Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) behauptet von sich, ein unabhängiges Medien-Unternehmen zu sein. Chefredakteur Sven Gösmann, ein Protégé des früheren „Bild“-Willkommensheißers Kai Diekmann, legt Wert auf die Feststellung: „Sämtliche Einnahmen werden auf dem freien Markt erwirtschaftet.“
Diese im Rahmen auch angeblicher „Faktenchecks“ verbreitete Darstellung ist mindestens irreführend! Die Agentur widerspricht sich bei ihren „Faktenchecks“ in eigener Sache sogar selbst: Finanzielle Zuwendungen von staatlichen Stellen, Unternehmen und Privatpersonen lehne man zwar ab –ABER: „Lediglich projektgebundene Förderungen nimmt die Agentur in einigen wenigen ausgesuchten Fällen und nur nach sorgfältiger Prüfung an.“
321.000 Euro für „Demokratie-Newsroom“
Wie das Portal meedia.de berichtet, hat dpa allein seit 2021 rund 2,3 Millionen Euro an Förderungen aus dem Kanzleramt und aus dem Etat von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) ausgezahlt bekommen – darunter 321.000 Euro für das europäische Projekt „Democracy Newsroom“.
Außerdem habe die Deutsche Presse-Agentur eine Million Euro für das Projekt „Jahr der Nachricht“ (2023–2024) erhalten, und zwar direkt aus dem Bundesinnenministerium ohne vorherige Ausschreibung.
Das wirft Fragen auf vor allem im Hinblick auf die Rolle der Agentur als Anbieter von sogenannten „Faktenchecks“, die just aus jenen Fördergeldern mitfinanziert werden. Wie sagt der Volksmund: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing…“
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