
Riesenerfolg für die Alternative für Deutschland: Im aktuellen Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Ipsos ist die AfD erstmals seit ihrem zwölfjährigen Bestehen mit 25 Prozent stärkste Kraft in Deutschland. CDU und CSU rutschen von ihrem Bundestagswahlergebnis um fünf Prozentpunkte auf 24 Prozent ab – der niedrigste Wert seit drei Jahren.
Im Vergleich zur vorherigen Wahlumfrage Anfang März legt die AfD drei Prozentpunkte zu und überholt damit die Union. Für AfD-Chefin Alice Weidel sind die Zahlen ein großer Triumph, für Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz ein politisches Waterloo.
Die AfD-Chefin äußerte sich auf X zu der Umfrage: „Danke für das große Vertrauen – der politische Wandel wird kommen. Die Bürger wollen den politischen Wechsel – und keine ‚Weiter so‘-Koalition aus Union und SPD.“
Erst am Wochenende war die AfD erstmals in einer bundesweiten INSA-Umfrage mit der Union gleichgezogen (PI-NEWS berichtete), die Ipsos-Umfrage vom Mittwoch ist nun die erste, in der die AfD vorn liegt.
Für die SPD würden sich laut Ipsos unverändert 15 Prozent der Wahlberechtigten entscheiden, während die Grünen im Vergleich zur letzten Sonntagsfrage leicht in der Wählergunst verlieren. Mit elf Prozent (minus eins) liegen sie gleichauf mit der Linken, die erneut zwei Prozentpunkte hinzugewinnt und ihren Höchstwert seit Dezember 2016 erreicht.

