Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Schwerwiegende Nebenwirkungen nach Impfungen steigen in der Schweiz um den Faktor 50 gegenüber 2019

Die schwerwiegenden Nebenwirkungen nach Impfungen steigen weiter an. Laut dem Bulletin der Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic vom 4. Juni wurden seit Beginn der Corona-Impfkampagne inzwischen 950 schwerwiegende Nebenwirkungen gemeldet. Zum Vergleich: 2019, in der letzten Periode mit zuverlässigen Vergleichszahlen, verzeichnete Swissmedic im ganzen Jahr «77 medizinisch wichtige Ereignisse und 19 Ereignisse mit schwerwiegenden Folgen» (Corona-Transition berichtete).

In den vergangenen rund fünf Monaten seit Beginn der Impfkampagne haben die schwerwiegenden Nebenwirkungen somit um das Fünfzigfache zugenommen. Auf das ganze Jahr hochgerechnet liegt die Zunahme bei einem Faktor 120. 492 schwerwiegende Nebenwirkungen ereigneten sich nach der Impfung mit dem mRNA-Impfstoff von Pfizer/BioNTech, 433 nach derjenigen von Moderna.

Gesamthaft meldet die Swissmedic seit Beginn der Impfkampagne 2701 «Verdachtsmeldungen unerwünschter Wirkungen der Covid-19-Impfstoffe». Somit handelte es sich bei 35 Prozent der gemeldeten Fälle um schwerwiegende. Zum Vergleich: 2019 machten die «19 Ereignisse mit schwerwiegenden Folgen» 7 Prozent aller 273 Meldungen aus, die «unerwünschte Wirkungen» betrafen. Die von den Nebenwirkungen Betroffenen seien im Mittel 62,8 Jahre alt – bei den als schwerwiegend eingestuften Fällen liege das mittlere Alter bei 66,5 Jahren.

Gemäss Swissmedic sind bisher 90 Personen in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben. «Die Verstorbenen waren im Durchschnitt 83,6 Jahre alt und hatten mehrheitlich schwere Vorerkrankungen», schreibt die Zulassungsbehörde. Diese Meldungen seien besonders sorgfältig analysiert worden. In einigen wenigen Fällen stünden noch endgültige Ergebnisse von Autopsien aus.

Swissmedic weiter: «Trotz einer zeitlichen Assoziation führten nach jetzigem Kenntnisstand Erkrankungen, die unabhängig von den Impfungen auftreten wie z.B. Infektionen, kardiovaskuläre Ereignisse oder Erkrankungen der Lungen und Atemwege, zum Tod.»

Die bisher eingegangenen Meldungen über unerwünschte Wirkungen ändern gemäss Swissmedic nichts am «positiven Nutzen-Risiko-Profil» der Impfstoffe. Zudem gebe es laut Swissmedic weiterhin «auch international keine Hinweise darauf, dass die eingesetzten Impfstoffe zu einer erhöhten Rate von Todesfällen führen.»

Pikant: Die Todesfälle nach Impfungen erwähnte die Swissmedic in der neusten Medienmitteilung gar nicht mehr. Diese findet man lediglich im ausführlichen Bericht (hier zu finden). Seit Monaten schreibt Swissmedic in ihren Medienmitteilungen, dass durch die Meldungen «jetzt ein klareres Bild der Sicherheit der Impfstoffe in der täglichen Anwendung» vorliege, welches das bekannte Nebenwirkungsprofil weitgehend bestätige. So auch jetzt wieder.

Hierzu muss man wissen: das «bekannte Nebenwirkungsprofil» bezieht sich auf die von Pfizer selbst durchgeführten Testimpfungen an 20’000 Versuchspersonen. Die geringe Zahl an Testpersonen erlaubt aber noch keine statischen Angaben über sogenannte «rare events» (Corona-Transition berichtete). Deshalb muss Pfizer auch seine Studie fortführen. Der Abschluss ist erst im Januar 2023 zu erwarten.

Die Swissmedic – mit einem Zusammenarbeitsvertrag mit der Bill&Melinda Gates-Stiftung – ist gleichzeitig Zulassungsbehörde für neue Heilmittel sowie Kontrollinstanz für Nebenwirkungen in der Schweiz. Die Dunkelziffer ihres eigenen Meldesystems «Elvis» liegt nach Angaben des Swissmedic-Sprechers Lukas Jäggi bei 85 Prozent. Die Swissmedic sammelt die Daten, analysiert und publiziert sie. Eine unabhängige Kontrolle besteht nicht. Gemäss Informationen des BAG wurden inzwischen 1,9 Millionen Menschen in der Schweiz vollständig geimpft, 3,2 Millionen erhielten eine Impfdosis.

Kommentar Corona-Transition

Die grosse Frage bleibt nach wie vor: Warum halten die Behörden konsequent an der Impfung als einzige Lösung gegen Corona fest? Inzwischen hat Swissmedic auch den Pfizer/BioNTech-Impfstoff für Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren freigegeben, wie die Zulassungsbehörde gestern bekannt gab (Corona-Transition berichtete). Das bedeutet: Swissmedic nimmt bewusst Risiken schwerwiegender Nebenwirkungen in Kauf, die man vermeiden könnte. Denn: Covid-19 stellt für Jugendliche überhaupt keine Gefahr dar.

Ähnliches gilt für weite Teile der Erwachsenen, von denen mittlerweile die Mehrheit längstens eine natürliche Immunität gegen das Virus entwickelt hat. Marty Makary, Professor für Gesundheitspolitik an der Bloomberg School of Public Health an der Johns Hopkins Universität, wies unlängst darauf hin, dass 80 bis 85 Prozent der Bevölkerung bereits vor dem Virus geschützt seien.

Während also das Coronavirus, das eine Infektionssterblichkeit von etwa 0,15 Prozent aufweist, relativ harmlos ist, ist die Impfung dagegen zweifellos gefährlich (Corona-Transition berichtete mehrfach dazu. Siehe hier und hier).

Infektionsepidemiologe Sucharit Bhakdi machte unlängst darauf aufmerksam, dass inzwischen eindeutige Beweise dafür vorliegen, dass sowohl die mRNA-Impfungen von Pfizer/BioNTech sowie auch das Vakzin von AstraZeneca zu Blutgerinnseln führen (Corona-Transition berichtete). Dies stellte ein Arzt kürzlich fest, der Blut vor und nach der Impfung von Patienten abnahm und anschliessend auf D-Dimere untersuchte – über dreissig Prozent der Probanden wiesen Blutgerinnsel auf. Blutgerinnsel führen zu einem Ausfall der Blutversorgung und können – je nachdem, in welchen Organen sie auftauchen – lebensgefährlich sein.

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