Kategorie: Nachrichten
Die Bürokratie stranguliert den Mittelstand
Von PROF. EBERHARD HAMER | Das Grundgesetz hat sich für Marktwirtschaft statt Verwaltungswirtschaft entschieden. Tatsächlich aber haben Lobby-Gruppen, grüne Ideologen und die öffentliche Verwaltung immer stärker Verwaltungswirtschaft bei uns eingeführt, so dass die unternehmerische Freiheit schon überwiegend durch staatlichen Dirigismus überwuchert ist.
Das fängt mit der Landwirtschaft an. Früher durfte ein Landwirt selbst entscheiden, was er, wann er, wie viel er und welche Früchte auf dem Feld oder Tiere im Stall er züchten wollte. Heute dagegen werden ihm Vorschriften über die Art der Früchte, die Zeit der Aussaat, Art und Menge des Düngers und Flächenstilllegungen gemacht.
Ebenso bei der Tierhaltung. Hier werden Art der Tiere, Zahl und Aufzucht durch (Chip und Ohrmarke gekennzeichnet) bürokratisch verfolgt, muss auch das Schlachten dokumentiert und Behörden angezeigt werden, wird sogar das Fleisch untersucht, ob es den Vorschriften entspricht. Gleiches auch bei der Milch.
Bauer verbringt 40 Prozent seiner Arbeitszeit im Büro statt auf dem Acker
Früher erarbeitete ein Bauer seinen Wohlstand auf dem Feld und im Stall, heute am Schreibtisch im Kampf um die Subventionen, ohne die heute kaum ein Betrieb überleben kann. Die noch selbständigen Einzellandwirte berichten, dass sie bereits 40 Prozent ihrer Arbeitszeit im Büro statt auf dem Acker oder im Stall leisten müssen und diese Büroarbeit immer komplizierter würde.
Nicht der Markt, sondern die Bürokratie entscheiden heute über die Rentabilität der Betriebe, über die Art der Betriebsführung, der Produktion und über den Verkaufserfolg. Die Landwirtschaft ist also längst in einer Landwirtschaftsverwaltungswirtschaft gelandet. Das hat zum Sterben der Kleinbetriebe geführt, welche diese Bürokratie nicht leisten konnten und zur Zentralisierung in Großbetrieben, welche mit den Verwaltungsauflagen besser fertig werden. Die Folge war ein Bauernsterben in den Dörfern, Arbeitsplatzverluste und Abwanderung in fremde Berufe und oft aus der Gegend.
Die Landproblematik ist Folge der staatsdirigierten Landwirtschafsverwaltung. Das setzt sich sogar in der Forstwirtschaft fort. Auch dort darf der Waldbesitzer nicht mehr frei entscheiden, welche Bäume er pflanzt, wie er die Aufforstung gestaltet, wie er die Holzernte gestaltet und nach welchen Vorschriften er ständige Meldungen, Statistiken und Kontrollen an die Forstbehörde schuldet.
Auch bei den Forstbetrieben hat das Bürokratiemaß die 20 Prozent bereits überschritten und wird von den dazu nicht vorgebildeten Waldbesitzern als immer unerträglichere Belastung empfunden.
Bürokratiemonster im Handwerk und Einzelhandel
Im Handwerk liegt ein Schwerpunkt der bürokratischen Belastung bei der Beschäftigung der Mitarbeiter. Etwa die Hälfte der immer stärker gewordenen Verwaltungsaufgaben beschäftigen sich mit den Qualitätsstandards der Mitarbeiter, ihrer Arbeitszeit, der Art ihres Arbeitsumfeldes, ihrer Gesundheit einschließlich Krankmeldungen und Krankheitsausfall, dazu innerbetriebliche Gesundheitsvorschriften für Toiletten, Aufenthaltsräume, Werkzeuge, Fahrzeuge, Geschlechterregelungen, Ausstattung der Werkstatt und Verwaltungsvorschriften für Art und Umfang und Risikoschutz aller Arbeiten, Vorschriften der Werkstatt vom Fußboden (geriffelt oder glatt) bis zur Belichtung und Belüftung.
Alle diese Vorschriften werden mit zeitraubenden Kontrollen mindestens einmal jährlich geprüft: Vom Finanzamt, von der Berufsgenossenschaft, vom Gewerbeaufsichtsamt, von der Kammer, von Versicherungen, vom Bauamt, von der Umweltverwaltung, vom Gesundheitsamt u.a. Die Summe dieser durch Verwaltungskontrollen verlorenen Arbeitstage liegt zwischen 20 und 30, der finanzielle Verlust ist überproportional, weil der wertvollste Mann des Betriebes, der Handwerksmeister selbst, bei diesen Kontrollen anwesend sein muss.
Auch für den Einzelhandel wird der Freiheitsgrad immer geringer, das Vorschriftengeflecht immer größer. Das geht von der Außendarstellung des Ladens bis zu Bauvorschriften im Laden, der Art der Regalgestaltung, der Gangbreite für die Kunden bis zur Aufbewahrung der Ware und mit Sicherheitskontrollen über Ware und Warenaufbewahrung sowie Vorschriften und Kontrollen über alle im Lebensmittelhandel oder der Gastronomie betriebenen Geräte weiter.
Den größten Anteil an bürokratischen Pflichten machen aber auch im Einzelhandel die Personalvorschriften über Arbeitszeit, Arbeitsdauer, soziale Einrichtungen des Betriebes für die Mitarbeiter, Gesundheitsvorsorge, Gesundheitsvoraussetzungen für die Betriebsräume, Arbeitsschutz bis hin zu den Abwesenheitskosten der Mitarbeiter für Urlaub, Feiertage, Krankheit (bis sechs Wochen), Scheinkrankheit (Selbstdiagnose und Selbstkrankmeldung für 3 Tage).
Sozialer Verfall der Innenstädte
Die verwaltungsbedingten Nebenkosten für die Mitarbeiter sind in den vergangenen 20 Jahren dramatisch gestiegen, machen inzwischen etwa ein Drittel Zusatzkosten zum Direktlohn aus und die Beschäftigung von Arbeitern in vielen Betrieben zu teuer, zumal der Staat die Mindestlöhne ständig erhöht und die Innenstädte immer mehr von herumlungernden Ausländer-Gangs bestimmt und deshalb gefährlicher und für auswärtige Kunden unattraktiver werden. Der soziale Verfall der Innenstädte trifft den Einzelhandel am meisten und wirkt progressiv: Wenn die ersten zehn Läden leer sind, werden sich 20 weitere auch nicht mehr halten können und die Stadt von Dönerbuden, Spielhallen, Tattoo-Studios und wachsenden Verwaltungen leben müssen.
Das früher blühende Lebensmittelhandwerk von Bäckereien, Metzgereien, Konditoreien u.a. ist inzwischen durch die vom Staat geförderten Großbetriebe überrollt worden. Diese dürfen nämlich mit Einkaufserpressung günstigere Einkaufskonditionen gegenüber ihren mittelständischen Konkurrenten erpressen und arbeiten außerdem mit billigeren Maschinen (die nicht krank werden und keinen Urlaub haben) statt mit Mitarbeitern (wie das Lebensmittelhandwerk), so dass unser Lebensmittelhandwerk schon jetzt zusammengeschrumpft ist und die Versorgung unserer Bürger dramatisch an Vielfalt, Qualität, dezentralem Angebot sink. Für das zentrale Angebot der Supermärkte muss dagegen vor allem die Landbevölkerung immer weiter fahren, was die Attraktivität des Wohnens auf dem Lande immer stärker reduziert.
Die inzwischen am stärksten wachsende und nutzloseste Verwaltung ist die Umweltbürokratie, die vor allem den Mittelstand mit unsinnigen Beschränkungen, Verboten, Regulierungen und Kontrollen verfolgt.
Parkinson’sches Prinzip der internen Selbstbeschäftigung
Die Umweltbürokratie zeigt auch am stärksten, das Parkinson’sche Prinzip der internen Selbstbeschäftigung der Bürokratie auch ohne Außenwirkung. Da die Bürokraten entgegen ihrer eigentlichen Pflicht nicht mehr entscheiden, sondern die Akten weitergeben und weil Beamte selbst bei Faulheit nicht entlassen werden können, sondern Zusatzkräfte eingestellt werden, wächst jede Verwaltung nach Parkinson ohne jede Außenwirkung auch intern zwangsläufig an, multipliziert sich.
Dazu hat der Verfasser im Mittelstandsinstitut Hannover schon vor 30 Jahren eine zusätzliche bürokratische Wachstumsebene entdeckt: die Bürokratieüberwälzung.
Inzwischen haben nämlich flächendeckend staatliche Bürokratien Aufgaben, die sie eigentlich selbst durchführen mussten kraft ihrer Hoheitsgewalt an die Unternehmen verlagert, missbrauchen sie also die private Wirtschaft in zunehmendem Maße für Verwaltungsaufgaben, oder anders ausgedrückt: sie missbrauchen das produktive Drittel unserer Gesellschaft zunehmend für ihre unproduktiven Verwaltungstätigkeiten. Diese gesamten von den Wirtschaftsunternehmen für die Bürokratie zuzuliefernden Bürokratiearbeiten machten schon 1980 jährlich im Durchschnitt 1057 Stunden aus. Das waren 132 Arbeitstage oder 26,4 Wochen eines Mitarbeiters. Unter Einschluss von Urlaubs- und Feiertagen ist im Durchschnitt der untersuchten Unternehmen ein Mitarbeiter 30 Wochen (drei Fünftel seiner Arbeitszeit) im Jahr nur für Hilfsarbeiten der Staatsbürokratie tätig. Den Unternehmen entstanden dadurch 1980 Kosten von ca. 50.000 DM. Das war damals mehr als der durchschnittliche Bruttogewinn der untersuchten Unternehmen.
Inzwischen hat sich die Bürokratieüberwälzung noch um 30 Prozent allein durch die EU-Bürokratie erhöht, die 80 Prozent der neuen Bürokratiebelastung verantwortet.
Bürokratiearbeiten sind die feiertägliche Zusatzarbeit der Unternehmer
Die unproduktive Bürokratie wächst nicht nur selbst unmäßig an, sondern nimmt auch unsere produktive Wirtschaft immer stärker für unproduktive Hilfsarbeiten zwangsweise in Anspruch.
Wenn man außerdem bedenkt, dass nur ein Drittel unserer Bevölkerung vollproduktiv tätig ist und die anderen zwei Drittel mit geringer Produktivität oder unproduktiv (Bürgergeldbezieher, Arbeitslose, große Teile der Bürokratie) von diesem ersten Drittel leben, ist die Bürokratiebelastung der Produktiven für die Gesamtwirtschaft noch schädlicher.
Weil die staatliche Bürokratie und insbesondere die Bürokratieüberwälzung mit gleichen Anforderungen und gleichen Formularen die Betriebseinheit betrifft, leidet der Mittelstand darunter mehr als die Konzerne, welche dafür einen überflüssigen Mitarbeiter abstellen können. Im Mittelstand aber muss der Unternehmer als wichtigster Mann diese überflüssigste Arbeit selbst machen, weil seine Mitarbeiter dafür zu teuer sind. Bürokratiearbeiten sind deshalb die abendliche und feiertägliche Zusatzarbeit der Unternehmer.
Kleinunternehmen werden im Verhältnis zu ihrem Umsatz und ihrer Mitarbeiterzahl relativ 14mal so stark von der Bürokratieüberwälzung betroffen wie Großunternehmen. Bürokratieüberwälzung wirkt sich deshalb – unbeabsichtigt – extrem mittelstandsschädlich aus.
Bürokratieüberwälzung trifft den Mittelstand überproportional
Der Bürokratieaufwand des Faktors Arbeit liegt zeitlich viermal, kostenmäßig fünfmal so hoch wie der Bürokratieaufwand der beiden anderen Produktionsfaktoren Boden und Kapital zusammen. Da der Mittelstand aber individuell notwendig mit Menschen produzieren muss und nicht wie die größeren Unternehmen mit Maschinen, hat er auch die vier- bis fünffache Belastung durch den personalen Bürokratieaufwand gegenüber den großen Konkurrenten. Die Bürokratielast und insbesondere die Bürokratieüberwälzung trifft also den Mittelstand überproportional, mittelstandsschädlich und erdrosselt die Existenz der mittelständischen Unternehmer.
In den Kapitalgesellschaften kann nämlich die Bürokratie durch billige Mitarbeiter nebenbei erledigt werden – in den mittelständischen Personalunternehmen und insbesondere in den 80 % Kleinunternehmen muss aber diese überflüssigste und unrentable Hilfstätigkeit für die öffentliche Verwaltung vom Unternehmer selbst erledigt werden. Die Bürokratielasten sind also die abendliche und Feiertagsarbeit der Unternehmerfamilie. Sie belasten die wertvollsten und wichtigsten Leute des Unternehmens und halten sie von produktiver Arbeit ab. Die Unternehmer als wichtigsten Initiatoren unserer gesamten Volkswirtschaft werden so nicht nur mit unproduktiven Zwangstätigkeiten ihrer privaten Freiheit beraubt, sondern auch von produktiver betrieblicher Arbeit zur Befriedigung fremder, unnützer bürokratischer Behörden abgezogen – ein volkswirtschaftlicher Schaden, den das Mittelstandsinstitut Niedersachsen schon in den 1980er Jahren auf 30 Milliarden DM geschätzt hat. Mit der inzwischen in 30 Jahren erfolgten Steigerung der Bürokratie und den 30 Prozent zusätzlichen Eurokratien dürfte der Mittelstandsschaden heute bei über 50 Milliarden Euro liegen.
Vorschläge zur Bürokratieverminderung
Das Mittelstandsinstitut hat in den 1980er Jahren Vorschläge erarbeitet, wie die Bürokratieüberwälzung vermindert werden könnte, z.B.
- durch Übernahme der Sozialbeiträge als echte Steuern ins Steuersystem,
- durch großzügige Pauschalierungen für Kleinbetriebe,
- Durchführung der Statistik nicht mehr total, sondern wie in anderen Ländern stichprobenartig und durch private Institutionen (dieser Vorschlag kam bis in den Bundestag und wurde dort von den Kammern torpediert, weil sie die privaten Statistiken hätten bezahlen müssen).
- Die Verwaltungspraxis müsste digitalisiert und vereinfacht werden.
- Das Mittelstandsinstitut hat nachgewiesen, dass viele Bürokratiepflichten entfallen könnten, wenn die Behörden sie aus eigenen Unterlagen selbst erstellen würden. Da aber die Inanspruchnahme der Wirtschaft nichts kostet, wird dies nicht getan.
- Außerdem müsste die Gesetzesproduktion reduziert und für jede Bürokratielast alte Lasten aufgehoben werden.
Wie man wirksam entbürokratisiert, hat der Tump Sonderbeauftragte Elon Musk bewiesen: Von 400 Behörden in den USA will er drei Viertel schließen, zwei Millionen Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes hat er freiwillige Kündigung mit Entschädigung angeboten. Die Agentur für internationale Entwicklung (USAID) hat er ganz geschlossen, weil dieses Entwicklungsministerium wie auch unseres länderpolitische, queer-sexuelle und feministische Projekte finanziert, die nicht im Interesse der USA liegen. Auch das Bildungs- und Gesundheitsministerium will Musk streichen, die meisten anderen Ministerien um große Aufgabenbereiche reduzieren.
Auch bei uns wäre dieser Weg, ganze Behörden zu schließen sinnvoll und effektiv. Wir brauchen z.B. kein Entwicklungshilfe-Ministerium mehr, keine Ökologie-Büros, keine tausend Gender-Lehrstühle, keine Feminismus-Fakultäten, keine Sonderbeauftragten für Diversität, Queer-Sexualität u.a. Und wir brauchen insbesondere kein öffentliches Dienstrecht für nichthoheitliche Tätigkeiten, etwa des Bildungssystems, des Gesundheitssystems, der Sozialorganisationen und der tausenden öffentlicher Institutionen der Daseinsvorsorge. Das Beamtenrecht müsste wieder auf Hoheitstätigkeiten und nur auf solche Beamten reduziert werden, die auch zu entscheiden haben, wie dies ursprünglich in Preußen war.
Bürokratie vermindert „Wirtschaftswunder“ im Osten
Wachsende Bürokratie ist wirtschaftssystematisch immer wachsender Stillstand und wachsende Erstarrung von Wirtschaft und Gesellschaft. Seit uns die Öko-Bürokraten damit in die Rezession gejagt haben, braucht Deutschland nicht bürokratische Korrekturen, sondern einen bürokratischen Befreiungsschlag, wie wir ihn nach dem letzten Weltkrieg durch Abschaffung aller Nazi-Gesetze und Bürokraten gehabt haben und dadurch Unternehmerfreiheit für das Wirtschaftswunder schufen.
Nach 1945 hat der Autor paradiesische Bürokratiezeiten erlebt, als nämlich alle Nazi-Gesetze abgeschafft waren und unsere Unternehmer eine nie gekannte Freiheit zum Produzieren und zum Aufbau ihrer Betriebe hatten.
Statt dieses Freiheitsmoment zu nutzen, hat die Wiedervereinigung die gesamte westdeutsche Bürokratie schlagartig auf den Osten übertragen, die meiste Freiheit zu Produzieren damit erdrückt und somit ein „Wirtschaftswunder“ wie im Westen im Osten verhindert. Bürokratiewachstum ist nach Parkinson unvermeidlich und Bürokratieabbau deshalb Daueraufgabe des Staates.
Die wissenschaftliche Erkenntnis, dass Marktwirtschaft produktiver und lebensstandardförderlicher ist als Verwaltungswirtschaft, trifft insbesondere auf Länder mit viel oder wenig Bürokratie zu. Wir könnten also unsren Wohlstand erhöhen, wenn wir unserem Mittelstand wieder mehr Freiheit durch Abbau von Bürokratie verschaffen würden.
Prof. Eberhard Hamer.
PI-NEWS-Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer (* 15. August 1932 in Mettmann) ist ein deutscher Ökonom. Sein Schwerpunkt ist die Mittelstandsökonomie. In den 1970er Jahren gründete er das privat geführte Mittelstandsinstitut Niedersachsen in Hannover und veröffentlichte über 20 Bücher zum Thema Mittelstand. Hamer erhielt 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seine Kolumne erscheint einmal wöchentlich auf PI-NEWS.
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Krieg und Wiederaufbau der Ukraine – ein gigantisches Geschäftsmodell
Was von Politik und Leitmedien als „Hilfe und zukunftsträchtige Investition in die Ukraine“ propagiert wird, entpuppt sich in Wahrheit als ein gigantisches Kriegs-Geschäftsmodell, bei dem das ukrainische Volk buchstäblich verraten und verkauft wird.
„Hat’s seit 45 nicht gegeben!“ – Was Markus Krall und Co. von Brosius-Gersdorf halten

DeutschlandKURIER-Reporter Oliver Flesch fragte beim libertären „Afuera“-Fest in Regensburg bekannte Blogger und Publizisten wie Markus Krall, Helmut Reinhardt, Maximian Pütz, Hannes Plenge, Martin Moczarski, Michael Werner und Daniel Matissel wie sie den Fall rund um die links-radikale SPD-Verfassungsgerichtskandidatin Frauke Brosius-Gersdorf einschätzen.
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Düsseldorf: Drei Jahre Haftstrafe für „TikTok-Salafisten“
Von MANFRED ROUHS | Der als „TikTok-Salafist“ im deutschsprachigen Raum bekannt gewordene muslimische Prediger Dehran Asanov soll für drei Jahre inhaftiert werden. So hat das Landgericht Düsseldorf am Mittwoch geurteilt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.
Asanov trat in den sozialen Netzwerken unter dem Künstlernamen „Abdelhamid“ auf, was „Diener des Gepriesenen“ bedeutet. In seinen öffentlichen Stellungnahmen vermischte er arabische mit deutschen Äußerungen, um muslimische Gelehrsamkeit anhand von Originalzitaten aus dem Koran in der Sprache des Propheten Mohammed zu vermitteln. Ein aufdringliches Dauergrinsen, orientalische Kleidung und bedeutungsschwere Formulierungen waren sein Markenzeichen, mit dem er offenbar eine zahlreiche Anhängerschaft überzeugen konnte.
Die vertraute ihm etwa eine halbe Million Euro für Hilfslieferungen nach Gaza, Bosnien-Herzegowina, dem Kosovo und der Türkei an. Den Erkenntnissen der Strafjustiz zufolge zog es Asanov aber vor, das Geld in Luxusautos der Marke Mercedes und teure Rolex-Uhren zu investieren sowie damit eine Bargeldreserve anzulegen. Und seiner Frau Luxus-Handtaschen zu kaufen.
Autos, Uhren und Geld des 34-Jährigen sowie die Handtaschen zogen die Behörden ein.
Asanov hatte rund 250.000 Follower in den sozialen Netzwerken und 15 Millionen Likes bei TikTok. Seine Online-Gefolgschaft war größtenteils jünger als 30 Jahre und dürfte jetzt zwar in Geld ärmer, dafür aber um eine Lebenserfahrung reicher sein.
PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.
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Menschenopfer für die Windkraft

von Dr. Klaus-Dieter Humpich
Ist bei Unfällen an Land gleich der Lokalreporter zur Stelle, ist der Windmüller auf Hoher See geschützt vor neugierigen Blicken. Ein weiterer Grund für die Förderung von Offshore-Windkraftanlagen. Nicht nur die Natur wird geschädigt, sondern auch die zahlreichen Arbeiter. Seefahrt und Hochseefischerei waren schon immer gefährliche Arbeitsplätze. Arbeitnehmer waren dort schon immer mit „einer speziellen Risikoprüfung konfrontiert“, wenn sie eine Lebens- oder Unfallversicherung abschließen wollten. Oft waren die Prämien kaum zu stemmen.
Offshore-Windarbeit ist körperlich anstrengend, wetterabhängig und oft gefährlich. Das ist die harte Wahrheit hinter dem Green Deal. Wenn die Investoren und Betreiber nicht bei jedem Fundament, jedem Unterwasserkabel, jeder Montage und jedem Personentransport zur See eine „Safety First“ Mentalität mitbringen, wird der menschliche Preis sehr hoch werden. Offshore-Wind ist ein noch junger Industriezweig mit zahlreichen neuen Techniken. Vielleicht ist das der Grund (hoffentlich) warum die Unfallstatistiken 3 bis 4 mal so hoch sind, wie in verwandten Branchen (Öl- und Gasförderung auf hoher See etc.). Die meisten meldepflichtigen Unfälle passieren bei:
- Schwerlast und Kranarbeiten z.B. für die Fundamente und die Gondeln.
- Arbeiten in großer Höhe in beengten Türmen und Gondeln. Hier spielt im Ernstfall die Zeit für das Abbergen Verletzter aus Höhen von 100 m und mehr eine entscheidende Rolle.
- Personaltransfer von Schiffen auf die festen Windmühlen bei rauher See.
- Elektrische Fehler und Gefahren in den beengten Räumen während der Inbetriebnahme und laufender Wartung.
Wenn es um die Sicherheit von Offshore-Windanlagen geht, ist der Datenpool noch klein, aber das Signal leider schon klar. Da die Offshore-Windkraft wächst, muss jede Lektion aus frühen Vorfällen in strengere Standards, intelligentere Schulungen und sicherere Arbeitsplätze umgesetzt werden. Dies führt durchweg zu steigenden Kosten. Der Wind schickt zwar keine Rechnung, aber die notwendige Wartung und Reparaturen nehmen mit steigender Betriebsdauer leider zu. Je weiter der Windpark von der Küste entfernt ist, um so höher auch das Risiko für die Arbeiter. Im Ernstfall ist das Krankenhaus eben nicht um die Ecke. Die „goldene Stunde“ bis zur Notaufnahme ist kaum einzuhalten. Ein „Mann über Bord Manöver“ hat auf hoher See auch viel geringere Erfolgschancen. Wie man vom Transfer zu Bohrinseln mit Hubschraubern weiß, sind Abstürze zwar selten, kommen aber mit steigender Anzahl der Flüge leider vor. Allerdings sind die Landeplätze auf einer Bohrinsel sicherer als auf der Gondel einer Windmühle.
Das Herumklettern auf Windmühlen ist nichts für „unsportliche“ Menschen. Im Gegenteil ist schon aus Sicherheitsgründen ein „sportlicher“ Körperbau erforderlich. Hier entsteht das nächste „Dachdeckerproblem“ in einer alternden Gesellschaft. Wo sollen eigentlich die Wartungsmonteure in 20 oder 30 Jahren herkommen? Nur jung und sportlich reicht auch nicht. Es sind auch Fachkenntnisse nötig – sprich, eine langjährige Ausbildung. Selbst wenn alle Anforderungen erfüllt sind, bleibt die Frage der Konkurrenzfähigkeit gegenüber Jobs an Land. Es bleiben die besonderen Belastungen durch den Zugang, die Exposition gegenüber Lärm, Vibrationen, Hitze, Kälte und Regen und – nicht zuletzt – die Seekrankheit. Das wird man zukünftig wohl nur über höhere Löhne ausgleichen können.
Der Druck, den Zugang zu Offshore-Windparks zu beschleunigen und gleichzeitig die Wartungskosten zu senken, wird das Risiko von Besatzungstransfers unter den nicht beeinflußbaren Randbedingungen erhöhen. Ein wichtiger Aspekt für sichere und erfolgreiche Transfers ist die Qualität der Wettervorhersage für den Einsatztag und die Entscheidung, ob eine Wartungsaufgabe durchgeführt werden sollte. Mit dem Alter des Windparks steigt zwar die Erfahrung, aber auch der Verschleiß nimmt unter den rauhen Bedingungen der Nordsee zu. Besonders die salzhaltige Seeluft fordert ihren Tribut.
Ein bisher noch nicht zufriedenstellend verstandenes Phänomen ist die unterschiedliche Ereignishäufigkeit TRIR (Total Recordable Injury Rate) von Arbeitsunfällen. Der TRIR für Betriebsstätten ist im Durchschnitt 3 bis 4 Mal so hoch wie für Baustellen. Ein Gedanke ist die bessere Ausbildung und Sorgfalt bei den Baufirmen. Untersuchungen haben z. B. gezeigt, daß Leiharbeiter aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit weniger häufig Verletzungen melden. Bei den Baufirmen handelt es sich um relativ wenige Unternehmen mit teilweise langjährigen Erfahrungen im Offshore-Bereich. Bei der eigentlichen Installation und Wartung werden die Unternehmer zahlreicher und breiter (z. B. lokale Handwerker).
Ein gutes und leicht zu erfassendes Maß für die Gefährdung sind die Technikertransfers zu den Windmühlen. Jeder Besuch erfordert einen Transfer mit Schiff oder Hubschrauber, den Übergang vom beweglichen Transportmittel auf die feststehende Mühle, sowie die anschließenden Arbeiten. Heute sind Schiffe mit hydraulischen Brücken üblich, die die Wellenbewegungen ausgleichen sollen. Nur sind Wellen Natur. Abrupte Bewegungen – auch bei relativ geringem Seegang – führen immer wieder zu Stürzen, oft verbunden mit Knochenbrüchen. Um welche Größenordnung es sich handelt, wird deutlich, wenn man bisher von durchschnittlich 6,5 Technikertransfers pro Windmühle jährlich ausging. Die Transfers werden voraussichtlich von rund 180.000 pro Jahr im Jahr 2022 auf zwischen 300.000 und 350.000 pro Jahr im Jahr 2030 nur in GB steigen.
Hier wächst, buchstäblich außerhalb der Öffentlichkeit, ein neuer Industriezweig mit hohem Unfallrisiko heran. Auch Unfälle mit mehreren Toten finden bestenfalls regional Beachtung. Man kennt dies schon aus der Seefahrt. Täglich gehen weltweit Schiffe unter, aber nur die spektakulären Ereignisse schaffen es in die Abendnachrichten. Der Wind schickt sehr wohl eine Rechnung. Spätestens, wenn die Beiträge zu den Berufsgenossenschaften steigen, wird uns das bewußt gemacht.
Der Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autor hier
Der Beitrag Menschenopfer für die Windkraft erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Richterkandidatin Brosius-Gersdorf in der Kritik: Linke Mainstream-Medien hyperventilieren! | Gerald Grosz

Ein Kommentar des DeutschlandKURIER
-Kolumnisten Gerald Grosz.
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Entzündungs-Enzym IDO1: Neue Hoffnung gegen Gefäßkrankheiten und Diabetes
Eine stille biochemische Störung könnte erklären, warum chronische Entzündungen so gefährlich sind – und wie wir ihnen vielleicht bald zuvorkommen können. Forscher haben durch die biochemische Blockierung des Enzyms IDO1 sowohl erhöhte Cholesterinwerte als auch Diabetes unter Kontrolle gebracht.
Es sind zwei der gefährlichsten Volkskrankheiten unserer Zeit – Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes vom Typ 2 – die vor allem auf die Entgleisung körpereigener Mechanismen zurückzuführen sind. Doch Forschern des University of Texas Southwestern Medical Center ist ein Mechanismus ins Auge gesprungen, der den Zusammenhang zwischen Entzündungen und Stoffwechselkrankheiten erklärt. Es handelt sich dabei um das Enzym IDO1. Veröffentlicht wurden die Forschungsergebnisse unter dem Titel “HDLR-SR-BI Expression and Cholesterol Uptake are Regulated via Indoleamine-2,3-dioxygenase 1 in Macrophages under Inflammation“.
Eigentlich, unter normalen Bedingungen, kann unser Körper beispielsweise das Cholesterin selbst managen und ausgleichen. Stille Entzündungen jedoch können das Enzym IDO1 aktivieren, woraufhin dieses massiv in diese körpereigene Regulierung eingreift. Dabei blockiert es die natürlichen Kontrollmechanismen und lässt die Cholesterinwerte steigen. Laut den Wissenschaftlern ist dies eine Art biochemischer Schalter, welcher den menschlichen Stoffwechsel entgleisen lässt.
Das Enzym NOS (Stickstoffmonoxid-Synthase) verstärkt diesen Effekt sogar noch, indem es die Aktivität von IDO1 weiter erhöht. Die Folge: Entzündungsprozesse werden zu chronischen Stoffwechselstörungen. Diese schädigen dann langfristig Gefäße und Organe und sorgen für chronische Erkrankungen, die das Leben der betroffenen Menschen beeinträchtigen.
Die Wissenschaftler gingen deshalb dazu über, in Versuchsmodellen das Enzym IDO1 zu blockieren. Ganz ohne Medikamente zur Senkung der Cholesterinwerte oder zur Regulation von Insulin. Das Ergebnis: Die Cholesterinwerte und die Stoffwechselprozesse normalisierten sich wieder. Damit, so die Forscher, könne man schon präventiv eingreifen, bevor akute gesundheitliche Probleme zu chronischen Erkrankungen avancieren.
Solche stillen Entzündungen entstehen vor allem durch eine unausgewogene Ernährung, permanenten Stress, Umweltbelastungen und auch Infektionen. Auch die experimentellen mRNA-Genspritzen gegen Corona sorgen für solche längerfristigen Entzündungsprozesse, so dass eine entsprechende biochemische Behandlung zur Blockierung des Enzyms IDO1 hier womöglich helfen könnte. Hierbei geht es sowohl um die Prävention als auch um die Behandlung von chronischen Krankheiten, die durch diese Störung ausgelöst werden.
Windräder verursachen immer mehr Krankheiten durch Infraschall

Infraschall verursacht neben der Kontamination der Böden durch toxischen Abrieb von den Rotorblättern den schädlichsten Effekt für die Gesundheit von Mensch und Tier. Immer höhere Anlagen mit immer größeren Rotorblättern erzeugen immer höheren Schalldruck, was die schädlichen Wirkungen potenzieren. Menschen, die in der Nähe von Windanlagen wohnen, klagen über eine ganze Reihe von gesundheitlichen Störungen. […]
Der Beitrag Windräder verursachen immer mehr Krankheiten durch Infraschall erschien zuerst unter tkp.at.
Gardasee-Achterbahn: Klima-Alarm kollabiert – Klimaschau 226
2023 schlug die Berliner Morgenpost Alarm. Sie titelte:
“Trockenheit in Italien. Wassermangel am Gardasee: Experte erkennt ein Alarmzeichen. Nach Angaben der örtlichen Behörden liegt der Wasserstand bei über 46 Zentimeter, halb so viel wie vor einem Jahr. Da waren es zur gleichen Zeit 99 Zentimeter. Noch nie seit Meßbeginn lag der Wasserstand so tief um diese Jahreszeit wie aktuell. Der Schweizer Klimaexperte David Volken sah in „extremwetter.tv“ ein klares „Zeichen des Klimawandels“.”
Nicht mal ein Jahr später wendete sich dann überraschenderweise das Blatt. Die österreichische Kronenzeitung berichtete im Februar 2024:
„Nach Dürre: Wasserstand am Gardasee auf Rekordhoch. Dank starker Regenfälle in den vergangenen Tagen liegt der Wasserstand des Gardasees mit plus 135 Zentimetern über dem hydrometrischen Nullpunkt in Peschiera (Verona) auf einem Rekordhoch. Das sind 90 Zentimeter mehr als vor einem Jahr. Die Dürre, die sowohl die Touristensaison als auch die Bewässerung in der Gegend von Mantua belastet hatte, scheint damit abgewendet zu sein. Ein ähnliches Hoch war am 23. Februar 1997 verzeichnet worden.”
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„Schiebt sie ab“: Bürgerkriegsähnliche Krawalle in Spanien nach brutalem Migranten-Angriff auf Rentner!

In der südspanischen Stadt Torre-Pacheco eskalieren die gewalttätigen Ausschreitungen zwischen Migranten und Einheimischen immer mehr. Nachdem drei inzwischen festgenommene Nordafrikaner am vergangenen Freitag einen Rentner (68) brutal zusammengeschlagen hatten (der Deutschland-Kurier berichtete), kommt es jede Nacht zu Krawallen.
Unter dem Motto „Deport them now“ (Schiebt sie jetzt ab) gehen wütende Einheimische auf die Straßen. Sie kritisieren die linke Regierung in Madrid für deren laxe Migrationspolitik. Etwa jeder Dritte der 40.000 Einwohner in Torre-Pacheco kommt inzwischen aus dem Maghreb.
Bilder zeigen meist ältere Demonstranten, die mit spanischen Fahnen durch die Stadt ziehen. Ihnen stellen sich vermummte Migranten in den Weg: „Sie errichten Barrikaden, kommen bewaffnet mit Steinen, Schraubenziehern, Knüppeln und Macheten!“, berichtet ein Reporter. Die Polizei bekomme den Mob kaum in den Griff. Inzwischen hat die Guardia Civil Straßensperren eingerichtet, um wütende Spanier von der Fahrt in die Stadt abzuhalten.
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Geheime Epstein-Liste vertuscht? – Trump, CIA und der Skandal, der nie ans Licht kommen soll! | Vicky Richter

Die versprochene Aufklärung rund um Jeffrey Epstein bleibt aus – trotz vollmundiger Ankündigungen von Donald Trump. Während Republikaner und Demokraten im Kongress die Veröffentlichung der brisanten Klientenlisten blockieren, wächst in der MAGA-Bewegung der Unmut. Der Fall Epstein wird zum Symbol einer verstörenden Einigkeit des politischen Establishments.
Ein Kommentar der DeutschlandKURIER
-Korrespondentin in den USA, Vicky Richter:
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Grüne Verschwörungstheorie? Von Notz wittert ausländische Kampagne gegen Brosius-Gersdorf
Weil sich die Union gegen die linke SPD-Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf, stellt, versucht man es seitens der Grünen nun offensichtlich mit Verschwörungstheorien. Von Notz vermutet eine ausländische Einflussnahme hinter der konservativen Kampagne.
Es sind vor allem konservative Medien, welche in den letzten Tagen auf die fragwürdige Haltung der SPD-Kandidatin für das Amt des Bundesverfassungsrichters, Frauke Brosius-Gersdorf, hinwiesen. Medien, die (wie “Apollo News”, “Tichys Einblick”, “Nius” oder “Achgut”) eigentlich für ihre klassisch westdeutsch-transatlantische konservative Linie bekannt sind. Dass jedoch gerade diese Medien mit ihren Hinweisen auf die kritisch zu betrachtenden Ansichten der SPD-nahen Juristin für Aufregung sorgen, scheint bei den Grünen nicht sonderlich gut anzukommen.
Denn Frau Brosius-Gersdorf, die für ein sehr “liberales” Abtreibungsrecht steht, die Corona-Impfpflicht unterstützte und auch in Sachen AfD-Verbotsverfahren wahrscheinlich eine “sichere Bank” wäre, passt genau ins grüne Konzept. Wenn nun konservative Kräfte versuchen, Druck auf die Union auszuüben und sie darauf hinzuweisen, dass sie mit einer Unterstützung der Wahl der SPD-Kandidatin unzählige Wähler für immer verprellen, dann – so die grüne Logik – müssen ausländische Kräfte dahinter stecken.
Der Grünen-Politiker Konstantin von Notz, der selbst Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums im Bundestag ist, welches die Geheimdienste des Bundes kontrolliert, übt sich jedenfalls schon in der Verbreitung von Verschwörungstheorien. Natürlich ganz vage gehalten, aber so formuliert, dass man damit Zweifel säen kann. Denn weder gibt es für solche Umstände (also eine “Finanzierung und Unterstützung” aus dem Ausland) irgendwelche Anhaltspunkte, noch irgendwelche möglichen Indizien.
Welche ausländische Macht sollte denn überhaupt dahinter stecken? Die Russen? Nun, die oben genannten Medien sind alles andere als Putin-freundlich und dürften auch über keine entsprechenden Verbindungen nach Osten verfügen. Die Amerikaner? Auch wenn Washington und Langley durchaus berüchtigt für ihre Einmischung in die internen Angelegenheiten anderer Länder sind, dürfte ihnen die Personalie Brosius-Gersdorf so ziemlich egal sein. Auch irgendwelche anderen “Player” passen da irgendwie nicht ganz ins Konzept.
Während die “rechten Blogs”, wie von Notz sie nennt, lediglich über die überall nachrecherchierbaren Fakten berichten und dafür von ihm (wie auch von anderen Grünen und Sozialdemokraten) als Verbreiter von “Desinformationen” desavouiert werden, scheint es vielmehr so zu sein, dass er mit seinen Unterstellungen eben solche verbreitet. Denn ohne irgendwelche Anhaltspunkte zu liefern, sind es nichts weiter als Unterstellungen und haltlose Behauptungen. Aber wer weiß, vielleicht findet er ja noch irgendwo Putins Ausweis…

