Horst D. Deckert

In Italien werden ein Drittel der «Covid»-Spitalpatienten wegen anderer Krankheiten behandelt

Mehrere italienische Regionen, darunter das Piemont, haben den lokalen Gesundheitsbehörden eine Mitteilung zukommen lassen, in der sie Hinweise zur Definition von Covid-Patienten geben, teilt Byoblu mit. Der Text lautet:

«Als Covid-Patienten gelten nur diejenigen mit positivem Antigen- oder PCR-Test sowie Symptomatik und Diagnostik, die mit Covid vereinbar sind. Eine aktuelle Fiaso-Studie zeigt, dass 34 Prozent der Krankenhauspatienten, die positiv auf das Sars-Cov-2-Virus getestet werden, nicht an Covid leiden.»

Dies sei eine ziemlich schockierende Aussage, die die gesamten Narrative und den Rechtsrahmen der letzten zwei Jahre in Frage stelle, so Byoblu weiter. Die Mitteilung stütze sich auf eine von Fiaso, dem italienischen Verband der Gesundheits- und Krankenhausunternehmen, durchgeführte Analyse. Dabei seien Daten von sechs grossen italienischen Krankenhäusern und Gesundheitszentren erhoben wurden, darunter das San Martino Krankenhaus in Genua, die Zivilkrankenhäuser von Brescia und die Poliklinik von Bari.

Die Analyse habe 554 Patienten berücksichtigt. Obwohl das keine sehr hohe Anzahl sei, sei die Analyse doch aufschlussreich bezüglich den in Italien angewandten Zählmethoden, da die Einrichtungen über das ganze Land verstreut seien, erklärt Byoblu.

Von diesen 554 Patienten seien nur 66 Prozent mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert worden, während die restlichen 34 Prozent keine klinischen Anzeichen aufweisen würden, die mit «Covid» hätten in Verbindung gebracht werden können.

Zu dieser Gruppe würden Schwangere, Menschen, die operiert werden müssen, und Personen mit Traumata oder Knochenbrüchen gehören. Es handle sich um Patienten, die wegen etwas ganz anderem ins Krankenhaus kamen, doch später aufgrund eines positiven SARS-CoV-2-Tests als «Covid»-Patienten bezeichnet wurden.

Daraus folgt, dass mehr als ein Drittel der Daten, die der Katastrophenschutz und das Nationale Gesundheitsinstitut täglich über Covid-Patienten liefern, falsch sind. Aus der Analyse gehe ausserdem hervor, dass die Situation bezüglich der Todesfälle ähnlich sei, stellt Byoblu fest. Daraus lasse sich schliessen, dass der gesamte Regelungsrahmen, der den täglichen Bulletins mit religiösem Glauben folgte, ebenfalls als unbegründet zu betrachten sei.

Diese in Italien beobachteten Wiedersprüche in der Zählweise wurden auch in anderen Ländern bestätigt, wie etwa in Deutschland, wo Professor Bertand Häussler von einer Überschätzung der «Covid»-Todesfälle von bis zu 80 Prozent ausgeht.

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