Horst D. Deckert

«Gefangene in Haftanstalten haben in den USA mehr Besuchsrechte als Covid-Patienten in Krankenhäusern»

Covid-19-Patienten werde die Behandlung und sogar der grundlegende Pflegestandard in amerikanischen Spitälern verweigert, schreibt das Online-Nachrichtenmagazin LifeSiteNews mit Verweis auf die Video-Konferenzreihe der Stiftung für medizinische Freiheit «Truth for Health Foundation»:

«So wurden Patienten lebensrettende Medikamente gegen Covid-19 verweigert. Sie wurden gezwungen, potenziell gefährliche und teure Behandlungspläne anzuwenden und sie wurden zwangsweise isoliert, ohne ihre Familien sehen zu dürfen»,

schreibt LifeSiteNews.

Todesfall wegen Verweigerung von Medikamenten

Ein solcher Fall habe sich im Baylor Scott & White Hospital in Houston im Bundesstaat Texas abgespielt. Caroline Carroll habe zunächst geglaubt, dass sie lediglich allergische Symptome habe. Erst als sich ihr Zustand verschlechterte, habe ihr Mann um ärztlichen Rat gefragt. Im Spital sei Carroll dann positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Doch die Ärzte hätten Carroll einfach wieder nach Hause geschickt und ihr gesagt, dass sie sich erst bei fortschreitenden Symptomen wieder melden solle.

An der Videokonferenz erzählte ihre Tochter Jodi Carroll (Minute 0:39:28 – 0:44:19):

«Am nächsten Morgen lag ihre Sauerstoffkonzentration im Blut nur noch bei 70, so dass mein Vater sie erneut ins Krankenhaus brachte, wo sie von Juli bis August aufgenommen wurde. Die Ärzte nahmen eine abwartende Haltung ein, obwohl wir sie gebeten haben, proaktiv zu handeln, denn Covid-19 ist eine behandelbare Krankheit.»

Ein Kardiologe habe für Caroline einen Behandlungsplan erstellt und unter anderem gerinnungshemmende Medikamente verschrieben, um einer möglichen Thrombose vorzubeugen. Das Krankenhaus habe ihre Mutter hingegen in «unterstützende Pflege» gegeben, was ihre Familie jedoch als Hospizpflege (Einrichtung für die Sterbebegleitung, Anm. d. Red.) verstand. Die Familie habe mit dem Chefarzt des Spitals gesprochen und um die vom Kardiologen verschriebenen Medikamente gebeten, doch dies sei ihnen verweigert worden.

In ihrer Verzweiflung habe sich die Familie auf den sogenannten «Right to Try Act» berufen. Dieses Gesetz erlaubt die Verwendung von experimentellen Medikamenten, wenn sich ein Familienmitglied in einem kritischen oder gar lebensbedrohlichen Gesundheitszustand befindet. Doch das vom Kardiologen verschriebene Medikament sei gar nicht experimentell gewesen und sogar von der Arzneimittelbehörde FDA zugelassen.

Jedoch habe man den Antrag der Familie Carroll erneut abgelehnt, so dass sie gezwungen waren, den Rechtsweg zu beschreiten. «Wir gingen vor Gericht, und leider wurde uns der Antrag auf die von uns gewünschten Medikamente verweigert. Nur drei Tage später starb Caroline Carroll», sagt die Tochter Jodi. Die Empfehlungen des Kardiologen wären angemessen und vernünftig gewesen, doch sie seien vom Krankenhauspersonal einfach ignoriert worden.

Dr. Elizabeth Lee Vliet, CEO der «Truth for Health Foundation» habe erklärt, dass Carrolls Fall «ein weiteres skrupelloses Beispiel für das Versagen der Krankenhäuser ist, das grundlegende Patientenrecht bei der Aufnahme zu erfüllen, das Recht des Patienten eine Behandlung zu beantragen und die Vollmacht der Familienvertreter zu beachten, dass sie diese Behandlung gemäss ihren Wünschen erhalten.»

Wüsche von Patienten und Angehörigen werden landesweit ignoriert

Die Anwältin Lauren Martel aus South Carolina habe festgestellt, dass viele Krankenhäuser Covid-19-Patienten nicht nach ihren spezifischen Bedürfnissen und Wünschen behandelt würden: «Sie werden alle über einen Kamm geschert, was die Behandlung von Covid-19 betrifft». Martel bezeichnete die weit verbreitete Uniformität bei der Behandlung von Covid-19 als «enorme Verletzung der Verfassungs- und Bürgerrechte».

Spitäler verstossen gegen Verfassungsgesetze

Ein Mandant von Martel mit einer Lungenentzündung und positivem SARS-CoV-2-Test sei ebenfalls völlig falsch behandelt worden. Die Ärzte hätten ihm nur das antivirale Medikament Remdesivir verschrieben, welches die Genesung von Covid-Patienten bekanntlich beeinträchtige. Schliesslich sei ihr Mandant an ein Beatmungsgerät angeschlossen worden. Die Familie habe sich rechtlich bei ihr beraten lassen. Nach einer Reihe von Abmahnschreiben sei ihr Mandant schliesslich in ein anderes Krankenhaus verlegt worden: «Doch das Protokoll für die Behandlung war genau dasselbe», wird Martel zitiert. Die Anwältin habe sich ebenfalls auf den «Right to Try Act» berufen, doch dieser sei von mindestens drei Spitälern verweigert worden. Martel: «Das heisst, wenn Sie mit diesem Protokoll weitermachen, werden Sie dort Menschen sterben lassen.»

Politische Entscheide statt wissenschaftliche

Die Krankenhäuser seien in ihren Entscheiden vielmehr von der Politik als von der medizinischen Wissenschaft abhängig. Die Pharmalobby manipuliere den medizinischen Markt: «In den Spitälern werden nur einige Protokolle gefördert, die in 80 Prozent der Fälle versagen», so Martel.

Der mit dem Emmy Award ausgezeichnete Reporter und Analyst Graham Ledger erklärte an der Konferenz (Minute 0:56:16 – 1:03:37):

«Ich habe den Eindruck, dass es den Krankenhäusern im Moment nicht darum geht, Leben zu retten und ihrer Betreuungspflicht nachzukommen, sondern darum, Geld zu verdienen und genau das zu tun, was die Regierung ihnen vorschreibt. Die Ärzte übernehmen einfach die Protokolle von Dr. Fauci – und das landesweit.»

Ledger weiter:

«Aufgrund der Berichte von Patienten, Familien, Rechtsbeiständen und Bevollmächtigten sehen wir, dass die Insassen in amerikanischen Gefängnissen mehr Besuchsrechte haben als Covid-Patienten in Krankenhäusern.»

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