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Wahrscheinlichkeit: Wird die Bundestagswahl manipuliert werden?
Stimmzettelumschlag zur Bundestagswahl und Kugelschreiber – (Foto:Imago)
Dem aufmerksamen Beobachter fällt zwei Wochen vor der anstehenden Bundestagswahl auf, daß ein bestimmtes Thema so gut wie nicht vorkommt in den Medien. Ständig werden Trendbarometer veröffentlicht, es wird spekuliert, ob Rot-Rot-Grün kommt, ob die Union mit Söder als Kanzlerkandidaten besser gefahren wäre usw.usf. – aber gerade dann, wenn es ein sehr aktuelles Thema wäre, liest man nichts über die Möglichkeit einer Wahlmanipulation. Wie´s wohl kommt?
Es ist nicht so, daß Wahlmanipulation kein Thema gewesen wäre. 2017 war es eines, sogar in der „Zeit“. Auch die entsprechende Schlagzeile war eindeutig: „Die Bundestagswahl kann manipuliert werden„. Die Schwachstelle lag damals bei der Umwandlung von physischen Stimmzetteln aus Papier in digitale Ergebnisübermittlungen an den Bundeswahlleiter, schlecht gesicherten Zugriffsbeschränkungen auf Dateien wgen dämlicher Passwörter wie z.B. „test“ und ähnlich frappierenden Sicherheitslücken bei der am meisten verwendeten Wahlsoftware.
Die jüngste Meldung zur Möglichkeit einer manipulierten Wahl, die sich auf die Schnelle finden ließ, war eine vom ZDF am 25. Mai 2021. Seither ist es recht ruhig geblieben an der Skeptikerfront. Wahlmanipulation ist in diesen Tagen schlicht kein Thema. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, als habe man es mit einer Medienfront zu tun, die sich stillschweigend darauf geeinigt hat, keine schlafenden Hunde zu wecken. Es könnte ja sein, daß sämtliche Sicherheitslücken, die 2017 noch Thema gewesen sind, inzwischen geschlossen wurden. Nur: Wenn sie geschlossen worden – und wenn die Wahlen dadurch bombensicher geworden wären, dann gäbe es garantiert jemanden, der mit stolzgeschwellter Brust darüber berichten würde, ohne daß er extra dazu hätte aufgefordert werden müssen. Es berichtet aber niemand, daß die Bundestagswahl in zwei Wochen eine absolut fälschungssichere Angelegenheit sei.
Wahrscheinlichkeitsrechnung
Die Frage, ob die Bundestagswahl am 26. September technisch so sicher ist, daß jede Manipulation ausgeschlossen werden kann, würde die Stellungnahmen von Computerexperten erfordern, bei denen vermutlich der eine den jeweils anderen mit seiner Expertise zu übertrumpfen versuchen würde. Was man sich allerdings auch ohne Computerexperten ausrechnen kann, ist die Wahrscheinlichkeit, mit der die Wahl manipuliert werden wird – oder eben nicht.
- Daß die US-Wahlen 202 manipuliert worden sind, steht inzwischen fest, egal, was der Medien-Mainstream nach wie vor behauptet. Er kann schließlich gar nichts anderes behaupten, ohne sich selbst massiv zu beschädigen. Daß der Wahlbetrug kein großes Thema ist, versteht sich von selbst. Fakt: Die forensische Wahluntersuchung in Maricopa County hat ergeben, daß Trump dort mit 2.600 Prozent (!) der angeblichen Gewinnmarge Bidens gewonnen hatte. Fest steht, daß das FBI keine Hinweise auf eine „rechte Verschwörung“ bei der Erstürmung des Kapitols gefunden hat. Fest steht, daß diese „Erstürmung“ stattfand, während im Kongreß vor den Augen der Weltöffentlichkeit die Einsprüche gegen das Votum des Electoral College hätten debattiert werden sollen. Naiv wäre, anzunehmen, daß die USA dann, wenn Wahlmanipulation Bestandteil einer „Neuen Noramlität“ sein sollte, das einzige Land wären, in dem das vorkommt.
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Fest steht, daß es naiv wäre, anzunehmen, in einem Land, in dem Realität konstruiert wird (anthropogener Klimawandel, Pandemie, Gender-Mainstreaming, Zivilreligiosität), existiere noch Achtung für die unkonstruierte Realität, und daß es deshalb auch ein weitverbreitetes Interesse an realen Wahlergebnissen geben müsse.
Was alles feststeht
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Fest steht, daß eine australische Gesundheitsbeamtin die Einhaltung der dortigen „Corona-Maßnahmen“ samt ständiger Impfaufrischung über Jahre hinweg mit der lakonischen Begründung einforderte, die Neue Weltordnung verlange dies eben.
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Fest steht nach Aussagen aus Kreisen der UN selbst, daß die Vereinten Nationen bis zum Jahr 2030 eine Art Weltregierung darstellen wollen.
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Fest steht, daß souveräne Nationen mit dieser „Art Weltregierung“ inkompatibel wären.
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Fest steht, daß die EU-Kommissionspräsidentin eine engagierte Unterstützerin des sog. „Great Reset“ ist und daß sie große Stücke auf Prof. Klaus Schwab hält, den Gründer des privaten WEF, Transhumanist und umtriebigster Propagandist für die irreversible „Neue Normalität“.
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Fest steht, daß nicht nachvollziehbar ist, weshalb innerhalb einer Nation, die sich erklärtermaßen in einem supranationalen Gebilde auflösen soll, der Wille des nationalen Souveräns noch respektiert werden sollte.
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Fest steht, daß eine „Neue Normalität“ etabliert werden soll.
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Fest steht, daß souveräne Nationalstaaten, in denen der Souverän seine Vertreter wählt, die „alte Normalität“ darstellen.
Es ist überhaupt die stillschweigende Akzeptanz für die Annahme befremdlich, daß es ausgerechnet Bundestagswahlen sein könnten, bei denen nicht nach Strich und Faden getrickst und manipuliert wird, wenn das doch in anderen Bereichen evident andauernd der Fall ist. Es ist der momentane Höhenflug der SPD befremdlich, weil der an den unerklärlichen Höhenflug einer inzwischen vergessenen „Bewegung“ namens „en marche!“ in Frankreich erinnert. Man hört nichts mehr von ihr. Nur der damalige Spitzenkandidat dieser „Bewegung“, Präsident Macron, ist noch in aller Munde. „En marche!“ entstand damals in Windeseile, wurde genauso schnell populär – und verschwand nach der Ernennung Macrons so schnell, wie sie aufgetaucht war. In dem Zusammenhang sind nicht mehr nur retrospektiv auch die Umstände, unter denen Sebastian Kurz zum ÖVP-Vorsitzenden werden konnte (Liste Kurz), merkwürdig.
Stoischer Medien-Gleichmut
Und es ist bis heute nicht auszuschließen, daß es eine seiner „vornehmsten“ Aufgaben gewesen sein könnte, die FPÖ zum Zwecke ihrer späteren „Vernichtung“ in eine Koalition mit einzubinden. Fest steht auch, daß eine RRG-Regierung in Deutschland den Anhängern des „Great Reset“ am ehesten in die Hände spielen wird. Weswegen die Erklärung unbefriedigend ist, Scholz sei wegen der Unmöglichkeit der Personalien Laschet und Baerbock auf der Gewinnerstraße, zumal Scholz nicht weniger -, sondern eher noch mehr „Dreck am Stecken“ hat, als Laschet oder Baerbock.
Und zuletzt ist der stoische Gleichmut befremdlich, mit welchem der Medien-Mainstream hinnimmt, daß es in einem 83-Mio-Volk wie dem deutschen keine geeigneteren Kanzlerkandidaten geben soll, als ausgerechnet die drei merkwürdigsten Figuren.
Ergebnis: Nach Würdigung aller äußeren Umstände, die einem gerade durch den Kopf gehen, ist es weniger wahrscheinlich, daß die Bundestagswahl nicht manipuliert werden wird, als daß sie manipuliert werden wird. Gerade der Umstand, daß das Thema Wahlmanipulation zwei Wochen vor der Wahl keines ist, sollte eigentlich sämtliche Alarmglocken schrillen lassen.
Verbuddeln: Das zukunftsweisende Entsorgungskonzept der Windkraft – Unsichere Stromversorgung – ungeklärte Entsorgung
Lust auf eine intuitiv-richtige Behauptung: Infantilität, Dummheit gepaart mit Boshaftigkeit, sind die Charaktereigenschaften, mit der man einen Großteil der politischen Kaste beschreiben kann. Sie sind SOOOO begeistert von alternativer Energiegewinnung. Weil das ist gut für den Planeten. Das ist gut für die Umwelt. Das ist gut für … das Universum und den ganzen Rest…. Es […]Vorauseilende Impf-Euthanasie? 10% der “Impflinge” in ASB-Haus schwer erkrankt, einer verstorben.
Wussten Sie, dass in Deutschland bereits Booster-Impfungen, also dritte Impfungen erfolgen? Wir nicht. Es ist unglaublich, was derzeit geschieht. Ebenso unglaublich ist es, wie mit dem Leben alter und angeblich besonders von COVID-19 gefährdeter Menschen umgegangen wird. Ärzte, deren Behandlung eigentlich Gesundheit herstellen soll, beteiligen sich derzeit nich nur an einem Massenexperiment, sie sind offenkundig […]
Der deutsche Untertan, vom Denken entwöhnt
Er ist der regierungstreue Untertan von der Stange, zu Tausenden auffindbar: in den Parteien, in den Parlamenten, in den Kirchen, in Hochschulen und Schulen, in den Medien – ohne ihn wäre die Corona-Politik in ihrer aktuellen Form nicht denkbar.
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Kritik am ewigen Netzwerker: Kurz, die Globalisten & die „schöne neue Welt“
Bundeskanzler Sebastian Kurz ist ein »Ziehkind« der Globalisten. Er will, ebenso wie die Machteliten, einen gravierenden Umbruch der Gesellschaft erreichen, der zu Lasten der normalen Bürger gehen wird. Dabei scheut er sich auch nicht an Treffen teilzunehmen, die in absoluter Geheimhaltung abgehalten werden. Die Kritik wird immer lauter. Ist der Lack bei »Basti Fantasti« bald vollends ab?
- Streng geheimes Treffen beim „Yellowstone Weekend“ unterlag den sogenannten „Chatham House Regeln“: Es darf über Inhalte gesprochen werden, nicht aber über deren Urheber
- Scharfe Kritik vom Mitbewerber, weil er daran nicht als Privatperson sondern als österreichischer Bundeskanzler die heimischen Interessen verkaufte
- Lange Historie der Teilnahme an solchen Geheimtreffen insbesondere mit US-IT-Firmen und anderen Weltenlenkern
- Netzwerkerei sorgt vor allem durch innenpolitische Postenschacher-Vorwürfe für Aufregung
- Trotzdem scheint Kurz seine Netzwerker-Fähigkeiten vor allem dafür einzusetzen, um mit seinen Globalisten-Freunden auf Linie zu agieren
von Guido Grandt
Die bisherigen Teile der Reihe „Kurz, die Globalisten & die ’schöne neue Welt’“ lesen Sie hier: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4.
Die Köpfe mit den Eliten zusammengesteckt
Im Juli 2021 trat der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zu einer umstrittenen Reise in die Vereinigten Staaten an. Umstritten deshalb, weil der Spitzenpolitiker nicht nur am UNO-Gipfeltreffen zur Pandemie-Bekämpfung teilnahm und sich unter anderem mit Medienmogul Michael Bloomberg zusammensetzte, sondern auch zum sogenannten „Yellowstone Weekend“ weiterreiste.
Dort traf er sich unter strenger Geheimhaltung beim Ex-CEO von Google, Eric Schmidt, mit der globalen Weltelite, sprich mit internationalen Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Medien und Politik. Darunter Microsoft-Gründer Bill Gates, Apple-CEO Tim Cook, Facebook-CEO Mark Zuckerberg, Amazon-Vorstandschef Jeff Bezos und anderen. Nimmt man die britische Daily Mail wörtlich, soll dort über das „weitere Schicksal der Welt“ beraten worden sein.
Kurz und das Globalisten-Treffen: Alles geheim!
Natürlich stellt sich unmittelbar die Frage, warum diese Art Treffen, wie übrigens auch die der Bilderberger oder der Freimaurerlogen, „geheim“ sein müssen, wenn es doch nichts zu verbergen gibt? Diese Nicht-Transparenz in Elite-Netzwerken und Geheimclubs macht von sich aus schon misstrauisch. Deshalb darf man sich auch nicht wundern, dass dementsprechende „Verschwörungstheorien“ entstehen. Zudem werden in diesen „privaten“ Räumen Informationen preisgegeben, die doch eigentlich und gerade für eine breite Öffentlichkeit von Relevanz sind.
Chatham House-Regel als Debatten-Maßstab
Gerechtfertigt werden diese „Geheimhaltungen“ damit, dass offenbar nur so ein wirklich freier Gedankenaustausch möglich sei. Denn somit hätten weder Politiker noch Wirtschaftslenker Angst davor, bei jeder Äußerung sofort zitiert zu werden. Mitunter aber wird die sogenannte Chatham-House-Regel angeführt, die die Weitergabe von Inhalten vertraulicher Gespräche an Dritte regelt.
Darin heißt es beispielsweise: „Bei Veranstaltungen (oder Teilen von Veranstaltungen), die unter die Chatham-House-Regel fallen, ist den Teilnehmern die freie Verwendung der erhaltenen Informationen unter der Bedingung gestattet, dass weder die Identität noch die Zugehörigkeit von Rednern oder anderen Teilnehmern preisgegeben werden dürfen.“ Demnach darf zwar über die diskutierten Inhalte gesprochen werden, nicht aber darüber, wer was gesagt hat.
Globalisten oder Bürger: Auf welcher Seite steht Kurz?
Letztlich werfen Kritiker dem Bundeskanzler vor, sich beim „Yellowstone Weekend“ mit Personen getroffenen zu haben, denen das Schicksal, die Sorgen und Nöte einzelner Menschen herzlich egal sei. Denn dieses Klientel sei finanzieller Hauptprofiteur des Globalismus, das längst schon das angehäufte Kapital zur Steuerung der Politik einsetze. Dabei würde Kurz an der Seite dieser weltumspannenden Konzerne stehen, die er in ihrer „Steuervermeidungspolitik“ noch bestärke.
Der Kanzler jedenfalls würde nicht als Privatperson an diesen Geldelite-Meetings der selbsternannten Weltenlenker teilnehmen, sondern als österreichischer Regierungschef. Genau das hätte mit der so hochgehaltenen „Demokratie“ nicht mehr viel zu tun. Zumindest, so Medienberichte, soll Kurz bereits 2018 die Silicon-Valley-Giganten auf eine in der EU drohende Digitalsteuer aufmerksam gemacht haben. Oder anders ausgedrückt: Er hat zuvor schon aus dem sprichwörtlichen Nähkästchen geplaudert.
Selbst auf Twitter hagelt es nur so Kritik für den einstigen Politik-Shootingstar. Unzählige „KurzMussWeg“-Hashtags belegen dies.
Die „Entzauberung“ von Kanzler Kurz
Auch aus dem Ausland, konkreter aus Deutschland, weht dem österreichischen Regierungschef mitunter ein recht steifer medialer Wind entgegen. Schon im Juli 2020 kritisierte die deutsche Wochenzeitung Zeit in ihrem Artikel „Eine Karriere auf Kosten Europas“ den Kanzler: „Kurz‘ Trick, auf dem er seine auch in Deutschland so bewunderte Karriere aufgebaut hat, ist verblüffend trivial und trotzdem erfolgreich: Er gibt vor, gegen Dinge zu kämpfen, die keiner verlangt. Wenn diese Dinge dann, logischerweise, nicht eintreten, feiert er das als seinen Erfolg.“
Und: „Verbunden mit einer hochprofessionellen Kommunikation geht die Strategie fast immer auf, in österreichischen Provinzpossen wie im Großen, in den europäischen Bemühungen, die Wirtschaftskrise in der Pandemie in den Griff zu bekommen.“ Allerdings resümierte die Zeit falsch, dass kurz „nie Visionen“ gehabt hätte, sondern sich stets bereits vorhandener Stimmungen bediente, wie etwa in der Frage der Migration, der Flüchtlingsrouten, des angeblichen Versagens der EU. Denn Visionen hat ein Sebastian kurz wahrlich, nämlich die der Machtelite, der Globalisten, die die Welt nach ihrem Duktus verändern wollen, wie ausführlich aufgezeigt.
„Basti Fantasti, das war einmal“
Auch das ZDF rechnete im April 2021 im Auslandsjournal im TV-Beitrag „Skandale, Amigos und Wiener Filz – Die Entzauberung von Kanzler Kurz“ mit dem jüngsten Regierungschef Europas ab. Darin heißt es unter anderem: „Österreichs Sebastian Kurz galt lange als junger, aufstrebender Politiker. Doch nun sind Chatprotokolle aufgetaucht, die belegen, dass er sich über Jahre ein Netz aus Seilschaften gestrickt hat.“
Das „Wunderkind“ der europäischen Konservativen, der einst eine „andere“ Politik versprach, müsse nun hart einstecken. Dabei erinnert die ZDF-Korrespondentin Britta Hilpert „an das Kurz‘-Versprechen nach der Machtübernahme in der ÖVP, einen neuen Stil in die Politik zu bringen und der Packelei ein Ende zu setzen.“ Allerdings würden seine Aussagen mit der Postenschacher-Diskussion und den Chat-Protokollen kontrastierten, die die ÖVP rund um die Bestellung von Thomas Schmid als Öbag-Chef in Bedrängnis brachten. „Das Resümee: ‚Basti Fantasti, das war einmal.‘“[8]
Der Lack ist ab
Im Mai 2021 legte die deutsche Tageszeitung taz nach: „Österreichs Kanzler Sebastian Kurz wird von der Justiz demontiert. Sein Image als smarter Jungpolitiker wird nachhaltig Schaden nehmen.“ Und das, obwohl er im Wahlkampf „Zeit für Veränderung“ plakatierte und doch die alten Gewohnheiten des Postenschachers, der Vetternwirtschaft und der Klientelpflege fortsetzte.
Die taz weiter: „Der Unterschied ist einzig, dass jetzt vor allem Leute aus der Seilschaft des Sebastian Kurz zum Zug kommen: junge, ideologiebefreite Neokonservative, die nach Karriere, Geld und Macht streben. Posten werden nach Loyalität, nicht nach Kompetenz besetzt. Bedient wird, wer zur ‚Familie‘ gehört, wie aus den von der Justiz durchforsteten Chatprotokollen hervorgeht. Auch Unternehmer, die sich durch großzügige Parteispenden ausgezeichnet haben, dürfen mit Wohlwollen rechnen und Familienmitglieder in gut dotierte Aufsichtsratsposten schicken.“ Die taz resümiert: „Der Lack des Messias ohne Fehl und Tadel ist ab.“
Aber eines ist gewiss: Bundeskanzler Sebastian Kurz, die Globalisten, der „Grosse Umbruch“ und seine ganz eigene Last, die auf seinen Schultern ruht, wird Österreich noch lange beschäftigen.
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Argentinische Politikerin wirbt mit heißem Tango für ihre Kongresswahl und Frauenrechte (Video)
Die argentinische Politikerin Cinthia Ferandez krönte ihre Kampagne für die Kongresswahlen mit einem Tango in heißer Unterwäsche vor dem Kongressgebäude.
Die 32-Jährige, zuvor Model und Fernsehmoderatoren, postete auf ihrem Instagram-Kanal einen Werbespot, der sicher nicht nur bei den männlichen der etwa rund fünf Millionen Followern gut ankommen wird. Denn die Neo-Politiker will sich als laut eigenen Angaben als Abgeordnete vor allem für Frauenrechte einsetzen.
Hier das Video:
Wir haben Verständnis, dass man hier diese Form der Selbstdarstellung vor Wahlen sicher mehrheitlich ablehnt, denn eine derartige Performance heimischer Kandidatinnen, jetzt vor den Wahlen, würden männliche Wähler bei uns mehrheitlich eher abschrecken
Quelle: infomadel
Die Klimaschau von Sebastian Lüning: IPCC verschweigt Politikern massive Probleme der Klimamodelle
Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende.
Themen der 63. Ausgabe vom 9. September 2021: 0:00 Begrüßung 0:23 Arktisches Meereis 2021 2:06 Warum verschweigt der IPCC schwerwiegende Probleme mit den Klimamodellen?
Thematisch sortiertes Beitrags-Verzeichnis aller Klimaschau-Ausgaben: http://klimaschau.tv
Medien schweigen nach rassistischem Angriff auf schwarzen Gouverneurskandidaten in Kalifornien
In Kalifornien hat sich vor drei Tagen ein ekelhafter Rassismusskandal ereignet. Der in Umfragen für die Neuwahl des Gouverneurs gut im Rennen liegende Larry Edler wurde bei einem Spaziergang in der Öffentlichkeit von einer weißen Frau mit einem Ei beworfen, die dabei eine Goriallamaske trug. Es handelte sich dabei um einen offen rassitischen Akt gegen den dunkeläutigen Elder, der seit der Verkündung seiner Kandidatur vom Establishment mit allen Mitteln bekämpft wird. Selbst vor Diffamierungen wie der Bezeichnungen als „schwarzes Gesicht des weißen Rassismus“ schreckt der Mainstream des Bundesstaates nicht zurück. Es ist ein Treiben der hässlichsten Art, doch die Medien hüben wie drüben kümmert es nicht.
Konservativer Schwarzer gegen linke Machtaffen
Elder ist wuchs im berücktigten South Central Ghetto von Los Angeles auf, in dem es in den 1990er Jahren zu massiven Ausschreitungen kam. Heute will der Radiomoderator und politische Kommentator gegen den amtierenden Gouverneur Gary Newsom antreten und hat gute Chancen. Elders Problem dabei: Er ist konservativ und Kalifornien wird seit zwei Jahrzehnten von einer linken Oligarchenclique beherrscht.
Den wahren Charakter der politischen Linken lässt sich immer genau dann studieren, wenn deren Vertreter Angst haben, die Macht zu verlieren. Genau das ist in Kalifornien der Fall, wo es zu einer Unterschriftensammlung kam, um den amtierenden Demokraten Gary Newsom vorzeitig aus dem Amt zu heben. Unter Newsom hat sich der Abstieg des einstigen Traumlandes deutlich beschleunigt. Vorläufiger Höhepunkt bildeten die bundesstaatlichen Maßnahmen gegen die Coronakrise, die eine ungeahnte Abgehobenheit des politischen Personals offenbarten. Sie passen zur übrigen Leistung des herrschenden linken Politersonal, das sich chronische Aussetzer bei der Drogenepidemie in San Francisco genauso leistet wie bei der Frage der Wasserversorgung im sonnigen Westküstenstaat.
Noch liegt der wortgewandte Larry Elder in Umfragen hinter Newsom, doch unter den Alternativen, die bei der anstehenden Abwahl von Newsom zur Wahl stehen, liegt er weit vorne. Unter anderem führt er auch gegen den transsexuelle Medien- und Popkulturlieblin Kathleen Jenner. Das will etwas heißen im erzlinken Kalifornien, da Elders Programm größtenteils rechtspopulistische Elemente enthält, weswegen er gerne als der „schwarze Donald Trump“ bezeichnet wird. Unabhängig davon, ob diese Zuschreibung gerechtfertigt ist besteht das Problem für das Establishment darin, dass sich Elder aufgrund seiner Hautfarbe und Herkunft nicht so leicht in die Naziecke schieben lässt. Versucht wird es trotzdem, wie etwa der schräge wie schäbige Vorwurf zeigt, wonach Elder „das schwarze Gesicht des weißen Rassismus“ sei.
Mediale Funkstille zu Elder und den rassistischen Angriff auf ihn
Sucht man nach der Wortfolge „Larry Elder mit Ei beworfen“, dann findet sich bislang exakt ein deutschsprachiges Ergebnis zu diesem Vorfall, der mit verdrehten Vorzeichen wohl einen medialen Proteststurm ausgelöst hätte, wie es schon bei dem Drogenabhängigen George Floyd der Fall war. Bei diesem einen Suchergebnis handelt es sich übrigens nicht um eine Leitmedium aus deutschen Landen, sondern um die mir bislang unbekannte Seite Crime News Time. Während deutsche Medienanstalten nicht genug bekommen können von AOC und Konsorten und über jeden politischen Pfurz aus der amerikanischen Provinz berichtet wird, bleibt es seltsam still bei Larry Elder, seinem konservativen Marsch durch die Institutionen und den extremen rassistischen Angriffen, denen er dabei ausgesetzt ist.
In den US-Medien sieht es dazu nicht anders aus. Jenseits von Angriffen gegen Elder als Person hört man dort nicht viel über ihn. Der bei Crime News Time übersetzte Artikel über den Angriff gegen Elder in der Los Angeles Times ist bemüht neutral gehalten, wie man es auch aus Deutschland kennt, wenn wieder einmal ein AfD Politiker ins Krankenhaus geprügelt wird. Gäbe es in den USA keine nichtlinken Publikationen wie die New York Post, niemand hätte überhaupt erst über die Tat gegen Elder und ihren abscheulichen Charakter erfahren.
Quelle Titelbild
Viktor Orbán prosi papieża Franciszka, by nie pozwolił Węgrom zginąć
Papież Franciszek spotkał się z Viktorem Orbánem, który poprosił go, by „nie pozwolił zginąć chrześcijańskim Węgrom“, nawet jeśli obaj panowie zdecydowanie się nie zgadzają, zwłaszcza w kwestii polityki migracyjnej.
Autor: Lionel Baland
Papież odwiedził Węgry w niedzielę 12 września 2021 r., aby odprawić Mszę św. z okazji 52. Międzynarodowego Kongresu Eucharystycznego na placu Bohaterów w Budapeszcie, gdzie stoją pomniki najważniejszych postaci historycznych tego kraju. Wcześniej spotkał się z premierem Węgierskiej Chrześcijańskiej Demokracji.
Ideologiczna wymiana zdań trwała czterdzieści minut za zamkniętymi drzwiami w budapesztańskim Muzeum Sztuk Pięknych na skraju Placu Bohaterów, w obecności prezydenta Węgier Janosa Adera i dwóch wysokich rangą urzędników Kurii Rzymskiej.
Po spotkaniu Viktor Orbán zamieścił na Facebooku zdjęcie ze spotkania i powiedział, że poprosił papieża, by „nie pozwolił zginąć chrześcijańskim Węgrom“.
Według komentatorów medialnych, spotkanie było dyplomatycznym afrontem dla wybranego w wyborach powszechnych premiera, gdyż papież odmówił mu statusu wizyty państwowej wbrew zaleceniom watykańskiej dyplomacji. Jeden z komentatorów węgierskiej telewizji powiedział nawet: „On chce upokorzyć Węgry!“.
Oficjalny komunikat papieża nie wspomina o tych „gorących kartoflach“, mówiąc jedynie, że rozmówcy dyskutowali m.in. o ochronie środowiska i rodzinie.
Podczas gdy chrześcijański przywódca wyglądał na zrelaksowanego, szef węgierskiego rządu był o wiele mniej spokojny, ponieważ ma interes w utrzymaniu swojego elektoratu. W rzeczywistości opozycja chce wystąpić jako jedna w wyborach w 2022 roku. Liberalne, socjalistyczne, ekologiczne i wcześniej ultranacjonalistyczne grupy polityczne połączyły siły, aby spróbować obalić obecny rząd.
Zarówno Węgry, jak i Polska są atakowane przez Brukselę, która chce je ukarać finansowo za ich politykę migracyjną i stanowisko w kwestiach LGBTQIA+, podczas gdy UE stara się sprawować większą kontrolę nad polskim sądownictwem i krajobrazem medialnym w Magyar. Węgierska minister sprawiedliwości Judit Varga (Fidesz) powiedziała na krótko przed wizytą papieża, że jej kraj wyczerpie wszystkie środki prawne, by interweniować po stronie Polski w sporze z UE.
Viktor Orbán, który na krótko przed wizytą Franciszka przyjął patriotycznie nastawioną serbską premier Anę Brnabić (SNS), powiedział po wspólnym posiedzeniu rządów obu krajów w Budapeszcie, że Węgry i Serbia – kraj niebędący członkiem UE – będą bronić europejskich granic przed migracją, nawet jeśli nie należy się spodziewać uznania UE.
Wczesnym popołudniem Franciszek przyleciał na Słowację, gdzie będzie przebywał przez trzy dni.
Ten artykuł ukazał się po raz pierwszy na stronie BOULEVARD VOLTAIRE, naszego partnera w EUROPEAN MEDIA COOPERATION.
In Baerbocks Wahlheimat werden 429 Windkraftanlagen stillgelegt – wohin mit dem Schrott?
von AR Göhring
Ungelöste Fragen: Windräder werden 20 Jahre vom Steuerzahler gefördert; danach müssen sie sich wirtschaftlich selber tragen. Da das noch nie geschehen ist, werden in Brandenburg nun 429 Anlagen stillgelegt. Wohin mit den gewaltigen Schrottmengen?
Annalena Baerbock hielt im Bundestag kürzlich eine Rede, in der sie der Bundesregierung, aber auch Konkurrent Laschet mangelnde Konsequenz in der Klimaschutzpolitik vorwirft. Dabei arbeitete sie mit den üblichen Phrasen von „Extremwetterereignissen“ und instrumentalisiert sogar die Flutopfer und Kinder, wie die Bild-Journalisten Julian Reichelt und Nena Schink kritisieren. Baerbock behauptet sogar, sie habe gehört, Kinder hätten Angst davor, daß ihre Kita wegen mangelnden Klimaschutzes von Hochwasser „weggespült“ würde. Das muß wohl eine Edel-Kita im Potsdamer Altbauviertel gewesen sein; wo auch Baerbocks eigene Kinder von der Realität abgeschirmt werden. In Berlin-Neukölln hat sie es bestimmt nicht gehört.
Von konkreten Problemen will Baerbock nichts wissen und kommuniziert sie erst recht nicht. Dummerweise rücken gerade in ihrer Wahlheimat Brandenburg die Probleme in den Vordergrund. In der platten Mark gibt es schon lange viele Windräder, die in der rotgrünen Regierungsphase um 2.000 herum massiv gefördert wurden. Offiziell war die 20jährige Finanzierungsphase nur als Anschub gedacht, da man davon ausging, daß die Anlagen sich durch Etablierung der „erneuerbaren“ Energiesysteme allmählich rechnen würden. Pustekuchen – statistisch stehen die Rotoren mindestens ein Viertel des Jahres still und müssen im Sommer auch noch vom dicken Insektenbelag befreit werden, damit keine Unwucht auftritt. Daher werden nun 429 Windräder in der Mark stillgelegt und müssen abgebaut werden.
Aber auch ohne diese Zusatzprobleme war es eigentlich abzusehen, daß Windkraft und Photovoltaik mit ihrer einzigartig geringen Leistungsdichte nie billigen Strom in großer Menge werden liefern können. Daß zudem die CO2-Einsparung, offiziell das Ziel der „Erneuerbaren“, wegen des miserablen Erntefaktors realiter nicht erreicht werden kann, wußten fachkundige Nicht-Profiteure auch schon lange. Zum Vergleich: Ein modernes Kernkraftwerk benötigt zum Bau einmal viel Energie, Stahl, Beton und Blei, und verursacht viele Emissionen; danach liefert es aber >50 Jahre ein Viel-Vielfaches an Energie und emittiert nur noch Wasserdampf (s.u.).
Um den EEG-Unfug wegzudiskutieren, erklären Grüne und Profiteure heute, man müsse nun in Brandenburg Spezialfirmen ansiedeln, die die Stahlbetonpfeiler und die Rotoren aus verklebtem Komposit-Kunststoff rezyklisieren sollen. Warum jetzt erst? fragt sich der Bürger da, und: Wenn die Wiederverwertung wirtschaftlich möglich wäre, warum machen es dann nicht schon viele? Antwort: Windräder sind wie die meisten Produkte zum Geldverdienen gebaut; die Verwertung der Bestandteile wurde nie eingeplant, bis heute nicht.
Carolin Matthié, die am Rande Berlins wohnt, erklärt auf anschauliche Weise das Problem:
Zur Erinnerung: Horst Lüdecke zu den physikalischen und technischen Tatsachen der Energieerzeugung:
Im Portrait: Tino Chrupalla – Spitzenpolitiker und Malermeister
Info-DIREKT konnte Tino Chrupalla, einen der zwei Spitzenkandidaten der AfD im Bundestagswahlkampf, über die Schulter schauen und erhielt dabei auch ein paar private Einblicke.
Auszug aus einem Beitrag aus dem aktuellen Info-DIREKT-Printmagazin, Ausgabe 39. Wenn Sie den vollständigen Text und zahlreiche weitere Beiträge lesen möchten, abonnieren Sie am besten sofort das Info-DIREKT Printmagazin ab nur 38,50 Euro im Jahr. Österreichweit ist das Magazin auch über den Zeitschriftenhandel erhältlich.
Vor dem verzierten Spiegel im Moskauer Hotel bindet Tino Chrupalla am 8. Dezember 2020 seine silber-blau gestreifte Krawatte. Hätte er sich vor zehn Jahren vorstellen können, vom russischen Außenminister im Kreml empfangen zu werden? Wohl kaum. Aber außergewöhnliche Zeiten führen das Leben in ungeahnte Bahnen. Und erst in der Krise zeigt sich, wer Verantwortung übernehmen und schultern kann.
Beinahe ein Staatsbesuch
Der Besuch in Moskau ist der größte außenpolitische Erfolg in der Historie der Alternative für Deutschland. Früher traten Abgeordnete zur Wahlbeobachtung in Phantasierepubliken an oder trafen drittrangige Politiker, das hier riecht nach Staatsbesuch. Im Gespräch mit dem Außenminister der Russischen Föderation Sergej Lawrow, dem Top-Diplomaten alter Schule, geht es um einen Neustart der Beziehungen zwischen Russland und Deutschland, um die Diffamierung patriotischer Opposition in Deutschland. Aber auch darum ein Zeichen zu setzen: Zwischen Deutschland und Russland, Westen und Osten soll Friede herrschen.
Familiengeschichte des Vaters
Chrupallas Vater stammt aus Schlesien, die verlorene Heimat ist Chrupalla aus Erzählungen der Großeltern, von Quarkkuchen und Kartoffelklößen her vertraut. Von der Großmutter bekam er erzählt, wie der Vater, Jahrgang 1941, nach der Bombardierung Dresdens als kleines Kind zwischen Leichen spazieren musste. Der Umgang mit Todeszahlen trifft ihn nicht abstrakt oder ideologisch, sondern ins Herz seiner eigenen Biografie.
++ In seiner vollständigen Länge können Sie diesen Beitrag im aktuellen Info-DIREKT-Printmagazin, Ausgabe 39, lesen. In dieser Ausgabe finden Sie auch Gastkommentare von Maximilian Krah, Markus Frohnmaier, Herbert Kickl und weiteren bekannten Patrioten. Abonnieren Sie jetzt das Info-DIREKT Printmagazin ab nur 38,50 Euro im Jahr. Österreichweit ist das Magazin auch über den Zeitschriftenhandel erhältlich. ++
Familiengeschichte der Mutter
Chrupallas Mutter stammt aus der Oberlausitz, sie hatte sieben Geschwister. Manche von ihnen flohen schon vor dem Mauerbau, andere später über Tschechien. Aus diesem Grund nahm die Stasi die Familie unter Beobachtung. Ob sie sich für 10 Jahre der NVA anschließen möchten, wurden die Gebrüder Chrupalla in der Schule nie gefragt. Nach dem Hauskauf 1980 erfuhr die Familie, was es heißt, wenn der Staat Genehmigungen blockiert. Kehrte die Mutter vom Westbesuch heim, wurde sie im Betrieb vom Parteisekretär verhört.
Wer hätte zur Wende mit einem Déjà-vu der Negativ-Erfahrungen in der DDR gerechnet? 32.000 AfD-Mitglieder sind mitsamt ihren Familien in der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit sozialem Dauerdruck ausgesetzt. Chrupalla wird lange Zeit rechtswidrig vom Verfassungsschutz beobachtet, er muss mit ansehen, wie sein Privatauto vor seinem Einfamilienhaus abgefackelt wird. Nach 25 Jahren kündigt ihm die Deutsche Bank 2018 Privatkonto und Firmenkonto.
Chrupallas Lebensweg
Zur Wahrheit gehört aber auch: Der Sozialismus der DDR drang nicht tief in die Seelen der Untertanen ein. In Krauschwitz, wo Chrupalla aufwuchs, standen überall die Türen offen. Der junge Tino war nicht auf den Nachbarjungen neidisch, weil dieser vielleicht ein schöneres Fahrrad hatte. Und die Mangelwirtschaft beförderte nicht nur den Mangel, sondern auch Zusammenhalt und Bescheidenheit. Ab der siebten Klasse arbeitete Tino in den Ferien in der Gießerei oder Malerbetrieben. Nach der mittleren Reife begann er eine Lehre als Maler.
Das eigentliche Thema seines Lebens ist der Meister. Meister ist mehr als ein Titel, der zur Selbständigkeit qualifiziert. Meister heißt Bildung und Ausbildung zugleich, heißt Menschenkenntnis und Kontakte. Zur Währungsreform 2002 macht sich Chrupalla als Malermeister selbständig. 2003 stellt er den ersten Mitarbeiter ein, 2004 den zweiten, bis zu zehn sollen es werden. 2015 tritt Chrupalla der AfD bei, schon im November 2016 beginnt er den Wahlkampf für die Bundestagswahl im nächsten Herbst.
Sächsische Zeitung: „Der Eroberer“
In jedem Dorf mit Kneipe tritt er auf. Zuerst kommen 10, dann 100, zuletzt 300 Gäste. In Sachsen wird er auf Listenplatz 5 gewählt. Hat er aber gar nicht nötig, weil er gegen den künftigen Ministerpräsidenten Kretschmer das Direktmandat in Görlitz holt. Jetzt ist Chrupalla ein Politüberflieger, die Sächsische Zeitung kürt ihn unter dem Titel „Der Eroberer“ zu einem „Menschen des Jahres 2017“.
Aber der Eroberer bleibt auf dem Boden, fest verwurzelt bei seiner Frau und den drei Kindern. Er lässt zunächst einen Geschäftsführer seinen Betrieb weiterführen, gibt den Mitarbeitern zwei Jahre Beschäftigungsgarantie und zieht in den Deutschen Bundestag ein. Dort kämpft er für die gesetzliche Rückkehr zur 2004 weitgehend abgeschafften Meisterpflicht. Mit seinem Antrag setzt Chrupalla die Union unter Druck. Schließlich gibt die Große Koalition nach und führt zum Jahr 2020 für 12 Berufe die Meisterpflicht wieder ein.
Immun gegen Distanzeritis
Der Schlesier Chrupalla ist derweil längst politischer Meister in der Hauptstadt. Als er am 30. November 2019 zum AfD-Chef gewählt wird, sind gleich drei Probleme gelöst. Die Partei hat nun einen Anführer aus dem Osten, einen Vertreter des unternehmerischen Handwerks und einen jungen, dynamischen Netzwerker in einer Person an der Spitze.
Chrupalla konfrontiert das Establishment, hat keine Berührungsängste. Er ist bei Pegida spazieren gegangen und fand dort die Bevölkerung in ihrer Breite abgebildet, vom Arbeiter bis zum Arzt. Er hat mit Querdenkern über Corona gesprochen, ohne sich je vereinnahmen zu lassen. Wie FPÖ-Chef Herbert Kickl hat er das Anliegen, Stimmungen aus dem Volke aufzunehmen und ins Parlament zu bringen.
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