Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Coronakrise rafft Minijobs in Deutschland dahin

Noch im Juni 2020 gab es in Deutschland rund sechs Millionen Minijobs. Doch nicht sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze mit Monatsgehältern bis zu 450 Euro schwinden dahin, wie eine neue Grafik von Statista und die Erklärung dazu offenbaren:

«Die größtenteils durch die Coronakrise verursachte Verringerung der Anzahl an GeringverdienerInnen beträgt im gewerblichen Bereich etwa 12,4 Prozent. Für privat angestellte MinijobberInnen sieht die Situation vergleichsweise gut aus, hier sank die Anzahl Beschäftigten auf 450-Euro-Basis um schätzungsweise 10’000 Personen – das entspricht etwa 3,4 Prozent».

Infografik: Corona reduziert Zahl der Minijobber stark | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Meinung der Redaktion: Für viele Haushalte sind Minijobs eine wichtige, monatliche Zusatzeinnahmequelle. Ohne sie können die Kosten für Miete, Strom, Gas und Wasser nicht mehr aufgebracht werden. Der Wegfall dieser Jobs taucht in den offiziellen Arbeitslosenstatistiken nicht auf, hat aber dramatische Folgen für die betroffenen Haushalte.

Forensiker Michael Tsokos: „Wir obduzieren viel weniger Covid 19-Tote, als Menschen, die fäulnisverändert in ihren Messi-Wohnungen lagen, mit Gasmasken und Astronautennahrung!“

Wir haben als Rechtsmediziner viel weniger Covid 9 Tote, sondern viel mehr mit den Kollateralschäden im Moment zu tun. Wir haben allein letzte Woche mehrfach Menschen obduziert, die seit dem Lockdown nie wieder aus ihrer Wohnung raus gegangen sind und hochgradig fäulnisverändert in ihren Messi-Wohnungen lagen, mit Gasmasken und Astronautennahrung.

Sie waren fast schon preppermässig vorbereitet und keiner hat sie vermisst. Und das sehen wir in ganz vielen Wohnungen, die jetzt aufgemacht werden und dort findet man hochgradig fäulnisveränderte Leichen.

Das sind Menschen, die nicht ins Krankenhaus gegangen sind, weil ihnen, aufgrund der ganzen Drohszenarien die gemacht wurden, die Angst überwog, rauszugehen. Da sehen wir im Moment schon ganz andere Bilder.

NDR-Talkshow | 2. Oktober 2020

So, sieht’s nämlich aus, ihr Corona-Hysteriker! Die Menschen, die Reinhard Mey einst so beschrieb …

Selig, die Abgebrochenen
Die Verwirrten, die in sich Verkrochenen
Die Ausgegrenzten, die Gebückten
Die an die Wand Gedrückten
Selig sind die Verrückten!

…, diese Menschen, die habt IHR auf dem Gewissen!

Und hier noch ein pietätloser Buchtipp zum Thema, Freunde …

Das große Prepper-Handbuch

Prepper (von »to be prepared«) sind Personen, die sich durch individuelle Maßnahmen auf jede Art von Katastrophe vorbereiten: durch Einlagerung von Lebensmittelvorräten, die Errichtung von Schutzbauten oder Schutzvorrichtungen, das Vorhalten von Schutzkleidung, Werkzeug und anderem. Dabei ist es unwichtig, durch welches Ereignis oder wann eine Katastrophe ausgelöst wird.

In diesem umfassenden Buch zur Krisenvorsorge instruiert Walter Dold die Leser, wie sie sich rundum auf kleinere und größere Katastrophen vorbereiten können. Dabei wählt der Autor einen nüchternen Ansatz, ohne jegliche Verschwörungstheorien.

Und ein ebenso pietätloser Krisenvorsorgetipp …

Vollkornbrot, das bis zu 50 Jahre hält

Roggen-Vollkorn Dosenbrot

Der Souverän wehrt sich gegen die Verlängerung des Notrechts

Die «ausserordentliche Lage» ist vom Bundesrat zu Unrecht erklärt worden. Diese Ansicht vertreten die «Freunde der Verfassung», die heute die Unterschriftensammlung für ihr Referendum gegen die Verlängerung des Notrechts lanciert haben.

Das am 25. September vom Parlament verabschiedete Covid-19-Gesetz wandelt einen Teil der bundesrätlichen Notverordnungen zur Bekämpfung der Pandemie in dringliches Bundesrecht um und verlängert sie bis Ende 2021. Dagegen wurde bereits im Juni bei Veröffentlichung des ersten Gesetzesentwurfs das Referendum angekündigt. Trotz Entschärfung des Gesetzes und der Verkürzung der Geltungsdauer um ein Jahr starten die «Freundinnen und Freunde der Verfassung», eine Gruppierung mit rund 1000 Mitgliedern, heute die Unterschriftensammlung für das Referendum.

Die Pandemie sei längst überwunden, erklärten sie vor den Medien in Bern und verwiesen auf die konstant tiefen Zahlen an Hospitalisationen und Todesfällen. Gemäss Dr. med. Björn Riggenbach, Allgemeinmediziner aus Neuenburg, misst der PCR-Test nicht das Virus, sondern nur einen ungefährlichen Teil davon. «Solche Resultate sind medizinisch falsch und praktisch irrelevant, denn die Getesteten sind weder infektiös noch krank und deshalb nicht gefährlich.» Die Maskenpflicht hält Riggenbach für wirkungslos, wie die steigenden Zahlen «sogenannter Coronafälle» in Kantonen mit Maskenpflicht zeigten. «Wer glaubt «nützt’s nicht, so schadet’s nicht» riskiert mit dem Verfechten der Maskenpflicht die Unterstützung einer Foltermethode.»

Das Pandemiemanagement als Ganzes stehe auf schwacher rechtlicher Grundlage, sagte Werner Boxler aus Lausanne, Ko-Präsident der Verfassungsfreunde. Die «ausserordentliche Lage» hätte gemäss der bundesrätlichen Botschaft zum Epidemiengesetz vom 3. Dezember 2010 nur bei einer «worst case Pandemie» von der Art der Spanischen Grippe ausgerufen werden dürfen. Eine solche Situation habe höchstens in Modellrechnungen zu Beginn der Pandemie bestanden, als die Daten noch nicht zuverlässig waren. Zudem hatte sich der Bundesrat bei Einführung des Epidemiengesetz zur regelmässigen Überprüfung der Verhältnismässigkeit der Massnahmen verpflichtet, die in einer ausserordentlichen oder einer besonderen Lage getroffen werden. Dies sei im Fall der Corona-Pandemie bis heute nicht geschehen.

Das autokratische Management der Pandemie durch den Bundesrat ist für Marion Russek, Ko-Präsidentin der Verfassungsfreunde der vorläufige Höhepunkt einer schleichenden Entmachtung des Souveräns zugunsten der Regierung und von Experten. Als Konsequenz ergreifen die Freunde der Verfassung der Verfassung das Referendum nicht nur, weil sie «die Corona-Massnahmen insgesamt für unverhältnismässig halten, sondern weil wir diesen Trend zur Entmachtung des Souveräns brechen wollen». Marion Russek hält die Gefahr einer Verlängerung des Covid-19-Gesetzes für evident, wie dies mit dringlichem Bundesrecht immer wieder geschehen sei. Das Referendum zwinge den Bundesrat, in dieser Sache klaren Wein einzuschenken. Zudem sei die Rückkehr zu normalen demokratischen Verhältnissen steinig. Nach dem Notrechtsregime der Weltwirtschaftskrise und des Zweiten Weltkriegs brauchte es sieben Volksinitiativen, die alle von Parlament und Bundesrat abgelehnt wurden, bis die direkte Demokratie 1952 wiederhergestellt wurde.

Der Zürcher Kantonsrat Urs Hans bezweifelt, « dass sich die Hälfte der Bevölkerung freiwillig einer Zwangsimpfung unterziehen würde, wie Umfrageergebnisse grosser Verlage vorgeben.» Diese Resultate kämen nur zustande, weil die Bevölkerung einer gezielten Angstkampagne ausgesetzt worden sei – eine raffinierte Kommunikation, die nichts dem Zufall überlasse.

Nach Angaben des Mediensprechers Christoph Pfluger wird das Referendum von knapp 28’000 Menschen unterstützt. Rund 30 Regiogruppen seien bereits organisiert. Die Verfassungsfreunde sind deshalb zuversichtlich, dass das Referendum rasch zustande komme und damit ein deutliches Zeichen setze, dass mit dem Souverän nach wie vor zu rechnen sei. Mit dem Referendum gibt sich die Gruppierung nicht zufrieden. In Arbeit ist bereits eine Volksinitiative zur Regeln des Notrechts in der Verfassung, eine Gesetzeslücke, die quer durch alle Parteien anerkannt werde. Mit den Freundinnen und Freunden der Verfassung ist also zu rechnen.

Kinder an der Macht

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Kinder an die Macht!, jubelte Herbert Grönemeyer einst. „Gebt den Kindern das Kommando, sie berechnen nicht, was sie tun!“ Ist erledigt. Kindermund tut Wahrheit kund, sie sind die neuen Propheten, vor ihrem „I want you to panic“ erzittern die Mächtigen der Welt. Und sie berechnen in der Tat nicht, sie können ja gar nicht rechnen, Zahlen sind kalt und unmenschlich, das weiß schließlich jedes Kind.

Der Beitrag Kinder an der Macht erschien zuerst auf Tichys Einblick.

Corona-Politik fehlt die Wissenschaftlichkeit! Interview mit Immunologe Prof. Stefan Hockertz

Von Youtube zensiertes Interview mit dem deutschen Toxikologen und Immunologen Prof. Stefan Hockertz wird zu Teilen durch Kla.TV veröffentlicht. Prof. Hockertz nimmt unter anderem ausführlich Stellung zur Corona-Impfung, zur Corona-Pandemie sowie zur Rolle der Politik während der Corona-Pandemie. Sehen Sie selbst, wie Prof. Hockertz die Corona-Pandemie rein von den Zahlen her gesehen beurteilt. Als Pandemie nationalen Ausmaβes oder einer Mini-Erkrankung von einigen wenigen Menschen?

Die skandalöse Heimtücke hinter den Corona-Impfstoff-Tests

Das Pharmaunternehmen AstraZeneca muss seine Tests des Corona-Impfstoffs wegen schwerer Nebenwirkungen einstellen! Vorgegeben wird eine “reine Vorsichtsmaßnahme”. Überdies sollen praxisfremde Testkriterien dafür sorgen, dass möglichst wenig Nebenwirkungen zu Tage treten.
Die angestrebte Impfung hat außerdem das Potenzial, unsere Gesellschaft durch die verschiedenen Ansichten darüber noch tiefer zu spalten.

Nachdem Wirte, Gäste und Anwohner sich gegenseitig anzeigten Villingen-Schwenningen will zivile Streifen zur Corona-Überwachung

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Von CANTALOOP | Wie es scheint, ist die aktuelle Corona-Krise bestens dazu geeignet, die schlechtesten Eigenschaften und Verhaltensweisen unserer Mitmenschen zum Vorschein zu bringen. Je mehr Panik und Hysterie seitens der Regierungskreise verbreitet wird, desto mehr werden die daraus resultierenden und zumeist unguten Konsequenzen sichtbar. Blockwart – und Denunziantentum scheinen im gleichen Maße wieder anzuwachsen, […]

WDR-Umfrage – Wollen Deutsche Automobilindustrie opfern?

von Michael Klein, Sciencefiles

Das hier muss man erst einmal verarbeiten:

Die Umfrage ist eine Umfrage auf Twitter.
Twitter ist das El Dorado der selbstgerechten und unverantwortlichen Linken in Deutschland (und nicht nur hier).

Das alles in Rechnung gestellt, ist die Tatsache, dass 1881 der 2.169, die hier abgestimmt haben, eine fiktive Idee, von der ihnen erzählt wurde, dass sie einen Einfluss auf ihre Lebensqualität (irgendwann einmal) habe, einem tatsächlichen Nutzen, der in Arbeitsplätzen, Umsatz, Steuereinnahmen, Wirtschaftsleistung besteht, vorziehen, ein Maß der ideologischen Verblödung, das man erklären muss (wer es kann, nur zu).

Dr. Malte Kaufmann, der für die AfD im November Oberbürgermeister in Stuttgart werden will, hat das Ergebnis oben wohl ähnlich erschreckt wie uns, weshalb er eine eigene Umfrage auf Twitter gestartet hat. Hier das Ergebnis:

Mehr Befragte, mehr oder minder dasselbe Ergebnis: 3.560 Teilnehmer der Umfrage von Kaufmann sind der Ansicht, man könne die Automobilindustrie und ihren konkreten Nutzen, dem eingebildeten Nutzen, der vielleicht von Klimaschutz ausgeht, opfern. Erschreckend.

Um die deutsche Autoindustrie, um die es hier geht, einzuordnen:

Stand Juli 2020:
Destatis Genesis-Online
WZ08-29 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen

  • 971 Unternehmen,
  • 804.088 Beschäftigt,

Stand 2019:

  • Jahresumsatz: 436.155.636.000 Euro;
  • Jahreslohnzahlungen: 57.472.835.000 Euro;
  • Exportumsatz: 283.730.570.000 Euro;
  • Anteil an der Bruttowertschöpfung rund 5%;

1.881 Teilnehmer an der Umfrage von WDR-Investigativ und 3.560 Teilnehmer an der Umfrage von Kaufmann sind bereit, diesen konkreten Nutzen zu opfern, um einen fiktiven Nutzen, von dem niemand weiß, ob er überhaupt eintritt, vielleicht zu erreichen. Das ist schon fortgeschrittener Wahnsinn hervorgebracht durch systematische Indoktrination. Man kann davon ausgehen, dass die meisten der Teilnehmer die Daten oben nicht kennen, der Ansicht sind, Strom komme aus der Steckdose, bislang wenig bis gar keinen Steuerbeitrag zum Gemeinwesen geleistet haben und auf eine Lebenserfahrung zurückschauen, die so kümmerlich ist, dass man weinen möchte. Viele von diesen Personen haben ein Wahlrecht. Vielleicht sollte man darüber nachdenken, das Wahlrecht nicht zu verramschen und jedem, der in der Lage ist, seinen Namen zu schreiben, zuzusprechen, sondern es im Gegenteil zum seltenen Gut zu machen, das man sich als Nettosteuerzahler ab dem Alter von 25 Jahren verdient hat. Wenn diejenigen, die wählen auch diejenigen sind, die die Schoße bezahlen, dann wird daraus mit ziemlicher Sicherheit nicht nur ein pfleglicherer Umgang mit Steuergeldern resultieren, sondern auch eine realistische Politik, die am Nutzen der jetzt Lebenden ausgerichtet ist, nicht am phantasierten Nutzen einer zukünftigen Generation.



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Rechtsgutachten: Massnahmen werden selbst nach Ende der epidemischen Lage nicht automatisch aufgehoben

Die von der Politik durchgesetzten und mit dem Infektionsschutzgesetz begründeten Massnahmen in Deutschland sind nur dann verfassungskonform, wenn der Bundestag die «epidemische Lage von nationaler Tragweite» feststellt.

Einziges Manko: Was genau die Kriterien hierfür sind, legt das Infektionsschutzgesetz nicht fest. Auch die Aufhebung der Verordnungen bleibe in der verfassunfgsrechtlichen Grauzone, denn ein Ende der epidemischen Lage bedeute noch lange nicht auch das Ende der Massnahmen. Diese könnten bis März 2021 fortbestehen.

Zu diesem Schluss gelangt der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger in seinem Einzelgutachten für den Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages. Die Stellungnahme ist auf der Webseite des Bundestags öffentlich einsehbar.

Darin heisst es mitunter:

«Mit Blick auf die Massgeblichkeit (auch) des raschen, exekutiven Handlungsbedarfs sei, wie bereits im Kontext der Anhörung am 11.5.2020 ausgeführt, nochmals besonders betont, dass Rechtsetzungsbefugnisse der Exekutive – unabhängig von verfassungsrechtlichen Grenzen – auf einer im Ermessen des Parlaments stehenden und damit auch (verfassungs-)politisch zu verantwortenden Delegationsentscheidung beruhen.

Denn das Grundgesetz kennt – auch im Falle eines Gesundheitsnotstands – keine verfassungsunmittelbare Befugnis zur exekutiven Rechtsetzung.

Neben der grundsätzlichen Positionierung hinsichtlich der Verteilung von Rechtsetzungskompetenzen zwischen Parlament und Exekutive allgemein und auch in Krisensituationen erscheint namentlich eine Bewertung des Flexibilisierungsbedürfnisses von Bedeutung, daneben das Prozessrisiko, die Ausnahmeregelungen innewohnende Gefahr einer Verstetigung und die Gefahr einer der Rechtssicherheit abträglichen Gemengelage von Parlamentsgesetzen und Verordnungsrecht.

[…]

Vor diesem Hintergrund ist – neben der Frage des Fortbestands der epidemischen Lage von nationaler Tragweite – auch die Möglichkeit einer Aufhebung bzw. Änderung einzelner Ermächtigungsgrundlagen und einer Aufhebung bzw. (ggf. modifizierenden) Überführung einzelner auf ihrer Basis erlassener Rechtsnormen in (Parlaments-)Gesetzesrecht im Blick zu behalten.»

Hervorhebungen im Zitat: Redaktion CT

Bundesregierung hat ihre Finger im Menschenschlepper-Spiel

Video oben

Das griechische Nachrichtenportal Ekathimerini hingegen berichtet ausführlich, dass der griechische Geheimdienst EYP bei der Operation „Alkmene“ zwei Migranten als Agenten an Bord eines Schlepperbootes eingeschleust hat, um die Arbeitsweise der NGO-Fähren zu dokumentieren. Die Agenten hätten belegt, wie die illegalen Schlepperboote die Migranten-Hotline AlarmPhone rufen, um ihre Abholung an der griechischen Küstenwache vorbei zu organisieren.

Die AlarmPhone Hotline ist Teil des Schleppernetzwerkes, das ihren Sitz im Berliner Mehringhof hat, zusammen mit den NGOs Mare Liberum, Sea Watch und der Forschungsgesellschaft Flucht & Migration. Die NGO Watch the Med/Alarmphone arbeitet mit NGOs zusammen, die über verschiedene Projekte seit 2015 mindestens 6,2 Millionen Euro von der EU bekommen haben.

Medien-Schweigen soll eigene Mitschuld kaschieren

Das seltsame Schweigen der deutschen Medien erklärt sich aus der Verwicklung deren führender Köpfe in den Skandal. Watch the Med wurde 2014 vom Eritreer Mussie Zerai als Partner der Berliner NGO Sea-Watch und dem Open Society Netzwerk in Italien gegründet. Zerai wurde in Italien im August 2017 wegen „Beihilfe zur Schlepperei“ verhaftet, nachdem die italienischen Behörden die Zusammenarbeit zwischen der deutschen NGO „Jugend rettet“ und illegalen Schleppern dokumentieren konnten. Die Schlepper-NGO „Jugend rettet“ wurde von Jugendpresse Deutschland und vielen deutschen Journalisten unterstützt, unter anderem vom damaligen ARD-Programmchef Volker Herres, Panorama-Redakteurin Anja Reschke, Stern-Chefredakteur Hans-Ulrich Jörges, der damaligen Zeit-Chefredakteure Moritz Müller-Wirth und Dr. Theo Sommer, der stellv. Vorsitzenden des Deutschen Journalisten-Verbandes, Kathrin Konyen, und Ex-Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert.

2017 hat die italienische Nachrichtengentur ANSA ein Video veröffentlicht, auf dem die Zusammenarbeit der NGO mit den Schleppern zu sehen ist. „Wir haben Beweise für Begegnungen zwischen Schleusern, die illegale Einwanderer zur ‚Iuventa‘ begleitet haben, und Mitgliedern der Besatzung“ von Jugend rettet e.V., sagte der Staatsanwalt Ambrogio Cartosio im sizilianischen Trapani 2017. „Die Beweise sind schwerwiegend.“

Die griechische Bundespolizei hat nun zum zweiten Mal dokumentiert, was bereits 2018 der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron in seiner Strafanzeige gegen alle sieben deutsche NGOs, die im Mittelmeer operierten, feststellte: nämlich, dass die deutschen NGOs dort mit Schleppern zusammenarbeiten. Nun stellt sich die Frage nach der Mittäterschaft der deutschen Bundesregierung, wie auch der Staatsanwaltschaften. Denn die Strafanzeigen von Bystron haben zwar über 40 Abgeordnete des deutschen Bundestages unterstützt, doch die Staatsanwaltschaften lehnten weitere Ermittlungen unter fadenscheinigen Begründungen ab.

Und es kam noch schlimmer: Seit der Entflaggung der Sea-Watch 3 und Seefuchs durch die Niederlande 2019 und der Beschlagnahme durch italienische Behörden, fahren die Schlepper-Boote alle unter deutscher Flagge. Nachdem also alle bisherigen Länder den Schlepperschiffen wegen der offensichtlichen illegalen Tätigkeit die Zulassungen verweigerten, erteilte ihnen ausgerechnet das deutsche Verkehrsministerium die Zulassungen.

Seitdem segeln die Schlepper-Schiffe alle unter deutscher Flagge. Mit dabei: die in Sizilien festgesetzte Sea Watch 4, die Alan Kurdi, die Mare Liberum auf Lesbos (die ehemalige „Sea Watch 1“), und sogar die „Louise Michel“ des britischen „Künstlers“ Banksy. Die deutsche Bundesregierung ist scheinbar der einzige Flaggenstaat, das dem Schleppergeschäft der NGOs noch wohlwollend gegenübersteht.

Diese NGOs machen keinen Hehl daraus, dass ihr Ziel nicht die Seenotrettung ist, sondern die Personenbeförderung von möglichst vielen illegalen Migranten nach Europa, wie die Schlepperin Pia Klemp dem Guardian freimütig gesagt hat.

Die Tatsache, dass das Verkehrsministerium hier sehenden Auges den Kriminellen das Geschäft ermöglicht, macht die Bunderegierung zur Komplizin. Wir werden diese eklatanten Rechtsverstöße weiter konsequent verfolgen.

Petr Bystron

Der AfD-Außenpolitiker hatte bereits einen Fall publik gemacht, bei dem die „Sea-Watch 3“ am 6.11.2017 eine laufende Rettungsaktion der libyschen Küstenwache störte und die bereits geretteten 130 Migranten verleitete, auf hoher See wieder ins Wasser zu springen. Dabei starben fünf Menschen, darunter zwei Kleinkinder.

Der italienischer TV-Sender Rete 4 hatte 2019 dokumentiert, wie libysche Schlepper mit deutschen NGOs die Überfahrt von illegalen Migranten nach Europa organisieren. In der Talkshow La Quarta  Repubblica packte ein 21-jähriger Libyer, der selbst erst vor wenigen Wochen auf dem Seeweg nach Italien kam, aus:

Demnach werden die Überfahrten von Libyen nach Italien von libyschen Schleppern über geheime Facebook-Gruppen organisiert. Bestechungen an die libysche Polizei sorgen für freie Fahrt, die Abholung durch NGO-Boote ist ebenfalls vorher verabredet, so der 21-Jährige. Der Migrant nannte sogar den Namen des Schleppers: Lukman Zauari. Dieser habe ihm mehrmals bestätigt, mit Sea-Watch im direkten Kontakt zu stehen. Der Preis für die betreute Flucht: 1600 Euro.

Der Sender nahm zur Überprüfung der Aussagen direkten Kontakt mit dem Schlepper auf. In dem aufgezeichneten Gespräch bestätigte der Schlepper, im direkten Kontakt mit den Besatzungen der NGO-Boote zu stehen, wie die Junge Freiheit berichtete:

Mit einem Lockvogel rufen die Journalisten an …. Dieser gibt sich als marokkanischer Migrant aus, der nach Italien überfahren will. Das Gespräch wird auf dem verschlüsselten Chatdienst Viber weitergeführt.

„Die Überfahrt kostet 1.600 Euro“, meldet sich der Schlepper. Auf den Einwand des falschen Migranten, er sei sehr besorgt wegen der Überfahrt, wiegelt Lokman ab: „Ich bin ein seriöser und professioneller Mann. (…)

Wir sind in Kontakt mit Sea-Watch, aber derzeit ist das Schiff, das unterwegs ist, von Open Arms.“ Der Lockvogel fragt nach: „Du bist also in Kontakt mit denen, und wenn etwas passiert, rufst du die an, um uns zu retten?“ „Ja ja, ich bin in Kontakt mit denen.“

Und hier noch ein Buchtipp, Freunde …

Kriminalität von Migranten in Deutschland

Immer wieder gelangen Straftaten von Migranten in den Fokus von Medien und Politik. In öffentlichen Debatten wird die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), welche die Kriminalität Nichtdeutscher abbildet, als statistische Grundlage herangezogen. Dabei verschwimmen – ob bewusst oder fahrlässig – die Begriffe Ausländer, Migrant, Person mit Migrationshintergrund und Nichtdeutscher oft in einem unverantwortlichen Ungefähren, weil die Bezugsdaten der Statistik übersehen werden. Pauschalurteile sind die Folge.

Wer aber ist ‘noch’ Migrant, wer ‘schon’ Deutscher, wer ein ‘Ausländer’ und was eine Person mit Migrationshintergrund? Melanie Steinwand grenzt die Begrifflichkeiten migrationssoziologisch ab. Sie sucht in der PKS nach differenzierten kriminalsoziologischen Aussagen über die Kriminalität von Migranten und berichtet, welche Einschränkungen und Probleme sich dabei ergeben. Taugt die Kriminalstatistik tatsächlich als Basis zur Diskussion über die Kriminalität von Migranten?

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