Kategorie: Nachrichten
„Achtung Hochwasser!“ – Checkliste fürs Überleben
Das „Jahrhunderthochwasser“ im Juli 2021 forderte alleine in Deutschland über 180 Todesopfer und verursachte Sachschäden in Milliardenhöhe. Experten rechnen damit, dass es zukünftig zu einer Häufung extremer Wetterereignisse kommt. Deshalb sollten Sie darauf vorbereitet sein und wissen, wie Sie im Notfall richtig reagieren sollten.
- Steigende Gefahren durch Hochwasser
- Checkliste zur Vorsorge
- Warum ein Fluchtversuch mit dem Auto zumeist tödlich endet
- Was nach der Flut zu beachten ist
von Guido Grandt
Gefahren durch Hochwasser
Hochwasser und Überschwemmungen bergen eine Reihe von Gefahren:
- Je schneller das Wasser kommt, desto weniger Reaktionszeit bleibt.
- Überspülte Gefahrenstellen wie Zäune oder Gräben sind nicht sofort erkennbar.
- An überfluteten elektrischen Einrichtungen besteht die Gefahr durch Stromschläge.
- Gullydeckel besitzen eine starke Sogwirkung!
- Hochwasser kann nicht nur Gegenstände wie Baumstämme, Äste oder sogar Autos mit sich reißen, sondern auch Öl oder giftige Substanzen, etwa Schwermetalle, mitführen. Durch dermaßen bakteriell- und chemisch verunreinigtes Wasser besteht Infektions- und Vergiftungsgefahr.
- In Bergregionen können so genannte „Muren“, also Schlammlawinen (eine Mischung aus Hochwasser und Bergrutschen), ausgelöst werden. Durch starken Regen und mangelndem Bewuchs rutschen die Schlammlawinen nahezu ungehindert in die Täler. Dabei führen sie zumeist Holz und Steine mit, können Gebäude und Brücken beschädigen, verstopfen und begraben. Nach Ablauf des Wassers wird der Schlamm oft betonhart.
- In Küstenregionen können durch auf- oder ablandige Winde, also durch starke Stürme, „Springfluten“ entstehen. Durch Erdbeben gewaltige Wellen „Tsunamis“ ausgelöst werden, die sehr hoch aufsteigen und mit unbändiger Kraft auf Küstengebiete schlagen.
Checkliste Hochwasser-Vorsorge
- Legen Sie Verhaltensregeln und Aufgaben innerhalb der Familie fest, noch bevor Gefahr in Verzug ist. Klären Sie, wer ist wo, zu welchem Zeitpunkt? Wer macht was?
- Prüfen Sie, ob eventuell eigene bauliche Maßnahmen für Nachbarn eine Gefahrenerhöhung bedeuten. Beispielsweise wenn Sie Stützmauern verwenden, ein Biotop besitzen etc.
- Besitzen Sie Haustiere oder Nutzvieh (im landwirtschaftlichen Anwesen) sollten Sie vorher abklären, wo diese im Notfall untergebracht werden und die Futtervorräte gesichert werden könnten.
- Gibt es auf Ihrem Grundstück gefährliche Stoffe, Chemikalien usw.? Dann sollten Sie diese rechtzeitig entsorgen, um eine Umweltgefährdung auszuschließen!
- Organisieren Sie Nachbarschaftshilfe, um den Informationsaustausch zu erleichtern. Im Notfall könnten Telefonleitungen unterbrochen und Mobilfunknetze überlastet werden oder ausfallen.
- Informieren Sie die alle Familienangehörigen über die Hauptschalter für Wasser, Strom, Heizung, Gas, Öl. Denn diese müssen im Katastrophenfall ausgeschaltet werden.
- Bereiten Sie ein Notgepäck samt wichtiger Dokumente vor. Eventuell werden Sie evakuiert, dann ist keine Zeit mehr dafür, alles zusammenzusuchen.#
- Prüfen Sie die Möglichkeit, ein Notquartier bei Verwandten oder Freunden beziehen zu können.
„Rammbock“ gegen die Flut
Zur Hochwasservorsorge gehört es ebenso, rechtzeitig einen Damm zu bauen, wenn die Wassermassen drohen ihr Heim zu überfluten.
Dafür sollten Sie am besten Sandsäcke verwenden. Nehmen Sie zum Befüllen eine Schaufel. Achten Sie darauf, diese nur halbvoll zu machen, bevor Sie oben zusammengebunden werden. Danach stapeln Sie die Säcke übereinander. Die Reibung zwischen den Beuteln und dem Boden halten sie an Ort und Stelle, weshalb auch glitschige Blätter daran beseitigt werden sollten.
Errichten Sie den Damm niemals gegen eine Gebäudewand! Denn das Gewicht der Sandsäcke kann die Gebäudestruktur nicht nur beeinträchtigen, sondern schlimmstenfalls beschädigen.
So stabilisieren Sie einen Damm
Wenn ein Damm höher als ein Meter sein soll, dann müssen Sie dessen Stabilität erhöhen: Heben Sie dazu einen etwa 15 Zentimeter tiefen und 60 Zentimeter breiten Graben aus.
Legen Sie die untere Sackreihe hinein. Nun stapeln Sie die übrigen Säcke übereinander. An der Unterseite sollte der Damm zwei- bis dreimal breiter sein, als er insgesamt hoch ist.
Beachten Sie: Wenn mit reißenden Fluten, Bergrutschen, Springfluten oder Tsunamis zu rechnen ist, sollten Sie allerdings Ihr Haus verlassen und auf einer Anhöhe Schutz suchen. Folgen Sie den Anweisungen der Katastrophenhilfe und der Sicherheitskräfte.
Flucht mit einem Auto
Viele Menschen sterben, weil Sie den Hochwasserfluten – im wahrsten Sinne des Wortes – davon fahren wollten. Doch leider ist dies ein verhängnisvoller Trugschluss!
- Schon bei 15 Zentimetern Wasserhöhe werden die meisten Fahrzeuge unkontrollierbar oder der Motor säuft ab.
- Bei 30 Zentimetern gehen Autos aus und schwimmen weg.
- Bei 60 Zentimetern werden Fahrzeuge von der Flut einfach weggeschwemmt.
- Unter dem Wasser könnte der Asphalt schon längst weggespült worden sein. Ihr Wagen könnte in einem Loch stecken bleiben und damit zur tödlichen Falle werden. Deshalb müssen Sie bei Hochwasser Ihr Auto verlassen!
Wenn Sie unvermeidlich in den Fluten landen, sollten Sie folgendermaßen reagieren:
- Versuchen Sie an der Wasseroberfläche zu bleiben.
- Schützen Sie Ihren Kopf und Oberkörper vor Gegenständen, die sich im Wasser befinden.
- Strecken Sie Ihre Beine flutabwärts.
- Wehren Sie Hindernisse wie Bäume oder Felsen ab.
- Besser noch: Halten Sie sich daran fest. Vielleicht können Sie sich so aus dem Wasser ziehen.
Nach der Flut
Nachdem sich das Hochwasser zurückgezogen hat und Entwarnung gegeben wurde, können Sie wieder nach Hause zurückkehren. Doch Vorsicht: Hier können immer noch vielen Gefahren lauern.
- Wenn Sie sehen, dass das Fundament oder das Dach Ihres Heims beschädigt ist, sollten Sie vermeiden, in das Gebäude hineinzugehen. Denn zunächst muss ein Bausachverständiger die Stabilität prüfen.
- Sollte kein Strom mehr da sein, verzichten Sie auf offenes Feuer. Gas könnte ausgetreten sein und es so zu einer Explosion kommen!
- Apropos Strom: Schalten Sie den Hauptschalter des Sicherungskastens nicht mit den Händen oder mit etwas „Stromleitenden“ an: Benutzen Sie dafür beispielsweise einen Besenstil und ziehen Sie vorher Gummihandschuhe an.
- Lassen Sie nassgewordene elektrische Geräte ausgeschaltet. Vor Inbetriebnahme sollten diese besser von einem Elektriker überprüft werden.
- Entwässern Sie den Keller keinesfalls „schnell“, kann dies doch der Stabilität des ganzen Hauses schaden! Faustregel: Entfernen Sie täglich maximal ein Drittel der Wassermenge.
Übrigens: Über die tägliche Hochwasserlage in Deutschland können Sie sich hier informieren: http://www.hochwasserzentralen.de/
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Aktuelle Ausgabe: Miteinander in Siedlungen
„Unsere Heimatstadt. Unsere Hausordnung. Nur mit uns“, plakatieren die Blauen in Linz. Doch dahinter steckt mehr als ein Wahlkampfschmäh, sondern der ernsthafte Versuch, das Miteinander und das Wohnklima in der Landeshauptstadt zu verbessern.
Bei Bürgerstammtischen oder Veranstaltungen, bei persönlichen Gesprächen mit den Linzer Bürgern bot sich immer ein ähnliches Bild: Beschwerden über die Zustände in den städtischen Wohnsiedlungen häuften sich. Den ganzen Tag über und bis spät nachts gibt es massive Lärmbelästigungen. In den Hausfluren, den Müllplätzen und den Gartenanlagen kommt es zu starker Vermüllung.
Fremde Sitten stören das Zusammenleben
Und auch fremde Sitten und Gebräuche, die durch den verstärkten Zuzug von Zuwanderern in unsere Wohnsiedlungen kommen, sorgen immer öfter für Probleme, so der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Markus Hein. Und da auch Beschwerden bei den zuständigen Wohnbaugenossenschaften oft nicht fruchten, muss endlich vonseiten der Stadt gegengesteuert werden.
Hausordnungsdienst soll Probleme entschärfen
Deshalb fordert der blaue Vizebürgermeister einen „Hausordnungs-Dienst“ für Linz. Dieser soll als Service der Stadt Linz eng mit den Wohnungsgenossenschaften und den Mietern zusammenarbeiten und für Ordnung und Sauberkeit sorgen. Dazu soll der geforderte Hausordnungsdienst dazu berechtigt sein, abzumahnen, zu strafen oder anzuzeigen.
Ebenso sollen sie Ausweispapiere verlangen dürfen und die Daten der betroffenen Personen aufnehmen, wenn sie Verstöße bemerken. Von der Einführung eines Hausordnungs-Dienstes erwartet sich Hein, dass dieser dabei helfen soll, die Wohnqualität zu steigern und das soziale Klima in den Wohnanlagen zu verbessern.
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In der österreichischen Medienlandschaft gibt es bis auf den „Wochenblick“ fast keinen wirklichen Widerstand. In den vergangenen Wochen und Monaten erreichten zahlreiche Leserbriefe die „Wochenblick“-Redaktion und zeigen, dass der „Wochenblick“ mit seiner Berichterstattung einen krisensicheren Kurs fährt. Dennoch übt die Regierung einerseits mit ihren Maßnahmen großen wirtschaftlichen Druck aus – und überschüttet andererseits ihr ergebene Medien mit Geld, um die demokratische Meinungsbildung zu ihren Gunsten zu verzerren.
Kritische Medien wie der „Wochenblick“ sind den Mächtigen hingegen ein Dorn im Auge, weil wir es als unseren Auftrag sehen, das Informationsbedürfnis der Bevölkerung mit verlässlichen Informationen zu stillen, indem wir schreiben, was andere verschweigen. Damit wir in diesem wichtigen Kampf um die Wahrheit wettbewerbsfähig bleiben können, bauen wir vor allem auf die Unterstützung unserer Leser. WIR sind auf IHRE Hilfe angewiesen! Empfehlen Sie uns ihren Freunden, Verwandten und Bekannten.
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Gottfried Curio: Nach Merkel kommt der Merkelismus!
„Ehe für alle“: Bleibt das Kindeswohl nun auf der Strecke?
Wie Deutschland fremdgesteuert wird – Die Atlantik-Brücke –
Dieses Mal in Kalifornien: Wieder Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei US-Briefwahl

Was in den letzten Monaten Kalifornien vor sich ging, hat international kaum Schlagzeilen gemacht. Der dortige Gouverneur, Gavin Newsom von den Demokraten, ist in der Beliebtheit regelrecht abgestürzt, da der US-Bundesstaat sehr strenge Corona-Einschränkungen eingeführt hat, an die sich der Gouverneur selbst jedoch nicht gehalten hat. Hinzu kommen stark steigende Lebenshaltungskosten, die bei der im […]
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Deine Frau ist schuld! oder: Coronas Fluch
Corona-Spaltung (Symbolbild:Ansage)
Zugegeben – ich hatte Ansgar noch nie gemocht. Klein, rechthaberisch, geizig, penetrant jovial und trotz seines Medizinstudiums erschreckend dumm. Daran änderten weder seine teure, intellektuelle Brille etwas, noch sein schlohweißes Haar.
Ich kam an ihn und seine Partnerin Rosemarie wie die Jungfrau zum Kind – und wurde sie geschlagene 10 Jahre nicht mehr los. Alles begann mit der Reise nach Indien, die der Freund meines Mannes für eine willkürlich zusammengewürfelte Gruppe zusammengestellt hatte und in der sich dann überraschenderweise auch das völlig reiseunerfahrene Paar Ansgar und Rosemarie befand.
Unvergessen deren Bedienschwierigkeiten mit Wasserhähnen in Hotelbadezimmern, ihr ständiges Zuspätkommen wegen interner Zänkereien und Ansgars Furcht, zuviel Trinkgeld zu geben, so dass er entweder Pfennigbeträge abzählte oder – nachdem alle schon auf dem Weg nach draußen waren – ins Restaurant zurückschlich und das Trinkgeld wieder vom Tisch nahm.
Beschämend Rosemaries Aufstand und Pöbeleien gegen das Zugpersonal in der indischen Eisenbahn, weil ihr riesiger Koffer nicht ins Abteil paßte. Auch von der Reise nach Italien, deren Teilnahme ich in weiser Voraussicht verweigert hatte, brachte mein Mann zahllose Anekdoten über Ansgars und Rosemaries tölpelhaftes Benehmen mit.
Überhaupt – mein Mann. Er ist im Gegensatz zu mir die Toleranz in Person und setzte sich daher bei seinen Vereinstreffen stets mit Ansgar an einen Tisch, obwohl die restlichen Mitglieder Ansgar schon seit Anbeginn seiner Mitgliedschaft vor 20 Jahren so stark mieden, als litte er an Corona. So war ich mitgehangen und tat bei den zahlreichen Grillabenden und Ausflügen des Vereins mein Bestes, um mich mit Rosemarie zu verständigen und andere Paare an den Katzentisch zu locken.
Jeder Topf hat seinen Deckel
Rosemarie hatte sich vor über 20 Jahren wegen eines Rückenleidens, das sie regelmäßig für persönliche Vorteilsnahmen einsetzte, von der Arbeitswelt verabschiedet und führte seitdem den Haushalt. Ansgar kam teilweise wegen ihrer Dienstleistungen für sie auf, verweigerte jedoch jahrelang hartnäckig die Heirat, bis er sich schließlich dann doch eines schönen Tages zu einem Antrag durchrang. Da war es aber schon zu spät, denn da wollte Rosemarie aus Trotz nicht mehr. Das erinnert mich immer an den Spruch meiner Oma, „Jeder Topf hat seinen Deckel“, womit eigentlich alles gesagt ist.
So vergingen die Jahre, bis Corona den Vereinstreffen ein jähes Ende bereitete. Zunächst war ich froh darüber, die leibhaftige Dummheit nicht mehr um mich herum ertragen zu müssen. Was ich jedoch schmerzlich vermißte, war das Damenkränzchen des Vereins, zu dem sich die älteren Damen der höheren Gesellschaft und ich – als jüngeres, rebellisches Maskottchen -regelmäßig trafen und bei Sekt und Sahnetorten die gesamte, edle Konditorei mit unserer Heiterkeit unterhielten. Da fiel dann auch Rosemarie nicht weiter auf, die irgendwie Aufnahme in unsere siebenköpfige Gruppe gefunden hatte.
Nach Beendigung des strengen Hausarrests im Mai 2020 verspürten auch die anderen Damen das Bedürfnis, sich wieder zu treffen. Allerdings nur DRAUßEN, da Ines – unsere Kränzchenplanerin – unter Asthma litt und „nichts riskieren“ wollte.
Nun weiß ich nicht, was mich nach dem Telefongespräch mit Ines geritten hatte. Vielleicht war es die Freude, alle wiederzusehen, die Hoffnung, dass alles bald vorüber sein würde, die Aufbruchsstimmung wegen des erwachenden Widerstands gegen die Coronamaßnahmen, oder meine seelische Erschütterung angesichts Ines’ Angst, die ich durch das Telefon mit Händen greifen konnte.
Unbekümmert oder naiv
Vielleicht lag es aber auch schlicht an meiner Unbekümmertheit oder wie mein Mann sagt – meiner Naivität – dass ich Ines den Sonntag für das Kaffeekränzchen vorschlug und schrieb, dass ich am Samstag auf die angesagte Anti-Corona-Großdemo gehen wollte. Dies tat ich mit Bedacht, denn ich wollte Ines Mut machen, dass man nicht machtlos ist, es außer Lauterbach noch andere Ärzte gibt und dass man um die Freiheit kämpfen muss. Doch damit nahm das Drama seinen Lauf.
Ines las meine Kurznachricht mit dem Unwort GROßDEMO und erlitt nahezu einen Asthmaanfall. Sie rief Rosemarie an und erzählte ihr von meiner GROßDEMO. Rosemarie empörte sich bei Ansgar über meine Rücksichtslosigkeit, da Ansgar schließlich einen kleinen Eingriff machen lassen müsse und man daher NICHTS RISKIEREN dürfe.
Sodann rief sie Renata an, deren Mann schon mehrere Herzinfarkte hinter sich hatte und seit Monaten (tatsächlich bis zum heutigen Tag) wegen KontaminationsRISIKEN wie ein Hund unter dem Besuchsverbot bei seinem Sohn und seinen Enkelkindern leidet. Auch er riet Renata wegen der GROßDEMO dringendst vom Kaffeetrinken ab.
Kurzum: Das gesamte Kränzchen wurde nach einer hysterischen Telefonkettenaktion unter den restlichen vier Damen, durchsetzt mit entsetzten Zwischenrufen der Ehemänner, „EINE GROßDEMO!“, ersatzlos gestrichen.
Pikantes Detail: Letztlich ging ich gar nicht auf die Großdemo. Aber da war das Kind schon in den Brunnen gefallen und ersoffen. Seit Mai gab es kein Kränzchen mehr und wird es wohl so auch nie wieder geben. Denn nun kommen wir zur …
Abrechnung
Inzwischen hatte Rosemarie Geburtstag gehabt, was ich wieder einmal wegen meiner Geburtstagsdemenz vergessen hatte. Ehrlich – ich kann nichts dafür. Eher spricht ein Fisch spanisch, als dass ich den Dreisatz verstehe oder auf Anhieb eine Adresse finde.
Trotz dieser allseits bekannten Zahlen- und Orientierungsschwäche werteten Ansgar und Rosemarie unseren versäumten Geburtstagsanruf als schweres Regelvergehen.
Noch schwerwiegender war, dass wir nicht nach Ansgars Befinden wegen seines kleinen Eingriffs gefragt hatten. Am schwerwiegendsten jedoch war die GROßDEMO und meine Haltung zur Maskenvorschrift. Daher fand es Ansgar nur gerecht, dass er mir absichtlich nicht zum Geburtstag gratulierte hatte, was für mich ungefähr genauso wichtig ist, wie ein Fisch, der kein spanisch spricht.
Nachdem weder mein Mann noch ich auf diese Bestrafungsaktion reagiert hatten, kontaktierte Ansgar nach vier Monaten des Schweigens meinen Mann und sagte: „Wir müssen reden!“.
Mein Mann – im Gegensatz zu mir die Sanftmut in Person – ergab sich in sein Schicksal und traf Ansgar DRAUßEN vor einer günstigen Bäckereikette, die Ansgar ausgewählt hatte. Dort zählte ihm Ansgar hinter einer riesigen, weißen Maske, die er mit größter Vorsicht lediglich zum Nippen an der Kaffeetasse für Sekundenbruchteile lüpfte, unsere Vergehen auf:
Er fing mit der „GROßDEMO“ und meiner „maßlosen Rücksichtslosigkeit“ an, verurteilte meine „Maskenkritik“ sowie unsere versäumten Geburtstagsgrüße und – die größte Enttäuschung überhaupt – schloß mit dem unterstellten Desinteresse meines Mannes an seinem kleinen, operativen Eingriff.
Traurig, was dieses neue Leben aus uns macht
Ansgar würde daher die Freundschaft erst einmal auf Eis legen und uns ab sofort nicht mehr im Auto mitnehmen, da er sich nicht auf meine Einhaltung der Coronavorgaben verlassen könne, was im übrigen auch der Grund dafür sei, weshalb er bei diesem Treffen die Maske nicht ablegen würde, da mein Mann durch mich – die Maskenverweigerin – kontaminiert sein könnte. Die Aufzählung seiner Anklagepunkte schloß Ansgar mit dem Verdikt, „Deine Frau ist schuld!“, ab.
Zum Glück war ich bei Ansgars Tribunal nicht dabei, denn ich hätte mir vor Lachen in die Hose gemacht. Ein Pärchen, das ich noch nie mochte, kündigt uns wegen Corona und einer GROßDEMO, an der ich nicht teilgenommen habe, die nicht vorhandene Freundschaft.
Eigentlich traurig, was dieses neue Leben aus uns allen macht.
Inzwischen habe ich viele neue Freunde. Um das Damenkränzchen tut es mir allerdings bis heute leid. Noch immer habe ich die Hoffnung, dass die Damen ihre Angst überwinden und doch noch die Kurve kriegen. Und was meinen Mann betrifft, so muss ich sagen: „Ich habe ihn wegen seiner Gutmütigkeit wieder einmal unterschätzt.“
Denn als mein Mann erkannte, dass Ansgar seine „überlegene Position“ als RECHT HABENDER Bürger niemals aufgeben und jedes weitere Wort vergebene Liebesmüh’ sein würde, dass beide gleichsam auf verschiedenen Planeten durch den Weltraum schweben – er also seine wertvolle Zeit mit Ansgar verschwendet, statt mit mir einen herrlichen Herbsttag zu verleben – als er dies erkannt hatte, erwiderte mein Mann – im Gegensatz zu mir sonst die Diplomatie in Person – auf Ansgars Abrechnung lediglich: „Ansgar, ich glaube, Du hast Dich überschätzt.“
Mit diesen Satz erhob er sich und ließ Ansgar und sein RECHT ohne Bedauern am Tisch zurück.
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Haimbuchner: „Freiheit ist kein leeres Wort, sondern Auftrag & Verpflichtung!“
Am gestrigen Dienstag, den 14. September erreichte die Freiheits-Tour mit Manfred Haimbuchner und Herbert Kickl die nächste Station. Diesmal begeisterten sie mehr als 1.000 Gäste in Freistadt im Mühlviertel. Dabei gab es einmal mehr ein klares Bekenntnis zur Freiheit von Landes- und Bundeschef. Gastgeber vor Ort war Bezirksobmann LAbg. Peter Handlos, der die FPÖ-Wahlliste im Mühlviertel anführt und in seinem Heimatort Tragwein ins Rennen um den Bürgermeistersessel geht. Kürzlich sorgte er mit seinem engagierten Eingreifen gegen die Diskriminierung von Ungeimpften bei einem Volksfest für Furore – Wochenblick berichtete.
- Klares Plädoyer für Heimat, Sicherheit, Freiheit und Leistung
- Abrechnung mit den „leeren Worten“ der Bundesregierung und deren Versagen im Krisen-Mangement
- Bürgerliche Freiheiten und gemeinsame Kultur als Bindeglied, um gegen die Spaltung anzukämpfen
- Familie als kleinste Zelle des gesellschaftlichen Zusammenhalts
- Haimbuchner: Nur eine Stimme für die FPÖ verhindert, dass das Land nach links kippt
- Handlos erinnert an Integrationsproblematik: Auch dort würden nur die Freiheitlichen glaubwürdige Politik liefern
„Bürger haben mehr als genug leere Worte gehört“
Gleich zu Beginn seiner Ausführungen sprach Haimbuchner Klartext, dass er wenig Verständnis für die verfehlte Corona-Politik der Bundesregierung hat: „Versagen im Krisen-Management hat einen Namen: Türkis und Grün“. Was diese Regierung in den letzten fast zwei Jahren ablieferte, sei beschämend. Deren Proponenten seien „getrieben von Angst-Politik“ von Pressekonferenz zu Pressekonferenz gestolpert. Auf den Weg gebracht hätten sie dabei wenig Sinnvolles: „Statt Taten zu sehen, haben die Bürger mehr als genug leere Worte gehört.“
Dadurch hätte sich die Corona-Politik „beinahe zur Glaubensfrage entwickelt“. Infolge der zahlreichen „krass verfassungswidrigen“ türkis-grünen Maßnahmen nehme „die Spaltung der Gesellschaft inzwischen erschreckende Züge an.“ Was in diesem Staat rechtlich geschehe, sei „zum Schämen“. Haimbuchner kämpft enschieden gegen diese Situation an: „So können wir nicht weitermachen. Wir wollen keine Spaltung in unserem Land, sondern uns verbindet der Rechtsstaat, unsere bürgerlichen Freiheiten und unsere gemeinsame Kultur. Freiheit ist für uns kein leeres Wort, sondern Verpflichtung und Auftrag.“
Familie ist kleinste Zelle des Zusammenhalts
Haimbuchner spricht sich für eine Förderung des Gesundheitssystems und die wirksame Bekämpfung des Pflegenotstandes aus, anstatt „zu jammern, weil man jahrzehntelang das Gesundheitssystem kaputtgespart hat“. Als Familienreferent des Landes und als Familienvater betont er die Rolle gerade der „heimischen Familien als kleinste Zelle des gesellschaftlichen Zusammenhalts besonders in Krisenzeiten.“ Wer Krisenmanagement mit Hausverstand wolle, müsse die FPÖ stärken.
Denn seine Partei beweise stets Herz und Verstand: „Wir haben in den letzten sechs Jahren gezeigt, dass wir regieren können und regieren sollen.“ Zudem seien die Freiheitlichen der Einzige Garant, damit Stelzer & Co. nicht „nach links umfallen“. Denn „wertkonservative Politik gibt es nur mit der FPÖ. Das muss jedem Bürger klar sein. Heimat, Leistung, Sicherheit und Freiheit gibt es nur mit uns!“
Nur FPÖ kämpft auch gegen Parallelgesellschaften
Wie wichtig es dabei ist, eine breite Lösung für alle akuten Brennpunkte im Land parat zu haben, illustrierte Handlos, der sich für den Wahlkampf-Endspurt optimistisch zeigte: „Wer echte und heimatbewusste Politik haben will, der kann nur FPÖ wählen.“ Als Beispiel nannte er einen Vorfall aus dem Bereich des ständig präsenten Migrationsthemas: „Zu Schulbeginn wurden in einer Freistädter Schule die Kinder auf Türkisch begrüßt und im Anschluss wurde auch auf Türkisch eine Koransure verlesen. Da spricht die ÖVP immer von Deutschpflicht und dann gibt es solche Zustände in unserer Heimat.“
Denn die FPÖ setze sich – offenbar im Gegensatz zu anderen Parteien – konsequent dafür ein, dass in Österreich keine Parallelgesellschaften bestehen können. Nur eine Stimme für die Freiheitlichen würde eine klare Linie auch in diesem Bereich sicherstellen: „Wer uns dabei helfen will, der wählt den Schmied und nicht den Schmiedl.“ Seine Partei setze sich seit Jahren für eine umfassende Deutschpflicht ein – nicht nur im Unterricht, sondern auch auf dem Schulhof. Viele Mitbürger sähen dies ähnlich, somit ist er gewiss, dass man am 26. September ein „starkes freiheitliches Zeichen setzen“ wird.
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Kreuzfahrtschiff in der Gewalt von 5 „infizierten Geimpften“
120 Meter Kreuzfahrtschiff in der Gewalt von 5 „infizierten Geimpften“
15.09.2021, 17:47 Uhr. Corona Doks – https: – Zu lesen auf ndr.de am 15.9.: »Corona-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff hängt in Hamburg fest Im Hamburg gibt es auf einem Kreuzfahrtschiff einen Corona-Ausbruch unter den Crew-Mitgliedern. Die „World Voyager“ darf deshalb den Hafen vorerst nicht verlassen. Alles steht still auf der „World Voyager“. Zunächst wurde Ende vergangener Woche bei einem Mitglied…
Windenergie nachhaltig? Von wegen

von Hans Hofmann-Reinecke
Die kurze Lebensdauer einer Windanlage bringt es mit sich, dass pro erzeugter Kilowattstunde Ressourcen in solchen Mengen vernichtet werden, dass sie mit dem Verbrauch von Rohstoffen wie Kohle und Öl in konventionellen Kraftwerken vergleichbar sind.
Ein finanzielles Perpetuum Mobile
RBB berichtete am 7.9.2021, dass in Brandenburg mehr als 400 Windkraft – Anlagen „stillgelegt“ werden. Warum? Sind die plötzlich kaputt gegangen oder hat der Wind in der Uckermark seine Arbeit eingestellt?
Nein – die 20 jährige Frist für die Subvention durch das „Erneuerbare Energien Gesetz“ ist zuende, und ohne den großzügigen Cashflow aus des Verbrauchers Tasche haben die Betreiber keine Lust, die Dinger weiter laufen zu lassen. Sie werden abgerissen, verschrottet und durch neue Anlagen ersetzt, womit die Uhr für eine neue Frist von vorne zu Ticken beginnt. Damit ist der Geldstrom für die nächsten 20 Jahre wieder sicher, vielleicht fließt er unter einer neuen Regierung noch großzügiger.
Für diese Strategie hat man das Label „Repowering“ geschaffen. Das ist voll im Trend der modernen Politik; man gibt sinnlosen Dingen einen schicken englischen Namen, und der brave Michel sagt dann: „Ach ja, ich bin für Repowering, das wird schon seine Richtigkeit haben.“
Ich möchte hier nicht die volkswirtschaftlichen Aspekte dieses Wahnsinns erörtern (nicht nur in Mecklenburg, auch im Rest der Republik wartet ja auf Tausende von Windgeneratoren dasselbe Schicksal), sondern lediglich untersuchen, wie „nachhaltig“ Windenergie eigentlich ist, wenn so ein Generator nach 20 Jahren verschrottet wird.
Unerschöpflich
Wikipedia bezeichnet eine Energie als nachhaltig, wenn deren Quelle im menschlichen Zeithorizont praktisch unerschöpflich zur Verfügung steht oder sich verhältnismäßig schnell erneuert. Damit grenzen sie sich von fossilen Energiequellen ab, die endlich sind oder sich erst über den Zeitraum von Millionen Jahren regenerieren.
Wie nachhaltig ist die deutsche Windenergie also?
Ich muss Sie dazu mit ein paar Zahlen nerven, damit Sie meine Gedankengänge nachvollziehen können. Sie können diese Zeilen aber auch überspringen und mir vertrauen.
So ein Mecklenburger Windgenerator hat eine „installierte Leistung“ von 2 Megawatt. Die bringt er aber nur, wenn der Wind mir optimaler Stärke weht, und das tut er fast nie. Im Durchschnitt bekommt man nur 20% davon, also 0,4 Megawatt oder 400 Kilowatt. Wenn wir das mit den Stunden eines Jahres multiplizieren, dann ergibt sich die durchschnittliche Menge an Elektrizität, welche die Mühle jährlich liefert, und das sind dreieinhalb Millionen Kilowattstunden. Im Laufe ihres 20-jährigen Lebens pumpte die Mühle also 70 Millionen Kilowattstunden ins Netz.
Diese Zahlen hier sind durchaus ungenau, was aber der Gültigkeit der ganzen Betrachtung keinen Abbruch tut.
Kilotonnen an Stahlbeton
So eine Mühle bringt rund 2.500 Tonnen auf die Waage. Die verteilen sich hauptsächlich auf Stahlbeton, Stahl und Kunststoff, der mit Kohlefasern durchzogen ist (CfK). Das alles ist nach 20 Jahren Schrott. Vielleicht können Kupfer oder Stahl aus der Maschinerie recycelt werden, aber der Löwenanteil sind Fundament und Turm, und dann die gigantischen Flügel aus CfK, deren Entsorgung ein besonderes Problem darstellt.
Die Materialien sind also nach 20 Jahren „verbraucht“. Nachhaltigkeit bedeutet aber, dass „die Quelle dieser Materialien im menschlichen Zeithorizont praktisch unerschöpflich zur Verfügung steht oder sich verhältnismäßig schnell erneuert“. Ist das für Stahl, Beton und Kohlefaser der Fall? Vermutlich nicht, und schon gar nicht für die benötigten „Seltenen Erden“, die aus irgendeinem Grund ja so heißen.
Vielleicht wenden Sie ein, dass man das ins Verhältnis zur Menge an Strom setzen muss, welche die Mühle in 20 Jahren produziert hat. Ich habe das für Sie gemacht und komme dabei auf 34 Gramm brutto pro Kilowattstunde. Ist das viel? Ein Dieselgenerator vernichtet 250 Gramm Treibstoff pro Kilowattstunde. Das ist deutlich mehr, aber der behauptet auch nicht, dass er nachhaltig ist.
Und sein verbrauchter Treibstoff wird von Wäldern, Wiesen und Meeren begeistert aufgenommen. Das kann man bei den vielen Tonnen an Stahlbeton des Fundaments und dem CfK der Flügel einer Windmühle nicht erwarten.
Und auch dann, wenn Sie der kleinen Rechnung nicht gefolgt sind, dann werden Sie sich vorstellen können, dass eine Energieversorgung nicht „nachhaltig“ sein kann, bei der alle 20 Jahre etwa 30.000 kirchturmhohe Windgeneratoren abgerissen und durch neue, noch größere Nachfolger ersetzt werden.
Dieser Artikel erschien zuerst im Blog des Autors Think-Again. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.
Keine Demokratie: So lenkt ein Eliten-Klüngel die Geschicke Amerikas & der Welt
Die Politik in den USA wird durch eine Elite bestimmt! Das ist nicht etwa eine krude Verschwörungstheorie, sondern das Ergebnis einer Princeton-Studie aus dem Jahr 2015, einer der angesehensten Universitäten der Welt. Konkret: Politische Entscheidungen dienen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern einer kleinen Wirtschafts-Elite.
• Eine Elite bestimmt maßgeblich, wer US-Präsident wird
• Demokratie nur noch ein Treppenwitz der Geschichte
• Die Bürger werden „entmündigt“
• US-Eliten-Klüngel beeinflusst die ganze Welt
Kommentar von Guido Grandt
Im August 2015 deckte die „New York Times“ fast Unglaubliches auf: Es ging um den Wahlkampf zwischen den Demokraten mit Hillary Clinton und den Republikanern – anfangs noch mit Jeb Bush, erst später mit Donald Trump – zur 58. US-Präsidentschaft. Demnach waren nur 400 Familien für fast die Hälfte der gesamten Wahlkampfausgaben verantwortlich: „Eine Konzentration der politischen Spender, die beispiellos in der Neuzeit ist. Die überwiegende Mehrheit der 388 Millionen US-Dollar, die dieses Jahr die Präsidentschaftskandidaten einnahmen, wird durch Gruppen, die unbegrenzt Beiträge zur Unterstützung von Kandidaten aus fast jeder Quelle aufnehmen können, bereit gestellt.“
Und weiter: „Eine Analyse der New York Times, der Beriche der Federal Election Commission und der Aufzeichnungen des Internal Revenue Service zeigt, dass das Fundraising-Wettrüsten die meisten der Präsidentschaftskandidaten stark abhängig von einem kleinen Pool der reichsten Amerikaner gemacht hat.“ Was für die Clans Bush & Clinton galt, galt übrigens für Trump nicht: Auch weil er als Milliardär selbst über ausreichende Geldmittel verfügte, konnte er in der Folge von diesen Macht-Zirkeln vergleichsweise unabhängiger agieren – nicht unbedingt zur Freude dieser Eliten, die alles in Bewegung setzten, um den „Betriebsunfall“ im weißen Haus mit lauteren oder unlauteren Mitteln wieder loszuwerden. Ganz entziehen konnte allerdings nicht einmal er sich den finanzstarken Hintermännern und deren Versuch der Einflussnahme.
Eine Elite bestimmt, wer der neue US-Präsident wird
Auf das spätestens mit der Ära Biden in vollen Zügen zurückgekehrte System gemünzt, heißt es aber nichts anderes, als dass ein paar hundert US-Amerikaner mit ihren Spendengeldern bestimmen, wer zukünftig der mächtigste Mann oder die mächtigste Frau der Welt wird. Und das war garantiert über Jahre hinweg in vielen Wahlkämpfen der Fall. Genau jenen wird der neue Präsident dann auch „verpflichtet“ sein müssen. Ist er doch, wie die New York Times richtig resümiert, „stark abhängig“ von der Spender-Elite und wird vor allem ihre politischen und wirtschaftlichen Interessen vertreten.
Demokratie verkommt zu „Treppenwitz“ der Geschichte
Das also ist die „älteste“ aller Demokratien, die damit geradezu zu einem „Treppenwitz der Geschichte“ verkommt. Dass dies keine Verschwörungstheorie ist, belegt zudem eine brisante Studie, die die USA bereits im April 2015 erschütterte. Diese Studie wurde nicht etwa von irgendwelchen Verschwörungstheoretikern verfasst, sondern von Experten einer der angesehensten Universitäten der Welt: der Princeton University in New Jersey. Nur wenig ist darüber bis nach Europa gedrungen. Und wenn doch, von den Mainstream-Medien ignoriert oder kleingeredet worden. Dabei stellt diese Studie alles auf den Kopf, was bislang unter „Demokratie“ verstanden wird.
Die USA sind praktisch keine Demokratie mehr
Die Princeton-Studie besagt nichts anderes, als dass die Vereinigten Staaten von Amerika im eigentlichen Sinne keine Demokratie mehr sind! Denn politische Entscheidungen würden „nicht mehr“ den Wünschen der Bürger, sondern den „Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite“ dienen!
Konkret heißt es dazu: „Das zentrale Ergebnis unserer Forschung ist, dass die Wirtschafts-Eliten und organisierte Gruppen, die Wirtschafts-Interessen vertreten, einen substantiellen unabhängigen Einfluss auf die Politik der US-Regierung haben. Gruppen, die die Interessen der Masse der Amerikaner vertreten sowie einzelne, durchschnittliche Bürger, haben dagegen wenig bis gar keinen Einfluss auf die Politik.“
Demnach schaffen es die Eliten „in einer erstaunlichen Kontinuität, am Ende die konkrete Politik der Regierungen zu beeinflussen. Damit widerlegt die Studie andere Untersuchungen, die einhellig verkünden, dass die US-Regierung das tue, was das Volk wünsche. Alles nur Schein. Alles nur Lüge!
Die Mehrheit des Volkes wird geradezu „entmündigt“
In der Princeton-Studie heißt es weiter: „In den Vereinigten Staaten regiert die Mehrheit nicht, zumindest nicht in dem Sinn, dass es eine Kausalität zwischen den Wünschen der Bevölkerung und den Gesetzen gibt. Sobald eine Mehrheit anderer Meinung ist als die Wirtschafts-Eliten oder organisierte Gruppen, verliert die Mehrheit.“
Und obwohl „in den USA das Mehrheitsprinzip in die Verfassung eingebaut ist, stellen wir fest: Selbst wenn ziemlich große Mehrheiten eine bestimmte Politik wollen, bekommen sie sie nicht.“
Die Aushöhlung der Demokratie
Das alles führt natürlich zu einer Aushöhlung der Demokratie! Auch darin scheinen sich die Experten der Studie einig. „Unsere Analyse zeigt, dass die Mehrheit der Amerikaner tatsächlich wenig Einfluss auf die Politik ausübt, die von der Regierung betrieben wird. Natürlich genießen die Amerikaner das Wahlrecht, die Freiheit der Rede und die Versammlungsfreiheit. Doch wir glauben: Wenn die Gesetzgebung von mächtigen Wirtschafts-Organisationen und einer kleinen Gruppe von einflussreichen Amerikanern dominiert wird, dann ist die Behauptung Amerikas, eine demokratische Gesellschaft zu sein, ernsthaft gefährdet.“
Die Princeton-Studie bestätigt „Verschwörungstheorien“
Das Fazit dieser Studie ist unglaublich, geradezu ungeheuerlich. Und doch steht es so da. Schwarz auf weiß. Von wegen also die vereinigten Staaten seien die „älteste und vitalste“ Demokratie der Welt. Selbst der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter sprach davon, dass die USA nichts weiter als eine „Oligarchie“ sei. Schließlich musste er es ja wissen.
US-Eliten-Klüngel beeinflusst die ganze Welt
Dass die Politik der USA nicht mehr dem amerikanischen Volk, sondern einer kleinen Wirtschafts-Elite dient, ist vor allem im Zusammenhang mit der Außenpolitik äußerst bemerkenswert, mitunter ein Desaster. Denn diese betrifft die gesamte Welt.
Gerade deshalb ist auch der blinde, der geradezu sklavische US-Gehorsam der Europäer so gefährlich. Im Sinne der freien Völker muss er beendet werden, bevor die amerikanische Wirtschafts-Elite die Welt erneut in Kriege treibt. Oder Millionen von Flüchtlingen „produziert“, kommen die Kriegsflüchtlinge doch aus Ländern wie beispielsweise Syrien, Afghanistan, dem Irak oder Libyen. Also genau jenen Staaten, die die USA mit ihrer zumeist illegalen Kriegspolitik destabilisiert hat.
Dahinter standen und stehen keineswegs „humanitäre Ideale“, „Menschenrechte“ oder „Demokratiebestrebungen“, sondern ausschließlich geopolitische oder wirtschaftliche Interessen zur ökonomischen „Vorteils-Maximierung“ einer kleinen, einflussreichen Elite. Und das alles wird der uninformierten Öffentlichkeit dann auch noch als „westliche Werte“ verkauft!
Die „Demokratie“ ist entlarvt
So also sieht heute „Demokratie“ aus. Jedes Mal, wenn Politiker versuchen, die USA als „gelobtes Land der Freiheit“ zu verkaufen, sollte die Princeton-Studie erwähnt werden, die diese Mär entlarvt. Letztlich haben die autoritären Eliten das Sagen. Sie wollen nichts weiter, als ihre Wirtschaftsinteressen durchsetzen. Mit nur einem Ziel: Gewinnmaximierung.
Oder anders ausgedrückt: noch reicher und mächtiger zu werden. Ganz gleich ob hüben oder drüben des Großen Teichs, ob in den USA oder in der EU. Der Bürger darf bei den „Wahlen“ zwar mitreden, jedoch keineswegs über die wahren politischen und wirtschaftlichen Interessen mitentscheiden. Dafür aber am Ende, wenn es schief geht, die Zeche zahlen. So wie immer.
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