Kategorie: Nachrichten
Justin Trudeau: Was wir bei Corona gelernt haben, werden wir auf die Klimakrise anwenden
Der kanadische Premierminister Justin Trudeau sagte am Montag vor seinen Anhängern, dass die aus der Corona-Krise gezogenen Lehren bei der Bewältigung der „Klimakrise“ und der Wohnungskrise von Nutzen sein werden.
„Was wir aus der Corona-Krise gelernt haben, werden wir auf die Klimakrise und die Wohnungskrise anwenden, um sicherzustellen, dass alle Menschen gute Jobs und eine Aussicht auf eine Karriere haben, die Chancen für ihre Kinder schaffen“, sagte Trudeau in Cambridge in der Provinz Ontario.
Bemerkenswerterweise gab das US-Gesundheitsministerium am selben Tag bekannt, dass es den Klimawandel als Problem der öffentlichen Gesundheit betrachtet.
„Eine Warnung vor Klimalockdowns?“, fragt Rebel News.
Is Justin Trudeau saying “what we learned from this COVID crisis, we will be applying to the climate crisis” a warning about climate lockdowns?
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— Rebel News (@RebelNewsOnline) August 30, 2021
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Polen will den Notstand an der weißrussischen Grenze ausrufen
Die Migrationskrise, die wir seit einigen Wochen an den westlichen Grenzen Weißrusslands beobachten können – da das Minsker Regime als Reaktion auf die EU-Sanktionen damit begonnen hat, gezielt importierte Migranten (Iraker und Afghanen) an die litauische, lettische und polnische Grenze zu treiben –, könnte nun in eine zweite Phase eintreten.
Ausnahmezustand im Grenzgebiet
Nachdem die polnische Regierung – wie das benachbarte Litauen – beschlossen hat, einen Grenzschutzzaun nach ungarischem Vorbild zu errichten, hat sie nun am 31. August Präsident Andrzej Duda gebeten, den Ausnahmezustand für das Grenzgebiet von Norden nach Süden an der 418 km langen polnisch-weißrussischen Grenze auszurufen.
183 Gemeinden in den Woiwodschaften Podlachien und Lublin betroffen
Ministerpräsident Mateusz Morawiecki erklärte auf seinem Facebook-Account: „Die Lage an der Grenze zu Weißrussland ist eine Krise. Das Lukaschenko-Regime hat beschlossen, Iraker nach Polen, Litauen und Lettland zu treiben. Angesichts der angespannten Lage an der Grenze zwischen Polen und Weißrussland,
beschloss der Ministerrat, Präsident Andrzej Duda zu ersuchen, in einem Grenzstreifen in einem Teil der Woiwodschaft Podlachien und der Woiwodschaft Lublin für 30 Tage den Ausnahmezustand zu verhängen.
Dieses Gebiet wird 115 Gemeinden in der Woiwodschaft Podlachien und 68 Gemeinden in der Woiwodschaft Lublin umfassen.
Die Beschränkungen beeinträchtigen weder das Arbeitsleben der Anwohner noch die Möglichkeit, in diesem Gebiet frei eine landwirtschaftliche Tätigkeit auszuüben. Litauen und Lettland haben bereits vor einiger Zeit ähnliche Beschränkungen eingeführt.
Diese Entscheidung ist von der Sorge um die Sicherheit des Staates, unserer Bürger und unserer Verantwortung für die Sicherung der Grenzen des Landes und der gesamten Europäischen Union, die uns dabei unterstützt, diktiert.
Das weißrussische Regime ist gefährlich, und jeder unkontrollierte Grenzübertritt könnte zu einem Zwischenfall mit unvorhersehbaren Folgen führen. Wir müssen diese aggressiven hybriden Aktionen stoppen, die nach einem in Minsk geschriebenen Drehbuch und mit den Protektoren von Herrn Lukaschenko durchgeführt werden.“
Innenminister Mariusz Kaminski erläuterte, wie die Maßnahme umgesetzt werden soll:
„Demonstrationen und andere Aktionen werden nicht zugelassen.“
Das Gebiet wird für Ortsfremde gesperrt
Für die Menschen, die in der Grenzregion leben oder arbeiten, dürfte sich im Alltag nichts ändern. Damit soll allerdings verhindert werden, dass es erneut zu Sabotageakten durch linke Aktivisten kommt, wie es am Sonntag, dem 29. August, der Fall war.
Nach Angaben des polnischen Rundfunks rechtfertigt die Regierung von Mateusz Morawiecki diesen Schritt auch mit den bevorstehenden russisch-weißrussischen Militärmanövern. Präsident Duda erklärte seinerseits, dass er den Antrag mit der nötigen Sorgfalt prüfen und seine Entscheidung sehr bald bekannt geben werde.
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Studie mit 670.000 Probanden: Abwehrkräfte 27 Mal wirksamer als jede COVID-19 -Impfung

Das wird die Chefetagen von Big Pharma nicht erfreuen. Der Immunologe Dr. Martin Kulldorff, Professor an der Harvard Medical School, erklärte in Folge einer Studie, dass die natürliche Immunantwort wohl besser wirke als die derzeitigen Covid-19 Impfungen. Entsprechend müsse man die Praxis von Impfpässen, welche beispielsweise für Reisen notwendig wären, überdenken. von Günther Strauß Wie […]
Ehemaliger Oberst: Mit den „Ortskräften“ könnten auch Islam-Terroristen kommen

Oberst a.D. Thomas Sarholz legt in Sachen „Ortskräfte“ nach: „Wir haben doch Ortskräfte erlebt, vor allem bei anderen Staaten, die sich als Selbstmordattentäter entpuppt haben. Wir haben Ortskräfte erlebt, die als Wachen eingesetzt wurden – die dann von Wachtürmen aus, wenn Konvois das Camp verlassen haben, dies nach draußen gemeldet haben.“
Vor wenigen Tagen veröffentlichte die FAZ seinen Leserbrief zum Thema hilfsbedürftige Ortskräfte (jouwatch berichtete) , jetzt folgt ein interview in der Bild. Nur 138 „Ortskräfte“, die laut Angela Merkel „Deutschland zur Seite gestanden haben“, samt ihrer 496 Familienangehörigen saßen in den Bundeswehr-Evakuierungsfliegern. Die Frage, wer die knapp 4000 anderen Afghanen waren, bleibt weiter offen.
Vor diesem Hintergrund sind die Aussagen des Ex-Offiziers umso bedrohlicher: „Menschen, die wir besser dort gelassen hätten, haben sich aufgrund rein ihrer physischen Stärke dort in die Flugzeuge hineingedrängt“, erklärt Sarholz in dem Bild-Interview. Er warnt vor der Vorstellung, daß jeder, der mit der Bundeswehr zu tun gehabt hätte, die westlichen Werte teilt.
In Afghanistan herrscht weiter eine von Stämmen und Clans geprägte Kultur: Dort sei der Einzelne nicht überlebensfähig, was besonders für Frauen gelte. Diese Kultur des Zusammenhalts sei eine völlig andere „als wir uns vom bequemen deutschen Sessel aus vorstellen können“, weiß Sarholz aus Erfahrung. Der Bundeswehr-Einsatz habe daran auch nach zwei Jahrzehnten nicht ändern können.
Er gibt zu, daß der Westen bei seinem 20-jährigen Einsatz in Afghanistan „nur eine hauchdünne Oberschicht erreicht“ hat und es nicht gelungen ist, tiefer in die breiten gesellschaftlichen Schichten einzudringen. Auch er sei anfangs etwas blauäugig gewesen und begründet das mit der Situation von 1945 in Deutschland. Da „uns Deutschen“ nach 1945 auch geholfen wurde, sei es jetzt „unsere verdammte Pflicht und Schuldigkeit, auch in einem anderen Staat, in einer anderen Gesellschaft unseren Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen zu leisten“, findet der Oberst a.D. etwas naiv, denn damals prallten nicht zwei vollkommen unterschiedliche Kulturen und Wertvorstellungen aufeinander. (MS)
Für Sarholz, der 2005/06 in Afghanistan diente, ist klar: „Das wir denjenigen helfen müssen, die wirklich mit uns auf dem Gefechtsfeld waren, die wirklich den Kopf für uns hingehalten haben, da gibt es überhaupt keine Diskussion! Und natürlich auch ihren Familien.“
Jetzt auch noch größenwahnsinnig? „Pippi“ Baerbock kann sich SPD als Juniorpartner vorstellen

Berlin – Da wird Olaf Scholz mit Sicherheit demütig in die Knie gehen: Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat ihren Regierungsanspruch bekräftigt und die SPD als Wunschpartner genannt. „Ich trete an, die nächste Bundesregierung inhaltlich, aber auch personell zu führen – und beim Partner: Am liebsten mit der SPD“, sagte Baerbock dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Ein Regierungsbündnis mit der Linkspartei hält die Grünen-Chefin wegen deren Außenpolitik faktisch für ausgeschlossen.
„Die nächste Bundesregierung muss endlich wieder eine aktive, pro-europäische Außenpolitik betreiben.“ Dafür brauche es eine Koalition, „in der alle Regierungsparteien voll und ganz hinter der europäischen außenpolitischen Verantwortung stehen“. Bereits zuvor hatte Baerbock die Linkspartei scharf attackiert, weil diese den Evakuierungseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan nicht mittragen wollte.
Und jetzt kommt in ihr wieder die Pippi Langstrumpf zum Vorschein:
Baerbock sprach von einer „Richtungswahl“. Die kommende Regierung sei „die letzte, die mit ihren Entscheidungen noch relevant Einfluss auf die Entwicklung der Erderhitzung nehmen“ könne. Veränderung gebe es insgesamt nur mit den Grünen.
Größenwahnsinnig könnte man das bezeichnen, eben typisch Deutsch. Wenn die Grünen nicht gewinnen, wird die Erde zerstört werden – egal wie die Chinesen ihre ständig wachsene Industrie organisieren und die afrikanische Bevölkerung weiter wächst und Ressourcen benötigt, von der der ganzen Welt schwindelig werden wird.
Weiter mit dem „Widewidewitt“:
„Wir wollen zum Beispiel durch Veränderungen einen starken Sozialstaat erhalten – mit Investitionen in gute Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Schwimmbäder und Sportvereine. Sonst zerbröseln uns diese Orte des Miteinanders.“ Dafür wolle ihre Partei die Schuldenbremse durch eine „Investitionsregel“ ergänzen, die Erneuerungen der Infrastruktur ermögliche.
„Die Politik des Abwartens hat dazu geführt, dass jede sechste Brücke, jede sechste Schienenweiche marode ist. Die Substanz des Wirtschaftsstandorts Deutschland zerfällt – buchstäblich. Das war keine Politik für die Zukunft, sondern zum Schaden für den Wohlstand in unserem Land. Wer das nicht ändern will, sollte lieber in die Opposition gehen.“
Und wer so faselt, sollte in der Opposition bleiben oder gleich von der politischen Bühne verschwinden. (Mit Material von dts)
Coronawahn – Von Geburt an drogensüchtig?
Während sich die Delta-Variante immer mehr als harmloser Schnupfen entpuppt und insbesondere bei den Jüngeren ganz selten zu schwereren Verläufen führt, drehen die Profiteure der Pandemie immer mehr durch:
Kindermediziner rechnen jetzt sogar schon damit, dass es vom nächsten Jahr an Corona-Impfstoffe sogar für Säuglinge geben wird. „Wir gehen fest davon aus, dass es ab kommendem Jahr Impfstoffe für alle Altersklassen geben wird, sogar zugelassen bis hin zu Neugeborenen“, sagte der Münchner Pädiater Florian Hoffmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Hoffmann ist Oberarzt an der Kinderklinik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und gleichzeitig Generalsekretär der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).
Aktuell liefen verschiedene Studien von Biontech und Moderna, zum Teil sogar mit Säuglingen, sagte Hoffmann. „Wenn die Fallzahl in den Studien hoch genug ist und es keine relevanten Nebenwirkungen gibt, spricht auch nichts gegen eine Zulassung auch für sehr junge Kinder.“ Bereits zum Ende dieses Jahres seien Impfstoffe für Kinder unter zwölf Jahren zu erwarten: „Ich rechne damit, dass wir bis Ende des Jahres einen zugelassenen Impfstoff für Kinder unter 12 Jahren haben“, so Hoffmann.
Diese Gruppe werde voraussichtlich eine reduzierte Impfstoffdosis bekommen. Die Immunantwort aber werde wegen des vitalen Immunsystems vermutlich noch besser sein als bei Erwachsenen. Hoffmann äußerte zudem die Hoffnung, dass demnächst ein weiterer Impfstoff zur Verfügung stehen könnte: Er verspreche sich viel vom Impfstoff des US-Herstellers Novavax.
Das Mittel sei kein mRNA-Impfstoff, er ähnele aber als sogenannter Konjugatimpfstoff vielen herkömmlichen Kinderimpfstoffen, mit denen man bereits milliardenfache Erfahrung habe. „Noch ist der Impfstoff nicht zugelassen, aber die vor Kurzem veröffentlichten Studienergebnisse sehen sehr gut aus“, so Hoffmann.
Warum rammt man nicht gleich schon während der Schwangerschaft die Spritzen in den Mutterleib, dann kann im Leben auch nichts mehr schief gehen und die kleinen Monster müssen niemals niesen. Und wenn es nach der Geburt trotzdem noch lebt und schreit, drückt man dem Baby einfach einen dicken Stab ins kleine Nasenloch. Vorsichtshalber, versteht sich.
Hier weitere aktuelle Meldungen aus der Corona-Hölle:
Kassenärzte erwarten spätestens Frühjahr 2022 Ende der Pandemie
Kassenärzte-Chef Andreas Gassen rechnet mit einem baldigen Ende der Corona-Pandemie. „Ich gehe davon aus, dass im Frühjahr 2022 Schluss sein wird mit Corona“, sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Das sagten auch renommierte Wissenschaftler.
„Bis dahin wird die Impfquote noch einmal etwas höher liegen, vor allem nimmt aber auch die Zahl der Genesenen mit Antikörpern zu. Einschränkungen werden dann wohl gänzlich unnötig werden.“ Im Herbst würden die Infektionszahlen noch einmal ansteigen, so Gassen.
Dennoch sehe er „in der Ärzteschaft keine großen Sorgen, dass das Gesundheitssystem noch kollabieren könnte“. Die Zahl schwerer Erkrankungen werde deutlich unter dem Niveau des letzten Winters bleiben. „Etwas mehr Gelassenheit wäre also angebracht, ohne leichtsinnig zu werden“, sagte der Mediziner.
Gassen sprach sich auch dafür aus, dass es hierzulande „zeitnah keine pauschal verpflichtenden Maßnahmen für die Bürger mehr gibt, sondern die Menschen für sich entscheiden, was sie freiwillig zum Selbstschutz tun wollen, zum Beispiel auch, ob sie eine Maske tragen oder nicht“. Bund und Länder täten gut daran, ihre Entscheidungen „nicht monatelang im Alarmmodus“ zu treffen.
Jedes zehnte Kind in Hartz-IV-Familien ohne Corona-Freizeitbonus
Jedes zehnte Kind in Hartz IV muss ohne den für ärmere Familien gedachten Corona-Freizeitbonus auskommen. Nach neuen Zahlen der Bundesregierung haben rund 190.000 Kinder und Jugendliche keinen Anspruch auf die staatliche Einmalzahlung von 100 Euro, obwohl sie in einem Hartz-IV-Haushalt leben, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Es geht aus einer Antwort des Bundessozialministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervor.
Laut Ministerium haben von den bundesweit zuletzt 1,87 Millionen Minderjährigen in Hartz-IV-Familien nur 1,68 Millionen Anrecht auf den Kinderfreizeitbonus. Diese jüngsten Zahlen stammen laut Regierung von April 2021. Ein Hauptgrund für diese Differenz ist nach Angaben der Linken, dass der Bonus nicht für ärmere Kinder und Jugendliche gezahlt wird, die in einem Hartz-IV-Haushalt leben und staatlichen Unterhaltsvorschuss erhalten. Diese Zahlung ist für Minderjährige vorgesehen, die bei einem getrennt lebenden Elternteil in Hartz IV wohnen.
Da diese Kinder selbst aber kein Hartz IV erhalten, haben sie keinen Anspruch auf den Freizeitbonus. Gesetzliche Voraussetzung für die Auszahlung ist der Bezug von Grundsicherung, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Unterhaltsvorschuss für Kinder in Hartz IV zählt dagegen nicht dazu, obwohl auch diese Minderjährigen in Familien mit niedrigem Einkommen leben.
Die sozialpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Katja Kipping, kritisierte, bei der Umsetzung der Corona-Sonderzahlung habe die Bundesregierung „einen Großteil der ärmsten Alleinerziehender und Patchworkfamilien ausgeschlossen“. Das Ministerium habe mit seiner Antwort bestätigt, dass es sich nicht „um eine unbeabsichtigte Gesetzeslücke“ handle, sondern „dies so beabsichtigt und vereinbart war“, sagte Kipping den Funke-Zeitungen. Der Bonus ist Teil des sogenannten Corona-Aufholprogramms, mit dem Bund und Länder die Langzeitfolgen des Lockdowns im Bildungs- und Freizeitbereich für ärmere Kinder und Jugendliche abmildern wollen.
Das Aufholprogramm umfasst zwei Milliarden Euro. Gefördert werden Ferienfreizeiten, aber auch Nachhilfeunterricht. Der Bonus wird nicht auf andere Sozialleistungen angerechnet.
Virologe Streeck: 2G weder sozial noch medizinisch sinnvoll
Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat sich gegen 2G-Begrenzungen ausgesprochen, also nur noch Geimpfte und Genesene bestimmte Angebote nutzen zu lassen. Getestete auszuschließen „ist weder sozial noch medizinisch sinnvoll“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe). 2G möge in der Theorie einen Effekt haben.
„Es wird aber in der Realität nicht bewirken, was man auf dem Rechenschieber sehen mag“, so der Virologe. „Es ist doch nicht so, dass Menschen, die nicht geimpft oder genesen sind, nur noch frustriert alleine zu Hause sitzen und kein soziales Leben mehr haben“, fügte der Mediziner hinzu. „Wir würden lediglich mehr unkontrollierte und unkontrollierbare Ausbrüche im privaten Bereich haben, die dann auch nicht getestet werden.“
Streeck bekräftigte seine Zweifel am Sinn einer durchgängigen dritten Impfung. „Es gibt keinen belastbaren Hinweis, dass die Wirkung von zwei Impfungen derart nachlässt, dass sie das Hauptziel des Schutzes vor einem schweren Verlauf prinzipiell nicht mehr gewährleisten.“ Nur bei Patienten mit hohem Risiko, zum Beispiel in Alten- oder Pflegeheimen, möge eine Booster-Impfung sinnvoll sein.
Kinder- und Jugendärzte: Infektionsrate Minderjähriger testbedingt
Höhere Infektionszahlen bei jungen Menschen sind laut Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte unbedenklich. „Wir sehen zwar etwas vermehrt Corona-Fälle bei Kindern und Jugendlichen. Es sind jedoch keine gehäuften Krankheitsraten oder mehr schwere Verläufe festzustellen“, sagte Jakob Maske dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben).
Grund für die steigenden Inzidenzen in dieser Altersgruppe seien regelmäßige Testungen in den Schulen. „Kinder und Jugendliche sind momentan die einzigen, die mehrmals pro Woche getestet werden. Dadurch werden viele Corona-Infektionen erkannt“, so Maske.
Kinder unter zwölf Jahren sind vom Coronavirus besonders gefährdet, da es für sie keinen geeigneten Impfstoff gibt. Diese Gruppe werde daher trotz Schutzmaßnahmen früher oder später eine Infektion durchmachen, ist Maske überzeugt. Von einer Durchseuchung der Kinder möchte er im Gegensatz zu anderen Experten jedoch nicht sprechen.
„Das ist übertrieben. Wir sehen momentan nur ganz selten schwere Verläufe bei Kinder und Jugendlichen.“
Ärztepräsident gegen Auffrischungsimpfungen ohne Stiko-Empfehlung
Ärztepräsident Klaus Reinhardt sieht das Vorgehen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern kritisch, Auffrischimpfungen für Senioren und Immungeschwächte ohne entsprechende Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) anzubieten. Das sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). „Es spricht theoretisch einiges dafür, dass eine Auffrischimpfung für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, mit einem geschwächten Immunsystem sowie für Hochbetagte sinnvoll sein kann“, sagte der Mediziner.
„Nach bisherigem Kenntnisstand und Auffassung namhafter Experten ist sie aber für die meisten Geimpften nicht sofort nötig“, sagte er. Insgesamt fehlten noch aussagekräftige Studien, ob, wann und für wen eine Boosterimpfung angezeigt sei, sagte Reinhardt dem RND. „Ich halte es deshalb für einen Fehler, dass Bund und Länder in der Breite Auffrischungsimpfungen angekündigt haben, ohne eine entsprechende Empfehlung der Stiko abzuwarten“, beklagte der Ärztepräsident. Es sei zu erwarten gewesen, dass Patientinnen und Patienten nach dieser Ankündigung in den Praxen verstärkt Termine für Drittimpfungen nachfragten, so Reinhardt.
„Da ist also von der Politik eine Erwartungshaltung bei den Patienten geschürt worden, die viele Ärztinnen und Ärzte ohne eine wissenschaftlich fundierte Impfempfehlung nicht bedienen wollen.“ Er könne daher alle Kollegen verstehen, die sich möglichst schnell eine klare Positionierung der Stiko wünschten. Reinhardt sagte, die Problemlage sei der Stiko bewusst.
Sie arbeite derzeit intensiv an Empfehlungen für Auffrischungsimpfungen für Senioren und Immungeschwächte. Mehrere Bundesländer haben bereits damit begonnen, Pflegebedürftigen, über 80-Jährigen und Menschen mit Immunschwäche sogenannte Booster-Impfungen anzubieten. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten schon Anfang August beschlossen, dass dieses Angebot auch für Menschen gilt, die eine vollständige Impfung mit Vektor-Impfstoffen von Astrazeneca oder Johnson&Johnson erhalten haben.
Als geeigneten Zeitpunkt haben die Minister sechs Monate nach dem Abschluss der ersten Impfserie genannt.
Wie das alles enden könnte, belegt dieses Video:


