Kategorie: Nachrichten
Der Pandemie-Putsch
off-guardian.org: Die Vereinten Nationen treiben eine globale Regierung „zur künftigen Pandemieabwehr“ voran.
Eine nächste Pandemie soll es nach Möglichkeit nicht geben, also muss man vorbeugen. Auch kann in einer global vernetzten Welt, in der sich auch Viren infolge des internationalen Flugverkehrs in Windeseile verbreiten, die Gesundheitsvorsorge nicht mehr nur national geregelt werden. Das sind Motive, die ehrenwert erscheinen — analog zum Pfadfindermotto „Be prepared“. Mit den neuen Plänen, die ein vermeintlich unabhängiges Gremium nun in einem Bericht dargelegt hat, würde sich jedoch für die Weltgesundheitspolitik eine Büchse der Pandora öffnen. Globale Überwachung, „finanzielle Unabhängigkeit“ und die Macht, über Nationalregierungen hinweg zu regieren, sind die Schlagworte der von der WHO empfohlenen „Reformen“. In der Praxis heißt das: weitaus mehr Geld und Macht für die WHO; weniger nationale Souveränität, so dass es für Einzelstaaten künftig noch schwerer wird, sich einer neu geschürten Pandemie-Hysterie zu entziehen; eine Welt, in der Gesundheitstotalitarismus bis ultimo als reale Möglichkeit präsent bleibt.
von Kit Knightly
Die Covid-19-„Pandemie“ hätte verhindert werden können, wenn die Vereinten Nationen (UN), und hier vor allem die Weltgesundheitsorganisation (WHO), über mehr globale Autorität verfügt hätten — so ein neuer Bericht der Vereinten Nationen.
Der mit „Covid-19: Lasst es die letzte Pandemie sein“ betitelte Bericht veröffentlicht Erkenntnisse des Independent Panel on Pandemic Preparedness and Response (IPPPR, Unabhängiges Gremium zu Vorsorge und Bewältigung einer Pandemie), das sich damit auseinandersetzt, wie die Welt in Zukunft Pandemien vermeiden kann.
Diesem „unabhängigen“ Gremium sitzen Helen Clark, ehemals Premierministerin Neuseelands, sowie die Ex-Präsidentin Liberias, Ellen Johnson Sirleaf, und andere politische Persönlichkeiten vor — unter anderen auch der renommierte Globalist David Miliband. Das Gremium wurde letzten Mai von Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, gegründet.
Wie ein Bericht „unabhängig“ genannt werden kann, der von der WHO in Auftrag gegeben wurde und mehr Geld und Macht für eben diese WHO fordert, entzieht sich meinem Verständnis.
Man kann sich auf der eigens für diesen Bericht geschaffenen Website über ihn informieren — warum allerdings ein einzelner Bericht der WHO eine eigene Website benötigt, entzieht sich ebenfalls meinem Verständnis.
Es gibt einiges an bürokratischem Doppelsprech in den 86 Seiten des Berichts zu entziffern; die wichtigsten Schlussfolgerungen sind jedoch folgende:
- Um auf globale Gesundheitsgefahren vorbereitet zu sein und reagieren zu können, soll mit einer Beförderung der Führung auf die höchsten Ebenen ein gerechtes, verantwortliches und multisektorielles Handeln sichergestellt werden.
- Bündelung und Stärkung der Unabhängigkeit, Autorität und Finanzierung der WHO.
- Um auf der nationalen, regionalen und globalen Ebene voll funktionsfähige Kapazitäten zu gewährleisten, soll schon jetzt in „preparedness“ (Bereitschaft, Vorsorge) investiert werden.
- Einrichtung eines neuen internationalen Systems der Überwachung, Bewertung und Alarmbereitschaft.
- Einrichtung einer vorverhandelten Plattform für Hilfsmittel und Versorgungsgüter.
- Errichtung einer neuen internationalen Finanzierung für globale öffentliche Güter der pandemischen „preparedness“ und Bewältigung.
- Einrichtung einer nationalen Koordination auf höchster Ebene vonseiten der Länder für die pandemische „preparedness and response“.
All dies kann im Großen und Ganzen mit „Gib der WHO — und ihren Spießgesellen — mehr Geld und mehr Macht“ zusammengefasst werden.
Jeder Abschnitt ihrer Empfehlungen enthält wiederum einige Unterpunkte, sodass wir nicht jeden einzelnen behandeln können. Es gibt jedoch einige Absätze, die jeden aufmerksamen Leser stutzig machen sollten:
„Errichtung eines neuen Überwachungssystems, das auf voller Transparenz aller Beteiligten gründet und hochmoderne digitale Instrumente einsetzt, um Informationszentr(al)en auf der ganzen Welt zu verbinden. Dies beinhaltet auch eine Überwachung der Gesundheit von Tier und Umwelt — und dies alles unter angemessener Beachtung der Rechte der Menschen“.
Was letztlich eine Legalisierung globaler Überwachungsprogramme in großem Maße bedeutet — natürlich mit „angemessener Beachtung der Rechte der Menschen“ —, und schämen Sie sich, wenn Sie anderes vermuten.
Und dann ist da noch:
„Zukünftige Ausrufungen einer Gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite (Public Health Emergency of International Concern, PHEIC)“ vonseiten des Generaldirektors der WHO sollten, wo berechtigt, auf dem Vorsorgeprinzip beruhen.
Womit dem Generaldirektor der WHO die Macht verliehen würde, eine globale „Pandemie“ zu verkünden — nicht, weil da tatsächlich eine Krankheit existiert, die die Menschen umbringt, sondern weil man annimmt, dass es eine solche geben könnte.
Im Wesentlichen läuft es darauf hinaus, dem Generaldirektor der WHO die Macht zu geben, einfach eine Pandemie zu kreieren, wann immer er dies als notwendig erachtet. Ironischerweise führt das Gremium für „pandemische Prävention“ zu einer höheren Wahrscheinlichkeit der Empfehlung zum Ausrufen von „Pandemien“.
Zudem legt sich der Bericht mächtig ins Zeug, jene Länder zu rühmen, die die autoritärsten „Anti-Covid-Maßnahmen“ anwandten.
Vor allem China wird gelobt — sowohl für die „schnelle Identifizierung“ des Virus als auch für seine unglaublich stringenten Lockdown-Maßnahmen. Ein weiteres als gutes Beispiel angeführtes Land ist Neuseeland, das vergleichsweise strikt war.
Dagegen werden jene nicht genauer bezeichneten Länder, die angeblich „schlechte Ergebnisse“ im Umgang mit Covid vorweisen, allgemein kritisiert für „die Leugnung wissenschaftlicher Beweise“, „die Aushöhlung des Vertrauens in gesundheitliche Maßnahmen“ und dafür, Führungskräfte zu haben, die der Pandemie „scheinbar skeptisch oder ablehnend gegenüberstanden“.
Und auf diese Art und Weise geht es immer weiter — auf Kosten von Souveränität, Individualismus und Freiheit werden unablässig Zentralisierung, Globalisierung und Totalitarismus angepriesen. Und während der Artikel selbst seine Agenda in weiche diplomatische Worte kleiden mag, drückten die Autoren des Artikels weit unverblümter aus, was sie wirklich meinen.
In einem deutlichen Angriff auf die nationale Souveränitat wird Helen Clark im Guardian zitiert:
„(Die Pandemie wurde) durch einen Mangel an globaler Führerschaft sowie einen Mangel an der Koordination von geopolitischen Spannungen und Nationalismen verschlimmert, die das multilaterale System — das Akteur in Sachen Weltsicherheit sein sollte — schwächten.“
Auch wurden gegenwärtige Regularien kritisiert, die der Macht der WHO Grenzen setzen:
„(Die WHO) wurde durch die internationalen Gesundheitsbestimmungen und -prozeduren nicht unterstützt, sondern behindert.“
Die Botschaft dahinter ist ziemlich deutlich.
Durch das ganze aufgeblasene Narrativ der Corona-„Pandemie“ hindurch haben wir erlebt, wie nationale Regierungen weltweit die erfundene Krise dafür benützt haben, ihre Macht „vorübergehend“ auszuweiten.
Und jetzt klinkt sich auch die UN mit ein — in der Hoffnung, ihr globales Machtmandat auszubauen.
Der Beitrag Der Pandemie-Putsch erschien zuerst auf uncut-news.ch.
Hat Spahns letztes Stündlein geschlagen? Bundesrechnungshof geht auf die Barrikaden

In der Geschichte der Bundesrepublik gibt es wohl keinen Politiker, der so viele offensichtliche Fehler gemacht hat und im Prinzip seit Beginn der Coronakrise von einer selbst gebastelten Katastrophe in die andere geschliddert ist.
Doch bis jetzt hält Angela Merkel noch zu ihm. Aber der Druck auf den Totalversager wird immer größer:
Der Bundesrechnungshof übt jetzt ebenfalls scharfe Kritik an einer Reihe von Entscheidungen des Bundesgesundheitsministerium während der Corona-Pandemie. Dies geht aus einem noch unveröffentlichten Bericht hervor, der am Mittwoch verschickt wurde und über den die „Welt“ berichtet. „Der Bundesrechnungshof fordert, bei künftigen Maßnahmen zu Lasten der Steuerzahler stärker auf eine ordnungsgemäße und wirtschaftliche Mittelverwendung zu achten“, heißt es in dem Bericht.
So hätten etwa sechs Euro pro Schutzmaske „zu einer deutlichen Überkompensation zu Gunsten der Apotheken“ geführt. Gleiches gelte für den ab Februar auf 3,90 Euro pro Maske abgesenkten Erstattungsbetrag. Bis Anfang April 2021 zahlte der Bund insgesamt 2,1 Milliarden Euro für die Abgabe der Masken.
Auch das System der Ausgleichszahlungen an die Krankenhäuser habe „unerwünschte Mitnahmeeffekte“ eröffnet, heißt es.So habe der Bund vor allem das „betriebswirtschaftliche Risiko“ einer nicht ausreichenden Belegung der Krankenhäuser mitgetragen. Der Bundesrechnungshof sieht es als „problematisch“ daß Milliarden Euro mit Hilfe einer Rechtsverordnung und vorbei am Parlament ausgegeben werden könnnen.
Weiter soll das Robert Koch-Institut mit den Kliniken in Kontakt getreten mit dem Ziel in Kontakt getreten sein, Meldungen der freien betreibbaren Intensivbetten im Nachhinein zu korrigieren. So könnten Kapazitätsengpässe gezeigt worden sein worden sein, „die in diesem Maße nicht existierten“.Bis heute sei das Gesundheitsministerium „nicht in der Lage ist, die Zahl der tatsächlich aufgestellten sowie die der zusätzlich angeschafften Intensivbetten verlässlich zu ermitteln“.
Der Bundesrechnungshof erkenne zwar an, dass unbürokratische Finanzhilfen gezahlt werden mussten. „Die gezielte Steuerung und laufende Kontrolle der eingesetzten Mittel“ müsse jedoch stets gewährleistet bleiben. Der Haushaltsexperte und bayerische Landesgruppenchef der FDP-Bundestagfraktion Karsten Klein übt scharfe Kritik an der Bundesregierung: „Eine Pandemie darf kein Freifahrtschein für den Umgang mit Steuermitteln bedeuten. Zweifellos muss während einer Pandemie schnell und unbürokratisch gehandelt werden. Das darf aber nicht dazu führen, dass Geld mit der Gießkanne verteilt wird“, sagte Klein der „Welt“. Hier sei auch die Rolle von Bundesfinanzminister Olaf Scholz zu hinterfragen. „Kontrollmechanismen, Preisermittlungen und klare Definitionen sind im Umgang mit Steuergeldern nicht zu viel verlangt“, moniert der FDP-Haushaltsexperte.
Das ist natürlich nur die Spitze des Eisberges, die Liste der Spahnschen Fehler passt auf keine Klorolle. Aber ob das Spahn überhaupt interessiert? Und was soll das Ganze überhaupt noch. Im September ist Spahn Geschichte, wird er voraussichtlich von Karl Lauterbach abgelöst. Und dann wird alles gut (Ironie off). (Mit Material von dts)
Flieht in die U-Bahn: Hofreiter fährt seit der Pandemie öfter Auto

Diese Corona-Krise ist wirklich nicht mehr zum Aushalten. Wie viel Schmerz und Leid die Bürger seit über einem Jahr ertragen mussten, ist kaum auszurechnen und die gesundheitlichen, vor allen Dingen psychischen Schäden sind ebenfalls noch gar nicht messbar.
Doch als ob diese fürchterlichen Lockdowns nicht schon schlimm genug wären, muss einer noch ne Schippe drauflegen: Der allseits gefürchtete Anton Hofreiter ist unterwegs!
Der Grünen-Fraktionschef fährt nämlich seit Beginn der Pandemie öfter Auto. „Ich selbst habe kein Auto, aber wir haben einen alten Golf von meinem Vater geliehen“, sagte er der „taz“ (Donnerstagsausgabe). „In der Coronapandemie habe ich gemerkt, dass ich ihn häufiger nutze“, so Hofreiter.
Also, wenn in den Verkehrsnachrichten mal wieder von einem Geisterfahrer die Rede ist, wissen wir jetzt, wer dahintersteckt.
„Einen alten Golf“ hört sich auch nicht besonders gesund an. Wohlmöglich sogar ein Diesel, der nach Logik der Grünen den Bürgern den qualvollen Erstickungstod bringen soll?
Drücken wir die Daumen, dass diese Pandemie so schnell wie möglich zu Ende ist, damit der Anton wieder aufs Fahrrad oder in die U-Bahn steigt, dann können wir auch wieder ins Auto steigen. (Mit Material von dts)
Claudia Kemfert bei Lanz: Gut behauptet ist glatt daneben!

von Rüdiger Stobbe
Mit Claudia Kemfert war kürzlich eine Wissenschaftlerin bei Markus Lanz , die sowohl Mitglied und stellvertretende Vorsitzende im Sachverständigenrat für Umwelt (SRU) als auch Mitverantwortliche beim 16-Punkte-Diskussionsbeitrag der Scientists for Future ist.
Die Flucht aus Afghanistan wird uns teuer zu stehen kommen
Von Fabio Bozzo
Besiegt. Rückzug. Schande. Diese drei Worte, die der Münchner Konferenz würdig sind, würden ausreichen, um die bevorstehende Flucht des US-geführten Westens aus Afghanistan zu beschreiben. Diese Führung begann 1941 mit der Verabschiedung des „Rent and Loan“-Gesetzes und heute scheint sie zumindest müde zu sein; was schlecht ist, da Europa absolut unfähig ist, sich selbst zu verteidigen, geschweige denn den Rest der freien Welt.
Lassen Sie uns der Reihe nach vorgehen. Wie jeder weiß, wurden die Anschläge vom 11. September 2001 von Al-Qaida organisiert (ohne irgendwelche versteckten Komplotte, wie einige uns glauben machen wollen). Da sich Bin Ladens Hauptquartier in Afghanistan befand, baten die Vereinigten Staaten um die Auslieferung des saudischen Terroristen. Die Taliban, die sunnitischen Fundamentalisten, die fast das gesamte Staatsgebiet kontrollierten, weigerten sich. Deshalb marschierten die Amerikaner (zunächst nur unterstützt von den Briten) in Afghanistan ein. Wie es logisch ist, war der Besatzungskrieg des Gebietes schnell und relativ leicht zu gewinnen, auch dank des Beitrags der verbliebenen Milizen der Nordallianz, also der letzten wirklichen internen Gegner der Taliban. Bin Laden entkam der Fahndung jedoch auf gewagte Art und Weise. Er wurde erst zehn Jahre später in Pakistan aufgespürt und getötet, einem technisch bankrotten Land, das vollständig mit Al-Qaida kollaboriert und der Hauptsponsor der Taliban ist, ein Land, das von einer korrupten Clique regiert wird, die den islamischen Fundamentalismus unter den Massen schürt, sich aber nach außen hin als moderat darstellt, um dem Westen das Geld aus der Tasche zu ziehen – und das obendrein im Besitz von Atomwaffen ist. Die Tatsache, dass die pakistanischen Behörden Bin Laden schützten, obwohl sie behaupteten, Verbündete der Vereinigten Staaten zu sein, war schon damals bekannt, aber wegen dieses Meisterwerks diplomatischer Heuchelei tat der Westen so, als ob er nichts tun würde. In den zehn Jahren vor dem Tod Bin Ladens wurde auch der Rest der Al-Qaida-Führung von der Rache der Demokratie niedergemäht, so dass ihre terroristische Kapazität heute stark geschwächt und redimensioniert ist. Sicherlich kann man jedoch nicht sagen, dass sie verschwunden ist (allein ihre Berühmtheit lässt immer wieder neue Organisationsklone in der ganzen islamischen Welt entstehen), doch ihre glorreichen Tage sind für immer vorbei.
Was ist mit Afghanistan? Anglo-amerikanische Truppen, zu denen sich später auch die anderer NATO-Partner gesellten, blieben gut 20 Jahre lang vor Ort. Während dieser Zeit besiegten sie wiederholt die Taliban im Feld, demonstrierten ihre militärische Stärke und ermöglichten den Aufbau des Gerüsts eines Staates, der diesen Namen verdient. So viel zu den positiven Ergebnissen. Die schlechte Nachricht ist jedoch viel schwerwiegender. In diesen zwanzig Jahren hat der Westen, auf Kosten von Milliarden von Dollar, nicht:
- die Mentalität der Bewohner verändert, die nach wie vor die eines islamischen Fundamentalismus ist, der so obskurantistisch und grausam ist, dass er selbst für die guten Seelen unseres Hauses kaum glaubwürdig ist;
- die Taliban ausgelöscht, die trotz ihres dschihadistischen Treibens (oder vielmehr gerade deswegen) die Unterstützung der Mehrheit der Bevölkerung genießen;
- den Afghanen die Demokratie beigebracht (und hier kann man leicht eine Mischung aus Verlegenheit und Zärtlichkeit für diejenigen empfinden, die ein paar Jahre lang glaubten, sie könnten die Demokratie in die islamische Welt exportieren);
- einen mit dem Westen verbündeten Staat geschaffen, der stark genug war, um mehr als ein Jahr lang auf sich allein gestellt zu sein.
Analysieren wir also die aufgeführten negativen Punkte (die positiven werden ohnehin von den Pressesprechern der heutigen Neville Chamberlains wiederholt).
Konnte die Mentalität eines Volkes durch militärische Besetzung verändert werden? Der Autor dieser Zeilen glaubt das, weil sich in 20 Jahren eine neue Generation bildet, aber unter der Bedingung, dass Methoden anwendet werden, die für die westliche öffentliche Meinung inakzeptabel sind, da diese immer von defätistischen medialen und politischen Bereichen (oft an der Grenze zum Verrat) beeinflusst wird. Auf welche Methoden spielen wir an? Der Bau von Schulen für eine ganze Generation afghanischer Kinder und Jugendlicher, die unter dem Banner der Werte der westlichen Zivilisation aufwachsen konnten, während die Fundamentalisten vor ihren Augen auf dem Schlachtfeld besiegt wurden, dank der Waffen, die von der überlegenen Wissenschaft eben jener Zivilisation produziert wurden, die ihnen ohne allzu viele Komplimente in die Köpfe eingeimpft wurde.
Konnten die Taliban ausgelöscht werden? Objektiv gesehen antworten wir mit nein, es sei denn, ein Drittel der etwa 32 Millionen Afghanen würde ausgerottet, was aus offensichtlichen moralischen und politischen Gründen unmöglich ist. Die „Hardliner“ werden sagen, dass es an historischen Beispielen von entwickelten Zivilisationen, die strategisch notwendige Grausamkeiten durchgeführt haben, nicht mangelt: Rom führte einen kompletten Völkermord an den entwickelten Karthagern durch, das kaiserliche Deutschland besiegte die Herero-Guerillas, die dieses Volk fast ausrotteten, während die Cyrenaica durch eine Repression, die 63.000 der damals 225.000 Einwohner tötete, wieder unter italienische Kolonialherrschaft gebracht (und vom islamischen Fundamentalismus der Senussi befreit) wurde. Aber das sind Beispiele, die man heute gar nicht mehr in Betracht ziehen kann: Selbst die Sowjets, die keine Leute waren, die Witze machten, schafften es nicht, ein Massaker zu veranstalten, das darauf abzielte, das afghanische Territorium von ihren Feinden zu säubern. Sie beschränkten sich darauf, mit brutalen Methoden ihre Feinde und einen minimalen Teil der Bevölkerung, die sie unterstützten, zu töten, und versuchten dann, der Mehrheit der Einwohner die kommunistischen Prinzipien beizubringen. Ergebnis? Nach zehn Jahren mussten sie mit viel kaputteren Knochen abreisen als die Soldaten des heutigen Westens.
Wäre der Export von Demokratie möglich gewesen? Nein. Das war es nicht, ist es nicht und wird es nicht sein. Die Demokratie ist ein Produkt der westlichen Zivilisation, mit sehr wenigen Anwendungen außerhalb dieser. Wer auch immer einwenden wird, dass die Demokratie in nicht-westlichen Ländern wie Japan oder Indien Wurzeln geschlagen hat, muss sich daran erinnern, dass die Japaner das disziplinierteste Volk auf dem Planeten sind, das sich selbst Ende des 19. Jahrhunderts auferlegt hat, eine teilweise Demokratisierung aus Europa zu importieren. Die Amerikaner haben also durch die militärische Besatzung nach 1945 die bereits in nuce existierende japanische Demokratie nicht exportiert, sondern tatsächlich wiederhergestellt, verstärkt und verbessert. In Indien hingegen existiert eine sehr unvollkommene Demokratie nur dank der zwei Jahrhunderte währenden britischen Kolonialschule, die den Massen des Subkontinents die Vorzüge der Rechtsstaatlichkeit lehrte. Man könnte noch weitere Beispiele anführen, aber das wäre off-topic. Der Punkt ist, dass in einer stammesorientierten und islamischen Gesellschaft wie der afghanischen das Reden über Bürgerrechte, Gleichberechtigung der Geschlechter, Rechtsstaatlichkeit und individuelle Freiheiten dem Versuch gleicht, Pinguine in der Sahara aufzuziehen: Solche Konzepte sind dazu bestimmt, in der Lächerlichkeit zu sterben, nachdem sie in Blut ertränkt wurden. Nicht zuletzt deshalb, und das ist eine unbestreitbare Tatsache, weil es bis heute kein Land mit einer muslimischen Mehrheit gibt und es ein solches auch nie gegeben hat, das gleichzeitig eine echte Demokratie ist.
War es möglich, einen Staat zu schaffen, der stark genug war, um nach dem Rückzug des Westens auf eigenen Füßen zu stehen? Vielleicht ja und vielleicht nein. Die Geschichte ist voll von positiven Beispielen von Vasallenstaaten (die Römer nannten sie regni clientes), denen es, extern unterstützt von einer oder mehreren Mächten, gelingt, ein gewisses Maß an innerer Ordnung aufrechtzuerhalten, selbst mit den unvermeidlichen Kriegen. Allerdings ist der afghanische Fall auch in diesem Sinne objektiv komplex, da, abgesehen von einer Klammer um die Jahrhundertwende, die von den Briten (langjährige Meister im Management der Dritten Welt) verwaltet wurde, ein von außen unterstütztes afghanisches Regime immer unkontrollierbare Revolten hervorgerufen hat. Die Sowjets griffen selbst direkt ein, weil ihre externe Unterstützung nicht mehr ausreichte, um die kommunistische Regierung in Kabul am Leben zu erhalten. Diese Frage ist daher die am schwierigsten zu beantwortende.
Lassen Sie uns nun der Fairness halber und par condicio die Beweggründe derjenigen nennen, die den Abzug (pardon, das Disengagement) aus Afghanistan beschlossen haben. Obwohl alle auf der Linken und viele auf der Rechten es nicht gerne zugeben, wurde diese Entscheidung vom damaligen Präsidenten Trump getroffen, und da diese Entscheidung zu Hause weithin akzeptiert wurde, hat die neue Biden-Administration sie nur bestätigt und ihr Tempo sogar beschleunigt. Die Befürworter von America First haben objektiv solide Argumente:
- die Intervention ist sehr kostspielig und zwischen der internationalen Wirtschaftskrise und der globalen Pandemie können wir uns keine idealistischen Kreuzzüge leisten;
- die Mehrheit der Afghanen hasst nach 20 Jahren immer noch alles, wofür der Westen und die Rechtsstaatlichkeit stehen, und zwar so sehr, dass der Guerillakrieg nur zunimmt, sobald die Zahl der NATO-Truppen vor Ort abnimmt;
- die Minderheit, die für uns ist, ist so klein, korrupt und unfähig, dass Militäranalysten vorhersagen, dass die Regierung in Kabul innerhalb eines Jahres ausgelöscht sein wird, und das trotz der immensen Hilfe, die sie in Form von Geld, Ausbildung und Ausrüstung erhalten hat (darunter bis zu 100.000 Militärfahrzeuge, von denen die afghanische Armee ohne westliche Hilfe nur in der Lage ist, die Wartung von weniger als zwanzig Prozent zu gewährleisten!)
- amerikanische Leben sind mehr wert als idealistische Kreuzzüge in entlegenen Gegenden, die nichts von uns und den Werten unserer Zivilisation wissen wollen, daher ist der Rückzug ein Akt des Patriotismus gegenüber dem Volk der Vereinigten Staaten (die Verbündeten werden dicht folgen, da ihnen die kriegerische, logistische und politische Stärke fehlt, um ohne die USA dort zu verbleiben).
Das sind zweifelsohne starke Argumente, aber – der Teufel steckt im Detail – sie berücksichtigen nicht die globalisierte Realität unseres mittlerweile kleinen und überbevölkerten Planeten. In der Zwischenzeit wird der Rückzug, trotz aller schönen Reden, von der Welt als das wahrgenommen werden, was er wirklich ist: ein Sieg des islamischen Fundamentalismus über die westliche Zivilisation. Dies wird allen radikalen Muslimen der Erde eine moralische Aufladung geben, die das Verlangen verspüren werden, die „Kreuzfahrer“ vom Nahen Osten bis zum Maghreb in Bedrängnis zu bringen. Auch „Feiern“ seitens der eingewanderten islamischen Massen in Europa (vor allem in Frankreich, Belgien, Deutschland, Skandinavien und Großbritannien) sind nicht auszuschließen, Feiern, die mit ziemlicher Sicherheit zu Ausschreitungen ganzer Stadtteile und blutigen Anschlägen führen werden. Alles Dinge, die wir schon gesehen haben, aus denen der Großteil unserer politischen Klasse sich aber wissentlich weigert, Lehren zu ziehen.
Der medial peinlichste Moment wird die Eroberung von Kabul durch die Taliban sein, die, wie bereits erwähnt, wahrscheinlich innerhalb eines Jahres stattfinden wird. Es wird eine Art neuer Fall von Saigon sein, mit vielen verzweifelten Menschen, die versuchen, auf die letzten Hubschrauber aufzuspringen und westlichen linken Journalisten, die Artikel über die „Niederlage des Imperialismus“ schreiben. Weniger pittoresk werden die Hinrichtungen durch Enthauptung und Steinigung sein, die dem Sieg der Islamisten folgen werden, aber diese Dinge werden die erwähnten „antifaschistischen“ Journalisten nicht interessieren. Fürs Protokoll: Die Vereinigten Staaten und Großbritannien haben bereits Pläne gemacht, 18.000 bzw. 3.000 Afghanen, die mit der NATO kooperiert haben, die Staatsbürgerschaft zu verleihen. Dies ist zwar ein Akt, der zum Teil moralisch geboten ist, aber er bedeutet auch, dass weitere Gruppen von Islamisten in den Westen kommen, deren Kinder gut auf die für die zweite Generation typische Radikalisierung vorbereitet werden.
Die zweite ruchlose Folge der afghanischen Niederlage hat stattdessen einen sehr klaren Namen: China. Der Feind Nummer eins des Westens im Neuen Kalten Krieg hat viel in Afghanistan investiert, und Pekings Führung spielt nicht gerne auf verlorenem Posten. Natürlich sind die Taliban nicht dafür bekannt, dass sie wissen, wie man einen Handelsvertrag abschließt oder eine moderne Wirtschaft verwaltet, aber für das Reich des gelben Drachens ist das kein unüberwindbares Problem. In der Zwischenzeit hat Peking bereits eine fruchtbare Allianz mit Pakistan geschlossen, das durch seine Radikalisierung diplomatisch isoliert wurde und das von China benutzt wird, um Indien zu bedrohen, den anderen asiatischen Riesen, dessen Gewicht Peking Sorgen bereitet und der sich Washington immer mehr annähert. Mit einer solchen Allianz müssen die Chinesen nicht einmal eine direkte Intervention in Afghanistan riskieren, um ihre wirtschaftlichen Interessen zu schützen: Wir wissen sehr wohl, dass die Taliban weitgehend von pakistanischer Unterstützung abhängen, also werden sie sich hüten, die chinesischen Besitztümer und Arbeitskräfte zu belästigen. Außerdem haben die Chinesen, die Pragmatiker sind, kein Interesse daran, der stammesorientierten und fundamentalistischen afghanischen Gesellschaft die Zivilisation beizubringen. Es wird ihnen genügen, dass ihre eigenen wirtschaftlichen Aufträge gewinnbringend sind. Um ein irdisches Beispiel zu geben: Der chinesische Aufseher einer Mine wird sich nicht dafür interessieren, ob die Minenarbeiter Sklaven in Ketten sind, ob eine Frau neben der Mine infibuliert wird (zu dieser Praxis in Afghanistan siehe Encyclopedia of Women & Islamic Cultures: Family, Body, Sexuality and Health, Band 3 und Encyclopaedia of Women and Islamic Cultures, Brill Academic Publishers, 2005, S. 588), oder ob einem angeblichen Abtrünnigen der Kopf abgesägt wird (eine Praxis, die in der Scharia die Todesstrafe nach sich zieht). Der Gesandte aus Peking wird sich nur für den monatlichen Umsatz der Mine interessieren. Auf diese Weise werden alle Akteure des Augenblicks glücklich sein: Nach Pakistan wird China Afghanistan in seine Umlaufbahn gebracht haben, die von China unterstützte afghanische Führung wird in der Lage sein, ihre geliebte dschihadistische Hölle auf Erden neu zu erschaffen, und die pakistanische Führung wird vor den islamischen Massen einiges an Punkten gewinnen. Und schließlich, um den Schaden noch zu vergrößern, werden die Chinesen in der Lage sein, ihren wirtschaftlichen und strategischen Kolonialismus als respektvoll gegenüber den lokalen Bräuchen darzustellen, im Gegensatz zu dem des weißen Mannes, der als Imperialist versucht, Bürgerrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu exportieren.
Wir schließen mit einem kurzen Flug über die Karte ab. Aus dem Geschriebenen geht hervor, dass die Katastrophen, die auf den einigermaßen verständlichen Abzug aus Afghanistan folgen werden, im Wesentlichen zwei sind: eine Explosion (in jeder Hinsicht) der Freude der nach Europa einwandernden islamischen Massen und eine Zunahme der chinesischen strategischen Stärke. Das erste Problem ist ein rein europäisches Problem: Wir haben sie hereingelassen und wir haben ihnen erlaubt, den ethnischen Austausch des alten Kontinents erfolgreich zu initiieren. Deshalb werden wir und nur wir entscheiden müssen, was wir in naher Zukunft tun werden. Das zweite Problem ist geopolitischer Natur. Bis heute hat China seine Einflusssphäre in Burma (durch einen Staatsstreich), Laos und Kambodscha (durch Korruption und wirtschaftliche Erpressung), Nordkorea (reine Vasallisierung), Pakistan (Wirtschaftshilfe und gegenseitiger Opportunismus) und teilweise Thailand (wo sich der Westen verzweifelt wehrt) erweitert. Zu all dem soll nun Afghanistan hinzukommen, ganz zu schweigen von der internationalen Unterstützung, die Peking seit Jahrzehnten dubiosen Regimen wie dem Iran und Venezuela gewährt, die im Austausch für Wirtschaftshilfe als wiederkehrende Schikanen gegen den Westen und unsere Verbündeten eingesetzt werden, um die öffentliche Meinung vom Feind Nummer eins abzulenken. Kurzum, der gelbe Drache breitet sich mit zunehmendem Appetit und Eile in ganz Asien aus.
Damals, in den 1930er Jahren, wurde einer anderen Diktatur dummerweise erlaubt, Gebiete zu annektieren und ihren Einfluss in dem, was sie als ihren „Lebensraum“ betrachtete, auszuweiten. Wir alle wissen, wie es endete…
Fabio Bozzo
Abschluss in Geschichte mit Spezialisierung auf Moderne und Zeitgeschichte an der Universität Genua. Er ist Essayist und Autor von Ucraina in fiamme. Le radici di una crisi annunciata (2016), Dal Regno Unito alla Brexit (2017), Scosse d’assestamento. „Piccoli“ conflitti dopo la Grande Guerra (2020) e Da Pontida a Roma. Storia della Lega (2020, mit einem Vorwort von Matteo Salvini).
Dieser Beitrag erschien zuerst bei CENTRO MACHIAVELLI, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.
Auch im Juli: Spaßbefreite Regierung besteht auf 3G-Regime und Tanzverbot
Mit großen Hoffnungen ließ die türkis-grüne Regierung die Österreicher auf die nächsten „Öffnungsschritte“ warten. Wer glaubte, angesichts des saisonal bedingten Rückgangs der Infektionszahlen würden die schikanösen Maßnahmen gänzlich oder weitgehend zurückgenommen, irrt. Weiterhin setzt die Kurz-Regierung darauf, das Volk in eine Zweiklassen-Gesellschaft zu spalten. Denn mit „Normalität“ haben weder die nächsten noch die übernächsten Schritte etwas zu tun. Ein ganz besonders übler Seuchentreiber ist dabei das Tanzen in Lokalen, das bleibt nach Wunsch dieser biederen Koalition verboten.
- Kaum neue Corona-Fälle, trotzdem bleibt der „Grüne Pass“
- Wenn die Nachtgastronomie öffnet, darf dort nicht einmal getanzt werden
- Bei Freiluft-Veranstaltungen bleibt eine niedrige Maximal-Teilnehmer-Grenze
Die 7-Tages-Inzidenz liegt in Österreich derzeit bei 25,6 – so niedrig wie seit dem 6. September nicht mehr, als bundesweit nicht einmal eine Maskenpflicht im Handel galt. Aber nachdem man monatelang für den „Grünen Pass“ trommelte, der zu allem Überdruss am Anfang nicht einmal die Impfungen erfassen kann, will man erstmals nicht dem Beispiel des großen Maßnahmen-Vorbilds Israel folgen. Dort wurde das spaltende Instrument nämlich mit 1. Juni eingestampft. In Österreich gilt es auch nach dem 1. Juli als Eintrittskarte…
Das heißt konkret: Auch in drei Wochen müssen Menschen, die beim Impf- und Test-Regime der Regierung nicht mitmachen wollen, damit rechnen, dass sie von Kultur, Sport, Freizeit und Lokalbesuch ausgeschlossen bleiben. Das will die türkis-grüne Regierung bereits jetzt bestimmen können, obwohl die weitere Entwicklung noch nicht abschätzbar ist. Zuerst kommen noch die „Lockerungen“ am heutigen Donnerstag – aber auch die halten nicht, was sie versprachen.
Die Regierung lässt das Volk nur minimal vom Geschirr
Denn die Regierung will die Zügel der Bevölkerung nur äußerst mager lockern. Statt vier Personen dürfen in Innenräumen künftig acht Personen zusammensitzen, im Freien sind es dann 16 statt bislang zehn Menschen, die maximal zusammentreffen dürfen. Statt um 22 Uhr ist „erst“ um Mitternacht Schicht im Schacht. Der Mindestabstand zu anderen Menschen wird wieder auf einen Meter reduziert, in Museen und im Handel sind pro Besucher bzw. Kunde 10 statt bislang 20 Quadratmeter einzurechnen.
Aber schon bei der Gesamtauslastung von Veranstaltungen kneift die Regierung wieder. Denn die Obergrenze von maximal 1.500 Personen im Innenbereich und 3.000 Personen im Freien bleiben. Würde die Fußball-Bundesliga nicht gerade ohnehin für die EURO pausieren, hieße dies etwa, dass Rapid Wien oder Red Bull Salzburg nur jeden zehnten Platz besetzen dürften. Mit 3G-Gehorsamen bei einer 7-Tages-Inzidenz von 11,1 im Fall des Bezirks Salzburg-Umgebung, wo die Spielstätte des Serienmeisters liegt.
Discos ohne Tanzen, Fußball ohne Jubel-Umarmung
Mit der Aussicht auf die nächsten „Lockerungen“ will die Regierung die Bürger folgsam halten. So kündigt man etwa an, dass mit 1. Juli die Sperrstunde gänzlich wegfallen könnte. Damit könne auch die Nachtgastronomie öffnen. Allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: Wie Mückstein betont, wird man auch dann am Platz sitzen müssen, es herrscht weiterhin Tanzverbot. Welche Discos der Impf- und Lockdown-Fanatiker in seiner Jugend so besuchte, möchte man sich als kritischer Bürger gar nicht ausmalen.
Mit großem Tamtam will man der Bevölkerung auch schmackhaft machen, dass die „Maskenpflicht im Freien“ falle. Dabei hatte die Regierung diese – sieht man von einem skurrilen Pilotversuch in einigen Hochfrequenz-Bereichen in Wien ab – überhaupt erst mit den sogenannten „Öffnungen“ im Mai erstmals eingeführt. Das Ende des Maskenballs unter freiem Himmel wird die Stimmung in den Public-Viewing-Zonen mit Abstands- und Sitzplatzpflicht nur unmerklich heben…
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Fauci auf dem heißen Stuhl: E-Mails enthüllen seine Lügen – Jetzt fallen all diese Bemühungen, die Wahrheit zu verschleiern, auseinander
Watch the latest video at foxnews.com
- Dr. Anthony Fauci – dessen Expertise von den Mainstream-Medien seit Beginn der COVID-19-Pandemie als unbestreitbar angesehen wird – sieht sich nun zunehmender Prüfung und Kritik ausgesetzt, da die Korrespondenz, die durch eine Anfrage nach dem Freedom of Information Act erhalten wurde, zeigt, dass er sowohl die Öffentlichkeit als auch den US-Senat in einer Reihe von Fragen belogen hat
- E-Mails zeigen, dass Fauci die Art von gefährlicher Forschung unterstützte, die wahrscheinlich die COVID-19-Pandemie verursachte, und dass er half, die Theorie über den Ursprung des Virus im Labor zu vertuschen
- Fauci hat bis vor kurzem ausschließlich die Theorie des natürlichen Ursprungs gefördert. Nun stellt sich heraus, dass er bei der Erstellung eines Artikels in Nature Medicine half, der die gesamte Theorie des natürlichen Ursprungs untermauerte, und das alles, obwohl er über die Tatsache informiert war, dass es Hinweise darauf gab, dass das Virus konstruierte Eigenschaften hatte
- Die FOIA-Dokumente zeigen auch, dass Fauci darüber gelogen hat, dass Masken eine wirksame Form des Schutzes sind
- Fauci hat es auch versäumt anzuerkennen, dass man eine natürliche Immunität erwirbt, wenn man sich von COVID-19 erholt, was eine Impfung völlig unnötig macht, und hat sich bisher gegen Empfehlungen ausgesprochen, erholte COVID-19-Patienten zu impfen, obwohl sie immun sind und anscheinend anfälliger für Impfschäden sind
Der Heiligenschein des Heiligen Antonius trübt und hängt von Tag zu Tag schiefer. Dr. Anthony Fauci – dessen medizinisches Fachwissen seit Beginn der COVID-19-Pandemie von den Mainstream-Medien als unbestritten gilt – sieht sich nun zunehmender Prüfung und Kritik ausgesetzt, da Korrespondenz, die durch eine Anfrage des Freedom of Information Act (FOIA) von Buzzfeed erhalten wurde, enthüllt, dass er sowohl die Öffentlichkeit als auch den US-Senat in einer Reihe von Fragen belogen hat.
Die E-Mails wurden der Öffentlichkeit in den frühen Morgenstunden des 2. Juni, 2021 freigegeben. Alle 3234 Seiten von E-Mails können auf Document Cloud gefunden werden. Nachrichtenmedien stürzten sich auf die Veröffentlichung, mit jedem Reporter bietet sich ein eigener Spin auf, was die Auswirkungen der E-Mails sein könnte.
Im obigen Video beschreibt „The Next Revolution“ -Moderator Steve Hilton, wie Fauci und der Direktor des National Institute of Health, Dr. Francis Collins, beide wiederholt über die Ursprünge von SARS-CoV-2 gelogen haben.
Absoluter Betrug
In einem kompromisslosen Monolog am Mittwoch, den 2. Juni 2021, forderte Fox News-Moderator Tucker Carlson (oben) eine strafrechtliche Untersuchung gegen Fauci nach der Veröffentlichung von Tausenden von E-Mails, die in den frühen Tagen der Pandemie zwischen Fauci und zahlreiche Einzelpersonen, darunter Mark Zuckerberg von Facebook und der Milliardär Bill Gates ausgetauscht wurden.
Carlson hat Fauci verprügelt und sagte, es sei ein „völliger Betrug“, der Fauci unter strafrechtliche Ermittlungen stellen sollte. Nachdem er zuvor in vielen Fox-Nachrichtensendungen zu Gast war, einschließlich Carlsons eigener Sendung, zeigen die E-Mails, dass Fauci „nur ein weiterer schmieriger Bundesbürokrat ist – zutiefst politisch und oft unehrlich“, sagte Carlson.
Was noch schlimmer ist, die E-Mails verwickeln Fauci „in genau die Pandemie, mit deren Bekämpfung er beauftragt wurde.“ Während Fauci die Finanzierung Gain-of-Function-Forschung verneint, zeigen E-Mails nun, dass er in der Tat diese unterstützte „die durch grotesken und gefährlichen Experimente, COVID möglich gemacht zu haben scheinen“, so Carlson und fügte hinzu, dass die E-Mails so vernichtend sind, dass „im Nachhinein aussieht wie Meineid.“
Are Fauci’s days numbered? pic.twitter.com/bszGs7aRxL
— Laura Ingraham (@IngrahamAngle) June 3, 2021
Fauci log über die Nicht-Finanzierung von Gain-of-Function-Forschung
Einige der E-Mails zeigen, dass Fauci Anfang 2020 besorgt war, dass die Amerikaner denken könnten, das Virus stamme vom Wuhan Institute of Virology (WIV) in China. Warum sollte er darüber besorgt sein? Wie von Carlson bemerkt, macht dies durchaus Sinn, wenn er wusste, dass er genau die Forschung finanziert hatte, die nun wie die Quelle der Pandemie aussah.
Am 31. Januar 2020 schrieb Kristian Andersen, ein Virologe am Scripps Research Institute in Kalifornien, eine E-Mail an Fauci, in der er feststellte: „Die ungewöhnlichen Merkmale des Virus machen einen wirklich kleinen Teil des Genoms aus (<0,1%), so dass man sich wirklich alle Sequenzen genau ansehen muss, um zu sehen, dass einige der Merkmale (möglicherweise) konstruiert aussehen.“
Später schrieb er, dass er und sein Team „alle finden das Genom inkonsistent mit den Erwartungen aus der Evolutionstheorie.“ Interessanterweise veröffentlichte Andersen etwa sechs Wochen später ein Papier, in dem er und sein Team darauf bestanden, dass das Virus nicht in einem Labor entstanden sein kann. Dazu werde ich später mehr sagen, da der E-Mail-Cache auch zeigt, dass Fauci an der Erstellung dieses Papiers beteiligt war. Nebenbei bemerkt: Vier Tage nach der Veröffentlichung der E-Mails löschte Andersen seinen gesamten Twitter-Account.
Am nächsten Tag schickte Fauci eine dringende E-Mail an Dr. Hugh Auchincloss, den wichtigsten stellvertretenden Direktor der National Institutes of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), mit dem Titel „WICHTIG“. „Es ist wichtig, dass wir dieses AM sprechen“, schrieb Fauci. „Lassen Sie Ihr Handy an … Lesen Sie dieses Papier und auch die E-Mail, die ich Ihnen jetzt weiterleiten werde. Sie werden heute Aufgaben haben, die erledigt werden müssen.“
An die E-Mail angehängt war eine Datei mit dem Titel „Baric, Shi et al – Nature medicine – SARS Gain of function.pdf.“ Diese Arbeit wurde von Ralph Baric, Ph.D., einem Virologen in den USA, und Shi Zhengli, einem Forscher an der WIV, der sich auf Fledermaus-Coronaviren spezialisiert hat, geschrieben.
Am 11. Mai 2021 sagte Fauci vor dem Senatsausschuss für Gesundheit, Bildung, Arbeit und Renten aus. Während eines Austauschs mit Senator Rand Paul bestand Fauci darauf, dass „die NIH niemals und auch jetzt nicht die Gain-of-Function-Forschung im Wuhan Institute of Virology finanziert hat“. Er bestand auch darauf, dass Baric nicht in gain-of-function Forschung zu engagieren. Dies ist derselbe Baric, dessen Papier Fauci an Auchincloss schickte, deutlich gekennzeichnet als „SARS gain-of-function.“
Wie in „The Biggest Flip-Flop Ever – Who’s Going to Jail? (Der größte Flip-Flop aller Zeiten – Wer kommt ins Gefängnis? )“ beschrieben, wird die Art von Forschung, die Fauci finanziert hat, seit langem als gain-of-function bezeichnet, doch jetzt versucht er, neu zu definieren, was unter diesen Begriff fällt.
Wie Carlson in seinem Bericht vom 2. Juni 2021 feststellte, haben Social-Media-Plattformen aggressiv Menschen zensiert und deplattiert für das „Verbrechen“, über die Möglichkeit zu sprechen, dass SARS-CoV-2 eine Laborkreation ist, die freigesetzt wurde, und sie taten dies weitgehend auf der Grundlage des Wortes von Fauci selbst. Fauci sagte, es sei nicht so, und das wurde zum Evangelium, das von Faktenprüfern überall wiederholt wurde.
Jetzt plötzlich scheint es eine koordinierte Kehrtwende gegeben zu haben. Die Frage ist, warum haben sie uns so lange angelogen? In der Video-Reportage oben, Carlson zeigt einen Teil der Antwort: Die Wissenschaftler hatten Angst, ihre Finanzierung zu verlieren, eine Finanzierung, die übrigens von den amerikanischen Steuerzahlern kommt.
Fauci log über den Ursprung des Virus
In einer Pressekonferenz des Weißen Hauses am 17. April 2020 log Fauci erneut, als er sagte, die Wissenschaft sei „völlig konsistent mit einem Sprung vom Tier zum Menschen“. Doch „was er als schlüssig bekannt behauptete, konnte nicht bekannt gewesen sein“, betont Carlson.
Zwei Tage nach diesem Pressebriefing schrieb der Präsident der EcoHealth Alliance, Peter Daszak, Ph.D., an Fauci und dankte ihm für seine Hilfe bei der Ablenkung von der Labor-Ursprungs-Theorie. In der E-Mail heisst es:
„Als PI des R01-Stipendiums, das von Fox News-Reportern beim Pressebriefing des Präsidenten gestern Abend öffentlich ins Visier genommen wurde, wollte ich nur ein persönliches Dankeschön im Namen unserer Mitarbeiter und Kollegen sagen, dafür, dass sie öffentlich aufgestanden sind und erklärt haben, dass die wissenschaftlichen Beweise einen natürlichen Ursprung für COVID-19 aus einem Spillover von Fledermäusen auf den Menschen unterstützen, und nicht eine Laborfreisetzung vom Wuhan Institute of Virology.“
Wer ist Daszak? Er ist kein anderer als der Mittelsmann zwischen Faucis NIAID/NIH und der WIV. EcoHealth Alliance erhielt mehrere NIH-Zuschüsse in Höhe von Millionen von Dollar, die die Gain-of-Function-Forschung an Coronaviren betrafen, die dann an Zhengli und andere an der WIV ausgelagert wurden. Daszak hatte also sicherlich Grund, von der Laborleck-Theorie ablenken zu wollen.
Er war auch sehr wohl bewusst, wie riskant diese Forschung war. Im Jahr 2015 sprach er auf einem Seminar der National Academies of Science über die Verringerung des Risikos von neu auftretenden Infektionskrankheiten und warnte vor der Gefahr von Experimenten mit „humanisierten Mäusen“, d. h. Labormäusen, die genetisch so verändert wurden, dass sie menschliche Gene, Zellen oder Gewebe tragen.
Im selben Jahr veröffentlichte Daszak auch ein Papier, in dem er davor warnte, dass eine globale Pandemie durch einen Zwischenfall im Labor entstehen könnte und dass „die Risiken bei der Art von Virusmanipulationsforschung, die in Wuhan durchgeführt wird, größer sind“.
Am 2. Januar 2020 schickte er einen Tweet, in dem er verkündete, dass er erfolgreich SARS-Coronaviren isoliert habe, „die sich im Labor an menschliche Zellen binden“, und dass die Arbeit anderer Wissenschaftler zeige, dass einige dieser Viren pandemisches Potenzial hätten, da sie humanisierte Mäuse infizieren könnten.
Dennoch tat Daszak von Anfang an alles, was er konnte, um die Diskussion darüber zu zerstreuen, dass SARS-CoV-2 alles andere als rein natürlich ist. Er gab zu Protokoll, dass er die Theorie des Labor-Ursprungs als „reinen Blödsinn“ abtat.
Er war auch der Drahtzieher hinter der Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Stellungnahme in The Lancet, in der solche Untersuchungen als „Verschwörungstheorie“ verurteilt wurden, auf die sich dann die Medien stützten, um Theorien und Beweise zu „entlarven“, die zeigten, dass das Pandemievirus höchstwahrscheinlich aus einem Labor stammte.
Um weiter sicherzustellen, dass die Labor-Leck-Theorie ausstirbt, wurde Daszak ausgewählt, um in zwei separaten Kommissionen mitzuarbeiten, die den Ursprung von SARS-CoV-2 untersuchen sollten, eine von der Weltgesundheitsorganisation – die natürlich die Labor-Theorie von vornherein verwarf – und eine von The Lancet.
Versteckte Hand“ hinter der Theorie des natürlichen Ursprungs aufgedeckt
Jetzt endlich fallen all diese Bemühungen, die Wahrheit zu verschleiern, auseinander. Auch Faucis Rolle bei der Verschleierung wird nun viel deutlicher. In dem Dokumentarfilm „Plandemic – Indoctornation“ erklärte Dr. Meryl Nass, dass es „eine versteckte Hand hinter dem Nature Medicine Paper gegeben haben muss, das zur Grundlage für die natürliche, zoonotische Ursprungstheorie wurde.
Dieses Paper ist nicht zu verwechseln mit dem anderen, bereits zitierten Nature Medicine Paper von Baric und Shi. Das Papier, auf das sich Nass bezieht, wurde von dem Scripps-Forscher Kristian Andersen erstellt, der im Januar 2020 Fauci mitteilte, dass einige der Merkmale der Genomsequenz „(möglicherweise) künstlich aussehen.“
Andersens Arbeit „The Proximal Origin of SARS-CoV-2 – veröffentlicht am 17. März 2020 und mitverfasst von Andrew Rambaut, Ian Lipkin, Edward Holmes und Robert Garry – wurde zum herausragenden „Beweis“, dass SARS-CoV-2 einen natürlichen Ursprung hat und unmöglich aus einem Labor stammen kann.
„Unsere Analysen zeigen eindeutig, dass SARS-CoV-2 kein Laborkonstrukt oder ein absichtlich manipuliertes Virus ist“, heißt es in dem Papier. Der E-Mail-Cache zeigt nun, wer die „versteckte Hand“ hinter diesem Papier war. Es waren keine anderen als Fauci selbst, NIH-Direktor Collins und Jeremy Farrar, Leiter des Wellcome Trust.
In der E-Mail auf Seite 2401, datiert vom 6. März 2020, bedankt sich Andersen bei Fauci, Collins und Farrar für ihre „Beratung und Führung“ bei dem Papier. Seine vier Co-Autoren sind cc’d, zusammen mit dem Salk Institute’s communications director, Chris Emery.

Fauci, Collins und Farrar – ein Tag-Team von Vertuschungskünstlern
Das ist gewaltig. „The Proximal Origin of SARS-CoV-2“ war die wissenschaftliche Untermauerung der Behauptung des natürlichen Ursprungs, und jetzt finden wir heraus, dass Fauci selbst an der Erstellung dieser Studie beteiligt war. Farrar und Collins stecken ebenfalls bis zum Hals in dieser Vertuschung.
Farrar war Mitunterzeichner der wissenschaftlichen Erklärung in The Lancet, die, wie sich herausstellte, von Daszak orchestriert wurde, wie bereits erwähnt. Farrar war auch am WHO Solidarity Trial beteiligt, bei dem Patienten mit toxischen Dosen von Hydroxychloroquin (HCQ) vergiftet wurden. In dieser Studie, die eindeutig darauf ausgelegt war, zu beweisen, dass HCQ „gefährlich“ ist, wurde eine kumulative Dosis von 8800 mg über 10 Tage verwendet.
Währenddessen verwendeten Ärzte auf der ganzen Welt, die über Erfolge mit dem Medikament berichteten, Standarddosen von etwa 200 mg pro Tag für nur wenige Tage. Farrar, der 18 Jahre lang eine klinische Forschungseinheit in Vietnam leitete, hätte wissen müssen (oder sollen), dass so hohe Dosen von HCQ – einem weit verbreiteten Medikament gegen Malaria – toxisch sein würden.
Was Collins betrifft, so förderte er die Vertuschung, indem er am 26. März 2020 einen Blog-Beitrag veröffentlichte, in dem er sagte, dass Andersens „Nature Medicine“-Aufsatz einen natürlichen Ursprung beweise, und dass er gegenteilige Gerüchte ignoriere. Was mehr ist, nachdem Fauci nicht überzeugend versucht hat zu behaupten, dass das NIAID/NIH nie eine Gain-of-Function-Forschung finanziert hat, kam Collins zu seiner Rettung mit einer öffentlichen NIH-Erklärung, in der er Faucis Behauptung unterstützte.
Unglubliche E-Mails über das Wissen von Fauci
In einem Bericht vom 3. Juni 2021 überprüfte Carlson Faucis „surreale“ Medienauftritte nach der Veröffentlichung der E-Mails. Als nur ein Beispiel, er lachte einfach über die Frage, warum so viel von einer bestimmten E-Mail zwischen ihm und Collins redigiert wurde.
In dem unredigierten Teil warnt Collins Fauci, dass eine „Verschwörungstheorie“ über den Ursprung des Virus an Fahrt gewinne. Warum genau wurde diese E-Mail geschwärzt? Was stand im Rest der E-Mail? Fauci behauptet, er wisse nichts darüber, und die Mainstream-Medien lassen ihn aus dem Spiel.
Nun, wenn ein Dokument redigiert wird, wird eine Klassifizierung zugewiesen, die erklärt, warum Teile geheim bleiben müssen, und in diesem Fall sind diese Klassifizierungen in der Tat interessant. Geschwärzt E-Mails zwischen Fauci und Nicht-Regierungs-Personen wie Zuckerberg und Daszak tragen Codes wie:
- b)(4), der sich auf Informationen bezieht, die die Anwendung modernster Technologie innerhalb eines US-Waffensystems beeinträchtigen würden
- (b)(6), der sich auf Informationen, einschließlich Informationen ausländischer Regierungen, bezieht, die den Beziehungen zwischen den USA und einer ausländischen Regierung oder den laufenden diplomatischen Aktivitäten der USA ernsthaften Schaden zufügen würden.
- (b)(7), der sich auf Informationen bezieht, die die derzeitige Fähigkeit von US-Regierungsbeamten beeinträchtigen würden, den Präsidenten, den Vizepräsidenten und andere Schutzbefohlene zu schützen, für die im Interesse der nationalen Sicherheit Schutzdienste genehmigt sind
Fauci log über Masken
Die E-Mail-Cache zeigt auch, das Fauci über andere Dinge gelogen hat, einschließlich Masken und Impfstoffe. In einer E-Mail erklärte Fauci, dass chirurgische Masken nicht gegen Viren wirken, weil die Viren direkt durch das Material schlüpfen, was der Wahrheit entspricht. Aber wenn es um seine öffentlichen Aussagen über Masken geht, ist Fauci ein Serienlügner.
Zuerst sagte er, dass Amerikaner keine Masken tragen sollten, weil sie wenig bis gar keinen Schutz bieten – was auch stimmt – und die Vorteile hauptsächlich psychologischer Natur sind, da man sich dadurch sicherer fühlen könnte. Dann änderte er seine Meinung und forderte jeden auf, immer eine Maske zu tragen. Als er mit dieser Kehrtwende konfrontiert wurde, sagte er, er habe gelogen, dass die Masken nicht wirksam seien, weil er sicherstellen wollte, dass genug für die Arbeiter an der Front zur Verfügung stünden.
Nun, in Wirklichkeit hat er über das Lügen gelogen, denn er hat beim ersten Mal die Wahrheit gesagt. Seitdem war jedoch alles eine Lüge nach der anderen. Eine Maske war nicht einmal ausreichend. Fauci begann, zwei zu empfehlen. Dann bestand er darauf, dass die Leute sie auch nach der Impfung weiter tragen müssen. Dafür gibt es überhaupt keine wissenschaftliche Begründung, und Fauci weiß das.
Fauci hat immer noch nicht die Wahrheit über die natürliche Immunität gesagt
Fauci war auch unehrlich in Bezug auf die Notwendigkeit einer COVID-19-Impfung. Anfang März 2020 schickte ein ehemaliger Obama-Beamter eine E-Mail an Fauci und fragte, ob Menschen, die sich von COVID-19 erholen, danach immun sein können. Fauci antwortete: „Keine Beweise in dieser Hinsicht, aber Sie würden davon ausgehen, dass ihre [sic] nach der Infektion eine beträchtliche Immunität aufweisen würde.“
Hier ist es ziemlich sicher, Annahmen zu machen, weil es eine gut etablierte medizinische Tatsache ist, dass man immun ist, wenn man sich von einer Virusinfektion erholt, und dass diese Immunität in vielen Fällen lebenslang sein kann. Es wäre recht ungewöhnlich, wenn nach der Genesung von einer Virusinfektion keine Immunität eintreten würde. Wie von Carlson angemerkt, wurde diese robuste Immunität nach COVID-19 auch in Studien des letzten Jahres bestätigt.
Nun, wenn Sie eine natürliche Immunität gegen eine Krankheit haben, brauchen Sie nicht geimpft zu werden. Punkt. Doch bis heute hat Fauci dies nie öffentlich zugegeben, und er hat sich auch nicht öffentlich gegen Empfehlungen ausgesprochen, diejenigen zu impfen, die sich von COVID-19 erholt haben, obwohl es Beweise dafür gibt, dass solche Personen ein höheres Risiko für Impfschäden haben. Nicht einmal diejenigen, die nachweislich Antikörper haben, werden von der Impfung ausgeschlossen.
Fauci versuchte, Florida zu entgleisen
Andere E-Mails vom März 2020, in The Beltway Report diskutiert, zeigen Fauci auch versprochen, Druck auf Florida zu geben. So das Ron DeSantis Fitness-Studios, Bars und Strände schliesst.
Der Empfänger dieser E-Mail-Austausch war ein Florida HIV-Spezialist namens Doug Brust, der schrieb, „Ich bin der HIV doc hier. Ich bin es … Ich setze mein Leben aufs Spiel, damit die Leute gehen können, um Eisen zu pumpen, Bier zu trinken, einen Burger zu essen und eine Bräune zu bekommen.“ Als Antwort schrieb Fauci, zum Teil:
„Was die Bars und Strände betrifft, habe ich 2 bis 5 Mal pro Nacht im Fernsehen geschrien, um der jüngeren Generation zu sagen, dass sie anfangen soll, das ernst zu nehmen … Ich bin sehr überrascht, dass Gov. DeSantis die Bars nicht komplett geschlossen hat, auch wenn sie Essen servieren und das nur zum Mitnehmen. Ich werde das morgen bei der Sitzung der Task Force zur Sprache bringen.“
Faucis Buchveröffentlichung inmitten von Gegenreaktionen geschreddert
In Anbetracht von Faucis rapide schwindender Starpower wurde sein Buch „Expect the Unexpected: Ten Lessons on Truth, Service, and the Way Forward“ (Zehn Lektionen über Wahrheit, Dienst und den Weg nach vorne), das im November 2021 erscheinen sollte, nun von Amazon und Barnes & Noble entfernt. Wir haben eine archivierte Kopie der ursprünglichen Amazon-Auflistung gefunden, aber selbst die zwischengespeicherte Version verschwand innerhalb einer Woche. Wenn Sie jetzt nach dem Buch bei einem dieser Buchhändler suchen, werden Sie es nicht finden. Wie von Just the News am 2. Juni 2021 berichtet:
„Die Löschung des Buches kommt nach einer Gegenreaktion von Kritikern, die Fauci beschuldigten, von der tödlichen Pandemie zu profitieren, deren Reaktion auf die USA er beaufsichtigt hat.
Unter denen, die Fauci kritisieren, ist der Fox News Channel-Mitarbeiter Joe Concha, der ihn mit dem demokratischen New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo verglich, der einen siebenstelligen Buchdeal über seine Bemühungen während der Pandemie unterzeichnete, die zu einer hohen Anzahl von Todesfällen unter den Bewohnern von betreuten Wohneinrichtungen führte.
„Wenn Sie sich die Zahlen noch einmal ansehen, hatten Cuomo, einen Regierungsbeamten, von einer Pandemie profitiert“, sagte Concha, ebenfalls Medienreporterin der Zeitung The Hill. »Jetzt haben wir auch Fauci dabei. Ich finde das entsetzlich.‘
Der Autor von Daily Caller, Greg Price, kritisierte Fauci dafür, dass er ein Buch veröffentlicht und der bestbezahlte Bundesangestellte geworden ist, während Sie Ihr Geschäft verloren und Ihre Kinder ein Jahr lang nicht zur Schule gehen konnten.
Die Wahrheit mag langsam an die Oberfläche kommen, aber schließlich bricht die Wahrheit normalerweise durch. Und das scheint hier sicherlich der Fall zu sein. Die Wahrheit über das Laborleck – dass tatsächlich die plausibelste Theorie ist und keine wilde Verschwörung – taucht jetzt fast überall auf. Ich bin sicher, viele von Ihnen erinnern sich, dass wir diese Informationen seit Anfang letzten Jahres aufgedeckt haben.
Sogar Vanity Fair hat einen ausführlichen Artikel, der das Drama detailliert beschreibt. Die Theorie, die noch vor wenigen Wochen als entlarvte Verschwörungstheorie verhöhnt wurde, wenn sie überhaupt anerkannt wurde, bekommt jetzt plötzlich die besonnene Aufmerksamkeit, die sie hätte bekommen sollen und wahrscheinlich auch bekommen hätte, wenn es nicht Fauci und seine Mitverschwörer gewesen wären. Dieser Fall sollte eines deutlich machen, nämlich dass „Verschwörungstheorien“ nicht automatisch unwahr sind.
Quellen:
- 1 Document Cloud Fauci Emails
- 2 Fox News June 6, 2021
- 3 MSN June 7, 2021
- 4 National Review May 11, 2021
- 5, 6, 7 Daily Mail January 9, 2021
- 8 GM Watch September 23, 2020
- 9 GM Watch June 17, 2020
- 10, 19 The Lancet March 7, 2020; 395(10226): E42-E43
- 11 USRTK November 18, 2020
- 12 GM Watch November 19, 2020
- 13 WHO.int Origins of the SARS-CoV-2 Virus
- 14 The Lancet October 10, 2020; 396(10257: 1102-1124
- 15, 16, 17, 18 Nature Medicine March 17, 2020; 26: 450-452
- 20 The Solidarity Trial
- 21 Wellcome Sir Jeremy Farrar
- 22 Directors Blog NIH March 26, 2021
- 23 NIH.gov May 19, 2021
- 24 NARA and Declassificatiion, Redaction codes
- 25 Twitter Billy Bostickson June 5, 2021
- 26, 27 The Beltway Report June 2, 2021
- 28 Just the News June 2, 2021
- 29 Vanity Fair June 3, 2021
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Werden die Impfskeptiker mit der „Vierten Welle“ erpresst?

Jeder klar denkende Mensch weiß, dass die ganze Impferei so gut wie nichts bringt, außer dass die zweibeinigen Versuchskaninchen umkalkulierbare Risiken für ihre Gesundheit eingehen und sich wohlmöglich später mit katastrophalen Folgeschäden herumschlagen müssen.
Selbst die Ständige Impfkommission hat jetzt wieder einmal Bedenken geäußert:
Sie geht mittlerweile davon aus, dass etliche Menschen trotz vollständiger Impfung keinen wirksamen Immunschutz gegen das Coronavirus aufgebaut haben. Es gebe mehrere Studien, die zeigten, dass die Impfung gegen Covid-19 bei Menschen, deren Immunsystem medikamentös gebremst wird, nicht so gut wirke wie bei anderen, sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Abhängig vom Ausmaß der Immunsuppression und den verwendeten Medikamenten ist die Immunantwort sogar trotz vollständiger Impfung deutlich schlechter oder fällt ganz aus.“
Im Moment könne man noch nicht abschätzen, wie groß die Gruppe der Patienten sei, die trotz vollständiger Impfung keinen oder einen zu geringen Immunschutz aufgebaut hätten, so Mertens. Das gelte auch für die Frage, wann diese Menschen erneut geimpft werden sollten. Dazu liefen aktuell noch etliche Studien.
„Wir müssen aber davon ausgehen, dass es nicht nur Einzelfälle sind“, so Mertens Betroffen seien etwa Menschen nach einer Organtransplantation oder zum Teil auch Krebspatienten. In solchen Fällen sei es wichtig, das Ansteckungsrisiko im Umfeld durch Impfungen so weit wie möglich zu verringern. „Man nennt das Kokonstrategie“, so Mertens.
Auch bei Rheumapatienten sei die Immunantwort je nach Art der Immunsuppression zumindest reduziert. An diesem Donnerstag wird trotzdem die Empfehlung der Stiko zur Impfung von Kindern ab 12 Jahren erwartet. Ein Entwurf dazu sieht eine Impfempfehlung in dieser Altersgruppe unter anderem in solchen Fällen vor, in denen es Angehörige oder andere Kontaktpersonen gibt, bei denen der begründete Verdacht auf einen nicht ausreichenden Schutz trotz erfolgter Impfung besteht.
Nichtsdestotrotz sollen die Impfskeptiker erpresst werden, schließlich ist die Profitgier der Pharmaindustrie unersättlich und ihre Strohpuppen müssen deshalb ganze Arbeit leisten:
In der Diskussion um einen Rückgang der Impfwilligkeit bei niedrigen Inzidenzen warnt deshalb der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, vor einem möglichen Lockdown im Herbst. „Es wird ja schon so im Hintergrund-Rauschen ein bisschen von der drohenden vierten Welle im Herbst geredet“, sagte er den Sendern RTL/ntv, „das ist keine Angstmache.“ In dem Maße, in dem wir im Sommer mit dem Impfen nachließen, werde man im Herbst wieder Lockdown-Maßnahmen einführen müssen.
„Um dauerhaft Ruhe vor dem Virus zu haben, brauchen wir eine Impfquote in der Dimension von 80 Prozent der Bevölkerung“, so Montgomery, „wir können das nur durch Überzeugung schaffen“. Eine Impfpflicht hielte er für „nicht so schlecht“, sie sei aber in Deutschland nicht durchsetzbar. Angesichts der Ausbreitung der Virusvarianten Alpha (Früher: „Britische“) und Delta (Früher: „Indische“) hält es die Modelliererin Anita Schöbel für möglich, dass die Infektionszahlen ab Herbst wieder ansteigen und eine „Herdenimmunität“ unter Umständen gar nicht erreicht wird.
„Wir sind vor einem Jahr noch davon ausgegangen, dass der R-Wert unter 1 fällt, wenn 70 Prozent der Bevölkerung geimpft oder genesen sind“, sagte die Leiterin des Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik der Fraunhofer-Gesellschaft gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Leider gilt das so nicht mehr.“ Weil Alpha und Delta ansteckender als die Ursprungsvariante des Virus seien, müsse der Anteil der immunisierten Bevölkerung inzwischen höher ausfallen.
„Die Schätzungen gehen derzeit bei der Alpha-Variante von knapp 80 Prozent aus, bei der Delta-Variante liegt der Anteil vermutlich noch höher“, erklärte die Mathematikprofessorin, die auch an der Technischen Universität Kaiserslautern forscht. Die Virusvarianten beeinflussten auch den Impfschutz, warnte Schöbel. „Je nach Impfstoff und Virusvariante beträgt der Schutz gegen die Varianten Alpha und Delta zwischen 60 und 90 Prozent“, sagte sie dem RND. „Geimpfte können die Krankheit also mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit trotz Impfung bekommen und das Virus auch weitergeben.“
Bleibt der R-Wert über 1, bedeutet das der Statistikexpertin zufolge, dass sich das Virus bei allen Ungeimpften ausbreiten werde, die die Krankheit noch nicht selbst durchlaufen haben. Das trete ein, „sobald wir die Corona-Maßnahmen ganz fallen lassen und sich wieder viele Menschen ohne Masken in geschlossenen Räumen oder auf großen Veranstaltungen treffen“, so Schöbel.
Die Grünen, als Freunde des Totalitären, drohen natürlich mit:
Vor der Ministerpräsidentenkonferenz hat Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt vor einem verlorenen Sommer für die Corona-Bekämpfung gewarnt. Die Pandemie sei „noch nicht vorbei“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Für die Verantwortlichen in Bund und Ländern ist deshalb jetzt die Zeit, den Herbst vorzubereiten. Sollten die Corona-Zahlen nach dem Sommer erneut ansteigen, dürfen wir nicht wieder unvorbereitet sein.“ Göring-Eckardt rief Bund und Länder dazu auf, vor allem die Schulen besser auszustatten, damit Schülerinnen und Schüler „ab Herbst ein normales Schuljahr ohne erneute massive Einschränkungen erleben können und Lernrückstrände aufgearbeitet werden“. Erst im Herbst mit dem Einbau von Luftfiltern zu beginnen wäre nach den Worten der Fraktionsvorsitzenden zu spät.
„Unterricht muss in Sicherheit möglich sein, selbst wenn die Infektionszahlen wieder steigen sollten“, sagte sie. Darüber hinaus forderte Göring-Eckardt ein „wirklich gutes Impfmanagement über den Sommer“. Impfwilligen Jugendlichen müsse so bald wie möglich ein Angebot gemacht werden.
Eventuell notwendige Auffrischimpfungen seien jetzt vorzubereiten. Bevölkerungsgruppen, die sich bislang wenig impfen ließen, müssten durch gezielte Ansprache und Aufklärung erreicht werden. Dazu müsse Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) „eine Informations- und Aufklärungskampagne starten“, verlangte die Grünen-Politikerin.
Hier weitere Meldungen aus der Coronahölle:
Britische Corona-Variante „Alpha“ bleibt in Deutschland dominant
Die früher „britische“ und jetzt „Alpha“ genannte Corona-Mutation B117 hat ihren Anteil in Deutschland noch einmal kräftig ausgebaut und andere Varianten damit zum Teil verdrängt. Das geht aus dem wöchentlichen „Bericht zu Virusvarianten von SARS-CoV-2 in Deutschland“ hervor, den das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch veröffentlicht hat. Demnach steigerte „Alpha“ seinen Anteil laut Gesamtgenomsequenzierungen von der 20. zur 21. Kalenderwoche von 90,2 auf 93,6 Prozent.
Die besonders gefürchtete, früher „indische“ und nun „Delta“ genannte Corona-Mutante B16172 hat demnach von 3,1 auf 2,5 Prozent nachgelassen. Die früher „südafrikanische“ und jetzt „Beta“ genannte Variante B1351 verlor von 0,7 auf 0,4 Prozent, auch andere Mutationen wurden seltener. Bei der RKI-Testzahlerfassung allerdings, einer anderen Methode, zeigt sich, dass die zuerst in Indien festgestellte Delta-Variante weiterhin gefährlich bleibt.
Hier liegen deutlich andere, aber dafür aktuellere Daten vor, wonach diese Mutation ihren Anteil von der 21. zur 22. Kalenderwoche von 0,9 auf 2,0 Prozent mehr als verdoppelte. Diese Zahlen unterlägen allerdings Verzerrungen, weil nicht alle testenden Labore in Deutschland an der Abfrage teilnähmen, so das RKI.
Betriebsärzte klagen über fehlenden Impfstoff
Die seit Montag laufende Impfkampagne durch Betriebsärzte in Unternehmen leidet unter Lieferengpässen. Das schreibt das „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf die beteiligten Konzerne. So berichten die Deutsche Börse in Frankfurt, die Deutsche Wohnen in Berlin und Henkel in Düsseldorf, dass sie bis Mittwochmittag keine der bestellten Biontech-Lieferungen erhalten haben.
Den genauen Grund für die Lieferverzögerung kennt man in den Konzernzentralen nicht. In Unternehmen, in denen die Impfungen bereits begonnen haben, laufen sie schleppend. Bayer hat von den 20.000 bestellten Dosen lediglich 3.000 bekommen.
Bei der Allianz kamen von den 12.500 georderten nur 3.200 an. Beide Konzerne impfen bereits seit Montag. Siemens wurde am Mittwoch mit 6.000 Dosen beliefert und will ab Donnerstag die Impfungen starten.
RWE verimpft seit Mittwoch 1.800 Dosen an seine Mitarbeiter. Betriebsärzte sind seit diesen Montag Teil der deutschen Impfkampagne. Zunächst werden sie ausschließlich mit Biontech/Pfizer beliefert.
Für die kommende Woche konnten sie pro Betriebsarzt bis zu 300 Dosen bestellen. Viele Firmen rechnen aber damit, dass nur gut 80 Dosen pro Arzt ankommen werden. Für die 25. Kalenderwoche (ab dem 21. Juni) ist die Bestellmenge auf 350 Dosen begrenzt. Darunter sind auch erstmals 50 Dosen von Johnson & Johnson.
Veranstaltungswirtschaft will Events ohne Abstandsregeln
Der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) hat vor dem Bund-Länder-Treffen am Donnerstag die Corona-Politik kritisiert. „Es ist nicht erkennbar, was noch geschehen soll, damit die Branche endlich wieder Geld verdienen kann anstatt auf staatliche Hilfen angewiesen zu bleiben“, sagte BDKV-Präsident Jens Michow den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Die Branche sei in der Lage, nur geimpften, getesteten oder genesenen Personen den Zutritt zu Veranstaltungen zu gewähren.
Das staatliche Handeln müsse verhältnismäßig sein, mahnte der BDKV-Präsident. „Sofern sich die aktuelle Entwicklung der Inzidenzrate fortsetzt, ist für mich nicht erkennbar, wieso Kapazitätseinschränkungen in Veranstaltungsstätten noch verhältnismäßig sein sollten“, sagte Michow. Er forderte, dass Rahmenbedingungen genannt werden, wie Veranstaltungen ohne Abstandsregeln wieder möglich sein können.
Testzentren sollen nur noch 12,50 Euro pro Schnelltest erhalten
Nach Betrugsfällen in Testzentren sollen die Kontrollen verschärft und die staatliche Kostenerstattung verringert werden. Private Betreiber von Teststellen sollen vom 1. Juli an nicht mehr 18 Euro sondern nur noch bis zu 12,50 Euro pro Schnelltest abrechnen können. Das geht aus der Neufassung der Corona-Testverordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) berichten und die sich nun in der Ressortabstimmung befindet.
In der künftigen Erstattungssumme sind acht Euro für die Dienstleistung und bis zu 4,50 Euro für Sachkosten enthalten. Zudem soll die Beauftragung privater Testanbieter strenger geregelt werden: Sie sollen künftig individuell beauftragt werden, dabei müssen Qualität und Zuverlässigkeit geprüft werden. Dazu werden die Kassenärztlichen Vereinigungen verpflichtet, die Plausibilität der Abrechnung zu überprüfen.
Zudem soll es mehr Kontrollen geben: „Die Kassenärztliche Vereinigung hat stichprobenartig und, sofern dazu Veranlassung besteht, gezielte Prüfungen durchzuführen“, heißt es dazu in der Verordnung. Und weiter: „Die Kassenärztliche Vereinigung soll die Staatsanwaltschaft unverzüglich unterrichten, wenn die Prüfung ergibt, dass ein Anfangsverdacht auf strafbare Handlungen mit nicht nur geringfügiger Bedeutung bestehen könnte.“ Sammelabrechnungen, zum Beispiel für mehrere Teststellen insbesondere für überregionale Teststellenbetreiber, sind künftig laut Verordnung nicht mehr möglich. (Mit Material von dts)



