Kategorie: Nachrichten
Australien baut Quarantänelager
Wir berichteten schon mehrfach über die besondere Corona-Politik Australiens. Nun setzt «Lockdown Under» noch einen drauf. Wie The Age berichtete, haben in Mickleham, einem Vorort von Melbourne, die Bauarbeiten für ein Quarantänelager begonnen. Als Vorbild würden Behausungen für Minenarbeiter in Howard Springs im Northern Territory dienen. Diese wurden schon in ein Quarantänelager umgewandelt: 3500 Betten für Arbeiter wurden zu 850 Betten für positiv Getestete.
Das neue Lager, das Melbourne Centre for National Resilience (Zentrum für nationale Widerstandskraft), soll noch dieses Jahr eröffnet werden, so The Age. Es soll Platz für 1000 Menschen bieten, doch die Kapazität könne auf 3000 erweitert werden. Es werde aber bereits in Betrieb gehen, sobald 500 Betten im Laufe dieses Jahres fertiggestellt seien. Das Lager sei etwa 300 Meter von den Wohnhäusern entfernt, gleich neben der staatlichen Quarantäneeinrichtung für Haustiere.

Bauarbeiten am neuen Melbourne Centre for National Resilience.
Quelle: The Age
Es gab Kritik, weil die Gemeinde keine Möglichkeit erhalten hatte, sich zum Zentrum zu äussern. Premierminister Daniel Andrews sagte dazu:
«Wir wollen, dass die Gemeinde weiss, was dort vor sich geht, wir wollen, dass die Gemeinde Teil dieses Programms und dieses Prozesses ist. Aber wir müssen es bauen. Es besteht ein viel grösseres Risiko für die Menschen in ganz Victoria, einschliesslich Mickleham, wenn Tausende von Menschen in Hotels untergebracht sind, die nicht für eine Quarantäne gebaut wurden.»
Am 18. August 2021 markierte Melbourne 200 Tage Lockdown. Letzten Sonntag gingen Tausende auf die Strasse, um gegen die Massnahmen zu protestieren. Laut dem Polizeipräsidenten von Victoria gehörten die Proteste zu den gewalttätigsten, die er in den letzten zwei Jahrzehnten erlebt habe. Über 200 Demonstranten wurden verhaftet.

Proteste in Melbourne, 21. August 2021
Quelle: 9News/Getty

Proteste in Melbourne, 21. August 2021
Quelle: 9News/Chris Hopkins
Verbrühte und abgefaulte Haut, wahrscheinlich wegen Pfizer-Vakzin
Das Nachrichtenportal dailyveracity machte am 19. August 2021 auf eine neue Fallstudie aus New York aufmerksam. Darin wird der Fall einer Frau beschrieben, bei der sich eine Woche nach der Injektion mit dem Pfizer/BioNTech-Gen-Präparat eine toxische epidermale Nekrolyse bildete. Es könne keine andere Ursache als das Vakzin identifiziert werden, so die Autoren der Studie.
Die toxische epidermale Nekrolyse, eine Form des Lyell-Syndroms, ist eine lebensbedrohliche Hauterkrankung, die durch Blasenbildung und Schälen der Haut gekennzeichnet ist. Die obere Hautschicht (Epithel) verbrüht und verfault regelrecht. Meist sind Arzneimittel die Ursache, insbesondere Sulfonamide, Antiepileptika und Antibiotika.
Zunächst treten innerhalb von 1 bis 3 Wochen nach Beginn der Einnahme des auslösenden Arzneimittels grippeähnliche Symptome auf. Anschliessend bilden sich meist im Gesicht, am Hals und am Oberkörper, doch auch an anderen Körperstellen, rosettenförmige Flecken. Diese verschmelzen zu grossen, flachen Blasen und schälen sich über 1 bis 3 Tage ab. Neben der Oberhaut können auch Nägel und Augenbrauen verloren gehen. Häufig verspürt der Patient Haut-, Schleimhaut- und Augenschmerzen.
Meistens treten gleichzeitig mit der Hautabschälung schmerzhafte orale Verkrustungen und Erosionen sowie andere Symptome auf. Auch das Bronchialepithel (die Zellschicht, welche die Bronchien inwendig auskleidet) kann sich abschälen, sodass es zu Husten, Atemnot, Lungenentzündungen, Lungenödem und Sauerstoffmangel im Blut kommt.
Die 49-jährige Frau ohne medizinische Vorgeschichte sei mit Fieber und Hautausschlag in die Notaufnahme gekommen, schreiben die Autoren der im Cureus Journal of Medical Science veröffentlichten Fallstudie. Der Hautausschlag habe am Rumpf begonnen und sich auf Gesicht, Arme, Oberschenkel und Genitalien ausgebreitet, mit Geschwüren im Mund. Die purpurroten und dunkelroten Flecken seien miteinander verschmolzen und hätten Blasen gebildet, bei denen sich dann die Haut ablöste. Paracetamol habe keine Besserung gebracht.
Die Schleimhäute seien ebenfalls betroffen gewesen, in Form von ausgedehnten oralen Geschwüren und Krustenbildung durch Blutungen auf den Lippen sowie Bindehautentzündungen an beiden Augen zusammen mit Ablösung der oberen Augenlider und Schleimhautläsionen im Genitalbereich. Ihre Körperoberfläche sei schätzungsweise zu mehr als 30% von der Krankheit befallen gewesen.

Quelle: Cureus Journal of Medical Science

Quelle: Cureus Journal of Medical Science
Die Patientin habe in den letzten zwei Monaten vor dem Auftreten der Hautläsionen keine neuen Medikamente eingenommen oder kosmetische Behandlungen durchgeführt. Sie sei ängstlich gewesen und habe starke Schmerzen gehabt.
Der Frau seien zwei Dosen eines Tumornekrosefaktor-alpha-Hemmers (Etanercept) verabreicht worden. Zwei Tage nach der ersten Dosis seien keine neuen Läsionen mehr aufgetreten. Nach 22 Tagen sei sie vollständig geheilt gewesen und es wurden keine Nebenwirkungen festgestellt. Dieser Fall zeige eine extrem seltene Komplikation im Zusammenhang mit dem Covid-19-«Impfstoff». Die Vorteile der Covid-19-Impfung würden das potenzielle Risiko überwiegen, so die Autoren der Studie.
In diesem Zusammenhang berichtete dailyveracity auch über einen anderen, ähnlichen Fall. Letzten März erlitt Richard Terrell, 74, aus Virginia in den USA, eine Reaktion auf eine Covid-19-Impfung. Das Präparat verursachte einen schmerzhaften Ausschlag, der sich über seinen gesamten Körper ausbreitete und die Haut ablöste, so die Ärzte.

Quelle: abc 8News
Dies habe vier Tage nach der Verabreichung des Impfstoffs von Johnson & Johnson mit seltsamen Symptomen begonnen.
«Ich begann, ein kleines Unbehagen in meiner Achselhöhle zu verspüren, und ein paar Tage später bekam ich einen juckenden Ausschlag. Danach begann ich anzuschwellen und meine Haut wurde rot», sagte Terrell abc 8News.
Doch schon bald habe der Ausschlag seinen gesamten Körper bedeckt.
«Es ging alles so schnell. Meine Haut löste sich», sagte Terrell.
Er habe sich dann in die Notaufnahme des Krankenhauses begeben, wo die Ärzte feststellten, dass er eine unerwünschte Reaktion auf den Impfstoff erlitten habe, so abc 8News.
«Wir schlossen alle Virusinfektionen aus, wir schlossen Covid-19 selbst aus, wir vergewisserten uns, dass seine Nieren und seine Leber in Ordnung waren, und schliesslich kamen wir zu dem Schluss, dass der Impfstoff, den er erhalten hatte, die Ursache war», erklärte Dr. Fnu Nutan dem Sender.
Sie habe auch gesagt, dass der Vorfall lebensbedrohlich hätte sein können, wenn er unbehandelt geblieben wäre. Der Mann sei nie offiziell diagnostiziert worden, und es gebe keine Berichte über die genaue Art der Erkrankung, so dailyveracity.
Über einen weiteren Fall eines grossflächigen Hautausschlags nach dem Pfizer-Gen-Präparat berichtete Anfang Juli das Fachmagazin Vaccines. Beim betroffenen 43-jährigen Mann wurde ein leichter Anstieg der D-Dimere-Werte festgestellt. Auf erhöhte D-Dimere-Werte nach Covid-Impfungen machte schon Prof. Sucharit Bhakdi aufmerksam (wir berichteten). Erhöhte D-Dimere-Werte würden auf die Bildung von Blutgerinnsel hinweisen. Ein Kollege von Bhakdi habe bei über 30 Prozent der untersuchten, geimpften Patienten erhöhte D-Dimere-Werte festgestellt.
Das Nachrichtenportal dailyveracity weist im Artikel auch auf die Erkenntnisse von Dr. Byram Bridle, Professor für Virologie und Immunologie an der kanadischen University of Guelph, hin. Dr. Bridle schlug in der medizinischen Fachwelt Alarm wegen vertraulicher Tierversuchsdaten zum Biontech/Pfizer-Impfstoff, die die Anhäufung von Spike-Proteinen in Organen durch die mRNA-Impfstoffe von Moderna und Pfizer zeigen (wir berichteten).
Bridle, ein renommierter Impfstoffforscher, habe im vergangenen Jahr einen staatlichen Forschungsbeitrag in Höhe von 230’000 Dollar für die Entwicklung eines Covid-Impfstoffs erhalten, merkt dailyvercity an.
Die mRNA-Nanopartikel würden «nicht wie angenommen und von den Herstellern behauptet lokal an der Einstichstelle im Muskelgewebe verbleiben, sondern in teils dramatischer Konzentration in die Organe gelangen, wo sie von den dortigen Zellen nach und nach aufgenommen werden», so Bridle.
Wenn das Immunsystem den Ort angreife, an dem sich diese Proteine ansammeln, seien Autoimmunerkrankungen und andere ernsthafte Erkrankungen sehr wahrscheinlich, schreibt dailyveracity. Viele Ärzte würden Patienten, die schon eine Autoimmunerkrankung haben, bereits von der Impfung abraten.
Laut Bridle würden die neuen Forschungsergebnisse zeigen, dass das Spike-Protein aus der Covid-19-Impfung unerwartet in den Blutkreislauf gelangt, was eine plausible Erklärung für die Zehntausenden von gemeldeten Blutgerinnseln sowie Gehirn- und Fortpflanzungsschäden sei.
«Wir dachten, das Spike-Protein sei ein grossartiges Zielantigen, aber wir wussten nicht, dass das Spike-Protein selbst ein Toxin ist und ein pathogenes Protein darstellt. Wenn wir also Menschen impfen, impfen wir sie versehentlich mit einem Toxin», so Bridle.
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Kurzportrait
Dr. Regina Möckli ist Leiterin und Inhaberin des Zentrums «Zeme». Regina Möckli standen Natur und Kunst von klein an nahe. Ihr Hobby führte sie zu ihrem ersten Studium der Veterinärmedizin. Danach wechselte sie in die Humanmedizin. 1992 machte sie sich als Psychiaterin selbständig. Vier Jahre später arbeitete sie als Leiterin eines integralen Kurszentrums. Seit 1998 ist sie ins Yoga eingeweiht.
Engagement / Ziele
Das Zentrum Mettschlatt («zeme») steht im Dienst einer guten Gegenwart und einer nachhaltigen Zukunft. Sorgfalt und Achtung im Umgang mit uns selbst, unseren Mitmenschen, der Welt der Tiere und der uns tragenden Natur sind die Ziele, die wir uns setzen.
Das Ziel von Regina Möckli ist es, das Bewusstsein für die Natürlichkeit und Schönheit in uns zu wecken, und die Natur mit den ihr eigenen Gesetzlichkeiten anzuerkennen.
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Bundesregierung nicht an genauen Daten interessiert
Gabriel Felbermayr, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (ifW), bezeichnet die Datenerhebung in Deutschland zu Corona als unverlässlich und nicht zielgerichtet. Die Bundesregierung sei bis heute nicht an genauen Daten interessiert.
Von Beginn der Krise an habe es keinerlei solide und valide Daten gegeben. Weitreichende Einschränkungen seien auf Basis unvollständiger Zahlen und nicht aussagekräftigen Daten beschlossen worden, so Journalistenwatch in einem Artikel vom 18. August 2021. Gerne werde von der Regierung die Rolle eingenommen, dieses Virus sei neu und man müsse ständig dazulernen.
Dabei hätte längst die Möglichkeit bestanden, die Pandemiepolitik auf gehaltvollere Informationen abzustützen. Nach Journalistenwatch sei die einzige Erklärung dafür, warum das nach wie vor nicht gemacht werde, dass die Regierung wusste oder befürchtete, dass «echte» Zahlen ihre Panikpolitik nicht rechtfertigen würde.
Desinteresse seitens der Politik
Das ifW habe im Frühjahr 2020 mit dem Bremer Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie und weiteren Institutionen ein Konzept für ein Corona-Screening erstellt, so Journalistenwatch. Dieses sei der Bundesregierung vorgelegt worden und hätte ein «echtes Lagebild zur infektiologischen Gefahreneinschätzung ermöglicht». Felbermayr sagt im Spiegel-Interview:
«Systematische Datenerhebung ist politisch nicht gewollt.»
Die Corona-Statistik sei löchrig, Millionen Impfungen würden offenbar nicht erfasst. Felbermayr habe der Regierung vergebens ein umfassendes Panel vorgeschlagen, so der Spiegel. Dabei könnte man mit genaueren Zahlen Massnahmen zielgerichteter einleiten.
Die Experten wurden zwar beim Forschungs- als auch beim Bundesgesundheitsministerium vorstellig, doch «die beiden Ministerien haben den Ball hin- und hergeworfen und uns an das jeweils andere Ministerium verwiesen», so Felbermayr:
«Man hat wohl von vornherein nicht daran geglaubt, dass man mit besseren, unabhängig erhobenen Daten zielgenauere Politik machen könnte.»
Felbermayr hat schon früher Kritik an der Corona-Politik geäussert. Im Februar 2021 zum Beispiel habe es keinen Stufenplan gegeben, der eine Öffnungsstrategie anhand von klaren Kennziffern aufgezeigt hätte.
Noch nicht zu spät
Felbermayr zufolge sei es noch nicht zu spät, das Screening zu starten. Er hegt jedoch Zweifel, dass kurz vor der Wahl Interesse an einem genauen Datenbild besteht. Man wolle nicht, dass Informationen herauskommen, die vielleicht ein Politikversagen feststellen könnten.
Über 10.000 Afghanistan-Asylanten während Kurz‘ Kanzlerschaft in Österreich
Sebastian Kurz ließ sich in den letzten Tagen mit markigen Sprüchen in seinen Hofmedien feiern: In seiner Kanzlerschaft würden keine Afghanen in Österreich aufgenommen. Was er im Detail meinte, stand erst in hinteren Absätzen dieser Artikel. Tatsächlich schafften es während seiner Kanzlerschaft über 10.000 Afghanen nach Österreich. Nachdem kaum abgeschoben wird, ist es belanglos, wie die Fälle entschieden wurden.
Ein Kommentar von Michael Mayrhofer
Zunächst: Die Asylstatistik, herausgegeben vom Bundesministerium für Inneres, alle Zahlen beziehen sich auf Migranten aus Afghanistan:
2018: 2.120 Asylanträge, 50% positiv entschieden
2019: 2.979 Asylanträge, 46% positiv entschieden
2020: 3.137 Asylanträge, 41% positiv entschieden
2021: 1.880 Asylanträge, 33,28% positiv entschieden (bis incl. Juni)
Es fehlen die Asylanträge in den ersten Monaten seiner Kanzlerschaft sowie Juli und August 2021 – insgesamt werden es so bereits mindestens 11.000 Afghanen gewesen sein, die während Herrn Kurz‘ besonders glorreicher Kanzlerschaft ungehindert auf das österreichische Bundesgebiet vordringen konnten, um hier das Wörtchen „Asyl“ zu äußern. Insgesamt leben bereits mindestens 45.000 Afghanen in Österreich. Globalisten arbeiten bereits an umfassenden Rechten für den Familiennachzug selbst entfernter Verwandter.
Wer einmal da ist, bleibt im Sozialsystem
Ab diesem Zeitpunkt ist Wohnung, Ernährung und Taschengeld gesichert – und das bis in alle Ewigkeit. Denn es ist in der Praxis völlig unerheblich, dass in Summe weniger als die Hälfte der Afghanen einen positiven Asylbescheid erhalten. Es wird – im Gegensatz zu den ebenso markigen Sprüchen von Innenminister Nehammer – kaum abgeschoben. Wenn überhaupt, dann im niedrigen dreistelligen oder gar zweistelligen Bereich. Wir haben das vor kurzem in einem eigenen Artikel analysiert: Märchen von Afghanistan-Abschiebungen der Bundesregierung entlarvt
Exemplarisch einige der Schlagzeilen, mit denen Sebastian Kurz sich in dieser Woche inszenieren ließ:
- Euronews: Nicht unter meiner Kanzlerschaft – Kurz will keine Afghan:innen
- Heute: In meiner Kanzlerschaft keine Aufnahme von Afghanen
- Kurz: Keine freiwillige Aufnahme afghanischer Flüchtlinge
Angebliche Kurz-Behauptung völlig falsch
Was Kurz tatsächlich sagte, war, dass Österreich unter seiner Führung keine zusätzlichen Flüchtlinge aufnehmen solle. Das Problem ist allerdings in einer schnelllebigen Zeit, dass oftmals nur Überschriften gelesen werden, bevor man einen Daumen hoch setzt oder Inhalte mittels „Teilen“ auf Sozialen Medien weiterverbreitet. Somit bleibt die Behauptung in den Köpfen der Menschen, dass unter Kurz‘ Kanzlerschaft keine Afghanen nach Österreich kamen, noch kommen sollen. Und das ist natürlich in fatalem Ausmaß völlig falsch. 11.000 Menschen – das entspricht der Einwohnerzahl von Enns oder Hollabrunn.
Fraglicher Widerstand aus Oberösterreich
Für einige Verwunderung sorgten in den vergangenen Tagen die Ausführungen des oberösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner zum Thema. Dieser behauptete felsenfest, „Wir werden keine Asylanten auf Grundlage illegaler Migration in Oberösterreich aufnehmen„. Wahr ist, dass in den Bundesländern überhaupt kein Mitbestimmungsrecht besteht, wenn die Bundesregierung wieder einmal eine Aufnahme von Migranten beschließen sollte. Im Jahr 2015 ordnete die damalige Ministerin Mikl-Leitner (ÖVP) mittels die Kontingente an und konnte Zuwiderhandeln mit einem Durchgriffsrecht aushebeln. Die FPÖ ist in Oberösterreich nur der Juniorpartner der ÖVP – wenn in dieser Frage überhaupt jemand mitzureden hätte, dann diese. In der Regel folgt Haimbuchner dann aus Gründen des Koalitionsfriedens der Meinung von Landeshauptmann Stelzer (ÖVP). Aber so weit wird es gar nicht erst kommen.
Der Beitrag Über 10.000 Afghanistan-Asylanten während Kurz‘ Kanzlerschaft in Österreich erschien zuerst auf Info-DIREKT.
Angestellter des Monats [und Tony Blair nennt ihn Schwachkopf]
Falls es Ihnen so geht wie uns, und Sie den Wahnsinn, der um Sie herum vorgeht und von Polit-Kaspern als Normalität ausgegeben wird, nur noch mit einer ordentlichen Portion Humor mit häufigen Ausflügen in den Sarkasmus ertragen können, dann haben wir heute etwas, das den Abend ausklingen lässt: Da sage noch einer Joe Biden wird […]
Merkels Abschiedstour zu Putin und Selensky – Teil 2

Warum Merkel diese Abschiedstour gemacht hat, ist nicht wirklich ersichtlich, denn es wurden keine schriftlichen Abkommen geschlossen. Da Merkel in wenigen Wochen durch einen Nachfolger ersetzt wird, dürfte sie keine allzu wichtigen Absprachen für die Zukunft getroffen haben, denn ob ihre Nachfolger sich an solche hinter verschlossenen Türen getroffenen mündlichen Absprachen halten wird, ist mehr […]
Der Beitrag Merkels Abschiedstour zu Putin und Selensky – Teil 2 erschien zuerst auf Anti-Spiegel.
Vor Bundestagswahl: Welle der Zensur rollt durch soziale Netzwerke
In etwas mehr als 4 Wochen wird in Deutschland unter anderem der Deutsche Bundestag neu gewählt. Insbesondere in der nun beginnenden heißen Wahlkampf-Phase findet ein reger Austausch zwischen den Sympathisanten und Unterstützern der Parteien statt. Es wird argumentiert und diskutiert, auch in sozialen Netzen. Doch in den letzten Wochen wurden vermehrt Accounts gesperrt, die mit regierungskritischen Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Zufall, so kurz vor den Wahlen? Report24 hat sich das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ genauer angesehen und mit einem Leidtragenden gesprochen.
Von Max Bergmann
Das NetzDG trat am 01. Januar 2018 in Kraft und war ursprünglich ein Projekt des heutigen Bundesaußenministers Heiko Maas (SPD), damals noch in seiner Funktion als Bundesjustizminister. Bereits im Jahr 2015 wurde die Debatte um Hasskommentare im Internet lauter. Maas initiierte eine Taskforce, die Lösungsansätze für diese Form der vermeintlichen Internetkriminalität erarbeiten sollte. Ziel war die Löschung offensichtlich rechtswidriger Kommentare in sozialen Netzen. Doch Ergebnisse blieben aus und so wurde das „Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken“ (kurz: NetzDG) im Spätsommer 2017 verabschiedet.
NetzDG ist Exportschlager in autoritäre Regimes
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Artikel 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Während in Artikel 5 des Grundgesetzes klar geregelt ist, eine „Zensur findet nicht statt“, wies die Bundesregierung mit diesem neuen Gesetz private Betreiber sozialer Medien an, ihre Netzwerke zu zensieren – unter Androhung von Millionenstrafen. Und das System funktioniert: Weil der Staat auf Grund verfassungsrechtlicher Hürden nicht selbst zensieren darf werden kritische Kommentare heutzutage durch die Seitenbetreiber oft vorschnell ausgeblendet oder gelöscht um horrenden Strafen zu entgehen. Merkels Zensurgesetz ist ein Exportschlager schlechthin und wird von autoritären Regimen weltweit gerne kopiert.
Massive Einschränkung der Meinungsfreiheit
Doch abseits offensichtlich rechtswidriger Inhalte, die beispielsweise dem Tatbestand der Volksverhetzung nahekommen, werden vermehrt auch harmlose Inhalte zensiert. So kommt es derzeit auf Twitter und Facebook regelmäßig zu temporären oder gar permanenten Accountsperrungen von Nutzern, die sich kritisch zum Zuzug von Migranten aus Afghanistan oder der Impfkampagne der Bundesregierung äußern. Der FDP-Politiker Gerhard Papke wurde für eine Meinungsäußerung zum offensichtlichen Problem der Migrantengewalt in Deutschland von Twitter gesperrt. Die freie Journalistin Annabel Schunke, unter anderem tätig für die Jüdische Rundschau, Achse des Guten und Weltwoche, ist bekannt für ihre kritische Berichterstattung und ihre Haltung zur Regierungspolitik.
Auch Boris Reitschuster regelmäßig zensiert
Nach einem Beitrag zu den Messermorden von Würzburg wurde Schunke auf Twitter und Instagram gesperrt, auch Facebook gewährt der Journalistin mittlerweile keine Bühne mehr. In einem Kommentar äußerte sie sich dann selbst dazu und stellte fest, die Öffentlichkeit gewöhne sich schulterzuckend daran, dass soziale Netzwerke willkürlich Meinungen zensieren und User aussperren. Auch der freie Journalist Boris Reitschuster war vor einigen Wochen Opfer der Zensur regierungskritischer Aussagen, auch sein Account wurde auf Twitter temporär gesperrt. Die fortschreitende Zensur ist nichts anderes als eine verfassungswidrige und verachtenswerte Einschränkung der Meinungsfreiheit – durch indirekte Regierungsmaßnahmen, am Grundgesetz vorbei.
Zensur durch internationalen Medienkonzern Bertelsmann
Interressant !! pic.twitter.com/gna1w3QaUl
— Der Adler (@ist_gelandet) August 23, 2021
Doch wer steckt hinter der Zensur und wer entscheidet, was zensiert wird? Eine große Rolle hierbei spielt der internationale Medienkonzern Bertelsmann und seine Tochtergesellschaft „arvato“. Im Auftrag von Facebook betreibt „arvato“ bereits seit dem Jahr 2016 in Deutschland ein Zensurzentrum mit etwa 600 Mitarbeitern in Berlin, die Firma Competence Call Center betreibt ein weiteres Zensurzentrum mit etwa 500 Mitarbeitern in Essen. Die Süddeutsche Zeitung berichtete vor einigen Jahren über schlechte Arbeitsbedingungen in den sogenannten Löschzentren.
Ehemalige Mitarbeiter sprechen von oft undurchsichtigen Vorschriften, die sich regelmäßig ändern, psychisch belastender Arbeit, hohem Leistungsdruck und einer Bezahlung nahe dem Mindestlohn. Die Mitarbeiter seien zwar geschult, aber keine Juristen. Ein Mitarbeiter spielt Richter? In etwa so könnte man das formulieren. Gegenüber dem Portal Motherboard erklärte ein Facebook Sprecher, in der Regel entscheide der Mitarbeiter selbst über die Löschung eines Beitrags, stichprobenartig würde aber das Vier-Augen-Prinzip angewendet. Die beiden Konzerne tragen durch Ihre Zensurtätigkeiten in großem Maße zur Meinungsbildung und -verbreitung bei.
Prinzip der Willkür
Eine gewisse Willkür in der Lösch- und Zensurpolitik der sozialen Netzwerke ist mittlerweile nicht mehr von der Hand zu weisen. Der Bundesgerichtshof urteilte erst vor wenigen Wochen, Facebook dürfe Nutzerkonten nicht ohne Ankündigung sperren und müsse den Betroffenen Account-Inhabern vorab die Möglichkeit zur Stellungnahme einräumen. Trotz des Urteils des Bundesgerichtshofs hat Facebook am vergangenen Dienstag den aus ARD (Dokumentation „Wahlkampf im Netz“) und ZDF (Internet- und Fernsehprojekt „Manipuliert“ mit Sascha Lobo) bekannten „Humoristen“ und „Propaganda-Exorzisten“ der Alternative für Deutschland, Johannes Normann, wegen eines geteilten (nicht mal selbstverfassten) Beitrags für 30 Tage gesperrt – ohne Möglichkeit der Stellungnahme. Normann ist auch auf Twitter sehr aktiv, mehr als 5000 Nutzer folgen seinen Tweets. Report24 hat sich mit Johannes Normann getroffen und mit ihm über Zensur, Meinungsfreiheit und gezielte Attacken gegen ihn gesprochen.
Willkürlich auf Facebook gesperrt: Johannes Normann (AfD) im Interview
Max Bergmann: Herr Normann, auf Twitter haben wir gelesen, dass Facebook Sie schon wieder für 30 Tage gesperrt hat. Die Begründung ist ja nun aber etwas zweifelhaft, oder?
Johannes Normann: Richtig, Facebook unterbietet sich mit lächerlichen Sperren gegen die wirkliche Opposition, insbesondere vor der Bundestagswahl. Auch kurz vor der letzten Bundestagswahl (Anm. d. Red.: im Jahr 2017) und vor der EU-Wahl 2019 das gleiche Spiel bei mir.
Max Bergmann: Sie scheinen ja ganz besonders gefährlich zu sein für unsere Regierenden, warum glauben Sie, ist das so?
Johannes Normann: Der Komiker Dario Fo hatte gesagt: „Die Macht und zwar jede Macht, fürchtet nichts mehr als das Lachen, das Lächeln und den Spott“. Und ich habe offensichtlich die Gabe den Menschen zu zeigen, wie absolut lächerlich die „uns Regierenden/uns Ruinierenden“ sind.
Max Bergmann: Ich habe mir auch Ihre Homepage angesehen. Das ist ja ein einziger Wahnsinn, was man gegen Sie schon alles „veranstaltet“ hat.
Johannes Normann: Richtig, ich „kleiner Widerstandskämpfer“ bin wohl der Alfred Dreyfus vom Rauten-Reich und auch vom Söder-Reich, mein Mömbris ist ja nicht nur Mittelpunkt des Widerstandsbiotops „historisches Freigericht“, sondern auch das „Gallische Dorf von Bayern und Franken“. Ich wurde beruflich und finanziell total zersetzt. Und mindestens. 1 Million Euro GEZ und Steuergelder haben ARD, ZDF und die Amadeu-Antonio-Stiftung in meine Diffamierung wohl schon „investiert“. Aber alle Versuche waren „Satz mit X“. Und auch „kaufen“ habe ich mich nicht gelassen, ich hatte seitens des „Altparteienkartells“ und deren „Stiftungen“ einiges an unmoralischen Angeboten.
(Anm. d. Red.: Die Amadeau-Antonio-Stiftung ist eine „gemeinnützige Stiftung“, die sich den Kampf gegen vermeintlichen Rechtsextremismus auf die Fahne schreibt – unter Führung der ehemaligen Mitarbeiterin des Ministerium für Staatssicherheit Anetta Kahane. Auch auf Twitter sind mutmaßliche Mitarbeiter der Stiftung mit gut organisierten Melde-Accounts präsent, die konservative Nutzer gezielt diffamieren und gemäß NetzDG melden)
Hass und Hetze verbreiten zu müssen, ist zwanghaft. Der als @Norbinator2403, @einOssi, @einOssi1 und @Ungebeten1 dauerhaft gesperrte Bewunderer von Hitlers Generaloberst Heinz Guderian hat sich schon wieder regelwidrig angemeldet: als @Unerwartet111 pic.twitter.com/H3Qjq3Fnnj
— Michael (@Mica4711) September 30, 2019
Max Bergmann: Auch mit Staatsschutz und Staatsanwaltschaft haben Sie Ihren „Spaß“ bereits gehabt, was hat es damit auf sich?
Johannes Normann: Ja, schon 3 Aktionen vom „Staatsschutz“. Und ich bin wohl der erste „Regime-Kritiker“ der Geschichte, welcher durch 2 Gerichtsinstanzen gehen musste, damit er das „Regime“ auch „Regime“ nennen darf. Wegen einer humorvollen Twitter-Umfrage wollte eine „Staatsanwältin von Söder“ unbedingt, dass wegen „Verunglimpfung des Staates“ ein „Strafbefehl“ über 1.200 Euro gegen mich erlassen wird. Das Amtsgericht Alzenau hatte abgelehnt, die Beschwerde der Staatsanwältin wurde vom Landgericht Aschaffenburg (dort 3 Richter) ebenfalls abgelehnt.
Max Bergmann: Also gibt es bei Ihnen noch aufrichtige Richter, die den Rechtsstaat achten? Das ist erfreulich. Gegen Facebook werden Sie in dieser Sache auch klagen?
Johannes Normann: Ja, auch beim Sozialgericht hier hatte ich erfolgreich geklagt. Eine Freundin eines Parteifreundes ist Sozialanwältin, das hiesige Jobcenter hatte mir ja nach der Existenzvernichtung sogar Hartz IV verweigert. Ich habe schon Kontakt zu Rechtsanwalt Steinhöfel. Er sieht auch die absolute Rechtswidrigkeit. Und er hatte schon in der Vergangenheit für einen anderen Blogger erfolgreich vor dem Landgericht Aschaffenburg gegen Facebook geklagt. Interessant übrigens, dass der Ursprungspost, den ich ja nur geteilt hatte, noch immer auf Facebook zu lesen ist.
Max Bergmann: Rechtsanwalt Steinhöfel ist ja bekannt für sein Engagement in der Durchsetzung der Meinungsfreiheit. Es hört sich aber ein bisschen so an als gäbe es Probleme mit der Finanzierung des Verfahrens oder täuscht das?
Johannes Normann: Ja, es gibt ja einen von Steinhöfel verwalteten Spenden-Fonds für die Meinungsfreiheit. Gemäß seiner Aussage könne er aber meinen Fall nicht darüber abrechnen, da ich ja nicht parteilos bin. Ich als „AfD-Urgestein“ sehe die AfD übrigens primär als Bürgerbewegung gegen den ganzen Wahnsinn.
Max Bergmann: Die eine oder andere Spende eines AfD-Parteifunktionärs im Kampf für die Meinungsfreiheit und gegen willkürliche Zensur käme da ganz gelegen, oder?
Johannes Normann: Ja, durchaus, wobei jede Unterstützung im Kampf für die Meinungsfreiheit hilft, egal von wem. Ich will ein Exempel statuieren. Übrigens will ich auch Twitter verklagen, die mich auch bereits mehrfach aus völlig lächerlichen Grünen gesperrt haben.
Max Bergmann: Man munkelt, Sie wollen auch die ortsansässige Sparkasse, Ihren früheren Arbeitgeber, verklagen – stimmt das?
Johannes Normann: Ja, die „Helden“ haben tatsächlich den praktisch rückstandlosen Kredit für die Eigentumswohnung, in der meine Tochter mit meiner Ex-Frau wohnen, mit abenteuerlichen Begründungen gekündigt. Offensichtlich auf Befehl von „ganz oben“. Gerade mal noch 71.000 Euro Restschulden, die Wohnung wohl 200.000 Euro wert. Den Zustand „unserer Demokratie“ erkennt man übrigens am besten mit Blick auf den Umgang mit der AfD.
Max Bergmann: Wann sieht man Sie denn dann endlich im Parlament, aktuell sind Sie ja „nur“ Bundestagsnachrücker, oder?
Johannes Normann: Ja, trotz meiner nationalen und internationalen Prominenz bin ich zwar der Einzige aus ganz Unterfranken, der es überhaupt auf die AfD-Landesliste der „bayerischen Besatzungsmacht meiner Heimat“ geschafft hat, aber „dank“ „Parteifreunden“ aus dem „richtigen Bayern/Franken“ nur „Nachrücker“. 15 bayerische MdBs für die AfD und keiner aus Unterfranken dabei. Unterstützer und Parteifreunde aus Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland, wollten mich dort recht weit vorne auf deren Liste sehen, aber leider wurde der bereits terminierte Aufstellungsparteitag doch nicht fortgesetzt. In Nordrhein-Westfalen sind aber bald Landtagswahlen, und blaue Wunder in Nordrhein-Westfalen sind für das blaues Wunder in Deutschland enorm wichtig. Nach der Bundestagswahl ist übrigens angedacht, dass ich beim Aufbau der neuen Bundestagsfraktion massiv helfe. Ich gehörte und gehöre ja bekanntlich zu den Leuten, denen es weniger um sich, sondern vor allem um unsere Sache, die überfällige „Neue Wende“ geht, auch deshalb bin ich für die „Regierenden“ ja so gefährlich.
Max Bergmann: Was genau verstehen Sie unter „Propaganda-Exorzismus“?
Johannes Normann: Ich hatte, auch damit ich nicht vor Wut platze, die widerliche Propaganda „unserer Regierenden“ und „unserer Medien“ nicht unkommentiert gelassen. Meine Kommentare hatten oft viel mehr Zustimmung, als die Propaganda-Posts selbst. Und auch meine große Fangemeinde in den sozialen Medien hat auch mit eigenen Kommentaren unterstützt. Exponentielles Wachstum gibt es nun mal nicht nur bei Viren, sondern auch bei „wir wehren uns“.
Max Bergmann: Herr Normann, vielen Dank, dass Sie sich für uns und unsere Leser Zeitgenommen haben und uns die interessanten Hintergründe zu Ihrer Person geschildert haben. Für Ihren Kampf für die Meinungsfreiheit und gegen die Zensur unbequemer Meinungen wünschen wir natürlich viel Erfolg, und, halten Sie uns auf dem Laufenden.
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Warum eine ideologisch manipulierte Sprache unser Denken blockiert – und was wir dagegen tun können. Schluss mit der Sprachmanipulation durch die »Qualitätsmedien«! Der Bestsellerautor Thor Kunkel erklärt anhand von circa 300 teils illustrierten Beispielen, wie Begriffsumdeutungen den gesunden Menschenverstand ausschalten sollen. Durch Sprachregelungen errichtet eine gleichgesinnte Obrigkeit aus Politikern und Journalisten immer neue moralische Denkblockaden, die eine kritische Auseinandersetzung mit den Realitäten verhindern sollen. Denn was nicht gedacht werden kann, kann auch nicht artikuliert werden.
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Die Arzneimittelaufsichtsbehörde von Grossbritannien wird von der Bill & Melinda Gates Foundation “finanziert”
Die Arzneimittelaufsichtsbehörde von Grossbritannien wird von der Bill & Melinda Gates Foundation “finanziert”
23.08.2021, 21:56 Uhr. >b’s weblog – https: – We do receive funding from the Bill and Melinda Gates Foundation as well as other sources outside government such as WHO. This funding mainly supports work to strengthen regulatory systems in other countries. The majority of our income comes from the pharmaceutical industry through fees. For example, all Marketing Authorisation applicants have to pay…
Ein Nachruf des russischen Fernsehens auf den Afghanistankrieg der Nato

Der Beitrag des russischen Fernsehens über die Geschichte der Versuche der Imperien, Afghanistan zu erobern, fand ich sehr interessant, weil er sehr deutlich aufgezeigt hat, dass sie alle nach dem gleichen Schema an und in Afghanistan gescheitert sind. Daher habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt. Beginn der Übersetzung: Afghanistan ist auch bekannt als […]
Der Beitrag Ein Nachruf des russischen Fernsehens auf den Afghanistankrieg der Nato erschien zuerst auf Anti-Spiegel.
Absurdistan: wo blieben die Milliarden des Westens?
Die westlichen Länder, insbesondere die USA und Großbritannien, haben in den letzten Jahren Milliarden von Dollar nach Afghanistan gepumpt, aber das Gegenteil von dem erreicht, was sie wollten. Sie wollten eine neue Gesellschaft aufbauen, aber stattdessen wurde das Geld benutzt, um die Korruption zu fördern, die den Nährboden für die Rückkehr der Taliban bildete. Millionen wurden für Schulen ausgegeben, die zusammengebrochen waren oder nicht genügend Bänke hatten. Die Hilfslieferungen landeten oft auf den Ländereien von Warlords und Mafiabossen, was die Armut nur noch vergrößerte.
Bevor die Taliban Afghanistan zurückeroberten, unternahmen die westlichen Länder etliche Versuche, die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu verbessern und eine neue Gesellschaft aufzubauen. Infolgedessen haben sie Unsummen von Geld in das Land gepumpt, was ganz einfach eine Verschwendung war“, so die Daily Mail.
Die toskanischen Ziegen
Neun toskanische Ziegen wurden vom Pentagon nach Afghanistan geflogen, um die lokale Kaschmirindustrie anzukurbeln und Tausende von Arbeitsplätzen zu schaffen. Für das Programm waren insgesamt 4,4 Millionen Pfund vorgesehen.
Diese Ziegen wurden mit einheimischen Tieren gepaart, um die Qualität zu erhöhen. Die toskanischen Ziegen kamen jedoch mit den Bedingungen in Afghanistan nicht zurecht, mehrere Tiere wurden krank, sie wurden auf zu kleinem Raum gehalten und die hohen Futterpreise machten das Geschäft unrentabel, so dass der afghanische Partner von dem Geschäft zurücktrat. Das Programm starb still und leise in Ungnade, nachdem das Geld der Steuerzahler völlig verschwendet wurde.
Die Behörden konnten nicht einmal sagen, was danach mit den italienischen Ziegen geschah, möglicherweise wurden sie geschlachtet und gegessen.
Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair, der die Invasion Afghanistans im Jahr 2001 befürwortete, bezeichnete es als seine Pflicht, Afghanistan wieder aufzubauen, doch abgesehen von einigen Fortschritten in den Bereichen Bildung, Frauen und Soziales haben ausländische Interventionen vor allem die Korruption und damit die Rückkehr der Taliban gefördert.
Die Verschwendung war einfach atemberaubend
Das Geld wurde für Geisterschulen, Phantom-Militäreinheiten, tragikomische und dilettantische Drogenoperationen und milliardenschweren Bau- und Treibstoffbetrug ausgegeben.
US-Diplomaten vor Ort berichteten Washington, dass ein afghanischer Vizepräsident mit 38 Millionen Pfund in bar nach Dubai flog und dass Drogenhändler und korrupte Beamte wöchentlich 170 Millionen Pfund aus einem Land schmuggelten, in dem das Durchschnittseinkommen nur 430 Pfund pro Jahr beträgt.
Dies zeigt, welche Auswirkungen es hat, wenn riesige Mengen an Hilfe in ein Land gepumpt werden, das sich in einem Konflikt befindet. Vor mehr als einem Jahrzehnt erklärte der US-Sondergesandte Richard Holbrooke, dass die Korruption die Bemühungen um den Aufbau einer neuen Demokratie zunichte mache. Sie ist das wichtigste Rekrutierungsinstrument der Taliban.
Rekrutierung junger Männer
Die Vereinten Nationen warnen seit mehr als einem Jahrzehnt davor, dass die afghanischen Sicherheitskräfte Minderjährige rekrutieren. Im vergangenen Jahr räumte das US-Außenministerium ein, dass in Afghanistan nach wie vor die Gefahr besteht, dass hochrangige Beamte kleine Jungen als Sexsklaven halten. Trotzdem sind sie nie strafrechtlich verfolgt worden.
In den ersten Jahren nach 2001 war der US-Haushalt für zivile Zwecke relativ gering, da das meiste Geld für die Bekämpfung des Terrorismus ausgegeben wurde. Die Vereinigten Staaten versprachen, bis Ende 2004 1.000 Schulen und Kliniken zu bauen oder zu renovieren, aber sie haben kaum ein Zehntel davon erreicht. Dann wurden die Geldhähne aufgedreht, denn „Nation-Building“ wurde zum Schlüsselwort.
Es gab viele absurde Investitionen, wie z. B. 32 Millionen Pfund für eine Erdgasquelle, 140 Mal mehr als der Bau einer Gasquelle im benachbarten Pakistan kostet. Erst nach dem Bau wurde den Projektverantwortlichen klar, dass die Umrüstung der Autos auf Gas mehr kostet als das durchschnittliche Jahreseinkommen, so dass kein Afghane die Gasquelle nutzen wird.
Oberst Christopher Kolenda, ein US-Militärberater, sagte, Afghanistan sei bis 2006 zu einer Kleptokratie statt zu einer Demokratie geworden. Diejenigen, die Politiker werden wollten, zahlten korrupten Parteien und Führern große Summen für das Amt, und dann wurden die Bestechungsgelder aus Hilfsprogrammen oder dem illegalen Verkauf von Uniformen und Munition zurückgestohlen, aber die Politiker ließen sich auch gerne auf Drogenhandel und Entführungen ein.
In Anbetracht dessen ist es kein Wunder, dass das britische Vorgehen gegen den Mohnanbau in Höhe von 6,6 Milliarden Pfund bzw. 2.800 Milliarden Pfund gescheitert ist. Im Büro eines lokalen Gouverneurs, der an dem Anti-Opium-Programm beteiligt ist, wurden 9 Tonnen Mohnsamen gefunden. Nachdem er entlassen worden war, schloss er sich mit allen 3.000 seiner Männer den Taliban an.
Im Jahr 2010 war das Ausmaß der Korruption in dem Land deutlich zu erkennen, trotz der enormen Geldsummen, die von westlichen Ländern bereitgestellt wurden. Die USA haben in zwei Jahrzehnten fast tausend Milliarden Dollar ausgegeben, und Großbritannien hat 30 Milliarden Pfund, davon 3,3 Milliarden Pfund für Entwicklungshilfe, in einem Land mit 38 Millionen Einwohnern ausgegeben. Wären alle internationalen Hilfsgelder einfach unter den Afghanen verteilt worden, wäre jeder Bürger sofort Millionär geworden. Stattdessen ist die Zahl der armen Menschen in einem ohnehin schon armen Land noch gestiegen. Eine Bank in Kabul hat über ein Netz von Briefkastenfirmen „Kredite“ an Minister, Beamte und führende Militärs vergeben, die sich auf 12 Prozent des jährlichen BIP des Landes belaufen.
Die Bank gab außerdem 117 Millionen Pfund für 35 Luxusvillen in Dubais Inselkomplex Palm Jumeirah aus, die für VIP-Unterhaltung genutzt wurden.
All das Geld hat nur zur Korruption beigetragen.
Vor drei Jahren deckte das Redevelopment Inspectorate auf, dass von den 38 Milliarden Pfund, die für Sanierungsprojekte ausgegeben wurden, 11,4 Milliarden Pfund gestohlen, verschwendet oder verloren wurden.
Schulen ohne Schulbänke
Viele Schulen werden inzwischen nach dem westlichen Modell gebaut, allerdings zu einem fünfmal höheren Preis. In den Gebirgsregionen konnten die Schulen nicht mit den üblichen schweren Dächern ausgestattet werden, und die leichteren Dächer stürzten im Winter wegen der starken Schneefälle ein. Die USA gaben 800 Millionen Pfund für diese Schulen aus, doch die Hälfte von ihnen verfügte nicht über genügend Tische oder Stühle. Es wurden Gelder an Personen vergeben, die nicht existierten, und Lehrer fälschten Namen.
Ein Kraftwerk kostete 246 Millionen Pfund, zehnmal mehr als geplant, und lieferte dann weniger als ein Prozent der versprochenen Leistung, weil kein Geld für den Betrieb vorhanden war. Sogar der 62-Millionen-Pfund-Kredit für das Hotel gegenüber der US-Botschaft ist verschwunden.
Gert Berthold, ein Buchhalter, der an der Analyse eines milliardenschweren Vertrags beteiligt war, kam zu dem Schluss, dass vier von zehn Dollar in die Taschen von korrupten Beamten, Gangstern oder Rebellen flossen.
Und das Ergebnis ist bekannt: Ein demokratischer US-Präsident am Rande des Nervenzusammenbruchs, Joe Biden, zieht sich, grob gesagt, völlig sinnlos aus Afghanistan zurück. Die Taliban-Terroristen haben sofort mit Hinrichtungen auf der Straße und einer Fahndung begonnen. Es wird erwartet, dass schätzungsweise 5 Millionen Afghanen nach Europa fliehen wollen und Migranten erneut versuchen werden, Europa zu überfluten. Und in Brüssel ist wieder von verbindlichen Quoten die Rede.
Quelle: origo.hu






