Obwohl Donald Trump wiederholt versprach, den Krieg in der Ukraine „innerhalb von 24 Stunden“ zu beenden, zeigt sich nun ein völlig anderes Bild. Laut Reuters rechnen Beamte seiner Regierung nicht mit einem baldigen Friedensabkommen – im Gegenteil: Die USA bereiten neue Strafmaßnahmen vor, um den Druck auf Russland und seine Handelspartner massiv zu erhöhen.
Hinter verschlossenen Türen plant die Trump-Administration, den Krieg durch anhaltende Waffenlieferungen und Geheimdienstunterstützung für die Ukraine weiter anzufeuern. Ein echter Waffenstillstand oder ein dauerhafter Frieden sei laut US-Beamten nicht in Sicht. Statt Verhandlungen wird auf Eskalation gesetzt.
Besonders brisant: Eine parteiübergreifende Gruppe von 50 US-Senatoren – darunter Kriegsbefürworter Lindsey Graham (R-SC) und Richard Blumenthal (D-CT) – brachte nun einen Gesetzesentwurf ein, der Zölle in Höhe von 500 % auf jedes Land vorsieht, das russisches Öl, Gas oder Uran importiert – falls Friedensgespräche scheitern.
„Diese Sanktionen sind knallhart – und das mit gutem Grund“, erklärten Graham und Blumenthal.
„Wir setzen auf maximale wirtschaftliche Isolation Russlands.“
Dabei war zunächst die Ukraine selbst Ziel amerikanischer Frustration, weil sie als zu unnachgiebig galt. Nun richtet sich der Ärger zunehmend gegen Moskau. Präsident Trump selbst erklärte kürzlich, er sei „stinksauer auf Putin“ und drohte offen mit „Sekundärzöllen“ auf russisches Öl.
Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow bestätigte, dass Moskau die US-Vorschläge „ernst nimmt“, sie jedoch in ihrer jetzigen Form nicht akzeptieren könne.
Fazit: Trumps Töne werden härter, seine Taten kriegerischer – von einem Friedensplan ist nichts zu sehen. Statt Diplomatie setzt Washington weiter auf ökonomische Erpressung und militärische Unterstützung. Wer an ein schnelles Kriegsende unter Trump geglaubt hat, wird nun bitter enttäuscht.

