Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Blog-Seite

Ludger K. – Fakten(er)finder und die Wetterkarte

Die Wetterkarte wird manipuliert? Ja! Doch auch Manipulation kann manipuliert sein…

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Homepage mit Tourplan: www.ludger-k.de

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Jahresrückblick SENSE 2022/23:

KOMPLETTE SHOW unter https://youtu.be/E7AQ0BoNpYM

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PI Politik Spezial – Stimme der Vernunft!

Fühlen Sie sich auch von den Mainstream-Medien veräppelt, Ihre Lebenswirklichkeit nur willkürlich abgebildet? Dann sind Sie hier genau richtig. Gegen gefilterte Hofberichte und Desinformation muss unbedingt etwas getan werden. Mit diesem Anspruch treten wir an: Starke Meinungen, gut recherchiert, mit den nötigen Hintergründen.

Wir berichten über deutsche Politik, internationale Zusammenhänge und nehmen die etablierten Medien unter die Lupe. Wir sprechen mit Zeitgenossen, die wirklich etwas zu sagen haben und keinen Maulkorb tragen. All das bieten wir Ihnen mit unseren Videos mehrfach wöchentlich an.

Die Zukunft der E-Mobilität

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Immer öfter liest man von Elektroautos als “Lösung” so mancher Probleme, nicht zuletzt betreffend die CO2-Emissionen aus dem Individualverkehr. Entgegen aller Propaganda aber muss man sich “die Zukunft” der Elektro-Mobilität nicht vorstellen, sondern kann diese anhand der Erfahrungen im Norden Europas sozusagen “in Echtzeit” nachvollziehen. Ein Lokalaugenschein aus Norwegen zum Thema “E-Mobilität”. Gleich wohin man […]

Der Beitrag Die Zukunft der E-Mobilität erschien zuerst unter tkp.at.

In der „medizinischen Abteilungen“ der NATO wurden nanopartikulären intelligenter Staub entwickelt, der Schlaganfall-Epidemien auslösen kann

Hier spricht Dr. Giordano darüber, wie er und seine Kollegen in den medizinischen Abteilungen der NATO, nanopartikulären intelligenten Staub erzeugt haben, der Schlaganfall-Epidemien auslösen kann, und zwar in einer, wie er es nennt, „diffusen Anordnung“, was bedeutet, dass sie einfach ein Gebiet überschwemmen und bei vielen Menschen einen Schlaganfall auslösen können.

Er beschreibt: „Was wir hier also tun können, ist, den Hirnraum mit Nanopartikeln zu infiltrieren, die sich in situ (vor Ort) im Gehirn ansammeln, und dann passiert eines von zwei Dingen: Entweder es dringt aus dem Gefäßraum ein, es gelangt in den Blutkreislauf. in den Blutkreislauf, gelangt durch die Nase, durch die Schleimhaut oder infiltriert den Gefäßraum und verstopft ihn. Was entsteht dabei? Es kommt zu einem so genannten nanopartikulären Schlaganfall oder einer hämorrhagischen Diathese (ein schickes Wort, es ist eine Veranlagung dazu.) Hirnblutung).

Dann erklärt er, wie eine italienische Forschungs- und Technologiegruppe viel Arbeit investiert hat, um die Wirksamkeit in Tiermodellen zu demonstrieren, und wie man vielleicht keinen Schlaganfall erleidet, aber beginnt, die Prozesse und Eigenschaften des Gehirns zu stören, und als Folge „entwickelt man so etwas wie einen langfristigen Kriegseffekt, bei dem man beginnt, die Bevölkerung in immer konzentrischeren Expansionskreisen zu beeinflussen“.

Er spricht von Gedankenkontrolle, Verhaltensänderung und Entvölkerung. Nur um das klarzustellen…

Robert Kennedy Jr. ist der einzige Präsidentschaftskandidat, der sich mit Biowaffen und dem, was diese verrückten Wissenschaftler in ihren Labors erschaffen, beschäftigt hat.

Das ist auch der Grund, warum Fauci jahrelang der Liebling der NIH und des Militärs war und der bestbezahlte Regierungsbeamte. Er half, all diese Programme umzusetzen und wurde entsprechend bezahlt.

Und was noch? Das Wuhan Institute of Virology erforschte und entwickelte die gleichen Nanotechnologien.

Und jetzt?

Neue Irrsinsforderung Baerbocks – „Hunger als Waffe gegen Niger“

Sanktionen nicht nur gegen Niger, gelten für die EU und Deutschland offenbar als Mittel zur Durchsetzung ihrer Ziele.

Für Niger, als  eines der ärmsten Länder der Welt könnten derartige Sanktionen in Folge „Menschenleben kosten“.

Baerbock fordert „Hunger als Waffe“

Ungeachtet der Folgen von Sanktionen für die Bevölkerung Nigers,  befürwortet die deutsche Außenministerin den Einsatz von „Hunger als Waffe“.

Deutschland und Frankreich bleiben sich somit treu und befürworten Sanktionen gegen Niger.

Der westafrikanische Staatenbund ECOWAS hat nun Sanktionen gegen Niger verhängt. Niger zählt trotz seines Rohstoffreichtums zu den ärmsten Ländern der Welt.

Fast zwanzig Prozent der Bevölkerung leiden an Unterernährung, 44,4 Prozent aller Kinder im Alter von unter fünf Jahren sind ernährungsbedingt in ihrem Wachstum gestört. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF, hatte bereits Anfang der Woche offiziellen Protest eingelegt.

Die ECOWAS-Sanktionen blockieren 50 Container von UNICEF mit wichtigen Hilfsgütern, darunter Medikamente und Impfstoffe, berichtet der außenpolitische Blog German-Foreign-Policy. 

Weiter berichtet der Blog, dass die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) das strenge Sanktionsregime von ECOWAS gegen Niger ausdrücklich befürwortet.

Damit führt die deutsche Außenministerin der Welt erneut die Doppelstandards deutscher Außenpolitik klar vor Augen.

Baerbock hatte Russland nach dessen Aufkündigung des Getreideabkommens vorgeworfen, „Hunger als Waffe“ einzusetzen. Nun befürwortet sie selbst die Durchsetzung eines Elends-Regimes, um den weiteren Einflussverlust des Westens und der EU im Sahel abzubremsen.

Nicht nur Medikamente, auch 6000 Tonnen an Lebensmitteln stecken nun sanktionsbedingt fest.

Auch Nahrungsmittel-Lieferungen sanktioniert

„Das wird Leben kosten“, zitiert German-Foreign-Policy den Leiter der Hilfsorganisation Actio contre la faim, Gregor Robak-Werth.

Hinsichtlich des Getreideabkommens warf Russland der EU vor, aus dem humanitären Abkommen ein kommerzielles Abkommen gemacht zu haben, denn der überwiegende Teil des Getreides ging in finanzstarke Staaten.

Zudem habe sich die EU nicht an die Abmachung gehalten und russischen Dünger auf dem Weltmarkt handelbar gemacht. Auch hier trifft das Argument, Hunger oder Mangel als Waffe einzusetzen, deutlich stärker auf die EU und Deutschland, als auf Russland zu.

Der Forderung, das völkerrechtswidrige Sanktionsregime zu beenden, schenkt Baerbock kein Gehör. Stattdessen hat sie angekündigt, selbst eigene Sanktionen gegen Niger auf den Weg bringen zu wollen.

ECOWAS hat unterdessen um Waffenlieferungen gebeten. Noch befürworten die Vertreter der EU allerdings Hilfe durch „nicht tödliche Ausrüstung“, betreten damit allerdings analog zum Beginn des Ukraine-Kriegs ebenfalls den Pfad zur Eskalation.

Regierung in Niger konsolidiert

Die Militärs in Niger haben unterdessen ihre Macht konsolidiert und eine Übergangsregierung eingesetzt.

Der nationale Transformationsprozess soll nach drei Jahren zu demokratischen Wahlen führen, mit denen die Demokratie im Land wieder hergestellt wäre. Frankreich lehnt dies ab. Abgelehnt wird auch die Forderung Nigers, Frankreich müsse seine Truppen abziehen.

Mit dem Argument, die Übergangsregierung sei nicht demokratisch gewählt und hätte daher keinerlei Legitimation, lehnt Frankreich auch die Ausweisung seines Botschafters ab. Der unverhohlenen Kriegsdrohung von ECOWAS steht der Kampfwillen der Bevölkerung Nigers gegenüber.

Im Hintergrund entfaltet sich unterdessen ein Streit zwischen Frankreich und den USA. Die USA sind demnach gegen eine Eskalation des Konflikts und drängen auf eine diplomatische Lösung.

Freilich läge ein neuer „Kriegsschauplatz“ der USA wohl kaum in deren Interesse zumal es auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz alles andere als „rosig“ um die Durchsetzung der „West-Interessen“ bestellt ist.


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Ukraine als Gottes neues Spielfeld: Krypto-katholische Kirche als Katalysator des „Banderismus“?

In welcher Kirchentradition stehen heute die dem Bandera-Kult verpflichteten Ukrainer, die um jeden Preis Russland vernichtet sehen wollen? Wer sind ihre Vorfahren? Welche Rolle spielen der Vatikan und die russische Orthodoxie in diesem osteuropäischen Krieg?

Elem Chintsky

Der klerikale Machtkampf auf dem Gebiet der heutigen Ukraine ist ein wichtiger, historisch weit zurückreichender Aspekt des gegenwärtigen Stellvertreterkrieges der USA, der NATO und der EU gegen Russland. Eines Stellvertreterkriegs, der in erster Linie mittels der dem Kiewer Regime unterstehenden, ukrainischen Streitkräfte geführt wird, aber nicht nur.

Theoretisch könnte man zu seiner Ergründung sogar bis zum Großen Schisma des Jahres 1054 zurückblicken. Um es jedoch in einem vertretbaren Rahmen zu halten, sei für eine erste, einigermaßen gründliche Kontextualisierung der Kirchenverfolgung in der modernen Ukraine und der geopolitischen Intrigen um sie auf frühere Artikel des Verfassers verwiesen.

Heute widmen wir uns einem Telegram-Post des investigativen, auf Religion spezialisierten russischen Autors und Bloggers Alexander Wosnesenskij. Er beleuchtet darin die verschiedenen Interessen der größten in Osteuropa aktiven Kirchenmächte – der Römisch-Katholischen Kirche samt ihres örtlichen Ablegers und der Russisch-Orthodoxen Kirche. Wosnesenskijs Axiom ist, dass die kirchlichen Konflikte stets im Kontext der politischen Konflikte betrachtet werden sollten. Nur so würde man ein ganzheitliches Bild der Auseinandersetzungen erhalten.

Konkret weist der Blogger auf die historische Affinität der in der heutigen Westukraine dominanten Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche (UGKK) zur Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) hin, insbesondere zur mehrheitlich aus der OUN gebildeten, ukrainisch bemannten SS-Division „Galizien“, die im Zweiten Weltkrieg der deutschen Waffen-SS unterstand:

„Um diese Situation zu verstehen, müssen wir uns mit dem Kern der Vorgänge befassen: Tatsache ist, dass die UGKK eng mit der Banderiten- und Nazibewegung des Zweiten Weltkriegs verbunden ist. Die gesamte Führungsriege der banderitischen Bewegung waren Kinder und Enkelkinder von unierten Priestern, die ihre Kinder im Geiste des Engagements für die Ideen des Terrorismus und Extremismus erzogen. Was den Nationalsozialismus anbelangt, so waren die UGKK-Priester – und nur sie – Kapläne der SS-Division ‚Galizien‘. Ganz gleich wie Historiker versuchen, diese Nazi-Formation zu beschönigen, sie wissen sehr wohl, dass alle Mitglieder dieser Division bei der Ableistung ihres Eids den Text lasen, in dem Worte der Loyalität gegenüber Adolf Hitler enthalten waren.“

Um Missverständnisse zu vermeiden: Mit „unierten Priestern“ sind solche der UGKK gemeint. Denn nach der Union von Brest im Jahr 1596 nannte man Gemeindemitglieder und Klerus der UGKK auch „Unierte“ (auf Russisch: „Униаты“), da sie sich Rom unterordneten, während sie den byzantinischen Ritus beibehielten. Diese „Union“ war seinerzeit ein enormer Erfolg des Vatikans bei der Gebietserweiterung Richtung Osten.

Wosnesenskij macht ferner auf das ideologische Paradoxon aufmerksam, dass die ukrainischen Mitglieder der UGKK heute Wut und Groll gegen Papst Franziskus hegen. Dieser ist ‒ wie seine Vorgänger in den letzten viereinhalb Jahrhunderten ‒ dank der Kirchenunion von Brest auch ihr geistliches Oberhaupt. Sie empfinden den gegenwärtigen Papst jedoch als einen „Kommunisten“, Russland gegenüber gemäßigt eingestellten „Internationalisten“ sowie „Anti-Nationalisten“.

Womöglich entgeht den extremistischen Ukrainern die Tatsache, dass Papst Franziskus als Jesuit viel mehr Facetten innehat, als die westlichen Massenmedien fähig oder willens sind offenzulegen. Die These, dass der Vatikan – ob mit einem „kommunistischen“ Papst oder ohne – an einer Expansion nach Osten, inklusive eines erweiterten Machteinflusses und somit einer Assimilierung der russischen Orthodoxie, interessiert ist, analysierte der Autor dieses Artikels bereits in einer diesjährigen Publikation. So ist selbst bei den jüngsten, warmherzigen Äußerungen des Papstes zu „Mütterchen Russland“ Vorsicht geboten – so verheißungsvoll sie auch klingen mögen.

Wosnesenskij setzt seine historische Darlegung weiter fort und verknüpft sie mit der Epoche der unipolaren Weltordnung unter Führung der USA ab Anfang der 1990er Jahre:

„Nach der Niederlage von Nazi-Deutschland wurde die UGKK auf dem Gebiet der UdSSR verboten und existierte nur noch im Untergrund. Die meisten Kleriker wanderten jedoch in die USA und nach Kanada aus, wo die unierten Gemeinden oft zu öffentlichen Zentren der banderitischen Bewegung wurden. Ende der 1980er Jahre begann der Vatikan, von der UdSSR die Legalisierung der UGKK zu fordern, und die Behörden der Sowjetunion stimmten dem zu. Unmittelbar danach begannen in der Westukraine Massenproteste gegen die Existenz der Sowjetunion, und unierte Kleriker, unterstützt von Radikalen, begannen mit Massenbesetzungen russisch-orthodoxer Kirchen, Gewalt gegen deren Gläubige und Hasserklärungen gegen die russische Orthodoxie. Gleichzeitig lebte auf der Grundlage der UGKK die banderitische und neonazistische Bewegung wieder auf.“ 

Der Blogger ist auch Autor des zweibändigen Werkes „Ein neuer Kreuzzug – Die Ukraine im Blut“, das er kostenlos ins Internet gestellt hat. Darin deckt Wosnesenskij die Rolle der katholischen Kirche in Protestbewegungen und Staatsstreichen in verschiedenen Ländern auf, mit Schwerpunkt auf der Ukraine des 21. Jahrhunderts. Um seine These zu untermauern, zieht er unter anderem die geopolitischen Offenbarungen des US-Sicherheitsberaters Zbigniew Brzeziński hinzu.

Worauf der hier vorgestellte Telegram-Post nicht eingeht, ist der gewalttätige Konflikt zwischen der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche und der NATO-treuen, im Jahr 2018 geschaffenen „Orthodoxen Kirche der Ukraine“. Die Auslassung ist verständlich, weil dies ein eigenes, sehr komplexes Thema ist, das eine eigene Ausarbeitung verdient. Erstere Kirche hatte sogar im Mai 2022 – in der Hoffnung, einer Verfolgung durch die Kiewer Machthaber zu entgehen – dem Moskauer Patriarchat entsagt. Vergebens, denn der Vorwurf der Russland-Nähe wird zur Rechtfertigung der Verfolgung weiterhin erhoben. Das Kiewer Regime unterdrückt die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche und versucht deren Gläubige mit massivem Druck in die systemisch genehme „Orthodoxe Kirche der Ukraine“ zu assimilieren.

Wosnesenskij hält sich nicht mit moralisch begründeter Kritik an der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche zurück: Selbst auf die Zeit bezogen, als die Kirche noch offiziell Moskau unterstand. Und das schwächt leider die Methodik seiner Analyse etwas, da es ein gewisses Fehlen von Selbstkritik (also Kritik an den Versäumnissen der Russisch-Orthodoxen Kirche) durchscheinen lässt. Als Beispiel sei ein neuerer Telegram-Post von ihm erwähnt, in dem er sich darüber echauffiert, dass die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche den ukrainischen Schwergewichtsweltmeister im Boxen, Alexander Ussik, und sein mit Gewalt verbundenes Handwerk feiert. Er stellt es so dar, als ob nur die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche ‒ unter „Einfluss des Westens“ ‒ Kampfsport glorifizieren würde, ein bedauerlicher Doppelstandard. Dazu gleich mehr.

Das Foto im Post selbst, welches den Boxer und Olympia-Sieger mit dem Kiewer Metropoliten Onufrij zeigt, stammt aus dem Jahr 2018 – als die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche formell Moskau unterstand.

Dabei fehlt es nicht an Gründen aus späterer Zeit, fundierte Kritik an Alexander Ussik zu üben. Der Boxer ist derzeit ein international bekannter Schwergewichtsweltmeister, der vor wenigen Tagen seine Titel erneut erfolgreich verteidigen konnte. Als öffentliche Person ist er der NATO-Propaganda vollkommen zum Opfer gefallen. Vor Februar 2022 galt der von der Halbinsel Krim stammende russische Muttersprachler als gemäßigt und hatte Fans in der Russischen Föderation. Seit Februar 2022 redet er nur noch ukrainisch und wünscht sich die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine herbei.

Im Januar 2023 erklärte er zwar, dass er aus der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche trotz allem nicht austreten werde, wünschte sich aber gleichzeitig, dass die Kirche endlich „gesäubert“ werde vom „Einfluss russischer Agenten“. Von einer Unterdrückung seiner Kirche will Ussik sowieso nie etwas gehört haben. Wer den kognitiven Schlag Ussiks prägnant und in voller Pracht sehen möchte, der schaue sich an, wie der Preiskämpfer im August 2022 bei einer Pressekonferenz plötzlich das Bandera-Lied „Червона Калина“ (zu Deutsch: „Der rote Schneeballstrauch“) zu singen anfing. 

Wosnesenskij jedoch verschweigt, dass auch die Russisch-Orthodoxe Kirche, deren Mitglied er ist, gewaltsamen Kampfsport nicht als „unchristlich“ verurteilt. Das zeigt zum Beispiel die Bewunderung des Patriarchen Kirill für den MMA-Kämpfer Fjodor Jemeljanenko. 

In diesem Sinne sei einem jeden von uns das bekannte biblische Prinzip erneut ans Herz gelegt:

„Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“

*

Elem Chintsky ist ein deutsch-polnischer Journalist, der zu geopolitischen, historischen, finanziellen und kulturellen Themen schreibt. Chintsky publiziert unter anderem für RT DE und das Nachrichtenmagazin Hintergrund. Seit Anfang 2020 lebt und arbeitet der freischaffende Autor im russischen Sankt Petersburg. Der ursprünglich als Filmregisseur und Drehbuchautor ausgebildete Chintsky betreibt außerdem einen eigenen Kanal auf Telegram, auf dem man noch mehr von ihm lesen kann.

Rutte, Bill Gates und andere sollen in den Niederlanden vor Gericht erscheinen? Geht das? „Sicherlich“

Vier Männer und drei Frauen mit Impfschäden machen Premierminister Rutte, Bill Gates, Jaap van Dissel, die Virologin Marion Koopmans und andere dafür verantwortlich. Sie fordern eine Entschädigung.

Drei der sieben Kläger erlitten schwere Körperverletzungen.

Den Opfern von Impfschäden stehen die Rechtsanwälte Arno van Kessel und Peter Stassen von der Stiftung Recht Oprecht zur Seite. Die beklagten Parteien müssen sich am Wahltag über einen Anwalt beim Gericht in Leeuwarden melden, teilte die Stiftung mit.

„Ab dem 22. November 2023 ist das Hauptsacheverfahren formell bei Gericht anhängig und die Bearbeitung des zivilrechtlichen Hauptsacheverfahrens beginnt“, erklärt Rechtsanwalt Stassen.

Auf die Frage des Leeuwarder Courant, ob das möglich sei, antwortet er: „Natürlich. Das Gericht ist verpflichtet, sich damit zu befassen. Sie können es mit einer Forderung vergleichen, die Sie gegen Ihren Nachbarn haben, und diese beim Gericht einreichen“.

Ein Sprecher des Bezirksgerichts Nordniederlande sagte der Zeitung, man warte derzeit auf die Antworten der 17 vorgeladenen Personen. „Da darunter auch Ausländer sind, haben wir allen drei Monate Zeit gegeben, um zu antworten. Aber das ist nicht verpflichtend, sie müssen nicht antworten.“

Welche Angeklagten erschienen sind, wird am 22. November bekannt gegeben.

Vivek Ramaswamy ist nur ein weiterer ekelhafter Kriegstreiber

Vivek Ramaswamy ist nur ein weiterer ekelhafter Kriegstreiber

Caitlin Johnstone

Er unterscheidet sich nicht wesentlich von all den anderen Kriegstreibern im DC-Sumpf.

Ich sehe, dass der republikanische Präsidentschaftskandidat Vivek Ramaswamy in einigen Antikriegskreisen viel Glaubwürdigkeit genießt, was lächerlich ist, weil er eindeutig nur ein weiterer ekelhafter Kriegstreiber ist. Er unterscheidet sich nicht wesentlich von all den anderen Kriegstreibern im DC-Sumpf.

Ich sage das nicht, weil ich eine Art Reinheitspolizei-Eiferer bin, der das Perfekte zum Feind des Guten werden lässt, und auch nicht, weil ich Ramaswamys Anziehungskraft auf diejenigen, die Krieg und Militarismus ablehnen, nicht verstehe. Ich kann durchaus nachvollziehen, warum es glitzernd und interessant aussieht, wenn jemand auf der Debattenbühne die Neokons anprangert und der professionellen Kriegstreiberin Nikki Haley in den Aufsichtsräten von Lockheed und Raytheon viel Glück wünscht, und auf den ersten Blick erscheint seine Unterstützung für eine Verhandlungslösung in der Ukraine bewundernswert.

In Wirklichkeit ist Ramaswamy jedoch nur eine Seite der Dynamik, die wir in jüngster Vergangenheit erörtert haben, bei der die Bevölkerung künstlich in eine Machtdebatte über die Frage manipuliert wird, ob wir die Kriegsführung gegen Russland oder die Kriegsführung gegen China unterstützen sollten, wodurch die Öffentlichkeit dazu verleitet wird, darüber zu streiten, wie die Kriegsführung erfolgen sollte, anstatt ob sie überhaupt erfolgen sollte. Ramaswamy ist ein vehementer China-Falke, dessen extremer Militarismus das Risiko eines Krieges mit China stark erhöhen würde, wenn er Präsident würde, und der einzige Grund, warum er den Krieg in der Ukraine beenden will, ist, die VR China zu lähmen, während er die Aggressionen gegen Peking rapide erhöht.

Die einzigen beiden außenpolitischen Meinungen, die im etablierten Diskurs erlaubt sind, kristallisierten sich in einem Interview heraus: „Wir müssen es mit China aufnehmen“ vs. „Warum möchten Sie es nicht mit Russland aufnehmen?“ Vor langer Zeit bedeutete Journalismus, Ideen wie die Notwendigkeit ständiger Konflikte zu hinterfragen und zu hinterfragen.

The only two foreign policy opinions allowed in establishment discourse, crystallised in one interview: “We have to take on China” vs. “Why don’t you want to take on Russia?” A long time ago, journalism meant to question, scrutinise ideas like the need for perpetual conflict. https://t.co/sL0Q25JbBN

— Branko Marcetic (@BMarchetich) August 18, 2023

Ramaswamy spricht sich dafür aus, die Ukraine als Verhandlungsmasse zu nutzen, um Moskau von Peking abzulenken. Er vergleicht diesen Ansatz mit der Art und Weise, wie Richard Nixon die chinesisch-sowjetische Spaltung bei seinen Verhandlungen ausnutzte, um Peking während des letzten Kalten Krieges von Moskau abzulenken. Ramaswamy sagt, er würde darüber verhandeln, dass die Russische Föderation die von ihr bereits kontrollierten ukrainischen Gebiete behält und der Ukraine keine künftige NATO-Mitgliedschaft garantiert, wenn Moskau im Gegenzug seine militärische Partnerschaft mit China beendet. Ramaswamy geht nicht auf die Tatsache ein, dass es heute keine Spaltung zwischen Moskau und Peking gibt, die man ausnutzen könnte, und dass Putin ein Idiot wäre, seine sorgfältig gepflegten Beziehungen zu Xi aufzugeben, aber das ist ein Argument für einen anderen Tag.

Der Grund, warum Ramaswamy so sehr darauf bedacht ist, Moskau von Peking abzukoppeln, ist, dass er die Feuerkraft des US-Imperiums auf eine aggressive Konfrontation mit China (das er bei jeder sich bietenden Gelegenheit bedrohlich als „kommunistisches China“ bezeichnet) konzentrieren will. Er will die Einkreisung Chinas durch das US-Imperium rasch verstärken, befürwortet ein „AUKUS-ähnliches Abkommen“ mit Indien, fordert eine verstärkte Militärpräsenz Frankreichs und Großbritanniens im Pazifik und drängt die China umgebenden Verbündeten wie Japan, Australien und die Philippinen, ihre Militärbudgets in Vorbereitung auf einen Krieg zu erhöhen.

Ramaswamy hat seine Position geändert und befürwortet nun die klare Festlegung der USA zur Verteidigung Taiwans gegen mögliche Angriffe aus der Volksrepublik China. Dies soll unter anderem durch eine verstärkte militärische Präsenz in der Taiwanstraße umgesetzt werden, bei der wöchentlich mindestens ein Zerstörer durch die Gewässer fährt. Zuvor hatte er angedeutet, dass Taiwan nach 2028 auf sich allein gestellt sei, insbesondere nachdem die USA keine Abhängigkeit mehr von der Halbleiterproduktion dort hätten. Er korrigiert diese Ansicht jetzt und erklärt, dass die USA im Jahr 2028 einfach zur bisherigen Politik der „strategischen Ambiguität“ zurückkehren würden.

Ich bin der einzige Präsidentschaftskandidat, der bereit ist, das Notwendige zu sagen: Wir WERDEN Taiwan verteidigen. Die USA erkennen Taiwan derzeit nicht einmal als Nation an. Sowohl Demokraten als auch Republikaner unterstützen fraglos die „Ein-China-Politik“ und halten sich gegenüber der Insel an die „strategische Zweideutigkeit“. Kein anderer Präsidentschaftskandidat ist bereit, sich zur militärischen Verteidigung Taiwans zu verpflichten, und im Dezember 2016 wurde Präsident Trump für die Verletzung des diplomatischen Protokolls verspottet, als er einen Glückwunschanruf von Taiwans Präsident entgegennahm.

I am the only Presidential candidate willing to state what is necessary: we WILL defend Taiwan. The U.S. currently doesn’t even recognize Taiwan as a nation. Democrats and Republicans both unquestioningly endorse the “one China” policy and embrace “strategic ambiguity” toward the…

— Vivek Ramaswamy (@VivekGRamaswamy) August 29, 2023

Ramaswamy stellt all dies unter dem Aspekt der „Abschreckung“ dar, wobei er davon ausgeht, dass China durch diese schillernde Zurschaustellung militärischer Stärke an seinen Grenzen so eingeschüchtert sein wird, dass es sich friedlich verhält, aber wenn die Ukraine uns etwas gelehrt hat, dann, dass solche Eskalationen einen Krieg wahrscheinlicher machen, nicht weniger. Wie Geoffrey Roberts im Journal of Military and Strategic Studies kompetent dargelegt hat, hat die verrückte Eile des Westens, die Ukraine in einen NATO-Bestandteil zu verwandeln, Putin wahrscheinlich zu der Überlegung veranlasst, dass es besser sei, jetzt einen Krieg zu führen, bevor sich ein schwer bewaffneter Stellvertreter – möglicherweise mit Atomwaffen – vor Russlands Haustür formieren könnte.

Die Geschichte lehrt uns, dass Großmächte es nicht gerne sehen, wenn ihre Rivalen an ihren Grenzen militärische Bedrohungen anhäufen. Wie wir kürzlich erörtert haben, haben die USA das letzte Mal, als eine glaubwürdige militärische Bedrohung in der Nähe der US-Grenze auftauchte, so aggressiv reagiert, dass die Welt beinahe untergegangen wäre. Der Grund, warum sich die außenpolitischen „Realisten“ mit ihren Vorhersagen zur Ukraine als so zutreffend erwiesen haben, liegt darin, dass sie verstanden haben, dass sich keine Großmacht das gefallen lassen würde, was der Westen in der unmittelbaren Umgebung Russlands tut. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass China anders handeln würde.

Ramaswamy stellt China ständig als „Bedrohung“ für die Vereinigten Staaten dar – nicht nur für die Interessen der USA im Ausland, sondern für das Land selbst und seine Bevölkerung. Er plappert chauvinistisch über chinesische Spionageballons und Spionagebasen in Kuba und behauptet, China führe „einen modernen Opiumkrieg gegen die Vereinigten Staaten von Amerika“, indem es mithilfe mexikanischer Drogenkartelle absichtlich Fentanyl in die USA einschleust, um Amerikanern zu schaden.

Als Reaktion auf diesen angeblichen Angriff eines feindlichen ausländischen Feindes verspricht Ramaswamy, die Monroe-Doktrin wiederzubeleben, eine 200 Jahre alte kolonialistische Doktrin, die besagt, dass Lateinamerika im Wesentlichen Eigentum der Vereinigten Staaten ist und für ausländische Konkurrenten tabu ist. Diese Doktrin hat es nie wirklich gegeben – die USA haben sich nach Belieben in lateinamerikanische Angelegenheiten eingemischt, um ihre geopolitischen Interessen auf die verwerflichste Art und Weise durchzusetzen, die man sich nur vorstellen kann -, aber Ramaswamys Vision ist so kämpferisch und aggressiv, dass er offen versprochen hat, in Mexiko einzumarschieren, um die Kartelle mit US-Militärgewalt zu „vernichten“. Er beklagt auch die Art und Weise, wie „linke Wellen Lateinamerika aufgewühlt und zu wirtschaftlicher Instabilität geführt haben“, was bedeutet, dass die USA ihre Bemühungen verstärken sollten, um rechtsgerichtete Regime südlich der Grenze zu installieren und zu erhalten.

Wir sollten unser Militär einsetzen, um die mexikanischen Drogenkartelle zu vernichten und endlich die angebotsbedingte Fentanylkrise zu beenden. Ich habe es unzählige Male gesagt und ich werde es schaffen. Ich applaudiere auch jedem anderen, der sich dazu verpflichtet, das Richtige zu tun, das ist gut für das Land.

We should use our military to annihilate the Mexican drug cartels and finally end the supply-driven fentanyl crisis. I’ve said it countless times & I’ll get it done. I applaud anyone else who commits to doing the right thing too, that’s good for the country. ?? https://t.co/wZ0YpCedMW

— Vivek Ramaswamy (@VivekGRamaswamy) May 10, 2023

Ramaswamy mag sich zwar als Antikriegspopulist ausgeben, der die Neocons hasst, aber in Wirklichkeit geht es ihm nur darum, einen bestimmten Aspekt der US-Kriegsagenda voranzutreiben. Ein Aspekt, der, wie Michael Parenti in seinem Buch Superpatriotism im Jahr 2004 erklärte, zufällig genau die Agenda ist, die die Neocons am eifrigsten vorantreiben wollen:

Der PNAC-Plan sieht eine strategische Konfrontation mit China und eine noch größere ständige militärische Präsenz in jedem Winkel der Welt vor. Das Ziel ist nicht nur die Macht um ihrer selbst willen, sondern die Macht, die natürlichen Ressourcen und Märkte der Welt zu kontrollieren, die Macht, die Volkswirtschaften aller Nationen der Welt zu privatisieren und zu deregulieren, und die Macht, den Völkern überall – einschließlich Nordamerikas – die Segnungen eines ungehemmten globalen ‚freien Marktes‘ auf den Rücken zu heben. Das Endziel besteht nicht nur darin, die Vorherrschaft des globalen Kapitalismus als solchen zu sichern, sondern auch die Vorherrschaft des amerikanischen globalen Kapitalismus, indem das Entstehen einer anderen potenziell konkurrierenden Supermacht verhindert wird.

PNAC“ bezieht sich hier auf das „Project for the New American Century“, eine äußerst einflussreiche neokonservative Denkfabrik, die dazu beigetragen hat, den Weg für die Zunahme des militärischen Expansionismus und Interventionismus im Nahen Osten während der Bush-Regierung zu ebnen. Schon 2004 konnte Parenti erkennen, dass das ultimative Ziel der neokonservativen unipolaristischen Ideologie nicht der Irak, nicht der Iran und nicht einmal Russland, sondern China war.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion etablierte die US-Kriegsmaschinerie die Wolfowitz-Doktrin, eine Politik, die sicherstellen sollte, dass keine rivalisierenden Supermächte entstehen, die mit den Vereinigten Staaten konkurrieren könnten. Den Managern des Imperiums ist seit Langem klar, dass diese Politik letztlich zu einer gewaltsamen Konfrontation mit China führen würde, denn wenn das Ziel die unipolare planetarische Hegemonie ist, kann es nur einen König geben.

Bei allen großen geostrategischen Manövern des Imperiums in den vergangenen Jahren, einschließlich der Ukraine, war China stets das eigentliche Ziel. Jeder, der sagt, er wolle eine Deeskalation mit Russland, um gegen China zu eskalieren, ist nur ein weiterer beschissener Kriegstreiber wie alle anderen, denn er verfolgt dieselbe Agenda. In der heutigen Welt ist China das ultimative Ziel aller US-Kriegstreiberei.

Manche mögen einwenden: „Okay, aber die Ukraine ist jetzt das Problem, und wir sollten jeden unterstützen, der zuallererst diesen Krieg beenden will“, aber ich habe keinen Respekt vor diesem Argument. Es ist jetzt an der Zeit, die Kriegspläne des Imperiums für China zu bekämpfen, denn sie sind bereits im Gange. Je weniger wir uns jetzt dagegen wehren, desto leichter wird es für die Bastarde sein, Zustimmung für diesen schrecklichen Konflikt zu erzeugen, wenn die Zeit gekommen ist. Das gilt umso mehr für jemanden, der ausdrücklich zugibt, dass er nur deeskalieren will, um China anzugreifen.

Hören Sie auf, dieses verlogene Spiel mitzuspielen. Hören Sie auf, auf diese Masche hereinzufallen, mit der opportunistische Pseudo-Populisten die weitverbreitete Anti-Kriegs-Stimmung ausnutzen und gleichzeitig heimlich die Pläne der Kriegsmaschinerie vorantreiben. Die Menschen haben es Trump vier Jahre lang abgekauft, und sie glauben es jetzt wieder mit Vivek Ramaswamy.

Sind die Menschen es nicht leid, dass ihre Intelligenz beleidigt wird?

Fauci hat gerade zugegeben, dass Masken nicht funktionieren… aber warum?

Masken sind wieder auf dem Vormarsch, aber dieses Mal scheint das Establishment eine Kontroverse zu säen.

Vor einigen Tagen hat der ehemalige medizinische Chefberater des Weißen Hauses, Dr. Anthony Fauci, zugegeben, dass die Beweise für die Maskenpflicht schwach sind.

Warum sollte er dies tun, wo doch die Pandemie 2.0 vorbereitet zu werden scheint? Ist dies ein Zeichen dafür, dass Fauci zum Sündenbock gemacht werden soll? Oder ist etwas anderes im Gange?

Zu all dem werden wir noch kommen. Zunächst einmal der Hintergrund.

Im Januar dieses Jahres veröffentlichte die Cochrane Library die neueste Ausgabe des „The Cochrane Review on Physical Interventions to Reduce the Spread of Respiratory Viruses„, einer regelmäßigen Literaturübersicht, die seit ihrer Gründung im Jahr 2006 von Dr. Thomas Jefferson verfasst wird.

Der Name von Dr. Jefferson ist wahrscheinlich jedem bekannt, der die Covid-Berichterstattung von OffG verfolgt hat, da er zu den ersten namhaften Experten gehörte, die gegen den etablierten Konsens über die „Pandemie“ opponierten.

Wie nicht anders zu erwarten, wurden in der Ausgabe 2023 keine Beweise für die Wirkung von Masken gefunden. Das überrascht kaum. Das Thema ist inzwischen ein alter Hut.

Die riesige Menge an Daten, die zeigen, dass Masken bei der Verhinderung der Ausbreitung von Atemwegsinfektionen unwirksam sind, stammt aus der Zeit vor der Geburt von Covid und ist seitdem nur noch gewachsen. Cochrane ist nur ein weiterer Tropfen auf den heißen Stein.

Das war vor acht Monaten. Doch dann grub CNN vor zwei Tagen die Studie aus – zusammen mit diesem zeitgenössischen Artikel in der New York Times -, um Dr. Fauci um eine Stellungnahme zu den Schlussfolgerungen zu bitten.

Faucis Antwort war merkwürdig:

Wenn man über die Auswirkungen auf die Epidemie oder die Pandemie als Ganzes spricht, sind die Daten weniger aussagekräftig, aber wenn man über den individuellen Schutz von Personen spricht, die sich selbst schützen oder davor bewahren, die Krankheit auf andere zu übertragen, gibt es keinen Zweifel, dass es viele Studien gibt, die zeigen, dass es einen Vorteil [für das Tragen von Masken] gibt.

Das ist eher ein Eingeständnis als eine Widerlegung. Einige Faktenprüfer versuchen zu behaupten, er habe Cochrane „entlarvt“, aber das stimmt einfach nicht. Lesen Sie seine Worte. Er hat direkt gesagt, dass die Daten, die den weitverbreiteten Gebrauch von Masken unterstützen, schwach sind.

Die ganze Situation ist sehr seltsam. Ich empfehle Ihnen, sich den Clip anzusehen.

Vor zwei Jahren, auf dem Höhepunkt der Pandemie, hätte CNN Fauci niemals eine solche konfrontative Frage gestellt.

Sie hätten nicht nur niemals eine Litanei von Zitaten aus einer Anti-Masken-Studie ohne ein einziges Wort der Widerlegung heruntergebetet, sie hätten auch niemals zugegeben, dass es eine solche Studie gibt.

Wir wissen das, weil sie genau das mit allen anderen gemacht haben.

Außerdem, warum sollte Fauci der Studie überhaupt glauben? Warum sagt er nicht einfach, dass Cochrane sich geirrt hat? Warum nennt er sie nicht „politisch motiviert“ oder „auf Daten aus der Zeit vor Covid“ oder eine der anderen haltlosen Anschuldigungen, die routinemäßig gegen unbequeme Daten erhoben werden?

Kurz gesagt, CNN hatte keinen Grund, diese Frage zu stellen, und Fauci hatte keinen Grund, sie so zu beantworten, wie er es tat.

Faucis Antwort hat bereits zu einer Menge negativer Presse geführt.

Newsweek berichtete, dass Fauci wegen seines „maskierten Geständnisses“ mit einer „wütenden Gegenreaktion“ konfrontiert sei.

Die Daily Mail titelte: „Dr. Fauci gibt zu, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass die Maskenpflicht die Pandemie gestoppt hat“ und fügte am nächsten Tag hinzu: „Anthony Fauci wird als ‚Betrüger‘ und ‚Lügner‘ bezeichnet, nachdem er zugegeben hat, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass die Maskenpflicht die COVID-Pandemie gestoppt hat“.

Die New York Post schlug in die gleiche Kerbe: „Fauci als ‚Betrüger‘ und ‚Lügner‘ gebrandmarkt, nachdem er mit einer vernichtenden Studie über Masken konfrontiert wurde“.

Gleichzeitig veröffentlichte die US-amerikanische Non-Profit-Organisation Right to Know vor wenigen Stunden einen weiteren Artikel, der Fauci in einer anderen Angelegenheit kritisiert: „Fauci wurde über die NIH-Verbindungen zu den neuartigen Coronaviren des Wuhan-Labors bis Januar 2020 informiert“. Diese Geschichte wurde inzwischen von der National Review aufgegriffen.

Das bedeutet nicht, dass alles schlecht ist, denn es gibt ebenso viele Medien, die sich auf seine Verteidigung stürzen.

Die Spaltung verläuft sehr stark entlang der falschen Rechts-Links-Linie, aber man kann nicht leugnen, dass dies die größte Kritik ist, die Fauci in den Mainstream-Medien seit Beginn von Covid erhalten hat.

Könnte es sein, dass Anthony Fauci – der Liebling des Establishments – gefeuert werden soll? Wird er zum Sündenbock gemacht, um den immer noch schwelenden öffentlichen Zorn zu besänftigen? Schließlich hat man sich seit dem „Leak“ seiner E-Mails im Jahr 2021 darauf vorbereitet.

Nicht wirklich, natürlich. Er wird nichts verlieren. Wenn Fauci entlassen wird, ist das ein würdiges Opfer für die Sache, ein theatralischer Abgang im Dienste der Erzählung.

Schließlich hat er gerade einen bequemen neuen Job an der Georgetown University bekommen, der etabliertesten aller Establishment-Schulen. Man kann das als Kompensation für eine Kehrtwende sehen oder als nettes Geschenk zum Ruhestand, so oder so.

Aber es gibt noch eine andere Erklärung.

Es könnte sein, dass sie Fauci nicht ganz fallen lassen, sondern die Heldenverehrung gegen eine kontrollierte Kontroverse eintauschen. Sie füttern die Covid-Skeptiker mit einem Wutköder, in der Hoffnung, die große Masse der von Pandemie 1.0 völlig desillusionierten Menschen auf ihre Seite zu ziehen.

Ja, noch eine gefälschte Binärdatei.

Währenddessen versucht Trump auf der anderen Seite des Ganges, sich als eine Art Covid-Skeptiker auszugeben, wettert gegen die „Covid-Tyrannen“ und ihre „Masken-Mandate“ und hofft verzweifelt, dass die Menschen leichtgläubig genug sind, die Operation Warp Speed und all die anderen Mittel zu vergessen, mit denen er geholfen hat, der Welt Covid zu verkaufen.

Vielleicht geht es nur um die Wahl 2024, vielleicht aber auch um die Vorbereitung einer weiteren „Pandemiewelle“, einer überparteilichen Welle. Die Zeit wird es zeigen.

Aber wenn sie sich tatsächlich auf eine weitere Pandemie in diesem Winter vorbereiten, dann seien Sie nicht überrascht, wenn es dieses Mal viel mehr kontrollierten Dissens gibt.

Das WEF fordert Regulierungsbehörden und Technologieunternehmen auf, seine Definitionen von „Hassrede“, „Fehlinformation“ und mehr zu übernehmen.

Das WEF mischt sich weiterhin in die Kontrolle der Online-Sprache ein.

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) arbeitet weiterhin „im Stillen“ daran, sich selbst und eine Reihe riesiger „Partner“-Konzerne in den Mittelpunkt der Neudefinition und, wenn nötig, der Definition der Welt, in der wir leben, zu stellen – ob es nun um künstliche Intelligenz oder Online-Zensur geht.

Die informelle Gruppe mit Sitz in der Schweiz, in der sich Vertreter der globalen Elite zusammengeschlossen haben, hat wiederholt ihr Interesse daran bekundet, eine Reihe grundlegender Standards zu entwickeln, die ihrer Ansicht nach allgemein akzeptiert und als letzte Instanz in diesen Fragen umgesetzt werden sollten.

Wenn es darum geht, Online-Zensur zu rechtfertigen, vermeiden es die sozialen Plattformen der großen Technologiekonzerne in der Regel zu erklären, was sie meinen, wenn sie Inhalte löschen und Menschen wegen „Fehlinformation“, „Hassrede“ usw. zensieren, wo diese Dinge anfangen und aufhören und wer diese Entscheidungen auf der Grundlage welcher Autorität trifft.

Nicht zuletzt wegen dieses Mangels an Klarheit vermuten viele Menschen, dass diese Websites es vermeiden, sich zu erklären, weil es nichts zu erklären gibt – dass Zensurentscheidungen willkürlich sind und eher einer Politik oder einem Narrativ dienen als dem Kampf gegen „Fehlinformationen“ und dergleichen.

All dies untergräbt ihre Glaubwürdigkeit – aber das WEF ist die Rettung, zumindest hofft es das. Wie die Organisation auf ihrer Website mitteilt, hat sie – oder vielmehr ihre sogenannte Global Coalition for Digital Security – ein Dokument mit dem Titel „Typology of Online Damage“ erstellt.

Erklärtes Ziel ist es, sechs Kategorien schädlicher Inhalte zu definieren und damit Definitionen zu schaffen, die „behördenübergreifende und grenzüberschreitende Maßnahmen“ erleichtern.

In diesem Zusammenhang wird auch der Digital Services Act (DSA) der Europäischen Union gelobt.

Beobachter, die den Handlungen und Absichten des WEF misstrauisch gegenüberstehen, müssen sich jedoch keine Sorgen machen; alles wird nicht nur in Bezug auf „rechtliche, ethische, soziale, technologische und politische Erwägungen“ ausgewogen sein, wie die Leiterin des Koalitionsprojekts, Agustina Callegari, verspricht, sondern auch – wie das WEF verspricht – „in den internationalen Menschenrechtsrahmen eingebettet sein“.

Nach diesem „Disclaimer“ listet der Bericht auf der WEF-Website die sechs Kategorien in der Reihenfolge auf, in der man sie erwarten würde (vom Schlimmsten bis zur „Fehlinformation“).

Sie lauten: „Bedrohung der persönlichen und gemeinschaftlichen Sicherheit (einschließlich sexueller Ausbeutung von Kindern), Schädigung der Gesundheit und des Wohlbefindens, Hass und Diskriminierung, Verletzung der Privatsphäre“ und „Täuschung und Manipulation“ (d.h. Desinformation und Fehlinformation).

Scheinbeweise einer CO2-Klimaerwärmung und totale Korruption der Wissenschaft

Im zweiten Teil des Interviews (1. Teil hier) entlarvt der Klimageograph Prof. Dr. Werner Kirstein die Lüge vom angeblichen kausalen Zusammenhang zwischen CO2 und Erwärmung, macht auf die gezielte Vermischung von Wetter und Klima, sowie den Schwindel der globalen Mitteltemperatur aufmerksam und legt vor allem, auch aus eigener Erfahrung, die finanzielle Abhängigkeit der Wissenschaft vom Staat und von Bedingungs-abhängigen „Drittmitteln“ offen, die bereits zu einer ungeheuren Korruption der Wissenschaft geführt hat. Wissenschaftlichen Forschungsergebnissen kann heute nicht mehr naiv von vorneherein vertraut werden. Nachfolgend das weitere Transkript des Videos. (hl)

1. Scheinkorrelation lieferte „Beweis“

Frage: Seit wann gibt es eigentlich die Meinung vom menschengemachten Klimawandel? Wenn Sie sagen, das stimmt alles nicht, wie konnte denn das so zur Grundüberzeugung fast aller Länder werden?
Prof. Kirstein:
Der Ausgangspunkt sind eben die 25 Jahre, die ich vorhin erwähnt hatte, wo CO2 linear anstieg und auch die Temperatur. Und das haben dann viele genommen: Oh ja, das ist ja katastrophal, so was, das ist die Klimakatastrophe. Die wurde 1985 geboren und zwar – jetzt muss ich mich für die Physiker schämen – von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Das war der Prof. Heinloth damals, der war auch beim IPCC, sehr lange sogar, oder relativ lange, der hat das natürlich auch unterstützt. Und dann kam in einer Pressekonferenz in Bonn die Deutsche Physikalische Gesellschaft, d.h. der Arbeitskreis Energie, damit heraus und sagte: Wir haben eine Klimakatastrophe, wir sind auf dem besten Wege dazu. Und da fing das Ganze an, der Stein fing an zu rollen. Also …  immer die Deutschen. 

Offenes Urteil bei der Untersuchung des Todes eines Teenagers aus Mayo in Irland, der nach einer Impfung starb.

Louise Roseingrave

Die gerichtliche Untersuchung des Todes eines Jungens, der 24 Tage nach seiner Covid-Impfung starb, wurde mit einem offenen Urteil abgeschlossen.

Der Gerichtsmediziner von Mayo, Pat O’Connor, schloss einen Zusammenhang zwischen der Impfung des Jungens und seinem Tod aus.

Joseph McGinty (14) aus The Valley, Achill Island, brach am Morgen des 13. September 2021 gegen 5 Uhr zu Hause zusammen. Er erlitt einen Herzstillstand und wurde noch auf dem Weg ins Krankenhaus im Krankenwagen für tot erklärt.

Als medizinische Todesursache wurde eine schwere Nebennierenerkrankung angegeben, die mit der Addison-Krankheit in Zusammenhang stehen könnte.

Im Swinford Courthouse in Co Mayo gab der Gerichtsmediziner drei Empfehlungen ab, die sich aus den, bei der Untersuchung angehörten medizinischen Beweisen, herauskristallisierten.

Er schlug vor, die Mayo University Hospital (MUH), in dem Joseph McGinty behandelt wurde, mit entsprechendem Personal und der dazugehörigen Ausrüstung auszustatten. Herr O’Connor empfahl, dass den Hinterbliebenen, nach einem Todesfall im MUH, ein Trauerberater zur Verfügung stehen sollte.

Das Anwaltsteam der Familie hatte eine Verurteilung wegen Behandlungsfehlern beantragt.

Der Anwalt der Familie bat um die Erlaubnis, eine Erklärung in ihrem Namen vor Gericht zu verlesen, was der Gerichtsmediziner jedoch nicht zuließ.

Im vergangenen Monat wurden drei Tage lang Zeugen vernommen, darunter Dr. Gillian Ellsbury, die Leiterin der Impfstoffabteilung von Pfizer.

Dem Gerichtsmediziner Pat O’Connor wurde mitgeteilt, dass der Schuljunge sich vor seinem Tod vier Monate lang, in unregelmässigen Abständen, nach den Mahlzeiten erbrochen hatte.

Er erhielt seine erste Covid-19 Impfstoffdosis von Pfizer am 20. August im Breaffy House Resort Vaccination Centre.

Der Gerichtsmediziner stellte fest, dass sich, aufgrund der ihm vorliegenden Beweise, Aussagen und Berichte, kein Zusammenhang zwischen der Verabreichung des Impfstoffs und dem Tod des Teenagers 24 Tage später, feststellen lässt.

G20 sollte die digitale ID auf individueller, Unternehmens- und Betriebsebene fördern, so das B20-Kommuniqué zu Indien

Wird die G20 erneut die politischen Empfehlungen der B20 zur digitalen Identität absegnen? Perspektive

Das Kommuniqué der Business 20 (B20) India empfiehlt, dass die Gruppe der 20 (G20) Nationen interoperable digitale Identitäten auf individueller, Unternehmens- und Betriebsebene fördern sollte.

Im Anschluss an den B20-Indien-Gipfel am vergangenen Wochenende haben die Staats- und Regierungschefs der B20 ihr jährliches Kommuniqué veröffentlicht, in dem ein Abschnitt der Einführung digitaler öffentlicher Infrastrukturen (DPI) gewidmet ist.

Quelle: B20 Indien Kommuniqué

Obwohl das Kommuniqué DPI nicht definiert und die G20-Staaten auffordert, eine Definition dafür zu entwickeln, wissen wir, dass es mit digitaler Identität, Finanzdienstleistungen und mobilen Diensten zu tun hat.

Das wissen wir, weil der indische Architekt für digitale Identitäten, Nandan Nilekani, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) im April letzten Jahres auf einer Podiumsdiskussion mit dem Titel Digitale öffentliche Infrastruktur sagte, dass dies die drei Werkzeuge der neuen Welt seien: Stacking Up the Benefits (die Vorteile stapeln).

„Jeder sollte einen digitalen Ausweis haben, jeder sollte ein Bankkonto haben, jeder sollte ein Smartphone haben. Dann kann man alles machen. Alles andere baut darauf auf.“

Nandan Nilekani, Frühjahrstagung des IWF, April 2023

“What are the tools of the New World? Everybody should have a digital ID; everybody should have a bank account; everybody should have a smartphone. Then, anything can be done. Everything else is built on that”: @NandanNilekani to @IMFNews #DigitalID #DigitalIdentity #IMFmeetings pic.twitter.com/6HIAqfBigz

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) April 19, 2023

Im August fordert das B20-Kommuniqué die G20-Staaten auf, DPI einzuführen, wobei die erste politische Maßnahme darin besteht, dies zu tun:

„Förderung der Digitalisierung von Identitäten auf individueller, unternehmerischer und betrieblicher Ebene, die sowohl interoperabel als auch grenzüberschreitend anerkannt sind“

B20-Kommuniqué Indien, August 2023

Die B20 empfiehlt als Leistungsindikator (KPI) für die Einführung der digitalen ID:

„Die G20-Staaten sollen innerhalb von drei Jahren Leitlinien für eine einheitliche digitale Identifikation für KKMU [Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen] und Einzelpersonen entwickeln, auf die verschiedene staatliche und private Akteure zur Identitätsüberprüfung und für den Informationszugang sicher zugreifen können (auf der Grundlage ihrer Zustimmung).“

B20-Indien-Kommuniqué, August 2023

Beachten Sie, dass diese digitale Identität nicht nur der Identitätsüberprüfung dient, sondern auch „Regierungen und privaten Akteuren“ den Zugriff auf andere Arten von Informationen über Sie ermöglicht, einschließlich Ihrer Gesundheitsdaten, Geschäftsbeziehungen, Landnutzung, Konsumgewohnheiten und Finanzen.

Diese Art von digitaler Identität ist genau das, was das Weltwirtschaftsforum (WEF) vorangetrieben hat, und sie ist ein wichtiger Bestandteil der so genannten vierten industriellen Revolution, die laut WEF-Gründer und großem Reset-Architekten Klaus Schwab zur Verschmelzung unserer physischen, biologischen und digitalen Identitäten führen wird.

„Diese digitale Identität bestimmt, auf welche Produkte, Dienstleistungen und Informationen wir zugreifen können – oder umgekehrt, was uns verschlossen bleibt.“

Weltwirtschaftsforum, 2018

Quelle: Weltwirtschaftsforum

„Die G20-Staaten sollen innerhalb von 3 Jahren einen Rahmen für die Digitalisierung der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette entwickeln, um den Zugang zu Krediten durch die Nutzung alternativer Daten über landwirtschaftliche Betriebe und Lebensgrundlagen zu verbessern“.

B20-Kommuniqué Indien, 2023

Digital ID & Digital Public Infrastructure (DPI) for vaccine passports, tax collection, toll payments, climate adaption & circular economy: Nandan Nilekani at the B20 India Summit.
Source: https://t.co/fL9CuuKbNb pic.twitter.com/GpGFUTAhTQ

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) August 29, 2023

Andere im Kommuniqué der B20-Indien empfohlene DPI-Maßnahmen haben mit digitalen Zahlungssystemen, Datenströmen, Technologiestandards und öffentlich-privaten Partnerschaften zu tun – der Verschmelzung von Unternehmen und Staat -, was dem Modus Operandi des WEF entspricht.

  • Politische Maßnahme 2.2: Förderung der Entwicklung von DPI mit Garantien für eine nahtlose Erbringung öffentlicher Dienstleistungen.
  • KPIs: Privatsektor und G20-Regierungen entwickeln innerhalb von 2 Jahren eine Definition von DPI und eine Liste von DPI-Anwendungsfällen, die globale Beispiele für DPI aufzeigen.
  • Innerhalb von zwei Jahren sollen die G20-Staaten einen Governance-Rahmen für DPI verabschieden, der auf den folgenden Grundprinzipien beruht: gezieltes Scoping, transparente Governance, Datenschutz und Vertrauen, gleichberechtigter Zugang, kommerzielle Nachhaltigkeit und Festlegung von Standards durch mehrere Interessengruppen.
  • Die G20-Staaten entwickeln innerhalb von 2 Jahren Leitlinien für den Schutz der Verbraucher-/Nutznießerdaten in den DPI.
  • Politische Maßnahme 2.3: Förderung der Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor, um digitale Zahlungen zu ermöglichen und die finanzielle Eingliederung auf der letzten Meile zu fördern.
  • KPIs: Die Finanzdienstleistungsaufsichtsbehörden der G20-Staaten sollen sich innerhalb von 2 Jahren auf einen Rahmen einigen, der Anreize für die Beteiligung des Privatsektors an der Verbesserung des digitalen Zahlungsverkehrs schafft.
  • Die G20-Staaten entwickeln innerhalb von 3 Jahren ein konkretes Visionsdokument zur Förderung der Akzeptanz von digitalen und Online-Zahlungen in Gebieten mit geringer Konnektivität.
  • Politische Maßnahme 2.4: Förderung des freien Datenverkehrs zwischen Finanzinstituten und Verbrauchern durch eine spezielle Zustimmungsarchitektur.
  • KPIs: Die G20-Regierungen vereinbaren, ein Innovationssymposium zu veranstalten, auf dem private und öffentliche Bemühungen zur Förderung des Datenaustauschs (Open Banking, Rahmen für Kontoaggregatoren usw.) untersucht werden, und innerhalb eines Jahres bewährte Verfahren zu definieren.
  • Politische Maßnahme 2.5: Förderung der Interoperabilität zwischen verschiedenen Technologien sowie Regulierungs- und Finanzökosystemen, um allen Beteiligten die Interaktion zu ermöglichen.
  • KPIs: Die Regierungen der G20-Staaten sollten einen Konsultationsprozess unter Beteiligung zahlreicher Interessengruppen leiten, um innerhalb von drei Jahren Technologiestandards und -rahmen zu definieren, die die Interoperabilität erleichtern können.

„Ausbau der digitalen öffentlichen Infrastruktur zur Förderung der finanziellen Eingliederung und des Zugangs zur Gesundheitsversorgung“.

B20-Indien-Kommuniqué, August 2023

Digital ID, using biometric data and KYC “to open a bank account or to get a mobile connection”: Nandan Nilekani, B20.
B20 wants G20 to “Promote the digitization of identities at the individual, enterprise & farm levels”
Sources: https://t.co/iNYSwKMFeqhttps://t.co/9BaSjpKH3c pic.twitter.com/ML6HAlJS8h

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) August 29, 2023

Auf dem letztjährigen B20-Gipfel in Bali, Indonesien, wurden die G20-Staaten aufgefordert, Impfpässe nach WHO-Standards einzuführen und digitale Identitätssysteme zu fördern.

Drei Tage später wurde die Erklärung der G20-Staats- und Regierungschefs von Bali veröffentlicht, in der es heißt: „Wir unterstützen […] Bemühungen zur Stärkung der Prävention und Reaktion auf künftige Pandemien, die auf dem Erfolg der bestehenden Standards und digitalen COVID-19-Zertifikate aufbauen sollten.

Das diesjährige Kommuniqué der B20-Indien empfiehlt den G20-Staaten, innerhalb der nächsten drei Jahre digitale ID-Rahmenwerke für Menschen, Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe zu entwickeln, wobei alle Daten zwischen mächtigen öffentlichen und privaten Einrichtungen frei über Grenzen hinweg fließen sollen.

Werden die G20-Staaten wieder einmal die Empfehlungen der B20-Staaten zur digitalen Identität absegnen?

Das werden wir bald herausfinden, wenn der G20-Gipfel in Indien am 10. September zu Ende geht.

Quelle: Rat für Auswärtige Beziehungen

Die B20 ist das offizielle Dialogforum der G20 mit der globalen Geschäftswelt und hat die Aufgabe, politische Empfehlungen zu bestimmten Themen zu formulieren.

Die Empfehlungen werden dann auf dem B20-Gipfel, der im Umfeld des G20-Gipfels stattfindet, an den G20-Vorsitz übergeben.

Die G20 ist ein Forum, dem neunzehn Länder mit einigen der größten Volkswirtschaften der Welt sowie die Europäische Union angehören.

Die Länder sind Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, die Türkei, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten.

Spanien ist nach Angaben des Council on Foreign Relations als ständiger Gast eingeladen.

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