Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Starke Zunahme von «Ansteckungen» nach Massenveranstaltungen in Massachussetts

Aus dem Untersuchungsbericht der Centers for Disease Control (CDC):

Im Juli 2021 wurden 469 Covid-19-Fälle bei Einwohnern von Massachusetts festgestellt, die mit mehreren Sommerveranstaltungen und grossen öffentlichen Versammlungen in einer Stadt in Barnstable County, Massachusetts, in Verbindung gebracht wurden; die Durchimpfungsrate unter den in Frage kommenden Einwohnern von Massachusetts betrug 69%. Ungefähr drei Viertel (346; 74%) der Fälle traten bei vollständig geimpften Personen auf.

Am 27. Juli empfahlen die CDC, dass alle Personen, einschliesslich der vollständig geimpften, in öffentlichen Gebäuden in Gebieten mit hoher oder erheblicher Covid-19-Übertragung Masken tragen sollten. Die Ergebnisse dieser Untersuchung legen nahe, dass selbst Gebiete ohne erhebliche oder hohe Covid-19-Übertragung eine Ausweitung der Präventionsstrategien in Betracht ziehen könnten, einschliesslich der Maskierung in öffentlichen Gebäuden und unabhängig vom Impfstatus, angesichts des potenziellen Infektionsrisikos bei der Teilnahme an grossen öffentlichen Veranstaltungen, an denen Reisende aus vielen Gebieten mit unterschiedlichem Übertragungsgrad teilnehmen.

Spanien: Gesundheitsministerin kündigt die dritte «Auffrischungsdosis» an

Keine Überraschung: Spanien hält die Impfmaschinerie in Schwung. Wie Gesundheitsministerin Carolina Darias am vergangenen Freitag versicherte, «deutet alles darauf hin», dass ihr Ministerium eine «dritte Auffrischungsdosis des Covid-19-Impfstoffs verabreichen» wird. Allerdings steht noch nicht fest, wann mit der Auslieferung begonnen wird. Klar ist dagegen, dass sich die Spanier auf experimentelle Gen-Spritzen einstellen müssen.

In einem Interview mit dem Radiosender Onda Cero habe Darias bekannt gegeben, dass die links-sozialistische Regierung Verträge im Wert von 1,8 Milliarden Euro mit Pfizer/BioNTech und fast 480 Millionen mit Moderna unterzeichnet habe, verkündete der Mainstream. Damit solle sichergestellt werden, dass man der Bevölkerung auch in den Jahren 2022 und 2023 «Impfstoffe» verabreichen könne.

Auf die Frage, ob die Spanier jedes Jahr geimpft werden müssen, erklärte Darias: «Ja, ohne Zweifel.» Und sie betonte, dass das Ziel nun darin bestehe, die «Impfung aller fortzusetzen, bis möglichst 100 Prozent» der spanischen Bürger geimpft seien.

Wenn Kantone Covid-Zahlen zur Verfügung stellen: Jedem sein eigenes Süppchen!

Diese Pandemie hält uns mit einer Reihe von Zahlen auf Trab. Jeder Kanton handhabt die Bereitstellung der Covid-Daten für die Öffentlichkeit nach seinen eigenen Vorstellungen. Bis zum 30. Juni veröffentlichte der Kanton Waadt täglich die wichtigsten Zahlen in einer für jedermann verständlichen Excel-Tabelle. Damit ist nun leider Schluss.

Wir haben alle gelernt, den Tanz der Zahlen im Zusammenhang mit der Pandemie zu verstehen und zu verfolgen. Erinnern wir uns daran, dass gleich zu Beginn der Krise die Todesfälle gezählt wurden. Dann die Belegung der Intensivpflege-Betten. Dann die Krankenhausaufenthalte. Und schliesslich die positiven Fälle.

Also richtete jeder Kanton seine eigene Website ein, entsprechend seinem eigenen Verständnis, seiner Ansicht und seiner Überzeugung, wie, wann und was er den Bürgern mitteilen möchte. Dies reicht von einer Veröffentlichung pro Tag (in den Kantonen Genf, Waadt, Neuenburg und Fribourg) bis zu einer Zusammenfassung pro Woche (in den Kantonen Wallis, Jura).

Die Waadtländer, die die Entwicklung dieser Pandemie verfolgen wollten, konnten einen Link nutzen, der zu einer einfachen, täglich akribisch aktualisierten Excel-Datei mit einer Übersicht aller wichtigen Zahlen führte: neue Krankenhauseinweisungen; laufende Krankenhauseinweisungen – einschliesslich Intensivpflege; Anzahl der bestätigten positiven Fälle, sowohl neue als auch insgesamt; Anzahl der neuen Todesfälle unter den bestätigten Fällen; und am Ende der Tabelle die Summe der kumulierten Todesfälle seit dem 10. März 2020.

Die Waadtländer, die aufgehört haben, Radio zu hören und/oder fernzusehen, weil sie von angstmachenden Nachrichten genervt waren, konnten sich mit der Konsultation dieser Liste beruhigen. Beruhigen, weil es seit Anfang 2021 nichts Besonderes mehr zu berichten gibt: Es gibt wenige positive Fälle und vor allem sehr wenige Todesfälle im Zusammenhang mit Covid. Die Pandemie scheint seit sieben Monaten unter Kontrolle zu sein in diesem Kanton mit mehr als 800’000 Einwohnern.

Aber leider hat der Kanton Waadt per 1. Juli die Veröffentlichung der Zahlen an den Bund übertragen. Der Grund dafür ist noch nicht bekannt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels war die Anfrage beim Gesundheitsamt des Kantons noch pendent.

Tatsache ist, dass es nun lästiger und schwieriger ist, die konkreten Daten zu finden. Man wird auf die Website des BAG verwiesen, wo man hier und dort klicken muss, um das Gewünschte zu finden. Im Excel-Format kann man die Informationen auch nicht mehr herunterladen.

Ist der grösste Kanton der Westschweiz dabei, ein Zahlen-Verwirrspiel zu gestalten und die Kommunikation schliesslich dem BAG zu überlassen, das seine eigene Suppe damit kocht? Wir hoffen, bald eine Antwort vom Kanton zu erhalten.

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Dieser Text wurde uns von Bon pour la tête zur Verfügung gestellt, dem führenden alternativen Medium der französischsprachigen Schweiz. Von Journalisten für wache Menschen.

Illegale Migranten strömen über die grüne Grenze

108 illegale Migranten wurden innerhalb von 12 Stunden bei dem Versuch festgenommen, die ungarische Grenze mit Hilfe krimineller Schlepper zu überqueren

Von László János Szemán

Immer mehr illegale Migranten werden mit Hilfe von Schleppern nach Ungarn eingeschleust, um dann von organisierten kriminellen Banden nach Österreich und Deutschland gebracht zu werden. Ungarische Polizisten und Soldaten fangen Hunderte von illegalen Grenzgängern in verschiedenen Teilen Ungarns ab.

Illegale Migranten aus Serbien verletzen immer wieder die ungarische Souveränität und überschreiten mit Hilfe von Menschenschmugglern die grüne Grenze. Die meisten von ihnen werden von der Polizei auf ungarischem Hoheitsgebiet abgefangen, und diejenigen, die ihre Identität nicht glaubhaft nachweisen können, werden zurück zur vorläufigen Sicherheitsgrenzverwahrung eskortiert. Polizeibeamte berichten, dass sich Tausende von Migranten entlang der Balkanroute in Richtung Westeuropa aufgemacht haben.

Sie kommen zu Hunderten

Die diensthabenden Polizeibeamten haben bis heute Morgen um 5.30 Uhr innerhalb von 12 Stunden 108 Grenzgänger festgenommen. Zwischen 17.30 Uhr am 30. Juli und 5.30 Uhr am 31. Juli wurden an der Grenze des Komitats Bács-Kiskun zwischen Homorúd, Vaskút, Bátmonostor, Bácsalmás, Soltvadkert und Gara in sieben Fällen insgesamt 47 Grenzgänger angehalten. Im Komitat Csongrád-Csanád gingen die Patrouillen in neun Fällen gegen sechzig Grenzgänger in den Verwaltungsgebieten Szeged, Ásotthalom, Kiszombor, Öttömös und Ruzsa vor. Darüber hinaus nahm die BRFK-Polizei einen Grenzgänger in Budapest fest.

Die aufgegriffenen illegalen Einwanderer wurden im Rahmen regulärer Kontrollen aufgegriffen

Da sie jedoch weder ihre Identität noch die Rechtmäßigkeit ihres Aufenthalts in Ungarn nachweisen konnten, begleitete die Polizei sie gemäß den geltenden ungarischen Rechtsvorschriften zurück zum vorübergehenden Sicherheitsgrenzverwahrung.

Einen Tag zuvor, zwischen 17.30 Uhr am 29. Juli und 5.30 Uhr am 30. Juli, hatten ungarische Polizisten und Soldaten insgesamt 103 Grenzgänger festgenommen. Dreißig von ihnen wurden im Komitat Bács-Kiskun an der Grenze aufgegriffen, während die Patrouillen im Komitat Csongrád-Csanád in acht Fällen insgesamt 49 illegale Grenzübertritte stoppten. Im Komitat Veszprém wurden 24 illegale Migranten von der Polizei am Rande von Devecser aufgegriffen.

Die Personen gaben sich als syrische, iranische, marokkanische, pakistanische, somalische, türkische, iranische und afghanische Staatsangehörige aus, hatten aber keine offiziellen Papiere, so dass die Polizei sie zurück zur Grenze eskortierte.

Rumänischer Schlepper

In den letzten 12 Stunden wurde in Ungarn eine Person wegen Menschenhandels angeklagt. Auf der Grundlage eines Berichts der Abteilung Székesfehérvár der Abteilung für internationale Kriminalität des Nationalen Ermittlungsbüros hielten Polizeibeamte des Komitats Bács-Kiskun am 31. Juli um 3.45 Uhr in Soltvadkert, bei Kilometer 44 der Hauptstraße 54, einen Lieferwagen an.

Das Fahrzeug mit ungarischen Kennzeichen wurde von einem Rumänen gefahren, während sich im Laderaum zehn Männer versteckten, die sich als Syrer ausgaben und keine Papiere hatten.

Die Mitarbeiter der Migrationsabteilung des Polizeipräsidiums des Komitats Bács-Kiskun nahmen den Rumänien wegen des Verdachts auf Menschenschmuggel fest, während die Grenzgänger nach ihrer Befragung zum vorübergehend gesicherten Grenzübergang zurückbegleitet werden.

Der Schlepper  könnte bis zu fünfzehn Jahre bekommen

Nach dem Strafgesetzbuch wird das Verbrechen des Menschenschmuggels im Hauptfall mit einer Freiheitsstrafe zwischen einem und fünf Jahren und in schweren Fällen mit fünf bis fünfzehn Jahren bestraft.

Quelle: Magyar Nemzet


Die Durchschnittstemperatur diesen Juli betrug 18,3°C… glaubt das jemand??!

Die Durchschnittstemperatur diesen Juli betrug 18,3°C… glaubt das jemand??!

Zu einer meiner Pflichtlektüren hat sich einmal im Monat das Ablesen der neuesten Lufttemperatur in Deutschland entwickelt. Bei Wikipedia gibt es diese Tabelle mit den Monatswerten, die stolze 250 Jahre zurückreicht und wo sich nachschlagen lässt, was die Klimazunft gerade wieder errechnet hat. Im Juli sollen es deutschlandweit 18,3°C gewesen sein – wohlgemerkt dem Hochwasserjuli des Jahres 2021. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das mit meinem inneren Thermometer in Einklang bringen soll, nachdem ich bereits mit dem Juni meine Probleme hatte, als es 19°C warm gewesen sein soll. Es mag an meiner Gegend liegen, aber bei mir war es die letzten 61 Tage gerade einmal an vier Tagen zuverlässig sonnig und warm genug, dass ich mich getraut habe, mir für den Folgetag ein Coronaticket fürs Schwimmbad vorzubestellen.

Kälter und doch irgendwie wärmer

Hier ein paar Fakten aus der Zeitreihe mit der Lufttemperatur pro Monat:

  • Laut offiziellen Zahlen soll es im Juli 2020 mit 17,7°C ein halbes Grad kälter gewesen sein als in diesem Jahr.
  • Insgesamt sei der Juli im letzten Jahrzehnt gleich drei Mal kühler ausgefallen als der Juli diesen Jahres und ein Mal in etwa vergleichbar kühl mit 18,6°C.
  • Im Jahr 2011 soll der Juli ganze 2,1°C kälter gewesen sein als in diesem Jahr.
  • Im Jahrzehnt zwischen 2001 und 2010 waren nur drei Julimonate wärmer als die 18,3°C.
  • Im Verlauf des letzten Jahrzehnts kam es wie in diesem Jahr nur zwei Mal dazu, dass der Juli durchschnittlich kälter war als der Juni: Einmal 2011, als die Temperatur um 0,4°C fiel und einmal 2019, als es den letzten „Rekordjuni“ gab und der Juli wie dieses Jahr um 0,9°C kühler ausfiel.
  • Das Jahrzehnt 2001 bis 2010 erlebte nur zwei Temperaturrückgänge, die mit 0,2 bzw. 0,3°C allerdings nur sehr klein ausfielen.

Der gefühlte Zweifel an diesen Vergleichswerten ist fraglos subjektiv. Doch es gibt weitere Parameter, die nicht gerade darauf hindeuten, dass es sich mit der Temperatur im Juli 2021 so tatsächlich so verhalten hat, wie beschrieben:

  • Verglichen mit dem langjährigen Julimittel lag die Niederschlagsmengen in diesem Juli knapp 50% mehr Regen. Regen, das sollte bekannt sein, kühlt einmal direkt, da das herabfallende Wasser kälter ist als der Boden und auch indirekt, da der Regen in der Regel mit einer die Sonne verdeckenden Wolkendecke einhergeht.
  • Auch die Sonne schien signifikant weniger als im langjährigen Durchschnitt. Um 5,3% betrug der Rückgang der Sonnenscheindauer im Juli. Besonders markant sticht in der Grafik der Juni diesen Jahres hervor, als es 28% mehr Sonne gegeben haben soll als im langjährigen Mittel. Daher soll der Juni 2021 laut Temperaturdaten überdurchschnittlich warm gewesen sein. Jedoch beißt sich das mit der Tatsache, dass die Sonne im Juli diesen Jahres um 23% weniger oft geschienen haben soll, als noch im Vormonat.

Die Diskrepanz zwischen dem Einfluss der Sonnenscheindauer und der daraus folgenden Temperatur im Juni und Juli ist so auffällig, dass die offiziellen Temperaturwerte kaum glaubwürdig erscheinen.

Auf mich wirkten die Zusammenhänge so merkwürdig, dass ich beschloss, mir aus den Wetterdaten bei Wetter.com einige Stationen herauszusuchen, um deren Temperaturverlauf miteinander zu vergleichen. Einmal habe ich mir sechs Großstädte gewählt und dann noch sechs kleine Stationen irgendwo auf dem Land, die jeweils in etwa den selben Regionen angehören. Mein Ziel war es, herauszufinden, ob die offiziell errechnete Diskrepanz vielleicht auf die Überbetonung versiegelter Flächen mit Wärmestau zurückgeführt werden können. In der Karte sind die Großstädte mit rotem Punkt versehen, ihre Namen sollte jeder kennen. Die kleinen Orte sind blau und mit Namen markiert, ausgewählt habe ich sie nach dem Zufallsprinzip.

Die Julitemperaturen in Deutschlands Großstädten

Die ersten beiden Grafiken zeigen den Temperaturverlauf der Großstädte im Juli. Besonders fällt auf, dass die 30°C tagsüber nur an sehr wenigen Tagen überschritten wurde und zwar vier Mal in Berlin und ein Mal in München. Alle anderen Städte blieben deutlich darunter, wobei das gewöhnlich von der Sonne verwöhnte Freiburg im Monatsverlauf kaum besser wegkommt als von Nordseewetter geprägte Hamburg.

Bei den Nachttemperaturen gibt es deutlich weniger Ausreißer, wobei sich auch hier Berlin am oberen Ende des Bandes befindet, Hamburg die stärksten Schwankungen aufweist und sich beim Rest die Temperaturen in einem engen Band bewegen.

Der Mittelwert alle Großstadttemperaturen zeigt einen sehr konstanten Temperaturverlauf, der nur geringfügig von den 18,3°C abweicht. Zu Beginn des Monats war es etwas kühler als im letzten Drittel, was durchaus vorkommen kann, auch wenn der Juni deutlich wärmer gewesen sein soll. Das Temperaturminimum des Monats und insbesondere der Nachttemperaturen fiel zusammen mit dem Beginn der Hochwasserkatastrophe im Rheinland. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass in den Tagen danach tagsüber mit den Temperaturen wieder nach oben ging. Allerdings überrascht, dass es trotz des weiterhin bedeckten Himmels mit vielen kleineren Regenschauern wärmer gewesen sein soll als vor den fast landesweiten Unwettern.

Die Julitemperaturen in Deutschlands Kleinstädten

Analog zur Situation in den Großstädten erreichte das Thermometer kaum einmal an die 30°C Grenze heran. Einziger Ort unter den berücksichtigten ist das brandenburgische Kyritz irgendwo im größeren Einzugsgebiet von Berlin. Aber auch dort wollte es nur zwei Mal klappen mit den 30°C. Am enttäuschendsten verlief der Sommer in der Region um Sigmaringen, wobei auch die anderen beiden Orte südlich von Preußen eher einen Reinfall erlebten als einen Sommer.

Bei den Nachttemperaturen gibt es ebenso ein relativ einheitliches Band, auch wenn das rheinland-pfälzische Winzerkaff (Weinreben->Sonne) Bad Bergzabern just in der Zeit des Hochwassers deutlich wärmere Nächte erlebt haben soll. Der Ort selbst war nicht von den Verheerungen betroffen, wobei sich in Anbetracht dieser starken Abweichung die Frage stellt, ob dicke Regenwolken nachts womöglich einen isolierenden Effekt haben könnten. Ansonsten fällt bei den Nachttemperaturen erneut Sigmaringen auf, was eventuell auch am generellen Regionalklima liegen könnte, da die Stadt gerade einmal 10 Kilometer entfernt liegt vom berüchtigte Stetten am kalten „Arsch“.

Der Gesamtmittelwert aller Kleinstädte unterschreitet deutlich die offiziellen 18,3°C. Man könnte meinen, dass es an Sigmaringen liegen könnte und meine Auswahl daher schlecht war. Allerdings ereigneten sich die größten Temperaturabweichungen nach unten zu Beginn des Monats, als es tagsüber in Sigmaringen auch mal wärmer war als an den anderen Orten und es nachts nicht immer am tiefsten nach unten ging. Lediglich vom 12. bis zum 15. Juli ließe sich Sigmaringen als Faktor klar benennen, ansonsten aber wich der Temperaturwert der Stadt nicht auffällig von den anderen ab.

Große hui, Kleine pfui

In der großen Gegenüberstellung aller Mittelwerte zeigt sich schließlich, wo der Hund begraben liegt. Tagsüber unterscheidet sich der Temperaturverlauf zwischen Groß- und Kleinstädten kaum. Es würde mich nicht wundern, falls er bei einer größeren Auswahl oder auch bei näher an den Großstädten liegenden Wetterstationen mit Natur außen herum absolut deckungsgleich wäre.

Dennoch zeigen sich deutliche Abweichungen bei den finalen Mittelwerten. Sollte ich bei der Aufbereitung nicht alles falsch gemacht haben, dann lassen sich die Unterschiede allesamt auf die Nachttemperaturen zurückführen. Wie wenig dabei der Faktor Sigmaringen eine Rolle spielt, zeigt sich darin, dass die Mittelwerte für Tag und Nacht zwischen dem 12. und 18. Juli enger beieinander liegen als davor und danach. Die deutlichsten nächtlichen Diskrepanzen traten zu Beginn des Monats auf und gegen Ende.

Durchaus eine menschengemachte Klimaerwärmung

Was heißt das? Nun, zunächst nicht sehr viel, da die Auswahl zu klein ist für wirkliche Schlussfolgerungen. Dennoch reicht die Gegenüberstellung für das Aufstellen einiger Fragen und Hypothesen, warum die offiziell errechnete Temperatur so sehr von dem abweicht, was vermutlich nicht nur ich im Verlauf der letzten 31 Tage erlebt habe. Es dreht sich dabei alles um die Frage, warum die großen Unterschiede zwischen Stadt und Land nur nachts aufzutreten scheinen.

Diese einseitige Verzerrung deutet an, dass ein Gutteil der Erwärmung wie oft schon vermutet mit der Versiegelung städtischer Böden und hohen Gebäuden mit der folge von weniger Wind erklärt werden könnte. Ebenso wirft es ein Licht auf die Berechnungsweise der deutschlandweiten Mitteltemperatur, wobei weniger die Berechnungsweise selbst ein Problem zu sein scheint, da die Tagestemperaturen sehr vergleichbar sind, sondern eher die Gewichtung verschiedener Regionen mit und ohne urbane Bebauung.

Gemeinsam mit dem Wärmephänomen bei Windkraftanlagen könnte die „menschengemachte“ Erwärmung des Klimas zumindest in Deutschland letztlich durchaus der Wahrheit entsprechen. Jedoch wären keineswegs bei CO2- und andere Emissionen daran schuld, sondern in vor allem menschliche Siedlungsaktivitäten. Ironischerweise würden in diesem Fall zahlreiche Klimaschutzmaßnahmen wie die Bevorzugung städtischer Siedlungen oder das Aufstellen weiterer Windkraftanlagen zur Erwärmung beitragen und sie keineswegs verhindern.

Stichwort: „Die Nacht schluckt die Wärme“

Schließlich darf auch in diesem Beitrag ein kurzer Schwenk ins verschwörungstheoretische nicht fehlen. Alles, was es dafür braucht ist das Wissen um die nächtlichen Diskrepanzen zwischen Stadt und Land, und dass die Mehrheit der Menschen, die sich von der Propaganda um den Klimawandel einfangen lassen, eher in Städten leben. Dort ist die Bevölkerung im Durchschnitt jünger und damit grünenanfälliger, sie wird nicht von Windkraftanlagen in Sichtweite gestört, zumal sie ohnehin von Beton und einem Grundrauschen umgeben sind, und sie sind auch weniger oft auf ein Auto angewiesen als Menschen auf dem Land, das für jeden ohne Funktionärsposten wohl als erstes einer Ökodiktatur zum Opfer fiele.

Die Manipulation der Durchschnittstemperaturdaten würde genauso zum Narrativ einer fortschreitenden Klimaerwärmung passen, wie sich Stadtmenschen dank der wärmeren Nachttemperaturen besser davon überzeugen ließen. Ein Indikator für den Wahrheitsgehalt dieser Verschwörungstheorie bestünde darin, falls Klimaexperten in nicht allzu ferner Zukunft damit beginnen werden, von einer Temperaturerwärmung zu sprechen, die sich vor allem nachts bemerkbar macht. In etwa so, wie Ozeane die zunehmende „Wärme schlucken“, könnte das Narrativ so gelenkt werden, dass auch die Nacht jene zusätzliche „Wärme schluckt“, die wir tagsüber partout nicht bemerken wollen.

Dieses Szenario ist in meinen Augen ausreichend realistisch-verrückt, dass ich sogar bereit wäre, eine Wette darauf einzugehen, dass sie uns das nach spätestens einem weiteren Sommer ohne Hitzetod einreden werden.

Quelle Bildschirmfoto Titelbild, Temperaturgrafiken, Karte

Sie zerstören alles, was Spaß macht, vernünftig oder natürlich ist: Linke Taliban auf dem Vormarsch

Sie zerstören alles, was Spaß macht, vernünftig oder natürlich ist: Linke Taliban auf dem Vormarsch

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Viele sorgen sich um Islamisierung und verknüpfen dies mit der arabisch-afrikanischen Problemmigration von Muslimen, und wer Exponentialrechnen und Demographie auch nur in Ansätzen etwas versteht, dem muss in der Tat zwingend einleuchten, dass die muslimische „Mehrheitsgesellschaft“ auf deutschem Boden nur eine Frage der Zeit ist. Doch es braucht gar keine Salafisten, Fundamentalisten, keine Scharia-Polizei und keine radikale Prediger, die unsere freiheitliche Lebensweise beerdigen. Das schaffen unsere linksextremen Tugendwächter und gesinnungs-striefen Kulturmarxisten ganz von alleine.

Alles verbieten, was Spaß macht. Über jeden Satz genauestens und zweimal nachdenken müssen, bevor man den Mund aufmacht und sich die Zunge verbrennt. Buße tun, sich von früh bis spät für alles schämen: Für die eigenen Vorfahren, für die eigene Kolonialgeschichte, für den CO2-Fussabdruck, für die zu helle Hautfarbe, den eigenen Wohlstand, für fehlenden Diversitätshintergrund, für Alltagsrassismus und -sexismus. Die richtige „Haltung“ nach außen tragen. Und: Bloß niemanden diskriminieren, der sich diskriminiert fühlen könnte (auch wenn der die Diskriminierung gar nicht als solche wahrnimmt). In den Siebzigern war alles politisch, von der Berufswahl über die Kleidung bis zum Beischlaf. Heute ist alles nicht mehr nur politisch; es ist eine Frage der korrekten Ideologie, des geforderten Tugendgrads.

Kein gesellschaftlicher Bereich bleibt von diesem Haltungs- und Gesinnungsvirus verschont, und der Wille zur geistigen Selbstbehauptung ist nur mehr bei einer – darob umso vehementer angefeindeten – Minderheit zu beobachten, wobei sich Resignation und Hoffnungslosigkeit auch dort breitmachen.    Es scheint, als seien die linken Taliban nicht mehr aufzuhalten. Alles was nach Männlichkeit, Gewalt, martialischem Soupcon oder Althergebrachtem riecht, wird zwangsreformiert. Genderism und Political Correctness karikieren sich selbst. Spione heißen „Auskundschaftende“, Schwangere „gebärender Elternteil“, und beim Bund heißt der Panzerkommandant nun allen Ernstes „Teamleitung“.

Linkidentitäre Dogmen

Dazu kommen linksidentitäre Dogmen. Migrantenquoten, Diversitätsquoten, Paritätsmuster nach Hautfarbarben. Fussball muss regenbogenbunt sein. Man muss knien – für was und für wen konkret, ist sekundär. Emotionale, hitzigen Momenten geschuldete Unüberlegtheiten führen zur Vernichtung; Pardon wird nicht gegeben. Wer im Eifer eines Radrennens die eigene Truppe anfeuert und die afrikanischen Herausforderer „Kameltreiber“ nennt, geht seiner bürgerlichen Ehrenrechte verlustig. So wie ein Filmmanager, der privat mit dem falschen zu Mittag isst, oder ein Fernsehmoderator, der vom „Land der Sushis“ spricht. Mehr Jakobinerhaftigkeit und totalitärer Eifer war nie. Die Cancel-Culture macht vor dem Nächsten nicht halt. Das Mitläufertum, und sei es Vermeidungsverhalten in vorauseilendem Gehorsam, grassiert.

In den späten Vierziger Jahren, als der Personenkult um Stalin seine Höhepunkt erreicht hatte, waren in der Sowjetunion gespenstische Szenen zu beobachten: Nachdem Reden des Diktators öffentlich vom Band, per Lautsprecher auf Plätzen abgespielt wurden, klatschten anschließend tausende Menschen – oft in strömendem Reden oder in sengender Hitze – rhythmisch mit ernster Miene, oftmals für 10, 20 oder 30 Minuten lang und ohne Unterlaß. Keiner traute sich, als erster mit dem Klatschen aufzuhören, weil er befürchten musste, dass anwesende NKWD-Agenten ihm dies als Protest oder Verrat am Großen Führer auslegten und er auf Nimmerwiedersehen verschwand (was auch tatsächlich oft geschah).

Virtue Signalling als fixe Idee der Prominenten

Diese vorauseilende Beflissenheit ergreift die graue Masse der Konformisten heute nicht minder, auch wenn die Konsequenzen für Verfehlungen (noch) nicht ganz zu blutrünstig sind. Doch vor allem für Prominente können sie das Karriereende, ruf- und sponsorenabträgliche Shitstorms oder die berüchtigte damnatio memoriae bedeuten. Das ist der Grund, warum ein Manuel Neuer die Regenbogenbinde ebenso stolz und grundüberzeugt trägt wie vor 80 Jahren die Spielführer ihre Hakenkreuzbinde. Inzwischen hat das Virtue Signalling sogar die Formel Eins erfasst; in Ungarn fuhr Sebastian Vettel mit Regenbogenhelm und sagte sein von ihm erwartetes Sprüchlein auf, als „couragiertes“ Statement gegen Orban als Fürst der Finsternis.

Besonders bizarr, wie ausgerechnet die Frauenbewegung einer neuen Prüderie zum Durchbruch verhilft. 40 Jahre nach der sexuellen Revolution, als Frauen mit selbstbewusster, frecher Verve blankzogen oder ihre Röcke und Kleider immer kürzer trugen, um die züchtige Doppelmoral anzuprangern und sich buchstäblich zu „befreien“, geht der Trend Richtung Verschleierung, Unisex, Bedeckung, De-Sexualisierung und Reizkaschierung. Die deutschen Turnerinnen bei Olympia mit ihren albernen Ganzkörperanzügen näherten sich damit den Erwartungen stockkonservativer Evangelikalen ebenso an wie islamischen Tugendwächtern – ganz im Sinne des neuen Zeitgeistes. (DM)

RTL: “Die Theorie der menschengemachten Erderwärmung ist … ein großer Schwindel”

Ja, Sie haben sich nicht verlesen. “Die Theorie der menschengemachten Erderwärmung, sie ist am Ende nichts als ein großer Schwindel”, so lautet der letzte Satz einer Dokumentation, die von RTL ausgestrahlt wurde. Eine sehr gute Dokumentation, in der zusammengestellt ist, wie Polit-Betrüger die Erzählung vom Klimawandel ausnutzen, um ihre jeweiligen Ziele durchzusetzen. Die Sonne steckt […]
Pressemitteilung von Querdenken zur Berlin-Demo am 1. August

Pressemitteilung von Querdenken zur Berlin-Demo am 1. August

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Obwohl am 24. Juli 2021 beim CSD in Berlin 80.000 Teilnehmer friedlich ohne Abstand und ohne Masken demonstrieren konnten, wurde das Verbot der Demonstration für Frieden, Freiheit und Grundrechte vom Verwaltungsgericht bestätigt. In dieser Pressemitteilung informieren wir über die weiteren Planungen zur Demonstration. Das Verwaltungsgericht Berlin ist nicht mit einem einzigen Wort auf das ausgearbeitete […]