Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

CNN-Analyst entsetzt: “Die Amerikaner haben keine Angst vor dem Klimawandel!”

CNN-Analyst entsetzt: “Die Amerikaner haben keine Angst vor dem Klimawandel!”

CNN-Analyst entsetzt: “Die Amerikaner haben keine Angst vor dem Klimawandel!”

“Haben die Amerikaner Angst vor dem Klimawandel? Die Antwort ist: Die Amerikaner haben keine Angst vor dem Klimawandel!“ CNNs oberster Datenanalyst, Harry Enten, schien fassungslos, als er die Ergebnisse von Umfragedaten vorstellte, die inzwischen seit Jahrzehnten erhoben werden. Es zeigt sich: Die Mehrheit der Amerikaner lebt aller Propaganda zum Trotz angstfrei.

1989 hatten den Daten nach noch 35 Prozent der Amerikaner Sorge wegen des Klimawandels. 2000 waren es 40 Prozent. 2020 war ein Anstieg auf 46 Prozent zu beobachten – doch das hielt nicht an: Jetzt, 2025, liegt der Anteil besorgter Amerikaner auf dem Stand von 2000, also wieder bei 40 Prozent.

Ein Unding, wie der CNN-Analyst Harry Enten bei seinem Auftritt bei “CNN News Central” vergangene Woche zu finden schien: “Trotz all dieser schrecklichen Wetterereignisse ist der Anteil der Amerikaner, die sich große Sorgen über den Klimawandel machen, verdammt konstant geblieben.“ Für ihn ist das irre (“mind-boggling”). „Klimaaktivisten haben es nicht geschafft, dem amerikanischen Volk ihre Anliegen zu vermitteln”, so seine Feststellung. Wie die Zerstörung von Kunstwerken und Blockaden im Straßenverkehr dazu führen sollten, dass die Menschen Angst vor dem Wetter entwickeln, ließ er offen. Die Medien selbst haben durch ihre stetige Panikberichterstattung den Bogen ohnehin überspannt.

Wenig Sorge vor Naturkatastrophen, keine Angst vor Auswirkungen in der Heimat

Auch die Sorge vor Naturkatastrophen hält sich bei den Amerikanern in Grenzen: Auf die Frage, ob sie „oft/manchmal Angst“ hätten, Opfer einer „Naturkatastrophe“ zu werden, antworteten nur 32 Prozent mit Ja. Im Jahr 2006 (also rund ein Jahr nach dem Hurricane Katrina) waren es noch 38 Prozent.

Auf die Frage, ob der Klimawandel nach Ansicht der Befragten Auswirkungen auf die eigene Heimatregion haben würde, antworteten nur 17 Prozent mit „Ja“. Selbst bei den Demokraten waren es nur 27 Prozent (bei den Unabhängigen lag der Anteil bei lediglich 16 Prozent und bei den Republikanern bei 6 Prozent). Man kann jetzt raten, ob die eigentlich klimapanischeren Demokraten in Wahrheit selbst keine große Gefahr befürchten oder ob sie einfach nur den für sie nicht nachprüfbaren Berichten von Klimakatastrophen am anderen Ende der Welt auf den Leim gehen, den Klimawandel also für ein Problem halten, das nur andere direkt betrifft.

Dass der Anteil der Ängstlichen pünktlich zur (vermeintlich) schlimmsten Pandemie aller Zeiten abrupt anstieg, nur um genauso rasch wieder zu fallen, wirkt aussagekräftig: War die Empfänglichkeit für Panikmache 2020 noch hoch, könnte sich im Anschluss eine gewisse Ernüchterung eingestellt haben, als die Realität für zahllose Menschen plötzlich täglich mit der medialen Berichterstattung kollidierte. Aktuell kann man annehmen, dass die Zahl der Gläubigen innerhalb der nächsten fünf Jahre eher noch weiter abnehmen wird. Wie viele weitere Katastrophen-Prognosen sich bis dahin wohl als unwahr erwiesen haben werden?

Öffentlich-rechtlich unter Prüfung: Lackmustest für die Demokratie

Kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk wieder echte Debatte ermöglichen? In Leipzig wird geprüft, ob er Meinungsvielfalt gewährleistet – trotz globaler Blockaden wie der UNO-Kontrolle über Informationsräume. Ist jetzt die Zeit für Mut zu offener Auseinandersetzung gekommen?

Am 1. Oktober 2025 (10 Uhr) kommt es in Leipzig zu einem Verfahren von weitreichender gesellschaftlicher Tragweite. Das Bundesverwaltungsgericht wird sich unter dem Aktenzeichen BVerwG 6 C 5.24 mit der Frage befassen, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk seiner verfassungsmäßigen Aufgabe, Meinungsvielfalt zu gewährleisten, strukturell nicht gerecht wird. Was zunächst wie eine juristische Formalie klingen mag, berührt in Wahrheit das Fundament demokratischer Öffentlichkeit – und damit die Stabilität unseres Gemeinwesens selbst. Zunehmend klagen Bürger, Medienschaffende und Wissenschaftler darüber, dass ihre Sichtweisen in den öffentlich-rechtlichen Sendern keinen Raum mehr finden. Nicht, weil sie unseriös oder extrem wären –

Verwaltung der Altersarmut – Die Rentenlotterie

Egon W. Kreutzer

Wie selbstverständlich geht „der Staat“ davon aus, nicht nur berechtigt, das wäre schon schlimm genug, sondern auch verpflichtet zu sein, fortwährend umzuverteilen. Jetzt juckt es wieder in den Fingern, in die Alterseinkünfte der Rentner einzugreifen – und das weit über den Inhalt der Rentenkasse hinaus.

Eine Kommission, die verharmlosende Bezeichnung für die Gremien der Entscheidungsfindung unserer bereits  real existierende Räte-Republik, hat sich über die seit Jahrzehnten prognostizierten Entwicklungslinien der Demografie gebeugt und festgestellt, dass die Boomer Jahrgänge nun tatsächlich in großer Zahl zum Renteneintritt drängen.

Da gleichzeitig die Konjunktur lahmt und wertschöpfende Arb

Windkraft: Immer mehr Hinweise auf unsichtbare Gefahr durch Infraschall

Windkraft: Immer mehr Hinweise auf unsichtbare Gefahr durch Infraschall

Windkraft: Immer mehr Hinweise auf unsichtbare Gefahr durch Infraschall

Während immer größere Windkraftwerke gebaut und installiert werden, nehmen die Warnungen vor potenziellen negativen gesundheitlichen Auswirkungen zu. Neue Studien zeigen auf: Infraschall wirkt sich offenkundig auch massiv auf Tiere und Natur aus.

Die angeblich so “saubere” Stromproduktion durch Windkraftwerke erweist sich zusehends als allgemeine Gesundheitsgefährdung. Nicht nur, dass die Tierwelt (von Vögeln über Fledermäuse bis hin zur Meeresfauna) darunter leidet, auch für die Menschen sind diese Windturbinen alles andere als gut. Die gesundheitlichen und ökologischen Nebenwirkungen der Windenergie werden dank immer mehr Studien zunehmend sichtbar.

Infraschall, der von den riesigen Rotoren moderner Windkraftanlagen ausgeht, ist für das menschliche Ohr nicht hörbar. Doch seine Wirkung ist umso tückischer. Immer mehr Menschen, die in der Nähe solcher Anlagen leben, berichten von Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen und sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch Tiere sind betroffen: Studien weisen darauf hin, dass die Vibrationen und niederfrequente Schallwellen dieser Kraftwerke die Entwicklung von Hühnereiern massiv stören und die Sterblichkeit bei Perlhuhn-Eiern um bis zu 48 Prozent erhöhen können. Dies wird bei wild brütenden Vögeln in der Nähe dieser Kraftwerke nicht anders sein. Die Vögel werden also nicht nur zu Millionen geschreddert, sondern auch noch deren Nachwuchs in den Eiern selbst systematisch getötet.

Mit der zunehmenden Steigerung der Leistung und Größe der Windkraftanlagen wächst auch die Intensität des erzeugten Infraschalls. Während vor wenigen Jahren noch Anlagen mit 2 bis 3 Megawatt Leistung üblich waren, werden heute bereits Windräder mit 7 bis 10 Megawatt geplant – und die Entwicklung geht weiter. Siemens Gamesa arbeitet an der weltweit größten Windturbine mit einer Leistung von 21,5 Megawatt und einem Rotordurchmesser von 276 Metern. Die Folge: Der Schalldruck steigt exponentiell, die Reichweite des Infraschalls nimmt zu – und zwar auf mehr als 50 Kilometer.

Wenn man bedenkt, dass die deutsche Bundesregierung nun auch die Mindestabstände zwischen Windkraftwerken und Wohngebieten abschaffen will, kann man sich vorstellen, welche negativen gesundheitlichen Auswirkungen dies auf die Menschen vor Ort haben wird. Nicht nur in Sachen Infraschall, sondern auch in Bezug auf den Abrieb toxischer Chemikalien von den Rotorblättern, die so noch intensiver direkt in die Wohngebiete geblasen werden.

(C) Report24 / Heinz Steiner

Was der Bevölkerung von Politik und Mainstreammedien als “grüne” und “saubere” Energieerzeugung verkauft wird, entpuppt sich zusehends als gesundheitliche Belastung für Mensch und Tier, sowie als generelle Umweltbelastung. Von “grün” und “sauber” kann man angesichts dieser Fakten nämlich absolut nicht sprechen.

Sozialstaat oder Aufrüstung

Sozialstaat oder Aufrüstung

Von WOLFGANG HÜBNER | In Deutschland wird vorrangig nach Washington und Moskau geschaut, viel weniger auf das weit näher liegende Paris. Dabei wird in der französischen Hauptstadt Politik gemacht, die ebenso wichtig ist für deutsche Interessen und Perspektiven. Derzeit bahnt sich in Paris die nächste große Krise an. Denn die Notregierung von Präsident Emmanuel Macron, ohne Mehrheit in der Nationalversammlung, steht vor dem Scheitern. Mit ihren Plänen zur Konsolidierung des Haushalts wird sie weder bei der linken noch bei der rechten Opposition durchkommen.

Eine Lösung ist schon deshalb nicht in Sicht, weil Frankreich in Krediten erstickt: Unser Nachbar, die „Grand Nation“, ist mit über 3,3 Billionen Euro Schulden schlichtweg pleite. Daran würde auch der unwahrscheinliche Sieg der Notregierung nichts ändern, sondern nur die finanzielle Agonie des zweiwichtigsten Staates der EU hinauszögern. Es ist in dieser Situation absoluter Wahnsinn, dass nach dem Willen von Macron der Verteidigungsetat als einziger Ausgabenposten im Haushalt um etliche Milliarden Euro erhöht werden soll – wegen des „russischen Imperialismus“.

Doch gehört auch das zum Wahnsinn: Macron hat gute Aussichten auf Zustimmung der linken wie rechten Opposition, die beide um fast jeden Preis Frankreich als Atommacht erhalten und aktionsfähig sehen wollen. Da zugleich aber nicht der Sozialstaat französischer Prägung noch mehr als ohnehin schon beschnitten werden soll, dürfte die Rettung nur in der Einführung von EU-Gemeinschaftsschulden gesucht werden. Und der Retter könnte nur Deutschland heißen. Doch Berlin ist mit der Regierung Merz/Klingbeil inzwischen selbst auf dem großen Verschuldungstrip. Anderen kleineren EU-Staaten geht es nicht besser.

Aber fast alle davon wollen sehr viel mehr Geld für Rüstung ausgeben, vorzüglich mit Großaufträgen für die amerikanische Waffenindustrie. Niemand muss in Mathe besonders brillant gewesen sein, um zu dem Schluss zu kommen: Sozialstaat erhalten oder massive Aufrüstung – beides zusammen geht nicht. Und ich füge vorsorglich hinzu: Sozialstaat ist kein Luxus oder Asylantenfürsorge, sondern das sind auskömmliche Renten, würdige Pflege der Alten, ausreichende Familien- und Kinderförderung im geburtenärmsten Deutschland aller Zeiten. Panzer und Raketen ersetzen das nicht. Ist eigentlich nicht schwer zu verstehen.


Sozialstaat oder AufrüstungWolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar.

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Trump ist von der strategischen Bedrohung durch die BRICS-Staaten verängstigt

Von Pepe Escobar

Du willst Krieg? Dann komm schon!

Das ist es also. Die herrschenden Klassen des Imperiums des Chaos und der derzeitige clowneske Zirkusdirektor haben endlich erkannt, dass die BRICS eine ernsthafte strategische Bedrohung – und existenzielle Herausforderung – für ihre einseitige Dominanz im derzeitigen System der internationalen Beziehungen darstellen.

Zu diesem Schluss sind sie nicht gekommen, indem sie den jährlichen BRICS-Gipfel in Rio – oder den bahnbrechenden Gipfel in Kazan im letzten Jahr – sorgfältig analysiert hätten: Sie sind miserabel darin, ihre Hausaufgaben zu machen.

Vielmehr wurden sie aus ihrer Lethargie geweckt, weil sie am eigenen Leib spürten, in welche Richtung der – globale – Wind weht, wenn es um die verschiedenen Modelle geht, die derzeit getestet werden, um den US-Dollar und die eiserne Kontrolle der Bretton-Woods-Institutionen zu umgehen.

Die Schlussfolgerung war unausweichlich: Die BRICS-Staaten haben die letzte rote Linie überschritten. Schluss mit den netten Gesprächen. Die mehr als 130 Punkte umfassende Erklärung von Rio, die am ersten Tag des Gipfels veröffentlicht wurde, formuliert es höflich, aber entschlossen: Das sind wir, eine systemische Alternative, und wir werden die Regeln des neuen Systems nach unseren Vorstellungen festlegen.

Aufbau einer Geopolitik der Souveränität

Der BRICS-Gipfel 2025 in Rio war eine überwältigende Überraschung. Die Erwartungen waren zunächst gering – wenn man die zurückhaltende brasilianische Präsidentschaft mit der außerordentlichen Arbeit vergleicht, die Russland 2024 im Vorfeld des Gipfels in Kasan geleistet hatte.

Letztendlich wurde in Rio jedoch das zusammengeführt, was in Kasan angekündigt worden war: Das neue, aufstrebende System wird sich um Souveränität, Gleichheit und Fairness drehen – mit Schwerpunkt auf einer kontinentweiten wirtschaftlichen Integration, dem Handel in nationalen Währungen, einer erweiterten Rolle für neue globale Finanzinstitutionen wie die NDB (die BRICS-Bank) und einer Vielzahl von Plattformen für nachhaltige Entwicklung.

Eine Geopolitik der Souveränität muss strukturell aufgebaut werden: Das Fundament für das neue System wird durch eine neue Verflechtung des Handels in nationalen Währungen, unabhängige Zahlungs-/Abrechnungssysteme und neue Investitionsplattformen geschaffen.

Geoökonomisch gesehen ist die BRICS-Gruppe bereits auf Erfolgskurs. Ein kurzer Blick auf eine Karte von Eurasien und Afro-Eurasien genügt, um die bestehenden und sich abzeichnenden Verbindungen zwischen Konnektivität, Logistik und Lieferkettenkorridoren zu erkennen. In den BRICS-Ländern verbinden diese Energiequellen, Seltenerdvorkommen und einen Reichtum an landwirtschaftlichen Rohstoffen.

Um den Godfather of Soul James Bown zu zitieren: Papa hat eine brandneue (BRICS-)Tasche.

Kein Wunder also, dass eine billige Inkarnation der „White Man’s Burden“, der Zirkusdirektor, einen totalen Krieg gegen die BRICS und ihre Partner entfesselt hat – von Drohungen bis hin zu Zöllen, komplett mit einer vorab ausgestellten Sterbeurkunde (zu diesem Zeitpunkt hatte er noch keine Ahnung, worum es bei den BRICS überhaupt geht).

Die serielle Trump Tariff Temper Tantrum (TTT) ist natürlich ein weiterer Ausdruck von „Teile und herrsche“, mit dem versucht wird, die BRICS von innen heraus zu sprengen. Und jetzt sind wir noch einen Schritt weiter, mit einem kindischen Brief, in dem 50 % Zölle auf alle nach den USA exportierten Produkte „Made in Brazil“ angedroht werden – plus zusätzliche „sektoralen“ Zölle.

Und doch hat das nichts mit Handel zu tun. In den letzten 15 Jahren belief sich der Handelsüberschuss der USA gegenüber Brasilien auf über 400 Milliarden Dollar. Ein Trump 2.0-Untergebener hätte seinem Chef diese Zahl ins Ohr flüstern sollen.

Aber selbst wenn sie es getan hätten, wäre das irrelevant. Denn der neueste Trick stellt tatsächlich eine grobe Einmischung in die Innenpolitik eines anderen Landes und in den bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf dar, ist illegal und macht einmal mehr das Völkerrecht lächerlich.

Der Zirkusdirektor begann damit, in seinen Posts zu schreien, dass die Regierung Lula – und die unabhängige brasilianische Justiz – an einer Hexenjagd gegen seinen Kumpel, den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro, beteiligt gewesen seien, der wegen des Vorwurfs der Inszenierung eines Staatsstreichs zur Umkehrung der Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen 2022 und zur Verhinderung der Machtübernahme durch Lula strafrechtlich verfolgt wird.

Es war dann der nicht ganz so geschickte Steve Bannon, der das ganze schäbige Spiel verriet: Wenn ihr die Strafverfolgung von Bolsonaro fallen lasst, lassen wir die 50 %-Zölle fallen.

Die Antwort von Präsident Lula war zurückhaltend, aber bestimmt: „Der Handel Brasiliens mit den USA macht nur 1,7 % unseres BIP aus. Diese Zahlen kann man nicht als lebenswichtig bezeichnen (…) Wir werden uns nach anderen Partnern umsehen.“

Natürlich wird es sehr schwer werden. Ein Zoll von 50 % ist wie ein tödlicher Hurrikan. Beispiel: Brasilien ist der weltweit größte Exporteur von Orangensaft. 95 % der einheimischen Produktion werden exportiert, fast die Hälfte davon in die USA. Es wird einige Zeit und viel harte Arbeit erfordern, „andere Partner“ zu finden. Die Lösung könnte in den BRICS-Ländern liegen. Mit der Zeit dürfte es zahlreiche Kandidaten für brasilianische Top-Exportgüter wie Öl, Stahl, Eisen, Flugzeuge und Flugzeugteile, Kaffee, Holz, Fleisch und Soja geben.

Alle Exporteure weltweit gegen US-Importeure vereinen

Parallel dazu sehen die beiden wichtigsten BRICS-Akteure, China und Russland – beide bereits mit unzähligen Sanktionen (Russland) und Handelszöllen (China) belegt –, in Trumps TTT eine spektakuläre Gelegenheit, den einseitigen Einfluss der USA auf das Handels- und Währungssystem noch schneller zu untergraben.

Der Krieg gegen die BRICS-Staaten ist auf die nächste Stufe getreten, nachdem Russland, China, Iran und Brasilien nun alle als – illegitime – Ziele bestätigt sind. Die srilankische Sichtweise fasst die Lage treffend zusammen:

Trump hat praktisch alle Exporteure der Welt gegen amerikanische Importeure vereint.“ Es läuft auf eine ganz einfache Gleichung hinaus: „Wenn du einer Person Zölle auferlegst, hast du mehr Macht. Aber wenn du allen Zölle auferlegst, haben wir mehr Macht.“

„Mehr Macht für uns“ bedeutet, dass die BRICS-Staaten und der gesamte globale Süden sich vollkommen bewusst sind, dass es keinen anderen Ausweg gibt, als das BRICS-Projekt mit voller Kraft voranzutreiben, bis hin zur vollständigen Entdollarisierung. Von Kasan bis Rio und darüber hinaus ist nun auch klar, dass der außer Kontrolle geratene TTT jedes Land und jeden Partner ins Visier nehmen wird, der sich den „anti-amerikanischen“ BRICS anschließt.

Ihr wollt Krieg? Dann kommt her.

Russland stellt neue Drohnentechnologie vor, die das Spiel verändern könnte

Moskaus Entwicklung ist ein entscheidender Vorteil, der den Verlauf des Krieges verändern könnte.

Der russische Waffenhersteller Kalaschnikow-Konzern hat ein neues, satellitenunabhängiges Navigationssystem für Drohnen entwickelt, das Moskau in der Ukraine testen will.

Nach Angaben der Ungarischen Presse ermöglicht das optische Navigationssystem unbemannten Fahrzeugen, d. h. Drohnen, selbst bei Signalstörungen – also ohne Satellitenkommunikation – genau zu navigieren und ihre Ziele zu erreichen.

Auf den Kampfdrohnen werden zwei Arten von Navigationssystemen installiert: Satellit und BONSZ. Wenn ein Satellitensignal verfügbar ist, funktionieren die Drohnen wie gewohnt. Wenn das Signal jedoch verloren geht, schaltet sich das BONSZ-System ein und hilft der Drohne, ihren Weg zu finden.

Ziel der Entwicklung ist es, die Drohne in die Lage zu versetzen, ihre eigenen geografischen Koordinaten anhand des Oberflächenbildes zu bestimmen.

Die Produktionskapazitäten der Ukraine für Drohnen haben sich im vergangenen Jahr mehrfach drastisch erhöht, wobei der Drohnenkrieg sowohl für Russland als auch für die Ukraine in den Mittelpunkt des Kriegsgeschehens gerückt ist.

Beide Seiten haben sich auch darin hervorgetan, die Satellitenkommunikation der angreifenden Drohnen zu stören – was die Entwicklung Moskaus zu einem entscheidenden Vorteil macht, der den Verlauf des Krieges verändern könnte.

EU am Abgrund: Frankreich fordert radikale Abkehr von den USA und Partnerschaft mit China!

Französischer Bericht fordert strategische Neuausrichtung der EU: Abkehr vom Atlantik, Partnerschaft mit China als Schlüssel zur Autonomie

Ein bemerkenswerter Bericht des französischen Parlaments fordert eine vollständige strategische Neuausrichtung der Europäischen Union. In einem 153-seitigen Dokument, das die geopolitische Positionierung der EU analysiert, wird das derzeitige Verhältnis zu den USA und China als katastrophal und ein Fehlschlag beschrieben. Die EU habe ihren Einfluss verloren und ihre Interessen würden schlecht geschützt, so die Analyse. Die Lösung, die der Bericht vorschlägt, ist eine radikale Kehrtwende: Europa muss sich von der „vasallisierten“ Abhängigkeit von den USA befreien und stattdessen eine Partnerschaft mit China aufbauen, um strategische Autonomie zu erlangen.

Kritik an der bestehenden EU-Politik

Der Bericht, erstellt von der Kommission für europäische Angelegenheiten, beschreibt die aktuelle geopolitische Ausrichtung der EU als problematisch und zutiefst ineffektiv. Die EU werde „von den USA dominiert“ und bezeichne China fälschlicherweise als Rivalen. Diese Haltung habe nicht nur zu einem Verlust des europäischen Einflusses geführt, sondern auch dazu, dass die Interessen der EU zunehmend ungeschützt bleiben. Besonders die EU-Politik gegenüber China wird als hinderlich für eine selbstbestimmte Zukunft Europas dargestellt.

50 Empfehlungen für die Zukunft

Der Bericht enthält 50 zentrale Empfehlungen, die eine vollständige Neuausrichtung der europäischen Außenpolitik verlangen. Eine der auffälligsten Empfehlungen ist die Schaffung einer gemeinsamen Weltwährung, die zur Entdollarisierung der Weltwirtschaft führen soll. Diese Maßnahme würde nicht nur das finanzielle Gewicht der USA relativieren, sondern auch die europäische Wirtschaft von der Kontrolle des US-Dollars befreien.

Darüber hinaus fordert der Bericht eine neue Strategie im Indopazifik, die nicht länger auf Konfrontation mit China setzt, sondern einen kooperativen Ansatz unter Einbeziehung Chinas verfolgt. Dies soll sicherstellen, dass die EU als unabhängiger Akteur in der Region agiert und nicht nur den Interessen der USA dient.

Strategische Autonomie als Ziel

Die zentrale Botschaft des Berichts ist die Forderung nach einer strategischen Autonomie für Europa. Die EU müsse sich von ihrer historischen Rolle als „Vasall“ der USA befreien und stattdessen auf eine gleichberechtigte Partnerschaft mit China setzen. Dies würde eine historische Wendung darstellen: Zum ersten Mal seit der Kolonialzeit könnte der „historische Westen“ eine gleichberechtigte strategische Partnerschaft mit einer Nation des Globalen Südens eingehen, anstatt weiterhin auf westliche Bündnisse zu setzen.

Ein Aufruf zu einem multipolaren Europa

Der Bericht stellt die Frage, ob die EU in der Lage ist, ihre Rolle in einer multipolaren Welt zu finden. Während die EU sich nach wie vor in traditionellen Allianzen mit den USA verkrallt, bietet sich mit China eine Alternative, die der EU eine unabhängige und selbstbestimmte Zukunft ermöglichen könnte. Der Bericht fordert daher eine Abkehr von der dominierenden Rolle des Atlantiks und einen neuen Weg in der geopolitischen Ausrichtung Europas.

Diese radikale Neuausrichtung könnte die letzte Chance für Europa sein, um nicht in der globalen geopolitischen Hierarchie irrelevant zu werden. Der Bericht beschreibt eine Strategie, die für Europa das Potenzial hat, zu einer bedeutenden geopolitischen Kraft im 21. Jahrhundert zu werden – wenn es den Mut hat, den westlichen Einfluss hinter sich zu lassen und mit China auf Augenhöhe zu agieren.

Schlussfolgerung: Ein entscheidender Moment für Europa

Die Empfehlungen des Berichts bieten nicht nur eine alternative Sicht auf die europäische Außenpolitik, sondern auch eine klare Vision für die Zukunft Europas. Eine partnerschaftliche Beziehung mit China könnte Europa die strategische Autonomie verschaffen, die es benötigt, um als unabhängiger Akteur in der internationalen Politik zu bestehen. Der Bericht aus Frankreich könnte daher als Weckruf für die EU verstanden werden: Wenn Europa nicht will, dass seine geopolitische Bedeutung schwindet, muss es die historische Chance ergreifen und eine mutige, selbstbestimmte Außenpolitik verfolgen.

Goldpreis 2025: World Gold Council sieht Chancen – warnt vor Risiken

Gold nach Rekord-Halbjahr: Der World Gold Council rechnet mit weiterem Potenzial – warnt aber vor geopolitischen und geldpolitischen Risiken.

Gold auf Höhenflug – unterstützt durch geopolitische Risiken

Der Goldpreis habe im ersten Halbjahr 2025 einen historischen Lauf verzeichnet, heißt es im aktuellen Halbjahresbericht des World Gold Council (WGC). In US-Dollar sei das Edelmetall um 26 Prozent gestiegen und habe 26 neue Allzeithochs markiert. Die Entwicklung trieben ein schwacher US-Dollar, stabile bis fallende Zinsen und geopolitische Spannungen an, die die Nachfrage institutioneller Investoren deutlich erhöhten.

Russland geht in einem Hafen von Odessa gegen US-Investoren in die Offensive

Larry C. Johnson

Ein großes Lob an BORZZIKMAN, der diese Geschichte auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht hat. Was haben sich diese Leute dabei gedacht? Oder haben sie überhaupt nachgedacht? Lesen Sie weiter, um die Antworten zu erfahren.

Am 14. Juli übergab Wolodymyr Selenskyj nach einem internationalen Rechtsstreit den größten Terminal des Hafens von Odessa, Olimpex, an US-amerikanische Unternehmen. Die neuen Eigentümer sind die amerikanischen Investmentgesellschaften Argentem Creek Partners und Innovatus Capital Partners. Der Preis der Transaktion wurde nicht bekannt gegeben. Der interessanteste Teil des Deals ist, wie es dazu kam… Der vorherige Eigentümer dieses Terminals, der ukrainische Geschäftsmann Vladimir Naumenko, wurde im Mai 2025 verhaftet und anschließend in der Ukraine wegen Betrugs verurteilt, in einem Fall, der angeblich ukrainisches Getreide und unbezahlte Schulden in Höhe von 100 Millionen Dollar gegenüber dem Staat betraf. Aber das war nur die Spitze des Eisbergs.

Volodymyr (Vladimir) Naumenko ist ein ukrainischer Geschäftsmann und Mitbegründer von G.N. Terminal Enterprises (GNT), einem Getreideumschlagkonzern, der die Terminals Olimpex und MetalsUkraine im Hafen von Odessa verwaltete. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Serhiy (Sergei) Groza war Naumenko eine zentrale Figur in einem großen Investitionsstreit um umfangreiche Kredite in Höhe von insgesamt mehreren zehn Millionen Dollar, die von den US-amerikanischen Investmentfirmen Innovatus Capital Partners und Argentem Creek Partners gewährt worden waren.

Naumenko wurde im Mai 2025 von den ukrainischen Behörden wegen des Verdachts auf Betrug und Urkundenfälschung im Zusammenhang mit dem ungeklärten Verschwinden von über 100.000 Tonnen Getreide, das als Sicherheit für diese Kredite verpfändet worden war, festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wirft GNT unter der Führung von Naumenko vor, Getreidevorräte falsch dargestellt und sich an einem Betrug beteiligt zu haben, bei dem die Vernichtung nicht vorhandener oder nicht verfügbarer Sicherheiten vorgetäuscht wurde, insbesondere während des Chaos nach dem vollständigen Einmarsch Russlands in die Ukraine. Ich schätze, er hat vergessen, Zelensky zu schmieren.

Monate vor seiner Verhaftung in der Ukraine – im Oktober 2024 – wurden Naumenko und Groza von einem englischen Richter zu 21 Monaten Haft verurteilt, weil sie gegen eine weltweite Sicherstellungsanordnung zum Schutz der Gläubigerinteressen verstoßen hatten. In der Folge mussten sie rund 150 Millionen Dollar an ausstehenden Schulden an Argentem Creek Partners zahlen. Es sieht so aus, als hätten weder Naumenko noch Groza es gewagt, nach Großbritannien zu reisen.

Wer sind also die stolzen neuen Eigentümer dieses Hafenterminals in Odessa? Argentem Creek Partners befindet sich zu 100 % im Besitz der Mitarbeiter. Das Unternehmen wurde 2015 von Daniel Chapman und seinem ehemaligen Team von Black River Asset Management, einer Tochtergesellschaft von Cargill, Inc. gegründet. Daniel Chapman ist Gründer, CEO und Co-Chief Investment Officer. Zu den weiteren Führungskräften gehört Maarten Terlouw, der Präsident und Co-Chief Investment Officer ist. Das Unternehmen hat seinen Sitz in New York und ist weltweit tätig, mit Niederlassungen in Abu Dhabi, Buenos Aires, London und Minneapolis.

Der Miteigentümer Innovatus Capital Partners ist eine private Investmentgesellschaft, die sich hauptsächlich im Besitz ihrer Gründungspartner und wichtigsten Führungskräfte befindet und von diesen geleitet wird. Das Unternehmen wurde 2016 gegründet von:

David Schiff – Gründungspartner, CEO und Vorsitzender des Investitionsausschusses.

Andrew Dym – Gründungspartner, Präsident und Chief Risk Officer (CRO).

Diese beiden Personen gelten als Gründer und Hauptgeschäftsführer von Innovatus Capital Partners. Sowohl Schiff als auch Dym verfügen über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Private Equity, Kreditmärkte und assetbasierte Investitionen. Weitere wichtige Eigentümer und Führungskräfte sind:

Andrew Hobson – Partner, Chief Financial Officer (CFO) und stimmberechtigtes Mitglied des Investitionsausschusses.

Ravi Bhagavatula – Partner und Leiter der Strategie für notleidende Unternehmen im unteren Mittelstand

Innovatus Capital Partners ist eine private Investmentgesellschaft. Ihre wichtigsten Investitionskapitalquellen sind institutionelle Anleger, darunter Pensionsfonds und ähnliche Einrichtungen, die Vermögenswerte in ihre Private-Equity- und Private-Debt-Fonds investieren.

Zu den wichtigsten Investoren zählen:

• Öffentlicher Pensionsfonds (Chicago, USA)

• Privater Pensionsfonds (Atlanta, USA)

Es gibt schlechte Nachrichten für die Herren Chapman und Schiff… Die russische Armee hat in der Nacht vom 15. Juli einen Raketenangriff auf ihren neuen Hafenterminal in Odessa gestartet. Zwei russische Iskander-M-Raketen – jede mit mehr als 1.000 Pfund Sprengstoff beladen – zerstörten Lagerhäuser und Büros der neuen Eigentümer im Olimpex-Hafenterminal. BORZZIKMAN behauptet, dass Präsident Selenskyj regelmäßig ukrainisches Eigentum an amerikanische Stiftungen und Unternehmen überträgt. Ich glaube nicht, dass die Pensionsfonds in Chicago und Atlanta über diese Nachricht begeistert sein werden. Die Aussichten für künftige Getreidetransporte, zumindest kurzfristig, scheinen düster.

Nach mir die Sintflut

Der geplante Kauf der F-35-Kampfjets offenbart den Scherbenhaufen, den Viola Amherd in der Schweizer Armee hinterlassen hat.

Michael Straumann

So viel zum Sommerloch. Mitte Juni erschütterte ein weiterer Skandal die Schweizer Politik. Diesmal betroffen: das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Ursprünglich plante der Bundesrat, 36 F-35-Kampfjets zu einem vermeintlichen Fixpreis von sechs Milliarden Franken anzuschaffen. Nun stellt sich heraus: Diesen Fixpreis hat es – entgegen den wiederholten Behauptungen der ehemaligen VBS-Chefin Viola Amherd und der Schweizer Armee – nie gegeben.

Bereits im Mai 2022 warnte die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) vor der

Imperiale Kontinuität: Biden begann den Krieg, Trump perfektioniert ihn

Kommentar zur NYT-Analyse vom 14. Juli 2025

Donald Trump versprach, den endlosen Krieg in der Ukraine zu beenden. Doch sechs Monate nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus ist klar: Statt Frieden gibt es Eskalation – diesmal nur smarter verpackt. Die Analyse der New York Times vom 14. Juli 2025 offenbart, was viele Kritiker schon vor der Wahl befürchtet hatten: Trumps „America First“-Außenpolitik ist keine Abkehr vom imperialen Kurs der USA – sie ist seine Fortsetzung mit europäischer Bezahlpflicht.

Waffen über Europa – ein Stellvertretertrick

Statt direkt Waffen an Kiew zu liefern, wie es Biden tat, verkauft Trump nun „Milliarden an Militärgütern“ an Europa, das diese dann an die Ukraine weiterreicht. Formal entlastet dies das US-Haushaltsdefizit – doch de facto bedeutet es: Europa wird zum Waffenumschlagplatz, Schlachtfeld und Zahlmeister eines Konflikts, den Washington weder beenden noch gewinnen will, sondern gezielt in die Länge zieht.

Trumps angekündigte Drohung, 100 % Strafzölle gegen Russland zu verhängen, wenn keine Friedensverhandlungen stattfinden, ist nichts anderes als Erpressung durch Wirtschaftskriegsführung – ohne jede diplomatische Glaubwürdigkeit. Dasselbe gilt für die Lieferung weiterer Patriot-Raketen. So sieht keine Deeskalation aus, sondern ein geopolitisches Langzeitspiel auf Kosten anderer.

Europa in der Schuldfalle

Mit dem neuen NATO-Ziel von 5 % BIP für Rüstung, das auf dem NATO-Gipfel in Den Haag zementiert wurde, treibt Trump seine Partner in einen ökonomischen Ausnahmezustand. Während die USA ihre militärische Industrie durch Verkauf an „Verbündete“ ankurbeln, ruinieren europäische Staaten mit wachsender Staatsverschuldung ihre eigene Zukunft.

„Burden Sharing“ – das einst als faire Lastenteilung verkauft wurde – entpuppt sich als Kolonialer Druckmechanismus: Wer nicht zahlt, wird als unsolidarisch gebrandmarkt; wer zahlt, finanziert ein strategisches Projekt, das ausschließlich amerikanische Dominanzinteressen bedient.

Frieden? Nur ein taktisches Manöver

Berichte aus Trumps Umfeld, etwa über angebliche Verhandlungsangebote an Russland, entpuppen sich laut geopolitischen Analysten wie Brian Berletic als Täuschungsmanöver: Ziel war nie Frieden, sondern ein „Syrien-Modell“ – ein eingefrorener Konflikt, der Russland bindet, während sich die USA auf den nächsten Krieg vorbereiten: China.

Die militärischen Großübungen im Pazifik, die Reorganisation des US-Militärs zur China-Abwehr, die Einbindung Taiwans – all das wurde unter Biden vorbereitet und wird von Trump fortgeführt. Von „America First“ bleibt nur die Rhetorik. Die imperiale Agenda bleibt identisch – nur die Verpackung hat sich geändert.

Propaganda und Realitätsverweigerung

Trumps Basis wird mit anti-globalistischen Versprechen ruhiggestellt, während er exakt dieselbe Außenpolitik betreibt wie Biden – inklusive der Unterstützung Israels im Gaza-Krieg, der Eskalation gegenüber China, der Fortführung der Sanktionen gegen Iran.

Die New York Times mag das nüchtern dokumentieren – doch die größere Tragödie ist, dass viele Konservative und Libertäre dies mittragen oder schweigen. Kritische Stimmen wie Marjorie Taylor Greene oder Thomas Massie werden marginalisiert, während Europa immer tiefer in eine geopolitische Falle läuft.

Fazit: Europa als geopolitischer Sündenbock

Trumps „Friedensversprechen“ waren ein taktisches Täuschungsmanöver. In Wahrheit erleben wir die perfekte Fortsetzung der US-Establishment-Politik unter nationalistischem Etikett. Der Unterschied zu Biden ist nicht strategischer Natur – sondern lediglich stilistischer.

Europa verliert seine Souveränität, seine Mittel und womöglich seine Sicherheit – in einem Krieg, der nie der seine war.

Was unter „America First“ verkauft wird, ist nichts anderes als „Europe Last“ – und die Rechnung wird täglich höher.