematisch; wie ist das denn bei Rassismusvorwürfen von Schwarzen, wenn die Beschuldigten diese rundheraus bestreiten? Wem wird da geglaubt??
Doch was am Ende auch immer ans Licht kommt und ob es sich vielleicht um ein typisches non liquet handeln wird, einen letztlich nicht aufzuklärender Sachverhalt: Als Lehrstück dafür, wie verlogen und auch infantil in Deutschland mit diesem todernsten Problem umgegangen wird, taugt er allemal.
Buntland, verlogen und infantil
Dazu gehört vor allem auch das Verhalten des zur Marriot-Kette gehörenden „The Westin“: Dessen Management entschied sich, anstelle einer seriösen Aufklärung, zu allererst für eine Aktion, auf die man sich in Deutschland bestens versteht: Plumpes Virtue Signalling – am besten durch eine Lichter- bzw. Menschenkette. Man habe versucht, beklagt Roger Letsch auf Facebook, „die Kumbaya-Karte zu spielen„, indem man mit hastig ausgedruckten Israelflaggen vor der Tür posierte. Dass Ofarim kein Emblem Israels, sondern den Davidstern um den Hals getragen hatte, schien da nicht zu interessieren. Letsch: „Es mag dem Management des Westin neu sein, doch nicht jeder Jude ist auch Israeli – wie übrigens auch nicht jeder Israeli Jude ist.“ Solche Feinheiten sind wohl eher nachrangig, wenn es darum geht, zwecks Schadensminderung „Haltung“ zu zeigen. Allerdings deutet diese Gleichsetzung durchaus darauf hin, dass hier ein israelfeindliches Motiv vorgelegen haben könnte, weil das auslösende Vorurteil dann auch in der „Wiedergutmachung“ wiederaufgegriffen worden wäre.
Noch aufschlussreicher – und verräterischer? – sind jedoch die zwischen die Israelflaggen platzierten türkischen Halbmonde. Wollte man hier die türkischen Hotelgäste aus der Schusslinie bringen? Nochmals Roger Letsch: „Ich frage mich, was in dem konkreten Fall der islamische Halbmond im Bild zu suchen hat, denn der wurde doch gar nicht beleidigt. Wäre es anders, stünden die Fackelträger der wunderbunten Willkommenskultur längst vor ZDF-Kameras und den qualmenden Ruinen des Hotels. Woher die Angst, im Versuch einer Entschuldigung jemanden zu vergessen, der mit der Angelegenheit offensichtlich nichts zu tun hat und warum hat man die Symbole der Christen, Hindus, Zoroastrier, Bahai und Buddhisten dann offenbar doch vergessen…?„.
Auch wenn die größte Sorge der Medien (deren Kamerateams das Hotel seit gestern früh belagern), linker Multikulti-Träumer, die hier mutmaßlich einmal wieder mit den Früchten ihrer eigenen blinden Weltoffenheit konfrontiert wurden, anscheinend aber auch Ofarims selbst die ist, ja niemandem auf den Schlips zu treten und das Buntland-Equilibrium samt dem Mantra „Nichts hat mit nichts irgendwas zu tun“ keinesfalls zu gefährden: Solange in Deutschland weiter zwischen Tätern und Opfern jeweils erster und zweiter Klasse unterschieden wird und selbst Mitgefühl und Entsetzen politisch korrekt ablaufen müssen, kann gesellschaftlichen Fehlentwicklungen nicht wirksam begegnet werden. Und der „Anfänge“ braucht dann auch niemand mehr zu wehren – über diesen Punkt sind wir längst hinaus.
#allesaufdentisch – Kevin McKernan, Peter McCullough, Ugur Sahin
Unter dem Motto „Alles auf den Tisch“ interviewen Künstler Wissenschaftler und andere Experten zur Coronakrise. Hier werden die Interviews in Viererpaketen vorgestellt. Zu jedem Interview gibt es das entsprechende Abstract unter dem Video dazu, falls vorhanden.
*Spike Proteine #allesaufdentisch
Bobby Rajesh Malhotra ist multidisziplinärer, digitaler Künstler
Kevin McKernan ist Gründer Medicinal Genomics
Abstract Kevin McKernan
Fear corrupts science and ultimately public policy and induces amnesia. Fear was used to justify shady peer review on the SARs-CoV-2 first qPCR assay. Fear has been used throughout the pandemic to dissolve constitutional rights and civil liberties. It’s important to recognize everywhere it is used from the nomenclature of the Spike protein to the scariant-parade on constant broadcast, to the demonization of generic drugs, the Spike is the ultimate symbol of fear. Fear has centralized decision making into one size fits all solutions to a complicated pandemic. Excessive focus on spike protein exclusive vaccination programs is leading to escape variants like Delta and Lambda variants, one of the many consequences of the narrow minded Spike Industries. It is time to take a broader view.
*Covid Therapie 1.Teil #allesaufdentisch
Das Video ist bereits bei Youtube gelöscht, aber hier vorhanden.
Sean Stone ist Regisseur ‚best kept secret‘
Prof. Dr. med. Peter A. Mc Cullough ist Kardiologe und stellvertretender Chefarzt für Medizin am Baylor University Medical Center, Dallas, TX, USA
Abstract Prof. Dr. med. Peter A. Mc Cullough
There is negligible spread of SARS-CoV-2 in persons without symptoms and thus the broad use of masks and lockdowns have failed since they don’t focus on those with the illness.
SARS-CoV-2 PCR/antigen testing in asymptomatic persons is not approved by regulatory bodies nor is it endorsed by the WHO, and as a result, this practice generates large numbers of false positive results and should be stopped immediately in schools, travel, and the workplace.
After the respiratory illness with COVID-19, the resultant immunity is robust, complete, and durable with a negligible change of a second severe infection.
High-risk (age over 50 with medical problems) persons with COVID-19 should be treated at home during quarantine with a multidrug oral regimen with oral/nasal anti infective rinses to reduce the risk of hospitalization and death by ~85%. Conversely, the majority of those hospitalized or dying of COVID-19, whether vaccinated or not, have not received adequate early ambulatory treatment.
The COVID-19 vaccines have lost efficacy against the predominant Delta variant and thus do not sufficiently prevent spread, disease, hospitalization or death due to COVID-19. None of the COVID-19 vaccines have a proven safety profile warranting general public use.
Die Ausbreitung von SARS-CoV-2 durch Personen ohne Krankheitssymptome ist marginal, was bedeutet, dass der breite Einsatz von Masken und Lockdowns als nicht erfolgreich anzusehen ist, da sie sich nicht auf die Erkrankten konzentrieren.
SARS-CoV-2-PCR/Antigen-Tests bei asymptomatischen Personen sind weder von den Aufsichtsbehörden genehmigt noch von der WHO befürwortet, weshalb diese Praxis zu einer großen Zahl falsch positiver Ergebnisse führt und in Schulen, auf Reisen und am Arbeitsplatz sofort eingestellt werden sollte.
Nach einer Atemwegserkrankung mit COVID-19 ist die daraus resultierende Immunität robust, vollständig und dauerhaft, und das Risiko einer zweiten schweren Infektion ist vernachlässigbar.
Personen mit hohem Risiko (Alter über 50 mit medizinischen Problemen), die an COVID-19 erkrankt sind, sollten während der Quarantäne zu Hause mit einer oralen Multimedikation mit oralen/nasalen Antiinfektionsspülungen behandelt werden, um das Risiko einer Krankenhauseinweisung und des Todes um ~85 % zu senken. Umgekehrt hat die Mehrheit der an COVID-19 Erkrankten, die ins Krankenhaus eingeliefert werden oder daran sterben, unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht, keine angemessene frühe ambulante Behandlung erhalten.
Die COVID-19-Impfstoffe haben ihre Wirksamkeit gegen die vorherrschende Delta-Variante verloren und verhindern daher nicht in ausreichendem Maße
*Corona Schutzimpfung 2´.Teil #allesaufdentisch
Das Video ist bereits bei Youtube gelöscht, aber hier vorhanden.
Sean Stone ist Regisseur ‚best kept secret‘
Prof. Dr. med. Peter A. Mc Cullough ist Kardiologe und stellvertretende Chefarzt für Medizin am Baylor University Medical Center, Dallas, TX, USA
Abstract Prof. Dr. med. Peter A. Mc Cullough
There is negligible spread of SARS-CoV-2 in persons without symptoms and thus the broad use of masks and lockdowns have failed since they don’t focus on those with the illness.
SARS-CoV-2 PCR/antigen testing in asymptomatic persons is not approved by regulatory bodies nor is it endorsed by the WHO, and as a result, this practice generates large numbers of false positive results and should be stopped immediately in schools, travel, and the workplace.
After the respiratory illness with COVID-19, the resultant immunity is robust, complete, and durable with a negligible change of a second severe infection.
High-risk (age over 50 with medical problems) persons with COVID-19 should be treated at home during quarantine with a multidrug oral regimen with oral/nasal anti infective rinses to reduce the risk of hospitalization and death by ~85%. Conversely, the majority of those hospitalized or dying of COVID-19, whether vaccinated or not, have not received adequate early ambulatory treatment.
The COVID-19 vaccines have lost efficacy against the predominant Delta variant and thus do not sufficiently prevent spread, disease, hospitalization or death due to COVID-19. None of the COVID-19 vaccines have a proven safety profile warranting general public use.
Die Ausbreitung von SARS-CoV-2 durch Personen ohne Krankheitssymptome ist marginal, was bedeutet, dass der breite Einsatz von Masken und Lockdowns als nicht erfolgreich anzusehen ist, da sie sich nicht auf die Erkrankten konzentrieren.
SARS-CoV-2-PCR/Antigen-Tests bei asymptomatischen Personen sind weder von den Aufsichtsbehörden genehmigt noch von der WHO befürwortet, weshalb diese Praxis zu einer großen Zahl falsch positiver Ergebnisse führt und in Schulen, auf Reisen und am Arbeitsplatz sofort eingestellt werden sollte.
Nach einer Atemwegserkrankung mit COVID-19 ist die daraus resultierende Immunität robust, vollständig und dauerhaft, und das Risiko einer zweiten schweren Infektion ist vernachlässigbar.
Personen mit hohem Risiko (Alter über 50 mit medizinischen Problemen), die an COVID-19 erkrankt sind, sollten während der Quarantäne zu Hause mit einer oralen Multimedikation mit oralen/nasalen Antiinfektionsspülungen behandelt werden, um das Risiko einer Krankenhauseinweisung und des Todes um ~85 % zu senken. Umgekehrt hat die Mehrheit der an COVID-19 Erkrankten, die ins Krankenhaus eingeliefert werden oder daran sterben, unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht, keine angemessene frühe ambulante Behandlung erhalten.
Die COVID-19-Impfstoffe haben ihre Wirksamkeit gegen die vorherrschende Delta-Variante verloren und verhindern daher nicht in ausreichendem Maße die Ausbreitung, Erkrankung, Krankenhauseinweisung oder den Tod aufgrund von COVID-19. Keiner der COVID-19-Impfstoffe hat ein erwiesenes Sicherheitsprofil, das eine allgemeine öffentliche Verwendung rechtfertigt.
*KEINE ANTWORT Prof. Dr. Ugur Sahin
#allesaufdentisch – Christian Drosten, Nick Hudson, Wolfgang Grünzweig, Ute Teichert
Unter dem Motto „Alles auf den Tisch“ interviewen Künstler Wissenschaftler und andere Experten zur Coronakrise. Hier werden die Interviews in Viererpaketen vorgestellt. Zu jedem Interview gibt es das entsprechende Abstract unter dem Video dazu, falls vorhanden.
*KEINE ANTWORT Prof. Dr. Christian Drosten
*Panda (Alternativen) #allesaufdentisch
Angie Reed ist Sängerin, Musikerin, Multiinstrumentalistin und Künstlerin
Nick Hudson ist Chairman PANDA (Alternativen)
Abstract Nick Hudson
The most notable feature of the Covid epidemic is the degree to which media propaganda has departed from the facts. Unprecedented and previously contra-indicated measures were tried and failed, yet persist nonetheless. As the goalposts have been constantly shifted, increasing numbers of citizens have woken up to the harsh reality of the political agenda behind the propaganda and the extent to which their governments and captured public health institutions have lied to them. Under cover of an exaggerated emergency, a new vision for our future is being implemented, without our consent.
Übersetzung
Das bemerkenswerteste an der Covid-Epidemie ist das Ausmaß, in dem sich die Medienpropaganda von den Fakten entfernt hat. Noch nie dagewesene und zuvor kontraindizierte Maßnahmen wurden ausprobiert und sind gescheitert, werden aber dennoch fortgesetzt. Da die Zielvorgaben ständig verschoben wurden, sind immer mehr Bürger aufgewacht und haben die harte Realität der politischen Agenda hinter der Propaganda und das Ausmaß, in dem ihre Regierungen und die gefangenen öffentlichen Gesundheitseinrichtungen sie belogen haben, erkannt. Unter dem Deckmantel eines übertriebenen Notstands wird eine neue Vision für unsere Zukunft umgesetzt, ohne dass wir dem zustimmen.
*Immunität #allesaufdentisch
Roland Düringer ist Schauspieler
Dr. Wolfgang Grünzweig führte als Ganzheitsmediziner viele Jahre eine eigene Praxis
Abstract Dr. Wolfgang Grünzweig
Das vermutlich größte Problem der aktuellen Diskussion und Situation besteht in vielerlei Hinsicht in einer unglaublichen Eindimensionalität. Es sollte eigentlich jedem klar sein, dass lebende biologische Systeme – Mensch, Tier, Pflanze – definitiv mehr sind, als ihre reine Körperlichkeit. Sowohl die Wissenschaften, als auch Politik und Medien und als Folge davon wohl der überwiegende Teil der Bevölkerung, scheint in dieser Eindimensionalität der Betrachtung nahezu gefangen. Der einzig wirklich sinnvolle Ausweg aus der umfassenden Misere, in der wir uns als Gesellschaft befinden, liegt nach meinem Dafürhalten in der Erweiterung der Perspektiven, des Bewusstseins und in der Anerkennung dessen, dass Leben im Zusammenspiel von Geist, Energie und Körper funktioniert. Erst diese Erweiterung gibt uns die Möglichkeit, neue Wege zu denken und zu gehen.
*KEINE ANTWORT Dr. med. Ute Teichert



