Horst D. Deckert

Ein neues Magazin schreibt gegen den medialen Einheitsbrei

Zahlreiche Menschen haben in den vergangenen Monaten das Vertrauen in die Mainstream-Medien verloren. Die Berichterstattung war zu einseitig, lautete ein häufiger Vorwurf.

Dem entgegenwirken will nun das Magazin Vier, das anfangs Juni den Medienmarkt überraschte. Herausgeber ist Uwe Strachau. Er ist Inhaber einer Werbeagentur in Melle (Niedersachsen) und Buchautor. In der ersten Ausgabe erklärt er, warum er den Schritt gewagt hat, ein kritisches Magazin herauszugeben. «Neben den politischen Parteien sind die Mainstream-Medien die zweite grosse Enttäuschung meines Lebens», schreibt der 60-jährige Werbefachmann.

Nun wolle er mit dem Magazin helfen, etwas zum Guten zu verändern, sagte Strachau gegenüber RT. Er habe über 23 Jahre lang verschiedene lokale, anzeigenfinanzierte Stadt-Magazine herausgegeben. Doch das sei zuletzt immer schwieriger geworden.

«Dieses Geschäft ist – wie viele andere auch – durch die Corona-Politik und die entsprechenden Massnahmen mehr oder weniger zerstört worden», sagt Strachau. Parallel dazu habe er angefangen, sich über das Thema Corona abseits der Mainstream-Medien zu informieren. Dabei sei er sehr schnell auf ganz andere Informationen gestossen. Die Berichterstattung der Konzernmedien über die «Pandemie» bezeichnet Strachau als «völlig einseitig».

Dies habe ihn im Herbst 2020 dazu bewogen, ein Printmedium als Alternative zum Mainstream auf den Markt zu bringen. In der ersten Ausgabe vom Juni verweist Strachau auf zahlreiche kritische und sachorientierte Stimmen. Darunter auf Sucharit Bhakdi, John P.A. Ioannidis, Daniele Ganser, Stefan W. Hockertz, Wolfgang Effenberger, Elisabeth Ahrens, Rüdiger Dahlke oder Milosz Matuschek. Sie kommen vereinzelt selbst zu Wort, mit eigenen Beiträgen oder in Interviews.

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Das Magazin Vier erscheint sechs Mal pro Jahr. Wer interessiert ist an einem Abo, kann das hier bestellen.

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