Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Wählen oder Nichtwählen, das ist hier die Frage

Wahlrecht. Das Recht zur Wahl. Zur Auswahl des politischen Führungspersonals, naja, der Repräsentanten. In einer Demokratie das zentrale Vehikel zur temporären Legitimation von Herrschaft. Indes, schon 1912 hat Robert Michels sein ehernes Gesetz der Oligarchie aufgestellt. Repräsentation, alles schön und gut, aber: kaum gewählt sind den angeblichen Repräsentanten die eigenen Interessen und die sie finanzierender […]
Posse um 3G-Pflicht bei Feuerwehreinsätzen in Oberösterreich

Posse um 3G-Pflicht bei Feuerwehreinsätzen in Oberösterreich

Stellen Sie sich vor, es brennt. Doch in der Feuerwehrzentrale müssen erst alle eintreffenden Feuerwehrleute auf ihre 3G-Bescheinigungen überprüft werden. Wer keinen hat, macht noch „schnell“ einen Test. Nach einer halben Stunde geht es los, es bleibt genug Zeit die schwelenden Überreste mit Löschwasser zu kühlen. Ein Scherz? Die 3G-Pflicht bei Feuerwehreinsätzen in Oberösterreich wurde erst aus den Einsatzbefehlen gestrichen, als Report24 vehement nachfragte, wie solche Regeln eigentlich in der Praxis funktionieren sollen.

Wir konfrontierten die Verantwortlichen mit der Aussage des Feuerwehr-Ortskommandanten, der sich an Report24 gewandt hatte. Er hatte angegeben, dass er von der Zentrale schriftlich darüber informiert wurde, dass in Hinkunft bei Einsätzen die 3G-Regel einzuhalten wäre. Die 3G-Regel besagt, dass man seinen Test-, Genesenen- oder Impfstatus nachweisen muss. Seine Mannschaft habe die Nachricht außerordentlich negativ aufgenommen, viele der Ehrenamtlichen sprachen vom Aufhören. Damit wäre die Sicherheit der betroffenen Ortschaften im Not- und Brandfall nicht mehr zu gewährleisten gewesen.

Feuerwehrkommando dementierte zunächst

Zunächst erhielten wir sehr zeitnahe nachfolgende Antwort:

Diese Information entbehrt leider jeglicher Grundlage.

Die Anweisung des Oö. LFV zum Thema COVID-19 find sie auf https://www.ooelfv.at/aktuelles/news/beitrag/corona-virus-alle-massnahmen-informationen-und-dokumente-des-ooe-lfv-auf-einen-blick/ In der Ampelschaltung des Oö. LFV ist u.a. auch der Einsatzdienst klar und eindeutig geregelt und keinesfalls an eine 3-G-Regel gebunden. Wir verweisen je nach Ampelschaltung der Bundesregierung auf die Verwendung von FFP2-Masken bzw. auf besondere Einsatzabläufe.

Um weitere Falschmeldungen zu verhindern und die betreffende Feuerwehr informieren zu können, darf ich sie ersuchen uns den Namen der von ihnen angeführten Ortsfeuerwehr zu nennen.

Allerdings zeigte sich auf ebendieser Homepage ein gänzlich anderes Bild. Hier stand in dicken roten Buchstaben an erster Stelle aller Vorschriften und Befehle: Die 3G-Regel ist im gesamten Feuerwehrdienst einzuhalten!

Wir waren einigermaßen überrascht über die Aussage des Oberösterreichischen Landes-Feuerwehrverbandes und bohrten nochmals nach. Und nein, selbstverständlich schützen wir immer unsere Quellen und haben nicht näher definiert, woher wir die Information hatten.

Wir stellten konkret folgende Fragen:

Die Frage ist, ob eine 3G-Regel im Notfall außer durch eine Impfung überhaupt machbar wäre. Haben Sie im Brandfall Zeit für eine Kontrolle aller eingesetzten Männer? Werden zu jedem Zeitpunkt ungeimpfte Personen einen Test vorweisen können? Was, wenn jemand seine Testpapiere nicht mit hat? Sind Sie sicher, dass der Schutz der Bevölkerung unter diesen Bedingungen noch gewährleistet ist?

Feuerwehrkommando rudert zurück

Es dürfte sich im vorliegenden Fall offensichtlich um ein Missverständnis im Wording handeln. Mit der Bezeichnung „Feuerwehrdienst“ titulierten wir in diesem Zusammenhang die Aufgaben der Feuerwehren über den Einsatzdienst hinaus, wie etwa Übungen, Ausbildung usw.

Zur Klarstellung haben wir in der aktuellen Anweisung nun explizit darauf hingewiesen, dass die Anwendung der 3-G-Regel beim Einsatzdienst ausgenommen ist.

Wir möchten insgesamt noch einmal darauf verweisen, dass es zu keiner Zeit der COVID-Pandemie für die oö. Feuerwehren IM EINSATZDIENST eine Anweisung zur Anwendung der 3-G-Regel gegeben hat.

Wir hoffen, die Sachlage nun entsprechend verständlich dargestellt zu haben

Die neue Version des Dokumentes, wie es bis heute auf den Servern des Feuerwehrkommandos für Oberösterreich nachlesbar ist, lautet nun folgendermaßen:

Was ist wichtiger: Hysterie oder Brand- und Katastrophenschutz?

Es bleibt zu hoffen, dass die vielen freiwilligen Feuerwehrleute, deren ehrenamtlicher Einsatz Teil der Kultur unseres Landes ist, mit dieser Regelung nun leben können. Sollten wegen einer Überinterpretation der Verordnungen der Bundesregierungen viele Feuerwehrleute ihre Arbeit niederlegen, werden die Verantwortlichen vielleicht feststellen, dass Häuser auch während der Pandemie abbrennen. Dann wird man sich vielleicht überlegen müssen, ob Hysterie wegen einer Krankheit mit 0,15% Mortalitätsrate unter Infizierten – oder doch der Brandschutz wichtiger ist. Die betroffenen Ortsfeuerwehren möchten ihre Kritik jedenfalls nicht offen äußern. Sie haben nicht nur Angst, dass ihnen die Freiwilligen davonlaufen sondern auch, dass man sie bei den nächsten Finanzierungsrunden einfach übergeht. Das zeigt, dass in der Kommunikationskultur wohl einiges im Argen liegt und Offenheit und Vertrauen in die Führung nicht überall so funktioniert, wie es in diesem heiklen Bereich eigentlich der Fall sein sollte.


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Apel króla węgierskiego Béli IV do papieża Innocentego IV o pomoc (1250)

Kopię tego listu Viktor Orbán przekazał papieżowi Franciszkowi podczas ich krótkiego spotkania w Budapeszcie; list może wyjaśniać, dlaczego Orbán prosił papieża o uratowanie Węgier przed ruiną.

W kwestii tatarskiej, odwołaliśmy się do trzech najwyższych sądów

całego Chrześcijaństwa,

ale od nich wszystkich nie otrzymaliśmy żadnej pociechy ani pomocy,

ale tylko słowa.

KRÓL BELA IV. DO PAPIEŻA INNOZEGO IV.

(11 listopada 1250)

Ojcu swemu Świętemu w Chrystusie, Innocentemu, z łaski Bożej Najwyższemu Kapłanowi Świętego Kościoła Rzymskiego, Béli, z tej samej łaski Królowi Węgierskiemu, we wszystkim obowiązanemu i pokornie posłusznemu.

Węgry bowiem przez zarazę tatarską po większej części zamieniły się w pustynię i są otoczone jak płot wokół owczarni przez niewierne ludy, a mianowicie Rusinów i Brodniczan na wschodzie oraz heretyków bułgarskich i bośniackich na południu, z którymi obecnie walczymy naszymi wojskami. Tylko od zachodu i północy kraj nasz powinien otrzymać pewne owoce pomocy od Niemców, którzy należą do tej samej wiary, ale nawet stąd nie odczujemy owoców, lecz ciernie szału, gdy dobra kraju zostaną zagarnięte przez niespodziewane najazdy.

Przez wzgląd na nich, ale przede wszystkim przez wzgląd na Tatarów, których doświadczenie wojenne nauczyło nas obawiać się tak, jak nauczyło inne ludy, które zostały zdeptane, uznaliśmy za stosowne, w porozumieniu z arcykapłanami i szlachtą naszego kraju, uciec się do Wikariusza Chrystusa i jego braci, jako jedynego i ostatniego obrońcy w ostatniej potrzebie chrześcijaństwa, aby to, czego się obawiamy, nie stało się przez nas z wami i innymi chrześcijanami. Albowiem codziennie docierają do nas wieści od Tatarów, że nie tylko zbroją się przeciwko nam, o których są najbardziej zazdrośni, gdyż nawet po takiej klęsce nie byliśmy gotowi do poddania się, podczas gdy wszystkie inne narody, przeciwko którym okazali swą potęgę, a zwłaszcza wschodni sąsiedzi naszego kraju, jak Rosja, Kumbria, Brodnicy, Bułgaria, które dawniej były w większości pod naszą władzą, stały się ich hołdownikami, ale przeciwko całemu chrześcijaństwu; i jak wiemy z wielu wiarygodnych świadectw,

są zdeterminowani do prowadzenia nieustannej wojny przeciwko całej Europie.

Obawiamy się, że gdy ten naród przybędzie, nasi, niezdolni i niechętni do przeciwstawienia się dzikiemu okrucieństwu Tatarów, poddadzą się ze strachu wbrew swej woli, jak to już uczynili nasi znękani sąsiedzi, chyba że mądra opatrzność Stolicy Apostolskiej opatrznościowo i skutecznie wzmocni nasz kraj, aby pocieszyć mieszkające tam ludy.

Piszemy z dwóch głównych powodów: Abyśmy nie zostali posądzeni o lenistwo lub zaniedbanie. Jeśli chodzi o umiejętności, to mówimy, co następuje: Co doświadczenie praktyczne może nam powiedzieć o naszych umiejętnościach w prowadzeniu wojny, już pokazaliśmy, gdy wystawiliśmy siebie i naszych na niezrównaną siłę i przebiegłość Tatarów.

Nie można też jednak zarzucić nam niedbalstwa, bo gdy Tatarzy walczyli przeciwko nam w naszym kraju, odwołaliśmy się w tej sprawie do trzech najwyższych sądów całego chrześcijaństwa, a mianowicie do twojego, gdyż chrześcijanie wierzą i wyznają, że są panami i władcami wszystkich sądów; do cesarza, któremu zamierzaliśmy się podporządkować, gdyby udzielił nam potężnej pomocy i wsparcia w czasie wspomnianej zarazy; odwołaliśmy się też do sądu francuskiego, ale od wszystkich tych nie otrzymaliśmy żadnej pociechy ani pomocy poza słowami.

Uczyniliśmy więc, co mogliśmy, i uniżywszy naszą królewskość dla sprawy chrześcijaństwa, dwie nasze córki wydaliśmy za mąż za dwóch książąt ruskich, a trzecią za księcia polskiego, abyśmy mogli od nich i od innych naszych wschodnich przyjaciół dowiedzieć się o starannie ukrytych zamiarach Tatarów, a przez to skuteczniej przeciwstawić się ich zamiarom i ich podstępnym machinacjom. Wpuściliśmy też Kumanów na naszą ziemię, a teraz, niestety, bronimy naszej ziemi poganami i niszczymy wrogów Kościoła poganami. Ożeniliśmy nawet naszego pierworodnego syna z dziewczyną kumrańską w interesie chrześcijaństwa, aby uniknąć gorszego traktowania i stworzyć okazję do ochrzczenia jej, jak to uczyniliśmy z wieloma z nich.

Przez to wszystko i jeszcze więcej pragnę jasno udowodnić przed świętym prałatem, że nie otrzymaliśmy żadnej użytecznej pomocy w tym nagłym wypadku od żadnego chrześcijańskiego monarchy lub ludu w Europie, z wyjątkiem domu Izopotami Jerozolimskich, którego członkowie, na naszą prośbę, niedawno podjęli broń przeciwko poganom i heretykom, aby bronić naszego kraju i wiary chrześcijańskiej; a tych natychmiast użyliśmy w najbardziej niebezpiecznych regionach: Po drugiej stronie Dunaju, na granicy Hunów i Bułgarów, bo kiedy nasz kraj został zaatakowany, była to również brama dla armii tatarskiej. Z tego obszaru mamy nadzieję, że jeśli nasz zamiar i zamiar wspomnianych braci zostanie poparty przez Boga i jeśli Stolica Apostolska będzie miała łaskę przyjąć ich do swojej łaski, że tak jak Dunaj sięga do morza Konstantynopola, będziemy mogli szerzyć przez nie ochronę wiary chrześcijańskiej i w ten sposób udzielić skutecznej pomocy Cesarstwu Rzymskiemu, a nawet Ziemi Świętej. Innych umieściliśmy w naszym kraju, aby bronili twierdz, które zbudowaliśmy wzdłuż Dunaju, bo w tej dziedzinie nasi ludzie są niedoświadczeni.

Po głębokim namyśle zgodziliśmy się, że lepiej będzie dla nas i dla całej Europy, jeśli ufortyfikujemy Dunaj zamkami. Bo to jest woda oporu; to tutaj Herakliusz przyszedł bronić Imperium Rzymskiego przed Kozakami, i to tutaj my też, choć nieprzygotowani i po ciężkich ciosach, przez dziesięć miesięcy trzymaliśmy się z Tatarami, choć nasz kraj był wtedy zupełnie pozbawiony zamków i obrońców.

Gdyby Tatarzy kiedykolwiek wzięli ją w posiadanie, a do tego jest jeszcze daleko, drzwi do innych ziem wiary katolickiej stałyby przed nimi otworem, bo po pierwsze, nie ma tu morza, które by chrześcijanom przeszkadzało, a po drugie, mogą tu wygodniej niż gdzie indziej osiedlać swoje rodziny i swoje niezmiernie liczne zwierzęta. Weźmy na przykład Attylę, który, gdy przybył ze Wschodu, aby podbić Zachód, od samego początku założył swoją kwaterę główną w centrum Węgier; podczas gdy cesarze, którzy walczyli z Zachodu, aby podbić Wschód, zazwyczaj gromadzili swoje armie w granicach naszego kraju.

Niech więc Wasza Świątobliwość zatroszczy się o te wszystkie rzeczy i niech Wasza Miłość zastosuje lekarstwo, zanim rana się pogorszy. Wielu mądrych dziwi się, że Wasza Ojcowska Mość w takich okolicznościach poparł wyjazd króla Francji, tego szlachetnego członka Kościoła, z granic Europy. Jeszcze bardziej zdumiewa, i nigdy nie przestanie zdumiewać, że apostolska pobożność powinna tak bardzo troszczyć się o imperium Konstantynopola i o zamorskie jego części, które, jeśli zostaną utracone, co może być bardzo odległe, nie wyrządziłyby mieszkańcom Europy większej szkody niż gdyby nasz kraj był zajęty przez Tatarów.

Wyznajemy przed Bogiem i ludźmi, że konieczność i waga tej sprawy jest tak wielka, że gdyby różne niedogodności podróży nam nie przeszkodziły, to nie tylko wysłalibyśmy wysłanników, których wysłaliśmy, ale też osobiście rzucilibyśmy się do waszych stóp, aby w naszej obronie przed całym Kościołem ogłosić, że jeśli Ojciec święty nie może nam pomóc, to wbrew naszej woli wyrwiemy się na wolność, aby z konieczności rozprawić się z Tatarami.

Prosimy Cię zatem, aby Matka Kościół rozważyła zasługi, jeśli nie nas, to naszych poprzedników, świętych królów, którzy z całą żarliwością i pokorą poddali siebie i swój lud prawdziwej wierze przez swoje przepowiadanie i zachowali ją wśród książąt świata z czystością i posłuszeństwem, za co im i ich następcom obiecano, dopóki byli zdrowi, wszelką przychylność i pomoc Stolicy Apostolskiej bez pytania, gdy wymagała tego konieczność.

Oto więc teraz, gdy rzeczywiście wielka konieczność zdaje się grozić, otwórz ojcowskie serce na obronę wiary dla dobra publicznego w tym czasie prześladowań, w przeciwnym razie, jeśli nasza prośba, tak korzystna i tak konieczna dla wiernych Kościoła Rzymskiego, zostanie odrzucona, w co nie możemy uwierzyć, będziemy zmuszeni prosić o pomoc nie jako synowie, ale jako pasierbowie, jako tacy, którzy z konieczności są wykluczeni z ojcowskiej trzody.

Datowany w Patak, w dniu świętego Marcina, biskupa i wyznawcy wiary, 11 listopada.

Łacina: FEJÉR, G.: Codex diplomaticus regni Hungariae … IV/2. (1829) 218–224. Tłumaczenie węgierskie: Árpád-kori és Anjou-kori levelek, 156–159.


Wer wählt wen?

Wer wählt wen?

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Von PROF. EBERHARD HAMER | Das Mittelstandsinstitut Niedersachsen hat eine Telefonumfrage gemacht, um herauszufinden, wie der Mittelstand wählt. Mit 486 Antworten ist dieses Bild sicher nicht repräsentativ, gibt aber wertvolle Anhaltspunkte – ja, sogar Überraschungen. Bei Umfrageergebnissen muss man vorsichtig sein, weil viele Menschen sich nicht trauen, sich zu einer Partei zu bekennen, die im […]

Österreich: Beim Kampf gegen „Rechts“ bleibt die Rechtstaatlichkeit auf der Strecke.

STEYREGG (Oberösterreich) – Seit sich die in linken Kreisen umstrittene Bewegung der Identitären in Steyregg ein Objekt – ein Haus mit einer ehemaligen Bierbar – gekauft hat gehen die Wogen in dem beschaulichen Oberösterreichischen Städtchen hoch. Die geplante Eröffnung des Identitären „Castel Aurora“, das neben dem Zentrum der Identitären eine „Patriotische Bar“, Bibliothek und ein Geschäft mit Merchandising-Artikeln beinhalten soll, lässt Linke und Gutmenschen vor Wut schäumen. Während man sich anderswo darüber freuen würde, wenn jemand alte Gemäuer revitalisiert, es im Ort wieder ein Wirtshaus geben und sich neue Unternehmen ansiedeln würden, laufen Sozialisten und linkslastige Bürger des unter ÖVP-Landeshauptmann geführten Oberösterreichs Amok.

 

„Bürgerinitiative für Umwelt und Stadtleben“ brütet Schikanen aus

Die SPÖ setzte bereits früh alle Hebel in Bewegung um den Betrieb eines Lokals durch die einwanderungskritische Bewegung zu verhindern: Ohne Erfolg, denn trotz penibelster Prüfung durch die Anlagenabteilung der zuständigen Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung fand sich kein Grund den Betrieb zu untersagen und es wurden bereits alle nötigen Betriebsbewilligungen erteilt. Für die Gegner der Bewegung ist das aber noch lange kein Grund ihren Kampf gegen die Unerwünschten fortzusetzen.

Allen voran stürmt Steyreggs Bürgermeister Johann Würzburger (SBU – Steyregger Bürgerinitiative für Umwelt und Stadtleben), der weder vor Verstößen gegen die StVO bzw. der Bodenmarkierungsverordnung des Bundes noch vor offenem Mobbing zurückschreckt.

Nicht nur dass er alles daransetzt, die Bewegung als „rechtsradikal“ zu verunglimpfen,ließ er die Straßen rund um das Castel Aurora mit Regenbogenfahnen und dem Slogan „Steyregg ist bunt“ beflaggen.

Bunte Zebrastreifen gegen „rechts“

Der Bürgermeister ließ auch vor dem Eingang zum Lokal einen „Zebrastreifen“ in den LGBTQ-Schwulen-Farben auf die Fahrbahn malen. Ungeachtet der Gesetzeslage der zufolge Fahrbahnmarkierungen ausschließlich in den dafür genehmigten Farben zu erfolgen haben. Fußgängerübergänge müssen mit weißer Farbe ausgeführt werden und „die Felder zwischen den weißen Längsstreifen eines Schutzweges müssen in ihrer Färbung einen ausreichenden Kontrast bilden“ – beides ist hier nicht der Fall und somit klar gesetzeswidrig. Einmal mehr glauben „Demokraten“ Moral über die bestehende Rechtsordnung zu stellen zu dürfen.

Jetzt könnte man diese Provokation zwar milde belächeln, würden nicht gerade noch härtere Gesetze gegen Stalking und Mobbing im Gespräch sein und gerade die Gutmenschen noch härtere Strafen für Mobber & Stalker fordern. Allerdings sollen diese Strafen natürlich nur gegen „rechte“ Gesinnung verhängt werden, während das offensichtliche Mobbing und die massive Belästigung durch die Linken & Gutmenschen natürlich nicht als Mobbing zu gelten hat.

Wir groß wäre wohl die Aufregung wenn etwa die Identitären einen rot-weiß-roten Zebrastreifen vor ein Flüchtlingsheim malen würden? Strafanzeigen und Schadenersatzforderungen würde es nur so hageln.

In weiser Voraussicht und im Wissen um die Bösartigkeit und Aggressionen der „guten“ linken Genossen haben die Identitären ihre Basis – das „Castel Aurora“ (Schloss der Morgenröte) – tatsächlich in eine Festung verwandelt und ihr „patriotisches Zentrum“ bereits vorsorglich mit schweren Stahlgittern gesichert. Jetzt darf man darauf gespannt sein mit welchen weiteren Mitteln die Gutmenschen „verhindern wollen, dass Oberösterreich ein Neonazi-Hotspot wird“, wie diese „bunten“ Menschen befürchten.

Denn Harald Grünn, Vorsitzender des KZ-Verbandes/VdA Oberösterreich, fordert im Namen seines Verbandes sowohl die Stadtgemeinde als auch das Land OÖ auf, den Identitären „das Leben in Steyregg so schwer als möglich zu machen“. Für den „antifaschistischen Opferverband ist klar, dass Steyregg nicht zum Hotspot von Neonazis verkommen darf!“, heißt es.

„Aufklärungsarbeit“ für die Bevölkerung

Bei aller vom Bürgermeister aufgemalten und ausgeflaggten Toleranz betont man bei diesem Verband, dass es in Steyregg „Aufklärungsarbeit“ braucht, „damit die Identitären auf breite Ablehnung innerhalb der Steyregger Bevölkerung stoßen“. Außerdem soll ständig geprüft werden ob alle baurechtlichen, gewerberechtlichen und sonstigen Genehmigungen vorhanden sind und die gesetzlichen Auflagen eingehalten werden.

Stalking, Mobbing und Verhetzung

Dann sollen sie gleich einmal damit beginnen die verkehrsrechtlichen Verordnungen einzuhalten indem sie den Schutzweg wie gesetzlich vorgeschrieben markieren und eine Selbstanzeige wegen der diversen Straftatbestände wie Stalking, Mobbing und Verhetzung, erstatten.

Anmerkung der Red.:

Dieser Artikel hat nicht eine Bewertung der Identitären oder deren Aktivitäten zum Inhalt, sondern soll den Umgang der sonst so „Toleranten“ mit Personengruppen illustrieren, die nicht ihre politischen Vorstellungen in Sachen Migration teilen.

Quelle: ORF, Kurier


Interview über die Migrantenkrise in Weißrussland

Von Lionel Baland

 

Lionel Baland interviewte Olivier Bault für Breizh-Info über die Situation an den westlichen Grenzen von Weißrussland, einem Land, das nichteuropäische Migranten nach Lettland, Litauen und Polen schickt.

Wie ist die Lage an den östlichen Grenzen der Europäischen Union? Wie reagieren die Regierungen von Lettland, Litauen und Polen auf den Zustrom außereuropäischer Migranten aus Weißrussland? Warum verhält sich dieses Land in dieser Weise gegenüber seinen EU-Nachbarn?

Als die Europäische Union als Reaktion auf die Repressionen nach den Präsidentschaftswahlen im vergangenen Jahr Sanktionen gegen das weißrussische Regime verhängte, kündigte Alexander Lukaschenko im Mai an, dass er Migranten, die sein Hoheitsgebiet durchqueren, nicht mehr aufhalten werde und dass es Aufgabe seiner westlichen Nachbarn sei, sie aufzufangen. Tatsächlich hat Weißrussland aber aktiv versucht, so viele Menschen wie möglich aus dem Nahen Osten ins Land zu holen und sie an seinen westlichen Grenzen abzuladen. Seit diesem Jahr gibt es viel mehr Flüge zwischen dem Irak und der weißrussischen Hauptstadt Minsk, und die Grenze zwischen Weißrussland und der Europäischen Union wird als frei zugänglich dargestellt. Nach Angaben mehrerer Medien, die entsprechende Angebote verbreiteten, bietet ein weißrussisches Unternehmen in Zusammenarbeit mit irakischen Reisebüros Reisen an, die Flug, Hotelunterkunft in Minsk und Busfahrt zur Grenze umfassen. Die Litauer und die europäische Agentur Frontex haben auch Lukaschenkos Armee und Polizei beschuldigt, diese Migranten zur Grenze zu begleiten und in einigen Fällen sogar mit ihnen die Grenze zu überqueren. Litauen war das erste Land, das davon betroffen war, und versuchte zunächst, die Migranten aufzunehmen, was jedoch zu Problemen führte, und Vilnius erkannte bald, dass dies die Migranten nur noch mehr anspornte. Die Litauer haben daher begonnen, Asylanträge sehr schnell zu bearbeiten, indem sie Ablehnungen aussprechen und gleichzeitig Migranten an der Grenze zurückweisen, und errichten nun einen Zaun nach dem Vorbild des 2015 von Ungarn errichteten Zauns. Da die Migranten von Litauen abgewiesen wurden, wurde der Strom nach Lettland und Polen umgeleitet, die in gleicher Weise wie Litauen reagieren, d. h. sie weisen die Migranten an Ort und Stelle ab, ohne überhaupt einen Asylantrag zu stellen, und errichten Zäune, um die Durchreise zu erschweren, Denn es liegt auf der Hand, dass wir, wenn uns gesagt wird, dass seit Anfang des Jahres mehr als 4000 Grenzübertrittsversuche an der Grenze zwischen Weißrussland und Litauen und etwa die gleiche Zahl an der Grenze zwischen Weißrussland und Polen registriert wurden, nicht wissen, wie vielen der Grenzübertritt gelungen ist.

Haben diese drei Länder beschlossen, ihre Maßnahmen gegen diese illegalen Migrationsströme zu koordinieren? Schicken andere Länder ihnen Hilfe? Wie reagiert die EU darauf?

Die Regierungen der beiden betroffenen baltischen Republiken und Polens sind mehrfach zusammengekommen, um dieses Problem zu erörtern, und sie verfolgen die gleiche Strategie. Es scheint also eine Form der Koordinierung zwischen ihnen zu geben, auch wenn jeder von ihnen auf seinem Teil der EU-Außengrenze allein handelt. In Litauen hat Frontex nur eine Beobachterrolle, während die EU-Agentur in Polen nicht einmal an der Grenzüberwachung beteiligt ist. Die Tschechische Republik kündigte am 7. September einen kleinen finanziellen Beitrag zum Bau des litauischen Zauns an. Es war das erste Land, das auf einen Aufruf von Vilnius reagierte. Was die EU betrifft, so unterstützt die Kommission dieses Mal zumindest mündlich die Grenzschutzbemühungen dieser drei Länder, anders als 2015 bei Ungarn, das nichts anderes tat. Der Kommissar für Inneres, ein schwedischer Sozialdemokrat mit einer eher „einwanderungsfeindlichen“ Sensibilität, hatte sich bereits im Frühjahr 2020, als die Türkei einen groß angelegten Migrationsangriff auf Griechenland startete, nur mäßig kritisch geäußert. Griechenland hatte bereits nach dem ungarischen Modell reagiert, und jetzt zeigt sich, dass dies sehr wirksam war. Heute versichert uns Ylva Johansson, dass es sich bei den Geschehnissen an der polnischen Grenze nicht um eine Migrationskrise, sondern um eine Aggression seitens Weißrusslands handelt, und wenn die Kommission Polen schon in allen Bereichen angreift, so scheint sie es zumindest in dieser Frage zu unterstützen.

Wie reagiert Weißrussland auf die Reaktion Lettlands, Litauens und Polens?

Unter dem Eindruck der Sanktionen und seiner Isolierung im Westen scheint Alexander Lukaschenko die Annäherung an Russland fortzusetzen, der er sich bisher widersetzt hat. Neben den laufenden russisch-weißrussischen Manövern im Rahmen von Zapad 2021, die nicht zum ersten Mal stattfinden, haben Minsk und Moskau gerade mehrere Abkommen zur Integration ihrer Energie- und Finanzmärkte unterzeichnet. In diesem Sinne kann man sagen, dass die Verhängung von Sanktionen und der Abbruch der Beziehungen zu Minsk nicht unbedingt eine sehr kluge Politik seitens des Westens war, und noch weniger seitens der Litauer und Polen, die in dieser Frage eine Vorreiterrolle gespielt haben. Was diese Migranten betrifft, so behaupten die Weißrussen, dass die an der Grenze blockierten Gruppen von polnischen Grenzschutzbeamten zurückgebracht wurden, nachdem sie auf polnischem Gebiet aufgegriffen worden waren. Dies wird auch von einigen NGOs und Vertretern der Opposition in Polen selbst behauptet, und man kann der polnischen Regierung keinen Vorwurf machen, wenn dies der Fall ist, denn es war Weißrussland, das sie ins Land gebracht hat. Doch seit einigen Wochen schläft eine Gruppe von etwa 30 Migranten in Zelten am Rande eines Waldes kurz vor der polnischen Grenze, was die Medien und einige Oppositionspolitiker zu nutzen versuchen, um die polnische Regierung zum Einlenken zu bewegen. Vor ihnen stehen polnische und hinter ihnen weißrussische Grenzsoldaten, die sie an der Umkehr hindern, sie aber mit Nachschub versorgen. Um seine Grenze besser kontrollieren zu können, hat Polen gerade den Ausnahmezustand über seine gesamte Grenze zu Weißrussland verhängt, so dass NGOs und Journalisten keinen freien Zugang mehr haben. In jedem Fall hat die Kommunikationsmaßnahme für diese Gruppe von Migranten nicht funktioniert. Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Polen die Maßnahmen ihrer Regierung zur Verteidigung der Grenze gegen illegale Einwanderung unterstützt, und diese Unterstützung geht weit über die Wählerschaft der PiS, die jetzt an der Macht ist, hinaus.

Haben sich die Beziehungen zwischen Weißrussland und den drei anderen betroffenen Ländern aufgrund dieser Situation verschlechtert? Hat sich diese Änderung auf die Einwanderung belarussischer und ukrainischer Bürger nach Polen ausgewirkt?

Was die Grenze zur Ukraine betrifft, so hat sich nichts geändert. Lediglich an der Grenze zu Weißrussland herrscht der Ausnahmezustand und die Armee ist zur Unterstützung des Grenzschutzes verstärkt worden. Die regulären Übergangsstellen bleiben jedoch geöffnet. Die Einwanderung aus Weißrussland wurde durch das harte Vorgehen nach den Wahlen im Jahr 2020 angekurbelt, aber die Ukraine ist nach wie vor die bei weitem größte Einwanderungsquelle nach Polen, und wie bei den Weißrussen handelt es sich dabei hauptsächlich um Wirtschaftsflüchtlinge, auch wenn es jetzt ein paar mehr politische Flüchtlinge gibt. Die Beziehungen zwischen den baltischen Ländern und Polen einerseits und Weißrussland andererseits sind nicht gut, und es liegt auf der Hand, dass der von Weißrussland organisierte Migrationsangriff auf diese drei Länder der Sache nicht zuträglich ist. Tatsächlich richtet sich dieser Angriff gegen die gesamte EU, denn die meisten dieser Migranten haben nicht die Absicht, in Polen oder in einem baltischen Land zu bleiben. Aber die Reaktion dieser drei Länder ist zweifellos richtig. Wenn Lukaschenko mit diesen Einwanderern konfrontiert wird, wird er keine weiteren aus dem Nahen Osten mehr aufnehmen wollen.

Wie reagiert die Bevölkerung auf dieses neue Dilemma?

In Wirklichkeit ist die Bevölkerung nicht betroffen, zumindest in Polen, denn dank der Entschlossenheit der polnischen Behörden konnten nur wenige dieser Migranten das Land passieren, und diejenigen, die es geschafft haben, konnten wahrscheinlich mit Hilfe von Schmugglern das Land durchqueren, um weiter nach Westen zu gelangen. In Litauen gab es Proteste, als die Regierung in einer Stadt mit nur wenigen hundert Einwohnern, von denen die meisten ebenfalls der polnischen Minderheit angehörten, ein Zentrum für tausend Migranten einrichten wollte. Aber wie ich bereits sagte, hat die litauische Regierung ihre Strategie geändert und schiebt nun so viele dieser Migranten wie möglich ab, weshalb sie ihr Glück woanders versuchen, beispielsweise an der polnischen Grenze.

Profitiert die polnische konservative Regierung von der neuen Situation in der öffentlichen Meinung?

Insgesamt gesehen, ja. Sie profitiert von einem leichten Anstieg der Umfragewerte, und die Haltung der Opposition, die zur Aufnahme dieser Migranten aufruft, ist eher unpopulär, auch in ihrer eigenen Wählerschaft. Infolgedessen nähert sich die PiS, die in den Umfragen nur bei etwa 30 % lag und damit einige Punkte vor der Bürgerplattform (PO) von Donald Tusk, die keine Migranten gefordert hat, der 35 %-Marke, während die PO leicht rückläufig ist. Die Politik der PiS gegen den Covid und ihre Vorschläge für Wirtschaftsreformen nach dem Covid sind weit davon entfernt, einhellig unterstützt zu werden, während der Kampf gegen die illegale Einwanderung außereuropäischer, muslimischer Herkunft ein wichtiges Thema in diesem Teil Europas ist, der mit Sorge die Auswirkungen der Masseneinwanderung auf den westlichen Teil des Kontinents beobachtet!

Olivier Bault ist ein französischer Journalist, der seit den 1990er Jahren in Polen lebt und für Do Rzeczy, Présent, die Visegrád Post und Remix News arbeitet.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei BREIZH-INFO, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


Zweierlei Maß für das harmlose OK-Handzeichen

Erinnern Sie sich an das internationale Medien-Theater um das „OK-Handzeichen“? Was für Taucher und alle anderen seit jeher eine völlig normale Gewohnheit ist, dichteten politische Agitatoren zu einem Hass-Symbol um. Taucht die Geste bei FPÖ-Politikern auf, ist bei berufsbeleidigten Zeitgenossen Feuer am Dach. Doch auch das  Land Oberösterreich in enger ÖVP-Nähe findet das Symbol „OK“.

Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

Es war Ende 2019 als die globalistische Linke das OK-Symbol weltweit zum Zeichen des Hasses umdeuten ließ. Einen guten Einblick erhält man bei diesem Artikel der BBC. Bildet man mit der Hand das unverfängliche OK-Zeichen, so solle das nach Leseart der politischen Hyperaktiven für „WP“ und damit für „White Power“ stehen. Das Beispiel zeigt, dass diese Agitatoren in ihrer ewigen Jagd auf Andersdenkende niemals zufrieden sein werden. Wenn sie keinen politischen Gegner finden, basteln sie sich einen, indem sie behaupten, es würden „Geheimsymbole“ benutzt.

Böswillige Fehlinterpretation

Nachfolgend eine Gegenüberstellung: Auf „Alertdiver.eu“ wird erklärt, was für entspannte Menschen logisch ist: Das Zeichen steht seit jeher für „OK“ und ist das erste Handzeichen, das Taucher lernen. Dem gegenüber die Behauptung der politisch verblendeten Extremisten, die darin Buchstaben sehen wollen.

Sexistischer Hass gegen Marlene Svazek

So muss die Salzburger FPÖ-Chefin Marlene Svazek gerade Häme und Angriffe weit unter der Gürtellinie ertragen, weil sie das OK-Zeichen anlässlich einer Müllsammelaktion machte. Thomas Neuhold ließ sich für die Zeitung derStandard seitenweise über die Politikerin und die anderen freiwilligen Helfer aus. „Experten“ würden eine „völlig klare Sachlage“ verorten – es würde sich um eine extrem Rechte Geste handeln.

Das is die white power @svazek oder? pic.twitter.com/WwFbZxZtMH

— Vince_blackshadow O5 (@Vinceblackshad1) September 12, 2021

Hassorgie auch gegen FPÖ-Generalsekretär

Ähnlicher Hass schlägt dem FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz entgegen, wie man nachfolgendem Twitter-Beitrag entnehmen kann.

Der rassistische Rechtsextremist und FPÖ-Nationalratsabgeordnete Michael Schnedlitz zeigte gestern gemeinsam mit einem Aktivisten der FPÖ-Jugend das White-Power zeichen. pic.twitter.com/javnP4KrXz

— Schwurbelwatch (@schwurbelwatchw) September 4, 2021

Gehen „Extremismus-Experten“ auch auf die ÖVP los?

Es bleibt abzuwarten, ob die „üblichen Verdächtigen“ mit ihren „Experten“ auch das Land Oberösterreich und damit zwangsläufig auch die ÖVP Oberösterreich attackieren werden, weil diese auf einem Sujet eine sympathische junge Frau mit dieser Handgeste abbildet. Vielleicht sollten sich die eifernden und geifernden Medien einmal auf die Straße begeben und ganz normale Menschen befragen, wie diese über den Handzeichen-Zirkus denken. Das würde die Perspektiven vielleicht wieder zurechtrücken – aber das ist natürlich Wunschdenken.

Der Beitrag Zweierlei Maß für das harmlose OK-Handzeichen erschien zuerst auf Info-DIREKT.

Tschechien bereitet sich auf weiteren Zustrom von Migranten vor

Tschechischer Innenminister räumt ein, dass sein Land notfalls wieder Grenzkontrollen einführen könnte

Die Tschechische Republik bereitet sich auf eine mögliche nächste Migrationswelle vor. Die Polizei reagiert darauf mit verstärkten Kontrollen von Lastwagen und Transportern. Gleichzeitig sind die Haftanstalten für inhaftierte Migranten bereit, ihre Kapazität zu verdoppeln, während das Innenministerium Szenarien vorbereitet hat, die es je nach der Zahl der ankommenden Migranten umsetzen wird.

Der tschechische Innenminister Jan Hamáček räumte ein, dass er die Wiederaufnahme von Grenzkontrollen anordnen würde, falls dies erforderlich sei. Die Politiker sind nicht nur wegen der Afghanistan-Krise besorgt, sondern auch wegen der Situation an der weißrussischen Grenze zu Litauen, Lettland und Polen.

„Nach den Erfahrungen mit der Migrationswelle im Jahr 2015 hat das Innenministerium Modellpläne entwickelt, die alle möglichen Maßnahmen für den Fall einer massiven Migrationswelle vorsehen, darunter die Schließung der tschechischen Grenze oder die Verstärkung der Kapazitäten von Einrichtungen für illegale Migranten“, sagte die Sprecherin des Innenministeriums, Hana Malá.

„Die Polizei beobachtet in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern ständig die Situation und ergreift geeignete Maßnahmen. Langfristig werden zum Beispiel im Zusammenhang mit der illegalen Migration die Kontrollen in den Grenzgebieten, insbesondere an den Grenzen zur Slowakei, verstärkt“, fügte sie hinzu.

„Alle sind besorgt darüber, was nun aufgrund der Situation in Afghanistan und der Übernahme der Kontrolle über das Land durch die Taliban geschehen wird. Wir sehen bereits jetzt eine wachsende Zahl von inhaftierten Migranten, und die einzelnen Hafteinrichtungen für Flüchtlinge bereiten sich auf die nächste mögliche Migrationswelle vor, um über genügend Personal und Ausrüstung zu verfügen und bereit zu sein, ihre Bettenzahl im Falle einer größeren Zahl von Menschen zu erweitern“, bestätigte ein hoher Staatsbeamter.

So landeten im vergangenen Jahr insgesamt 1.203 Ausländer in drei Einrichtungen für inhaftierte Migranten, während es in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 666 waren.

„Die Verwaltung der Migranteneinrichtungen in diesen drei Einrichtungen verfügt über eine Kapazität von 552 Betten und ist in der Lage, die Kapazität sofort auf 916 Betten zu erweitern, falls erforderlich. Derzeit ist die Kapazität zu etwa einem Drittel ausgelastet“, sagt Jan Piroch, ein Sprecher der Verwaltung der Migranteneinrichtungen.

Während die Migrantenzahl im letzten Jahr von der Pandemie betroffen war, begann ihre Zahl im Juli dieses Jahres wieder zu steigen. Von Januar bis Ende Juni dieses Jahres nahm die Fremdenpolizei 5.325 Personen fest, die meisten davon aus der Ukraine, Moldawien, Afghanistan, Georgien und Vietnam. Weitere 515 Personen, 434 mehr als vor einem Jahr, wurden von der Polizei bei der illegalen Transitmigration, insbesondere in Autos, festgenommen. Die meisten der Festgenommenen waren auf dem Weg nach Deutschland.

Am letzten Augusttag fand in Brüssel eine Sondersitzung der Innenminister der Europäischen Union zu einem einzigen Thema statt: Sicherheit und Migration vor dem Hintergrund der Lage in Afghanistan.

„Tschechien hat seine Bürger und die afghanischen Mitarbeiter vor Ort in Sicherheit gebracht. Jetzt müssen wir sicherstellen, dass die Spannungen in der Region nicht auf die nächste Migrationswelle übergreifen. Unsere Priorität ist es, alles zu tun, um eine Krise an den EU-Außengrenzen zu verhindern“, sagte Hamáček in Brüssel.

Bei dem Treffen erörterten die Innenminister Berichten zufolge auch die Möglichkeit, den Nachbarländern Afghanistans 600 Millionen Euro zur Unterstützung bei der Aufnahme von Migranten zur Verfügung zu stellen.

Laut Minister Hamáček ist es wichtig, dass die EU keine gemischten Signale aussendet oder vergebliche Hoffnungen bei den Migranten weckt.

„Die EU muss deutlich machen, dass die Reise nach Europa nicht die Lösung ist und wir keine Menschenschmuggler unterstützen werden“, betonte er.

Quelle: Idnes.cz / Remix News


Letter of Hungarian King Bela IV. to Pope Vincent IV.

Latinul: FEJÉR, G.: Codex diplomaticus regni Hungariae … IV/2. (1829) 218–224. Magyar fordítása: Árpád-kori és Anjou-kori levelek, 156–159.

library.hungaricana.hu/hu/view/KozMagyOkmanytarak_Codex_Diplomaticus_Tom_4_vol_2/

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A. Ch. 1254. Idem Bela rumore Tartaricae irruptionis percitus, auxilii gratia sedi Apostolicae supplicat; seque contra iniquas cavillationes defendit.

Sanctissimo in Christo Patri, et Domino Innocentio Dei gratia, Sacrosanctae Romanae Ec-

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clesiae summo Pontifiei, Bela, eadem gratia rex Hungariae, reverentiam in omnibus tam debitam, quam devotam. Cum regnum Hungariae per pestem Tartarorum pro maiori parte in solitudinem sit redactum et quasi ovile sepibus sit diversis infidelium generibus circumseptum, utpote Ruthenorum, Cumanorum Brodnicorum a parte orientis; Bulgarorum et Bosnensium Haereticorum a parte meridiei contra quos ad praesens etiam per nostrum exercitum dimicavimus; Alamanorum uero a parte occidentis et Aquilonis, a quibus propter consimilem professionem fidei fructum alicuius subsidii dignum regnum sentire deberet; non fructum, sed spinas guerrae suae sentire compellitur bona dicti regni per rapinas subitaneas diripientium; propter quod, sed maxime propter Tartaros, quos timere per experientiam belli didicit, prout aliae nationes, per quas transierant, consimiliter didicerunt; requisito consilio Praelatorum et Principum nostri regni ad Christi Vicarium, et fratres suos, tamquam ad unicum et ultimum in ultimis christianae fidei necessitatibus protectorem, dignum duximus confugere: Ne nobis imo potius vobis in nobis et aliis Christicolis accidat, quod timetur. Rumores enim de Tartaris de die in diem nobis adveniunt, quod non solum contra nos, cui indignati sunt quam plurimum, eo quod post tantam laesionem _eis subesse renuimus_; cum omnes aliae nationes, contra quas reperti sunt vires suas, tributarias se eisdem constituerunt, et specialiter regiones, quae ex parte orientis cum regno nostro conterminantur, sicut Ruscia, Cumania, Brodnici, Bulgaria, quae in magna parte no-

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stro dominio antea subiacebant; imo etiam contra totam Christianitatem condixerunt et prout a quam pluribus fide dignis pro certo dicitur, firmiter in brevi proposuerunt, contra totam Europam suum innumerabilem exercitum destinare; timemus etiam, quod si ipsa gens venerit, et nostri nequeuntes, vel etiam nolentes saevitiam ferocitatis Tartaricae hostiliter sustinere, eorumdem iugo, Nobis etiam invitis timore ducti, se submittant, sicut iam fecerunt sui praefati alii vicini: nisi per circumspectam sedis Apostolicae provisionem regnum nostrum cautius et potentius muniatur, ut consolentur populi, qui habitant in eodem. Nos autem hoc scribimus principaliter propter duo, ne possimus argui super possibilitate et negligentia. Super possibilitatis articulo dicimus, quod quidquid ad esse possibilitatis nostrae super hoc per experientiam facli concludi potuit, nos conclusimus. Nos et Nostra, Tartarorum viribus et ingeniis nondum cognitis exponentes. Super negligentia vero nequaquam redargui possumus: requisivimus enim, adhuc Tartaris in regno nostro dimicantibus contra nos super condicto negocio tres totius Christianitatis principaliores Curias; scilicet: Vestram, quae divina, et magistra omnis Curiae a Christicolis creditur, et habetur. Et imperialem cui etiam propter hoc nos submittere decreveramus, si tempore praedictae pestilentiae nobis competens auxilium impenderet et iuvamen. Francorum etiam curiam requiri fecimus, de quibus omnibus nihil consolationis, vel subsidium recepimus nisi verba. Nos vero ad id, quod potuimus recurrentes, propter bonum Christianitatis, maiestatem regiam humiliando duas filias nostras

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duobus Ducibus Ruthenorum, et tertiam Duci Poloniae tradidimus in uxores ut per ipsos, et amicos nostros alios, qui sunt ex parte orientis, sciremus nova, quae multum latent, de Tartaris; ut sic eorumdem conatibus et fraudulentis ingeniis utcunque commodius resistere valeamus. Cumanos etiam in regno nostro recepimus, et proh! dolor, per paganos hodie regnum nostrum defendimus; et per paganos infideles Ecclesiae conculcamus; amplius propter defensionein fidei Christianae filio nostro primogenito Cumanam quamdarn thoro coniunximus maritali; ut per hoc vitaremus deterius, et ut occasionem aliquam nancisci possemus, per quam valeremus eosdem, sicut plures iam fecimus, ad Baptismi lavacrum convocare. Ex his ergo et aliis exoptamus ut pateat Sanctitati Summi Pontificis per argumentum evidens, quod in tot rerum angariis, a nullo Christianorum Europae Principe seu gente alicuius iuvaminis emolumentum recepimus; nisi a domo Hospitalis Hierosolymitani, cuius fratres nuper ad requisitionem nostram arma sumserunt contra paganos et Schismaticos ad defensionem regni nostri et fidei christianae; quos iam partim collocavimus in loco magis suspecto; videlicet in confinio Cumanorum ultra Danubium, et Bulgarorum, _per quem etiam locum tempore inuasionis regni nostri ad nos habuit aditum exercitus Tartarorum_; de quo loco etiam intendimus et speramus, quod si factum nostrum et dictorum fratrum Deus prosperaverit, et sedes apostolica eisdem favorem suum dignata fuerit impertiri, quod propagine catholicae fidei sicut protenditur Danubius usque ad mare Constantinopolitanum per ipsos po-

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terimus propagare, et sic Romano imperio et etiam terrae sanctae poterunt impendere subsidia oportuna; partim vero eosdem in medio regni nostri collocavimus, ad defensionem Castrorum quae circa Danubium aedificari facimus; cum gens nostra ad hoc exstiterit insueta; quia in hoc resedit examinatum quam pluries nostrum consilium, quod esset, salubrius nobis et toti Europae, ut Danubius fortalitiis muniretur: haec enim est aqua contradictionis: hic Heraclius occurrit Cosroae pro romano imperio defendendo, et hic etiam nos quomodocunque improvisi et nunc enormiter laesi per _decem menses contradiximus_ Tartaris, regno nostro tunc fere penitus fortaliciis et defensoribus immunito; quod quod absit, si possideretur a Tartaris, esset pro ipsis apertum hostium ad alias fidei catholicae regiones; tum quia ex ista parte versus Christicolas non est mare impediens; tum quia possent familias suas, et animalia, in quibus mirabiliter ibidem aptius, quam alibi collocare. Totila (Atila) in exemplum veniat, qui ex parte Orientis ad Occidentem veniens subiugandam, in medio regni Hungariae sedem suam principaliter collocavit; et contra Caesares, qui ex occidente ad sibi submittendum oriens dimicabant, quam plurima ad constructionem exercitus faciunt, infra regni nostri terminos deponebant. Super his ergo provideat circumspecta Pontificalis Sanctitas, et antequam vulnus marcescat, salutare dignetur apponere medicamen. Admiratur enim quam plurimum Sapientum multitudo eo, quod rebus, ut nunc, sic se habentibus regem Franciae, tam nobile membrum Ecclesiae, de Europae finibus Vestra Paternitas licentiari sustinuit. Admiratur inquam,

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et admirarit non desinit, eo quod Apostolica Clementia multis provideat, sicut Constantinopolitano imperio et ultramarinis partibus, quae si amitterentur, quod absit, non tantum noceret Europae inhabitatoribus, quantum si regnum nostrum solum a Tartaris contingeret possideri. Protestamur itaque Deum et hominem, quod tanta est necessitas negotii, quod nisi diversa viarum pericula nobis contradicunt, non solum nuncios quos mittimus, mitteremus, sed etiam ad proclamandum in facie totius Ecclesiae, ad excusandum nos, licentiandum, etiam licet invitos ad componendum cum Tartaris, si super hoc auxilium non impenderit Paterna Sanctitas, et necessitas ingruerit, ad pedes vestros personaliter venissemus. Supplicamus igitur, ut consideret Sancta Mater Ecclesia et si non nostra, saltem sanctorum regum, Praedecessorum nostrorum merita, qui plena devotione et reverentia se et suum populum per eorum praedicationem orthodoxae fidei subiugatum inter ceteros mundi Principes in puritate fidei et obedientiae servaverunt, propter quae sibi et suis Successoribus, quamdiu eis successerunt prospera, Apostolica sedes irrequisita, et interdum promittebat omnem gratiam et favorem, si necessitas immineret. Ea ergo gravis nunc necessitas imminere pro certo creditur; aperite paterna uiscera, manum competentis subsidii pro defensione fidei et utilitate publica, in tantae persecutionis tempore porrigendo. Alioquin si in petitione tam favorabili, et universaliter pro obedientibus Romanae Ecclesiae tam necessaria, quod credere non possimus, pateremur repulsam, cogeremur non tanquam filii, sed privigni, necessitate compulsi, quasi extra gregem

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Patris exclusi, suffragia mendicare. Datum in Potoka in die Sancti Martini Episcopi et Confessoris III. Idus Novembris.“

E coll. Diplom. Kaprinai Tom. IV. in folio p. 9.