Der israelische Pager-Angriff im Libanon zeigt, auf welch unmenschliche Tiefen der Apartheid-Staat Israel gesunken ist. Dieser Terror richtete sich nicht nur gegen die Hisbollah, sondern auch gegen Ärzte, Rettungskräfte und Kinder. Westliche Regierungen und Medien machen sich mitschuldig.
Die Natur dieses Angriffs, der inzwischen fast ausnahmslos dem israelischen Mossad zugeschrieben wird, war nicht nur wahllose Gewaltanwendung gegen Menschen jeden Alters und aus allen Schichten der Gesellschaft, sondern auch ein erschreckendes, besonders brutales Beispiel für modernen Terrorismus. Wer diese Taten verteidigt oder rechtfertigt, sei es durch direkte Unterstützung oder durch Schweigen, ist ebenso schuldig wie die Täter selbst.
Der Angriff umfasste die Verwendung von Pager- und Walkie-Talkie-Geräten, die nicht nur von Hisbollah-Kämpfern, sondern auch von medizinischem Personal, Zivilisten und sogar Kindern benutzt wurden. Der israelische Geheimdienst Mossad, möglicherweise mit Unterstützung der CIA, präparierte diese Geräte so, dass sie explodierten und verheerende Verletzungen verursachten.
Das Ziel war es nicht, strategisch Feinde zu eliminieren, sondern so viele Menschen wie möglich zu verstümmeln und zu entstellen und so Terror im gesamten Libanon zu verbreiten. Besonders abscheulich war dieser Angriff, weil er bewusst darauf abzielte, wahllos Menschen zu verstümmeln. Das junge Mädchen, das freudig den summenden Pager zu ihrem Vater bringen wollte, ist ein Beispiel für viele andere Opfer dieser Art. Es unterstreicht die brutale Grausamkeit dieser Operation. Ihr Gesicht wurde entstellt, ihr Leben zerstört – was hatte dieses Kind Israel getan?

