Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Triumph der Taliban: Je mehr afghanische Flüchtlinge, desto mehr islamistische Terror-Schläfer

Triumph der Taliban: Je mehr afghanische Flüchtlinge, desto mehr islamistische Terror-Schläfer

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Die sicherheitspolitischen Konsequenzen durch den Taliban-Triumph sind für Deutschland möglicherweise noch gravierender als die Flüchtlingskrise 2015, als die Merkel-Regierung in amtseidbrüchiger Verantwortungslosigkeit aus naivster Humanitätsduselei das Land mit Millionen Menschen flutete, über deren Absichten und Hintergründe in den meisten Fällen nichts bekannt wurde. Denn der Machtwechsel in Kabul beschwört genau die Horrorszenarien herauf, gegen die dort doch seit 20 Jahren gekämpft wurde – und er beschert Dschihadisten weltweit Rückenwind.

Nach den Terroranschlägen von New York zog der Westen zum Hindukusch – unter der Devise „War on Terror„, eine in sich widersprüchliche, weil schiefe und von vornherein utopische Parole. Deutschland, das unter der Schröder-Regierung damals fahrlässig und vorschnell seine „bedingungslose Solidarität“ mit den USA erklärt hatte, leistete seinen Beitrag. Damals wurde der Terror bekämpft; doch seit einigen Jahren, in denen die Berliner Unterhändler mit den Taliban in Doha verhandelten, erst recht aber nach der nunmehrigen absehbaren Machtübernahme, ist die wichtige Lehre aus RAF-Zeiten, „mit Terroristen verhandelt man nicht„, Makulatur geworden. Dass just von dort aus, wo Merkels Diplomaten in klimatisierten Luxusbüros mit den Barbaren diplomatisch plaudern und wo Deutschland nächstes Jahr bei der WM mitspielen wird, gestern der politische Führer der Taliban Mullah Baradar nach Afghanistan eingeflogen wurde, könnte gar nicht symbolischer sein als die Brüche deutscher „Moral“ und Konsequenz.

Tatsächlich macht man die Taliban aktuell gerade salonfähig: Der Pseudoragmatismus eines erbärmlichen und rückgratlosen Appeasements, das den verzagten Feiglingen des Westens charakterlich ohnehin näherlegt als Konflikt- und Konfrontationsbereitschaft, wird dazu führen, dass sich der Westen ihnen bald ebenso andient, wie er es mit den iranischen Mullahs tat. Und auch wenn Deutschland seine Entwicklungshilfezahlungen „aussetzt“ (die allerdings bis letzten Monat ungebremst flossen, vor allem wohl in die Privatschatulle des  flüchtende Ex-Präsidenten Ashraf Ghani, der nun mit 164 Millionen Dollar flüchtete), so kann man annehmen, dass es bald wieder sprudeln wird. Hierzu trägt eine clevere PR der Taliban bei, die großzügig versprechen „Frauenrechte“ zu wahren (scharia-konform, versteht sich) und sich plötzlich, jedenfalls unter den Augen der Öffentlichkeit, handzahm geben. Bei den weichgespülten Polit-Amateuren kommt so etwas an.

„Dialogbereitschaft“ mit Taliban wie mit Mullahs

Diese setzen, ganz im Interesse der Gotteskrieger, die Folgen ihrer eigenen Unfähigkeit nun als Argumente dafür ein, „dialogbereit“ zu bleiben: Weil de-facto-Geiseln, darunter noch immer hunderte Deutsche und afghanische einstige Bundeswehr-Ortskräfte, wie auch Diplomaten und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen in Afghanistan feststecken und den Taliban außerdem ein ganzes Waffenarsenal des Westens frei Haus in die Hände fiel, haben diese die ideale Verhandlungsposition.

Hinzu kommt: Auch im künftigen Islamischen Emirat Afghanistan haben die Steinzeitkrieger seit 2001 dazugelernt: Sie brauchen die offene Auseinandersetzung gar nicht mehr, sondern haben dank der selbstmörderischen Blauäugigkeit des Westens längst ihre Fünften Kolonnen in den westlichen Kuffar-Staaten platziert, wirkungsvoller als es ihnen jeder militärische Erfolg oder jede geheimdienstliche Infiltration erlaubt hätte. Alleine in Deutschland leben über eine halbe Million Afghanen, ein Großteil davon „Merkelgäste“ der letzten fünf bis sechs Jahre. NIEMAND weiß, wieviele von ihnen U-Boote sind, mit den Taliban oder anderen extremistischen Islamistengruppen in Verbindung stehen.

Es ist ihr Charakteristikum, dass sich diese Schläfer über Jahre unauffällig verhalten und dann bei Bedarf aktiviert werden können. Und keiner kann sagen, wieviele der jetzt, nach dem neuerlichen Fall des Landes nach Deutschland gelangenden Afghanen terroristische Zeitbomben sind. Hier geht es nicht um Vorurteile oder Generalverdacht, sondern um eine völlig objektive und nüchterne Tatsachenbetrachtung, die unsere unmittelbarsten Sicherheitsinteressen tangiert. Innenminister Seehofer unkte vorgestern von fünf Millionen möglichen Flüchtlingen, doch selbst wenn es nur ein Zehntel davon werden sollte, genügt dies, Deutschland nicht nur integrations- und migrationspolitisch den Rest zu geben, sondern zu einem islamistischen Hochrisikogebiet mit kritischer 365-Tage-Terror-Inzidenz werden zu lassen.

Alarmstufe Rot für innere Sicherheit Deutschlands

Denn auch unter der Annahme, dass nur einer von tausend der Aufgenommenen ein talibanesker Gefährder wäre, würde dies Alarmstufe Rot für unsere innere Sicherheit bedeuten. Der tatsächliche Anteil dürfte deutlich höher liegen – zumal die Taliban selbstverständlich auch „ihre“ Leute unter den neuen Schutzsuchenden in den Westen schicken werden, die sich an- und abschalten lassen. Mohammed Atta & Co. lassen grüßen.

Diese Einschätzung wird von Realisten weltweit erkannt und mit Sorge verfolgt – nicht aber natürlich von der deutschen Politik, die der Welt nicht nur gezeigt hat, dass sie in der geisteskranken und obergrenzenfreien Aufnahme von Flüchtlingsbewegungen Spitze ist, sondern auch in deren Erzeugung – wie in Afghanistan zu beweisen war, wo außen- und sicherheitspolitisches Totalversagen zuverlässig den nächsten Exodus vorbereiten half.

So weist etwa Colin Clarke von der US-Denkfabrik Soufan Center in New York darauf hin, dass der Sieg der Taliban den Dschihadisten „einen enormen Auftrieb“ geben wird: „Sie glauben nun, dass sie ausländische Mächte vertreiben können, selbst eine Großmacht wie die USA„, so der Politikwissenschaftler laut „n-tv„. Clarke rechnet damit, dass Islamisten das Beispiel Afghanistan in ihrer Propaganda ausschlachten werden, besonders vor dem nahenden 20. Jahrestag der Anschläge vom 11. September in New York. „Das wird die Moral der Dschihadisten von Nordafrika bis Südostasien stärken„, sagt Clarke. Und natürlich auch die bei uns in Deutschland. Mit jeder afghanischen Großstadt nach Menschenzahlen, die hier demnächst mehr aufgenommen wird, wächst die Akzeptanz von Scharia und Dschihad auch bei uns mehr. Und mit etwas „Glück“ wird der Kampf ums nächste Kalifat ja bald schon auf unseren Straßen geführt. Die Merkel-Regierung hat dafür ganze Arbeit geleistet. (DM)

Düsseldorfer Rassegesetze: In Nordrhein-Westfalen ist der (Impf-)Faschismus jetzt Regierungsform

Um das, was wir im Folgenden besprechen, würdigen zu können, ist es notwendig, ein paar wissenschaftliche Fakten vorauszuschicken: Tests, egal, ob sie als Antigen-Test oder RT-PCR-Test daherkommen, können im besten Fall ein positives Testergebnis erbringen. Ob dieses positive Testergebnis mit einer Infektion identisch ist, ist unklar, denn RT-PCR-Tests und Antigen-Tests sind in hohem Maße fehleranfällig. […]
Ifo-Chef klagt an: Bundesregierung war an seriösen Corona-Zahlen nie interessiert

Ifo-Chef klagt an: Bundesregierung war an seriösen Corona-Zahlen nie interessiert

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Es ist ein sensationeller Paukenschlag – und müsste eigentlich die sofortige Aussetzung der gesamten Corona-Maßnahmen und der „epidemischen Lage“ erzwingen: Der Chef des Kieler Ifo-Instituts, Gabriel Felbermayr, bezeichnet die komplette deutsche Corona-Datenerhebung, auf deren Grundlage massivste Einschränkungen beschlossen wurden, als weder zielgerichtet noch verlässlich. Die Bundesregierung, so sein Vorwurf, sei daran politisch auch gar nicht interessiert gewesen und ist es bis heute nicht.

Infizierte, „Inzidenzen“, angebliche Corona-Tote, Belegung der Intensivstationen und zuletzt Impfquote: Bei allen wichtigen Corona-Parametern gab und gibt es Schmu und Pfusch, hatten Bundesregierung und Robert-Koch von Beginn der Krise an keinerlei solide und valide Daten, die ihre teils radikalen Maßnahmen auch nur annähernd rechtfertigt hätten. Stattdessen wurden in dieser Corona-Krise – wie sich später stets herausstellte, auf Basis unvollständiger Zahlen sowie lückenhafter und völlig aussagelose Daten – weitreichendste Entscheidungen getroffen, die Laien und Experten gleichermaßen von Beginn an erschreckend irrational erschienen.

Die Öffentlichkeit lässt es sich bis heute gefallen – und mit dem Märchen abspeisen, diese Pandemie sei schließlich ein Novum, hier müsse die Politik schließlich selbst ständig „dazulernen“. Von wegen: Jedenfalls hätte – eigentlich absolute Mindestvoraussetzung für jede Notstandspolitik – jedem Zeitpunkt die Möglichkeit bestanden, sich ein seriöses Bild zu machen. Doch dies wollte die Bundesregierung schlichtweg nicht – und es wird höchste Zeit, endlich offiziell und gerichtlich zu klären, warum dem so ist, und wieso der faktische permanente Putsch gegen unsere freiheitliche Grundordnung, der bis heute anhält, auf so unpräzisen und womöglich haltlosen Informationen fußte. Die einzige logische Erklärung: Die Regierung wusste (oder befürchtete) zu jedem Zeitpunkt, dass „echte“ Zahlen ihren Alarmismus und ihre Panikpolitik niemals rechtfertigt hätten.

Genau das sagen nicht irgendwelche Verschwörungsschwurbler, „rechte“ Grundrechtsdemonstranten oder Querdenker – sondern der Chef eines der renommiertesten Wirtschaftsinstitute der Bundesrepublik. Der ifo-Chef weiß, wovon er redet: Ganz zu Beginn der sogenannten Pandemie, im Frühjahr 2020, hatte das IfW zusammen mit dem Bremer Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie und anderen Institutionen der Bundesregierung ein Konzept für ein Corona-Screening vorgelegt, das wissenschaftlichen Kriterien genügt hätte und jederzeit ein echtes Lagebild zur infektiologischen Gefahreneinschätzung ermöglicht hätte.

Frustrierendes politisches Desinteresse

Deutschland könnte umfassende, genaue Daten zur Pandemie erheben: vom Infektionsgeschehen bis zum Impfen„, so Felbermayr im „Spiegel„. Anhand dieser Daten könne die Politik „zielgerichtete Maßnahmen“ ergreifen.

Die systematische Datenerhebung sei politisch aber nicht erwünscht. „Das ist frustrierend.“ Bei seinen Kommunikationsversuchen mit der Regierung stießen die Experten auf die übliche deutsche Betonmauer bürokratischer Selbstblockade: „Wir haben unser Konzept beim Forschungsministerium und beim Bundesgesundheitsministerium vorgestellt und mit den Staatssekretären gesprochen„, sagte Felbermayr. „Aber die beiden Ministerien haben den Ball hin- und hergeworfen und uns an das jeweils andere Ministerium verwiesen„, vor allem bei der Finanzierung. „Man hat wohl von vornherein nicht daran geglaubt, dass man mit besseren, unabhängig erhobenen Daten zielgenauere Politik machen könnte„, so der Wissenschaftler.

Selbst jetzt, so Felbermayr laut „dts Nachrichtenagentur“, wäre es noch nicht zu spät, das „Screening“ zu starten. „Aber: Ich bezweifle stark, dass die verantwortlichen Politiker Interesse daran haben, so kurz vor der Wahl ein komplettes Datenbild zu erheben.“ Der Ifo-Chef weiter: „Dann kommen am Ende Informationen heraus, die man nicht kontrollieren kann oder die vielleicht sogar Politikversagen belegen könnten.“ Eine sehr freundliche Umschreibung dessen, was wache Zeitgenossen und jene, die ihre Urteilsfähigkeit trotz der Panikmache bewahrt haben, seit Anfang an als Rufer in der Wüste geäußert haben.

Es gibt nämlich nur zwei Möglichkeiten für die Ignoranz und Desinformation: Entweder fürchtet Merkels Corona-Junta die Wahrheit, weil diese das epochale Staatsversagen offenlegen und ihr das Genick brechen würde. Oder wir haben es tatsächlich mit einem „Plan“ zu tun. Die riesigen kommerziellen Interessen der Impflobby wären hierfür ebenso starkes Motiv wie die Erprobung neuer autoritärer Führungsstile, etwa im Dienste einer künftigen Klima-Ökodiktatur. Was hier wirklich ursächlich war, erfahren wir allenfalls dann, wenn noch viel mehr Menschen aufwachen. (DM)

Mittelstandserosion

Mittelstandserosion

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Von PROF. EBERHARD HAMER | Putin hat erkannt, dass die Oligarchen in Russland zwar Wirtschaftswachstum bringen, aber nur für sich selbst, nicht für das Volk, nicht für einen Volkswohlstand. Er verkündete deshalb auf dem letzten Weltwirtschaftsgipfel, dass Russland seinen „Wohlstand für alle“ nun durch Mittelstandspolitik erreichen wolle. Diese Erkenntnis hatte Ludwig Erhard schon nach dem […]

Tabu-Thema Impfnebenwirkung: Mädchen nach Covid-Impfung Pflegefall

Über die Corona-Impfung wird in den Medien oft einseitig berichtet. Die Impfung wird regelrecht beworben. Jedoch auf ernstliche, allfällige Risiken wird kaum hingewiesen. Deshalb greift Kla.tv heute das „Tabu-Thema“ der Impfnebenwirkungen auf und berichtet über ein 12-jähriges Mädchen, das sich in den USA freiwillig an der Pfizer-Studie von 12- bis 15 jährigen Kindern beteiligte. Hören Sie selbst, wie es ihr nach der Corona-Impfung erging und welche Folgen sie nun zu tragen hat.
Was die Anhänger der westlichen Marionettenregierung bei ihrer Flucht aus Kabul mitgenommen haben

Was die Anhänger der westlichen Marionettenregierung bei ihrer Flucht aus Kabul mitgenommen haben

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Die Meldungen aus Afghanistan sind derzeit eher traurig, weshalb ich finde, dass es an der Zeit ist, auch mal etwas zu melden, das nicht so Bier-ernst ist. Obwohl: Um Bier geht es dabei auch. Daher habe ich einen kurzen Bericht des russischen Fernsehens übersetzt. Beginn der Übersetzung: Als die afghanischen Soldaten Kabul verließen, wollten sie […]

Der Beitrag Was die Anhänger der westlichen Marionettenregierung bei ihrer Flucht aus Kabul mitgenommen haben erschien zuerst auf Anti-Spiegel.

Der Entscheid ist gefallen: Die Verfassungsfreunde bleiben eine Bewegung und werden keine Partei

Die Freunde der Verfassung wollen ihre Ziele auch in Zukunft ausserhalb der Parlamente erreichen. Dies hat der Vorstand am Wochenende an einer Retraite beschlossen. Er liess sich dabei von einer Arbeitsgruppe unter der Leitung des Historikers Dr. Klaus Rüdiger beraten.



Innerhalb eines Jahres sind die Verfassungsfreunde zu einer politischen Kraft geworden, die gegen jede Vorlage ein Referendum zustande bringt
und die bereits mehr Mitglieder hat als die grünliberale Partei. Damit sind die Verfassungsfreunde zu einem politischen Faktor geworden. Das weckt auch Wünsche, in die Politik einzusteigen und Vertreter ins Parlament zu schicken.

Aber sie trauen «den Räten auf nationaler Ebene aufgrund der herrschenden Machtverhältnisse eine konstruktive Lösung der vielen anstehenden Probleme nicht zu», heisst es in einem Newsletter des Vorstandes von heute Mittwoch. «Wir sind stärker und einflussreicher, wenn wir ausserhalb dieses Filzes operieren.» Deshalb wollen sie sich in Zukunft nicht an Wahlen beteiligen.

Um die Stellung des Souveräns in der Schweiz zu stärken und eine «wahrhaft direkte Demokratie» einzuführen, planen sie eine Verfassungsinitiative mit dem Ziel, Initiativen für Bundesgesetze zu ermöglichen. Wird sie angenommen, kann der Souverän Bundesgesetze einführen, ändern oder abschaffen, z.B. das unbeliebte Epidemiengesetz. Bis es so weit ist, wird es aber Jahre dauern. Aber schon in wenigen Wochen werden die Mitglieder der Verfassungsfreunde beschliessen, ob sie diese Volksinitiative lancieren wollen.

2003 stimmte das Schweizer Volk einem Reformpaket der Volksrechte zu, das auch eine Gesetzesinitiative enthielt. Bei der Umsetzung ergaben sich jedoch Schwierigkeiten. Der Nationalrat erachtete sie als zu kompliziert und nicht praxistauglich und trat nicht auf die Vorlage ein, die 2008 schliesslich an einer Volksabstimmung zu einem Verzicht führte (Details).

Eine Eidgenössische Volksinitiative ‹Einführung der Gesetzesinitiative im Bunde› wurde bereits 1961 vom Stimmvolk (damals nur Männer) verworfen (Details).

Das Ziel der Verfassungsfreunde bleibt «eine echte Stärkung des Schweizer Souveräns, die der Freiheit des Geistes, der Gleichheit vor dem Recht und der Geschwisterlichkeit in der Wirtschaft zum Durchbruch verhelfen kann», wie sie in ihrem Newsletter schreiben.

Ein wenig Hintergrundwissen in Sachen Afghanistan

Ein wenig Hintergrundwissen in Sachen Afghanistan

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Von WOLFGANG HÜBNER | Der Arzt Reinhard Erös hat in einem FAZ-Interview vom Dienstag einige Bemerkungen gemacht, die es wert sind, weite Verbreitung zu finden. Erös engagiert sich seit 35 Jahren in Afghanistan und hat dort Schulen und medizinische Einrichtungen gegründet. Erös: „…die Zahl der Flüchtlinge während des Taliban-Regimes von 1996 bis 2001 hielt sich […]

Aktuelle Ausgabe: Pulverfass Afghanistan

Aktuelle Ausgabe: Pulverfass Afghanistan

Nach knapp 20 Jahren ging die Militärpräsenz des Westens in Afghanistan auf – unabhängig des Standpunktes – unrühmliche Art und Weise zu Ende. In wenigen Tagen eroberten die islamistischen Taliban großteils kampflos den Staat zurück. Es droht dem Land ein knallhartes Regime – und Europa ein Aufsammeln des Scherbenhaufens in Form einer neuen, riesigen Migrationswelle.

Am 8. Juli gab US-Präsident Joe Biden eine Pressekonferenz, die wohl als kapitale Fehl-

einschätzung in die Geschichte eingeht. Er zeigte sich darin zuversichtlich, dass die bis zu 300.000 Regierungstruppen nach dem Abzug der US-Streitkräfte sich gegen die Taliban problemlos behaupten. Nicht einmal sechs Wochen später fiel Kabul.

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Ein hausgemachter Umsturz

Ein umstrittener Krieg mit folgender umstrittener Besatzung, in der man sich auch an der Zivilbevölkerung versündigte, geht nun auch umstritten zu Ende. Das konservative und heimatverbundene afghanische Volk hatte die Fremdbestimmung satt und ließ die einstigen Machthaber auf dem Durchmarsch passieren. Es sitzen nun in Kabul wieder jene Gotteskämpfer, welche die USA teilweise in den Wahnsinn folterten, ehe die Obama-Regierung das Lager in Guantanamo räumen ließ.

Mit freiem Geleit waren sie nach den Qualen umso zielstrebiger, genossen plötzlich Heldenstatus und setzten ihren Kampf fort – eigentlich eine natürliche massenpsychologische Komponente, mit der die USA in ihren weltpolizeilichen Bestrebungen aber nicht kalkulierte. Die Taliban inszenieren sich nun als disziplinierte Befreier der Heimat, die eine friedliche Machtübergabe wollen. Es soll angeblich keine Racheakte geben, eine Generalamnestie für NATO-Kollaborateure. Das knallharte Leben nach strenger Koran-Auslegung bis hin zum Verbot von Musik und Mannschaftssport ist nur eine Frage der Zeit – allfälliger Widerstand dagegen wird Sache der Afghanen sein.

Trommeln für die „Luftbrücke“

Im medialen Raum herrscht aber das Entsetzen darüber, dass sich der Westen aus der Verantwortung stehle, zum Zuschauen verdammt sei, vor allem China profitieren könne – ohne die Richtigkeit des einstigen Einmarsches zu hinterfragen. Ein Verlierer der Instabilität im zersplitterten, tribalistischen Land ist aber in jedem Fall Europa.  Dabei hat der mediale Mainstream sein Narrativ.

Ein NDR-Journalist verkennt die Lage als „Zusammenprall zwischen zwei Welten“ – „Steinzeit-Extremisten“ gegen „junge, vibrierende Neuzeit-Zivilgesellschaft“. Dieser Schmäh soll den massenhaften Exodus noch befeuern. Journalisten twittern tränenreich über die eingeschlossenen „Ortskräfte“. Der Tenor: Man müsse doch diese Menschen mit ausfliegen – nicht in ein sicheres Nachbarland, sondern gleich nach Europa.

Top-Themen & interessante Artikel der aktuellen Ausgabe

  • Zum Geleit: Die Doppelmoral der immer Wohlgesinnten
  • Österreich und die Welt: Druck & Zwang: Impfung, Impfung über alles
  • Wochenthema: Desaster am Hindukusch / Mit Schimpf und Schand aus dem Land gejagt: Jetzt folgt die Migranten-Welle
  • Analyse: Großer Plan der Eliten: Nationalstaaten sollen abgeschafft werden
  • Aus der Heimat: Als junger Ranger zwischen Liebe, militärischem Drill und sehr viel Übermut
  • Im Gespräch: Es ist genug zu tun: Die Regierung muss die Corona-Brille ablegen (Manfred Haimbuchner)
  • Medizin: Spitzenhäubchen, Arsen und Spike-Proteine
  • Im Gespräch: Bürgerinitiative GemeinWohlLobby – zum Wohle allen Lebens
  • Unsere Leute: Staat lässt eigene Bürger im Stich: Selbst in arger Not versagt er ihnen notwendige Hilfe

In der österreichischen Medienlandschaft gibt es bis auf den „Wochenblick“ fast keinen wirklichen Widerstand. In den vergangenen Wochen und Monaten erreichten zahlreiche Leserbriefe die „Wochenblick“-Redaktion und zeigen, dass der „Wochenblick“ mit seiner Berichterstattung einen krisensicheren Kurs fährt. Dennoch übt die Regierung einerseits mit ihren Maßnahmen großen wirtschaftlichen Druck aus – und überschüttet andererseits ihr ergebene Medien mit Geld, um die demokratische Meinungsbildung zu ihren Gunsten zu verzerren.

Kritische Medien wie der „Wochenblick“ sind den Mächtigen hingegen ein Dorn im Auge, weil wir es als unseren Auftrag sehen, das Informationsbedürfnis der Bevölkerung mit verlässlichen Informationen zu stillen, indem wir schreiben, was andere verschweigen. Damit wir in diesem wichtigen Kampf um die Wahrheit wettbewerbsfähig bleiben können, bauen wir vor allem auf die Unterstützung unserer Leser. WIR sind auf IHRE Hilfe angewiesen! Empfehlen Sie uns ihren Freunden, Verwandten und Bekannten.

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Süddeutsche klärt auf: Deutsche sind das größte Integrationshindernis

Süddeutsche klärt auf: Deutsche sind das größte Integrationshindernis

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Wie wenig das Prinzip der „Integration“ selbst von den Journalisten verstanden wurde, die es jahrein-jahraus als Mantra predigen, dafür lieferte die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) jetzt wieder ein schönes Paradebeispiel. Die Münchner Trostschrift verunsicherter und in ihrem Weltbild zunehmend von Wirklichkeitseinbrüchen bedrohter linker Akademiker und Staatspensionisten beschwert sich unter Berufung auf eine neue Studie, immer mehr Deutsche hätten „Vorbehalte gegenüber einer Beibehaltung kultureller Eigenheiten von Zuwanderern“.

Schlimmer noch: „Eine wachsende Gruppe“ verlange „Vorrechte für Alteingesessene„. Einmal den pejorativen Begriff „Alteingesessene“ als Synonym für hier seit Generationen heimische Deutsche beiseite gelassen, drängt sich hier vor allem eine Frage auf: Seit wann ist das Beharren auf eigenen Regeln und Traditionen eigentlich ein „Vorrecht“? Muss man sich nun schon entschuldigen, wenn man darauf besteht, dass man in Deutschland weiter Currywurst und Schweinefleisch essen möchte, dass sich Frauen westlich kleiden, dass Kirchenglocken läuten und Advent gefeiert wird und eben NICHT an einer angenommenen oder tatsächlichen Erwartungshaltung von muslimischen Zuwanderern ausgerichtet wird, der oftmals in vorauseilender Unterwerfung Genüge getan werden soll?

Denn natürlich geht es hier um muslimische Zuwanderer – den Anpassungs- Koexistenzprobleme gibt es nun einmal mit keiner sonstigen ethnisch-kulturellen Migrations- bzw. Abstammungsgruppe im bunten Deutschland. „Ehrenmorde“, Gruppenvergewaltigungen, Event- und Partyszene mit Gewaltorgien, homophobe und antisemitische Übergriffe und Messerattentate sind bei Chinesen, Vietnamesen, Japanern oder Südamerikanern hierzulande eben selten, um nicht zu sagen: es gibt sie nicht. Die Studienautoren (Forscher der Universität Bielefeld und der Stiftung Mercator) der repräsentativen Langzeitanalyse „ZuGleich“ (Zugehörigkeit und Gleichwertigkeit) – alleine der Name trieft von ideologischer Voreingenommenheit – gehen auf diese kleine, aber wesentliche Metainformation gar nicht ein.

Ideologische Voreingenommenheit trieft aus jeder Pore

Deshalb ermitteln sie eine Zunahme „integrationsfeindlicher“ Einstellungen – also „Fremden- und Muslimfeindlichkeit“ sowie die „Abwertung von Geflüchteten“ – sie habe seit 2020 zugenommen, ohne diesen kausal zwingenden Zusammenhang zwischen der von ebendiesen Gruppen ausgehenden Kriminalitätssteigerung zu würdigen. Damit ist diese Studie schon a priori für den Mülleimer. Ähnlich aussagekräftig wäre etwa eine Umfrage in Polen, Frankreich, Tschechien, den Niederlanden, Griechenland oder der Sowjetunion Nach Kriegsende 1945 über die Gefühle gegenüber Deutschland gewesen, die dann zum Nachweis verbreiteter „Deutschenfeindlichkeit“ in Europa geführt worden wäre. Die Negativerfahrung mit zahlreichen Vertretern bestimmter Gruppen prägt das Bild dieser Gruppen. Eine Binse, für die anscheinend jedes Jahr aufs Neue viel Geld zum Fenster hinausgeschmissen werden muss.

Doch Ziel ist ja hier weniger Erkenntnisgewinn, sondern ein vorgefasstes Präjudiz über den angeblich tief verwurzelten Rassismus, Dünkel und Fremdenhass der Deutschen bestätigt zu finden, das mit der Wirklichkeit zwar nichts zu tun hat, aber mit dem Politik gemacht und eine ganze Empörungsindustrie am Laufen gehalten werden muss. Niemand verwehrt Muslimen, so wenig wie Juden oder Buddhisten, ihre Glaubensausübung. Doch sie haben ein Problem mit archaischen Familienbildern, mit innenfamiliärer Gewalt (die Frauenhäuser sind voll von Muslimas), mit Terroranschlägen von Muslimen, mit einer immer aggressiveren Zurschaustellung des Islam im öffentlichen Raum und der zunehmenden Hinwendung selbst in Deutschland aufgewachsene jugendlicher Migrationsstämmiger zu den Traditionen und Wertvorstellungen der Herkunftsländer ihrer Vorfahren. Und bei Neuankömmlingen ist oft keinerlei Bereitschaft zur Anpassung da.

Dieser Mangel an Kongruenz, an Bereitschaft der Migranten, zu einem Teil der autochthonen Mehrheitsgesellschaft zu werden, sondern umgekehrt diese zu verändern und ihren kulturellen Vorstellungen anzunähern, ist das Charakteristikum der deutschen Variante einer angeblichen „Einwanderungsgesellschaft“, die es gar nicht abwarten kann, sich selbst auszulöschen und ihre Identität zu verlieren. (DM)