Polizisten sollen nicht auf die Landesregierung, sondern auf FuĂballfans sauer sein.
Ein Hamburger Polizist verstarb nach seiner Corona-Impfung. Seit dem FuĂballspiel der 2. Bundesliga zwischen Hansa Rostock und dem SV Sandhausen seien die Polizeikollegen wegen des Todes des 24jĂ€hrigen Mannes aber auf FuĂballfans sauer, wie Medien und Polizeisprecher am heutigen Montag eindringlich mitteilten.
Focus Online: âIm Heimspiel gegen Sandhausen entrollten sie am Sonntag ein Banner mit der Aufschrift: âEiner weniger ACABâ. Kollegen des Verstorbenen sind sich sicher, dass damit der 24-jĂ€hrige Kollege verunglimpft wird. Immerhin wurde die Hamburger BFE hĂ€ufig zu Risiko-Spielen von Hansa Rostock in der Ostseestadt als VerstĂ€rkung eingesetzt.â
Kicker: âNoch wĂ€hrend des Spiels sei laut Vereinsangaben unter anderem die Polizei und der Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern kontaktiert worden. âWir sind entsetzt ĂŒber so viel Niedertracht und PietĂ€tlosigkeitâ, twitterte die Polizei Hamburg auf das Banner bezugnehmend. Der 24-JĂ€hrige verstarb nach Angaben der Polizeigewerkschaft Hamburg bei einem Lehrgang in Mecklenburg-Vorpommern nach einer nĂ€chtlichen BelastungsĂŒbung.â
Der Corona-Blog schrieb anlĂ€sslich des Todes des 24jĂ€hrigen Polizisten, vor dem FuĂballspiel: âWir sind erschrocken ĂŒber all die vielen Meldungen die letzten Tage, welche wirklich sehr merkwĂŒrdig sind. Entweder wir alle haben bislang nie darauf geachtet oder es besteht tatsĂ€chlich eine AuffĂ€lligkeit bei dieser Art von VorfĂ€llen. Wir haben nun schon von einigen Sportlern berichtet die bei Belastung versterben, aber nicht nur, bei einigen Politikern und ImpfĂ€rzten fallen Ă€hnliche Berichterstattungen mit der Beschreibung âPlötzlich und Unerwartetâ auf.â
Seit den heutigen Berichten ist der öffentliche und polizeiliche Fokus der Wut ĂŒber den Tod eines jungen Polizisten auf FuĂballfans in einer anderen Stadt gerichtet. Ein Schild war rein zufĂ€llig daran schuld. Eine von der Landesregierung und der PolizeifĂŒhrung âerwĂŒnschteâ Impfung vor dem Tod ist nicht Teil der Berichterstattung.

