Von CONNY AXEL MEIER | Desinformation ist alles, was die Regierung als solche bezeichnet und bekämpft. Soweit das wahrheitswidrige Dogma der herrschenden Ökosozialisten und der mit Zwangsgebühren und Steuergeld gefütterten Staatsmedien. Es ist nicht nur die offen ausgeübte Zensur, die dafür sorgt, dass Nichtnachrichten zu ideologischen Botschaften erhoben werden und tatsächlich wichtige Ereignisse verschwiegen, verdreht oder relativiert durch den Luftfilter der politischen Korrektheit ins Volk geblasen werden. Es ist einerseits die subtile Bevormundung, nur über das zu berichten, was im Sinne der gewünschten Agenda den Untertanen zugemutet werden kann, andereseits die Verkehrung der Tatsachen in das erwünschte Narrativ, dessen Bewachung der Grenzen des Sagbaren das politmediale, linksverseuchte Parteienkartell und deren Zuträger für sich beansprucht.
Diese Vormacht der institutionellen Desinformation bröckelt an allen Ecken und Enden. Die „Freien Medien“ treten an die Stelle der öffentlich-belehrenden Einordner und der Haltungspresse. Sie schließen die ständig größer werdenden Informationslücken und trennen Nachricht von Propaganda, nachvollziehbar für interessierte Leser und Zuschauer. Es gäbe keinen Bedarf und keinen Markt für alternative oder besser gesagt, freie Medien, würden die sogenannten Leitmedien ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommen, zu berichten „was ist“.
Je mehr sich die einst vielfältige, kritische und unabhängige Presselandschaft in den letzten Jahrzehnten vereinheitlicht von der Funktion der vierten Gewalt entfernt und in den Dienst der Regierungspropaganda gestellt hat, desto größer wird der Bedarf an wahrheitsgetreuen Nachrichten und an investigativem Journalismus als Gegengewicht. Waren es vor 20 Jahren neben PI/PI-NEWS nur sehr wenige Internetportale, die die Lücken zwischen offizieller Wahrheitsbekanntmachung und tatsächlichem Geschehen schließen konnten, so kommen heute fast wöchentlich neue Teilnehmer hinzu und die Anzahl der Konsumenten, die sich objektiv über die „Freien Medien“ und Multiplikatoren in den sozialen Medien informieren, wächst täglich. Freie Medien wirken sowohl der Nichtberichterstattung, als auch der Falschberichterstattung, der Umdeutung von tatsächlichen Ereignisen und der vorsätzlichen Täuschung entgegen. Aktuelle Beispiele gefällig?
Nichtberichterstattung
In Polen haben in den letzen Tagen etwa eine halbe Million Menschen auf den Straßen von circa 80 Städten gegen die Massenmigration illegaler Invasoren demonstriert. Sie haben zudem Bürgerwehren gegründet, die die polnische Westgrenze zu Deutschland bewachen, um zu verhindern, dass zufällig vom deutschen Grenzschutz aufgegriffene Eindringlinge, die zu blöd sind, das Zauberwort Asyl laut und deutlich auszusprechen, wieder über die Grenze nach Polen zurückgeschickt werden.
Die polnische Pro-EU-Regierung unter dem Brüssel-Statthalter Donald Tusk geriet so unter Zugzwang und gab nach. Natürlich passt das nicht ins vorgegebene deutsche Narrativ des erwünschten Bevölkerungsaustauschs, genannt „Fachkräftezuwanderung“. Folglich wird darüber gar nicht oder oder nur beiläufig berichtet. Das könnte ja Sympathien für die protestierenden Polen auslösen und wäre weder im Sinne der linken Ideologie noch der Regierung.
Falschberichterstattung
In der Ukraine hat die Rada, das ukrainische Parlament, ein Gesetz verabschiedet, das die Antikorruptionsbehörde Nabu und die Antikorruptions-Staatsanwaltschaft unter die Oberaufsicht der Generalstaatsanwaltschaft stellt. Die Tagesschau titelt dazu: „Dieses Gesetz ist nicht hinnehmbar.“ Es sei ein schwerer Rückschlag für die Korruptionsbekämpfung und so weiter.
Was aber unterschlagen wird: Die fraglichen Behörden unterstanden nicht der ukrainischen Regierung, sondern waren vorgeblich unabhängig, tatsächlich aber unter US-amerikanischer Aufsicht und vom der US-Botschaft befehligt. Sie bestimmten, gegen wen wegen Korruption ermittelt werden darf und gegen wen nicht. Dass die Ukraine schon seit spätestens 2014 kein souveräner Staat mehr ist, darauf braucht hier nicht eingegangen zu werden. Da es Kräfte in der Trump-Administration gibt, die den Clown in Kiew lieber heute als morgen loswerden wollen, um endlich Frieden zu erreichen, hatte die US-Botschaft die Anti-Korruptionsbehörde auf Selenskij und sein Umfeld angesetzt und damit einen Machtkampf ausgelöst, der immer weiter eskaliert.
Aber den Selenskij-Lieblingen in Berlin, Brüssel und Paris passt es nicht, dass gegen den korruptesten regierenden Verbrecherclan der Welt vorgegangen wird und so schütten sie ihn weiterhin mit Milliarden Dollar und Euro zu, um den Krieg ins Endlose zu verlängern. Deshalb ist ihnen jeder kleine Schritt zu mehr Souveränität der Ukrainer zuwider. Darüber wird in der Tagesschau falsch berichtet. Über die Zusammenhänge berichten nur die Freien Medien.
Umdeutung von Ereignissen
Der Skandal um die vorsätzliche Sabotage des Sommerinterviews der ARD mit Alice Weidel, der Co-Vorsitzenden der AfD, hat Wellen geschlagen. Es war auch dem naivsten Zuschauer bewusst, dass Interviews trotz Störung immer so geführt werden, dass sie verständlich sowohl für Interview-Gäste als auch für das Publikum geführt werden. Selbst in einem vollbesetzten Stadion mit 60.000 grölenden Fußballfans werden Interviews geführt, die trotzdem so gesendet werden, dass der Zuschauer sie prolemlos versteht.
Das der Berufsegomane Philipp Ruch mit seinem linksextremen Fanclub unter dem Schutz der Polizei steht und praktisch machen darf, was er will, hätte er gegenüber Paul Ronzheimer von der Bildzeitung nicht ausdrücklich betonen müssen. Er tat es aber, weil das zum in allen Einzelheiten geplanten Szenario dazugehört. Während ARD, RBB und Polizeipräsident sich davonschleichen und so tun, als wären sie überrascht, wird das ganze Drama von den Medien in die falsche Richtung gelenkt. Nicht der Inhalt des Interviews ist die Nachricht, sondern die „Störung“. Es könnte ja sein, dass Weidel beim Zuschauer auf Zustimmung treffen könnte. Das geht gar nicht. Also wird der Satz kolportiert, Weidel würde ja ohnehin nichts verstehen. Dabei ist doch die Frage, wer Ruch und seine Clownstruppe finanziert, die wesentlich spannendere Frage.
Ein Bus, der mit teurer Technik und Beschallungsanlage ausgerüstet, unter den Augen der Polizei im Halteverbot im Regierungsviertel für die Dauer des Interviews dort parken darf, bedarf einer Erklärung. Wer hat die Aktion organisiert? Wer hat das genehmigt? Wer hat Ruch dafür bezahlt? Mit welchem Geld? War es die ARD bzw. der RBB selbst? Oder war es das Bundelkanzleramt? Waren es ein oder mehrere Ministerien? Falls ja, welche? Kommt das Geld dafür aus dem Programm der Bundesfamilienministerin „Demokratie leben“? Wurde hier Steuergeld zur Anti-AfD-Propaganda verprasst? Fragen über Fragen, die einer Antwort bedürfen.
Tatsächliche Journalisten würden investigativ arbeiten und Antworten auf die gestellten Fragen finden wollen. Nicht so die Staatsfunker und die verhinderten Regierungs-Pressesprecher. Es wird wohl Aufgabe der „Freien Medien“ für die nächsten Tage sein, hier Licht ins Dunkel einer unsäglichen Anti-AfD-Propaganda-Aktion zu bringen. An der AfD liegt es, hier mittels kleiner Anfragen an die Regierung die Finanzierung dieser öffentlich-rechtlichen Störaktion öffentlich zu machen. Eine Steilvorlage zur Forderung nach Abschaffung des ÖR ist das allemal.
Vorsätzliche Täuschung
Die USA werden gerade von dem größten Polit-Skandal seit Watergate erschüttert. Es stellte sich durch Nachforschungen der Geheimdienst-Konrollbehörden unter Tulsi Gabbard heraus, dass die Falschberichterstattung über den „Russia-Gate“-Skandal direkt aus dem Weißen Haus unter Barack Obama erfunden und gesteuert wurde, um der Clinton-Kampagne 2016 zu helfen, gegen Trump zu gewinnen. Obama entschied, entgegen der eingegangenen Berichte von CIA und FBI, die Geschichte von der russischen Einmischung in die US-Wahlen in Umlauf zu bringen. Dazu wurde das sogenannte Steel-Dossier erfunden und benutzt. Hillary Clinton, Joe Biden, James Comey, John Brennan, James Clapper und andere Regierungsmitglieder der Obama-Administration halfen mit, diese Lügengeschichte zu verbreiten. Die Fäden liefen direkt auf Obamas Schreibtisch im Oval Office zusammen. Das ist mittlerweile unbestritten. Selbst die jahrelangen Ermittlungen des Justizministeriums, die mit dem sogenannten Miller-Report endeten, brachten keine Verfehlung von Donald Trump ans Licht, so sehr sich die kriminellen „Demokraten“ auch bemühten. Es war Verrat von höchster Stelle zum eigenen Machterhalt.
Deutsche Medien berichten das nicht. Sie bezichtigen weiterhin grundlos Trump der Lüge, weil er Verrat Verrat benennt und Obama als einen Kriminellen bezeichnet, der er zweifellos ist. Obamas Büro gab eine dünne Erklärung ab, in der er nur altbekanntes zum Bericht des Senatsausschusses von 2020 zitiert, nämlich dass eine Einmischung Russlands in die US-Wahlen schon damals vom Ausschuss unter dem jetzigen Außenminister Marco Rubio widerlegt worden sei. Das ist wohl richtig, sagt aber nichts zur Rolle des Ex-Präsidenten über die Erfindung und Verbreitung der „Russia-Gate“-Lüge aus. Darum geht es und um nichts anderes. Das Publikum wird in die Irre geführt von den vereinigten Trump-Hassern in Presse, Rundfunk und Fernsehen.
Fazit
Es ist an der Zeit, den nicht reformierbaren öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der bestehenden Form abzuschaffen und neu aufzustellen. Journalismus muss an Stelle von Propaganda treten, neutrale Berichterstattung anstelle von Haltung und Information anstatt von Desinformation. Der Nachteil wäre: Die „Freien Medien“ wie wir, würden sich dann, wie zum Beispiel in Ungarn, überflüssig machen. Weil Meinungsfreiheit und Pressefreiheit für Wettbewerb unter den Anbietern herrscht und Lügen nicht mehr durch Zwangsgebühren und Steuergelder belohnt werden.
(Video oben: Die Zukunft der Freien Medien | In dieser hochkarätig besetzten Gesprächsrunde bei Afuera-Fest 2025 in Regensburg diskutiert Helmut Reinhardt von Politik Spezial mit vier führenden Köpfen der Freien Medienlandschaft über die zentralen Herausforderungen unserer Zeit: Oliver Gorus – Chefredakteur von Der Sandwirt, Andre Lichtschlag – Chefredakteur von Eigentümlich frei, Max Mannhart – Chefredakteur von Apollo News und Michael Werner – Autor und Herausgeber von Die Stahlfeder)
Conny Axel Meier (geb. 1956) betätigt sich seit über 20 Jahren als Publizist, Menschenrechtsaktivist und Islamaufklärer. Seit 2004 war er Schriftführer im „Bundesverband der Bürgerbewegungen“ (BDB). 2006 gehörte er zu den ersten Mitgliedern von „Pax Europa“. 2008 war er maßgeblich beteiligt an der Fusion der beiden Vereine zur „Bürgerbewegung PAX EUROPA“ (BPE) und wurde bis 2016 deren erster hauptamtlicher Bundesgeschäftsführer. 2019 zog er mit seiner Ehefrau ins politische Exil nach Ungarn und schreibt von dort regelmäßig für PI-NEWS.
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