
Der Titel dieses Beitrags findet sich gleichlautend auf der Internetseite des NDR. Dort berichtet der öffentlich-rechtliche Sender über eine Zunahme bei den Anfragen von Syrern bezüglich der Rückkehr in ihre Heimat. 17.800 von ihnen leben in Hamburg.
Und wie viele davon erwägen nun nach dem bejubelten Sturz von Assad eine Rückkehr nach Syrien? 7000? 700? 70?
Nein, es sind 7, in Worten „Sieben“. Dies sei, so der NDR, „[…] ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Gesamtjahr: Da sind bislang weniger als zehn Syrer aus Hamburg freiwillig zurückgekehrt.“
Weniger als zehn, es könnten also neun, acht, sieben, vielleicht auch nur vier oder fünf sein. Merkwürdigerweise nennt der NDR die konkrete Zahl nicht.
Und die Sieben, die die Schlagzeile ausmachen, sie „erwägen“ erst einmal ihre Rückkehr, entschieden ist da noch gar nichts. Momentan „erwägen“ sie damit, ob ihnen ein kostenloser Heimflug, 300 Euro pro Erwachsener und 150 Euro pro Kind genug sind, um sich in Syrien weiter zu freuen über die neue islamische Freiheit, die sie hier so bejubeln. So viel zahlt ihnen derzeit die Hamburger Innenbehörde.
Und welchen Sinn hat dann so eine Schlagzeile vom NDR? Der mit ihr vermittelte Subtext lautet: Seht her, Deutsche. Sie sind wirklich verfolgt gewesen, die Syrer. Jetzt, wo die Gefahr vorbei ist, erwägen die Ersten die Rückkehr. Es geht ihnen gar nicht ums Geld. Die Sieben, die das „erwägen“, sind der Beweis dafür.

