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Warum Zyklon-B, wenn es auch ohne gegangen wäre?
Das folgende geistert mir schon sehr lange in meinem Kopf herum. Es stammt noch aus der Zeit, bevor ich des ständigen Hitler-Tourette überdrüssig wurde und fortan jedes Mal dann weggeschaltet habe, wenn das Stichwort fiel (das ist schon so lange her, dass ich über das Spiegel Cover mit Hitlers Uhr schon nur noch gelacht habe). Dennoch werde ich als Ausnahme in diesem Beitrag meinen Senf zu einem der großen Weltkriegsthemen ausbreiten,der wie der Titel andeutet zwar recht scharf daherkommt, aber nicht zwingend ungenießbar ist und in meinen Augen eine neue Perspektive auf das Thema eröffnet (man darf mir gerne schriftlich widersprechen; es würde mich interessieren). Konkreter Anlass ist ein aktuelles Video von Feroz Khan, in dem er sich unter anderem mit der dann doch recht grob gerundeten Zahl von sechs Millionen Holocaustopfern auseinandersetzt. Meine Hypothese spielt sich in einer anderen Dimension ab, aber auch sie befasst sich mit einer Frage, die in der Regel nicht einmal mit der Kneifzange angefasst wird.
Der Krieg als sauber durchlaufendes Programm
In meiner Schulzeit fand ich es immer seltsam, dass beim Thema des Zweiten Weltkriegs nie der Krieg selbst behandelt wurde. Einzig die industrielle Judenvernichtung nach der Wannseekonferenz 1941 und selten einmal eine Rede einer der Nazigrößen wurden behandelt, der inhaltliche Rest fand vor dem Krieg statt. Im Nachhinein ist mir klar, dass der Vorlauf zum Krieg in der Analyse erheblich bedeutender ist als das Kriegsgeschehen selbst, auch wenn bei mir am Ende einige kritische Lücken klafften. Insbesondere die Frage nach der Genauigkeit kommunistischer Gräueltaten gegen deutsche Soldaten und daraus abgeleitet deren Bedeutung um die Gegenwehr bis zum bitteren Ende, aber auch Fragen zum Verhalten von Italien und Japan als den beiden wichtigsten Verbündeten Nazideutschlands blieben weitgehend offen.
Bis heute frage ich mich beispielsweise, warum Japan überhaupt mit den USA in den Krieg eingetreten ist. Naheliegend ist zwar das Argument mit den unter US-Kontrolle stehenden Philippinen, die dem japanischen Ziel einer Kontrolle über den Pazifik und den Indischen Ozean entgegen standen. Das Risiko der damals noch im Aufsteigen begriffenen Großmacht USA allerdings war kein geringes und es wäre vermutlich auch unter Umgehung aller amerikanischen Besitzungen im Pazifikraum möglich gewesen, die Kontrolle über die damals zum niederländischen Kolonialreich gehörenden Inseln Indonesiens, Malaysias und Papua Neuguinea zu erlangen.
Vermutlich hätte es in den meisten Fällen ausgereicht, eines der mächtigen Schiffe der Yamato-Klasse an die Küste fahren zu lassen, um die spärlich verteidigten Inseln unter japanische Besatzung zu bringen. Selbiges gilt für das damals von Frankreich verwaltete Indochina, wobei beide europäischen Mächte damals bereits von Nazideutschland geschlagen waren und eine neue Unabhängigkeit unter japanischer Hegemonie von den Einheimischen eventuell sogar goutiert worden wäre. Das zeitweise Vordringen Japans bis ins heutige Burma zeigt das Potenzial, das mit einer direkten Konfrontation mit den USA vergeben wurde.
In südlicher Erweiterung Ozeaniens wäre es für das imperiale Japan ohne den Krieg gegen die USA sehr wahrscheinlich ebenso ein leichtes gewesen, Neuseeland und Australien zu erobern. Beide Inseln waren damals schon für ihren Rohstoffabbau bekannt, während Australien in den 1940er Jahren mit unter sieben Millionen so viele Einwohner hatte wie Neuseeland heute. Zum Vergleich: Japan hatte zur Zeit des Zweiten Weltkriegs mehr als 70 Millionen Einwohner. Mit Australien und Neuseeland wäre Japans Hegemonie über den Pazifik gesichert gewesen, dem Land wären die für eine weitere Expansion die dringen Rohstoffe zur Verfügung gestanden, während insbesondere Australien das Tor in den Indischen Ozean und damit nach Indien und nach Ostafrika weit geöffnet hätte. Das Verdrängen der USA aus dem Westpazifik wäre mit der entstandenen Wucht vermutlich leichter gelungen.
Bekanntlich kam es ganz anders und so war die Geschichte des Krieges an quasi allen Fronten im Grunde genommen bereits geschrieben, noch bevor die Schlachten geschlagen waren. Mit ganz wenigen Ausnahmen – wie etwa die Eroberung von Kreta, Italiens idiotischer Angriff auf Griechenland, Japans Angriff auf die USA, Francos und vor allem Finnlands Indifferenz, Heisenbergs Unfähigkeit (Unwille?) zum Bau der Bombe – lief der Zweite Weltkrieg zuverlässig ab wie Programm, in dem immer das wahrscheinlichste geschehen sollte und dann auch geschah. Dies gilt für die deutsche und auch die japanische Expansion, für das Überstrecken der jeweiligen Fronten, für den quälenden und verlustreichen Rückzug, und auch für die Rohstoffknappheiten und infolge dessen der Kampf zwischen Masse und Klasse der unterschiedlichen Kriegsparteien, in dem letztere infolge der intrinsischen Fragilität ihrer Technologie (und vermutlich auch ihrer Ideologie) den Kürzeren zogen.
Industrielle Menschenvernichtung ohne Giftgas
Ein weiteres Element in diesem Programm der maximalen Wahrscheinlichkeit, das in meinen Augen irgendwie nicht so recht ins Bild passen will, ist die Verwendung von Zyklon-B bei der Vernichtung der europäischen Juden und anderer Unerwünschter unter der Naziideologie. Wenn man es genau nimmt, dann gehört der Holocaust als prinzipiell rein politische Maßnahme zwar nicht wirklich zum Kriegsgeschehen hinzu. Da die Judenvernichtung allerdings gleich hinter der Eroberungen zum Prioritätsziel erklärt wurde, hatte diese einen so großen Einfluss auf den Verlauf des Krieges in Osteuropa, dass diese zum allgemeinen Kriegsprogramm hinzugezählt werden kann.
Die nagende Frage im Zusammenhang mit der Judenvernichtung, die nicht ins Bild passen will, lautet für mich, wie sich die Abwesenheit von Zyklon-B auf den Massenmord in den Konzentrationslagern ausgewirkt hätte. Gemeinhin wird hingestellt, dass die Verwendung von Giftgas deswegen erfolgte, weil es als besonders zuverlässig galt und als eine saubere Methode für ein dreckiges Geschäft erachtet wurde, mit dem sich die von einer herrenrassistischen Ideologie getriebenen Täter auf psychologischer Ebene auf Distanz von ihren abgründigen Taten halten konnten.
Letzteres mag durchaus sein. Doch zuverlässig oder gar effizienzverbessernd war die Verwendung von Giftgas mit Sicherheit nicht. In Anbetracht der Priorität, die der Judenvernichtung mit dem ins Stocken geratenen Eroberung der Sowjetunion eingeräumt wurde, handelt es sich bei der Verwendung von Zyklon-B als Hauptmordmittel um einen einen Luxus, den sich Himmlers SS eigentlich nicht hätte leisten können und auch nicht hätte leisten müssen. Dafür waren die Frontberichte zu negativ und der zugehörige Führerbefehl zu bedeutend. Wer einen klaren Auftrag mit Priorität auszuführen hat, der überdies komplex ist und unter Zeitdruck erfolgen muss, der treibt keine Sperenzchen, sondern wendet systematisch jene Methoden an, die sich in der Vergangenheit schon als erfolgreich erwiesen haben. Das gilt für das Betreiben eines Weihnachtsmarktstandes genauso wie für den Betrieb eines Vernichtungslagers.
Das Gegenteil von Vernichtungseffizienz
Die Belagerung von Leningrad diente dem Ziel der Aushungerung der dort eingeschlossenen Menschen. Warum wurden die Juden und Zigeuner Europas nicht ebenso systematisch ausgehungert? Aus vielen leidvollen Erfahrungen auch aus dem militärischen Bereich war damals gut bekannt, dass unhygienische Zustände unter dicht gedrängten Menschen an einem Ort sehr schnell zur Verbreitung schwerer Infektionskrankheiten führt. Warum wurden die Unerwünschten nicht einfach eingesperrt und dann sich selbst, der Ruhr und Typhus überlassen?
Wäre es den zuständigen Parteikadern wirklich um chemische Sauberkeit gegangen, dann hätten es auch luftdicht abgeschlossene Schlafbaracken getan, in denen die Gefangenen dicht gedrängt selig eingeschlafen wären und nie wieder auf. Über Himmler heißt es in diesem Zusammenhang, dass er sich übergeben haben soll, als ihm eine mobile Vergasungsanlage präsentiert wurde, bei der die Abgase eines LKW in den luftdicht abgeschlossenen Laderaum geblasen wurde. Es funktionierte, Himmler sah es, musste sich übergeben und blies die Sache ab. Warum, frage ich mich, setzte die SS nachfolgend dennoch auf Zyklon-B, wenn schon das verhältnismäßig harmlosere CO2 bei den Planern des Massenmordes zu Würgereiz führte?
Mit Zyklon-B wurde der gesamte industrielle Vernichtungsprozess in völlig unnötiger Weise teurer und komplexer gemacht. Beispielsweise musste die Substanz immer wieder nachbestellt und geliefert werden, die Gaskammern mussten nach deren Verwendung zum Schutz der Mitarbeiter stets gereinigt werden, was auch für den Transport der Leichen zur Verbrennung galt, die vermutlich Reste von Gas auf ihrer Haut hatten. Mit dem Einsatz von Zyklon-B wurde der Vernichtungsprozess um sicherlich mehr als ein Dutzend Arbeitsschritte verlängert, ohne dass dies am Prozess oder am Arbeitsergebnis etwas wesentliches verbessert hätte. Es mag sein, dass die Betroffenen schneller umgekippt sind, oder beim Krepieren etwas leiser geröchelt haben.
Psychopathen mit der Verantwortung über den reibungslosen Betrieb in einem Vernichtungslager für unwertes Leben würden sich sehr wahrscheinlich eher über Verzögerungen bei der Nachlieferung von Zyklon-B stören, denn am Ton des verzweifelten Schreiens und Flehens im Tötungsprozess befindlicher Insassen. Ebenso macht es für sie keinen Unterschied, ob es 20 oder lediglich 12 Minuten bis zum Eintreten des Todes dauert – nur um die eingesparten acht Minuten mit dem Wegwischen der Giftgasreste zu verbringen. Wie ich es drehe oder wende, Zyklon-B ergibt keinen Sinn. Ich weiß, der gesamte Gedankengang ist zynisch und geht über die gängigen Geschmacksgrenzen hinaus. Gleichzeitig lassen sich derartige Bilder bei der Analyse eines derartig abgründigen Vorgangs jedoch nicht vermeiden. Man muss sich in die Situation hineinzuversetzen.
Steile These: Lebensretter Zyklon-B
Meine Schlussfolgerung aus dieser Analyse fällt dabei noch einmal eine ganze eine Ecke schräger aus als das Durchspielen der gegebenen Alternativen. Sie gefällt mir selbst nicht, allerdings komme ich jedes Mal zu dem selben Schluss, wenn ich den konkreten Prozess der Judenvernichtung durchdenke. Dieser besteht darin, dass ein Vernichtungssystem ohne Zyklon-B zu wesentlich mehr Toten geführt hätte, als es damals mit der Verwendung des Giftstoffs der Fall war. In Ableitung daraus sieht es für mich ganz danach aus, als wurde mit dem Einsatz von Zyklon-B sehr vielen Insassen der Vernichtungslager das Leben gerettet, die mit Hilfe anderer Tötungsmethoden sehr wahrscheinlich ebenfalls umgebracht worden wären.
Mit dieser Feststellung ergibt sich das nächste Problem, da den Verantwortlichen die sich aus Zyklon-B ergebenden Umständlichkeiten damals bewusst gewesen sein muss. Wir dürfen nicht vergessen, dass es sich bei der Judenvernichtung um eine Operation handelte, in deren Rahmen innerhalb von drei Jahren quer über Europa verteilt circa sechs Millionen Menschen ermordet wurden. Das sind durchschnittlich 6.000 pro Tag. Von diesen starben viele sicherlich aus anderen Gründen. Doch selbst wenn es nur ein Zehntel war, das mit Hilfe von Zyklon-B ermordet wurde, muss dennoch eine ganze Kompanie alleine für die Bereitstellung des Giftstoffs abgestellt worden sein. Das ist eine Menge Personal. Trotzdem und trotz aller sonstiger Sachzwänge hat die Führungselite dennoch darauf bestanden.
Wie oben erwähnt gibt es einige Erklärungsansätze, warum auf Zyklon-B zurückgegriffen wurde. In meinen Augen sind diese jedoch allesamt entweder schwach oder widersprüchlich. Einzig das psychologische Argument mit der Sauberkeit hat eine gewisse Stärke, da wie in jedem höheren Apparat zwar vermutlich auch bei der NSDAP die Psychopathen überwogen, der Selektionsprozess mit einer Generation jedoch viel zu kurz wirkte, als dass ein geschlossenes Psychopathensystem entstehen konnte, wie es heute beispielsweise bei der Kommunistischen Partei Chinas vorzufinden ist. Ein vermutlich unbewusster Wille zur mentalen Entlastung von der Wahnsinnstat muss innerhalb des Apparats stets bestanden haben.
Warum wurde Zyklon-B trotzdem eingesetzt?
Mehrere Möglichkeiten sehe ich, warum es trotz der Gegenargumente dennoch zur Verwendung von Zyklon-B kam. Die erste Möglichkeit wäre, dass es in der Hierarchie aus welchen Gründen auch immer zu einer Fehlerkette kam, an deren Ende die Entscheidung für die Verwendung von Zyklon-B gefällt wurde. Entweder kann dies auf mangelnden Informationen oder Fehlinformationen beruht haben, was auf Inkompetenz an den entscheidenden Schnittstellen hindeuten würde. Unmöglich ist das nicht, die SS allerdings war eine elitäre Organisation, deren Karrierekader einer rigorosen Auswahl ausgesetzt wurden. Es bleibt daher eher unwahrscheinlich, was auch für mögliche Fehlinterpretationen gilt, da derartige Entscheidungen selten nur durch eine Hand gehen und das Giftgas über mehrere Jahre zum Einsatz kam.
Zweite Möglichkeit sehe ich in einer Überproduktion mit oder ohne Korruption. Die SS oder der Hersteller könnten zu viel der ursprünglich zur Schädlingsbekämpfung eingesetzten Zyklon-B auf Lager gehabt haben. Der Beschluss zur Verwendung der Substanz als Giftgas wäre in diesem Fall gegenüber anderen Mordmöglichkeiten getroffen worden, um die Überbestände abzubauen, bevor beispielsweise die Haltbarkeit der Dosen überschritten wird. Eine andere Möglichkeit in dieser Hinsicht könnte auch Korruption gewesen sein, wonach jemand in der Industrie das Produkt loswerden wollte und mit Hilfe von etwas monetärem Schmiermittel und dem Versprechen der Wirksamkeit auch gegenüber „zweibeinigen Schädlingen“ in der SS einen gut zahlenden Abnehmer fand. Unmöglich ist auch diese Variante nicht, allerdings wäre auch hier die Frage, ob es auf der Entscheiderebene hätte auffallen müssen, dass die Verwendung von Zyklon-B den gesamten Prozess verteuern und verkomplizieren würde.
Die dritte Möglichkeit schließlich ist eine, die genauso absurd klingt wie die Spekulation, wonach die Massenmordmaschine der SS ohne Zyklon-B sehr viel mehr Tote produziert hätte. Es geht darum, dass einzelne oder vielleicht auch nur eine einzige Figur weit oben in der Hierarchie ganz bewusst Zyklon-B in das Bewusstsein der Verantwortlichen gebracht haben könnte, damit möglichst viele KZ-Insassen den absehbar verlorenen Krieg überleben würden. Der Hebel wäre in diesem Fall vor allem über die Psychologie gelaufen, eventuell war auch Korruption im Spiel, oder auch einfach nur die Autorität eines uneinsichtigen Vorgesetzten, der gegen jeden Einwand auf eine „saubere“ Endlösung bestand. Ich kann nicht beurteilen, wie wahrscheinlich diese Version im Vergleich mit den anderen ist, würde sie aufgrund der Umstände aber nicht als die unwahrscheinlichste einstufen.
Am Ende bleibt nur Albert Speer
Lässt man sich auf das Gedankenspiel mit dem Zyklon-B als Hemmschuh im Vernichtungszirkus ein, dann gilt es nach potenziellen Verantwortlichen zu suchen, die dazu in der Lage gewesen wären, diese Idee in die Köpfe der entscheidenden und in verantwortlicher Position ausführenden Ideologen einzupflanzen. Es gibt einige Eigenschaften, die diese Person auf sich vereinen müsste, um in Anbetracht der größeren Umstände überhaupt zu etwas derartigem in der Lage zu sein.
Infrage käme jeder, der einen direkten Zugang zu den höchsten Kreisen der Naziherrschaft genoss und gleichzeitig die Weitsicht und einen tiefen Einblick in die wirkliche Kriegslage ab 1942 hatte, als mit dem umfassenden Einsatz von Zyklon-B begonnen wurde. Ebenso muss diese Person weiterhin über die Fähigkeit zu moralischen Zweifeln verfügt haben, was bedeutet, dass derjenige (oder diejenige?) kaum an Kampfhandlungen oder frühen Gräueltaten beteiligt gewesen sein konnte, da dies genauso zu einer Gefühlskälte gegenüber Opfern führt, wie etwa auch das hautnahe Miterleben von Bombardierungen deutscher Städte. Nicht zuletzt musste diese Person auch über erstklassige Kontakte in die Industrie verfügt haben oder um Wissen, wie sich Prozesse optimieren oder wie in diesem Fall unmerklich sabotieren lassen.
Eva Braun war es wohl eher nicht, so viel ist sicher. Am Ende des Trichters bleibt für mich vielmehr nur Hitlers Architekt Albert Speer übrig. Er pflegte bis zum bitteren Ende einen intensiven Kontakt zu Hitler und war per Du mit quasi allen Beteiligten des Regimes. Als eine Art künstlerischer Berater von Hitler genoss er im Unterschied zu allen anderen überdies einen quasi gänzlich unpolitischen Zugang zu ihm, was ihm gegenüber allen einen Vorteil verschaffe. Hinzu kam ab 1942 eine dezidiert kriegspolitische Komponente in Speers Rolle, als er zum Minister für die Kriegswirtschaft ernannt wurde. In dieser Funktion standen Speer buchstäblich alle Türen offen. Vermutlich war er damals in der Lage, mit nur einem Telefonat festzustellen, an welchen Orten gerade wie viele Kisten Zyklon-B gelagert wurden.
Kein Strick, sondern 20 Jahre Haft
Obwohl Speer zutiefst in das Regime verstrickt war, wurde er in Nürnberg im Unterschied zu fast allen anderen aus der Führungselite der Nazis nicht zum Tode verurteilt. Vielmehr konnte er das Gericht trotz seines Umgangs mit der obersten Führungsebene und seiner Verantwortlichkeit für die Kriegswirtschaft davon überzeugen, dass er nichts von den Todeszügen und der systematischen Menschenvernichtung gewusst zu haben. In Anbetracht dessen, dass sich die deutsche Vernichtungsindustrie in fundamentaler Weise von den kommunistischen davor und danach in der Weise unterschied, als dass nicht einfach nur wahllos getötet wurde, sondern ein komplexes material- und personalintensives Unternehmen dafür aufgebaut wurde, das mit Priorität einen signifikanten Teil der Kriegswirtschaft belegte, klingen die Beteuerungen durch Speer kaum glaubwürdig. Speer war ein kompetenter Wirtschaftsminister und als solcher musste er auch über den Bedarf und die Prioritäten der für die Ausführung des Holocaust verantwortlichen SS gewusst haben.
Dennoch bekam Speer nur 20 Jahre für seine nicht gerade insignifikante Beteiligung an der Naziherrschaft und wird von manchen sogar als der einzige „gute Nazi“ hingestellt, der sich von jeglichem Grauen um ihn herum freihalten konnte. Kurz vor dem Ende soll Speer nach eigenen Angaben beispielsweise auch versucht haben, Hitler von seinem Nerobefehl zur Zerstörung der Infrastruktur in Deutschland abzubringen. Die Frage ist, ob das wirklich so stimmte, wie er es darstellte, oder aber ob er damit nach außen hin lediglich seine vernunftbasierte Einsicht unterstreichen wollte, um von etwas anderem abzulenken, das ihn vor dem eigentlich verdienten Strick rettete, und was den Siegermächten intern zwar vielleicht bekannt war, aber als Geheimnis bewahrt wurde.
Über die wahren Gründe für die Verwendung von Zyklon-B wird wohl nie Sicherheit herrschen können. Selbiges gilt für die Verantwortlichen und ihre individuelle Motivation dahinter, sei es bei der Entscheidung für die Verwendung des Giftgases oder gegen den Einspruch zu dessen Verwendung. Zumindest die allgemeine Öffentlichkeit wird noch sehr lange auf die Wahrheit darüber warten müssen und ob es tatsächlich Speer war, der sich damit vor dem verdienten Todesurteil retten konnte. Sollte es so gewesen sein, dann werden wir selbstverständlich ebenso lange auf die Begründung dafür warten müssen, warum der Sachverhalt überhaupt zum Geheimnis erklärt wurden, oder ob es sich am Ende dann doch ganz anders verhielt. Eines aber erachte ich als (fast) sicher: Ohne Zyklon-B wäre der Zählerstand für das industrielle Morden in den Lagern bei Kriegsende weit höher zum stehen gekommen. Besser macht es die ganze Angelegenheit allerdings nicht wirklich.
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Sind diese Befunde der Todesstoß für Impfpässe?
- Mehr als 15 Studien zeigen nun, dass die natürliche Immunität, die man nach der Genesung von COVID-19 erhält, weitaus besser und dauerhafter ist als die von der COVID-Spritze
- Klagen gegen Impfvorschriften, die die natürliche Immunität nicht als Alternative zur COVID-Spritze akzeptieren
- Todd Zywicki, Juraprofessor an der George Mason University in Virginia, klagte gegen die Impfpflicht der Schule, die die natürliche Immunität nicht anerkannte. Die Schule einigte sich außergerichtlich und gewährte Zywicki eine medizinische Ausnahmegenehmigung. Sie änderte jedoch nicht ihre allgemeine Politik, um andere Mitarbeiter und Studenten mit natürlicher Immunität anzuerkennen.
- Einige der Kläger in einer Klage gegen die Rutgers University in New Jersey wenden sich ebenfalls gegen das Impfmandat mit der Begründung, dass sie natürliche Immunität besitzen. Diese Klage ist noch anhängig.
- Da COVID-Impfungen eine Infektion oder die Verbreitung des Virus nicht verhindern und COVID-geimpfte Personen dieselbe Viruslast tragen, wenn sie Symptome zeigen, wie ungeimpfte Personen, fällt das Argument, dass Impfpässe „Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit“ von Personen, die „sicher“ sind, identifizieren und trennen können, einfach weg
Während Regierungen auf der ganzen Welt ihre Pläne für Impfpässe mit Volldampf vorantreiben, sind zwei wichtige Dinge eingetreten, die das ganze Argument irreparabel durchlöchern.
Erstens zeigen inzwischen mehr als 15 Studien, dass die natürliche Immunität, die man nach der Genesung von COVID-19 erhält, weitaus besser und nachhaltiger ist als die von der COVID-Spritze, und zweitens wurden Klagen gegen Impfvorschriften eingereicht, die die natürliche Immunität nicht als Alternative zur COVID-Spritze akzeptieren. Es wurden auch andere Klagen eingereicht, die die Rechtswidrigkeit von Impfstoffvorschriften aufzeigen.
Der Fall Zywicki
Wie die New York Post am 4. August 2021 berichtete, klagte der Juraprofessor Todd Zywicki, als die George Mason University in Virginia beschloss, ein Impfmandat einzuführen. Mason erholte sich im Jahr 2020 von COVID-19 und besitzt eine natürliche Immunität, wie mehrere Antikörpertests belegen. Eine seiner Anwältinnen, Harriet Hageman, erklärte:
Gesunder Menschenverstand und medizinische Wissenschaft sollten die Handlungen der GMU untermauern. Beides fehlt bei diesem jüngsten Versuch, einen angesehenen Professor zu zwingen, einen Impfstoff zu nehmen, den er nicht braucht – weder zu seinem eigenen Schutz noch zur Sicherheit anderer an der Scalia Law School.
In der Klage wird darauf hingewiesen, dass Menschen mit natürlicher Immunität ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen der COVID-Impfung haben – laut einer Studie ein bis zu 4,4-fach erhöhtes Risiko für klinisch bedeutsame Nebenwirkungen – und dass die Vorschrift nicht nur gegen das Recht auf ein ordnungsgemäßes Gerichtsverfahren und das Recht auf Verweigerung einer unerwünschten medizinischen Behandlung verstößt, sondern auch nicht mit der Notfallgenehmigung vereinbar ist.
Ein Sieg für GMU-Professor, aber kein Präzedenzfall
Am 17. August 2021 lenkte die George Mason University ein, bevor der Fall vor Gericht ging, und gewährte Zywicki eine medizinische Ausnahmegenehmigung von der Impfpflicht. Leider und irrationalerweise änderte die Schule ihre allgemeine Politik nicht. Wie das Citizens Journal berichtet:6
Die Anerkennung der natürlichen Immunität durch die Schule ist bezeichnend angesichts der serienmäßigen Amnesie, die die Welt in diesem grundlegenden Punkt der Biologie überkommen zu haben scheint.
Die Schule hält jedoch weiterhin an der Impfpflicht für alle anderen Mitglieder der GMU-Gemeinschaft fest, unabhängig von der natürlich erworbenen Immunität. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Berichts wurde die gleiche medizinische Befreiung noch nicht auf breiterer Ebene angeboten.
Darüber hinaus wäre die Klage ein interessanter Testfall für Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der Impfpflicht gewesen, die im Laufe der Zeit immer häufiger auftreten werden. Unabhängig davon ist der Sieg ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass einige Universitäten auf vernünftige Argumente eingehen und dass Einzelpersonen sich mit Rechtsstreitigkeiten wehren können …
Da der GMU-Fall ohne Gerichtsverfahren gelöst wurde, blieben viele kritische rechtliche Argumente ungeprüft. Gilt beispielsweise die Klausel des 14. Verfassungszusatzes über ein ordnungsgemäßes Verfahren für Impfvorschriften, oder kann der Staat solche Rechte aussetzen, wenn er auf einen Notfall der öffentlichen Gesundheit reagiert?
Wie wirkt sich die Zuverlässigkeit der natürlichen Immunität auf die Verfassungsmäßigkeit von Maßnahmen aus, die sie nicht anerkennen? Kann sich die Regierung einfach die Wissenschaft herauspicken, die sie will, um ihre Politik zu rechtfertigen? In der Gerichtsakte heißt es:
Der Oberste Gerichtshof hat anerkannt, dass der Neunte und Vierzehnte Verfassungszusatz das Recht des Einzelnen auf Privatsphäre schützen. Eine „gewaltsame Injektion … in den Körper einer nicht einwilligenden Person stellt einen erheblichen Eingriff in die Freiheit dieser Person dar“, Washington v. Harper, 494 U.S. 210, 229 (1990).
In Anbetracht dieses Präzedenzfalls und der polizeilichen Befugnisse des Staates, die Rechte des Einzelnen unter zwingenden Umständen außer Kraft zu setzen, stellt sich die Frage, wie sich dies auf Covid-19 in einer risikoarmen Umgebung wie einem College-Campus anwenden lässt.
Wenn das Recht weiterhin gilt, wie wird es dann auf stadtweite Impfpassprogramme angewendet, da Covid-19 eine relativ milde Krankheit ist? … Der Schritt ist auch rätselhaft, wenn man die Relevanz der Angelegenheit bedenkt. Damit wurde kein verbindlicher rechtlicher Präzedenzfall geschaffen.
In einer Erklärung sagte der Hauptrechtsbeistand Jenin Younes von der New Civil Liberties Alliance:
Die NCLA ist erfreut, dass die GMU Professor Zywicki eine medizinische Ausnahmegenehmigung erteilt hat, was sie unserer Meinung nach nur getan hat, weil er diese Klage eingereicht hat. Laut GMU kann Prof. Zywicki dank der medizinischen Ausnahmegenehmigung weiterhin der GMU-Gemeinschaft dienen, wie er es seit mehr als zwei Jahrzehnten tut, ohne einen medizinisch unnötigen Impfstoff zu erhalten und ohne unangemessene Belastung.
Dennoch ist das NCLA bestürzt über die Weigerung der GMU – wie auch vieler anderer öffentlicher und privater Universitäten und anderer Arbeitgeber – anzuerkennen, dass die Wissenschaft zweifelsfrei belegt, dass die natürliche Immunität genauso stark oder stärker ist als die Impfstoffimmunität.
Andere Klagen gegen die Impfpflicht von Schulen
In einer Klage von mehr als einem Dutzend Studenten und Children’s Health Defense gegen die Rutgers University in New Jersey geht es zwar nicht speziell um die Gültigkeit der natürlichen Immunität, aber doch um diesen Aspekt, da einige der Kläger die Impfpflicht mit der Begründung ablehnen, dass sie natürliche Immunität besitzen. Diese Klage wurde Mitte August 20219 eingereicht und ist noch anhängig.
Nach Angaben der Mayo Clinic war die COVID-Injektion von Pfizer im Juli 2021 nur zu 42 % wirksam gegen Infektionen, was nicht einmal die von der Food and Drug Administration geforderte Wirksamkeit von 50 % für Impfstoffe erfüllt.
Anfang dieses Jahres, im April 2021, wurde der Los Angeles Unified School District wegen seiner Impfpflicht von California Educators for Medical Freedom und dem Health Freedom Defense Fund verklagt. Am 27. Juli wies ein kalifornisches Gericht die Klage ohne Vorurteil ab, da es zu dem Schluss kam, dass der LAUSD seine Impfpflicht freiwillig aufgegeben hatte. Wie The Defender berichtet:
Dies ist ein großer Sieg – aufgrund der Klage hat die LAUSD dem Gericht gegenüber zu Protokoll gegeben, dass sie keine Richtlinien hat, die eine Impfung mit EUA-Produkten vorschreiben. Da das Gericht nun bestätigt hat, dass es an der LAUSD keine Richtlinie gibt, die eine Impfung vorschreibt, können alle Lehrer und Mitarbeiter im Herbst ohne Impfung oder Nachweis der Impfung zur Arbeit zurückkehren.
Die Zeit wird zeigen, ob der Fall von Children’s Health Defense gegen die Rutgers University den rechtlichen Präzedenzfall schaffen wird, der notwendig ist, um diesen tyrannischen Trend wirksamer zu bremsen. Doch selbst kleinere Erfolge wie der von Zywicki sind wichtig und zeigen, dass es Möglichkeiten gibt, sich zu wehren, wenn wir nur bereit sind.
Natürliche Immunität übertrifft den Impfschutz
Während Impfpässe an sich schon unmoralisch und verfassungswidrig sind, beweist die medizinische Wissenschaft auch, dass sie nutzlos und irrational sind. Wie Daniel Horowitz in einem Artikel vom 25. August 2021 in The Blaze berichtet, gibt es mindestens 15 Studien, die zeigen, dass die natürliche Immunität nach einer früheren Infektion robuster und langlebiger ist als die durch die COVID-Impfung erreichte. Er schreibt:
Die Debatte über die Zwangsimpfung mit einem immer schwächer werdenden Impfstoff erreicht ihren Höhepunkt genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Debatte für viele Menschen überflüssig sein sollte. Eine der betrügerischsten Botschaften der Täuschungskampagne der CDC besteht darin, den Impfstoff denjenigen aufzuzwingen, die bereits eine Infektion durchgemacht haben und die einen höheren Schutz gegen alle Versionen des Virus haben als diejenigen, die einen der Impfstoffe erhalten haben.
Es ist an der Zeit, ein für alle Mal klarzustellen, dass die natürliche Immunität gegen SARS-CoV-2 breiter, dauerhafter und nachhaltiger ist als jede der heute auf dem Markt befindlichen Impfungen. Unsere Politik muss diese Realität widerspiegeln.
Es gibt inzwischen Daten, die zeigen, dass die Immunität gegen den Impfstoff unabhängig von den Varianten schnell nachlässt, vor allem aber, wenn eine neue Variante vorherrschend wird. Nach Angaben der Mayo Clinic war die COVID-Injektion von Pfizer im Juli 2021 nur noch zu 42 % gegen die Infektion wirksam, was nicht einmal die von der Food and Drug Administration geforderte 50 %ige Wirksamkeit14 für COVID-Impfstoffe erfüllt.
Dies deckt sich mit israelischen Daten, die zeigen, dass die Impfung von Pfizer von einer anfänglichen Wirksamkeit von 95 % auf 64 % Anfang Juli 2021 und 39 % Ende Juli, als der Delta-Stamm vorherrschend wurde, zurückging. Auch die eigenen Studiendaten von Pfizer zeigen eine rasch abnehmende Wirksamkeit. Der stellvertretende BMJ-Redakteur Peter Doshi erörterte dies in einem Blog vom 23. August 2021.
Nach dem fünften Monat der Studie war die Wirksamkeit von 96 % auf 84 % gesunken, und dieser Rückgang konnte nicht auf das Auftreten der Delta-Variante zurückzuführen sein, da 77 % der Studienteilnehmer aus den USA stammten, wo die Delta-Variante erst Monate später auftauchte. Auch ohne das Vorherrschen einer neuen Variante nimmt die Wirksamkeit also ab. In einem Bericht vom 20. August 2021 stellte das BPR fest:
Die Daten, die wir heute und nächste Woche veröffentlichen werden, zeigen, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die SARS-COVID-2-Infektion nachlässt‘, begann die CDC-Direktorin [Rochelle Walensky] … Sie zitierte Berichte internationaler Kollegen, darunter aus Israel, ‚die auf ein erhöhtes Risiko einer schweren Erkrankung bei den früh Geimpften hindeuten‘ …
Im Zusammenhang mit diesen Bedenken planen wir, dass die Amerikaner ab dem nächsten Monat Auffrischungsimpfungen erhalten, um den Impfschutz zu maximieren. Unser Plan ist es, das amerikanische Volk zu schützen und diesem Virus einen Schritt voraus zu sein, teilte Walensky mit …
Der CDC-Direktor scheint fast zuzugeben, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs zeitlich begrenzt ist und sein Schutz in der sich ständig verändernden Umgebung begrenzt ist.
In der Nähe einer von Natur aus immunen Person sind Sie viel sicherer
Hinzu kommt a) die Tatsache, dass die COVID-Impfung eine Infektion oder die Ausbreitung des Virus nicht verhindert, und b) die Tatsache, dass COVID-geimpfte Personen dieselbe Viruslast tragen, wenn sie Symptome zeigen, wie ungeimpfte Personen, und das ganze Argument, dass Impfpässe „Bedrohungen für die öffentliche Gesundheit“ von Personen, in deren Umfeld man „sicher“ ist, identifizieren und trennen können, versagt einfach kläglich.
Wie Horowitz anmerkt, versteht jeder, der zu rationalem Denken fähig ist, dass eine Person mit natürlicher Immunität aufgrund einer früheren Infektion „exponentiell sicherer ist als jemand, der zwar geimpft, aber nicht infiziert ist“.
Was die Ungeimpften betrifft, die keine natürliche Immunität aufgrund einer früheren Infektion besitzen, so stellt ihr Status für niemanden außer für sie selbst ein erhöhtes Risiko dar. Da die COVID-Impfung weder eine Infektion noch eine Übertragung verhindern kann, sondern nur das Risiko einer schweren Erkrankung zu verringern verspricht, ist der einzige, der von der Impfung profitieren kann, derjenige, der sie erhalten hat. Sie schützt niemanden sonst.
Es kann sogar sein, dass Sie ein erhöhtes Risiko für andere darstellen, denn wenn Sie nur leichte oder gar keine Symptome haben, Ihre Viruslast aber hoch ist, laufen Sie wahrscheinlich wie gewohnt herum. Anstatt zu Hause zu bleiben, weil Sie vermuten, dass Sie infiziert und ansteckend sind, sind Sie unterwegs und verbreiten das Virus an andere, geimpfte und ungeimpfte gleichermaßen.
Was sagt die Forschung?
In seinem Artikel überprüft Horowitz 15 Studien, die ein für alle Mal die Debatte darüber klären sollten, ob Menschen, die COVID erhalten haben, nun immun sind und ob diese Immunität mit der der COVID-Impfungen vergleichbar ist. Hier ist eine ausgewählte Handvoll dieser Studien. Den Rest finden Sie im Originalartikel der Blaze.
- Immunität Mai 2021 – Forscher der New York University kamen zu dem Schluss, dass sowohl eine SARS-CoV-2-Infektion als auch eine Impfung starke Immunantworten hervorrufen, dass aber die Immunität, die man erhält, wenn man sich von einer natürlichen Infektion erholt hat, dauerhafter ist und schneller anspricht.
Der Grund dafür ist, dass die natürliche Immunität eher eine angeborene Immunität mit T-Zellen und Antikörpern vermittelt, während die durch die Impfung hervorgerufene Immunität in erster Linie eine adaptive Immunität mit Antikörpern stimuliert.
- Nature May 2021 – Diese Forschungsergebnisse zerstreuen die Befürchtungen, dass eine SARS-CoV-2-Infektion keine lang anhaltende Immunität erzeugen könnte. Selbst bei Menschen mit einer milden COVID-19-Infektion, deren Anti-SARS-CoV-2-Spike-Protein (S)-Antikörperspiegel in den Monaten nach der Genesung schnell abnehmen könnte, produzieren die langlebigen Plasmazellen des Knochenmarks neue Antikörper, wenn sie ein zweites Mal mit dem Virus in Kontakt kommen.
Die Autoren schreiben: „Bei den rekonvaleszenten Personen wurden durchweg zirkulierende, gegen SARS-CoV-2 S gerichtete Gedächtnis-B-Zellen nachgewiesen. Insgesamt deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass eine milde Infektion mit SARS-CoV-2 beim Menschen ein robustes antigenspezifisches, langlebiges humorales Immungedächtnis induziert.“
- Nature Juli 2020 – Die oben genannten Nature-Ergebnisse unterstützen die im Juli 2020 veröffentlichten Ergebnisse aus Singapur, wonach Patienten, die sich 2002/2003 von SARS erholt hatten, 17 Jahre später eine robuste Immunität gegen SARS-CoV-2 aufwiesen.
- Cell Medicine Juli 2021 – Hier wurde festgestellt, dass die meisten zuvor infizierten Patienten dauerhafte Antikörper und Gedächtnis-B-Zellen sowie dauerhafte polyfunktionale CD4- und CD8-T-Zellen produzierten, die gegen mehrere Teile des Virus gerichtet sind.
Die Autoren schreiben dazu: „Zusammengenommen deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass eine breite und wirksame Immunität bei genesenen COVID-19-Patienten langfristig bestehen bleiben kann.“ Das Gleiche gilt natürlich nicht für die durch Impfung hervorgerufene Immunität.
- BioRxiv Juli 202127 – In Anlehnung an die obigen Ergebnisse von Cell Medicine kamen die Forscher der Universität von Kalifornien zu dem Schluss, dass „die natürliche Infektion eine Expansion größerer CD8-T-Zellklone induzierte, die verschiedene Cluster besetzten, was wahrscheinlich auf die Erkennung eines breiteren Satzes von viralen Epitopen zurückzuführen ist, die vom Virus präsentiert werden und im mRNA-Impfstoff nicht vorkommen.“
Wir schaffen eine Pandemie der Geimpften
Wenn die natürliche Immunität besser ist als die durch die Impfung erzeugten Antikörper, müsste man erwarten, dass es bei denjenigen, die bereits COVID-19 hatten, weniger Reinfektionen gibt als bei denjenigen, die die COVID-Impfung erhalten haben. Und genau das ist der Fall.
In einer Vorabveröffentlichung mit dem Titel „Necessity of COVID-19 Vaccination in Previously Infected Individuals“ (Notwendigkeit der COVID-19-Impfung bei zuvor infizierten Personen) untersuchten die Forscher die Reinfektionsraten bei zuvor infiziertem Gesundheitspersonal im Cleveland Clinic System.
Von den 1.359 Mitarbeitern mit natürlicher Immunität aus früheren Infektionen wurde 10 Monate nach der Pandemie kein einziger wieder infiziert, obwohl sie stark mit COVID-19-positiven Patienten in Kontakt kamen.
In einer zweiten Vorabveröffentlichung, die am 25. August 2021 veröffentlicht wurde, wurde die natürliche Immunität gegen SARS-CoV-2 mit der durch den Impfstoff induzierten Immunität verglichen, indem die Reinfektions- und Durchbruchsraten untersucht wurden. Es wurden vier Ergebnisse ausgewertet: SARS-CoV-2-Infektion, symptomatische Erkrankung, COVID-19-bedingte Krankenhausaufenthalte und Tod.
Die Ergebnisse zeigten, dass im Vergleich zu Personen mit natürlicher Immunität SARS-CoV-2-naive Personen, die mit zwei Dosen der COVID-Impfung von Pfizer geimpft worden waren, folgendes aufwiesen:
- Ein 5,96-fach erhöhtes Risiko für eine Durchbruchsinfektion
- Ein 7,13-fach erhöhtes Risiko für eine symptomatische Erkrankung
- Ein 13,06-fach erhöhtes Risiko für eine Durchbruchsinfektion bei der Delta-Variante
- Ein höheres Risiko für COVID-19-bedingte Krankenhausaufenthalte
Nach Berücksichtigung von Begleiterkrankungen hatten SARS-CoV-2-naive Personen, die zwei Pfizer-Dosen erhalten hatten, eine 27,02-mal höhere Wahrscheinlichkeit, eine symptomatische Durchbruchinfektion zu erleiden, als Personen mit natürlicher Immunität. In beiden Gruppen wurden keine Todesfälle gemeldet. Abschließend schlossen die Autoren:
Diese Studie hat gezeigt, dass die natürliche Immunität einen länger anhaltenden und stärkeren Schutz vor Infektionen, symptomatischen Erkrankungen und Krankenhausaufenthalten bietet, die durch die Delta-Variante von SARS-CoV-2 verursacht werden, verglichen mit der durch den BNT162b2-Zweidosenimpfstoff induzierten Immunität
Die Mehrheit der Krankenhauseinweisungen betrifft die Geimpften
Es wird immer wieder behauptet, dass wir uns in einer „Pandemie der Ungeimpften“ befinden, was bedeutet, dass diejenigen, die sich nicht gegen COVID impfen lassen, den Großteil der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle durch die Delta-Variante ausmachen. Es ist jedoch bereits eine Verschiebung der Hospitalisierungsraten von den Ungeimpften zu denjenigen zu beobachten, die eine oder zwei Impfungen erhalten haben.
In Israel beispielsweise machten die vollständig „Geimpften“ im Juli 2021 den Großteil der schweren Fälle und COVID-bedingten Todesfälle aus, wie die nachstehenden Grafiken zeigen. Rot sind die Ungeimpften, gelb die teilweise „Geimpften“ und grün die vollständig „Geimpften“ mit zwei Dosen. Mitte August waren 59 % der schweren Fälle unter denjenigen, die zwei COVID-Injektionen erhalten hatten.
Daten aus dem Vereinigten Königreich zeigen einen ähnlichen Trend bei den über 50-Jährigen. In dieser Altersgruppe entfallen 68 % der Krankenhausaufenthalte und 70 % der COVID-Todesfälle auf teilweise und vollständig „geimpfte“ Personen.

Auch die Daten der US-Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention widerlegen das Narrativ der „Pandemie der Ungeimpften“. Zwischen dem 6. Juli 2021 und dem 25. Juli 2021 wurden 469 COVID-Fälle bei einem Ausbruch in Barnstable County, Massachusetts, festgestellt.
Von den positiv getesteten Personen hatten 74 % zwei COVID-Injektionen erhalten und galten als „vollständig geimpft“. Trotz der Anwendung unterschiedlicher Diagnosestandards für nicht geimpfte und geimpfte Personen entfielen satte 80 % der COVID-bedingten Krankenhausaufenthalte ebenfalls auf diese Gruppe.
COVID-Impfung kann Immunität bei bereits Infizierten beeinträchtigen
Während die Autoren der Vorabveröffentlichung vom 25. August 202139 in ihrer Zusammenfassung behaupten, dass „Personen, die sowohl zuvor mit SARS-CoV-2 infiziert waren als auch eine Einzeldosis des Impfstoffs erhielten, einen zusätzlichen Schutz gegen die Delta-Variante erlangten“, geben sie im Hauptteil des Artikels zu, dass sie „keine Signifikanz in unserer Kohorte nachweisen konnten“.
Solange keine Signifikanz nachgewiesen wird, ist das Ergebnis im Grunde irrelevant, sodass ich mich nicht auf diese Studie stützen würde, wenn ich für die Impfung von Personen mit bereits bestehender natürlicher Immunität plädieren wollte. Außerdem gibt es Forschungsergebnisse, die zeigen, dass die COVID-Impfung die überlegene T-Zellen-Immunität, die durch eine frühere Infektion aufgebaut wurde, tatsächlich beeinträchtigen kann, insbesondere nach der zweiten Dosis. Wie Horowitz in The Blaze berichtet:
Immunologen vom Mount Sinai in New York und dem Hospital La Paz in Madrid haben ernsthafte Bedenken geäußert. In einer schockierenden Entdeckung, nachdem sie eine Gruppe von geimpften Personen mit und ohne vorherige Infektion beobachtet hatten, stellten sie fest, dass ‚bei Personen mit einer bereits bestehenden Immunität gegen SARS-CoV-2 die zweite Impfstoffdosis nicht nur die humorale Immunität nicht verstärkt, sondern auch eine Kontraktion der spike-spezifischen T-Zellen-Antwort bewirkt.
Sie weisen auch darauf hin, dass andere Untersuchungen gezeigt haben, dass die zweite Impfdosis einen nachteiligen Effekt auf das Gesamtausmaß der spike-spezifischen humoralen Reaktion bei COVID-19-erholten Personen zu haben scheint.
Argumente für Impfpässe sind null und nichtig
FEE.org berichtete über die Ergebnisse vom 25. August unter der Überschrift „Harvard Epidemiologist Says the Case for COVID Vaccine Passports Was Just Demolished“:
Martin Kulldorff, Professor an der Harvard Medical School, sagte, dass Forschungen, die zeigen, dass die natürliche Immunität exponentiell mehr Schutz bietet als Impfstoffe, bedeuten, dass Impfpässe sowohl unwissenschaftlich als auch diskriminierend sind, da sie unverhältnismäßig viele Menschen aus der Arbeiterschicht betreffen.
Eine frühere COVID-Erkrankung (viele aus der Arbeiterklasse) bietet eine bessere Immunität als Impfstoffe (viele Berufstätige), daher sind Impfpässe nicht nur wissenschaftlicher Unsinn, sondern auch diskriminierend und unethisch, so Kulldorff, ein Biostatistiker und Epidemiologe, auf Twitter …
Impfpässe wären unmoralisch und ein massiver Eingriff der Regierung, selbst wenn es diese Erkenntnisse nicht gäbe. Es gibt einfach keine historische Parallele für den Versuch von Regierungen, die Bewegungsfreiheit gesunder Menschen wegen eines Atemwegsvirus auf diese Weise einzuschränken.
Doch die Rechtfertigung für Impfpässe wird angesichts dieser neuen Enthüllungen nicht nur falsch, sondern absurd. Menschen, die an COVID erkrankt sind, haben bereits einen deutlich höheren Schutz vor dem Virus als Menschen, die geimpft wurden.
In der Zwischenzeit können Menschen, die nicht an COVID erkrankt sind und sich nicht impfen lassen wollen, eine unkluge Entscheidung treffen oder auch nicht. Aber wenn sie es tun, dann gefährden sie im Prinzip nur sich selbst.
Positive Anzeichen
Auch wenn wir noch einen langen und wahrscheinlich harten Kampf vor uns haben, gibt es Grund, optimistisch zu sein. In einem aktuellen TikTok-Video beschreibt ein junger Mann namens Ari Hasanaj, der in New York City lebt, wie er Plakate mit der Aufschrift:
Wir diskriminieren keinen Kunden aufgrund von Geschlecht, Rasse, Glaube, Alter, geimpft oder ungeimpft. Alle Kunden, die uns besuchen möchten, sind in unserem Lokal willkommen.
Dann ging er durch die Stadt, von einem Geschäft zum nächsten, und fragte jeden Besitzer, ob sie damit einverstanden wären, das Schild an ihrer Tür anzubringen, um gegen die Impfpasspflicht in NYC zu protestieren. Die Mehrheit sagte ja. Jetzt bittet er andere, sich ihm bei dieser Aktion anzuschließen.
In Dänemark werden die Impfpässe ab dem 10. September 2021 nicht mehr zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit verwendet. Gesundheitsminister Magnus Heunicke hat jedoch erklärt, dass das Passsystem wieder eingeführt werden kann, wenn steigende Infektionsraten wichtige Funktionen gefährden.
Dänemark gehörte zu den ersten Ländern, die die Entwicklung eines digitalen Impfpasses ankündigten, der im April 2021 in Kraft tritt. Monatelang demonstrierten die Dänen wiederholt gegen die COVID-Pässe, und es scheint, dass die Proteste schließlich die gewünschte Wirkung zeigten. Das zeigt nur, dass tyrannische Übergriffe zurückgedrängt werden können, wenn sich genügend Menschen dagegen wehren.
Quellen:
- 1 New York Post August 4, 2021
- 2, 7 Zywicki vs George Mason University Case 1:21-cv-00894
- 3 JAMA Internal Medicine August 16, 2021 [Epub ahead of print]
- 4, 5, 6, 8 Citizens Journal August 25, 2021
- 9 Children’s Health Defense vs Rutgers Case 2: 21-cv-15333
- 10 The College Fix April 10, 2021
- 11 The Defender August 12, 2021
- 12, 21, 22, 41 The Blaze August 25, 2021
- 13 MedRxiv August 8, 2021 DOI: 10.1101/2021.08.06.21261707
- 14 FiercePharma June 30, 2020
- 15 CNBC July 23, 2021
- 16, 17 The BMJ Opinion August 23, 2021
- 18 BPR August 20, 2021
- 19, 36, 37 CDC MMWR July 30, 2021; 70
- 20 NBC News August 7, 2021
- 23 Immunity May 3, 2021
- 24 Nature May 24, 2021; 595: 421-425
- 25 Nature July 15, 2020; 584: 457-462
- 26 Cell Medicine July 20, 2021; 2(7): 100354
- 27 BioRxiv July 15, 2021 DOI: 10.1101/2021.07.14.452381
- 28 MedRxiv June 19, 2021 DOI: 10.1101/2021.06.01.21258176
- 29, 30, 31, 32, 39 MedRxiv August 25, 2021 DOI: 10.1101/2021.08.24.21262415
- 33 Twitter Alex Berenson July 18, 2021
- 34 Science August 16, 2021
- 35 Evening Standard August 20, 2021
- 38 CNBC July 30, 2021
- 40 BioRxiv March 22, 2021 DOI: 10.1101/2021.03.22.436441
- 42 FEE.org August 30, 2021
- 43 TikTok September 2, 2021
- 44 Sundhedsministeriet, August 27, 2021
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Deutscher Freedom-Day im Oktober? Kassenärzte-Chefs fordern Ende der Corona-Maßnahmen
Der Kassenärzte-Chef Andreas Gassen und der stellvertretende Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Stephan Hofmeister, sorgen aktuell für Schlagzeilen: Sie fordern ein Ende der Corona-Maßnahmen in Deutschland – und das möglichst bald. Gassen ist für einen Freedom Day nach englischem Vorbild am 30. Oktober. Auch Hofmeister betrachtet die Aufhebung aller Restriktionen als unausweichlich.
Andreas Gassen vertritt die Ansicht, dass Deutschland sich ohne die Ankündigung eines baldigen „Freiheitstages“ endlos weiter durch die Pandemie schleppen würde. Er verweist auf die positiven Erfahrungen aus Großbritannien: Schon Mitte Juli wurden dort die Maßnahmen weitestgehend beendet – und siehe da, die Katastrophe blieb aus:
Dort ist das Gesundheitssystem nicht kollabiert. Das muss Mut machen, zumal das deutsche Gesundheitssystem deutlich leistungsfähiger als das britische ist und deutlich mehr Schwerkranke, die wir hoffentlich auch nicht haben werden, behandeln könnte.
Auch Dänemark hat mittlerweile sämtliche Corona-Restriktionen aufgehoben – erwartungsgemäß ebenfalls ohne Kollaps des Gesundheitssystems.
Schluss mit Panikpolitik, Impfung ist kein Freibier
Gassen ist überzeugt, dass die Impfkampagne sich auf grundsätzlich impfwillige Erwachsene konzentrieren sollte. Die Ankündigung eines Freedom Days würde die Impfquote in seinen Augen automatisch noch einmal steigen lassen. Er zeigt hier einen Kurswechsel: Ursprünglich hatte er eine Ungleichbehandlung von Bürgern in Abhängigkeit von ihrem Impfstatus gefordert, um die Menschen zur Impfung zu drängen. Er scheint eingesehen zu haben, dass der Aufbau von Druck und die Erpressung der Bürger nicht funktionieren. Auch Stephan Hofmeister stellte am Freitag auf der Vertreterversammlung in Berlin:
Wenn eine Impfpflicht nicht gewollt ist – und ich will sie auch nicht –, dann gibt es politisch nur eine Alternative: Die Aufhebung aller staatlich veranlassten Restriktionen.
Jeder, der wolle, könne sich impfen lassen. Die Impfung sei in erster Linie eine „Entscheidung für die eigene Gesundheit“ – und das müsse die Politik auch so kommunizieren. Der massive politische Druck halte die Menschen eher davon ab, sich impfen zu lassen: Daher fordert Hofmeister ein Ende von „Gruselrhetorik und Panikpolitik“.
Gassen pflichtete bei:
Nach anderthalb Jahren im Krisenmodus brauchen wir endlich eine rationale Diskussion.
Man habe sich an Fakten zu orientieren, nicht an Vermutungen und Befürchtungen. Zero-Covid-Strategien funktionieren faktisch nicht.
Außerdem hielt er fest:
Eine Impfung ist kein Freibier, sondern eine medizinische Maßnahme und muss auch als solche behandelt werden.
Andreas Gassen und Stephan Hofmeister kritisierten den politischen Druck auf die Ständige Impfkommission, die aktuell zur Empfehlung von flächendeckenden Auffrischungsimpfungen gedrängt wird, scharf. Eine wissenschaftliche Grundlage für ungezielte Drittimpfungen gebe es nicht. Der Druck auf die STIKO-Mitglieder sei nicht nur unlauter, sondern auch gefährlich, befand Hofmeister.
Lauterbach ist empört
Freilich stemmen sich die sogenannten „Gesundheitsexperten“ der Politik gegen die Forderungen der Kassenärzte-Chefs. Panik-Prophet Karl Lauterbach (SPD) prophezeit – wie immer – hohe Fallzahlen im Herbst – und macht sich damit eben jener faktenfernen Panikrhetorik schuldig, die die Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung so scharf kritisiert haben. Bei seiner Argumentation bezeichnet er sich selbst als „Epidemiologe“ – in diesem Gebiet hat er allerdings keinen akademischen Abschluss.
Auch der Grüne „Experte“ Janosch Dahmen möchte an einer generellen Impfquote von 80% festhalten. Dass dieses Ziel unsinnig ist, beweisen übrigens Daten aus Singapur: Auch dort stellte man mittlerweile fest, dass der Nutzen der Impfung massiv überschätzt wird – eine Ansicht, die auch deutsche Virologen wie etwa Hendrik Streeck teilen. Der hatte die englischen Pläne für den Freedom Day übrigens anfangs noch kritisiert – doch der Erfolg gibt den Briten Recht.
Die Diskussion zeigt abermals, dass es nicht etwa Mediziner sind, die die sogenannte Pandemie unter allen Umständen in die Länge ziehen möchten: Es ist allein die Politik.
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Tausend Jahre Klimawandel: Sebastian Lüning bei indubio von der „Achse des Guten“
Der Geowissenschaftler Sebastian Lüning spricht mit Burkhard Müller-Ullrich über die Temperaturmodellpolitik des Weltklimarates IPCC, über wissenschaftliche Scheuklappen und unwissenschaftlichen Aktivismus sowie über den deutschen Traum von einer Energiewende, die vom Atomstrom der Nachbarländer abhängig ist.
AfD fordert Hilfe für Afghanistan in Nachbarländern statt in Deutschland

Am Montag, den 13. September, lud der Kreisverband Westallgäu-Lindau der Alternative für Deutschland mit dem Direktkandidaten für den Deutschen Bundestag, Dr. Rainer Rothfuß, zu einer Kundgebung „Afghanistan: Stoppt das endlose Politikversagen!“ in den Luftkurort Lindenberg. Als Gastredner geladen waren der Bundestagsabgeordnete und Direktkandidat aus dem Wahlkreis München Land, Oberst a.D. Gerold Otten, und der Landtagsabgeordnete […]
Mogelpackung „Belegungsinzidenz“: Ein Schwindel jagt den nächsten
Neulich, auf der Intensivstation: Verstauchter Fuss, aber symptomfrei Covid (Foto:Imago) coronapositiv
Das ewige Ärgernis unvollständiger Daten, absurder Fehlberechnungen und einer Krisenpolitik, bei der die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut, beschert uns ein kafkaeskes Dauerwirrniss, dem sich Ratio und Verstand irgendwann zwangsläufig durch Rückzug in die innere Emigration verweigern müssen, will man nicht vollends verzweifeln. Es ist alles ein absurdes Theater.
Und so nimmt es auch nicht im Geringsten mehr wunder, dass auch beim letzten Schrei der künstlichen Katastrophendiagnostik wieder vieles oberfaul ist, bevor diese überhaupt flächendeckend umgesetzt wird. Gestern war bereits bekanntgeworden, dass sich die Zahl der verfügbaren Intensivbetten laut offiziellen Angaben des RKI binnen der letzten vier Wochen von Zauberhand um 11,5 Prozent reduziert hatte, kaum war die neue Intensivbettenbelegung an die Stelle der bisherigen „Inzidenzen“ als Pandemie-Leitindex getreten. Doch jetzt kommt es noch besser: Der neue wichtigste Indikator für politische Entscheidungen in der Coronapolitik, so berichtete gestern die „Welt„, beruht auf „fehlerhaften Daten„.
Wer hätte das gedacht, dass nach der Übersterblichkeitslüge, der Nie-wieder-Lockdown-Lüge, der Intensivbettenlüge, der Keine-Impfpflicht-auch-nicht-durch-die-Hintertür-Lüge, der Maßnahmenbeendigungslüge, nach früheren falschen Parametern wie „Verdoppelungsintervall“ und „R-Wert“, nach Alltags- und FFP-Maskenskandalen, nach PCR-ct-Wert-Lotterie und Schnelltestbetrug auch diese neue Methodik wieder zum Himmel stinkt.
Die Methodik stinkt zum Himmel
So melden etliche Krankenhäuser bei ihren zur Berechnung der sogenannten „Hospitalisierungsinzidenz“ benötigten Belegungsdaten auch Patienten, die zwar Corona-positiv getesteten bzgl abgestrichen sind, aber aus völlig anderen Gründen in den Krankenhäusern liegen. Diese werden sogar vom RKI offiziell gar nicht als relevant für die Pandemie gewichtet; man zählt sie aber trotzdem mit.
Auf dieser erneut fehlerhaften, wahlweise schlampigen oder bösartigen, jedenfalls geradezu vorsätzlich irreführenden Grundlage will die Politik also in Zukunft ihre Corona-Entscheidungen treffen: Kontaktbeschränkungen, Testpflichten, Maskenzwang, möglicherweise wieder (Teil-)Lockdowns, Schulschließungen oder gar Ausgangssperren, weil uns Menschen, die aus ganz anderen Ursachen auf der Intensivstation liegen, zu Opfern eines Virus umgedichtet werden, dessen Gefährlichkeit praktisch auf allen Betrachtungsebenen nur noch durch Lug und Trug, durch unverantwortliche Panikmache aufrechterhalten werden kann.
Angeblich, so die „Welt“, beruht diese fehlerhafte Meldung auf einem Missverständnis: eine Abfrage bei den zehn größten Klinikbetreibern und Unikliniken des Landes habe ergeben, dass die meisten von ihnen irrtümlich auch solche Patienten meldeten, bei denen „lediglich per Routinetest zusätzlich eine Infektion mit dem Virus“ festgestellt wurde. Und die zuständigen lokalen Gesundheitsämter wiederum – wie sollte es anders sein – tun den Teufel, sich vor Weitermeldungen der Meldedaten ans RKI noch einmal rückversichern. Denn Erhellung, geschweige denn Gewissheit, ist hier politisch auch gar nicht erwünscht. The Show must go on.
Rima-Spalter mit Marco Rima: Wie Trappatoni die Pandemie bekämpfen würde
Maro Rima träumt ab und zu. Zum Beispiel von Trappatoni und wie er die Pandemie bekämpfen würde.
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Auszug aus dem Telegram-Kanal. Videos von den
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Covid-19: Furcht, Angst und Voodoo-Tod – Ryan Matters
Quelle: Covid-19: Fear, Anxiety and Voodoo Death – OffGuardian Todeszähler, Fallzähler, fehlerhafte Tests zur Aufblähung…
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Texas widersetzt sich Bidens Migrationspolitik
Texas schließt die Grenzübergänge. Der republikanische Gouverneur Greg Abbott erklärte dazu: „Wir müssen verhindern, dass Migranten unseren Staat überrennen”.
Bekanntlich hat Joe Biden die „Remain in Mexico“ – Policy seines Vorgängers Donald Trump ausgesetzt. Gleicherweise gibt es nun anscheinend keine Obergrenze für Einwanderer mehr. Die Folge dieser absurden, unkontrollierten Politik sind monatliche Rekordaufgriffszahlen. Nur im August wurden 208.887 illegale Einwanderer aufgegriffen. 2021 sind, dank Biden, 1.1 Millionen Zuwanderer in die USA gekommen.
Texas hat nun genug und schließt sechs Grenzübergänge. Wie Abbott mitteilte, wurde die texanische Nationalgarde angewiesen, die überlastete US-Grenzschutzbehörden bei der Schließung zu unterstützen. Die Zahl der Migranten hat sich seit Mittwoch von 4.000 auf 8.000 verdoppelt. Doch trotz Kritik auch aus den eigenen Reihen verlangte die Biden Regierung die Grenzübergänge offen zu lassen.
“Die schiere Nachlässigkeit der Biden-Regierung, ihren Job zu machen und die Grenze zu sichern, ist entsetzlich. Ich habe das Ministerium für öffentliche Sicherheit und die texanische Nationalgarde angewiesen, Personal und Fahrzeuge aufzustocken, um sechs Grenzübergänge entlang der südlichen Grenze zu sperren und die Karawanen daran zu hindern, unseren Staat zu überrennen. Im Gegensatz zu Präsident Biden setzt sich der Staat Texas weiterhin für die Sicherung unserer Grenze und den Schutz der Amerikaner ein.”, sagte Abbott dazu.
Für Einwanderer ist die Einreise in die USA wieder ein Kinderspiel. Biden aktivierte nämlich wieder die sogenannte “Catch and Release”-Politik (Fangen und Entlassen – in die USA) aus der Obama-Ära. Das bedeutet, dass die Zuwanderer entweder Asyl beantragen oder sich der Grenzpatrouille stellen, um verhaftet und dann in die USA entlassen zu werden.
Diese absichtlich destruktive Politik der Biden Regierung ist symptomatisch für den momentanen Zeitgeist in der westlichen Welt. Jeder, der sich gegen diese Unvernunft wehrt, wird sofort denunziert. Biden hatte Abbott schon wegen der texanischen Corona-Politik als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Jetzt kommt wahrscheinlich, wie üblich, die Rassismus-Keule.
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Berlin: „Marsch für das Leben“
Bei Rot-Rot-Grün droht die Abtreibung bis zum Zeitpunkt der Geburt
Am Samstag, 18.9. fand in Berlin der »Marsch für das Leben« statt, einer Stadt, in der inzwischen jedes vierte Kind abgetrieben wird. Die »Christdemokraten« haben das Recht auf Leben komplett aus ihrem Wahlprogramm gestrichen, rot-rot-grün fordert das Recht auf Abtreibung bis zum Zeitpunkt der Geburt.
Von Richard Abelson
»Schwangerschaftsabbrüche müssen straffrei sein. Immer. Und ja, sie müssen auch im dritten Trimester noch möglich sein«, so die Grünen-Politikerin Laura Sophie Dornheim am 23. Februar auf Twitter. Das heißt das »Recht« bis zur 40. Schwangerschaftswoche und darüber hinaus voll ausgewachsene Babys töten zu dürfen.
Bei der Spätabtreibung sind die Föten zu groß für eine Absaugung oder chemische Abtreibung. Der lebende Fötus wird teils mit der Zange an den Beinen aus der Gebärmutter gezogen, der Schädel zerquetscht und das Gehirn mit einer Kanüle abgesaugt. Alternativ wird das Kind mit einer Spritze vergiftet und eine Totgeburt oder Kaiserschnitt vorgenommen. Teils müssen die Arme und Beine der Föten seziert werden. Die Prozedur dauert üblicherweise bis zu drei Tage.
Dr. Anthony Levatino unternahm 1200 Abtreibungen, ehe er zum Lebensrechts-Aktivisten wurde. Hier schildert er die grausame Prozedur der Spätabtreibung auf Englisch (ACHTUNG! Nicht für Kinder geeignet):
Die Justizministerin der ersten rot-grünen Bundesregierung, Herta Däubler-Gmelin (SPD), nannte Spätabtreibungen im März 1999 »grauenvoll«. Man müsse sie »unterbinden, schlichtweg unterbinden, wenn die Gesundheit der Mutter nicht gefährdet ist«. »Selbst hartgesottene Geister packt das Entsetzen«, schrieb Stephan Rehder über Spätabtreibungen in der Tagespost am 8. Mai 1999.
In Deutschland gilt (noch) die 12-Wochen-Fristenregelung, in Fällen von Vergewaltigung oder der »Gefahr für das Leben oder die Gefahr einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes« der Mutter auch die 22-Wochen-Frist oder länger.
Diese Fristenlösung wollen Linke, Grüne und SPD nun abschaffen. Wenn es nach der Linken geht, soll es ein »Recht auf selbstbestimmte Schwangerschaft« geben. »Das heißt nicht, dass Schwangerschaftsabbrüche und deren Nachsorge überhaupt nicht mehr gesetzlich geregelt werden sollen. Sie sollen aber als das geregelt werden, was sie sind: ein medizinischer Eingriff, der zur gesundheitlichen Versorgung gehört«, so Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.
Auch die Grünen fordern in ihrem Wahlprogramm eine »Entstigmatisierung und Entkriminalisierung von selbstbestimmten Abbrüchen sowie eine generelle Kostenübernahme« durch den Staat: »Alle Menschen, auch Mädchen und Frauen, sollen selbst über ihren Körper und ihr Leben entscheiden können.«
Die SPD schlägt in die gleiche Kerbe und stellt »in Hinblick auf die Paragraphen 218 ff. fest: Schwangerschaftskonflikte gehören nicht ins Strafrecht.«
Die Linke, die Linksjugend, die SPD, die Jusos, Bündnis90/Die Grünen LAG Frauen und Gender, die Heinrich Böll Stiftung und die Grüne Jugend unterstützen den Aufruf »Weg mit 218«, die die Tötung von Babys bis zur Entbindung legalisieren will.
Im Wahlprogramm von CSU/CDU ist zwar von einer vom »christlichen Menschenbild geleitete Politik« die Rede, Schwangerschaft, Abtreibung und Recht auf Leben werden jedoch gar nicht erwähnt.
Einzig die AfD fordert eine »Willkommenskultur für Kinder«. »Die Entscheidung über eine Abtreibung muss natürlich bei der Mutter bzw. bei den Eltern liegen, dennoch lehnen wir alle Bestrebungen ab, die Tötung Ungeborener zu einem Menschenrecht zu erklären,« heißt es im Wahlprogramm.
»Die Grenzen des Machbaren haben sich da in den letzten Jahrzehnten stark verschoben«, warnt der Kölner Kardinal Woelki im Grußwort zum Marsch für das Leben. »Die Grenzen des Machbaren und die Grenzen des Ethischen sind aber nicht immer deckungsgleich. Am Ende darf der Wunsch nach Leben eben nicht dem Tod dienen.«
»Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes!« schreiben die Bundessprecher der Christen in der AfD Joachim Kuhs und Ulrich Oehme in ihrem Grußwort zum Marsch für das Leben: »Gemeinsam verteidigen wir die Würde und die Heiligkeit menschlichen Lebens. Wenn wir ein ungeborenes Kind sehen, seine Hände, Füße, sein Gesicht, erahnen wir Gottes Größe und Erhabenheit. Wenn wir ein neugeborenes Kind in unseren Händen halten, können wir die Liebe Gottes ansatzweise erahnen. Wenn wir Kinder aufwachsen sehen, werden wir wieder ein Stück weit wie Kinder und dürfen uns an den kleinen Dingen des Lebens freuen.«
Der Film »Unplanned« erzählt die wahre Geschichte von Abby Johnson, die acht Jahre Leiterin einer Abtreibungsklinik war und dann aber zur überzeugten Abtreibungsgegnerin wurde. Als Studentin engagierte sich Abby ehrenamtlich bei Planned Parenthood, wurde sogar »Mitarbeiterin des Jahres«. Doch ihr Leben änderte sich, als Abby zum ersten Mal bei einer Abtreibung assistieren musste.
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Gesundheitsminister Spahn gibt zu: Es ist eine Testpandemie
Von PETER HAISENKO | Der Bankkaufmann Spahn ist schon öfter aufgefallen durch unbedachte Aussagen, die entlarvend sind. So hat er schon im Frühsommer 2020 angekündigt, dass er und seine Spießgesellen wohl für Diverses um Verzeihung werden bitten müssen. Jetzt hat er bestätigt, dass es keine Corona‑, sondern eine Testpandemie ist.
Obwohl keine der „Talkrunden“ im ÖRR Livesendungen sind, ist es kaum durchführbar, Aussagen herauszuschneiden, die mehr als unliebsam sind. Das würde auffallen. Da müsste dann die gesamte Sendung gestrichen werden. Ob sich das Herr Spahn auch wünschen würde, nach dem, was er am 30.08.2021 bei „Hart aber fair“ abgelassen hat? Ich zitiere: „Hier ist eben so, dass bei Geimpften das Risiko deutlich niedriger ist, es ist nicht bei null, aber deutlich niedriger. Das Impfen macht einen Unterschied, und wenn wir jetzt sozusagen geschützte Menschen auch genauso testen wie ungeschützte, dann hört diese Pandemie nie auf.“ Ob er sich im Klaren ist, was er da von sich gegeben hat? Man darf es bezweifeln, aber was will man auch von einem gelernten Bankkaufmann zu komplexen Gesundheitsfragen erwarten?
Seit jüngerer Zeit werden Zahlen propagiert die nachweisen sollen, welch positive Wirkung die Impfungen haben. Da wird behauptet, dass die „Inzidenzen“ bei Ungeimpften zwölf Mal höher wären als bei Geimpften. Wer ein bisschen Resthirn übrig hat, sieht sofort, wie dieses Verhältnis zustande kommt: Geimpfte werden praktisch nicht getestet, während Ungeimpfte immer massiver zu Tests gezwungen werden. Das weiß Herr Spahn offensichtlich auch. Wie sonst könnte er zu seiner Aussage kommen? Er weiß offensichtlich, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Geimpften eine ähnlich hohe Anzahl von „Inzidenzen“ zu erwarten ist wie bei Ungeimpften – wenn man sie nur testete.
Jedes beliebige Ergebnis kann hergestellt werden
Allenthalben wird kolportiert, die Pandemie wäre vorbei, wenn nur genügend Menschen geimpft sind. Dass dem nicht so ist, beweisen Länder mit überdurchschnittlichen Impfquoten. Gibraltar 100 Prozent, „Inzidenz“ bei 600, zum Beispiel. Noch krasser Israel: Die Statistik meldet am 1. September 16.000 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 9.300. Worauf stützen sich also solche Ansagen? Die „Impfung“ hilft offensichtlich nicht. Ich denke, es ist wieder mal ganz einfach. Von Anfang an haben ernst zu nehmende Fachleute gesagt, hätten wir nicht getestet, hätten wir nichts gemerkt. Wie also kann man die sogenannte Pandemie beenden? Man stellt das Testen ein. Nachdem man sich aber so tief in das Schlamassel hineingeritten hat, ist das nicht durchführbar, ohne nicht nur das Gesicht zu verlieren, sondern auch Gefahr zu laufen, vor Gericht zu enden. Gibt es da einen Ausweg?
Sowieso muss festgestellt werden, dass es schierer Irrsinn ist, gesunde Menschen zu einem Test zu zwingen, um herauszufinden, ob man wirklich gesund ist. So etwas tun nur Hypochonder und das genauso inbrünstig, wie es uns jetzt die Coronatoren befehlen. Das Besondere an diesem Verfahren ist aber, dass jedes beliebige Ergebnis hergestellt werden kann. Man muss nur den Ct-Wert des PCR-Tests hoch genug ansetzen, und jeder Test fällt „positiv“ aus. Der jeweilige Ct-Wert wird aber nicht angegeben, der zu den „Inzidenzen“ geführt hat. Man könnte folglich die Pandemie auch beenden, zumindest auf ein irrelevantes Niveau drücken, wenn die Labore angewiesen würden, einen Ct-Wert von maximal 23 anzuwenden. Zur Erinnerung: Ab einem Ct-Wert größer 45 fällt fast jeder Test „positiv“ aus. Mit einem Ct-Wert 23 würde sich die Situation sofort verändern und dann könnte man mit den „Inzidenzen“ nicht mehr Politik machen. Man müsste die „Notlage“ beenden und damit auch die Impfungen, die nur eine Notzulassung haben. Geht also nicht, denn die mRNA-Dosen sollen in die Menschen gespritzt werden, warum auch immer.
Also was tun? Man baut das Narrativ auf, dass die Pandemie beendet sein kann, wenn nur genügend Menschen geimpft sind. Da gibt es aber einen Nebensatz, der nicht ausgesprochen wird. Geimpfte werden nicht „symptomlos“ getestet. Sie müssen sich auch nicht testen lassen, wenn sie am Leben teilhaben wollen. Sie werden also nur getestet – wenn überhaupt – wenn sie Krankheitssymptome haben, die mit Corona zusammenhängen können. Kein Wunder also, dass so bei Geimpften kaum „Inzidenzen“ verzeichnet werden. Schließlich werden die nicht ohne Grund, ohne Symptome, getestet.
Hätten wir nicht getestet, hätten wir nichts bemerkt
Das wird uns jetzt als Erfolg gepriesen, als Argument für die Impfung, aber ich sehe das genau anders herum: Nämlich dass es erschreckend ist, wie viele „Inzidenzen“ bei Geimpften zu verzeichnen sind, obwohl sie doch angeblich geschützt sind. Würde man folglich auch Ungeimpfte nur dann testen, wenn sie dieselben Krankheitssymptome aufzeigen wie Geimpfte, die dann getestet werden, dann wäre die Anzahl der Tests nahe Null und die sogenannten „Inzidenzen“ ebenfalls. Wie gesagt: Hätten wir nicht getestet, hätten wir nichts bemerkt. Fakt ist nämlich auch, dass es ja keine Grippe mehr gibt, aber die sogenannten Corona-Toten korrelieren in ihrer Anzahl nahe an den Grippe-Toten der Jahre vor Corona.
Der Punkt ist also, dass die Pandemie nie enden wird, solange flächendeckend Gesunde, auch symptomlose Geimpfte, getestet werden. Das hat wohl irgendjemand dem Bankkaufmann erklärt und der hat das dann in seiner unnachahmlichen Naivität in seine eigenen Worte transformiert. Interpretiert man die Worte Spahns, kommt folgendes heraus: Wir müssen so viele wie möglich impfen, damit wir die sinnlose Testerei einstellen und die Pandemie beenden können. Dann nämlich würde ein Corona-Test nur noch im Fall einer akuten Krankheit zu den üblichen Verfahren der Anamnese gehören, also der Feststellung vor der Therapie, welche Krankheit vorliegt, die behandelt werden muss. Herrn Spahn war wohl nicht bewusst, dass er so bestätigt hat, dass es eine „Testpandemie“ ist und dass er das zudem auch weiß. Und nein, Herr Spahn, ich jedenfalls werde Ihnen nicht verzeihen, auch wenn sie noch so inbrünstig darum bitten mögen.
Hier können Sie die Worte des Gesundheitsministers im Originalton anhören:
twitter.com/scholz_dieter/status/1433209718105944064?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1433209718105944064%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_c10&ref_url=https%3A%2F%2Fde.rt.com%2Fmeinung%2F123477-werden-die-ungeimpften-zum-statistischen-suendenbock-gemacht%2F
Gab es jemals eine Pandemie in Deutschland? Dieser Frage ist ein Informatiker gründlich nachgegangen. Wohlgemerkt, er will nachweisen, dass es eine gibt und scheitert daran.
apolut.net/die-pandemie-in-den-rohdaten-ein-vortrag-von-marcel-barz/
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