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Verschwiegene Fakten zur Flüchtlingskrise: Religiöse Bruchlinien der Kulturen
Im Zuge der überwiegenden Zuwanderung aus muslimischen Staaten flammt immer wieder die europäische Angst vor einem »Kampf der Kulturen« auf. Aber wie realistisch ist es, dass es auf hiesigem Boden zu dementsprechenden Konflikten beider Wertesysteme kommt?
Den ersten und zweiten Teil dieser Reihe lesen Sie hier und hier.
Von Guido Grandt
- Bereits seit den 1990er Jahren wurde vor einer Zunahme religiös motivierter Konflikte gewarnt
- Diese Bruchlinien bildeten sich zumeist zwischen Moslems und Christen heraus, wie auch der Jugoslawienkrieg zeigte
- Umfragen ergaben, dass viele Moslems die Scharia als einzige Quelle der Gesetzgebung sehen
- westliche säkularisierte Gesellschaften und der Islam sind nicht kompatibel
Kampf der Kulturen – auch in Europa?
Die westliche Kultur ruht auf den Säulen der griechisch-römischen Antike, der jüdisch-christlichen Religion sowie der Aufklärung, die in diesem Zusammenhang die Trennung von Staat und Religion verlangt. Auf dieser Basis entstanden Werte wie die der individuellen Freiheit als höchstem Gut, der politischen Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte. Im Islam hingegen gab es keine Aufklärung. Er hat andere kulturelle Wurzeln, wie etwa Familie, Sippe und Stamm, und zeichnet sich vor allem durch die Einheit von Religion, Kultur und Staat aus, wobei die Religion das ganze Leben ohne Einschränkung beherrscht.
Schon seit jeher gibt es zwischen diesen beiden Wertesystemen große Differenzen. So sind die meisten Muslime in ihren Heimatländern von der Überlegenheit ihrer Kultur überzeugt und halten den Westen für gottlos. Dieser wiederum glaubt an die Universalität seiner eigenen Kultur und will sie über den gesamten Globus verbreiten.
Konflikte zwischen den Wertesystemen verschärfen sich
Zurecht schrieb Samuel Philipp Huntington in seinem Standardwerk The Clash of Civilizations, dass ein weltweiter Kampf der Kulturen nur vermieden werden könne, wenn die Führer dieser Welt eine globale Politik akzeptieren und aufrechterhalten würden, die unterschiedliche kulturelle Wertvorstellungen berücksichtige.
Vor seinem Tod 2008 war der Politikwissenschaftler auch Berater des US-Außenministeriums. Er ging dezidiert auf eine multipolare und multikulturelle Weltpolitik ein und erläuterte ihre Folgen. Sein Buch erschien 1996 in den USA, also fünf Jahre vor den 9/11-Terroranschlägen. Seitdem haben sich die von ihm geschilderten kulturellen Konflikte jedoch noch verstärkt. Huntingtons Beobachtungen sind heute relevanter denn je, weil sie unmittelbar die Hintergründe der heutigen Flüchtlingsdiskussion betreffen.
Gefährliche Konflikte zwischen unterschiedlichen Kulturen
»In dieser Welt werden die hartnäckigsten, wichtigsten und gefährlichsten Konflikte nicht zwischen sozialen Klassen, Reichen und Armen oder anderen ökonomisch definierten Gruppen stattfinden, sondern zwischen den Völkern, die unterschiedlichen kulturellen Einheiten angehören«, schrieb der Politikwissenschaftler. »Das Nebeneinander eines wachsenden Volkes der einen Kultur und eines langsam wachsenden oder stagnierenden Volkes einer anderen Kultur erzeugt in beiden Gesellschaften wirtschaftlichen und/oder politischen Anpassungsdruck.«
So bleibt nach Huntington die Frage, »ob Europa und Amerika zu gespaltenen Gesellschaften aus zwei unterschiedlichen und weithin voneinander isolierten Gemeinschaften aus zwei verschiedenen Zivilisationen werden, was seinerseits von der Anzahl der Einwanderer und davon abhängt, inwieweit diese an die in Europa und Amerika herrschenden westlichen Kulturen assimiliert werden.«
Huntington wies auf die sogenannten Bruchlinienkonflikte zwischen Gruppen aus unterschiedlichen Kulturen innerhalb ein und desselben Staates hin. Besonders häufig seien diese zwischen Muslimen und Nichtmuslimen anzutreffen. Solche Konflikte entsprängen der Natur der beiden Religionen – Christentum und Islam – und der auf ihnen beruhenden Kulturen.
Anzeichen für zunehmende Konfrontation
Der Konflikt zwischen dem Westen und dem Islam hätte sich bereits Ende des 20. Jahrhunderts zugespitzt. Voraus gingen Veränderungen in mehreren Bereichen: »Erstens hat das muslimische Bevölkerungswachstum riesige Scharen arbeitsloser und entfremdeter junger Menschen produziert, die sich für die islamistische Sache einspannen lassen, Druck auf benachbarte Gesellschaften ausüben und in den Westen auswandern«, erklärte Huntington. »Zweitens hat das islamische Wiedererstarken den Muslimen neues Vertrauen in die Eigenart und die Vorzüglichkeit ihrer Kultur und ihrer Werte gegenüber jenen des Westens geschenkt. Drittens erzeugen die gleichzeitigen Bemühungen des Westens um Universalisierung seiner Werte und Institutionen, Aufrechterhaltung seiner militärischen und wirtschaftlichen Überlegenheit und Einflussnahme auf Konflikte in der muslimischen Welt enorme Erbitterung unter den Muslimen … Sowohl in muslimischen als auch in christlichen Gesellschaften ging in den achtziger und neunziger Jahren die Toleranz für den anderen drastisch zurück.«
Der ägyptische Journalist Mohammed Sid-Ahmed sieht das ähnlich: »Es gibt untrügliche Anzeichen für eine zunehmende Konfrontation zwischen der jüdisch-christlichen Ethik des Westens und der islamischen Erweckungsbewegung (…)«
Huntington führte weiter aus, dass die bereits erwähnten Bruchlinienkonflikte gewaltsam geworden seien. Sie würden fast immer zwischen Menschen unterschiedlicher Religion stattfinden, »da die Religion das Hauptunterscheidungsmerkmal von Kulturen« sei. Diese wäre »wahrscheinlich« der »tiefgreifendste Unterschied, den es zwischen Menschen geben kann«.
Kampf der Kulturen – Beispiel Jugoslawien
Einen der schwersten Bruchlinienkämpfe hätte es zwischen Serben und Kroaten im früheren Jugoslawien gegeben. Als dort »die übergreifende jugoslawische Identität« zusammenbrach, gewannen die religiösen Identitäten, mit denen man sich bisher arrangierte und zusammenlebte, eine neue Bedeutung. Als es zu Kämpfen kam, verstärkte sich diese noch. »Die Koexistenz von vielen Bevölkerungsgruppen löste sich auf, und jede Gruppe identifizierte sich zunehmend mit ihrer jeweiligen kulturellen Gemeinschaft und definierte sich in religiösen Begriffen«, so Huntington.
Bruchlinienkriege würden sich nicht nur als ein Kampf gegen eine andere lokale ethnische Gruppe verstehen, sondern als »Kampf gegen eine andere Kultur«. So würde der lokale Krieg »umdefiniert zu einem Krieg der Religionen, einem Kampf der Kulturen«.
Noch einmal das Beispiel Jugoslawienkrieg: »Der wichtigste Einzelfaktor hinter diesen Konflikten war wahrscheinlich die demografische Verschiebung, die im Kosovo vor sich ging.« Dort lebten einst 67 Prozent albanische Muslime und 24 % orthodoxe Serben. Die albanische Geburtenziffer war die höchste in ganz Europa, der Kosovo das am dichtesten bevölkerte Gebiet Jugoslawiens. 1991 war der Kosovo zu 90 % muslimisch und zu 10 % serbisch. Die Serben sahen in ihm jedoch ihr »heiliges Land«, den Ort der großen Schlacht auf dem Amselfeld, als sie 1589 von den osmanischen Türken besiegt wurden. Danach hatten sie fast 500 Jahre unter deren Herrschaft zu leiden.
Da sich das demografische Gleichgewicht im Kosovo beachtlich zu Gunsten der Muslime veränderte, forderten die Albaner Anfang der 1980er Jahre, das Gebiet in den Rang einer jugoslawischen Teilrepublik zu erheben. Die Serben und die jugoslawische Regierung lehnten dies ab, befürchteten sie doch, dass der Kosovo sich schließlich mit Albanien vereinigen könnte. Die Kosovo-Albaner reagierten mit Protesten und Unruhen. Die serbische Minderheit wurde nach eigenen Angaben verstärkt diskriminiert, verfolgt und tätlich angegriffen.
Das alles spielte sich nicht etwa weit weg von uns ab, sondern in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Nur für einen Moment sei diesbezüglich an Markus Söders Bedenken hinsichtlich der hohen Zuwanderung und der damit verbundenen Veränderung der Statik Deutschlands erinnert.
Huntington: »Muslimische Kriegslust und Gewaltbereitschaft sind eine Tatsache«
Das von Huntington aufgegriffene Beispiel zeigt, wie sich durch eine demografische Verschiebung ein gesellschaftliches Gleichgewicht verändern und zu Forderungen der Mehrheit führen kann – in diesem Fall, der Muslime – sowie zur Diskriminierung von Minderheiten – in diesem Fall der orthodoxen Christen.
»Starke Antagonismen und gewaltsame Konflikte sind zwischen lokalen muslimischen und nichtmuslimischen Bevölkerungen gang und gäbe«, machte Huntington klar. »Wohin man im Umkreis des Islam blickt: Muslime haben Probleme, mit ihren Nachbarn friedlich zusammenzuleben.« Die »muslimische Neigung zum gewaltträchtigen Konflikt« gehe auch aus dem Grad der Militarisierung von muslimischen Gesellschaften hervor. »Wenn sie Gewalt einsetzten, setzten muslimische Staaten sie äußerst intensiv ein …Muslimische Kriegslust und Gewaltbereitschaft sind Ende des 20. Jahrhunderts eine Tatsache, die weder Muslime noch Nichtmuslime leugnen können.«
Aber ist es wirklich so, wie Huntington behauptete? Steven Pinker, amerikanisch-kanadischer Experimentalpsychologe, Kognitionswissenschaftler, Linguist sowie Professor am Harvard-College und der Harvard-Universität, schreibt in Gewalt – Eine neue Geschichte der Menschheit: »Der Eindruck, dass die muslimische Welt in Formen der Gewalt schwelgt, über die der Westen hinausgewachsen ist, ist kein Symptom von Islamfeindlichkeit oder Orientalismus, sondern erwächst aus den Zahlen. Muslime machen ungefähr ein Fünftel der Weltbevölkerung aus und stellen in ungefähr einem Viertel der Staaten auf der Welt die Mehrheit, aber 2008 waren an mehr als der Hälfte aller bewaffneten Konflikte muslimische Staaten oder Aufständische beteiligt … Muslimische Gruppen besetzen zwei Drittel der Positionen auf der Liste ausländischer terroristischer Organisationen des US-Außenministeriums …«. Zwei Drittel aller Terroropfer, bei denen die Täter ermittelt werden konnten, würden auf das Konto sunnitischer Terroristen gehen.
Der Vormarsch der »Scharia«
Steven Pinker gibt weiter zu bedenken: »Gewalt ist in der islamischen Welt nicht nur durch religiösen Aberglauben legitimiert, sondern auch durch eine übermäßig stark entwickelte Kultur der Ehre.« Er verweist auf eine umfangreiche Gallup-Umfrage, die von 2001 bis 2007 durchgeführt wurde, in der es um die Einstellungen der Muslime in 35 Staaten geht, die 90 Prozent der islamischen Weltbevölkerung repräsentieren.
»Die Ergebnisse bestätigen, dass die meisten islamischen Staaten sich in absehbarer Zukunft nicht zu säkularen, liberalen Demokratien entwickeln werden«, meint Pinker. »Die Mehrzahl der Muslime in Ägypten, Pakistan, Jordanien und Bangladesch gaben in der Umfrage an, die Scharia, das heißt die Grundprinzipien des islamischen Rechts, solle in ihren Staaten die einzige Quelle der Gesetzgebung sein, und die Mehrheit in den meisten anderen Ländern gab an, sie solle zumindest eine der Quellen sein.«
Buschkowsky: »Die muslimische Weltsicht ist mit dem demokratisch-westlichen Wertekanon nicht kompatibel«
Wie aber sieht es damit beispielsweise in Deutschland aus? Der ehemalige Bürgermeister von Neukölln, Heinz Buschkowsky, machte unmissverständlich klar, dass sich die »Gewichte der Religionen« verschieben würden. »Dreiviertel der Flüchtlinge kommen aus muslimischen Ländern mit einer völlig anderen Wertestruktur. Die Zahl der Muslime in Deutschland wird sich verdreifachen, ihr Selbstbewusstsein wird stärker, ihr Anspruch auf politische Mitbestimmung wird wachsen und natürlich auch das Streben nach Dominanz im öffentlichen Leben.«
Und weiter: »Toleranz gegenüber dem Andersdenkenden, ein selbstbestimmtes Leben, persönliche Freiheit und ein humanistisches Weltbild – das sind die Dinge, die eine moderne demokratische Gesellschaft prägen. Da passt vordemokratische widerspruchslose Gehorsamspflicht einer gottgegebenen Ordnung nicht (…) Ein Wertewandel ist unausweichlich … die muslimische Weltsicht ist mit dem demokratisch-westlichen Wertekanon nicht kompatibel.«
Vielleicht und gerade deshalb forderte Hamed Abdel-Samad, deutsch-ägyptischer Politikwissenschaftler und selbst Sohn eines Iman, den Flüchtlingen müsse man schon bei ihrer Ankunft klarmachen, wie eine offene Gesellschaft funktioniere. Auf keinen Fall dürfe Deutschland »im Namen der kulturellen Bereicherung Bräuche zulassen, die jede Form des Zusammenlebens stören«.
Teil 4 aus Guido Grandts Reihe „Verschwiegene Fakten der Flüchtlingskrise“ lesen Sie demnächst exklusiv im Wochenblick.
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BAG und Task-Force führen die Öffentlichkeit mit den Covid-Patienten systematisch in die Irre
Der Druck auf Ungeimpfte steigt weiter an. Derzeit beobachten die Spitäler eine «Epidemie der Ungeimpften», sagte Urs Karrer, Chefarzt für Infektiologie am Kantonsspital Winterthur und Mitglied der Swiss National Covid-19-Task-Force an der Pressekonferenz des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) am Dienstag. «90 Prozent der Covid-Belastung kommt momentan von Ungeimpften», sagte Karrer vor den Medien, ohne Daten vorzulegen.
Nun müsse alles darangesetzt werden, den «Impfturbo» noch einmal zu zünden. Denn: «Mittel- und Langfristig wird es uns nur mit der Impfung gelingen, das Gesundheitswesen bis im Frühling von einer langanhaltenden Belastung oder Überlastung zu schützen», sagte Karrer. Das Task-Force-Mitglied ist zudem der Meinung, dass nur mit viel «Innovation und Fantasie» diejenigen überzeugt werden können, die sich noch nicht haben impfen lassen.
Ähnliches sagte auch Patrick Mathys, Leiter der Sektion Krisenbewältigung, zuletzt immer wieder. An der Pressekonferenz des BAG vom 17. August behauptete er, dass gegenwärtig fast nur Ungeimpfte wegen Corona hospitalisiert würden. Daraufhin wollte ein Journalist von Mathys wissen, wie viele Geimpfte wegen Corona hospitalisiert werden. Worauf Mathys keine Auskunft liefern konnte. Er versprach dem Journalisten, die Daten nachzuliefern und verwies auf die Internetseite des BAGs, wo diese veröffentlicht seien.
Ein genauer Blick zeigt jedoch: Die Zahlen über den Impfstatus der derzeitigen Covid-Patienten sind mangelhaft. Denn der Impfstatus von allen Covid-Patienten liegt dem BAG längst nicht vor. Diesen erfasst das BAG seit dem 27. Januar 2021. Seitdem muss bei hospitalisierten Patienten, Todesfällen und Covid-«Fällen» in sozialmedizinischen Einrichtungen der Impfstatus aufgenommen werden.
Seit dem 27. Januar registrierte das BAG 8851 Covid-Patienten in Spitälern, wie die Situationsberichte zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein zeigen (siehe Berichte im Anhang). Der Impfstatus liegt dem BAG jedoch bloss von 6555 Patienten vor, wie der letzte Situationsbericht zur epidemiologischen Lage bestätigt. Das bedeutet, von rund einem Viertel der Hospitalisationen weiss das BAG nichts über den Impfstatus.
Dazu kommt: Das BAG verfügt überhaupt nicht über aktuelle Daten hinsichtlich des Impfstatus der Covid-Patienten in den Spitälern. «Aus der CH-SUR (Sentiel Spital-Überwachung) verfügen wir zurzeit über keine aktuelleren Daten zu den hospitalisierten Fällen und zum Verlauf ihrer Hospitalisationen», schreibt Daniel Dauwalder auf Anfrage von Corona-Transition. Dauwalder ist Mediensprecher des Eidgenössischen Departements des Innern, dem das BAG untersteht.
Weiter erklärt Dauwalder: «Diese Informationen liegen für die hospitalisierten Fälle erst vollständig vor, nachdem der Patient entweder genesen, verlegt oder gestorben ist – also wenn der Fall abgeschlossen ist. Entsprechend fliessen nur abgeschlossene Fälle in die Statistik der CH-SUR ein. Dadurch erhält das BAG diese Daten zeitverzögert.»
Corona-Transition wollte vom BAG sowie auch vom Koordinierten Sanitätsdienst (KSD) wissen, wie viele der zuletzt hospitalisierten Covid-Patienten geimpft oder ungeimpft waren. Doch dazu konnten weder das BAG noch der KSD konkrete Angaben machen. Yann Hulmann, ebenfalls Mediensprecher des EDI, schreibt lediglich: «Seit dem 27.01.2021 sind es 1110 vollständig geimpfte Fälle, wobei von diesen 153 einer Hospitalisation bedurften und 30 verstarben.» Dieselben Informationen stehen auch im Situationsbericht zur epidemiologischen Lage.
Aktuelle Daten über den Impfstatus der Covid-Patienten liegen den Behörden angeblich nicht vor. «Uns stehen aktuell nur die kumulativen Daten zur Verfügung», betont wiederum Daniel Dauwalder auf erneute Nachfrage von Corona-Transition. Vor diesem Hintergrund sind die Äusserungen Karrers, der behauptet, dass 90 Prozent der Patienten ungeimpft sind, noch fragwürdiger.
Corona-Transition wollte deshalb von der Task-Force in Erfahrung bringen , woher Urs Karrer seine Daten hat. Denn schliesslich bestätigt das BAG selbst, dass der Behörde die aktuellen Daten nicht vorliegen. Dazu schreibt die Medienstelle der Taskforce: «Es handelt sich um Daten vom BAG, gezogen aus den obligatorischen Arztmeldungen, welche bei der Hospitalisation eines Covid-Patienten gemacht werden müssen.»
Belege, welche die Aussagen von Karrer stützen, kann die Taskforce auf Anfrage von Corona-Transition jedoch nicht liefern. Mehrere Fragen dazu blieben seitens der Task-Force bis nach Redaktionsschluss unbeantwortet. Unklar bleibt zudem die Frage hinsichtlich der Tests. Die Frage, ob gegenwärtig alle Patienten in den Spitälern unabhängig von ihrem Impfstatus getestet werden, beantwortete das BAG nicht.
Corona-Transition wollte unter anderem wissen, welche Regeln diesbezüglich in den Spitälern derzeit gelten. Unklar ist auch, mit welchen CT-Werten geimpfte und ungeimpfte Covid-Patienten getestet werden. Vergessen darf man auch nicht, dass die angsteinflössende Aussagen von Karrer, Mathys und weiteren, die bereits wieder vor dem Kollaps des Gesundheitssystems warnen, ohne jegliche fundierten Belege getätigt werden. Denn während der «Pandemie» bauen die Spitäler fleissig Betten ab (Corona-Transition berichtete).
Drohender Bürgerkrieg abgewendet? Berichte über Einigung der Taliban und der Nord-Allianz

Afghanistan wird fast vollständig von den Taliban kontrolliert, lediglich im Norden hat sich die alte Nord-Allianz erneuert, die schon früher gegen die Taliban gekämpft hat. Die Taliban verkünden seit ihrer Machtübernahme in Kabul, dass sie eine inklusive Regierung für Afghanistan bilden wollen, in der auch ihre innenpolitischen Gegner vertreten sind. Das einzige, was für sie […]
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Polen: Wird es vorgezogene Neuwahlen geben?
Sprecher Terlecki spekuliert und weist auf den „Vorfrühling“ hin
Nachdem die Sejm-Abgeordnete Elżbieta Witek (Pis) die Wiederaufnahme der Abstimmung über die so genannte TVN-Legislative angekündigt hatte, dank derer die Regierungspartei das Gesetz verabschieden konnte, stellte die Opposition einen Antrag auf ein Misstrauensvotum gegen den Sejm-Präsidenten. Könnte der Verlust des Amtes eines PiS-Politikers vorgezogene Neuwahlen bedeuten? Der stellvertretende Parlamentspräsident Ryszard Terlecki kommentiert die Angelegenheit.
In Głos Nowej Huty verweist Ryszard Terlecki auf die rechtlichen und politischen Bedingungen des Misstrauensvotums zur Entlassung des Sejm-Präsidenten. Damit der Antrag die von der Opposition beabsichtigte Wirkung entfalten kann, „bedarf es eines so genannten konstruktiven Misstrauensvotums, d.h. einer Kombination aus einem Antrag auf Entlassung des Parlamentspräsidenten mit der gleichzeitigen Nennung eines Kandidaten für diese Funktion. Damit dies möglich ist und die Opposition eine Chance auf eine Mehrheit bei den Wahlen hat, müssen alle Oppositionsgruppen zusammenarbeiten, d.h. die Plattform, die Linke, die Partei von Holownia, die PSL und die Konföderation“.
Terlecki weist auf die Schwierigkeiten hin, mit denen die Opposition konfrontiert sein könnte, wenn sie sich auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen muss. „Ein Teil der Plattform würde gerne Kidawa-Błońska aufstellen, und Tusk ist bereit, diese Idee zu akzeptieren. Das Problem ist jedoch, dass es eifrigere Kandidaten gibt: Budka, der um jeden Preis jemand Wichtiges sein möchte; Nitras, der von einer Karriere an der Seite Trzaskowskis träumte und dessen Pläne nun von Tusk durchkreuzt wurden; Tomczyk, dem der Vorsitz des PO-Klubs entzogen wurde, sowie mehrere weibliche Abgeordnete, die denken, wenn Kidawa es sein kann, warum nicht auch sie? – Wir können auf dem Facebook-Profil der PiS-Polik lesen. Laut Terlecki haben auch Władysław Kosiniak-Kamysz, Piotr Zgorzelski und Włodzimierz Czarzasty Ambitionen auf das Amt des Vorsitzenden.
Sollte der Misstrauensantrag jedoch angenommen werden, würde dies die Aussicht auf vorgezogene Neuwahlen bedeuten. Wie der stellvertretende Sejm-Sprecher anmerkt, wäre in einem solchen Fall „die PiS nicht in der Lage, im Sejm Gesetzesentwürfe einzubringen, die zur Umsetzung bestimmter Elemente der polnischen Ordnung notwendig sind, und die Opposition würde versuchen, nachfolgende Minister zu entlassen“.
„Angesichts eines solchen Szenarios wäre die einzige Lösung ein Antrag auf Selbstauflösung des Sejm, und die Wahlen würden wahrscheinlich im Frühjahr stattfinden. Solange die PiS jedoch die Mehrheit der Stimmen im Sejm hält, sollte man mehr an die Arbeit für die weitere Entwicklung Polens denken als an den Wahlkampf, der zwei Jahre vor dem Zeitplan liegt“, so Terlecki abschließend.
Quelle: PCh24.pl
Transbaltische Menschenkette „gegen die Coronadiktatur“
Am 23. August, ab 19 Uhr, nahmen Zehntausende von Menschen am Baltischen Weg 2021 (Baltic Way 2021) teil, einer Menschenkette, die Tallinn (Estland) über Riga (Lettland) mit Vilnius (Litauen) verband. Diese transnationale Demonstration wurde weitgehend von der historischen Bewegung inspiriert, die am 23. August 1989 organisiert wurde und zur Unabhängigkeit der baltischen Länder führte.
„Wir weigern uns, uns gegenseitig zu bekämpfen“
Heute ging es nicht mehr darum, die Unabhängigkeit zu erlangen, sondern, wie die Initiatoren auf ihrer Website (www.balticway2021.com) ankündigten, zu zeigen, dass die Menschen im Baltikum, ob geimpft oder nicht, zusammenhalten, egal was passiert: „Es spielt keine Rolle, was Sie über die aktuellen Ereignisse denken – ob Sie glauben, dass wir einen medizinischen Notfall haben oder dass die Covid-Epidemie zum Zweck einer repressiven Politik und der bewussten Einschränkung unserer Freiheiten durch die Kontrollmächte hergestellt wird. Geimpft oder nicht geimpft, das spielt keine Rolle […]
Sie versuchen, einen Keil zwischen uns zu treiben, aber nein, das wird nicht passieren! Wir weigern uns, einander zu bekämpfen, sondern wir laden jeden von uns ein, zusammenzukommen, einander zu lieben und vereint zu sein”.
Die Organisatoren, Rūdolfs Brēmanis (Lettland), Robertas Vaišnoras (Litauen), Hando Tõnumaa und Mariann Joonas (Estland), erläutern die Forderungen dieser Volksbewegung wie folgt:
Für eine „Gesellschaft ohne Einschüchterung“
- „Wir sind für die Wahlfreiheit bei Impfungen. Jeder hat das Recht auf die Unversehrtheit seines Körpers.
- Wir stehen für Gleichheit und Einigkeit. Eine Gesellschaft, in der Menschen eingesperrt sind, schafft kein sicheres Lebensumfeld.
- Wir stehen für gezielten Schutz.
- Wir müssen gefährdete Gruppen vor jeder Krankheit schützen und dem Rest der Gesellschaft ein normales Leben ermöglichen, ohne die Menschenrechte und Freiheiten zu verletzen. Eine gefährdete Person hat auch das Recht, selbst zu entscheiden, welche Art von Leben sie will.
- Wir unterstützen die Bereitstellung von offenen und ehrlichen Statistiken und Daten. Transparente Wissenschaft, offenes Hinterfragen und Diskussion müssen die Grundlage für die Entscheidungsfindung sein.
- Wir wollen, dass der psychischen Gesundheit mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wir unterstützen positive, inspirierende und ermutigende Botschaften anstelle von negativen, bedrohlichen und einschüchternden Botschaften.
- Wir setzen uns für eine Gesellschaft ohne Einschüchterung ein.“
„Sie klauen diese Ideen aus der Vergangenheit“
Der Schritt löste auch einige negative Reaktionen von historischen Aktivisten der baltischen Unabhängigkeitsbewegungen aus, darunter Dainis Īvāns, der erste Vorsitzende der lettischen Volksfront, der am 24. August im lettischen Fernsehen erklärte: „Das ist Ideenklau. Das ist eine ziemlich widerliche Sache. Offensichtlich sind diese Führer… keine Führer – sie sind Anti-Führer, die keine Ahnung von ihren merkantilistischen politischen Interessen haben, sie stehlen diese Ideen von irgendwo aus der Vergangenheit…“, eine Kritik, die von Marju Lauristin, einer historischen Aktivistin für die estnische Unabhängigkeit, geteilt wird: „Wir wären nicht unabhängig geworden, wenn wir uns so verhalten hätten […] diejenigen, die die Freiheit wollen, andere anzustecken […] das ist nicht der Baltische Weg. Es ist etwas ganz anderes. Das ist ein antibaltischer Weg“, sagte sie.
Eine Bewegung der Hoffnung für einige
Jérémie Mercier, ein auf Gesundheit spezialisierter Umweltforscher und Influencer, lebt seit Beginn der Covid-Krise im Exil in Estland, wo die Maßnahmen weit weniger restriktiv sind als in den meisten anderen westlichen Ländern. Für den 39-jährigen Franzosen mit 36.000 Abonnenten auf Facebook, 20.000 auf Youtube und 6.500 auf Telegram ist diese Menschenkette im Baltikum kein Zufall. Vor Ort anwesend erklärt der Anti-Covid-Aktivist, dass es sich um Länder handelt, „die den Preis der Freiheit kennen und die Einschränkungen und dummen Tricks des Kommunismus erlebt haben“.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei der VISEGRÁD POST, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.
Gerichtshof für Menschenrechte fordert von Polen und Litauen, den Flüchtlingen zu helfen

Die EU beschuldigt Weißrussland, gezielt Migranten aus dem Nahen Osten und Afghanistan in die EU zu schleusen, während Weißrussland argumentiert, dass es nach den einseitigen Sanktionen der EU nicht mehr bereit ist, Migranten an seiner Grenze aufzuhalten, die in die EU wollen. Frei nach dem Mott: Warum sollte Weißrussland der EU helfen und Migranten aufhalten, […]
Der Beitrag Gerichtshof für Menschenrechte fordert von Polen und Litauen, den Flüchtlingen zu helfen erschien zuerst auf Anti-Spiegel.
Natürlich würden sie es tun
Ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass es sich bei den Machteliten und ihren Bütteln um faschistische Psychopathen handelt, die alles und jeden opfern würden und werden außer sich selbst. „Abber, abber, abber, warum sollten Sie das tun?“ hilft nicht. Sie sind nun Mal boshafter und moralischer verwester als ein normaler Mensch das wahrhaben will. Glaubt jemand, dass die in ihrem Todeskampf vor irgendetwas zurückschrecken, dass sie nicht notfalls alles und jeden foltern, vergewaltigen und töten würden? Und ja: Sie würden es tun, sie haben es schon getan. Nur dieses Mal gehen sie weiter. Es sind kranke Wahnsinnige, die mit Hilfe der inszenierten Coronakrise jeglichem Widerstand ein für alle mal den Garaus machen wollen.
Fotos: Offizielle Absturzstelle von Flug 93 auf dem Feld in Shanksville, Pennsylvania, 11. September 2001. Der links in Großaufnahme zu sehende Krater ist im rechten unteren Foto genau in der Mitte zu sehen. Die Fotos wurden von US-Behörden hergestellt und sind Public Domain, beispielsweise bei Wikipedia und Wikimedia erhältlich. Rechts oben das „Shanksville-Flugzeug“ drei Tage vor seiner Entführung, Wikipedia.
Fotos: Amtliche Boeing-757-Einschlagsstelle in Arlington am Pentagon bei 9/11. Oben rechts: Direkt nach dem Einschlag, US Navy. Links: Kurz vor dem Zusammensturz mit offizieller „quadratischer“ Einschlagstelle in der unteren Mitte des Bildes, US Marine Corps, Wikimedia. Unten rechts: Nach dem Zusammenbruch, US Air Force, Wikipedia.
In Kabul festsitzende „Deutsche“ und „Österreicher“: Mehrheitlich Afghanen auf Heimaturlaub?
Europäische und vor allem deutsche Flüchtlingslobbyisten überschlagen sich momentan mit ihren Forderungen, die in der afghanischen Hauptstadt verbliebenen westlichen Militäreinheiten sollten nicht nur ihre eigenen Staatsangehörigen retten, sondern nach Möglichkeit alle Ausreisewilligen ausfliegen, von der angeblichen Ortskraft bis zum selbsterklärten Taliban-Verfolgten – und wenn es in Konsequenz die Evakuierung von -zig Millionen Menschen bedeuten würde.
In den Niederungen der Realität, erst recht am und um den Kabuler Militärflughafen Bagram, bemühen sich US-amerikanische und auch deutsche Einsatzkräfte verzweifelt, zumindest einen Bruchteil der noch in Afghanistan festsitzenden eigenen Landsleute in Sicherheit zu bringen. Hierbei tun sich jedoch ganz erstaunliche Unterschiede auf: Während die rund 1.500 noch im Land befindlichen Amerikaner mehrheitlich tatsächliche und indigene US-Bürger, Diplomaten und Militärangehörige sowie Mitarbeiter von Hilfsorganisationen sind, zeigt sich bei den „Deutschen“ und „Österreichern“ in Kabul, soweit bislang in den Medien über sie berichtet wird, ein ganz anderes Bild: Es scheint sich bei ihnen nämlich vor allem um hier eingebürgerte Afghanen auf Heimatbesuch zu handeln.
Verdächtig wenige Informationen über Rechtsstatus
So kommt es, dass die vom Kommando Spezialkräfte (KSK) heldenmutig gerettete „Münchner Familie“ auf ersten Fotos vom geglückten Einsatz optisch auch glatt als Neuankömmlinge einer Erstaufnahmeeinrichtung oder gar Taliban-Angehörige hätte durchgehen können: Kopftücher, Schleier, Landestracht. Waschechte Münchner eben! Deutsche Medien klärten auf: Bei den Geretteten habe es sich um die Familie der „Abiturientin Samira“ aus der bayerischen Landeshauptstadt gehandelt, die „gemeinsam mit ihrem Bruder und ihrer Großmutter“ in Kabul vom Einmarsch der Taliban überrascht worden seien. Wann und mit welchem Rechtsstatus diese afghanische Familie ursprünglich nach Deutschland kam, wurde nicht berichtet. Handelte es sich um Geflüchtete? Wenn ja, was hatten sie dann ausgerechnet in dem Land zu suchen, aus dem sie flohen? Doch selbst wenn es sich um „längst Angekommene, „länger schon hier Lebende“ handelt (worauf die Identität als Passdeutsche hindeutet): Wieso hielten sie sich dann ausgerechnet zu Kriegszeiten und inmitten einer sich gerade massiv zuspitzenden instabilen Krisenlage in Afghanistan auf?
Solche Fragen werden im medialen Mainstream schon gar nicht mehr gestellt, geschweige denn problematisiert. In Deutschland nicht, und auch nicht in Österreich, wo humanitätsbesoffene Gutmenschen-Journalisten vor weinerlicher Verzückung über herzzerreißende Einzelschicksale die eigentlich interessanten Hintergründe aus dem Blick verlieren. So schrieb gestern die „Kleine Zeitung“ über einen „Grazer Afghanen“ namens Navid, der ebenfalls gerade „auf Familienbesuch in Kabul“ war, als die Taliban kamen. Erschüttert haut Redaktor Simon Rothschedl in die Tasten: „Nun versteckt er sich in einem Keller und versucht verzweifelt wieder nach Graz zu kommen!“. Also hofft Navid nun quasi auf die Flucht in der Flucht – indem erneut von dort weglaufen will, von wo er schon einmal weglief, dann aber freiwillig immer wieder mal zurückkehrte?
Rührselige Geschichten
Er sei 2010 nach Österreich gekommen (als Flüchtling?), arbeitet seit 2013 in Graz, so die „Kleine Zeitung“. Vor „ungefähr einem Monat“ sei er dann nach Afghanistan geflogen, um seine Eltern zu besuchen – samt schwangerer Frau und zweijährigem Sohn. Auch ihn, der der von den Taliban besonders verfolgten Volksgruppe der Hazara angehört, schien deren schon damals akut bevorstehende Machtergreifung nicht weiter zu bekümmern – und wohl auch nicht die Sicherheit seiner Familie!? Redaktor Rothschedl fabuliert kritikfrei: „Der geplante Rückflug der Familie nach Österreich sollte heute stattfinden, denn am kommenden Montag wird der Jungpapa wieder an seinem Arbeitsplatz in Graz erwartet. Doch dann kamen die Taliban – und somit ist nichts mehr wie geplant.“ Wer hätte das auch vorhersehen können.
Wenn sich solche Fälle häufen, dann wird der erst gestern von Außenminister Alexander Schallenberg nochmals bekräftigte Aufnahmestopp afghanischer Flüchtlinge schon deshalb zur wohlfeilen Farce, weil es sich bei den zurückgeholten Österreichern ohnehin um ethnische Afghanen handelt. Vielleicht wäre das ja eine Lösung für Deutschland und Österreich gleichermaßen: Einfach alle ausreisewilligen Afghanen, bei denen der behauptete Status „Ortskräfte“ nicht zieht, vor Ort auf dem Kabuler Rollfeld einbürgern? Dann kehren jedenfalls garantiert keine Flüchtlinge, sondern nur noch Staatsbürger hierher zurück. Viel lächerlicher kann sich dieses Europa dadurch nicht mehr machen. (DM)
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Es sollte eine Reise entlang der Seidenstraße werden. Sie endete in der Gewalt pakistanischer Taliban. Achteinhalb Monate lang lebte ein Schweizer Paar in Todesangst. Nun erzählen sie ihre eindrucksvolle Geschichte. Sie führt in eine Region, von der zwar in den Medien viel die Rede ist, die aber kaum einer kennt: ins pakistanische Waziristan, nahe der Grenze zu Afghanistan, ins Stammland der Taliban.
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Robert F. Kennedy am 23. August über neue Covid-19-Impf-Studien
Die wichtigste sei die klinische Studie von Merck oder Pfizer zu ihrem Covid-19-Impfstoff. „Jeder, der lesen kann, kann aus diesen Daten die sehr, sehr auffällige Übereinkunft erkennen, dass es keinen Nutzen dieses Impfstoffs für die Gesamtmortalität gibt. Das bedeutet, dass bei den Menschen, die den Impfstoff erhielten, mehr von ihnen starben als bei den Menschen, die das Placebo erhielten.“
Der Beitrag Robert F. Kennedy am 23. August über neue Covid-19-Impf-Studien erschien zuerst auf uncut-news.ch.
Gerichtsmediziner: BBC-Moderatorin Lisa Shaw, starb mit 44 an Komplikationen, die durch den Covid-Impfstoff von AstraZeneca verursacht wurden
- Lisa Shaw, 44, starb im Royal Victoria Infirmary, so der Gerichtsmediziner in Newcastle
- Sie verstarb etwas mehr als drei Wochen nach der ersten Dosis des Impfstoffs von AstraZeneca
- BBC-Moderatorin klagte über Kopfschmerzen und hatte eine Hirnblutung, so die Ermittlungen
- Die Familie würdigt die „wunderbarste Ehefrau, Mutter, Tochter, Schwester und Freundin
Die Radiomoderatorin Lisa Shaw starb an den Komplikationen des Impfstoffs Covid-19 von AstraZeneca, wie ein Gerichtsmediziner heute feststellte.
Die 44-jährige Radiomoderatorin starb im Royal Victoria Infirmary in der Stadt nur gut drei Wochen nach ihrer ersten Dosis des Impfstoffs, wie die Gerichtsmedizinerin Karen Dilks feststellte.
Bei der Untersuchung, die weniger als eine Stunde dauerte, wurde festgestellt, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde, nachdem sie über Kopfschmerzen geklagt hatte und die Ärzte eine Hirnblutung festgestellt hatten.
Blutgerinnsel, die durch den Impfstoff Covid von AstraZeneca verursacht werden, sind extrem selten, können aber laut einer kürzlich durchgeführten Studie bei bis zu einem Viertel der betroffenen Patienten zum Tod führen.
In einer nach der Anhörung veröffentlichten Erklärung sagte Shaws Familie: „Dies ist ein weiterer schwerer Tag in einer für uns verheerenden Zeit.
Der Tod unserer geliebten Lisa hat eine schreckliche Lücke in unserer Familie und in unserem Leben hinterlassen.
Sie war wirklich die wunderbarste Ehefrau, Mutter, Tochter, Schwester und Freundin.
Wir haben in der Öffentlichkeit alles gesagt, was wir zu diesem Zeitpunkt sagen wollen, und bitten darum, dass man uns in Ruhe lässt, damit wir trauern und unser Leben im Privaten wieder aufbauen können. Wir danken Ihnen. Mehr Details siehe Quelle.
…und noch aus dem Telegram-Kanal
Der Beitrag Gerichtsmediziner: BBC-Moderatorin Lisa Shaw, starb mit 44 an Komplikationen, die durch den Covid-Impfstoff von AstraZeneca verursacht wurden erschien zuerst auf uncut-news.ch.
Bereits am 6. April 2020 veröffentlichten Salesforce und Deloitte den Bericht „The world remade by COVID-19: Scenarios for resilient leaders“
„Zur Erinnerung: Wie Salesforce und Deloitte sich früh die heutige „paranoide“ Kontrollgesellschaft ausmalten
Bereits am 6. April 2020 veröffentlichten Salesforce und Deloitte den Bericht „The world remade by COVID-19: Scenarios for resilient leaders“ (Die Welt, umgepolt durch Covid-19: Szenarien für robuste Entscheidungsträger). Hier die übersetzte Beschreibung eines der vier vorgestellten Szenarien, genannt „Lone Wolves“ (Einsame Wölfe), und zwar die erste Seite komplett, damit Sie nicht denken, die Ähnlichkeit mit aktuellen Gesellschaften sei durch Auswahl nur des Passenden konstruiert:“
Dazu auch drei Artikel von mir über den und vom März 2020 (Nr. 3 hier komplett, die anderen beiden als Link):
1 Expertenstimmen zur Coronakrise – Von Anfang an alles klar
3 Expertenstimmen zu Corona vom März 2020
Im Rahmen eines aktuellen Artikels zu Zensur bei Youtube habe ich einen alten Artikel von März 2020 wieder ausgegraben: „EU zensiert ganz offiziell kritische Nachrichten zu Corona„. Letzterer Artikel vom 20.3. beinhaltet auch einige Expertenaussagen von März 2020 und die sind es wert, noch einmal betrachtet zu werden. Letztlich hat sich an den Aussagen und Ergebnissen bezüglich des Coronavirus nichts geändert.
Was Experten zu Corona sagen
„Virologin Mölling warnt vor Panikmache“:
„Doch die Virologin Prof. Dr. Karin Mölling sagt, dass Corona kein schweres Killervirus ist! Die Panikmache sei das Problem. (…)
Das Aufrechnen von Toten bei Unfällen oder anderen Krankheiten mit den Coronatoten erscheint auch angesichts der massiven Tödlichkeitsraten in unseren Nachbarländern zynisch. Sofern das Interview den Eindruck erweckt hat, dass radioeins die Coronakrise verharmlost, möchten wir uns ausdrücklich dafür entschuldigen.“
„‚Corona ist auf keinen Fall gefährlicher als Influenza‘, schrieb das Magazin ‚Focus‘ vor kurzem. Chefarzt Clemens Wendtner von der Schwabinger Klinik für Infektiologie schrieb in der gleichen Focus-Ausgabe:
‚Wir gehen davon aus, dass die Sterblichkeit deutlich unter einem Prozent liegt, eher sogar im Promillebereich.‘
Er hat recht behalten. Die Sterblichkeit ist sogar noch geringer.
Der Forscher John P. A. Ioannidis von der renommierten Stanford-Universität warnt davor, die Zahlen, die wir haben, einfach hochzurechnen.
Er schreibt, wir laufen sonst Gefahr, dass die Regierungsmaßnahmen in einem Fiasko enden, weil die bisherigen Daten nicht zuverlässig sind.“
Prof. Hendrick Streeck vom Institut für Virologie am Universitätsklinikum Bonn im Interview zum Coronavirus:
Frage: „Die Todeszahlen werden aber auch in Deutschland steigen?“
Antwort Prof. Streeck: „Ganz bestimmt, aber nicht um solch apokalyptisch hohen Zahlen, wie sie zum Teil in Umlauf sind. Auch muss man berücksichtigen, dass es sich bei den Sars-CoV-2-Toten in Deutschland ausschließlich um alte Menschen gehandelt hat. In Heinsberg etwa ist ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben, und das ohne eine Lungenbeteiligung durch Sars-2. Da er infiziert war, taucht er natürlich in der Covid-19-Statistik auf. Die Frage ist aber, ob er nicht sowieso gestorben wäre, auch ohne Sars-2. In Deutschland sterben jeden Tag rund 2500 Menschen, bei bisher zwölf Toten gibt es in den vergangenen knapp drei Wochen eine Verbindung zu Sars-2. Natürlich werden noch Menschen sterben, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Es könnte durchaus sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.“
Die Statistik des European Mortality Monitoring Projects (Europäisches Sterblichkeitsraten-Überwachungsprojekt) zeigt keine Auffälligkeiten, die auf eine Pandemie hindeuten würden.
„Amtsarzt: ‚Corona ist mehr ein Kopf-Problem’“:
„Eine deutlich höhere Gefahr als vom Corona-Virus gehe derzeit von der Grippe aus, so der Mediziner. 200 Menschenleben in Deutschland, so eine Meldung vom Donnerstagmorgen, hatte diese in den ersten Monaten des Jahres gefordert. 17.000 hatten sich hierzulande bereits infiziert. Verglichen mit den wenigen hundert in Deutschland bekannten Corona-Fällen, die meist glimpflich verliefen, sei das weitaus schlimmer.
Dennoch herrsche eine große Unsicherheit in der Bevölkerung beim Thema Corona, ein ‚riesiges Rauschen‘, wie Hable sagt. Großmütter, die sich vor Ansteckung durch ihre Enkel fürchteten, die nur jemanden kennen, der jüngst in Italien war, riefen im Gesundheitsamt an.“
„Hinweis zu Covid-19“ (siehe auch hier):
„Eine Krankenhausärztin in der spanischen Stadt Málaga schreibt auf Twitter, dass die Menschen derzeit eher an der Panik und am Systemkollaps sterben als am Virus. Das Krankenhaus werde von Personen mit Erkältungen, Grippe und womöglich Covid19 überrannt und die Abläufe seien zusammengebrochen.“
Diesen Beitrag der Ärztin auf Twitter kann man hier im Webarchiv nachlesen.
„Der Corona-Pandemie-Wahn: Wer bin Ich in einer traumatisierten Gesellschaft?„:
„Trotz aller von einer Handvoll meinungsbildender Virologen an die Wand gemalter Menetekel gibt es derzeit aber keinerlei Beweise dafür, dass dieses Virus ein Serienkiller ist, der mehr Leid erzeugen würde als andere bekannte Corona- und Influenza-Viren auch. Selbst für Italien, das hierzulande gerne als Beispiel herangezogen wird, wie mörderisch dieses Virus sei, geben die aktuellen Fallzahlen nichts dafür her. Ca. 90% der getesteten Virenträger hat keinerlei Symptome, wenige haben die üblichen Fieber-, Husten- und Kopfschmerzsymptome und eine geringe Anzahl stirbt an einer Lungenentzündung, allerdings weil ihr Körper schon durch chronische Erkrankungen und bakterielle Infektionen zu schwach ist, eine zusätzliche Belastung zu kompensieren. Das ist bei jeder sogenannten Grippewelle Normalität und zeigt sich auch jetzt bei denen, die sterben. Es sind überwiegend hochbetagte und durch andere Erkrankungen schwer belastete Menschen. Auch in China ist die Rate der Toten, die aufgrund der Tests dem neuen Corona-Virus zugeschrieben werden, nicht drastisch gestiegen. Zudem ist ein Krankenhaus für Lungenentzündungen ein sehr gefährlicher Ort. Dort sterbem 20-30% der Patienten an den Krankenhauskeimen, die gegen Antibiotika resistent sind. Und wenn bei einem gestorbenen Menschen durch einen Test ein Coronavirus nachgewiesen wird, heißt das noch lange nicht, das „Corona“ nun die Todesursache war. Dazu bräuchte es in jedem Einzelfall Autopsien, um die tatsächliche Todesursache feststellen zu können.
Die Neudefinition der Pandemie durch die WHO
Die Virologen, die jetzt das politische Geschehen maßgeblich beeinflussen, machen sich für ihre Form der Panikmache eine Neudefinition von „Pandemie“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zunutze. Während zuvor eine Pandemie erst dann ausgerufen wurde, wenn ein Virus weltweit erhebliche Erkrankungsraten bewirkt, ist seit 2017 bereits die alleinige Verbreitung von Viren ein Grund dafür, einen Stufenplan des Monitorings und der Virusbekämpfung in Gang zu setzen. Da sich aber aufgrund der Globalisierung alle Formen von Viren schnell über die Welt verbreiten, ist im Grunde stets der Zustand einer Pandemie gegeben. Und jedes Jahr gibt es neue Viren, die sich schnell in der Weltbevölkerung verbreiten. Es wird so zu einer Frage der Willkür oder von speziellen Interessen, bei einem bestimmten Virus eine Pandemie auszurufen.“
„In einem Presse-Briefing hat die Landesregierung NRW am gestrigen Tag die weitergehenden Maßnahmen für eine Eindämmung des Corona-Virus vorgestellt. Ausdrücklich genannt wurde die Untersagung von öffentlichen Veranstaltungen unter freiem Himmel, wie zum Beispiel Demonstrationen.
Da darf man schon mal stutzen. Immerhin ist die Demonstrationsfreiheit ein Grundrecht. Sie ist, wie das Bundesverfassungsgericht seit Jahrzehnten erklärt, ein Grundpfeiler der Demokratie.
Sicherlich enthält § 17 Abs. 7 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) den erforderlichen Gesetzesvorbehalt, um das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit aus Artikel 8 Grundgesetz einzuschränken. Das bedeutet aber längst keinen Freibrief für die jeweilige Regierung, unter Berufung auf diese Vorschrift juristischen Kahlschlag zu betreiben.“
Seuchenexperte Prof. Wolfgang Wodarg, „Die Panikmacher„:
„Kinderkliniken wissen meistens aber sehr wohl, dass ein nicht unerheblicher Teil der oft schwer verlaufenden Viruspneumonien auch bei uns regelmäßig durch Coronaviren verursacht wird.
Angesichts der bekannten Tatsache, dass bei jeder „Grippe-Welle“ auch immer 7 bis 15 Prozent der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend addierten Fallzahlen immer noch völlig im Normbereich.
Es sterben bei den allwinterlichen Infektionswellen auch immer etwa einer von je tausend Erkrankten. Durch selektive Anwendung von Nachweisverfahren — zum Beispiel nur in Kliniken und medizinischen Ambulanzen — lässt sich diese Rate natürlich leicht in beängstigende Höhe treiben, denn jenen, die dort Hilfe brauchen, geht es meistens schlechter als jenen, die sich zu Hause auskurieren.
Seit dem Jahreswechsel hat sich der Fokus von Öffentlichkeit, Wissenschaft und Gesundheitsbehörden plötzlich total verändert. Einigen Ärzten in Wuhan (12 Millionen Einwohner) gelang es, mit anfangs weniger als 50 Fällen und einzelnen in ihrer Klinik Verstorbenen, bei denen sie Coronaviren als Erreger nachgewiesen hatten, weltweite Aufmerksamkeit zu erregen.
Die farbigen Landkarten, die uns jetzt auf Papier oder Bildschirmen gezeigt werden, sind eindrucksvoll, haben aber mit Krankheit zumeist weniger zu tun als mit der Aktivität von tüchtigen Virologen und Scharen von sensationslüsternen Berichterstattern.“
„Demokratie durch Corona in Gefahr?“:
„Die Corona-Krise setzt das öffentliche Leben außer Kraft. Die Selbstverständlichkeit, mit der Einschränkungen unseres Alltags hingenommen werden, hält der Historiker René Schlott für besorgniserregend. Im Gespräch mit Sabine Brandi warnt er vor den Auswirkungen auf unsere Gesellschaft ’nach Corona‘.“
„Wie viele andere deutsche Medien verbreitet auch die Tagesschau im Fall des Corona-Virus prima Panik. Dabei hätte es die Redaktion einfach, zur Versachlichung der öffentlichen Virus-Debatte beizutragen: Einfach ins eigene Archiv schauen und zum Beispiel diese Meldung vom 30.09.2019 entdecken: „Schätzungen des RKI – Besonders viele Grippetote 2017/2018. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts war die vorletzte Grippewelle in Deutschland die stärkste seit 30 Jahren.“ Sie kostete 25.000 Menschen das Leben. Von dieser Sterblichkeit ist die aktuelle Epidemie weit entfernt. Und damals brach keine Panik aus. Heute würde die Publikation der alten Meldung zur Versachlichung, zur Relativierung erheblich beitragen. (…)
Statt ernsthafter und seriöser Hinweise fällt der Tagesschau dies ein: ‚Notstandsgesetze wegen Coronavirus? – Vorsorge für den Ausnahmefall‘. Die Notstandsgesetze wurden erfunden, um im Kriegsfall das Volk unter Kontrolle zu halten.“
‚Etwa 1.800 Menschen versterben alltäglich an Grippeviren. Es sterben nicht 25.000 oder 15.000 Menschen täglich an Corona. Sondern ungefähr 250. Weltweit. Einschränkung: Etliche dieser Menschen sterben wohl nicht an Corona. Sondern mit Corona. Die behandelnden Ärzte weisen darauf ausdrücklich hin: Alle bisher Verstorbenen hatten zahlreiche ernste Vorerkrankungen, an denen sie ohnehin eher früher als später verstorben wären. Es ist daher mehr als kühn zu behaupten, die bisherigen zirka 8.000 Todesopfer seien „an“ Corona gestorben.
Abermals: Es handelt sich bei den global allenfalls 250 pro Tag Verstorbenen nicht um junge Verhungernde (Zahlen, bitte (#1): Alle 5 Sekunden verhungert ein Kind). Alle Coronatoten waren alt und hatten zwei oder mehr Vorerkrankungen. Hierzu lassen sich zwei Spoiler nicht vermeiden. Spoiler 1: Wer sich mit 2, 3 ernsten Vorerkrankungen (Kategorie Krebs, Diabetes, Herzschwäche), diversen Pharmadauerpräparaten in den Blutbahnen und 85 Lebensjahren auf dem Buckel auch noch eine Lungenentzündung einfängt, stirbt. Das ist kein Corona-Phänomen, sondern normal. Ärzte bezeichnen die Lungenentzündung als Freund der ganz Alten, denn wir müssen an irgendwas sterben, und das Wegdämmern ins Ewige ist fast allen anderen Abgängen vorzuziehen. Spoiler 2: Keinem unserer nun toten, vorher uralten Erkrankten hat die Beatmung auf den Intensivstationen etwas genützt. Und dabei wird es bleiben. Keinem, der mit 80+ sowie 2, 3 Vorerkrankungen zusätzlich an Covid-19 erkrankt, wird die Intensivpflege etwas nützen. Wer alt und polymorbid an Covid erkrankt, stirbt.
Deshalb möchte ich morgen von allen offiziellen Stellen weltweit hören: „Über 80jährige mit drei Vorerkrankungen und frischer Lungenentzündung behandeln wir nicht auf Intensivstationen, die schicken wir zum Sterben nach Hause, denn sterben müssen ja alle. Jüngeren ist es auch wieder gestattet, Sterbenden die Hand zu halten. Und sich zu Trauerfeiern zu versammeln. Auf eigene Gefahr. Alte und gebrechliche Teilnehmer an Trauerfeiern sind auf diese bestehende Gefahr ausdrücklich hinzuweisen. Unsere Intensivstationen und unser medizinisches Personal stehen selbstverständlich jüngeren Corona-Lungenentzündungspatienten weiter offen. Die Mortalitätsrate bei U-80, nicht vorerkrankten Corona-infizierten Patienten liegt derzeit bei etwa 0%.“‘
„19. März 2020 (I)
Das italienische ISS hat einen neuen Bericht zu den testpositiven Verstorbenen publiziert:
- Das Medianalter liegt bei 80.5 Jahren (79.5 bei den Männern, 83.7 bei den Frauen).
- 10% der Verstorbenen waren über 90 Jahre alt; 90% waren über 70 Jahre alt.
- 0.8% der Verstorbenen hatte keine chronischen Vorerkrankungen.
- Ca. 75% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr Vorerkrankungen, ca. 50% hatten drei oder mehr Vorerkrankungen, darunter insb. Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs.
- Fünf Verstorbene waren 31 bis 39 Jahren alt, alle mit schweren Vorerkrankungen.
- Das Gesundheitsinstitut lässt weiterhin offen, woran die untersuchten Patienten starben, und spricht allgemein von Covid19-positiven Verstorbenen.
19. März 2020 (II)
- Ein Bericht der italienischen Zeitung Correrie della Sera zeigt, dass die italienischen Intensivstationen bereits unter der markanten Grippewelle von 2017/2018 kollabierten, Operationen verschieben mussten und Krankenschwestern aus dem Urlaub zurückriefen.
- Der deutsche Virologe Hendrik Streeck vermutet in einem Interview, dass es 2020 in Deutschland insgesamt nicht mehr Todesfälle geben könnte als in anderen Jahren. Jeden Tag sterben in Deutschland normalerweise rund 2500 Menschen. Streeck erwähnt den Fall eines 78 Jahre alten Mannes mit Vorerkrankungen, der an einem Herzversagen starb und nachträglich positiv auf Covid19 getestet und in die Statistik der Covid19-Todesfälle aufgenommen wurde.
- Laut Stanford-Professor John P.A. Ioannidis gebe es für die derzeit beschlossenen Maßnahmen keine ausreichende medizinische Datengrundlage. Das neue Coronavirus sei selbst bei älteren Personen nicht gefährlicher als einige der normalen Coronaviren.“
Zusätzlich zu den Expertenstimmen und kritischen Beiträgen hier noch das Zitat zu den frühzeitigen EU-Zensurbestrebungen. Heise Online schreibt schon am 5. März 2020 in dem Artikel „Coronavirus: EU aktiviert erstmals Frühwarnsystem gegen Desinformation“:
„Die EU-Kommission hat sich mit Facebook & Co. getroffen, um Schritte gegen die Verbreitung von Verschwörungstheorien rund um den Covid-19-Ausbruch abzustimmen. (…)
Alle Teilnehmer hätten versichert, dass sie ‚zuverlässige Nachrichtenquellen‘ prominenter darstellen, ‚verbotene oder schädliche Inhalte entfernen‘ und die Verbraucher vor ‚irreführender Werbung‘ schützen wollten (…)
Die im Verhaltenskodex entwickelten Werkzeuge, wonach etwa enttarnte ‚Fake Accounts‘ und Social Bots rasch abgeschaltet und Profiteuren von Falschmeldungen die Werbeeinnahmen entzogen werden sollen, haben laut Jourová den Unterzeichnern dabei geholfen, schnell zu reagieren. Der Kodex soll im Frühjahr erstmals offiziell evaluiert werden. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte parallel öffentlich versichert, entschieden gegen falsche Informationen rund um das Coronavirus vorgehen zu wollen.“






