Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Jobmaschine Gesundheits-Apartheid: Kreiert die Diskriminierung der Ungeimpften neue Jobs?

Jobmaschine Gesundheits-Apartheid: Kreiert die Diskriminierung der Ungeimpften neue Jobs?

Wenn im Herbst auch in Deutschland die neue immunologische Zweiklassengesellschaft kommt und mit ihr der planmäßige Ausschluss Ungeimpfter von allen Bereichen des öffentlichen, gesellschaftlichen und auch beruflichen Lebens näherrückt, wird folgendes eintreten: Ein Teil der Menschen wird der politischen Erpressung früher oder später nachgeben und sich impfen lassen. Dies dürfte übrigens schon jetzt bei den meisten Geimpften der Aktivbevölkerung, vor allem denen jüngeren und mittleren Alters, der Hauptbeweggrund gewesen sein: Mehr noch als Corona fürchten sie die gesellschaftliche Diskriminierung und Alltagsschikanen.

Ein Kommentar von Daniel Matissek

Doch ein anderer Teil wird gewissermaßen „standhaft“ und seiner inneren Überzeugung treu bleiben, wird auf seiner Selbstbestimmung beharren. Es sind vor allem jene, die entweder das inexistente oder kaum signifikante Risiko eines schweren Verlaufs nicht fürchten, oder die sich aus prinzipiellen Erwägungen weigern, an einer experimentellen Impfkampagne mit ungewissem Ausgang und zweifelhaftem Nutzen teilzunehmen. Für sie werden die Lebensbedingungen absehbar rauh.

Ihnen droht, so wird es ja auch in Deutschland schon angedeutet oder ganz unverhohlen ausgesprochen, ein „Lockdown für Ungeimpfte“: Einschränkungen, die noch im letzten Winter für alle galten, sollen und werden dann speziell und „passgenau“ für sie greifen. Auch im Elementarbereich, etwa bei der täglichen Bedarfssicherung: Noch sind zwar Lebensmittelgeschäfte ausgenommen von der politisch beklatschten „2G“-Grundlinie – Zutritt nur für Geimpfte und Genesene, nicht jedoch für selbst negativ getestete kerngesunde Ungeimpfte. Noch soll vorerst nur „3G“ gelten, wonach sich Ungeimpfte per Schnelltests die Teilhabe erkaufen können (demnächst dann auf eigene Kosten).

Doch Politiker wie Markus Söder reden schon ganz unverblümt davon, dass früher oder später 2G der einzige Standard wird, und das bedeutet: Selbst beim Einkaufen werden die, die das Versprechen der „Impffreiheit“ ernstgenommen und Nein zur Spritze gesagt haben, keinen Zutritt mehr erhalten. Sie dürfen nicht mehr ins Kino, in Konzerte oder Schwimmbäder, möglicherweise werden sie beim Arzt nicht mehr behandelt, dürfen kein Taxi mehr fahren. Vielleicht gilt für sie auch „ewiges Homeoffice“ – wenn sie nicht gar ihren Job verlieren wegen Unzumutbarkeit für ihre Arbeitskollegen. Dasselbe könnte ungeimpften Schülern drohen – mit Homeschooling respektive Schulverweis.

Hieraus ergeben sich jedoch einige spannende Konsequenzen – zum Beispiel völlig neue Dienstleistungsangebote: Etwa Einkaufs- und Besorgungshilfen für Ungeimpfte. Oder Botendienste. Oder Aufpasser bzw. Personenschützer, falls die neuen „Gefährder“ doch einmal außer Haus müssen und von Nachbarn oder Bekannten erkannt und öffentlich angefeindet werden – erst recht, wenn irgendwann doch eine Kennzeichnungspflicht Ungeimpfter in der Öffentlichkeit kommen sollte.

In einem Stellengesuch, inseriert in einer deutschen Tageszeitung, war kürzlich folgender Text zu lesen: Suche durchgeimpfte Bürger, die für meine noch gesunde ungeimpfte Familie den Einkauf übernehmen, während er epidemischen Lage von nationaler Tragweite (also für immer).“ Wenn es sich dabei um Satire handelt, dann jedenfalls hart an der Grenze zur Realsatire – denn soweit sind wir mental tatsächlich schon.

Die Kleinanzeige schloss übrigens mit den Worten: “Bezahlung Verhandungsbasis oder eine Bockwurst mit Brötchen, denn wer sich für eine Bratwurst impfen lässt, kann auch für ne Bowo für ‚Ungeimpfte‘ einkaufen.“


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Die Verwendung von Antibiotika in der Viehzucht wird in Russland stark eingeschränkt

Die Verwendung von Antibiotika in der Viehzucht wird in Russland stark eingeschränkt

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Die Hygienevorschriften für Lebensmittel sind in Russland weitaus strenger als im Westen. So sind in Russland zum Beispiel genveränderte Lebensmittel generell verboten. Die westlichen Sanktionen haben zu russischen Gegensanktionen geführt, die vor allem den Import von Lebensmitteln aus den westlichen Ländern eingeschränkt haben, was der russischen Landwirtschaft einen großen Wachstumsschub gegeben hat. Russland ist heute […]

Der Beitrag Die Verwendung von Antibiotika in der Viehzucht wird in Russland stark eingeschränkt erschien zuerst auf Anti-Spiegel.

Coronakrise-Apokalypse

Unsere Vorfahren haben uns ja in allerlei Geschichten Warnungen vor dem Bösen, dem Teufel und sonstigen psychopathischen Dingen hinterlassen. Manchmal ist es schon reichlich bizarr, wie solche allgemeinen Warnungen in einzelnen Punkten zutreffen. Bei dem „Malzeichen des Tieres“ aus der auch Apokalypse genannten Johannes-Offenbarung, dem letzten Buch des Neuen Testaments der christlichen Bibel, könnte man fast meinen, ein Zeitreisender wollte vor den „Corona-Maßnahmen“ warnen. Was unrealistisch ist. Allerdings zeigt sich in diesem Fall: Die Mechanismen des Bösen haben zu allen Zeiten gewisse Gemeinsamkeiten. Oder umgekehrt: An den Dingen, die sie tun, erkennt man ihre böse Absicht (und nicht unbedingt an den Worten, mit denen sie ihre wahren Absichten kaschieren). Die Frage sollte immer sein „Was geschieht, was sind die Auswirkungen?“ und nicht „Wie begründen sie es?“.

Die Propagandapostille Wikipedia schreibt (Stand 12. Oktober 2020) zur Johannes-Offenbarung:

Malzeichen des Tieres, in anderen Übersetzungen das Zeichen des Tieres, wird eine thematische Einheit in der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament der Bibel genannt, die mehrfach erwähnt und der eine besondere Bedeutung zugeschrieben wird. Die erste Erwähnung des Malzeichens[1] ist im Zusammenhang mit der Beschreibung des Tieres [2] einer endzeitlichen Macht, die allen Bewohnern der Erde bestimmte Verhaltensregeln aufzuzwingen sucht.[3] (…)

Das beschriebene Tier erzwingt die Annahme des Malzeichens für alle Menschen (Offb 13,16). (…)

Wer das Malzeichen nicht hat, oder den Namen des Tieres, oder seine Zahl, wird nicht mehr kaufen bzw. verkaufen können. (Offb 13,17)“

Kingpins der Karibik

Kingpins der Karibik

Epstein war nicht der erste Kingpin in der Karibik. In der Tat gab es viele vor ihm. Dies ist die verborgene Geschichte der verdeckten Operationen der CIA in der Karibik – von „No Name Key“ über „Norman’s Cay“ bis zu „Disneys Castaway Cay“ und darüber hinaus.

Operation 40

„Operation 40„, ein von der CIA in den 1960er Jahren finanziertes Killerkommando, war eine „gemischte Gruppe von Exilkubanern, italienischen Mafiosi und kantigen Typen des militärischen Geheimdienstes“. Das unter Eisenhower im März 1960 gegründete, unter Vizepräsident Nixon kontrollierte und von George H.W. Bush finanzierte Geheimteam wurde mit der Ermordung von JFK, den CIA-Drogenhandel, Watergate und sogar die Vertuschung von 9/11 in Verbindung gebracht. Dieses Foto wurde 1963 in einem Nachtclub in Mexiko-Stadt aufgenommen und ist das einzige bekannte Bild der ursprünglichen Mitglieder der Operation 40.

Frank Sturgis

Der Mann, der sich hinter seinem Revers versteckt, ist Frank Sturgis. Bevor er als Watergate-Einbrecher bekannt wurde, war Sturgis ein CIA-Agent für die „Operation 40“. Er zog 1956 nach Kuba und bot 1958 an, Castros Truppen, darunter Che Guevara, im Guerillakrieg auszubilden, um Batista zu stürzen. Castro nahm das Angebot an, brauchte aber dringend Waffen und Munition. So wurde Sturgis mit Hilfe von Jack Ruby und finanzieller Unterstützung durch die CIA zum Waffenhändler für Castro.

Als Castro die Macht übernahm, gehörte Sturgis zu einem Erschießungskommando der Rebellen, das 71 ihrer Gegner hinrichtete. Sturgis wurde anschließend mit einem Gewehr in der Hand auf dem Massengrab fotografiert.

Sturgis ließ sich mit Marita Lorenz ein, die eine Affäre mit Fidel Castro hatte. Im Januar 1960 nahmen Sturgis und Lorenz an einem fehlgeschlagenen CIA-Honeypot-Schema teil, mit dem Castro vergiftet werden sollte.

Sturgis floh 1960 aus Kuba und verbrachte die nächsten drei Jahre als parlamentarischer Befehlshaber auf „No Name Key“, wo er exilkubanische Soldaten für den Versuch in der Schweinebucht ausbildete, Castro zu stürzen, was letztlich scheiterte.

Nachdem die Mission in der Schweinebucht zum Sturz Castros gescheitert war, lieferten sich die USA und die Sowjetunion im Oktober 1962 ein 13-tägiges spannungsgeladenes Gefecht um die atomar bewaffneten sowjetischen Raketen auf Kuba. Unter dem Druck aller Seiten konnte Kennedy einen Atomkrieg abwenden, was dem militärisch-industriellen Komplex des Tiefen Staates missfiel.

Nach diesem entscheidenden Moment in der Geschichte erkannte Kennedy die großen Gefahren, die von der CIA und dem militärisch-industriellen Komplex ausgingen, und schwor, „die CIA in tausend Stücke zu zersplittern und in alle Winde zu zerstreuen“.

„Es scheint, dass die Mitglieder der Operation 40, die ursprünglich rekrutiert wurden, um Fidel Castro zu beseitigen, umgelenkt wurden, um Kennedy zu töten – dass jemand dieses Team von Attentätern bezahlt hat, um den Präsidenten der Vereinigten Staaten als Teil einer Freelance-Operation zu töten. Dieser Gedanke ist gar nicht so weit hergeholt, wenn man bedenkt, dass Richard Nixon 1959 an Ölmänner wie George Walker Bush und Jack Crichton herantrat, um die Operation 40 zu finanzieren.“

Nach Angaben der verdeckten CIA-Agentin Marita Lorenz traf sie Frank Sturgis in den Tagen vor der Ermordung von JFK erneut mit Oswald, zwei exilkubanischen Führern und zwei Kubanern zusammen. Lorenz behauptet, dass sie alle Mitglieder der Operation 40 waren und Oswald das Trainingslager der Operation 40 in den Florida Everglades – „No Name Key“ – besucht hatte.

Frank Sturgis selbst gab zu, dass „diese Attentatsgruppe (Operation 40) auf Befehl natürlich entweder Mitglieder des Militärs oder der politischen Parteien des fremden Landes, das sie infiltrieren wollten, und gegebenenfalls einige ihrer eigenen Mitglieder, die verdächtigt wurden, ausländische Agenten zu sein, ermorden würde.“

Jahre später, am 17. Juni 1972, wurden Sturgis und andere verhaftet, als sie elektronische Abhörgeräte in den nationalen Wahlkampfbüros der Demokratischen Partei im Watergate-Bürokomplex in Washington installierten. Die Telefonnummer von E. Howard Hunt wurde in den Adressbüchern der Einbrecher gefunden, was es den Reportern ermöglichte, den Einbruch mit dem Weißen Haus in Verbindung zu bringen. Frank Sturgis behauptete bis zu seinem Todestag, dass er auf Anweisung des Weißen Hauses gehandelt habe.

Felix Rodriguez

Als Mitglied der „Operation 40“ ist Felix Rodriguez ein ehemaliger paramilitärischer CIA-Offizier, der für seine Beteiligung an der Invasion der Schweinebucht bekannt ist. Als Mitglied der von der CIA unterstützten „Brigade 2506“ schlich sich Rodriguez in den Wochen vor der Schweinebucht nach Kuba ein, um Castro zu ermorden. Die Mission scheiterte.

Felix Rodriguez leitete eine Mission zur Ergreifung von Che Guevara. Als Guevara gefangen genommen wurde, war es Rodriguez, der das Verhör durchführte, bevor er seine Hinrichtung anordnete. Es heißt, dass Rodriguez bis heute Guevaras Rolex-Uhr als Trophäe besitzt.

„Als CIA-Direktor Mitte der 1970er Jahre und als Vizepräsident von Ronald Reagan trug Bush dazu bei, eine Welt der starken Männer, Kriege, Kartelle und Flüchtlinge zu schaffen, die bis heute andauert. Insbesondere war er tief in die Ereignisse verwickelt, die als Iran-Contra-Skandal bekannt wurden, eine Reihe illegaler Operationen, die mit einem geheimen Versuch begannen, Contra-Kämpfer in Nicaragua zu bewaffnen, in der Hoffnung, die linksgerichtete sandinistische Regierung zu stürzen; dieser Versuch wurde mit Drogenhandel, Waffentausch gegen Geiseln mit dem Iran und Bankenskandalen verbunden.“ „Rodriguez leitete das Contra-Nachschubdepot in El Salvador und diente als Geldbote bei den CIA-Geschäften mit Medellin.“

Porter Goss

Als Mitglied des Yale-Geheimbundes „Book and Snake“ wurde Goss in seinem ersten Studienjahr für die CIA ausgewählt. Seine Jahre als Agent von 1960 bis 1971 bleiben ein großes Geheimnis, aber er hat bestätigt, dass er in Lateinamerika und der Karibik, einschließlich Haiti, gearbeitet hat. Goss hat erklärt, dass er an der Kubakrise beteiligt war und „einige sehr interessante Momente in der Straße von Florida“ (die Wasserfläche zwischen No Name Cay und Kuba) erlebt hat. Auf die Frage nach seiner Mitgliedschaft in der „Operation 40“ verneinte Goss kategorisch und erklärte, er habe „nie von der Operation 40 gehört“.

Goss war von 1989 bis 2004 republikanischer Abgeordneter im Repräsentantenhaus und wurde dann der letzte Direktor der Central Intelligence und der erste Direktor der CIA nach dem von ihm mitbegründeten PATRIOT Act. Porter Goss war auch einer der Vorsitzenden der „Joint 9/11 Intelligence Inquiry“.

Porter Goss und Bob Graham, der die gemeinsamen Kongressanhörungen zu den Anschlägen vom 11. September 2001 leitete, frühstückten beide am Morgen des 11. September 2001 mit dem Leiter des pakistanischen Geheimdienstes, der Berichten zufolge 100.000 Dollar an Mohamed Atta überwiesen hatte.

„Der Vorsitzende Porter Goss sagte, dass eine bereits durchgeführte Untersuchung des Kongresses bisher ‚keinen schlagenden Beweis‘ gefunden hat, der eine weitere Untersuchung der Anschläge vom 11. September 2001 rechtfertigen würde“. Diese Aussage deutet auf eine offensichtliche „Vertuschung“ hin. Der „schlagende Beweis“ saß am Morgen des 11. September in der plüschigen Umgebung des Frühstücksraums des Kongresses auf dem Kapitol.

Barry Seal

Als unglaublich geschickter Pilot begann Barry Seal seine Karriere bei der CIA 1958 mit Waffenlieferungen für Castro, um den Sturz von Batista zu unterstützen. Damals unterstützte die CIA den Sturz Batistas, doch kurz nachdem Castro an die Macht gekommen war, ordnete die CIA Operationen zum Sturz Castros an. Barry beteiligte sich an Luftangriffen auf die neue Castro-Regierung. Barry nahm zusammen mit Frank Sturgis an der Ausbildung von Exilkubanern auf „No Name Key“ teil.

Barry Seal soll der Pilot gewesen sein, der nach dem JFK-Attentat das Fluchtflugzeug aus Dallas flog. Barry behauptete, für David Ferrie zu arbeiten, „von dem er sagte, er sei von der CIA„.

Barry Seal half Carlos Lehder, Pablo Escobar und dem Medellin-Kartell, den Drogenhandel in die USA zu revolutionieren. Bevor sie erfahrene Piloten wie Barry einsetzten, schmuggelten sie nur kleine Mengen Kokain über Drogenkuriere. Dank Barry Seals Flugkünsten war das Kartell in der Lage, tonnenweise Kokain ins Land zu schmuggeln. Nach eigenem Bekunden wurde Seal die wichtigste Verbindung des Medellin-Kartells zu den Kokainmärkten im Südosten der USA.

Seal wurde als der größte Drogenschmuggler in der Geschichte der USA bekannt. Das Kartell lieferte tonnenweise Kokain auf die Privatinsel von Carlos Lehder, Norman’s Cay, von wo aus es in die USA eingeflogen wurde.

Unter Gouverneur Clinton verlegte Barry Seal seine Operationsbasis von Louisiana nach Mena, Arkansas, wo seine „gut vernetzte und offiziell geschützte Schmuggeloperation mit Sitz in Mena Drogen und Waffen in Milliardenhöhe umsetzte“.

Carlos Lehder und Barry Seal setzten ihre Operationen von Norman’s Cay Island aus fort, ohne Angst vor der DEA, die von der Operation wusste, oder der Regierung der Bahamas, die sie absegnete. Im Jahr 1984 ordnete Escobar die Ermordung der kolumbianischen Justizministerin Lara Bonilla an, woraufhin Carlos Lehder untertauchte und die Geschäfte auf Norman’s Cay eingestellt wurden.

Im selben Jahr wurde Barry Seal wegen Drogenschmuggels und Geldwäsche angeklagt. Er wurde daraufhin zum Informanten, der Informationen über den Drogenhandel in Medellin preisgab, was schließlich zur Anklage von Norman Saunders, dem Premierminister von Turks & Caicos, führte.

Bevor er aussagen konnte, wurde Barry Seal von Mitgliedern des Medellin-Kartells erschossen, was zu den „offiziellen“ Schlagzeilen führte. Da sich jedoch die private Telefonnummer von George H.W. Bush zum Zeitpunkt der Ermordung in Barry Seals Kofferraum befand, wird behauptet, dass Bush den Anschlag angeordnet hat.

Escobar setzte den Drogenhandel auf einer alternativen Route über Haiti und die Bahamas („Gorda Cay“ – heute bekannt als „Disney’s Castaway Cay“) fort. „Gorda Cay“ war ein idealer Ort für den Schmuggel, da die Insel vor der Küste von Miami liegt und über eine abgelegene Landebahn verfügt.

„Der illegale Drogenschmuggel von der Insel Gorda Cay wurde größtenteils von einem Mann namens Frank Barber organisiert – und der hatte Freunde in hohen Positionen.“ Frank Barber wurde der Informant des DEA-Agenten Jeffrey Scharlatt, der schließlich selbst in den Schmuggel verwickelt wurde. Schließlich wurden sowohl Barber als auch Scharlatt verhaftet und fanden sich im Gefängnis wieder, obwohl Escobars Operationen auf der Insel Gorda Cay anscheinend auch danach noch weiterliefen.

1995 erwarb Disney einen 99-jährigen Pachtvertrag für einen großen Teil von Gorda Cay, und Disneys „Imagineers“ begannen, die blutige Geschichte der Insel umzuschreiben und zu beschönigen.

Trotz Disneys Bemühungen, die Vergangenheit auszulöschen, haben Pablo Escobar (auf dem Bild mit seiner Familie in Disney World) und die Königsmacher der Karibik sie zweifellos nie vergessen.

Der Beitrag Kingpins der Karibik erschien zuerst auf uncut-news.ch.

Warum der Westen den Terrorismus finanziert

Warum der Westen den Terrorismus finanziert

Von Cynthia Chung: Sie ist Dozentin, Autorin sowie Mitbegründerin und Herausgeberin der Rising Tide Foundation (Montreal, Kanada).

Es ist klar, dass der erklärte „Feind“ in diesem „Krieg gegen den Terror“ nicht das ist, was man uns glauben machen wollte, und es sieht immer mehr danach aus, dass der Feind in Wirklichkeit jeder ist, der sich dieser globalen Agenda widersetzt.

„Ich glaube an einen grausamen Gott, der mich nach seinem Bilde schuf und den ich im Zorn benenne“.

Jago, in Verdis Oper Othello

Am 22. Juni 2021 veröffentlichte die bulgarische Journalistin Dilyana Gaytandzhieva ein Exposé mit dem Titel „US fuels Syrian war with new arms supplies to Al Qaeda terrorists“ (Die USA heizen den Krieg in Syrien mit neuen Waffenlieferungen an Al-Qaida-Terroristen an), in dem sie Dokumente zeigte, die das US Federal Contracts Registry erhalten hatte und aus denen hervorging, dass das US Army Contracting Command, ACC Picatinny Arsenal, acht amerikanische Unternehmen mit der Beschaffung von Waffen der Kategorie 1 des Endnutzerzertifikats für die Jahre 2020-2025 beauftragt hat.

Nach Angaben von Gaytandzhieva kauft das Pentagon Waffen im Wert von 2,8 Milliarden Dollar für Konfliktgebiete in aller Welt. Die meisten dieser Waffen sind für Syrien bestimmt. Schließlich gilt die Provinz Idlib in Syrien (die derzeit vollständig von Al-Qaida kontrolliert wird) als einer der strategisch wichtigsten Orte im Nahen Osten.

Es gibt sogar eine Reihe von Propagandavideos von Hayat Tahrir Al Sham HTS (früher bekannt als Al-Nusra-Front, dem Al-Qaida-Ableger in Syrien), die zeigen, wie sie amerikanische TOW-Panzerabwehrraketen einsetzen.

Ein TOW-Raketensystem aus US-amerikanischer Produktion, das von syrischen Truppen während ihrer Offensive in Urum al-Kubra in der Deeskalationszone von Idlib beschlagnahmt wurde. Die Provinz steht unter der Kontrolle der Terrorgruppe HTS. (Telegramm)
Von der Nachrichtenagentur Ibba veröffentlichte Propagandafilme, die mit der Terrororganisation HTS in Verbindung stehen, zeigen, wie HTS-Kämpfer in der syrischen Provinz Idlib im Umgang mit den amerikanischen Waffensystemen BGM-71 TOW sowie den Panzerabwehrsystemen Kornet und Konkurs ausgebildet werden (Telegram @new_militarycolumnist)

Abu Mohammad al-Julani ist der Kommandeur von Hayat Tahrir Al Sham (HTS), der Al-Qaida in Syrien, und wurde vom US-Außenministerium als „Specially Designated Global Terrorist“ eingestuft. Und doch gibt es reichlich Beweise dafür, dass die USA die ganze Zeit über die Al-Qaida in Syrien bewaffnet haben.

Hinzu kommt der merkwürdige PBS-Beitrag vom 2. April 2021 über Abu Mohammad al-Julani, der sich modisch verändert hat und die amerikanische Öffentlichkeit offenbar auf seine Kandidatur für ein öffentliches Amt vorbereiten will. Warum sollte ein staatlich finanzierter amerikanischer Fernsehsender so etwas tun?

Bild oben: Abu Mohammad al-Julani in seinem natürlichen Lebensraum.
Abu Mohammad al-Julani in PBS Lebensraum.

Acht amerikanische Unternehmen haben den Auftrag erhalten, von 2020 bis 2025 über das US Army Contracting Command (ACC) Picatinny Arsenal Nicht-Standardwaffen zu beschaffen. Die Waffen werden nicht in den USA hergestellt und können daher nicht von amerikanischen Soldaten verwendet werden. Laut der Pentagon-Ausschreibung W15QKN-19-R-0049 „Non-standard Weapons, Parts and Accessories“ werden die Waffen jedoch in „Konfliktgebieten“ eingesetzt.

Die Waffen werden als Endnutzerbescheinigung der Kategorie 1 bezeichnet, die von den USA an Dritte, die keine Regierungen sind, ausgestellt werden, d. h. an Milizen oder terroristische Gruppen.

Quelle: dilyana.bg

Dem Bericht von Gaytandzhieva zufolge deuten die Waffenbeschreibungen dieser Nicht-US-Standardwaffen darauf hin, dass sie aus Bulgarien, Serbien und Rumänien stammen (siehe ihren Bericht für eine detaillierte Darstellung).

Details zu Endbenutzer-Zertifikaten. Quelle: W15QKN19R0049, US Army Contracting Command (ACC) Picatinny Arsenal

Das bedeutet, dass osteuropäische Waffen in die „Kriegsschauplätze“ gespült werden, und wenn sie einmal „in die freie Wildbahn“ gelangt sind, wird es sehr schwierig sein, ihre Herkunft zurückzuverfolgen, sagen die Vereinigten Staaten. Die osteuropäischen Waffen sind mit den sowjetischen Waffen vergleichbar, die von der syrischen Armee eingesetzt werden. Dies wird es auch bei Terrorakten schwierig machen, die Quelle zu ermitteln, da die von beiden Seiten verwendete Ausrüstung praktisch nicht zu unterscheiden ist.

Wie bereits erwähnt, werden jedoch hochentwickelte Ausrüstungsgegenstände wie die in den USA hergestellten TOW-Panzerabwehrwaffensysteme nach wie vor direkt von den guten alten USA geliefert.

Für jeden, der die Situation in Syrien aufmerksam verfolgt hat, ist dies natürlich keine Überraschung.

Es sollte offensichtlich sein, dass die amerikanischen, europäischen und türkischen Waffenlieferungen an Al-Qaida und andere Terrorgruppen eine hartnäckige Fortsetzung von Brzezinskis Krisenbogen sind, den er 1977 als Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Carter prägte und der im folgenden Jahr zur Bildung der Nationalities Working Group (NWG) führte. Das Konzept des Krisenbogens war und ist darauf ausgerichtet, ethnische Spannungen zu schüren, indem religiöser Fanatismus und Terrorismus in den muslimischen Gemeinschaften des Nahen Ostens gefördert werden, die dann nach Zentralasien ausstrahlen könnten. Man glaubte, dass ein solcher islamischer Fanatismus seinen Zorn gegen die Sowjetunion richten und eine islamische Anarchie innerhalb der muslimischen Gemeinschaft in der UdSSR selbst auslösen würde. Man dachte, dies sei der „weiche Unterleib“ der Sowjetunion.

Doch 54 Jahre später befindet sich der Westen immer noch im Kalten Krieg mit Russland, und terroristische Zellen haben sich inzwischen im gesamten Nahen Osten, in Asien, Afrika und sogar in westlichen Ländern ausgebreitet, die dachten, sie seien vielleicht zu weit von diesen „Konfliktherden“ entfernt, um von den von ihnen entfachten Feuern verbrannt zu werden.

Seltsamerweise wurde diese katastrophale Außenpolitik jedoch nicht für den absoluten Wahnsinn und das allgemeine Chaos, das sie hervorruft, anerkannt, sondern das Desaster wurde als Rechtfertigung dafür benutzt, warum westliche Länder, die nicht einmal die Mehrheit ihrer Bevölkerung beschäftigen oder eine angemessene Gesundheitsversorgung anbieten können, in den ewigen „Krieg gegen den Terror“ eintreten und Milliarden von Dollar dafür ausgeben mussten, den diese Regierungen gegenwärtig mit Waffen für die andere Seite bekämpfen!

Es ist nicht die Assad-Regierung, die sich als Bedrohung für die „westliche Demokratie“ erwiesen hat, sondern es ist der Terrorismus, den der Westen geschaffen hat und unterstützt, der die größte Zerstörung für das Leben der westlichen Menschen im eigenen Land verursacht hat.

Diese Terrorakte werden dann als Begründung dafür herangezogen, warum die Bürgerrechte der Bevölkerung eines Landes „vorübergehend“ außer Kraft gesetzt werden müssen, wie z.B. der 20 Jahre alte und immer noch gültige Patriot Act, zu dem wir weitere Ergänzungen erwarten können, um gegen den „inländischen Terrorismus“ vorzugehen.

Es ist klar, dass der erklärte „Feind“ in diesem „Krieg gegen den Terror“ nicht das ist, was man uns glauben machen wollte, und es sieht immer mehr danach aus, dass der Feind in Wirklichkeit jeder ist, der sich dieser globalen Agenda widersetzt.

Mullahs made in London

In einem früheren Beitrag habe ich die Ursprünge der Muslimbruderschaft erläutert, die im Wesentlichen eine von Großbritannien finanzierte und unterstützte Schöpfung ist, die auf den intellektuellen Gründer der Salafiyya-Bewegung, Jamal al-Din al-Afghani, im Jahr 1869 zurückgeht.

Al-Afghanis Schüler Muhammad Abduh wurde von den Vertretern der kaiserlichen Truppen direkt und uneingeschränkt unterstützt und erhielt hohe Posten und Einfluss im britisch besetzten Kairo. Abduh arbeitete eng und offen mit Lord Cromer (alias Evelyn Baring), Londons ägyptischem Prokonsul und Spross des enorm mächtigen Bankenclans (Barings Bank) unter der Stadt London, zusammen, um die Basis für die Salafiyya-Bewegung zu schaffen. (1)

Nachdem London ‚Urabis Aufstand gegen das britische Konsortium in Ägypten, der von 1879 bis 1882 dauerte, niedergeschlagen hatte, kehrte Baring 1883 als britischer Agent und Generalkonsul nach Ägypten zurück und war bis 1907 praktisch der Herrscher des Landes.

Die britische Unterstützung setzte sich mit Hassan al-Banna (einem Anhänger von al-Afghani) fort, der 1928 offiziell die Muslimbruderschaft gründete, die mit dem Wahhabismus in Saudi-Arabien in Verbindung gebracht werden sollte, der ebenfalls eine Geschichte britischer Finanzierung hat.

Bannas Muslimbruderschaft, die in Ägypten gegründet wurde, erhielt einen Zuschuss von der englischen Suezkanalgesellschaft. (2) Es ist kein Zufall, dass die Muslimbruderschaft von Präsident Gamal Abdel Nasser aus Ägypten vertrieben wurde, nachdem es ihm gelungen war, den Suezkanal zu verstaatlichen und die britische Besatzung Ägyptens 1956 erfolgreich zu beenden.

Damit war klar, dass die britische Militärbesatzung des Suezkanals im wahrsten Sinne des Wortes als terroristische Drehscheibe zur Unterstützung der Muslimbruderschaft genutzt wurde; mehr dazu finden Sie in meinem Beitrag.

Dank der Sykes-Picot-Affäre wurde die britische Vorherrschaft nicht nur in Ägypten, sondern auch und vor allem in Saudi-Arabien übernommen. Infolge der von den Briten inszenierten Sykes-Picot-Affäre wurde Abdul-Aziz ibn Saud, der Favorit des British India Office, 1926 zum König von Hedschas und Nadschd ausgerufen, was zur Gründung des Königreichs Saudi-Arabien führte.

Ab den 1920er Jahren verschmolz der neue saudische Staat seine wahhabitische Orthodoxie mit der Salafiyya-Bewegung, die nun in der Muslimbruderschaft organisiert ist und sich zu dem modernen militanten islamischen Extremismus entwickelt hat, den wir heute angeblich bekämpfen.

Wer regiert wirklich den Nahen Osten?

Das islamische Bankwesen [d. h. das derzeit von Saudi-Arabien und den Golfstaaten beherrschte Bankensystem] wurde in Ägypten geboren und von Saudi-Arabien finanziert und verbreitete sich dann in die entlegensten Winkel der muslimischen Welt. Schließlich wurde das islamische Bankwesen nicht nur zu einem Vehikel für den Export des politischen Islam, sondern auch für die Förderung von Gewalt. Das islamische Bankwesen hat sich jedoch nicht von selbst entwickelt, wie Ibrahim Warde (ein renommierter Wissenschaftler der internationalen Finanzwelt) in seinem Buch „Islamic Finance in the Global Economy“ erklärt:

…operiert mehr von London, Genf oder den Bahamas aus als von Jeddah, Karachi oder Kairo aus…Ideologisch wurden sowohl der Liberalismus als auch der Wirtschaftsislam von ihrer gemeinsamen Ablehnung des Sozialismus und des wirtschaftlichen Dirigismus angetrieben…Selbst islamische Republiken haben sich gelegentlich offen dem Neoliberalismus angeschlossen… Im Sudan zögerte Wirtschaftsminister Abdul Rahim Hamdi – ein Schüler von Milton Friedman und im Übrigen ein ehemaliger islamischer Banker in London – zwischen 1992 und Ende 1993 nicht, die härtesten vom Internationalen Währungsfonds diktierten Maßnahmen des freien Marktes umzusetzen. Er sagte, er sei entschlossen, die bis dahin staatlich gelenkte Wirtschaft „nach den Regeln der freien Marktwirtschaft umzugestalten, denn so sollte eine islamische Wirtschaft funktionieren“. “ [Hervorhebung hinzugefügt]

Das vielleicht beste Beispiel für dieses Phänomen ist jedoch die Bank of Credit and Commerce International (BCCI).

Die BCCI war eine internationale Bank, die 1972 von Agha Hasan Abedi, einem pakistanischen Finanzier, gegründet wurde. Die Bank war in Luxemburg registriert und hatte ihre Hauptniederlassungen in Karatschi und London. Ein Jahrzehnt nach ihrer Gründung verfügte die BCCI über 400 Zweigstellen in 78 Ländern mit einem Vermögen von mehr als 20 Mrd. USD und war damit die siebtgrößte Privatbank der Welt.

In den 1980er Jahren führten Ermittlungen gegen die BCCI zu der Entdeckung, dass sie in massive Geldwäsche und andere Finanzverbrechen verwickelt war und dass die BCCI illegal und heimlich die Kontrolle über eine große amerikanische Bank, die First American, erlangt hatte, so Robert Morgenthau (Staatsanwalt von Manhattan), der über zwei Jahre lang gegen die Bank ermittelt hatte.

Die BCCI sollte auch für den illegalen Kauf einer anderen amerikanischen Bank, der Independence Bank of Los Angeles, verurteilt werden, wobei ein saudischer Geschäftsmann, Ghaith Paraon, als Marionettenbesitzer eingesetzt wurde. Die amerikanischen Einleger verloren den Großteil ihres Geldes, als BCCI gezwungen war, die Bank zu schließen, da sie im Wesentlichen ein Schneeballsystem zur Finanzierung illegaler Aktivitäten aller Art betrieb.

Ermittler in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich stellten fest, dass die BCCI absichtlich gegründet worden war, um eine zentrale behördliche Überprüfung zu vermeiden, und dass sie in großem Umfang unter dem Bankgeheimnis operierte. Ihre Geschäfte waren außerordentlich komplex. Ihre leitenden Angestellten waren erfahrene internationale Banker, deren offensichtliches Ziel es war, ihre Geschäfte geheim zu halten, Betrug in großem Umfang zu begehen und sich der Entdeckung zu entziehen.“(3)

Es handelt sich um eine unglaublich ausgeklügelte Operation, die interessanterweise genau die gleichen Methoden anwendet, die die Londoner City seit Jahrhunderten nutzt und heute in teuflischer Perfektion betreibt. Es ist unmöglich, dass ein einzelner pakistanischer Finanzier, selbst wenn er vom Scheich von Abu Dhabi finanziert wird, in weniger als einem Jahrzehnt zur siebtgrößten Bank in der Finanzwelt aufsteigen kann, wenn er nicht ein wenig Hilfe von den großen Jungs bekommt, denn er operiert auf dem Boden alter Bankenkanäle, die mehrere Jahrhunderte zurückreichen.

Ibrahim Warde schreibt:

„Auf internationaler Ebene versuchen die großen islamischen Bankengruppen nicht, ein globales islamisches Netzwerk aufzubauen, das mit dem globalen Bankensystem konkurrieren könnte, sondern sind vielmehr daran interessiert, in dieses System eingebettet zu bleiben. In der Tat operiert das islamische Bankwesen bei seinen länderübergreifenden Geschäften eher von London, Genf oder den Bahamas aus als von Jeddah, Karatschi oder Kairo aus. Was die Islamische Entwicklungsbank (IBD) betrifft, so sieht ihre Satzung eine Koordinierung und Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und anderen internationalen Organisationen vor.“ (4) [Hervorhebung hinzugefügt]

Am 29. Juli 1991 erhob ein Geschworenengericht in Manhattan Anklage gegen BCCI wegen Betrugs, Geldwäsche und Diebstahls in zwölf Fällen. Morgenthau bezeichnete BCCI als „den größten Bankbetrug in der Weltfinanzgeschichte“.

Was bedeutet das also alles? Es bedeutet, dass die so genannten Terroristen, die wir in diesem „Krieg gegen den Terror“ angeblich bekämpfen, im Wesentlichen für die Drahtzieher arbeiten, die diese Darstellung rechtfertigen.

Es bedeutet, dass die Sündenstädte, die von Kriminalität, Drogen, Sexhandel (einschließlich Kinderhandel), Waffenhandel und terroristischen Gruppen durchdrungen sind, alle von demselben zentralisierten Finanzsystem finanziert werden, das sich im Dreieck London-Genf-Bahamas (ein Ableger der City of London) befindet.

Und es sind nicht nur islamische Banken, die an der Finanzierung dieser Art von Unterweltaktivitäten beteiligt sind. Sie werden von Banken durchgeführt, die nach wie vor eine unglaublich große Rolle im „seriösen“ globalen Finanzwesen spielen, wie die HSBC.

Ja, die HSBC gilt seltsamerweise immer noch als seriös, trotz mehrerer sehr peinlicher verlorener Gerichtsverfahren. Das bisher größte ereignete sich 2012, als gegen die HSBC Vorwürfe erhoben wurden, sie habe Terroristen erlaubt, Geld im Finanzsystem zu verschieben, und sie musste dafür eine Rekordsumme von 1,9 Milliarden Dollar zahlen, ohne dass die Bank danach in irgendeiner Form reguliert wurde, sondern vielmehr eine Vereinbarung mit dem Justizministerium traf, dass die Bank selbst einen unabhängigen Monitor für fünf Jahre einsetzen würde. (Weitere Informationen hierzu finden Sie in meinem Artikel.)

Der HSBC gelang es, eine strafrechtliche Verfolgung zu vermeiden, die die Bank von ihrer Tätigkeit in den USA hätte abhalten können.

Lanny Breuer, stellvertretender Generalstaatsanwalt zu dieser Zeit, erklärte:

„Die HSBC wird für atemberaubende Versäumnisse bei der Aufsicht zur Rechenschaft gezogen – und Schlimmeres… die dazu führten, dass die Bank es Drogenhändlern und anderen ermöglichte, Hunderte von Millionen Dollar über HSBC-Tochtergesellschaften zu waschen und Hunderte von weiteren Millionen an Transaktionen mit sanktionierten Ländern zu ermöglichen.“

Und so wie Afrika doppelt geplündert wird durch Kapitalflucht, die das Fünffache seiner Auslandsschulden ausmacht, die dann in die Offshore-Niederungen der Londoner City zurückfließen, nur um dann von derselben Gruppierung, die das Geld gestohlen hat, Kredite zur Begleichung dieser Schulden zu exorbitanten Zinssätzen zu verlangen … so bekommt die „privilegierte“ westliche Welt allmählich eine ähnliche Last zu spüren.

Während die westlichen Länder immer weniger in der Lage sind, einen angemessenen Lebensstandard zu bieten, mit Massenarbeitslosigkeit, mangelnder Gesundheitsversorgung, steigenden Verbrechens- und Selbstmordraten, zunehmenden Überdosen und Obdachlosigkeit und so ziemlich allem, was man während eines dunklen Zeitalters direkt aus einem Goya-Gemälde erwarten würde, wenden diese Regierungen der „Ersten Welt“ weitere Sparmaßnahmen auf die Menschen an, sogar nach längeren Schließungen, während sie offen Milliarden von Dollar in Kriege pumpen, die nicht nur die Zerstörung ganzer Nationen finanzieren, sondern auch den weltweiten Drogen-, Waffen- und Sexhandel. All dieses schmutzige Geld fließt dann zurück in den Londoner und Genfer Fond und kommt einer ausgewählten Klasse zugute, die seit Jahrhunderten auf dieser Art von Hintergrund existiert und gedeiht.

In diesem System gehört Ihnen Ihr Geld nicht und Sie können nicht entscheiden, wofür Ihr Geld verwendet wird. Unwissentlich sind wir alle daran gebunden, wir arbeiten alle dafür, und wenn es nach uns geht, können wir sogar dafür sterben.

Jago’s Prophezeiung

„Von der Abscheulichkeit eines Keims oder eines Atoms bin ich geboren. Ich bin ein Unglücklicher, weil ich ein Mensch bin, und ich fühle in mir den Urschleim. Ja! Das ist mein Kredo! …ich denke und tue nach dem Willen des Schicksals. Ich halte den Gerechten für einen spöttischen Schauspieler in Gesicht und Herz; dass sein ganzes Wesen eine Lüge ist: Träne, Kuss, Blick, Opfer und Ehre. Und ich glaube, dass der Mensch ein Spielball des bösen Schicksals ist, vom Keim in der Wiege bis zum Wurm im Grab. Nach all dieser Verhöhnung kommt der Tod. Und dann? …der Tod ist das Nichts…“

  • Jago, in Verdis Oper Othello

Für diejenigen, die mit Shakespeares Stück „Die Tragödie des Othello, des Mohren von Venedig“ nicht vertraut sind. Jago ist ein Venezianer, und obwohl er sich sicherlich als „Christ“ bezeichnet hätte, wie wir in seinem obigen Monolog sehen, ist seine Interpretation eher die des Teufels.

Venedig war zu jener Zeit das Zentrum der Weltintelligenz und der direkte Nachfahre des Römischen Reiches. Venedig war ein Feind von Florenz (dem Geburtsort der italienischen Renaissance) und der Grund, warum Machiavelli „Der Fürst“ schrieb, der als Leitfaden für den Fürsten von Florenz gedacht war, um die venezianischen Techniken zu verstehen und sie besiegen zu können.

Jago verabscheut Othello und will ihn aus seiner Position als General entfernen. Und nicht nur das, er will Othello auch vernichten. Um Othello zu vernichten, wendet Jago jedoch keine physische Gewalt an und konfrontiert ihn nicht direkt, sondern spielt im Verborgenen die Ängste und Unsicherheiten Othellos gegen sich selbst aus.

Durch diese Strategie wird Othello immer misstrauischer gegenüber denjenigen, die ihm eigentlich nahe stehen sollten, und gerät immer mehr in die Nähe seines Zerstörers Jago, den er für seinen einzigen wahren Vertrauten hält. Schließlich wendet sich Othello gegen seine geliebte Frau und seinen vertrauten Freund Cassio und wird durch Jago, der ihm unablässig vergiftete Einflüsterungen ins Ohr flüstert, in den Wahnsinn getrieben. Am Ende erstickt Othello in blindem Zorn seine treue Frau Desdemona in ihrem Schlafzimmer.

Das Stück war zur Zeit seiner Uraufführung äußerst umstritten und ist es auch heute noch. Was ist die Lehre, die wir aus Shakespeare ziehen sollen? Wollte Shakespeare damit sagen, dass Othello einfach nur das tat, was seiner Natur entsprach, nämlich die eines berberisch-arabisch-muslimischen Mannes, nichts anderes als ein Wilder? War es nur eine Frage der Zeit, bis Othello solche Gräueltaten gegen seine Geliebte und seinen guten Freund begangen hätte, und dass Jago nur das entfachte, was bereits in ihm steckte?

Othello ist eine Tragödie, weil der Mensch Othello nicht erkannte, dass er mitten in der Inszenierung eines anderen gefangen war. Er ließ sich zum Spielball eines anderen machen und Handlungen ausführen, die nicht seinen eigenen Vorstellungen entsprachen. Othello ist schuldig an seinen Verbrechen, aber Jago ist das bei weitem gewaltigste und schrecklichste Ungeheuer des Stücks. Es ist Jago, der hinter den Kulissen manipuliert, und es ist ein Jago, der von den meisten unentdeckt und unkontrolliert bleibt, der seine Gräueltaten fortsetzen kann, ohne jemals vor Gericht gestellt zu werden, bis zu seinem Tod, wenn er schließlich von der Ewigkeit konfrontiert wird.

Wie Schiller in seinem Geisterseher über die venezianische Technik feststellte, wird man nur dann von der schrecklichen Umklammerung der maskierten Tyrannei befreit, wenn man begreift, was das Wesen der wahren Schurkerei ist, nämlich der Organisator des Bösen und nicht nur eine bloße Hand des Bösen. Nur dann wird uns ein solcher Bösewicht entlarvt werden, andernfalls werden wir für immer gegen den anderen ausgespielt werden, nur ein Spielball eines höheren Willens als dem unseren.

Lassen wir uns also nicht von dem Chaos auf der vorderen Bühne ablenken, sondern schauen wir uns an, wer hinter dem Vorhang steht.

Der Beitrag Warum der Westen den Terrorismus finanziert erschien zuerst auf uncut-news.ch.

Nur noch irre: Undercover-Corona-Polizisten wurden in Geburtstagsparty eingeschleust

Nur noch irre: Undercover-Corona-Polizisten wurden in Geburtstagsparty eingeschleust

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Es wird immer perverser: Als verdeckte Ermittler kundschafteten mittlerweile Polizisten in Zivil unter falschem Namen Partys aus. Während in Augsburg auf diesem Weg eine „verbotene öffentliche Fete“ ausspioniert wurde, erlaubt die Stadt Leipzig eine maskenfreie „Oben-ohne-Party“ im Clara-Park. Ob sich hier auch verdeckte Ermittler herumgetrieben haben, will die SPD-regierte Stadt nicht beantworten.

Nein, es handelte sich nicht um Drogen- oder Clankriminalität oder gar einem Fall von Menschenhandel. Sondern mutmaßlich um ein sehr viel schlimmeres Verbrechen: Die Missachtung von Corona-Auflagen. Nicht anders lässt sich der Einsatz von Polizisten in Zivil erklären, die sich unter falschen Namen unter eine Party in Augsburg mischten.

Wie die Augsburger Allgemeine hinter der Bezahlschranke berichtet, schleuste die Polizei im Oktober 2020 einen Beamten und eine Beamtin als ziviles Pärchen unter falschem Namen „Undercover“ in die Party eines Managers in einer bekannten Lokalität in der Augsburger Innenstadt ein. Der Verdacht in Corona-Zeiten: Bei der Feier handle es sich nicht um eine – damals erlaubte – geschlossene Veranstaltung mit eigens geladenen Gästen, sondern um eine verbotene öffentliche Party. Nachdem das Verbrechen von den Undercover-Agenten aufgedeckt wurde, war der Partyspaß dann auch vorbei.

Ortswechsel: Leipzig. Am Samstag konnte die SPD-geführte Stadt Leipzig gar nicht schnell genug eine Kundgebung unter dem Motto „Mediziner und Wissenschaftler klären auf“ auflösen, weil Teilnehmer keine Maske trugen. Organisiert wurde die Veranstaltung laut einem in den sozialen Medien veröffentlichten Flyer von der „Bewegung Leipzig“, „Ärzte für Aufklärung“ und „Ärzte stehen auf!“. Nur wenige Stunden später schauten die selben Verantwortlichen seelenruhig zu, wie hunderte Partygänger – dicht an dicht gedrängt – ohne die heilige Corona- Masken im Clara-Park tanzten.

Auf die Nachfrage der Bild-Zeitung, warum zwei ganz ähnliche Ereignisse wieder einmal völlig unterschiedlich behandelt wurden, wollte das Leipziger Ordnungsamt nicht antworten. Bzw. konnte angeblich nicht. Wegen Personalmangels. Ob Undercover-Agenten aus den Reihen der Polizei – wie in Augsburg – unters Partyvolk gemischt wurden, ist ebenfalls nicht bekannt. Aber – bei dem immer irrer werdenden Corona-Wahnsinn – durchaus vorstellbar. (Sb)

Will Lauterbach die Taliban auslöschen? Er möchte tatsächlich Impfstoff nach Afghanistan schicken

Will Lauterbach die Taliban auslöschen? Er möchte tatsächlich Impfstoff nach Afghanistan schicken

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Dass irgendwas in seinem Kopf nicht ganz richtig läuft, diese Vermutung äußerte bereits vor Jahren seine Ex-Frau. Nachdem Hardcore-Corona-Karl-Lauterbach nun angekündigt hat, Impfstoff nach Afghanistan schicken zu wollen, werden Vermutungen laut, ob er so die Taliban komplett vernichten will. Andere bestärken Corona-Karl in seinem Vorhaben und schlagen vor, dass er die Impf-Prölle persönlich vor Ort abliefern könnte.

Weil Millionen Impfdosen in Deutschland zu verfallen drohen, hat der Super-Gesundheitsexperte der SPD und Talkshow-Star Karl Lauterbach eine sagenhafte Idee. Er will die Impf-Plörre nach Afghanistan verschieben. Manche vermuten, dass Corona-Karl durch diesen genialen Plan den Islamterroristen in Afghanistan einen massiven Schlag versetzen möchte, auch wenn er sich – tricky wie er nun einmal ist – auf Twitter wie folgt äußert:

Der Impfstoff verfällt und kann nicht weitergegeben werden. Hier brauchen wir eine schnelle unbürokratische Lösung. Der Impfstoff könnte zB nach Afghanistan gegeben werden. Dort liegt die Impfquote bei 2%. https://t.co/uV662aahjU

— Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) August 17, 2021

Nicht jeder würdigt indes Karlies Superplan. „Für die Menschen in Afghanistan geht es derzeit um alles und Karl Lauterbach fabuliert darüber, in der Hölle von Kabul deutschen Impfstoff zu verteilen“, kritisiert FDP-Vize Wolfgang Kubicki die jüngste Hirnschwangerschaft des SPDlers gegenüber der Bild-Zeitung. Das sei ein „geschmackloser Vorschlag“, meint der FDP-Mann zudem.

Menschen, die ganz nah dran waren an Karl Lauterbach, so wie seine Ex-Frau, die Epidemiologin Angela Spelsberg, hält es “ für bedenklich, was in seinem Kopf vorgeht“.

Andere wiederum halten es für einen super Plan:

„Das ist ein guter Plan! Ich würde empfehlen, dass Sie gleich mit nach Afghanistan fliegen. Als Arzt könnten Sie dort tausende Taliban „gegen ihren Willen“ impfen. Nehmen Sie am besten auch ein Kamerateam mit, damit wir Sie auf dieser erfolgreichen Mission beobachten können.“

„In Kabul sind gerade zwei ranghohe Islamisten vor Lachen tot umgefallen. Weiter so!“

„Mir fehlen echt die Worte. Nimm die Impfdosen mit in dein Gepäck und steige über Afghanistan mit dem Fallschirm aus. Die Leute bringen sich lieber um als den Taliban zum Opfer zu fallen und du willst impfen.“

„Die schnelle unbürokratische Lösung, für zu viel bestellte Impfstoffe, nennt sich Mülleimer!“

„Die Hinrichtung kann man sicherlich verschieben. Impfstoff ist doch das Geilste in der Welt. Jeder muss ihn haben, denn nur so sind wir geschützt sülz

„Selten so einen Unsinn gelesen. Taliban werden natürlich als erstes mit Impfung der Bevölkerung beginnen, sind ja bekannt dafür, dass dies zu ihren Prioritäten gehört. Es gäbe da wirklich reichlich andere Länder, die den Impfstoff dringend brauchen und vernünftig einsetzen würden“

„Wieviel Impfstoff muss man gesoffen haben, um auf solche Ideen zu kommen und warum lässt man Sie trotzdem noch regieren? Wie dem auch sei. Verteilen sie den Impfstoff doch persönlich! – so als PR-Stunt. Fallschirm Absprung über Kabul und einfach drauf los piksen. Viel Glück!“

 

Feministen erleichtert – Taliban versprechen: Frauen bekommen alle Rechte, die ihnen die Sharia zubilligt

Feministen erleichtert – Taliban versprechen: Frauen bekommen alle Rechte, die ihnen die Sharia zubilligt

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Und schon wieder fällt der Westen auf die perfide Propaganda der Islam-Strategen herein, anders kann man diese Meldung nicht interpretieren:

Nach der Machtübernahme in Afghanistan haben die radikal-islamistischen Taliban am Dienstag ihre erste Pressekonferenz seit Jahrzehnten gegeben – und dabei weitere Versprechungen gemacht. „Die Sicherheit der Botschaften ist für uns wichtig“, sagte ein Taliban-Sprecher, der als Zabiullah Mujahid vorgestellt wurde, gleich zu Beginn der Veranstaltung im Medienzentrum von Kabul. Die Einsatzkräfte würden 24 Stunden am Tag die Sicherheit im Botschaftsviertel garantieren, ebenso die Sicherheit von Hilfsorganisationen.

Die alte Regierung hingegen sei dazu nicht in der Lage gewesen. Man hege auch keinen Groll gegen Menschen, die für die alte Führung gearbeitet hätten. „Wir wollen Frieden“, sagte Zabiullah Mujahid.

Frauen hätten alle Rechte, die ihnen die Sharia zubilligt. „Sie können bei uns sehr aktiv sein“, so der Taliban-Sprecher. Und selbst die Medien seien frei, zu berichten, solange der Islam und die „nationalen Interessen“ Afghanistans gewahrt würden.

Es werde noch zahlreiche weitere Pressekonferenzen geben, kündigte der Taliban-Sprecher an. Ähnliche Ankündigungen, wie auch eine „Amnestie“ für Menschen, die mit den sogenannten „Besatzern“ zusammengearbeitet haben, hatten die Taliban bereits in den letzten Tagen gemacht. Viele westliche Politiker und Betroffene glauben den Versprechungen nicht.

Zurecht. Denn genauso wäre eine Pressekonferenz aus der Machtzentrale von Nord Korea oder China verlaufen. Unter einer Scharia haben Frauen lediglich das Recht, für den Mann zu funktionieren. Dazu darf man dann auch zum Beispiel Medizin studieren, damit Frauen Frauen untersuchen und behandeln können. Und aus der Burka wird dann die Vollverschleierung. Ehrenmorde und Kinderehen bleiben natürlich ebenfalls erlaubt.

Wer auf die Propaganda der Taliban reinfällt, ist selber Schuld oder heißt Heiko Maas:

Deutschland will noch am Dienstag direkte Verhandlungen mit den Taliban aufnehmen, die in Afghanistan die Macht übernommen haben. Die Taliban würden im Moment nur Ausländer zum Flughafen in Kabul durchlassen, nicht aber Afghanen, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) in Berlin im Beisein der Verteidigungsministerin. Der Botschafter Markus Potzel soll am Abend in Doha, Katar, eintreffen und dort auf dem Verhandlungsweg erreichen, dass auch afghanische Ortskräfte zum Flughafen durchgelassen werden, sagte Maas. (Mit Material von dts)

Österreich will Abschiebezentren in Ländern rund um Afghanistan einrichten

Der Plan erfordert die Hilfe der Europäischen Kommission, betont die gemeinsame Erklärung der österreichischen Innen- und Außenminister Karl Nehammer und Alexander Schallenberg

Österreich will mit Hilfe der Europäischen Union Abschiebezentren in Ländern rund um Afghanistan einrichten, in die es abgelehnte Asylwerber schicken könnte. Wien wird den Vorschlag beim heutigen Treffen der EU-Innenminister vorlegen, berichtet die Agentur APA.

Die Regierung des konservativen Bundeskanzlers Sebastian Kurz hält damit an den Plänen fest, afghanische Staatsbürger abzuschieben, obwohl die radikal-islamische Taliban-Bewegung praktisch ganz Afghanistan unter ihre Kontrolle gebracht hat.

Der österreichische Innenminister Karl Nehammer sagte, wenn Abschiebungen von Afghanen in ihre Heimat aufgrund der Europäischen Menschenrechtskonvention nicht möglich seien, müsse eine Alternative gefunden werden.

„Abschiebezentren im Umfeld von Afghanistan wären eine Möglichkeit. Dazu braucht es die Kraft und Unterstützung der Europäischen Kommission“, sagte Nehammer in einer gemeinsamen Erklärung mit Außenminister Alexander Schallenberg.

Österreich gehörte zu den sechs EU-Staaten, die die Europäische Kommission vergangene Woche vor einem Abschiebestopp nach Afghanistan gewarnt hatten. Dies würde ein falsches Signal an andere Afghanen senden, die sich um eine EU-Mitgliedschaft bemühen, so Österreich. Drei Unterzeichner des Briefes – Deutschland, Dänemark und die Niederlande – haben inzwischen eine Kehrtwende vollzogen und die Abschiebung von Afghanen aufgrund der sich rapide verschlechternden Sicherheitslage im Land ausgesetzt.

Die Abschiebung von abgelehnten Asylwerbern wird jedoch von den österreichischen Grünen, einem Koalitionspartner der Kurz-Volkspartei in der Regierung, nicht unterstützt.

„Alle, die jetzt von Abschiebungen reden, statt von akuter Hilfe und Unterstützung für Menschen auf der Flucht, sollten sich schämen“, schrieb Ewa Ernst-Dziedzic, außenpolitische Sprecherin der Grünen, auf Twitter.

Auch die Tschechische Republik beabsichtigt nicht, die Abschiebung abgelehnter afghanischer Asylbewerber zu stoppen. Innenminister Jan Hamáček sagte am Freitag, dass die tschechischen Behörden alle Asylanträge individuell behandeln.

Quelle: Eurozpravy.cz


Tugendwächter drehen völlig durch: Neben „N‑Wort“ jetzt auch ein „Z‑Wort“

„Eklat bei ZDF: Moderator entschuldigt sich sofort“ heißt es in einem Artikels auf tz.de, der sich mit einen geradezu unerhörten Fauxpas von  „Volle Kanne“-Moderator Florian Weiss auseinandersetzt. Was war geschehen?

Da sich die im ZDF ausgestrahlten Sendung „Volle Kanne“ Teil rund um die Themenwoche Wohnen drehte, war der bekannte Architekt Van Bo Le-Mentzel zu Gast im Studio. Der 44-Jährige, gebürtig aus Laos, erklärte den neuartigen Trend des „Van Life“. Der Architekt sagte, dass es dabei vor allem auch darum gehe, wie man von der Gesellschaft betrachtet werde, wenn man seine Wohnung aufgibt, um in einem Auto zu leben. Weiss warf darauf ein: „Bist du noch ein normaler Mitbürger oder bist du schon ein Zigeuner?“. Doch der Studiogast Le-Mentzel konterte prompt: „Oh, das Z‑Wort würde ich so nicht sagen“ berichtet das genannte online-Portal weiter.

Moderator „bedauert“ und übt Selbstkritik

Wie in Regimen mit eingeschränkter Redefreiheit üblich, ist es ratsam, nach verbalen Fehltritten sofort Selbstkritik zu üben. Warum nicht auch in unserer politisch korrekten Gesinnungsdiktatur? Gesagt, getan: Noch im Laufe der Show entschuldigte sich der Moderator für seine Wortwahl. Weiss „bedauert, wenn er Gefühle von Sinti und Roma verletzt haben sollte“, erklärte die ZDF-Pressestelle gegenüber DWDL.de.

Florian Weiss muss allerdings noch hart an sich Arbeiten um den Anforderungsprofil der Tugendwächter ganz zu entsprechen. Denn was er nicht weiß: Auch der Begriff „Roma“ beleidigt mittlerweile rumänische Zigeuner.

„Das Wort Rom beleidigt mich, nenn mich Zigeuner!“

Im rumänischen Dörfchen Rosia wurde vor einiger Zeit eine Waldorfschule zur Förderung von Roma-Kindern errichtet, Eltern meldeten ihre Kinder an – und wieder ab. Sie hatten Zeitungsberichte darüber gelesen und meinten empört: „Wir sind keine Roma. Wir sind Tzigani.“ Roma, das seien kriminelle Clans, mit denen wollten sie nichts zu tun haben“ konnte man schon vor Jahren diepresse.com lesen. Weiss wäre gut beraten sich in Zukunft des Wortes „Rotationseuropäer“ zu befleißige, was bitteschön kein Witz ist. So lautete etwa ein Artikelüberschrift in der FAZ „‘Rotationseuropäer‘: Immer mehr Wohnungseinbrüche durch Kinderbanden“.

„Rassismus-Shitstorm nach ‚Zigeuner‘-Spruch“

Einen Benimmkursus in Sachen politische Korrektheit zu besuchen, ist auch einer Kollegin von Weiss dringend anzuraten. Nachzulesen im Artikel „Rassismus-Shitstorm nach ‚Zigeuner‘-Spruch von RTL-Moderation Katja Burkard“. Bei „Punkt 12“ (RTL) hat Burkard den Ausdruck „Zigeunerleben“ benutzt. Wenig später entbrannte in den sozialen Medien eine hitzige Rassismus-Debatte. Dass Burkard sich so wie Weiss ebenfalls sofort entschuldige, versteht sich in dieser toleranten und bunten Republik von selbst. „Mittlerweile hat sich Katja Burkard sowohl vor laufender Kamera als auch bei Instagram für ihr Verhalten entschuldigt“, heißt es in einem weiteren Artikel von tz.de.

Dass man gewisse Worte eben nicht verwenden darf, war im Filmklassiker „Das Leben der Brian“ aus dem Jahre 1975 Gegenstand einer Szene mit schrecklichem Ausgang. Damals noch als Gag gedacht, heute löst so etwas wohl eher besorgniserregende Assoziationen aus. Auch was den Umgang mit Frauen betrifft.


Das Geld schmilzt weg: Düstere Zeiten für Zukunftsvorsorge?

Das Geld schmilzt weg: Düstere Zeiten für Zukunftsvorsorge?

Stagflation beschreibt eine Situation eines Währungsraumes, in der wirtschaftliche Stagnation und Inflation miteinander einhergehen. Im „Börsenkurier“-Ausgabe BK28 vom 15. Juli 2021, Seite 24 schreibt Prof. Nouriel Roubini in seinem Gastkommentar „Die drohende stagflationäre Schuldenkrise“ über die Falle, in der Notenbanken angesichts steil gestiegener öffentlicher und privater Schulden seiner Meinung nach sitzen.

Ein Beitrag von diegeldretter.at

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Wirtschaftliches Umfeld: Stagnation und gleichzeitig erhöhte Inflation

„Da die weltweiten Schuldenquoten fast dreimal so hoch sind wie Anfang der 1970-er Jahre, würde eine Politik der Inflationsbekämpfung zu einer Depression statt nur zu einer schweren Rezession führen. Unter diesen Umständen ist, was immer die Notenbanken tun, zum Scheitern verurteilt und viele Regierungen werden mehr oder weniger insolvent sein und daher ihre Banken, Unternehmen und privaten Haushalte nicht mehr retten können. Der Teufelskreis, in dem Staaten und Banken in der Eurozone nach der globalen Finanzkrise steckten, wird sich weltweit wiederholen und Haushalte, Unternehmen und Schattenbanken mit in den Abgrund ziehen. So, wie es aussieht, scheint diese in Zeitlupe ablaufende Katastrophe unvermeidlich.“ – so Prof. Roubini.

Wenn wir uns die aktuellen Meldungen über Lieferengpässe, Personalmangel in diversen Branchen, Preissteigerungen bei Sachwerten, stark reduzierten Tourismuszahlen, geringerem Wirtschaftswachstum, stark angestiegenen Schulden der öffentlichen Haushalte, etc. ansehen, dann scheinen wir von dem pessimistischen Ausblick von Prof. Roubini nicht so weit entfernt zu sein.

Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge – wieder negatives Ergebnis

Dem Bericht der Österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) vom 5. Juli 2021 über die „Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge (PZV)“ ist zu entnehmen: „Alle Unternehmen meldeten eine Abnahme der Bestände an PZV-Verträgen. Die Zahl der von den Versicherungsunternehmen verwalteten Verträge ist bereits im achten Jahr in Folge geschrumpft. Wie die absolute Anzahl der bestehenden Verträge ist auch die Anzahl der Neuverträge seit vielen Jahren rückläufig, die Anzahl an Neuzugängen ist jedenfalls deutlich davon entfernt, abreifende Verträge und Kündigungen auszugleichen.

Im Jahr 2020 schlossen nur fünf Unternehmen Neuverträge ab. Der zweitgrößte Anbieter hat angekündigt, ab dem Jahr 2021 keine PZV-Verträge mehr anzubieten. Es ist daher davon auszugehen, dass das PZV-Geschäft in der Zukunft noch schneller schrumpfen bzw. sich die Marktkonzentration erhöhen wird. Das für PZV-Verträge verwaltete Vermögen stagniert seit einigen Jahren. Im Vorjahr fiel es um 0,75 % auf 8,96 Mrd Euro. Die Versicherungsunternehmen erreichten eine volumengewichtete Gesamtperformance (vor Kosten) von -1,26 %.“

Das Problem: Negative Renditen von Staatsanleihen

Aus den beiden oben genannten Themenblöcken und der Situation, dass u.a. die Rendite zehnjähriger österreichischer Staatsanleihen im Jahresverlauf 2020 ausgehend von 0,03% auf -0,50 % fiel, resultieren große Herausforderungen für die private Zukunftsvorsorge. Was gut für die Finanzierung von Staatsschulden ist, ist leider gleichzeitig das Problem für die Sparer von Versicherungsanlageprodukten. Wie soll jemand, der hauptsächlich in sichere Wertpapiere investieren soll, in aktuellen Zeiten mit Negativzinsen positive Erträge erwirtschaften? Und zusätzlich müssen ja die Kosten auch noch verdient werden!

Der Staat hat alle Voraussetzungen geschaffen, damit am Ende Versicherungsunternehmen vor der Pleite gerettet werden können. Und die Rettung bezahlen die Sparer, nicht die Versicherungsunternehmen oder der Staat. Die Geldretter haben in einem Beitrag kritisch über das schwierige Umfeld bei der Veranlagung und den Problemen mit Lebensversicherungen berichtet – sehen Sie dazu den Beitrag der Geldretter „Die 7 Fragezeichen einer Lebensversicherung“.

Die Lösung

Zu lösen ist somit die Frage: Wie kann eine wirksame Zukunftsvorsorge gestaltet werden, um vor negativen Zinsen bestmöglich geschützt zu sein? Die Aufgabenstellung ist vielschichtig, aber lösbar. Den ersten Schlüssel für erfolgreiche Veranlagung stellt eine vernünftige Diversifikation des Portfolios dar. Das heißt, nicht alles ausschließlich auf Finanztitel zu setzen, sondern einen entsprechenden Anteil an physischen Sachwerten in das Portfolio aufzunehmen. Die Sachwerte tragen mit ihrem eingebauten Inflationsschutz zum langfristigen Werterhalt des Vermögens bei.

Zusätzlich ist bei einer guten Portfoliogestaltung darauf Rücksicht zu nehmen, dass ausreichend solche Sachwerte vorhanden sind, die als kleinteilige Ersatzwährung dienen können, die vor krisenbedingten Verlusten schützen und die vor dem Zugriff staatlicher Zwangsmaßnahmen sicher sind. Das Portfolio ist so zu gestalten, dass sowohl eine Strategie zur Renditeerzielung verfolgt wird, als auch Strategien zur Vermögensabsicherung integriert sind. Sehen Sie dazu auch den Beitrag „Die 3 Schlüssel für erfolgreiche Veranlagung“.

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Bürgerkrieg unter den Klimamodellen

Bürgerkrieg unter den Klimamodellen

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David Wojick

Es sieht so aus, als ob die Klimamodellierer einen Bürgerkrieg anzetteln könnten. Einige ernsthafte Akteure lehnen die neuen, heiß laufenden Modelle ab, ihre Urheber aber wahrscheinlich nicht. Wenn das so ist, werden wir Modellierer gegen Modellierer sehen. Sei still, mein Herz.

Der erste laute öffentliche Schuss wurde von der angesehenen Zeitschrift Science (eigentlich ist es eher ein Magazin, aber egal) abgegeben. Science ist ein überzeugter Alarmist, aber sie lehnen die heiß laufenden Modelle auf das Schärfste ab (in einem ausführlichen, nicht kostenpflichtigen Artikel).

Der unverblümte Titel des Artikels lautet: „U.N. climate panel confronts implausibly hot forecasts of future warming“ [etwa: Klimagremium konfrontiert mit unplausiblen Prognosen über die künftige Erwärmung]. Wenn es um Wissenschaft geht, ist „unwahrscheinlich heiß“ eine sehr starke Formulierung. Die wissenschaftliche Sprache ist normalerweise äußerst höflich. (Das Klimagremium ist natürlich das IPCC.)

Aber im Text wird es noch deutlicher. Gavin Schmidt von der NASA, Amerikas wohl bekanntester Wissenschaftler und einer der wichtigsten Modellierer, sagt, dass die Verwendung dieser Modelle „selbst für die nahe Zukunft zu Zahlen führt, die wahnsinnig beängstigend – und falsch – sind“.

Der vollständige Science-Artikel ist sehr lesenswert.

Es ist unglaublich, dass ein führender Modellierer viele der neuesten Klimamodelle als WAHNSINNIG BEÄNGSTIGEND bezeichnet. Ich vermute, dass es sich um einen kriegerischen Akt handelt, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die Urheber dieser neuen Modelle damit einverstanden sind.

Wie ich bereits vor zwei Jahren dargelegt habe, findet ein ähnlicher Bürgerkrieg in der Gemeinschaft der politischen Alarmisten statt. Siehe meinen Beitrag hier. Wir haben das, was ich die Moderaten gegen die Radikalen nenne.

Als Greta Thunberg zum Beispiel ihre berühmte „How Dare you“-Anprangerung ausrief, richtete sie sich an die Unterhändler des Pariser Abkommens, die sicherlich zu den Mainstream-Alarmisten gehören. Aber diese sind jetzt die Gemäßigten im Bürgerkrieg der Klimabewegung. Greta ist eine geistige Führerin der Radikalen.

Um auf den Krieg der Modelle untereinander zurückzukommen, hilft ein wenig Geschichte, um das Ausmaß dieses faszinierenden Fiaskos zu verstehen. Das IPCC selbst führt keine Klimamodellierung durch. Stattdessen tun dies große Modellierungszentren auf der ganzen Welt, und zwar auf sehr koordinierte Weise. Etwa 100 verschiedene Modelle aus der ganzen Welt nehmen an dieser massiven, mehrjährigen Übung teil.

Die Koordination wird von einer anderen UN-Agentur, dem World Climate Research Program, übernommen. Der Vorgang selbst wird CMIP genannt, was für Coupled Model Intercomparison Project steht. Die CMIPs werden so terminiert, dass sie in die großen IPCC-Berichte einfließen, der letzte ist also CMIP6. Der IPCC ist gerade dabei, seine AR6-Berichte fertig zu stellen.

Der Grund für die große Aufregung ist, dass etwa die Hälfte der CMIP6-Modelle dieses Mal viel heißer liefen als die CMIP5-Modelle. Damit steht die Modellierungsgemeinschaft vor einem großen Dilemma. Wenn die neuen heißen Modelle richtig sind, dann sind alle Modelle in CMIP 1 bis 5 geirrt, und die Hälfte davon immer noch. Entweder das oder die neuen Modelle sind alle falsch. (Natürlich sind sie wahrscheinlich allesamt falsch, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart, aber das ist ein anderes Thema).

Im Grunde haben wir also jetzt gemäßigte Modelle und radikale, heiße Modelle. Im Science-Artikel sagen die Moderaten, dass die Radikalen falsch liegen. Ich sehe aber keine Anzeichen dafür, dass die Radikalen zustimmen. Es gab keinen Rückruf, der die Forscher aufforderte, die heißen Ergebnisse nicht zu verwenden. Schmidt beschwert sich sogar, dass die heißen Ergebnisse verwendet werden. Daher kommen die, wie er es nennt, wahnsinnig beängstigenden und falschen, kurzfristigen Ergebnisse. Auf der CMIP6-Website finde ich nichts, was dieses äußerst störende Problem auch nur anspricht. Siehe hier.

Meine Vermutung ist daher, dass die Radikalen der heißen Modelle ihren Standpunkt behaupten. Angesichts der deutlichen Sprache des Science-Artikels bedeutet dies einen Bürgerkrieg in der Modellierungsgemeinschaft.

Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass die Radikalen ihre Modelle absichtlich aufgebläht haben. Es scheint, dass all diese verschiedenen Modellierungszentren dieselbe Änderung vorgenommen haben, was kein Zufall sein kann. Und die Änderung ist so, dass sie von vornherein wussten, dass sie die Dinge viel heißer machen würden.

Ich sehe also nicht, dass diese üppig finanzierten Modellierungszentren ihren Geldgebern sagen, dass sie Mist gebaut haben und die Arbeit der letzten fünf Jahre einfach nicht funktioniert hat, was ihnen sehr leid tut. Die meisten dieser Geldgeber sind nationale Regierungen, die auf ein solches Eingeständnis negativ reagieren könnten.

Interessanterweise heißt es in dem Science-Artikel, dass die wahnsinnig beängstigende und falsche kurzfristige Erwärmung auf einen tiefgreifenden Fehler zurückzuführen ist, der in den Modellen während der vorherigen CMIPs enthalten war. Die CMIP6-Änderungen brachten ihn sozusagen nur an die Oberfläche. Dies lässt auch an den früheren CMIP-Ergebnissen tiefe Zweifel aufkommen.

Wie das IPCC mit diesem Modellchaos umgeht, bleibt abzuwarten. Die größere Frage ist, wie die Modellierungsgemeinschaft mit dem, was wie ein Bürgerkrieg aussieht, umgehen wird. Diese Gemeinschaft war immer eine solide Mauer der (falschen) Gewissheit, eine Position, die sie nicht länger aufrechterhalten kann.

Der Klimaalarmismus hat sich immer auf Modelle gestützt. Jetzt ist die Modellierung im Eimer. Kann der Alarmismus den Verlust der Modellierung überleben? Bleiben Sie dran.

Autor: David Wojick, Ph.D. is an independent analyst working at the intersection of science, technology and policy. For origins see http://www.stemed.info/engineer_tackles_confusion.html For over 100 prior articles for CFACT see http://www.cfact.org/author/david-wojick-ph-d/ Available for confidential research and consulting.

Link: https://www.cfact.org/2021/08/15/climate-modeling-civil-war/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE