Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Nach Anschobers Rücktritt: Norbert Hofer fordert Abgang der gesamten Bundesregierung

Der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat am Dienstag in einer persönlichen Erklärung seinen Rücktritt verkündet. Anschober habe in den vergangenen 14 Monaten versucht, alles zu geben. Während dieser Zeit hätten sich gesundheitliche Probleme angehäuft: Steigender Blutdruck, höhere Zuckerwerte sowie beginnender Tinnitus. Vor vier Wochen habe er einen ersten Kreislaufkollaps gehabt, vergangene Woche einen zweiten, wie das ORF am 13. April 2021 berichtete.

Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bundespräsident Alexander Van der Bellen würdigten den Einsatz Anschobers, wie Puls24 mitteilte. Anschober erwähnte bei seinem Abschied die Regierungs-Koalitionspartnerpartei ÖVP, der Bundeskanzler Kurz angehört, mit keinem Wort. Entsprechend war die Kritik an Anschobers Krisenmanagement auch an die ÖVP gerichtet, die etwa seitens der FPÖ kam.

So meinte FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl bei Puls24, Anschober sei «auch ein Opfer der moralischen Skrupellosigkeit von Kurz und Co. gewesen». FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer liess ausrichten, dass es mit dem Rücktritt Anschobers nicht getan sei: «Das Kabinett Kurz hat in der Pandemiebekämpfung keine gute Arbeit geleistet. Die logische Konsequenz kann daher nur der Rücktritt der gesamten Bundesregierung sein.»

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