Kategorie: Nachrichten
Böse Überraschung: Corona-naiver ÖVP-Bürgermeister trotz Impfung positiv
Fabian Grüneis ist Oberösterreichs jüngster Bürgermeister (ÖVP). Jetzt erlebte der Ortschef von Waizenkirchen eine böse Überraschung: Trotz zweifacher Corona-Impfung ist er Corona-positiv. Und das ausgerechnet an seinem 25. Geburtstag! Trotzdem will Grüneis der Impfung nicht abschwören, er glaubt immer noch an ihre Wirkung. Dass er – glücklicherweise – wohlauf ist, führt der junge Mann nun auf die Impfung zurück. Grüneis‘ Fall zeigt: Der ÖVP-Bürgermeister hat sich über das Nutzen-Risiko-Verhältnis der Impfung wohl nicht informiert.
- Jüngster Bürgermeister Oberösterreichs ließ sich zweifach impfen
- 25. Geburtstag, böse Überraschung: Er ist an Corona erkrankt
- Leichte Symptome: Grüneis glaubt, er hätte ohne Impfung schwereren Verlauf
- Schwerer Verlauf bei 25-Jährigen höchst unwahrscheinlich
- Impfschaden nach bisherigem Stand ebenso wahrscheinlich wie Corona-Tod
- Corona-naiv: ÖVP-Jung-Bürgermeister empfiehlt weiterhin Corona-Impfung
„Meinen 25. Geburtstag hätte ich mir eigentlich anders vorgestellt… Heute Mittag wurde ich trotz zweifacher Impfung positiv getestet. Es ist noch völlig unklar wie und wann es zur Infektion gekommen ist.“, erklärt Grüneis auf seiner Facebookseite. Was aus Israel oder etwa Gibraltar längst bekannt war, zeigt sich nun auch in Österreich: Immer mehr Geimpfte infizieren sich erst recht mit Corona. Doch Grüneis zeigt, dass er sich nicht gut mit der statistischen Situation auseinandergesetzt hat. Er zeigt sich über seine Erkrankung ganz überrascht und schlussfolgert ganz Impf-gläubig: „Vermutlich dank der Impfung spüre ich kaum Symptome und es geht mir gut.“
Gibraltar zeigt: Infektion trotz Genspritze sehr wahrscheinlich
Grund zur Überraschung gibt Grüneis Infektion trotz Impfung längst nicht mehr. So zeigt sich anhand des Impfweltmeisters Gibraltar (100% Impfrate), dass die Genspritzen definitiv nicht vor Infektionen schützen. Der kleine Inselstaat liegt bei den meisten Coronainfektionen europaweit aktuell auf Platz zwei nach Zypern. Gleichzeitig vermelden sämtliche Medien Corona-Infektionen bei überwiegend geimpften Reiserückkehrern. Und auch die Statistik der deutschen Impfdurchbrüche spricht eine eindeutige Sprache.
Ohne Impfung: Wahrscheinlichkeit für schweren Verlauf unter 2,5 Prozent
Es wäre höchst unwahrscheinlich, dass Grüneis als gerade einmal 25-Jähriger einen schweren Corona-Verlauf erleiden würde. Nur 2,5% der 18-49-Jährigen müssen aufgrund einer Corona-Erkrankung ins Krankenhaus. Dabei ist davon auszugehen, dass die unter 30-Jährigen noch seltener einen schweren Verlauf haben, als die 30 bis 49-Jährigen. Die meisten Statistiken treffen diese Unterscheidung jedoch nicht, weswegen die tatsächliche Gefährlichkeit des Virus für Personen in Grüneis‘ Alter schwer nachzuvollziehen ist. Etwa 0,2% der Erkrankten in Grüneis‘ Altersgruppe erleiden einen so schweren Verlauf, dass sie daran versterben.
Nutzen-Risiko-Abwägung: Impfnebenwirkungen ebenso wahrscheinlich wie Corona-Tod
In großer Gefahr wäre Grüneis also durch Corona – statistisch betrachtet – ohnehin nicht. Das Risiko in Grüneis‘ Alter einen schweren Verlauf zu erleiden, liegt in etwa gleich hoch, wie jenes, Impfnebenwirkungen zu erleiden. So zeigen die beim Paul Ehrlich Institut in Deutschland gemeldeten Fälle von Impfnebenwirkungen eine Rate von rund 0,14 Prozent. Viele bezweifeln, dass das (unfreiwillige) Risiko einer schweren Corona-Erkrankung das freiwillige Inkaufnehmen möglicher Impfschäden rechtfertigt. So führt Corona vor allem bei jungen Menschen nur in sehr seltenen Fällen zu einer schweren Erkrankung bis hin zum Tod. Doch das selbe gilt auch für die Impfung. Diese wiederum führt häufiger bei jüngeren Menschen zu gefährlichen Nebenwirkungen, als bei Älteren.
Ungebrochen impfgläubig
Grüneis glaubt offenbar trotzdem, dass er ohne Genspritze einen schweren Verlauf gehabt hätte. Er rät munter weiter zur Impfung: „Aus dieser Erfahrung kann ich nur allen empfehlen: lasst euch trotz Impfung weiterhin freiwillig testen und unterschätzt auch jetzt im Sommer nicht die Infektionsgefahr!“
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Nach Vergewaltigungs-Mord an Leonie: Vierter Afghane (22) in London verhaftet
Nach dem bestialischen Mord an der 13-jährigen Leonie aus Tulln, wurde nun auch der geflüchtete vierte Afghane in London von der Polizei gefasst. Er soll einer der vier gewesen sein, die sich in der Wohnung eines vermeintlich 18-jährigen Landsmannes brutalst an dem kleinen Mädchen vergangen haben, sodass dieses daran verstarb.
- Vierter tatverdächtiger Afghane Rasuli Z. (22) nach Flucht in London gefasst
- Sämtliche mutmaßlichen Täter sind volljährig
- Rasuli Z. stand bereits dreimal vor Gericht und wurde verurteilt
- Begründete Abschiebungen straffälliger Migranten werden immer wieder verhindert
Afghane in Londoner Afghanen-Viertel verhaftet
In einem Londoner Stadtviertel, in dem Afghanen besonders stark vertreten sind, soll der per europäischem Haftbefehl gesuchte Rasuli Z. laut Medienbericht aufgespürt und verhaftet worden sein. Seine drei mutmaßlichen Komplizen Ali Sena H. (20), Armini H. (18) und Shahed S. (23) sitzen bereits in Untersuchungshaft. Für seine Flucht soll sich der Verdächtige, Rasuli Z., von Freunden Geld geliehen haben und zuerst mit dem Zug nach Innsbruck gefahren sein. Sein weiterer Weg nach London ist noch nicht geklärt, berichtet die Bild.
Alle mutmaßlichen Täter sind volljährig
Erst unlängst stellte sich durch ein Gutachten heraus, dass der angeblich jüngste Hauptverdächtige Ali Sena H. keine 16, sondern über 20 Jahre alt ist (Wochenblick berichtete). Experten und Behörden gehen schon länger davon aus, dass es äußerst häufig vorkommt, dass Migranten sich als Minderjährige ausgeben. Sämtliche Tatverdächtige sind also volljährig. Sie stehen im Verdacht, die kleine Leonie in die 40 km entfernte Wohnung von Armini H. gelockt zu haben. In der Nacht zum 26. Juni sollen sie dort das Mädchen mit bis zu 11 Ecstasy-Tabletten betäubt haben, bevor sie über die wehrlose 13-Jährige immer und immer wieder herfielen. Nach der bestialischen Vergewaltigung sollen die Tatverdächtigen den geschundenen, von blauen Flecken übersäten Körper zum Sterben auf einem Grünstreifen in Wien wie Unrat einfach abgelegt haben.
Verurteilungen und Anzeigen
Der nun gefasste 22-Jährige stand bereits dreimal wegen Suchtmitteldelikten vor Gericht und wurde auch verurteilt. Auch sechs weitere polizeiliche Anzeigen lagen gegen den Afghanen vor. Bei Delikten wie Vergewaltigung oder Mord sind afghanische Staatsbürger laut den polizeilichen Kriminalstatistiken des Innenministeriums aus den Jahren 2019 und 2020 eindeutig überrepräsentiert. Afghanen verüben im Verhältnis gesehen 10-mal so viele Vergewaltigungen wie österreichische Staatsbürger. Auch bei Morddelikten sind Afghanen 10-mal häufiger in der Statistik zu finden. Selbst Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) machte auf diesen Umstand kürzlich aufmerksam, wie Wochenblick berichtete. Für die von der FPÖ geforderte Schweigeminute im Parlament für Leonie fasste sich die ÖVP (und auch alle anderen Parteien) allerdings kein Herz. Und die zum Gedenken an Leonie abgelegten Blumen wurden binnen kürzester Zeit wie gewöhnlicher Müll entsorgt.
Trotz Schreckenstaten: Abschiebungen verhindert
Schon 2017 war ein negativer Asylentscheid für den nach London Geflüchteten Rasuli Z. ergangen. Er hätte also schon längst abgeschoben werden müssen. Eine Beschwerde hierzu verhinderte die Abschiebung. Unterstützung für straffällige Afghanen kommt vor allem von den Grünen, die immer wieder gegen Abschiebungen mobilisieren (Wochenblick berichtete). Leonie und viele andere Opfer könnten vielleicht noch am Leben sein, würde konsequenter abgeschoben werden.
- Mitleid mit Sextätern? Grüne mobilisieren seit Jahren gegen Afghanen-Abschiebung
- Vergewaltigungs-Mord an Leonie (13): Dritter Asylwerber verhaftet
- 13-Jährige unter Drogen gesetzt, vergewaltigt, ermordet: Mehr Täter vermutet
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Coronavirus: An Schulen fast unbekannt: Baden-Württembergische Daten belegen kaum vorhandene Infektionen
Dass Schulen sichere Orte sind, an denen man sich so gut wie gar nicht mit SARS-CoV-2 infizieren kann, das ist schon seit längerem klar. Eine Reihe von Studien hat dies wieder und wieder gezeigt. Einige davon haben wir in einer Reihe von Posts, z.B. den folgenden besprochen: Schulen und Kindergärten sind sichere Orte: Studie aus […]
Negativ-Preis für Von der Leyen: Ist ihr ihre Muttersprache zu „uncool“?
Der 36.000 Mitglieder starke in Dortmund beheimatete Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) verleiht seit 1997 für besonders bemerkenswerte Fehlleistungen im Umgang mit der deutschen Sprache einen Negativpreis, den „Sprachpanscher des Jahres“. In der Regel wird vor allem die Verwendung von Anglizismen kritisiert. Einmalig in der Geschichte des Preises erhält Ursula von der Leyen nun zum zweiten Mal den Negativpreis. Ob sie ihn annehmen wird?
- Bereits für das Jahr 2014 erhielt Ursula von der Leyen den weithin beachteten Negativ-Preis „Sprachpanscherin des Jahres“
- Damals hielt sie eine Rede vor der Münchener Sicherheitskonferenz in Englisch
- Und schon wieder wird kritisiert, dass von der Leyen Reden kaum in Deutsch hält
- Abgehobene Elite: Ist ihnen ihre Muttersprache peinlich?
Von Achim Baumann
Die deutsche Sprache verändert sich. Was allerdings bislang ein jahrhundertealter Prozess war, wird mit dem zunehmenden Gendern mit brachialer Gewalt forciert – und dies, obwohl rund 70 Prozent der Bevölkerung sich dagegen ausspricht. Aber auch mit der regelmäßigen Abkehr von der deutschen Sprache durch Politik und Medien verstetigt sich der Eindruck, die deutsche Sprache sei nicht mehr „modern“, gerade bei unserer Jugend, Stichwort Anglizismen – was natürlich nicht besonders vorbildlich von unseren Eliten ist. Und unverständlich ist es zudem, wenn herausragende Honoratioren ganz auf ihre Muttersprache verzichten – so wie wieder einmal Ursula von der Leyen.
Der Negativ-Preis
Mit dem Negativpreis „Sprachpanscher“ versucht der VDS für die Problematik zu sensibilisieren. So wird der Preis heuer bereits zum 24. Mal vergeben. Bisherige „Sprachpanscher“ waren unter anderem der ehemalige Bahnchef Hartmut Mehdorn, der ehemalige Intendant des WDR, Fritz Pleitgen, und zuletzt die Tagesschau, die heute-Nachrichten und sogar die Duden-Redaktion.
Die „hippe“ Ursula
Ursula von der Leyen hat in Brüssel studiert, spricht mehrere Sprachen. Ob sie es nötig hat, sich als Weltbürgerin und passionierte EU-Bürgerin in Szene zu setzen, wenn sie auf der großen Bühne in Englisch oder Französisch referiert? So fragt sich der VDS-Vorsitzende Professor Walter Krämer zurecht, „warum drückt sie sich nicht auf Deutsch aus, der Sprache, in der sie fehlerfrei kommunizieren kann?“ Er spielt auf ihre zahlreichen Auftritte als EU-Kommissionspräsidentin an, bei denen sie stets nicht in ihrer Muttersprache spricht. Dabei ist Deutsch offizielle Amtssprache in der EU und nach dem Wegfall der Briten meistgesprochene Sprache in der Union. Kein Wunder also, dass sie von den zum Teil prominenten VDS-Mitgliedern zu der Person gewählt wurde, die im vergangenen Jahr besonders nachlässig mit der deutschen Sprache umgegangen ist – auf Platz eins.
Die anderen Plätze
Der zweite Platz geht an das Berliner Traditionskaufhaus KaDeWe (Kaufhaus des Westens) für die Werbebotschaft „Entdecken Sie unseren Department Store: Internationale Designermarken und lokale Brands, Events und Specials, exzellenter Service. (…) Auf sieben Etagen erwartet Sie alles von Fashion über Beauty und Home bis hin zu Food. Limited Editions, Kooperationen und exklusive Edits vervollständigen die Vielfalt.“
Auf Platz drei rangiert eine weitere Politikerin: die Bundesjustizministerin Christine Lambrecht. Ihr Ministerium hatte gleich einen ganzen Gesetzesentwurf nur für Frauen vorgelegt – von „Haftung der Schuldnerin“ und „Geschäftsleiterinnen“ war die Rede. Ein Glück, dass der Entwurf vom Bundesinnenministerium gestoppt wurde.
Platz vier geht an den Autobauer Audi, dessen Gender-Leitfaden besonders grauenvoll klingt. Natürlich fehlen auch nicht die Medien, denn auf Platz fünf gelandet ist die Tageszeitung (TAZ). In einem Beitrag zum für die TAZ offenbar besonders wichtigem Welttoilettentag nannte sie im November 2020 Frauen „Menschen mit Gebärmutter“. „Ein Schlag ins Gesicht für alle Frauen, die aufgrund von Fehlbildungen keine haben oder sie sich entfernen lassen mussten und damit psychisch zu kämpfen haben“, so der VDS kritisch.
Man kann dem gemeinnützigen Verein Deutsche Sprache dankbar dafür sein, dafür einzutreten, dass Deutsch nicht zu einem Feierabenddialekt verkommt, sondern als Sprache von Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft erhalten bleibt – auch wenn die Fülle an Fällen möglicher Preisverleihungen immer größer wird.
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Brutale Corona-Kontrollen: Slowakische Miliz für Einhaltung der Menschenrechte
In der Slowakei gibt es eine patriotische Miliz namens „Slovenskí Branci“ (Slowakische Rekruten). Dabei handelt es sich um eine Freiwilligenorganisation, also eine NGO, deren Mitglieder aus allen Teilen der Gesellschaft stammen. Sie absolvieren in ihrer Freizeit einen freiwilligen Wehrdienst, um im Ernstfall bereit zu sein, neben der regulären Armee einen Beitrag zur Verteidigung ihres Vaterlandes zu leisten. Nun waren sie auch an der Grenze im Einsatz, um (unbewaffnet) die Polizeiarbeit zu kontrollieren, denn viele Bürger fühlen sich durch die rüden Corona-Kontrollen in ihren Grundrechten beschnitten.
- Pendler und andere Grenzgänger wurden von Polizei-Beamten gefrotzelt
- Freiwilligenmiliz war ausgerückt, um die Einhaltung der Menschenrechte zu kontrollieren
- Die slowakische Verfassung und die Europäische Menschenrechtskonvention garantieren eigentlich die Reisefreiheit
- Durch den Druck der Aktivisten wurden die Verordnungen rückgängig gemacht
Von Berthold Krafft
Während man in westeuropäischen Staaten die Bürger vorwiegend entwaffnen will, gibt es in einigen osteuropäischen Ländern viele Freiwilligenmilizen. Auch in den USA ist das ganz normal. Das Recht, eine eigene Bürgermiliz aufzustellen, wird gar nicht erst debattiert. Dabei sind diese Freiheitsrechte ein wichtiger Indikator dafür, wie demokratisch ein Land ist, weil vor allem autoritäre Regime Angst vor ihren eigenen Bürgern haben. Setzen auf Ehrenamtlichkeit: Gerade viele kleine Länder, die über ein geringes Militärbudget verfügen, setzen zudem auf Milizen, um die militärische Verteidigungsfähigkeit garantieren zu können. Möglicherweise könnte dieses Modell deshalb auch gerade für Österreich eine sinnvolle Ergänzung zum völlig kaputtgesparten Bundesheer sein. In der Slowakei sind die „Slovenskí Branci“ jedenfalls etabliert. Einer ihrer prominentesten Fürsprecher ist z.B. der ehemalige Ministerpräsident Ján Čarnogurský.
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Schikanen beim Grenzverkehr
Seit dem 9. Juli gibt es in der Slowakei eine Quarantänepflicht für Ungeimpfte. Daher werden jetzt viele Slowaken, vor allem Pendler, beim Grenzübertritt von der Polizei auf nervige Art kontrolliert. Viele Bürger fühlten sich wüst bedrängt und riefen um Hilfe. Man war der Meinung, dass dieses Vorgehen verfassungswidrig sei. Daher waren die „Slovenskí Branci“ ausgerückt, um friedlich die Arbeit der Behörden zu überwachen. Herumzustehen und zu Beobachten ist schließlich nicht verboten. Laut einem Mitglied der Miliz seien die Beamten auch stets sehr höflich geblieben und hätten sich an der Beobachtung nicht gestört. Die Grenzübergänge bei Kittsee, Ragendorf (Rajka), Skaliz (Skalica), Salka und Štúrovo sowie die Brücke bei Monoštorský und die Eisenbahnbrücke beim Dorf Hellenbach (Chľaba) wurden von der Miliz überwacht.
Verfassung garantiert die Freizügigkeit
Dass das Vorgehen der Behörden gegen geltendes Recht verstoße, meinte auch die Rechtsanwältin Adriana Krajnikova, die sich für die Betroffenen einsetzte, denn die Verfassung der Slowakischen Republik ist eigentlich klar und deutlich: „Artikel 23 (1): Freiheit, Freizügigkeit und Aufenthaltsfreiheit sind garantiert. Dieses Recht darf nur durch ein Gesetz eingeschränkt werden.“ Die Corona-Verordnungen sind jedoch keine Gesetze und können daher dieses verfassungsmäßige Grundrecht nicht aushebeln.
Artikel 23 (4) der Verfassung ist genauso unmissverständlich: „Jeder Bürger der Slowakischen Republik hat das Recht, ins Land einzureisen.“ Auch Artikel 25 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union lässt sich nur schwer falsch verstehen: „Die Unionsbürgerinnen und Unionsbürger haben das Recht, sich im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten frei zu bewegen und aufzuhalten.“
Die Aktion zeigte Wirkung
Die Präsenz der Miliz blieb nicht unbemerkt und löste eine Debatte im slowakischen Blätterwald aus. Mittlerweile mussten die Politiker zurückrudern und das Verfassungsgericht in Kaschau (Košice) erklärte das Dekret am 14. Juli für ungültig. Die Miliz gab sich in einer Stellungnahme auf Facebook zuversichtlich, dass diese Wendung von ihrem Einsatz ausgelöst wurde.
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„Wenn weiterhin Verstöße gegen Freiheit und Demokratie geschehen wird die Miliz wieder einschreiten. Die Freiheit muss gewährleistet sein, denn das ist unser Recht und unsere Pflicht“, gelobten die Rekruten in einer Stellungnahme auf Facebook. Man stünde „immer auf der Seite der Nation und der des Rechts“. Die Verfassung und die Menschenrechte würden derzeit nicht nur in der Slowakei, sondern weltweit mit Füßen getreten. Doch die Politik hatte jetzt eine „rote Linie“ überschritten, deshalb musste man einschreiten. Man habe als Bürger in einer Demokratie schließlich das Recht, sich gegen einen übergriffigen Staat zu verteidigen. Mittlerweile wurde das Posting von Facebook zensiert.
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Breaking News: „Geimpfte übertragen Delta-Variante so leicht wie Ungeimpfte“
Die Nachricht ist unglaublich, stammt aus unverdächtiger Quelle und stellt die gesamte Strategie der Bundesregierung, zwischen Geimpften und Ungeimpften zu unterscheiden, massiv in Frage. Wird sie darum in unseren Medien kaum aufgegriffen?
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Amerikas wahrer Plan für Afghanistan
asiatimes.com: Die USA haben zwar keine Stiefel auf dem Boden, bauen aber schnell die politisch-militärische Kapazität auf, um den Friedensprozess in ihrem Interesse zu gestalten
Das jüngste Ministertreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit und der SCO-Kontaktgruppe zu Afghanistan in Duschanbe hinterließ eine Spur der Enttäuschung. Die SCO-Erklärung zu Afghanistan war ein kleiner Schritt – dennoch bedeutsam, wenn man die wachsenden inneren Widersprüche der Gruppe bedenkt.
Auch bei den Doha-Gesprächen gibt es keine Fortschritte. In der Zwischenzeit hat das Pentagon in aller Stille die Luftangriffe auf die Taliban wieder aufgenommen. Die USA haben zwar keine Stiefel auf dem Boden, bauen aber die politisch-militärischen Kapazitäten wieder auf, um den Friedensprozess in eine Richtung zu lenken, die ihren geopolitischen Interessen entspricht.
Der scheinbare Rückzug der USA hat die regionalen Staaten getäuscht. Russland seinerseits hat den USA sogar die Hand gereicht, um ein Kollegium unter dem Dach des Troika-Mechanismus zu bilden.
Auch andere Formate als der Doha-Prozess sind im Gespräch. Jeder scheint den politischen Prozess ankurbeln zu wollen. Teheran war kürzlich Gastgeber einer Konferenz für die Vertreter der afghanischen Regierung und der Taliban.
China bot an, als Vermittler für den innerafghanischen Dialog „jederzeit“ zur Verfügung zu stehen. Doch der russische Außenminister Sergej Lawrow schaltete sich schnell ein und riet: „Wir denken, dass es nicht nötig ist, dafür neue Vereinbarungen zu treffen. Wir müssen nur das umsetzen, was bereits in Doha vor allem von der afghanischen Regierung und den Taliban beschlossen wurde“.
Russland scheint die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) der SOZ als Sicherheitsvehikel für die Bewältigung der sich entwickelnden afghanischen Situation vorzuziehen. Lawrow verriet auch, dass die Troika „insbesondere die Kandidaturen Indiens und des Irans diskutiert hat. Ich glaube, das würde die Fähigkeiten dieses Formats stärken. Wir werden sehen, wie es von hier aus weitergeht.“
Der kasachische Außenminister Mukhtar Tileuberdi, der russische Außenminister Sergej Lawrow, der tadschikische Außenminister Sirojiddin Muhriddin und der chinesische Außenminister Wang Yi posieren für ein Familienfoto vor einem Treffen der Kontaktgruppe der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) zu Afghanistan in Duschanbe, Tadschikistan. Bild: Russisches Außenministerium / Sputnik via AFPNatürlich wird dem Iran Einfluss sowohl auf die Taliban als auch auf die afghanische Regierung sowie auf die schiitischen Gemeinschaften in Afghanistan, insbesondere die Hazaras, zugeschrieben. Aber der Iran wird sich nicht mit den USA an einen Tisch setzen, da ein langfristiges US-Engagement in Afghanistan die nationale Sicherheit des Irans beeinträchtigt.
Was Indien anbelangt, so hat es sich in Afghanistan immer auf die Seite der USA geschlagen und sich gegenüber den Taliban als autonome afghanische Einheit verschlossen gezeigt. Indien genießt ausgezeichnete Beziehungen zur afghanischen Regierung unter Präsident Ashraf Ghani. (Der afghanische Armeechef wird bald in Delhi erwartet.)
Es überrascht nicht, dass Indien, ohne Stiefel auf den Boden zu stellen, einen festen Standpunkt zum „Legitimitätsaspekt“ der Taliban eingenommen hat, der mehr oder weniger mit dem übereinstimmt, was Ghani gesagt hat, nämlich dass die Integration der Taliban durch einen verfassungsmäßigen, demokratischen Prozess erfolgen sollte.
Eine Ausweitung der Troika auf den Iran und Indien wäre offensichtlich ein No-Go. Im Grunde genommen sind die USA entschlossen, sich in Afghanistan zu engagieren, und der Truppenabzug wird nur einen Neustart der Politik mit größerem Nachdruck auf der Stärkung der Beziehungen zur Regierung Ghani bedeuten. Punkt. Die Staaten in der Region müssen diese Realität erst noch vollständig begreifen.
Die Administration von US-Präsident Joe Biden hat einen Kompass, um die Situation in Afghanistan zu navigieren, mit einer Standardposition, die eine „Vorwärtspolitik“ unterstützt. Der Abzug der Truppen bedeutet, dass die Gefahr von US-Todesopfern in der kommenden Zeit minimal ist.
Das ermöglicht es den USA, mit Vollgas zu versuchen, eine Übernahme durch die Taliban zu verhindern, die Bidens Ruf in der Welt beschädigen würde. So feilt Washington an einer neuen Arbeitsbeziehung mit Ghani.
Der afghanische Präsident Ashraf Ghani gestikuliert, während er während des ersten Tages der Loya Jirga, einer großen Versammlung, in der Loya Jirga Hall in Kabul spricht, 7. August 2020. Bild: Pressebüro des Präsidenten von Afghanistan / AFPDie USA zweifeln an der Fähigkeit der Taliban, die afghanischen Streitkräfte in naher Zukunft zu überwältigen. Dies gibt eine Atempause, um die Reaktion der USA neu zu kalibrieren. Ein Waffenstillstand ist für die USA zum jetzigen Zeitpunkt nicht besonders notwendig, da er unter den gegebenen Umständen nur zum Vorteil der Taliban wirken kann. In der Tat haben die USA ihre Luftangriffe gegen die Taliban wieder aufgenommen.
Russland, China und der Iran stehen im Fadenkreuz der USA, und Washingtons künftige Agenda ist hauptsächlich darauf ausgerichtet, Pekings Belt and Road Initiative (BRI) zu blockieren, einen Regimewechsel in Zentralasien zu fördern, den militanten Islam als geopolitisches Instrument zu nutzen und eine langfristige Präsenz in Afghanistan als Vorlage für seine indopazifische Strategie zu festigen.
Aber der Kompass hat auch eine Standardposition. Die neu geschaffene regionale quadrilaterale diplomatische Plattform der USA, Usbekistans, Afghanistans und Pakistans oder Quad-2 (zusammen mit der US-geführten Quad im Indopazifik) bietet einen Rahmen, um die Politik im Falle einer Taliban-Übernahme neu zu kalibrieren, die das Pentagon immer noch nicht ganz ausschließt.
Für Washington öffnet sich ein Fenster der Gelegenheit, die traditionell westlich orientierten pakistanischen Eliten zu beeinflussen und Islamabad aus der Umarmung Pekings zu entwöhnen. Denkbar ist, dass die Quad-2 mit der neuen Globalen Infrastruktur-Initiative ineinandergreift, auf die sich die Führer der Gruppe der Sieben bei ihrem Treffen vom 11. bis 13. Juni in Cornwall, England, geeinigt haben.
Jedenfalls gaben die Quad-2-Vertreter am 16. Juli eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie sich darauf verständigten, dass „Frieden und Konnektivität sich gegenseitig verstärken“. Das Leitmotiv ist Chinas BRI, die von den USA als ein potenziell äußerst folgenreiches geopolitisches Instrument für Peking in Afghanistan und Zentralasien wahrgenommen wird.
Die USA sind sich einigermaßen sicher, dass die Taliban die Quad-2 als Plattform zur Legitimierung ihres Regimes und zur Beschaffung westlicher Hilfe attraktiv finden werden.
Die Taliban-Unterhändler Abdul Latif Mansoor (rechts), Shahabuddin Delawar (Mitte) und Suhail Shaheen (links) gehen zu einer Pressekonferenz in Moskau am 9. Juli 2021. Bild: AFP / Dimitar DilkoffWashington hat Russland und China offenbar im Unklaren gelassen und eine böse Überraschung gelandet. Moskau ist wütend und hat auf seine eigene Standardposition zurückgeschaltet, um Washington zu beschuldigen, den Einsatz militanter islamischer Gruppen als geopolitisches Werkzeug zu strategisieren. Aber das wird Washington nicht in Verlegenheit bringen, denn hinter der Quad-2-Strategie steht der Tiefe Staat.
Die US-Strategie geht auf die berühmte Heartland-Theorie des verstorbenen britischen Politgeografen Halford Mackinder zurück. Und die Rolle Großbritanniens, das sowohl zum afghanischen Präsidenten Ashraf Ghani als auch zum pakistanischen Armeechef General Qamar Javed Bajwa hervorragende Beziehungen unterhält, ist fast sicher. Wie so oft in der neueren Geschichte liefert Großbritannien den Plot für das Handeln Washingtons.
Ein Bericht im Daily Telegraph vom 13. Juli zitierte den britischen Verteidigungsminister Ben Wallace in einem Exklusivinterview mit den Worten: „Was auch immer die Regierung des Tages ist, vorausgesetzt, sie hält sich an bestimmte internationale Normen, wird die britische Regierung mit ihr zusammenarbeiten.“
Wallace war sich bewusst, dass die Aussicht auf eine Zusammenarbeit Großbritanniens mit den Taliban umstritten sein würde, daher fügte er den Vorbehalt hinzu: „Was [die Taliban] verzweifelt wollen, ist internationale Anerkennung. Sie brauchen Finanzierung und Unterstützung für den Aufbau der Nation, und das geht nicht mit einer terroristischen Sturmhaube. Man muss ein Partner für den Frieden sein, sonst riskiert man Isolation. Isolation hat sie dorthin geführt, wo sie beim letzten Mal waren.“
Es ist klar, dass der anglo-amerikanische Kompass eine Standardposition hat, um sich auf die Übernahme durch die Taliban einzustellen, was nach dem derzeitigen Stand der Dinge nicht auszuschließen ist. Die USA, Großbritannien und die anderen westlichen Mächte hoffen, die Taliban dazu zu bewegen, mit ihnen statt gegen sie zu arbeiten – im eigenen Interesse der Taliban.
Allem Anschein nach ist Russland wütend und hat sich auf diplomatischer Ebene (hier, hier und hier) sowie durch militärische Gegenmaßnahmen bemüht, seine Wagen zu kreisen. Zu wenig, zu spät? Aber Russland hat die Erfahrung gemacht, dass es erst dann die Kurve kriegt, wenn sich die Schleusen geöffnet haben.
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Warum der Westen es sich zweimal überlegen sollte, bevor er Russland wegen der Krim auf die Probe stellt
Von Dominick Sansone: Er ist Graduiertenstudent an der Johns Hopkins University School of Advanced International Studies in Bologna, Italien.
Die USA und ihre NATO-Verbündeten müssen die russische Annexion der Krim nicht akzeptieren – aber sie müssen anerkennen, dass Moskau mehr zu verlieren hat.
Es gibt unterschiedliche Berichte darüber, was geschah, als der britische Zerstörer HMS Defender am 23. Juni vor der Küste der Krim vorbeifuhr. Die widersprüchlichen Berichte und Reaktionen auf das Ereignis geben Aufschluss darüber, wie jede Partei ihre strategischen Interessen in der Region versteht. Im Falle Russlands lieferte das Ereignis Nahrung für Moskaus innenpolitisches Narrativ, wonach Kiew lediglich ein Spielball des Westens ist, der dazu dient, feindliche Kräfte näher an die russische Grenze zu bringen. Für die Vereinigten Staaten stellt diese Art von Vorfall ein Szenario mit hohem Risiko und geringer Belohnung dar, bei dem Washington wenig zu gewinnen und viel zu verlieren hat, sowohl was das Image als auch die Schlagkraft betrifft.
Der britische Premierminister Boris Johnson erklärte, die HMS Defender habe lediglich eine planmäßige Fahrt durch die ukrainischen Hoheitsgewässer „in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht“ unternommen. Johnson betonte, dass Großbritannien die russische Annexion der Krim nicht anerkenne. Es ist vernünftig und wird sogar von einem Land der internationalen Gemeinschaft erwartet, sich mit Kiew zu solidarisieren und Russland wegen seines Vorgehens in der Ostukraine zu ermahnen; so zu tun, als könne ein NATO-Mitglied ungestraft in das Gebiet fahren, das Russland (historisch gesehen) als seine Hoheitsgewässer betrachtet, ist jedoch ein grundlegendes Missverständnis darüber, wie Moskau seine nationalen Interessen sieht.
Der russische Präsident Wladimir Putin geht noch einen Schritt weiter, wenn er behauptet, das absichtliche britische Eindringen sei mit aktiver Beteiligung der Vereinigten Staaten koordiniert worden. Ihm zufolge startete ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug am Morgen des illegalen Eindringens von einem NATO-Flugplatz aus. Gemäß der in Moskau üblichen Darstellung findet nichts von militärischer Bedeutung ohne die lenkende Hand aus Washington statt. Putin behauptete weiter, dass das Hauptziel der Überfahrt des britischen Schiffes darin bestand, militärische Informationen aus dem russischen Hafen auf der Krim zu erlangen.
Nach Ansicht des Kremls deuten die Vorfälle der letzten Wochen auf die Bestrebungen des Westens hin, das Völkerrecht zu ignorieren und Militärstützpunkte näher an die russische Grenze zu verlegen. Die Durchfahrt der HMS Defender durch die Gewässer der Krim wird als direkter Versuch gewertet, den Geist von Genf zu untergraben, in Anspielung auf das Treffen Putins mit seinem amerikanischen Amtskollegen Präsident Biden am 16. Juni. Dem Gipfeltreffen war einige Monate zuvor vorausgegangen, dass Moskau dem Unbehagen des Westens über russische Truppenübungen nahe der ukrainischen Grenze nachgegeben und seine Truppen zurückbeordert hatte.
Für Putin war der beunruhigendste Aspekt des Zwischenfalls auf der HMS Defender nicht, dass Pentagon-Pressesprecher John Kirby Berichte, wonach die Russen Warnschüsse abgegeben hätten, als „Desinformation“ abtat – so etwas erwartet man in Washington, und russische Medien haben sogar ein komödiantisches Video zusammengestellt, in dem Kirbys Aussage ins Lächerliche gezogen wird -, sondern vielmehr die vermeintliche Bewegung nach vorn, nachdem Russland bereitwillig einen Schritt zurück gemacht hatte. Der Judo-Schwarzgurt-Putin weiß, dass ein Gegner, der eintritt, um den frei gewordenen Raum zu besetzen, oft einer offensiven Handlung vorausgeht. Moskau hält den Beitritt der Ukraine zur NATO für strategisch unzulässig und befürchtet, dass sie zu einem westlichen Vorposten an der Grenze zu Russland wird. Um seine Entschlossenheit angesichts dieser wahrgenommenen Aggression zu demonstrieren, führte Russland am 3. Juli Militärübungen im Schwarzen Meer durch, bei denen Kampfflugzeuge die Bombardierung feindlicher Schiffe übten. Die eskalierende Rhetorik nach dem Zwischenfall mit der HMS Defender wirft die Frage auf: Welchen strategischen Vorteil zieht der Westen aus dieser Art von Provokation?
Einige mögen argumentieren, dass wir damit unsere militärischen Beziehungen zur Ukraine stärken und unser Engagement für Kiew als Verbündeten zum Ausdruck bringen wollen. Wir müssen die Annexion der Krim jedoch nicht akzeptieren, um Moskau nicht unnötig zu verärgern und keine militärische Konfrontation zu riskieren. Auch hier kann Washington weiterhin den Weg zur Demokratie für ein aufstrebendes Land unterstützen, aber die Realität gebietet es, dass die USA sowohl die historischen als auch die geografischen Gegebenheiten in Betracht ziehen. Moskau wird sich nicht mit einem NATO-Beitritt der Ukraine abfinden. Putin bringt es auf den Punkt, wenn er erklärt, dass Russland niemals vor einer militärischen Konfrontation an seiner eigenen Grenze zurückschrecken würde, bevor es der Westen tut: „Nicht wir sind Tausende von Kilometern entfernt zu ihnen gekommen [um militärische Übungen durchzuführen]“.
Ein realistischer Ansatz in der Außenpolitik kommt zu dem Schluss, dass die Krim für Russland eine vollendete Tatsache ist – zumindest solange das Land unter der Putin-Regierung steht (und angesichts seiner Bemühungen, die Macht zu festigen, wird dies wohl auch in absehbarer Zukunft der Fall sein). Großbritanniens Vorstoß in die umstrittenen Hoheitsgewässer der Krim ist zweifellos eine Provokation, die weder im eigenen nationalen Interesse noch in dem eines anderen NATO-Staates liegt. Diese Art von Verhalten birgt die Gefahr der Brinkmanship, durch die das von den USA geführte Bündnis am Ende wahrscheinlich sein Gesicht verlieren wird. In dem Maße, wie jede Seite allmählich an ihre Grenzen stößt, wird ein Rückzug immer schwieriger, da der daraus resultierende Schaden für den Ruf jedes Landes zunimmt. Im Extremfall würde selbst eine militärische Auseinandersetzung in kleinem Maßstab wahrscheinlich nur anfängliche Sympathien in der westlichen Bevölkerung wecken. Die unvermeidliche, schrittweise Eskalation jeder militärischen Begegnung an Russlands Grenze wird die westliche Unterstützung lange vor der russischen Entschlossenheit schwinden lassen.
Der Außenpolitik der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten wäre besser gedient, wenn sie den Demokratisierungsprozess in der Ukraine weiterhin unterstützen würden, indem sie Kiew bei der Umsetzung innenpolitischer Reformen helfen, die die grassierende Korruption und den derzeitigen Rückfall in den Autoritarismus bekämpfen. Die militärische Unterstützung und Ausbildung der ukrainischen Streitkräfte im Kampf gegen die Separatisten im Osten des Landes zeigt zudem, dass der Westen aufstrebende Demokratien, die von bedrohlichen Nachbarn unter Druck gesetzt werden, aktiv unterstützt; die Illusion, dass die Vereinigten Staaten oder andere NATO-Mitglieder bereit sind, sich auf einen langwierigen Krieg um de facto russisches Territorium einzulassen, sollte jedoch ausgeräumt werden.
Russland muss auf frischer Tat ertappt werden, wenn es sich auf der globalen Bühne illegal verhält. Die Vereinigten Staaten sollten Moskau auf jeden Fall klar signalisieren, dass sie auf extraterritoriale russische Aggressionen mit einer asymmetrischen Antwort reagieren werden. Putin hat die USA in der Krim-Frage jedoch präventiv in die Schranken gewiesen, und eine weitere Strategie der Brinkmanship in diesem Bereich wird dem Ansehen Washingtons und seiner NATO-Verbündeten nur schaden.
Der Beitrag Warum der Westen es sich zweimal überlegen sollte, bevor er Russland wegen der Krim auf die Probe stellt erschien zuerst auf uncut-news.ch.
Shithole Berlin: Kündigungswelle von Lehrern – Quereinsteiger können Lücke nicht schließen

Links-grünes Bildungsdesaster: Berlin zeigt immer und immer wieder, wie es nicht funktioniert: Rund 700 ausgebildete Lehrkräfte haben zum Sommer ihre Stelle gekündigt. Quereinsteiger – an manchen Berliner Schulen arbeitet keine einzige ausgebildete Lehrkraft – können die Lücke nicht schließen. Zeit, Imame in die ehemals deutschen Schulen zu schicken?
Wie der „Tagesspiegel“ hinter der Bezahlschranke berichtet, sollen zum Sommer in Berlin rund 700 ausgebildete Lehrkräfte gekündigt haben und an mancher Schulen keine einzige regulär ausgebildet Lehrkraft mehr zu finden sein. Ähnliches gilt für die Schülerschaft: An manchen Berliner Schulen ist kein einzige Kind mehr mit deutschem Hintergrund zu finden.
Um dem eklatanten Lehrermangel zu begegnen, setzt man in Berlin einmal mehr auf unqualifiziertes Personal. Bereits 2018 war klar, dass das rote Berlin – neben einem seit Jahrzehnten andauernden unterirdischem Bildungsniveau – auf einen Lehrermangel in den, mit Migrantenkindern überfüllten Klassen zurennt. Seither kann man in Berlin – ähnlich wie Politiker – ohne nennenswerte Qualifikation – unter der Bezeichnung „Quereinsteiger“ Lehrkraft werden. Wie eine Anfrage des Berliner FDP-Bildungsexperten Paul Fresdorf zeigt, liegt die Quote solcher Lehersimultanten bei acht Prozent. Dabei werden allerdings nur jene Menschen gezählt, die sich aktuell in der Ausbildung für den Quereinstieg befinden. Nicht dabei sind jene, die den „Quereinstieg“ bereits hinter sich haben und ihre „Fähigkeiten“ am lebenden Objekt, sprich den Schülern, ausprobieren dürfen. Das sind schätzungsweise 7.000 der etwa 33.000 Berliner Lehrkräfte – also rund 21 Prozent.
Der FDP Politiker wirft der rot-geführten Bildungsverwaltung vor – seit 2011 ist die hoch umstrittene SPD-Funktionärin Sandra Scheers in Berlin dafür zuständig – zu verschleiern, statt transparent zu agieren. Und das nicht nur bei den Quereinsteiger, sondern auch bei der Zahl der insgesamt verfügbaren Lehrkräfte. „Damit steuert Berlin ungebremst in ein bildungspolitisches Desaster, was zulasten vieler Generationen gehen wird“, so der FDP-Mann.
Die Behörde der hoch umstrittenen, seit 2011 für die Bildung im Bildungsniemandsland Berlin zuständige SPD-Funktionärin, Sandra Scheers, mag die angeblich „pauschale Vermutung“, dass viele Lehrkräfte kündigen, um in anderen Bundesländern zu arbeiten, die verbeamten, nicht bestätigen. Und einmehr wird der Ruf laut, die Staatsquote nochmals zu erhöhen, und ein Massenheer als Lehrer zu verbeamten. In Anbetracht des hohen Anteils von kaum mehr beschulbarer Kinder aus dem muslimischen Migrantenmilieu könnte es jedoch, trotz Staatsanreizen, sein, dass sich nicht ausreichend qualifizierte, junger Mensch finden lassen, die diesen Wahnsinnsjob erledigen wollen. Dann bleibt Bildungspolitikern wie Scheers und Co. noch die Möglichkeit, bei den unzähligen Moscheen anzufragen, ob diese ihre Imame in die ehemals deutschen Schulen schicken möchten. (SB)
Die “Klimaerhitzung” wird kritisch: Brasilien erwartet Schneefall & Rekordkälte
Als dieser Artikel aus Brasilien über meinen Bildschirm huschte, schlug mein unfreiwillig auf Klimawandel abgerichtetes inneres Ich sofort Alarm: „In Erwartung intensiver Schneefälle und Rekordkälte füllen sich die Hotelbetten in Brasiliens Bundesstaat Santa Catarina“. Schee? Kälte? Und dann noch Rekordkälte? Das dürfte es doch eigentlich gar nicht mehr geben, sprang es unmittelbar danach in meinem Kopf. Wie sie das nur wieder hinbiegen werden, so der zwingende nächste Gedanke, damit es der Erzählung einer vom Menschen verursachten Klimaerhitzung nicht widerspricht? Im Zweifel, dachte ich mir dann, werden sie vermutlich erst gar nicht darüber berichten. Aber vielleicht gibt es noch ein paar andere Notausgänge für die Klimasekte. Hier ein Lagebericht über die Klimafront am Zuckerhut.
Ja, Brasilien kann auch Schnee
Zunächst einmal sollte ich kurz darüber aufklären, dass Brasilien zwar ein tropisches Land ist, sich allerdings auch über einen ganzen Kontinent erstreckt und nur 20% kleiner als der Kontinent Europa ist. Insbesondere im Süden in der Nähe von Uruguay, Argentinien und Paraguay kann es schon einmal kühl werden im Sommer, wenn dort gerade Winter herrscht. Insbesondere Santa Catarina verfügt über einige imposante Bergketten, wobei vor allem der Morro da Boa Vista hervorsticht (zu Deutsch in etwa „Berg mit schöner Aussicht“), der mit 1.8000m Höhenmetern nur 70km von der Atlantikküste entfernt ist. Der Name rührt vermutlich daher, dass man bei gutem Wetter vom Gipfel aus den im Atlantik kreuzenden Schiffen zuwinken kann.
Der Name und die Umstände des kalten Zuckerhuts im Süden Brasilien jedenfalls machen eine touristische Erschließung fast schon zwingend. Darum geht es im verlinkten Artikel denn hauptsächlich auch, der sich über volle Hotelbetten freut. Für die Klimagläubigen unter uns ist es vermutlich gleichbedeutend damit, dass einer letzten Generation Brasilianer das Skifahren beigebracht werden kann, bevor die Welt endgültig entweder verbrennt oder in den Fluten versinkt. Die Brasilianer wissen vermutlich um die Kalamitäten des Klimas und so lassen sie sich die Chance nicht entgehen. Sämtliche Skihütten „in Bocaina, Bom Jardim da Serra, Bom Retiro, Rio Rufino, São Joaquim, Urubici und Urupema“ sind schon ausgebucht, wobei der Text seine Leser beruhigt, da sich „mit Hilfe von Buchungsapps noch immer die ein oder andere Übernachungsgelegenheit finden“ lässt.
Die Lücke lassen oder Framing betreiben?
In Anbetracht dieser Schnee- und Kältedrohung laufen in den Hallen des globalen Klimaaugurentums mit Sicherheit jetzt schon die Drähte heiß. Ein falscheres Signal könnte von dem brasilianischen Extremwetterereignis kaum ausgehen. Hunderte, wenn nicht gar tausende brasilianische Kinder werden vom falschen Eindruck geprägt werden, dass sich das Klima gar nicht erhitzen könnte. Das könnte fatale Folgen haben, wenn sie bei der nächsten oder übernächsten Wahlperioden mitmachen dürfen und nicht so recht verstehen, worum es der Grünen Partei Brasiliens geht (ja, auch in Brasilien gibt es Grüninnen).
Noch aber ist nicht alles verloren. Aus der Vergangenheit sind mehrere Strategien bekannt, mit denen sich die von derartigen Ausrutschern durch die Klimagötter ausgehende Gefahr neutralisiert lässt:
- Das Wetterphänomen wird ignoriert. Ein Beispiel für den Erfolg dieses Vorgehens wäre die „Rekordhitze“ in Lappland vor einigen Wochen. Dort konnte es nur deswegen so rekordverdächtig zugehen, weil das ebenso nahe am Nordpol liegende Werchojansk ignoriert wurde, weil es genauso im nördlichen Polarkreis liegt wie Lappland, jedoch nicht zu dieser Region gehört, sondern in Sibirien liegt.
- Die Temperaturdaten werden bezweifelt. Ein weiterer gerne angewandter Trick besteht im Anzweifeln der gemessenen Temperaturen. In der Regel werden hierfür die historischen Zahlen „normalisiert“, was offiziell den unterschiedlichen Messsystemen geschuldet ist, die es global auf einen Nenner zu bringen gilt. Weniger offiziell dienen sie der Anpassung an das offizielle Narrativ, wie etwa das Entfernen der mittelalterlichen Wärmeperiode eindrucksvoll unter Beweis stellt. Ideal in diesem Zusammenhang ist dabei das kaum vorhandene Netz an Messstationen in Santa Catarina, so dass es nicht mehr benötigen als ein kleiner Dreh am Schräubchen der ohnehin nur statistisch errechneten Zahlen und schon ist alles wieder in Butter – also demnächst dann geschmolzener Butter.
- Auch die Rekordkälte ist ein Zeichen für die Klimaerhitzung. Wie wir inzwischen wissen, können Klimamodelle noch so viel Trockenheit vorhersagen, sobald das exakte Gegenteil eintritt, zählt das alles nicht mehr und so sind verregnete Sommer mitsamt Überschwemmungen selbstverständlich ebenso ein Teil der Erzählung des Klimawandels wie das letzte Mal, als das Rheinbett zu sehen war. (Ganz wichtig auch: “Klimawandel” sagen, nicht aber “Klimaerwärmung”). In der Erzählung über eine Erhitzung des Planeten muss dann lediglich der Ozean herhalten, der „die Wärme schluckt“, weswegen es wärmer wird, aber doch nicht, so einfach geht das. Ebenso anführen lässt sich bei der (hoffentlich dann letzten) Schneeballschlacht auf dem brasilianischen Berg mit der schönen Aussicht, dass Polarwirbel manchmal zu viel Hitze bringen und manchmal eben zu viel Kälte, es aber in jedem Fall der Mensch war, der die Energie dafür beisteuerte. Nicht weniger macht es schließlich auch Sinn, die „Rekordhitze“ in Lappland mit der „Rekordkälte“ im Süden des Planeten zu verknüpfen. Denn das impliziert, wie die Wärme des Südens in etwa in der selben Weise aufsteigt wie die Wärme in einem Raum, nur um sich unter der Decke zu stauen, oder eben am Nordpol.
- Das war kein Klimaphänomen, sondern Wetter! Der Volksmund wird bestätigen, wie es Leben „mal hü, mal hott“ geht und so ist manch eine Großwetterlage dann eben Klima und eine andere nur Wetter. Dank des Rauschens digitaler Informationsüberladung fällt es daher heute in der kurzen Perspektive erst gar nicht mehr mehr auf, wenn mal das eine und mal das andere behauptet wird. In der langen Perspektive mag zwar schließlich derjenige gewinnen, der konsistent blieb und die ganze Zeit recht hatte. Allerdings wird das erst dann geschehen, wenn jene im Unrecht und/oder dem Hang zum Ausrichten des Fähnchens im Wind gewaltsam von der verdrängt wurden. Dazwischen, und das ist der gewinnende Faktor für den Klimakomplex, kann dennoch jede Menge passieren, darunter auch irreversibles für die böse Kohleindustrie und Menschen mit Hang zum Kapitalismus. Die Lehre daraus lautet, dass es völlig wurscht ist, was wetterseitig derzeit in Brasilien los ist. Im Zweifel war es halt das Wetter, aber wie gesagt: Wen kümmert das schon?
- Boslonaro ist schuld. Was auch sonst. Zum Glück liegt er derzeit wieder im Krankenhaus, sonst würde er dort eventuell noch eine kamerawirksame Runde Skifahren gehen.
Wir lernen, der klimamediale Werkzeugkasten zum Umgang mit derartigen Fehlermeldungen ist randvoll. So viel ist sicher. Im Endeffekt wird es wie üblich wohl auf eine Mischung der Framingwerkzeuge hinauslaufen und die einzelnen Diskutanten zur Maximierung des Rauschens jeweils eine andere Betonung vornehmen, damit am Ende niemand weiß, was Sache ist. Sicher ist bei der ganzen Sache nur eins und zwar, dass in de Debatte streng nach trotzkistischer Tradition zwar unterschiedliche Meinungen vertreten werden dürfen, jedoch alle als Grundvoraussetzung an den Sozialismus, Pardon, den Klimawandel glauben müssen. Sonst gehts in den Gulag.
Quelle Titelbild
Entsorgen die deutschen Saubermänner ihren Müll illegal in Polen?

Von wegen „am deutschen Wesen soll die Welt genesen“. Besser wäre „am deutschen Wesen soll die Welt verwesen.“ Diesem typisch links-grünen Größenwahn ist es geschuldet, dass dieses Land immer sauberer wird – auf Kosten der Nachbarländer und der armen Länder in der Dritten Welt natürlich.
Dazu passt dann auch diese aktuelle Meldung:
Die Regierung in Warschau wirft deutschen Firmen illegale Müllentsorgung in Polen vor. In einem Schreiben an Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) beschwert sich der stellvertretende polnische Umweltminister Jacek Ozdoba über „illegale Verbringungen“ und bittet um Beschleunigung einer Rücknahme, etwa von Bauschutt, schadstoffhaltiger Zinkschlacke oder Kunststoff. Die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten darüber.
Das Bundesumweltministerium äußerte sich zunächst auf RND-Anfrage nicht inhaltlich. Das Schreiben sei dort nicht eingetroffen, hieß es. Unter Verweis auf die Verordnung, die die Abfallentsorgung in der Europäischen Union regelt, erklärte Ozdoba, es gebe keine Gründe, die Müllrücknahme zu verweigern.
Er beklagt einen sich seit Jahren hinziehenden Prozess und bittet Schulze, die „Aktivitäten auf deutscher Seite zu beschleunigen“. Ozdoba listet sieben Fälle von Mülltransporten aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Baden-Württemberg auf. Bereits 2015 hätten polnische Behörden etwa die illegale Entsorgung von 45.000 Tonnen Zinkschlacke festgestellt.
Das Abfallprodukt stamme von einer Firma aus Freiberg in Sachsen und sei von einer Chemnitzer Firma verschickt worden, die inzwischen in Liquidation sei. In Baden-Württemberg gehe es um etwa 1.300 Kubikmeter Siedlungsabfälle, die 2018 in das polnische Grabów verbracht worden seien. Ferner um 1.150 Tonnen Gipsabfälle, die 2019 in dem Dorf Stary Jawor entsorgt und dort zu Verfüllung eines geschlossenen Ausgrabungsgebietes benutzt worden seien.
Auf RND-Nachfrage bei der zuständigen landeseigenen Sonderabfallagentur hieß es: „Die beiden angesprochenen Sachverhalte sind in Abstimmung mit den polnischen Behörden in Bearbeitung.“
Natürlich geht es hierbei um das schnelle Geld, aber es ist auch der politische Druck, der zu diesem Ausbruch krimineller Engerie führt.
Aber den Politikern ist das wohl egal. Hauptsache, sie muss nicht mehr vor der eigenen Tür kehren. Was mit dem Rest der Welt geschieht, ist dann ziemlich egal, illegal, scheißegal. Ein altes linkes Motto. Wobei wir dann wieder beim Klimawahn wären. (Mit Material von dts)
Regierung zu dumm, um aus dem Corona-Bus zu gucken: Sie weiß nicht, welche Wirkung ihre Corona-Maßnahmen haben

Massive Grundrechtseingriffe, Corona-Terror in allen Lebensbereichen, existenzvernichtende Lockdowns. Das waren und sind die Maßnahmen der Merkel-Regierung gegen eine zur Pandemie erhobenen Viruserkrankung. Jedoch: Diese Bundesregierung hat keinerlei Ahnung, wie wirksam diese angeblichen Schutzmaßnahmen bislang waren.
Diesen nur noch als gemeingefährlich zu bezeichnenden Irrsinn einer unreglementiert agierenden Politikerkaste brachte eine FDP-Anfrage ans Licht. Wie die Bildzeitung berichtet, kennt die Bundesregierung nicht einmal im Ansatz die Wirkung der von ihr erlassenen „Corona-Maßnahmen“. Die Frage danach beantwortete das von einem Bankkaufmann geführte Bundesgesundheitsministerium mit einem unerträglichen Geschwubble.
Kostprobe: Aufgrund des „kontextspezifischen“ Zusammenspiels einer „sehr großen Anzahl an Variablen“ sei es NICHT möglich, „die Auswirkung einzelner Maßnahmen auf einen Indikator (z.B. Inzidenz) belastbar und generalisierbar zu quantifizieren und zwischen Ländern zu vergleichen“. Und: „Die multifaktoriellen Zusammenhänge“ seien auch „eine mögliche Erklärung für die Variationen in der Effektivität einzelner Maßnahmen zwischen unterschiedlichen Regionen oder Ländern.“
Der FDP-Politiker nennt das Corona-Theater der Bundesregierung einen „teuren Blindflug“. „Sie kann für keine der ergriffenen Maßnahmen angeben, ob diese wirksam sind. Sie hat sich (verfassungs-)rechtlich nicht beraten lassen. Sie hat nicht geprüft, ob Maßnahmen aus anderen Ländern hätten übernommen werden können“, so der Politiker gegenüber der Bild und resümiert: Das Verhalten der Bundesregierung sei eine Schande.
Millionen von Bürgern, die ihre Existenz verloren haben, kommende Generationen, die den corona-bedingten Ausgabewahnsinn von Merkel werden begleichen müssen, dürften hierzu noch ganz andere Zuschreibungen einfallen, wenn einmal verstanden wurde, welch ein Verbrechen hier an den Menschen begangen wurde. (SB)




