Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
Kostenlos Termin buchen

Eskalation der Covid-Zwangsmaßnahmen betrifft die gesamte Bevölkerung

Seit einigen Monaten nimmt in Österreich, Deutschland aber auch der Schweiz die aggressive Stimmungsmache gegen Menschen zu, die sich gegen eine Gentherapie mit den derzeit als Impfstoffen angepriesenen Präparaten aussprechen. Über 2G, Lockdown für Ungeimpfte und eine teilweise bis gänzliche Impfpflicht samt Strafen bis hin zur (abgestrittenen) Beugehaft, wird jetzt weiter massiv eskaliert. Betroffen sind mehr Menschen, als gemeinhin angenommen wird und als sie das selbst glauben möchten.

Gastartikel von Peter Mayer, tkp.at

Es begann damit, dass massiv gegen Ungeimpfte vorgegangen wurde. Beispiele sind der Rektor der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Oliver Vitouch, der ungeimpften Studierenden erklärte, dass sie an höheren Bildungseinrichtungen nichts mehr zu suchen hätten. Oder der Umgang mit Bayern München Spieler Josuah Kimmich und viele andere Beispiele. Dazu wurde die Mär verbreitet, dass auf Normal- und Intensivstationen fast nur Ungeimpfte zu betreuen seien, wie zum Beispiel gestern noch der ORF-NÖ vermeldete: „Deutlich mehr Ungeimpfte in den Spitälern“. Vorbereitend wurden in den Meldung des ORF NÖ die Geimpften unterschlagen. Hier die Meldung vom 19.11.:

Kurz danach verschwanden die Geimpften aus den täglichen Berichten, vermutlich weil der Anteil laufend zunimmt. So sieht es etwa am 12.12. aus:

Ähnliches passierte in Tirol. Am 22.9.2021 wurde noch berichtet über 21 Geimpfte von 47 Patienten auf der Normalstation und 4 von 13 auf der Intensivstation.

Seit 23.9. wird in Tirol nicht mehr über Geimpfte im Spital berichtet.

Die Tatsachen hätten der Erzählung widersprochen. Mittlerweile hat man auch die Definition der Geimpften geändert. Als geimpft gilt nur mehr jemand, dessen zweite Dosis mehr als 14 und weniger als 180 Tage zurückliegt. Damit verloren ab Ende November an die zwei Millionen Menschen schlagartig ihren Status als Geimpfte, zunächst zumindest in der Statistik.

Damit fiel auch die Zahl der Impfdurchbrüche um rund ein Viertel insgesamt und noch ganz massiv bei der Gruppe über 60 von rund 70 auf 47 Prozent.

Der Status per Mitte Dezember

In den beiden folgenden Grafiken sehen wir, dass in Österreich 6,13 Millionen Menschen mindestens 2 Dosen gespritzt bekommen haben und davon 2,79 Millionen sogar schon 3 Dosen. In Deutschland sind die Verhältnisse ähnlich wie in Österreich, insgesamt haben 57,74 Millionen mindesten 2 Dosen und 18,71 Millionen 3 Dosen erhalten.

In Österreich sind 612.000 unter 14, verbleiben also 8,29 Millionen, die nach dem neuen Gesetz unter die Impfpflicht fallen würden. Es gibt also etwa 2,16 Millionen, die ungeimpft sind aber jetzt dazu gezwungen werden sollen. Dazu kommen etwas mehr als 3 Millionen, die sich im Februar die dritte Dosis abholen werden müssen.

Insgesamt wird also an rund 5 Millionen Menschen ein Schreiben mit Aufforderung zur Impfung versendet werden.

Wie es weiter geht – die Dauerimpfung

In Israel und im UK ist bereits von der vierten Dosis die Rede oder sie wird schon gespritzt. Dazu kommen die modifizierten Präparate, die angeblich für den Schutz gegen Omicron nötig sind. Jedenfalls muss zuerst die „Grundimmunisierung“ abgeschlossen sein, wie Regierungsberater Prof. Florian Thalhammer „mit freundlicher Unterstützung von Pfizer“ bei einem Webinar erklärte:

Wer nicht mitmachen will und nicht Zielscheibe für unzählige Spritzen werden will, zahlt 600 Euro Strafe alle 3 Monate. Passiert das öfter, dann kann auch Beugehaft verhängt werden und zwar bis zu einem Jahr. (Die Politik bestreitet dies allerdings vehement.)

Aber das ist keineswegs alles. Lockdown für Ungeimpfte, verschärfte Ausgangssperren, Streichung von Arbeitslosengeld, keine Behandlung mehr durch Ärzte (der Ärztekammer ist jede Schlechtigkeit zuzutrauen), 2G am Arbeitsplatz und in allen Geschäften – es gibt eine Unzahl von Möglichkeiten, wie man Ungeimpften das Leben zur Hölle machen kann und das ist nach den zahllosen gehässigen und sadistischen Sprüchen der Politiker durchaus zu erwarten.

Der deutsche Scharfmacher und neuerdings sogar Gesundheitsminister, Karl Lauterbach, spricht bereits von drei verpflichtenden Omicron Dosen demnächst, sowie Aufrechterhaltung aller Maßnahmen wie Maskenpflicht, Tests, Abstandsregeln und wahrscheinlich auch wiederkehrende Lockdowns sowie kontinuierliche Impfungen für die nächsten vier Jahre.

Mit der Impfpflicht ist auch noch die Gefahr bei den undichten Impfstoffen (keine  sterile Immunität), dass die Produktion von Immunflucht Varianten stark beschleunigt wird, wenn die bremsende Wirkung von Ungeimpften und nicht geimpften Genesenen entfällt. Darauf weisen immer wieder Fachleute wie der Erfinder der mRNA Impfstoffe, Rebert Malone und Geert van den Bossche hin.

Alternative Impfstoffe

Viele Menschen, die die Gentherapie ablehnen und nicht wollen, dass wochenlang Spikes von ihren Zellen produziert werden und die Lipid-Nanopartikel ihrem Körper schaden, würden eventuell echte Impfstoffe akzeptieren. Seit Mai ist ein inaktivierter Ganzvirusimpfstoff bei der EMA in Begutachtung, weltweit schon über eine Milliarde Mal verimpft, aber von der EMA nicht zugelassen, wohl um Pfizer & Co zu unterstützen.

Der rekombinante Protein-Impfstoff von Novavax wird mit einiger Sicherheit noch in diesem Jahr zugelassen. Vorgeschrieben sind 2 Dosen. Kärnten hat sich 180.000 Dosen davon gesichert, was also für 90.000 Menschen reicht. Es wären aber insgesamt rund 7 Millionen Dosen nötig um alle damit impfen zu können, die entweder noch ungeimpft sind oder die einen Booster benötigen (so dass für einen „Booster“ überhaupt zugelassen wird).

Daran hat die Regierung aber kein Interesse, denn man hat bereits 72,5 Millionen Gentechnik Präparate geordert, die verspritzt werden müssen/sollen.

Es wird also so ablaufen, dass man einen Impftermin bekommt und man dort herausfindet, was einem gespritzt wird (Spoiler: zu 95% mRNA Gentechnik von BioNTech/Pfizer). Mit der Zulassung des inaktivierten Ganzvirus-Impfstoffs von Valneva ist etwa ab April zu rechnen, viel zu spät also für Österreich.

Das Covid-19-Impfpflichtgesetz ist so geschrieben, dass der Gesundheitsminister praktisch nach Lust und Laune, wenn auch mit Zustimmung des Hauptausschusses des Nationalrats, weitere Spritzen verhängen kann, sobald die Pharmafirmen neue Produkte auf den Markt bringen. Bereits ab März könnte es schon eine Omicron Spritze geben.

Für die Ungeimpften heißt es dann erst die „Grundimmunisierung“ und dann drei Varianten-Spritzen. Das ist zweifelsohne das lukrativste Geschäftsmodell, das die Pharmafirmen jemals entwickelt haben.

Das Gleiche wäre übrigens völlig nebenwirkungsfrei mit der Supplementierung von Vitamin D erreichbar. Zum Preis von 30 oder 35 Euro im Jahr und praktisch ohne Kosten für die Organisation und Verabreichung.

Militarisierung der Impfstraßen

Es wären also 7 Millionen Dosen in relativ kurzer Zeit wie am Fließband zu verimpfen. Mit der bisher verfügbaren Infrastruktur würde das jedoch Monate dauern, von der Omicron „Auffrischung“ ab März nicht zu reden.  In Deutschland hat man sich schon 40.000 Soldaten der Bundeswehr gesichert und die Organisation der gesamten Pandemie-Maßnahmen soll militärischen Kommando unterstellt werden.

In Österreich ist angeblich ähnliches in Vorbereitung. Wahrscheinlich der einzige Weg um den 7 Millionen „Grundimmunisierungen“ und anschließend 2 x 8 Millionen Omicron Booster in zwei oder drei Monaten über die Bühne zu bringen. Und danach alle drei Monate wieder je 8 Millionen Spritzen.

Genau  diese Militarisierung der Impflogistik hatte Bill Gates in einem Artikel gefordert, der am 18. März 2015 im New England Journal of Medicine (NEJM) erschienen war. Er erklärte das Vorhaben auch bei einem TED-Auftritt am 3. April 2015. Beides ist hier im Detail nachzulesen und der TED-Vortag anzusehen.

Was tun?

Wem diese Aussichten nicht gefallen, der kann noch bis 10.1.2022 eine Stellungnahme zu dem Gesetzesentwurf über die Webseite des Parlaments abgeben – mehr dazu hier. Diese kann man natürlich auch den Abgeordneten des eigenen Wahlkreises zukommen lassen sowie anderen Politikern auf allen Ebenen. Jeder sollte dazu alle Möglichkeiten auch von persönlichen Kontakten nützen. Wie ich verschiedentlich höre, sind manche Politiker einfach schlecht informiert und vielleicht lässt sich daran ja etwas ändern.

Weiter empfiehlt es sich, die mittlerweile jedes Wochenende stattfindenden Kundgebungen und Mega-Demos mit Hunderttausenden Teilnehmern mit der eigenen Anwesenheit zu unterstützen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf tkp.at, der Blog für Science & Politik

Ähnliche Nachrichten

Auch lesen x