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Klima-Papst Schellnhuber wird Direktor von Globalisten-Institut nahe Wien (Teil 1)
Der pensionierte Chef und Gründungsdirektor des Potsdam Institutes für Klimafolgenforschung PIK, Joachim Schellnhuber, wird im Dezember Generaldirektor des „Internationalen Institutes für angewandte Systemanalyse“ (International Institute for Applied Systems Analysis, IIASA) in Schloss Laxenburg bei Wien.
„Was für ein Institut?“ fragt Otto Normalleser nun, weil das IIASA in der Öffentlichkeit so gut wie unbekannt ist. Selbst Leser aus Niederösterreich, wo das Schloss liegt, kennen es nicht. Und was hat Schellnhuber damit zu tun? „Was zimmern sich die von AUF1 wieder für eine Verschwörungstheorie zusammen?“, mag ein mitlesender Vertreter der Gegenseite ausrufen. Aber schauen Sie sich die Fakten an – und entscheiden Sie selbst.
Fachidiotenwissen zusammenfügen
Man könnte vermuten, dass die Unbekanntheit vielen im klimapolitischen Komplex ganz recht ist. Das IIASA wurde 1972 als US-sowjetisches Friedensprojekt im Rahmen der Entspannung zwischen den Blöcken des Kalten Krieges gegründet. Man gründete es auf dem neutralen Territorium der Republik Österreich, um Block-Unabhängigkeit zu gewährleisten. Aufgabe sollte sein, komplizierte Systeme wie das Klima oder die Biosphäre des Planeten fachübergreifend zu analysieren.
Universitätsinstitute haben in der Regel einen Fokus und können nicht das gesamte Gesellschafts-, Öko- oder Klimasystem im Auge behalten. Das sollte das IIASA leisten, indem es die gewonnenen wissenschaftlichen Informationen aus aller Welt zusammenführt.
Entlarvendes Zitat
„… das politisch relevante Forschung in Problembereichen durchführt, die zu umfangreich oder zu komplex sind, um von einem einzelnen Land oder von einer einzigen Disziplin bewältigt zu werden. Dies sind Probleme, wie z.B. der Klimawandel, die eine globale Reichweite haben und nur durch internationale Zusammenarbeit gelöst werden können, oder Probleme, die viele Länder betreffen und sowohl auf nationalem als auch auf internationalem Niveau in Angriff genommen werden müssen, wie z.B. Energiesicherheit, Bevölkerungsalterung oder nachhaltige Entwicklung.“
Wissenschaft oder Politik?
Der geneigte AUF1-Leser ahnt an dieser Stelle schon, wo der Haken ist. Wenn „das Klima“ oder „die Umwelt“ und „Nachhaltigkeit“ beforscht werden, geht es erfahrungsgemäß um Panikmache und Abzocke und nicht um verantwortungsvolle Forschung.
Man muss kein „Klimaleugner“ sein, um zu ahnen, dass auch das IIASA-Projekt im Kalten Krieg keineswegs nur der Wissenschaft diente. Auch wenn die Entspannungsphase zwischen Washington und Moskau nach dem Beinahe-Knall in der Kubakrise 1961 Hoffnung auf Annäherung nährte, heißt das nicht, dass man nicht weiterhin versuchte, dem ideologischen Gegner ein Bein zu stellen. Da die Ostblockstaaten um 1970 wirtschaftlich abzuschmieren begannen, war es für Moskau oder die Außenspionage HVA der Staatssicherheit in Ostberlin zunehmend attraktiv, den Gegner von innen zu sabotieren
Paul Ehrlichs „Bevölkerungsbombe“ und Studentenrevolte als Ankerpunkte
Vor 1967 waren in Westdeutschland mindestens 90 Prozent der Einwohner für das herrschende System – in der DDR war es genau andersherum. Als US-Pseudowissenschaftler und Panikmacher wie Paul Ehrlich und die Manager aus der Gründungsriege des „Club of Rome“ die Wirtschaftsweise der kapitalistisch-demokratischen Staaten mit ihren erfundenen Ökokatastrophen angriffen, wurden die exzellenten Agenten und Spionagemanager wie Markus Wolf wohl hellhörig. Oder war Moskau gar von Anfang beteiligt? Ein Kollege des Gründers Aurelio Peccei vom „Club of Rome“ war der Schwiegersohn des sowjetischen Ministerpräsidenten Alexei Kossygin, Dzhermen Gvischiani.
Wie auch immer, als dann noch weltfremde extremistische Studenten in Washington, Paris und Westberlin für Marxismus randalierten, war klar, dass die militärisch und wirtschaftlich abgeschlagenen Regime des Ostblocks dieses Einfallstor in den Geist des Westens nutzen würden.
Lesen Sie im zweiten Teil: Ökologismus als antikapitalistischer Trick?
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Jüngste Berichte deuten auf geheime Gespräche zwischen den USA und Russland hin.
Andrew Korybko
Es ist noch zu früh, um über Einzelheiten der Gespräche zu spekulieren, aber die in dieser Analyse enthaltenen Informationen deuten darauf hin, dass es um die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen und mögliche Wege dorthin gehen könnte, einschließlich der Möglichkeit, Zelensky zu umgehen oder sich seiner zu entledigen, falls er weiterhin ein Hindernis darstellt.
Die Beziehungen zwischen Russland und den USA haben nach dem Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland in der Ukraine den tiefsten Punkt seit der Kuba-Krise erreicht, aber jüngste Berichte deuten darauf hin, dass Geheimgespräche zwischen den beiden Ländern stattfinden. NBC berichtete am 4. November, dass der Westen die Ukraine dränge, die Friedensgespräche mit Russland wieder aufzunehmen, fast genau vier Monate nachdem der Sender am 6. Juli berichtet hatte, dass „ehemalige US-Beamte geheime Ukraine-Gespräche mit prominenten Russen geführt haben“.
Die letztgenannte Meldung vom Frühsommer folgte auf drei Auftritte von Präsident Putin Mitte Juni, in denen er nachdrücklich darauf hinwies, dass eine politische Lösung des Konflikts immer noch möglich sei; die Einzelheiten wurden damals hier dokumentiert und analysiert. Zwischen diesem Zeitpunkt und dem jüngsten NBC-Bericht gab Zelensky dem Economist ein Interview, in dem er sich übermäßig defensiv äußerte. Das Interview wurde hier analysiert, mit der Schlussfolgerung, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass der Westen wahrscheinlich mehr mit Russland spricht.
Am selben Tag, an dem ihr Bericht veröffentlicht wurde, wies die New York Times auf die wachsende Rivalität zwischen Zelensky und Zaluzhny hin, deren Einzelheiten hier zusammen mit den entsprechenden Nachrichtenberichten analysiert wurden. Dies ist relevant für das Argument, dass es geheime amerikanisch-russische Gespräche gibt, da sie im besten Fall dazu dienen könnten, den Konflikt einzufrieren, bevor es im schlimmsten Fall zu einer Meuterei à la Prigoschin kommt. Die folgenden Berichte, auf die nun eingegangen wird, untermauern diese These.
In einem Interview mit NBC gab Zelensky zu, dass seine westlichen Gönner wahrscheinlich mit Russland sprachen, sagte aber auch, dass jetzt nicht die Zeit für Wahlen sei, und bat dann die USA um einen Kredit, den er nach Beendigung des Konflikts zurückzuzahlen versprach. Am selben Tag, an dem das Interview ausgestrahlt wurde, veröffentlichte die Washington Post einen Artikel, in dem es hieß, dass „die Unterstützer der Ukraine ihre Siegestheorie überdenken müssen“, und gab folgende Ratschläge:
„Die ukrainische Gegenoffensive sollte die politische Unterstützung für Kiew aufrechterhalten, indem sie beweist, dass das Land verlorene Gebiete zurückerobern kann. Jetzt müssen die Unterstützer der Ukraine vielleicht umgekehrt argumentieren: Die Ukraine erobert kein nennenswertes Territorium zurück, und die Hilfe wird auf unabsehbare Zeit benötigt, um eine verheerende Niederlage abzuwenden.“
Das ist weit entfernt von den Behauptungen eines angeblich bevorstehenden Sieges über Russland, die früher die Seiten dieser Zeitung schmückten, und zeigt, wie dramatisch sich die offizielle Darstellung des Konflikts seit dem Scheitern der überzogenen und kostspieligen Gegenoffensive Kiews verändert hat. Tags darauf warnte der ukrainische Außenminister, sein Land könne sich nicht mehr allein auf die USA verlassen, wohl als Reaktion auf Zelenskys Interview und insbesondere auf sein darin enthaltenes Eingeständnis, dass die USA wohl mit Russland spreche.
Zwischen Sonntag und Dienstag folgten eine Reihe von Erklärungen russischer Offizieller. Kremlsprecher Peskow, Außenminister Lawrow und der russische Botschafter in den USA, Antonow, erklärten, dass ein Dialog mit den USA unter bestimmten Bedingungen möglich sei, nämlich wenn die USA die Interessen Russlands respektierten. Die USA bestätigten daraufhin, dass sie Russland zur Teilnahme am APEC-Gipfel in San Francisco in diesem Monat eingeladen haben, was viele überraschte, die dachten, sie würden diesen Partner aus offensichtlichen politischen Gründen brüskieren.
Der Leser sollte auch wissen, was Präsident Putin letzte Woche bei seinem Treffen mit Mitgliedern der Bürgerkammer sagte, als er erklärte, dass „[die Amerikaner] jetzt einen Elitenwechsel planen – sowohl in der Wirtschaft als auch in der Politik“. Er wies auch darauf hin, dass der Westen seine Einstellung geändert habe, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen, riet aber: „Das bedeutet nicht, dass wir aggressiv sein sollten“, was bedeutet, dass er immer noch fest daran glaubt, dass der gegenwärtige Konflikt mit politischen Mitteln gelöst werden kann.
Die wachsende Rivalität zwischen Zelenski und Zaluzhny und die Weigerung Zelenskis, Wahlen abzuhalten, bestätigen die Einschätzung des russischen Führers, dass die USA einen Wechsel der politischen Eliten in der Ukraine vorbereiten, weil sie genug von Zelenski haben, der leichtsinnigerweise eine Meuterei à la Prigozhin riskiert und Friedensgespräche ablehnt. Der Chef des russischen Nationalen Sicherheitsrates, Patruschew, deutete kurz darauf, am selben Tag wie Zelenskys NBC-Interview, an, dass „rationale Akteure“ darauf warteten, die Macht in Kiew zu übernehmen, sobald sich die Gelegenheit dazu ergebe.
Es ist nicht bekannt, ob er damit Zaluzhny, Zelenskys ehemaligen Berater Arestovich, der seinen früheren Chef wegen der vernichtenden Details, die in der jüngsten Titelgeschichte des Time Magazine über ihn enthüllt wurden, enorm kritisiert hatte, bevor er seine eigene Präsidentschaftskandidatur ankündigte, und/oder jemand anderen meinte. Dennoch fühlte sich Patruschew in dem oben erwähnten Kontext wohl genug, um öffentlich über einen Regimewechsel in der Ukraine zu sprechen, und das inmitten glaubwürdiger Berichte über geheime amerikanisch-russische Gespräche.
Es ist verfrüht, über die Einzelheiten dieser Gespräche zu spekulieren, aber die in dieser Analyse enthaltenen Informationen deuten darauf hin, dass es dabei um die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen und mögliche Wege dorthin gehen könnte. Um es klar zu sagen: Es wird keine Vorhersage über seine politische Zukunft oder den Zeitplan für die Wiederaufnahme der russisch-ukrainischen Friedensgespräche gemacht, aber er täte gut daran, sich in Acht zu nehmen, wenn er sich weigert, die Wünsche seiner Gönner zu erfüllen.
„Migrationsgipfel“: Nichts als faule Kompromisse! | Ein Kommentar von Miró Wolsfeld

Ein Kommentar des #DeutschlandKURIER
-Kolumnisten
Miró Wolsfeld
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Was ist zu beachten, wenn die Staatsmacht Eigentum der Bürger beschlagnahmt?
Der 2. Teil der Sprechstunde AUF1 zum Thema Hausdurchsuchung befasste sich vornehmlich mit den Fragen der AUF1-Zuseher. Diese wollten vor allem wissen, welche Rechte man bei einem ungebetenen Besuch durch die Staatsmacht hat und wie man sich bei der Beschlagnahme von Gegenständen verhalten soll. Zwei erfahrene Rechtsanwälte und eine frühere Polizeibeamtin nahmen dazu Stellung und gaben Empfehlungen.
Im zweiten Teil der Sendung „Hausdurchsuchung! Wie verhalte ich mich richtig?“ waren erneut der Gründer der österreichischen Rechtsanwälte für Grundrechte, Anwälte für Aufklärung und des ACU Austria (außerparlamentarischer Corona Untersuchungsausschuss Austria), der MFG-Mitbegründer Dr. Michael Brunner, und der Freiburger Fachanwalt für Strafrecht, Dubravko Mandic, sowie die ehemalige Polizeibeamtin und jetzige AUF1-Moderatorin Birgit Pühringer zugegen. Moderiert wurde die Sprechstunde von AUF1-Moderatorin Sabine Petzl.
Muss man sofort die Tür öffnen?
Ein Zuseher stellte die Frage, ob ein Betroffener sofort die Tür zu öffnen habe, wenn die Polizei klingelt. Die Antwort der Rechtsanwälte war salomonisch: Grundsätzlich sei man dazu verpflichtet, jedoch könne man oft noch wertvolle Minuten herausschinden, um sich entweder anzuziehen oder den Hund einzusperren. Mandic meinte, dass man auch allfällige brisante Gegenstände wie Datenträger oder Unterlagen verstecken könne. Es komme sogar nicht selten vor, dass die Polizei die Tür aufsprenge, was den Überraschungseffekt komplettiere. Sollten die Ordnungshüter „nur“ klingeln, dann sollte der Betroffene diesen zumindest signalisieren, dass er gleich öffne. Gegebenenfalls könne er auch sagen, dass er schon seinen Anwalt angerufen habe.
Zeugen herbeiziehen!
Rechtsanwalt Dr. Brunner ergänzte, dass bei einer Hausdurchsuchung ein Anwalt oder zumindest ein Zeuge herbeizuziehen sei, um den Beamten klarzumachen, dass sie sich an die Gesetze zu halten haben. Eine solche habe „verhältnismäßig, angemessen und respektvoll“ zu sein, und zwar „unter möglichster Schonung der durchsuchten Räume und der Person“. Sollte dies nicht so passieren, sollte man den Beamten auffordern, die Missstände ins Protokoll aufzunehmen, um damit zu dokumentieren, „dass die gesetzlichen Vorgaben nicht erfüllt worden sind“. In solch einem Fall könne man auch eine Beschwerde beim zuständigen Gericht einlegen. Und gegen Beamte, die sich unangemessen verhalten, könne man eine Dienstaufsichtsbeschwerde oder Disziplinaranzeige einbringen. Eine derartige Vorgangsweise könne man, so Brunner, „bereits während der Hausdurchsuchung zum Thema machen“.
Und die ganze Sendung „Sprechstunde AUF1“ zum Thema Hausdurchsuchung sehen Sie hier:
Was nicht beschlagnahmt werden darf
Wenn die Polizei vertrauliche Korrespondenz mit dem Rechtsanwalt oder dem Arzt beschlagnahmen will, dann sollte man sie darauf hinweisen, dass derartige Unterlagen der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht unterliegen und ohne gerichtlichen Beschluss nicht verwertet werden dürfen. Bei Verstößen dagegen sollte man darauf drängen, dies ins Protokoll aufnehmen zu lassen. Rechtsanwalt Mandic ergänzte noch, dass es in Deutschland ein Formular gebe, auf dem man der Beschlagnahme widersprechen könne. Dann müsse der Richter darüber entscheiden. Andernfalls bestehe die Möglichkeit, dem Anwalt nach der Beschlagnahme diesen Vorgang mitzuteilen, damit er dann einen Widerspruch bei Gericht einbringe.
Private und geschäftliche Unterlagen trennen!
Rechtsanwalt Dr. Brunner wies darauf hin, dass von einer Beschlagnahme potentiell betroffene Geschäftsleute oder Ärzte und Advokaten schon im Vorhinein darauf achten sollten, ihre privaten und dienstlichen Unterlagen zu trennen. Dies gelte vor allem für Datenträger. Schließlich seien diese Berufsgruppen tagtäglich auf die Benutzung ihrer Unterlagen angewiesen und im Falle der Beschlagnahme in ihrer Arbeit wesentlich beeinträchtigt. Auch sollte man Sicherungskopien anfertigen und diese an sicheren Orten aufbewahren. Wenn die Polizei rechtlich geschütztes Material dennoch beschlagnahmt, empfahl Rechtsanwalt Dr. Brunner, die Beamten höflich, aber energisch auf die Rechtslage hinzuweisen, insbesondere darauf, dass solch eine Vorgehensweise auch Amtshaftungsansprüche auslösen könne.
Datenauswertung dauert oft sehr lang
Birgit Pühringer als ehemalige Polizeibeamtin ergänzte zu dieser Thematik, dass nach einer Beschlagnahme von Datenträgern speziell ausgebildete Beamte als Datensicherer zum Einsatz kämen, wobei auch eine forensische Auswertung erforderlich sei. Doch dies nehme viel Zeit in Anspruch. Aufgrund der Masse der Datenträger und Datenmengen sowie der Beschuldigten könne die Erfassung all dieser Daten mehrere Monate dauern. Man solle auch danach fragen, was mit den beschlagnahmten Gegenständen passiere. Darüber hat die Staatsanwaltschaft zu entscheiden. Möglicherweise müssen diese sogar vernichtet werden.
Muss auch der Tresor geöffnet werden?
Auf eine Zuseher-Frage, ob man bei einer Hausdurchsuchung auch den Tresor öffnen müsse, antworteten die Studiogäste, dass man dazu grundsätzlich verpflichtet sei. Voraussetzung sei, dass dies vom Durchsuchungsbefehl umfasst sei. Sollte der gesuchte Gegenstand weitaus größer sein als der Inhalt des Tresors, dann liegt kein nachvollziehbarer Grund vor, diesen öffnen zu lassen, erklärte Dr. Brunner. Auch in solch einem Fall sei es angebracht, Verstöße protokollieren zu lassen.
Besteht Ausweispflicht?
Abschließend wurde auch diskutiert, ob man im Falle einer Hausdurchsuchung seine Identität preisgeben müsse. Rechtsanwalt Mandic verwies auf die Ausweispflicht in Deutschland und hinterfragte den Sinn einer solchen Verweigerungshaltung. Demgegenüber erklärte Dr. Brunner, dass es in Österreich keine Pflicht gebe sich auszuweisen. Nur wenn ein gesetzlich anerkannter Grund existiere, müsse man seine Identität angeben. Und einen solchen zu benennen, dazu sei der Beamte verpflichtet.
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Von der Pharma-finanzierte Faktenprüfer kontrollieren das Internet
Die Geschichte auf einen Blick
- NewsGuard ist eine gewinnorientierte Organisation zur Überprüfung von Fakten, die von Big Pharma, Big Tech, der Lehrergewerkschaft und der US-Regierung unterstützt wird
- NewsGuard hat sich zum selbsternannten globalen Schiedsrichter darüber gemacht, welche Informationen auf der Grundlage von neun „Glaubwürdigkeits- und Transparenz“-Faktoren „vertrauenswürdig“ sind, und zwar für Informationen, die auf privaten elektronischen Geräten, in Schulen und in öffentlichen Bibliotheken angesehen werden. Ihre wahre Existenzberechtigung besteht jedoch darin, alternative Medienseiten in den Ruin zu treiben, indem sie Werbekunden vergrault
- Ende Oktober 2023 verklagte Consortium News NewsGuard und die US-Regierung wegen Verleumdung und Verletzung des ersten Verfassungszusatzes mit der Behauptung, der Faktenprüfer habe mit dem US-Geheimdienst zusammengearbeitet, um außenpolitische Meinungsverschiedenheiten zu unterdrücken
- NewsGuard bezeichnete Consortium News als „anti-amerikanische“ Medienorganisation, obwohl NewsGuard nur sechs der mehr als 20.000 Artikel und keines der Videos beanstandete
- Einer der CEOs von NewsGuard, Louis Gordon Crovitz, ist Mitglied des Council on Foreign Relations (CFR), einer der Hauptakteure hinter The Great Reset. Seit seiner Gründung ist es das Ziel des CFR, die Souveränität und nationale Unabhängigkeit der USA zu untergraben, um eine allmächtige Eine-Welt-Regierung einzuführen
Im obigen Video wirft Marissa Streit, CEO von PragerU, einen Blick auf NewsGuard, eine gewinnorientierte Organisation zur Überprüfung von Fakten, die von Big Pharma, Big Tech, der Lehrergewerkschaft und der US-Regierung unterstützt wird.
NewsGuard hat sich zum selbsternannten globalen Schiedsrichter darüber gemacht, welche Informationen auf der Grundlage von neun „Glaubwürdigkeits- und Transparenz“-Faktoren „vertrauenswürdig“ sind, und zwar für Informationen, die auf privaten elektronischen Geräten, in Schulen und in öffentlichen Bibliotheken angesehen werden.
Die 6 Millionen Dollar teure Neugründung von NewsGuard wurde zum Teil von der Publicis Groupe, einer der größten PR-Firmen der Welt, finanziert.4 Viele der größten Pharmafirmen nehmen ihre Dienste in Anspruch, und auch der Publicis Health-Vorstand besteht aus einer Reihe hochrangiger Persönlichkeiten, die in Positionen bei Big Pharma tätig oder mit ihnen verbunden sind. Ich habe diese Verbindungen in meinem Artikel vom 5. Oktober 2021, „The Web of Players Trying to Silence Truth„, ausführlich beschrieben.
NewsGuard zensiert Wahrheit, nicht Fake News
Im Frühjahr 2020 stufte NewsGuard mercola.com als „Fake News“ ein, weil wir berichteten, dass das SARS-CoV-2-Virus möglicherweise aus dem Labor der Biosicherheitsstufe 4 in Wuhan City, China, dem Epizentrum des COVID-19-Ausbruchs, ausgetreten war.
Ein Jahr später leitete der US-Kongress eine Untersuchung ein, um die Theorie des Laborunfalls zu untersuchen, nachdem sich herausstellte, dass die National Institutes of Health die Funktionserweiterungsforschung an Fledermaus-Coronaviren am Wuhan Institute of Virology finanziert hatten.
Interessanterweise enthüllte ein CNN-Bericht vom 16. April 2020, dass die Zensur von Artikeln, in denen die Möglichkeit erwähnt wird, dass SARS-CoV-2 aus der BSL4-Einrichtung in Wuhan ausgetreten sein könnte, offenbar von China gesteuert wird, was bedeutet, dass NewsGuard funktionell chinesische Interessen geschützt hat.
Wie Streit feststellte, können Sie als gewinnorientiertes Unternehmen, das von Big Pharma bezahlt wird, bei der Überprüfung von Artikeln, die der Industrie kritisch gegenüberstehen, nicht neutral und unvoreingenommen sein. Es ist eine bekannte Tatsache, dass derjenige, der den Geldhahn zudreht, eine Menge Einfluss hat.
Die NewsGuard-Masche
Laut Streit sind die meisten Mitarbeiter von NewsGuard auch „linke Aktivisten“, die nicht-liberale Nachrichtensender wie PragerU, The Daily Wire, The Federalist und Breitbart nicht ausstehen können.
Sie erklärt korrekt, wie ihr kleines Spiel der „unvoreingenommenen Untersuchung“ funktioniert. Zuerst schicken sie Ihnen eine E-Mail mit einer Liste von anklagenden Fragen zu einem brisanten Thema, das Sie auf Ihrer Website behandelt haben. Wenn Sie darauf antworten, ignorieren sie Ihre Antworten und schicken Ihnen eine neue Liste mit Fragen. Wenn Sie nicht antworten, haben Sie in ihren Augen bestätigt, dass Sie keine zuverlässige Quelle sind.
„Bei Kopf gewinnen sie, bei Zahl verlieren Sie“
sagt Streit.
Unabhängig davon, welchen Ansatz Sie wählen, wird NewsGuard Ihre Website mit einem Fake-News-Siegel versehen, um die Leser zu vertreiben und Werbeagenturen und Großunternehmen davon abzubringen, ihre Werbegelder woanders zu investieren.
Wie Streit feststellte, kann das für Nachrichtenagenturen, die auf Werbekunden angewiesen sind, um sich über Wasser zu halten, „sehr schnell sehr teuer werden“. Unternehmen können auf diese Weise leicht aus dem Geschäft gedrängt werden, und „das ist natürlich der Plan“, sagt sie.
NewsGuard dient auch als Firewall, die Big Tech-Unternehmen vor dem Vorwurf der Zensur schützt.
Wenn konservative Quellen behaupten, Big Tech zensiere ihre Ansichten, sagen die Tech-Unternehmen einfach: „Wir haben keine Urteile gefällt. Wir haben diesen unabhängigen Faktenprüfer beauftragt, der uns gesagt hat, dass man dieser Geschichte oder dieser Website nicht trauen kann. „Kurz gesagt, NewsGuard ermöglicht es ihnen, Sprache zu zensieren, ohne Fingerabdrücke zu hinterlassen“, sagt Streit.
NewsGuard verklagt wegen Unterdrückung außenpolitischer Meinungsverschiedenheiten
Vergessen wir auch nicht, dass die US-Regierung NewsGuard ebenfalls sponsert. Das US-Verteidigungsministerium hat NewsGuard $750.00010 gezahlt, „um ‚Fehlinformationstrends‘ im Internet zu überwachen“, „was eine Orwellsche Umschreibung für ‚Informationen, die dem Verteidigungsministerium nicht gefallen‘ ist“, sagt Streit.
Ein Beispiel: Ende Oktober 2023 verklagte Consortium News NewsGuard und die US-Regierung wegen Verleumdung und Verletzung des ersten Verfassungszusatzes und behauptete, der Faktenprüfer habe mit dem US-Geheimdienst zusammengearbeitet, um außenpolitische Meinungsverschiedenheiten zu unterdrücken. Wie von Consortium News berichtet, 23. Oktober 2023:
„Die US-Regierung und der Internet-‚Wachhund‘ NewsGuard Technologies, Inc. wurden heute vor einem Bundesgericht in Manhattan wegen Verletzung des ersten Verfassungszusatzes und Verleumdung von der Nachrichtenorganisation Consortium for Independent Journalism, einer gemeinnützigen Organisation, die Consortium News herausgibt, verklagt.
In der Klageschrift von Consortium News wird das Cyber Command des Pentagons, ein Teil der Intelligence Community, beschuldigt, einen Vertrag mit NewsGuard abgeschlossen zu haben, um amerikanische Medienorganisationen, die von den offiziellen Positionen der USA in der Außenpolitik abweichen, zu identifizieren, darüber zu berichten und deren Redefreiheit zu beschneiden.
Im Rahmen seines Vertrags mit dem Pentagon handelt NewsGuard „gemeinsam oder in Absprache mit den Vereinigten Staaten, um Nachrichtenorganisationen zu zwingen, ihre Standpunkte zur Ukraine, zu Russland und Syrien zu ändern“, wodurch eine Form der „Zensur und Unterdrückung von Ansichten“ durchgesetzt wird, die von der Politik der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten abweichen…
Wenn Mediengruppen von der Regierung als ‚antiamerikanisch‘ verurteilt und beschuldigt werden, ‚falsche Inhalte‘ zu veröffentlichen, weil sie mit der US-Politik nicht einverstanden sind, ist das Ergebnis Selbstzensur und eine Zerstörung der öffentlichen Debatte, die durch den ersten Verfassungszusatz beabsichtigt ist“, sagte [Consortium News-Anwalt Bruce] Afran.“
Der Beschwerde zufolge verwendet NewsGuard eine Software, um bestimmte Websites mit Warnhinweisen zu versehen, die den Inhalt als „Desinformation“ oder „falsche Inhalte“ beschreiben. Im Fall von Consortium News wurde die Seite als „anti-amerikanische“ Medienorganisation gekennzeichnet, obwohl NewsGuard nur sechs der mehr als 20.000 Artikel und keines der Videos beanstandete. Nach Angaben von Consortium News:
„Mit der Klage wird eine dauerhafte Unterlassungsverfügung angestrebt, die das gemeinsame Programm für verfassungswidrig erklärt, die Regierung und NewsGuard daran hindert, solche Praktiken fortzusetzen, und mehr als 13 Millionen Dollar Schadenersatz für Verleumdung und Bürgerrechtsverletzungen fordert.“
Die US-Regierung wurde auch dabei ertappt, wie sie den inzwischen in Verruf geratenen Global Disinformation Index (GDI) finanzierte, der selektiv konservative und nicht-liberale Medien ins Visier nahm. Dem Washington Examiner zufolge schickte der GDI schwarze Listen an Werbefirmen „mit der Absicht, Websites, die angebliche ‚Desinformationen‘ verbreiten, zu finanzieren und zu schließen.
Die Aufgabe von NewsGuard ist es, alternative Medien zum Schweigen zu bringen
Das Mockingbird-Unternehmen der CIA mag 1976 offiziell eingestellt worden sein, aber das bedeutet nicht, dass die Kontrolle über die Medien beendet ist. Wenn die letzten drei Jahre uns irgendetwas gezeigt haben, dann, dass alle Mainstream-Medien jetzt vollständig kontrolliert werden.
Wenn man eine andere Meinung als die vorherrschende haben will, muss man unabhängige Nachrichtenquellen aufsuchen, und diese Quellen versucht NewsGuard zu zerstören. Caitlin Johnstone hat dies in einem Artikel vom Januar 2019 angesprochen:
„In einem Bericht, der im September von anonymen Geheimdienstmitarbeitern in den Mainstream-Medien verbreitet wurde, wurde behauptet, dass US-Regierungsmitarbeiter in Kuba Gehirnerschütterungen erlitten hätten, nachdem sie seltsame Geräusche in Häusern und Hotels gehört hatten, wobei es sich höchstwahrscheinlich um ‚hochentwickelte Mikrowellen oder eine andere Art von elektromagnetischen Waffen‘ aus Russland handelte.
Eine Aufnahme eines solchen hochentwickelten Angriffs wurde von Wissenschaftlern analysiert und entpuppte sich als der Paarungsruf der männlichen Indischen Kurzschwanzgrille … Die eigentliche Geschichte, wenn man sie von der hyperventilierenden Russland-Panik befreit, ist, dass einige Regierungsmitarbeiter in Kuba einige Grillen gehört haben …
Dies sind nur die jüngsten in einem langen, andauernden Muster schrecklicher Debakel in den Massenmedien, in denen Reporter, die ihre bedingungslose Loyalität gegenüber dem zentralisierten US-Imperium demonstrieren wollen, sich darauf stürzen, über jede Geschichte zu berichten, die Russland schlecht aussehen lässt, ohne die gebotene Sorgfalt walten zu lassen.
Die einzigen Stimmen, die das etablierte Russland-Narrativ in Frage gestellt haben, waren diejenigen, denen die Massenmedien keine Plattform bieten wollten. Alternative Medien sind die einzigen großen Plattformen für die Abweichung von den autorisierten Erzählungen der von den Plutokraten kontrollierten politischen und medialen Klasse.
Stellen Sie sich also vor, wie katastrophal es wäre, wenn diese letzten Hochburgen der Skepsis und der Rechenschaftspflicht gegenüber der Macht aus der Medienlandschaft verschwinden würden. Nun, das ist genau das, was eine zwielichtige Organisation namens NewsGuard zu tun versucht …
Ein neuer Bericht der Journalistin Whitney Webb für MintPress News beschreibt detailliert, wie NewsGuard daran arbeitet, alternative Medien wie MintPress zu verstecken und zu verteufeln …“
Johnstone weist darauf hin, dass NewsGuard „von einigen der am stärksten pro-imperialistischen Personen in Amerika angeführt wird“ und dass „sein Ziel, die Kontrolle über die Berichterstattung für das herrschende Machtestablishment zu stärken, klar ist“.
NewsGuard mit antiamerikanischem Council on Foreign Relations verbunden
Einer der Geschäftsführer von NewsGuard, Louis Gordon Crovitz, ist Mitglied des Council on Foreign Relations (CFR), einer der Hauptakteure hinter The Great Reset. Der CFR wird zum Teil von den Gates-,24 Rockefeller-, Ford- und Carnegie-Stiftungen finanziert und hat seit seiner Gründung vor 95 Jahren die Außenpolitik der USA beeinflusst.
Fast alle US-Verteidigungsminister waren Mitglieder auf Lebenszeit, ebenso wie die meisten CIA-Direktoren. Dies ist von entscheidender Bedeutung, wenn man bedenkt, dass das Ziel des CFR von Anfang an darin bestand, eine totalitäre Ein-Welt-Regierung, eine Neue Weltordnung (NWO) mit globaler Herrschaft von oben nach unten zu schaffen.
„Seit seiner Gründung ist es das Ziel des CFR, die Souveränität und nationale Unabhängigkeit der USA zu untergraben, um eine allmächtige Eine-Welt-Regierung einzuführen.“
Im Jahr 1950 sagte der Sohn eines der CFR-Gründer, James Warburg, vor dem Ausschuss für auswärtige Beziehungen des Senats: „Wir werden eine Weltregierung haben, ob es Ihnen gefällt oder nicht – durch Eroberung oder Zustimmung.“ In ähnlicher Weise schrieb der CFR-Insider Admiral Chester Ward 1975, dass das Ziel des CFR darin bestehe, „die Souveränität und nationale Unabhängigkeit der USA in eine allmächtige Eine-Welt-Regierung zu überführen“.
Ward zufolge ist der Wunsch, „die Souveränität und Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten aufzugeben, in den meisten ihrer Mitglieder allgegenwärtig“, und „im gesamten CFR-Lexikon gibt es keinen Begriff der Abscheu, der eine so tiefe Bedeutung hat wie ‚America First‘.“
Mit Wards letzter Bemerkung im Hinterkopf, die 1975 veröffentlicht wurde, ist es interessant, darüber nachzudenken, wer sich Präsident Trumps America-First-Agenda widersetzt hat und warum. Viele Amerikaner, auch wenn sie Trump persönlich nicht mögen oder unterstützen, stimmen darin überein, dass es für jede Führung eine rationale Entscheidung ist, sich zuerst um Amerika und die Interessen der Amerikaner zu kümmern, und es fällt ihnen schwer zu erklären, wie eine Anti-Amerika-First-Politik gut für die Nation sein kann.
Nun, Ward gibt uns die Antwort. Diejenigen, die sich gegen eine „America First“-Politik aussprechen, tun dies, weil sie im Namen eines Netzwerks arbeiten, das den Nationalismus beseitigen will. Die Vorstellung, dass eine Regierung einen Krieg gegen ihre eigenen Bürger führt, scheint völlig irrational und unerklärlich – bis man sich vergegenwärtigt, dass der CFR die Außenbeziehungen der USA seit fast einem Jahrhundert kontrolliert und sein Hauptziel stets darin bestand, die Souveränität der USA zu untergraben und die Schaffung einer Eine-Welt-Regierung zu unterstützen.
Der Beirat von NewsGuard ist ebenfalls mit Mitgliedern neokonservativer Denkfabriken besetzt, darunter Tom Ridge (George W. Bushs Minister für Heimatschutz), Michael Hayden (ein Insider der Geheimdienste) und Richard Stengel (Obamas Staatssekretär für öffentliche Diplomatie und öffentliche Angelegenheiten und ehemaliger Redakteur des Time Magazine).
Es ist bezeichnend, dass Stengel öffentlich erklärt hat, dass er den Einsatz von Propaganda gegen US-Bürger im Inland unterstützt. Wie von Johnstone angemerkt:
„Wer das Narrativ kontrolliert, kontrolliert die Welt. Der Wunsch der herrschenden Macht, den Zugang der Menschen zu Informationen zu regulieren, ist so verzweifelt, dass er so ungeschickt und unbeholfen geworden ist wie ein Teenager, der seine Verabredung auf dem Rücksitz eines Autos betatscht, und es fühlt sich ungefähr genauso angenehm an.
Sie verbergen kaum noch ihren Wunsch, unseren Verstand zu kontrollieren, so dass es nicht allzu schwierig sein sollte, alle auf ihre Manipulationen aufmerksam zu machen. Wir müssen jeden Zentimeter unserer Kommunikationsfähigkeit nutzen, bevor sie endgültig abgeschaltet wird.“
„Middleware“ – Der neueste Plan zur Unterbindung der freien Meinungsäußerung
The “Middleware” Plan To Restructure The Censorship Industry
1. Middleware = ‘censorship as a service’ orgs
2. Morphing from top-down to middle-out
3. Regs + middleware = disinfo compliance market pic.twitter.com/lDPqH72HrD
— Mike Benz (@MikeBenzCyber) August 1, 2023
In einem Video, das am 1. August 2023 auf Twitter/X veröffentlicht wurde, erläuterte Mike Benz, Geschäftsführer der Foundation for Freedom Online, die neueste Strategie in den weltweiten Bemühungen, die freie Meinungsäußerung zu unterbinden. Sie wird „Middleware“ genannt. Middleware bezieht sich auf Zensurorganisationen von Dritten, wie NewsGuard.
Kurz gesagt, sie versuchen, die Zensurindustrie umzustrukturieren, weg von einem von der Regierung gesteuerten Top-Down-Modell hin zu einem „wettbewerbsfähigen Middleware-Modell“, bei dem die „Inhaltskontrolle“ (sprich: Zensur) einfach an Drittanbieter ausgelagert wird.
Auf diese Weise wird ein „legaler“ Markt für die Einhaltung von Desinformationsvorschriften geschaffen, während die Regierung behaupten kann, sie habe nichts mit der Kontrolle von Informationen zu tun. Im Grunde genommen haben wir es hier mit der Entstehung einer organisierten globalen Unternehmenszensur zu tun. Natürlich wird auch künstliche Intelligenz in größerem Umfang eingesetzt, um „die Verbreitung falscher und schädlicher Inhalte zu erkennen und zu verlangsamen“.
NewsGuard arbeitet Berichten zufolge auch mit der Europäischen Union an einem neuen „Desinformationskodex“, um neue globale Standards der Europäischen Kommission einzuhalten, die Marken und Ad-Tech-Unternehmen dazu verpflichten, Werbung auf Websites zu verhindern, die „Fehlinformationen“ veröffentlichen. Auch hier geht es darum, die alternativen Medien auszuschalten, indem ihnen die Werbeeinnahmen entzogen werden.
Ende Oktober 2023 bezeichnete Elon Musk, Eigentümer von Twitter, das in X umbenannt wurde, die Bewertungen von NewsGuard als „Betrug“ und sagte, die Organisation solle „sofort aufgelöst werden“.
Musk reagierte damit auf Beiträge von Benz und Timcast News-CEO Tim Pool, der sagte, NewsGuard habe seine Seite herabgestuft, „weil wir fünf von fast 5.000 Artikeln veröffentlicht haben, in denen Trump zitiert wurde. Sie behaupteten, dass es unverantwortlich sei, über Trumps Aussagen zu berichten, weil wir ihn stattdessen auf Fakten überprüfen sollten und Trump im Unrecht sei. Jetzt behaupten sie, wir würden Fehler nicht korrigieren, weil wir im letzten Monat nicht auf ihre falschen Behauptungen reagiert haben.
Elon, here’s more info on NewsGuard’s origins. The military, intelligence & EU push for NewsGuard came from fear, after 2016 Brexit/Trump, that populist parties would win flood of EU elections & undercut NATO
so the transatlantic national security state struck back w/ NewsGuard https://t.co/gnXACUdyP8 pic.twitter.com/hNVyWehzR3
— Mike Benz (@MikeBenzCyber) October 24, 2023
Was Sie tun können, um diesen Missbrauch zu stoppen
Letztendlich ist NewsGuard nur ein weiteres Unternehmen, das darauf abzielt, die globalistische Allianz von Regierungen und privaten Unternehmen zu schützen, die versuchen, ein totalitäres Ein-Welt-Regierungsregime einzuführen. Sie tun dies, indem sie unerwünschte Konkurrenten und Analysten, die Sie mit Informationen versorgen, die dem offiziellen Narrativ zuwiderlaufen, diskreditieren und eliminieren.
Sie können mehr über NewsGuard in meinem früheren Artikel „Thought Police NewsGuard Is Owned by Big Pharma“ erfahren.
Wenn Sie die zunehmende Zensur ebenso beunruhigt wie ich, sollten Sie sich noch heute mit Ihrer örtlichen Bibliothek in Verbindung setzen, um herauszufinden, ob sie NewsGuard einsetzt. Wenn ja, dann fragen Sie sie, ob sie sich der Zensur wahrheitsgemäßer Nachrichten durch NewsGuard bewusst sind, die nun in die wissenschaftliche Freiheit eingreift und die Wurzeln unserer Demokratie bedroht.
Wenn Ihre örtliche Bibliothek NewsGuard verwendet, starten Sie eine Kampagne, damit es entfernt wird. Warnen Sie auch Ihren Bekanntenkreis vor dem Einsatz von NewsGuard. Wie von Streit angemerkt:
„Wenn Sie nicht mehr selbständig denken wollen, hat NewsGuard für Sie gesorgt. Aber wenn Sie doch selbst denken wollen, sind Sie gewarnt worden. Wenn NewsGuard eine Quelle mit einer roten Markierung versehen hat, müssen Sie nur wissen, dass die Linke nicht will, dass Sie sie lesen, sehen oder hören. Und was wollen Sie dann tun?“
Quellen:
- 1 American Libraries Magazine November 1, 2019
- 2 NewsGuardTech.com, Libraries
- 3 Washington Post March 3, 2018
- 4 Publicis Groupe
- 5 Bloomberg, Alexandra von Plato
- 6 Lyn Falconio
- 7 LinkedIn, Shannon Boyle
- 8 MarketScreener, Michael du Toit
- 9 CNN April 16, 2020
- 10, 15 The Federalist March 14, 2023
- 11 Consortium News Legal Complaint Against NewsGuard Docket No. 23-cv-07088
- 12 Consortium News Legal Complaint Against NewsGuard, Exhibits
- 13 Racket.com October 25, 2023
- 14 Consortium News October 23, 2023
- 16 Fox News February 16, 2023
- 17 Washington Examiner February 9, 2023
- 18 ATI March 12, 2018
- 19 Washington Examiner February 9, 2023
- 20, 29 Caitlinjohnstone.com January 10, 2019
- 21 YouTube January 7, 2019
- 22 The Intercept January 7, 2019
- 23 Mint Press News, NewsGuard Exposed
- 24 Gates Foundation Grants to CFR
- 25 CFR Funding
- 26, 27 Wakeup-World August 31, 2016
- 28 Twitter William Craddick May 11, 2018
- 30 Twitter Mike Benz August 1, 2023
- 31 Twitter Mike Benz October 19, 2023
- 32 Twitter Elon Musk October 19, 2023
- 33, 34 Newsmax October 20, 2023
Nächste Angriffsziele der USA: Syrien, Hezbollah, Libanon und Iran

Die USA haben eine Kriegsflotte und Militärpräsenz im Mittelmeer, im Golf von Aden und in zig Militärstützpunkten in Westasien (Naher und Mittlerer Osten) aufgebaut, die ihresgleichen sucht. Die Frage ist, was werden die Angriffsziele sein. Vorbereitet und aufgebaut werden Syrien, die Hezbollah und damit auch der Libanon und vor allem der Erzfeind Iran, seitdem im […]
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Warum ist der Gardasee immer noch nicht ausgetrocknet?

von Georg Etscheid
Erst in diesem Frühjahr machte die Nachricht die Runde, der Pegel des Gardasees habe einen historischen Tiefstand erreicht. Nur noch 46 Zentimeter würden gemessen, das Urlaubsparadies der Deutschen sei in Gefahr, drohe gar auszutrocknen. Doch die Panikmache beruhte auf falsch interpretierten Zahlen und beinhartem Glauben an den Klimanotstand. Entwarnung ist angesagt.
Nicht erst seit Karl Lauterbach in Italien den Hitzenotstand ausrief und aus seinem Urlaub in Bologna wissen ließ, wenn es „so weitergeht, werden diese Urlaubsziele langfristig keine Zukunft haben“, gilt das einstige Sehnsuchtsland reisefreudiger Deutscher als Epizentrum des Klimawandels, hin- und hergeworfen zwischen Megadürre und Extremhochwasser. Burkini für alle beim Adriaurlaub, um in der sengenden Hitze nicht zu verbrennen? Einlass in Venedig nur noch mit Rettungsweste wie beim Transatlantikflug? Und wenn es mal kräftig geschüttet hat: Besichtigung der Florentiner Uffizien im Schlauchboot?
Auch dieser Tage gehen wieder Meldungen von angeblich nie dagewesenen Regenfluten und schweren Überschwemmungen durch die Medien, diesmal in der Toskana. Kaum auszudenken, welche Angstszenarien die ökologisch bewegte Journaille verbreiten würde, wenn sich wieder eine Flut ereignete, wie jene, die in der Nacht vom 3. auf den 4. November 1966 Florenz heimsuchte. Damals erreichte der aus dem Apennin kommende Arno nach tagelangen Regenfällen Hochwassermarken, die sämtliche Flutereignisse der vergangenen Jahrhunderte übertrafen.
Selbst die weltberühmten Uffizien versanken in den schlammigen Fluten, und auch das Kruzifix von Cimabue, dem Lehrmeister Giottos, in der Basilika Santa Croce wurde durch die mit Heizöl kontaminierten Wassermassen stark beschädigt. Der jämmerliche Anblick des einstigen Meisterwerks, nun entstellt wie ein pockennarbiges Gesicht, wurde zum Symbol für die Katastrophe. Mehr als 30 Menschen starben in der von dem Jahrhunderthochwasser betroffenen Region. Das war lange vor dem von Klimahysterikern wie Lauterbach ausgerufenen Weltuntergang.
Durchschnittliche Tiefe des Sees: 135 Meter
Erinnert sich eigentlich noch jemand an die Meldungen, die erst in diesem Frühjahr aus Italien an deutsche Ohren und Augen drangen? Der Pegel des Gardasees habe einen historischen Tiefstand erreicht! Nur noch 46 Zentimeter würden gemessen, das Urlaubsparadies der Deutschen sei in Gefahr, drohe gar auszutrocknen. Dazu zeigten die Medien Bilder von trockengefallenen Felsufern an der Spitze der Halbinsel Sirmione und ließen besorgte Touristen und Touristiker zu Wort kommen. Der Stern schrieb sogar, der See sei nur noch zu 38 Prozent gefüllt. Später korrigierte sich das Blatt. Die Prozentangaben hätten sich nur auf den Pegelstand des Sees bezogen. „Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.“
Doch durch die Dauerberieselung der Leser und Zuseher mit Hiobsbotschaften aus einem angeblich der Verwüstung preisgegebenen Italien hatte sich das Bild eines Landes im Klimanotstand schon festgesetzt. In der Tat hatte es im Winter 2022/23 in den Südalpen vergleichsweise wenig geregnet und geschneit. Dadurch war der Pegel des Gardasees gefallen, allerdings nicht auf einen „historischen Tiefstand“, denn im August 1951 hatte man gerade mal 6,8 Zentimeter gemessen. Auch in den Jahren 2003 und 2007 fiel der Pegel unter acht Zentimeter, allerdings erst im September. Jetzt war zwar erst Jahresbeginn, doch 2002, also vor gut zwanzig Jahren, hatte der Pegel ebenfalls zu Jahresanfang bei nur 28 Zentimeter gelegen.
Von Ausnahmesituation konnte also keine Rede sein. Außerdem dürfte den meisten Journalisten und Lesern entgangen sein, dass sich unter einem Pegel von „nur“ knapp einem halben Meter im Frühjahr 2023 an den tiefsten Stellen des Sees noch schlappe 346 Meter Wassersäule erstrecken – die durchschnittliche Tiefe des Sees liegt bei 135 Metern. Bis diese gewaltigen Wassermassen unter den unerbittlichen Strahlen der Klimasonne verdampft sein könnten, würde es wohl genauso lange dauern, wie wenn Grönland oder die Antarktis abschmelzen würden.
Realität widerlegt knackige Klimaschlagzeilen
Leider ist die Wahrheit oft komplizierter, als es in die Hirne voreingenommener Berichterstatter und in knackige Klimaschlagzeilen passt. Denn der hydrometrische Nullpunkt des Pegels in Peschiera am Südende des Gardasees liegt nicht irgendwo auf dem Grund des Sees, sondern nach allgemeiner Definition unter dem niedrigsten, über eine lange Zeit gemessenen Wasserstand. Dieser Wert dient vor allem dem Wassermanagement des Flusses Mincio, der in Peschiera dem Gardasee entspringt und die intensiven landwirtschaftlichen Kulturen in der Poebene unterhalb von Verona versorgt. Selbst ein Pegel Null bedeutet keineswegs das Trockenfallen des Gardasees. Aber wer interessiert sich schon für solche Feinheiten?
Ende April begann der Wasserstand des Gardasees dann schon wieder zu steigen und erreichte im Juni mit 106 Zentimetern einen ersten Peak – jeder Zentimeter an der Oberfläche entspricht einem Zufluss von 3,7 Millionen Kubikmetern Wasser, eine beachtliche Menge. Danach bewegte sich der Pegel während der gesamten Urlaubssaison auf einem auskömmlichen Niveau mit einem Tiefpunkt von 79 Zentimetern am 18. Oktober 2013, um Ende Oktober steil nach oben zu schießen. Dies waren jene Regenfälle, die auch in der Toskana mancherorts zu schweren Überflutungen geführt hatten. Um die Hochwasser führende Etsch zu entlasten und vor allem Verona zu schützen, wurde sogar der Etsch-Gardasee-Tunnel geöffnet.
Die zehn Kilometer lange Verbindung zwischen Etsch und Gardasee war schon 1936 unter Benito Mussolini begonnen worden, wurde aber erst 1959 fertiggestellt. Anfang November lag der Pegel des Gardasees bei 126 Zentimetern. Der Allzeit-Höchststand wurde am 2. Juli 1879 gemessen und betrug 216 Zentimeter. Würde dieser Wert heute wieder erreicht, wäre neue Schlagzeilen über Extremwetter und Klimanotstand gewiss.
Von erfreulichen Neuigkeiten liest man nichts
In Südtirol, also nicht weit entfernt vom Gardasee, hieß es zuletzt, dass die Niederschläge die Grundwasserspiegel wieder aufgefüllt hätten. Die monatelange Trockenheit dieses Jahres sei wieder ausgeglichen. „Wir sind jetzt überall überdurchschnittlich, auch in den Niederschlagssummen des Jahres. Es ist also sehr viel Niederschlag aufgeholt worden. In den hochalpinen Lagen hat es bereits geschneit. Sowohl das Hochwasser als auch die Schneerücklagen, auch hinsichtlich nächsten Frühling, profitieren von diesen Ereignissen“, wird, etwas holprig, der Direktor vom Amt für Hydrologie und Stauanlage der Autonomen Provinz Bozen, Roberto Dinale, zitiert.
Diese überaus erfreulichen Neuigkeiten liest man in den hiesigen Medien natürlich nicht. Wer dieser Tage Italien bereist, fährt durch ein sattgrünes Land. Der Po, dessen Austrocknen gleichfalls prophezeit worden war, führt wieder ebenso reichlich Wasser wie die vom Apennin in die Poebene führenden Wildflüsse, etwa der Taro bei Parma in seinem breiten Schotterbett. Plötzliche Sturzfluten entsprechen den Niederschlagsmustern der berüchtigten Mittelmeertiefs und der Topografie und sind in dieser Region nicht außergewöhnlich. Leider nicht ungewöhnlich sind in Italien auch ausufernde Zersiedlung und vernachlässigter Hochwasserschutz, was im Ernstfall die Folgen extremer Wetterereignisse potenziert.
Dass der Po vor seiner Eindeichung regelmäßig riesige Gebiete überflutete und gewaltige Schäden anrichtete, kann man in alten Filmen wie „Don Camillo und Peppone“ sehen. Camillo zog noch in einer Bittprozession zu dem unberechenbaren Fluss, der alles verschlingen konnte. Heute beschwört selbst der Papst das Narrativ vom „allein menschengemachten“ Klimawandel.
Georg Etscheit ist Autor und Journalist in München. Fast zehn Jahre arbeitete er für die Agentur dpa, schreibt seit 2000 aber lieber „frei“ über Umweltthemen sowie über Wirtschaft, Feinschmeckerei, Oper und klassische Musik u.a. für die Süddeutsche Zeitung. Er schreibt auch für www.aufgegessen.info, den von ihm mit gegründeten gastrosophischen Blog für freien Genuss, und auf Achgut.com eine kulinarische Kolumne.
Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier
Hat Israel nach Völkerrecht ein „Recht auf Selbstverteidigung“ in Palästina?

Der UN-Generalsekretär António Guterres sagte, der Gazastreifen sei ein “Friedhof für Kinder”, während die Zahl der Toten steig durch Bombardierung und Beschuss steigt. Dagegen gibt es weltweit immer größere Demonstrationen, selbst in Washington mit 300.000 Teilnehmern oder in London mit 500.000. Neben der massiven und offensichtlichen Verletzung von internationalem Kriegsrecht und humanitären Recht, ist das […]
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Weltwoche Daily: Israel – militärische Erfolge, ungelöste Probleme

„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe: Israel: militärische Erfolge, ungelöste Probleme. Melonis smarter Migrationsdeal. Scholz bei den Nigerianern. Abstrus: EU soll Ukraine aufnehmen. „Weltwoche Daily Schweiz“: Achtung: Bundesrat […]
Mitarbeiter US-Nachrichtenagenturen waren während des Massakers vom 7. Oktober in Zivil bei der Hamas eingebettet.
Jordan Schachtel
Müssen AP, CNN und die New York Times mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen?
Honest Reporting hat heute eine bahnbrechende Geschichte veröffentlicht, die enthüllt, dass in Gaza ansässige Mitarbeiter von Associated Press (AP) und Reuters, die auch für CNN und die New York Times arbeiten, während des Massakers im Süden Israels mit der Hamas zusammengearbeitet haben.

Der Bericht wirft viele spannende Fragen auf:
Was taten sie dort so früh an einem normalerweise ruhigen Samstagmorgen? War das mit der Hamas abgesprochen? Haben die seriösen Nachrichtenagenturen, die ihre Fotos veröffentlichten, ihre Anwesenheit im feindlichen Gebiet zusammen mit den terroristischen Eindringlingen abgesprochen? Haben die Fotojournalisten, die freiberuflich für andere Medien wie CNN und die New York Times arbeiten, diese informiert? Nach den Bildern vom Lynchmord, der Entführung und der Erstürmung eines israelischen Kibbuz zu urteilen, scheint die Grenze nicht nur physisch, sondern auch journalistisch überschritten worden zu sein.
Es erscheint plausibel, dass diese „Journalisten“ im Voraus von dem Angriff wussten und nichts unternahmen, um die Behörden vor dem geplanten Massaker zu warnen. Darüber hinaus zeigen die Fotos und Videos von diesem schrecklichen Tag, dass diese Fotojournalisten in die Hamas integriert waren, ohne als Pressevertreter erkennbar zu sein.

Der Bericht dokumentiert sogar, dass einer der Männer, Hassan Eslaiah, der für AP und CNN arbeitet, Beweise für seine Beteiligung an dem Überfall, bei dem Eslaiah in Zivil gekleidet war, gelöscht hat.
Auf X.com tauchte heute Abend ein Foto auf, auf dem Eslaiah Yahya Sinwar, den höchsten Hamas-Funktionär in Gaza, umarmt. Sinwar wurde wegen mehrerer Morde und Terroranschläge verurteilt.

Während Reuters in London ansässig ist, haben Associated Press, CNN und die New York Times ihren Sitz in den USA, wo es illegal ist, das Hamas materiell zu unterstützen, da die dschihadistische Gruppe als ausländische Terrororganisation gelistet ist.
Die AP ihrerseits unterhält seit langem beunruhigend enge Beziehungen zur Hamas in Gaza und teilte sich einst ein Büro mit dem Geheimdienst der Dschihadistengruppe. Die israelischen Streitkräfte rissen das Gebäude 2021 ab, was bei den üblichen Verdächtigen in den Konzernmedien Empörung auslöste.
Es ist sicherlich eine Überlegung wert, ob diese Medienunternehmen in eine Untersuchung des Kongresses und/oder eine strafrechtliche Untersuchung der Aktivitäten ihrer bezahlten Mitarbeiter und Auftragnehmer in Gaza verwickelt werden könnten.
USA rüsten Taiwan heimlich bis an die Zähne auf
„Wir müssen das ganze Thema der strategischen Zweideutigkeit für uns behalten, während wir Taiwan bis an die Zähne bewaffnen“.
In Washington hat man das Gefühl, dass Taiwan keine Zeit mehr hat, sein Militär zu reformieren und wieder aufzubauen. Deshalb beginnen die USA mit der Umschulung der taiwanesischen Armee.
Als US-Präsident Joe Biden kürzlich einen Zuschuss in Höhe von 80 Millionen Dollar für den Kauf amerikanischer Militärausrüstung in Taiwan unterzeichnete, erklärte China, es „bedauere und missbillige“ das Vorgehen Washingtons.
Für den unbedarften Beobachter scheint dies keine große Summe zu sein. Sie entspricht weniger als den Kosten eines einzigen modernen Kampfflugzeugs. Taiwan hat bereits US-Militärgüter im Wert von über 14 Milliarden Dollar bestellt. Was sind da schon geizige 80 Millionen Dollar?
Während Peking normalerweise verärgert auf jede Militärhilfe für Taiwan reagiert, war diesmal etwas anders.
The #US is quietly arming #Taiwan to the teeth
“We need to keep quiet on the whole issue of strategic ambiguity, while arming Taiwan to the teeth.”
In Washington there is a strong sense that Taiwan is running out of time to reform and rebuild its military. So, the US is also… pic.twitter.com/Sou7XntTrt
— Indo-Pacific News – Geo-Politics & Defense News (@IndoPac_Info) November 6, 2023
Die 80 Millionen Dollar sind kein Darlehen. Sie kommen vom amerikanischen Steuerzahler. Zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren schickt Amerika mit eigenem Geld Waffen an einen Ort, den es offiziell nicht anerkennt. Dies geschieht im Rahmen eines Programms namens Foreign Military Finance (FMF).
Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im vergangenen Jahr sind über FMF etwa 4 Milliarden Dollar an Militärhilfe nach Kiew geflossen. Weitere Milliarden gingen nach Afghanistan, Irak, Israel, Ägypten etc.
Bislang wurden diese Gelder jedoch nur an Länder oder Organisationen vergeben, die von den Vereinten Nationen anerkannt sind. Taiwan gehört nicht dazu.
Nachdem die USA 1979 die diplomatische Anerkennung Taiwans an China abgetreten hatten, verkauften sie unter den Bedingungen des Taiwan Relations Act weiterhin Waffen an die Insel.
Der Schlüssel dazu war, gerade so viele Waffen zu verkaufen, dass Taiwan sich gegen einen möglichen chinesischen Angriff verteidigen konnte, aber nicht so viele, dass die Beziehungen zwischen Washington und Peking destabilisiert würden.
Jahrzehntelang haben sich die USA auf diese sogenannte strategische Ambiguität verlassen, um mit China Geschäfte zu machen und gleichzeitig Taiwans treuester Verbündeter zu bleiben.
Doch in den letzten zehn Jahren hat sich das militärische Gleichgewicht in der Straße von Taiwan dramatisch zugunsten Chinas verschoben. Die alte Formel funktioniert nicht mehr. Washington besteht darauf, dass sich seine Politik nicht geändert hat, aber sie hat sich in entscheidenden Punkten geändert.
Das US-Außenministerium beeilte sich zu bestreiten, dass das FMF eine Anerkennung Taiwans beinhalte. Aber in Taipeh ist es offensichtlich, dass Amerika seine Beziehungen zu der Insel neu definiert, vorwiegend angesichts der Dringlichkeit, mit der Washington Taiwan zur Aufrüstung drängt. Und Taiwan, das China unterlegen ist, benötigt Hilfe.
„Die USA betonen die dringende Notwendigkeit, unsere militärischen Fähigkeiten zu verbessern. Sie senden eine klare Botschaft der strategischen Klarheit an Peking, dass wir zusammenstehen“, sagt Wang Ting-yu, ein Abgeordneter der Regierungspartei mit engen Beziehungen zu Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen und US-Kongressabgeordneten.
Er sagt, die 80 Millionen Dollar seien nur die Spitze eines möglicherweise riesengroßen Eisbergs und weist darauf hin, dass Präsident Biden im Juli einen Ermessensspielraum genutzt habe, um den Verkauf von militärischen Dienstleistungen und Ausrüstung im Wert von 500 Millionen Dollar an Taiwan zu genehmigen.
Laut Wang bereitet sich Taiwan darauf vor, zum ersten Mal seit den 1970er Jahren zwei Bataillone Bodentruppen zur Ausbildung in die USA zu entsenden.
Aber der Schlüssel ist Geld, der Anfang von etwas, das, wie er sagt, bis zu 10 Milliarden Dollar in den nächsten fünf Jahren erreichen könnte.
Geschäfte mit Rüstungsgütern können bis zu zehn Jahre dauern, sagt I-Chung Lai, Präsident der Prospect Foundation, einer Denkfabrik in Taipeh.
„Aber mit dem FMF schicken die USA Waffen direkt aus ihren eigenen Beständen und es ist amerikanisches Geld – wir müssen also nicht den ganzen Genehmigungsprozess durchlaufen“.
Das ist wichtig, da ein gespaltener Kongress die Milliarden-Dollar-Hilfe für die Ukraine blockiert hat, während es für Taiwan eine viel größere parteiübergreifende Unterstützung zu geben scheint.
Aber der Krieg in Gaza wird zweifellos die Waffenlieferungen Amerikas an Taipeh einschränken, ebenso wie der Krieg in der Ukraine. Präsident Biden bemüht sich um Kriegshilfe für die Ukraine und Israel, was auch mehr Geld für Taiwan bedeutet.
Fragt man das Verteidigungsministerium in Taipeh, wofür die US-Gelder verwendet werden sollen, bekommt man ein wissendes Lächeln und fest verschlossene Lippen.
Aber, so Dr. Lai, man könne Vermutungen anstellen: Javelin- und Stinger-Flugabwehrraketen – hochwirksame Waffen, mit denen die Streitkräfte schnell umgehen können.
„Wir haben nicht genug davon und benötigen viele“, sagt er. „In der Ukraine gingen die Stinger rasant zur Neige, und die Art und Weise, wie die Ukraine sie einsetzt, lässt vermuten, dass wir vielleicht zehnmal so viele benötigen, wie wir jetzt haben.“
Die Einschätzung langjähriger Beobachter ist unverblümt: Die Insel ist auf einen chinesischen Angriff völlig unzureichend vorbereitet.
Die Liste der Probleme ist lang. Taiwans Armee verfügt über Hunderte veralteter Kampfpanzer, aber zu wenig moderne, leichte Raketensysteme. Kommandostruktur, Taktik und Doktrin der Armee sind seit einem halben Jahrhundert nicht mehr aktualisiert worden.
Viele Einheiten an der Front haben nur 60 Prozent ihrer Sollstärke. Die taiwanische Spionageabwehr in China ist Berichten zufolge inexistent und das Wehrpflichtsystem marode.
Im Jahr 2013 verkürzte Taiwan die Wehrpflicht von einem Jahr auf nur vier Monate, um sie dann im nächsten Jahr wieder auf zwölf Monate zu erhöhen. Doch es gibt noch größere Herausforderungen. Die jungen Männer, die diesen Dienst ableisten, nennen ihn scherzhaft „Sommerlager“.
„Es gab keine regelmäßige Ausbildung“, sagt ein Absolvent. „Wir sind etwa alle zwei Wochen mit alten Gewehren aus den 1970er-Jahren auf einen Schießstand gegangen. Wir schossen auf Zielscheiben.
Aber man hat uns nicht beigebracht, wie man richtig zielt, und so hat jeder daneben geschossen. Wir haben nicht geübt. Am Ende gibt es einen Fitnesstest, aber darauf haben wir uns nicht vorbereitet.
Er beschrieb ein System, in dem die Oberbefehlshaber der Armee diese jungen Männer mit völliger Gleichgültigkeit betrachten und kein Interesse an ihrer Ausbildung haben, zum Teil, weil sie nur so kurze Zeit dort sein werden.
In Washington hat man das Gefühl, dass Taiwan keine Zeit mehr hat, sein Militär zu reformieren und neu aufzubauen. Deshalb beginnen die USA mit der Umschulung der taiwanesischen Armee.
Jahrzehntelang war die politische und militärische Führung der Insel davon überzeugt, dass eine Invasion der Insel für China viel zu schwierig und riskant sei. Ähnlich wie Großbritannien räumte Taiwan seiner Marine und Luftwaffe Vorrang ein – auf Kosten des Heeres.
„Die Idee war, sie in der Straße von Taiwan anzugreifen und an den Stränden zu vernichten. Deshalb haben wir viele Ressourcen in die Luft- und Seeverteidigung gesteckt“, sagt Dr. Lai.
Aber jetzt hat China die weltweit größte Marine und eine weit überlegene Luftwaffe. Eine Kriegssimulation einer Denkfabrik aus dem vergangenen Jahr ergab, dass Taiwans Marine und Luftwaffe in einem Konflikt mit China in den ersten 96 Kampfstunden aufgerieben würden.
Unter starkem Druck aus Washington geht Taipeh zu einer Strategie der „Festung Taiwan“ über, die es China aufwendig machen würde, die Insel zu erobern.
Der Schwerpunkt wird auf Bodentruppen, Infanterie und Artillerie verlagert, die eine Invasion an den Stränden abwehren und die Volksbefreiungsarmee (VBA) notfalls in den Städten und von Stützpunkten tief in den dschungelbewachsenen Bergen der Insel aus bekämpfen sollen. Doch damit fällt die Verantwortung für die Verteidigung Taiwans wieder auf die veraltete Armee zurück.
„Nach dem Abbruch der Beziehungen zu den USA 1979 war unsere Armee fast völlig isoliert. Sie steckt in der Ära des Vietnamkriegs und der US-Militärdoktrin fest“, sagt Dr. Lai.
Wie China Taiwan in der Grauzone bekämpft
Bis in jüngster Vergangenheit hat das weder Taipeh noch Washington beunruhigt. In den 1990er- und 2000er-Jahren errichteten taiwanesische und US-amerikanische Unternehmen Fabriken in ganz China.
Peking drängte auf den Beitritt zur Welthandelsorganisation – und bekam ihn. Die Welt begrüßte die chinesische Wirtschaft, und die USA glaubten, dass Handel und Investitionen den Frieden in der Taiwanstraße sichern würden.
Doch der Aufstieg Xi Jinpings und seines Nationalismus sowie die russische Invasion in der Ukraine haben diese beruhigenden Annahmen zunichte gemacht.
Für Taiwan waren die Lehren aus der ukrainischen Invasion schockierend. Die Artillerie dominierte das Schlachtfeld mit einer hohen Feuerrate und erschreckender Präzision. Die ukrainischen Truppen lernten, dass sie sich sofort nach dem Abfeuern einer Salve in Bewegung setzen mussten, da sonst innerhalb weniger Minuten russisches „Gegenfeuer“ auf ihre Stellungen niederging.
Viele der taiwanesischen Artillerietruppen sind jedoch mit Geschützen aus dem Vietnamkrieg oder sogar aus dem Zweiten Weltkrieg ausgerüstet. Diese werden von Hand geladen und sind schwer und langsam zu bewegen. Sie wären leichte Beute.
Die Verwundbarkeit Taiwans zwingt Washington zum Handeln. Deshalb werden taiwanesische Bodentruppen zur Ausbildung in die USA entsandt, und US-Ausbilder kommen nach Taipeh, um Taiwans Marines und Spezialeinheiten zu unterstützen.
William Chung, Forscher am Institut für nationale Verteidigungs- und Sicherheitsforschung in Taipeh, glaubt jedoch nicht, dass Taiwan allein China abschrecken kann. Das sei die andere Lehre aus dem Krieg in der Ukraine.
„Die internationale Gemeinschaft muss entscheiden, ob Taiwan wichtig ist“, sagt er. „Wenn die G7 oder die NATO der Meinung sind, dass Taiwan für ihre eigenen Interessen wichtig ist, dann müssen wir die Situation in Taiwan internationalisieren – denn das wird China dazu bringen, zweimal über die Kosten nachzudenken.
Dr. Chung sagt, dass Chinas Verhalten Taiwan unbewusst dabei hilft, genau das zu tun.
„China zeigt im Südchinesischen Meer und im Ostchinesischen Meer, dass es expansionistisch ist“, sagt er. „Und das Ergebnis sehen wir in Japan, wo das Militärbudget gerade verdoppelt wird. Das Ergebnis sei eine Neuordnung der Bündnisse in der Region – sei es das historische Gipfeltreffen zwischen den USA, Japan und Südkorea, die wachsende Bedeutung von Militärbündnissen wie Quad (Japan, USA, Australien und Indien) und Aukus (Großbritannien, USA und Australien), die um den Bau der nächsten Generation von Atom-U-Booten wetteifern, oder die engeren Beziehungen zwischen den USA und den Philippinen.
„China versucht, den Status quo in der gesamten Region zu verändern“, sagt er. „Das bedeutet, dass Taiwans Sicherheit mit dem Südchinesischen und dem Ostchinesischen Meer verbunden ist. Das heißt, wir sind nicht mehr isoliert.
In Washington wird derzeit heftig darüber diskutiert, wie weit die USA bei der Unterstützung Taiwans gehen sollten. Viele langjährige China-Beobachter sind der Meinung, dass jedes öffentliche Engagement der USA Peking eher provozieren als abschrecken würde. Washington weiß aber auch, dass Taiwan sich nicht allein verteidigen kann.
Wie es ein langjähriger China-Beobachter ausdrückte: „Wir müssen in dieser ganzen Frage der strategischen Ambiguität ruhig bleiben, während wir Taiwan bis an die Zähne bewaffnen“.

