Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

„Für sichere Jahre“: Bürger zahlen Zeche für türkise Freunderlwirtschaft

„Für sichere Jahre“: Bürger zahlen Zeche für türkise Freunderlwirtschaft

„Für sichere Jahre“: Mit diesem Slogan wirbt der türkise Landeshauptmann Thomas Stelzer um Wählerstimmen. Wenige Tage vor der Landtagswahl scheint sich nun herauszustellen, was er mit diesen Worten meint. Denn auch in unserem Hoamatland scheint es zum guten türkisen Ton zu gehören, in die Tasche der eigenen Parteifreunde zu wirtschaften. Die Zeche dafür zahlen einmal mehr fleißige Oberösterreicher, deren Steuergeld in einem ominösen Corona-Deal aus dem Fenster geworfen wurde. 

Kommentar von Alfons Kluibenschädl

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ÖVP-Skandal trübt Erfolgsbilanz der letzten Jahre

Der nun bekannt gewordene Skandal um die Vergabe eines Millionen-Landesauftrags an einen PR-Berater aus dem ÖVP-Umfeld ist vor dem politischen Erfolg unserer Heimat in den letzten Jahren umso unappetitlicher. Denn nach fast 20 Jahren eines schwarz-grünen Gewurstels und Stillstands, war die türkis-blaue Zusammenarbeit höchst erfolgreich. Dabei dürfte es Stelzer längst gedämmert sein, dass es ausgerechnet die blaue Handschrift im Bereich Heimat, Familie, Naturschutz, Sicherheit und Verkehr war, die das Land in Bewegung brachte – immerhin schmückt er sich mit fremden Federn.

Wohnbeihilfe für heimische Familien statt integrationsunwillige Zuwanderer, die Rettung der Regionalbahnen: Die blauen Ressorts hielten sich auf Punkt und Komma an die Abmachung eines ausgeglichenen Landeshaushaltes und erreichten dennoch mit knappen Budget-Mitteln echte Verbesserungen für die Bürger. Zeitgleich forderte der schwarze Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger vor Monaten die Breitband-Anbindung landwirtschaftlicher Betriebe, noch ehe die ebenfalls in seinem Zuständigkeitsbereich stehenden Gemeinden dies genießen konnten und teilweise gefühlt nicht einmal auf ISDN-Geschwindigkeit vertrauen konnten.

Stelzer-Partei warf Steuergeld zum Fenster raus

Während die freiheitlichen Impulse also nachhaltig für Furore sorgten, blieb die Bilanz der türkis/schwarzen Ressorts teilweise ziemlich durchwachsen. Und nun ist es ausgerechnet das Gesundheitsressort von Stelzers türkiser Stellvertreterin Christine Haberlander, in deren erweiterten Zuständigkeitsbereich sich herausstellt: Das mit dem ausgeglichenen Haushalt gilt für alle – nur nicht für die Volkspartei. Vierzehn Mal mehr Steuergeld als das benachbarte Salzburg warf man für Corona-Schutzausrüstung aus dem Fenster.  Abgesegnet hat das dann auch noch der obligate ÖVP-Parteigänger in der Gesundheitsholding des Landes.

Diese Freunderlnummer riecht man dutzende Kilometer gegen den türkisen Wind: Alleine 4,5 Millionen davon sollen an einen ÖVP-nahen PR-Berater geflossen sein, der gar keine Gewerbeberechtigung für den Verkauf medizinischer Produkte hat. Sechs Mal teurer als die Produkte so mancher Mitbewerber waren alleine seine Corona-Schutzkittel, die man in der allgemeinen Pandemie-Panikmache dem Gesundheitspersonal verordnete. Da kann der türkise Geschäftsführer Hattmannsdorfer gerne von „einwandfreier“ Beschaffung faseln – der Bürger hat für solche Aktionen eigentlich kein Verständnis. 

Türkise Umverteilung vom Volk zur „Volkspartei“

Der muss nämlich seit anderthalb Jahren infolge ständiger Corona-Gängeleien von Stelzers Parteifreund regelmäßig um seine Existenz bangen. Waren es einst Lockdowns, sind es nun absurde 3G/2G/1G-Regeln und andere Vorschriften in Arbeit und Freizeit, welche sowohl dem arbeitenden Volk, aber auch gerade den kleinen und mittelständischen Unternehmern als Rückgrat unserer Wirtschaft täglich Sorgenfalten bereiten. Schon im Vorjahr trugen die Türkisen ihre Knallhart-Politik am Rücken des Volkes aus: Die einen zwang man in die Kurzarbeit, die anderen mussten monatelang auf eine lächerliche Entschädigung aus dem Hilfsfonds warten. 

Zu diesem Zeitpunkt, als viele Menschen nicht wussten, wo ihnen der Kopf steht und ob sie am nächsten Tag noch ihre Familie ernähren könnten, hatten die Türkisen bereits alles in trockenen Tüchern. Egal ob im Land oder im Bund: Die besten Aufträge schanzte man regelmäßig denjenigen zu, die irgendwo im Steinwurf-Umkreis eines türkisen Parteibuches agieren. Da man sich dabei gerne des Steuergelds fleißiger Bürger bediente, kam das ganze faktisch einer Umverteilung des Volksvermögens in Richtung der ÖVP-Netzwerke gleich. Die einstige Stelzer-Andeutung, dass die Maske für ihn zur „neuen Normalität“ gehört, bringt vor dem Beschaffungs-Skandal seiner Partei ohnehin ein gewisses „Geschmäckle“ mit.

Will Stelzer willfährige Grüne ins Boot holen?

Diese wähnen sich nun in Sicherheit – denn nach ihrem wirtschaftlichen Umfeld soll nun der Bürger beim Urnengang für „sichere Jahre“ für Stelzer und die Seinen sorgen. Dabei schielt man absichtlich auf das wertkonservative Lager und gaukelt dem Bürger vor, dass man die vor allem auf blaue Kappe gehende Erfolgsarbeit der letzten Jahre fortsetzen will. Zur gleichen Zeit trifft man sich zu einem „Arbeitsgespräch“ mit dem Bundespräsidenten, der bekanntlich lange Jahre lang grüner Bundessprecher war. Rechts blinken, links abbiegen: Das kennt man von der Volkspartei ohnehin schon aus dem Bund. 

Denn nicht zuletzt infolge der grünen Willfährigkeit beim Corona-Thema im Bund dürfte Stelzer also längst damit kokettieren, eine türkis-grüne Neuauflage auch in Oberösterreich zu einer Realität werden zu lassen. Diese hüllten schon im Bund den Mantel des Schweigens über die nebulösen Absprachen der Volkspartei in allen möglichen Bereichen und machten Kurz & Co. auch bei Postenschacher-Vorwürfen die Mauer. Die Grünen tönen nun eher handzahm von der Notwendigkeit der „Aufklärung“ des Masken-Deals nach der Wahl. Dass eine türkis-grüne Zweckehe der Corona-Fanaten aber wirklich Licht ins Dunkel der Machenschaften im ÖVP-Umfeld bringen will, glauben aber wohl auch nur die kühnsten Optimisten. 

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Der nukleare Iran und Al-Kaida, die neuen Feinde der USA

Der nukleare Iran und Al-Kaida, die neuen Feinde der USA

Die Biden-Verwaltung hat neue Feinde gefunden.

Die New York Times versichert, dass der Iran nächste Woche eine Atombombe bauen könnte [1], während die Geheimdienstmitarbeiter dem Intelligence and National Security Summit versichert haben, dass al-Kaida sich erholt und im nächsten Jahr in der Lage sein wird, ebenso große Verluste wie am 11. September 2001 zu verursachen.

[1] « Iran Nears an Atomic Milestone », David Sanger & William Broad, The New York Times, September 14, 2021.

Dieser Beitrag ist unter Lizenz der Creative Commons

Sie können die Artikel des Réseau Voltaire frei vervielfältigen unter der Bedingung die Quellen anzuführen, ohne die Artikel zu verändern und ohne diese für kommerzielle Zwecke zu nutzen (Lizenz CC BY-NC-ND).

Quelle: „Der nukleare Iran und Al-Kaida, die neuen Feinde der USA“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 16. September 2021, www.voltairenet.org/article214087.html


Die USA will also wieder gegen Al Qaida kämpfen… Dazu auch dieser Artikel zum 20. Jahrestag von 9/11:

Der Elfte September

Die False-Flag-Attacken vom 11.9.2001 und ihre Auswirkungen offenbaren den blanken Rassismus der Westlichen Wertegemeinschaft und ihren Kampf gegen Wissenschaft und Aufklärung.

Vor zwanzig Jahren zog sich die US-Regierung einen Freifahrtschein für einen „War on Terror“, mit dem der Erdball vor allem im globalen Süden überzogen wurde und der Millionen Ausländern den Tod brachte. An der Heimatfront und bei den Verbündeten wurden die eigenen Bürger zurechtgestutzt und „eingedost“. Dass die offizielle Story zu den vorgeblich von der Terrororganisation Al Qaida unter ihrem Führer Osama bin Laden durchgeführten Anschlägen in den USA nicht nur voll von Widersprüchen, sondern für jeden Menschen, der einigermaßen bei Verstand und guten Willens ist, klar als „Bullshit“ zu identifizieren ist, aber trotzdem durchgesetzt wird, scheint für viele der selbsternannten Herren der Menschheit eher ein befriedigender Potenzbeweis als ein Problem zu sein. Wer in der Coronakrise sagt „aber, aber, das würden die doch niemals tun“, der sieht bei 9/11 deutlich, dass sie es tun und schon getan haben, wenn auch auf etwas niedrigerem Level.

Gleich eingangs soll hier an einem einfachen und für jeden klar verständlichen Beispiel gezeigt werden, dass die offizielle Geschichte des Elften Septembers falsch ist und US-Regierung und Co Täter sind und keine Opfer. Wer nach Ansicht der Bilder der offiziellen Einschlagstelle am Pentagon, dem Sitz des US-Verteidigungsministeriums, immer noch behauptet, bei Kritikern der amtlichen 9/11-Theorie handele es sich um Spinner oder Antisemiten, und jegliche Diskussion ablehnt, der spuckt auf die Grundlagen der Physik und den Menschenverstand und will vielleicht einen Kampf gewinnen, in dem er sich wähnt, aber sicher keine Aufklärung der wirklichen Umstände betreiben.

Bild 1: Amtliche Boeing-757-Einschlagsstelle in Arlington am Pentagon bei 9/11. Foto oben rechts: Direkt nach dem Einschlag, US Navy (1). Foto links: Kurz vor dem Zusammensturz mit offizieller „quadratischer“ Einschlagstelle in der unteren Mitte des Bildes, US Marine Corps, Wikimedia (2). Foto unten rechts: Nach dem Zusammenbruch, US Air Force, Wikipedia (3).

Schon ein Blick auf die vermeintliche Pentagon-Einschlagstelle in Arlington zeigt, dass hier kein Passagierflugzeug von ungefähr 50 Meter Länge mit einer Flügelspannweite von 38 Metern und einem Gewicht von über 100000 Kilogramm plus zehntausender Liter Treibstoff – der Flug sollte nach Los Angeles gehen – ein kleines Mauerloch verursacht hat, und das, ohne die umliegenden Fenster zu beschädigen. Auf dem US-Navy-History-Foto oben rechts, das die Situation direkt nach dem Einschlag zeigt, sieht das Verhalten der umstehenden Personen eigentlich eher nach einer Übung samt Evakuierung als nach katastrophalem Ernstfall aus. Den offiziellen Angaben zufolge sind hier gerade alleine am Boden, ohne Flugzeuginsassen, 125 Menschen gestorben – oder liegen zu diesem Zeitpunkt noch im Sterben (4). Das Foto links zeigt die Situation später, kurz vor dem Gebäude-Zusammensturz, samt offizieller „quadratischer“ Einschlagstelle. Das Foto unten rechts zeigt diese Stelle später während der Bergungsarbeiten, nach dem Zusammenbruch dieses Gebäudeteils.

Bild 2: Rechts die offizielle schräge Anflugroute des Verkehrsflugzeuges auf das Pentagon, Grafik der US Navy (5). Links ein Foto der US Army mit „geradem Schadensbild“, Aufnahme nach dem Einbrechen der Obergeschosse (6).

Da im Bereich der angeblichen Katastrophenstelle der frontale Anflug auf das Pentagon-Gebäude für ein Flugzeug im Tiefflug so gar nicht möglich – da verbaut – ist, musste man sich hinsichtlich der vermeintlichen Anflugroute des Flugzeuges etwas einfallen lassen und hat die hier oben im Bild rechts zu sehende Grafik veröffentlicht, welche die offizielle Anflugroute der Boeing-757 zeigt: Schräg ins Gemäuer, gerade noch so an dem Generator vorbei, der neben den Baucontainern steht. Dass dieser „schräge Vogel“ dem Vergleich mit der Realität nicht standhält, zeigen die oben gezeigten Fotos der offiziellen Impact-Stelle. Man beachte auch die beeindruckende Stabilität der Mauern links, die dem angeblich schräg in sie rein einschlagenden Flugzeug genauso gut standhielten wie die Fenster über der „Einschlagstelle der Boeing 757“.

Wissenschaft, Aber-Aber-Ritual und Antisemitismus

Beliebt als „Angriffswerkzeug“ nach dem Verweis auf solche Bilder ist die Unterstellung, man würde behaupten, in die beiden WTC-Türme in New York seien ja gar keine Flugzeuge eingeschlagen. „Aber, aber, ich habe doch mit eigenen Augen die Flugzeuge in die Türme einschlagen sehen!“ heißt es dann, einhergehend mit der stillschweigenden, aber druckvollen Behauptung, der Kritiker sei ein Spinner. Nur ist es eben so, dass bei den Anschlagsstellen in New York im Wesentlichen die Art und Weise des Zusammenbruchs der Zwillingstürme Stunden nach den Einschlägen kritisiert wird, der nach Art einer geplanten Sprengung ablief, und darüber hinaus der Zusammenbruch beziehungsweise die Sprengung eines weiteren Turms neben diesen beiden Türmen, WTC-7, in den kein Flugzeug flog. Die wirkliche wissenschaftliche Antwort auf diese Unterstellung, die ja de facto ein Ablenkungsmanöver ist, und sei es aus Verzweiflung, weil man die Realität nicht wahrhaben will oder geschockt ist, ist aber, dass die Ereignisse in New York hier gar nicht relevant sind. Bricht eine Säule der offiziellen Theorie zusammen, bricht alles zusammen. Das nennt man Wissenschaft. Es wird doch nicht eine Lüge dadurch geheilt, dass man an einer anderen Stelle – vermeintlich – Recht hat. So funktioniert das nicht. Man kann nicht einfach so lange ein „Aber-Aber-Ritual“ durchführen, bis das Gegenüber – vermeintlich – keine Antwort mehr hat, indem es beispielsweise an der Forderung gescheitert ist, alle Schuhgrößen der damaligen Hausmeister der WTC-Türme auswendig und korrekt Personen zugeordnet aufzusagen, nur um dann selbst halb im Wahn zu brüllen „Ha, ich hatte doch recht! Stimmt ja gar nicht! Stimmt ja gar nicht!“. Was hier spaßeshalber etwas übertrieben dargestellt wurde, findet vom Grundprinzip her ständig statt, hat aber mit Wissenschaft und Aufklärung nichts zu tun.

Eine beliebte Waffe gegen Wissenschaftler und andere Zweifler ist neben dem Propagandaclaim „irrer Verschwörungstheoretiker“ und dem Aber-Aber-Ritual der – haltlose – Antisemitismusvorwurf. Selbstverständlich gibt es keinen wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen der Forderung nach einer naturwissenschaftlich-physikalischen Betrachtung von Ereignissen und Hass auf Juden. Das ist doch völlig irrwitzig. Vor dem zwanzigsten Jahrestag der 9/11-Terrorangriffe kann man allerdings in den Medien Folgendes finden:

Bild 3: Links der Tagesspiegel (7), rechts der NDR zu 9/11 und Antisemitismus (8).

Der Berliner Tagesspiegel schreibt am 10.9.2021:

„Antisemitismus und Fake News: Wie sich Verschwörungstheorien nach 9/11 unter Berliner Jugendlichen ausbreiteten. Immer wenn etwas Böses passiert, wird nach Sündenböcken und alternativen Fakten gesucht. Woher Verschwörungsmythen nach 9/11 kamen und wer sie weiterverbreitet hat.“

Beim ARD-Sender NDR heißt es zur Sendung ZAPP vom 8.9.2021:

„9/11 und Verschwörungstheorien: 20 Jahre danach. 20 Jahre nach dem 11. September 2001 werden noch immer krude Verschwörungsmythen über die Attentate verbreitet: in sozialen Medien, Dokus oder im Deutschrap. Stets werden darin Schuldige ausgemacht – und zwar keine islamistischen Terroristen. Mal steckt angeblich die US-Regierung dahinter, mal eine ‚jüdische Weltverschwörung‘. Was macht das mit den Hinterbliebenen? Welche Folgen hat das für Jüdinnen und Juden, die mit diesen oft antisemitischen Verschwörungsnarrativen angefeindet werden? Und welche Verantwortung tragen die Plattformbetreiber, die solche Inhalte zur Verfügung stellen?“

Der Antisemitismusvorwurf gegen Kritiker offizieller Narrative wird mittlerweile im Prinzip beliebig eingesetzt, wie nicht nur bei 9/11, sondern vor auch in der Coronakrise und bei anderen Themen zu beobachten ist. Dabei macht die Antisemitismusverleumdung nicht einmal vor Juden halt (9). So musste sich beispielsweise die kürzlich verstorbene Auschwitz-Überlebende und überzeugte Antifaschistin Esther Bejarano von nicht-jüdischem deutschen „Jungvolk“ als Antisemitin beschimpfen lassen, weil sie dessen Ansichten nicht teilte, und Moshe Zuckermann, Professor für Geschichte und Philosophie sowie jüdischer Sohn von Holocaust-Überlebenden, erleidet das gleiche Schicksal, wie er in einem Interview berichtet (10, 11). Bei den verleumdenden Personen handelt es sich im Wesentlichen um die gleichen Pseudolinken, die sich heute in der Coronakrise für Machteliten-Politik prügeln wollen, und keine tatsächlichen Linken, sondern eher dauerbeleidigte Wohlstandskinder darstellen. Ein wesentlicher Teil dieser lautstarken Gruppen sind sich selbst als „Antideutsche“ betitelnde Personen, die eben auch, zusätzlich zu einigen Journalisten, Politikern etc., beim Thema 9/11 aktiv sind. Der Schutz der westlichen Machteliten ist für sie gleichbedeutend mit „Kampf gegen Antisemitismus“. Einen ungefähren Einblick in diese „Denkweise“ erlaubt ein Auszug aus einem Interview bei Neues Deutschland vom November 2014 mit der in antideutschen Kreisen äußerst beliebten Band „Antilopengang“, die von der Band Die Toten Hosen – gefallene Punkrock-Helden mit Hang zur Merkel-Verehrung – stark gefördert wird (12, 13):

„Danger Dan: Also Blockupy fand‘ ich schon besonders dumm. Diese Idee es gäbe irgendwie 99% von Unterdrückten, die von einem Prozent Reicher unterdrückt werden – ein besseres Beispiel für verkürzte Kapitalismuskritik gibt’s eigentlich gar nicht. Da würde auch die NPD unterschreiben und mitmachen.

Koljah: Das ist ja auch schon fast Antisemitismus. Da ist ja schon der Aufruf zum Pogrom impliziert.

Danger Dan: Das das überhaupt noch geht, dass Linke sich auf so einen Unsinn einigen können, hat mich krass verwundert. Da bin ich dann doch sehr froh über Rechtsstaatlichkeit, über Polizisten, die diese Leute dann im Zaum halten. Und ich würde auch tatsächlich, wenn diese Leute sich erheben und das umsetzen wollen, was da zwischen den Zeilen angekündigt wird, dieses reiche eine Prozent – wer auch immer das sein soll – wenn die die jetzt lynchen würden, würde ich auch auf der Seite der Polizei gegen sie kämpfen. Mit Waffengewalt.

Koljah: Ich muss sagen: mich hat’s überhaupt nicht verwundert. Sondern das steht in der Tradition einer Linken, die in Deutschland spätestens seit 68 antisemitisch durchsetzt ist. Das passt dazu. Diese ganzen Proteste, die so tun als könne man nur »das Finanzkapital« kritisieren, die ein Bild von »guter Kapitalismus gegen schlechter Kapitalismus« zeichnen, bieten genau den Anknüpfungspunkt für Antisemitismus. […]

Danger Dan: Da wo solche abstrakten Probleme auf irgendwelche Minderheiten oder am Ende noch die Juden projiziert werden, bin ich aus dem Spiel raus und hab keine Lust darauf. Ich bin dann sehr skeptisch und bei mir gehen die Alarmglocken an. Und im Fall von Antisemitismus sind Juden die, die als Juden angegriffen werden. Das hat nichts mit Religion zu tun.“

Bizarre Claims

Eingangs wurde bereits aufgezeigt, dass die amtliche Verschwörungstheorie von Osama bin Laden, der aus einer Höhle in Afghanistan heraus neunzehn mit Teppichmessern bewaffnete Islamisten dirigierte, die in den USA vier Flugzeuge kaperten und damit die 9/11-Anschläge begingen, nicht haltbar ist. Auch das „Loch von Shanksville“ zeigt dies noch einmal deutlich auf. Hier war wie in Arlington am Pentagon ebenfalls kein Flugzeug am Werk:

Bild 4: Offizielle Absturzstelle von Flug 93 auf dem Feld in Shanksville, Pennsylvania, 11. September 2001. Der links in Großaufnahme zu sehende Krater ist im rechten unteren Foto genau in der Mitte zu sehen. Die beiden Fotos wurden von US-Behörden hergestellt und sind Public Domain, beispielsweise bei Wikipedia und Wikimedia erhältlich (14, 15, 16). Rechts oben das „Shanksville-Flugzeug“ drei Tage vor seiner Entführung, Wikipedia (17).

Wie jeder sehen kann, zeigen die beiden offiziellen Fotos der 9/11-Shanksville-„Absturzstelle“, dass dort kein großes Verkehrsflugzeug abgestürzt ist. Man sieht einen kleinen Einschlagskrater von vielleicht gerade Mal fünf Metern Durchmesser. Man beachte die Fahrzeuge und Bäume im rechten unteren Bild und vergleiche das mit dem kleinen Krater in der Mitte dieses Fotos. Man beachte die beiden Menschen mit den weißen Hosen, die neben dem links in Großaufnahme zu sehenden Krater stehen. Dieses Mini-Loch kann niemals die Einschlagstelle einer Passagiermaschine sein.

Dass an der ganzen 9/11-Story etwas faul ist, hätte man sich allerdings auch ohne die gezeigten Bilder bereits denken können. Die Kurzfassung:

1. USA gründet Al Qaida („Mudschaheddin“) – sagt selbst Hillary Clinton (18).

2. „Al Qaida“ begeht laut USA 9/11-Anschläge (3000 Tote) in 2001 in USA (19).

3. USA und Al Qaida überfallen gemeinsam Syrien (seit 2011), Libyen, Yemen…(20)

Die Figur „Osama bin Laden“ taucht nicht erst mit den Anschlägen in den USA auf der Bildfläche auf. Osama bin Laden war vorher ganz offiziell „unser Mann in Afghanistan“, wo er als Führer der Qaida für die US-Amerikaner gegen die sowjetischen und afghanischen Truppen kämpfte (21). Es gibt da dieses berühmte Foto von Bin Laden in einem nicht weniger berühmten Artikel der britischen Zeitung Independent aus dem Jahre 1993, der den amtlichen Terroristenchef als unseren Helden im Kampf gegen die Sowjetunion in Afghanistan feiert.

Bild 5: Foto des Independent-Artikels zu Bin Laden (22).

Der Independent hat mittlerweile das Bin-Laden-Foto aus der Onlineversion des Artikels entfernt („Photograph omitted“). In dem Artikel mit der Überschrift „Anti-Soviet warrior puts his army on the road to peace: The Saudi businessman who recruited mujahedin now uses them for large-scale building projects in Sudan. Robert Fisk met him in Almatig“ von 1993 geht es um die – angebliche – Zeit der Figur Bin Laden nach dem Kampf seiner Mudschaheddin-Jihadisten – später als „Al Qaida“ tituliert – gegen die sowjetische Armee in Afghanistan: Er hielt sich danach laut Independent-Artikel im Sudan auf und soll sich dort im Straßenbau verdient gemacht haben (22).

Als 2016 im Syrienkrieg der Kampf der syrischen Truppen gegen die die prowestlichen Besatzer von Aleppo anstand, konnte man einen Sprecher des US-Verteidigungsministeriums folgendes sagen hören (23):

“That said, it’s primarily al-Nusra who holds Aleppo”

Al Nusra ist der in Syrien tätige Arm der Al Qaida und das bestreitet weder Freund noch Feind. Mittlerweile wurde Al Nusra umbenannt etc.. Die Qaida – „Rebellen“ genannt – hielt also nach Angaben des US-Militärs Aleppo beziehungsweise Ost-Aleppo, vom Westen unterstützt und mit Waffen beliefert. Bekannt war das schon lange vor der hier zitierten Aussage und blitzte auch schon Mal bei TagesschauSpiegel und Co durch (24, 25, 26).

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Bild 6: Screenshot aus Spiegel Online, hoffen auf Al-Qaida-Truppennachschub (26, 27).

An diesem Punkt stellt sich doch jedem, der klar bei Verstand ist, die Frage, wie es denn bitte sein kann, dass man als US-Regierung beziehungsweise Westliche Wertegemeinschaft auch nur in Erwägung zieht, mit Al Qaida zu kämpfen beziehungsweise diese einzusetzen, geschweige denn, dies tatsächlich wenige Jahre nach den vorgeblichen Jahrhundertanschlägen der Al Qaida in den USA auch zu tun. 2011 begann der als „syrischer Bürgerkrieg“ getarnte Angriff auf Syrien, unter anderem mit ausländischen Kämpfern von Al Qaida, und quasi parallel dazu hat man ganz offiziell die Figur Osama bin Laden entsorgt, der den amtlichen Angaben zufolge am 2. Mai 2011 in Pakistan nicht etwa festgenommen, sondern getötet wurde, und dessen Leiche man leider direkt entsorgt hat… Wikipedia schreibt zu Letzterem (28):

„Bin Ladens Identität wurde nach Angaben der US-Regierung mit einer DNA-Analyse festgestellt und sein Leichnam noch am 2. Mai 2011 an geheimer Stelle von Bord des US-Flugzeugträgers USS Carl Vinson im Arabischen Meer bestattet.“

Ein neues blutiges Jahrhundert, im Notstand

Der Nationale Notstand in den USA, der aufgrund der „9/11-Al-Qaida-Angriffe“ erlassen wurde, wird seit 20 Jahren jedes Jahr vom jeweiligen US-Präsidenten verlängert. Bush, Obama, Trump und jetzt Biden am 9. September 2021 (29): Sie alle verlängerten immer wieder ihre Notstandsbefugnisse in einer „Notice on the Continuation of the National Emergency with Respect to Certain Terrorist Attacks“.

Der „War on Terror“ seit 2001 hat außerhalb des Westens Millionen Menschenleben gekostet, die bei den Führern und Aktivisten der Westlichen Wertegemeinschaft keine Bedeutung zu haben scheinen. Der blanke Rassismus. Dazu hat man noch ein paar hundert Unschuldige eingefangen, die selbstverständlich mit den Terrorattacken von 9/11 nichts zu tun haben können, wie wir bereits eingangs mit der Aufdeckung des False-Flag-Charakters der Anschläge gesehen haben, und hat sie zum demonstrativen Durchfoltern in Guantanamo oder zur heimlichen Folter an noch finstereren Orten eingekerkert. Einige sitzen da heute noch. Alles offenbar „scheißegal“. Der blanke Rassismus. Der Gefangene Ahmed Rabbani hat Anfang 2021 einen Brief an US-Präsident Biden geschrieben, aus dem hier ein kleiner Auszug zitiert werden soll (30, 31):

„Als ich 2002 in Karachi gekidnappt wurde und an die CIA für ein Kopfgeld verkauft wurde mit einer falschen Story, dass ich ein Terrorist namens Hassan Gul sei. Meine Frau und ich hatten gerade die gute Auskunft bekommen, dass sie schwanger war. Ein paar Monate später gebar sie meinen Sohn Jawad. Mir wurde niemals erlaubt, mein eigenes Kind zu sehen. Präsident Biden ist ein Mann, der von der Bedeutung der Familie spricht. Ich frage mich, ob er sich vorstellen kann, was es bedeutet, niemals den eigenen Sohn berührt zu haben. Meiner wird bald 18 Jahre alt sein und ich bin nicht dort gewesen, um ihm zu helfen oder ihn zu leiten. (…)

Der Bericht des Geheimdienstausschusses des Senats über die CIA-Folter wurde ‚unter seiner Aufsicht‘ 2014 abgeschlossen, wie man sagt. Es ist ein Report, in dem ich vorkomme. Darin steht, dass ich 540 Tage gefoltert wurde in einem ‚Dunkel-Gefängnis‘ in Afghanistan ‚ohne Erlaubnis‘ – ob das besser oder schlechter ist, kann ich nicht entscheiden

Ich kann bestätigen, dass die Folter stattfand, obwohl ich die Tage und Nächte nicht selbst zählen konnte: die Tage und Nächte flossen zu einem Block zusammen, als ich in einer finsteren Grube an einer Stange aufgehängt war und mir die Arme unter Qualen aus den Schultern auskugelten.

Ich zweifle, ob Präsident Biden verstehen kann, was diese Folter bedeutet; eine Frau im Nebenraum schreien zu hören und einem gesagt wird, dass es deine Frau ist, und dass, wenn ich nicht tue, was sie sagen, sie vergewaltigt oder getötet wird.“

Türme und noch ein Einsturz

Jetzt sind wir am Ende des Artikels angelangt und der Einsturz der drei Türme in New York, nachdem zwei davon von Flugzeugen getroffen wurden, der immer so im Fokus steht, wurde gar nicht behandelt. Man muss das auch nicht, um nachzuweisen, dass die Geschichte der US-Regierung zu 9/11 nicht stimmt, wie wir gleich eingangs gesehen haben. Für Interessierte gibt es allerdings genug Material, das aufzeigt, dass die Türme nur gesprengt worden sein können und nicht einfach so zusammengebrochen sind. Glücklicherweise haben sich auch einige aufrechte Physiker und Ingenieure des Themas angenommen und die Sache überprüft und durchgerechnet. Im Prinzip kann aber jeder Amateur schon beim Anschauen der Fall-Videos von WTC-1, WTC-2 und WTC-7 leicht erkennen, dass das jeweils einer Abbruchsprengung eines Hochhauses verdammt ähnlich sieht und dass die Wolkenkratzer fast im freien Fall, ohne Widerstand, zu Boden rauschen, was eben nur durch eine Sprengung möglich ist, wie auch immer diese technisch durchgeführt wurde. Die völlig ausgebrannten Hochhäuser in London und Peking, die im Gegensatz zu dem mit einem Stockwerksbrand „ausgestatteten“ WTC-7 einfach stehengeblieben sind, dürfte wohl auch jeder kennen…(32, 33)

Die offizielle „Theorie“ zu 9/11 ist längst eingestürzt, man muss die Nachricht davon nur noch verbreiten (34-52). Wer dahingehend noch zaudert, dem sei zur Entscheidungsfindung höflichst ein kleines Gedankenspiel empfohlen: Stellen Sie sich vor, Sie würden Ahmed Rabbani bei einem Besuch in Guantanamo Bay gegenüberstehen und sollten ihm erklären, dass sie keine Texte zur Aufklärung von 9/11 weiterverbreiten wollten, weil Sie Angst hatten, dass Sie bei Verbreitung solcher Aussagen vielleicht irgendwann einmal eine Facebook-Sperre hätten bekommen können.

Links

(1) https://www.history.navy.mil/content/history/nhhc/research/library/online-reading-room/title-list-alphabetically/p/pentagon-9-11-footnotes/_jcr_content/body/image_14.img.jpg/1438613592644.jpg
(2) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DM-SD-02-03880.JPEG
(3) https://en.wikipedia.org/wiki/File:Aerial_view_of_the_Pentagon_during_rescue_operations_post-September_11_attack.JPEG
(4) https://en.wikipedia.org/wiki/Victims_of_Terrorist_Attack_on_the_Pentagon_Memorial
(5) https://www.history.navy.mil/content/dam/nhhc/research/library/online-reading-room/pentagon911/pentagon_911-8.jpg
(6) http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2021/09/army_mil_pentagon.jpg
(7) https://plus.tagesspiegel.de/berlin/antisemitismus-und-fake-news-wie-sich-verschwoerungstheorien-nach-911-unter-berliner-jugendlichen-ausbreiteten-243077.html
(8) https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/9-11-und-Verschwoerungstheorien-20-Jahre-danach,gefaehrlichemyth100.html
(9) https://projektkritischeaufklaerung.de/de/konferenz-in-berlin-am-10-februar-2018/
(10) http://blauerbote.com/2021/08/11/dokumentarfilm-zeit-der-verleumder-mit-moshe-zuckermann-rolf-becker-jackie-walker-ali-abunimah-moshe-machover-judith-bernstein-esther-bejarano-u-a/
(11) https://odysee.com/@Punkt.PRERADOVIC:f/Zuckermann:4
(12) http://blauerbote.com/2021/08/02/die-machteliten-die-toten-afrikaner-und-die-absicherung-der-herren-durch-beleidigte-wohlstandskinder/
(13) https://www.nd-aktuell.de/artikel/951837.punk-hat-viele-widerspruechliche-inhalte.html
(14) https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Fichier:Flight_93_Crater.jpg
(15) http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2019/11/flight_93_crash_crater_911_shanksville_pennsylvania_september11_united_airlines_usa_2001_terror.png
(16) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flight93Crash.jpg
(17) https://en.wikipedia.org/wiki/United_Airlines_Flight_93#/media/File:N591UA.jpg
(18) http://blauerbote.com/2018/07/27/noam-chomsky-hillary-clinton-we-created-al-qaeda-isis/
(19) http://blauerbote.com/2019/09/20/was-ist-911/
(20) http://blauerbote.com/2018/09/05/laut-usa-und-tagesschau-handelt-es-sich-bei-den-rebellen-in-syrien-um-al-qaida/
(21) http://blauerbote.com/2018/10/08/zbigniew-brzezinski-afghanistan-al-qaida-und-osama-bin-laden/
(22) http://www.independent.co.uk/news/world/anti-soviet-warrior-puts-his-army-on-the-road-to-peace-the-saudi-businessman-who-recruited-mujahedin-1465715.html
(23) http://www.defense.gov/News/Transcripts/Transcript-View/Article/739157/department-of-defense-press-briefing-by-col-warren-via-teleconference-from-bagh
(24) http://blauerbote.com/2017/03/18/syrien-ost-aleppo-wurde-von-al-qaida-beherrscht/
(25) http://blauerbote.com/2018/09/05/laut-usa-und-tagesschau-handelt-es-sich-bei-den-rebellen-in-syrien-um-al-qaida/
(26) http://blauerbote.com/2016/08/02/der-spiegel-feuert-al-kaida-an-die-islamisten-sind-aleppos-letzte-hoffnung/
(27) https://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-die-islamisten-sind-aleppos-letzte-hoffnung-a-1105806.html
(28) https://de.wikipedia.org/wiki/Osama_bin_Laden
(29) https://www.whitehouse.gov/briefing-room/presidential-actions/2021/09/09/notice-on-the-continuation-of-the-national-emergency-with-respect-to-certain-terrorist-attacks/
(30) https://einarschlereth.blogspot.com/2021/02/ich-bin-ein-gefangener-in-guantanamo.html
(31) http://blauerbote.com/2021/02/05/ich-bin-ein-gefangener-in-guantanamo-bay-und-ich-habe-eine-botschaft-fuer-praesident-biden/
(32) http://blauerbote.com/2017/06/14/hochhausbrand-in-london-vs-wtc7-einsturz-bei-911/
(33) https://www.rubikon.news/artikel/20-jahre-terrorluge
(34) http://blauerbote.com/2021/09/09/118-augenzeugen-zu-9-11-das-zeugnis-der-feuerwehrleute-zu-den-explosionen-in-den-zwillingstuermen/
(35) https://www.rubikon.news/artikel/der-verklarte-tag
(36) https://www.rubikon.news/artikel/die-jahrhundertluge
(37) http://blauerbote.com/2016/09/05/physiker-fachblatt-zu-911-world-trade-center-einsturz-durch-kontrollierte-sprengung/
(38) https://www.europhysicsnews.org/articles/epn/pdf/2016/04/epn2016474p21.pdf
(39) https://www.rubikon.news/artikel/die-sprengung
(40) https://kenfm.de/akademische-naivitaet-und-der-11-september/
(41) https://www.amazon.de/Stigmatisierung-statt-Aufkl%C3%A4rung-%C2%BBVerschw%C3%B6rungstheorie%C2%AB-kontrafaktischen/dp/3862420019
(42) https://www.rubikon.news/artikel/selektive-wahrheitssuche
(43) https://www.rubikon.news/artikel/selektive-wahrheitssuche-2
(44) https://www.rubikon.news/artikel/der-pentagon-fake
(45) https://www.rubikon.news/artikel/der-scheinheilige-2
(46) https://www.radio-utopie.de/2016/09/10/15-jahre-terrorkrieg-und-11-september-wie-alles-begann/
(47) https://www.broeckers.com/911-2/
(48) https://www.rubikon.news/artikel/bilanz-eines-jahrhundertverbrechens
(49) http://antikrieg.com/aktuell/2019_08_08_dasverbrechen.htm
(50) http://blauerbote.com/2021/04/08/der-911-verschwoerungswahn/
(51) https://www.broeckers.com/2021/08/06/mythos-9-11-alles-klar-herr-kommissar/
(52) https://www.buchkomplizen.de/buecher-mehr/mythos-9-11.html

Youtube sendet Erpresservideos zur Coronakrise

Youtube sendet Erpresservideos zur Coronakrise

Der US-Internetgigant Youtube – Teil des Google-Imperiums und der von der Coronakrise massiv profitierenden Wirtschafts- und Machteliten – zeigt auf seiner Startseite Videos, mit denen die Bevölkerung in Deutschland offen erpresst wird, sich „impfen“ zu lassen.

So sollen die Menschen zur „Impfung“ genötigt werden mit der Drohung, dass man sie erst wieder am richtigen Leben teilnehmen lässt, wenn sie sich die hochgefährliche „Impfung“ verabreichen lassen.

Sport, Oktoberfest und Festivals sind dabei konkret benannte Erpressungsobjekte, die nach dem Willen der Erpresser erst wieder „nach der Spritze“ der Bevölkerung genehmigt werden sollen:

Zurück zum Sport. Zurück zu dem, was wir lieben.

Zurück zum Oktoberfest. Zurück zu dem, was wir lieben.

Zurück zum Festival. Zurück zu dem, was wir lieben.

Dreist behauptet der Internetgigant auch, die Videos unter der Überschrift „Covid-19-Impfung: Bleib informiert“ seien „angesagt“. Dabei haben die eine Woche alten Videos gerade mal um die 50000-70000 Aufrufe, was bei Youtube-Videos mit Startseitenpräsenz ein lächerlich niedriger Wert ist.

Dazu auch:

Bitte unbedingt lesen (basierend auf Herstellerangaben zur Wirkweise): Corona-„Impfung“ – die programmierte Selbstzerstörung des Körpers

Gewalt gegen Kinder ist verboten

Profit reimt sich auf Covid

Schweiz: Alt-Nationalrat stirbt nach Corona-Impfung an Corona

Kreuzfahrtschiff in der Gewalt von 5 „infizierten Geimpften“

Kunstwerke umbenannt, Sprache nach Vorschrift: Orwell lässt grüßen

Wandmalerei zum Thema Zensur (Foto: Pixabay)

Zu Wochenbeginn meldete „Bild“ in heller Aufregung, dass die Sprachpolizei nun 143 Kunstwerke der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden umbenannte, weil ihre – teils jahrhundertealten – Bezeichnungen ‚rassistisch‘ oder ‚diskriminierend‘ sein sollen. „Wir maßen uns nun also an, über alles zu richten, ohne jeglichen Respekt vor der Geschichte„, so Claus Strunz in „ViertelNachAcht“ auf „Bild Live.

Erinnern wir uns? Also, im benachbarten Ausland, da erinnert man sich. Die Springer-Presse begleitete über Jahre Angela Merkels Marsch durch die Institutionen äußerst wohlwollend. Deren ökolinke Realpolitik trägt die Hauptschuld daran, dass nicht nur die staatlichen ÖRR-Sendeanstalten ARD und ZDF heutzutage gegenderten Magerquark auf den Lippen tragen und sämtliche politischen Sendungen dort nach politisch korrekter Grün-Propaganda stinken. Strunz‘ Worte stehen auch für den U-Turn bei Springer. Aber ist es wirklich so – Merkel geht und die demokratische Normalität kehrt zurück?

Der „Basel Express“ schrieb einst: „Eine Symbiose von Presse und Politik. Die Duzfreundinnen Friede Springer und Angela Merkel haben eine enge, am Nutzen orientierte Beziehung. Auf der einen Seite der Springer Verlag – das mächtigste Presseorgan in Deutschland, auf der anderen Seite die Bundeskanzlerin, die gerne ihren Nutzen daraus schlägt. Das Ergebnis findet sich so gut wie jeden Morgen in der Bild-Zeitung: ‚Kanzlerin der Herzen‘, ‚Super-Merkel‘, ‚Standfeste Powerfrau‘, ‚Eiserne Kanzlerin‘, ‚Mächtigste Frau der Welt‘„. Immerhin ist „Bild“, spätestens seit dem mehrheitsbestimmenden Ausbau der Anteile des US-Investors KKR, deutlich kritischer geworden – und das zu Recht.

Merkels Vermächtnis

Was uns diese Kanzlerin beschert hat, ist mittlerweile überall zu besichtigen. Eine demokratische Streitkultur gibt es in der hysterischen GaGa-Republik nicht mehr, da die politische Linksverschiebung in dieser Republik die bürgerliche Zivilgesellschaft schwer beschädigt hat. „Spaltung dank einseitig verrenkter Haltung“ könnte man das auch nennen. Von allen Seiten hagelt und regnet es Vorschriften, Verbote und Lenkungsgebote. Sprachpolizisten kontrollieren Land und Leute, Denk- und Sprechverbote werden lanciert und kontrolliert, die Ächtung der nichtlinken Andersdenkenden läuft auf Hochtouren und bis ins kleinste Karo hinein. Es vollziet sich etwas grauenvolles, es ist die Realität, wie zwischen zwei Buchdeckeln bereits erahnt und einst beschrieben.

George Orwells „1984“ wird zum realen Wahn, zum denkbar größten Irrsinn aller Zeiten. Dabei hatte es dafür bereits Vorboten ohne Ende gegeben, wie etwa Wolf Lepenies vor über 12 Jahren, im Juni 2009, in der „Welt“ über „1984“ schrieb: „Das Werk war ein gefundenes Fressen für die West-Propaganda, obwohl es der Autor gar nicht als Angriff auf den Sozialismus angelegt hatte. Vor 60 Jahren erschien George Orwells Roman ‚1984‘, eines der brisantesten Bücher der Geschichte. Wer es in der DDR las, kam ins Gefängnis.“ Tatsächlich, Orwells Buch war hochbrisant. Es wurde über die Jahre immer wieder zitiert, weil es um eine hinterfotzige Pervertierung der Werte durch skrupellose Eliten und politische Machthaber ging. Jetzt gerät das Buch zur realen Beschreibung dessen, was ist. Merkels Linksrutsch läßt den Kraftquell immer mehr erkennen, den sie quasi aus der Uckermark zu uns brachte. Die inzwischen nahezu völlig rehabilitierte Linkspartei regiert bereits im Osten, in in Koalitionen im Westen und gern gesehener Gast in Talkshows. Lenin und Stalin grinsen.

„1984“ als Zustandsbeschreibung

Die „Saarbrücker Zeitung“ wagte vor zweieinhalb Monaten einen aufschlußreichen Test, und durchforstete das Programmangebot der Parteien mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl. Die Redaktion wollte vor allem wissen, welche Partei was und wieviel verbieten lassen möchte. Kein ganz überraschendes Ergebnis: Die aus der SED herausgewundene Linke ist Spitzenreiter beim Verbotsranking. Die Zeitung kommentiert hierzu: „In keinem anderen Wahlprogramm finden sich so viele Verbotsideen wie auf den 122 Seiten der Linken – über 30. Sieg für die Partei der Spitzenkandidaten Dietmar Bartsch und Janine Wissler. So macht sie sich etwa für ein Waffenexportverbot stark. Auch soll die Leiharbeit verboten werden, Räumungen in die Wohnungslosigkeit, Billigflaggen für deutsche Reedereien sowie Anbau und Handel mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Darüber hinaus will man Lobbyisten-Spenden an Parteien untersagen, genauso wie Werbung und Sponsoring für Tabak- und Alkoholprodukte in der Öffentlichkeit. Und: Was Flugverbote angeht, sind die Linken sehr konkret – sie planen das Aus für Flüge zu Zielen, die mit dem Zug in bis zu fünf Stunden erreichbar und die nicht weiter als 500 Kilometer entfernt sind. Nebenbei: Der Handel mit Echt-Pelz und ein Spielautomatenverbot in Kneipen stehen ebenfalls auf der Liste.

Verbieten, gebieten, vorschreiben, an die Hand nehmen, drohen, sanktionieren, zensieren, totschweigen, belehren, unterdrücken, ausgrenzen, ausschließen, anprangern, beschimpfen, bedrohen, angreifen, mundtotmachen, verprügeln. Sämtliche genannten Attribute finden heute in der politischen Auseinandersetuung statt. Von verdeckt bis offen, von heimlich bis staatlich, von organisiert bis chaotisch – diese kaputte neue Welt des politisch Korrekten ist unwirklich und doch real. Was kommt nach der Wahl?

Studie zeigt: mRNA-Impfung vor allem für Jungen deutlich gefährlicher als Corona-Infektion

Studie zeigt: mRNA-Impfung vor allem für Jungen deutlich gefährlicher als Corona-Infektion

Eine Preprint-Studie der Universität von Kalifornien zeigt auf, dass vor allem Jungen ein deutlich höheres Risiko für eine impfbedingte Herzmuskelentzündung haben als für einen Covid-19-verursachten Krankenhausaufenthalt.

Die Wissenschaftler errechneten die Wahrscheinlichkeiten für Herzmuskelentzündungen nach einer Covid-Impfung auf Basis von Daten der VAERS und stellten diese mit der von den CDC angesetzten Wahrscheinlichkeit für eine Hospitalisierung wegen Covid-19 gegenüber. Das Ergebnis: Jungen im Alter von 12-15 Jahren ohne medizinische Komorbiditäten erlitten nach ihrer zweiten mRNA-Impfdosis 3,7- bis 6,1-mal häufiger „unerwünschte kardiale Ereignisse“, als dass sie in den nächsten 120 Tagen Corona-bedingt ins Krankenhaus mussten. Bei Jungen von 16 bis 17 Jahren lag das Risiko für Myokarditis 1,5- bis 3,5-mal höher.

Die Mehrheit der gemeldeten Herzmuskelentzündungen trat nach der zweiten BioNTech / Pfizer-Impfdosis auf. In den meisten Fällen mussten die Jugendlichen im Krankenhaus behandelt werden. Die Langzeitfolgen der impfbedingten Herzmuskelentzündungen für die Betroffenen sind noch unzureichend erforscht.

Bei Mädchen waren weniger Fälle von Myokarditis verzeichnet; bezogen auf diese Nebenwirkung sahen die Forscher daher den Nutzen der Impfung als größer an.

Schlechte Datenlage: In der Realität noch verheerenderes Ergebnis?

Die Basis für diese Erkenntnisse lieferte die US-Datenbank für Impfnebenwirkungen VAERS – in der gemeinhin nur ein Bruchteil der tatsächlichen Nebenwirkungen tatsächlich gemeldet wird. Die wirkliche Zahl von Herzentzündungen nach den Impfungen unter den Jugendlichen (auch den Mädchen!) dürfte also noch deutlich höher liegen.

Die Hospitalisierungswahrscheinlichkeiten wiederum beruhten auf gesammelten Daten der CDC. Wie zuverlässig diese Statistiken sind, ist fraglich: Sobald Fälle von Kindern, die wegen anderer Erkrankungen im Krankenhaus lagen, aber positiv auf Corona getestet wurden, als schwere Corona-Fälle gezählt wurden, ist die Aussagekraft der Daten faktisch gleich Null. Das war auch den Autoren der Studie klar, weswegen sie von sich aus eine weitere Berechnung durchführten, bei der sie von nur 60% der von den CDC veranschlagten Hospitalisierungsraten ausgingen. Dieser Wert ist freilich relativ willkürlich gewählt – die Zahl tatsächlicher schwerer Covid-Fälle könnte noch viel geringer ausfallen. Doch auch so überwog das Risiko einer Myokarditis durch die Impfung bei 12-15-jährigen Jungen das Risiko einer Covid-Hospitalisierung bei geringeren Inzidenzen schon um das 22.8-Fache.

Die folgende Grafik veranschaulicht, dass selbst nach den unbereinigten CDC-Statistiken das Impfrisiko für Jungen (orangefarbene Linie) die Risiken eines schweren Covid-Verlaufs weit überwiegt:

Quelle

Geht man von 40% „Falschmeldungen“ bei der Hospitalisierungsrate gesunder Jungen aus, wirkt das aller Wahrscheinlichkeit nach noch weit unterschätzte Impfrisiko noch verheerender.

Die Studie, deren Peer-Review noch aussteht, gibt damit ganz klar den Briten recht, die sich gegen eine allgemeine Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche entschieden haben. Die deutsche STIKO hingegen war unter dem Druck der Politik eingeknickt: Hier wird die Impfkampagne für Kinder und Jugendliche ebenso wie in Österreich stetig vorangetrieben.


Zwei Filme übers Impfen, die jeder gesehen haben sollte: Vaxxed und Vaxxed 2!

Vaxxed: »Alles worum ich bitte, ist, dass dieser Film gesehen wird. Menschen können dann selbst urteilen, aber sie müssen ihn sehen!« (Robert de Niro)

Vaxxed 2: »Dieser Film stellt unsere Demokratie auf den Prüfstand!« (Robert F. Kennedy Jr.)

Hagen: 16-jähriger Syrer plante offenbar Anschlag auf Synagoge

Hagen: 16-jähriger Syrer plante offenbar Anschlag auf Synagoge

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Von MANFRED W. BLACK | In Hagen (NRW) hat es am Mittwochabend einen großen Polizeieinsatz mit mehreren Festnahmen gegeben. Offenbar hat ein 16-jähriger Syrer eine Sprengstoffattacke auf eine Synagoge verüben wollen. Ein ausländischer Geheimdienst hatte vor dem Anschlag gewarnt. Das berichteten als erste Medien die Bild-Zeitung und der Spiegel. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) erklärte heute […]

Wettrennen um Einfluss in Afghanistan: Westlicher Werteimperialismus – Östlicher Pragmatismus

Wettrennen um Einfluss in Afghanistan: Westlicher Werteimperialismus – Östlicher Pragmatismus

Das Rennen um den Einfluss in Afghanistan ist voll im Gang. China und Russland gehen es pragmatisch an und fordern die Aufnahme der Taliban in die internationale Gemeinschaft. Sie kritisieren die Erpressungs-Diplomatie des linken US-Präsidenten Joe Biden und verurteilen das „Demokratie-Experiment“ des Westens, das nur Chaos brachte. Die EU ist zwar gesprächsbereit, pocht aber wie immer, auf ihre hochgelobten Werte. Die neue Übergangsregierung sei weder „inklusiv“ noch repräsentiere sie die ethnische und religiöse Vielfalt des Landes, wird kritisiert.

  • Wettlauf um Einfluss in Afghanistan
  • Russland und China preschen vor
  • Der Westen setzt auf „Werte-Zwang“
  • Russland kritisiert US-Evakuierung
  • „Brain Drain“ bei Fachleuten
  • Putin verurteilt westlichen Werteimperialismus

Von Kornelia Kirchweger

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Naive Biden-Politik

Im Gegensatz zu den USA, haben Russland und China ihre Botschaften in Kabul nicht geschlossen. Die USA wollen künftig ihre Beziehungen zu Afghanistan über ein Büro in Doha, Katar, managen. Der Rückzug der USA samt Partnern erfolgte am 31. August d.J., gemäß einem Abkommen mit den Taliban vom Februar 2020. Mitte August drangen die Taliban bis nach Kabul vor und übernahmen – ohne viel Widerstand – das Regime im Land. Jetzt bildeten sie eine Übergangsregierung. Dass sie auf Dauer nicht ausgrenzbar sind, ist allen Beteiligten klar. Biden sieht das so: „Wir werden mit unserer Diplomatie führen, mit unserem internationalen Einfluss und unserer humanitären Hilfe“. In der Praxis heißt das Druck und Erpressung, was bereits zu kritischen Auftritten vor dem UNO-Sicherheitsrat seitens China, Russland und Pakistan führte.

Unklare US-Linie

Denn die USA fordern internationale Sanktionen, die Verweigerung der diplomatischen Anerkennung und die Einschränkung der Wiederaufbauhilfe für die Taliban, während diese eine neue Regierung aufbauen. Zudem haben die USA letztes Monat Milliarden US-Dollar der Afghanischen Regierung eingefroren. Unter Afghanistan-Kennern in den USA wird das abgelehnt: damit werde die afghanische Wirtschaft lahmgelegt, das Land könne seine Beamten nicht zahlen, sei vom internationalen Handel ausgeschlossen und die Inflation werde angeheizt. Es brauche Gespräche und Verhandlungen. Das Misstrauen gegenüber den Taliban bleibt. Es gehe ihnen nur um die Macht. Man müsse sehen was sie tun, nicht was sie sagen, heißt es aus Regierungskreisen.

China verlangt Zusammenarbeit

Chinesische Medien betrachten den Taliban-Sieg in Afghanistan als gescheiterter Expansions-Versuch der westlichen Zivilisation. Ein hoher chinesischer UNO-Diplomat sagte vor dem UNO-Sicherheitsrat: „Es ist notwendig, dass die internationale Gemeinschaft mit den Taliban zusammenarbeitet und ihnen aktiv Orientierung gibt“. Man müsse auch die USA und andere westliche Streitkräfte für die Verbrechen in Afghanistan zur Rechenschaft zu ziehen. Auch Pakistan, seit langem ein sicherer Hafen für Taliban-Kämpfer, ist überzeugt: Sanktionen seien ein stumpfes Werkzeug, das meistens nicht funktioniert habe. Nicht im Iran, nicht in Nordkorea und nicht in Afghanistan. Russland kritisierte die von den USA angeführten Evakuierungsbemühungen. Der daraus resultierende „Brain Drain“ afghanischer Fachkräfte drohe die Bemühungen des Landes um die Führung der Regierung und die Verfolgung der Entwicklungsziele des Landes zu gefährden.

Putin: verantwortungsloser Westen

Bei einem internationalen Treffen in Brasilien sagte Präsident Vladimir Putin letzte Woche: die Spirale der Krise in Afghanistan komme aus „unverantwortlichen Versuchen dem Land von außen fremde Werte aufzuzwingen, um eine „Demokratie“ zu errichten. Dies, ohne Rücksicht auf Geschichte und Traditionen des afghanischen Volkes. Das habe zu Destabilisierung und Chaos geführt, nachdem sich die „Urheber dieses Experiments“ zurückzogen und die Menschen sich selbst überließen. Die internationale Gemeinschaft müsse das Chaos jetzt aufräumen. Dauerhafte internationale Beziehungen gebe es nur bei einer Ko-Existenz von Staaten mit unterschiedenen politischen und sozialen Systemen. Man müsse aber die, in der UNO-Charta verankerten Grundprinzipien des Völkerrechts, strikt einhalten, einschließlich der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten und der Achtung der Souveränität. Die Afghanen haben Jahrzehnte gekämpft und haben nun auch das Recht, selbst zu entscheiden, wie ihr Staat aussehen solle.

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US-Steuerzahler finanzierte „Organpipeline“ mit Köpfen abgetriebener Babys

US-Steuerzahler finanzierte „Organpipeline“ mit Köpfen abgetriebener Babys

Judicial Watch hat per Informationsfreiheitsanfrage und anschließender Klage 198 Seiten Schriftverkehr von der US-Arzneimittelbehörde FDA erhalten, die dokumentieren, wie Köpfe, Organe und Geweben von abgetriebenen menschlichen Babys benutzt werden, um „humanisierte Mäuse“ für die Virenforschung zu erzeugen. Ein Gastbeitrag von Richard Abelson

Der Beitrag US-Steuerzahler finanzierte „Organpipeline“ mit Köpfen abgetriebener Babys erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Hochrangige US-Generäle haben in Bezug auf die Kriege in Afghanistan und im Irak eklatant gelogen, um ihre Karrieren zu fördern,

Paul Antonopoulos, unabhängiger geopolitischer Analyst

Laut den Jahresberichten des Pentagon über die Militärjustiz gab es seit 2001 mehr als 1,3 Millionen Fälle von Disziplinarmaßnahmen beim US-Militär, die meisten davon im Zusammenhang mit dem sogenannten „Krieg gegen den Terror“. Aber wie The Intercept hervorhob, haben die Generäle, die den Kongress und die amerikanische Öffentlichkeit über die Kriege in Afghanistan und im Irak in die Irre geführt haben, nicht nur Konsequenzen vermieden, nachdem sie 20 Jahre lang eine Desinformationskampagne geführt hatten, sondern wurden stattdessen für ihre täuschend positiven Einschätzungen belohnt. „Als sie mit großzügigen Militärrenten in den Ruhestand gingen, bekamen sie hoch bezahlte Jobs in den Vorständen von Unternehmen und profitierten weiter von ihrer Unaufrichtigkeit“, schrieb Peter Maass in The Intercept.

Nach den Terroranschlägen gegen die USA am 11. September 2001 führte der damalige Präsident George W. Bush sein Land in zerstörerische Kriege gegen Afghanistan und den Irak. Auf die Anschläge vom 11. September 2001 folgte ein Ausbruch von Ignoranz, Rassismus und Gewalt gegen vermeintlich muslimisch aussehende Amerikaner. Dies gipfelte sogar in der Ermordung des indischstämmigen Sikhs Balbir Singh Sodhi durch den 43-jährigen Frank Silva Roque, der bei seiner Verhaftung Parolen wie „Ich bin ein Patriot“, „Ich stehe voll und ganz für Amerika ein“ und „Ich wünschte, meine Strafe wäre, dass man mich mit einer Menge [Schimpfwort]-Waffen nach Afghanistan schickt“ rief. Die Ermordung Sodhis gilt als erste Reaktion auf das nicht-christliche Amerika nach dem 11. September 2001.

Roques Handlungen und seine Aufforderung, in Afghanistan zu kämpfen, waren jedoch kein Einzelfall, und tatsächlich traten viele Amerikaner mit ähnlichem Extremismus dem Militär bei. In den Kriegen in Afghanistan und im Irak wurden ganze Infrastrukturen zerstört, Hunderttausende von Zivilisten getötet, Millionen von Flüchtlingen aufgenommen und über 6 Billionen Dollar an amerikanischen Steuergeldern verschwendet. Ein Großteil dieser Verwüstungen wurde von amerikanischen Soldaten verursacht, oft ungestraft. Tatsächlich waren die Amerikaner nicht die einzigen, die solche Kriegsverbrechen begangen haben. Auch viele britische, australische und andere Soldaten aus Partnerländern waren für Mord, Vergewaltigung, Erpressung und Diebstahl in Afghanistan und im Irak verantwortlich.

Am besorgniserregendsten ist jedoch die Tatsache, dass sich die oberen Ränge des US-Militärs wenig bis gar nicht um die von den NATO-Truppen begangenen Kriegsverbrechen kümmerten. Stattdessen konzentrierten sie sich darauf, die Lage in Afghanistan und im Irak so darzustellen, als würde sie sich ständig verbessern. Das neue Buch des Journalisten Craig Whitlock, „The Afghanistan Papers“, liefert Beweise dafür, dass die militärischen Führer wussten, dass der Krieg in Afghanistan scheiterte, aber darüber logen. Oberst Bob Crowley behauptet in dem Buch, dass „jeder Datenpunkt verändert wurde, um das bestmögliche Bild zu vermitteln“, und Whitlock beschreibt die positiven Einschätzungen des Militärs als „ungerechtfertigt und unbegründet“, die „auf eine Desinformationskampagne hinausliefen“.

Die wichtigste Frage ist, warum die obersten Militärs an ihren Behauptungen festhielten, die Kriegssituation in Afghanistan und im Irak verbessere sich. Es liegt die Vermutung nahe, dass ihre Lügen über die Lage in Afghanistan und im Irak von Eigeninteresse motiviert waren, um ihre eigene Karriere und ihr Kapital zu fördern. Sie konnten nicht zulassen, dass die sich verschlechternde Lage in Afghanistan und im Irak sowie die über 1,3 Millionen Fälle von Disziplinlosigkeit im Militär, einschließlich Vergewaltigung, Folter und Mord, ihre Aussichten ruinierten.

Nehmen Sie zum Beispiel den derzeitigen US-Verteidigungsminister, Lloyd Austin. Während der Invasion des Irak im Jahr 2003 war Austin stellvertretender Kommandeur der 3rd Infantry Division. The Intercept berichtet über einen Austausch zwischen Austin und Dathar Khashab, dem Direktor der Daura-Ölraffinerie, im Mai 2013, nur wenige Wochen nach der Einnahme Bagdads durch die USA. Auch wenn Khashab darauf bestand, dass Bagdad unter der US-Besatzung krimineller war als unter der Herrschaft von Saddam Hussein, konnte Austin nur sagen, dass „vor zwei Monaten ein brutaler Diktator war, der Tausende von Menschen getötet hat.“

Austin, der von Beginn der Besetzung des Iraks an darauf bestand, dass alles in Ordnung sei, wurde schließlich Befehlshaber der US-Streitkräfte im Irak, übernahm dann das Zentralkommando, das für alle Operationen im Nahen Osten zuständig ist, ging mit einer monatlichen Rente von 15.000 Dollar in den Ruhestand und wurde dann Mitglied in mehreren Unternehmensvorständen, darunter im Vorstand der United Technologies Corporation, dem militärischen Auftragnehmer, der 2020 mit Raytheon fusionierte. Mit diesen Firmenauftritten wurde er zum Multimillionär mit einer 2,6-Millionen-Dollar-Villa mit sieben Schlafzimmern, einer Fünf-Auto-Garage, zwei Küchen und einem Poolhaus in der Gegend von Washington D.C..

Zu Austin gehörte auch David Petraeus, der zu Beginn des Irak-Krieges ein Generalmajor war. Aber wie der Autor von The Intercept berichtet, „tat Petraeus das, was so ziemlich jeder General tat, der im Irak und in Afghanistan diente: Er reihte alle Daten aneinander, die er finden konnte und die sich als Erfolgsgeschichte ausgeben ließen. Die Statistiken auf seiner PowerPoint-Präsentation waren typisch für Vietnam – er fand große Zahlen und nannte sie Sieg.

2007 wurde Petraeus zum Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte im Irak ernannt und als Retter gepriesen. Von 2010 bis 2011 befehligte er dann die US- und NATO-Truppen in Afghanistan. Obwohl Petraeus dem Kongress 2011 versicherte, die Lage in Afghanistan verbessere sich, stellt Whitlock in seinem Buch fest, dass „die Militäroffiziere vor Ort wussten, dass der Zahlenwirbel nichts bedeutete.“

Sarah Chayes, eine von Petraeus‘ Beraterinnen in Afghanistan, erinnerte sich daran, wie sie Ideen vorschlug, um die Korruption in der von den USA unterstützten Regierung in Kabul einzudämmen, aber keiner dieser Pläne wurde jemals umgesetzt. „Ich beantwortete eine Anfrage nach der anderen von Petraeus, bis mir klar wurde, dass er nicht die Absicht hatte, meine Empfehlungen umzusetzen; es war nur eine Notlösung“, schrieb sie.

Ende 2011 übernahm Petraeus dann die Leitung der CIA, wurde aber 2012 dabei erwischt, wie er streng geheime Informationen mit seiner Freundin teilte, und trat zurück, um einer Anklage wegen eines Kapitalverbrechens und einer langen Gefängnisstrafe zu entgehen, die auch Chelsea Manning und Edward Snowden drohen. Nach seiner Zeit bei der CIA wurde Petraeus mit einer lukrativen Partnerschaft beim Private-Equity-Riesen KKR belohnt, die seinen Reichtum im Ruhestand sicherte.

Die Kriege in Afghanistan und im Irak haben sich bereits das zweite Jahrzehnt hingezogen, weil die Spitzenkräfte des US-Militärs mehr daran interessiert waren, ihre eigenen Karrieren voranzutreiben. Auf diese Weise haben die USA Tausende von Soldaten entfesselt, die ähnlich wie Frank Silva Roque denken und sich an denjenigen rächen wollen, die sie für die Anschläge vom 11. September 2001 verantwortlich machen, was zu zahllosen Kriegsverbrechen der NATO an unschuldigen Zivilisten geführt hat.

Der Beitrag Hochrangige US-Generäle haben in Bezug auf die Kriege in Afghanistan und im Irak eklatant gelogen, um ihre Karrieren zu fördern, erschien zuerst auf uncut-news.ch.