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Reportage: Arabische Nächte am Hamburger Jungfernstieg
Von der Flaniermeile zur No-go-Area für Frauen: Der Hamburger Jungfernstieg hat sich zum Brennpunkt der Kriminalität entwickelt. Einst war er Sehnsuchtsort und Ziel für Touristen aus aller Welt. Das „Alsterhaus“ liegt dort, auf der Binnenalster kreuzt die rot-weiße Flotte der Alsterdampfer, das berühmte Hotel „Vier Jahreszeiten“ ist nicht weit. In der Sendung „Maischberger“ sagte Tagesthemen-Legende Ulrich Wickert: „Da gibt es diesen wunderbaren Jungfernstieg – das ist wirklich die Parademeile von Hamburg. Da trauen sich Frauen nicht mehr allein hin, weil das der Treffpunkt von jungen Männern ist, die aus Kulturen kommen, die Frauen nicht respektieren. Wo man immer wieder von Messerstechereien liest.“ „Spiegel“-Redakteurin Melanie Amann dementierte wütend und wollte das so nicht stehen lassen. Die Reporterinnen Leonie Ipati und Helena Gebhard waren vor Ort, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. Sie sprachen mit Anwohnern und mit Migranten. Sie waren tagsüber unterwegs – und spät in der Nacht. Sie sprachen mit Frauen, die Angst haben, allein über den Jungfernstieg zu gehen. Sie erfuhren, dass Gewalt durch Männergruppen zur alltäglichen Realität geworden ist.
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