Kategorie: Nachrichten
Höchst brisant: Was wäre, wenn…?

Verstörende Überlegungen im besten Deutschland aller Zeiten / von Nicole Höchst
Kennt noch jemand das alte Gedankenspiel „Was wäre, wenn…„? Auf diese Weise haben wir einst als Kinder gelernt, Alternativen zu denken, Empathie zu entwickeln, neue Ideen zu Ende zu denken. Es wird Zeit, dass dieses Spiel wieder in die Köpfe der Menschen zurückkehrt. Denn die eine, alleinseeligmachende Wahrheit auf dieser Erde gibt es nicht. Für gläubige Menschen liegt sie bei Gott, für andere in der Wissenschaft, für wieder andere in einer Mischung aus beidem. Und so weiter.
Jedenfalls gibt es keine Institution dieser Erde, die die alleinige politische Wahrheit verkündet, keine Regierung und eben auch keine einzelnen Person – wie zum Beispiel unsere Gottkanzlerin. Man kann und muss Szenarien, Pläne und Vorhaben durchdenken, um auszuschließen, dass die Auswirkungen der geplanten Maßnahmen und Taten verheerend sind. Man muss Dinge klein denken und weit in die Zukunft, weil man sonst immer nur auf Sicht fährt und von den „überraschenden“, nie gedachten Auswirkungen „überfallen“ wird.
Was wäre, wenn diese Regierung, als Krönung aller anderen vorangegangenen, das „Auf-Sicht-Fahren“ perfektioniert und so die meisten Probleme, mit denen wir heute zu kämpfen haben, selbst geschaffen hätte? Was, wenn die stets gedroschene Formulierung „Gemeinsam auf den Weg machen“ in Wahrheit diese diese wortgewordene Lebenseinstellung ausdrückte? Wir finden diese Einstellung schließlich überall: Sie erklärt den „Stillstand“ zum Feind und ist ständig auf der Suche nach dem „Irgendwohin„. Sie exkulpiert sich ständig dafür, unterwegs auf Schwierigkeiten zu treffen, die vorhersehbar und vermeidlich gewesen wären, die es dann „aus dem Weg zu räumen gilt„.
Ständig auf dem Weg ins Irgendwo
Das würde im Übrigen auch erklären, warum der Sozialismus immer wieder in der einen oder anderen Ausprägung sein Haupt erhebt – denn das Ziel eines sozialistischen Umverteilungs-Utopia wird in dieser Denkweise ja nie widerlegt, obwohl es stets an der Realität scheitert; man hat eben nur noch nicht den richtigen Weg dorthin gefunden. Also „macht man es einfach“ und läßt die absehbaren Folgen des Regierungshandelns auf sich zukommen, lächelt nett in die Kamera und wird wiedergewählt, weil niemand den uns Regierenden böse Absichten unterstellt. Sie haben schließlich einen Eid geschworen.
Die verantwortungsvolle Aufgabe einer Regierung ist es aber, Folgen weit in die Zukunft hin abzuschätzen. Deshalb arbeitet man sich wohl auch an zeitgeistlichen Fragen ab, was gleichzeitig mutig die Zielsetzungen zementiert und punktuell auch tatsächliche Katastrophenszenarien beinhaltet, die durchgespielt werden. Was wäre etwa, wenn es kein Bargeld mehr gäbe…? Was wäre, wenn niemand mehr Fleisch äße? Was wäre, wenn die Bundestagswahlen nicht stattfinden könnten? Was wäre, wenn der Strom einen Monat lang ausfiele? Was wäre, wenn…?
Diese Fragen müssen gestellt werden; das ist gut und wichtig. Aber noch wichtiger ist es, möglichst viele schlüssige Folgeszenarien zu denken, um eine größtmögliche Anzahl von Auswirkungen sehen zu können. Leider werden uns Jahren nur monokausale Antworten auf „Was wäre, wenn“- Fragen gegeben. Das alleine ist schon schlimm genug. Aber leider geht man in Deutschland, dem ehemaligen Land der Dichter und Denker, der Erfinder, Ingenieure und Nobelpreisträger, mittlerweile so weit, dass man die Folgenabschätzung eingehegt hat – auf die erwünschten Szenarien. In diesem geistigen Gehege tummeln sich ausschließlich und hemmungslos-wild die tollsten Idealergebnisse, wird das Wunschdenken zur einzigen Möglichkeit, wachsen und gedeihen die Illusionen am Steuergeldsäckel.
Folgenabschätzung ja – aber nur mit erwünschten Resultaten
Doch alle negativen möglichen Folgen, alle unerwünschten Einschätzungen, und seien diese Alternativen wissenschaftlich noch so plausibel begründet, werden aus diesem Biotop, in dem man hofft, dass seltenste Orchideen prächtige Blüten treiben, von vornherein ausgeschlossen. Sie müssen draußen bleiben. Mit Merkel kamen die Alternativlosigkeit, das Framing, das Nudging: Die Kanzlerin hat immer recht. Ob bei der Energiewende, bei der Grenzöffnung 2015, oder bei Corona. Und zwar unabhängig davon, ob es womöglich Gesetze und Verordnungen gibt, die der Alternativlosigkeit ihrer Handlungen substanziell entgegen stehen. Schließlich ist die Haltung entscheidend. Gesetze können „passend“ gemacht, Begrifflichkeiten inhaltlich umdefiniert werden. Doch ich schweife ab.
Ich möchte heute das „Was wäre, wenn…“-Spiel mit Ihnen spielen und Sie herzlich einladen, darauf einmal „herumzudenken“: Was wäre also, wenn in einem angenommenen Staat – rein hypothetisch – ein Bürger das folgende Gedankenspiel anstellte: Was wäre, wenn wir von Leuten regiert werden, denen an allem Möglichen, nur nicht an unserem Wohl gelegen ist? Was wäre, wenn der Staat es sich als Hauptaufgabe erkoren hätte, Probleme zu erschaffen, die er dann als Angsttreiber verwenden kann, um die Bevölkerung in Angst und Schrecken und somit leichter regierbar zu halten?
Was wäre, wenn dies zum Zwecke des eigenen Machterhalts und der eigenen Machtausdehnung geschieht? Was, wenn die Regierung mit all ihren Kräften all die Jahre damit verbracht hätte, sich darauf zu spezialisieren, zu lügen, zu betrügen, sich und interessierte Hintermänner zu bereichern? Was wäre, wenn unsere Regierung gar keine Skrupel hätte, Framing, Nudging, neurolinguistisches Programmieren oder andere erfolgversprechende Manipulationstechniken anzuwenden, um die Bevölkerung zu täuschen und einzuhegen?
Was wäre, wenn… die Regierung täuscht, belügt und manipuliert?
Was wäre, wenn eine solche Regierung die Auflösung des Heimat-Staates und seine Überführung in einem Superstaat, in eine Weltregierung aktiv betreibt? Was wäre, wenn unsere Regierung sämtliche Informationskanäle kontrollierte und ihre Regierungswahrheiten rund um die Uhr in die Köpfe der Leute hämmern ließe? Was wäre, wenn dieser Staat sich seine wissenschaftlichen Haus- und Hof-Experten und -Institute hält, die in seinem Sinne forschen und Ergebnisse publizieren?
Was wäre, wenn unser Staat alle nicht von ihm kontrollierten Medien unter fadenscheinigen Begründungen zensieren ließe, und Wahrheiten, die der Realität, nicht aber der Regierungswahrheit entsprechen, von sogenannten „Faktencheckern“ nach allen Regeln der Kunst, mit zum Teil fadenscheinigsten Behauptungen in ihrer Reichweite einschränken ließe? Was wäre, wenn eine Regierung mit den großen Techkonzernen zusammenarbeitete, wenn Letztere sie aktiv unterstützten und von ihr hierbei die Ermächtigung erhielten, missliebige Meinungen und unerwünschte Beiträge zu löschen, unbequeme Stimmen von den ihren Social-Media-Plattformen zu verbannen oder die Reichweite von Nutzern einzuschränken?
Was, wenn die Regierung die einzige Partei, die den Weg in eine Zukunft der kognitiven Dissonanz, der Umverteilung und der Unmündigkeit nicht mitgehen will, vom Geheimdienst bespitzeln und vom Verfassungsschutz beobachten ließe? Was, wenn alle Kritiker, Menschen mit anderer Meinung, alle Denker außerhalb des auferlegten Denkkorridors diffamiert, verleumdet, in die rechte Ecke gestellt würden? Was wäre, wenn die Menschen in diesem Land zwar genau erkennen oder spüren würden, dass hier etwas ganz gewaltig nicht in Ordnung ist – sich aber nicht mehr trauten, zu sagen, was sie denken, aus Angst vor sozialer Vernichtung?
Unser fiktiver Bürger, der sich solche Fragen im Rahmen seines „Was wäre, wenn“-Spiels stellt und auch selbst beantwortet, müsste als Ergebnis zwangsläufig unsicher sein und sich fragen, ob er dann, wenn all dies der Fall wäre, noch in einem demokratischen oder schon in einem totalitären Staat lebte.
Verschwörungstheoretiker versus Verschwörungspraktiker
Auch für uns Deutsche sind das alles Fragen, die man sich einmal stellen könnte. Jedoch Vorsicht: Wer in dem oben beschriebenen, fiktiven Staat auf den genannten Gedankenpfaden wandelt, verlässt schon den geschützten Bereich. Solche Fragen – und sei es nur im Rahmen von „Was wäre, wenn“ – stellt man in einem solchen Staat am besten gar nicht, denn die Antworten könnten die Menschen verunsichern. Und das will die Regierung dieses beschriebenen Staates ja nicht.
Womöglich käme man ja dann zu dem Schluß, dass diese Regierung tatsächlich nicht zum Besten ihrer Bürger agiert? Oder man müsste am Ende konstatieren, dass nicht der „Was-wäre-wenn“-Spieler der Verschwörungstheoretiker ist, sondern dass an der Regierung und allen Schaltstellen Verschwörungspraktiker agieren? Fragen über Fragen.
Wie gut, dass all das ja nur ein Gedankenexperiment war und uns nichts von alledem in Deutschland passieren kann – denn wir leben bekanntlich in der besten Republik, ja der besten Demokratie aller Zeiten! Die Bundeskanzlerin ist unsere Mutti, und niemals, nie, nicht, hatte jemand die Absicht, eine Mauer zu bauen. Niemand wird hier gehirngewaschen und haltungsweich gespült. Niemand wird hier in diesem Land hinter die Fichte geführt. Niemand wird arm, aber glücklich sein. Niemand braucht Grundrechte, wenn er den Gesundheitsschutz der Regierung genießen kann.
Oder habe ich da irgendetwas falsch verstanden? Es könnte durchaus sein – denn ich komme langsam bei dem Schwachsinn, der in diesem Land von den uns Regierenden verzapft wird, nicht mehr mit. Zwick mich mal bitte jemand… ich möchte aufwachen!
Zur Person:
Nicole Höchst, Jahrgang 1970, ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und zog 2017 über die Landesliste Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach) in den 19. deutschen Bundestag ein. Dort ist sie unter anderem als Obfrau der Enquete-Kommission für Berufliche Bildung, als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Unterausschuss für Bürgerliches Engagement tätig. Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist Schatzmeisterin des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin ist.
Auf jouwatch veröffentlicht Nicole Höchst alle 14 Tage die kritische Kolumne „Höchst brisant“ zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Unter demselben Titel veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen Videobeiträge auf ihrem YouTube-Kanal.
Gerechter Zorn: “Wenn Ihr das toleriert, dann kommen sie als nächstes für Eure Kinder”
Zur besten Sendezeit kann man im Vereinigten Königreich auf dem seit ein paar Wochen aktiven Kanal von GBNews Neil Oliver genießen. Oliver wird mehr und mehr zum Sprecher derjenigen, die in der derzeitigen Hysterie keine Stimme haben, deren Stimme unterdrückt wird, weil sie nicht zur offiziellen Erzählung passt, die ignoriert oder totgeschwiegen oder totgeschrieben werden. […]Zweiter Deutscher Schwachsinn aus aller Herren- und Frauenländer
Bekanntermaßen versuchen die abgedrehten, die sich für “Influencer” halten, weil sie aus öffentlich-rechtlichen Anstalten heraus, ihre Visagen in Kameras halten und nichtsahnende Wohnzimmer penetrieren dürfen, diese Gnade der überflüssigen Existenz dazu auszunutzen, denen, die unbedachter Weise diesem drittklassigen Kino beiwohnen, Gendersprech zu servieren. Ebenso bekannterweise steht die Mehrzahl derjenigen, denen dieser Blödsinn serviert wird, diesem […]
Zensurmuster bei Google: Alles nur Zufall oder bitterböse Absicht? (Teil 4/5)
Bevor es weiter geht kurz ein kleiner Abstecher zu einem Beitrag, der mir beim ersten Suchdurchlauf auf Danischs Blog aufgefallen ist. Er trägt den Titel „Die große Zensur kommt“ und stammt vom Mai 2016,. Darin findet sich das folgende Zitat:
Auf einer Konferenz im Mai forderte Microsoft Kooperationen zwischen Staaten und Unternehmen zur Bekämpfung von „Propaganda im Internet“, wie Zerohedge berichtet. Der Vizepräsident von Microsoft, Steve Crown, betonte, dass es keinen Königsweg gäbe, mit dem Extremisten und Terroristen der Zugriff auf das Internet verwehrt werden könne. „Wenn es eine elegante Lösung geben würde, hätte die Industrie sie bereits angewendet.
Der Mai 2016 war vor gut fünf Jahren. Es scheint, als hätten sie ihre elegante Lösung gegen „Propaganda im Internet“ in der Zwischenzeit gefunden. Etwas unerwartet war es aber nicht das zu Microsoft gehörende Bing, sondern Google, das mir bei beiden Durchläufen einen Link zum Beitrag verweigerte. Bing selbst warf mir den Link ohne zu zögern aus. Was auch immer das heißen mag. Doch das nur am Rande.
Links bei Danischs zu ZeroHedge & Daily Mail
Für die weitere Analyse vorteilhaft gehen von Danischs Blog zahlreiche Links in Richtung Daily Mail und ZeroHedge weg, die sich über einen Zeitraum von über sechs Jahren erstrecken. Insgesamt habe ich mir davon 110 Artikel herausgepickt, in denen mindestens eine der beiden Seiten verlinkt ist und dabei versucht, möglichst gleich viele aus allen Jahren zu wählen. Der älteste aus der Auswahl stammt aus dem Jahr 2011 (richtig los geht es erst ab 2015) und der neueste Beitrag stammt vom 29. Mai diesen Jahres. Mit 72 Verweisen geht die Mehrheit der Links zur Daily Mail, die übrigen 38 gehen zu ZeroHedge.
Zunächst wollte ich feststellen, wie oft bei Links zu den beiden Seiten generell Ergebnisanomalien auftreten. Leider ist mir entfallen, wie ich das geregelt habe, wenn in einem Text beide Seiten verlinkt sind (oder ob ich die doppelten Einträge in einem schwachen Moment gedankenlos gelöscht habe). Trotz dieses kleinen Lapsus, hier das Ergebnis:
| Anzahl | Zensurquote 1. Durchlauf | Zensurquote 2. Durchlauf | Zensurquote Ø Google mein Blog | Zensurquote Test mit Bing | |
| Daily Mail | 72 | 61% | 60% | 26% | 17% |
| ZeroHedge | 38 | 50% | 58% | 50% | 16% |
| zusammen | 110 | 57% | 59% | 35% | 16% |
Das sind imposante Werte und sie sind auch relativ konstant, was dafür spricht, dass es sich um belastbare Zahlen handelt. Wie auch bei den anderen Analysen zeigt sich, dass die Suche mit Bing wesentlich geringere Ausfälle hat, im Gesamtbild aber ebenso wenig ohne Verzerrungen auskommt. Insgesamt zeigt letztlich auch diese Übersicht, dass im Hintergrund ganz bestimmte Mechanismen ablaufen müssen, die in zuverlässiger Weise Auffälligkeiten produzieren und permanent am arbeiten sind.
Beim Vergleich mit den Werten, die von meinem Blog in Richtung ZeroHedge & Daily Mail gehen, muss man die zeitliche Dimension berücksichtigen. Alle meine Artikel stammen aus dem Jahr 2021, während es bei Danisch nur eine Minderheit ist, was die Unterschiede erklären könnte.
Hier die Zensurquoten von Danisch zu Daily Mail & ZeroHedge nach Jahren gestaffelt:
| Jahr | Anzahl | Zensurquote 1. Durchlauf | Zensurquote 2. Durchlauf | Zensurquote Ø Google | Zensurquote Test mit Bing |
| Bis inkl. 2015 | 10 | 60% | 50% | 55% | 30% |
| 2016 | 11 | 82% | 73% | 77% | 27% |
| 2017 | 19 | 90% | 74% | 82% | 5% |
| 2018 | 16 | 81% | 69% | 75% | 19% |
| 2019 | 25 | 48% | 52% | 50% | 16% |
| 2020 | 22 | 23% | 41% | 31% | 14% |
| 2021 | 7 | 14% | 71% | 43% | 14% |
Da insbesondere die 2021er Werte der beiden Google Suchdurchläufe stark voneinander abweichen, habe ich noch den Mittelwert hinzugefügt. Dieser wirkt tauglich als Erwartungswert, da er zwischen den beiden Vorjahreswerten liegt. Insgesamt kommen die Zensurwerte für das Jahr 2021 damit recht nahe an die meines Blogs heran (Google: 35%; Bing: 10%).
Mit Blick auf die Jahre vor 2019 zeigt sich, dass beide Suchmaschinen in der Vergangenheit noch einmal erheblich mehr zensiert haben müssen als es danach der Fall war. Die Frage wäre, ob es sich dabei um einen Rückgang der Zensur handelt, oder ob man wie erhofft ganz einfach nur bessere Zensurmethoden finden konnte, wie aus dem obigen Zitat hervorgeht. Sollte es letzteres sein, dann konnte die Zensurqualität in wenigen Jahren verdoppelt werden. In Anbetracht der Komplexitäten wäre das eine beeindruckende Leistung. Auf der anderen Seite würde die weiterhin sichtbare Zensur aber auch heißen, dass wir weiterhin meilenweit von einem geschlossenen digitalen Informationssystem entfernt sind. Ob dies ein Zeichen für die prinzipielle Unmöglichkeit eines totalen Zensurregimes ist, kann ich nicht beurteilen, doch es macht ein kleines bisschen Hoffnung.
Ebenso als Hoffnungsschimmer verbuchen lassen sich die im Vergleich zu Google sehr konstanten und konstant niedrigeren Werte bei Bing. Eventuell sind es die massiven Größenunterschiede, die bei Google zu wesentlich erratischeren Zensurquoten führen. Es könnte allerdings auch am Führungspersonal liegen, das sich nicht grün ist über die Größe der Axt, mit der sie den digitalen Dschungel roden sollen. Das wäre gut, denn langfristig führen derartige Richtungsstreits immer zu einem umfassenden Scheitern mit nachfolgender Zerschlagung.
Die Wahlbeeinflussung grafisch dargestellt
Eine quartals- oder gar monatsweise Aufschlüsselung ist aufgrund der geringen Zahl an Werten leider kaum aufschlussreich. Daher bin ich zur grafischen Aufbereitung gewechselt und habe die Werte in ein Diagramm übertragen. Jeder blaue Balken darin stellt einen Danisch Artikel dar, für den mir die Suchmaschine den Direktlink lieferte, die roten stehen für Artikel, bei denen die Suche danach ins Leere lief. Wichtig zu beachten ist, dass die Abschnitte für die Jahre nicht gleich breit sind und die relativen Positionen der einzelnen Balken nicht dem Zeitpunkt im Jahr entsprechen, sondern teilweise direkt ein Balken für Oktober auf einen aus dem Juli folgt.

Mit dem bloßen Auge zeigt sich nun deutlich, wie bei Google zwischen 2016 und bis 2019 eine große Lücke herrscht. Bei Bing gibt es nur bis inklusive 2016 einige kleinere Ausfälle, die eventuell auf das damals noch junge Alter der im Jahr 2012 auf den Markt gekommenen Suchmaschine zurückgeführt werden können. Über Google lässt sich selbiges dagegen nicht sagen, hier müssen andere Kräfte wirken, da nicht einmal die beiden Suchdurchläufe miteinander kombiniert einer akzeptable Ergebnisdichte erzeugen.
Die große Frage ist, woran das gelegen haben könnte und selbstverständlich wissen wir alle, woran es wohl gelegen hat: Es war die Präsidentschaftswahl 2016 in den USA und nachfolgend der informationelle Wahnwitz gegen Trump als Präsident. Für einen Vergleich mit den Verhältnissen aus der Zensurgrafik habe ich mir den immer wieder lesenswerten Wikipedia-Eintrag von Donald Trump zur Brust genommen und die wichtigsten Meilensteine in die obige Grafik für die Suchergebnisse beider Google Suchrunden (G1+G2) eingefügt.
Hier das Ergebnis:

Viel zu interpretieren gibt es hier nicht. Es sieht ganz danach aus, als sei die Handbremse immer genau dann angezogen worden, wenn Trump einen Stich machen konnte. Sobald die eigene Seite auf dem Vormarsch war, wurde sie dann wieder zeitweise gelockert. Mitte 2020 schließlich, nach dem Tod von George Floyd und den gewalttätigen Ausschreitungen überall im Land, war der massenpsychologische Sack zu. Ab da konnten sie sich dann gewiss sein, dass mit dem absehbaren Einzug von Biden im Weißen Haus die Zensur im Land mit ganz anderen Mitteln vorangetrieben werden würde .
Gänzlich überzeugt bin ich dennoch nicht, dass sich die selektiven Aussetzer von Google bei deutschen Suchergebnissen ausschließlich mit dem Kampf gegen Präsident Trump erklären lassen. Vielleicht ist da noch mehr.
Teil 1: Zensur nach Themen
Teil 2: Zensur nach gesetzten Links
Teil 3: Zensur nach Zeit
Teil 4: Zensur nach politischer Windrichtung
Quelle Titelbild
Deutschland boykottiert Anti-Rassismus-Konferenz der UNO
Deutschland boykottiert Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen
25.07.2021, 19:01 Uhr. Anti-Spiegel – https: – Beispiele dafür, wie die schönen Worte deutscher Politiker zum Thema Rassismus sich von ihren wirklichen Taten unterscheiden, gibt es reichlich. So hat Deutschland zum Beispiel Ende 2020 in der UNO gegen eine Resolution gestimmt, die den Titel „Zur Bekämpfung der Verherrlichung des Nationalsozialismus, des Neonazismus und anderer Praktiken…
Massive Corona-Proteste in Frankreich – und wie unsere Medien sie herunterspielen
160.000 Menschen sind in Frankreich gegen Impfzwang und strenge Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. Viele deutsche Medien schafften die Quadratur des Journalismus: Sie berichteten zwar, versteckten die Berichte aber geschickt.
Der Beitrag Massive Corona-Proteste in Frankreich – und wie unsere Medien sie herunterspielen erschien zuerst auf reitschuster.de.
Die Verwandlung des Menschen

Die WHO hat offizielle Empfehlungen zur Manipulation menschlicher Gene veröffentlicht.
von Jens Bernert bei Rubikon
Wer bisher davor warnte, dass die Corona-„Impfungen“ den Einstieg in die genetische Manipulation des Menschen bedeuten könnten, sah sich harten Angriffen von Qualitätsmedien, Politikern und Aktivisten ausgesetzt, die dies abstritten und die entsprechenden Befürchtungen ins Lächerliche zogen. Doch all das ist jetzt Makulatur: Am 12. Juli 2021 hat die WHO selbst die Katze aus dem Sack gelassen und — auf der WHO-Website für jeden nachschlagbar — Empfehlungen zur genetischen Manipulation des Menschen „zur Förderung der öffentlichen Gesundheit“ veröffentlicht (1).
Die Weltgesundheitsorganisation, über die man vor der Coronakrise in den Medien Sätze wie „Die WHO hängt selbst am Geldtropf der Gates-Foundation“ lesen konnte, schreibt in ihrem Nachrichtenartikel „WHO gibt neue Empfehlungen zum Human Genome Editing für die Förderung der öffentlichen Gesundheit heraus“ zur Veränderung beziehungsweise zur Manipulation des menschlichen Erbgutes (2, 3):
„Zwei neue Berichte, die heute von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht wurden, enthalten die ersten globalen Empfehlungen zur Etablierung von Human Genome Editing als Instrument für die öffentliche Gesundheit, wobei der Schwerpunkt auf Sicherheit, Wirksamkeit und Ethik liegt.
Die zukunftsweisenden neuen Berichte sind das Ergebnis der ersten breit angelegten, globalen Konsultation, die sich mit dem somatischen, keimbahnspezifischen und vererbbaren Human Genome Editing befasste. An der Konsultation, die sich über zwei Jahre erstreckte, nahmen Hunderte von Teilnehmern teil, die unterschiedliche Perspektiven aus der ganzen Welt vertraten, darunter Wissenschaftler und Forscher, Patientengruppen, Glaubensführer und indigene Völker.
‚Die Editierung des menschlichen Erbgutes hat das Potenzial, unsere Fähigkeit zur Behandlung und Heilung von Krankheiten zu verbessern, aber die volle Wirkung wird sich nur entfalten, wenn wir es zum Wohle aller Menschen einsetzen, anstatt die gesundheitliche Ungleichheit zwischen und innerhalb von Ländern zu verstärken‘, sagte Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, WHO-Generaldirektor.“
Da trifft es sich gut, dass das Gentechnik-Gesetz in Deutschland seit seiner letzten Änderung nicht mehr wie zuvor alle Lebewesen, sondern jetzt „alle Lebewesen außer Menschen“ beinhaltet.
Die WHO wiederum geht offenbar felsenfest davon aus, dass „ihre Empfehlungen“ zur DNA-Manipulation weltweit umgesetzt werden, obwohl die Bevölkerung noch gar nichts davon weiß. So heißt es in der oben genannten Mitteilung der Weltgesundheitsorganisation:
„Die Empfehlungen konzentrieren sich auf Verbesserungen auf Systemebene, die zum Aufbau von Kapazitäten in allen Ländern erforderlich sind, um sicherzustellen, dass die Bearbeitung des menschlichen Genoms sicher, effektiv und ethisch einwandfrei verwendet wird.“
Redaktionelle Anmerkung: Dieser Beitrag erschien zuerst unter dem Titel „Die empfohlene genetische Manipulation des Menschen“ im Blauer Bote Magazin.
Quellen und Anmerkungen:
(1) https://www.who.int/news/item/12-07-2021-who-issues-new-recommendations-on-human-genome-editing-for-the-advancement-of-public-health
(2) http://blauerbote.com/2020/06/01/frankfurter-rundschau-who-am-tropf-der-gates-foundation/
(3) https://www.fr.de/wirtschaft/privatisierung-weltrettung-11077940.html
Redaktioneller Hinweis: Dieses Werk ist zuerst bei Rubikon erschienen und unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.
US-Präsident Biden: Promis brauchen keine Maske und keinen Abstand
Kicker: „Sleepy Tom“: Brady scherzt mit Präsident Biden
„2:32 Beim Empfang der Tampa Bay Buccaneers im Weißen Haus erlaubte sich Star-Quarterback Tom Brady einige Scherze auf eigene Kosten und brachte auch US-Präsident Joe Biden zum Lachen.“
Tatsächlich ist nicht das System dumm und fadenscheinig – sondern Helges Publikum bei den „Strandkorbkonzerten“
Therapien: Tatsächlich ist nicht das System dumm und fadenscheinig – sondern Helges Publikum bei den „Strandkorbkonzerten“
Oder was kommt als nächstes?! Helge tritt vor 2000, mittels Filtern belüfteter Plastikboxen mit eingebauten Klarsichtscheiben auf, aus denen heraus ihm dumme und fadenscheinige Menschen in der Erwartung zusehen, trotz der „Corona-Restriktionen“ für ihr Geld bespaßt zu werden?
Den Kommentar gibt’s hier. Aber sowas von.
USA: Mehr Tote durch Covid-Impfung als Covid-Tote
Querdenken-Gründer: „“Auch bei Verbot wird demonstriert“
Er ist für viele “Staatsfeind Nummer eins”: Chef-Querdenker Michael Ballweg erläutert im Interview, warum er politische Verfolgung sieht, und welche Taktik er bei der Groß-Demo in Berlin nächsten Sonntag plant – auch im Falle eines Verbots.
Der Beitrag Querdenken-Gründer: „“Auch bei Verbot wird demonstriert“ erschien zuerst auf reitschuster.de.
Deutschland boykottiert Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen

Beispiele dafür, wie die schönen Worte deutscher Politiker zum Thema Rassismus sich von ihren wirklichen Taten unterscheiden, gibt es reichlich. So hat Deutschland zum Beispiel Ende 2020 in der UNO gegen eine Resolution gestimmt, die den Titel „Zur Bekämpfung der Verherrlichung des Nationalsozialismus, des Neonazismus und anderer Praktiken, die zur Eskalation gegenwärtiger Formen des Rassismus, […]
Der Beitrag Deutschland boykottiert Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen erschien zuerst auf Anti-Spiegel.

