Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Afghanische Flüchtlinge als Kämpfer gegen die Taliban

Afghanische Flüchtlinge als Kämpfer gegen die Taliban

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Was tun mit den zu lange geduldeten Afghanen? Um für neue Platz zu schaffen, sollen Straftäter rückgeführt werden. In die USA oder heim, um ihre Familien gegen die Taliban zu verteidigen!

Von Albrecht Künstle

In den Migrantenunterkünften in Deutschland wird es wieder enger. Nicht alle „Flüchtlinge“ sind nach der Zuerkennung eines Aufenthaltsstatus in normalen Wohnungen unterzubringen, weshalb sie länger in den Sammelunterkünften hängen bleiben. Denn Einheimische müssen ja auch irgendwo wohnen, insbesondere wenn Familien gegründet werden. Und davon gibt es unter jenen, die schon früher zugewandert sind, verhältnismäßig noch mehr. Neulich versorgte ich Briefkästen meines Stadtviertels mit Infos einer Bürgerinitiative und war erschrocken: Berlin scheint überall zu sein, die Briefkästen sind voll ausländisch klingender Namen. In einem der Wohnblocks konnte ich nur noch einen einzigen deutschen Namen finden.

Auch die Gefängnisse quellen über, die Insassen müssen zusammenrücken. Aber der Neubau von solchen Schutzgebäuden scheitert manchmal an so simplen Umständen wie in Offenburg. Der Bau in Bahnnähe scheiterte am Lärm der vielen Güterzüge, Verbrecher brauchen schließlich ihre Ruhe (übrigens wurde dann eine Obdachlosenunterkunft an die Bahn gebaut). Endlich erkennen einige Politiker, sogar Parteien, dass es eine Lösung zumindest für Straftäter gibt: Damit neue Migranten Platz haben, könnte man einen Teil von ihnen nach Hause schicken, also zurückführen nach dort, wo sie herkamen. Doch halt, rufen viele, nach Afghanistan geht das nicht und in andere Länder nur vielleicht. Die Taliban seien auf dem Vormarsch, es sei für die Kriminellen dort noch gefährlicher als für die Einheimischen hier, die von ausländischen Straftätern bedroht sind.

Doch die Biden-Regierung will mehr Afghanen Aufnahme bieten, gab Außenminister Blinken bekannt. Vielleicht haben die USA erkannt, dass es besser gewesen wäre, man hätte die Russen 1980 machen lassen, die Strenggläubigen der Mudschaheddin, Taliban und anderer Couleur in Schach zu halten. Aber nein, der Westen hat die Islamisten mit Waffen versorgt und zu dem gemacht, was sie heute sind. Immerhin steht das Angebot Bidens jetzt. Und was läge da näher, als unsere Abschiebekandidaten dann nicht in deren Heimatland zurückzufliegen, sondern in die USA. Merkel ist bald weg, jetzt ist es Biden, der „hierher“ ruft. Dort waren stramme Burschen schon immer gefragt.

Eine weitere Option: Als Kämpfer gegen die Taliban ausbilden! Deutsche Soldaten haben in Afghanistan nicht nur Brunnen gebaut und sich laufend selbst verteidigt, sondern sie bildeten Soldaten aus. OK, nicht alle bildeten aus, von unseren Soldatinnen hätten sich die dortigen Machos nichts sagen lassen. Wenn unsere Ausbildung gut war, kamen auch gute afghanische Soldaten heraus. Aber schon während des deutschen Gastspiels am Hindukusch verkauften Soldaten ihre Waffen, an wen auch immer. Mit Krummdolchen ist aber gegen die Taliban wenig auszurichten.

Also: Steckt die Messerhelden unter den Merkelgästen in Uniformen, gebt ihnen ordentliche Waffen in die Hand und schickt sie gut ausgebildet in ihr Land zurück. Dort können sie wirksamer ihre Familien gegen die Taliban verteidigen, als wir unsere Sicherheit am Hindukusch (Verteidigungsminister Spruck 2002). Das setzt natürlich voraus, dass diese Leute nicht selbst mit den Strenggläubigen sympathisieren oder gar mit diesen unter einer Decke stecken. Jedenfalls zeigten Guerillas und heimische Soldaten, wo auch immer, dass sie effektiver kämpfen können als fremde Truppen. Um alles in trockene Tücher zu bringen, könnte man das beachtliche Heer hiesiger Afghanen (280 000 plus Eingebürgerte) „beim Bart des Propheten“ schwören lassen, dass sie daheim ordentliche Leute werden und die Waffen nicht dem Feind verkaufen. Und dass sie ihre Töchter auf die Schule lassen und ihre Frauen ebenfalls kämpfen dürfen. Kurdinnen oder Soldatinnen der israelischen Armee würden die Taliban nur auf eine Schussweite an sich rankommen lassen.

Stattdessen will man jetzt mehr Afghanen herholen, als dort Soldaten von uns weilten. Im Mai waren noch 1.100 Soldatinnen und Soldaten dort. Doch 2.380 Afghanen mit ihren Familien erhalten jetzt ein Visum zur Einreise nach Deutschland. 470 von ihnen waren als Hilfskräfte für die Deutschen tätig, hatten aber offensichtlich viel Freizeit, wenn man die Kinderzahl der Familien so anschaut. Dieser Einsatz hat wieder einmal gelohnt – aber für wen? Auf wessen Konto werden die Kosten gebucht, die des Außenministers, der Verteidigungsministerin, oder heilt Hubertus Heil das Afghanistan-Abenteuer als Sozialminister? Die Kanzlerin wird ihre Hände in Unschuld waschen, weil der Beginn des Einsatzes vor ihrer Zeit lag. Aber sie hatte die Truppen aufgestockt.

Würde Scholl-Latour noch leben, würde er wahrscheinlich sagen, „wer halb Afghanistan (und Syrien) herholt, ist bald selbst Syranistan.“ Absurdistan quo vadis?

Epochalkatastrophe Afghanistan: Sechs Lehren aus einer Niederlage, die vermutlich nicht gezogen werden

Die Truppen sind endlich raus aus Afghanistan, dem ewigen Friedhof der Großmächte. Die Taliban verloren keine Sekunde und machten sich zügig auf zur Eroberung des Landes, ganz so, als hätte es die zwei Jahrzehnte dauernde Präsenz der NATO dort nicht gegeben. Mehr noch, der Abzug lief in einer Weise amateurhaft ab, dass man die verantwortlichen Kommandeure und Politiker strafrechtlich dafür belangen sollte. Nicht zuletzt zeigt sich die momentane Entwicklung, wie das Herauszögern des Abzugs ganz offensichtlich aus fadenscheinigen Gründen geschah. Doch darum kümmert sich niemand mehr. Die Politik ist heilfroh über das Ende des chronischen Problems und die Medien sind schon lange weitergezogen. Daher ist es wichtig, sich anzusehen, was genau alles falsch gemacht wurde. Es war einiges.

1) Das Brechen des demografischen Rückgrats

Erster und wichtigster Fehler in Afghanistan war das Missachten der Bedeutung der Demografie. Denn gibt es in einer Gesellschaft zu viele Söhne, dann sind zu viele von ihnen entbehrlich. Dies gilt nicht nur für heutige Krisenregionen wie Afghanistan, Gaza oder Somalia, die allesamt islamisch geprägt sind, sondern muss als historische Konstante der menschlichen Existenz erachtet werden. So hieß es auch bei uns früher: „Der erste Sohn bekommt den Hof, den zweiten bekommt die Kirche und den dritten bekommt der Krieg.“ Genau so läuft es auch in Afghanistan.

Im Jahr 2000 kam die durchschnittliche Afghanin auf imposante 7,48 Kinder. Dieser Wert fiel in der Folge zwar auf heute noch 4,47 Kinder pro Frau, jedoch ist auch das noch viel zu hoch, um sich befriedend auf die Gesellschaft auswirken zu können. Schon die UdSSR scheiterte an diesem Problem, nachdem die Entwicklungshilfe nach dem Zweiten Weltkrieg zuallererst auf die Kindersterblichkeit gerichtet wurde und dort große Erfolge erzielen konnte. Dies, ohne dabei zu beachten, dass diese (zu vielen) Kinder eine angemessene Betreuung benötigen und im Erwachsenenalter auch einen Beruf mit Perspektive.

Die NATO hätte sofort nach ihrer Ankunft in Afghanistan ein Programm umsetzen müssen, in dessen Rahmen die 2-Kind-Ehe gefördert wird. Andere Länder, darunter auch das islamische Bangladesch zeigen, dass solche Programme zuverlässig funktionieren. Den zuständigen Politfiguren ist dieser Weg auch durchaus bekannt, wie dieser Artikel unter Beweis stellt, in dem der seit 2013 amtierende Entwicklungshilfeminister Gerd Müller das Geburtenkontrollprogramm von Bangladesch lobt.

Warum er selbiges nicht auch in Afghanistan umsetzen ließ, oder warum die existierenden Programme so zahnlos blieben, falls es welche gibt, bleibt sein Geheimnis. Als Gedankenspiel wäre es mit dem Entwicklungshilfebudget für Afghanistan von 331,7 Millionen Euro möglich gewesen, jeder einzelnen der 6,8 Millionen Afghaninnen zwischen 15 und 34 Jahren für eine signifikante Reduktion der Kinderzahl eine Einmalprämie von 973,53 Euro auszuzahlen. Das wäre eine Summe, die in Afghanistan in etwa dem 20-fachen des durchschnittlichen Jahreseinkommens entspricht, hätte also ein erhebliches Argument dargestellt. Es ist bezeichnend, dass keines der an der Besatzung beteiligten Länder auch nur den Hauch eines Anscheins an den Tag legte, um dem demografischen Problem systematisch zu entgegenzuwirken.

2) Den Islam als Hebel verwenden

Zweites Großproblem für die fortgesetzte Misere in Afghanistan ist der Islam. In Abwesenheit einer zuverlässigen staatlichen Struktur wäre der Aufbau guter Beziehungen zu den Imamen des Landes zwingend gewesen. Sie wissen um die Menschen und ihre Sorgen, sie sind im ganzen Land vernetzt und genießen aufgrund ihres Status Zugang zu den Menschen und Fraktionen, wie sonst vermutlich niemand in dem Land.

Manche würden eventuell einwenden, dass mein obiger Vorschlag der Geburtenkontrolle seitens der Imame aus religiösen Gründen mit Widerstand begegnet worden wäre. Dem ist nicht so. Der Islam in all seinen Varianten ist beim Thema der Verhütung erheblich flexibler als das Christentum, was sich an den nur leicht geringeren Verhütungsraten gegenüber westlichen Ländern zeigt.

Die Imame des Landes hätten bei der Geburtenkontrolle genauso eine relevante Rolle spielen können, wie auch bei der Bildung oder dem ebenfalls erheblichen Problem der Verwandtenehen. Deren Kinder leiden weitaus öfters an geistigen oder körperlichen Krankheiten und sind eine permanente Belastung für jede Gesellschaft. Befindet sich diese Gesellschaft in einem Zustand wie die afghanische, dann können Verwandtenehen zum entscheidenden Verhängnis werden. Selbst für ein reiches Land wie Saudi Arabien ist das ein so großes Problem, weshalb die Regierung jungen Paaren kostenlose Gentests anbietet, mit denen sich feststellen lässt, ob genetische Probleme beim Nachwuchs zu erwarten sind. Ebenso sind die Beziehungen insbesondere der USA und Saudi Arabien eng genug, dass die dortige Regierung sicherlich derartiges Programm für Afghanistan finanziert hätte.

Allgemein wäre es herzlich einfach gewesen, die Imame des Landes für sich zu gewinnen und sie zu einem entscheidenden Faktor für den Sieg zu machen. Das Pochen auf eine starke theologische Einflussname (relativ betrachtet) zivilisierterer islamischer Autoritäten etwa aus Ägypten oder der Türkei anstelle von pakistanischen Hinterhofmoschee wäre zwingend gewesen. Beide Länder pflegen enge Beziehungen zur NATO und hätten mit Sicherheit eingespannt werden können, um eine junge Generation Imame in einer Weise auszubilden, die sie nicht anfällig für den gewalttätigen Dschihad werden lässt. Ebenso existiert eine massive wirtschaftliche und militärische Hebelwirkung gegenüber Pakistan, die mit Sicherheit ausreichend gewesen wäre, deren radikale Prediger von Afghanistan fernzuhalten.

Alles in allem hätte eine ausreichende Beziehungspflege zu den Imamen des Landes vermutlich weniger gekostet, als auch nur ein Luftangriff auf eine Talibanstellung. Das Versagen in dieser Hinsicht zeugt von einer kaum glaubwürdigen Unkenntnis in Anbetracht der jahrelangen Erfahrungen mit zahlreichen arabischen Ölstaaten, wie auch im Verlauf der Besatzung und lange davor in Afghanistan selbst.

3) Die Ethnisierung der Regionen

Afghanistan ist ähnlich wie Äthiopien oder Jugoslawien ein Vielvölkerstaat und damit ein dauerhaftes Problem für sich selbst. In guten Zeiten mag die Volkszugehörigkeit keine Rolle spielen und sogar „bereichernd“ wirken. In der Krise dagegen wird es umso leichter, die verschiedenen Fraktionen für den nächsten Bürgerkrieg aufzustellen. Es hätte von Beginn an zu den Zielen der NATO gehören müssen, eine langfristige stille Ethnisierung der Regionen zu fördern. Andernfalls ist eine Befriedung der Region unmöglich. Das stellt Jugoslawien eindrucksvoll unter Beweis.

Die meisten der Hauptethnien Afghanistans leben zwar heute schon größtenteils ethnisch durch die vielen Bergketten voneinander getrennt. Doch es gibt weiterhin zahlreiche Orte, die gemischt bewohnt werden, während in größeren Gebietseinheiten keine politische Stabilität erreicht werden kann, so lange es keine absolut dominante Ethnie gibt. Langfristige Stabilität tritt in einer Region immer erst dann ein, wenn die politischen, wirtschaftlichen und persönlichen Interessennetzwerke in der Lage sind, ein marktbeherrschendes Monopol zu bilden.

Nach der Übernahme des Landes hätte daher systematisch damit begonnen werden müssen, für die einzelnen Ethnien starke Regionalhauptstädte zu bauen. Am besten wäre dies mit Hilfe sprachlich getrennter Hochschulen gelungen, da dies die wenigen Talente aus der Provinz angezogen hätte, die sich schließlich langfristig an den jeweiligen Hauptort binden und nicht etwa Kabul oder eine andere Regionalhauptstadt mit dem falschen ethnischen Profil. Kleinen Dörfern mit einer von der dominanten Ethnie abweichenden Identität wäre es erheblich einfacher gefallen, im Laufe der Zeit den Talenten aus der Familie nachzufolgen und sich im Gebiet der eigenen Ethnie niederzulassen. Es wäre gerechtfertigt gewesen, diesen Prozess finanziell zu fördern, so dass die Familien und Dörfer sich am neuen Ort ein gemeinsames Stück Land hätten kaufen können, um rasch neue Wurzeln schlagen zu können.

Mit diesem Ethnisierungsprozess hätte auch die Herausbildung staatlich anerkannter regionaler Milizen einhergehen müssen und zwar mit genau einer Miliz pro Region. Kabul, das in diesem Szenario zwar deutlich weniger Macht erhalten hätte, wäre dennoch kaum unter Druck geraten, da sich die streng nach Territorium getrennten Milizen keine Stammesfehden mehr hätten leisten müssen. Separatismus wäre frühestens langfristig ein Problem geworden. Aber auch hier hätte sich die NATO mit der Schweiz an einem existierenden Beispiel orientieren und den Kantonen Afghanistans eine weitgehende innere Autonomie einräumen können.

Die Existenz derartig heimatverbundenen Milizmacht würde die Abwehr gegen die Taliban heute wesentlich erleichtern, da die Milizen um ihre Heimat und ihre Rechte kämpfen würden und nicht Teil einer anonymen Söldnerarmee wären, deren Lohn kaum mehr wert ist als die nächste Kalaschnikow. Es gibt jedoch nichts, das in substanzieller Weise in diese Richtung umgesetzt wurde und so obliegt es heute wieder den örtlichen Warlords, die Taliban in Schach zu halten. Sollten sie den Islamistensturm tatsächlich überleben, wird es danach nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sie sich im zentralasiatischen Machtvakuum wieder gegenseitig an die Gurgel gehen.

4) Ein arbeitsteiliges Wirtschaftssystem

Die Gesamtwirtschaftsleistung Afghanistans liegt bei 19 Milliarden Dollar und soll laut optimistischen Prognosen in den kommenden Jahren weiter steigen. Das ist sehr unwahrscheinlich nach dem Abzug der NATO Truppen, da mit ihnen auch zahllose angeschlossene Dienstleistungstätigkeiten verschwinden werden. Alleine die USA haben für die Besatzung jährlich 10 Milliarden Dollar auf den Tisch gelegt. Hinzu kommen die Budgets von Großbritannien, Deutschland, Italien und weiteren Ländern, die dort eine große Zahl Truppen eingesetzt hatten, und deren Budgets sich in der Summe vermutlich noch einmal auf den selben Betrag belaufen hatten.

Überdies kommen die Entwicklungshilfeaktivitäten hinzu, die nur durch den massiven militärischen Schutz betrieben werden konnten und inzwischen wohl wieder abgebaut sind. Alles in allem haben die Besatzungsländer in Afghanistan zusammen im Jahr an die 30 Milliarden Dollar ausgegeben, entsprechend 150% des afghanischen BIP. Vielleicht war es auch mehr. Selbst wenn das meiste Geld in den Kasernen blieb oder ohne Umweg über das Finanzministerium in Kabul direkt an ausländische Unternehmen floss, lässt sich annehmen, dass 5-10% dieser Summe dennoch ihren Weg in die afghanische Wirtschaft fand. Der abrupte Entzug dieses Geldes wird die afghanische Wirtschaft noch einmal fundamental ruinieren, da sich jenseits der direkten Kriegsdienstleistungen kaum etwas an der afghanischen Wirtschaft entwickeln konnte.

Bei den üblichen Stellen bemerkt leider kaum jemand dieses epochale Versagen. Der wirtschaftlicher Sachverstand, der einen dazu befähigen könnte, diesen geradezu irrwitzigen Missstand zu bemerken, wurde dort leider schon vor langer Zeit getilgt. Generell fehlt es der Entwicklungshilfe an Experten für Rohstoffe, Handel, Bankdienstleistungen, Infrastruktur oder Energie als dem, was eine Wirtschaft zum laufen bringt. Für Genderseminare als einem Hauptdienstleistung der Entwicklungshilfe gilt das eher nicht, um es freundlich auszudrücken, wobei das letztlich auch für Mädchenschulen gilt, da deren Bildung in einer Gesellschaft wie der afghanischen nach einem Jahrzehnt bestenfalls zu einer besseren Haushaltsbuchführung führt (und Streit mit der Schwiegermutter).

Die von Inkompetenz und irrationalem, ideologischem Aktivismus geprägte Naivität ist so groß, dass sie sogar das absolut grundlegende vernachlässigt haben, was es benötigt, um ein Land aus seinen Lumpen herauszuholen. Erkennen lässt sich diese Lücke an der Liste mit Afghanistans Kraftwerken, von denen sich die Hälfte noch „in Planung“ oder im Bau befinden. Man beachte auch die Kapazitäten bei den Windgeneratoren, einem weiteren Steckenpferd der Entwicklungshilfe, die noch in KW bemessen werden, so klein wie sie sind. Auf um die 640 MW installierte Leistung bin ich gekommen – für ganz Afghanistan – von denen ungefähr die Hälfte noch vor dem Einmarsch der Sowjets ans Netz gegangen sind, während ein weiteres Kraftwerk mit 40 MW während der sowjetischen Besatzung gebaut wurde. In der Zeit seit dem Einmarsch der NATO wiederum gingen gerade einmal drei weitere Kraftwerke in nennenswerter Größenordnug ans Netz.

Für ein Land, das beim Einmarsch vor 20 Jahren um die 20 Millionen Einwohner hatte und heute knapp 40 Millionen ist dieser Wert nicht nur blamabel, sondern zeugt von einem ultimativen Versagen durch die Besatzungsmächte. Polen mit einer vergleichbar großen Bevölkerung betreibt Kraftwerkskapazitäten in der Größenordnung von 33.000 MW.

Jeder weiß, wie stark die Wirtschaftsleistung von der zur Verfügung stehenden Energie abhängt. Das hätten auch die Besatzungsmächte und ihre Entwicklungshilfeapparate wissen müssen, über die man sich nebenbei wundern muss, woher insbesondere die energiehungrigen Amerikaner ihren Strom herbekamen. Mindestens in den zehn größten Städten des Landes hätte unmittelbar nach dem Einmarsch mit dem Bau großer Kraftwerke begonnen werden müssen. Dabei wäre es vor allem in Norden des Landes im Besatzungsgebiet der Bundeswehr einfach gewesen, da die zentralasiatischen Gasföderländer direkt nebenan liegen. Geld für den Kraftwerksbau wäre mit Blick auf die Besatzungskosten mehr als genug vorhanden gewesen.

Mit Hilfe mindestens einer großen Pipeline hätte Afghanistan nebenbei auch zum Transitland werden können, um das energiearme Pakistan mit Erdgas zu versorgen. Da es seit den 1990er Jahren konkrete Pläne für eine derartige Pipeline gibt, die Besatzungsmächte jedoch trotz der offenbaren Dringlichkeit nicht einmal in 20 Jahren deren Fertigstellung sicherstellen konnten, bleibt als Fazit kaum ein anderes Motiv übrig als kriminelle Unterlassung seitens der Verantwortlichen auf der Besatzerseite.

Vergleichbar vernachlässigt wie die Energieversorgung wurde auch der Aufbau eines brauchbaren Bankensystems, mit dessen Hilfe der Wirtschaftskreislauf in Gang gebracht hätte werden können. Mindestens ein Sparbuch inklusive Fremdwährungen hätte jedem Afghanen zur Verfügung gestellt werden müssen. Das hätte die Vermögensbildung deutlich begünstigt in einem Land, in dem in des Portfolio eine Ziege gehört, die nach wenigen Jahren schon abgeschrieben werden muss. Nebenbei wäre auch das statistisch erfasste BIP gestiegen, da kaum anzunehmen ist, dass Afghanen tatsächlich mit unter 5 KKP-Dollar pro Tag zurechtkommen müssen. Wahrscheinlicher sind umfassende Schwarzmärkte ohne Kontakt zu Stellen für eine statistische Messbarkeit.

Doch das interessierte die Besatzungsmächte allesnicht. In wirtschaftlicher Hinsicht haben sie umfassend versagt. Sie haben den Menschen keinen Strom gebracht, mit dem einmaschinengetriebenes Kleingewerbe hätte entstehen können. Sie haben den Menschen keine Bankdienstleistungen gebracht, was sie weiter in der Armut hielt und gleichzeitig haben sie der Fremdfinanzierung für Betriebsmittel einen Riegel vorgeschoben. Von den 1.000 Euro pro Frau und Spirale ganz zu schweigen, mit denen sie nach dem ersten Kind ihr Geschäft hätten eröffnen können.

Schließlich ist auch immer nur über die sagenhaften Rohstoffvorkommen Afghanistans berichtet worden, nie aber über den Beginn ihrer Exploration. Mehr als ein Faseln von wegen „nachhaltiger Rohstoffförderung“ brachte die GIZ in ihren 20 Jahren Geld verbrennen nicht zustande. Vermutlich störten sie sich auch einfach nur an der Vorstellung, dass der Catepillar nicht mit Wunschdenken befeuert wird, sondern mit bösem Diesel. Das Ergebnis dieser Vogel-Strauß-Attitüde erleben wir zur Stunde mit der Exploration des gesamten Landes durch die Taliban.

5) Das Schaffen von Festungen

Was mich an all den Geschichten von der Besatzung Afghanistans allerdings am meisten verwunderte, war die Unfähigkeit, die chronischen Probleme mit den Überfällen und vor allem den Selbstmordattentaten in den Griff zu bekommen. Anscheinend hatten vor allem die Franzosen Probleme damit, was 2012 zu deren frühzeitigen Abzug geführt hat, nachdem sie in ihren Kasernen zu viele Tote zu beklagen hatten. Solcherlei Probleme lassen sich relativ simpel vermeiden, indem man ganz einfach die Familien der Soldaten kennenlernt und sie in die Vergütungsstruktur des Soldaten mit einbezieht. Denn selbst wenn es sich bei diesem um einen Schläfer handeln sollte, steigen mit dem Wissen über die Nachteile für seine Familie die Skrupel, während mit der Zeit vielleicht sogar eine Loyalität zu den Besatzern entsteht.

Die Inkompetenz in diesem kleinen Detail ist für mich ein weiteres untrügliches Zeichen für die planetengroße Inkompetenz der militärischen und politischen Verantwortlichen für den Afghanistaneinsatz. Bei der Bundeswehr soll es anscheinend sogar so gewesen sein, dass die deutschen Besatzer den Einheimischen den Bau von Straßen versprachen, wenn diese sich wohlverhalten würden. Ganz so, als ob man jemand auf diese Weise von sich überzeugen kann, nachdem man krachend in das Land eingefallen ist. Es zeugt von einer Reinheit an dümmlicher Arroganz seitens der Führungsebene, die am Ende völlig zurecht zu dieser krachenden Niederlage führte.

Neben dem gegenseitigen Vorteilsfaktor als Basis zur Vertrauensbildung fehlte im größeren Bild auch die Schaffung einer rein physischen Sicherheitsinfrastruktur in dem Land. Afghanistan ist bergig, während die Täler als Pfade zwischen den Regionen dienen. An diesen Talausgängen und auch an der Grenze wäre es notwendig gewesen, in etwa 50 festungsartige Passagen zu bauen, an denen niemand vorbei kommt. Gleichzeitig hätten die Bergkämme mit einer physischen Überwachungsinfrastruktur ausgestattet werden müssen, so dass jeder afghanische Analphabet merkt, dass er gerade eine Grenze erreicht hat.

Idealerweise wären die abgelegenen Regionen fernab der Kontrolle gänzlich unpassierbar gemacht worden, so dass jeder Afghane dazu gezwungen gewesen wäre, sich bei Reisen durch das Land durch mindestens eines dieser Tore zu begeben. Dies hätte den Schmuggel von Sprengstoff und die Bewegungsfreiheit von Terroristen empfindlich eingeschränkt, während aus dem Iran und aus Pakistan kein Nachschub an Sprengstoffen und Trägern mehr hätte in das Land gebracht werden können.

Die Maßnahme wäre mit Sicherheit unangenehm gewesen und hätte der Besatzung gegenüber den Einheimischen eine intensive physische Relevanz gegeben, die im negativen Fall zu Protesten und einem Gefühl des Eingesperrtseins geführt hätte. Im positiven Fall dagegen wäre das allgemeine Sicherheitsgefühl auch bei den Einheimischen stark angestiegen. Bedenkt man die Armut Afghanistans mit einem Anteil an Landbevölkerung von über 80%, dann wäre davon sehr wahrscheinlich nur eine sehr kleine Minderheit der Menschen von den festen Kontrollpunkten betroffen gewesen. Diese Maßnahme hätte den Terroristen mit Sicherheit mehr weh getan als der normalen Bevölkerung. Aber man wollte lieber niemandem weh tun und dafür teure Bomben abwerfen, und jetzt schmerzt eben alles.

6) Ein langfristig angelegter Rückzugsplan

Das schwierigste aller Manöver ist bekanntlich der Rückzug. Im militärischen ist das ein Klassiker, der seinen Weg scheinbar noch nicht in die Politik gefunden hat. Trotz dieser Leckage auf der Brücke hätte die militärische Führung von Beginn an Abzugspläne entwickeln und diese für den Fall der Fälle aktuell halten müssen. Bei dieser Aufgabe handelt es sich spätestens seit Clausewitz um eine militärische Kernaufgabe, die in Anbetracht der Umstände des finalen Abzugs offenbar in einer inakzeptablen Weise vernachlässigt wurde. Vor allem die Führung des US-Militär in Afghanistan trägt hierbei eine Schuld, da deren Führungselite ganz offensichtlich rein gar nichts aus dem Abzug aus Vietnam gelernt hat.

Derartige Rückzugspläne hätten dazu auch Teilabzugspläne umfassen müssen, wenn beispielsweise eine Region so sehr unter Druck gerät, dass ein Rückzug in eine sicherere Position vorteilhaft wird. Mit der Existenz solcher Pläne und dem Aufbau entsprechender Kapazitäten vor Ort hätte die afghanische Regierung heute sehr wahrscheinlich eine bessere Chance, sich zumindest in einem Teil des Landes langfristig zu halten.

Der Blick auf die Karte zeigt dabei, dass sich insbesondere der Besatzungsbereich der Bundeswehr perfekt geeignet hätte für einen kontrollierten Rückzug vor einem übermächtigen Feind. Es kommt nicht von ungefähr, dass es auch eine „Nordallianz“ war, die vor dem Einmarsch der NATO den Taliban standhalten konnte, und die wohl auch in den kommenden Jahren als einzige in der Lage sein werden, ein Stück des Landes frei von der Eroberung durch die Islamisten zu halten.

Als bedeutender Standortvorteil des Nordens um die Region Kunduz kommt hinzu, dass Tadschikistan und Turkmenistan direkt nebenan liegen. Im Vergleich zu den Alternativen sind beide sehr ruhig und verfügen über relativ besonnene politische Führungseliten. Ein Freies Afghanistan mit der Hauptstadt Kunduz könnte dort durchaus auf Partner treffen, die an der Befriedung und Entwicklung des Rückzugsgebiets interessiert wären.

Nicht zuletzt hätten sämtliche Afghanen auf der Flucht ein nahegelegenes Ziel, das sie ansteuern könnten. Drittländer mit afghanischer Asylbevölkerung könnten bei der Fortifizierung der Region helfen und dafür die Asylanten dorthin zurückschaffen. Alleine der deutsche Teil des afghanischen Asylvolks hat einen Wert von mehreren hundert Millionen Euro pro Jahr. Dieses Geld fehlt heute in Afghanistan, was auch für die Jungmänner gilt, die ihre Frauen im Krieg zurückließen. Mit der erwartbar hohen Bevölkerungsdichte, die aus diesem Rückführungsprozess resultieren würde, wäre eine rapide Entwicklung des Freien Afghanistan fast unumgänglich.

Fazit: Multiples Versagen mit dringendem Verdacht auf Absicht

Schaut man sich die von den Besatzern in Afghanistan begangenen politischen und militärischen Dummheiten an, dann muss man sich fragen, ob es sich bei den Verantwortlichen allesamt um Dorfdeppen handelt und zwar jene der ganz besonders speziellen Sorte. Schaut man sich die von den Besatzern in Afghanistan ignorierten Enwicklungsmöglichkeiten an, dann muss man sich fragen, ob es sich bei den Verantwortlichen allesamt taubstummblinde Analphabeten handelt. Schaut man sich die von den Besatzern in Afghanistan sträflich missachteten Zwänge der afghanischen Umstände an, dann muss man sich fragen, ob es sich bei den Verantwortlichen allesamt um entflohene Psychiatrieinsassen handelt.

Man muss schon sehr gut sein im Falsch handeln, um so lange, so nachhaltig und mit so viel Geld und Macht falsch handeln zu können. In Anbetracht des epochalen Totalvesagens unserer Funktionselite, wie sie in Afghanistan zum Vorschein kam, fällt es mir sehr schwer, den politisch und militärisch Verantwortlichen etwas anderes vorzuwerfen, als die geplante Absicht, aus Afghanistan genau das zu machen, was es vor 20 Jahren, vor 30 Jahren und vor 40 Jahren schon war.

Das schlimme daran ist, dass es nicht nur die USA und deren politische und militärische Führung sind, die sich dort zum ultimativen Affen gemacht haben. Es geht um ganze Legionen hochbezahlter Funktionäre mit und ohne Uniform und das aus aller Welt. DerISAF-Einsatz war ein Großprojekt und es waren zahlreiche wohlhabende Länder dabei. Ganz vorne mit mindestens 1.000 gleichzeitig eingesetzten Soldaten beteiligt waren die USA, Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich, Polen, Rumänien, die Türkei, Georgien, Australien und Spanien. Also das Who-is-Who der NATO plus ein einige weitere, die sich ein paar Punkte verdienen wollten.

Bei all diesen Ländern hat die gesamte militärische Führung versagt, deren Entwicklungshilfe hat versagt und deren Politik hat versagt. Rechnerisch wären das in etwa zehn Personen aus dem Generalstab und dazu das Verteidigungsministerium, das Außenministerium und die Geheimdienstpitzen – und zwar über den Verlauf von zwei vollen politischen Generationen. Das wären: 11 Länder x 10 Militärs x 3 Politiker x 2 Generationen = 660 hochbezahlte Leute mit mehr Macht als Verantwortung – und ja, ich weiß, diese Zahl ist sehr wahrscheinlich eine schamlose Untertreibung. Vermutlich waren es zehn Mal so viele.

Das allerschlimmste am Afghanistaneinsatz aber ist, dass die Sache jetzt nicht vorbei ist, wie es damals in Vietnam der Fall war, im Gegenteil. Die Migrationswaffe ist geladen und entsichert und es bleibt überdies auch abzuwarten, ob die Taliban wirklich gelernt haben aus den Problemen, die sich aus der Internationalisierung ihres Dschihad ergaben. Letztlich weiß niemand, oder ob sie nach einer Generation die interne Kontrolle verlieren und sich eine noch einmal erheblich aggressivere Variante ihrer kulturellen Krebsart sprengt. Das gute ist, dass wir mit Glück bis dahin so weit abgestürzt sein, dass der internationale Dschihadismus sein Interesse verliert und sich anderen Zielen zuwenden wird.

Quelle Titelbild

Frankreich: Polizeigewerkschaft beteiligt sich an Pariser Anti-Impfpass-Demo

Die Gewerkschaft der französischen Polizei hat offiziell an der gestrigen Demonstration in Paris gegen das Gesundheits-(Impfpass-)Gesetz teilgenommen und die Demonstranten bei ihren Forderungen unterstützt.

 

Welch ein Unterschied zu Deutschland!

Le syndicat @francepolice apporte son soutien aux #AntiPassSanitaire Je serais présent à la manifestation demain samedi à Paris. #Manifs7aout @DIVIZIO1 pic.twitter.com/VMqEqsV7bP

— Attal bruno (@attal_bruno) August 6, 2021

Quelle: MPI


Millionen Hungertote durch Corona – nicht nur in Afrika, sondern bald auch bei uns?

Millionen Hungertote durch Corona – nicht nur in Afrika, sondern bald auch bei uns?

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Es sind solche Meldungen, um die sich – über statistisch überhaupt nicht mehr nachweisbare Covid-Tote besorgte Pandemie-Sprachrohre – hierzulande kein bisschen kümmern: Inzwischen schätzen sogar die Vereinten Nationen die Folgetoten durch Corona auf eine gigantische Größenordnung. Allein Hungeropfer sind im achtstelligen Bereich zu erwarten, also über 100 Millionen Betroffene – die, wohlgemerkt, nicht durch das Virus krank werden oder ihr Leben verlieren, sondern infolge grotesk übersteigerter, oft verantwortungsloser staatlicher Maßnahmen. Diese Medizin war definitiv tödlicher als die Krankheit, gegen die sie verabreicht wurde.

Mathias Rogge, der Generalsekretär der Welthungerhilfe, sorgte mit seiner Einschätzung Ende letzter Woche zumindest kurzzeitig für Aufsehen, als – zwischen den Meldungen der wenigen tagaktuellen, „in Verbindung mit“ dem Virus verstorbenen „Covid-Toten“ seine Einschätzung zu vernehmen war, dass alleine durch die Auswirkungen von Corona 80 bis 130 Millionen Menschen zusätzlich zu den ohnehin Unterernährten und akut hungernden Menschen auf dem Planeten in den Hunger getrieben würden. „Auswirkungen von Corona“ ist hierbei eine freundlicher Alias-Begriff für „staatliche Maßnahmen„, die sich in Form von unterbrochenen Handelsströmen, Lieferkettenbehinderungen, geschlossener Grenzen und ausbleibender Hilfszahlungen für die Elendsregionen der Welt bitter bemerkbar machen.

Experten schätzen die sich hieraus ergebenden möglichen Todesopfer kurz- bis mittelfristig auf deutlich über 100 Millionen Menschen – nota bene: nicht etwa durch das Virus, sondern durch die Maßnahmen dagegen. Das ist nämlich das Besondere, das „Exklusive“ an dieser sogenannten Pandemie: Weltweit macht den Menschen – und zwar wirtschaftlich und sozial – eigentlich immer nur der Ausnahmezustand und seine Folgen zu schaffen – nicht jedoch die ihn angeblich begründende Gefahr. Das war bei ALLEN echten Pandemien und Gesundheitskrisen der Geschichte anders.

Mehr Sorge um neue staatliche Restriktionen als um „das Virus“

Wo Menschen reihenweise sterben, auf den Straßen verrecken, kollabieren, wo jeder jederzeit mit einem für sich selbst lebensgefährlichen Krankheitsverlauf rechnen muss, da braucht es nämlich gar keine staatlichen „Maßnahmen“ – weil die Menschen von sich aus Abstand halten, Schutzvorkehrungen treffen und die Gefahr aus konkreter Selbstwahrnehmung korrekt einschätzen. Corona hingegen lebt von Beginn an von der Projektion. Von der kognitiven Dissonanz zwischen dem politisch und medial behaupteten und dem wirklich Wahrnehmbaren.

Mogge von der Welthungerhilfe geht – diplomatisch und um nicht die eigenen UN-Narrative zu konterkarieren – gar nicht auf derartige Ungereimtheiten ein; er konstatiert nur nüchtern (sogar in der „New York Times„), dass für die Entwicklungsländer die Folgen der Corona-Krise gravierende Auswirkungen haben. Nicht, indem dort Menschen am Virus sterben (das vollzieht sich dort wie hier wenn überhaupt, dann als unauffälliges Detail eines allgemeinen Sterbegeschehens wie hier, welches uns vor März 2020 allesamt weder interessiert noch jemals beunruhigt hat!) – sondern indem die „Pandemie“ besonders in Ländern südlich der Sahara und in Südasien „bereits vorhandene Probleme verstärken wird„, so der Generalsekretär im „Deutschlandfunk„. Konkret: Vor allem durch die Ausbreitung von Hunger.

Engpässe durch Lieferkettenstörungen: In Afrika tödlich, bei uns hochwillkommen, um Ungeimpften bald nichts mehr verkaufen zu müssen?

Dieses Problem könnte sich jedoch, in zwar deutlich schwächerem Umfang, aber vom Gefälle zum vorherigen Normalzustand ausgehend mit durchaus schockierender Wucht, auch bei uns bald stellen: Die demnächst strikt geforderte Nachweispflicht „medizinischer Unbedenklichkeit“ durch Gesundheitspass und weitere protofaschistische „Innovationen“ des staatenübergreifenden Corona-Regimes selbst in Supermärkten, bedingt umgekehrt den Ausschluss all jener, die dies – aus welchen Gründen auch immer – verweigern. Diese sollen also lieber verhungern, als Geimpfte oder Genesene zu „gefährden“, sogar dann, wenn sie kerngesund sind. Steckt hinter diesem Wahnsinnskurs, den die Bundesregierung ganz ungeniert verfolgt, womöglich ein perfider Plan, um Versorgungsengpässe zu vermeiden, die aus ganz anderen Gründen drohen? Immer gravierender wirkt sich derzeit die Problematik eines  ins Stocken geratenen Welthandels aus; nicht nur bei Rohstoffen, sondern auch schon bei manchen Lebensmitteln und Konsumartikeln des Alltags.

Sollten Impfverweigerer irgendwann nicht mehr einkaufen dürfen, fällt die Verknappung nicht so sehr ins Gewicht (und ins Auge); bei derzeit potentiell einem Drittel aller Deutschen also ein möglicherweise willkommener Spielraum. Ist dieser Effekt womöglich schon eingepreist, indem bald nur noch 3G- oder 2G-„Unbedenklichen“ etwas verkauft werden darf? (DM)

Plunder: Länder geben mehr als zwei Millionen Impfdosen an Bund zurück

Plunder: Länder geben mehr als zwei Millionen Impfdosen an Bund zurück

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In einer normalen, also freien Marktwirtschaft würden die Produzenten und Vertreiber von schlechter Ware, auf der sie dann logischerweise sitzenbleiben, auf eigene Kosten zurücknehmen, verschrotten oder anderweitig ebenfalls auf eigene Kosten verramschen.

In dieser Corona-Diktatur ist das natürlich nicht der Fall. Da bleibt der Profit der Pharmaindustrie auf Kosten der Steuerzahler garantiert:

Die Bundesländer wollen mindestens 2,3 Millionen Impfdosen an den Bund zurückgeben, weil für sie keine Nachfrage besteht. Das geht aus einer Umfrage der „Welt am Sonntag“ hervor. Demnach planen 14 Bundesländer eine Rückgabe von Impfstoffen und werden dazu bis Montag konkrete Zahlen an das Bundesgesundheitsministerium melden.

Die bayerische Staatsregierung ist noch dabei, die Zahl von Impfstoffen zu ermitteln, die zurückgegeben werden sollen. Sie würde zu den 2,3 Millionen addiert werden müssen. Schleswig-Holstein macht keine Angaben.

Lediglich das Saarland sieht keine Notwendigkeit, Impfstoffe an den Bund abzugeben. Die Impfbereitschaft ist in der Bevölkerung zuletzt deutlich gesunken, vor allem die Nachfrage nach dem Mittel von Astrazeneca ist stark zurückgegangen. Daher wollen die Länder in erster Linie den Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers zurückgeben, in Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern kommen außerdem Impfdosen von Johnson & Johnson hinzu.

Allein Nordrhein-Westfalen sieht für insgesamt knapp 1,05 Millionen Impfdosen keinen Bedarf mehr, davon rund 922.400 des Herstellers Astrazeneca und 125.200 von Johnson & Johnson. Sie sollen nun aus den Landeslagern an Sammelstandorte des Bundes geschickt werden. Baden-Württemberg sieht für 450.000 Impfdosen keine Verwendung mehr, Hessen für 185.200 und Sachsen für 150.000. Die kleinste Rückgabemenge meldet Brandenburg mit 30.500. Generell wird die Versorgung der Länder mit Corona-Impfstoffen zum 16. August umgestellt.

Von da an liefert der Bund nicht mehr die maximal verfügbaren Mengen an Impfstoffen, sondern gemäß dem von den Ländern angemeldetem Bedarf. Die an den Bund zurückgegebenen Impfstoffe sollen unter anderem an ausländische Staaten weitergegeben werden, in denen Mangel besteht. Bis Ende des Jahres sollen mindestens 30 Millionen Dosen von Astrazeneca und Johnson & Johnson unentgeltlich an Drittstaaten gehen, insbesondere an Entwicklungsländer. „Wir sollten die Menge schrittweise weiter aufstocken, da in Deutschland inzwischen ausreichend Impfstoff verfügbar ist“, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) der „Welt am Sonntag“ zu den zugesagten 30 Millionen Impfdosen. Es sei nicht nachvollziehbar, wenn in Deutschland Dosen verfielen, die in anderen Ländern dringend gebraucht würden. „Als Nächstes müssen wir auch bei der Produktion von Impfstoffen in Entwicklungsländern vorankommen“, sagte Müller.

Wurde jemals der Bürger danach gefragt, was er davon hält? (Mit Material von dts)

Aufstand der 80er-Ikonen: Nena bekommt Schützenhilfe von Nina Hagen

Prominente Solidaritätsbekundung für Nena, sozusagen von einer Musiklegende und Rockröhre der 1980er zur anderen: Bereits vergangenes Wochenende hatte Nina Hagen auf Facebook ihr Unverständnis zum Ausdruck gebracht – über die politisch gewollte Ausgrenzung und Spaltung, die auch vor deutschen Künstlern nicht haltmacht; als Folge eines immer willkürlicheren und überzogeneren Corona-Maßnahmenkultes. Da nun reihenweise Nenas Konzerte abgesagt werden und die deutschen Medien gerade dabei sind, eine der beliebtesten, sympathischsten und begnadetsten Künstlerinnen der alten Bundesrepublik lächerlich zu machen und zu demontieren, ist es umso wichtiger, auf Folgendes hinzuweisen: Es ist nicht nur eine schweigende Masse (möglicherweise sogar Mehrheit), die insgeheim das denkt, was Nena aussprach. Sondern es gibt auch andere Musiker, die die Stimme erheben.

Nena ist quasi das Gegenmodell zu faschistoiden Praktiken wie etwa bei „The Offspring“ (dieser angeblich ungebärdigen und wilden „Punkband“, die anscheinend konformistischer und corona-regimetreuer gegenüber WHO und Gesundheitsregimevertretern ist als jeder Jesuitenchor gegenüber dem Papst), die ihren Drummer Pete Parada wegen dessen „Impfverweigerung“ feuerten. Nicht was die Impf-Haltung betrifft, darum geht es bei Nena ja überhaupt nicht, sondern was den Versuch einer Zweiklassen-Gesellschaft und permanenten Freiheitsberaubung betrifft. Dass durchgeknallte Gesundheitsämter oder Ordungsbehörden geisteskranke „Hygienekonzepte“ nach eigenem Gutdünken zur Auflage machen und dann beispielsweise das Konzertpublikum gruppenweise in eine Art Viehgatter pferchen, während zur selben Stunde Zehntausende LBGQT-Modellbürger des Linksstaats unter Missachtung aller Anstands-, pardon: Abstandsregeln (und großflächig auch der Maskenpflicht) Berlins Straßen fluten, ist ein Unding und eine Provokation jedes vernunftbegabten, mündigen Bürgers. Nena hat nichts anderes „verbrochen“, als hierauf hinzuweisen.

Seitdem stellen „Systemschreiber“ – und leider gibt es für die Zeugen Coronas in einschlägigen deutschen Redaktionsstuben kein treffenderes Wort – wahlweise Nenas Geistes- und Gemütszustand noch ihre charakterliche Integrität in Frage, feinden sie an, bringen möglichst wirr anmutende unvorteilhafte Fotos von ihr und versuchen sie, in eine Ecke mit Xavier Naidoo, Michael Wendler oder gleich Attila Hildmann zu stecken. Und das mit einer Künstlerin, die das Idol einer ganzen Generation war und sogar einst zur beliebtesten Deutschen gewählt wurde. Lange ist das her; Reminiszenzen an eine Zeit, als dieses Deutschland noch lebenswert war, lange vor Merkels bleierner Regentschaft, die für Spaltung, Aufwiegelung und gegenseitiges Misstrauen steht – eben genau die „Werte“, die diese Kanzlerin in ihrer DDR-Schulungszeit verinnerlicht hat.

Nina Hagen postete dieses Bild von sich mit Nena und Kim Wilde von 2002 – und prompt klatscht Facebook seinen Covid-Warnhinweis darunter

Auf ebendiese Spaltung ging die exzentrische Sängerin ein, als sie über den Umgang mit ihrer Kollegin Nena auf Facebook schrieb: „tieftraurig. tieftraurig, weil nicht mehr miteinander gesprochen wird, nur noch gegeneinander + übereinander. tieftraurig, weil vor-verurteilt wird -ohne jedoch mit dem Vor-Verurteilten sprechen + diskutieren zu wollen. t i e f t r a u r i g .“ Außerdem machte sie in ihrem Post vor allem ihrem Ärger darüber Luft, dass für bestimmte Hofschranzen des Linksstaates, etwa den gesinnungstriefenden Polit-Barden Jan Delay (der auf seinen Auftritten frenetisch für AHA und GGG trommelt), besagter Boxenzwang fürs Publikum auf einmal nicht bestand – so bei Delays Konzert in Lüneburg.

Ungerecht war nicht, dass dies bei Delay ohne Konzertabbruch über die Bühne ging, sondern dass es bei Nena eben nicht geduldet wurde – denn regulärer, ungehinderter Konzertablauf steht bei Niedriginzidenzen ja im Einklang mit dem gültigen Stand der Bestimmungen der „Bundesnotbremse“. Hagen zitiert hierzu ihre Sängerkollegin Jule Neigel: „Nach aktuellem Stand gilt: Kein Test, kein Impfnachweis und keine Maske am Platz. Unter einer Inzidenz von 35 ist weder Maske noch Test noch sonst ein Nachweis erforderlich – vor allem bei Open-Airs.“ Genau so ist es… doch diese Regeln gelten anscheinend nicht für jeden gleich. Schon gar nicht für Interpreten, denen man auf Teufel-komm-raus das Querdenker-Brandzeichen verpassen will. (DM)

Die Stahlfeder über seine Reaktion auf den Impfzwang durch die Hintertür

Die Stahlfeder über seine Reaktion auf den Impfzwang durch die Hintertür

Ist möglicherweise ein Bild von eine oder mehrere Personen und Text „WDR Lokalzeit 1. FC Köln Tickets nur noch für Geimpfte und Genesene LE“

Die emotional aufgeladene Diskussion über die Zugangsrechte von Ungeimpften hat nun auch den Profifußball erreicht. Der 1. FC Köln wird ab Ende August nur noch gegen das Coronavirus geimpfte oder genesene Zuschauer ins Stadion lassen und folgt damit einer Anregung von Gesundheitsminister Jens Spahn. Spahn hatte in einem Interview dem »Münchner Merkur« gesagt, er könne sich vorstellen, dass es für »Bereiche, die nicht zur Grundversorgung gehören«, einen Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene geben könne.

Beispielhaft erläuterte er dazu: »Oder einen beschränkten Zugang – dass zum Beispiel zu einem Fußballspiel im Bayern-Stadion 30 000 Geimpfte und dazu noch 2000 Getestete kommen dürfen.«

Der 1. FC Köln hat nun offenbar vor, diesem ministerialen Vorschlag ziemlich eng zu folgen. Eine Vereinssprecherin bestätigte dem WDR am Freitag, dass ein negativer Coronatest ab dem zweiten Heimspiel am 28. August gegen den VfL Bochum nicht mehr ausreichen werde, um ins Stadion zu kommen. Ausnahmen sollen weiterhin für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sowie für aus medizinischen Gründen von der Impfung ausgeschlossene Personen gelten – und voraussichtlich für 1000 Fans pro Spiel, die ungeimpft, aber mit aktuellem Coronatest ins Stadion dürften. Für das erste Heimspiel gegen Hertha BSC am 15. August rechne der Verein mit 16.500 Zuschauern, von denen aber 1000 auch mit einem negativen Coronatest Zutritt bekommen sollten.

»Impfen ist der Schlüssel zurück zu einer veränderten Normalität – ohne den wird es auf Dauer schwierig«, zitierte die »Bild«-Zeitung am Freitag FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. Der Club hatte zuletzt beim Training die Möglichkeit zum Impfen angeboten. Am Mittwoch nahmen 87 Personen das Angebot wahr.

Der Spiegel | 7. August 2021

Selbstverständlich gibt es keinen Impfzwang. Nur so einen kleinen, indirekten durch die Hintertür.Mir egal, ich scheiße nämlich gepflegt auf alles und drehe den Spieß um: Ich boykottiere alles, was diesen totalitären Scheißdreck mitmacht.

Ins Fußballstadion kriegen mich eh keine zehn Pferde.

Auf Konzerte gehe ich nicht, da alle Musiker, die ich mir live ansehen würde, längst tot sind.

In Clubs gehe ich auch nicht, weil ich zu alt dafür bin und die Mucke eh nicht ertragen kann.

Ins Kino gehe ich auch nicht, weil ich da immer gleich einpenne. Filme gucke ich lieber im eigenen Heimkino, da sind Sound und Bild genauso gut, nur dass ich keinen popcornfressenden Sitzriesen vor der Nase habe und den Film jederzeit anhalten kann, wenn ich mal kacken muss.

Auf Restaurants kann ich auch verzichten, ich koche sehr gut und lade dann einfach meine Freunde zu mir nach Hause ein. Ist auch viel billiger.

Und wenn sie mich nicht mehr in den Supermarkt lassen, dann bestelle ich halt alles.

Da brauch ich den Kram wenigstens nicht mehr selbst schleppen.

Und wenn es mich den Job kostet, such ich mir halt nen anderen.

Oder wandere aus.

Fuck you.

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Kältereport Nr. 22

Kältereport Nr. 22

Einführung des Übersetzers: Diese und alle weiteren Kältereports speisen sich überwiegend aus den Quellen Electroverse und iceagenow.info.

Auch in diesem Report finden sich nur Meldungen von der Südhemisphäre, wenngleich deren Zahl nun aber abnimmt. In unseren Medien wird – wie könnte es anders sein – über die Hitzewellen vor unserer Haustür schwadroniert. Schlimm genug sind sie sicher. Aber 1. ist es im Sommer am Mittelmeer fast IMMER trocken, und 2. ist die Hitze in diesem Jahr vielleicht stärker ausgeprägt als in den Vorjahren, aber keineswegs beispiellos.

Und was ich nicht verstehe (vielleicht kann mir ein Kommentator helfen): Wenn es sehr heiß und trocken ist und ich durch den Wald gehe – fängt der doch nicht gleich zu brennen an! Heißt: Ursache der Brände können nur Menschen sein, sei es nun fahrlässig oder mit böser Absicht – Spekulanten schrecken bekanntlich vor nichts zurück.

Und noch eine Bemerkung zu diesen Kältereports: von diesen Kaltereignissen findet sich fast nie etwas in unseren Medien. Wenn diese Reports einseitig sind (was der Fall ist), sollte man sie mit den Hitze-Ereignissen in den Medien (ebenso einseitig) in Beziehung bringen. Was kommt dann heraus? Hinsichtlich des Vorzeichens von Extremwetter – Netto Null!

Und allgemein zu Extremen: Wenn es plötzlich keinerlei Wetterextreme mehr geben würde – wäre nicht DAS äußerst extrem?

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Nun also, hier weitere Meldungen über Kalt-Ereignisse:

Historische Kälte setzt sich in Brasilien fort: In mehr als 33 Gemeinden von Rio Grande do Sul hat es am Mittwoch geschneit

29. Juli: Südamerika wurde in den letzten Monaten von extremen polaren Kältewellen heimgesucht.

Mitte Juni kam es in Argentinien zu historischen Schneefällen, während im Juli auf dem gesamten südamerikanischen Kontinent eine Reihe neuer Tiefsttemperaturen gemessen wurden, darunter die zweitniedrigste Temperatur, die jemals in den Tropen gemessen wurde.

Diese Woche wurde der Süden Brasiliens von einer neuen Frostperiode heimgesucht, die u. a. die Kaffee- und Maisernte des Landes weiter schädigte.

Am Mittwoch (28. Juli) kam es außerdem zu seltenen und heftigen Schneefällen, die mindestens 13 Städte im Bundesstaat Rio Grande do Sul unter einer Schneedecke begruben – ein noch nie dagewesenes Ereignis.

Meteorologen warnten bereits in der vergangenen Woche vor dieser jüngsten Runde polarer Kälte und sagten, es werde die kälteste seit 1955 sein.

„Die kalte Luftmasse hat das Potenzial, eine der intensivsten in diesem Jahrhundert zu werden“, hatte MetSul gewarnt.

Link: https://electroverse.net/historic-cold-continues-to-batter-brazil/

Anmerkung: Die Schneefälle in Brasilien haben als Nachricht sogar Eingang in den alarmistischen Blog wetteronline.de gefunden.

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Sommerschnee in den europäischen Alpen + Australische und neuseeländische Skigebiete mit “ enormen Schneefällen „

4. August: Der Winter in der südlichen Hemisphäre ist oft ein Vorbote für den kommenden Winter in der nördlichen Hemisphäre; und wenn man den jüngsten Entwicklungen in „the upside down“ Glauben schenken darf, dann sollten wir Nordländer buchstäblich „das Heu machen, solange die Sonne scheint“, denn dieser SH-Winter war bisher ein echter Hammer (vor allem in Südamerika und im südlichen Afrika).

In der Tat sammelt sich in den höheren Lagen Europas schon jetzt Schnee an:

Sommerschnee in den Alpen

In den letzten Tagen wurde auf den Gletschern der europäischen Alpen in Höhenlagen um die 3.000 Meter erheblicher Sommerschneefall gemeldet.

Vom Stubaier Gletscher in der Nähe von Innsbruck in Österreich liegt die jüngste Meldung über Schneefall vor:

Sommerschneefall ist aber in dieser Höhe nicht beispiellos.

Ski-Gebiete in Neuseeland mit enormen Schneemengen

Neuseeländische Hänge wurden am Dienstag von „enormen Schneemengen“ heimgesucht, als eine antarktische Front die Südinsel heimsuchte, berichtet stuff.co.nz.

Starke Schneefälle auch in Australien

Ende letzten Monats meldeten die Australischen Alpen den stärksten Schneefall seit 21 Jahren.

In Spencer’s Creek wurden 183,6 cm gemessen – die höchste Schneehöhe seit 2000.

Wie der Meteorologe @Ben_Domensino twitterte (unten): „Nur 10 der letzten 68 Jahre haben so viel Schnee gehabt…“



Hier sind Australiens Temperaturanomalien für heute, den 4. August:

Link: https://electroverse.net/summer-snow-hits-the-alps-australian-and-new-zealand-ski-fields-see-huge-dumps/

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wird fortgesetzt … (mit 23)

Abschließend hier noch ein paar Zitate:

Wenn man an dieser Stelle immer noch an AGW glaubt, schädigt man die Gesellschaft – anders kann man es nicht ausdrücken“ – Quelle unbekannt

Blinder Glaube an die Obrigkeit ist der größte Feind der Wahrheit“ – Albert Einstein

Die Wissenschaft betrachtet alle Wissensansprüche, alte und neue, mit Skepsis. Sie lehrt nicht den blinden Gehorsam gegenüber den Autoritäten, sondern eine energische Debatte…“ – Carl Sagan

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Dr. Peter McCulloughs 5 wichtigste Wahrheiten über COVID-19

In einem kürzlichen Interview mit dem Chefredakteur von LifeSiteNews, John-Henry Westen, hat Dr. Peter McCullough, einer der führenden amerikanischen Ärzte für die frühe Behandlung von COVID-19, fünf wichtige wissenschaftliche Wahrheiten über das Coronavirus genannt.

McCullough sagte, die folgenden Punkte seien „fünf Schlüsselbotschaften der wissenschaftlichen Wahrheit, von denen ich möchte, dass sie jeder über das Virus und die Pandemie versteht. Sie sind ziemlich einfach.“

McCullough sprach heute auch auf der Konferenz „Stop the Shot“ der Truth for Health Foundation, die von LifeSiteNews live übertragen wurde.

  1. COVID-19 wird NICHT asymptomatisch verbreitet

Dr. McCullough begann damit, die weit verbreitete Meinung zu entkräften, dass asymptomatische Menschen die Krankheit an andere weitergeben können und betonte, dass nur Menschen, die Symptome zeigen, tatsächlich ansteckend sind.

„Das Virus wird nicht asymptomatisch übertragen. Nur kranke Menschen geben es an andere Menschen weiter.“

  1. Asymptomatische Menschen sollten sich nicht testen lassen

In einem zweiten Punkt ging er auf die Frage der Testung asymptomatischer Menschen ein und argumentierte, dass diese Praxis falsche Daten über COVID-19-Fälle liefert:

„Alles, was wir tun, ist, falsch-positive Ergebnisse zu erzeugen, zusätzliche Fälle zu schaffen und zusätzliche Bedenken zu wecken. Die FDA hat diese Tests für asymptomatische Personen nie zugelassen. Die WHO hat am 25. Juni gesagt ‚keine asymptomatischen Tests’“.

Er fuhr fort und forderte asymptomatische Menschen auf, sich nicht testen zu lassen: „Es sollte keine einzige Person auf der Welt geben, die sich einem asymptomatischen Test unterziehen sollte … die Leute sollten einfach an diesen Teststationen vorbeigehen.“

Auf die Frage, ob dies auch für Tests bei internationalen Reisen gelte, antwortete er: „Aus irgendeinem Grund. Das verstößt gegen die WHO [Richtlinien].“

  1. Die natürliche Immunität ist robust, vollständig und dauerhaft

Der dritte Punkt, auf den Dr. McCullough einging, war die Frage der natürlichen Immunität, die er als „robust, vollständig und dauerhaft“ bezeichnete, womit er die Befürchtung ausräumte, dass man sich mehr als einmal mit einem schweren Fall der Krankheit anstecken kann, und einen weiteren verbreiteten Mythos über COVID zurückwies.

„Es gibt keine nennenswerte Chance, einen zweiten schweren Fall von COVID zu bekommen“, sagte McCullough gegenüber LifeSite. „Tatsächlich ist das bisher in keinem einzigen bestätigten Fall auf der Welt passiert.“

Dann ging er auf die vielen gemeldeten Fälle von Menschen ein, die sich mehr als einmal mit COVID angesteckt haben, und erklärte: „Bei jedem der angeblichen Fälle, die aufgetaucht sind, handelte es sich um eine Fehlinterpretation eines falsch positiven PCR-Tests. Das kommt nicht vor. Wenn dies der Fall wäre, hätten wir Tausende, wenn nicht Millionen von Menschen gesehen, die immer wieder wegen COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Das ist nicht passiert. Es passiert grundsätzlich nicht.“

Um seinen dritten Punkt noch deutlicher zu veranschaulichen, schloss er seine Ausführungen zur natürlichen Immunität mit folgendem Bild: „Jemand, der von Natur aus immun ist, kann auf jemanden mit COVID-19 zugehen, einen kräftigen Husten im Gesicht bekommen, und er wird die Krankheit nicht bekommen.“

  1. COVID-19 ist, unabhängig von der Variante, leicht zu Hause behandelbar

Die Behandlung von COVID-19 steht seit Beginn der Pandemie im Mittelpunkt der Arbeit von Dr. McCullough.

Letztes Jahr wurde er auf YouTube zensiert, weil er für eine Behandlung warb, die die Zahl der Todesfälle um 85 % hätte senken können.

Er wies erneut darauf hin, dass eine frühzeitige Behandlung den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen kann: „Etwa 85 % der Krankenhausaufenthalte und Todesfälle wären bei frühzeitiger Behandlung vollständig vermeidbar. Der einzige Weg, wie Menschen im Krankenhaus landen und eine miserable Zeit haben, ist, wenn sie keine Behandlung erhalten: Sie werden nicht krank oder es wird ihnen keine Behandlung angeboten und sie landen im Krankenhaus, nachdem sie zwei Wochen lang zu Hause krank waren.“

Er forderte die Menschen, die sich mit COVID-19 angesteckt haben, auf, nicht mit der Behandlung zu warten, und betonte: „Jeder mit gesundem Menschenverstand sollte verstehen, dass es einfach ist, die Krankheit zu behandeln, wenn sie im Frühstadium auftritt und die Symptome mild sind. Mit fortschreitender Krankheit wird es immer schlimmer“.

Abschließend beklagte er, dass Krankenhausaufenthalte und fehlende Behandlung oft gleichbedeutend mit dem Tod sind: „Am Ende sterben die Menschen an Blutgerinnseln. Und es ist sehr schwer, diese wieder aufzulösen. Das ist der Grund, warum es zu spät ist, wenn wir bis zur Einlieferung ins Krankenhaus warten. Wenn wir warten, bis der Sauerstoffgehalt aufgrund von Blutgerinnseln in der Lunge zu niedrig ist, ist es zu spät.“

  1. Die derzeitigen COVID-19-Impfstoffe sind veraltet und sollten als untauglich für den menschlichen Gebrauch angesehen werden

Zu guter Letzt ging der Mediziner auf die Frage der COVID-Impfstoffe ein.

McCullough zufolge sind die derzeit verfügbaren Impfstoffe – wie die von AstraZeneca, Johnson & Johnson, Pfizer und Moderna – „veraltet“.

„Sie decken die neuen Varianten nicht ab; die Patienten versagen bei diesen Impfstoffen. Sie werden ins Krankenhaus eingeliefert und erkranken, obwohl sie geimpft wurden“, sagte er und fügte hinzu: „Die Impfstoffe haben zum jetzigen Zeitpunkt zu einer Rekordsterblichkeit und zu Verletzungen geführt und sollten als unsicher und für den menschlichen Gebrauch ungeeignet angesehen werden.“

Der Beitrag Dr. Peter McCulloughs 5 wichtigste Wahrheiten über COVID-19 erschien zuerst auf uncut-news.ch.