Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Biden lud Migranten ein: Fox News-Moderator spricht vom „großen Austausch“

Biden lud Migranten ein: Fox News-Moderator spricht vom „großen Austausch“

An der US-Südgrenze bei Texas drängten zwischen 9. und 24. September an die 30.000 Menschen, vor allem Haitianer, über den Rio Grande und kamen bei der Kleinstadt Del Rio illegal in die USA. Unter der Internationalen Brücke hausten sie in einem Riesen-Camp, das nun in Windeseile geräumt wurde.  Nur 2.000 Migranten wurden deportiert, 12.400 in die USA „aufgenommen“. Ohne Covid-19-Impfnachweis, lediglich mit der Aufforderung, sich bei der Bundesbehörde zu melden. Wo die restlichen Migranten blieben, ist unbekannt.

  • Massenmigration in die USA durch Bidens Politik der offenen Grenzen
  • Allein im September 30.000 Menschen, vor allem Haitianer
  • Nur 2.000 deportiert – Kinder und Schwangere dürfen ohne Überprüfung ins Land
  • Fox-News spricht vom „großen Austausch“
  • Biden-Politik läuft nach Plan: Weiße Amerikaner bald Minderheit
  • Biden bezeichnet Änderung der ethnischen Mehrheitsverhältnisse als „Quelle der Stärke“
  • Linke Politiker hetzten gegen Grenzbeamte, die einfach nur ihre Arbeit machen

von Kornelia Kirchweger

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Historische Tragödie

Laut neuem Biden-Einwanderungsrecht dürfen zudem illegal über die Grenze gekommene Kinder nicht abgeschoben werden. Die Eltern dürfen nachkommen. Auch das dürfte ein Grund für den Ansturm sein. Während der Biden-hörige Mainstream beschwichtigt, analysierte „Fox News“-Anchorman Tucker Carlson scharfzüngig die Realität: Er sprach von einer historischen Tragödie, nichts sei Zufall, alles sei Absicht. Bidens Einwanderungspolitik sei selbstmörderisch.

Die USA öffnen ihre Grenzen gegenüber der ganzen Welt, und versprechen den ärmsten Menschen der Welt, sie endlos vom Steuergeld der Amerikaner durchzufüttern und unbehelligt Gesetze brechen zu dürfen. Tucker fragte: wie sieht es in den US-Spitälern und Schulen in einem Jahr aus? Das Gesundheits- bzw. Sozialsystem halte das auf Dauer nicht durch. Was Biden mache, werde die USA für immer verändern.

Biden freut sich: Weiße Amerikaner bald Minderheit

Biden habe aber ohnehin schon, als Vizepräsident (unter Barack Obama), seine Motive offengelegt. Tucker zeigte ein zughöriges Biden-TV-Statement zum Thema Massenmigration 2015: „Ein nicht endender Migrationsstrom. Non-Stop. Leute wie ich, die weiß sind, europäischer Abstammung, werden erstmals im Jahr 2017 eine absolute Minderheit in den USA sein. Weniger als 50 Prozent des amerikanischen Volkes werden ab da Weiße sein, Weiße mit europäischen Wurzeln. Das ist keine schlimme Sache. Es ist eine Quelle unserer Stärke…“

Tucker fasst die Bedeutung dieser Aussage zusammen: Es gehe also um eine Veränderung der ethnischen Zusammensetzung im Land. Deshalb solle die politische Macht jener Menschen gebrochen werden, deren Vorfahren schon hier lebten und der Anteil der Menschen aus der „alten Welt“ solle dramatisch reduziert werden.

Sind Einwanderungsgesetze „rassistisch“?

Biden bediene sich der Sprache der Eugenik (Rassenhygiene). Seine Erzählung entspräche dem eines Phänomens, welches man als „großer Austausch“ bezeichne. Doch, wer es in den USA wage, diesen „großen Austausch“ anzusprechen, werde hysterisch attackiert. Diese Personen würde aus sozialen Medien ausgeschlossen, ihre Konten würden gekündigt und linke NGOs würden sie als „gefährlich“ bezeichnen. Vielmehr für wahr hält Tucker aber: Niemand der so etwas wie Biden sage, dürfe jemals Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein. Denn dieser habe die moralische Verpflichtung, alle Amerikaner gleichermaßen zu vertreten. Nicht nur jene, mit einer bestimmten Hautfarbe.

Tucker weiter: „Sie sagen Euch, es sei rassistisch, Einwanderungsgesetze zu beschließen“, in Anspielung auf eine Aussage von Maxine Waters, Kongressmitglied der linken Demokraten, die er dann einspielte: Waters verurteilte, dass Grenzbeamte – angeblich mit Peitschen – illegal über den Rio Grande kommende Haitianer ins Wasser zurückdrängten. Der Kongress „müsse dieses weiße Vorherrschaftsverhalten von Grenzbeamten in Del Rio untersuchen und Rechenschaft dafür einfordern“. Tucker ironisch dazu: es sei also verwerflich, die Grenze zu schützen und bestehende Gesetze zu erfüllen.

Migranten brauchen keinen Impfpass

Tucker spielte dann den “dümmsten Clip“ von Bidens Pressesprecherin Jen Psaki ein, die er als „lügnerische Komplizin“ bezeichnete. Psaki beantwortete eine Journalisten-Frage, ob Haitianer nicht beim Übertritt in die USA den Grenzbehörden ihren Impfpass zeigen müssen, so: „Kommt jemand über die Grenze, und man stelle Covid-19-Symptome bei ihm fest, muss er in Quarantäne.“ Denn diese würden ja „nicht beabsichtigen, für längere Zeit zu bleiben“. Diese Argumentation hält Tucker für absurd: Er wolle ja schließlich auch nicht für Jahre in einem Restaurant bleiben, werde dafür aber trotzdem genötigt, einen Impf-Nachweis zu zeigen. 

Tucker stellte zudem klar: Die Haitianer, die nach Texas kamen, lebten schon lange nicht mehr in Haiti sondern in Südamerika. Viele hatten dort Flüchtlingsstatus. Sie seien wegen der Gratis-Rundumversorgung gekommen, die ihnen Biden versprochen habe. Viele Haitianer seien tolle Leute. Doch die USA müssen sie nicht ins Land lassen, sie schulden Haiti nichts. Die traurige Lage dort sei nicht der Fehler der USA. Im Gegenteil: Das seit 217 Jahren (von den Franzosen) unabhängige Land habe im Laufe der Jahre sogar eine große Summe an Entwicklungshilfe seitens der USA erhalten… 

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Journalismus im Dienst der Macht

Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) hat seit September eine neue Chefin: Julie Pace. Der Sitz von AP liegt zwar in New York, doch das Unternehmen unterhält weltweit rund 250 Büros und speist nahezu alle Nachrichtenredaktionen. Gemäss einigen Einschätzungen gilt AP als die grösste Nachrichtenagentur der Welt. Sie prägt entscheidend darüber mit, was gelesen und worüber diskutiert wird.

Wobei: Gemäss Julie Pace gibt es Themen, über die gar nicht mehr diskutiert werden sollte. Sie vertritt quasi einen Journalismus der Debattenverweigerung. Ein Journalismus, der keine Fragen mehr stellt. Die Mächtigen freut’s. Zu den scheinbar nicht mehr diskussionswürdigen Themen gehören bei Pace zum Beispiel die Sicherheit der Covid-19-«Impfstoffe», der Klimawandel oder ob es bei den US-Wahlen im vergangenen Jahr zu Manipulationen gekommen sei, wie die NZZ schreibt.

Für Pace gibt es Fragen, die eindeutig geklärt sind. Es seien keine politischen Positionen, die Sicherheit von Covid-19-Impfstoffen oder den Klimawandel infrage zu stellen, sondern «fact-based positions», so die NZZ weiter. Entsprechend gibt es laut Pace nichts mehr daran zu rütteln. Und in bestimmten Fällen findet sie es nicht so schlimm, nicht alle Meinungen zu berücksichtigen. Vor allem dann nicht, wenn sie sich gegen etablierte Positionen richten. «Beliebigkeit statt Orientierung also», so die NZZ.

Doch Fakten sind nicht unwiderlegbar. Es kann sein, dass sich der Kenntnisstand revidiert: plausiblere Interpretationen, neue Forschungsergebnisse, bessere Daten. So wären dann Diskussionen zwingend. Doch Pace steht für die Position: Was als richtig gilt kann nicht falsch sein (NZZ).

Marcin Romanowski: „Die Einwanderungswelle von 2015 war ein demografischer und kultureller Plan zur Umgestaltung der europäischen Gesellschaft“

Interview mit Marcin Romanowski, stellvertretender Justizminister Polens, in seinem Büro im Justizministerium in Warschau.

Von Álvaro Peñas

Während der von der weißrussischen Regierung provozierten Migrationskrise gegen Polen und die baltischen Länder waren die Aktionen linksextremer Aktivisten, die festgenommen wurden, weil sie den Grenzzaun beschädigt hatten, sehr auffällig. Wie ist die Situation jetzt an der Grenze?

Dies ist aufgrund des vom Staat verhängten Ausnahmezustands nicht mehr möglich. Ich glaube auch, dass diese Gruppen erkannt haben, dass sie nicht die Unterstützung der großen Mehrheit der Polen haben, die sich Sorgen um die Sicherheit und um diesen hybriden Krieg machen, den das Lukaschenko-Regime führt. In dieser Krise ist es jedoch ganz klar, dass die Reaktion der polnischen Regierung im Einklang mit unseren Verpflichtungen als Mitglied der internationalen Rechtsgemeinschaft steht. Es handelt sich nicht um eine Flüchtlingskrise, sondern um eine von den weilßrussischen Behörden organisierte und bezahlte Migrationskrise. Ich bin mehr als sicher, dass Sie den Unterschied verstehen können.

Ja, ich war in Weißrussland, und der Gedanke, dass ein Migrant auf diese Weise an der Grenze ankommen kann, ist unvorstellbar.

Das ist es. Der einzige Fall von Flüchtlingen aus Weißrussland, den wir kennen, ist der von Mitgliedern der demokratischen Opposition, nicht aber der von Menschen aus Afghanistan oder dem Irak. Es gibt den Fall von Kristina Timanowskaja, die an den Olympischen Spielen in Tokio teilgenommen hat und in Polen aufgenommen wurde, oder den Fall von Oppositionsanhängern, die hier oder in Litauen Zuflucht gefunden haben. Dies sind zwei völlig unterschiedliche Probleme.

In diesem Fall hat Polen sogar die Unterstützung der Europäischen Union.

Genau, das ist ungewöhnlich. Das Problem der Einwanderung, das Europa betrifft, muss jedoch gelöst werden, aber nicht so, wie es 2015 angegangen wurde. Nun wollen viele Regierungen diese Erfahrung nicht wiederholen, auch wenn weiterhin eine große Zahl von Migranten nach Europa kommt, um in vielen Ländern als billige Arbeitskräfte eingesetzt zu werden oder um das demografische Problem zu lösen. Die Herausforderung, vor der Europa steht, ist ein Problem des Zusammenpralls der Zivilisationen, des übermäßigen Einflusses von Kulturen wie dem Islam, die unsere Werte nicht teilen und sich daher nicht in die europäische Gesellschaft integrieren. Für uns war diese Einwanderungswelle im Jahr 2015 ein demografischer und kultureller Plan zur Umgestaltung der europäischen Gesellschaft. Ich erinnere mich, dass zum Beispiel in Deutschland die Unterschiede vor zwanzig Jahren und heute enorm sind. Das Problem der Unsicherheit und andere aktuelle Probleme gab es vor 20 Jahren noch nicht. Wir wollen nicht, dass dies in Polen geschieht.

Unsicherheit ist ein wachsendes Problem in Deutschland, Frankreich oder Spanien, wo Ghettos oder „No-Go-Zonen“ immer häufiger werden. Dies ist in Polen nicht der Fall.

Polen ist ein sehr sicheres Land. Wir haben dank der Politik der Regierung keine Probleme mit der Kriminalität, und damit sich das nicht ändert, werden wir unsere Politik kein bisschen ändern.

In Ungarn wurde ein Kinderschutzgesetz verabschiedet, das jedoch in Europa wegen angeblicher „LGBT-Phobie“ scharf angegriffen wurde. Haben Sie erwogen, ein ähnliches Gesetz in Polen zu formulieren, oder brauchen Sie im Moment keines?

Meiner Meinung nach haben wir in Polen die gleichen Probleme. Wir können das an dem sehen, was gerade in Europa mit diesem Vorschlag der Kommission passiert ist, der in einem Satz zusammengefasst ist: „Homo-Ehe in einem Land, Homo-Ehe in allen Ländern“. Hier geht es darum, unterzeichnete Verträge zu umgehen und die Homo-Ehe in Polen und Ungarn auf der Grundlage der Freizügigkeit einzuführen. In den Verträgen und in der EU-Grundrechtecharta ist jedoch eindeutig festgelegt, dass Ehe und Familie nach den nationalen Gesetzen und nicht nach der ideologischen Agenda der EU bestimmt werden. Wir werden diesem Druck nicht nachgeben und natürlich werden wir die in anderen Ländern geschlossenen gleichgeschlechtlichen Ehen nicht in unser Standesamt aufnehmen. Für uns ist eine Ehe die Vereinigung eines Mannes und einer Frau.

Wir hatten einige Probleme mit Vorwürfen der Ungleichbehandlung und Diskriminierung gegen Polen und gegen einige lokale Regierungen. Sie haben vielleicht schon von „LGBT-freien Zonen“ gehört, die es natürlich nicht gibt. In Wirklichkeit handelte es sich um die Reaktion Hunderter von Kommunalverwaltungen auf die vorherrschende Gender-Propaganda. Die Europäische Union hat versucht, diese Lokalregierungen mit dem Argument des Geldes und des Abzugs von europäischen Geldern zu erpressen, damit sie ihre Meinung ändern. Im Allgemeinen haben wir also die gleiche Situation wie Ungarn. Unsere Verfassung besagt in Artikel 18, dass die Ehe die Vereinigung von einem Mann und einer Frau ist, und in der Absicht ihrer Verfasser sehen wir, dass diese spezielle Bestimmung geschaffen wurde, um die Probleme, die wir heute haben, zu lösen. Diese sehr genaue Definition der Ehe wurde vorgenommen, weil sich die Abgeordneten bewusst waren, dass wir in Zukunft mit diesem Problem konfrontiert werden würden.

Das Hauptproblem des Schutzes von Ehe und Familie besteht darin, den ideologischen Angriffen zu begegnen, die von der EU und zum Teil von NRO organisiert werden, bei denen man Verbindungen zu Soros findet. Letzten Monat wurde ein Bericht über die Umsetzung der Istanbul-Konvention in Polen veröffentlicht, und im Allgemeinen heißt es in dem Bericht, dass es kein wirkliches Problem mit häuslicher Gewalt oder Gewalt gegen Frauen gibt. Von unserer Seite aus sollten sie wissen, dass wir niemals beschließen werden, unser Rechtssystem auf eine subjektive und zerstörerische Ideologie zu gründen.

Eine Gender-Ideologie, die laut der europäischen Präsidentin Ursula von der Leyen den Kern der europäischen Werte darstellt.

Meiner Meinung nach sind das Anti-Werte, denn wir alle wissen, dass die wahren europäischen Werte christliche Werte sind. Jetzt haben wir ein weiteres ernstes Problem, weil wir diese Werte vergessen haben und den Grundwerten und Menschenrechten eine neue Bedeutung gegeben haben. Heute dienen sie vielmehr als eine Art politisches Instrument, das es den neoliberalen Eliten ermöglicht, ihre politische Agenda im Namen von konstruierten und verkommenen „Menschenrechten“ durchzusetzen, die in Wirklichkeit deren Negation sind.

Im Rahmen dieser Rückbesinnung auf die wahre Bedeutung der Menschenrechte scheinen akademische Initiativen von entscheidender Bedeutung zu sein. Soweit ich weiß, engagiert sich das Justizministerium in diesem Bereich durch die Justizakademie.

In der Tat hat die Justizakademie vor kurzem ihr akademisches Programm mit der Eröffnung der juristischen Fakultät erweitert. Die Universität ist für die Vorbereitung der Schule auf künftige Gerichtsvollzieher zuständig. Darüber hinaus hat im Januar dieses Jahres das Forschungsinstitut für Europäische Politik seine Arbeit aufgenommen, eine sehr interessante Initiative im Hinblick auf die Problematik der Eliten, der Hochschulbildung und der Forschung. Wir müssen begreifen, dass die neomarxistische Revolution und die „Frankfurter Schule“ zur wichtigsten und ausschließlich erlaubten Ideologie an den Universitäten geworden sind, so dass diese Art von Gegenrevolution Teil unserer Aufgabe ist. In Polen sagt man, dass „ein Fisch vom Kopf abwärts verrottet“, d.h. ein Staat fällt, wenn seine Führung verrottet ist.

Das gleiche Problem, das an den Universitäten aufgetreten ist, lässt sich auch in unserer Justiz beobachten. Die kommunistische Elite und ihr Einfluss wurden nie aus der Akademie und den Gerichten entfernt, die ehemaligen Kommunisten passten sich den aktuellen Gegebenheiten an, und jetzt sind wir mit einem Mangel an Rede- und Forschungsfreiheit an den Universitäten konfrontiert. Viele konservative oder christliche Studenten haben Angst, ihre Meinung offen zu äußern, weil sie mit Problemen bei ihren Prüfungen rechnen müssen. Es gab zahlreiche Fälle von Diskriminierung konservativer Professoren und Forscher, beispielsweise in Kattowitz, Thorn oder Warschau. Das Problem ist in ganz Polen verbreitet, und die vor zwei Jahren durchgeführte Reform hat es nicht gelöst. Deshalb sind Initiativen wie unsere Akademie der Justiz (Szkoła Wyższa Wymiary Sprawiedliowści) und andere Projekte eine Möglichkeit, einen echten Raum für Redefreiheit und Forschung zu schaffen. Es ist von entscheidender Bedeutung, sich dem Wiederaufbau der Menschenrechte und der europäischen Werte zu widersetzen, den wir heute erleben.

Álvaro Peñas

Als leidenschaftlicher Geschichtsinteressierter und unermüdlicher Reisender kennt er die Länder des Ostens, die er häufig bereist, und deren politische Situation er dank seiner Freundschaften mit Journalisten und Politikern der patriotischen Parteien in vielen dieser Länder sehr gut kennt

Dieser Beitrag erschien zuerst bei EL CORREO DE ESPAÑA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION..


Marcin Romanowski: „Fala imigracji z 2015 roku była demograficznym i kulturowym planem przebudowy europejskiego społeczeństwa“

Rozmowa z Marcinem Romanowskim, Wiceministrem Sprawiedliwości RP, w jego gabinecie w Ministerstwie Sprawiedliwości w Warszawie.

Autor: Álvaro Peñas

W czasie kryzysu migracyjnego sprowokowanego przez rząd białoruski przeciwko Polsce i krajom bałtyckim, bardzo widoczne były działania skrajnie lewicowych aktywistów aresztowanych za uszkodzenie płotu granicznego. Jak wygląda obecnie sytuacja na granicy?

Nie jest to już możliwe z powodu stanu wyjątkowego wprowadzonego przez państwo. Uważam również, że grupy te zdały sobie sprawę, że nie mają poparcia zdecydowanej większości Polaków, którzy obawiają się o bezpieczeństwo i o tę hybrydową wojnę, którą prowadzi reżim Łukaszenki. W tym kryzysie jest jednak bardzo jasne, że reakcja polskiego rządu jest zgodna z naszymi zobowiązaniami jako członka międzynarodowej wspólnoty prawa. To nie jest kryzys uchodźczy, ale kryzys migracyjny zorganizowany i opłacany przez władze białoruskie. Jestem więcej niż pewien, że rozumiecie różnicę.

Tak, byłem na Białorusi i pomysł, że migrant może przybyć na granicę w taki sposób jest niewyobrażalny.

Tak jest. Jedyny znany nam przypadek uchodźców z Białorusi dotyczy członków opozycji demokratycznej, ale nie osób z Afganistanu czy Iraku. Jest przypadek Kristiny Timanovskiej, która brała udział w Igrzyskach Olimpijskich w Tokio i została przyjęta w Polsce, czy przypadek zwolenników opozycji, którzy znaleźli schronienie tutaj lub na Litwie. To są dwa zupełnie różne problemy.

W tym przypadku Polska ma nawet poparcie Unii Europejskiej.

Dokładnie, to jest niezwykłe. Problem imigracji, który dotyka Europę, musi jednak zostać rozwiązany, ale nie w sposób, w jaki rozwiązano go w 2015 roku. Obecnie wiele rządów nie chce powtórzyć tego doświadczenia, nawet jeśli duża liczba migrantów nadal przybywa do Europy w celu wykorzystania ich jako taniej siły roboczej w wielu krajach lub w celu rozwiązania problemu demograficznego. Wyzwanie, przed którym stoi Europa, to problem zderzenia cywilizacji, nadmiernego wpływu kultur takich jak islam, które nie podzielają naszych wartości i dlatego nie integrują się ze społeczeństwem europejskim. Dla nas ta fala imigracji w 2015 r. była demograficznym i kulturowym planem przekształcenia europejskiego społeczeństwa. Pamiętam, że na przykład w Niemczech różnice sprzed dwudziestu lat i dzisiejsze są ogromne. Problem braku bezpieczeństwa i inne obecne problemy nie istniały dwadzieścia lat temu. Nie chcemy, aby tak się stało w Polsce.

Brak poczucia bezpieczeństwa jest coraz większym problemem w Niemczech, Francji czy Hiszpanii, gdzie getta lub „strefy zakazu wstępu“ stają się coraz bardziej powszechne. W Polsce tak nie jest.

Polska jest bardzo bezpiecznym krajem. Nie mamy żadnych problemów z przestępczością dzięki polityce rządu, więc to się nie zmieni, nie zmienimy naszej polityki ani trochę.

Na Węgrzech uchwalono ustawę o ochronie dzieci, ale została ona ostro zaatakowana w Europie za rzekomą „fobię LGBT“. Czy rozważał Pan sformułowanie podobnej ustawy w Polsce, czy też nie jest ona w tej chwili potrzebna?

Moim zdaniem, w Polsce mamy te same problemy. Możemy to dostrzec w tym, co właśnie wydarzyło się w Europie w związku z wnioskiem Komisji, który streszcza się w jednym zdaniu: „małżeństwa homoseksualne w jednym kraju, małżeństwa homoseksualne we wszystkich krajach“. Chodzi tu o obejście podpisanych traktatów i wprowadzenie małżeństw homoseksualnych w Polsce i na Węgrzech na podstawie swobody przemieszczania się. Jednakże w traktatach i Karcie praw podstawowych UE wyraźnie stwierdzono, że małżeństwo i rodzina są określane przez prawo krajowe, a nie przez ideologiczny program UE. Nie poddamy się tym naciskom i oczywiście nie uwzględnimy w naszym urzędzie stanu cywilnego małżeństw osób tej samej płci zawartych w innych krajach. Dla nas małżeństwo jest związkiem mężczyzny i kobiety.

Mieliśmy pewne problemy z zarzutami nierównego traktowania i dyskryminacji wobec Polski i niektórych samorządów. Być może słyszeliście o „strefach wolnych od LGBT“, które oczywiście nie istnieją. W rzeczywistości była to reakcja setek samorządów na panującą propagandę gender. Unia Europejska próbowała szantażować te samorządy do zmiany zdania argumentem pieniędzy i wycofania funduszy europejskich. Tak więc, ogólnie rzecz biorąc, mamy taką samą sytuację jak Węgry. Nasza konstytucja mówi w art. 18, że małżeństwo jest związkiem jednego mężczyzny i jednej kobiety, a w intencji jej autorów widzimy, że ten konkretny przepis został stworzony w celu rozwiązania problemów, z którymi mamy do czynienia dzisiaj. Ta bardzo precyzyjna definicja małżeństwa powstała dlatego, że posłowie mieli świadomość, że z tym problemem będziemy mieli do czynienia w przyszłości.

Głównym problemem ochrony małżeństwa i rodziny jest odpieranie ataków ideologicznych organizowanych przez UE i częściowo przez organizacje pozarządowe, w których można znaleźć powiązania z Sorosem. W zeszłym miesiącu ukazał się raport na temat wdrażania konwencji stambulskiej w Polsce i generalnie raport ten mówi, że nie ma prawdziwego problemu z przemocą domową czy przemocą wobec kobiet. Z naszej strony powinni oni wiedzieć, że nigdy nie zdecydujemy się na oparcie naszego systemu prawnego na subiektywnej i destrukcyjnej ideologii.

Ideologia gender, która według przewodniczącej Komisji Europejskiej Ursuli von der Leyen leży u podstaw wartości europejskich.

Moim zdaniem są to antywartości, ponieważ wszyscy wiemy, że prawdziwe wartości europejskie to wartości chrześcijańskie. Teraz mamy kolejny poważny problem, ponieważ zapomnieliśmy o tych wartościach i nadaliśmy nowe znaczenie wartościom podstawowym i prawom człowieka. Dziś służą one raczej jako rodzaj narzędzia politycznego, które umożliwia neoliberalnym elitom narzucenie swojej agendy politycznej w imię skonstruowanych i wynaturzonych „praw człowieka“, które w rzeczywistości są ich zaprzeczeniem.

W kontekście tego powrotu do prawdziwego znaczenia praw człowieka kluczowe wydają się być inicjatywy akademickie. O ile mi wiadomo, Ministerstwo Sprawiedliwości jest zaangażowane w ten obszar poprzez Akademię Sprawiedliwości.

Rzeczywiście, Akademia Sprawiedliwości niedawno rozszerzyła swój program akademicki, otwierając Szkołę Prawa. Zadaniem uczelni jest przygotowanie szkoły dla przyszłych komorników sądowych. Ponadto w styczniu tego roku rozpoczął działalność Research Institute for European Politics, bardzo ciekawa inicjatywa, jeśli chodzi o problem elit, szkolnictwa wyższego i badań naukowych. Musimy zrozumieć, że rewolucja neomarksistowska i „szkoła frankfurcka“ stały się główną i wyłącznie dozwoloną ideologią na uniwersytetach, więc ten rodzaj kontrrewolucji jest częścią naszego zadania. W Polsce mówi się, że „ryba gnije od głowy w dół“, czyli państwo upada, gdy jego przywództwo jest zgniłe.

Ten sam problem, który wystąpił na uniwersytetach, można zaobserwować w naszym sądownictwie. Elita komunistyczna i jej wpływy nigdy nie zostały usunięte z akademii i sądów, byli komuniści dostosowali się do obecnych warunków, a teraz mamy do czynienia z brakiem wolności słowa i badań naukowych na uniwersytetach. Wielu konserwatywnych lub chrześcijańskich studentów boi się otwarcie wyrażać swoje poglądy, ponieważ mogliby mieć problemy na egzaminach. Liczne były przypadki dyskryminacji konserwatywnych profesorów i naukowców, np. w Katowicach, Thorn czy Warszawie. Problem ten jest powszechny w całej Polsce, a wprowadzona dwa lata temu reforma nie rozwiązała go. Dlatego inicjatywy takie jak Szkoła Wyższa Wymiary Sprawiedliowści i inne projekty są sposobem na stworzenie prawdziwej przestrzeni dla wolności słowa i badań. Kluczowe znaczenie ma przeciwstawienie się przebudowie praw człowieka i wartości europejskich, której jesteśmy dziś świadkami.

Álvaro Peñas

Pasjonat historii i niestrudzony podróżnik, zna kraje Wschodu, które często odwiedza, a których sytuację polityczną zna bardzo dobrze dzięki znajomościom z dziennikarzami i politykami partii patriotycznych w wielu z tych krajów.

Ten artykuł został po raz pierwszy opublikowany przez EL CORREO DE ESPAÑA, naszego partnera w EUROPEAN MEDIA COOPERATION…

Welcher Tag der Opfer des Buntismus?

Welcher Tag der Opfer des Buntismus?

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Von C. JAHN | An jedem ersten Sonntag im Oktober – also am kommenden Sonntag – gedenken wir am „Tag der Opfer der Bunten Republik“ den deutschen Opfern der Immigrantengewalt. Nach den Morden von Würzburg wurde nun der 25. Juni als ein weiterer Gedenktag für all jene Deutschen vorgeschlagen, die von den staatlich importierten Orientalen […]

Kalifornien hat Strommangel – jetzt werden neue Gaskraftwerke errichtet

von AR Göhring

Nach Netzunterdeckung vor allem während des Hochsommers (Klimaanlagen etc.) hat die California Energy Commission (CEC) nun Lizenzen für neue konventionelle Kraftwerke herausgegeben.

Kalifornien galt in den 60ern und 70ern als DER Traumstaat der USA, wo es nicht nur Schauspieler und andere Filmschaffende hinzog. Surfen, Sonne, Hightech, IA-Bildung – dafür standen früher die küstennahen Städte wie die „Stadt der Mutter der Engel“ (LA) und San Francisco mit der Universität von Kalifornien, Standort Berkeley und dem Silicon Valley.

Der Reichtum und die Universitäten mit ihren vielen sich immer mehr aufblasenden halb- und pseudowissenschaftlichen Studiengängen haben viele Menschen aber träge und weltfremd gemacht. Ergebnis: Die ehemals beschauliche Traumstadt San Francisco ist heute weder für „woke“ Akademiker, noch für Touristen ein Traum. Die vielen kleinen gut geführten Hotels gibt es noch, aber die jahrzehntelang von politischen Hippies regierte Stadt führte zu flächendeckender Verwahrlosung: Überall in Frisco zelten Obdachlose, von denen viele drogenabhängig und verwirrt und aggressiv sind. Überall liegen Müll und sogar große Ansammlungen Exkremente herum.

Die „woken“ Studenten und Künstler wechselten daher schon in den Nuller Jahren ins nördlich gelegene Oregon, in die größte Stadt Portland, die seitdem ähnliche Degenerationserscheinungen zeigt.

Der größte Unheilstifter ist der eigentlich konservative Politiker Arnold Schwarzenegger, der sein „Terminator“-Image nutzte, um Ministerpräsident (Gouverneur) in Sacramento zu werden. Er fuhr jahrelang eine grüne und fiskalisch ruinöse Politik, die von seinen Nachfolgern fortgesetzt wurde. So beklagt der in Kalifornien ansässige Naturschützer Michael Shellenberger eine Zerstörung des Ökosystems Wüste durch die vielen Wind- und Solarparks im Bundesstaat.

Nicht nur vier- und mehrbeinige Wüstenbewohner leiden unter der „Ökostrom“-Hysterie der Eliten, auch die Verbraucher bekommen nicht mehr genug Strom, da die nicht-grundlastfähigen Windräder und PV-Anlagen den Bedarf fast nie decken können. Folge: Ministerpräsident Newsom mußte den Energie-Notstand mehrfach ausrufen; und die Bürger wurden zum Stromsparen, vor allem bei Elektroautos (!), aufgerufen.

Um den Energiewende-bedingten Strommangel zu beheben, werden nun in Kalifornien neue Gaskraftwerke gebaut. Kritikern ist schon lange klar, daß eine „ökologische“ Energie-Infrastruktur zwingend eine zweite Notfall-Ersatz-Infrastruktur benötigt. Die grünen Politiker bevorzugen dabei Methangas-Kraftwerke, da neben CO2 auch Wasser als Verbrennungsprodukt anfällt – bei Kohle hingegen theoretisch nur CO2.

Die Pointe: Zu Klimaschutzzwecken waren bereits Gaskraftwerke stillgelegt worden….

Unverschämt: AfD-Chef Meuthen agiert weiter gegen eigene Partei

AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen lässt keine Gelegenheit aus, um seine eigene Partei in den Medien in einem schlechten Licht darzustellen. Jüngster Vorfall: Die Bundespressekonferenz nach der Wahl (Video weiter unten im Beitrag).

Ein Kommentar von Michael Scharfmüller

Zu Beginn seiner Wortmeldung bedankte sich Meuthen nicht einmal persönlich bei seinen wahlkämpfenden Kollegen, sondern schloss sich nur den Worten von Spitzenkandidaten Tino Chrupalla an. Danach legte er gleich mit seiner vernichtenden Kritik los. Kein Wort verlor er dabei über die sensationellen Erfolge der AfD in Thüringen und Sachsen. In beiden Ländern wurde die AfD zur stimmenstärksten Partei gewählt. Völlig unerwähnt hätte Jörg Meuthen auch gelassen, dass Tino Chrupalla (hier im Info-DIREKT-Portrait) in seinem Wahlkreis das Direktmandat holte.

Meuthen mimt kritischen Geist

Stattdessen faselte er davon, dass man sich das Wahlergebnis „in Altparteienmanier“ nicht schönreden dürfe. Es sei mit dem Wahlprogramm und den beiden Spitzenkandidaten zwar gelungen die Kernwähler zu erreichen, breitere Schichten konnte man damit jedoch nicht ansprechen, so Meuthen. Dabei jammerte er, dass sich der Bundesparteitag gegen seinen Willen beispielsweise für einen DEXIT, also den Austritt Deutschlands aus der EU, ausgesprochen hatte.

Mediale Hetze für Meuthen keine Ursache

In der feindseligen Berichterstattung der etablierten Medien gegen die AfD und der gesellschaftlichen Stigmatisierung seiner Partei sah Meuthen hingegen keinen Grund für die Stimmenverluste. Zusammengefasst meinte er, dass die AfD weiter wachsen und auf die Erfolgsspur zurückkommen müsse. Wie er das machen möchte und warum er selbst dazu nichts beigetragen hat, verriet er jedoch nicht. Hier das Video von der Bundespressekonferenz:

Sichtlich angewidert von Meuthens Verhalten bei der Bundespressekonferenz waren die beiden Spitzenkandidaten der AfD, Tino Chrupalla und Alice Weidel, die ebenfalls vor den Journalisten Platz genommen hatten. Alice Weidel widersprach Meuthen zwar entschieden, der Schaden war durch Meuthens Aussagen jedoch bereits angerichtet.

Kein Einzelfall

Als Einzelfall kann Meuthens Verhalten nicht betrachtet werden. Anstatt sich selbst konstruktiv am Wahlkampf zu beteiligen, machte Meuthen seiner eigenen Partei bereits zu Beginn der heißen Phase des Wahlkampfes das Leben mit einem katastrophalen ZDF-Sommergespräch das Leben schwer. Dabei distanzierte er sich von eigenen Parteifreunden und biederte sich an die Moderatorin an. Hier das Video auf YouTube.

Zuvor wandte sich Meuthen bereits beim Bundesparteitag in Kalkar öffentlich gegen die eigene Partei, wie in diesem Video zu sehen ist:

Nestbeschmutzer aus der Partei ausschließen

Parteiinterne Diskussionen über Ausrichtung und Strategie der AfD sind notwendig. Dass dabei Leute wie Meuthen jedoch ständig gegen die erfolgreichen Landesparteien in den neuen Bundesländern agieren ohne dabei eigene Erfolge vorweisen zu können, ist arrogant. Dass dies noch dazu in der Öffentlichkeit und vor wichtigen Wahlen gemacht wird, ist höchst unprofessionell. Sich an einem Wahlkampf nicht zu beteiligen, dann aber gleich am ersten Tag nach der Wahl den „kritischen“ Besserwisser zu spielen, ist zudem äußerst ungustiös.

Will die AfD zukünftig Erfolge feiern, muss sie solche Nestbeschmutzer schnellstmöglich aus der Partei entfernen und sicher stellen, dass solche Typen erst gar nicht mehr in die Partei eintreten. Es braucht eine Unvereinbarkeitsliste für Nestbeschmutzer und „Wir-wollen-die-bessere-CDU-sein“-Querulanten. Wenn dazu noch eine durchdachte Medienstrategie entwickelt wird, um die eigenen Themen unter die Leute zu bringen, sind die zwei wichtigsten Grundlagen für zukünftige Erfolge gelegt.

Wahlanalyse im „Info-DIREKT Live-Podcast“

Im gestrigen „Info-DIREKT Live-Podcast“ hat Daniel Fiß vom Feldzug-Blog analysiert, welche Schlüsse die AfD aus dem geschlagenen Bundestagswahlkampf für die Zukunft ziehen sollte. Hier folgt in Kürze der Link zu diesem Gespräch!

Eine Wahlanalyse für das Abschneiden der Haimbuchner-FPÖ bei der Landtagswahl in Oberösterreich lesen Sie hier: Kickl bewahrt FPÖ-Oberösterreich vor Schlimmeren

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Youtube verbietet in seinen Nutzungsbedingungen Vermutungen einer Fälschung von US-Präsidentschaftswahlen und der Bundestagswahl 2021

Youtube verbietet in seinen Nutzungsbedingungen Vermutungen einer Fälschung von US-Präsidentschaftswahlen und der Bundestagswahl 2021

Eigentlich haben sich in Deutschland die Meisten mit den amtlichen Ergebnissen der Bundestagswahl abgefunden, auch wenn diese so gar nicht zur Stimmungslage großer Teile der Bevölkerung in der alles überragenden „Corona-Politik“ passen wollen. Im Vergleich dazu erlebte Baden-Württemberg beispielsweise vor Jahren wegen eines in Relation dazu winzigen Themas wie „Stuttgart 21“ einen signifikanten Machtwechsel. Doch ausgerechnet Youtube bringt jetzt in seinen „Elections misinformation policies“, also seinen „Richtlinien zu Fehlinformationen bei Wahlen“, das Thema wieder aufs Tapet. In diesen weltweit gültigen Richtlinien sind genau zwei Punkte genannt, bei denen keine Vermutungen der Wahlfälschung geäußert werden dürfen: erstens jede US-Präsidentschaftswahl und zweitens die deutsche Bundestagswahl 2021.

Bild: Support-Seite „Youtube Help“ mit Bedingungen zur Meinungsäußerung zur Bundestagswahl 2021.

Auf Deutsch übersetzt heißt es in den Youtube-Nutzungsbedingungen unter dem Satz „Stellen Sie keine wahlbezogenen Inhalte auf YouTube ein, wenn sie auf eine der unten aufgeführten Beschreibungen zutreffen“ im letzten Punkt „Integrität der Wahlen“:

„Inhalte, die falsche Behauptungen aufstellen, dass weit verbreiteter Betrug, Fehler oder Pannen das Ergebnis ausgewählter vergangener nationaler Wahlen verändert haben, nachdem die endgültigen Wahlergebnisse offiziell bestätigt wurden. Dies gilt derzeit für:

– Alle vergangenen US-Präsidentschaftswahlen
– Die deutsche Bundestagswahl 2021″

Weitere Wahlen werden nicht genannt. Es erscheint geradezu bizarr, dass der US-Konzern hier ausgerechnet die Bundestagswahl 2021 so prominent platziert. Wie gut, dass ich meine launigen Anmerkungen zu einer möglichen Fälschung der Bundestagswahl unter dem Titel „Die herrschenden Parteien rechnen offenbar fest mit Wahlfälschung“ bereits vor der Wahl platziert hatte und daher nicht im Nachhinein von Wahlfälschung spreche:

„Irgendwie müssen die Ergebnisse der Bundestagswahl ja zu den gefälschten Umfragen passen…

Normalerweise versuchen Parteien vor einer Wahl, mit allerlei Versprechungen noch letzte unentschlossene Wähler auf ihre Seite zu ziehen. Da wird wird um jeden halben Prozentpunkt Wählerpotential ‚gekämpft‘.

Dieses Mal wird ein riesiger Batzen der Bevölkerung – die ‚Ungeimpften‘ – vor der Wahl systematisch von den etablierten Parteien angefeindet, verleumdet und mit den schlimmsten Übeln bedroht. Das sind laut ‚Impfquote‘ fast 40% der Bevölkerung. Es ist nicht anzunehmen, dass dieser Personenkreis eine der Parteien wählt, die mit seiner Vernichtung drohen.

Des weiteren ließen sich viele ‚impfen‘, um ihnen genommene Freiheiten teilweise wiederzubekommen und nicht aus gesundheitlichen Gründen. Hier dürfte auch nicht jeder gut auf die etablierten Parteien zu sprechen sein. Ebenfalls sauer aufstoßen könnte Personen der Umgang mit den ‚Ungeimpften‘. Auch unter den ‚Geimpften‘ dürfte bei einigen, die noch Moral, Menschlichkeit und Rechtsempfinden besitzen, der Zorn über das Handeln der herrschenden Parteien groß sein. Ich kenne einige.

Wie es unter diesen Grundvoraussetzungen möglich sein soll, dass die etablierten Parteien die Wahl laut Umfragen quasi komplett unter sich ausmachen, wie etliche Umfragen suggerieren, erschließt sich nicht.

Eine von der Partei der fundierten Maßnahmenkritiker und widerständigen Wissenschaftler und Mediziner, ‚dieBasis‘, beziehungswiese deren Hamburger Zweig in Auftrag gegebene Umfrage beim Institut INSA kommt immerhin auf einen zweistelligen prozentualen Stimmenanteil für dieBasis, obwohl nur jeder Zweite die Partei überhaupt kennt. Das ist schon etwas realistischer.

Kommen wir zurück zum Verhalten der Parteien. Lassen wir moralische und rechtliche Fragen etc. zu den Corona-Maßnahmen außer Acht und schauen uns nur die Wahltaktik der Parteien an. In den Wochen vor der Wahl wurde ständig weiter eskaliert, in den Tagen vor der Wahl sitzen in den Grundschulen in manchen Bundesländern Sechsjährige mit Masken, während bei anderen Gelegenheiten, gerne im Beisein der Parteifunktionäre, Narrenfreiheit herrscht und während quasi die ‚Totaleskalation‘ gegen ‚Ungeimpfte‘ ausgerollt wird. Es ist in keiner Weise realistisch, dass die etablierten Parteien sich so verhalten und dann dabei ein Abstimmungsergebnis herauskommt, wie es zur Zeit prognostiziert wird, mit 90% für die Etablierten. So verhält sich nur jemand, der genau weiß, dass seine ‚Parteiengruppe‘ auf jeden Fall den Wahlsieg erhalten wird, unabhängig von den realen Gegebenheiten.“

Die Wahlunregelmäßigkeiten bei der gleichzeitig zur Bundestagswahl stattfindenden Bundesland-Berlin-Wahl, über die ja bei Youtube berichtet werden darf, wären in einem als Gedankenexperiment durchgespielten Wahlfälschungsszenario zur Bundestagswahl als ein Zaubershow-ähnliches Ablenkungsmanöver denkbar: Die Zuschauer schauen gebannt auf den Showeffekt, während der eigentliche Trick an ganz anderer Stelle stattfindet.

Wenn Youtube jetzt nach der Wahl „ohne Not“ in seinen Nutzungsbedingungen die deutsche Bundestagswahl als einzige Einzelwahl und einziges Wahlereignis neben US-Präsidentschaftswahlen aufführt, das nicht kritisiert werden darf, wirft ausgerechnet Youtube selbst natürlich indirekt die Frage auf, ob eine solche Regelung nicht vielleicht doch „Not tut“ beziehungsweise warum man das macht, wenn Wahlfälschung doch eigentlich gar kein Thema in Deutschland ist.

Wie das Spike-Protein das Herz schädigt – Die Liste der Menschen, die über Nebenwirkungen der Impfung berichten, wird immer länger

mercola.com

  • Die FDA ignorierte vor der Verteilung des Impfstoffs Warnungen, dass dieser wahrscheinlich Organschäden verursachen würde; vor und nach der Einführung des Programms veröffentlichte Daten zeigten, dass es das Spike-Protein war, das die Mikrogefäße schädigte
  • Eine Analyse von 789 mit COVID-19 geimpften Profisportlern ergab keine unerwünschten kardialen Ereignisse bei gesunden Personen; die VAERS-Daten zeigen jedoch, dass 11.793 Personen nach der Impfung einen Herzinfarkt erlitten oder eine Myokarditis oder Perikarditis diagnostiziert wurde
  • Daten aus einer von Dr. Vladimir Zelenko behandelten Patientengruppe zeigen, dass keiner der 3.000 Patienten, die er innerhalb der ersten fünf Tage nach Beginn der COVID-19-Behandlung behandelte, später Langzeitsymptome wie Müdigkeit, Gehirnnebel oder Atembeschwerden entwickelte
  • Die Liste der Menschen, die über Nebenwirkungen der Impfung berichten, wird immer länger. Um ihre Geschichten zu erzählen, wurden zwei Websites eingerichtet, da die Plattformen der sozialen Medien routinemäßig alle Informationen über unerwünschte Ereignisse entfernen

Dieses Video vom White Coat Summit der Ärzte an vorderster Front wurde Mitte August veröffentlicht. Darin umreißt der Pathologe Dr. Ryan Cole kurz und bündig viele der gesundheitlichen Herausforderungen, die mit dem experimentellen Gentherapie-Injektionsprogramm verbunden sind. Er fragt: Wo bleiben die Autopsien zur Untersuchung dieses experimentellen Programms, nachdem Tausende von Menschen durch die Injektion gestorben sind?

Im Juli 2021 veröffentlichte das US-Militär in der Fachzeitschrift JAMA Cardiology eine Studie, in der sie der Frage nachgingen, ob Myokarditis eine mögliche Nebenwirkung nach einer Injektion mit der mRNA COVID-19 ist. Sie identifizierten 23 Männer, bei denen innerhalb von 4 Tagen nach der Impfung eine Myokarditis diagnostiziert wurde. Sie stellten fest, dass nach der Impfung eine Myokarditis diagnostiziert wurde, wenn keine anderen Ursachen festgestellt wurden.

Doch obwohl bei zuvor gesunden Personen nach der Impfung eine Myokarditis festgestellt wurde, empfahlen die Autoren lediglich Wachsamkeit. Die Herzprobleme bei 23 Militärangehörigen, die sich verpflichtet hatten, die Bürger der USA zu schützen, sollten das allgemeine Vertrauen in Impfungen während der aktuellen Pandemie nicht schmälern.

Bis zum 3. September 2021 gingen beim Vakzine Adverse Event Reporting System (VAERS) 675.591 Berichte über unerwünschte Ereignisse nach einer Impfung ein. Darunter waren 14.506 Todesfälle, 6.422 Herzinfarkte und 5.371 Fälle von Perikarditis oder Myokarditis.

Es ist wichtig zu wissen, dass VAERS unerwünschte Ereignisse seit 1990 verfolgt. Im Jahr 2019 gab es 605 Berichte über Todesfälle im Zusammenhang mit allen verabreichten Impfstoffen. Im Jahr 2021 wurden in neun Monaten 14.594 Todesfälle gemeldet.

Obwohl diese Zahlen beachtlich sind, zeigt eine vom Gesundheitsministerium in Auftrag gegebene Harvard-Studie aus dem Jahr 2010, dass die VAERS-Daten wahrscheinlich nur etwa 1 % der Verletzten repräsentieren.

Angesichts dieser Statistiken und in dem Wissen, dass das neue Impfprogramm experimentell war, forderte der Vorsitzende von Children’s Health Defense und Chefjurist Robert F. Kennedy Jr. am 18. Dezember 2020 die Biden-Administration auf, die Einrichtung eines umfassenden, hochgradig integeren Systems zur Überwachung unerwünschter Folgen von Impfungen in Betracht zu ziehen.

Anfang 2020 warnten viele Ärzte, Wissenschaftler und andere Gesundheitsexperten davor, dass Millionen von Menschen nach der Impfung möglicherweise bleibende oder langfristige Schäden davontragen oder sterben könnten. Interessanterweise ist es die Forderung nach einer stärkeren Überwachung von Impfschäden, die zum Teil zu einer Zensur von Social-Media-Plattformen durch KI-Überwachung ihrer Beiträge geführt hat.

Spike-Protein schädigt Endothelzellen und schadet dem Herzen

Dr. J. Patrick Whelan ist ein pädiatrischer Rheumatologe, der die FDA vor der Freigabe des Impfstoffs für die Öffentlichkeit vor den mikrovaskulären Schäden warnte, die der Impfstoff an Nieren, Gehirn, Leber und Herz verursachen kann. Whelan ist auf die Behandlung von Kindern mit Multisystem-Entzündungssyndrom (MIS-C) spezialisiert, das mit Coronavirus-Infektionen in Verbindung gebracht wird.

Er bestritt nicht den potenziellen Nutzen des Impfstoffs, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, warnte jedoch davor, dass die Empfänger dauerhafte Schäden an ihrem Mikrogefäßsystem erleiden könnten. Damals stützte sich seine Sorge auf Daten, die Wissenschaftler und Ärzte berichteten, nachdem eine Infektion mit COVID-19 mehrere Organe über die Lunge hinaus befallen hatte.

Im März 2021 wurde eine Forschungsstudie in der Fachzeitschrift Circulation der American Heart Association veröffentlicht. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die Studie im Dezember 2020 online vorgedruckt wurde, bevor der erste Impfstoff in den USA verabreicht wurde.

Dies ist wichtig, da die Studie nachwies, dass das mit SARS-CoV-2 assoziierte Spike-Protein die Endothelfunktion schädigt. Mit anderen Worten: Bevor der Impfstoff für den Notfalleinsatz, bei dem Anweisungen zur Erzeugung des Spike-Proteins injiziert wurden, erstmals verabreicht wurde, wussten CDC, FDA und NIAID sehr wohl, dass das Spike-Protein wahrscheinlich Schäden an den Endothelzellen verursacht, die das Kreislaufsystem auskleiden.

Diese Information wurde in den Medien nicht diskutiert und von der FDA nicht berücksichtigt, und sie wird auch weiterhin unterschlagen, da die Regierungsbehörden auf eine 100-prozentige Impfung in den USA drängen. In der Studie stellten die Forscher ein Pseudovirus her, das das Spike-Protein, aber nicht das Virus enthielt. Anhand eines Tiermodells zeigten sie, dass das Virus nicht notwendig war, um Schäden und Entzündungen zu verursachen.

Wenn sich das S-Protein an den ACE2-Rezeptor bindet, unterbricht es die Signalübertragung zu den Mitochondrien und verursacht Schäden und Fragmentierung. Die Veränderungen in der Mitochondrienfunktion wurden als Teil der Hemmung der ACE2-Signalübertragung im Labor bestätigt.

Die Ergebnisse zeigten auch, dass das Virus eine Entzündung der Endothelzellen und Endotheliitis auslösen kann. Das Protein verringerte Berichten zufolge den ACE2-Spiegel und beeinträchtigte die Bioverfügbarkeit von Stickstoffmonoxid. Der mitverantwortliche Wissenschaftler der Studie, Uri Manor, erklärte in einer Pressemitteilung des Salk Institute:

Wenn man die Replikationsfähigkeiten des Virus entfernt, hat es immer noch eine große schädigende Wirkung auf die Gefäßzellen, einfach aufgrund seiner Fähigkeit, an diesen ACE2-Rezeptor, den S-Protein-Rezeptor, zu binden, der jetzt dank COVID bekannt ist. Weitere Studien mit mutierten Spike-Proteinen werden auch neue Erkenntnisse über die Infektiosität und Schwere der mutierten SARS-CoV-2-Viren liefern.

Weitere Studie belegt die Wirkung des Spike-Proteins

In einer zweiten Studie, die am 8. März 2021 online veröffentlicht wurde, wurde die Möglichkeit untersucht, dass das Spike-Protein ein Inflammagen ist, d. h. ein Reizstoff, der Entzündungen auf zellulärer Ebene auslösen kann. Die Forscher wollten herausfinden, ob das Spike-Protein die Ursache für die bei einer COVID-19-Infektion festgestellte Hyperkoagulation ist.

Die Massenspektrometrie zeigte, dass das Spike-Protein Fibrinogen, Prothrombin und Komplement 3 beschädigte, alles Verbindungen, die bei der Blutgerinnung verwendet werden. Sie vermuteten, dass das Vorhandensein des Proteins zur Hyperkoagulation beiträgt und zu großen Mikroklumpen führen kann, die in Plasmaproben von mit COVID-19 infizierten Patienten beobachtet wurden.

Auch hier zeigte die Wissenschaft, dass es nicht das Virus war, das Endothelschäden verursachte, die zu Organschäden führten, wie sie in Herz, Leber und Niere von COVID-19-Patienten gefunden wurden. Vielmehr war es das Spike-Protein, das auch in einem Gentherapie-Spritzenprogramm injiziert wurde.

Eine dritte Studie, die am 27. April 2021 veröffentlicht wurde, wies in einem Tiermodell erneut nach, dass allein die Exposition gegenüber dem Spike-Protein ausreicht, um schwere Lungenschäden zu verursachen. Und dennoch unternahmen die staatlichen Behörden nichts, um die Verbreitung dieses genetischen Experiments zu bremsen.

Forscher haben weiter untersucht, wie das Spike-Protein die Endothelzellen angreift und letztlich den Herzmuskel schädigt. Eine Studie, die im Juni 2021 in Frontiers in Cardiovascular Medicine veröffentlicht wurde, zeigte, dass das Spike-Protein die Expression von Verbindungsproteinen in den Arterien herunterreguliert. Sie schlussfolgerten:

… diese Experimente zeigen, dass der Spike-induzierte Abbau endothelialer Junktionsproteine die endotheliale Barrierefunktion beeinträchtigt und wahrscheinlich die Ursache für die bei COVID-19-Betroffenen beobachteten Gefäßschäden ist.

Selbst wenn die Forscher den Weg identifizieren, auf dem das Spike-Protein die Endothelzellen schädigt, wird dies von den Mainstream-Medien, Regierungsbehörden und vielen Gesundheitsexperten offensichtlich ignoriert, die die Öffentlichkeit weiterhin dazu drängen, sich mit einer Gentherapie-Injektion impfen zu lassen, die einen nicht wirksam vor der Krankheit schützt oder die Verbreitung der Krankheit verhindert.

Die Infektion beginnt und kann in der Lunge bleiben

Interessanterweise wurde in einer anderen Studie, die im März 2021 veröffentlicht wurde, die Frage gestellt, ob die Prävalenz einer entzündlichen Herzerkrankung nach einer COVID-19-Infektion bei Profisportlern deren Fähigkeit zur Rückkehr in den Sport beeinträchtigt.

Die Forscher untersuchten 789 Profisportler, die an COVID-19 erkrankt waren, und fanden bei denjenigen, die sich einem Herzscreening unterzogen, keine nachteiligen kardialen Ereignisse. In dieser Gruppe gesunder Personen schien es sehr selten zu sein, dass das Spike-Protein systemisch wirkt.

In den VAERS-Berichten vom 3. September 2021 wurden jedoch insgesamt 11 793 Personen aufgeführt, die in den neun Monaten, in denen der Impfstoff verabreicht worden war, einen Herzinfarkt, eine Myokarditis oder eine Perikarditis erlitten. Die Wirkung von COVID-19 auf das Herz ist gut dokumentiert.

In meinem Interview mit Dr. Vladimir Zelenko im Februar 2021 sprachen wir über die Behandlung von COVID-19 mit Hydroxychloroquin. Zu diesem Zeitpunkt hatte Zelenko 3.000 Patienten mit Symptomen von COVID-19 behandelt, und nur drei seiner Hochrisikopatienten waren der Krankheit erlegen.

Während der Schwerpunkt des Interviews auf Behandlungsprotokollen und dem Einsatz des Malariamedikaments Hydroxychloroquin lag, erzählte Zelenko eine interessante Statistik über sein Protokoll. In den ersten Monaten von COVID-19 beschloss Zelenko, seine Hochrisikopatienten so früh wie möglich zu behandeln, ohne auf schwere Symptome zu warten. Dies erwies sich als ein Schlüssel zu seinem großen Erfolg.

Sein Verständnis des Mechanismus von Hydroxychloroquin und Zink führte dazu, dass er die Kombination zusammen mit Azithromycin einsetzte, um bakterielle Lungenentzündungen und andere bakterielle Infektionen zu verhindern, die bei COVID häufig auftreten.

Interessant sind die Statistiken für Zelenkos Patienten mit lang anhaltenden Symptomen. Daten der University of Washington aus dem Jahr 2021 zeigen, dass 32,7 % der ambulanten Patienten mit COVID-19 anhaltende Symptome entwickeln. Zelenko hatte jedoch 3.000 Patienten behandelt, und keiner, der innerhalb der ersten fünf Tage behandelt wurde, entwickelte später Langstreckensymptome. Seine Daten stammten aus dem gleichen Zeitraum wie die der Universität von Washington.

Er hatte zwar Patienten mit anhaltenden COVID-19-Symptomen, doch suchten diese nach den ersten fünf Tagen ärztliche Hilfe auf, was bedeutete, dass der Entzündungsprozess bereits fortgeschritten war. Nach seiner Erfahrung und der Erfahrung der von ihm behandelten Patienten konnte durch frühzeitiges Eingreifen mit dem Protokoll das Risiko anhaltender Symptome nahezu ausgeschlossen werden.

Lang anhaltende Symptome können mit der Schädigung der Spikes zusammenhängen

Die Symptome, die nach einer COVID-19-Infektion wochen- oder monatelang anhalten können, werden als Langstreckensymptome bezeichnet. In einigen Fällen kann dies das Ergebnis einer durch das Spike-Protein verursachten Gefäßschädigung sein. Die CDC berichtet, dass eine Kombination der folgenden Symptome auch ohne aktive COVID-Infektion Wochen nach der Infektion auftreten und monatelang anhalten kann.

  • Hirnnebel, beschrieben als Schwierigkeiten beim Denken oder Konzentrieren
  • Schmerzen in der Brust
  • Husten und Atembeschwerden
  • Depression oder Angstzustände
  • Schwindelgefühl beim ersten Aufstehen
  • Schnelles Herzklopfen oder Herzstolpern
  • Müdigkeit
  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Gelenk- oder Muskelschmerzen
  • Verlust von Geruch oder Geschmack
  • Kurzatmigkeit

Wissenschaftler wissen heute, dass die vorherrschende Pathophysiologie von COVID-19 Endothelschäden und mikrovaskuläre Verletzungen, die Stimulierung von Hyperinflammation und Hyperkoagulabilität umfasst. In einer Übersichtsarbeit in Physiological Reports wurde untersucht, wie die durch COVID-19 ausgelöste Kapillarschädigung und Entzündung der Endotheliitis zu den anhaltenden Symptomen beitragen könnte, indem die Sauerstoffversorgung des Gewebes beeinträchtigt wird.

Die kombinierten Auswirkungen von Kapillarschäden in mehreren wichtigen Organen können die hypoxiebedingte Entzündung beschleunigen und zu lang anhaltenden Symptomen führen. Im Gegensatz zu den Patienten von Zelenko, die keine Langzeitsymptome hatten, ging es den Teilnehmern einer in EClinical Medicine veröffentlichten Online-Umfrage nicht so gut.

Die Studie enthielt Daten von 3.762 Teilnehmern mit Verdacht auf oder bestätigter COVID-19 in 56 Ländern. Bei den meisten von ihnen dauerte es mehr als 35 Wochen, bis sie sich von allen Symptomen erholt hatten. Die Daten zeigten, dass die Menschen durchschnittlich 55,9 Symptome in 9,1 Organsystemen aufwiesen. Die häufigsten Symptome sechs Monate nach der Infektion waren kognitive Funktionsstörungen, Müdigkeit und Unwohlsein nach der Anstrengung.

Die Liste der Impfstoffnebenwirkungen wird immer länger

Während die Liste der Menschen, die über unerwünschte Ereignisse nach der Impfung berichten, immer länger wird, arbeiten die Plattformen der sozialen Medien ebenso hart daran, Informationen über die Liste der Nebenwirkungen, die die Menschen erfahren, zu unterdrücken.

Um ihre Geschichten zu erzählen, posten Menschen Videos, Fotos und Beweise für ihre Impfschäden bei No More Silence und 1000 COVID Stories. Ein Beispiel ist Sarah Green, eine 16-jährige Schülerin, die unter lähmenden Symptomen leidet. Dies ist ihre Geschichte, wie sie von ihrer Mutter erzählt wird:

Innerhalb weniger Wochen entwickelte sie ein starkes Stottern und begann, unkontrollierbare Kopfbewegungen zu machen. Sie sah aus wie jemand, der an Parkinson erkrankt ist. Vorher hatte sie nie gestottert oder diese Tics gehabt.

Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo sie zwei Nächte verbrachte und zahlreichen Tests unterzogen wurde, bevor man sie entließ und ihr mitteilte, es handele sich um einen „nervösen Tick“ und sie solle einen Psychiater aufsuchen.

Wir fragten mehrmals, ob es der Impfstoff sein könnte, und wir wurden ignoriert, bis ein Arzt uns sagte, er wisse nicht, was es sei, aber es sei „auf keinen Fall der Impfstoff“ und wir könnten nicht alles darauf schieben.

Ihre Eltern setzten sich für eine Überweisung zu einem Neurologen ein, der bei Sarah eine funktionelle Bewegungsstörung diagnostizierte und ihr sagte, dass dies „mit dem Impfstoff zusammenhängt, aber nicht mit dem Impfstoff“. Sie sagten auch, dass es sich um eine „extrem seltene“ Nebenwirkung handele, obwohl sie im vergangenen Jahr in ihrer eigenen Praxis mehrere Fälle davon gesehen hatten.

Sarah hatte das letzte Schuljahr mit einem Notendurchschnitt von 4,7 abgeschlossen und war in einem Early-College-Programm eingeschrieben, das sie voraussichtlich mit einem Associates Degree abschließen würde. Angesichts ihres derzeitigen körperlichen Zustands und ihrer Einschränkungen hatte sie keine andere Wahl, als ihre College-Kurse für das kommende Semester abzubrechen.

Sie hat mit dem regulären Unterricht begonnen, kann aber nicht mehr nach unten schauen oder schreiben, ohne heftiges Zittern und Krämpfe auszulösen. Ihr Lehrer wird ihre Notizen für sie abtippen.

Ich bin untröstlich, denn sie hat so hart gearbeitet und alles hat sich für sie verändert – und ich bin so verdammt wütend! Unser ganzes Leben hat sich verändert, und wofür? Ein Impfstoff, der nicht einmal funktioniert! Ich hoffe, dass Sie, der Leser, in der Lage sind, eine fundierte Entscheidung zu treffen, ob Sie sich impfen lassen oder nicht. Diese Möglichkeit wurde uns nicht eingeräumt.

Es ist von entscheidender Bedeutung, Impfschäden oder Nebenwirkungen an VAERS zu melden, da die Daten Einzelpersonen, Ärzten und Forschern helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen. Über das Vaccine Adverse Event Reporting System (Meldesystem für unerwünschte Ereignisse bei Impfungen) können Sie Ihre eigene Meldung online oder als PDF-Datei erstellen.3 Weitere Informationen über unerwünschte Ereignisse und die Auswirkungen von Impfstoffen auf Ihre Gesundheit finden Sie im National Vaccine Information Center.

Quellen:

Könnten DNA-Impfstoffe das nächste Mittel im weltweiten Kampf gegen COVID-19 sein?

The Jerusalem Post: Im vergangenen Monat gab Indien bekannt, dass es den weltweit ersten DNA-Impfstoff, ZyCoV-D, entwickelt hat. Während Standardimpfstoffe das eigentliche „Hardware“-Protein verwenden, nutzen DNA-Impfstoffe den „Software“-Bauplan des Virus.

Im vergangenen Monat rühmte sich Indien damit, den weltweit ersten DNA-Impfstoff ZyCoV-D entwickelt und von der zuständigen Behörde zugelassen zu haben.

Der von dem Unternehmen Zydus Cadila entwickelte Impfstoff soll bereits im nächsten Monat zur Verfügung stehen und einem Land, in dem das Virus bereits mehr als 447 000 Todesopfer gefordert hat, Hoffnung geben.

Was ist ein DNA-Impfstoff und könnte diese neue Art von Impfung das nächste Instrument im weltweiten Kampf gegen COVID-19 werden?

Ein DNA-Impfstoff ist eine Art Software-Impfstoff, erklärt Prof. Jonathan Gershoni von der Universität Tel Aviv.
Bei einem Software-Impfstoff, impfen Wissenschaftler mit dem Bauplan des Virus – nur der DNA oder der RNA, die den Genen entsprechen, die für das Spike-Protein kodieren – und injizieren ihn auf schmackhafte und wirksame Weise in den Körper. Die Zellen synthetisieren dann das Virusprotein, was zur Bildung von Antikörpern gegen den Virusspike führt.

Dies steht im Gegensatz zu einem Hardware-Impfstoff, der tatsächlich Hardware, d. h. physische Teile des Virusproteins, enthält.

„Ein Hardware-Impfstoff kann beispielsweise aus einem abgetöteten Virus oder einem abgeschwächten Virus bestehen“, erklärt Gershoni. „Oder man kann auch einen Untereinheiten-Impfstoff haben, wie den Impfstoff gegen Hepatitis B, der nur aus gereinigtem Spike-Protein besteht.

„Das Immunsystem erkennt das Vorhandensein des viralen Proteins… und das stimuliert das Immunsystem, zu reagieren und hochspezifische, gezielte Antikörper zu bilden, die das Virus inaktivieren.“
Alle herkömmlichen Kinderimpfstoffe, die es heute gibt, sind Hardware-Impfstoffe.

Seit den späten 1980er Jahren spielen Wissenschaftler jedoch mit dem Gedanken, dass es Anwendungen für die direkte Injektion von DNA oder RNA geben könnte – zunächst bei dem Versuch, eine Gentherapie zu entwickeln, und in jüngerer Zeit bei der Entwicklung von Impfstoffen, die Gershoni als Software-Impfstoffe bezeichnet.

„Wir wissen, dass der Informationsfluss in der Biologie folgendermaßen verläuft: Das genetische Material ist in einem sehr stabilen Molekül, der doppelsträngigen DNA, gespeichert“, so Gershoni. „Die vom Gen stammende Information muss jedoch umgeschrieben werden, um ein verfügbares genetisches Zwischenmaterial in Form von RNA zu erzeugen. RNA im herkömmlichen Sinne ist also einfach eine Einwegkopie des DNA-Gens“.

Es ist jedoch die RNA und nicht die DNA, die in der Lage ist, mit der Proteinproduktionsmaschinerie, den Ribosomen, zu interagieren. Die Ribosomen sind es, die die RNA erkennen und das genetische Material, das in der Sprache der RNA geschrieben ist, systematisch in die Hardware – also das Protein – übersetzen.

„Die Hardware ist das Protein, und die Gebrauchsanweisungen, die Rezepte, die uns sagen, wie wir diese Proteine herstellen sollen, können entweder in der DNA oder in der RNA enthalten sein“, sagte er. „DNA oder RNA fallen also unter die Kategorie der Software-Impfstoffe.“

Anfangs bevorzugten die Wissenschaftler die DNA, weil sie weit weniger empfindlich ist als die RNA, die sich leicht zersetzt. Andererseits ist die RNA ein direkterer Weg, die Gebrauchsanweisung zu übermitteln, da die Ribosomen nicht mit der DNA interagieren können. In Systemen, in denen die DNA als das zu übertragende genetische Material verwendet wird, besteht der nächste erforderliche Schritt, nachdem die DNA an die Zellen geliefert wurde, darin, dass diese Zellen RNA-Kopien der Gene herstellen müssen. Erst dann kann die RNA-Kopie der fremden DNA von den Ribosomen übersetzt werden, um das Zielprotein zu produzieren, das dann die richtige Immunreaktion auslösen kann.

„Die Injektion von RNA ist in mancher Hinsicht effizienter“, sagte Gershoni.

Sowohl der Pfizer- als auch der Moderna-Impfstoff sind beispielsweise RNA-Impfstoffe.
Trotz der Behauptungen aus Indien gibt es bereits andere DNA-Impfstoffe auf dem Markt. Sie sind nur anders verpackt.

Die Impfstoffe von AstraZeneca, Sputnik V und Johnson & Johnson enthalten alle DNA des Spike-Proteins als aktiven Bestandteil. Bei diesen Impfstoffen, so Gershoni, wird die DNA des Spike-Proteins des Coronavirus in die DNA eines sicheren Virus namens Adenovirus verpackt.

Diese Impfstoffe liefern das Gen für das Spike-Protein über das Adenovirus, das menschliche Zellen infiziert, aber keine spürbaren oder schädlichen Krankheiten verursacht.

„Wenn wir ein solches Virus nehmen und seine Gene manipulieren und einige der Gene des viralen Vektors mit dem Gen für das Coronavirus-Spike austauschen, werden diese viralen Vektoren, wenn sie unsere Zellen infizieren, manipuliert und produzieren das Coronavirus-Spike-Protein, das dann die Produktion von Antikörpern gegen das Coronavirus anregt“, erklärte Gershoni weiter.

Worin besteht also der Unterschied, wenn man bedenkt, dass der indische Impfstoff ebenfalls DNA enthält und ein DNA-Virus ist?

Der Unterschied zum indischen Impfstoff besteht darin, dass er viel weniger DNA enthält und nicht in einem viralen Vektor verpackt ist. Die indische DNA steht für sich allein.

„Sie haben ein kleines, kreisförmiges Stück DNA, ein sogenanntes Plasmid, genommen und in dieses Plasmid ein Stück DNA eingebaut, das den 1 200 Aminosäuren des Coronavirus-Spike-Proteins entspricht“, so Gershoni.
Das Plasmid, das sie in ZyCoV-D verwenden, ist ein Plasmid aus den 1990er Jahren namens pVAX1, ein kommerziell erhältliches Plasmid-DNA, dessen Gesamtgröße nur etwa 3.000 Buchstaben (Nukleotid-Basenpaare) beträgt.
In diesem Fall ist die DNA nicht eingewickelt oder verpackt, sondern wird direkt in den Arm injiziert, was als „nackte DNA“ bezeichnet wird.

Dies ist der erste Plasmid-DNA-Impfstoff, der für den menschlichen Gebrauch zugelassen wurde. Laut Gershoni wurde Plasmid-DNA in der Vergangenheit bereits in der Tiermedizin eingesetzt.
Der Impfstoff unterscheidet sich von den anderen Impfstoffen auch dadurch, dass er intradermal verabreicht wird, d. h. er wird ohne Nadel über einen Hochdruckstrahl einer Flüssigkeit injiziert, die die DNA enthält.

Das ZyCoV-D-Schema besteht aus drei Impfungen im Abstand von jeweils 28 Tagen. In der Phase-III-Studie wurde eine Wirksamkeit des Impfstoffs von weniger als 70 % festgestellt.

Gershoni erklärte, dass einige Menschen zwar Bedenken gegenüber DNA-Impfstoffen geäußert haben, da diese in den Zellkern eindringen müssen, um transkribiert zu werden und die RNA zu erzeugen, und daher theoretisch die Chromosomen einer Person beeinträchtigen könnten, dass es aber keinen offensichtlichen mechanistischen Grund gibt, warum dies geschehen sollte.

Er sagte, man habe sich bemüht, die DNA zu straffen, sie so kompakt, sauber und schlicht und mit so wenig zusätzlicher DNA wie möglich zu machen.

„Während Menschen auf der ganzen Welt sich Sorgen machen und darüber diskutieren, ob dieser DNA-Impfstoff eine gute Idee ist“, so Gershoni weiter, „sind wir in Israel mit RNA-Impfstoffen gesegnet. Theoretische Argumente über die Sicherheit von DNA-Impfstoffen sollten daher in Israel unter keinen Umständen verwendet werden. Sie sind einfach nicht relevant.“

Der kalte Krieg mit China wird Amerika auseinander reisen

Kann sich ein Amerika, das einen Großteil seiner Produktionskapazitäten aus kurzfristigen Profitgründen nach China verlagert hat, die Abkopplung leisten?

Washington ist sich nicht ganz sicher, was es nach dem chaotischen Ende von Amerikas „ewigem“ Krieg tun soll. Einige in Washington bedauern bitterlich, dass sie Afghanistan überhaupt verlassen haben, und plädieren für eine sofortige Rückkehr; andere wollen einfach nur weitermachen – mit dem „Kalten Krieg“ in China, meine ich. Die Schreie der anfänglichen „Kernschmelze“ des Establishments und die Artikulation des Schmerzes über das Kabul-Abzugsdebakel zeigen jedoch, wie sehr die fast schon obsessive Konzentration auf die „Behinderung Chinas“ den US-Falken, die an globalere und unbegrenzte Interventionen gewöhnt sind, dennoch wie ein demütigender Rückzug erscheint.

Es ist ein Rückzug. Rom“ überlässt seine „fernen Provinzen“ sich selbst, und sogar sein angrenzender loyaler innerer Kreis wird zu „wohlwollender“ Gleichgültigkeit degradiert. Es ist eine Annäherung an die „Nabe“, ein „Kreisen der Wagen“, um die Energien für einen Angriff auf China zu bündeln.

Es gibt die duldsamen Regionen, die die Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg besetzt haben (das psychologisch verängstigte Japan und Deutschland), und dann gibt es das amerikanische Weltreich, das chimärisch überall dort existiert, wo die kommerzielle und kulturelle Macht der USA hinreicht, und praktischer in seinem Flickenteppich von Klientenstaaten und Militäreinrichtungen. Dieses dritte Imperium wird von vielen Amerikanern als ihre bemerkenswerteste Errungenschaft angesehen – ein Triumph der „Stadt des Lichts“.

Die Schlussszene der „Mad Hatter’s Tea Party“ auf dem Flughafen von Kabul nach dem 11. September 2001 vermittelte jedoch eindeutig das Gefühl, dass das Römische Reich zu Ende geht. Ja, das Scheitern in Afghanistan mag weit weg von Rom selbst stattgefunden haben, doch heute liegt etwas viel Tiefgründigeres in der Luft: ein Epochenwechsel.

Und Niederlagen an fernen Grenzen können tief greifende Konsequenzen nach sich ziehen – näher am imperialen Kern -, da das Gefühl des beschleunigten imperialen Niedergangs in die innenpolitischen Auseinandersetzungen einfließt und die bereits klaffenden ideologischen Gräben vertieft.

Ein eingebetteter nationaler Konsens kann sich sehr langsam ändern, und dann, unter dem richtigen Druck, auf einmal. Und auf vielerlei subtile und manchmal chaotische Weise kam dieser Auslöser für Veränderungen von Trump. Er ist weder eine Taube noch ein Systematiker, aber er hat den Realismus und den Anti-Interventionismus quasi wieder salonfähig gemacht.

Elbridge Colby, der in Trumps Pentagon an der Ausarbeitung der nationalen Verteidigungsstrategie beteiligt war, hat ein neues Buch veröffentlicht: The Strategy of Denial: American Defense in an Age of Great Power Conflict (Amerikanische Verteidigung im Zeitalter des Großmachtkonflikts) veröffentlicht, in dem er für eine Außenpolitik plädiert, die die Zeit nach dem 11. September 2001 klar und deutlich hinter sich lässt. Der äußere Kreis der „Peripherie“ reduziert sich auf ein überhorizontales Nekrotechnik-Management, und die „nahen Provinzen des Imperiums“, wie Europa, werden als „Nebenschauplätze“ des Hauptereignisses – China – abgetan. Sich auf den Iran oder Nordkorea zu konzentrieren, ist seiner Meinung nach schlichtweg fehlgeleitet.

Es ist „das Buch eines Realisten, das sich auf Chinas Streben nach der Vorherrschaft in Asien als die wichtigste Bedrohung des 21. Jahrhunderts konzentriert“, schreibt Ross Douthat in der NY Times. Jahrhunderts“, schreibt Ross Douthat in der NY Times. „Alle anderen Herausforderungen sind zweitrangig: Nur China bedroht die amerikanischen Interessen auf tiefgreifende Weise, durch eine Konsolidierung der wirtschaftlichen Macht in Asien, die unseren Wohlstand gefährdet, und eine militärische Niederlage, die unser Bündnissystem erschüttern könnte. Daher sollte die amerikanische Politik darauf ausgerichtet sein, Peking die regionale Hegemonie zu verweigern und jegliches militärische Abenteurertum zu verhindern – in erster Linie durch ein stärkeres Engagement für die Verteidigung der Insel Taiwan“.

Die Strategie der Verweigerung stellt eine besonders unsentimentale Version eines sich rasch konsolidierenden Washingtoner Konsenses dar. Bidens Rede, in der er den Rückzug aus Afghanistan mit einem Ende des Nation-Building und einer Konzentration auf die Terrorismusbekämpfung rechtfertigte, war – wenn auch etwas leiser – genauso wie Colby.

Die Widersprüche, die dem Krieg gegen den Terror und der zwangsweisen Verwestlichung in der Ära des 11. Septembers innewohnen, mögen heute, im Rückblick auf den 20. Jahrestag, nur allzu deutlich geworden sein, aber andere Widersprüche in der „Hobble China“-Pivot-Strategie sind potenziell ebenso fatal für ihren Erfolg – wie die fehlerhaften Annahmen, die dem Zeitgeist der Ära des 11. Septembers zugrunde lagen.

Der grundlegendste Widerspruch besteht darin, dass der China-Pivot weit davon entfernt ist, den Balsam zu liefern, um den sich die Amerikaner versammeln und vereinigen können, sondern dass er wahrscheinlich nur den Klebstoff lockern wird, der eine heterogene „Nation“ zusammenhält, die zunehmend in sich selbst zerfällt.

Erstens: Der „neue Konsens“ besagt, dass der beste Weg für Amerika, China zu schwächen, darin besteht, „die Welt gegen China“ aufzubringen und es mit einer breiten, transnationalen Koalition zu konfrontieren, die auf dem Wertekampf zwischen Demokratie und Autoritarismus basiert. Ja, aber damit wird der Fehler wiederholt, der der 9/11-Politik zugrunde lag – nämlich die Annahme, dass der Rest der Welt die amerikanische liberale Demokratie immer noch bewundert und ihr nacheifern möchte. Sehen Sie sich an, was in Afghanistan geschehen ist. Die Welt hat sich verändert – die Ehrfurcht vor westlichen Werten an sich hat sich verflüchtigt.

Es gab einmal eine Zeit, in der auch „Pro-Europäer“ zuversichtlich waren, dass die Welt fast zwangsläufig nach dem Vorbild des Westens umgestaltet werden würde, da dieser seine Regeln endlos ausweitete und sein Modell exportierte. Seitdem haben selbst die Europäer das Vertrauen in eine Weltvision verloren und sind in psychotischer Weise defensiver geworden (sie stellen sich von überall und allem her drohende „Bedrohungen“ vor). Und in dem Maße, in dem das europäische Modell ausgehöhlt wurde und an Glaubwürdigkeit verlor, hat sich auch Europa dem rohen Merkantilismus hingegeben. Die Logik der europäischen Situation ist klar. Es braucht China, mehr als China Europa braucht.

Für Washington wäre es daher sehr weit hergeholt, sich vorzustellen, dass „die Welt“ sich auf die Seite seiner demokratischen Werte gegen Chinas „Autoritarismus“ stellen könnte. Es sei daran erinnert, dass die Demokratie in den USA in den Augen der Welt durch die Wahl 2020 in Verruf geraten ist. Und etwa 70-80 Millionen Amerikaner teilen diese Ansicht ebenfalls. Wir haben es jeden Abend auf unseren Bildschirmen gesehen.

Zweitens geht sie davon aus, dass Amerikas „korporatives“, kapitalistisches Wirtschaftssystem ein enormer Vorteil im Kalten Krieg gegen China ist. Nun, das ist es nicht. China hat sicherlich seine wirtschaftlichen Probleme, aber im Gegensatz zu den meisten westlichen Staaten versucht es, sich vom rohen Neoliberalismus und der endlosen Liquidität – als dem Hammer, der auf jeden „Nagel“ gesetzt wird – abzuwenden. China wendet sich bewusst von den Verzerrungen dieses Modells, den himmelhohen Wohn- und Lebenshaltungskosten, den enormen Ungleichheiten und den sozialen Kollateralschäden ab. Es wäre ein Fehler, die Anziehungskraft dieser neuen Vision (selbst für Europäer) zu unterschätzen. China ist selbst ein zivilisatorischer Pol.

Und drittens besteht ein grundlegender Widerspruch darin, dass man sich wie ein Laser auf die Eindämmung Chinas konzentriert, was nur auf Kosten des Gefühls der Amerikaner geht, dass der imperiale Niedergang immer schneller voranschreitet und sich in innenpolitischen Spannungen niederschlägt.

Dies ist das Argument von Pat Buchanan in einem Artikel mit dem Titel Who and What Is Tearing the U.S. Apart? Er schreibt:

Nach 9/11 marschierte Bush in Afghanistan und im Irak ein. Präsident Barack Obama griff Libyen an und stürzte uns in den syrischen und jemenitischen Bürgerkrieg. So haben wir in 20 Jahren den Tod von Hunderttausenden zu verantworten und Hunderttausende aus ihrer Heimat und ihrem Land vertrieben. Sind die Amerikaner wirklich so ahnungslos? … Viele dieser Völker wollen uns aus ihren Ländern vertreiben, und zwar aus demselben Grund, aus dem die Amerikaner des 18. und 19. Jahrhunderts die Franzosen, Briten und Spanier aus unserem Land und unserer Hemisphäre vertreiben wollten.

„Im Gegensatz zu früheren Generationen sind unsere Trennungen im 21. Jahrhundert viel breiter angelegt – nicht nur wirtschaftlich und politisch, sondern auch sozial, moralisch, kulturell und rassisch. Abtreibung, gleichgeschlechtliche Ehe und Transgender-Rechte spalten uns. Sozialismus und Kapitalismus spalten uns. Affirmative Action, Black Lives Matter, städtische Kriminalität, Waffengewalt und kritische Rassentheorie spalten uns. Der Vorwurf des weißen Privilegs und der weißen Vorherrschaft sowie die Forderung, dass die Chancengleichheit der Gleichheit der Belohnung weichen muss, spalten uns. Bei der COVID-19-Pandemie entzweien uns das Tragen von Masken und Impfvorschriften“.

„Die Debatte über die nationale Identität der USA ist siebenmal verflucht“, schreibt Darel Paul, Professor für Politikwissenschaft am Williams College:

Sind die Vereinigten Staaten überhaupt eine ‚Nation‘? Im Sinne einer gemeinsamen Abstammung (die Wurzel von „Nation“ ist das lateinische nasci, geboren werden) – eindeutig nicht. Die weit verbreitete Furcht vor einem solchen ethnischen Sinn der amerikanischen Identität führt zu einer beträchtlichen Feindseligkeit gegenüber der Idee des Nationalismus selbst. Die meisten amerikanischen Eliten bevorzugen Worte wie „Patriotismus“ … Das Problem mit dieser Vorstellung von Patriotismus ist, dass sie ein schwacher Klebstoff ist. Die jüngste Geschichte der Vereinigten Staaten liefert dafür reichlich Beweise. Freiheit, Gleichheit, individuelle Rechte und Selbstverwaltung sind keine Objekte der Übereinstimmung, sondern [heute] Objekte der Uneinigkeit.

Hier kommen wir zu dem wahren Klebstoff Amerikas: Seit der Gründung des Landes in den Feuern des Krieges waren die Vereinigten Staaten ein expandierendes republikanisches Imperium, das sich immer neue Länder, neue Völker, neue Güter, neue Ressourcen und neue Ideen einverleibt hat. Dieses „Reich der Freiheit“, wie Thomas Jefferson es nannte, kannte keine Grenzen … Die kontinuierliche militärische, kommerzielle und kulturelle Expansion seit Jamestown und Plymouth kultivierte die Unruhe, den Elan, den Optimismus, das Selbstvertrauen und die Liebe zum Ruhm, für die die Amerikaner seit langem bekannt sind. Der Klebstoff Amerikas war also immer das, was Niccolò Machiavelli virtù im Dienste eines „Commonwealth for Expansion“ nannte. Eine solche Republik ist immer in Aufruhr, aber ein Aufruhr, der, wenn er gut geordnet ist, Ruhm findet …

Die Vorwärtsbewegung wird so zum Lebenselixier eines solchen Gemeinwesens. Ohne sie wird der Zweck der bürgerlichen Bande der Einheit unweigerlich infrage gestellt. Ein Amerika, das nicht ein glorreiches republikanisches Reich in Bewegung ist, ist nicht Amerika, Punktum. Diesen Teil des amerikanischen Mythos hat Lincoln in Gettysburg ungesagt gelassen.

Seit den 1960er Jahren ist der Ruhm des amerikanischen Imperiums der Freiheit getrübt. Seit Mitte der 2010er Jahre wird es von innen heraus immer wieder angegriffen. Das Scheitern der nationalen Ziele in Vietnam, Irak und Afghanistan wird durch das Scheitern der Globalisierung, gemeinsamen Wohlstand für das Gemeinwesen zu schaffen, noch verstärkt. Wenn die Amerikaner nicht für eine expansive republikanische Größe vereint sind, wozu sind dann all diese unterschiedlichen Rassen, Glaubensrichtungen und Kulturen miteinander verbunden? Der Glaube, dass die Selbstverwaltung ohne die Einheit der Amerikaner von der Erde verschwinden könnte, mag 1863 oder 1941 plausibel gewesen sein, aber im Jahr 2021 ist er schwer zu verkaufen.

Hat dieser Kampf gegen China einen Sinn? Kann es sich Amerika, dessen Wirtschafts- und Finanzsystem heute höchst prekär ist, leisten, China ebenfalls in eine schwierige wirtschaftliche Lage zu prügeln? Kann sich ein Amerika, das einen Großteil seiner Produktionskapazitäten aus kurzfristigen Profitgründen nach China verlagert hat, die Abkopplung leisten? Teilen die amerikanischen Unternehmensführer wirklich die Ansicht, dass die (unvermeidliche) Konsolidierung der wirtschaftlichen Macht in Asien den amerikanischen Wohlstand gefährdet und dass diese Konsolidierung ihre imperiale, auf dem Dollar basierende Ordnung erschüttern würde? Möglicherweise tun sie das. Sie fürchten es.

Studie: Gen-Editierung kann massive Schäden an Chromosomen hervorrufen

childrenshealthdefense.org: Forschungen zum CRISPR-Gen-Editing für gentherapeutische Anwendungen haben gezeigt, dass es zu massiven Chromosomenschäden – der sogenannten Chromothripsis – führen kann, die bei Kindern des betroffenen Patienten zu Krebs oder einer Erbkrankheit führen können.

Das CRISPR-Gen-Editing wird oft als einfaches, präzises und sicheres Verfahren dargestellt. Jüngste Forschungsergebnisse zum CRISPR-Gen-Editing für gentherapeutische Anwendungen zeigen jedoch, dass es zu massiven Schäden an Chromosomen führen kann. Das Phänomen ist als Chromothripsis bekannt.

In einem Artikel in Nature Biotechnology über die neuen Erkenntnisse wird die Chromothripsis als „eine extrem schädliche Form der genomischen Neuanordnung beschrieben, die aus der Zertrümmerung einzelner Chromosomen und dem anschließenden Wiederzusammenfügen der Stücke in einer zufälligen Reihenfolge resultiert.“

Und nun gibt es Anzeichen dafür, dass die Erkenntnisse die Aktien der Gene-Editing-Firmen in Mitleidenschaft ziehen.

Man kann das nicht wegmachen

Die Autoren der neuen Studie, die in Nature Genetics veröffentlicht wurde, kommen zu dem Schluss, dass die Chromothripsis eine bisher nicht beachtete Folge der Doppelstrangbrüche in der DNA ist, die durch CRISPR-Gene Editing hervorgerufen werden sollen.

Die Tatsache, dass der Schaden „on-target“ – an der beabsichtigten Editierstelle – auftritt, bedeutet, dass alle Versuche, das CRISPR-Gen-Editing genauer zu steuern, dieses Problem nicht lösen werden, wie einer der an der Studie beteiligten Forscher, David Pellman vom Dana-Farber Cancer Institute und der Harvard Medical School, im Nature Biotechnology-Artikel betont. Er sagte: „Man kann das Problem nicht dadurch lösen, dass man den Schnitt spezifischer macht.“

Krebsbefürchtungen

Die größte Sorge bei der Chromothripsie im therapeutischen Bereich ist, dass sie bei den Kindern des betroffenen Patienten zu Krebs oder einer Erbkrankheit führen kann. Es müsste nur eine einzige Zelle von der Chromothripsis betroffen sein, um Krebs zu erzeugen.

Dies hat Auswirkungen auf das Gen-Editing bei Tieren, da bearbeitete Tiere anfällig für Krebs sein könnten. Aber auch für das Gen-Editing bei Pflanzen bedeutet dies eine schlechte Nachricht, da Chromosomenschäden zu Veränderungen in der Funktion von Genen führen würden, die wiederum zu unerwarteter Toxizität oder Allergenität sowie zu unvorhersehbaren Auswirkungen auf die Tierwelt führen könnten.

Auswirkungen lassen sich nicht vollständig vermeiden

Während ein für den Artikel in Nature Biotechnology befragter Experte optimistisch ist, dass der Bereich des Gene Editing in der Lage sein wird, dieses und andere Probleme, die sich aus CRISPR-Verfahren ergeben, zu umgehen, scheinen die Forscher, die an der Originalarbeit beteiligt waren, weniger überzeugt zu sein.

Dies geht aus der Preprint-Version ihres Artikels hervor, die auf BioRxiv erschien, bevor die von Experten begutachtete Version in Nature Biotechnology veröffentlicht wurde. In der Preprint-Version bezeichnen die Autoren die Chromothripsis unverblümt als „katastrophalen Mutationsprozess“ und warnen davor, dass es sich dabei um „eine On-Target-Toxizität handelt, die durch Zellmanipulationsprotokolle oder Screening minimiert werden kann, sich aber bei vielen Genome-Editing-Anwendungen nicht vollständig vermeiden lässt“.

Diese Formulierung fehlt jedoch in der endgültigen veröffentlichten Fassung. Die ursprüngliche negative Schlussfolgerung über die Unmöglichkeit, Chromothripsis zu vermeiden, wurde zu der fadenscheinigen Aussage verwässert: „Da Genome Editing in der Klinik eingesetzt wird, sollte das Potenzial für umfangreiche chromosomale Rearrangements berücksichtigt und überwacht werden.“

Investoren haben Angst

Zu denjenigen, die nicht davon überzeugt sind, dass dieses inhärente Problem von CRISPR gelöst werden kann, gehören auch Investoren in CRISPR-basierte Unternehmen. In einem Artikel für den Investment-Newsletter Seeking Alpha heißt es, dass die „neuen Daten zur Chromothripsis die langfristigen Aussichten von Unternehmen wie Crispr Therapeutics beeinträchtigen könnten“.

Die Aktien dieser Unternehmen (die in einem Fonds mit dem Namen ARKG zusammengefasst sind), die zuvor stark gestiegen waren, brachen im Juli dieses Jahres, dem Monat, in dem die Nature Biotechnology-Studie veröffentlicht wurde, plötzlich ein.

In dem Artikel von Seeking Alpha heißt es weiter: „Die langfristigen Auswirkungen der Genmanipulation auf die Gesundheit werden möglicherweise erst gegen 2040 bekannt sein. Er schließt mit den Worten: „Angesichts der unsicheren Aussichten sollten Investoren ihre Positionen in Unternehmen, die DNA-Doppelstrangbrüche zur Bearbeitung des Genoms einsetzen, neu bewerten.“

Seeking Alpha geht nicht so weit, die Chromothripsis-Ergebnisse als alleinige oder Hauptursache für den Einbruch von ARKG verantwortlich zu machen, stellt aber fest, dass sie „ein mitwirkender Faktor“ sind.

Chromothripsis ist nur die jüngste in einer langen Liste von unbeabsichtigten CRISPR-induzierten Ergebnissen, die an der beabsichtigten Editierstelle auftreten können und daher nicht durch eine Verbesserung des CRISPR-Targetings vermieden werden können. Trotzdem folgen die politischen Entscheidungsträger im Vereinigten Königreich und in der EU weiterhin den Aussagen der Industrielobbyisten, dass CRISPR-Gen-Editing präzise ist und die Ergebnisse vorhersehbar sind.