Kategorie: Nachrichten
„Viruslast bei Geimpften höher ist als bei Ungeimpften“ – Quelle: CDC
Wie bitte?! Wenn die Viruslast bei Geimpften höher ist als bei Ungeimpften, müssen wir jetzt dann alle Geimpften in Quarantäne schicken, damit sie die anderen nicht anstecken? 
CT values were not different according to the immune status: median (interquartile range [IQR] of Ct (RdRp1) = 29 (25-35) for non-immune (n = 3), 21.5 (18-25) for vaccinated 1 dose (n=6) and 23 [21-27] for vaccinated 2 doses (n = 13), p = 0.15 with median test. For RdRp1: median [IQR] = 28 [25-33] for non-immune (n = 3), 20 [20-23] for vaccinated 1 dose (n = 5) and 23 (21-26) for vaccinated 2 doses (n = 13), p = 0.09 with median test. For N gene: median (IQR) = 32 (30-34) for non-immune (n = 2), 26 (25-28) for vaccinated 1 dose (n = 5), and 27 (26-31) for vaccinated 2 doses (n = 14), p = 0.30 with median test.
(Quelle: CDC)
(via @_mzishi_)
„Kritische Journalisten als „rechtsradikal“ zu diffamieren, ist absurd und lächerlich“
Stramme Linksgrüne wie Tilo Jung neigen dazu, kritische Stimmen als “rechtsradikal” zu diffamieren. Umso erstaunlicher ist es, dass sie dabei jetzt von ganz links Widerspruch erfahren. Der Abgeordnete Dehm zerlegt heute Jung wegen seiner Hassattacken auf mich.
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2x Corona-geimpft + die Maske bleibt!
Einmal mehr sollte Sasek Recht behalten …
Weltweit wird zur Corona-Impfung gelockt. Gezielte Manipulation?!
Was steckt dahinter? Wird hier die Menschheit gezielt in eine Richtung manipuliert?
Ungarische Jugendbewegung HVIM: Ist Entartung die Zukunft?
Die Jugendbewegung HVIM (Hatvannégy Vármegye, „64 Burgkomitate“) hielt auf der Budaer Seite der Szabadság-Brücke eine Gegendemonstration zu „Budapest Pride“ ab. Der Demonstration ging eine Petition von Dr. Tamás Gaudi-Nagy, dem Leiter des Nationalen Rechtsschutzdienstes, voraus, in der ein Verbot des „Budapest Pride“ ‑Aufmarsches im Rahmen des kürzlich verabschiedeten „Pädophilengesetzes“ gefordert wurde.
Dorka Kónya sprach auf der patriotischen Veranstaltung der HVIM auf dem Budapester Fővám-Platz. In ihrer Rede vermittelte sie eine starke Wertebotschaft und wies auf die degenerierte Welt hin, in der wir leben.
(Transkript und Übersetzung des Videos, erstellt von UNSER MITTELEUROPA:)
Über die Medien versuchen sie, uns alle zu indoktrinieren, dass wir jeden akzeptieren, dass wir alle Minderheiten akzeptieren. Selbst wenn wir von ausländischen Besuchern anderer Nationalitäten und Kulturen geschlagen, bespuckt oder ausgeraubt werden, sollten wir alle unsere Mitmenschen akzeptieren, die genetisch defekt aussehen, eine seltsame Veranlagung haben und ein ekelhaftes Verhalten gegenüber ihrem Land an den Tag legen; wenn wir das nicht tun, sind wir, wie sie sagen, böse Menschen, die in der letzten rassistischen Nazizeit stecken. Vielleicht sind viele Menschen in der Lage, so zu tun, als gäbe es dieses ganze Problem nicht. Sie äußern ihre Meinung nicht und verschließen ihre Augen und Ohren, so dass sie das ganze Phänomen fast aus ihrer eigenen kleinen Welt ausschließen. Aber wenn eine Person, die ihnen nahe steht, in ihrer eigenen Familie, in ihrem eigenen Freundeskreis auftaucht, dann ist es nicht so einfach. Lobbisten sagen oft, dass Homosexualität nicht aus der Mode kommt, nicht verbreitet werden kann, sondern von innen kommt. Ich weiß nur, dass in den USA die Altersgruppe der 16- bis 17-Jährigen, die in der Schule seit ihrem ersten Schuljahr Sensibilitätstraining erhalten haben, dass ein beträchtlicher Teil dieser Kinder heute nicht erkennen kann, ob sie ein Mädchen oder ein Junge sind. Erzählen Sie mir also nicht, dass dies ein Zufall ist und dass ein Kind, das in einer normalen Gemeinschaft aufwächst, im 21. Jahrhundert Schwierigkeiten haben kann, überhaupt festzustellen, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. Dies ohne eine Telenovela, in der wir uns als Clowns darstellen und uns auf den Straßen von Budapest wie Degenerierte benehmen. Dies wäre nämlich die Zukunft der Hauptstadt und vieler Städte des Landes, für das unsere Vorfahren ihr Leben gegeben haben, des Landes, das eine tausendjährige Geschichte hat, des Landes, das die tatarischen und türkischen Einfälle und zwei Weltkriege überstanden hat, das Trianon und dann die russische Besatzung überstanden hat und nun in der Gegenwart angekommen ist, wo eine Bande von Menschen mit genetischen Defekten, die die körperliche Normalität leugnet und an psychischen Krankheiten leiden, versucht, die Macht zu übernehmen.
Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem unsere kulturelle und religiöse Identität fast vollständig mit Füßen getreten wird, und jetzt wird unsere geschlechtliche und nationale Identität zerstört, aber es sind unsere Kinder und Enkelkinder, die darunter leiden werden. Wenn Kindergartenkinder in der Öffentlichkeit nicht sagen dürfen, dass sie Mama und Papa haben, oder wenn man dem kleinen Mädchen keine Puppe und dem kleinen Jungen kein Auto mhr schenken kann, damit sie damit spielen, was in den skandinavischen Ländern bereits geschehen ist, dann werden sie mit geschlossenen Augen sehen, dass es kein Zurück mehr gibt. Und wenn Sie nicht wollen, dass man Ihnen Ihr Kind wegnimmt, müssen Sie mit uns kooperieren, und deshalb müssen wir jetzt kämpfen und dürfen uns nicht vor unserer Verantwortung drücken, denn es gibt noch Hoffnung. Sie können uns in den Medien niedermachen, sie können uns strafrechtlich verfolgen oder uns bedrohen, aber sie können uns nicht von der Straße wegbringen, denn wir werden immer genau dort sein, wo wir sein müssen, und wir werden immer für die Normalität eintreten. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass wir etwas haben, wofür es sich lohnt, gegen die andere Seite zu kämpfen.
(Ende des Transkripts)
Quelle: hvim.hu
Olympia: Schön anzusehen, wenn alte weiße Männer junge weiße Frauen schlagen!
(Michael van Laack) Was manchen alten weißen Männern feuchte Träume schenkt und radikale Feministinnen hyperventilieren lässt, ist im Kampfsport noch Usus. Ein Klaps auf den Po hat noch niemandem geschadet, ein paar Ohrfeigen allerdings auch nicht. Schmerz treibt Adrenalin in den Körper und stärkt die Bereitschaft und Fähigkeit, der Gegnerin richtig was auf die Knabberleiste […]
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Heftige Proteste in Litauen gegen Flüchtlinge

Die Lage in Litauen zeigt ein weiteres Mal, dass der „Wertewesten“ keine Werte hat. Als der ungarische Ministerpräsident Orban einen Zaun an der Grenze zu Serbien bauen ließ, um den Strom von hunderttausenden Flüchtlingen aufzuhalten, wurde er dafür heftig kritisiert. Derzeit ist Litauen damit konfrontiert, dass Weißrussland als Reaktion auf die EU-Sanktionen, bei denen Litauen […]
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Die Natur ist stärker als der Mensch*
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Roger Köppel (Red. WELTWOCHE)*
Über 160 Menschen sind gestorben, Hunderte werden noch vermisst. Die Bilanz der Unwetter in Deutschland ist verheerend. Der Schaden ist immens, das Versagen der politischen Elite kolossal. Jetzt steigen sie fotogen auf den Sandsäcken herum und orakeln über Klimaschutz. Man verbitte sich «vorschnelle Schuldzuweisungen», fordern die Politiker.
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Egal, was bei den Abklärungen herauskommt. Am Endresultat wird sich nichts ändern. Die politische Führungselite der Bundesrepublik ist an der elementarsten Staatsaufgabe krachend, umfassend gescheitert: die eigenen Bürger vor absehbaren Gefahren zu schützen. Es ist ja nicht so, dass die Fluten aus heiterem Himmel kamen. Die Behörden waren vor der Katastrophe gewarnt. Seit Tagen.
Was für ein Bild der politischen Unfähigkeit, der Impotenz: Eben noch hatten wir den allzuständigen Gesundheits- und Lebensretterstaat, der mikroskopischen Viren unerbittlich hinterherjagt, die Bürger einsperrt, Freiheitsrechte kassiert und alle Skeptiker und Abtrünnigen zu Gesetzlosen erklärt, die es mit voller polizeilicher Wucht in Schach zu halten gelte.
Wehe, irgendein «Corona-Leugner» wagte es während der letzten Monate, die behördlichen Gebote zu missachten. Die Wasserwerfer der Polizei waren in Lichtgeschwindigkeit zur Stelle, die Megafone und die Notfallkommandos. Nun aber, als man die Leute hätte warnen, instruieren, evakuieren sollen, scheinen die Einsatzwagen in den Garagen geblieben zu sein. Eine britische Hydrologin spricht von «monumentalem Systemversagen».
Und die deutschen Experten? Sie waren wohl zu sehr damit beschäftigt, das Klima in fünfzig bis hundert Jahren vorauszusagen, anstatt die Gegenwart zu sehen. Nachgerade zynisch sind die Klimaforscher, die noch während der Katastrophe, als Leute in ihren Häusern ertranken, die Regenfluten fast triumphierend als unumstösslichen Letztbeweis für ihre planetarischen Untergangsvisionen deuteten.
Nähern wir uns hier tatsächlich wieder vorneuzeitlichen Weltanschauungen? Auch damals glaubten Gelehrte und Medizinmänner, die «Signale der Natur» (Reto Knutti) lesen zu können, mit der Umwelt zu kommunizieren, als wäre diese eine Person, beseelt, eine Gottheit, die von den frevlerischen Menschen periodisch verärgert werde und deshalb Rache übe, Vergeltung nehme durch Missernten und Katastrophen, es sei denn, man stimme die zornige Göttin durch Opfergaben gnädig.
Jetzt geht die Suche nach den Schuldigen los. Die Grünen fordern mehr Geld und mehr Verbote fürs Klima. Es erschallt der Ruf nach noch mehr Zentralismus. Typisch. Seit Jahrtausenden missbrauchen Politiker automatenhaft jedes Unglück, jeden Krieg, jede Krise, jeden Vorfall, jedes Vorkommnis, jede Prognose, um daraus die Forderung nach noch mehr Staat, das heisst: nach noch mehr Macht und Geld für die überblähte Politik, also für sich selber, abzuleiten.
Zentralismus aber ist Gift. Bereits heute machen die Staaten fast alles. Deshalb machen sie fast nichts richtig. Vor lauter Gleichstellung, Genderismus, Ausländerintegration, Sozialfürsorge, Sprechverboten, Bildungs-, Gesellschafts- und Klimapolitik sind sie nicht mehr in der Lage, jene Aufgaben zu erfüllen, für die sie eigentlich erfunden wurden: die Bürger zu schützen, dort, wo sie es alleine nicht können, bei Kriegen oder Katastrophen, wenn die Behörden dann tatsächlich gefordert wären.
Vielleicht liegt hier auch ein Grund, warum die Schweiz besser durch die Unwetter gekommen ist. Wir haben weniger Berufspolitiker als Deutschland. Föderalismus, Kantönligeist, lokale Eigenverantwortung, Milizsystem, geordnete Anarchie: Das Krisenmanagement scheint besser zu funktionieren, weil noch nicht ganz alles von unten nach oben delegiert, hochgeschoben wurde. Zwar zerren auch bei uns die Politiker mehr Macht an sich, aber der kulturell verankerte Widerstand ist grösser. Noch.
Und bitte keine Missverständnisse: Niemand ist gegen Umweltschutz und saubere Luft. Es ist eine Frechheit, dass man sich heute vor den Medien dauernd rechtfertigen muss, wenn man nicht automatisch einsteigt auf die rot-grüne Klimapolitik, die dem Klima wenig, den Politikern dafür umso mehr hilft. Die Grün-Roten haben dank ihren Komplizen, den Medien, den Umweltschutz gekapert, in Geiselhaft genommen, um damit ihren Ökosozialismus voranzubringen. Fast niemand hinterfragt es. Das ist gefährlich.
Der Mensch ist nicht das Mass aller Dinge. Sosehr wir uns auch bemühen, den Thron des Schöpfers zu erklimmen, es wird nicht gelingen. Es gibt grössere Mächte auf dieser Welt. Fahrt Elektro, dann gibt es keine Unwetter mehr. Opfert euren Wohlstand und die Marktwirtschaft, damit die Sonne nicht mehr böse ist.
Die Idee, dass der Mensch das Wetter und das Weltklima bequem steuern kann wie bei sich zu Hause die Zimmertemperatur, übertrumpft sogar den Aberglauben der Naturvölker, die wenigstens über sich noch einen Gott geduldet haben.
Die Natur ist stärker als der Mensch. Wer das akzeptiert, hat schon viel erreicht. Dann nämlich geht es darum, das zu tun, was Menschen immer schon getan haben: Man passt sich an. Man ist demütig. Man ist erfinderisch. Am anpassungs- und überlebensfähigsten sind freiheitliche, demokratische, offene, flexible Gesellschaften. Ihr Gegenteil ist der autoritäre, intolerante, auf Neid und Machtgier, also auf Sand gebaute rot-grüne Öko-Staat. Ihn zu verhindern, ist der grösste Gefallen, den wir uns und der Natur tun können. R. K.
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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :
Dieser Artikel ist zuerst erschienen in der WELTWOCHE Zürich : | Die Weltwoche, Nr. 29 (2021)| 22. Juli 2021 ; EIKE dankt der Redaktion der WELTWOCHE und dem Autor Roger Köppel für die Gestattung der ungekürzten Übernahme des Beitrages, wie schon bei früheren Beiträgen : http://www.weltwoche.ch/ ; Hervorhebungen und Markierungen v.d. EIKE-Redaktion.
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Kulturkampf gegen das Auto: „Das Auto ist ein Geldgrab“

In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ schlaumeiert Frau Lilly Bittner zum Thema „Kosten für die Gesellschaft“ und kommt dabei zu der sensationellen Erkenntnis, daß es sich beim Auto nicht nur um ein Fortbewegungsmittel handelt, sondern auch um ein Geldgrab. Wer so schlau ist wie die Frau Bittner, der fällt auch gleich die nächste Frage ein: Schont denn das Fahrrad auch den Geldbeutel? – Die schonungslose Medienkritik.
von Max Erdinger
In Deutschland befindet man sich gern auf dem falschen Dampfer, wie spätestens seit dem Untergang der „Wilhelm Gustloff“ bekannt ist. Untergegangen ist sie, wenn man etwas tiefer zu den Ursachen forscht, deswegen, weil sich die meisten der 9.000 Passagiere auf dem Schiff zuvor haben führen lassen von einem Führer und dessen Führungsclique. Das hätte eine Lehre sein können. War es aber nicht. In Deutschland gilt: Stellt sich heraus, daß der Führer und seine Führungsclique die falsche Farbe hatten, muß man sie bloß anders anstreichen – und schon paßt der Lack wieder. Das scheint in Deutschland „alternativlos“ zu sein. Auf zu neuen Führungen!
Was eine klassisch deutsche Führung ist, erkennt man daran, daß sie für die Geführten deren Feinde identifiziert und vor ihnen warnt. Die Feinde müssen nicht unbedingt Personen sein. Auch Gegenstände können zum Feind erklärt werden. Schnapsflaschen eignen sich, auch Zigaretten, oder eben das Automobil. Frau Lilly Bittner hat sich in der FAZ für das Auto als zu identifizierenden Feind entschieden und wirft dem Feind vor, er verursache „Kosten für die Gesellschaft“. Bis vor wenigen Jahren galt noch, daß das Auto Kosten für seinen Besitzer verursacht – und fast alle waren sich führungslos einig, daß umso besser sei, je weniger Kosten das Auto für seinen Besitzer verursacht. Das war auch ein starkes Motiv für die Weiterentwicklung des Autos. Verbrauchte ein VW-Käfer des Baujahres 1970 in seiner stärksten Version mit 50 PS noch bis zu 14 Liter verbleiten Benzins, so begnügt sich ein VW-Passat Diesel des Baujahres 2020 trotz dreifacher Motorleistung mit einem Drittel der Kraftstoffmenge. Und das, obwohl das Gewicht des modernen Passat etwa doppelt so hoch ist, wie das eines Käfers von damals. Verringert haben sich die Kraftstoffkosten seltsamerweise nicht. Alles, was über den gesunkenen Verbrauch durch technische Weiterententwicklung eingespart werden konnte, holte sich der Staat. Das führt zu der Frage, ob wirklich das Auto ein Geldgrab ist, oder ob es nicht der Staat ist. Wahrscheinlich ist es der Staat. Hätte sich der zum Passat weiterentwickelte Käfer so vergrößert wie der Staat im vergangenen halben Jahrhundert, dann würde heute kein Volkswagen mehr auf die Straße passen.
Daß das Auto ein Geldgrab sei, ist als Behauptung ein Ablenkungsmanöver. Würde man nicht fragen, was ein Auto ist, sondern stattdessen fragen, was ein Geldgrab ist, dann fielen einem vermutlich viele Dinge ein, bevor man daraufkäme, daß eventuell auch das Auto eines sein könnte. Schlußfolgerung: Es kann Frau Lilly Bittner unmöglich um das Schlechtmachen von Geldgräbern gehen, sondern um die üble Nachrede dem Automobil gegenüber. Wenn sie das in der FAZ tut, dann hätte sie das auch nicht in der Rubrik „Kosten für die Gesellschaft“ tun müssen, weil die Rubrik „Klatsch & Tratsch“ auch gereicht hätte.
Boom!
Der Fahrradmarkt boomt, schreibt Frau Lilly Bittner, um gleich bei der spitzfindigen Frage zu landen, was dieser Boom nützt. Viele Antworten wären denkbar. Die Entschleunigung des Lebens, der positive Effekt des Radfahrens für Gesundheit & Fitness des Stramplers, die Lautlosigkeit der Fortbewegung und etliche andere. Viele Antworten zur Frage des Nutzens der strampeligen Fortbewegung verderben den Brei aber mindestens genauso wie viele Köche. Frau Lilly Bittner deshalb: „Eine Antwort kann man finden, wenn man die Konsequenzen der Fahrzeugwahl in Geld umrechnet.“ – Nur so läßt sich also eine Antwort finden. Damit teilt Frau Lilly Bittner das beklagenswerte Schicksal vieler ihrer Zeitgenossinnen. Wenn sie nicht alles in Geld umrechnen, können sie keinen Nutzen erkennen. Allgemein-Experten sprechen von intellektueller Degeneration. Etymologie-Experten sprechen von Materialismus und verweisen dabei auf das lateinische „mater“ (Mutter) als den Wortstamm von Materie und Materialismus. Einigkeit herrscht unter den Experten aller Art lediglich hinsichtlich der Feststellung, daß einmal dringend die „Kosten für die Gesellschaft“ berechnet werden sollten, die dadurch entstehen, daß Frauen wie Lilly Bittner eine gleichberechtigte Meinung haben- und sie auch noch äußern dürfen. Interessant wäre auch eine retrospektive Antwort auf die Frage, wieviele Radfahrer unter gesellschaftlichen Kostensenkungs-Aspekten ihr schickes Fahrrad beizeiten gegen ein schnödes Automobil getauscht haben würden, wenn sie dafür die extrem kostspielige Bundeskanzlerin losgeworden wären. Die „Kosten für die Gesellschaft“, die von dieser einen Frau verursacht worden sind, stellen garantiert alle Kosten in den Schatten, die für die Gesellschaft durch das Auto entstanden, seit Carl Benz das erste Automobil im Jahre 1893 zum Patent angemeldet hat. Eine überaus lohnenswerte Überlegung könnte daher sein, wieviele Kosten für die Gesellschaft sich einsparen ließen, wenn man statt vom Auto aufs Fahrrad von Merkel auf Erhard umsteigen – und sich zudem der Bekämpfung der extrem teuren, epidemischen Grünsucht widmen würde.
Wahre Rechenkünstler
Frau Lilly Bittner bezieht sich aber lieber auf einen Bericht des Umweltbundesamtes. Dort hat man nämlich auf der Grundlage von Daten aus dem Jahr 2017 ausgerechnet, „wie viel die Gesellschaft für das Autofahren bezahlen muß.“ Veröffentlicht wurde das Ergebnis vor vier Monaten, im März 2021. Es scheint sich also um eine saumäßig schwierige Rechnung gehandelt zu haben. Schade, daß es kein Bundesmathematikamt gibt. Mit einem solchen Bundesamt hätte sich bestimmt viel Rechenzeit für die Gesellschaft einsparen lassen. Freilich hätte man dann auch ein Bundesobermathematikamt gebraucht, welches die Kosten für die Gesellschaft, die durch die Schaffung eines Bundesmathematikamtes für die Gesellschaft entstanden wären, vom Nutzen des schnelleren Rechenergebnisses für die Gesellschaft wieder abgezogen hätte. Aber auch so fragt man sich, was es an Kosten zu kritisieren gibt, die für die Gesellschaft entstehen. Wenn es doch für die Gesellschaft ist? Gesellschaft ist schließlich voll knorke! Volk ist der letzte Scheiß! Und der Bürger ist der letzte Kleinscheiß, wenn man ihn erst einmal ins Verhältnis zur Erhabenheit von „Gesellschaft“ gesetzt hat. Der Kleinscheiß ist nichts, die Gesellschaft ist alles. Was der Kleinscheiß zahlt, ist unerheblich, wenn seine Zahlung die Gesellschaft etwas kostet. Als Vernunftmensch ist man geneigt, dem Kleinscheiß zuzurufen: „Zahle lieber gar nichts, Kleinscheiß! Deine Zahlung ist zu kostspielig für die Gesellschaft!“
Aber ist das so? Frau Lilly Bittner verläßt sich da ganz auf eine andere Frau. Die andere Frau heißt Frau Nadja Richter und ist beim Bundesumweltamt als Rechenkünstlerin angestellt. In der FAZ wird der bundesamtliche Rechenweg verraten. „Hierfür rechnet der Bericht den Energieverbrauch des Autos, Treibhausgas- und Luftschadstoffausstöße sowie Lärmemissionen in Geld um. Nadja Richter vom Umweltbundesamt erklärt, wie das geht: Die Umweltfolgen des Autofahrens wirken sich negativ auf die Gesundheit aus, denn der Lärm etwa kann bei Anwohnern zu Stress oder Tinnitus führen. Außerdem komme es durch die Emissionen zu Gebäude- und Materialschäden, Ernteausfällen und Biodiversitätsverlusten. Wenn sich das Klima wandelt, müssen indes Maßnahmen vorgenommen werden, die die Infrastruktur an das geänderte Wetter anpassen.“ – Da steht plötzlich der Verdacht im Raum, daß es ohne Östrogen keine richtige Mathematik geben könnte. Mit richtiger Mathematik für die Gesellschaft läßt sich nämlich alles für die Gesellschaft ausrechnen, wie es scheint. Was kostet der einzelne Haifisch die Gesellschaft, wenn man die Behandlungskosten der Traumatherapie für diejenigen „die Menschen“ berücksichtigt, deren Angehörige von einem Haifisch gefressen worden sind? Auch die Kosten für die prophylaktische Behandlung einer Haifischphobie könnten berücksichtigt werden, weil Phobien Ängste sind, die das Leben mindestens so sehr verkürzen wie ein ausgewachsener Tinnitus. Auch ließe sich ausrechnen, wieviel Geld und Kosten sich für die Gesellschaft einsparen ließen, wenn man sich die energieaufwendige Glasflaschenherstellung für die Gesellschaft verkneift, um das Bier für die Gesellschaft in Jutebeutel für die Gesellschaft abzufüllen. Erst mit Östrogen und Umwelt wird die Mathematik zur wahren Rechenkunst. Ohne Frau Lilly Bittner in der FAZ und Frau Nadja Richter im Bundesumweltamt wäre vermutlich die ganze Mathematik nichts als die reine Spökenkiekerei geblieben. Heutige Frauen können nämlich absolut alles in Geld umrechnen. Das ist schon toll. Wenn sie jetzt noch ausrechnen, wie viel Lebensfreude ihre Rechenkunst diejenigen kostet, die im Kopfe normal geblieben sind, und wie viel dieser Verlust in Geld umgerechnet ist, wäre schnell klar, daß man bei den Rechenkünsten der beiden Grazien ansetzen müsste, um „Kosten für die Gesellschaft“ einzusparen.
Geld oder Leben
Die ganze Umrechnerei von Wrschtlpfrmpft in Geld führt natürlich viel weiter. Frau Lilly Bittner ist eine wahre Entdeckerseele und hat deshalb auch herausgefunden, wieviel das menschliche Leben in Geld umgerechnet wert ist. Allerdings mußte sie dazu erst einen Professor fragen, der noch viel besser rechnen kann. Der Professor heißt Stefan Gössling und ist als Forschungsexperte für Tourismus und Humanökologie bei der Universität Lund in Schweden angestellt. Keinesfalls sollte man den guten Mann mit dem „verrückten Professor“ von 1963 verwechseln. Der hieß Jerry Lewis, was nur so ähnlich klingt wie „Stefan Gössling“. Aber auch so hat Professor Gössling den Wert eines Menschenlebens in Geld umgerechnet. Ob er von irgendwelchen schwedischen Feministinnen mit vorgehaltener Knarre dazu gezwungen wurde, ist nicht ganz klar. Seine Rechenkünste zu jenen Kosten für die lebende Gesellschaft, welche das Automobil verursacht, sind sogar noch ausgefeilter als die von Frau Nadja Richter. Gut möglich, daß es diese männliche Überlegenheit ist, derentwegen es auch unter Feministinnen heterosexuelle „die Menschen“ gibt.
Frau Lilly Bittner in der FAZ: „Im Gegensatz zum Umweltbundesamt bezieht er aber auch noch Gesundheitseffekte durch die Fahrzeugnutzung und die Ausgaben, die durch Unfälle entstehen, mit ein. Letztere berechnet Gössling, indem er schaut, wie wahrscheinlich es beim Rad- oder Autofahren ist, dass man sich verletzt oder gar stirbt. Diesen Prozentsatz setzt er dann in Beziehung mit dem Wert, der für ein Menschenleben angesetzt wird. Wie hoch der ist, erklärt er im Interview am Telefon: Ökonomen seien da auf knapp zwei Millionen Euro gekommen, die sich hauptsächlich durch Versicherungs- und Lohnkosten zusammensetzen. ‚Man muss hierbei jedoch beachten, dass emotionale Werte und Sekundärfaktoren wie Trauer oder Kosten für mögliche Psychotherapien nach Unfalltraumata ausgeklammert sind. Daher ist der Wert eher unter- als überschätzt‘. “ – So klingt das, wenn sich ein Großmeister der allerhöchsten Mathematik mit der Lösung einer saumäßig schwierigen Rechenaufgabe befaßt hat.
Die Gegenrechnung
Die Faktoren, mit denen man es bei der Gegenrechnung zu tun hat, sind in der Östrogenal- und Umweltmathematik leider verpönt. Wer sie zum Ausrechnen verwendet, gilt als Mathematikleugner und ist wahrscheinlich obendrein auch noch Klimaleugner, Umweltleugner, Gefahrenleugner und Verstandesleugner. Ach was, alles zusammen ist er. Und ein Mathematikpopulist ist er obendrein. Tatsächlich ist er nur Kompensationsmathematiker. Der Kompensationsmathematiker rechnet einfach das Geld, das durch die Umrechnung von allem möglichen entstanden ist, zurück in das, was das Leben wirklich lebenswert macht: In die Freude am Leben. Bevor er seine Rechnung aufmacht, beobachtet er solche „die Menschen“, um deren Freude es abseits aller Gesellschaft geht. Was sieht er?
Glückliche Menschen mit Reinigungstüchern in ihren Händen, elegante, auf Hochglanz polierte Karossen, prächtige V8-Motoren, schicke Alufelgen und edle Ledersitze. Einladende Asphaltbänder sieht er, die sich in ihrem schicken Grau an die Eintönigkeit einer bunten Landschaft anschmiegen und zu schier unbegrenzt vielen Zielen führen, viel Begeisterung und Hingabe sieht er, eine prosperierende Automobilindustrie, die vielen glücklichen Menschen ein Einkommen sichert, welches sie kurz lächeln läßt, bevor sie auf ihrer Lohnabrechnung in die Spalte mit den Steuern und Abgaben stoßen – kurz: Er sieht das, was jedem Einzelnen in der Gesellschaft viel Freude, mobile Unabhängigkeit und Stolz beschert: Das Automobil in seiner vielfältigen Erscheinungsform als reines Transportmittel, als Kunstobjekt, als Liebhaberstück und ganz generell als „begeisterndes Ding“.
Er sieht den glücklichen Kleinscheiß, den vormaligen Bürger, kratzt sich am Kopf und beschließt angesichts all dessen, was er da sieht, das Rechnen einfach sein zu lassen. Die natürliche Lebensfreude ist der Feind aller gekünstelten Mathematik. Dann kramt der Kompensationsmathematiker seinen BMW-Schlüssel heraus, setzt sich hinters Steuer seines schicken und hübsch motorisierten Coupés, drückt auf den Startknopf und murmelt dabei leise: „Die linken Gesellschaftsschwafler können mich allesamt am Arsche lecken. Hierzulande leben nur 1,15 Prozent der Weltbevölkerung. Das waren einmal sehr kultivierte 1,15 Prozent. So soll es wieder werden.“
Sauteuer
Es ist der Staat, der mit weitem Abstand die meisten „Kosten für die Gesellschaft“ verursacht. Die einzigen, die davon etwas haben, sind linksideologische Klugscheißer. Der vormalige Bürger, der heutige „Kleinscheiß in der Gesellschaft“, hat von diesem grotesk aufgeblasenen, maßlos gefrässigen und impertinenten Monster namens Staat überhaupt nichts mehr. Auspressen, bevormunden und maßregeln lassen muß er sich bloß noch im Gegenzug dafür, daß er diese monströse Ungeheuerlichkeit namens Staat auch noch mit immer mehr von seinem Geld finanziert. Der vormalige Bürger, der heutige „Kleinscheiß in der Gesellschaft“, rechnet anders.
Seine Rechnung wäre dann auch diejenige, die es endlich aufzumachen gälte: Was kostet ein Staat, der grotesk überbläht, impertinent und völlig zum Selbstzweck verkommen ist? Und wenn schon „Gesellschaft der Kleinscheiße“: Wie ließen sich die „Kosten für die Gesellschaft“ dadurch auf ein erträgliches Maß herunterfahren, daß man den Staat in eine regelrechte Hungerkur hineinzwingt, ihn so von seiner stark gesundheitsschädlichen Fettleibigkeit befreit, während man ihm gleichzeitig die Tugenden von Demut und Bescheidenheit – im übertrageen Sinne – in „seinen gesellschaftsversifften Schädel hineinprügelt“, um das wieder hervorzubringen, was der Kleinscheiß früher einmal gewesen ist, nämlich ein freier, unbevormundeter, von Linksideologen verschonter Bürger, der Freude an seinem Bürgerleben hat?
Der ständige Driss mit der staatlichen Ideologenpest, diesen selbsternannten Volkspädagogen, wirkt nämlich stark gesundheitsschädigend – und somit lebensverkürzend. Ob das Frau Lilly Bittner, Frau Nadja Richter und dieser Jerry Lewis aus Schweden jemals in einen geldwerten Nachteil umrechen würden? – Wohl kaum. Es handelt sich um Gläubige, genauer: um Staatsgläubige. Staatsgläubige verursachen ebenfalls enorme „Kosten für die Gesellschaft“. Und so bald die FAZ billiger wird als Toilettenpapier, überlegt sich der Vernunftbegabte, ob er sie abonnieren soll.
Kameltreiber-Skandal bei Olympia

Von MANFRED ROUHS | Endlich haben die ansonsten eher schläfrig wirkenden Olympischen Spiele 2021 in Japan ihren Rassismus-Skandal. Es waren nicht die Fußballer – da ist Deutschland schon draußen, und Jogi Löw ist diesmal unschuldig – es war keine andere Sportart mit Mannkontakt, die zur dynamisierenden Gruppenbildung einlädt. Nein, es waren ausgerechnet die Radfahrer. Auch […]
Von wegen „Weltgesundheit“: Big Pharma lässt Afrikaner keine eigenen Impfstoffe produzieren

So und nicht anders hätte man es erwartet: Dass es den Big-Pharma-Profiteuren, die dank der politisch hausgemachten Weltenkrise Corona und der globalen Impfkampagne Jahrtausendgewinne einfahren, kein Jota um Gesundheit und Lebensrettung geht, sondern ausschließlich um kommerziellen Erfolg und lukrative Patente – dies beweist ihre Reaktion auf erste konkrete Bestrebungen afrikanischer Bio-Unternehmen, eigene Impfstoffe zu entwickeln. Dabei sollte genau das eigentlich möglich sein.
Denn bereits im Oktober 2020 wurde auf Initiative der Welthandelsorganisation WTO und der UN-Gesundheitsbehörde WHO nach Möglichkeiten gesucht, wie sich die entwicklungsschwachen Länder bei den Impfstoffen von Importen und Quotenzuteilungen der Großhersteller unabhängig machen könnten. So sollten etwa einkommenschwächere Schwellenländer wie Indien oder Südafrika in die Lage versetzt werden, Coronavirus-Impfstoffe herzustellen, „ohne befürchten zu müssen, Patente zu verletzen„, wie „Politico“ schreibt.
Doch daraus wurde nichts: Zuerst blockierte nämlich die EU den Vorschlag – durch bürokratische Hürden und Export-Erschwernisse für die auf EU-Gebiet hergestellten Präparate der von ihr maßgeblich mitgeförderten Hersteller. Deshalb wurde ein Ausweg gesucht – und scheinbar in der von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron massiv unterstützten Lösung gefunden, durch die WHO einen mRNA-Tech-Transfer-Hub einrichten zu lassen, der es verschiedenen Unternehmen in den jeweiligen Entwicklungsländern selbst erlaube, ihr „Wissen über die Herstellung von Impfstoffen von Anfang bis Ende zu teilen„, so Politico.
Nun aber wird den beiden Pionier-Partnerfirmen für den ersten Hub, die südafrikanischen Startups „Afrigen Biologics and Vaccines“ und „Biovac“ – ausgerechnet von den so großzügigen, „hilfsbereiten“ Big-Pharma-Hauptimpfstoffherstellern die Tür vor der Nase zugeschlagen. Weder Moderna noch Pfizer zeigen nämlich ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Einrichtung – und verweigern zu ihrer Haltung jede öffentliche Stellungnahme. Ohne ihr Wissen und ihr mRNA-Knowhow jedoch ist der Plan, Impfstoffe für afrikanische oder asiatische Staaten vor Ort, im eigenen Land zu produzieren, zum Scheitern verdammt. Die betreffenden Völker bleiben weiterhin von den Monopolhaltern der westlichen Hersteller abhängig. Soviel zum Thema „Weltgesundheit“.
Abhängig von westlichen Industriemonopolen
Eigentlich sollt der Hub, gemäß den von der WHO festgelegten Bedingungen, einen Technologietransfer auf zwei verschiedene Arten ermöglichen: Entweder, indem Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen das „geistige Eigentum“ an den mRNA-Patenten für die betreffenden Vakzine frei übertragen wird, oder indem nicht-exklusive Lizenzen für die Herstellung, den Export und den Vertrieb existierender Covid-Impfstoffe in diesen Ländern zu Ausnahmekonditionen erteilt werden. Nun passiert wohl keines von beiden; die Patente scheinen den Impfherstellern wichtiger zu sein als die – nach ihrer Logik durch die Impfungen ja beabsichtigte – „Rettung von Menschenleben„.
Ob es sich beim Abblocken der Impfhersteller um kapitalistische Alleingänge handelt oder diese in Wahrheit mit der WHO abgestimmt sind, ist dabei unklar – denn Letztere treibt durchaus ein dubioses Spiel im Zusammenhang mit Patenten für Impfungen und genbasierten Anwendungen. So hat die WHO selbst gerade erst am 12. Juli 2021 – auf ihrer Website für jeden einsehbar – Empfehlungen zur genetischen Manipulation des Menschen publiziert – und zwar „zur Förderung der öffentlichen Gesundheit“ – und damit all jene kritischen Stimmen bestätigt, die davor warnen, dass die Corona-Impfungen in Wahrheit nichts anderes bedeutend als den Einstieg in die genetische Manipulation des Menschen.
Auch diese „Verschwörungstheorie“ erweist sich nun als Wahrheit. Und vor dem Hintergrund dieses entlarvten Agendasettings ist es eher unwahrscheinlich, dass die WHO und ihre interessierten pharmalobbyistischen Hintermänner freiwillig und großmütig auf Profite verzichten, damit Afrikaner oder Inder gleichberechtigten Zugang zu Arznei- und Impfstoffen erhalten. Obwohl sich ein Mangel an Impfstoffen für sie am Ende noch als Segen erweisen könnte – wenn sich deren etwaige fatale Spätfolgen offenbaren… (DM)
Vom olympischen Ganzkörperanzug bis zum Burkini: Die neue Prüderie der deutschen Linken

Nicht nur im Fußball sind die Zeiten vorbei, da deutsche Sportler mit Leistungen und Erfolgen für Schlagzeilen sorgten: Haltungsbekundungen bis zum Erbrechen machen auch vor den anderen olympischen Disziplinen nicht halt. Dass die deutschen Turnerinnen in Tokio im Ganzkörperanzug antraten, ist für woke Medien und kulturmarxistische Protagonisten von deutlich höherem Nachrichtenwert als der verpasste Einzug ins Team-Finale.
„Diese Botschaft wird den Wettkampf überdauern!„, berauschte sich der „Spiegel“ an dieser nächsten Gesinnungsbekundung, die als „Zeichen“ daherkommen soll, dass sich „jeder/jede in ihrem Körper wohlfühlen soll„. Weil sich natürlich Turnerinnen bei früheren Wettbewerben nicht wohlgefühlt haben. Die „De-Sexualisierung“ von Kleidung und Körperlichkeit passt perfekt zu den beiden großen Zeitgeist-Strömungen, denen dieses „diverse“ Deutschland zur Zeit ebenso blind nachrennt wie den ideologischen Verirrungen früherer Epochen – obwohl beide diametral einander entgegenstehen: Transgender und Islam.
Denn zum einen erinnert das Turnfummel-Kasperletheater der Haltungsathletinnen an das kindische Beharren von muslimischen Elternverbänden auf das Tragen von Burkinis selbst beim Schulschwimmen, dem servile Unterwerfungs-Schulbehörden mehrfach kriecherisch entsprochen hatten. Auch wenn die Motive und geistigen Hintergründe völlig andere sind – in beiden Fällen geht es darum, primäre Geschlechtsmerkmale und damit sexuelle „Identitäten“ unkenntlich zu machen. Die einen sollen nicht als weibliche „Lustobjekt“ für (fremde) Männer wahrgenommen werden, die anderen gar nicht mehr als Frauen.
Weltanschauliche Durchdringung des Sports
Und so wird dann auch Olympia von einer bislang weltanschaulich neutralen, fröhlichen Spielwiese sportlicher Wettkämpfe zu einer Selbstdarstellungsbühne sauertöpfischer selbstgerechter Haltungs-„Aktivisten“: Die vier deutschen Turnerinnen Elisabeth Seitz, Kim Bui, Sarah Voss und Pauline Schäfer waren mit Ganzkörperanzügen in den Saal eingelaufen. Der „Spiegel“ verzückt: „Die Ärmel weiß, die Hosenbeine rot. Die Anzüge der Deutschen machten nicht wie sonst in der Gymnastik üblich an den Hüften halt. Der Körper blieb bis zu den Knöcheln bedeckt.“
Für diesen Rückfall in eine identitätspolitische Prüderie gab es prompt Beifall der vom selben Vielfaltsvirus befallenen ausländischen Rivalinnen: „Ich applaudiere ihnen„, trällerte die norwegische Turnerin Julie Erichsen, und lobte den „coolen Mut, auf einer so großen Arena zu stehen und Frauen aus aller Welt zu zeigen, dass man tragen kann, was man will.“ Auf diese Botschaft haben 4 Milliarden Frauen auf dem Planeten ganz bestimmt gewartet… Wahrlich, wirklich irre couragiert! Es kann sich hierbei eigentlich nur um jene Definition von Mut handeln, die das Fehlen jeglichen Schamgefühls beschreibt.
In dieselbe Richtung ging auch die trotzige Weigerung der norwegischen Beachhandballerinnen, bei den Europameisterschaften die vom Verband vorgeschriebenen, seit Jahrzehnten bewährten und von früheren Generationen stolz und selbstbewusst getragenen Bikinihöschen anzuziehen – und stattdessen regelwidrig in Shorts aufliefen, ebenfalls als vermeintlich emanzipierte, nicht-freizügige Reverenz an den metro- bis asexuellen Zeitgeist. Die Feinde eines selbstbewussten, natürlichen und befreiten Körperbilds, die in der sexuellen Revolution der 1960er niedergerungen wurden, sind zurück, aus anderen Motiven. Was einst „Sitte“ und „Züchtigkeit“ waren, nennt sich heute „Antisexismus“, oder auch „Pride“ und „Respect“ – ganz egal ob beim Kopftuch oder beim Ganzkörperanzug. (DM)

