Kategorie: Nachrichten
Die Verfolgung von „Nicht-Verbrechen“ durch die Polizei zeigt die dunkle Seite der Regenbogenpolizei
Der große Linksrutsch bei der britischen Polizei [auf Englisch „woke“ genannt] muss wirklich der schrägste und auch ärgerlichste Aspekt des tobenden Kulturkampfes sein. Während die Messerkriminalität weiter zunimmt, scheint die Polizei an der Front für das Präsentieren der guten Gesinnung geradezu überlastet zu sein.
Man nehme nur einmal die Einführung von Regenbogenstreifenwagen. Seit einiger Zeit stiftet die Polizei bei den Bürgern Verwirrung, indem sie mit Streifenwagen auf Patroillie geht, auf denen großflächig mit der Regenbogenfahne der LGBT-Bewegung prangt. Die Verwunderung darüber war offenbar so groß, dass sich die LGBT-Verantwortliche im nationalen Polizeirat dazu genötigt sah, bei Instagram eine Erklärung darüber abzugeben.
In dem fraglichen Video informiert uns die stellvertretende Polizeichefin Julie Cooke – ganz in Regenbogenfarben getaucht – dass die farbliche Neugestaltung der Streifenwagen gar nicht teuer sei und es sich lohne, weil die Autos dazu beitragen würden, „unserer LGBT+-Gemeinschaft und auch anderen unterrepräsentierten Minderheitengruppen die nötige Zuversicht zu geben“, um sich an der Meldung von Hassverbrechen zu beteiligen. Die fraglichen Streifenwagen bezeichnet Cooke dabei sogar als „Hassverbrecherautos“.
Herablassend und dumm
Cooke scheint der Ansicht zu sein, das langjährige Misstrauen bestimmter Bevölkerungsgruppen gegenüber der Polizei – also nicht nur LGBT-Personen, sondern auch alle anderen „unterrepräsentierten Gruppen“ – mit Hilfe einer kostengünstigen, schwulenfreundlichen Lackierung für die Streifenwagen beseitigen zu können. Sicherlich sollte sich die Polizei bei Minderheiten stets um gute Beziehungen bemühen. Dieser Ansatz aber ist einfach nur dumm und herablassend.
Wesentlich bedeutender an der Angelegenheit ist aber die Tatsache, dass hinter diesem oberflächlichen Ansatz bei der Öffentlichkeitsarbeit eine weit größere Bedrohung für die Freiheit aller Bürger lauert – und zwar unabhängig davon, ob jemand schwul, hetero, schwarz oder weiß ist. Denn wie sich in den letzten Jahren immer wieder gezeigt hat, laufen die von der Polizei so hartnäckig verfolgten „Hassverbrechen“ oft nur auf „anstößige“ Worte hinaus.
Die Zahl polizeilich gemeldeter Hassdelikte hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Wie der Telegraph jedoch feststellt, beschränkt sich die Polizei heute nicht mehr auf genuine Hasskriminalität, sondern verfolgt im Internet und jenseits davon gezielt auch Aussagen ohne strafrechtlichen Hintergrund, die dann als „nicht kriminelle Hassvorfälle“ erfasst werden. Zwischen 2014 und 2019 wurden insgesamt 120.000 Stück davon bearbeitet.
Das Erweitern der polizeilichen Arbeit auf „Nicht-Kriminalität“ ist dabei exakt so dystopisch, wie es sich anhört. Nach Angaben des Polizeihochschule werden Hassvorfälle ohne strafrechtlichen Hintergrund immer dann erfasst, wenn zwar „keine Straftat vorliegt, das Opfer oder eine andere Person allerdings der Ansicht ist, dass der Vorfall ganz oder teilweise durch Feindseligkeit motiviert war“ und das Ziel darin bestand, die Religion, die Rasse oder das Geschlecht einer Person herabzuwürdigen.
Manipulation von Führungszeugnissen
Eingeführt wurde die Kategorie mit dem Ziel, Unruhestifter zu erkennen, noch bevor sie möglicherweise ein echtes Verbrechen begehen – so etwas wie Noch-Nicht-Kriminelle, wenn man so möchte. Im Ergebnis jedoch hat dieses Vorgehen eine abschreckende Wirkung auf die freie Meinungsäußerung, da jede Person jeden anderen für jede Art von Äußerung anzeigen kann, die diese Person als anstößig empfindet. Mehr noch erden derartige Anzeigen in das Führungszeugnis des mutmaßlichen Täters aufgenommen, was zur Folge hat, dass diese bei erweiterten Hintergrundüberprüfungen in der Akte einer Person auftauchen.
Der berüchtigtste Fall ist der von Harry Miller, der in dieser Hinsicht mit der Polizei in Konflikt geriet, nachdem er bei Twitter einen Limerick weiterverbreitete, der sich über Transsexuelle lustig machte. Millers Fall ist nur einer von vielen, darunter auch hochkarätigen. Im Jahr 2017 beispielsweise wurde auch bei der damaligen Innenministerin Amber Rudd ein solcher Eintrag in ihrem Führungszeugnis erfasst, nachdem sie eine Rede über die Einwanderung hielt. Der Verantwortliche für den Eintrag, der das „Vergehen“ von Rudd meldete, gab später sogar zu, dass er den Inhalt der Rede nicht wirklich kannte.
Die Kategorie der „Hassvorfälle ohne strafrechtlichen Hintergrund“ wurde an der Polizeihochschule erfunden, eine Rechtsgrundlage dafür gibt es nicht. In Verbindung mit den vielen bereits gesetzlich niedergeschriebenen Sprachvorschriften hat dies dazu geführt, dass Polizisten das mutmaßliche Falschdenken mit einem alarmierendem Eifer nachgehen.
Schrill und gefährlich
Die Polizei von Merseyside etwa geriet im Februar in die Schlagzeilen, nachdem sie mit einer an einem Van festgemachten großen Plakatwand an die Öffentlichkeit ging, auf der zu lesen war: „Beleidigungen sind eine Straftat“. Selbstverständlich zierte das Plakat auch eine Regenbogenflagge. Im Nachhall der Aktion musste die Polizei in Klarstellung zugeben, dass Beleidigungen keine Straftat sind.
Das ist die dunkle Seite der Regenbogenfahne. Eine derartige Präsentation der guten Gesinnung ist nicht nur irritierend und herablassend, sondern führt auch dazu, dass sich die Polizei in unverhältnismäßiger Weise Übergriffe leistet, dass es manchmal sogar komisch wird: 2019 veröffentlichte die Polizei von Gwent bei Facebook ein Fahndungsfoto eines Drogendealers und bat die Öffentlichkeit um Informationen über seinen Aufenthaltsort. Das Foto begann rasch, in den Sozialen Netzwerken die Runde zu machen, weil sich die Nutzer über den Haarschnitt des Dealers lustig machten. Die Polizei drohte daraufhin mit strafrechtlichen Ermittlungen wegen Beleidigung.
Die kulturlinke Dominanz ist so groß, dass selbst die Polizei – immerhin eine Institution, die linke Aktivisten gerne abschaffen würden – das Bedürfnis verspürt, sich dem herrschenden Zeitgeist zu beugen. Es ist mehr als nur bedenklich, dass die Prioritäten bei der Polizei inzwischen so weit verrückt sind, dass Nicht-Kriminelle für sie genauso wichtig geworden sind wie Kriminelle, während die Aufrechterhaltung von „Safe Spaces“ genauso bedeutend ist wie die genuine Sicherheit der Menschen.
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War klar: Bundestag stimmt für Verlängerung der epidemischen Lage

Berlin – Hat irgendjemand etwas anderes erwartet? Der Bundestag hat für die Verlängerung der epidemischen Lage in Deutschland bis November gestimmt. Der Antrag wurde am Mittwochabend mit 325 Stimmen angenommen. fünf Abgeordnete enthielten sich, 253 stimmten dagegen. In Deutschland würden die Corona-Infektionszahlen in allen Bundesländern wieder ansteigen, heißt es im Antrag der Koalitionsfraktionen.
Der Anstieg umfasse dabei alle Indikatoren: die Neuinfektionen, den R-Wert, die Quote der positiven PCR-Tests, die Sieben-Tage-Inzidenz, die Hospitalisierungen und die notwendigen Behandlungen auf den Intensivstationen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätze die Gefährdung für die Gesundheit der nicht oder nicht vollständig geimpften Bevölkerung weiterhin insgesamt als hoch ein, für vollständig Geimpfte werde die Gefährdung als moderat angesehen. Die pandemische Lage werde verschärft durch das Auftreten mehrerer Corona-Varianten.
In Deutschland sei seit mehreren Wochen die sogenannte Delta-Variante absolut vorherrschend, die deutlich ansteckender sei als die zunächst verbreitete Alpha-Variante. In der Zukunft sei mit sogenannten Escape-Mutationen zu rechnen, also Virusvarianten, die eine verringerte Sensitivität gegenüber den jetzt verfügbaren Impfstoffen hätten. Die Bundesländer hätten den Bundestag aufgrund dieser Ausgangslage einstimmig darum gebeten, die epidemische Lage zu verlängern, heißt es in dem Antrag weiter.
Gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) habe der Bundestag die Feststellung der epidemischen Lage bis zum 11. September 2021 zu treffen und im Bundesgesetzblatt bekannt zu machen. Darüber hinaus wird die Bundesregierung aufgefordert, bis zum 30. August statt der Inzidenz aufgrund des Impffortschritts die Hospitalisierungsrate als zentralen Maßstab festzulegen und das IfSG entsprechend zu ändern. Erstmals hatte der Bundestag am 25. März 2020 die epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt, die dem Bund besondere Befugnisse nach dem IfS) gibt, etwa zum Erlass von Rechtsverordnungen und Anordnungen.
Sie wurde zuvor bereits am 18. November 2020, am 4. März 2021 und am 11. Juni 2021 verlängert. Mit einer Gesetzesänderung im März 2021 billigte das Parlament eine Regelung, der zufolge der Bundestag spätestens drei Monate nach Feststellung der epidemischen Lage deren Fortbestehen feststellen muss, ansonsten gilt die Lage als aufgehoben.
Im November sehen wir dann weiter. (Ironie off). Freuen wir uns auf ein weiteres Jahr mit der Pandemie. Könnten vielleicht auch noch zwei Jahre werden. Noch ist ja nicht alles kaputt gemacht worden. Noch gibt es ja Anzeichen von Freiheit und Demokratie. (Mit Material von dts)
Geheimdienste: erst kastriert, dann dümmliche Schuldzuweisungen
Schämt sich die Politik für deutsche Dienste? Die Feinde der Demokratie im Ausland scheren sich nicht um deutsche Einhorn-Politik – der Terror braucht eine wirkmächtige Gegenwehr. Die wird in Berlin verhindert. Von Josef Kraus.
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Mississippi: Wer Quarantäneanordnungen nicht befolgt, dem droht Gefängnis
Wer sich nicht freiwillig in den «Corona-Knast» begibt, landet schnell einmal im echten Gefängnis. Zumindest im US-Bundesstaat Mississippi. Positiv Getestete, die sich nicht selbst isolieren, müssen dort von nun an mit einer Gefängnisstrafe rechnen. Das sieht eine neue Verordnung vor, die Thomas Dobbs, Gesundheitsbeauftragter des Bundesstaates Mississippi, am 20. August erlassen hat, wie LifeSiteNews berichtet.
In der Verordnung heisst es:
«Wenn es sich um eine lebensbedrohliche Krankheit handelt, ist das Versäumnis oder die Weigerung, die rechtmässige Anordnung eines Gesundheitsbeamten zu befolgen, eine Straftat. Diese wird mit einer Geldstrafe von bis zu 5000 Dollar oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder beidem geahndet.»
Ein positiver Test genügt in den Augen Dobbs, die «infizierten» Personen sofort wegzusperren. «Alle Personen mit Wohnsitz in Mississippi müssen sofort nach Bekanntwerden einer Infektion mit Covid-19 zu Hause isoliert werden», sagte Dobbs, der 2018 zum Gesundheitsbeauftragten des Bundesstaates ernannt wurde. Dobbs ist zudem noch ausserordentlicher Professor an der UMMC School of Population Health. Laut dem Gesundheitsbeauftragten müssen positiv Getestete mindestens zehn Tage lang isoliert werden.
Die Anordnung gelte zudem auch für Personen, die «vollständig geimpft» oder asymptomatisch sind. Dobbs fügte hinzu, dass Grundschulen in Mississippi «verpflichtet sind, alle Schüler und Lehrkräfte, bei denen Covid-19 diagnostiziert wurde, vom Schulbetrieb auszuschliessen».
Robert F. Kennedy Jr.: «Die US-Arzneimittelbehörde FDA spielt ein falsches Spiel»
Am vergangenen Montag genehmigte die US-Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) einen Zulassungsantrag für den Pfizer-Impfstoff Comirnaty. Im Medienportal The Defender berichtet Robert F. Kennedy, Jr. über zwei Dinge, die hinsichtlich dieser Zulassung vom Mainstream verschwiegen wurden.
Die FDA-Zulassung weise einige bizarre Aspekte auf, die für diejenigen verwirrend sein dürften, die nicht mit der weitreichenden Regulierung durch die FDA oder dem abgrundtiefen Zynismus dieser Behörde vertraut sind, schreibt Kennedy. Er fährt fort:
- «Erstens räumt die FDA ein, dass Pfizer zwar nicht über ausreichende Vorräte des neu zugelassenen Comirnaty-Impfstoffs verfügt, dass aber ‹eine erhebliche Menge› des Covid-Impfstoffs von Pfizer/BioNTech zur Verfügung steht, der unter einer Notfallgenehmigung Emergency Use Authorization (EUA) hergestellt wurde. Die FDA ordnet an, dass der Impfstoff von Pfizer/BioNTech im Rahmen der EUA unlizenziert bleiben soll, aber ‹austauschbar› (Seite 2, Fussnote 8) mit dem neu lizenzierten Comirnaty-Produkt verwendet werden kann.»
- «Zweitens weist die FDA darauf hin, dass sowohl der zugelassene Pfizer-Comirnaty-Impfstoff als auch der bestehende Impfstoff «rechtlich unterschiedlich» sind, verkündet aber, dass ihre Unterschiede ‹keine Auswirkungen auf die Sicherheit oder Wirksamkeit› haben.»
In der Praxis gebe es aber einen grossen Unterschied zwischen Produkten, die einer EUA unterliegen, und solchen, die von der FDA vollständig zugelassen wurden. EUA-Produkte seien nach US-amerikanischem Recht experimentell.
«Sowohl der Nürnberger Kodex als auch die Bundesvorschriften sehen vor, dass niemand einen Menschen zwingen kann, an einem solchen Experiment teilzunehmen. Gemäss ‹21 U.S. Code Sec.360bbb-3(e)(1)(A)(ii)(III)›, Zulassung für medizinische Produkte zur Verwendung in Notfällen, ist es ungesetzlich, jemandem einen Arbeitsplatz oder eine Ausbildung zu verweigern, weil er sich nicht bereit erklärt, Versuchsperson zu sein. Stattdessen haben die potenziellen Empfänger ein absolutes Recht, EUA-Impfstoffe abzulehnen.»
Die Medien hätten zwar verkündet, dass die FDA die Covid-Impfstoffe zugelassen habe, aber die FDA hätte weder die Pfizer/BioNTech-Impfstoffe noch irgendwelche Covid-Impfstoffe für die Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen oder Auffrischungsdosen für irgendjemanden zugelassen.
Und die FDA habe weder einen Moderna-Impfstoff noch einen Impfstoff von Johnson & Johnson zugelassen — die überwiegende Mehrheit der in den USA erhältlichen Impfstoffe, wenn nicht sogar alle, seien also weiterhin nicht zugelassene EUA-Produkte.
Kennedy resümiert: «Das müssen Sie wissen, wenn jemand den Impfstoff bestellt. Lassen Sie sich das Fläschchen zeigen. Wenn Comirnaty darauf steht, handelt es sich um ein zugelassenes Produkt. Steht Pfizer/BioNTech darauf, handelt es sich um ein Versuchsprodukt, und gemäss ‹21 U.S. Code 360bbb› haben Sie das Recht, das Präparat abzulehnen. Wenn es von Moderna oder Johnson & Johnson (vermarktet als Janssen) kommt, haben Sie das Recht, es abzulehnen.»
Die FDA spiele mit der amerikanischen Öffentlichkeit ein falsches Spiel, aber die Bürger müssten nicht mitspielen, unterstreicht Robert F. Kennedy, Jr.
Panische Notrufe von Spitälern — während 45 Prozent aller Intensivbetten verschwunden sind
Die neusten Schreckensmeldungen der Pendlerzeitung 20 Minuten: «Mehr Covid-Patienten im Spital — drohen bereits schärfere Massnahmen?». «Alle Patienten auf der Intensivstation sind nicht geimpft». Und schliesslich kommt der «Comedian» Stefan Büsser zu Wort: «Meine Empathie endet da, wo freiwillig Ungeimpfte auf der Intensivstation landen. Da tut mir nur das Spitalpersonal leid!»
Die Gratis-Boulevardzeitung rundet das emotionale Framing mit einer reinen Tatsachenbehauptung ab: «In der Schweiz füllen sich die Spitalbetten wieder mit Covid-Patientinnen und -Patienten. Oft handelt es sich dabei um ungeimpfte Reiserückkehrer».
Auch das Schweizer Fernsehen SRF schreckt die Bevölkerung: «Alle Patienten auf der Intensivstation sind nicht geimpft», so ein Zitat von Christoph Henzen, Chefarzt im Luzerner Kantonsspital. Das kantonale Spital in St. Gallen schlägt ebenfalls Alarm und verhängte kürzlich wegen angeblichen «Engpässen» gar ein Besuchsverbot (wir berichteten).
Die «alten Medien» beziehen sich erstaunlicherweise nie auf belastbare Zahlen, sondern immer nur auf einzelne Aussagen von gewissen Ärzten in gewissen Spitälern aus gewissen Kantonen. Oder auf gewisse Protagonisten aus der Covid-19 Task Force, gegen die bereits eine Strafanzeige wegen Schreckung der Bevölkerung im Gange ist. Kritische Fragen suchen die Leser jeweils vergebens. Die vierte Welle ist angesagt. Aber wohl eher die vierte Welle des Kapazitätsabbaus von Intensivbetten.
Ein versierter Statistiker und Mathematiker, der sich selbst «Real Data Hero» nennt (Name der Redaktion bekannt), hat sich die belastbaren Zahlen über die Auslastung der ICU-Betten (Intensive Care Unit) des Bundesamtes für Gesundheit BAG genauer unter die Lupe genommen:
Am 19. August wurde Tanja Stadler, Leiterin der Covid-19 Task Force, von 20 Minuten wie folgt zitiert: «Die Zahl der täglich neu gemeldeten Spitaleinweisungen hat sich innerhalb eines Monats versechsfacht. Würde sich die Zahl nochmal versechsfachen, wäre eine Auslastung wie zum Höhepunkt der zweiten Welle erreicht».
Nach der Berechnung des Mathematikers hat sich die Zahl von Covid-19-Patienten auf Intensivstationen im Zeitraum vom 17. Juli bis zum 18. August von 25 auf 56 mehr als verdoppelt. Eine zweimalige Verdoppelung von 56 auf rund 100 Covid-19 ICU-Patienten sei noch nachvollziehbar, doch die dritte Verdoppelung sei wohl mehr eine prophetische Voraussicht der weiteren Entwicklung: «Als Mathematikprofessorin bezieht sich Tanja Stadler bei dieser ‹Expertise› wohl auf exponentielles Wachstum der ICU Betten», erklärt «Real Data Hero» in seinem Video. Der Zuwachs an Covid-19 Patienten in Intensivstationen habe im gesamten Zeitraum lediglich 18,8 Prozent betragen.
Die Behauptung, dass die Intensivstationen voll mit ungeimpften Patienten seien, erscheine konstruiert. Denn im fraglichen Zeitraum seien schweizweit insgesamt 498 Patienten (75,3%) ohne Covid-19 auf Intensivstationen «gelandet». Ob geimpft oder ungeimpft, bleibe dabei völlig offen. Der von Stadler genannte höhere Anteil an Covid-Patienten habe sich auf den gesamten Zuwachs von Intensivpatienten mit 6,96 Prozent kaum ausgewirkt.
Philipp Lutz, Mediensprecher des Kantonsspitals St. Gallen, behauptete: «Ginge es so weiter, hätten wir bald ein Problem. Wir reden dann nicht von Wochen, sondern von Tagen». Diese Aussage liefere keine Fakten, sondern nur ein Stimmungsbild im Konjunktiv: «was wäre, wenn es so weiter ginge».
Zur Lage der Intensivbetten im Kantonsspital St. Gallen sagt Rechtsanwalt Philipp Kruse:
«ICU und Covid-Zahlen sind ohne den richtigen Kontext nutzlos und gefährlich. Sie schaffen Verunsicherung und verängstigen die Bevölkerung. Den Notrufen in den Medien sind unbedingt folgende Tatsachen entgegenzustellen: Die ICU-Kapazitäten sind seit der Epidemie schweizweit sukzessive abgebaut worden».
«Real Data Hero» hat den Zeitraum der ICU-Belegung für den gesamten Pandemiezeitraum (Ende März bis heute) dargestellt:
«Die Auslastung der ICU-Betten betrug schweizweit weit unter 75 Prozent. Nach mehrmaliger Reduzierung der Bettenzahl pendelte die Kurve knapp unter dieser Marke. Vom 30. März 2020 bis zum 19. August 2021 wurde die Zahl der verfügbaren ICU-Betten schweizweit von 1432 auf 865 reduziert, was einem Abbau von insgesamt 45,4 Prozent entspricht».
Auch im Kanton Zürich seien in drei Phasen ICU-Betten abgebaut worden: «Von zunächst 428 Betten auf 305, dann auf 217 und aktuell auf nur mehr 181 Betten, was einem Rückgang von 57,7 Prozent entspricht».
Ebenso im Kanton St. Gallen, wo der Abbau in drei Schritten erfolgt sei, nämlich von 98 auf aktuell 45 ICU-Betten. Ein Rückgang von 54,5 Prozent. Alleine in der Woche vom 16. bis 21. August seien 18 Prozent der Betten verschwunden. In allen Kantonen, wo einzelne Spitäler nun Panik schüren, sehe es ähnlich aus.
In einem Schreiben an den CVP-Gesundheitsdirektor Bruno Dammann schreibt Rechtsanwalt Philipp Kruse:
«Wer ordnet den Abbau von ICU-Betten an und warum? (…) Ein solches Vorgehen widerspricht grundlegendsten Handlungsgeboten während einer Epidemie. Grobe Verletzung diverser Amtspflichten. Aufgrund der medialen Schreckensmeldungen ist hier auch Art. 258 StGB ‹Schreckung der Bevölkerung› zu prüfen».
Philippinen: «Der längste ununterbrochene Lockdown der Welt»
Um zu erkennen, wie gleichgeschaltet die Corona-Massnahmen überall auf der Welt durchgezogen werden, lohnt es sich, die Lage in anderen Ländern in Augenschein zu nehmen. Dabei kristallisiert sich heraus, dass Staaten, die sich schon vor Beginn der «Pandemie» durch eher diktatorische Regimes auszeichneten, die Daumenschrauben noch extremer anziehen, als dies in den sogenannten «demokratischen» Ländern der Fall ist.
Unter dem Titel «Postkarte aus Manila» ermöglichte das Medienportal The Daily Sceptic seinen Lesern einen Einblick in die Corona-Diktatur auf den Philippinen. Das Portal kam zu dem Schluss:
«Die Lage auf den Philippinen hat sich definitiv nicht gebessert, denn dort gibt es jetzt den längsten ununterbrochenen Lockdown der Welt!»
Der Situationsbericht stammt von Kyle Helke, der in Manila lebt. Hier ein Auszug:
«Hier auf den Philippinen ist es, als wäre die Zeit im April letzten Jahres stehen geblieben. Nach wie vor müssen die Bürger eine Gesichtsmaske und einen Schutzschild tragen, wenn sie Ihr Haus verlassen. Nach wie vor dürfen Kinder unter 18 Jahren und Senioren ihre Häuser nicht verlassen (obwohl sich das in diesem Sommer etwas gelockert hat, aber nach zwei Wochen hat die ‹Delta›-Variante dem ein Ende gesetzt).
Dennoch sind die Schulen geschlossen. Nach wie vor muss man einen negativen PCR-/Antigentest vorweisen, um in die nächste Provinz zu reisen, einen Flug zu buchen oder eine Nacht in einem Hotel zu verbringen. Nach wie vor sind Fitnessstudios, Theater, Kultureinrichtungen und Aussenanlagen (wie der American Memorial Cemetery — ein Friedhof!) geschlossen. Dennoch wird man beim Betreten jedes Geschäfts oder Arbeitsplatzes einer Temperaturkontrolle unterzogen und muss ein Formular zur Ermittlung von Kontaktpersonen ausfüllen.
Nach wie vor werden die meisten Restaurants nur als Take-Away geöffnet oder auf 50% der Kapazität reduziert (nur bei der niedrigsten Stufe der Schliessung). Noch immer glauben die Menschen, dass Covid einfach verschwindet und alles vorbei ist, wenn sich nur alle ‹impfen lassen›. Doch der längste Lockdown der Welt geht weiter.
Was in Ländern wie Frankreich und Australien geschieht, ist in der Tat sehr beunruhigend, aber es ist frustrierend zu sehen, dass die Philippinen nie für ihre fortgesetzten brutalen Restriktionen abgemahnt werden, die als Folge des faktischen Kriegsrechts verhängt wurden, das in diesem Land seit Beginn der Ereignisse herrscht. Zumindest in anderen Ländern beginnen die Menschen, das Narrativ zu hinterfragen; hier gibt es nicht einmal ein Fünkchen davon. Die Menschen haben zu viel Angst vor der Regierung (und davor, Covid zu erwischen).»
zum vollständigen Artikel (auf Englisch)
Wie Apple uns überwacht
Wie andere Zeitungen berichtet auch Le Monde über die Bedenken, die die neueste Erfindung von Apple hervorruft: die Überwachung unserer Fotos, um pädophile Bilder aufzuspüren.
Die Pariser Tageszeitung erklärt die Methode: Ein Systemalgorithmus prüft kinderpornografische Dokumente und scannt ständig Ihre eigenen Fotos in der iCloud-Sicherung. Mit einem ganzen System von Warnmeldungen.
Das Problem ist, dass diese Technologie auch für andere, insbesondere politische Zwecke genutzt werden könnte. «Wenn sie heute nach Kinderpornografie suchen können, können sie morgen nach allem suchen», sagte der ehemalige US-Geheimdienstler und heutige Whistleblower Edward Snowden. Die Nichtregierungsorganisation Open Privacy Research Society sieht ihrerseits eine Ausweitung auf «terroristische», «legale, aber hasserfüllte» oder staatlich zensierte Inhalte vor und sorgt sich um die LGBT-Gemeinschaft und Andersdenken.
Der kalifornische Riese verteidigt sich in den amerikanischen Medien mit Händen und Füssen. Sein Sprecher, Craig Federighi, Direktor für Software, sagte, dass «Apple nur alarmiert wird, wenn mehrere hashes identifiziert werden», und die Fotos menschlich überprüft werden, bevor die Behörden benachrichtigt werden. Ein Nutzer könne auch vermeiden, dass seine Bilder analysiert werden, indem er die Sicherung in iCloud deaktiviere.
Überdies verspreche Apple, jede Anfrage nach einer Erweiterung der Überwachung «abzulehnen», fügt Federighi hinzu. Er erinnert daran, dass das Unternehmen bereits «Anfragen von Regierungen abgelehnt hat, die die Privatsphäre der Nutzer gefährden».
Das wirkt nicht sehr beruhigend.
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Dieser Artikel wurde uns von Bon pour la tête zur Verfügung gestellt, dem führenden alternativen Medium der französischsprachigen Schweiz. Von Journalisten für wache Menschen.
Tage wie diese: Sommerfest in Chur
Ort: Chur
Lokalität: Stadthalle
Datum: 27. bis 29. August 2021
Veranstalter: Tage wie diese
Programm Haupthalle:
Freitag, 27. August
15:00 Uhr Einlass auf das Gelände
17:00 Uhr Begrüssungsdrink/ Apéro
18:00 Uhr Begrüssungsrede Diana Hemmi/ Podiumsdiskussion
20:30 Uhr Gemütlicher Abend mit kulinarischem Auftakt
Samstag, 28. August
08:00 Uhr Einlass auf das Gelände
10:00 Uhr Eröffnungsrede Diana Hemmi
11:00 Uhr Michael Bubendorf
12:00 Uhr Philipp Kruse
13:00 Uhr Andreas Thiel
15:00 Uhr Siegfried Weiermayer & Werner Zimmermann
15:30 Uhr Dr. Andreas Heisler
16:30 Uhr Tobias Sommer
17:30 Uhr Dr. Marco Caimi
20:30 Uhr Podiumsdiskussion
22:30 Uhr geselliger Ausklang
Sonntag, 29. August
08:00 Uhr Einlass auf das Gelände
10:00 Uhr Podiumsdiskussion
12:00 Uhr Dr. Gerald Brei
14:30 Uhr Dr. Andreas Heisler
15:30 Uhr Siegfried Weiermayer & Werner Zimmermann
16:00 Uhr Ricardo Leppe
17:30 Uhr Diana Hemmi
19:30 Uhr Veikko Stölzer
21:00 Uhr Ende

In Australien werden Hunde getötet
Mancherorts gerät die Vernunft immer mehr ausser Kontrolle. So gibt es denn vermehrt skurrile Folgen der Lockdown-Politik zu vermelden.
So berichtete The Sidney Morning Herald am 23. August 2021 in einem Artikel, dass in Cobart im australischen Bundesstaat New South Wales 15 Hunde erschossen wurden. Die meisten davon Welpen.
Die Behörden wollten damit verhindern, dass Tierschützer die Lockdown-Restriktionen verletzen, um sich um die Hunde im Dog Rescue Shelter zu kümmern. Die Freiwilligen des Tierheims sollten so vom Reisen abgehalten werden. Die Behörden rechtfertigten die Erschiessung mit steigenden Fallzahlen.
Emma Hurst von der Animal Justice Party New South Wales kritisierte, dass den Tieren nicht einmal die Chance gegeben wurde, sie in einem neuen Zuhause unterzubringen.

