Horst D. Deckert

Internationale freiwillige Ukraine-„Kämpfer“ ergeben sich in Scharen (VIDEO)

Einer der Bekanntesten unter den Freiwilligen, die sich den ukrainischen Faschisten-Truppen angeschlossen hatten, ist der Brite Aiden Aslin, genannt „Cossackgundi“.

Wie viele seiner, man ist beinahe versucht Spielkammeraden zu sagen, Kollegen hat auch er sich den realen Krieg offenbar ein wenig anders vorgestellt, bis dato hatten die „Kämpfer“ scheinbar gedacht, Spieler in einer Gaming challenge mit Virtual-Reality-Brille zu sein.

Von russischer Seite wird berichtet, dass sich sämtliche ausländische „Kämpfer“ von der „Sorte Aslins“ in Mariupol bereits ergeben haben.

Russische Fahne weht bereits seit gestern über Mariupol

Russischen Angaben zu Folge wurde bereits vorgestern (13.4.2022) die Fahne auf dem Amtsgebäude Mariupols gehisst, entgegen anders lautender Meldungen des westlichen Mainstream. Besonders symbolträchtig ist dabei, dass Olga Seletskaya, eine pro-russische Aktivistin aus dem Donbass, die im Jahr 2014 vom Asow-Kämpfern entführt und gefoltert wurde, unmittelbar beim Hissen der Fahne dabei war.

Mariupol ist also in russischer Hand, auch wenn es hier und da noch zu Häuserkämpfen und Scharmützeln mit dem Asow kommt. Nun ist es also auch den „freiwilligen Abenteurern“ an den Kragen gegangen.

Der britische Freiwillige Aiden Aslin und andere internationale Freiwillige der ukrainischen Marines haben sich entschieden, ihre Waffen gegenüber den russischen Streitkräften in Mariupol niederzulegen.

Anbei die aktuelle Lage-Beschreibung in Mariupol aus russischer Quelle.

Aslin bereits wegen Beteiligung an Kämpfen in Syrien vor Gericht

Aslin wurde 1994 in Newark, Nottinghamshire, geboren und ist britisch/ukrainischer Staatsbürger. In seinem zivilen Beruf war er im Pflegedienst tätig gewesen. Im April 2015 „zog“ es ihn nach Syrien, wo er ungefähr 10 Monate bei der kurdischen Miliz YPG verbrachte.

Am 3. Februar 2016 kehrte er ins vereinigte Königreich zurück und wurde bei seiner Ankunft festgenommen.

Aslin war der erste „Kriegstourist“, der ins Visier der britischen Polizei geriet.

Damals errang er die Unterstützung der Öffentlichkeit sowie der Politiker, die auf Grund einer massiven Medien-Kampagne gegen seine Behandlung durch die Polizei von Nottinghamshire protestierten.

Aslin wurde nach dem Terrorismusgesetz wegen des Verdachts befragt, „an der Vorbereitung auf den Kampf gegen Daesh“ beteiligt zu sein und „Artikel für terroristische Zwecke im Irak/Syrien“ zu besitzen. Er wurde schließlich freigesprochen und kehrte daraufhin 2016 für einen zweiten „Einsatz“ mit der YPG nach Syrien zurück.

Mit dem Mainstream im „Gepäck“ und auf Grund dessen auch „garantierter“ Straffreiheit hatte er offenbar mit der gleichen Strategie auf einen abermals „glücklichen Ausgang“ seines Abenteuer-Trips gehofft. Er dürfte allerdings mittlerweile begriffen haben, dass mit dem russischen Bären nicht „gut zu tanzen ist“.

Hunger und Durst ist für die Abenteurer zu viel

Laut Quellen, die mit Aiden in Kontakt stehen, soll den „Kämpfern“ Nahrung und Munition ausgegangen sein. Die Belagerung von Mariupol dauert seit Ende Februar an und ein großer Teil der ukrainischen Garnison war daher gezwungen, die Waffen niederzulegen.

Aus einem Telefonat mit einer Quelle aus dem Umfeld von Aiden wurde Nachstehendes übermittelt.

„Ich bitte um Ihre Gebete, bitte. Für Aiden Aslin. Ich habe gerade mit ihm gesprochen. Seine Einheit hat keine Munition und kein Essen mehr. Sie haben keine andere Wahl, als sich zu ergeben. Er sagte, er liebt euch alle. Er ist stark im Geiste und zeigte überhaupt keine Schwäche. Er ergibt sich den Russen, was nur geringfügig besser ist, als sich den Tschetschenen zu ergeben. Ihr Kommandant wird sie bald treffen. Bitte Herr, erbarme dich.“

Aus russischen Berichten ist Folgendes zu entnehmen, derselbe große britische Krieger „Cossack Gundi“, der sich in unserer Gefangenschaft befindet ist der 28-jährige aus Nottingham stammende Aidan Aislin. Er twitterte, dass die Streitkräfte der Ukraine ohne Nahrung und Munition in einem „Kessel“ in Mariupol säßen und sich schnell ergeben wollten. Nun wird bei uns verhört.

Der Engländer wollte nicht zu „Bandera“, trotz der Aufschrift auf seiner Jacke, auf der zu lesen ist: „If you are going through hell“.

Aus unserer Betrachtung muss sich allerdings jegliches Mitleid in Grenzen halten, wer sich freiwillig und dementsprechend „unbedarft“ in einen Krieg begibt, muss wohl mit derlei Geschehnissen rechnen, möchte man meinen.

Reporterin berichtet  über Aiden in russischer Gefangenschaft

Gegenüber dem russischen Verhör-Offizier gibt sich Aiden sehr verschlossen und antwortet offensichtlich wenig wahrheitsgetreu. Nachstehend eine Übersetzung.

Auf die Frage ob er russisch spreche, antwortet er mit, ich spreche  50 zu 50 (also scheinbar nicht auf gutem Kommunikationsniveau).

„Sagen sie mir, haben sie Menschen getötet? Er antwortet, „ich weiß es nicht, ich habe mich nicht an Kämpfen beteiligt!

„Haben sie in ihrem Umfeld gesehen, dass Menschen getötet wurden?“ Er blickt kurz nach rechts, und antwortet dann zögerlich, mit nein.

Für den Beobachter wirken diese Aussagen ganz klar als Schutzbehauptungen und kaum der Wahrheit entsprechend, wie werden erst die Russen damit umgehen, dies Frage drängt sich hierbei zwangsläufig auf.

Die Kriegsberichterstatterin und Chefredakteurin des Kiew Independent, Olga Rudenko, hat ein kurzes Gespräch mit Aiden nach der Gefangennahme geführt. Hier nun die „veröffentlichte“ Version des Interviews, offenbar hatte Aiden gegenüber der Reporterin weniger Hemmungen die Wahrheit auf den „Tisch zu legen“. Er spricht darin auch von weiteren „Söldnern“, die in Mariupol „ihr bewaffnetes Unwesen“ trieben, unter anderem Marokkaner (!).

Es stellt sich also die Frage, wozu war er dann eigens in den Krieg „gereist“ und hatte sich bewaffneten Einheiten angeschlossen? Um zu zu sehen und von „großen Abenteuern“ berichten zu können, oder etwa aus Langeweile?





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