Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Sind alle Satirikier und Kabarettisten auf Klimalinie? Nein, Vince Ebert ist es nicht

Grünfeld, Robert

Neben Dieter Nuhr gibt es kaum einen allgemein bekannten und auch in ARDZDF-Sendern aufgetretenen Komödianten, der nicht die grüne Klimapolitik der Merkel- oder Scholz-Regierung lobt, sondern sogar scharf kritisiert. Außer dem Physiker Vince Ebert.

Legendär ist der Spott von Nuhr für Greta Thunberg – „was wird Greta im Winter tun? Heizen kann es nicht sein“. Etwas zahlenlastiger ist die Kritik des diplomierten Naturwissenschaftlers Vince Ebert, der eigentlich Holger heißt. Der Kabarettist nahm schon 2008 die Modellierungen der IPCC-Wissenschaftler aufs Korn. Gerade publizierte er ein Buch mit dem Titel Lichtblick statt Blackout –

Warum wir beim Weltverbessern neu denken müssen. Und in der NZZ gab er ein dazu passendes Interview. Eine Kostprobe:

VE: Noch mehr Windräder und noch mehr Solaranlagen lösen nicht das Problem, dass in einer windstillen Nacht dann kein Strom zur Verfügung steht. Sämtliche vorhandenen Pumpspeicherkraftwerke für Strom aus regenerativen Quellen sichern den Bedarf der Bundesrepublik für gerade einmal vierzig Minuten.

NZZ: In der öffentlichen Debatte heißt es fast unisono, der Umstieg auf die erneuerbaren Energien müsse beschleunigt werden, damit Deutschland von den fossilen Stoffen anderer Länder unabhängig werde.

VE: Wer so etwas behauptet, sollte noch einmal den Physikunterricht besuchen.

NZZ: Was lernt man da?

Daß erneuerbare Energien nicht grundlastfähig sind. Wenn man Kernkraftwerke abschaltet, muß man an wind- und sonnenarmen Tagen Kohlekraftwerke auf Volllast laufen lassen. Will man auch diese nicht, müssen Gaskraftwerke einspringen. Wer wie die Deutschen auf alle drei Energiegewinnungsarten gleichzeitig verzichten will, ähnelt dem Mann, der vom Dach springt und hofft, rechtzeitig vor der Landung fliegen zu lernen.

Treffer, versenkt! Mehr davon gibt es hier:

https://www.dtv.de/buch/lichtblick-statt-blackout-26342

Kann eine Nation, die mit dem Bau eines Flughafens überfordert war, wirklich das Weltklima retten? Mit humoristischer Feder hinterfragt Vince Ebert unseren Ehrgeiz, die Welt zu retten.

EUR 15,00 [DE] – EUR 15,50 [AT]
ISBN: 978-3-423-26342-9
Erscheinungsdatum: 21.09.2022

224 Seiten
Format: 12,6 x 20,5 cm

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