Kategorie: Nachrichten
Die Humanitäts-Simulation
Das ausbeuterische kapitalistische System hüllt sich in ein menschenfreundliches Gewand. Exklusivabdruck aus „Eine Erde für alle! Einssein versus das 1 %“.
von Vandana Shiva
Sie werfen mit der rechten Hand Münzen in eine Bettelschale und ziehen den Armen mit der Linken Scheine aus der Tasche. Das Gates-Modell des philanthropischen Kapitalismus hat wenig mit Wohltätigkeit und Spenden zu tun und dafür um so mehr mit Profit, Kontrolle und Übernahme. Es ist ein Wirtschaftsmodell, das gewinnträchtige Investitionen begünstigen soll, das politisch auf größere Verfügungsgewalt und die Reduktion von Vielfalt abzielt. Mächtige Global Players wollen sich das natürlich Gegebene aneignen, es monopolisieren und ökonomisch verwertbar machen. Konkurrenz soll ausgeschaltet, demokratische Mitprache zum Schweigen gebracht werden. Das Trojanische Pferd mit dem diese destruktive Agenda alle Hürden zu überrennen sucht, heißt „Hilfeleistung“.
Auf der 64. Weltgesundheitsversammlung in Genf am 16. Mai 2011 gab Gates zu, dass die Stiftung die Forschung an Impfstoffen finanziere und anschließend Patente darauf erwerbe. Er sagte: „In Bezug auf geistiges Eigentum ist das, was wir tun, eigentlich ganz einfach: Wir finanzieren Forschung, und wir selbst oder unsere Partner schaffen geistiges Eigentum, sodass alles, was mit Hilfe der Stiftungsgelder erfunden wird und in reichere Länder geht, sich auch tatsächlich auszahlt.“
Gates hat Geld zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Afrika gespendet, und er, die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in Atlanta und die National Institutes of Health (NIH) besitzen Patente auf den Ebola-Impfstoff. Auf dem G-20-Gipfel in Hamburg am 8. Juli 2017 wurde von allen Krankheiten der Welt ausgerechnet Ebola herausgegriffen, was zeigt, wie sehr er die Agenda der „Entwicklungs“-Finanzierung bestimmt.
Der Bericht Global Justice Now warnt:
Gated Development zeigt, dass der Trend, die Wirtschaft in die Bekämpfung von Armut und Ungleichheit einzubeziehen, für die Prioritäten und die Finanzierung der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF ) von zentraler Bedeutung ist. Wir meinen, dass dies eine keineswegs neutrale karitative Strategie ist, sondern vielmehr eine ideologische Verpflichtung zur Förderung neoliberaler Wirtschaftspolitik und der Globalisierung von Konzernen. Big Business profitiert direkt von den Aktivitäten der Stiftung, insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft und Gesundheit, obwohl bewiesen ist, dass Businesslösungen nicht die effektivsten sind.
Das vielleicht Auffälligste an der Bill & Melinda Gates Foundation ist, dass es trotz ihrer aggressiven Unternehmensstrategie und ihres außerordentlichen Einflusses auf Regierungen, Wissenschaftler und Medien keine kritischen Stimmen gibt. Global Justice Now ist besorgt darüber, dass der Einfluss der Stiftung so allgegenwärtig ist, dass viele Akteure der internationalen Entwicklung, die sonst die Politik und Praxis der Stiftung kritisieren würden, aufgrund der Finanzierung durch die Stiftung und ihrer Schirmherrschaft nicht in der Lage sind, sich unabhängig zu äußern.
Gated Development berichtet weiter:
„Ein großes Problem bei der Fokussierung auf Technologie ist, dass die BMGF, zusammen mit anderen philanthropischen Stiftungen, die Hilfspolitik immer weiter weg von der Priorisierung von Rechten und Gerechtigkeit hin zu einer technokratischen ‚autoritären Entwicklung‘ umgestaltet.“
So erklärte Bill Gates in seinem Jahresbrief 2015, dass es in den nächsten 15 Jahren zu großen Durchbrüchen in armen Ländern kommen wird, die „durch Innovationen in der Technologie vorangetrieben werden — von neuen Impfstoffen und widerstandsfähigeren Nutzpflanzen bis hin zu viel billigeren Smartphones und Tablets — und durch Innovationen, die helfen, diese Dinge mehr Menschen zugänglich zu machen“.
Eine Geschichte: eine Illusion, konstruiert von dem 1 Prozent
„Alles verblasste zu Nebel. Die Vergangenheit wurde ausgelöscht, die Auslöschung wurde vergessen, die Lüge wurde Wahrheit“ — George Orwell.
„Der Kampf des Volkes gegen die Macht ist der Kampf der Erinnerung gegen das Vergessen“ — Milan Kundera.
Das Ausradieren, Auslöschen ist ein wesentliches Element bei der Errichtung der Geldmaschine und der Illusion von Demokratie, die hilft, die Geldmaschine in Gang zu halten.
Dies schließt das Ausradieren unseres vielfältigen Wissens ein sowie unserer vielfältigen Ökonomien, unserer vielfältigen Demokratien und unserer vielfältigen Geschichte. Dies wiederum führt gleichzeitig zur Tilgung des Potenzials unserer Verschiedenheit, die Möglichkeit, in wechselseitiger Abhängigkeit und Zusammenarbeit nebeneinander zu existieren und zum gemeinsamen Wohlstand, zum Gemeinwohl beizutragen. Und es geht auch um die Tilgung der Erinnerung an die Gewalt der Kolonialisierung in Vergangenheit und Gegenwart. Die Gewalt wird als Fortschritt „naturalisiert“, und die Auslöschung, die es in jeder Phase der Kolonialisierung gibt, als „Gestaltung“. Sie tilgt den Zusammenhang zwischen dem Reichtum und der Macht des Kolonisators und der Armut und Marginalisierung der Kolonisierten.
„Entwicklung“ ist Teil dieser Erzählung, die auf Rostows „Wachstumsstadien“ beruht. Sie nennt die durch den Kolonialismus geschaffene Armut „Unterentwicklung“ und bietet die weitere Kolonialisierung durch von außen kontrollierte und geförderte „Entwicklung“ als Lösung für diese Armut an.
Schurkenstücke
Zu den unverantwortlichsten Experimenten, die Gates forciert, gehört das Geo-Engineering, das als militärisches Instrument zur Wetterveränderung begann und Teil der geostrategischen Kriegsführung war. Es handelt sich dabei um die bewusste Veränderung von Wetter und Klima, also um Eingriffe in das Klimasystem der Erde. Zu den Techniken gehören das Solar Radiation Management (SRM) sowie andere Eingriffe in das Erdsystem unter dem Vorwand der Kohlendioxidminderung (CDR) oder der Beseitigung von Treibhausgasen (GGR).
Gates und andere Milliardäre finanzieren sowohl Geo-Engineering-Experimente als auch Lobbyarbeit bei Regierungen, um diese Experimente auf globaler Ebene durchführen zu können. Wie aus einem Bericht des Guardian hervorgeht, erhielt die US-Regierung in den Jahren 2009 bis 2010 Anträge auf in Höhe von über zwei Milliarden Dollar für die Geo-Engineering-Forschung, gab aber nur rund 100 Millionen Dollar aus.
In dem Bericht heißt es, dass die Professoren David Keith von der Harvard University und Ken Caldeira von der Stanford University über 4,6 Millionen Dollar von Gates erhielten, um den Fonds für innovative Klima- und Energieforschung (FICER) zu verwalten. Der Bericht führt weiter aus, dass Professor Keith laut seiner Erklärung zu finanziellen Interessen jedes Jahr eine nicht offengelegte Summe von Bill Gates erhält und Präsident und Mehrheitseigentümer des 2009 gegründeten Geo-Engineering-Unternehmens Carbon Engineering ist, an dem Gates und ein weiterer privater Investor, Murray Edwards, große Anteile — zusammen über zehn Millionen Dollar — halten sollen.
Der Guardian erläutert, dass ein weiteres Unternehmen von Edwards, Canadian Natural Resources, Pläne hat, 25 Milliarden Dollar zu investieren, um den bitumenhaltigen Sand, der in Nord-Alberta gefunden wurde, in Fässer mit Rohöl zu verwandeln. Caldeira sagt, dass er pro Jahr 375.000 Dollar von Gates erhält, ein Patent auf Kohlenstoffabscheidung besitzt und für Intellectual Ventures arbeitet, ein privates Geo-Engineering-Forschungsunternehmen, das sich zum Teil im Besitz von Gates befindet und von Nathan Myhrvold, dem ehemaligen Technologiechef von Microsoft, geleitet wird.
Wie Diana Bronson von ETC (Action Group on Erosion, Technology and Concentration) im Guardian sagt:
„Es gibt eindeutige Interessenskonflikte bei vielen an der Debatte Beteiligten. Wirklich beunruhigend dabei ist, dass dieselbe kleine Gruppe, die sich mit risikoreichen Technologien beschäftigt, die den Planeten geotechnisch verändern werden, gleichzeitig versucht, die Diskussion um internationale Regeln und Vorschriften zu bestimmen. Wir können dem Fuchs nicht die Verantwortung für den Hühnerstall übertragen.“
Clive Hamilton, Professor für öffentliche Ethik am Zentrum für angewandte Philosophie und öffentliche Ethik an der Charles-Stuart-Universität und Autor von Earthmasters: The Dawn of the Age of Climate Engineering schreibt in seinem Blog für The Guardian:
„Die Öko-Clique betreibt Lobbyarbeit für eine enorme Finanzspritze aus öffentlicher Hand in die Geo-Engineering-Forschung. Sie dominiert praktisch jede Untersuchung über Geo-Engineering. Sie ist bei fast allen Expertenberatungen dabei. Sie stellte die führenden Berater bei parlamentarischen Erhebungen und Kongressuntersuchungen, und ihre Ansichten werden aller Wahrscheinlichkeit nach die Beratungen des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaveränderungen (IPCC) der UNO beherrschen, der sich zum ersten Mal mit dem wissenschaftlichen und ethischen Streit um Geo-Engineering auseinandersetzt.“
Bill Gates hat mindestens 4,5 Millionen Dollar seines eigenen Geldes für die Untersuchung von Methoden bereitgestellt, die die Stratosphäre durch Reflexion der Sonnenstrahlung und Aufhellung der Ozeanwolken verändern könnten. Intellectual Ventures hat Patente auf Techniken zum Geo-Engineering der Stratosphäre angemeldet. Zusammen mit Beamten dieser Organisation beantragte Gates 2008 ein Patent, um Hurrikane abzuschwächen, indem Oberflächen- und Tiefseewasser vermischt werden.
Gated Development berichtet:
„Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von The Lancet und dem University College London kam zu dem Schluss, dass die Klimaveränderung ‚die größte globale Gesundheitsbedrohung des 21. Jahrhunderts‘ ist.“
Anstatt sich auf die Umweltverschmutzung und die anthropogenen Faktoren, die die Klimaveränderungen vorantreiben, zu konzentrieren, geht man davon aus, dass das Problem der Klimazerrüttung darin besteht, dass die Sonne auf die Erde scheint.
Alle Geo-Engineering-Lösungen für den Klimawandel sind vereinfachend und nicht-ökologisch und konzentrieren sich darauf, die Sonne abzuschirmen, entweder indem das Sonnenlicht durch Spiegel am Himmel zurückreflektiert wird oder indem künstliche Vulkane geschaffen oder Aerosole versprüht werden.
Aber die Sonne ist nicht das Problem. Fossile Brennstoffe und das auf fossilen Brennstoffen beruhende industrielle System und vor allem die industrielle Landwirtschaft sind die Probleme. Die Sonne ist unverzichtbar, denn ohne sie gäbe es keine Fotosynthese, kein Leben, keine Nahrung.
Die Klimaveränderung ist nicht nur die globale Erwärmung, auf die eine mechanistische „globale Abkühlung“ durch lebenszerstörende Geo-Engineering-Experimente die Antwort sein kann. Die Klimakrise ist eine Zerrüttung der Prozesse auf der Erde, die das Klima regulieren. Die Folge dieser Zerrüttung ist ein Klimachaos und extreme und unvorhersehbare Ereignisse. Geo-Engineering wird diese Zerrüttung nur noch verschlimmern.
In einem Beitrag auf einer Geo-Engineering-Konferenz zum Thema Ethik mahnt Jane Long, Direktorin des Lawrence Livermore National Laboratory in den USA:
„Wir müssen uns vor Sonderinteressen in acht nehmen (und) sicher sein, dass Entscheidungen nicht von Parteien beeinflusst werden, die durch die Entscheidung, das Klima zu verändern, beträchtliche Geldsummen verdienen könnten, insbesondere, wenn sie geschütztes geistiges Eigentum verwenden.“
Wenn unser Zeitalter als Anthropozän bezeichnet wird, bezieht es sich auf die Macht des Menschen, die ökologischen Prozesse der Erde empfindlich zu stören. Aber es wäre arrogant und unverantwortlich zu behaupten, dass diese Macht zu zerstören, einigen privilegierten Menschen das Recht gibt, die Ressourcen, Prozesse und Systeme der Erde zu vereinnahmen und dabei die Kreativität, Selbstorganisation und Vielfalt der Lebewesen und Lebenssysteme zu negieren. Die Natur ist mehr als ein menschliches Konstrukt oder ein Objekt zur menschlichen Manipulation und zum kurzfristigen Nutzen. Nein, sie ist die schöpferische Kraft des Universums. Am Leben zu sein bedeutet, im Ökozän zu leben.
Ich bezeichne als Ökozän sowohl den ökologischen Prozess der Erde und der Biosphäre, der das Leben gestaltet, nährt und erhält, als auch das zunehmende Bewusstsein unter den Menschen, dass wir Erdenbürger sind, Teil der Erdengemeinschaft. Dazu gehört das Bewusstsein, dass die Erde Rechte hat und dass wir die Pflicht haben, für sie, ihre Geschöpfe und unsere Mitmenschen zu sorgen. Und es gehört dazu, die Fehler, falschen Annahmen und Beschränkungen des mechanistischen Verstandes zu korrigieren und zu überwinden.
Ich habe es bewusst vermieden, unsere Zeit als das Zeitalter des Anthropozäns zu bezeichnen, denn eine anthropozentrische Weltsicht hat einen Großteil der ökologischen Zerstörung unserer Zeit verursacht. Den Menschen weiterhin in den Mittelpunkt des Denkens zu stellen, bedeutet, die menschliche Hybris aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus geht der Anthropozentrismus Hand in Hand mit dem Ethnozentrismus und den Paradigmen, die im Westen mit dem Aufkommen von Kolonialismus, Industrialismus und Kapitalismus entstanden sind. Die Herrschaft des 1 Prozents ist ein Hyper-Anthropozentrismus, der nicht nur die Rechte aller nicht-menschlichen Wesen, sondern auch die der meisten Menschen ausschließt.
Der Weltumwelttag 2017 stand ganz im Zeichen des Ausstiegs von US-Präsident Donald Trump aus dem Pariser Abkommen. Was bedeutet Trumps Arroganz für die internationalen Verpflichtungen zum Schutz der Erde, für eine Zukunft, die auf ökologischer Gerechtigkeit beruht, für die Aussaat der Samen der Erddemokratie? Umweltgesetze auf nationaler Ebene wurden in den 1970er-Jahren geschaffen, um die Erde vor Schaden zu bewahren, und — weil wir auf der Erde leben — auch die Menschen vor Schaden zu bewahren.
1992 verabschiedete die internationale Gemeinschaft auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro zwei wichtige ökologische Prinzipien — das Vorsorgeprinzip und das Verursacherprinzip — und unterzeichnete zwei rechtsverbindliche Abkommen: die CBD und die UN-Klimarahmenkonvention (UNFCC).
Beide Verträge wurden von den aufkommenden ökologischen Wissenschaften und der sich vertiefenden Ökologiebewegung geprägt. Der eine war eine wissenschaftliche Antwort auf die ökologische Verschmutzung durch fossile Brennstoffe. Der zweite die wissenschaftliche Antwort auf die genetische Verschmutzung durch GVO und die Erosion der biologischen Vielfalt durch die Ausbreitung industrieller, chemieintensiver Monokulturen. Drei Jahre nach Rio kam die Leipziger UN-Konferenz über pflanzengenetische Ressourcen zu dem Schluss, dass 75 Prozent der biologischen Vielfalt aufgrund der Grünen Revolution und der industriellen Landwirtschaft verschwunden sind. Interdisziplinäre Wissenschaft und demokratische Bewegungen gaben den Anstoß für das Umweltvölkerrecht. Wissenschaft und Demokratie sind nach wie vor die Kräfte, die die schreckliche Bedrohung der Erde durch die Gier der Konzerne hinterfragen.
Beim Thema Klimawandel geht es vor allem darum, die Emissionen zu reduzieren und Strategien zur Anpassung zu entwickeln. Bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt geht es um die Biosicherheit sowie um die Einführung und Förderung von Praktiken, die die biologische Vielfalt erhalten.
Ein Projekt, das sowohl die Oberflächlichkeit von Gates Ideen als auch seinen Willen veranschaulicht, Natur und Gesellschaft zu kontrollieren — oder dies durch eine Maschine erledigen zu lassen, ist das Projekt „Big History“, zu dem er Berichten zufolge zehn Millionen Dollar beigetragen hat. Das Projekt ist von Videos inspiriert, die der australische Professor David Christian produziert hat und die Gates beim Training auf seinem Laufband anschaute. In Christians Videos geht es nicht um Geschichte, sondern darum, die menschliche Geschichte durch eine lineare, technokratische Vision einer Gesellschaft zu ersetzen, die auf genetischem Determinismus beruht. Es gibt keine Menschen in Christians Geschichtsdarstellung, keine Kulturen, keine Kolonialisierung, keine Konzerne, keine Milliardäre, die eine Wirtschaft für das 1 Prozent betreiben. Big History ist nichts weiter als eine mechanistische, reduktionistische, technokratische Erzählung von Macht und Kontrolle. Es ist eine Geschichte, um eine Zukunft für das 1 Prozent zu schaffen, durch das 1 Prozent, für das 1 Prozent. Es ist die Neuschreibung der Geschichte für Big Money. Wie Katherine Edwards in ihrem Artikel Warum das Big History Project von Bill Gates finanziert wird schreibt:
„ … der alarmierendste Aspekt ist nicht der Inhalt dessen, was Gates und Christian vorschlagen, sondern die Tatsache, dass jemand ohne geschichtliches oder pädagogisches Hintergrundwissen eines Morgens auf dem Laufband zufällig auf eine Idee stößt, und bald darauf wird die Erziehung Tausender Kinder umgemodelt. Sie soll mit dessen neuester Marotte in Einklang gebracht werden — aufgrund der enormen wirtschaftlichen Macht, die er besitzt.“
Im Vereinigten Königreich folgt das staatliche Bildungswesen rasch dem US-Modell, wird immer stärker kommerzialisiert und von demokratischen Rechenschaftspflichten abgekoppelt. Kommunalen Schulen werden von Maklern Bestechungsgelder angeboten, damit sie zu Akademien werden, und das Bildungsministerium weigerte sich, gewinnorientierte staatliche Schulen zu verbieten. Vor Kurzem mussten wir erleben, wie eine Bildungsministerin aus einer Laune heraus einen Geschichtslehrplan entwarf. Vielleicht wird es beim nächsten Mal ein nicht gewählter Milliardär sein.
Bill Gates hat ein äußerst begrenztes Vokabular – „Innovation“, „Technologie“ und „Investitionen“. Es verrät, wie seine Vorstellungskraft von Macht und Kontrolle, von Geld und Technologie geprägt ist.
Vielfältige Stimmen und Meinungen sind das Herzstück von Freiheit und Demokratie. Wenn Menschen frei sind, haben sie eine Stimme. Wenn Gesellschaften demokratisch sind, werden ihre Stimmen gehört. Wenn Gesellschaften undemokratisch werden, werden die Stimmen unterdrückt und zum Schweigen gebracht. Big Money bedroht die Demokratie, indem es die verschiedenen Stimmen der Menschen zum Schweigen bringt, indem es die Nachrichten, die Medien und folglich die öffentliche Meinung kontrolliert und manipuliert.
Die eine Geschichte ist die Neuschreibung von Geschichte, das Fälschen der Realität, die Unterdrückung der realen Stimmen realer Menschen, um einen Resonanzraum für künstlich erzeugte, digital gesteuerte Narrative zu schaffen.
Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch „Eine Erde für alle! Einssein versus das 1 %“ von Vandana Shiva.
Vandana Shiva ist Wissenschaftlerin, Autorin von mehr als 20 Büchern, Umweltaktivistin und Verfechterin von Ernährungssouveränität und Erddemokratie. Ihre Pionierarbeit in den Bereichen traditionelle Landwirtschaft und Frauenrechte, insbesondere im Globalen Süden, hat einen grundlegenden kulturellen Wandel der Sichtweise der Welt auf diese Themen bewirkt.
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Dieser Beitrag erschien zuerst im Rubikon-Magazin. Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.
Sohn von Klaus Schwab 2018: Impf-Immunisierung als Wegbereiter der digitalen Überwachung
Dass die Corona-Pandemie in Wirklichkeit ein Testlauf für die Überführung der meisten Freiheiten des Menschen in eine vollständig kontrollierte, digitale Welt sein könnte – ja selbst der Mensch selbst in einer digitalen Identität aufgeht, wie es Transhumanisten fordern – ist vielen Kritikern seit Beginn der inhumanen Maßnahmen klar. Der erste Schritt dafür dürfte die Implementierung eines am chinesischen Sozialkredit-System angelehnten Überwachungsnetzes in Europa und der gesamten Welt sein. Essenziell dafür: die Digitalisierung. Ohne sie wäre eine lückenlose und vollständige Überwachung aller Lebensbereiche des Bürgers unmöglich. Der Sohn von „Great Reset“-Erfinder Klaus Schwab deutete dies bereits im Jahr 2018 anhand der „Impf-Immunisierung“ an.
Immunisierung als Eintritt in die digitale Identität
In einem Beitrag aus dem Jahr 2018 schrieb ID2020, eine „gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, einfache Zugänge zu digitalen Identifikationsformen weltweit zu schaffen“, von der Notwendigkeit, die Impfraten in Entwicklungsländern durch die Einführung von Nachverfolgungs- und Trackingsystemen zu verbessern. In diesen digitalen Karteien sollen nämlich primär die Ungeimpften erfasst und „verfolgt“ werden (mit welchen Methoden auch immer), um irgendwann eine 100-prozentige Impfrate (besonders unter Kindern) zu erreichen, so der Verweis auf die Pläne des CEO der globalen Impfallianz GAVI, die wiederum vom World Economic Forum (WEF) ins Leben gerufen wurde.
Das World Economic Forum widmete sich solchen Lösungen im Jahr 2018 äuffällig intensiv. Mit dem Programm INFUSE sollten Möglichkeiten geschaffen werden, die „globale medizinische Versorgung im Bereich der Immunisierung zu modernisieren“. Die Immunisierung in Form von Impfungen biete nämlich die beste und größte Chance, künftig „digitale Identitäten“ eines jeden Menschen zu erstellen (und folglich auch durch Institutionen, Regierungen und Co. überwachen zu lassen). Anhand von GAVI erläuterte Schwabs Sohn Oliver im Rahmen des WEF 2018 die Hintergründe ihrer Arbeit. Die „Weltführer“ werden von ihnen zusammengebracht, um ihnen diese Programme „schmackhaft“ zu machen:
Klaus’s son, Olivier Schwab, WEF Beijing office managing director, on
#Gavi
t.co/POgXH8jqGZ pic.twitter.com/6UQ8sBcuGD
— Jesse “Epstein&Ghislaine families=WEF&4IR” Matchey (@JesseMatchey) September 10, 2021
Und hier Vater Klaus Schwab zu GAVI und den Möglichkeiten der Immunisierung, gekoppelt mit der digitalen Identität:
— Jesse “Epstein&Ghislaine families=WEF&4IR” Matchey (@JesseMatchey) October 14, 2021
WHO nutzt Schwabs „digitale Überwachung“
Drei Jahre später, inmitten der Corona-Pandemie, nutzt gerade die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein solches System der digitalen Identität, die an die Immunisierung gekoppelt ist. Die sogenannte „Digitale Dokumentation des Impfstatus von COVID-19-Zertifikaten“ wird „zur Kontinuität der Versorgung oder als Impfnachweis für andere Zwecke als die Gesundheitsversorgung verwendet“:
WHO Digital Documentation of COVID-19 Certificates Vaccination Status
(“used for continuity of care or as proof of vaccination for purposes other than health care”)t.co/AeeXJSBroj t.co/xqGgif6sWj pic.twitter.com/EVLDdI5756
— Jesse “Epstein&Ghislaine families=WEF&4IR” Matchey (@JesseMatchey) September 1, 2021
Wegen Teilnahme an einer Konferenz: Bis Samstag Sendepause beim Anti-Spiegel

Ich wurde eingeladen, bei einer Journalismus-Konferenz als Speaker einen Vortrag zu halten und an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen. Da die Veranstaltung nicht in meiner Wahlheimat St. Petersburg stattfindet, werde ich inklusive An- und Abreise zwei Tage lang nichts für den Anti-Spiegel schreiben können. Am Freitag geht aber wieder Tacheles online und ich werde die Ankündigung der […]
Der Beitrag Wegen Teilnahme an einer Konferenz: Bis Samstag Sendepause beim Anti-Spiegel erschien zuerst auf Anti-Spiegel.
Die Schandnacht: So ließ der WDR Flutopfer im Stich

Mit Fahrstuhlmusik und Archivdokus ließ der WDR die Menschen während der Flutnacht allein. Bis auf eine einzige Ausnahme, eine kleine Station in Wuppertal, schaffte es niemand aus dem rund 500 Millionen Euro teuren Personalstab der zweitgrößten Sendeanstalt Europas auf einem von neun Radiosendern Warnmeldungen abzugeben. Der AfD-NRW-Landtagsabgeordnete Sven Tritschler zeichnet mit forensischer Genauigkeit das erschütternde […]
Lawrow warnt vor als „Flüchtlinge“ getarnten Terroristen, die versuchen, in Nachbarländer einzudringen
Lawrow warnt vor als „Flüchtlinge“ getarnten Terroristen, die versuchen, in Nachbarländer einzudringen
Der russische Außenminister Sergej Lawrow warnt davor, dass Terroristen, die sich als Flüchtlinge ausgeben, nach der Übernahme Afghanistans durch die Taliban versuchen, Nachbarländer zu infiltrieren.
Lawrow äußerte sich während eines Treffens auf Ministerebene der Nachbarländer Afghanistans (Russland, China, Iran, Pakistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan).
„Die aktuelle Aufgabe auf der Tagesordnung ist es, die Auswirkungen der Migrationsströme aus Afghanistan zu lindern und zu kontrollieren, da terroristische und kriminelle Elemente, die sich als Flüchtlinge ausgeben, in die Nachbarländer eindringen könnten und dies bereits versucht haben“, sagte Lawrow.
Der russische Außenminister rief die Länder außerdem dazu auf, sich den Versuchen der NATO und der Vereinigten Staaten zu widersetzen, auf ihrem Territorium eine Präsenz aufzubauen.
Nach der Übernahme des Landes durch die Taliban warnte ein Spitzendiplomat, dass „nicht einmal Panzer“ eine potenziell große Welle afghanischer Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa aufhalten können.
Experten warnten auch davor, dass der ISIS-K sich darauf vorbereitet, eine neue Flüchtlingswelle auszunutzen, um Terroristen in den Westen einzuschleusen, wie es bereits nach der letzten Migrationswelle im Jahr 2015 geschehen war.
In den vergangenen sechs Jahren wurden zahlreiche Terroranschläge in Europa von Dschihadisten verübt, die als Flüchtlinge auf den Kontinent einwanderten.
Die Täter des Massakers von Paris kamen über die Flüchtlingswelle nach Europa, und auch der Bombenleger der Manchester Arena wurde von der britischen Royal Navy als „Flüchtling“ aus Libyen gerettet.
Welche Fragen müssen wir im Zusammenhang mit COVID-Impfungen für Kinder stellen?
Die FDA trifft sich am 26. Oktober, um Eltern Ratschläge zur Impfung von Kindern im Alter von 5-12 Jahren zu geben, und die Regierung Biden ist bereit, Impfstoffe für diese Altersgruppe für COVID-19 einzuführen. Ist dies eine gute Idee und welche Informationen brauchen Eltern, um diese Entscheidung für ihre Kinder zu treffen?
Ich bin kein Kinderarzt – ich bin ein kürzlich pensionierter Arzt für Innere Medizin. Ich bin kein Impfgegner. Ich habe alle Impfstoffe genommen, die das übliche Zulassungsprotokoll für meine Altersgruppe durchlaufen haben. Ich habe 35 Jahre lang Impfstoffe für erwachsene Patienten verschrieben. Ich bin ein Elternteil und habe über die Impfung von Kindern nachgedacht, auch wenn meine Kinder jetzt erwachsen sind und ihre eigenen Entscheidungen treffen. Wenn ich diese Entscheidung treffen würde, gäbe es einige Fragen, die ich stellen würde, bevor ich einer COVID-19-Impfung für mein Kind zustimme.
Wie hoch ist das Risiko, dass mein Kind durch COVID-19 schwer erkrankt oder stirbt?
Die COVID-19-Sterblichkeit ist nicht für alle Altersgruppen gleich, und das Durchschnittsalter der an COVID-19 sterbenden Personen liegt bei 79 Jahren. Im Alter von 0-19 Jahren beträgt die Überlebensrate 99,9973 %. Das bedeutet, dass in der Altersgruppe 0-19 Jahre auf 37.000 Infektionen ein Todesfall kommt. Schweden, mit 10 Millionen Einwohnern, entschied sich, keine Masken zu verwenden, keine Schulen zu schließen und verzeichnete eine niedrige Infektionsrate bei Kindern und keine Todesfälle. In einem weit verbreiteten Artikel in der NY Times wurde letzten Monat fälschlicherweise behauptet, dass seit Beginn der COVID-19-Pandemie 900.000 Kinder ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Die tatsächliche Zahl lag bei 63.000, und selbst diese Zahl wird in Frage gestellt, da die FDA/CDC zugegeben haben, dass wir einen fehlerhaften PCR-Test für COVID-19 haben, der viele falsch-positive Ergebnisse aufweist. Dr. Marty Makary und FAIRHealth analysierten Krankenversicherungsansprüche und fanden heraus, dass alle Todesfälle von Kindern zu dieser Zeit (etwa 335) Kinder waren, die chronische Krankheiten hatten, und kein gesundes Kind an COVID-19 gestorben war. Eine seltene, nach COVID-19 auftretende Krankheit mit übermäßiger Entzündung, einschließlich Herzmuskelentzündung, genannt MIS-C, hat 5.000 meist gesunde Kinder mit einer Sterblichkeitsrate von weniger als 1 % betroffen (46 Kinder starben).
Wird mein Kind das Virus auf Lehrer, mich, Oma und Opa übertragen?
In einem Artikel von Benjamin Lee und William V. Raszka in der Zeitschrift Pediatrics wurde festgestellt, dass in den ersten sechs Monaten der Pandemie Kinder nicht die Ursache für die meisten Ansteckungen mit COVID-19 waren. Die oben zitierte Studie über Schweden ergab auch, dass die Offenhaltung der Schulen während der Pandemie nicht zu mehr Erkrankungen bei Lehrern führte. Es scheint, dass Kinder COVID-19 weniger verbreiten als Erwachsene.
Wie lange ist der Impfstoff wirksam? Wird mein Kind Auffrischungsimpfungen benötigen?
Daten aus England und Israel, Ländern mit sehr hohen Impfraten bei Erwachsenen, zeigen, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs innerhalb von sechs Monaten nachlässt. Außerdem hat es den Anschein, dass der ursprüngliche mRNA-Impfstoff gut gegen den ursprünglichen Alpha-Stamm wirkt, nicht aber gegen den Delta-Stamm, der jetzt vorherrschend ist. Israel hat bereits mit einer aggressiven dritten Auffrischung für Erwachsene begonnen.
Es ist wahrscheinlich, dass dieser Zeitplan auch für Kinder gelten wird.
Ist die Einnahme des Impfstoffs sicher? Welche kurzfristigen Nebenwirkungen kann ich erwarten?
Als Eltern müssen Sie alle Informationen über Nebenwirkungen erhalten, um eine informierte Zustimmung zur medizinischen Behandlung Ihres Kindes geben zu können. Die beste Möglichkeit, sich über mögliche Nebenwirkungen zu informieren, ist das VAERS-System, ein System zur Selbstauskunft über Nebenwirkungen von Impfstoffen. In dieser Datenbank können Sie sich über die Nebenwirkungen informieren, die von Erwachsenen als möglicherweise im Zusammenhang mit dem Impfstoff stehend angegeben wurden. Diese Informationen werden von den Medien, der FDA, dem CDC und unserer Regierung nicht veröffentlicht und sind wichtig, um eine gute Entscheidung für Ihr Kind zu treffen. Bei Erwachsenen wurden bisher 16.000 Todesfälle und 700.000 unerwünschte Ereignisse nach der Impfung registriert. Zu diesen unerwünschten Ereignissen gehören Blutgerinnsel, neurologische Schäden und Menstruationsunregelmäßigkeiten. Es wird allgemein angenommen, dass das VAERS-System diese unerwünschten Ereignisse um einen Faktor von mindestens 10 unterberichtet. Für die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen wurden 22 Todesfälle und 21.000 unerwünschte Ereignisse gemeldet. In den späten Teenagern und Zwanzigern sind 111 Todesfälle im Zusammenhang mit dem COVID-19-Impfstoff aufgetreten. Myokarditis (Entzündung des Herzens) ist eine bekannte Nebenwirkung der Impfstoffe und kann das Herz dauerhaft schädigen. Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigte, dass bei Jungen im Teenageralter die Wahrscheinlichkeit, an Myokarditis zu erkranken, viermal höher war als die Wahrscheinlichkeit, mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert zu werden. In Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark wird die Moderna-Impfung bei jungen Erwachsenen wegen der Besorgnis über Myokarditis nicht durchgeführt. Island hat die Verwendung des Moderna-Impfstoffs bei allen Erwachsenen aufgrund ähnlicher Bedenken eingestellt.
Mit welchen langfristigen Nebenwirkungen des Impfstoffs kann ich bei meinem Kind rechnen?
Das ist eines der Hauptprobleme – wir wissen es nicht. mRNA-Impfstoffe wurden noch nie über einen längeren Zeitraum bei der menschlichen Bevölkerung eingesetzt. Es handelt sich um eine brandneue Technologie, die von der Operation WarpSpeed entwickelt wurde, um die Impfstoffe schnell zur Verfügung zu stellen. Der erste Einsatz erfolgte im Dezember letzten Jahres, so dass die tatsächliche Verwendung erst zehn Monate zurückliegt. Impfstoffe, die auf die übliche Weise zugelassen werden, benötigen 5-7 Jahre an Studien, um ihre langfristige Sicherheit zu gewährleisten. Sowohl der Impfstoff von Pfizer als auch der von Moderna werden nur im Rahmen einer Notfallgenehmigung eingesetzt. Die FDA hat vor etwa zwei Monaten einen Impfstoff für COVID-19 namens Comirnaty zugelassen. Seltsamerweise ist dieser Impfstoff in den USA nicht erhältlich, da dieser zugelassene Impfstoff rechtlich haftbar gemacht werden könnte. Als Eltern müssen Sie sich auch darüber im Klaren sein, dass es keine rechtliche Handhabe gibt, wenn Ihr Kind eine Reaktion auf einen dieser experimentellen Impfstoffe zeigt. Unsere Regierung hat die Pharmaunternehmen im Rahmen des PREP-Gesetzes vor jeglicher rechtlichen Haftung für diese experimentellen Impfstoffe geschützt.
Meiner Meinung nach haben die Regierung, die Mainstream-Medien und die Pharmaunternehmen die Gefahr einer COVID-19-Infektion bei Kindern überschätzt, um Angst zu schüren, und über die Risiken der Impfstoffe zu wenig berichtet. Ich würde meinem gesunden Kind diese neuen mRNA-Impfstoffe nicht verabreichen, weil:
1) Das Risiko ernsthafter Gesundheitsprobleme durch eine COVID-19-Infektion bei gesunden Kindern ist sehr gering.
2) Wenn Ihr Kind chronisch krank, fettleibig, diabetisch oder immungeschwächt ist, sollten Sie den Impfstoff in Betracht ziehen.
3) Der Impfstoff kann bei Kindern kurzfristig schwere Nebenwirkungen haben. Mehrere Länder haben die Verwendung einiger dieser Impfstoffe bei Kindern eingestellt.
4) Die Impfstoffe sind weniger wirksam gegen den jetzt dominierenden Delta-Stamm.
5) Die Wirkung des Impfstoffs lässt nach Monaten nach, und mein Kind muss wahrscheinlich ein- oder zweimal im Jahr geimpft werden, was das Risiko von Nebenwirkungen erhöht.
6) Die langfristigen Nebenwirkungen sind nicht bekannt, und da die Kinder noch viele Jahre ihres Lebens vor sich haben, können sie langfristige Probleme haben, die jetzt noch nicht einmal bekannt sind.
Eine COVID-Impfung ist eine ganz andere Entscheidung als die Frage, ob mein Kind eine Tetanusimpfung oder eine MMR-Impfung braucht, um zur Schule gehen zu können. Bitte seien Sie selbstbewusst, holen Sie eine zweite und dritte Meinung ein und stellen Sie Ihrem Arzt Fragen.
Fachkräftemangel: Migration ist keine Lösung
Migration nach Deutschland (Symbolbild:Shutterstock)
Der Mittelstand gilt als wichtigstes Standbein der Wirtschaft Deutschlands. Dieser beherrschte einst virtuos das betriebswirtschaftliche Denken als Entscheidungsgrundlage für Investitionen und den Umgang mit „Humankapital„, dem eigentlichen wertschöpfenden Faktor der Wirtschaft: den Arbeitskräften. Nun, so wird geklagt, fehle es zunehmend an solchen – insbesondere wieder einmal an Fachkräften. Markus Jerger vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMV) erklärt offen: „Wir brauchen die gezielte Einwanderung von Fachkräften!„. Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlev Scheele, bezifferte den aktuellen Bedarf auf 1,2 Millionen Arbeitskräfte – und jedes Jahr brauche es eine Zuwanderung von 400.000 Ausländern.
Makroökonomie scheint leider keine Stärke diese Herrschaften zu sein. Sie verwechseln bei ihrer Diagnose des Zustandes der deutschen Wirtschaft Ursache und Wirkung. Anscheinend denken sie nicht einmal nach, warum trotz vielmillionenfacher Zuwanderung in den letzten zehn Jahren angeblich immer noch Arbeitskräfte fehlten. Nachfolgend soll daher noch einmal begründet werden, dass die Arbeitskräfte nicht trotz der massiven Zuwanderung knapp wurden – sondern gerade wegen ihr.
Die rund drei Millionen zusätzlichen Einwohner, die – laut Netto-Bilanz, nach Abzug der umgekehrt ausgewanderten Deutschen – in den letzten zehn Jahren von uns aufgenommen wurden, lösten eine (kreditfinanzierte) Nachfrage aus, die durch das wenig produktive Arbeitspotenzial unter den Zuwanderfamilien nicht von ihnen selbst gedeckt werden kann. Würden Merkels „Gäste“ der letzten Jahre den eigenen Bedarf und den ihrer Familien durch ihre Arbeit produzieren bzw. decken können, gäbe es keinen Mangel an Arbeitskräften. Dieser Sachverhalt soll hier anhand von jedermann zugänglichen Zahlen erläutert werden.
Kaum produktives Zuwandererpotenzial
Die Erwerbstätigkeit erhöhte sich im gleichen 10-Jahres-Zeitraum zwar um 3,85 Millionen. Diese Zunahme relativiert sich eigentlich durch Arbeitszeitreduzierungen von 0,7 Prozent jährlich. Dennoch nahm das Arbeitsvolumen um 8,5 Prozent zu! Das der Migranten auch? Mitnichten: von den Nicht-EU-Ausländern, die Deutschland zu ihrer neuen Heimat und „Versorgungsbasis“ gemacht haben, gingen im gleichen Beobachtungszeitraum nur 600.000 mehr einer Beschäftigung nach. Es ist ein erstaunlich gut gepflegtes Märchen, die Migranten aus dem Süden hätten Deutschland aufgebaut. Das galt schon vor 50 Jahren nicht – und erstrecht nicht bezogen auf die letzten zehn Jahre. Im Gegensatz zu den überwiegend afrikanisch-arabischen und vorderasiatischen muslimischen Zuwanderern waren die EU-Ausländer hingegen aktiv interessiert, sich durch ihrer Hände Arbeit selbst zu ernähren – was sie zu mit den Einheimischen ebenbürtigen Malochern machte.
Die Beschäftigungsstruktur nahm durch die Migration eine fatale Fehlentwicklung: Deutlich mehr Einheimische wurden berufstätig – doch leider nicht in jenen Bereichen, die heute über Fachkräftemangel klagen. In der Landwirtschaft mussten etwa 65.000 Erwerbstätige weniger ganze drei Millionen Bäuche mehr füllen. Dies war nur durch intensivere (Land-)Wirtschaft möglich – aber die wollen die Grünen ja abstellen – obwohl große Landwirtschaftsbetriebe eigentlich grüne „Kraftwerke“ sind.
Der (weniger produktive) Dienstleistungsbereich wuchs in den letzten zehn Jahren um 3,19 Millionen Beschäftigte – während nur 473.000 mehr Erwerbstätige ins produzierende Ge-werbe gingen (siehe dazu weiter unten). 1.633 Millionen Angestellte mehr wurden im Öffentlichen Dienst und bei privaten Dienstleistern seither gebraucht. Die Zuwanderer mussten aufgenommen, beköstigt, beraten, Wohnungen gesucht und vermittelt, Kinder betreut und gebildet, Sprachunterricht angeboten werden usw. Man brauchte viel mehr Berater, Sozialarbeiter, Polizisten, Richter, Bewährungshelfer und Gefängniswärter. Mehr öffentlicher Dienst durch mehr Bürokratie und Verwaltungsaufwand infolge der Massenzuwanderung: So ist das neue „Beschäftigungswunder“ zu erklären.
Die Verwaltung frisst auf allen Ebenen unser Arbeitspotenzial, und ein Ende ist nicht abzusehen. Schlägt man die Zeitungen und kommunale Amtsblätter auf, so sind diese voller entsprechender krisensicher öffentlicjer Stellenangebote – die dem Arbeitsmarkt weitere potenzielle Arbeitskräfte entziehen. Dabei würden sie eher dort gebraucht, wo es Engpässe en masse gibt, als in einem schon heute viel zu aufgeblähten Staat zu versauern. Wenigsten in manchen Details ist Vater Staat dann im Gegenteil wieder bemüht, den Verwaltungsaufwand zu vereinfachen – etwa beim Thema Vergnügen, wie dieses aktuelle Beispiel aus dem Bundesfinanzministerium zeigt: Prostituierte brauchen dort nicht einmal mehr den richtigen Namen anzugeben – der Alias-Name reicht.
Steigender Dienstleistungssektor seit 2010
543.000 Personen mehr als vor zehn Jahren arbeiten in den Dienstleistungsbereichen Handel, Verkehr und Gastgewerbem 2020 waren es hier insgesamt 10 Millionen Erwerbstätige. Doch der Handel verteilt lediglich Güter und Dienstleistungen, was natürlich unverzichtbar ist, da die beste Produktion nichts nützt, wenn die Waren mangels Fahrer nicht zu den Verbrauchern kommen. Das Beschäftigungswachstum im Bereich Verkehr korrespondiert mit dem Handel, speziell dem Autohandel: Die PKW-Dichte nahm in den letzten zehn Jahren um 12 Prozent zu und stieg auf über 48 Millionen PKW. Verkäufer, Händler und Werkstätten profitieren von der Migration. Und auch den Fiskus freut es, dass er zumin-dest in diesem Bereich absahnen kann.
Die Kehrseite: Der CO2-Ausstoß steigt und steigt. In zehn Jahren stieg der Sprit-Verbrauch um 8,7 Prozent von 46 Milliarden auf 50 Milliarden Liter Kraftstoff (Apropos „Stoff“: Dafür erhält Deutschland dieser Tage einen blauen Brief der EU und muss kräftig blechen. Der zunehmende Rauschgiftverbrauch/-handel schlägt sich, wie anderer Schwarzmarkt auch, nicht direkt im Bruttoinlandsverbrauch nieder, sondern indirekt bei den benötigten Fahndern, Polizisten, Staats-/Anwälten, Richtern, Justizvollzugsbeamten usw.).
Der dritte Teilbereich – das Gastgewerbe – nahm durch die Migration ebenfalls zu, weil die Aufnahmekapazitäten nicht ausreichten und viele Merkelgäste in Hotels und Pensionen untergebracht werden mussten. Ein Rückschlag im Gastgewerbe erfolgte aus naheliegenden Gründen erst in den letzten beiden Corona-Jahren, worauf an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden soll.
Auch das Grundstücks- und Wohnungswesen expandierte um 14.000 Erwerbstätige. Viele Wohnungen kinderarmer Einheimischer wechselten die Besitzer: Hier wohnen nun zahlungskräftige Migranten und Clans, die in Großstädten schon ganze Straßenzüge ihr Eigen nennen. 477.000 Menschen sind in diesem veritablen Wachstumsmarkt tätig. Die Makler verdienen sich eine goldene Nase. Interessant ist übrigens, dass gerade der oben zitierte Mittelstandsfunktionär Jerger ebenfalls aus Immobilienbranche kommt – und damit ebenfalls zu den Nutznießern der Massenmigration gehör. Das erklärt wahrscheinlich auch sein Engagement für Afrika angesichts dieser goldenen „Geschäftsmöglichkeiten“. Ob die mittelständische Wirtschaft von dieser Galionsfigur wirklich gut vertreten wird? .
Mehr Steuermänner als Ruderer
Der zweitstärkste Zuwachs mit 891.000 Erwerbstätigen war bei den unternehmensnahen Dienstleistungen zu verzeichnen, „b2b“, business-to-business also, Dienstleistungen von Unternehmen für andere Unternehmen. Typische Beispiele sind Managementberatung und juristische Dienstleistungen, Dienste im Bereich der Entwicklung, Konstruktion und technischer Wartung, Personalrekrutierung und so fort. Man muss sich das vor Augen führen: Fast doppelt so viele „Dienstleister“ wie zusätzliche Arbeitnehmer waren also damit beschäftigt, diesen neuen Arbeitnehmern zu erklären, was sie zu tun haben. Vor zehn Jahren waren es umgekehrt noch 5,2 Millionen Unternehmensdienstleister gewesen, die für insgesamt 7,7 Millionen Erwerbstätige im produzierenden Gewerbe tätig waren. Es gab folglich damals noch deutlich mehr Ruderer als Steuermänner auf dem Deutschland-Achter.
Bei so viel geballter „Beratungskompetenz“ müsste man eigentlich annehmen, dass es mit unserer Wirtschaft aufwärts geht: Digitalisierung, Informationstechnologie, künstliche Intelligenz und Immigration waren die Zauberworte der Berater auf allen Ebenen. Doch weit gefehlt: Die Produktivität je Erwerbstätigenstunde nahm die letzten Jahre kaum noch zu und seit 2017 sogar leicht ab (nebenbei: der Energiebedarf für diese elektronischen Steckenpferde nahm in den zehn Jahren um 60 Prozent zu). Ab jenem Jahr 2017 hatte man den „2015er-Gästen“ zumindest rudimentäres Deutsch beigebracht, sodass sie teilweise eigene Arbeiten aufnehmen konnten. Ihr Einarbeitungszeiten dauern natürlich etwas länger, was auf die Produktivität durchschlägt. Die mitgebrachten oder nachgeholten Frauen der Zuwanderer arbeiten zum großen Teil übrigens überhaupt nicht; sie leisten also keinerlei Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt, von dem alle leben wollen.
Nun zum produzierenden Gewerbe, das lediglich um 473 000.Erwerbstätige anwuchs: Nur noch 580.000 Landwirte und Fischer plus Forstarbeiter (entsprechend 1,3 Prozent), sowie 8,2 Millionen Malocher aus der Gesamtmasse von 44,9 Millionen Erwerbstätigen produzieren praktisch alles, wovon wir täglich leben. Das entspricht nur noch jedem Fünften; vier Fünftel der Erwerbstätigen leisten „sonstige“ Dienste – notwendige, aber teilweise auch entbehrliche und äußerst zweifelhafte.
Immer weniger Primärpoduzenten des täglichen Bedarfs
Weitere 254.000 Beschäftigte mehr benötigte die Bauwirtschaft – womit nunmehr sorgen 2,58 Millionen Erwerbstätige dafür sorgen, dass für die migrationsbedingt zunehmende Bevölkerung genügend Wohnungen errichtet werden – jährlich im Schnitt 200-300.000 zusätzliche an der Zahl. Und die Tiefbau-Arbeiter sorgen für breitere Straßen, um die wachsende Zahl der Kraftfahrzeuge aufzunehmen.
Drei Viertel aller Erwerbstätigen beschäftigen sich damit, wer welche Stücke des Kuchens bekommt, wie groß diese Stücke sind, wie der Kuchen verteilt und die Sahne auf dem Kuchen abgeschöpft wird. In Zahlen: 33,6 Millionen Dienstleister von insgesamt 44,9 Millionen Erwerbstätigen. Dabei gönnen sich die meisten Beschäftigten dieser Wirtschaftsbereiche dank höherer Bezüge materiell mehr als jene 11,3 Millionen, die die eigentliche Grundversorgung sicherstellen, indem sie Lebensmittel produzieren sowie Wohnraum schaffen.
Die Folge der migrationsbedingten Fehlverteilung von Arbeitspotenzial in Dienstleistungen liegen auf der Hand: Es mangelt im Produktionssektor an fast allem – an Handwerkern, aber auch an Rohstoffen wie Holz und Papier, an technischen Geräten wie Luftfilteranlagen, an Energie; alles verteuert sich rasant und verschärft damit die Knappheit weiter. Salopp ausgedrückt: Jeder Migrant hat mindestes ein Smartphone in der Tasche, aber nicht ein einziger produziert welche. Jeder braucht ein Dach über dem Kopf, aber wie viele von ihnen arbeiten auf dem Bau? Jeder von ihnen will satt werden, aber wie viele machen sich in der Landwirtschaft den Buckel krumm?
Weitere Masseneinwanderung zur absoluten Unzeit
Könnte der weitere angebliche Arbeitskräfteimport die Fehlentwicklung der letzten Jahre korrigieren? Wohl kaum. Denn es handelt sich überwiegend um eine Masseneinwanderung nicht in den Arbeitsmarkt, sondern in unsere Sozialsysteme. Doch selbst wenn hier um wirkliche Arbeitnehmer ginge, dann würden diese Menschen nicht das produzieren, was sie selbst benötigen, und auch keinen Wertschöpfungsanteil erbringen, der ersatzweise deren Import finanziert. Denn ihr Qualifikationsniveau ist keinesfalls höher als das der Einheimischen – im Gegenteil. Auch die Erwerbsquote würde nie höher sein als unsere eigene, wenn die Willkommensgäste ihre Familie mitbringen und deren Verwandtschaft nachholen. Zur Erinnerung: Die Beschäftigungsquote der Einheimischen liegt bei 62,5 Prozent, die der Merkelgäste aus den Asylherkunftsländern bei unter 30 Prozent.
Trotz der bereits drei Millionen zusätzlichen „Import-Einwohner“ der Zehnerjahre mit ihrem natürlichen Konsumbedarf wächst unsere Wirtschaft kaum noch: Vor zehn Jahren stieg das BIP real noch um vier Prozent pro Jahr, ab 2015 nahm das Wachstum ab und stagnierte auf Jahresraten von 2,7 Prozent bis nur mehr 1 Prozent im Jahr 2019. Im Corona-Jahr 2020 sank die Wirtschaftsleistung dann sogar um viereinhalb Prozent – als Folge der Lockdowns und der rigorosen politischen Maßnahmen. Und 2021, welches Wunder, erholt sich die Wirtschaft weitaus schlechter als prognostiziert. An dieser Stelle könnte jetzt eingewandt werden: „Seht, nicht nur die Massenzuwanderung von Ausländern jeder Couleur schwächt uns, sondern auch die Bundesregierung!„. Ich muss zugeben, gegen diese These fiele mir nichts ein.
Das Problem des Arbeitskräftemangels würde sich jedenfalls sicher weiter verschärfen, weil die steuer- und schuldenfinanzierte Nachfrage wie bisher stärker steigt als das nutzbare Arbeitspotenzial. Nur wirtschaftspolitische Scharlatane können dem aktuellen Ruf der Mittelstandsfunktionäre und dem potenziellen Migrationsschlepper Detlev Scheele Folge leisten und Deutschlands Tore demnächst sogar noch weiter öffnen, als dies unter der abgedankten Kanzlerin Merkel der Fall war.
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Russland bereitet sich vor, den Vorhang zu heben
von Thierry Meyssan
Russland macht große Fortschritte bei der Umsetzung der Genfer Vereinbarungen vom vergangenen Juni. Es bringt Syrien zurück ins Konzert der Nationen, ist bereit die Türkei von dort zu vertreiben, versöhnt Israel und den Iran, fasst in Afrika Fuß und verteilt absolute Waffen (Hyperschalltechnologie) in Asien. Die Vereinigten Staaten sind nicht mehr die Herren der Welt. Diejenigen, die den aktuellen Umbrüchen nicht folgen, werden die Verlierer der neuen, in Vorbereitung befindlichen Ära sein.
Dieser Artikel ist ein Folge zu
„Warum ein Jalta II?“, 15. Juni 2021,
„Biden-Putin, eher ein Jalta II als ein neues Berlin“, 22. Juni 2021.
„Die politische Architektur des neuen Nahen Ostens“, 7. September 2021, – „Auf dem Weg zum Frieden in Syrien und im Libanon“, 28. September 2021.
Die Umsetzung der Schlussfolgerungen des Gipfeltreffens zwischen den USA und Russland in Genf (bekannt als „Jalta II“) vom 16. Juni 2021 wird fortgesetzt. Es scheint, dass die Zugeständnisse, die Washington Moskau gemacht hat, viel größer sind, als man glaubte. Präsident Wladimir Putin bringt die Welt nicht nur im Nahen Osten, sondern auch in Afrika und Asien weiter in Ordnung. Bereits in vier Monaten sind wesentliche Veränderungen zu bemerken. Nach russischer Tradition wird nichts angekündigt, sondern alles wird en bloc enthüllt, wenn die Dinge irreversibel geworden sind.
Die Angelsachsen haben ihre Niederlage akzeptiert
Anfang September 2021 haben die USA angedeutet, dass sie der Hisbollah erlaubten, gegen die US-Embargogesetze gegen Syrien und den Iran zu verstoßen und iranischen Treibstoff über Syrien zu beschaffen. Dann hat Jordanien seine Grenze zu Syrien wieder geöffnet. Schließlich startete die angelsächsische Presse eine Reihe von Artikeln, die darauf abzielten, Präsident Bashar al-Assad von den Verbrechen frei zu sprechen, derer er beschuldigt wurde, und Syrien zu rehabilitieren. Alles hat mit einem Artikel in The Observer begonnen, der Sonntagsausgabe des Guardian, mit der Überschrift „Der Assad-Paria, der dem Westen als Schlüssel
Afghanistan am Rand des Zusammenbruchs, USA wollen „over-the-horizon“-Angriffe
Nach der FAO wird bald die Hälfte der Afghanen hungern, die Lage wir explosiv. Pentagon will einen Luftkorridor über Pakistan, das aber versucht, das Land zu stabilisieren – mit den Taliban.
US-Präsident Joe Biden propagiert, seitdem er die Truppen aus Afghanistan abgezogen hat und die Taliban die Macht übernommen haben, gegen die die Nato 20 Jahre lang kämpfte, dass das US-Militär keine Bodentruppen brauche, um Gegnerin einem Land zu bekämpfen. In Afghanistan könne man auch weiterhin islamistische Terroristen durch „Over-the-horizon“-Angriffe (OTH) bekämpfen. Das ist mittlerweile ein viel verwendeter Begriff für Angriffe geworden, die aus der Ferne durchgeführt werden, also mit Raketen, Flugzeugen oder Drohnen, die außerhalb des Landes gestartet werden.
Assange in Gefahr: Anhörung zum US-Auslieferungsantrag in London
Am Mittwoch begann am britischen High Court eine zweitägige Anhörung zum Antrag der US-Regierung auf die Auslieferung des WikiLeaks-Gründers Julian Assange an die USA.
Diese Anhörung ist der Höhepunkt einer blindwütigen, verbrecherischen Kampagne des US-Imperialismus und seiner Verbündeten, die seit mehr als zehn Jahren andauert. Die Enthüllungen der letzten zwei Jahre, dass die CIA Assange überwacht hat, ihn entführen und ermorden wollte, sind beispielhaft für den Charakter dieser Kampagne.
Wie Yahoo News letzten Monat berichtete, hatte die Trump-Regierung die CIA beauftragt, „Optionen“ für Assanges Ermordung zu entwerfen. Es wurden „Skizzen“ angefertigt und darüber diskutiert, „ob es möglich und legal sei, Assange zu töten“. Die britische Regierung soll sich bereit erklärt haben, „notfalls das Schießen zu übernehmen“, falls Assange versuchen sollte, aus der Botschaft zu fliehen, möglicherweise mit Hilfe russischer Agenten.
WEF-Sekte: Müssen Sporteln, damit Corona-Impfung endlich wirkt
TOTALE KONTROLLE: Dass der von Klaus Schwab (WEF) angesteuerte Great Reset keinerlei Lebensbereiche auslässt, ist nicht neu. Neben Vorgaben zum (nicht mehr) Wäschewaschen, Belehrungen über rülpsende Kühe oder Rezepten für Fleisch aus dem Labor veröffentlichte das WEF jetzt auch „Gesundheitstipps“ in Videos auf Twitter. Schwab geht immer weiter und zeigt, dass er auch unser aller Verhalten bis in unsere tiefsten Emotionen kontrollieren will!
- WEF-Video rät zu Sport, um Wirksamkeit der mRNA-Impfungen zu erhöhen
- Sport ist gesund: Keine neue Erkenntnis
- Jetzt soll Sport aber die Antikörperzahl nach der Impfung erhöhen
- WEF versucht mit Videos zunehmend Menschen zu beeinflussen
- Derartige psychologische Beeinflussungen kennt man sonst nur von Sekten
„Sport macht es um 50 Prozent wahrscheinlicher, mehr Antikörper nach der Impfung zu haben“, heißt es in dem Twitter-Video aus Klaus Schwabs Weltumbau-Schmiede WEF. Aber damit noch nicht genug der kostenlosen Tipps aus der kleinen Hausapotheke des WEF-Gründers und Great Reset-Apologeten. Denn in dem Video erfährt der geneigte Seher Erkenntnisse neuester Studien. So werden sportlich aktive Menschen zu 31 Prozent weniger krank und haben eine um 37 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit an Krankheiten und Infektionen zu sterben. Und dafür genügt es schon fünf mal in der Woche rund 30 Minuten Sport zu betreiben. Zudem ist Bewegung nicht nur gut gegen Corona, sie hilft auch gegen eine Vielzahl anderer Krankheiten, denn jedes Jahr sind rund 3,2 Millionen Tode weltweit auf mangelnde Bewegung zurückzuführen.
People who do 30 minutes of physical activity five days a week are likely to have higher COVID-19 antibody counts.
Read more: https://t.co/MkJn7gE5Nu pic.twitter.com/Cyug36k2WU
— World Economic Forum (@wef) October 27, 2021
Bewegung für Alle dank Klimawandel
Für viele Menschen dürften diese „neuen“ Erkenntnisse nicht wirklich neu sein. Und es gibt auch genügend Menschen, die regelmäßig Sport treiben oder es neben ihren sonstigen Verpflichtungen wie Arbeit oder Familie zumindest versuchen… Hier zeigt sich das fast geniale an Schwabs Great Reset-Plänen, denn bei den Versuchen wird es vielleicht nicht mehr lange bleiben. Denn durch den umfassenden Umbau der Welt, den Kampf gegen den Klimawandel und ins Haus stehenden globalen Krisen, wird die Zukunft vielleicht bewegungsreicher als gedacht. Nach dem Verbot der Verbrennungsmotoren wird wieder mehr zu Fuß gegangen oder Rad gefahren. Auch die wöchentlichen Einkäufe, sofern sie nicht getragen werden, können CO2-neutral und zudem noch sportlich und gesund mit dem Lastenrad bewegt werden. Und wenn es in der Wohnung im Winter kalt wird, weil man sich bei den hohen Energiepreisen das Heizen nicht mehr leisten kann oder wenn durch einen Blackout ohnehin alles dunkel und kalt wird, hält nichts so gut warm und hilft Erfrierungen vorzubeugen, wie regelmäßige Bewegung.
Sektencharakter der WEF-Pläne
Und damit man am Alltag nicht verzweifelt und sich dennoch einigermaßen wohlfühlt, gibt es noch mehr Videos mit Tipps. Denn das WEF hat natürlich einen ganzheitlichen Anspruch und will die Menschen glücklich machen, auch wenn sie nichts mehr besitzen. Ähnlich wie eine Sekte verbreitet es daher Ratschläge für alle Lebenslagen, wie auch für die Gefühlswelt der Menschen. Wobei Versuche das Gefühlsleben und die Psyche der Anhänger zu steuern Erweckungskulten oder religiösen Gemeinschaften nicht fremd ist. Schließlich kann man so am einfachsten die Jünger beeinflussen und kontrollieren.
Fear, anger and sadness are natural emotions – and we should embrace them too.
Learn more about mental health and how to help: https://t.co/2y7Snxs0rR pic.twitter.com/sOaRD9FUKv
— World Economic Forum (@wef) October 24, 2021
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Vorsicht, politische Schreikinder!
Früh übt sich der krakeelende Rechthaber (Symbolbild:Shutterstock)
Manchmal möchte man sich im „besten Deutschland aller Zeiten“ nur noch die Decke über den Kopf ziehen und überwintern, bis man wieder unbehelligt seinen Kopf aus der Haustür stecken oder auch nur den Fernseher einschalten oder die Nachrichten im Internet lesen kann. Es ist schon eine Zumutung, seine Einkäufe in einem Supermarkt erledigen zu müssen, in dem einen ein halbes Dutzend schlecht erzogene Kinder umschwärmen, die einem jeden Moment vor den Einkaufswagen springen könnten und zu schreien beginnen oder einem selbigen in die Krampfadern rammen.
Auch ohne Einkaufswagen wachsen manche Kolumnisten, Aktivisten und Berufsempörte scheinbar nie aus diesem Trotz- und Schreialter heraus, auch wenn sie ihre Methoden mit den Jahren verfeinert haben. Das trotzige Kind weiß, dass es nur einen schrillen, langgezogenen Schrei anstimmen muss, um alle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, als wäre das eine Art Kurzwahl zur umgehenden Verständigung des Jugendamts zu seiner Rettung. Instinktiv ahnen sie, wie barbarisch es Außenstehende empfinden würden, wenn nun elterliche Sanktionen einsetzten – nur derjenige, der gerade von ihnen malträtiert wurde, mag von der Illusion befreit sein, alle Kinder seien von Natur aus gutmütig und liebenswert.
Diesen Reflex nutzen auch erwachsene Menschen immer häufiger aus, um ihre Botschaften der Außenwelt aufzunötigen. In der wortreichen Erklärung, warum wieder einmal etwas rassistisch, klimafeindlich oder gemeinschaftsschädigend sein soll, ist auch ein „Ihr seid alle gemein und versteht mich nicht!“ verborgen. Bevor uns der Klimawandel dahinrafft – wodurch auch immer er verursacht werden mag – werden wir wahrscheinlich alle von einer Horde infantiler Aktivisten in den Wahnsinn getrieben worden sein. Denn noch eins haben sie mit kindlichen Quälgeistern gemein: Die Unfähigkeit, auf die Früchte ihrer Bemühungen auch nur so lange zu warten, bis es ihnen gelungen ist, eine Mehrheit von deren Sinn und Notwendigkeit glaubwürdig zu überzeugen.
Kindliche Quälgeister
Sogar der nicht sehr impulskontrollierte Ralf Stegner musste jüngst erkennen, wie rabiat selbst potentielle Verbündete angegangen werden, als junge Aktivisten von „Fridays for Future“ vor der SPD-Zentrale in Berlin protestierten. Noch nicht einmal den Grünen erging es besser, die „Zeugen Gretas“ standen bei ihnen ebenfalls vor der Tür, um über den Klimawandel zu reden. Oder besser: Die sofortige Umsetzung ihrer Ideen einzufordern. Es hätte nur noch die Drohung gefehlt, die Luft anzuhalten, bis das letzte Kohlekraftwerk in Deutschland vom Netz geht. Man hätte sich gewünscht, irgendein Mensch mit Courage hätte das Fenster geöffnet und heruntergebrüllt, sie sollten endlich mal die Klappe halten. Aber eben das wird nicht passieren, weil genau so eine Aktion die nächste Empörungswelle auslöst, darauf können sich die umweltbewegten Schreihälse nur zu gut verlassen. Denn schließlich wollen sie ja nur Gutes.
In den letzten Tagen – vor allem nach der Diskussion um die Frankfurter Buchmesse – wurde mir wieder einmal bewusst, warum sich Linke und Grüne so vor der sogenannten „Hufeisentheorie“ fürchten müssen. Natürlich protestieren sie dagegen, mit Rechtsextremisten gleichgesetzt zu werden, denn die sind schließlich der Erzfeind. Und die kindliche Empörung über die Ungerechtigkeit der Welt zählt zu ihren raffiniertesten Marketingstrategien bei der Abwendung jedes methodischen Vergleichs. Vorgebliche Naivität, der Kampf für das Gute und das Appellieren an den Beschützerinstinkt der Gesellschaft lassen sich nun einmal besser vermarkten als ein illusionsfreier Blick auf die Schattenseiten der Welt. Auch Mausefallen bewirbt man nicht mit den Bildern zerquetschter Nager – ebenso wenig kann man jemanden einfach auffordern, seinen Job bei einem Autohersteller zu kündigen, man muss es ihm als Dienst an der Menschheit verkaufen.
Emotionale Erpressung wird zwar von den meisten Menschen instinktiv bemerkt – man möchte sich mit aller Kraft aus ihrer Umklammerung lösen, wird aber von seinem schlechten Gewissen, das sich wie eine Würgeschlange um die Beine legt daran gehindert – aber kaum jemand stellt sich ihr offen entgegen. Ob es der klammernde Partner ist, oder eine Schriftstellerin, die eine Bedrohungslage herbeifantasiert, man stellt sich immer die Frage, was wäre, wenn demjenigen tatsächlich etwas zustößt – trüge man die Schuld daran? Und damit haben sie uns im Griff. Nicht jeder, der auf rationaler Ebene die Notwendigkeit sieht, hier eine deutliche Grenze zu ziehen, hat auch die Kraft, das in aller Konsequenz durchzusetzen. Das ist wohl auch ein Grund dafür, dass Linke hauptsächlich die bürgerliche Rechte angehen – dort können sie auf Lücken im Panzer hoffen, an denen sie den Hebel ansetzen können – dem knallharten Neonazi dürften Zweifel an der Richtigkeit seines Tuns ebenso fremd sein wie seinem linken Kontrahenten.
Extremisten aller Couleur ähneln einander
Es ist das Hinwegtrampeln über die Interessen anderer, was Extremisten aller Couleur einander so ähnlich macht. Wenn man mich früher gefragt hätte, was einen „Nazi“ ausmacht, schließlich sind sie in aller Munde, hätte ich diese Eigenschaft allerdings erst nachrangig benannt. Viel eher wären mir Charaktereigenschaften wie Zynismus, Engstirnigkeit, Arroganz und das Fehlen jeder Empathie für die Position eines anderen in den Sinn gekommen. Dabei hatte ich das Bild eines bösartig lachenden Menschen im Kopf – das Geschlecht spielt dabei keine Rolle. Gerade diese Eigenschaften legen aber viele radikale Linke heute an den Tag, wenn sie ihre Lachsmileys unter ernstgemeinte Beiträge setzen und jeden Abweichler als geistig eingeschränkt diffamieren. Ihre nicht ganz so radikalen Brüder und Schwestern im Geiste geben gleichzeitig vor, ständig Opfer solcher Machenschaften zu sein und wenden sie im gleichen Atemzug an: „Ihr könnt euch nicht in mich hineinversetzen, weil ihr Privilegien habt!“ – „Ihr erkennt den Ernst der Lage nicht!“ – „Ihr schützt mich nicht!„.
Auch die „Spiegel„-Kolumnistin Margarete Stokowski blies nun anlässlich der Frankfurter Buchmesse wieder kräftig in dieses Horn; ihr einziges Ziel dabei: Die andere Seite zum Schweigen zu bringen, ihr das Recht zu nehmen, sich zu äußern. Es mag strafrechtlich und auch von der Auswirkung auf den einzelnen Menschen ein Unterschied sein, ob dies mit der Moralkeule oder einer geballten Faust geschieht, aber der Gedanke dahinter ist der gleiche: Wer reden darf, bestimme ich! Und wer dennoch den Mund aufmacht, wird unverzüglich abgestraft. Nur weil diese Haltung mit „edlen“ Motiven verbrämt wird, wird sie dadurch nicht demokratischer. Denn auch das haben diese Damen und Herren mit quengelnden Kindern gemein: Es fällt ihnen schwer zu teilen. Und wenn es nur eine Minute Redezeit ist – man sitzt darauf und will sie nicht hergeben.





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