Kategorie: Nachrichten
Wissenschaftler in Aufruhr über Studie, die behauptet, dass Corona-Impfstoffe Menschen töten
Mehrere renommierte Virologen sind als Redakteure der Zeitschrift Vaccines zurückgetreten, aus Protest gegen einen begutachteten Artikel, der zeigt, dass Corona-Impfstoffe Menschen töten. Mindestens sechs Wissenschaftler sind zurückgetreten, schreibt die Zeitschrift Science.
Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass Todesfälle nach Impfungen durch die Impfung verursacht werden. Es dauerte daher nicht lange, bis die Studie zurückgezogen wurde. Schließlich sind Impfstoffe heilig. Mittlerweile wurde die Studie fast 450’000 Mal gelesen.
Die Studie wurde von dem Physiker Rainer Klement vom Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt, dem Datenforscher Wouter Aukema aus Hoenderloo und dem klinischen Psychologen und Historiker Harald Walach durchgeführt.
Die Studie „ist sehr wichtig und muss dringend veröffentlicht werden“.
Eine der Gutachterinnen, die Chemikerin Anne Ulrich, sagte, an der Studie gebe es nichts zu kritisieren. Ein anderer sagte, die Studie „ist sehr wichtig und sollte dringend veröffentlicht werden.
Die Forscher verwendeten Daten aus einer Studie mit 1,2 Millionen Israelis, von denen die Hälfte den Pfizer-Impfstoff erhielt und die andere Hälfte nicht. Sie schätzten, dass 16’000 Menschen geimpft werden müssten, um einen Covid-Todesfall zu verhindern.
Sie berechneten die Anzahl der Impftodesfälle anhand von Daten über die Anzahl der in den Niederlanden verabreichten Impfstoffdosen und Daten über unerwünschte Reaktionen aus dem Lareb.
Die Forscher kamen auf 16 schwere Nebenwirkungen pro 100’000 Impfungen und die Zahl der tödlichen Nebenwirkungen liegt bei 4,11/100.000 Impfungen. „Für drei durch Impfung verhinderte Todesfälle müssen wir annehmen, dass zwei durch die Impfung verursacht werden.“
Autoren unterstützen weiterhin die Studie
Am 25. Juni, dem Tag nach der Veröffentlichung der Studie, schlug Lareb sofort Alarm. Der Leiter der Abteilung Wissenschaft und Forschung, Eugene van Puijenbroek, beschwerte sich über die Studie und verlangte, dass sie geändert oder zurückgezogen wird. Die Tatsache, dass ein Todesfall nach einer Impfung auftritt, bedeute nicht zwangsläufig, dass er durch die Impfung verursacht wurde, behauptete er.
Der leitende Forscher Walach steht weiterhin hinter der Studie. Aukema sagte, er freue sich über die Kontroverse, weil sie bedeute, dass die Sicherheit des Corona-Impfstoffs eine Menge Aufmerksamkeit erhalte. „Darüber bin ich froh“, sagte er.
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Die Zulassungsbehörden haben keinen blassen Schimmer
Die Impfstoffe gegen Covid-19 erhitzen weiterhin die Gemüter. Während vielerorts bereits über die Ausweitung der Impfung auf Kinder und Jugendliche nachgedacht wird, mehren sich die Stimmen derer, die nicht ins Raster der klassischen Schwarz/Weiß-Kategorisierung „Impfgegner“ passen. Eine diese Stimmen, vielleicht die mit dem meisten Gewicht, ist die Stimme von Dr. Robert Malone. Nicht nur hat sich Dr. Malone selbst bereits impfen lassen, er ist auch der Erfinder der technologischen Plattform von mRNA-Impfungen. Und er geht hart mit den Zulassungsbehörden ins Gericht, denen er krasses Pflichtversäumnis vorwirft, zuletzt im Interview mit unserem amerikanischen Kollegen und Koorperationspartner Dan Horowitz. Wir dokumentieren den Wortlaut des ersten und wichtigen Teils eines längeren Interviews von Dan Horowitz mit Dr. Robert Malone als schriftliches Wortlautinterview und als Voice-Over-Podcast in deutscher Sprache.
Dan Horowitz: Was ist die Wahrheit hinter der Entwicklung und Erforschung dieses Impfstoffs? Die Versuche mit Tieren und dann Menschen, der Verzicht auf Sicherheitsstudien. Wie kann das sein? Heute bei uns, um dies und mehr zu besprechen, die Entwicklung der mRNA-Technologie, wie sie sich auf die Impfstoffe auswirkt, die Bedenken über das Spike-Protein, die Wirksamkeit der experimentellen Impfstoffe sowie die wachsenden Bedenken, ist niemand anderer als Dr. Robert Malone. Er ist ein international anerkannter Wissenschaftler mit Spezialisierung auf Virologie, Immunologie, Molekularbiologie. Er hat an der Northwest University und der Harvard University Medizin studiert. Pathologie an der UC Davis. Er wird wirklich in vielen, vielen Publikationen quer durch die medizinische akademische Literatur zitiert, aber am wichtigsten ist, dass er der Erfinder der mRNA-Impfstoffe ist. Während seiner Zeit am Salk Institute im Jahr 1988 war er sehr maßgeblich an der Patentierung dieser Technologie beteiligt. (…) Wer könnte besser erklären, wie das funktioniert, als Dr. Malone.
Doktor, vielen Dank, dass Sie heute bei uns sind.
Interview in deutscher Voice-Over-Synchronisation:
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Biden Administration: „Es ist absolut auch Sache der Regierung“ zu wissen, wer geimpft worden ist und wer nicht
Xavier Becerra Sekretär von der US-Gesundheitsbehörde zog die Augenbrauen hoch, nachdem er erklärt hatte, dass es „auch absolut eine Sache der Regierung“ ist um zu wissen, ob die Bürger gegen Covid-19 geimpft worden sind oder nicht.
Becerra, der bei der Impfkampagne des Landes mitwirkt, wurde am Donnerstag auf CNN gefragt, ob er die kürzlich angekündigte „Tür-zu-Tür“-Strategie von Präsident Joe Biden verteidigen wolle, mit der die Menschen überzeugt werden sollen, sich impfen zu lassen.
Zahlreiche republikanische Gesetzgeber und Experten haben die aggressive Impfkampagne des Weißen Hauses kritisiert – das 160 Millionen Amerikaner in den kommenden Tagen mindestens eine Impfdosis erhalten sollen – und sagten, die Entscheidung, sich impfen zu lassen oder nicht, hänge von der Entscheidungsfreiheit ab.
Becerras jüngster Kommentar ließ bei diesen Kritikern die Alarmglocken schrillen, als er Bidens „Tür-zu-Tür“-Strategie erweiterte, indem er sagte, dass es „absolut“ Sache der Regierung sei, zu wissen, ob Individuen geimpft worden seien, angesichts des Geldes, das die Regierung für die Bemühungen während der Pandemie ausgegeben habe.
„Vielleicht sollten wir darauf hinweisen, dass die Bundesregierung Billionen von Dollar ausgeben musste, um die Amerikaner während dieser Pandemie am Leben zu erhalten und Menschen daran hindern, sich mit Covid zu infizieren und zur Wiedereröffnung der Wirtschaft beizutragen“, sagte Becerra.
Er fügte dann noch hinzu, dass „Klopfen an einer Tür nicht gegen das Gesetz verstoße“ und „es ist auch unsere Sache“, um sicherzustellen, dass die Amerikaner sich wohlfühlen und sich durch die Impfung frei bewegen können.
HHS’ @XavierBecerra on Biden’s controversial door-to-door vaccination program: “The federal government has spent trillions of dollars to keep Americans alive during this pandemic. So it is absolutely the government’s business” to know if you’ve been vaccinated. pic.twitter.com/PiYp0Peogd
— Tom Elliott (@tomselliott) July 8, 2021
Becerra sagte, es gebe keine unmittelbaren Pläne für die Bundesregierung, einzugreifen und spezifischere Anweisungen an ungeimpften Personen zu geben, die an großen Veranstaltungen teilnehmen oder ohne Gesichtsmaske Geschäfte betreten, und argumentierte, dass die Regierung von Biden derzeit lokale Beamte in der Verantwortung lassen möchte.
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AfD-Klage gegen Merkel: Beeinflussung beim Kanzlerabendessen mit Verfassungsrichtern?
(Michael van Laack) Wir erinnern uns: Nachdem der FDP-Abgeordnete Kemmerich in geheimer Wahl zum Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt worden war, beschlossen die Antifa, die SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die Linkspartei gemeinsam mit der Kanzlerin, dass Wahlen nur dann demokratisch legitimiert sind, wenn das richtige Ergebnis dabei herauskommt. Da Merkel zu einem Besuch in Südafrika […]
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Urlaub im Arsch: Bund will ganz Spanien als Risikogebiet einstufen

Berlin – Mitten in der Urlaubssaison will die Bundesregierung wohl ganz Spanien als „#Risikogebiet“ und Zypern sogar als „#Hochinzidenzgebiet“ einstufen. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) unter Berufung auf Regierungskreise. Für #Zypern würde die Verschärfung bedeuten, dass Touristen nach einer Rückkehr in eine zehntägige Quarantäne gehen müssen, die sie erst nach fünf Tagen mit einem negativen Corona-Test vorzeitig beenden können.
Bisher führte die Bundesregierung in Spanien nur einzelne Städte und Regionen als Risikogebiete an, darunter Andalusien und das Baskenland. In Irland werden die Regionen Midlands und Midwest neu als Risikogebiete ausgewiesen. Die vom Gesundheitsministerium vorgeschlagenen Verschärfungen sollen am Freitag offiziell bekannt gegeben werden.
Andere Länder werden garantiert folgen, schließlich reicht es ja, wenn sich die deutschen Bürger für ein paar Tage im Ausland erholen. Die Sommerferien sind eh viel zu lang. (Mit Material von dts)
Intensivmediziner: Maskenpflicht bis Durchimpfung von 85 Prozent – also für immer

Berlin – Es ist so, wie es die so genannten „Verschwörungstheoretiker“ es vorausgesagt haben: Die #Maskenpflicht werden wir nicht mehr los, denn ohne Zwang wird es nie gelingen, wirklich fast alle Bürger durchzukämpfen. Dazu gibt es noch viel zu viele, die dem #Experiment an lebenden Körpern skeptisch und kritisch gegenüber stehen:
Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Gernot Marx, fordert angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante die Beibehaltung der Maskenpflicht. „Solange eine Impfquote von 85 Prozent unter den Erwachsenen nicht erreicht ist, sollten wir auf weitere Lockerungen verzichten und an der Maskenpflicht festhalten“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben). „Andernfalls besteht die Gefahr, dass wir im Herbst in eine vierte Welle kommen“, warnte der Mediziner.
Erst mit einer Impfquote von 85 Prozent bei den über 18-Jährigen werde man die Pandemie für beendet erklären können, sagte Marx. „Bis dahin müssen wir weiterhin viel testen, wir müssen die Infektionsketten nachverfolgen und Hygieneregeln einhalten. Dazu gehört mindestens das Tragen von OP-Masken in allen Innenräumen“, sagte er.
„Darauf können und dürfen wir nicht verzichten“, so der Mediziner. Auch Kinder und Jugendliche sollten in den Innenräumen der Schulen weiterhin mindestens eine OP-Maske tragen, forderte Marx. Sollten die Infektionszahlen steigen, müsse man rechtzeitig wieder „intensivere Maßnahmen zur Kontaktvermeidung“ einleiten, um eine vierte Welle zu verhindern oder zumindest abzuflachen.
Dann käme zum Beispiel wieder die Pflicht zur FFP2-Maske infrage. „Insbesondere in der Altersgruppe der 30- bis 60-Jährigen, in der das höchste Risiko für lebensbedrohliche Verläufe besteht, sind Millionen Menschen noch gar nicht oder nicht vollständig geimpft“, argumentierte der Mediziner. Sie seien extrem gefährdet, sich mit der Delta-Variante zu infizieren.
„Wenn es wieder mehr Infektionen gibt, werden auch mehr Patientinnen und Patienten auf die Intensivstationen kommen und es werden wieder mehr Menschen sterben“, sagte er. Daher müsse weiterhin alles getan werden, um Ansteckungen zu verhindern. Trotz des Impffortschritts bleibt es dabei, dass Covid-19 eine hochgefährliche Erkrankung sei, die in vielen Fällen zum Tode führe. Auch ohne akute Erkrankung könnten schwere Long-Covid-Syndrome auftreten, auch bei Kindern. „Wir haben die Pandemie noch nicht besiegt. Wir dürfen nicht leichtsinnig werden, sondern müssen vorsichtig sein und vernünftig bleiben“, sagte der DIVI-Präsident.
Was für ein durchschaubares Gerede. Vorher waren es die Alten und Kranken, die ein hohes Risiko für lebensgefährliche Verläufe trugen. Jetzt sind es die 30 – bis 60-Jährigen. Zahlen und Daten liefert dieser „Mediziner“ natürlich nicht.
Nur mal so: Die Inzidenz liegt in Deutschland trotz dramatischer Zunahme der Delta-Variante weiterhin unter 10. Zur Zeit liegen gerade mal noch 484 Menschen auf den Intensivstationen, angeblich wegen einer Corona-Erkrankung. Und die neueste Zahlen-Meldung des RKI klingt auch nicht gerade dramatisch:
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen vorläufig 949 so genannte Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 46 Prozent oder 300 „Fälle“ mehr als am Freitagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg laut RKI-Angaben von gestern 5,2 auf heute 5,5 neue „Fälle“ je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.
Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 10.000 positiv Getesteten aus, das sind etwa 1.900 weniger als vor einer Woche. Das sind 0,01 Prozent der Bevölkerung. Lauterbach, übernehmen Sie!
(Mit Material von dts)
Big Tech – Khan gegen Goliath
Sie gilt als brilliante Juristin und Kritikerin großer Tech-Konzerne. Seit kurzem ist sie die jüngste Chefin in der Geschichte der US-Wettbewerbsbehörde FTC. Lina Khan im netzpolitischen Porträt.
Lina Khan gilt als juristisches Wunderkind: Die 32-jährige Amerikanerin stößt mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten einen Wandel im Wettbewerbsrecht an – und sorgt damit für Schrecken bei den großen Tech-Konzernen. Kürzlich ernennt sie US-Präsident Joe Biden zur Vorsitzenden der U.S. Federal Trade Commission (FTC). Damit ist Khan die jüngste Chefin in der Geschichte der Kartellbehörde und zugleich eine, deren zielstrebiger Wille dem Kampf gegen Monopole neue Energie verleihen soll.
Wettbewerbsfeindliche Praktiken großer Technologiekonzerne rücken immer stärker in den Fokus der politischen Aufmerksamkeit. Erst im Vorjahr veröffentlichte der Unterausschuss für Wettbewerb
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NSO-Trojaner sorgen weltweit für „Staatsterror“
Journalisten und Politiker sind mit dem NSO-Trojaner ausspioniert worden. Nun gibt es erstmals eine Übersicht und Analyse zum Vorgehen weltweit.
Gemeinsam mit der Menschenrechtsorganisation Amnesty International und dem Citizen Lab der Universität Toronto hat die Initiative Forensic Architecture das Vorgehen und den Ablauf bei Hacks mit dem Trojaner der israelischen NSO Group untersucht. Die Analyse liefert damit erstmals einen detaillierten Blick in die Nutzung der Trojaner, die Staaten zugeschrieben werden, um damit gegen oppositionelle Politiker, Journalisten oder andere vorzugehen.
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Zwei Arten der Außenpolitik
von Thierry Meyssan
Die Außenpolitik zielt darauf ab, Konflikte mit den Nachbarn zu verhindern und friedliche Beziehungen untereinander auszubauen. Die Westmächte haben dieses Ziel jedoch aufgegeben, um ihre kollektiven Interessen auf Kosten anderer Akteure zu fördern.
Jedes Jahrhundert der internationalen Beziehungen ist von den Initiativen einiger außergewöhnlichen Männer geprägt. Die Art und Weise, wie sie die Außenbeziehungen ihres Landes betrachten, beruht auf gemeinsamen Grundsätzen.
Nehmen wir als jüngste Beispiele die Fälle des Inders Jawaharlal Nehru, des Ägypters Gamal Abdel Nasser, des Indonesier Sukarno, des Chinesen Zhou En Lai, des Franzosen Charles De Gaulle, des Venezolaners Hugo Chávez und heute des Russen Wladimir Putin oder des Syrers Baschar al-Assad.
Identität oder Geopolitik
In erster Linie haben diese Männer versucht, ihr Land zu entwickeln. Sie haben ihre Außenpolitik nicht auf eine geopolitische Strategie, sondern auf die Identität ihres Landes gestützt. Im Gegenteil, der heutige Westen betrachtet die internationalen Beziehungen als Schachbrett, auf dem man eine Weltordnung durch eine
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Die Wasserbüffel vom Ökopark Sándorfalvi
Zweiundzwanzig Wasserbüffel kamen Ende letzter Woche im Ökopark Sándorfalvi an, aber jetzt sind es bereits 23, da ein Kalb geboren wurde. Die Vierbeiner, die man ganz aus der Nähe beobachten kann, haben mit großem Elan mit der Wiederherstellung des Gebietes begonnen: In nur wenigen Tagen haben sie eine riesige Fläche mit meterhohem Schilf gerodet, schreibt das Nachrichtenportal des ungarischen Komitats Csongrád-Csanád, Délmagyar.hu.
Wie wir bereits berichteten, wurde in Sándorfalva, neben dem Erholungszentrum Nádastó, ein Ökopark angelegt. Und jetzt kann man von der Uferpromenade über das Schilf mehr als nur die Pflanzen sehen, denn die Wasserbüffel sind angekommen und haben seit ihrem Einzug am vergangenen Freitag ihre Umgebung deutlich verändert. Seit wenigen Tagen zertrampeln und beweiden sie eine riesige, mehrere Meter hohe Schilffläche und erledigen damit den Job, für den sie „angestellt“ wurden.
Die Aufgabe der Riesentiere ist es, das Gebiet vom Schilf zurückzuerobern, damit die Wasservögel zurückkehren können,
Deshalb muss das Wasser aus den Schilfgürteln zurückgewonnen werden, damit die Wildtiere zum Wasserloch zurückkehren und von der Uferpromenade und dem Aussichtspunkt am Ende der Promenade beobachtet werden können.
Foto: János Török/Délmagyar.hu
Die Libellen zum Beispiel fliegen wie winzige Drohnen zwischen den Besuchern. Es gibt auch Schildkröten und natürlich Wasserbüffel, die man, wenn sie nicht gerade im Schilf grasen, aus nächster Nähe beim Suhlen im Feuchtgebiet beobachten kann.
Gábor Makra, Geschäftsführer der Kommunalen Non-Profit Vermögensverwaltung Sándorfalva GmbH, betonte, dass sich der Büffel in einem vom Erholungspark getrennten Wassereinzugsgebiet befindet und es keine Verbindung zwischen den beiden gibt. Die beiden Gebiete sind durch zwei Deiche und einen Kanal getrennt, wobei letzterer nicht mit dem Büffelteich verbunden ist. Menschen, die hier zu Besuch kommen, und die Büffel schwimmen also „getrennt“.
Foto: János Török/Délmagyar.hu
Prof. Patrick Deneen: „Der Liberalismus ist nicht nachhaltig, weil er sich selbst die Wurzeln abschneidet“
Das Ziel der heutigen LGBT-Ideologie ist die Liquidierung der heterosexuellen Norm
Von Imre Csekő
Die Sensibilisierung von Kindern im Bereich der Sexualität ist ein echter Grund zur Sorge – so Patrick Deneen gegenüber der ungarischen konservativen Tageszeitung Magyar Nemzet, für den die liberale Elite an der Spitze der Institutionen, die die westliche Welt regieren, alle, die an Traditionen festhalten, als Feinde behandelt. Der Professor der University of Notre Dame (Indiana, USA), der auf Einladung des Mathias Corvinus Collegiums nach Ungarn gekommen ist, macht deutlich, dass Konservative Mut, Weisheit und Besonnenheit brauchen und das Gemeinwohl zum Maßstab machen müssen.
– In einem Ihrer Artikel schreiben Sie, dass der Liberalismus nicht nachhaltig ist. Was ist die Grundlage für dieses Urteil?
– Der Liberalismus ist in der Lage zu gedeihen, wenn er nicht chemisch rein ist, sondern mit nicht-liberalen Elementen vermischt wird. Denn in Wirklichkeit gehören zu den Traditionen, auf denen der Liberalismus aufgebaut ist, die Familie, enge Gemeinschaften, die Religion und die Nation. Das sind die Voraussetzungen des Liberalismus und die eigentlichen Quellen des menschlichen Zusammenlebens. Der Liberalismus schwächt all diese Quellen, als Institutionen, die unsere Freiheit einschränken. Was den Liberalismus also nicht nachhaltig macht, ist, dass er seine eigenen Wurzeln abschneidet, die er bräuchte, um sich zu verewigen.
– Können wir angesichts der anhaltenden Unruhen in Amerika sagen, dass wir den Moment erleben, in dem der Liberalismus zeigt, dass er nicht nachhaltig ist?
– Ja. Aber das hat sich mit der Wahl von Donald Trump, dem Brexit und dem Aufstieg des Populismus in ganz Europa bereits angedeutet. Das ist es auch, was wir im Fall der Gegenreaktion der EU gegen Ungarn und Polen sehen. In der liberalen Ideologie gibt es ein sehr starkes Sendungsbewusstsein, einen Wunsch, die Gesellschaft ausschließlich um die Idee herum zu reorganisieren, dass unsere Traditionen zufällige Zeichen sind, die die soziale Evolution überwinden muss. Die Spaltung, die wir erleben, ist der Tatsache geschuldet, dass die liberale Elite an der Spitze der Institutionen, die die westliche Welt regieren, alle, die an den Traditionen festhalten, als Feinde behandelt.
– Wie ist Ihrer Meinung nach der Zustand der amerikanischen Demokratie heute?
– Es ist in keinem guten Zustand, denn es ist schwer zu erkennen, wie der oben erwähnte soziale Abgrund überbrückt werden kann. Damit Politik funktioniert, darf es keine Spaltung von solchem Ausmaß geben, dass sie jenseits der Reichweite eines möglichen Kompromisses unter Menschen guten Willens liegt – unter denen, die erkennen, dass ihre Gegner keine Feinde sind, sondern anders denkende Mitbürger. Im heutigen Amerika sehen beide Seiten die andere Seite als den Feind. Seit den Ereignissen vom 6. Januar auf dem Capitol Hill ermitteln die staatlichen Sicherheitsbehörden gegen einzelne Bürger wegen ihrer politischen Ansichten. In meinem Leben ist das, soweit ich mich erinnern kann, noch nie passiert. Es ist ein Phänomen, das an die Sowjetunion erinnert. Einige Bürger werden aufgrund ihrer politischen Ansichten als Terroristen, als den inneren Feind angesehen. Es herrscht heute eine wirklich schlechte Stimmung in meinem Land, und leider sehe ich keine Bereitschaft, dem ein Ende zu setzen. Joe Biden mag davon reden, das Land zu vereinen, aber seine Administration spiegelt keine solche Absicht wider.
– Donald Trump wurde aus mehreren sozialen Netzwerken verbannt, weil er behauptete, es habe Wahlbetrug gegeben, und sich weigerte, seine Niederlage einzugestehen. Halten Sie es für denkbar, dass die Wahl mit Unregelmäßigkeiten behaftet war?
– Was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass diejenigen, die die Institutionen leiten, deren Aufgabe es wäre, möglichen Wahlbetrug zu untersuchen, ein außerordentliches Desinteresse an diesen letzten Präsidentschaftswahlen gezeigt haben. Ich kann nicht wissen, ob es einen Betrug gab oder nicht, aber sicher ist, dass die Presse und die verschiedenen Kontrollorgane praktisch nichts unternommen haben, um dies zu überprüfen, weil es nicht in ihrem Interesse lag, da ihre Unterstützung für die Kandidatur von Joe Biden offensichtlich war. Es sollte auch beachtet werden, dass dieselben Leute, die die Infragestellung der Fairness der Wahlen 2020 verurteilen, dieselben sind, die 2016 unerbittlich behaupteten, die Wahlen seien durch russische Einmischung manipuliert worden. Damals wurden im Kongress parlamentarische Untersuchungen eingeleitet, es gab Rufe nach dem Eingreifen der Geheimdienste, und es wurden erhebliche – wenn auch letztlich vergebliche – Anstrengungen unternommen, die Unregelmäßigkeit der Wahl zu beweisen. Ich erwähne all dies, um zu zeigen, wie sich die Parteien im Moment als Feinde gegenüberstehen, unfähig zum Kompromiss geworden sind und stark dazu neigen, die Legitimität eines jeden Sieges des gegnerischen Lagers in Frage zu stellen. Es handelt sich also um ein systemisches Problem, das beide großen Parteien betrifft.
– Es scheint, dass wir in Ungarn aufgrund der kommunistischen Klammer um Jahrzehnte hinter Amerika zurückgeblieben sind, was den sozialen Fortschritt betrifft. Können wir uns vorstellen, dass wir dank dem nun an der Reihe wären? Dass wir Ihnen jetzt vielleicht etwas beibringen können?
– Es kann sein, dass eine Krankheit bereits an unserem Körper nagt und unsere Gesundheit zerstört, aber der Arzt hat sie noch nicht diagnostizieren können. Vielleicht war es im Jahr 2016 – zu einem Zeitpunkt, als die Krankheit bereits im fortgeschrittenen Stadium war –, dass deutlich wurde, dass sich unsere Gesellschaft radikal verändert hat. Um eine Zeit zu finden, in der das soziale Denken in unserem Land auf dem gleichen Niveau war, wie es heute in Ungarn ist, müssen wir weit zurückgehen, vielleicht bis in die 1950er Jahre. Damals gab es noch eine deutliche Mehrheit der Bürger, die der Nation, der traditionellen Familie oder auch der Religion gegenüber positiv eingestellt waren. Heute blicken wir auf diese Zeit als ein goldenes Zeitalter zurück. Die Arbeiterklasse war sehr stark, Vollbeschäftigung war praktisch garantiert, und der Wohlfahrtsstaat hatte ein Sicherheitsnetz um die Arbeiter herum geschaffen, wie sie es nie zuvor gekannt hatten. Wenn wir heute auf Ungarn schauen, stellen wir fest, dass diese Elemente die Bedingungen für die Wiederherstellung des nationalen Zusammenhalts sind. Heute gibt es bei uns eher eine sich vertiefende soziale Kluft, die die Gewinner und Verlierer der Globalisierung trennt, und die Wunden werden immer größer. Ich hoffe, dass die osteuropäischen Gesellschaften das alles nicht durchmachen müssen.
– Wie würden Sie das Phänomen beschreiben, das im Westen als „Cancel Culture“ bekannt ist?
– Es ist sehr ähnlich zu dem, was wir früher in der Sowjetunion gesehen haben, nur dass die Menschen noch nicht für ihre Meinung eingesperrt werden. Aber beachten Sie, dass ich für meinen Teil sehr besorgt bin, dass es dazu kommen wird. Diejenigen, die die Institutionen leiten, die das gesellschaftliche Leben lenken – und die wirtschaftliche, kulturelle und politische Macht repräsentieren – finden die kleinste Abweichung von der liberalen Ideologie unerträglich. Wenn es jemand wagt, zum Beispiel die sexuelle Revolution zu kritisieren und der – bis vor kurzem noch als respektabel geltenden und von einer großen Mehrheit geteilten – Idee zuzustimmen, dass die traditionelle Familie die gesellschaftliche Norm darstellen sollte, greifen die selbsternannten Hüter der gesellschaftlichen Ordnung diesen Straftäter in den sozialen Netzwerken an. Auf dem Arbeitsmarkt hat dieses Phänomen jedoch bereits eine institutionelle Übersetzung. Es kann passieren, dass ein Mitarbeiter für Meinungen, die der liberalen Doxa widersprechen, seinen Job verliert und seine Karriere ruiniert wird.
– Die sogenannte „kritische Rassentheorie“ ist auf dem Vormarsch: Was denken Sie?
– Bis vor kurzem waren in Amerika alle mit der traditionellen amerikanischen Idee einverstanden, dass Gott uns alle gleich geschaffen hat, wie es in unserer Unabhängigkeitserklärung heißt. Daher sollte die Schaffung von Bedingungen für einen fairen Wettbewerb, ohne Diskriminierung aufgrund von Rasse oder Geschlecht, zu einer gerechteren Gesellschaft führen. Es ist diese Tradition, die zur kritischen Rassentheorie verkommen ist, die viele marxistische Elemente aufweist, insofern sie die Gesellschaft auf der Grundlage bestimmter Unterscheidungsmerkmale in Unterdrücker und Unterdrückte unterteilt. In der Vergangenheit wurde dieser Antagonismus auf der Basis von Klassengegensätzen geschaffen – heute ist es die Hautfarbe, die als Kriterium herangezogen wird. Wenn Sie weiße Haut haben, dann gehören Sie zur Klasse der Bösen; wenn nicht, dann zur Klasse der Tugendhaften. Da die Menschen ausschließlich nach äußeren Merkmalen beurteilt werden, haben sich viele zu Recht gefragt, ob es sich dabei nicht eigentlich um eine rassistische Theorie handelt, die einen Teil der Bevölkerung als inhärent böse abstempelt und ihren Anhängern die Aufgabe überträgt, die Gesellschaft so umzugestalten, dass sie von der als tugendhaft dargestellten Gruppe regiert wird und diese in der Lage ist, die als böse Dargestellten umzuerziehen.
– Da es sich um eine rassistisch begründete Theorie handelt, wäre eine Parallele zum Nationalsozialismus nicht ebenso möglich?
– In der kritischen Theorie der Rasse finden wir die Kategorien von rein und unrein. Es ist ein manichäischer Ansatz, nach dem die Welt von ihren unreinen Elementen gereinigt werden muss, um den paradiesischen Zustand zu erreichen. Dies ist die gemeinsame Grundlage aller unheilvollen und unmenschlichen Ideologien. In der Vergangenheit hat das Christentum durch die Behauptung, dass wir alle – unabhängig von Hautfarbe und sozialer Schicht – Sünder sind und dazu verdammt sind, um Erlösung zu betteln, verhindert, dass Politiker sich über die Folgen der Erbsünde erhaben glaubten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass diese neue Ideologie heute, in unserem nachchristlichen Zeitalter, auf dem Vormarsch ist.
– In Ungarn ist in diesen Tagen die Frage der Sexualerziehung für Kinder zu einer sehr hitzigen politischen Debatte geworden. Stellt die „Sensibilisierung“ von Kindern Ihrer Meinung nach eine wirkliche Gefahr dar?
– Leider ist die Sorge berechtigt. In Amerika hat sich die sexuelle Revolution mit Rassenfragen vermischt. Die Homosexuellenbewegung gewann Einfluss, indem sie die Bürgerrechtsbewegung huckepack nahm. Aber ich denke, es gibt einen großen Unterschied zwischen der Nichtbeurteilung einer Person nach ihrer Hautfarbe und einer ideologisch begründeten Herangehensweise an Sexualität und alles, was damit einhergeht. Das sind zwei sehr unterschiedliche Dinge. In dem Moment, in dem die Leute begannen, das LGBT-Phänomen in Bezug auf die Rassenfrage zu sehen, haben wir die Schlacht verloren. Ich denke, dass einige unserer grundlegendsten Gegebenheiten einen legitimen Platz in der politischen Ordnung haben, während andere Aspekte unserer Identität nicht der Anerkennung und Förderung durch den Staat bedürfen. Es ist sehr besorgniserregend, dass sich dieses Thema zu einem internationalen ideologischen Kreuzzug entwickelt hat, der über die westliche Welt hinwegfegt. Die Pride-Flagge ist zu einem Symbol für Reinheit und Tugend geworden. Es geht nicht mehr um Toleranz, sondern um Akzeptanz und sogar Anerkennung – Begriffe, die viel mehr bedeuten als Toleranz (die ich auch unterstütze), deren Prinzip darin besteht, dass Menschen ihr Leben so leben können sollten, wie sie wollen, frei von Verfolgung. Heute geht es allerdings um die Abschaffung der heterosexuellen Norm – etwas, das eine Bedrohung für die Zivilisation darstellt und daher inakzeptabel ist.
– Im Westen scheint es, dass die Konservativen seit Jahrzehnten auf dem Rückzug seien. Was könnte die Alternative zu dieser immer vollständigeren Kapitulation sein?
– Ein Teil des Problems ist die Art und Weise, wie Konservative sich selbst definieren, insofern als sie sich traditionell das Ziel gesetzt haben, die liberalen Veränderungen, die zu ihrer Zeit stattfanden, zu blockieren. Das ist es, was das Wort „konservativ“ selbst suggeriert: dass man etwas zu bewahren sucht, von dem man vielleicht nicht einmal sicher ist, dass man es genau definieren kann. Vielleicht brauchen wir ein besseres Verständnis für das öffentliche Interesse. Man könnte dies als „Gemeinwohl-Konservatismus“ bezeichnen, um deutlicher zu machen, was es ist, das wir zu schützen versuchen. Aber heute sind wir so weit davon entfernt, dass ein wahrer Konservativer einfach wie ein Revolutionär aussehen würde, der versucht, das bestehende System zu unterwandern. Wir müssen uns damit abfinden, dass die ruhige und zurückhaltende Herangehensweise an das Problem, die sich radikalen Veränderungen gegenüber als fremd erklärt, sicherlich ein Ausdruck des Tugendinstinkts ist, aber sie funktioniert nur in einer gesunden Gesellschaft, einer Gesellschaft, die im Besitz von bewahrenswerten Tugenden ist. Der Begriff „Konservatismus“ ist daher heute insofern irreführend, als unser Ziel jetzt eher eine radikale Transformation der westlichen Gesellschaften sein sollte.
– Mut sollte also die Kardinaltugend der Konservativen von heute sein?
– Sicherlich ist die Angst, zum Schweigen gebracht zu werden, in den Köpfen der westlichen Konservativen vorhanden, und das zu Recht, denn manchmal verliert man wirklich seinen Job und seine Existenzgrundlage. Aber neben Mut brauchen wir auch ein besseres Verständnis für die Situation, in der wir uns befinden. Was wir brauchen, ist eine Kombination aus den Tugenden Mut, Weisheit und Besonnenheit, um zu verstehen, wann und wie wir handeln sollen.
Quelle: Magyar Nemzet
Schweizer „reformieren“ die französische Sprache
Die französischsprachige Schweiz will die französische Sprache den Fähigkeiten ihrer Schüler und Neuankömmlinge anpassen, vor allem aber die französische Sprache den Anforderungen der politischen Korrektheit unterwerfen.
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Die Schweizer haben sich vorgenommen, „die französische Sprache zu rektifizieren“. Die Initiative wurde von der Interkantonalen Konferenz für das öffentliche Bildungswesen (CIIP) der Westschweiz ergriffen und wird ab 2023 in französischsprachigen Schulen in Kraft treten.
Eine ärgerliche Entscheidung
„Rektifizieren“ bedeutet nach der Definition des Dictionnaire de la langue française von É. Littré, „gerade machen“, „begradigen“, „korrigieren“. Was ist also falsch an Französisch, dass es einer solchen Behandlung unterzogen werden müsste? Ist es fehlerhaft? Ist das falsch? Das Verb, das die Schweizer gewählt haben, um ihren sprachlichen Kreuzzug zu definieren, ist, gelinde gesagt, seltsam; manche mögen es sogar beleidigend finden.
Neo-Französisch im Schweizer Stil ist vor allem ein Bekenntnis zur politischen Korrektheit
Was wollen die Schweizer? Wie fast alle anderen wollen sie ihren Schülern das Leben so leicht wie möglich machen – wobei sie sich das unglückliche Beispiel der Pädagogen ausländischer Bildungssysteme zu eigen machen und deren Ehrgeiz übernehmen, Generationen von Ungebildeten, ja Analphabeten zu produzieren. Anstrengung muss aus der Schule verbannt und das Lernen auf ein striktes Minimum reduziert werden, das wiederum von Jahr zu Jahr schrumpft
Eine Sprache zu vereinfachen bedeutet zunächst, sie zu verarmen, dann zu verdummen und schließlich das Denken derer auszutrocknen, die sie benutzen. Dies ist sicherlich ein Ziel, aber es ist kriminell. Sprache ist keine Peinlichkeit, die man aufhellen muss, um sie erträglich zu machen. Es an den Grad der Faulheit derjenigen anzupassen, die es lernen, ist die absurdeste Idee überhaupt. Sollen wir die Methode zur Berechnung der Festigkeit von Gebäuden oder Brücken vereinfachen, damit diese den Studenten zu Gefallen ist? Eine Sprache muss erobert werden; man muss sie lange belagern, um schließlich das Recht zu haben, ihre Mauern zu durchdringen und den Sieg zu genießen. Den Schülern die sorgfältig abgerundeten Ruinen der Zitadelle anzubieten, bedeutet, ihnen die schädliche Illusion zu geben, dass alles einfach ist und alles möglich ist.
Etymologie, die im Kopf weh tut, lebe wohl!
Die CIIP hat verordnet, dass bestimmte Vereinbarungsregeln geändert werden, dass Akzente und Bindestriche entfernt werden, dass die Schreibweise einer bestimmten Anzahl von Wörtern vereinfacht wird, weil „sie kaum noch erklärbar ist“. Die Etymologie liegt also jenseits des Verständnisses und der Assimilationsfähigkeit der Studenten.
Die „Reform“ macht jedoch nicht bei diesen Absurditäten halt. Wir verstehen aus dem CIIP-Text, dass die Schweiz zum Schimmer der Neuen Welt hindrängt. Der Schweizer Neo-Franzose ist vor allem ein Bekenntnis zur politischen Korrektheit. Nach der „Richtigstellung“, so wird uns gesagt, wird die Sprache inklusiver und weniger geschlechtsspezifisch sein. Sie sollte auch die Gleichberechtigung fördern – eine absurde Idee, denn es ist schwer vorstellbar, wie die Gleichberechtigung gefördert werden könnte und wie eine verstümmelte Sprache diese Rolle spielen könnte. Neutrale oder kollektive Formulierungen werden dringend empfohlen, um die Verwendung von Geschlechtern und insbesondere des Maskulinums zu vermeiden. „Die Lehrkräfte unserer Schulen sind aufgefordert, auf Formulierungen zu achten, die Gleichheit, Vielfalt und Zugänglichkeit von Texten für alle Schüler respektieren. “
Wenn das Wort „Vielfalt“ auftaucht, wissen wir, dass es ein Wunsch ist, nach unten zu nivellieren. Neuankömmlingen soll die Mühe erspart werden, eine Sprache zu lernen, für die sie keine Verwendung haben – wenn sie sie nicht sogar hassen – und die sie zumeist nur rudimentär und sporadisch verwenden werden. Vor allem aber – und das ist das Erstaunliche aus der scheinbar konservativen Schweiz – ist es notwendig, sich den Maßstäben des Gegendenkens, das die Welt heimsucht, anzupassen. Wird es bald eine Säuberung von Bibliotheken und die Entfernung von Statuen geben? Warum nicht? Man kann nie verhindern, dass ein Haus auseinanderfällt.
Quelle: Causeur

