Horst D. Deckert

„Eklig weiße Mehrheitsgesellschaft“: So verachtet die Grüne Jugend Bürger

Am 9. Oktober 2021 wählten 600 Delegierte der insgesamt 18.000 Mitglieder der Grünen Jugend Deutschlands und damit fast ein Sechstel der gesamten Partei in Erfurt ihre neuen Bundessprecher. Das Rennen machten die 20-jährige Sozialwissenschafts-Studentin Sarah-Lee Heinrich und der 25-jährige Politik-Student Timon Dzienus. Sie brachen schon in der Vergangenheit Tabus und tun es wieder. Wenn sie nicht gerade Morddrohungen auf Twitter gegen Männer äußert, beschimpft Sarah-Lee Heinrich die weißen Deutschen.

Von Heinz G. Jakuba

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  • Mehr mit „links“ gemeinsam.
  • FDP-Chef übel beschimpft.
  • Rassismus gegen „weiße“ Mehrheitsgesellschaft.
  • Homophobe und Männerfeindliche Weltsicht. 
  • Wahlrecht ab 14 gefordert. 

Mit „links“ mehr gemeinsam

Die beiden Studenten, denen es naturgemäß an praktischer Erfahrung, vor allem mit eigener Arbeit fehlt, spielten sich sogleich in die Medien. So wandten sie sich gegen eine Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grüne. Sarah-Lee Heinrich favorisierte einst sogar eine rot-rot-grüne Koalition, wie sie im September 2021 im sozialistischen Magazin Jakobin schrieb. Denn mit der Linkspartei hätten die Grünen „deutlich mehr gemeinsam als mit der FDP“, erklärte sie auch in einer Talkshow.

FDP-Lindner als „rechter Kotzbrocken“ verunglimpft

Timon Dzienus machte klar, dass er den Volksentscheid für die Enteignung von Wohnungsgesellschaften in Berlin als „Vorbild“ für eine bundesweite Gesetzgebung sieht. 

Aber nicht nur das – einst beschimpfte er den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner lauthals als einen „rechten Kotzbrocken, der zurücktreten soll.“ Oder als „gelbe Null“, „einfach widerlich“ und „sexistisch, peinlich und unerträglich“. Unter Lindner wären die Liberalen im Bund „regierungsunfähig.“

„Eklig weiße Mehrheitsgesellschaft“

Seine neue Kollegin Sarah-Lee Heinrich steht diesen Beschimpfungen in nichts nach, treibt diese sogar noch auf die Spitze. So sprach sie bei der Wahl davon, dass Hartz-IV der „größte Scheiß“ wäre.

In einer öffentlichen Diskussionsrunde 2019 beleidigte die Afrodeutsche die Mehrheit der hiesigen Bevölkerung. So ließ sie sich über eine „eklig weiße Mehrheitsgesellschaft“ aus, die der Klimaschutzbewegung „Fridays For Future“ nur so wohlgesonnen sei, weil überwiegend „weiße“ Jugendliche demonstrieren. Es ginge ihr „auf die Nerven“, dass dort so viele „weiße Blödis“ mit herumlaufen würden. Eine Gruppe von „People of Color“ hätte das anders gemacht. 

Nur „weiße Blödis“ bei den Fridays for Future:

Gleichzeitig aber spricht Heinrich davon, dass man „antirassistische Politik“ machen müsse. Unfassbar! Da nützt es wenig, wenn sie sich 2019 für das Wort „eklig“ entschuldigt, das sei „fehlplatziert“ gewesen. „Ungerecht“ hätte es auch getan.

„Diese Tunte soll ihr Maul halten“

Doch das ist noch nicht alles: 2015 kommentierte Heinrich in einem Tweet ein Hakenkreuz mit „Heil.“ Das bedauerte sie später und verteidigte sich mit dem fadenscheinigen Argument, sie sei doch „Teil einer antifaschistischen Jugendorganisation“. Dieser Tweet spiegele in keiner Weise ihre Position wider. Alles klar, Herr Kommissar?

Aber schon ältere Tweets zeigen, wessen Sprache sie tatsächlich spricht. So kommentierte sie die RTL-Sendung „Der Bachelor“ auf Twitter mit: „Diese Tunte soll auch ihr Maul halten.“ Kein Respekt also vor der gerade von den Grünen so propagierten sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt. Interessant auch ihr Tweet: „Deine Schuhe sind schwul, meine Schuhe sind teuer.“ Ganz anders präsentiert sich Sarah-Lee Heinrich hingegen in der „taz“. Dort ist sie ein armes Mädchen, das unter der Hartz IV-Armut seiner Mutter leidet.

Morddrohungen: „Werde dich finden, anspucken, aufhängen, bluten lassen“

Dementsprechend löschte Heinrich vor der Wahl zur Bundessprecherin über 1.000 Tweets. Wie die BILD-Zeitung berichtet, darunter auch mehrere diffuse Morddrohungen: „Ich werde dich finden und anspucken, dann aufhängen mit einem Messer anstupsen und bluten lassen.“ Oder „Ich will dich verbrennen, alle Männer sind scheiße.“ Als all das an die breite Öffentlichkeit kam, packte die afrodeutsche Grüne die „Nazi-Keule“ aus, sah eine Kampagne gegen sich und sprach von „rechten Angriffen“ und von Kräften, die „Bammel vor einer schwarzen, linken Frau“ hätten. Dabei ist sie es doch gewesen, die sich eines „eklig weißen Minderheits- und weißen Blödis“-Jargons bediente!

Kein „umgekehrter“ Rassismus?

Allerdings sieht das der linke Mainstream, wie etwa die den Grünen nahestehende „taz“mitnichten so: „Schwarze Menschen haben in Deutschland – oder Europa – keine Macht“, erklärt die „taz“-Autorin Silke Mertens. „Von daher kann Heinrich vielleicht Geschmacklosigkeit und mangelnde Einsicht, nicht aber umgekehrter Rassismus vorgeworfen werden.“ Was für eine verquere Weltansicht, mit der linker „Weißen-Rassismus“ nun noch medial hoffähig gemacht wird!

Gute Nacht Deutschland: Wahlrecht ab 14 gefordert

So blenden auch die konservativen Mainstream-Medien das „Weißen-Rassismus-Problem“, das zumindest Sarah-Lee Heinrich zu besitzen scheint, aus. Stattdessen berichtet beispielsweise etwa die „Tagessschau“ über die Wahl der Bundessprecher der Grünen Jugend von einem „Treffen voller Selbstvertrauen“, und von voller „Power für die Jungen.“

Übrigens: Von den 118 Grünen-Abgeordneten im neu gewählten Bundestag sind 27 Vertreter dieser Jugendorganisation, die auch das Wahlrecht ab 14 Jahren fordert. Davon bekundeten mehrere Parteimitglieder Heinrich ihre „volle Solidarität“. Gute Nacht Deutschland!

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