Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Personalmangel: Windkraftausbau in Deutschland stockt

Die Ampel-Regierung in Berlin will Deutschland mit Windrädern vollpflastern, um die Stromlücke der abgeschalteten Kernkraftwerke zu schließen und das ganze Land endgültig mit „Erneuerbaren“ zu versorgen. Abgesehen von der grundsätzlichen Unmöglichkeit und Bezahlbarkeit des Vorhabens fehlen auch noch die Arbeitskräfte zur Errichtung und zum Betrieb der Windpropeller.

Laut Bundeskanzler Olaf Scholz sollen jeden Tag vier bis fünf neue Windräder in Deutschland gebaut werden. Macht rund 1.600 pro Jahr, etwa 30.000 gibt es jetzt schon. Bläst der Wind kräftig, kann der Bestand das deutsche Stromnetz bereits versorgen. Ja, wenn, denn meistens bläst der Wind nicht kräftig genug, oder zu stark, und dann muss der Strom gegen Bezahlung ins Ausland geleitet, oder hierzulande „vernichtet“ werden (die Generatoren von Windrädern können auch als Motor dienen).

Noch mehr Windräder nützen also nichts, denn wenn es windstill ist, liefern 60.000 Windräder so viel wie 30.000: nämlich nichts. Und Mitteleuropa ist zu klein, um immer eine gerade windige Region als Lieferant zu haben.

„Erneuerbare Energien“ können nicht funktionieren

Dennoch will die Ampel nach dem Motto „nach mir die Sintflut“ auf Teufel komm raus unbedingt weitere zehntausende Windräder aufstellen. Im Wattenmeer, in geschützten Gebieten, im Wald, nahe Siedlungen, egal, Hauptsache mehr. Man hofft vermutlich darauf, noch das laueste Lüftchen mit einer extrem großen Zahl von Windkraftanlagen (WKA) einfangen zu können. Unfug: Es braucht vor allem große, leistungsfähige Zwischenspeicher, die die Spitzen abpuffern und bei Windstille ins Netz speisen. Gibt es aber nicht, und wird es aus technischen Gründen auch so bald nicht geben.

Stattdessen baut die Ampel auf Zupflastern der Landschaft. Aber selbst das geht nicht, weil die Arbeitskräfte fehlen. Eine Vertreterin des Branchenverbandes WAB e.V. meint, rund 30.000 Stellen seien unbesetzt. Es brauche Ingenieure und Techniker, aber auch Betriebswirte und Kaufleute.

Rotoren-Techniker statt Kernkraft-Spezialisten?

Die rund 250 Mitglieds-Firmen der WAB e.V. kommen also mit den extremen Ausbauzielen der Regierung nicht hinterher.

Was gut so ist, damit unsere Landschaft nicht weiter mit teurem, kaum entsorgbarem Elektroschrott vollgestellt werden kann. Hinzu kommt, dass für die Energiewende ausgebildete Fachkräfte nach dem unvermeidlichen Zusammenbruch des „Klimakrisen“-Komplexes bei der Wiedererrichtung der Kernkraftwerke gebraucht werden. Dafür braucht es gute Ingenieure und keine Windradschrauber. Je weniger junge Leute sich heute für die Sackgasse „Erneuerbare“ entscheiden, desto besser.

Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive für Klimakleber?

Der WAB-Verband fordert eine Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive. Der Staat soll also mit Steuergeld jungen Azubis und Studenten die EE-Jobs schmackhaft machen. Gute Idee: Man könnte doch bei Aktionen der Klimaaktivisten Stände des WBA aufstellen und Werbezettel verteilen. Statt vor den Autos der werktätigen Bevölkerung auf der Straße zu kleben, könnten die aktivistischen Studenten und Berufslosen doch in der Uni oder den Betrieben schwitzen und danach Windräder in der Nordsee warten. Da gibt’s auch mehr als nur 1.000 Euro im Monat fürs Ankleben wie bei der „Letzten Generation“.

Aber wären die Aktivisten aus meist wohlhabendem Elternhaus auch bereit, die Ausbildung und Arbeit zu machen? Laut WAB sieht der Job eines Technikers so aus: „Schichtarbeit, die sich häufig auf 14 Tage auf See und 14 Tage zu Hause konzentriert“.

Für den bekannten Schweizer Klimakleber Max Voegtli zum Beispiel, der gerade einen mehrmonatigen Mittelamerika-Urlaub macht, wäre es wohl nichts. Fürs Klima zu Hause auf der Strasse sitzen ist viel bequemer.

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Putin im O-Ton über von London geplante Terroranschläge auf russische AKWs

Beim Östlichen Wirtschaftsforum, das in deutschen Medien keine Rolle spielt, hat Putin wieder traditionell an der Podiumsdiskussion teilgenommen. Dass die deutschen Medien über die Konferenz nicht berichten, überrascht nicht, denn sie zeigte in dramatischer Weise, wie Asien Europa wirtschaftlich überholt. Auf der Podiumsdiskussion hat der russische Präsident Putin über geplante Terroranschläge auf russische AKWs gesprochen, […]
Vitamin-D-Mangel Schlüsselfaktor für schweres Covid-19 und Tod – Studien wurden gelöscht

Vitamin-D-Mangel Schlüsselfaktor für schweres Covid-19 und Tod – Studien wurden gelöscht

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Der Chief Science Advisor von Neuseeland veröffentlichte am 2. Juni 2020 einen Bericht, in dem er zu dem Schluss kam, dass Vitamin-D-Mangel eine Schlüsselrolle bei schwerem Covid-19 und Tod spielt. Er dokumentierte die neuesten Forschungsergebnisse, Arbeiten von philippinischen und indonesischen Forschern, die zeigten, dass schweres COVID-19 und Todesfälle mit Vitamin-D-Mangel zusammenhängen. Einen Monat später wurden […]

Der Beitrag Vitamin-D-Mangel Schlüsselfaktor für schweres Covid-19 und Tod – Studien wurden gelöscht erschien zuerst unter tkp.at.

Abschied von der Aufklärung

Abschied von der Aufklärung

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Wissensanmaßung oder Gnostizismus in den Simulationsmodellen

Edgar L. Gärtner

Wie sinnvoll ist es, die Verrücktheiten der Grünen aller Parteien mit dem Hinweis auf die europäische Aufklärung zurückzuweisen? Können sich die Grünen doch, wie es scheint, ebenso auf die Tradition der Aufklärung berufen wie ihre Kritiker. Besonders klar bekennen sich die Grünen zur Aufklärung, wenn sie sich als Musterschüler der US-Neocons gerieren. Deren Anliegen ist global governance, die Beherrschung der Welt durch die analyrische Ausschaltung des gesunden Menschenverstandes.

Warum war im Paradies das Naschen vom Baum der Erkenntnis (von Gut und Böse) verboten? Die Mehrzahl derer, die sich heute auf die Aufklärung berufen, stellen sich diese Frage wohl gar nicht. Es geht hier selbstredend nicht darum, dem menschlichen Erkenntnisdrang grundsätzliche Grenzen zu setzen, sondern die Menschen davor zu warnen, selbst Gott zu spielen. Es geht gleichzeitig darum, die Menschen vor dem „Verlust der Mitte“ und dem Ende der Kontemplation durch die Anhäufung zusammenhangslosen Wissens zu bewahren. Nach Auffassung der historischen und aktuellen Aufklärer kann und sollte es prinzipielle Grenzen der menschlichen Erkenntnisfähigkeit gar nicht geben. Die Begründung dafür lieferte das streng deterministische Weltbild des mechanischen Materialismus, das sich auf die Gravitationstheorie des englischen Mathematikers und Münzmeisters Sir Isaac Newton (1643 – 1727) stützte. Newton fand für die vom deutschen Astronomen Johannes Kepler (1571 – 1630) entdeckten elliptischen Umlaufbahnen der Planeten um die Sonne die heute noch gültige mathematische und physikalische Erklärung. Was Gravitation ist und wie sie zustande kommt, wissen wir bis heute nicht. Es gibt darüber nur mehr oder weniger gewagte Vermutungen.

Die viel zitierte newtonsche Formel für die exakte Berechnung der Gravitationskraft gilt allerdings nur für die Anziehung zwischen zwei Himmelskörpern. Schon die Wechselwirkung zwischen drei Körpern ist mit dem newtonschen Instrumentarium der Differential- und Integralrechnung, wie es sich später zeigte, nicht mehr analysierbar. Newtons Formel galt und gilt noch heute nur für ein stark vereinfachtes Modell mit nur zwei Himmelskörpern, nicht jedoch für die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Sonne, Planeten und Trabanten im realen Sonnensystem. Über die grundsätzliche Unlösbarkeit des „Dreikörperproblems“ informiert dieser Blog-Beitrag eines Physikers: Unlösbar und faszinierend: Das Dreikörperproblem – Astrodicticum Simplex (scienc2eblogs.de). Newton bestätigte insofern die vom italienischen Dominikaner-Mönch Thomas von Aquin (1225 – 1274) aus logischen Überlegungen abgeleitete Erkenntnis, dass die Welt für uns Menschen zwar grundsätzlich erkennbar, in ihrer Gänze jedoch unbegreifbar bleibt, weil auch der schärfste Menschenverstand nur Teilwahrheiten erkennen kann. Doch das wollten Newtons Bewunderer, die sich als „Aufklärer“ hochstilisierten und über die mittelalterliche Scholastik lästerten, nicht wahrhaben. Sie zogen es vor, sich über das finstere und abergläubische Mittelalter lustig zu machen und stattdessen weiterhin die Illusion zu pflegen, Newtons Formeln seien der Schlüssel für das Verständnis des ganzen Universums.

Kants verführerische Aufklärungs-Definition

Immanuel Kants viel zitierte Definition der Aufklärung von 1784 (in der Septemberausgabe der Berlinischen Monatsschrift) klingt schon auf den ersten Blick verführerisch, weil sie die emanzipatorischen Sehnsüchte des aufstrebenden deutschen (Bildungs-)Bürgertums auf den Begriff bringt, kann aber auch als Antithese zum alttestamentarischen Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen, gelesen werden: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“ „Sapere aude!“ (wörtlich: „Wage zu wissen!“) kann allerdings leicht zum Wahlspruch eines Régimes werden, in dem das sokratische Bekenntnis, nichts zu wissen, als verabscheuungswürdige und strafbare Sünde gilt. So zeugt schon Kants Definition der Aufklärung von der Versuchung, Modelle als Realität auszugeben, um das Eingeständnis von Zweifel und Unwissenheit angesichts einer unübersichtlichen Problemlage zu vermeiden.

Newton selbst war da offenbar vorsichtiger. Denn in seinen Schriften finden sich etliche Hinweise auf göttliche Eingriffe, die die Systeme kreisender Himmelskörper vor dem Kollaps bewahren. Erst lange nach Newtons Tod wurde einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, dass er einen großen Teil seiner Zeit mystischen Betrachtungen und alchimistischen Experimenten widmete. Diese erscheinen heute weniger als Irrwege eines ansonsten streng vernunftgeleiteten Geistes, sondern als eine ganzheitlichen Sinn suchende Ergänzung der analytisch-mathematischen Herangehensweise. Newton kann also gewiss nicht als Urheber des mechanistischen Weltbildes der Aufklärung gelten.

Laplace und Napoleon Bonaparte

Mehr als auf Newton geht das mechanistische Weltbild im Kern auf den „Traité de Mécanique Céleste“ (deutscher Titel: „Abhandlung über die Himmelsmechanik“) zurück, ein fünfbändiges, für Laien schwer verständliches Werk, das der französische Mathematiker Pierre-Simon Laplace (1749 – 1827) zwischen 1799 und 1823 schrieb. Schon vor der nur Mathematikern verständlichen Himmelsmechanik hatte Laplace seine auch für Laien verständliche „Exposition du système du monde“ veröffentlicht, die er dem ihm persönlich gut bekannten Ersten Konsul Napoléon Bonaparte vorstellte. Der naturwissenschaftlich durchaus Interessierte und mit der Theorie Newtons vertraute Machthaber soll Laplace auf das Fehlen jeglicher Anspielung auf Gott hingewiesen haben. Worauf Laplace geantwortet habe, einer solchen Hypothese habe er nicht bedurft. Laplace gab sich dadurch wie sein Gegenüber als Gnostiker zu erkennen. Der Gnostizismus ist das, was die Aufklärung von der mittelalterlichen Scholastik unterscheidet. Der Begriff „Gnostizismus“ verweist auf die spätantike Gnosis, eine häretische Bewegung, die streckenweise dem Christentum Konkurrenz machte beziehungsweise dieses zu unterwandern versuchte. Wie der moderne Gnostizismus übte sich schon die antike Gnosis darin, die Welt als berechenbar und daher vorausschaubar darzustellen, d.h. etwas zu wissen vorzugeben, was Menschen nach aller Erfahrung gar nicht wissen können, und das dann autoritär festzulegen und, wenn nötig, mit physischer Gewalt durchzusetzen.

Alternative, von der Bibel inspirierte Sichtweisen, die die Bedeutung des Zufalls und den Einfluss des Geistes hervorhoben, galten fortan als rückschrittlich, wenn nicht als reaktionär. In Wirklichkeit gibt es Wunder jeden Tag. Man darf sie nur nicht, wie viele Aufklärer, wegdefinieren. Aktive geistige Gleichschaltung ist eine Erfindung beziehungsweise Errungenschaft der kontinentaleuropäischen Aufklärung. (Für die schottische und skandinavische Aufklärung gilt das nicht in gleichem Maße.) Dabei ist es durchaus nicht so, dass Laplace und seine Nachfolger die Rolle des Zufalls in der Entwicklung von Natur und Gesellschaft leugneten. Im Gegenteil verdanken wir wesentliche Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung gerade Laplace. Deren Ziel war aber nicht die Anerkennung der Offenheit von Entwicklungen, sondern deren Berechenbarkeit.

Seinen pointierten Ausdruck fand das deterministische Weltbild im „Laplaceschen Dämon“ – ein Ausdruck, der gar nicht von Laplace selbst stammt. Laplace sprach im Vorwort zu seinem „Essai philosophique sur les probabilités“ (1814) von einer höheren Intelligenz, die in der Lage wäre, aus der Kenntnis aller Bewegungsgesetze der kleinsten Atome wie der größten Himmelskörper sowie deren Anfangsbedingungen auf den zukünftigen Systemzustand zu schließen, d.h. zu einer so gut wie alles erklärenden Weltformel zu gelangen, mit deren Hilfe die Zukunft berechnet werden kann.

Aufklärung und Gnostizismus

Die vorgeblich auf Schwarmintelligenz beruhende Online-Enzyklopädie Wikipedia stellt denn auch beim Stichwort „Aufklärung“ schon einleitend durchaus zutreffend fest, dass die Bewegung der europäischen Aufklärung etwas mit Gnostik zu tun hat: „Der Begriff Aufklärung ist eng verbunden mit der frühmodernen Verurteilung des Mittelalters als einer Epoche der Dunkelheit und des finsteren Aberglaubens, die im Vergleich zur Antike als rückständig galt. Die Neuzeit sollte der Dunkelheit des Mittelalters das Licht der Erkenntnis entgegensetzen. Die Lichtmetaphorik konnte von der Antike übernommen werden: Vom Licht der Erkenntnis wurde in der griechischen Philosophie (zuerst von Parmenides), in der spätantiken Gnostik sowie in der Bibel gesprochen. Der Ausdruck ist zugleich mit einer Bemühung um Klarheit der Begriffe (clare et distincte) als Maßstab der Wahrheit verbunden – etwa bei René DescartesGottfried Wilhelm Leibniz und Johann Heinrich Lambert. Der Gebrauch des englischen Verbs „to enlighten“ und des Partizips „enlightened“ war seit dem 17. Jahrhundert üblich. Sie bedeuten „Verständnis schaffen“ und „aufgeklärt“ im Sinne von „über eine Sache erhellend informiert“. Das Substantiv „Enlightenment“ wurde erst im 20. Jahrhundert als Epochenbegriff gängig.[1] Der deutsche Ausdruck Aufklärung wurde um 1770 üblich.“

So weit Wikipedia. Die meisten Historiker sehen einen direkten Zusammenhang zwischen dem gnostischen bzw. mechanistischen Weltbild und dem Terror der französischen Revolution von 1789 bis 1794. Es zeigte sich hier die Skrupellosigkeit von allen Zweifeln hinsichtlich einer ihnen angeblich leuchtenden Zukunft befreiter Menschenmassen. Die Rolle des allwissenden Dämons nahm zumindest in Frankreich und in weiteren Ländern, die sich an Frankreich orientierten, schon bald der moderne Nationalstaat ein (wobei für mich nicht die Nation, sondern der Staat das Problem ist).

Obwohl bereits Newton an der Lösung des Drei-Körper-Problems scheiterte, hielt sich bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts der Glaube, mit irgendwelchen Rechentricks werde das vielleicht eines Tages doch noch gelingen. Im Jahre 1888 zeigte der französische Mathematiker Henri Poincaré (1854 – 1912) schließlich, dass Differentialgleichungssysteme für die Bewegung von drei Himmelskörpern grundsätzlich nicht durch Integration analytisch lösbar sind. Heute umgeht man dieses Problem durch die hilfsweise Einführung von (Pseudo-)Zufallszahlen und Wahrscheinlichkeitsrechnungen nach der Monte-Carlo-Methode o.ä. Diese Hilfskonstruktion wird in dem der MIT-Studie „Die Grenzen des Wachstums“ (1972) zugrunde liegenden „Weltmodell“ angewandt. Dieses vom neo-malthusianistischen Club of Rome in Auftrag gegebene Modell bleibt damit wie spätere Computersimulationen der Ausbreitung von Coronaviren durch Neil Ferguson vom Londoner Imperial College ganz dem mechanistischen Weltbild verhaftet. Diese Simulationsmodelle prophezeiten Hunderttausende, wenn nicht Millionen von COVID-Todesopfern und dienten der Rechtfertigung der Aussetzung von Grundrechten durch den „Lockdown“.

Die Quantenphysik überwindet die mechanistische Illusion

Ob und inwieweit Albert Einsteins Relativitätstheorie (1905) dem mechanistischen Weltbild widerspricht, bleibt dahingestellt. Von Einstein selbst stammt bekanntlich der Ausspruch: „Gott würfelt nicht.“ Er hing als Pantheist grundsätzlich dem Determinismus an. Andererseits würde die Lichtgeschwindigkeit, die nach Einsteins Formeln nicht überschritten werden kann, die Existenz des Laplaceschen Dämonen verunmöglichen, da dieser nicht über diese Grenze hinausblicken könnte. Der spätere Nachweis der zeitunabhängigen Verschränkung von Elementarteilchen machte diesen Einwand allerdings hinfällig. Wirklich überwunden wurde der Determinismus der Aufklärung erst in den 1920er Jahren durch die so genannte Kopenhagener Deutung der Quantenphysik. Dort gilt der Zufall auf Quantenebene als objektive Tatsache. Für den Aufenthaltsort von Elementarteilchen wie auch von Himmelskörpern lassen sich danach nur Wahrscheinlichkeiten angeben. Es gibt allerdings auch deterministische Interpretationen der Quantenphysik.

Berechenbar wird die Zukunft auch in deterministischen Ansätzen wie dem des theoretischen Physikers David Bohm (1917-1992) nicht. Alle stofflich-energetischen Bewegungen und Umwandlungen erscheinen in David Bohms „Holomovement“ als Projektionen aus einem unsere irdische Raumzeit umgebenden zeitlosen Hyperraum. Damit lassen sich Phänomene wie der „Spuk“ der Nichtlokalität und der verzögerungsfreien Verschränkung räumlich weit voneinander entfernter Elementarteilchen erklären, denn im zeitlosen Hyperraum gehören diese zusammen. Ohne die Annahme eines jenseitigen Hyperraums lässt sich nicht erklären, warum räumlich weit voneinander entfernte Elementarteilchen schneller als die Lichtgeschwindigkeit aufeinander reagieren können. Der Franzose Alain Aspect (geb. 1947), der Amerikaner John Clauser (geb. 1942) und der Österreicher Anton Zeilinger (geb. 1945) erhielten für ihre Arbeiten über das „Wunder“ der Raum und Zeit durchbrechenden Verschränkung von Elementarteilchen im Jahre 2022 den Nobelpreis für Physik. Der Schweizer Physiker Nicolas Gisin (geb. 1952), der auf der Basis der Theorie von Alain Aspect das erste erfolgreiche Quanten-Teleportations-Experiment durchführte, ging leer aus.

Durch Verschränkung und Teleportation wird auch dem Laien klar, dass es die Quantenphysik letzten Endes mehr mit geistigen als mit materiell-mechanistischen Prozessen zu hat. So zumindest die m.E. überzeugende Argumentation des gottgläubigen deutschen Quantenphysikers Thomas Görnitz (geb. 1943) und des ebenfalls gläubigen Nobelpreisträgers Anton Zeilinger. So musste auch der agnostische amerikanische Star-Philosoph Thomas Nagel (geb. 1937) in seinem 2013 auch auf Deutsch erschienen Buch „Geist und Kosmos. Warum die materialistische Konzeption der Natur falsch ist“ eingestehen, dass die Evolution der Organismenarten und des Bewusstseins sich einer naturalistischen Erklärung entzieht. Das hat dem alten Mann einigen Ärger eingebracht.

Quantenphysik ist keine Esoterik

Heute werden Erkenntnisse der Quantenphysik in zauberhaften technischen Werkzeugen wie dem Smartphone praktisch von jedermann tagtäglich genutzt. Doch einen spürbaren und nachhaltigen Einfluss auf das in den Köpfen unserer Zeitgenossen vorherrschende Weltbild hatte das nicht. So gelingt es modernen Scharlatanen, den Menschen mithilfe mechanistischer Modelle des Ressourcenverbrauchs, der Erderwärmung oder der Virusausbreitung Angst einzujagen. Heute überwiegt die Tendenz, alle mit der Quantenphysik zusammenhängenden weltanschaulichen Fragen in der Schublade „Esoterik“ verschwinden zu lassen. Die Enzyklopädie „Wikipedia“ geht auf den Inhalt der Bücher des Ehepaars Görnitz gar nicht erst ein und weist nur darauf hin, es gebe keine überzeugenden Hinweise auf relevante Quanteneffekte bei der Funktion des Verstandes. Deren Ansatz, die Entstehung des Bewusstseins und des Verstandes zu erklären, werde in der neurologischen und psychologischen Forschung folglich nicht weiterverfolgt. Das stimmt wohl insofern, als entsprechende Anträge auf Forschungsgelder zurzeit kaum Erfolgsaussichten haben. Doch war gerade der Begründer (wider Willen) der Quantenphysik, der praktizierende Katholik Max Planck (1858-1947), fest davon überzeugt, dass Naturwissenschaft und christlicher Glaube einander bedingen und ergänzen. Max Planck erkannte, warum die moderne Naturwissenschaft nur im christlichen Abendland aufkommen konnte: Gott gibt sich in der Bibel als Vernunftwesen zu erkennen. Er hat „diese Welt vernünftig und durch die Vernunft erkennbar geschaffen.“

Mein Freund Wolfgang Leisenberg (geb. 1942) knüpft daran in seinem 2019 erschienen Buch „Die verbo(r)gene Wirklichkeit“ an. Leisenberg war Professor für Regelungstechnik und Systemdynamik an der Technischen Hochschule Mittelhessen und leitete gleichzeitig erfolgreich ein preisgekröntes Unternehmen für energiesparende thermische Verfahrenstechnik. Er beruft sich in seinem Buch vor allem auf die Quanten-Feldtheorie des verkannten deutschen Physik-Genies Burkhard Heim (1925 – 2001). Dieser liegt ein zwölfdimensionaler Hyperraum zugrunde. Dessen erste vier Koordinaten (R3 und T1) beschreiben die Raumzeit, in der wir uns bewegen. Zum Diesseits gehören auch noch zwei Strukturkoordinaten (S2). Die übrigen sechs Koordinaten gehören zum Jenseits (Hyperraum). Zwei davon (I2) stehen für Informationen beziehungsweise Projektionen, die aus dem Hyperraum in unsere Raumzeit hineinwirken. Die in der Raumzeit experimentell nachweisbaren Felder und Teilchen erhalten dadurch ihre Eigenschaften. Die letzten vier zeitlosen Dimensionen (G4) bleiben für uns Menschen vollkommen rätselhaft. Nicht nur Heim sieht eine Steuerung unserer materiellen Welt aus dieser Dimension durch willentliche Veränderung der Wahrscheinlichkeiten, die wir wegen ihrer Unwahrscheinlichkeit als „Wunder“ wahrnehmen.

Burkhard Heim zeigte, dass das Universum nicht, wie einst von Demokrit postuliert, von Materieteilchen seinen Ausgang genommen haben kann, sondern von einer hochsymmetrischen zeitlosen Quanten-Informationsstruktur. Das führt zwingend zur Frage, welche prima causa diese Struktur geschaffen hat. Heim bestätigte so, obwohl er als Agnostiker auftrat, die Schöpfungslehre des Johannes-Evangeliums: „Im Anfang war das Wort, / und das Wort war bei Gott, / und das Wort war Gott. Alles ist durch das Wort geworden / und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben / und das Leben war das Licht der Menschen.“

Nach der Theorie des französischen Physikers Émile Charon (1920-1998) können Elektronen als elementare Träger des Bewusstseins angesehen werden. So verfügt jedes Elektron durch ein „schwarzes Mikro-Loch“ über eine „innere Raumzeit“, die gleichzeitig als Schnittstelle zum Hyperraum fungiert. Sie ist mit Photonen gefüllt, deren Muster ein individuelles Gedächtnis bilden, denn die Zeit läuft im Inneren von schwarzen Löchern rückwärts und kann so „erinnert“ werden. Mit der in schwarzen Löchern rückwärts laufenden Zeit lässt sich wohl auch das Rätsel erklären, vor dem der bekannte amerikanische Hirnphysiologe Benjamin Libet (1916-2007) stand, als er experimentell herausfand, dass unser Zentralnervensystem auf Signale reagiert, bevor diese gesendet werden.

Darwin’sche Evolutionstheorie als Dogma

Als Gipfel der europäischen Aufklärung gilt heute beinahe unumstritten die Theorie der Evolution der Organismenarten durch Natürliche Zuchtwahl von Charles Darwin (1809 – 1882) und dessen Ideengeber Thomas Robert Malthus (1766 – 1834). Gerade Malthus gilt noch heute mit seinen düsteren Prophezeiungen von Überbevölkerung und Hungersnöten auf der Grundlage eingängiger mathematischer Formeln als Urbild eines Aufklärers. Erstmals dargelegt hat Malthus seine dystopische Bevölkerungstheorie im „Essay on The Principles of Population“ im Jahre 1798. Im Jahre 1820 kam er im umfassenderen Werk „Principles of Economics“ darauf zurück, änderte aber substanziell nichts an seinen Aussagen. In der Zwischenzeit war Malthus, finanziert von der kolonialistischen East India Company, zum weltweit ersten Professor für Politische Ökonomie ernannt worden. Malthus‘ in mathematische Formeln gefasste Theorie lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Die Menschen vermehren sich naturgesetzlich in geometrischer Progression (exponentiell), während ihre Subsistenzmittel nur in arithmetischer Progression (linear) anwachsen.

Hier finden wir die für einen Teil der Aufklärer typische Wissensanmaßung. Malthus gab sich gar nicht erst die Mühe, seine These statistisch zu belegen. Sie schien seinen Lesern in der britischen Upper Class auch so einleuchtend, weil sie den Armen mit ihrem ungebremsten Vermehrungsdrang die Schuld an ihrer Misere zuschob. Der eindeutige Klassen-Bias war ein gefundenes Fressen für die Gegen-Aufklärer Friedrich Engels (1820 – 1895) und Karl Marx (1818 – 1883), die vor allem bemängelten, dass Malthus die Rolle des technischen Fortschritts weit unterschätzte. Man hätte mit der Kritik aber noch erheblich tiefergehen und darauf hinweisen können, dass Malthus zumindest in der ersten Fassung seiner Bevölkerungstheorie die Menschen als geistlose Massen-Wesen auffasst, nicht als genetisch und geistig einmalige Individuen mit einem freien Willen. Das heißt er machte keinen Unterschied zwischen Menschen und Tieren.

Genau das erlaubte es Charles Darwin, an Malthus anzuknüpfen. Darwin konnte zwar noch nichts von Genen und Mutationen wissen. Aber er nahm die große zufällige Variabilität zwischen den Individuen der ihm bekannten Organismenarten wahr. Da brachte ihn die Lektüre der Malthus-Theorie auf die Idee, in den unterschiedlichen Überlebenschancen individueller Varianten im Kampf um Nahrung und Lebensraum (struggle for life) den Schlüssel für die Veränderung der Arten zu sehen. (Der Ausdruck „Survival oft he fittest“ stammt allerdings nicht von Darwin, sondern vom liberalistischen Sozialphilosophen Herbert Spencer.) Charles Darwin sah also eine Parallele zwischen der Arbeit von Hunderassen-Züchtern und der natürlichen Selektion. Er wusste wohl, dass es den Züchtern noch nie gelungen war, eine neue Art hervorzubringen. Bei den Naturbedingungen mochte er das jedoch nicht ausschließen, da diesen viel längere Zeiträume zur Verfügung standen.

Darwin nahm also an, das (mechanistische) Wechselspiel zwischen zufälliger Variation und strenger natürlicher Selektion könne die Evolution der Organismen-Vielfalt im kleinen wie im großen erklären. Es gibt aber keinen Beleg für die Entstehung einer Neuen Art durch natürliche Selektion. Tatsächlich trug der Darwin’sche Ansatz nichts zum Verständnis der Makro-Evolution, dem Aufkommen neuer Arten mit neuen Bauplänen und einer entsprechenden Betriebs-Software, bei. Aber auch für die (materialistische) Erklärung der Mikroevolution, die Anpassung von Organismen an veränderte Umweltbedingungen durch die Bildung von Rassen bzw. Unterarten, taugt der Darwin’sche Ansatz nach Ansicht des mir persönlich bekannten DDR-Bürgerrechtlers und unabhängigen Evolutionsforschers Michael Beleites nicht unbedingt. Alle von Neodarwinisten angeführte Paradebeispiele für Selektionsprozesse nach dem Darwin’schen Muster lassen sich nach Beleites‘ Buch „Umweltresonanz – Grundzüge einer organismischen Biologie“ (2014) auch anders erklären. Doch das scheint kaum jemanden zu interessieren. Wie kaum eine Theorie oder vielmehr unbeweisbare Hypothese zuvor wurde der Erklärungsansatz von Malthus und Darwin in Europa für bare Münze genommen. Wer sie offen in Frage stellt, beendet damit seine akademische Karriere.

Der deutsche „Meisterdenker“ Friedrich Nietzsche (1844 – 1900) gründete darauf seine Diagnose: „Gott ist tot“. Ohne Gott steht der Mensch, der ohne Bezug auf seinen Schöpfer nicht definierbar ist, dann vor der Alternative, sich mithilfe technischer Manipulationen zum „Übermenschen“ weiterzuentwickeln oder in tierisches Sklavendasein abzusinken. Konsequenterweise kommen wirkliche zur Transzendenz befähigte Menschen bei Yuval Noah Harari (geb. 1976), dem Guru des Davoser Weltwirtschaftsforums (WEF), gar nicht vor. Es gibt dort nur mehr oder weniger intelligente Tiere: oben die kleine Minderheit der Alpha-Tiere, die sich dank eines optimierten Genoms und Hirn-Implantaten auf dem Weg zum Übermenschen wähnen, und unten eine breite Masse Zukurzgekommener, denen er nahelegt, sich die Langeweile ihres sinnlosen Daseins mit Computerspielen und Drogen zu vertreiben. Das Christentum bot demgegenüber Platz sowohl für hoch intelligente als auch für schlichte Gemüter.

Moral ist nicht wissenschaftlich begründbar

Wie ihr Urahn Malthus pflegen elitäre Vereinigungen wie staatliche Forschungsorganisationen, das WEF oder der Club of Rome die Illusion, Moral sei unter Hinweis auf Computersimulationen eines fiktiven „Treibhauseffekts“ wissenschaftlich begründbar. Eine Modell-Rechnung der amerikanischen Winter-Temperatur von Clara Deser, Laurent Terray und Adam S. Phillips, veröffentlicht 2015 in der Fachzeitschrift „Journal of Climate“ der American Meteorological Society (DOI: 10.1175/JCLI-D-15-0304.1), versucht, die Wintertemperaturen der letzten 50 Jahre (1963 bis 2012) zu modellieren, um Anhaltspunkte für die weitere Entwicklung bis zum Ende des 21. Jahrhunderts zu gewinnen. Dabei zeigt es sich, wie Systeme von Differentialgleichungen auch bei nur minimalen Unterschieden in den Anfangstemperaturen bis zum Ende dieses Jahrhunderts völlig außer Kontrolle geraten und 5°Kelvin voneinander abweichen können.

Nach christlicher Auffassung ist die Ableitung moralischer Forderungen von wissenschaftlichen Formeln immer verdächtig. Es kann grundsätzlich keine ehrliche und „nachhaltige“ Moral ohne die Liebe zu Jesus Christus geben. Sir Alexander King, ein Mitbegründer des Club of Rome, hat die antichristliche Stoßrichtung des Neo-Malthusianismus 1991 im autobiografisch gefärbten Bericht „The First Global Revolution“ bemerkenswert offenherzig formuliert: „Auf der Suche nach einem neuen Feind, der uns vereinen könnte, kamen wir auf die Idee, dass Umweltverschmutzung, die drohende globale Erderwärmung, Wasserknappheit, Hungersnöte und Ähnliches in die Rechnung passen würden.(…) Alle diese Gefahren werden durch menschliches Handeln verursacht und können nur durch veränderte Einstellungen und Verhaltensweisen überwunden werden. Der wahre Feind ist also die Menschheit selbst.“

Im Lichte einer vom Christentum und von der Quantenphysik erhellten Theorie der menschlichen Entwicklung hätte diese geistige Sackgasse vielleicht vermieden werden können. Denn wenn es stimmt, dass lebende Organismen ständig mit nicht lokal gespeicherten Informationen kommunizieren, dann ist die DNA wahrscheinlich gar nicht der primäre Träger der Erbinformation, sondern lediglich Empfänger nichtlokaler Information aus dem Hyperraum. Die Quanten-Muster aller Organismen waren nach dieser Vorstellung schon im Hyperraum beziehungsweise im kosmischen Bewusstsein in nicht manifester Form vorgebildet. Nach der Bibel folgt die Entwicklung des Universums und der lebenden Organismen einer Information, dem Wort Gottes. Nach der darwinistischen bzw. neodarwinistischen Theorie soll jedoch im Laufe der Zeit Information durch das Wechselspiel von Zufall und Selektion neu entstehen. Es gäbe dann also keinen zeitlosen Logos, an dem sich die Entwicklung ausrichtet.

Das Bewusstsein kommt vor dem Sein

Nicht das Sein bestimmt das Bewusstsein, wie Marx, Engels und Lenin lehrten, sondern das Bewusstsein kommt vor dem Sein. Die Entstehung neuer Arten als Projektionen aus dem Hyperraum in die irdische Raumzeit beruhte demnach auf einer Quantenauslese (Makroevolution), an die sich die irdische Auslese (Mikroevolution) anschließt. Das könnte erklären, warum große, zu neuen Bauplänen und Verhaltensmustern führende Gen-Mutationen nicht ziellos erfolgen und daher niemals funktionsuntüchtige „Übergangsformen“ erzeugt haben. Fossilien der von den Darwinisten postulierten zahlreichen „unfertigen“ Arten wurden denn auch nie gefunden. Zufällige, ungerichtete Klein-Mutationen werden hingegen zum allergrößten Teil mithilfe der darwinschen Selektion eliminiert, sofern sie nicht zufällig zu einem Überlebens-Vorteil führen. Nur durch zielgerichtete Mutationen konnte im Kambrium vor etwa 530 Millionen Jahren in geologisch sehr kurzer Zeit eine der heutigen vergleichbare Artenvielfalt entstehen. Die Paläontologen sprechen von der Kambrischen Explosion. Davor gab es praktisch nur einzellige Organismen.

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, dem seine Endlichkeit bewusst wird. Die im Buch Genesis geschilderte Entstehung des Menschen kann so interpretiert werden, dass der Mensch als Gottes Ebenbild zunächst vollkommen war und sich frei im Hyperraum, das heißt in der Gegenwart Gottes bewegen konnte. Da er aber der Schlange, einem Geschöpf, mehr vertraute als seinem Schöpfer und selbst Gott sein wollte, landete er in der Endlichkeit der Raumzeit, behielt aber die Erinnerung an das verlorene Paradies. Der Mensch wird deshalb definiert als Brückenwesen zwischen Diesseits und Jenseits.

Nur Menschen sind transzendenzfähig

Der Mensch ist nicht lediglich ein besonders intelligentes Tier, wie Darwin annahm, sondern, wie die Strukturtheorie von Berthold Heim zeigt, als einzige Organismenart transzendenzfähig. Damit existiert zum ersten Mal ein wissenschaftlicher Ansatz, um die Sonderstellung des Menschen zu belegen. Diese Definition erlaubt es uns, zu entscheiden, ob wir dem ausgestorbenen Homo neanderthalensis die Eigenschaft des Menschseins zusprechen können oder nicht. Als eindeutiger Hinweis auf die Transzendenzfähigkeit der Neandertaler kann demnach die zum Teil aufwändige Bestattung ihrer Toten gelten. Ich würde Homo neanderthalensis aber trotzdem eher als Vormenschen bezeichnen, denn auch sein erfolgreicherer Konkurrent Homo sapiens sapiens ist nach dem Arzt und Philosophen Karl Jaspers (1883-1969) erst in der „Achsenzeit“ (800 – 200 v. Chr.), in der alle unsere aktuellen Gedankensysteme ihren Ursprung haben, zum heutigen Menschen geworden. Entscheidend war dabei die Verkündung der 10 Gebote durch Mose. Davor waren alle Menschen- bzw. Vormenschengemeinschaften, wie wir heute wissen, direkt oder indirekt dem Kannibalismus und der Sklaverei zugetan.

Fazit: Seit dem Durchbruch der Quantenphysik in den 1920er Jahren nähern wir uns wieder dem mittelalterlichen Weltbild, in dem die sichtbare Welt eingebettet war in eine überirdische Wirklichkeit, die der Wissenschaft verschlossen bleibt, aber den Gott Suchenden ein Stück weit offenbart werden kann. Es geht dabei weniger um die Wiederverzauberung der Welt, sondern um die Rücknahme ihrer Entzauberung durch die so genannte Aufklärung. So zeigt sich dem für die verborgene Wirklichkeit Aufgeschlossenen eine bemerkenswerte Komplementarität zwischen biblischer Offenbarung und naturwissenschaftlicher Forschung, was allerdings nicht als Gottesbeweis herhalten kann. Eines solchen bedürfen Menschen, die aufgrund individueller Begegnung mit der frohen Botschaft zum Glauben an den Mensch gewordenen, für uns am Kreuz gestorbenen und wiederauferstandenen Gottessohn gefunden haben, auch gar nicht.

 

Nordkoreas Kim John Un steigt in Wladiwostok aus seinem Luxus-Zug (Video)

Nordkoreas Kim John Un steigt in Wladiwostok aus seinem Luxus-Zug (Video)

Am frühen Dienstagmorgen rollte Kim Jong Uns Luxus-Panzerzug in den Bahnhof von  Wladiwostok, am russischen Pazifik, ein. Es wird vermutet, dass Putin bei dem Treffen sich um die nordkoreanischen Munitionsvorräte bemühen dürfte. Kim könnte somit die lähmenden UN-Sanktionen und die jahrelange diplomatische Isolation aufbrechen.

Nordkorea könnte über Dutzende Millionen Artilleriegranaten und Raketen älteren Typs verfügen, die auf sowjetischen Konstruktionen basieren und der russischen Armee in der Ukraine einen enormen Schub verleihen könnten, sagen Analysten.
Der russische Präsident Wladimir Putin empfing Kim Jong-un im Raumfahrtzentrum Wostotschny zu Gesprächen. Seit 2019 haben sich Putin und Kim Jong-un  nicht mehr persönlich getroffen.

??BREAKING: Kim Jong Un just arrived in Russia on an armored train to meet President Putin and negotiate arms dealing between Russia and North Korea. pic.twitter.com/53VsFmnedk

— Dom Lucre | Breaker of Narratives (@dom_lucre) September 12, 2023

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KATAKLYPSE NOW: 100 Jahre Untergang des Abendlandes (Spengler) Dekonstruktion der Political Correctness.

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Wer wird Zelensky ins Jenseits schicken – seine Generäle oder die Amerikaner?

Die USA haben vorausgesagt, dass der ukrainische Präsident gestürzt oder getötet wird.

In den Reihen des ukrainischen Militärs reift eine Verschwörung zum Sturz des Präsidenten des Landes Wolodymyr Zelensky. Dies erklärte ein ehemaliger Berater des Pentagon-Chefs, Oberst Douglas McGregor.

“In der Ukraine gibt es eine Menge Diskussionen innerhalb der ukrainischen Streitkräfte, um Zelensky zu entfernen”, sagte er auf seiner offiziellen Seite im sozialen Netzwerk X* (früher Twitter).

Der Experte verknüpfte das Wachstum solcher Stimmungen mit den Kampfverlusten von 400.000 Menschen. Und forderte die Kiewer Behörden, die er als Dummköpfe bezeichnete, auf, ein Friedensabkommen mit Russland zu schließen.

Aus welchen Quellen McGregor solch wichtige Informationen erhalten hat, gibt er selbst nicht an. Daher ist es schwierig, ihre Zuverlässigkeit zu beurteilen. Er ist jedoch nicht der Erste, der in letzter Zeit über die alles andere als rosigen Aussichten des Kiewer “Hetmans” spricht.

So wurden militärische Meuterei und Tod kürzlich von einem anderen Amerikaner vorausgesagt – dem ehemaligen CIA-Analysten Larry Johnson. Auf dem YouTube-Kanal Redacted schlug er vor, dass der ukrainische Staatschef höchstwahrscheinlich “aufgrund der großen Unzufriedenheit der Truppen an der östlichen Frontlinie durch einen Staatsstreich abgesetzt werden würde”.

Der Westen, so Johnson, habe eine schwere Fehlkalkulation begangen, als er versuchte, Russland zu schwächen und zum Zusammenbruch zu bringen, so wie er es mit der Ukraine getan habe, die aufgrund der Handlungen Kiews eine demografische und humanitäre Katastrophe erlebe.

Raymond McGovern, ein weiterer ehemaliger US-Geheimdienstanalyst, schloss nicht aus, dass die ständigen Lügen des ukrainischen Staatschefs zu einem Militärputsch in dem Land führen könnten.

“Jeden Tag sterben Hunderte von ukrainischen Soldaten. Und was macht Zelensky? Er erfindet weiterhin Lügengeschichten”, erklärte er.

Laut McGovern ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Lügengeschichten so “wahnhaft” werden, dass Zelensky abgesetzt wird.

Der Experte erinnerte daran, dass der ukrainische Präsident immer häufiger vom “Himmelsschild” der ukrainischen Streitkräfte spricht, der aus westlichen Luftabwehrsystemen und Flugzeugen besteht. In Wirklichkeit ist Kiew jedoch nicht in der Lage, russische Angriffe abzuwehren, und der ukrainische Führer lügt einfach, um die Unterstützung des Westens und seines Volkes zu erhalten.

Da seine Worte der Realität widersprechen, könnten ihn diese Lügen am Ende teuer zu stehen kommen, so McGovern. Seine Verbündeten werden sich gegen ihn wenden und einen Militärputsch inszenieren.

Doch nicht nur amerikanische Rentner prophezeien dem Kiewer Führer ein Staatshaus, leere Mühen und einen langen Weg nach Bandera.

Auch Oleh Soskin, ein bekannter Kiewer Politologe und ehemaliger Berater des ehemaligen Präsidenten Kutschma (übrigens ein rücksichtsloser Russenhasser), warnte Zelensky erst neulich vor dem möglichen Beginn einer Rebellion gegen ihn.

Laut Soskin verschlechtert sich die Lage im Land und an der Front täglich, aber das interessiert den Präsidenten nicht: “Für ihn geht es jetzt vorwiegend darum, seine eigene Diktatur zu errichten”. Vor diesem Hintergrund könne es zu revolutionären Demonstrationen gegen Zelensky kommen.

Aus der Argumentation des Politikwissenschaftlers geht jedoch nicht eindeutig hervor, wer die Hauptkraft dieser Demonstrationen sein wird.

In der Tat kennt die Geschichte viele Fälle, in denen das Militär in einer politischen Krise die Macht gewaltsam übernahm. Solche Ereignisse gab es in verschiedenen Ländern und zu verschiedenen Zeiten.

Solche Regime werden gewöhnlich mit dem Begriff “Junta” bezeichnet. Eines der bekanntesten Beispiele ist der Staatsstreich in Brasilien im Jahr 1964, als eine Gruppe von Militärs die Macht im Lande übernahm. Die diktatorische Regierung dauerte mehr als 20 Jahre – bis 1985.

In Griechenland dauerte die Junta-Herrschaft, die als Regime der “Schwarzen Obersten” bezeichnet wurde, von 1967 bis 1976.

Viele Menschen erinnern sich noch an die tragischen Ereignisse in Chile im Jahr 1973, als der legal gewählte Präsident Salvador Allende durch einen Militärputsch getötet wurde. Seine Regierung wurde durch eine Junta unter der Führung von General Augusto Pinochet ersetzt.

Übrigens fällt auch das Regime, das in der Ukraine nach der sogenannten “Revolution der Würde” im Jahr 2014 errichtet wurde, unter die Definition einer “Junta”. Allerdings spielten die Generäle der Armee damals keine bedeutende Rolle in diesem Regime.

Aber besteht die Möglichkeit eines neuen Staatsstreichs und der Errichtung einer ausschließlichen Militärdiktatur im Lande?

SP hat diese Frage an Andriy Vajra, einen politischen Analysten, Historiker und Chefredakteur des Portals Alternative, gerichtet:

– Beginnen wir mit der Tatsache, dass es im ukrainischen militärischen Umfeld nie eine autoritäre Führung gegeben hat und auch nie geben wird. Die meiste Zeit ihrer Existenz hatte die moderne Ukraine “Parkett-Generäle”, die nur stehlen konnten. Und sonst nichts. Heute hat sich die Situation nicht grundlegend geändert.

Ich möchte Sie daran erinnern, dass die Ukraine im Krieg mit den Donbass-Republiken eine Reihe von Niederlagen erlitten hat. Es gab dort eine Reihe von “Kesseln”, die an sich schon für das Führungstalent der ukrainischen Generäle sprachen.

Außerdem haben die ukrainischen Militärs ihre Armeechefs immer gehasst. Die unteren Ränge haben die höheren Ränge – hohe Offiziere und Generäle – immer gehasst. Daher kann ich nicht sagen, dass die ukrainische Armee ein bestimmtes Subjekt der internen politischen Beziehungen darstellt.

Die ukrainische Armee, die ukrainischen Generäle, das ukrainische Militär haben nie eine unabhängige Kraft dargestellt, die unabhängig denkt und handelt. Die über nationale Interessen nachdenkt. Über das Land. Über das Volk.

Die ukrainischen Generäle kümmern sich nicht so sehr um die ukrainischen Soldaten, die sinnlos in den Fleischwölfen sterben, wie die ukrainischen Politiker. In dieser Hinsicht unterscheiden sich ukrainische Generäle, ukrainische Militärchefs nicht von ukrainischen Beamten, Politikern und Abgeordneten. Und auch vom ukrainischen Präsidenten. Was ihre Haltung gegenüber den einfachen Bürgern der Ukraine angeht, sind sie absolut gleich.

Daher ist die Behauptung, dass das Motiv für den Militärputsch unmenschliches Leid des ukrainischen Militärs an der Front sein könnte, völliger Unsinn.

“SP”: Diejenigen, die in den Worten Lermontovs “Vater” für die Soldaten wären, gibt es also einfach nicht?

– Einerseits.

Andererseits benötigt man, um einen Militärputsch durchzuführen, Köpfchen und Willen. Die hochrangigen ukrainischen Militärchefs hatten das nie.

Seit der Zeit von Kutschma gibt es eine umgekehrte natürliche Auslese. Sie haben dumme Diebe in hohe Ämter berufen, die in Wirklichkeit nur daran denken, wo sie etwas stehlen und sich eine Datscha bauen können.

Ich will damit sagen, dass diese Leute im Prinzip zu solchen Aktionen nicht fähig sind.

“SP”: Warum loben dann alle Zaluzhny so sehr?

– Hat Zaluzhny irgendwelche großen Leistungen vorzuweisen? Worauf gründet sich seine Autorität? Auf der Tatsache, dass sie bereits eine halbe Million ukrainischer Soldaten unter der Erde begraben haben?

Die Tatsache, dass er dort als großer militärischer Führer gilt, ist eine reine Propagandaerfindung. Reines politisches Marketing der ukrainischen Sorte.

Aber die Hauptsache ist, dass in der Ukraine nichts ohne die Amerikaner geschieht. Keine Entscheidung wird ohne sie getroffen.

Und wenn die Amerikaner plötzlich Zelensky absetzen wollen (nun, aus einem Grund passte er ihnen nicht mehr), können sie nur in diesem Fall einen Oberst oder General aus einem Loch herausziehen. Und eine Art Militärputsch simulieren, eine Art Junta, die die Macht ergreift und Zelensky liquidiert. Aber das wird alles nur ein Theater sein. Und dieses Theater wird von Washington aus gesteuert. Es gibt dort keine anderen Möglichkeiten.

Die Klimaschutzagenda ist der Schlüssel zur Umsetzung des “Great Reset”.

Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist das globalistische Vehikel, das die Politik der eingeschränkten Mobilität, der Energiekontrolle, der Ernährungsbeschränkungen und der Eingriffe in die freie Gesellschaft vorantreibt.

Klaus Schwab und König Karl III. nutzten die Angst vor der “COVID-Pandemie”, um ihre lange geplante Agenda umzusetzen. Und das Vehikel, mit dem sie ihr “build back better”, eine neue soziale und wirtschaftliche Ordnung, erreichen wollen, ist der “Klimawandel”.

Wie die Klimapolitik die Agenda des Great Reset vorantreibt

Von Tim Hinchliffe

Als der Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF), Klaus Schwab, und der britische König Charles drei Monate nach der COVID-19-Pandemie erklärten, es sei Zeit für einen großen Reset, hatte dies wenig mit der Bekämpfung eines Coronavirus zu tun.

Stattdessen nannten sie die Pandemie ein “kurzes Fenster” und eine “schrumpfende, goldene Gelegenheit”, um den Moment zu nutzen, in dem die Menschen am meisten verängstigt und verwundbar waren, um ihnen ihr lang geplantes Programm eines goldenen Zeitalters aufzudrängen, das auf der Zerstörung des Alten basierte – um etwas Besseres aufzubauen, wie sie sagten.

Und während das Coronavirus der Katalysator war, um die große Reset-Agenda in Gang zu setzen, war der Klimawandel das Vehikel, mit dem sie ihre soziale und wirtschaftliche Ordnung aus dem Chaos heraus zu erreichen suchten.

Einige Führer und Entscheidungsträger, die bereits an vorderster Front gegen den Klimawandel kämpften, sollten vielleicht den Schock der Pandemie nutzen, um dauerhafte und weitreichende Umweltveränderungen durchzusetzen. Sie werden von der Pandemie profitieren, indem sie die Krise nicht ungenutzt verstreichen lassen”- COVID-19: Der große Reset, Klaus Schwab & Thierry Malleret, 2020

Wie bei COVID und dem Krieg gegen den Terror bleibt der Feind schwer fassbar, erfordert hohe Steuergelder und führt zu einer totalen Überwachung und Kontrolle der Gesellschaft mit einer allmählichen Erosion der individuellen Freiheit.

Die sich überschneidenden Maßnahmen gegen den Klimawandel wie eingeschränkte Mobilität, Energiekontrolle, Ernährungsbeschränkungen und personalisierte Abschottung treiben den großen Reset der Gesellschaft und der Weltwirtschaft voran.

Alle Wege führen zu einem sozialen Kreditsystem, das von digitalen IDs und digitalen Zentralbankwährungen (“CBDCs”) angetrieben wird.

Der Klimawandel ist das Schreckgespenst schlechthin. Im Folgenden werden die Auswirkungen einiger klimapolitischer Maßnahmen in futuristischen Szenarien dargestellt.

Eingeschränkte Mobilität: Reduktion des privaten Autobesitzes und des Flugverkehrs bei gleichzeitiger Einführung von Batteriepässen für Elektrofahrzeuge und Umweltzonen, um die Menschen an ihren Plätzen zu halten.

Fossile Brennstoffe sollen reduziert oder ganz abgeschafft werden, so das WEF.

Ungewählte Globalisten stellen sich auch eine Zukunft vor, in der der private Autobesitz entweder ganz abgeschafft oder auf einen Bruchteil der heutigen Kapazität reduziert wird.

Der Wunsch, ausschließlich auf Elektrofahrzeuge umzusteigen, deren Ladestationen zumeist mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, wird zu einer eingeschränkten Mobilität führen, da sich viele Menschen diese Fahrzeuge nicht leisten können, ebenso wie andere Variablen, die die Leistung beeinflussen, wie z.B. Temperaturunterschiede.

Abgesehen von der massiven und unethischen Ausbeutung natürlicher Ressourcen, die für die Herstellung von Batterien für Elektrofahrzeuge erforderlich sind, werden die Batterien selbst mit “Batteriepässen” ausgestattet.

Diese Batteriepässe dienen als eine Art digitaler Ausweis, mit dem verfolgt werden kann, wo das Fahrzeug war – wo Sie und ich waren – und wie sich die Batterie verhalten hat.

Mit der zunehmenden Selbststeuerung von Elektrofahrzeugen könnte sich das Fahrzeug bei Verstößen, z.B. bei unerlaubtem Fahren, entweder selbst abschalten oder zur nächsten Fangstelle fahren.

Bis dahin werden allmählich Ultra Low Emission Zones (ULEZ) mit Überwachungskameras eingerichtet, denn die unsichtbaren Mauern eines digitalen Gefängnisses sollen für die kommenden 15-Minuten-Städte errichtet werden.

Wenn wir in der Zeit nach der Pandemie beschließen, unser Leben so weiterzuführen wie bisher (mit den gleichen Autos zu fahren, zu den gleichen Zielen zu fliegen, die gleichen Lebensmittel zu essen, unsere Häuser auf die gleiche Weise zu heizen usw.), war die COVID-19-Krise klimapolitisch umsonst – COVID-19: Der große Reset, Klaus Schwab & Thierry Malleret, 2020

Auch der Flugverkehr wird stark eingeschränkt werden, und Ihre digitale Identität wird eine Schlüsselkomponente für die Durchsetzung und Einhaltung der Vorschriften sein.

Selbst wenn Flugreisen nicht ganz verboten werden, wird die Kohlenstoffsteuer so hoch sein, dass nur die Ultrareichen und Einflussreichen fliegen können.

Es werden zwar Anstrengungen unternommen, um “nachhaltigen Flugtreibstoff” zu produzieren, aber die Verpflichtungen zur Reduzierung der Emissionen, die den Flugverkehr einschränken würden, werden bereits eingegangen, bevor die Infrastruktur überhaupt aufgebaut ist.

Aber keine Sorge!

In den Augen der nicht gewählten Globalisten wird unsere Reiselust durch das Aufkommen des Metaversums und der 15-Minuten-Städte gestillt werden.

Personalisierte Abschottung: freiwillig oder erzwungen durch digitale ID, CBDC, 15-Minuten-Städte und das Metaversum

15-Minuten-Städte, das Metaversum, Smarthomes, die digitale ID und CBDC konvergieren zu einer Form der personalisierten Abschottung, in der wir entweder keine Lust mehr haben zu reisen, oder durch digitale Mittel gezwungen oder erzwungen werden.

Die Idee ist, uns in unseren winzigen Wohnungen in massiven Wolkenkratzern gefügig zu halten, während wir zum Arbeiten und Spielen in das Metaversum eintauchen und nur anhalten, um ins Fitnessstudio zu gehen oder vielleicht unsere Türe öffnen, um die von Drohnen gelieferten Waren abzuholen, die wir nie wirklich besitzen, sondern nur mieten.

Weniger Pendeln, mehr Telearbeit, Radfahren und zu Fuß gehen statt Autofahren, um die Luft in unseren Städten so sauber zu halten, wie sie war, als der Berufsverkehr ruhte, Urlaub in der Nähe des Wohnortes: All dies könnte, wenn es in großem Maßstab geschieht, zu einer nachhaltigen Verringerung der Kohlenstoffemissionen führen – COVID-19: The Great Reset, Klaus Schwab & Thierry Malleret, 2020.

In diesen 15-Minuten-Städten wird es keine Geldautomaten mehr geben. Bezahlt wird mit der Hand oder per Iris-Scan, und alle Transaktionen laufen über das CBDC, das ohne digitale ID nicht funktioniert.

Unabhängig davon, ob Sie angestellt sind oder durch künstliche Intelligenz (“KI”) zur “nutzlosen Klasse” gehören, wird Ihr Gehaltsscheck oder das universelle Grundeinkommen (“UBI”) in Form eines programmierbaren CBDC ankommen, das an Ihre digitale Brieftasche gesendet wird, und es wird Beschränkungen geben, wo Sie es ausgeben können, wofür Sie es und wann Sie es ausgeben können, einschließlich im Metaverse, wo Ihre digitale ID der Treiber für ein reputationsbasiertes soziales Kreditsystem sein wird.

Das Metaverse ist jedoch nicht nur ein Raum der virtuellen Realität, in dem man bequem vom Sofa aus Geschäfte tätigen, Spaß haben und imaginäre Reisen unternehmen kann.

Es gibt auch einen Augmented-Reality-Aspekt in diesem “Ökosystem”, in dem Augmented-Reality-Brillen (AR-Brillen) mit Kameras und Mikrofonen ausgestattet sind, die ständig eingeschaltet sind und alles aufzeichnen, was Sie sehen und hören, einschließlich der Dinge in Ihrem Zuhause.

Für den Zugang zum Metaverse ist eine digitale ID erforderlich, und es werden alle Daten gespeichert, die von der AR-Brille und den intelligenten Geräten in Ihrem Haus und an Ihrer Person gesammelt werden, einschließlich Fitbits, Thermostaten, Kühlschränken, Spiegeln und so ziemlich allen anderen Geräten des Internet der Dinge (IoT) in Ihrem intelligenten Haus, die alle aus der Ferne abgerufen und gesteuert werden können.

Die Fülle an Fake News und ihre Fähigkeit, Polarisierung zu verstärken und zu manipulieren, behindern unsere Fähigkeit, die großen kollektiven Handlungsprobleme, mit denen die Menschheit konfrontiert ist, erfolgreich zu bewältigen – The Great Narrative, Klaus Schwab & Thierry Malleret, 2022.

Und in einer Zukunft, in der öffentliche und/oder private Institutionen hart durchgreifen, wird alles, was man sagt, aufgezeichnet und kann gegen einen verwendet werden, wobei das Sozialkreditsystem der Kommunistischen Partei Chinas (“KPCh”) als Vorbild dient.

Diese Maßnahmen werden in Form von eingeschränkter Kaufkraft, eingeschränkter Mobilität und eingeschränktem Luxus in Ihre digitale ID und CBDC einprogrammiert, um sicherzustellen, dass Sie in Ihrem persönlichen, unsichtbaren Gefängnis bleiben.

Aber wenn Ihre Gedanken und Worte Sie nicht in Schwierigkeiten bringen, werden es Ihre Konsumgewohnheiten tun – alles im Namen der Rettung des Planeten vor Ihrem Beitrag zum Klimawandel.

Diätetische Einschränkungen: Reduzieren Sie Ihren Fleisch- und Milchkonsum, fördern Sie den Verzehr von im Labor gezüchteten Proteinen und Insekten und …

Um den Planeten vor blähenden Kühen und Landwirten zu retten, versuchen die Klimawandel-Alarmisten, Netto-Null-Emissionen zu erreichen, indem sie unsere Ernährung einschränken.

Der Verzehr von Fleisch und Milchprodukten soll eingeschränkt und schrittweise abgeschafft werden, z. B. durch die Schlachtung von Hunderttausenden von Kühen, um Platz für alternative Proteine auf Pflanzen- und Insektenbasis und künstliches Fleisch zu schaffen.

Der Unterschied zwischen ‘guten Regierungen’ und ‘schlechten Regierungen’ wird daran gemessen, wie schnell sie den Übergang zum Netto-Null-Verbrauch schaffen und gleichzeitig eine Wohlfahrtspolitik betreiben, die die Gesellschaften gerechter und wohlhabender macht – The Great Narrative, Klaus Schwab & Thierry Malleret, 2022.

Während es bei Fleisch schwierig ist, die gesamte Lieferkette zurückzuverfolgen, können alternative Proteine, die in Fabriken, auf Bauernhöfen und in Labors hergestellt werden, mit Sensoren ausgestattet werden, die mit dem IoT verbunden sind, um eine ultimative Rückverfolgbarkeit durch zentralisierte Kontroll- und Überwachungssysteme zu ermöglichen.

Echtes Fleisch wird zwar noch in begrenzten Mengen erhältlich sein, aber es wird als Luxus betrachtet werden, und der Kauf von Fleisch durch den Einzelnen wird durch individuelle CO2-Tracker, die in den digitalen Ausweis einprogrammiert werden, überwacht und kontrolliert werden.

Ihr CBDC wird so programmiert sein, dass Sie entweder den erlaubten Fleischkonsum nicht überschreiten oder dass automatisch eine saftige Kohlenstoffsteuer erhoben wird.

Im Labor gezüchtete Proteine werden Landwirte ersetzen, deren Landnutzung aufgrund der Kohlenstoffemissionen als nicht nachhaltig gilt.

Die Bauern müssen entweder ihr Land zwangsweise räumen, eine erpresserische Kohlenstoffsteuer zahlen oder ihr Land für ein paar Cent pro Dollar verkaufen.

Ordo ab chao clima

Die oben beschriebenen Szenarien, ob sie ganz oder teilweise eintreten, können je nach Person als utopisch oder dystopisch angesehen werden.

Einige Leute hätten kein Problem damit, in ihren Kapseln zu bleiben und Käfer zu essen, während sie virtuell durch imaginäre Länder im Metaversum reisen, während sie sich zurücklehnen und ihre UBI bei CBDC abholen.

Andere würden nicht so sanft in die dunkle Nacht gehen.

Aber während der Klimawandel das Schreckgespenst für die Umsetzung von Maßnahmen ist, die zu Massenüberwachung und totaler Kontrolle der Gesellschaft führen, wird diese spezielle “Krise” manchmal vorübergehend durch andere vermeintliche Krisen ersetzt, wenn sie auftreten.

Ob es sich um die COVID-19-Pandemie, geopolitische Konflikte, den Krieg gegen den Terror, die Einmischung der Geheimdienste in außen- und innenpolitische Angelegenheiten, Hungersnöte oder eine mögliche Cyber-Pandemie handelt, die Lösungsvorschläge ähneln denen für den Klimawandel.

Letztlich fordern sie alle die Verschmelzung von Unternehmen und Staat – Public Private Partnerships -, um die Macht mit Hilfe von Nichtregierungsorganisationen (“NGOs”) und nicht gewählten Globalisten mit ihren digitalen Armeen und Propagandisten in den Medien zu zentralisieren.

Keines dieser dystopischen Szenarien muss eintreten.

Malo periculosam libertatem quam quietam servitutv – Ich ziehe Freiheit mit Gefahr dem Frieden mit Sklaverei vor.

Hinweis an Zensoren, “Faktenchecker” und Werbeplattformen: Dieser Meinungsbeitrag hat nichts mit einem “wissenschaftlichen Konsens” zum Klima zu tun, sondern ist ein Ausblick auf mögliche Ergebnisse von Maßnahmen und Lösungen, die bereits öffentlich vorgeschlagen wurden.

*

Über den Autor

Tim Hinchliffe ist Redakteur von The Sociable, einem Blog für Technologie-Nachrichten, der sich mit der Frage beschäftigt, wie Technologie die Gesellschaft verändert. Hinchcliffe ist auch Autor von Artikeln, die sich mit Technologie und Gesellschaft befassen, mit Perspektiven auf öffentliche und private Politiken, die von Regierungen, nicht gewählten Globalisten, Think Tanks, großen Technologieunternehmen, Verteidigungsministerien und Geheimdiensten vorgeschlagen werden. Zuvor war Tim Hinchacliffe als Reporter für den Ghanaian Chronicle in Westafrika und als Redakteur bei Colombia Reports in Südamerika tätig.

Warum kauft Bill Gates Aktien von grossen Brauereien wie Anheuser-Busch?

Bud Light, einst Amerikas meistverkauftes Bier, ist nach dem Börsengang des Unternehmens abgestürzt. Warum also kauft der Milliardär Bill Gates 1,7 Millionen Aktien des Mutterkonzerns Anheuser-Busch im Wert von rund 95 Millionen Dollar? Über den Bill & Melinda Gates Foundation Trust erwirbt der vermeintliche Philanthrop zahlreiche Aktien von alkoholischen Getränken. Er kaufte auch einen Anteil von 3,76% an der Heineken Holding NV, das sind 10,8 Millionen Aktien im Wert von 939,87 Millionen Dollar.

Was galt während der Pandemie als lebenswichtig? Alkohol. Schnapsläden durften während der gesamten Pandemie geöffnet bleiben, um die Massen zu beruhigen. Die National Institutes of Health (NIH) berichteten, dass ein Viertel der Menschen in den dunklen Tagen der Pandemie mehr trank als sonst, und der Alkoholverkauf stieg um 3 %. Aus zahllosen anderen Studien wissen wir, dass psychische Probleme in dieser Zeit sprunghaft anstiegen, und die NIH stellten fest, dass viele Menschen als Bewältigungsmechanismus begannen, mehr zu trinken. Das Gleiche geschah in New Orleans nach dem Hurrikan Katrina 2005, als der Alkoholverkauf durch die Decke ging, und Jahre zuvor profitierte die Alkoholindustrie von den Terroranschlägen des 11. September.

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich trinke gerne mal ein Glas Scotch. Aber man muss sich fragen, warum alle Gesundheitsorganisationen und Regierungen Alkohol, ein bekanntes Karzinogen, während der Pandemie für unverzichtbar hielten. Die CIA untersuchte einst im Rahmen der MKUltra-Studien, wie man “die berauschende Wirkung des Alkohols verstärken kann”. Natürlich mischten die geistesgestörten Forscher dem Alkohol auch andere Drogen bei, aber sie fanden heraus, dass Alkohol “die Fähigkeit des Individuums verbessern kann, Entbehrungen, Folter und Zwang zu widerstehen”.

Panik verkaufte Alkohol. Die Menschen gingen weniger auf die Straße, wenn sie zu Hause waren und ihre Existenz betäubten. Im Falle einer erneuten Abschottung aufgrund des Klimas oder eines Virus würde Alkohol immer noch als lebenswichtige Dienstleistung angesehen werden, zu der jeder Zugang haben muss. Bill Gates schickt sich an, auf jede erdenkliche Weise von unserem Leid zu profitieren.

“Soros zieht sich zurück: Das Ende des Imperiums oder nur ein taktischer Rückzug im Schatten des kontinentalen Umbruchs?”

Selbst im Rückzug löst das Soros-Imperium allein bei der Erwähnung seines Namens eine fieberhafte Hysterie aus. Als George Soros (93) im letzten Dezember schließlich die Kontrolle über die Open Society Foundations (OSF) an seinen Sohn Alexander (37) übergab, fragten sich viele Anhänger seiner liberal-progressiven Ideale, ob dies das Ende einer Ära bedeuten könnte. Heute, weniger als zwölf Monate später, sehen es viele so, als würden ihre schlimmsten Befürchtungen wahr: Unter dem Vorwand einer “radikalen Änderung der strategischen Richtung” zieht sich die NGO Foundation for an Open Society, die heutzutage hyperaktiv und in Rumänien sehr einflussreich ist, faktisch aus Europa zurück.

Wie erwartet löste diese Nachricht eine Welle der Panik im Herzen des progressiven Establishments in Europa aus. Über Jahre hinweg hat die Open Society Foundation Milliarden an zahlreiche europäische NGOs, Thinktanks und Medienorganisationen gespendet, die die Agenda des Soros-Imperiums unterstützen.

In Reaktion auf Stimmen, die den OSF-Rückzug aus der EU kritisierten, machte Alexander Soros deutlich, dass sich die Hauptstiftung stärker auf die Balkanstaaten und besonders auf die Ukraine konzentrieren wird, um diese “jungfräulichen Nationen” (die bisher nicht vom „Virus“ des neomarxistischen Progressivismus erfasst sind) zu ermutigen, der EU beizutreten und dabei den russischen Einflüssen entgegenzuwirken. “Die Europäische Union bleibt ein globaler Leuchtturm der Werte, die unsere Arbeit inspirieren”, betonte Soros Jr.

Wurde das Soros-Imperium also wirklich aus Europa verdrängt? Es gibt zwei Ansichten dazu. Einige könnten argumentieren, dass George Soros’ Mission, einen liberal-progressiven Konsens in der EU zu sichern, weitgehend erfüllt ist. Andere könnten sehen, dass der Rückzug der Foundation for an Open Society ein Eingeständnis einer Niederlage gegenüber einer wachsenden nationalistisch-traditionalistischen Strömung ist.

Was als nächstes kommt, hat viel mit den USA zu tun. George Soros hat bereits angekündigt, dass er sich stärker auf die USA konzentrieren wird, um Donald Trumps mögliche Rückkehr ins Weiße Haus zu verhindern.

Sir Roger Scruton erklärte 2019: “Jeder, der nicht glaubt, dass es in Europa ein Soros-Imperium gibt, ignoriert die Fakten.” Tatsächlich hat sich das Soros-Imperium über Jahre hinweg weit ausgedehnt. OSF ist derzeit in über 120 Ländern aktiv. Ein bekannter irischer Journalist, Ben Scallan, hat sich intensiv mit der Arbeit der Stiftung beschäftigt und argumentiert, dass sie in einigen Fällen versucht, die öffentliche Meinung in eine bestimmte Richtung zu lenken.

In diesem Kontext kann die Ablehnung des „Sorosismus“ in Europa als demokratische Reaktion gesehen werden, in der sich Teile der Gesellschaft von den globalen Eliten übergangen fühlen.

Zelensky verliert die Unterstützung der Welt, mobilisiert alle Ukrainer für den Krieg und warnt vor einem langen Konflikt.

Der Spätsommer ist für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskij und sein nazifreundliches Regime ein Schock der Realität.

Nach monatelangem Jubel über die Gegenoffensive werden nun die gigantischen Verluste an Menschenleben – schätzungsweise 77.000 in nur drei Monaten – deutlich.

Kiew muss sich mit dem weitgehenden Verlust des Enthusiasmus seiner Verbündeten und der neu entdeckten Gleichgültigkeit der immer zahlreicheren neutralen Länder auseinandersetzen – symbolisiert durch die fehlende Einladung der Ukraine zur Teilnahme am G20-Gipfel in Neu Delhi und die ausgewogene Formulierung der Erklärung der Staats- und Regierungschefs, die Russland nicht in dem Maße kritisierte, wie sie es sich gewünscht hätten.

Jetzt bleibt nur noch die MASSENMOBILISIERUNG der im Land verbliebenen Bevölkerung, denn Hunderttausende Männer im wehrfähigen Alter sind aus dem Konfliktgebiet geflohen.

Deshalb mobilisiert Kiew die Alten und Gebrechlichen, die Verkrüppelten und jetzt auch die Frauen. Ja, Sie haben es richtig gelesen. Alle „Medizinfrauen“ können zum Militärdienst eingezogen werden.

Mit all dem versucht Zelensky, 18 Monate nach Beginn des Konflikts, die Energie der Bevölkerung auf die Kriegsanstrengungen zu lenken, indem er eine immer schärfere PR-Offensive im Lande führt und damit zeigt, dass man sich auf einen langen Feldzug vorbereitet.

Zelensky verspricht auch einen verstärkten Kampf gegen die Korruption, der Teil der Bemühungen der Ukraine ist, der Europäischen Union beizutreten. Diese Kampagne führte zur Entlassung des ukrainischen Verteidigungsministers und zur Verhaftung eines Oligarchen, der einst Zelenskys Mentor war, wegen Betrugsvorwürfen.

Reuters berichtete:

Obwohl heute der 565. Tag dieses Krieges ist, muss sich jeder Einzelne auf die Verteidigung des Staates konzentrieren, wie in den ersten Tagen’, sagte Zelensky in seiner nächtlichen Videobotschaft.

Russland hofft nicht auf den Sieg. Der Feind hofft nur, dass wir nicht standhalten. Die Ukraine muss stark bleiben. Alles, was uns stärkt, ist eine Priorität, die einzige Priorität. Es darf keine Schwächung geben. Wir werden niemandem erlauben, die Ukraine zu schwächen.

Das Regime warnt die Bevölkerung auch, dass das Land “ab dem neuen Jahr auf einen Kriegshaushalt umstellen muss”, in dem es kein Geld mehr für etwas anderes als Waffen und Verteidigung geben wird.

In einem am Wochenende veröffentlichten Interview mit The Economist sagte Zelensky, man dürfe sich nicht der Illusion hingeben, dass der Sieg “morgen oder übermorgen” kommen werde.

Aber es war auch kein Traum, sagte er. Der Krieg werde so lange andauern, „solange Russland auf ukrainischem Territorium verbleibe“, und die Ukraine lehne „eingefrorene Konflikte“ in anderen postsowjetischen Krisenherden ab, sagte er.

Warum sind wir in Niger?

Ron Paul

Der Militärputsch im Juli in dem westafrikanischen Land Niger hat wieder einmal die Aufmerksamkeit auf die Tatsache gelenkt, dass die US-Regierung ein globales Militärimperium betreibt, das Washingtons Sonderinteressen und nicht dem nationalen Interesse dient.

Bevor der Putsch in die Schlagzeilen geriet, wussten die meisten Amerikaner – einschließlich vieler Kongressabgeordneter – nicht, dass die US-Regierung mehr als 1.000 Soldaten auf mehreren US-Basen in Niger stationiert hat. Aber es ist sogar noch schlimmer als das. Einem aktuellen Bericht in The Intercept zufolge hat das Pentagon den Kongress wiederholt über das Ausmaß und die Kosten der US-Präsenz in Niger getäuscht.

Laut The Intercept “beschrieb der Chef des US-Afrika-Kommandos die Air Base 201 (in Niger) in einer Aussage vor den Ausschüssen des Repräsentantenhauses und des Senats für Streitkräfte im März als ‘minimal’ und ‘kostengünstig’. Tatsächlich hat die US-Regierung seit Baubeginn im Jahr 2016 eine Viertelmilliarde Dollar für den Stützpunkt ausgegeben.

Wann also hat der Kongress den Krieg erklärt, um die US-Militäroperationen in Niger zu legalisieren? Sie taten es nicht. Aber wie Kelley Vlahos in Responsible Statecraft schreibt, haben US-Truppen das Militär in Niger seit 2013 “ausgebildet”, und die US-Regierung hat eine Reihe von Militärstützpunkten zur “Terrorismusbekämpfung” im Land und in der Region errichtet.

Bedeutet das, dass das Pentagon in Niger im Rahmen der 2001 erteilten Ermächtigung zur Anwendung militärischer Gewalt (AUMF) operiert, die dazu gedacht ist, diejenigen aufzuspüren, die die USA am 11. September 2001 angegriffen haben? Das ist eine gute Frage, die dankenswerterweise von Senator Rand Paul in einem kürzlich an Verteidigungsminister Lloyd Austin gesandten Brief gestellt wird.

Senator Paul wies in dem Schreiben zunächst darauf hin, dass die grenzenlose Auslegung des AUMF vom 11. September 2001 und die häufige Anwendung der Befugnisse des Titels 10 zu Militäroperationen im Ausland führen, die mit geringer Kontrolle durch den Kongress und noch geringerer öffentlicher Kontrolle durchgeführt werden. Solche Aktionen “untergraben unsere Verfassung”, schreibt er und fragt: “In wie vielen Ländern führen die US-Streitkräfte Operationen durch, die durch das AUMF von 2001 autorisiert sind.”

Ironischerweise – oder vielleicht auch nicht – war einer der Putschisten in Niger vom Pentagon in Ft. Benning, Georgia, und an der National Defense University in Washington, DC, ausgebildet worden. Für was genau bildet die US-Regierung ausländische Militäroffiziere aus? Um ihre eigenen Regierungen zu stürzen?

Wie dem auch sei, es scheint, dass die Putschregierung in Niger einen Abzug des ausländischen Militärs von ihrem Boden anstrebt. Massenproteste gegen die französische Militärpräsenz haben die französische Regierung veranlasst, mit der Putschregierung Gespräche über einen Abzug aufzunehmen. Es gibt Gerüchte, dass die Putschregierung als nächstes die US-Truppen zum Abzug auffordern könnte.

Wir sollten ihrer möglichen Forderung zuvorkommen, indem wir alle US-Truppen unverzüglich aus Niger (und dem übrigen Afrika) abziehen und alle Militärstützpunkte schließen. Die Behauptung, dass die US-Regierung den Terrorismus in der Region bekämpft, ist zweifelhaft. Schließlich hat die US-Regierung sowohl in Libyen als auch in Syrien terroristische Gruppen gegen Regierungen unterstützt, die sie zu stürzen versuchte. Der nationale Sicherheitsberater von Präsident Biden, Jake Sullivan, schrieb 2012 an seine damalige Außenministerin Hillary Clinton, dass “in Syrien Al-Qaida auf unserer Seite steht”.

Der Kongress muss seine Aufsichtspflicht wahrnehmen und die kontraproduktive US-Militärpräsenz in Afrika beenden. Unser Militärimperium treibt uns in den Ruin und bringt den Rest der Welt gegen uns auf.

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