Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Notruf aus dem Zürcher Oberland

Letzte Woche trafen wir das erste Mal zusammen: Niklas*, Joschka, Heinrich und ich auf einer schönen Terrasse in Adetswil. Niklas* hatte einen wunderbaren Flammenkuchen im Ofen, und wir hatten ein selbstgemachtes Birchermüesli mitgebracht. Bei einem Glas Sekt fingen wir an zu plaudern.

Niklas* war nicht gut gelaunt. Er hätte sich überall abgemeldet. Es gäbe überall nur noch böse Menschen. Ob es nun die blinden Schafe seien, die sich brav an alle Massnahmen halten würden oder die Leute in der Opposition: Er sähe keine Zukunft mehr. Und wer würde ihm als selbständig Erwerbenden schlussendlich seinen Lohn zahlen? Die Geimpften oder die Ungeimpften?

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Bild: swisswebcams.ch

Niklas* stand wirklich an einem Tiefpunkt. Schnell war die Frage von uns dreien gestellt: Was möchtest du denn gerade jetzt? Es sei alles so beschwerlich geworden. Nichts könne man mehr spontan unternehmen. Was bleiben würde, sei wandern und Velo fahren. Die Vereinsamung sei auf dem Vormarsch. Er liebe den Paartanz, da könne er abschalten, auftanken. Das sei für ihn der Inbegriff von Leben.

«Wenn du entscheiden könntest, wo würdest du hingehen wollen?» «Ich würde in die USA reisen, dort würde ich mich wohlfühlen.» Visionen sind immer erlaubt, auch wenn sie sehr zukunftsorientiert sind, machen sie Hoffnung.

Wir sprachen viel über die herrschende Situation. Dazwischen gab es auch einmal ein herzhaftes Lachen. Joschka ist eine fröhliche Frau und konnte Geschichten erzählen, die einfach zu komisch waren. Niklas* blieb etwas in der Reserve, traute unseren Ideen noch nicht so ganz.

Doch immer wieder ermunterten wir ihn, einfach mal mitzumachen und zu schauen, was dabei rauskommt. Es gibt immer Menschen in einer Gruppe, die uns nicht genau entsprechen. Genau das macht es aber spannend. So entstehen neue Ideen, sonst wird das Ganze, plakativ ausgedrückt, irgendwann zu einem Stammtisch, an dem man immer über die gleichen Dinge wettert.

Wir konnten Niklas* überzeugen. Er sprach, nachdem wir gegangen waren, noch eine Weile mit Joschka. Sie räumte mit ihm noch die Küche auf und sah sich den Raum an, den er der Zürcher Oberländer Gruppe eigentlich zur Verfügung stellen möchte. Und am Schluss, so erzählte mir Joschka, verabschiedeten sie sich herzlich, und er freute sich auf ein nächstes Treffen. In Bäretswil haben wir unsere Telefonnummern und Mailadressen ausgetauscht und schon sind neue dazu gekommen.

Das Treffen in Bäretswil hat mich aufhorchen lassen und mir nochmals gezeigt, dass sehr viele Menschen wirklich an einem Tiefpunkt sind. Und es braucht sehr viel Kraft von jedem von uns, um diese Menschen wieder positiv zu stimmen und sie mitzunehmen. Sie sind schon so weit, einen anderen Weg zu gehen, doch haben noch nicht genug Kraft dafür.

Kaum zwei Wochen nach unserem Treffen kann ich ihn zu einem zweiten kleinen Treffen im Zürcher Oberland einladen. Er sagte sofort zu. Was für ein positives Zeichen. Willkommen Niklas*! Das nächste Treffen im September steht schon in den Startlöchern. Wir erreichen unser Ziel, eine Gemeinschaft zu bilden, die sich zusammenrauft und einander trägt.

Aus der Zürcher Oberland-Gruppe können auch immer wieder Subgruppen entstehen. Die Idee kam mir, als ich merkte, dass da ganz verschiedene Interessen aufeinanderstossen. Manche wollen eine Parallelgesellschaft entstehen lassen. Ganze Mindmaps wurden mir zugeschickt. Selbstverteidigung, Selbstversorgung, Flickatelier, eigene Mediziner, Homöopathen, eigene Schule … Da kam ganz viel zusammen.

Einige sind esoterisch unterwegs, glauben an das neue kommende Zeitalter, in dem die Menschen nur noch in Frieden zusammenleben. Im neuen Zeitalter braucht es keine Regierung, kein Parteiensystem, keine Schule, keine Gesetze mehr. Dann gibt es Menschen, die einfach in Gesellschaft sein möchten, unglaublich gerne tanzen, wie Niklas* zum Beispiel. Solche, die gerne lesen, Live-Konzerte besuchen, kochen, sich über Fachthemen unterhalten.

Den Schwerpunkten sind keine Grenzen gesetzt. Dies alles braucht etwas Zeit. Die Entstehung der Lokalgruppe bietet erste Möglichkeiten zur Vernetzung. So können wiederum neue Kleingruppen mit gemeinsamen Interessen entstehen.

Warum sich nicht auch mit anderen Lokalgruppen austauschen? Sie haben vielleicht schon Erfahrungen gesammelt, die wir noch nicht haben. Das Rad muss man nicht jedes Mal neu erfinden. Genau für diesen Austausch ist graswurzle.ch entstanden.

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*Name der Redaktion bekannt.

Kontakt für Interessierte im Zürcher Oberland:

Iwana

zuerichoberland@graswurzle.ch

Die Mauer von Schweigen, Ablehnung und Selbstzensur überwinden

Die Kommunikation unter Corona ist anspruchsvoll und reicht vom einfachen Missverständnis über den Streit bis zum Beziehungsabbruch.

«Corona-Dialoge» ist ein Tag voller praktischer Übungen und Impulse zum Thema Kommunikation unter Corona. Anhand von Beispielen aus dem Alltag der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Möglichkeiten zu Gestaltung von Gesprächen erarbeitet.

Angesprochen sind alle Menschen, die Herausforderungen in Gesprächen erleben und den Umgang mit solchen Situationen üben wollen.

Die nächsten Daten, jeweils ganztags:

- 4. September (Zürich)

- 2. Oktober (Winterthur)

- 13. November (Zürich)

Kurskosten: Fr. 150.-

Die Kursleiter:
- Dr. oec. HSG, lic. phil. Kai von Massenbach, Ökonom und Psychologe

- lic. phil. Cornelia Brühlmann, Psychologin und Diplom in Umweltnaturwissenschaften der ETH Zürich

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Weitere Infos: friedensprozesse.ch

Die Opfer waren 11 & 13: Afghanischer Serienvergewaltiger bekommt abermals Bewährung!

Die Opfer waren 11 & 13: Afghanischer Serienvergewaltiger bekommt abermals Bewährung!

Und wieso wird der Fall vor einem Jugendschöffengericht verhandelt? Der Afghane ist 22 Jahre alt! Und nur zur Info: Wer will, der kann auch einen 18-Jährigen nach Erwachsenenstrafrecht bestrafen. Aber in diesem Fall wollte wohl keiner der Gerechtigkeit genüge tun.

Und wenn wir schon lesen: „Günstige Sozialprognose“! Was denn für eine günstige Sozialprognose bei einem, der innerhalb eines Jahres zwei Kinder missbrauchte?! Was is’n da los, in Gießen?! Wir hören jetzt lieber auf – sonst artet es noch aus – und zitieren die Gießener Allgemeine

Gießen – Mitten in der Nacht, gegen 2.30 Uhr, schlich sich der junge Mann ins nahe liegende Kinderzimmer einer 13-Jährigen, öffnete die Hose des schlafenden Mädchens und griff ihr in die Unterhose. Sexueller Missbrauch und sexueller Übergriff nennen dies die Juristen – eine schwere Straftat. Vor einem Jugendschöffengericht am Gießener Amtsgericht räumte der heute 22-jährige R. die Tat ohne Wenn und Aber ein.

Darüber hinaus machte der Angeklagte allerdings keinerlei weitere Angaben zu dem Vorfall in den frühen Morgenstunden des 19. Januar 2020 in einem Dorf im Kreis Gießen. Die Heranwachsende, die mit ihrer Familie Anzeige erstattet hatte, wurde in ein monatelanges Martyrium gestürzt, legte der Rechtsbeistand der Familie in seiner Rolle als Nebenkläger vor Gericht dar. Das Mädchen befindet sich in therapeutischen Gesprächen. »Sie muss mit dem Ereignis ein Leben lang umgehen«, sagte der Nebenklägervertreter. Er forderte eine harte Bestrafung – jedenfalls keine Strafe, die zur Bewährung ausgesetzt wird. Zumal R. vor Gericht kein Wort der Entschuldigung oder des Bedauerns kundtat.

Just für eine Bewährungsstrafe entschied sich aber das Gericht – und hatte es sich dabei nicht leicht gemacht, wie Richter Heiko Kriewald in der Begründung darlegte: Das – wenngleich kurze – aber klare Geständnis des Täters war wohl der ausschlaggebende Faktor für das Urteil, das ansonsten womöglich härter hätte ausfallen können.

Ein Jahr und acht Monate Haftstrafe verkündete Richter Kriewald, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt werden. Zudem muss der junge Mann an sexualtherapeutischen Gesprächen teilnehmen und 1000 Euro an den Verein »Wildwasser« mit seiner Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch zahlen.

Warum wird die Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt? Das Gericht hielt dem Mann zugute, dass er die Tat unumwunden eingeräumt hat und sich einsichtig zeigt – selbst auf die Gefahr hin, dass ihn dies ins Gefängnis hätte bringen können und es ihm seinen Aufenthaltstatus in Deutschland kaputtmacht. Denn R. hat 2013 als Jugendlicher seine Heimat Afghanistan verlassen und ist auf dem Landweg über die Türkei nach Griechenland gekommen – und von dort 2015 nach Deutschland. Hier lernte er schnell Deutsch, drückte noch einmal die Schulbank und ging dann arbeiten, heute als Anlagenführer in einem Industriebetrieb. Mit seinem Einkommen unterstützt er die Familie in Afghanistan. Bei einem harten Urteil könnte R. seinen ausländerrechtlichen Status riskieren.

Mit dem Urteil folgt das Gericht vollumfänglich der Anklagevertretung. Denn auch Staatsanwalt Dr. Volker Bützler hatte signalisiert, eher Milde walten zu lassen, und hatte dafür plädiert, dem jungen Mann »eine letzte Chance« zu geben. Denn mit seinem Geständnis hatte R. weiteren Zeugen und auch dem Opfer seines Übergriffs den Auftritt vor Gericht erspart.

Für den Angeklagten spricht laut Staatsanwalt zudem, dass er sich seit seiner Einreise in Deutschland vor knapp sechs Jahren große Mühe gibt, hier anzukommen, und beruflich gut integriert ist. Das Stichwort auch des Staatsanwalts: »günstige Sozialprognose«.

R.s Verteidiger erinnerte zudem daran, dass sein Mandant hier soziale Bindungen aufgebaut hat, erfolgreich seinem Beruf nachgeht und nach der Tat zwischen Februar und Mai schon drei Monate in Untersuchungshaft verbracht hat.

Warum aber die Betonung auf »letzte Chance«? R. ist schon einmal auffällig geworden, stand im vergangenen Jahr bereits in Niedersachsen vor Gericht. Auch damals lautete die Anklage sexueller Missbrauch und sexueller Übergriff. Mit einer seinerzeit Elfjährigen aus Hannover hatte er sich wohl mehrfach auf einem Bahnhof zum Sex getroffen. So wie es im Gericht anklang, geschahen diese Treffen aber »einvernehmlich«.

Da das minderjährige Mädchen an R. auch noch Bilder von sich geschickt hatte, brachte es ihm zudem eine Anklage wegen Besitzes von Kinderpornografie ein – und im Jahr 2020 eine Jugendstrafe von zwei Jahren, die ebenfalls zur Bewährung ausgesetzt ist.

Angesichts des zweiten Vorfalls dieser Art halten Staatsanwalt wie auch Gericht eine Therapie für »nötig und angemessen«. Nur »ein kleiner Verstoß noch gegen die Auflagen, wie etwa das Fernbleiben von der Therapie oder irgendein anderes Vergehen – und die Bewährung wird widerrufen«, gab Richter Kriewald dem jungen Mann mit auf den Weg.

Nur „ein kleiner Verstoß noch gegen die Auflagen …“, jau, das sind ja aber mal so richtig harte Hunde, dieser Richter und dieser Staatsanwalt!

Wie sich das Mädchen dabei fühlen wird und deren Eltern? Diese Täter- vor Opferschutz-Mentalität muss endlich aufhören.

Ach, und Eines noch an die Leute, die gern das US-Justizsystem kritisieren. Dort werden Staatsanwälte vom Volk gewählt. Quizfrage: Was glaubt Ihr, wie oft ein Staatsanwalt wieder gewählt werden würde, der so ein Urteil zulässt?

Ernährungstipp: Die Herbst-Biosaatgut-Box – Gemüse aus dem eigenen Garten auch im Winter

Wer denkt bei sommerlichen Temperaturen schon an Herbst und Winter? Solltet Ihr aber, wenn Ihr auch in der kalten Jahreszeit mit Gemüse aus dem eigenen Garten versorgt sein wollt.

  • Acht schmackhafte Herbstgemüse für den Winter. (Spinat Frühes Riesenblatt, Salatrauke/Rucola, Roter Butterhäuptl, Salat Humil, Endivie (Frisée) Wallonne, Feldsalat Vit, Kresse Cresso, Rettich Runder Schwarzer Winter.)
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Die Herbst-Saatgut-Box Bio

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CZ: Für die nationalen Interessen lohnt sich die EU nicht

Wir können nicht aus der EU austreten, aber wir dürfen nicht zulassen, dass sie uns mehr und mehr in ihre Probleme verwickelt, schreibt der tschechische Politologe Petr Robejšek

Vor jeder Wahl versuchen die Parteien, sich voneinander abzugrenzen, ihre „Stammwähler“ zu mobilisieren und auch von den Ereignissen rund um die Wahl abzulenken. In diesen Tagen ist in der Tschechischen Republik das wichtigste Thema, das die Menschen aufregt und verwirrt, die Europäische Union, und der Druckpunkt ist die Frage „Ausstieg oder Verbleib“, schreibt der Politikwissenschaftler Petr Robejšek.

Wenn Experten von nationalen Interessen sprechen, geht es meist um Frieden, die Unverletzlichkeit des Territoriums, wirtschaftliche Entwicklung, Verbündete und Feinde. Nationale Interessen bringen zum Ausdruck, dass sich jede Nation immer irgendwo zwischen Wohlstand und Niedergang befindet. Ob ein Land der Entwicklung oder dem Zerfall näher ist, kann man an den Hunderttausenden und Millionen von Antworten auf die einfache Frage erkennen: „Wie geht es Ihnen?“ Nationale Interessen sind eine Zusammenfassung der Hoffnungen und Ängste der verschiedenen Generationen von heute.

Wenn Regierungen verstehen, was in ihrer Gesellschaft vor sich geht, kann der Nationalstaat die am besten funktionierende Organisationseinheit im Chaos der heutigen Welt sein. Er hilft den Bürgern, die Welt zu verstehen, und inspiriert die Regierung, in dieser Welt wirksam zu handeln.

Zahlt sich die EU aus?

Ein Staatenbündnis kann ein nützliches Instrument zur Verfolgung nationaler Interessen sein, wenn seine Mitglieder mehr davon haben, als wenn sie ihren eigenen Weg gehen. Mit dieser Hoffnung ist auch die Tschechische Republik der EU beigetreten.

Die gesamte Geschichte der europäischen Integration ist jedoch eine Beschreibung übertriebener Vorstellungen darüber, was Politik bewirken kann. Ein Beispiel dafür ist die Idee – und vor allem die Art und Weise -, wie die gemeinsame europäische Währung eingeführt und gerettet wurde. Auch die Bemühungen um eine gemeinsame Sicherheits- oder Energiepolitik für unseren Kontinent waren in der Vergangenheit nicht von Erfolg gekrönt. Und wir leiden und werden noch lange unter den Folgen einer verfehlten Migrationspolitik leiden, und gerade jetzt erleben wir die Ernüchterung über eine gesamteuropäische Umweltpolitik.

Seit zwei Jahrzehnten versucht die EU, die Probleme zu lösen, die sie großenteils mit ihrem gigantischen Ehrgeiz selbst verursacht hat. Infolgedessen schränkt sie die Unabhängigkeit ihrer Mitglieder immer mehr ein, ohne dass diese ihre nationalen Interessen effizienter durchsetzen können.

Im Gegensatz dazu plappern Kolumnisten und fortschrittliche Wissenschaftler ständig, dass „mehr Europa gebraucht wird“ und dass „große Probleme nur von großen Einheiten gelöst werden können“. Die EU befindet sich jedoch inmitten einer Sinn- und Zukunftskrise. Sie wird verschärft durch das Ende der Globalisierung, den drohenden Zusammenbruch der Weltfinanzindustrie, die Zuspitzung der Eurokrise und den Kampf um Menschenwürde und Freiheit.

Wenn sich die Europäer in Situationen wiederfinden, die den mittelalterlichen Erfahrungen mit tödlichen Bedrohungen ähneln, muss sich jede Nation selbst verteidigen und darf nicht darauf warten, dass die hektisch stagnierende Zentrale ihr sagt, was, wann und wie sie etwas zu tun hat.

Für die nationalen Interessen rechnet sich die EU einfach nicht. Kein Wunder, dass der Brexit stattgefunden hat – und mit ihm hat die EU das Vertrauen verloren, dass „immer mehr Europa“ ein geltender Leitfaden ist und die Geschichte auf seiner Seite hat. Das Pendel der geschichtlichen Entwicklung schlägt in die entgegengesetzte Richtung aus, wie es die Europäische Kommission gerne hätte.

Wir können die EU nicht verlassen, aber wir dürfen auch nicht zulassen, dass sie uns immer mehr in ihre Probleme verwickelt

Es gibt also einige von uns, die aussteigen wollen, oder? Erinnern wir uns ein wenig an das Jahr 2004. Unser Beitritt zur EU war nicht die beste Lösung, aber er war angesichts der nationalen Interessen unvermeidlich.

Die tschechische Öffentlichkeit befreite sich allmählich von dem Glauben an die übernatürlichen Fähigkeiten des europäischen Geistes. Aber wenn ich an unsere nationalen Interessen denke, dann sage ich auch heute noch, dass es besser ist, Mitglied zu bleiben.

Wie einst der Beitritt, so ist auch heute der Verbleib in der EU nicht die ideale Lösung. Aber es ist besser, im Namen unserer nationalen Interessen zu bleiben. Es war unmöglich, nicht einzutreten, und es ist nicht möglich, jetzt auszutreten. Der Grund dafür ist derselbe. Wir hatten nicht genug Kraft, um draußen zu bleiben, und wir haben nicht genug Kraft, um den Club zu verlassen. Da wir geopolitisch mit Europa verbunden sind, ist es für uns nicht vorteilhaft, die EU zu verlassen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass es von Vorteil ist, unsere Mitgliedschaft zu vertiefen. In Anbetracht des derzeitigen Zustands der EU liegt die Fortsetzung der europäischen Integration nicht im tschechischen nationalen Interesse. Die politische Quadratur des Kreises lautet daher wie folgt: Wir können die EU nicht verlassen, aber wir dürfen nicht zulassen, dass sie uns immer mehr in ihre selbst geschaffenen Probleme verwickelt.

Ein kleines Land hat immer nur begrenzte Möglichkeiten zur unabhängigen Entscheidungsfindung. Das Hauptanliegen seiner Führer sollte daher sein, so viel Handlungsspielraum wie möglich zu erhalten. Alles andere ist zweitrangig. Das Schicksal der EU wird sich wahrscheinlich in einer chaotischen Form der Desintegration erfüllen. Solange dies nicht der Fall ist, liegt es im Interesse unseres Landes und in der Pflicht der Regierung, die Macht Brüssels zu begrenzen.

Die Europäische Union sollte ein Zusammenschluss gleichberechtigter Länder sein, die miteinander Handel treiben, offene Grenzen haben und gemeinsam mehrere Projekte von transnationaler Bedeutung durchführen. Dieses Ziel ist derzeit nicht zu erreichen.

Nationales Interesse ist kein Schimpfwort

Es ist daher an der Zeit zu begreifen, dass das nationale Interesse kein Schimpfwort ist, sondern vielmehr ein Instrument der Erkenntnis, ein Wegweiser für eine Lösung und eine Quelle der Motivation. Ja, der Nationalstaat agiert „nur“ innerhalb seiner Grenzen und anderswo mal besser und mal schlechter, aber immer schneller und meist effektiver als jede transnationale Gruppierung. Aber nationale Interessen haben nie aufgehört, wichtig zu sein.

Ihre Bedeutung wurde nur von Eliten übersehen, die glaubten, sie könnten die Welt beherrschen. Heute jedoch haben die Globalisten hart daran gearbeitet, zu erkennen, dass sie ihre eigenen Länder nur mit diktatorischen Methoden kontrollieren können.

Nationale Interessen bedeuten auch, dass jede Generation das Privileg und die Verantwortung hat, das Schicksal der Nation mitzugestalten. Das war noch nie so wahr wie in den letzten Monaten.

Die nationalen Regierungen sollten jetzt die Verantwortung übernehmen. Sie sind jedoch zwischen ihren eigenen Interessen und dem Einfluss starker Wirtschaftsakteure hin- und hergerissen. Die Regierungen stolpern jedoch ungewollt über das Leben der normalen Menschen und haben weder den Willen noch den Raum, sich um deren Wohlergehen und Sicherheit zu kümmern.

Die Europäische Union ist heute ein wichtiges, aber eher zweitrangiges Thema. Deshalb stimmt es auch nicht, dass alle Europäer im selben Boot sitzen. Wir befinden uns vielmehr in demselben Sturm. Und wenn die Regierungen kopfüber in diesen Sturm stolpern, müssen die Nationen selbst damit fertig werden.

Quelle: IDNES.CZ


Geimpfte als Super-Spreader: Wer sind hier eigentlich die wahren Egoisten?

Inzwischen beißt die Maus keinen Faden mehr ab, nur mehr zähneknirschend müssen es sich die Impf-Afficionados eingestehen: Geimpfte Menschen infizieren sich nicht nur ebenso wie ungeimpfte Menschen, sondern verbreiten auch das Virus ebenso ungehindert weiter – und aufgrund ihres höheren Anteils an der Gesamtbevölkerung geht von ihnen mittlerweile auch die Hauptansteckungsgefahr aus. Indem sie jedoch von den Testpflichten ausgenommen werden, ergibt sich das umgekehrte Zerrbild einer „Pandemie der Ungeimpften“ – und mit dieser wird zunehmende Pogromstimmung gegen Impfskeptiker gemacht. Der Wahnsinn kennt bald keine Steigerung mehr.

Die Meldungen überschlagen sich von „Superspreader“-Events, deren Teilnehmer allesamt geimpft waren. Für besonderes Aufsehen sorgt ein Corona-Ausbruch unter Geimpften in den USA, wo derzeit die Corona-Zahlen – je nach Sichtweise wegen oder trotz steigender Impfraten – wieder durch die Decke gehen. Die ihnen von der Impfindustrie und deren Lobbypolitikern versprochene trügerischen Freiheiten (als Lohn ihrer gezeigten „Verantwortung für die Gemeinschaft“ durch willig-proaktive Teilnahme an der Impfkampagne) hatten dazu geführt, dass dort Sommerfeste, Parties und Konzerte gefeiert wurden – und das Ergebnis exakt dasselbe (womöglich gar ein Schlimmeres) ist, als wären hier die verteufelten Ungeimpften auf Tuchfühlung gegangen.

In Massachussetts infizierten sich, wie der „Spiegel“ berichtete, gleich 469 Personen bei einem Superspreading-Event mit Corona infiziert – von denen 346, also rund drei Viertel, bereits geimpft waren. Von den geimpften Infizierten mussten vier sogar ins Krankenhaus – eine verstörende Quote, wo doch die Impfungen vor schweren Verläufen schützen sollen. So lautet bislang zumindest das letzte verbliebene Argument der Impfbefürworter, an das sie sich jetzt wie einen letzten rettenden Strohhalm klammern, nachdem sich all die anderen angepriesenen Effekte der Covid-Impfstoffe (von eigener Immunität und Nichtinfektiosität bis langfristigem „Schutz“) als Illusion entpuppt hatten.

Um die verunsicherte deutsche Impfgemeinde zu beruhigen und die ins Stocken geratene Propaganda nicht noch weiter zu gefährden, werden von Durchhaltemedien wie „Focus“ nun haarsträubende argumentative Verrenkungen nachgereicht, die den logischen Widerspruch, der den Massenausbrüchen Geimpfter innewohnt, aufklären sollen. So heißt es da: Obwohl die Viruslast bei „geimpften“ und „umgeimpften Infizierten“ (man lasse sich alleine diese Formulierung auf der Zunge zergehen!) gleich hoch sei, würden „neue Daten aus den USA und Asien zeigen„, dass sich der Verlauf der Infektiösität „deutlich unterscheidet„.

Argumentative Verrenkungen

Und zwar wie folgt: Die Viruslast wird beim PCR-Test bekanntlich anhand der Zahl der Vermehrungszyklen, dem cT-Wert, ermittelt. Je mehr Zyklen notwendig sind und je höher der cT-Wert, desto schwächer war die Virenlast in der Ursprungsprobe. Die für eine Ansteckung Dritter notwendige Viruslast wird bei cT-30 angenommen. Die in den zitierten Studien ermittelte Virenlast lag bei den untersuchten Infizierten (und zwar geimpften UND ungeimpften gleichermaßen) bei rund 20. Ab diesem Zeitpunkt brauchten Ungeimpfte  im Schnitt fünf Tage länger als Geimpfte, bis ihr cT-Wert auf 30 gestiegen und ihre Virenlast somit unter die Ansteckungsgrenze gefallen war.

Dieser rein statistisch, durch Laborstudien und ausschließlich unter Heranziehung der ohnehin in ihrer Aussagekraft umstrittenen PCR-Tests hergeleitete Unterschied also, den zu begreifen man eigentlich Medizinstatistiker und Virologe sein müsste, soll nun den gesamten verblieben Nutzen der Impfung abbilden. Dieser winzige, angebliche Vorteil also soll der lebensrettende Benefit sein, mit dem die Impfung uns „schützt“. Sich infizieren und erkranken, sogar schwer, können also auch Geimpfte, die stecken auch andere an – doch weil ihre Virenlast schon nach durchschnittlich neun und nicht 14 Tagen schwächer wird, ist die Impfung unverzichtbar?

Einmal außen vor gelassen, dass zu diesem Zeitpunkt ALLE Infizierten gleichermaßen längst in Quarantäne sind, gibt es für diesen angeblich ermittelten lappalienhaften Unterschied noch eine Menge anderer, stichhaltiger Erklärungen; so sind zum Beispiel mehrheitlich junge Menschen mit weit mehr Sozialkontakten ungeimpft – weshalb sie bei der Ansteckung weit mehr Viren abbekommen als Angehörige von Risikogruppen, die trotz Impfung eher Kontakte meiden. Auch reagieren die körpereigenen Immunsysteme deutlich verschieden; jüngere, gesunde Angehörige der Aktivbevölkerung generieren eine heftigere Immunantwort als etwa Senioren. Bezieht man diese Erwägungen mit ein in die Gesamtbetrachtung, so bleibt am Ende nur die Feststellung: Die Impfung bringt offensichtlich rein gar nichts – jedenfalls bezogen auf das Infektionsgeschehen.

Fragwürdiger Schutz – und allenfalls individuell

Wenn überhaupt, dann bleibt nur ihr abschwächender Effekt auf schwere oder tödliche Verläufe (obwohl die jüngsten Meldungen aus den USA und teilweise auch anderen Ländern eben das Gegenteil nahelegen und sich der Anteil Geimpfter auch in den Kliniken und auf den Intensivstationen deutlich erhöht). Doch folgen wir mal diesem Hauptargument der Impfanhänger und unterstellen, es wäre so: Dann bedeutet dies, dass Geimpfte in der Form bestgeschützt sind, nicht mehr letal erkranken zu können – ganz egal, von wem und wie oft sie sich anstecken, ob von Geimpften oder Ungeimpften.

Und genau deshalb müsste es ihnen ganz egal sein, ob andere geimpft oder ungeimpft sind. All die vorgeschobenen Parolen wie „Solidarität„, „Verantwortung für andere„, „Nächstenliebe“ oder „gegenseitiger Schutz“ sind nichts als Lügen und hohle Phrasen – denn das einzige und Maximale, was die Impfung bieten kann, ist der Schutz vor schweren Folgen der Infektion, die ihnen auch bei einer zu 100 Prozent durchgeimpften Bevölkerung weiterhin immer und überall drohen. Geimpfte und Impf-Impresarios, die dies ignorieren, sind die wahren Egoisten – und die eigentliche Gefahr für die „Volksgesundheit“.

Dass die evidenten logischen Brüche von den Impfverteidigern nicht nachvollzogen werden, liegt nur zum Teil an kognitiver Dissonanz, logischen Defiziten und erfolgreicher Gehirnwäsche. Tatsächlich geht es den meisten Impf-Ayatollahs um etwas ganz anderes: Um die Lust am Spalten, am Bevormunden und Bestrafen anderer. Um die Entrechtung und Peinigung neuer Volksfeinde. Wenn man widerwärtige und verstörende Postings auf Twitter und in den sozialen Medien liest, gewinnt man den Eindruck, mancheiner könnte die Wiedereinführung von Konzentrationslagern gar nicht abwarten:

(Screenshot:Twitter)

Und selbst sogenannte „Liberale“ verlieren jegliche Beherrschung – und offenbaren ihren wahren Charakter:

(Screenshot:Twitter)

Indem nun das Kartenhaus aller bisherigen Impf-Argumente in sich zusammenbricht und vor allem die Mär von der „Herdenimmunität“ endgültig entzaubert ist, wird die Frage nach der Liberalität, nach Toleranz und der Bereitschaft, anderen ihre freie Impfentscheidung zuzugestehen, zum ultimativen Lackmustest für Demokratiereife, Mitmenschlichkeit und sozialer Kompetenz. Wer angezischt dieser Faktenlage anderen die Impfung vorschreiben will oder auch nur triumphierend postuliert, Impfverweigerern müssten „eben die Konsequenzen tragen„, hat sich gleich in doppelter Hinsicht dekouvriert: Als Protofaschist – und als Idiot. (DM)

Italien: illegale Migranten werden ins Hotel Sheraton verlegt

Die Situation wird immer unüberschaubarer: die italienischen Hotspots und Aufnahmezentren sind überfüllt, nicht nur in Lampedusa. Ebenso wie die Quarantäneschiffe, die vor der Insel Lampedusa festgemacht haben.

Von Lampedus aus erfolgt die Überfahrt zum Kontinent häufig mit regulären Fähren, die auch Touristen und lokale Einwohner befördern, die sich anstecken können.

Ganz zu schweigen von der absurden Situation, dass Ausländer ohne Impfnachweis einreisen und häufig bereits infiziert sind, während italienische Staatsbürger ohne grünen Pass bald gravierenden Beschränkungen unterliegen werden.

Ein Beispiel: 25 Einwanderer werden heute von der Questura di Roma in das Hotel Sheraton Parco dei Medici verlegt: ein 4‑Sterne-Resort mit Schwimmbad, Wi-Fi und ausgezeichnetem Service bei Kosten ab 100 Euro pro Nacht. Es genügt eine kurze Berechnung, um zu wissen, mit welchem Summen der Steuerzahler hier belastet wird – ganz abgesehen von der Frage, wie viel für die spätere Instandsetzung des Hotels ausgegeben werden muss.

Quelle: VoxNews


Von Brokdorf nach Berlin: Eine bigotte grüne Gewaltgeschichte

Von Brokdorf nach Berlin: Eine bigotte grüne Gewaltgeschichte

„Gefecht um Brokdorf“ als Gründungsmythos der Grünen: „Mit Schlagstöcken, Steinen oder Brandsätzen bewaffnet bleiben längst nicht alle Demonstranten friedlich. Am Nachmittag kommt es am Bauzaun zu gewalttätigen Übergriffen.“ 1981 bewaffnen sich militante grüne Demonstranten gegen die Polizisten. 2021 jagt Polizei für die Senatsgrünen Demonstranten. Von Alexander Wallasch

Der Beitrag Von Brokdorf nach Berlin: Eine bigotte grüne Gewaltgeschichte erschien zuerst auf reitschuster.de.

Dänemark: Rückführung von Flüchtlingen schwierig, weil die Berufungsinstanz blockiert

„Ich bin wie wiedergeboren. Sie werden mich nicht zum Assad-Regime zurückschicken, vor dem ich geflohen bin.“ Aya Abou-Daher, eine 20-jährige syrische Gymnasiastin, kann am 15. Juli nach einer Anhörung vor dem Berufungsausschuss für Flüchtlinge in Kopenhagen ihre Freude nicht verbergen: Sie hat gerade ein Aufenthaltsrecht in Dänemark erhalten.

Sie ist samit zum Symbol für die Debatte über die umstrittene Rückkehr syrischer Flüchtlinge mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung in ihr Land geworden. Ihr Anwalt, Niels Erik Hansen, hat gegen die Entscheidung der Einwanderungsbehörde Berufung eingelegt. „Ich will nicht zurück in den Tod gehen. Ich habe an Demonstrationen gegen das Regime teilgenommen. Solange ich in Dänemark bin, bin ich in Sicherheit“, sagte Aya Abou-Daher vor der Berufungsinstanz unter dem Vorsitz eines Richters.

Nach Angaben ihres Anwalts „spielte die hohe Medienpräsenz dieses Falles eine Rolle bei der Entscheidung der Kommission, ebenso wie Ayas negative Kommentare über das Assad-Regime“. Dieser Fall ist kein Einzelfall. Nach Angaben von Stig Torp Henriksen, dem Direktor der Einwanderungsbehörde, wurden etwa 40 % der von der Einwanderungsbehörde widerrufenen Aufenthaltsgenehmigungen für Syrer vom Beschwerdeausschuss aufgehoben.

Die Bereitschaft der dänischen Regierung, Syrer zurückzuschicken, wird demnach nicht in die Tat umgesetzt, da sie rechtlich durch den Beschwerdeausschuss für Flüchtlinge blockiert wird. Von 2011, dem Beginn des Krieges in Syrien, bis zum 1. Januar 2021 kamen 28.931 Syrer in das skandinavische Königreich: 26.016 leben heute noch dort. Der gleiche Trend gilt für die anderen großen Flüchtlingsgruppen im Zeitraum 2011–2017: 94 % der Eritreer, 89 % der Iraner, 97 % der Afghanen und 65 % der Somalier befinden sich noch in Dänemark.

Für Thomas Gammeltoft-Hansen, Juraprofessor an der Universität Kopenhagen, „ist dies eine Nuss, die kein europäisches Land zu knacken vermochte.“ In der Praxis ist es sehr schwierig, die Rückkehr von Flüchtlingen zu gewährleisten. „Wir müssen zugeben, dass unsere Idee einer befristeten Aufenthaltsgenehmigung nicht funktioniert“, räumt Einwanderungsminister Mattias Tesfaye ein. Er fügte hinzu: „Auf lange Sicht wird unsere Gesellschaft eine solche Belastung nicht verkraften können“, wenn aus vorübergehenden Einwohnern dauerhafte werden.

Quelle: Le Figaro


SOS Méditerranée: 1 Monat nach der Ausschiffung von 572 Migranten in Sizilien bittet die Ocean Viking erneut um einen Hafen für die Ausschiffung von 555 „geretteten Migranten“

SOS Méditerranée: 1 Monat nach der Ausschiffung von 572 Migranten in Sizilien bittet die Ocean Viking erneut um einen Hafen für die Ausschiffung von 555 „geretteten Migranten“

Mit 555 Menschen an Bord, nach eigener Aussage eine „unhaltbare Situation“, bat das „Seenotrettungsschiff“ Ocean Viking am Montag die zuständigen Seebehörden um die Zuweisung eines sicheren Hafens, so die NGO SOS Méditerranée.

„Wir haben alle zuständigen Behörden gefragt: Malta, Tunesien, Libyen und heute Italien“, so SOS Méditerranée. Malta gab eine negative Antwort, während Libyen und Tunesien „nicht geantwortet“ haben.

Anm.d.Red.: Über die tatsächlich „zuständigen Behörden“, nämlich die völkerrechtlich zertifizierten Zuständigkeiten in den SAR-Gebieten (Save & Rescue Areas), lesen Sie Genaueres hier sowie in weiteren Beiträgen von Admiral Nicola De Felice.

Die Migranten, die versuchten, das Mittelmeer in behelfsmäßigen Booten zu überqueren, wurden am Wochenende bei Einsätzen unter der Leitung der Ocean Viking sowie der deutschen NGO-Schiffe Sea-Watch und ResQship an Bord genommen.

„Mit dem zunehmenden Wellengang und der drückenden Hitze verschlechtert sich der Gesundheitszustand der Menschen an Bord“, twitterte die NGO am Montag. „Viele leiden unter der Seekrankheit. Einige sind auf unserem Deck wegen der Hitze und der Tortur, die sie durchgemacht haben, in Ohnmacht gefallen“, teilte ein Leiter des medizinischen Teams auf Twitter mit.

Im Folgenden ein paar Original Twitter-Meldungen von SOS Méditerranée, die klar belegen, mit welchen propagandistischen Mitteln hier gearbeitet wird:

?(1/3)Avec une houle qui s’intensifie & une chaleur étouffante, la condition physique des pers. à bord se détériore:„Bcp souffrent du mal de mer. Certains se sont évanouis sur notre pont à cause de la chaleur & de l’épreuve qu’ils ont vécue“,Francisca, resp. de l’équipe médicale pic.twitter.com/QwZXIjeSTj

— SOS MEDITERRANEE France (@SOSMedFrance) August 2, 2021

(3/3) L‘#OceanViking a demandé un lieu sûr de débarquement à toutes les autorités maritimes compétentes. pic.twitter.com/GqPPH1B7mt

— SOS MEDITERRANEE France (@SOSMedFrance) August 2, 2021

Die Realität sieht noch schlimmer aus: über 800 illegale Migranten suchen einen „sicheren Hafen“…

La nave #SeaWatch3 di @seawatch_intl con 263 #migranti a bordo e la #OceanViking di @SOSMedIntl con 555 immigrati a bordo sono dirette verso un “porto sicuro” italiano. pic.twitter.com/SvY4i7BjXq

— Francesca Totolo 2 (@fratotolo2) August 3, 2021


Politaktivist Feroz Khan zu Gast bei Massengeschmack-TV: „Ich denke und träume auf Deutsch“

Politaktivist Feroz Khan zu Gast bei Massengeschmack-TV: „Ich denke und träume auf Deutsch“

Eigentlich wollte ich für Euch eine Liste von jeweils zehn positiven und zehn negativen YouTube-Kommentaren zu obigem Video zusammenstellen, doch glaubt’s oder glaubt’s nicht: Ich habe bislang keine negativen gefunden! Das ist doch mal eine schöne Nachricht, deshalb hier nun zehn geradezu überschwängliche Kommentare …

Ich finde Feroz echt super, er darf jeder Zeit in meinen geheimen Club und in das Baumhaus.

Lupenreiner Feminist

Feroz, der Ehrenmann. Menschen wie er sind eine Bereicherung für Deutschland. Selbstkritisch und einen messerscharfen Verstand.

Nietzsche Ente

Das ist ja mal mega DELUXE, Feroz Khan zu interviewen. Der Typ ist wenigstens interessant und weiß, wovon er redet. Ich glaub, dieses Interview werd ich mir sogar mal auf der Massengeschmack-TV-Seite komplett geben.

Auf ein Wort

Ich finde der Herr hat eine sehr reflektierte Meinung und betrachtet komplexe Situationen bei der Wurzel.

IAm TheEvening

Geht doch! Dialog, Dialog und nochmal Dialog!


Cirus Cheikh-Sarraf

Wenn alle Menschen in Deutschland Feroz Khans klaren und gesunden Menschenverstand hätten, hätten wir fast keine Probleme im Land.

Sven Krischkowski

Feroz ist ein Ehrenmann. Genauso wie du, Holger! Danke für dieses schöne Gespräch.

Clownswelt

In der Unterscheidung zwischen USA und Deutschland stimme ich widerspruchslos zu. Die ganzen Diversitätszombies, die meinen, sie müssten hier dieselben Zustände etablieren wie in Amerika, haben schlicht nicht begriffen, dass Deutschland nicht irgendein beliebiges Siedlungsgebiet ist, sondern ein Land mit eigener Ethnie, der sechzig Millionen Menschen angehören.
Hier kann nicht jeder einwandern und seine Kultur ausleben. Hier herrscht unsere Kultur.

daisaigai7

Mein Lieblingskommentar, dessen Humor sich erst erschließt, wenn man Dekarldent kennt

Und gleich kommt wieder Dekarldent und sagt: „Kann mal bitte einer dem Schwarzen beibringen, was Rassismus ist.“
Unwissener Oxenotto

Und zum Abschluss noch der lustigste Dialog, dessen Humor sich erst erschließt, wenn man den Begriff Incel kennt

Liebe für Feroz ❤

Ferndweh

Ja, ist klar.

ghostintheshell21

Was willste, Du Incel?

Luca (Milo)

Wie bitte?

ghostintheshell21

Ernährungstipp: Die Herbst-Biosaatgut-Box – Gemüse aus dem eigenen Garten auch im Winter

Wer denkt bei sommerlichen Temperaturen schon an Herbst und Winter? Solltet Ihr aber, wenn Ihr auch in der kalten Jahreszeit mit Gemüse aus dem eigenen Garten versorgt sein wollt.

  • Acht schmackhafte Herbstgemüse für den Winter. (Spinat Frühes Riesenblatt, Salatrauke/Rucola, Roter Butterhäuptl, Salat Humil, Endivie (Frisée) Wallonne, Feldsalat Vit, Kresse Cresso, Rettich Runder Schwarzer Winter.)
  • Hochwertiges Markensaatgut mit hoher Keimfähigkeit und Kultursicherheit.
  • Enthält eine ausführliche Beschreibung und Anbauempfehlung.
  • In dekorativer Holzbox auch wunderbar als Geschenk geeignet.

Die Herbst-Saatgut-Box Bio