Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Oberösterreich: Patrioten fordern von FPÖ Änderung des „Extremismus-Plans“

Patrioten aller Lager fordern von Oberösterreichs FPÖ eine Änderung des „Aktionsplans gegen Extremismus“. Denn Burschenschafter, die sogenannten Identitären und Corona-Widerständler wollen mit Extremisten nicht in einen Topf geworfen werden.

Dies machte gestern die gut besuchte Informationsveranstaltung des Alternativmediums „Info Direkt“ in Rottenbach bei Haag am Hausruck deutlich. Dort diskutierten der Ex-National- und -Bundesrat Johannes Hübner (FPÖ), der Abgeordnete zum oberösterreichischen Landtag, Joachim Aigner (MFG), die als „Wut-Wirtin“ bekannte gewordene Corona-Maßnahmenkritikerin Alexandra Pervulesko, der Burschenschafter Thomas Grischany und Identitären-Chef Martin Sellner über den Aktionsplan, über den wir bereits ausführlich berichtet haben.

FPÖ-Landtagsabgeordnete glänzten durch Abwesenheit

Die ebenfalls dazu eingeladenen Landtagsabgeordneten der FPÖ wie auch die der ÖVP, der SPÖ und der Grünen verzichteten auf eine Teilnahme an dieser Diskussionsveranstaltung. Was Moderator Michael Scharfmüller („Info Direkt“) bedauerte, der herausfinden wollte, ob die Zustimmung der Blauen zum verabschiedeten Extremismusplan ein Versehen war oder ob gar etwas anderes dahintersteckt.

„Ich kann mir schon vorstellen, dass es ein Versehen war“, betonte Hübner, „denn ich kenne die Partei“. Daraufhin gab es großes Gelächter im Publikum. Auch Alexandra Pervulsko glaubt, dass „vieles schiefläuft in der FPÖ Oberösterreich“, deshalb müsse unbedingt ein Wechsel des Personals her.

Anbiederung an ÖVP für viele offensichtlich

Gesagt wurde es nicht direkt, doch bei allen Wortmeldungen klang auch durch, dass der FPÖ-Beschluss zu diesem Aktionsplan gegen den Extremismus in der vorliegenden Form auch eine Anbiederung der FPÖ an die ÖVP gewesen sein könnte. Das glaubt auch Aigner, denn zusammen mit der ÖVP habe die FPÖ im Landtag alle Anträge der MFG auf finanzielle Entschädigung der Corona-Geschädigten abgelehnt – und auch Sellner will an kein Versehen glauben.

Die spätere Entrüstung des oberösterreichischen FPÖ-Chefs Manfred Haimbuchner über die Erwähnung der Burschenschafter in diesem Plan erkennt Martin Sellner an. Dennoch fragt er sich, warum Haimbuchner in seine berechtigte Aufregung nicht auch das patriotische Vorfeld einbezogen hat, wie beispielsweise auch Demonstranten, die in verschiedenen Bereichen für ihre Rechte kämpfen.

Kickl tritt für Oppositionelle ein – Haimbuchner nicht!

Das verwundert auch Grischany, der sinnierte: Haimbuchner sei doch selbst Korporierter, Kickl jedoch nicht – dennoch trete dieser aber vehement für deren Rechte ein wie auch für die der Identitären und Corona-Kritiker.

Die sich darauf zwangsläufig ergebene Frage von Moderator Michael Scharfmüller, warum Kickl dann Haimbuchner nicht auf Linie bringe, nichts gegen ihn unternehme, beantwortete Hübner mit dem lapidaren Satz: Weil er keinen Krieg im eigenen Lager anzettelt, der nur dem Gegner nützt.

Sellner: „Widerstandsgeist der patriotischen Zivilgesellschaft“

Etwas Hoffnung brachte Identitären-Gründer Martin Sellner in die Diskussionsveranstaltung. „Der Wind der Veränderung weht auf der Straße, nicht im Parlament“, sagt er, der auf den Widerstandsgeist der patriotischen Gemeinschaft setzt. „Die Straße ist ganz wichtig“, betonte auch der emeritierte Rechtsanwalt Johannes Hübner, aber ebenso seien es auch alternative Medien. Zudem müsse man auch noch juristisch für seine Rechte kämpfen, rät er, auch wenn die Justiz in den letzten Jahren zum Teil zu einer Polit-Justiz geworden sei.

Sein Parteifreund, der frühere oberösterreichische Landesrat Elmar Podgorschek, der im Publikum saß, glaubt den Grund für den Ausrutscher seiner Leute beim „Aktionsplan“ zu kennen. Er ist überzeugt: „Das hat vor der Beschlussfassung kein Mensch gelesen.“ Was an sich peinlich genug wäre, wogegen aber spricht, dass Haimbuchner in einem Interview mit der „Kronen-Zeitung“ noch einen drauf setzte. Auch Podgorschek ist der Ansicht, dass dieses Papier geändert gehört – und im Herbst sei dazu Gelegenheit, sagte er. 

Gibt es in der FPÖ Putschpläne gegen Herbert Kickl?

Möglicherweise gibt es aber auch noch einen ganz anderen Erklärungsansatz: Zuletzt wurden Gerüchte über Putschpläne gegen Herbert Kickl in Alternativmedien publik. Dabei wurden vor allem die Namen Svazek und Haimbuchner genannt. Sollte an diesen Gerüchten etwas dran sein, dann hätte der Extremismus-Aktionsplan, der im Kern auf das patriotische Um- und Vorfeld der FPÖ abzielt, durchaus seinen Sinn: Nämlich als Morgengabe und Kotau nicht nur der ÖVP, sondern dem gesamten Polit- und Medienkartell gegenüber. Was allerdings bei der gestrigen Veranstaltung kein Thema war…

Zum Autor: Kurt Guggenbichler war Mitbegründer und Chefredakteur des „Wochenblick“. Sein journalistisches Handwerk hat er bei der „Goslarschen Zeitung“ in Norddeutschland erlernt, wo er acht Jahre lang als Redakteur, Reporter und Kolumnist tätig war. Wieder zurück in seiner Heimat, arbeitete Guggenbichler in der Funktion eines Ressortleiters dann 25 Jahre lang für die „Oberösterreichischen Nachrichten“. Zum „Wochenblick“ wechselte er einige Zeit nach seiner Tätigkeit als Chefredakteur der Tageszeitung „Oberösterreichs Neue“ und für AUF1-Info ist Guggenbichler nun als Nachrichten-Redakteur, Kommentator und Reporter im Einsatz.

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EU-Abgeordneter im Alex-Jones-Studio

EU-Abgeordneter im Alex-Jones-Studio

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Im Infowars-Studio von Alex Jones spricht ein kroatischer EU-Abgeordnete Ivan Sincic über den “Sumpf von Brüssel”. Wie WEF, Blackrock und Co die EU penetriert und wie das politische System der EU funktioniert. Ein EU-Abgeordneter im berühmten „Infowars“-Studio von Alex Jones. Das ist vor einigen Tagen tatsächlich passiert. Aufgetreten ist der fraktionslose Kroate Ivan Sincic. Er […]

Der Beitrag EU-Abgeordneter im Alex-Jones-Studio erschien zuerst unter tkp.at.

Wahlen sind schlecht für unsere Demokratie, sagt das WEF und der Berater von Bill Gates

Das Weltwirtschaftsforum hat in letzter Zeit einen regelrechten Boom erlebt! In einem kürzlich in der New York Times erschienenen Artikel (Link ohne Bezahlschranke) von Adam Grant, einem hochrangigen WEF-Agenda-Mitarbeiter, einem Wharton-Management-Experten und Berater von Bill Gates, heißt es: „Wahlen sind schlecht für die Demokratie“.

Der Ort, an dem er sich Gehör verschafft hat, ist alles andere als unbedeutend: Die New York Times ist die führende “newspaper of record”, die vor vielen Jahren die am meisten respektierte Publikation war.

Wer ist Adam Grant? Die New York Times vergaß zu erwähnen, dass er ein sehr hochrangiges Mitglied des WEF ist. Hier ist seine Seite des Weltwirtschaftsforums:

In den Vereinigten Staaten kann jede Privatperson jede Meinung auf ihrer Webseite oder in ihrem sozialen Netzwerk veröffentlichen. Herr Grant ist jedoch keine gewöhnliche Privatperson; er ist ein WEF-Mitarbeiter, der an zahlreichen WEF-Veranstaltungen teilgenommen und viele Agenda-setzende Artikel verfasst hat. Er ist auch Berater von Google und Bill Gates.

Adam Grant ist ein produktiver WEF-Autor, dessen Beiträge zu zahlreich sind, um sie einzeln aufzuführen.

Du bist zu dumm zum Wählen, erklärt Adam Grant

Beamte haben hart daran gearbeitet, Wahlen zu schützen und den Bürgern ihre Integrität zuzusichern. Aber wenn wir wollen, dass öffentliche Ämter integer sind, sollten wir die Wahlen vielleicht ganz abschaffen.

Wenn Sie denken, dass dies antidemokratisch klingt, dann denken Sie noch einmal nach. Die alten Griechen haben die Demokratie erfunden, und in Athen wurden viele Regierungsbeamte durch Sortierung ausgewählt – eine zufällige Auslosung aus einem Pool von Kandidaten. In den Vereinigten Staaten verwenden wir bereits eine Version der Lotterie, um Geschworene auszuwählen. Wie wäre es, wenn wir dasselbe mit Bürgermeistern, Gouverneuren, Abgeordneten, Richtern und sogar Präsidenten machen würden?

Herr Grant befürwortet die “zufällige Auswahl” von Beamten aus einem “Pool von Kandidaten”.

Wer bildet den Kandidatenpool? Wer wird in den “Pool” aufgenommen? Herr Grant bleibt in dieser Frage vage, aber wir können eine Vermutung anstellen. Der Pool würde sich aus den nicht mehr gewählten “Hütern unserer Demokratie” zusammensetzen; nur die für sie akzeptablen Personen würden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt.

Herr Grant erklärt sogar, dass diejenigen, die in den “Pool” aufgenommen werden wollen, überprüft werden müssten:

Stellen Sie sich vor, dass in Amerika jeder, der in den Pool aufgenommen werden will, einen Staatsbürgerschaftstest bestehen muss – der gleiche Standard wie für Einwanderer, die die Staatsbürgerschaft beantragen.

Ich bin sicher, dass diejenigen, die nicht an die vom WEF propagierten Ideologien glauben, nicht für den Pool infrage kämen und den Staatsbürgerschaftstest nicht bestehen würden. Wir wollen doch nicht, dass Skeptiker unsere Demokratie untergraben! (Man beachte den Sarkasmus)

Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich fragen, wer dafür sorgt, dass die “Zufallsauswahl” wirklich zufällig ist, dann sind Sie nicht allein!

Herr Grant ist ein hochrangiger Berater des Verteidigungsministeriums, von Google und der Bill and Melinda Gates Foundation. Bitte nehmen Sie ihn ernst, genauso wie die oben genannten Organisationen, die seinen Rat annehmen. Er meint es ernst.

Stellen Sie sich die Einsparungen vor, sagt Grant:

Mit der Umstellung auf das Sortieren ließe sich viel Geld sparen. Allein die Wahlen 2020 kosten mehr als 14 Milliarden Dollar. Und wenn es keinen Wahlkampf gibt, gibt es auch keine Partikularinteressen, die ihn finanzieren.

Wir könnten eine Menge Geld sparen, wenn Dreckskerle wie du und ich nicht wählen dürften!

Das WEF meint es ernst mit der Abschaffung des Wahlrechts

Ist die obige Aussage nur eine verrückte Einzelmeinung? Nicht ganz!

In diesem Video erörtert Klaus Schwab die Idee, einen “präskriptiven Modus” zu verwenden, um den Willen der Wähler zu bilden und auf Wahlen zu verzichten:

Das WEF betrachtet politische Systeme mit konkurrierenden politischen Parteien als „toxisch“ und erörtert die „Entgiftung der Politik“, d.h. die Abschaffung des Parteienwettbewerbs:

Drei Wege, wie die politischen Entscheidungsträger die politischen Risiken des grünen Übergangs vermeiden können. Quelle

Die “Well-being Alliance”, eine weitere Organisation, die die Agenda des WEF mitgestaltet, schlägt ebenfalls vor, von der “Parteipolitik” wegzukommen:

Eine reichhaltige und robuste Demokratie mit einer sinnvollen Vertretung, die über die Parteipolitik hinausgeht. Quelle

Ich habe die Wellbeing Alliance, ihre marxistische Ideologie und ihre Beziehung zum WEF hier beschrieben. Hier von Google übersetzt.

Die oben genannte Wohlfahrtsagenda wird bereits in acht Ländern umgesetzt, wie im obigen Artikel beschrieben.

Diese Radikalen stellen sich eine Zukunft „frei von Parteipolitik“ vor, mit einem „entgifteten“ Diskurs und mit Führungspersönlichkeiten, die aus einem Pool von WEF-geprüften Kandidaten ausgewählt werden. Der Diskurs wird frei von unerwünschten Fehlinformationen sein, selbst wenn die unerwünschten Fehlinformationen wahr sind.

Die einfachen Leute, wie Sie und ich, verdienen keine Stimme, weil wir als „giftig“ und inkompetent gelten, um unsere zukünftigen glorreichen Führer auszuwählen. Das WEF weiß es besser!

Sind Sie mit der Zukunft einverstanden, die sie sich für Sie ausmalen?

Riesen-Skandal in Estland: Ehemann der russophoben Ministerpräsidentin machte Geschäfte mit Russland

Zu den illegalen Geschäftsaktivitäten ihres Ehemannes, Arvo Hallik, sagte die estnische Ministerpräsidentin Kaja Kallas: Sie hätte bis vor kurzem nichts darüber gewusst. (FT)

Der staatliche estnische Sender „ERR“ hatte bereits am Mittwoch berichtet: Dass nämlich das Transportunternehmen „Stark Logistics“, welches sich teilweise im Besitz von Hallik befindet, weiterhin Waren nach Russland liefert. Diese Information löste in einem der extremsten russophoben EU-Länder eine große Resonanz aus:

Ich habe keine Ahnung von seinem Geschäft. Er hält eine Minderheitsbeteiligung an einem Logistikunternehmen. Das waren alle meine Informationen bis Anfang der Woche.

– so Kallas auf einer Regierungs-Pressekonferenz.

Laut deren Angaben hätte ihr Ehemann mittlerweile aber seine Geschäftsaktivitäten in Russland eingestellt, erbringe nun nur noch Dienstleistungen für ein estnisches Unternehmen, welches aber seine Produktionsaktivitäten in Russland einstellt – ein Prozess, der sich in der Endphase befindet.

Laut meinem Mann gibt es eine interne Anweisung, wonach man in Russland nicht einmal mehr tanken kann, damit kein Geld dorthin kommt.

– so Kallas weiter.

Kritik auch vom Staatspräsidenten

Bereits am Donnerstag hatte der estnische Präsident Alar Karis erklärt: Kallas habe die Pflicht, die Öffentlichkeit über den Inhalt des Skandals aufzuklären. Auch mehrere estnische Politiker kritisierten die Premierministerin bereits.

Urmas Reinsalu, Vorsitzender der oppositionellen Parlamentspartei „Isamaa“, sagte: Wenn die Behauptungen in den Medien wahr seien, sei dies eine Schande für Estland. Es gehe dabei nicht nur um die rechtliche Seite des Falles („Stark Logistics“ war an der Lieferung von Waren beteiligt, die nicht den EU-Sanktionen unterliegen), sondern um die Ethik der Premierministerin, welche die ganze Welt aufforderte, „blutige Geschäfte mit Russland zu stoppen“.

Und auch Tanel Kiik, Vorsitzender der Fraktion der „Zentrumspartei“, vertritt der Ansicht: Dass Geschäfte mit Russland angesichts des anhaltenden Krieges unvereinbar sind. Somit aber sollte Kaja Kallas (als eine der aktivsten Befürworterinnen einer vollständigen Geschäftsliquidierung mit Russland in Estland und Europa) der Öffentlichkeit und dem Parlament erklären, warum sie dies nicht von dem Unternehmen verlangt, mit dem ihr Mann Beziehungen unterhält.

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517qVZDEfdL._SY264_BO1204203200_QL40_ML2Unser Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, hat auch ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die westliche Verleumdungskampagne verteidigt. Der amazon-Bestseller  ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_buch@yahoo.com>


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Deutsche Entwicklungshilfe: Milliarden Steuergeld für Indiens Mondflug

Als erst viertem Land der Erde nach den USA, der Sowjetunion und China ist es Indien am Mittwoch gelungen, eine Raumsonde auf dem Mond zu landen. Die indische Raumfahrtbehörde ISRO vollbrachte damit erneut eine technische Spitzenleistung. Ihr Budget beträgt umgerechnet rund 1,6 Milliarden US-Dollar. Diese Zahl ist insofern aufschlussreich, als Indien zugleich der größte Empfänger von Entwicklungshilfe in Milliardenhöhe aus Deutschland ist.

Während in Deutschland nichts mehr funktioniert und das Land in Technologie, Bildung und Innovation immer weiter abstürzt, werden deutsche Steuergelder an Wachstumsstaaten überwiesen, die den Westen in vielem längst überholt haben.

Die fahrlässige und bürgerfeindliche Veruntreuung von öffentlichen Geldern, die im eigenen Land fehlen, wird damit auf die Spitze getrieben.

Über 11 Milliarden deutsches Steuergeld

Erst im Mai letzten Jahres hatten Bundeskanzler Olaf Scholz und der indische Ministerpräsident Narendra Modi eine „Partnerschaft für grüne und nachhaltige Entwicklung“ vereinbart, für die Deutschland bis 2030 insgesamt 10 Milliarden Euro (!) aus verschiedenen Ministerien bereitstellen will. Außerdem wurden im vergangenen November von Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) für dieses Jahr bilaterale Projekte mit einem Volumen von einer Milliarde Euro vereinbart.

Unter Einrechnung weiterer Hilfen durch Stiftungen oder Kirchen, und weitere Ministerien, beträgt der Gesamtumfang der deutschen Geldmittel, die nach Indien fließen, also über 11 Milliarden Euro. Größtenteils erfolgt dies über günstige Kredite. Die Ampel-Regierung begründet diese exorbitanten Summen damit, dass in dem Land nach wie vor die meisten armen Menschen der Welt leben würden.

Deutschland zahlt für vermeintlichen Klimaschutz Indiens

Allerdings gelang es zwischen 2005 und 2021 die Armutsquote von 55 auf 16 Prozent zu reduzieren – obwohl Indien zugleich zum bevölkerungsreichsten Land der Erde aufstieg. Obwohl Indien nur auf Platz 29 unter den Ländern mit dem größten Emissionsausstoß liegt, zahlt Deutschland allein hunderte Millionen für den Ausbau erneuerbarer Energien und andere vermeintliche Klimaschutzmaßnahmen

Anhaltende Rezession in Deutschland

Indien ist die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt, wächst jährlich um rund sieben Prozent und schickt sich an, Deutschland zu überholen, das noch auf Platz vier liegt. Deutschland befindet sich derweil in einer anhaltenden Rezession, leidet unter einer massiven Unternehmensflucht, einem stetigen Rückgang ausländischer Investitionen.

Zudem krankt es an einer völlig maroden Infrastruktur, den selbstverschuldeten höchsten Energiepreisen der Welt, einer millionenfachen Massenmigration, einem auch dadurch bedingt katastrophalen Bildungssystem, einer stockenden Digitalisierung und einer alles erstickenden Bürokratie – sowohl national als auch von der überwiegend aus Berlin finanzierten EU.

Fatal: Marodes deutsches System

Deutschland ist nicht fähig, einen Provinzbahnhof Stuttgart 21 fertigzustellen, überzog den Bauplan für den Berliner Flughafen, der bis heute nicht reibungslos funktioniert, um viele Jahre und Milliarden Baukosten. Seine Armee ist derart kaputtgespart, dass sie nicht mehr in der Lage wäre, das eigene Land auch nur für Stunden zu verteidigen; selbst die Flugbereitschaft ist in einem derart desolaten Zustand.

Und in dieser prekären Lage werden großzügig Abermilliarden Steuergelder in eine aufstrebende Supermacht gepumpt, die über Atomwaffen verfügt und nun gar eine Mondlandung sowie andere technische Spitzenleistungen vollbringt, zu denen Deutschland nicht einmal mehr ansatzweise fähig wäre, selbst wenn es dies wollte.

Zum Autor: Daniel Matissek ist Journalist mit pfälzischen Wurzeln, arbeitet neben für AUF1 auch für diverse deutschsprachige freie Medien (unter anderem „Journalistenwatch.com“). Gründungsherausgeber des Blogs „Ansage.org“. Schwerpunktthemen: Migrationspolitik, politischer Extremismus, Demokratie und Medienlandschaft. Freund differenzierter Zwischentöne, aber gerne auch leidenschaftlicher Polemiker. Devise: „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos; es könnte aber auch umgekehrt sein.“

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Zeit, die Klimapanik über die Sommerhitze zu kühlen

Anthony J. Sadar

Es herrscht eine gewisse Hysterie über die jüngsten Erklärungen über eine weltweite Rekordhitze, die auf beklagenswert begrenzten Klimadaten beruht. Wir brauchen dringend eine Perspektive, um die Gemüter zu beruhigen. Offizielle Verlautbarungen können weder das Klima noch den Zustand der Atmosphäre ändern, aber sie können zu unangemessener Panik führen.

Die Behauptung, dass die außergewöhnlich große Menge an Luft, die den Planeten umgibt, durch anthropogenes Handeln in katastrophaler Weise gestört wird, ist eine Hypothese und keine gesicherte Tatsache.

Die unterste Schicht der Atmosphäre, in der wir das tägliche Wetter erleben, wird Troposphäre genannt. In dieser riesigen, luftigen Sphäre sind permanente und variable Gase gemischt.

Die permanenten Gase, hauptsächlich Stickstoff und Sauerstoff, machen 99 % der Luft aus. Am besorgniserregendsten ist jedoch der Anstieg der Spurenmengen bestimmter veränderlicher Gase.

Natürlich ist jeder vor den Gefahren des zunehmenden Kohlendioxids gewarnt worden, das 0,04 % der Luft ausmacht. Da Kohlendioxid ein „Treibhausgas“ ist, das zur globalen Erwärmung beiträgt, wird den Menschen (leider vor allem den Kindern) Angst eingejagt, damit sie glauben, dass durch die fortgesetzte Nutzung fossiler Brennstoffe, die Kohlendioxid ausstoßen, eine katastrophale Klimakatastrophe droht.

Wasser in all seinen Formen ist jedoch der größte Klimaregulator, und niemand hat Angst vor Wasser.

Der Wasserdampfgehalt der Luft liegt je nach Ort und Wetterbedingungen zwischen null und 4 %. Kombiniert man das gasförmige Wasser mit den Phasenwechseln von Gas zu Flüssigkeit zu festen Formen und dem flüssigen Wasser, das mehr als 70 % der Erdoberfläche bedeckt und den Himmel mit zahlreichen Wolken sowie große Gebiete bedeckende Eis und Schnee verhüllt, erhält man einen überwältigenden Klimaregulator: Wasser.

Die mildernde Wirkung von Wasser ist unbestreitbar. Dennoch wird diese wesentliche Tatsache in der öffentlichen Diskussion über den Klimawandel weitgehend ignoriert.

Kann der Mensch die Klimabedingungen wesentlich verändern? Ja, ohne jeden Zweifel.

So ist beispielsweise die „städtische Wärmeinsel“ seit Jahrzehnten dokumentiert. Dabei handelt es sich um einen Zustand, bei dem in Großstädten die durchschnittliche Jahrestemperatur um 3 bis 4 Grad Celsius höher ist als vor der Erschließung der Stadt und die Temperaturunterschiede an einzelnen Tagen noch viel größer sind.

Diese Erwärmung kann sich über Tausende von Metern über der Stadt erstrecken. Ungeachtet eines solchen messbaren Temperaturanstiegs entscheiden sich die meisten Menschen für ein Leben in der Stadt.

Außerhalb der Stadtzentren haben von mir und anderen geprüfte wissenschaftliche Untersuchungen der untersten Atmosphärenschicht – der Luft vom Boden bis etwa eine 1,5 km [850-hPa-Niveau] über dem Meeresspiegel – in den letzten Jahrzehnten gemischte Veränderungen der atmosphärischen Temperaturstruktur ergeben.

Die Studien zeigen, dass der geringe Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur einige offensichtlich spürbare und einigermaßen verständliche Auswirkungen hat, aber eine katastrophale Veränderung der Atmosphäre gehört nicht dazu. Vielmehr wurden bescheidene positive und negative Auswirkungen auf die Stabilität der bodennahen Luft beobachtet.

Es gibt weniger als 1000 Standorte auf der ganzen Welt, die zweimal täglich Wetterballone in die obere Atmosphäre steigen lassen, um veränderte Bedingungen zu erfassen und die Vorhersage zu unterstützen. Die Daten aus den Ballonflügen werden mit Tausenden bodengebundenen Wetterstationen gekoppelt, die kontinuierliche bodennahe Messungen durchführen.

Sowohl die Stationen in der oberen Atmosphäre als auch die Bodenstationen befinden sich größtenteils über dem Land, wobei eine Reihe von Standorten über den Ozeanen verteilt ist. Die Satellitenüberwachung der Atmosphäre füllt die Lücken aus.

Aber selbst diese eher begrenzte Abdeckung des Globus‘ ist noch recht jung. Die amerikanischen und europäischen Wetterämter entstanden Mitte des 18. Jahrhunderts mit spärlich verteilten Stationen, in denen Wetterbeobachter mit (nach heutigen Maßstäben) relativ primitiven Geräten Daten aufzeichneten, während die Satellitenüberwachung erst in den späten 1970er Jahren begann.

Dennoch werden auf der Grundlage dieser begrenzten meteorologischen Informationen von Politikern und Agenda-Aktivisten wilde Behauptungen aufgestellt. Das Herauspicken von Daten, das Verkürzen von Zeiträumen für Temperaturtrends, das Zitieren von „Experten“-Meinungen als Fakten und das Verlassen auf anekdotische Beweise sind alles Taktiken, die eingesetzt werden, um dramatische, zweifelhafte Handlungen anzustacheln – Handlungen, die oft viel dringendere menschliche Bedingungen ignorieren, wie den Mangel an zuverlässiger, erschwinglicher Elektrizität für Millionen von Erdbewohnern.

Ungeachtet der Behauptungen über eine rekordverdächtige Hitze haben die Wissenschaftler noch einen weiten Weg vor sich, um die Lufthülle, die den Globus umgibt, und die Auswirkungen der variablen atmosphärischen Gase auf sie hinreichend zu verstehen. Nur mit Bescheidenheit lässt sich ein objektiver Blick auf den Aufbau und die Funktionsweise der komplexen Atmosphäre und ihre Bedeutung für das zukünftige Klima der Erde werfen.

This piece originally appeared at WashingtonTimes.com and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2023/08/time-to-cool-climate-panic-over-summer-heat/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Schutz vor schädlichen Chemikalien: Die EU-Kommission bricht ihr Versprechen

Schutz vor schädlichen Chemikalien: Die EU-Kommission bricht ihr Versprechen

Dieser Text erschien zuerst als Gastbeitrag im Campact-Blog

Schutz vor schädlichen Chemikalien: Die Chemie stimmt nicht!

Wieder einmal toben unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit Lobbyschlachten in Brüssel, die für unsere Gesundheit, Böden und Gewässer von höchster Bedeutung sind. Die EU-Kommissionspräsidentin hat dabei ein wichtiges Versprechen ihrer Amtszeit gebrochen.

Die EU-Kommission hatte in ihrem „Green Deal“ angekündigt, die schädlichsten Chemikalien in Konsumgütern bis 2022 zu verbieten und ihre Verwendung nur dort zuzulassen, wo es unbedingt notwendig ist. Dies sollte zum Beispiel im Rahmen der Reform von REACH passieren, der europäischen Chemikalien-Verordnung, die reguliert, unter welchen Bedingungen Stoffe auf den europäischen Markt gebracht werden dürfen. Doch diese Reform wurde bis heute nicht beschlossen.

Einflussreicher Chemie-Riese

Es sieht ganz danach aus, als würde dies auch vor der EU-Wahl nächstes Jahr nicht mehr passieren. Das ist ein Lobbyerfolg der Chemieindustrie. Eine einflussreiche Rolle hatte dabei offenbar BASF, der weltgrößte Chemiekonzern mit Sitz in Deutschland. Unsere Partnerorganisation Corporate Europe Observatory (CEO) aus Brüssel hat kürzlich in ihrer Studie A Chemical Romance“ gezeigt, mit welchen Lobbystrategien der Riese aus Deutschland regelmäßig strengere Regeln für Chemikalien verhindert – auch in diesem Fall. So mischt BASF-Chef Brudermüller in den einflussreichsten Chemieverbänden Europas mit, z.B. ist er Vizepräsident im Verband der Chemischen Industrie (VCI). Im Januar 2022, rechtzeitig zur Eröffnung der Konsultation zur Richtlinie, ging der VCI in die Offensive und nannte es „fahrlässig“, der Chemieindustrie angesichts der gestiegenen Rohstoffpreise neue Belastungen zuzumuten.

Das BASF Werk in Ludwigshafen am Rhein

Nur wenige Wochen später schlug die CDU/CSU im Europäischen Parlament mit der gleichen Argumentation ein „europäisches Bürokratie-Moratorium“ vor: Zahlreiche Projekte im Rahmen des Green Deal sollten aufgrund der gestiegenen Belastungen durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verschoben oder auf Eis gelegt werden – die REACH-Verordnung wurde dabei explizit genannt.

Im Oktober 2022 warnte der BASF-Chef, die von der EU vorgeschlagene Reform des Chemikalienrechts setze „ein großes Fragezeichen hinter die Zukunft der Chemikalien in Europa“. In der Kommission hat sich einem anonymen EU-Beamten zufolge auf diesen Druck hin die Auffassung durchgesetzt, dass besserer Schutz vor schädlichen Chemikalien eine zu große Belastung für die Konzerne darstelle. Dabei stellte die Kommission in ihrer Folgenabschätzung für die REACH-Reform noch selbst fest, dass die Einsparungen im Gesundheitsbereich durch das Verbot von Chemikalien die Kosten für die Industrie um das Zehnfache übersteigen würden. Dennoch kündigte Ursula von der Leyen schließlich höchstpersönlich an, den Reformvorschlag erst Ende 2023 vorzulegen. Es ist unrealistisch, dass er noch vor der Europawahl durch Parlament und Rat abgestimmt werden könnte.

Die Lobbystrategie der Chemie-Lobby ist aufgegangen: Vorschriften zum Schutz von Umwelt und Verbraucher:innen als Belastung für die Wirtschaft darstellen und mit Stellenabbau drohen.

Millionenschwere Chemie-Lobby

Die Lobbymacht der Chemieindustrie in Brüssel ist immens, das zeigt sich auch in Zahlen. Sieben zentrale Lobbyakteure der Branche – darunter die deutschen Giganten Bayer und BASF und Industrieverbände wie der VCI – haben laut Lobbyregister im vergangenen Jahr zusammen 33,5 Millionen Euro für Lobbyarbeit bei den EU-Institutionen ausgegeben. Das zeigt CEO in einer Auswertung mithilfe unseres gemeinsamen Analyseportals Lobbyfacts.

Wer hält dagegen? Umwelt- und Verbraucherschutzverbände haben dem nicht annähernd so viel entgegenzusetzen. Doch Gesundheit und Nachhaltigkeit sollten bei diesen Vorhaben politischen Vorrang vor Konzern-Profiten genießen. Politiker:innen müssen Konzernen eine Absage erteilen, wenn sie mit Drohungen und Lobbytaktiken versuchen, das Gemeinwohl in Frage zu stellen. Es braucht die Wachsamkeit der Zivilgesellschaft.

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Deutsche Gerichte werden vollends dystopisch

Es waren ein paar erstaunliche Tage für die deutschen Richter. Nun, „erstaunlich“, wenn Sie in den letzten vier Jahren in einer Höhle gelebt haben.

Viele von Ihnen wissen wahrscheinlich schon, dass der Satiriker und Dramatiker (und häufige OffG-Mitarbeiter) CJ Hopkins in Deutschland wegen „Verbreitung von Propaganda, deren Inhalt dazu bestimmt ist, die Ziele einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation zu fördern„, angeklagt ist.

Und das alles nur, weil auf dem Cover seines Buches ein Hakenkreuz zu sehen ist.

Unnötig zu erwähnen, dass die Anschuldigungen absurd sind. Beleidigend sogar. CJs Bericht aus erster Hand über diesen Unsinn können Sie z.B. hier lesen.

Jeder, der nicht a) dumm oder b) wahnhaft ist, kann klar erkennen, dass diese Anschuldigungen nichts mit dem Hakenkreuz auf dem Buch zu tun haben und alles mit dem Inhalt des Buches. Kurz gesagt, es handelt sich um politisch motivierte Anklagen, die gegen einen Autor erhoben werden, weil er den Staat kritisiert. Der Inbegriff der dystopischen Tyrannei.

… und gestern wurde er verurteilt.

Ihm drohen nun 60 Tage Gefängnis oder eine Geldstrafe von 3600 Euro.

Das ist der erste Fall, und wie wir sagen, einer, mit dem Sie wahrscheinlich vertraut sind, wenn Sie regelmäßige Leser sind.

Was Sie wahrscheinlich noch nicht gehört haben, ist, dass gerade heute Morgen ein anderes deutsches Gericht einen ehemaligen Richter zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt hat.

Sein Verbrechen? Er entschied, dass die Maskenpflicht in Schulen nicht verfassungsgemäß sei.

Der Fall geht auf den 8. April 2021 zurück, als der Familienrichter des Kreises Weimar, Christiaan Dettmar, entschied, dass zwei Schulen des Kreises a) keine Maskenpflicht durchsetzen können, b) den persönlichen Unterricht fortsetzen müssen und c) die Schüler nicht zwingen können, sich auf „Covid“ testen zu lassen.

Vom „Human Rights Blog“:

Bei dem Gerichtsverfahren handelte es sich um ein Kinderschutzverfahren nach § 1666 Abs. 1 und 4 BGB, das eine Mutter für ihre beiden Söhne im Alter von 14 bzw. 8 Jahren beim örtlichen Familiengericht eingeleitet hatte. Sie hatte argumentiert, dass ihre Kinder physisch, psychisch und pädagogisch geschädigt würden, ohne dass dies den Kindern oder Dritten zugute käme. Gleichzeitig machte sie geltend, dass dies eine Verletzung einer Reihe von Rechten der Kinder und ihrer Eltern nach dem Gesetz, dem Grundgesetz und internationalen Konventionen darstelle.

Nach der Anhörung von Sachverständigen entschied der Richter zugunsten der Mutter und schrieb in seinem Urteil:

Das sind die Risiken [des Maskenzwangs]. Die Kinder werden durch die Pflicht, während der Schulzeit Gesichtsmasken zu tragen und Abstand zueinander und zu anderen Personen zu halten, nicht nur in ihrem geistigen, körperlichen und seelischen Wohlbefinden gefährdet, sondern auch bereits geschädigt. Gleichzeitig werden dadurch zahlreiche Rechte der Kinder und ihrer Eltern nach Gesetz, Verfassung und internationalen Konventionen verletzt.

Zwei Wochen nach der Verkündung dieses Urteils wurden seine Wohnung und sein Büro von der Polizei durchsucht und sein Mobiltelefon beschlagnahmt.

Und nun, zwei Jahre später, wurde er des „richterlichen Fehlverhaltens“ für schuldig befunden und zunächst zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt (das Gericht hat die Strafe inzwischen ausgesetzt). „Justizielles Fehlverhalten“, nur weil er mit der Regierung nicht übereinstimmte.

Die freie Meinungsäußerung ist die erste und wichtigste Freiheit, ohne sie ist niemand wirklich frei. Eine unabhängige Justiz ist ein Muss, um jede Art von Gerechtigkeit zu bewahren; Richter, die einfach nur die Erlasse der Regierung abnicken, sind die Bausteine autoritärer Staaten.

Die Stimme des Volkes und die Macht der Gerichte wirken – im Idealfall – zusammen, um die Regierung zur Rechenschaft zu ziehen.

Und doch ist das deutsche Rechtssystem, ob in der Justiz oder in der Kunst, inzwischen eine Maschine zur Kriminalisierung und Bestrafung von Dissens jeglicher Art.

… Ich würde einen Vergleich mit einer anderen deutschen Regierung anstellen, die auf ähnliche Weise funktionierte, aber ich kann mir eine Geldstrafe von 4000 Euro wirklich nicht leisten.

„Wir gewinnen“: Die populistische Revolte gegen die Entvölkerungsagenda der globalen Eliten

Angesichts der Angriffe auf die Ernährungssicherheit, der Destabilisierung von Nationen durch Masseneinwanderung und der schrecklichen Auswirkungen eines bewussten Programms zur Reduzierung der menschlichen Bevölkerung betont der amerikanische Kommentator Larry Alex Taunton, wie wichtig es ist, die unschuldig klingenden Phrasen zu entschlüsseln, mit denen diese unmenschliche Agenda kommuniziert wird.

Der amerikanische Kommentator Larry Alex Taunton beschreibt in einer aktuellen Sendung, wie er die wahre Bedeutung der schönen Worte aufdeckte, mit denen eine globale, menschenfeindliche Agenda vermarktet wird.

Angesichts der Angriffe auf die Ernährungssicherheit, der Destabilisierung von Nationen durch Masseneinwanderung und der schrecklichen Auswirkungen eines bewussten Programms zur Reduzierung der menschlichen Bevölkerung betont Taunton, wie wichtig es ist, die unschuldig klingenden Phrasen zu entschlüsseln, mit denen diese unmenschliche Agenda verkauft wird.

Er erzählt dem schottischen Globalisierungsgegner Jim Ferguson von seinen Erfahrungen als „Spion beim Weltwirtschaftsforum“. Beide Männer sind sich einig, dass „die Menschheit selbst auf dem Spiel steht“ im Kampf um die Errichtung eines gottlosen Weltsystems, das dem menschlichen Leben keinen wesentlichen Wert beimisst.

Taunton war beeindruckt von der entspannten Art und Weise, in der auf dem WEF-Gipfel im schweizerischen Davos, an dem er teilnahm, unschuldig klingende Codewörter für eine schreckliche globale Agenda ausgetauscht wurden.

Menschen zählen weniger als Politik

In dem Interview vom 8. August diskutieren die beiden Männer über die Mittel, mit denen diese Agenda vorangetrieben wird, und über die angenehmen Euphemismen, mit denen die herrschende Klasse wirklich schreckliche Dinge beschreibt.

„Wenn sie von ‚Nachhaltigkeit‘ sprechen, meinen sie ‚Entvölkerung‘“, sagt Taunton in seiner Einleitung, bevor er genau erklärt, warum das so ist. Seine Bemerkungen erinnern an George Orwell, der in Politics and the English Language in der er schrieb:

Politisches Reden und Schreiben dient in unserer Zeit weitgehend der Verteidigung des Unhaltbaren. Deshalb muss die politische Sprache weitgehend aus Euphemismen bestehen.

Eine solche Sprache ist notwendig, wenn man die Dinge benennen will, ohne sie vor dem geistigen Auge erscheinen zu lassen.

Die Bilder, die „Nachhaltigkeit“ und „Gemeinwohl“ im Kopf hervorrufen, sind angenehm und gehen ohne Widerspruch vorüber. Ihre wahre Bedeutung ist unaussprechlich und wird daher nie klar ausgesprochen.
Nachhaltige Entvölkerung

Beide Männer erzählen ruhig und geduldig, warum sie sagen, dass diese schönen Worte ein unaussprechliches Übel verbergen.

Erstens stehen sowohl Bill Gates als auch das Weltwirtschaftsforum an der Spitze von Impf- und „Nachhaltigkeits“-Programmen, deren Gefahren deutlich werden, wenn man diese Begriffe mit Fakten vergleicht.

In Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen strebt das WEF eine Reduzierung der menschlichen Bevölkerung auf eine nachhaltigere Zahl an, die auf etwa zwei Milliarden geschätzt wird. Wenn dies alarmierend klingt, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass das National Security Study Memo 200 – der „Kissinger-Bericht“ – 1974 empfahl, dass die US-Regierung ein Programm zur globalen Bevölkerungsreduktion einführen sollte.

Dies wurde im folgenden Jahr Realität, als Präsident Gerald Ford die National Security Order 314 unterzeichnete.

Wie ich im Januar dieses Jahres berichtete, würde Kissinger die Gründung des Weltwirtschaftsforums initiieren – genau die Art von „internationaler Organisation“, die der Kissinger-Bericht forderte.

Eine Organisation, die von einem Mann gegründet wurde, dessen Name mit dem Tod von Millionen von Menschen in Verbindung gebracht wird, erweckt das Misstrauen, das Larry Taunton so freundlich ausdrückt.

Kommt es Ihnen nicht etwas seltsam vor, dass gerade die Menschen, denen wir bei Impfstoffen am meisten vertrauen sollten, am unmenschlichsten sind?

Im Fall der COVID-„Impfstoffe“ verweist Ferguson auf die Arbeit von Dr. Chris Shoemaker bei der Aufdeckung des alarmierenden Anstiegs von Herzmuskelentzündungen und der schockierenden wahrscheinlichen Sterblichkeitsrate im Kontext der neuen mRNA-Injektionen.

„Früher wurde eine Herzmuskelentzündung bei einer von einer Million Personen diagnostiziert“, zitierte Ferguson Shoemaker, „aber heute wird sie bei einer von fünf Personen diagnostiziert“ – den „Geimpften“.

Von diesen, so Shoemaker, werde die Hälfte innerhalb von fünf Jahren nach der Impfung sterben. Er zitierte Pfizers eigene Dokumentation über die Einführung des Impfstoffs, bei der drei Monate lang jede Woche 100 Menschen starben. Diese Einführung begann vor fast drei Jahren, im Dezember 2020.

Ferguson kam zu dem erschreckenden Schluss, dass allein in Großbritannien „in den nächsten zwei Jahren 24 Millionen Menschen sterben werden“.

Taunton und Ferguson erinnerten die Zuhörer daran, dass dies nicht ihre Entdeckung sei, sondern die von Shoemaker, dessen Behauptungen sich auf von Pfizer veröffentlichte Daten sowie auf eine Schweizer Studie stützten, die eine „viel höhere“ Inzidenz von Herzmuskelentzündungen bei den Empfängern des „Impfstoffs“ ergab als bisher angenommen.

Ein Verbrechersyndikat

Ferguson wendet sich dem politischen System zu und sagt, er habe wenig Vertrauen in die britischen Politiker. Korruption gebe es an der Spitze, sagt er und verweist auf den außergewöhnlichen Fall des nicht gewählten britischen Premierministers Rishi Sunak.

„Es ist, als würden wir von einem kriminellen Syndikat regiert“, sagte Ferguson und erinnerte daran, dass der britische Premierminister „500 Millionen Pfund“ seines eigenen Geldes in Moderna investiert habe, dessen einziges aktuelles Produkt ein mRNA-COVID-„Impfstoff“ sei.

In der Zwischenzeit versicherte Sunak der britischen Bevölkerung, dass die Injektionen „sicher und wirksam“ seien, obwohl er mit ziemlicher Sicherheit wusste, dass sie zu vielen Todesfällen und Verletzungen führen würden.

Merkwürdigerweise lautet der Name von Sunaks Offshore-Firma „Theleme Partners“ – ein Name, der bei Recherchen auf die okkulte „Religion“ Thelema hinweist, die von dem berüchtigten Satanisten Aleister Crowley gegründet wurde.

„Die Menschheit selbst steht auf dem Spiel“.

Ferguson glaubt, dass der Einsatz nicht höher sein könnte, und obwohl die Feinde der Menschheit gewaltig sind, ist er auch davon überzeugt, dass die Menschen, wenn sie sich dieser Agenda bewusst werden, dagegen kämpfen und gewinnen werden.

Ferguson spricht von einer Art „populistischem Aufstand“ und verweist auf Ereignisse in Südamerika, Kanada und Europa, um zu argumentieren, dass dieser Moment nicht mehr lange auf sich warten lassen könnte.

Er nennt die vom Nürnberger Kodex inspirierten Proteste in Deutschland und Kampagnen wie die des Canadian Freedom Convoy als Beispiele für einen wachsenden Trend zu informiertem und organisiertem Widerstand gegen die menschenfeindliche globalistische Agenda.

Ich glaube, dass die Menschen auf der ganzen Welt spüren, dass etwas sehr Schlimmes in der Welt vor sich geht und dass alles von einem zentralen Gremium wie dem Weltwirtschaftsforum orchestriert wird.

Wenn wir unsere Seite mobilisieren, informieren, ausrüsten [und] ermutigen können, können wir sie zum Stillstand bringen.

Ich glaube, das wird einen großen Unterschied für die Freiheit machen, nicht nur in meinem Land oder in Ihrem Land, sondern auf der ganzen Welt.

Wir gewinnen

Ferguson lächelt, als er sagt: „Wir gewinnen den Krieg der Geschichten“. Er beendet das Interview mit dem Versprechen, sich vor der Statue von William Wallace fotografieren zu lassen, dessen berühmter Ruf nach Freiheit von Mel Gibson in Braveheart verewigt wurde.

Dies sind zwei Männer, die wissen, was möglich ist, und deren Engagement für den Kampf inspirierend ist. Wir befinden uns, wie man so schön sagt, mitten in einem Informationskrieg mit einer politischen Idee, die das eigene Volk als Feind betrachtet, den es zu befrieden oder gar zu liquidieren gilt.

Schrei nach Freiheit und gib den Kampf niemals auf. Wie Ferguson und Taunton glauben, können wir gemeinsam gewinnen.

EuropäischeGemeinsamkeiten und Perspektiven

Kultur als Basis für Frieden und Prosperität

Von Wolfgang Bittner

Nachdem in den deutsch-russischen Beziehungen einige Jahre lang Tauwetter eingetreten war und eine zunächst noch blasse Sonne des Friedens und der Prosperität die dunklen Wolken durchdrungen hatte, herrscht aufgrund des Krieges in der Ukraine nach dem 24. Februar 2022 wieder akuter kalter Krieg, der rasch in einen heißen Krieg übergehen kann. Nach wie vor werden existenzgefährdende Aggressionen geschürt, Russland wird permanent provoziert, und es sieht nicht danach aus, dass diese Jahrhunderttragödie bald ein Ende findet und sich die Völker Europas wieder auf ihre Gemeinsamkeiten besinnen. Derzeit ist das Gegenteil der Fall; starke zentrifugale Kräfte und divergierende politische Vorstellungen führen immer mehr zu Auseinandersetzungen, auch innerhalb der europäischen Staaten.

Ein Europa souveräner Staaten

Im Gespräch ist erneut ein mehr eigenständiges Europa souveräner Staaten (das sogenannte Europa der Vaterländer), also eine Abwendung von der US-affinen Politik, die zu ruinösen Verhältnissen geführt hat. Mit gigantischer Aufrüstung und einer Stärkung der NATO beginnen zu wollen, zeugt davon, wie verkorkst die Situation ist. Denn der von den USA geführte Nordatlantikpakt hat sich in den vergangenen Jahren von einem Verteidigungsbündnis zu einem Aggressionsbündnis entwickelt, das sich anmaßt, global im Sinne des monopolaren Anspruchs der USA zu agieren.

Um der Selbstständigkeit Europas willen das Hauptaugenmerk auf das Projekt einer europäischen Armee zu richten, erscheint ebenso verfehlt. Im Rahmen der NATO würde eine solche Armee letztlich den US-Militärs unterstehen, die dann uneingeschränkten Zugriff auf europäische Kampfeinheiten für ihre Interventionskriege hätten. Und außerhalb der NATO würde, nachdem die Briten aus der EU ausgeschieden sind, die Atommacht Frankreich dominieren.

Es geht um viel Wesentlicheres, nämlich um eine Neubesinnung und Neuordnung Europas. Und das lässt sich nicht in der neoliberalen Diktatur, mit der es die Bevölkerung zu tun hat, durchsetzen, nicht mit diesem Brüsseler Wasserkopf und den dort die Politik mitgestaltenden US-Netzwerken und etwa 12.000 Lobbyvertretungen, nicht in der herrschenden Aufrüstungshysterie, der wirtschaftlichen und militärischen Interventionspolitik und den Austeritätsvorgaben, die ärmere Länder in den Ruin treiben.

Dabei ist für die Neuordnung Europas, in der es nicht nur um Ökonomie, Technologie oder Militär gehen kann, eine Beteiligung Russlands unabdingbar. Denn ohne Russland wird es ein friedliches, prosperierendes Europas nicht geben. Insofern müssen sich alle Bemühungen der nächsten Zeit auf Vertrauen schaffende Maßnahmen, Verhandlungen und eine Aussöhnung mit Russland richten. Dazu gibt es fortschrittliche Bestrebungen in ganz Europa. Die entscheidende Frage wird sein, ob den Bekundungen Taten folgen und wie dieses zerrüttete Europa, wäre es dann unabhängiger, künftig gestaltet werden sollte.

Europäische Kultur

Umso wichtiger ist es, sich auf Gemeinsamkeiten zu besinnen, die die Völker Europas verbinden, und zwar unabhängig vom Willen und der Propaganda nationalistisch gesinnter Kreise. Diese Gemeinsamkeiten finden sich in der Kultur. Denn der geistig-kulturelle Austausch war niemals nur regional oder national beschränkt oder ideologisch eingeengt. Es gab Epochen in Europa, in denen die Grenzen durchlässiger waren als in unserer jüngsten Vergangenheit.

Von europäischer Kultur ist also die Rede, und wer davon spricht, meint für gewöhnlich die in den europäischen Ländern gepflegte Literatur, Musik, Malerei, Bildhauerei, Architektur usw. Dazu gehören im weitesten Sinne auch die Achtung der Menschenrechte, das Bildungswesen, Wohnbedingungen oder Essgewohnheiten, ja sogar Verkehrswesen, Kranken- und Altenversorgung oder der Umgang mit Strafgefangenen. Das alles nennen wir Kultur, die sich über die Jahrhunderte entwickelt hat.

Die europäische Kultur gründet sich vor allem auf vier Säulen. Erstens: die griechische Philosophie und Humanitas; zweitens: römische Zivilisation und römisches Recht in Verbindung mit den germanisch-keltischen Einflüssen; drittens: die christliche und jüdische Religion und viertens: in jüngerer Zeit die Französische Revolution mit ihrer Forderung nach Freiheit, Gleichheit und Solidarität sowie die darauf beruhenden sozialen Ideen und Visionen. Übrigens hatte die französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789 bereits Vorgänger in Korsika und in Polen, was heute kaum noch bekannt ist.

Die Ursprünge dessen, was wir heute allgemein als unveräußerliche und unentziehbare Menschenrechte bezeichnen, lassen sich wiederum auf die Naturrechtsgedanken der Antike wie auch auf die alten Volksrechte im europäischen Raum zurückführen. Diese Grundrechte und Grundsätze, die sich später unter anderem in der englischen Magna Charta Libertatum von 1215 sowie in der Habeas-Corpus-Akte von 1679 manifestiert haben, wurden auch für die amerikanischen Freiheitsrechte übernommen.

Wie aber konnte sich eine gemeinsame europäische Kultur in einem so zerklüfteten Gebilde wie dem mittelalterlichen Europa entwickeln?, fragen wir uns heute. Und übersehen dabei, dass der kulturelle Austausch in früheren Jahrhunderten zeitweise wenigstens so intensiv und problemlos vonstattenging wie im 21. Jahrhundert in der Epoche nach der vorübergehenden Beendigung des Kalten Krieges, der Europa jahrzehntelang in feindliche Lager gespalten hatte. Solche Grenzüberschreitungen und ihre Bedeutung für die Literatur, Kunst und Wissenschaften können nicht hoch genug eingeschätzt werden; das gilt für vergangene Jahrhunderte, aber auch für die heutige Zeit, in der wir seit der von den USA oktroyierten Sanktionspolitik und dem inszenierten Krieg in der Ukraine einen epochalen Rückschritt erleben.

Grenzüberschreitungen

Noch 2001 sagte der russische Präsident Wladimir Putin in einer Rede vor dem Deutschen Bundestag – das war damals noch möglich: „Kultur war immer unser gemeinsames Gut und hat die Völker verbunden.“ Russland ist das größte Land Europas, das wird zurzeit systematisch verdrängt und gerät allmählich in Vergessenheit. Zwischen den westeuropäischen Ländern und Russland gab es jahrhundertelang intensive Handelsbeziehungen, kulturellen und wissenschaftlichen Austausch. Was wäre die europäische Kultur ohne die russische Literatur, Kunst, Musik, ohne das russische Theater? Ich nenne nur die Schriftsteller und Dichter Tolstoi, Dostojewski, Tschechow, Gorki, Puschkin und Jewtuschenko, die Maler Jawlenski, Malewitsch und Repin (ich habe sofort die Wolgatreidler vor Augen), die Musiker Prokofjew, Schostakowitsch und Tschaikowski (ich höre die Nussknacker-Suite). Puschkin las Goethe, Goethe las Puschkin, bis heute wird in Russland Heinrich Heine verehrt und Beethoven widmete der Zarin Elisabeth seine Polonaise Op. 89, wofür ihm zum Dank eine großzügige Zuwendung gewährt wurde. Zar Peter I. arbeitete 1607 inkognito auf einer niederländischen Werft, um die Techniken des Schiffsbaues zu erlernen, und Albert Lortzing verfasste nach dieser historischen Episode das Libretto für seine Oper „Zar und Zimmermann“.

Zwischen den europäischen Ländern und zwischen ihren Dichtern und Künstlern hat es immer einen regen kulturellen Austausch gegeben. Es ist kein Geheimnis, dass Johann Wolfgang von Goethe seinen „ultimativen Kick“ während einer Italienreise erhielt. Und sein Drama „Faust“ beruht auf einer Überlieferung, die erstmals 1587 in einem deutschen Volksbuch erschien und von einem Mann berichtet, der einen Bund mit dem Teufel eingeht. Das Vorbild dafür war augenscheinlich der Arzt und Gelehrte Paracelsus, 1493 in der Schweiz geboren, der in Österreich und Italien lebte und praktizierte. Auch der englische Dramatiker Christopher Marlowe (1564-1593) schrieb ein Stück über diese Thematik – den Pakt mit dem Teufel – schon lange vor Goethe.

Für viele Kulturschaffende gab es keine Grenzen. Der Nürnberger Bildhauer Veit Stoß zum Beispiel schnitzte von 1477 bis 1489 den bis heute bewunderten Altar in der Marienkirche in Krakau. Nikolaus Kopernikus wurde in Torun (Thorn) geboren, und als er sich in Italien an der Universität einschrieb, wusste er nicht – so wird bekundet –, ob er seine Herkunft als Deutscher oder als Pole angeben sollte. Erasmus von Rotterdam pflegte einen umfangreichen Briefwechsel mit Geistesgrößen in ganz Europa, unter anderem mit Justus Decius, Berater des polnischen Königs Sigismund des Älteren in Krakau. Justus Decius (eigentlich Jost Ludwig Dietz) stammte aus dem Elsass, das damals zu Deutschland gehörte, und galt seinerzeit als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in Polen.

Friedrich Schiller wurde von den Ideen Jean-Jacques Rousseaus beeinflusst; der französische Philosoph Voltaire lebte eine Zeitlang am Hofe Friedrichs des Großen in Berlin; der schlesische Poet Andreas Gryphius – er lebte von 1616 bis 1664 und schrieb wunderbare schwermütige Gedichte – traf in Amsterdam den niederländischen Poeten Joost van den Vondel. Der Dichter Jakob Lenz und andere deutsche Dichter, Vorläufer der Romantik, gingen nach Polen und Russland. Heinrich Heine und Ludwig Börne emigrierten nach Paris, Georg Büchner floh – verfolgt von der hessischen Geheimpolizei – nach Frankreich und in die Schweiz, wo er mit 24 Jahren starb.

Der große polnische Dichter Adam Mickiewicz lebte jahrelang in Russland und in Frankreich, der englische Dichter Lord Byron in der Schweiz und in Italien. Dostojewski spielte Roulette im Baden-Badener Spielkasino, in Bad Homburg und in Paris. Tolstoi besuchte Schulen in Deutschland, um sich Anregungen für eine Schule in seinem russischen Dorf Jasnaja Poljana zu holen. Der spanische Kulturphilosoph Ortega y Gasset studierte in Deutschland und lebte seit dem spanischen Bürgerkrieg unter anderem in Frankreich und den Niederlanden. Die berühmten deutschsprachigen Dichter Franz Kafka und Max Brod lebten in Prag, Franz Werfel und Karl Kraus in Wien. Der deutsche Schriftsteller Alfred Döblin reiste 1923 einige Monate durch Polen und hinterließ der Nachwelt seine hochinteressanten gesellschaftsanalytischen Aufzeichnungen „Reise in Polen“, die 1926 erschienen.

Im „Dritten Reich“ und während des Zweiten Weltkriegs emigrierten deutsche Schriftsteller und Künstler nach Schweden, zum Beispiel Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht und Peter Weiss, oder nach England, zum Beispiel Alfred Kerr, Kurt Schwitters oder Sebastian Haffner. Deutsche und polnische Existenzialisten und Intellektuelle flohen vor dem deutschen Faschismus zuerst in die Niederlande und schließlich weiter nach Frankreich und Spanien. Und in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts flohen viele griechische Künstler vor dem griechischen Faschismus nach Deutschland, Frankreich und Polen. Später kamen zahlreiche Dissidenten aus den kommunistischen Ländern Osteuropas nach Westeuropa.

Aber auch viele Maler wechselten ihren Wohnsitz, so Chagall, Kandinsky und Jawlensky, die von Russland nach Frankreich und nach Deutschland gingen. Gauguin heiratete eine schwedische Frau. Der Bildhauer Brancusi wanderte sogar zu Fuß von Rumänien nach Paris. Und auch der norwegische Maler Edward Munch wandte sich nach Paris, ebenso wie der schwedische Dramatiker August Strindberg oder der berühmte polnische Komponist Frédéric Chopin. Sigmund Freud, Begründer der Psychoanalyse, emigrierte von Wien nach London.

Und schauen wir uns die Architektur an. Ganze Straßenzüge in Riga oder in Wilna könnten ebenso in Lübeck stehen; in manchen Vierteln von Krakau oder Lemberg meint man in Wien oder in Prag zu sein; italienische Architekten wirkten in Deutschland, Frankreich, Russland oder Polen. In den Dombauhütten waren Baumeister aus vielen Ländern Europas vereinigt.

Alle diese Künstler, Schriftsteller, Dichter, Architekten und Gelehrten inspirierten sich gegenseitig, und insofern können wir von einer europäischen Kunst und Literatur, von einer europäischen Kultur sprechen. Jeder brachte seinen eigenen nationalen Charakter, seine Persönlichkeit ein, geprägt durch die regionale Kultur, durch lokale Eigenheiten, gesellschaftliche Verhältnisse, Landschaft, Folklore usw. Betrachten wir Chagall und sein Werk: In seinen Bildern spiegelt sich seine russisch-jüdische Kindheit. Oder Franz Werfel, den Autor jüdischer Herkunft, der in Österreich lebte, bevor er nach Frankreich und weiter in die USA emigrierte; er schrieb einen Bestseller über den katholischen Wallfahrtsort Lourdes in Frankreich.

Über die Jahrhunderte hat sich ein reger kultureller Austausch nicht nur zwischen Ost und West, sondern auch zwischen Nord und Süd entwickelt, in den die Länder eigene Impulse eingebracht und eine gemeinsame europäische Identität entwickelt haben, und zwar trotz unterschiedlicher Mentalitäten, politischer Strategien und kriegerischer Auseinandersetzungen. Allerdings ist festzustellen, dass dieser Prozess durch gezielte Einflussnahme aus den USA gravierend gestört ist. Eine künftige koordinierte Kulturpolitik sollte in der Lage sein, hier regulierend und bewahrend einzugreifen.

Resümee

Literatur, Musik, Malerei, bildende Kunst oder Architektur können Grenzen überschreiten, die Menschen hören und lernen voneinander, sie überwinden ihre Fremdheit. Da sind unendlich viele Möglichkeiten, Brücken zu bauen durch Kultur, die letztlich Grundlage für jede ökonomische oder technische Entwicklung ist. Das ist essenziell! Schriftsteller und Künstler überschreiten Grenzen, von denen es immer noch viel zu viele gibt, mit Leichtigkeit, und sie haben keine Probleme miteinander. Es gibt andere Verbindungen und Gemeinsamkeiten zwischen Menschen, als die Nationalität.

Erstveröffentlichung: https://www.nachdenkseiten.de/?p=102756#more-102756

Von Wolfgang Bittner erschienen u.a. 2014 „Die Eroberung Europas durch die USA“, 2019 „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“ und „Der neue West-Ost-Konflikt“, 2021 „Deutschland – verraten und verkauft. Hintergründe und Analysen“ sowie 2023 „Ausnahmezustand – Geopolitische Einsichten und Analysen unter Berücksichtigung des Ukraine-Konflikts.“

Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 25.08.2023

Im Internet mitgelesen und mitgeschrieben von Wilhelm Tell



Afghanistan – Die Taliban haben im April 2022 den Anbau, die Produktion und den Handel mit allen illegalen Drogen verboten. Doch die Opiummärkte funktionieren in vielen Gegenden weiterhin wie gewohnt, auch in den südlichen Provinzen Kandahar und Helmand, wo der Grossteil des Opiums des Landes produziert wird, sagen Einheimische, die mit Radio Azadi sprachen. Syed Najibullah Ahmadi, ein ehemaliger afghanischer Anti-Drogen-Beamter, sagte, Drogenhändler hätten vor dem Verbot grosse „strategische Vorräte“ an Opium angehäuft und würden es nun „zu einem Vielfachen des Preises verkaufen“. Experten sagen, dass die Taliban Drogenproduzenten besteuert haben und am Drogenhandel in Nachbarländer beteiligt waren, von wo aus sie nach Europa und Nordamerika gelangten. Die Taliban haben behauptet, sie hätten die Opiumproduktion erheblich reduziert, eine Behauptung, die von einigen Experten unterstützt wird. Auch wenn die Opiumproduktion zurückgegangen zu sein scheint, ist Afghanistan zu einem wichtigen Lieferanten anderer Drogen, einschliesslich Crystal Meth, geworden. Der anhaltende Verkauf und Handel mit Drogen hat Fragen über das Engagement der Taliban aufgeworfen, Drogen in dem verarmten Land auszurotten. Die Beendigung des Status Afghanistans als einer der weltweit grössten Drogenproduzenten ist seit langem eine Priorität der internationalen Gemeinschaft. Die Taliban werden wahrscheinlich zunehmendem Widerstand seitens der Mohnbauern in Afghanistan ausgesetzt sein, da sie ihnen keine alternativen Lebensgrundlagen und Erntemöglichkeiten bieten. RFERL.cz

China – China hat mit Militärübungen vor Taiwan und Drohungen gegen die Inselrepublik auf die US-Besuche von deren Vizepräsident William Lai reagiert. ORF.at

Deutschland – Kassenärzte und Psychotherapeuten in Deutschland warnen vor einem Kollaps des Gesundheitssystems. Bei einem gemeinsamen Treffen in Berlin haben sie darauf hingewiesen, dass ihre Praxen unzureichend finanziert und überlastet sind.

● Die Zahl der Wohnungsbau-Genehmigungen ist im ersten Halbjahr massiv eingebrochen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurde von Januar bis Juni der Bau von 135’000 Wohnungen bewilligt. Das sind 27 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2022. Grund für den Rückgang sind demnach weiterhin die steigenden Baukosten und schlechtere Finanzierungsbedingungen. Trotz der hohen Nachfrage nach Wohnraum sinkt die Zahl der Baugenehmigungen seit Monaten. Bundesbauministerin Geywitz räumte ein, dass die Ampel-Koalition ihr Ziel von jährlich 400’000 neuen Wohnungen verfehlen wird.

● Die Bundesregierung ludt wieder zu zwei Tagen der offenen Tür ein. In den Ministerien, dem Kanzleramt und im Bundespresseamt fanden jeweils von 10 bis 18 Uhr zahlreiche Veranstaltungen und Führungen statt. RBB.de

Ekuador – Nachdem fast drei Viertel der Stimmen ausgezählt sind, liegt González mit rund 33 Prozent vorne. Noboa liegt bei etwa 24 Prozent. Um den Gesamtsieg zu erzielen, benötigt ein Kandidat 50 Prozent der Stimmen. NOS.nl

England – Vor 400 Jahren beginnt in der Forschungswelt eine Revolution: Die Mikroskopie entfaltet sich und öffnet Türen in unbekannte Welten. Mitten drin: ein Brite, ein Holländer und die Royal Society. „Micrographia“ ist eins der ersten populärwissenschaftlichen Bücher», sagt Keith Moore, «fast jeder, der zu der Zeit Zugang zu Büchern hatte, besass entweder eine Kopie oder kannte das Buch zumindest». Hooke zeigt darin den Blick auf eine Rasierklinge, die unter der Mikroskoplinse nicht mehr glänzend und scharf aussieht, sondern voller Scharten und Imperfektionen. Er zeigt, wie Grassamen unter dem Mikroskop aussehen. Er zeigt die Details von Schimmel, eine Ameise, das Auge einer Fliege. Was Buch und Bilder so stark wirken lässt: Erstmals wird der Gegensatz deutlich zwischen menschgemachten Gegenständen, die alles andere als perfekt sind, und der Natur, die, egal wo man hinschaut, wunderschön ist. «Man kann den Zauber von «Micrographia» nur verstehen, wenn man diesen Gegensatz ernstnimmt», sagt Louisiane Ferlier, bei der Royal Society für die Digitalisierung von Archivmaterialien zuständig. Ein paar Jahre nach der Veröffentlichung liest in den Niederlanden ein Tuchhändler «Micrographia». Auch er ist fasziniert. Erst ahmt er Hooke nach, dann baut er seine eigenen Mikroskope. Und die sind komplett anders. «Sie haben eine kleine Metallplatte und darin eingelassen ist eine einzelne, sehr kleine Linse. Dazu gibt es eine Metallspitze, auf die man aufbringt, was man anschauen will», sagt Keith Moore. Leeuwenhoek schafft bis zu 250-fache Vergrösserungen, fast das Zehnfache von Hooke. Der Niederländer ist der Erste, der Einzeller und Bakterien sieht, und beschreibt als Erster rote Blutkörperchen und Spermien. «Es war eine wunderbare Zeit, um Forscher zu sein», sagt Archivar Keith Moore. «Alles, was Hooke und Leeuwenhoek sich angeschaut haben, war neu». Heute gelten die beiden Männer als Begründer der Mikroskopie, ohne die wir heute viele biologische Kenntnisse und medizinische Behandlungen nicht hätten. Die Royal Society ist ihrem Motto gerecht geworden. SRF.ch

● Mehrere historische Objekte sind im British Museum verschwunden. Genannt wurden Goldschmuck sowie Juwelen aus Halbedelsteinen und Glas. Die Objekte seien teilweise so alt, dass sie bis ins 15. Jahrhundert vor Christus zurückreichen. ORF.at

Frankreich – Verschmutztes Wasser. Bakterien in der Seine: Erneute Absage vom Olympia-Testschwimmen. SRF.ch

Guatemala – Bei den Präsidentschaftswahlen in Guatemala hat sich der Mitte-links-Kandidat Bernardo Arevalo gestern in einer Stichwahl gegen die ehemalige First Lady Sandra Torres durchgesetzt. ORF.at

Hawaii – Wurde Maui für die Errichtung einer Smart-City-Insel mutwillig zerstört? Laut Augenzeugen ereigneten sich bei der Brandkatastrophe auf der Hawaii-Insel Maui merkwürdige Phänomene. Insbesondere habe sich das Feuer punktuell und explosionsartig verbreitet. Bäume und Fahrzeuge inmitten von Brandgebieten blieben unversehrt. Zweifler fragen sich, ob man Maui mittels gelenkter Energiewaffen für den Bau einer Smart-City-Insel geopfert hat. Bei der Brandkatastrophe auf der Hawaii-Insel Maui sind viele Gebäude und sogar Bäume inmitten von grossflächigen Zerstörungen unversehrt geblieben. Neben ausgebrannten Fahrzeugen standen völlig unversehrte PKW. Die Brände seien im Gegensatz zu sonst auftretenden Feuerwalzen punktuell und fast explosionsartig aufgetreten, schrieb am Dienstag der Herausgeber des Schweizer Nachrichtenmagazins Zeitpunkt.ch, Christoph Pfluger. Auch die hohe Anzahl an Todesopfern ist ungewöhnlich – es sei die höchste in den USA festgestellte Zahl von Waldbrandopfern seit mehr als 100 Jahren. In alternativen Medien habe sich deshalb schnell der Verdacht verbreitet, die Feuer seien mittels Energiewaffen entfacht worden. Zum Beispiel mit Apparaten, mit denen man Objekte durch Laserstrahlen oder gebündelte Mikrowellen zerstören oder in Brand setzen könne, so die Spekulationen. Im Internet verbreitete Tiktok-Videos aus dem Katastrophengebiet befördern die Zweifel an der offiziellen Darstellung zusätzlich. Es gebe Aufnahmen von Bränden, die sich explosionsartig in bisher vom Feuer verschonten Gebieten entzündeten. Man könne sehen, wie sich Brandherde punktuell auf einer Fläche vergrösserten, wo normalerweise der Wind eine Feuerfront in Windrichtung verbreitet. Schliesslich könne man auf den Videos beobachten, wie sich Boote auf dem Meer quasi wie von selbst in Brand setzten. RT.ru

Irland – Irische Ausbilder werden ukrainischen Soldaten Waffenfertigkeiten beibringen, trotz Irlands Status als neutrales Land und der früheren Zusage der Regierung, Kiew nur nichttödliche und humanitäre Hilfe zu leisten, berichtete die Irish Times (irishtimes.com) am Freitag. Die irische Regierung kündigte im Februar an, dass 30 Angehörige der irischen Streitkräfte an der EU-Ausbildungsmission für ukrainische Truppen teilnehmen würden. Damals betonte Verteidigungsminister Michael Martin, dass die Ausbildung in „nicht tödlichen“ Bereichen wie Minenräumung und Kampfmedizin stattfinden würde und dass die Mission die militärische Neutralität Irlands nicht verletzen würde. RTE.ie

Italien – Von Theater über Kunst bis Literatur: Italiens Rechtsregierung scheint sich die Kultur vorzuknöpfen. Denn die ist ihrer Meinung nach links unterwandert. SRF.ch

Kanada – Waldbrände. Grossangelegte Evakuierung in Nordkanada. Das Feuer nähert sich der Stadt Yellowknife. Die Behörden haben die Evakuation angeordnet. Ein Teil flieht per Flugzeug. SRF.ch

Kirgisistan – Kirgistan sei bereit, Trinkwasser aus seinen Gletschern zu exportieren, sagte Premierminister Akylbek Schaparow diese Woche bei seinem Besuch in China. Diese Bemerkung machte er während seines Treffens mit Wang Da, dem Vorsitzenden der Qingdao Laoshan Mineral Water Company, und verwies auf das ungenutzte Potenzial der Wasserressourcen des Landes. „Wir stehen an der Quelle der Gletscher und sind bereit, klares Trinkwasser nach China, in europäische und asiatische Länder zu exportieren“, sagte Schaparow und fügte hinzu, dass das Land stark von der Erfahrung von Unternehmen wie Laoshan profitieren könnte. CGTN.cn

Libanon – Der Fall Salame ist kein Ruhmesblatt für Schweizer Banken. Eine eben erschienene forensische Analyse bringt Unregelmässigkeiten bei Transaktionen des ehemaligen Zentralbankchefs Riad Salame رياض توفيق سلامة (73) zutage. Er wird von Interpol gesucht und befindet sich seit vergangener Woche auf der Sanktionsliste der USA. Bereits Mitte Mai hatte Frankreich einen Haftbefehl gegen den ehemaligen libanesischen Zentralbank-Chef Riad Salame erlassen wegen des Verdachts auf Geldwäsche, Veruntreuung und Urkundenfälschung. Kurz darauf folgte Deutschland ebenso mit einem Haftbefehl. Auch Interpol wurde eingeschaltet. Insgesamt sollen er und sein Bruder seit 2002 330 Millionen Dollar von der Banque du Liban (BDL) مصرف لبنان über ein Geflecht von Tarnfirmen in diverse Länder verschoben und teils auf Schweizer Bankkonten weitergeleitet haben. Millionen davon seien dann in Unternehmen und Liegenschaften geflossen – auch in der Schweiz –, die von Salames Bruder, seinem Sohn, einem Neffen, seiner ehemaligen Geliebten oder – in einem Fall aus dem Kanton Genf – von seinem Anwalt kontrolliert wurden. Im Auftrag der libanesischen Regierung erstellte das Beratungsunternehmen Alvarez & Marshal (MA) eine über 330 starke forensische Untersuchung über Tätigkeit des libanesischen Zentralbankchefs, die vor kurzem publiziert wurde. Im Kapitel «Riad Salame Account Analysis» untersuchte MA auf mehreren Seiten BDL-Konten, von denen Millionen auf Konten Schweizer und europäischen Banken geflossen sind. Die Informationen davon stammen teils aus einem Rechtshilfegesuch der Schweiz an den Libanon. Untersucht wurden die Verschiebungen auf Schweizer Bankkonten von 2015 bis 2020. Salame pflegte schon in den Nullerjahren eine rege Geschäftstätigkeit mit Schweizer Banken. Im Bericht steht: Nicht immer war klar, wer wirtschaftlich berechtigt an den Millionen war, oft sei das Geld einfach nur über die Konten weitergeleitet worden. Riad Salame lässt SRF News schriftlich ausrichten: «Es handelt sich um seine persönlichen Konten, die Analyse hat nichts Illegales zutage gebracht.» 2019 flossen noch 150’000 USD zur Credit Suisse. Im Bericht steht: 2015 flossen gemäss der Analyse drei Millionen USD auf ein Konto der UBS, 1.665 Millionen Euro auf die Bank BSI, 2016 drei Millionen zur CS, 11 Millionen USD und 4.4 Millionen Euro zur J.P. Morgan (Suisse) SA. 2017 flossen der Bank nochmals zwei Millionen USD zu. 2018 landeten drei Millionen USD und 2.36 Millionen Euro auf bei Pictet. Im selben Jahr flossen je eine Million USD auf ein Salame-Konto der UBS und der Credit Suisse. Der CS flossen 2019 nochmals 150’000 USD zu. In den fünf Jahren flossen zusätzlich 7’215 Millionen Euro und zwei Millionen USD auf Konten der Julius-Bär Tochtergesellschaften, Bank Julius Bär Europe SA, Luxembourg und Julius Bär Luxembourg SA. Die Banken kommentieren die Untersuchung nicht, betonen aber, sich gesetzeskonform verhalten zu haben. Für Wirtschaftsprofessor Peter V. Kunz hätten die Banken genauer hinschauen müssen. Salame sei eine politisch exponierte Persönlichkeit, da würden strengere Sorgfaltspflichten gelten. SRF.ch

Namibia – Namibia bereitet sich nach grossen Offshore-Erdölfunden auf den Start seiner ersten Rohölproduktion vor und benötigt erhebliche Investitionen für den Bau einer neuen Hafeninfrastruktur, berichtete Bloomberg am Freitag. Laut der Beratungsfirma Wood Mackenzie enthalten die jüngsten Funde schätzungsweise 7 Milliarden Barrel Öläquivalent. Bedeutende Entdeckungen im Orange Basin des südafrikanischen Landes in den Jahren 2022 und 2023 haben Öl- und Gasriesen wie TotalEnergies, Shell, Chevron und ExxonMobil sowie multinationale Energiekonzerne wie Galp und QatarEnergy angezogen. SABC.za

Niger – Der neue Präsident Abdourahamane Tchiani plant eine Übergangsregierung. Diese soll maximal drei Jahre das Land führen. SRF.ch

Nordkorea – Nordkorea geht hart gegen Bürger vor, die Zeitungen als Altpapier nutzen, sagten Einwohner des Landes gegenüber Radio Free Asia. Händler auf dem Markt benötigen Papier, um die von ihnen verkauften Waren zu verpacken, Tapetenleger verwenden es zum Verputzen einer Spachtelschicht und Tabakverkäufer verwenden es sogar zum Drehen von Zigaretten. Die Zeitung Rodong Sinmun (=Arbeiterzeitung, 로동신문, 勞動新聞), die Nachrichten über die Aktivitäten des Präsidenten Kim Jong Un, Aufsätze über die Vorzüge des Sozialismus und die Haltung der Regierung zum Weltgeschehen enthält, ist auf hochwertigem Papier gedruckt und daher das beste Altpapier. RFA. US

Norwegen – Der Massenmörder Anders Behring Breivik (44) hat den Staat wegen Verletzung seiner Menschenrechte verklagt, indem er ihn in „extremer“ Isolation hielt, sagte sein Anwalt Oeystein Storrvik am Freitag gegenüber Reuters. „Er verklagt den Staat, weil er seit elf Jahren in extremer Isolation ist und ausser seinen Wärtern keinen Kontakt zu anderen Menschen hat“, erklärte Storrvik. Breivik verbüsst die längste Strafe, die nach norwegischem Recht möglich ist – 21 Jahre –, weil er im Juli 2011 bei einer Massenerschiessung und einem Lastwagenbombenanschlag 77 Menschen getötet hat – die schlimmste Friedensgräueltat in der Geschichte des Landes. Richter haben die Möglichkeit, seine Strafe zu verlängern, wenn davon ausgegangen wird, dass er nach Ablauf dieser Frist immer noch eine Bedrohung darstellt. NRK.no

Österreich – Der ehemaliger Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wird wegen Verdachts auf Falschaussage angeklagt. Das hat die Wirtschafts- und Korruptions-Staatsanwaltschaft (WKStA) in Wien bekannt gegeben. Bei der Anklage geht es um Aussagen des 36-Jährigen im Ibiza-Untersuchungsausschuss des österreichischen Parlaments. Im Ausschuss hatte Kurz im Juni 2020 seine Rolle bei der Berufung des Chefs der Staatsholding Öbag, Thomas Schmid, eher heruntergespielt. Er sei im Vorfeld über die Entscheidung informiert worden, habe aber nicht weiter mitgewirkt, so seine damalige Aussage. Aufgrund von Chatnachrichten geht die Staatsanwaltschaft aber davon aus, dass der ehemalige Regierungschef sehr wohl intensiv in die Personalie eingebunden war. So hätten sich Kurz und Schmid spätestens ab Mitte 2017 regelmässig über das Thema ausgetauscht. Kurz hat die Vorwürfe stets vehement bestritten. «Die Vorwürfe sind falsch und wir freuen uns darauf, wenn nun endlich die Wahrheit ans Licht kommt und sich die Anschuldigungen auch vor Gericht als haltlos herausstellen», schrieb Kurz auf der Plattform X (ehemals Twitter). Es sei für ihn und sein Team wenig überraschend, dass die Behörde trotz 30 entlastender Zeugenaussagen dennoch entschieden habe, einen Strafantrag zu stellen. Die WKStA ermittelte seit dem Frühjahr 2021 nach einer Anzeige von sozialdemokratischer SPÖ und liberaler NEOS gegen Kurz wegen des Verdachts auf Falschaussage. Der Strafrahmen für das zur Last gelegte Delikt beträgt laut Behörde bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe. Kurz hat möglicherweise auch noch in der sogenannten Inseratenaffäre eine Anklage vor sich. Dabei geht es um geschönte Umfragen und Regierungsinserate in Boulevardzeitungen, die mutmasslich mit Steuergeld bezahlt worden sein sollen. Gegen mehrere Personen wird wegen des Verdachts der Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit ermittelt. Auch hier bestreitet Kurz die Vorwürfe. Der ehemalige ÖVP-Chef, einst europaweit hoch gehandelter Hoffnungsträger der Konservativen, stand zweimal an der Spitze einer Koalition in Österreich. Von 2017 bis 2019 führte Kurz ein Bündnis von ÖVP und FPÖ an. Von 2020 bis 2021 war er Regierungschef einer Koalition aus ÖVP und Grünen. Angesichts der Vorwürfe trat er im Herbst 2021 zunächst von seinen Ämtern zurück. Im Dezember 2021 verkündete er seinen gänzlichen Abschied aus der Politik. Inzwischen ist er Unternehmer und Lobbyist. Anlass aller Ermittlungen war die Ibiza-Affäre. In einem auf der Ferieninsel heimlich aufgenommenen Video hatte der damalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache anfällig für Korruption gewirkt. Die Koalition aus ÖVP und FPÖ zerbrach 2019 an der Affäre. Bei der Suche nach Anhaltspunkten für Vetternwirtschaft und Korruption zur Zeit der Regierung von Kurz spielte das Handy von Ex-Öbag-Chef Thomas Schmid eine zentrale Rolle. Mehr als 300’000 – von der Staatsanwaltschaft oft als belastend eingeschätzte – Chats waren eine Fundgrube für die Ermittler. Schmid selbst hat sich in der Affäre als Kronzeuge angeboten und Kurz, mit dem er ein enges Verhältnis gepflegt hatte, mehrfach belastet. SRF.ch Nachdem die Anklage gegen den ehemaligen Bundeskanzler und ÖVP-Chef Sebastian Kurz wegen Falschaussage im „Ibiza“-U-Ausschuss am Freitag bekanntgeworden ist, haben sich alle Parlamentsparteien inklusive der ÖVP erfreut darüber gezeigt, dass es nun eine Klärung der Vorwürfe geben werde. Während Kurz und die Mitangeklagten die Bestätigung ihrer Unschuld erwarten, sehen SPÖ und FPÖ in den Anklagepunkten nur die „Spitze des Eisbergs“ eines noch immer bestehenden „Systems Kurz“. ORF.at

Panama –  Weil zwei Seen in Mittelamerika zu wenig Wasser führen, dürfen Schiffe den Panamakanal nur noch mit einem Teil der Ladung passieren. Dies könnte mittelfristig die Transportrouten weltweit durcheinander bringen. Der Seefracht-Chef von Kühne & Nagel, Otto Schacht, fordert die Branche zum Handeln auf. Weil 80 bis 90 Prozent der Güter heute übers Meer verschoben werden, haben Unterbrüche von Seefahrtsstrassen grosse Auswirkungen. Die Folge waren verspätete oder ausgefallene Transporte, wodurch Lieferketten auf der ganzen Welt durcheinandergekommen sind. Dies spürten nicht nur Industriebetriebe, denen Maschinen, Rohstoffe und Teile fehlten. Auch Kunden standen in Warenhäusern vor leeren Regalen und in Online-Shops vor unbestimmten Lieferzeiten. Auswirkungen sind bis heute spürbar. Nun tauchte in diesem Jahr ein neues Problem auf: Der Panamakanal, der in Mittelamerika den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean verbindet, führt zu wenig Wasser, um die riesigen Ozeanfrachter sicher durch den Kanal zu bringen. Grund dafür ist fehlendes Frischwasser. Die Schleusen des Kanals werden aus zwei grossen Seen gespiesen. Der Panamakanal. Rund 200 Millionen Liter Wasser braucht es für einen Schleusengang – und das für jedes der rund 13’000 Schiffe, die im Jahr durch den Kanal fahren. Doch wegen langer Trockenheit und ausbleibenden Regens in traditionell feuchten Jahreszeiten konnten die Seen zu wenig Wasser speichern. Ausserdem ist einer der Seen selbst Teil des Kanals – und weil er so wenig Wasser hat, drohen die Ozeanriesen auf Grund zu laufen. Die Kanalbetreiber haben deshalb verfügt, dass Schiffe nur noch mit 75 Prozent der normalen Ladung durch den Kanal fahren dürfen. Diese Verfügung wurde eben bis mindestens Ende August verlängert. Das Problem: Jeder Container, der nicht verladen wird, verursacht zusätzliche Kosten. SRF.ch

Russland – Russland überholt die USA und wird Brasiliens grösster Treibstofflieferant – Bloomberg. Es wird erwartet, dass die Exporte von Erdölprodukten auf Rekordniveau steigen.

● Die Internationale kriminalpolizeiliche Organisation – Interpol darf in Russland nur noch beschränkt tätig sein und keine Fahndung durchführen. Darüber berichtet die Zeitung Kommersant unter Berufung auf einen Erlass des russischen Innenministeriums. RFERL.cz

● Russlands erste Mondmission seit fast 50 Jahren ist gescheitert. SRF.ch

Schweden – Ukrainische Piloten haben nach Angaben von Präsident Selenski bereits Ausbildungen auf schwedischen Gripen-Kampfjets begonnen. Eine mögliche Lieferung derartiger Flugzeuge an die Ukraine werde auch zentraler Teil seiner Gespräche mit weiteren schwedischen Politikern sein. ORF.at

Schweiz – Keine Subventionen nötig. 570 Mio. Dollar: Rekordeinnahmen für die Fifa mit Frauen-WM. Noch nie hat der Weltverband Fifa mit einer Frauen-WM so viel Geld eingenommen.

● Nach Unfall im Gotthardtunnel. So kann der Güterverkehr auf der Schiene sicherer werden. Sensoren überwachen Personenzüge. Für Güterwagen wird die Technologie erst erprobt. Baldiger Einsatz ist unrealistisch.

● Die Angriffe von Wölfen auf Schafe und andere Nutztiere nehmen schweizweit zu. Zwei Schweizer Forscher testen derzeit eine Idee, wie man den Herdenschutz verbessern könnte. Es geht um wölfische Duftstoffe. Wilde Natur, steile Weiden, unwegsames Gelände: Auf der Schafalp Gadriola bei Nufenen im Kanton Graubünden tummeln sich rund 400 Schafe. Die bimmelnden Glöckchen verbreiten eine Alpenidylle, die längst nicht immer Realität ist. 17 Schafe wurden in diesem Sommer bereits von Wölfen gerissen. Das ist ein Grund, warum die Schafe an ihrem Halsband seit kurzem ein graues Kästchen tragen. Ein Kästchen, in dem die Idee von Federico Tettamanti versteckt ist. Künstlich hergestellte Duftstoffe von Wölfen sind drin, sie sollen andere Wölfe von den Schafen fernhalten. «Wölfe markieren ihr Territorium mithilfe von Pheromonen, wie andere Tiere auch», sagt Federico Tettamanti – und erklärt weiter: «Wir nehmen diese Duftstoffe und legen sie in die Box. Das Tier trägt das Halsband mit den Wolfspheromonen, damit es immer diesen Schutz um sich herum hat.» Die Schafe selbst fühlen sich durch den Wolfsduft am Hals nicht gestresst. An mehreren Orten in der Schweiz und in Italien läuft zurzeit die Testphase, während der insgesamt 657 Tiere ein Halsband mit Duftstoffen tragen. Bei den Tests ist bis jetzt erst ein Tier vom Wolf attackiert worden. Auf der Alp Gadriola, wo die Schafe die Duftkästchen seit zwei Wochen tragen, gab es keine neuen Risse. Alphirt Marko Maitz ist erleichtert, gleichzeitig relativiert er: «Ob das eine Wirkung zeigt, kann man im Moment noch nicht sagen. Wir hoffen es, aber wir sollten keine voreiligen Schlüsse ziehen.» Immerhin: Der Älpler kann jetzt eine Weide bewirtschaften, die bis anhin wegen der Wolfsgefahr schaffrei war. Merkt der Wolf, dass es nur ein Schwindel ist? Dank DNA-Analysen konnte der Projektpartner von Tettamanti, Davide Staedler, die Wolfspheromone entschlüsseln. In seinem Chemielabor Tibio in der Westschweiz stellt er die künstlichen Duftstoffe her und packt sie ab. Dann kommen sie ins graue Kästchen. Preis: 25 Franken. Frage an den Chemiker: Kann es sein, dass die Wölfe früher oder später merken, dass die Gerüche künstlich hergestellt und für sie ungefährlich sind? «Ja, das Risiko besteht», sagt Staedler. «Aus diesem Grund arbeiten wir ständig an neuen Molekülen.» Man wolle das Rezept bei Bedarf ändern, damit die Tiere sich nicht daran gewöhnen können. Vor den Tests in freier Wildbahn führten die Projektleiter in einem Zoo in Österreich erste Versuche durch. So legten sie zum Beispiel dort, wo die Wölfe ihr Frischfleisch zu fressen gewohnt waren, Pheromonbeutel hin. Und siehe da: Die Wölfe liessen die Mahlzeit liegen, um sie nach dem Entfernen der Duftbeutel wieder lechzend zu verzehren. Zoologieprofessor Marco Apolloni von der Universität Sassari in Italien sieht Chancen für das Projekt, verweist aber auf noch fehlende wissenschaftliche Daten. «Der Langzeiteffekt auf die Wölfe muss erst noch erforscht werden», sagt er. Aber es könne schon ein wertvoller Beitrag sein, die Angriffe auf Nutztiere wie Schafe zu stoppen oder zu reduzieren. Der Kanton Graubünden und der Bund unterstützen das Projekt. Auch bei den Behörden ist man daran interessiert, nebst Hunden und Zäunen noch andere Herdenschutzmassnahmen zur Verfügung zu haben. Das könnte die emotional geführte Diskussion um den Wolf wieder ein bisschen beruhigen.


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