Dänische Studie widerlegt Zusammenhang zwischen Aluminium in Impfstoffen und Autismus – aber Fehler aufgedeckt
Die in Impfstoffen verwendeten Aluminiumverbindungen werden seit Jahren mit der Zunahme von Autismus in Verbindung gebracht. Eine neue dänische Studie vom Nationalen Seruminstitut (SSI) soll diesen Zusammenhang widerlegt haben. Doch Kritiker weisen auf schwerwiegende Fehler hin, die die Studie in Frage stellen.
Die dänischen Forscher untersuchten die Impfdaten von rund 1,2 Millionen Kindern und kamen zu dem Schluss, dass es keinen Zusammenhang zwischen Aluminium in Impfstoffen und Autismus, Autoimmunerkrankungen oder Allergien gibt. Aluminium wird als Adjuvans in Impfstoffen genutzt, um die Immunreaktion zu verstärken, ist jedoch auch als neurotoxisch bekannt. Die Ergebnisse wurden am 15. Juli in der Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine veröffentlicht.
Doch schon bald meldeten sich kritische Wissenschaftler zu Wort. Besonders die renommierte Impfstoffforscherin Christine Stabell Benn stellte Unstimmigkeiten in den Anhängen der Studie fest. Sie kritisierte, dass in dem Artikel 5.200 Fälle von neurologischen Entwicklungsstörungen genannt wurden, während die Anhänge nur von 2.239 Fällen sprachen. Diese Diskrepanz wurde später korrigiert, doch die Zweifel blieben.
Karl Jablonowski, leitender Forscher der Organisation Children’s Health Defense, analysierte die korrigierten Daten und kam zu dem Schluss, dass die Studie doch einen Zusammenhang zwischen Aluminium in Impfstoffen und Autismus zeigt. Insbesondere Kinder, die mit höheren Dosen Aluminium geimpft wurden, hatten laut den Daten ein höheres Risiko für neurologische Entwicklungsstörungen, insbesondere Autismus.
Trotz dieser Erkenntnisse blieb die Schlussfolgerung der Studie unverändert, was von vielen Wissenschaftlern als problematisch angesehen wird. Sie fordern die Rücknahme der Studie, da sie fehlerhaft sei und von einer Institution mit engen Verbindungen zur Impfstoffindustrie entwickelt wurde, um ein falsches Narrativ zu verbreiten. Weitere Unzulänglichkeiten der Studie, wie das Ausschließen bestimmter Kindergruppen und die fehlerhafte Methodik bei der Analyse der Aluminiumdosen, wurden ebenfalls kritisiert.
Die Kontroversen um diese Studie werfen erneut die Frage auf, wie objektiv und transparent die Forschung zu Impfstoffen und deren möglichen Risiken wirklich ist.

