Horst D. Deckert

USA: Revolutionäres Lied gegen links feiert Millionenerfolg

Rich Men North of Richmond” – „Reiche Männer nördlich von Richmond”, ein einfaches aber mit echter Leidenschaft vorgetragenes Polit-Lied eines Arbeiters aus den Südstaaten der USA steigt in den Listen auf Platz 1 ein. Und der Sänger, Oliver Anthony, bekommt ein Millionen-Angebot der Musikindustrie.

Protestsong von der falschen Seite 

Es ist so unerwartet wie unwahrscheinlich: Ein einfacher Country-Rock-Song eines Arbeiters aus North Carolina/USA wird zum millionenfach gehörten Musik-Ereignis des Jahres. Der Musiker, Christopher Anthony, der sich nach seinem Großvater aus der Depressionszeit, Oliver nennt, sieht aus wie man sich in den grünfühlenden Küstenstädten der USA einen „Redneck“, einen Trump-wählenden Hinterwäldler, vorstellt. Früher fanden die Salonlinken Arbeiter- und Farm-Musiker wie Woodie Guthrie oder Pete Seeger noch avantgardistisch und bewundernswert.

Sie finden ihn zum Speien

Redneck Anthony, der tatsächlich Arbeiter ist und aus dem Appalachengebiet stammt, ist hingegen mit Sicherheit nicht ihr Geschmack, wie eine mediale Erbrechenswelle der kulturellen Eliten in den Medien recht unterhaltsam beweist.

Kein Wunder – Anthony attackiert unzweideutig das partei-demokratische „soziale“ Establishment:

Diese reichen Männer nördlich von Richmond
Gott weiß, dass sie alle
Nur die totale Kontrolle wollen
Sie wollen wissen, was du denkst
Sie wollen wissen, was du tust
Und sie glauben nicht, dass du es weißt 

(übersetzt)

Man muss sich in der US-Geschichte nicht unbedingt gut auskennen, um zu wissen, was die Anspielung auf die heute unbedeutende Stadt Richmond bedeutet: Sie war im Bürgerkrieg die Hauptstadt der konföderierten Staaten von Amerika (CSA).

Washington D.C .– die Stadt der woken „reichen Männer“

Die Mächtigen „nördlich von Richmond“ sind die Eliten im nahen Washington D.C., damals wie heute Hauptstadt der USA, die Masseneinwanderung, Multikulturalität, Genderismus und Klimaschwindel predigen, um sich selber zu bereichern. Anthonys Wirklichkeit sieht anders aus:

Nun, ich habe meine Seele verkauft
Den ganzen Tag gearbeitet
Überstunden
Für beschissene Bezahlung
Damit ich hier draußen sitzen kann
Und mein Leben vergeude
Nach Hause schleppen
Und ertränke meine Sorgen
Es ist eine verdammte Schande
Was aus der Welt geworden ist

Heißt: Die „sozialen“ und sich angeblich um Minderheiten und Schwache kümmernden „woken“ Eliten haben offenbar tatsächlich Millionen einfache Menschen im Land übersehen und sich selbst überlassen. Das macht Anthonys Lied brandgefährlich: Die kleptokratischen Eliten, die sich mit Gender-Klima-Spinnereien selber die Taschen vollmachen und gleichzeitig versuchen, die einfache Bevölkerung mit „Rassismus“- und „Sexismus“-Vorwürfen aufeinander zu hetzen, müssen einen Unterschicht-Künstler fürchten, der mit einem einzigen Lied in der Lage ist, die Abgehängten gegen die Eliten zu vereinen.

Anthonys kulturelle Kritik

Zum Glück bleibt der Sänger nicht bei seiner wirtschaftlichen Kritik, sondern teilt auch politisch aus, weswegen man ihn nun als rechten Verschwörungstheoretiker und ähnliches titulieren kann:

Ich wünschte, Politiker
Würden sich um die Bergleute (miners) kümmern
Und nicht nur um Kinder (minors) auf einer Insel irgendwo

Das Wortspiel miners/minors ist eine deutliche Anspielung auf den Skandal um den verstorbenen (getöteten?) Jeffrey Epstein, der auf einer Privatinsel pädophilen Politikern und Geschäftsleuten Kinder zugeführt haben soll. In den Systemmedien wird der Fall vertuscht oder als rechte Theorie abgetan.

Fanal für Ende der Biden-Ära?

Das alles tat dem Erfolg keinen Abbruch: Die US-Musikindustrie bot dem Sänger einen 8-Millionen-Dollar-Vertrag an, den er allerdings ablehnte.

Die „Rich Men North of Richmond” könnten so zum Soundtrack einer Revolte der unteren Hälfte der Bevölkerung werden, die sich gegenwärtig um den Altpräsidenten Donald Trump schart. Der aussichtsreiche erneute Präsidentschafts-Kandidat wird gerade mit hanebüchenen Vorwürfen vor den Kadi gezerrt, um ihn unmöglich zu machen. Nützt nichts: Das Haftfoto von Trump wurde zum Symbol der un-rechtstaatlichen Verfolgung und verkauft sich prächtig auf Tassen und Hemden.

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