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Von der Leyens Flugzeug-Märchen: Das sagen Luftfahrt-Experten zur angeblichen GPS-Störung
Nahezu jedes westliche Medium hat sich in den letzten Tagen zu einem angeblichen Störangriff Russlands auf ein Flugzeug mit EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen an Bord geäußert. Unkritisch und ohne Eigenrecherche übernahm man das Narrativ: Das Flugzeug habe eine Stunde kreisen müssen, bis die Piloten mithilfe Karten aus Papier zur Landung ansetzen konnten. Wir haben Luftfahrt-Experten aus dem Osten und dem Westen mit der Geschichte konfrontiert – hier ihre Fachmeinungen.
Wir haben umgehend eine Reihe von Presseanfragen ausgeschickt, um den Wahrheitsgehalt der Geschichte zu überprüfen. Denn anhand öffentlich verfügbarer Daten dürfte es sich um eine vollständige Presse-Ente handeln – siehe: Von der Leyens Märchenflug: Flightradar entlarvt Brüssels GPS-Märchen. Zunächst kontaktierten wir die bulgarische Flugaufsicht, konfrontierten sie mit den AIS-Daten sowie der GPS-Jamming-Karte, welche für den betreffenden Tag für die Region keine Störungen aufweist. Außerdem wollten wir wissen, welche bulgarische Behörde den “Angriff” gegenüber der Westpresse bestätigt hat. Bislang erhielten wir leider keine Rückmeldung – sollte man sich dennoch äußern, werden wir weiter berichten.
Dann wandten wir uns per E-Mail aber auch über diverse Telegram-Kanäle an Luftfahrt-Experten in Ost und West. Wir wollten ergründen, ob Russland oder irgendjemand technisch in der Lage ist, ein GPS-Jamming wie behauptet so punktgenau durchzuführen. Oleg Schalandin ist Militärexperte, Offizier der russischen Reserve und Kriegsveteran. Er beantwortete unsere Anfrage dankenswerterweise wie folgt:
Russland prinzipiell zu GPS-Störung fähig, aber…
Report24: Sind die Behauptungen in den US-Medien und in Folge den deutschen Medien plausibel, dass eine gezielte GPS-Störung eines Flugzeuges über Plowdiw durch Russland geschehen ist? Ist das überhaupt technisch möglich und verfügt Russland über so eine Technologie?
Schalandin: Die Behauptungen in den US-Medien, deutschen Medien und allen anderen Medien bezüglich des angeblichen Vorfalls mit dem Flugzeug von Ursula von der Leyen stellen keinen Präzedenzfall dar.
Ein modernes Flugzeug, ob militärisch, ob zivil, ist mit GPS-Systemen zur Navigationsunterstützung ausgestattet, es ist aber nicht das primäre Navigationssystem. Primär wird mithilfe terrestrischer Knotenpunkte des geodätischen Systems navigiert. Nochmals: Das GPS-System ist nicht das primäre System der Orientierung von Piloten im Raum, es ist ein Hilfssystem.
Wenn Piloten nur anhand des GPS-Systems fliegen, dann muss man ihre Eignung zum Pilotieren anzweifeln. Piloten einer so exponierten Persönlichkeit wie die Kommissionspräsidenten müssten aber Piloten der Extraklasse sein, sollte man annehmen.
Russland verfügt in der Tat über Mittel zur Blockade von Satellitensignalen jeder Art, unabhängig davon, ob es sich um GPS-Signale oder sonstige Signale handelt. Es gibt aber eine andere, näherliegende Erklärung für den Ausfall von GPS-Systemen: Der Satellit kann sich schlichtweg aus dem Sichtbarkeitsbereich für das Flugzeug wegbewegt haben, was regelmäßig für kurze Zeiträume geschieht.
Report24: Hat eine solche Maschine nicht zahlreiche Backup Systeme, mit denen man einen GPS-Ausfall kompensieren könnte? Ist es plausibel, dass man auf Papier-Karten ausweichen musste?
Schalandin: Das Flugzeug hat in jedem Fall mehrere Systeme der Orientierung / Navigation. Ich habe schon das terrestrische Navigationssystem erwähnt, das die Orientierung anhand von Radiosignalen von Bodenstationen (Knotenpunkten) ermöglicht. Diese bodengestützten Sender sind mit ihren Koordinaten bekannt. GPS ist nur ein sekundäres Hilfssystem. Es wird nur an gänzlich unbekannten oder entlegenen, nicht mit dem primären Aeronavigationssystem ausgestatteten Orten verwendet.
Auf Papier gedruckte Navigationskarten werden heute nicht mehr verwendet, allein schon deshalb, weil sie in den Bordcomputern eingespeichert sind. Die Crew arbeitet mit diesen elektronischen Karten, sie braucht keine auf Papier gedruckten Landkarten. Ich kann mir noch auf militärischen Flugzeugen den Einsatz gedruckter Karten vorstellen, auf Jagdbombern zum Beispiel.
Orte, die nicht mit Navigationssystemen ausgestattet sind, gibt es allenfalls in der Arktis und der Antartktis. Ich kann mir nicht vorstellen, was passieren muss, damit auf Papier gedruckte Karten zur Verwendung kommen.
Report24.news: Gemessen an den veröffentlichten Daten von Flightradar und der GPS-Jamming Landkarte des betroffenen Tages – wie wahrscheinlich ist es, dass es überhaupt irgendeinen Vorfall bei dem genannten Flug gab?
Schalandin: Ja, Russland kann in der Tat Signale der Satelliten blockieren, die von seinem Gebiet sichtbar sind. Daher kann man nicht von vornherein ausschließen, dass ein in Bulgarien empfangbares Signal davon theoretisch betroffen wäre. Die Acht, welche das Flugzeug gedreht hat, ist mit Sicherheit Folge der Arbeit von Dispatchern / Flugaufsicht. Flightradar bezieht seine Daten von den erwähnten terrestrischen Navigationssystemen, von Satelliten und von Radaren der Luftüberwachung. Ein Flugzeug verschwindet dort nur, wenn es abgestürzt ist.
Bei GPS-Störungen müsste ganze Region betroffen sein
Der zweite Experte, der sich bereit erklärte, auf unsere Anfrage zu antworten, ist Alexander Sinjugin, ein ehemaliger russischer Militärpilot:
Report24: Sind die Behauptungen in den US-Medien und in Folge den deutschen Medien plausibel, dass eine gezielte GPS-Störung eines Flugzeuges über Plowdiw durch Russland geschehen ist? Ist das überhaupt technisch möglich und verfügt Russland über so eine Technologie?
Sinjugin: Die Behauptungen der amerikanischen und deutschen Medien, dass Russland absichtlich das GPS-System des Flugzeugs über Plovdiv gestört habe, erscheinen aus mehreren Gründen unglaubwürdig. Erstens, für Russland ergibt dies überhaupt keinen Sinn. Zweitens, GPS wird von den USA kontrolliert und gesteuert
Drittens, GPS ist eine Komponente des Navigationssystems eines Flugzeugs, und das Flugzeug behält die Möglichkeit, den Flug mit einer bestimmten Genauigkeit gemäß dem Flugplan zu absolvieren.
Es ist äußerst schwierig, zu sagen, ob Russland über die technischen Möglichkeiten verfügt, um solche Probleme für GPS zu verursachen, während die USA durchaus in der Lage sind, den Betrieb von GPS in
einem bestimmten Gebiet vollständig einzuschränken, da sie die vollständige Kontrolle über dieses globale Positionierungssystem haben. Dann wären jedoch Störungen des GPS-Betriebs nicht
nur bei einem einzigen Flugzeug in diesem Gebiet zu beobachten, sondern bei allen Flugzeugen, die sich in diesem Fluggebiet befinden.
Report24: Hat eine solche Maschine nicht zahlreiche Backup Systeme, mit denen man einen GPS-Ausfall kompensieren könnte? Ist es plausibel, dass man auf Papier-Karten ausweichen musste?
Sinjugin: Die Grundlage des gesamten Navigationssystems eines Flugzeugs ist der FMC (Flight Management Computer). Wie gesagt, ist GPS eine der Komponenten dieses Navigationssystems. Bei einem Ausfall des GPS verzichtet der FMC, der ständig die Navigationsgenauigkeit der verschiedenen Systemkomponenten vergleicht, auf ungenaue oder fehlende GPS-Daten und bezieht die Daten aus dem Trägheitsnavigationssystem und den Funkgeräten VOR-DME (omnidirektionales Funknavigationsgerät mit Entfernungsmesser). NDB (Navigationsfunkbake) übernimmt. Die Navigationsgenauigkeit nimmt dadurch ab, jedoch nicht in kritischem Maße.
Ja, es ist plausibel, dass die Piloten eine geringe Situationswahrnehmung hatten, was für Flüge in Europa, wo es viele Funkgeräte gibt, typisch ist. Solche Ausfälle kommen selten vor, weshalb Piloten selten eine detaillierte Orientierung durchführen, was bei einem solchen Ausfall für sie überraschend gewesen sein könnte. Indirekt kann man davon ausgehen, dass der GPS-Ausfall an der Bordausrüstung dieses Flugzeugs auftrat und möglicherweise das FMC für die Aktualisierung der Daten von Funkgeräten nicht korrekt eingestellt war
Report24.news: Gemessen an den veröffentlichten Daten von Flightradar und der GPS-Jamming Landkarte des betroffenen Tages – wie wahrscheinlich ist es, dass es überhaupt irgendeinen Vorfall bei dem genannten Flug gab?
Sinjugin: Die Wahrscheinlichkeit einer Störung des Navigationssystems dieses Flugzeugs ist durchaus möglich. Bei Flugzeugen, die im westlichen Teil der Russischen Föderation fliegen, kommt es relativ häufig zu GPS-Störungen, was jedoch nicht zu Schwierigkeiten bei der Durchführung von Flügen gemäß dem Flugplan führt.
Die Besatzungen sind von ROSAVIAZIA angewiesen, solche Ausfälle des GPS-Systems dem Fluglotsen zu melden, unter dessen Kontrolle sie stehen, und weiterhin die komplexen Navigationsmöglichkeiten des Flugzeugs zu nutzen.
Westliche Piloten: GPS nur “nettes Zusatzsystem”
Report24 hat auch zahlreiche westliche Piloten um einen Kommentar angefragt. Hier möchte allerdings niemand unter seinem Namen auftreten, vermutlich weil Repression und Zensur durch die EU befürchtet werden.
Ein Ausfall des GPS wird von keinem Berufspiloten als problematisch angesehen. Wenn dieses ausfällt, habe man beispielsweise auch die Möglichkeit, sich Radarvektoren über Funk geben zu lassen, um mit diesen sicher die Landebahn zu erreichen. Auch im Sichtflug sei das kein Problem.
Ein weiterer Pilot führt aus, dass GPS nur ein “nettes Zusatzsystem” wäre, die Navigation aber auf Boden-Funkfeuer beruht. Wenn nur das GPS ausfällt, liefe trotzdem alles normal weiter. Eine Notwendigkeit für Papierkarte bestünde nicht. Es wird aber darauf hingewiesen, dass Piloten aufgrund ihrer Ausbildung natürlich auch mit Papierkarten arbeiten können – also sollte es kein Problem sein, mit so einem Hilfsmittel zu navigieren.
Ein weiterer Pilot ergänzte, dass im benutzten Flugzeug, der Dassault Falcon 900LX, “alles mindestens doppelt vorhanden” sei. Ein GPS-Ausfall wäre kein Grund für ein Drama, schon gar nicht unter Profis. Zudem führe man auf verschiedenen Geräten digitale Karten des Fluggebietes mit sich, das kann auch das Mobiltelefon oder ein iPad sein. Das wäre auch unter Privatpiloten üblich.
Ein Pilot führte aus, dass er schon selbst von GPS-Jamming in Bulgarien betroffen war. Es gäbe Fehlermeldungen im Cockpit, die anderen Systeme würden eine Störung aber ausgleichen – deshalb würde man am Kurs eines Flugzeuges auch in der Regeln nichts von so einer Störung feststellen können (in Bezug auf die Aufzeichnungen von Flightradar).
Um “auf Papierkarten angewiesen zu sein” hätten in der Dassault Falcon zahlreiche redundante Systeme ausfallen müssen, nicht nur die beiden Honeywell GPS-Empfänger. Daneben gibt es zwei Mikro-Inertialreferenzeinheiten, ebenso von Honeywell, welche Position, Lage und Kurs durch Intertialnavigation definieren. Hinzu kommen mehrere Funknavigationsempfänger, die eine bodengestützte Positionierung ermöglichen. Somit müsste eigentlich das gesamte Flugzeug elektronisch lahmgelegt sein, dass es kein funktionierendes elektroisches System mehr gibt und die Verwendung einer Papier-Karte nötig würde. Allerdings hätte ein Flugzeug mit Elektronik-Totalausfall ganz andere Probleme – und keines davon wird für den Flug der Von der Leyen berichtet.
Erwähnenswert ist auch der Fachartikel in Aero.de, wo man festhält: Kaum Auffälligkeiten bei Flug von Ursula von der Leyen.
Der Flug sollte 1:48 Stunde dauern, nach Aufzeichnungen von “Flightradar24” brauchte AAB53G letztlich 1:57 Stunde von Warschau nach Plowdiw.
Wie groß das GPS-Problem letztlich war, ist unklar. Der ADS-B-Mitschnitt lässt laut “Flightradar24” auf eine eher “gute Signalqualität” schließen.
Der sogenannte NIC-Wert (Navigation Integrity Category) habe “vom Start bis zur Landung” im oberen Bereich gelegen. Der Wert zwischen 0 und 11 gibt an, wie verlässlich die aktuell vom Flugzeug ermittelten Positionsdaten sind.
Die ganze Geschichte dürfte eine Zeitungsente sein, die ein im Flugzeug befindlicher embedded Journalist der linksglobalistischen Financial Times in die Welt gesetzt hat. Auch das Märchen von “einer Stunde Kreisen”, das in der Realität nie stattgefunden hat, stammt von ihm. In Folge bestätigten Systemtreue Kreise in Brüssel und Bulgarien die Geschichte, um gegen den verdeckten Kriegsgegner Russland zu hetzen und die Bevölkerung weiterhin in Richtung eines offenen Krieges zu manipulieren.
UN-Hitzebeauftragte fordert autofreie Städte wegen “Hitzetoten”
Der Standard, wie immer brav auf Klimawahn-Kurs, veröffentlichte ein Interview mit der UN-Hitzebeauftragten (ja, so etwas gibt es) Eleni Myrivili. Darin fordert diese autofreie Städte. Wegen der “Hitzetoten”. Wieder einmal gibt es Klimapropaganda statt Fakten.
Es gibt Statistiken, die mit Zahlen, Daten und Fakten die Wirklichkeit abbilden. Und dann gibt es UN-Hitzebeauftragte. Diese haben es nicht so mit Zahlen, Daten und Fakten, dafür aber mit Klimapropaganda und mit abstrusen Forderungen. Natürlich unterstützt vom linksliberalen österreichischen Standard, der die promovierte Anthropologin (hat man da nicht gelernt, dass die Menschwerdung in Zeiten geschah, die klimatisch deutlich wärmer waren als jene heute?) Eleni Myrivili, ihres Zeichens ehemalige Hitzebeauftragte der Stadt Athen und heute im selben Bürokraten-Alibijob der Vereinten Nationen tätig, interviewt hat.
Ihre Forderung? Weg mit den Straßen, Parkplätzen und Autos. “Um für Wetterextreme in der Stadt besser gerüstet zu sein, müssen wir die Autos und den Belag, auf dem sie fahren, loswerden”, erklärte sie, da die Fahrzeuge neben Klimaanlagen “die meiste Hitze an den öffentlichen Raum abgeben” würden. Zudem nähmen sie viel Platz weg, der für Bäume und wasserdurchlässige Flächen benötigt werde. Dabei spricht sie auch den Hitzeinsel-Effekt an, der urbane Zentren besonders betrifft.
Wie üblich wird auf angeblich immer länger werdende Hitzewellen mit “immer extremer” werdenden Temperaturen hingewiesen. Nur gut für sie, dass beim Standard niemand nach Fakten diesbezüglich fragt. Diese sind ja völlig uninteressant, wenn es um die Verbreitung von Klimapropaganda geht. Hauptsache, die eigene Ideologie wird bestätigt. Dass es in Wirklichkeit gar keine Zunahme von extrem heißen Tagen gibt, spielt in der Welt der Klimafanatiker gar keine Rolle. Offensichtlich glaubt man nämlich nur jenen Statistiken, die man selbst gefälscht hat.
Die Mär von den “Hitzetoten”
Bevor man nun also hingeht und im Namen der Klimareligion sämtliche Städte von Autos, Straßen und Parkplätzen befreit, wären erst einmal Fakten auf den Tisch zu legen. Wie wäre es also mit dem Sterberisiko im Jahresverlauf? Wissen Sie, in welchen Monaten in Deutschland im Schnitt die meisten Menschen sterben? Dezember, Januar, Februar und März. Dann, wenn es kalt ist. Und wann sterben am wenigsten Menschen? Mai, Juni, Juli, August, September. Also dann, wenn es heiß ist. Und ganz nebenbei – gerade in den kältesten Monaten Januar und Februar liegt das Mortalitätsrisiko am höchsten, während August (ja, der normalerweise heißeste Monat des Jahres) und September die niedrigsten Werte aufweisen. Report24 hat das bereits dokumentiert.
Falls das noch nicht reicht, wären da noch die Daten aus ganz Europa und der Welt, welche unter anderem vom renommierten Wissenschaftler Björn Lomborg ausgewertet wurden. Auch darüber hat Report24 bereits berichtet. Und was sieht man dort? Dasselbe Bild. Im Winter, bei Kälte, sterben die Menschen. Wir haben in diesem Artikel sämtliche wichtigen Informationen zusammengetragen.
Die UN auf WEF-Agenda-Kurs
Myrivilis Forderungen passen perfekt in die Agenda 2030 des Weltwirtschaftsforums (WEF). Geht es nach den Globalisten, sollen die Menschen auf ihr privates Auto verzichten (und die Regierungen entsprechende Maßnahmen dafür durchsetzen). Natürlich nur das gemeine Fußvolk. So wie sie jetzt nämlich auch in Privatjets über den Globus düsen, werden die selbsternannten Eliten nämlich in Zukunft sicherlich kaum auf ihre persönliche Mobilität verzichten wollen. Alle Menschen sind gleich, doch manche sind gleicher. Warum sollte sich das in ein paar Jahren auch ändern?
Klaus Schwab, der zwar mittlerweile auch bei den “Eliten” einen etwas ramponierten Ruf hat, kündigte ja erst vor rund zwei Jahren das Ende des privaten Autobesitzes bis zum Jahr 2030 an. Er mag inzwischen zwar nicht mehr so viel zu melden haben, doch wenn man der globalistischen Medusa-Schlange einen Kopf abschlägt, wachsen ohnehin zwei neue nach. Personalien mögen kommen und gehen, doch die Agenda, die Pläne, bleiben mehr oder weniger dieselben. Von einer Kurskorrektur beim WEF ist bislang nämlich noch nichts zu sehen.
Städte können auch mit privatem Individualverkehr lebenswert sein. Wenn man den urbanen Hitzeinsel-Effekt (Report24 hat dies unter Berufung auf wissenschaftliche Daten bereits behandelt) berücksichtigt und die Entwicklung der Städte etwas darauf ausrichtet, kann man praktikable Lösungen für die Menschen die dort leben finden. Ganz ohne Verbote und “Klima-Lockdowns”.
Doug Casey über die zwielichtigen Kräfte hinter JD Vances Aufstieg und die Heranbildung eines MAGA-Nachfolgers
von Doug Casey
Thiels Millionen und Vances plötzlicher Aufstieg
Internationaler Mann: Der frühe politische Aufstieg von JD Vance wurde durch über 13 Millionen Dollar vom Palantir-Mitbegründer und derzeitigen Vorsitzenden Peter Thiel gefördert – eine Unterstützung, die die Spenden der Basis bei weitem übertraf. Was, glauben Sie, hat Thiel dazu bewogen, so viel Geld in die Karriere eines damals praktisch unbekannten Mannes zu stecken?
Doug Casey: Ich bin von Natur aus misstrauisch gegenüber jedem, der sich auf irgendeiner Ebene mit Politik beschäftigt. Ehrlich gesagt weiß ich nichts über JD Vance, außer dem, was ich in dem Film über ihn gesehen habe, einer Adaption seines Buches Hillbilly Elegy. Natürlich wird er darin in einem positiven Licht dargestellt.
Ein Video von Nick Fuentes bietet jedoch eine andere Sichtweise. Er fragt, wer JD Vance wirklich ist – oder eben nicht. Ich empfehle jedem, es sich anzusehen. Ist es wahr, was Fuentes über Vance sagt? Ich weiß das nicht, genauso wenig wie ich weiß, was in Vances Buch oder Film wahr ist. Wie Vance selbst hat auch Fuentes ein Hühnchen zu rupfen. Es ist schwer, fast alles zu glauben, was man über politische Figuren liest oder hört.
Sie sind formbar, gestaltbar – sie werden so dargestellt, wie es gerade passt. Vergessen wir nicht: JD wurde fast über Nacht von einem Never Trumper zu einem Mega MAGA. Ist er einfach nur eine intelligentere, nüchterne, republikanische Version von Kamala Harris? Beide tauchten aus dem Nichts auf. In der heutigen Medienwelt ist es möglich, eine Figur schlicht zu erschaffen.
Dass Vance von Thiel unterstützt wird (vielleicht „geschaffen“ oder „kontrolliert“ wäre passender), hätte mich zunächst positiv gestimmt, denn Thiel werden libertäre Werte nachgesagt. Aber vertritt er sie wirklich? Thiel ist Gründer und Vorsitzender von Palantir, dem wohl invasivsten Unternehmen unserer Zeit. Dass er – mit seinem schwarzen Humor – ab 15. September in San Francisco einen Vortrag über „Den Antichrist“ hält, passt da nur ins Bild.
Vance hat sich während seines kometenhaften Aufstiegs beeindruckende Referenzen zugelegt: Ex-Marine, Yale-Absolvent, Anwalt, Autor, Risikokapitalgeber. Es klingt eindrucksvoll. Vielleicht ist alles echt. Vielleicht ist er einfach ein kluger junger Mann, der sich selbst hochgearbeitet hat. Kein Makel, wenn Thiel ihn als Patron unterstützt. Forbes schätzt Vances Vermögen auf 12 Millionen Dollar – nicht schlecht für einen 39-Jährigen aus einfachen Verhältnissen.
Was wissen wir wirklich über ihn? Er scheint ein kultureller Konservativer zu sein, ist der aussichtsreichste Kandidat für die republikanische Präsidentschaft nach Trump – und fast sicher Thiels „Stalking Horse“.
Vom Trump-Kritiker zum MAGA-Erben
International Man: JD Vance vollzog eine dramatische Kehrtwende: Von Vergleichen Trumps mit Hitler und der Bezeichnung „verabscheuungswürdig“ hin zur totalen Umarmung, sobald Geld und Unterstützung flossen. Politische Evolution, Opportunismus – oder etwas anderes?
Doug Casey: Die meisten Politiker sind wie Knetmasse. Ist Vance die seltene Ausnahme? Möglich. Wahrscheinlicher ist, dass er schlicht das sagt und tut, was nötig ist, um die Karriereleiter hochzuklettern.
Wir alle entwickeln uns in unseren Ansichten. Ich selbst war als Kind wohl liberal, ohne kritisch zu denken. Dann las ich Barry Goldwater, wurde konservativ. Dann H. L. Mencken, und ich wurde Skeptiker. Dann Ayn Rands Virtue of Selfishness, und ich erkannte die Probleme des Konservatismus, wurde Libertärer. Schließlich The Market for Liberty, und ich verstand: Der Staat selbst ist das Problem – ich war eigentlich schon immer Anarcho-Kapitalist.
Menschen ändern sich. Aber Vances „Damaskus-Erlebnis“ bei Trump wirkt doch sehr zufällig. Ich halte ihn für einen Opportunisten ohne feste Prinzipien. Angeblich sei er Atheist gewesen, sei dann unter Thiels Einfluss zum Katholizismus konvertiert. Doch seine Frau ist Hindu – was der Kirche nicht gefällt.
Ich kann nicht sicher wissen, wer er ist. Aber ich weiß sicher: Er ist kein Libertärer.
Wer ist JD Vance wirklich?
International Man: Was gefällt Ihnen an Vance – und was nicht?
Doug Casey: Er wuchs in einem Landstrich auf, wie er in der Serie Justified mit Timothy Olyphant gezeigt wird – bodenständige weiße Unterschicht mit einem Hauch von Hinterwäldlern. Vielleicht prägt das.
Aber vielleicht ist er auch wie Steve Martins Figur in The Jerk, der glaubte, er sei das Kind eines armen schwarzen Farmers. Das Bild, das wir von Vance sehen, ist Propaganda und Realität zugleich – niemand weiß, wo das eine aufhört und das andere beginnt.
Ich weiß nur: Man sollte niemandem trauen, der so schnell aus dem Nichts aufsteigt.
Ein Produkt der Eliten?
International Man: Manche sagen, Vance sei ein Produkt von Silicon Valley, GOP-Megasponsoren und politischen Eliten – geschaffen, um die Wut der weißen Arbeiterklasse zu lenken.
Doug Casey: Das Problem ist: Alle Amerikaner – ob Großspender, Eliten, Schwarze in den Städten, weiße Arbeiterklasse oder Einwanderer – suchen Antworten bei Politikern. Das ist töricht. Sie wollen etwas vom Staat: Subventionen, Kapital, Gefälligkeiten. Alles auf Kosten anderer.
Das gilt auch für Trump. Weder er noch sein Umfeld haben ein philosophisches Zentrum. Sie sind klassische Faschisten im Sinne Mussolinis – die Verschmelzung von Staat und Konzernen halten sie für eine gute Idee. JD ist Teil davon.
Die Trumpisten sind schockiert, wenn ich Trump Faschisten nenne. Aber es stimmt: Faschismus ist ein Wirtschaftssystem, so wie Kommunismus, Sozialismus oder Kapitalismus. Trumps Eingriffe in MP Materials, US Steel oder Intel zeigen es deutlich: Staatswirtschaft statt Markt.
JD Vance als Erbe von MAGA?
International Man: Wird Vance das Gesicht der nächsten MAGA-Generation?
Doug Casey: Ich weiß nicht, ob Demokraten oder Republikaner in zehn Jahren noch existieren – zumindest nicht in heutiger Form. Wir steuern auf eine Große Depression zu. Auf Weltkrieg. Vielleicht Bürgerkrieg. Chaos.
Die Demokraten sind gespalten: Eine Hälfte radikale Sozialisten, die andere klassische Wohlfahrtsstaatler. Sie können nicht unter einem Dach koexistieren. Die Partei wird zerfallen.
Die Republikaner: Zur Hälfte MAGAs, die Trump wie einen Sektenführer verehren. Die andere Hälfte klassische Establishment-Republikaner, die Angst vor den MAGAs haben. Auch das wird nicht halten. Libertäre wie Ron-Paul-Anhänger sind ohnehin heimatlos.
JD Vance wird als kontrollierter Opportunist wahrscheinlich das Gesicht dessen sein, was von MAGA in drei Jahren übrig bleibt. Es sei denn, ein General tritt auf den Plan – in chaotischen Zeiten wenden sich Menschen oft ans Militär. Dann sollte man besser einen Platz am Bildschirm haben – und nicht am Fenster.
„Erneuerbare Energien sind viel billiger als Kernkraft!“ EIKE-Leser decken Tricks von „Quarks“ auf – Teil 1
Quarks vom WDR, das EIKE schon mit „Faktenchecks“ in ARD-Manier bedachte, rührt gerade die Werbetrommel für die Anbieter der „Erneuerbaren Energien“. Die verdeckte, aber erneut recht offensichtliche Reklame für die grüne Industrie und damit für die Politik der Bundes- und der Landesregierungen erregte in den sozialen Medien wie Twitter/X heftige Kritik.
Worum geht es? Quarks publizierte eine Internet-Kachel, die Behauptungen zu den angeblich sehr geringen Kosten von Photovoltaik und Windkraft aufstellt – und gleichzeitig den angeblich extrem hohen Kosten der altgedienten Großkraftwerke gegenüberstellt.
Quelle: Quarks/WDR
Der kritische Gebühren – und Steuerzahler fragt sich natürlich sofort, wieso unter den vier Kabinetten Kohl mit ihren zahlreichen Kernkraftwerken die Energiepreise für Westdeutsche, und ab 1990 für alle Deutschen, moderat waren, aber heute, ohne Kernkraft und mit 30.000 WKA, explodieren.
Anders gefragt: Worin besteht der Trick der Quarks-Werbekachel? Die Kernklientel von EIKE, Ingenieure und Techniker (w&m), kann der WDR natürlich nicht täuschen. Auf unserer Facebook-Seite wurden die recht einfachen Tricks der PR-Redaktion schnell auseinandergenommen.
BvS schreibt:
Der Beitrag „Erneuerbare Energien sind viel billiger als Kernkraft!“ EIKE-Leser decken Tricks von „Quarks“ auf – Teil 1 erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
„40 % plus X!“ – AfD-Fraktionsvize Tobias Rausch über den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

Volle Säle, starkes Bürgerinteresse und klare Ziele: AfD-Fraktionsvize Tobias Rausch zeigt sich im DK-Interview überzeugt, dass die AfD Sachsen-Anhalt bei der Landtagswahl 2026 die 40 %-Marke knacken kann.
Sein Rezept: Sparen bei Ministerien und linken Vereinen – dafür investieren in Kinder, Bildung und eine sichere Zukunft!
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Marc Bernhard (AfD): Auch bei Wohnen und Heizen lässt CDU-Wahlbetrüger Merz Familien im Stich

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage sorgen sich immer mehr Familien, elementare Grundbedürfnisse wie Wohnen und Heizen bald nicht mehr bezahlen zu können. Im Januar waren es noch 15 Prozent der Eltern mit minderjährigen Kindern, jetzt sind es schon 25 Prozent. Bei Familien mit einem monatlichen Nettoeinkommen von weniger als 3.000 Euro stieg der Anteil derjenigen, die befürchten, sich Wohnen und Heizen nicht mehr leisten zu können, sogar von 36 auf 57 Prozent!
Der baupolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Marc Bernhard, wirft deshalb Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor, einmal mehr die Familien im Stich zu lassen: „Immer mehr Familien geraten durch die unsoziale Politik von Merz an ihre Grenzen und müssen die Sorge haben, bald nicht mehr angemessen für ihre minderjährigen Kinder sorgen zu können. Die Mietpreise explodieren und die Heizkosten werden auch in Zukunft steigen, weil auch diese Regierung sich anmaßt, das Weltklima ‚retten‘ zu müssen – auf dem Rücken von Familien und vor allem von einkommensschwächeren Menschen.“
Gestiegene Preise plus hohe Nebenkosten und politische Eingriffe – „Merz macht da weiter, wo die Ampel aufgehört hat“, bilanziert der AfD-Politiker und konstatiert: „Wir als AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag sind leider die Einzigen, die konkrete Lösungsvorschläge haben, wie man viel günstiger bauen und damit Familien entlasten kann, indem dringend benötigter Wohnraum endlich geschaffen wird – und zwar durch Steuersenkungen, Bürokratieabbau und die Abwicklung des großen ideologischen Kostenverursachers, des energetischen Vorschriftenwahns. So sieht soziale Politik aus – und nicht wie die auch bei Wohnen und Heizen wirkungslose Stümperei der Altparteien auf Kosten der Bürger!“
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DITIB – Islamische Lobby
DITIB ist die größte islamische Organisation in Deutschland und unterhält in Deutschland etwa 900 Vereine und Moscheen. DITIB untersteht dem türkischen Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet Isleri Baskanligi). Die aus der Türkei für DITIB geschickten Imame sind also de facto Beamte des türkischen Staates. Wegen diverser Kontroversen wurde immer wieder in Erwägung gezogen DITIB vom Bundesamt für Verfassungsschutz zu beobachten. Bisher wurde davon jedoch immer wieder abgesehen.
DITIB und die Nähe zu Gewalt, Islamismus und Jihadismus
DITIB und Gedenkveranstaltungen
Nach dem Terroranschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo in Frankreich fand mit Politikern und mehreren islamischen Verbänden wie auch DITIB eine Mahnwache statt. Die Mahnwache fand am 13. Januar 2015 vor dem Brandenburger Tor (Berlin) und unter dem Namen „Mahnwache für Toleranz und gegen Extremismus“ statt. Die Veranstaltung sollte ein
Die Tianjin-Show: Tanzen wir zum multipolaren Groove
Pepe Escobar
Es geht immer um harte Arbeit – für das Gemeinwohl. Dafür kämpfen die BRICS und die SCO.
Oh, was war das für eine Show. Ein panasiatischer, pan-eurasischer, global-südlicher Ball mit dem glitzernden Dynamo Tianjin als Kulisse – von der überwältigenden Mehrheit des Planeten gefeiert, während er im fragmentierten Westen – vom allmächtigen Imperium des Chaos bis zur Koalition der zahnlosen Chihuahuas – vorhersehbar Kaskaden saurer Trauben auslöste.
Die Geschichte wird zeigen: Die BRICS traten beim Gipfel in Kasan 2024 endgültig ins Rampenlicht, und die SCO wiederholte diesen Schritt beim Gipfel in Tianjin 2025.
Unter den vielen Höhepunkten – schwer zu übertreffen, wenn Putin und Modi Hand in Hand spazieren gehen – war dies der Ball von M.C. Xi. Das ursprüngliche RIC (Russland, Indien, China), wie es der große Primakow in den späten 1990ern konzipierte, war endlich wieder im Spiel – gemeinsam.
Doch Xi selbst setzte die entscheidenden Leitlinien: Er schlug nicht weniger als ein umfassendes neues Modell der Global Governance vor – mit wichtigen Verzweigungen wie einer SCO-Entwicklungsrücklage, die die BRICS-NDB ergänzen soll, sowie enger KI-Zusammenarbeit als Gegenentwurf zum Techno-Feudalismus des Silicon Valley.
Global Governance nach chinesischem Muster
Dieses Modell beruht auf fünf Kernprinzipien. An erster Stelle: souveräne Gleichheit. Dazu gehört die Achtung des Völkerrechts – nicht einer beliebig veränderbaren „regelbasierten internationalen Ordnung“. Global Governance fördert Multilateralismus und einen „menschenzentrierten“ Ansatz, der sich nicht von den Interessen der Beteiligten entfernt.
Putin wiederum betonte die Rolle der SCO als „Fahrzeug für echten Multilateralismus“, im Einklang mit dieser neuen Global Governance. Entscheidend forderte er zudem ein gesamteurasisches Sicherheitsmodell – genau die „Unteilbarkeit der Sicherheit“, die der Kreml Washington im Dezember 2021 vorschlug und auf die nur eine Nicht-Antwort folgte.
BRICS und SCO arbeiten damit Hand in Hand: Sie begraben die Mentalität des Kalten Krieges, die Welt in Blöcke zu teilen – und sind gleichzeitig visionär genug, das UN-System so respektiert sehen zu wollen, wie es ursprünglich gedacht war. Das wird die Mutter aller Kämpfe sein – von einer möglichen Verlegung der UNO bis zur Umgestaltung des Sicherheitsrats.
Der Tanz von Bär, Drache und Elefant
Wenn Xi in Tianjin die Leitlinien vorgab, war Putin der strategische Ehrengast. Beide trafen sich im Zhongnanhai in Peking unter vier Augen – sehr privat, denn im ehemaligen Kaiserpalast finden nur besondere Gespräche statt. Xi begrüßte seinen „alten Freund“ auf Russisch.
Putin betonte die zentrale Rolle des SCO-Entwicklungsprogramms für die nächsten zehn Jahre – ganz im Sinne der chinesischen Tradition erfolgreicher 5-Jahres-Pläne. Solche Fahrpläne sind unerlässlich, um langfristige Strategien zu bestimmen.
Die SCO hat sich vom Anti-Terror-Mechanismus zu einer multilateralen Plattform entwickelt, die Infrastruktur und Geowirtschaft koordiniert. Hier setzt Chinas neue Idee einer SCO-Entwicklungsbank an – als Gegenstück zur BRICS-NDB in Shanghai und parallel zur AIIB in Peking.
BRICS und SCO sind verflochten: Beide streben an, westliche Paradigmen hinter sich zu lassen und die Auswirkungen von Sanktionen abzufedern – Sanktionen, die Russland, China, Indien und Iran besonders hart treffen.
Auch Modi war nach sieben Jahren erstmals wieder in China. Xi stellte klar: „China und Indien sind große Zivilisationen, deren Verantwortung über bilaterale Fragen hinausgeht.“ Und wieder sprach M.C. Xi von der Zukunft: Sie liege „im Tanz des Drachens und des Elefanten“.
Die Tianjin-Erklärung mag weniger umfangreich sein als die von Kasan, doch sie betont die Kernpunkte für Eurasien: Souveränität über allem, Nichteinmischung in innere Angelegenheiten, Ablehnung einseitiger Sanktionen.
Dies gilt nicht nur für die Mitglieder, sondern auch für Partner – von den arabischen Petromonarchien bis zu den südostasiatischen Großmächten. Entwicklungsstrategien wie der chinesisch-pakistanische Wirtschaftskorridor (CPEC) oder der chinesisch-weißrussische Industriepark greifen bereits praktisch ineinander – auch in Bereichen wie E-Commerce, KI und Big Data.
Die geografische Ausdehnung der SCO, verbunden mit der Hälfte der Weltbevölkerung, eröffnet riesiges Potenzial: Handel, Transport, Investitionen, Finanztransaktionen. Vieles davon ist noch unerschlossen – doch die Hochgeschwindigkeitszüge rollen längst.
Der „Shanghai Spirit“ gegen den „Krieg gegen den Terror“
Das ist die Kernbotschaft der Tianjin-Show: Die SCO festigt sich als strategischer Pol, der große Teile der globalen Mehrheit vereint – ohne militärischer Koloss wie die NATO sein zu müssen.
Ein langer Weg vom Pavillon in Shanghai 2001, nur drei Monate vor 9/11, das vom Imperium des Chaos als Startpunkt des „Krieges gegen den Terror“ vermarktet wurde. Damals entstand mit Russland, China und drei zentralasiatischen Staaten der „Geist von Shanghai“ – auf gegenseitigem Vertrauen, Nutzen, Gleichheit, Respekt für Vielfalt und gemeinsamer Entwicklung.
Dass dieser Geist den „Krieg gegen den Terror“ überdauert hat, gibt zu denken.
Bei seinem Toast auf das Bankett in Tianjin zitierte Xi ein Sprichwort: „In einem Rennen von hundert Booten führt der, der am härtesten rudert.“
Harte Arbeit – sichtbar in Tianjins spektakulärer Entwicklung. Das hat nichts mit der entwerteten „Demokratie“ westlicher Prägung zu tun, die nur noch im Gegensatz zu „Autokraten“ oder „Schurken“ beschworen wird. Es geht um harte Arbeit – für das Gemeinwohl. Genau dafür kämpfen BRICS und SCO.
Globalistisch gesteuerte Invasion geht weiter: 43.580 Afrikaner nach Italien geschleppt
Es hört nie auf – bis das Europa, wie wir es kannten und wie es seit tausenden Jahren Hochkulturen hervorgebracht hat, restlos untergegangen sein wird. Im laufenden Jahr sind bereits 43.580 Glücksreisende alleine über Italien in die Sozialsysteme der EU eingedrungen und werden wie Millionen vor ihnen auch gut versorgt hierbleiben. Wir analysieren einen aktuellen Fall der Desinformation durch den ORF, der immer noch von “Seenotrettung” spricht.
Analyse von Florian Machl
Alleine in den letzten Tagen wurden unter anderem durch Schlepperschiffe der NGOs 650 Afrikaner nach Lampedusa gebracht. Dass es sich um einen organisierten Import Fremder in die Sozialsysteme der EU handelt, möchten Systemmedien wie der öffentlich-rechtliche ORF nicht eingestehen. So wurde am Mittwoch berichtet:
“Das NGO-Rettungsschiff „Aurora SAR“ hat 41 Menschen vor Sizilien gerettet und ist nun in Lampedusa eingelaufen.”
Dabei handelt es sich einmal mehr um eine lückenhafte Information, gepaart mit einer direkten Falschmeldung. Im untenstehenden Bild sieht man Sizilien rechts oben. In der Mitte, wo sich das unter deutscher Flagge fahrende Schlepperschiff Aurora SAR aktuell befindet, liegt die Insel Lampedusa. Die noch sichtbaren Küsten im Westen und Süden sind die Küste Nordafrikas. Die rote Linie zeichnet die Fahrtstrecke der Aurora SAR über die letzten 5 Tage nach.
Tatsächlich wurden also keine “Flüchtlinge” “vor Sizilien” gerettet, sie wurden wie immer in den internationalen Gewässern vor der Küste Nordafrikas abgeholt. Natürlich kann man – sehr weit hergeholt – behaupten, dass das immer noch “vor Sizilien” wäre. Nach der Leseart linker Redakteure liegt vermutlich die gesamte Küste Afrikas irgendwie vor Sizilien und wenn man ihnen das durchgehen lässt, haben sie sicher recht. Oder aber, man stuft es als vorsätzlichen Lückenjournalismus ein, zum Zweck, die Öffentlichkeit über den laufenden Migrantenimport zu täuschen.
Die Methode, meist durchgehend unqualifizierte Einwanderungswillige aus aller Welt in die EU zu schleusen, hat seit 2015 nie aufgehört. Mehrere Schlepperschiffe sind ohne Unterlass damit beschäftigt, Migranten von Nordafrika abzuholen, um sie für die Ewigkeit in die europäischen Sozialsysteme zu integrieren. Bekanntlich wird von Einwanderern nicht verlangt, dafür irgendeine Gegenleistung wie Arbeit oder Spracherwerb zu erbringen. Sobald sie einen Fuß auf europäischen Boden gesetzt haben, wird – auch juristisch – erwartet, dass sie und ihre gesamte Sippschaft bis ans Ende aller Tage vom Geld europäischer Steuerzahler erhalten werden.
Zweifelsfrei aktiv sind:
SeaWatch – Aurora, SOS Méditerranée – Ocean Viking, Sea Punks – Sea Punk
Im Hafen von Syrakus wartet die Humanity 1 von SOS Humanity auf das Auslaufen um reiche Ernte einzubringen.
Nicht vollständig klar ist der Operationszustand der nachfolgenden Schiffe, im Zweifelsfall warten sie auf einen “Einsatz”:
Aita Mari, Life Support, Maldusa, Nadir, Open Arms, ResQ PEOPLE, Rise Above, Safira,Sea-Eye 4, Sea-Eye 5, Sea-Watch 3, Sea-Watch 5, Solidaire, TROTAMAR III.
Dabei ist es wesentlich, festzuhalten, dass die betreibenden NGOS keinesfalls nur von Privatspenden leben – sie erhalten Geld von ihren Nationen, der Europäischen Union und teilweise von anderen staatlich finanzierten NGOs und Kirchen. Der Import von Migranten ist ein gutes Geschäft auf beiden Seiten der Grenze – in Afrika verdienen die Schlepper Millionen, welche die “Flüchtlinge” dann in einfachen Booten aufs Meer bringen, wo sie auf Abholung warten.
Im laufenden Jahr sind über Italien also schon 43.580 Personen eingetroffen, eine Steigerung um etwa 1000 Personen zum Vorjahr. Menschen, die in der Regel nicht ordentlich sicherheitsüberprüft werden, in keinem Fall mit Abschiebung zu rechnen haben und in den meisten Fällen vollen Familiennachzug geltend machen können. Die Herkunftsländer sind hauptsächlich Bangladesch, Eritrea und das sonnige Urlaubsland Ägypten. Die daraus entstehenden Kosten für Europa sind gigantisch – während man der Bevölkerung einredet, sie habe über ihre Verhältnisse gelebt und müsse sich nun endlich einmal einschränken.
Europäer fordern ihre Länder zurück: “Wir sind die Generation Remigration!”
Das Wort “Remigration” lässt die Lider des Establishments zucken: Die Versuche, mit der Rassismuskeule gegen einen Begriff vorzugehen, den einst sogar die eigenen Behörden genutzt haben, scheitern kläglich. Auf X formiert sich – parallel zu Protesten in etlichen Ländern – aktuell eine neue Kampagne: “Wir sind die Generation Remigration!”, konstatieren patriotische Aktivisten und zahlreiche User. Und: “Wir fordern unser Land zurück!”
Ein Kommentar von Vanessa Renner
Generation X, Y, Alpha, whatever: Seit Jahrzehnten erfindet der Mainstream gefällige Zuschreibungen für verschiedene Altersgruppen. Die gefürchteten Boomer, die eh an allem schuld sind, wurden abgelöst von der unabhängigen und anpassungsfähigen Gen X. Danach kam die Gen Y, die als erste Generation von Klein auf durch die digitale Ära geprägt wurde und als flexibel und individualistisch gilt. Darauf folgten dann die Gen Z, angeblich “vielfältig, global vernetzt und engagiert für soziale Gerechtigkeit und Umweltfragen”, und die Generation Alpha: “geprägt von digitaler Kompetenz, einer diversen Gesellschaft und einem Potenzial für zukünftige Innovationen”.
Vielfältig? Diverse Gesellschaft? Bullshit. Dass Pseudowissenschaftler und Marketingdeppen ihre bunten Stempelchen stecken lassen können, zeigt sich gerade kraftvoll in den sozialen Netzen. Am 1. September postete Eva Vlaardingerbroek, eine politische Kommentatorin aus den Niederlanden, ein Video, das binnen kürzester Zeit viral ging. Darin erörtert sie, dass sie – Jahrgang 1996 und damit eigentlich Teil der vielfältigen und vielfaltsliebenden Gen Z – ihre Heimat nie so kennenlernen durfte wie ihre Großeltern. Sie konnte sich nie sicher fühlen, nie unbeschwert als junge Frau abends durch die Straßen gehen oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen, ohne dabei einen Gedanken an drohende Vergewaltigungen, Angriffe und Morde verschwenden zu müssen. Diese Sicherheit wurde von den Regierungen in der EU auf dem Altar der offenen Grenzen und unkontrollierten Massenmigration geopfert.
Vlaardingerbroek konstatiert: Sich im eigenen Land sicher zu fühlen, ist kein Privileg, sondern ein Recht. Sie fordert ihr Land zurück und appelliert: Alle Europäer müssen ihre Länder zurückfordern. Sie endet mit den Worten: “Ich wurde 1996 geboren und ich bin Teil von Generation Remigration.”
Vlaardingerbroek ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Beim Remigration Summit – das war jenes Event, das Behörden veranlasste, Patrioten die Ausreise aus Deutschland zu verbieten – hielt sie eine flammende Rede, in der sie unter anderem das linke Geschwafel von “Ethik” in der Massenmigration aufs Korn nahm und festhielt, dass es ihr “scheißegal” sei, was die Vereinten Nationen sagen: Die Einwanderung in den Westen sei kein Menschenrecht.
Was wir tun müssen, ist, unsere eigenen Definitionen zurückzugewinnen, vernünftige Definitionen dessen, was unsere Rechte als einheimische Bevölkerung eines Kontinents im Einklang mit dem Naturrecht sind, denn eure Nation, eure Heimat ist eine Erweiterung von euch und eurer Familie, und es ist eure Pflicht, sie zu schützen. Verzeiht mir meine Ausdrucksweise, aber es ist mir wirklich scheißegal, was die UNO sagt. Migration in die westliche Welt ist kein Menschenrecht. Wir müssen uns von der Lüge verabschieden, dass jeder das Recht hat, nach Europa zu kommen und dort ein besseres Leben zu führen, nur um finanziell besser gestellt zu sein. Wirtschaftsmigration sollte dem Gastland zugutekommen, nicht den Gästen. So einfach ist das.
Solche Reden sorgen beim linken Establishment freilich für Bluthochdruck. In der Bevölkerung, die sich in der eigenen Heimat fremd und entrechtet fühlt, treffen sie einen Nerv. Und so wird auch die “Generation Remigration” längst weitergetragen: Beiträge aus Schweden, Deutschland, Österreich, Norwegen, Großbritannien und anderen Nationen tummeln sich bereits in den sozialen Netzen, versehen mit eben diesem Slogan. Martin Sellner postete ihn samt Flugzeug-Emoji. Und die Zahl derer, die sich bekennen, steigt stetig.
Je mehr man versucht, das Wort „Remigration“ zu tabuisieren, desto lauter und stolzer wird es benutzt. Ob “Alpha” oder “Boomer”, wer mit offenen Augen durch seine Heimat geht, sieht, was ihm genommen wird. Es wird einen starken Zusammenschluss aller Generationen zu einer einzigen “Generation Remigration” brauchen, um das Verlorene zurückzuholen. Aber möglich ist es allemal.
FDP-Politiker aus Viersen hinterzieht fast 38 Millionen Euro

Ein unfassbarer Skandal erschüttert Nordrhein-Westfalen: Der langjährige FDP-Kommunalpolitiker Udo van Neer aus Viersen steht vor Gericht, weil er über Jahre hinweg fast 38 Millionen Euro an Umsatzsteuer hinterzogen haben soll. In dutzenden Fällen erfand der Autohändler Luxuswagen, fälschte Fahrgestellnummern und kassierte dreist Rückzahlungen vom Finanzamt für Autos, die es nie gegeben hat.
Besonders brisant ist, dass van Neer jahrzehntelang als hochangesehener Bürger hofiert wurde. Er war Träger des Bundesverdienstkreuzes, Ehrenritter der Malteser und schmückte sich mit Kontakten zu CDU-Altkanzler Helmut Kohl. Sogar dem ehemaligen sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow stellte er unentgeltlich eine Fahrzeugflotte zur Verfügung. Mit den Millionen finanzierte er nicht nur seine Firma, sondern auch einen ausschweifenden Lebenswandel und erkaufte sich mit großzügigen Spenden Ansehen. Nun droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe und er muss seine Ehrenzeichen zurückgeben.
Kay Gottschalk, stellvertretender AfD-Bundessprecher und finanzpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und selbst aus dem Kreis Viersen, erklärt:
„Ein Politiker, der jahrzehntelang von Ehrenzeichen und hohen Kontakten profitierte, hat sich in Wahrheit auf Kosten der Steuerzahler bereichert. Während jeder normale Bürger vom Finanzamt aufs Genaueste geprüft wird, konnte ein FDP-Mann über viele Jahre hinweg unbehelligt Millionen hinterziehen. Dass er sich dabei noch als Wohltäter inszenierte, macht den Fall besonders schamlos. Das Vertrauen in Politik und Staat wird durch solche Machenschaften massiv zerstört.”
Gottschalk weiter: “Dieser Fall zeigt erneut, wie eng die Altparteien in Skandale verstrickt sind. Im Kreis Viersen und in ganz NRW stehen am 14. September Kommunalwahlen an. Die Bürger haben die Wahl, ob sie weiter solchen Politikern vertrauen wollen oder ob sie für echte Ehrlichkeit und Rechtsstaatlichkeit stimmen.“
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Corona: Papst und Bischöfe müssen sich bei Katholiken entschuldigen!
(David Berger) Die katholische Laienbewegung „Catholics for Catholics“ fordert angesichts des Versagens der katholischen Bischöfe und von Papst Franziskus in der Corona-Zeit eine Entschuldigung der Kirchenfürsten bei den katholischen Laien, deren Leben und Gesundheit sie durch den Lockdown und ihre Impfempfehlung schwer gefährdet haben. Jetzt sollten auch die deutschen Katholiken ihre Hirten zu einer Bekehrung […]
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