Horst D. Deckert

Im Land wird Bahnnetz großzügig modernisiert

Um die Oberösterreicher à la longue vom Auto auf die Bahn zu bringen, werden sowohl vom Land als auch von der ÖBB nicht weniger als 2,5 Milliarden Euro in die Modernisierung und den Ausbau des heimischen Bahnnetzes investiert.

Bislang hätten die höheren Spritpreise noch nicht zu einem höheren Fahrgastaufkommen bei den Bahnen geführt, sagte Judith Engel, die Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG unlängst bei einem Zusammentreffen mit Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner in Linz. Dennoch sehen beide in der Bahnerhaltung und im Bahnausbau die einzige Chance, Güter und Personen auf Schiene zu bringen und damit den Klimawandel einzudämmen. Dafür werde in Oberösterreich auch viel getan, machte Steinkellner deutlich, der versicherte, alle oö. Lokalbahnen zu erhalten.

250 Bauprojekte der ÖBB in Oberösterreich

64 Prozent unserer heimischen Bahnstrecken sind bereits elektrifiziert, an weiteren Abschnitten wie der Mattigtal-, der Donaufer-, der Innkreis- und der Almtalbahn (im Bereich zwischen Wels und Sattledt) wird gearbeitet. Derzeit werden auch 14 Bahnhöfe umgebaut, darunter der von St. Georgen an der Gusen (wird heuer noch fertig) und der von Freistadt (Investition: 12 Mio. Euro). In Oberösterreich werden von der ÖBB 250 Bauprojekte umgesetzt, mit denen auch die Mobilität im ländlichen Raum gewährleistet werden soll, wie Steinkellner betont. Auch der Postshuttledienst werde sukzessive ausgebaut.

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