BERLIN â Schon wieder sind die Spinner der âLetzten Generationâ in Berlin unterwegs und sorgen erneut fĂŒr erhebliche Behinderungen im StraĂenverkehr. Offenbar haben diese Leute ihre Blockade-Technik weiterentwickelt: Statt auf der StraĂe kleben sie sich nun an den RĂ€dern der Autos fest.
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Die sogenannten âAktivistenâ der âLetzten Generationâ haben sich an Autoreifen von Mietwagen, die sie aufgestellt hatten, um den Verkehr zu stoppen, festgeklebt. Offensichtlich will man so noch effektiver die StraĂen blockieren. Die Geisteskranken waren am Montagmorgen gleich an 17 Orten in Berlin im Einsatz. Wie viele VerrĂŒckte an den Blockaden beteiligt waren, konnte eine Polizeisprecherin zunĂ€chst nicht sagen. Die Verkehrsinformationszentrale meldete jedenfalls lange Staus.
Auch Klebstoffe wurden âverbessertâ
Die Weltretter verwendeten diesmal nach eigenen Angaben ein Sand-Klebstoff-Gemisch, damit es besonders lange dauert die festgeklebten HÀnde vom Asphalt zu lösen. Die Polizei meldete, sie habe teils Trennschleifer eingesetzt, sodass FahrbahnschÀden entstanden, die zunÀchst repariert werden mussten. Bei den an den Reifen festgeklebten wechselte die Polizei die Reifen.
Auf BewĂ€hrung verurteilte âPressesprecherinâ wieder dabei
An den Blockaden beteiligt war angeblich auch die Pressesprecherin der Gruppe, Carla Hinrichs, obwohl sie vergangene Woche vom Amtsgericht Frankfurt am Main wegen einer frĂŒheren Aktion zu zwei Monaten Haft auf BewĂ€hrung verurteilt worden war. Hinrichs selbst schrieb auf Twitter: âKein Urteil wird mich davon abhalten, fĂŒr Gerechtigkeit zu protestieren.â
Die Polizei brauchte nach eigenen Angaben bis zum frĂŒhen Nachmittag, um alle Aktionen aufzulösen.

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