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Interview mit Michael Ballweg: Warum Querdenken keine „Auslaufbewegung“ ist
Deutschland bedingt demokratisch? Eine Bestandsaufnahme

Von MARTIN E. RENNER | Dem freiheitsliebenden und werteorientierten Demokraten in unserem Land drängt sich diese Frage geradezu auf. Die Akzeptanz und Einhaltung neuer und immer weiterer Bedingungen scheint mittlerweile selbstverständliche Voraussetzung zur Teilnahme am demokratischen und damit auch am gesellschaftlichen Diskurs zu werden. Hinter Bedingungen aber verbirgt sich naturgemäß immer auch ein gewisser Druck, […]
„Die Überflutungen sind eine Hochwasser-Katastrophe mit Ansage gewesen“
“Wir waren schutzlos und mutwillig der Katastrophe ausgeliefert. Alle waren vorgewarnt, aber man hat abgewartet und geguckt, wie schlimm es wird”, klagt eine Leserin aus Euskirchen. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen die Behörden.
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Die Nachteile des Globalismus

Seit Ende des vorherigen Jahrhunderts wurde „Globalisierung“ von Wissenschaft, Publizistik und Konzernen als großer Entwicklungsfortschritt gefeiert und auf „Weltwirtschaftsgipfeln“ die Kritiker der Globalisierung sogar „wie der internationale Terrorismus zu einem Weltproblem“ erklärt (Davos).
Von Prof. Eberhard Hamer für P.I.News
Die Wirtschaftswissenschaft hat die Globalisierung als weitere Entwicklungsstufe von der Hauswirtschaft über Stadtwirtschaft, Regionalwirtschaft, nationale Volkswirtschaft über supranationale Wirtschaftsräume (EU) zur Weltwirtschaft gesehen.
Die Globalisierung ist aber nicht nur eine ökonomische Dimension, sondern gibt es auch technologisch, politisch, gesellschaftlich, kulturell und militärisch. Wesentlich dazu beigetragen haben z. B. die technologischen Entwicklungen der Luftfahrt, der Telekommunikation, der neuen Medien (Internet) und der Digitalisierung. Von ihnen ging schon lange die Idee der „einen Welt“ aus.
Inzwischen gibt es eine Fülle von internationalen Oberherrschaftsorganisationen, welche sich wie UNO, NATO, IWF, GATT, ILO, Weltbank, u.a. eine Kompetenz für die ganze Welt anmaßen, die Souveränitäten und Kompetenzen der Menschen und der Länder in der Hand weniger global herrschender Kräfte zentralisieren wollen.
Dazu wurden die „vier großen Freiheiten“ verkündet: Globale Freiheit des Kapitals, der Produktion, der Arbeitskräfte und der Dienstleistungen.
Vor allem mit der Freiheit des Kapitals wollten die großen internationalen Konzerne und Banken die nationalen Grenzen, Rechtssysteme und Steuersysteme überspringen, um in Steuer- und Rechtsoasen der Welt unbegrenzte Finanz- und Steuerfreiheit zu genießen. Zurück blieben die national gebundenen mittelständischen Betriebe, die die Steuer- und Sozialausfälle der Konzerne und Banken mit übernehmen mussten, also entsprechend höher ausgebeutet wurden.
Auch die Produktion der internationalen Konzerne wurde international dorthin verlegt, wo am wenigsten Regulation und Steuer und die billigsten Löhne waren, also an den billigsten Produktionsstandorten. Damit konnten die Konzerne aus globaler Billigproduktion billiger verkaufen als der mit national teureren Produktionsfaktoren arbeitende bodenständige Mittelstand und letzteren auskonkurrieren.
Ebenso wurden Dienstleistungen der internationalen Banken und Konzerne dorthin verlegt, wo dies am billigsten (z. B. Abrechnungen in Indien), wo dies politisch befohlen (z. B. Abrechnung der Telekom in Israel) oder wo dies aus militärischen oder Spionagegründen (Cloud-Konzentration aus Europa in den USA) zweckmäßig erschien.
In den letzten Jahrzehnten war besonders die von den Konzernen verlangte Freizügigkeit der Arbeitskräfte umstritten. Die internationalen Konzerne wollten die jeweils billigsten Arbeitskräfte für ihre Massenproduktion oder -dienst-leistung global anwerben, der Mittelstand wies dagegen darauf hin, dass er mit ausgebildeten Fachkräften und hohen nationalen Steuer- und Sozialkosten Individualproduktion und -dienstleistungen zu erbringen habe, deshalb durch die Migration nicht entlastet, sondern mit Sozialkosten zusatzbelastet würde.
Der Kampf für Globalisierung, dann für „Diversifizierung, Multi-Kulti und Genderideologie“, wurde von den USA für alle ihre Kolonien, insbesondere für Europa, gefordert und eine globale Einheitskultur vorgegeben, die es heute z. B. nicht mehr erlaubt, unterschiedliche Rassen, Kulturen oder Religionen überhaupt zu erwähnen, ohne in die Gefahr zu geraten, ins globale Abseits gestoßen zu werden. Entsprechend wurden die Souveränitätsrechte und Kompetenzen der Nationalstaaten abgebaut, in Zwischenstationen (EU, NATO) gesammelt. Die Globalisierung scheint sich weiter durchzusetzen. Man darf allerdings deren Hinterkräfte des internationalen Großkapitals (Gates, Soros, Bezos, Zuckerberg, Rothschild u.a.) nicht nennen, ohne als „Verschwörungstheoretiker“ ins gesellschaftliche Abseits gestellt zu werden.
Schon 2005 hat die Mittelstandsforschung in Hannover in vielen Einzeluntersuchungen herausgearbeitet, dass es bei der Globalisierung nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer gibt. „Ebenso wie unter den Unternehmen Hochfinanz und Konzerne die großen Gewinner der Globalisierung, die mittelständischen Personalunternehmen aber die Verlierer dieser Entwicklung sind, gilt auch für die gesellschaftlichen Gruppen, dass den größten Vorteil von der Globalisierung die kleine Oberschicht der Reichen hat. Nur sie können die globalen Freiheiten für sich selbst weitgehend nutzen“. Dagegen sind mittelständischen Unternehmer und der angestellte Mittelstand ortsgebunden, können ihre Tätigkeiten nicht international verlagern, weil ein mittelständisches Unternehmen nur in Anwesenheit des Unternehmers erfolgreich ist und der angestellte Mittelstand seinen Dienstvertrag vor Ort ausüben muss.
Das hat in unserer Wirtschaft zu einer Aufspaltung zwischen den die globalisierten Freiheiten nutzenden globalen Kapitalgesellschaften und Banken einerseits und den bodenständigen mittelständischen Personalunternehmen andererseits geführt. Erstere können die großen Freiheiten für Steuerfreiheit, Billigarbeit und internationale Billigbelieferung nutzen und sich vor allem durch globale Verlagerung den überbordenden Gesetzen und Bürokratien unserer alten Industrieländer entziehen. Der heimattreue Mittelstand dagegen ist z. B. hier in Deutschland den höchsten Steuern und Sozialabgaben der Welt ausgeliefert, einem ständig wachsenden und nicht mehr beherrschbaren Gesetzesnetz und einer Bürokratie, welche selbst immer weniger Entscheidungen triff, stattdessen die Verantwortlichkeiten und wachsenden Kontrollaufwand auf die Unternehmen abwälzt. Nur die Kapitalgesellschaft, Konzerne und die Hochfinanz haben die globalisierte Freiheit, sind aus den nationalen Rechtssystemen in rechtsfreien Raum gewachsen; – der Mittelstand als bleibender Staatsuntertan dagegen hat Höchststeuern, Höchstsozialabgaben und Höchstlöhne zu zahlen und dazu auch noch die Monopolpreise der Global Players zu akzeptieren, deren Konditionen und Rabatte hinzunehmen, sich deren Billigwettbewerb auf dem Markt zu stellen und ist dabei eindeutiger Verlierer im Globalisierungsspiel.
Auch die Unterschicht hat inzwischen begriffen, dass Globalisierung für sie mehr Gefahr als Nutzen bedeutet:
Wenn die globalen Konzerne in Billiglohnländer verlagern, bleibt Arbeitslosigkeit in Deutschland zurück.
Wenn die Zentralbanken Pleiteländer und Pleitekonzerne sowie Pleitebanken mit immer höheren Krediten über Wasser halten, eine Schuldenexplosion in der Welt betreiben und damit den Wert der Währungen und des Geldes vernichten, schwindet damit nicht nur das Realeinkommen, sondern auch die Ersparnisse und jede Alterssicherung unserer Arbeitnehmer.
Und wenn die Medien der westlichen Welt durch die US-Hochfinanz finanziert, gesteuert, manipuliert und auf eine einheitlich gewünschte politische Ideologie gezüchtet werden, wird die durch Medienpropaganda am meisten beeinflusste Unterschicht davon auch am meisten dirigiert.
Die von den Globalisten geforderte Freizügigkeit aller Menschen der Welt hat naturgemäß zur Völkerwanderung in die wirtschaftlich blühenden und offenen Länder geführt. Merkel hat die Armen und Gescheiterten der Welt sogar eingeladen, unser Sozialsystem zu genießen (Sozialimmigration), was die Unterschicht immer mehr als eigene Ausbeutung für fremde Kostgänger begreift, aber nicht öffentlich äußern darf.
Das letzte Geschenk der Globalisierung ist die Corona-Pandemie. Goethe meinte noch, dass es uns nichts angehe, „wenn in fern Türkei Völker aufeinanderschlagen“; wenn aber in Wuhan im Labor oder auf dem Markt ein neues Virus durchbricht, geht dies in einer Welt, in welcher täglich Millionen reisende Touristen und Asylanten unterwegs sind, in wenigen Tagen um die Welt, lassen sich eben auch Krankheiten nicht mehr lokal begrenzen. Neu war allerdings, dass auch Demokratien, welche Souveränität und Selbstverantwortung der einzelnen Menschen behaupten, sofort dem Beispiel der chinesischen Diktatur gefolgt sind, die Menschen einzusperren und die Wirtschaft zu stoppen. Mögliche Selbstverantwortungs-Vorsichtsmaßnahmen der Bürger und Unternehmen wurden – sogar ohne Rechtsgrundlage – von global einheitlichem Staatshandeln überrollt, supranationale statt nationale Lösungen (Masken, Impfstoff) zu unverantwortlichen Preisen von unfähigen Funktionären zentral gesteuert und unter Führung einer selbst ernannten Weltelite mit Propaganda für die „eine Welt“ klar gemacht, dass die Pandemiebekämpfung nur die Ouvertüre künftigen Weltregierens sei.
Seit der Jahrtausendwende sind die global US-gesteuerten Grünen Vorkämpfer für weltweiten Feminismus, Black Lives Matter, Massenmigration sowie Sprach- oder Denklenkung der Menschen, in den von ihnen beherrschten Medien und deren politischer Propaganda. Wenn die Führung der Grünen „mit Deutschland nichts mehr anfangen“ kann, nationales Denken „Nazitum“ sein soll, das Christentum bekämpft wird, „weil der Islam zu Deutschland gehört“ und nach amerikanischem Vorbild in Rundfunkanstalten (NDR) vorgeschrieben wird, dass 17,5 Prozent Farbige in Fernsehbeiträgen zu präsentieren seien und 65 Prozent der Führungspositionen in den Filmen von Frauen dargestellt werden müssten, zeigt dies, wie stark die US-Globalisierer die Welt und ihre Kolonien mental beherrschen.
Bis zum kommenden Zusammenbruch des Weltfinanzsystems und Dollarimperiums wird die Globalisierung noch unsere Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und unser Denken global und antinational prägen und den Globalisten die großen Vorteile, allen Globalisierungsverlierern aber Unfreiheit, Ausbeutung, Freiheitsverlust und Verarmung bringen.
Während die grünen Idealisten die Natur global retten wollen, hat der Autor selbst als Waldbesitzer die Folgen der Globalisierung zu tragen, indem der 1979 aus Ostasien nach Europa eingeschleppte Ulmensplintkäfer alle Ulmen vernichtet hat, in gleicher Weise seit 2000 das ebenfalls eingeschleppte Rosskastanien-Bakterium unsere Kastanienbäume befällt und vernichtet, indem ebenfalls zur Jahrtausendwende der Eschenpilz aus Asien eingeschleppt worden ist und die meisten Eschen in Deutschland vernichtet, 2006 sogar aus Kanada eine Rußrindenkrankheit mit größter Gefahr auch für Menschen unsere Ahornbestände vernichtet und indem durch grüne Ideologie „sich selbst überlassene Wälder“ Millionen Eichensplintkäfer, Eichenprozessionsspinner, Borkenkäfer usw. gezüchtet wurden, die inzwischen flächendeckend unsere Wälder befallen und vernichten.
Auch unsere Nahrungsmittelproduktion wurde globalisiert und monopolisiert. Mit viel Geld von Monsanto u.a. haben korrupte Politiker und Patentbeamte gentechnisch veränderte Organismen patentfähig erklärt. Sechs Global Player besitzen 90 Prozent aller zugelassenen transgenen Pflanzen, halten hierauf die Patente und kassieren Jahr für Jahr globale Patentgebühren von allen Bauern in der Welt dafür. „Mit der auf diese Weise entstandenen Monopolisierung unserer Nahrungsressourcen ist ein globales monopolistisches Machtinstrumentarium entstanden“, das die Nahrungsmittelversorgung des größten Teils der Welt unter Kontrolle und in Ausbeutung hält.
Mit der weiterentwickelten „Terminator-Saat“ wird die Lebensdauer der Gensaat nur auf eine Ernte beschränkt, müssen also die Bauern der Welt nicht mehr nur jährlich Lizenzgebühren, sondern teure Kaufpreise für die Neusaat bezahlen.
Das gleiche Spiel haben Monsanto und Co. auch mit den Spritzmitteln betrieben, wie z. B. das Glyphosat, welches auf die von Monopolisten gelieferten Monopol-Saat abgestimmt ist, alles andere abtötet. Wer also Monopolsaat benutzt, muss auch Monopolspritzmittel kaufen. So werden die nationalen Landwirte in doppelter Abhängigkeit von den internationalen Konzernen gehalten, wird Selbstverwaltung und nationale Souveränität durch die globalen Konzerne ausmanövriert.
Die Mittelstandsforschung weist schon seit 2005 darauf hin, dass Globalisierung für die internationalen Banken, Konzerne und Reichen der große Vorteil ist, für den stationär gebundenen Mittelstand dagegen vielfältige Schäden gebracht hat. Die internationale Presse hat dies bisher nach Kräften geleugnet und bestritten, z. B., dass die Massenimmigration millionenfache Invasion in unsere Sozialsysteme sei und für die seit 2015 entstandene Wohnungsnot, für die wachsende Kriminalität und für die Veränderung unserer Kultur verantwortlich sei. Erst als das aus Wuhan in die ganze Welt verbreitete Virus als globale Gefahr erkannt wurde, wurden Grenzen geschlossen, Wohlstandsgesetze erlassen und riesige Milliardensummen an Pleiteländer und Pleitekonzerne verschenkt, aber nur Darlehen mit hohen unbürokratischen Auflagen dem Mittelstand angeboten, so dass nicht die Globalisten zugrunde gehen, sondern Millionen von nur lokal operierenden Mittelstandsunternehmern mit ihren Firmen und Mitarbeitern.
Bisher steht somit fest, dass die Globalisierung der große Vorteil für die internationalen Konzerne, Banken und Organisationen ist, aber überwiegend Nachteil für den Selbständigen, den angestellten Mittelstand und die Unterschicht. Ob die Globalisierung insgesamt zum Verhängnis unseres Wohlstands wird, dürfte der aus der Welt-Schuldenspirale sich entwickelnde größte Weltwirtschaftscrash in Kürze zeigen.
Klima-Kids zum Hochwasser-Horror: Einfach mal die Klappe halten, Luisa!
Die Dekadenz der Klima-Wohlstandskids um Luisa Neubauer und ihre Cousine Carla Reemtsma war immer schon schwer zu ertragen; doch was sich die „Fridays for Future“-Impresarios um Neubauer nun anlässlich der verheerenden Unwettern und Flutereignisse in Westdeutschland herausnimmt, sprengt alle Zumutungsgrenzen: Statt selbst tatkräftig anzupacken und die eigenen Mitglieder um Mithilfe vor Ort oder Spenden zu ersuchen, rief die Klimaaktivistin gestern zum „Streik“ auf – und nutzte die Katastrophe schamlos für die Ankündigung aus, ihre Bewegung werde fortan „mehr Druck auf die Politik ausüben„.
Hier hätte sich die Klima-Jugend einmal nützlich machen und beweisen können, dass sie nicht nur Maulhelden sind, sondern wirklich mit anpacken, um Menschen in Not zu helfen; zumal einer Not, die ja – nach ihrer festen quasireligiösen Überzeugung – unmittelbare und zwingend kausale Folge der „anthropogenen Erderwärmung“ sein soll. Wer an diese mit sektengleicher Inbrunst glaubt, dem müssten deren heutige Opfer doch mindestens genauso wichtig sein wie die künftigen; doch so ist es nicht. Mit konkreten Menschlichkeitsgesten und Hilfsaktionen haben es die selbsternannten Welten- und Zukunftsretter nämlich nicht so. Nur die abstrakten, behaupteten und noch gar nicht eingetretenen Opfer des Klimawandels von morgen dienen Neubauer & Co. für Verfassungsklagen und als Druckmittel für politische Weichenstellungen, die den Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zunehmend in Gefahr bringen.
Ihre Forderung nach „Generationen-“ und „Zukunftsgerechtigkeit„, verwaschen-verklausuliert als „Klimagerechtigkeit“ herausgeplärrt, ist in Wahrheit nichts als Mittel zum Zweck zur Herstellung einer autoritären, bevormundenden Staatswirtschaft, eines totalitären Systems, in dem diese Aktivisten sich satt alimentiert selbst wie Maden im Speck breitmachen und als Priester- und Brahmanenkaste fühlen, die der tumben Volksmehrheit den rechten Weg ins klimaneutrale Elysium weist. Auch dies eine klare Parallele zum elitistischen Salonsozialismus von einst, der immer nur Barbarei generiert.
Was Neubauer jedenfalls auf Twitter zum besten gab, brachte nicht nur Uta Ogilvie auf die Palme:
(Screenshot:Twitter)
Dreckigen Wahlkampf mit den Opfern in der Eifel zu machen, statt selbst einmal beispielhaft voranzugehen, ist eher das Ding der hippen Rasselbande um die Klimagöre Neubauer. Sie reißt lieber die Klappe gegen CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet und die Klimaschutzpläne von CDU/CSU auf. Während die Menschen in den Unwetterregionen mit den Klimafolgen zu kämpfen hätten, trete Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) „mit einem Wahlprogramm zur Bundestagswahl an, das die Klimakrise beschleunigen wird„, so Neubauer laut Medienberichten. Es sei „phänomenal verlogen„, dass Laschet jetzt „mehr Tempo“ beim Klimaschutz fordere.
Mit Letzterem mag sie vielleicht sogar recht haben – doch wohl nichts ist verlogener als die Instrumentalisierung von menschlichem Leid für eine wahnhafte Ideoligie, die diese Millionärstöchterchen und Vertreter der Nullchecker- und Spaßgesellschaft als neuen Lebensinhalt entdeckt haben, nachdem sie zuvor eine wilde Jugend als globale Jetsetter hatten und rund um den Globus Urlaub und Party genossen haben – so wie die „Klimaschutzaktivistin“ Langstrecken-Luisa. Wenn es je not tat, dass so eine die Klappe hält, dann in diesen Tagen. (DM)
„Klima-Arroganz“ und „Benzin ohne CO2-Preis“ – Rudern Luisa Neubauer und Journalisten zurück?
von AR Göhring
Es macht gerade die Runde: Luisa Neubauer, sonst nicht um deftige Wortmeldungen (s.u.) verlegen, legt einen Rückzug bei der CO2-Besteuerung des Autokraftstoffes nahe.

Offizieller Grund: Die Leute führen eh nicht weniger; und ansonsten steige das Aggressionspotential der Bürger. Oha, driftet die Aktivistin da Richtung Klimaskepsis ab? Ist ein Mitgliedsantrag bei EIKE zu erwarten?
Leider nicht: Es ist Wahlkampf, und die grünen Prozente sind dank ACAB im freien Fall. Da will man nicht noch mit unsozialen Steuern die unteren 50% im Volke gegen sich aufbringen. Und in der Tat:
„Die Vision sollte doch sein, Klimaschutz mit richtig guter Sozialpolitik zu verbinden“, sagt die 25jährige Geografin, B.sc.
Das geht zwar nicht, weil die „Klimaschutz“politik nach aller Erfahrung, beziehungsweise von vornherein, eine elitäre Steuer-Umverteilungspolitik zu Lasten der unteren Hälfte ist. Problem dabei ist, daß die Mitstreiter der EU-Kommission mit „Fit for 55“ Heizöl und Benzin richtig verteuern wollen. In Frankreich wird das die Gelbwesten erneut auf die Straße treiben. In Deutschland zwar nicht; aber die grünen Prozente…..
Wird daher Luisas Vorstoß auch Bestand nach der Bundestagswahl haben? Wir werden uns daran erinnern.
In eine ähnliche Richtung geht der Spiegel-Artikel von Michael Sauga (hinter Bezahlschranke), der mit den klaren Worten
überschrieben ist. EIKE würde kaum anders formulieren. Der Inhalt ist noch besser: Der Autor kritisiert, daß „wir“ (also die Parteien & Aktivisten) zwar der Welt vorschreiben wollen, wie sie das Klima zu retten hat, lehnten aber selber jede valide technische Lösung wie Kernkraft, CO2-Verpressung und Wasserstoff ab. Der letzte Punkt stimmt zwar nicht, da die Regierung die Wunderwaffe H2 sehr wohl einsetzen will. Wir Klimaskeptiker aber nicht, und das meint er wohl.
Ergebnis der deutschen Arroganz: Das Land isoliert sich zunehmend. Zwar kommt Unterstützung aus der EU, aber die gilt vielen als Anhängsel von Berlin und Paris, was zu einer Abwendung vor allem der Osteuropäer führt.
Wenn es um den Klimaschutz geht, nehmen die etablierten Parteien des Landes inzwischen Positionen ein, die im internationalen Vergleich kaum anders denn als extremistisch gekennzeichnet werden können.
Zwar wagt Sauga nicht, die Notwendigkeit einer Reduktion des Spurengases CO2 anzuzweifeln, aber die dazu angedachten Maßnahmen solle man den Nachbarn nicht aufdrängeln, weil sie
auf direktem Wege in die ökologische und ökonomische Katastrophe führen würde (n).
Außerdem sagt er, wie zum Beispiel Michael Shellenberger, Bill Gates und Frank Schätzing, daß CO2-Reduktion mit Kernkraft zu erreichen sei. Daher den Nachbarn außer den Reservekraftwerken mit Erdgas alle nicht-„regenierbaren“ Energiequellen verbieten zu wollen, treibe diese nur Richtung Rußland und binde Kräfte, die Energiewende zu schaffen.
Auch dem als klimatische „Wunderwaffe“ gepriesenen Wasserstoffgas erteilt der Autor eine Absage, weil man zur Erzeugung sehr viel mehr „Ökostrom“-Anteil bräuchte als heute verfügbar ist (und jemals sein wird, ergänzen wir). Sauga verweist immerhin auf Jahrzehnte, die es dauern würde, grünes H2 in nennenswerter Menge herzustellen.
Er vergißt auch nicht zu erwähnen, daß harte „Klimaschutz“gesetze in Deutschland nur zur Abwanderung der Industrie führt, was dem Öko in Europa aber ein reines Gewissen beschere. Die Verpressung von Kohlendioxid im Boden, die bis vor 2010 auch im Spiegel häufig diskutiert wurde, favorisiert er, obwohl immer wieder vor Quasi-Explosionen gewarnt wird, die ein Druck-Leck im Bodengrab zur Folge hätte.
Seine Lösung für das von ihm weitgehend korrekt analysierte Problem? Keine, oder nur Phrasen wie diese hier:
Die Alternative liegt auf der Hand. Sie besteht in technologischer Offenheit und marktwirtschaftlicher Regulierung. Sie setzt auf Emissionshandel und CO₂-Bepreisung, anstatt immer neue, immer schärfere Vorgaben zu formulieren.
Der Emissionshandel ist, wie der geneigte EIKE-Leser weiß, nur ein Umverteilungsmechanismus, der reiche Profiteure noch reicher macht. Siehe Elon Musk mit seinen brandgefährlichen und sicher nicht klimaneutralen Elektroboliden. Und was soll „technologische Offenheit“ sein? Die immer neuen „Wunderwaffen“ der Labortechniker, die in Serie im Alltag nicht funktionieren und zu teuer sind?
Man sieht, den Spiegel-Redakteuren dräut, daß sich mit dem Klimaschwindel und seinen wirtschaftlichen Folgen ein gefährlicher Stabilitätseinbruch ankündigt. Nur das einzig effiziente Mittel dagegen, die klare Benennung der Tatsachen, das wollen und können sie nicht leisten. Zu geschlossen ist die Filterblase der Redaktionen, zu wichtig sind die elitären Narrative noch für die eigene privilegierte Position. Die Geschichte lehrt uns aber: Jede Revolution frißt ihre Kinder. Oder: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Militante Linke halten zusammen: Black Lives Matter solidarisiert sich mit kubanischem Regime

Dass sich eine Bewegung, die auf der Verehrung, Verklärung und Verherrlichung eines Kriminellen gegründet wurde, mit kriminellen Gewaltregimes solidarisch erklärt, ist nur folgerichtig – so wie ja auch ihre linke Anhängerbasis sozialistische Willkür und Unterdrückung mit „Freiheit“ gleichsetzt: Die Unterstützung der amerikanischen „Black-Lives-Matter“-Bewegung für die kubanische kommunistische Diktatur spricht über die Verlogenheit ihrer eigenen „Ideale“ und Ziele Bände – und sollte jedem deutschen BLM-Fanboy dringend zu denken geben.
Es war (angeblich) rohe Polizeigewalt, die zum Tod Floyds geführt haben soll und deretwegen nicht nur ganze US-Innenstädte in Schutt und Asche gelegt wurden, sondern auch der verantwortliche Polizist in einem erbärmlichen Schauprozess mit von vornherein erwartbarem Ausgang verurteilt wurde (während die Hinterbliebenenfamilie des drogensüchtigen Schwerverbrechers George Floyd, der den Polizeieinsatz selbst ausgelöst hatte, seither mindestens 27 Millionen Dollar verdiente). Das zum „woken“ Glaubensbekenntnis gewordene Vorurteil, weiße Polizisten (bzw. Weiße generell) seien per se rassistisch prügelten Minderheiten notorisch gewaltexzessiv ins Koma oder ins Jenseits, führt nicht nur zu peinlichen Unterwerfungs- und Demutsgesten selbst deutscher Polizisten, die im Einsatz niederknien oder mit „Respect“- und Regenbogensignets im Dienst auflaufen.
Es macht anscheinend auch für echte, brutale und willkürliche Polizeigewalt in rechtlosen Regimes blind – wo dann die BLM-Aktivisten plötzlich so gar kein Problem mehr mit ihr haben. So wie im Fall von Kuba, wo Proteste von Freiheitskämpfern gegen Armut, Repressionen und 62 Jahre sozialistische Diktatur auf die Straße gehen. Die Floyd-Jünger und Antifa-unterstützten US-Linksradikalen schlagen sich nun auf die Seite des Regimes in Havanna – und repetieren deren Verschwörungsmythos, es handele sich bei den Demonstranten und USA-gesteuerte Konterrevolutionäre zur Destabilisierung des Landes. „Die Führer der Vereinigten Staaten haben jahrzehntelang versucht, diese Revolution zu zerschlagen„, behaupten die Aktivisten und verherrlichen, wie „Bild“ schreibt, das brutale Unterdrückungssystem des Regimes als Weg der „Souveränität und Selbstbestimmung„.
Schulterschluss zwischen Antirassisten und Antiamerikanisten im eigenen Land
Aus ihrer Sicht soll nicht der Sozialismus an der desolaten wirtschaftlichen Lage des Landes schuld sein, sondern natürlich der rassistische Satan USA mit ihrer Embargopolitik. Diese müsse „unverzüglich“ beendet werden; Washington (und zwar unter Biden wohlgemerkt, nicht Trump!) untergrabe das Recht der Kubaner auf politische Selbstbestimmung, und habe Leid über die elf Millionen Menschen des Landes gebracht – und damit (so schließt sich der Kreis zum Gründungsanlass der Bewegung!) auch über vier Millionen schwarze Kubaner. Dass unter den zahllosen Opfer der Castro-Gewaltherrschaft auch hunderttausende schwarze Kubaner waren, die verhaftet, gefoltert und ermordet wurden – das findet bei den BLM-Stalinisten natürlich nicht statt.
Immerhin: Kubanischstämmige Schwarze gehen nun auf Distanz zu Black Lives Matter und den linksradikalen, heuchlerischen Eliten hinter dieser salonlinken Untergrundbewegung. „Das afrokubanische Leben ist den schändlichen Anführern von Black Lives Matter egal“, zitiert „Bild“ Odette Casamayor-Cisneros, Professorin an der University of Pennsylvania, die sich als Schwarze und Kubanerin „zutiefst verletzt durch die BLM-Erklärung“ zeigte. Und Fabiola Santiago, eine bekannte kubanischstämmige Journalistin, fragt im „Miami Herald“ empört: „Wie kann eine Bewegung, die sich angeblich dem Streben nach Gerechtigkeit verschrieben hat, die Augen vor den Geschehnissen in Kuba verschließen, als ob diese Schlagstöcke, Würgegriffe und Kugeln nicht gegen Schwarze verwendet würden?“ Die Antwort liegt auf der Hand: Das Weltbild der US-„Antirassisten“ ist mindestens ebenso holzschnittartig wie das der schizophrenen Linksfaschisten in Europa. (DM)
„Grüne“ Flutkatastrophe: Schuld war nicht das Klima, sondern mangelhafte Infrastruktur und Frühwarnsysteme

Es ist eine bittere Ironie, dass sich dieses Deutschland seit bald anderthalb Jahren mit einem permanenten politischen „Katastrophenalarm“ dauerstrapaziert, wegen einer angeblichen „Pandemie“, und in deren Namen einen nie dagewesenen Dauernotstand exerziert – aber dann, wenn tatsächlich eine Katastrophe zuschlägt, so erbärmlich miserabel aufgestellt ist – vom Frühwarnsystem über die Prävention bis hin zur Rettungs-Infrastruktur. Die Flutkatastrophe im Westen legte erschreckende Defizite offen – die sich bereits letzten September, beim damals grandios geflappten „Bundeswarntag“, erahnen ließen.
Vor diesem Hintergrund sind dann auch all die Versuche, das Unheil mit weit über hundert Toten in Rheinödland-Pfalz und NRW für Wahlkampfzwecke auszuschlachten und als weiteres Fanal der „Klimakatastrophe“ zu deuten, nichts als blanke Ablenkungsmanöver. Denn was in den letzten beiden Tagen an schockierenden Defiziten im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz ans Licht kam, gibt weit mehr zu denken als der Umgang mit einem zur epidemischen Heimsuchung aufgebauschten Virus.
Dass es kaum Vorwarnungen gab – auch und gerade seitens des regional zuständigen ÖRR-Leitsenders WDR, aber in den meisten betroffenen Ortschaften auch durch ausbleibende Sirenen und Lautsprecherdurchsagen -, darauf wies gestern bereits „Bild“ hin. Doch auch die meteorologische Nichtvorhersage des drohenden Desasters wirft die Frage auf, was von unseren medialen Wetterfröschen zu erwarten ist. Sie wollen das Klima auf 1,5 Grad in 80 Jahren vorausbestimmen und beeinflussen, aber sind anscheinend nicht in der Lage, eine unmittelbar bevorstehende Flutkatastrophe abzuschätzen. Dieser Widerspruch ist nicht das einzige, was nach dem Hochwasser zu diskutieren sein wird.
Denn es war nicht so, dass es keine Warnungen gegeben hätte. Bereits zum Wochenbeginn gab das Europäische Hochwasserwarnsystem (EFAS) eine „extreme Flutwarnung“ herausgegeben, weshalb die Hydrologin Professorin Hannah Cloke von der renommierten britischen Uni Reading, so „Bild“, schwere Vorwürfe gegen den Katastrophenschutz in Deutschland und den angrenzenden Regionen erhebt: Die hohen Todeszahlen seien ein „erhebliches Versagen des Systems“. Wenn akute Lebensgefahr besteht und man weiß, wo dies der Fall sein wird, „richtet man sich normalerweise auf Evakuierung ein. So funktioniert Katastrophen-Risikomanagement„, moniert Cloke.
Ungehörte Expertenstimmen
Daran, dass in den ebenfalls betroffenen Beneluxstaaten die Verluste glimpflicher waren, trägt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) aus Bundesinnenminister Horst Seehofers Zuständigkeitsbereich zumindest eine Mitschuld. SO ist derzeit zB unklar, ob vom BBK das über die europäische Weltraumagentur betriebene Satellitennetz Copernicus, das sich auch zur Vorausberechnung von Flutereignissen eignet, überhaupt genutzt wurde. Das BBK trug auch schon die Verantwortung für den letzen Herbst gefloppten „Warntag“-Testlauf… und betreibt mit der Warn-App „NINA“ eine digitale Anwendung, die die meisten älteren Menschen überhaupt nicht nutzen. Und selbst wenn sie es getan hätten, so hätte es den meisten auch nichts geholfen. Paradoxerweise wäre Deutschland noch in den Achtziger Jahren besser für solche Katastrophe gerüstet gewesen als heute: „Es ist für solche Situationen ein echtes Problem, dass die Zeiten, in denen große Teile der Bevölkerung einträchtig vor der Tagesschau saßen, lange her sind und auch der Konsum eines normalen Radioprogramms inzwischen eine Seltenheit ist„, schreibt „RT Deutschland“ (RT).
Als besonders gravierend erwies sich nämlich, dass die Mobilfunkversorgung zusammen mit dem Strom flächendeckend ausgefallen war – was nicht nur Frühwarnungen über die Netze wirkungslos machte, sondern auch die Kommunikation der Menschen und Helfer vor Ort untereinander erschwerte. Und auch die Kommunikationsinfrastruktur der Rettungsdienste, die sich über Mobilfunkzellen verständigen und nicht mehr über Funk, ist in dem Moment untauglich, wo die Netzversorgung zusammenbricht. Technisch, so RT, könnten die Mobilfunkbetreiber zwar, solange ihr Netz noch funktioniert, allen in bestimmten Funkzellen befindlichen Telefonen eine Warnung schicken. „Die bisherigen Lösungsvarianten in Deutschland umgehen aber eine Einbindung (und Verpflichtung) der Netzbetreiber, sondern setzen voraus, dass sich die Bürger eine App herunterladen, um gewarnt zu werden, die aber nicht so genau regional gesteuert werden kann wie Nachrichten über die Funkzellen.“
In den Achtzigern besser aufgestellt als heute
Neben technischen Erschwernissen kommen bürokratische Verschleppungen und Untätigkeit hinzu. Man hätte in den Zehnerjahren vielleicht besser einmal die Reaktion auf Naturkatastrophen trainieren sollen (vor denen die klimaalarmistische Politik ja schon seit 10-15 Jahren pausenlos warnt), statt etwa Planspiele einer Pandemie zu erproben – die 2020 dann ja, welch Zufall, Wirklichkeit wurde. So arbeitet die Stadt Sinzig etwa seit 2019 an einem Hochwasserschutzkonzept, das damals unter anderem wegen der Befürchtung möglicher Starkregenereignisse initiiert wurde – inklusive Einsatz- und Evakuierungsplänen. Davon war diese Woche nichts zu sehen – weil es nie abgeschlossen und daher auch nicht umgesetzt wurde. So blieben die Sirenen in Wuppertal die absolute Ausnahme (woanders gibt es sie meist gar nicht mehr, und Luftschutzübungen werden ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr durchgeführt) – während überall die Menschen von den Flutmassen überrascht wurde.
Und zu allem Übel kommen dann auch noch die üblichen zivilisatorischen Umstände hinzu, die die Auswirkungen von Starkregen-, Unwetter- und Hochwasserereignissen heutzutage weit dramatischer machen als noch in früheren Zeiten. Flächenversiegelung (auch durch immer mehr Windkraftanlagen!), Forstwirtschaft mit „geputzten“, monokulturellen Wäldern, in denen hohe Bodenerosion herrscht, immer mehr Gewerbe- und Neubaugebiete, die natürliche Sickerräume vernichten, aber auch Fluss- und Bachbegradigungen und intensive Landwirtschaft begünstigen Spontanflutungen – und bei einer weit höheren Siedlungs- und Bevölkerungsdichte sind höhere Sach- und Personenschäden vorgezeichnet. Es braucht daher gar nicht den Popanz Klimakatastrophe und die Erderwärmung, um die Schuld auf eine höhere Ebene zu hieven, die ohnehin nur dem Zweck dienen, neue Zwangsabgaben und Freiheitsbeschränkungen zu begründen. Wenn es menschgemachte Ursachen dieser Katastrophe gibt, dann sind diese ganz handfest und konkret. Und weil die Grünen, die dieses Unglück für sich ausschlachten wollen, diese Ursachen noch weiter verstärken – noch mehr Windkraftausbau, noch mehr Bürokratie -, könnte man zugespitzt sagen: Die Hochwassertoten gehen auch auf ihr Konto. (DM)
Es geht nicht um COVID-19 – Es geht um Kontrolle und die Zerstörung von Freiheit und Demokratie
Glauben Sie eigentlich den Doomsday-Schwätzern, deren Modelle wieder Welle nach Wellr für das Spätjahr berechnen? Denen, die die Sterbeapokalypse an die Wand malen, wenn, ja wenn nicht durchgeimpft wird, wenn nicht gegen die furchtbare DELTA-Variante, die in aller Munde ist und von Polit-Darstellern weltweit in einer konzertierten Aktion genutzt wird, um bürgerliche Freiheiten zu zerstören […]
Statt Hitze und Dürre nun Starkregen und Kälte Folge der Erderwärmung? WDR verschläft Flutwarnung
von AR Göhring
Doppeldenk: Eckart von Hirschhausen, Kathrin Göring-Eckardt, Karl Lauterbach und die Massenmedien versuchen, den Zuschauern und Lesern nahezu jedes aktuelle Wetterphänomen als Folge der menschgemachten Erderwärmung zu verkaufen.
Wer den Roman „1984“ von George Orwell kennt, dem ist das „Doppeldenk“ ein Begriff: Die Propaganda der Insoc-Partei legt sich inhaltlich nicht fest und ist so in der Lage, jede Entwicklung der Realität in ihre Ideologie einzupassen. Erfunden hat der großartige Schriftsteller den Trick nicht, er hat ihn beobachtet.
Wer am Donnerstag „Maybrit Illner“ im ZDF geschaut hat, konnte das Phänomen selber beobachten.
Es wird kontrovers debattiert und leidenschaftlich um Lösungen gerungen bei Maybrit Illner und ihren Gästen.
…wirbt die Sendung auf Ihrer Internetseite. Tatsächlich ist die Linie vorgegeben, und „kontrovers“ gestritten wird nur noch, wenn einem nicht genügend radikalen Politiker von Aktivisten vorgeworfen wird, nicht radikal genug zu sein. So geschehen in der Diskussion um die Überflutungen mit den Wetter-Experten Hirschhausen und Lauterbach. Kanzlerkandidat Laschet war in Regenjacke zugeschaltet und versuchte wohl, Gerhard Schröders „Kümmerer“-Auftritt vom Sommer 2002 nachzuahmen, der damals dem Vorgänger einen Wahlsieg bescherte.
War 2002 auch schon eine Klimakastastrophe, oder nur Wetter?
Damals allerdings war der Klimaaktivismus der Massenmedien noch kaum existent, und die Überflutungen in Sachsen und Bayern wurden als das dargestellt, was sie waren: regionale Wetterereignisse, trotz mindestens 45 Todesopfern und 15 Milliarden Euro Schäden. Im Jahre 2021 hingegen wird Wahlkämpfer Laschet als eine Art Klimakiller bezeichnet, da er durch Unterlassung sogar für Tote in Kanada verantwortlich zeichne (Grünpolitiker Krischer). In der Illner-Sendung attackiert TV-Arzt Hirschhausen den CDU-Politiker, der wohl demontiert werden soll, um die abgestürzte Baerbock zu retten.
Eine typische Projektion – Hirschhausen ist Arzt und somit wie Lauterbach sicherlich nicht in der Lage, dem Landespolitiker etwas über die Realität des Wetters beizubringen. Daß Lauterbach schon wieder einmal als „Experte“ an der Talkshow teilnimmt, darf als taktischer Fehler der Illner-Redaktion gewertet werden, weil sich selbst Virengläubige mittlerweile fragen mögen, warum immer nur dieser Politiker ohne fachärztliche Erfahrung gefragt; jetzt sogar schon zum Klima.
Auch andere Aktivisten ließen es sich nicht nehmen, die Überschwemmungen und deren Opfer zu instrumentalisieren, wie Ferdinand Knauß bei Tichy kritisiert. Göring-Eckardt sagte im Interview:
„Natürlich, das sind schon Auswirkungen der Klimakatastrophe. Und das ist ein weiterer Aufruf, sich klarzumachen: Das ist schon da, das ist schon hier bei uns.“
Klima ist das Wetter in 30 Jahren, und Hochwasser einige Wochen im Rheinland ist nur ein „Einzelfall“, wie er in anderem Zusammenhang, Mordkriminalität, sonst so gerne in den Medien beschworen wird. Carolin Kebekus führte im „Mars-Lied“ mit Luisa Neubauer am Klavier sogar den Tornado in tschechischen Dörfern auf den Klimawandel zurück.

Die Talsperre läuft über! … aber nicht im WDR
Beim Thema Panikmachen mit Klima/Atom/Waldsterben/Ozonloch etc. sind ARD und ZDF immer ganz vorne mit dabei. Nur wenn es um die tägliche, für die Infrastruktur durchaus wichtige Lokalberichterstattung geht, versagen die Sender mittlerweile häufig. So meldete der WDR im TV und Radio in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bis um zehn zwar den Starkregen, aber danach gab es nur noch dünne Textzeilen auf der Netzseite und bei Twitter. Die bürokratische Redaktion war wohl schon zu Hause. Anders die private Konkurrenz von Radio Wuppertal, die alle 15 min. Warnungen sendeten, da die nahe Bevertalsperre überzulaufen drohte, und die Wassermassen dann Uferanwohnern gefährlich werden können. Beziehungsweise wurden – es gibt schon 19 Tote.
Thomas Lückerath von dwdl.de in Köln kommentiert:
Wundern tut es den geneigten kritischen Leser längst nicht mehr, da die ARD und das ZDF heute mehr eine gigantische GEZ-Inkassobehörde mit angeschlossenen Sendeanstalten sind, die vorzugsweise die Narrative von Interessengruppen verbreiten, aber keine Lust mehr auf Arbeit haben. Das Phänomen ist dabei schon erstaunlich alt: Am 11.9.2001 tröteten in der ARD zur besten Sendezeit die Elefanten in einer Tierdoku-Konserve, während RTL gewaltig Renommee gewann mit seiner fast durchgehenden Berichterstattung zu den brennenden Trümmern in New York-Stadt. Und als 2016 in der Türkei ein Putschversuch gegen Erdogan stattfand, sendeten die GEZ-Sender wieder nicht oder zu spät, weil die Revoluzzer den Fehler machten, abends nach Dienstschluß zu putschen.
Flutkatastrophen sind normal
Sind Überflutungen auch ohne industrielles CO2 in der Luft möglich? Eine rhetorische Frage – an sehr alten Gebäuden in Nähe zu den Ufern von Elbe, Rhein, Mosel, Saale usw. kann man ab und an Marken mit den Wasserständen überlaufender Flüsse sehen. Nichts Neues unter der Sonne also – sogar Wikipedia listet extreme Überschwemmungen auf: das Magdalenenhochwasser von 1342 zum Beispiel. Das andere Doppeldenk-Argument, die „Dürre“, ist ebenfalls historisch nichts Ungewöhnliches (1540).
Betonierte LandschaftenSchlechte harte Böden durch MonokulturBegradigte und einbetonierte Bäche und FlüsseMachen aus jedem Starkregen eine Katastrophe.

Prüffall Karlsruhe: Wie unabhängig ist Deutschlands oberstes Gericht?
Es war einmal die angesehenste Instanz im deutschen Staate: das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Doch immer mehr fragwürdige Urteile lassen das Ansehen des obersten deutschen Gerichts bröckeln. Hinzu kommen merkwürdige Seilschaften, die den Verdacht der Befangenheit wecken.
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