Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Prof. Sucharit Bhakdi zum BMJ-Enthüllungsbericht über US-Forschungsfirma

Der Investigativ-Journalist Paul Thacker berichtet im renommierten British Medical Journal (BMJ) über unglaubliche, skandalöse Vorkommnisse bei der Firma „Ventavia Research Group“, die für das Pharma-Unternehmen Pfizer wichtige Phase III-Zulassungsstudien für den zusammen mit der deutschen Firma BioNtech produzierten und vertrieben COVID-Impfstoff „Comirnaty“ durchgeführt hat. Eine Regionaldirektorin dieser Firma, namens Brooke Jackson, hat nun „ausgepackt“ und liefert dem BMJ Beweise für zahlreiche Unregelmäßigkeiten bei der Durchführung dieser Studien, die die Voraussetzung für die Zulassung des Impfstoffes Comirnaty erneut in Frage stellen.

Dr. Ronald Weikl spricht hierüber mit Prof. Sucharit Bahkdi, der selbst jahrzehntelang in der Forschung tätig war und die gewaltige Tragweite dieser Enthüllungen beleuchtet.

Hier ein paar Zitate von Prof. Sucharit Bhakdi aus diesem Video:

Zur Bedeutung dieser Aufdeckungen: „Es ist völlig klar, dass Daten manipuliert wurden, in wissenschaftlicher Sprache heißt es „gefälscht“ wurden. Und in dem Moment, in dem bekannt ist, dass Daten einer wissenschaftlichen Studie gefälscht sind, gilt jede wissenschaftliche Studie als nicht mehr existent. Denn die Fälschung der Daten macht sofort jede wissenschaftliche Studie ungültig. (…) und wenn die Wirksamkeit eines Impfstoffes nicht belegt ist, dann darf der Impfstoff nicht zugelassen werden, es ist nämlich die Voraussetzung für die Zulassung. (…) und damit müsste sofort das ganze „Kartenhaus“ zusammenbrechen!“

Zur Booster-Impfung (3. Impfung): „Da wir jetzt wissen, dass es keinen Beleg gibt für die Wirksamkeit dieser Impfung, da wir definitiv wissen, dass sehr viele Menschen durch die Impfung zu Schaden gekommen sind, leicht krank, schwerkrank, tot-krank geworden sind, warum soll irgendein vernünftiger Mensch dieses Risiko der dritten Impfung auf sich nehmen? Warum „Russisch-Roulette“ spielen, wo man damit auch nichts gewinnen kann?
Es gibt keine Logik. Macht das nicht!“

Artikel im BMJ

Berichte darüber: Schummelei bei Impfungen? Regionaldirektorin meldet gefälschte Daten in klinischer Studie bei Pfizer

Schlamperei bei Comirnaty-Zulassungsstudie

Die Webseite des Vereins „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.“

Schuldeingeständnis? Laut Minister Kogler brauchen Spitzensportler keine Impfung

Schuldeingeständnis? Laut Minister Kogler brauchen Spitzensportler keine Impfung

Es ist der Gipfel der Unverfrorenheit: Nachdem zahlreiche Spitzensportler mit schweren Herzproblemen zusammenbrachen, manche sogar starben, erklärt der Grüne Sportminister Kogler betont gewohnt nüchtern, dass Spitzensportler sich nicht unbedingt impfen müssen. Der Vorstoß kommt nach der Wahnsinnskampagne gegen den Tennisprofi Thiem, der quasi zur Impfung gezwungen wurde.

Ein Kommentar von Willi Huber

Report24 berichtet regelmäßig über schwere Impfschäden und “unerklärliche” Todesfälle geimpfter Sportler:

Nun titelten die durch regierungstreue glänzenden Oberösterreichischen Nachrichten: “Profisportler brauchen laut Kogler keine Corona-Impfung”. Das ist nun entweder der Gipfel der Frechheit gegenüber der österreichischen Bevölkerung, wo bereits ohne Zulassung 5-jährige Kinder mit einem unausgereiften, experimentellen Gen-Impfstoff geimpft werden sollen. Es ist aber auch eine Sauerei sondergleichen gegen den Tennis-Profi Thiem, die man so lange durchs Dorf getrieben hat, bis er sich zu einer Impfung erweichen ließ. Wer haftet für eventuelle Schäden oder gar ein Karriereende? Sicher nicht die handelnden Politiker. Vielleicht ist die Aussage Koglers aber auch ein erstes Schuldeingeständnis eines abgehalfterten, in allen Belangen gescheiterten Politikers, an den man sich in den kommenden Jahrzehnten nur mit Schimpf und Schande erinnern wird.

“Ich bin nicht dafür, mit der Zwangskeule eine generellen Impfzwangs zu arbeiten”, sagte Kogler, schließlich gehe es um eine wesentliche persönliche Entscheidung, die den eigenen Körper betreffe: “Das muss auch für Sportler gelten.” 

Oberösterreichische Nachrichten, 7. November 2021

Diese gesamte Aussage muss man sich sehr langsam und genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. Eine Impfung wäre also auf einmal eine “wesentliche persönliche Entscheidung, die den eigenen Körper betreffe”? Hat das jemand auch den Millionen Mitbürgern erklärt, die mittlerweile zur dritten Impfung gezwungen werden, weil sonst die Arbeitslosigkeit droht?

Tag für Tag werden die Lügen und Dreistigkeiten mehr, mit denen die Regierenden glauben, auch in Zukunft durchzukommen. Dabei bröckelt die Fassade an allen Ecken und Enden (Siehe auch: Gerald Markel: Ruhig bleiben: Das Endspiel hat begonnen). Nur mit massiver Zensur, Unsummen an Steuermilliarden für systemtreue Medien und teilweise auch mit Polizeigewalt auf den Straßen unterdrückt man die Wahrheit. Doch was wird geschehen, wenn immer mehr Menschen aufwachen und erkennen, dass ihre Lieben nicht an “zufälligen Krankheiten” gestorben sind? Was, wenn sie die Übersterblichkeit wahrnehmen, die nichts mit Covid-19 zu tun hat, speziell in Altersgruppen wo es absolut keinen Grund für eine Häufung von Todesfällen mit Diagnosen wie Herzkrankheiten gibt? Ich würde mich als Politiker warm anziehen, sehr warm.

Solange Staatsanwaltschaften, der Verfassungsgerichtshof, die Polizei und letztendlich auch das Militär tatenlos dabei zusehen, wie eine abgehobene Politikerkaste die Verfassung vorsätzlich missachtet und dies noch mit Stolz und Häme bekanntgibt, wird sich auf rechtsstaatlichem Wege nichts ändern. Das ist schade, denn mit einem hatte der greise Van der Bellen einst Recht: Der Verfassung wohnt eine gewisse Schönheit inne. Doch Papier ist geduldig, die Verfassung kann sogar kitschig schön sein, wenn sich niemand daran hält.

Es gibt gewisse Dinge, welche mit Mehrheiten niemals auszuhebeln sein dürften. Das haben wir in mittlerweile 75 Jahren des antifaschistischen Mahnens eigentlich gelernt. Wie hohl ist doch das Geschwätz vom “niemals wieder” und “niemals vergessen”! Speziell die Nutznießer der “Gedenkkultur”, die bei jeder Gelegenheit die Hand aufhalten, um fett abzukassieren sind die schlimmsten Mitläufer, wenn es darum geht, die Gesellschaft zu spalten, Mitmenschen zu diskriminieren und Grundrechte abzuschaffen.

Erinnern wir uns: All das, was zur Zeit der Nazi-Schreckensherrschaft den Juden angetan wurde, entsprach dem deutschen Recht, wurde mit Mehrheiten beschlossen. Genau das sollte nie wieder möglich sein. Selbst wenn eine Regierung meint, Grundrechte mit Mehrheiten aushebeln zu können, hätte es aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit etliche Mechanismen geben müssen, um das zu verhindern. Doch alle haben versagt, bis hinauf zum obersten Mittäter in der Hofburg, der als kettenrauchender Grüß-August unreflektiert alles abnickt, was man ihm vorlegt.

Mit der Wahnsinns-Aussage des grünen Ministers Kogler ist klar, dass die selbsternannten Eliten des Landes genau darüber Bescheid wissen, was sie da tun. Offenbar sind schon zu viele Sportler tot oder zumindest schwerkrank umgefallen. Was Kogler sagt ist ausnahmsweisen völlig richtig: Eine Impfung, speziell wenn es sich um ein Gen-Experiment handelt, kann nur eine Frage des persönlichen, gut informierten Abwägens sein. Doch genau dies wird der Bevölkerung mehr und mehr verwehrt und auch Kogler wird sich später nicht abputzen können, wenn er auf diese Aussage verweist. Ich schließe mit den Worten, die wir in den letzten Tagen hier von Gerald Markel aber auch Mike Yeadon lesen konnten: Ruhig bleiben. Nicht provozieren lassen. Standhaft bleiben. Halten Sie die Stellung. Und entscheiden Sie und ausschließlich Sie über Ihren Impfstatus.

Serie: Auswüchse der „Corona-Jünger“ dokumentiert

Serie: Auswüchse der „Corona-Jünger“ dokumentiert

In dieser neuen, unregelmäßig erscheinenden Serie wollen wir den Lesern (und auch zukünftigen Generationen) die geistigen Auswüchse der Corona-Jünger und Impf-Fanatiker näher bringen. Diese Zeitdokumente werden möglicherweise hilfreich sein, um Massenpsychosen, Stockholm-Syndrom, Gehirnwäsche, Manipulationstechniken und andere psychische Leiden besser erforschen zu können. Sie könnten aber auch als Beweise gegen die Schergen der Corona-Regime dienen, sollten sich diese jemals für ihre Taten verantwortlichen müssen. Funde dieser Art können gerne an die Redaktion gesendet werden: unser-mitteleuropa@protonmail.com


Tote Kinder nach der Corona-Impfung sind für diesen „Mitmenschen“ Kollateralschäden und „Märyter“. Via Facebook.


Die australische Reporterin Georgia Clark liegt im Krankenhaus, nachdem sie eine „seltene Herzentzündung“ nach einer Pfizer-Corona-Impfung ausgefasst hat. Dennoch rät sie allen zur Impfung:

So I’m in hospital after developing rare heart inflammation linked to Pfizer. And even with this side effect, I would get the jab again. Side effects can be treated, dying from Covid-19 can’t. The benefits far outweigh the risks.“

Deutsch: „Also bin ich im Krankenhaus, nachdem ich eine seltene Herzentzündung im Zusammenhang mit Pfizer entwickelt habe. Und selbst mit diesem Nebeneffekt würde ich die Impfung wieder nehmen. Nebenwirkungen können behandelt werden, ein Tod an Covid-19 nicht. Die Vorteile überwiegen bei weitem die Risiken.“

So I’m in hospital after developing rare heart inflammation linked to Pfizer. And even with this side effect, I would get the jab again. Side effects can be treated, dying from Covid-19 can’t. The benefits far outweigh the risks. ? ? #pfizer #getvaxxed #sydneystrong pic.twitter.com/pMPBl6Z7la

— Georgia Clark (@GeorgiaBClark) August 11, 2021


 

Manipulation, Desinformation, Panikmache: Mythos Klimakatastrophe Teil 2, von JF-TV

Ist der Klimawandel wirklich schuld am Hochwasser, das sich diesen Sommer in Teilen Westdeutschlands ereignete? Nehmen Extremwetterereignisse tatsächlich zu, wie Medien unter Berufung auf den neuesten IPCC-Bericht behaupten? Welche Rolle spielt das CO2 in der Erdatmosphäre? Erhitzt sich die Atmosphäre wirklich bei Verdoppelung der Konzentration in der Luft – oder gibt es – sogar nach den Werken von Rahmstorf und Schellnhuber – eine Sättigung, die bereits fast erreicht ist, da die hauptsächlich umgewandelten Wellen um 15.000 Nanometer Länge in der Menge begrenzt sind?

Wie glaubwürdig sind jene Klimamodelle, die einen dramatischen Temperaturanstieg fürs 21. Jahrhundert projizieren? Und gibt es wirklich „Kipppunkte“ im Klimasystem der Erde?

Kurzum: Stehen wir tatsächlich vor einer Klimakatastrophe? Und wenn nicht, was sind die Motive derer, die das behaupten? JF-TV interviewte dazu EIKE-Wissenschaftler wie Michael Limburg, Horst Lüdecke, Klaus Puls und unsere Referenten Sebastian Lüning und Stefan Kröpelin.

Schwerwiegende Impffolgen bei Sportlern: Booster-Propaganda läuft unbeirrt weiter

Schwerwiegende Impffolgen bei Sportlern: Booster-Propaganda läuft unbeirrt weiter

Ein Kommentar von Daniel Matissek

Report 24 hat bereits wiederholt „Sammelberichte“ über besorgniserregende Folgen der experimentellen Impfkampagne für Amateur- und Leistungsportler veröffentlicht (Ab 13 Jahren! Lange Liste “plötzlich” verstorbener oder schwerkranker Sportler). Solche „Medleys des Schreckens“ sprechen eine deutliche Sprache.

Der Propaganda für die Impfung und gegen Ungeimpfte tun diese täglich mehr werdenden Hiobsbotschaften keinen Abbruch. Wer glaubte, dass sich in Deutschland die Anfeindungen gegen Ungeimpfte durch die offensichtliche Wirkungslosigkeit und sogar Gefährlichkeit der Impfstoffe abschwächen würde, sieht sich jäh getäuscht: Dort gelingt den Regierenden gerade das Kunststück, die Aufforderung zur dritten Spritze („Booster“) mit einer noch strikteren Ausgrenzung Ungeimpfter zu verbinden – unter anderem durch die Forderung nach flächendeckender Einführung von 2G wie in Österreich. Und das, obwohl die bald „nur“ zweifach – also bisher „vollständig“ – geimpften „Ungeboosterten“ bereits genauso als „Spreader“ behandelt werden wie die Ungeimpften.

Seit in Deutschland Bayern-München-Spieler Joshua Kimmich vor zwei Wochen eingestanden hatte, sich aus Bedenken wegen der noch unbekannten Langzeitfolgen vorerst nicht gegen Covid-19 impfen zu lassen, vergeht kaum ein Tag, an dem Politiker, Akademiker, Gesundheitsexperten oder Altstars wie zuletzt Paul Breitner sich nicht bemüßigt fühlen, Kimmich weiterhin in übergriffiger, teils ehrenrühriger Weise zu verunglimpfen und zur Impfung zu drängen. Und das, obwohl der internationale Sport gerade von einer regelrechten Welle negativer Impffolgen heimgesucht, die Kimmichs Vorsicht als geradezu hellsichtig erscheinen lässt:

In den internationalen Medien werden diese Fälle entweder verschwiegen oder gar nicht erst wahrgenommen, vielleicht auch weil es sich teilweise um Randsportarten handelt.

Doch auch im Fußball setzt sich die Endlosschleife unguter Ereignisse fort, die Zweifel sowohl an der Wirksamkeit der Impfung als auch an ihren Folgen verstärken:

Barcelona-Spieler Sergio Agüero, 33 Jahre alt, musste letztes Wochenende wegen Herzrhythmusstörungen ausgewechselt werden und sieht nun einem dreimonatigen „diagnostischen und therapeutischen Verfahren entgegen. Auffällig ist hier das Schweigen, mit dem die sonst so spekulierfreudige Sportpresse jede Vermutung über die möglichen Ursachen dieser ebenso plötzlichen wie ungewöhnlichen Erkrankung vermeidet.

Und nun wurden auch noch beim deutschen Fußball-Zweitligisten FC Sandhausen am Donnerstag unfassbare 18 (!) Covid-Infektionen gemeldet. Zwölf davon betreffen Spieler, sechs weitere den Betreuerstab. Fast schon psychologisch auffällig mutet die Aussage des Mannschaftsarztes an: „Für uns alle kam diese hohe Anzahl an Befunden überraschend. Die große Anzahl an symptomfreien Patienten lässt sich allerdings auf den sehr hohen Impfstatus innerhalb der Mannschaft sowie des Trainer- und Betreuerstabs zurückführen. Ein Indiz dafür, wie wichtig es ist, sich impfen zu lassen.

Dass Fußballer aufgrund ihres jungen Alters und körperlichen Fitnessgrades in aller Regel ohnehin nur milde Krankheitsverläufe zu erwarten haben (wenn überhaupt Symptome auftreten), wird geflissentlich verschwiegen. Stattdessen wird ausgerechnet das Scheitern der Impfung als Beweis für ihre Wichtigkeit ausgegeben. Anscheinend dauert es doch sehr, sehr lange, bis die Erkenntnis bei der Bevölkerungsmehrheit durchschlägt. Falls sie es überhaupt je tut.

Gesucht: Der rechte deutsche Mob…

Gesellschaftliches Großreinemachen mit „rechtem Mob“ (Symbolbild:Imago)

Es gibt in Deutschland noch immer Menschen, die an die Kraft von Vernunft und Fakten glauben. Das ist einerseits beruhigend, denn nichts wäre notwendiger, als zu dieser Diskussionsbasis zurückzukehren. Der Nachteil dieser optimistischen Sichtweise: Wer glaubt, auf diesem Wege noch etwas erreichen zu können, neigt dazu, allen anderen, die den Versuch bereits aufgegeben haben, vorschnell verwerfliche Motive zu unterstellen. Zudem gibt er sich der Illusion hin, Ideologen mit Sachlichkeit überzeugen zu können. Das hat schon bei Galilei nicht funktioniert.

Nach dem gestrigen ICE-Anschlag zwischen Nürnberg und Regensburg sorgen sich viele wieder, dies könne Wasser auf die Mühlen der Rechten sein. So wie der deutsch-iranisch-israelische Autor Arye Sharuz Shalicar:

(Screenshot:Twitter)

Aber was ist schon nach heutiger Definition ein „rechter Mob”? Hoyerswerda, das war für mich damals ein rechter Mob; denn ob rechts oder links, wer durch gezielte Brandstiftung Menschenleben in Gefahr bringt, verdient diese Bezeichnung. Damals dachten in meiner Gemeinde einige Mitglieder daran, den Koffer vom Schrank zu holen. Aber letztendlich hing man doch an Deutschland und blieb. Heute jedoch gilt als „rechter Mob” jede Gruppe, die sich dem Mainstream widersetzt: Egal, ob es um Unmut über Omas als Umweltsäue, den Protest gegen eine fragwürdige, antisemitisch angehauchte Moderatorin oder Widerspruch gegen „Fridays for Future” geht – schnell werden die Kritiker als „rechte Trolle” oder eben als „rechter Mob” ausgemacht. Man baut nichtsahnend seinen Bücherstand in Frankfurt auf und mutiert plötzlich zur tödlichen Bedrohung. Die Zuschreibung bekommt man schneller als seinen Burger bei McDonald’s.

Umso unbeliebter macht man sich natürlich, wenn man sich skeptisch über Sinn und Unsinn der Migration äußert. Dabei bleibt einem praktisch gar nichts anderes übrig als sich damit zu befassen, weil das Thema mittlerweile unseren Alltag bestimmt. Gewiss bin ich als Frau auch schon vor 2015 schon mit einem mulmigen Gefühl im Dunkeln unterwegs gewesen – aber an manchen Orten holt mich die Angst nun auch tagsüber ein: Denn Gruppen junger Migranten beanspruchen meiner Wahrnehmung nach zunehmend den öffentlichen Raum. Wenn ich mich am Bahnhof in Mönchengladbach aufhalten muss, begegnet mir dort zwar auch die Crème de la Crème des deutschen Hartz IV-Adels. Aber der sitzt in seiner Ecke, pöbelt manchmal ein wenig herum, lässt einen aber ansonsten in Ruhe.

Sexuelle Übergriffe beginnen nicht bei Gruppenvergewaltigungen

Gewalt fängt nicht erst mit Vergewaltigung und Messerattacken an. Sie beginnt bereits dort, wo der Respekt vor den Grenzen anderer Menschen fehlt. Dabei rede ich nicht von den sogenannten „Mikroaggressionen” wie schiefen Blicken. Sondern davon, dass ich einfach nicht zum Kollateralschaden der Streitigkeiten zwischen den Jugendlichen aus zwei Familienclans werden möchte, die sich offenbar gegenseitig nicht so lieb haben, wie sie es gemäß der Doktrin von der Solidarität der Opfer tun sollten.

Ebenso wenig beginnt ein Übergriff auf die sexuelle Selbstbestimmung der Frau erst mit einer Gruppenvergewaltigung (wie jüngst wieder in Hamburg). Das ist nur die Spitze des Eisbergs einer Kultur, die Frauen als im Idealfall stets verfügbar und gehorsam betrachtet. Im Umgang mit arabischen Männern, auch wenn sie freundlich zu mir waren, fiel mir oft auf, dass deutsche Frauen bei ihnen keine Namen hatten, sondern lediglich „die Bitch”, „die Schlampe” oder, wenn es etwas netter zuging „die Alte¬ waren. Die muslimischen Frauen hingegen hießen Aischa, Fatima oder Nura – man kann sich denken, bei wem die Hemmschwelle für Übergriffe niedriger liegt, es ist gewiss nicht bei den Damen mit Namen.

Es gibt heute allerlei safe spaces für Minderheiten, in denen sie auch vor lediglich gefühlten Aggressionen geschützt sein sollen. Ist es gleich ein „rechter Mob”, wenn die Mehrheitsgesellschaft ebenfalls ein wenig Respekt einfordert? Kein Einpacken in Watte, sondern das, was man gemeinhin Höflichkeit und Empathie nennt? Dazu zählt auch, eine Frau in Ruhe zu lassen, während sie auf ihren Zug wartet. Und zu begreifen, dass die Antwort auf die Frage nach der Uhrzeit eben die Uhrzeit ist und keine Aufforderung zum Geschlechtsverkehr. Das ist ein höfliches Lächeln ebenso wenig – also sollte sich der junge Herr nun dezent zurückziehen und seine Hoffnungen aufgeben, eine Sugarmama gefunden zu haben, die bei seinem Anblick ganz wacklig in den Knien wird.

Die üblichen Verteidigungsreflexe

Auf diesen Gesamteindruck setzen sich die „richtigen” Straftaten noch oben drauf. Die Tatsache, dass die Kriminalitätsrate bei bestimmten Einwanderergruppen überproportional hoch ist, lässt sich anhand der von den Polizeibehörden gesammelten Daten belegen; ebenso welche Delikte besonders häufig begangen werden. Diese Daten sind für jeden Interessierten frei zugänglich, zum Beispiel auf der Homepage des BKA. Lediglich die Kategorie „Messerangriff” ist bislang noch nicht gesondert erfasst – obwohl es sicherlich interessant wäre, genaue Zahlen vorliegen zu haben. Es läge durchaus in der Hand der Behörden, die Befürchtungen der Bürger in dieser Richtung zu entkräften, doch bereits die wenigen erfassten Daten ließen wohl erahnen, dass dies nicht nur eine gefühlte Bedrohung ist. Und ganz ehrlich: Für potentielle Opfer ist es dabei vollkommen ohne Belang, ob der Täter angeblich traumatisiert oder ein religiöser Fanatiker ist. Am Ende bleibt es verletzt oder tot zurück.

Der erste Verteidigungsreflex läuft in diesem Fall stets darauf hinaus, zu beteuern, es gäbe doch auch anständige Migranten – was kein vernünftiger Mensch bezweifeln wird. Sie sind gewiss sogar die Mehrheit. Aber es geht hier schließlich nicht darum, unschuldigen Menschen etwas anzuhängen, um sie anschließend drakonisch zu bestrafen. Verteidigungsreflex Nr. 2 besteht darin, bei jedem neuen Verbrechen „das machen Deutsche auch” zu rufen. So als wäre das ein Gutschein für Migranten, nun auch einmal selbst kräftig hinzulangen. Das haben die gut Integrierten, welche immer noch die Mehrheit stellen, auch verinnerlicht. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass negative Erfahrungen mit einer Gruppe das Gesamtbild prägen. Zudem werden erfolgreiche Integrationsstorys stets nur zum Beweis dafür veröffentlicht, dass angeblich alles wie am Schnürchen läuft – und nicht an die Adresse der Problembären, um ihnen aufzuzeigen, dass ihre Herkunft keine Dauerausrede für ihren mangelnden Willen zur Anpassung ist.

Es ist schon zynisch: Früher forderten Antirassisten die Gleichberechtigung aller Menschen und ihre Gleichheit vor Gericht, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder Religion. Inzwischen scheint das eine Forderung von „Rechten” geworden zu sein, die daran erinnern, dass Werte wie Respekt, Höflichkeit oder Rücksichtnahme universell sein sollten und in alle Richtungen gelten. Man kann nur das instrumentalisieren, was sich auch tatsächlich ereignet hat – und keinem verübeln, sich für sein Recht auf Unversehrtheit einzusetzen.

Corona und Grippe: Studie sieht keinen Unterschied – Facebook zensiert sofort

Corona und Grippe: Studie sieht keinen Unterschied – Facebook zensiert sofort

Ist Corona nichts anderes als die Grippe? Neue Studien fördern Interessantes zutage. Seit Beginn der Corona-„Pandemie“ wurde immer wieder die Vermutung geäußert, dass es sich dabei de facto um nichts anderes als eine grippeähnliche Infektion handelt. Diese Annahme wurde nun letzte Woche durch eine unter der Leitung des Barcelona Institute for Global Health (ISGlobal) durchgeführte Studie wissenschaftlich untermauert.

Bei der Analyse der Infektionszahlen in 162 Ländern auf fünf Kontinenten (bevor Änderungen in der jeweiligen Gesundheitspolitik oder dem Gesundheitsverhalten eingeschlagen wurden) zeigte sich kein Zusammenhang zwischen Covid-19-Infektionen und dem jeweiligen Klima. Stattdessen ließen die Infektionszahlen im Sommer erheblich nach, um in kühleren Jahreszeiten wieder anzusteigen, ähnlich wie bei einer saisonalen Grippe.

Studienleiter Xavier Rodó erklärte: „Insgesamt unterstützen unsere Ergebnisse die Ansicht, dass COVID-19 eine echte saisonale Niedertemperaturinfektion ist, ähnlich der Influenza und den harmloseren zirkulierenden Coronaviren.“ Eine ganzjährige Bedrohung ist somit nicht gegeben. Maskenzwang, Kontaktbeschränkungen und Lockdowns sind abermals als völlig unverhältnismäßig entlarvt.

Löschorgien der Zensurbehörde Facebook

Auf Facebook konnten sich diese Informationen nur knappe 24 Stunden halten. Der Konzern, der wegen seiner bizarren Lösch- und Zensurpolitik regelmäßig in der Kritik (und vor Gericht) steht (siehe etwa hier und hier), entfernte die von einem deutschsprachigen Portal für Nachrichten aus Spanien verbreitete Meldung, nachdem er sie als „Falschmeldung“ diffamiert hatte. 

Offenbar sah die Zuckerberg’sche „Meta“-Kranke wieder einmal die „Gefahr“, der Verbreitung unliebsamer Corona-Wahrheiten auf der eigenen Plattform Vorschub zu leisten, als derart dringlich an, dass sie diesmal direkt löschte – also ohne sich zuvor der mittlerweile berüchtigten „Faktenchecker“ zu bedienen. Diese überprüfen zwar nur selten die Fakten, dienen aber als pseudojournalistisches Feigenblatt für die ohnehin geplanten Löschorgien des Unternehmens. Seinem zunehmend miserablen Ruf als globale Zensurbehörde im Dienste der tonangebenden Machtzirkel macht Facebook mit dieser Informationsunterdrückung wieder alle Ehre.

Weil kaum Wind wehte: Nur durch Kohle gingen die Lichter bei COP26 nicht aus

Weil kaum Wind wehte: Nur durch Kohle gingen die Lichter bei COP26 nicht aus

John Constable

Das Versagen der britischen Strategie für erneuerbare Energien ist eine nationale Blamage. Fast den ganzen gestrigen Tag über war die Windkraft extrem schwach, was zu extrem hohen Preisen führte. Die beiden verbleibenden Kohleblöcke von Drax boten an, den Tag mit 4.000 Pfund/MWh zu retten, was fast dem Hundertfachen des Großhandelspreises entspricht, der vor Beginn der derzeitigen Krise üblich war, und auch viele andere fossile Erzeuger sprangen zu schwindelerregenden Preisen ein.

Gestern, am 3. November, wurde sogar ein neuer Rekord für die täglichen Gesamtkosten des Ausgleichs des britischen Stromnetzes aufgestellt. Der bisherige Rekord von 38 Millionen Pfund, dem Zwanzigfachen des derzeitigen Tagesdurchschnitts, wurde um 6 Millionen Pfund übertroffen, so dass der neue Rekord bei 44,7 Millionen Pfund liegt.

Die Ursachen dafür lassen sich leicht anhand der vom Balancing Mechanism Reporting Service erstellten Grafik zum Brennstoffmix des Netzes in GB erkennen. Die Windenergie, die dunkelblauen Balken, war den größten Teil des Tages extrem niedrig, mit einem Minimum von nur 1 GW, weniger als 5 % der Kapazität:

Abbildung 1: Erzeugung nach Brennstoffart im GB-Übertragungsnetz vom 2. bis zum 3. November 2021, aufgeschlüsselt nach halbstündigen Abrechnungszeiträumen. Quelle: BM Reports.

Die minimale Winderzeugung fiel genau mit dem Spitzenwert der Nachfrage zusammen, was dazu führte, dass die Systempreise ein atemberaubendes Niveau erreichten, mit einem Höchstwert von knapp über 4.000 £ pro Megawattstunde. Das entspricht fast dem Hundertfachen des normalen Großhandelspreises vor Beginn der aktuellen Krise, wie in diesem BMRS-Diagramm zu sehen ist:

Abbildung 2: Systempreise im GB-Übertragungsnetz vom 2. bis zum 3. November 2021, aufgeschlüsselt nach halbstündigen Abrechnungszeiträumen. Quelle: BM Reports.

Diese Preise brachten Kohle und Gas zurück ins System, um den Tag zu retten, aber Notmaßnahmen sind teuer, und die Kosten für die Verbraucher und die Wirtschaft insgesamt waren geradezu erschreckend.

Wenn diese verbleibenden fossilen Erzeuger nicht mehr am Netz sind, werden die Kosten für die Versorgungssicherheit noch weiter steigen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Batterien und Wasserstoffspeicher in der erforderlichen Größenordnung in der erforderlichen Zeit gebaut werden können, und sie haben schwerwiegende ökologische Nachteile, die bedeuten, dass sie vielleicht gar nicht gebaut werden. Und selbst wenn sie tatsächlich gebaut werden, werden die Kosten für den Netzausgleich mit diesen Technologien die gestrigen Rekorde wie ein Schnäppchen aussehen lassen. Die Ausgaben für den Netzausgleich sind im Vereinigten Königreich bereits jetzt zehnmal so hoch wie vor dem Bau von Wind- und Solaranlagen; in Zukunft werden sie noch weiter ansteigen und einen erheblichen Teil des nationalen Wohlstands verschlingen.

Die Klimastrategie des Vereinigten Königreichs ist fast ausschließlich auf erneuerbare Energien ausgerichtet, und das funktioniert nicht. Beim besten Willen und bei aller Sorge um den Klimawandel können weder die einzelnen Haushalte noch die Wirtschaft insgesamt diese Kosten verkraften. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass diese Probleme in anderen Teilen der Welt sehr wohl bekannt sind, weshalb weder China noch Indien uns auf dem Weg der Wind- und Solarenergie folgen. Die Kosten sind wirtschaftlich destabilisierend.

Glücklicherweise gibt es eine Alternative: die Rückabwicklung des Versagens bei den erneuerbaren Energien und die Rückkehr des Vereinigten Königreichs zu einer technisch machbaren Gas-Kernkraft-Strategie, wie sie von Dr. Capell Aris und dem vorliegenden Autor in ihrer Studie Realism or Utopianism? A proposal for the reform of the Net Zero Policy [etwa: Realismus oder Utopie? Ein Vorschlag für die Reform der Netto-Nullenergie-Politik].

Link: https://www.netzerowatch.com/coal-keeps-lights-on-at-cop26-as-low-wind-strikes-again/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Experte Saurugg: Gesundheitseinrichtungen kaum auf Blackout vorbereitet

Experte Saurugg: Gesundheitseinrichtungen kaum auf Blackout vorbereitet

Im ersten Teil sprach Wochenblick mit Herbert Saurugg über die Einsatzfähigkeit der Blaulichtorganisationen. Die Vorbereitungen habe man begonnen. Für einen jetzigen flächendeckenden Strom- und Versorgungsausfall sei man noch nicht vorbereitet, erklärte der Experte. In diesem Teil unseres Interviews spricht Herbert Saurugg über die Lage der Gesundheitseinrichtungen und die Vorbereitung der Bürger in den Gemeinden.

Den ersten Teil des Interviews finden Sie hier!

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Interview geführt von Birgit Pühringer

Wir reden hier von einem Stromausfall, der in Österreich rund einen Tag dauern könnte. Wie kann man sich darauf vorbereiten und einstellen?

Zuerst einmal müssen sich die Menschen darauf einstellen, dass es überhaupt zu einem Blackout kommen kann. Dann ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass auch nach dem Stromausfall noch länger keine Normalität herrschen wird. Selbst ein nur eintägiger Stromausfall hätte enorme Schäden zur Folge. Die Tragweite und die langen Wiederanlaufzeiten sind für viele nicht vorstellbar. Die Vorbereitung im Kleinen, also jeder Haushalt für sich selbst, ist enorm wichtig. Es gibt keine Alternative zur Vorbereitung und Vorsorge. Selbst in der kleinsten Wohnung findet sich ein Platz, um einen Vorrat an notwendigen Lebensmitteln und Medikamenten für mindestens zwei, noch besser drei Wochen, anzulegen. Man muss andere Prioritäten setzen.

Was ist, wenn das Ganze länger dauern sollte?

Je länger ein großflächiger Stromausfall dauert, desto länger wird der Wiederaufbau dauern. Allein in den ersten Stunden sterben wahrscheinlich Millionen Tiere in Europa. Das zieht einen enormen Rattenschwanz nach sich. Die Produktion steht still. Das komplette Wirtschafts- und Finanzsystem bricht ein. Es ist eben nicht nur der Strom, der ausfällt, sondern auch die Telekommunikation, IT, Logistik und damit die komplette Versorgung. Bei einem europaweiten Blackout wird nicht nur Europa betroffen sein. Dieses Ereignis wird einen globalen Schock in den Lieferketten auslösen. Denn Wirtschaft und Finanzsystem greifen weltweit ineinander. Wir werden uns danach deutlich einschränken und regional versorgen müssen. Ein kleineres Produktsortiment bedeutet eine große Umstellung. Wenn wir uns bereits jetzt darüber Gedanken machen, mit weniger ein gutes Leben führen zu können, wird unser Konsumverhalten einen anderen Stellenwert bekommen. Das muss gar nicht so negativ sein, wie es im ersten Moment klingen mag. Es wird anders. Und wir können uns anpassen. Je besser wir uns darauf einstellen und vorbereiten, desto krisenfitter sind wir. Ein Kollaps dient in der Natur dazu, dass etwas Neues entstehen kann. Vielleicht stehen wir vor einer solchen Umbruchsphase.

Gemeinden haben eine wichtige Rolle

Wir hatten bereits die Blaulichtorganisationen. Wie müsste die Vorbereitung auf einen Blackout in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen aussehen?

In Krankenhäusern muss frühzeitig mit der Triage begonnen werden. Die Versorgungsgüter reichen nicht für einen zweiwöchigen Notbetrieb aus. Für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen gilt: Jeder Patient, der zu Hause Betreuung hat, sollte entlassen werden. Die Versorgung schwerster Fälle kann nur für eine gewisse Zeit gewährleistet werden, wenn der restliche Betrieb auf das Notwendigste heruntergefahren wird. Medizingüter, Medikamente und Nahrung müssen ebenfalls für zumindest zwei Wochen vor Ort zur Verfügung stehen, da so gut wie sämtliche Produktion und Zulieferung stillstehen wird. Das ist derzeit nicht gewährleistet. Auch der Personalwechsel ist ein kritischer Punkt. Damit das Krankenhaus- und Pflegepersonal längerfristig einsatzfähig bleibt, muss ein Schichtbetrieb für mindestens 14 Tage eingeteilt werden. Sonst ist mit chaotischen Zuständen zu rechnen. Deshalb ist es unerlässlich, das Personal wie in allen Organisationen und Unternehmen vorzubereiten. Wer zu Hause in der Krise steckt und ums Überleben kämpft, wird nicht zur Arbeit kommen. Aber auch die dezentrale Notversorgung durch niedergelassene Ärzte und Apotheken muss vorbereitet werden, um die Krankenhäuser zu entlasten. Dazu braucht es aber eine gemeinsame Vorbereitung. Hier hätten die Gemeinden eine wichtige Rolle, um das Ganze zu orchestrieren und jetzt vorzubereiten.

Wie könnte der Schutz in den Gemeinden während eines großflächigen Stromausfalles aussehen? Die Polizei wird alle Hände voll zu tun haben. Welchen Beitrag können die Bürger leisten?

Laut einer Umfrage des Landes gibt es in Oberösterreich 170 Gemeinden ohne Notstromversorgung für die Wasserversorgung. Katastrophal, kann man nur sagen. Wenn die Wasserversorgung ausfällt, wird es rasch kritisch. Dies zu vermeiden muss oberste Priorität haben. Bis zum letzten Haus ist eine derartige Versorgung aber unfinanzierbar. Das müssen die betroffenen Menschen wissen, um sich vorbereiten zu können. Zudem ist es wichtig, dass sich einzelne Akteure bereits im Vorfeld auf ein derartiges Krisenszenario vorbereiten, sich vernetzen und dezentral Hilfe leisten. Dazu bedarf es auch sogenannter „Selbsthilfe-Basen“, also dezentrale Anlaufstellen, wo Notrufe abgesetzt werden können und eine Selbsthilfe organisiert wird. Ich denke da beispielsweise an den Schutz von Supermärkten. Den müssen die Bürger selbst übernehmen und die Hürden höher setzen, um gewaltsame Übergriffe so lange wie nur möglich hinauszuschieben. Sonst kippt die Situation.

Vorsorge für 14 Tage unverzichtbar

Wie kann man sich Selbsthilfe-Basen vorstellen?

Das können Schulen, Wahllokale, Vereinshäuser sein, wo es eine gewisse Grundstruktur gibt. Menschen brauchen in Krisensituationen Struktur. Es braucht einen Verantwortlichen, der den Grundbetrieb mit der Bevölkerung organisiert, um die Anlaufstelle rund um die Uhr besetzen zu können. Ideal wäre eine Funkverbindung zur Gemeindeeinsatzleitung oder zu Einsatzorganisationen, um Notrufe rasch weiter zu leiten. Die Menschen müssen zusammenhalten und sich organisieren, um Eskalationen, Übergriffe und Gewalt möglichst lange hinauszuschieben. Diese Krise wird eine Herausforderung ungeahnten Ausmaßes.

Können Sie abschließend sagen, wie europaweit die Kraftwerke hochgefahren werden?

Es gibt Notfallpläne. Jedes Land beginnt mit einem solchen Schwarzstart und dann werden die Teilnetze wieder nach und nach zusammengeschaltet, wo jedoch noch immer etwas schief gehen kann. Dann würde es zu einem neuerlichen Ausfall kommen. Bei den österreichischen Netzbetreibern bin ich zuversichtlich, dass diese gut vorbereitet sind. Die APG, die Austrian Power Grid, gibt in Österreich den Startschuss für das Hochfahren. Europaweit werden Österreich und die Schweiz wahrscheinlich die ersten Länder sein, die ihre Kraftwerke wieder hochfahren können. Aber in vielen anderen Bereichen gibt es internationale Abhängigkeiten, womit die Vorsorge für zumindest 14 Tage unverzichtbar bleibt.

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