Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Der Elfte September

Der Elfte September

Die False-Flag-Attacken vom 11.9.2001 und ihre Auswirkungen offenbaren den blanken Rassismus der Westlichen Wertegemeinschaft und ihren Kampf gegen Wissenschaft und Aufklärung.

Vor zwanzig Jahren zog sich die US-Regierung einen Freifahrtschein für einen „War on Terror“, mit dem der Erdball vor allem im globalen Süden überzogen wurde und der Millionen Ausländern den Tod brachte. An der Heimatfront und bei den Verbündeten wurden die eigenen Bürger zurechtgestutzt und „eingedost“. Dass die offizielle Story zu den vorgeblich von der Terrororganisation Al Qaida unter ihrem Führer Osama bin Laden durchgeführten Anschlägen in den USA nicht nur voll von Widersprüchen, sondern für jeden Menschen, der einigermaßen bei Verstand und guten Willens ist, klar als „Bullshit“ zu identifizieren ist, aber trotzdem durchgesetzt wird, scheint für viele der selbsternannten Herren der Menschheit eher ein befriedigender Potenzbeweis als ein Problem zu sein. Wer in der Coronakrise sagt „aber, aber, das würden die doch niemals tun“, der sieht bei 9/11 deutlich, dass sie es tun und schon getan haben, wenn auch auf etwas niedrigerem Level.

Gleich eingangs soll hier an einem einfachen und für jeden klar verständlichen Beispiel gezeigt werden, dass die offizielle Geschichte des Elften Septembers falsch ist und US-Regierung und Co Täter sind und keine Opfer. Wer nach Ansicht der Bilder der offiziellen Einschlagstelle am Pentagon, dem Sitz des US-Verteidigungsministeriums, immer noch behauptet, bei Kritikern der amtlichen 9/11-Theorie handele es sich um Spinner oder Antisemiten, und jegliche Diskussion ablehnt, der spuckt auf die Grundlagen der Physik und den Menschenverstand und will vielleicht einen Kampf gewinnen, in dem er sich wähnt, aber sicher keine Aufklärung der wirklichen Umstände betreiben.

Bild 1: Amtliche Boeing-757-Einschlagsstelle in Arlington am Pentagon bei 9/11. Foto oben rechts: Direkt nach dem Einschlag, US Navy (1). Foto links: Kurz vor dem Zusammensturz mit offizieller „quadratischer“ Einschlagstelle in der unteren Mitte des Bildes, US Marine Corps, Wikimedia (2). Foto unten rechts: Nach dem Zusammenbruch, US Air Force, Wikipedia (3).

Schon ein Blick auf die vermeintliche Pentagon-Einschlagstelle in Arlington zeigt, dass hier kein Passagierflugzeug von ungefähr 50 Meter Länge mit einer Flügelspannweite von 38 Metern und einem Gewicht von über 100000 Kilogramm plus zehntausender Liter Treibstoff – der Flug sollte nach Los Angeles gehen – ein kleines Mauerloch verursacht hat, und das, ohne die umliegenden Fenster zu beschädigen. Auf dem US-Navy-History-Foto oben rechts, das die Situation direkt nach dem Einschlag zeigt, sieht das Verhalten der umstehenden Personen eigentlich eher nach einer Übung samt Evakuierung als nach katastrophalem Ernstfall aus. Den offiziellen Angaben zufolge sind hier gerade alleine am Boden, ohne Flugzeuginsassen, 125 Menschen gestorben – oder liegen zu diesem Zeitpunkt noch im Sterben (4). Das Foto links zeigt die Situation später, kurz vor dem Gebäude-Zusammensturz, samt offizieller „quadratischer“ Einschlagstelle. Das Foto unten rechts zeigt diese Stelle später während der Bergungsarbeiten, nach dem Zusammenbruch dieses Gebäudeteils.

Bild 2: Rechts die offizielle schräge Anflugroute des Verkehrsflugzeuges auf das Pentagon, Grafik der US Navy (5). Links ein Foto der US Army mit „geradem Schadensbild“, Aufnahme nach dem Einbrechen der Obergeschosse (6).

Da im Bereich der angeblichen Katastrophenstelle der frontale Anflug auf das Pentagon-Gebäude für ein Flugzeug im Tiefflug so gar nicht möglich – da verbaut – ist, musste man sich hinsichtlich der vermeintlichen Anflugroute des Flugzeuges etwas einfallen lassen und hat die hier oben im Bild rechts zu sehende Grafik veröffentlicht, welche die offizielle Anflugroute der Boeing-757 zeigt: Schräg ins Gemäuer, gerade noch so an dem Generator vorbei, der neben den Baucontainern steht. Dass dieser „schräge Vogel“ dem Vergleich mit der Realität nicht standhält, zeigen die oben gezeigten Fotos der offiziellen Impact-Stelle. Man beachte auch die beeindruckende Stabilität der Mauern links, die dem angeblich schräg in sie rein einschlagenden Flugzeug genauso gut standhielten wie die Fenster über der „Einschlagstelle der Boeing 757“.

Wissenschaft, Aber-Aber-Ritual und Antisemitismus

Beliebt als „Angriffswerkzeug“ nach dem Verweis auf solche Bilder ist die Unterstellung, man würde behaupten, in die beiden WTC-Türme in New York seien ja gar keine Flugzeuge eingeschlagen. „Aber, aber, ich habe doch mit eigenen Augen die Flugzeuge in die Türme einschlagen sehen!“ heißt es dann, einhergehend mit der stillschweigenden, aber druckvollen Behauptung, der Kritiker sei ein Spinner. Nur ist es eben so, dass bei den Anschlagsstellen in New York im Wesentlichen die Art und Weise des Zusammenbruchs der Zwillingstürme Stunden nach den Einschlägen kritisiert wird, der nach Art einer geplanten Sprengung ablief, und darüber hinaus der Zusammenbruch beziehungsweise die Sprengung eines weiteren Turms neben diesen beiden Türmen, WTC-7, in den kein Flugzeug flog. Die wirkliche wissenschaftliche Antwort auf diese Unterstellung, die ja de facto ein Ablenkungsmanöver ist, und sei es aus Verzweiflung, weil man die Realität nicht wahrhaben will oder geschockt ist, ist aber, dass die Ereignisse in New York hier gar nicht relevant sind. Bricht eine Säule der offiziellen Theorie zusammen, bricht alles zusammen. Das nennt man Wissenschaft. Es wird doch nicht eine Lüge dadurch geheilt, dass man an einer anderen Stelle – vermeintlich – Recht hat. So funktioniert das nicht. Man kann nicht einfach so lange ein „Aber-Aber-Ritual“ durchführen, bis das Gegenüber – vermeintlich – keine Antwort mehr hat, indem es beispielsweise an der Forderung gescheitert ist, alle Schuhgrößen der damaligen Hausmeister der WTC-Türme auswendig und korrekt Personen zugeordnet aufzusagen, nur um dann selbst halb im Wahn zu brüllen „Ha, ich hatte doch recht! Stimmt ja gar nicht! Stimmt ja gar nicht!“. Was hier spaßeshalber etwas übertrieben dargestellt wurde, findet vom Grundprinzip her ständig statt, hat aber mit Wissenschaft und Aufklärung nichts zu tun.

Eine beliebte Waffe gegen Wissenschaftler und andere Zweifler ist neben dem Propagandaclaim „irrer Verschwörungstheoretiker“ und dem Aber-Aber-Ritual der – haltlose – Antisemitismusvorwurf. Selbstverständlich gibt es keinen wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen der Forderung nach einer naturwissenschaftlich-physikalischen Betrachtung von Ereignissen und Hass auf Juden. Das ist doch völlig irrwitzig. Vor dem zwanzigsten Jahrestag der 9/11-Terrorangriffe kann man allerdings in den Medien Folgendes finden:

Bild 3: Links der Tagesspiegel (7), rechts der NDR zu 9/11 und Antisemitismus (8).

Der Berliner Tagesspiegel schreibt am 10.9.2021:

„Antisemitismus und Fake News: Wie sich Verschwörungstheorien nach 9/11 unter Berliner Jugendlichen ausbreiteten. Immer wenn etwas Böses passiert, wird nach Sündenböcken und alternativen Fakten gesucht. Woher Verschwörungsmythen nach 9/11 kamen und wer sie weiterverbreitet hat.“

Beim ARD-Sender NDR heißt es zur Sendung ZAPP vom 8.9.2021:

„9/11 und Verschwörungstheorien: 20 Jahre danach. 20 Jahre nach dem 11. September 2001 werden noch immer krude Verschwörungsmythen über die Attentate verbreitet: in sozialen Medien, Dokus oder im Deutschrap. Stets werden darin Schuldige ausgemacht – und zwar keine islamistischen Terroristen. Mal steckt angeblich die US-Regierung dahinter, mal eine ‚jüdische Weltverschwörung‘. Was macht das mit den Hinterbliebenen? Welche Folgen hat das für Jüdinnen und Juden, die mit diesen oft antisemitischen Verschwörungsnarrativen angefeindet werden? Und welche Verantwortung tragen die Plattformbetreiber, die solche Inhalte zur Verfügung stellen?“

Der Antisemitismusvorwurf gegen Kritiker offizieller Narrative wird mittlerweile im Prinzip beliebig eingesetzt, wie nicht nur bei 9/11, sondern vor auch in der Coronakrise und bei anderen Themen zu beobachten ist. Dabei macht die Antisemitismusverleumdung nicht einmal vor Juden halt (9). So musste sich beispielsweise die kürzlich verstorbene Auschwitz-Überlebende und überzeugte Antifaschistin Esther Bejarano von nicht-jüdischem deutschen „Jungvolk“ als Antisemitin beschimpfen lassen, weil sie dessen Ansichten nicht teilte, und Moshe Zuckermann, Professor für Geschichte und Philosophie sowie jüdischer Sohn von Holocaust-Überlebenden, erleidet das gleiche Schicksal, wie er in einem Interview berichtet (10, 11). Bei den verleumdenden Personen handelt es sich im Wesentlichen um die gleichen Pseudolinken, die sich heute in der Coronakrise für Machteliten-Politik prügeln wollen, und keine tatsächlichen Linken, sondern eher dauerbeleidigte Wohlstandskinder darstellen. Ein wesentlicher Teil dieser lautstarken Gruppen sind sich selbst als „Antideutsche“ betitelnde Personen, die eben auch, zusätzlich zu einigen Journalisten, Politikern etc., beim Thema 9/11 aktiv sind. Der Schutz der westlichen Machteliten ist für sie gleichbedeutend mit „Kampf gegen Antisemitismus“. Einen ungefähren Einblick in diese „Denkweise“ erlaubt ein Auszug aus einem Interview bei Neues Deutschland vom November 2014 mit der in antideutschen Kreisen äußerst beliebten Band „Antilopengang“, die von der Band Die Toten Hosen – gefallene Punkrock-Helden mit Hang zur Merkel-Verehrung – stark gefördert wird (12, 13):

„Danger Dan: Also Blockupy fand‘ ich schon besonders dumm. Diese Idee es gäbe irgendwie 99% von Unterdrückten, die von einem Prozent Reicher unterdrückt werden – ein besseres Beispiel für verkürzte Kapitalismuskritik gibt’s eigentlich gar nicht. Da würde auch die NPD unterschreiben und mitmachen.

Koljah: Das ist ja auch schon fast Antisemitismus. Da ist ja schon der Aufruf zum Pogrom impliziert.

Danger Dan: Das das überhaupt noch geht, dass Linke sich auf so einen Unsinn einigen können, hat mich krass verwundert. Da bin ich dann doch sehr froh über Rechtsstaatlichkeit, über Polizisten, die diese Leute dann im Zaum halten. Und ich würde auch tatsächlich, wenn diese Leute sich erheben und das umsetzen wollen, was da zwischen den Zeilen angekündigt wird, dieses reiche eine Prozent – wer auch immer das sein soll – wenn die die jetzt lynchen würden, würde ich auch auf der Seite der Polizei gegen sie kämpfen. Mit Waffengewalt.

Koljah: Ich muss sagen: mich hat’s überhaupt nicht verwundert. Sondern das steht in der Tradition einer Linken, die in Deutschland spätestens seit 68 antisemitisch durchsetzt ist. Das passt dazu. Diese ganzen Proteste, die so tun als könne man nur »das Finanzkapital« kritisieren, die ein Bild von »guter Kapitalismus gegen schlechter Kapitalismus« zeichnen, bieten genau den Anknüpfungspunkt für Antisemitismus. […]

Danger Dan: Da wo solche abstrakten Probleme auf irgendwelche Minderheiten oder am Ende noch die Juden projiziert werden, bin ich aus dem Spiel raus und hab keine Lust darauf. Ich bin dann sehr skeptisch und bei mir gehen die Alarmglocken an. Und im Fall von Antisemitismus sind Juden die, die als Juden angegriffen werden. Das hat nichts mit Religion zu tun.“

Bizarre Claims

Eingangs wurde bereits aufgezeigt, dass die amtliche Verschwörungstheorie von Osama bin Laden, der aus einer Höhle in Afghanistan heraus neunzehn mit Teppichmessern bewaffnete Islamisten dirigierte, die in den USA vier Flugzeuge kaperten und damit die 9/11-Anschläge begingen, nicht haltbar ist. Auch das „Loch von Shanksville“ zeigt dies noch einmal deutlich auf. Hier war wie in Arlington am Pentagon ebenfalls kein Flugzeug am Werk:

Bild 4: Offizielle Absturzstelle von Flug 93 auf dem Feld in Shanksville, Pennsylvania, 11. September 2001. Der links in Großaufnahme zu sehende Krater ist im rechten unteren Foto genau in der Mitte zu sehen. Die beiden Fotos wurden von US-Behörden hergestellt und sind Public Domain, beispielsweise bei Wikipedia und Wikimedia erhältlich (14, 15, 16). Rechts oben das „Shanksville-Flugzeug“ drei Tage vor seiner Entführung, Wikipedia (17).

Wie jeder sehen kann, zeigen die beiden offiziellen Fotos der 9/11-Shanksville-„Absturzstelle“, dass dort kein großes Verkehrsflugzeug abgestürzt ist. Man sieht einen kleinen Einschlagskrater von vielleicht gerade Mal fünf Metern Durchmesser. Man beachte die Fahrzeuge und Bäume im rechten unteren Bild und vergleiche das mit dem kleinen Krater in der Mitte dieses Fotos. Man beachte die beiden Menschen mit den weißen Hosen, die neben dem links in Großaufnahme zu sehenden Krater stehen. Dieses Mini-Loch kann niemals die Einschlagstelle einer Passagiermaschine sein.

Dass an der ganzen 9/11-Story etwas faul, hätte man sich allerdings auch ohne die gezeigten Bilder bereits denken können. Die Kurzfassung:

1. USA gründet Al Qaida („Mudschaheddin“) – sagt selbst Hillary Clinton (18).

2. „Al Qaida“ begeht laut USA 9/11-Anschläge (3000 Tote) in 2001 in USA (19).

3. USA und Al Qaida überfallen gemeinsam Syrien (seit 2011), Libyen, Yemen…(20)

Die Figur „Osama bin Laden“ taucht nicht erst mit den Anschlägen in den USA auf der Bildfläche auf. Osama bin Laden war vorher ganz offiziell „unser Mann in Afghanistan“, wo er als Führer der Qaida für die US-Amerikaner gegen die sowjetischen und afghanischen Truppen kämpfte (21). Es gibt da dieses berühmte Foto von Bin Laden in einem nicht weniger berühmten Artikel der britischen Zeitung Independent aus dem Jahre 1993, der den amtlichen Terroristenchef als unseren Helden im Kampf gegen die Sowjetunion in Afghanistan feiert.

Bild 5: Foto des Independent-Artikels zu Bin Laden (22).

Der Independent hat mittlerweile das Bin-Laden-Foto aus der Onlineversion des Artikels entfernt („Photograph omitted“). In dem Artikel mit der Überschrift „Anti-Soviet warrior puts his army on the road to peace: The Saudi businessman who recruited mujahedin now uses them for large-scale building projects in Sudan. Robert Fisk met him in Almatig“ von 1993 geht es um die – angebliche – Zeit der Figur Bin Laden nach dem Kampf seiner Mudschaheddin-Jihadisten – später als „Al Qaida“ tituliert – gegen die sowjetische Armee in Afghanistan: Er hielt sich danach laut Independent-Artikel im Sudan auf und soll sich dort im Straßenbau verdient gemacht haben (22).

Als 2016 im Syrienkrieg der Kampf der syrischen Truppen gegen die die prowestlichen Besatzer von Aleppo anstand, konnte man einen Sprecher des US-Verteidigungsministeriums folgendes sagen hören (23):

“That said, it’s primarily al-Nusra who holds Aleppo”

Al Nusra ist der in Syrien tätige Arm der Al Qaida und das bestreitet weder Freund noch Feind. Mittlerweile wurde Al Nusra umbenannt etc.. Die Qaida – „Rebellen“ genannt – hielt also nach Angaben des US-Militärs Aleppo beziehungsweise Ost-Aleppo, vom Westen unterstützt und mit Waffen beliefert. Bekannt war das schon lange vor der hier zitierten Aussage und blitzte auch schon Mal bei TagesschauSpiegel und Co durch (24, 25, 26).

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Bild 6: Screenshot aus Spiegel Online, hoffen auf Al-Qaida-Truppennachschub (26, 27).

An diesem Punkt stellt sich doch jedem, der klar bei Verstand ist, die Frage, wie es denn bitte sein kann, dass man als US-Regierung beziehungsweise Westliche Wertegemeinschaft auch nur in Erwägung zieht, mit Al Qaida zu kämpfen beziehungsweise diese einzusetzen, geschweige denn, dies tatsächlich wenige Jahre nach den vorgeblichen Jahrhundertanschlägen der Al Qaida in den USA auch zu tun. 2011 begann der als „syrischer Bürgerkrieg“ getarnte Angriff auf Syrien, unter anderem mit ausländischen Kämpfern von Al Qaida, und quasi parallel dazu hat man ganz offiziell die Figur Osama bin Laden entsorgt, der den amtlichen Angaben zufolge am 2. Mai 2011 in Pakistan nicht etwa festgenommen, sondern getötet wurde, und dessen Leiche man leider direkt entsorgt hat… Wikipedia schreibt zu Letzterem (28):

„Bin Ladens Identität wurde nach Angaben der US-Regierung mit einer DNA-Analyse festgestellt und sein Leichnam noch am 2. Mai 2011 an geheimer Stelle von Bord des US-Flugzeugträgers USS Carl Vinson im Arabischen Meer bestattet.“

Ein neues blutiges Jahrhundert, im Notstand

Der Nationale Notstand in den USA, der aufgrund der „9/11-Al-Qaida-Angriffe“ erlassen wurde, wird seit 20 Jahren jedes Jahr vom jeweiligen US-Präsidenten verlängert. Bush, Obama, Trump und jetzt Biden am 9. September 2021 (29): Sie alle verlängerten immer wieder ihre Notstandsbefugnisse in einer „Notice on the Continuation of the National Emergency with Respect to Certain Terrorist Attacks“.

Der „War on Terror“ seit 2001 hat außerhalb des Westens Millionen Menschenleben gekostet, die bei den Führern und Aktivisten der Westlichen Wertegemeinschaft keine Bedeutung zu haben scheinen. Der blanke Rassismus. Dazu hat man noch ein paar hundert Unschuldige eingefangen, die selbstverständlich mit den Terrorattacken von 9/11 nichts zu tun haben können, wie wir bereits eingangs mit der Aufdeckung des False-Flag-Charakters der Anschläge gesehen haben, und hat sie zum demonstrativen Durchfoltern in Guantanamo oder zur heimlichen Folter an noch finstereren Orten eingekerkert. Einige sitzen da heute noch. Alles offenbar „scheißegal“. Der blanke Rassismus. Der Gefangene Ahmed Rabbani hat Anfang 2021 einen Brief an US-Präsident Biden geschrieben, aus dem hier ein kleiner Auszug zitiert werden soll (30, 31):

„Als ich 2002 in Karachi gekidnappt wurde und an die CIA für ein Kopfgeld verkauft wurde mit einer falschen Story, dass ich ein Terrorist namens Hassan Gul sei. Meine Frau und ich hatten gerade die gute Auskunft bekommen, dass sie schwanger war. Ein paar Monate später gebar sie meinen Sohn Jawad. Mir wurde niemals erlaubt, mein eigenes Kind zu sehen. Präsident Biden ist ein Mann, der von der Bedeutung der Familie spricht. Ich frage mich, ob er sich vorstellen kann, was es bedeutet, niemals den eigenen Sohn berührt zu haben. Meiner wird bald 18 Jahre alt sein und ich bin nicht dort gewesen, um ihm zu helfen oder ihn zu leiten. (…)

Der Bericht des Geheimdienstausschusses des Senats über die CIA-Folter wurde ‚unter seiner Aufsicht‘ 2014 abgeschlossen, wie man sagt. Es ist ein Report, in dem ich vorkomme. Darin steht, dass ich 540 Tage gefoltert wurde in einem ‚Dunkel-Gefängnis‘ in Afghanistan ‚ohne Erlaubnis‘ – ob das besser oder schlechter ist, kann ich nicht entscheiden

Ich kann bestätigen, dass die Folter stattfand, obwohl ich die Tage und Nächte nicht selbst zählen konnte: die Tage und Nächte flossen zu einem Block zusammen, als ich in einer finsteren Grube an einer Stange aufgehängt war und mir die Arme unter Qualen aus den Schultern auskugelten.

Ich zweifle, ob Präsident Biden verstehen kann, was diese Folter bedeutet; eine Frau im Nebenraum schreien zu hören und einem gesagt wird, dass es deine Frau ist, und dass, wenn ich nicht tue, was sie sagen, sie vergewaltigt oder getötet wird.“

Türme und noch ein Einsturz

Jetzt sind wir am Ende des Artikels angelangt und der Einsturz der drei Türme in New York, nachdem zwei davon von Flugzeugen getroffen wurden, der immer so im Fokus steht, wurde gar nicht behandelt. Man muss das auch nicht, um nachzuweisen, dass die Geschichte der US-Regierung zu 9/11 nicht stimmt, wie wir gleich eingangs gesehen haben. Für Interessierte gibt es allerdings genug Material, das aufzeigt, dass die Türme nur gesprengt worden sein können und nicht einfach so zusammengebrochen sind. Glücklicherweise haben sich auch einige aufrechte Physiker und Ingenieure des Themas angenommen und die Sache überprüft und durchgerechnet. Im Prinzip kann aber jeder Amateur schon beim Anschauen der Fall-Videos von WTC-1, WTC-2 und WTC-7 leicht erkennen, dass das jeweils einer Abbruchsprengung eines Hochhauses verdammt ähnlich sieht und dass die Wolkenkratzer fast im freien Fall, ohne Widerstand, zu Boden rauschen, was eben nur durch eine Sprengung möglich ist, wie auch immer diese technisch durchgeführt wurde. Die völlig ausgebrannten Hochhäuser in London und Peking, die im Gegensatz zu dem mit einem Stockwerksbrand „ausgestatteten“ WTC-7 einfach stehengeblieben sind, dürfte wohl auch jeder kennen…(32, 33)

Die offizielle „Theorie“ zu 9/11 ist längst eingestürzt, man muss die Nachricht davon nur noch verbreiten (34-52). Wer dahingehend noch zaudert, dem sei zur Entscheidungsfindung höflichst ein kleines Gedankenspiel empfohlen: Stellen Sie sich vor, Sie würden Ahmed Rabbani bei einem Besuch in Guantanamo Bay gegenüberstehen und sollten ihm erklären, dass sie keine Texte zur Aufklärung von 9/11 weiterverbreiten wollten, weil Sie Angst hatten, dass Sie bei Verbreitung solcher Aussagen vielleicht irgendwann einmal eine Facebook-Sperre hätten bekommen können.

Links

(1) https://www.history.navy.mil/content/history/nhhc/research/library/online-reading-room/title-list-alphabetically/p/pentagon-9-11-footnotes/_jcr_content/body/image_14.img.jpg/1438613592644.jpg
(2) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DM-SD-02-03880.JPEG
(3) https://en.wikipedia.org/wiki/File:Aerial_view_of_the_Pentagon_during_rescue_operations_post-September_11_attack.JPEG
(4) https://en.wikipedia.org/wiki/Victims_of_Terrorist_Attack_on_the_Pentagon_Memorial
(5) https://www.history.navy.mil/content/dam/nhhc/research/library/online-reading-room/pentagon911/pentagon_911-8.jpg
(6) http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2021/09/army_mil_pentagon.jpg
(7) https://plus.tagesspiegel.de/berlin/antisemitismus-und-fake-news-wie-sich-verschwoerungstheorien-nach-911-unter-berliner-jugendlichen-ausbreiteten-243077.html
(8) https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/9-11-und-Verschwoerungstheorien-20-Jahre-danach,gefaehrlichemyth100.html
(9) https://projektkritischeaufklaerung.de/de/konferenz-in-berlin-am-10-februar-2018/
(10) http://blauerbote.com/2021/08/11/dokumentarfilm-zeit-der-verleumder-mit-moshe-zuckermann-rolf-becker-jackie-walker-ali-abunimah-moshe-machover-judith-bernstein-esther-bejarano-u-a/
(11) https://odysee.com/@Punkt.PRERADOVIC:f/Zuckermann:4
(12) http://blauerbote.com/2021/08/02/die-machteliten-die-toten-afrikaner-und-die-absicherung-der-herren-durch-beleidigte-wohlstandskinder/
(13) https://www.nd-aktuell.de/artikel/951837.punk-hat-viele-widerspruechliche-inhalte.html
(14) https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Fichier:Flight_93_Crater.jpg
(15) http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2019/11/flight_93_crash_crater_911_shanksville_pennsylvania_september11_united_airlines_usa_2001_terror.png
(16) https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flight93Crash.jpg
(17) https://en.wikipedia.org/wiki/United_Airlines_Flight_93#/media/File:N591UA.jpg
(18) http://blauerbote.com/2018/07/27/noam-chomsky-hillary-clinton-we-created-al-qaeda-isis/
(19) http://blauerbote.com/2019/09/20/was-ist-911/
(20) http://blauerbote.com/2018/09/05/laut-usa-und-tagesschau-handelt-es-sich-bei-den-rebellen-in-syrien-um-al-qaida/
(21) http://blauerbote.com/2018/10/08/zbigniew-brzezinski-afghanistan-al-qaida-und-osama-bin-laden/
(22) http://www.independent.co.uk/news/world/anti-soviet-warrior-puts-his-army-on-the-road-to-peace-the-saudi-businessman-who-recruited-mujahedin-1465715.html
(23) http://www.defense.gov/News/Transcripts/Transcript-View/Article/739157/department-of-defense-press-briefing-by-col-warren-via-teleconference-from-bagh
(24) http://blauerbote.com/2017/03/18/syrien-ost-aleppo-wurde-von-al-qaida-beherrscht/
(25) http://blauerbote.com/2018/09/05/laut-usa-und-tagesschau-handelt-es-sich-bei-den-rebellen-in-syrien-um-al-qaida/
(26) http://blauerbote.com/2016/08/02/der-spiegel-feuert-al-kaida-an-die-islamisten-sind-aleppos-letzte-hoffnung/
(27) https://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-die-islamisten-sind-aleppos-letzte-hoffnung-a-1105806.html
(28) https://de.wikipedia.org/wiki/Osama_bin_Laden
(29) https://www.whitehouse.gov/briefing-room/presidential-actions/2021/09/09/notice-on-the-continuation-of-the-national-emergency-with-respect-to-certain-terrorist-attacks/
(30) https://einarschlereth.blogspot.com/2021/02/ich-bin-ein-gefangener-in-guantanamo.html
(31) http://blauerbote.com/2021/02/05/ich-bin-ein-gefangener-in-guantanamo-bay-und-ich-habe-eine-botschaft-fuer-praesident-biden/
(32) http://blauerbote.com/2017/06/14/hochhausbrand-in-london-vs-wtc7-einsturz-bei-911/
(33) https://www.rubikon.news/artikel/20-jahre-terrorluge
(34) http://blauerbote.com/2021/09/09/118-augenzeugen-zu-9-11-das-zeugnis-der-feuerwehrleute-zu-den-explosionen-in-den-zwillingstuermen/
(35) https://www.rubikon.news/artikel/der-verklarte-tag
(36) https://www.rubikon.news/artikel/die-jahrhundertluge
(37) http://blauerbote.com/2016/09/05/physiker-fachblatt-zu-911-world-trade-center-einsturz-durch-kontrollierte-sprengung/
(38) https://www.europhysicsnews.org/articles/epn/pdf/2016/04/epn2016474p21.pdf
(39) https://www.rubikon.news/artikel/die-sprengung
(40) https://kenfm.de/akademische-naivitaet-und-der-11-september/
(41) https://www.amazon.de/Stigmatisierung-statt-Aufkl%C3%A4rung-%C2%BBVerschw%C3%B6rungstheorie%C2%AB-kontrafaktischen/dp/3862420019
(42) https://www.rubikon.news/artikel/selektive-wahrheitssuche
(43) https://www.rubikon.news/artikel/selektive-wahrheitssuche-2
(44) https://www.rubikon.news/artikel/der-pentagon-fake
(45) https://www.rubikon.news/artikel/der-scheinheilige-2
(46) https://www.radio-utopie.de/2016/09/10/15-jahre-terrorkrieg-und-11-september-wie-alles-begann/
(47) https://www.broeckers.com/911-2/
(48) https://www.rubikon.news/artikel/bilanz-eines-jahrhundertverbrechens
(49) http://antikrieg.com/aktuell/2019_08_08_dasverbrechen.htm
(50) http://blauerbote.com/2021/04/08/der-911-verschwoerungswahn/
(51) https://www.broeckers.com/2021/08/06/mythos-9-11-alles-klar-herr-kommissar/
(52) https://www.buchkomplizen.de/buecher-mehr/mythos-9-11.html

Zum Artikel

Dieser Beitrag ist die Rohfassung meines heute im Rubikon-Magazin erschienenen Artikels.

Wissenschaftlicher Frontalangriff auf den Weltklimarat

Wissenschaftlicher Frontalangriff auf den Weltklimarat

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Der Einfluss der Sonne auf die Erderwärmung ist grösser als behauptet. Das ist das Fazit einer Studie von 23 Forschern aus 14 Ländern. Die Publikation unterstellt dem IPCC, wichtige Messreihen ausser Acht gelassen zu haben.

von Alex Reichmuth

Glaubt man dem Weltklimarat (IPCC), ist die Sache eindeutig: Der Mensch ist schuld am Klimawandel – und zwar ganz allein. So lautet zumindest der Schluss des 6. Zustandsberichts des IPCC, der am 9. August veröffentlicht worden ist. Die beobachtete Erwärmung von 1,1 Grad seit 1850 ist gemäss IPCC vollumfänglich auf den Ausstoss von Treibhausgasen zurückzuführen. Natürliche Faktoren, wie etwa Veränderungen bei der Sonneneinstrahlung, sollen keinen Einfluss gehabt haben.

Der IPCC erweckt damit den Eindruck, über die Ursachen des Klimawandels gebe es in der Wissenschaft keine Diskussion mehr. «The science is settled», tönt es allenthalben von Forschern, Politikern und Journalisten. Nur unverbesserliche «Klimaleugner» würden die menschengemachte Erderwärmung heute noch bestreiten.

Fachkompetenz scheint vorhanden

Doch es gibt Zweifel an dieser Darstellung. Sie werden genährt durch eine neue Studie, die im wissenschaftlich begutachteten Fachjournal «Research in Astronomy and Astrophysics» erschienen ist. Hinter der Studie stehen 23 Forscherinnen und Forscher aus den Gebieten Sonnenphysik und Klimawissenschaft, mehrere von ihnen im Rang eines Professors oder einer Professorin. Sie kommen aus 14 Ländern – darunter die USA, Grossbritannien, Deutschland, Italien, Argentinien und China. Die Fachkompetenz kann dieser Wissenschaftler-Gruppe, wie es scheint, nur schwer abgesprochen werden.

Die Forscher stellten fest, dass der Weltklimarat nur  Datenreihen zur Sonneneinstrahlung verwendet hat, die verhältnismässig geringe Veränderungen über die Zeit zeigen.

Die Studie geht der Frage nach, wie gross der Einfluss von Schwankungen der Sonneneinstrahlung auf die beobachtete Temperaturentwicklung der nördlichen Hemisphäre seit dem 19. Jahrhundert war. Die Nordhalbkugel haben sie gewählt, weil es hier mehr und bessere Daten zu den Temperaturen und zur Sonneneinstrahlung gibt. Die Resultate würden aber durchaus für den ganzen Planeten gelten, heisst es in der Studie.

Datenreihen zur Sonneneinstrahlung berücksichtigt

Die Forschergruppe zogen 16 Datenreihen zur Einstrahlung der Sonne auf die Erde bei – darunter auch diejenigen Reihen, die der Weltklimarat verwendet hat. Diese Daten stellten sie der Temperaturentwicklung auf der Erde gegenüber. Die Wissenschaftler berücksichtigten dabei speziell die erwärmende Wirkung der Verstädterung um Messstationen herum, die gewisse Temperaturreihen verfälschen kann.

Die Forscher stellten fest, dass der Weltklimarat nur Datenreihen zur Sonneneinstrahlung verwendet hat, die verhältnismässig geringe Veränderungen über die Zeit zeigen. Mit diesen Daten komme man zum Schluss, dass der Mensch überwiegend am Klimawandel schuld sein müsse, steht in der Studie. Stütze man sich hingegen nur auf die Datenreihen mit grosser Einstrahlung-Variabilität ab, so erscheine die Sonne als Hauptursache der Erwärmung. Mit anderen Worten: Unter Berücksichtigung aller relevanten Messreihen kommt der Sonne zumindest ein massgeblicher Einfluss auf das Klima zu.

Vorwurf der wissenschaftlichen Rosinenpickerei

Die Erkenntnisse sind ein Frontalangriff auf die Glaubwürdigkeit des Weltklimarats. Der Vorwurf lautet, dass der IPCC nur die Datenreihen zur Sonneneinstrahlung herangezogen hat, die die These des menschgemachten Klimawandels stützen. Alle anderen Datenreihen seien übergangen worden. Stimmt das Fazit, dann hat der Weltklimarat sogenannte Rosinenpickerei betrieben – ein in der Wissenschaft äusserst verpöntes Vorgehen.

«Diese Studie lenkt die wissenschaftlichen Prioritäten in die richtige Richtung.»

Valery Federov, Lomonosov Moscow State University

In einer Pressemitteilung zur Publikation sind einige Kommentare der 23 Co-Autoren der Studie wiedergegeben. «Diese Studie lenkt die wissenschaftlichen Prioritäten in die richtige Richtung», lässt sich Valery Federov zitieren, der an der Lomonosov Moscow State University in Russland die Entwicklung von Gletschern und den Einfluss der Sonne auf das Klima erforscht. «Die Bedeutung dieser Arbeit liegt darin, eine breitere Perspektive zu bieten und zu zeigen, dass alle relevanten Einflussfaktoren auf das Klima berücksichtigt werden müssen – nicht nur die menschlichen Faktoren, wie es meist gemacht wird», sagt Ana G. Elias, Direktorin des Laboratoriums für Atmosphärenphysik an der Universidad Nacional de Tucuman in Argentien.

«Entscheidender Meilenstein»

«Der Bericht ist ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur Wiederherstellung der wissenschaftlichen Definition des Klimawandels, die in den letzten drei Jahrzehnten schrittweise verzerrt worden ist», betont Laszlo Szarka vom ELKH-Institut für Erdwissenschaften und Weltallforschung in Ungarn. Diese Meinung ist auch Ole Humlum, emeritierter Professor für physikalische Geographie an der Universität Oslo in Norwegen: «Die Studie zeigt klar, wie wichtig es ist, alle Aspekte von allen verfügbaren Daten zu berücksichtigen.»

Mehrere beteiligte Forscher greifen den Weltklimarat direkt an. Die Konsequenzen der Vorgehensweise des IPCC sei, «dass die natürliche Komponente des Klimawandels unterschätzt und die menschliche Komponente überschätzt wird», wird Nicola Scafetta zitiert, Professor für Meereswissenschaft und Atmosphärenphysik an der Universität Neapel in Italien. «Die Rolle der Sonne beim Klimawandel hätte nie so systematisch untergraben werden dürfen, wie es in den Berichten des IPCC gemacht wurde», sagt Willie Soon, Atmosphärenphysiker beim amerikanischen Center for Environmental Research and Earth Sciences.

«Hochgradig problematisch»

Richard C. Willson kommt gar zum Schluss, wissenschaftliche Beobachtungen der letzten Jahrzehnte würden zeigen, dass es keine Klimakrise gebe – «entgegen den Ergebnissen des Weltklimarats». Willson arbeitet als Wissenschaftler an einem Programm der amerikanischen Weltraumbehörde Nasa zur Beobachtung der Energieabstrahlung der Sonne mit.

«Ungenügende Expertise der Autoren, fachfremde  Zeitschrift, selektive Auswahl von Daten zur solaren  Einstrahlung, fehlerhafte Temperaturrekonstruktion, fehlendes physikalisches Modell, elementare Fehler in der Statistik.»

ETH-Klimaforscher Reto Knutti zur Studie der 23 Wissenschaftler 

Wie reagiert die tonangebende Wissenschaft auf die Schlüsse der 23 Forscher? Reto Knutti ist Professor für Klimaphysik an der ETH Zürich und hat viele Jahre als Leitautor an den IPCCBerichten mitgeschrieben. Er zerreisst die neue Studie in Bausch und Bogen. Diese sei «hochgradig problematisch». Knuttis Fazit: «Ungenügende Expertise der Autoren, fachfremde Zeitschrift, selektive Auswahl von Daten zur solaren Einstrahlung, fehlerhafte Temperaturrekonstruktion, fehlendes physikalisches Modell, elementare Fehler in der Statistik». Zudem weist Reto Knutti darauf hin, dass unter den Autoren mehrere «bekannte Klimaskeptiker» seien.

«Bekannt für fehlerhafte Studien»

Kein gutes Haar an der Studie lässt auch Urs Neu, stellvertretender Leiter von Proclim, dem Forum für Klima und globalen Wandel. Proclim ist eine Stelle der Akademie der Naturwissenschaften und informiert die Schweizer Bevölkerung im Auftrag des Bundes über Resultate der Klimawissenschaft, im Sinne des IPCC. Das Renommee der Studienautoren sei beschränkt, schreibt Neu. «Sie sind vor allem für Studien bekannt, die in der Wissenschaftscommunity stark kritisiert und als fehlerhaft beurteilt worden sind.»

Inhaltlich gelinge es der neuen Studie nicht zu belegen, dass die Unsicherheiten bezüglich des Einflusses der Sonnenvariabilität auf die Erwärmung viel grösser sein könnten, als es der Weltklimarat darstellt, so Urs Neu. Zwar zeige die Studie primär auf, dass es noch relativ grosse Unsicherheiten über die Stärke der Variabilität der Sonnenstrahlung gebe. «Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Frage, ob Veränderungen der Sonnenstrahlung die Erwärmung seit 1950 erklären könnten.» Zu diesem Punkt liefere die Studie «keine neuen Hinweise oder Ergebnisse».

Die 23 Forscher und die Vertreter des IPCC werfen sich also gegenseitig Inkompetenz vor. Wie man den Streit auch immer beurteilen mag: Soviel Einigkeit über die Ursachen des Klimawandels, wie es in der Öffentlichkeit immer wieder behauptet wird, scheint es in der Wissenschaft nicht zu geben.

Der Beitrag erschien zuerst im Schweizer Nebelspalter hier

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Ein Deutschland ohne Deutsche

Migration nach Deutschland (Foto:Shutterstock)

Aus dem politische Wolkenkuckucksheim, in dem jene verhängnisvolle Zuwanderungspolitik ausbaldowert und schöngeträumt wird, die die Kulturnation Deutschland als immer lauter tickende Zeitbombe bedroht, meldet sich nun Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier entlarvenden Offenbarungen zu Wort: Anlässlich eines Festakts zum 60. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens – gemeinhin als Geburtsstunde der türkischen Gastarbeiterimmigration bekannt – erklärt er, dass Deutschland ohne die sogenannten Gastarbeiter und deren Familien „nicht mehr vorstellbar“ sei. Es sei durch sie gesellschaftlich offener und vielfältiger geworden.

Natürlich ging es dem Präsidenten in erster Linie nicht darum, den Beitrag der Gastarbeiter für Wirtschaft und Arbeitsmarkt zu loben – denn diesen bestreitet niemand. Auch dass die südeuropäischen Arbeitsmigranten von damals Deutschland fraglos bereichert und weltoffener gemacht haben, ist eine banale Tatsache. Doch der Bundespräsident versucht mit dieser Erfolgsstory eine völlig andere Botschaft zu verknüpfen: Dass nämlich jede Form von Migration bereichernd, ein gesellschaftlicher Benefit sei. Sehr wohl gäbe es „Heimat im Plural„, so Steinmeier bei seiner Rede in Schloss Bellevue: „Deutsch zu sein, das kann heute genauso bedeuten, dass die Großeltern aus Köln oder Königsberg stammen wie aus Istanbul oder Diyarbakir.“ Hier wird es zwar schon fraglich, denn die tatsächliche familiäre Verwurzelung in Herkunftsregion, Kultur, Tradition oder Glaube wird ganz sicher nicht durch eine längst wie Freibier angebotene deutsche Staatsangehörigkeit aufgebrochen und neugefunden.

Gastarbeiterzuwanderung gleich Problemmigration

Doch selbst wenn man dies für die erste und zweite Generation der Deutschtürken noch bejahen will, die bei uns längst heimisch geworden sind, so trifft für deren Nachkommen der dritten Generation mehrheitlich schon nicht mehr zu, dass sie sich als „deutsch“, als hier heimisch identifizieren. Was auch und vor allem mit einer massiven Islamisierung und neuen, hipp gewordenen muslimischen Frömmigkeit zu tun hat, mit der die in einer säkularen Atatürk-Türkei sozialisierten ersten Gastarbeiter nie etwas (und bis heute nichts) anfangen konnten und können. Anders als ihre Enkel. Diese Wiederentdeckung eines ganz und gar nicht apolitischen Islam rührt von einer ganz anderen Sorte Zuwanderung her, die in den letzten 30 Jahren, verstärkt dann seit 2015 Deutschland maßgeblich „prägt“ und zunehmend zerrüttet: die Problemmigration aus überwiegend islamischen Bürgerkriegs- und Krisenstaaten des arabisch und nordafrikanischen Raums. Diese erfolgt, ganz anders als die von Steinmeier gewürdigte Gastarbeitereinwanderung, direkt in unsere Sozialsysteme und Parallelgesellschaften uns entfaltet eine soziale Sprengkraft, die zumindest derzeit noch leidlich mit Milliardengeldern, propagandistischem Integrationspuderzucker und medialer Weichspülungsassistent unter der Decke gehalten werden kann.

Steinmeier versucht seinen – historisch übrigens abwegigen – Befund von Deutschland als „Land mit Migrationshintergrund„, als „Einwanderungsland„, am Beispiel der (zumindest in den ersten Jahrzehnten) positiv zu bewertenden türkischen Zuwanderung, zur Legitimierung jener explosiven und ungelenkten neuen Masseneinwanderung zu benutzen, die uns heute zu zerreißen droht. Und hier liegt die Perfidie. Denn von jenen Ausländern, die heute in Deutschland aufwachsen, haben die wenigsten irgendeinen Bezug zu diesem Land, der über Versorgungs- und Aufenthaltansprüche hinausgeht. Das gilt nicht nur für den Bruchteil anerkannter und die Legionen abgelehnter (gleichwohl geduldeter) Asylbeweber und subsidiär Schutzsuchenden, sondern auch für viele „Passdeutschen“, die sich nicht selten zum „Urlaub“ oder „Familienbesuch“ in ihrer eigentlichen Heimat aufhalten – selbst wenn dort Zeter und Mordio herrschen (wie zuletzt bei der Errettung „deutscher Staatsbürger“ aus Kabul zu sehen, bei denen es sich mehrheitlich um hier eingebürgerte Afghanen auf Heimatbesuch handelte).

Passdeutsche ohne inneren Bezug zum Land

Hinzu kommt, dass die Zuwanderung mehrheitlich ungebildeter, ungelernter Personen – die ungebremst anhält – bald unser geringstes Problem sein wird, da diese in Deutschland demographisch schon heute den treibenden Vektor der Nachwuchssicherung darstellen. Laut dem aktuellen „Demografiepolitischen Resumée“ der Bundesregierung wird „…das Fertilitätsgeschehen seit 2014 auch verstärkt durch Geburten in Familien, die als Geflüchtete nach Deutschland zugewandert sind, beeinflusst„. Das ist, angesichts einer vielfach höheren Geburtenrate der Zuwanderer aus arabischen und afrikanischen Staaten gegenüber deutschen Frauen, stark untertrieben formuliert. Die Bundesregierung räumt selbst ein, dass Frauen aus Syrien, Afghanistan, dem Kosovo und dem Irak im Zeitraum 2015 bis 2016 mit durchschnittlich 3,5 bis 4,6 Kindern je Frau eine auffallend höhere Geburtenziffer als die durchschnittliche Geburtenziffer aller ausländischen Frauen – diese lag bei 2,1 – und erstrecht der deutschen Frauen mit rund 1,5 aufwiesen.

Und unverblümt heißt es in dem Resumée weiter, der „starke Zuzug von weiblichen Schutzsuchenden im Jahr 2015 und 2016 aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie aus Afrika, also Regionen, die eine hohe Geburtenhäufigkeit aufweisen„, sei „…zum großen Teil für den Anstieg der Geburtenzahlen in Deutschland verantwortlich„. Hierbei ist übrigens noch mit keiner Silbe der Familiennachzug erwähnt, der – von Corona kurzzeitig unterbrochen – bald zur Komplementierung der überwiegend männlichen Zuwanderer-„Pioniere“ der letzten Jahre führen wird. Und da in Deutschland Kindergeldansprüche lukrativer sind als jeder den Betreffenden – Arbeitswille vorausgesetzt – maximal winkender Mindestlohn, sorgt der Staat selbst für die Fehlanreize, die zur faktischen „Hinauszüchtung“ seiner eigenen Ursprungsbevölkerung führen.

Es ist also selbst dann, wenn sich Deutschland hypothetisch heute nach australischem Vorbild abschotten würde, keinesfalls mehr aufhalten, dass sich die native Bevölkerung binnen maximal 50 Jahren auflöst. Was die Folge ist, können wir bei den Latino-Bevölkerungen Süd- oder Mittelamerikas studieren, wo die indigene Ursprungszivilisation bis auf marginalisierte Restpopulationen in einer neuen Hybridgesellschaft aufgegangen ist. Diese faktische Kreolisierung wird auch den Deutschen nicht erspart bleiben – bloß dass sich die Entwicklung, aufgrund der schieren Zahl an neuen Zuwanderer, der schnellen Fortpflanzungsrate und des frühen Erstgeburtenalters der Frauen, bald mit exponentiellem Tempo und somit binnen weniger Jahrzehnte vollzieht. Autochthone deutsche Kinder von zwei deutschstämmigen Elternteilen, die heute geboren werden, werden vollends als „Fremde“ im eigenen Land alt werden (sofern sie dann noch hier leben sollten). Genau diese Entwicklung scheint auch das erstrebte Ziel der Politik zu sein, für die Angela Merkel und ihre willigen, messermenschlichen Vollstrecker im Land seit 16 Jahren Pate stehen: Deutschland endlich von den Deutschen zu befreien.

Multi-Kulti am Reißbrett

Nun könnte man postmodernistisch und postnationalistisch – im Stile der Diversitätsideologen – argumentieren, dies sei gar nicht weiter schlimm, da die ethnische Abstammung eines Menschen heute keine Relevanz mehr besitze und es so etwas wie „Deutsch“ ohnehin nicht mehr gäbe (es sei denn natürlich, es werden antideutsche Klischees bedient, so wie etwa von der Bundesregierung mit ihrer „das ist sooo deutsch“-Kampagne). Die TV-Werbung mit windelwickelnden Rastafaris, orientalischen Startup-Gründern und schwarzen Matronen bei Selbstbefriedigungsversuchen bildet diese Gesellschaft am multikulturellen Reißbrett ja schon krampfhaft ab. Dann wäre aber doch Voraussetzung, dass diese neuen „Deutschen“ auch einen inneren Bezug zu Deutschland haben. Dass sie deutsch sprechen, unsere aufgeklärten Grundwerte und Rechtsauffassungen verinnerlicht haben, dass sie sich für die Geschichte und die Kultur Deutschlands interessieren und hier ihre Heimat sehen. Tatsächlich ist das genaue Gegenteil der Fall. Selbst die 4,5 Millionen Türken und türkisch Migrationsstämmigen, als (noch) zahlenstärkste und schon mit am längsten bei uns existierende Zuwanderergemeinde, bezeichnen Deutschland nur zu knapp einem Drittel als Heimat.

Politiker wie Steinmeier sind geistig in den 1980er Jahren stehengeblieben: Als die Zahl der Zuwanderer noch sehr überschaubar war, als Integration und Willkommenskultur weniger politisch ausgeschlachtet und beschworen als im Alltag praktiziert wurden, als die Vorurteile von „kriminellen Ausländern“ wirklich noch ins Reich rechtsradikaler Hetzmythen gehörten und nicht durch polizeilichen Lageberichte und Kriminalstatistiken bestätigt wurden, und als die meisten, die es damals nach Deutschland schafften, dankbar waren, sich hier ein neues Leben aktiv aufbauen zu können: Durch Fleiß und Arbeit, nicht auf Kosten des Sozialamts. Jenseits der Migrations- und Sozialromantiker in den Elfenbeintürmen linksgrüner Narren, die heute über unser Schicksal bestimmen und Deutschland einen Sargnagel nach dem nächsten verpassen, ist davon nichts übrig geblieben.

Kritik an Kurz & Co. unerwünscht? FPÖ kritisiert politische Zensur-Agenda

Kritik an Kurz & Co. unerwünscht? FPÖ kritisiert politische Zensur-Agenda

Mit Spannung erwartet wurde das neue Buch „Lockdown-Schicksale“ (hier bestellen!), in dem mutige und widerständige Menschen in dieser Zeit ihre Geschichte erzählen. Darunter die ehemalige Polizistin und heutige WB-Redakteurin Birgit Pühringer oder die Schauspielerin Eva Herzig, die aufgrund ihrer Entscheidung gegen die Impfung mehrere Rollen verlor. Als Herzig in einem YouTube-Video die Neuerscheinung bewarb, dauerte es keine Stunde und das kritische Statement wurde gelöscht (Wochenblick berichtete). Gegen diese ausufernde Zensur erhebt nun FPÖ-Verfassungssprecherin Dr. Susanne Fürst ihre Stimme. 

  • Sobotka fordert erst gestern breite Zensur – schon heute werden Inhalte von Regierungskritikern gelöscht
  • Monopolstellung wird zur Schaffung einer „problematischen Machtkonzentration“ missbraucht
  • Anstatt den pluralistischen Diskurs zu fördern, machen sich Betreiber von sozialen Medien zum Handlanger von zensurwütigen Machtpolitikern
  • Fürst warnte bereits im Vorjahr vor drohender Mundtotmachung von Kritikern – doch Regierung winkte Zensurgesetz durch, das die EU auch noch lobte

Zensur auf Zuruf: Google als Teil der politischen Agenda

Für Fürst sind solche Aktionen nämlich kein Zufall, sondern die gewollte und gezielte Mundtotmachung von Kritikern. Denn: „Einmal mehr zeigt, sich, dass die Google-Verantwortlichen offenbar auf politischen Zuruf selbst Teil der politischen Agenda werden“. Auf diese Weise würde die „einhergehende monopolartige Stellung von YouTube im Bereich der Videoportale“ zum Sinnbild einer „problematischen Machtkonzentration“. 

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Bereits jetzt würden die kommerziell ausgerichteten Social-Media-Riesen dem „Wunsch der Regierungen nach verstärkter Zensur von ‚unerwünschten Meinungen‘ entsprechen“. Die Geschwindigkeit der mutmaßlichen Befehlsausführung bestürzt sie: „Erst gestern hat Nationalratspräsident Sobotka am Rand der IPU-Konferenz mit einer eindeutigen Zensuraufforderung aufhorchen lassen und bereits heute wird ein regierungskritisches Video von YouTube gesperrt,“ so Fürst.

Einseitige Polit-Zensur statt pluralistischem Diskurs

Durch solche Entwicklungen sieht sie auch eine große Chance für die Meinungsbildung schwinden: „Die sozialen Medien hätten durch ihre Verbreitung jede Möglichkeit, den politischen Diskurs demokratischer und pluralistischer zu gestalten.“ Wenn diese Machtstellung jedoch für „einseitige und politisch motivierte Zensurschritte missbraucht“ werden, dann müssten die europäischen Regulierungsbehörden über alternative Schritt nachdenken.

Diese könnten auch dazu führen, dass man „hier Lösungen andenkt, die wirtschaftlich überhaupt nicht im Sinne von Google, Facebook und Co. sein werden,“ betont Fürst. Sie sieht zudem eine Verbindung zwischen der Zensur-Wut und der laufenden Drohungen der europäischen Regierungen bezüglich der ungeklärten Digital-Steuer-Problematik. Freilich: Ob die EU überhaupt daran interessiert ist, dem Zusammenspiel machthungriger Politiker im Kurz-Gefolge mit US-Technologie-Riesen einen ernsthaften Riegel vorzuschieben, stehet in den Sternen. 

Mit Sorgen vor Zensur leider Recht behalten

Denn erst kürzlich lobte der Grundrechtebericht der zuständigen EU-Agentur explizit die heimischen Zensurgesetze, insbesondere jenes gegen „Hass im Netz“, das in der Tat die Zensur missliebiger Äußerungen an die Betreiber sozialer Medien auslagert. Als dieses in Kraft tritt, warnten freiheitliche Politiker, vor der massiven Gefahr, dass dieses in Wirklichkeit zur Zensur von Kritikern aller Art gebraucht werde könnte. Tatsächlich löschte etwa YouTube alleine wegen des nebulösen Vorwurfs der „Hassrede“ in den letzten zwei Jahren mehr als 25.000 Nutzerkonten.

Fürst äußerte bei der Vorstellung des türkis-grünen Zensurgesetzes ihre Befürchtung, dass unerwünschte Meinungen „aus der öffentlichen Debatte verbannt“ werden könnten. Gerade wenn ausländische Großkonzerne „auf Zuruf über Österreicher urteilen“ würden, sei dies eine problematische Entwicklung. Wie sich nun spätestens an der Blitz-Zensur des Herzig-Videos über ein kritisches Buch zeigt, behielt die freiheitliche Verfassungssprecherin mit ihrer Sorge wohl recht…

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Kältereport Nr. 26

Kältereport Nr. 26

Einführung des Übersetzers: Diese und alle weiteren Kältereports speisen sich überwiegend aus der Quelle Electroverse. Der Blogger der Website iceagenow.info ist leider verstorben, und den Blog gibt es nicht mehr.

Noch ein Hinweis: Es ist nicht auszuschließen, dass man beim Blog electroverse nach der anderen Seite etwas übertreibt. Herr Marvin Müller hat in einem Kommentar zu einem früheren Beitrag zu Recht darauf hingewiesen, dass in der Temperatur-Aufzeichnung von Roy Spencer – der einzigen Temperaturgraphik, die nicht manipuliert und auch nicht vom Wärmeinsel-Effekt verfälscht ist – während der letzten Jahre zwar kein Anstieg der Temperatur mehr verzeichnet worden ist, aber eben auch kein signifikanter Rückgang.

Dennoch: von den hier gemeldeten Kaltereignissen findet sich fast nie etwas in unseren Medien. Wenn diese Reports einseitig sind (was der Fall ist), sollte man sie mit den Hitze-Ereignissen in den Medien (ebenso einseitig) in Beziehung bringen. Was kommt dann heraus? Hinsichtlich des Vorzeichens von Extremwetter – Netto Null!

Und allgemein zu Extremen: Wenn es plötzlich keinerlei Wetterextreme mehr geben würde – wäre nicht DAS äußerst extrem?

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Schwall antarktischer Luft bringt in Argentinien bis zu 2 m Schnee

23.August: A severe winter storm has delivered high winds and blizzards to the higher elevations of Argentina over the weekend. A a result, many regions have been put on “heavy snowfall” alerts, and many more roads and passes have been blocked.

23.August: Ein schwerer Wintersturm hat am Wochenende in den höheren Lagen Argentiniens für Schneestürme gesorgt. Infolgedessen wurde für viele Regionen die Alarmstufe „starker Schneefall“ ausgerufen, und viele weitere Straßen und Pässe wurden unpassierbar und gesperrt.

Link: https://electroverse.net/freedoms-curtailed-antarctic-blast-hits-argentina-autumn-has-already-begun-in-europe/

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Wieder extreme Kaltereignisse auf der Südhemisphäre

„Monster-Kaltfront erfasst Australien“

24. August: Regen, Schnee und stürmische Winde haben die für die Jahreszeit ungewöhnlich hohen Temperaturen im Südosten Australiens unterbrochen.

„In Sydney werden heute Höchstwerte von 14 Grad gemessen, was sich deutlich von den 27 oder 28 Grad des Wochenendes unterscheidet“, sagte Hugh McDowell, Meteorologe beim Bureau of Meteorology (BOM), am Dienstag gegenüber AAP.

Südafrika: Eine neue Rekord-verdächtige Kaltfront steht bevor

Für Südafrika sind extreme antarktische Luftmassen in dieser Wintersaison kein Fremdwort – sie haben bereits Rekorde gebrochen, und diese Woche bereitet sich das Land auf eine weitere Runde heftiger Polarkälte vor.

Eine ungewöhnlich kalte Antarktis (siehe unten) löst in diesem Jahr eine Reihe heftiger Kaltlufteinbrüche über den Landmassen der südlichen Hemisphäre aus.

Link: https://electroverse.net/polar-air-mass-engulfs-australia-record-cold-front-to-blast-south-africa-magnetic-field-in-for-a-bumpy-few-days/

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Schnee im August – hier ist es bereits jetzt weiß

Die Nacht auf Freitag brachte auch den ersten Schnee nach Österreich. Kein Einzelfall, auch die kommenden Tage gibt es immer wieder neue Flocken.

Gerade war noch Sommer, nun ist der erste Schnee da: Ob Heiligenblut in Kärnten, die Hänge des Dachsteins oder Kaprun, Flocken haben viele Bergregionen Österreichs über Nacht weiß eingefärbt. Schuld daran ist ein weiteres Tief aus Norden, das bis zum Wochenende kalte Luft nach Österreich schaufelt. Am Donnerstag zog ein Tief namens Nick von Skandinavien nach Mitteleuropa und setzte sich hier fest, in den Tälern bringt es Regenschauer, in den Bergen nun Schnee.

Link: https://www.heute.at/s/schnee-im-august-hier-ist-es-bereits-jetzt-weiss-100159909

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Schnee auch auf der Zugspitze:

Bild vom 31. August 2021. Quelle

Schnee bis 2000 m hinab ist im August nichts Ungewöhnliches – nur dass es einige Jahre lang nicht mehr vorgekommen ist. Aktualisierung vom 10. September: Der Schnee ist in der gegenwärtigen Warmperiode inzwischen wieder verschwunden.

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Neuer historischer Schneefall in Südafrika

30. August: Der südafrikanische Wetterdienst (SAWS) hatte für das Wochenende eine Warnung der Stufe 4 herausgegeben, da starker Schneefall und Rekordkälte über die höheren Lagen des Landes, einschließlich der Drakensberge, zu ziehen drohten.

Eine Erklärung der SAWS lautete: „In den hochgelegenen Gebieten wird mit verbreitetem Schneefall gerechnet, im Südwesten mit störendem Schnee.“

Die Flocken fielen jedoch viel weiter entfernt als vorhergesagt – auch in Hilton, Hillcrest, Dalton und anderen Teilen der Provinz.

Selbst tief gelegene Regionen wie Drummond waren davon betroffen. Zum ersten Mal überhaupt fiel Niederschlag dort teilweise als Schnee!

Seltener Schneefall in der Chilenischen Wüste

Die Bewohner von El Salvador, einer kleinen Stadt in der chilenischen Atacama-Wüste, wurden von sehr seltenem Schneefall am Ende der Saison überrascht.

Solch beträchtliche Ansammlungen sind für Ende August selten, erklärt der örtliche Meteorologe Daniel Diaz.

Selbst im Juni oder Juli wäre ein solches Ereignis relativ ungewöhnlich und käme etwa alle drei Jahre vor, aber starke Schneefälle im September (in der südlichen Hemisphäre auch Frühling genannt) sind „ungewöhnlich“, so Diaz.

Link: https://electroverse.net/historic-snowfall-hits-south-africa-rare-snow-blankets-chilean-desert-disappointing-temps-besiege-europe-la-nina-watch-cme-update/

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Schneefall schon in der Vorsaison in Uttarakhand, Indien

1.September: Mit der Kälte hat auch der Schneefall in den höheren Himalaya-Regionen eingesetzt.

Der erste Schneefall der Saison fiel am Dienstagmorgen auf den Gipfeln von Badrinath, berichtet uttarakhandnewsnetwork.com.

Bislang galt der 13. September als Winteranfang – in diesem Jahr ist der Schnee jedoch zwei Wochen früher als üblich eingetroffen.

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Erste Ski-Gebiete in den Alpen öffnen nach starken August-Schneefällen

1.September: 1. September: Mehr als ein Dutzend Gletscherskigebiete in Europa werden voraussichtlich bis Ende des Monats in Betrieb gehen, nachdem die starken Schneefälle in den höheren Lagen des Kontinents anhalten.

Wie inthesnow.com berichtet, gab es im August wiederholt Schneefälle auf den Gletschern der Alpen.

Link: https://electroverse.net/early-season-snowfall-in-india-european-ski-areas-see-heavy-august-snow-and-green-europe/

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Texas: Das Jahr, in dem kein einziges Mal die 100°F-Marke* erreicht worden ist

[*ca. 38°C]

6.September: Wie bereits kurz erwähnt, erlebte Texas im Februar 2021 einen historischen Kaltlufteinbruch, bei dem 702 Menschen starben.

Viele Experten erwarteten, dass der Sommer im „Lone Star State“ zu großer Hitze übergehen würde. Das liegt daran, dass Wettermuster die Angewohnheit haben, sich im Laufe der Zeit auszugleichen – ein kalter Winter kann oft zu einem heißen Sommer führen und umgekehrt.

In diesem Jahr war dies jedoch nicht der Fall (und das Gleiche gilt für eine Vielzahl anderer Regionen, einschließlich des Vereinigten Königreichs und großer Teile Europas) – auf einen kalten Winter folgte ein kalter Frühling, der wiederum von einem kühlen Sommer abgelöst wurde.

Wie tpr.org berichtet, war dieser Sommer in Zentral- und Südtexas ungewöhnlich.

In San Antonio erreichte die Temperatur während des meteorologischen Sommers – vom 1. Juni bis zum 31. August – nie die 100-Grad-Marke, was ein unglaublich seltenes Ereignis ist (das letzte Mal geschah dies im Jahr 2007 – in der letzten Phase des 23. Zyklus, aber davor waren es Jahrzehnte).

Link: https://electroverse.net/extreme-cold-now-a-result-of-global-warming-texas-2021-the-year-without-100f/ (nach unten scrollen)

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Die folgenden drei Meldungen stehen alle unter dem Link nach der dritten Meldung:

Seltener Frühjahrs-Schnee in Ecuador

8.September: Am Montag, dem 6. September, wurde in zahlreichen Orten Ecuadors seltener und starker Schneefall gemeldet.

„Das ungewöhnliche meteorologische Phänomen führte zur Sperrung von Straßen und dazu, dass Fahrzeuge stecken blieben“, heißt es in den ersten Zeilen eines Artikels auf ecuavisa.com.

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Temperatursturz in Südafrika

Wie in Südamerika hat auch Südafrika in diesem Winter unter einer Reihe von rekordverdächtigen antarktischen Kaltluftausbrüchen gelitten. Und nun greifen die eisigen Bedingungen auf den Frühling über und verkürzen die Vegetationsperiode.

Am Dienstag, dem 7. September, wurde in den höheren Lagen Südafrikas starker Schneefall gemeldet.



Die antarktische Front wird nur von kurzer Dauer sein und in etwa einem Tag vorübergehen – aber sie hat ihre Spuren hinterlassen (siehe Fotos unten) und könnte eine Schluss-Apotheose einer brutal kalte Wintersaison in weiten Teilen des südlichen Afrikas beenden, einschließlich der Länder Botswana und Namibia.

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Erster Schnee auf dem Gipfel des Fujiyama kommt einen Monat früher als normal

Die erste Schneedecke der Saison auf dem Fujiyama hat sich in diesem Jahr gut vier Wochen früher als üblich gebildet.

Japans kultiger 3.776 Meter hoher Berg wurde am 7. September mit einer ordentlichen Portion globaler Erwärmung überzogen – etwa 25 Tage früher als sonst.

Alle drei Meldungen sind mit eindrucksvollen Photos und Videos belegt. Es lohnt sich also, den Link hzu diesen drei Meldungen anzuklicken:

https://electroverse.net/rare-spring-snow-hits-ecuador-temps-plummet-in-south-africa-mount-fujis-first-snowcap-arrives-a-month-early/

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wird fortgesetzt … (mit 28)

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Brasilien steht hinter Bolsonaro: Millionen protestieren gegen Justiz-Korruption

Brasilien steht hinter Bolsonaro: Millionen protestieren gegen Justiz-Korruption

Dass die Mainstream-Medien den vom Volk geliebten brasilianischen Präsidenten zum Teufel höchstpersönlich stempeln, ist nicht neu. Schon seit seiner Wahl im Jahr 2018 ist der patriotische Politiker, der mit der Korruption des verkrusteten Politbetriebs aufräumt, der Einheitspresse ein Dorn im Auge. Dass er sich gegen Kommunisten und Globalisten einsetzt, ist bei den Mächtigen ebenso wenig gerne gesehen. Dass er folgerichtig auch auf eine andere Corona-Politik setzte und sein Volk nicht mit Diktatur-Maßnahmen gängeln wollte, brachte das Fass zum überlaufen. Plötzlich wurde ein schikanöses Verfahren wegen angeblicher „Verbreitung von Falschnachrichten“ eingeleitet. Das Volk hält ihm die Treue – und die Systemmedien hetzen wie nie zuvor. 

  • Westliche Medien wollten Bolsonaro zum Putschisten stilisieren, der die Gerichtsbarkeit nicht achtet – seine Unterstützer wurden verunglimpft
  • Diese waren zu Hunderttausenden auf der Straße und protestierten friedlich gegen Korruption
  • Bekenntnis zu den Institutionen in „Erklärung an die Nation“
  • Oberster Gerichtshof versuchte bereits mehrmals seinen Freiheits-Kurs in der Corona-Zeit zu kippen – etwa mit regionalen Impfpflichten
  • Allen Unkenrufen zum Trotz: Bolsonaro tritt für das Volk ein – und das Volk für Bolsonaro

Er ist gegen Korruption: Und die Medien gegen ihn

„Bolsonaro probt den Putsch“, titelte der „Standard“ am Mittwoch. Dass er sich diese Woche am Unabhängigkeitstag vor hunderttausenden Brasilianern bürgernah gab, legt man ihm als Inszenierung aus. Dass seine Anhänger angesichts politischer und juristischen Finten gegen den beliebten Staatschef zu Hunderttausenden auf die Straße gehen, wird als Weltuntergangsszenario dargestellt. Er will den Brasilianern ein gutes Staatsoberhaupt sein und ruft ihnen zu: „Ich bitte Gott um mehr Weisheit, Kraft und Mut, um gut entscheiden zu können.“ Den Anordnungen eines Höchstgerichts, das seine verfassungsmäßigen Kompetenzen überschreitet, will er nicht Folge leisten. Der Oberste Gerichtshof konterkariert etwa seit Monaten seine Freiheits-Politik ohne viele Corona-Einschränkungen und hat es nun auf ihn abgesehen.

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Im Wissen, dass der nach Ansicht vieler Brasilianer korrupte Politbetrieb alles tun wird, um ihn loszuwerden, warnt er vor möglichen Wahlfälschungen bei der Wahl im nächsten Jahr – in Brasilien ist die Briefwahl Pflicht. Die gleichgeschalteten Medien machen daraus einen Griff nach der Allmacht. Die einseitige Berichterstattung macht den Eindruck, als wolle sich ein Despot über alles hinwegsetzen. Sie sehnen die Eskalation herbei, schreiben von Panzern vor dem Parlament – und verlieren nur wenige Worte über die friedliche Menschenmenge, die ihren Präsidenten unterstützt. Bestenfalls rechnen sie deren Zahlen absurd klein – obwohl Videomaterial hunderttausende, möglicherweise Millionen Bürger in Brasilia, Sao Paolo & Co. zeigt, die auf die Straße gehen, um ihren Präsidenten zu unterstützen.

Um die farbenfrohen Proteste hautnah zu erleben und vor Ort ein differenziertes Bild zu bekommen, reisten der deutsche Anwalt Dr. Markus Haintz und die Journalistin Vicky Richter auf eigene Faust nach Brasilien. Dabei entstanden bezeichnende Bilder, die so gar nichts mit dem zu tun haben, was die westliche Mainstream-Presse schreibt.

Keine Eskalation: Bolsonaros „Erklärung an die Nation“

Doch die vom Mainstream erhoffte Eskalation bleibt aus. Bolsonaro beweist in der Folge sein Verhandlungsgeschick. Noch am Donnerstag telefonierten Bolsonaro und der Alexandre de Moraes, ehemaliger Justizminister unter dessen Amtsvorgänger Michel Temer und nunmehriger Richter am Obersten Gerichtshof. Schon zuvor hatten sich Bolsonaro und Temer zu einem Gespräch in Sao Paulo getroffen und sich darauf geeinigt, dass der Präsident eine „Erklärung an die Nation“ veröffentlicht. Das Gespräch war positiv – und das Resultat war ein Kompromiss, mit dem alle Seiten leben konnten.

Darin erklärte er, dass ihm die Harmonie zwischen den Institutionen wichtig ist, und dass die medial herbeidiskutierte Krisenlage eine Folge der Meinungsverschiedenheiten über die schikanöse Untersuchung ist. Wenn er selbst heftige Worte ans Volk richte, geschehe dies nicht aus Spaltungsabsicht, sondern aus der Hitze des Gefechts. Das Gemeinwohl der Brasilianer stehe an oberster Stelle. Nichtsdestotrotz gebe es Unstimmigkeiten in der Rechtsauffassung mit Ex-Minister de Moraes – die eben gerichtlich geklärt werden. Er erinnerte an die Wichtigkeit des Dialogs mit anderen Akteuren sowie der Grundrechte. Sein Dank gelte dem brasilianischen Volk: Er teile seine Grundsätze und Werte und lenke anhand dessen das Schicksal des Landes.

Streit mit Gericht basiert auf seinem Freiheits-Kurs

Der Streit mit der Gerichtsbarkeit auf der einen Seite und Regional-Regierungen auf der anderen Seite ist für Bolsonaro nicht neu – aber er wurde während der Corona-Zeit umso intensiver. Weltweit attackierten ihn Medien für seinen unorthodoxen Zugang, der  vor allem auf Empfehlungen basiert. Seine Regierung setzte zudem früh – und mit einigem Erfolg – auf alternative Covid-Behandlungsmethoden wie Ivermectin. Man kümmerte sich einerseits darum, dass genügend Impfstoff für alle Impfwilligen vorhanden sei – stellte dies der Bevölkerung aber völlig frei. Bolsonaro selbst, der Genesenenstatus hat, ist laut eigenen Aussagen, der einzige G20-Staatschef, der sich weiterhin nicht impfen lassen möchte.

Aber selbst diese Freiheit wurde vom Obersten Gerichtshof torpediert. So erlaubte das Gericht etwa den Provinzen, eigenmächtig regionale Impfpflichten zu erlassen – obwohl dies von der Bolsonaro-Regierung nicht gewünscht ist. Seine Meinung ist: „Niemand kann jemanden zur Impfung zwingen. Wir sprechen von menschlichen Leben, wo ist unsere Freiheit?“ Eine Freiheit, die er vorgeben wollte – etwa Reisefreiheit und das öffentliche Leben offen zu halten. Als Argentinien und Kolumbien aus Corona-Angst die Fußball-Kontinentalmeisterschaft „Copa America“ absagte, sprang Brasilien nicht zuletzt auf Wunsch von Bolsonaro als Ausrichter kurzfristig ein. Masken hält er für ineffektiv und stellt sie den Menschen im Land daher frei. Er drohte mit dem WHO-Austritt, kritisierte die Pfizer-Impfung scharf und verzichtete letztendlich nach dreisten Forderung des Konzerns gänzlich auf dessen umstrittenes Vakzin.

Gericht sieht Bolsonaros Corona-Kurs als zu lasch an

Aber was auch immer er anordnete: Entweder machthungrige regionale Politiker oder das Höchstgericht versuchten es zu torpedieren. Erst unlängst ließen die Behörden in Sao Paolo sogar argentinische Nationalspieler auf dem Fußballfeld in Gewahrsam nehmen, weil diese zuvor bei ihren Vereinen in Großbritannien, das also Risikoland zählt, gewesen waren. Der Bundesstaat Sao Paulo gilt als Verfechter einer rigorosen Corona-Politik und agiert als Quertreiber gegen den näher auf die Freiheit ausgerichteten Weg von Bolsonaro und seinem Team.

Im April begannen sich die Ereignisse zu überschlagen. Plötzlich wurde etwa gerichtlich ermittelt, ob die Bolsonaro-Regierung nicht zu lasch gegen das Virus vorgegangen sei. Wenige Tage später versuchten hochrangige Staatsanwälte zu argumentieren, dass man ihn für jeden einzelnen an oder mit Corona verstorbenen Brasilianer zur Verantwortung ziehen müsse und ein Amtsenthebungs-Verfahren sinnvoll wäre. Der Oberste Gerichtshof gab das Untersuchungsverfahren frei. Und die Staatsmedien westlicher Länder schoben ihm dieselben Unterstellungen in die Schuhe. Medien versuchten sogar zu behaupten, die Brasilianer wären für eine Impfpflicht – und verwendeten dafür gezielt urbane Umfragesamples, um gegen Bolsonaro Stimmung zu machen.

Vom Volk geliebt – von Linken & Systemmedien gehasst

Doch Bolsanaro blieb stabil gegen den Gegenwind – er ließ sich nicht ins Bockshorn jagen und hielt jeder Anfeindung aus der Provinz und aus den Gerichten stand. Das verzieh man ihm nicht – und so ermittelte man nun wegen der „Verbreitung von Falschnachrichten“. Es passt der verhaberten Justiz nicht in den Kram, dass ausgerechnet der Staatschef auf die üblichen Narrative pfeift. Da sogar soziale Medien seine Kommentare löschten, konterte er erst diese Woche mit einem Präsidenten-Dekret, das derartige Zensur gegen ihn und andere kritische Stimmen einschränken soll. Ein Mann im Kampf gegen die Eliten – und die Eliten im Kampf gegen ihn. Das Volk liebt den Mann, der für das Volk kämpft – und es kämpft für ihn. Auf der Straße, aber friedlich stehen sie für die Freiheit und gegen Bevormundung und Korruption ein.

Aber im Westen bleibt nur das Bild übrig vom Despoten, das die oppositionellen Linken zeichnen wollen. Niemand räumte ihm, der die Rohstoffe seines Landes vor Übergriffen aus dem Ausland schützen und mit dem korrupten Staatsapparat aufräumen wollte, vor seiner Wahl irgendwelche Chancen ein. Doch das Volk lechzte nach Veränderung – und entgegen der Darstellung als „Rassist“ und „Rechtsextremen“ wählten ihn die Brasilianer zum Präsidenten. Schwarze, Weiße, Indianer; Arme und Reiche; Junge und Alte; einfache Bürger und Prominente wie Formel-1-Weltmeister Nelso Piquet halten zu ihm. Und so gingen sie in Scharen auf die Straße, um gegen die Angriffe auf Bolsonaro zu protestieren. Sie demonstrieren auch gegen einen verpflichtenden Impfpass – den ihnen, anders als in anderen Ländern, aber nicht der Präsident, sondern seine Gegner im Staatsapparat aufzwingen wollen.

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Afghanistan, das gefeierte Desaster

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Der Beitrag Afghanistan, das gefeierte Desaster erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Mückstein will weiter nachschärfen: Jetzt droht Impfpflicht für Wirtshaus!

Mückstein will weiter nachschärfen: Jetzt droht Impfpflicht für Wirtshaus!

Gerade erst am Mittwoch stellten Kurz und Mückstein ihren umstrittenen Stufenplan vor. Besonders für Kritik sorgte dabei die mögliche Diskriminierung entlang des Impfstatus sowie der Kontrollaufruf an die Polizei, stichprobenartig die FFP2-Maskenpflicht für Ungeimpfte in Geschäften zu kontrollieren. Alarmierend war auch die Verschärfung bisheriger 3G- und 2G-Regeln. Nun packt Mückstein den nächsten Hammer aus: Er will auch die „normale“ Gastronomie und Veranstaltungen aller Art nur mehr Geimpften und Genesenen vorbehalten. Ins Feierabendbier „reintesten“ wäre dann unmöglich. 

  • Neue Eskalations-Stufe für den „Stufenplan“: Sobald 500 Betten belegt sind, könnten nur mehr Geimpfte & Genesene ins Wirtshaus und zu Veranstaltungen aller Art dürfen
  • Sollen diese Maßnahmen vor der OÖ-Wahl verschleiern, dass die Regierung nach dem Urnengang vielleicht doch einen „Lockdown für Ungeimpfte“ plant?
  • Kostenpflicht für Tests trifft vor allem kleinere Einkommen hart
  • Intensivbetten als Entscheidungsgrundlage problematisch: Fast ein Drittel aller „Covid-Intensivpatienten“ liegen gar nicht wegen, sondern nur „mit“ dem Virus im Spital

2G-Regel für Veranstaltungen und Gastronomie möglich

Schlagend würde diese Regelung nach Vorstellung Mücksteins ab 25 Prozent Belegungsgrad der Intensivbetten, also etwa 500 Patienten. Damit würde die Regelung, welche Türkis-Grün ab 15 Prozent für die Nachgastronomie und Großveranstaltungen vorsieht, ausgeweitet. Kein Fußballspiel, kein Firmenessen im Restaurant, keine Hochzeit der Schwester, kein Eisbecher im Gastgarten und kein Feierabendbier gibt es dann noch ohne zwei Impfdosen respektive einen Genesen-Nachweis. Es macht den Eindruck eines verpflichtenden „Lokalverbots für Ungeimpfte“.

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Ob damit das Ende der Fahnenstange erreicht ist, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Könnte die Regierung schon bald eine weitere „30 Prozent“-Schwelle planen, bei der eine 2G-Regel womöglich generell für alle Orte gilt, bei denen derzeit ein 3G-Nachweis vonnöten ist? Derzeit gibt es zwar keine Indizien in diese Richtung, allerdings könnte man dies auch für die neuen Pläne zu einer „25 Prozent-Schwelle“ ins Feld führen…

Kommt nach der OÖ-Wahl der Lockdown für Ungeimpfte?

Der Mückstein-Plan ist aus mehreren Gründen pikant. Einerseits wird das Erreichen eines solchen Schwellenwertes erst für nach der Oberösterreich-Wahl prognostiziert. Damit würde die türkis-grüne Regierung die Menschen im Wahlkampf noch im Glauben an ihre Versprechen halten – nur um nach dem Urnengang massiv nachzuschärfen.

Als Sündenbock haben sie dabei die Ungeimpften auserkoren – denen man einen immer größeren Druck auferlegt. Schon am Mittwoch hatte Bundeskanzler Sebastian Kurz versucht, eine „Pandemie der Ungeimpften“ herbei zu fabulieren. In den Tagen davor war mehrfach ein „Lockdown für Ungeimpfte“ womöglich im Oktober im Gespräch. 

Kostenpflichtige Tests sollen Bürger zur Impfung treiben

So scheint sich die Bundesregierung darüber einig, dass Corona-Tests bald kostenpflichtig werden sollen. Dass man damit die Bürger zur Impfung treiben will, daraus macht der grüne Gesundheitsminister keinen Hehl: Er glaubt, dass es „durchaus auch ein Anreiz sein kann für Ungeimpfte, die jetzt durchtesten können, dass sie sich impfen lassen. Wir brauchen Geimpfte und nicht Getestete.“ In der Realität heißt das: Will ein ungeimpfter Arbeiter zum Friseur oder zum Bier mit Freunden, muss er tief in die Tasche greifen.

Corona bei vielen Intensivpatienten nur Nebendiagnose

Das gilt freilich nur im Falle, dass die Intensivbetten-Belegung unter 25 Prozent bleibt. Andernfalls gilt zumindest in letzterem Fall wohl eine 2G-Pflicht. Dies ist allerdings auch vor dem Hintergrund problematisch, dass die Zählweise uneinheitlich und unsauber ist. Liegt jemand etwa wegen eines Beinbruchs nach einem Verkehrsunfall auf einer Intensiv-Station und produziert zufällig auch einen positiven Test, gilt er als Covid-Intensivpatient. Laut „Servus TV“ betrifft dies fast ein Drittel aller angeblichen Corona-Intensivpatienten.

Wann strengere Corona-Regeln in Kraft treten, soll in Zukunft von der Auslastung der Intensivstationen abhängen. Doch die derzeitige Zählweise liefert kein exaktes Bild. #ServusNachrichten pic.twitter.com/Z3sb8J2yCc

— Servus Nachrichten (@ServusTV_News) September 7, 2021

 

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