Kategorie: Nachrichten
Der verschwiegene Skandal: Merkels Krisenmaulkorb für die Presse
Im April 2009 wagte es die damalige SPD-Bundespräsidenten-Kandidatin Gesine Schwan, öffentlich über mögliche soziale Unruhen in der Wirtschafts- und Finanzkrise zu sprechen, die zur „Gefahr für die Demokratie“ werden könnten. Sie konnte nicht ahnen, was sie damit auslöste. Es ist ein Lehrstück in die Art und Weise, wie die Mächtigen die Medienlandschaft an der kurzen Leine hält – damit das Volk möglichst nicht aufbegehrt.
von Guido Grandt
- Vertuschungs-Skandal während Wirtschaftskrise: Wer darüber sprach, wurde angegriffen
- Krisen-Details wurden verschwiegen – aus Sorge vor Unruhen im Volk
- Die Politik erteilte den Medien einen Maulkorb, die Wahrheit zu berichten
- Schon damals stellte sich die berechtigte Frage, ob man Mainstream-Medien noch trauen kann
Schwans Äußerungen waren ein klarer Affront gegen die Bundesregierung der großen Koalition aus CDU/CSU und SPD, die die Wirtschafts- und Finanzprobleme innerhalb der EU und in Deutschland noch immer verharmloste. Doch Schwan ließ sich davon nicht beirren. „Wir müssen verhindern, dass die von vielen empfundene Enttäuschung zu einer Stimmung führen könnte“, erklärte sie weiter. Sie rechne zwar nicht gleich mit „brennenden Barrikaden“, aber „wir haben in der gegenwärtigen Krise die Verantwortung, weder zu dramatisieren oder gar Ängste zu schüren, noch die Realität auszublenden.“
Merkel: „Unverantwortliche Äußerung!“
Bundeskanzlerin Angela Merkel hielt Schwans Äußerungen für „völlig unverantwortlich“. Damit würden Ängste geschürt und Panik verbreitet. Richtiggehend barsch wurde auch der CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt: „Schwan wird zu einer Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland“, sagte er. „Mit ihrem saudummen Dahergerede von sozialen Unruhen provoziert sie die Spaltung unserer Gesellschaft.“
Selbst Schwans eigene Partei stimmte in das wütende Geheul über das unliebsame Thema ein, das die große Koalition am liebsten unter den Tisch gekehrt hätte. „Es ist nicht gut, wenn wir davon reden, dass hier Unruhen ausbrechen könnten wie in Frankreich oder anderswo“, beklagte sich der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Peter Struck. „Das untergräbt die Bemühungen der Bundesregierung, die ja gerade alles tut, um die tiefe Krise für die Menschen abzumildern.“
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble erklärte sogar, dass „niemand in materielle Existenzbedrohung kommen“ würde. Und der FDP-Vorsitzende Rainer Brüderle bezeichnete die Stimmungsmache als „völlig verantwortungslos“; die Menschen könnten durch „schiefe historische Vergleiche“ und das Beschwören von Unruhen verängstigt werden.
Allerdings unterstützte der Vorsitzende der Partei Die Linke, Oskar Lafontaine, die von Schwan geäußerten Bedenken. „Diese Sorgen teilen wir“, gab er diesbezüglich zum Besten.
Mediale Vertuschung eines Skandals
Der Hintergrund dieser politischen Schelte für eine weitgehend farblose und im Kampf um das Bundespräsidentenamt chancenlose Gesine Schwan blieb der breiten Öffentlichkeit jedoch verborgen. Denn Schwan hatte lediglich das ausgesprochen, was sieben Monate zuvor schon medial vertuscht werden sollte.
Rückblick: Am 8. Oktober 2008 lud Angela Merkel die Chefredakteure der bedeutenden deutschen Medien ins Kanzleramt. Vielleicht wurden sie auch „einbestellt“, das ist in der Nachschau nicht mehr richtig zu eruieren. Es geschah jedoch just zu jener Zeit, in die der Ausbruch der Finanzkrise fiel. Über dieses Treffen gab es allerdings später nicht viel zu lesen, eigentlich fast gar nichts.
Einer der ganz wenigen Mutigen, Jakob Augstein, Journalist und Verleger, schnitt dieses „sonderbare Treffen“ in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung an: „An einer Stelle liest man in dürren Worten, worum es an diesem Abend im Kanzleramt ging: Merkel bat die Journalisten, zurückhaltend über die Krise zu berichten und keine Panik zu schüren.“
Von höchster Stelle ein „Maulkorb“ für die Medien
Die Medien bekamen also von höchster Regierungsstelle zu hören, dass sie mit ihrer Berichterstattung „keine schlechte Stimmung“ machen sollten, denn dazu wäre die Lage zu ernst. „Sie haben sich daran gehalten, die Chefredakteure“, meinte Augstein weiter. „Noch im Februar 2009, vier Monate später, wunderte sich die taz über die Medien: ‚Sie halten die Bürger bei Laune, auf dass diese stillhalten’…«
Auf gut Deutsch: Kanzlerin Angela Merkel verpasste der Presse einen Maulkorb. Und das, nicht ohne die Medienvertreter, um ihr Vertrauen zu bitten, um die Bevölkerung über die wahren Verhältnisse in der Krise hinwegzutäuschen! Dies ist, gelinde ausgedrückt, ein Skandal.
Altkanzler-Tochter forderte „Regierungseinfluss“ auf Medien
Doch nicht alle sehen und sahen das so: Die Journalistin Susanne Schmidt, Tochter von Altkanzler Helmut Schmidt, meinte beispielsweise im August 2012 in einem Interview im Handelsblatt: „Die Medien spielen in der Tat eine große Rolle. Hier sollte die Bundesregierung versuchen, ihren Einfluss mehr geltend zu machen.“
Auf den Einwand hin, dass die Regierungschefin der Presse doch nicht vorschreiben könnte, wie sie berichten sollte, antwortete Schmidt: „Natürlich nicht. Aber es wäre schon sinnvoll, wenn, sagen wir, Frau Merkel ab und zu einige Chefredakteure einladen und mit ihnen sprechen würde, vor allem wenn die Wellen hoch schlagen. Und ihnen sagen würde: ‚Nun macht mal langsam …’.“
Spielte Susanne Schmidt mit ihren Äußerungen vielleicht auf eine Neuauflage des regierungsverordneten Medienmaulkorbs vom Oktober 2009 an?
„Sie lügen alle!“
Während damals also die Bevölkerung mit leichter und trister Unterhaltung im kollektiven Dämmerschlaf gehalten wurde, steigerten sich die Reaktionen auf Gesine Schwans Mahnungen zu einer parteiübergreifenden Hysterie. Sprach sie doch das aus, was die Presse auf Bitte der Kanzlerin eigentlich hätte verschweigen sollen, obwohl Merkel einmal sagte, dass die freien Medien „sozusagen ein Teil des Lebenselixiers jeder Demokratie“ seien.
In diesem Zusammenhang erinnerte Jakob Augstein an den Journalisten Gay Talese, den Mitbegründer des „literarischen Journalismus (New Journalism)“ und Dozent an der University of Southern California, der einst zum Besten gab: „Sie lügen alle! Man darf ihnen nichts glauben! Niemals!“
Wie systematisch diese Art der regierungshörigen Berichterstattung ist und welche Bedeutung der verschwiegene Skandal auf die aktuelle Medien-Situation in Corona-Zeiten hat, lesen Sie demnächst im zweiten Teil – wie immer exklusiv beim Wochenblick.
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Bitte nicht verwechseln
ZyCoV-D und Zyklon B. Namensähnlichkeiten sind selbstverständlich reiner Zufall, auch wenn WEF-Gründer Klaus Schwab aus einer Nazi-Kollaborateur-Familie stammt etc….
Rechtsanwalt Dr. Miha Pogačnik: Brüssel kann den Ländern keine Migrantenquoten diktieren!
Journalisten sollten die Texte der Gründungsverträge der EU lesen
Von Domen Mezeg (Nova24tv)
„Die EU-Mitgliedstaaten sind nicht verpflichtet, Migrantenkontingente zu akzeptieren, und die EU kann ihnen dies auch nicht rechtlich vorschreiben. Die Journalisten sollten einmal die Texte der beiden grundlegenden Verträge, des EU-Gründungsvertrages (EUV) und des Vertrages über die Arbeitsweise der EU (AEUV), lesen und aufhören, mit „Brüssel erwartet, Brüssel fordert …“ Panikmache zu betreiben. Angst ist Unwissenheit“, schrieb der Völkerrechtler Dr. Miha Pogačnik.
Mit diesen Worten reagierte der internationale Rechtsanwalt Miha Pogačnik auf die Klarstellung von Premierminister Janez Janša zu den irreführenden Behauptungen der slowenischen Zeitung Drevnik. Janša: „Unglaubliche Irreführung! Nennen Sie mir die EU-Mitglieder, die zusätzliche Quoten von Migranten aus Afghanistan akzeptieren werden. Und selbst wenn dies der Fall sein sollte, wird es ihre souveräne Entscheidung sein und nicht die Entscheidung der EU, sie auf die Länder umzuverteilen. Die EU hat diese Kompetenz nicht, also wird es keinen EU-Korridor geben. Die Zeitung erinnerte an die Antwort Brüssels auf Janšas Tweet, dass die EU und die Länder die Pflicht hätten, sich um die bedrohten Menschen in Afghanistan zu kümmern.
Zur weiteren Klärung setzten wir uns mit Pogačnik in Verbindung, der sich wie folgt zu der Angelegenheit äußerte: „Der wichtigste Punkt ist, dass die EU so viele Befugnisse hat, wie ihr in den Gründungsverträgen zugestanden werden. Deshalb habe ich geschrieben, dass es für Journalisten eine gute Idee wäre, den EU-Gründungsvertrag und den Vertrag über die Arbeitsweise der EU zu lesen“. Es ist jedoch die souveräne Entscheidung der einzelnen Länder, zu entscheiden, wer sich im Hoheitsgebiet eines Landes aufhält. Die EU kann also nicht vorschreiben, welche Länder und welche Quoten diese Länder akzeptieren, wenn sie dem nicht zustimmen. „Ein Land kann sich weigern, Quoten zu akzeptieren. Es gibt einen Solidaritätsmechanismus, mit dem einzelne Länder die „Flüchtlingslast“ (Flüchtlinge, nicht Migranten!) teilen können, das tun sie auch, aber ohne die Zustimmung der einzelnen Länder ist das nicht möglich.“
Der Zustrom von Wirtschaftsmigranten · Foto: Twitter
Ein Flüchtling ist eine Person, die aus einem Gebiet flieht, in dem ihr Leben oder ihre Sicherheit bedroht ist, und die ein echtes Recht darauf hat, in einem ersten sicheren Land Zuflucht zu finden. „Von Afghanistan bis Slowenien gibt es eine ganze Reihe von sicheren Ländern“, erklärt der Völkerrechtler. Daher ist jemand, der Grenzen überschreitet, kein Flüchtling im klassischen Sinne mehr. Bisher handelte es sich weitgehend um so genannte „Wirtschaftsmigranten“, die sich ihr Zielland sogar frei aussuchen konnten, wo sie leben, arbeiten und von dessen Sozialsystem profitieren wollten. So gingen sie zum Beispiel nach Schweden, Deutschland usw. oder eben dorthin, wo es ihnen am besten passte. Es handelte sich um Migranten – Menschen, die beispielsweise aus wirtschaftlichen Gründen nach Europa kamen. Im Falle Afghanistans muss nach Ansicht von Pogačnik jedoch unterschieden werden, wer die Menschen sind, die wirklich vor dem Krieg fliehen, und wer diejenigen sind, die die Besetzung dieses asiatischen Landes durch die Taliban auch für wirtschaftliche Zwecke ausnutzen.
Einige arabische Länder sind sicher, zivilisiert und reich und könnten Wirtschaftsmigranten aufnehmen, aber sie wollen sie nicht.
„Und das ist eine Trennlinie, die Europa im Moment nicht ziehen kann. Kriegsflüchtlinge haben das Recht, im ersten sicheren Nachbarland Zuflucht zu suchen, die übrigen sind Migranten. Aber es ist Sache der einzelnen EU-Mitgliedstaaten zu entscheiden, wer wen aufnimmt“, so Pogačnik. Das wirft auch die Frage auf, warum immer nur von Europa die Rede ist: Es gibt zum Beispiel ölreiche arabische Länder, und es gibt eine gewisse kulturelle Nähe zwischen diesen und Afghanistan. Gleichzeitig sind diese Länder sicher, geordnet, zivilisiert und haben einen sehr hohen Lebensstandard (Bahrain, Katar, Kuwait usw.). „Dies sind Länder, die das Potenzial haben, diese Menschen aufzunehmen.“ Der Grund, warum sie zögern, sie aufzunehmen, liegt laut Pogačnik darin, dass sich diese Länder der Probleme bewusst sind, die die Aufnahme dieser Migranten mit sich bringen könnte, die EU aber offenbar nicht.
„Die EU verhält sich wie ein unverantwortliches, gutherziges, dekadentes Kind. Sie hat ihre eigenen Institutionen und ihre eigene Bürokratie. Tatsache ist, dass das derzeit vorherrschende Denken der EU-Bürokratie von einer liberalen globalistischen Mentalität geprägt ist. Es ist am einfachsten, billigsten und schönsten, wenn irgendein Apparatschik in Brüssel den Gutherzigen spielt. Und er spielt Letzteres auf Kosten der nationalen, souveränen Staaten, die das hinnehmen, ertragen und bezahlen müssen.“ Das, so Pogačnik, ist das Problem internationaler Organisationen, denn sie haben kein Territorium und spielen mit den Budgets und dem Repertoire der Mitgliedstaaten. Ein gewisser David Sassoli etwa kann im Europäischen Parlament alles sagen, aber er wird nicht zur Rechenschaft gezogen und nicht dafür bezahlt. „Und am einfachsten ist es, den Speichellecker zu spielen“, meint Pogačnik. Es passt zu der multikulturellen Agenda, die die Menschen vorantreiben, und diese Agenda steckt sicherlich hinter den Kulissen. Nationalstaaten mit traditionellen Werten sind ein Hindernis für diese globalistische Agenda.
Präsident des Europäischen Parlaments David Sassoli · © European Union / Wikimedia CC-BY‑4.0
Dänemark wird Asylzentren außerhalb Europas errichten, aber wenn das Asyl gewährt wird, bleiben die Migranten in den Aufnahmeländern
Diese Agenda, so der Professor für internationales und europäisches Recht an der European Law School, zielt darauf ab, die Nationalstaaten zu „verwässern“; die Migration ist eine gute Gelegenheit, dies zu tun, und ein großer Teil der Bevölkerung fällt darauf herein. Der entscheidende Punkt ist jedoch, so Pogačnik, dass sich die EU mit all diesen Migrationsfragen, einschließlich der Auswahl und des Status dieser Menschen, außerhalb ihres Territoriums befassen sollte. Diese Probleme können in der Region gelöst werden. Ein Beispiel ist Dänemark, das ein Gesetz verabschiedet hat, das es dem Land erlaubt, Zentren für Asylbewerber außerhalb Europas einzurichten, in denen die Asylbewerber während der Bearbeitung ihres Antrags untergebracht werden können. In diesen Ländern würden die Migranten letztlich bleiben, wenn ihr Antrag genehmigt wird – d. h. im ersten (nahen) sicheren Nachbarland. Es ist unverständlich, dass Migranten so viele Länder, Kontinente und zahlreiche nationale Grenzen durchqueren müssen, bevor sie in ihre Heimat zurückkehren können. „All diese Fragen sollten dort behandelt werden, wo sie auftreten. Wenn nicht in dem Land, aus dem sie stammen, z. B. in Afghanistan, dann in einem ersten sicheren Nachbarland, das ein EU-Verbündeter ist.
Dieser Beitrag erschien zuerst bei DEMOKRACIJA, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.
Prawnik dr Miha Pogačnik: Bruksela nie może narzucać państwom kwot migrantów!
Dziennikarze powinni zapoznać się z tekstami traktatów założycielskich UE
Autor: Domen Mezeg (Nova24tv)
„Państwa członkowskie UE nie są zobowiązane do przyjęcia kwot migrantów, ani też UE nie może im tego prawnie narzucić. Dziennikarze powinni przeczytać teksty dwóch podstawowych traktatów, Traktatu założycielskiego UE (TUE) i Traktatu o funkcjonowaniu UE (TFUE), i skończyć z „Bruksela oczekuje, Bruksela żąda…“. straszenie. Strach to ignorancja“ – napisał ekspert prawa międzynarodowego dr Miha Pogačnik.
Tymi słowami międzynarodowy prawnik Miha Pogačnik zareagował na wyjaśnienia premiera Janeza Janšy dotyczące wprowadzających w błąd twierdzeń słoweńskiej gazety Drevnik. Janša: „Niewiarygodne wprowadzenie w błąd! Wymień mi członków UE, którzy przyjmą dodatkowe kwoty migrantów z Afganistanu. A nawet jeśli tak się stanie, to będzie to ich suwerenna decyzja, a nie decyzja UE o redystrybucji tych środków pomiędzy kraje. UE nie ma takich kompetencji, więc nie będzie korytarza UE. Gazeta przypomniała odpowiedź Brukseli na tweet Janšy, że UE i kraje mają obowiązek zająć się zagrożonymi ludźmi w Afganistanie.
W celu uzyskania dalszych wyjaśnień skontaktowaliśmy się z Pogačnikiem, który skomentował sprawę następująco: „Najważniejszą kwestią jest to, że UE ma tyle uprawnień, ile przyznano jej w traktatach założycielskich. Dlatego napisałem, że dobrze by było, gdyby dziennikarze przeczytali Traktat założycielski UE i Traktat o funkcjonowaniu UE.“ Jednak to suwerenna decyzja poszczególnych państw decyduje o tym, kto znajduje się na terytorium danego kraju. Tak więc UE nie może dyktować, które kraje i jakie kwoty przyjmują, jeżeli się na to nie zgadzają. „Kraj może odmówić przyjęcia kwot. Istnieje mechanizm solidarności, za pomocą którego poszczególne kraje mogą dzielić się „ciężarem uchodźców“ (uchodźców, nie migrantów!), robią to, ale bez zgody poszczególnych krajów nie jest to możliwe.“
Napływ migrantów ekonomicznych – Źródło obrazu: Twitter
Uchodźca to osoba uciekająca z obszaru, w którym jej życie lub bezpieczeństwo jest zagrożone i która ma rzeczywiste prawo do znalezienia schronienia w pierwszym bezpiecznym kraju. „Od Afganistanu po Słowenię, istnieje cała gama bezpiecznych krajów“ – wyjaśnia ekspert prawa międzynarodowego. Dlatego ktoś, kto przekracza granice, nie jest już uchodźcą w klasycznym sensie. Do tej pory byli to w dużej mierze tzw. „migranci ekonomiczni“, którzy mieli nawet swobodę wyboru kraju docelowego, w którym chcieli mieszkać, pracować i korzystać z jego systemu socjalnego. Wyjeżdżali więc np. do Szwecji, Niemiec, itd. lub po prostu tam, gdzie im to najbardziej odpowiadało. Byli to migranci – ludzie, którzy przybyli do Europy na przykład z powodów ekonomicznych. W przypadku Afganistanu Pogačnik uważa jednak, że należy rozróżnić, kim są ludzie, którzy naprawdę uciekają przed wojną, a kim ci, którzy wykorzystują okupację tego azjatyckiego kraju przez talibów do celów gospodarczych.
Niektóre kraje arabskie są bezpieczne, cywilizowane i bogate i mogłyby przyjąć migrantów ekonomicznych, ale ich nie chcą.
„I to jest linia podziału, której Europa nie może w tej chwili wyznaczyć. Uchodźcy wojenni mają prawo szukać schronienia w pierwszym bezpiecznym kraju sąsiednim, pozostali są migrantami. Ale o tym, kto kogo przyjmie, decydują poszczególne kraje członkowskie UE“ – mówi Pogačnik. Nasuwa się również pytanie, dlaczego zawsze mówi się tylko o Europie: są na przykład bogate w ropę kraje arabskie, a między nimi a Afganistanem istnieje pewna bliskość kulturowa. Jednocześnie kraje te są bezpieczne, uporządkowane, cywilizowane i mają bardzo wysoki standard życia (Bahrajn, Katar, Kuwejt, itd.). „To są kraje, które mają potencjał, aby przyjąć tych ludzi“. Według Pogačnika, powodem, dla którego kraje te wahają się przed ich przyjęciem, jest to, że są one świadome problemów, jakie może przynieść przyjęcie tych migrantów, ale UE najwyraźniej nie jest.
„UE zachowuje się jak nieodpowiedzialne, dobroduszne, dekadenckie dziecko. Ma swoje własne instytucje i swoją własną biurokrację. Faktem jest, że obecne dominujące myślenie biurokracji UE jest zdominowane przez mentalność liberalnego globalisty. Najłatwiej, najtaniej i najprzyjemniej jest, gdy jakiś aparatczyk w Brukseli zgrywa dobrodusznego. I rozgrywa te ostatnie kosztem narodowych, suwerennych państw, które muszą to znosić, wytrzymywać i za to płacić.“ Na tym, zdaniem Pogačnika, polega problem organizacji międzynarodowych, ponieważ nie mają one terytorium i grają budżetami i repertuarem państw członkowskich. Na przykład niejaki David Sassoli może powiedzieć w Parlamencie Europejskim wszystko, ale nie jest pociągany do odpowiedzialności i nie otrzymuje za to wynagrodzenia. „A najłatwiej jest grać cwaniaka“ – mówi Pogačnik. Pasuje to do wielokulturowej agendy, którą ludzie forsują, a ta agenda z pewnością jest zakulisowa. Państwa narodowe z tradycyjnymi wartościami stanowią przeszkodę dla tej globalistycznej agendy.
Przewodniczący Parlamentu Europejskiego David Sassoli · Źródło obrazu: © Unia Europejska / Wikimedia CC-BY‑4.0
Dania utworzy centra azylowe poza Europą, ale jeśli azyl zostanie przyznany, migranci pozostaną w krajach przyjmujących
Ten program, mówi profesor prawa międzynarodowego i europejskiego w European Law School, ma na celu „rozmycie“ państw narodowych; migracja jest dobrą okazją do tego, a duża część populacji daje się na to nabrać. Jednak według Pogačnika najważniejsze jest to, że UE powinna zajmować się wszystkimi tymi kwestiami migracyjnymi, w tym wyborem i statusem tych ludzi, poza swoim terytorium. Problemy te mogą być rozwiązane w regionie. Jednym z przykładów jest Dania, która przyjęła prawo pozwalające jej na tworzenie ośrodków dla osób ubiegających się o azyl poza Europą, w których mogą one przebywać w czasie rozpatrywania ich wniosków. W tych krajach migranci pozostaliby ostatecznie, gdyby ich wniosek został rozpatrzony pozytywnie – tj. w pierwszym (prawie) bezpiecznym kraju sąsiednim. To niezrozumiałe, że migranci muszą przekraczać tak wiele krajów, kontynentów i liczne granice państwowe, zanim będą mogli wrócić do domu. „Wszystkie te kwestie powinny być rozpatrywane w miejscu ich powstawania. Jeśli nie w kraju, z którego pochodzą, na przykład w Afganistanie, to w pierwszym bezpiecznym kraju sąsiednim, który jest sojusznikiem UE.
Ten artykuł ukazał się po raz pierwszy na stronie DEMOKRACJI, naszego partnera w EUROPEAN MEDIA COOPERATION.
Wie der endlose Krieg zur endlosen Pandemie wurde
- In einem kürzlich erschienenen Artikel legt der Journalist Glenn Greenwald Beweise dafür vor, dass die US-Regierung in den letzten 20 Jahren absichtlich über ihre Auswirkungen und Fortschritte in Afghanistan gelogen hat
- Die Beweise deuten darauf hin, dass der Afghanistankrieg dazu diente, Steuergelder an Sicherheitsunternehmen und afghanische Warlords zu verteilen.
- Wenn die US-Regierung routinemäßig lügt, um finanzielle Kriegsinteressen zu schützen, könnte sie dann auch über die COVID-Pandemie und ihre Facetten lügen, und zwar aus demselben Grund?
- Biologische Bedrohungen und Pandemien sind eine neue Form des Krieges, die auf Dauer angelegt ist und von der sowohl das Militär als auch Unternehmen profitieren.
- Uns wurde wiederholt gesagt, dass die COVID-Impfung Krankheiten weitaus besser verhindern wird als eine natürliche Infektion. Dies steht im Widerspruch zu allem, was wir wissenschaftlich wissen, und Daten aus der ganzen Welt beweisen, wie falsch diese Behauptung ist
In dem obigen Videobericht geht der Journalist Glenn Greenwald auf ein kürzlich veröffentlichtes Exposé ein, in dem er die US-Regierung beschuldigt, die Fähigkeiten der vom US-Militär ausgebildeten afghanischen Sicherheitskräfte herunterzuspielen.
„Mit der gleichen hinterlistigen Taktik, die sie schon in Vietnam angewandt haben, haben die politischen und militärischen Vertreter der USA das Land wiederholt über die Erfolgsaussichten in Afghanistan getäuscht“, schreibt Greenwald.
Er weist darauf hin, dass die Präsidenten in den letzten 20 Jahren immer wieder den Sieg über die Taliban und Al-Qaida verkündet und damit geprahlt haben, welch großartige Arbeit die USA bei der Ausbildung und Stärkung der afghanischen Sicherheitskräfte leisten.
Zuletzt, am 8. Juli 2021, betonte Präsident Biden, dass eine Machtübernahme durch die Taliban im Grunde unmöglich sei und dass „die afghanische Regierung und Führung … eindeutig in der Lage sind, die bestehende Regierung aufrechtzuerhalten“.
Eine Fehleinschätzung epischen Ausmaßes
Als ein Reporter Biden bat, sich zu Geheimdienstberichten zu äußern, in denen vor dem Zusammenbruch der afghanischen Regierung gewarnt wurde, dementierte Biden schnell: „Das ist nicht wahr. Das ist nicht wahr. Sie sind nicht zu diesem Schluss gekommen“. Er erklärte auch, dass „die Wahrscheinlichkeit, dass die Taliban alles übernehmen und das ganze Land beherrschen, höchst unwahrscheinlich ist.“ In seinem Artikel fährt Greenwald fort:
„Und dann, in einem Austausch, der aufgrund seiner schieren Falschheit von einem Präsidentenpodium aus wahrscheinlich historische Bedeutung erlangen wird, erließ Biden dieses Dekret:
Q. Herr Präsident, einige vietnamesische Veteranen sehen in diesem Rückzug in Afghanistan Anklänge an ihre Erfahrungen. Sehen Sie irgendwelche Parallelen zwischen diesem Rückzug und dem, was in Vietnam passiert ist, wo einige Leute das Gefühl haben.
DER PRÄSIDENT: Überhaupt keine. Null. Sie hatten ganze Brigaden, die durch die Tore unserer Botschaft brachen – sechs, wenn ich mich nicht irre.
Die Taliban sind nicht der Süden – die nordvietnamesische Armee. Sie sind nicht – sie sind nicht im Entferntesten vergleichbar, was ihre Fähigkeiten angeht. Es wird nicht vorkommen, dass in Afghanistan Menschen vom Dach einer Botschaft in den Vereinigten Staaten gehoben werden. Das ist überhaupt nicht vergleichbar.
Wenn Sie in den letzten Tagen die Nachrichten verfolgt haben, wissen Sie, dass diese Aussagen nicht gut ankamen, als die Taliban den Präsidentenpalast in Kabul einnahmen und das Personal der US-Botschaft in einer überstürzten Evakuierung mit dem Hubschrauber vom Dach geholt wurde, nachdem sich die Sicherheitskräfte den Taliban kampflos ergeben hatten.
Eine wiederholte Lüge macht sie nicht wahr
Am 21. Juli 2021 räumte General Mark Milley, Vorsitzender der Generalstabschefs, ein, dass „die Möglichkeit einer vollständigen Übernahme durch die Taliban besteht“, beharrte aber darauf, dass die afghanischen Sicherheitskräfte „die Fähigkeit haben, ihr Land ausreichend zu bekämpfen und zu verteidigen“.
Vor acht Jahren, im September 2013, erklärte Milley, die afghanischen Sicherheitskräfte seien „jeden Tag sehr, sehr effektiv im Kampf gegen die Aufständischen“ gewesen. Auch Außenminister Antony Blinken gab vor wenigen Monaten zu Protokoll, dass er Befürchtungen anprangerte, der Abzug der USA würde die Sicherheitslage in Afghanistan verschlechtern, und selbst wenn dies der Fall wäre, würde es nicht so bald geschehen.
„Nichts davon war wahr“, schreibt Greenwald. „Es war immer eine Lüge, die dazu diente, zunächst die endlose Besetzung des Landes durch die USA zu rechtfertigen und dann, als die USA sich anschickten, sich zurückzuziehen, ein schönes Märchen darüber auszuhecken, warum die vergangenen zwanzig Jahre nicht bestenfalls eine völlige Verschwendung waren.
Es ist einfach unvorstellbar, dass Bidens falsche Aussagen über die Bereitschaft der afghanischen Militär- und Polizeikräfte im letzten Monat nicht vorsätzlich waren. ~ Glenn Greenwald
Die Pentagon Papers, streng geheime Dokumente von Militärplanern, wurden im Juni 1971 veröffentlicht und bewiesen, dass die US-Beamten den Vietnamkrieg weitaus pessimistischer sahen, als sie öffentlich zugaben. Ein ähnlicher Bestand an Dokumenten über Afghanistan wurde 2019 von der Washington Post veröffentlicht. Laut der Post „sagten US-Beamte ständig, sie würden Fortschritte machen. Das taten sie nicht, und sie wussten es …“
War der Afghanistankrieg nichts als ein gewinnorientiertes Programm?
Seit 20 Jahren behaupten die US-Generäle, sie kämen bei der Ausbildung einer afghanischen Armee und einer nationalen Polizei, die das Land ohne ausländische Hilfe verteidigen kann, voran.
In Wirklichkeit haben die Militärausbilder „die afghanischen Sicherheitskräfte als inkompetent, unmotiviert und voller Deserteure beschrieben. Sie warfen den afghanischen Befehlshabern auch vor, die von den US-Steuerzahlern bezahlten Gehälter für Zehntausende von ‚Geistersoldaten‘ in die eigene Tasche zu stecken“, schrieb die Post.
Laut The Post widersprechen die Dokumente und Interviews nicht nur den öffentlichen Erklärungen der US-Präsidenten und Militärkommandeure, sondern beweisen auch, dass diese Erklärungen vorsätzliche Lügen waren. Statistiken und Erhebungen wurden auf Schritt und Tritt absichtlich verändert und manipuliert, um den falschen Anschein zu erwecken, dass Fortschritte gemacht würden und sich die Anstrengungen lohnten.
In Wirklichkeit scheint das gesamte Vorhaben in Afghanistan kaum mehr als ein gewinnorientierter Plan gewesen zu sein. In einem Artikel vom Juli 2021 interviewte der unabhängige Journalist Michael Tracey einen US-Veteranen des Afghanistankriegs, der an den Ausbildungsprogrammen für die afghanische Polizei und das Militär teilnahm:
„Ich glaube nicht, dass man überbewerten kann, dass dies ein System war, das im Grunde nur dazu diente, Geld zu verschwenden und Ausrüstung zu vergeuden oder zu verlieren‘, sagte er.
Was die US-Militärpräsenz dort betrifft, sah ich sie als eine große Geldtransferoperation an: eine endlose Geldgrube für US-Sicherheitsunternehmen und afghanische Kriegsherren, die alle wussten, dass kein wirklicher Fortschritt erzielt wurde, und die nur so viel Geld der US-Steuerzahler aufsaugen wollten, wie sie konnten, bevor der unvermeidliche Abzug und die Übernahme durch die Taliban anstand.
Greenwald weist auch darauf hin, dass Beweise, die ihm vom NSA-Whistleblower Edward Snowden zugespielt wurden, zeigten, dass die NSA jeden einzelnen Handyanruf in fünf Ländern, einschließlich Afghanistan, überwachte und aufzeichnete, was es höchst unwahrscheinlich macht, dass die USA den wahren Stand der Dinge nicht kannten.
„Es gab praktisch nichts, was in Afghanistan passieren konnte, ohne dass die US-Geheimdienste davon wussten. Es ist einfach unmöglich, dass sie alles so völlig falsch verstanden haben, während sie unschuldig und aufrichtig versuchten, den Amerikanern die Wahrheit darüber zu sagen, was dort geschah“, schreibt Greenwald, und fügt hinzu, dass angesichts der verfügbaren Fakten
„Es ist einfach unvorstellbar, dass Bidens falsche Aussagen über die Bereitschaft der afghanischen Militär- und Polizeikräfte im letzten Monat etwas anderes als Absicht waren.“
Afghanischer Veteran stellt die Fakten klar
Matt Zeller, ehemaliger Oberleutnant im Afghanistankrieg, ehemaliger Berater der afghanischen Sicherheitskräfte und Mitbegründer der Veteranenorganisation No One Left Behind, warf in einem MSNBC-Interview auch Präsident Biden vor, „eine dreiste Lüge“ zu erzählen.
Laut Zeller hat das US-Militär sicherlich nicht für alle Eventualitäten vorgesorgt, wie Biden behauptet, und das Weiße Haus hat wiederholt Pläne für die sichere und geordnete Evakuierung von amerikanischem Personal und Verbündeten im Krieg abgelehnt.
„Ich bin entsetzt, dass [Biden] glaubt, wir müssten nur 2000 Menschen evakuieren“, sagt Zeller. „Derzeit sind 86.000 Menschen in Afghanistan zurückgeblieben, und wir haben sie alle für die Regierung identifiziert“.
Werden wir auch bei COVID belogen?
Vielleicht fragen Sie sich jetzt, worauf ich hinaus will. Schließlich bin ich nicht für meine politischen Kommentare bekannt. Mein Punkt ist folgender: Wenn die US-Regierung routinemäßig lügt, um finanzielle Kriegsinteressen zu schützen, könnte sie dann auch über die COVID-Pandemie und ihre Facetten lügen, und zwar aus demselben Grund?
Genauso wie der militärisch-industrielle Komplex die Öffentlichkeit in die Irre führt, ziehen die Öl-, Pharma- und Bankindustrie die Fäden und belügen die amerikanische Öffentlichkeit und verbreiten Propaganda, um ihren Reichtum, ihre Macht und ihre Kontrolle zu erhalten und zu vergrößern.
So wie sich die US-Regierung in Bezug auf ihre Rolle in Afghanistan eklatant geirrt hat, irrt sie sich ebenso eklatant in Bezug auf COVID-19 – seine Gefahren, seine Verbreitung, seine Prävention und seine Behandlung. Das ist für jeden klar, der bereit ist, sich mit der Wissenschaft und den Daten zu befassen.
Interessanterweise stellte der Wikileaks-Gründer Julian Assange 2011 fest: „Das Ziel ist es, Afghanistan zu nutzen, um Geld aus den Steuerbasen der USA und Europas durch Afghanistan und zurück in die Hände einer transnationalen Sicherheitselite zu waschen. Das Ziel ist ein endloser Krieg, kein erfolgreicher Krieg.
Ebenso scheint das Ziel der Pandemie nicht darin zu bestehen, ihr ein Ende zu setzen. Vielmehr sind biologische Bedrohungen und Pandemien eine neue Form des Krieges, die auf Dauer angelegt ist und von der sowohl das Militär als auch Unternehmen profitieren.
Die Wahrheit kommt vielleicht nur langsam ans Licht, setzt sich aber in der Regel durch
So wie ihre Lügen über Afghanistan ihnen jetzt um die Ohren fliegen, vermute ich, dass auch ihre Lügen über COVID irgendwann auf sie zurückfallen werden. Zum Beispiel wurde uns wiederholt gesagt, dass die COVID-Spritzen Krankheiten viel besser verhindern als eine natürliche Infektion.
Dies steht im Widerspruch zu allem, was wir wissenschaftlich wissen, und Daten aus der ganzen Welt beweisen nun, wie falsch diese Behauptung ist. In Israel zeigen die Daten, dass die Hälfte aller COVID-19-Infektionen unter den vollständig Geimpften auftreten, 85 % bis 90 % der COVID-bedingten Krankenhausaufenthalte sind unter den vollständig Geimpften, und die vollständig Geimpften machen auch 95 % der schwer erkrankten COVID-19-Patienten aus.
Insgesamt ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektion bei Israelis, die eine COVID-Impfung erhalten haben, 6,72-mal höher als bei Personen, die sich von einer natürlichen Infektion erholt haben. Von den 7.700 neuen COVID-Fällen, die bisher während der aktuellen Infektionswelle, die im Mai 2021 begann, diagnostiziert wurden, waren 39 % geimpft, 1 % hatte sich von einer früheren SARS-CoV-2-Infektion erholt und 60 % waren weder geimpft noch zuvor infiziert.
In den USA, wo die Gesundheitsbehörden und die Regierung im Weißen Haus jetzt darauf bestehen, dass wir uns in einer „Pandemie der Ungeimpften“ befinden, wobei 95 % der Krankenhauseinweisungen und 99 % der Todesfälle unter denjenigen auftreten, die die Impfung verweigert haben,19 erfahren wir, dass dies auf Daten von Januar bis Juni 2021 beruht.
Am 1. Januar 2021 hatten nur 0,5 % der US-Bevölkerung eine COVID-Impfung erhalten. Mitte April hatten schätzungsweise 31 % eine oder mehrere Impfungen erhalten, und am 30. Juni waren 46,9 % „vollständig geimpft“. Die Verwendung von Daten aus einer Zeit, in der die Mehrheit der Amerikaner die Impfung noch nicht erhalten hatte, ist kaum ehrlich und transparent.
Was macht die natürliche Immunität überlegen?
Das Konzept, dass die natürliche Immunität der durch die Impfung hervorgerufenen Immunität überlegen ist, ist leicht zu verstehen, wenn man Folgendes bedenkt: Viren enthalten mehrere verschiedene Proteine. Durch die COVID-Impfung werden Antikörper gegen nur eines dieser Proteine, das Spike-Protein, gebildet.
Bei einer Infektion mit dem gesamten Virus hingegen entwickeln Sie Antikörper gegen alle Teile des Virus sowie T-Gedächtniszellen. Anstatt nur eine kleine Armee von eng fokussierten „Soldaten“ zu haben, verfügt man also über eine sehr große Armee mit einem viel breiteren Spektrum an Angriffsmöglichkeiten.
Dies erklärt auch, warum die natürliche Immunität einen besseren Schutz gegen Varianten bietet, da sie mehrere Teile des Virus erkennt. Wenn das Spike-Protein stark verändert ist, wie bei der Delta-Variante, kann die durch den Impfstoff ausgelöste Immunität umgangen werden. Bei der natürlichen Immunität ist dies nicht der Fall, da die anderen Proteine weiterhin erkannt und angegriffen werden.
Hinzu kommt, dass die COVID-Impfungen die Bildung von Varianten aktiv fördern, gegen die sie praktisch überhaupt keinen Schutz bieten, während diejenigen mit natürlicher Immunität keine Varianten verursachen und fast durchgängig gegen sie geschützt sind.
Folgen Sie dem Geld
Dass es sich bei COVID-19 um ein gewinnorientiertes Unternehmen handelt, lässt sich leicht daran erkennen, dass uns gesagt wird, Impfungen seien der einzige Weg in die Zukunft, und dass wir von nun an regelmäßig Auffrischungsimpfungen benötigen würden.
Kombiniert man das mit Impfpässen, ist es nicht schwer zu erkennen, wie eine nicht enden wollende Impf-Tretmühle entstehen kann, in der man die neuesten Impfempfehlungen befolgen muss oder seine Fähigkeit verliert, frei seiner Arbeit nachzugehen und sein Leben zu leben.
Irgendjemand profitiert von einem solchen Szenario, und das ist sicher nicht die breite Bevölkerung. Die Nutznießer sind der pandemische Industriekomplex, zu dem Big Pharma, Big Tech, große multinationale Investmentfirmen und der militärisch-industrielle Komplex gehören, die allesamt an der Rentabilität dieser Impfungen beteiligt sind.
Quellen:
- 1, 2, 3, 6, 10 Greenwald.substack.com August 16, 2021
- 4 Business Insider August 15, 2021
- 5 Taibbi.substack.com August 16, 2021
- 7, 8 The Washington Post 2019 The Afghan Papers
- 9 MTracey.substack.com July 13, 2021
- 11 Twitter Sam Husseini August 18, 2021
- 12 CDC.gov August 6, 2021
- 13 Reddit COVID-19 and Immunity
- 14 Bloomberg August 1, 2021 (Archived)
- 15 American Faith August 8, 2021
- 16 David Rosenberg 7 July 13, 2021
- 17 Sharylattkisson.com August 8, 2021
- 18 Sharylattkisson.com August 6, 2021
- 19 The New York Times July 16, 2021
- 20 Fox News
- 21 Bloomberg COVID Vaccine Tracker
- 22 Mayo Clinic COVID Vaccine Tracker
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Experten warnen! Pfizer-Schema zur Herstellung von Varianten bezogenen Impfstoffen wird zu mehr Varianten führen
Albert Bourla, CEO von Pfizer, erklärte gegenüber Fox News, dass das Unternehmen über ein System verfüge, um eine variantenspezifische Impfung innerhalb von 95 Tagen herzustellen, falls ein impfstoffresistenter COVID-Stamm auftauchen sollte.
„Jedes Mal, wenn eine Variante auf der Welt auftaucht, beschäftigen sich unsere Wissenschaftler mit ihr“, so Bourla. „Und sie untersuchen, ob diese Variante dem Schutz unseres Impfstoffs entgehen kann.“
Bourla sagte, Pfizer habe noch keine Varianten identifiziert, die dem Impfstoff entgehen könnten. Diese Aussage widerspricht jedoch den Ergebnissen zahlreicher Studien der Centers for Disease Control and Prevention (CDC), die eine nachlassende Immunität gegen die Delta-Variante belegen.
Pfizer und die Regierung Biden beriefen sich auf die CDC-Studien, als sie eine dritte Auffrischungsdosis für die immungeschwächte und die allgemeine Bevölkerung forderten.
Bourla sagte, Pfizer könne neue Versionen seines Impfstoffs zur Bekämpfung einer Variante innerhalb von drei Monaten nach deren Entdeckung herstellen.
„Wir haben einen Prozess entwickelt, der es uns ermöglicht, innerhalb von 95 Tagen ab dem Tag, an dem wir eine Variante als besorgniserregend identifizieren, einen maßgeschneiderten Impfstoff gegen diese Variante herzustellen“, sagte Bourla.
Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens weisen seit Monaten darauf hin, dass eine allgemeine Impfung in den USA und der Bevölkerung im Ausland die Möglichkeit verringern würde, dass das Virus weiter mutiert und sich Impfstoffen entzieht.
CDC-Direktorin Dr. Rochelle Walensky sagte bei einer Pressekonferenz am 27. Juli, die große Sorge sei, dass die nächste Variante, die nur ein paar Mutationen entfernt auftauchen könnte, möglicherweise den Impfstoffen entgehen könnte.
Das Beratungsgremium der britischen Regierung, die Scientific Advisory Group for Emergencies, erklärte, dass die höheren Raten der Viruszirkulation und -übertragung „mehr Möglichkeiten für das Auftauchen neuer Varianten“ schaffen.
Andere Experten argumentieren jedoch, dass es die allgemeine Impfung ist, die hochgradig übertragbare Ausbruchsmutanten hervorbringt, die in der Lage sind, Impfstoffe zu umgehen und die Ungeimpften einer Infektion auszusetzen.
Dr. Peter McCullough, Facharzt für Innere Medizin, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und klinische Lipidologie, sagte kürzlich in einem Podcast: „Es gibt eindeutig Informationsquellen, die darauf hindeuten, dass wir, sobald wir mit der Impfung beginnen und mehr als 25 % der Bevölkerung geimpft haben, es zulassen werden, dass eine der Varianten, die sich im Hintergrund halten, auftaucht, weil sie gegen den Impfstoff resistent ist.“
„Diese [Theorie] macht Sinn“, sagte McCullough. „Genau wie bei einem Antibiotikum werden wir, sobald wir einen bestimmten Prozentsatz der Abdeckung mit einem Antibiotikum erreicht haben, zulassen, dass sich eine resistente Bakterie weiterentwickelt.“
McCullough erklärte:
„Wenn wir sechs Monate zurückgehen, hatten wir in den Vereinigten Staaten etwa 14 Stämme oder mehr – alles relativ kleine Anteile. Es gab einen britischen, einen brasilianischen und übrigens auch einen Delta-Stamm – er war immer im Hintergrund zu finden. Es gab eine großartige Arbeit von Niessen und Kollegen aus Boston und Rochester, Minnesota, mit über einer Million sequenzierter Proben. Sie untersuchten die Impfraten in allen Ländern und den Anteil der Varianten und kamen zu dem Schluss, dass bei einer Impfung von mehr als 25 % der Bevölkerung ein dominanter Stamm sich durchsetzen wird.
„Wir haben in gewissem Sinne einen superdominanten Stamm geschaffen, wir haben einen superdominanten Stamm gefördert“, obwohl McCullough feststellte, dass die Delta-Variante wissenschaftlich gesehen milder ist.
In einem Interview im „RFK, Jr. The Defender Podcast“ zitierte McCullough eine am 10. August in The Lancet veröffentlichte Studie, die zeigt, dass Menschen, die gegen COVID geimpft sind, anfälliger für die Delta-Variante sind.
Laut McCullough haben die Autoren der Studie unter streng kontrollierten Bedingungen in einem Krankenhaus in Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam, ein weit verbreitetes Versagen des Impfstoffs und eine Übertragung nachgewiesen.
Geert Vanden Bossche ist Virologe und Vaccinologe und arbeitete mit GSK Biologicals, Novartis Vaccines, Solvay Biologicals, dem Global Health Discovery Team der Bill & Melinda Gates Foundation in Seattle und GAVI, der Global Alliance for Vaccines and Immunization in Genf, zusammen.
In einem Artikel vom 12. August sagte Vanden Bossche, dass eine universelle Massenimpfung zu einer dominanten Ausbreitung hochinfektiöser, neutralisierender Escape-Mutanten führen wird, und dass natürlich erworbene – oder durch Impfung neutralisierende – Antikörper immunisierten Personen keinen Schutz mehr bieten werden, während ein hoher Infektionsdruck das angeborene Immunabwehrsystem der Ungeimpften weiterhin unterdrücken wird.
„Das heißt, dass jede weitere Erhöhung der Durchimpfungsrate dazu beitragen wird, das Virus in eine Resistenz gegen neutralisierende, S-spezifische Abs [Antikörper] zu zwingen. Eine erhöhte virale Infektiosität, kombiniert mit der Umgehung der antiviralen Immunität, wird unweigerlich zu einem zusätzlichen Tribut an die menschliche Gesundheit und an Menschenleben führen“, so Vanden Bossche.
Bereits im März sagte Vanden Bossche:
„Es besteht kein Zweifel daran, dass fortgesetzte Massenimpfkampagnen dazu führen werden, dass sich neue, infektiösere Virusvarianten immer mehr durchsetzen und letztlich zu einem dramatischen Anstieg der Neuerkrankungen führen werden, obwohl die Durchimpfungsraten erhöht wurden. Es kann auch kein Zweifel daran bestehen, dass diese Situation bald zu einer vollständigen Resistenz der zirkulierenden Varianten gegen die derzeitigen Impfstoffe führen wird“.
Vanden Bossche sagte, dass eine Kombination aus Abriegelung und extremem Selektionsdruck auf das Virus sowie eine weltweite Massenimpfung zwar kurzfristig die Zahl der Fälle, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle verringern könnte, letztlich aber zur Entstehung weiterer Fluchtmutanten führen würde.
Dies werde die Impfstoffhersteller dazu veranlassen, die Impfstoffe weiter zu verfeinern, was den Selektionsdruck verstärke und immer mehr übertragbare und potenziell tödliche Varianten hervorbringe, fügte er hinzu.
Laut Dr. Robert Malone, Erfinder von mRNA- und DNA-Impfstoffen, weltweiter Experte für RNA-Technologien und in Harvard ausgebildeter Arzt, machen die Daten der CDC deutlich, dass wir die Ausbreitung von Delta bestenfalls verlangsamen, aber nicht aufhalten können, selbst wenn wir eine vollständige Aufnahme in Impfstoffe und eine vollständige Maskierung hätten.
Malone, der der Meinung ist, dass Tod und Invalidität in Hochrisikopopulationen immer noch eine Impfung rechtfertigen, schließt sich der Theorie von Vanden Bossche an, dass fortgesetzte Massenimpfkampagnen neue, infektiösere Virusvarianten ermöglichen werden.
„Geert Vanden Bossche – dem schließe ich mich jetzt an“, sagte Malone, „dass wir wirklich keine allgemeine Impfung durchführen sollten, weil wir damit nur Ausbruchsmutanten erzeugen.“
Fünf CDC-Studien zeigen abnehmende Impfimmunität gegen die Delta-Variante
Zwei Studien, die am 24. August von der CDC veröffentlicht wurden, zeigen, dass die Immunität der vollständig geimpften Amerikaner gegen COVID abnimmt, da die Delta-Variante inzwischen 98,8 % der COVID-Fälle in den USA ausmacht.
Eine Studie ergab, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen um fast 30 Prozentpunkte zurückgegangen ist, seit die Delta-Variante zum vorherrschenden Stamm in den USA geworden ist. Die Analyse ergab auch, dass die COVID-Impfstoffe nur zu 80 % wirksam sind, um eine Infektion bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen zu verhindern.
Die zweite Studie untersuchte 43.000 Einwohner von Los Angeles ab 16 Jahren. Zwischen dem 1. Mai und dem 25. Juli traten 25,3 % der COVID-Infektionen bei vollständig geimpften Personen und 3,3 % bei teilweise geimpften Personen auf.
„Die CDC warnte in ihrem Bericht, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs mit zunehmender Zeit seit der Impfung und wegen der geringen Genauigkeit der Schätzungen aufgrund der begrenzten Anzahl von Beobachtungswochen ebenfalls abnehmen könnte“.
Die Veröffentlichung der neuen Studien erfolgt eine Woche, nachdem die CDC ihre ersten drei Berichte über die Wirksamkeit des Impfstoffs veröffentlicht hat, die ebenfalls einen nachlassenden Impfschutz gegen die Delta-Variante zeigten.
Wie The Defender berichtete, bestätigten die am 18. August von der CDC veröffentlichten Daten, dass die Wirksamkeit der COVID-Impfung gegen die Infektion abgenommen hat und die Impfstoffe bei der Bekämpfung der Delta-Variante weniger wirksam sind.
Walensky von der CDC sagte während einer Pressekonferenz am 18. August, dass die Daten zeigen, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die SARS-CoV-2-Infektion mit der Zeit gegen die Delta-Variante abnimmt.
Eine Studie bewertete die Wirksamkeit von Pfizer und Moderna gegen Infektionen bei Pflegeheimbewohnern und stellte fest, dass sie von 75 % vor der Delta-Variante auf 53 % fiel, als die Delta-Variante dominant wurde. In der Studie wurde nicht zwischen asymptomatischen, symptomatischen und schweren Infektionen unterschieden.
In einer anderen Studie wurden Daten aus 21 Krankenhäusern verwendet, um die Wirksamkeit der mRNA-Impfstoffe von Pfizer und Moderna gegen Krankenhausaufenthalte im Laufe der Zeit abzuschätzen. Bei 1 129 Patienten, die zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs erhalten hatten, lag die Wirksamkeit des Impfstoffs 2 bis 12 Wochen nach der Impfung bei 86 % und nach 13 bis 24 Wochen bei 84 %.
Die dritte Studie, die sich auf Daten aus dem Bundesstaat New York stützt, ergab, dass die Wirksamkeit aller drei Impfstoffe gegen Infektionen von 92 % Anfang Mai auf 80 % Ende Juli zurückging, die Wirksamkeit gegen Krankenhausaufenthalte jedoch relativ stabil blieb.
Wie The Defender am 23. August berichtete, erteilte die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) dem COVID-Impfstoff von Pfizer die volle Zulassung für Personen ab 16 Jahren – ohne eine öffentliche Diskussion zuzulassen oder eine formelle Sitzung des Beratungsausschusses abzuhalten, um die Daten zu erörtern.
Aus den Unterlagen ging jedoch hervor, dass die FDA einen Antrag auf biologische Zulassung für den Impfstoff von Pfizer Comirnaty und nicht für den Impfstoff von Pfizer-BioNTech im Rahmen der derzeitigen Notfallzulassung (Emergency Use Authorization, EUA) genehmigt hatte.
Die FDA räumte ein, dass Pfizer zwar über „unzureichende Bestände“ des neu zugelassenen Comirnaty-Impfstoffs verfügt, dass aber „eine beträchtliche Menge“ des Pfizer-BioNTech-COVID-Impfstoffs – der im Rahmen der EUA hergestellt wurde – noch zur Verwendung zur Verfügung steht.
Die FDA erklärte, der Impfstoff von Pfizer-BioNTech, der unter EUA hergestellt wurde, solle nicht zugelassen werden, könne aber „austauschbar“ (Seite 2, Fußnote 8) mit dem neu zugelassenen Comirnaty-Produkt verwendet werden, wobei er rechtlich getrennt bleibe.
Ein Impfstoff, der unter EUA zugelassen ist, bietet den Pharmaunternehmen einen umfassenden Haftungsschutz unter dem PREP ACT für mögliche Schäden, die durch ihren Impfstoff verursacht werden. Zumindest im Moment ist der Impfstoff von Pfizer Comirnaty nicht haftungsgeschützt.
„Die eindeutige Motivation der FDA besteht darin, Pfizer in die Lage zu versetzen, schnell die Bestände eines Impfstoffs abzubauen, den die Wissenschaft und das Vaccine Adverse Events Reporting System als unangemessen gefährlich entlarvt haben und der durch die Delta-Variante obsolet geworden ist“, schrieben der Vorsitzende von Children’s Health Defense, Robert F. Kennedy, Jr. und Dr. Meryl Nass.
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Pathologe und Virologe Dr. Ryan: Die Spikes sind das Toxin
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Kampf der Titanen: Wind vs. Kohle

Geoffrey Pohanka
Die Schlagzeilen sind eindeutig: Erneuerbare Energien sind als Stromquelle für Amerika auf dem Vormarsch und die Kohle-Energie verabschiedet sich. Präsident Biden hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 30.000 MW an Offshore-Windenergie zu erzeugen, was 2.500 12-MW-Turbinen entspricht, und dabei ist die ständig wachsende Zahl der an Land gebauten und geplanten Windturbinen noch nicht berücksichtigt. Nach Angaben der U.S. Energy Information Administration (EIA) erzeugen erneuerbare Energien, zu denen Sonnen- und Windenergie, Geothermie, Biomasse und Wasserkraft gehören, inzwischen mehr Strom (20 %) als Kohle (19 %). Seit 2008 ist die Stromerzeugungskapazität aus Kohle um 28 % zurückgegangen, während die Stromerzeugung aus Kohle um 61 % gesunken ist (EIA).
Der Rückgang bei der Kohleenergie ist weitgehend auf das inzwischen reichlich vorhandene und kostengünstige Angebot an heimischem Erdgas zurückzuführen, das es den USA ermöglicht hat, ihre CO2-Emissionen auf den niedrigsten Stand seit 1992 und die Pro-Kopf-Emissionen auf den niedrigsten Stand seit 1950 zu senken. Obwohl die CO2-Emissionen von Erdgas pro Energieeinheit nur halb so hoch sind wie die von Kohle, haben viele die Erdgasenergie ebenso wie die Kohleenergie und vielleicht sogar die CO2-freie Kernenergie zum Aussterben verurteilt. Die meisten müssten denken, dass die Kohlekraft und die fossilen Brennstoffe im Allgemeinen in den Seilen hängen und auf den K.O.-Schlag seitens der erneuerbaren Energien und insbesondere der Windenergie warten.
Aber ist das wirklich der Fall?
Es gibt nur wenige Orte, an denen dieser Kontrast zwischen der zunehmenden Windenergie und der abnehmenden Kohlekraft so deutlich wird wie hoch in den Appalachen in Mount Storm, West Virginia. Hier befinden sich zwei Windprojekte, die Ned Power- und New Creek-Windprojekte, die aus 181 2-MW-Turbinen mit einer Gesamtkapazität von 367 MW bestehen, und das Dominion Energy Mount Storm-Kohlekraftwerk mit einer Erzeugungskapazität von 1.681 MW. Die Entfernung zwischen dem nächstgelegenen Windturm und dem Kohlekraftwerk beträgt weniger als zwei Meilen. Senator Harry Bird baute hier den Highway RT 48 (oft als Korridor H bezeichnet), um den Norden Virginias mit dem Zentrum West Virginias zu verbinden. Ich fahre diesen Highway oft auf dem Weg zu den zahlreichen Freizeitangeboten im Canaan Valley, West Virginia, dem höchstgelegenen größeren Tal östlich des Mississippi River.
Es ist ein beeindruckender Anblick, wenn man den steilen Appalachen-Kamm hinauffährt, mit den sich majestätisch drehenden Turbinen und dem Kohlekraftwerk im Hintergrund, das gewöhnlich eine riesige weiße Dampffahne aus seinen beiden riesigen Schornsteinen ausstößt. (Der weiße Dampf wird von den Schwefelwäschern des Kraftwerks verursacht). Ein Großteil der Kohle für das Kraftwerk wird per Lkw aus einer nur wenige Kilometer entfernten Mine angeliefert, der Rest kommt mit CSX-Zügen aus anderen Teilen West Virginias.
Man könnte logischerweise meinen, dass die Tage des Kohlekraftwerks gezählt sind, da die Zahl der Windturbinen in den Bergen ständig zunimmt. Es ist leicht zu erkennen, ob das Kohlekraftwerk in Betrieb ist oder nicht. Es gibt zwei Kessel für den großen Schornstein und einen Kessel für den kleineren Schornstein. Es gibt nur drei Möglichkeiten: keine Emissionen (das Kraftwerk produziert keinen Strom), ein Schornstein in Betrieb oder beides. Es ist nicht so einfach, herauszufinden, wie viel Strom die Windturbinen produzieren, da es hier sehr windig ist und sich die Flügel normalerweise drehen. Glücklicherweise können Interessierte auf der Website der EIA herausfinden, wie effektiv beide Energiequellen sind. Dort wird jede einzelne öffentliche Stromerzeugungsquelle in den USA aufgeführt und wie viel sie monatlich erzeugt.
Es gibt jedoch wichtige Unterschiede zwischen der Stromerzeugung aus Wind und aus Kohle. Wind ist im Allgemeinen nicht vorhersehbar oder zuverlässig und deckt sich nicht mit der Energienachfrage, die im Allgemeinen aufgrund von Jahreszeit, Tageszeit, Temperatur usw. besser vorhersehbar ist. Die Windenergie wird im Durchschnitt mit etwa 35 % der Nennkapazität betrieben, während Kohlekraftwerke bis zu 90 % ihrer Nennkapazität auslasten können. Während der Kessel eines Kohlekraftwerks unter Umständen acht Stunden oder länger braucht, um die maximale Stromproduktion zu erreichen, steht der Strom im Vergleich zur Windenergie dann zur Verfügung, wenn er gebraucht wird. Der Wind weht in der Regel tagsüber stärker und nachts schwächer, also genau dann, wenn der Strombedarf am größten ist. Ebenso weht weniger Wind bei sehr niedrigen und sehr hohen Temperaturen, also zu Zeiten, in denen die Stromnachfrage ebenfalls sehr hoch ist.
Die EIA-Website ist sehr aufschlussreich in Bezug auf die durch Wind- und Kohlekraft am Mount Storm erzeugte Energie und die Frage „Kann Windkraft die Kohlekraft ersetzen?“. Im 12-Monats-Zeitraum (Mai 2020-April 2021) wurde das Kohlekraftwerk mit etwa 32 % seiner Nennleistung betrieben. Die 181 Windturbinen arbeiteten mit etwas mehr als 21 % der Nennleistung. Das Kohlekraftwerk erzeugte 5.752 GWh Strom, die Windkraftanlagen 932 GWh. Um die vom Kohlekraftwerk im selben 12-Monats-Zeitraum erzeugte Elektrizität zu ersetzen, wären weitere 936 Windturbinen ähnlicher Größe erforderlich.
Der Spitzenwert der Stromerzeugung des Kohlekraftwerks lag im Juli 2020 (719 GWh), dem Monat mit der geringsten Windstromerzeugung (34,6 GWh). Im Juli produzierten die Windturbinen nur 4,8 % des vom Kohlekraftwerk erzeugten Stroms, während sie mit nur 9,4 % der Nennkapazität betrieben wurden. Im Monat Juli wären mindestens 3.764 Windturbinen ähnlicher Größe erforderlich, um den vom Kohlekraftwerk erzeugten Strom zu ersetzen, das nur zu 47 % ausgelastet war.
Da es sich hierbei nur um einen Durchschnittswert handelt und die Stromerzeugung der Windturbinen während eines Teils des Monats Juli tatsächlich nahe Null gewesen sein könnte, ist es möglich, dass keine Anzahl von Windturbinen die vom Kohlekraftwerk erzeugte Elektrizität ersetzen könnte, wenn nicht zumindest für einen Teil des Monats ein ausreichendes Batterie-Backup vorhanden wäre. Für 3.764 Windturbinen wären außerdem 427 Meilen Berggipfel erforderlich, die bis nach Vermont reichen. Ein Batterie-Backup-System mit einer Kapazität für 10 Tage der Juli-Stromerzeugung des Kohlekraftwerks würde fast 90 Millionen Dollar kosten.
Die Langlebigkeit der Kraftwerke ist auch ein wichtiger Kostenfaktor. Das Kohlekraftwerk Mount Storm nahm 1964, also vor 57 Jahren, die Stromerzeugung auf. Manche schätzen die Lebensdauer von Windkraftanlagen auf 30 Jahre, obwohl bei dem nahe gelegenen Pinnacle-Windprojekt mit seinen 23 Turbinen nach nur 10 Betriebsjahren die Rotorblätter und Turbinen ausgetauscht werden müssen, was 128 Millionen Dollar kostet.
Es ist klar, dass die Windenergie die Kohlekraft nicht verdrängen wird, zumindest nicht hier am Mount Storm. Windkraftprojekte und andere erneuerbare Energieträger schlagen sicherlich zu, während die Kohle als Energiequelle in diesem Land an Bedeutung verliert. Der eigentliche Schlag ist das Erdgas, das in West Virginia in Hülle und Fülle vorhanden ist. Da der Erdgaspreis in diesem Jahr beträchtlich gestiegen ist und jetzt bei 3,85 $ pro Million BTU am Henry Hub liegt, was einem Anstieg von 55 % seit April entspricht, wird die Kohleverstromung aufgrund ihres günstigeren Kostengefälles etwas begünstigt. Die EIA schätzt, dass der Kohleverbrauch bei der Stromerzeugung in den USA bis 2021 um 17 % steigen wird.
This article originally appeared at Real Clear Energy
Autor: Geoffrey Pohanka is a contributor to Real Clear Energy. He hails from Norfolk, VA.
Link: https://www.cfact.org/2021/08/22/clash-of-the-titans-wind-vs-coal/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE






