Horst D. Deckert

Unethisch und unmoralisch: Ärztekammern in den USA setzen Mitglieder unter Druck

Drei US-amerikanische Ärztekammern haben Ärzte davor gewarnt, dass sie Gefahr laufen, ihre Zulassung und Lizenz zu verlieren, wenn sie Fehlinformationen über die Covid-«Impfstoffe» verbreiten.

Wie das Medienportal The Defender informiert, erhielten Internisten, Hausärzte und Kinderärzte am 9. September eine E-Mail, in der eine Warnung der Federation of State Medical Boards vom Juli zitiert wurde:

«Die Verbreitung von Fehlinformationen über den Covid-19-Impfstoff widerspricht der ethischen und beruflichen Verantwortung von Ärzten und kann daher Disziplinarmassnahmen nach sich ziehen, einschliesslich der Aussetzung oder des Entzugs der ärztlichen Zulassung.»

Richard Baron, Präsident und Geschäftsführer des American Board of Internal Medicine (ABIM), erklärte gegenüber der wissenschaftlichen Zeitschrift BMJ, dass es sich bei diesem Schritt um einen Versuch handele, «einen Behandlungsstandard» festzulegen.

«Als Organisationen, die Standards setzen, hielten wir es für wichtig, öffentlich deutlich zu machen, dass die Verbreitung offenkundiger Fehlinformationen während einer Pandemie unethisch und gefährlich ist.» Laut Baron ist die Erklärung gut aufgenommen worden: «vier zu eins positiv».

Doch wie The Defender mitteilt, waren die von BMJ befragten Ärzte in den betroffenen Gemeinden offenbar anderer Meinung.

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