Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Ersatzteillager Mensch: Die Wahrheit über den schmutzigen Organhandel in der Ukraine 

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Ersatzteillager Mensch: Die Wahrheit über den schmutzigen Organhandel in der Ukraine 

Mehrere hochrangige Vertreter Russlands haben in den letzten Tagen der Ukraine die Verwicklung in illegale Geschäfte mit menschlichen Organen unterstellt. Diese Art Vorwürfe sind nicht neu. Seit Beginn des Donbass-Krieges gibt es zahlreiche Hinweise auf Organentnahmen bei getöteten Soldaten. Aber inwieweit sind sie glaubwürdig?

von Wladislaw Sankin

Immer häufiger sprechen verschiedene russische Vertreter das Thema des illegalen Organhandels in der Ukraine an. Dabei beleuchten sie verschiedene Aspekte des Problems. Ukrainischen Soldaten würden heimlich Organe zur Transplantation entnommen, sagte etwa der Chef des russischen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew Ende Juli und zuvor auch bereits im April. Die Ukraine habe auf dem Markt für illegalen Organhandel weltweit den ersten Platz inne, schrieb die Stellvertretende Duma-Sprecherin Anna Kusnezowa. Und die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hat jüngst in einem Artikel direkt der ukrainischen Regierung eine Verwicklung in die Geschäfte mit menschlichen Organen vorgeworfen.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass eine Konfliktpartei der anderen alle Übel der Welt unterstellt. Daher ist es denkbar, dass sich auch die russische Seite für Propagandazwecke einfach solcher Internetgerüchte und gezielt verbreiteter Lügen-Geschichten bedient, wie es auf der Gegenseite ganz oft der Fall war und ist. Schauen wir uns deshalb etwas genauer an, was zum Thema des illegalen Organhandels in der Ukraine bislang bekannt gemacht wurde. 

Die erste große Erzählung zur Tätigkeit dort “schwarze Transplantologen” genannter Organhändler im Kontext eines bewaffneten Konflikts in der Ukraine tauchte bereits im Dezember 2015 im Internet auf. Auf diesen Bericht wird bis heute immer wieder verwiesen. Der Mann, der sich als geflohener Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU nur von hinten der Kamera stellte, schilderte in einem 9-minütigen Video eine schaurige Geschichte über illegale Operationen zu Organentnahmen, die er angeblich selbst betreut hatte. Die Organe wären den getöteten Soldaten der ukrainischen Armee in der Zeit der Kämpfe um Debalzewo Anfang 2015 entnommen worden, woraufhin diese dann als vermisst gemeldet wurden. Deren Leichen wären entsorgt und an verschiedenen geheimen Orten verscharrt worden.

Auch Zivilisten, die beim Artilleriebeschuss starben oder schwer verletzt wurden, wären Opfer solcher Eingriffe geworden. Zu diesem Zweck seien angeblich Mitarbeiter eines militärischen US-Unternehmens und weitere Ausländer in die Ukraine eingereist. Die Organe sollten an Kunden im Ausland gehen. Auch der Ex-Präsident Georgiens Micheil Saakaschwili und dessen Frau Sandra Roelofs seien in diese Geschäfte verwickelt gewesen, sagte er. Der SBU hat auf Anfrage des US-Staatsenders Radio Liberty hin diese Vorwürfe dementiert. Sowohl zu dem Überläufer als auch zu den Details seiner Enthüllungen, beispielsweise zu genaueren Lokalisierung der Bestattungsorte von mutmaßlichen Opfern, gab es später keine weiterführenden Informationen, was auf eine mögliche Fälschung hindeutet.

Seit Beginn der russischen Militäroperation häufen sich jedoch weitere Berichte über die Tätigkeit solcher schwarzen Transplantologen im Kriegsgebiet. So stellte der Presseoffizier der Lugansker Volksmiliz Andrei Marotschko im Live-Stream einer RT-Sendung im Juli des letzten Jahres fest, dass in den Reihen der ukrainischen Truppen die schwarzen Transplantologen seit 2014 operieren. Demnach hätten nicht nur Personen aus dem ukrainischen Militär, sondern auch die militärisch-zivilen Verwaltungen in den ehemals ukrainischen Regionen Lugansk und Donezk mit dem Organhandel Geld verdient.

Er sagte auch, dass es 2014 noch möglich gewesen war, Leichen von Menschen mit entnommenen Organen zu finden, während die schwarzen Chirurgen sie heute sorgfältig entsorgen, indem sie unter anderem mobile Krematorien benutzen oder die Überreste mit Sprengsätzen zur Explosion bringen. 

Einen ähnlichen Bericht gab es im Mai bei RIA Nowosti: Mitarbeiter des staatlichen ukrainischen Dienstes für Katastrophenmedizin, der zum ukrainischen Gesundheitsministerium gehört, würden heimlich Organe aus den Körpern der ukrainischen Soldaten entnehmen. Dies erklärte ein Vertreter der russischen Sicherheitsdienste unter Berufung auf eine Quelle in einem Militärhospital im ukrainisch kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. 

Mitarbeiter für Katastrophenmedizin kontrollierten die Ankunft von schwer verwundeten und toten Soldaten, “um die notwendigen inneren Organe zu entfernen”, teilte die Quelle mit. Die Publikation schreibt, dass die Leichen der ukrainischen Kämpfer nach dem chirurgischen Eingriff im Krematorium des Krankenhauses verbrannt werden. Gleichzeitig erhalten die Angehörigen Bescheinigungen über die vermissten Personen.

Im Mai tauchte im Internet auch ein Video auf, das weiteren Stoff für Spekulationen zur Tätigkeit von “schwarzen Chirurgen” lieferte. Die nur gut 20 Sekunden dauernde Sequenz zeigt aus der Perspektive einer Go-Pro-Kamera folgende Szene: Ein ukrainischer Soldat betritt auf der Suche nach seinem Kameraden mit dem Rufnamen “Skif” zunächst den Vorraum eines improvisierten Feldlazaretts. Auf der linken Seite geht jemand in Tarnuniform an ihm vorbei in Richtung Ausgang, rechts unten liegt ein in eine Decke eingewickeltes Objekt, von der Länge und Form her vermutlich ein menschlicher Körper. Vor dem Eingang in einem weiteren Zeltbereich steht ein Wachsoldat, ist aber mit seinem Smartphone beschäftigt und hält den Soldaten mit der Kamera am Helm nicht auf. 

In dem bewachten Abteil des Zeltes erhascht er den Blick auf drei Mediziner während einer Operation. “Ist Skif bei euch?”, fragt der Soldat. Einer der Mediziner hält etwas in der Hand, das von der Größe her ein menschliches Organ sein könnte. “Du darfst nicht hier sein, raus, raus”, schreit er in deutscher Sprache hysterisch-genervt, woraufhin der Wachsoldat den Eindringling durch Körpereinsatz aus dem Zelt hinausdrängt. Bei ihrem Wortwechsel reden beide “Surshik”, einen umgangssprachlichen russisch-ukrainischen Dialekt. 

Eine hundertprozentige Gewissheit, dass diese kurze Szene kein Fake sein könnte, gibt es nicht. Dennoch ist das Video, wie auch andere ähnlichen Inhalts aus dem Internet, mit äußerster Vorsicht zu genießen. Mehr Aufschluss als solche Videos könnten zu diesem Thema die “rechtzeitig” in Kraft getretenen Veränderungen in der ukrainischen Gesetzgebung geben, auf die Maria Sacharowa in ihrem Artikel auch verweist.

Denn neuerdings stellt die Organentnahme bei Soldaten unweit der Frontlinie laut dem ukrainischen Transplantationsgesetz – bei Beachtung nur einiger weniger Formalien – kein Delikt mehr dar. Das Transplantationsverfahren wurde ganz kurz vor Beginn der russischen Militäroperation (im Dezember 2021) erheblich erleichtert, was in der Ukraine damals auf Kritik stieß. “Tote werden nun zur Organentnahme zerlegt”, schrieb das Portal Strana dazu. 

So wurde etwa die Pflicht zu einer notariellen Beglaubigung einer persönlichen Ablehnung oder Zustimmung zur posthumen Organspende abgeschafft. Eine Person kann ihre Zustimmung gegenüber dem Transplantationskoordinator auch ohne Beglaubigung schriftlich oder sogar elektronisch erklären. “Dies könnte zu einem Schlupfloch für alle Arten von Organbetrug werden”, kommentierte ein von Strana befragter Jurist.

Außerdem wurde die Bestimmung gestrichen, die die Entnahme von Organen eines verstorbenen Spenders beim Fehlen einer schriftlichen Einwilligung verbietet. Also gilt es nun die sogenannte grundsätzliche “Vermutung der Einwilligung”: Wenn eine Person zu Lebzeiten nicht ausdrücklich erklärt hat, dass sie gegen eine Organspende ist, so können ihr posthum Organe entnommen werden. Medien weisen darauf hin, dass einer der Verfasser dieses Gesetzes, der Vorsitzende des Ausschusses der Werchowna Rada für Volksgesundheit, medizinische Versorgung und Krankenversicherung Michail Raduzkij, zu diesem Zeitpunkt Eigentümer des größten Netzes von Privatkliniken in der Ukraine war. 

Organtransplantation ist ein vielversprechendes Medizinverfahren, das viele Menschenleben retten kann, es ist an sich also etwas ganz Gutes. Doch wegen der hohen Wartezeiten bei Bedürftigen, juristischer Schwierigkeiten bei der Organentnahme und der hohen Kosten hat sich ein global vernetzter Schwarzmarkt für illegalen Organhandel entwickelt. Das zeigt das Beispiel einer Statistik, auf die der US-Journalist Clayton Morris in einem Podcast aufmerksam macht: In einem der US-Staaten, in Oregon, werden etwa zehn Prozent aller Organtransplantationen über illegale Geschäfte abgewickelt.

Im rauen Kriegsalltag an der Front könnte schon mit einem Mittelmaß an krimineller Energie auf lästige Formalien verzichtet werden, wie etwa auf die Feststellung des Gehirntodes, auf die Benachrichtigung der Angehörigen usw. – im ohnehin korruptionsbeklagten ukrainischen Militärwesen ist das also mehr als nur möglich. Die enorme Zahl der Vermissten ist ein weiteres indirektes Indiz. 

Das Land mit seiner in Bezug auf die Tätigkeit ausländischer Organisationen äußerst großzügigen Gesetzgebung galt schon lange vor Beginn der Ukraine-Krise als Terrain für Korruption und rechtliche Grauzonen, die auch Menschenhandel begünstigten. Sogar in der westlichen Presse und in den Berichten der US-Regierung wird dieses Problem regelmäßig thematisiert. Oft sind es die gleichen internationalen Netzwerke, die Prostitution, Menschenhandel, Kindesmissbrauch und Organhandel betreuen. Es gibt mehr als nur den berechtigten Verdacht, dass solche Banden in der Ukraine ausgerechnet jetzt besonders aktiv sind. 

Vor dem Hintergrund solcher Berichte verdient folgender Gesetzentwurf die besondere Aufmerksamkeit. Er soll nun die Verwendung von Organen für Transplantationszwecke derjenigen Ukrainer verbieten, die bei Feindseligkeiten oder durch die Polizei getötet wurden. Der Text des Gesetzentwurfs wurde auf der Website des ukrainischen Parlaments am 14. Juli veröffentlicht.

In der Begründung dieses Gesetzentwurfs heißt es, das Verbot solle eingeführt werden, um möglichen Missbrauch und Manipulationen im Informationsraum vorzubeugen, insbesondere der Verbreitung von Falschinformationen und feindlicher Propaganda.

Nach Ansicht des leitenden Transplantologen Russlands kann die Verabschiedung des Gesetzentwurfs als Anerkennung der Tatsache gewertet werden, dass es in der Ukraine tatsächlich eine illegale Entnahme von Organen von Kämpfern gab. “Allein die Verabschiedung des Gesetzes ist ein indirekter Beweis dafür, dass der Staat die Tatsache solcher Verbrechen anerkennt”, sagte der leitende Spezialist für Transplantationen des russischen Gesundheitsministeriums, das Akademiemitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften Professor Sergei Gauthier, in einem Kommentar für das Internetportal Regnum

Wie der Professor erläuterte, wird jeder Soldat, der an einer Schusswunde oder einer anderen Verletzung stirbt, einer gerichtsmedizinischen Untersuchung unterzogen, was an sich schon die Möglichkeit einer Organentnahme zum Zwecke der Transplantation ausschließt. Laut Gauthier zeigt die Entnahme von Organen verstorbener ukrainischer Militärangehöriger die Korruption, die die Entwicklung einer “schwarzen” Transplantationsmedizin begünstigt.

“Ich kann sagen, dass die Entnahme von Organen und ihre anschließende Transplantation an den Empfänger technisch möglich ist, aber die Durchführung solcher Aktionen ist ein Kriegsverbrechen”, schließt Gauthier.

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Syrien: Eine Geschichte über Plünderung und Wiederauferstehung

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Syrien: Eine Geschichte über Plünderung und Wiederauferstehung

Während der massive Raub der natürlichen Ressourcen Syriens unter der Aufsicht illegal im Land anwesender US-Truppen weitergeht, ist das russische Projekt, das vom IS zerstörte Palmyra wieder aufleben zu lassen, eine deutliche Erinnerung daran, was aus Ruinen wieder auferstehen kann – wenn Syriens Freunde dabei helfen, den Weg dafür zu ebnen.

von Pepe Escobar

Der Krieg gegen Syrien ist aus dem kollektiven westlichen Gedächtnis verschwunden. Doch er ist noch lange nicht vorbei. Viele Menschen in der globalen Mehrheit empfinden möglicherweise größtes Mitgefühl für die Syrer, räumen jedoch ein, dass nicht viel getan werden kann, während die westliche Minderheit sich weigert, die Bühne zu verlassen.

Parallel dazu sind die Chancen gering, dass die New Development Bank (NDB) – die Bank der BRICS – Damaskus mit Krediten für den Wiederaufbau Syriens überhäufen wird. Zumindest vorläufig noch nicht, trotz aller Hilfszusagen aus Russland und China.

Mit dem lahmen Vorwand, “die Position des IS zu schwächen”, gibt das US-Außenministerium de facto zu, dass die illegale Besetzung eines Drittels des Territoriums Syriens durch das US-Imperium – jener Teil des Landes, der reich an Öl und Mineralien ist, das derzeit gestohlen und aus dem Land geschmuggelt wird – und das dies auf unbestimmte Zeit andauern wird.

Ein Hinweis auf praktisch ununterbrochene Ölplünderungen in der nordöstlichen syrischen Provinz al-Hasaka, sind etwa die endlosen Prozessionen von Dutzenden Öltankern, die über die Grenzübergänge al-Walid oder al-Mahmoudiya in den Nordirak fahren und in der Regel von den durch die USA unterstützten kurdischen Milizen eskortiert werden.

Als ob eine Erinnerung daran nötig wäre, ist sich die globale Mehrheit völlig darüber im Klaren, dass der IS im Wesentlichen eine US-geführte Truppe ist, ein Ableger von Al-Qaida im Irak, entstanden in Flüchtlingslagern an der irakisch-kuwaitischen Grenze. Die Syrischen “Demokratischen” Kräfte (SDF) kann man kaum als demokratische Verbündete der USA bezeichnen, die als “Koalition” ethnischer Milizen zusammengestellt wurden, die größtenteils von Kurden angeführt werden, aber auch ein paar arabische Stammesangehörige, Turkmenen und salafistisch-dschihadistische Tschetschenen umfassen.

Als ob die ununterbrochene Plünderung von Öl nicht genug wäre, schickt das Pentagon weiterhin lastwagenweise Munition und Ausrüstung nach al-Hasaka. Endlose Konvois bewegen sich hin und her zu den illegal errichteten US-Militärstützpunkten in der Umgebung, insbesondere zu einem Stützpunkt bei den Ölfeldern von al-Dschibsah in der Nähe der Stadt al-Shaddadah. Kürzlich überquerten 39 Tanklaster des US-Militärs den illegal errichteten Grenzübergang al-Mahmoudiya in Richtung Irakisch-Kurdistan, beladen mit gestohlenem syrischem Öl.

Trotz dieser groben Tatsachen bleibt Russland in dieser Frage übermäßig diplomatisch. Michail Bogdanow, Putins Sonderbeauftragter für den Nahen Osten und Afrika, sagte kürzlich gegenüber al-Arabiya: “Washington nutzt den Vorwand der Terrorismusbekämpfung, um östlich des Euphrat in wirtschaftlich wichtigen Gebieten präsent zu sein, wo es reichlich Erdöl und strategische natürliche Reserven gibt.” Er hob vor allem die im südsyrischen al-Tanf stationierten US-Truppen und die amerikanische “Unterstützung” für die SDF in Nordsyrien hervor. Doch das ist nicht gerade eine bahnbrechende Enthüllung, die bei den US-Bürgern für Aufsehen sorgen würde.

Sie stehlen syrisches Öl, weil sie es können

Nach Angaben von Damaskus wurden dem gesamten syrischen Energiesektor zwischen 2011 und 2022 durch eine giftige Mischung aus US-Besatzung, Bombenangriffen der “Koalition” und Diebstahl oder Plünderung durch terroristische und separatistische Banden der Gegenwert von erstaunlichen 107 Milliarden US-Dollar geraubt.

Es gibt nicht weniger als ein Dutzend US-Militärstützpunkte in Syrien. Einige davon sind größer als die sogenannten “Lilly Pads” (Seerosenblätter), die weniger als 40.000 Quadratmeter groß und weniger als zehn Millionen US-Dollar wert sind. Alle Stützpunkte sind de facto illegal errichtet worden und werden schon gar nicht von Damaskus anerkannt. Die Tatsache, dass 90 Prozent des syrischen Öls und Gases östlich des Euphrat in Gebieten konzentriert sind, die von den USA und ihren kurdischen Stellvertretern kontrolliert werden, erleichtert den Raubzug des Imperiums erheblich.

Die faktische Besetzung dieses Teils Syriens betrifft nicht nur ein Gebiet mit großen Vorkommen an Öl und Gas, sondern umfasst auch einige der fruchtbarsten Agrarflächen Syriens. Im Ergebnis führte es dazu, dass Syrien zu einem Nettoimporteur von Energie und Nahrungsmitteln geworden ist. Iranische Tanker sind regelmäßig mit israelischer Sabotage konfrontiert, wenn sie dringend benötigtes Öl an die östliche Mittelmeerküste Syriens transportieren.

Sich darüber zu beschweren, ruft beim Hegemon lediglich Schulterzucken hervor. Anfang des Jahres forderte das chinesische Außenministerium das Imperium der Plünderer dazu auf, den Syrern und der “internationalen Gemeinschaft” umfassende Auskünfte über den Diebstahl von syrischem Öl zu geben. Diese Aufforderung stand im Zusammenhang mit einem Konvoi von 53 Tanklastwagen, die Anfang 2023 gestohlenes syrisches Öl zu US-Militärstützpunkten im irakischen Kurdistan transportierten. Damals hatte Damaskus bereits offengelegt, dass mehr als 80 Prozent der täglichen Ölproduktion Syriens von den USA und ihren “demokratischen” Stellvertreterkräften gestohlen und außer Landes geschmuggelt wurden – und das allein in der ersten Hälfte des Jahres 2022.

Syriens ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Botschafter Bassam al-Sabbagh, hat wiederholt angeprangert, dass durch den “Diebstahl von Ressourcen, Öl, Gas und Weizen” durch die USA, Millionen Syrer in den Zustand einer Energie- und Ernährungsunsicherheit gebracht wurden und einen großen Teil der Bevölkerung in den Status von Binnenvertriebenen und Flüchtlingen versetzt hat.

Ohne die Vertreibung der westlichen Plünderer sind die Aussichten für einen Wiederaufbau Syriens gering. Dies muss durch eine konzertierte Zusammenarbeit zwischen den russischen Streitkräften, der syrisch-arabischen Armee und den Quds-Truppeneinheiten der iranischen Revolutionsgarde geschehen. Damaskus kann das allein nicht stemmen. Die Iraner greifen die US-Amerikaner über ihre Milizen zwar regelmäßig an, doch die Ergebnisse daraus sind marginal. Um das Imperium zu vertreiben, gibt es keinen anderen Weg, als den Preis für den Diebstahl syrischen Öls unerträglich zu machen und hohe Verluste unter den US-Soldaten zu verursachen. Das ist die einzige Sprache, die in den USA verstanden wird.

Dann ist da noch der Sultan vom Bosporus. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan setzt alles daran, den Eindruck zu vermitteln, dass sich die Beziehungen Ankaras zu Moskau ständig weiterentwickeln, und hofft, dass sein Amtskollege Wladimir Putin im August die Türkei besuchen wird. Das ist jedoch eher unwahrscheinlich. Wenn es um Syrien geht, mauert Erdoğan. Die russische Luftwaffe übt unterdessen weiterhin Druck auf Ankara aus und bombardiert ihre stellvertretenden Terrorbanden salafistischer Dschihadisten in Idlib, allerdings nicht so intensiv wie zwischen 2015 und 2020.

Das wiedergeborene Palmyra

Trotz all der düsteren Stimmung geschah am 23. Juli etwas fast Magisches. Sechs Jahre nach der Befreiung von Palmyra – der legendären Oase entlang der antiken Seidenstraße – und nach der Überwindung aller nur erdenklicher bürokratischen Hürden, hat die Restaurierung dieser Perle in der Wüste endlich begonnen.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, fand einen Weg, dieses Ereignis mit einem passenden Vergleich mit der Ukraine zu feiern:

“Im Kampf gegen Denkmäler für gefallene sowjetische Soldaten, sind die Ukrofaschisten die besten. Es ist sinnlos, an das Gewissen oder die historische Erinnerung des gegenwärtigen Kiewer Regimes zu appellieren – es gibt keines. Nachdem die Ziele der russischen Militäroperation erreicht sind, werden alle zerstörten Denkmäler in der Ukraine wieder errichtet. In Russland gibt es Spezialisten für Restaurierungen nach einem Krieg. Ein Beispiel für ihre selbstlose Arbeit und Professionalität ist die Wiederherstellung von Palmyra in Syrien.”

Russische Spezialisten haben die antike Quelle von Efka ausgegraben, die seit der Bronzezeit zur Bewässerung der Gärten von Palmyra diente, und diese neu angelegt. Es gelang ihnen auch, den zwölf Kilometer von der Stadt entfernten römischen Aquädukt zu finden, der einst Palmyra mit Trinkwasser versorgte. Die Römer hatten damals einen Tunnel gegraben, der im Durchmesser fast der Größe eines erwachsenen Menschen entsprach. Er wurde nahezu unversehrt aufgefunden.

Als die Franzosen im 20. Jahrhundert das Hotel Meridien in Palmyra errichteten, blockierten sie den Aquädukt, sodass kein Wasser mehr fließen konnte. Russische Archäologen machten sich zwar umgehend an die Arbeit und legten den Aquädukt wieder frei, doch das Problem ist, dass die Franzosen diese Trinkwasserquelle komplett ruiniert haben: Der Aquädukt ist völlig ausgetrocknet.

Für Palmyra ist die Restaurierung des legendären Theaters noch vor Ende 2023 geplant. Die Restaurierung des vom IS mit Dynamit gesprengten Triumphbogen wird zwei Jahre dauern. Der Tempel des Bēl aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. und andere historische Bauten sollen ebenfalls restauriert werden, während bereits nach Finanzquellen dafür gesucht wird. Vielleicht sollte jemand bei der New Development Bank in Shanghai anrufen.

Natürlich ist die Wiederherstellung Syriens als Ganzes eine enorme Herausforderung. Man könnte damit beginnen, es syrischen Unternehmen zu erleichtern und ihnen die Steuern zu erlassen. Russland und China könnten helfen, indem sie eine Struktur für den Import syrischer Produkte mit einheitlicher Qualitätskontrolle für den Verkauf auf ihren Märkten einrichten und so die bürokratische Belastung für den durchschnittlichen syrischen Produzenten und Händler verringern, während Russland zudem syrische Produkte gegen Weizen und Landmaschinen eintauschen könnte.

Lösungen sind möglich und der Wiederaufbau Syriens steht bevor. Die Solidarität der globalen Mehrheit mit Syrien sollte stark genug sein, um das Imperium des Chaos, der Plünderung und der Lügen endgültig zu beenden.

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Gute Nachrichten! Nobelpreisträger Dr. John F. Clauser unterzeichnet die Clintel World Climate Declaration

Gute Nachrichten! Nobelpreisträger Dr. John F. Clauser unterzeichnet die Clintel World Climate Declaration

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CLINTEL

John F. Clauser, Träger des Physik-Nobelpreises 2022 für seine Arbeiten zur Quantenmechanik, hat beschlossen, die Weltklimaerklärung von Clintel mit ihrer zentralen Botschaft „Es gibt keinen Klimanotstand“ zu unterzeichnen. Clauser ist der zweite Nobelpreisträger, der die Erklärung unterzeichnet, Dr. Ivar Giaever war der erste. Die Zahl der Wissenschaftler und Experten, die die Weltklimaerklärung unterzeichnet haben, wächst schnell auf mittlerweile mehr als 1600 Personen.

Im Juli hielt Clauser einen Vortrag auf der Veranstaltung Quantum Korea 2023. Er warnte die Zuhörer vor der wachsenden Menge an Pseudowissenschaft und Falschinformationen. Einige Zitate aus diesem Vortrag:

Meiner Meinung nach ist der IPCC eine der schlimmsten Quellen für gefährliche Falschinformationen.“

Ich habe noch einen zweiten Elefanten im Raum, den ich vor kurzem in Bezug auf den Klimawandel entdeckt habe. Ich glaube, dass der Klimawandel keine Krise ist. […]“

Seien Sie vorsichtig. Wenn man gute Wissenschaft betreibt, kann sie in politisch inkorrekte Bereiche führen. Wenn Sie ein guter Wissenschaftler sind, werden Sie ihnen folgen. Ich habe mehrere, auf die ich hier nicht eingehen kann, aber ich kann getrost sagen, dass es keine echte Klimakrise gibt und dass der Klimawandel keine extremen Wetterereignisse verursacht.“

Wir freuen uns natürlich sehr, dass sich ein hervorragender und hochkarätiger Wissenschaftler wie Dr. John Clauser zu diesem strittigen Thema äußert. Ein herzliches Willkommen an Dr. Clauser.

Ein Tweet von Clintel über diese wichtige Nachricht hatte in den ersten 24 Stunden über 130.000 Aufrufe.

Unseren vollständigen Artikel finden Sie hier.

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Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

RFK bei Carlson über US-Biolabs in Ukraine

RFK bei Carlson über US-Biolabs in Ukraine

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Die USA haben in der Ukraine Biowaffen hergestellt, behauptet Robert F. Kennedy bei Tucker Carlson vor Millionenpublikum. Verantwortlich dafür sei Anthony Fauci.  Die Biolabore der USA in der Ukraine: Auch wenn das Regime in Washington mit aller Kraft versucht, die Geschichte zu verharmlosen oder gar zu negieren, ist deren Existenz mittlerweile völlig unumstritten. Sowohl die […]

Der Beitrag RFK bei Carlson über US-Biolabs in Ukraine erschien zuerst unter tkp.at.

Brandkatastrophe in Maui: Vorsatz? Vertreibung Indigener für “Smart-City-Insel” Projekt?

Brandkatastrophe in Maui: Vorsatz? Vertreibung Indigener für “Smart-City-Insel” Projekt?

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Das Feuer auf der Insel Mai und der Stadt Lahaina, einst die Hauptstadt des Königreichs Hawaii, wirft viele Fragen auf. Sie erinnert an den Brand in Rhodos, in einem Gebiet wo ein Windpark geplant ist. Lahaina gehört noch den ursprünglichen Bewohnern, die sich gegen Verkauf wehren. Die Regierung will aber Maui in eine Smart-City-Insel verwandeln, […]

Der Beitrag Brandkatastrophe in Maui: Vorsatz? Vertreibung Indigener für “Smart-City-Insel” Projekt? erschien zuerst unter tkp.at.

Die Kluft zwischen der jubelnden Welt von Schwab und der Welt des besorgten Bürgers wird auf schmerzliche Weise deutlich.

Wer die Bücher von Klaus Schwab liest, bekommt einen Einblick in das Gehirn des Gründers des Weltwirtschaftsforums. Professor emeritus Philip Vermoortel hat diese Aufgabe übernommen und berichtet darüber.

In seinem Buch „Shaping the Future of the Fourth Industrial Revolution. „A Guide to Building a Better World“ glaubt Schwab, dass die tiefgreifenden Veränderungen, die die vierte industrielle Revolution und der „Great Reset“ mit sich bringen werden, ein Segen für die Menschheit sein werden.

„Als Leser fragt man sich, wie zum Teufel der technologische Fortschritt eine solche Utopie verwirklichen kann. Und auch wenn es möglich wäre, wäre die Hälfte der Weltbevölkerung immer noch von all diesen Vorteilen ausgeschlossen, weil sie keine Internetverbindung und nicht einmal einen Computer oder ein iPhone haben“, stellt Vermoortel fest. „Wir haben es hier also mit Phrasen zu tun.

Schwab betont die „fantastischen Möglichkeiten“ der vierten industriellen Revolution. Seiner Meinung nach werden autonome Fahrzeuge das Verkehrsaufkommen reduzieren, Gentechnik wird die Ausrottung von Krankheiten wie Malaria durch die genetische Veränderung der Malariamücke ermöglichen und Drohnen werden lebensrettende“ Medikamente und Impfstoffe liefern.

Neue Formen der Automatisierung wie Roboter und Algorithmen, die auf künstlicher Intelligenz basieren, werden Fabrikarbeiter, Buchhalter und Anwälte überflüssig machen, prognostiziert Schwab.

Implantierbare Chips eröffnen „faszinierende Möglichkeiten“. Man denke etwa an den Einsatz von Medikamenten zur Verbesserung der Gehirnfunktion.

Schwab betont, dass alles unter „Achtung der Menschenrechte“ geschehen müsse.

Die weitreichendste und beunruhigendste Konsequenz der Vierten Industriellen Revolution sei, dass der Mensch auf ein Ding reduziert werde, das wie alles andere manipuliert, digitalisiert und kontrolliert werden könne, betonte Vermoortel. Die Computerwelt wird mit unserer biologischen Welt verschmelzen. Das wird Auswirkungen auf unser Verhalten und unsere Rechte haben.

Der emeritierte Professor schließt seine Buchbesprechung mit einem Zitat aus Kapitel 12 über Neurotechnologien. Schwab beschreibt eine Situation, in der Sie im Jahr 2030 auf Ihren Bildschirm starren und ein Popup mit der Meldung „Ihre Konzentration ist niedrig“ erscheint.

Sie klicken auf einen Link, um die aktuellen Daten eines Systems zu analysieren, das Ihre Gehirnströme überwacht und Ihren Geisteszustand in Echtzeit bewertet. Es rät Ihnen, schlafen zu gehen, aber Sie haben noch Stunden Arbeit vor sich.

Vielleicht noch eine Pille, damit ihre Aufmerksamkeit wieder voll da ist? Freunde sagen, dass zu viele Chemikalien schädlich sind, aber Sie werden ständig auf Anzeichen von Alzheimer und Parkinson überwacht. Bisher keine Probleme.

„Das könnte eine Passage aus Orwells 1984 sein: Eine Welt, in der der Mensch über seinen Computerbildschirm von einem System angesprochen wird, das sich ungefragt in sein Privatleben einmischt“, bemerkt Vermoortel.

„Das Zitat stammt allerdings nicht von Orwell, sondern von Schwab. Und es ist nicht als Warnung gemeint, sondern als Lobgesang auf das, was uns die Vierte Industrielle Revolution an Glück bringen wird. Ich könnte mir keine eindrücklichere Schlussfolgerung vorstellen, um die Kluft zwischen Schwabs jubelnder Welt und der Welt des besorgten Bürgers zu illustrieren“.

Mike Yeadon enthüllt globalistische Pläne: „Es ist wirklich beängstigend“

Es gebe seit langem Pläne, die Weltbevölkerung zu reduzieren oder zumindest ihr Wachstum zu begrenzen, sagte der ehemalige Vizepräsident von Pfizer, Mike Yeadon, im Gespräch mit dem Anwalt Todd Callender. Er bezog sich dabei auf Schriften von Henry Kissinger.

„Es ist ein wirklich beängstigender Plan“, sagte Yeadon.

Former vice president at Pfizer, Dr. Mike Yeadon, exposes the globalist plan to drastically cull the world’s population, and enslave those remaining, under the banner of Agenda 21/2030:

“In 1992, the governments of the world came together in Rio, and they held the Earth… pic.twitter.com/5gmg8E32Uz

— Wide Awake Media (@wideawake_media) August 6, 2023

Er erinnerte daran, dass sich die Regierungen 1992 in Rio de Janeiro zum Erdgipfel trafen. „Dort haben sie sich darauf geeinigt, dass die UNO bis 2030 bestimmen soll, was in den Ländern umgesetzt werden soll: keine demokratische Regierungsführung mehr, kein privater Verkehr mehr – sie wollen die Menschen von der Straße in die 15-Minuten-Städte bringen, Steuern erhöhen, Benzinpreise erhöhen usw.“.

„Unsere Regierungen haben die Bürger unter Vertrag genommen, die noch nicht einmal geboren sind, in der sie frieren, hungrig sind, sich nicht frei bewegen können, von den Leuten ermordet zu werden, die beschlossen haben, dass sie das Sagen haben.“

Per Anhalter durch die Neue Weltordnung: Aliens und UFOs für die dialektische Krisenbewältigung

Ist die Katze aus dem Sack? Gibt es UFOs also doch? Neulich fand ein Spektakel im US-Kongress statt, welches uns veranlasst zu schauen, was übrig bleibt, nachdem sich der aufgewirbelte Staub wieder gelegt hat. Es ist viel. Aber vielleicht nicht das, was einige erwarten.

Elem Chintsky

Ende Juli sagte der einstige US-Luftwaffenoffizier und Geheimdienstangestellte David Grusch vor einem Untersuchungsausschuss des US-Kongresses aus. Dabei behauptete er unter Eid, er habe fundierte Kenntnis von einem aufwendigen, bereits viele Jahrzehnte dauernden UFO-Programm der US-Administration, das technologische und biologische Überreste von Außerirdischen erforschen soll.

Der exoterische und esoterische Gehalt solcher Medienkampagnen sowie ihr konkretes Timing muss stets sorgfältig gewichtet werden. Dabei drängt sich rasch die Erklärung auf, dass das derzeitige Sommerloch – welches unter anderem bereits gefüllt ist mit der unliebsamen Diskreditierung und Schwächung des US-Dollars als Weltreservewährung oder der irritierenden Erkenntnis der NATO als Angriffsbündnis – mit fantastischen und „einenden“ Themen gestopft werden soll.

Gruschs Inhaltskatalog bleibt verschleiert in Hörensagen – keine fotografischen oder audiovisuellen Beweise für Außerirdische oder deren Technologie werden je von ihm demonstriert. Seine Primärquellen gedenkt er, anonym zu halten, wofür man noch Verständnis haben kann. Obendrein lastet nun auf Grusch der Verdacht auf Alkohol-Missbrauch und Einweisung in die Psychiatrie, die das US-amerikanische Nachrichtenmagazin The Intercept vor wenigen Tagen thematisierte. Grusch räumte daraufhin ein, dass er Episoden von posttraumatischer Belastungsstörung in der Vergangenheit zu bewältigen hatte – welche aber an der Qualität seiner Aussagen im US-Kongress keinerlei Einfluss hätten.

Selbst abgesehen davon, kommt die Vermutung auf, dass es sich um einen PR-Versuch handelt, ein innerlich gespaltenes Amerika und ein außenpolitisch und geostrategisch desorientiertes und leicht tollkühnes Amerika mit kurzlebigen Sensationen abzulenken.

Zum einen behauptet Grusch, er sei lediglich der US-amerikanischen Öffentlichkeit verpflichtet – sie ist es, die er als „Whistleblower“ aufgeklärt und unterrichtet sehen möchte. Zum anderen spricht er dem US-Kongress den Wunsch ab, diesem konkrete Beweise zu liefern. Grusch erläutert daraufhin, dass er „nicht berechtigt sei“, dies öffentlich zu machen. „Nicht berechtigt“ von wem? Er bot aber dem Untersuchungsausschuss an, unter Geheimhaltung und in unter staatlicher Kontrolle liegenden Räumlichkeiten diese sensiblen Beweise vorzulegen – womit das ganze Unterfangen geradezu wortwörtlich seinen Zirkelschluss erfährt.

In letzter Instanz ist ein Whistleblower jemand, der die einst geheime Information, deren Verschluss ihm auf dem Gewissen lastete, am Ende roh und transparent die Öffentlichkeit erreicht. Ja, es gibt in Staaten mit geteilten Gewalten verschiedene offizielle Kanäle, die potenzielle Whistleblower nutzen können, um Information ganz oder zumindest zum Teil an die Presseöffentlichkeit tragen zu lassen – ohne Verfolgung oder Verurteilung befürchten zu müssen.

Spätestens seit den Enthüllungen durch den geflüchteten Edward Snowden oder des der Freiheit beraubten Julian Assange ist erstens klar, dass das Prinzip der separaten Staatsgewalten im Westen ein Mythos ist. Zweitens ist evident, dass es sich bei wahrhaftigen Whistleblowern um Individuen handelt, die vom Staat und seinem Selbsterhaltungstrieb der Definition nach als Abtrünnige und Feinde markiert werden. Die Vorzeigebeispiele „geregelter“ und „gemäßigter“ Handhabe von Pseudo-Whistleblowern – im Spektrum von „gänzlich kontrolliert“ bis „zumindest koordiniert“ – wird nicht nur bei Themengebieten angewandt, die dem Staat selbst nicht wirklich schaden oder gefährlich werden könnten, sondern auch bei jenen, wo die resultierende Verwirrung und Ablenkung innerhalb der Bevölkerung dem jeweiligen Staat sogar von Nutzen ist. Kurz: ein oberflächlicher Ausflug in die eigentlich reiche und seriöse UFO-Domäne, um andere Unzulänglichkeiten des schwindenden US-Imperiums zu kaschieren.

Was also konkret Gruschs Wirken angeht, ist es im besten Fall eine eben sorgfältig kontrollierte PR-Strategie der aufgewirbelten „heißen Luft“, die mit der US-Administration im Vorhinein koordiniert war. Wäre sie das nämlich nicht, hätte man den Mann nicht frei sprechen lassen. Ja, Grusch behauptet von Kreisen, die sein Vorhaben nicht gutheißen wollten, im Vorfeld gemobbt und eingeschüchtert worden zu sein. Schaut man wiederum auf das letztlich tatsächlich Gesprochene, wird anhand der Substanzlosigkeit schnell klar, dass kein authentischer Whistleblower das Wort ergriff. Zumal sofort relevante Autoritäten, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA oder das US-Verteidigungsministerium, zu den Behauptungen ihr klassisches Dementi gaben.

Das heißt, der Zuschauer und aufzuklärende Bürger wird in einem kognitiven Vakuum zurückgelassen – in einem galaktischen „Aussage gegen Aussage“, aus dem keine stichfesten Fakten hervorgehen können. Nur Ungewissheit und Verwirrung.

Dadurch wird das große, mannigfaltige Thema der UFOs gleichzeitig sogar generell diskreditiert, was äußerst bedauerlich ist. Dabei wird seit vielen Jahrzehnten ernsthafte Forschung betrieben, betreffend der Phänomene selbst. Diese sind so heterogen und divers, dass sich sogar (neben der klassischen, „extraterrestrischen Hypothese“) verschiedene andere Hypothesen über die Jahrzehnte herausgebildet haben, um diese Phänomene zu erklären. Allein ihre schiere Anzahl weltweit ist vom reduktiven, szientistischen Wissenschaftsmainstream schwer von der Hand zu weisen. Lesenswerte Forscher zu diesem Thema sind mit Sicherheit der französische Wissenschaftler Jacques Vallée (hier vor allem seine Sachbuch-Trilogie, 1988–91: „Dimensions: A Casebook of Alien Contact“, „Confrontations: A Scientist’s Search for Alien Contact“ und „Revelations: Alien Contact and Human Deception“), der Astronom und Astrophysiker J. Allen Hynek („The UFO Experience: A Scientific Inquiry“, 1972) oder auch der US-amerikanische Psychiatrie-Professor John E. Mack („Abduction: Human Encounters with Aliens“, 1994).

Die ersten beiden waren federführend bei der Herausarbeitung der sogenannten „interdimensionalen UFO-Hypothese“, welche andere Dimensionen annimmt, die parallel zu der unseren, wissenschaftlich messbaren erforscht. Aus diesem Betrachtungsrahmen spricht man den „Aliens“ eine andere Struktur und Beschaffenheit zu als die herkömmlich humanoide und physische Beschaffenheit. Letztgenannter Forscher war besonders mit der hochfrequent auftretenden, individuellen Erfahrung von Menschen, die behaupteten, von Außerirdischen entführt worden zu sein, klinisch befasst. Dank dieser Beiträge stellte sich heraus, dass das UFO-Phänomen – mit den vielen Sichtungen und Entführungen – eine geistliche, ja sogar theologische Sphäre bedient, vor der der materialistische Naturalismus abschätzig an seine Grenzen stößt.

US-Präsidenten als UFO-Kronzeugen

Am 21. September 1987 – in den letzten Atemzügen des Kalten Krieges – hielt der US-Präsident Ronald Reagan seine bekannte Rede in der UNO-Generalversammlung:

„In unserer Besessenheit von den gegenwärtigen Antagonismen vergessen wir oft, wie viel uns alle als Mitglieder der Menschheit verbindet. Vielleicht brauchen wir eine universelle Bedrohung von außen, damit wir diese gemeinsame Bindung erkennen. Gelegentlich denke ich daran, wie schnell unsere weltweiten Unterschiede verschwinden würden, wenn wir mit einer außerirdischen Bedrohung konfrontiert wären. Und doch frage ich Sie: Ist nicht bereits eine außerirdische Macht unter uns? Was könnte den universellen Bestrebungen unserer Völker außerirdischer [fremder] sein als Krieg und die drohende Gefahr von Kriegen?“

Ein mit US-amerikanischem Pathos erfüllter Appell, der wenige Jahre später an Wichtigkeit verlor, da die unipolare Pax Americana der USA eingeleitet wurde. Und zwar mit der Rede von Reagans Nachfolger, George H.W. Bush, zur „Neuen Weltordnung“ – zehn Jahre, auf den Tag genau, vor den Ereignissen vom 11. September 2001. Der Aspekt von Reagans Rede über eine „Bedrohung von Aliens aus dem All“, die die Menschheit einen würde, blieb als aktives Leitmotiv in den US-dominierten Medien tief verwurzelt. Dazu gleich mehr.

Reagans Vorgänger Jimmy Carter dagegen hatte noch während des Wahlkampfes zu seiner Wahl im Jahr 1976 Folgendes zum Thema zu sagen: „Wenn ich Präsident werde, werde ich alle Informationen über UFO-Sichtungen in diesem Land der Öffentlichkeit und den Wissenschaftlern zur Verfügung stellen. Ich bin überzeugt, dass UFOs existieren, weil ich eines gesehen habe.“ Auf das Halten solcher Versprechen wartete die US-amerikanische Öffentlichkeit vergebens. Im Jahr 1969 soll diese Begegnung der dritten Art vorgekommen sein. Neben dem damals zukünftigen US-Präsidenten sollen bei der Sichtung noch 20 weitere Menschen anwesend gewesen sein.

Die allerersten Schritte der UFO-Forschung antizipierten ihren heutigen Sinn

Es war der Erfinder des Begriffs „UFO“, Edward J. Ruppelt, der damit die höhnende Allüre des damals gängigen Begriffs der „fliegenden Untertasse“ semantisch loswerden wollte – und welcher im Jahr 1959 in seinem Forschungsbericht „The Report On Unidentified Flying Objects“ bereits die kognitive Erwartungshaltung von gewissen Gruppen so erfasste:

„Bewusst oder unbewusst wollen sie, dass UFOs real sind und aus dem Weltraum kommen. Diese Menschen, vielleicht verängstigt durch die Bedrohung atomarer Zerstörung oder durch andere Ängste – wer weiß was –, tun so, als ob nichts, was die Menschen unternehmen können, die Erde retten kann. Stattdessen suchen sie die Errettung im Weltraum, unter der aussichtslosen Prämisse, dass Männer fliegender Untertassen durch ihre bloße Existenz weiser und fortschrittlicher sind als wir. Solche Leute mögen argumentieren, dass eine Rasse von Außerirdischen, die zu interplanetaren Reisen fähig ist, bis weit ins Atomzeitalter hinein oder sogar darüber hinaus gelebt hat. Sie haben überlebt und können uns ihr Geheimnis des Überlebens verraten. Vielleicht hat die Bedrohung durch einen Atomkrieg ihren Planeten geeint und es ihnen ermöglicht, ihre Kriegsanstrengungen auf einen sozialen und technischen Fortschritt umzulenken. Für diese Menschen ist ein Suchscheinwerfer auf einer Wolke oder ein heller Stern ein interplanetarisches Raumschiff.“

Dass Ruppelt hier bereits im Jahr 1959 einen zivilisatorisch-kulturellen Nerv getroffen hat, zeigt der monumentale Medien-Output der Traumfabrik – seitdem und in jüngster Vergangenheit. Von den Myriaden an Beispielen seien hier nur die Filme „Interstellar“ von 2014 und „Contact“ von 1997 genannt. Beide schlachten die oben zitierte Prämisse Ruppelts exakt aus. Letzterer basierte zusätzlich auf den Gedanken und Überlegungen des US-amerikanischen Futurologen und Astronomen, Carl Sagan. Es war auch „Contact“, der den damals in Wirklichkeit amtierenden US-Präsidenten Bill Clinton auf dem silbernen Flimmerschirm zeigte, was für die damaligen Zuschauer natürlich eine Medienmatrix herstellte, die so klug aus „Wirklichkeit“ und „Fiktion“ zusammengebastelt wurde – ihr Resultat war eine immer wahrscheinlicher erscheinende Illusion.

Letztendlich antizipierte Ruppelt, dass das UFO-Phänomen einen stark religiösen, ja sogar eschatologischen Charakter annehmen würde. Eine Konvergenz aus verschiedenen gesellschaftlichen Bewegungen – denen angst und bange ist und die diese Angst auch gut finanziert weiterverteilen – ist allemal spürbar. Die bereits vom US-Luftwaffen-Offizier Ruppelt genannte Furcht vor atomarer Vernichtung wird heutzutage durch den US-Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine erneut relevant und akut. Auch in der Klimareligion ist der Aspekt der „apokalyptischen Dringlichkeit“ zuspitzender Natur. Wenn das Kleben der Hände auf Asphalt verworfen wird, bleiben nur noch „die Retter aus dem All“, die diese Phase planetarer Endzeit in ihrer Evolutionschronik offensichtlich bewältigt haben müssen, wenn sie es bis zu uns geschafft haben. Es ist also gut, dass sich die größten geistigen Oberhäupter der Erde bei der Causa „UFO“ bereits in Position bringen: Wie Papst Franziskus – der stellvertretend für die römisch-katholische Kirche – schon im Jahr 2014 versicherte, dass er durchaus bereit wäre, Außerirdische taufen zu lassen. Ob dann der „erste Kontakt“ authentisch oder von irdischen Interessen (vielleicht sogar mit „interdimensionaler“ Unterstützung vor Ort) inszeniert wird, ist noch eine ganz andere Frage für ein anderes Mal.

*

Elem Chintsky ist ein deutsch-polnischer Journalist, der zu geopolitischen, historischen, finanziellen und kulturellen Themen schreibt. Chintsky publiziert unter anderem für RT DE und das Nachrichtenmagazin Hintergrund. Seit Anfang 2020 lebt und arbeitet der freischaffende Autor im russischen Sankt Petersburg. Der ursprünglich als Filmregisseur und Drehbuchautor ausgebildete Chintsky betreibt außerdem einen eigenen Kanal auf Telegram, auf dem man noch mehr von ihm lesen kann.

Millionen wissen jetzt, was wirklich passiert ist: „Das ist unglaublich schockierend, das war Absicht!“

Tucker Carlson hat ein schockierendes Interview mit dem ehemaligen Polizeichef des Kapitols, Steven Sund, ausgestrahlt. Sund erzählt darin ausführlich, was während des Sturms auf das Kapitol im Jahr 2021 geschah.

Das Interview wurde für Fox News aufgezeichnet, aber nie ausgestrahlt. Millionen von Menschen haben es inzwischen auf X, dem früheren Twitter, gesehen.

Die vielleicht größte Enthüllung ist, dass die damalige Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sich trotz Sunds ausdrücklicher Bitte weigerte, die Nationalgarde während des Sturms einzusetzen. Auch Bundesbehörden hielten Informationen zurück.

Ep. 15 Der ehemalige Polizeichef des Kapitols, Steven Sund, enthüllt, was am 6. Januar wirklich passiert ist. Unser Fox News-Interview mit ihm wurde nie ausgestrahlt, also haben wir ihn erneut eingeladen.

Ep. 15 Former Capitol Police Chief Steven Sund reveals what really happened on January 6th. Our Fox News interview with him never aired, so we invited him back. pic.twitter.com/opDlu4QGlp

— Tucker Carlson (@TuckerCarlson) August 10, 2023

Die Leute zeigten wenig Interesse, der Sache auf den Grund zu gehen, betonte der ehemalige Polizeichef.

Erst um 14.09 Uhr Ortszeit habe er grünes Licht für den Einsatz der Nationalgarde erhalten. Er hatte mehrere Generäle, darunter Michael Flynn, um die Entsendung der Nationalgarde gebeten.

Erst gegen 18 Uhr, Stunden nachdem Ashli Babbitt im Kapitol erschossen worden war, traf die Nationalgarde ein.

Sund sagte auch, das Pentagon habe Leute zu den Häusern der Generäle geschickt, aber nicht zum Kapitol.

„Das klingt nach einer Falle“, sagte Carlson.

Die Journalistin Maaike van Charante antwortete: „Das ist unglaublich schockierend. Der Polizeichef des Kapitols hat sich am 6. Januar 2021 mit allen Mitteln dagegen gewehrt. Der Sturm auf das Kapitol war unvermeidlich. Das war Absicht.

Das komplette Interview: Direkt zum Video

Urlaubsidylle Ukraine – Trips nach Kiew oder Lemberg ausgebucht

Offenbar scheint die Urlaubsdestination Ukraine zu boomen. Es hat den Anschein als würde es all Jene, die sich keinen Flug leisten können oder eventuell wegen des CO2 Abdrucks leisten mögen, in die „kriegsumkämpfte“ Ukraine ziehen, wie auch weltwoche.ch berichtet.

 

Flix-Bus völlig ausgebucht

Die bekannte Firma Flix-Bus kann sich der Anfragen nach Trips Richtung Lemberg, Kiew oder anderer Städte kaum erwehren, es sieht fast so aus als müsste das Unternehmen auf diesen Routen die Reisebusanzahl aufstocken.

Man ist beinahe versucht zu spekulieren, dass es sich dabei um Kurzentschlossenen, von Fernreisen Übersättigte, der „brütenden Sommerhitze in Deutschland“ entfliehen Wollende oder aber von Malle Übersättigte, handeln könnte.

Auch um kulturell Interessierte, „historisch ewig gestrig“ Faszinierte oder simpel Abenteurer die bereits alles gesehen zu haben glauben, könnten diesen Boom ebenfalls befeuern.

In jedem Fall gibt dieses Faktum zu denken auf, Ferien im Kriegsgebiet Ukraine?

Flix-Bus machts möglich und ist damit restlos ausgebucht

Wer fährt also in ein Land, aus dem uns beinahe stündlich grauenvolle Bilder von Tod und Zerstörung über den Mainstream kredenzt werden?

An zu nehmen ist wohl eher, dass Deutsche immer noch einen Trip nach Lanzarote, dem nach  Lugansk vorziehen dürften.

Könnte es sich dem zu Folge etwa um Ukrainer handeln, die vor Tod und Zerstörung zuvor nach Deutschland geflohen waren? Dazu würde sich allerdings die Frage aufdrängen, „warum fahren sie dann wieder zurück in den Krieg“?

Ein Schelm wer hierbei Böses denkt, aber vielleicht liegt es daran, dass man in weiten Teilen des Landes vom Krieg einfach gar nichts merkt.

Auch könnte es unter Umständen daran liegen, dass man mit dem üppig ausbezahlten Bürgergeld, das die Bundesrepublik Deutschland Ukrainern gewährt, daheim recht luxuriös und ungezwungen leben kann.

In Deutschland sind derzeit über eine Million ukrainische „Flüchtlinge“ registriert.  Sollte diese Annahme zutreffen, wird Flix-Bus wohl seine Flotte gewaltig aufstocken müssen.


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Quellen:



 


Der Nahe Osten macht sich die multipolare Welt stärker zu eigen

Von Salman Rafi Sheikh

Die von China vermittelte Einigung zwischen Saudi-Arabien und dem Iran und die von Russland vermittelte Einigung zwischen Saudi-Arabien und Syrien gaben einen Einblick in die sich verändernde Dynamik der globalen Geopolitik, die die regionalen Ausrichtungen verändert. China und Russland brauchen den Nahen Osten auf ihrer Seite, um das von den USA dominierte System wirksam herauszufordern – und sogar umzukehren. In den letzten Monaten waren in dieser Hinsicht einige Erfolge zu verzeichnen, was sich darin zeigt, dass viele Länder im Nahen Osten nicht mehr dem Diktat der USA folgen und einige sogar die USA herausfordern (Saudi-Arabien) oder Zugeständnisse von ihnen verlangen (Türkei), während Länder wie der Iran bereits seit vielen Jahren in einem ständigen Konflikt mit Washington stehen. Gleichzeitig ist das, was im Nahen Osten geschieht, nicht einfach ein Ergebnis des chinesischen und russischen Einflusses. Vieles davon ist in der Tat mit der spezifischen Politik einzelner Länder und ihren eigenen strategischen (Neu-)Berechnungen als Reaktion auf die Weltpolitik verbunden. Obwohl vieles davon vor dem Hintergrund des Wandels zur Multipolarität geschieht, haben die folgenden Entwicklungen nicht notwendigerweise Supermächte zur Folge, die zwischen den betreffenden Ländern vermitteln, um neue Wege einzuschlagen. Vielmehr zeigen sie, wie sich die Region in dieser multipolaren Welt zu einem Kraftzentrum entwickelt.

Man denke nur an die jüngste Umarmung zwischen dem türkischen Präsidenten Erdoğan und dem saudi-arabischen Präsidenten Mohammad bin Salman (M.B.S.). Die Tatsache, dass Ankara im Zusammenhang mit dem Mord an Jamal Khashoggi ein glühender Gegner von MBS war und nun den Prozess wegen des Mordes von der Türkei nach Saudi-Arabien verlegt hat, zeigt eine parallele Verschiebung in den bilateralen Beziehungen beider Länder – eine Verschiebung, die durch die nationalen Interessen beider Länder bedingt ist. Mit dem Ende der Kriege in Libyen, Jemen und Syrien und dem Ende des „Arabischen Frühlings“ haben sowohl Ankara als auch Riad Gründe, die Zeit der Feindseligkeit – die das Jahrzehnt zwischen 2010 und 2020 bestimmte – zu beenden und ihre Beziehungen neu zu gestalten, um den neuen regionalen und globalen Realitäten gerecht zu werden.

Im vergangenen Jahrzehnt verfolgte die Türkei eine aggressive Außenpolitik, die darauf abzielte, Ankara als Führungsmacht in der muslimischen Welt zu etablieren. Doch von diesem Ziel ist die Türkei heute weit entfernt. Ihre Wirtschaft ist schwach, die Inflationsrate liegt bei über 60 Prozent, und ihre Währung hat ihren Wert um ein Vielfaches verloren. Gleichzeitig steht die Türkei unter starkem geopolitischen Druck von Ländern im östlichen Mittelmeerraum, und Ankara wird auch von den USA und ihren NATO-Verbündeten unter Druck gesetzt, die NATO-Mitgliedschaft Schwedens zu erleichtern. Saudi-Arabien hingegen diversifiziert seine Beziehungen im Zuge der schwindenden Bindungen an die USA. Das Bestreben des Landes, seine militärischen Kapazitäten auszubauen und einen autonomen militärischen Ansatz zu entwickeln, steht im Mittelpunkt der jüngsten Verteidigungsabkommen (Drohnen) mit der Türkei. Die gegenseitige Bequemlichkeit bringt die beiden einstigen politischen und ideologischen Rivalen einander also näher.

Saudi-Arabien und die Türkei haben ihre Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht, die Zusammenarbeit und Koordinierung in der Verteidigungs- und Militärindustrie zu verstärken und ihre Abkommen „in einer Weise zu aktivieren, die den gemeinsamen Interessen der beiden Länder dient und zur Erreichung von Sicherheit und Frieden in der Region und der Welt beiträgt“, heißt es in der am 19. Juli veröffentlichten gemeinsamen Erklärung.

Gleichzeitig hat die Türkei auch ihre Beziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten neu gestaltet. Während des jüngsten Besuchs von Erdoğan unterzeichneten beide Staaten Handelsabkommen im Wert von 50 Milliarden US-Dollar. Im Anschluss an Erdoğans Gul-Reisen kündigte Ankara an, dass es ausländische Investitionen in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar aus den Golfstaaten erwartet, wobei über einen längeren Zeitraum weitere Investitionen in Höhe von bis zu 30 Milliarden US-Dollar in den türkischen Energie-, Infrastruktur- und Verteidigungssektor erwartet werden.

Saudi-Arabien ist bestrebt, sich von einem Hauptverfechter des Wahhabismus in der ganzen Welt zu einem modernen Zentrum der muslimischen Welt zu entwickeln, in dem der Islam selbst in den Hintergrund tritt, und seine direkte Beteiligung an Konflikten drastisch zu reduzieren. Am deutlichsten ist dies im Jemen zu sehen, wo Krieg und Kämpfe deutlich zurückgegangen sind (auch wenn der Jemen noch lange nicht friedlich ist). In diesem Zusammenhang hat das Abkommen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran einen entscheidenden Einfluss auf den Stand des Krieges gehabt. Zugleich macht Saudi-Arabien selbst diplomatische Fortschritte gegenüber den Houthi-Rebellen. Auch wenn Riad noch keine nennenswerten Erfolge vorweisen kann, lässt sich nicht leugnen, dass sich die Haltung Riads gegenüber dem Jemen ändert und dass das Land diesen Konflikt mit Würde beenden möchte. Für den Ausstieg Riads gibt es zwei Gründe. Erstens ist die Unterstützung der USA nicht mehr verfügbar. Zweitens fordert der Krieg im Jemen einen hohen finanziellen Tribut, und er ist auch eine massive Ablenkung für Riads superintensive Bemühungen um eine Mega-Infrastrukturentwicklung, um sich in ein „neues Dubai“ zu verwandeln. Krieg, Entwicklung und Modernisierung lassen sich in der jetzigen Situation nur schwer miteinander vereinbaren. Riad ist sich dessen bewusst.

Damit soll nicht gesagt werden, dass sich der Nahe Osten zu einem Block nach dem Vorbild der Europäischen Union und/oder des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN) entwickelt oder vereinigt. Der Nahe Osten ist weit davon entfernt, doch die Entwicklungen, die wir gesehen haben oder noch sehen werden – einschließlich der zunehmenden Verteidigungszusammenarbeit zwischen Ländern wie Saudi-Arabien und der Türkei – deuten auf eine genaue Verschiebung in Richtung einer solchen Möglichkeit in der Zukunft hin.

Damit ein solcher Block entstehen kann, müssen die regionalen Bruchlinien verschwinden. Diese Verwerfungen, z.B. die ideologische Kluft zwischen der Türkei, Saudi-Arabien, dem Iran und Katar, sind zwar nicht verschwunden, aber diese Staaten haben gelernt, sie zu umgehen und Beziehungen zum gegenseitigen Nutzen zu entwickeln. Genau das haben die europäischen Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg getan. Für die Staaten des Nahen Ostens bietet sich nach dem Rückzug der USA aus der Region, der Möglichkeit diversifizierter Bündnisse mit den Supermächten und dem Willen, ihre eigene politische Wirtschaft von der Abhängigkeit vom Öl wegzuentwickeln, sicherlich die Gelegenheit, dasselbe zu tun.

Vor allem aber wird der Nahe Osten die Politik einer multipolaren Welt umso mehr stärken, je mehr er sich darauf konzentriert, seine internen Verwerfungen zu neutralisieren und sich als Region zu entwickeln. Die Chancen des Nahen Ostens, sich zu einer Macht zu entwickeln und zu überleben, sind an diese multipolare Welt gebunden. In einer von den USA dominierten unipolaren Welt wird der Nahe Osten ein nachrangiger Akteur bleiben, der die regionale und globale Politik nicht zu seinem Vorteil beeinflussen kann.

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