Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Wahlkampfdialektik 2021 – die Suche nach dem kleineren Übel

Wahlkampfdialektik 2021 – die Suche nach dem kleineren Übel

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Von CANTALOOP | Angesichts der enormen Bedeutung, die dieser Wahl am 26. September zugeschrieben wird, gilt es gut zu überlegen, wo man sein Kreuz setzt. Es geht tatsächlich um nichts weniger als Freiheit und Marktwirtschaft. Oder eben eine „neue“ Form von Öko-Marxismus, dessen Protagonisten nun immer unverhohlener hervortreten. Auch wenn der strapazierte Begriff „Freiheit“ in […]

Höchst brisant: Die Weltsichtblase der Eliten platzt 

Höchst brisant: Die Weltsichtblase der Eliten platzt 

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Warum gerade das Regierungsframing am Wahl-O-mat zerschellt / von Nicole Höchst

Den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es seit 2002. Er hat sich zu Recht als eine feste Größe im Vorfeld von Wahlen etabliert. Viele Wahlberechtigte haben ihn schon ausprobiert: Insgesamt wurde er seit Bestehen im Vorfeld von Wahlen über 85 Millionen Mal genutzt. Um zu verstehen, wie er funktioniert, ist es angezeigt, ihn selbst auszuprobieren. Aus urheberrechtlichen Gründen darf ich hier daraus nichts visualisieren oder allgemein zugänglich machen.

Fakt ist: Bei der Beantwortung der gestellten Fragen ist der Nutzer ganz für sich alleine. Weder Regierung, Medien, Nachbarn noch einflussreiche Enkel sind als Schere im Kopf zugegen und nehmen Einfluss. Ich persönlich habe die größte Übereinstimmung mit der AfD, nämlich 90,9 Prozent, und die geringste mit den Grünen: 14,8 Prozent. Die Fragen des Wahl-O-Mat beantwortend anzuklicken und anschließend noch zu gewichten, dauert keine 15 Minuten – und schon bekommt man ein Ergebnis präsentiert, das man entweder mit einzelnen Parteien oder mit allen Parteien gleichzeitig abgleichen kann. Letzteres – die Auswahl aller Parteien – habe ich angeklickt, um eine Gesamtübersicht zu bekommen.

Derzeit stellen viele Wahl-O-Mat-User fest, dass sie inhaltlich die meisten Übereinstimmungen mit der Alternative für Deutschland haben. Das hat einen Grund: Die AfD steht für völlig „normale“ Positionen. Für jemanden, der seine Familie liebt. Der den Klimawandel und die daraus regierungspolitisch abgeleiteten Maßnahmen realistisch bewertet. Und der auch sonst pragmatisch, nach wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten, sein Leben und das Gemeinwohl vernünftig einschätzt.

Der Wahl-O-Mat-Moment: Übereinstimmung mit der AfD?!?

Diese für viele Wahl-O-Mat-Teilnehmer vermutlich überraschende Erfahrung zeigt gerade vielen Menschen auf, welche Partei ihre Interessen vertritt. Und das ist etwas, das die Regierungsparteien und die Meinungshoheitselite gerne unbedingt vermieden hätten. Falls jetzt noch hinzukäme, dass der Wahl-O-Mat Ergebnisse sammeln würde, wüssten die Auftraggeber derzeit sehr genau, wie viele Menschen tatsächlich ihre ideelle Heimat bei der Alternative für Deutschland finden würden, welche die klassisch konditionierte Wahlhemmung derzeit in vielen Fällen (noch) verhindert. So findet man im Netz, gerade auch in vielen Foren, Menschen, die ihr Erstaunen über ihr Wahl-O-Mat-Ergebnis und ihre AfD-Übereinstimmung zwar offenlegen, gleichzeitig aber beteuern, diese Partei niemals wählen zu wollen.

Wenn dies tatsächlich so ist und die harte klassische Konditionierung beim Wähler auch noch in der Wahlkabine wirkt, haben die Machtinnehaber gerade noch einmal Glück gehabt. Allerdings gibt es tatsächlich noch denkende Menschen, und der eine oder andere hinterfragt seinen antrainierten Reflex und schlussfolgert durchaus logisch: Wenn es da eine Partei gibt, die meine Werte und Interessen weitestgehend und am stärksten von allen vertritt, dann wähle ich diese auch.

Der zweite diese Absicht untermauernde Gedankengang ist natürlich der: „Wenn ich das wähle, was ich aus Gewohnheit immer gewählt habe, nämlich CDUCSUSPDGRÜNLINKEFDP, wird sich nie etwas für mich und meine Werte ins Positive wenden, weil alle diese Parteien jederzeit bereit sind, ihre Forderungen, Programme und Ideale zu opfern, um im Koalitionsbett um die besten Posten huren zu können.“ Am polymorph perversesten und rückgratlosesten hat sich hierbei in der Vergangenheit die selbsternannte Serviceopposition FDP erwiesen; aber auch die anderen stehen hier in nichts nach.

Und dann natürlich die Königsfrage: „Warum habe ich diese Schere im Kopf, die es mir reflexartig verbieten will, mein Kreuz bei der AfD zu setzen?“ Und hier wird es nun interessant. Zu dieser Frage – und auch zur allgemeinen Erbauung – empfehle ich das hier eingebettete satirische Filmchen anzuschauen, das so überzogen ist, dass man es fast für Realität halten könnte:

Dies beschreibt jedoch nur einen Bereich der  anipulationsmechanismen. Einen weiteren, den der Angstmanipulation, fasst das nachstehende Tiktok-Video sehr schön zusammen:

Ja, und dann natürlich der religiöse Aspekt: Das Seelenheil liegt im Erhalt der Spritze oder eben in der C02-Bepreisung – oder, oder, oder. Ohne diese allgegenwärtige Glaubenskomponente machen es die Eliten und Globalisierungsfreunde ja praktisch nicht mehr. Dabei kulminiert der Ablasshandel im Kreuz für die Glaubensrichtung der persönlichen Wahl auf dem Stimmzettel. Die AfD und alle Andersdenkenden nehmen in diesem zeitgenössisch verzerrten religiösen Bild die Rolle der Ketzer, der Leugner in allen die Manipulation bedrohenden Fragen ein – und gehört deshalb den Scheiterhaufen. Derzeit noch nur medial… aber wer weiß?

Auch hier schlägt die Konditionierung durch: Richtiges Verhalten wird mit gesellschaftlicher Wertschätzung belohnt, mit Dauerauftritten in den GEZ-Medien, mit „wir sind mehr“- Hashtags, mit „Moments of Fame“ und sozialer Zugehörigkeit. Derart konditioniert, sabbert der Pawlowsche Hund dann schon beim nächsten Glockenschlag. Beziehungsweise, der konditionierte Wähler freut sich – bezogen auf die politische Gemengelage – schon wieder auf die nächste Selbstgeißelung in Gestalt von EEG-Umlage und höchsten Strompreisen, Abschaffung der persönlichen Mobilität, niedrigsten Renten, Umverteilung des persönlichen Eigentums und vielem mehr. Sabber, sabber. Ob das Erwähnte gut für ihn selbst und seine Familie ist, wird nicht überlegt. So ist das mit Reflexen.

Unterstützt wird diese gesellschaftliche Konditionierung, neben der klassischen Konditionierung, durch eine weitere Art von Konditionierung: die durch Angst. Auf dem Lernportal „memucho“ heißt es hierzu „Die meisten Ängste erlernen bzw. entwickeln wir im Laufe unseres Lebens. Wenn wir zum Beispiel als Kind einmal die Herdplatte berühren, lernen wir daraus das nächste Mal achtsam zu sein. Würden wir keine Ängste besitzen, würden wir wahrscheinlich sogar unsere Gesundheit oder gar unser Leben riskieren. Dabei scheinen Ängste uns mehr als gut im Gedächtnis zu bleiben. Wie der Neurowissenschaftler Joseph LeDoux herausfand, ist für die Angstkonditionierung die Amygdala zuständig. Bei der Angstkonditionierung wird ein bedrohlicher Reiz mit einem neutralen Reiz verbunden.

Klassische- und Angstkonditionierung

Angst haben derzeit viele Menschen: Davor, Aluhüte, Verschwörungstheoretiker und Irgendwas-Leugner zu sein oder werden zu können. Das Wort „Leugner“ fällt, die Glocke ertönt, das gewünschte Verhalten wird gezeigt: Der so Bezeichnete wird zum Paria. Seine Argumente sind keine mehr und seine Fakten auch nicht. Er ist unwählbar. Sabber, sabber. Dasselbe geht natürlich auch mit dem Begriff „Nazi“, wobei sich hier der Mechanismus schon abgenutzt hat; zu viele wurde zu Unrecht bezichtigt, irgendwann fiel es auf.

Menschen haben Angst vor dem Klimawandel. Dieser wird seit über zwanzig Jahren den Menschen in die Köpfe eingehämmert. In immer kürzeren Intervallen, immer plakativer, immer populistischer und allgegenwärtig… Greta. Sabber, sabber. Erwünschter Effekt: Grün wählen. CO2. Sabber, sabber. Effekt: Grün wählen, Fridays for Future. Sabber, sabber. Effekt: Grün wählen. Und so weiter, und so fort. Wo die Konditionierung noch nicht wirkt, hilft der soziale Pranger als metaphorischer Stromstoß und gleichzeitig massenpädagogische Maßnahme nach: „Bestrafe einen, erziehe alle.

Wohingegen der öffentliche Glorienschein „Moment of Fame“ als positiver Verstärker und zugleich Vorbildfunktion dient – in einer auf Konsum getrimmten, völlig verflachten Gesellschaft, wo Glücksmomente nur noch dann wahr sind, wenn sie öffentlich geteilt, bewundert und akklamiert werden. Besonders deutlich wird das beim Thema Impfdruck oder „Nudging“. Wer kennt nicht die Offerten à la „Pieks gegen Gratiswurst„? Erwünschtes Verhalten führt zur Belohnung – in dem Fall durch Wurst. Auffälliger könnte die Parallele zu Pawlow und seinen Hunden kaum mehr sein.

Wer die geframten Regierungswahrheiten wie eine Monstranz vor sich herträgt, gehört zu den „Guten“, den Willfährigen und steht auf der „richtigen Seite“. Wahr ist eher, dass bei diesen Menschen die Kombination aller Arten von Manipulationstechniken trefflich gewirkt hat. Sie gehen mit innerlich gefühltem Vernichtungsauftrag der Selbstgerechten auf alle los, die in den konditionierten Zusammenhängen eine abweichende Meinung haben oder nicht blind folgen wollen.

Glitch in der Matrix

Kommen wir zurück zu meiner Eingangsbehauptung, dass die Weltsichtblase und das Regierungsframing am Wahl-O-Mat zerschellt. Offensichtlich ist es allen Nudging-, Framing- Konditionierungs- und Manipulationsbemühungen nicht geglückt, über die gesamtgesellschaftliche „äußere“ Haltung hinaus in die tatsächlich individuelle, persönliche innere Haltung vorzudringen – allen Phänomenen wie kognitive Dissonanz bis hin zur Schizophrenie zum Trotz -, sofern diese nicht durch das Kollektiv bzw. Korrektiv eingehegt, also klassisch oder operant „verstärkt“ werden kann. Das heißt: Für sich privat und insgeheim hat jeder immer noch eine Überzeugung, auch wenn er sie noch so zu verleugnen versucht. Im Klartext: Sieht sich der Mensch mit sich alleine vor die Fragen des Wahl-O-Mat gestellt, findet keine gedanklich lenkende Betreuung statt (sofern seine testweise Bedienung nicht in der Gruppe erfolgt). Er antwortet dann spontan und aus innerer Überzeugung.

Während Merkel, Kahane und alle anderen stasi-versierten Menschen in Verantwortung vermutlich gerade rotieren und überlegen, wie dieser Glitch in der Matrix rückgängig gemacht werden kann, müssen alle Fans von Normalität, selbstständigem Denken und Eigenverantwortung nun eigentlich aus dem Schrank kommen mit der Frage an all ihre Verwandten, Freunde, Kollegen und Bekannten: „Hast du eigentlich schon den Wahl-O-Mat gemacht?“ bzw. „Was kam bei dir raus?“ Und falls dabei das ehrliche Bekenntnis erfolgt „es war die AfD“, die aber ja nicht gewählt werden „darf“, dann muss müsste die Folgefrage lauten: Warum nicht?

Kommt der so zur Rede gestellte dann ins Rudern oder Straucheln, müssten sodann all die meinungsmachenden Komponenten offengelegt werden, die aus einem selbstdenkenden Menschen mit eigenen Werten, Vorstellungen und Gedanken im Namen der Globalisten einen im erwünschten Gleichschritt marschierenden, unselbstständig sabbernden pawlowschen Hund machen. Wofür hier gerade ein treffliches Beispiel vorläge. Natürlich wird der Vorwurf abgestritten werden. Dann aber bitte, ganz ohne Häme und Schaum vor dem Mund, einfach mal das „Was wäre wenn„-Spiel spielen: „Was wäre, wenn ich recht hätte? Was wäre, wenn du vom Feinsten und nach allen Regeln der Kunst manipuliert würdest? Was würde das mit dir machen?“ Dass die Reaktion dann identisch wäre, lässt sich jedenfalls nicht bestreiten.

Gerne lassen sich hierzu auch dieser Text und/oder die eingefügten Videos verteilen und weiterleiten. Führt diese Konfrontation zum Erfolg, dann unbedingt diese – für viele vielleicht traumatische, aber heilsame – Erfahrung („Wie… ich habe ernsthaft die meiste Übereinstimmung mit der AfD???“) nutzen… denn dies ist eine gute Gelegenheit, die Gesellschaftssteuerungmechanismen von Merkel & Co. offenzulegen. Es ist eine Chance, wie wir sie so bald nicht mehr bekommen werden. Ich wünsche Ihnen und uns viel Erfolg!

Zur Person:

Nicole Höchst, Jahrgang 1970, ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und zog 2017 über die Landesliste Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach) in den 19. deutschen Bundestag ein. Dort ist sie unter anderem als Obfrau der Enquete-Kommission für Berufliche Bildung, als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Unterausschuss für Bürgerliches Engagement tätig. Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist Schatzmeisterin des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin ist.

Auf jouwatch veröffentlicht Nicole Höchst alle 14 Tage die kritische Kolumne „Höchst brisant“ zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Unter demselben Titel veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen Videobeiträge auf ihrem YouTube-Kanal.

Selten so gelacht: Jammerlappen Söder warnt vor „Linksrutsch“

Selten so gelacht: Jammerlappen Söder warnt vor „Linksrutsch“

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Wer sich solange abmüht, zur perfekten Kopie zu werden und dabei sein eigenes Profil wegschleift, der braucht sich nicht zu wundern, wenn am Ende immer mehr eigene Anhänger gleich zum Original wechseln. Genau hierin liegt – neben dem kandidierenden Totalausfall Armin Laschet – der Grund für das streng monotone Fallen der Union in der Wählergunst. Ausgerechnet der, der diesen Konturverlust bis zur grünen Unkenntlichkeit seit Jahren zu verantworten hat, gibt sich jetzt als Mahner vor Rot-Rot-Grün: Södolf Söder.

Dieser Totengräber des heimatverbundenen Konservatismus, für den die CSU in Bayern und die Union insgesamt in grauer Vorzeit einst stand, der wie keiner sonst (außer natürlich Angela Merkel) für den Linksrutsch von CDU/CSU steht, entblödet sich tatsächlich nicht, vor den Früchten seiner eigenen Bemühungen zu warnen. Dabei hat er sich um die Salonfähigkeit der Grünen und ihrer Visionen weidlich „verdient“ gemacht. Klimapolitik, Energiewende, Flüchtlingsaufnahme, der Staat als bevormundender Volkserzieher: All das, wofür einst grün stand, gibt es bei Södolf heute im Dutzend.

Dass der CSU-Chef nun angesichts der schwachen Umfragewerte für die Union zu einem „verstärkten Schlussspurt von CDU und CSU“ aufruft, wie „dts“ schreibt, wird ihn nicht mehr retten. Zwar sei eine Trendwende noch möglich, „es ist aber in der Tat sehr ernst, und es wird knapp„, so Södolf zähneknirschend in der „Welt am Sonntag„. Deshalb versucht er es nun auf den letzten Metern mt Fürchtemacherei: Sollte die Union nicht in der Regierung sein, dann kämen „schwerste Zeiten auf die Partei zu„, unkt er. „Wir müssen noch deutlicher machen, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt. Entweder einen Linksrutsch mit der Linkspartei oder mit einer Ampel. Denn auch die Ampel mit der FDP ist ein verdünnter Linksrutsch„, schwafelt Söder.

Der Linksrutsch ist längst da

Dieser Linksrutsch „droht“ in Wahrheit nicht. Es ist längst Realität – denn in 16 Jahren Merkel stellt er die vorherrschende, die einzige Bewegungsrichtung der deutschen Politik dar. Für Deutschland ist es irrelevant, in welcher Bündnisbesetzung das Land fortan weiterruiniert wird: Die zu erwartende Politik ist letztlich allparteienübergreifend identisch zerstörerisch. Es gibt keine Alternative mehr, die deutsche Wähler realistisch an die Regierung befördern könnten. Die AfD taugt als Realopposition, aber ist realistischerweise weit von jeder Regierungsbeteiligung entfernt – niemand will und wird mit ihr zusammengehen, und eine absolute Mehrheit wäre illusorisch.

So bleibt Södolf und seiner Truppe, wie auch Laschet, nicht viel mehr, als die reiche Ernte der jahrelangen eigenen Selbstverbiegung, dieser „geschlechtsangleichenden Maßnahme“ zur Umwandlung einer bürgerlichen Partei in eine grünsozialistische, einzufahren. Das haben er und seine Unionskollegen davon, dass sie Linke und Grüne hoffähig gemacht haben. (DM)

Jasna Góra: Erntedankfest unter Teilnahme des polnischen Staatspräsidenten

Unter Beteiligung des polnischen Staatspräsidenten Andrzej Duda, staatlichen Behörden und Tausenden von Landwirten fand in Jasna Góra (dt. Klarenberg) das nationale Erntedankfest statt. Es war eine Gelegenheit, den Landwirten für ihre harte Arbeit und für die Pflege der einheimischen Traditionen zu danken. Die heilige Messe wurde von Erzbischof Wacław Depo zelebriert.

 

In seiner Predigt betonte der Metropolit von Tschenstochau, dass eine Nation, die ihre nationale und staatliche Existenz, ihre Unabhängigkeit und Freiheit bewahren will, an das Land gebunden sein muss, das nicht von seiner Kultur, Sprache und Religion getrennt werden kann. – So wie das Gras den flüchtigen Sand festhält, damit er nicht von den Stürmen verweht wird, so muss die polnische Nation mit ihrer ganzen Seele, ihrem ganzen Körper und ihrem ganzen Herzen an der Erde festhalten“, betonte der Metropolit von Tschenstochau.

Präsident Andrzej Duda dankte den Landwirten für ihre harte Arbeit und das gemeinsame Gebet für die Heimat während des Erntefestes in Jasna Góra. Er betonte die Verpflichtung der Behörden, sich um die polnischen Angelegenheiten zu kümmern und „die Hand am wirtschaftlichen Puls des polnischen Landes zu halten“.

– Ich bin sehr froh, dass wir uns hier, bei diesem Erntedankfest in Jasna Gora, im Jahr des großen Primas des Jahrtausends, Kardinal Stefan Wyszyński, treffen können und für unsere Heimat beten, für dieses Jahr, für die Ernte, für seinen Aufstieg in den Rang der Seligen, der bald stattfinden wird, danken“, betonte Andrzej Duda.

Der Präsident stellte fest, dass die Anwesenheit von Vertretern staatlicher Behörden beim Erntedankfest „auch für uns die Verpflichtung bedeutet, uns um die polnische Landwirtschaft zu kümmern, uns um die polnischen Angelegenheiten zu kümmern, die Hand darüber zu halten, was oft als der wirtschaftliche Puls des polnischen Landes bezeichnet wird“.

Während der Heiligen Messe wurden die Ernten und die speziell angefertigten Erntekränze gesegnet.

Quelle: PCh24,pl


Niederösterreich: Wird ÖVP-nahes Testlabor wöchentlich 14 Mio Euro einnehmen?

Niederösterreich: Wird ÖVP-nahes Testlabor wöchentlich 14 Mio Euro einnehmen?

Zahlreiche Ereignisse im Zuge der vorgeblichen Corona-Pandemie lassen den gelernten Österreicher – höflich formuliert – auf Freunderlwirtschaft schließen. Speziell in Tirol aber auch anderorts – wie in Oberösterreich – gab es zahlreiche Ungereimtheiten bei der Auftragsvergabe. Nun schockiert die Dreistigkeit der ÖVP in Niederösterreich. Hier macht alles den Anschein, dass künftig sogar im Wochentakt Steuermillionen an eine ÖVP-nahe Firma umgeleitet werden sollen.

Ein Kommentar von Willi Huber

Der ORF, in letzter Zeit voll auf Regierungslinie, bejubelte ein neues Testcenter in Niederösterreich. Die Firma „Covid Fighters“ solle im St. Pöltner VAZ die Schultests auswerten. Die großartige Firma könne von den ach so notwendigen Tests zur Bekämpfung der schrecklichsten Pandemie aller Zeiten gleich 300.000 pro Tag durchführen, gerechnet würde aktuell mit 500.000 Tests pro Woche. Zwangstests, wohlgemerkt, mit denen kerngesunde Schüler drangsaliert werden um ihnen zu suggerieren, dass sie als Gesunde ohne Symptome vielleicht doch krank sein könnten. Das Schreckgespenst der Pandemie muss um jeden Preis aufrecht erhalten werden – und der Preis ist hoch, bezahlt wird er vom Steuerzahler.

Intensive Parteinähe

An der Firma „Covid Figthers“ war noch im ersten Quartal ein ÖVP Landtagsabgeordneter namens Anton Erber mit 20 Prozent beteiligt. Der Geschäftsführer, Boris Fahrnberger, hat eine grundsolide ÖVP-Vergangenheit. Er betrieb die Facebookseite „Die Wahrheit über Christian Kern“. Fahrnberger war auch NÖAAB Bezirksparteiobmann. Vorerfahrung im medizinischen Bereich darf aus guten Gründen bezweifelt werden – betrieb der Herr doch bis zum Beginn der Pandemie ein IT-Unternehmen. Der Abgeordnete Erber sah offenkundig ein, dass all das keine sehr gute Optik abgibt und verließ das Unternehmen mit April. Da durfte der Rubel schon so richtig gerollt sein, der Kurier schrieb von 100.000 möglichen Tests pro Tag.

28,20 Euro pro Test

Im Dezember 2020, Jänner und Februar 2021 zahlte das Land eine Million Euro an Fahrnbergers Firma. Das ergab die Beantwortung einer Landtagsanfrage (1377/A-5/293-2020): Im Monat betragen die Fixkosten € 202.320,-, die Kosten für einen RTLamp Test betragen € 28,20. Bei den nun kolportierten Dimensionen – also 500.000 Tests pro Woche, stellt sich durchaus die Frage, ob der Stückpreis weiterhin bei € 28,20 liegt. Dann reden wir nämlich von schlappen 14 Millionen Euro pro Woche – plus Fixkosten, versteht sich. Die Beantwortung oben genannter Anfrage ergab, dass man Fahrnberger damals beauftragen musste, weil ja alles so stressig war und sich das Land in einer Notlage befand.

Es gab bezüglich des Einsatzes von RT-Lamp Schnelltests an Schulen keine Ausschreibung, sondern ein Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung zum Abschluss eines Rahmenvertrages mit einem Unternehmer. Gemäß § 37 Abs 1 Z 4 BVergG kann ein Verhandlungsverfahren ohne Bekanntmachung bei
Dienstleistungsaufträgen durchgeführt werden, wenn äußerst dringende, zwingende Gründe, die nicht dem Verhalten des Auftraggebers zuzuschreiben sind, bestehen.

Anfragebeantwortung der ÖVP-Landesrätin Teschl-Hofmeister vom 18. Jänner 2021

„Noch keinen Euro verdient“ – Beauftragung aus dringenden Gründen

Ob dieser Stress jetzt – 18 Monate oder länger nach Beginn der Pandemie – immer noch als Ausrede gelten kann, einen IT-Unternehmer mit der Erbringung medizinischer Tests zu beauftragen, darf bezweifelt werden. Andere Testinstitute haben das allerdings damit gelöst, indem sie Mediziner dafür bezahlten, um ihrem Unternehmen den notwendigen medizinischen Anschein zu geben (Unglaubliche Hygienezustände in großem österreichischem PCR-Testlabor). Eine weitere Anfrage ist nach Wissens der Redaktion in Arbeit – man wird sich ansehen, wie Auftragsvergabe, Auftragsvolumen und Qualifikation hier gestaltet und argumentiert sind. Die Inhaber von Covid Fighters machen ihre Arbeit – Hand aufs Herz, Politikerehrenwort – aber hauptsächlich aus sozialer Überzeugung und keinesfalls aus Gewinnabsicht. Das veröffentlichte sinngemäß der Kurier: „Wir investieren jeden verdienten Euro ins neues  Equipment und Forschung“, so Fahrnberger. Und  Erber versicherte: „Ich habe  keinen Euro verdient. Ich dachte ich kann durch die völlige Transparenz meiner Beteiligung alle Vorurteile aus der Welt schaffen.“

FPÖ verabsäumt, ähnliche Missstände in Oberösterreich anzugreifen

Was Oberösterreich betrifft, muss ich Herrn Landeshauptmann-Stellvertreter Haimbuchner von der FPÖ meine vorzügliche Geringschätzung aussprechen. Während er am laufenden Band langjährige Freunde verleugnet und sich distanziert, als könne er dafür einen eigens für ihn geschaffenen ÖVP-Preis erringen, haben es die Freiheitlichen auch bis wenige Wochen vor der Wahl nicht geschafft, auch nur geringfügig angriffig gegenüber der ÖVP aufzutreten. Schon früh im Zuge der angeblichen Pandemie wurden freihändig Aufträge an einen früheren ÖVP-Berater vergeben. Gestern noch „Experte“ für politische Beratung war er flugs zum Beschaffungs-Weltmeister für medizinische Güter wie Masken, Schutzkittel und Handschuhe mutiert. Obwohl sechsmal teurer als die Konkurrenz erhielt der Mann einen Landesauftrag im Wert von 4,5 Millionen Euro. Doch das kritisiert Haimbuchner nicht, schließlich will er weiterhin braver Junior Partner der ÖVP bleiben. Stattdessen ließ er zu, dass Hass und Häme über einen Patrioten ausgeschüttet wurde, weil dieser offensichtlich ein Foto (!) ans Land Oberösterreich verkaufen konnte. Fakt ist, dass mit diesem Mann kein Staat zu machen ist – und wer ihm vertraut bereits verloren hat. Bislang hat niemand kritisch hinterfragt, wie man nach außen und innen argumentiert, dass man 10% Wähleranteil zu verlieren gedenkt – und das offenbar völlig kampflos.


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„Klimaschutz“ und Energiewende so kurz wie möglich

„Klimaschutz“ und Energiewende so kurz wie möglich

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Die aktuellen Pressemeldungen und Wahlbarometer lassen bei vielen Lesern sicher den Wunsch aufkommen, sich einmal unabhängig und kurz über diese beiden heutigen Kernthemen zu informieren. Der nachfolgende Text soll dies ermöglichen.

Der deutsche „Klimaschutz“

  • Die Klimawissenschaft ist noch weit davon entfernt, belastbare Klima-Aussagen ehrlich verantworten zu können – insbesondere Aussagen über den fast völlig unbekannten Wert der Erwärmungswirkung des menschgemachten CO2 und die ebenfalls noch weitgehend unbekannten Mechanismen der natürlichen Klima-Antriebe. Klimamodelle können diesen Mangel nicht beheben, denn sie lagen bei ihren Allgemeinaussagen stets falsch.
  • Vor der Industrialisierung war es fast beliebig oft wärmer und kälter als heute. Dies gilt gleichermaßen auch für Temperaturänderungen. Es muss daher schon gute Gründe für eine behauptete maßgebende(!) menschgemachte globale Erwärmung geben. Diese guten Gründe gibt es aber nicht. Dass der Mensch zur Erwärmung beiträgt, soll nicht bestritten werden.
  • Die Fachliteratur nennt unzählige, oft extrem auseinanderliegende Werte für die „Klimasensitivität = hypothetische globale Erwärmung bei jeder CO2-Verdoppelung“. Trägt man die Fachliteraturwerte gegen die Zeit auf, was die Klimaforscher Francois Gervais und Nicola Scafetta unternommen haben, wird sichtbar, dass die Klimasensitivität mit der Zeit monoton abnahm. Ihr „Bestwert“ liegt heute zwischen 0,5 bis 1,5 °C. Das ist unbedenklich und genügt sogar dem fragwürdigen Pariser Klimaübereinkommen.
  • Dem weit überwiegenden Teil der Menschheit wie in China, Indien, Russland, Afrika usw. ist Klimawandel völlig gleichgültig. Man strebt dort mit aller Kraft nach mehr Wohlstand. Der ist aber nur durch Energiegewinnung mit höchsten Leistungsdichten zu erreichen, Näheres dazu unten „Die deutsche Energiewende“.
  • CO2 ist als Hauptbestandteil der Photosynthese das Lebensgas. Je mehr CO2 in der Atmosphäre, um so mehr Pflanzenwuchs und Ernteerträge. Eine gewissenhafte Gegenüberstellung dieser realen Vorteile von ansteigendem CO2 gegen seine nur vermuteten Erwärmungsnachteile sucht man bis heute vergebens.
  • Der menschgemachte CO2-Anstieg in der Atmosphäre ist prinzipiell auf ein Maximum von etwa 800 bis 1000 ppm begrenzt. Um den jeweils aktuellen CO2-Gehalt zu erhöhen, muss die Menschheit ihre CO2-Emissionen ständig steigern, dem sind aber durch Endlichkeit der fossilen Brennstoffe Grenzen gesetzt. Bei hypothetisch gleichbleibenden CO2-Emissionen pendelt sich dagegen ( wegen der großen Zeitträgheit des globalen CO2-Kreislaufs nur sehr langfristig )  eine konstante CO2-Konzentration in der Atmosphäre ein. Alles vom Menschen emittierte CO2 geht dann ins Meer, welches beliebig viel CO2 aufnehmen kann. Bereits heute landet von jeder Tonne anthropogenem CO2 nur eine halbe Tonne in der Luft, die andere Hälfte wird zu gleichen Teilen vom Meer und den Pflanzen aufgenommen. Infolge der großen Zeitträgheit des Systems sind zudem über viele Jahrzehnte alle CO2-Maßnahmen der Menschheit wirkungslos, ob sie nun die nächsten Jahrzehnte ihre CO2-Emissionen steigert oder vermindert.
  • CO2-Vermeidung belastet wegen extrem hoher Kosten unseren auf industrieller Produktion basierenden Wohlstand. 6% EU-Beitrag und insbesondere 2% Deutschlands an den weltweiten CO2-Emissionen sind global verschwindend. Das Argument, alle müssten mitmachen, geht fehl, weil die oben genannten Hauptemittenten von CO2 gar nicht daran denken mitzumachen. Wenn einmal ausreichend CO2-freie Kernkraftwerke weltweit laufen, ist der CO2-Spuk ohnehin zu Ende. Uns wird es vermutlich so gehen: China wird unbeabsichtigt und allein durch seine industrielle Vorbildfunktion dafür sorgen, dass Deutschland wieder auf den Weg der Vernunft zurückkehren muss, um nicht in der dritten Welt zu landen
  • t. Einzige Frage ist nur, wie groß die Zerstörung Deutschlands fortgeschritten sein wird, bevor der Wendepunkt der Wende erreicht ist.

 

Die deutsche Energiewende

  • Zuerst eine unverzichtbare Info: Energie [kWh] = Leistung [kW] x Zeit [h] oder Leistung = Energie/Zeit, und schließlich noch Leistungsdichte = Leistung/Fläche [kW/m2]. Jetzt verwechseln Sie zumindest nicht mehr Energie mit Leistung und unterscheiden sich damit wohltuend von der Mehrheit der deutschen Medien.
  • Die Definition von Fortschritt lautet: „Methoden der Energieerzeugung zu verwenden, die immer höhere Leistungsdichten aufweisen“. Historische lief es ab mit menschlicher Arbeitskraft, über Zugtiere, Wasser- und Windmühlen, Dampfmaschinen, Benzinmotoren, bis aktuell zu Kernkraftwerken. Diese Reihe ist naturgesetzlich. Je höher Zivilisation und Wohlstand, um so höher die Leistungsdichten und der Energiebedarf. Niemand möchte wieder zurück ins Mittelalter, man denke nur an vereiterte Backenzähne damals und einen Zahnarzt heute oder an Segelschiffsreisen und an bequemes Fliegen. Unsere Lebenserwartung steigt immer noch an.
  • Nun der alles entscheidende Knackpunkt: Höchste Leistungsdichten sind gleichbedeutend mit geringstem Aufwand an Kosten und Material und geringster Naturbelastung. Lassen Sie mich dies, weil vielleicht nicht unmittelbar einleuchtend, mit „Energie = Fische“ in einem See veranschaulichen. Im Fischernetz pro Zeit landende Fische entsprechen damit „Energie pro Zeit pro Fläche“, also der Leistungsdichte. Gibt es „wenig Fische im See = geringe Leistungsdichte“, braucht man große Flächen, also „riesige Netze = großer Materialaufwand und große Kosten“, um genügend „Fische = Energie“ zu ernten. Schwimmen dagegen „sehr viele Fische im See = hohe Leistungsdichte“, reicht ein „kleines Netz = geringer Materialaufwand und geringe Kosten“. Sie können es auch aus direkt aus  Leistung = Fläche x Leistungsdichte ersehen. Kleine Leistungsdichte kann nur mit großer Fläche ausgeglichen werden. Schauen wir uns jetzt konkret Windräder an, die Glaubens-Kathedralen der neuen deutschen Energiewelt!
  • Daten eines modernen Windrads: Gewicht mit Fundament ca. 6000 t, gemittelte Jahresleistung = 3 bis 5 Automotoren. Warum so wenig Leistung? Weil eine riesige, vom Windradpropeller überstrichene Fläche erforderlich ist, um aus dem extrem leistungsdünnen Wind überhaupt nennenswert Energie zu ernten. Trotz vieler Zehntausender Windradungetüme bis 200 m hoch von offshore bis hin in ehemals geschützte deutsche Wälder ist die Windrad-Energieernte im Jahreszeitmittel dramatisch schlecht. Alle deutschen Windräder und Solaranlagen zusammen erbringen im Jahresschnitt infolge der geringen Leistungsdichten von Wind aktuell nur grob 4% der gesamten deutschen Primärenergie, Photovoltaik 2%. So wenig kann doch gar nicht stimmen! Na, dann googeln Sie doch einfach „BMWI Erneuerbare Energien“, dort erste Grafik, und beachten Sie noch, dass Strom grob 1/6 der Primärenergie ausmacht.
  • Die für die Stabilität des Stromnetzes fatale Fluktuation von Wind- und Sonnenstrom infolge wechselnden Wetters und Wolkenbedeckung kam dabei noch gar nicht zur Sprache. Je mehr Fluktuationsstrom, um so kostspieliger und verlustreicher wird es, ihn brauchbar ins Stromnetz einzubringen. Mal ist er zu wenig, mal muss er gegen Aufpreis ins Ausland verschenkt werden. Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke liefern dagegen konstanten Strom und sind in dieser Hinsicht problemlos.
  • Sie wissen nun hoffentlich, warum Deutschland die höchsten Strompreise weltweit hat.
  • Fazit: Es ist unmöglich, ohne extreme Kosten, ohne Stromsperren und ohne Stromzuteilungswirtschaft à la DDR eine moderne Industrienation zu 100% mit Wind- und Sonnenstrom zu betreiben. Wer dies dennoch behauptet, hat seinen Verstand verloren, oder will betrügen. Beachten Sie auch, dass die in den Medien stets genannten Zahlen von Windradleistungen Mogelpackungen, weil nie erreichte Nennleistungen, sind. Im bundesdeutschen Schnitt liefern Windräder jahresgemittelt nämlich nur etwa 16% ihrer Nennleistung – wegen des v*v*v-Gesetzes und ihrer wetterabhängigen Stromlieferung. Bei fossilen Kraftwerken und Kernkraftwerken ist dagegen Nennleistung stets die reale Leistung. Man darf die deutsche Energiewende noch kürzer auch so charakterisieren: Sie ist ein Kampf gegen Naturgesetzlichkeiten, technische Regeln, den Dreisatz und das kleine Ein-mal Eins. Solch ein Kampf endet zuverlässig im Desaster!
  • „Was ist denn nun sinnvoll und naturschonend“? Nach heutigem Stand ausschließlich Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke, wobei anteilig die Kosten entscheiden. Erneuerbare, die bereits ausgereizte Wasserkraft ausgenommen, sind es nicht. Dies ist keine persönliche Meinung, sondern der Weg, den die Mehrheit der Welt geht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die extreme Naturzerstörung und das Vertreiben der deutschen energieintensiven Industrie ins Ausland den richtigen Weg auch für uns erzwingt. Damit soll der letzte Satz unter „Klima“ hier nur noch einmal ausgesprochen werden: Die Frage ist, wie groß die Zerstörung Deutschlands fortgeschritten sein wird, bevor dieser Wendepunkt erreicht wird.

 

Diese Zusammenfassung enthält keine allgemeinen Quellen oder gar Fachliteratur oder nähere Erklärungen wie z.B. das v*v*v-Gesetz von Windrädern, denn sie finden beides überreich in den Büchern (in 1. nur Klima, in 2. Klima und Energie)

  1. F. Vahrenholt und S. Lüning, Unerwünschte Wahrheiten: Was Sie über den Klimawandel wissen sollten, Langenmüller, 2020
  2. H.-J. Lüdecke, Energie und Klima: Chancen, Risiken und Mythen, expert-Verlag, 4. Auflage, 2020

Ein Wort noch zum aktuellen Wahlkampf, weil die Grünen „Klimaschutz“ und Energiewende an erste Stelle gesetzt haben und alle anderen Parteien ihnen mehr oder weniger hinterher hecheln – die AfD ausgenommen. Offenbar erfolgt diese grüne Schwerpunktsetzung, weil bei den wichtigen Themen wie Renten, Migration, EU-Oktroi, Geldstabilität usw. mehr oder weniger Leere herrscht. Da alle Parteien, von der genannten Ausnahme abgesehen, den für unser Land extrem teuren und naturschädigenden Unfug von Klimaschutz und Energiewende – halb aus Dummheit-Ideologie, halb aus wahltaktischen Überlegungen – zu ihrer eigenen Agenda machen, haben Sie in der Wahlkabine nur zwei Alternativen: Die neue sozialistische Einheitspartei der ehemaligen DDR von knallrot, über grün, gelb bis zu ehemaligem schwarz auf der einen und die zum Gottseibeiuns von den Medien stilisierte AfD auf der anderen Seite. Ich wünsche viel Vergnügen.

 

 

 

 

 

Olaf Scholz: „Betrachtet uns als eure Versuchskaninchen“

Olaf Scholz: „Betrachtet uns als eure Versuchskaninchen“

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SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz – des Deutschen neuer Liebling, trotz zig Skandalen – aber hey, welcher der Kanzlerkandidaten hatte keine) sagte er bei einer Wahlkampfrede wörtlich: „Und trotzdem wünschen wir, dass alle, die bisher skeptisch waren, sich überzeugen lassen von uns, die sich impfen lassen haben. Es ist bei uns gut ausgegangen. Betrachtet uns als eure […]