Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Corona: Spaltung, Hetze, Ausgrenzung – und was kommt danach?

Der deutsche Soziologe und Sozialpsychologe Prof. Harald Welzer erklärt in seinem Buch, wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden. Er zeigt den Mechanismus auf, nach dem es bereits im 3. Reich zu Ausgrenzung und Genozid kommen konnte. In einem offenen Brief klagen Holocaust-Überlebende die Medien an, das Volk zu belügen und sprechen eine erschreckende Warnung aus.

Politik versus Wissenschaft statt Politik mit Wissenschaft: Meta-Analysen finden keine wissenschaftlichen Belege für den Nutzen des Masken-Tragens zum Schutz vor SARS-CoV-2

Am 28. September hat Noah Carl im Daily Sceptic mit Bezug auf „community masking“, d.h. auf die Verpflichtung von Menschen zum Maskentragen in der Öffentlichkeit, die Frage gestellt „Where did ‚The Science‘ come from?” Er stellte damit auf die Tatsache ab, das vor dem Jahr 2020 noch weithin bekannt und akzeptiert war, dass das Tragen […]

Das Paul-Ehrlich-Institut und der Impfstoff Weg von göttlichem Manna zu irdischem Schrott

Stefan Homburg hat heute die folgende Aufstellung geteilt. Sie zeigt, wie das Paul-Ehrlich-Institut auf seiner Seite, die Darstellung der Heilwirkung von COVID-19-Impfstoffen verändert, modifiziert hat, so dass aus einem Impfstoff, der Rettung vor COVID-19 verspricht, ein Impfstoff wird, der dazu gedacht war, Rettung vor COVID-19 zu versprechen. Die zitierten Sätze geben in hervorragender Weise das […]
Noch „bunter“ & „multikultureller“: So viel Migration wollen SPD, Grüne & FDP

Noch „bunter“ & „multikultureller“: So viel Migration wollen SPD, Grüne & FDP

Deutschland wird „grüner“ und damit „bunter“ und „multikultureller.“ Denn ohne die Grünen und die FDP wird es keine neue Regierung geben. Favorisiert wird dabei eine sogenannte Ampelkoalition, also aus SPD, FDP und Grünen. Zeit, sich ernsthaft vor Augen zu führen, was diese Parteien bezüglich eines der wichtigsten Themen planen, die die Bürger und Wähler nach wie vor bewegt: die Zuwanderung.

von Heinz G. Jakuba

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  • Zuwanderung bleibt wichtiges Thema für die Bürger.
  • SPD will erleichterten Familiennachzug und legale Migrationswege.
  • Grüne streben eine Abschaffung von Leistungskürzungen für Asylbewerber, Grenzabweisungen und die Gründung einer EU-Seenotrettung an.
  • FDP favorisiert Einwanderung von Fachkräften und Schaffung einer „EU-Koalition der Willigen.“

Zuwanderung eines der wichtigsten Themen für Bürger

Der Themenkomplex Einwanderung, Migration, Asyl ging im erst kurz zurückliegenden Wahlkampf 2021 beinahe unter. Ganz im Gegensatz zum Wahlkampf vor vier Jahren, als die Migration noch alle anderen Themen beherrschte. Dennoch bleibt es für viele Deutsche nach dem Klimawandel – sofern den Umfragen Glauben geschenkt werden kann – das wichtigste Problem. Gleichauf mit Corona und sozialer Ungerechtigkeit. Deshalb nachfolgend ein Überblick darüber, wie viel Migration SPD, Grüne und FDP fordern und wollen.

SPD: Familiennachzug, legale Migrationswege, Kitas

Für die Sozialdemokraten macht Migration das Land „reicher“ und bringt es „voran.“ Genau dies soll in allen Lebensbereichen „spürbar“ werden. Zugewanderten sollen vom ersten Tag an Integrations- und Sprachkurse sowie Kita- und Schulplätze zustehen. Arbeitsverbote sollen abgeschafft und der Familiennachzug erleichtert werden. Gut Integrierbare sollen dauerhaft in Deutschland bleiben dürfen.

Ferner will die SPD eine Reformation des europäischen Asylsystems. Dazu gehört ein solidarischer Verteilmechanismus sowie die vollumfängliche Gewährung des Asylrechts. Ebenso streben die Sozialdemokraten eine staatliche EU-Seenotrettung an. Auch Städten und Gemeinden soll es erlaubt werden, weitere Flüchtlinge aufzunehmen. Außerdem sollen legale Migrationswege geschaffen und Ursachen von Flucht und Vertreibung bekämpft werden.

Grüne: Leistungs-Eldorado und Abschiebestopps

Die Grünen streben eine „aktive“ Einwanderungspolitik mit einem Punktesystem an, das jedoch nicht nur Bildungsabschlüsse berücksichtigt. Schon von Anfang an sollen Migranten und Flüchtlinge ein Recht auf kostenlosen Sprach- und Integrationskurs bekommen. Kinder, völlig unabhängig von der „Bleibeperspektive“ Kitas und Schulen besuchen können.

Flüchtlinge sollen maximal drei Monate in Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben müssen. Sogenannte Ankerzentren (bestimmte Aufnahmestellen für Asylbewerber) werden grundsätzlich abgelehnt. Leistungskürzungen für Asylbewerber sollen genauso abgeschafft werden wie Arbeitsverbote und Wohnsitzauflagen. Auch sichere Herkunftsstaaten sollen nicht mehr generell ausgewiesen werden, Zurückweisungen an der deutschen Grenze der Vergangenheit angehören. Vorrang vor Abschiebungen haben „freiwillige Ausreisen.“ Beendet werden sollen Abschiebungen in Kriegs- und Krisenländer wie etwa Afghanistan oder Syrien.

In Ländern mit Außengrenzen sollen EU-Registrierungszentren entstehen. Diejenigen unter ihnen, die aufnahmebereit sind, Geld aus einem EU-Fonds erhalten. Die Aufnahmeunwilligen hingegen zur Kasse gebeten werden. Außerdem sollen legale Fluchtwege geschaffen werden und die EU die Seenotrettung koordinieren und finanzieren.

FDP: Blue-Card für Fachkräfte & „Koalition der Willigen“

Für die Freien Demokraten ist Deutschland ein „Einwanderungsland.“ Dementsprechend sollen Fachkräfte mit einem Job eine „Blue Card“ bekommen. Jene ohne Arbeit sollen durch ein Punktesystem bezüglich Bildungsgrad, Sprachkenntnissen, Alter und Berufserfahrung die Möglichkeit zur Einwanderung erhalten.

Unterschieden wird zwischen Asyl und Einwanderung. Kriegsflüchtlinge sollen Schutz erhalten. Ihnen sollen auch Sprach- und Integrationskurse zur Verfügung gestellt werden. Einwanderer sollen nach drei Jahren eine Niederlassungserlaubnis bekommen und nach vier Jahren den deutschen Pass beantragen können.

Scheitert die Reformierung des EU-Asylsystems soll eine „Koalition der Willigen“ entstehen, anderen dafür das Geld aus dem EU-Haushalt gekürzt werden. Jedes EU-Land soll acht Jahre für Asylbewerber zuständig sein, um deren Weiterreise zu verhindern. Ebenfalls sollen legale Fluchtwege geschaffen werden.

Ampelkoalition für „buntes“ und „multikulturelles“ Land?

Während sich also die FDP noch moderat bei der unkontrollierten Zuwanderung zurückhält und stattdessen auf Fachkräfte-Einwanderung setzt, wollen SPD und Grüne auch offiziell die Grenzen für Migration weit öffnen. Andererseits ist die Wartefrist für die Einbürgerung bei den Liberalen sogar noch kürzer als bei den Grünen (dort fünf Jahre).

Mitunter sollen sogar Restriktionen, die hierzulande beispielsweise für Hartz-IV-Empfänger gelten (z.B. Leistungskürzungen) für Asylbewerber abgeschafft werden. Alles in allem wird Deutschland nach den Plänen einer neuen Regierungskoalition, insbesondere unter der Beteiligung der Grünen, noch „bunter“, also noch „multikultureller.“

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Die weltweit größte Batterie für erneuerbare Energien  bringt nicht das, was erhofft wurde

Die weltweit größte Batterie für erneuerbare Energien  bringt nicht das, was erhofft wurde

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stopthesethings

Die französischen Besitzer der größten Batterie der Welt werden verklagt, weil sie die einfach nicht das geliefert haben, was man erwartete. Als die 150-MW-Batterie von Elon Musk an das südaustralische Stromnetz angeschlossen wurde, jubelte der Wind- und Sonnenkult. Die zugehörige Pressenotiz besagte, dass – mit ein nur paar Tausend mehr davon, würden wir bald alle nur von Sonnenschein und Brisen versorgt werden. Nun, das war die Propaganda.

Im Jahr 2017 überzeugte Elon Musk die Südaustralier, 150 Millionen US-Dollar für eine Batterie auszugeben, die den Staat vier Minuten lang mit Strom versorgen könnte – das ist geschäftstüchtig! Selbst als Teil der politischen Propaganda führte es zum Scheitern: Der damalige Labor-Premier Jay Weatherill preiste Musks Batterie als Allheilmittel gegen die Energieprobleme seines Staates an, als er im März 2018 versuchte, in seinem Amt zu bleiben. Er wurde ordnungsgemäß entlassen. Aber das südaustralische „Erbe“ von Musk bleibt bestehen – SA (Süd Australien) wird vom Öko-Kult als Australiens Wind- und Solar-Mekka gelobt.

Wie sich herausstellte, war die Megabatterie nie dazu gedacht, ernsthafte Mengen an Strom zu liefern. Geplant war jedoch, das Netz schnell mit [Stütz-] Strom zu versorgen, um die Netzfrequenz aufrechtzuerhalten. https://www.netzfrequenzmessung.de/

Der Grund dafür, dass das südaustralische Netz heutzutage Schwierigkeiten hat, die Frequenz aufrechtzuerhalten, liegt an der chaotischen, unplanbaren Einspeisung von Wind- und Solarenergie.

Wie sich herausstellt, genügt die riesige Batterie von Tesla nicht einmal dafür. Nachdem die australische Energieregulierungsbehörde wiederholt gegen ihre Verpflichtung zur Gewährleistung der Netzstabilität verstoßen hat, klagen sie nun gegen Neoen, den Eigentümer der Batterie.

Hier ist ein Bericht der Epoch Times darüber, warum die größte Batterie der Welt zum größten Witz der Welt geworden ist.

 

Der Betreiber der südaustralischen Batterie wird verklagt, nachdem er die Netzstabilität nicht gewährleisten kann

Epoch Times, Daniel Khmelev, 23. September 2021

Die große Tesla-Netzbatterie in Südaustralien wird von der australischen Energieaufsichtsbehörde (AER) vor Gericht gezerrt, nachdem sie trotz Verpflichtung keine Maßnahmen zur Netzstabilität ergriffen hat. Offiziell als Hornsdale Power Reserve bekannt, wurde die 77-Minuten-Netzbatterie mit 150 Megawatt (MW) von Tesla gebaut und wird jetzt von Neoen betrieben – einem Unternehmen mit Hauptsitz in Frankreich. Es war zum Zeitpunkt des Baus die größte Batterie der Welt.

AER hat ein Verfahren gegen den Eigentümer der Batterie eingeleitet, nachdem der australische Energiemarktbetreiber (AEMO) behauptet hatte, dass die große Tesla-Batterie zwischen Juli und November 2019 die Frequenzkontrolle nicht gewährleistet habe.

[– Suche nach dem Schuldigen …, der Übersetzer]

Die Aufrechterhaltung der Netzfrequenz ist eine entscheidende Voraussetzung für die Sicherstellung der Energieversorgung und -stabilität, aber fast alle Batterien können diese Funktion aufgrund technischer Einschränkungen [bislang? ]  nicht erfüllen.

Gemeint ist, dass die Batterie bei einem Frequenzabfall während dieser Zeit nicht in der Lage gewesen wäre, das Netz zu stützen, was zu Energieinstabilität und Stromausfällen führen könnte.

„Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Generatoren tun, was sie versprechen das sie tun können, wenn wir während des Übergangs des Marktes zu einer variablen erneuerbaren Erzeugung die Versorgungssicherheit  gewähren wollen“, sagte die Vorsitzende der VRE, Clare Savage, in einer Presseerklärung.

„Wir erwarten, dass die Anbieter in der Lage sind und in der Lage bleiben, auf Aufforderung durch AEMO zu reagieren“, sagte Savage. „Die Nichteinhaltung des neuesten Netz-Dienstangebots und der AEMO-Betriebsanweisungen verstößt gegen die nationalen Elektrizitätsvorschriften und kann zu Durchsetzungsmaßnahmen der AER führen.“

 

Was ist Netzfrequenz und warum ist sie wichtig?

Neben der Versorgung ist die Aufrechterhaltung der Frequenz ein kritischer Aspekt eines funktionierenden Netzes.

In jedem Haus oder Kraftwerk fließt Wechselstrom (AC) mit einer Frequenz von 50 Hertz (Hz) [Es gibt auch Länder mit 60 Hz: USA, …]

Typische Kohle-, Gas- und Wasserkraftsysteme haben Turbinen, die Generatoren mit stabilisierter Drehzahl antreiben [je nach Polzahl des Generators: 3000; 1500; 1000 u/min] damit 50 Hz entsteht. Jeder Generator am Netze ist auf diese Frequenz eingestellt.

Wenn der Energiebedarf steigt oder bestehende Kraftwerke Probleme haben und die notwendige Leistung nicht liefern können, sinkt die Frequenz. Kraftwerke mit rotierenden(!) Turbinen [haben Rotationsenergie, die den sofortigen Drehzahlabfall verzögern], werden hochgefahren, um die Frequenz wieder auf die Standardfrequenz von 50 Hz zurückzuführen.

Typische Wechselrichter, die an Batterien (Akkumulatoren) angeschlossen sind [oder auch PV und Windanlagen] „erfassen“ die Frequenz des Netzes ständig mit, um ihren eigenen Takt daran anzupassen. Und während Australien sich von Kohle- und Gasgeneratoren abwendet, stellt sich die Frage, wer überhaupt die Frequenz [den Takt] vorgibt – eine Aufgabe, die normalerweise von den rotierenden Turbinen übernommen wird.

Passen Batterien zum australischen Stromnetz?

Iven Mareels, Experte für elektrische Netzsysteme und Professor für Ingenieurwissenschaften an der University of Melbourne, ist der Ansicht, dass Lithiumbatterien das australische Stromnetz beim Übergang zu mehr erneuerbaren Energiequellen nicht unterstützen können.

Mareels sagte, das Problem liege darin, dass zu viele Batterien erforderlich wären, um eine ausreichende Zeit lang Notstrom bereitzustellen.

„Sie haben eine Rolle zu spielen“, sagte Mareels bereits der Epoch Times. „Aber man kann nie genug Batterien bauen, um genügend Energie für das Stromnetz bereitszuhalten.“

Stattdessen schlug Mareels vor, dass Pumpspeicherwerke – die Wasserreservoirs zur Energiespeicherung nutzen – wesentlich praktikabler wären, um über längere Zeiträume ausreichend Stützenergie zu liefern.

Zum Beispiel kostete die Tesla-Großbatterie in Südaustralien rund 172 Millionen US-Dollar und kann maximal 77 Minuten lang eine Leistung von 150 MW liefern.

Im Vergleich dazu ist Snowy 2.0, das derzeit von der australischen Regierung gebaut wird, ein 2.000 MW-Pumpspeichersystem, das bis zu 75 Stunden Energie liefern kann.

Obwohl die Kosten des Projekts zwischen 3,8 und 4,5 Milliarden US-Dollar geschätzt werden – 25-mal so viel wie die große Batterie von Tesla – wird die Speicherkapazität 1.800-mal größer sein.

Darüber hinaus stellte Mareels fest, dass Lithiumbatterien angesichts der Schwierigkeiten beim Recycling von Lithium, einer endlichen Ressource, die aus der Erde abgebaut wird, nicht erneuerbar [und nachhaltig] seien.

Epoch Times

https://stopthesethings.com/2021/09/26/worlds-biggest-renewable-energy-battery-becomes-worlds-biggest-joke/

Hier ist der Link zur Information der Regierung

https://www.aer.gov.au/news-release/hornsdale-in-court-for-inability-to-provide-contingency-services-as-offered

Aufmacherbild von https://www.aer.gov.au/system/files/State%20of%20the%20energy%20market%202021%20-%20Market%20overview.pdf

Übersetzt durch Andreas Demmig

***

Im Abspann zeigt STT ein Bild von einer brennenden Akkustation

  • wegen unklarem copyright hier nicht übernommen.

Weitere Berichte über brennende Akkumulatoren finden Sie über die Google-Bildsuche, u.a. diese

https://www.heute.at/s/tesla-batterie-faengt-feuer-und-brennt-drei-tage-lang-100156041

https://www.20min.ch/story/tesla-batterie-brennt-drei-tage-lang-150-feuerwehrleute-sind-vor-ort-370526189494

https://insidetesla.de/tesla-megapack-flammen-energieprojekt-australien/

Bundesinnenminister Habeck und die grüne Klimapolizei?

Habeck, der nächste Vizekanzler und Innenressortchef? (Foto:Imago)

Für den grünen Staatsumbau benötigen die Grünen Zugriff auf die eigentlichen Schaltzentralen. Längst haben sie gelernt, dass die eher „symbolträchtige“ Ministerien – natürlich Umwelt, aber auch Integration und Gleichstellung – zwar thematisch naheliegen und gut klingen, dass dort aber nicht die wirkliche Entscheidungen fallen. Das geschieht in den klassischen Ressorts, und deren wichtigste ist kein Fachressort, sondern jenes, in dem die konkret manifestierte Staatsgewalt zuhause ist: Das Innenministerium.

In Corona-Zeiten ist die Ordnungs- und Polizeigewalt über sich hinausgewachsen und konnte Boden gutmachen, was autoritäres Durchgreifen, „robuste“ Mandate und Sondervollmachten anlangt. Natürlich nicht gegen ausländische Banden, Clans, Drogendealer, Linksautonome, Migrantifa und vor allem die grassierende Zuwanderungskriminalität; diesen droht auch weiter kein Ungemach. Sondern im Einsatz gegen deutsche Zivilisten, Normalbürger, Rentner und Familienväter, die entweder trotz Demoverboten für ihre Freiheit auf die Straße gingen, abstruse Masken- und Abstandsregeln missachteten oder in den eigenen vier Wänden Corona-Kontaktbeschränkungen brachen. Es war ein großer Testlauf für den „guten Polizeistaat“, die benevolente Diktatur der Alternativlosigkeiten.

Der gute Polizeistaat

Zu diesen Alternativlosigkeiten, die aus übergeordneten Interesse künftig erforderlichenfalls auch gegen den Volks- und Mehrheitswillen, erst recht aber gegen die Renitenz Einzelner durchzusetzen sein werden, gehören auch „Klimagerechtigkeit“ und Nachhaltigkeit. Artikuliert haben die Grünen die Details dieses Gesellschaftsumbaus längst. Jetzt geht es um ihre Durchsetzung. Da ist es nur konsequenz, dass sie jetzt nach den Ressorts der Exekutive greifen. Und genau diesem Kontext sind die aktuellen Planspielen einer künftigen Verteilung der Ministerien im Zuge der Ampel-Sondierungen zu sehen, in denen plötzlich Bundesinnenministerium ins Interesse der Grünen rückt.

Die „taz“ berauscht sich bereits an der Vorstellung eines Innenministers Robert Habeck: Für den Fall, dass das Finanzministerium an die FDP ginge und mit deren Vorsitzenden Christian Lindner besetzt würde, könnte der Grünen-Chef das bisher von Horst Seehofer geführte Haus beanspruchen, schreibt das Sponti-Blatt. Habeck beschäftige sich angeblich „intensiv mit diesem, Gedanken„, zitiert die „taz“ führende Parteimitglieder. Es wäre ein fatales Novum: Einen grünen Innenminister gab es noch nie in der deutschen Nachkriegsgeschichte – weder in einem Bundesland noch im Bund.

Wohin der Hase läuft, das wird in der kreidefressenden Verbrämung der eigentlichen Ziele deutlich: Das Innenministerium sei „als Verfassungsministerium der Ort, an dem die Bürgerrechte und das Grundgesetz verteidigt werden„, so grüne Fachkreise. Tatsächlich gemeint ist: der Ort, an dem Bürgerrechte und das Grundgesetz gebrochen werden, bzw. an dem die Organe des staatlichen Gewaltmonopols im Bund – BKA, Staatsschutz, Bundespolizei – in einer Hand zusammenlaufen. Hier wird das Klimaregime künftig mit ähnlicher Konsequenz durchgesetzt wie bislang das Corona- und Impfregime durch das Bundesgesundheitsministerium.

Wie die Faust aufs Auge

Die Grünen verweisen darauf, dass es noch um andere Inhalte ginge: Schließlich habe Horst Seehofer dem Innenministerium die Bereiche Bauen und Heimat hinzugefügt, hier könne Habeck ein „grünes Profil“ zeigen. Tatsächlich passt es wie die Faust aufs Auge: Eine Partei, die sich für eine Reduzierung – und letztlich ein für den Bund zwar noch nicht formuliertes, aber gewolltes Verbot – des Eigenheims einsetzt, während sie mit ihrem Windradwahn zugleich für die flächendeckende Versiegelung gigantischer Naturräume steht, stellt die ministerielle Fachzuständigkeit fürs Bauressort?

Dieser Treppenwitz wird nur noch übertroffen von der Ironie, dass mit Habeck dann ein Innenminister für „Heimat“ bzw. „Heimatschutz“ zuständig wäre, der zu diesem Begriff und seinen Konnotationen erweislich keinen inneren Bezug hat – und dem alles, was mit deutschen Nationalsymbolen zu tun hat, einen ähnlichen Widerwillen bereitet wie Angela Merkel Deutschlandfähnchen oder die Nationalhymne: In seinem Buch „Patriotismus – Ein linkes Plädoyer“ (über das die wohlwollendste Feststellung die ist, dass sein Autor, anders als Annalena Baerbock, wenigstens ohne Plagiate auskam) schrieb Robert Habeck die denkwürdigen Zeilen: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“ So einer soll demnächst der für Heimatfragen und innere Sicherheit Deutschlands zuständige Minister sein?

Prag und der „Rassismus“ der Kinder

Prag und der „Rassismus“ der Kinder

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Von MANFRED ROUHS | Die UEFA hatte alles so schön geplant. Das Europa-League-Spiel zwischen Sparta Prag und den schottischen Glasgow Rangers sollte in der tschechischen Hauptstadt vor leeren Rängen stattfinden. Denn die Fans der Spartaner hatten sich bei einem vorangegangenen Turnier gegen Spieler afrikanischer Herkunft, die für AS Monaco aufgelaufen waren, danebenbenommen und sollten abgestraft […]

Vergleichende Illiberalismuskunde

Eine subjektive Führung durch den Irrgarten der deutsch-ungarischen Wahrnehmung, Reflexion und Selbstreflexion

Von Balázs Horváth

2005 hatte The Economist Deutschland zum “Kranken Mann” Europas erklärt. Doch der Kranke hat die Wirtschaftskrise im Jahr 2008 nicht nur überlebt, sondern die deutsche Wirtschaft ist gestärkt aus der Krise gekommen. Wie kann man das erklären? The Economist hat 2011 darauf drei Antworten gefunden:

  1. Arbeitsmarktreformen (Harz IV etc.). Dadurch ist es gelungen, die Anzahl der Arbeitslosen zu senken, die Anzahl der nicht Erwerbstätigen auf jeden Erwerbstätigen von 1.1 auf 1.0 zu drücken. Das veranschaulicht, vor welcher Herkulesaufgabe die Orbán-Regierung 2010 stand: in Ungarn lag dieses Verhältnis bei 1.7. Nach 11 Jahren ist diese Zahl auf 1.1 (die im Ausland arbeitenden Ungarn miteinbezogen 0.9) gesunken.
  2. Auslagerung der Produktion ins billige Osteuropa. Osteuropa ist nicht nur billig (der deutsche Brutto-Arbeitslohn liegt zur Zeit bei knapp 20 €, der ungarische bei 5.60 €), sondern auch effizient. Dank der Zuschüsse der EU wird die osteuropäische Infrastruktur auch immer mehr entwickelt, weshalb eine nahtlose Einbindung der osteuropäischen Betriebe im Just-in-time-Workflow ermöglicht wird. Es geht aber lange nicht mehr nur um Produktion, sondern auch um Entwicklung: der neu ernannte Forschungsleiter der Budapester Bosch-Zentrale ging sogar so weit, Ungarn das Silicon Valley der europäischen Autoindustrie zu nennen. Umso überraschender ist, dass diese Leistung von Osteuropa in der deutschen Öffentlichkeit, wenn überhaupt, nur negativ wahrgenommen wird. Martin Schulz, der damalige Vorsitzende der SPD sprach sogar von einem “Job-Klau”, die Verdi über soziales Dumping.
  3. Am interessantesten ist aber das Phänomen, welches in Deutschland als das Jobwunder der kleinen und mittelständischen industriellen Unternehmen bezeichnet wird. The Economist hat sich Gedanken gemacht, wie es sein kann, dass diese Art von Familienunternehmen, während sie in anderen EU-Ländern fast vollständig verschwunden sind, in Deutschland dagegen floriert. Die Antwort ist: im Widerspruch zur liberalen Wirtschaftslehre wollen die Familienunternehmen ihren Profit nicht maximalisieren. Ihr Ziel ist längerfristig Wert zu schöpfen, die Firma wertvoller an die nächste Generation weiterzugeben, als sie es bekommen haben. Dabei ist diesen Unternehmen bewusst, dass dieses delikate wirtschaftliche Ökosystem nur gemeinsam überlebensfähig ist. Aus diesem Grund wählen sie auch dann deutsche Zulieferanten, wenn es billigere ausländische Alternativen gibt. Diese Verhaltensmuster hat auch Viktor Orbán für sich entdeckt und hat ihnen sogar einen Namen verliehen. Er nannte das “alltäglichen Nationalismus“. Das ist ein Ausdruck, der alle deutschen Politiker oder Journalisten vor Entsetzen laut aufschreien lässt. Während der alltägliche Nationalismus in Ungarn jedoch eine Utopie ist, ist er in Deutschland eine alltägliche Praxis.

Es geht nicht nur um das Inland: Die deutschen Unternehmen treten im Ausland wie eine Phalanx auf. Es ist üblich, dass sich Manager von großen deutschen Unternehmen an einem Standort regelmäßig treffen. Es geht um Erfahrungsaustausch, aber auch um die Eingrenzung der explodierenden Lohnkosten. So würde es zumindest das Handelsblatt formulieren. Die Taz dagegen – wenn es um Bolivien und amerikanische Firmen ginge, würde es wahrscheinlich so sehen, dass die amerikanischen Firmen ein Kartell bilden, um die Löhne künstlich niedrig zu halten.

Noch schwieriger wird es, wenn ungarische Unternehmen in Deutschland etwas verkaufen möchten. Ich arbeite bei einer österreichischen Hightech-Firma. Auch wir werden mit solchen Meinungen konfrontiert, dass es zwar beindruckend wäre, was wir alles können, aber „wenn ihr das schon da unten hinkriegt, dann müssen das die deutschen Firmen schon viel länger und viel besser machen können“. Man kann sich ausmalen, wie schwer es für ein osteuropäisches Unternehmen ist, in Deutschland irgendetwas zu verkaufen. Und wenn es doch gelingt, dann kommt die Preisfrage: Das Standardargument, das ich von mehreren ungarischen Unternehmern gehört habe: „Ihr seid keine Deutschen, warum wollt ihr dann deutsche Preise?“.

Und wenn ein osteuropäisches Unternehmen trotz der gedrückten Preise erfolgreich wird, dann schaltet sich die deutsche Verwaltung ein. In den letzten Jahren sind ungarische und polnische Logistikfirmen sehr erfolgreich geworden, aber nur – so die deutschen Bürokraten – weil die osteuropäischen LKW-Fahrer zu billig sind, und das wäre ein unfairer Wettbewerbsvorteil. Also muss eine neue europäische Regelung her: die LKW-Fahrer müssen mehr Lohn bekommen, wenn sie in Deutschland tätig sind. Die Tatsache, dass osteuropäische Unternehmen 2–3‑mal so hohe Zinsen zahlen müssen wie die westliche Konkurrenz, scheint nicht unfair zu sein. Auch nicht, dass – wie das ungarische Kartellamt festgestellt hat – die Ossis die LKW‑s von den westlichen LKW-Herstellern teurer bekommen als die westliche Konkurrenz.

Also, der „alltägliche Nationalismus“ ist – nach wie vor– ein essentieller Grundpfeiler der deutschen Wettbewerbsfähigkeit. Es muss für diejenigen, die glauben, Deutschland lebe schon längst in einer postnationalen Epoche, überraschend sein. Wenn man sich in Deutschland umhört, hört tatsächlich niemals irgendetwas über deutsche Interessen. Ganz im Gegenteil zu Ungarn, wo Regierung und Opposition gleichermaßen über die heimischen Interessen, Heimatliebe etc. predigen. Keine Frage, die politische Sprache in Deutschland ist viel angenehmer als bei uns. Nichts desto trotz wünschte ich mir manchmal, dass es auch deutsche Interessen gäbe. Jetzt habe ich das Gefühl, anstatt der deutschen hören wir von europäischen Interessen. So wurde der South–Stream, also die direkte Gasleitung zwischen Russland und Ostmitteleuropa, ein Verrat an Europa. Als Ungarn dafür war, war ein Beweis daran, dass Orbán das Trojanische Pferd von Putin ist. Nord-Stream dagegen, also die direkte Gasleitung zwischen Russland und Deutschland, ist, wie Heiko Maas erklärte, essentiell für die Energiesicherheit Europas.

Oder der Fall vom angeblich links-liberalen Spiegel: Als E.ON in Deutschland 6% Gewinn erzielte, hat der Spiegel auf der Titelseite gefordert die Strompreise zu senken. Es hieß, in dieser Branche wären solche Margen nicht üblich, und hohe Strompreise wären unsozial. Zum Vergleich, zur selben Zeit hat RWE in Ungarn 17% Gewinn eingefahren. Nun, im Jahr 2010, musste die Orbán-Regierung die Neuverschuldung auf deutschen Druck drastisch senken. Der Vorschlag des IWF war, die Renten zu kürzen. Die Durchschnittsrente war weniger als 400 €. Also hat Viktor Orbán den Ratschlag des IWF nicht befolgt, sondern eine Sondersteuer für Branchen mit Extraprofit eingeführt. Das hat sowohl den Energiesektor als auch RWE getroffen. Der Spiegel hat diesmal keine sozialen Aspekte gesehen, sondern nur eine populistische und xenophobe Motivation.

Das hat einen Namen, wenn das soziale Mitgefühl nur bis zur nationalen Grenze hält, aber dieser Name hat weder mit Links noch mit Liberal etwas zu tun.

Ich finde sympathisch, dass die Deutschen grundsätzlich eine sehr positive Meinung über ihr eigenes Land haben. Aber ich finde manchmal sogar beängstigend, dass dieser Nationalstolz nicht wahrgenommen und darauf nicht reflektiert wird,. Als 2011 im europäischen Parlament über das ungarische Mediengesetz diskutiert wurde, hat ein CSU-Abgeordneter einen Teil aus dem neu verabschiedeten Mediengesetz von Nordrhein-Westfalen vorgelesen: der NRW-Ministerpräsident einen direkten Einfluss auf den Westdeutschen Rundfunk (WDR) hat! Die Antwort kam prompt: Eine grüne Abgeordnete hat sich empört, dass man „in Deutschland ungarische Verhältnisse sehe“. Damit hat sie, wahrscheinlich ungewollt, ein Paradebeispiel für vorurteilbehaftetes Denken geliefert. Das ist kein Einzelfall. Die europäische Kommission hat in ihrem extrem einseitigen „Rechtsstaatlichkeit-Report“ vorsichtig Deutschland kritisiert, da in einigen Bundesländern der Ministerpräsident Einfluss auf die Tätigkeit der Staatsanwaltschaft ausüben darf. Die Antwort:

Das sei ja kein Problem, in Deutschland werde diese Macht nicht missbraucht.

Ist das so? Wenn das so ist, wie kann man behaupten, dass in Ungarn die Staatsanwaltschaft unter der Kontrolle der Regierung steht“, obwohl der Ministerpräsident über solche Rechte gar nicht verfügt.

Wir Ungarn erfahren von deutscher Seite solche Vorurteilhaftigkeit tagtäglich.

Es sollte niemanden wundern, dass wir in der deutschen Begeisterung für den Regenbogen oder im Knien für BLM kein Zeichen der hohen Toleranz. Vielmehr nehmen wir das als Ausdruck der moralischen Überlegenheit wahr. Diese Aktionen lösen dementsprechend Irritation und Trotzreaktionen aus. Das wiederum wird in Deutschland als Bestätigung für die eigene Überlegenheit wahrgenommen. Wieder einmal eine Eskalationsspirale der Missverständnisse.

Dilemma

Das ungarische Dilemma spaltet die Gesellschaft in zwei Teile.

Die Hälfte sagt: Ungarn ist klein, wir müssen den Stärkeren gehorchen: ob der Starke gerade das Nazi-Deutschland, die Sowjetunion, die EU, die Vereinigten Staaten ist, oder vielleicht einmal China wird, ist egal. Hauptsache, alles mitmachen, dann wird uns vielleicht erlaubt unsere kleinen Brötchen zu backen.

Von der anderen Hälfte der Gesellschaft wird diese opportunistische Haltung strikt abgelehnt, diese sieht die westliche Orientierung von Ungarn vor allem darin, dass wir für unsere Werte geradestehen, gerade das unterscheidet uns von den Balkanländern. Aber was können wir tun, wenn der Westen diese Haltung von uns nicht akzeptiert? Wie finden wir den schmalen Grat, dass wir Ungarn uns nicht aufgeben, aber auch nicht in ständigem Konflikt mit unseren Verbündeten stehen? Und mehr noch: Gibt es diesen Grat überhaupt?

Das deutsche Dilemma hat Viktor Orbán so zusammengefasst, dass Deutschland sich entschieden muss, ob es ein europäisches Deutschland oder ein deutsches Europa haben möchte. Ist Deutschland also bereit, die Vielfältigkeit der europäischen Länder zu akzeptieren, darin die Vorteile und nicht die Probleme sehen, oder versucht es als stärkstes Land der EU, die deutschen Interessen durch die EU-Institutionen durchzusetzen? Die Selbstverständlichkeit, womit Deutschland versucht, seine Normen und Interessen in der EU durchzusetzen, liegt nicht nur an der unreflektierten Selbstschätzung, sondern dahinter verbirgt sich ein Bild. Die Deutschen sehen die EU als einen Zug, in dem Deutschland die Lokomotive ist, die die anderen Länder hinter sich herzieht. Was also gut für die Lokomotive ist, bewegt den ganzen Zug.

Nun, die modernen ICE-Züge funktionieren anders. Es gibt keine Lokomotive mehr, sondern alle Wagons haben ihren eigenen autonomen Antrieb. Die Ingenieure haben ausgerechnet, dass sich auf diese Weise mit weniger Energie höhere Geschwindigkeiten erreichen lassen. Wenn Deutschland anstatt seiner Instinkte auf die Berechnungen der Ingenieure hören könnte, könnte das auch eine Lösung für das ungarische Dilemma liefern.

Der Autor ist  Dr. phil. nat. Balázs Horváth

Dieser Beitrag erschien zuerst beiUNGARNREAL, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


Ungarn: Demütigende Niederlage für András Fekete-Győr und Péter Jakab bei Vorwahlen der Linken

Am Donnerstagabend wurden die Ergebnisse der Vorwahlen der Linken bekannt gegeben. Demnach hat Klára Dobrev in der ersten Runde die meisten Stimmen erhalten, vor Gergely Karácsony und Péter Márki-Zay. Bei der offiziellen Bekanntgabe bezeichnete Klára Dobrev die Vorwahlen als den Beginn eines Wandels – von Mediaworks Hírcentrum befragte Politologen betonten jedoch ganz andere Aspekte des Ergebnisses.

– Angesichts der Ergebnisse der Vorwahlen der Linken kann man sagen, dass das Casting tatsächlich den Interessen der Linken vor 2010 und Ferenc Gyurcsány diente“, so Erik Tóth, ein führender Analyst des ungarischen Zentrums für Grundrechte.

Die Demokratische Koalition (DK) und Ferenc Gyurcsány persönlich gingen als klarer Sieger aus der ersten Runde hervor, die durch Hinterzimmerabsprachen entschieden wurde und sich auf ein enges Feld beschränkte. Der DK-Kandidat könnte in mehr als der Hälfte der einzelnen Bezirke, die bei früheren Wahlen zugunsten der Opposition ausgefallen waren, der Herausforderer von Fidesz-KDNP sein. All dies bedeutet, dass in der nach den Wahlen von 2022 zu bildenden Nationalversammlung die DK-Fraktion die stärkste sein wird und die Gyurcsány-Leute das größte Druckpotenzial haben werden.

Der führende Analyst meint, DK-Vorsitzender Gyurcsány könne sich auch darüber freuen, dass entweder seine Frau Klára Dobrev oder Gergely Karácsony, der früher als Berater für ihn tätig war, als Ministerpräsidentenkandidat der Sechs-Parteien-Linkskoalition antreten wird.

András Fekete-Győr (Momentum) und Péter Jakab (Jobbik) erlitten demütigende Niederlagen: Die beiden Parteivorsitzenden wurden von einer erschreckend geringen Zahl von Wählern gewählt, und sie konnten nicht einmal ihre eigenen Anhänger davon überzeugen, dass sie deren Vertrauen verdienen.

– Auch in der zweiten Runde könnte sich das gleiche Szenario abspielen: Péter Márki-Zay wird zugunsten von Karácsony zurücktreten, der auch die Unterstützung der anderen Oppositionsführer gegen Klára Dobrev hat.

– Im Verlauf der linken Vorwahlen wurde mehrfach der Verdacht geäußert, dass das Ergebnis in mehreren Fällen bereits im Voraus feststand, und in Analystenkreisen herrscht die Meinung vor, dass die Mitglieder der linksliberalen Regenbogenkoalition Gergely Karácsony als gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten wollen und das ganze Verfahren nur eine Farce ist – so Dániel Deák, der führende Analyst des Instituts des XXI. Jahrunderts. Er fügte hinzu:

Dies wird durch die Anzeichen von Missbrauch und Betrug bestätigt. So wurden z. B. nach einem Unfall auf der Autobahn M3 Wahlzettel gefunden, und in dem Auto, das in den Unfall verwickelt war, wurden große Mengen an Bargeld gefunden. Doch mehreren Berichten zufolge waren die Wahlurnen nicht versiegelt und die geheimen Stimmzettel in den Wahlzelten überhaupt nicht gesichert.

Das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit der Ergebnisse wird nach Ansicht des Experten auch durch den Zusammenbruch des IT-Systems der Opposition und die Tatsache untergraben, dass selbst linksliberale Zeitungen ernsthafte Probleme mit der Aufzeichnung der Stimmenauszählung gemeldet haben. Erschwerend kam hinzu, dass am Donnerstagnachmittag einige oder alle Räumlichkeiten in Újpest, in denen die Auszählung der Stimmen in Budapest seit dem frühen Mittwochmorgen stattfand, geräumt werden mussten. Der Sitz der MSZP in der Villányi út wurde als einer der neuen Standorte bestimmt.

Dániel Deák kam zur Schlussfolgerung:

Da die Transparenz in vielen Fällen nicht gewährleistet ist, ist es äußerst fraglich, ob die Daten echt sind oder manipuliert wurden.

Quelle: Magyar Nemzet


Wirtschaftskrise und Inflation: 7 bedrohliche Szenarien für Ihre Ersparnisse

Wirtschaftskrise und Inflation: 7 bedrohliche Szenarien für Ihre Ersparnisse

In Krisenzeiten versucht der Staat verstärkt auf das Vermögen der Bürger zuzugreifen. Der Gebrauch von Bargeld wird eingeschränkt, ebenso der Kauf und Verkauf von Gold. Kryptowährungen oder die Flucht in Fremdwährungen und Devisen wird reglementiert. Der Staat nimmt dem Bürger zunehmend die Möglichkeit seine Ersparnisse in Sicherheit zu bringen.

Ein Beitrag von diegeldretter.at

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1. Explosion der Schulden bei der Europäischen Zentralbank EZB

Sehen wir uns an, wie sich seit der Einführung des Euro im Jahr 2001 bis Mai 2021 die Schulden der EZB entwickelt haben: die Schulden steigen ins Unermessliche!

Konkrete Daten: Die Schuldenstand der EZB im Jahr 2015 betrug noch „überschaubare“ 115,6 Mrd. €. Dieser Schuldenstand stieg bis zum September 2020 auf sagenhafte 3.353 Mrd. €. Doch das Ende der Fahnenstange war noch lange nicht erreicht. Bis zum 21. Mai 2021 explodierte der Schuldenstand auf unglaubliche 7.462 Mrd. €, in anderen Worten fast 7,5 Billionen €!

Welche Auswirkungen hat das auf den Bürger? Kommt diese Schuldenexplosion auch als Inflation bei den Bürgern an? Dazu sehen wir uns die Erzeugerpreise an, die einen Vorlaufindikator darstellen . Der Website des Deutschen Statistischen Bundesamts ist zu entnehmen, dass die Preissteigerung im Juli 2021 im Vergleich zum Juli 2020 satte 10,4 % betragen hat. Das bedeutet also, dass die Inflation zukünftig auch den Bürger stärker treffen wird. Werden die Löhne und Gehälter auch im selben Ausmaß steigen? Erfahrungsgemäß ist hier mit „Nein“ zu antworten. Es wird somit zu einem gewaltigen Kaufkraftverlust kommen, der nicht abgegolten werden wird.

Zusätzlich steigt durch das hohe Schuldenniveau das Risiko von Staatsbankrotten. Der Harvard Professor und ehemalige Chefökonom des IWF Kenneth Rogoff hat wissenschaftlich untersucht, wie über 800 Jahre Staatsbankrotte abgelaufen sind. Seine Conclusio: Die zu erwartenden Folgen werden nicht anders sein, als in allen bisherigen Krisen, Währungsreformen und Crashs in 800 Jahren untersuchter Finanzgeschichte. Durch hohe Inflationsraten oder Schuldenschnitte werden die Bürger regelmäßig ganz oder teilenteignet.

Francois-Marie Arouet Voltaire wusste bereits im 18. Jahrhundert: Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – Null.

Und der irische Literaturnobelpreisträger Bernhard Shaw formulierte es so: „Sie haben die Wahl zwischen der natürlichen Stabilität des Goldes und Ehrlichkeit und Intelligenz der Politiker. Und mit dem Respekt für diese Herren, rate ich Ihnen, solange das kapitalistische System besteht, das Gold zu wählen.“

 


Viele glauben, dieses Mal sei alles anders, doch 8 Jahrhunderte voller Finanzkrisen ergeben ein anderes Bild. In der „Frankfurter Allgemeine“ vom 14.10.2009 stand zu lesen: „In Zeiten stark steigender Vermögenspreise – seien es Aktienkurse oder Immobilienpreise – finden sich stets Vertreter der Ansicht, dass es sich bei der Hausse dieses Mal nicht um den Vorboten eines Zusammenbruchs handle, sondern um eine wirtschaftlich völlig gesunde Entwicklung. Diesen Vertretern des „Dieses Mal ist alles anders“ wird gern geglaubt – bis der Crash dann doch kommt und sich das Publikum völlig erstaunt fragt, wie es nur dazu kommen konnte und warum es nicht gewarnt wurde.“

Schwere Finanzkrisen starten mit Bankenkrisen und münden in Kapitalverkehrsbeschränkungen. Seit der Finanzkrise 2008-2010 befindet sich unser Finanzsystem auf der Intensivstation. Bestsellerautor Dr. Daniel Stelter schrieb am 5.3.2019 im Managermagazin: Das monetäre Endspiel steht bevor. Die nächste Krise ist keine Frage des „Ob“, sondern lediglich des „Wann“.

Im Focus vom 4.12.2019 formulierte Dr. Stelter es dann ausführlicher: „Passend dazu werden Beschränkungen des freien Kapitalverkehrs in Abhängigkeit vom Umfeld als geeignetes Instrument gesehen, um Krisen vorzubeugen und Finanzmärkte zu stabilisieren. Dabei sind sie unvermeidbar, wenn man die Flucht der Sparer verhindern will. Fallen Bargeld und Gold als Ausweichmöglichkeiten weg, muss nur noch die Flucht in ausländische Währungen abgewendet werden, um die Sparer unter Kontrolle zu bekommen“.

2. Bargeldrestriktionen

Fjodor Michailowitsch Dostojewski formulierte es treffend: „Geld ist geprägte Freiheit.“ Bargeld entspricht immer noch einem beträchtlichen Teil aller Vermögenswerte der Bürger. Im gesamten Euro-Raum befindet sich Bargeld in der Größenordnung von 1.460 Mrd. € im Umlauf. Die Abschaffung des 500-Euro-Scheins war ein erster Schritt in Richtung Bargeldrestriktionen. Aktuelle Bargeldbeschränkungen gibt es schon z.B. in Griechenland mit 500 €, in Frankreich mit 1.000 €, in Italien mit 2.999 €.

Über Nacht wurde in Deutschland eingeführt, dass Bankkunden bei Bargeldeinzahlungen auf ihr Bankkonto bei einem Betrag von über 10.000 einen Herkunftsnachweis für den gesamten Einzahlungsbetrag vorlegen müssen. Zusätzlich gilt auch eine Beschränkung des anonymen Edelmetallerwerbs in Deutschland mit 1.999,99 €, in Österreich liegt sie noch bei 10.000 €.

3. Enteignung durch negative Zinsen auf Bargeld und Staatsschulden

Eine perfide Idee wurde vom Internationalen Währungsfonds (IWF) bereits im Jahr 2019 formuliert: Minuszinsen auf Bargeld. Dazu schrieb Focus Money in der Ausgabe 48 vom 20.11.2019: Politiker und Notenbanker wollen Cash abschaffen, um den gläsernen Bürger zu kreieren und Minuszinsen durchzudrücken. Wenn es nach dem IWF geht, ist die verkehrte Welt bald der Normalzustand in der Euro-Zone.

Eine andere verrückte Idee fand sich auf in der Süddeutschen Zeitung: „100 € abheben, 97 € bekommen. Der IWF hat ein Papier vorgelegt, in dem es darum geht, wie man Menschen in einer Wirtschaftskrise davon abhält, ihr Geld in bar abzuheben. Das Problem ist, dass die EZB den Leitzins nicht mehr senken kann. Um die Sparer dazu anzuregen, ihr Geld auszugeben, könnte also ein negativer Zins auf das Kontoguthaben helfen. Die Autorinnen des Papiers denken darüber nach, Bargeld zu sanktionieren, damit die Sparer nicht einfach ihr Geld abheben können, um es unter das Kopfkissen zu legen.“

Die Folge dieser Maßnahmen wäre eine gigantische Kaufkraftvernichtung. Bei angenommen nur 3 % Bargeld-Strafgebühr und einer beispielshaften geringen Inflation von 1,1 % würde innerhalb von 20 Jahren eine Entwertung von 1.000 auf 433 stattfinden, also um mehr als 56 %! Und 25 % aller weltweiten Staatsschulden sind bereits negativ, Tendenz steigend…

4. Einführung von digitalem Geld

81 Länder arbeiten weltweit an einer digitalen Währung, dies entspricht ca. 90 % der Weltwirtschaft. 5 Länder haben bereits eine digitale Währung eingeführt, erstes Land waren die Bahamas. 14 weitere Länder, darunter Schweden und Südkorea, befinden sich in der Pilotphase und bereiten eine mögliche vollständige Einführung vor.

Unter den großen Wirtschaftsnationen ist China am weitesten fortgeschritten. Es folgen die 4 größten Zentralbanken FED, EZB, BoJ, BoE, die sich mit der Einführung von CBDC (Central Bank Digital Currency) befassen.

Die Folgen und Möglichkeiten für Staaten mit der Einführung von digitalem Geld sind gewaltig. Man muss kein Problemdenker sein, um hier nicht unangenehme Auswirkungen für die Bürger zu befürchten.

Sehen Sie zu diesem Thema auch den Beitrag der Geldretter mit dem Titel „CBDC – digitale Währung. Fluch oder Segen?“.

5. Regulierung und Verbot von Kryptowährungen

Die G7-Finanzminister unterstützen stark die Regulierung von Kryptowährungen: „Wir müssen alles tun, um sicherzustellen, dass das Währungsmonopol in den Händen der Staaten bleibt.“ – so der Deutsche Finanzminister Olaf Scholz anlässlich einer Videokonferenz am 7.12.2020.

China als G7-Mitglied ist sehr weit mit digitalem Zentralbankgeld fortgeschritten und versucht alternative Kryptowährungen zu beschränken. China schließt deshalb Rechenzentren und verbietet Banken und Zahlungsunternehmen Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptozahlungsmitteln.

6. Beschränkung von Devisen und Auslandswährungen

Das österreichische Devisengesetz sieht zahlreiche Möglichkeiten vor, den Kapital- und Zahlungsverkehr zu beschränken. Aktuell wird davon nicht Gebrauch gemacht, jedoch sind viele Maßnahmen definiert, die im Ernstfall nur aktiviert werden müssen.

Wie zuvor berichtet, wurde über Nacht in Deutschland eingeführt, dass Bankkunden bei Bargeldeinzahlungen von über 10.000 auf ihr Bankkonto einen Herkunftsnachweis für den gesamten Einzahlungsbetrag vorlegen müssen. In Österreich sind wir aktuell von einer Nachweispflicht noch nicht betroffen. Eine Ausweispflicht besteht allerdings bei Beträgen von mindestens 15.000 €.

7. Goldverbot

Die Fachpresse erinnert Anleger immer öfter an Gold als sicheren Hafen. Gleichzeitig beginnt aber auch eine Diskreditierung von Gold. Im Focus wird Dr. Daniel Stelter zitiert: Passend dazu erklärt der IWF in einem Arbeitspapier, dass Gold ein destabilisierender Faktor für die Wirtschaft ist. Dies ist natürlich richtig, wenn man ein System unterstützt, in dem beliebig viel Liquidität (Geld) geschaffen werden kann und soll, um die Wirtschaft zu beleben.

Goldbesitz stört den Staat. Anzeichen für eine neue Gold-Verbotswelle häufen sich. Egal ob Wirtschaftskrise, Inflation oder Währungsreform: Gold ist die ultimative Absicherung für den Ernstfall. Dem Staat sind die Goldbestände von Privatpersonen nicht geheuer. Schon häufiger gab es Verbote. Denn Gold ist das ultimative Geld, in das man flüchten kann und sollte angesichts dessen, was uns bevorsteht. Wer denkt, ein Verbot privaten Goldbesitzes sei undenkbar, der sei an die deutsche, aber auch US-amerikanische Geschichte erinnert. Und was machen die Notenbanken? Sie kaufen so viel Gold wie seit 50 Jahren nicht mehr…

Die Aufforderung für den Privatanleger muss also lauten: Machen Sie es wie die Zentralbanken! Nebenbedingung: Man sollte sein Gold aber auch behalten dürfen. Und diesbezüglich gibt es Lösungen!

Dieser Beitrag ist zuvor auf diegeldretter.at erschienen.

 

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