Horst D. Deckert

New York City gründet ein Cyberdefense-Zentrum in Manhattan – Amazon, IBM und die NYPD mit an Bord

Cyberangriffe auf die Infrastruktur werden in den USA schnell zu einem großen Problem, und New York City eröffnet eine Einrichtung, die helfen könnte, diese potenziell gefährlichen Hacks abzuwehren. Das Wall Street Journal berichtet, dass die Stadt New York ein seit langem geplantes Cyber Critical Services and Infrastructure (CCSI) Operations Center in Manhattan eröffnet hat, um sich gegen größere Cyberangriffe zu schützen.

Die Mitglieder der Initiative sind eine Mischung aus öffentlichen und privatwirtschaftlichen Organisationen, darunter Amazon, die Federal Reserve Bank, IBM, das New York Police Department und mehrere Gesundheitsdienstleister. Im Falle eines Cyberangriffs werden sie idealerweise eng zusammenarbeiten, um sowohl den Angriff zu bewältigen als auch eine Antwort der Stadt zu finden, falls die digitale Offensive die Infrastruktur von New York lahmlegt.

Politiker brachten die Idee erstmals 2017 ins Spiel, aber bisher war CCSI eine rein virtuelle Initiative.

NYC ist die erste US-Stadt, die ein solches Cyberabwehrzentrum hat, aber es könnte nicht die letzte sein. Städte wie Atlanta und Baltimore wurden in den letzten Jahren von Ransomware-Angriffen heimgesucht und brauchten in vielen Fällen lange Zeit (und viel Geld), um sich davon zu erholen. Eine koordinierte Betriebseinrichtung könnte diesen Städten helfen, sich schnell von einer Vielzahl von Hacks zu erholen oder zumindest den Schaden zu mindern.

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