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Ryszard Legutko: „Der Teufel in der Demokratie“
Buchbesprechung: Ryszard Legutko, Le diable dans la démocratie – Tentations totalitaires au cœur des sociétés libres (Der Teufel in der Demokratie – Totalitäre Versuchungen in freien Gesellschaften), L’artilleur, Februar 2021, 368 Seiten.
Von Johan Rivalland
Ryszard Legutko ist ein ehemaliger polnischer Bildungsminister und ein Mitglied des Europäischen Parlaments. Vor allem aber ist er der ehemalige Herausgeber der geheimen philosophischen Zeitschrift Solidarität, die zu Zeiten des kommunistischen Regimes erschien.
Als scharfsinniger Beobachter konnte er mit Erstaunen beobachten, wie es ehemaligen Kommunisten gelang, sich viel besser als Dissidenten und Antikommunisten an die liberal-demokratischen Regime anzupassen, die nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 in Osteuropa gegründet wurden… mit der passiven Komplizenschaft der privaten und öffentlichen Institutionen Westeuropas.
Dies ist eine erstaunliche Entdeckung, obwohl die liberale Demokratie als solche nach wie vor anderen Regimen überlegen ist, die in den letzten Jahrzehnten tiefgreifenden Missbräuchen ausgesetzt waren. In diesem Buch untersucht er eingehend die besonderen Mechanismen dieses Systems und zeigt die grundlegenden Ursachen und Symptome auf, die dafür verantwortlich sind.
„Kurz gesagt, wie der Marxismus von einst wird die liberale Demokratie zu einer allumfassenden Ideologie, die hinter dem Schleier der Toleranz nicht die geringste Gegenmeinung duldet“, fasst John O’Sullivan, Herausgeber der National Review und Vizepräsident von Radio Europe/Radio Liberty, im Vorwort zusammen.
Die Ähnlichkeiten zwischen Kommunismus und liberaler Demokratie
Die Ähnlichkeiten zwischen Kommunismus und liberaler Demokratie wurden Ryszard Legutko erst nach und nach bewusst. In den 1970er Jahren, auf seiner ersten Reise außerhalb Polens, war er beeindruckt von der relativen Versöhnlichkeit und dem Mitgefühl gegenüber dem Kommunismus im Westen, wo er eine scharfe Verurteilung erwartet hätte.
Aber erst 1989 wurde ihm wirklich klar, dass er mit seiner vagen Intuition richtig lag: Es sind einige gemeinsame Prinzipien und Ideale, die diese verwandtschaftliche Verbindung und die rasche Bekehrung ehemaliger Kommunisten erklären können, während Antikommunisten paradoxerweise stigmatisiert und als Bedrohung angesehen wurden und gewalttätigen Angriffen ausgesetzt waren.
Der Kommunismus und die liberale Demokratie wurden als Gebilde betrachtet, die die gesamte Gesellschaft vereinten und ihre Anhänger zwangen, auf die richtige Art zu denken, zu handeln, Ereignisse zu analysieren, zu sprechen oder zu träumen. Beide Regime hatten ihre eigenen Orthodoxien und Modelle des idealen Bürgers.
Die Vision der Geschichte
Die erste dieser Gemeinsamkeiten betrifft die Vision vom Sinn der Geschichte, die sich notwendigerweise in Richtung Fortschritt entwickeln würde.
Der Marx’sche Historismus – der nach Karl Popper nur zu politischer Gewalt führen kann – findet seinen Widerhall in den Idealen des Liberalismus auf der einen und der Demokratie auf der anderen Seite, die auch in historischer Perspektive als Horizont des Fortschritts gesehen werden. In beiden Fällen, so der Autor, wird jeder, der versucht, sich dieser Vision und dieser als unausweichlich angesehenen Entwicklung zu widersetzen, als Feind des Fortschritts betrachtet.
Die so hergestellte Parallele (Ryszard zitiert Denker wie Adam Smith, Immanuel Kant und Frédéric Bastiat) scheint mir ungerecht und falsch zu sein.
Das ist insofern ungerecht, als das liberale Denken im Gegensatz zum Marxismus kein Konstruktivismus ist und nicht von dem Wunsch ausgeht, Dinge autoritär durchzusetzen. Und falsch insofern, als die liberale Philosophie weder die Freiheit als Selbstzweck noch den ewigen Frieden (Immanuel Kant) als unübertreffliche Endgültigkeit oder eine Art Ende der Geschichte, das der Tyrannei ein endgültiges Ende setzt, darstellt.
Leider glaube ich nicht an einen solchen Optimismus und Unrealismus in Bezug auf die bösen Tendenzen der menschlichen Natur. Das hindert mich nicht daran, mir sehnlichst zu wünschen, dass die Grundsätze der Freiheit als ein besonders wirksames Mittel zur Erreichung der höchsten menschlichen Ziele angesehen werden könnten.
Obwohl der Ansatz des Autors faszinierend ist, habe ich andere Punkte, mit denen ich nicht einverstanden bin: liberale Autoren glauben weder an einen Unilateralismus der Geschichte noch an die Hoffnung, dass „aufgeklärte Führer oder Eliten“ uns zu einer besseren Gesellschaft führen können.
Sie glauben nicht nur nicht an einen „Marsch der Geschichte“, sondern es scheint mir, dass Toleranz Teil des liberalen Geistes ist. Liberale würden die osteuropäischen Länder niemals als „rückständig“ bezeichnen, noch würden sie die Bereitschaft einiger Länder leugnen, beispielsweise die traditionelle Familie oder andere Werte zu verteidigen, da der Liberalismus gerade in der Freiheit des Einzelnen besteht, nach den von ihm bevorzugten Prinzipien zu leben. Und auf keinen Fall werden echte Liberale einen gesetzgeberischen Eingriff eines Staates mit der Absicht befürworten, bestimmte Prinzipien durchzusetzen.
Dogma des Fortschritts und demokratischer Despotismus
Es ist jedoch anzumerken, dass der Autor klar zwischen Liberalen, Demokraten und liberalen Demokraten unterscheidet. Das ist nicht dasselbe und erklärt viele grundlegende Unterschiede. In vielen der vom Autor genannten Bereiche (Schule, Bildung, Kunst usw.) würden die Liberalen die von einer bestimmten liberalen Demokratie verursachten Fehler und Perversionen nicht leugnen.
Wenn wir anerkennen – und das tun Liberaldemokraten im Allgemeinen -, dass der Fortschritt durch das menschliche Streben nach Kreativität, Erfindungsreichtum, Vorstellungskraft und Gedankenfreiheit ermöglicht wurde – Qualitäten, die sich im Laufe der Geschichte oft verändert haben -, warum sollten wir dann plötzlich die selbstgefällige Vorstellung akzeptieren, dass dieselben Qualitäten uns nicht über den liberaldemokratischen Horizont hinausführen könnten?
Heute sehen wir bei den Menschen, die so leicht der totalitären Versuchung erlegen sind, eine wütende Ablehnung der geringsten Kritik, eine sorglose Akzeptanz aller Fehler des Systems, ein Schweigen gegenüber abweichenden Meinungen, eine absolute Unterstützung für das Monopol ihrer Ideologie in einem politischen System. Diese Vergötterung der liberalen Demokratie ist Teil der gleichen Krankheit, die Intellektuelle und Künstler leicht infiziert.
Die gleichen Exzesse der Begeisterung und ungezügelten Unterstützung, die nacheinander für den Kommunismus, den Faschismus, dann für den Nationalsozialismus und den Sozialismus zu beobachten waren, sind auch bei der liberalen Demokratie zu beobachten. Mit der gleichen Idee des Fortschritts, der Umgestaltung der Welt und der Empörung gegen jeden, der sich diesem Prozess widersetzt, indem er die Traditionen und alles, was die Vergangenheit repräsentiert, auf den Müllhaufen wirft.
Denn anstelle von Parlamentarismus, Mehrparteiensystem und Rechtsstaatlichkeit ist das System dogmatisch geworden und zielt auf die Umgestaltung der Gesellschaft und der menschlichen Natur ab, indem es versucht, „das Leben in all seinen Aspekten zu beeinflussen“. Dies erinnert an die vorausschauenden Warnungen von Alexis de Tocqueville vor demokratischem Despotismus.
Das Mehrparteiensystem hat allmählich seinen pluralistischen Charakter verloren, der Parlamentarismus ist zu einem Instrument der Tyrannei in den Händen einer ideologisch geprägten Mehrheit geworden, und die Rechtsstaatlichkeit entwickelt sich zu einer rechtlichen Willkür.
Ryszard Legutko zufolge ist das tief verwurzelte Übel vor allem darauf zurückzuführen, dass alte und uralte Werte wie die Würde durch einen Kult der Bequemlichkeit, der Nützlichkeit, des Vergnügens und der unmittelbaren Befriedigung ersetzt wurden. Dies hat zu Formen der Vulgarität und Oberflächlichkeit geführt, die die menschlichen Bestrebungen stark reduziert haben. Die Gleichheit wurde zum höchsten Wert, während Werte, die als aristokratisch galten, abgelehnt wurden. Das Gewöhnliche und das Mittelmäßige traten an die Stelle höherer Bestrebungen, die als weniger attraktiv galten, als Teil dessen, was – ohne weitere Debatte – zu einem einfachen „Recht“ wurde.
Der Glaube an die Unvermeidbarkeit des historischen Fortschritts geht auf die Aufklärung zurück, deren Dogmen nach Ansicht des Autors von den Liberaldemokraten noch mehr geglaubt werden als von den Sozialisten.
Der Liberaldemokrat fühlt sich privilegiert und ist froh, anders zu sein als die armen Dummköpfe, die Taugenichtse, die das Offensichtliche nicht akzeptieren. All diese Faktoren zusammengenommen bestärken ihn in seiner Überzeugung, dass die Welt, wenn sie überleben und sich weiterentwickeln soll, nur in eine Richtung gehen kann – in seine eigene.
Wie von mächtigen, aber unsichtbaren politischen Magiern verzaubert, beugten sich die Osteuropäer sofort dem, was sie als das Gebot der historischen Entwicklung der westlichen Zivilisation ansahen. Die von einer neu befreiten Nation geforderte Haltung war nicht Kreativität, sondern Konformität.
Eine Utopie
Ryszard Legutko zieht dann eine interessante Parallele zwischen seinen Erfahrungen in der kommunistischen Welt und, nach dem Fall des Kommunismus, in der heutigen westlichen Welt, um zu zeigen, wie beide Systeme dasselbe Ideal verfolgen, das in beiden Fällen keine Alternative zu seinem Ergebnis vorsieht. In beiden Fällen werden die Sprachen der Moral und der Politik kombiniert.
Es gibt kein noch so triviales Thema, das ein Liberaldemokrat ansprechen oder diskutieren könnte, ohne Freiheit, Diskriminierung, Gleichheit, Menschenrechte, Emanzipation, Autoritarismus und andere damit verbundene Begriffe zu erwähnen. Keine andere Sprache wird verwendet oder akzeptiert.
Als ob die liberale Demokratie allein der Vertreter der Freiheit sein könnte. Der Autor zeigt, dass dies nicht stimmt, und erinnert uns daran, wie unsere westliche Zivilisation konkret begründet wurde, u. a. durch Institutionen, soziale Praktiken und mentale Gewohnheiten.
Die Freiheit ist ohne die klassische Philosophie und das Erbe der Antike, ohne das Christentum und die Scholastik, ohne die verschiedenen Traditionen der Rechtsphilosophie und ohne soziale und politische Praktiken, ohne den antiken und modernen Republikanismus, ohne eine starke Anthropologie und ohne eine Ethik der Tugenden und Pflichten, ohne den angelsächsischen und kontinentalen Konservatismus und ohne viele andere Bestandteile der westlichen Zivilisation schwer vorstellbar.
Was die Demokratie anbelangt, so wird sie trotz ihrer Mängel, die von den größten Denkern seit der Antike stets erkannt wurden, weiterhin über alle Maßen verehrt und lehnt jede Form der Anfechtung oder auch nur intellektuelle Spekulation ab. Dies definiert die Utopie in ihrem ursprünglichen Sinn.
Das Heilmittel für seine Schwächen wäre, noch mehr Demokratie zu verwalten. Aber kann man sich vorstellen, dass man, um die Mängel einer Oligarchie zu beseitigen, die Oligarchie noch mehr stärken müsste? fragt der Autor zu Recht. Oder dass man, um die Mängel einer Tyrannei zu beheben, die Tyrannei vertiefen muss? Das ist eine absurde Argumentation, die nur aufgrund dieser übermäßigen Bewunderung möglich ist, die eine Utopie darstellt.
In Wirklichkeit, so Ryszard Legutko, hatten die antiken Denker bereits eine mögliche Lösung für die jeweiligen Mängel der drei großen Systemtypen (Monarchie, Oligarchie, Demokratie) gefunden: die Kombination der drei Systeme zu betreiben. Die Vorteile des einen würden die Nachteile des anderen neutralisieren.
Wir hätten dann zum Beispiel eine demokratische Repräsentation, aber gleichzeitig aristokratisch-oligarchische Institutionen, die eine Form von Elitismus bewahren würden, sowie eine bestimmte Art von Monarchie, die die Effizienz des Regierens garantieren würde. Eine solche Kombination hing vom Geschick der Politiker und dem Charakter einer bestimmten Gesellschaft ab und konnte zur Entstehung einer Vielzahl von politischen Mischformen führen. Als Cicero dieses gemischte Regime erwähnte, benutzte er die Bezeichnung res publica. Dies war der Beginn einer sehr wichtigen republikanischen Tradition in der westlichen Zivilisation.
Selbst das amerikanische System, das heute als beispielhafte Verkörperung der repräsentativen Demokratie gilt, wurde als hybrides Konstrukt errichtet. Einige der Gründerväter sahen es als große Herausforderung an, den Einfluss des Demos zurückzudrängen, um dem aristokratischen Element eine wichtige Rolle zu sichern, da es seine Aufgabe blieb, die politischen und ethischen Tugenden zu propagieren und zu verteidigen. Tocqueville warf dieselbe Frage auf, die für ihn sogar noch dringlicher war, da er das Aufkommen der Demokratie als unwiderstehlich ansah. In den neuen Zeiten war es von größter Wichtigkeit, eine Art aristokratischen Geist in eine egalitärere Gesellschaft einzubringen.
Auf jeden Fall hat das Konzept des gemischten Systems, bevor es verschwand und durch den Götzendienst der Demokratie ersetzt wurde, eine kreative Rolle im politischen Denken und in der politischen Praxis gespielt und viele Politiker davor bewahrt, in Utopismus zu versinken.
Politiker zögern manchmal, das Wort „Republik“ zu verwenden, da es mit einer Form von repressivem Statismus assoziiert wird. Sie bevorzugen den Begriff „Demokratie“, den wir mit Freiheit, Offenheit und Vielfalt zu assoziieren gelernt haben. Diese Assoziationen sind natürlich falsch, denn eine Republik bietet eine weitaus größere innere Vielfalt als eine liberale Demokratie, da sie nicht-demokratische Institutionen (z. B. monarchischer oder aristokratischer Art) einbezieht und gleichzeitig nicht-demokratischen Empfindungen Rechnung trägt. Die liberale Demokratie ist restriktiver, weil sie stark mit egalitären Grundsätzen verbunden ist, die fälschlicherweise als Quelle der Vielfalt angesehen werden.
Die Liberaldemokraten geben sich also der Illusion hin, dass sie zur Vielfalt beitragen, während sie sich im Gegenteil monolithisch verhalten, indem sie versuchen, der Welt ihre Ideen aufzuzwingen und die Welt um sie herum in eine immer starrere Uniformität zu pressen, die nicht die geringste Kritik duldet.
Quelle: LesObs
Bulgarien schickt wegen Migration Truppen an die Grenze zur Türkei und Griechenland
Bulgarien kündigte heute an, seine Grenze zu Griechenland und der Türkei aus Sorge um eine neue Welle illegaler Migration aus Afghanistan mit 400 bis 700 Soldaten zu „verstärken“. An diesen Grenzen waren Anfang des Monats bereits tausend Soldaten stationiert.
„Der Druck auf die bulgarische Grenze wächst, das erfordert ein Handeln der Regierung, und genau das tun wir“, sagte Verteidigungsminister Georgi Panayotov. Die Soldaten werden der Polizei helfen, „Hindernisse aufzubauen und zu überwachen“, fügte er hinzu. Bulgariens Innenministerium sagt, der „Migrationsdruck“ an den Grenzen zur Türkei und zu Griechenland habe in den letzten Wochen „zugenommen“, berichtet AFP.
Auch die slowenische Vertretung in der EU hat zu diesem Thema für den 31. August ein Treffen der Innenminister in Brüssel angekündigt. Auch Griechenland und die Türkei verstärken die Grenzkontrollen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte am 19. August, die Türkei habe keine Verantwortung, ein „europäisches Flüchtlingslager“ zu sein. Die Türkei hält bereits eine große Zahl von Migranten zurück, die nach Europa wollen. Allerdings bekommt die Türkei bereits Milliarden Euro von der EU, um sich um Flüchtlinge zu kümmern.
Quelle: Geoplitika.news
Noch mehr staatliche Härte gefordert: Will Söder die Todesstrafe für Querdenker?
Beim harmonischen „Streitgespräch“ zweier der übelsten staatshörigen und autoritaristischen Protagonisten der jüngeren deutschen Geschichte, Markus Söder und Robert Habeck, zeigte sich CSU-Chef Södolf gestern Abend wieder einmal von seiner „Schokoladenseite“ – zumindest schimmerte recht angebräunt durch den Äther, was er zur Corona-Maßnahmenpolitik und vor allem zu den Protesten gegen Selbige von sich gab. Für Söder geht der Staat mit Querdenkern & Co. nämlich noch viel zu harmlos um.
Mit einer einzigen entlarvenden Äußerung zeigte Söder bei dem von „Spiegel“, „Vice“ und „t-online“ ausgetragenen Duell wieder einmal deutlich, wes Geistes Kind er ist und wie weit er sich vom Boden der Demokratie mittlerweile entfernt hat: Mit Blick auf die gestrigen Berliner Demonstrationen polterte er, die Querdenker müssten „irgendwann spüren, dass sich ein Staat das nicht gefallen lässt„. Sprachliche und stilistische Parallelen zu Drohungen von NS-Politikern kurz vor bzw. in der Anfangsphase des Dritten Reichs gegen Gegner des Regimes sind natürlich reiner Zufall, versteht sich.
Dass sich Söders Warnungen vor einem noch „schärferen“ Durchgreifen des Staates just gegen jene richten, die für die Respektierung von Grundgesetz und Grundrechten auf die Straße gehen – das muss man sich wahrlich auf der Zunge zergehen lassen.
Der jüngste Ausfall, der ganz unverhohlen in einem Wahlkampfauftritt stattfand und unter normalen Umständen in Person des Grünen-Vorsitzenden eigentlich den größtmöglichen Widerspruch nach sich ziehen müsste, blieb von Habeck völlig unwidersprochen – kein Wunder: Die Grünen selbst sind in dieser Corona-Krise zu Fans der harten staatlichen Hand geworden, die ihre ohnehin vorhandenen bürgerfeindlichen Bevormundungsneigung nun noch durch notstandsrechtliche Weiterungen bestärkt finden; und die lassen sich idealerweise künftig auch bei autoritären Klimaschutzmaßnahmen anwenden.
Bürgerfeindliche Bevormundung
Womöglich schwieg Habeck aber ja auch, weil sein eigener Parteigenosse Winfried Kretschmann einst genau denselben rhetorischen Duktus bemüht hatte: Im Februar hatte Baden-Württembergs Ministerpräsident gegenüber Unternehmern, die ein Ende des Dauerlockdowns verlangten, gepoltert: „Dann machen wir mal einen richtigen Lockdown!„. Nach dem Motto: Wir könnten jederzeit noch viel härter, also Klappe halten und dankbar sein!
Frösteln lässt auch Söders zynische Bilanz der Corona-Krise: „Unter dem Strich ist das gut gelaufen„. Was genau ist damit gemeint? Der kalte Putsch gegen die Verfassung, die Etablierung einer kaum mehr kaschierten, faschistischen Gesundheitsapartheid, die schlimmer ist als alles, wovor eben die geschmähten Querdenker und „Verschwörungstheoretiker“ vor einem Jahr gewarnt hatten: Ist DAS etwas „gut gelaufen“, aus Sicht Södolfs? Nicht die Querdenker (denen Söder unterstellt, bei ihnen ginge es gar nicht „ums Impfen, sondern um einen anderen Staat, um eine andere Form von Demokratie„), sondern die Söders und seine Helfer sind zu einer Gefahr für die Republik und die freiheitliche Gesellschaft geworden.
Man muss sich nur anschauen, von welcher Seite er und seinesgleichen Beifall erhalten, und welche absonderliche echte Querfront von Totalitarismus-Fans sich inzwischen auf den Straßen zu unheiligen Allianzen zusammenfindet: Absurde Zweckbündnisse zeigen sich da auf den Berliner Protesten: Etwa Prügel-Polizisten, die auf einmal Unterstützung von linksradikalen Autonomen erfahren – von jenen also, die sie sonst selbst jagen (bzw. von denen sie sich jagen lassen). Oder Antifanten-„Gegendemonstranten“, die unter Pauschalverunglimpfung aller Grundrechtsdemonstranten als Nazis und „Antisemiten“ als Sprachrohre der Regierung auftreten.
(Screenshot:Twitter)
Dass es da auch Beifall von Habeck gibt, der Söder attestiert, die Krise sei tatsächlich „ganz gut“ bewältigt worden (und damit sprachliche Anleihen nimmt bei Merkel, bei der es bekanntlich hieß „im Großen und Ganzen ist nichts schiefgelaufen„), beweist, dass es letztlich völlig gleich ist, welchem Teil der linken Einheitsparteienliste man Ende September die Stimme gibt: Sie stehen alle für die Beseitigung von Freiheit und von Selbstbestimmung. Und für größenwahnsinnige Politiker ohne Augenmaß und Gespür Verhältnismäßigkeit, die sich nicht mehr als Diener, sondern Zuchtmeister der Bürger verstehen. (DM)
Pandemiebekämpfung: Schweden ohne Lockdown und Masken erfolgreicher als Deutschland

Der langjährige schwedische Staatsepidemiologe Johan Giesecke machte im Frühjahr 2020 mehrere Voraussagen zum weiteren Verlauf der Corona-Krise und warb dabei für den schwedischen Weg. Mehr als ein Jahr später zeigen offizielle Daten, dass er in fast allem recht behalten hat: Trotz hoher COVID-19-Opferzahlen sind Schwedens Gesamtsterbefallzahlen niedriger oder ähnlich hoch wie die seiner skandinavischen Nachbarländer. […]
Coronapolitik: Psychologische Kriegsführung – bitte nicht einknicken!
Aktivismus & Familie: Martin Sellner im „Info-DIREKT Live-Podcast“
Diesen Herbst wird der bekannte Wiener Patriot Martin Sellner zum ersten Mal Vater. Doch sind Aktivismus und Familie überhaupt vereinbar? Dazu hat ihn Michael Scharfmüller in einem „Info-DIREKT Live-Podcast“ befragt.
Der „Info-DIREKT Live-Podcast“ mit Martin Sellner war eine kleine Premiere, weil er zum ersten Mal im doppelten Sinn live übertragen wurde, also nicht nur über Telegram und YouTube, sondern erstmals direkt mit Publikum in einem großen Saal mit zahlreichen Zuhörern aufgenommen wurde. Deshalb gab es zu Beginn der Direktübertragung auch einige kleinere Schwierigkeiten …
Info-DIREKT Unterstützertreffer
Der Podcast mit Martin Sellner fand am Vorabend eines „Info-DIREKT Unterstützertreffens“ statt. Mehr über dieses patriotische Vernetzungstreffen erfahren Sie im übernächsten Info-DIRKET Printmagazin – am besten gleich abonnieren!
Hier das teilweise sehr persönliche Gespräch mit Martin Sellner auf YouTube zum Nachhören. Auf den anderen Podcast-Plattformen wird es in den nächsten Tagen erscheinen:
Der Beitrag Aktivismus & Familie: Martin Sellner im „Info-DIREKT Live-Podcast“ erschien zuerst auf Info-DIREKT.
Journaille manipuliert: CDU liegt 2 Prozent vor SPD und Presse meldet – nichts

Von KEWIL | In der Allensbach-Umfrage von Samstag liegen CDU/CSU mit 26 Prozent zwei Punkte vor der farblosen SPD und die Journaille meldet – nichts. Bei INSA dagegen liegt die SPD am selben Tag mit ebenfalls 24 Prozent bereits drei Punkte vor der CDU – und das steht natürlich überall in den rotgrün versifften Medien. […]
Rotes Fähnchen im Wind: Corona-Regeln und der Wahlkampf
Die Diskussion um die 3G- oder 1G-Regel wird mit aller Heftigkeit geführt. In Oberösterreich kommt es dabei auch zu allerhand Widersprüchen – logisch, es sind Wahlen und niemand möchte mit zu harten Forderungen Wähler verschrecken.
Viele Österreicher sind durch die anhaltenden Corona-Maßnahmen, die dauernden Verschärfungen und Drohungen der Regierung schon sichtlich genervt. Deshalb wird mit der Einhaltung der Regeln auch teilweise sehr laissez faire verfahren. So beschwerte sich kürzlich in den „Tipps“ ein Konditormeister aus Steyr. „Wer sich an die Regeln hält, ist der Dumme“, regte sich der Mann über Umsatzeinbußen auf und schien neidisch auf die Konkurrenz, die Gäste ohne Maskenfasching und Testschikanen bewirtet. Dass die Leute die Nase voll haben, scheint sich auch im Linzer Rathaus herumgesprochen zu haben.
Roter Wahlkampfschmäh in Linz
SPÖ-Bürgermeister Klaus Luger, der noch Anfang August eine generelle Impfpflicht und die 1G-Regel für die Nachtgastronomie forderte, vollführte nun einen Komplettschwenk. Plötzlich ist er – entgegen der Parteilinie – gegen die 1G-Regel und plädiert weiterhin für 3G. Ob der Meinungsumschwung auch nach der Wahl anhält, ist fraglich, der nächste Schwenk gemäß der strengen Corona-Parteilinie scheint vorprogrammiert – spätestens wenn die Inzidenzen im Herbst steigen.
Klare Linie ohne Panikmache
Völlig unbeeindruckt von steigenden Inzidenzen zeigt sich hingegen der Welser FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl. Dass sich diese der 300er-Marke annähern – 7 Tage über 300 bedeutet Abriegelung – lässt ihn unbeeindruckt. Es ist nur ein Zeichen, dass viel getestet wird, erklärt er und versichert, zugesperrt wird nichts, denn die Inzidenz ist wenig aussagekräftig. Wichtiger ist die Zahl der Hospitalisierungen und da sind es derzeit lediglich 13, also genug Kapazitäten und kein Grund zur Panik.
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Eric Zemmour: „Das Rassemblement National weiß, dass Marine Le Pen niemals gewinnen wird“
Eric Zemmour war diesen Samstag in Vaucluse, um an der politischen Wiedereröffnung von Objectif France, der politischen Bewegung von Rafik Smati, teilzunehmen. Er sprach über das Thema „Sauver La France“. Von BFMTV am Rande der Bewegung befragt, bekräftigte Zemmour seinen Wunsch, die Rechte für 2022 zu vereinen, ohne jedoch klar zu sagen, dass er kandidieren würde. Er sagte auch, dass „Marine Le Pen ursprünglich über eine große Basis verfügt hatte, aber sich nicht durchsetzen konnte und dass das Rassemblement National heute weiß, dass sie niemals gewinnen werde“.

Quelle: Le blog d’Eric Zemmour
Neu in besserer Qualität: Alte Kammergut-Plättn bekommt neues Gewand
Seit Kurzem gehören sie zum UNESCO-Weltkulturerbe: die „Plättn“, das traditionelle Wasserfahrzeug im Alpen-Donauraum, das jetzt leicht verändert und in besserer Qualität unter dem Namen „Kammergut-Plättn“ in Altaussee neu erzeugt wird. Die Boote sind nach wie vor kastenförmig und werden durch ihre unverwechselbare Spitze, dem sogenannten Gransel oder Gansing, geprägt.
Gemeinsam mit dem Bootsbauer Wolfgang Müller gründete Michael Straberger, der Präsident des österreichischen Werberats, der sich leidenschaftlich für die Erhaltung unseres Kulturgutes einsetzt, die Holzbootmanufaktur „Kammergut GmbH“. In dieser Firma erzeugt der erfahrene Bootsbauer Wolfgang Müllegger in Handarbeit neue und komfortablere Plättn, die für Freizeit und Sport genutzt werden können und allesamt Einzelstück sind.
Die neu gestalteten Boote, die in vielen Monaten entworfen wurden, werden in drei Modellarten offeriert. Sie sind nach Angaben der Manufakturbetreiber nachhaltig konstruiert und vereinen Innovation und Tradition. Gefertigt werden die Boote in Längen zwischen 4,9 und 6,7 Metern, die im Endausbau jedoch proportional breiter sind als die klassische Plättn und auch über eine im Verhältnis höhere Bordwand verfügen.
Das kleinste Boot wiegt 55 Kilogramm und ist für zwei Erwachsene und ein Kind ausgelegt. Das sportliche wie auch das traditionelle Modell wurden für jeweils acht Personen konzipiert.
„Diese wenig sichtbaren Veränderungen bringen bessere Stabilität sowie mehr Sicherheit und Komfort“, stellen Straberger und Müllegger fest und verweisen auf die „radikale Gewichtsreduktion“, die den Boottransport nun wesentlich leichter machen.
Die Taufe und Jungfernfahrt der „Kammergut Plättn“ haben kürzlich vor der Seelounge der Altaussee Schifffahrt erfolgreich stattgefunden.
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Warum wollen Globalisten und Regierungen so verzweifelt 100%ige Impfquoten? – Brandon Smith
Quelle: Why Are Globalists And Governments So Desperate For 100% Vaccination Rates? – Alt-Market.us Ich…
The post Warum wollen Globalisten und Regierungen so verzweifelt 100%ige Impfquoten? – Brandon Smith first appeared on Axel B.C. Krauss.
Systempanik? Wie „DerStandard“ gegen Arvay, Bonelli und Peter F. Mayer hetzt
Klaus Taschwer ist ein österreichischer Soziologe, Journalist, Buchautor und er ist ein Denunziant, wie er im Buche steht. Taschwer, der sich auf Wikipedia damit rühmt, die Nähe von Konrad Lorenz Schriften zum Nationalsozialismus untersucht zu haben, beweist in einem aktuellen Artikel im Standard, dass auch er nicht wirklich aus der Geschichte gelernt hat. Wie selbstverständlich denunziert er unbescholtene Mitmenschen und stellt sie medial an den Pranger.
Was sich Klaus Taschwer von seinem Artikel über den stets sachlichen und seriösen Biologen und Autor DI Clemens Arvay, den bekannten Psychiater und Autor DDr. Raphael Bonelli und den Wissenschaftsjournalisten Dr. Peter F. Mayer versprochen hat, ist wohl die Zerstörung der Reputation der drei Genannten. Der Grund ist, dass diese Menschen sich nicht nicht dem vorgeschriebenen Meinungs-Mainstreammedien unterworfen haben. Sie denken selbst, analysieren selbst und publizieren ihre Erkenntnisse. Stets in korrektem Ton, abseits jegliches Extremismus. Jeder der Genannten ist auch dafür bekannt, einem seriösen Diskurs offen zu stehen.
Unglaubliche Vorwürfe unter jeder Gürtellinie
Für Taschwer sind die drei pauschal „Impfskeptiker, die in Österreich zu schlechter Impfquote beitragen“. Ungeachtet der Tatsache, dass nicht nur Bonelli niemanden kennt, der mit oder an Corona verstorben ist, sondern zahlreiche weitere Menschen, wie u.a. die Autorin, dieser Zeilen, hetzt Taschwer in bösartiger Manier gegen den Arzt und schreibt verächtlich von dem „Gründer des Instituts für Religiosität und Psychiotherapie (RPP-Institut), der keine Namen nennt, wenn es um Beispiele von Toten durch Impfung geht“.
Natürlich nutzt Taschwer auch in Bezug auf Bonelli Begriffe wie „Leugnen“, um suggestiv damit zu unterstreichen, mit wem man es bei Raphael Bonelli zu tun habe. Beim Leser soll hängen bleiben, dass Bonelli ein „Leugner“ sei, wovon auch immer. Wichtig ist Taschwer, dass die negative Assoziation hängen bleibt. Taschwer unterstellt Bonelli, dass er harte epidemiologische Daten zu Corona-Toten oder Risiken der Covid19-Erkrankung ausspart. Das zeigt deutlich, dass Taschwer sich kaum mit DDr. Raphael Bonelli und vermutlich auch nicht mit den beiden anderen Zielobjekten seines Hasses auseinandergesetzt hat.
Sachliche und seriöse Wissenschaftler werden primitiv attackiert
Jeder, der dem RPP Instistut oder DDr. Bonelli bei Youtube oder auf deren Webseiten folgt, weiß, dass kaum jemand bessere Daten, Gedankengänge, Ideen und Vorschläge liefert als Clemens Arvay. DDr. Bonelli ist ebenfalls dafür bekannt, dass er seine ruhig und sachlich vorgetragenen Aussagen stets belegt. Doch darum geht es dem Autor offenbar nicht. Ihm geht es darum, unbescholtene Bürger medial an den Pranger zu stellen, damit sie ihre Reputationen und somit ihre Existenzgrundlagen verlieren. Das Verhalten, das Taschwer hier an den Tag legt, erinnert an die finsteren Zeiten des vergangenen Jahrhunderts. Ausgerechnet der betont antifaschistische Standard bietet dafür eine Bühne, ohne dass die Chefredaktion eingreift.
Hohn und Spott über Zensur
Taschwer weist daher auch darauf hin, dass DDr. Bonelli statt „Impfung“ im Titel seiner Videos von „Imp####“ spricht, da Youtube alle Videos löscht, die nicht auf WHO-Linie sind. Wer Fragen stellt, sich kritisch äußerst, Bedenken oder Angst vor Impfungen hat, der soll sich nach Youtube nur an die Vorgaben der WHO halten und selbst keine eigenen Gedanken und Schlussfolgerungen ziehen können.
Taschwer hat offensichtlich nicht nur in Bezug auf die Videos wenig recherchiert. Es ärgert ihn offenbar maßlos, dass Videos von DDr. Bonelli nicht nur gehört und gesehen werden, sondern auch in alternativen Medien erscheinen, was Taschwer sofort auf die Nähe zu „rechts“ schiebt. Eine gewisse Nähe zum Linksextremismus ist Taschwer bei solchen Assoziationen wohl kaum abzusprechen. Dies macht offenbar blind für echten Faschismus, in diesem Fall das unbegründete Denunzieren von unbescholtenen Mitbürgern – eigentlich Publizistenkollegen.
Keinerlei Expertise auf Fachgebieten seiner „Opfer“
Es waren weder Bonelli, noch Arvay oder Mayer, die Taschwers Namen in den Medien zerrissen haben, um ihn zu denunzieren. Diese publizistische Breitseite kam ausschließlich von Klaus Taschwer, der sich nicht dafür zu schade war, Namen und Fotos der kritischen Wissenschaftler im Standard zu veröffentlichen. Es darf angezweifelt werden, dass Taschwer sich die Zeit genommen hat, mit einem seiner drei Opfer zu sprechen, die er medial an den Pranger stellt. Taschwer meint, sich über andere Menschen erheben und über sie urteilen zu können, da er sich auf der Seite des Guten wähnt. Dabei hat er bisher noch nie eine ähnlich fundierte wissenschaftliche Arbeit zum Thema Biologie wie z.B. Dr. Arvay geliefert und veröffentlicht.
Damit sein medialer Pranger dann auch beim Leser wirkt, hat er nicht nur ein Bild von Dr. Bonnelli veröffentlicht, was vermutlich nicht vorher mit DDr. Bonnelli besprochen wurde, direkt darunter folgt ein Bild mit einer schwarzen Armbinde, auf der eine weiße Spritze zu sehen ist, die mit einem roten Kreuz durchgestrichen ist, darunter steht in Weiß UNGEIMPFT. Auch hier geht Taschwer äußerst fragwürdig vor. Er versucht hier mittels perfidem Framing eine Verbindung und Ähnlichkeit der drei Wissenschaftler zum Nationalsozialismus herzustellen, sonst hätte er ein anderes Bild genommen und keine Armbinde, die an düstere Zeiten erinnert. Taschwer schwurbelt weiter im Text, dass er mit der Österreichischen Ärztekammer in Kontakt stünde. Hat er etwa versucht, die drei der Ärztekammer zu melden?
Maßnahmen-Kritkiker wären durch finanzielle Interessen geleitet
Der Präsident der Ärztekammer habe geäußert, es gäbe „Disziplinaranzeigen gegen Ärzte gibt, die Unwissenschaftliches verbreiten“, jedoch fallen hier keine Namen. Auch hier soll die kognitive Dissonanz beim Leser entstehen, dass „Disziplinarverfahren“ gegen die drei Akademiker laufen. Belege und Beweise legt Klaus Taschwer nicht vor, stattdessen sucht er nach Gründen, warum Menschen ihre Sorgen und Ängste vor unerforschten „Impfstoffen“ ausdrücken. Taschwer schiebt es auf „wirtschaftliche Interessen“. Für ihn ist offenbar nicht nachvollziehbar, dass Eltern wie DDr. Bonelli sich Sorgen um die eigenen Kinder machen, wenn sie Teil eines weltweiten medizinischen Experiments mit ungewissen Ausgang werden sollen. Die Sorgen und Ängste kürzt Taschwer auf wirtschaftliche Interessen zusammen. Ungeachtet der Tatsache, dass es wegen solchen Denunzianten wie Klaus Taschwer notwendig ist, sich finanziell abzusichern, hat Klaus Taschwer bisher wohl noch keine Erfahrung mit der heutigen Zensur gemacht, was nicht gerade für ihn spricht, denn es beweist bestenfalls seine angepasste Systemkonformität.
Ist es Neid auf die Reichweiten?
Vielleicht klickte sich Taschwer daher neiderfüllt durch den Kanal des RPP-Instituts auf Youtube und ärgerte sich darüber, dass das Institut mit 1,8 Millionen Menschen wohl deutlich mehr Menschen erreicht als er selbst. So wundert es auch nicht, dass Taschwer sich auch auf Clemens Arvay stürzt, doch statt ihm inhaltlich zu begegnen, seine Aussagen nachvollziehbar zu widerlegen, schimpft Taschwer darüber, dass Arvay einen Namen nicht so ausspricht wie er selbst. Offenbar konnte er bei Arvay nicht mehr finden als die nach Taschwers Meinung fehlerhafte Aussprache. Somit kommt Taschwer zu dem Schluss, dass Arvay sehr viel, sehr richtig formuliert und veröffentlicht, dennoch nennt er Arvays Aussagen „unverlässlich“ und verweist wieder darauf, dass auch hier wirtschaftliche Interessen in Form eines Ende Februar erschienenes Buch „Corona Impfstoffe – Rettung oder Risiko?“ von Clemens Arvay im Vordergrund stünden.
Die Geschichte der Impfstoffe ist auch unrühmlich
Peter F. Mayer findet im dem Hass-Dossier Taschwers lediglich Erwähnung, da es ihn vielleicht ärgert, dass Mayer Wissenschaftsjournalist beim Außerparlamentarischen Corona-Ausschuss (ACU) ist, eine Institution, die es in zahlreichen Ländern inzwischen gibt. Taschwer ist selbst Wissenschaftsjournalist beim Standard, doch ist sein aktueller Text alles andere als wissenschaftlich. Taschwer stellt mit seinem Artikel „Clemens Arvay & Co: Die Impfangstmacher“ Menschen an den medialen Pranger, wobei er sich anmaßt, die Wahrheit zu kennen. Ungeachtet der Tatsache, dass mRNA Impfoffe bisher nie über Tierversuche hinaus kamen, gibt Taschwer vor, das Resultat des weltweiten Impfstoffexperiments bereits zu kennen, auch wenn das gar nicht möglich ist.
Fakt ist: Hätte Klaus Taschwer sich auch nur einmal die Zeit genommen und sich über die Geschichte von Impfstoffen informiert, dann wäre ihm die Nähe der Pharmaindustrie zur Politik aufgefallen, die schon in Deutschland düstersten Zeiten dafür sorgte, dass Gelder flossen und im Gegenzug Versuche an Menschen gemacht werden konnten. Hätte Taschwer sich informiert, dann wüsste er von den Impfstoffexperimenten gegen Fleckfieber in Konzentrationslagern, die Tausende Menschen das Leben gekostet haben. Unschuldige wurden damals gegen ihren Willen für medizinische Versuche missbraucht.
Nürnberger Kodex sollte gegen NS-Menschenversuche schützen
Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde daher auch der Nürnberger Kodex entworfen, der besagt, dass bei medizinischen Versuchen an Menschen „die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson unbedingt erforderlich (ist). Das heißt, dass die betreffende Person im juristischen Sinne fähig sein muss, ihre Einwilligung zu geben; dass sie in der Lage sein muss, unbeeinflusst durch Gewalt, Betrug, List, Druck, Vortäuschung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges, von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; dass sie das betreffende Gebiet in seinen Einzelheiten hinreichend kennen und verstehen muss, um eine verständige und informierte Entscheidung treffen zu können“. (Zitat https://de.wikipedia.org/wiki/Nürnberger_Kodex)
Klaus Taschwer zeigt mit seinem Artikel, auf welch erschütterndem Niveau sich die einst renommierte Zeitung „Standard“ heute bewegt. Wer sich für Recherchequalität interessiert, ist heutzutage bei freien Medien wohl deutlich besser aufgehoben – die zumeist durch die finanzielle Unterstützer ihrer Leser überleben. Im Vergleich dazu genießt der Standard die üppigen Förderungen der Bundesregierung – ist aber natürlich völlig unabhängig.
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