Horst D. Deckert

Lehrer ohne dritte Impfung wird der Zugang zu Schulen verwehrt

Das Bildungsministerium weist die Schulleiter an, Lehrern ohne Grünen Pass oder negativen Test den Zugang zu Bildungseinrichtungen zu verwehren. Sie werden für ihre Abwesenheit nicht bezahlt.

Das israelische Bildungsministerium hat im Vorfeld der Wiederaufnahme des Schulbetriebs nach dem Ende der Ferienzeit Anweisungen an die Schuldirektoren verschickt.

Ab dem 3. Oktober dürfen Lehrkräfte, die nicht im Besitz eines Grünen Passes sind, der die dritte Dosis des Impfstoffs enthält, keine Schulen mehr betreten. Alternativ kann das Personal einen negativen Coronavirus-Test vorlegen, um Bildungseinrichtungen zu betreten.

Der Grüne Pass ist der Nachweis für die Genesung vom Coronavirus bzw. für die Impfung gegen das Virus.

Mitarbeiter, denen der Zutritt zu den Schulen verwehrt wird, dürfen keine Fernarbeit als Alternative zur Arbeit in der Einrichtung verrichten. Darüber hinaus wird ihre Abwesenheit als ungerechtfertigte Abwesenheit betrachtet, für die der Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Bezahlung hat.

„Ihre Abwesenheit wird als ungerechtfertigte Abwesenheit betrachtet, die nicht vergütet werden kann“, heißt es in der Mitteilung.

Inzwischen stehen 127 421 Schüler unter Quarantäne, und 37 000 wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Der Prozentsatz der positiv getesteten Schüler liegt bei 6,1 %, verglichen mit 5,5 % in der Allgemeinbevölkerung.

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