Horst D. Deckert

Verbrühte und abgefaulte Haut, wahrscheinlich wegen Pfizer-Vakzin

Das Nachrichtenportal dailyveracity machte am 19. August 2021 auf eine neue Fallstudie aus New York aufmerksam. Darin wird der Fall einer Frau beschrieben, bei der sich eine Woche nach der Injektion mit dem Pfizer/BioNTech-Gen-Präparat eine toxische epidermale Nekrolyse bildete. Es könne keine andere Ursache als das Vakzin identifiziert werden, so die Autoren der Studie.

Die toxische epidermale Nekrolyse, eine Form des Lyell-Syndroms, ist eine lebensbedrohliche Hauterkrankung, die durch Blasenbildung und Schälen der Haut gekennzeichnet ist. Die obere Hautschicht (Epithel) verbrüht und verfault regelrecht. Meist sind Arzneimittel die Ursache, insbesondere Sulfonamide, Antiepileptika und Antibiotika.

Zunächst treten innerhalb von 1 bis 3 Wochen nach Beginn der Einnahme des auslösenden Arzneimittels grippeähnliche Symptome auf. Anschliessend bilden sich meist im Gesicht, am Hals und am Oberkörper, doch auch an anderen Körperstellen, rosettenförmige Flecken. Diese verschmelzen zu grossen, flachen Blasen und schälen sich über 1 bis 3 Tage ab. Neben der Oberhaut können auch Nägel und Augenbrauen verloren gehen. Häufig verspürt der Patient Haut-, Schleimhaut- und Augenschmerzen.

Meistens treten gleichzeitig mit der Hautabschälung schmerzhafte orale Verkrustungen und Erosionen sowie andere Symptome auf. Auch das Bronchialepithel (die Zellschicht, welche die Bronchien inwendig auskleidet) kann sich abschälen, sodass es zu Husten, Atemnot, Lungenentzündungen, Lungenödem und Sauerstoffmangel im Blut kommt.

Die 49-jährige Frau ohne medizinische Vorgeschichte sei mit Fieber und Hautausschlag in die Notaufnahme gekommen, schreiben die Autoren der im Cureus Journal of Medical Science veröffentlichten Fallstudie. Der Hautausschlag habe am Rumpf begonnen und sich auf Gesicht, Arme, Oberschenkel und Genitalien ausgebreitet, mit Geschwüren im Mund. Die purpurroten und dunkelroten Flecken seien miteinander verschmolzen und hätten Blasen gebildet, bei denen sich dann die Haut ablöste. Paracetamol habe keine Besserung gebracht.

Die Schleimhäute seien ebenfalls betroffen gewesen, in Form von ausgedehnten oralen Geschwüren und Krustenbildung durch Blutungen auf den Lippen sowie Bindehautentzündungen an beiden Augen zusammen mit Ablösung der oberen Augenlider und Schleimhautläsionen im Genitalbereich. Ihre Körperoberfläche sei schätzungsweise zu mehr als 30% von der Krankheit befallen gewesen.

cureus_nekrose_1-16408-bb354.jpg?1629735

Quelle: Cureus Journal of Medical Science

cureus_nekrose_2-fcd0a-d74a1.jpg?1629735

Quelle: Cureus Journal of Medical Science

Die Patientin habe in den letzten zwei Monaten vor dem Auftreten der Hautläsionen keine neuen Medikamente eingenommen oder kosmetische Behandlungen durchgeführt. Sie sei ängstlich gewesen und habe starke Schmerzen gehabt.

Der Frau seien zwei Dosen eines Tumornekrosefaktor-alpha-Hemmers (Etanercept) verabreicht worden. Zwei Tage nach der ersten Dosis seien keine neuen Läsionen mehr aufgetreten. Nach 22 Tagen sei sie vollständig geheilt gewesen und es wurden keine Nebenwirkungen festgestellt. Dieser Fall zeige eine extrem seltene Komplikation im Zusammenhang mit dem Covid-19-«Impfstoff». Die Vorteile der Covid-19-Impfung würden das potenzielle Risiko überwiegen, so die Autoren der Studie.

In diesem Zusammenhang berichtete dailyveracity auch über einen anderen, ähnlichen Fall. Letzten März erlitt Richard Terrell, 74, aus Virginia in den USA, eine Reaktion auf eine Covid-19-Impfung. Das Präparat verursachte einen schmerzhaften Ausschlag, der sich über seinen gesamten Körper ausbreitete und die Haut ablöste, so die Ärzte.

skin-rash-vaccine-02-41b69-431ac.jpg?162

Quelle: abc 8News

Dies habe vier Tage nach der Verabreichung des Impfstoffs von Johnson & Johnson mit seltsamen Symptomen begonnen.

«Ich begann, ein kleines Unbehagen in meiner Achselhöhle zu verspüren, und ein paar Tage später bekam ich einen juckenden Ausschlag. Danach begann ich anzuschwellen und meine Haut wurde rot», sagte Terrell abc 8News.

Doch schon bald habe der Ausschlag seinen gesamten Körper bedeckt.

«Es ging alles so schnell. Meine Haut löste sich», sagte Terrell.

Er habe sich dann in die Notaufnahme des Krankenhauses begeben, wo die Ärzte feststellten, dass er eine unerwünschte Reaktion auf den Impfstoff erlitten habe, so abc 8News.

«Wir schlossen alle Virusinfektionen aus, wir schlossen Covid-19 selbst aus, wir vergewisserten uns, dass seine Nieren und seine Leber in Ordnung waren, und schliesslich kamen wir zu dem Schluss, dass der Impfstoff, den er erhalten hatte, die Ursache war», erklärte Dr. Fnu Nutan dem Sender.

Sie habe auch gesagt, dass der Vorfall lebensbedrohlich hätte sein können, wenn er unbehandelt geblieben wäre. Der Mann sei nie offiziell diagnostiziert worden, und es gebe keine Berichte über die genaue Art der Erkrankung, so dailyveracity.

Über einen weiteren Fall eines grossflächigen Hautausschlags nach dem Pfizer-Gen-Präparat berichtete Anfang Juli das Fachmagazin Vaccines. Beim betroffenen 43-jährigen Mann wurde ein leichter Anstieg der D-Dimere-Werte festgestellt. Auf erhöhte D-Dimere-Werte nach Covid-Impfungen machte schon Prof. Sucharit Bhakdi aufmerksam (wir berichteten). Erhöhte D-Dimere-Werte würden auf die Bildung von Blutgerinnsel hinweisen. Ein Kollege von Bhakdi habe bei über 30 Prozent der untersuchten, geimpften Patienten erhöhte D-Dimere-Werte festgestellt.

Das Nachrichtenportal dailyveracity weist im Artikel auch auf die Erkenntnisse von Dr. Byram Bridle, Professor für Virologie und Immunologie an der kanadischen University of Guelph, hin. Dr. Bridle schlug in der medizinischen Fachwelt Alarm wegen vertraulicher Tierversuchsdaten zum Biontech/Pfizer-Impfstoff, die die Anhäufung von Spike-Proteinen in Organen durch die mRNA-Impfstoffe von Moderna und Pfizer zeigen (wir berichteten).

Bridle, ein renommierter Impfstoffforscher, habe im vergangenen Jahr einen staatlichen Forschungsbeitrag in Höhe von 230’000 Dollar für die Entwicklung eines Covid-Impfstoffs erhalten, merkt dailyvercity an.

Die mRNA-Nanopartikel würden «nicht wie angenommen und von den Herstellern behauptet lokal an der Einstichstelle im Muskelgewebe verbleiben, sondern in teils dramatischer Konzentration in die Organe gelangen, wo sie von den dortigen Zellen nach und nach aufgenommen werden», so Bridle.

Wenn das Immunsystem den Ort angreife, an dem sich diese Proteine ansammeln, seien Autoimmunerkrankungen und andere ernsthafte Erkrankungen sehr wahrscheinlich, schreibt dailyveracity. Viele Ärzte würden Patienten, die schon eine Autoimmunerkrankung haben, bereits von der Impfung abraten.

Laut Bridle würden die neuen Forschungsergebnisse zeigen, dass das Spike-Protein aus der Covid-19-Impfung unerwartet in den Blutkreislauf gelangt, was eine plausible Erklärung für die Zehntausenden von gemeldeten Blutgerinnseln sowie Gehirn- und Fortpflanzungsschäden sei.

«Wir dachten, das Spike-Protein sei ein grossartiges Zielantigen, aber wir wussten nicht, dass das Spike-Protein selbst ein Toxin ist und ein pathogenes Protein darstellt. Wenn wir also Menschen impfen, impfen wir sie versehentlich mit einem Toxin», so Bridle.

Ähnliche Nachrichten