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Es passiert genau jetzt in Irland – Testfall für die nächste Phase des weltweiten Vorgehens der militärischen Geheimdienste
Michael Shellenberger
Bestsellerautor, „Apocalypse Never“ & „San Fransicko“ : Dao-Gewinner : Time, „Held der Umwelt“ : C.B.R.-Lehrstuhl für Politik, Zensur und freie Meinungsäußerung, UATX
It sounds like a “Black Mirror” episode: a small country announces a crackdown on hate speech to seize control over the entire Internet.
Except it’s not a “Black Mirror” episode. It’s real life. And it’s happening right now in Ireland.
The so-called “Hate Speech” bill isn’t… pic.twitter.com/YsqFJRVtGL
— Michael Shellenberger (@shellenberger) December 6, 2023
„Irland ist der Testfall für die nächste Phase des weltweiten Vorgehens militärischer Geheimdienste“, sagt Michael Shellenberger.
Es klingt wie eine Folge von „Black Mirror“: Ein kleines Land kündigt ein hartes Durchgreifen gegen „Hassreden“ an, um das gesamte Internet unter seine Kontrolle zu bringen.
Nur, dass es keine Folge von „Black Mirror“ ist. Es ist das wirkliche Leben. Und es passiert gerade in Irland.
Das sogenannte „Hate Speech“-Gesetz ist nicht das, was es zu sein scheint. Es ist kein Gesetz, das die Menschen in Irland vor Hassverbrechen schützen soll. Es ist ein Trojanisches Pferd, um die großen Technologieunternehmen der Welt zu kontrollieren – X, Facebook, Google und YouTube.
Das ist ein Notfall für die Meinungsfreiheit. Wir dachten, sie sei tot. Aber die irische Regierung nutzt die jüngsten Unruhen als Vorwand, um das Gesetz noch vor Weihnachten durchzubringen.
DAS IST KEINE ÜBUNG. HIER GEHT ES NICHT UM IRLAND. DIES IST EIN TOTALITÄRER VERSUCH DER GLOBALEN ELITEN, UNS ALLE ZU ZENSIEREN.
Hier steht es schwarz auf weiß: „Eines der Hauptmerkmale des Gesetzentwurfs“, schreiben zwei Anwälte einer führenden irischen Anwaltskanzlei, „ist die Regelung von Straftaten, die von juristischen Personen begangen werden“. Hier zu finden.
Wie können Big-Tech-Unternehmen die Zensur umgehen?
Sie haben es erraten: indem sie die Regulierung ihrer Inhalte durch die irische Regierung akzeptieren.
Die derzeitige Fassung des Gesetzentwurfs sieht eine Verteidigung für die juristische Person vor, die nachweisen kann, dass sie alle zumutbaren Schritte unternommen und gebührende Sorgfalt walten lassen hat, um die Begehung der betreffenden Straftat zu vermeiden. Um eine solche Verteidigung aufbauen und aufrechterhalten zu können, müssen Unternehmen daher über geeignete Prozesse und Verfahren verfügen.
Die irische Regierung ist sicherlich nicht allein. Wie meine Kollegen und ich berichtet haben, kommt die Forderung nach Zensur direkt von den Streitkräften, den Geheimdiensten und ihren Tarnorganisationen in den USA, Großbritannien und überall auf der Welt.
Die Geheimdienste der „Five Eyes“-Staaten – USA, Großbritannien, Australien, Kanada und Neuseeland – haben in den vergangenen Jahren zusammengearbeitet, um normale Bürger und Politiker gleichermaßen für missliebige Äußerungen zu zensieren.
Es ist nicht die Zeit, ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Was die Regierungen hier tun, ist gegen das Gesetz. Sie verletzen die Verfassungen der Nationen, für deren Schutz sie vom Volk gewählt wurden.
Aufgrund der hohen Geheimhaltungsstufe, die sie anwenden, können wir nicht sagen, ob es sich um „schurkische“ Elemente innerhalb der Regierungen handelt oder ob diese Befehle von den Staatschefs kommen.
Aber wir wissen, dass die Forderungen nach Zensur sowohl direkt vom US-Militär als auch von Staatsoberhäuptern westlicher Nationen auf der ganzen Welt kommen.
Was hier geschieht, sollte jeden freiheitsliebenden Menschen erschrecken.
Wir müssen uns wehren.
Wir werden uns wehren.
Das beginnt damit, dass wir erkennen, was geschieht.
Es geht hier nicht um „Hate Speech“. Es geht um außer Kontrolle geratene Eliten in Geheimdiensten, Militär und Sicherheitsbehörden auf der ganzen Welt, die ihre Macht auf groteske Weise missbrauchen, um die Kontrolle über das Internet zu erlangen.
Wenn wir sie nicht aufhalten, wird diese erschreckende Episode aus dem „Black Mirror“ Wirklichkeit.
Er deckte die DNA-Verunreinigungen in den Impfstoffen auf: Nun löschte man seine Genom-Datenbank
Genomforscher Kevin McKernan ist vielen kritischen Bürgern bekannt, weil er erstmals die DNA-Verunreinigungen in den mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19 aufdeckte und publik machte. Nun wurde seine Datenbank, die Forschungsdaten im Wert von 200.000 Dollar enthielt, gelöscht. Hintergrund der Löschung sind Daten des neuseeländischen Gesundheitsministeriums zu den Covid-Impfstoffen, die durch einen Whistleblower geleakt wurden.
McKernan hatte eine Datenbank mit medizinischen Genomen im Umfang von 820 GB beim Hosting-Provider MEGA – bis gestern. Hintergrund der Löschung sind Vorgänge in Neuseeland, wo ein ehemaliger Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums, Barry Young, zum Whistleblower wurde und brisante Daten zur Impfstoffsicherheit leakte. Er gab Informationen aus einer “pay per dose”-Corona-Impfstoff-Datenbank an die neuseeländische Journalistin Liz Gunn und den kritischen US-Blogger Steve Kirsch weiter.
Bei neuseeländischen Behörden herrscht seither offensichtlich Panik: Man erwirkte eine einstweilige Verfügung, um die Verbreitung der anonymisierten Daten zu verhindern. Laut Gunn und Kirsch sollen diese Daten belegen können, dass die Covid-Impfungen mehr als 10 Millionen Todesfälle weltweit verursacht haben. Sie betonen aber, dass keinerlei persönlichen Informationen enthalten seien. Es geht also offensichtlich nicht um einen Leak persönlicher sensibler Informationen, sondern um kritische Daten zur Impfstoffsicherheit.
McKernan hatte vor Bekanntwerden der einstweiligen Verfügung seinen MEGA-Account als Mirror für die geleakten Daten zur Verfügung gestellt. Diese werden aktuell rege diskutiert und viele Menschen wollen sich aus naheliegenden Gründen selbst ein Bild von ihnen machen. Zuvor hatte Steve Kirsch einen Account bei einem anderen Hosting-Provider wegen dieses Leaks verloren – nun folgte der MEGA-Account von McKernan. Der hatte nicht mehr rechtzeitig reagieren können: Man hielt es auch nicht für nötig, ihn zuvor zu warnen oder zur Löschung der kritischen Daten aufzufordern. Die fragliche einstweilige Verfügung, die Grundlage für die Reaktion des Providers ist, wurde erst gestern für die Öffentlichkeit einsehbar gemacht. Sie wurde von der neuseeländischen Employment Relations Authority erlassen, wozu diese kritischen Juristen zufolge aber gar nicht ermächtigt sein soll.
McKernan schrieb gestern auf Twitter:
Heute bin ich aufgewacht und habe festgestellt, dass mein gesamtes Mega-Konto gelöscht wurde. 820 GB medizinisches Genom, das viele Projekte stützt. Die Generierung dieser Daten war sehr kostspielig. 200.000 $+.
Darin waren die Impf-Sequenzierungsdaten enthalten.
Andere gespeicherte Genomdaten stammten unter anderem von medizinischen Pflanzen wie Cannabis und verschiedenen Pilzen. McKernon leitet das Unternehmen “Medicinal Genomics“. Brisant: Die gelöschten Daten sind teilweise aber auch relevant für laufende Gerichtsverfahren. Es ist bislang unklar, für wie viele der Daten Backups fehlen – Fakt ist, sämtliche Links zu Genomdaten in der Datenbank führen nun natürlich ins Leere. McKernan mahnt MEGA auf X, dass die Datenbank ohne den bemängelten Link zum Neuseeland-Leak wiederhergestellt werden sollte, andernfalls drohen rechtliche Konsequenzen.
Die Genomdaten zu den Corona-Impfstoffen könnten für Behörden freilich ebenso kritisch sein wie solche zu gesundheitlichen Folgen der Massenimpfungen. Es bleibt abzuwarten, ob MEGA den Aufforderungen zur Wiederherstellung der Datenbank nachkommt. McKernan ist für das Establishment ein unangenehmer Zeitgenosse – es würde kaum überraschen, wenn man seine Arbeit auf diese Weise gezielt sabotieren würde. Auch auf X wird bereits die Befürchtung geäußert, dass das Mirroring der Neuseeland-Daten als willkommener Vorwand genutzt werden könnte, um die Arbeit des Genomforschers zu stören.
Umfrage-Hammer: AfD im Osten 20 Prozentpunkte vor der SPD!

Die AfD liegt in Ostdeutschland deutlich vor allen Altparteien. Das bestätigt eine vom Meinungsforschungsinstituts Verian für den „Spiegel“ durchgeführte neue repräsentative Umfrage. Demnach erreicht die AfD bei der Sonntagsfrage 32 Prozent der Stimmen. Damit liegt sie im Osten acht Prozentpunkte vor der zweitplatzierten CDU und sogar 20 Punkte vor der sogenannten Kanzlerpartei SPD!
Generell sieht es nach dieser Umfrage düster aus für die Ampelparteien: Die Sozialdemokraten erreichen in Ostdeutschland nur noch 12 Prozent, die Grünen kommen auf neun Prozent und die FDP landet bei gerade einmal vier Prozent.
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Fossile Treibstoffe werden in absehbarer Zukunft nicht verschwinden

H. Sterling Burnett
Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass das von den Klimaalarmisten viel beschworene Ende der fossilen Brennstoffe noch in weiter Ferne liegt und in der Tat in immer weitere Ferne rückt. Das bedeutet, dass das Ziel, bis 2030, 2035 oder sogar 2050 keine fossilen Brennstoffe mehr zu verbrauchen, sich immer mehr als ein Luftschloss entpuppt. Wenn die Alarmisten recht haben und die Kohlendioxid-Emissionen die Temperaturen in die Höhe treiben, wird die Welt die angeblich gefährliche Grenze von 1,5 oder sogar 2,0 Grad über der vorindustriellen Durchschnittstemperatur überschreiten, wenn das Netto-Null-Ziel nicht erreicht wird.
Wenn Sie glauben, dass dies eine Katastrophe bedeutet, kaufen Sie jetzt den Bunker oder das Friedhofsgrundstück Ihrer Wahl.
Mein Freund und Kollege Duggan Flanakin hat kürzlich detailliert beschrieben, wie Deutschland seine Zusagen zum Ausstieg aus der Kohlenutzung zurücknimmt. Deutschland erschließt neue Kohlefelder und nimmt zuvor stillgelegte Kohlekraftwerke wieder in Betrieb. Damit reagiert es auf Energieengpässe und steigende Preise, die durch die massive Umstellung auf unzuverlässige – ich meine „erneuerbare“ – Energien verursacht werden. Vielleicht sehen die deutschen Politiker die Zeichen der Zeit, wenn sie nicht aufhören, vor den Grünen und ihrer Kohlenwasserstoff-Phobie zu kuschen, und sich stattdessen darauf konzentrieren, den durchaus berechtigten Wunsch ihrer Wähler nach erschwinglicher, zuverlässiger Energie zu erfüllen.
[Hervorhebungen vom Übersetzer]
Obwohl UK und die Regierung Biden immer noch auf eine schnelle Umstellung auf eine Netto-Null-Stromerzeugung drängen, gibt es auch in diesen beiden Ländern Anzeichen für Risse. Flanakin merkt an, dass der Vorsitzende der Federal Energy Regulatory Commission Willie Phillips vor kurzem sagte: „Ich bin äußerst besorgt über das Tempo, mit dem Generatoren, die für die Zuverlässigkeit benötigt werden, aus dem Verkehr gezogen werden.“ Mit etwas Glück bleibt Biden und Co. nur noch wenig Zeit, um Amerikas Energieversorgung und Wirtschaft weiter zu ruinieren.
Sogar UK und die Regierung Biden sind mehr damit beschäftigt, über Emissionsreduzierungen zu reden als diese (zum Glück) konsequent und mit ganzem Herzen umzusetzen berichtet die New York Times.
Fast alle der 20 führenden, fossile Brennstoffe produzierenden Länder planen, im Jahr 2030 mehr Öl, Gas und Kohle zu fördern als sie es heute tun. Wenn diese Prognosen zutreffen, würde die Welt die Menge an fossilen Brennstoffen überschreiten, die noch mit einer Begrenzung der Erwärmung auf 2 Grad Celsius vereinbar ist – ein Wert, der nach Ansicht der Wissenschaftler zu weitaus mehr lebensbedrohlichen Hitzewellen, Dürren und Küstenüberschwemmungen führen würde.
„Die Regierungen verdoppeln buchstäblich die Produktion fossiler Brennstoffe; das bedeutet doppeltes Ungemach für die Menschen und den Planeten“, sagte António Guterres, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, in einer dem Bericht beigefügten Erklärung.
Unter den 20 größten Erdölproduzenten befinden sich mehrere Länder, die sich verpflichtet haben, die Produktion und den Verbrauch fossiler Brennstoffe radikal zu reduzieren, um einen Netto-Nullverbrauch zu erreichen, wie die Vereinigten Staaten, Kanada, Norwegen und UK. In all diesen Ländern nimmt die Ölförderung zu, und es werden neue Pachtverträge angeboten. Das erinnert mich an die weise Aussage von Thomas Hobbes: „Pakte ohne Schwerter sind nur Worte“.
In der Zwischenzeit ist die BRICS-Koalition – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – vor kurzem um sechs Länder erweitert worden: Argentinien, Ägypten, Äthiopien, Iran, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Während die BRICS-Staaten Plattitüden über die Notwendigkeit einer Emissionsreduzierung von sich geben und sich dazu verpflichten, dies irgendwann in der Zukunft zu tun, strafen ihre Taten ihre Worte Lügen.
Die BRICS haben gerade sechs Länder – Argentinien, Ägypten, Äthiopien, Iran, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (Gastgeber der COP 28) – als Mitglieder aufgenommen. Keines dieser Länder scheint darauf erpicht zu sein, einen Kotau vor der EU oder den USA zu machen. Je stärker der Westen mit seinen Rumpelstilzchen-ähnlichen Füßen aufstampft, desto unwahrscheinlicher wird Net Zero eine globale Vision bleiben. Die Welt will und braucht mehr Energie und wird sich vom dekadenten Westen nicht vorschreiben lassen, welche Energie „akzeptabel“ ist und welche nicht.
China und Indien, die beiden Länder mit dem größten Kohlendioxidausstoß (China übrigens mit großem Abstand), setzen immer mehr Kohle, Gas und Öl ein. Im April 2021 versprach der chinesische Präsident Xi Jinping, Projekte zur Kohleverstromung in China „streng zu kontrollieren“. Doch, wie Flanakin schreibt:
In den zwei Jahren vor Xis Versprechen genehmigte China 127 Kohlekraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 54 Gigawatt. Seit der Zusage ist diese Zahl auf 182 Anlagen mit 131 Gigawatt Kohlekraft gestiegen. Das Ergebnis: China hat seine neue Kohlekraftwerkskapazität mehr als verdoppelt, während die USA und die europäischen Länder ihre Kapazität reduziert haben.
Flanakin, die New York Times, der Business Standard, die Economic Times und andere Medien haben in letzter Zeit über die sehr öffentliche Entscheidung Indiens berichtet, mehr Kohle für die Energieerzeugung zu produzieren und zu nutzen. Indien produziert derzeit jährlich 1 Milliarde Tonnen Kohle für die Stromerzeugung und die industrielle Nutzung. Der indische Kohleminister kündigte kürzlich an, dass Indien die Produktion bis 2027 auf 1,404 Milliarden Tonnen und bis 2030 auf 1,577 Milliarden Tonnen steigern will – ein Anstieg der Kohleproduktion um 57 Prozent in nur sieben Jahren. Die indische Regierung hat nicht vor, diese Kohle abzubauen, um sie dann ungenutzt liegen zu lassen, sondern will sie verbrennen, um alle Regionen des schnell wachsenden, aber immer noch verarmten Landes wirtschaftlich zu entwickeln.
Vielleicht ist das der Grund, warum Indiens Verpflichtung zum Erreichen von Netto-Null weit in die Zukunft reicht, nämlich bis 2070. Das ist 20 Jahre nach dem Datum, das die Unterzeichner des Pariser Abkommens für notwendig erachten, um die schlimmsten Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels zu vermeiden.
Ist es möglich, den Netto-Nullpunkt weltweit bis 2050 zu erreichen? Sicher, theoretisch. Mit der Forderung nach einem Ende der Nutzung fossiler Brennstoffe wäre dies möglich. Ich glaube jedoch, dass es nur wenige Politiker gibt, die bereit sind, die sich ergebenden wahltaktischen Konsequenzen zu tragen, wenn man dem Klima für längere Zeit Vorrang einräumt und damit auf Wirtschaftswachstum verzichtet und es nicht schafft, die Beschäftigung hoch, die Preise relativ stabil und die Energieversorgung mehr oder weniger zuverlässig zu halten.
Wenn natürlich einige noch nicht entdeckte Technologien alle Produkte, Technologien, Verfahren und Dienstleistungen ersetzen können, die derzeit durch fossile Brennstoffe möglich sind, und vom Markt schnell angenommen werden, oder wenn sich die derzeitigen Technologien zur Beseitigung und Speicherung von Kohlendioxid-Emissionen radikal verbessern und kosteneffizient werden und schnell eingesetzt werden können, dann kann die angeblich notwendige Kohlendioxid-Reduktion vielleicht erreicht werden, ohne dass es zu einer wirtschaftlichen Katastrophe kommt. Andernfalls ist der Netto-Nullpunkt ein Hirngespinst schwachsinniger Klimaforscher und der Politiker und Bürokraten, die sie finanzieren. Wenn die Abschaffung des Netto-Nullpunkts zu steigenden, Schäden verursachenden Temperaturen führt, sollten wir uns lieber auf das konzentrieren, wofür ich mich seit fast drei Jahrzehnten einsetze: die Steigerung des globalen Wohlstands, der die Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Wetterereignissen verbessert, indem er die Flexibilität, Reaktionsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit erhöht.
Anpassung ist jetzt und war schon immer die beste Antwort auf den Klimawandel, unabhängig von seiner Ursache oder seinem Verlauf.
Quellen: Townhall; The New York Times; Business Standard; The Economic Times
Link: https://heartlanddailynews.com/2023/12/climate-change-weekly-489-fossil-fuels-arent-going-away-soon/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Aufgrund der deutschen Berichterstattung geben die russischen Pranker eine Pressemeldung ab
Ungarn gibt Reisewarnung für Deutschland heraus

Von CONNY AXEL MEIER | „Soweit ist es schon gekommen“, kommentierte ein Freund die Meldung, dass die ungarische Regierung aktuell vor Reisen nach Deutschland warnt. Eingang in deutschen Leitmedien hat diese Meldung nicht gefunden. Die deutschsprachige „Budapester Zeitung“ (BZ) berichtet am Montag unter dem Titel „Warnung vor islamistischen Angriffen“: Ungarn, die sich in Deutschland aufhalten […]
Smart Dust: Was ist es und wie wird es verwendet?
Geschrieben von: via NanoWerk
Smart Dust ist ein System von vielen winzigen, mikroelektromechanischen Systemen (MEMS) wie Sensoren, Robotern oder anderen Geräten, die Licht, Temperatur, Vibrationen, Magnetismus oder chemische Verbindungen entdecken, aufzeichnen und melden können.
Dieser Artikel ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber er ist ein guter Einstieg in das Thema Smart Dust. Die Technologie und die Industrie, die sich um sie herum bildet, ist riesig und völlig transformativ. Natürlich sollte es nicht überraschen, dass die DARPA diese Technologie ursprünglich für militärische Anwendungen auf dem Schlachtfeld entwickelt hat. Dann haben Technokraten-Wissenschaftler sie übernommen. ⁃ TN-Redakteur
Stellen Sie sich eine Wolke von Sensoren von der Größe eines Sandkorns oder sogar noch kleiner vor, die von den Winden eines Hurrikans in die Luft geweht werden und Daten über den Sturm an Wetterstationen weiterleiten. Stellen Sie sich ein unsichtbares Sensornetz vor, das in die Straßen einer intelligenten Stadt eingebettet ist, um den Verkehr und Straßenschäden zu überwachen und freie Parkplätze zu ermitteln – alles in Echtzeit. Oder Milliarden von Nanosensoren, die über Wälder und andere brandgefährdete Gebiete verteilt sind, um einen Brand schon im Ansatz zu erkennen. Oder stellen Sie sich programmierbaren intelligenten Staub vor, der ein Alarmsignal auslöst, wenn unsichtbare Mikrorisse in einer Turbinenschaufel entdeckt werden.
Smart Dust bezieht sich auf drahtlose Netze von autonomen Rechen- und Erfassungsplattformen im Submillimeterbereich, die nicht größer als ein Sandkorn sind. Smart Dust erfasst und speichert Daten über seine Umgebung, wie z. B. Licht, Temperatur, Schall, das Vorhandensein von Giftstoffen oder Vibrationen, und überträgt diese Daten drahtlos an größere Computersysteme.
Smart Dust ist eine Vision der vernetzten Zukunft, in der intelligente Netze aus Billionen von winzigen Sensoren kontinuierlich fühlen, schmecken, riechen, sehen und hören, was in ihrer Umgebung vor sich geht, miteinander kommunizieren und Informationen austauschen. Intelligente Staubnetzwerke sind die ultimativen Internet-of-Things (IoT)-Geräte.
Smart Dust ist revolutionär, weil die Sensoren so klein sind, dass sie überall angebracht werden können, selbst in engen und schwierigen Bereichen. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass diese Geräte ohne menschliches Eingreifen funktionieren, da sie vorprogrammiert sind und trotz ihrer winzigen Größe über eine eigene Stromversorgung verfügen.
Es wird erwartet, dass diese Technologie nicht nur Gebäudesteuerungen, Pipelines, Fabrikanlagen und Arzneimittelherstellungsprozesse überwacht, sondern auch zu einer allgegenwärtigen autonomen künstlichen intelligenten Berechnung in der Nähe des Endnutzers führen wird, z. B. zur Authentifizierung, zur Überwachung medizinischer Verfahren und des Gesundheitswesens, zur Erkennung und Verfolgung, zur Überwachung von Industrie- und Lieferketten sowie zu Verteidigungsanwendungen.
Obwohl intelligente Staubgeräte bisher nicht ganz die Größe von Staub haben, hoffen die Forscher, diese Geräte mithilfe der Nanotechnologie auf die Größe eines Staubkorns zu verkleinern.
Um wirtschaftlich machbar zu sein, müssen solche Einweggeräte billig sein (wir sprechen hier von Pennies oder sogar Bruchteilen eines Pennies), sogar billiger als die Radiofrequenz-Identifikationsetiketten, die derzeit zum Beispiel für die Bestandsverfolgung in Lagerhäusern verwendet werden.
Wie funktioniert Smart Dust und was macht er?
Smart-Dust-Netze enthalten Knoten (Mote genannt), die Sensorik, Datenverarbeitung, drahtlose Kommunikationsfunktionen und autonome Stromversorgung in einem winzigen Gehäuse mit einem Volumen von wenigen Kubikmillimetern oder sogar weniger vereinen.
Smart Dust basiert auf mikroelektromechanischen Systemen (MEMS). MEMS bestehen aus einer beliebigen Kombination mechanischer (Hebel, Federn, Membranen usw.) und elektrischer (Widerstände, Kondensatoren, Induktoren usw.) Komponenten, die als Sensoren oder Aktoren arbeiten. In der Zukunft, wenn die Herstellungstechnologien weiter fortschreiten, wird dies zu NEMS – nanoelektromechanischen Systemen – weiter verkleinert werden.
Motes werden mit herkömmlichen Silizium-Mikrofabrikationstechniken hergestellt und können in einer staubähnlichen Umgebung in der Schwebe bleiben (daher der Name).
Eine Milbe, weniger als 1 mm groß, nähert sich einer mikroskopisch kleinen Zahnradkette. (Bild: Sandia National Laboratories)Jeder Mote kann unbeaufsichtigt bleiben, um Umgebungsdaten wie Licht, Temperatur, Druck, Vibrationen, das Vorhandensein von Giftstoffen usw. zu erfassen und diese Daten drahtlos an größere, entfernte Computersysteme zu übertragen – oder, je nach Rechenleistung des Motes, direkt am Ort der Datenerfassung zu verarbeiten.
In einem industriellen Umfeld beispielsweise leiten intelligente Staubsensoren Signale an einen Leitcomputer weiter, der dann die Daten zusammenstellt und den Betriebsleitern ein Feedback gibt. Oder die Ergebnisse könnten eine automatische Reaktion auslösen, wie z. B. die Senkung der Gebäudetemperatur oder die Reduzierung des Wasserdurchflusses.
Ein weiteres Beispiel ist das SHIELD-Programm der DARPA, das mikroskopisch kleine Chips zur Verfolgung und Authentifizierung der Lieferkette von Computerchips für Verteidigungsanwendungen einsetzen will. Ziel ist es, gefälschte integrierte Schaltkreise aus der elektronischen Lieferkette zu eliminieren, indem Fälschungen zu komplex und zeitaufwendig werden, um kosteneffektiv zu sein. SHIELD soll Verschlüsselung auf NSA-Niveau, Sensoren, Nahfeldstrom und Kommunikation in einem winzigen Chip vereinen, der in die Verpackung eines integrierten Schaltkreises eingesetzt werden kann.
Ursprung des Smart-Dust-Konzepts
Smart Dust“ wurde erstmals in den 1990er-Jahren von Dr. Kris Pister entwickelt, als er noch Professor für Elektrotechnik an der University of California, Berkeley, war und eine einfache Möglichkeit für den Einsatz intelligenter drahtloser Sensoren suchte.
Damals stellte sich Pister eine Welt vor, in der allgegenwärtige Sensoren alles messen können, was sich messen lässt. Er dachte sofort an Umweltanwendungen wie die Wetterüberwachung (lesen Sie sein Konzeptpapier aus dem Jahr 2000: Aufkommende Herausforderungen: Mobile Vernetzung für „Smart Dust“).
Es überrascht jedoch nicht, dass es das Militär war, das den Anstoß und die Finanzierung für die Entwicklung von Smart Dust gab. Im Jahr 1992 finanzierte die DARPA Pisters Forschung im Rahmen des Smart-Dust-Projekts.
Schema eines Smart-Dust-Sensornetzes auf dem Schlachtfeld, wie es im Zuschussantrag für das Smart-Dust-Projekt der DARPA dargestellt ist: Tausende von Sensorknoten, die Quadratkilometer abdecken, werden von autonomen Hubschraubern geliefert. Sie verfolgen die Bewegung von Fahrzeugen stunden- oder tagelang und melden Informationen, die in ein Live-Video eingeblendet werden, wenn sie von einem Handempfänger oder einem im Hubschrauber befindlichen Empfänger abgefragt werden.Bestandteile eines intelligenten Staubmots
Ganz grundsätzlich besteht jedes Mote aus vier Geräteklassen: Sensoren, Schaltkreise, Kommunikation und Stromversorgung. In einem drahtlosen Sensorknoten würde dies konzeptionell wie dieses Schema aussehen:
Beispiel für das Systemdesign eines drahtlosen Sensorknotens. Er besteht aus einem 3D-gedruckten Funktionswürfel, der mehrere mit Tintenstrahl gedruckte Sensoren und die Antenne enthält. Die Leiterplatte wurde ebenfalls in 3D gedruckt und enthält die im Gehäuse enthaltene Mikroelektronik. (Quelle: DOI 10.1002/admt.201700051)Das gesamte Paket enthält einen oder mehrere MEMS- oder NEMS-Sensoren, die den Hauptzweck des Mote erfüllen, nämlich das Erkennen und Messen von Dingen wie Vibration, Temperatur, Druck, Schall, Licht, Magnetfeld usw. Schaltkreise (Mikrocontroller) zur Verbindung mit den Sensoren und zur Verarbeitung und Speicherung der Daten. Die Kommunikation besteht idealerweise aus einem Sender und einer 3D-Antenne, die eine gleichmäßige Abstrahlung in alle Richtungen gewährleistet und somit eine orientierungsunabhängige Kommunikation ermöglicht. Die Stromversorgung für das gesamte Mote könnte je nach Einsatzgebiet ein Solarzellenfeld oder eine Art Dünnschichtbatterie oder Superkondensator sein.
Das ganze Paket sieht wie folgt aus:
Obwohl die Würfelabmessungen im obigen Beispiel 21 mm auf jeder Seite betragen, veranschaulicht es das Grundkonzept und die Komponentenarchitektur eines intelligenten Staubmots. Die unvermeidliche Miniaturisierung wird letztlich dazu führen, dass diese Geräte im Submikrometerbereich liegen.
Hier sind zwei weitere Beispiele dafür, wie die Miniaturisierung zu unglaublich winzigen Komponenten führt
Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme der hexagonalen Linsenanordnung. Jedes Doppellinsensystem hat einen Durchmesser von 120 µm und eine Höhe von 128 µm. Maßstabsbalken, 100 µm. (Quelle: DOI 10.1038/NPHOTON.2016.121)Forscher haben voll funktionsfähige mehrlinsige Objektive mit einer Größe von rund 100 Mikrometern, etwa der Größe eines Salzkorns, demonstriert, die zu intelligenten Staubmotten mit autonomer Sicht führen könnten. Die Objektive weisen eine beispiellose Leistung und hohe optische Qualität mit Auflösungen von bis zu 500 Linienpaaren pro Millimeter für bildgebende Anwendungen auf.
Energieversorgung in Staubgröße
Immer kleinere Energiespeicher im Submillimeterbereich für noch kleinere mikroelektronische Bauteile sind eine große technische Herausforderung. Dennoch gelingt es den Forschern, ihre Größe immer weiter zu reduzieren, wie dieses Beispiel eines Nanosuperkondensators zeigt – er ist so groß wie ein Staubkorn, hat aber die Spannung einer AAA-Batterie:
Jeder der 90 röhrenförmigen Superkondensatoren an der Fingerspitze hat ein Volumen von nur 1 Nanoliter (0,001 mm3), liefert aber bis zu 1,6 V Versorgungsspannung.Neuronaler intelligenter Staub
Zugegeben, diese Anwendung ist noch etwas weiter entfernt, aber die Forscher arbeiten aktiv daran. Und auch hier ist das Militär mit dem DARPA-Programm „Electrical Prescriptions“ (ElectRx) federführend.
Forscher haben ein sicheres, drahtloses Gerät im Millimeterbereich entwickelt, das klein genug ist, um in einzelne Nerven implantiert zu werden, und das in der Lage ist, die elektrische Aktivität von Nerven und Muskeln tief im Körper zu erfassen, und das Ultraschall zur Energiekopplung und Kommunikation nutzt. Sie nennen diese Geräte Neural Dust.
Jeder Neural-Dust-Sensor besteht aus nur drei Hauptteilen: einem Paar Elektroden zur Messung von Nervensignalen, einem kundenspezifischen Transistor zur Verstärkung des Signals und einem piezoelektrischen Kristall, der den doppelten Zweck erfüllt, die mechanische Kraft der extern erzeugten Ultraschallwellen in elektrische Energie umzuwandeln und die aufgezeichnete Nervenaktivität zu übermitteln.
Und obwohl bisher nicht vernetzt, haben die Forscher bereits gezeigt, dass es möglich ist, Computerchips in einzelne Zellen einzubauen. Aber Sie können sich vorstellen, wohin das führen könnte… (liebe Verschwörungstheoretiker: BITTE schicken Sie uns keine Kommentare!).
Aktueller Stand und Herausforderungen
Die größten Herausforderungen, mit denen sich die Forscher auseinandersetzen, sind der Mangel an ausreichender Energie auf kleiner Fläche und die Schwierigkeiten bei der Integration von Energiesystemen in diese hochskalierten Geräte. Da die Speicherdichte von Batterietechnologien nicht dem Skalierungstrend des Mooreschen Gesetzes folgt, müssen IoT-Systeme auf die Energieumwandlung aus externen Quellen wie Wärme-, Vibrations-, Licht- oder Funkwellen angewiesen sein.
Mit der Weiterentwicklung der Nanoelektronik und der Verpackungstechnologien könnte jetzt jedoch der richtige Zeitpunkt gekommen sein, um die Lösungen für diese Probleme zu überdenken und leistungsfähigere kleine Computersysteme zu entwickeln, als ursprünglich vorgeschlagen wurde.
Die Fähigkeit, verschiedene nanoelektronische Chiplets – wie Prozessor, Speicher und Fotovoltaik – in einem großtechnischen Wafer-Packaging-Prozess zu integrieren und so solarbetriebenen Smart Dust zu schaffen, eröffnet das Potenzial für eine großtechnische Herstellung dieser kompakten integrierten Systeme mit hoher Leistung und extrem niedrigen Kosten.
Anwendungen von Smart Dust
Die große Bandbreite der Anwendungen von Smart Dust macht es unmöglich, in einem einzigen Artikel eine detaillierte Beschreibung zu geben. Daher führen wir im Folgenden nur einige wichtige Bereiche auf:
Landwirtschaft: Ständige Überwachung des Nährstoffbedarfs einer Pflanze, Bewässerung, Düngung und Schädlingsbekämpfung. Diese wertvollen Informationen können dazu beitragen, die Quantität und Qualität der Ernte zu steigern. Außerdem können Bodenbedingungen wie pH-Wert, Fruchtbarkeit, mikrobieller Befall, d. h. Informationen, die für das Wachstum der Pflanzen wichtig sind, aufgezeichnet werden.
Industrien: Kontinuierliches Screening wichtiger Anlagen, um Maßnahmen zu ihrer Instandhaltung einzuleiten. Die Beurteilung des genauen Zustands der Maschinen, ihrer Schwachstellen und der Korrosion kann einen kompletten Systemausfall verhindern.
Umwelt: Chemische und biologische Umweltüberwachung für Gesundheits- und Sicherheitsfragen (Wasser, Luft, Boden). Plasmonischer intelligenter Staub könnte etwa lokale chemische Reaktionen untersuchen, wie in dieser Animation gezeigt:
Städtische Infrastruktur: Die Überwachung von Gebäuden, Straßen, Brücken, Tunneln, Wasser- und Abwasserleitungen, Strom- und Telekommunikationsnetzen wird Teil eines Gesamtkonzepts für eine intelligente Stadt sein. So könnte beispielsweise intelligenter Staub bereits beim Bau in den Beton eingearbeitet werden.
Lagerbestandsverwaltung: Die Verfolgung von Produkten von der Produktionsstätte bis zum Einzelhandelsregal über Transportmittel (Schiffe und Lastwagen) würde eine strenge Bestandskontrolle gewährleisten.
Medizinische Diagnostik: siehe neuronaler intelligenter Staub oben
Transportwesen: Intelligenter Staub transportiert verderbliche Waren, da diese Materialien eine ständige Überwachung erfordern. Beim Transport verderblicher Waren müssen bestimmte Parameter wie Temperatur, Feuchtigkeit und Belüftung ständig überwacht werden. In ähnlicher Weise hilft Smart Dust dabei, die Gesundheit von Tieren zu überwachen und die notwendigen Bedingungen wie Temperatur, Luft und Feuchtigkeit für einen sicheren Transport zu kontrollieren.
Militärische Anwendungen: Er hilft beim Zugriff auf Aktivitäten in abgelegenen oder unzugänglichen Gebieten. Er kann auch das Vorhandensein von giftigen Gasen oder Schadstoffen feststellen und dabei helfen, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Sensornetzwerke auf dem Schlachtfeld.
Erforschung des Weltraums: Wetter, seismologische Überwachung von Planeten und Monden im Sonnensystem. Wissenschaftler erforschen auch eine völlig neue Art von Weltraumteleskop mit einer Öffnung, die aus Schwärmen von Partikeln besteht, die aus einem Kanister freigesetzt und mit einem Laser gesteuert werden. Das Innovative Advanced Concepts Program der NASA finanziert die zweite Phase des „Orbiting Rainbows“-Projekts, bei dem versucht wird, Weltraumoptik und Smartdust oder autonome Robotersystemtechnologie zu kombinieren.
Risiken und Bedenken bei intelligentem Staub
Die breite Einführung von Smart Dust würde eine Reihe von Risiken mit sich bringen:
Datenschutz. Viele, die Vorbehalte gegenüber den Auswirkungen von Smart Dust in der Praxis haben, sind besorgt über Fragen des Datenschutzes. Smart-Dust-Geräte werden so klein sein, dass sie für das bloße Auge unsichtbar sind und daher nur sehr schwer entdeckt werden können. Sie können so programmiert werden, dass sie alles aufzeichnen, wozu ihre Sensoren in der Lage sind (ironischerweise haben Menschen begonnen, freiwillig Geräte zu tragen, die genau das tun). Sie werden wahrscheinlich nicht wissen, wer die Daten sammelt und was er damit macht. Sie können sich ausmalen, welche negativen Auswirkungen es auf die Privatsphäre hat, wenn Smart Dust in die falschen Hände gerät.
Kontrolle. Wenn erst einmal Milliarden von Smart-Dust-Geräten über ein Gebiet verteilt sind, wäre es schwierig, sie bei Bedarf wiederzufinden oder einzufangen. Da sie so klein sind, wäre es schwierig, sie zu entdecken, wenn man nicht auf ihre Anwesenheit aufmerksam gemacht wird. Die Menge an Smart Dust, die von einer böswilligen Person, einem Unternehmen oder einer Regierung eingesetzt werden könnte, um Schaden anzurichten, würde es für die Behörden schwierig machen, sie zu kontrollieren, falls nötig.
Kosten. Wie bei jeder neuen Technologie sind die Kosten für die Einführung eines Smart-Dust-Systems mit Satelliten und anderen Elementen, die für eine vollständige Implementierung erforderlich sind, hoch. Solange die Kosten nicht sinken, wird diese Technologie für viele unerschwinglich sein.
Verschmutzung. Intelligente Staubmotten sind im Wesentlichen Einweggeräte. Solange sie nicht vollständig biologisch abbaubar sind, stellt sich die Frage, ob sie die Gebiete, in denen sie eingesetzt werden (Boden, Luft, Wasser), verschmutzen werden.
Gesundheit. Sobald intelligente Staubpartikel auf die Nanoskala schrumpfen, wird ihr Risikoprofil dem von Nanopartikeln im Allgemeinen und dem potenziellen Gesundheitsrisiko, das mit dem Einatmen oder Verschlucken dieser Partikel verbunden ist, entsprechen.
Rechtliche Fragen. Die mangelnde Sicherheit der von Smart-Dust-Netzwerken erzeugten Informationen führt nicht nur zu Bedenken hinsichtlich des Schutzes der Privatsphäre, sondern auch dazu, dass Dritte unbefugt auf das Netzwerk zugreifen (d. h. es hacken) und seine Informationen für illegale Zwecke nutzen können.
Stanford-Professor drückt Deutschen wegen “unqualifiziertem” Minister Lauterbach sein Beileid aus
Der deutsche Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mimt gern den “Experten”, doch echte Fachleute aus dem Ausland vermag er nicht zu überzeugen. Stanford-Professor Dr. Jay Bhattacharya, seines Zeichens angesehener Mediziner, Epidemiologe und Gesundheitsökonom, drückte den Deutschen am 4. Dezember auf X sein Beileid dafür aus, dass sie einen solch unqualifizierten Gesundheitsminister haben.
Ein Kommentar von Vanessa Renner
Bhattacharya teilt sich mit Lauterbach theoretisch das Fachgebiet, doch anders als der viel zitierte Stanford-Professor dürfte der deutsche Minister im Ausland allerhöchstens wegen seiner desaströsen Corona-Politik bekannt sein. Bhattacharya gehörte zu den frühesten Kritikern der Lockdown-Maßnahmen und ist Co-Autor der “Great Barrington Declaration”, die statt Einschränkungen für die durch Covid nicht gefährdete Allgemeinbevölkerung gezielte Schutzmaßnahmen für tatsächlich vulnerable Gruppen forderte. Seine Stimme hatte Gewicht, weswegen er in den Corona-Jahren immer wieder massiv zensiert wurde.
Anlass für die scharfe Kritik des Professors an Karl Lauterbach waren dessen Äußerungen in einem RBB-Interview, in dem er Professor John Ioannidis, eine anerkannte Koryphäe in der medizinischen Wissenschaft und seinerzeit der erste Forscher, der realistische Berechnungen der tatsächlichen Covid-Sterblichkeit anstellte, als abgehalftert und ahnungslos darstellte: Mit solchen Leuten habe er viel zu tun gehabt, behauptete Lauterbach – sie seien irgendwann an einer Elite-Uni gewesen, doch kein Mensch kenne sie mehr und jetzt machten sie mit verheißungsvollen Behauptungen von sich reden. Sachliche Argumente? Hatte Lauterbach nicht. Er schrieb Ioannidis fälschlicherweise die “Great Barrington Declaration” zu und blamierte sich somit mit einer Mischung aus Ahnungslosigkeit und offenkundigem Neid auf Wissenschaftler, die echte Beiträge zu klinischer Forschung und evidenzbasierter Medizin geleistet haben und dafür entsprechend anerkannt werden.
Prof. Jay Bhattacharya wurde auf eine englische Übersetzung dieses Interview-Ausschnitts aufmerksam und schrieb auf X:
Wenn diese Übersetzung stimmt, ist der deutsche Gesundheitsminister über die Covid-Wissenschaft unglaublich falsch informiert.
1. Prof. John Ioannidis ist nicht „erschöpft“ und gehört zu den am häufigsten publizierten/zitierten Wissenschaftlern zum Thema Covid
2. Ioannidis hat die @gbdeclaration nicht geschrieben und hat sie nicht unterschrieben
3. Die GBD hat das Virus nicht für „nicht gefährlich“ erklärt. Im Gegenteil wurde ein gezielterer Schutz für ältere Menschen gefordert, da für diese Gruppe ein hohes Risiko einer Covid-Infektion besteht
4. Lauterbach scheint keine Ahnung zu haben, welchen Schaden seine Lockdown-Politik den Armen, den Kindern und der Arbeiterklasse zugefügt hat.
Deutschland hat schlechtere Covid-Ergebnisse als das benachbarte Schweden. Es tut mir für das deutsche Volk sehr leid, dass während der Pandemie jemand so Unqualifizierter Gesundheitsminister war.
Prof. Jay Bhattacharya kann wohl froh sein, dass er nicht mit noch mehr Fehlleistungen von Deutschlands Gesundheitsminister konfrontiert wurde, denn in den Corona-Jahren fiel der bekanntlich konstant durch falsche Behauptungen auf, die er aber vehement als Stand der Wissenschaft deklarierte – stetige Fantasien von nebenwirkungsfreien Impfstoffen und Killer-Varianten, die nie kamen, sind nur zwei Beispiele. Nicht einmal Studien konnte er korrekt einordnen und wiedergeben: Da wurden aus 13 Studien schon einmal 1.700, deren Daten angeblich verwendet wurden und die zur Rechtfertigung seiner Politik dienen sollten. Ein Prof. Ioannidis dürfte sich solche Fehlleistungen kaum erlaubt haben.
Mind-Controlled Devices Will Be Common By 2040s Say Experts
Experts are predicting that by 2040, people will be able to control smart devices with just their thoughts because of advancements in “smartbrain” technology. Brain-Machine…
Wegmarke: Klimahysterie ODER Wohlstand! | Ein Kommentar von Maximilian Krah (AfD)
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Ein Kommentar des AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah.
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Visegrád 24: Die von der polnischen Regierung finanzierte Fake-News-Fabrik, die den Online-Nachrichtenkreislauf zu Israel und Palästina antreibt
Von Alan Macleod
Visegrád 24 wurde von Gizmodo zur einflussreichsten Nachrichtenquelle über Israel/Palästina auf Twitter/X ernannt und hat auf den sozialen Medienplattformen mehr als eine Million Abonnenten angehäuft. Dennoch hat sie immer wieder offenkundig falsche Informationen verbreitet, um die Unterstützung für die israelischen Verbrechen in Gaza zu erhöhen. Schlimmer noch, das halb-anonyme Konto, das weltweit eine rechtsextreme Agenda verfolgt, wird bekanntermaßen von der zutiefst konservativen polnischen Regierung finanziert.
Eine virale Sensation
Wenn Sie nach dem israelischen Angriff auf den Gazastreifen auch nur etwas Zeit in den sozialen Medien verbracht haben, sind Sie sicher auf Visegrád 24 und seine ultraviralen Inhalte gestoßen. Der polnische Nachrichtenaggregator ist vielleicht ein unwahrscheinlicher Kandidat für eine Schlüsselrolle in diesem Informationskrieg. Aber in nur wenigen Wochen hat es Hunderttausende von Anhängern auf seinen Plattformen gewonnen, insbesondere auf Twitter/ und TikTok (derzeit 843.000 bzw. 183.000 Anhänger).
In einer vom Center for an Informed Public an der University of Washington veröffentlichten Studie mit dem Titel „The New Elites of X“ wird Visegrád 24 als das einflussreichste Konto im Israel/Palästina-Diskurs bezeichnet. Ein Maß für seine Reichweite ist, dass in den ersten drei Tagen nach dem Überraschungsangriff der Hamas die sechs traditionellen Medien mit den meisten Abonnenten auf Twitter/X (CNN Breaking News, CNN, die New York Times, BBC Breaking News, BBC World News und Reuters), die zusammen fast 300 Millionen Abonnenten haben, 112 Millionen Aufrufe von Israel/Palästina-bezogenen Inhalten erhielten. Im Vergleich dazu verzeichnete Visegrád 24 im selben Zeitraum 370 Millionen Aufrufe. Seitdem ist ihr Einfluss nur noch gewachsen.
Die enorme Reichweite hat viele dazu veranlasst, sie mit Zuverlässigkeit gleichzusetzen, und der Account wird regelmäßig in etablierten Medien wie Newsweek oder Fox News zitiert. Doch das ist bei Weitem nicht der Fall. Vielmehr scheint es so zu sein, dass die Berichte dazu dienen, Israel und seine Anhänger zu loben, Palästina und seine Anhänger zu verteufeln, Angst vor Flüchtlingen zu schüren und allgemein eine ultrakonservative Politik zu fördern.
Fabrik für gefälschte Nachrichten
Der Aufstieg von Visegrád 24 ist unter anderem deshalb problematisch, weil der Sender dazu neigt, unverhohlen gefälschte Nachrichten zu veröffentlichen. Anfang dieses Monats wurde unter anderem Material des israelischen Satirikers Yoni Sharon veröffentlicht, der eine Figur spielt, die sich über Palästinenser lustig macht, und den Zuschauern erzählt, er sei ein echter Palästinenser.
„Ein palästinensischer Mann dankt der Hamas dafür, dass sie dafür gesorgt hat, dass alle Palästinenser, die früher zum Arbeiten nach Israel fuhren, jetzt arbeitslos sind. Er dankt der Hamas auch dafür, dass sie dafür gesorgt hat, dass palästinensische Kinder nicht mehr in Israel operiert werden können – toll gemacht!
A Palestinian man thanks Hamas for making sure that all the Palestinian people who used to commute into Israel to work will now be unemployed.
He also thanks Hamas for making sure Palestinian kids will no longer receive surgeries in Israel
Great job! pic.twitter.com/NJz05eMW9E
— Visegrád 24 (@visegrad24) November 12, 2023
Schamlos ist jedoch, dass Visegrád 24 mehrfach Aufnahmen von Motaz Azaiza, einem palästinensischen Fotografen, der mit MintPress News zusammengearbeitet hat, verwendet und die Bilder israelischer Verbrechen so verdreht hat, dass sie den Apartheidstaat in einem guten Licht erscheinen lassen. Azaizas Video, das zeigt, wie israelische Streitkräfte auf eine große Karawane von Flüchtlingen schießen, wurde mit der Bildunterschrift „Hamas-Terroristen schießen auf eine große Gruppe von Palästinensern, die versuchen, entlang der von Israel eingerichteten humanitären Korridore nach Süden zu fliehen“ versehen.
Spooky propaganda accounts @TheMossadIL and @visegrad24 lied and claimed a video of Israeli soldiers opening fire on Palestinian civilians fleeing south actually showed Hamas militants shooting at them. But @azaizamotaz9, the journalist who filmed the shooting, called them out.… pic.twitter.com/erygCVcZSf
— Dan Cohen (@dancohen3000) November 19, 2023
Ein anderes Mal veröffentlichte Visegrád 24 ein Video von Azaiza und behauptete, es zeige eine barmherzige israelische Luftwaffe, die Flugblätter abwirft, um die Bewohner des Gazastreifens darauf hinzuweisen, dass das Gebiet nicht sicher ist, und sie aufzufordern, zu ihrem eigenen Wohl nach Süden zu ziehen. „Hören Sie auf mit den Lügen“, antwortete Azaiza, „ich habe das gefilmt. Auf den Flugblättern [hieß es], wenn Sie Informationen über die entführten [Israelis] haben, rufen Sie uns an.“
Ferner wiederholte und verstärkte sie den Scherz mit den geköpften Babys, rief dazu auf, das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge zu streichen, bezeichnete die Klimaaktivistin Greta Thunberg als „Hamas-Propagandistin“ und bezeichnete Pro-Palästina-Demonstranten als „Schläger“ und „Mob„.
Sie hat auch nicht davor zurückgeschreckt, rassistisch unsensible Inhalte zu verbreiten, in denen Palästina-Befürworter als ahnungslose Liberale dargestellt werden, die sofort hingerichtet würden, wenn sie einen Fuß in den Gazastreifen setzen würden, oder hochbrisante Fragen zu stellen wie „Nennen Sie, ohne zu googeln, etwas, das im Laufe der Jahrhunderte von Muslimen erfunden, entdeckt oder geschaffen wurde“. Die Frage impliziert eindeutig, dass Muslime nie etwas zur Gesellschaft beigetragen haben, was vielleicht erklärt, warum Visegrád 24 so viel Energie darauf verwendet, Angst vor einer Welle muslimischer Einwanderer nach Europa zu schüren.
Go educate yourself! pic.twitter.com/oNErqOEPly
— Visegrád 24 (@visegrad24) November 13, 2023
Folgen Sie dem Geld
Visegrád 24 wurde Anfang 2020 als Twitter-Account gegründet. Doch lange Zeit blieben die Finanzierung und die Identität der wichtigsten Mitarbeiter im Dunkeln. Der Nachrichtenaggregator hat nicht einmal eine Website, sondern verweist auf eine Crowdfunding-Plattform, auf der bisher nur 723 Spenden eingegangen sind.
Für ein Unternehmen, das aus etwa zwölf Personen bestehen soll, ist dies eindeutig zu wenig, um finanziell überlebensfähig zu sein. Es gibt jedoch eine weitere bestätigte Finanzierungsquelle: die ultrakonservative Regierung Polens. Im vergangenen Oktober stellte die polnische Staatskanzlei Visegrád 24 1,4 Millionen PLN (etwa 350 000 US-Dollar) zur Verfügung, eine Entscheidung, die von Premierminister Mateusz Morawiecki gebilligt wurde. Es ist nicht bekannt, ob Visegrád 24 weitere staatliche Mittel erhalten hat.
Etwa zur gleichen Zeit, als die Organisation staatliche Gelder erhielt, identifizierten polnische Medien einige der Schlüsselfiguren, die diese Operation leiteten. Einer von ihnen ist Adam Starzynski, ein in Schweden geborener polnischer Journalist, der früher bei der englischsprachigen Sendung Poland Daily arbeitete, die von TV Republika produziert wird. Starzynski hat Erfahrung im Umgang mit konservativen sozialen Medien, da er das ultrakonservative Twitter-Konto @BasedPoland betrieb. @BasedPoland verbreitete nationalistische Propaganda und antimuslimische Inhalte und gewann mehr als 150.000 Abonnenten, bevor es verboten wurde.
Starzynski ist eine Schlüsselfigur der wiederauflebenden osteuropäischen konservativen Bewegung. Diese „Make Europe Great Again“-Bewegung unterstützt rechtsextreme Populisten wie Donald Trump, Ungarns Viktor Orbán und Brasiliens Jair Bolsonaro.
Eine zweite Schlüsselfigur in dem, was Visegrád 24 seine Gruppe konservativer Freunde nennt, ist Stefan Tompson, ein polnisch-südafrikanischer PR-Stratege. Tompson wuchs in London auf und arbeitete während des Brexit-Referendums für die Leave“-Kampagne, eine Abstimmung, die von weitverbreiteten Fake News und Desinformationen geprägt war. Er hat einen eigenen YouTube-Kanal über die polnische Geschichte und arbeitet für den staatlichen polnischen Fernsehsender Telewizja Polska. Berichten zufolge bereitet er die Gründung eines brandneuen Medienunternehmens vor, um aus dem Erfolg von Visegrád 24 Kapital zu schlagen.
Ukraine Gehirn
Visegrád 24 etablierte seine Marke und baute eine Fangemeinde auf, indem es Inhalte veröffentlichte, die das ukrainische Militär und dessen Versuche, die russische Invasion abzuwehren, nachdrücklich unterstützten. Polen und die anderen osteuropäischen NATO-Staaten waren besonders lautstarke Gegner Russlands. Die Seite konzentriert sich jetzt zwar auf Inhalte zu Israel/Palästina, veröffentlicht aber weiterhin Inhalte, die eine stärkere Beteiligung Europas am Krieg fordern. So wurde unter anderem letzte Woche ein Video eines sterbenden ukrainischen Soldaten geteilt und die Frage gestellt, „warum der Westen der Ukraine wichtige Waffensysteme vorenthält“ und „warum sie Russland nicht angreifen dürfen“.
19-y-old Ukrainian soldier records a video after his unit is surrounded
He says they won’t make it out alive. He was right
Can somebody explain why the West is holding back crucial weapon systems from Ukraine?
Why they aren’t allowed to strike Russia? pic.twitter.com/wsZ2So6nVb
— Visegrád 24 (@visegrad24) November 20, 2023
Leider zeigte der Nachrichtenaggregator die gleiche Neigung, falsche Informationen über die Ukraine zu veröffentlichen, wie er es bei Israel tut. Zu den gefälschten Geschichten, die er verbreitet hat, gehören:
- Hollywood-Schauspieler Leonardo DiCaprio spendet 10 Millionen Dollar für die Ukraine
- Polnische Politiker unterstützen eine polnisch-ukrainische Union
- PornHub wird in Russland blockiert.
In ihrer Eile, für die ukrainische Sache zu werben, haben die Medien im Westen die faschistischen oder neonazistischen Elemente, die in den ukrainischen Streitkräften aktiv sind, oft übersehen oder beschönigt. Dazu gehört vor allem das Asow-Bataillon, eine Gruppe, deren Abzeichen direkt von der 2. Panzerdivision der Waffen-SS übernommen wurde, einer Einheit, die für einige der schlimmsten Verbrechen von Hitlers Holocaust verantwortlich war. Andriy Biletsky, der Gründer des Asow-Bataillons, sagte 2010, er glaube, dass es die Mission der Ukraine sei, „die weißen Rassen der Welt in einen letzten Kreuzzug … gegen die von Semiten geführten Untermenschen“ zu führen – das Wort, das Hitler für Juden, Polen, Ukrainer und andere Völker, die er zur Ausrottung bestimmte, verwendete.
„Es ist möglich, sowohl den Kampf der Ukraine gegen die russische Aggression zu unterstützen als auch Neonazi-Elemente in der ukrainischen Armee zu kritisieren“, schrieb Visegrád 24 einmal auf Twitter. Bei der Analyse aller Inhalte von Visegrád 24, die das Wort „Asow“ enthalten, ist es jedoch schwierig, Beiträge zu finden, die auch nur einen neutralen, geschweige denn einen kritischen Ton anschlagen.
So wirkten sie oft wie eine inoffizielle Presseagentur der Gruppe. Viele Beiträge vermenschlichen die Soldaten, zeigen ihre Mütter und Ehefrauen oder stellen sie als tapfere Verteidiger des Vaterlandes dar. Andere sind glühende Nachrufe auf heldenhafte Asow-Kämpfer, die ihr Leben verloren haben.
Heartbreaking messages from the mothers and wives of the 53 Azov soldiers killed in the prison camp at Olenivka. pic.twitter.com/TeZvCVtj8N
— Visegrád 24 (@visegrad24) July 30, 2022
„Jedes Jahr versammeln sich die Soldaten des Asow-Regiments in der kürzesten Nacht des Jahres, um ihre gefallenen Waffenbrüder zu ehren. In diesem Jahr, insbesondere nach [der Schlacht von] Asowstal, hatten sie mehr Männer zu ehren als je zuvor. Durch neue Rekruten hat die Gruppe seit Azovstal erheblich an Größe gewonnen“, schrieben sie im Dezember.
Die europäischen Rechtsextremisten sind zwar durchweg und oft heftig antisemitisch, aber sie zeigen regelmäßig starke Unterstützung für den Staat Israel und seine Politik und sehen den Ethnostaat, den Israel schafft, als Blaupause für ihre eigenen Pläne. Somit besteht nun eine unwahrscheinliche Allianz zwischen faschistischen Bewegungen in Europa und dem Staat, in dem die Nachkommen der Menschen leben, die diese Gruppen vor nur 80 Jahren nicht umbringen konnten.
Informationskrieg
„Israel verliert den Informationskrieg“, beklagte Stefan Tompson von Visegrád 24 auf Twitter. „Die sozialen Medien werden von pro-palästinensischen, anti-israelischen, wenn nicht sogar offen pro-Hamas und/oder antisemitischen Inhalten dominiert. Wenn sich die Dinge nicht ändern, wird sich die Hamas-Lobby den ‚Holocaust‘ nicht nur erfolgreich aneignen, sondern ihn auch neu definieren“, fügte er hinzu.
Abgesehen von der dramatischen Vorhersage hat Tompson recht, dass es für Israel schwierig ist, die weltweite öffentliche Meinung zu beeinflussen. Die völkermörderische Zerstörung hat Millionen von Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße gebracht, um an Märschen, Vorträgen, Protesten und Demonstrationen teilzunehmen. Am 11. November füllten schätzungsweise eine Million Menschen die Straßen Londons, obwohl die Regierung sie direkt dazu aufgefordert hatte, dies nicht zu tun.
Auch in den Vereinigten Staaten hat die Situation in Gaza eine massive Reaktion ausgelöst, und in praktisch jeder größeren Stadt fanden Hunderte Großdemonstrationen statt. Pro-Israel-Demonstrationen waren dagegen vergleichsweise schwach besucht. Die Unterstützung von Präsident Biden für Israel ist ein wichtiger Grund für seine sinkenden Umfragewerte.
Die Regierung Biden unterstützt Israel weiterhin bei den Vereinten Nationen. Aber sie ist zunehmend isoliert. Im Oktober stimmten die USA als eines von nur wenigen Ländern gegen eine UN-Resolution, in der eine Beendigung der Gewalt gefordert wurde.
Auch Israels einst felsenfester Rückhalt unter den Amerikanern ist ins Wanken geraten. Eine aktuelle Umfrage der Quinnipiac University ergab, dass die allgemeine Sympathie für Israel seit Oktober um sieben Punkte auf 54 % der Amerikaner gesunken ist, wobei 24 % angaben, eher mit Palästina zu sympathisieren.
Am besorgniserregendsten für die Israel-Befürworter ist, dass sie die nächste Generation zu verlieren scheinen. Dieselbe Quinnipiac-Umfrage ergab eine große Kluft zwischen den Generationen in Bezug auf das Verständnis des Konflikts. Während ältere Wähler fest hinter Israel standen, sagte eine Mehrheit der Amerikaner zwischen 18 und 34 Jahren, dass ihre Sympathien bei den Palästinensern lägen, während nur 29 % angaben, dass sie Israel unterstützten.
Ein Großteil dieser Kluft lässt sich durch die Art und Weise erklären, wie die verschiedenen Generationen ihre Nachrichten erhalten. Ältere Amerikaner verlassen sich nach wie vor auf die etablierten Medien wie Kabelnachrichten und Printmedien, die nach wie vor eine außerordentliche Voreingenommenheit zugunsten Israels aufweisen. Jüngere Generationen hingegen nutzen in erster Linie die sozialen Medien. Plattformen wie Twitter oder TikTok sind zwar kaum frei von Beschränkungen, ermöglichen aber eine weitaus umfassendere Verbreitung von Nachrichten und Ansichten, einschließlich der Meinungen von einfachen Menschen.
Israel hat versucht, sich dieses System zunutze zu machen, indem es viel Geld für Werbung ausgab, die auf ein westliches Publikum abzielte. Zwischen dem 7. und 19. Oktober gab das israelische Außenministerium (MOFA) mehr als 7 Millionen Dollar für YouTube-Werbung aus, was fast einer Milliarde Augenpaaren entspricht. Die fünf wichtigsten Zielländer waren Frankreich, Deutschland, Belgien, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten. Das MOFA schaltete auch Werbekampagnen auf Instagram, Facebook, in mobilen Spielen und Apps wie dem Sprachtrainer Duolingo.
Auf Twitter versuchten israelfreundliche Trolle, die Community-Notizen-Funktion zu kapern, indem sie argumentative Notizen und Warnhinweise anbrachten, die jeden Beitrag, der Israel in einem negativen Licht zeigte, untergruben. Und mehrere prominente TikTok-Schöpfer enthüllten, dass ihnen hohe Geldsummen angeboten wurden, um einfache Videos aufzunehmen, die israelische Maßnahmen unterstützen.
Trotzdem gab es eine noch nie dagewesene Welle der Sympathie für die Menschen in Palästina. Auf TikTok beispielsweise wurden zwischen dem 23. und dem 30. Oktober 87 000 Beiträge mit dem Hashtag #StandWithPalestine gepostet, die 285 Millionen Mal aufgerufen wurden. Der entsprechende pro-israelische Hashtag #StandWithIsrael generierte dagegen nur 9.000 Beiträge und 64 Millionen Aufrufe.
Als Reaktion auf die Nachricht, dass ihre Bürger nicht die bevorzugte Botschaft über Israel/Palästina erhalten, drängen US-Regierungsvertreter darauf, TikTok als Lösung für das Problem einfach ganz zu verbieten. Die GOP-Präsidentschaftskandidaten Chris Christie und Nikki Haley haben sich wiederholt für ein vollständiges Verbot der beliebten App ausgesprochen. Senator Marco Rubio (R-FL) forderte, es sei „Zeit, dass TikTok verschwindet“ und beschuldigte das Unternehmen, „den Terrorismus der Hamas herunterzuspielen“.
Die Demokraten haben bewiesen, dass Zensur ein überparteiliches Thema ist. Senator Chris Murphy (D-NJ) beispielsweise bezeichnete TikTok als eine von China kontrollierte Plattform, die „Amerika gegeneinander aufhetzt“, indem sie „bösartiges Pro-Hamas- und antisemitisches Material“ verbreitet.
Diese Aufrufe wurden vom israelischen Präsidenten Isaac Herzog aufgegriffen, der sich darüber beklagte, dass die Nutzer durch pro-palästinensische Inhalte einer „Gehirnwäsche“ unterzogen würden. TikTok hat sich selbst verteidigt und behauptet, dass seine Algorithmen keine Partei ergreifen und junge Menschen einfach mehr Sympathien für Palästina hegen.
Im Gegensatz zu TikTok gab es keine offiziellen Aufrufe zum Verbot von Twitter, Instagram, Facebook oder anderen Social-Media-Seiten, vielleicht weil sie mit den Behörden zusammenarbeiten, um abweichende Meinungen zu zensieren. Twitter hat vor Kurzem bekannt gegeben, dass es mehr als 325.000 Tweets zu den Gewalttaten gelöscht und mehr als 3.000 Konten entfernt hat, von denen viele mit der Hamas in Verbindung stehen. Konten, die mit der israelischen Regierung in Verbindung stehen, wurden nicht gelöscht. Instagram sperrte eine Reihe der bekanntesten pro-palästinensischen Konten, darunter Eye On Palestine (mit 9,2 Millionen Abonnenten).
In der Zwischenzeit hat die israelische Generalstaatsanwaltschaft mitgeteilt, dass etwa 94 % der 9 500 Anträge auf Löschung von Inhalten, die sie an Meta (die Muttergesellschaft von Facebook, WhatsApp und Instagram) gestellt hat, bewilligt worden sind.
Literally all Arab dishes. “Israeli food” doesn’t exist. https://t.co/5P7JgaexOZ
— Asa Winstanley (@AsaWinstanley) November 23, 2023
Genauso wichtig wie die Truppen vor Ort ist der Informationskrieg, der sich im Cyberspace abspielt. Israel könnte seine Aktionen nicht ohne die Unterstützung der westlichen Öffentlichkeit durchführen. An dieser Front hat es in Visegrád 24, einem Nachrichtenaggregator, der in letzter Zeit an Popularität und Einfluss gewonnen hat, einen wichtigen Verbündeten gefunden. Leider berichtet die zwielichtige, von der polnischen Regierung finanzierte Organisation nicht nur aus einer pro-israelischen Perspektive, sondern veröffentlicht auch immer wieder offenkundig falsche oder irreführende Inhalte. Dies ist jedoch alles andere als ungewöhnlich. Im Krieg ist die Wahrheit immer das erste Opfer. Der schnelle Aufstieg von Visegrád 24 ist ein Beweis dafür.
Katar, die Muslimbruderschaft, die Hamas und Israel
Thierry Meyssan
Im Gegensatz zu der Art und Weise, wie Katar dargestellt wird, ist das Emirat in der Geiselangelegenheit der Al-Aqsa-Sintflut Operation kein neutraler Verhandlungspartner. Ein Patzer seiner Ministerin Lolwah Al-Khater, die nach Tel Aviv kam, um die Verhandlungen zu verfolgen, zeigt im Gegenteil, dass Doha über die Hamas Autorität ausübt. Die neuen Mitglieder des israelischen Kriegskabinetts waren überrascht, als sie entdeckten, dass Katar an Benjamin Netanjahus Komplott zur Vorbereitung des Angriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 beteiligt war.
Der Patzer von Lolwah Al-Khater
Lolwah Al-Khater, katarische Ministerin für internationale Zusammenarbeit, besuchte am 25. November 2023 Tel Aviv. Es war das erste Mal, dass ein katarischer Regierungsvertreter Israel besuchte. Sie wurde vom Kriegskabinett empfangen, um die Probleme bei der Umsetzung des Abkommens über den Geiselaustausch zu lösen. Sie besuchte auch Gaza.
Gewöhnt mit dem Direktor des Mossad, David Barnea, zu diskutieren, scheint sie nicht begriffen zu haben, dass dem Kriegskabinett nicht nur Gefolgsleute von Premierminister Benjamin Netanjahu angehören. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, traf sie dann, um Zeit zu gewinnen, Entscheidungen im Namen der Hamas, ohne ihr Einverständnis einzuholen.
Die Mitglieder der ehemaligen Opposition, die sich dem Notstandskabinett angeschlossen hatten und nun die Diskussion miterlebten, waren schockiert, als sie aus ihrer Rolle als Vermittlerin heraustrat und andeutete, dass sie über die Hamas, den palästinensischen Zweig der Muslimbruderschaft, Autorität habe.


