Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Wissenschaft, Aber-Aber-Ritual und Antisemitismus

Wissenschaft, Aber-Aber-Ritual und Antisemitismus

Der Fall 9/11 zeigt sowohl die Macht als auch die Verletzlichkeit der Propaganda, wenn Letztere mit Fakten und Wissenschaft konfrontiert wird. Gleichzeitig lässt sich die Härte und Gnadenlosigkeit, mit der „amtliche Wahrheiten“ allgemein in der Westlichen Wertegemeinschaft auch gegen die für jeden offen einsehbare Realität durchgeboxt werden, hier deutlich aufzeigen. Dass in der Folge von 9/11 mit dem „War on Terror“ Millionen Menschen in etlichen Ländern umgebracht wurden, interessiert offenbar die Damen- und Herrenmenschen der „Wertegemeinschaft“ nicht im Geringsten. Wer diese Ermordung von Ausländern kritisiert, wird von der Propaganda in die rechtsextreme Ecke gestellt, wer Wissenschaft einfordert, wird von der Propaganda als Spinner präsentiert.

Gleich eingangs soll hier an einem einfachen und für jeden klar verständlichen Beispiel gezeigt werden, dass die offizielle Geschichte des Elften Septembers falsch ist und US-Regierung und Co Täter sind und keine Opfer. Wer nach Ansicht der Bilder der offiziellen Einschlagstelle am Pentagon, dem Sitz des US-Verteidigungsministeriums, immer noch behauptet, bei Kritikern der amtlichen 9/11-Theorie handele es sich um Spinner oder Antisemiten, und jegliche Diskussion ablehnt, der spuckt auf die Grundlagen der Physik und den Menschenverstand und will vielleicht einen Kampf gewinnen, in dem er sich wähnt, aber sicher keine Aufklärung der wirklichen Umstände betreiben.

Bild 1: Amtliche Boeing-757-Einschlagsstelle in Arlington am Pentagon bei 9/11. Foto oben rechts: Direkt nach dem Einschlag, US Navy (1). Foto links: Kurz vor dem Zusammensturz mit offizieller „quadratischer“ Einschlagstelle in der unteren Mitte des Bildes, US Marine Corps, Wikimedia (2). Foto unten rechts: Nach dem Zusammenbruch, US Air Force, Wikipedia (3).

Schon ein Blick auf die vermeintliche Pentagon-Einschlagstelle in Arlington zeigt, dass hier kein Passagierflugzeug von ungefähr 50 Meter Länge mit einer Flügelspannweite von 38 Metern und einem Gewicht von über 100000 Kilogramm plus zehntausender Liter Treibstoff – der Flug sollte nach Los Angeles gehen – ein kleines Mauerloch verursacht hat, und das, ohne die umliegenden Fenster zu beschädigen. Auf dem US-Navy-History-Foto oben rechts, das die Situation direkt nach dem Einschlag zeigt, sieht das Verhalten der umstehenden Personen eigentlich eher nach einer Übung samt Evakuierung als nach katastrophalem Ernstfall aus. Den offiziellen Angaben zufolge sind hier gerade alleine am Boden, ohne Flugzeuginsassen, 125 Menschen gestorben – oder liegen zu diesem Zeitpunkt noch im Sterben (4). Das Foto links zeigt die Situation später, kurz vor dem Gebäude-Zusammensturz, samt offizieller „quadratischer“ Einschlagstelle. Das Foto unten rechts zeigt diese Stelle später während der Bergungsarbeiten, nach dem Zusammenbruch dieses Gebäudeteils.

Bild 2: Rechts die offizielle schräge Anflugroute des Verkehrsflugzeuges auf das Pentagon, Grafik der US Navy (5). Links ein Foto der US Army mit „geradem Schadensbild“, Aufnahme nach dem Einbrechen der Obergeschosse (6).

Da im Bereich der angeblichen Katastrophenstelle der frontale Anflug auf das Pentagon-Gebäude für ein Flugzeug im Tiefflug so gar nicht möglich – da verbaut – ist, musste man sich hinsichtlich der vermeintlichen Anflugroute des Flugzeuges etwas einfallen lassen und hat die hier oben im Bild rechts zu sehende Grafik veröffentlicht, welche die offizielle Anflugroute der Boeing-757 zeigt: Schräg ins Gemäuer, gerade noch so an dem Generator vorbei, der neben den Baucontainern steht. Dass dieser „schräge Vogel“ dem Vergleich mit der Realität nicht standhält, zeigen die oben gezeigten Fotos der offiziellen Impact-Stelle. Man beachte auch die beeindruckende Stabilität der Mauern links, die dem angeblich schräg in sie rein einschlagenden Flugzeug genauso gut standhielten wie die Fenster über der „Einschlagstelle der Boeing 757“.

Wissenschaft, Aber-Aber-Ritual und Antisemitismus

Beliebt als „Angriffswerkzeug“ nach dem Verweis auf solche Bilder ist die Unterstellung, man würde behaupten, in die beiden WTC-Türme in New York seien ja gar keine Flugzeuge eingeschlagen. „Aber, aber, ich habe doch mit eigenen Augen die Flugzeuge in die Türme einschlagen sehen!“ heißt es dann, einhergehend mit der stillschweigenden, aber druckvollen Behauptung, der Kritiker sei ein Spinner. Nur ist es eben so, dass bei den Anschlagsstellen in New York im Wesentlichen die Art und Weise des Zusammenbruchs der Zwillingstürme Stunden nach den Einschlägen kritisiert wird, der nach Art einer geplanten Sprengung ablief, und darüber hinaus der Zusammenbruch beziehungsweise die Sprengung eines weiteren Turms neben diesen beiden Türmen, WTC-7, in den kein Flugzeug flog. Die wirkliche wissenschaftliche Antwort auf diese Unterstellung, die ja de facto ein Ablenkungsmanöver ist, und sei es aus Verzweiflung, weil man die Realität nicht wahrhaben will oder geschockt ist, ist aber, dass die Ereignisse in New York hier gar nicht relevant sind. Bricht eine Säule der offiziellen Theorie zusammen, bricht alles zusammen. Das nennt man Wissenschaft. Es wird doch nicht eine Lüge dadurch geheilt, dass man an einer anderen Stelle – vermeintlich – Recht hat. So funktioniert das nicht. Man kann nicht einfach so lange ein „Aber-Aber-Ritual“ durchführen, bis das Gegenüber – vermeintlich – keine Antwort mehr hat, indem es beispielsweise an der Forderung gescheitert ist, alle Schuhgrößen der damaligen Hausmeister der WTC-Türme auswendig und korrekt Personen zugeordnet aufzusagen, nur um dann selbst halb im Wahn zu brüllen „Ha, ich hatte doch recht! Stimmt ja gar nicht! Stimmt ja gar nicht!“. Was hier spaßeshalber etwas übertrieben dargestellt wurde, findet vom Grundprinzip her ständig statt, hat aber mit Wissenschaft und Aufklärung nichts zu tun.

Eine beliebte Waffe gegen Wissenschaftler und andere Zweifler ist neben dem Propagandaclaim „irrer Verschwörungstheoretiker“ und dem Aber-Aber-Ritual der – haltlose – Antisemitismusvorwurf. Selbstverständlich gibt es keinen wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen der Forderung nach einer naturwissenschaftlich-physikalischen Betrachtung von Ereignissen und Hass auf Juden. Das ist doch völlig irrwitzig. Vor dem zwanzigsten Jahrestag der 9/11-Terrorangriffe kann man allerdings in den Medien Folgendes finden:

Bild 3: Links der Tagesspiegel (7), rechts der NDR zu 9/11 und Antisemitismus (8).

Der Berliner Tagesspiegel schreibt am 10.9.2021:

„Antisemitismus und Fake News: Wie sich Verschwörungstheorien nach 9/11 unter Berliner Jugendlichen ausbreiteten. Immer wenn etwas Böses passiert, wird nach Sündenböcken und alternativen Fakten gesucht. Woher Verschwörungsmythen nach 9/11 kamen und wer sie weiterverbreitet hat.“

Beim ARD-Sender NDR heißt es zur Sendung ZAPP vom 8.9.2021:

„9/11 und Verschwörungstheorien: 20 Jahre danach. 20 Jahre nach dem 11. September 2001 werden noch immer krude Verschwörungsmythen über die Attentate verbreitet: in sozialen Medien, Dokus oder im Deutschrap. Stets werden darin Schuldige ausgemacht – und zwar keine islamistischen Terroristen. Mal steckt angeblich die US-Regierung dahinter, mal eine ‚jüdische Weltverschwörung‘. Was macht das mit den Hinterbliebenen? Welche Folgen hat das für Jüdinnen und Juden, die mit diesen oft antisemitischen Verschwörungsnarrativen angefeindet werden? Und welche Verantwortung tragen die Plattformbetreiber, die solche Inhalte zur Verfügung stellen?“

Der Antisemitismusvorwurf gegen Kritiker offizieller Narrative wird mittlerweile im Prinzip beliebig eingesetzt, wie nicht nur bei 9/11, sondern vor auch in der Coronakrise und bei anderen Themen zu beobachten ist. Dabei macht die Antisemitismusverleumdung nicht einmal vor Juden halt (9). So musste sich beispielsweise die kürzlich verstorbene Auschwitz-Überlebende und überzeugte Antifaschistin Esther Bejarano von nicht-jüdischem deutschen „Jungvolk“ als Antisemitin beschimpfen lassen, weil sie dessen Ansichten nicht teilte, und Moshe Zuckermann, Professor für Geschichte und Philosophie sowie jüdischer Sohn von Holocaust-Überlebenden, erleidet das gleiche Schicksal, wie er in einem Interview berichtet (10, 11). Bei den verleumdenden Personen handelt es sich im Wesentlichen um die gleichen Pseudolinken, die sich heute in der Coronakrise für Machteliten-Politik prügeln wollen, und keine tatsächlichen Linken, sondern eher dauerbeleidigte Wohlstandskinder darstellen. Ein wesentlicher Teil dieser lautstarken Gruppen sind sich selbst als „Antideutsche“ betitelnde Personen, die eben auch, zusätzlich zu einigen Journalisten, Politikern etc., beim Thema 9/11 aktiv sind. Der Schutz der westlichen Machteliten ist für sie gleichbedeutend mit „Kampf gegen Antisemitismus“. Einen ungefähren Einblick in diese „Denkweise“ erlaubt ein Auszug aus einem Interview bei Neues Deutschland vom November 2014 mit der in antideutschen Kreisen äußerst beliebten Band „Antilopengang“, die von der Band Die Toten Hosen – gefallene Punkrock-Helden mit Hang zur Merkel-Verehrung – stark gefördert wird (12, 13):

„Danger Dan: Also Blockupy fand‘ ich schon besonders dumm. Diese Idee es gäbe irgendwie 99% von Unterdrückten, die von einem Prozent Reicher unterdrückt werden – ein besseres Beispiel für verkürzte Kapitalismuskritik gibt’s eigentlich gar nicht. Da würde auch die NPD unterschreiben und mitmachen.

Koljah: Das ist ja auch schon fast Antisemitismus. Da ist ja schon der Aufruf zum Pogrom impliziert.

Danger Dan: Das das überhaupt noch geht, dass Linke sich auf so einen Unsinn einigen können, hat mich krass verwundert. Da bin ich dann doch sehr froh über Rechtsstaatlichkeit, über Polizisten, die diese Leute dann im Zaum halten. Und ich würde auch tatsächlich, wenn diese Leute sich erheben und das umsetzen wollen, was da zwischen den Zeilen angekündigt wird, dieses reiche eine Prozent – wer auch immer das sein soll – wenn die die jetzt lynchen würden, würde ich auch auf der Seite der Polizei gegen sie kämpfen. Mit Waffengewalt.

Koljah: Ich muss sagen: mich hat’s überhaupt nicht verwundert. Sondern das steht in der Tradition einer Linken, die in Deutschland spätestens seit 68 antisemitisch durchsetzt ist. Das passt dazu. Diese ganzen Proteste, die so tun als könne man nur »das Finanzkapital« kritisieren, die ein Bild von »guter Kapitalismus gegen schlechter Kapitalismus« zeichnen, bieten genau den Anknüpfungspunkt für Antisemitismus. […]

Danger Dan: Da wo solche abstrakten Probleme auf irgendwelche Minderheiten oder am Ende noch die Juden projiziert werden, bin ich aus dem Spiel raus und hab keine Lust darauf. Ich bin dann sehr skeptisch und bei mir gehen die Alarmglocken an. Und im Fall von Antisemitismus sind Juden die, die als Juden angegriffen werden. Das hat nichts mit Religion zu tun.“

Verweise

(1) https://www.history.navy.mil/content/history/nhhc/research/library/online-reading-room/title-list-alphabetically/p/pentagon-9-11-footnotes/_jcr_content/body/image_14.img.jpg/1438613592644.jpg
(2) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DM-SD-02-03880.JPEG
(3) https://en.wikipedia.org/wiki/File:Aerial_view_of_the_Pentagon_during_rescue_operations_post-September_11_attack.JPEG
(4) https://en.wikipedia.org/wiki/Victims_of_Terrorist_Attack_on_the_Pentagon_Memorial
(5) https://www.history.navy.mil/content/dam/nhhc/research/library/online-reading-room/pentagon911/pentagon_911-8.jpg
(6) http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2021/09/army_mil_pentagon.jpg
(7) https://plus.tagesspiegel.de/berlin/antisemitismus-und-fake-news-wie-sich-verschwoerungstheorien-nach-911-unter-berliner-jugendlichen-ausbreiteten-243077.html
(8) https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/9-11-und-Verschwoerungstheorien-20-Jahre-danach,gefaehrlichemyth100.html
(9) https://projektkritischeaufklaerung.de/de/konferenz-in-berlin-am-10-februar-2018/
(10) http://blauerbote.com/2021/08/11/dokumentarfilm-zeit-der-verleumder-mit-moshe-zuckermann-rolf-becker-jackie-walker-ali-abunimah-moshe-machover-judith-bernstein-esther-bejarano-u-a/
(11) https://odysee.com/@Punkt.PRERADOVIC:f/Zuckermann:4
(12) http://blauerbote.com/2021/08/02/die-machteliten-die-toten-afrikaner-und-die-absicherung-der-herren-durch-beleidigte-wohlstandskinder/
(13) https://www.nd-aktuell.de/artikel/951837.punk-hat-viele-widerspruechliche-inhalte.html

Zum Artikel

Dieser Beitrag ist im Wesentlichen ein Auszug aus einem längeren Artikel zum gleichen Thema.

Dokumentarfilm über den „COVID-Zar“ Fauci scheint offensichtlich ein Flop zu sein

Ein neuer Dokumentarfilm mit dem Titel „Fauci“, der vor zwei Wochen von National Geographic Documentary Films veröffentlicht wurde, würdigt Dr. Anthony Faucis Arbeit zur Bekämpfung der HIV/AIDS-Epidemie und der COVID-19-Pandemie. Seit der Veröffentlichung vor zwei Wochen gibt es laut Just The News keine Angaben zu den Ticketverkäufen auf den großen Filmseiten.

Der neue Dokumentarfilm wurde am 10. September in Kinos in York, Los Angeles, San Francisco, D.C. und New Orleans gezeigt. Keine der großen Filmseiten, einschließlich RottenTomatoes.com, Boxoffice Pro, IMDB.com und BoxOfficeMojo.com, hat die Ticketverkäufe oder Einnahmen für den Film berechnet.

Der Dokumentarfilm „folgt der Arbeit des renommierten Spezialisten für Infektionskrankheiten bei zwei Gesundheitskrisen: AIDS und die Coronavirus-Pandemie. Dr. Fauci hat sich bereit erklärt, an dem Film teilzunehmen, solange er seine Arbeit nicht beeinträchtigt“, twitterte die NYT.

Shawn Robbins, der Chefanalyst von Boxoffice Pro, sagte, es sei „unglaublich ungewöhnlich“, dass ein großes Studio die Einspielergebnisse nicht veröffentlicht.

„Nischenverleiher verfügen oft nicht über die nötigen Ressourcen für die Datenberichterstattung. Das mag bei diesem speziellen Dokumentarfilm der Fall sein oder auch nicht“, sagte Robbins. Er sagte, es sei zu früh, um zu sagen, dass „Fauci“ ein Flop an den Kinokassen geworden ist, aber die Zeit wird es zeigen.

Just The News berichtet, dass der Film nur unter einer Bedingung zu sehen war: Die Kinobesucher mussten ihren Impfausweis vorzeigen.

Auf IMDB hat der Dokumentarfilm eine Bewertung von 2,2 von 10 Punkten. Etwa 80 % der Kritiken geben ihm 1 Stern.

IMDB-Nutzer kritisierten den Dokumentarfilm als vom Establishment unterstützte Propaganda. Hier ist eine Kritik:

Urkomisch, wie dieser Film George Bush und Susan Rice benutzt, um Dr. Fauci Glaubwürdigkeit zu verleihen ? Bushs falscher „Massenvernichtungswaffen“-Irakkrieg und Susan Rices „Benghazi“-Debakel sprechen für sich.

Der Film vermenschlicht Fauci tatsächlich mit Geschichten über seine Familie. Er sagt, dass sie wegen seiner Arbeit belästigt werden. Was tun sie also? Sie stellen ihre Bilder und Informationen in den Film….?.

Und dann kommt das Interview mit Bono. Ich versuche immer noch herauszufinden, was ein Sänger wirklich mit all dem zu tun hat.

Es gibt interessante Interviews, aber der Film ist sehr einseitig. Es geht hauptsächlich um Politiker, die versuchen, den armen Dr. Fauci aus der Lawine seines massiven PR-Albtraums herauszuziehen. Er ist 80 Jahre alt, vielleicht ist es einfach an der Zeit, sich zu entspannen und in den Ruhestand zu gehen.

Es bleibt ein Rätsel, warum National Geografic weiterhin die Einspielergebnisse von Fauci zurückhält, aber die schlechten Kritiken bei IMBD deuten darauf hin, dass der Film ein Flop gewesen sein könnte, und das ist der Grund.

Polonia Castellanos: „Die spanische Regierung arbeitet aktiv an der Verfolgung von Christen mit“

Von Javier Navascués

 

Wir haben erneut Kontakt mit Polonia Castellanos, der Vorsitzenden der Organisation „Christliche Anwälte“, aufgenommen, die uns über die neuesten Entwicklungen dieser Organisation informiert, die sich in den letzten Jahren mutig und wirksam für die Rechte der Christen eingesetzt hat. Der Preis dafür ist Verfolgung, aber sie bleiben standhaft und überzeugt in ihrem Tun und lassen sich nicht entmutigen.

Die Arbeit der Christlichen Anwälte hört nicht auf, und dies umso mehr in einer Zeit, in der die Christenverfolgung in Spanien zunimmt. Kann dies auf die Unterlassung, wenn nicht gar auf die Kollaboration, der Regierung zurückzuführen sein?

Die spanische Regierung unterlässt es nicht, sondern arbeitet aktiv an der Verfolgung von Christen mit. Viele Menschen mögen es nicht erkennen, weil es sich (noch) nicht um eine blutige Verfolgung handelt, aber es ist eine unerbittliche Verfolgung, die von Tag zu Tag zunimmt, und wir müssen ihr Einhalt gebieten, oder wenn wir es erkennen wollen, wird es bereits zu spät sein.

Einer der Fälle, die kürzlich angeprangert wurden, ist der Abriss einer kleinen Einsiedelei in Valencia durch Compromís. Außerdem wurde damit dem Märtyrertod und der Enthauptung eines Priesters gedacht.

Das heißt, ein Priester, dem der Kopf abgeschlagen wurde, nur weil er katholisch war, mit dem sie Fußball gespielt und ihn dann im Mist vergraben haben, und jetzt wollen sie die Geschichte auslöschen, weil die Henker sich als Opfer ausgeben wollen.

Sie gehen auch energisch gegen das blasphemische Cover der Sängerin Zahara vor.

Es ist merkwürdig, dass Katholiken ungestraft angegriffen werden können, während einige Gruppen übermäßig geschützt werden, selbst wenn ihre „Angriffe“ Lügen sind.

Wenn dieses Mädchen eine „Hure“ ist oder sich so nennen will, dann soll sie das tun, aber warum muss sie sich wie eine Jungfrau kleiden? Solche grundlosen Angriffe werden nicht auf andere Gruppen gerichtet.…

Dieses arme Mädchen hat nicht die geringste Begabung und will berühmt werden, indem sie Christen angreift, weil es sehr gut möglich ist, dass sie keine Konsequenzen zu befürchten hat, das kann nicht sein und die Katholiken sollten das nicht tolerieren, das Gesetz ist für alle gleich, und wenn die Christen ungeschützt bleiben, wird die Zeit kommen, in der wir uns „selbst schützen“ müssen, und auch das ist gefährlich.

Sie prangern auch weiterhin die Ernennung von Dolores Delgado zur Generalstaatsanwältin an, die eindeutig illegal ist, da sie politisch mit der sozialistischen Partei (PSOE) verbunden ist.

Meiner Meinung nach verliert Spanien immer mehr an Demokratie, wenn der Generalstaatsanwalt ein ehemaliger Minister ist, wenn die Regierung die Justiz übernehmen will, dann ist klar, dass die Regierung versucht, die gesamte Macht zu monopolisieren, die Exekutive, die Legislative und die Judikative, und das ist der Rahmen für die Errichtung einer Diktatur.

Der Fall von Frau Delgado ist ein sehr schwerwiegender Rechtsbruch, und es ist klar, dass die Regierung das Recht brechen kann, ohne dass dies Konsequenzen hat.

Warum ist es wichtig, sich gegen diese Schandtaten zu wehren?

Wenn wir heute da sind, wo wir sind, dann gerade deshalb, weil wir geschwiegen haben, weil wir uns haben angreifen, beleidigen, verunglimpfen und für alles verantwortlich machen lassen (es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen Nero und dem heutigen Präsidenten).

Und in der Tat halten wir Christen die andere Wange hin, aber das heißt für mich nicht, dass wir dumm sind und uns schlagen lassen, sondern unsere andere Wange heißt nicht, dass wir aufgeben, sondern dass wir verlangen, dass sie uns nicht angreifen, dass sie unsere Symbole nicht im Stil der Taliban zerstören, … und wenn sie es doch tun, dass das Gesetz eingehalten wird, so wie es auch wäre, wenn andere beleidigt oder angegriffen werden. Wir tun es mit dem Gesetz in der Hand.

Werden Sie weiterhin unter Druck gesetzt und bedroht?

Jeden Tag hat man mir mit dem Tod gedroht, aber die Richterin (eine Frau) hat es aufgeschoben. Ich nehme an, wenn ich nicht katholisch und heterosexuell gewesen wäre, hätte man die verantwortliche Person verurteilt. Wir sind auch mehrmals angegriffen worden, aber wenn wir Christus nachfolgen, müssen wir wissen, was auf uns zukommt, und ich gestehe, dass wir ungeheuer stolz sind, denn wenn wir von einigen Leuten beleidigt und verfolgt werden, bedeutet das, dass es uns gut geht, sonst würde ich mir Sorgen machen.

Welche anderen Fronten haben Sie noch offen?

Hunderte von ihnen, wir sind sehr hartnäckige Kämpfer und geben nicht auf, weil wir überzeugt sind, dass sich am Ende die Wahrheit durchsetzt und die Wahrheit uns frei macht. Und jeder, der das Leben (von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende), die Religionsfreiheit und die Familie angreift, weiß, dass er es mit uns zu tun bekommen wird, und wir sind sehr hartnäckig.

Wie kann man mit Ihnen zusammenarbeiten?

In vielerlei Hinsicht ist das Gebet von grundlegender Bedeutung. Aber auch finanzielle Hilfe wird benötigt, denn wir erhalten keinerlei Beihilfen oder Subventionen, so dass wir völlig unabhängig sein können. Bitte teilen Sie uns auch Fälle mit, in denen man ein Kreuz zerstören will oder wo es Unregelmäßigkeiten des Verbrechens der Abtreibung gibt…

Jede Hilfe ist willkommen, erst recht in diesen unruhigen Zeiten.

Wir alle haben ein Kind oder ein Enkelkind, das man in der Schule indoktrinieren will, oder eine Nichte, die man zur Abtreibung zwingen will, oder einen Elternteil oder einen Großelternteil, den man durch Euthanasie liquidieren will, um bei der Rente zu sparen… Die Christlichen Anwälte werden Ihnen immer zur Verfügung stehen, denn wie der heilige Augustinus sagte, müssen wir beten, als ob alles von Gott abhinge, und kämpfen, als ob alles von uns abhinge.

Javier Navascués

Stellvertretender Direktor von El Correo de España. Radio- und Fernsehmoderatorin, Sprecher und Drehbuchautor. Derzeit hat er einen Blog im renommierten Portal InfoCatólica und nimmt gelegentlich an den Sendungen Somatemps, Ahora Información, Español Digital und Radio Reconquista in Dallas, Texas, teil. Er arbeitet mit der Internationalen Vereinigung Johannes Paul II. zusammen.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei EL CORREO DE ESPAÑA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


Éric Zemmour: „Wir leben in einer Zeit des zivilisatorischen Kampfes zwischen Islam und Christentum“

Die Vereinigten Staaten von Europa sind eine Fata Morgana von Europa-Verrückten, die souveräne Nationen zerstören, ohne an ihrer Stelle wenigstens europäische Souveränität zu schaffen, sagte Éric Zemmour, der in Budapest am IV. Demografiegipfel teilnimmt. Der einwanderungsfeindliche französische Publizist liegt gut sechs Monate vor den Präsidentschaftswahlen bei 11 Prozent Zustimmung, was bedeutet, dass Millionen für ihn stimmen würden, wenn die Wahlen jetzt stattfänden. Auch dieses Mal gab Zemmour jedoch nicht bekannt, ob er offiziell kandidieren wird.

Von László Szőcs

– Auf dem IV. Budapester Demografiegipfel sagten Sie, die Ungarn hätten ein gutes Gespür für diese Gefahr. Was meinten Sie damit?

– Das bedeutet, dass die Ungarn eine doppelte politische Erfahrung haben. Die eine ist auf die islamische Besetzung durch die Osmanen zurückzuführen, die andere auf die sowjetische Herrschaft, die eine Unterwerfung unter ein totalitäres Regime bedeutete. Mit dieser doppelten Erfahrung haben die Ungarn eine besondere Schärfe, um die Gefahren herauszufiltern, die vor uns lauern: die islamische Invasion und die fortschrittliche Ideologie, die ein totalitäres Regime ist, wenn auch ohne Gulag. Unter der Führung von Viktor Orbán wehren sich die Ungarn gegen beides, und ich denke, das ist kein Zufall. Die Menschen sind durch ihre Geschichte geprägt, und wie sie reagieren, hängt von ihrer Geschichte ab. Der französische Intellektuelle René Girard schreibt in einem seiner letzten Bücher, Achever Clausewitz (Clausewitz erfüllen), dass wir heute in eine Zeit eintreten müssen, in der wir Karl Martel und den Kreuzrittern näher stehen als der Französischen Revolution und den Folgen der Industrialisierung des Zweiten Kaiserreichs. Wir leben heute in einem Zeitalter des Islam und des Christentums, des zivilisatorischen Kampfes zwischen Ost und West. Dieser Kampf hat nie aufgehört. Und eines der grundlegenden Elemente ist die Demografie.

– Inwieweit?

– In dem Sinne, dass der Westen, auch Sie seit dem Fall der Berliner Mauer, einem anderen Phänomen unterworfen ist, der Dekonstruktion. Seit den 1960er Jahren haben unsere Intelligenz, unsere Eliten, unsere Universitäten nach amerikanischem Vorbild das übernommen, worüber Allan Bloom vor langer Zeit so trefflich geschrieben hat: die Haltung der Dekonstruktion, der Ablehnung. Man hat uns eingeimpft, dass wir schuldig sind. Schuldig an der Sklaverei, schuldig am Zweiten Weltkrieg, schuldig an der Ausrottung der Juden, schuldig am Kolonialismus, schuldig an der Unterdrückung von Frauen, Kindern, Schwarzen, Muslimen. Für alles. Und um die Absolution für diese Verbrechen zu erhalten, sind wir zu allem fähig, auch zur Zerstörung unserer eigenen Zivilisation. Aber die Länder Osteuropas sind davon ausgenommen, weil sie Opfer waren, Opfer des Kommunismus und der Sowjetunion, und das – welch historisches Paradoxon – qualifiziert sie und befreit sie von der Notwendigkeit, sich von diesen Verbrechen freizusprechen. Manchmal hat die Geschichte so amüsante, tragische und seltsame Wendungen. Aber worum geht es bei der Dekonstruktion eigentlich? Zuerst wird die Nation, dann die Familie, dann die väterliche Rolle, der Mensch selbst und das biologische Geschlecht dekonstruiert. Darüber habe ich vor sieben Jahren in meinem Buch Suicide français geschrieben: Auf die Dekonstruktion folgt der Spott, dann die Zerstörung. Auch der Islam ist mit der Zerstörung der Nation, der Familie und des Individuums verbündet und nutzt unsere Schwäche aus, um seine eigenen Normen durchzusetzen. Was drückt zum Beispiel das Kopftuch der Muslima aus? Dass sie unsere Straßen islamisieren, dass ihnen der öffentliche Raum gehört.

– Sie wurden in Budapest von Ministerpräsident Viktor Orbán empfangen. Worüber haben sie gesprochen?

– Die gleichen Dinge. Und ich glaube, er versteht sie perfekt, den zivilisatorischen Kampf zwischen West und Ost, Nord und Süd. Er verteidigt sein Volk, er hat den Grenzzaun gebaut, und er verteidigt sich auch gegen die Dekonstruktion, gegen George Soros und die LGBTQ-Lobby. Heute geht es um den Kampf an beiden Fronten. Auch für mich war die Erfahrung, die er teilte, lehrreich.

– Für die ungarische Führung ist es eindeutig wichtig, sich mit der französischen Rechten auseinanderzusetzen. Die ehemalige Europaabgeordnete Marion Maréchal, Enkelin von Jean-Marie Le Pen, war ebenfalls zu Gast auf dem Gipfel.

– Aber die französische Rechte ist heute nicht rechts – zumindest nicht, was die Führer der Republikaner, die LR, betrifft. Die französische Rechte hat sich der Linken untergeordnet und kann bestenfalls als zentristisch bezeichnet werden. Sie könnten sich genauso gut hinter Emmanuel Macron stellen, denn sie teilen die gleichen Ansichten wie der Präsident.

– Sie kehren nun nach Frankreich zurück. Werden Sie endlich ankündigen, dass Sie für das Präsidentenamt kandidieren werden?

– Wir werden sehen.

– Ihrem neuen Buch und ihren Auftritten in den Medien nach zu urteilen, bereiten Sie sich auf etwas vor.

– Die Vorbereitungen geben mir die Möglichkeit, den Franzosen meine Ideen vorzustellen. Obwohl ich kein offizieller Kandidat bin, bin ich der einzige, dessen Ruf sich verbessert. Alle anderen stagnieren oder befinden sich im Niedergang. Die Popularität von Marine Le Pen ist innerhalb von sechs Monaten um zehn Prozentpunkte gesunken, von 28 % auf 18 %. Von Macrons Herausforderern liegt Xavier Bertrand bei 14–15%, Valérie Pécresse stagniert. Sie haben keine Dynamik. Ich bin der Einzige. Natürlich ist die Zeit auch für mich knapp, ich werde meine Entscheidung bald bekannt geben.

– Sie haben eine Zustimmungsrate von 11 %. Wie glauben Sie, dass Sie gewinnen können?

– In der Politik geht es nicht um Arithmetik, sondern um Dynamik. Ich habe mit drei Prozent angefangen, dann habe ich fünf, sieben, acht, zehn und schließlich elf bekommen. Und zwar ziemlich schnell. Wir werden sehen.

– Neulich haben Sie mit Jean-Luc Mélenchon debattiert, dem Kandidaten der radikalen Linken. Was würden Sie zu Macron sagen, wenn er Ihnen gegenübersitzen würde, etwa vor der zweiten, entscheidenden Runde im nächsten Frühjahr? Wo hat der Präsident Ihrer Meinung nach einen Fehler gemacht?

– Ich glaube nicht, dass er die Herausforderung für die Existenz des Landes verstanden hat. Obwohl er ein junger Mann ist, ist er in seinem Kopf alt. Es ist, als würde er in den 1970er Jahren leben, ein Zeitgenosse von Valéry Giscard d’Estaing und Michel Rocard. Er ist der Meinung, dass die Wirtschaft heute die größte Bruchlinie darstellt. Aber es geht um Zivilisation, Identität, das Schicksal der Nation. Er versteht nicht, was René Girard gesagt hat. Es geht ihm darum, ob wir zwei Prozent des BIP für dieses oder jenes ausgeben sollten. Ich will damit nicht sagen, dass das nicht wichtig ist, aber die andere Seite der Skala ist der Niedergang und das Verschwinden Frankreichs. Es ist nicht dasselbe – es geht um Leben und Tod.

– Ich habe gerade gesehen, dass Sie ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu Marion Maréchal haben. Kann man das auch von Ihrer Tante Marine Le Pen sagen, Ihrer Rivalin auf der rechten Seite?

– Ich mag Marion sehr. Zu ihrer Tante habe ich ein weniger inniges Verhältnis.

– Was sind die Hauptunterschiede zwischen Ihnen beiden in der Politik?

– Le Pen hat sich der politischen Mitte zugewandt, was ich für einen taktischen und strategischen Fehler halte. Aber 70 % der Franzosen stimmen dem zu, was ich über den Islam sage.

– Viele Menschen sprechen immer noch über die Fernsehdebatte von 2017, bei der Le Pen von Macron besiegt wurde. Aber als Publizist lebt man von Debatten. Halten Sie sich für einen besseren Debattierer?

– Das ist das andere Problem mit ihm. In der Debatte hat er seine eigenen Wähler gedemütigt. Ich debattiere gerne, aber nicht um des Debattierens willen: Ich verteidige meine Ideen.

– Und würden Sie Macron besiegen?

– Alles ist möglich.

– Was steht bei den französischen Präsidentschaftswahlen für eine gespaltene Europäische Union auf dem Spiel, die unter einer Wertekrise leidet?

– Ich habe mit Viktor Orbán darüber gesprochen und wir waren uns völlig einig. Wir müssen darauf drängen, dass die Europäische Kommission zu ihrer ursprünglichen Aufgabe der Verwaltung des gemeinsamen Marktes zurückkehrt. Gleichzeitig sollte sie aufhören, den Mitgliedstaaten die Ideen einer „fortschrittlichen“ Minderheit aufzuzwingen und zu versuchen, mit der Komplizenschaft der großen Akteure, Deutschland und Frankreich, überall mitzureden. Wir müssen die von unseren Eliten und von Macron vertretene Auffassung aufgeben, dass unsere Zukunft in den Vereinigten Staaten von Europa liegt. Wir sind nicht Texas oder Wyoming. Das alles ist eine Fata Morgana von Europa-Verrückten, die souveräne Nationen zerstören, ohne an ihrer Stelle wenigstens europäische Souveränität zu schaffen. Es ist ein Mythos, eine Utopie. Die Deutschen und die Polen zum Beispiel wollen keine eigenständige europäische Verteidigungspolitik, sie stellen sich immer hinter die Vereinigten Staaten. Auch Macron wird nicht erreichen können, was Charles de Gaulle mit seinem Messer angerichtet hat. Mit anderen Worten: Der Gemeinsame Markt muss der Europäischen Kommission überlassen werden, und alles andere – einschließlich der Einwanderungspolitik und der Befugnisse zur Grenzkontrolle – den souveränen Nationalstaaten, den Menschen.

– Dies ist jedoch ohne Maßnahmen der großen Mitgliedstaaten nicht möglich…

– Ganz genau. Sie müssen die Europäische Kommission zwingen, dies zu tun. Wie Jacques Chirac sagte, kann Brüssel allein nicht einmal einen Krieg erklären. Stalin fragte einmal, wie viele Divisionen der Papst habe.

Quelle: Magyar Nemzet


Der MEGA-CRASH droht: Chinesischer Immobilien-Riese vor dem Kollaps

Der MEGA-CRASH droht: Chinesischer Immobilien-Riese vor dem Kollaps

Das Unternehmen „Evergrande“ ist wahrscheinlich den meisten Österreichern kein Begriff, hat auch nichts mit dem Frachter „Ever Given“ – blockierte den Suez-Kanal – zu tun. Schon eher könnte man das Unternehmen mit dem Sumpfgebiet in Florida – den Everglades – in Verbindung bringen.

  • Riesiger chinesischer Immobilienkonzern kann nicht einmal mehr Zinsen für Verbindlichkeiten begleichen
  • Gesamtschulden von Evergrande bei 300 Mrd. USD – bei Krise durch Lehman-Brothers 2008 „nur“ 200 Mrd. USD
  • Konzern-Geflecht aus über 200 Tochterfirmen – viele dieser könnten mitgerissen werden
  • Zusammenbruch des Konzerns hätte auch weltweit massive negative Auswirkungen auf Firmen
  • Everglade-Kollaps könnte weltweiten Börsensturz auslösen

Von Norbert Geroldinger

Evergrande ist ein chinesischer Immobilienkonzern, seit 25 Jahren am Markt und hat den Gründer Xu Jiajin mit einem Vermögen von 30 bis 40 Mrd. USD zu einem der reichsten Menschen der Welt gemacht.

300 Milliarden USD Schulden

Schlagzeilen machte das Unternehmen erstmals im Juni, als der Konzern mit Zinszahlungen für Anleihen in Verzug geriet. Die darauffolgende Herabstufung der Bonität hat in der Folge den Aktienkurs um rund 85% einbrechen lassen. Die Schuldenlast des Unternehmens ist auf rund 300 Mrd. USD angewachsen und seit einiger Zeit können die fälligen Verbindlichkeiten nicht mehr bedient werden. Die Baustellen des Unternehmens stehen still, Zinsen für Kredite können nur mehr zum Teil gezahlt werden und an die Rückzahlungen der Kredite denkt derzeit niemand mehr.

200 Tochterunternehmen ebenfalls bedroht

Viele Chinesen fordern nun verzweifelt ihre Anzahlungen für Wohnungen zurück, inwieweit europäische oder österreichische Banken um ihre Gelder bangen müssen, ist derzeit nicht bekannt. Denn der Konzern hat es über die Jahrzehnte geschafft, ein schwer durchschaubares Konglomerat an über 200 Tochterunternehmen aufzubauen – inklusive Krediten und gegenseitigen finanziellen Verpflichtungen. Sicher ist, dass bei einem Zusammenbruch des Konzerns zahlreiche andere Unternehmen in diesem Konglomerat mit in die Pleite gerissen würden.

Börsenabsturz und Auswirkungen weltweit möglich

Die Auswirkungen auf den Rest der Welt können fatal sein. In Zeiten, in denen bereits ein einziger Corona-infizierter Arbeiter in einem chinesischen Containerhafen zu schweren Problemen in der weltweiten Logistik führt, wird der Zusammenbruch eines riesigen Konzerns zu direkten Auswirkungen auf unsere Wirtschaft führen. Einerseits wird die Angst an den Börsen steigen und es kann zu Panikverkäufen kommen. Andererseits wird der Kollaps zahlreicher chinesischer Unternehmen direkte Auswirkungen auf alle Unternehmen haben, die von Lieferungen aus China abhängig sind.

Die Weltwirtschaftskrise 2008 nahm unter anderem ihren Ausgang bei der Lehman-Bank – mit einem Schuldenberg von lediglich 200 Mrd. USD.

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Prof. Heudorf und Prof. Gottschalk: Schulen sind keine Risikobereiche

Evidenzbasierte Forderungen

Schulen sind keine Risikobereiche.
Wir erneuern unsere Forderungen für einen normalen Schulbetrieb, zur Abkehr von dem Test‑, Überwachungs- und Regelungswahn, zum Verzicht auf Isolierungs- und Quarantänisierungsmaßnahmen aufgrund teilweise fragwürdiger Tests.“

Weil ich es gerade eben im Kicker gesehen haben: Im riesigen Team von Formel-1-Star Hamilton gibt’s keine Masken-„Pflicht“. Aber sechsjährige Schulkinder dürfen den ganzen Tag mit Masken körperlich und psychisch so richtig durchgefoltert werden, beispielsweise in Baden-Württemberg.

Einfach mal herumhetzen: AMS-Chef Kopf beweist wenig Demokratieverständnis

Einfach mal herumhetzen: AMS-Chef Kopf beweist wenig Demokratieverständnis

Während das Arbeitsmarktservice momentan intensiv darum bemüht ist, Impfskeptikern die Existenz zu vernichten indem man Arbeitslosen Impf-Verweigerern die Bezüge streicht, hetzt AMS-Chef Johannes Kopf auf Twitter gegen die Grundrechts-Verteidiger der MFG.

Ein Kommentar von Willi Huber

So twitterte Kopf:

Unglaubliches zeichnet sich bei den Regionalwahlen in Oberösterreich ab: Impfgegnerpartei MFG zieht ins Landesparlament ein. Nächstes mal dann die Astrologen oder die Wünschelrutengeher?

und

Hoffentlich muss die Parteiförderung für die MFG nicht hauptsächlich für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall herhalten …

Natürlich steht jedem Bürger frei, eine eigene Meinung und auch eine eigene politische Überzeugung zu haben. Der gelernte Österreicher weiß aber auch, dass Positionen wie jene von Kopf politisch vergeben werden. Wer auf diesen Platz gehievt wurde, muss die Interessen der entsendenden Partei vertreten. Johannes Kopf steht als ehemaliger Referent von Martin Barteinstein der ÖVP nahe. Ganz offensichtlich kann man dort mit solchen unterirdischen Aussagen punkten.

Neoliberaler Hardliner aus ÖVP Umfeld

Kopf ist als neoliberaler Hardliner zu sehen, der hauptsächlich Wirtschaftsinteressen zu servicieren scheint. Das zeigt auch sein Vorstoß, Zuverdienstmöglichkeiten für Arbeitslose einzuschränken. Im Gemeinderats-Wahlkampf erwies sich Kopf als Wahlkampfhelfer der ÖVP.

Beklatscht werden Kopfs geschmacklose Äußerungen, die auch auf ein fragliches Demokratieverständnis hindeuten, von der Gratiszeitung Heute, welche von der Schwarz-Grünen Bundesregierung fürstlich gefördert wird. Dort findet man es „lustig“ wenn gegen Andersdenkende gehetzt wird, die nichts anderes tun als die Grundrechte der Bürger zu verteidigen.

Bundesqualquatsch mit gelber Siffsoße (buäääh *kotz*)

Ist schon jemandem aufgefallen, dass die alte Funzel jetzt weg ist? Merkel ist weg. Merkel ist weg! MERKEL IST WEG! Ich muss es mehrmals wiederholen, um überhaupt einen Reiz bei mir zu erzeugen, auch wenn ich kaum mehr als ein lasche(t)s Lüftchen in meinen Nervenbahnen herauskitzeln kann. Der Stress hat sich bei mir einfach zu tief in die Knochen gefressen, als dass es zu mehr reichen würde als einem beiläufigen Nicken. Angela Merkel hat bei mir ein regelrechtes Burn-Out verursacht und ich will gar nicht erst wissen, wie lange es dauern wird, bis ich mich davon erholt habe.

Lehrergefühle

Hoffentlich gehört es nur zu meinem dumpfen gesamtsituativen Gefühl, dass es womöglich gar nicht mehr enden wird, so wie bei einem frisch verbeamteten Lehrer, dem vor einem Haufen tobender Siebtklässler stehend plötzlich bewusst wird, dass er sich frühestens mit 60 Jahren frühverrenten lassen kann. Im Grunde genommen sollte jedem Deutschen das Recht auf ein gelegentliches Sabbatjahr zustehen. Gerne irgendwo in der Pampa, das ist mir mittlerweile fast schon egal. Es sieht für mich jedenfalls nicht danach aus, als würde sich mit der Erleichterung von Schmerz bald das schönste aller Gefühle einstellen. Krebspatienten haben im Vergleich immerhin Fentanyl, wenn sonst gar nichts mehr geht.

R2G: War/Ist/Wird nie mehrheitsfähig sein

Aber wenigstens gibt es neben Merkels Verschwinden aus der Öffentlichkeit einige wenige positive Nachrichten, die das Wahlergebnis hergibt. Wie ich in meinem vergeblichen Werbebeitrag für die Freien Wähler schon vermutet hatte, wird es definitiv nicht für Rot-Rot-Grün reichen. Das war absehbar, doch es ist dann doch ein kleiner Funken an einem tristen Tag, dass die SED-Nachfolgepartei so jämmerlich in Richtung der eigenen Endlichkeit gerauscht ist. Wenigstens das, denke ich mir und freue mich auf die kommende Bundestagswahl, wenn sie entweder mit der bis dahin weiter gefederten Spezialdemokratie eine gemeinsame Liste bildet, um bis zu den dann gänzlich irrelevanten Bundestagswahlen 2029 gemeinsam ins kalte Grab zu steigen.

SED: Auf dem Weg zu Lenin ins Mausoleum

Vielleicht werden die beiden Linksparteien bis dahin sogar von irgendetwas islamistischem überholt. Nicht, dass mir das sympathisch wäre, doch der Zyniker wurde in den letzten 16 Jahren stark in mir. Jedenfalls könnte sich die sicherlich bald kommende Einbürgerungsoffensive in den Länderregierungen mit Linkslast in einem epochalen Rohrkrepierer münden, der nicht nur die Marktplätze ob des explosiven Gemischs erzittern lässt, sondern all jene Schwachmaten, die weiterhin mit heiliger Inbrunst glauben, dass sich mit anwendungsorientierter Dialektik ein Blumentopf gewinnen lässt.

FDP: Auf dem Weg zur Selbstneoliberalisierung

Weniger ätherisch lässt sich aus dem Wahlergebnis herauslesen, dass die FDP Teil der nächsten Regierung wird – „und ich freue mich darauf“, wie gewisse Grüninnen zu sagen pflegen, wenn es bunt wird, weil etwas mehr „Diversity“ ins Spiel kommt. Zwar ginge es auch ohne die FDP, doch ich kann mir kaum vorstellen, dass sich der Lindnerchris noch einmal schaffen wird, den inneren Verantwortungsethiker im Zaum zu halten. Denn ohne die FDP würde eine CDU+SPD+Grünenregierung drohen und das wäre vom Schlechtmöglichen das meiste. Dann, so die liberallallende Gedankenwelt, lieber CDU+FPD+Grüne, damit wenigstens ein bisschen was von einem freiheitlichen Geist im Berliner Narren, Pardon, Raumschiff einziehen kann.

Die darauf folgende Sequenz ist heute absehbar und wird die FDP bei zukünftigen Wahlen mit der Linkspartei konkurrieren lassen. Ich schätze mal, dass es irgendwann zwischen dem Unterzeichnen des Koalitionsvertrages und dem Ablauf der ominösen 100 ersten Regierungstage geschehen wird, dass sich beispielsweise der Arbeiter-Siggi von der Deutschen Bank meldet und 100 Milliarden Euro braucht. Dann wird der Chris froh sein um seine nachgepflanzten Haare. Denn dann hat er etwas, das er sich unter Schmerzen ausreißen kann, um von jenem Schmerz abzulenken, den seine Unterschrift unter den Blankoscheck verursachen wird. (Oder denkt jemand, dass die DB nur einmal um Geld wird betteln müssen, wenn der Eineweltladen endgültig zu wackeln beginnt?)

Grüninnen und -außen

Kanzlerette wird dann absehbar der Laschi, Außenministerin selbstverständlich die Völkerrechtlerin, der Habeckrobbi bekommt irgendwas, wo er schlau wirken kann (vielleicht die Wirtschaft; weil da kann nach Fettis Versagen sowieso nichts mehr kaputt gehen; und die FDP hat Erfahrung im Fehlbesetzen ihrer Minister) und der Hofreitertoni bekommt irgendwas mit Öko-Gedöns. Das Gedöns der anderen Art wird natürlich auch an die Grünen gehen und zwar an irgendeine Schabracke mit besonders viel Hass im Blut. Da die Claudi schon genug Geld und Wichtigtuerei hat, wird das wohl irgendeine andere Schnixe sein, die das Abtreiben bis nach dem 9. Monat legalisieren darf und mit Heteros endgültig das macht, was unter der Pickelhaube mit den Hereros gemacht wurde.

Der restliche Dreckhaufen

Es wird ein Spaß werden, dem Versagerpack zuzusehen. Schade ist nur, dass die FDP die wenigsten Ministerposten erhalten wird. Denn die Partei ist ersetzbar und sie ist ersetzbarer als zu wenige SPD Minister und wird sich deswegen auch eher verkaufen. Ich hätte auch prostituieren schreiben können, aber wer macht das nicht im Politbetrieb? Am Ende bleibt noch die CDU, die vermutlich mehr Posten bekommen wird, als ihr rechnerisch zustehen würde. Da die detaillierten Ergebnisse noch nicht raus sind, kann ich dabei nur hoffen, dass der CSU-Humunkel ordentlich gefedert wird. Wahrscheinlich ist es aber nicht, leider.

AfD: Historisch bedeutend wie die FDP

Das Wahlergebnis und die größeren Umstände sagen mir, dass wir alle brav in den demokratischen Untergang gehen werden. Ich denke nicht, dass eine der heutigen Parteien im nächsten Jahrzehnt weiterhin als relevante Kraft existieren wird. Dies gilt auch für die AfD. Danisch schrieb vorhin kurz und knapp, die AfD habe ihre Chance als Oppositionsführerin vertan. Nein, ich denke nicht, dass sie diese Chance vertan hat. Sie hatte sie nie, da sie wie ich in meinem FW Artikel festgestellt habe nie eine Chance bekam. Die Medien haben es tatsächlich geschafft, mit der inakzeptablen Frechheit durchzukommen, die AfD zu ignorieren. Es ist völlig irrelevant, gut wie einige ihrer Exponenten auftreten, sie gehen in das eine mediale Ohr hinein und kommen verlustfrei beim anderen wieder heraus.

Wird die AfD überleben? Vielleicht, aber vermutlich nur als Fußnote der Geschichte. Der Zukunft gehören andere und vor allem andere Probleme, die sich nicht mehr politisch lösen lassen. Nichts wird bald mehr relevant sein außer die eigene Kraft, um sich von diesem epochalen Meagadünnpfiff einer multiplen Systemkrise freizuhalten. Die Politik, wie wir sie heute kennen, mag vielleicht nicht das erste Opfer der kommenden Krisenentwicklung sein, doch sie wird zu den definitiven Opfern gehören. Insofern ist es im Grunde genommen nicht weniger als eine letzte Frechheit dieses Regimes gegenüber seinem Pöbel, dass die letzte Bundestagswahl der Bundesrepublik Deutschland als eine derart hundsmiserable, langweilige, matte und unnütze Plastikattrappe einer Kackwurst dargereicht wurde.

Wenig überrasschendes Wahlergebnis: Flucht nach vorne ins „Weiter so“

Deutschland hat gewählt (Foto:Imago)

Es bleibt nur Ernüchterung nach dieser Wahl. Die „Gewinner“ freuen sich über Schadenminderung auf den letzten Metern, die „Verlierer“ darüber, dass es nicht noch schlimmer kam. Wer immer nächster Kanzler wird, er wird jedenfalls von mindestens Dreivierteln der Deutschen nicht gewählt worden sein.

Armin Laschets „selbstbewusster“ Vorstoß in der gestrigen TV-Elefantenrunde (die eher an die sieben Zwerge erinnerte), eine „Zukunftsregierung“ bilden zu wollen, hat wohl mehr mit dem Kampf ums eigene politische Überleben zu tun: Mit Maximalforderungen will er vom eigenen Scheitern ablenken und unionsintern Rücktrittsforderungen erst gar nicht aufkommen lassen – obwohl ihm Söder und die CSU schon erste Stöcklein in die Speichen stecken. Tatsächlich wäre sein Rücktritt mehr als angebracht, zumindest aber müsste die CDU – auch zum Behufe einer heilsamen inhaltlichen Neu- oder Wiederfindung – in die Opposition gehen, was angesichts des schlechteste Wahlergebnisses seit 1949 (selbst in Laschets Heimatland NRW überholte ihn die SPD) eigentlich eine Selbstverständlichkeit wäre. Stattdessen beansprucht der CDU-Chef, noch vor Scholz, nun stur eine objektiv nicht begründbare Prärogative zur Regierungsbildung.

Angebracht wäre Laschet-Rücktritt und heilsamer Gang in die Opposition

Alles hängt bei den nun anstehenden Dreierbündnis-Sondierungen von den kleineren Partnern ab. Der Entfall des Rot-Rot-Grün-Spuks spätestens infolge des Abschmierens der Linkspartei (die bei 4,9 Prozent nur dank ihrer drei Direktmandate weiter im Bundestag sitzt und vor allem dem Umstand zum Opfer fiel, dass SPD und Grüne sie links über- oder wenigstens eingeholt haben) zwingt alle verbliebenen möglichen Regierungsparteien definitiv zu mehr Realpolitik in den Verhandlungen. Die genuine inhaltliche Nähe von Rot-Grün einerseits und Schwarz-Gelb andererseits macht im einen Fall die FDP, im anderen die Grünen zum Zünglein an der Waage – aber eben auch zum jeweiligen Fremdkörper und Außenseiter.

Eine inhaltliche Einigung mit diesem jeweils benötigten Außenseiter könnte sich als Ding der Unmöglichkeit erweisen. Vor allem, wenn die Grünen an ihrem ideologischen Primat einer „Klima-Regierung“ festhalten, der alle anderen politischen Herausforderungen untergeordnet werden sollen. Sollte eine Regierungsbildung hieran oder an anderen programmatischen Zumutungen scheitern, dann wird am Ende, wie schon 2017 – Claus Strunz wies gestern abend bereits darauf hin – doch wieder nur die ungeliebte Große Koalition übrig bleiben, wohl unter einem Kanzler Scholz, der sich dank eines nun doch deutlich ausgebauten Vorsprungs von knapp zwei Prozentpunkten als einziger echter „Wahlsieger“ fühlen darf. Vor allem eingedenk des demoskopischen Desasters von 13 Prozent Umfragetief, mit dem er in den Wahlkampf gestartet war – und eingedenk der nach wie vor schwelenden Lunten des Cum-Ex- sowie Wirecard-Skandals (die sich im Wahlergebnis offenbar gar nicht niederschlugen).

Am Ende wieder nur die ungeliebte GroKo?

Ehrlicherweise wäre Schwarz-Rot nicht nur das stabilste, sondern auch das natürliche und naheliegende Resultat unter angemessener Würdigung des eigentlichen Wählerauftrags. Denn der steht, bitter aber wahr, für ein „Weiter so“ – und dies trotz historischer Versündigung an Grund- und Freiheitsrechten und demokratischen Tabus, trotz Corona-Freiheitsberaubung und eines sich zum Dauerzustand verfestigenden Gesundheits- und Impfregimes, trotz eines finanz- und wirtschaftspolitischen Harakiri-Kurses und trotz eines grassierenden ressortübergreifenden Politikversagens in der Migrations-, Außen- und Sicherheitspolitik. Die Deutschen wollen es offensichtich nicht anders.

Phänomenal ist in diesem Zusammenhang, dass der beispiellose Absturz der Union in keinster Weise mit Merkels Corona-Politik in Verbindung gebracht wird. Die Hauptverantwortliche der epochalen Katastrophe, die „zuerst das Land, dann die Partei“ (um die gestern Abend von CDU-Generalsekretär Pawel Ziemiak beschworenen Formel zu verwenden) heruntergewirtschaftet hat, wird gnädigst aus allen Schusslinien genommen. Von überall her erschallen Schalmeiklänge und peinliche Elogen auf die „scheidende Kanzlerin“, die angesichts potentiell und erwartbar langwieriger Koalitionsverhandlungen gewiss noch genügend Zeit haben wird, ihr Zerstörungswerk fortzusetzen.

Merkels verschwiegene Hauptschuld

Es seien „16 erfolgreiche Jahre“ gewesen, lautet der kritikfreie Tenor vor allem in den Öffentlich-Rechtlichen. In „titel-thesen-temperamente“ wurde gestern gar Merkels wohl fatalster Satz „Wir schaffen das“ als Ausdruck ihrer typisch weiblichen Zuversicht, als bleibendes Statement für den „Mut“ von Frauen in der Politik bejubelt. Andere Kommentatoren würdigten Merkels hohes Ansehen in der Welt und vor allem in Europa – freilich ohne auch nur mit einer Silbe zu erwähnen, dass die Tränen, die man ihr im EU-Ausland jetzt nachweint, bestimmt nicht ihrer politischen oder gar visionären „Größe“ gelten.

Sie entspringen vielmehr der nackten Angst, ihr Nachfolger im Kanzleramt könnte den Geldhahn zudrehen und die Pervertierung von Merkels faktisches Amtsverständnis „Europa first, Germany last“ aufkündigen – und auch sonst zur originären Zuständigkeit des deutschen Regierungschefs zurückfinden, sich vorrangig (laut Grundgesetz und Wortlaut des Amtseides sogar ausschließlich) um das Wohl Deutschland und der Deutschen zu kümmern… und nicht um das Europas bzw. einer mit „Europa“ verwechselten zentralistischen Eurokratie.