Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Hochkonjunktur der Verschwörungstheorien

(Symbolbild:Shutterstock)

Gestern schaute ich bei „ZDF Info“ in eine Dokumentation über Verschwörungstheorien hinein, es ging um die üblichen Geschichten: Den Anschlag auf das World-Trade-Center (9/11), Zweifel an der tatsächlich erfolgten Mondlandung und natürlich den Klassiker: Die jüdische Weltverschwörung und die „Protokolle der Weisen von Zion„. Als die Dokumentation beim Tod von Lady Diana anlangte – möge sie in Frieden ruhen – schaltete ich aus. Obwohl ich Verschwörungstheorien liebe, vor allem aber Filme, in denen selbige vorkommen – zum Beispiel Hitchcocks „Der unsichtbare Dritte“ mit der berühmten Maisfeldszene. Oder jene Folgen von „Outer Limits„, in denen der Zuschauer die Ereignisse aus der Perspektive des Protagonisten erlebt und wie dieser im Laufe der Handlung an seinem Verstand zu zweifeln beginnt. So geht es mir auch bei Verschwörungstheorien: Oft bin ich bin und hergerissen, ob nicht doch etwas daran sein könnte.

Gerade in der Corona-Ära treten nach meinem Geschmack viel zu viele „Rationalisten“ auf den Plan, denen es nicht um die Beruhigung der Verängstigten geht, sondern um Deutungshoheit. Man schaut verächtlich auf die Skeptiker herab, als sei es selbstverständlich, dass diese nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Dazu werden gern tatsächliche Irrlichter wie Attila Hildmann angeführt, um darüber hinwegzutäuschen, dass auch erfahrenen Ärzten und Juristen das Corona-Regiment nicht geheuer ist.

Die Zielrichtung der ZDF-Sendung war dann auch ebenfalls nur zu deutlich: Wer nicht der offiziellen Darstellung gewisser Ereignisse folgt, ist ein Spinner und wahrscheinlich gefährlich. Zweifele nicht, glaube! Die Entscheidung darüber, was richtig und falsch ist, haben wir kleinen Menschlein nicht selbst zu treffen, auch wenn wir vielleicht nur zu der Erkenntnis gelangen, es könnte ein Körnchen Wahrheit an einer abweichenden Theorie dran sein.

Nicht mehr alle Tassen im Schrank

Es dürfte kaum ein Zufall sein, dass die schon etwas angestaubte Sendung gerade jetzt ihren Weg ins Fernsehen gefunden hat. Aber das Framing funktioniert so nicht für unsere gegenwärtige Situation, in der es kaum um technische Daten, sondern um weniger Greifbares geht. Die Hinterzimmerpolitik rund um die Corona-Maßnahmen etwa.

Bei den Klassikern unter den tatsächlichen oder angeblichen Verschwörungen findet meist eine ausufernde Materialschlacht zwischen Anhängern und Gegnern statt: Beweis folgt auf Gegenbeweis, beide Seiten tragen Informationen zusammen, die man überzeugend finden kann oder auch nicht. Allein schon 9/11 beschäftigt (Hobby-) Ingenieure, Sprengmeister und Architekten en masse – gerade denkt man, eine Seite habe die überzeugenderen Argumente, schon rückt die andere Fraktion mit einem Gegenbeweis heraus.

Im Falle der „Protokolle der Weisen von Zion„, die als Beweis für die „Jüdische Weltverschwörung“ angeführt werden – und nach dem Koran und „Mein Kampf“ die Bestsellerlisten der arabischen Welt anführen – ist es schon leichter, die Fälschung nachzuweisen: Der unbekannte Autor schrieb recht fantasielos aus anderen Werken ab. Die wüste Geschichte von den jüdischen Verschwörern, welche sich regelmäßig auf dem Prager jüdischen Friedhof treffen, um sich neue Fiesheiten auszudenken, ist gar aus einem Roman herauskopiert. Dieser Friedhof wird heute von so vielen Touristen besucht, da hätte man gar keine Ruhe, um sich ordentlich zu verschwören.

Materialschlacht zwischen Anhängern und Gegnern

Ganz anders sieht es mit den Befürchtungen rund um Corona aus. Wir hatten nie etwas wirklich Greifbares, da viele im Umlauf befindliche Vermutungen nur auf einzelnen Beobachtungen beruhten, etwa den Äußerungen von Krankenschwestern, die keine Überlastung ihrer Intensivstationen bemerkt hatten. Schon ein Blick in unsere eigene Umgebung reichte aus, um zu wissen: Das uns in den Medien gemeldete Grauen musste irgendwo anders stattfinden. Zwar weiß ich selbst von einigen Quarantänefällen, aber trotz einiger Symptome befand sich dabei niemand in Lebensgefahr. Damit will ich nicht ableugnen, dass es tatsächlich schwere Verläufe gab, aber hätten jene die uns beschriebenen Dimensionen angenommen, dann würde man weitaus häufiger auf Nachbarn und Freunde treffen, die einen Fall in ihrer näheren Umgebung erlebt haben.

Ebenso konnten wir in den letzten Monaten in schöner Regelmäßigkeit die Erfahrung machen, dass die Bundesregierung genau das umsetzen würde, was sie gemäß ihrer Verlautbarungen als Gerücht (oder Verschwörungstheorie) verteufelte. Von Lockdown bis Impfzwang – der noch immer schöngeredet wird – nichts davon sollte eingeführt werden. Zusätzlich rückten die offiziellen Medien immer erst mit Fakten heraus, wenn diese sich ohnehin schon durch die Recherche alternativer Medien erhärtet wurden. Das kann einen zu Recht misstrauisch werden lassen.

Man bekommt einen anderen Blick auf die Dinge, wenn man sich mit der medialen Desinformation beschäftigt. Nicht, weil man zum Aluhutträger mutiert ist, sondern gerade weil man einfach ins Grübeln kommt. Die Medien generieren somit regelmäßig ihren eigenen Feind: Den Zweifler und Skeptiker.

Thilo Sarrazin würdigt Neuerscheinung „Sanierungsfall Berlin“ von Marcel Luthe

Thilo Sarrazin würdigt Neuerscheinung „Sanierungsfall Berlin“ von Marcel Luthe

Die regelmäßigen Skandale und Pannen wie rund um den Flughafen BER, der angebliche Kampf gegen die organisierte Kriminalität und eine dysfunktionale Verwaltung sind Kernthemen der Neuerscheinung “Sanierungsfall Berlin” des Spitzenkandidaten der Freien Wähler Marcel Luthe.

Der Beitrag Thilo Sarrazin würdigt Neuerscheinung „Sanierungsfall Berlin“ von Marcel Luthe erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Staat außer Rand und Band: Strafe wegen Betens auf Corona-Demo

Staat außer Rand und Band: Strafe wegen Betens auf Corona-Demo

Man kommt in Nehammer-Österreich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wenn man ein christliches Gebet auf offener Straße spricht, stört man damit „andersgläubige Menschen“ und verletzt das Sicherheitspolizeigesetz. Juristischen Laien drängt sich die Frage auf, ob es sich hier nicht nur um Rechtsbeugung handelt sondern vielleicht gar um einen Tatbestand gegen das Antidiskriminierungsgesetz. Dabei sollte die Polizei doch das Gesetz wahren und nicht mutwillig und willkürlich dagegen verstoßen?

Am 20. Februar hatte die Polizei in Innsbruck einen merkwürdigen „Lauf“. Zunächst prügelte man einen jungen Altenpfleger nieder und führte ihn ab. Wie auf allen Videos ersichtlich war, ging von ihm keinerlei Aggression oder Widerstand aus. Danach wurde ein alter Mann blutig geschlagen und stundenlang auf einer Polizeiwache festgehalten. Es war die Zeit, in der Innenminister Nehammer sich als besonderer Hardliner profilieren wollte und besonders brutale Schlägertruppen zu Demonstrationen entsandte, um die Bürger auf ihren Platz zu verweisen. Regierungskritik und Widerstand gegen Corona-Maßnahmen waren von der globalistisch orientierten ÖVP nicht vorgesehen. Zur Ehrenrettung der Tiroler Polizisten muss man anmerken, dass für die Gewalttaten extra eine Kärntner Eingreiftruppe eingesetzt wurde.

Strafverfügung mit unglaublichem Inhalt

Seither mahlen die Mühlen des Systems langsam vor sich hin und spucken einen Strafbescheid nach dem anderen gegen Menschen aus, die friedlich ihr Menschenrecht auf Versammlungsfreiheit ausgeübt hatten. Unrühmlicher Höhepunkt ist nachfolgendes Dokument, das ganz offensichtlich auch dazu geeignet ist, den Hass zwischen unterschiedlichen Religionsgemeinschaften zu schüren. So behauptet die Behörde, ein Gebet im Rahmen einer Corona-Demonstration hätte Andersgläubige gestört.

Einspruch eingelegt – nun spricht das Gericht

Die betroffene Dame, Angelika S., fiel aus allen Wolken, als ihr diese dreiste Zahlungsaufforderung übermittelt wurde. Sie bezahlte zum Glück nicht, sondern legte Einspruch ein – nun ist die Chance hoch, dass die Behörde ihr Vorgehen erklären muss. Sie sagt, sie habe nicht einmal gebetet – es wäre aber eine Gruppe von 20 Personen gewesen, wo ein Herr J. ein Gebet gesprochen hatte. Dass das Beten auf öffentlichen Plätzen oder anlässlich von Kundgebungen verboten wäre, ist unserer Redaktion bislang unbekannt.

Polizei warf Tirol-Flagge in den Dreck

Wer am österreichischen Widerstand interessiert und gut informiert ist, erinnert sich vielleicht auch noch an den Vorfall, wo die Tiroler Polizei den Demonstranten eine Tirol-Flagge aus den Händen rissen und sie zu Boden schleuderten wo sie im Dreck liegenblieb. Die Anzeige zu diesem Strafbescheid wurde im Rahmen dieses Vorgangs ausgestellt.

Interview aus dem Februar

Zeitnahe zu dem Vorfall führte der Friedensaktivist Alexander Ehrlich nachfolgendes Interview:


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Celle: Handwerker kündigt AfD-Kandidatin die Zusammenarbeit

Celle: Handwerker kündigt AfD-Kandidatin die Zusammenarbeit

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Zwei Wochen vor der Bundestagswahl finden an diesem Sonntag Kommunalwahlen in Niedersachsen statt. In der Samtgemeinde Lachendorf im Landkreis Celle tritt neben CDU, SPD, FDP, Grünen und lokalen Wählergemeinschaften auch die AfD mit drei Kandidaten zur Wahl an. Soweit so normal, sollte man in einer Demokratie denken: Verschiedene Parten treten mit ihren Kandidaten zur Wahl […]

Sind Joe Bidens Zwangsimpfungen der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt?

Präsident Biden hat für die USA gerade per Exekutivanordnung festgelegt, dass in der Gesundheitsbranche, in allen Unternehmen ab 100 Mitarbeitern und bei Auftragsnehmern der Bundesregierung sämtliche Mitarbeiter geimpft sein müssen. Mit bis zu 100 Millionen Amerikanern sind an die 30% des Landes von dieser Entscheidung betroffen und sie wird von den Kommentatoren jenseits der linken Wohlfühlblase gar nicht gut aufgenommen. Zunächst wollte ich dazu einen Text von Michael Snyder übersetzen, der mit der Entscheidung hart ins Gericht geht. Doch die Geschichte scheint größer zu sein als nur für die Weltuntergangskommentarnische. Die Entscheidung brachte im Land sehr viele auf die Palme, die sich bislang noch um relative Zurückhaltung bemühten. Nach einhelliger Meinung markiert sie eine Wegscheide, von der aus es kein Zurück mehr geben wird. Biden setzt mit dieser Entscheidung nicht nur die Gewaltentrennung außer Kraft, sondern stellt mit einer seltsamen Ausnahme von der Regel unter Beweis, dass die wirklichen Absichten des Impfregime nicht in der Gesundheitsfürsorge, sondern ganz woanders liegen.

Diktatorische Allüren

„Wir waren geduldig, aber unsere Geduld ist langsam aufgebraucht“, waren die begleitenden Worte von Joe Biden, als er seine Entscheidung zur großen Zwangsimpfung des Landes verkündete. In Anbetracht der ohnehin schon angespannten Lage hätte Biden kaum etwas spaltenderes zu seiner spaltenden Maßnahme kommentieren können. Es waren unversöhnliche Worte in einer Zeit der Polarisierung, in denen mindestens ein eklatanter Mangel an Sensibilität zum Vorschein kam.

Bislang erhielten gut 200 Millionen der knapp 300 Millionen erwachsenen Amerikaner mindestens eine Impfdosis. Ähnlich wie in Deutschland kam es in den letzten Wochen aber auch in den USA zu einer merklichen Verlangsamung bei der Impfkampagne, da quasi alle schon geimpft sind, die sich impfen lassen wollten. Bei den weiterhin Ungeimpften lässt sich davon ausgehen, dass sie eine Impfung grundsätzlich ablehnen, sei dies aus weltanschaulichen Gründen, oder weil sie der experimentellen Natur des Impfstoffs oder allgemein der Regierung nicht vertrauen. Sie wird kein Zwang dieser Welt zur Impfstation bringen, doch die Regierung legt es nun ganz offenbar darauf an.

Unter Glaubwürdigkeitsverlusten voran

Bislang wurde in den USA mit verschiedenen Mitteln versucht, die Durchimpfung der gesamten Bevölkerung zu erreichen. Teilweise führten einzelne – in der Regel links regierte – Bundesstaaten auch Aktionen durch, die jener mit der Bratwurst sehr nahe kommen. Einzelne Bundesstaaten wie Texas oder Florida wehren sich jedoch dagegen und stellen sich hinter das Recht auf die freie Entscheidung jedes Einzelnen, sich impfen zu lassen oder es bleiben zu lassen.

Der erste deutliche Schritt in Richtung Impfzwang erfolgte vor Kurzem über den Winkelzug der offiziellen behördlichen Zulassung des Pfitzer Impfstoffs in den USA, der zuvor nur mit Hilfe einer Notzulassung verspritzt wurde. Bedenklich an diesem Schritt ist, dass die für die Zulassung verantwortlichen Personen unmittelbar nach der Entscheidung für die Zulassung zurücktraten. Der Glaubwürdigkeit der Regierung allgemein und des Impfstoffs im besonderen half dies wenig, doch die politisch Verantwortlichen störten sich nicht daran, für sie war es offenbar nur ein Zwischenschritt bis zur 100% Quote.

Mit der offiziellen Zulassung konnte die Regierung denn auch per Federstrich dafür sorgen, dass sich alle Militärangehörigen gegen Corona impfen lassen müssen. Vielen in den Streitkräften, die zuvor noch eine sehr niedrige Impfquote aufwiesen, dürfte der Zwang überhaupt nicht gefallen, so dass die Moral weiter absinken wird, während jene, die es sich erlauben können, ihren Dienst quittieren werden und das Militär weiter geschwächt wird.

Der Impfrubikon wurde überschritten

Die Regierung sah sich infolge der offiziellen Zulassung des Impfstoffs gestärkt in ihrer Position und ging nun den für sie logischen nächsten Schritt. Der Präsident bestimmte per Exekutivanordnung weitere Zwangsmaßnahmen, die einen Großteil des renitenten Teils der Bevölkerung betreffen wird. Mit dieser massiven Ausdehnung der Impfpflicht könnte Präsident Biden jedoch etwas getan haben, das sich nicht mehr reparieren lässt. Dies vor allem deswegen, weil es in den USA Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs gibt, der diese Art der Verordnung von Zwangsimpfungen für illegal erklärte. Viele im Land stützen sich in ihrer Opposition genau auf diesen Tatbestand, darunter jene, die für sich eine Impfung gegen Corona ablehnen genauso wie jene, die in der Sache aus Prinzip handeln und dem Recht zur Geltung verhelfen wollen.

Einen von vielen deftigen Verrissen dieser Überschreitung präsidialer Kompetenz – immerhin setzte sich Biden in Bewusstsein der Konsequenzen – über die Entscheidung einer anderen Staatsgewalt hinweg – gibt es bei Tim Pool, der Bidens Entscheidung in eine Reihe mit anderen historischen Übertretung der präsidialen Macht stellt, wie etwa die illegale Masseninternierung japanischer Einwanderer im Zweiten Weltkrieg. Die Bundesstaaten kündigten bereits Widerstand an und wollen die Vorschrift aus Washington nicht ausführen lassen. Unternehmen planen dagegen zu klagen und wollen der Anweisung unter keinen Umständen folgen, während aus dem Gesundheitssektor immer wieder Berichte über Arbeitsniederlegungen und Kündigungen zu hören sind, wenn einzelne Krankenhäuser ihren Mitarbeitern die Impfung vorzuschreiben versuchen. Man kann erwarten, dass die Gegenwehr sehr heftig werden wird, da mit der Entscheidung jeglicher Raum für Kompromisse genommen wurde.

Es sieht ganz danach aus, als habe Biden mit seiner Entscheidung auch den letzten Amerikaner in die politische Polarisationsmatrix geholt. Nicht nur mit Blick auf die effektive Gefährlichkeit der Infektionskrankheit hat Biden völlig ohne Not einen unmöglichen Zustand provoziert, den er selbst mit der Überzeugung einer Korrektheit der Impfung hätte vermeiden können. In der Weise, wie es entschieden wurde muss man jedoch erwarten, dass zahllose Unternehmen und Arbeitnehmer vor einer unmögliche Wahl stehen und es zu ungeordneten Auflösungserscheinungen kommen wird. Sollte es in einem hypothetischen nachfolgenden Schritt gar zu Zwangsimpfungen von Schülern kommen, würde es das Land wohl endgültig zerreißen.

In den Details riecht es nach Absicht

Ein Detail in der Exekutivanordnung lässt besonders aufhorchen und deutet eine ganz andere Ebene an Kalkülen an, von der die Regierung um den senilen Biden getrieben sein könnte. Mitarbeiter der nationalen Post nämlich sind von den Zwangsimpfungen ausgenommen. Es fragt sich, warum dem so ist. Insbesondere Briefträger kommen täglich mit einer Vielzahl an Menschen in Kontakt und sollten daher prinzipiell betrachtet sehr weit oben in der Impfpriorität stehen. Manche munkeln, dass es sich bei der leicht vorhersehbar spalterischen Anordnung von Biden um Absicht gehandelt haben könnte, die kein anderes Ziel hatte, als die USA weiter politisch zu polarisieren. Warum ein Präsident – oder eher seine Handler – etwas derartiges machen wollten, ist dabei offensichtlich: Verrat, oder freundlicher ausgedrückt, ein „Great Reset“.

Sobald das Land politisch endgültig auseinandergefallen ist, dann wird die vom Impfstreit verschonte Post als eine der wenigen (vielleicht auch als einzige) föderale Institutionen ihren Dienst zwischen Bundesstaaten weiter verrichten, selbst wenn sich ein Gutteil der Bundesstaaten ins innere Exil verabschiedet haben sollte. Ob mit dieser Maßnahme aber eher dem kommenden Hegemon China gedient werden soll, das weiterhin seinen nordamerikanischen Absatzmarkt bedient sehen will, oder doch Klaus Schwabs feuchter Traum vom Quantenkommunismus Pate für das Verschonen der Postbeamten stand, lässt sich jedoch kaum beurteilen.

Wer weiß, vielleicht gehört die Maßnahme auch zu einem (zugegeben kreativen) Plan, mit dem die Schuldenobergrenze der US-Bundesregierung eingehalten werden soll. Denn sobald die Bundesregierung keine passenden Firmen mehr findet, denen sie ihr Geld geben kann, dann muss der Bund auch weniger neue Schulden aufnehmen. Irre Möglichkeiten stünden genügend zur Auswahl, der Köcher des Wahnwitz ist gefüllt bis zum Rand. In Anbetracht der Umstände muss man leider mit allem rechnen – auch und vor allem mit dem schlimmsten.

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Ehemaliger „Swiss Re“-Manager: 9/11 sei ein Versicherungsbetrug (Interview mit Eric Alan Westacott)

Eric Alan Westacott, Sohn eines Engländers und einer Schweizerin, war von 1993 bis 2001 bei dem weltweit zweitgrößten Rückversicherungsunternehmen Swiss Re tätig. Im Interview mit Kla.TV tritt er das erste Mal an die Öffentlichkeit und erzählt von seiner Zeit in der Swiss Re. Er erklärt, warum es sich bei 9/11 aus seiner Sicht um einen Versicherungsbetrug gehandelt hat. Sehen Sie dieses zu tiefst bewegende und authentische Interview.

Für 4.000 Euro und 260 Liter Kerosin: Grüner lässt sich mit Helikopter zu Wanderung fliegen!

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Wasser predigen und Wein saufen – das sieht den Grünen ähnlich. Da ist es nicht verwunderlich, dass Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann auf den Umweltschutz pfeift und sich standesgemäß per Helikopter in ein Naturschutzgebiet fließen lässt. von Günther Strauß „Der Klimawandel bedroht unsere Lebensgrundlagen – wir Grüne reden nicht nur darüber, wir handeln.“ Mit diesem Slogan wollen sich die […]

Woher kommt der Strom? Deutscher Sonderweg, der weltweit praktisch keine Nachahmer findet

Woher kommt der Strom? Deutscher Sonderweg, der weltweit praktisch keine Nachahmer findet

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von Rüdi Stobbe

Die Energiewende hat in erster Linie einen Zweck: Die Reduktion und schließlich komplette Vermeidung des Spurengases CO2 (0,04% Luftanteil) bei der Nutzbarmachung von Energie, zum Beispiel in Form von Strom. Deshalb sollen fossile Energieträger in den nächsten 24 Jahren komplett durch die sogenannten „Erneuerbaren“, in erster Linie Wind- und Solarkraftwerke, ersetzt werden. Dass Deutschland auch aus der praktisch CO2-freien Stromerzeugung mittels Kernkraft aussteigt, ist ein Sonderweg, der weltweit praktisch keine Nachahmer findet. Was nicht weiter verwundert. Erwähnt der Weltklimarat IPCC (Abbildung) 2018 doch ausdrücklich auch die Kernenergie als Pfad zur CO2-Reduktion:

[…] Zu den bewerteten Optionen aus dem Energieversorgungssektor gehören erneuerbare Energien (Biomasse und Nicht-Biomasse), Kernenergie, CCS mit Bioenergie und CCS mit fossilen Brennstoffen.

Mit massiven Subventionen will die deutsche Politik ein vermeintlich CO2-freies Verkehrsmittel, das batteriebetriebene Elektroauto (BEV) in den Massenmarkt drücken. Regelmäßige Jubelmeldungen über einen hohen Anstieg der Zulassungszahlen im Bereich reiner batteriebetriebener E-Autos und Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen täuschen darüber hinweg, dass mit gut 500.000 zugelassenen BEV bei 48.000.000 PKW insgesamt das Ergebnis faktisch mager ist. Plug-In-Hybride sind im Prinzip verkappte Verbrenner. Das Ladekabel liegt bei Weiter-Verkauf oft unbenutzt im Kofferraum. Der CO2-einsparende Effekt erscheint da doch eher ´dünn`. Wie aber sieht es mit der CO2-Reduktion beim BEV aus? Auf dem Papier gilt solch ein Fahrzeug als „emissionsfrei“. Was es faktisch nicht ist. Der CO2-Rucksack der Batterie ist frühestens nach einigen Jahren abgebaut. Der Strom, der in Deutschland getankt wird, ist korrekt betrachtet immer und zu 100% fossiler Strom. Das neue E-Auto kommt als zusätzlicher Verbraucher an´ s Netz. Deshalb wird die regenerative Stromerzeugung aber durchaus nicht größer. Also muss der benötigte Strom zusätzlich fossil erzeugt werden. Die konventionelle Stromerzeugung verursachte vom 1.1.2021 bis zum 28.8.2021 597g CO2/kWh. Angenommen ein BEV benötigt für 100 km Fahrstrecke 15 kWh Strom, kommt man auf 15×597/100=89,55 Gramm CO2/Kilometer. Da wundert es nicht, dass es um die 200.000 km Fahrstrecke braucht, ehe das BEV CO2-mäßig besser abschneidet als ein moderner Diesel (Abbildung 1). Nun gibt es aber auch viele BEV-Besitzer, die ihren Strom per PV-Anlage auf dem Dach des Einfamilienhauses produzieren. Da kann getrost der Strom-Mix für die BEV-Betankung angesetzt werden. Dann sieht die Rechnung so aus: 15×350/100=52,5 Gramm CO2/Kilometer. Schon besser, aber noch lange nicht CO2-frei, wie unsere Energiewender offensichtlich fälschlicherweise und wahrscheinlich auch wider besseres Wissen annehmen. Ich nenne das mal Lug und Trug. Lug und Trug, den wir mittlerweile in Deutschland auch in anderen Bereichen spüren. Wenn denn nun aber die die Stromerzeugung komplett regenerativ, also vor allem mit Wind- und PV-Anlagen erfolgt wäre, kämen nur noch 15×35/100=5,25 Gramm CO2/Kilometer zur Anrechnung. 100% regenerative Stromerzeugung aber ist die pure Träumerei. Denn:

Um bis zum Jahr 2045 30 Millionen PKW mit einer durchschnittlichen Fahrstrecke von 12.500 km zu ersetzen – die weiteren 18 Millionen werden einfach „eingespart“ – wird diese Strommenge zusätzlich benötigt: 30.000.000x125x15=56.250.000.000 kWh. Das entspricht abgerundet 56 Terawattstunden (TWh) Strom. Allein für diese Menge wären Wind-, und PV-Anlagen in der Größenordnung gemäß Abbildung 2 zusätzlich notwendig. Etwa die in der gleichen Größenordnung liegen die Anlagen, die zum Ersatz des wegfallenden Kernkraftstroms nötig sind. Da allerdings bleiben nur noch 1 1/4 Jahre – bis Ende 2022 -, um das umzusetzen. Angesichts dieser Zahlen bekommt das Mantra „Wir müssen die Erneuerbaren massiv ausbauen“ eine griffig-realistische Dimension. Damit kein Missverständnis aufkommt: Bei den errechneten Werten handelt es sich lediglich um Ersatz für wegfallenden CO2-freien Strom aus Kernkraft und dem Zusatzstrom für eine stark reduzierte (30 statt 48 Mio PKW) Mobilität im PKW-Bereich. Vom 65%-Ziel, von Wärmepumpen, von Wasserstoffproduktion, von der Industriewende, der grünen Landwirtschaft usw., usw. war nicht mal ansatzweise die Rede.

Die 34. Woche (Abbildung 3) war durchwachsen. Der Herbst schickte seine Vorboten. Relativ viel Windstrom bei nachlassendem PV-Strom sorgten für ein uneinheitliches Strom-Importgeschehen (Abbildung 4). Die konventionellen Stromerzeuger (Abbildung 5) hatten alle Hände voll zu tun. Die Preise für eine MWh Strom (Abbildung 6) lagen zwischen 63,- und 124,- €. Damit ergaben sich vielfältige Chancen für Preisdifferenzgeschäfte, die unsere Nachbarn teilweise nutzten.

Die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts und der daraus generierte Chart liegen unter Abbildung 7 ab. Es handelt sich um Werte der Nettostromerzeugung, dem „Strom, der aus der Steckdose“ kommt, wie auf der Webseite der Energy-Charts ganz unten ausführlich erläutert wird. Der höchst empfehlenswerte virtuelle Energiewende-Rechner (Wie viele Windkraft- und PV-Anlagen braucht es, um Kohle- und/oder Kernkraftstrom zu ersetzen? Zumindest im Jahresdurchschnitt.) ist unter Abbildung 8 zu finden. Ebenso wie der bewährte Energierechner.

Die Charts mit den Jahres- und Wochenexportzahlen liegen unter Abbildung 9 ab. Abbildung 10 beinhaltet die Charts, welche eine angenommene Verdoppelung und Verdreifachung der Wind- und Solarstromversorgung visualisieren.

Abbildung 11 weist auf einen Artikel hin, der sich mit dem zukünftigen Energiebedarf Deutschlands insgesamt befasst.

Abbildung 12 zeigt einen Vortrag von Professor Brasseur von der TU Graz. Der Mann folgt nicht der Wissenschaft. Er betreibt Wissenschaft.

Beachten Sie bitte unbedingt die Stromdateninfo-Tagesvergleiche ab 2016 in den Tagesanalysen. Dort finden Sie die Belege für die im Analyse-Text angegebenen Durchschnittswerte und vieles mehr. Der Vergleich beinhaltet einen Schatz an Erkenntnismöglichkeiten. Überhaupt ist das Analysetool stromdaten.info mittlerweile ein sehr mächtiges Instrument der Stromdatenanalyse geworden.

Tagesanalysen

Montag, 23.8.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 46,5 Prozent, davon Windstrom 22,06 Prozent, Solarstrom 11,76 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,69 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Eine kleine Stromlücke am Morgen. Eine noch kleinere um 19:00 Uhr. Reichlich Windstrom mit entsprechend wenig PV-Strom lassen die konventionellen Stromerzeuger gut nachführen. Die Preise liegen im Schnitt um die 90€/MWh. Der Handelstag. Die Schweiz und Österreich machen gute Geschäfte.

Dienstag, 24.8.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 43,96 Prozentdavon Windstrom 14,94 Prozent, Solarstrom 16,17 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,85 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Heute doch wieder zwei Stromlücken größeren Ausmaßes. Die konventionellen Stromerzeuger steigern die Steinkohle- und Gasverstromung. Das Preisniveau steigt. Der Handelstag

Mittwoch, 25.8.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 55,15 Prozentdavon Windstrom 25,36 Prozent, Solarstrom 18,09 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,70 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-ChartmatrixHier klicken.

Kaum Windstrom am frühen Morgen. Der steigt erst über Tag. Bis 8.00 eine große Stromlücke, die verhältnismäßig teuer geschlossen wird. Wenn Deutschland nachfragt wird es halt kostspielig. Die Konventionellen müssen über Tag ihre Produktion herunterfahren, weil der Wind auffrischt. Der Handelstag.

Donnerstag, 26.8.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 52,35 Prozentdavon Windstrom 29,38 Prozent, Solarstrom 11,16 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,81 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Die Windstromerzeugung ist heute besonders volatil. Die Konventionellen regeln mit Steinkohle- und – wie immer – mit Pumpspeicherstrom nach. Das Preisniveau ist hoch. Deutschland zahlt ordentlich für das Schließen der Stromlücken. Der Handelstag.

Freitag, 27.8.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 51,39 Prozent, davon Windstrom 28,39 Prozent, Solarstrom 10,96 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,04 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der Freitag ist ein ruhiger Tag mit der obligatorischen Stromlücke zum Abend. Die Konventionellen können nicht zu viel Strom über Tag erzeugen. Damit würden sie sich die Preise kaputtmachen. Also fehlt ab 17:00 Uhr Strom, der teuer importiert werden muß. Der Handelstag

Samstag, 28.8.2021: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 51,85 Prozent, davon Windstrom 25,28 Prozent, Solarstrom 12,11 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,47 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Wochenende. Die Konventionellen führen ordentlich nach. Das Preisniveau sinkt etwas. Doch selbstverständlich zahlt Deutschland knackige Importpreise. Der Handelstag.

Sonntag, 29.8.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 48,12 Prozent, davon Windstrom 25,21 Prozent, Solarstrom 7,98 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,93 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Die regenerative Stromerzeugung sinkt. Der Bedarf ebenfalls. Die Konventionellen führen gut nach. Die Preise liegt fast den ganzen Tag unter 100€/MWh. Der Handelstag.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

Rüdiger Stobbe betreibt seit über fünf Jahren den Politikblog www.mediagnose.de