Horst D. Deckert

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Studie: Erhöhtes Risiko lebensgefährlicher Thrombosen bei 6% der Durchbruchsfälle

Die Impfstoffe sind ganz klar ins Gerede gekommen, es gibt massive Nebenwirkungen und ihre Wirksamkeit sinkt nach kurzer Zeit praktisch auf Null, sie können keine Infektion verhindern, weil sie dafür nie ausgelegt waren und sie verhindern auch Erkrankung mit schweren und sogar tödlichen Verläufen nicht. Ziel der Pharmaindustrie ist es aber mit Impfungen möglichst viel Geld zu verdienen.

  • Darstellung der Studie bei APA und in Mainstream-Medien sinnverkehrt
  • Studie zeigt: 6% infizieren sich mit Corona nach Impfung mit mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer
  • Impfung erhöht das Risiko von lebensgefährlichen Thrombosen bei neuerlicher Infektion  – viele Todesfälle

Ein Beitrag von Peter F. Mayer (tkp-Blog)

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Wegen dieser negativen Meldungen ist möglicherweise die Impfbereitschaft weiter gesunken bei denen, die ohnehin schon skeptisch waren, sich nie impfen lassen wollten oder immun durch Infektion sind. Deshalb gibt es jetzt ein mediales Trommelfeuer, das zur Impfung anregen soll sowie Geimpfte dazu motivieren Druck auf Ungeimpfte auszuüben. Dabei scheut man sich nicht, Studien völlig falsch zu interpretieren, wie eine am 27. August im British Medical Journal erschienene.

Beispiel Studie über Wahrscheinlichkeit von Thrombosen

Im BMJ ist soeben eine Studie veröffentlicht worden unter dem Titel „Risk of thrombocytopenia and thromboembolism after covid-19 vaccination and SARS-CoV-2 positive testing: self-controlled case series study“ (Risiko von Thrombozytopenie und Thromboembolien nach Covid-19-Impfung und positivem SARS-CoV-2-Test: selbstkontrollierte Fallserienstudie).

Die Austria Presse Agentur macht daraus einen Text (ohne allerdings auf die Studie zu verlinken), der dann von allen Zeitungen übernommen wird. Darin heißt es:

„Das Risiko, nach einer Corona-Impfung seltene Blutgerinnsel zu entwickeln, ist einer neuen Studie zufolge deutlich geringer als bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Laut der am Freitag in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“ (BMJ) veröffentlichten Studie von Forschern der Universität von Oxford ist etwa die Gefahr, eine Venenthrombose zu entwickeln, nach einer Covid-Erkrankung fast 200 Mal höher als nach einer Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca.“

Der gleiche Wortlaut findet sich in der deutschen Tagesschau. Das Problem dabei: Die Meldung ist schlicht und einfach falsch und in übler Weise irreführend. Es wird der Eindruck erweckt, dass die Impfung vor Thrombosen bei Infektion schützt.

Was die Studie aussagt und was nicht

Sehen wir uns die Studie an. Zunächst die Teilnehmer: „29.121.633 Personen wurden mit einer Dosis geimpft (19.608.008 mit Oxford-AstraZeneca und 9.513.625 mit Pfizer-BioNTech) und 1.758.095 Personen hatten einen positiven SARS-CoV-2-Test. In die Studie wurden Personen im Alter von ≥16 Jahren aufgenommen, die die erste Dosis der Impfstoffe ChAdOx1 nCoV-19 oder BNT162b2 mRNA erhalten hatten und bei denen ein beliebiges Ergebnis von Interesse war.“

Hier die in der Studie gezeigte, grafische Zusammenfassung der Studienpopulation: Als Ziel der Studie wird ganz klar angegeben: die Bewertung des Zusammenhangs zwischen Covid-19-Impfstoffen und dem Risiko von Thrombozytopenie und thromboembolischen Ereignissen bei Erwachsenen in England. In Tabelle 1 ist die Demografie noch genauer aufgeschlüsselt:

Wir sehen also, dass in der Studienperiode vom 1. Dezember 2020 bis 24. April 2021 von 29 Millionen Geimpften sich 1,75 Millionen mit SARS-Cov-2 infiziert haben. Das ist eine Re-Infektionsrate von 6% unter den mit mindestens mit einer Dosis geimpften Personen. Laut einem Bericht des Office for National Statistics gab es hingegen bei den durch Infektion immunen Personen nur 0,004% an Reinfektionen. Und das sogar in einem wesentlich längeren Zeitraum vom 26. April 2020 bis 14. August 2021 – also fast 17 Monaten.

In Tabelle 2 sehen wir die Fälle von thrombotischen Erkrankungen in den ersten 28 Tagen nach der Impfung bzw Infektion:

Während des Studienzeitraums insgesamt wurden von den Geimpften 9.764 Personen wegen Thrombozytopenie in ein Krankenhaus eingewiesen, dabei gab 52 Todesfälle. 23.390 Personen wurden mit venösen Thromboembolien in ein Krankenhaus eingeliefert, dabei gab es 1871 Todesfälle. 119 Personen mit CVST-bedingten Krankenhauseinweisungen hatten keine Todesfälle. Krankenhauseinweisungen wegen arterieller thromboembolischer Ereignisse erfolgten bei 89.321 Personen mit 6533 Todesfällen. Dazu gehörten 28.222 ischämische Schlaganfälle mit 4204 Todesfällen. 62.699 Fälle von Myokardinfarkt bei 2875 Todesfällen und 3655 mit anderen seltenen arteriellen thrombotischen Ereignissen mit 84 Todesfällen.

Impfung erhöht Erkrankungsrisiko bei Infektion

Was die Studie also aussagt, sind die Zahlen und Prozentsätze der thrombotischen Ereignisse (und Herzmuskelentzündungen) bei Geimpften. Offenbar erhöht die Impfung das Risiko einer Thrombose beträchtlich, wenn Geimpfte dann auch noch eine Infektion bekommen. Das ist übrigens genau das, was kritische Experten wie Michael Yeadon, Ex-Vizepräsident bei Pfizer für Impfstoffentwicklung, schon länger vorhersagen:

Die Impfung erhöht das Risiko von Erkrankungen bei neuerlicher Infektion und Covid-Erkrankung beträchtlich.

Das ist genau konträr zu dem, was in den Mainstream Medien kursiert, denn die Meldung erweckt den Eindruck, dass die Covid Erkrankung bei Ungeimpften auftritt und die Impfung würde auch vor Thrombose schützen. Das Gegenteil ist der Fall, die Impfung erhöht das Risiko bei einer neuerlichen Infektion beträchtlich.

Dieser Beitrag von Peter F. Mayer wurde zuvor auf dem tkp-Blog veröffentlicht.

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