Horst D. Deckert

Stadt Duisburg wirbt islamistische Moschee

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Stadt Duisburg wirbt islamistische Moschee

Die Stadt Duisburg arbeitet mit Islamisten zusammen – sie veröffentlichte anlässlich des Ramadan ein Werbevideo über eine Milli Görüs-Moschee. Die türkische Bewegung wird vom Verfassungsschutz beobachtet.

von Selma Green

„In der Moschee sind alle willkommen: Musliminnen und Muslime, die in der Stadt studieren oder arbeiten, aber auch Christinnen und Christen“, lobt die Stadt Duisburg das Fastenbrechen in der Haci-Bayram-Veli-Moschee im Duisburger Stadtteil Hochfeld. Die Stadt hatte in Zusammenarbeit mit der Moschee ein Video über das Ende des Ramadans gemacht, obwohl die Gemeinde zu der islamistischen Gruppierung Milli Görüs (IGMG) gehört – die vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

Wie auch die Rheinische Post berichtete, wurde das Video, das bisher bis zu 2.000 Likes erhielt, am Mittwoch auf dem Instagram-Account der Stadt Duisburg veröffentlicht. Gleich zu Beginn wird das Gebäude der Moschee gezeigt, an dem prominent das Logo der islamistischen Gruppierung prangt. Dann sieht man Muslime beim Beten und Fastenbrechen. Die Frauen kochen und spülen ab – es herrscht heitere Stimmung.

Die Stadt interviewte zudem mehrere Teilnehmer des Fastenbrechens. „Es gibt viele Gemeinden, die das machen, aber in dem Ausmaß kenne ich keine, die das macht“, erklärt ein Besucher, „das sind hier viele, die aus ganz anderen Nationen hierhergekommen sind“. Es sei wichtig, die „Gemeinschaft und Religion zu stärken“, erklärt ein anderer Teilnehmer. „Wenn man dann am Abend zusammenkommt, sieht man einfach, dass so viele mehr das Gleiche wie du durchmachen“, freut sich eine interviewte muslimische Frau. Im Hintergrund sind mehrere Türkei-Flaggen, Flaggen der Milli Görüs-Bewegung und eine Deutschland-Flagge zu sehen.

Während die Stadt in dem Video viele lobende Worte über die Moschee findet, bleibt eine kritische Betrachtung des Islamverbandes Milli Görüs aus. Dabei wird der Verband seit Jahren aufgrund seiner islamistischen Tendenzen vom Verfassungsschutz beobachtet. Die Milli Görüs-Bewegung hat sich in der Türkei nach dem Vorbild der Muslimbruderschaft gegründet und gilt als deren türkischer Zweig.

Gemäß ihrem Gründer Necmettin Erbakan soll die „islamische Zivilisation“ nach Milli Görüs-Ideologie die „westliche Zivilisation“ in der Vorherrschaft ablösen, um anschließend die islamische Mission in die Welt hinauszutragen. Auch in der Türkei, wo die Bewegung ihren Ursprung hat, wurden Milli-Görüs-Parteien wegen ihrer islamistischen Bestrebungen, vor dem Aufstieg von Recep Tayyip Erdogan, verboten.

Der Verfassungsschutz bezeichnet Milli Görüs als „sunnitisch-islamistische Strömung“, sie sei AKP-nah und habe einen „politischen Anspruch“. Zudem kennzeichnet die Bewegung ein „antidemokratisches Staatsverständnis“. Milli Görüs fördert die Entfaltung „desintegrativer Wirkungen“ durch ihre „ablehnende Haltung gegenüber westlichen Werten und Demokratiedistanz“.

Konfrontiert mit diesen Tatsachen, erklärt die Stadt Duisburg gegenüber der Rheinische Post, ihr sei es „ein wichtiges Anliegen, für den interkulturellen und interreligiösen Zusammenhalt der Stadtgesellschaft einzutreten und die religiöse Vielfältigkeit in Duisburg abzubilden“. Das Fastenbrechen symbolisiere das menschliche Miteinander, das Zusammentreffen, Respekt, Toleranz, Offenheit und den Dialog. „Diese Werte gilt es aufrechtzuerhalten“.

Die von der SPD regierte Stadt Duisburg toleriert und unterstützt im Namen der Vielfalt also eine Bewegung, die öffentlich erklärt, die Islamisierung der gesamten Welt anzustreben. Auch die Beobachtung durch den Verfassungsschutz stört sie offenbar nicht – man halte es für wichtig, „im Gespräch zu bleiben“.

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